Erfolgreich werden im Network Marketing
1
von Todd Burrier
Was ich heute abend
gerne machen möchte
- wenn es Euch recht
ist – möchte ich mit
Euch ein wenig Zeit
verbringen, um aufzuzeigen, wie man ein
Geschäft im Network
Marketing aufbaut und
wie Ihr dieses Wissen
an andere weiter geben könnt.
W a r u m will ich mit
einem
solchen
Geschäft beginnen?
13 Jahre im Network
Viele
Menschen,
in
deren Absicht es liegt,
sich diesem Geschäft
zuzuwenden, schließen
sich dem Network an,
weil sie an finanzieller
Freiheit Interesse haben. Die Wahrheit jedoch ist, dass es schon
tieferer Beweggründe
bedarf, als lediglich
nur den Aspekt finanzieller Freiheit im Auge
zu haben.
Ich bin im Network
Marketing bereits seit
etwa 13 Jahren. Bis zu
Life Plus habe ich finanziell in diesem Geschäft keinen Erfolg
gehabt. Und bevor ich
auf Life Plus gestoßen
bin, war ich in einer
sehr schlechten finanziellen Situation gewesen. Diese Firma war
geradezu ein großartiges Geschenk für mich
wie für meine Familie
gewesen.
WARUM?
Sprechen wir nun einmal darüber, was in
einem
solchen
Geschäft notwendig ist,
um erfolgreich zu werden. Die erste und
wichtigste Frage, die
man sich zu Beginn eines solchen Geschäftes
stellen sollte, lautet:
Ich gehe jetzt einmal
davon aus, dass nicht
nach
oberflächlichen
Gründen gesucht werden soll, sondern nach
einem Grund, der wirklich aus tiefem Herzen
kommt.
dann
jemand
auch
noch eine solche Geschäftsmöglichkeit
sieht, ist der erste Gedanke:
Das entspricht ganz
meinen
persönlichen
Vorstellungen, weil ich
nicht nur von zu Hause
aus
arbeiten
kann,
sondern ebenfalls auch
noch Herr meiner eigenen Zeit sein werde.
Wenn
jemand
nun
abends von der Arbeit
kommt, seine Familie
um ihn versammelt ist
und sich die anfängliche Frage des WARUM
nicht befriedigend beantworten hat,
wird
und kann ein solches
Geschäft nur unzulänglich funktionieren.
Wenn jemand zum eigentlich tieferen Beweggrund nicht vorzudringen vermag, um
für sich die Frage des
W A R U M korrekt zu
beantworten, wird eine
solche Person in diesem Geschäft nicht erfolgreich werden können.
Und wenn ich nun ein
Meeting zu gestalten
habe, wie heute abend
ein solches ist, dann
spreche ich nicht zu
Euch,
sondern
mit
Euch, um Euch beizubringen, wie Ihr die
Informationen, die ich
Euch mitzuteilen habe,
an andere weiter geben könnt.
Warum sage ich das?
Weil ohnehin jeder bereits durch die eigene
tägliche Beschäftigung
stark in Anspruch genommen ist. Und wenn
Für Euch ist es wichtig
zu wissen, wie man
mit neuen Menschen
spricht, um diese in
das Geschäft einzubinden, damit auch sie die
Erfolgreich werden im Network Marketing
Gelegenheit
haben,
sich mit dem wahren
inneren W A R U M zu
befassen.
Für mich war ein solcher Schritt sehr einfach gewesen. Aber sicherlich! Doch Spaß
beiseite.
Zu Situation: Bei mir
hatte gerade das Familienleben begonnen
und es lag nicht in
meiner Absicht, als
Vater von meinen Kindern nur über Dritte zu
erfahren, wie diese
aufwachsen. Sondern
mir war schon ernsthaft daran gelegen gewesen, das Wachstum
meiner Kinder persönlich
beobachten
zu
können.
Gleichfalls
kam noch hinzu, dass
ich das kleine Problem
hatte,
ungern
für
fremde Leute zu arbeiten, die mir ständig
sagen, was ich tun und
lassen soll. Beim zweiten Grund allerdings
glaube ich nicht so
recht, dass dieser für
mich ausreichend gewesen wäre, ins Network Marketing einzusteigen.
In all den Jahren, wo
ich nicht das Gefühl
gehabt hatte, das Geschäft erfolgreich zu
betreiben,
war
ich
doch sehr erfolgreich
in dem Sinne gewesen,
dass ich meinen Kindern stets zur Seite
stehen konnte. Diese
sieben Jahre, die finanziell für mich weniger erfolgreich waren,
hatten erzieherisch betrachtet jedoch nicht
unerheblichen Einfluß
auf meinen weiteren
beruflichen Werdegang
gehabt, so dass ich
heute sagen kann, erfolgreich zu sein.
Kommen wir zum Ausgangspunkt
zurück.
Die wichtigste Frage,
die sich jeder zu stellen hat, der in das
Network Marketing einsteigen möchte, lautet: W A R U M bin ich
in diesem Geschäft?
Stellt sich nun jemand
diese Frage und hat
gleich unmittelbar eine
Antwort zur Hand, ist
davon
auszugehen,
dass die Frage des
WARUM damit noch
lange nicht beantwortet ist.
Und wenn nun jemand
seine
eigenen
Antworten zum W A R U M
solange hinterfragt, bis
sich diese Frage nicht
weiter beantworten läßt, zeigt sich das eigentliche WARUM bzw.
der
wahre
Wunsch
oder das Motiv, sich
ins Network Marketing
einzubinden.
2
Genau dies ist dann
auch der wahre Grund,
warum man nach einem intensiven Arbeitstag, trotz Anspannung und Müdigkeit,
immer noch bereit erklärt, 1 bis 2 Stunden
Zeit in ein Geschäft zu
investieren.
Der Glaube
Ein zweiter wichtiger
Grund, sowohl für den
Network Neuling wie
auch dessen zukünftige Mitarbeiter in seiner
Organisation, ist das,
was wir GLAUBEN nennen.
Genau genommen haben wir es mit verschiedenen Ebenen des
Glaubens zu tun – mit
vier Ebenen des Glaubens.
Der Glaube an
die Produkte
Bei der ersten Ebene
handelt es sich um den
Glauben an die Produkte.
Ich bin der Überzeugung, dass jeder, der
eine Firma vertritt und
nicht von dessen Produkten überzeugt ist,
sich unehrlich verhält.
Der Glaube an
die Firma
Erfolgreich werden im Network Marketing
Bei der zweiten Ebene
handelt es sich um den
Glauben an die Firma.
Hier stellt sich die Frage, in wie weit handelt
es sich um ein solides,
auf gesunden Beinen
stehendes
Unternehmen?
Unabhängig der Tatsache, wie die eigenen
Geschäfte sich im Network Marketing entwickeln mögen, fehlt
der Glaube der Ebene
eins und zwei - sprich
der Glaube an die Produkte wie der Glaube
an die Firma, ist die
Funktionstüchtigkeit
des Gesamtsystems so
ziemlich in Frage gestellt.
Und genau an dieser
Stelle ist jetzt der
Networker oder Sponser gefordert - was
sein eigener Glaube
hinsichtlich der Produkte und der Firma
anbelangt - dem Interessenten seine persönliche Einstellung glaubhaft zu vertreten.
Um dies zu bewerkstelligen gibt es nun verschiedene Möglichkeiten und Phasen, wie
man seine persönliche
Überzeugung Interessenten
entsprechend
mitteilen kann – bei
Events, Seminaren oder Treffen allgemeiner
Art.
Der Glaube an
die Upline
Die dritte Ebene des
Glaubens ist der Glaube an die Upline, also
der Glaube an jene
Person, die einen mit
dem Geschäft bekannt
gemacht hat.
Verhältnis
Downline - Upline
Zwischen
Downline
und Upline besteht überdies eine äußerst interessante Beziehung.
Die Upline z.B. hat
nicht das Recht, der
Downline vorzuschreiben, was diese zu tun
und zu lassen hat. Es
sei denn, die Upline
erlaubt gewisse Dinge
zu tun oder die Downline hat sich durch bestimmte
Leistungen
hervor getan. Ebenso
kann die Upline der
Downline nicht Dinge
vorschreiben oder diese zu Verhaltensweisen
anhalten, die die Upline nicht einmal bereit
ist, selber zu tun.
Führen durch
das eigene Vorbild
In diesem Geschäft
führt man durch persönliches Beispiel, geht
man als positives Vorbild voran. Ganz im
Gegensatz zur allgemein üblichen Arbeitswelt. Dort wird be-
3
kanntlich
aus
Führungspositionen heraus
gehandelt und entschieden. Aus diesem
Grund muß sich jemand, der sich in das
Network
Marketing
einbringt, beim Aufbau
seiner
Organisation
sehr wohl darüber im
Klaren sein, dass neue
Interessenten ihn genau beobachten werden. Dieser ist nun mal
für den Interessenten
der Repräsentant dieses Geschäftes.
Wir empfehlen, die
neue Person, die bereit
ist, sich ins Network
Marketing
einzubringen, so schnell wie
möglich mit der aktiven Upline in Verbindung zu bringen.
Denn mit jeder Person,
mit der die neue Person in Verbindung gebracht wird, vergrößert
sich deren Wissenshorizont.
Der Glaube an
die eigene Person
Die vierte Glaubensebene ist die schwierigste Ebene aller Glaubensebenen. Hier geht
es um den eigenen
Glauben, um den Glauben an sich selbst. Von
daher ist es gut zu
wissen, dass jeder, der
in das Geschäft eingebunden wird, erst ein-
Erfolgreich werden im Network Marketing
mal Zweifel an sich
hat. Oft genug kommt
es aber dafür in der
Praxis immer wieder
vor, dass der Sponsor,
also die Upline, mehr
Qualitäten in der neuen Person erkennen
kann, als der Neuling
selbst.
Es ist nun Sache der
Upline, den Neuling sicher durch die Zweifelsphasen hindurch zu
führen. Es gilt, die
neue Person dergestalt
zu motivieren, dass sie
am eigenem Wachstum mehr und mehr
Interesse zeigt.
Lesen – Hören Schauen
Die meisten Menschen
gehen zu einem Zeitpunkt in die Schule,
wo die Bereitschaft
zum Lernen gar nicht
oder nicht richtig vorhanden ist. Stellt sich
jedoch zu einer späteren Zeit erneut eine
Phase ein, dass nur über neues Wissen weiteres Persönlichkeitswachstum
entwickelt
werden kann, wissen
die meisten Menschen
nicht einmal, wie sie
vorzugehen haben.
Dabei ist es denkbar
einfach, wie im Network Marketing vorzugehen ist. Man braucht
lediglich nur entspre-
chende Bücher lesen,
sich Kassetten anhören
oder Videos anschauen, die von der Upline
empfohlen werden.
Ich selbst habe in den
letzten 12 Jahren ungefähr
400
Bücher
über
Persönlichkeitsentwicklung
gelesen.
Ich habe ganz schön
an meiner Person arbeiten müssen. Jedes
Stück Kohle hat die
Chance, sich zum Diamanten weiter zu entwickeln. Das ist nicht
nur hier im Network
Marketing so, sondern
trifft ebenso auch für
die
allgemeine
Arbeitswelt zu.
WARUM und GLAUBE
Um Neulingen im Network Marketing zum
Erfolg zu verhelfen,
braucht dieser lediglich
ein bißchen Hilfe. Dabei spielen gerade die
beiden Punkte WARUM
und Glaube eine nicht
unerhebliche Rolle in
der Persönlichkeitsentwicklung eines Networkers.
Glaube ist von daher
schon so wichtig, weil
es zwischen Glaube
und Handlung niemals
ein
Ungleichgewicht
geben kann. Ist jemand mit einem geringen Glauben ausgestattet,
läßt
dieser
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Glaube auch nur geringe Taten erkennen.
Die Folge sind kleine
Ergebnisse, die wiederum
den
geringen
Glauben bestätigen.
Die gleiche Aussage
gilt übrigens auch für
Personen, die nach außen hin einen aktiven
Eindruck
vermitteln,
innerlich dagegen von
Kleinmut wie geringem
Glauben gekennzeichnet sind. Von daher ist
es von außerordentlicher Bedeutung, alle
Schritte zu unternehmen, die zur Stärkung
des eigenen Glaubens
nur beitragen können.
Den eigenen
Glauben stärken
Nachfolgend
möchte
ich mit Euch darüber
sprechen, was im einzelnen unternommen
werden kann, um den
eigenen Glauben aufzuwerten bzw. wie sich
dieser stärken läßt.
Wir haben es hier mit
einer Formel zu tun,
die sich in jedem Geschäft einsetzen läßt.
Ich selbst bezeichne
diesen Vorgang mit
Geschäftszyklus.
Dabei handelt es sich um
einen 4-stufigen Geschäftsschlüssel. Jeden
Tag, den man in seinem eigenem Geschäft
tätig ist, sollte man
Erfolgreich werden im Network Marketing
sich
eines
dieser
Schlüssel bedienen.
Kommunikation
statt Verkauf
Ich selbst habe mich
beispielsweise niemals
als Verkäufer betrachtet. Und ebenso weiß
ich auch, dass sich
viele Leute niemals als
Verkäufer betrachten
werden. Oft ist es aber
so, sobald Leute mit
einem Geschäft bekannt gemacht werden, gehen diese davon aus, dass Erfolg
sich nur dann einstellen kann, wenn sie
selber zum Verkäufer
werden. Die Wahrheit
ist jedoch, dass gerade
die erfolgreichsten in
diesem Geschäft vorwiegend nur Lehrer
sind.
In unserem Geschäft
geht es vornehmlich
um
Kommunikation,
statt um den Verkauf.
Ich zeige Euch jetzt
ein System, dass so
beschaffen ist, Menschen zu finden, die
kaufen wollen. Es geht
also nicht darum, jetzt
Leute zu finden, denen
wir etwas verkaufen
sollen. Das ist ein riesengroßer Unterschied.
Und der Beweis gibt
uns auch noch recht.
4-stufiger
Geschäftsschlüssel
Die einzelnen
sind:
•
•
•
•
Stufen
1. Ausschau halten
2. Präsentation
3. Nachbetreuung
4. Lehren oder Service
Und in jeder Stufe dieses Zyklus findet ein
Filterungsprozeß statt.
Mit Verkauf hat das
Ganze nichts zu tun.
Vorhanden sind zwei
Produkte, die vermarktet
werden
sollen:
Wellness auf der einen
wie die Geschäftsgelegenheit auf der anderen Seite.
Dass einzige, was Ihr
nun zu machen habt,
ist, Ausschau halten
nach Leuten, die entweder sich um das
Wohlbefinden,
sprich
um Wellness kümmern
möchten, oder auf der
Suche nach einer Geschäftsgelegenheit
sind.
Ich selbst mag es zum
Beispiel gar nicht gerne, jemanden überzeugen zu müssen, der
nicht überzeugt werden will. Und ich glaube ebenfalls, dass es
vollkommen in Ordnung ist, Spaß an der
Sache zu haben, mit
der man sich im einzelnen
auseinandersetzt.
5
Folglich habe ich es
vorgezogen, nach einem System zu arbeiten, nur jene Menschen
anzusprechen,
die es auch wünschen,
angesprochen zu werden.
1. Ausschau halten
Also ist der erste
Schritt in diesem System, Ausschau nach
Menschen halten. Ich
biete
lediglich
erst
einmal Informationen
an. Mehr nicht.
Ich halte nach Menschen Ausschau, die
grundsätzlich interessiert und aufgeschlossen sind. In dieser
Phase geht es nicht
darum, Menschen zu
finden, die sich für Life
Plus interessieren sollen. Ohnehin wissen
die Menschen in diesem
Moment
nicht
einmal, dass so etwas
wie Life Plus überhaupt
existiert. Man versucht
auf dieser Stufe herauszufinden, ob eine
Person jetzt an Wellness, sprich an Gesundheit und Wohlbefinden, oder an einer
Geschäftsgelegenheit
Interesse hat.
Wenn Ihr Menschen
offen,
ehrlich
und
freundlich
begegnet,
dann werden 8 von 10
Leuten sagen: ‚Ja, das
Erfolgreich werden im Network Marketing
interessiert mich‘. Das
heißt aber auch, dass
2 von 10 Leuten nicht
wissen wollen, um was
es geht. Diese 2 Menschen sind für dieses
Geschäft nicht geeignet. Das heißt jetzt allerdings nicht, dass mit
diesen Menschen etwas nicht in Ordnung
ist. Hinsichtlich des
Geschäftes, das ihnen
angeboten wurde, sind
sie nicht die richtigen
Leute. Und jeden Augenblick, den Du mit
Menschen verbringst,
die für das Geschäft
nicht geeignet sind,
sind auch Augenblicke,
die Du mit Menschen
verbringen
könntest,
die an diesem Geschäft
deutliches
Interesse
zeigen. Für meine Person muß ich sagen,
dass ich lieber fischen
gehe, als meine Zeit
mit Menschen zu verbringen, die ohnehin
kein Interesse zeigen.
In
diesem
ersten
Schritt geht es einzig
und alleine darum, erst
einmal Informationen
anzubieten. Hier nun
einige weitere Tips zu
diesem Thema.
Hier gilt der Grundsatz, die eigenen Interessen erst einmal
gänzlich
zurück
zu
stellen, um dem Interessenten Gelegenheit
zu geben, sich aus
freien Stücken zu entscheiden.
Wenn Du Dich an diese
Regel nicht halten solltest, erweckst Du Deinem Gegenüber den
Eindruck, dass Dein
Angebot nur für Dich,
statt ebenfalls auch für
andere von Nutzen ist.
Und glaubt mir bitte,
sich an diese Regel zu
halten
funktioniert.
Aus diesem Grunde
habe ich niemals eine
Freundschaft aufs Spiel
gesetzt
eines
Geschäftes wegen. Und in
meinem
Bekanntenkreis gibt es auch niemanden,
der
nicht
weiß, welcher Beschäftigung ich nachgehe.
Positive
Grundeinstellung
Sprich zu vielen Menschen wie möglich.
Wenn du zu Menschen
sprichst, solltest Du
grundsätzlich eine positive Grundeinstellung
einnehmen, was Dein
Geschäft
anbelangt.
Und lehne nicht vorschnell die Meinung
Deines Ansprechpartners ab.
Menschen neigen ohnehin dazu, sich nach
außen so zu zeigen,
wie sie gerne betrachtet werden möchten.
Wir
nennen
diesen
6
Vorgang auch Image
oder Bild vom Menschen. Wenn Du also
jemanden triffst, triffst
Du lediglich erst einmal dessen Bild, dass
eine solche Person von
sich gibt. Den Menschen selbst begegnest
Du erst einmal nicht.
Das Bild eines solchen
Menschen läßt sich
auch gar nicht beurteilen. Insofern sollte
man sich unbedingt
dafür hüten, ein Urteil
über eine solche Person zu treffen, dass
diese vielleicht bereits
erfolgreich oder weniger erfolgreich ist. Es
ist jetzt auch nicht Deine Sache, für den Interessenten eine Entscheidung zu treffen.
Dazu muß ich ergänzend sagen, es gibt
zwei Ausnahmen von
Charakteren:
Wenn jemand fies zu
Dir ist, dann biete ihm
Life Plus nicht an. Ähnliches gilt für Personen, von denen Du
weißt, dass diese unehrlich sind.
Hinsichtlich der Entscheidungsfreiheit
sieht es in unserer allgemeinen Arbeitswelt
dagegen völlig anders
aus. Ist jemand angestellt, bleibt einer solchen Person nichts anderes übrig, als sich
mit den Kollegen zu
Erfolgreich werden im Network Marketing
arrangieren, schon des
lieben Betriebsfriedens
wegen. Dagegen hast
Du in diesem Geschäft
die Möglichkeit, selber
zu entscheiden, mit
wem Du gerne arbeiten möchtest. Niemand
außer dir selbst kann
das Geschäft machen
oder ruinieren. Also
halte Dich mit Deinen
persönlichen Gefühlen
zurück, wo und wann
und mit wem Du auch
immer sprechen solltest.
Sind Deine Gespräche
jedoch eher emotionaler Natur, dann gibst
Du Deinem Gesprächspartner die Möglichkeit
der emotionalen Kontrolle über Dich.
Unabhängig
davon
mangelt es sicherlich
nicht an Gelegenheiten
und Möglichkeiten, Interesse tagtäglich bei
den Mitmenschen zu
erzeugen.
Zusammenfassend läßt
sich zu Punkt 1 - Ausschau halten -sagen,
dass es auf dieser
Ebene nur darum geht,
Informationen
anzubieten.
2. Präsentation
Kommen wir zu Punkt
2,
der
Vorstellung.
Dieser
Punkt
kann
recht
unterschiedlich
gehandhabt werden, je
nachdem, wie jemand
die Informationen zur
Verfügung stellen will.
Hier besteht zum Beispiel die Möglichkeit,
die Vorstellung über
ein Buch oder über eine Webseite vorzunehmen.
Oder
das
persönliche Gespräche
in Betracht zu ziehen.
Auch jetzt heißt es
immer noch, nur Informationen zur Verfügung stellen; um einem Interessenten eine Entscheidungsgelegenheit zu geben, ob
diese mit Life Plus arbeiten möchte oder
nicht.
Schaut man sich diese
beiden Stufen näher
an, besteht die anfängliche Aufgabe also
darin, Ausschau zu
halten bzw. herauszufinden,
ob
jemand
grundsätzlich an Wellness, an Gesundheit
und Wohlergehen, oder an einem Geschäftsaufbau Interesse hat. Anschließend
geht es darum, die
Informationen vorzustellen und dabei herauszufinden, ob jemand an Life Plus Interesse hat.
Mit Verkauf haben diese beiden Schritte also
nichts im Sinn. Es geht
ausnahmslos um Kommunikation. Im An-
7
schluß daran werden
sich jene Leute herauskristallisieren,
die
nach wie vor Interesse
haben sollten. Erfahrungen haben gezeigt,
etwa die Hälfte wird
sich interessiert, die
andere Hälfte uninteressiert zeigen. Somit
haben wir in der ersten
Stufe 2 Personen und
in der 2. Stufe weitere
4 Personen verloren,
die kein Interesse haben. Es verbleiben weitere 4 Personen, von
denen man den Eindruck
haben
kann,
dass sie für das Geschäft geeignet sind.
Wie viele dieser Personen am Ende übrig
bleiben und sich immer
noch interessiert zeigen, hat damit zu tun,
wie die Vorstellung bei
diesem Personenkreis
gelaufen ist.
Die Persönliche
Geschichte
In einem persönlichen
Gespräch
sind
die
Chancen am größten.
Hier besteht die Wahrscheinlichkeit, dass die
Quote größer als 4
Personen
ausfallen
kann. Kommt es nun
zur Konzeptvorstellung
in einem persönlichen
Gespräch, sollte vordergründig die eigene
Geschichte voran gestellt werden. Hier nun
glauben viele Networ-
Erfolgreich werden im Network Marketing
8
ker, dass die eigene
Geschichte stets einen
persönlichen
Erfolg
zum Mittelpunkt haben
muß. Wenn ich mich
beispielsweise mit jemandem
zusammensetze und meine Geschichte erzähle, wie
ich mit meinem Partner Millionen von Dollars in diesem Geschäft
gemacht habe, werde
ich wahrscheinlich ein
für allemal meinen Interessenten
ruiniert
haben. Wenn ich jedoch meine persönliche Geschichte erzähle, wie ich die Zeit mit
meinen Kindern verbringe, wird dies einen
gänzlich anderen Eindruck beim ihm hinterlassen.
Und wenn Du anschließend dann deine Geschichte erzählst, wirst
Du feststellen, dass es
zwischen Deinem WARUM und dem WARUM
Deines Gesprächspartners eine Beziehung
gibt.
dass die Leute Euch
die Wahrheit erzählen.
Also, wenn man jetzt
den Punkt 2 in einem
persönlichen Gespräch
hinter sich hat, dann
kann es durchaus sein,
dass Punkt 3 unmittelbar im Anschluß folgt.
Und in dem Moment,
wo jemand wirklich
damit in Berührung
kommt, hat er eine
Geschichte. Und diese
Geschichte hat einen
Bezug zu irgend Jemandem, weil andere
auch
vielleicht
sich
darin wieder spiegeln
können. Erzählst Du
dann Deine Geschichte, bleibt Life Plus erst
einmal völlig im Hintergrund.
Sofern aber die Information
über
einen
Anrufbeantworter, eine
Kassette oder anderweitig, also nicht persönlich weiter gegeben
wurde, dann wird man
wahrscheinlich Punkt 3
einige
Tage
später
über das Telefon erledigen.
Wenn Du Dich also mit
jemandem zusammensetzt, der Interesse
zeigt, dann stelle ihm
Fragen, wie dessen
Leben sich momentan
gestaltet. Und vergessen wir an dieser Stelle
nicht, unsere Person
nimmt
sich
gerade
deshalb die Zeit zu einem Gespräch, weil
deutliches
Interesse
bei ihr vorhanden ist.
Die Menschen ‚kaufen‘
Dich zuerst, bevor sie
Dein Geschäft oder
Deine Produkte kaufen. Wenn sie Dich
nicht kaufen, werden
sie Dein Geschäft oder
Deine Produkte niemals kaufen wollen.
Menschen wollen es
mit ehrlichen, netten
wie offenen Menschen
zu tun haben.
Während eines solchen
Gespräches wirst Du
den
wahren
Grund
kennenlernen, WARUM
sich Dein Interessent
zum Network hingezogen fühlt.
3. Nachbetreuung
Im nächsten Schritt
beginnt es dann schon
spannender zu werden.
In der Stufe des Betreuens - der Stufe 3 kommt es dann dazu,
Hier noch einige weitere Hinweise aus meiner persönlichen Erfahrung.
Wenn jemand in dieser
Phase kein Interesse
zeigt, dann wird er
dies unmittelbar zu
verstehen geben. Es
gibt Verkaufstrainer in
Industrie und Wirtschaft, die in ihren
Seminaren lehren, wie
das Desinteresse des
Kunden
‚umgedreht‘
und in ein JA verwandelt wird. Ein solcher
Trainer bin ich nicht.
Spätestens hier hört
der Spaß bei mir auf.
Dagegen spreche ich
lieber mit diesen vier
zuvor genannten Personen, die es immer
noch vorziehen, mit
Erfolgreich werden im Network Marketing
mir sprechen zu wollen.
Bei dieser Gelegenheit
ist es wichtig zu wissen, dass die gesprächsbereite Person
tatsächliches Interesse
daran hat, zu erfahren,
was man denn anzubieten hat. Und jetzt
werden sie Dir auch
ehrlich den Grund Ihres Interesses mitteilen, weil diese Personen glauben, dass Du
ihnen helfen kannst.
Erfolgreiche Networker stellen Fragen
Die
erfolgreichsten
Menschen in diesem
Geschäft stellen die
meisten Fragen. Wenn
Du jetzt in dieser Stufe
Fragen stellst, wird der
Interessent Dir sämtliche Fragen beantworten, die er gestellt bekommt. Bei Nichtinteresse wird er Dir mitteilen, dass das Geschäft für ihn ungeeignet ist.
Ich wiederhole: Wenn
der Interessent an dieser Stelle alles andere
als ein NEIN vermittelt,
bringt er sein positives
Interesse zum Ausdruck. Es liegt dem
Menschen
allgemein
fern, sich überzeugen
lassen zu müssen.
Ohne Umschweife wird
er schon zu verstehen
geben, wenn er sich
nicht für das Geschäft
geeignet
fühlt.
Du
wirst also erst einmal
den Pfad der Fragestellungen gehen, um
ein besseres Verständnis zur Person und
dessen
persönlichen
Vorstellungen zu gewinnen.
Kann ich das tun?
Wird mir geholfen?
In den Fragen Deines
Interessenten kommen
grundsätzlich immer 2
Dinge zum Ausdruck:
‚Kann ich das tun‘?
‚Und wird mir irgend
jemand dabei helfen‘?
Diese 2 Fragen werden
sie zwar direkt niemals
stellen. Sie werden jedoch beispielsweise sagen: ‚Ich bin mir nicht
sicher, ob ich Zeit habe‘. Und: ‚Ich glaube
nicht, dass ich ein guter Verkäufer bin‘. ‚Ich
habe zwar schon so
etwas mal versucht,
aber es hat nicht funktioniert‘.
Und alles, was Deine
Interessenten Dir sagen wie Dich fragen,
mußt du so gewichten,
als hätten sie gefragt:
‚Kann ich das tun‘ und
‚Wirst Du mir dabei
auch helfen`?
In Deinen Gesprächen
– dass ist jetzt wichtig,
dass du dieses verstehst – wird es unvermeidlich immer ei-
9
ne
KommunikationsLücke geben hinsichtlich dessen, was jemand sagt und was Du
glaubst, was jemand
zu sagen vorgibt.
Nimm das Beispiel von
Ehepartnern.
Selbst
hier kommt es nicht
selten zu Kommunikationsdifferenzen,
obwohl beide meinen,
den anderen Partner
zu verstehen oder ihn
verstanden haben und
bereits etliche Jahre
miteinander leben.
Wenn Du in der Folge
mit Deiner Fragestellung umsichtig umzugehen verstehst, wirst
Du niemals mit den
Antworten
Probleme
haben. Und zwar fragst
Du Deinen Interessenten: ‚Was meinst
Du damit‘? Was immer jemand auch fragen mag, frag zurück:
‚Was meinst Du damit‘?
Und du wirst unmittelbar die richtige Frage bekommen. Dann
wirst Du in der Lage
sein, die richtige Frage
auch zu beantworten.
Und es kommt ebenso
vor, dass sich Fragen
aufheben, sich selber
erklären oder gar verschwinden,
weil
es
keine wirklichen Fragen
gewesen
sind.
Deine Fragen und Ant-
Erfolgreich werden im Network Marketing
worten ebnen Dir den
Weg zum Interessenten, dass Du diesem
im Laufe des Gespräches genau das vermitteln kannst, was
dieser wissen muß.
Es kommt also jetzt
nicht darauf an, mit
Deinem Wissen den
Interessenten zu beeindrucken,
sondern
diesem das wissen zu
lassen, was er wissen
muß bzw. benötigt, um
mit dem Geschäft zu
starten.
Abgesehen
davon wirst Du ohnehin herausfinden, was
in der Folge zu tun ist,
weil Dich Dein Interessent
die
nächsten
Schritte wissen läßt.
Unter anderem wird
die
Frage
gestellt:
‚Kann ich das Produkt
jetzt bekommen‘? Oder: ‚Wie kann ich mit
dem Geschäft anfangen‘? Das ist ein deutlicher Unterschied, als
wenn Du fragen würdest: ‚Wann willst Du
denn jetzt (endlich)
starten mit dem Geschäft?
Das heißt nun nicht,
dass diese Frage nicht
irgendwann auch angebracht wäre. Jedoch
ich selbst habe diese
Frage im Grunde nicht
oft stellen müssen.
Für mich gibt es auch
einige Leute, denen ich
nicht das Geschäft anbieten würde. Mir ist
wenig daran gelegen,
mich möglichen Streitigkeiten stellen zu
müssen, wenn sich
diese von vorn herein
vermeiden lassen. Auf
der
anderen
Seite
glaube ich, dass ich die
meisten
Menschen
durch persönliche Gespräche
gesponsert
habe.
Hat man die Stufe 3
gesprächlich
abgeschlossen, hat man
entweder einen Kunden gewonnen oder einen Mitarbeiter gefunden,
der
am
Geschäftsaufbau interessiert ist. Benötigt werden beide. Immerhin
betätigen wir uns im
Network
Marketing.
Bestenfalls wirst Du 25
Kunden in Deiner ersten Ebene haben. Und
vier oder fünf Personen
von denen wirst Du erklären, wie sie den Geschäftsaufbau betreiben können.
Und dann wirst Du ihnen beibringen, wie sie
es ihren Leuten beibringen werden, das
zu tun, was Du bereits
schon machst. Und alle
Kunden wie Geschäftsbauer entstehen aus
genau dem gleichen
Prozeß. Nicht alles wird
10
gleich auf Anhieb funktionieren. Ich
habe
beispielsweise
viele
Leute erst nach Monaten sponsern können, nachdem ich diesen Menschen Wochen
zuvor die Erstinformation gegeben hatte. Sie
haben sich dem Network dann doch noch
angeschlossen,
weil
diese Leute beim Erstkontakt von mir höflich
behandelt worden sind.
Alles in allem, so kann
man sagen, ist dies
kein sonderlich schweres Geschäft. Man muß
allerdings
beständig
etwas dafür tun. Und
kompliziert ist diese
Tätigkeit
ebenfalls
nicht.
4. Lehren oder
Service
Der 4. Schritt nun
heißt lehren, beraten
oder dienen. Das ist
jene Tätigkeit, die Du
gegenüber
Deinen
Kunden ausübst. Und
es ist ebenfalls Deine
Chance,
hier
einen
gänzlich anderen Weg
einzuschlagen, als die
Menschen dies im üblichen Sinne gewohnt
sind.
Ich wette, dass ein
Einzelhändler
seinen
Kunden nicht anruft
und nach dessen Befinden fragt, nachdem
Erfolgreich werden im Network Marketing
dieser sein Produkt bei
ihm erstanden hat. Ich
glaube
auch
nicht,
dass ein Geschäft einem Kunden Artikel
zusendet, die diesem
interessieren könnten.
Ich glaube ebenso wenig, dass ein Einzelhändler seinen Kunden
anruft und ihn fragt,
ob er etwas für ihn tun
könne.
Dabei handelt es sich
hier lediglich nur um
kleine
Gesten
von
Aufmerksamkeiten, die
mit geringem zeitlichen Aufwand verbunden sind. Mit dem Ergebnis allerdings, dass
die gewonnenen Kunden einem ein Leben
lang erhalten bleiben.
Diese Menschen werden wiederum anderen
Menschen von Dir erzählen.
Was sollen wir nun
neuen Personen lehren? Genau das Glei-
che, was man uns beigebracht hat. Die Neuen werden den Marketingplan kennenlernen
wie ebenso in die Produkte
eingewiesen
werden.
Auf der anderen Seite
kenne ich viele Leute,
die Euch alles über
Produkte wie über den
Marketingplan erzählen
können, doch keine
Downline haben. Also
Vorsicht vor Details
und Vorsicht davor,
sich in diesen zu verstricken.
Sofern Du nicht täglich
einen
dieser
vier
Schritte unternimmst,
machst Du nicht dieses
Geschäft.
Ist es am Ende nicht
geradezu einfach, anderen Menschen dieses
Geschäft
näher
zu
bringen wie diese Menschen auszubilden? Je-
11
der ist dazu in der Lage, es zu tun.
Schlußgedanken
Und hier noch einige
Gedanken von mir zu
diesem Geschäft:
Stell sicher, dass Du
Dich den Leuten gegenüber, die dem Geschäft beitreten möchten, aufrichtig vermittelst, dass all das, was
sie über das Geschäft
wissen müssen, darin
besteht, freundlich und
ehrlich zu sein. Es sind
im Besonderen diese
Eigenschaften, die das
Geschäft am Laufen
halten.
Das ist alles, was ich
Euch zu diesem Geschäft zu sagen habe.
Vielen Dank für Eure
Aufmerksamkeit.
Todd Burrier