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Medienmitteilung
Vier Fünftel der Schweizerinnen und Schweizer verreisen im Sommer
Bern, 2. Juli 2015. Sommerzeit ist Reisezeit. Laut einer aktuellen TCS Umfrage
beabsichtigen 80 Prozent der Schweizerinnen und Schweizer, in die Sommerferien zu
verreisen. Die Nachbarländer und das übrige Europa sind die beliebtesten Reiseziele.
Das Auto ist mit 46,7 Prozent das beliebteste Transportmittel, das Flugzeug belegt mit
41 Prozent den 2. Rang.
Es herrscht Aufbruchstimmung. Im Juli und August setzt sich wieder ein grosser „Ferientross“ in
Bewegung. 80 Prozent der Schweizer verreisen im Sommer. Dies ergab eine vom TCS beim LINK
Forschungsinstitut in Auftrag gegebene Umfrage bei 1273 Personen. Sie zeigt auf, dass die
Nachbarländer der Schweiz (36.2 Prozent) und das übrige Europa (28 Prozent) die beliebtesten
Reiseziele der Schweiz sind. Nur 20 Prozent der Schweizer verbringen die Sommerferien im
eigenen Land.
Ferienbudget
60 Prozent der Schweizer geben zwischen CHF 500 bis CHF 2‘000 pro Person für die Reise, die
Übernachtung, die Verpflegung und Einkäufe aus. Nur 16,5 Prozent geben pro Person weniger als
CHF 500, 16.9 Prozent über CHF 2‘000 aus.5 Prozent der Schweizer mit einem Einkommen von
über CHF 6‘000 fliegen nach Nordamerika. Bei einem geringeren Einkommen beträgt dieser Anteil
lediglich1.7 Prozent.
Reiseziele pro Region
Während ein Viertel der Deutschschweizer Ferien im eigenen Land verbringt, sind es lediglich
10.6 Prozent der Westschweizer und 11.6 Prozent der Tessiner. 57.6 Prozent der Tessiner ziehen
es vor, in ein Nachbarland zu reisen, bei den Westschweizern sind es 41.7 Prozent und bei den
Deutschschweizern 33.3 Prozent. Jeder fünfte Tessiner, jeder dritte Westschweizer und jeder
vierte Deutschschweizer gibt als Reiseziel das übrige Europa an.
Geographische Nähe und kulturell bedingte Vorlieben spielen bei der Wahl der Reisedestination
zweifellos eine Rolle. Bei der Wahl des Transportmittgel ziehen über die Hälfte der Tessiner das
Auto vor, während 45 Prozent der Westschweizer mit dem Flugzeug ihre Wunschdestination
erreichen. Sie profitieren zweifelsohne von „low cost“-Tarifen und Charterflügen ab dem
internationalen Flughafen Genf. 16,3 Prozent der Schweizer reisen mit dem Zug in die Ferien.
Reisevorbereitungen
45.2% der Schweizer fürchtet in den Ferien schlechtes Wetter. Als grösstes Risiko wird ein Unfall
betrachtet. Jeder vierte Ferienreisende hat Angst vor einer Panne, jeder Dritte fürchtet sich vor
einer Krankheit. Trotz aktueller Vorkommnisse befürchten lediglich 9.2 Prozent einen Terrorakt
oder einen Konflikt. Hoch ist der Anteil jener, die in den Ferien auf Nummer sicher gehen: So sind
55.4 Prozent der befragten Schweizerinnen und Schweizer im Besitz einer Reiseversicherung wie
des ETI-Schutzbriefs.
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Kontakt für die Medien
Stephan Müller, Mediensprecher TCS, 058 827 34 41, 079 302 16 36, [email protected]
Die TCS-Bilder sind auf Flickr - www.flickr.com/photos/touring_club/collections.
Die TCS-Videos sind auf Youtube - www.youtube.com/tcs.
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Weitere Informationen
Auto richtig beladen
Den Kofferraum nur bis zur Oberkante der Rücksitzlehne beladen. Schwere Gepäckstücke unten verstauen, lose
Gegenstände am besten festzurren. Nachstehend ein Video mit wertvollen Tipps zum richtigen Beladen:
https://youtu.be/TF1E_KKd_R8
Gute Vorbereitung - das A und O einer Reise
Andere Länder – andere Sitten. Es lohnt sich, vor der Abreise die Vorschriften der bereisten Länder zu konsultieren. So
müssen z.B. in Frankreich oder Italien bei einem Unfall alle Passagiere, die sich ausserhalb des Wagens aufhalten, eine
Warnweste tragen. Auch das Mitführen einer Erste-Hilfe-Ausrüstung ist in vielen europäischen Staaten obligatorisch.
Es ist ratsam, die grüne Versicherungskarte mitzuführen, auch wenn sie nicht mehr überall obligatorisch ist. Gültige
Reisedokumente (ID, Pass) sind unerlässlich.
Zudem ist zu berücksichtigen, dass die Autobahnen in den Nachbarländern Frankreich, Italien und Österreich
gebührenpflichtig sind. Der TCS empfiehlt für das Fahrzeug folgende Zusatzausrüstung: CH-Klebeetikette, Warnwesten,
ein Pannendreieck und eine Reiseapotheke.
Staus lassen sich vermeiden
Während der Hauptreisezeit ist an den Grenzübergängen in Basel und Chiasso mit langen Wartezeiten zu rechnen. Am
Nadelöhr Gotthard-Strassentunnel kommt es regelmässig zu kilometerlangen Staus. Empfehlenswert sind die
landschaftlich attraktiven Alternativrouten Grosser St. Bernhard oder Simplonpass sowie der San Bernardino.
Staus können vermieden werden, indem man die Verkehrsinformationen abruft und seine Abreisezeit vorverlegt oder
nach hinten schiebt.
Checks vor der Abfahrt
Reifendruck und die Profiltiefe der Sommerreifen, Wasser und Ölstand überprüfen und den CH-Aufkleber am Heck des
Fahrzeugs anbringen. Respektive im Handschuhfach mitführen. Da insbesondere im Sommer Batterien hart gefordert
werden, müssen diese topfit sein. Ein Batteriecheck bei den Technischen Zentren des TCS oder einer Garage hilft,
unliebsame Überraschungen vermeiden.
Mehr infos
https://www.tcs.ch/de/reisen-camping/reiseinfos/themen.php
Massgebend ist die deutsche Version der Medienmitteilung.
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Der TCS ist der grösste Mobilitätsclub der Schweiz. Der 1896 in Genf gegründete nicht-gewinnorientierte Verein umfasst 24 Sektionen und einen Zentralsitz. Als bedeutender
Ansprechpartner der Kantons- und Bundesbehörden in Mobilitätsbelangen, setzt er sich für die freie Wahl der Verkehrsmittel ein und engagiert sich seit mehr als einem
Jahrhundert mit Sensibilisierungskampagnen und Studien zur Qualität der Verkehrsinfrastruktur für die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer. Mit seinen 14 Trainingspisten und
32 Zentren für die Zweiphasenausbildung ist er führend in der fahrerischen Aus- und Weiterbildung. Als Konsumentenschutzorganisation führt er jedes Jahr Vergleichstests
durch und bietet in seinen 19 Technischen Zentren neutrale und fachkundige Beratung an. Die 220 TCS-Patrouilleure leisten jährlich mehr als 300‘000 Panneneinsätze und
ermöglichen in fast allen Fällen die direkte Weiterfahrt. Rund 1.5 Millionen Mitglieder vertrauen der Assistance des TCS, davon über 700'000 Personen auch dem TCS ETI
Schutzbrief, der jedes Jahr über 1‘000 Personen und rund 2'500 Fahrzeuge in die Schweiz zurückführt. Dank dem medizinischen Dienst ETI-Med bietet die ETI-Einsatzzentrale
auch medizinische Abklärungen und in Zusammenarbeit mit der Alpine Air Ambulance medizinisch bedingte Rückführungstransporte per Ambulanzfahrzeug, Helikopter oder
Flugzeug an. Der TCS bietet anerkannte Dienstleistungen an, wie den TCS Rechtsschutz, die TCS MasterCard oder die TCS Autoversicherung, und betreibt 34 Campingplätze
und 2 Hotels. Zwanzigmal im Jahr erhalten die Mitglieder die Clubzeitung «Touring» mit einer Gesamtauflage von 1,3 Millionen Exemplaren.