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Evangelische Kirchengemeinde
Oberndorf am Neckar
Gemeindebrief
3 - September 2015
Erntedank – was ist das eigentlich?
Ein neues Bewusstsein für die Kostbarkeiten des Lebens täte gut
Der Mähdrescher hat Pause, das Getreide ist
eingefahren, und der neue Wein kann schon
getrunken werden. Grund genug, richtig zu feiern und für
die Ernte zu
danken. Aber
was ist das
eigentlich,
Erntedank?
Erntedanktag – nur ein
Fest der Erinnerung?
Die
geschmückten
Altäre
sind
geblieben und
wir
singen
immer noch
das schöne,
von Matthias
Claudius gedichtete Lied:
„Wir pflügen
und wir streuen den Samen auf das Land.“ Aber
es drängt sich schon die Frage auf, ob uns mit
der Zeit und mit den radikal veränderten Strukturen in unserer Gesellschaft vielleicht doch der
Dank abhanden gekommen ist.
Alle gute Gabe kommt her von Gott dem
Herrn, drum dankt ihm, dankt, drum dankt
ihm, dankt und hofft auf ihn! Von Gott kommt
alles her. Alles. Das Nahe und das Ferne – was
für Matthias Claudius zu seiner Zeit bestenfalls
zu ahnen war, ist in unserer global erkundeten
Welt für uns anders. Nah und fern – wir wissen
fast immer Bescheid. Wir essen Lebensmittel
aus aller Herren Länder, und natürlich würzen
wir diverse Gerichte gern exotisch. Dass dies
alles so selbstverständlich für uns geworden ist,
begünstigt oft
einen
verschwenderischen
und
erschreckend
selbstherrlichen
Umgang
mit
dem, was wir
haben. Was
wir von Gott
haben. Deswegen
täte
unserer Welt
ein
neues
Bewusstsein
für die Kostbarkeiten dieses Lebens
gut. Kann uns
der
DankTag – Erntedank – zu dankbaren Menschen machen?
Für den Erntedankgottesdienst am 4. Oktober erbitten wir Gaben!
Sie können die Dank-Gaben abgeben im evangelischen Gemeindezentrum
am Freitag, 2. Oktober 2015,
von 14:00 bis 16:00 Uhr
Heute schon ein herzliches „Vergelt’s Gott!“
sagt Ihnen
Ihr Pfarrer Gerhard A. Romppel
Die Feldmaus Frederick und der lange Winter
Die Feldmaus Frederick lebt mit ihrer
Familie in einer alten
Steinmauer auf einem
verlassenen
Bauernhof. Alle sammeln Vorräte für den
nahenden Winter, nur
Frederick sitzt scheinbar untätig herum.
Auf die Fragen seiner
Familie, warum er
nicht mithelfe, antwortet er, dass er für kalte, graue und lange Wintertage Sonnenstrahlen, Farben und Wörter sammele. Als der Winter kommt, leben die Feldmäuse von den gesammelten Vorräten. Der
Winter ist jedoch lang, und die Vorräte gehen
allmählich zur Neige. Jetzt wird Frederick nach
seinen Vorräten gefragt – und er teilt mit seiner
Familie die gesammelten Sonnenstrahlen, um
sie zu wärmen; die Farben, um den Winter weniger grau und trist sein zu lassen, und die Worte in Form eines Gedichtes.
Wenn Ihr die ganze Geschichte von der Feldmaus Frederick hören wollt, dann kommt zum
Erntedank-Gottesdienst am Sonntag, 4. Oktober 2015, um 10 Uhr ins evangelische Gemeindezentrum auf dem Lindenhof.
Das Team und die Kinder vom Kinderhaus Regenbogen werden den Familien-Gottesdienst
gestalten.
Auf eine gemeinsame Feier freue ich mich.
Ihr Gerhard A. Romppel, Pfarrer
Was hat Besuchsdienst mit Goethe zu tun?
Wir lernen die Menschen nicht kennen,
wenn sie zu uns kommen,
wir müssen zu Ihnen gehen,
um zu erfahren, wie es ihnen geht
(Johann
Menschen. Ehrenamtlicher Besuchsdienst ist
Praxis des allgemeinen Priestertums: Gemeindeglieder übernehmen untereinander
und füreinander Verantwortung. Gemeinde
wird lebendige Gemeinschaft.
Wolfgang von Goethe)
Besuchen, ist eine „Urbewegung“
Was der große deutsche Dichter gesagt hat,
nehmen wir wörtlich. Denn Besuche in den Kirchengemeinden haben von Beginn an eine herausragende Funktion gehabt. Durch die Reisen
des Apostels Paulus entstand die Kirche nach
unserem heutigen Verständnis. Das Besuchen
von Menschen ist uns
von Jesus als wichtige
diakonische Aufgabe aufgetragen, sie gehört zum
Wesen der Kirche.
Indem eine Kirchengemeinde
bewegung“ aufnimmt, ist sie:





„Ur-
eine besuchende Kirche
eine begrüßende Kirche
eine Kirche nahe bei den Menschen
eine sich ständig verändernde Kirche
eine Kirche der Vielen
Haben wir Ihr Interesse am Besuchsdienst
geweckt?
Dann kommen Sie zu einem Informationsabend:
Donnerstag, 08. Oktober 2015, um 19 Uhr im
Evangelischen Gemeindezentrum.
Besuchsdienst bedeutet: zu den Menschen gehen, sie individuell und in ihrer persönlichen
Lebenssituation wahrnehmen, ihnen Gesprächspartner/in sein – Kirche nahe bei den
Impressum
diese
Auf Ihr Kommen freut sich
Ihr Gerhard A. Romppel, Pfarrer
Herausgeber: Evangelische Kirchengemeinde Oberndorf am Neckar
http://www.ev-kg-oberndorf.de
Pfarramt - Pfalzstraße 1 - 78727 Oberndorf am Neckar -  07423/2259
Redaktion: Michael Frädrich -  07423/2132 – Thorsten Sosinski -  07423/8772813
Ständige Mitarbeiter: Pfarrer Gerhard A. Romppel – Torsten Zühlsdorff
Gemeindebriefdruckerei Groß Oesingen
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Schnellschüsse wird es nicht geben
Kirchengemeinderat: Manchmal führen erst weitere Wege zum Ziel
Einige Themen und Fragen, die sich uns Kirchengemeinderäten im Alltag stellen, sind äußerst komplex und vielschichtig. Sachanalysen,
Expertengutachten, Situationsbewertungen und
zahlreiche sachliche Diskussionen müssen
dann von unserem Laiengremium zielgerichtet
„beackert“ werden, damit wir später zu ganz
konkreten Abstimmungen kommen können, bei
denen schließlich jedes Mitglied des Kirchengemeinderats wirklich aus der eigenen begründeten Sicht im Sinne und zum Wohle der Kirchengemeinde entscheiden wird. Das ist mitunter ein
langer Prozess. Manchmal vielleicht etwas zu
schwerfällig, wenn rasches Handeln angezeigt
scheint. Immer wieder gibt es dann auch Stimmen aus der Gemeinde, die in der Rückschau
auf eine konkrete Zeitspanne zu dem Schluss
kommen: „Das hätte auch anders (besser) laufen können!“
Brüder an. Denn wir sind gewählt, um Schaden
von der Kirchengemeinde abzuwenden und das
Glaubensleben mitzugestalten.
Dass wir uns dabei manchmal auch an bestimmte Vorgaben halten müssen, gefällt nicht
jedem. Aber jede einzelne Frage, der wir uns
Tatsächlich führen meist weitere Wege zum
Ziel. Und sobald der „Gipfel“ erreicht ist, eröffnen die bisherigen Erfahrungen oft ganz andere
Perspektiven. Der neue Rundumblick zeigt uns
plötzlich, dass im mittleren Teil des Aufstiegs
ein paar Umwege stecken, was uns vorher in
der Wolkenwand verborgen geblieben war. Das
ist ärgerlich. Manchmal müssen wir uns auch
Fehler bei der Wahl unserer Ausrüstungsgegenstände eingestehen, weil wir zuvor die Beschaffenheit des Geländes nebst der Witterungsentwicklung unterschätzt hatten. In solchen Fällen gibt es dann nur noch zwei Möglichkeiten: entweder der sofortige Tourenabbruch mit späterem Neubeginn oder die Angleichung der Route an die zur Verfügung stehenden Mittel. Beide Optionen könnten sich im
Nachhinein erneut als Fehler erweisen – trotzdem muss nun rasch eine Entscheidung getroffen werden.
widmen, erhält vom Kirchengemeinderat größte
Aufmerksamkeit. Kommen wir selbst nicht weiter, werden Experten zu Rate gezogen. Abstimmungen erfolgen stets erst dann, sobald sich
jedes Mitglied eine eigene Meinung bilden
kann. Anders darf unser Gremium gar nicht unterwegs sein. Und wenn wir in unserem Tun
durch konstruktive Impulse aus der Gemeinde
unterstützt werden, so ist dies eine wertvolle
Bereicherung. „Schnellschüsse“ jeglicher Art
wird es weiterhin aber nicht geben. Die Orgel
zum Beispiel (mehr dazu in diesem Brief), oder
ein möglicher Gemeindebesuchsdienst. Und
dafür bitte ich weiterhin um Ihr Verständnis.
Wenn ich mir die Protokolle der letzten Monate
anschaue, wird mir manchmal ganz blümerant
zumute. So viele verschiedene Entscheidungsprozesse auf stets anderen Sach- und Rechtsebenen! Zum Glück dürfen wir auch diese Last
im Gebet auf den Schultern unseres Retters
Jesus Christus ablegen. John Newton schrieb
einmal: „Ihr kommt zu einem König. Deshalb
bringt große Bitten mit. Seine Gnade und Macht
sind so groß, dass niemand jemals um zu viel
bitten könnte…“ Jesus kennt uns. Er weiß auch,
was gut für seine Gemeinde ist. Lassen wir uns
von Ihm führen. Bitte unterstützen Sie die Arbeit
des Kirchengemeinderats weiterhin durch Ihr
Mitwirken, durch Ihre Eingaben und durch Ihr
Gebet.
An der Wahl meiner Metaphern merken Sie bereits, dass ich den Urlaub zusammen mit meiner Familie im Gebirge verbracht habe. Ja, wir
Menschen machen alle Fehler. Ganz besonders
dann, wenn man sich nicht täglich im alpinen
Gelände bewegt. Wo die Routine durch Abwesenheit glänzt, muss mit Bedacht vorgegangen
werden. Und das gefällt mir an unserem Gremium ausgesprochen gut: Schritt für Schritt erarbeiten wir uns mit gemeinsamen Überlegungen
und Aktivitäten einen Weg durch zunächst
meist unbekanntes Terrain hin zum Ziel, der
den hohen Anforderungen der Kirchengemeindeordnung entspricht. Nüchtern und sachlich
meist, manchmal aber auch durchmischt mit
Emotionen. Dabei begegnen wir uns auf Augenhöhe und nehmen einander als Schwestern und
Für den Kirchengemeinderat:
Torsten Zühlsdorff
3
Kindergarten Rosenberg unter neuer Leitung
Iris Bilsing folgt auf Gabi Schmid
Der evangelische Kindergarten Rosenberg hat
eine neue Leiterin: Iris Bilsing stellte sich jetzt in
einem Gottesdienst in der Stadtkirche der Gemeinde vor und wurde in ihre neue Aufgabe als
Chefin des Hauses eingesetzt. Sie folgt auf
Gabi Schmid, die sich einer neuen Herausforderung stellen will.
In jener Zeit der Industrialisierung und Landflucht wuchsen viele Kleinkinder nicht daheim
auf, sondern in Bewahranstalten. In denen geschah nicht mehr und nicht weniger, als das,
was der Name besagt. Fröbels Kindergarten
unterschied sich davon durch eine pädagogische Konzeption. Sein Leitmotiv: Kinder sollen
nicht bewahrt und belehrt werden, sondern
glücklich im Sonnenlicht aufwachsen, erstarken
und sich entwickeln.
„Erziehung ist Beispiel und Liebe. Sonst nichts.“
Mit diesen Worten begann Pfarrer Gerhard A.
Romppel seine Festpredigt für den Kindergar-
Die geschieht seit nunmehr 175 Jahren, und
Romppel nahm die Einführung der neuen Kindergartenleiterin Iris Bilsing zum Anlass, diese
Errungenschaft aus dem 19. Jahrhundert zu
würdigen, die Arbeit der Erzieherinnen und Erzieher anzuerkennen, und die Kinder in den
Blick zu nehmen – so, wie sie sind. Und er
schloss mit den Worten: „Ich wünsche mir, dass
unsere Kinder zu Hause genau so wie in den
Kindergärten von heute mit diesem Blick der
Liebe bedacht werden, der sie für ihr Leben
stärkt, auch und gerade in unseren evangelischen Kindergärten, sodass sie schließlich in
die Welt hinausgehen und anderen mit dem
Blick der Liebe begegnen.“
Neben dem Segenswort gab es vom Pfarrer
auch Blumen für die „Neue“, die so neu nicht
ist, denn Iris Bilsing ist bereits seit mehr als fünf
Jahren im Rosenberg-Kindergarten beschäftigt.
Kirchenpflegerein Martina Herzog bezeichnete
sie in ihrem Willkommenswort als engagierte
Erzieherin und Teamplayerin. Musikalisch umrahmt wurde der Gottesdienst von Michael Link
Mit einem Gottesdienst wurde Iris Bilsing als neue Leiterin des Kindergartens am Rosenberg eingesetzt. Von links: Pfarrer Gerhard A.
Romppel, Kirchenpflegerin Martina Herzog und Iris Bilsing mit Tochter Loreen. Foto: Christa Romppel
ten, ist diese Einrichtung in Deutschland doch
vor 175 Jahren geschaffen
worden. Dies ging auf eine Initiative von Friedrich Fröbel zurück, einem Pfarrersohn aus
Oberweißbach im Thüringer
Wald. Der frühe Tod seiner
Mutter ließ ihn ohne mütterliche Liebe aufwachsen. Schon
bald steckte er seine ganze
Lebensenergie in die Entwicklung frühkindlicher Pädagogik.
Sein besonderes Verdienst
besteht darin, die Bedeutung
der frühen Kindheit nicht nur
erkannt, sondern durch Schaffung eines Systems von Liedern, Beschäftigungen und
„Spielgaben“ die Realisierung Die Band „Oifach so“ (von links): Jörn Gräfe (Bass), Reiner Engelkes (Gitarre), Gerhard Freudenberger (Cajon) und Gerhard A. Romppel (Gitarre und Gesang). Foto: David Hütter
dieser Erkenntnisse vorangetrieben zu haben. So wurde er zum Begründer
an der Orgel und der Band „Oifach so“, die sich
des ersten „Kindergartens“ in Deutschland, erunter dem bisherigen „Arbeitsnamen“ KGRöffnet 1840 in Bad Blankenburg.
Band schon einige Male präsentiert hat.
mf.
4
Um eine andere Orgel wird es erstmal ruhig sein
Förderverein gibt Auftrag an Kirchengemeinde zurück
Auf eine bessere Orgel wird die Evangelische
Stadtkirche in Oberndorf wohl noch eine Weile
warten müssen. Der Förderverein gab den entsprechenden Auftrag jetzt an den Kirchengemeinderat zurück. Und der legte das heiße Thema auf Eis. Zum Abkühlen.
Geld hat“. Denn für den Unterhalt einer solchen
Orgel sind per anno um die 1500 Euro anzusetzen.
Die Info-Tour erbrachte aber nicht die erhoffte
Erweiterung des orgelmusikalischen Horizonts,
sondern eher verhärtete Fronten zwischen Pfei-
„Im Herzen bin ich für eine Pfeifenorgel. Aber
der Verstand sagt mir, dass das finanziell nicht
geht.“ So beschreibt Johannes Missel, Vizevorsitzender des Fördervereins, seine Haltung.
„Mir geht es genauso, eine Pfeifenorgel ist illusorisch“, pflichtet ihm Günter Niethammer bei,
der Vorsitzende des Vereins.
Eigentlich könnte sich der im Sommer 2001 gegründete Förderverein auflösen. Sein Ziel, die
Renovierung der Stadtkirche, ist erreicht. Schon
bald aber kam der Wunsch nach einer besseren
Orgel auf, am besten eine Pfeifenorgel. Kostenpunkt: um die 500 000 Euro. Das wäre der Clou
in dem renovierten Gotteshaus. Der Verein trat
mit diesem Ansinnen an den Kirchengemeinderat, der griff die Initiative auf und übertrug im
Dezember 2014 das Projekt Orgel dem Förderverein.
Das Thema Orgel in der Evangelischen Stadtkirche treibt sie um (von
links): Pfarrer Gerhard A. Romppel, Johannes Missel, Vizevorsitzender des Fördervereins, und Günter Niethammer, Vorsitzender des
Vereins.
Foto: Elke Schneider
fenorgel-Befürwortern und jenen, denen selbige
eine finanzielle Hutnummer zu groß ist. Für einen Bruchteil ließe sich eine Digital-Orgel erwerben, hier ist man mit 50 000 Euro längst dabei. Noch einmal Missel: „Wenn wir das Projekt
Pfeifenorgel angehen, muss ein starkes Team
für mindestens fünf Jahre volles Engagement
bringen.“ Er sehe aber nichts in dieser Richtung, und er und Niethammer allein könnten
das nicht schultern.
Dieser nahm die Herausforderung an und legte
sich gleich ins Zeug. So wurde in Titisee eine
von der Christkönigskirche ausgemusterte Pfeifenorgel ausfindig gemacht, die fast zu einem
Spottpreis zu haben gewesen wäre, alles in allem etwa 100 000 Euro. Doch der Plan scheiterte. Am Standplatz der jetzigen Orgel hätte jene
aus Titisee das große Altarfenster verdeckt –
eine ästhetische Missetat ohnegleichen. Und
einen Einbau auf der Gegenempore lehnten
sowohl Kirchengemeinderat als auch Denkmalamt ab.
Jetzt hat der Vorstand des Fördervereins
„einstimmig“ beschlossen, den Orgel-Auftrag an
den
Kirchengemeinderat
zurückzugeben.
Niethammer schreibt zur Begründung: „Zu viele
unterschiedliche Meinungen und Ansichten machen es sehr schwer, eine Entscheidung zu
treffen, die dann von allen akzeptiert wird. Eine
nochmalige Spaltung der Kirchengemeinde wollen wir nicht riskieren.“ In Oberndorf hat die Orgel überwiegend eine liturgische Aufgabe, sie
führt durch den Gottesdienst. „Sie soll die Gemeinde zusammenführen, nicht spalten“, sagt
Niethammer.
Parallel dazu wurden die Augen offen gehalten
nach einem anderen Gebraucht-Instrument,
bislang ohne Erfolg. Dann kam in der Mitgliederversammlung des Vereins im Mai 2015 die
Variante „digitale Orgel“ ins Spiel. Eine Delegation hörte sich in St. Michael in Aichhalden ein
solches Instrument an und fuhr zur vergleichenden Hörprobe gleich weiter nach Königshofen
im Elsass, wo eine Schwester-Orgel der ursprünglichen Oberndorfer Walcker-Orgel in Betrieb ist.
Der Kirchengemeinderat nahm's zur Kenntnis –
und wird vorerst nichts tun. Romppel: „Die Sache wird ruhen, bis wieder Sachlichkeit einkehrt.“ Für ihn steckt des Pudels Kern auch
noch woanders: „Die Leute sind zufrieden mit
dem vorhandenen Instrument.“
Michael Frädrich
„Die in Aichhalden klang prima“, kommentierte
Pfarrer Gerhard A. Romppel. Das Instrument in
Königshofen hingegen sei „nicht in optimalem
Zustand“ gewesen – auch ein Beispiel dafür,
„was passiert, wenn die Kirchengemeinde kein
5
Hoch auf dem gelben Wagen sitzt Tom Dooley
Allerlei Amüsantes beim Sommerfest / Bibel To Go für Konfirmanden
Diese Republik hatte schon einen singenden
Präsidenten. Warum soll dann ein Städtchen
keinen singenden Pfarrer haben? Nun, Oberndorf hat einen. Walter Scheel trällerte einst
„Hoch auf dem gelben Wagen“, Gerhard Romppel und seine Kirchengemeinderatsband nahmen sich des Folksongs „Tom Dooley“ an, just
nach der gleichen Melodie. Und hatten noch
allerlei andere Songs im Repertoire.
Das war nur ein Steinchen im bunten Mosaik
des Amüsanten, das beim Sommerfest der
Evangelischen Kirchengemeinde auf dem Lindenhof geboten wurde. Rappelvoll war das Gemeindezentrum beim einleitenden Familiengottesdienst, in dem Romppel die Jahreslosung
2015 aufgriff: „Nehmet einander an, wie Christus Euch angenommen hat zu Gottes Lob“ und
auf dieser Basis für Solidarität mit den Millionen
von Flüchtlingen warb: „Hinter jedem Schicksal
steht eine bewegende Geschichte.“ Mitgestaltet
wurde der Gottesdienst vom Kirchenchor unter
Leitung von Michael Link, den beiden evangelischen Kindergärten und der KGR-Band.
Für 22 junge Damen und Herren, den Konfirmanden des Jahrgangs 2016, hatte der Kirchengemeinderat eine „Bibel To Go“ parat, einen „Reiseführer durch die Bibel“, der in jede
Jackentasche passt. Er soll seine Besitzer mit
wesentlichen Informationen versorgen, damit
sie das Buch der Bücher verstehen lernen. Auf
jeden Fall bis zur Konfirmation im Frühling 2016
wird „Bibel To Go“ die jungen Menschen begleiten.
Die kühle Temperatur hielt die Gäste nicht davon ab, sich anschließend im Freien niederzulassen, allerlei Speisen und Getränke zu genießen und sich eines bunten Programms zu erfreuen. Da war das Kinderhaus Regenbogen
mit einer Spielstraße vertreten, der Kindergarten Rosenberg hatte einen Schminkstand aufgebaut, die Kinder beider Häuser ließen sich
von der KGR-Band bei Liedern „Wie schön,
dass Du geboren bist“ oder den Schlümpfen
begleiten. Die Senioren vom Berg präsentierten
sich mit einem Info-Stand, desgleichen das
Team „Familiengottesdienst“. Eine Hipp-HoppGruppe trat ebenso auf wie eine Schar von Zumba-Tänzerinnen, und die Kinder übten sich im
Torwandschießen. Erst recht groß war das Hallo, als die Oberndorfer Feuerwehr auftauchte
und die Kleinen zu Rundfahrten ins rote Auto
einlud. Und als Romppel das Lied von der
„Stroßaboh“ zum Besten gab, warf er scherzhaft die Frage auf, ob wohl einer der Bürgermeisterkandidaten es für denkbar halte, die
Impressionen vom Sommerfest
Fotos: Thomas Nuglisch
Menschen in der topografisch dreigeteilten
Stadt mittels einer Straßenbahn leichter zusammen zu führen.
Einige hundert Gäste erlebten einen unterhaltsamen Sonntag, an dessen Ende das Lied
„Nehmt Abschied Brüder“ erklang und Romppel
nicht müde wurde, den zahllosen Helfern und
Unterstützern ein herzliches „Vergelt's Gott“ zuzurufen.
Michael Frädrich
6
Weitere Impressionen vom Sommerfest
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Oberndorfer Tafel arbeitet in neuen Räumen
Umzug abgeschlossen / Nachfeier des 5-jährigen Bestehens
Der Tafelladen in Oberndorf hat seine Arbeit in
den neuen Räumlichkeiten in der ehemaligen
Wohnung über dem Don-Bosco-Haus aufgenommen. Die offizielle Neueröffnung fand am
19. Juni 2015 statt. Gleichzeitig wurde das 5jährige Bestehen nachgefeiert.
Zu diesem Anlass hatten sich Förderer, Mitarbeiter und Tafelmitstreiter eingefunden. Pastoralreferentin Helga Dlugosch begrüßte die Gäste in lockerer Runde im Don-Bosco-Haus, ehe
sie zum offiziellen Teil überleitete. In einem bebilderten Rückblick ließ sie die vergangenen
fünf Jahre Revue passieren – angefangen von
der durch Pfarrer Thomas Elser aufgebrachten
Idee eines Tafelladens über das erste Treffen
der Interessierten, der Klärung von Finanzierungs- und Raumfragen, dem Abschluss eines
Kooperationsvertrags zwischen Evangelischer
und Katholischer Kirchengemeinde bis hin zum
offiziellen Startschuss am 30. Juli 2009.
in Baden-Württemberg, überbrachte ebenfalls
Glückwünsche. Er stellte klar, dass es bei der
Idee der Tafeln nicht um Almosen gehe, sondern darum, füreinander einzustehen. Die Tafeln in Baden-Württemberg würden nicht konkurrieren, sondern ausgleichen. Er stellte die
Frage, was die Tafeln ausmache, und gab die
Antwort in Form eines Reims: „Teilen, teilen,
das macht Spaß, dann bekommt ein jeder was.“
Elf Prozent der Bevölkerung gelten heute als
bedürftig. In Oberndorf selber ist die Zahl der
berechtigten Bedarfsgemeinschaften von anfänglich 35 auf heute 80 angestiegen.
Kirchengemeinderat Thorsten Sosinski überbrachte die Glückwünsche der Evangelischen
Kirchengemeinde. Er dankte allen Beteiligten,
insbesondere den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, ohne die der Betrieb des Tafelladens
nicht möglich wäre.
Gleichzeitig ging er auf
den Umstand ein, dass
mit dem Tafelladen
eine Einrichtung gefeiert werde, die entstanden sei, um Mitmenschen mit dem Notwendigsten zu versorgen – und das in einer
nicht als arm zu bezeichnenden
Nation
wie der Bundesrepublik Deutschland.
Ebenfalls beleuchtet wurden die Highlights der
vergangenen fünf Jahre: Aktionen für die Kunden des Tafelladens, Anschaffung eines Kühlautos, Teilnahme an der Regiotafel mit der da-
Ein herzliches Dankeschön von Helga Dlugosch galt Elfriede und
Hermann Stoll, Bianca Zeder, Carl-Friedrich
Eder und Helmut Hollenbach. Hermann Stoll
wurde für seinen besonderen Einsatz mit dem
„Goldenen Hammer am Bande“ ausgezeichnet.
Carl-Friedrich Eder wurde als ehrenamtlicher
Geschäftsführer der Oberndorfer Tafel verabschiedet. Für ihn wurde mit Helmut Hollenbach
ein adäquater Nachfolger vorgestellt.
Mitarbeiter des Tafelladens in gemütlicher Runde. Foto: Thorsten Sosinski
mit verbundenen Möglichkeit, das Sortiment zu
erweitern. Nicht immer lief alles reibungslos,
doch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter standen zueinander und sind auch heute noch fast
alle mit aktiv dabei.
Bürgermeister Hermann Acker überbrachte die
Glückwünsche und den Dank der Stadt und betonte, dass das im Tafelladen erbrachte ehrenamtliche Engagement so durch den städtischen
Personalkörper nicht leistbar wäre. Er sagte
seinen Beistand ebenso zu wie die Unterstützung durch Verwaltung und Stadt. Rolf Göttner,
Vorsitzender des Landesverbandes der Tafeln
Im Anschluss an den offiziellen Teil bestand die
Möglichkeit, die neuen Räume des Tafelladens
zu besichtigen und noch ein paar gemütliche
Stunden miteinander zu verbringen.
Thorsten Sosinski
8
Sozialstation freut sich über neues Auto
Volksbank spendet VR-Mobil / Drei Jahre lang im Einsatz
Die Sozialstation Raum Oberndorf kann hilfsbedürftige Menschen jetzt noch besser unterstützen: Möglich macht dies die Spende eines
Fahrzeugs durch die Volksbank SchwarzwaldNeckar eG. Dr. Udo Schlipf, Vorstandssprecher
der Bank, hat dem Geschäftsführer der Sozialstation, Andreas Bronner, die Fahrzeugschlüssel des neuen VR-Mobils bereits
überreicht.
Gestiftet haben das Auto die Kunden der Genossenschaftsbank,
indem sie Monat für Monat Gewinnspar-Lose erworben haben.
„Die genossenschaftliche Idee
steht für Solidarität und Förderung
der Region. Mit der Spende von
einem VR-Mobil wollen wir die Sozialstation Raum Oberndorf bei der
Versorgung hilfsbedürftiger Menschen unterstützen. Wir verbessern die Mobilität der Pflege- und
Hilfspersonen und damit die Betreuung der Menschen zu Hause“,
unterstrich Schlipf bei der Übergabe.
Mitglieder und Kunden kaufen, unterstützen diese das gesellschaftliche und soziale Netz in unserer Region“, sagt Schlipf.
Das gesamte Spendenaufkommen der Bank
aus dem Gewinnsparen beträgt in diesem Jahr
etwa 41 000 Euro. Mit der Spende der VR-
In den nächsten drei Jahren wird das neue VR Mobil der Sozialstation zu 11 000 Hausbesuchen unterwegs sein. Freudige Gesichter gab's bei der Übergabe (von links): Kajetan
Spreter (Regionalmarktleiter Volksbank Schwarzwald-Neckar eG), Andreas Bronner
(Geschäftsführer der Sozialstation Oberndorf), Dr. Udo Schlipf (Vorstandssprecher der
Bank)
Das Auto wird in den nächsten drei
Jahren rund 80 000 Kilometer bzw.
zu gut 11 000 Hausbesuchen im
Einzugsgebiet der Sozialstation unterwegs sein.
Es steht der Sozialstation auf Leasingbasis für
drei Jahre zur Verfügung. Finanziert wird die
Spende aus dem Spendentopf des Gewinnsparens der Volksbank.
Mobile beteiligt sich die heimische Volksbank
an einer Aktion der baden-württembergischen
Volksbanken und Raiffeisenbanken, die heuer
insgesamt 111 VR-Mobile an gemeinnützige
Pflege- und Sozialdienste in ganz BadenWürttemberg spenden.
So funktioniert das Gewinnsparen: Ein Los kostet zehn Euro, davon gehen 7,50 Euro auf ein
Sparkonto und 2,50 Euro sind der Spieleinsatz.
Von diesem werden pro Los rund 63 Cent an
gemeinnützige Einrichtungen in der jeweiligen
Region gespendet. „Mit jedem Los, das unsere
In einer Großveranstaltung am 24. Juli auf
Schloss Solitude in Stuttgart hat die badenwürttembergische Sozialministerin Katrin Altpeter als Schirmherrin der Aktion „VR-Mobil“ die
Fahrzeuge offiziell überreicht.
9
Kasualien
Getauft wurden:
Emely Derheim
Joel Derheim
Hannah Jauker
Moritz Rapp
Eddy Brunnmeier
Lilly Klotschko
Getraut wurden:
Daniela Kipp und Andreas Digeser
Sabine Weidenfelder geb. Ruopp und Walter Weidenfelder
Bestattet wurden:
Hans Georg Grieser
Karin Röscheisen geb. Beck
Edith Luppold geb. Hofmann
Gerhard Schmohl
Rose Holder geb. Schwaderer
Christian Buchmüller
Hilde Steidinger geb. Joost
Anneliese Ruth Wolf geb. Gottfried
Mitgehen und Begleiten ...
Ehrenamtliche, kostenlose Begleitung von
schwerkranken und sterbenden Menschen zu
Hause, in Pflegeeinrichtungen oder im Krankenhaus
Ich glaube an die Unsterblichkeit der Seele.
Ökumenische Hospizgruppe Raum
Oberndorf am Neckar
Handy 0151 – 17 13 95 09
e-mail: [email protected]
Die Wissenschaft hat uns bewiesen, dass sich
nichts in Nichts auflöst.
Also können sich auch die Seele und das Leben
nicht in Nichts auflösen und sind daher
unsterblich.
Trauerbegleitung
monatliches Treffen, 1. Samstag im Monat
(außer August) von 15.00 bis 17.00 Uhr, Gemeindehaus „Quelle“ in Winzeln,
Tel. 07402 – 34 15 89
Wernher von Braun
Wir freuen uns über neue Mitarbeiter und beraten Sie gerne unverbindlich.
Einladung zum Taizé-Gebet
Immer am ersten
Sonntag im Monat
lädt unsere Gemeinde zum ökumenischen TaizéGebet in die Stadtkirche ein. Um 18
Uhr trifft man sich
zum
Einstimmen
und Einsingen, das
eigentliche Gebet
beginnt um 18.30
Uhr. Nächste Termine sind der 4. Oktober und
der 1. November.
Das Treffen lehnt sich an die Gottesdienstpraxis
der Communauté de Taizé an. Charakteristische Elemente sind neben Psalm, Fürbittgebet
und Bibellesung vor allem meditative Gesänge.
Das selbst gewählte Motto der Zusammenkunft
in Oberndorf lautet „Singen – Beten – Zur Ruhe
kommen – Gemeinschaft erleben“.
Wer Interesse hat, sich textlich oder musikalisch einzubringen, oder wer eine Andacht vorbereiten oder anleiten möchte, kann sich jederzeit beim Pfarramt melden (Tel. 2259) oder bei
Markus Riedl in Bochingen (Tel. 832 13).
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Alle Gottesdienste in unserer Gemeinde im Überblick
Änderungen entnehmen Sie bitte der Presse oder auf http://www.ev-kg-oberndorf.de
Gottesdienste im Altenheim finden an jedem Freitag um 15.30 Uhr statt (kein Gottesdienst am 1. Freitag im Monat). Gemeinsame Gottesdienste (Stadt & Lindenhof) an hohen Feiertagen oder aus besonderem Anlass finden in der Regel um 10.00 Uhr statt.
(A) mit Abendmahl (alkoholfrei)
So., 20.09.15
10.00 h
Gottesdienst mit Taufe im Gemeindezentrum (A)
So., 27.09.15
10.00 h
Gottesdienst in der Stadtkirche
Sa., 03.10.15
18.00 h
Ökumenischer Erntedankgottesdienst in der Katholischen Kirche in Altoberndorf
mit dem Kindergarten Altoberndorf
So., 04.10.15
10.00 h
Erntedankgottesdienst im Gemeindezentrum mit dem Kinderhaus Regenbogen
So., 04.10.15
18.30 h
Taizé-Gebet in der Stadtkirche
So., 11.10.15
09.00 h
Gottesdienst im Gemeindezentrum (A)
So., 18.10.15
10.00 h
Gottesdienst in der Stadtkirche
So., 25.10.15
10.00 h
Gottesdienst mit Taufe im Gemeindezentrum
Sa., 31.10.15
19.00 h
Reformationsabend in der Stadtkirche
So., 01.11.15
10.00 h
Gottesdienst zur Reformation in der Stadtkirche
So., 01.11.15
18.30 h
Taizé-Gebet in der Stadtkirche
So., 08.11.15
10.00 h
Gottesdienst im Gemeindezentrum
So., 15.11.15
10.00 h
Gottesdienst im Gemeindezentrum
Mi., 18.11.15
18.00 h
Gottesdienst zum Buß- und Bettag im Gemeindezentrum (A)
So., 22.11.15
10.00 h
Gottesdienst zum Ewigkeitssonntag in der Stadtkirche
So., 29.11.15
10.00 h
Gottesdienst zum 1. Advent in der Stadtkirche
Mi., 02.12.15
18.00 h
Adventsandacht in der Stadtkirche
So., 06.12.15
10.30 h
Gottesdienst zum 2. Advent in der Katholischen Kirche in Altoberndorf
So., 06.12.15
18.30 h
Taizé-Gebet in der Stadtkirche
Mi., 09.12.15
18.00 h
Adventsandacht in der Stadtkirche
So., 13.12.15
10.00 h
Gottesdienst zum 3. Advent in der Stadtkirche
Mi., 16.12.15
18.00 h
Adventsandacht in der Stadtkirche
So., 20.12.15
10.00 h
Gottesdienst zum 4. Advent im Gemeindezentrum
Heiligabend Do., 24.12.15
15.00 h
Familiengottesdienst im Gemeindezentrum
Heiligabend Do., 24.12.15
17.00 h
Gottesdienst in der Stadtkirche
Fr., 25.12.15
10.00 h
Gottesdienst zum 1. Weihnachtsfeiertag in der Stadtkirche
Beratungstermine der BruderhausDiakonie
in den Räumen der Ev. Kirchenpflege Oberndorf – Pfalzstraße 1
Die nächsten Beratungstermine finden statt (jeweils in der Zeit von 9.00 Uhr bis 10.30 Uhr) am
Montag, 19. Oktober 2015
Montag, 16. November 2015
Montag, 21. Dezember 2015
11
„Ein feste Burg ist unser Gott“
Ist das populärste Kirchenlied Martin Luthers.
Luther schrieb es nicht als Hymne des Protestantismus, sondern als Trostlied.
„Ein feste Burg“ ist das am meisten missverstandene und missbrauchte
evangelische Kirchenlied überhaupt.
Um Luthers Text zu verstehen, ist es hilfreich, die vielfältigen biblischen
Bezüge wahrzunehmen, die in diesem Lied anklingen.
Martin Luther hat dem „Volk aufs Maul geschaut“ – er hat Melodien aus dem
Wirtshaus aufgenommen und Texte der Reformation dazu gedichtet,
dadurch wurde das Anliegen der Reformation
rasant in allen gesellschaftlichen Schichten verbreitet.
Reformationsabend
Kultur - Geschichte - Gegenwart
Benina Berger
REFORMATIONSABEND
31.10.2015
19 UHR
EVANGELISCHE
STADTKIRCHE
OBERNDORF
Studium Bachelor
"Music & Movement" mit Gesang
Tanzdozentin,
Selbstständige Stimmartistin,
Sängerin, Tänzerin und Performerin
Mitwirkende
Benina Berger
Michael Link
Tanz & Gesang
Orgel
Band „OIFACH SO“
Reiner Engelkes
Gerhard Freudenberger
Jörn Gräfe
12
Gerhard A. Romppel
Gitarre & Sprecher
Cajon & Sprecher
Baß & Sprecher
Gitarre & Moderator