Deutschland-Mainz: Schienen und Zubehör

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Deutschland-Mainz: Schienen und Zubehör
2015/S 249-456019
Auftragsbekanntmachung – Versorgungssektoren
Lieferauftrag
Richtlinie 2004/17/EG
Abschnitt I: Auftraggeber
I.1)
Name, Adressen und Kontaktstelle(n)
Mainzer Verkehrsgesellschaft mbH
Mozartstraße 8
Kontaktstelle(n): Stadtwerke Mainz AG
Zu Händen von: Herrn Hofmann
55118 Mainz
DEUTSCHLAND
Telefon: +49 6131126536
E-Mail: [email protected]
Fax: +49 6131126023
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse des Auftraggebers: http://www.mvg-mainz.de
Weitere Auskünfte erteilen: die oben genannten Kontaktstellen
Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen für ein dynamisches
Beschaffungssystem) verschicken: die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind zu richten an: die oben genannten Kontaktstellen
I.2)
Haupttätigkeit(en)
Städtische Eisenbahn-, Straßenbahn-, Oberleitungsbus- oder Busdienste
I.3)
Auftragsvergabe im Auftrag anderer Auftraggeber
Der Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer Auftraggeber: nein
Abschnitt II: Auftragsgegenstand
II.1)
Beschreibung
II.1.1)
Bezeichnung des Auftrags durch den Auftraggeber:
Herstellung und Lieferung von Gleiskonstruktionen, Schienen und Schwellen.
II.1.2)
Art des Auftrags und Ort der Ausführung, Lieferung bzw. Dienstleistung
Lieferauftrag
Kauf
Hauptort der Ausführung, Lieferung oder Dienstleistungserbringung: Mainz.
NUTS-Code DEB35
II.1.3)
Angaben zum öffentlichen Auftrag, zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen
Beschaffungssystem (DBS)
Die Bekanntmachung betrifft einen öffentlichen Auftrag
II.1.4)
Angaben zur Rahmenvereinbarung
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II.1.5)
Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens:
Los 1: Lieferung von Vignolschienen der Form 49E1 sowie Rillenschienen der Form 59 R2/60 R2 inklusive der
zugehörigen Kleineisen auf Betonschwellen;
Los 2: Rillenschienenweichen und eine Rillenschienenkreuzung, jeweils auf Betonschwellen, einschließlich
Weichensteuerung, Weichensignalisierung, Weichenheizung und Weichensperrkreis.
II.1.6)
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
34941000, 34941300, 34941800, 34944000
II.1.7)
Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen (GPA): nein
II.1.8)
Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: ja
Angebote sind möglich für ein oder mehrere Lose
II.1.9)
Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2)
Menge oder Umfang des Auftrags
II.2.1)
Gesamtmenge bzw. -umfang:
Los 1: Lieferung von Vignolschienen der Form 49E1 sowie Rillenschienen der Form 59 R2/60 R2 in einer
Gesamtlänge von ca. 1 000 m.
Los 2: 3 Rillenschienenweichen und 1 Rillenschienenkreuzung.
II.2.2)
Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.3)
Angaben zur Vertragsverlängerung
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.3)
Vertragslaufzeit bzw. Beginn und Ende der Auftragsausführung
Beginn 31.3.2016 Abschluss 29.7.2016
Angaben zu den Losen
Los-Nr: 1
Bezeichnung: Los 1 – Schienen
1)
Kurze Beschreibung:
Lieferung von Vignolschienen der Form 49E1 sowie Rillenschienen der Form 59 R2/60 R2.
2)
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
34941000, 34941300, 34941800, 34944000
3)
Menge oder Umfang:
Lieferung von Vignolschienen der Form 49E1 sowie Rillenschienen der Form 59 R2/60 R2 inklusive der
zugehörigen Kleineisen auf Betonschwellen in einer Gesamtlänge von ca. 1 000 m.
Los-Nr: 2
Bezeichnung: Los 2 – Weichen
1)
Kurze Beschreibung:
Rillenschienenweichen und Rillenschienenkreuzung,
2)
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
34941000, 34941300, 34941800, 34944000
3)
Menge oder Umfang:
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3 Rillenschienenweichen und 1 Rillenschienenkreuzung, jeweils auf Betonschwellen, einschließlich
Weichensteuerung, Weichensignalisierung, Weichenheizung und Weichensperrkreis.
Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben
III.1)
Bedingungen für den Auftrag
III.1.1)
Geforderte Kautionen und Sicherheiten:
Erfüllungsbürgschaft: 10 % Bruttoauftragssumme.
Gewährleistungsbürgschaft: 5 % Bruttoabrechnungssumme.
III.1.2)
Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen und/oder Verweis auf die maßgeblichen
Vorschriften:
Gem. Besondere und Zusätzliche Vertragsbedingungen sowie Zusätzliche Techn. Vorschriften [BVB, ZVB,
ZTV].
III.1.3)
Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben wird:
Gem. Bewerbungsbedingungen [BWB] der Ausschreibung (siehe auch III.2.1)).
III.1.4)
Sonstige besondere Bedingungen:
Für die Ausführung des Auftrags gelten besondere Bedingungen: ja
Darlegung der besonderen Bedingungen: Bewerbungsbedingungen [BWB],
Besondere Vertragsbedingungen [BVB],
Zusätzliche Vertragsbedingungen [ZVB],
Zusätzliche Technische Vertragsbedingungen [ZTV].
III.2)
Teilnahmebedingungen
III.2.1)
Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers sowie Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem
Berufs- oder Handelsregister
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: a) Erklärung,
dass kein Insolvenz- oder Liquidationsverfahren anhängig ist,
b). Erklärung, ob für den Zeitraum der letzten 3 Jahre keine rechtskräftig festgestellten Verfehlung nach StGB
§§ 129, 261, 263, 264, 334 gegen den Bieter vertretende Personen vorliegen,
c) Erklärung über den Eintrag in eine Handwerksrolle, ein Berufsregister oder das Register einer Industrie
und Handelskammer, oder eines Registers einer Institution/Einrichtung/ Behörde, jeweils nach Maßgabe der
Rechtsvorschriften des Mitgliedsstaates, in dem der Bieter ansässig ist,
d) Erklärung über die Erfüllung der gesetzlichen Pflicht zur Zahlung der Steuern und Sozialabgaben
(Unbedenklichkeitsbescheinigungen Finanzamt, Krankenkasse), jeweils nach Maßgabe der Rechtsvorschriften
des Mitgliedsstaates, in dem der Bieter ansässig ist,
e) Erklärung, dass keine Ermittlungen wegen illegaler Beschäftigung vorliegen,
f) Erklärung gem. § 3 Abs. 1 Landestariftreuegesetz (LTTG) Rheinland-Pfalz vom 1.12.2010; (es kann
hierfür die Mustererklärung unter: http://www.lsjv.rlp.de/arbeit-und-qualifizierung/landestariftreuegesetzlttg/mustererklaerungen/ verwendet werden), oder jeweils nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des
Mitgliedsstaates, in dem der Bieter ansässig ist,
g) Nachweis über den Abschluss einer Betriebshaftpflichtversicherung für Sach-, Personen- und
Vermögensschäden (Deckungssumme mindestens 2 000 000,00 EUR pro Schadensereignis) bzw. die
verbindliche Zusicherung eines Abschlusses im Falle der Beauftragung,
h) Im Falle von Bietergemeinschaften ist die Erklärung im Sinne von § 705 BGB gefordert: Erklärung der
Bildung einer Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall, Benennung des geschäftsführenden Mitglieds und
Erklärung von jedem Mitglied, dass das geschäftsführende Mitglied allein gegenüber dem Auftraggeber zu
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rechtsverbindlichen Handlungen und Erklärungen berechtigt ist und alle Mitglieder einzeln dem Auftraggeber als
Gesamtschuldner haften.
i) Unbedenklichkeitsbescheinigung der Berufsgenossenschaft.
j) Auskunft aus dem Gewerbezenralregister ohne Eintragungen.
III.2.2)
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: K) Erklärung
über den Netto-Umsatz der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre
l) Jahresdurchschnittlich beschäftigten Arbeitskräfte der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre, gegliedert
nach Berufsgruppen.
III.2.3)
Technische Leistungsfähigkeit
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: m) Technische
Ausrüstung/Geräteverzeichnis;
n) Mindestens drei Referenzen über vergleichbare Vorhaben aus den letzten 7 abgeschlossenen
Geschäftsjahren (2006-2012) – mit den Kontaktdaten der Referenzgeber;
o) Q1 Lieferant.
III.2.4)
Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.3)
Besondere Bedingungen für Dienstleistungsaufträge
III.3.1)
Angaben zu einem besonderen Berufsstand
III.3.2)
Für die Erbringung der Dienstleistung verantwortliches Personal
Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)
Verfahrensart
IV.1.1)
Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
Einige Bewerber sind bereits ausgewählt worden (ggf. nach einem bestimmten Verhandlungsverfahren): nein
IV.2)
Zuschlagskriterien
IV.2.1)
Zuschlagskriterien
Niedrigster Preis
IV.2.2)
Angaben zur elektronischen Auktion
Eine elektronische Auktion wird durchgeführt: nein
IV.3)
Verwaltungsangaben
IV.3.1)
Aktenzeichen beim Auftraggeber:
32H15AE_Gleise und Weichen
IV.3.2)
Frühere Bekanntmachung(en) desselben Auftrags
nein
IV.3.3)
Bedingungen für den Erhalt von Ausschreibungs- und ergänzenden Unterlagen
Schlusstermin für die Anforderung von Unterlagen oder die Einsichtnahme: 18.1.2016 - 23:59
Kostenpflichtige Unterlagen: nein
IV.3.4)
Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
29.1.2016 - 14:00
IV.3.5)
Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge verfasst werden können
Deutsch.
IV.3.6)
Bindefrist des Angebots
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IV.3.7)
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Bedingungen für die Öffnung der Angebote
Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1)
Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)
Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der Europäischen Union
finanziert wird: nein
VI.3)
Zusätzliche Angaben:
Interessierte Bewerber fordern die Bewerbungsbedingungen (BWB) bei der Kontaktstelle an. Ein
Teilnehmerantrag bzw. Angebot ist nur mit anerkannten BWB vollständig und der Form entsprechend!
Vorläufige Verfahrensfristen:
a. Absendung der Bekanntmachung 20.12.2015.
b. Frist für Rückfragen im Teilnahmewettbewerb 20.01.2016.
c. Frist für die Anforderung der Bewerbungsbedingungen 15.1.2016.
d. Abgabeschluss Teilnahmewettbewerb 29.1.2016/14:00 Uhr.
e. Versendung der Angebotsunterlagen ab ca. 8.2.2016.
f. Frist für Rückfragen in der Angebotseinholung 23.2.2016.
g. Abgabeschluss Angebote 29.2.2016/14:00 Uhr.
h. Bietergespräche/Verhandlungen ab ca. KW 10/2016.
i. Zuschlags- u. Bindefrist 30.4.2016.
(Termine werden bei der Versendung der Angebotsunterlagen final fixiert.)
Formvorschrift:
Die Teilnahmeanträge und Angebote sind jeweils in zweifacher Ausfertigung (1 Original, 1 Kopie), in der dafür
vorgegebenen Form (siehe BWB), vollständig ausgefüllt, vollständig in allen Bestandteilen und jeweils an den
dafür vorgesehenen Stellen unterschrieben, in Papierform und weiterhin in digitaler Form auf Datenträger (CD/
DVD), ebenfalls zweifach – in einem verschlossenen Umschlag bei der Kontaktstelle einzureichen. Formfehler
führen in der Regel zum Ausschluß aus dem Verfahren.
Ausschlußkriterien:
Das Fehlen der nachfolgend genannten formalen Erfordernisse/Eigenschaften/Kriterien bzw. Erklärungen/
Nachweise, führt unabhängig von sonstigen evtl. Mängeln und Beanstandungen bzgl. des Inhalts der
Teilnahmeanträge oder der Angebote, in der Regel zum Ausschluss aus dem Verfahren. Ein Verweis auf frühere
Bewerbungen wird nicht berücksichtigt.
(1) Das nicht fristgerechte Vorliegen der Teilnahmeanträge bzw. Angebotsunterlagen sowie der geforderten
Erklärungen, Nachweise und Unterlagen in der vorgeschriebenen Form.
(2) Das Fehlen der rechtsverbindlichen Unterschriften der Teilnahmeanträge (incl. Bewerbungs-bedingungen)
bzw. Angebots-Unterlagen, Vertragsbedingungen bzw. der geforderten Erklärungen, Nachweise und
Unterlagen; jeweils an den dafür vorgesehenen Stellen.
(3) Das Fehlen geforderter Daten und Angaben in den Ausschreibungsunterlagen (Leistungsbeschreibung/
Spezifikation/Preisblätter/Bieterangaben).
(4) Das Erweitern, Abändern oder Ersetzen der Angebotsunterlagen und/ oder Vertragsbedingungen.
In Einzelfällen können nach Entscheidung der Vergabestelle Erklärungen und Nachweise nachgefordert
werden.
VI.4)
Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)
Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
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Vergabekammern Rheinland- Pfalz/Ministerium für Wirtschaft, Klimaschutz, Energie und Landesplanung
Stiftsstraße 9
55116 Mainz
Telefon: +49 6131162234
Fax: +49 6131162113
VI.4.2)
Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Alle übermittelten Unterlagen sind vom
Bewerber unverzüglich nach Erhalt auf Vollständigkeit und Verständlichkeit zu prüfen. Sollten die Unterlagen
unvollständig, teilweise unverständlich oder missverständlich sein, bitten wir um unverzügliche Rückmeldung an
die Kontaktstelle.
(a) Der letzte Termin für Rückfragen im Teilnahmewettbewerb ist der: 20.1.2016; spätere Anfragen werden nicht
berücksichtigt.
(b) Der letzte Termin für Rückfragen in der Phase der Angebotseinholung ist der: 23.2.2016; spätere Rückfragen
werden nicht berücksichtigt.
(c) Anfragestelle ist die Kontaktstelle. Zugelassene Kommunikationswege für diesen Fall sind: Brief, Fax und EMail.
(d) Nachprüfverfahren wie folgt:
Einleitung von Nachprüfverfahren gem. § 107 GWB:
(1) Die zuständigen Vergabekammern leiten ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein.
(2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse am Auftrag hat und eine Verletzung in seinen
Rechten nach § 97 Abs. 7 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen,
dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist
oder zu entstehen droht.
(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit
1. der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und
gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat,
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis
Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem
Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis
zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber
dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu
wollen, vergangen sind.
Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrages nach § 101b Abs. 1 Nr. 2. §
101a Abs. 1 Satz 2 bleibt unberührt.
Formvorschrift gem. § 108 GWB:
(1) Der Antrag ist schriftlich bei der Vergabekammer einzureichen und unverzüglich zu begründen. Er soll ein
bestimmtes Begehren enthalten. Ein Antragsteller ohne Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt, Sitz oder
Geschäftsleitung im Geltungsbereich dieses Gesetzes hat einen Empfangsbevollmächtigten im Geltungsbereich
des Gesetzes (BRD) zu benennen.
(2) Die Begründung muss die Bezeichnung des Antragsgegners, eine Beschreibung der behaupteten
Rechtsverletzung mit Sachverhaltsdarstellung und die Bezeichnung der verfügbaren Beweismittel enthalten
sowie darlegen, dass die Rüge gegenüber dem Auftraggeber erfolgt ist; sie soll, soweit bekannt, die sonstigen
Beteiligten benennen.
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Zuständigkeit:
Zuständig für die Nachprüfung behaupteter Verstöße gegen das Vergabeverfahren (§§ 102 ff, GWB) sind in 1.
Instanz die:
Vergabekammern Rheinland-Pfalz / Ministerium für Wirtschaft, Klimaschutz, Energie und Landesplanung,
Stiftsstraße 9, 55116 Mainz.
VI.4.3)
Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt
Vergabekammern Rheinland-Pfalz
VI.5)
Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
20.12.2015
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