Stufe 2 der Next-Level-Strategie gestartet

ABB beschleunigt Neuausrichtung –
Stufe 2 der Next-Level-Strategie gestartet
London, Grossbritannien, 9. September 2015: Capital Markets Day
§ Erschliessung zusätzlicher Wertsteigerungspotentiale durch Neuausrichtung des
einzigartigen Angebots von Energieversorgung und Automation
§ Neu geschaffene Division Stromnetze weltweit Nummer 1 im Markt für
Versorgungsunternehmen; Strategische Portfolio-Überprüfung für die neue Division
eingeleitet
§ Neue Division Elektrifizierungsprodukte kombiniert führendes Angebot von Nieder- und
Mittelspannungsprodukten
§ Kontinuierlicher Fokus auf organisches Wachstum wird durch wertsteigernde
Akquisitionen ergänzt
§ 1 Milliarde US-Dollar zusätzliche Einsparungen im Angestelltenbereich bis Ende 2017
§ 2 Milliarden US-Dollar Freisetzung von Barmitteln durch verbessertes Umlaufvermögen
bis Ende 2017
§ Ziele für Umsatzwachstum an veränderte Marktbedingungen angepasst (3-6%); alle
übrigen Ziele bestätigt
§ Aktienrückkaufprogramm wird fortgesetzt
ABB startet die zweite Stufe seiner Next-Level-Strategie mit einer Neuausrichtung der Divisionen. Ziel
ist es, den Kundenanforderungen noch besser und zielgerichteter gerecht zu werden und dadurch
das organische Wachstum weiter voranzutreiben. ABB plant, Kosteneinsparungen im
Angestelltenbereich in Höhe von einer Milliarde US-Dollar sowie Freisetzung von Barmitteln von zwei
Milliarden US-Dollar zu erzielen. Darüber hinaus ist das Unternehmen bereit, wieder wertsteigernde
Akquisitionen zu erwägen.
„Mit Stufe 2 der Next-Level-Strategie beschleunigen wir unsere Neuausrichtung“, sagte CEO Ulrich
Spiesshofer. „Die Massnahmen, die wir heute bekannt geben, werden zusätzlichen Wert für unsere
Kunden schaffen, weil sie künftig noch besser von unserem einzigartigen Angebot aus
Energieversorgung und Automation profitieren können. Gleichzeitig werden wir uns als Team
insgesamt schlanker, schneller und beweglicher aufstellen. Wir verlagern den Schwerpunkt auf
wachstumsstarke Endmärkte, verbessern die Wettbewerbsfähigkeit und senken die Risiken. Nicht
zuletzt reagieren wir mit den Massnahmen auch auf den rapide beschleunigten Wandel der Märkte
und die weiter zunehmenden Unsicherheiten auf der Welt.“
„Wir haben ABB in der Stufe 1 unserer Next-Level-Strategie zu Umsatzwachstum und operativem
EPS-Wachstum1 zurückgeführt“, sagte Spiesshofer. „Wir haben den Turnaround bei der Division
Energietechniksysteme geschafft, die Organisation vereinfacht und den Rahmen geschaffen, um eine
dynamische Leistungskultur zu entfalten. Dank dieses Fundament sind wir bereit für die Stufe 2.“
1
Umsatzwachstum auf vergleichbarer Basis. Operatives EPS-Wachstum setzt konstante Wechselkurse voraus
Seite 1 von 7
Ab 1. Januar 2016 wird ABB mit vier statt bisher fünf Divisionen schlanker aufgestellt sein. Die
neugeschaffene Division Stromnetze wird sich auf „Energieversorgung und Automation für das Netz“
(„power and automation for the grid“), also das Angebot von Energieversorgung und Automation für
Versorgungsunternehmen aus einer Hand spezialisieren.
Mit „Energieversorgung und Automation für Verbrauchspunkte“ („power and automation for the site“)
werden die anderen drei Divisionen künftig Kunden aus den Bereichen Industrie, Transport und
Infrastruktur beliefern. Die neue Division Elektrifizierungsprodukte kombiniert die führenden Niederund Mittelspannungsprodukte von ABB. Die Divisionen Industrieautomation und Antriebe und
Prozessautomation werden angepasst, um die Bedürfnisse der Kunden besser abzudecken und ihre
Effizienz zu steigern.
„Unsere neu geschaffene Division Stromnetze wird weltweit die Nummer 1 sein, wenn es darum geht,
Versorgungsunternehmen sowohl für die Übertragung als auch die Verteilung mit Energie- und
Automatisierungslösungen aus einer Hand zu bedienen“, sagte Ulrich Spiesshofer.
„Gleichzeitig haben wir damit begonnen, das Portfolio der Division Stromnetze einer strategischen
Überprüfung zu unterziehen. Auf diese Weise wollen wir den langfristigen Erfolg der Division steigern
und Wert für unsere Kunden und Aktionäre schaffen.“
„Die neue Division Elektrifizierungsprodukte wird unseren Kunden eines der umfangreichsten
Angebote an Nieder- und Mittelspannungsprodukten bieten und basierend auf unserem weltweit
wachsenden Netzwerk von Vertriebspartnern den Unternehmenswert vorantreiben“, sagte
Spiesshofer.
Um sowohl die Produktivität von Angestellten als auch das Umlaufvermögen weiter zu optimieren,
wird ABB ausserdem die Umsetzung der bereits angekündigten 1.000-Tage-Programme
beschleunigen. Das Unternehmen erwartet bis Ende 2017 strukturelle Kosteneinsparungen von rund
einer Milliarde US-Dollar, zusätzlich zu dem bereits laufenden Programm, das jährliche Einsparungen
von 3 bis 5 Prozent der Umsatzkosten erzielt.
Die Verbesserung des Umlaufvermögen soll darüber hinaus mindestens zwei Milliarden US-Dollar
Barmittel freisetzen, die dann in hochrentable Investitionen oder in Forschung und Entwicklung
beziehungsweise in gezielte Akquisitionen oder Gewinnausschüttungen an die Aktionäre fliessen
können.
Gleichzeitig setzt das Unternehmen sein aktuelles, auf zwei Jahre ausgelegtes
Aktienrückkaufprogramm im Gesamtwert von 4 Milliarden US-Dollar fort.
Peter Voser, Verwaltungsratspräsident von ABB, sagte: „Der Verwaltungsrat ist zufrieden mit den
Fortschritten, die ABB bei der operativen Leistung, der Reduktion von Komplexität in den
Geschäftsabläufen sowie der Entwicklung der neuen Leistungskultur im Rahmen der Next-LevelStrategie macht. In Stufe 2 fokussieren wir uns jetzt auf die strategische Neuausrichtung des
Geschäfts, die Erzielung starker finanzieller Ergebnisse sowie auf die Wertsteigerung für unsere
Aktionäre.“
Next Level Stufe 2
Die Umsetzung der Stufe 2 der Next-Level-Strategie konzentriert sich auf die drei
Schwerpunktbereiche profitables Wachstum, konsequente Umsetzung und bereichsübergreifende
Zusammenarbeit.
Profitables Wachstum
Organisches Wachstum bleibt für ABB auch weiterhin das wichtigste Element auf dem Weg zu
nachhaltiger Wertschöpfung und wird durch Marktpenetration, Innovation und Expansion (PIE)
vorangetrieben. Das Unternehmen ist dazu in allen attraktiven Kundenmärkten hervorragend
positioniert: bei den Energieversorgern, in der Industrie, sowie bei den Transport- und
Seite 2 von 7
Infrastrukturanbietern. Das führende Energieversorgungs-und Automationsangebot von ABB trägt
wesentlich zur Steigerung des Kundennutzens bei. Weltweit umfasst der Markt für diese ABBProdukte ein Volumen von mehr als 600 Milliarden US-Dollar pro Jahr und soll zwischen 2015 und
2020 jährlich um voraussichtlich 2,5 bis 4,5 Prozent zunehmen. Dies wird vor allem durch das
moderatere Wachstum in den Schwellenländern und durch eine langsamere Entwicklung des Öl- und
Gasmarktes beeinflusst.
Eine der wichtigsten Grundlagen für das organische Wachstum und für die herausragende
Wettbewerbsposition von ABB ist die technologische Innovationskraft des Unternehmens.
Dementsprechend plant ABB auch künftig hohe Investitionen in Forschung und Entwicklung. Sie
sollen 1,5 Milliarden US-Dollar pro Jahr beziehungsweise bis zu 4 Prozent des Umsatzes betragen.
Ein besonderer Schwerpunkt wird dabei auf umweltfreundlichen Lösungen für die hocheffiziente
Energieübertragung liegen, beispielsweise auf Schaltanlagen, die ein ökoeffizientes Gasgemisch
nutzen. Automations- und Kontrollsoftware, die den Kunden Fortschritte bei Produktivität und Qualität
ermöglicht, gehört ebenso zu den Schwerpunkten in der Forschungs- und Entwicklungsarbeit von
ABB wie webbasierte Lösungen und Dienstleistungen für das Internet der Dinge, Dienste und
Menschen.
Darüber hinaus gilt ABB als Pionier auf dem Gebiet der sogenannten disruptiven Technologien wie
künstliche Intelligenz oder 3D-Druck. Dabei arbeitet das Unternehmen mit innovativen Partnern
zusammen und stellt selbst – mit ABB Technology Venture – Gründungskapital für junge
Unternehmen zur Verfügung.
Ergänzend zum Schwerpunkt des organischen Wachstums wird ABB künftig auch das externe
Wachstum intensivieren. Akquisitionen müssen die Verlagerung des strategischen Schwerpunktes
unterstützen und Partnerschaften sollen das Wachstum in attraktiven Märkten beschleunigen.
Demselben Ziel dient auch die jüngste Neustrukturierung der Divisionen: Sie erlaubt es dem
Unternehmen Wachstumsmöglichkeiten effektiver zu erschliessen, weil das Geschäft auf diese Weise
besser der jeweiligen Marktdynamik angepasst werden kann.
Die neue Division Stromnetze kann sich künftig vollständig darauf konzentrieren, die Anforderungen
der Energieversorger mit Blick auf Energieübertragung und Automation zu erfüllen: Die Integration
erneuerbarer Energien zählt ebenso dazu wie die wachsende Komplexität der Netzwerke, die
Automation der Netze oder auch die Entwicklung von Mikro- und intelligenten Netzen.
Das breite Angebot im Bereich der Übertragung und der Verteilung aus einer Hand unterstützt die
Wachstumsambitionen von ABB. Dies ermöglicht die Verbesserung der Qualität des Kundendienstes,
der Optimierung von Kostenstruktur und Produktivität und trägt so dazu bei, die anvisierten operativen
EBITA-Margen zu erreichen.
Die neue Division Stromnetze wird weltweit die Nummer 1 bei der Belieferung von
Versorgungsunternehmen mit Energie- und Automatisierungslösungen. Sie umfasst neben Gleichund Wechselstrom- sowie Netzautomatisierungslösungen des Konzerns auch das Geschäft mit
Transformatoren und Hochspannungsprodukten. Die neue Division erzielte 2014 auf Pro-forma-Basis
einen Umsatz von rund 12,6 Milliarden US-Dollar, ein operatives EBITA von etwa 600 Millionen USDollar sowie eine EBITA-Marge von 4,7 Prozent. Die Division beschäftigt rund 39.000 Mitarbeiterinnen
und Mitarbeiter.
Die Division Elektrifizierungsprodukte wird Mittelspannungsprodukte umfassen ebenso wie
Leistungsschalter, Schutzschalter und Steuerungssysteme, Leittechnik, Bauprodukte,
Niederspannungssysteme sowie die Thomas & Betts-Aktivitäten. Diese Kombination eröffnet neue
Wachstumsmöglichkeiten, indem sie über die zahlreichen gemeinsam nutzbaren Verkaufskanäle eine
Seite 3 von 7
der industrieweit umfassendsten Produktpaletten im Bereich der Nieder- und
Mittelspannungsprodukte einem deutlich vergrösserten Kundenkreis zugänglich macht.
Auf Pro-forma-Basis, erzielte die Division Elektrifizierungsprodukte 2014 einen Umsatz von rund 10,6
Milliarden US-Dollar, ein operatives EBITA von rund 1,7 Milliarden US-Dollar und eine operative
EBITA-Marge von 16,3 Prozent. Die Zahl der Beschäftigten lag bei etwa 42.000.
Alle ABB-Lösungen im Bereich Leittechnik werden in die Division Prozessautomation integriert und
über eine einheitliche Schnittstelle in die verschiedenen Endmärkte geliefert. Auch das Geschäft mit
Prozessleitsystemen (Distributed Control System) der Division Energietechniksysteme sowie das
Geschäft mit Automatisierungstechnik (Programmable Logic Controller) der Division
Industrieautomation und Antriebe werden in die neue Division eingegliedert.
Konsequente Umsetzung
Mit der zweiten Stufe der Next-Level-Strategie will ABB bei der operativen Leistung zu den besten
Wettbewerbern aufschliessen. Ziel ist es, die Transformation zu einem branchenweit führenden
operativen Geschäftsmodell weiter voranzutreiben – mit Geschäftsprozessen, die noch fokussierter an
die Kundenbedürfnisse ausgerichtet sind, mit einer noch leistungsbezogeneren Vergütung und der
Entwicklung einer echten Leistungskultur.
Unterstützt wird dies durch gezielte 1.000-Tage-Programme zur Steigerung der Produktivität der
Angestelltenbereiche, die für weiteres Wachstum schlanker werden müssen, sowie durch ein
besseres Umlaufvermögen, um Kapital für weiteres Wachstum zu generieren.
Das ABB-Programm für mehr Effizienz in allen Unternehmensbereichen, die nicht unmittelbar in der
Produktion angesiedelt sind, soll dazu beitragen, das Unternehmen schlanker, schneller und noch
kundenorientierter zu machen. Die Verbesserung der Produktivität beinhaltet die schnelle Expansion
der regionalen Shared Services sowie die Verschlankung globaler Abläufe und Funktionen der
Konzernzentrale. Dazu werden die Business Units näher an die Schlüsselmärkte heranrücken. Das
Unternehmen will auf diese Weise Einsparungen in Höhe von 1 Milliarde US-Dollar pro Jahr bis Ende
2017 erreichen. Dies gilt zusätzlich zum bereits laufenden Kostensenkungsprogramm, bei dem
Einsparungen in Höhe von 3 bis 5 Prozent der Umsatzkosten pro Jahr geplant sind.
Die Kosten des Programms betragen rund 1,2 Milliarden US-Dollar, wobei rund 850 bis 900 Millionen
US-Dollar für die Restrukturierung und damit verbundene Kosten sowie 350 Millionen US-Dollar für die
Implementierung des Programms veranschlagt werden. Das Unternehmen geht davon aus, dass 300
bis 600 Millionen US-Dollar für Restrukturierung und die damit verbundenen Kosten in 2015
überwiegend im 4. Quartal verbucht werden können. 2016 werden rund 150 bis 300 Millionen USDollar und 2017 rund 50 bis 250 Millionen US-Dollar erwartet. Für die Implementierung des
Programms werden 2015 rund 75 Millionen US-Dollar benötigt, 2016 rund 200 Millionen US-Dollar
und 2017 etwa 75 Millionen US-Dollar.
Erste Priorität des 1.000-Tage-Programms zur Verbesserung des Umlaufvermögens ist es, die
Anlagenbewirtschaftung entlang der gesamten Wertschöpfungskette zu verbessern – vom
Produktdesign über die Produktion bis hin zur Logistik. Ebenso ergreift ABB Massnahmen, um den
Anteil angefangener Arbeiten in grossen Projekten zu reduzieren. Ziel des Unternehmens ist es,
analog zu den Benchmarks der Industrie den Lagerumschlag zu erhöhen. Beim NettoUmlaufvermögen strebt ABB ein Niveau von 11 Prozent des jährlichen Umsatzes oder weniger an. Bis
Ende 2017 soll das Programm mindestens zwei Millionen US-Dollar Umlaufvermögen freisetzen.
Bereichsübergreifende Zusammenarbeit
Die Neuaufstellung der Divisionen soll dazu beitragen, die Kundenorientierung zu verbessern und die
Beweglichkeit des Unternehmens zu erhöhen, damit ABB seine für den Zeitraum 2015-2020
gesteckten Ziele erreichen kann.
Seite 4 von 7
Um diese Transformation voranzutreiben, wird es in der operativen Leitung des Unternehmens ab
dem 1. Januar 2016 die folgenden Veränderungen geben:
Claudio Facchin, derzeit verantwortlich für die Energietechniksysteme, wird sich für die neue Division
Stromnetze verantwortlich zeichnen.
Tarak Mehta, gegenwärtig Chef der Division Niederspannungsprodukte, wird die neue Division
Elektrifizierungsprodukte leiten.
Bernhard Jucker, momentan Leiter der Division Energietechnikprodukte, wird die Verantwortung für
die Region Europa sowie die Funktion des Präsidenten des neu gebildeten Divisional Transformation
Teams übernehmen.
Veli-Matti Reinikkala, gegenwärtig Verantwortlicher der Region Europa, geht nach 22 Jahren im
Unternehmen in den Ruhestand.
Angestrebte Verwendung der Mittel
ABB behält seine Prioritäten in Bezug auf die Allokation des Kapitals bei. Der Fokus liegt auf
1) organischem Wachstum, Forschung und Entwicklung sowie auf hochrentablen Investitionen (CROI);
2) der Zahlung einer kontinuierlich steigenden nachhaltigen Dividende; 3) Investitionen in
wertsteigernde Akquisitionen; und 4) der Ausschüttung überschüssiger Cash-Bestände an die
Aktionäre.
„Wir verfügen über ein starkes finanzielles Fundament, um die Umsetzung der Next-Level-Strategie
durch eine klare Kapitalallokation und einem kontinuierlichen, disziplinierten Ansatz zu unterstützen“,
sagte CFO Eric Elzvik. „Unser Kapitalzuteilungs-Programm ist die Basis für Investitionen mit hoher
Rendite, die ihrerseits die Neuausrichtung des Unternehmens fördern, Verbesserungen bei der
Produktivität ermöglichen und unsere 1.000-Tage-Programme unterstützen. Wir planen, die
Investitionen für Forschung und Entwicklung in Höhe von nahezu 4 Prozent des Umsatzes
beizubehalten, um die Innovationsführerschaft zu sichern und unsere Position auf den Märkten weiter
zu stärken.“
„Mit dem Fortschritt bei der Neuausrichtung der Division Energietechniksysteme und der gut
verlaufenden Integration der vergangenen Akquisitionen, sind wir nun bereit, einen grösseren Anteil
unseres Kapitals für wertsteigernde Fusionen und Beteiligungen einzusetzen. Ausserdem werden wir
weiterhin überschüssige Liquidität in Form von Dividenden sowie über unser Aktienrückkaufprogramm
an unsere Aktionäre zurückfliessen lassen“, sagte Elzvik.
Seit dem letzten Capital Markets Day 2014 hat das Unternehmen bereits 3,5 Milliarden US-Dollar an
seine Aktionäre ausgeschüttet, davon 1,7 Milliarden US-Dollar in Form steuereffizienter Auszahlungen
von Kapitalreserven und Reduktion des Nennwertes. ABB setzt ausserdem sein angekündigtes, über
zwei Jahre laufendes Aktienrückkaufprogramm in Höhe von 4 Milliarden US-Dollar fort. Bis Ende
August hat das Unternehmen rund 78 Millionen Aktien im Gesamtwert von 1,8 Milliarden US-Dollar
zurückgekauft.
Update zu den Finanzzielen für 2015-2020
Das Unternehmen passt seine Umsatzziele für 2015-2020 an die geringeren makroökonomischen
Erwartungen an. Relativ zum Markt bleiben jedoch die Ambitionen unverändert. Für den Zeitraum von
2015 bis 2020 beträgt die durchschnittlich erwartete Wachstumsrate beim Ergebnis nun 3 bis 6
Prozent (vorher 4 bis 7 Prozent) pro Jahr. Treibende Faktoren für diese Veränderung sind die wie
erwartet weiter tiefen Ölpreise, Anzeichen für ein insgesamt verlangsamtes Wachstum der industriellen
Produktion sowie eine schwächer als noch 2014 prognostizierte Entwicklung der Wachstumsmärkte.
Seite 5 von 7
Das Unternehmen bekräftigt alle anderen Ziele für die Profitabilität, das operative EPS-Wachstum, den
Free Cash Flow Conversion und die Cashflow-Rendite auf das investierte Kapital (CROI).
ABB Next Level – Ziele für 2015-2022
Umsatzwachstum3
3-6%
Operatives EBITA in %4
11-16%
Operatives EPS-Wachstum CAGR5
10-15%
Free Cashflow (FNF)-Conversion/Konzerngewinn
CROI in %
>90%
Im mittleren Zehnerprozentbereich
Angesichts der neuen Strukturen wurden die Zielkorridore für die operativen EBITA-Margen der
Divisionen für den Zeitraum 2015-2020 wie folgt festgelegt:
Operatives EBITA in % – Bisherige Ziele für 2015-2020
Operatives EBITA in % – Ziele für 2015-2020
Division Industrieautomation und
Antriebe
Division Niederspannungsprodukte
15-19%
15-19%
Division Prozessautomation
11-15%
Division Elektrifizierungsprodukte
Division Industrieautomation und
Antriebe
Division Prozessautomation
Division Energietechnikprodukte
12-16%
Division Stromnetze
8-12%1
Division Energietechniksysteme
7-11%
ABB
11-16%
ABB
14-19%
11-16%
14-19%
11-15%
Die Ziel-Marge für Power Grids greift zum 1. Januar 2016, nach Abschluss des
“Step Change”-Programms
1
Ausblick
Das Management bestätigt den Ausblick, der am Ende des 2. Quartals bekanntgegeben wurde.
Weitere Informationen
Die Pressemitteilung zum Capital Markets Day sowie die Präsentationen stehen im ABB-Medienzentrum unter
www.abb.com/news sowie auf der Homepage von ABB Investor Relations unter www.abb.com/investorrelations zur
Verfügung.
Eine Investorenkonferenz findet heute um 11.00 Uhr Britische Sommerzeit (BST) (12.00 Uhr CET) in London, Grossbritannien,
statt. Analysten und Investoren können sich auch per Telefon einwählen unter +1 866 291 41 66 (USA/Kanada, gebührenfrei),
+1 631 570 5613 (USA/Kanada, Ortstarif), +44 203 059 58 62 (GB), +46 8 5051 00 31 (Schweden) oder +41 58 310 50 00
(Rest der Welt). Interessenten werden gebeten, sich 10 Minuten vor Konferenzbeginn einzuwählen. Die Konferenz ist auch über
die Website von ABB zugänglich. Eine Aufzeichnung ist eine Stunde nach Ende der Veranstaltung als Podcast verfügbar und
kann auf unserer Website heruntergeladen werden.
Investorenkalender/Daten 2015
Ergebnis des 3. Quartals 2015
21. Oktober 2015
Ergebnis des 4. Quartals 2015 und Jahresergebnisse 2015
3. Februar 2016
2
Die genauen Definitionen beziehen sich auf das Dokument „Supplement Financial Information“ unter „Capital Markets Day
2015“ – Mehr Informationen auch auf unserer Website unter www.abb.com/investorrelations
3
Durchschnittliches jährliches Umsatzwachstum auf vergleichbarer Basis über sechs Jahre, Basisjahr 2014.
4
Ziel auf Jahresbasis
5
CAGR = Compound Annual Growth Rate (jährliche Wachstumsrate). Basisjahr 2014. Ziel setzt konstante Wechselkurse
voraus
Seite 6 von 7
ABB (www.abb.com) ist führend in der Energie- und Automationstechnik. Das Unternehmen ermöglicht seinen Kunden in den
Bereichen Energieversorgung, Industrie, Transport und Infrastruktur, ihre Leistung zu verbessern und gleichzeitig die
Umweltbelastung zu reduzieren. Die Unternehmen der ABB-Gruppe sind in rund 100 Ländern tätig und beschäftigen weltweit
etwa 140.000 Mitarbeitende.
Vorbehalte gegenüber Zukunftsaussagen
Die Pressemitteilung enthält Zukunftsaussagen sowie weitere Informationen betreffend den Ausblick für unsere
Geschäftstätigkeit, einschliesslich der in den “aktualisierte Finanzziele 2015-2020“ und Ausblick-Abschnitten dieser
Pressemitteilung. Diese Aussagen beruhen auf gegenwärtigen Erwartungen, Einschätzungen und Voraussagen über Faktoren,
die unsere künftige Performance beeinflussen können, darunter auch über die globale Konjunkturlage sowie über die
wirtschaftlichen Bedingungen in Regionen und Branchen, die für ABB Ltd die Hauptabsatzmärkte darstellen. Diese
Erwartungen, Einschätzungen und Voraussagen werden im Allgemeinen mit Begriffen wie „erwartet“, „glaubt“, „schätzt“, „strebt
an“, „plant“, „wahrscheinlich“ oder Ähnlichem als solche bezeichnet. Es gibt jedoch zahlreiche Risiken und Unwägbarkeiten,
wovon viele ausserhalb unseres Einflussbereichs liegen, die dazu führen können, dass die tatsächlichen Ergebnisse wesentlich
von den Zukunftsaussagen dieser Pressemitteilung abweichen und welche unsere Fähigkeit, einzelne oder alle der bekannt
gegebenen Ziele zu erreichen, beeinträchtigen könnten. Zu den wichtigen Faktoren, die zu solchen Abweichungen führen
könnten, zählen unter anderem Geschäftsrisiken im Zusammenhang mit dem volatilen globalen Wirtschaftsumfeld und den
politischen Rahmenbedingungen, Kosten aus Compliance-Aktivitäten, unsere Fähigkeit mit Wettbewerbern und
technologischen Entwicklungen Schritt halten zu können, die Verfügbarkeit und Preise von Rohstoffen, die Marktakzeptanz
neuer Produkte und Dienstleistungen, Änderungen staatlicher Bestimmungen und Wechselkursschwankungen sowie weitere
Faktoren, die von Zeit zu Zeit in der Korrespondenz von ABB mit der U.S. Securities and Exchange Commission (SEC), unter
anderem im ABB-Geschäftsbericht auf Formular 20-F, erwähnt werden können. Obwohl ABB Ltd glaubt, dass die in solchen
Zukunftsaussagen enthaltenen Erwartungen auf angemessenen Annahmen beruhen, kann das Unternehmen keine Garantien
abgeben, dass sie auch tatsächlich eintreffen werden.
Dies ist eine deutsche Übersetzung. Es gilt der englische Originaltext.
London/Zürich, 9. September 2015
Ulrich Spiesshofer, Vorsitzender der Konzernleitung
Ansprechpartner für weitere Informationen:
Media Relations
Michael Schiendorfer
Antonio Ligi, Sandra Wiesner
Tel: +41 43317 71 11
[email protected]
Seite 7 von 7
Investor Relations
Tel. +41 43 317 71 11
[email protected]
ABB Ltd
Affolternstrasse 44
8050 Zurich
Switzerland