Solidarität mit Jana

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34 Patienten - versorgt nur von einer Krankenschwester und einer Auszubildenden? Das
Helios Klinikum Salzgitter findet das ganz normal und greift ein Betriebsratsmitglied massiv
an, das gegen diesen Missstand vorgeht!
Der Helios-Konzern greift im Umgang mit Betriebsräten zu harten Bandagen und will in Salzgitter die ver.di-Kollegin Jana aus
dem Betriebsrat ausschließen lassen.
Der vorgeschobene Grund: Jana war im April einer Krankenschwester bei der Abfassung einer sog. Gefährdungsanzeige behilflich. Inhalt dieser Anzeige: Aufgrund eines Krankheitsausfalls war die vorgesehene Besetzung unterschritten worden. Statt
wie üblich mit zwei examinierten Pflegkräften (und das ist schon eng bemessen…) war die betreffende Krankenschwester mit
einer Auszubildenden aus dem ersten Ausbildungsjahr allein für 34 Patienten in der Spätschicht zuständig. Folglich konnte die
erforderliche Pflege für die Patienten nur unzureichend erbracht werden.
Der unberechtigte Vorwurf mit dem im Juli 2014 der Ausschluss begründet wird: Jana sei widerrechtlich tätig geworden und
habe das Schreiben der Kollegin ohne Auftrag weitergegeben!
Der Betriebsrat sah die Gefährdung als gegeben an, forderte Lösungen ein und übergab das Schreiben wegen des Verdachts
auf mangelnde Ruhepausengewährung zur Überprüfung an das Gewerbeaufsichtsamt. In der Zwischenzeit kamen der betroffenen Kollegin nach einem Gespräch mit der stellvertretenden Pflegedienstleitung Bedenken, ob sie die Gefährdungsanzeige
aufrechterhalten wollte. Der Betriebsrat verfolgte die Gefährdung weiter, weil aus seiner Sicht ein wichtiger Anlass zugrunde
lag. Darin sieht Helios nun den Grund für den angestrebten Ausschluss aus dem Betriebsrat. Das Arbeitsgericht Braunschweig
verhandelt dazu am 03. November 2015 um 11:45 Uhr.
Risiken vermeiden und Patientengefährdung stoppen? Anscheinend nicht bei Helios!
Wer den Missstand anprangert, wird unter Druck gesetzt und vor Gericht gezerrt!
Statt nun Vorkehrungen zu treffen, um solche Situationen zukünftig zu vermeiden, setzt das Helios Klinikum auf Druck. Wer
Risiken und Missständen nachgeht, wird vom Unternehmen verfolgt. Das Motto: Nicht die Gefährdungen müssen vermieden
werden, sondern dass so etwas aktenkundig wird!
Damit eskaliert Helios in einem unerträglichen Maß: Wer den Missstand anprangert, wird vor Gericht gezerrt!
Personaldecke im Klinikum Salzgitter besonders problematisch
In der Pflege fehlt Personal – in allen Krankenhäusern ist es schlimm! Im Klinikum Salzgitter ist es aber besonders dramatisch: Dass Stationen nur mit einer Pflegekraft besetzt sind, ist nicht unüblich. Die Personalausstattung ist eine tickende
Zeitbombe, Patientensicherheit ist akut gefährdet.
Im Helios-Konzern gilt das Klinikum Salzgitter beim Thema Personalbesetzung als eines der Vorzeigehäuser im Wettbewerb
„Wer schafft es mit am wenigsten Personal?“, die den Benchmark anführen.
Die Befragung des Pflegepersonals gemäß der Berufsgenossenschaft brachte schon 2012 alarmierende Ergebnisse: Im Klinikum Salzgitter sagen 96% des Pflegepersonals, dass eine Pflegekraft für zu viele Patienten zuständig ist. Im Branchendurchschnitt sagen das nur rund halb so viele.
Auch der Vergleich mit Nachbarkrankenhäusern zeigt, die Besetzung in Salzgitter ist extrem
niedrig: So sind in vergleichbar großen Krankenhäusern in der Region
rund 5 % mehr Pflegepersonen beschäftigt.
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