Handytarife vergleichen: Rechner von Verivox, Tariffuxx und

Pressemitteilung
Handytarife vergleichen: Rechner von Verivox, Tariffuxx
und handytarife.de am besten
Berlin, 3. Dezember 2015 – Die Preise für Handyverträge unterscheiden sich
gewaltig. Doch selbst wer Vergleichsseiten benutzt, zahlt mitunter doppelt so
viel für seinen Vertrag wie nötig. Das hat der aktuelle Test von Finanztip.de
ergeben. Das gemeinnützige Online-Verbrauchermagazin hat 23 Handytarifrechner unter die Lupe genommen. Am besten abgeschnitten haben Verivox,
Tariffux und handytarife.de.
Für den Test hat Finanztip die Daten von sechs typischen Musterkunden auf den
Portalen eingegeben. Die Vergleichsrechner sollten den preiswertesten Tarif für die
unterschiedlichen Bedürfnisse herausfiltern. Das gelang mal besser und mal
schlechter. So zeigte Verivox für den Nutzer eines klassischen Mobiltelefons im DNetz ein Angebot für 3,58 Euro im Monat an, ein anderes Portal aber einen Tarif, der
mit 8,94 Euro mehr als doppelt so teuer war. Für die insgesamt 162 Testabfragen
berücksichtigte Finanztip alle Kosten sowie bedingungslose Rabatte innerhalb einer
Nutzungsdauer von zwei Jahren. Die Zahlungen wurden auf einen Monat umgerechnet
(sogenannter Effektivpreis). Insgesamt gibt es in Deutschland mehr als 110 Millionen
Handyverträge, laut dem Telekommunikations-Verband VATM geben Verbraucher
Jahr für Jahr etwa 25 Milliarden Euro dafür aus.
Verivox, Tariffuxx und handytarife.de lieferten die besten Resultate. „Neben den guten
Ergebnissen bei der Tarifabfrage überzeugten die drei Vergleichsrechner auch mit
hervorragender Nutzerfreundlichkeit“, erklärt Mobilfunk-Experte Daniel Pöhler von
Finanztip. Einer der Sieger des aktuellen Vergleichs hatte im vorherigen Test im
Frühjahr 2015 noch nicht so gut abschnitten: Auf Verivox konnten Nutzer nicht einmal
einstellen, wie viele Minuten sie telefonieren. „Inzwischen hat Verivox nachgebessert
und fand im aktuellen Vergleich prompt die meisten günstigen Handytarife“, erläutert
Pöhler. Die Preise nur auf einem Portal abzufragen, reicht jedoch nicht.
Starke Preisunterschiede auf den Vergleichsseiten
Manche Vergleichsrechner verfehlten den besten Preis teilweise um das Doppelte und
im Extremfall um das Sechsfache. Im Durchschnitt wichen Verivox, Tariffuxx und
handytarife.de nur 15 bis 17 Prozent vom jeweils preiswertesten Angebot ab. Andere
Portale wie smartchecker.de und tarifhai.de verfehlten das Ziel mit 65 und 54 Prozent
deutlich. Und Marktführer Check24 kämpfte zum Testzeitpunkt mit einem technischen
Fehler, der zu falsch berechneten Effektivpreisen führte. Das Portal konnte daher bei
diesem Test nicht weiter berücksichtigt werden.
Selbst wenn es sich um denselben Mobilfunkanbieter und den identischen Tarifnamen
handelt, kann es laut Pöhler Preisunterschiede geben. „Das liegt daran, dass die
Portale manchmal exklusive Rabatte mit den Mobilfunkanbietern aushandeln. Die gibt
es dann nur auf den jeweiligen Vergleichsseiten.“ Die Verbraucherschützer von
Finanztip empfehlen daher, Handytarife auf mehreren Websites abzufragen, um so
wirklich den günstigsten Preis herauszufinden. Das dauert jeweils nur wenige Minuten.
Details zum Test und weitere Informationen über Handytarife unter:
http://www.finanztip.de/handytarife-vergleichen/
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