Termine - Hessischer Fußball

HESSENFUSSBALL
Monatsmagazin des Hessischen Fußball-Verbandes e.V. – 12/2015
Brdarić im Interview
Flüchtlinge im Fußball: Infos
Fußballtage: Alle Termine
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HESSEN-FUSSBALL 12/2015
Inhalt
HFV-Vorstandssitzung . . . . . . . . . . . . . 4
Brandheiße Neuigkeiten von der Sitzung des
Verbandsvorstandes in Grünberg: Ehrungen,
Haushalt, Personalfragen
Literaturtipp . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5
Holger Obermann, Fernsehlegende und
Fußballweltreisender, hat ein Buch geschrieben.
Wir stellen es vor.
Flüchtlinge im Fußball . . . . . . . . . . . 6–7
Liebe
Fußballfreunde,
die Terroranschläge in Paris haben uns in den letzten Wochen
stark beschäftigt. Nun ist der Terror endgültig im Bereich Fußball
angekommen. Und natürlich war es richtig, sicherheitshalber das
Länderspiel in Hannover gegen die Niederlande abzusagen, auch
wenn es recht kurzfristig geschehen ist. Diese Absage war auch
bedauerlich für unsere Ehrenamtler des Clubs 100, die noch am
Nachmittag geehrt wurden und deren Tageshöhepunkt der Besuch des Spiels bilden sollte.
Im Zuge der undurchsichtigen Vorgänge rund um die Vergabe der
FIFA-Fußball-Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland ist nun DFBPräsident Wolfgang Niersbach zurückgetreten. Diesen Schritt
bedauere und respektiere ich sehr und bedanke mich für seine
geleistete gute Arbeit. Oberste Priorität hat die Aufklärung sämtlicher Vorgänge, die bisher im Zwielicht lagen. Wir möchten alles
uns Machbare tun, um Klarheit zu erlangen. Nur so ist ein sauberer
Neubeginn möglich. Jeder Vereinsfußballer vom Bambini-Kind
bis zum AH-Kicker ist ein Teil des DFB und hat Anspruch auf die
Wahrheit. Bitte vertrauen Sie uns, dass wir alle unseren Teil dazu
beitragen.
Zum Thema Integration von Flüchtlingen haben wir in dieser Ausgabe die wichtigsten Informationen zusammengefasst. Die Lektüre der Seiten 6 und 7 wird Ihnen bereits weiterhelfen können.
Bei weiterführenden Fragen können Sie sich natürlich jederzeit
gerne an unsere Geschäftsstelle in Frankfurt wenden.
In der letzten Ausgabe des HESSEN-FUSSBALL in diesem Jahr
möchte ich mich bei allen Menschen bedanken, die den Spielbetrieb auf hessischen Fußballplätzen möglich gemacht und unterstützt haben. Ich wünsche Ihnen allen ein frohes Weihnachtsfest
und einen guten Rutsch ins Jahr 2016 sowie viel Spaß bei der Lektüre des HESSEN-FUSSBALL!
Alle Infos, Erleichterungen und Hilfestellungen
zum aktuellen Thema.
Ehrenamtler des Monats . . . . . . . . . . . 8
Jahresrückblick . . . . . . . . . . . . . . 12–14
Der HESSEN-FUSSBALL beleuchtet die wichtigsten
Ereignisse des Jahres 2015.
Freizeit- und Breitensport . . . . . . . . . 15
Qualifizierung . . . . . . . . . . . . . . . 16–17
DFBnet Finanz-Software bietet Online-Lösung
für Vereinsfinanzbuchhaltung.
Frauen und Mädchen . . . . . . . . . . 18–19
Interview . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 20
Thomas Brdarić absolvierte acht Länderspiele für
die Deutsche Nationalmannschaft und war bei der
Europameisterschaft 2004 dabei. Jetzt versucht er,
die Mannschaft des TSV Steinbach als Trainer aus
dem Tabellenkeller zu hieven.
Jugend . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 23–25
Schiedsrichter . . . . . . . . . . . . . . . 26–28
Geburtstage . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 28
Regionen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 30–35
Region Fulda
Region Kassel
Region Darmstadt
Region Gießen-Marburg
Region Frankfurt
Region Wiesbaden
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33
34
35
Termine Kreisfußballtage . . . . . . . . . 36
Termine Kreisjugendtage . . . . . . . . . 37
Termine Kreisschiedsrichtertage . . . 38
Impressum . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 39
Rolf Hocke
Präsident des Hessischen Fußball-Verbandes
Titelbild: Der SV Wehen Wiesbaden war im Krombacher Hessenpokal-Viertelfinale gegen den TSV Steinbach erfolgreich und sicherte mit dem 2:1-Siegtreffer
in der Nachspielzeit den Einzug ins Halbfinale. Gegner ist dort der Verbandsligist FC Ederbergland. Unterdessen liegen weitere Aktivitäten des SV Wehen
Wiesbaden bezüglich der Kooperation mit dem SV Wiesbaden weiterhin auf Eis.
Das zweite Halbfinale des Krombacher Hessenpokals bestreiten die Regionalligisten Kickers Offenbach und KSV Hessen Kassel.
Foto: getty images
4 HFV-Vorstand / Betriebsjubiläum
HESSEN-FUSSBALL 12/2015
HFV-Präsident Rolf Hocke eröffnet die Sitzung des Verbandsvorstandes.
Ehrungen, Haushalt, Personalfragen:
Umfangreiche Vorstandssitzung
Mit einer gewissen Spannung wurde von den Mitgliedern des Verbandsvorstandes
am 27. November der Tagesordnungspunkt „Personalien“ erwartet. Stehen doch im
kommenden Jahr auf dem Verbandstag auch die Wahlen der Führungsgremien an.
Besonders die Frage, ob Rolf Hocke
noch einmal als Präsident antreten wird,
wurde im Vorfeld diskutiert. Nunmehr
hat das Präsidium einen praktikablen
und zugleich einvernehmlichen Vorschlag unterbreitet: Rolf Hocke
kandidiert noch einmal, allerdings nur
für eine halbe Legislaturperiode, um
dann den Staffelstab an Vizepräsident
Stefan Reuß zu übergeben.
„2018 würden auch meine Mandate
als Vizepräsident des Landessportbundes
und des Süddeutschen Fußballverbandes
enden. Diesen Weg habe ich Stefan Reuß
angeboten. Wir beide und Vizepräsident
Torsten Becker stehen hinter diesem Vorschlag, auch das erweiterte Präsidium
hatte keine Einwände“, erklärte Hocke.
Reuß ergänzte: „Wir wollen als Verband
ein gutes Bild abgeben und den Übergang gut gestalten, daher kann ich
diesen Weg gut mitgehen. Außerdem hat
auch Torsten Becker erklärt, dass er mich
dann als potentieller Nachfolgekandidat
unterstützen würde.“ Dies bestätigte angesprochener Becker: „Der Verband liegt
mir am Herzen und ich möchte, dass es
in personell geordneten Bahnen abläuft.“
Nun berät der Verbandsvorstand über
diesen Vorschlag.
Zu Beginn der Sitzung wurden die
Deutschen Meister im Blindenfußball von
Blista Marburg geehrt. „Wir sind froh und
dankbar, dass wir wieder einen Deutschen
Meister in unseren Reihen haben. Auf
diese Mannschaft sind wir stolz“, erklärte
HFV-Präsident Rolf Hocke.
Nach weiteren Ehrungen und der
Genehmigung des Protokolls der
letzten Sitzung des Verbandsvorstands
präsentierte HFV-Vizepräsident Stefan
Reuß den Haushaltsplan 2016 vor und
holte sich dafür die satzungsgemäße Zu-
stimmung ein. Den geplanten Ausgaben
von 8.006.128,40 Euro sollen Einnahmen
in Höhe von 8.162.100 Euro gegenüberstehen und somit ein Plus von 155.971,60
Euro entstehen. Vizepräsidentenkollege
Torsten Becker stellte anschließend
den aktuellen Stand der Beratung der
Satzungskommission im Hinblick auf den
Verbandstag am 4. Juni 2016. Es folgte
ein Beitrag des Vorsitzenden des Qualifizierungsausschusses, Frank Illing, bezüglich der Zukunftsstrategie Amateurfußball
und des HFV-Masterplans.
Sämtliche Anträge auf Änderung
wurden angenommen. Diese beinhalten
sieben Änderungen der Spielordnung,
drei Modifikationen der Schiedsrichter-
ordnung und drei Umgestaltungen
der Strafordnung. Auch der Antrag des
Präsidiums zum Ärmelsponsoring in der
Saison 2016/17 wurde angenommen. Im
Zuge dessen ist ein Ärmel (außer bei BJunior/innen Hessen- und Gruppenligen)
zur Selbstvermarktung im Rahmen der
allgemein verbindlichen DFB-Vorschriften
zur Spielkleidung freigegeben. Die LOTTO
Hessenliga macht auf dem rechten Ärmel
von der Möglichkeit eines gemeinsamen
Ligasponsoring Gebrauch. Danach wurden noch diverse Anträge, eine Anfrage
und ein offener Brief sowie die Neuaufnahme von Vereinen behandelt.
Text & Fotos: mag
Blumensträuße und herzliche Gratulationen: HFV-Präsident Rolf Hocke
(2.v.l.) bedankte sich beim ausscheidenden Ehrenratsvorsitzenden
Wolfgang Schlosser (li.) und gratulierte dessen Nachfolger Rainer
Grammann (2.v.r) sowie Halil Öztas (Vorsitzender Verbandssportgericht. re.) zur Wahl zum Bürgermeister von Heusenstamm.
Hanne Helten:
30 Jahre beim HFV tätig
Vor 30 Jahren trat Hanne Helten ihren Dienst in der Geschäftsstelle des HFV an.
Damals sahen nicht nur die Räumlichkeiten in der Otto-Fleck-Schneise anders aus, die
gelernte Rechtsanwalts- und Notargehilfin wurde auch an anderer Stelle eingesetzt.
Als Sekretärin begann Helten und konnte
noch nicht einschätzen, was sie erwarten
würde. „Ich bewarb mich auf eine kleine
Hanne Helten (Mitte) nimmt die Geschenke vom Betriebsratsvorsitzenden Luigi Urzo (li.) und Geschäftsführer Gerhard Hilgers entgegen.
Foto: Gast
Anzeige in der Frankfurter Rundschau.
Damals wusste ich noch nicht, was hinter
der Tätigkeit und dem Aufgabenfeld des
Hessischen Fußball-Verbandes steckt.
Aber mit Fußball hatte ich auch vorher
Berührungspunkte, bin schon lange Eintracht-Fan und war auch oft beim FSV
im Stadion.“ Ihr Vorgesetzter war damals
Helmut Walter.
Unter der Regie von Geschäftsführer
Gerhard Hilgers wechselte sie vor über
zehn Jahren in die Passstelle. Die Mutter
eines 22-jährigen Sohnes genießt das
„gute Betriebsklima beim HFV, die netten
Kollegen und den guten Chef“. In Ihrer
Freizeit werden Kochen, Lesen und die
Frankfurter Eintracht groß geschrieben.
Text & Fotos: mag
Literaturtipp 5
HESSEN-FUSSBALL 12/2015
HeFu-Literatur tipp:
„Mein Fußball hatte Flügel“
Unter dem vielsagenden Titel „Mein Fußball hatte Flügel – Erlebnisse von New York
bis Kabul“ hat der bekannte Fernsehmoderator Holger Obermann ein Buch herausgegeben, das in vielerlei Hinsicht bemerkenswert ist. Anschaulich und authentisch
schildert er seine Erlebnisse als Fußballtrainer nach seiner aktiven Mitarbeit beim
Hessischen Rundfunk und beim Südwest-Rundfunk. Er arbeitete vornehmlich als
„Deutscher Fußball-Botschafter“ in den Krisen- und Entwicklungsländern wie
Afghanistan, Osttimor, Nepal und Sri Lanka.
Holger Obermann selbst notiert: „Bei der
Arbeit in diesen Ländern kamen mir meine
Erfahrungen früherer Jahre zugute. (…)
Oft spielte die Gefahr mit. In Afghanistan
überlebte ich nur mit Glück einen Anschlag. In Osttimor geriet ich zwischen die
Fronten. Ich wurde sogar in die Bergwelt
von Osttimor entführt.“
Positive
und
negative
Erlebnisse stehen im Mittelpunkt dieses
interessanten Buches. Und Holger Obermann wünscht sich selbst, dass das Buch
nicht aus der Sicht einer 1:0-Berichterstattung gesehen werden soll. Voller
Überzeugung schreibt er: „Dieses Buch
soll mehr sein!“ In der Tat hat er sehr viel
zu erzählen. Sein soziales Engagement
entfaltet sich in voller Blüte. Keine
Strapazen waren ihm zu viel. Anschaulich
und zugleich packend schildert er seine
Erlebnisse. Das Buch führt den Leser in
eine bisher unbekannte Dimension des
Weltfußballs.
Wie sehr sich Holger Obermann mit
seiner individuellen Entwicklungshilfe verdient gemacht hat, zeigt auch das Vorwort
des Edson Arantes do Nascimento – besser
weltweit bekannt als Pelè. Er schreibt
im Vorwort: „Mir gefällt in dem Buch besonders die Darstellung des Fußballs mit
allen seinen sozialen Möglichkeiten. Ich
schätze die Arbeit des deutschen Auslandstrainers Holger Obermann sehr.
Selbst wenn barfuß auf unebenen,
knochenharten, staubigen Plätzen gespielt wurde: er half, dem Leben vieler
junger Menschen wieder Freude abzugewinnen.“
Das Buch ist im Balog-Verlag, Steinkopfstraße 5 in 61273 Wehrheim unter der
ISBN 978 3 95586 001 1 2015 erschienen.
(FAX 06081–6826884)
Rolf Lutz
6 Integration Flüchtlinge
HESSEN-FUSSBALL 12/2015
Hinweise hierzu finden auf der zweiten
Seite des Antragsformulars und anhand
einer Übersichtstabelle (siehe Tabelle
S. 7). Diese Übersicht für benötigte Zusatzformulare und alle Zusatzformulare
finden Sie auch auf der HFV-Homepage
unter „Vereinsservice“ im Downloadbereich.
Generell kann ein fehlendes Ausweisdokument / Geburtsurkunde durch
die Vorlage eines Duldungsdokuments,
einer Aufenthaltserlaubnis oder einer Bescheinigung über die Weiterleitung eines
Asylsuchenden) ersetzt werden. Auch hier
reicht eine Kopie.
Versicherungsschutz
für Flüchtlinge
Flüchtlinge beim Fußballspiel in Egelsbach.
Foto: getty images
Wissenswertes zum aktuellen Thema:
So gelingt Integration
von Flüchtlingen
Es war und ist das beherrschende Thema der vergangenen Monate: Der
anhaltendende Flüchtlingsstrom war nicht nur täglich in den Nachrichten zu sehen,
sondern auch für viele Vereinsverantwortliche in Hessen greifbar im eigenen Fußballclub. Die Zahl der Vereinswechsel und Erstausstellungen von Pässen internationaler Spieler ist im Vergleich zum Vorjahr um über 100 Prozent gestiegen. Allerhand Informationen wurden zu diesem Thema veröffentlicht, viele Fragen wurden
darüber hinaus gestellt. Zum Jahresende möchten wir noch einmal die wichtigsten
Informationen zusammenfassen, dass auch in Ihrem Verein die Integration von Zuwanderern gelingt und sich zu einem Gewinn für alle entwickelt.
Sportvereine engagieren sich deutschlandweit für geflüchtete Menschen und
eine positive Willkommenskultur. Sie veranstalten Turniere in Flüchtlingsunterkünften, organisieren Kleiderspenden,
bieten kostenlose Trainingsangebote oder
Fußballnachmittage für Mädchen an –
und werben vor Ort für Toleranz und Verständigung.
Doch vielerorts existieren auch Unsicherheiten und Berührungsängste
aufgrund von sprachlichen Barrieren,
kulturellen Unterschieden und rechtlichen
Grauzonen. Die Rahmenbedingungen
WILLKOMMEN
IM VEREIN!
FUSSBALL MIT FLÜCHTLINGEN
Die Broschüre „Willkommen im Verein. Fußball mit Flüchtlingen“
hilft bei zahlreichen Fragen.
und besonderen Möglichkeiten für Flüchtlinge sind oftmals nicht bekannt. Dabei
gelingt die Integration von Flüchtlingen
in den Verein recht leicht, wenn der Ball
erst einmal ins Rollen kommt. Den Anstoß
geben häufig kleine Dinge – durch gemeinsame Aktionen, ein persönliches Gespräch oder eine freundliche Geste kann
sehr viel erreicht werden.
Für eine Spielberechtigung für Junior/
innen bis zum Alter von neun Jahren ist
ein Antragsformular („Antrag auf Spielerlaubnis/Vereinswechsel“), verfügbar auf
der HFV-Homepage), ein Attest des Arztes
zur Spielfähigkeit und eine Kopie eines
offiziellen Ausweisdokumentes oder der
Geburtsurkunde notwendig. Für Spieler
zwischen zehn und achtzehn Jahren sind
zusätzlich die Meldebescheinigung der
Meldebehörde und ein Zusatzformular
einzureichen, mit dem die Eltern erklären,
dass das Kind aus familiären Gründen
nach Deutschland gekommen ist. Bei unbegleiteten Flüchtlingen kann dieses
Formular durch einen Mitarbeiter der Betreuungseinrichtung unterzeichnet werden.
Für einige Nationalitäten ist die Einreichung von Zusatzdokumenten nötig.
Der Landessportbund Hessen hat mit der
ARAG-Sportversicherung und der Firma
Himmelseher einen Zusatzvertrag für die
Versicherung von Asylbewerbern und
Flüchtlingen abgeschlossen. Die Gesundheitsversorgung wird nicht durch eine
reguläre Krankenkasse, sondern über
das Sozialamt abgewickelt, das Krankenscheine für den Arztbesuch ausstellt.
In Notfallsituationen (wenn z.B. nach
einem Trainingsunfall der Rettungswagen gerufen werden muss) ist die
Kostenübernahme in jedem Fall gewährleistet. Menschen mit befristeten und
unbefristeten Aufenthaltstiteln, einer
Aufenthaltsgestattung oder Duldung sind
grundsätzlich krankenversichert.
Im Falle eines Unfalls übernimmt grundsätzlich zunächst die (gesetzliche oder
private) Krankenversicherung die Kosten
oder die Gesundheitsversorgung der betroffenen Person. Der Versicherungsschutz
gilt für Mitglieder, ebenso wie für im Verein Tätige und bei allen satzungsgemäßen
Vereinsveranstaltungen einschließlich des
direkten Hin- und Rückwegs – ob Training,
Wettkampf, Mitgliederversammlung oder
Festivität.
Auch Nicht-Mitglieder
sind versichert
Am Sport teilnehmende Personen
müssen keine Mitglieder sein, um den Versicherungsschutz genießen zu können.
Dies geht aus einer vom Landessportbund
Hessen (lsbh) geschlossenen Zusatzversicherung mit der ARAG Sportversicherung
und der Firma Himmelseher hervor.
Um eine Spielberechtigung beantragen
zu können, ist eine Vereinsmitgliedschaft
jedoch zwingend erforderlich (siehe
§118 der Spielordnung des HFV). Der Versicherungsschutz beginnt mit dem Betreten der Sportstätte und endet mit dem
Verlassen, spätestens mit Beendigung
Integration Flüchtlinge 7
HESSEN-FUSSBALL 12/2015
der Veranstaltung. Mitversichert ist der
direkte Weg von der Veranstaltung in die
Unterkunft.
✓ kostenloser Teilnahme an regelmäßigen Workshops und Schulungen
✓ Know-how
Finanzielle Unterstützung
Weitere Informationen finden Sie auf
der Homepage des Fair Play Forums
unter
http://www.fairplay-hessen.de/
beteiligungsmoeglichkeiten/netzwerkpartnerschaft.html.
Eine Präsentation dieser Informationen
mit direkten Links zu den jeweiligen
Formularen finden Sie auf der Homepage
des Hessischen Fußball-Verbandes unter
„Vereinsservice“ und im Folgenden unter
„Fußball mit Flüchtlingen“.
Die DFB-Stiftung Egidius Braun unterstützt
im Rahmen eines neuen Sonderprojekts
innerhalb der Initiative „Kinderträume“ im
Jahr 2015 und 2016 insgesamt bis zu 1400
Fußballvereine jeweils einmalig mit einer
Starthilfe in Höhe von 500 Euro. Anträge
sind per Post oder per Mail ([email protected]) an die Stiftungs-Geschäftsstelle
zu richten. Mehr Informationen finden
Sie auf der Homepage der DFB-Stiftung
Egidius-Braun: http://www.egidius-braun.
de/kindertraeume/.
Durchführungsbestimmungen
für Asylbewerber und Flüchtlinge in
Sachen Legitimation gemäß
§ 71 Nr. 2 Spielordnung
Asylbewerber und Flüchtlinge, die für
den Fall des nicht vorliegenden Spielerpasses keinen amtlichen Lichtbildausweis
(Führerschein, Reisepass oder Personalausweis) vorweisen können, dürfen die
Legitimation im Sinne des § 71 Nr. 2 Spielordnung anhand eines der unten aufgeführten Ersatzdokumente vornehmen.
Broschüre beim HFV erhältlich
Diese Ersatzdokumente sind:
✓ Duldung
✓ Aufenthaltserlaubnis/-gestattung
✓ Aufenthaltstitel
✓ Bescheinigung über Weiterleitung
eines Asylsuchenden
Begleitend zu dieser Initiative haben der
Deutsche Fußball-Bund (DFB) und die
Beauftragte der Bundesregierung für
Migration, Flüchtlinge und Integration die
Broschüre „Willkommen im Verein! Fußball mit Flüchtlingen“ herausgegeben,
die konkrete Tipps und Hinweise für die
Vereinsarbeit mit Flüchtlingen enthält.
Hessische Fußballvereine können ihr
Exemplar gerne bei Christine Kumpert,
Referentin für Gesellschaftliche Verantwortung des Hessischen Fußball-Verbandes, unter [email protected] bestellen.
Die Broschüre „Willkommen im Verein! Fußball mit Flüchtlingen“ möchte
Orientierung und Anregungen geben für
Unterstützung des HFV
Der Hessische Fußball-Verband trägt
seiner sozialpolitischen Verantwortung
mit der Gründung und Unterstützung
der Sozialstiftung des Hessischen Fußballs Rechnung. Im Rahmen einer Netzwerkpartnerschaft unterstützt das Fair
Play Forum hessische Vereine in der Zusammenarbeit mit Flüchtlingen mit
✓ kostenfreier Nutzung von Werbemitteln: Flyer, Banner, T-Shirts, Blöcke,
Schlüsselbänder
✓ kostenfreier Nutzung der HFV-Courts
✓ Öffentlichkeitsarbeit und Eintrag im
Veranstaltungskalender des Forums
die Vereinspraxis und die ehrenamtliche
Arbeit mit Flüchtlingen sowie Spielräume
aufzeigen, um Flüchtlingen den Einstieg in den organisierten Vereinssport
zu erleichtern. Auch hier gibt es einen
Überblick zu Themen wie Versicherungsschutz, Vereinsmitgliedschaft, Spielberechtigungen und Unterstützungsmöglichkeiten.
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8 Ehrenamtler des Monats / PR Krombacher
HESSEN-FUSSBALL 12/2015
Kreis Marburg:
„Ein Ehrenamtler, der seine Ziele
konsequent verfolgt“
„Die Vielzahl der jeweiligen Tätigkeiten seiner Ehrenamtsarbeit sowie der damit verbundene Zeit- und Arbeitsaufwand dürfen nach meiner Auffassung die Beantragung
dieser Auszeichnung mehr als rechtfertigen“, begründet der DFB-Ehrenamtsbeauftragte des Kreisfußballausschusses Marburg, Karl-Heinrich Auffarth, die Wahl Rolf
Usingers zum Ehrenamtssieger des Fußballkreises Marburg 2015.
Der 47-jährige Wehrdaer ist seit mehr als
30 Jahren in verschiedenen Bereichen
ehrenamtlich tätig, insbesondere im Bereich des Fußballs. Beim FV 1919 Wehrda,
in den er 1976 eintrat, fungierte Usinger
zwölf Jahre als Jugendbetreuer von der Fbis zur A-Jugend, danach war er Jugendleiter des Vereins. Von 1996 bis 2000 übte
der Angestellte bei der Deutschen Bank in
Frankfurt das Amt des 2. Vorsitzenden aus,
im Anschluss übernahm er den Vorsitz des
derzeitigen A-Ligisten, den er bis heute
innehat.
Seit 1990 ist Rolf Usinger auch als
Schiedsrichter tätig. Acht Jahre übte er das
Amt des Platzwartes und Pressesprechers
aus. Besondere Verdienste erwarb sich
der Junggeselle während seiner Amtszeit als stellvertretender Kreisjugendwart
und Klassenleiter der D- und C-Jugend
zwischen Mai 1998 und April 2001 und in
der Folge als Kreisjugendfußballwart und
Klassenleiter der A-Junioren und B-Ligen.
„Seine Integrationsarbeit möchte ich in
diesem Zusammenhang noch einmal besonders herausstellen“, betonte der Ehrenamtsbeauftragte. Seine Tätigkeit als
Kreisjugendwart beendete Usinger vor
vier Jahren beim Kreisfußballtag 2012.
Als Klassenleiter der Kreisliga B Marburg I
und damit auch als Verbandsmitarbeiter
ist er aber weiterhin tätig. Zwischen 2001
und 2004 übte der Preisträger ein weiteres Ehrenamt als Schöffe am Landgericht
Der DFB-Ehrenamtsbeauftragte Karl-Heinrich Auffarth (re.) zeichnet
den Ehrenamtssieger Rolf Usinger aus.
Marburg aus. „Aus dem Werdegang ist zu
entnehmen, was Rolf Usinger geleistet
hat. Es ist zu erkennen, dass der FV Wehrda gut geführt wird und hervorragende
Jugendarbeit betreibt“, würdigte „Henner“ Auffarth den Ehrenamtssieger. Er sei
ein zielstrebiger, ruhiger, charakterlich
einwandfreier und teamfähiger Mann, der
seine Ziele konsequent durchzieht.
Seit 15 Jahren ist er Mitglied im größten
Eintracht-Frankfurt-Fanclub „Adlerhorst
Stadtallendorf“. Neben dem Fußball gehören Wandern und Skifahren im Kleinwalsertal zu seinen Hobbys.
Text & Foto: Kurt Arke
Motto: „Sie schlagen vor – wir spenden!“
Krombacher Spendenaktion 2016
Das gesellschaftliche Engagement gehört untrennbar zur Unternehmensphilosophie der Krombacher Brauerei und ist dem Unternehmen ein besonderes Anliegen.
Man möchte der Gesellschaft etwas vom Erfolg zurückgeben und nicht diejenigen
vergessen, denen es aktuell nicht so gut geht.
So wurde im Jahr
2003 die Krombacher
Spendenaktion ins
Leben gerufen. Statt
Kundengeschenken
zu Weihnachten stellt
die Krombacher Brauerei seitdem unter
dem Motto „Spenden statt Geschenke“
eine Gesamtsumme zwischen 180.000
und 250.000 Euro zur Verfügung, die in
Spenden à 2.500 Euro aufgeteilt werden.
Bis zum heutigen Tag konnten so 1.062 gemeinnützige Institutionen, Organisationen
und Vereine unterstützt werden, die sich in
besonderer Form um Kinder, Menschen mit
Behinderungen, Notleidende oder andere
wichtige soziale Anliegen kümmern.
Da sich die Krombacher Brauerei aufgrund ihrer erklärten Naturpositionierung
auch stark für die Natur einsetzt, fanden
in den vergangenen Jahren aber auch Natur- und Umweltschutzprojekte Berücksichtigung. Insgesamt wurden bisher rund
2,677 Mio. Euro durch die Krombacher Mitarbeiter im Außendienst überreicht.
Am 2. November fiel der Startschuss
für die Krombacher Spendenaktion 2016.
Wie auch schon in den vergangenen Jahren ruft die Krombacher Brauerei unter
dem Motto „Sie schlagen vor – wir spenden!“ mit Hilfe des Kontaktformulars auf
krombacher.de dazu auf, gemeinnützige
Institutionen oder regionale Natur- und
Umweltschutzprojekte für eine Spende in
Höhe von je 2.500 Euro zu benennen. Vorschläge können bis zum 31.12.2015 eingereicht werden.
Die Krombacher Brauerei freut sich auf
zahlreiche Spendenvorschläge und bedankt sich bei allen Vorschlaggebern für
ihre Unterstützung!
Neues aus Grünberg 9
HESSEN-FUSSBALL 12/2015
Hessischer Behinderten- und Rehabilitations-Sportverband:
Neue interaktive
Kampagnenpartner des Fair Play Taktiktafel
Forums des Hessischen Fußballs Die Firma Polytan und der DFB überDie HBRS-Hessenauswahl hat im November im Rahmen des Trainingslagers in
Grünberg den Workshop „NEIN! zu Diskriminierung und Gewalt“ absolviert. Die
sehr interessante Veranstaltung wurde von Stefan Mandler geleitet. Insbesonder
wurden die Themen Diskriminierung, Gewalt, Fair Play und Gewaltprävention angesprochen.
Die HBRS-Hessenauswahl spricht sich
als Partner des Fair Play Forums des
Hessischen Fußballs für Integration, Vielfalt und Respekt gegen Diskriminierung,
Rassismus,
Antisemitismus,
Rechtsextremismus und Gewalt im und um
den Fußball aus. Ferner ruft sie alle Verantwortlichen, Spieler und Zuschauer
auf, sich diesem Fair Play Gedanken anzuschließen.
Text & Foto: HBRS
Fußballabteilung des HBRS:
Neuer Partner
Stefan Mandler, Leiter des Workshops in Grünberg, referierte über
die Themen Diskriminierung, Gewalt, FairPlay und Gewaltprävention.
Fußball-Ferien-Freizeiten:
Jahrestagung der Freizeitleiter
Im Sporthotel Grünberg haben sich die Leiter der Fußball-Ferien-Freizeiten der
DFB-Stiftung Egidius Braun zu ihrer Jahrestagung getroffen. Auf der Tagesordnung
standen ein Rückblick auf das Freizeitjahr 2015 und die Planung der Aktivitäten im
kommenden EM-Jahr. Am Samstagnachmittag freuten sich die insgesamt 26 Teilnehmerinnen und Teilnehmer über den Besuch von Rolf Hocke. Der Präsident des
Hessischen Fußball-Verbandes und frühere DFB-Vizepräsident ließ es sich nicht nehmen, die Gäste persönlich zu begrüßen.
Die Freizeitleiter und HFV-Präsident Rolf Hocke vor dem Sporthotel
Grünberg.
Foto: privat
„Wir sind stolz, Sie alle in Grünberg begrüßen zu dürfen“, sagte Hocke, der in seinem
Grußwort auch die Wichtigkeit der Freizeiten für die DFB-Landesverbände und
den Deutschen Fußball-Bund (DFB) unterstrich: „Sie alle leisten einen wertvollen
Beitrag für die Kinder- und Jugendarbeit
an der Vereinsbasis.“ Insgesamt waren in
diesem Jahr in 20 Freizeiten 100 Fußballvereine mit zusammen 1.200 Kindern und
Jugendlichen im Alter zwischen elf und 15
Jahren dabei. Die Einladung ist Dank und
Anerkennung für herausragendes ehren-
reichten ein neues Minispielfeld auf Kunstrasen an den HFV. Diese interaktive Taktiktafel eröffnet ganz neue Dimensionen
in der Lehrmethode und genießt in der
Sportschule Grünberg bereits eifrige Verwendung. Der 7 x 4 Meter große Kunstrasen ist in der Traineraus- und -fortbildung sowie für Taktikschulungen
einsetzbar.
Christel Theiß
amtliches Engagement in den Klubs – der
Leistungsgedanke steht eher im Hintergrund. Für die Finanzierung der Anreise,
Unterbringung und des abwechslungsreichen Programms wendete die nach dem
früheren DFB-Präsidenten Egidius Braun
benannte Stiftung des Deutschen Fußball-Bundes rund 600.000 Euro auf.
Im kommenden Jahr rollt in den Freizeiten selbstverständlich wieder der Ball,
auch Abenteuer-Erlebnis-Sportangebote,
gemeinsame Ausflüge und Tipps zu Gesundheit und ausgewogener Ernährung
stehen auf dem Programm. Für eine Teilnahme ausgewählt werden sollen dann
durch die DFB-Landesverbände insbesondere Fußballvereine, die sich für Flüchtlinge oder im Bereich der Inklusion engagieren. Über beide Themen referierte
im Rahmen der Tagung Axel Müller, der
vielfältige Einblicke in die Praxisarbeit
gab. Müller ist Inklusionsbeauftragter des
Fußballverbandes Niederrhein und mit
seinem Heimatverein, dem SV Oppum,
sowohl für Kinder und Jugendliche mit
Behinderungen als auch für Flüchtlinge
engagiert.
Tobias Wrzesinski
Das Sporthotel Grünberg ist neuer Kooperationspartner der Abteilung Fußball
des Hessischen Behinderten- und Rehabilitations-Sportverband e.V. (HBRS).
Ende November bestritt die vom ehemaligen Bundesligatrainer Dragoslav
Stepanović trainierte HBRS-Hessenauswahl ihr erstes Traininingslager in
Grünberg samt Testspiel gegen den
FSG Grünberg/Lehnheim/Stangenrod II.
Weiterhin wird die HBRS-Hessenauswahl
im Jahr 2016 insgesamt vier Mal ein
jeweils dreitägiges Trainingslager mit
Testspielen im Sporthotel absolvieren.
Hoteldirektor Thomas Schmitt empfing
das Team persönlich und erhielt als
Dankeschön von HBRS-Landestrainer
Dragoslav Stepanović und Michael Trippel
(Leiter Sportmarketing und Abteilung
Fußball) einen Wimpel sowie ein signiertes
Trikot der HBRS-Hessenauswahl.
„Mit dem Sporthotel Grünberg haben
wir einen weiteren starken Kooperationspartner an unserer Seite. Hier haben wir
eine weitere professionelle Trainingsstätte
mit Übernachtungsmöglichkeiten und
Top-Trainingsplätzen. Wir sind mit unseren
Kooperationspartnern für die Zukunft
bestens aufgestellt. Vielen Dank an dieser
Stelle an den Hoteldirektor Herrn Schmitt
für die tolle Kooperation“, erklärte Trippel.
Text & Foto: HBRS
Hoteldirektor Thomas Schmitt (li.) mit Dragoslav Stepanović (2.v.l.)
und dem HBRS-Fußballteam.
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HESSEN-FUSSBALL 12/2015
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HESSEN-FUSSBALL 12/2015
DFB-Generalsekretär Helmut Sandrock, Frank Schuch, DFB-Vizepräsident Peter Frymuth, Markus Bock, Franziska Becker, DFB-Interimspräsident Rainer Koch, Pasquale Gulino und der Landesehrenamtsbeauftragte Thomas Becker (v.l.).
Foto: getty images
Club 100 Mitgliedertreffen in Hannover:
Ehrung ohne
Länderspiel-Höhepunkt
Franziska Becker (SV Eibelshausen), Markus Bock (TSV Schenklengsfeld), Pasquale
Gulino (TSV Goddelau) und Frank Schuch (SV Rot-Weiß Ruhlkichen) blieb beim Treffen der Club 100 Mitglieder der DFB-Aktion Ehrenamt in Hannover der Höhepunkt,
der Besuch des Länderspiels Deutschland gegen die Niederlande, verwehrt. Bereits
im Vorfeld hatten Sandra Eggen (FC Germania 08 Ober-Roden), Lars Gröning (FTG
Pfungstadt), Gunter Krähling (VfR Meerholz) und Bruno Pasqualotto (SV Teutonia
Köppern) aufgrund der Vorkommnisse rund um das Länderspiel in Paris ihre Teilnahme abgesagt.
Bekanntlich überschlugen sich kurz vor
Beginn der Partie die Ereignisse in und
rund um die HDI-Arena. Der Buskonvoi
war mit den Preisträgern, wie auch die
Nationalmannschaft, bereits auf dem Weg
ins Stadion, als man über die digitalen
Medien von der Absage aus Sicherheitsgründen erfuhr. Der Tross
mit den fünf Bussen
machte kehrt und fuhr
zum Congress Hotel
zurück, wo seitens des
DFB in Zusammenarbeit
mit der Hoteldirektion
in Kürze ein Ersatzprogramm erstellt wurde.
Dass nichts an diesem
Abend normal war, zeigte
auch die verstärkte Präsenz von Polizei.
Sieben Mannschaftswagen hatten sich vor
dem Hotel eingefunden, auch Sondereinsatzkräfte waren zugegen. Auch die DFBFahnen vor dem Hotel waren vorsichtshalber entfernt worden. Zum Glück blieb
alles ruhig, nicht nur weil die Polizei ab-
solut im Hintergrund blieb, sondern weil
die Anwesenden, zumindest nach außen
hin, Gelassenheit ausstrahlten.
Dabei hatte die Ehrungsveranstaltung
mit dem Besuch des GOP Varieté Theaters
so gut begonnen. Bei der offiziellen Feierstunde gab es Showeffekte und artistische
Einlagen. Zudem wurde Fußballprofi Stefan
Bell vom Bundesligisten Mainz 05, selbst
als Ehrenamtler bei seinem Heimatverein
FV „Vilga“ Wehr aktiv, interviewt. Als besonderer Ehrenamtler hoffe er, mehr Aufmerksamkeit auf die Aktion Ehrenamt zu
lenken.
Beeindruckend waren die Schilderungen von DFB-Interimspräsident Dr.
Rainer Koch zu den Ereignissen beim
Länderspiel in Paris. Da ahnte noch keiner,
dass die dortigen Terroranschläge auch
Auswirkungen vor Ort haben sollten.
Dass es kein gewöhnliches Spiel werden
würde, war allen schon im Vorfeld klar.
Auf Vorprogramme und auch andere
Aktivitäten sollte verzichtet werden. „Wir
sind gefordert, müssen auch dazu stehen
und auch mal ein bisschen Angst wegstecken. Auch wenn es kein normales Spiel
wird, müssen wir heute Abend ein Signal
setzen“, rief Koch den rund 350 Gästen,
darunter auch DFB-Generalsekretär Helmut Sandrock, Schatzmeister Rainer
Grindel, DFB-Vizepräsident Peter Frymuth
und HFV-Präsident Rolf Hocke zu. Hocke
ließ es sich nicht nehmen, den hessischen
Teilnehmern persönlich zu gratulieren.
Die Laudatio zur Verleihung der FairPlay-Medaillen hielt FIFA-Schiedsrichterin
Bibiana Steinhaus.
Die Wertschätzung des Ehrenamtes
und der Aktion Ehrenamt, die im Jahr
2017 ihr 20-jähriges Jubiläum feiert,
unterstreicht die Tatsache, dass Franziska
Becker extra aus England angereist war,
wo sie sich studienbedingt aufhält. Durch
die Absage des Länderspiels wurde die
Planung durcheinandergewirbelt. Trotz
des Spielausfalls nahmen alle Beteiligten,
die durchweg Verständnis für die Entscheidung zeigten, positive und schöne
Erinnerungen mit nach Hause.
„Unsere Vereine sind die Keimzelle
des Spitzenfußballs.“ Diese Aussage von
Dr. Rainer Koch sollte alle ermutigen, sich
weiterhin im Ehrenamt zu engagieren.
„Ehrenamt und keine Ganztagsschule
sind beziehungsweise waren bisher
der Garant für erfolgreichen Fußball in
Deutschland“, mahnte Koch im Bezug
auf die Ganztagsschule und die damit
zu erwartenden Schwierigkeiten für den
Spiel- und Trainingsbetrieb im Juniorenbereich.
Zum Abschluss bleibt
festzuhalten, dass ohne
Ehrenamt der Ball nicht
Woche für Woche rollen
würde und das Vereinsleben zum Erliegen käme.
Mit der Veranstaltung
in Hannover leistete der
DFB wieder einen Beitrag,
nicht nur das ehrenamtliche Engagement zu würdigen, sondern
auch den rund 400.000 Ehrenamtlern in
Deutschlands Fußballvereinen Mut zu
machen, sich weiter bei der schönsten
Nebensache der Welt, dem Fußball, zu
engagieren.
Text & Foto: Thomas Becker
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Amtliche Mitteilungen
Freizeit- und
/ Schiedsrichter
Breitensport 15
HESSEN-FUSSBALL 12/2015
10/2015
Ende November im Turnzentrum Alsfeld:
Tagung im Zeichen
des Ü-Fußballs
Die Freizeit- und Breitensport-Referenten und AH-Beauftragten der Kreise trafen
sich Ende November im Turnzentrum Alsfeld zu ihrer letzten Tagung vor dem Verbandstag. Im Rahmen des Berichts von Klaus Orschel zum Krombacher AH-Hessenpokal wurden auch die Halbfinalspiele ausgelost. Glücksfee Sabine Schäfer-Bode
zog folgende Partien: SG Mardorf/Erfurtshausen – Haimbacher SV und SG Seligenstadt/Hausen – SV Groß-Bieberau.
Die Halbfinalspiele sollen im Zeitraum vom
12. bis 26. März 2016 ausgetragen werden.
Für die AH-Pokalrunde 2016/17 gilt der
15. Juni 2016 als Meldefrist. Als Neuerung
wird der Einsatz des elektronischen Spielberichts zur nächsten Pokalsaison verpflichtend.
Das Frühjahr wird einen vollgepackten
Veranstaltungskalender der Ü-Wettbewerbe auf Verbandsebene bringen.
Den Anfang macht das Futsal-Festival am
13. und 14. Februar. Samstags werden die
Ü35-Kreismeister ihren Hessenchampion
ausspielen, parallel gehen die Ü50Futsaler an den Start. Sonntags folgen
dann der PELADA-Futsal-Hessenpokal
und der 1. HFV-Ladies-Futsal-Cup. Für
Ü35-Mannschaften hat der Ausschuss
entschieden, dass in begründeten Fällen,
wenn keine Kreismeisterschaft gespielt
werden kann, da die Sporthallen mit
Flüchtlingen belegt sind, dennoch eine
Mannschaft zur Hessenmeisterschaft entsendet werden kann.
Beim Krombacher Ü40-Hessencup wird
2016 ebenfalls ein neuer Weg beschritten.
Erstmals ist für die Teilnahme eine Qualifikation auf Kreisebene notwendig. Alle
Ü40-Sieger der Kreise erhalten ein automatisches Startrecht. Kreise, bei denen
kein Ü40-Wettbewerb zustande kommt,
können bis zum 15. April eine Mannschaft melden, die an einem regionalen
Qualifikationsevent teilnehmen kann.
Für den Ü40-Cup gibt es daher 2016
zwei Meldefristen: Zum 15. April muss
verbindlich mitgeteilt werden, ob ein
Ü40-Kreiswettbewerb gespielt wird oder
welche Mannschaft in eine regionale
Qualifikation entsendet wird.
Im Rahmen der Tagung präsentierte
Statistiken über die an den Ü-Cups teilnehmenden Mannschaften aus den
einzelnen Regionen zeigen für die Altersklasse Ü40, dass 57 Prozent der seit 2007
teilnehmenden Mannschaften aus den
Regionen Gießen-Marburg und Frankfurt
kommen. Für die Altersklasse Ü50 zeigt sich
ein noch ausgeprägteres Süd-Nord Gefälle:
Hier stellen die Region Gießen-Marburg
und Frankfurt zusammen 74 Prozent der
teilnehmenden Mannschaften. Gerade in
Nordhessen gibt es noch Potentiale, die
ausgeschöpft werden können.
An die Vorstellung der Ergebnisse
der DFB-Fachtagung Fußball für Ältere
schloss sich eine lebhafte Diskussion zum
Einstiegsalter 32 Jahre für die DFB-Ü-Angebote an. Die Teilnehmer sprachen sich
mit großer Mehrheit für die Beibehaltung
des AH-Einstiegsalters von 35 Jahre in
Hessen aus. Eine weitere Forderung aus
der Fachtagung in Duisburg, dass jeder
Kreis mindestens ein Ü-Angebot vorhalten
muss, kann in Hessen schon heute fast erfüllt werden. So haben 30 von 32 Kreise in
Hessen bereits ein Ü-Angebot und weitere
sollen folgen, um älteren Fußballern
adäquate Spielmöglichkeiten zu bieten.
Die aktuelle Präsenz des F+B-Bereichs
auf den Kreishomepages wurde von
Jörg Hinterseher vorgestellt. Hier zeigt
sich starker Verbesserungsbedarf. Die
F+B-Referenten wurden aufgefordert,
spätestens nach den Kreisfußballtagen
2016 hier aktiv zu werden.
Hubert Höck berichtete über die HFVAktivitäten im Bereich Beachsoccer, den
neusten Angebot im Freizeit- und Breitensport in Hessen. Es herrschte Einigkeit,
dass Beachsoccer als Freizeitfußballvariante weiter ausgebaut werden soll.
Das besondere bei diesem Angebot ist,
dass die Teilnehmer kein Mitglied in einem
Fußballverein sein müssen und gemischte
Teams aus Männern und Frauen zulässig
sind.
Claus Menke / Stephanie Nöthen
Terminübersicht 2016:
13./14.2. Futsal-Festival
(Ü35, Ü50, Senioren, Frauen)
15.4.
Krombacher Ü40-Hessencup:
1. Meldeschluss
30.4.
Veranstaltung: Neu im Amt, Grünberg
5.5.
Finale Krombacher
AH-Hessenpokal, VfR Limburg
21.5.
Krombacher Ü50-Hessencup,
SV RW Walldorf, Meldeschluss: 29.4.
28.5.
SFV Ü50-Meisterschaft,
SV Groß-Bieberau
4.6.
HFV-Verbandstag, Grünberg
15.6.
Krombacher AH-Hessenpokal:
Meldeschluss 2015/16
19.6.
8. HFV Ü35-Ladies-Cup 2016/17
1.–3.7. DFB Ü50-Cup, Saarland
2.7.
2. HFV Beachsoccer-Cup, Eisemroth,
Meldeschluss: 13.6.
9.7.
Krombacher Ü40-Hessencup,
Hohenroda, 2. Meldeschluss: 10.6.
6./7.8. SFV Ü40- und Ü35-FrauenMeisterschaften, SG Rosenhöhe
3./4.9. DFB Ü35-Ladies-Cup
16.–18.9. DFB Ü40-Cup, Berlin
Im Rahmen der Tagung wurde den anwesenden und 2016 ausscheidenden F+B-Referenten (v.l.) Hubert Höck (Kreis Marburg), Bernhard Haase
(Kreis Fulda), Walter Stückrath (Kreis Hersfeld-Rotenburg) und Jörg Hinterseher (Kreis Büdingen) durch den F+B-Ausschuss mit Claus Menke
(hinten) und Sabine Schäfer-Bode (re.) ein besonderer Dank für ihr zum Teil jahrzehntelanges Engagement ausgesprochen. Unterstützt wurde
die Danksagung mit einem Präsent der Krombacher Brauerei.
Foto: privat
16 Qualifizierung
HESSEN-FUSSBALL 12/2015
Kinderfußball in Wiesbaden:
Kurzschulungen des HFV –
hervorragende Resonanz
Im Vereinsheim der TuS Dotzheim haben
insgesamt über 90 Kindertrainer/innen –
an den fünf Kurzschulungen zum Thema
Kinderfußball teilgenommen. Folgende
Themen wurden an den fünf Lehrabenden
behandelt:
✓ Trainieren mit Bambini bis E-Junioren
✓ Trainieren mit D- und C-Mädchen
✓ Trainieren mit D- und C-Juniorinnen
✓ Kleine Spiele für Bambini bis E-Junioren
✓ 4-gegen-4 im Kinderfußball
Die Zielgruppe der Kurzschulungen –
Trainer/innen oder Betreuer noch ohne
Uwe Meckbach bei der Trainerschulung.
Foto: HFV
große Trainererfahrung, die erst seit
kurzer Zeit eine Kindermannschaft leiten
– wurde erreicht. Aber auch lizenzierte
Trainer interessierten sich für die angebotenen Themen. Die Organisation der
Kurzschulungen lag in der Hand von Luca
Press aus der Geschäftsstelle des HFV. Die
Wiesbadener Trainer/innen nahmen das
Angebot dankend an.
Wie plane ich eine Übungsstunde für
Bambini? Wie lange kann ich mit den
Jüngsten eine Übungsform durchführen?
Wie viele Übungen sollte ich in eine
Übungsstunde einbauen? Wie groß sollte
die Übungsgruppe sein? Oder: Wie gehe
ich mit einem „Dribbelkönig“ bei den CJugendlichen um? Fragen über Fragen,
auf die es reichlich Antworten von HFVLehrreferent Uwe Meckbach gab.
Großes Interesse zeigten die Trainer/
innen besonders bei den Praxiseinheiten auf dem Platz. Ein vielfältiges Angebot an Übungen zu kleinen Spielen
oder 4-gegen-4-Spielformen konnten sie
aktiv auf dem Sportplatz ausprobieren.
Jeder merkte deutlich, welch großes
„Konditionspotenzial“ in diesen Übungen
steckt.
Selbsterfahrung ist das große Plus bei
diesen Kurzschulungen. Mehrfach berichteten die Teilnehmer, dass Sie die in
der Kurzschulung gezeigten Übungen
direkt im Training mit Ihren Kindern ausprobierten und erfuhren, mit welchem
Elan und Spaß die Kinder die Aufgaben umsetzten. Sehr zur Freude von
HFV-Lehrreferent Meckbach, der den
Teilnehmern zum Abschluss der Kurzschulungen jeweils eine umfangreiche
Trainingsbroschüre und eine Urkunde
überreichen konnte.
Die Rahmenbedingungen beim TuS
Dotzheim sind hervorragend, so dass
für 2016 bereits zwei Kurzschulungen
zum Thema „4-gegen-4 im Kinderfußball“ terminiert wurden. Viele Trainer sind
durch die Kurzschulungen neugierig geworden und wollen mehr Wissen über den
Kinderfußball erlangen. Einige von ihnen
streben jetzt die Ausbildung zur Trainer-CLizenz an.
Uwe Meckbach
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Qualifizierung 17
HESSEN-FUSSBALL 12/2015
DFBnet Finanz:
Software bietet Online-Lösung
für Vereinsfinanzbuchhaltung
Seien wir mal ehrlich: Bei Vorstandswahlen gibt es um den Kassenwart selten Kampfkandidaturen. Allen ist der enorme Arbeitsaufwand bewusst und auch die Verantwortung, die mit diesem Amt verbunden ist. Und: Einmal gewählt, brauchen Kassenwarte wirklich gute Argumente, um da wieder rauszukommen.
Sollte es doch einmal zum Wechsel
kommen, muss sich der neue Kassenwart aufwändig in die Systematik seines
Vorgängers einarbeiten oder eine neue,
eigene entwickeln. Zudem sieht er sich mit
einem Vereinssteuerrecht konfrontiert,
dessen Komplexität manchen Profi das
Fürchten lehrt. So geht es allen Vereinen
– ganz gleich, welcher Leidenschaft ihre
Mitglieder frönen.
Der Deutsche Fußball-Bund hat für
die ca. 26.000 Mitgliedsvereine in seinen
Landesverbänden nach einer Lösung für
dieses Problem gesucht und dafür Praktiker
aus Vereinen und Steuerfachleute aus den
Verbänden zu Rate gezogen. Das Ergebnis ist in Deutschland einzigartig: DFBnet
Finanz ist eine komplette Software für die
Vereinsfinanzbuchhaltung. Auch Ehrenamtliche ohne berufliche Erfahrungen im
Steuerrecht können diese Software erfolgreich bedienen, und – das ist das Besondere
– sie ist ihnen ein Wegweiser durch den
Dschungel des Vereinssteuerrechts.
Uwe Wiesinger stand dem Vorhaben anfangs skeptisch gegenüber.
Der Steuerberater ist Mitglied der DFBKommission für öffentliches Finanzwesen
und Lizenzierung. Er verfolgte die Entwicklung der Funktionalität sehr kritisch,
ebenso wie sein Kommissions-Kollege,
der Steuerberater Bernd Fiedler, und
der Kommissions-Vorsitzende Prof. Dr.
Gerhard Geckle, von Beruf Steuerberater
und Rechtsanwalt. „Den Ansatz, dass ein
Nicht-Fachmann die Finanzbuchhaltung
eines Vereins mit seinen verschiedenen
steuerlichen Sphären erledigen könnte,
hatte ich bislang absolut ausgeschlossen“,
so Wiesinger. Nachdem er und seine
Kollegen sich aber nach der Fertigstellung
von DFBnet Finanz intensiv mit dessen
Funktionalität beschäftigt hatten, war ihr
Urteil positiv. Wiesinger: „Wenn zu Beginn
der individuell auf den Verein abgestimmte
Kontenplan richtig aufgebaut wird, sollte
mit DFBnet Finanz jeder Kassenwart, der
seinen Verein gut kennt, seine Finanzbuchhaltung so machen können, dass am
Ende ein gutes Ergebnis herauskommt.“
Bereits im Herbst 2007 hatte der DFB
erfolgreich DFBnet Verein eingeführt.
Die Online-Software wird von immer
mehr bundesdeutschen Fußballclubs
und Spartenvereinen als ideale Lösung
für ihre Vereinsverwaltung erkannt. Mit
DFBnet Finanz ging der nächste Baustein online. Das optionale Zusatzmodul
ist ein wichtiges zusätzliches Instrument
zur zeitgemäßen Bearbeitung der Verwaltung eines Vereins. Damit lässt sich die
gesamte Finanzbuchhaltung eines Vereins
abwickeln. Dabei spielt es keine Rolle, ob
es sich um einen reinen Fußball-Club oder
einen Mehrspartenverein handelt. Mitgliederverwaltung und Beitragsbuchung
erfolgt weiterhin über DFBnet Verein. Auf
dessen Oberfläche ist ein Link zu DFBnet
Finanz zu finden. Darüber werden die
Mitgliederadressen automatisch aus dem
Stammsatz in DFBnet Verein in DFBnet
Finanz übernommen. Buchungen können
importiert werden.
Auch der neue Programmbaustein
DFBnet Finanz hat alle Vorteile einer Online-Lösung: Die Daten liegen sicher auf
den Großrechner im Rechenzentrum des
deutschen Fußballs. So braucht jedes befugte Vorstandsmitglied nur einen internetfähigen Computer und sein persönliches Passwort, um jederzeit von überall
Zugriff auf die Daten zu haben. Diesen
direkten Zugriff haben aber nur die Vereine selbst. Der DFB und seine Fachleute wachen von außen über die Datensicherheit und garantieren Pflege und
Aktualisierung der Programme.
Aktualität ist auch für die steuerrechtliche Seite der Vereinsfinanzbuchhaltung
wichtig und Aufgabe der DFBnetFachleute. Sie passen das Programm jeder
Neuerung im Steuerrecht an. Dies ist
ein weiterer Vorteil einer Online-Lösung
gegenüber Programmen, die einmal gekauft werden und deren Aktualisierung
die Benutzer selbst erledigen und bezahlen müssen. Einmal mit dem „Einrichtungsassistenten“ über die steuerrechtliche Situation des Vereins informiert
- Kleinunternehmerregelung ja oder nein,
Ist- oder Soll-Besteuerung, etc. - ordnet
DFBnet Finanz sämtliche Buchungen der
richtigen steuerlichen Sphäre zu. Das kann
bei Vereinen recht kompliziert werden
und manchen Laien verzweifeln lassen.
DFBnet Finanz regelt das automatisch. Da
sind etwa Fahrtkosten nicht gleich Fahrtkosten: Fallen sie für die Jugend an, ge-
hört die Buchung in den ideellen Bereich.
Fährt die erste Mannschaft zu einem Auswärtsspiel, gehören die Ausgaben in den
steuerlichen Bereich „Zweckbetrieb Sport“
oder „wirtschaftlicher Geschäftsbetrieb“
– um nur eines von vielen Beispielen zu
nennen. Das Programm kann und soll die
Beratungsfunktion des Steuerberaters
allerdings nicht übernehmen, dafür aber
durch die richtige Zuordnung zu den
jeweiligen steuerlichen Bereichen viele
Fehlerquellen von vornherein umgehen.
Für die Zuordnung von Ausgaben
und Einnahmen ist DFBnet Finanz ein
kompletter Sachkontenrahmen für Vereine hinterlegt, der dem Sachkontenrahmen „SKR 49“ der DATEV entspricht.
Das Programm bietet mehr als 1.000
vorab festgelegte Sachkonten, die den
jeweiligen steuerlichen Bereichen zugeordnet sind. Selbstverständlich können
die Vereine auch zusätzliche Konten
einrichten, die sie für ihre individuelle
Situation benötigen.
Auch in Sachen Buchung haben die
Experten vorausgedacht: Für 73 Geschäftsvorfälle sind bereits Buchungstexte vorbereitet. Sie decken einen Großteil der im Verein üblichen Vorgänge
ab und sind bereits mit den richtigen
Konto, dem steuerlichen Bereich und
möglichen Zahlungen verknüpft. Zudem
haben die Fachleute für häufig wiederkehrende Vorgänge (etwa die Buchung
von Fahrtkosten) Kürzel definiert. Gibt
man diese ein, erscheinen in der Maske
automatisch die relevanten Konten,
Steuerbereiche und Daten. So bleibt
den Kassenwarten erspart, sich die
Zahlen der Buchungskonten merken
zu müssen. Dem Vereinsalltag entsprechend sind auch Splittbuchungen
möglich. Außerdem bietet DFBnet Finanz
eine Umsatzsteuervoranmeldung, es ermöglicht ein mehrstufiges Mahnwesen
sowie die individuelle Festlegung auf
eine Zahlungsstrategie, etwa bezüglich
Lieferantenrechnungen.
DFBnet Finanz erleichtert aber nicht
nur die Arbeit der Kassenwarte. Auch die
Kassenprüfer bekommen durch den Online-Weg leichter und schneller einen
Überblick über die Vereinsfinanzen. Dafür
können neue Benutzer mit speziellen
Rechten definiert und – nach der Kassenprüfung – auch wieder gelöscht werden.
Das Fazit des Steuerberaters Bernd Fiedler:
„Dass sich jemand an eine Vereinsfinanzbuchhaltung ranwagt, der nicht beruflich
damit befasst ist, war früher nicht ratsam.
Die Funktionalität von DFBnet Finanz
macht es jetzt möglich.“ Informationen
und Hilfestellungen zu DFBnet Finanz und
DFBnet Verein sind unter www.dfbnet.org/
verein zu finden.
DFB
18 Frauen / Mädchen
HESSEN-FUSSBALL 12/2015
Futsal-Hessenmeisterschaften:
Juniorinnen gehen an den Start
Foto: getty images
Erstmalig finden im Februar 2016 die Bund C-Juniorinnen-Futsalmeisterschaften
auf Hessenebene statt.
Gespielt wird am 21. Februar 2016 in
der Sportschule Grünberg. Vormittags
werden zunächst die C-Juniorinnen im
Duell jeder gegen jeden Ihr Können
unter Beweis stellen, ehe am Nachmittag
die B-Juniorinnen Ihren hessischen
Futsalmeister unter den sechs hessischen
Vertretern ausspielen. Eine Qualifizierung
erfolgt über die Futsalrunden der B- und
C-Juniorinnen in den Regionen. Meldefrist für die regionalen Sieger ist der 14.
Februar 2016. Der Verbandsausschuss für
Frauen- und Mädchenfußball freut sich auf
spannende Begegnungen und attraktiven
Juniorinnenfußball.
Helena Dörr
Jetzt Plätze sichern:
Mädchenfußball Camps 2016
Auch im kommenden Jahr veranstaltet der HFV wieder seine beliebten Feriencamps für fußballbegeisterte Mädchen in der Sportschule Grünberg. Anmeldungen
werden ab sofort entgegengenommen.
Herzlich eingeladen sind alle interessierten
Mädchen der Jahrgänge 2001 bis 2005,
die in der schulfreien Zeit gemeinsam mit
lizenzierten Trainern des HFV und gleichgesinnten Altersgenossinnen eine Woche
ihrer Leidenschaft, dem Fußballsport,
nachgehen möchten. Dabei sind sowohl
Spielerinnen willkommen, die bereits
Fußball spielen, als auch solche, die es
gerne mal ausprobieren möchten. Einzige
Voraussetzung ist lediglich die Lust auf
Fußball.
Auf der modernen Sportanlage am
Grünberger Tannenkopf finden pro Tag
drei Trainingseinheiten unter der Leitung
erfahrener Trainer und Trainerinnen, die
selbst Mädchenmannschaften ausbilden,
statt.
Untergebracht in Doppelzimmern der
Sportschule ist mit Frühstück, Mittagund Abendessen auch für das leibliche
Wohl der jungen Kickerinnen gesorgt.
Als kleines Geschenk bekommt jede Teilnehmerin einen adidas-Fußball und ein
T-Shirt. Gleichzeitig wurde für Mädchen
der Regionalauswahlen der Jahrgänge
2003 bis 2006 ein Leistungscamp
organisiert, in welchem der Spaß selbstverständlich ebenfalls im Vordergrund
steht, aber leistungsorientierter trainiert
wird.
Die Termine für 2016 sind:
– 4. bis 8. April 2016 Feriencamp I (in den
Osterferien, Jahrgänge 2001 bis 2005)
– 18. bis 22. Juli 2016 Feriencamp II (erste
Woche der Sommerferien, Jahrgänge
2001 bis 2005)
– 22. bis 26. August 2016 Leistungscamp
für Regionalauswahlspielerinnen (letzte Sommerferienwoche, Jahrgänge
2003 bis 2006)
In den Camps ist die Teilnehmerzahl begrenzt. Aufgrund der großen Nachfrage
können ausschließlich die oben genannten
Jahrgänge berücksichtigt werden. Weitere
Informationen und die Ausschreibung gibt
es unter www.hfv-online.de im Bereich
Frauen und Mädchen, Veranstaltungen.
Text: Helena Dörr / Foto: HFV
Steckbrief
Name: Lena Nöding
Geburtsdatum: 26. Mai 1984
Beruf: Grundschullehrerin
Aufgaben als Kreisreferentin für
Frauen-/Mädchenfußball:
Übernahme Klassenleitung, Organisation Kreispokal / Hallenmeisterschaften, Unterstützung bei Gründung neuer Mädchenmannschaften,
Ansprechpartnerin der Vereine bzgl.
Juniorinnen, Zusammenarbeit mit
KMR / KFR der Region Kassel
Ziele als Kreisreferentin für Frauen-/
Mädchenfußball:
Mädchenspielbetrieb mit möglichst
vielen Mannschaften in der Region
zu ermöglichen.
Hobbys:
Schiedsrichterei, Reiten, Musik
machen.
Größtes Fußballerlebnis:
Mit meinem Verein in der Landesliga
zu spielen.
Lebensmotto:
Gib jedem Tag die Chance, der
schönste deines Lebens zu werden.
Frauen / Mädchen 19
HESSEN-FUSSBALL 12/2015
der Regionalligist Eintracht Frankfurt zur
SG Rückers und der SC Opel Rüsselheim
tritt bei Germania Pfungstadt an. Der
Verbandsligist SV Kathus empfängt den
Hessenligisten aus Marburg und Viktoria
Großenenglis darf sich im Nordduell
gegen die Regionalliga-Mannschaft des
TSV Jahn Calden beweisen.
Text: Helena Dörr / Foto: HFV
Termine Dezember
18./19.12. Verbandslehrgang
U14 Hessenauswahl,
Sportschule Grünberg
Hessenpokal Frauen:
Achtelfinale gestartet
Termine Januar 2016
15.–17.1.
Spannende Spiele mit vielen Toren standen Mitte November in den ersten Begegnungen des Achtelfinales im Frauenfußball-Hessenpokal an.
Im ersten Spiel standen sich die Hessenligamannschaften aus Zierenberg und Bornheim gegenüber. In einer knappen Partie
gingen zunächst die Bornheimerinnen mit
1:0 in Führung, ehe Zierenberg mit einem
Doppelschlag innerhalb von 15 Minuten
nachlegen konnte und die Partie mit 2:1
für sich entschied.
In der zweiten Partie schaffte es die
Verbandsliga-Mannschaft des MFFC Wiesbaden, die Hessenligisten aus Düdelsheim
in die Schranken zu weisen. Der Halbzeitstand von 1:1 deutete auf eine ausgeglichene Partie hin. Am Ende konnten
jedoch die Wiesbadenerinnen nachlegen
und qualifizierten sich mit einem 3:1-Heimsieg für das Viertelfinale.
Das zweite Duell zwischen einer
Hessenliga- und einer Verbandsliga-Mannschaft konnte der Hessenligist aus RSV
Roßdorf gewinnen. Die Nordhessinnen
bezwangen die SKG Ober-Beerbach mit
einem knappen 2:1.
Kreisoberligist SV RW Hadamar, der sich
überraschend im Regionalpokal-Halbfinale
gegen den FSV Schierstein in der Region
Wiesbaden durchsetzen konnte, hatte die
Verbandsliga-Mannschaft der TSG NeuIsenburg zu Gast, die einen ungefährdeten
4:0-Sieg mit nach Hause nehmen konnten.
Der SC Opel Rüsselheim tritt am 5. Dezember bei Germania Pfungstadt an.
Die restlichen Achtelfinal-Begegnungen finden Ende Februar statt. Dabei fährt
15./16.1.
27.1.
Verbandslehrgang
U16 Hessenauswahl,
Sportschule Grünberg
Trainerseminar
Auswahltrainer
Juniorinnen und Treffen
der Koordinatoren,
Sportschule Grünberg
Verbandslehrgang
U16 Hessenauswahl,
Sportschule Grünberg
Frauen- und Mädchenseiten:
Ansprechpartnerin:
Prof. Dr. Silke Sinning
Eichertweg 8
34593 Knüllwald
Telefon 05685-1489
Mail [email protected]
HFV-Frauen-Futsal-Cup
feiert Premiere
Was Männer können, können Frauen schon lange und so findet 2016 erstmals auch
ein Futsal-Cup für die Kickerinnen im HFV statt. Am 14. Februar wird das Turnier
parallel zum Pelada Futsal-Hessenpokal der Herren in der Sportschule Grünberg
ausgespielt. Anmeldungen werden ab sofort entgegengenommen.
Mit der Ausrichtung eines eigenen FutsalCups für Frauen entspricht der Hessische
Fußball-Verband dem DFB-Masterplan,
den alle Landesverbände bis 2016 umsetzen. Entsprechend sollen alle Verbandswettbewerbe von der Kreis- bis zur DFBEbene nach den offiziellen FIFA-Regeln
für Fußballspiele in der Halle durchgeführt
werden.
Futsal überzeugt durch Technik und
Schnelligkeit, wobei im Gegensatz zum
traditionellen Hallenfußball ein kleinerer
Ball mit deutlich geringeren Sprungeigen-
schaften zum Einsatz kommt. Ein insgesamt striktes Regelwerk verhindert hartes
und körperbetontes Agieren, so dass einzig das Können am Ball zählt.
Beim ersten HFV-Frauen-Futsal-Cup in
Grünberg sind nunmehr auch die weiblichen Talente gefragt, ihr filigranes Spiel in
der Halle unter Beweis zu stellen. Teilnahmeberechtigt sind alle Mitgliedervereine.
Meldeschluss ist Freitag, 22. Januar 2016.
Weitere Informationen zum FrauenFutsal-Cup sind auf der HFV-Homepage
unter Spielbetrieb/ Futsal zu finden oder
bei Helena Dörr ([email protected], 069-677282247) zu erfragen.
Text: Helena Dörr / Foto: getty images
20 Redaktionsgespräch
HESSEN-FUSSBALL 12/2015
Der Höhepunkt für einen Fußballer in der
heutigen Zeit ist immer das kommende
Wochenende. Die Bundesliga setzt jedes
Mal neue Highlights. Es ist immer wieder
ein großartiges Gefühl, in die Stadien einzulaufen. Aber natürlich kann man das
Champions-League-Finale herausheben,
das findet nicht jedes Wochenende statt
und das erreicht man nicht so oft.
Bekannt wurden auch Ihre Differenzen
mit einigen Torhütern wie Oliver Kahn
und Frank Rost. Haben Sie absichtlich
polarisiert?
Als Stürmer bist Du auf dem Platz immer
mit Torhütern konfrontiert. Letztendlich
war es eine Reaktion auf gewisse Interviews von Torhütern, zum Beispiel, dass
Frank Rost zu allem seinen Senf dazu gegeben hat. Aber das ist schon lange her
und war nur eine kurze Phase.
Wie sehen Sie das heute, wenn Ihre Spieler einen solchen Zwist auf dem Platz austragen?
Foto: getty images
Interview mit dem neuen Trainer des TSV Steinbach:
Brdarić verspricht personelle
Veränderungen im Winter
Der Saisonstart des TSV Steinbach als Aufsteiger in die Regionalliga Südwest verlief
nicht nach Wunsch. Daher musste Aufstiegstrainer Peter Cestonaro Ende Oktober
nach 14 Spielen mit elf Punkten auf Rang 15 rangierend seine Tasche packen. Der
neue Mann an der Seitenlinie ist ein bekannter Bundesligaspieler, mit Bayer Leverkusen bestritt er im Jahr 2002 sogar das Finale der Champions-League gegen
Real Madrid: Thomas Brdarić. Er trainierte zuletzt den VfL Wolfsburg U23, mit dem
er in der Saison 2014/15 auf dem zweiten Rang der Regionalliga Nord landete. Ein
Jahr zuvor führte Brdarić die TSG Neustrelitz sensationell zur Meisterschaft in der
Regionalliga Nordost, scheiterte aber in den Aufstiegsspielen zur 3. Liga an der 2.
Mannschaft des 1. FSV Mainz 05. „Mit Thomas Brdarić ist es uns gelungen, einen der
talentiertesten Trainer auf dem Markt für unseren TSV Steinbach zu gewinnen. Wir
sind uns sicher, dass er unsere Mannschaft mit seinen Qualitäten weiterentwickeln
und zum Erfolg führen wird“, sagte Vorstandsmitglied Roland Kring bei dessen Inthronisierung. HFV-Öffentlichkeitsreferent Matthias Gast hat den 40-Jährigen im
VIP-Raum der Stadiontribüne gesprochen.
Hallo Herr Brdarić, Sie waren als Spieler
sehr erfolgreich, haben für fünf verschiedene Clubs über 200 Erstligaspiele und
über 100 Zweitligaspiele absolviert. Welcher Trainer hat Sie dabei am meisten geprägt?
Brdarić: Jeder Trainer hat mich auf seine
gewisse Art und Weise geprägt, von
jedem habe ich etwas mitgenommen. Die
Trainer Christoph Daum, Ewald Lienen und
Ralf Rangnick, mit denen ich die größten
Erfolge hatte, stechen etwas heraus, ohne
die anderen Trainer, die ich hatte, herabwürdigen zu wollen.
Foto: getty images
Was war Ihr größtes Erlebnis als Spieler? Das Champions-League-Finale? Die
Europameisterschaft 2004?
Es geht darum: „Inwieweit kannst Du und
musst Du auf etwas reagieren?“ Ich hätte
ja damals nicht darauf reagieren müssen.
In der heutigen Situation würde ich dem
Spieler raten, sich auf das Wesentliche zu
konzentrieren.
Auch als noch junger Trainer haben Sie
schon einige Erfahrungen aufzuweisen,
wobei Sie bei Union Solingen nur ein
halbes Jahr waren, auch bei der U14 von
Bayer Leverkusen und in Krefeld waren Sie
nur kurze Zeit, wieso?
Ich musste als Trainer zuerst meine
Lizenzen machen und mir meine Wege
suchen, um die Ausbildung als FußballLehrer absolvieren zu können. Der DFB war
damals sehr streng, ich musste mindestens
eine U17-Bundesligamannschaft trainieren. So hatte ich innerhalb von drei Jahren
mehrere Vereine, um in dem Teilnehmerfeld dabei zu sein.
Daraufhin wurden Sie Sportdirektor
in Minsk und Taschkent. Wie kam es
dazu?
Das kam daher, dass die Stelle als CJugend-Trainer und Techniktrainer bei
Bayer Leverkusen nicht ausreichte, um
an der Fußball-Lehrer-Ausbildung teilzunehmen. Die Stellen in Minsk und
Taschkent als Sportdirektor waren sehr
interessant. Parallel habe ich noch eine
Mannschaft trainiert.
Wie hat das mit der Verständigung
funktioniert?
Ich hatte ein halbes Jahr Zeit, um russisch
zu lernen. Das war natürlich nicht einfach.
Aber ich habe richtig Gas gegeben und
Redaktionsgespräch
60 Jahre HeFu 21
Amtliche Mitteilungen
/ Schiedsrichter
HESSEN-FUSSBALL 10/2013
12/2015
10/2015
wenn man etwas wirklich möchte, dann
erreicht man realistische Ziele auch.
Kann man sagen, dass Ihre Trainerkarriere bei der TSG Neustrelitz so richtig
in Schwung gekommen ist?
Es ist wichtig, dort zu arbeiten, wo der Verein Dir die Möglichkeit gibt, Dich zu entwickeln und Deine Ideen einzubringen.
Neustrelitz war ein Anfang, Wolfsburg
die Fortführung der Professionalisierung
und der TSV Steinbach ist nun die dritte
Station als Profitrainer in einer weiteren
Liga, in der ich mir meine Sporen verdienen möchte. Es ist eine Win-winSituation. Ich habe hier die Möglichkeit,
professionell zu arbeiten und der Verein hat diese Unterstützung gesucht. So
ist es für beide Seiten eine fruchtbare
Geschichte.
Wie schätzen Sie die sportlichen und
infrastrukturellen Voraussetzungen ein,
die Ihnen der TSV Steinbach bietet? Sind
diese Regionalliga-tauglich?
Es ist definitiv möglich, wenn man etwas
Geld in die Hand nimmt und Strukturen
schaff t, professionell arbeiten zu können.
Diese professionellen
Bedingungen
waren vorher nicht vorhanden. Wir
sind diesbezüglich gerade in der Umstrukturierungsphase. Das bedeutet, dass
wir uns in alle Richtungen verändern und
bewegen müssen. Dass nicht alle dabei
mitziehen oder mitziehen können, ist klar.
Dabei trennt sich die Spreu vom Weizen.
Heißt das auch, dass im Winter Spieler
kommen und gehen werden?
Genau.
Mit Sasa Strujic haben Sie bereits einen
Linksverteidiger aus Wolfsburg geholt.
Auf welchen Positionen soll noch nachgebessert werden?
Wir wollen alle Positionen doppelt besetzen und auf jeder Position einen
Konkurrenzkampf haben, damit immer die
Spieler spielen, die sich unter der Woche
am besten präsentieren. Das müssen sie
sich erarbeiten. Dieses Gleichgewicht ist
noch nicht da, es gibt noch Unterschiede,
wobei das Engagement der Spieler sehr
gut ist. Im Winter werden wir uns zusammensetzen und besprechen, ob es
Sinn macht, dabei zu bleiben oder besser
den Verein zu wechseln.
Wie lange ist Ihr persönliches Engagement
beim TSV Steinbach ausgelegt?
Als Trainer bist Du immer so lange da, wie
Du die volle Unterstützung bekommst.
Du musst Dich zuerst an den Verein gewöhnen und der Verein muss sich an
Dich gewöhnen. Wir sind zusammengekommen, weil wir das Gefühl haben,
dass wir zusammen passen. Ich habe hohe
Anforderungen an die Professionalität.
Man sieht, der Verein bewegt sich und
das ist im Moment absolut in Ordnung
so. Sollte das weiter im Gleichschritt
passieren, kann man von einer längeren
Zusammenarbeit sprechen. Aber das kann
man heute noch nicht bemessen.
Für welche Fußballphilosophie stehen
Sie, welche Art von Fußball möchten Sie
spielen lassen?
Natürlich habe ich ein Spielprinzip,
das ich mit der Mannschaft umsetzen
möchte. Das ist aber in der heutigen
Zeit nicht mehr so entscheidend für die
Trainingswoche. Es ist nur ein Element.
Entscheidend ist heutzutage die
Variabilität, mit der ich den Gegner bespiele. Die Kreativität des Trainers muss
dementsprechend Substanz vorweisen.
Es bringt nichts zu sagen: „Wir spielen
heute 4-1-4-1 und nächste Woche 4-4-2.“
Foto: getty images
Das muss ich mir mit der Mannschaft
zuerst erarbeiten. Ich möchte für den
Gegner uneinsehbar sein. Letzten Endes
liebe ich natürlich den Angriffsfußball,
aber das ist auch abhängig vom Spielermaterial. In der Mannschaft schlummert
einiges und wir haben Möglichkeiten,
uns weiter zu entwickeln.
Welche Ziele haben Sie sich mit dem Verein gesetzt?
Ich möchte die Stabilität der Leistungsfähigkeit so ausbauen, dass wir nicht
nur phasenweise guten Fußball spielen,
sondern über die gesamte Dauer der
90 Minuten. Das hat auch mit dem
athletischen Bereich zu tun. Wie bin ich
dort aufgestellt? Wie viel kann ich in das
Spiel investieren, wie kann ich die Kräfte
clever aufteilen und in gewissen Phasen
Druck ausüben? Trainer zu sein ist auf
jeden Fall ein sehr spannender Beruf.
Musiker ist auch ein schöner Beruf. Sie
haben einst den Song „die wilde 13“ aufgenommen. Ist so etwas auch in Zukunft
– zum Beispiel beim Klassenerhalt des TSV
Steinbach – vorstellbar?
Thomas Brdaric (re.) im Gespräch mit HFV-Öffentlichkeitsreferent Matthias Gast.
Foto: Stehling
Das war eine Schnapsidee von Freunden,
bei der der Spaß im Vordergrund stand.
Hannover ist eben bekannt für Medien
und Musik, da wurde ich etwas hineingedrückt. Vielleicht nimmt der TSV Steinbach ja auch ein Lied auf und der Trainer
bekommt dann eine Strophe (grinst).
22 60
Detlev
JahreSchäfer
HeFu / PR Sauerland
# B E T H E D I F F E R E N C E
HESSEN-FUSSBALL 12/2015
10/2013
Jugendfußball 23
HESSEN-FUSSBALL 12/2015
Die Regionalauswahl der Region Fulda mit ihrem Trainer Michael Schäfer (li.) belegte beim Regionalauswahlturnier den zweiten Rang.
Foto: Dirk Odenwald
Regionalauswahlturnier der Jahrgänge 1999/2000:
Erfolgreich auf „Zweitem Weg“
Rund 22.000 Jugendliche profitieren jährlich von der Talentförderung des Deutschen
Fußball-Bundes (DFB). Etwa 1.200 lizenzierte Trainer arbeiten einmal wöchentlich
während der Saison mit den begabtesten Talenten im Rahmen des DFB-Stützpunkttrainings zusammen. Sie analysieren Stärken und Schwächen der Spieler und arbeiten mit langfristigen Trainingsschwerpunkten gezielt vor allem an der technischen
Verbesserung der Nachwuchshoffnungen.
Talentförderung bedeutet aber auch
immer Selektion. Die Stützpunkttrainer
veranstalten zwar Sichtungstermine und
sind regelmäßig auf den Sportplätzen ihres
Einzugsgebietes präsent, um nach den
besten Spielern eines Jahrgangs Ausschau
zu halten, trotzdem gibt es immer das ein
oder andere Talent, das durch das engmaschige Netz der Talentsichter rutscht.
Sei es, weil der Jugendliche zum Zeitpunkt
der Sichtung körperliche oder motorische
Nachteile hat, oder aber andere Randbe-
Kreisjugendsprecher tagen:
Nachwuchssorgen
im Ehrenamt bekämpfen
Das Vereinsheim des SV 1895 Neuhof im Rheingau-Taunus-Kreis war Ende Oktober
Schauplatz eines Tagesseminars der Kreisjugendsprecher/innen. Unter der Leitung
von Verbandsjugendsprecher Nils-Yannik Steitz erarbeitete die Gruppe junger
Ehrenamtlicher unter anderem Inhalte für einen geplanten Flyer zur Werbung neuer
Jugendsprecher/innen auf Kreisebene.
Nach der Begrüßung durch Nils-Yannik
Steitz folgte ein kurzer Bericht über das
abgelaufene Fußballjahr. Vor allem die
Themen Nachwuchssorgen im Ehrenamt, rückläufige Spielerzahlen in den
Jugendmannschaften, aber auch aktuelle
Herausforderungen im Zuge des Flüchtlingszustromes beschäftigten die Gremien
des Verbandes und die Mitarbeiter in den
Kreisen. „Leider wird es vor allem in den
Kreisen zunehmend schwieriger, alle
Posten in den ehrenamtlichen Gremien zu
besetzen. In den nächsten Jahren werden
weitere etablierte Mitarbeiter in den
Kreisen ihr Amt aus Altersgründen niederlegen müssen. Wenn wir hier nicht gegen-
steuern, haben wir in absehbarer Zeit ein
echtes Problem, das die Handlungsfähigkeit der Institutionen gefährden kann“,
warnte Nils-Yannik Steitz.
Um in Zukunft besser auf die Problematik Ehrenamt in den Kreisen aufmerksam machen zu können und mehr junge
Menschen für ein Engagement im Kreis
zu gewinnen, wurden die Inhalte eines
entsprechenden Flyers diskutiert, der den
Verantwortlichen in den Kreisen bei der
Nachwuchssuche helfen soll. In diesem
Zusammenhang wurde außerdem die
Stellenbeschreibung des Kreisjugendsprechers überarbeitet und als Leitlinie in den
Fußballkreisen verbreitet.
dingungen wie Elternhaus, Schule, Krankheit die Entwicklung des Spielers hemmen.
Deshalb können manche ihr Potential erst
später richtig entfalten.
Genau hier setzt das Konzept des
„Zweiten Wegs“ des HFV an. In den sechs
hessischen Fußballregionen wurden im
Jahr 2014 spezielle U16/17-Auswahlen ins
Leben gerufen, die genau nach solchen
„Spätentwicklern“ Ausschau halten. Zwei
Mal im Jahr treffen sich diese Mannschaften zu einem Leistungsvergleich mit
ihren Altersgenossen aus den Nachwuchsleistungszentren der Profi-Vereine. So
auch Anfang November in der Sportschule
Grünberg, wo erneut deutlich wurde, dass
das Konzept des „Zweiten Wegs“ voll
aufzugehen scheint. „Die Regionalauswahlen waren alle auf einem sehr guten
Niveau und können mit den Teams aus
den Leistungszentren mithalten“, zieht
Michael Schäfer, HFV-Jugendreferent und
Regionalauswahltrainer in Fulda, Bilanz.
In seiner Auswahl finden sich einerseits
Spieler, die zwar zum Teil in einem DFBStützpunkt ausgebildet wurden, es aber
nicht auf die nächsthöhere Ebene der
Regional- oder Hessenauswahl geschafft
haben. „Andererseits gibt es aber immer
auch den ein oder anderen, der zuvor
noch nie für den DFB-Stützpunkt gesichtet wurde, was zeigt, wie fruchtbar
eine Nachsichtung sein kann“, so Schäfer.
Sebastian Sauer
Das Werben junger Ehrenamtlicher
für die Kreise bleibt vor allem im Vorfeld
des anstehenden Verbandstages 2016
das oberste Ziel des Verbandsjugendwartes. Auch deshalb findet zu Beginn des
nächsten Jahres die jährliche Tagung der
Jugendsprecher/innen mit Übernachtung
in der Sportschule Grünberg statt.
Text: Jessica Hess/Sebastian Sauer
Foto: Nils-Yannik Steitz
24 Jugendfußball
HESSEN-FUSSBALL 12/2015
HFV-Ferien-Fußballschule
Jetzt bewerben:
GET THE KICK!
2016
Fußball-Ferien-Freizeiten
Der Hessische Fußball-Verband (HFV)
und die hessischen DFB-Stützpunkttrainer bieten auch in den Sommerferien 2016 mit der Ferien-Fußballschule
GET THE KICK! wieder Feriencamps für
leistungsorientierte Nachwuchsfußballer der Altersklassen U12 bis U15 an.
Auch im kommenden Jahr veranstaltet die DFB-Stiftung Egidius Braun Fußball-Ferien-Freizeiten. Von Juni bis September 2016 werden 100 Vereinsgruppen, die durch
die DFB-Landesverbände für eine Teilnahme ausgewählt wurden, zu 20 Fußball-Ferien-Freizeiten und Fußball-Jugend-Camps eingeladen. Die nach dem früheren DFBPräsidenten benannte Stiftung des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) trägt sämtliche
Kosten. Im Stiftungshaushalt stehen dafür 600.000 Euro zur Verfügung.
Ausschließlich für Jungen aus DFB-Stützpunkten, HFV-Schulfußballprojekten, Eliteschulen des Fußballs oder Leistungszentren der Lizenzvereine sind folgende
Termine reserviert:
18.7. bis 22.7.
25.7. bis 29.7.
1.8. bis 5.8.
Für alle Veranstaltungen gilt, dass der
Schwerpunkt klar auf dem sportlichen
Trainingsangebot liegt und die individuelle Schulung und Förderung im Vordergrund stehen soll. Dafür garantieren die
Trainerteams, die ebenfalls aus der DFBTalentförderung kommen. Dass der Spaß
und die Freude dabei wieder nicht zu kurz
kommen werden, versteht sich von selbst.
Wir freuen uns auf Euch. Bis bald.
Jürgen Strack
WANN?
Sommerferien 2016 von Montag bis Freitag
WO?
HFV Sportschule Grünberg
Am Tannenkopf, 35305 Grünberg
WER?
Ausschließlich Jungen von 12 bis 15 Jahren (Jahrgänge 2001 bis 2004) aus DFB-Stützpunkten,
HFV-Schulprojekten, Eliteschulen des Fußballs oder
Leistungszentren der Lizenzvereine, eingeteilt in
altersgerechte Gruppen
WAS?
Modernes und situatives Training, Ballschule,
Torwarttraining, Taktik, viel Spaß und jede Menge
Überraschungen
TRAINER?
Das Trainer-Team vom HFV und den DFB-Stützpunkten
KOSTEN?
279 € pro Woche, Unterkunft inkl. Vollpension,
Getränke, Ball, Trikot, Hose und Trinkflasche
FRAGEN?
Jürgen Strack
Telefon 06401-802187
Mail [email protected]
Der Ball rollt auch in den Ferien.
Eine Vereinsgruppe besteht aus zwölf
Kindern und Jugendlichen im Alter
zwischen 10 und 13 Jahren bei FußballFerien-Freizeiten beziehungsweise 13 bis
15 Jahren bei den Fußball-Jugend-Camps.
Die siebentägigen Fußball-Ferien-Freizeiten werden unmittelbar durch die DFBLandesverbände durchgeführt und mit
Stiftungsmitteln finanziert. Hierzu werden
79 Fußballvereine eingeladen. Die Fußball-Jugend-Camps dauern jeweils zehn
Tage und werden durch die DFB-Stiftung
Egidius Braun unmittelbar angeboten
und durchgeführt. Aus jedem der 21 DFBLandesverbände wird dazu eine Vereinsgruppe eingeladen. Die Camps finden im
Uwe-Seeler-Fußballpark in Bad Malente
(Schleswig-Holstein) sowie im JUFAJugendgästehaus in Donnersbachwald
(Österreich) statt.
Die Vereine werden durch die DFB-Landesverbände sorgfältig für ihre Teilnahme
ausgewählt. Die Einladung ist Dank und
Anerkennung für herausragendes ehrenamtliches Engagement in den Klubs – der
Leistungsgedanke steht eher im Hintergrund. Ausgezeichnet werden sollen im
Freizeitjahr 2016 insbesondere Klubs, die
sich für Flüchtlinge oder im Bereich des
Behindertenfußballs (Inklusion) engagieren. „Die Jugendarbeit kleiner Vereine,
die sich durch eine besondere Integra-
Foto: DFB-Stiftung Egidius Braun
tionswirkung und Qualität auszeichnet,
wird durch die Teilnahme an den Fußball-Ferien-Freizeiten und den Camps
belohnt“, erklärt Stiftungsgeschäftsführer
Wolfgang Watzke. „Die Idee dazu stammt
von Egidius Braun. Unser Namensgeber
wollte den Fußball nie nur für die Großen
– gerade die vermeintlich kleinen Vereine
sollen den DFB erleben. In den FußballFerien-Freizeiten lebt dieser Gedanke bis
heute fort.“ In den Freizeiten und Camps
rollt selbstverständlich auch der Ball, aber
auch Abenteuer-Erlebnis-Sportangebote,
gemeinsame Ausflüge und Tipps zu Gesundheit und ausgewogener Ernährung
stehen auf dem Programm.
Auf Ebene der Landesverbände werden
100 weitere Vereine an zwölf Ferienorten
intensiv betreut. Ein Team von nachhaltig
geschulten Honorarleitern führt alle Freizeiten vor Ort durch.
DFB-Stiftung Egidius Braun
Hessische Vereine können sich bei Manfred Lotz, Mitglied im Verbandsjugendausschuss, unter folgenden Kontaktdaten
bewerben. Der Meldeschluss ist am 15.
Dezember 2015.
Manfred Lotz, Marktstraße 24
35469 Allendorf/Lumda,
06407-400303, [email protected]
HESSEN-FUSSBALL 12/2015
10/2015
Amtliche Mitteilungen / Jugendfußball
Schiedsrichter 25
FC Neu-Anspach:
Besonderes Nachwuchszentrum
Unter dem Leitmotiv „Ein gemeinsames Ziel“ wurde im Juli 2014 das Nachwuchszentrum des Gruppenligisten FC Neu-Anspach eröffnet. Die Jugendmannschaften aller
Altersklassen mit rund 420 Spielern sind in dieses Förderprogramm eingebunden.
Acht lizenzierte Trainer, davon fünf aktuell in der Trainerausbildung, sind für die Weiterentwicklung der jungen Fußballer verantwortlich.
Für die U19 wurde Andreas Arr-You verpflichtet, der schon beim EFC Kronberg
und dem FC Reifenberg als Cheftrainer
in der Kreisoberliga tätig war. Er soll den
jungen Talenten den Übergang in den
Seniorenbereich erleichtern. Das Aushängeschild des Nachwuchszentrums sind
die Jugendmannschaften der U15 / U17
/ U19, die alle in der Gruppenliga angesiedelt sind und dort gute Platzierungen
einnehmen. Die Einrichtung wird von den
langjährigen ehrenamtlichen Mitarbeitern Denise Ortmann und Achim Schiefer
geleitet.
Der Verein legt Wert darauf, dass es sich
um ein Nachwuchszentrum handelt, das
nicht mit den Leistungszentren der Bundesligisten vergleichbar ist. Der einzelne
Spieler steht auch hier im Zentrum des
Handelns für die Trainer, Titel sind schön,
aber nicht wichtig. Die individuelle Ausbil-
dung im Nachwuchszentrum erfasst den
Ist-Zustand der leistungsbegrenzenden
Faktoren jedes Spielers im Bereich Athletik. Nach der Beurteilung der Ergebnisse
werden in Absprache mit den Trainern
geeignete Maßnahmen zur individuellen
Förderung festgelegt, die anschließend
im Individual- und Mannschaftstraining
umgesetzt werden.
Für die Nachwuchsmannschaften bis
zur U11 ist das Spiel als wesentliches Trainingsmittel zur Entwicklung der Spielfähigkeiten vorgesehen. Auch gibt es für die
Jugendmannschaften eine einheitliche
Vorgabe für die Spielweise, die in einem
Gesamtpaket als Leitlinie zusammengefasst ist. Schon ab der D-Jugend werden
die Spieler im Abwehrverbund mit der
Viererkette konfrontiert. In der C-Jugend
werden phasenweise auch andere Systeme vorgestellt.
Sonnenhof-Juniorencup U11:
Schalke 04 ist Turniersieger
Ohne zu übertreiben: Die sechste Auflage des U11-Sonnenhof-Juniorencups der SG
Wildeck in der Obersuhler Großsporthalle bot wieder einmal Nachwuchsfußball
vom Feinsten und hatte mit dem FC Schalke 04, der erstmals am Turnier teilnahm,
einen würdigen Sieger. Allerdings benötigten die Knappen gegen RB Leipzig ein
Achtmeterschießen, um zum Schluss den Wanderpokal von Organisator und Bürgermeister Alexander Wirth, Landrat Dr. Michael Koch und Hauptsponsorin Anette
Leiter in Empfang zu nehmen. Für den Kreisfußballausschuss Hersfeld-Rotenburg
überbrachte Pressewart Thomas Becker die Grüße und Glückwünsche.
Die weiteren Platzierungen: 3. Hertha BSC,
4. FSV Mainz 05, 5. VfL Wolfsburg, 6. Hamburger SV, 7. Vorjahressieger FSV Frankfurt, 8. Wisla Krakau, 9. SV Werder Bremen,
10. Eintracht Frankfurt, 11. 1. FC Kaiserslautern, 12. TuS Makkabi Frankfurt.
Das Teilnehmerfeld unterstreicht die
Qualität des Turniers. Um die jungen
Die Leitung des Nachwuchszentrums: Denise Ortmann mit ihrem
Stellvertreter Achim Schiefer.
Ein weiterer Schwerpunkt im Förderprogramm der jungen Kicker behandelt die
Persönlichkeitsbildung. Es gibt Leitlinien
für Spieler und Eltern, die in die Gesamtphilosophie eingebunden sind. Diese
basieren auf Respekt, Mannschaftsgeist
und Toleranz. Ferner sieht das Konzept des
FCNA auch ein Wertesystem vor, das unter
anderem die Tugenden Motivation, Willensstärke, Offenheit, Ehrgeiz, Freude, Mut,
Zielstrebigkeit und Ehrlichkeit beinhaltet.
Ortmann wirbt: „Wir sind auf einem guten
Weg. Interessierte junge Fußballer aus der
Region sind für ein Probetraining bei uns
immer herzlich willkommen“.
Text & Foto: Wolfgang Stalter
„Knappen“ bei Ihrer Premiere gebührend
zu empfangen, hatten sich die Veranstalter etwas Besonderes ausgedacht:
den Königsblauen zu Ehren stimmte die
Bergmannskapelle Wintershall in der Vorrunde vor Schalkes erstem Auftritt das
„Steigerlied“ an.
Aus der Region waren neben den
Jugendfördervereinen Aulatal und Ulfetal
auch die JSG Herleshausen/Nesselröden/
Ulfegrund, JSG Hohenroda, FSG Bebra,
der ESV Gerstungen und die Elf des Gastgebers am Start.
Bis auf Makkabi Frankfurt konnte sich
kein Team ohne hochklassige Seniorenmannschaft für die Endrunde qualifizieren.
Veranstalter SG Wildeck erwies sich am
Ende als bestes regionales Team. Die
siebte Auflage des mittlerweile weit über
die Grenzen hinaus bekannten Turniers
ist für den 5. und 6. November 2016 vorgesehen.
Thomas Becker
Jugendseiten
Ansprechpartner:
Sebastian Sauer
Eisenacher Straße 19
36167 Nüsttal-Morles
Mobil: 0160-99697027
Mail: [email protected]
Turnierorganisator Alexander Wirth mit dem Wanderpokal.
Foto: privat
26 Schiedsrichter
HESSEN-FUSSBALL 12/2015
Mit Konzentration bei der Arbeit: Die KSOs im Gespräch.
Foto: privat
Kreisschiedsrichterobleute tagen in Grünberg:
Den Verbandstag im Blick
Es gab viel zu besprechen und, gerade
im Hinblick auf den Verbandstag im kommenden Jahr, auch viele Themen vorzubereiten: In der Sportschule Grünberg trafen
sich die hessischen Kreisschiedsrichter-
obleute zu einer Tagung, die von konzentriertem Arbeiten geprägt war. Zunächst
aber richtete HFV-Vizepräsident Torsten
Becker den Kreisschiedsrichterobleuten
(KSOs) die Grüße des Präsidiums aus, be-
Nachwuchslehrgang der Darmstädter Schiedsrichter:
Mischung aus Regelkunde
und teambildenden Maßnahmen
Im Kreisjugendheim Ernsthofen trafen sich die Teilnehmer zum diesjährigen Nachwuchs-Lehrgang der Darmstädter Schiedsrichter.
Nach kurzer Einweisung startete das
Wochenende mit dem obligatorischen
Regeltest. Anschließend begrüßte David
Wegmann die Teilnehmer für den Kreisschiedsrichterausschuss und stellte das
Programm für die nächsten beiden Tage
vor. Gleich darauf wurde der Regeltest gemeinsam analysiert und eine einheitliche
Lösung für die Auslegung der Regeln gefunden.
Damit sich die Teilnehmer besser
kennenlernen konnten, standen einige
teambildende Maßnahmen auf der Tagesordnung: Die Teilnehmer mussten sich,
ohne zu reden, nach Alter oder Gewicht
aufstellen. Danach schrieben sie auf
Toilettenpapierblättchen Eigenschaften
oder besondere Hobbies über sich selbst
und präsentierten diese. Jeder verknüpfte
diese Eigenschaften bzw. Hobbies mit
einem Tier, das mit dem gleichen Buchstaben beginnt wie der eigene Vorname.
Dann folgte eine Premiere für den
Ernsthofen-Lehrgang. Die Schiedsrichter
wurden nacheinander einzeln mit einer
Videosequenz konfrontiert und mussten
nach einmaligem Sehen sofort eine Entscheidung treffen – wie in der Realität. Sie
mussten in der von den Teilnehmern nach-
gestellten Szene persönliche Strafen verteilen und die Spielfortsetzungen klären.
Auf mögliche Diskussionen mit den Beteiligten musste dabei ebenfalls reagiert
werden. Währenddessen wurde der
Schiedsrichter in dieser Szene mit der Videokamera gefilmt. Bei der Analyse wurden
die Aspekte Körpersprache, Bewertung
der Szene und Gestik von der gesamten
Gruppe besprochen. Dadurch konnte nicht
nur der zuvor agierende Schiedsrichter für
seine nächsten Spielleitungen vieles mitnehmen. Nach einer kleineren Pause ging
antwortete deren Fragen und sprach ein
allgemeines Lob für die in seinen Augen
„hohe Qualität des Schiedsrichterwesens“
aus. Im Anschluss besprach Verbandsschiedsrichterobmann Gerd Schugard mit
den KSOs aktuelle Anforderungen an das
Schiedsrichterwesen, die sich im bisherigen Saisonverlauf nicht nur in den Kreisen
gestellt haben. Hier ging es unter anderem um die Probleme der Identitätsfeststellung von Spielern und die wachsenden
Aufgaben im Bereich der Verwaltung, mit
denen Schiedsrichter konfrontiert sind.
Auch die Frage des Mindestalters für einen
Schiedsrichteranwärter und die Problematik von Spielabbrüchen wurden erörtert.
Mit Blick auf den Verbandstag 2016 äußerten einige Kreisschiedsrichterobleute
diverse Wünsche im Hinblick auf Änderungen in der Schiedsrichterordnung. Diese
wurden sachlich und umfassend diskutiert. Dank der disziplinierten Gesamtatmosphäre war die Tagung bereits zum
Mittagessen abgeschlossen.
Christoph Schröder
es in die Gruppenarbeit und die Einzelgespräche. Die Einzelgespräche mit einer
Dauer von 30 bis 60 Minuten wurden von
David Wegman, Michael Imhof und Kreisschiedsrichterobmann Sebastian Schaab
geführt. Es wurden Themen wie aktuelle
Lage, Ziele und Kritik besprochen. Die
parallele Gruppenarbeit wurde von Karsten
Huth organisiert. Er verteilte die Themen
und stand für Fragen zur Verfügung.
Der zweite Tag begann mit einem
Regelreferat über Abseits und Regel 12.
Danach waren die Teilnehmer gefordert,
ihre Themen, die sie am Vortag in einer
Gruppenarbeit ausgearbeitet hatten, zu
präsentieren.
Das Feedback auf den Lehrgang verlief sehr positiv. Nur über den Frühsport
gab es die eine oder andere Klage. Aber
Schiedsrichter müssen eben zu jeder Zeit
fit und einsatzbereit sein ...
Patrick Ueckert
Praktische Regelkunde: Die Nachwuchschiedsrichter der Vereinigung Darmstadt erprobten sich in gestellten Konfliktsituationen und hatten
dabei sichtlich Spaß.
Foto: Michael Imhof
Schiedsrichter 27
HESSEN-FUSSBALL 12/2015
Dem Ex-Hessenliga-Schiedsrichter Roland Horschitz (4.v.l.) gratulierten unter anderem Günter Boller (VfL Fellerdilln/li.), Dennis Metzler (SG
Roßbachtal (2.v.l.), Kreisschiedsrichterobmann Florian Kunz (3.v.l.) sowie Jens Rometsch und Marcell Haupt (beide SSV Langenaubach, 5. und 6.v.l.).
39 Jahre Schiedsrichter:
Roland Horschitz für
über 2500 Spielleitungen geehrt
Vor nunmehr 39 Jahren hatte sich der Herborner Roland Horschitz der „schwarzen
Zunft“ angeschlossen. Nun wurde er für über 2500 Spielleitungen geehrt.
„Uns wäre sehr geholfen, wenn wir mehr
Leute wie Dich hätten“, zeigte KreisSchiri-„Chef“ Florian Kunz auf, der den
ehemaligen, für den SSV Langenaubach
pfeifenden Hessenliga-Referee mit einer
schmucken Schiefertafel und einer Urkunde auszeichnete. Roland Horschitz
genieße „auf jedem Platz, auf den er
kommt, größten Respekt“, erläuterte der
Obmann der heimischen Unparteiischen,
der die Ehrung vor dem A-Liga-Derby SG
Roßbachtal – VfL Fellerdilln (0:1) durchführte.
Horschitz, gebürtiger Oberschelder,
hatte die Schiedsrichter-Prüfung 1976
absolviert. Damals war Friedhelm Stürtz
als „KSO“ für die Geschicke der DillkreisReferees zuständig. Ausgebildet wurde
Horschitz vom zu dieser Zeit tätigen Schiri-Lehrwart Heinz Nix.
Dank hervorragender Leistungen führte der sportliche Weg des Jubilars bis in
die Hessenliga. „Das war damals noch die
dritthöchste Spielklasse“, erinnert sich
Horschitz. 15 Jahre lang ließ der Unparteiische die Akteure in der höchsten Liga
des Bundeslands nach seiner Pfeife tanzen
(1987 bis 2002). „Das war schon eine schöne Zeit“, so der Herborner rückblickend.
Zwischen 1990 und 2012 fungierte er
zudem als Lehrwart im Dillenburger Kreisschiedsrichterausschuss. In dieser Zeit hat
der einstige „Chef-Schiri-Ausbilder“ unzähligen Einsteigern das Rüstzeug für den
späteren Einsatz an der Pfeife vermittelt.
Auch heute noch greift er dem Führungsgremium der heimischen Unparteiischen
unter die Arme, wenn „Not am Mann“ ist.
Horschitz: „Wenn es nötig ist, werde ich
dem Kreis-Lehrstab weiterhin mit Rat und
Tat zur Seite stehen.“
Anlässlich seiner Ehrung in Niederroßbach ließ der für den SSV Langenaubach
tätige Referee, der seit elf Jahren auch
als Beobachter bis zur Gruppenliga tätig
ist, seine jahrzehntelange Laufbahn noch
einmal Revue passieren: „Die positiven Erinnerungen überwiegen – vor allem die
Jahre in der Hessenliga waren toll.“
Jungen Sportlern, die es als Schiri zu
etwas bringen wollten, riet Horschitz, „fleißig an sich zu arbeiten“ und Ratschläge
erfahrener Schiedsrichter anzunehmen.
„Wer das beherzigt und sich auch von
Rückschlägen nicht aus der Fassung bringen lässt, hat heute viele Chancen.“
Text & Foto: Joachim Spahn
Mit Menschlichkeit und Notizbuch:
Marburger Schiedsrichter
trauern um Hermann Kraft
Hermann Kraft verstarb kurz vor seinem 85. Geburtstag. Kraft absolvierte im Jahre
1950 seinen Anwärterlehrgang für Schiedsrichter und gehörte der Marburger
Schiedsrichtervereinigung bis zu seinem Tode an. Der für den TSV Niederweimar
aktive Kraft pfiff als Schiedsrichter sechs Jahre lang in der damaligen Gruppenliga
(heutige Verbandsliga) sowie gut zwanzig Jahre in der damaligen Bezirksoberliga.
Danach war er bis vor knapp zehn Jahren auf den heimischen Sportplätzen, insbesondere im Jugendbereich, unterwegs.
Jeder, der im Kreis Marburg Fußball spielt
oder gespielt hat und älter als 25 Jahre ist,
kennt ihn – es gibt keinen Sportplatz im
Kreis Marburg, auf dem er nicht gepfiffen
hat. Dabei war er immer ein gern gesehener
Gast: freundlich, zurückhaltend, mit einem
verschmitzten Lächeln im Gesicht und
immer zu Spaß aufgelegt. Aussagen wie
„Wer den Ball zuerst hat, wirft!“ und „1:1 ist
doch ein gutes Ergebnis, da haben alle was
davon“ werden auch weiterhin mit ihm in
Verbindung gebracht werden.
Im Jahr 1964 begann Krafts Karriere
als Funktionär, er wurde stellvertretender
Kreisschiedsrichterobmann (KSO). Noch
im selben Jahr übernahm er das Amt des
KSO, nachdem der bisherige Amtsinhaber,
Karl Floßmann, zum Bezirksschiedsrichterobmann aufgestiegen war. Über vier Jahre
hinweg hatte Hermann Kraft dieses Amt
inne, bis er den Posten aus beruflichen
Gründen im Jahr 1968 wieder abgeben
musste. Allerdings blieb er dem Kreisschiedsrichterausschuss weiterhin als stellvertretender KSO erhalten und begleitete
bis zu seinem Ausscheiden im Jahre 2008
über vierzig Jahre lang verschiedenste
Tätigkeiten im KSA. Federführend
kümmerte er sich um die Ansetzungen im
Jugendbereich. Das persönliche Gespräch
war ihm immer wichtig. Hermann saß bei
Lehrabenden in der hintersten Ecke, verteilte Spiele, nahm sie zurück und verteilte sie neu. Er hatte sämtliche Termine
in einem kleinen Buch stehen, in welchem
mit Bleistift eingetragen und radiert wurde:
In der heutigen Zeit mit Smartphones und
Internet nicht mehr vorstellbar.
Von der Schiedsrichtervereinigung
erhielt er bereits frühzeitig jegliche
Ehrungen. Darüber hinaus wurde er vom
Hessischen Fußball-Verband im Jahre 1966
mit der großen Verdienstnadel, 1982 mit
der silbernen Ehrennadel und 2008 mit
der goldenen Ehrennadel für sein außerordentliches Engagement ausgezeichnet.
Text: Steffen Rödiger / Foto: privat
28 Schiedsrichter / Geburtstage
HESSEN-FUSSBALL 12/2015
Veränderungen in den Schiedsrichtervereinigungen.
Diese Veröffentlichung unterrichtet die Vereine über das Ausscheiden ihrer Schiedsrichter.
Zülch, Rudi (FSV Rengshausen 1920)
Müller, Daniel (SG TV/VfR Groß-Felda)
Schmidt, Marco (SF Romrod 2003)
Schnell-Kretschmer, Erik (BSC Eudorf)
Young, Kevin (SV 1961 Atzenhain)
Kreis Marburg
Kreis Friedberg
Kreis Schwalm-Eder
– Korrektur HEFU 9/2015 –
Freiwillig ausgeschieden:
Freiwillig ausgeschieden:
Amanpur, Homan (JFV Ohmtal)
Bachmann, Andreas (FSV Cappel)
Britschock, Jesssica (FC Weimar/Lahn)
Busch, Michael (TSV Elnhausen)
Daut, Simon (FSV Schröck)
Klingelhöfer, Andreas (TSV Rauschenberg)
Kroneberger, Leon (BSF Richtsberg)
Kunkel, Marco (VfB Lohra)
Littmann, Julian (SG Fronhausen)
Lorenz, Florian (FSV Cappel)
Lotz, Ryan-Anthony (TSV Speckswinkel)
Moghinan, Ashkan (VfB 1905 Marburg)
Schaub, Sebastian (VfR Niederwald)
Schmidt, Karsten (TSV Mellnau)
Seewald, Dorian (VfB 1905 Marburg)
Trappmann, Frederik (FV Wehrda)
Wobig, Dirk (TSV Wohratal)
Verstorben:
Kahlon, Faiz (VfB Wetter)
Kraft, Hermann (TSV Niederweimar)
Reinhardt, Ludwig (FSV Cappel)
Kreis Alsfeld
Freiwillig ausgeschieden:
Erb, Mario (SV 1961 Atzenhain)
Kraus, Louis (TSV Burg/Nieder-Gemünden)
Müller, Bernd (SV Sellnrod)
1.1.
3.1.
4.1.
5.1.
5.1.
7.1.
14.1.
18.1.
21.1.
21.01.
Ausschluss gem. VSA-Beschluss:
Freiwillig ausgeschieden:
Allendorf, Yannik (FC Olympia Fauerbach)
Antmansky, Daniel (Traiser FC)
Döll, Marvin (FC Hessen Massenheim)
Eckmanns, Stefan (SV Reichelsheim)
Elia, Josef (FSV Kloppenheim)
Erlbeck, Jan (FSG Burg-Gräfenrode)
Fuhrmann, Maikel (FSV Dorheim)
Gözüpekli, Spiro (SV Germania Ockstadt)
Gröger, Simon (SV Germania Ockstadt)
Hacker, Vanessa (SV Leidhecken)
Heil, Fabian (SV Leidhecken)
Heil, Lisa Marie (SV Leidhecken)
Heil, Manfred (SV Leidhecken)
Herden, Dominik (KSG Bönstadt)
Käding, Philip (FC Ober-Rosbach)
Kopp, Gabriel (SV Ober-Mörlen)
Ludwig, Christian (SV Ober-Mörlen)
Okur, Tolgahan (SC Germ. Nieder-Mockstadt)
Schmerer, Martin (SV Nieder-Weisel)
Steuernagel, Eric (FC Nieder-Florstadt)
Ünal, Cavit (Türk Gücü Friedberg)
Üstünlü, Arda (Spvgg. 08 Bad Nauheim)
Weinert, Robin (KSV Klein-Karben)
Abmeldung durch Verein:
Edel, David (KSG Groß-Karben)
Grossmann, Jan (Traiser FC)
Hoppe, Achim (Traiser SC)
Stanzel, Alexander (KSG Groß-Karben)
Geburtstage im
Jan. /Febr. 2016
Ladislaus Szabo, Mitglied Kreissportgericht Kreis
Biedenkopf, 70 Jahre
Andreas Leinhos, Mitglied Kreissportgericht,
Einzelrichter Senioren, Einzelrichter Jugend Kreis
Kassel, 50 Jahre
Matthias Schmidt, Mitglied KSA, SR-Ansetzer
Senioren, SR-Ansetzer Junioren, Einzelrichter
Senioren Kreis Wetzlar, 50 Jahre
Rainer Heß, Mitglied KSA, SR-Ansetzer Junioren,
SR-Ansetzer Senioren Kreis Hersfeld-Rotenburg,
50 Jahre
Gerhard Fuoss, Mitglied VJA HFV, VJA-Sprecher
Kommission Auswahlwesen HFV, Regionalbeauftragter VJA, Staffelleiter Junioren Region
Darmstadt, 75 Jahre
Matthias Ott, Beauftragter für Öffentlichkeitsarbeit, SR-Ansetzer Junioren, SR-Ansetzer
Senioren Kreis Wiesbaden, Beauftragter Schiedsrichter Sportverein 1921 Erbenheim, 50 Jahre
Toni Stillger, Mitglied Regionalsportgericht,
Einzelrichter Senioren, Junioren und Frauen
Region Wiesbaden und Kreis Limburg-Weilburg,
Ehren-KSO, Mitglied Kreissportgericht Kreis
Limburg-Weilburg, 80 Jahre
Volker Römer, Kreisschiedsrichterobmann Kreis
Schwalm-Eder, 60 Jahre
Heinz Bickelhaupt, Klassenleiter Junioren, Mitglied Kreisjugendausschuss Kreis Darmstadt, 60
Jahre
Rolf Mönnig, Mitglied Kreissportgericht Kreis
Lauterbach-Hünfeld, 60 Jahre
25.1.
25.1.
27.1.
28.1.
28.1.
30.1.
2.2.
5.2.
7.2.
10.2.
10.2.
11.2.
11.2.
Vogelsberg, Sven (VfR Ilbenstadt)
Volland, Maurice (TSV Rödgen)
Warwas, Mario (SC Dortelweil)
Wirsing, Thomas (SV Staden)
Reitz, Daniel (FV Bad Vilbel)
Kreis Groß-Gerau
Freiwillig ausgeschieden:
Aydin, Erhan (SV 07 Nauheim)
Dose, Yannik (SKV Büttelborn)
Erdmann, Peter (VfR Rüsselsheim)
Jung, Leon (FC Leeheim)
Kettern, Ole (SV 07 Bischofsheim)
Kohlmann, Martin (SV 07 Bischofsheim)
Kreutzberg, Christian (VfB Ginsheim)
Lakomy, Lukas (Türk Gücü Rüsselsheim)
Kuswig, Tomasz (Germania Gustavsburg)
Mannek, Lukas (SV Rot-Weiß Walldorf)
Meisenzahl, Tobias (SV 07 Geinsheim)
Papak, Abduerrahim (VfR Groß-Gerau)
Ries, Sebastian (SV 07 Bischofsheim)
Russo, Domenik (SV Rot-Weiß Walldorf)
Schäfer, Claudia (Germania Pfungstadt)
Schmitt, Matthias (TV Crumstadt)
Smakolli, Arbnor (VfB Ginsheim)
Tomasulo, Gianni (Italia Groß-Gerau)
Tomasulo, Mario (Italia Groß-Gerau)
von Raesfeld, Gian-Luca (SSV Raunheim)
Weber, Claus (Germania Gustavsburg)
Weinreich, Rico (SKV Büttelborn)
Wittmann, Timo (TV Crumstadt)
Zovko, Tomislav (TSV Wolfskehlen)
Aakil, Naoufal (TV Haßloch)
Bouzayen, Yomni (Hellas Rüsselsheim)
Boztepe, Mehmet (SKG Stockstadt)
Boztepe, Zana (SKG Stockstadt)
Killmann, Christian (SV 07 Bischofsheim)
Krasniqi, Avni (SKG Stockstadt)
Langendorf, Tim (SG Dornheim)
Öztürk, Nuri (SV 07 Bischofsheim)
Schaffner, Roland (SG Dornheim)
Schlink, Patrick (SV 07 Bischofsheim)
Seitel, Dennis (Hellas Rüsselsheim)
Verstorben:
Schäfer, Hans (TSV Wolfskehlen)
Kreis Wiesbaden
Freiwillig ausgeschieden:
Barreira, Dario (Portugiesischer SV WI)
Berg, Jonathan (Spvgg. Sonnenberg)
Börner, Karl-Heinz (FC Bierstadt)
Da Costa Radtke, Gianluca (Portugiesischer SV)
Durmazalp, Samet (TuS Nordenstadt)
Ebhotemlu, Caleb (Freie Turner Wiesbaden)
Fahnenmüller, Lennart (TSG Kastel 46)
Gottwald, Silas (SV Wiesbaden)
Karacan, Deniz (FSV Hellas Schierstein)
Lau, Lars (WFC Phoenix Breckenheim)
Ndongala, Nelson (SV Wiesbaden)
Da Santos Perreira, Andre (Freie Turner WI)
Ülker, Yahya (VfR Wiesbaden)
Walther, Timo (FC Naurod)
Wenzler, Janno (PSV Grün-Weiß Wiesbaden)
Weis, Massimo (SV Niedernhausen)
Wilhelm, Yannik (Spvgg. Igstadt)
VSA
Abmeldung durch Verein:
Hans-Joachim Döring, Kreisjugendwart, Administrator, Klassenleiter Junioren, Administrator
Junioren Kreis Frankfurt, 65 Jahre
Erich Bauer, Referent Freizeit- und Breitensport
Kreis Schwalm-Eder, Beauftragter Schiedsrichter
SC Schwarz-Weiss Zennern, 70 Jahre
Norbert Vollmar, Einzelrichter Frauen und Juniorinnen Region Fulda, stv. Vors. Kreissportgericht
Kreis Hersfeld-Rotenburg, 1. Vorsitzender TSV
Kalkobes 1909, stv. Jugendleiter TSV Kalkobes
1909, Beauftragter Ehrenamt TSV Kalkobes 1909,
60 Jahre
Stephan Schmitz, Trainer Mädchen-Talentförderung Region Kassel, 50 Jahre
Karl-Ernst Kunkel, Vorsitzender Kreissportgericht
Kreis Friedberg, 1. Vorsitzender, Beauftragter
Schiedsrichter, Beauftragter Ehrenamt, 60 Jahre
Rudi Rockenkamm, Mitglied Kreissportgericht
Kreis Werra/Meißner, Beauftragter Schiedsrichter TSV Et 1913 Wichmannshausen, 75 Jahre
Walter Stückrath, Referent Freizeit- und Breitensport Kreis Hersfeld-Rotenburg, 75 Jahre
Angela Künzl, Referent Mädchenfußball Kreis
Werra/Meißner, 40 Jahre
Richard Göbel, Mitglied Kreisjugendausschuss
Kreis Lauterbach-Hünfeld, Beauftragter Schiedsrichter SV Germania Kirchhasel, 60 Jahre
Hanspeter Braun, Teamer DFB-Mobil Hessischer
Fußball-Verband, 60 Jahre
Hans-Werner Lotz, Einzelrichter Senioren und
Jugend Kreis Dillenburg, Beauftragter Schiedsrichter SG Tringenstein/Oberndorf, 65 Jahre
Richard Nix, Jugendbildungsbeauftragter und
Vors. Trainergemeinschaft Kreis Schlüchtern,
Jugendleiter SG Ahl 1912, 60 Jahre
Michael Mais, Einzelrichter Frauen Region Wiesbaden und Jugend Kreis Limburg-Weilburg, 60 Jahre
Schiedsrichterseiten
Ansprechpartner: Christoph Schröder
Seehofstraße 46, 60594 Frankfurt/Main
Telefon 069-25718733
Mobil 0170-1835261
Mail [email protected]
16.2.
Günter Stahr, Klassenleiter Herren Kreis
Schwalm-Eder, Beauftragter Ehrenamt TSV
Schwarzenberg, 80 Jahre
17.2.
Karl-Ernst Figge, Kreiskassenwart Kreis Frankenberg, Beauftragter Schiedsrichter und Ehrenamt
TSV Hessen Frankenberg, 75 Jahre
19.2.
Harald Maienschein, stellv. Kreisfussballwart,
Administrator, Klassenleiter Herren Kreis
Schlüchtern, 65 Jahre
21.2.
Rainer Helmuth Preiss, Einzelrichter Senioren
Kreis Friedberg, stv. Jugendleiter SV 1906 Bad
Nauheim, 50 Jahre
24.2.
Thomas Hirschberg, stellv. Kreisschiedsrichterobmann Kreis Bergstraße, 50 Jahre
24.2.
Rainer Frohnert, Einzelrichter Senioren Kreis
Darmstadt, Einzelrichter Jugend Kreis Darmstadt,
Abteilungsleiter Fußball, 2. Kontaktperson Senioren, Beauftragter Schiedsrichter SV Germania
Eberstadt, 55 Jahre
25.2.
Jochen Bäcker, Kreisjugendwart, Klassenleiter
Junioren, Administrator Junioren Kreis Dieburg,
50 Jahre
27.2.
Norbert Lohfink, Mitglied Regionalsportgericht
Region Fulda, Mitglied Kreissportgericht Kreis
Lauterbach-Hünfeld, 60 Jahre
Wir gratulieren auch allen weiteren ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des HFV, die im Januar und
Februar 2016 Geburtstag feiern.
Aktuelles 29
HESSEN-FUSSBALL 12/2015
Bei Mitgliederversammlung gewählt:
Helmut Spahn ist neuer Präsident
der Offenbacher Kickers
Helmut Spahn ist neuer Präsident von Kickers Offenbach. Dies ergab die satzungsgemäße Wahl der 468 anwesenden Mitglieder des Vereins OFC Kickers 1901 e.V. im
Rahmen der ordentlichen Mitgliederversammlung im „Kultur- und Sportzentrum
Martinsee“ in Heusenstamm. Lediglich 23 Anwesende sprachen sich bei der offenen
Abstimmung gegen Spahn aus, Gegenkandidaten gab es nicht. Er ist damit der 29.
Präsident in der Geschichte von Kickers Offenbach.
Spahn beerbt Claus-Arwed Lauprecht,
der mit seinem Team, bestehend aus
den Vizepräsidenten Thomas Delhougne
und Volker Stumpf sowie Schatzmeister
Thomas Zahn, nach einer Amtszeit von
rund zwei Jahren nicht mehr zur Wahl
angetreten war. Zum Abschied sagte
Lauprecht: „Es war mir eine Ehre, als
Präsident für diesen Verein tätig zu sein. Ich
möchte mich an dieser Stelle bei allen Beteiligten für die gemeinsamen zwei Jahre
bedanken. Ich wünsche den handelnden
Personen und Kickers Offenbach auch für
die Zukunft alles Gute!“
Der neue OFC-Präsident Helmut Spahn
erklärte: „Ich freue mich, das neue Amt
anzunehmen und dieses im Sinne der Mitglieder sowie des Vereins zu begleiten. Gemeinsam mit meinem Team werde ich die
Aufgaben, die vor uns liegen, seriös und
objektiv annehmen und angehen. Ich bedanke mich bereits im Voraus für das Vertrauen.“ Spahns erwähntes Team besteht
aus Barbara Klein, Remo Kutz, Michael
Relic, dem Schatzmeister Markus Weidner sowie dem Technischen Direktor Sead
Mehic, die ebenfalls durch die Mitgliederversammlung in ihr Amt berufen wurden.
Peter Dinkel, Gerhard Robert Rüppel und Lothar Plappert:
Hessische Landesregierung
überreicht Sportplaketten
13 hessische Top-Athletinnen und -Athleten sowie sechs ehrenamtlich engagierte
Vereins- und Verbandsvertreterinnen und -vertreter können sich über die höchste
Auszeichnung freuen, die die Hessische Landesregierung für den Sport vergibt.
Innen- und Sportminister Peter Beuth überreichte die Sportplakette des Landes
Hessen anlässlich eines feierlichen Empfangs im Wiesbadener Schloss Biebrich.
Unter den Geehrten waren aus dem Bereich des hessischen Fußballs Peter Dinkel,
Gerhard Robert Rüppel und Lothar Plappert.
Gerhard Robert Rüppel ist seit 1998
1. Vorsitzender des TSV Taunusstein-
Bleidenstadt und seit 2004 Klassenleiter
und Kreisfußballwart des Kreises Rhein-
Spahn war jahrelang Sicherheitsbeauftragter des Deutschen Fußball-Bundes.
In seinen Aufgabenbereich fiel unter
anderem die Betreuung der Fußball-Weltmeisterschaften 2006 und 2011 (Frauen).
Derzeit lebt er in Katar und ist Chef einer
weltweit agierenden Organisation, die
sich bei sportlichen Großveranstaltungen
um die Sicherheit kümmert.
red
Der neue OFC-Präsident Helmut Spahn bei der Mitgliederversammlung.
Foto: A2/Hartenfelser
gau-Taunus. Lange Jahre war er auch
Kreispressewart, Mitglied im Regionalsportgericht, stellvertretender Kreisfußballwart und Vorsitzender des Kreissportgerichts. Seit 1982 ist Lothar Plappert 1.
Vorsitzender und Ehrenamtsbeauftragter
der SG Johannesberg. Peter Dinkel ist seit
vielen Jahren Vorsitzender des Sportkreises des Kreises und der Stadt Offenbach und war Vize-Präsident der Offenbacher Kickers. Seit mittlerweile über
40 Jahren begleitet er ein Ehrenamt als
Sportfunktionär und war rund zwei Jahrzehnte Vereinsvorsitzender des Fußballklubs SG Germania Klein-Krotzenburg.
Sportminister Peter Beuth gratulierte
den Geehrten und sprach sowohl den
Athleten als auch den verdienten ehrenamtlichen Vereins- bzw. Verbandsvertretern seine Hochachtung für die erbrachten Leistungen und Verdienste für
den Spitzen- und Breitensport aus. Er
betonte, dass die Landesregierung den
Leistungssport in Hessen weiter stärken
werde: „Die Sportplakette ist ein wichtiger
Beitrag, um das Ehrenamt in unserer
Gesellschaft in gebührender Weise zu
würdigen. Es ist wichtig, dass wir hierfür
eine Akzeptanzkultur schaffen. Dies gilt
heute und wird in Zukunft noch stärker
von Bedeutung sein. Das Ehrenamt im
Sport ist eine elementare Grundlage des
Sportsystems“, so Peter Beuth.
lsb h/red
Peter Dinkel (Mitte) erhält die Sportplakette von Dr. Rolf Müller (li.)
und Peter Beuth (re.).
Foto: lsbh
30 Region Fulda
HESSEN-FUSSBALL 12/2015
Kreis Schlüchtern:
Hilfe für Flüchtlinge
Für das Engagement für minderjährige
Flüchtlinge überreichte Schlüchterns
Kreisfußballwart Dietmar Pfeiffer dem
SV Sannerz eine finanzielle Zuwendung.
Die Geldspende stammt aus der EgidiusBraun-Stiftung des DFB. Die aus mehreren
Nationen stammenden Flüchtlinge sind im
Jugendhilfezentrum Don Bosco in SinntalSannerz untergebracht. Das Foto zeigt
Fußballwart Pfeiffer (li.) bei der Scheckübergabe an die Verantwortlichen des SV
Sannerz im Beisein der Flüchtlinge.
Text & Foto: Volker Schulteis
Landesehrenamtsbeauftragter Thomas Becker (2.v.l.) mit Frau Ruth Herget-Klesper (Mitte) und Kreisehrenamtsbeauftragten Ernst Böhle (re.)
mit allen Geehrten.
Fußballkreis Lauterbach/Hünfeld:
Ehrungen
beim Kreisehrenamtsabend
Ohne ehrenamtliches Engagement würde es keinen Amateurfußball und erst recht
keine Jugendarbeit geben. Dies unterstrich der Kreisehrenamtsbeauftragte Ernst
Böhle in seiner Ansprache.
In allen 32 Fußballkreisen des HFV wird ein
Kreisehrenamtssieger gekürt, aus denen
eine Kommission dann den Landessieger
wählt. Dieser wird vom DFB gemeinsam
mit den anderen Landessiegern zu einem
Länderspiel der deutschen Nationalmannschaft eingeladen. Um diese Arbeit wertzuschätzen, fand der Kreisehrenamtsabend des Fußballkreises Lauterbach/
Hünfeld im gut gefüllten Vereinsheim des
SV Hellas 1921 Michelsrombach statt.
Als Sieger wurde Martin Sauerbier von
der SG Kiebitzgrund gekürt. Die Grußworte
sprach Frau Ruth Herget-Klesper, Inhaberin
einer ortsansässigen Brauerei. Außerdem
wurden an diesem Abend folgende
Personen für Ihr außergewöhnliches
Engagement im Ehrenamt geehrt: Tobias
Löffler (TSV Ilbeshausen), Thorsten Kiel
(TSV Arzell), Ali Ahmed Abdirizak (SV Hellas
Michelsrombach), Rüdiger Neidhart (SC
Soisdorf), Thomas Fladung (SC Soisdorf)
und Theodor Hodes (VfL Eiterfeld).
In der neuen Kategorie „Fußballhelden
2015“ wurde Sebastian Sauer von der
DJK Nüsttal ausgezeichnet. Mit der Auszeichnung „Fußballheld“ möchte der DFB
jungen Leuten zwischen 18 und 30 Jahren
für ihr Engagement danken. Sebastian
Sauer darf nun mit den Gewinnern aus
anderen Kreisen eine einwöchige Bildungsreise nach Barcelona genießen. Auch Michel
Wolfram (JFV Burghaun / SV RW Burghaun)
und Patrik Muth (TSV Ilbeshausen) wurden
in dieser Kategorie ausgezeichnet.
Text & Foto: Markus Rehberg
Region Fulda
Ansprechpartner: Volker Schulteis
Ludovica-von-Stumm-Straße 18b
36381 Schlüchtern
Telefon 066 61-71952 (privat)
06051-85-16165 (dienstlich)
Mobil 0173-6666574
Mail [email protected]
Kreis Fulda:
Fortbildung zu Futsal
Die Sportgemeinschaft Fußballtrainer
Fulda e.V. hat eine Fortbildung zum Thema Futsal durchgeführt.
Mit 29 Teilnehmern – darunter auch einige
aus benachbarten Kreisen – war die von
HFV-Lehrreferent Volker Schuster geleitete Veranstaltung gut besucht. Dies war
bereits die dritte Fortbildung der SG Fußballtrainer in diesem Jahr mit insgesamt
rund 100 Teilnehmern, überwiegend aus
den Kreisen Fulda und Lauterbach-Hünfeld.
vs / Foto: Rainer Raacke
Kreis Schlüchtern: Zur Vereinsvertreterbesprechung für AH-Mannschaften hatte der Kreisfußballausschuss Schlüchtern eingeladen.
Die Veranstaltung in Breitenbach stand unter dem Motto „Fußball für
Ältere – länger im Verein aktiv bleiben“. Nach der Begrüßung durch
Fußballwart Dietmar Pfeiffer referierte Claus Menke, Vorsitzender
des Verbandsausschusses für Freizeit- und Breitensport. Das Foto
links zeigt (von links) Dietmar Pfeiffer, Claus Menke und den Kreisreferenten Helmut Wenger.
Text & Foto: Volker Schulteis
Region Kassel 31
HESSEN-FUSSBALL 12/2015
Völkerfest beim Derby:
Flüchtlinge feierten Fußball-Party
Prächtige Stimmung beim LOTTO Hessenliga-Derby zwischen dem FSC Lohfelden
und dem KSV Baunatal.
Rund 1.000 gut gelaunte Zuschauer
hatten sich im Lohfeldener NordhessenStadion eingefunden und kamen voll auf
ihre Kosten. Beim 5:2-Sieg der Baunataler
wurden ihnen sieben Tore, zwei Elfmeter,
zwei Feldverweise und guter Einsatz
beider Mannschaften geboten, dazu eine
gelungene Aktion des FSC Lohfelden.
Dorothee Fehr, Ehefrau des Lohfeldener
Unternehmers und FSC-Gönners, entwickelte die Idee und FSC-Vorsitzender
Willi Becker nahm den Vorschlag gerne an.
Die in Lohfelden aufgenommenen Flüchtlinge aus mehreren Ländern wurden
vom FSC zum Derbybesuch eingeladen
und über 200 von ihnen hatten bei lautstarker Unterstützung der einheimischen
Mannschaft einen schönen Nachmittag.
Der FSC Lohfelden wollte ein (nachahmenswertes) Zeichen setzen und dies
ist bestens gelungen. FSC-Vorsitzender
Willi Becker will mit weiteren Aktionen
dieser Art die Integrationsarbeit in Lohfelden beleben und die Egidius-Braun-
Neue Mitbürger willkommen:
SG Uttershausen/Lendorf
für Integration ausgezeichnet
Die SG Uttershausen/Lendorf (Schwalm-Eder-Kreis) ist im Rahmen der Initiative „1:0
für ein Willkommen“ von der Egidius-Braun-Stiftung ausgezeichnet worden. Mit dieser Initiative der Egidius-Braun-Stiftung werden Fußballvereine gefördert, die sich
speziell für Flüchtlinge engagieren und sich für deren Integration einsetzen.
Dies ist bei der SG Uttershausen/Lendorf
bereits seit mehreren Jahren gelebte
Praxis. Mehrere dort und in der Umgebung untergebrachte Flüchtlinge aus
acht verschiedenen Nationen konnten für
den Fußball gewonnen und erfolgreich
in den Verein integriert werden. „29 von
65 bei der SG Uttershausen/Lendorf gemeldeten Fußballern haben ausländische
Wurzeln. Hier spielen sogar eigentlich
‚verfeindete‘ Volksgruppen friedlich miteinander Fußball. Darauf sind wir durchaus ein kleines bisschen stolz“, so die Vorstandsmitglieder Matthias Jäger und Kurt
Richter. Berührungsängste zwischen Ausländern und Einheimischen habe es dabei
eigentlich nie gegeben.
Eventuelle Vorbehalte konnten über
den Fußball schnell abgebaut und die
Neuankömmlinge so noch schneller
integriert werden, was es ihnen auch unHFV-Präsident Rolf Hocke (Mitte, mit Ball) im Kreise der Fußballer.
heimlich erleichtert habe, die Sprache zu
lernen, führte Richter weiter aus.
Weitere Unterstützung erfahren die
ausländischen Mitbürger dadurch, dass
Ihnen eine kostenlose Mitgliedschaft angeboten wird. Darüber hinaus werden
diesem Personenkreis diverse Fußballutensilien kostenlos zur Verfügung gestellt. Auch die Freunde und Bekannten
der Spieler sind bei der SG Uttershausen/
Lendorf gern gesehene Gäste. Ein „Fahrservice“ für auswärtige Spieler zum
Training oder den Spielen und die Hilfe bei
Behördengängen ist für die Verantwortlichen der SG Uttershausen/Lendorf eine
Selbstverständlichkeit. Auch neben dem
Sport wird hier schon mal helfend unter
die Arme gegriffen, beispielsweise wenn
einem Spieler eine Küche fehlt oder ein
anderer Spieler seine Wohnung einrichten
muss. „Trotz einiger uns bekannter Vor-
Rund 200 Flüchtlinge hatten Spaß im Lohfeldener Stadion.
Foto: Andreas Fischer (HNA)
Stiftung des Deutschen Fußball-Bundes
hat im Rahmen der DFB-Aktion „1:0 für ein
Willkommen“ die Lohfeldener Initiativen
auch bereits mit einem Zuschuss von 500
Euro bewilligt.
Detlev Schäfer
behalte werden wir diesen Weg auch
konsequent weitergehen“, so Richter und
Jäger zum Abschluss.
Die Ehrung wurde im Rahmen
einer kleinen Feierstunde von HFVVerbandspräsident Rolf Hocke und Kreisfußballwart Erwin Naumann durchgeführt. „Immer noch ist es so, dass es
zwei Hauptmöglichkeiten der Integration
von ausländischen Mitbürgern gibt: Zum
einen ein Arbeits- beziehungsweise Ausbildungsplatz und zum anderen der Sport,
insbesondere Mannschaftssport. In den
jetzigen Zeiten gilt das umso mehr und
der HFV wird weiterhin alles dafür tun,
um diesen Personenkreis noch besser und
schneller in unserer Mitte zu integrieren“,
so Hocke in seiner kurzen Ansprache.
Neben einem Scheck in Höhe von 500
Euro konnten sich die Fußballer über einen
neuen Satz Trainingstrikots und Bälle
freuen.
Text & Foto: Andreas Garde
Eine komplette Mannschaftsversammlung vor dem Tor der SG Beiseförth/Malsfeld im Spiel gegen TSV Wabern II. (4:1). Die massierte Abwehr der Platzherren (in rot) war erfolgreich, ein Waberner Gegentreffer konnte verhindert werden.
sr / Foto: Andreas Garde
Region Kassel
Ansprechpartner Detlev Schäfer
Frankfurter Straße 140a, 34121 Kassel
Telefon 0561-21333
Mail [email protected]
32 Region Darmstadt
HESSEN-FUSSBALL 12/2015
„Ein wichtiges Stück Lebenserfahrung“:
B-Juniorinnen der TSG Worfelden
testen Blindenfußball
Die B-Juniorinnen der TSG Worfelden haben mit dem professionellen Blindenfußballer und -trainer Marcel Heim eine Trainingseinheit der besonderen Art absolviert.
Denn ohne etwas zu sehen, werden plötzlich die einfachsten Dinge zu einer neuen
Herausforderung. Die Trainingseinheit hatten die Fußballerinnen durch einen Post
der Spielerin Tamara Theuermeister in einem sozialen Netzwerk gewonnen.
Die erste Übung: In einer Polonaise ging es über das Grün.
Foto: privat
Zur Eingewöhnung ging es in einer
Polonaise über das Grün. Lediglich die
Hinterste durfte sehen, wo es hinging und
gab über Klopfzeichen auf die Schulter
ihrer Vorderfrau Richtungswechsel an.
„Ohne sehen zu können verliert man
schnell das Gefühl, wo man steht und wo
der Ball ist“, schilderte Laura Hofmann ihre
Eindrücke. In weiteren Partnerübungen
ging es darum, das Gespür für den Ball
zu bekommen. In Partnerübungen wurde
mal gedribbelt, mal geschossen. „Den Ball
nimmt man nur über sein rasselndes Geräusch wahr“, erklärte der Rüsselsheimer
Ehrungsabend des Fußballkreises:
Goldene Ehrennadel für Erb
und Plößer – Ehrenpreis für Karl
Im Rahmen des Ehrungsabends des Fußballkreises Darmstadt wurden zwei
Goldene Ehrennadeln verliehen, zwei in Silber und 14 in Bronze sowie drei DFBUhren. Die Veranstaltung findet alle zwei Jahre statt und wurde mittlerweile
schon zum sechsten Mal ausgerichtet. Knapp 60 Personen waren der Einladung
des Ehrenamtsbeauftragten Anton Kondziella nach Darmstadt gefolgt, der sich
bei der Vorbereitung des Abends auf starke Hilfe des stellvertretenden Kreisfußballwartes Dieter Behrendt und des Pressewartes Wilhelm Roth stützen konnte.
Der anwesende Ehrengast Thomas Becker, Ehrenamtsbeauftragter des Hessischen
Fußball-Verbandes, zeigte sich erfreut über die gute Resonanz der Veranstaltung.
Eine Besonderheit des von Kreisfußballwart Michael Sobota moderierten Abends
war die Verleihung der Goldenen Ehrennadel, die bislang erst in vier Fällen übergeben wurde. Für sein Lebenswerk erhielt
Erwin Erb von Viktoria Griesheim diese
hohe Auszeichnung. Sobota betonte, dass
Erb von Kindesbeinen an bei der Viktoria
Fußball spielte und seine ganze Zeit zum
Wohle des Vereins widmete. Die von
Erb herausgegebene Vereinszeitschrift
„Viktorianer“ erscheint seit 45 Jahren
und wird seit dem ersten Erscheinungstag von ihm verantwortet. Auch im fortgeschrittenen Alter von 81 Jahren schreibt
er für die örtliche Presse noch Artikel und
fährt regelmäßig zu den Auswärtsspielen
der ersten Mannschaft.
Die zweite Ehrennadel in Gold erhielt Albert Plößer von der SKG OberBeerbach. Seit 40 Jahren fungiert dieser
als Abteilungsleiter Fußball. Er übernahm
zu einer Zeit Verantwortung, als der PC
noch nicht erfunden war und die Schreibmaschine die Standardausrüstung eines
Büros bestimmte, wie Sobota anmerkte.
Plößer kümmert sich ebenso seit Jahren
um die Belange der Fußball-Frauen der
SKG. Zusammen mit seiner Frau führt
er das Vereinsheim und ist stets vor Ort,
wenn Hilfe gebraucht wird.
Der Vorsitzende des fusionierten
Sportkreises Darmstadt-Dieburg, Dieter
Karl, erhielt den Ehrenpreis 2015 des
Fußballkreises Darmstadt. Zuvor hatte
dessen Vorstandskollege Harry Distelmann in seiner Laudatio auf die Verdienste von Dieter Karl nicht nur für den
Fußballsport hingewiesen, sondern auch
dessen außergewöhnlichen Einsatz im
zweitgrößten hessischen Sportkreis gewürdigt. Karl ist in der SKG Gräfenhausen
Marcel Heim. „Es ist wichtig, miteinander
zu reden und sich auf den anderen verlassen zu können“, befand Franziska
Werner.
Das Förderprojekt „Neue Sporterfahrung“ wird von der Telekom bundesweit in Kooperation mit dem Deutschen
Fußball-Bund (DFB) und dem Deutschen
Behindertensportverband
(DBS)
angeboten. Jörg Theuermeister, Kassenwart
und Sponsoringbeauftragter der Worfelder
TSG-Fußballer, ist begeistert: „Das ist ein
wichtiges Stück Lebenserfahrung, das
wir unseren Juniorinnen mit auf den Weg
geben. Es geht darum, Unsicherheiten und
Berührungsängste gegenüber Menschen
mit Einschränkungen abzubauen.“
Im Blindenfußball wird auf einem 20
auf 40 Meter großen Feld gespielt: vier
blinde Spieler und ein sehender Torhüter
sind in einem Team. In dem in Drittel eingeteilten Spielfeld erhalten die Spieler
Anweisungen vom Torhüter, dem Trainer
beziehungsweise dem „Guide“, der hinter
dem gegnerischen Tor steht.
Jörg Theuermeister
beheimatet und war dort unter anderem
Jugendtrainer und Betreuer. Nach seiner
Wahl zum Bürgermeister der Gemeinde
Erzhausen war er wesentlich daran beteiligt, dass der damalige Hessenligist
SV Erzhausen nicht Insolvenz anmelden
musste. Auch zur Errichtung und dem
Betrieb der Mehrfeldsporthalle am Sportplatz leistete Dieter Karl seinen Beitrag.
Wilhelm Roth
Verleihung der Goldenen Ehrennadel (v.l.): Anton Kondziella (Kreisehrenamtsbeauftragter), Thomas Becker (Landesehrenamtsbeauftragter), Preisträger Erwin Erb (Viktoria Griesheim) und Kreisfußballwart Michael Sobota.
Foto: Thomas Zöller
HESSEN-FUSSBALL 12/2015
10/2015
Frankfurt 33
Amtliche MitteilungenRegion
/ Schiedsrichter
Kreisfußballwart Gerhard Pfeifer (li.) überreichte Sotzbachs Vorsitzendem Reiner Kauck (2.v.l.) die Fair-Play-Urkunde für Alexander Altenhof.
Darüber hinaus freuten sich weitere Vereinsvertreter über einen 500-Euro-Scheck für die Integration von Flüchtlingen. Foto: Roland Adrian
Kreis Gelnhausen:
Alexander Altenhof jetzt
„Fair-Play-Spieler des Monats“
Es war die 30. Minute. Im Spiel der Fußball-Kreisliga B Gelnhausen zwischen dem
FSV Bad Orb II gegen den SV Sotzbach stand es noch 0:0, als Sotzbachs Alexander
Altenhof im Strafraum zu Fall kam. Der Schiedsrichter zögerte nicht, entschied auf
Elfmeter für Sotzbach. Doch Altenhof, damals gerade 19 Jahre jung, ging auf den
Schiedsrichter zu und räumte ein: „Wenn es überhaupt ein Foul war, dann habe ich
den Verteidiger gefoult.“
Der Unparteiische nahm daraufhin den parteiische selbst waren so beeindruckt
Elfmeter zurück. Statt der möglichen von dem fairen Handeln des Spielers,
Sotzbacher Führung ging es mit Freistoß dass sie eine Meldung an den Kreisfußfür die Bad Orber Reserve weiter, die am ballausschuss für diese Fair-Play-Geste
Ende mit 4:0 gewann. Sowohl die Bad machten. Kreisfußballwart Gerhard Pfeifer
Orber Verantwortlichen als auch der Un- leitete die Meldung umgehend an den
Kreis Büdingen:
Trainer legen Prüfung ab
Unter der Leitung von Axel Kaiser sowie
den Prüfern Jürgen Radeck, Kurt Köhler
(Kreis Büdingen) und Marcus Dippel (Kreis
Friedberg) legten angehende Trainer
auf dem Sportgelände des SV Ranstadt
ihre Prüfung zur Trainer C-Lizenz ab. Die
Teilnehmer wurden 90 Stunden in verschiedenen Bereichen unterrichtet. Axel
Kaiser lobte die Teilnehmer für ihr großes
Engagement und freut sich, dass alle nun
mit der Lizenz ausgestattet ihre Trainertätigkeit fortführen beziehungsweise
beginnen können.
Ebenfalls zu den Gratulanten gehörte
Kreisfußballwart Gerhard Schröder, der
die Glückwünsche des Kreisfußballausschusses übermittelte. Er hob die
Wichtigkeit und Bedeutung der Trainerlizenz im Kinder- und Jugendbereich
noch einmal hervor und freute sich, dass
Hessischen Fußball-Verband weiter und
der kürte jetzt, wenn auch erst ein Jahr
später, den heute 20-jährigen Altenhof
zum „Fair-Play-Spieler des Monats“. Die
Ehrung fand im Rahmen der Infoveranstaltung des Kreisfußballausschusses
im Höchster Sportheim statt. Altenhof
konnte die Ehrung nicht selbst entgegennehmen, da er beruflich verhindert war.
Dafür war Reiner Kauck, Vorsitzender des
SV Sotzbach, gekommen. Er erhielt von
Gerhard Pfeifer die noch vom zurückgetretenen DFB-Präsidenten Wolfgang
Niersbach unterzeichnete Urkunde. Zudem gab es einen 50 Euro-Gutschein für
den DFB-Fanshop.
Über einen 500 Euro-Scheck durften
sich acht weitere Kreisvereine freuen, die
sich bei der Aktion „1:0 für ein Willkommen“
der Egidius-Braun-Stiftung beworben
hatten. Der FC Germania Wächtersbach,
FSV Lieblos, FSV Niedergründau, SV Melitia
Aufenau, SV Neuses, TSV Kassel, TSV Höchst
sowie der FC 03 Gelnhausen bekamen die
Fördermittel. Diese sind für die Integration
für Flüchtlinge, zum Beispiel für den Erwerb
von Fußballschulen oder Trikots, zweckgebunden.
Ursula Schülzgen, Leiterin des ARAGVersicherungsbüros des Landessportbund
Hessen, informierte die knapp 40 Vereinsvertreter über den Sportversicherungsvertrag und beantwortete Fragen, was im Fall
der Fälle zu beachten ist.
Volker Lehr
im Kreis Büdingen wieder Trainer erfolgreich ausgebildet wurden. Die nächste
Ausbildung zur Trainer C-Lizenz beginnt
im Frühjahr 2016 mit dem Profil „Basiswissen“ erneut in Kooperation mit dem
Kreis Friedberg. Interessenten hierfür können bei Axel Kaiser unter info@
fussballschule-vulkano.de Informationen
erhalten.
red/fs
Region Frankfurt
Ansprechpartner: Frank Schneider
In den Rosengärten 32
63683 Ortenberg
Telefon 0 60 46-7404
Fax 06046-941211
Mail [email protected]
Die frischgebackenen Trainer legten unter anderem vor Verbandsfußballwart Jürgen Radeck (li.) ihre Prüfung ab.
Foto: privat
34 Region Gießen-Marburg
HESSEN-FUSSBALL 12/2015
Kreis Dillenburg
Meldung für Winterpokal
Zur 38. Auflage des traditionsreichen
Alois-Plescher-Winterpokals
können
sich Senioren, Junioren, Alte Herren und
Frauenmannschaften anmelden.
Gespielt wird nach Futsalregeln vom 5.
bis 10. Januar in der Dillenburger Nassau-
Oranien-Halle um attraktive Pokale und
Geldpreise.
Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, Anmeldungen nimmt bis 13. Dezember Kreisfußballwart Martin Seidel (mb.Seidel@
t-online.de) entgegen.
AP
Kreis Biedenkopf
Fußballheld ausgezeichnet
Christian Behre vom FSV Friedensdorf wurde jetzt als DFB-Kreisehrenamtssieger
„Fußballhelden 2015“ ausgezeichnet. Der 28-jährige Einzelhandelskaufmann betreut die E-Junior/innen der JSG Dautphetal.
„Fußballhelden“ richtet sich konkret an
Kinder- und Jugendtrainer/innen sowie
an Jugendleiter bis zu 30 Jahren. Der Vorsitzende des FSV Friedensdorf, Timo Heck,
schlug jetzt Christian Behre vor. „Ich finde
es toll, dass du dich im letzten Jahr spontan
Heinz Schmidt (links) überreichte Christian Behre (Mitte) den
DFB-Kreisehrenamtspreis „Fußballhelden 2015“, rechts der FSVVorsitzendeTimo Heck.
Foto: Herbert Lenz
entschlossen hast, dich im Jugendbereich
deines Heimatvereins FSV Friedensdorf zu
engagieren. Du hast sofort zugestimmt,
eine Fortbildung zum C-Lizenz-Inhaber
zu machen“, sagte der Biedenkopfer Kreisfußballwart und Ehrenamtsbeauftragte
Heinz Schmidt in seiner Laudatio .
Um „Fußballheldin oder Fußballheld“
zu werden, muss man sich in einem Verein innerhalb der letzten drei Jahre im
besonderen Maße durch persönliche
Leistungen hervorgehoben haben. Zudem laden der DFB und KOMM MIT, Kooperationspartner im Bereich DFB-Anerkennungskultur, alle 280 Kreissieger zu
einer fünftätigen Fußball-Bildungsreise in
einen ganz besonderen Lernort ein: Santa
Susanna in der Nähe von Barcelona an der
spanischen Küste.
Herbert Lenz
Kreis Marburg
Tor nach zwei Sekunden
Anstoß, Schuss, Tor. Nach nur zwei Sekunden fiel in der Begegnung der Kreisliga A Marburg zwischen der Spielvereinigung Rauischholzhausen und dem FSV
Sterzhausen das schnellste Tor, das wohl jemals erzielt wurde.
„Wie lange der Ball in der Luft war, kann habe meinem Mannschaftskameraden
ich nicht genau sagen. Ich habe ihn mir den Schuss angekündigt und er hat mir
beim Anstoß einmal kurz vorgelegt, direkt zugestimmt. Ich dachte, mit Glück hole ich
draufgehauen und dann war der Ball plötz- vielleicht eine Ecke raus. Sterzhausens Torlich drin“, sagt Torschütze André Traut. „Ich wart konnte den Ball jedoch nicht mehr
abwehren. Er streifte die Unterkante der
Latte und flog passgenau ins Tor.“
Trainer Frieder Deubert konnte das Geschehene kaum fassen. „Ich bin seit 50
Jahren beim Fußball dabei. Aber so etwas
habe ich live noch nicht erlebt.“ André Traut
sei in der Liga für seinen harten Schuss gefürchtet. Aber dass es nun aus rund 50
Metern klappte, habe weder er noch sein
Schützling erträumt.
Kurt Arke
André Traut (li.) – hier im Spiel gegen die SG Niederklein/Schweinsberg – erzielte zwei Sekunden nach dem Anpfiff das vielleicht
schnellste Tor der Fußballgeschichte.
Foto: Thorsten Richter
Kreis Biedenkopf
Ehrung für
Gert Reitz
Beim FV 09 Breidenbach ist Gert Reitz
kaum wegzudenken. Für sein vielfältiges
Engagement erhielt er im Beisein seiner
Ehefrau Birgit den DFB-Ehrenamtspreis,
bevor der dann 70-Jährige im Februar
2016 seine ehrenamtlichen Aktivitäten
beendet. Die Laudatio hielt der Biedenkopfer Ehrenamtsbeauftragte und Kreisfußballwart Heinz Schmidt. „Gert Reitz hat
sich in all seinen Jahren als ehrenamtlicher
Vereinsmitarbeiter und als echter Vereinsmensch gezeigt und sich den Titel „unverzichtbar“ in einer Art und Weise verdient,
wie sich dies jeder Verein nur wünschen
kann. Gäbe es mehr von dieser Sorte, ginge es dem Amateursport, so wie wir ihn an
der Basis kennen, sicherlich besser“, sagte der Hinterländer Multi-Funktionär aus
Buchenau.
Gert Reitz war maßgeblich an der Entwicklung und Stabilisierung des FVB in
all den vorausgegangen Jahren beteiligt.
Sein ehrenamtliches Tun und Handeln
hat in seiner letzten Amtsperiode als
Vorstandssprecher seit 2010 dazu beigetragen, dass der FV09 sich sportlich in
der Verbandsliga Mitte etabliert hat. Auch
die Kontaktpflege und Betreuung von
Sponsoren wurden von ihm in perfekter
Art und Weise gesteuert. Im Jahre 1974
begann er als zweiter Kassierer. Von 1977
bis 1980 und von 1995 bis 2003 fungierte
er als Vorsitzender. Seit einigen Jahren ist
Gert Reitz Vorstandssprecher und auch 1.
Vorsitzender des Fördervereins des FV09.
Neben der DFB-Ehrenamtsurkunde überreichte Heinz Schmidt dem sichtlich gerührten „Ehrenamtler mit Leib und Seele“
und gelernten Werkzeugmacher die DFBArmbanduhr und im Namen des Biedenkopfer Kreisfußball-Ausschusses einen
Wimpel.
Herbert Lenz
Region Gießen-Marburg
Ansprechpartnerin: Anette Plescher
Zum Rosengarten 35, 35759 Driedorf
Telefon 02775-5780249
Mobil 0171-5322733
Mail [email protected]
Region Wiesbaden 35
HESSEN-FUSSBALL 12/2015
Kreispokal Frauen Main-Taunus:
Frauen des SV Flörsheim
sind Kreispokalsieger
Die Fußballerinnen des SV Flörsheim
sicherten sich durch einen 2:1-Erfolg
gegen die SGN Diedenbergen auf der
Sportanlage des TuS Niederjosbach den
Sieg im Kreispokalfinale Main-Taunus.
Jennifer Burkhardt war mit ihren beiden
Treffern die Matchwinnerin des Spiels.
Das Gegentor der Diedenbergerinnen
zum zwischenzeitlichen 1:1 erzielte
Sandra Fröhlich.
Den Frauenkreispokal 7er-Feld holten
sich die Damen des TuS Hornau mit einem
1:0 gegen die TuRa Niederhöchstadt. Den
einzigen Treffer des Tages erzielte Chiara
Luisa Pfaffinger in der 75. Spielminute.
Im Finale der B-Juniorinnen 11er-Feld
am gleichen Tag setzten sich die Spielerinnen des BSC Schwalbach gegen den SV
Hofheim mit 5:0 durch und holten damit
den Kreispokal nach Schwalbach.
Text & Foto: Klaus Wagner
Kreis Limburg-Weilburg:
Gut besuchter
HFV-Vorstandstreff
Im Rahmen des DFB Masterplans fand
in der Geschäftsstelle des Kreisfußballausschusses Limburg-Weilburg in Runkel-Dehrn ein Vorstandstreff der Vereine
statt. Der inhaltliche Schwerpunkt lag im
Erfahrungsaustausch der „Schlüsselfunktionsträger“ der Vereine zu den Themen
„Ehrenamt“ und „Steuern/Finanzen“ sowie der Vorstellung verschiedener Qualifizierungs- und Beratungsangebote. Die
Vereinsvertreter wurden in sechs Gruppen
aufgeteilt und tauschten sich in ihren Erfahrungen zum Thema „Ehrenamt“ und
„Steuern/Finanzen“ aus und entwickelten
gemeinsam Ideen für Verbesserungen.
Durch das Programm führte Sebastian
Fink vom HFV. Bei dieser Veranstaltung
wurde auch der VfR Niedertiefenbach mit
500 Euro für sein Engagement zur Flüchtlingshilfe der Egidius-Braun-Stiftung ausgezeichnet.
Text & Foto: Oliver Roos
Kreis Limburg-Weilburg:
„100 stille Helden –
Jugendtrainer 2015“ geehrt
Im Oktober fand unter der Sonne Spaniens die diesjährige 23. Bildungsreise von
KOMM MIT, dem langjährigen Kooperationspartner des Deutschen Fußball-Bundes
(DFB), in Santa Susanna statt.
Zum Teilnehmerkreis zählten neben Trainern aus Österreich und dem gesamten
Bundesgebiet auch die 100 stillen Helden,
die für ihr besonderes Engagement in der
Jugendarbeit mit der Teilnahme an dieser
Veranstaltung ausgezeichnet worden waren. Diese Würdigung erfolgte nunmehr
bereits zum dritten Male durch KOMM MIT
in Zusammenarbeit mit dem DFB.
Unter diesen Helden befand sich mit
Oliver Roos (Foto) vom VfR 07 Limburg
auch ein Vertreter des Hessischen FußballVerbandes. Die Auszeichnung zu Beginn
der Woche wurde in einem würdigen
Rahmen durch die Jurymitglieder Erich
Rutemöller, Paul Schomann und Dirk
Lottner vorgenommen. Im Verlauf der
fünftägigen Veranstaltung hatten alle
Teilnehmenden Gelegenheit, sich an verschiedenen, auf unterschiedliche Altersklassen abgestimmten Workshops zu
beteiligen. Ein absoluter Höhepunkt war
die Stadtrundfahrt in Barcelona mit der
Besichtigung des legendären Stadions
des FC Barcelona, dem Camp Nou. Zum
Abschluss referierte Bernd Barutta zu den
aktuellen Entwicklungen des Deutschen
Fußball-Bundes, auch unter dem Gesichtspunkt der Erfahrungen aus dem ersten
Zyklus des DFB-Masterplans. Im Jahr
2016 wird dann den 280 Kreissiegern des
DFB-Ehrenamtsprojektes „FußballheldenAktion junges Ehrenamt“ die Möglichkeit
der Teilnahme an diesem hervorragend
organisierten Event zuteil. Text & Fotos:
KOMM MIT International GmbH
Region Wiesbaden
Ansprechpartner: Lothar Gotthardt
Limburger Weg 12, 65556 Limburg
Telefon 06431-8365
Mobil 0179-2317762
Mail [email protected]
36 Termine Fußballtage
HESSEN-FUSSBALL 12/2015
Einladung zu Kreisfußballtagen
Die Vereine werden hiermit zu den Kreisfußballtagen mit folgender Tagesordnung
eingeladen:
1.
2.
3.
4.
5.
6.
7.
8.
9.
10.
11.
12.
13.
14.
15.
16.
17.
Eröffnung und Begrüßung
Totenehrung
Grußworte der Gäste
Ehrungen
Feststellung der Beschlussfähigkeit
Anträge auf Änderung der Satzung und der
Ordnungen
Entgegennahme und Aussprache zu den Berichten
der Mitglieder des Kreisfußballausschusses
Wahl eines Wahlleiters und des Wahlausschusses
Entlastung des Kreisfußballausschusses
Wahl der Mitglieder des Kreisfußballausschusses
mit Ausnahme des Kreisschiedsrichterobmannes
und des Kreisjugendwartes
a) Kreisfußballwart
b) Stellvertreter
c) Kreiskassenwart
d) Referent für Frauenfußball
e) Kreispressewart
f) Referent für Freizeit- und Breitensport
g) Koordinator für Qualifizierung
h) Kreisehrenamtsbeauftragter
i) Kreisadministrator
Bestätigung des Kreisschiedsrichterausschusses
und des Kreisjugendausschusses
Wahl des Vorsitzenden und der Mitglieder des
Kreissportgerichts, mit Ausnahme des Jugendvertreters
Wahl der Mitglieder für das Regionalsportgericht
Wahl der Delegierten und der Ersatzdelegierten
für den Verbandstag
Ortswahl des nächsten Kreisfußballtages
sonstige Anträge
Verschiedenes
Anträge zu den Punkten 6 und 16 müssen spätestens
zwei Wochen vor dem Termin des Kreisfußballtages beim
Kreisfußballwart in schriftlicher Form mit Begründung
eingehen.
Die Kreisfußballtage finden an folgenden Terminen statt:
Kreis Alsfeld
Sa. 12.03.2016 um 10.00 Uhr
Volkshaus Brauerschwend,
in Schwalmtal-Brauerschwend
KFW Achim Quehl
Kreis Bergstraße
Sa 12.03.2016 um 10.00 Uhr
Festhalle in Lautertal-Lautern
KFW Reiner Held
Kreis Biedenkopf
Fr. 01.04.2016 um 19.00 Uhr
Bürgerhaus Breidenbach-Wiesenbach
KFW Heinz Schmidt
Kreis Büdingen
Sa. 02.04.2016 um 14.00 Uhr
Seementalhalle, Hoherodskopfstr. 30
in Gedern Ortsteil Mittel-Seemen
KFW Gerhard Schröder
Kreis Darmstadt
Fr. 18.03.2016 um 18.00 Uhr
Bürgerhaus in Weiterstadt-Schneppenhausen
KFW Michael Sobota
Kreis Dieburg
Fr. 11.03.2016 um 19.00 Uhr
Kulturhalle in Schaafheim
KFW Heinz Zulauf
Kreis Dillenburg
Fr. 18.03.2016 um 18.30 Uhr
Bürgerhaus in Siegbach-Eisemroth
KFW Martin Seidel
Kreis Frankenberg
Fr.01.04.2016 um 19.00 Uhr
Dorfgemeinschaftshaus in Frankenberg-Haubern
KFW Friedhelm Weinreich
Kreis Frankfurt
Mo. 14.03.2016 um 19.00 Uhr
Bürgerhaus Bornheim, Arnsburger Straße
KFW Rainer Nagel
Kreis Friedberg
Sa. 19.03.2016 um 19.00 Uhr
Usatalhalle, Am Lekkerplatz, Ober-Mörlen
KFW Thorsten Bastian
Kreis Fulda
Fr. 01.04.2016 um 19.00 Uhr
Sporthaus in Eichenzell
KFW Hans-Peter Hopfhauer
Kreis Gelnhausen
Do. 24.03.2016 um 19.30 Uhr
Bürgerhaus in Gründau Ortsteil Mittel-Gründau
KFW Gerhard Pfeifer
Kreis Gießen
Fr. 01.04.2016 um 19.00 Uhr
Bürgerhaus in Langgöns
KFW Henry Mohr
Kreis Groß-Gerau
Fr. 11.03.2016 um 19.00 Uhr
Bürgerhaus Ginsheim-Gustavsburg Ortsteil Ginsheim
KFW Robert Neubauer
Kreis Hanau
Sa. 19.03.2016 um 19.00 Uhr
Rochushalle, Rochusstr. 33 in Hanau-Großauheim
KFW Dirk Vereeken
Kreis Hersfeld/Rotenburg
Sa. 02.04.2016 um 15.00 Uhr
Gasthaus „Zum alten Forsthaus“ in Niederaula
KFW Karl-Heinz Blumhagen
Kreis Hochtaunus
Fr. 11.03.2016 um 19.00 Uhr
Dorfgemeinschaftshaus in Grävenwiesbach-Hundstadt
KFW Andreas Bernhardt
Kreis Hofgeismar/Wolfhagen
Sa. 12.03.2016 um 14.00 Uhr
Kursaal am Thermalbad, Karlsbader Straße 4 in Bad
Emstal-Sand
KFW Willi Röhn
Kreis Kassel
Sa. 19.03.2016 um 09.30 Uhr
Hessischer Hof in Kassel-Waldau
KFW Günther Schneider
Kreis Lauterbach/Hünfeld
Sa. 02.04.2016 um 14.00 Uhr
Landgasthof „Zum Stern“ in Hünfeld-Michelsrombach
KFW Erhard Zink
Kreis Limburg-Weilburg
Fr. 04.03.2016 um 19.30 Uhr
Mehrzweckhalle in Merenberg
KFW Jörn Metzler
Kreis Main-Taunus
Sa. 05.03.2016 um 11.30 Uhr
Vereinshaus Hornau, Rotlintallee 2 in Kelkheim-Hornau
KFW Karl-Heinz Reichert
Kreis Marburg
Fr. 11.03.2016 um 18.30 Uhr
Gemeindehalle Cölbe, Friedhofstr. In Cölbe
KFW Peter Schmidt
Kreis Odenwald
Sa. 19.03.2016 um 14.00 Uhr,
Reichenberghalle in Reichelsheim
KFW Wilhelm Paulus
Kreis Offenbach
Sa. 05.03.2016 um 10.30 Uhr
großer Sitzungssaal im Kreishaus in Dietzenbach
KFW Karl-Heinz Kohls
Kreis Rheingau-Taunus
Sa. 19.03.2016 um 14.00 Uhr
Sport und Jugendzentrum,
Taunusstraße 32 in Taunusstein-Bleidenstadt
KFW Gerhard Rüppel
Kreis Schlüchtern
Sa. 19.03.2016 um 14.00 Uhr
Dorfgemeinschaftshaus Sinntal-Oberzell
KFW Dietmar Pfeiffer
Kreis Schwalm-Eder
Sa. 19.03.2016 um 14.00 Uhr
Bürgerhaus, Kasseler Str. 4, Gudensberg
KFW Erwin Naumann
Kreis Waldeck
Fr. 18.03.2016 um 19.00 Uhr
Schützenhalle in Willingen-Usseln
KFW Peter Bauschmann
Kreis Werra-Meißner
Sa. 12.03.2016 um 10.00 Uhr
Bürgerhaus Wanfried-Aue, Rasenstr. 8
KFW Horst Schott
Kreis Wetzlar
Fr. 11.03.2016 um 18.00 Uhr
Volkshalle Ehringshausen
KFW Reimund Bernhardt
Kreis Wiesbaden
Sa. 12.03.2016 um 10.00 Uhr
Roncalli-Haus, Friedrichstr. 26-28 in Wiesbaden
KFW Dieter Elsenbast
HESSEN-FUSSBALL 12/2015
10/2015
Amtliche Mitteilungen
Termine
/ Schiedsrichter
Fußballtage 37
Einladung zu Kreisjugendtagen
Die Vereine werden hiermit zu den Kreisjugendtagen mit folgender Tagesordnung
eingeladen
1.
2.
3.
4.
5.
6.
7.
8.
9.
10.
11.
12.
13.
Eröffnung und Begrüßung
Totenehrung
Grußworte der Gäste
Ehrungen
Feststellung der Beschlußfähigkeit
Entgegennahme und Aussprache zu den Berichten
der Mitglieder des Kreisjugendausschusses
Wahl eines Wahlleiters und des Wahlausschusses
Entlastung des Kreisjugendausschusses
Wahl der Mitglieder des Kreisjugendausschusses
mit Ausnahme des Jugendsprechers und weiterer
Mitglieder
a) Kreisjugendwart
b) Stellvertreter
c) Jugendbildungsbeauftragter
d) Referent für Schulfußball
e) Mädchenreferent
f) Jugendsprecher, der bei seiner Wahl noch
nicht 25 Jahre alt sein darf
g) weitere Mitglieder
Anträge auf Änderung der Satzung und der
Ordnungen soweit sie den Jugendbereich betreffen
Ortswahl des nächsten Kreisjugendtages
sonstige Anträge
Verschiedenes
Anträge zu den Punkten 10 und 12 müssen spätestens
zwei Wochen vor dem Termin des Kreisjugendtages beim
Kreisjugendwart in schriftlicher Form mit Begründung
eingehen.
Die Kreisjugendtage finden an folgenden Terminen statt:
Kreis Alsfeld
Sa. 20.02.2016 um 15:00 Uhr
Vereinsheim TSG Nieder-Ohmen
KJW Peter Wiederhold
Kreis Bergstraße
Di. 16.02.2016 um 19:00 Uhr
Sportheim SG Wald-Michelbach
KJW Sascha Wilke
Kreis Biedenkopf
Fr. 04.03.2016 um 19:00 Uhr
Kulturscheune in Gladenbach-Frohnhausen
KJW Herbert Schöck
Kreis Büdingen
Fr. 12.02.2016 um 19:00 Uhr
TSG Vereinsheim in Ortenberg-Bleichenbach
KJW Franz Steiner
Kreis Darmstadt
Mo. 01.02.2016 um 18:30 Uhr
Bürgermeister-Pohl-Haus,
Im Appensee 26, 64291 Darmstadt
KJW Jürgen Best
Kreis Dieburg
Sa. 20.02.2016 um 10:00 Uhr
Bürgerhalle Eppertshausen, Waldstraße 19
KJW Jochen Bäcker
Kreis Dillenburg
Do. 18.02.2016 um 18:30 Uhr
Bürgerhaus in Eschenburg-Eibelshausen
KJW Heinz-Günther Eckhardt
Kreis Frankenberg
Fr. 19.02.2016 um 19:00 Uhr
Sportheim TSV Gemünden/Wohra
KJW Rudolf Matter
Kreis Frankfurt
Mo. 15.02.2016 um 19:00 Uhr
Vereinsgaststätte TuS Niedereschbach
KJW Hans-Joachim Döring
Kreis Friedberg
Fr. 04.03.2016 um 20:00 Uhr
„Rosensaal“ Bad Nauheim-Steinfurth
KJW Thorsten Fiala
Kreis Fulda
Mo. 07.03.2016 um 19:00 Uhr
Germanen-Klause, Gallasiniring in Fulda
KJW Rudolf Klemenz
Kreis Gelnhausen
Mo. 29.02.2016 um 19:00 Uhr
Vereinsheim FSV Geislitz
KJW Claudia Mundine
Kreis Gießen
Fr. 12.02.2016 um 18:30 Uhr
Landgasthaus „Zum Löwen“,
Rathausstr in Linden-Leihgestern
KJW Jürgen Jung
Kreis Groß-Gerau
Fr. 19.02.2016 um 18:30 Uhr
Volkshaus in Büttelborn
KJW Rolf Flick
Kreis Hanau
Fr. 26.02.2016 um 19:30 Uhr
Bürgerhaus in Bruchköbel-Oberissigheim
KJW Manfred Kühne
Kreis Hersfeld-Rotenburg
Sa. 05.03.2016 um 14:00 Uhr
Bürgerstuben in Ludwigsau-Friedlos
KJW Sabine Schäfer-Bode
Kreis Hochtaunus
Mo. 22.02.2016 um 19:00 Uhr
Vereinsheim Am Wiesenborn, 61350 Bad Homburg
KJW Dieter Rothenbücher
Kreis Hofgeismar/Wolfhagen
Fr. 19.02.2016 um 19:00 Uhr
Gaststätte „Kasseler Hof“ in Zierenberg
KJW Thomas Holpert
Kreis Kassel
Sa. 16.01.2016 um 18:30 Uhr
Gaststätte „Hessischer Hof“ in Kassel-Waldau
KJW Thomas Lippold
Kreis Lauterbach-Hünfeld
Mo. 14.03.2016 um 19.00 Uhr
Gaststätte „Zum Stern“ in Hünfeld-Michelsrombach
KJW Werner Scheffler
Kreis Limburg-Weilburg
Mi. 17.02.2016 um 19:00 Uhr
Bürgherhaus in Beselich-Schupbach
KJW Udo Schätzle
Kreis Maintaunus
Mo. 15.02.2016 um 19:00 Uhr
Vereinsheim FC Eschborn
KJW Arthur Brand
Kreis Marburg
Fr. 29.01.2016 um 18:30 Uhr
Vereinsheim TSV Wittelsberg
KJW Reiner Schrauf
Kreis Odenwald
Sa. 27.02.2016 um 10:30 Uhr
Vereinsheim SV Lützel-Wiebelsbach
KJW Walter Wissmann
Kreis Offenbach
Sa. 13.02.2016 um 10.30 Uhr
Bürgerhaus Offenbach-Rumpenhein
KJW Jürgen Uhlein
Kreis Rheingau-Taunus
Di. 26.01.2016 um 19.00 Uhr
Dorfgemeinschaftshaus Hausen v.d.Höhe
KJW Erich Herbst
Kreis Schlüchtern
Fr. 04.03.2016 um 19:00 Uhr
Rasthof Distelrasen in Schlüchtern
KJW Karsten Dill
Kreis Schwalm-Eder-Kreis
So. 28.02.2016 um 10:00 Uhr
Stadiongaststätte in Schwalmstadt-Ziegenhain
KJW Christian Marx
Kreis Waldeck
So. 28.02.2016 um 11:30 Uhr
Clubheim des TuSpo Mengeringhausen
in Bad-Arolsen-Mengeringhausen
KJW Joachim Schmolt
Kreis Werra-Meissner
Fr. 29.01.2016 um 19:00 Uhr
Hochzeitshaus Bad Sooden-Allendorf
KJW Ralf Dippel
Kreis Wetzlar
Fr. 05.02.2016 um 18:00 Uhr
„Landgasthof Hedderich“ in Wetzlar-Garbenheim
KJW Gerhard Hedrich
Kreis Wiesbaden
Fr. 15.01.2016 um 19:00 Uhr
Vereinsheim 1. SC Kohlheck,
Schönbergstraße 74, Wiesbaden
KJW Dieter Pfauth
38 Termine Fußballtage
HESSEN-FUSSBALL 12/2015
Einladung zu Schiedsrichtertagen
Die Schiedsrichter werden hiermit zu den Kreisschiedsrichtertagen mit folgender Tagesordnung eingeladen:
1.
2.
3.
4.
5.
6.
Eröffnung und Begrüßung
Totenehrung
Grußworte der Gäste
Ehrungen
Feststellung der Beschlussfähigkeit
Entgegennahme und Aussprache zu den Berichten
der Mitglieder des Kreisschiedsrichterausschusses
7. Wahl eines Wahlleiters und des Wahlausschusses
8. Entlastung des Kreisschiedsrichterausschusses
9. Wahl der Mitglieder des Kreisschiedsrichterausschusses
a) Kreisschiedsrichterobmann
b) Stellvertreter
c) Kreislehrwart
d) Beauftragter für Öffentlichkeitsarbeit
10. Wahl sonstiger Ausschüsse
11. Anträge
12. Verschiedenes
Die Kreisschiedsrichtertage finden an folgenden
Terminen statt:
Kreis Alsfeld
Fr. 22.01.2016 um 19.30 Uhr
Sportheim Nieder-Gemünden
KSO Karl-Friedrich Müller
Kreis Bergstraße
Mo. 15.02.2016 um 19.00 Uhr,
Vereinshalle 1.BSF Bensheim,
Berliner Ring 118, Bensheim
KSO Karlheinz Dörsam
Kreis Biedenkopf
Fr. 05.02.2016 um 20 Uhr,
Hotel „Schloßgarten“, Gladenbach
KSO Heinz Althaus
Kreis Büdingen
Fr. 22.01.2016 um 19.00 Uhr
in Ortenberg-Bleichenbach, Gasthaus „Zur Traube“
KSO Edgar Schäfer
Kreis Darmstadt
Mo. 01.02.2016 um 19.00 Uhr,
Sporthalle des TSV Eschollbrücken, Darmstädter Str. 45a
KSO Sebastian Schaab
Kreis Dieburg
Fr. 29.01.2016 um 20 Uhr,
Sportheim Germania Ober-Roden
KSO Sven Willmann
Kreis Dillenburg
Fr. 29.01.2016 um 18.15 Uhr, Sportheim Hörbach
KSO Florian Kunz
Kreis Frankenberg
Mo. 01.02.2016 um 19.30 Uhr,
Sportheim TSV Hessen Frankenberg
KSO Wolfgang Zarges
Kreis Frankfurt
Di. 19.01.2016 um 19 Uhr,
Saalbau im Titus-Forum im Nord-West Zentrum
KSO Matthias Lippert
Kreis Friedberg
Di. 23.02.2016 um 19.30 Uhr,
Bürgerhaus Niddatal-Ilbenstadt
KSO Markus Mogk
Kreis Fulda
So. 06.03.2016 um 9:00 Uhr, Sportheim FC Eichenzell
KSO Hans-Dieter Köhler
Kreis Gelnhausen
Fr. 22.01.2016 um 19.30 Uhr,
Sportheim Germania Wächtersbach
KSO Markus Breidenbach
Kreis Gießen
Fr. 19.02.2016 um 19.30 Uhr,
Bürgerhaus Gießen Klein-Linden
KSO Hans-Peter Schön
Kreis Groß-Gerau
Di. 16.02.2016 um 19.00 Uhr, Volkshaus Büttelborn
KSO Uwe Lang
Kreis Hanau
Di. 12.01.2016 um 19.30 Uhr,
Gaststätte „Zur Sandelmühle“,
Philipp-August-Schleißner-Weg 2, Hanau
KSO Andreas Seewald
Kreis Hersfeld-Rotenburg
Fr. 26.02.2016 um 19.30 Uhr,
Gaststätte „Klosterbrunnen“, Bad Hersfeld-Petersberg
KSO Kurt Apel
Kreis Hochtaunus
Mi. 03.02.2016 um 19.00 Uhr,
Vereinsheim am Sportplatz „Wiesenborn“,
Landgrafenstraße, Bad Homburg-Kirdorf
KSO Haluk Gercek
Kreis Hofgeismar-Wolfhagen
Fr. 12.02.2016 um 19.00 Uhr,
„ESS-BAR“, Industriestraße 4, Hofgeismar
KSO Stefan Schindler
Kreis Kassel
Mo. 08.02.2016 um 18.30 Uhr,
Gaststätte „Hessischer Hof“,
Kasseler Straße 5, Kassel-Waldau
KSO Kai Graviat
Kreis Lauterbach-Hünfeld
Fr. 18.03.2016 um 19.00 Uhr,
Dorfgemeinschaftshaus Hünfeld-Michelsrombach
KSO Gregor Bock
Kreis Limburg-Weilburg
Mo. 01.02.2016 um 19.15 Uhr,
Bürgerhaus Beselich-Schupbach
KSO Friedhelm Bender
Kreis Main-Taunus
Mo. 15.02.2016 um 19.30 Uhr,
Eddersheim, Gasthaus Bürgerstube, Bahnhofstr. 91
KSO Peter Willbuck
Kreis Marburg
Di. 12.01.2016 um 19.00 Uhr,
Bürgerhaus Marburg-Bauerbach
KSO Steffen Rödiger
Kreis Odenwald
Fr. 12.02.2016 um 19.00 Uhr,
Hotel-Restaurant „Michelstädter Hof“,
Rudolf-Marburg-Straße 41, Michelstadt
KSO Hartmut Schwöbel
Kreis Offenbach
Mo. 01.02.2016 um 19.00 Uhr,
Sporthalle SKV Hainhausen, Am Sportfeld 21
KSO Volker Geupel
Kreis Rheingau-Taunus
Fr. 26.02.2016 um 19.00 Uhr,
Bürgerhaus Seitzenhahn
KSO Klaus Reuter
Kreis Schlüchtern
Mo. 15.02.2016 um 19.45 Uhr,
Gemeinschaftshaus Schlüchtern-Elm
KSO Bernhard Depta
Kreis Schwalm-Eder
Mo. 29.02.2016 um 19.00 Uhr,
„Bürgerstuben“ in Borken-Großenenglis
KSO Volker Römer
Kreis Waldeck
Mo. 29.02.2016 um 19.00 Uhr,
Bürgerhaus in Korbach
KSO Matthias Henkelmann
Kreis Werra-Meißner
Do. 04.02.2016 um 19.00 Uhr,
Gasthaus Rost in Eschwege-Niddawitzhausen
KSO Friedhelm Mühlhausen
Kreis Wetzlar
Mo. 01.02.2016 um 19.00 Uhr,
Tasch`s Wirtshaus in Wetzlar
KSO Karsten Gombel
Kreis Wiesbaden
Mo. 15.02.2016 um 19.30 Uhr,
Vereinsheim Germania Wiesbaden, Erlenweg
KSO Ingmar Schnurr
Zurückgeblättert / Impressum / Vorschau 39
HESSEN-FUSSBALL 12/2015
Zurückgeblättert:
Ein Tiger bewacht die Sportschule
Er ist nicht zu übersehen. Alle Besucher des Sporthotels bzw. der Sportschule müssen
ihn passieren. Die Rede ist vom stolzen und mächtigen Tiger, der seit 1954 den Eingangsbereich in Grünberg ziert. Tausende haben sich mit ihm fotografieren lassen,
um ein großartiges Souvenir von Grünberg zu erhaschen. Eindrucksvoll beherrscht
er das gesamte Parkgelände zwischen Sportlertrakt und alter Sporthalle.
Lange Zeit war nicht bekannt, woher die
wertvolle aus Bronze gegossene Figur
kommt und wann sie in Grünberg aufgestellt
wurde. Erst beim 50-jährigen Bestehen
der Sportschule im Jahre 2004 lüftete der
frühere HFV-Vorsitzende Willy Linnenberg
(1946–1962) das Geheimnis. Im Rahmen
der Feierlichkeiten erklärte er: „Der Tiger
war das offizielle Geschenk der Hessischen
Landesregierung und der Hessischen TotoGesellschaft zur Einweihung der Sportschule in Grünberg im Sommer 1954. Als
besonderes Zeichen der Verbundenheit
überreichte uns Hessens Finanzminister
Dr. Tröger die bei der Bundesgartenschau
in Hamburg ausgezeichnete Figur des bekannten Berliner Bildhauers Philipp Harth.“
Philipp Harth – so ergaben die Recherchen – wurde 1885 in Mainz geboren
und hat zahlreiche Handzeichnungen,
Reliefs, Plastiken und Bronzefiguren
hinterlassen, die heute in weiten Teilen
der Welt verstreut sind. Der Grünberger
Tiger soll in den Jahren 1936 und 1937 entstanden sein. Gut verpackt und gesichert
überstand die Figur die Bombennächte
des Zweiten Weltkrieges. Zur Bundesgartenschau wurde sie erstmals wieder
Impressum
Herausgeber:
Hessischer Fußball-Verband e.V.
Geschäftsstelle:
Otto-Fleck-Schneise 4
60528 Frankfurt
Telefon 069-677282-0
Fax 069-677282-238
[email protected]
www.hfv-online.de
Postanschrift HFV:
Das Postfach 710464 wurde
gekündigt. Als Postanschrift
gilt die Adresse der Geschäftsstelle.
Redaktion:
– Kommission Hessen-Fußball
Anette Plescher
Zum Rosengarten 35
35759 Driedorf
Telefon 02775-578 02 49
[email protected]
– Geschäftsstelle
Matthias Gast
Otto-Fleck-Schneise 4
60528 Frankfurt
Telefon 069-6772 82-495
[email protected]
Erscheinungsweise:
In der Regel monatlich
elfmal pro Jahr,
Auflage: 8.000
Bezugspreis:
Jahresabonnement 19,30 €
Einzelpreis 2 €
Anzeigen,
Geschäftskundenbetreuung:
Hessischer Fußball-Verband e.V.
Nicole Schonert
Otto-Fleck-Schneise 4
60528 Frankfurt
Telefon 069-677282-510
[email protected]
Gestaltung:
Grafik & Satz GbR
Dr. Gottfried Schmidt
Parkstraße 65
65191 Wiesbaden
Mobil 0175-2173295
[email protected]
www.grafiksatz.de
Druck:
Offsetdruckerei
E. Sauerland GmbH
Jahnstraße 8,
63505 Langenselbold
Telefon 06184-932790
HESSEN-FUSSBALL
wurde 1953 gegründet von
Heiner Schickedanz.
Diese Ausgabe wird ab Freitag,
4. Dezember 2015, zugestellt.
Zurückgeblättert
der Öffentlichkeit präsentiert. Andere
Zeitzeugen berichten, dass die Figur nicht
pünktlich zur Einweihungsfeier am 12. Juli
1954 nach Grünberg transportiert werden
konnte. Als Wochen später der wertvolle
Schatz endlich das Terrain der Grünberger
Sportschule erreichte, wurde dieser feierlich auf einen gemauerten Untersatz gehievt. Hier steht der Tiger noch heute und
bewacht souverän und gelassen seit über
sechzig Jahren das gesamte Areal.
Rolf Lutz
Termine
der Redaktion
Ab Freitag, 5. Februar 2016,
erscheint der nächste
HESSEN-FUSSBALL.
Manuskriptschluss für termingebundene Beiträge ist Montag,
25. Januar 2016, 12 Uhr
(Redaktion Geschäftsstelle).
Nicht termingebundene und
längerfristig festgelegte Beiträge
müssen bis Dienstag,
19. Januar 2016, vorliegen.
Für Manuskripte und Fotos
zu den Bereichen Jugend
(Sebastian Sauer), Mädchen
und Frauen (Silke Sinning),
Schiedsrichter (Christoph
Schröder), Qualifizierung
(Frank Illing) und Freizeit- und
Breitensport (Claus Menke)
gilt der frühere Termin.
Erscheinungstermine 2016
Redaktionsschluss (Erscheinen)
Jan./Februar
März
April
Mai
Juni
25.1.
22.2.
28.3.
2.5.
6.6.
Änderungen vorbehalten
(5.2.)
(4.3.)
(8.4.)
(13.5.)
(17.6.)
Die Kommission
HESSEN-FUSSBALL/
Medien des Hessischen FußballVerbandes und
die Redaktion des
HESSEN-FUSSBALL
wünschen allen
Leserinnen und
Lesern frohe Weihnachten, einen erfreulichen Jahreswechsel und ein
spannendes 2016
2016.
Alle Spiele. Alle Tore.
Alle Highlights.
Jetzt Fan werden
und nichts verpassen!