stundenhotel - Berlin Bühnen

STUNDENHOTEL
HAUS C im Theaterhaus Berlin Mitte
stundenhotel.tumblr.com
[email protected]
+49 163 773 78 39
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Pressemitteilung
Berlin, 09.11.2015
Die zweite Runde!
STUNDENHOTEL
DAS NEUE BERLINER AUTOREN THEATER FESTIVAL
FR, 11. & SA, 12. DEZEMBER 2015
Nach der erfolgreichen Festivalpremiere im April bespielen freie Theatermacher am 11. und 12. Dezember
2015 zum zweiten Mal die vier Etagen des legendären Probenraum-Plattenbaus in Berlin Mitte. In exklusiven
Werkstattpräsentationen geben sie in jeweils maximal 60 Minuten Einblicke in ihre aktuellen AutorentheaterArbeiten. Dabei versuchen sie, den Autor/innen-Begriff kritisch zu hinterfragen und aus unterschiedlichen
Blickwinkeln zu beleuchten. Die ausgewählten Festivalbeiträge liefern so auch bereits ganz unterschiedliche
Interpretationen:
Während die die Formation weristjack um den Autor und Regisseur Christian David Fischer in einer webbasierten Stückentwicklung neben eigenen Texten auch Recherche-Material aus dem Internet auf die Bühne
verpflanzt, lässt Michael Enslein|TKP in dem Solo On/Off! den Protagonisten anhand alltäglicher
Suchbewegungen die blanke Notwendigkeit von Wort und Sprache veranschaulichen. Björn Zahn schafft
mit seiner Theater- und Performance-Gruppe NEBEL BRUTAL ein zügelloses improvisiertes perfomatives
Happening in Fluxus Tradition, in dem Kontrolle geteilt und abgegeben wird, die Stücke der Gruppe Café
Tambour um die Regiesseurin Amelie Tambour wiederum schreiben sich an jedem Abend der Aufführung
neu selbst. Das Deutsch-Weißrussische Kollektiv Nimú schließlich erkundet mit „EIN LEBEN“ nur zwei
geschriebene Wörter mit den Mitteln des physical theatre und liefert so eine Erweiterung des Begriffs
Autorentheater um die Komponente des Körpers.
Rund um die Aufführungen wird es ein breites Rahmenprogramm mit Konzerten, Gesprächen, Party und
kurzen Stückeinführungen geben.
STUNDENHOTEL
Freitag, 11. & Samstag, 12. Dezember 2015 ab 19 Uhr
On/Off! von Michael Enslein [Text & Regie: Michael Enslein]
DAS GROSSE HALBE von weristjack [Text & Regie: Christian David Fischer]
ALLES / DA.NACH#1 von NEBEL BRUTAL [Text & Regie: Björn Zahn]
EIN LEBEN von NIMÚ [Text & Regie: Nimú]
ZWEI von Café Tambour [Text & Regie: Amélie Tambour]
An beiden Tagen Nachtgespräche & Party | Freitag Konzert Walls & Birds
Tagesticket* Euro 16/9
Limitierte Sitzplätze!
Vorverkauf im Theaterhaus Berlin Mitte Mo-Fr 9-22 Uhr, Sa&So 10-20 Uhr, www.thbm.de
Haus C, Wallstraße 32, U2 Märkisches Museum, U8 Heinrich-Heine-Str
In Kooperation mit dem Theaterhaus Berlin Mitte
* Das Programm variiert an den beiden Festivaltagen. Um alle Arbeiten zu sehen, einfach beide Tage kommen! ;-)
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Michael Enslein // ON/OFF! //
Liebe! Nicht-Liebe! Arbeit! Keine Arbeit! Geld! Keine Geld!
Dabei machen wir uns so viele Gedanken. Über so viele Dinge. Zum Beispiel über die Liebe oder die
Arbeit, und das Geld. Sogar über den Tod haben wir nachgedacht. Eine inzwischen sehr, sehr lange Zeit
haben wir über all diese Dinge uns intensiv den Kopf zerbrochen. Immer wieder. Und auch alleine. In
meinem Zimmer oder auf dem Weg zur Arbeit. Denkend. Sprechend. Die vielen Stunden. Und Jahre.
Mit Philipp Woithe Regie/Text Michael Enslein Dramaturgie Oliver Lein Licht Tim Scherret
Eine Theater-Küche-Produktion
Text & Regie Michael Enslein
Michael Enslein, Autor & Regisseur, 1984 in Forchheim/Oberfranken geboren. Er
studierte Theater- und Literaturwissenschaften in Berlin. Seine Theaterstücke
produziert er gemeinsam mit einem festen Schauspielensembles. In dieser
Zusammenarbeit entstanden u. a. die Theaterabende „Schau mich bitte so
dumm verliebt an“ oder „Das Unrettbare Ich“. Er inszeniert derzeit die SoloPerformance „On/Off!“ (11.12.15) und das Familienstück „Zuhause“ (28.1.16).
Zudem arbeitet er als ausgebildeter Theaterpädagoge mit Kindern und
Erwachsenen. Er ist Mitinitiator des Autoren-Theater-Festivals „Stundenhotel“,
Gründer
des
Künstlernetzwerks
Theater-Küche-Produktion,
sowie
Verantwortlicher für das Theaterprogramm der Wilden Möhre.
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http://theater-küche-produktion.de
DAS GROSSE HALBE von weristjack
In ihrem aktuellen Langzeitprojekt vermisst die internationale Künstlerformation weristjack die Grenze
zwischen virtuellem und „realem“ Alltagsraum und fragt nach den Auswirkungen der neuen sexuellen
Verfügbarkeit auf unsere Beziehungen. Dabei montiert sie Recherchematerial aus sozialen Netzwerken
und Datingportalen mit Texten, die im Probenprozess entstehen.
Von und mit: Bettine Beer, Lisa Diringer, Christian David Fischer, Sven Carl Gusowski, Ikko Masuda,
Eckart Seilacher // In Kooperation mit dem Schillerpalais Neukölln, Theaterhaus Berlin Mitte //
Gefördert vom Kulturamt Neukölln
Text & Regie Christian David Fischer
entwickelt Veranstaltungskonzepte und Kulturprojekte mit lokalem Schwerpunkt
in Berlin Neukölln. Der Autor und Regisseur war unter anderem für das
Schauspielhaus Hamburg, Radio Fritz und den WDR tätig. Außerdem
Theaterarbeit mit Kindern und Jugendlichen in León (Nicaragua), langjährige
Arbeit für den Jugendaustausch Hamburg – León und das Amt für Jugend
Hamburg. Studium „Szenische Künste“ (Schwerpunkt Theater, Medien und
Kulturpolitik) an der Stiftung Universität Hildesheim.
Fischer ist Mitbegründer und künstlerischer Leiter der Formation weristjack,
das Netzwerk vereint Künstler/innen aus den Bereichen Musik, Tanz, Theater,
Film und Fotografie. Es erforscht Fragen um Identität, Rollenverständnis, Heimat
und gesellschaftlichen Zusammenhalt und hat seit 2012 eine Vielzahl u.a. vom
Kulturamt Neukölln geförderter Projekte realisiert.
http://weristjack.de
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DA.NACH#1 / ALLES von NEBEL BRUTAL
Björn Zahn und seine Theater- und Performance Gruppe NEBEL BRUTAL sind mit 2 aktuellen Arbeiten
vertreten und zeigen am ersten Abend DA.NACH #1, eine erste raue fragmentarische Arbeitsskizze ihres
Langzeit-Projekts über das Thema Familie, in einer raumgreifenden Installation. Mit ALLES präsentiert
Björn Zahn am zweiten Abend ein zügelloses improvisiertes perfomatives Happening in Fluxus Tradition,
in dem ein Performer auf einen Live Musiker, eine Videokünstlerin und eine Köchin trifft; 60 min ohne
Script und Linearität. Ein neues Modell der Autorschaft, in der Kontrolle geteilt und abgegeben wird –
alles ist möglich.
Mitwirkende: Till-Jan Meinen, Celina Basra, Helke Kalthoff, Bärbel Zahn, Nadja Tobias, Ricardo
Malpartida Garcia und Björn Zahn Text/Regie/Raum: Björn Zahn Produktion: NEBEL BRUTAL
Text & Regie Björn Zahn
Geboren in Hannover, aufgewachsen in Oldenburg, spielte das Nordlicht schon
früh in diversen Jugendensembles, Off-Theater-Projekten und Stadttheatern in
und um Oldenburg. Als er 2002 nach Berlin zog, konzentrierte er sich immer
stärker auf das Schreiben, organisierte die Lesesreihe "Unerhört" und verfasste
erste Theaterstücke. 2009 entwickelte er unter dem Namen "Irritationen 1.01.12" Soloperformance-Shows mit Gästen in Berliner Clubs. 2012 gründete er
das Theaterensemble NEBEL BRUTAL, in dem er mit viel Leidenschaft als Autor,
Regisseur, Bühnenbildner und Schauspieler tätig ist. NEBEL BRUTAL schafft
Welten, in denen Chaos herrscht. Alles ist brüchig, die Realität ein einziges
großes Fragezeichen. Katatonische Stille folgt auf ohrenbetäubenden Lärm.
NEBEL BRUTAL, ein Theater der Kontraste.
www.facebook.com/NebelBrutal
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EIN LEBEN von NIMÚ
Das Deutsch-Weißrussische Physical Theatre-Kollektiv NIMÚ zeigt mit EIN LEBEN ein Stück, in dem es um
die Liebe und Zeit geht, wie weit sie geht, wann sie endet – dies wird erkundet in Akrobatik, Objekt und
Magie, eine Erweiterung des Begriffs Autorentheater um die Komponente des Körpers.
Regie/Choreographie/Konzept NiMú Darsteller Johannes Stubenvoll, Irene Fas Fita
Musik/Video Matvei Saburov, Katya Averkova Bühne/Kostüm NiMú
Text & Regie Nimú
Irene Fas Fita ist 1983 in Valencia (Spanien) geboren. Studierte an der
„Etage“ in Berlin und an der „Scuola Dimitri“ in der Schweiz. Arbeitet als
freischaffende Darstellerin/Performerin an der Schnittstelle von Tanz und
Schauspiel.
Johannes Stubenvoll ist 1985 in Graz (Österreich) geboren. Nach seiner
Zimmermannslehre in Frankreich, begann er an der "Etage" eine Ausbildung zum
Mimen. Nach dem Diplomabschluss 2009 Tätigkeiten in verschiedenen Projekten
im Bereich Mime, Physisches Theater, Tanz und Maskentheater. Unter anderem in
Polen mit Teatr Forrmy und Teatr Sztuk, in Tschechien mit Teatr Novogo
Fronta, in Weissrussland bei InZhest Theatre und bei Cia Bodecker und Neander
in Deutschland. Seit 2011 wirkt er bei „Theater Fragile“ in der Produktion HOME
mit und seit 2012 als Tänzer bei Ten Pen Chii. 2013 gründet das Theater
Ensemble NiMú zusammen mit Irene Fas Fita. Neben „EIN LEBEN“ entwickelten
sie auch das erfolgreiche Kinderstück “Der Tod will Erdbeereis.“
http://nimu.eu
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ZWEI von Café Tambour
Café Tambour zeigt mit ZWEI – der Versuch einer wahren Begegnung eine work in progress Arbeit, die
versucht, Unmittelbarkeit auf der Bühne herzustellen, indem sie die Angst vorm Scheitern aktiv mit
einbezieht, und die Schauspieler situativ und aus dem Moment heraus agieren lässt.
Die Sehnsucht die Liebe über die Maßen, dieses alles verzehrende, umwälzende Gefühl, greifbar zu
machen, ist unser Kern, unser Antrieb, unsere Notwendigkeit. Wir sehen einem Paar zu, das sich
mit der Frage konfrontiert, was passiert, wenn dieser Liebe gelebt wird. Was genau an diesem
Abend passieren wird, steht den Schauspielern offen. Sie probieren, leben und erleben die
Begegnung jedes mal neu.
Regie Amélie Tambour Darsteller Dafne-Maria Fiedler, Christian Fischer
Eine Theater-Küche-Produktion
Text & Regie Café Tambour
Die Gruppe Café Tambour, die aus meiner Diplominszenierung "Warten Sie
schnell!" entstanden ist, hat eine Arbeitsmethode entwickelt, die darauf gründet
Unmittelbarkeit auf der Bühne herzustellen, die Angst vor dem Scheitern zu
integrieren und die Fähigkeit zu trainieren stets offen und ehrlich zu reagieren.
Die Texte unserer Stücke werden jeden Abend von den Schauspielern im
Moment geschrieben. Bei uns befinden sich die Zuschauer im Entstehen des
Stückes, sie empfinden, erleben und leben mit. Die Arbeit des Schauspielers an
seiner Rolle und die Fähigkeit zu begreifen, dass nur durch ein Miteinander
Theater entstehen kann, die Verantwortung, die der Schauspieler so als
Theatermacher erhält, hat uns dazu gebracht als Gruppe zusammenzuhalten
und uns gegen Austauschbarkeit und Hülsenhaftigkeit zu positionieren.
http://amelietambour.com