Hohe Lohnnebenkosten erhöhen Arbeitslosigkeit

Oberösterreichische
Die Zeitung für Oberösterreichs Unternehmen · 69. Jahrgang
Hohe Lohnnebenkosten
erhöhen Arbeitslosigkeit
Arbeitskosten in Österreich seit 2008 um 15,5 Prozent gestiegen · Seite 4
Nr. 42 . 16. Oktober 2015
Registrierkassen:
viele Fragen offen
Die Frist bis zum Inkrareten der
Registrierkassenpflicht mit 1.
Jänner ist äußerst knapp. Zahlreiche – vor allem technische –
Fragen sind noch offen.
Seite 3/11
Großes Interesse
an Iran-Geschäen
Nach dem Abschluss des Atomabkommens ist das Interesse am
Aufbau von Geschäsbeziehungen mit dem Iran enorm groß.
Seite 8/9
Big Data: ein neuer
Blick auf die Welt
Big Data ermöglicht einen neuen
Blick auf die Welt. Netz-Experte
Viktor Mayer-Schönberger hielt
dazu einen vielbeachteten Vortrag beim Sozialpartnerdialog.
Seite 12
Arbeitsverhältnis
aussetzen
Bei einer Aussetzung bleibt das
Arbeitsverhältnis aufrecht. Was
dabei jedoch alles zu beachten
ist, darüber informieren wir
Sie auf
Seite 16
© Fotolia (2)
PRAZISE IN
ALLEN TEILEN
www.hoga.at
Z E R S PA N U N G S T E C H N I K
Nr. 42 . 16. Oktober 2015
2 · Oberösterreichische
Wirtscha
Magazin
■ A  W
■ I
Oberösterreich
4–10
Ein längerer großflächiger Strom-Blackout
hätte dramatische Auswirkungen – von Produktionsausfällen bis hin zum Zusammenbruch der gesamten Infrastruktur.
6/7
Österreich
11–15
Auf in neue Wachstumsmärkte heißt die
Devise von „go-international“. In fünf Clustern werden umfangreiche Förderungen für
den Schritt in neue Märkte geboten. 14
Service
16–22
Der EuGH hat die sogenannte „Safe Harbor
Entscheidung“ aufgehoben. Das bringt nun
eine gewisse Rechtsunsicherheit für den
Datentransfer in die USA.
22
Unternehmen
Standort OÖ braucht
Strom-Sicherheit
 WK-P R T
Die sichere und günstige Versorgung mit
elektrischer Energie ist ein Grundpfeiler
des Wirtschasstandortes Oberösterreich. Wir haben uns daran gewöhnt,
dass Strom rund um die Uhr zur Verfügung steht. Kaum jemand weiß, dass
das fragile europäische Verbundnetz o
nur mehr durch aufwendige technische
Maßnahmen und Markteingriffe stabil
gehalten werden kann. Gründe dafür sind
der rasante Ausbau der erneuerbaren
Energieträger, besonders in Deutschland,
der schleppende Ausbau leistungsfähiger
Netze und Backup-Krawerke und das
unkoordinierte Vorgehen der EU-Staaten.
Die Positionierung des Themas beim
„Energietag 2015“ (Bericht Seite 6/7)
sollte mehr Bewusstsein in der Politik
schaffen, dass durch Investitionen in
die Energieinfrastruktur das Risiko eines Strom-Blackouts minimiert werden
muss. Ebenso wurden Unternehmen,
Behörden und die Bevölkerung sensi-
23–34
Mehr als 7000 Aussteller – darunter auch
viele aus Oberösterreich – präsentierten auf
der Anuga viele Highlights und neue Trends
bei Lebensmitteln.
30/31
Nettozahler
Motor
35–37
Verlautbarungen
38/39
Sanierungsverfahren & Konkurse
Öffentliche Auräge
Kleinanzeiger
Impressum
38
38
38/39
39
Wie sich die Steuerautonomie für Bundesländer
auswirken würde, ließ der
Thinktank „Agenda Austria“
berechnen. Als beste Kandidaten sieht man Lohn-,
Einkommens- und Körperschasteuer. Laut Simulation könnte der Steuerwettbewerb das Wachstum in
Österreich um 1,7 Prozent
heben. Verlierer wären die
wirtschalich starken Länder Salzburg, Wien, Tirol
und Vorarlberg. OÖ würde
zum Nettozahler werden.
bilisiert,
dass man
Checklisten
und Pläne
für den
Notfall
braucht.
Die
WKOÖ hat
zu diesem
heißen
Thema klare Standpunkte:
Wir brauchen in Oberösterreich einen
raschen Ausbau der Energie-Infrastruktur und mehr Strom aus Wasserkra.
Ebenso ist eine länderübergreifende
Abstimmung bei Erzeugungsanlagen
und Netzen nötig. Strikt abzulehnen sind
dagegen voreilige Markteingriffe, wie
etwa eine Teilung der deutsch-österreichischen Preiszone, was höhere Strompreise zur Folge hätte.
Nr. 42 . 16. Oktober 2015
Oberösterreichische Wirtscha
·3
■ Z  W
3.000
Mobile Kassensysteme, die etwas robuster und auch witterungsfest
sind, kosten rund 3.000 Euro. Die Anschaffung bzw. Umrüstung einer „einfachen“ Registrierkasse mit entsprechendem Sicherheitssystem kostet voraussichtlich 400 bis 1.000 Euro.
Registrierkassenpflicht bewegt die Unternehmen
Das Thema Registrierkassenpflicht brennt
den Unternehmen unter den Nägeln. 1200
Teilnehmer beim AuŽakt der WKOÖ-Infoserie in Linz sowie volle Säle in Steyr und
Gmunden bestätigen dies deutlich.
Ab 1. 1. 2016 gilt die Registrierkassen- und Belegerteilungspflicht.
Zusätzlich muss jede Registrierkassa ab 1. 1. 2017 mit einem
Manipulationsschutz versehen
sein, der die Unveränderbarkeit
der Aufzeichnungen sicherstellen
und die Prüfung durch die Finanzbeamten erleichtern soll.
Bei den Infoveranstaltungen in
Linz waren das Interesse wie wohl
auch der Unmut über die zum Teil
sehr praxisfremden Regelungen
enorm. Laut kritisiert wurde
vor allem, dass von der Politik
zwar immer von Erleichterung
der Aufzeichnungspflichten für
Unternehmen gesprochen werde,
aber genau das Gegenteil passiere.
Frage nach benötigtem
Beleg wird obsolet
Steuerexperte Dietmar Ploier
(Partner-Treuhand
Wirtscha’streuhand GmbH Wels) betonte, dass
es nicht nur um die Registrierkassenpflicht gehe, sondern auch die
Belegerteilungspflicht umzusetzen
sei. In der Fragerunde zeigte sich
einmal mehr, dass gerade diese Belegerteilungspflicht Unternehmen
mit „Stoßzeiten“ (z.B. Betreiber von
Schulbuffets) vor geradezu unlösbare Probleme stellt.
„Full house“ im
Palais Kaufmännischer
Verein. © Mozart
Zu Thema Kontrolle merkte Ploier an, dass seitens der Finanz auch
Mystery Shopping möglich sei,
um die Belegerteilungspflicht zu
überprüfen. Ab Jänner 2016 ist die
Frage „Brauchen Sie einen Beleg?“
daher obsolet, der Kunde braucht
kün’ig immer einen Beleg.
Viele Fragen wir’ der Umgang
mit Umsätzen, die außerhalb des
Betriebsstandortes erzielt werden
auf, z.B. bei mobilen Friseuren,
Fußpflegern, Hufschmieden, Reparatur von Landmaschinen. Diese
„Mobile Gruppen“ können einen
Beleg erteilen, eine Durchschri’
erstellen und erst im Nachhinein,
aber zeitnahe den Geschä’sfall
in die elektronischen Kasse am
Betriebsort eintragen. Alternativ
ist auch die Anschaffung einer
mobilen Kasse möglich.
Kassenexperte Markus Zoglauer, Geschä’sführer von Eltron
■ WKOÖ-U  I
£ Umfassendes Info-Material auf wko.at inkl. FAQs und Prä-
sentationsunterlagen zur Roadshow
£ Auskun und Beratung im Service-Center
£ Veranstaltungen zur Registrierkassenpflicht in den Bezirken
(Termine siehe rechts) und Online-Veranstaltungen in Form
von Webinaren am 27. und 28. Oktober (Details dazu auf
wko.at/Registrierkassenpflicht)
£ Liste von Technologieanbietern für Kassasysteme (sortierbar nach Regionen und Branchen) auf wko.at
£ Online-Ratgeber ab der zweiten Oktoberhäle
So’ware GmbH, stellte klar, dass
man besser von elektronischen
Aufzeichnungssystemen
statt
von Registrierkassen sprechen
soll. Als Registrierkasse können
auch serverbasierende Aufzeichnungssysteme, PCs, Waagen und
Taxameter mit Kassenfunktionen
dienen. Er riet den Unternehmen
dazu, sich bei der Auswahl der
Kassenlösung an Anbieter zu wenden, die in der jeweiligen Branche
Erfahrung haben. Auch die räumliche Nähe sei hinsichtlich der
Betreuung im Falle eines Ausfalls
von großer Bedeutung.
£ Wie viel kostet die Anschaffung einer Registrierkasse?
Die Anschaffung bzw. Umrüstung
einer „einfachen“ Registrierkasse
mit entsprechendem Sicherheitssystem kostet voraussichtlich 400
bis 1.000 Euro. Mobile Systeme,
die etwas robuster und auch
witterungsfest sind, kosten rund
3.000 Euro. Es besteht auch die
Möglichkeit, auf vorhandenen
Geräten (z.B. Laptops, PC) eine
geeignete Kassenso’ware zu installieren und einen Drucker anzuschließen, um der Kassenpflicht
zu entsprechen.
£ Gibt es Förderungen oder
Steuerbegünstigungen? Als Unterstützung zur Finanzierung der
vorgeschriebenen Systeme ist eine
beim Betriebsfinanzamt beantragbare Prämie von 200 Euro pro Kassensystem (max. aber 30 Euro pro
Erfassungseinheit) vorgesehen.
Die Prämie kann bei der jeweiligen
Steuererklärung geltend gemacht
werden, wird dem Abgabenkonto
gutgeschrieben und stellt keine
Betriebseinnahme dar (d.h. sie ist
steuerfrei). Für die Inanspruchnahme müssen die Ausgaben jedoch
■
vor dem 1. 1. 2017 erfolgen.
■ T   WKOÖ-B
Kirchdorf
Ried
Bad Ischl
Vöcklabruck
Freistadt
Braunau
Rohrbach
Perg
Grieskirchen
Schärding
Wels
22. Oktober
16.30–18.30 Uhr
23. Oktober
13.30–15.30 Uhr
27. Oktober
19.00–21.00 Uhr
27. Oktober
15.00–17.00 Uhr
28. Oktober
15.00–17.00 Uhr
2. November
15.00 –17.00 Uhr
4. November
15.00–17.00 Uhr
9. November
15.00–17.00 Uhr
10. November
15.00–17.00 Uhr
17. November
15.00–17.00 Uhr
Termin wird erst fixiert
Nr. 42 . 16. Oktober 2015
4 · Oberösterreichische
Wirtschaft
Oberösterreich
Bewerberrekord
an der FH OÖ
Die Nachfrage nach Studienplätzen an der größten und
forschungsstärksten Fachhochschule in Österreich ist in
den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen. Die FH Oberösterreich kann auch heuer wieder einen Bewerberrekord verzeichnen. In Summe werden
mehr als 2000 Erstsemestrige
und Austauschstudierende aus
65 Nationen im Herbst an der
FH OÖ ein Studium starten.
Über 5500 Studierende studieren derzeit an einem der
rund 60 Bachelor- und Masterstudiengänge.
Nur 51,6
Prozent der
gesamten
Lohnkosten
kommen beim
Arbeitnehmer
an. © Fotolia (2)
Hohe Lohnnebenkosten
machen Mitarbeiter teuer
Das schwache Wirtschaftswachstum, die steigende Zahl
an Personen, die auf den Arbeitsmarkt drängen, und
die Neuregelung der Invaliditätspension sind triftige
Gründe für die steigende Arbeitslosigkeit in Oberösterreich. Doch das Problem ist auch hausgemacht: Denn
immer mehr Arbeitgeberbetriebe verzichten auf die
Einstellung von vermittelbaren Arbeitslosen, weil diese einfach nicht mehr leistbar sind.
Insgesamt gibt es acht
Prozent mehr Bewerbungen
als im Vorjahr. Besonders
auffallend ist für das Studienjahr 2015/16 das große
Interesse an Technik- und
IT-Studiengängen: 14 Prozent
mehr Bewerbungen gibt es an
der Fakultät für Technik und
Naturwissenschaften Wels und
der Fakultät für Informatik,
Kommunikation und Medien
Hagenberg. Zudem gibt es an
der FH OÖ mit Herbst 2015
einen Zuwachs beim Studienangebot. Es starten drei neue
Studiengänge: die Master
Energy Informatics und Information Security Management
in Hagenberg und der Bachelor Electrical Engineering in
Wels. Am 13. November findet
ein FH-Info-Tag statt.
▶ www.fh-ooe.at
Ein Blick in die Statistik zeigt,
dass Arbeitnehmer in Österreich
wegen der hohen Sozialabgaben
den Betrieben viel mehr kosten
als in anderen Ländern Europas.
So sind die Arbeitskosten in unserem Land seit 2008 um 15,5
Prozent gestiegen – das ist der
EU-Spitzenwert. Anders als früher kann dieser Anstieg von den
Betrieben auch nicht mehr mit
einer Produktivitätssteigerung
kompensiert werden. Denn die
Lohnstückkosten als wichtigster
Gradmesser für die Produktivität
sind in Österreich seit 2008 mit
11 Prozent fast doppelt so stark
gestiegen wie in der Eurozone.
„Wer Neueinstellungen forcieren und dadurch Arbeitslosigkeit
wirklich reduzieren will, muss daher an dieser Schraube drehen und
die in Österreich unverschämt
hohen Lohnnebenkosten endlich
spürbar senken“, fordert WKOÖ-
Präsident Rudolf Trauner. „Die
seit Jahren diskutierte Entlastung
des Faktors Arbeit muss endlich
angegangen und umgesetzt werden.“
„Die seit Jahren diskutierte Entlastung des Faktors
Arbeit muss endlich angegangen und umgesetzt
werden.“
WKOÖ-Präsident Trauner
Hohe Lohnnebenkosten verhindern aber nicht nur Arbeitsaufnahmen, sondern sind extrem leistungshemmend und verlängern
so die Arbeitslosigkeit: In nur zwei
europäischen Ländern bekommen
Arbeitnehmer weniger netto auf
die Hand als in Österreich. 48,4
Prozent der gesamten Lohnkos-
ten fließen in Form von Steuern,
SV-Beiträgen und sonstigen lohnabhängigen Abgaben an den Staat
und nur 51,6 Prozent kommen
direkt beim Arbeitnehmer an.
Dieses schlechte Verhältnis von
Brutto- zu Nettolohn bzw. der viel
zu geringe Abstand zwischen Arbeitslosengeld und einem Arbeitseinkommen sind verantwortlich,
dass so mancher Arbeitslose in
seinem Status bleibt, statt einen
Job anzunehmen. Der Vorschlag,
die Mindestlöhne undifferenziert
weiter zu erhöhen, ist somit absolut kontraproduktiv: Darüber
freut sich nur der Finanzminister
und die Arbeitslosigkeit steigt in
gewissen Branchen noch stärker.
Wer die Arbeitsmoral stärken
und Arbeitsaufnahmen forcieren
will, muss also die Lohnnebenkosten drastisch reduzieren. „Nur
durch die spürbare Senkung der
exorbitant hohen Lohnnebenkosten können Wachstum geschaffen
und Arbeitslosigkeit reduziert
werden“, so Trauner. „Nach Berechnungen des WIFO bringt eine
Senkung der Arbeitskosten um 1
Mrd. Euro ein zusätzliches Wirtschaftswachstum von 0,4 Prozent
sowie eine zusätzliche Beschäftigung von 0,4 Prozent, was etwa
12.000 neuen Jobs entspricht.“ n
Nr. 42 . 16. Oktober 2015
Oberösterreichische Wirtschaft
· Oberösterreich · 5
Anzahl der oberösterreichischen
Handelsunternehmen fast konstant
Laut KMU Forschung
Austria zählten 2014 rund
12.350 Unternehmen mit
mehr als einem Mitarbeiter zum oö. Handel. Etwas
mehr als ein Drittel der
Unternehmen ist im Großhandel tätig.
nehmen tätig. Die Kfz-Wirtschaft
stellt rund 15 Prozent (bzw. rund
1900) der Betriebe.
Der Rückgang der oö. Handelsunternehmen zwischen 2013 und
2014 ist auf den Einzelhandel
(–1,4 Prozent) zurückzuführen. In
der Kfz-Wirtschaft und im Großhandel gibr es hingegen Zuwächn
se von 2,8 bzw. 0,4 Prozent.
Rund ein Drittel
der oö. Händler
ist im Großhandel tätig.
TNF-Dekan Ferscha
Alois Ferscha ist neuer
Dekan der Technisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät
der Johannes Kepler Universität Linz. Der Informatiker
ist seit dem Jahr 2000 Leiter
des Instituts für Pervasive
Computing an der JKU und
Pionier eines Fachgebiets,
das heute oft auch als Internet der Dinge bezeichnet
wird. Es geht dabei um
die alles durchdringende
Vernetzung – selbst von
Alltagsgegenständen – mit
intelligenter Technologie.
© Fotolia.com
Eine Marke der Daimler AG
Gegenüber 2013 bedeutet dies
einen leichten Rückgang von 30
Unternehmen und damit 0,2 Prozent. Im Langzeitvergleich zeigt
sich in OÖ nach einem Rückgang
im Krisenjahr 2009 wieder eine
steigende Anzahl an Handelsunternehmen bis 2013. „Zwei Drittel
der Unternehmen sind drei Jahre
nach Gründung noch aktiv am
Markt“, zitiert Christian Kutsam,
Obmann der Sparte Handel der
WKO Oberösterreich, die Studie.
Der Handel unterteilt sich (laut
europaweit gültiger Branchensys-
tematik NACE bzw. ÖNACE 2008)
in die Bereiche Einzelhandel,
Großhandel und Kfz-Wirtschaft.
Der Einzelhandel ist der größte
Sektor in Oberösterreich. 2014
ist knapp die Hälfte der Handelsunternehmen (bzw. rund 5990)
diesem Bereich zuzuordnen. Im
Großhandel ist etwas mehr als
ein Drittel (bzw. 4460) der Unter-
Bringt Ihre Mitarbeiter voran. Und Ihr Unternehmen.
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Nr. 42 . 16. Oktober 2015
6 · Oberösterreich · Oberösterreichische
Wirtschaft
Blackout: Wie gut
sind wir vorbereitet?
Ein mehrtägiger großflächiger Blackout hätte dramatische Folgen für Unternehmen
und Gesellschaft. Die Auswirkungen reichen von Produktionsausfällen bis hin zum
Zusammenbruch der gesamten Infrastruktur. Die Probleme bei der Energiewende,
die Hindernisse auf dem Weg zum europäischen Strombinnenmarkt und die mangelnde internationale Abstimmung waren Themen beim Energietag in der WKOÖ.
neuerbaren Energieträger wenig
koordiniert vorgegangen wurde.
„Windparks sollte man dort bauen,
wo Wind geht. Aber zuerst braucht
man transportfähige Leitungen,
erst dann kann man Ökostrom-
anlagen errichten – umgekehrt
funktioniert das nicht.“ Die Folge
daraus: Neben den Schwierigkeiten für einen stabilen Netzbetrieb
sind laut einer Studie des Weltwirtschaftsforums
europaweit
© Harrer
Mit 99,91 Prozent Versorgungssicherheit zählt Österreich bei
Strom zu den bestversorgten Ländern der Welt. Trotz allem steigt
das Risiko eines Blackouts. „Eine
der Hauptursachen ist der Ausbau
der erneuerbaren Energien, insbesondere in Deutschland. Daraus
entstehende ungeplante Lastflüsse wirken sich auch auf die Netze
der Nachbarländer aus“, warnte
Clemens Malina-Altzinger, Vizepräsident der WKOÖ. Sollte der
Strom im gesamten Bundesgebiet
an einem Werktag für 24 Stunden
ausfallen, würde der volkswirtschaftliche Schaden in Österreich
nach Berechnungen der JKU bei
1,13 Mrd. Euro liegen, der Schaden in Oberösterreich würde 226
Mio. Euro betragen.
Das generelle Problem liegt auf
EU-Ebene, betonte auch Günter
Rübig, Obmann der Sparte Industrie der WKOÖ und kritisierte,
dass bisher beim Ausbau der er-
„Wenn in Östereich an einem Werktag für 24 Stunden der Strom ausfällt,
kostet uns das 1,13 Mrd.
Euro, der Schaden in OÖ
läge bei 226 Mio. Euro.“
„Zuerst braucht man
transportfähige Leitungen, erst dann kann man
Ökostromanlagen errichten – umgekehrt funktioniert das nicht.“
Clemens Malina-Altzinger
Günter Rübig
Mehrkosten von knapp 130 Mrd.
Euro entstanden.
Erich Frommwald, Energiesprecher der Sparte Industrie der
WKOÖ, forderte vor allem im Bereich Ausbau der Infrastruktur ein
europäisches Denken in Richtung
Energie-Union. Eine klare Absage
erteilte Frommwald auch dem
derzeit diskutierten StrommarktSplitting zwischen Deutschland
und Österreich. Dies würde die
Etablierung des gemeinsamen europäischen Strombinnenmarktes
erheblich behindern, die Markteffizienz, den Wettbewerb und
die Liquidität verringern und
letztlich höhere Preise von 100
bis 600 Mio. Euro pro Jahr für die
heimische Wirtschaft nach sich
ziehen. Zudem könnte diese Maßnahmen die insbesondere in Polen und Tschechien auftretenden
ungewollten Ringflüsse – wenn
überhaupt – nur temporär lösen.
Der Energiewende fehlt
der Projektmanager
„Dem rasanten Umbau des europäischen Energiesystems fehlt
ein steuerndes Element, der Grat
einer sicheren Stromversorgung
Nr. 42 . 16. Oktober 2015
Oberösterreichische Wirtschaft
wird daher immer schmäler“,
ist die Kernbotschaft von Gerhard Christiner, Technischer
Vorstandsdirektor der Austrian
Power Grid.
Ziele sind
nicht abgestimmt
© Algol - Fotolia.com
Energiepolitische,
marktwirtschaftliche und insbesondere auch umwelt- und klimapolitische Ziele seien gegenwärtig nicht aufeinander abgestimmt. Um die Versorgung
auch künftig gewährleisten
zu können, ist eine sinnvolle
Balance zwischen Ökonomie
und Ökologie bei den Genehmigungsverfahren notwendig.
„Ein europäisch abgestimmter
Netzausbau ist der wirkungsvollste Beitrag zur Flexibilisierung des Energiesystems
und der Systemsicherheit“, ist
Christiner überzeugt.
Leo Windtner, Generaldirektor der Energie AG, kritisierte,
dass der verzerrte Strommarkt
sichere Kraftwerkskapazitäten
verdrängt. So war das hochmoderne Gas- und Dampfkraftwerk
Timmelkam 2014 nur 92 Stunden in Betrieb, sogar Wasserkraftwerke sind derzeit nicht
wirtschaftlich zu betreiben. Ein
massives Ungleichgewicht gibt
es auch bei den Genehmigungsverfahren: Während für
den Ausbau des 110 kV Netzes
15 Jahre veranschlagt werden,
können etwa Windparks innerhalb von einem Jahr genehmigt
und errichtet werden.
Vorstandsdirektor Wolfgang
Dopf von der Linz AG forderte
ein international abgestimmtes Vorgehen mit klaren Verantwortlichkeiten, damit der
Wirtschaftsstandort Oberösterreich energetisch abgesichert
werden kann. Für die Linz AG
steht die regionale Versorgungssicherheit mit laufenden
Investitionen in Umspannwerke, Ringleitungen und Kom-
· Oberösterreich · 7
munikationssysteme im Vordergrund.
„Um Versorgungssicherheit
zu gewährleisten, braucht es eine europaweite Mindestharmonisierung auf politischer Ebene,
sonst ist ein Blackout vorprogrammiert“, unterstrich auch
Karl Rose, Berater der Strategiegruppe Energie in der Sparte
Industrie, das „Versagen auf politischer Ebene“. „Eine globale
Energiestrategie braucht einen
zentralen Manager. Ohne diesen
wird es nur regionale Autarkiebestrebungen geben und diese
erhöhen das Risiko eines Blackouts enorm“, so Rose weiter.
Der Energietag mit 250
Teilnehmern wurde von der
Sparte Industrie und der Abteilung Wirtschaftspolitik und
Außenwirtschaft der WKOÖ
n
veranstaltet. n Mehr Informationen
Eine Nachlese mit den Inhalten von Gerhard Christiner und Karl
Rose sowie weiterführenden Links unter
▶▶ wko.at/ooe/energie
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Nr. 42 . 16. Oktober 2015
8 · Oberösterreich · Oberösterreichische
Wirtschaft
Der Iran kann mittelfristig in die Li
Präsident Leitl war schon
dort. Was macht den Iran so
besonders interessant?
Neben der österreichischen mit
140
Unternehmensvertretern
waren im letzten Monat auch
Delegationen aus Deutschland,
Frankreich und Spanien dort.
Interessant ist das Land wegen
seiner geografischen Brückenfunktion und einer hohen Bevölkerungszahl – mit 80 Millionen
zweitgrößtes Land im Nahen und
Mittleren Osten nach Ägypten.
Nach der Einigung mit den
Die Menschen sind jung, konsu5+1-Mächten in der Atommorientiert und es gibt eine kauffrage sollen die Sanktionen
kräftige Mittelschicht, vor allem
bald aufgehoben sein. Wie
in den Städten. Dazu kommt eine
weit ist man da bzw. wann
starke, aber veraltete Industrie.
werden sie endgültig der
Geschätzte 120 bis 180 Milliarden
Dollar Devisenreserven und na- schaft effizienter machen. Chan- Prozent zählen die Zölle zu den
Vergangenheit angehören?
Vor wenigen Tagen hat das Par- türlich die Rohstoffe – der Iran hat cen gibt es auch bei Infrastruktur, höchsten der Welt. Das dürfte
lament dem Abkommen zuge- die weltgrößten Erdgasreserven Schiene und Straße, aber mit sich aber schon in den nächsten
stimmt. Damit ist der wichtigste und liegt bei
Jahren schrittweise ändern – das
Schritt getan.
den Erdölressourcen unter
Land strebt näm„Gründen, auch von 100-Prozent-TöchAber die letzte Instanz, Reliden ersten fünf
tern, ist grundsätzlich möglich und rela- lich bis 2018 die
gionsführer und Staatsober–, die künftig
Mitgliedschaft in
tiv einfach, auch Landbesitz ist möglich.“ der WTO (Anm.:
haupt Khamenei hat noch
sichere DeviGeorg Weingartner, Wirtschaftsdelegierter in Teheran
seneinnahmen
nicht zugestimmt und erst
World Trade Organisation) an.
garantieren.
kürzlich vor Geschäften mit
US-Firmen gewarnt?
Dazu kommen noch andere Bo- dem Problem der Finanzierung,
Das muss man als Alibiaktion denschätze wie Kupfer.
Wie ist die Lage allgemein,
weil europäische Banken keine
für konservative Kräfte werten.
wenn man eine Niederlasanbieten können. Dritter großer
Wo gibt es über den Öl- und
Allgemein werden keine Gefahren
sung plant? Ist das sinnvoll?
Bereich ist das Service. Die Iraner
Gassektor hinaus für heimimehr gesehen, denn ohne Khasind zwar gastfreundlich, aber Gründen, auch von 100-Prozentmeneis Zustimmung hätte es gar
sche Unternehmen mittel-fri- nicht sehr dienstleistungsorien- Töchtern, ist grundsätzlich mögtiert. Hier sehen wir nicht nur lich und relativ einfach, auch
keine Verhandlungen und auch
stig die größten Potenziale?
Zum einen Energie, Umwelttech- im Tourismus Chancen, sondern Landbesitz ist möglich. Hier gibt
keine Einigung gegeben.
nologie, Wasser. Wasserknapp- auch im Versicherungs- oder Ge- es praktisch keine Schikanen. Das
Der Wettlauf um den iraheit macht dem Land zu schaffen, sundheitssektor.
Unternehmensrecht ist transpanischen Markt ist ja schon
das wirkt auch auf die Stromprorent und an europäischen GrundHat das Land Strategien, um
eröffnet – eine Österreichduktion aus Wasserkraft. Daneben
sätzen ausgerichtet. Allerdings ist
sich von der starken Öl- und
Delegation mit Bundespräwill der Staat auch den Wasder Unterhalt für einen Betrieb
sident Fischer und WKÖserverbrauch für die LandwirtGasabhängigkeit zu lösen?
vergleichsweise teuer. Bedenken
Ja. Man will Rohöl im Land selbst soll man auch das Credo der Regieveredeln sowie den Non-Oil-Ex- rung Rohani, die Wertschöpfung
Iran: Kennzahlen und Infos
port forcieren. Vor wenigen Jahren im Land zu halten. Verlängerte
Staatsform: Islamische Republik Iran
machte Rohöl noch drei Viertel Werkbänke haben daher geringe
Bevölkerung: ca. 77 Mio. (2013)
aller Exporte aus, heute nähert Chancen, auch weil sich UnterBIP 2014: 410,3 Mrd. US-Dollar
man sich bereits auf ein Drittel. nehmen aus ganz Europa bereits
Exporte (2014): 95 Mrd. US-Dollar
Der Iran exportiert vor allem in für Niederlassungen anstellen.
(davon Rohöl: 35 Mrd.)
die Nachbarländer, darunter sind
Importe (2014): 66 Mrd. US-Dollar
Wie findet man einen verZement, Baustoffe, Stahl, Auto,
Österr. Exporte: 214 Mio. Euro; Importe: 19 Mio. Euro
trauenswürdigen Geschäftstechnisches Consulting.
partner? Wie kann man
AußenwirtschaftsCenter Teheran
Gibt es von staatlicher Seite
Seriosität, Bonität etc. überAfrica Expressway – Golgasht Street Nr. 20,
Restriktionen für Geschäftsprüfen? An wen kann man
Teheran 19157, Iran
beziehungen mit iranischen
sich wenden, abgesehen vom
T +98-21/2204-7791, 2205-1820, 2201-6628
AußenwirtschaftsCenter?
Privatunternehmen?
E [email protected]
Prinzipiell nicht. Hauptprobleme Momentan ist das AußenwirtW http://wko.at/aussenwirtschaft/ir
sind aber Devisenknappheit und schaftscenter die einzige Anlaufhohe Zölle. Mit im Schnitt 21 stelle. Wir haben unsere Kontakte.
115 Interessierte folgten der Einladung zum Iran-Info-Tag in der
WKOÖ. Dies sowie fast 20 Einzelberatungen zeigten, dass nach
dem Atomabkommen das Interesse am Aufbau von Geschäftsbeziehungen mit dem Land enorm groß
ist. Die OÖW nahm die Gelegenheit wahr, um mit dem österreichischen Wirtschaftsdelegierten
in Teheran, Georg Weingartner,
über Markt- und Geschäftschancen im Iran zu sprechen.
n
Nr. 42 . 16. Oktober 2015
Oberösterreichische Wirtschaft
· Oberösterreich · 9
ga der BRICS-Länder aufsteigen
sind die US-Finanzsanktionen, die
noch einige Zeit in Kraft bleiben und an die sich europäische
Banken halten. Das gilt auch für
Kontrollbank-Absicherungen. Bis
zur Aufhebung der Finanzsanktionen – diese sollte 2016 passieren –
läuft die Zahlungsabwicklung über
Drittländer. Vorkassa ist durchaus
üblich und mit Iranern problemlos.
Recherchen auf eigene Faust sind
alleine schon deshalb schwierig,
weil alles in Farsi (Anm.: Amtssprache im Iran) abgefasst ist.
Wie sieht‘s da aus? Gibt es
Partnerschaften zwischen
österreichischen und iranischen Banken?
Wichtig für jeden Exporteur
ist die Zahlungsabwicklung.
Bis jetzt nicht und es wird auch bis
ins Jahr 2016 hinein dauern. Grund
Der Iran gehört einem anderen Kulturkreis an – unser Ausdruck Bakschisch
stammt aus dem Persischen.
Wie soll man es mit Geschenken halten? Was ist
besonders heikel, was sind
absolute No-Gos?
Gastgeschenke sind – ähnlich
wie bei den Nachbarn auf der
Arabischen Halbinsel – Pflicht,
wobei sie nicht übertrieben teuer
sein sollen. Was Besonderes, das
man im Iran nicht kriegt, aber die
Wertschätzung und Geschmack
ausdrückt, kommt gut an, etwa
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eine Neujahrs-CD oder Konfekt.
Iraner sind keine Araber! Iraner in
einen Topf mit Arabern zu werfen,
kann viel zerstören. Achtung auch
bei Präsentationen! Zum Beispiel den Persischen Golf nie als
Arabischen Golf bezeichnen. Es
gibt unerwartet viele Frauen im
Geschäftsleben. Aber Achtung im
offiziellen Umgang, zum Beispiel
nur die Hand geben, wenn die
Initiative von der Frau ausgeht.
Abschließend Ihre Einschätzung: Hat der Iran das Zeug
zum Boommarkt? Könnte
der Iran in die Klasse der
BRICS-Länder aufsteigen?
Absolut. Von einem Aufstieg
des Irans in die Liga der BRICSLändern in den nächsten Jahren,
gehe ich aus. Der Iran ist schon
jetzt ein Schwellenland mit gut
ausgebildeten Menschen. In manchen Bereichen, etwa Pharma
oder Werkstofftechnologie, ist
man fast auf Europa-Niveau. n
Nr. 42 . 16. Oktober 2015
10 · Oberösterreich · Oberösterreichische
Wirtschaft
Industrie 4.0: Wegbereiter für
die Produktion von morgen
Einen Obmannwechsel gab
es im „OÖ. Studentenwerk“.
WKOÖ-Direktor Walter Bremberger (r.) übergab nach 13
Jahren die ehrenamtliche
Funktion an WKOÖ-DirektorStv. Hermann Pühringer (l.).
Das Studentenwerk ist mit
über 2400 Schülerinternatsund Studentenheimplätzen der
größte Heimträger Oberösterreichs und betreibt in Linz das
Julius Raab Heim, das Studentenheim bei der FH Hagenberg
sowie die Schülerinternate in
Bad Ischl und Bad Leonfelden.
INITIATIVE
KMU
KIA MOBILISIERT UNTERNEHMEN
der deutschen vernetzt ist, die hier
weltweit zu den Vorreitern zählt“,
unterstrich Wirtschaftsminister
Reinhold Mitterlehner.
Zudem wird der Wandel gezielt gefördert. „Wir können mit
unseren Angeboten und Förderprogrammen den gesamten Innovationszyklus abdecken, von der
Grundlagenforschung über die
Angewandte bis zur Marktanwendung“, unterstrich Mitterlehner.
Schlüssel zu höherer
Produktivität
„Industrie 4.0 ist für das Hochtechnologie- und Industrieland
Österreich eine enorme Chance.
Damit können wir nicht nur unsere Wettbewerbsfähigkeit erhöhen, sondern auch ein wichtiges
Alleinstellungsmerkmal entwickeln. Dazu kommt, dass die
österreichische Industrie eng mit
Sie haben ein Ziel.
© Fotolia
Obmannwechsel
beim Studentenwerk
Ist Industrie 4.0 die Chance für
Österreichs Unternehmen, um im
globalen Wettbewerb bestehen zu
können? Welche Auswirkung hat
Industrie 4.0 auf die Arbeitswelt
von morgen? Und sind Daten
die kritischen Erfolgsfaktoren für
Industrie 4.0? Mit diesen Fragen
beschäftigte sich die Konferenz
der Nationalen Clusterplattform
Österreich in der voestalpine
Stahlwelt in Linz.
Der Weg in Richtung Industrie
4.0 eröffnet neue, in manchen
Bereichen ungeahnte Chancen
für den Wirtschaftsstandort, aber
auch Herausforderungen, deren
Auswirkungen heute noch nicht
abschätzbar sind. Daher müsse
man diesen Wandel aktiv gestalten und etwa die Fachkräfteausbildung verstärken. „Denn
die Beschäftigten werden eine
entscheidende Rolle spielen“, so
Mitterlehner.
Wirtschaftslandesrat Michael
Strugl betonte, dass Industrie 4.0
gänzlich neue Wertschöpfungsmöglichkeiten und Geschäftsmodelle realisierbar mache. Der
Schlüssel zu internationaler Wettbewerbsfähigkeit liege vor allem
in der Weiterentwicklung der
Produktivität durch technologische und organisatorische Verbesserungen in den industriellen
n
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Nr. 42 . 16. Oktober 2015
Oberösterreichische Wirtschaft
· 11
Österreich
Registrierkassen: Offene Fragen
lassen Einführungstermin wackeln
Die Frist bis zum Inkraſtreten der Registrierkassenpflicht mit 1. Jänner
2016 ist äußerst knapp.
Zahlreiche – vor allem
technische – Fragen sind
noch offen. WKÖ-Generalsekretärin Anna-Maria
Hochhauser: „Der Politik
läuſt die Zeit davon.“
Im Vorfeld der für 1. Jänner 2016
geplanten Einführung der Registrierkassenpflicht sind noch
immer zahlreiche Fragen offen.
„Sollte es beim von der Regierung
angepeilten Starttermin zu Jahresbeginn 2016 bleiben, könnten
Schwierigkeiten sowie Rechtsunsicherheiten bei der Umsetzung
drohen“, gibt WKÖ-Generalsekretärin Anna-Maria Hochhauser zu
bedenken.
Unabhängig von den hohen
Kosten werde es von Tag zu Tag
fraglicher, wie die Einführung
„Die Umstellungen der Registrierkassen darf nicht
zu unzumutbaren Belastungen und Rechtsunsicherheiten für Österreichs
Betriebe führen.“
Generalsekretärin Hochhauser
Es wird immer
fraglicher,
wie man die
Einführung
der Registrierkassenpflicht
organisatorisch
und technisch
über die Bühne
bringen will.
organisatorisch und technisch
bewerkstelligt werden kann. „Dem
österreichweiten
Großprojekt
läuft die Zeit davon“, warnt Hochhauser. „Wir sind de facto täglich
mit Finanzminister und Finanzministerium in Abklärungsgesprächen. Sollten sich die von der
Wirtschaft aufgezeigten Probleme nicht umgehend klären lassen,
ist der Starttermin 2016 in Frage
gestellt. Wir brauchen konstruktive, praktikable und vor allem klare
Lösungen. Die Umstellungen bei
den Registrierkassen dürfen nicht
zu unzumutbaren Belastungen
und Rechtsunsicherheiten für Österreichs Betriebe führen.“
Es geht um Planungsund Rechtssicherheit
Derzeit fehlen etwa konkrete
Antworten auf den von der WKO
an das BMF übermittelten Fragenkatalog. In diesen 130 Fragen der
von der Registrierkassenpflicht
betroffenen Branchen geht es u.a.
um Spezifikationen von Hardund Software. „Diese sind bei der
Kaufentscheidung für ein Registrierkassensystem unabdingbar.
Wer in entsprechende Systeme
investiert, braucht bestmögliche
Planungs- und Rechtssicherheit“,
fordert Hochhauser.
„Wir brauchen konkrete und
praktikable Details zur Ausgestaltung, damit Unternehmen mit
den Vorgaben arbeiten können.“
Derzeit ist nicht abschätzbar, ob
mit Anfang 2016 in Betrieb genommene Kassensysteme der erst
mit 1. Jänner 2017 in Kraft tretenden RegistrierkassensicherheitsVerordnung entsprechen.
Schwierigkeiten sieht die Generalsekretärin auch bei den
Ausnahmen zur Registrierkassenpflicht für bestimmte Umsätze:
Nach wie vor herrscht Unklarheit
darüber, welche Angaben – Warengruppen oder detaillierte Warenbezeichnungen – Registrierkassenbelege enthalten müssen.
Weiters droht manchen Betrieben,
die ihre Umsätze hauptsächlich
im Freien und nur zu geringen
Teilen im Geschäftslokal machen,
dass diese Umsätze addiert wer-
den und somit auch eine Registrierkassenpflicht ausgelöst wird.
Dazu kommt, dass die EU-Kommission zu technischen Details
grünes Licht geben muss. Das kann
bis Anfang Dezember dauern, was
den Handlungsspielraum für betroffene Branchen wie Handel, Tourismus und Gewerbe verkürzt und
den Zeitdruck massiv erhöht. Wenn
Brüssel dann in technischen Fragen
noch Änderungsbedarf anmeldet,
so käme es durch notwendige Umprogrammierungen zu weiteren
zeitlichen Verzögerungen.
5.000 Euro, obwohl noch
vieles ungeklärt?
Vor dem Hintergrund der vielen
noch zu klärenden Punkte ist die
Strafandrohung von bis zu 5.000
Euro nicht akzeptabel, kritisiert
Hochhauser. „Diese Geldstrafe
droht derzeit, wenn Unternehmer ab 1. Jänner 2016 über keine elektronische Registrierkasse
verfügen oder den Kunden keine
entsprechenden Belege aushändin
gen.“
Nr. 42 . 16. Oktober 2015
12 · Österreich · Oberösterreichische
Wirtschaft
„Big Data – Lassen wir uns
von den Daten inspirieren!“
Oxford-Professor und
Netz-Experte Viktor
Mayer-Schönberger beim
Sozialpartnerdialog 2015
in Bad Ischl: „Wir stehen
an einer Zeitenwende. Die
Zeiten von ‚Small Data‘
sind vorbei.“
großer Datenmengen und durch
datengetriebene Analysen können
wir viel näher an die tatsächliche,
viel komplexere Wirklichkeit herankommen: Big Data ermöglicht
uns einen neuen Blick auf die
Welt. Dieser neue Blick ist deshalb
so wichtig, weil er uns hilft, bessere Entscheidungen zu treffen“,
unterstrich Mayer-Schönberger
die Bedeutung.
Im Zusammenhang mit Innovationen und Big Data plädierte
er dafür, „die Daten sprechen zu
lassen, sich von den Daten inspin
rieren zu lassen.“ „Noch nie in meinen fast 50 Lebensjahren habe ich so sehr gefühlt, dass wir an einer Zeitenwende, an einem Paradigmenwechsel
stehen“, sagte der in Österreich
geborene Oxford-Professor Viktor
Mayer-Schönberger in seinem
Hauptreferat beim Sozialpartnerdialog 2015 in Bad Ischl.
Bis vor gar nicht so langer Zeit
war es langwierig, teuer und
mühsam, Fakten zu sammeln und
daraus Erkenntnisse zu gewinnen.
Das sei „die Zeit von Small Data“,
wie Mayer-Schönberger sie nennt,
gewesen. „Man hat versucht, aus
wenigen Daten möglichst viele
Erkenntnisse zu gewinnen.“
n Zur Person
© WKÖ/Blauensteiner
Viktor MayerSchönberger
Mit Big Data ein neuer
Blick auf die Welt
Nun sei die Zeit von Big Data angebrochen. „Durch das Sammeln
Internet-Experte Mayer-Schönberger gab beim letztwöchigen Bad Ischler Sozialpartner-Dialog einen Einblick in die Daten-Welt von morgen.
Der gebürtige Salzburger
Viktor Mayer-Schönberger
(Jahrgang 1966) ist Jurist,
Internet-Experte und Buchautor und lehrt aktuell am
Oxford Internet Institute. Er
berät Unternehmen, Regierungen und internationale
Organisationen.
n Drei Fragen an Viktor Mayer-Schönberger
Anhand konkreter Beispiele erklärt Viktor Mayer-Schönberger
im Gespräch mit WKÖ-Redakteur
Jürgen Rupprecht, wie Big Data
Unternehmen nützt und was es
mit der Wiederverwendung von
Daten auf sich hat:
Herr Mayer-Schönberger,
was ist aus Ihrer Sicht der
Nutzen von Big Data für
Unternehmen?
Unternehmen können bessere
Entscheidungen treffen, und zwar
bessere Entscheidungen, welche
Produkte und welche Dienstleistungen angeboten werden. Und
sie können auch über Produkte
und Dienstleistungen entscheiden, an die noch nie jemand gedacht hat – also Innovation.
Sie sagen aber auch, dass
Geschäftsmodelle sich durch
Big Data verändern, das
gehe an keiner Branche
spurlos vorüber, kein Wirtschaftszweig sei vor datengetriebener Konkurrenz
sicher?
Denken wir an die Automobilindustrie, den wichtigsten Industriezweig im Nachbarland Deutschland, der sich gerade in einem
Umbruch befindet – aber nicht,
weil wir einen neuen Motor erfun-
den hätten oder es einen Skandal gibt. Sondern weil wir mit
datenzentrierten, mit Big-DataAnalysen das selbstfahrende Auto
schaffen können. Das bedeutet,
dass wir Autos nicht mehr kaufen
und selber fahren. Das führt unter
anderem aber auch dazu, dass
weniger Autos verkauft werden.
Die deutschen Autobauer müssen
wahrscheinlich rechnen, 30 Prozent weniger Autos zu verkaufen.
Was meinen Sie, wenn Sie
von der „Wiederverwendung
von Daten“ sprechen?
Das bedeutet, dass Daten für
einen bestimmten Zweck gesam-
melt worden sind und dann für
einen gänzlich anderen Zweck
neu gebraucht werden können.
Ein Beispiel: Jedes Mal, wenn wir
uns bei einer Google-Suchanfrage
vertippen, erkennt dies das System von Google und hat dadurch
die weltgrößte Datenbank von
Tippfehlern aufgebaut. Dank dieser Datenbank können Smartphones Tippfehler viel leichter erkennen und korrigieren. Das Wissen
davon kommt aber nicht vom
Wissen der Menschen, sondern
von den Millionen und Abermillionen von Tippfehlern, die in der
Vergangenheit bei der GoogleSuche gemacht wurden.
Nr. 42 . 16. Oktober 2015
Oberösterreichische Wirtschaft
· Österreich · 13
n Kommentar
Unternehmen brauchen einen
Belastungsstopp – jetzt!
von WKÖ-Präsident Christoph Leitl
Nach Jahren der Stagnation prognostizieren
die Wirtschaftsforscher beim Wachstum für
2016 zwar einen Einser vor dem Komma – ein
echter Aufschwung sieht aber anders aus.
Österreich ist in der EU nicht mehr Wachstumsvorreiter, sondern -nachzügler und bei der
Arbeitslosigkeit nicht mehr Best-Performer,
sondern Mittelmaß.
Auch die Flüchtlingsfrage stellt uns vor
große Aufgaben – Stichworte: Integration,
Spracherwerb und Beschäftigung. Und die Unternehmerinnen und Unternehmer haben alle
Hände voll damit zu tun, die in den vergangenen Monaten beschlossenen Mehrbelastungen
zu stemmen. Da ist es nicht verwunderlich,
dass wir in internationalen Standort-Rankings
immer weiter an Terrain verlieren.
Das können, das dürfen wir nicht einfach
hinnehmen! Österreich braucht eine breit angelegte Offensive zur Stärkung von Standort,
Wettbewerbsfähigkeit
und Wachstum – mit
einem sofortigen Belastungsstopp, gezielten
Wirtschaftsimpulsen
und dem Abbau der
überbordenden Bürokratie.
Das heißt konkret:
• Betriebe entlasten und den Arbeitsmarkt
dynamisieren durch eine spürbare Lohnnebenkostensenkung – mit einem ersten Schritt
bereits 2016.
• Wohnbaupakete nicht alle paar Monate ankündigen, sondern realisieren.
• Gezielte Konjunkturanreize setzen – z.B.
durch eine Investitionsprämie und die Verlängerung des Handwerkerbonus.
• Unternehmen nicht schikanieren, sondern
begleiten und motivieren, indem das Prinzip
„Beraten statt Bestrafen“ flächendeckend umgesetzt wird und im Verwaltungsstrafrecht
COMPLETE PAY
Die innovative Bezahllösung
Mehrfachbestrafungen bei gleichartigen
Delikten entfallen.
• Die großen Reformen in den Strukturen
angehen – von den Pensionen über die
Bildung bis zur Verwaltung.
• Enthaltung ist hingegen bei allen Belastungsphantasien angesagt, welche die
Chancen der Betriebe im globalen
Wettbewerb schmälern statt fördern.
Daher: Nein zu 6 Wochen
Urlaub für alle, zur 35-StundenWoche, zu Strafen für Überstunden und Malus-Zahlungen für
Betriebe, die nicht genug Ältere in der Belegschaft haben.
Weniger schöne Worte, mehr konkrete
Taten, mehr Freiraum für Unternehmen –
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Österreich wirtschaftlich wieder an der Spitze
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Nr. 42 . 16. Oktober 2015
14 · Österreich · Oberösterreichische
Wirtschaft
nExport-Splitter
Schwerpunkte und
Veranstaltungen
... für Investoren und
(Neu-)Exporteure
Außenwirtschaftstagung
Nord-/Westeuropa: Treffen
Sie die Wirtschaftsdelegierten
aus Großbritannien, Belgien,
den Niederlanden, Schweden,
Dänemark, Finnland, Irland,
Deutschland, Italien, der
Schweiz und Frankreich. Linz,
St. Pölten, Graz, Klagenfurt,
9.–13. 11. 2015.
... für branchenspezifisch
Interessierte
Russland: Gruppenausstellung auf der internationalen
Fachmesse PRODEXPO. Moskau, 8.–12. 2. 2016.
Auf in die neuen
Wachstumsmärkte
Die Exportoffensive „go-international“ wurde bis 2019
verlängert. In fünf Clustern werden umfangreiche Förderungen für den Schritt in neue Märkte geboten. Die
OÖW wird an dieser Stelle die einzelnen Cluster vorstellen. Heute: Cluster 2 – „Strengthen strengths“.
Ziel dieser Maßnahme ist, bereits
exportierende Unternehmen in
neue Märkte zu führen, mit besonderem Augenmerk auf Wachstumsregionen. Zudem werden
Technologiefirmen mit ausländischen Partnern aus Wissenschaft
und Wirtschaft vernetzt und
beim internationalen Technologietransfer durch Experten unterstützt.
Gemeinsam mit Branchenmanagern im Inland und KeyAccount-Managern im Ausland
werden Unternehmen branchen-
spezifisch in neue Märkte begleitet, kombiniert mit Inlandsveranstaltungen und ergänzt z.B.
durch Markteintrittsstudien, Exportkooperationen und Incoming
Missions.
Eine zentrale Einstiegshilfe in
neue Märkte insbesondere für
KMU ist der gebündelte Auftritt
österreichischer
Unternehmen
auf internationalen Messen, wobei auch die Teilnahme an Fachkongressen durch „go-international“ unterstützt wird. Ziel: 6000
österreichischen
Exporteuren
„Wir helfen auch bereits
erfolgreichen Exporteuren,
ihre Produkte und Dienstleistungen in anderen Weltregionen zu vermarkten.“
Walter Koren, Leiter
Außenwirtschaft Austria
werden über Branchenveranstaltungen, Kongresse und Messen
n
neue Märkte eröffnet.
n Infos
Spanien: Austria Show Case
auf der Leitmesse der IKTBranche, Mobile World Congress (MWC) 2016. Barcelona,
22.–25. 2. 2016.
... für Fernmärkte
Weltbank: Informieren Sie
sich über Geschäftschancen
und Auftragsvergabe bei
Weltbank und Asiatischer
Entwicklungsbank – „Business
Opportunities Seminar“ mit
Procurement Experten. Wien,
10. 1. 2015.
Golfregion: Wirtschaftsmission nach Katar, Bahrain und
in die Vereinigten Arabischen
Emirate. 13.–17. 12. 2015.
USA: Marktsondierungsreise:
Technologie-Kommerzialisierung, Angel Investing, Venture
Capital und die Investitionsstrategien. San Francisco/Silicon Valley, 31. 1.–5. 2. 2016.
Außenwirtschafts-Experten in
jeder Landeskammer oder
T 0590900-60100
W go-international.at
ASEAN: Wirtschaftsgemeinschaft
mit 600 Mio. Konsumenten
Der ASEAN-Raum umfasst 10
Mitgliedsstaaten mit 600 Mio.
Einwohnern und zählt zu den am
schnellsten wachsenden Wirtschaftsregionen der Welt. Die
ASEAN Economic Community
(AEC) befindet sich derzeit im
Verhandlungsstadium und soll
ein einheitlicher Markt mit freiem
Fluss von Waren, Dienstleistungen, Kapital und Arbeitskräften
werden.
Die EU hat bereits ein Freihandelsabkommen mit Singapur und
Vietnam abgeschlossen – mit Malaysia wird im Augenblick noch
verhandelt. Diese Freihandelsabkommen mit einzelnen ASEANStaaten sind wichtige Etappen auf
dem Weg zu einem Abkommen
zwischen den beiden Regionen.
Die Konferenz am 11. November
in der WKÖ bietet informative
und spannende Diskussionsrunden zu Chancen & Risiken mit
Top-Experten, Einzelgespräche
mit den österreichischen Wirtschaftsdelegierten und Vortragen-
den, einen ASEAN Business Circle
mit den Botschaften der ASEANLänder sowie Erfahrungsaustausch mit anderen heimischen
ASEAN-Exportunternehmen. Die
Veranstaltung erfolgt im Rahmen
der Internationalisierungsoffensive „go-international“ von Wirtschaftsministeriums und WKÖ. n
n ASEAN-Konferenz in der WKÖ
▶▶ 11. November 2015: 9 bis 20 Uhr
▶▶ Anmeldeschluss: 4. November 2015 .
▶▶ Infos: AUSSENWIRTSCHAFT Süd- und Südostasien.
T 05-90900 4382
E [email protected]
· Österreich · 15
thinkstock/FNSY
Nr. 42 . 16. Oktober 2015
Oberösterreichische Wirtschaft
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Nr. 42 . 16. Oktober 2015
16 · Oberösterreichische
Wirtschaft
Service
Aussetzung von Arbeitsverhältnissen
Die Aussetzung von Arbeitsverhältnissen bedeutet, dass im beiderseitigen
Einvernehmen für einen
bestimmten Zeitraum der
Arbeitnehmer von seiner
Arbeitspflicht bzw. der Arbeitgeber von seiner Entgeltpflicht befreit wird.
Für die Aussetzung können wirtschaftliche Gründe des Arbeitgebers oder private Gründe des
Arbeitnehmers ausschlaggebend
sein. Im Vordergrund steht dabei
aber immer, dass das Arbeitsverhältnis zu einem späteren Zeitpunkt wieder aufgenommen bzw.
fortgesetzt werden soll.
Man unterscheidet eine echte
Aussetzung (Karenzierung, unbezahlter Urlaub) ohne Beendigung
des Arbeitsverhältnisses und eine
auflösende Aussetzung mit Beendigung des Arbeitsverhältnisses
unter (einseitiger) Wiedereinstellungszusage oder (zweiseitiger)
Wiedereinstellungsvereinbarung.
Echte
Aussetzung
Eine echte Aussetzung unter
voller Aufrechterhaltung des Arbeitsverhältnisses kann jederzeit
vereinbart werden. Es gibt dafür
keine gesetzlichen Vorgaben.
Während der echten Aussetzung bleibt das Arbeitsverhältnis
aufrecht. Ob der gesamte Zeitraum
der Aussetzung für dienstzeitabhängige Ansprüche als Dienstzeit
zu berücksichtigen ist, ist im
Expertenkreis umstritten. Der
Oberste Gerichtshof hat bisher
lediglich entschieden, dass im Arbeitnehmerinteresse vereinbarte
Karenzierungen bzw. unbezahlte
Urlaube zu einer Verkürzung des
Urlaubsanspruches im betreffenden Urlaubsjahr führen.
▶ Vorsicht: Beiträge nach dem
Betrieblichen Mitarbeitervor-
Bei einer echten Aussetzung wie beispielsweise einer Karenzierung
bleibt das Arbeitsverhältnis aufrecht.
© drubig-photo – Fotolia.com
sorgegesetz (Abfertigung Neu)
fallen nicht an!
Aus Beweisgründen ist der Abschluss einer schriftlichen Vereinbarung ratsam.
▶ Sozialversicherung
bei echter Aussetzung
Für unbezahlte Urlaube bis zu
einem Monat besteht die Pflichtversicherung weiter. Die Beiträge
sind auf Basis der vor dem unbezahlten Urlaub bestehenden Beitragsgrundlage zu entrichten. In
diesem Falle ist daher keine Versicherungsabmeldung zu erstatten.
Der Arbeitgeber hat das Recht, für
diesen Zeitraum dem Arbeitnehmer auch den Arbeitgeberanteil
der Sozialversicherungsbeiträge
anzulasten.
Überschreitet der unbezahlte
Urlaub die Gesamtdauer eines
Monats, ist am Beginn des unbezahlten Urlaubes die Abmeldung von der Sozialversicherung
durchzuführen. Das Beschäftigungsverhältnis ist jedoch nicht
beendet! Die Abmeldung ist so
zu erstatten, dass das Feld „Ende
des Beschäftigungsverhältnisses“
offen gelassen wird und im
Feld „Ende des Entgeltanspruches“ der letzte Tag vor Beginn
des unbezahlten Urlaubes anzugeben ist.
▶ Vorsicht: Diese Ausführungen
betreffen nicht Mutter- oder
Väterkarenz, Hospizkarenz und
Bildungskarenz.
Mangels echter Beendigung des
Arbeitsverhältnisses gebührt dem
Arbeitnehmer während des unbezahlten Urlaubes kein Arbeitslosengeld.
Auflösende
Aussetzung
Bei der auflösenden Aussetzung
erfolgt eine einvernehmliche Beendigung des Arbeitsverhältnisses zu einem bestimmten Stichtag
mit einer Zusage des Arbeitgebers
auf Wiedereinstellung zu einem
gewissen Zeitpunkt bzw. mit
einer konkreten Wiedereinstellungsvereinbarung.
Da eine echte Beendigung des
Arbeitsverhältnisses (mit Wiedereinstellungsregelung) vorliegt,
gebühren dem Arbeitnehmer
grundsätzlich alle Ansprüche aus
der Endabrechnung. Außerdem hat
er Anspruch auf Arbeitslosengeld
für den Aussetzungszeitraum, sofern dies nicht seitens des Arbeitsmarktservice als Scheinvertrag
angesehen wird. Die Verpflichtung
zur Zahlung einer Abfertigung Alt
kann hinausgeschoben und auf das
später neu beginnende Arbeitsverhältnis übertragen werden. Gemäß
aktueller Judikatur ist auch die
Abrechnung von Sonderzahlungen und Urlaub für den Anspruch
auf Arbeitslosengeld nicht entscheidend.
▶ Vorsicht: Verzichtet der Arbeitslose rechtzeitig auf den
Wiederantritt des Dienstes,
muss die Abfertigung auf Basis
der einvernehmlichen Auflösung zur Auszahlung gebracht
werden!
Für das Ausmaß des Krankenentgeltanspruches werden die
Dienstzeiten von Arbeitern bei
einer Unterbrechung bis zu 60 Kalendertagen zusammengerechnet.
Für das Urlaubsausmaß (Erhöhung des Urlaubsanspruches auf 6
Wochen) werden die Dienstzeiten
von Arbeitern und Angestellten
bei einer Unterbrechung bis zu
3 Monaten zusammengerechnet. Branchenkollektivverträge
können weitere Zusammenrechnungsbestimmungen enthalten.
Wird bei der auflösenden Aussetzung einer dieser Zeiträume
überschritten, müsste zur Anspruchswahrung eine entsprechend ausdrückliche Vereinbarung erfolgen. Tritt der Arbeitnehmer nach Ablauf der
Unterbrechung das Arbeitsverhältnis wieder an, beginnt ein
neues Arbeitsjahr und ein neues
Urlaubsjahr. Die Unterbrechung
selbst wird nicht als Dienstzeit
n
angerechnet.
· Service · 17
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Nr. 42 . 16. Oktober 2015
Oberösterreichische Wirtschaft
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18 · Service · Oberösterreichische
Wirtschaft
Infoabende über
CAD-Ausbildungen
Persönlichkeit gezielt entwickeln
In der CAD-Ausbildung ist das
WIFI die Nummer 1. Passende
Kurse gibt es für jedes Einstiegsniveau. So bietet das
WIFI Grundlagentrainings für
das Erstellen und Drucken einfacher 2D-Zeichnungen bis hin
zum Beherrschen komplexer
2D-Planung in den Aufbaukursen.
Kompetenzen zu Systemanpassungen und perfekte
3D-Volumenkörper-Konstruktionen sowie Visualisierungen
kann man in Vertiefungskursen erarbeiten. In Workshops
und Seminaren befassen sich
CAD-Spezialisten mit Simulationen oder Spezialthemen
Mit dem 3D-Druck macht das
WIFI auch 3D-Konstruktionen
angreifbar.
Von Rhetorik, Kommunikation und Selbstmanagement über Gesundheit
und Wellness bis hin zu
Mediation und Trainerausbildungen: das WIFI
OÖ hat den Erfolgsfaktor
Persönlichkeit im Fokus.
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Arbeit muss so professionell und
kompetent wie möglich gestaltet
werden. Dazu sind neben Sachwissen auch persönliche Eigenschaf-
ten, Einstellungen, Fähigkeiten und
Fertigkeiten notwendig, besonders
aus dem Bereich der Kommunikan
tion und Motivation.
nInfoveranstaltungen zu den Lehrgängen Persönlichkeitsentwicklung
▶▶ Kreativtrainer (Kurs-Nr. 0631):
Mi., 4. November, 18.30–20 Uhr, WIFI Linz
▶▶ Verwaltungsassistentin im
medizinischen Bereich (Kurs-Nr. 0653):
Di., 2. Februar, 14–15.30 Uhr, WIFI Wels
▶▶ Kindergarten-, Hort- und
Krabbelstubenhelferin (Kurs-Nr. 0670):
Fr., 22. Jänner, 19–20.30 Uhr, WIFI Steyr
Do., 21. Jänner, 19–20.30 Uhr, WIFI Wels
Mi., 20. Jänner, 19–20.30 Uhr, WIFI Linz
▶▶ Elementare Förderung für
(Klein-)Kinder (Kurs-Nr. 0675):
Di., 24. November, 19–20.30 Uhr, WIFI Linz
▶▶ Family Support® Elterntrainer
(Kurs-Nr. 0696):
Do., 4. Februar, 18–20 Uhr, WIFI Linz
▶▶ Universitätslehrgang Mediation und
Konfliktmanagement (Kurs-Nr. 0706):
Fr., 12. Februar, 19–20.30 Uhr, WIFI Linz
▶▶ Mentaltrainer (Kurs-Nr. 0763):
Mo., 14. Dezember, 18.30–20 Uhr, WIFI Steyr
▶▶ Cranio Sacrale Körperarbeit
(Kurs-Nr. 0806):
Do., 25. Februar, 18–19.30 Uhr, WIFI Linz
Do., 10. Dezember, 18–19.30 Uhr, WIFI Linz
Anmeldungen unter 05-7000-77 oder wifi.at/ooe
Softwarelösungen den
Kunden präsentieren
Nach dem Seminar „Kundenorientierte Präsentation von Softwarelösungen“ (Kurs-Nr. 3914)
können die Teilnehmer Software
so präsentieren, dass ihre Kunden den Nutzen der Anwendung
leicht erkennen und dadurch Entscheidungssicherheit gewinnen.
Sie lernen die Unterschiede zu
typischen Präsentationen kennen
und üben Live-Präsentationen,
auf die sie im Anschluss Feedback
und Tipps vom Trainer erhalten.
Grundlagen der Präsentationstechnik sollen bereits vorhanden
sein. Je nach Zusammenstellung
und Größe der Gruppe können
© Fotolia
Termine (Kurs-Nr. 4550):
▶▶ Linz:
Mi., 9. Dezember
Di., 15. Dezember
(speziell Bau)
▶▶ Bad Ischl:
Mo., 30. November
▶▶ Kirchdorf:
Mi., 18. November
▶▶ Perg:
Mi., 4. November
▶▶ Ried:
Mo., 14. Dezember
▶▶ Vöcklabruck:
Do., 3. Dezember
(speziell Bau)
Die kostenlosen Infoabende
finden jeweils von 18 bis
20.30 Uhr statt. Weitere Termine im Frühjahr.
In der modernen Berufswelt
kommt der sozialen Kompetenz
zentrale Bedeutung zu. Der Bereich Persönlichkeitsentwicklung
findet daher im neuen WIFI-Kursangebot breiten Raum.
Klar ist Fachwissen unabdingbare Basis, aber erst in Verbindung
mit Schlüsselqualifikationen und
Soft Skills wird es zum Karriereturbo. Die zwischenmenschliche
Schwerpunkte und Inhalte variieren. Eine Detailabstimmung
mit den Teilnehmern erfolgt am
Beginn des Trainings.
Der Kurs findet am 12. und 13.
November von 9 bis 17 Uhr statt.
Weitere Infos unter wifi.at/ooe n
Sichtprüfung von
Schweißnähten
Die visuelle Prüfung von Schweißnähten hat eine besondere Bedeutung und ist in Normen zwingend
vorgeschrieben. Dazu reicht meistens eine Grundlagenschulung,
welche das erforderliche Basiswissen vermittelt, aus. In diesem
Kurs werden die Grundlagen der
Sichtprüfung (visuelle Prüfung)
und der Bewertung von Schweißnahtunregelmäßigkeiten nach EN
ISO 5817 und EN ISO 10042
gelehrt. Der Kurs richtet sich
an Schweißer, Schweißaufsichtspersonen und Personen, welche
Sichtprüfungen von Schweißnähten durchführen.
▶▶ Kurs-Nr. 4320: Do., 5. November, 9–17 Uhr, WIFI Linz.
Nr. 42 . 16. Oktober 2015
Oberösterreichische Wirtschaft
· Service · 19
F&B-Management
Das Erfolgsgeheimnis
gut gehender Gastronomiebetriebe liegt neben
feinen Speisen und einer
aufmerksamen Gästebetreuung vor allem im
wirtschaftlichen Bereich.
Termin:
16. November bis 6. April 2016;
Prüfung: Do., 28. April 2016
▶▶ Modul 1: 16.–18. November,
WIFI Salzburg
▶▶ Modul 2: 1.–3. Dezember,
WIFI Linz
▶▶ Modul 3: 18.–20. Jänner,
München
▶▶ Modul 4: 29. Februar bis
2. März, WIFI Graz
▶▶ Modul 5: 4.–6. April,
WIFI Salzburg
▶▶ Abschlussprüfung: 28. April,
9–17 Uhr, WIFI Salzburg
Detailinfos
und
Anmeldung
unter Tel. 05-7000-77, E-Mail:
[email protected] oder
n
wifi.at/ooe
© contrastwerkstatt – Fotolia.com
Genau hier sind gut ausgebildete Food-and-Beverage-Fachleute
(F&B) gefragt. Diese leiten ihre
Abteilung oder ihren Betrieb mit
modernen Managementmethoden, erkennen Innovationspotenziale und wissen, wie sie sowohl
den Gewinn als auch die Kundenzufriedenheit steigern können.
Im anerkannten WIFI-Lehrgang F&B-Management können
sich die Teilnehmer umfassende
Kenntnisse von der F&B-Praxis
über die Betriebswirtschaft bis zur
Mitarbeiterführung aneignen und
das nötige Rüstzeug für dieses
herausfordernde Aufgabengebiet
erarbeiten.
Die Trainer sind Profis ihres Faches. Außerdem besteht
für die Lehrgangsteilnehmer die
Gelegenheit, bei Exkursionen
erfolgreiche Hotel- und Gastronomiekonzepte aus erster Hand
kennenzulernen.
Nach bestandener Prüfung erhalten die Absolventen ihr Diplom
„F&B-Management“, das in der
Wirtschaft anerkannt ist.
Neu: WIFI-Sprachreisen
Pünktlich zur neuen Kurssaison bietet das WIFI OÖ ab
sofort ein erweitertes Angebot im Fremdsprachenbereich.
Zusätzlich zu den vielen WIFISprachkursen gibt es nun als
Neuerung auch Sprachreisen.
Angeboten werden Destinationen in England, Italien und
Spanien in Kooperation mit oö.
Partner-Reisebüros, die diese
Reisen organisieren und durchführen. Die neuen Sprachreisen geben den Teilnehmern
die Möglichkeit, vor Ort ihre
Sprachkenntnisse auszubauen
und zu vertiefen und gleichzeitig Land und Leute besser
kennenlernen.
Weitere Informationen auf
wifi.at/ooe oder direkt unter
Tel. 05-7000-7550.
Workshops der WIFIUnternehmer-Akademie
Den Stärken seines
Unternehmens auf der Spur
Jedes Unternehmen hat Stärken
und Schwächen. Diese zu entdecken, ist entscheidend für einen
nachhaltigen Erfolg. Dieser Workshop bietet eine einfache Methode
zur systematischen Potenzialanalyse und die Teilnehmer können
aus den Erfahrungen sowohl bei
kleinen als auch großen, national
und international tätigen Unternehmen wertvolle Unterstützung
für die Entwicklung ihrer individuellen Schwerpunkte ableiten.
▶▶ Inhalt:
• Grundlagen einer unternehmensweiten Potenzial- und
Risikoanalyse
• Vorstellen der Methode und
allgemeine praktische Anwendungsübungen
• Präsentation von Erfahrungsberichten
• Praktische Übung nach
Wunsch der Teilnehmer in
Gruppen oder auch einzeln
• Unterstützung bei der Auswertung und Interpretation der Ergebnisse sowie Ableitung von
Maßnahmen
▶▶ Termin:
Di., 28. Oktober, 9–17 Uhr, WIFI
Linz; Kosten: 254 Euro inkl. Arbeitsunterlagen
Lebensqualität
langfristig sichern
Gesundheit pflegen, Lebensqualität nähren, Ressourcen stärken
– aber wie? Was meint integrative
Gesundheitsförderung? Die WHO
beschreibt Gesundheit ausdrücklich als Lebensbestandteil, der
von allen Menschen geschaffen
und gelebt wird, dort „wo sie spielen, lernen, arbeiten und lieben“,
ein Konzept des Seins, das im
ganz normalen Alltag integriert
ist. Dieser Workshop gibt Einblick
in achtsamkeitsorientierte Persönlichkeitsarbeit sowie Impulse
und Anregungen zur Gestaltung
individueller, lustvoller und achtsamer Gesund-Seins-Philosophie
(Well-being).
▶▶ Inhalt:
• Die Philosophie des GesundSeins und der Lebenspflege,
• Werte und Ressourcen,
• Einblick in integrative Gesundheitsförderung
• Entschleunigung aus östlicher
und westlicher Sicht
• Chancen und Möglichkeiten
achtsamkeitsorientierter Praxis
• Gesundheitspotenziale in Lebenswelten
▶▶ Termin:
Mi., 28. Oktober, 18.30–21 Uhr,
WIFI Linz; Kosten: 39 Euro inkl.
Arbeitsunterlagen
Anmeldungen unter Tel. 05-70007057 oder E-Mail: unternehmer
[email protected]
n
Nr. 42 . 16. Oktober 2015
20 · Service · Oberösterreichische
Wirtschaft
nTerminvorschau
Freitag, 16. Oktober
13.00 Uhr: L
ehrlingsmesse, WKO Braunau,
Braunau am Inn, Auf der Haiden 82,
[email protected], 05-90909-5100
Samstag, 17. Oktober
15.00 Uhr: F
achgruppentagung, Güterbeförderungsgewerbe, Weißkirchen an der
Traun, Betriebspark Sinnersdorf 7,
[email protected], 05-90909-4521
usiness Lounge, JW Steyr, Steyr,
19.00 Uhr: B
Pyrachstraße 7, [email protected],
05-90909-5750
Montag, 19. Oktober
09.00 Uhr: T
urbulente Finanzmärkte – die
aktuellen Herausforderungen, ICAkademie, Linz, Wiener Straße 150,
[email protected],
05-7000-7052
15.00 Uhr: G
ründer-Workshop, WKO Kirchdorf,
Kirchdorf an der Krems, Bamberg­
straße 25, [email protected],
05-90909-5400
ie spirituelle Macht der Sprache,
14.00 Uhr: D
WIFI-Unternehmer-Akademie, Linz,
Wiener Straße 150, unternehmeraka
[email protected], 05-7000-7052
rankenstand, Urlaub und Karen16.00 Uhr: K
zen, WIFI-Unternehmer-Akademie,
Grieskirchen, Manglburg 20,
[email protected],
05-7000-7052
14.00 Uhr: D
ie 5 betrieblichen Todsünden,
WIFI-Unternehmer-Akademie, Linz,
Wiener Straße 150, unternehmeraka
[email protected], 05-7000-7052
kademie für Kleinstunterneh17.00 Uhr: A
merinnen Coaching 3, WIFI-Unternehmer-Akademie, Linz, Wiener Straße
150, unternehmerakademie@wifi-ooe.
at, 05-7000-7052
ie spiele ich mich als Unter19.00 Uhr: W
nehmer frei?, WIFI-UnternehmerAkademie, Grieskirchen, Manglburg 20,
[email protected],
05-7000-7052
14.00 Uhr: G
ründer-Workshop, Gründerservice,
Linz, Hessenplatz 3, gruender@wkooe.
at, 05-90909-2929
16.00 Uhr: K
rankenstand, Urlaub und Karenzen, WIFI, Linz, Wiener Straße 150,
[email protected],
05-7000-7052
Dienstag, 20. Oktober
14.00 Uhr: R
egressforderungen – eine virulente Gefahr?, IC-Akademie, Linz, Wiener
Straße 150, unternehmerakademie@
wifi-ooe.at, 05-7000-7052
09.00 Uhr: I nnovationssprechtag, WKO Kirchdorf, Kirchdorf an der Krems, Bambergstraße 25, [email protected],
05-90909-5400
ründer-Workshop, WKO Perg, Perg,
16.00 Uhr: G
Haydnstraße 4, [email protected], 0590909-5550
ründer-Workshop, WKO Vöck15.00 Uhr: G
labruck, Vöcklabruck, Robert-KunzStraße 9, [email protected],
05-90909-5850
chadenersatzrecht, WIFI-Unterneh12.00 Uhr: S
mer-Akademie, Linz, Wiener Straße
150, unternehmerakademie@wifi-ooe.
at, 05-7000-7052
19.30 Uhr: E
ferdinger Unternehmerinnen öffnen ihre Geschäfte, WKO Eferding,
Eferding, Stadtplatz 19, eferding@
wkooe.at, 05-90909-5150
Im Zuge der Wohnbebauung „Grüne Mitte Linz“ sind umfangreiche
Straßenbaumaßnahmen erforderlich. Für das Wochenende 17./18.
Oktober ist die Aufbringung der
Asphaltdeckschicht (Feinbelag) in
der Lastenstraße inkl. dem Kreuzungsbereich Hamerlingstraße/
Edeltraud-Hofer-Straße beabsichtigt. Dies führt auch zu folgenden
Verkehrseinschränkungen:
Samstag, 17. Oktober ab 8.30
Uhr ist die Lastenstraße in
Fahrtrichtung Norden ab der
Raimundstraße bis zur Kreuzung
Hamerlingstraße gesperrt. Umleitung über die Raimundstraße
und Rilkestraße (Überplattung) ist
ausgeschildert.
Ab 15 Uhr (Samstag, 17. Oktober) bis Montag, 19. Oktober, 5
Uhr ist die Lastenstraße zwischen
Raimundstraße und Franckstraße
für den Individualverkehr gänzlich gesperrt. Weiters Totalsperre
der Hamerlingstraße zwischen
Lastenstraße und Friedhofstraße.
Die Tiefgarageneinfahrt Lenaupark ist aus der Hamerlingstraße
(Nebenfahrbahn) am gesamten
Wochenende ungehindert befahrbar. Die Tiefgaragenausfahrt in
der Lastenstraße ist ebenfalls
ungehindert befahrbar.
Personenkraftverkehr: Prüfungstermine
An nachfolgenden Terminen finden Prüfungen über die Grundqualifikation der Fahrer bestimmter
Fahrzeuge für den Personenkraftverkehr für das Jahr 2016 gem.
§3 der Grundqualifikations- und
Weiterbildungsverordnung (Berufskraftfahrer) beim Amt der Oö.
Landesregierung statt:
▶▶ 28. Jänner
▶▶ 10. März
▶▶ 28. April
▶▶ 9. Juni
▶▶ 21. Juli
▶▶ 15. September
▶▶ 13. Oktober
▶▶ 3. November
▶▶ 1. Dezember
© Fotolia/TTstudio
Behinderungen Lastenstraße
Businessforum Tschechien
Tschechien zählt mit einem Wirtschaftswachstum von über 4
Prozent im ersten Halbjahr 2015 zu den wachstumsstärksten
Märkten Europas und bietet hervorragende Chancen für oö.
Waren- und Dienstleistungsexporteure. Im Rahmen des Businessforum Tschechien, einer Kooperationsveranstaltung mit
der RLB OÖ und dem AußenwirtschaftsCenter Prag, stehen am
3. November von 9 bis 15 Uhr in der WKO Oberösterreich elf
erfahrene Experten für persönliche Beratungsgespräche zu den
Themen Markteintritt, Geschäftspartnersuche, Investitionsmöglichkeiten, Exportförderungen, Arbeitsmarkt sowie Recht und
Steuern zur Verfügung.
In einer Info-Session von 11 bis 12 Uhr gibt der Wirtschaftsdelegierte in Prag, Christian Miller, ein Impulsreferat zu den konkreten Geschäftschancen in bedeutenden Wirtschaftssektoren,
insbesondere im Bereich der industriellen Zulieferung.
Praxistipps erhalten Sie anschließend von Unternehmern, welche bereits in Tschechien aktiv sind, sowie beim Networking mit
Dienstleistern und Multiplikatoren am Marktplatz.
▶▶ wko.at/ooe/businessforumcz
Nr. 42 . 16. Oktober 2015
Oberösterreichische Wirtschaft
08.00 Uhr: S
prechtag Barrierefreiheit, WKO
Vöcklabruck, Vöcklabruck, RobertKunz-Straße 9, voecklabruck@wkooe.
at, 05-90909-5850
09.00 Uhr: S
ag’ nicht ja – wenn Du nein sagen
willst, WIFI-Unternehmer-Akademie,
Linz, Wiener Straße 150,
[email protected],
05-7000-7052
prechtag Innovation, WKO Ried,
09.00 Uhr: S
Ried im Innkreis, Dr.-Thomas-SennStraße 10, [email protected],
05-90909-5600
ründer-Workshop, WKO Gmunden,
15.00 Uhr: G
Gmunden, Miller-v.-Aichholz-Straße
50, [email protected],
05-90909-5250
teuertag 2015, Sparte Industrie,
16.00 Uhr: S
Linz, Europaplatz 1, industrie@wkooe.
at, 05-90909-4201
16.30 Uhr: P
GS Netzwerktreffen, WKO Steyr,
Steyr, Stelzhamerstraße 12, steyr@
wkooe.at, 05-90909-5750
17.00 Uhr: D
ie Macht der Farben im Unternehmensalltag, WIFI-UnternehmerAkademie, Linz, Wiener Straße 150,
[email protected],
05-7000-7052
18.30 Uhr: N
achhaltiges Bauen – ist es überhaupt noch leistbar?, WKO LinzStadt, Linz, Pfarrplatz 12, linz-stadt@
wkooe.at, 05-90909-5500
Donnerstag, 22. Oktober
09.00 Uhr: M
agic Moments im Verkauf, WIFIUnternehmer-Akademie, Linz, Wiener
Straße 150, unternehmerakademie@
wifi-ooe.at, 05-7000-7052
09.00 Uhr: S
teigern Sie Ihre Entscheidungskompetenz!, WIFI, Linz, Wiener
Straße 150, unternehmerakademie@
wifi-ooe.at, 05-7000-7052
16.30 Uhr: R
egistrierkassen- und Belegerteilungspflicht, WKO Kirchdorf, Kirchdorf, Bambergstraße 25, kirchdorf@
wkooe.at, 05-90909-5400
© WKO (3)
Mittwoch, 21. Oktober
· Service · 21
ange Nacht der Jungunterneh18.00 Uhr: L
mer, Junge Wirtschaft OÖ, Linz,
Europaplatz 1 a, [email protected],
05-90909-3331
chneller, höher, weiter – aber
19.00 Uhr: S
wohin!, FidW Braunau, Braunau am
Inn, Salzburger Straße 1, braunau@
wkooe.at, 05-90909-5100
19.00 Uhr: A
ugenschmaus und Tafelfreuden,
WKO Schärding, Schärding, Oberer
Stadtplatz 32, [email protected],
05-90909-5700
14.00 Uhr: G
ründer-Workshop, WKO Ried, Ried
im Innkreis, Dr.-Thomas-Senn-Straße
10, [email protected], 05-90909-5600
Freitag, 23. Oktober
15.00 Uhr: G
ründer-Workshop, WKO Grieskirchen, Grieskirchen, Manglburg 20,
[email protected],
05-90909-5350
13.30 Uhr: R
egistrierkassenpflicht, ServiceCenter, Ried im Innkreis, Dr.-ThomasSenn-Straße 10, [email protected],
05-90909-2800
bezahlte Anzeige
Der tägliche Kampf um die Besten
Die richtigen Mitarbeiter entscheiden über den wirtschaftlichen Erfolg eines Unternehmens.
Sie zu finden und zu halten ist Aufgabe einer professionellen Personalentwicklung.
Guter Nachwuchs ist knapp. The
War for Talent, der Wettbewerb
um qualifizierte und talentierte
Mitarbeiter, verschärft sich. Zum
Ausbau des Wettbewerbsvorsprungs gilt es vermehrt, Talente zu identifizieren, zu fördern
und letztendlich langfristig zu
binden. Die Gewinnung von ex-
Markus Roth
Obmann der Fachgruppe OÖ
Unternehmensberatung, Buchhaltung und IT
ternen und die Identifizierung
interner Potenzialträger/innen
zählt zu den wichtigsten Faktoren für den heutigen und zukünftigen Unternehmenserfolg. „Talent Management“ ist gefragt!
Unternehmen müssen sich der
Herausforderung stellen, in einem engen Markt die besten Mitarbeiter für sich zu gewinnen, zu
halten und weiterzuentwickeln.
Professionelle Personalentwicklung ist somit ein wichtiger
Erfolgsfaktor.
Qualifizierte Mitarbeiter erhalten permanent Rekrutierungsangebote am Markt und
reflektieren zudem oftmals, ob
das, was sie aktuell tun, auch
noch das ist, was sie wirklich
tun möchten. Durch eine stetige Zunahme des weltweiten
Wettbewerbs um die besten
Kandidaten zeichnen sich neue
Entwicklungen ab. Netzwerke
und internationale Kommunikation gewinnen an Bedeutung.
Es wird notwendig, weniger in
Hierarchien zu denken. Neue
Arbeitsformen führen zu vermehrter Projektarbeit, es gibt
offenere Beschäftigungsverhältnisse, gezielte und strategische
Förderung von Frauen oder die
Möglichkeit, im Home Office zu
arbeiten. Es geht um mehr Freiheit und Flexibilität, aber auch
um größere Verantwortung für
den Einzelnen.
Fachgruppenobmann Markus Roth verweist auf die über
7000 Mitglieder in der Fachgruppe Unternehmensberatung,
Buchhaltung und Informationstechnologie in der WKOÖ: „Unsere Experten kennen gezielte
Personalgewinnungs- und Personalbindungsmaßnahmen. Sie
© iStockphoto.com/shapecharge
werden an die Kultur des Unternehmens angepasst und stellen
die langfristige Motivation der
Besten sicher.“ Mehr dazu auf:
www.berater-finder.at
UNTERNEHMENSBERATER GESUCHT?
www.berater-finder.at
Nr. 42 . 16. Oktober 2015
22 · Service · Oberösterreichische
Wirtschaft
Safe Harbor Entscheidung: Was tun?
Der Europäische Gerichtshof hat kürzlich die sogenannte „Safe Harbor Entscheidung“ der EU-Kommission aus dem Jahr 2000 aufgehoben. Eine Veranstaltung
der Fachgruppe UBIT informiert jetzt darüber, wie
der Datentransfer in die USA zu erfolgen hat und wie
Cloud-Anbieter betroffen sind.
Safe Harbor brachte für die USA
eine datenschutzrechtliche Bevorzugung gegenüber anderen
„Der Informationsbedarf
zu diesem Thema ist groß
und eine rechtssichere Lösung eigentlich gar nicht
so kompliziert.“
Peter Burgstaller
Staaten wie z.B. China, Indien,
Australien, Japan oder Russland.
Und zwar dahingehend, als USUnternehmen als datenschutzrechtlich sicher galten, wenn sie
sich in ein Register eintragen
und damit die Grundsätze des
EU-Datenschutzrechts akzeptieren.
Der EuGH hat nun diesen „Safe Harbor“ für US-Unternehmen
aufgehoben, nicht aber den Datentransfer in die USA untersagt,
dennoch ist für Datenexporteure
in die USA Handlungsbedarf gegeben.
Vortragende der Veranstaltung
am 28. Oktober sind die ITRechtsexperten FH-Prof. Peter
Burgstaller und Karin Neußl. n
US-Datentransfer: Rechtsunsicherheit meist unberechtigt. © Fotolia.com
n Safe Harbor USA
Mittwoch, 28. Oktober, 17 Uhr, WKOÖ, Hessenplatz 3, Linz
Anmeldung bis 23. Oktober unter [email protected]
n Raumordnung
Magistrat der Stadt Linz
Die Stadt Linz beabsichtigt die Bebauungsplanänderung 03-008-01-01 „Gründbergstraße
– Nußbaumstraße“, KG Pöstlingberg, Begrenzung: Norden: Gründbergstraße, Osten: Am
Gründberghof, Süden: Am Gründberghof, Westen: Nußbaumstraße.
© TV Linz/Röbl
Weitere Planungsvorhaben betreffen die Gemeinden Grünbach (Flächenwidmungsplan Nr.
3; Änderung Nr. 10), Kaltenberg (Flächenwidmungsplan Nr. 2/2004; Änderung Nr. 9/2015),
Klam (Örtliches Entwicklungskonzept Nr. 2 und
Flächenwidmungsplan Nr. 4; Gesamtüberarbeitung), Innerschwand am Mondsee (Flächenwidmungsplan Nr. 3; Änderung Nr. 48), Naarn
im Machlande (Flächenwidmungsplan Nr. 3;
Änderung Nr. 28), Neumarkt im Hausruckkreis
(Flächenwidmungsplan; Änderung Nr. 6.2 und
Örtliches Entwicklungskonzept; Änderung Nr.
2.1), Niederneukirchen (Flächenwidmungsplan
Nr. 3; Änderung Nr. 1), Pennewang (Flächenwidmungsplan Nr. 3/2015; Änderung Nr. 3), Pischelsdorf am Engelbach (Flächenwidmungsplan Nr. 6; Änderungen Nr. 21, 22, 24, 25, 26 und
27 sowie Örtliches Entwicklungskonzept Nr. 02;
Änderungen Nr. 2.04, 2.06 und 2.07), Roßleithen (Flächenwidmungsplan; Änderung Nr. 5.11),
Schönau im Mühlkreis (Flächenwidmungsplan
Nr. 2; Änderungen Nr. 49 und 56), St. Agatha
(Flächenwidmungsplan Nr. 4; Änderungen Nr. 06,
07 und 08 sowie Örtliches Entwicklungskonzept;
Änderungen Nr. 2.02, 2.03 und 2.04), St. Lorenz
(Flächenwidmungsplan Nr. 3; Änderungen Nr.
118 und 119), Tragwein (Flächenwidmungsplan;
Änderung Nr. 6.37) und Wartberg an der Krems
(Flächenwidmungsplan Nr. 4; Änderung Nr. 35).
Nr. 42 . 16. Oktober 2015
Oberösterreichische Wirtschaft
· 23
Unternehmen
Leitner sorgt für gesundes Sitzen
Seit 20 Jahren produziert die Firma Leitner Ergomöbel
aus Lohnsburg dynamische Gesundheitsmöbel. Mit dem
neuen Online-Shop steht den Kunden nun ein umfassendes Produktsortiment per Mausklick zur Verfügung.
Produkte zu entwickeln, die gesundes Sitzen ermöglichen, lautete
1995 das Ziel des Unternehmers
Franz Leitner, als er mit der Pro-
duktion der Ergomöbel begann.
„Das Thema Rückengesundheit ist
aktuell wie nie zuvor, das Bewusstsein für ,richtiges Sitzen‘ steigt“,
ist Leitner überzeugt. Das Möbelsortiment von Leitner wird mit 300
Fachhändlern europaweit und auch
darüber hinaus vertrieben.
„Wir hatten immer ein Ohr für
die Wünsche und Anliegen unserer
Kunden. So sind besondere Lösungen entstanden, die genau auf den
Bedarf des Anwenders abgestimmt
sind“, betont Brigitte Leitner, die
mit ihrem Mann das Unternehmen
aufgebaut hat. Insbesondere im
Kindergarten- und Schulbereich
wurde dank Leitner Ergomöbel die
Sitzqualität verbessert.
Neuer Online-Shop
Stehhilfe „LeitnerWipp“ aus dem
Jahr 1995.
Mit einem neuen Online-Shop
soll nun der direkte Draht zu den
Kunden gestärkt werden. Highlight des neuen Online-Shops ist
der Produktkonfigurator. Durch
die Eingabe von Sitzform, Bezugstoff, Säulenhöhe und Ausführung der Basis kann jeder sein
Wunschmodell selbst gestalten.
Die Angebotspalette ist vielfältig:
Während im Bereich
Musik Notenpulte,
Dirigenten- und
Orchesterstühle
sowie Musikhocker präsentiert
werden, finden Erzieher in der Rubrik
Kindergarten optimale Sitzmöbel für den
Arbeitsalltag. Auch die Schulausstattung bietet eine große Vielfalt
an Produkten.
Bei den Büromöbeln wird besonders auf die Sitz-Stehdynamik
eingegangen, da es optimal ist,
die Position während des Sitzens
zu verändern.
Besonders geschätzt werden
daher die ergonomischen
Möbel, die dem Kunden
die Möglichkeit bieten, von einer stehenden in eine sitzende
Position zu wechseln.
Vor 20 Jahren wurden die ers-
ten Stehhilfen im ORF-Landesstudio in Linz im Rahmen einer Publikumsveranstaltung vorgeführt.
▶ www.ergomoebel.at
n
Leitner-Stehhilfe von heute.
Löffler ist ÖSV-Ausstatter
Löffler aus Ried im Innkreis setzt sein Engagement im
Österreichischen Skiverband (ÖSV) fort und rüstet die Nationalteams mit Wärmebekleidung aus. Den Hersteller von
funktioneller Sportbekleidung verbindet mit dem ÖSV und
dem Austria Skipool eine 30-jährige Kooperation.
In der kommenden Wintersaison werden die Nationalteams und Kaderläufer des Austria Ski Teams Unterwäsche der Marke Löffler tragen. Die Nationalteams
im Skilanglauf, Biathlon und Nordische Kombination
vertrauen auf die Qualität und Funktionalität von LöfflerLanglaufbekleidung. Zudem tragen die Athleten der nordischen Teams inklusive der Adler ab der Wintersaison
Wärme-Oberbekleidung von Löffler.
▶ www.loeffler.at
Nr. 42 . 16. Oktober 2015
24 · Unternehmen · Oberösterreichische
Wirtschaft
Präsentieren
Sie sich im
stärksten
B2B-Medium!
Neues Saunaparadies in Bad Schallerbach
200.000 Leser
100 % Zielgruppengenauigkeit
100 % Themenvielfalt
Themenschwerpunkte
13. November
Wirtschaftsraum
Oberösterreich
4. Dezember
Unternehmer 2015
Anzeigenschluss:
10 Tage vor Erscheinen
Werbeformen
Formatanzeigen
PR-Berichte
Wortanzeigen
Tip-On Cards
Beilagen
„W ir
ge st al te n di
D ru ck un te rl e
ag en
fü r Ih re n
D ru ck au ft ra
g
ko st enlo s!“
Dipl. FW
Mathilde Linsenmayer
Greif Werbung
Verkauf Medienberatung
Tel.: 0732 / 7805-263
Mob.: 0664 / 815 7712
[email protected]
exklusiver Ansprechpartner
der OÖWirtschaft
WKO-Medienplanung für
alle 9 Bundesländer
Entspannung bietet das neue „AusZeit SaunaBergdorf“ in Bad Schallerbach. Die Eurothermen
investierten 11 Mio. Euro, heraus kam dabei ein
ganzes Dorf, das kürzlich eröffnet wurde. Auf drei
Ebenen und über 4000 Quadratmeter präsentiert
sich nun die „AusZeit“ mit über 40 kreativ inszenierten Sauna- und Relax-Erlebnissen.
„Wir haben ein Relax- und Saunaparadies geschaffen, das unsere Gäste ins Schwärmen brin-
gen wird“, ist Eurothermen-Generaldirektor Markus Achleitner überzeugt. Eines der Highlights ist
z.B. der „Backofen“, eine Lehmsauna, in der live
Salzstangerl gebacken und von den Gäste verkostet werden. Das „Dirndl SPA“ ist ausschließlich der
Damenwelt vorbehalten. Luxus bieten die mittels
Online-Vorauszahlung buchbaren Komfortliegen
in den fünf edlen Relax-Chalets.
▶▶ www.eurothermen.at
Microlab liefert Know-how
für VACE-Karriereplattform
Der Engineering-, ITund Personaldienstleister VACE setzt
für sein Jobportal auf
IT-Know-how aus dem
Innviertel.
VACE hat sich auf Komplettangebote für die Industrie
spezialisiert. Hervorgegangen
aus einer Tochterfirma der voestalpine AG, beschäftigt das
Unternehmen mit Sitz in Linz
rund 1200 Mitarbeiter. Neben
Engineering-Leistungen und
IT-Betreuung stellt VACE für
seine Kunden qualifiziertes
technisches und kaufmännisches Personal bereit.
Dabei setzt VACE auf das
Know-how von Microlab aus
Mehrnbach: Das System EasyWebCMS des Innviertler Software-Unternehmens sorgt dafür, dass das Online-Jobportal
auf www.vace.at seinem Motto „Gesucht sein und gefunden
werden“ voll gerecht wird.
So ist die Karriereplattform
z.B. direkt an das interne
VACE-Verwaltungssystem angebunden. Bewerber können
sich für jedes der zahlreichen
Jobangebote sofort online bewerben und die erforderlichen
Dateien anhängen.
Komfortabel & einfach
„Zusätzlich haben wir diesen Bewerbungsprozess für
Tablets optimiert“, erklärt Mi-
Schnell und einfach bewerben. crolab-Geschäftsführer Stefan
Griesmaier: Dank Responsive
Design ist jeder Bedienungsschritt auch auf iPad, Smartphone & Co. komfortabel und
einfach, damit eine Job-Bewerbung auch ohne PC oder Laptop
jederzeit ohne großen Aufwand möglich ist. Ein weiteres
Highlight ist der Jobreminder:
Interessenten werden per EMail über neue, passende Jobs
informiert.
▶▶ www.microlab.at
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© Fotolia.com
Nr. 42 . 16. Oktober 2015
Oberösterreichische Wirtschaft
· Unternehmen · 25
Pulsierende Kulturhauptstadt Mons
Eine gute Autostunde von Brüssel entfernt, präsentiert
sich die belgische Studentenstadt Mons als Europäische Kulturhauptstadt 2015.
Mit zahlreichen baulichen und
immateriellen UNESCO-Weltkulturerbestätten – vom Belfried von
Mons über die Feuersteinminen
von Spiennes und die traditionelle
Ducasse bis hin zum Archive des
Mundaneums und dem Gebiet
des Grand-Hornu – gesegnet, präsentiert diese Stadt, die inklusive
der 19 Umlandgemeinden rund
90.000 Menschen beheimatet,
eine interessante Programm-Mischung. Diese spannt über festliche, künstlerische und kulturelle
Angebote gekonnt den Bogen
ihrer bewegten Vergangenheit
über die Gegenwart in die Zukunft.
Vergessen hat man natürlich
auch die Berühmtheiten dieser
Stadt nicht. In großen internationalen Ausstellungen über Van
Gogh bis Verlaine erinnert man
sich an Genies, die einstmals
in Mons gewirkt haben. Die
Kulturhauptstadt war aber auch
willkommener Anlass, die Mu-
seumslandschaft mit attraktiven
Themen zu verdichten. Die Blicke
ziehen so, neben den zahlreichen
Installationen in der Stadt Mons,
auch die Exponate in der Arthoteque, im Belfort sowie im Mons
Memorial Museum auf sich. Wie
die Bürger von Mons dem Schicksal ihrer Stadt gedenken, kann
man im Museum „Doudou“ nachvollziehen, lebendig wird sie beim
Folklorefest „Doudou“, das seinen
Höhepunkt stets am Wochenende
der Dreifaltigkeit findet.
Traditionsbewusst
und zukunftsorientiert
Ein Juwel der europäischen
Industriekultur des 19. Jahrhunderts ist das ebenfalls als Weltkulturerbe ausgezeichnete Gebiet
Gran-Hornu im Herzen der Provinz Hennegau. Die ältesten und
größten Feuersteinminen Europas
bewundert man in der ebenfalls
Nicht nur heuer ein Schmuckstück: Das historische Rathaus von Mons.
UNESCO-anerkannten archäologischen Stätte in Spiennes.
Mons blickt im Kulturhauptstadtjahr aber auch in die Zukunft.
Beispielsweise im Café Europa. Projektleiter Wolfgang Kühr:
„Es handelt sich dabei
um ein Pro-
jekt zwischen zehn europäischen
Städten zum Thema technologische Revolution sowie OpenSource und Do-it-yourself. Hier
besteht auch eine Brücke zum Ars
Electronica Center in Linz.“
Neben
Sehenswürdigkeiten
und moderner Kunst versteht
Mons aber auch kulinarisch zu
begeistern, verrät Pia Leydolt.
Seit „Linz 09“ ist sie auf Kulturhauptstadtprogramme in Europa
spezialisiert. Interessenten ist sie
mit ihrer Agentur (www.capcult.
org) gerne bei der Programmgen
staltung behilflich. Know-how-Transfer in Mons
Die Kulturhauptstadt Linz 09
hat sich sehr nachhaltig positioniert – auch im Kontakt mit
anderen Kulturhauptstädten
Europas. Wo man in der belgischen Kulturhauptstadt Mons
2015
„Berührungspunkte“
fand, sondierte eine Delegation der Sparte Tourismus und
Freizeitwirtschaft der WKOÖ
jetzt direkt vor Ort aus. Im
Gespräch mit Natacha Vandenberghe, Direktorin des Tourismusbüros Mons (l.) und der
Verantwortlichen für Interna-
tionale Beziehungen, Carolina
Kadziola (2. v. l.), weiters v. l. die
Spartenobmann-Stellvertreter und Fachgruppenobmänner Thomas Stockinger und
Manfred Grubauer, Fachgruppenobmann Gerold Royda, SGF
Peter Frömmel, TourismusSpartenobmann Robert Seeber, Pia Leydolt (www.capcult.
org), Walter Winetzhammer
(Land OÖ), Fachgruppengeschäftsführer Robert Steiner
und OÖ-Tourismus-Geschäftsführer Andreas Winkelhofer.
„Doudou“ lebt: Auch im Rathaus
erinnert ein Gemälde an den
Kampf des Heiligen Georg mit
dem Drachen (Bild oben).
Der Alte Schlachthof ist Veranstaltungsort für Events und
Wanderausstellungen zeitgenössischer Bildhauerei (Bild Mitte).
Im Café Europa treten Besucher
virtuell mit neun europäischen
Städten in Kontakt, auch mit dem
AEC in Linz (Bild links).
Nr. 42 . 16. Oktober 2015
26 · Unternehmen · Oberösterreichische
Wirtschaft
Umsatztreiber Industrie 4.0
Die Linzer Industrie Informatik GmbH erreichte vergangenes Geschäftsjahr ihr bestes Ergebnis in der
Firmengeschichte mit einer Umsatzsteigerung von 15
Prozent gegenüber dem Vorjahr auf knapp 7 Mio. Euro.
Mit über 400 Installationen im
europäischen, asiatischen und
amerikanischen Raum ist das Unternehmen einer der führenden
Anbieter fertigungsoptimierender
MES-Software-Lösungen. „Größter
Wachstumsmarkt ist Deutschland,
denn die Programme der Bundesregierung zur Förderung von
Industrie 4.0-Projekten greifen und
haben dazu geführt, dass deutsche
Industriebetriebe auf Themen wie
die vernetzte Produktion und Losgröße 1 bereits stark sensibilisiert
sind“, sagt der für den Vertrieb
verantwortliche Geschäftsführer
Eckhard Winter.
des Maschinenparks mit dem ERPSystem und der daraus resultierende rasche Informationsfluss zu
allen am Fertigungsprozess beteiligten Personen im Vordergrund.
Das abgeschlossene Geschäftsjahr war geprägt von Innovationen.
Mit dem neuen Release 17 der cronetwork-Suite wurden zwei neue
Module für Business Intelligence
und Energiemanagement sowie
die Umsetzung des OPC-UA-Stan-
dards für die plattformunabhängige Maschinenkommunikation präsentiert. Das Ziel der Softwaredesigner, die enorme Datenmenge
eines Produktionsbetriebs in übersichtlicher und maßgeschneiderter
Form aufzubereiten, wurde mit der
Portallösung von cronetwork gelöst. Diese wurde im vergangenen
Jahr aufgrund des flächendeckenden Praxiseinsatzes um eine Fülle
von Portlets erweitert.
Neben den Standorten in Linz,
Riegel/Baden-Württemberg und
Schanghai ist aktuell eine neue
Geschäftsstelle in NordrheinWestfalen im Aufbau.
▶▶ www.industrieinformatik.com n
Industrie 4.0
öffnet die Türen
Industrie 4.0 öffnet laut Winter MES-Anbietern wie Industrie
Informatik generell die Türen.
Anstatt der Controlling-Sicht, die
in der Vergangenheit ausschlaggebend für MES-Investitionen war,
stehe heute der Vernetzungsaspekt
Bistro im
New-York-Stil
Vergangene Woche eröffnete
das neue Lokal „francis“ in
der Welser Maria-TheresiaStraße unter dem Motto „Liebe
zur Kulinarik der Franzosen,
kombiniert mit dem Ambiente eines New-York-City-StyleRestaurants“.
Inhaber Jochen Jeiter verfügt
über jahrelange Erfahrung in
der Spitzenhotellerie: „Das Konzept eines hochwertigen und
gleichzeitig legeren Restaurants trage ich bereits lange mit
mir herum. Küchenchef Thomas
Stieringer legt großen Wert
auf hochwertige Produkte und
frische Zubereitung: „Die Karte
ist international, immer mit saisonalen Facetten, oft auch mit
regionalen Elementen.“
▶▶ www.francis-wels.at
Mit Innovationen punktet Industrie Informatik am MES-Markt.
Gesicherte
Lichtkuppeln
Der Weißkirchner Hersteller
von Durchsturzsicherungen
für Lichtkuppeln und Lichtbänder wurde vom TÜV Austria mit der Sicherung aller
Lichtkuppeln ihres Standorts
Thalheim bei Wels beauftragt.
Lichtkuppeln und Lichtbänder auf Dächern stellen Gefahrenquellen dar, weil diese
meist nicht durchsturzsicher
sind. Da Dächer häufig aufgrund
von Wartungsarbeiten usw. begangen werden müssen, hat
der TÜV Austria in Thalheim
bei Wels alle Lichtkuppeln
mit den zertifizierten easy-fixDurchsturzsicherungen von Kober ausgestattet. Dabei wurden
Netze aus Edelstahl unter der
Kuppel montiert. Diese bieten
sowohl bei geöffneter als auch
bei geschlossener Lichtkuppel
dauerhaften Schutz.
▶▶ www.easy-fix.at
Neue Technologie für Mahlgut
Gleich zwei Neuheiten
im KunststoffrecyclingBereich präsentiert Erema
aus Ansfelden: RegrindPro
und das Upcycling Service.
Damit
Regranulat
aus Mahlgut problemlos weiterverarbeitet werden kann
und die funktionellen
Eigenschaften der daraus
hergestellten Endprodukte gewährleistet sind, ist
ein spezifischer
Recyclingprozess notwendig.
Das neue Anlagensystem
Intarema RegrindPro
ist
exakt auf alle diese
Arten von dickwandigem Mahlgut-Material abgestimmt und
kann durch äußerst schonende
Aufbereitung und hocheffiziente
Filtration Mahlgut zu anwendungsoptimierten Regranulaten
verarbeiten.
Mit der Produktlinie
Corema kombinierte Erema 2012 erstmals die
Vorteile von Recycling
und Compounding
in einem Prozessschritt. Nun geht
das Unternehmen
einen Schritt weiter und bietet
einen völlig neuartigen Upcycling
Service an. Im neu eröffneten UpCentre nahe der Firmenzentrale in
Anfelden steht Kunden ab 20. November die Corema-Technologie
für die Bemusterung von Recycling-Compounds zur Verfügung.
„Mieten statt kaufen“
für die Kunden
„Unter dem Motto ‚Nutzen statt
kaufen‘ unterstützt diese Dienstleistung unsere Kunden dabei,
neue Märkte für ihre Rezyklate zu
erschließen. Wir geben ihnen
damit die benötigte Flexibilität und Schnelligkeit, die sie
in dieser Phase benötigen“, sagt
Corema-Produktmanager Robert
Obermayr.
▶▶ www.erema.at
n
Nr. 42 . 16. Oktober 2015
Oberösterreichische Wirtschaft
· Unternehmen · 27
errichtet 2015 ihr neues Bürogebäude
tech3 legt größten Wert darauf, gemeinsam mit den Kunden die bestmögliche Lösung zu
erarbeiten und zu verwirklichen – ein engagiertes 12-köpfiges Team ist für die Kunden da
Die tech3 Projektentwicklung
GmbH mit Firmensitz in St. Peter/
Hart steht seit über 17 Jahren eng
an der Seite des Kunden, wenn es
um die Belange „Rund ums Bauen“
geht. Mit der Projektentwick-lung
„Planung, Ausschreibung, Bauleitung Schlüsselfertigbau und Revitalisierung im Wohn- und Gewerbebau wird ein breites Spektrum
von Dienstleistungen abgedeckt.
Als „Full-Service-Partner“ für den
Bau bürgt das Team von tech3 für
einen hohen Qualitätsstandard
und ermöglicht dadurch eine vielschichtige Kundenbindung.
„Die gute Betreuung ist ein wesentlicher Faktor für den Erfolg“
ist Firmeninhaber Bmstr. Ing. Josef Hofbauer überzeugt. Durch die
stetig wachsende Anzahl von Kunden wurde es notwendig, mehr
Mitarbeiter einzustellen und das
Büroareal zu vergrößern. Deshalb
hat sich die Firma tech3 entschlossen, ein eigenes Bürogebäude in
4963 St. Peter, Peterfeld 91, zu
errichten. Auf 360 m2 Bürofläche
mit modernster EDV-Ausstattung
finden hier 12 Beschäftigte (davon
3 Lehrlinge) ein hervorragendes Arbeitsumfeld vor, um eine
optimale Kundenbetreuung zu
gewährleisten.
„Ob Gewerbebau oder Privatobjekt – wir sind mit umfassendem Service und Kompetenz für
unsere Kunden da,“ so Ing. Josef
Hofbauer.
Das moderne Bürogebäude – bezugsfertig nach nur 5,5-monatiger Bauzeit.
Frauscher – Sensortechnik.
Die Sonnenseite von tech3.
Faschang, Weng.
Hargassner, Weng.
Wir planen für Sie.
Exklusive schlüsselfertige Doppelhäuser von tech3.
Wohnhausbau.
Ein kleiner Auszug aus der
namhaften Kundschaft im Gewerbebau:
Borbet Austria, BMW-Steyr,
KTM-Fahrrad, HiPP – Babynahrung, Hargassner Weng,
Faschang-Werkzeugbau Okalin,
Frauscher Sensortechnik, LP-Logistik, Air Ambulance Ranshofen,
GM Pharma TTF-Frauscher usw.
– um hier einige zu nennen
„Schlüsselfertiges Bauen“ stand
von Anfang an im Leistungsprogramm von tech3. Bis dato hat die
Firma tech3 für über 90 Bauherrn
Einfamilienhäuser bzw. Doppelhäuser errichtet.
Im
Revitalisierungsbereich
kann auf schöne Projekte wie
Kultur im Gugg, Kindergarten
und Volksschule St. Peter, Schloß
Hagenau, Therme Geinberg usw.
verwiesen werden.
Einladend – der Empfang.
Herr Bmstr. Ing. Josef Hofbauer
und seine Gattin Renée Hofbauer
führen seit 17 Jahren den Familienbetrieb mit großem Erfolg. Sie
freuen sich, ihre Kunden im neuen
Bürogebäude begrüßen zu dürfen.
www.tech3.at
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Nr. 42 . 16. Oktober 2015
28 · Unternehmen · Oberösterreichische
Wirtschaft
Post übernahm
Scandienstleister
Erste Energiesparmesse im Iran
Die Österreichische Post AG
hat mit Anfang Oktober die
EMD GmbH, Spezialist für Archivdigitalisierung und Hybrid
Scanning aus Linz, zu 100
Prozent übernommen. EMD
ist seit mehr als 30 Jahren als
Spezialist für Digitalisierung
und Mikroverfilmung von Archiven und historischen Dokumenten etabliert und betreut
namhafte Kunden, wie etwa
die Österreichische Nationalbibliothek.
Laut Georg Mündl, Geschäftsfeldleitung Mail
Solutions, steigert die Österreichische Post durch die
Übernahme ihren Marktanteil
auf über 70 Prozent und wird
damit zum größten Anbieter
für Input- und Scandienstleistungen in Österreich. Roland
Spitzhirn, Geschäftsführer der
Post-Tochter Scanpoint GmbH,
wurde auch Geschäftsführer
von EMD.
Der Milad Tower im Iran steht von
19. bis 21. Jänner 2016 ganz im
Zeichen von erneuerbaren Energien. Zum ersten Mal organisiert die
Messe Wels die Energiesparmesse expoEnergy Teheran zum Thema Energie, Bauen und Wasser.
Zeitgleich mit dem Energy Globe World Award und der Green
Management Conference findet
die Messe im 435 Meter hohen
Milad Tower in Teheran statt.
„Die expoEnergy bietet für die
Aussteller eine einmalige Gelegenheit, am iranischen Markt Fuß
zu fassen und interessante Geschäftskontakte zu knüpfen“, sagt
Robert Schneider, Geschäftsführer der Messe Wels. Eingeladen
wurden mehr als 10.000 Unter-
nehmen aus dem Iran, über 2.000
Teilnehmer und Betriebe aus den
Bereichen Bau und Energie sind
bereits registriert.
„Wir stellen ein All-inclusivePackage zur Verfügung, das den
Ausstellern eine Messeteilnahme
mit wenig Aufwand gewährleistet“, so Schneider.
▶▶ www.expoenergy.eu
n
Hörgenuss am
Donaufluss
„In Tourismusdestinationen
erfreuen sich Apps immer
größerer Beliebtheit, da sie
Urlaubern nicht nur die Planung erleichtern, sondern
ihnen zudem Informationen
und Einblicke zur Region und
deren Höhepunkte vermitteln.
Deshalb entstand die Idee, eine App zum Thema Donau-Geschichten zu konzipieren“, sagt
Friedrich Bernhofer, Vorsitzender der Werbegemeinschaft
Donau Oberösterreich.
Die neue App beinhaltet über
40 Audio-Kommentare über die
Donauregion. Zu Themen wie
Donauschifffahrt, Regulierung
der Kraftwerke, Kulinarik, Natur,
Tiere in der Donau, alte Handelswege, Donau-Märkte, aber
auch kulturelle und geschichtliche Themen wird der Hörer
hinter die Kulissen geführt.
Die App kann je nach Thema
abgerufen werden oder in den
Gemeinden an Rastplatz- und
Infotafeln entlang des Donauradweges und Donausteigs via
QR-Code angehört werden.
▶▶ www.donauregion.at
t
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Der We
Bekanntheit in Dein Leben.
Eine Initiative der
Kleine Geschenke erhalten die
Kundschaft. Und die besten Ideen für
Geschenke, die bei Kunden ankommen,
bietet der Werbeartikelhandel.
Nr. 42 . 16. Oktober 2015
Oberösterreichische Wirtschaft
· Unternehmen · 29
Erfolgreich bei Australiens Feuerwehren
„Mit 80 bis 90 Prozent Marktanteil sind unsere Feuerwehrhandschuhe in Australien heiß begehrt“, ist EskaVerkaufsleiter Raimund Sekyra stolz. Das Thalheimer
Familienunternehmen Eska hat für den fünften Kontinent eigene Produkte entwickelt, die sich von den europäischen Normen deutlich unterscheiden.
Seit über 100 Jahren ist Eska auf
Handschuhmacherkunst spezialisiert. Hauptumsatzträger sind innovative Feuerwehrhandschuhe
für den europäischen Markt. Mit
dem Schritt nach Australien ist die
Exportquote auf rund 90 Prozent
gestiegen.
Der Erstkontakt kam 2005 auf
der Messe Interschutz in Hannover zustande. „Ein australischer
Händler suchte anstelle der üblichen China-Importe nach qualitativen und langfristigen Lösungen,
um sich vom Mitbewerb abheben
zu können. Nach einem gemeinsamen Zertifizierungsprozess haben
wir 2008 die erste Ausschreibung
mit 10.000 Handschuhen für New
South Wales gewonnen. Rasch
zählten auch Queensland und
Melbourne zu unseren Absatzgebieten“, schildert Sekyra. Aktuell
gibt es in Australien rund 15.000
berufstätige Feuerwehrleute.
Eigene Handschuhe für
neuen Markt entwickelt
„Wir mussten bei australischen
Handschuhen andere Materialien
einsetzen, um den Anforderungen
vor Ort gerecht zu werden. Ein
gutes Beispiel ist die Hitzebeständigkeit, deren höchste Leistungsstufe in Europa mit einer Strahlungshitze von 20 Sekunden auf
der Oberhand und in Australien
Handschuhmacherkunst aus Oberösterreich. mit 33 Sekunden auf dem gesamten Handschuh definiert ist. Mit
einer neuen Produkttechnologie
haben wir die Standards deutlich
übererfüllt“, zeigt Sekyra auf.
Den hohen australischen Anforderungen konnten bislang
ausschließlich Lederhandschuhe
gerecht werden. „Derzeit bauen
wir an einem Textilhandschuh für
australische Feuerwehrleute, der
© Eska
wie ein Lederhandschuh den hohen Anforderungen entspricht“,
verrät Firmenchef Paul Loos. Eska
exportiert auch Arbeitsschutzhandschuhe nach Australien.
Das Unternehmen aus Thalheim bei Wels beschäftigt aktuell
27 Mitarbeiter und erzielte im
letzten Geschäftsjahr einen Umsatz von rund 8 Mio. Euro.
▶▶ www.eska.at
n
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Speziell für Unternehmen: Viele Vorteile mit der PAGRO DISKONT Bonuskarte
Zuhause fit durch den Winter
Wer fit durch den Winter kommen möchte, dem wird am
heimischen Sportfachhandelmarkt einiges geboten. Mit dem
gurtförmigen „Functional Trainer“ werden z.B. verschiedenste
Muskelgruppen aktiviert. Auch
der altbewährte Hometrainer
erlebt, aufgepeppt mit Elektronik, eine Renaissance.
Eine besondere Herausforderung bietet das Crossfitness-Tool „Kettlebell“, das
Elemente des Gewichthebens
mit einem extrastraffen Trainingsprogramm vereint.
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Nr. 42 . 16. Oktober 2015
30 · Unternehmen · Oberösterreichische
Wirtscha
Internorm erweitert
Geschäsführung
Helmuth Berger (Bild) ist mit
Oktober als Geschäsführer für
Logistik, IT und Kundendienst
in die Führungsetage der
Internorm
International GmbH
aufgerückt.
Berger hat
seine Laufbahn bei In© Internorm
ternorm vor
über 42 Jahren als Werkzeugmacher-Lehrling begonnen.
Neben Berger bilden Johann
Habring (Finanzen und Personal), Johann Pichler (Vertrieb
und Marketing) und Thomas
Vondrak (Produktion und
Entwicklung) die Geschäsführung.
www.internorm.com
VOG-Vorstand Andreas Pirschl (v. l.), Rapso-Verantwortliche Astrid Höller und VOG-Vorstandsvorsitzender Walter Holzner.
Oberösterreich setzt auf der
Schon fleischlose Debreziner oder Extrawurst ausprobiert? Trendige Produkte wie diese waren Highlights der
oö. Aussteller auf der Anuga in Köln, der weltweit größten Lebensmittelmesse. Und dass es davon jede Menge
zu genießen gibt, überzeugte sich die Sparte Industrie
der WKOÖ mit einer Delegation direkt auf der Messe.
BioRegion mit
Online-Shop
Ab sofort sind Mühlviertler BioProdukte per Mausklick auf der
Webseite www.biologisch.kaufen in ganz Österreich erhältlich. Der Kunde kau direkt bei
den Betrieben. Die Hersteller
– bäuerliche Produzenten genauso wie gewerbliche – werden auf der Webseite bei ihren
Produkten vorgestellt. Vom
Start weg sind 20 Erzeuger
auf der Plattform vertreten,
täglich werden es mehr“, sagt
Klaus Bauernfeind, Obmann
der BioRegion.
Die BioRegion Mühlviertel
ist ein unabhängiges Netzwerk
von Bio-Produzenten, -Verarbeitern und -Konsumenten.
www.bioregion-muehlvier
tel.at
Late Night
Shopping in Linz
Am Donnerstag, 15. Oktober,
laden die Geschäe der Linzer
Innenstadt bis 21 Uhr zum
Einkaufsbummel ein. Zahlreiche Geschäe in der Linzer
City versüßen das Late Night
Shopping mit Rabatten.
www.linzer-city.at
Wer glaubt, ein Hot Dog schmeckt nur mit
Landhof entzücken auf der Anuga die Gau
„Rund 38 Prozent der Österreicher
sind mittlerweile Flexitarier. Mit
unseren ,Die ohne‘-Produkten
sprechen wir somit eine immer
größer werdende Zielgruppe an“,
betonte Thomas Huber, Geschä†sführer von Landhof.
50 fleischlose
Gustostückerl
Die VFI setzt vor allem im Verpackungsbereich auf Innovationen
– Exportmanager Klemens Rauch
(l.) und Konsulent Alfred Lehner mit
der Ökobox.
© Hamedinger
Dass die Positionierung in diesem Sektor ein Erfolg ist, zeigt
sich in der Anzahl der Produkte.
Bereits 50 fleischlose Gustostückerl werden seit Ende 2012 den
Konsumenten im Handel angeboten und international als Marke
„Vegione“ verkau†.
Prickelndes
Gaumenerlebnis
Auf Trends setzt die Firma Spitz.
Mit der Neuheit, dem „Frizzante
Kirschblüten“, wurde das Frizzante-Angebot um ein prickelndes
Gaumenerlebnis ausgebaut. „Das
Geschä† mit dem Frizzante läu†
vor allem in Österreich sehr gut,
da es darauf keine Sektsteuer gibt“,
zeigt sich Josef Mayer, Vorsit-
Neue Reiseangebote nach Maß
Der Reiseanbieter sabtours präsentiert eine neue Produktlinie:
Best-of-Travel-Selektion. Dabei
werden Rundreisen und Vorschläge angeboten, die ganz nach
Kundenwunsch angepasst und
abgeändert werden können.
Die Produkte der neu erschienenen Kataloge zum Thema Afrika
und Asien sind ab sofort in allen
sab-reisen-Büros zur Buchung freigegeben. Der Unterschied zu an-
deren Reiseprogrammen ist, dass
die Reisen für die Kunden maßgeschneidert sind und im Regelfall
innerhalb 72 Stunden die individuellen Anfragen bearbeitet sind.
„Wir bereiten die neue Kataloggeneration seit rund einem
Jahr vor und haben viele der 100
Touristik-Mitarbeiter intensiv geschult, sodass es für jede Region
mehrere Profis als Ansprechpartner gibt“, sagt sabtours-Prokurist
Markus Bürger. Mitte November
kommen die restlichen drei „Bestof-Travel-Selektion“-Kataloge mit
den Themen Australien, Neuseeland/Südsee und Tauchen auf den
Markt.
Erstellt werden diese Programme zusammen mit 19 anderen
privat geführten Reiseveranstaltern in Deutschland, der Schweiz,
Belgien und den Niederlanden.
www.sabtours.at
■
Nr. 42 . 16. Oktober 2015
Oberösterreichische Wirtschaft
„richtiger“ Wurst, der irrt. Die fleischlosen Frankfurter von
men.
· Unternehmen · 31
Mit der rosa Messeneuheit „Frizzante Kirschblüte“ von Spitz wird vor allem die weibliche
Kundschaft ans Regal gelockt.
Anuga auf „gschmackige“ Trends
zender der Geschäftsführung von
Spitz, zufrieden. Auch im Bereich
Sirup wartet Spitz mit innovativen
Ideen auf. Neben den Marken „Hugo“, „Ingo“, „Rosalie“ und „Barbara“
ist mit Frühjahr 2016 die Einführung eines weiteren Trendsirups
geplant. Der Name wird noch nicht
verraten, aber es wird eine weibliche Ausführung sein.
beitet. Das Geheimnis des Erfolgs:
„Österreichische und deutsche
Konsumenten legen großen Wert
auf Qualität. Dank der Treue unserer Kunden können wir die Position
halten“, erklärte Walter Holzner,
Vorstandsvorsitzender der VOG.
Seit zehn Jahren mit
„Rapso“ auf der Anuga
Auch für die VFI (Vereinigte Fettwarenindustrie) ist Deutschland
ein wichtiger Abnahmemarkt. Dort
punktete das Welser Unternehmen
vor Kurzem mit einer 0,1-LiterAbfüllung, die vor allem im Kindernahrungsbereich eingesetzt wird.
Mit ihrem „Rapso“-Öl feiert die
VOG AG mit Sitz in Linz auf der
diesjährigen Anuga ihr zehntes
Jubiläum. Mit einem Marktanteil
von 11 Prozent in Österreich ist
das Traditionsöl das zweitstärkste
Öleinzelprodukt im Lebensmittelhandel. 24.000 Tonnen Raps
werden jährlich in Aschach an der
Donau in 8000 Tonnen Öl verar-
Wichtiger Markt
für die VFI
Neukunden im Fokus
von Starzinger
Die Getränkegruppe Starzinger,
deren „Schartner Bombe“ nach wie
vor einen Bekanntheitsgrad von
93 Prozent in Österreich aufweist,
legte den Schwerpunkt der Anuga
auf die Akquise neuer Kunden im
Bereich Private Labelling. Seit
Start in den 2000ern füllt das
Unternehmen bereits an die 1000
Artikel für internationale Kunden
ab. 300 Mio. Dosen werden pro
Jahr in Frankenmarkt abgefüllt
und 150 Mio. Flaschen im Verbund
produziert. Apropos Flaschen: Starzinger setzt wieder verstärkt auf
Glas-Mehrweg-Flaschen und versucht entgegen dem Trend, ihrer
Verpflichtung in Sachen Nachhaltigkeit gerecht zu werden.
Mit mehr als 7000 Ausstellern
aus über 100 Nationen stellt die
Anuga die bedeutendste Messe im
Lebensmittelbereich dar. Unter
den österreichischen Ausstellern
waren rund 20 Prozent aus Obern
österreich vertreten. Bis heute weckt die „Schartner
Bombe“ Kindheitserinnerungen
– auch bei Victor Starzinger (l.),
Brau- und Getränketechnologe,
und Starzinger-Prokurist Patrick
Moser. © Hamedinger
n Galerierundgang
Buchinger-Pöhlmann
Von 21. 10. bis 14. 11. lädt
„Antiquitäten & Moderne
Graphik Otto Buchinger –
Inh. Pöhlmann“ in der Linzer Bethlehemstraße zur
Ausstellung „Originalgrafiken von Salvador Dali“ ein.
Insgesamt werden über
120 Werke von Dali ausgestellt, mit Schwerpunkt
der 1960er-Jahre.
Öffnungszeiten sind
Montag bis Freitag jeweils von 9 bis 18 Uhr und
Samstag von 9 bis 17 Uhr.
▶▶ www.buchinger-austria.
com
Galerie 10er Haus
Die Galerie 10er Haus in
Gmunden zeigt von 23. Oktober bis Februar 2016 die
Ausstellung „Veränderung-
Wandlung-Metamorphose“.
Ausgestellt werden Acrylbilder von Christine Lejeune und zeitgenössische
Glaskunst von Jörg F. Zimmermann, Rudolf Weninger
und Flora Plank. Geöffnet
ist Montag bis Freitag von
9 bis 18 Uhr und jeden
Samstag von 9 bis 17 Uhr.
▶▶ www.galerie-10erhaus.
at
Schloss Traun
„Scheh gschrieb’n und
g’schmoh gredt“ lautet das
Thema der Ausstellung mit
Kalligraphien und Gedichten von Franz Xaver Kurz
von 29. Oktober bis 22. November im Raum der Kunst
im Schloss Traun. Die Öffnungszeiten sind täglich
von 11 bis 17 Uhr.
▶▶ www.traun.at
Nr. 42 . 16. Oktober 2015
32 · Unternehmen · Oberösterreichische
Wirtschaft
Die Welt des Brotes
Mit Verkostungen und Infos zu Brot und Gebäck
machen die OÖ. Handwerksbäcker heute, am
Welttag des Brotes, auf ihre Leistungen und
Produkte aufmerksam. „Die OÖ. Handwerksbäcker sind gefordert, mit Kreativität und
Innovation auf die Veränderungen des Marktes
zu reagieren“, erklärt LIM-Stv. und oö. Bäckersprecher Reinhard Honeder. Viele Bäcker
konzentrieren sich wieder auf das Wesentliche,
ehrliche Rohstoffe aus der Region und tradierte
Handwerkskunst stehen dabei im Vordergrund.
„Den Unterschied schmeckt man“, ist Honeder
überzeugt. Aufgrund geänderter Arbeitszeiten
und moderner Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten entdecken auch wieder mehr junge
Menschen den Beruf des Bäckers.
Berufsnachwuchs demonstrierte sein Können
Während der oö. Tourismusnachwuchs bei den
Landesmeisterschaften in
Altmünster einen beeindruckenden Leistungsbeweis erbrachte, „stemmten“ in Linz die Fitnessbetreuer erfolgreich ihren
Lehrabschluss.
Tolle Leistungen bot Oberösterreichs Tourismusnachwuchs bei
den Landesmeisterschaften der
Gastronomieberufe in der Berufsschule Altmünster.
In der Küche brillierte Nachwuchskoch David Roither, der
im Gasthaus Holzpoldl in Lichtenberg in Ausbildung steht. Der
junge Herzogsdorfer sicherte sich
den Sieg am Herd vor Felix Goder
aus St. Marienkirchen (Lehrbetrieb: BAH Zell an der Pram) sowie
Tamara Neuhuber aus Neukirchen (Energie AG Gmunden) und
Jürgen Pesendorfer aus Dietach
(Hotel Minichmayr, Steyr), die
sich ex aequo Platz 3 teilten.
Das überzeugendste Service
bot am Tisch Roman Lederer aus
Schörfling, der seine Ausbildung
im Seegasthof Oberndorfer, Attersee, absolviert. Er setzte sich vor
Johannes Aistleitner aus Allerheiligen (Lehrbetrieb: FreisederWirt, Linz-Pöstlingberg) und Maximilian Eckmayr aus Dietach
(Lehrbetrieb: Landhotel Mader,
Steyr) durch.
Oberösterreichs beste Hotelund Gastgewerbeassistentin heißt
Oberösterreichs beste
Nachwuchstouristiker:
v. l. Koch David
Roither, HGA
Natalia Meier
und Restaurantfachmann
Roman Lederer. © Fellner
Lehrabschluss
erfolgreich
„gestemmt“:
v. l. Paul Dostal,
Alexander Vladov und Nadja
Vorderwinkler.
Natalia Meier. Die junge Weyreggerin holte sich in ihrer Disziplin
den Landessieg vor Christina
Stix aus Vöcklabruck (Lehrbetrieb:
Hotel Iris Porsche, Mondsee) und
Rene Eggl, ebenfalls ein Vöcklabrucker, der sich im Hotel Bergergut in Afiesl sein berufliches
Rüstzeug holt.
Fitnessbetreuer: Erster
Lehrabschluss in Linz
Aufgrund des Engagements der
oö. Fachgruppe der Freizeit- und
Sportbetriebe haben Jugendliche
im Lehrberuf Fitnessbetreuer die
Möglichkeit, mittlerweile auch in
Linz ihre schulische Ausbildung
zu absolvieren. Die ersten Kandidaten sind nunmehr auch zur
Lehrabschlussprüfung in Linz
angetreten. Nadja Vorderwinkler
aus Leonstein (Lehrbetrieb Vesco
Physio und Fitness GmbH, Kirchdorf), Paul Dostal aus Hartkirchen
(beschäftigt im Injoy Eferding)
und der Linzer Alexander Vladov
(Ausbildungsbetrieb Happy fit
Linz) haben ihre Abschlussprüfung mit Bravour „gestemmt“.
Derzeit stehen in den gewerblichen Freizeit- und Sportbetrieben
Oberösterreichs insgesamt 50
Jugendliche als Fitnessbetreuer in
n
Ausbildung.
Nr. 42 . 16. Oktober 2015
Oberösterreichische Wirtscha
· Unternehmen · 33
■ W
© ACR/APA/Preiss
Wirtschasmedaille
für Firma Bauernfeind
ACR-Kooperationspreis geht nach OÖ
vor einem Jahr das Start-up Rapperstorfer
Automation gegründet. Entwicklungspartner für diese innovative Anlage, bei der
Schweißroboter zum Einsatz kommen, war
das Bautechnische Institut Linz als ACRForschungsinstitut.
Schon bevor die erste Anlage demnächst
in Betrieb geht, wurde dieses innovative Projekt nunmehr mit dem ACR Kooperationspreis gewürdigt, den ACR-Präsident Martin
Leitl (r.) gemeinsam mit Staatssekretär Harald Mahrer (6. v. r.) an die Gewinner verlieh.
© Pointinger
Drei Innovationen wurden heuer vom Wirtschasministerium und Austrian Cooperative Research mit dem ACR Kooperationspreis
ausgezeichnet. Einer der Preise ging nach
Oberösterreich, und zwar an die Rappersdorfer Automation aus Steinhaus bei Wels,
die in Kooperation mit dem Bautechnischen
Institut Linz (BTI) erfolgreich war.
Mit der Idee zur Entwicklung einer Produktionsanlage, die den Bewehrungsstahl
für Betonwände vollautomatisch berechnet
und platziert, hat Hubert Rappersdorfer
15 Jahre Blumen
und Garten Böhm
Goldene Tanne 2015
für Spar-Markt Spieler
© Land OÖ/Kraml
Seit 15 Jahren versorgen Daniela
und Stefan Böhm die Region
Gallneukirchen mit Blumen zu jedem Anlass, ebenso aber auch mit
Pflanzen, Sträuchern und Bäumen
für den Garten.
Die starke regionale Verankerung der Firma Böhm kommt vor
allem auch als GUUTE-Betrieb
zum Ausdruck. Zum 15-JahrJubiläum des Unternehmens stellte sich WKO-Bezirksstellenleiter
Franz Tauber bei Daniela und Stefan Böhm mit einer Ehrenurkunde
für ihr erfolgreiches unternehmerisches Wirken in der Region ein.
Eine Abordnung der WKOÖ mit Vizepräsidentin Angelika Sery-Froschauer (2. v. l.),
WKO-Obmann Laurenz Pöttinger (r.) und
Leiter Hans Moser (l.) gratulierte Firmenchef Erwin Bauernfeind (2. v. r.) und seiner
Familie (Sohn Marcel, Gattin Elisabeth
und Tochter Julia) zum 25-Jahr-Jubiläum
des Rohrproduzenten. Das nahm Angelika
Sery-Froschauer auch zum Anlass, der erfolgreichen Unternehmerfamilie die Wirtschasmedaille der WKO Oberösterreich für die
hervorragenden und innovativen Leistungen
zu überreichen.
Woche des Kalenders
Anlässlich des „Tag des Kalenders“, der traditionell am 15. Oktober gefeiert wurde, startete
der heimische Papierfachhandel diese Woche
mit einer Aktionswoche den Kalenderverkauf
für das kommende Jahr.
„Der Papierfachhandel will mit der Aktion
einen Anreiz zum Kalendereinkauf bieten
und auf sein großes Sortiment und die breit
gefächerten Beratungs- und Dienstleistungsangebote der Branche aufmerksam machen“,
sagt Georg Obereder (l.), Obmann des oö. Papier- und Spielwarenhandels in der WKOÖ, der
gemeinsam mit seiner Stellvertreterin Gisela
Gabauer Landeshauptmann Josef Pühringer
einen druckfrischen Kalender überreichte.
Seit Dezember 2013 führt Alfred Spieler den
Spar-Markt St. Marienkirchen als selbständiger Unternehmer. Jetzt wurde er mit der „Goldenen Tanne 2015“ in den Reigen der besten
Spar-Kaufleute des Landes aufgenommen.
Spar-Oberösterreich-Geschäsführer Jakob
Leitner (r.) und Einzelhandels-Vertriebsleiter
Siegfried Ennsgraber (l.) überreichten dem
Kaufleute-Paar Alfred und Sabine Spieler
die begehrte Trophäe samt Urkunde im Rahmen der diesjährigen Spar-Delegiertentagung
im Burgenland.
Nr. 42 . 16. Oktober 2015
34 · Unternehmen · Oberösterreichische
Wirtscha
Werksführung
im Renntempo
„Eyes Wide Open – Colourful Moments“ – unter diesem Motto luden die Linzer Augenspezialisten
und Chefs der Augenlaserklinik
Smile Eyes, Siegfried Priglinger (r.) und Martin Dirisamer (r.
im Bild mit Gattin Susanne), zu
einem Fest für Kollegen, Partner
und Freunde ins Palais Kaufmännischer Verein. Unter den mehr als
500 Gästen ließen sich auch WKÖVizepräsidentin Ulrike RabmerKoller, BMW-Werkschef Gerhard Wölfel, Feinkost-Lady Elke
Riemenschneider, „Runtastic“
Florian Gschwandtner u.v.m.
begeistern.
Zur wohl rasantesten Werksführung lud kürzlich Geschäsführer
Wolfgang Panholzer seine Kunden auf das Welser AvenariusAgro-Firmengelände ein. Über 160
Kunden duren sich am Steuer
flotter Gokarts im motorsportlichen Wettstreit messen.
Nach mehr als vier Stunden
sicherte sich Raimund Wurt (M.)
von der Vöcklabrucker Maschinenfabrik Braun den Sieg vor seinem Kollegen Ronny Kühberger
(l.) und Andreas Mairzedt (r.)
von der gleichnamigen Firma aus
Marchtrenk. Die Gewinner freuen
sich über ein ÖAMTC-Speedtraining am Wachauring.
© cityfoto
Eyes Wide Open
bei Smile Eyes
Architektenleistung prämiert
Die Gewinner des heuer erstmals ausgeschriebenen Internorm-Architekturwettbewerbs
stehen fest. Der Hauptpreis
geht an das von der Wolfurter Klimmer Wohnbau eingereichte und vom Architekturbüro „nachbaur.wörter“ aus
Schwarzach geplante Projekt
„Wohnanlage Ankenreuthe“ in
Bildstein. Internorm-Verkaufsleiter Norbert Pfleger (l.) und
Architektenberater Bernhard
Rueland (r.) überreichten den
Gutschein an Architekt Josef
Nachbaur-Sturm (2. v. l.) und
Jochen Klimmer (2. v. r.).
Den Sonderpreis „Innovation
& Technologie“ gewann das
Architekturbüro Hirt aus Hannover für den Neubau eines
Heizungs- und Sanitärbetriebes mit Inhaber-Wohntrakt in
Wolfenbüttel. Anerkennungspreise gab es für das „Sonnenhaus“ des Architekten Anton
Holzer sowie die „Röck Architekten“ aus Innsbruck für das
Neubauprojekt „Fröschl Haus“
in Hall in Tirol.
EY Entrepreneur of the Year 2015 ausgezeichnet
Sonderpreis der Generationen geht an Miba AG
Bereits zum 10. Mal vergab die Prüfungs- und
Beratungsorganisation EY
den Entrepreneur of the
Year-Award in Österreich.
Unter den Preisträgern
bzw. Nominierten findet
man auch Unternehmen
aus Oberösterreich.
Peter und Peter F. Mitterbauer
von der Laakirchner Miba AG
duren den Sonderpreis der Generationen in Empfang nehmen.
Die Jury zeichnete sie für die
erfolgreiche Übernahme des Familienunternehmens aus.
Die Miba AG kann auf eine
fast 90-jährige Erfolgsgeschichte
zurückblicken. 1927 übernahm
Franz Mitterbauer die Werkstätte seines Lehrherrn. Mit den
ersten Gleitlagerexporten wurde
auch der Markenname Miba eingeführt. Nach dem Tod seines Vaters übernahm Peter Mitterbauer
1983 die Leitung der Miba und
führt sie drei Jahre später an die
Börse. Die folgenden zwei Jahrzehnte waren durch einen erfolgreichen Expansionskurs speziell
in Asien, den USA und Osteuropa
gekennzeichnet. 2013 übernahm
F. Peter Mitterbauer von seinem
Vater den Vorstandsvorsitz.
V. l.: Dieter
Waldmann,
Executive Director EY Entrepreneur of
the Year, Peter
Mitterbauer, F.
Peter Mitterbauer und Helmut Maukner,
Country Managing Partner EY
Österreich.
Die Laakirchner Miba AG hat
sich durch eine kontinuierliche
Wachstumsstrategie über drei Generationen zu einem international
führenden Konzern entwickelt,
der heute weltweit an 22 Standorten mehr als 5000 Mitarbeiter
beschäigt.
Mit Wilhelm Greiner und
Wolfgang Kradischnig von der
DELTA
Unternehmensgruppe
schafften es zwei weitere Oberösterreicher ins Finale für die diesjährigen Entrepreneur of the YearAwards. Sie waren in der Kategorie
■
Dienstleistungen nominiert.
Nr. 42 . 16. Oktober 2015
Oberösterreichische Wirtschaft
· 35
Motor
n IM OÖW-TesT
BMW 220d xDrive
Gran Tourer M-Sport
Ein businessfähiges Multitalent
REINHARD GATTRINGER
Mit bis zu sieben Sitzplätzen, üppigem Raumangebot sowie hoher Flexibilität und Alltagstauglichkeit stellt BMW mit
dem 2er Gran Tourer sein
erstes raumfunktionales
Fahrzeug in die PremiumKompaktklasse.
Der 2er Gran Tourer von BMW beeindruckt vom ersten Augenblick
an mit einer gewissen Großzügigkeit, die im Fall des Topmodells
dieser Modellfamilie, des BMW
220d xDrive M-Sport, natürlich
auch ausstattungsbedingt ist, umso mehr, wenn man es mit den
diversen Options zusätzlich „individualisiert“.
So wie der 2er Active Tourer
basiert auch der Gran Tourer auf
der modernen Frontantriebsarchitektur mit vorne quer eingebautem
Motor. Das erlaubt bei knappen
4,6 m Gesamtlänge ein vielseitig
nutzbares Raumangebot. Neben
dem Komfort für fünf bzw. sieben
Passagiere, den man u.a. der längsverschiebbaren Sitzbank verdankt,
qualifiziert sich der Gran 2er
Tourer vor allem auch mit seinem
flexibel nutzbaren Stauvolumen
gleichwohl für Familien, Freizeit
wie auch fürs Business.
Perfekter Begleiter
im automobilen Alltag
645 l Kofferraum lassen sich bedarfsorientiert bis auf 1905 l (beim
Siebensitzer bis auf 1820 l) erweitern. Dank des ebenfalls umklappbaren Beifahrersitzes packt man
bis zu 2,60 m lange Gegenstände
oder Sportgeräte problemlos in
den Gran Tourer, der natürlich
auch mit jeder Menge Hightech für
Komfort, Sicherheit und zeitgemäßes Infotainment sorgt.
Die intelligente xDrive-Allradtechnologie, die via AchtgangSteptronic-Automatikgetriebe die
Power des 190 PS starken 2-l-Turbodieselaggregates auch bei unterschiedlichsten Fahrbedingungen
so effizient wie möglich in Vortrieb
umsetzt und BMW-typische Dynamik und Agilität garantiert, ist ein
weiteres Argument, warum man
mit dem BMW 220 d xDrive Gran
Tourer M-Sport als komfortablen
wie zugleich sportlichen Begleiter
n
gerne unterwegs ist.
n TeCHNIK-FACTs
Antrieb/Fahrwerk
Vierzylinder-Dieselmotor mit TwinPower-Turbo-Technologie und
Common-Rail-Direkteinspritzung, Auto-Start-Stopp-Funktion, 1995
ccm, 140 kW/190 PS, 400 Nm bei 1750 U/min, Achtgang-SteptronicGetriebe, xDrive-Allradantrieb, 205/55 R17 Reifen auf 7,5Jx17-LMFelgen, 0-100 km/h 7,6 sec, Spitze 218 km/h, Normverbrauch 4,9 bis
51 l/100 km, CO2-Emission 128 bis 133 g/km.
Modernste Technologie nicht nur
im sportlich-komfortabel gestylten
Cockpit sowie ein höchst flexibel
nutzbares Raumangebot für Passagiere und Gepäck qualifizieren den
BMW 220d xDrive Gran Tourer MSport als dynamisches Multitalent
für unterschiedlichste Einsätze.
Maße/Gewichte
L/B/H 4556/1800/1608 mm, 5 bzw. 7 Sitzplätze, Spurweite vorne/hinten 1557/1558 mm, Radstand 2780 mm, Wendekreis 11,7 m, Eigen-/
Gesamtgewicht 1565/2110 kg, max. Anhängelast ungebremst/gebremst 750/1600 kg, Kofferraumvolumen 645/1905 l, Tankinhalt 61 l.
Listenpreise
Ab 40.650 Euro inkl. 8 % NoVA und 20 % MwSt., Testfahrzeug inkl.
M-Sport-Ausstattung, Business-Paket Plus, Österreich-Paket Plus,
Fahrerassistenz- und Komfort-Paket sowie DDC, Sonnenschutzverglasung und HiFi-Lautsprechersystem 56.188 Euro.
Nr. 42 . 16. Oktober 2015
36 · Motor · Oberösterreichische
Wirtschaft
Toyota bringt
Businesspakete
BMW-Bikes auf
der Überholspur
Speziell Firmenkunden spricht
Toyota mit den neuen Businesspaketen für die Modelle Auris und
Avensis an.
Bereits ab 450 Euro netto ist
das Business+Paket für den Auris
Young erhältlich. Es umfasst Tempomat, Sitzheizung, elektrische
Kreuzstütze für den Fahrer und
Lederlenkrad. Für den Auris Touring Sports Young gibt es dieses
Paket inklusive Trennnetz für den
Kofferraum ab 590 Euro netto. Mit
Business+Paket (Bluetooth-Freisprecheinrichtung, Nebelscheinwerfer und Tempomat) kauft man
den Avensis ab 26.575 Euro bzw.
28.079 Euro (Touring Sports) inkl.
NoVA und MwSt.
BMW Motorrad – mit 112.411
verkauften Einheiten und einem
Zuwachs von 12,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr im „all-timehigh“ – bleibt weiterhin „am Gas“.
Für die S-Baureihe mit dem Supersportler S 1000 RR, dem PowerRoadster S 1000 R und dem neuen
Adventure-Bike S 1000 XR – hinter
der unschlagbaren R-Baureihe mit
den Erfolgsmodellen R 1200 GS
und GS Adventure, R 1200 RT, dem
Kult-Bike R nineT sowie der R 1200
RS ebenfalls dynamisch unterwegs
– gibt es attraktive Upgrades: Das
Schräglagen-unterstützte ABS Pro
ist nunmehr auch für die S 1000
RR der Modelljahre 2012 bis 2014
ab 395 Euro nachrüstbar. Für die
BMW S 1000 XR gibt es dieses
zusätzliche Sicherheits-Feature ab
560 Euro Aufpreis zum Nachrüsten,
für die R 1200 GS- und R 1200 GSAdventures des Modelljahrgangs
2016 kann man diesbezüglich
punkto Fahrsicherheit ab 590 Euro
nachrüsten.
NP300 steht auf Weißwurst
Der multifunktionale Pick-up
Nissan NP300 Navara steht in
den Startlöchern. Bevor er Anfang 2016 hierzulande auf den
Markt kommt, tritt der robuste
Alleskönner von 27. bis 31. Oktober im Autohaus Bamminger
in Sattledt zum Preview an und
lädt dort am 30. Oktober zudem
zu einer Weißwurstparty ein.
In Europa für Europa entwickelt, hat der Nissan NP300
Navara einen völlig neuen
2,3-l-dCi-Dieselmotor in zwei
Leistungsstufen (160 oder 190
PS wahlweise mit Allrad- oder
Heckantrieb) unter der Motorhaube, für den das Nissan
Technical Centre in Barcelona
verantwortlich zeichnet.
Neben dem Antriebsaggregat hat Nissan beim NP300,
der übrigens vom Start weg mit
fünf Jahren Werksgarantie antritt, auch Lenkung, Fahrwerk
und Bremsen „europäisiert“.
DER FORD TRANSIT. DER MOTOR
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Zum 50. Geburtstag des Transit
wartet Ford Österreich im Rahmen der Ford-Gewerbewochen
mit speziellen Jubiläumsangeboten und Nettopreisvorteilen
von bis zu 6.000 Euro auf.
Das Jubiläumsmodell, der Ford
Transit Custom startup, ist
bereits ab 14.990 Euro (netto)
erhältlich. Weitere Nutzfahrzeug-Aktionen findet man auf
www.gewerbewochen.at
Seit der Markteinführung
im Jahr 1965 hat sich der
Transit als vielseitiges und verlässliches Transportfahrzeug
bewiesen und ist mittlerweile
zu einer ganzen Modellfamilie
angewachsen: Transit Courier,
Transit Connect, Transit Custom und Transit.
Ford demonstriert deshalb
speziell Gewerbetreibenden die
Vielfalt dieses Transport-Multis. Interessierte Kunden sehen
deshalb bis 27. November
diverse Fahrzeugeinrichtungen
von Sortimo und Bott (z.B.
Kofferaufbauten und Kipperlösungen), Transit-Personentransporter für Platz bis zu 18
Personen sowie Kühlumbauten
bei einer Roadshow. Der für oö.
Interessenten nächstgelegene
Termin: 20. bis 22. Oktober bei
Ford Schmidt in Salzburg.
Nr. 42 . 16. Oktober 2015
Oberösterreichische Wirtschaft
· Motor · 37
nPS-News
Traumautos von
gestern, heute und morgen
Pappas lockt mit Österreich-Premieren
Gleich mit zwei Österreich-Premieren und
weiteren 16 Neuwagen-Modellen ist Pappas
Oberösterreich auf dem Welser Autosalon
prominentest vertreten.
Erstmals auf österreichischem Boden
sind dort von 24. bis 26. Oktober das neue
C-Klasse Coupé von Mercedes-Benz (Bild)
sowie das brandneue smart fortwo cabrio
zu sehen. Hingucker bietet auch das ausgebaute SUV-Portfolio der Sternmarke mit den
Modellen GLC, GLE und GLE Coupé.
Als sportlichste Ausprägung der C-Klasse
inszeniert das Coupé seinen fahrspaßori-
entierten Charakter in einem formal klaren,
aber zugleich sehr emotionalen Design, das
auch im Interieur sehr gelungen den Spagat
zwischen Sportlichkeit und komfortablem
Luxus schafft.
Ein dynamisch ausgelegtes Fahrwerk,
auf Wunsch auch mit Luftfederung, bildet
die Basis für agile Fahreigenschaften. Dazu
tragen auch Leichtbau, hohe Aerodynamik
und effiziente Motoren (bis zu 20 Prozent
sparsamer als beim Vorgänger) bei. Markteinführung des neuen C-Klasse Coupés ist
im Dezember.
Traumautos von gestern, heute und morgen
werden vom 24. bis 26. Oktober das Bild im
Welser Messegelände prägen, wenn dort in
Kombination mit dem Autosalon Wels auch
die Classic Austria zu Gast ist und zudem die
Racing Show Motorsport-Action bieten wird.
Insgesamt sind bei diesem Messetrio auf
27.000 m2 Ausstellungsfläche rund 130 Aussteller aus Österreich, Deutschland und Italien mit mehr als 500 Fahrzeugen vertreten.
Die Autoshow ist Samstag und Sonntag jeweils von 10 bis 18 Uhr, am Montag von 10
bis 17 Uhr geöffnet.
Der Autosalon Wels präsentiert als Herbstschaufenster die aktuellen Trends, darunter
sogar einige Österreichpremieren. Insgesamt
stehen die aktuellen Modelle von 21 verschiedenen Marken zum Bestaunen und Probesitzen bereit. Mit dabei sind auch diverse Fahrzeuge mit Hybrid- und Elektroantrieb. Auch
die Experten der Energie AG Power Solutions
informieren im Neuwagenbereich über Elektro- und Erdgasautos, Ladestationen, Förderungen etc.
Subaru Levorg in Wels
„Ein echt tolles Fahrzeug“, schwärmt
Manfred Bamminger über den neuen
Subaru Levorg Sports Tourer, den er
im Vorfeld des Welser Autosalons für
besonders Ungeduldige bereits ab
heute in seinen Welser Schauräumen
präsentiert.
Knapp 4,7 m lang, tritt dieser LegacyNachfolger als besonders vielseitiger
Allrad-Sportkombi an. Der Fünfsitzer
bietet im Bedarfsfall bis zu 1446 l Laderaumvolumen an.
Bereits seine
Optik verrät
Dynamik: der
neue Subaru
Levorg präsentiert sich
als sportlicher
Allrad-Kombi.
Für die nötige Power sorgt ein neuer
1,6-l-DIT-Benziner mit Stop&Go-Startautomatik. Der Vierzylinder-Turboboxer mit Direkteinspritzung mobilisiert
170 PS, die er via Lineartronic-CVTAutomatikgetriebe und SymmetricalAWD-Allradantrieb in entsprechenden
Vortrieb umsetzt.
Der neue Levorg ist bereits bestellbar.
Für den Levorg 1.6 GT zahlt man ab
28.990 Euro, der Levorg 1.6 GTS kostet
32.990 Euro inkl. NoVA und MwSt. n
Voll auf ihre Rechnung kommen in Wels
auch die Oldtimerfans. Die Classic Austria
lädt auf 6000 m2 Hallenfläche in die Welt der
klassischen Fahrzeuge auf zwei, drei und vier
Rädern ein. Zu bestaunen sind neben Oldund Youngtimern auch Waffenräder, Motorräder, historische Lastwagen und Traktoren.
Fachvorträge und eine private Fahrzeugbörse
ergänzen das Programm.
Richtig heiß wird es auf der Racingshow.
Für all jene, die Benzin im Blut haben, verspricht diese Motorsportmesse jede Menge
spannende Highlights auch mit Live-Action.
Samstag stehen Rallyecross und Bergrennsport im Mittelpunkt, am Sonntag die Rundstrecke und am Montag der Rallyesport.
Hotspot der Racingshow ist die große
Showbühne, auf der Moderationsurgestein
Jimmy Riegler zahlreiche Motorsportgranden
vors Mikro bitten wird. Zugesagt hat u.a.
Rallye-Weltmeister Matthias Walkner.
Gezeigt werden beeindruckende Boliden
wie u.a. der brandneue KTM X-Bow GT4, ein
Lexus RCF, der Le-Mans-Porsche 919 hybrid
LMP1, Red-Bull-Formel-1-Boliden, der DTMMercedes von Lukas Auer etc.
42 · 16. Oktober 2015
38 · Verlautbarungen · Nr.
Oberösterreichische Wirtschaft
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Nähere Informationen erteilt die
Abteilung Recht und Organe der
WKO Oberösterreich
Tel. 05-90909-3145
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Der genaue Wortlaut der Ausschreibungen ist der „Amtlichen
Linzer Zeitung“ zu entnehmen.
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Wirtschaftskammer Oberösterreich, 4020 Linz, Hessenplatz 3,
Telefon: 05-90909-3314 und 3315, Fax: 05-90909-3311,
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