Neue Programmleiterin Kultur

Mitteilungsblatt des Vereins Freunde des Klosters Dornach
und der Stiftung Kloster Dornach
Herbst 2015
Ausgabe XXXVIII
Stiftung Kloster Dornach • Amthausstrasse 7 • 4143 Dornach 1
Tel. 061 701 12 72 • Fax 061 701 12 49
www.klosterdornach.ch • [email protected]
Neue Programmleiterin Kultur
Liebe Leserin,
lieber Leser
Was lange währt, wird endlich gut. Die
neue Leiterin für das Programm im Kloster
Dornach ist da. Wir heissen Barbara van der
Meulen herzlich willkommen. Wer sie ist und
wie sie sich ihre Arbeit im Kloster vorstellt?
Lesen Sie ihre Ausführungen auf Seite 3.
Im Programmteil auf den Seiten 10 und 11
finden Sie wieder viele interessante, spannende
und besinnliche Angebote. Das kommende
Halbjahr im Kloster Dornach bietet eine Fülle
von Konzerten und Vorträgen. Die Gottesdienste in der Klosterkirche werden vom Rector
Ecclesiae Franz Kuhn und von den Pfarrerinnen und Pfarrern der Region gestaltet.
Dass der Geist willig bleibt, der Körper aber nicht
schwach wird, darum bemüht sich das Team
um Klosterleiter Freddy Buess mit den wunderbaren kulinarischen Angeboten in der Klosterschenke siehe Seiten 4, 5, 6 und 7. Gönnen Sie
sich einen Halt in unserer schnelllebigen Zeit
und nutzen Sie diese Pause für einen Besuch
im Kloster Dornach. Wir freuen uns auf Sie.
Evelyn Borer, Stiftungsrätin
Einfach –
Der Mensch in der Mitte –
Offen
Barbara van der Meulen.
Das Kloster – ein Juwel in der Regio Basiliensis
2
Chloschter Poscht
Inhaltsverzeichnis
2
Aus dem Stiftungsrat
von Lorenz Altenbach
Präsident Stiftungsrat Kloster Dornach
Aus dem Stiftungsrat
Willkommen
3
Programmleitung Kultur
Barbara van der Meulen
stellt sich vor
4 – 7
Herberge
und Schenke
Informatives aus dem Klosteralltag
8
Troja – Ein Mythos
wird Wirklichkeit
von Mike Stoll
9
10 /11
Klosterreisen, Besinnungstage
Agenda
Kirchliche, kulturelle und kulinarische Anlässe
im Kloster Dornach
13
14 /15
In der Nachbarschaft
neuestheater.ch
Freunde
des Klosters
Informationen und News
17
Vergänglichkeit
Betrachtungen
von Pfr. Franz Kuhn
18
20
Kulturelle
Anlässe
Konzerte
im Kloster Dornach
IMPRESSUM
Herausgeber: Stiftung
Kloster Dornach und Verein
Freunde des Klosters Dornach
www.klosterdornach.ch
Auflage: 36 000 Exemplare
Layout und Produktion: Dominique
Hertzeisen, Edmondo Savoldelli
Redaktion: Evelyn Borer
Inserate: Petra Maier, Amthaus­str. 7
4143 Dornach, Tel. 061 701 12 72
Fax 061 701 12 49
[email protected]
Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG
(AZ Print), 5001 Aarau
Die Chloschter Poscht
erscheint 2 × jährlich
Wie an dieser Stelle schon mehrfach
berichtet, hat sich die Stiftung Kloster
Dornach seit längerem mit möglichen
Wegen zur Stärkung des Programms auseinandergesetzt. Bleibt doch eine unserer
Hauptaufgaben, nebst der Erhaltung der
historischen Klosteranlage, ein Zentrum
für kulturelle und spirituelle Angebote
mit regionaler Ausstrahlung zu bleiben
und noch vermehrt zu werden. Zur Bewältigung dieser Aufgabe haben wir schon
länger gemeinsam darüber nachgedacht
und schliesslich entschieden, professio­
nelle Unterstützung zu beanspruchen.
Nachdem, dank grossem Engagement der
Stifter und der Stiftung selbst die Finanzierung für ein auf drei Jahre ausgelegtes
Pilotprojekt bewerkstelligt werden konnte, wurde ein Pflichtenheft erarbeitet und
die 30%-Stelle für eine Programmleiterin Kultur und Spirituelles ausgeschrieben. Nach Prüfung der zahlreichen und
teilweise hervorragenden Bewerberinnen
und Bewerber hat sich der Stftungsrat
einstimmig entschieden. So können wir
heute die neue Programmleiterin, Frau
Barabara van der Meulen, ganz herzlich
willkommen heissen. Sie hat ihre Arbeit
am 1. Juni aufgenommen und wird künftig in enger Zusammenarbeit mit der Programmgruppe, dem Rector Ecclesiae, der
Klosterleitung und dem Stiftungsrat für
das kulturelle und spirituelle Angebot in
unserem Kloster verantwortlich zeichnen.
Als Kunsthistorikerin und Dozentin für
Kunst an der Fachhochschule Nordwestschweiz, als Kuratorin diverser Austellungen und als Präsidentin des Seelsorgeverbandes Zwingen Dittingen Blauen
Nenzlingen verfügt sie zweifellos über die
nötige Erfahrung und Qualifikation, das
Kloster Dornach im programmatischen
Bereich weiterzuentwickeln und zu einem allseits beachteten Aushängeschild
in der Region werden zu lassen. Wer das
Vergnügen hatte, die von Barbara van der
Meulen kuratierte, viel beachtete Austellung «Living Memory» in der ehemaligen
Papierfabrik Zwingen zu besuchen, kann
sich darauf freuen, dass im Kloster Dornach künftig noch mehr spannende und
herausfordernde Veranstaltungen stattfinden, die für alle Besucher zu einer grossen Bereicherung werden können. Wir
heissen Frau van der Meulen ganz herzlich willkommen und wünschen ihr in ihrer neuen Aufgabe jeden nur erdenklichen
Erfolg.
Lorenz Altenbach,
Präsident des Stiftungsrates
Der Stiftungsrat
Lorenz Altenbach, Dornach, Präsident (Vertretung Einwohnergemeinde Dornach)
Kurt Henzi, Dornach, Vizepräsident (Vertretung ­Einwohner­gemeinde Dornach)
Christian Schlatter, Dornach (Vertretung ­Einwohner­gemeinde Dornach)
Albert Equey, Allschwil (Vertretung Röm.-kath. Landeskirche Baselland)
Bernhard Meister, Dornach (Vertretung ­Bürger­gemeinde Dornach)
Hans Abt, Dornach (Vertretung Freunde des Klosters Dornach)
Fritz Weibel, Dornach
Evelyn Borer, Dornach (kooptiertes Mitglied)
Porträt
Chloschter Poscht
Tradition respektieren –
ungewohnte Schritte wagen
Anfang Juni hat Barbara van der Meulen ihre Stelle als Programmleiterin Kultur angetreten
rogrammleitung Kultur – so lautet die Bezeichnung meiner Arbeitsstelle beim Kloster Dornach.
Aber wie ist diese Tätigkeit zu
verstehen? Welches Programm ist
hier gemeint? Aus welchen Personen besteht das bisherige Team?
Was für Aufgaben warten auf
mich und welche Vorgaben gibt
es vonseiten meines Arbeitgebers,
des Stiftungsrats?
Solche Fragen beschäftigen
mich seit meinem Stellenantritt
Anfang Juni dieses Jahres. Ich
durfte mir erst Zeit lassen, um
die breit gefächerte Nutzung des
ehemaligen Klosters mit den dazugehörigen Personen kennen
zu lernen. Selbst in der Nähe eines Kapuzinerklosters in Arth
(Kanton Schwyz) aufgewachsen,
erinnere ich mich gerne an die
freundlichen und grosszügigen
Kapuziner. Noch heute vermag
mich jede auch neu genutzte Klosteranlage in ihrer einst vielfältig
gelebten und gepflegten Kultur
des Geistigen zu faszinieren.
Nach dem Studium der
Kunstgeschichte an den Universitäten Basel, Berlin und Essen
arbeitete ich beim Kunstmuseum Basel und bei der Fondation
Beyeler, um anschliessend als
Assistentin für moderne und zeitgenössische Kunst an die Universität Basel zurückzukehren. Manche Ausflüge haben mich in dieser
Zeit nach Dornach und Arlesheim
geführt. Seit acht Jahren wohne
ich nun mit meinem Mann Nicolaj und unseren zwei Mädchen
Paula und Aurelia in Blauen im
Laufental. Seit über zehn Jahren
unterrichte ich an der Hochschule für Gestaltung und Kunst Basel FHNW. Ich bin Mitglied der
Fachkommission Kunst (Amt für
Kultur, Kanton Basel-Landschaft)
und habe die Sammlungsankäufe
im Kunsthaus Palazzo in Liestal
P
Barbara van der Meulen.
im Frühling dieses Jahr kuratiert. Jüngst ging die Ausstellung
«Living Memory» in der Papierfabrik Zwingen, die ich auf Einladung des Schlossvereins Zwingen
organisiert und kuratiert habe,
mit der Herausgabe eines Buches
zu Ende.
Ab Oktober 2016
neues ­Programm
Als Präsidentin der Kirchgemeinde Blauen und des Seelsorgeverbandes am Blauen versuche ich
mich für eine lebendige Kirche
zu engagieren. Auch bei meiner
Arbeit für das Kloster Dornach
ist es mir wichtig, gemeinsam
Zeit zu finden, um sich für soziale Gerechtigkeit zu engagieren
und sich auf die für ein zufriedenes Leben wichtigen Werte zu
besinnen. Für welches Publikum
könnte ein solches christlich orientiertes Programm interessant
sein? Und wie lassen sich meine
beruflichen Kompetenzen und
Erfahrungen im Umgang mit
Kunst und deren Vermittlung in
ein «Programm» für das Kloster
Dornach integrieren? Meines Erachtens in Veranstaltungen, die
versuchen, die Traditionen und
Gewohnheiten im und um das
Kloster Dornach mit all seinen
langjährigen, oft ehrenamtlich
Engagierten und treuen Besuchern zu respektieren und nach
Möglichkeit einzubeziehen. Und
dennoch sollen auch etwas andere, ungewohnte Schritte in die
Zukunft gewagt werden. Bis Ende
September 2016 wird das bisherige Programm mit punktuellen Ergänzungen von meiner Seite wie
gewohnt weiterlaufen. Für und ab
Oktober 2016 entwerfe ich zurzeit in Absprache mit dem Rector
Ecclesiae, Franz Kuhn, dem Klosterleiter Freddy Buess, den Freunden des Klosters, dem Stiftungsrat und Evelyn Borer ein eigenes
Programm. Ich freue mich schon
jetzt, Sie im Kloster Dornach
herzlich begrüssen zu dürfen!
Barbara van der Meulen
3
4
Chloschter Poscht
Kloster
Dornach
• die Klosterschenke
• die Herberge
• die Hotelzimmer
• die Original-Klosterzellen
• das Gartenrestaurant
• die Bankettund Seminarräume
Wir sind jeden Tag
in der Woche für Sie da!
Von Montag bis Samstag
von 7 bis 24 Uhr und am
Sonntag von 7 bis 18 Uhr.
Unsere Räumlichkeiten:
• Atelier Parterre
bis 20 Personen
• Franziskuszimmer
bis 16 Personen
• Refektorium
bis 80 Personen
• Klosterschenke
bis 45 Personen
• Bibliothek
bis 55 Personen
• Garten
bis 120 Personen
Herberge und Schenke
Gepflegt mit Freunden
feiern
Gerne stellen wir Ihnen
in dieser Ausgabe unser
Refektorium vor.
er 90 Quadratmeter grosse Refektoriumssaal bietet für Sie und
Ihre Gäste genügend Platz, um
sich für ein paar Stunden vom Team des Klosters Dornach verwöhnen zu lassen und die Seele baumeln zu lassen. Das Refektorium ist nebst
der Schenke das «Herzstück» unseres Rauman-
D
gebotes für ein gemütliches familiäres oder
auch geschäftliches Treffen mit feinem Essen.
Aber was heisst «genügend Platz»? Zwischen 30 und 80 Personen können hier gepflegt
tafeln und sich wohl fühlen. Tagsüber mit Sonnenstrahlen durchflutet und am Abend durch
die einzelnen Kronleuchter erhellt, kommt der
Raum wunderbar zur Geltung. Schon heute sichern wir Ihnen zu: Ein unvergessliches Fest
im Kreise Ihrer Freunde, Verwandten, Bekannten oder Geschäftsfreunde und -partner.
Freddy Buess, Klosterleiter
Auflösung des grossen Chloschter-Quiz’
Das Lösungswort lautete «Oleander»
Amthausstrasse 7, Postfach 100
CH-4143 Dornach
Tel. +41 (0)61 701 12 72
Fax +41 (0)61 701 12 49
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Bankkonto: SOBA70548
Ganz herzlich möchten wir uns für die
rege Teilnahme an unserem Chloschter-Quiz
in der Ausgabe Frühling 2015, Ausgabe
XXXVII, bedanken.
Wir freuen uns, unter den Einsendungen
die Gewinner bekannt zu geben, und hoffen, diese demnächst bei der Einlösung der
gewonnenen Preise bei Speis und Trank im
Kloster begrüssen zu dürfen.
1. PlatzGerald Stolz
Riehenstrasse 118
D-79594 Inzlingen
2. PlatzDoris Lauber
Lehengasse 40
4142 Münchenstein
3. PlatzRebecca Corsa
Poststrasse 125
8957 Spreitenbach
Chloschter Poscht
Herberge und Schenke
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Das Wintergemüse 2015/2016
Einfach Rüebli
m Deutschen heisst unser Rüebli Möhre, Karotte, Gelbrübe oder Wurzel. Eigentlich ist ein
Rüebli eine kleine Rübe. Das Wort ist vom altdeutschen ruoba abgeleitet. Es
muss ein indogermanischer
Stamm *rab /*reb vorliegen,
denn im Lateinischen heisst
es rapa. Die Gemüsepflanze
aus der Familie der Doldenblütler ist das in der EU nach
der Tomate mengenmässig
bedeutendste Gemüse (8,2%
der Gemüseproduktion 2006).
Als Ursprungsland der gelben und violetten Karotten
gilt Afghanistan. Die weisse
Variante stammt wohl aus
dem Mittelmeerraum. Die
östlichen Arten kamen im
12. Jahrhundert nach Spanien und Italien. In den mittelalterlichen Quellen, etwa bei
Hildegard von Bingen, lassen
sich Karotten und Pastinaken
nicht sicher unterscheiden.
Die orangefarbenen Karotten, also unsere Rüebli,
dürften in den Niederlanden
durch Kreuzungen entstanden sein. Ihre leuchtende Farbe machen sie für die Küche
attraktiv: als Beilage, Salat
und Dekoration. Ihr Carotinund Provitamin A-Gehalt erklärt den Spruch: «Rüebli fürs
Büebli». Zwar schützt Vita-
I
min A vor Nachtblindheit, aber eine Verbesserung der Sehschärfe durch das Essen von Rüebli ist ein Mythos. Die Iren
nennen Möhren übrigens wegen ihres hohen Zuckergehalts
«Honig der Erde».
Der deutsche Aberglaube schuf aus der Frage nach
dem richtigen Zeitpunkt der
Aussaat eine eigene Wissenschaft. Wer an Silvester oder
Neujahr Möhren isst, soll das
ganze Jahr Geld in der Tasche
haben. Im Kanton Solothurn
gibt es den Spruch: «Säjet
me d’Rüebe vor Lorenzetag,
so git’s Rüebe, säjet me se-naber dernoh, so git’s Rüebeli».
Ein anderes Sprichwort lautet:
«Wenn es heisst ein Kind geboren, haben die Rüben den
Geschmack verloren.» Dass
das Rüebli in der Traumdeutung – zu Recht oder Unrecht
– als Phallussymbol angesehen wird, liegt nahe. Positiv
zu vermerken für Konsumenten von Rüebli ist die Tatsache, dass auch Grossverteiler
wieder seltene Möhrensorten
verkaufen, sodass man neben den orangefarbenen auch
weisse, gelbe und violette
Varianten genies­
sen kann.
­Guten Appetit!
Thomas Brunnschweiler
Das Kloster Dornach zu Gast an der
Basler Herbstmesse auf dem Petersplatz
Am Samstag, 24. Oktober 2015, ist es wieder soweit: Punkt 12.00 Uhr läutet der Messeglöckner die 545. Basler Herbstmesse ein;
z’Basel isch Herbschtmäss! Nicht nur, dass
auch bei uns die gelbrot verfärbten Blätter von
den Bäumen fallen – nein, köstlicher Duft von
gebrannten Mandeln, vom delikaten frischen
Magenbrot, von knusprigen Rosenkiechli
schwebt über den Basler Altstadtgassen.
Dicht an Dicht stehen die Buden und locken
den Käufer in ihr Gewirr.
Mittendrin der Stand vom Kloster Dornach mit
seinem Klosterladen. Konfitüren, Sirupe, Essig
und natürlich Weihnachtsgebäck werden angeboten.
Seien Sie neugierig und besuchen Sie uns am
Stand Nr. 083 auf dem Petersplatz. Der Häfelimärt dauert bis am 10. November.
6
Chloschter Poscht
Herberge und Schenke
Madame Fleur, die Katzenreporterin vom Kloster Dornach, berichtet
Weihnachtsschmuck
mit Hindernissen
rgendwann wird es
immer wieder Weihnachten. Nein, das
ist keine Meckergeschichte. Ich finde Weihnachten
schön und spannend.
Besonders toll finde ich die
Bäume und die Äste, welche überall verteilt werden. Mit den Tannenzweigen lässt sich gut spielen.
Man kann sie bestens zerrupfen.
Leider sind meine Menschen nicht
so begeistert wie ich.
Der Höhepunkt ist aber der
Weihnachtsschmuck, welcher sich
im Keller befindet. Sämtliche Weih­nachtskartons werden vom Keller
nach oben transportiert. Schon
das ist ein Ereignis. Was sich da
wohl alles verbirgt?
Nach und nach werden die
Kartons geöffnet und mein Erstaunen schlägt in Begeisterung um.
Das wird die tollste Spielstunde
meines Lebens. Neugierig, wie ich
bin, schleiche ich mich in einen
Karton und lande direkt in einem
Haufen Lametta. Damit lässt sich
bestens spielen. Man kann sich
darin verkriechen oder nach dem
Lametta hangeln und es werfen. Es
lässt sich aber auch alles bestens
auf dem Boden verteilen.
Bei dem nächsten Karton
wird es noch spannender, alles
voller kleiner und grossen Kugeln.
Ein Fest für mich. Schnell rollen
drei Kugeln über den Boden. Ich
mit einem Hechtsprung nach und
o weh … es waren nur noch zwei.
Auch die restlichen zwei Kugeln
blieben nicht heil. Vielleicht ist
das Lametta doch stabiler. Hinein
in das Lametta und über den ganzen Boden verteilen.
Mit einem Auge schaue ich
zur Tür und wer kommt? Mein
Lieblingsmensch. Leider findet er
die Unordnung nicht so toll und
schon ist der Staubsauger da. Jetzt
I
heisst es flitzen, vor dem habe ich
Angst. Schnell auf meinen Lieblingsplatz und alles aus weiter Ferne beobachten.
Natürlich müssen meine
Menschen bis Weihnachten noch
viele Lametta und Weihnachtsku-
geln aufsammeln, aber ich denke,
das werden sie schon verkraften,
und ich habe meinen Spass gehabt.
Eure Madame Fleur
vom Kloster Dornach
Herberge und Schenke
Chloschter Poscht
7
Rezept
Silvestermenü Buntes Apfel-Quark
2015
Törtchen
Zutaten
Amuse Bouche

Kalbstartar auf Brotcrouton
an lauwarmem Selleriemousse
mit schwarzem Trüffelhobel

Essenz von der Steinpilzconsommé
mit frittierter Petersilie
im tiefen Teller serviert
und am Tisch aufgegossen

Sorbet von Blutorangen an Aperol
Gedörrtes Orangensegel

Rosa gebratenes Medaillon vom Rinderfilet
unter einer
caramelisierten Schaumkruste mit Rosmarin
Kräftiger Fleischjus
Nocken vom Rosenkohlpüree
oder
Sautierte Black-Tiger-Crevetten
und Jakobsmuscheln
auf cremigem Risotto mit Kokosnussspänen
und Zitronengras

Gebackener Brie de Maux in grob gehackten
Haselnüssen paniert
Preiselbeerkonfitüre
Geröstetes Klosterbrot
oder
Crepe Suzette mit Vanilleglace
am Tisch flambiert
Pro Gast:
Franken 98.50
Ofen auf 180 °C vorheizen. Ein tiefes
Backblech (ca. 20 × 20 cm) mit Backpapier auslegen.
Eier mit Zucker in einer grossen
Schüssel etwa 5 Minuten lang mit
einem Handrührgerät schaumig-steif
aufschlagen. Mehl mit Stärke und
Zimt mischen, zu dem Eierschaum
sieben und unterheben. Bisquit-Teig
in das Backblech füllen und im Ofen
in etwa 25 Minuten goldbraun backen.
Biskuit auf ein Kuchengitter stürzen
und abkühlen lassen. Anschliessend
mit 6 Metallringen, ca. 5 cm Durchmesser, Bisquitkreise ausstechen.
Äpfel waschen, grosszügig schälen und fein würfeln. Apfelwürfel
mit Zitronensaft mischen und auf
die Seite stellen. Den Rest der Äpfel
durch den Entsafter lassen.
2/3 vom Apfelsaft mit Zucker aufkochen. 3 Blatt Gelatine einweichen,
ausdrücken und in dem warmen Apfelsaft auflösen. Quark unterrühren.
Sahne mit Vanillezucker steif schlagen und behutsam unter die Quarkcreme heben.
Mousse in einen Spritzbeutel umfüllen und in die Metallringe auf
r
g fü
itun tchen
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r
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Zub ine Tö
e
l
k
6
Für den Bisquit:
• 3 Eier
• 75 g Zucker
• 50 g Mehl
• 30 g Speisestärke
• 1 Tl Zimt
• Je einen Golden Delicious-,
Granny Smith- und Gala RoyalApfel
• Saft von ½ Zitrone
• 50 g Zucker
• 4 Blatt Gelatine
• 250 g Mager-Quark
• 250 ml Sahne
• 1 El Vanillezucker de Tahiti
die Bisquitböden spritzen. Törtchen
für ca. 1 Stunde in den Kühlschrank
stellen.
Apfelwürfel gleichmässig auf der
fest gewordenen Quarkcreme verteilen. Restlicher Apfelsaft erwärmen,
1 Blatt Gelatine einweichen, ausdrücken und im warmen Apfelsaft
auflösen, über die Apfelwürfel auf
die Törtchen giessen und im Kühlschrank fest werden lassen.
8
Chloschter Poscht
Geschichte und geschichten
Culinarium im Kloster Dornach
Troja – Ein Mythos wird Wirklichkeit
ber Jahrhunderte prägten die
Sagen des klassischen Altertums Kunst und Kultur rund
ums Mittelmeer – ja, durch eine ferne Vergangenheit dringen sie noch heute an unser
Ohr und bilden mit der Bibel das kulturelle
Rückgrat des Abendlandes.
Ü
Den wohl bekanntesten Sagenkreis
besingt der altgriechische Dichter Homer
in seiner «Ilias». Es ist die Geschichte des
Trojanischen Krieges, der zehn Jahre gedauert und eine ganze Reihe griechischer
wie trojanischer Helden das Leben gekostet haben soll. Grund für diesen schreckli-
Anmeldetalon für das
Abendessen im Kloster
begleitet von den Ausführungen von
Mike Stoll.
Personen zum Spezialpreis
von Fr. 50.– pro Person am:
Dienstag, 1. Dez. 2015, um 18.30 Uhr
Dienstag, 19. Jan. 2016, um 18.30 Uhr
Dienstag, 23. Febr. 2016, um 18.30 Uhr
Montag, 14. März 2016, um 18.30 Uhr
Montag, 18. April 2016, um 18.30 Uhr
Montag, 23. Mai 2016, um 18.30 Uhr
Hauptgang mit Poulet
Vegetarischer Hauptgang
Senden an: VISIT BASEL AG,
­Leimen­strasse 29, CH-4051 Basel
Bitte Absender nicht vergessen!
Ihre definitive Anmeldung nimmt die VISIT BASEL AG auch telefonisch, per Fax,
E-Mail oder online unter
www.visitbasel.ch «Agenda öffentliches
Programm» entgegen.
Telefon +41 61 261 33 33
Fax +41 61 561 77 85
[email protected], www.visitbasel.ch
Die Platzzahl ist begrenzt. Keine Abendkasse. Eine vorgängige Anmeldung ist in
jedem Fall erforderlich.
chen Krieg war – wie wir alle wissen – eine
schöne Frau. Um genau zu sein, war Helena
nicht irgendeine Dorfschönheit, sondern
galt als schönste Frau auf Erden. Sie wurde
als Preis bei einem unseligen Schönheitswettbewerb dreier Göttinnen dem trojanischen Prinzen Paris versprochen. Das
Dumme daran: Sie war bereits mit dem
spartanischen König Menelaos verheiratet!
Ja, ja – ganz klassisch eben: Ein Drama
um Eifersucht und Liebe stand am Anfang
dieses mythischen Krieges zwischen Trojanern und Griechen.
Doch aufgepasst! Hier sollte man den
Begriff «mythisch» nicht mit «sagenhaft»
oder gar «fantastisch» verwechseln, sonder einfach wörtlich nehmen. Ein Mythos
ist eine mündlich überlieferte Geschichte.
Und so kam es, dass sich im Jahre 1868
ein deutscher Kaufmann mit ebendieser
Geschichte aufmachte, um das von Homer
beschriebene Troja zu entdecken. Die damalige Fachwelt tat ihn als verträumten
Fantasten ab und bedachte seine literarischen Beobachtungen und archäologischen
Ausgrabungen grösstenteils mit Spott und
Hohn. Doch die Beharrlichkeit Heinrich
Schliemanns zahlte sich aus: Am türkischen Hügel Hisarlık, nahe den Dardanellen gelegen, wurde er fündig. Sein Spaten
brachte die Überreste Trojas zurück ans
Tageslicht!
Hören Sie an diesem mythischen
Abend von Achills Groll, Kassandras Fluch
und wandeln Sie auf Schliemanns Spuren!
Lassen Sie sich von den exklusiv zubereiteten Leckereien aus der Kloster-Küche in
mediterrane Gefilde entführen und lauschen Sie dazu den spannenden Erzählungen von Mike Stoll.
Teilnahmegebühr: Fr. 50.– inkl. 3-gängigem Menü «Von Priamos' Tafel» und inkl.
den spannenden Ausführungen von Religionswissenschafter Mike Stoll vor, zwischen und nach den einzelnen Gängen.
Getränke zahlbar vor Ort. Die Veranstaltung findet im Kloster Dornach statt und
dauert rund drei Stunden.
Einzug des Trojanischen Pferdes, Holzschnitt
von Hans Grüninger aus Virgilii Opera (Strassburg 1502).
Von Priamos' Tafel
Helenas Hochzeitssuppe
mit frischer Minze

Lammracks à la Paris
mit Blumenkohl nach Kalamata-Art
und jungen Ofenkartoffeln
oder vegetarisch (auf Vorbestellung!)
Kassandras gefüllte Auberginen
mit jungen Ofenkartoffeln

Menelaos' Trost
Griesskuchen
mit feinster Vanille-Glace
Chloschter Poscht
CHLOSCHTER- REISEN
Klosterreisen und Besinnungstage
KLOS T ER D OR N ACH
Wir besuchen
die Stiftskirche Rheinfelden
und das Kloster Olsberg
Donnerstag, 21. Januar 2016
9
Mit allen Sinnen neu
entdecken
Donnerstag, 3. Dezember 2015
Kloster Dornach, mit Pfr. Franz Kuhn
Programm:
10.00 Uhr1. Vortrag: Wie können wir den Glauben an den
«menschgewordenen Gott» in unserer heutigen Zeit
verstehen?
11.00 Uhr2. Vortrag: Zeichen und Symbole der Adventszeit:
Adventskranz, Barbarazweige, Weihnachtsbaum,
Weihnachtsgebäck usw.
12.30 UhrGemeinsames Mittagessen im Kloster (fakultativ)
14.30 UhrGottesdienst in der Klosterkirche zum Fest der
hl. Barbara (4. Dezember)
Ich heisse Sie alle recht herzlich Willkommen und freue mich
auf ein Wiedersehen!
Anmeldung: Mittagessen (Fr. 30.–), 3. Dezember, Kurs Advent
Liebe TeilnehmerInnen
Da die Weltgebetswoche 2016 vor uns liegt und das Gebet für die Einheit
der Christen angesagt ist, möchten wir diese Reise, zusammen mit der
Christkath. Kirche durchführen. Die christ-kath. Pfarrerin Denise Wyss
wird uns begleiten. Pfarrer Peter Grüter führt uns durch die wunderbare
barocke Stiftskirche St. Martin, Rheinfelden und erzählt uns deren
Geschichte. Nach einem guten Mittagessen in Magden besuchen wir das
ehemalige Frauenkloster «Gottes Garten» in Olsberg. 1236 wurde das
Kloster gebaut und ist mit Sicherheit das erste Zisterzienserinnenkloster
unseres Landes. Der Franzoseneinfall machte auch diesem Kloster ein
Ende. Der christkath. Pfarrer von Magden wird uns führen.
Unser Programm:
8.30 Abfahrt mit Car ab Herz Jesu Kirche, Laufen
9.00 Ab Kloster Dornach. Fahrt nach Rheinfelden.
10.00 Kundige Führung durch die Stiftskirche St. Martin, Rheinfelden
11.45 Kurze Fahrt nach Magden. Mittagessen im Rest. Blume
14.30Weiterfahrt nach Olsberg. Führung durch die schöne Klosterkirche
Olsberg. Der christkath. Pfarrer, Magden führt uns. Kurze
Besinnung.
16.30 Rückfahrt via Arisdorf – Liestal – Gempen – Dornach – Laufen.
17.30 Ankunft in Dornach/Laufen.
Preis: Carreise mit der Firma Eurobus/Saner AG. Laufen
Der Betrag von Fr. 75.– für Fahrt und Mittagessen (exkl. Getränke)
Anmeldung bis 15. Januar 2016 an:
Sekretariat Kloster Dornach, Postfach 100, 4143 Dornach
Tel. 061 701 12 72, Fax 061 701 12 49
Anmeldung: Rheinfelden/Olsberg, 21. Januar 2016
Name/Vorname Name/Vorname
Strasse
PLZ/Ort
Telefon
Datum
Unterschrift
Senden an Kloster Dornach Postfach 100, 4143 Dornach
Ferien, Besinnungstage
und Reisen 2016
mit Pfr. Franz Kuhn
Weltgebetsoktav für die Einheit der Christen
Montag, 25. Januar bis Sonntag, 31. Januar 2016
Beachten Sie das Spezialprogramm mit versch. Anlässen und
Gottesdiensten in den Pfarreien.
Besinnungstage im Kurhaus Mariastein
Donnerstag, 28. Januar bis Sonntag, 31. Januar 2016
«Heilige Zeichen im Alltag»
Leitung: Pfr. Franz Kuhn, Dornach, und Mitreferenten
Anmeldung: Kurhaus Kreuz, Mariastein, Tel. 061 735 12 12
Beachten Sie das spezielle Programm. Aufliegend in der Klosterkirche und im Kloster Dornach.
Strasse Wallfahrt nach Lourdes
PLZ/Ort Tel. Unterschrift Datum Donnerstag, 28. April bis Donnerstag, 5. Mai 2016
«Begegnung mit dem Geheimnisvollen»
Leitung: Pfr. Franz Kuhn und Pfr. Franz Rosenberg
Anmeldung: Busreise mit Saner/Eurobus, Tel. 061 765 85 00
Anmeldeformulare und Programme sind in der Klosterkirche
aufliegend.
10
Chloschter Poscht
Klosterkirche
Besuchen Sie unsere Gottesdienste in der
renovierten Klosterkirche Dornach. Jeden
Sonntag findet hier um 18.00 Uhr ein regionaler
Gottesdienst statt. Beachten Sie das Pfarrblatt,
Rubrik «Kloster Dornach», den Aushang
hinten in der Klosterkirche und die Anzeige im
«Wochenblatt».
Was | Wann | Wo
Weihnachten
Freitag, 25. Dezember 2015, 18.00 Uhr
Eucharistiefeier und Predigt.
• Fest des hl. Stephanus
Samstag, 26. Dezember 2015, 14.30 Uhr
Eucharistiefeier und Predigt. Segnung des
Stephanusweines und Umtrunk.
Stephanus war einer der sieben Diakone der
Urgemeinde und gilt als erster Märtyrer.
• Fest der hl. Familie
Sonntag, 27. Dezember 2015, 18.00 Uhr
Eucharistiefeier und Predigt.
• November 2015
Fest Allerheiligen
Sonntag, 1. November 2015, 18.00 Uhr
Eucharistiefeier und Predigt.
• Fest Allerseelen
Montag, 2. November 2015, 14.30 Uhr
Eucharistiefeier und Predigt.
Wir gedenken der verstorbenen Kapuziner und
Ingenboler Schwestern und aller verstorbenen
Wohltäter unseres Klosters.
• Krankensalbung und Krankensegnung
Donnerstag, 5. November 2015, 14.30 Uhr
Eucharistiefeier, Krankensalbung und Predigt.
• Fest des hl. Martin von Tours
Mittwoch, 11. November 2015, 14.30 Uhr
Eucharistiefeier und Predigt mit Pfr. Franz Kuhn.
• Fest der hl. Elisabeth von Thüringen,
Patronin der Armen
Donnerstag, 19. November 2015, 14.30 Uhr
Eucharistiefeier und Predigt.
Treffen der Teilnehmer der Flandernreise und
Interessierte.
10.30 Uhr, Zusammenkunft im Refektorium.
12.00 Uhr, gemeinsames Mittagessen.
Für das Mittagessen bitte im Kloster anmelden.
Beachten Sie bitte das detaillierte Programm, das
im Kloster aufliegt.
• Januar 2016
Neujahr, Hochfest der Gottesmutter
Freitag, 1. Januar 2016, 18.00 Uhr
Eucharistiefeier und Predigt.
Wir beginnen mit dem Segen Gottes das neue
Jahr. Zudem ist Weltfriedenssonntag «Selig sind
die Frieden stiften»
• Hochfest der Erscheinung des Herrn.
Dreikönig
Mittwoch, 6. Januar 2016, 14.30 Uhr
Eucharistiefeier und Predigt.
Segnung des Dreikönigswassers.
• Schon im 3. Jahrhundert wurde dieser Tag in der
morgenländischen Kirche als Geburtsfest Christi
begangen. Nach altem Brauch werden an dem
Tag die Häuser und Wohnungen gesegnet.
Februar 2016
Darstellung des Herrn – Lichtmess
Dienstag, 2. Februar 2016, 14.30 Uhr
Eucharistiefeier und Predigt.
Segnung der Kerzen.
• Fest der hl. Agatha
Freitag, 5. Februar 2016, 14.30 Uhr
Eucharistiefeier und Predigt. Brotsegnung.
• • Aschermittwoch
Mittwoch, 10. Februar 2016, 14.30 Uhr
Eucharistiefeier und Predigt.
Austeilung der geweihten Asche. Beginn der
Fastenzeit.
Fest des hl. Nikolaus von Myra
Ökum. Zusammenkunft von PfarrerInnen
und SeelsorgerInnen
Montag, 7. Dezember 2015, 11.00 Uhr
Morgenlob. Beachten Sie bitte das detaillierte
Programm, das im Kloster aufliegt.
Gedenktag der Erscheinung Marias von
Lourdes
Donnerstag, 11. Februar 2016, 14.30 Uhr
Eucharistiefeier und Predigt.
Zusammenkunft aller ehemaligen und
zukünftigen Wallfahrer nach Lourdes.
Die Tagung beginnt um 10.30 Uhr im Kloster und
endet mit dem Gottesdienst.
Für das Mittagessen bitte im Kloster anmelden.
Dezember 2015
Fest der hl. Barbara, Patronin der Bergleute
Donnerstag, 3. Dezember 2015, 14.30 Uhr
Eucharistiefeier und Predigt.
Barbara wurde der Legende nach enthauptet. Sie
gehört zu den 14 Nothelfern.
• Hochfest der Jungfrau und Gottesmutter
Maria
Dienstag, 8. Dezember 2015, 18.00 Uhr
Festgottesdienst in der Klosterkirche.
Eucharistiefeier und Predigt.
• 3. Adventssonntag
Sonntag, 13. Dezember 2015, 19.30 Uhr
Empfang des Friedenslichtes aus Bethlehem im
Kloster.
• • • Krankensalbung und Krankensegnung
Mittwoch, 24. Februar 2016, 14.30 Uhr
Eucharistiefeier und Predigt. Krankensegnung.
• März 2016
Palmsonntag
Sonntag, 20. März 2016, 18.00 Uhr
Eucharistiefeier und Predigt. Segnung der
Palmen.
• Chloschter Poscht
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2016, Ausg
Agenda
Diese Agenda ersetzt das bisherige T
­ rimesterprogramm. Bitte aufbewahren!
Programm Kultur
Ausstellungen
Machiko Terada-Schlumpf, Pratteln
7. November bis 29. November 2015
• «Inspiration aus dem Norden»
Pastell- und Ölbilder
Vernissage: Samstag, 7. November 2015, 15.00 bis
18.00 Uhr
Offen: täglich von 8.00 bis 22.00 Uhr, sonntags
bis 18.00 Uhr. Die Künstlerin ist anwesend: jeden
Samstag von 15.00 bis 17.00 Uhr und Sonntag,
29. November, von 15.00 bis 17.00 Uhr.
www.machikoterada.com
Ursula Brückner, Basel
4. Dezember bis 30. Dezember 2015
• «Idyllische und dynamische Orte»
Ölspachtel und Aquarell
Vernissage: Samstag, 5. Dez. 2015, 15 bis 17 Uhr
Ostern
Sonntag, 27. März 2016, 18.00 Uhr
Eucharistiefeier und Predigt.
• Ostermontag
Montag, 28. März 2016, 18.00 Uhr
Eucharistiefeier und Predigt.
• April 2016
Fest der hl. Agnes
Mittwoch, 20. April 2016, 14.30 Uhr
Eucharistiefeier und Predigt.
• Regelmässige spirituelle Anlässe
Sonntag
9.00 Uhr:Eucharistiefeier
(italienischer Gottesdienst).
18.00 Uhr:Regionaler Sonntagabendgottesdienst,
Eucharistie und Predigt.
Montag
20.00 Uhr:Gebetsgruppe.
Donnerstag
19.00 Uhr:Eucharistiefeier (italien. Gottesdienst).
Gottesdienste der christkatholischen Kirche
BS/BL in der Klosterkirche
Sonntag
8. November 2015 10.15 Uhr
Sonntag
22. November 2015 10.15 Uhr
Sonntag
13. Dezember 2015 10.15 Uhr
Donnerstag 24. Dezember 2015 17.00 Uhr
Die Daten der Gottesdienste für das Jahr 2016
sind noch nicht bekannt und werden zu einem
späteren Zeitpunkt veröffentlicht (Anm. d. R.).
Weitere Anwesenheit: Samstag, 12. und
19. Dezember 2015, von 15.00 bis 17.00 Uhr.
Marion Feldhaus, Riehen
1. Januar bis 27. Februar 2016
• «Neue Perspektiven»
In der Ausstellung zeigt die Künstlerin Bilder, die
einen neuen Blick auf das eigene Leben und die
Welt entlocken.
Vernissage: Donnerstag, 14. Januar 2016,
18.00 Uhr.
www.healing-art.me
Erste von Barbara van der Meulen kuratierte
Ausstellung
10. März Vernissage bis 28. April Finissage
Informationen folgen auf www.klosterdornach.ch
• Konzerte
Winterkonzert im Kerzenschein
Das Duo Trombonarpa zu Gast in der
Klosterkirche
Samstag, 21. November 2015, 20.00 Uhr
Dauer ca. 70 Minuten
Eintritt: CHF 15.–
Kinder und Jugendliche bis 15 Jahre freier Eintritt.
Siehe auch Seite 18
• Gospelchor Dornach: Jahreskonzert
Sonntag, 22. November 2015, 16.00 Uhr
Wie jedes Jahr freut sich der Gospelchor Dornach
sein Publikum zum Jahreskonzert im Kloster
Dornach herzlich zu begrüssen. Türöffnung ist
um 15.30 Uhr. Platz hett‘s so lang‘s hett! Leider
können keine Reservierungen vorgenommen
werden. Nach dem Konzert servieren wir
wie üblich Glühwein und verwöhnen Gäste,
Freunde und Familie mit feinen Backwaren vom
Gospelchor.
PS: Sollten Sie keinen Platz finden, so singen wir
am Freitag, 27. November 2015, um 20.00 Uhr im
und für neuestheater.ch
www.gospelchor-dornach.ch
Eintritt frei – Kollekte
• Abendmusik mit dem «Stabat Mater» und
dem Flötenkonzert in G-Dur von Giovanni
Battista Pergolesi (1710–1736)
Freitag, 27. November 2015, 20.00 Uhr
Es musizieren:
Marianne Lander (Sopran); Agnes Häring-Greiner
(Alt); Daniel Vuilliomenet (Flöte); Matthias Kühn
(Orgel, Piano)
Eintritt frei – Kollekte
• Konzert mit Lesung zum 1. Advent,
Sonntag, 29. November, 11–12 Uhr
Dornacher Konzertreihe mit Chantal und Hilaria
Greiner:
«ZusammenSpiel», Lernende- und Lehrende
musizieren gemeinsam
Eintritt frei – Kollekte
• Adventskonzert
Freitag, 11. Dezember 2015, 20.00 Uhr
Chorgemeinschaft Gempen Hochwald
begleitet von einem Barock-Ensemble
Leitung: Karel Valter
• Adventskonzert von Marion Ammann
«Ehre sei Gott in der Höhe»
Sonntag, 13. Dezember 2015, 16.00 Uhr
Ave verum, Ave Maria, Benedictus u. a. sowie
Werke von Bach, Reger, Schubert
Vorverkauf für Mittagessen und Konzert bei
Sutter Eisenwaren, Tel. 061 701 12 04
• Siehe Seite 20 Adventskonzert
Samstag, 19. Dezember 2015, 17.00 Uhr
Gesangsklasse Kim Bartlett
Am Flügel Ioana Ilie
Eintritt frei – Kollekte
• «Messe de Minuit pour Noël»
Sonntag, 20. Dezember 2015, 16.00 Uhr
Marc-Antoine Charpentier (1643–1704)
Chor SyndiCats, Leitung Samuel Strub
The Little Light Consort, Gampenensemble
Eintritt frei – Kollekte
• Happy New Year
Freitag, 8. Januar 2016, 19.30 Uhr
Konzert mit Gabrieli Posaunen Consort
Robert Grob, 1. Posaune
Pius Heer, 2. Posaune
Johannes Gäumann, 3. Posaune
Thomas Bryner, Bassposaune
Tatjana Fuog, Orgel
• Männerchor Dornach
Freitag, 29. Januar 2016, 19.00 Uhr
Jubiläumskonzert 140 Jahre Männerchor Dornach
Eintritt frei – Kollekte
• Konzert mit Klaviertrio FeLiTa
Freitag, 29. April 2016, 19.30 Uhr
Tatjana Fuog, Klavier, Lisa Rieder, Violine, und
Ferhan Grosgurin, Cello
spielen Werke von Ludwig van Beethoven, Robert
Schumann, Felix Mendelssohn, Louise Farrenc,
Carl Maria von Weber und Philippe Gaubert.
• Mike Stolls Culinarium
Troja – Ein Mythos wird Wirklichkeit
Dezember 2015 bis Mai 2016
Details und Anmeldung siehe Seite 8 • Verschiedene Anlässe
Hören mit dem inneren Ohr
18. November 2015 – Martin Luther
(Thomas Brunnschweiler)
16. Dezember 2015 – Hildegard von Bingen
(Evelyn Borer)
20. Januar 2016 – Elie Wiesel (Franz Kuhn)
• • • • 17. Februar 2016 – Jeanne Hersch
(Evelyn Borer)
• 16. März 2016 – Franz von Assisi
(Markus Wagner)
• 20. April 2016 – Niklaus von Flüe
(Franz Kuhn)
Jeweils Mittwoch um 19.30 Uhr im inneren Chor
der Klosterkirche.
Vortrag mit musikalischer Begleitung.
Totengedenken an der Birs
Samstag, 31. Oktober 2015, 17.00 Uhr
Treffpunkt Kloster Dornach.
Leitung/Begleitung: Regina Scherer-Buscher.
Der alten christlichen Tradition des
Totengedenkens folgend feiern wir ein schlichtes,
stilles Ritual am Wasser. Dabei verbinden
wir uns mit den Menschen, die uns in den
Tod vorausgegangen sind. Wir legen unsere
Gedanken und Gebete, unsere Wünsche und
Grüsse als schwimmende Lichter auf den Fluss
und entlassen sie auf ihre Reise in das Land der
Seelen. Dauer: ca. 1 Stunde
• Vorträge
Historischer Verein des Kantons Solothurn
• 23. November 2015, 19.30 Uhr, Bibliothek
Käthi Kammer – Solothurn und Napoleon:
Die Mühsale der Schweizer Regimenter auf
Napoleons Feldzug nach Russland im Jahre
1812
Urs Joseph Kummer aus Bettlach wurde 1812
gezwungen, an Napoleons Russlandfeldzug
teilzunehmen. Er war der Einzige von fünf Burschen
aus seinem Dorf, der zurückkehrte. Aus seinen
Erinnerungen erzählt uns seine Ur-ur-ur-Enkelin.
• 18. Januar 2016, 19.30 Uhr, Bibliothek
Silvan Freddi – Das St.-Ursen-Stift in
Solothurn im Spätmittelalter: Kleriker –
Karrieren – Konkubinen
Vom geregelten und nicht immer ganz geregelten
Leben der Stiftsherren berichtet Silvan Freddi vom
Staatsarchiv Solothurn.
• 15. Februar 2016, 19.30 Uhr, Bibliothek
Alfred Fasnacht – «100 Jahre Grenchen­
bergtunnel. Der Bau, die Bauarbeiter,
die verkehrs- und kulturgeschichtliche
Bedeutung»
Der Grenchenbergtunnel ist die wichtige Verbindung
zwischen dem Schwarzbubenland und der
Westschweiz. Und der Bau wirkte sich auch im
weitesten Sinn kulturell aus.
• 14. März 2016, 19.30 Uhr, Bibliothek
Philippe Rogger – Fremde Kriege, fremdes
Geld, rebellierende Untertanen – Die
Unruhen in Solothurn von 1513
Gerade im Zusammenhang mit den MarignanoGedenkanlässen zeigt sich der grosse Einfluss, den
Soldgelder und Solddienste auch in der Schweiz, ganz
speziell in Solothurn, hatten.
12
Empfehlungen
Chloschter Poscht
DA PONTE IN NEW YORK
Eine eigene Oper zur Eröffnung des neuen Theaterhauses! Musik Wolfgang Amadeus Mozart
In der grossen Eigenproduktion, «Da Ponte in New York» begegnen sich W. A. Mozart und
sein Librettist Da Ponte in New York. Werden Mozarts Musik und Da Pontes Texte das Italian
Operahouse New York vor dem Untergang retten oder gar ein neues Theaterhaus in der Schweiz zu
einer glanzvollen Eröffnung führen? Der Ausgang ist ungewiss...
Mit Maya Boog, Hans Peter Blochwitz, Eungkwang Lee, Solenn’ Lavanante Linke, Meike Hartmann, Aram Ohanian,
dem Da Vinci Orchestra, Inszenierung Georg Darvas, Text Gabriel Heim, Musikalische Leitung Bruno Leuschner
Donnerstag, 19. November 2015, 19.30 Uhr, Premiere
Samstag, 21.11.2015, 19.30 / Sonntag, 22.11.2015, 18.00 / Samstag, 28.11.2015, 19.30 / Freitag,
4.12.2015, 19.30 / Samstag, 5.12.2015, 19.30 / Samstag, 12.12.2015, 19.30 / Sonntag, 13.12.2015,
18.00 / Silvester-Gala, 31.12.2015, 20.30 / Sonntag, 3.01.2016, 18.00
Wir empfehlen vor der Oper die Diners im Kloster Dornach – den doppelten Genuss rechtzeitig reservieren!
Auch zu Silvester: Gaumenfreude beim Galadiner im Kloster Dornach und anschliessend Ohrenund Augenschmaus gleich auf der anderen Seite der Gleise mit einer unvergesslichen Oper!
Weitere Infos zum reichen Programm von neuestheater.ch Postfach 410, Bahnhofstr. 32, 4143 Dornach,
+41 61 702 00 83, [email protected], www.neuestheater.ch
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Fax 058 433 87 01
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Chloschter Poscht
In der Nachbarschaft
Das Ziel
ist erreicht!
as neue Theater am Bahnhof Dorn­achArlesheim ist fertig gebaut und wurde am 26. September 2015 mit einer
offiziellen Feier und der Schlüsselübergabe und am
27. September 2015 mit einem Volksfest seiner Bestimmung übergeben.
Ein Projekt, das mit viel Herzblut, nach vielen
Diskussionen und Unwägbarkeiten und durch sehr
viel Unterstützung durch die öffentliche Hand, die
Bevölkerung, Gönnerinnen und Gönner, Sponsoren,
Gelder von Stiftungen und Privaten, möglich wurde.
Ein Projekt, das bei der Gründung des Vereins Neues
Theater am Bahnhof NTaB im Jahr 2010 noch nicht
vorstellbar war. Sicher war nur: Das alte Kino in
Dorn­ach, das mehr als 10 Jahre die Heimat des NTaB
Neuen Theaters am Bahnhof bildete, würde abgerissen
werden, würde der neuen Überbauung am Bahnhof
Dornach weichen. Die Suche nach einer Alternative
war nicht einfach.
Ein Kellergewölbe direkt an der Birs in einer
ehrwürdigen Liegenschaft – ein verlockender Gedanke. Aber die Investitionskosten und die Baurechtszinsen waren sehr hoch und der Raum nur bedingt geeignet, um die Programmlinie von Georg Darvas und
Johanna Schwarz weiterführen zu können. Die selbst­
inszenierten Opern, die Gastauftritte, das Jugend­
theater in einem Kleintheater? Eher nicht. Ein Raum
im Industrieareal Widen in Dornach? Ein reizvoller
Gedanke, aber hat es einen geeigneten Raum? Wäre er
finanzierbar? Ist er gut erschlossen bzw. erreichbar?
Schwierig.
Und dann die Option: das alte Restaurant am
Bahnhof Dornach steht zum Verkauf, wird versteigert.
Die Versteigerung wird durchgeführt, die Stiftung
Edith Maryon erhält den Zuschlag und stellt das Land
dem Verein zum Bau eines Theaters zur Verfügung.
Ein riesiger Glücksfall.
Die Verhandlungen mit den Kantonen, den Gemeinden verlaufen positiv. Eine geeignete Rechtsform
als Trägerschaft für die Erstellung und Bewirtschaftung des Gebäudes muss gefunden und installiert werden. Die Gründungen der Stiftung Kultur am Bahnhof
und Kultur am Bahnhof AG sind die Folge. Derweil
kann das Theater als Zwischenlösung seine Spielzeiten in der alten Druckerei in Arlesheim inszenieren
und durchführen. Der Betrieb konnte nahtlos weitergeführt werden, was für das Image und die Geldsuche
unabdingbare Grundlage war.
Und nun ist es so weit: Das Theater unter neuem
Namen «neuestheater.ch» ist eröffnet und freut sich
auf viele Besucherinnen und Besucher.
Evelyn Borer,
Präsidentin Gönnerverein neuestheater.ch
13
«Da Ponte in New York» –
Eröffnungsoper
Musik W. A. Mozart
Was bedeutet es, in der heutigen Zeit ein Theater
zu eröffnen? Was sind die Motive – Erfolg, Karriere, Prominenz, Geld? Oder gar die Liebe zur Bühnenkunst? Zur Musik? Zu Autoren, Interpreten,
Komponisten und allen am Theater Beteiligten?
Lorenzo da Ponte (1749–1838), der Librettist Mozarts, der um 1831 hochbetagt das erste New Yorker Opernhaus erbauen liess, gehört zu den spannendsten Persönlichkeiten der Theatergeschichte.
An seinem fast 70-jährigen Wirken für das Musiktheater lassen sich Züge eines modernen, selbstbestimmten Kunst-Unternehmers ablesen, der als
Dichter, Theaterdirektor, Impresario, Buchhändler,
Schnapsbrenner, Delikatessenhändler und Italienisch-Professor wirkte. Aus Venedig verbannt, aus
Wien verjagt, aus London geflohen, geht er 1801
nach Amerika.
Mozart ist schon 47 Jahre tot, als man da Ponte an
der Südspitze Manhattans, fast neunzigjährig, zu
Grabe trägt. Dieser Lorenzo da Ponte nimmt uns
auf eine Reise mit, um alle Gefahren, alle Hochs
und Tiefs einer Theatereröffnung zu bestehen.
Denn was ist das Theater, wenn nicht der Ort, der
uns daran erinnern kann, dass wir Menschen sind,
dass wir leben!
Kein Geringerer als Wolfgang Amadeus Mozart
wird ihn und uns begleiten. Und Mozarts Musik,
jene aus den drei Opern, die da Ponte und Mozart
gemeinsam geschaffen haben, ist der Kompass für
diese Reise. Lohnt sich diese Reise? Wo sind wir an
ihrem Ende? Und – gibt es überhaupt ein Ende?
Oder einen Neubeginn?
D
Produktion:
Eigenproduktion in Kooperation mit Pamy GmbH Mediaproductions. Mit
Maya Boog, Hans Peter Blochwitz, Solenn' Lavanant Linke, Eunkwang
Lee, Meike Hartmann, Aram Ohanian, Nadia Carbone und dem Da Vinci
Orchestra.
Idee und Inszenierung: Georg Darvas; Musikalisches Konzept: Hans-Peter
Blochwitz; Musikalische Leitung und Arrangement: Bruno Leuschner; Text:
Gabriel Heim; Dramaturgie: Hans J. Ammann und Hans Peter Blochwitz;
­Wissenschaftliche Begleitung: Sylvia Bodenheimer; 2. Dirigent: Dieter Wagner;
­Bühne: Fidelio Lippuner; Kostüme: Ladina Bosshard.
Daten:
Donnerstag, 19. November 2015, 19.30 Uhr, Premiere
Weitere Daten siehe Inserat
Preise:
Nummerierte Plätze
Eintritt Parterre:
Silvester-Gala Parterre:
CHF 85.– / 60.– Galerie: CHF 65.– / 40.–
CHF 95.– / 70.– Galerie: CHF 75.– / 50.–
14
Chloschter Poscht
Freunde des Klosters
Klima und Kloster im Wandel
Hans Abt
Liebe Leserinnen und Leser
Liebe Freunde des Klosters Dornach
Der in der Frühlingsausgabe 2015
angekündigte Anteil am Klimawandel hat
in diesem Sommer voll zugeschlagen. Die
sehr lange Trockenheit mit den ausserordentlichen hohen Temperaturen hat uns
auch im Klostergarten zu schaffen gemacht. Der Blumengarten, der Gemüsegarten und selbst die tiefwurzligen Reben
haben gelitten. Die paar freiwilligen Helfer
hatten alle Hände voll zu tun mit Wässern.
Der Buchsbaumzünsler war innert Tagen
in den Rabatten sehr gefrässig.
Das Gartenfest vom 9. Juli 2015 war
ein voller Erfolg mit vielen begeisterten
Besuchern. Beim eigenen Klosterwein und
dem Süssmost der klostereigenen Früchte,
gehegt und gepflegt durch das Gartenteam
der Freunde, kam Stimmung auf und die
Begegnungen waren erfreulich. Bei der
Besichtigung der geöffneten Klosterquellenleitung war das Interesse sehr gross.
Bei dieser Gelegenheit konnte ich über das
Projekt anhand von Plänen orientieren mit
der Feststellung, dass die Versuchsbohrungen im Klostergarten, in der Brunnstube
und bei der Quellfassung alle sehr positiv
ausgefallen sind. Dies bestärkt uns vom
Vorstand, das Projekt jetzt vollumfänglich
anzugehen. In der Brunnstube haben wir
zusammen mit der Firma Marquis, Füllinsdorf, in den Rohrleitungen bis zu 8 m lange
Wurzelgebinde herausgezogen. Kein Wunder, dass das Wasser nicht mehr fliessen
konnte und kann.
Im Juni 2015 hat Frau Barbara van
der Meulen ihre Arbeit als Programmleiterin bei der Stiftung Kloster Dornach aufgenommen. Wir freuen uns auf eine gute und
angenehme Zusammenarbeit und wünschen ihr viel Freude und Befriedigung in
der vielfältigen Aufgabe für unser Kloster
mit dem Motto «Unser Kloster – Einfach –
Der Mensch in der Mitte – Offen».
Die Weintrauben im Kloster haben
wir gegenüber letztem Jahr einen Monat
früher geherbstet (gelesen), also bereits am
31. August. 15 Freiwillige haben das kostbare Gut für den Klosterwein geerntet. Es
wird ein vorzüglicher Tropfen werden! Die
Tafeltrauben «Muscat bleu» sind eine Augenweide und gehen in die Klosterküche
zur Verarbeitung.
Chloschter Poscht: Jetzt die
­verkleinerte Ausgabe
Für nächstes Jahr wollen wir vom Vorstand
her Veränderungen anstreben, weil wir
unsere anteilmässigen Kosten nicht mehr
verantworten können. Das Konzept und
die Verteilung der Chloschter Poscht
muss überdacht werden. Eine Arbeitsgruppe vom Verein und der Stiftung wird diese
Aufgabe zu lösen versuchen. Wir b
­ edauern,
Der Vereinsvorstand
Abt Hans, Gempenring 76, Dornach, Präsident, Tel. 061 701 77 34
Dietlin Joe, Schlossweg 63a, Dornach, Vizepräsident, Tel. 061 702 07 37
Berther Franziska, Gartenweg 1, Dornach, Tel. 061 701 16 52
Buscher Silvia, Morgentalstrasse 11, Bubendorf, Tel. 061 931 25 46
Kuhn Franz, Bahnhofstrasse 16, Dornach, Tel. 061 703 08 29
Rodeck Klaus, Bahnhofstrasse 34, Dornach, Tel. 061 701 64 42
Weibel Fritz, Dr. phil., Kloster Dornach, Dornach, 061 705 10 89
Widmer-Federer Gabriele, Unterer Zielweg 37, Dornach , Tel. 061 701 65 82
Bankverbindung/Spendenkonto:
Freunde des Klosters Dornach, Raiffeisenbank Dornach: Postkonto 40-9696-4;
IBAN CH95 8093 9000 0018 7868 8
Quellwasserleitung im Klostergarten.
dass Thomas Brunnschweiler unter anderem aus gesundheitlichen Gründen nicht
mehr in der Redaktion mitarbeiten kann
und deshalb das Mandat im Redaktionsteam niedergelegt hat. Wir danken Thomas
für die jahrelange Begleitung und die sehr
gute Arbeit für unser Mitteilungsblatt der
Freunde und der Stiftung ganz herzlich!
Für die Zukunft wünschen wir ihm gute
Gesundheit.
Der Klostergarten wird rege benutzt,
auch von Leuten, die etwas Ruhe suchen.
Sie sind dankbar für die Schönheit des
Gartens, der durch Freiwillige gepflegt
wird. Das sind Aufsteller!
Wir wünschen Ihnen viele schöne Begegnungen in unseren Klosteranlagen und
im Klostergarten. Beachten Sie insbesondere auch die vielen Veranstaltungen in
der Klosterkirche.
Hans Abt, Präsident des Vereins
Freunde des Klosters Dornach
und Stiftungsrat
Vereinszweck der
Freunde des Klosters
Dornach
Der Verein Freunde des Klosters
Dornach bezweckt die Erhaltung
der Gesamtanlage des ehemaligen
Kapuzinerklosters Dornach und
seiner beweglichen Kulturgüter.
Er setzt sich ein für die Fortsetzung der jahrhundertealten
kirchlichen, sozialen und kulturellen Traditionen dieser Institution im ökumenischen Geist.
Freunde des Klosters
Chloschter Poscht
Leserbrief
Das Gartenfest
wird immer
beliebter
Auch dieses Jahr nahm ich wieder am
Gartenfest teil und es liegt mir sehr
daran, den Organisatoren ein grosses
Kompliment zu machen. Im ersten Teil,
also bis um 18 Uhr, war ich ganz frei und
konnte mit allen Anwesenden ein wenig
«plaudern». Es wurden mir folgende
Getränke offeriert: Klosterwein, Süssmost
mit Äpfeln vom Klostergarten oder
Mineralwasser. Ich entschied mich fürs
Erste, den Klosterwein, und es blieb nicht
bei einem Glas. Es herrschte eine ganz
lockere und angenehme Atmosphäre und
ich fühlte mich wie zu Hause.
Bald wurden zwei Vorträge geboten:
1. Pfr. Franz Kuhn referierte über das Leben
der Kapuziner während 300 Jahren.
2. Hans Abt, Präsident, klärte uns auf über die
uralte Klosterquelle und wie er die 300 Meter
lange Leitung wieder reparieren will.
Bis um 18 Uhr brauchte ich meinen
Geldbeutel nicht und bedanke mich an
dieser Stelle für die Grosszügigkeit.
Kurz entschlossen meldete ich mich zum
Nachtessen an. Von der Klosterküche
wurde ein 3-Gang-Menü für 32 Franken
angeboten. Als Einzelperson legte ich
Wert auf einen Tisch mit Menschen,
welche ich schon einmal gesehen habe.
Dieser Wunsch wurde mir voll erfüllt und
ich verbrachte einen gemütlichen und
herrlichen Abend.
Mir hats gefallen und ich komme im
Jahre 2016 gerne wieder. Vielen Dank den
Organisatoren.
Name dem Vorstand FdK bekannt
Unser Kloster – Einfach –
Der Mensch in der Mitte –
Offen
Als Mitglied des Vereins Freunde des Klosters Dornach werden Sie über die Aktivitäten in und ums Kloster Dornach regelmässig orientiert. Wir würden uns sehr freuen,
wenn Sie sich den annähernd 1000 Mitgliedern des Vereins anschliessen und so
mithelfen, im ehemaligen Kapuzinerkloster Dornach die franziskanische Tradition
in zeitgemässer Form fortleben zu lassen.
Für Ihre Unterstützung dankt Ihnen der
Vorstand ganz herzlich.
Hans Abt, Präsident
15
Chloschter-Reise
Kulturreise des Vereins
Freunde des Klosters Dornach
ei schönstem Herbstwetter
fanden sich 93 Freunde und
Freundinnen am Bahnhof
Dornach für eine Reise zur Klosterkirche
nach Rheinau ein. Zwei bequeme Fahrzeuge der Firma Eurobus-Saner führten
die Reisenden dem Rhein entlang zu einem Kaffeehalt in Kaiserstuhl. Bei der
Fahrt durch leichten Nebel erreichte die
Reisegesellschaft über Eglisau – Flaach
bei strahlender Sonne die Klosterinsel
Rheinau. Unter kundiger Führung wurde die Klosterkirche, eine karolingische
Gründung, besucht. Ganz besonders beeindruckten das perspektivische Chorgitter, das prächtige Chorgestühl und das
Grabmal des hl. Fintan. Ein Besuch der
Sakristei zeigte reich eingelegte Schränke, Paramenten und einen bedeutenden
Kirchenschatz.
Pfarrer Franz Kuhn richtete besinnliche Worte an die Besucher und erläuterte, dass eine materielle Bewertung
der vorhandenen Schönheiten nicht die
Hauptsache sei, sondern der dahinter
stehende Geist.
Durch schöne Weingebiete erreichte die Gesellschaft Stühlingen, wo im
Landgasthof Rebstock ein üppiges und
ausgezeichnetes Mittagessen aufgetischt
wurde. Nach dem Besuch des landwirtschaftlichen Museum wurde die Weiter-
B
fahrt zum Titisee gemacht. Ein kurzer
Spaziergang an den See erfrischte die
Reisenden.
Mit einer Fahrt durch das Wiesental
kehrten die Vereinsmitglieder glücklich
und zufrieden nach Dornach zurück. Den
Organisatoren Joe Dietlin und Gabriele
Widmer sei für den schönen Ausflug gedankt. Hans Abt erinnert die Anwesenden an das Konzert mit anschliessendem
Nachtessen vom 16. Oktober 2015.
Beitrittserklärung zum Verein
Freunde des Klosters Dornach
Einzelmitglied
Doppelmitglied
Juristisches Mitglied
(Jahresbeitrag: Fr. 30.–)
(Jahresbeitrag: Fr. 60.–)
(Jahresbeitrag: Fr. 150.–)
Name/Vorname:
Firma:
Strasse:
PLZ/Ort:
Achtung!
Die neue Nummer auf dem Einzahlungsschein des Vereins «FdK» lautet:
Postkonto 40-9606-4/zugunsten IBAN CH95 8093 9000 0018 7868 8.
Senden an: Gabriele Widmer, Unt. Zielweg 37, 4143 Dornach
E-Mail [email protected]
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Kultur und Spiritualität
17
Vergänglichkeit
ein Nachbar hat sein Land und
sein Haus verkauft. In wenigen Tagen werden die schönen Bäume gefällt. Motorsägen erledigen die
Arbeit rasch, herzlos. Maschinen fahren auf
und brechen mit viel Lärm das Haus ab. Die
Trümmer werden rasch entsorgt. Der Architekt zeigt mir die Pläne des neuen Hauses.
Alterswohnungen soll es geben. Zu welchem
Preis? «Wir hängen dazwischen. Das Alte ist
leer geworden, es klingt hohl, bringt nichts
mehr zum Schwingen in uns. Das Neue ist
noch nicht da», wie Ulrich Schaffer sagt.
Der Herbst hat es in sich: Graue Nebelfetzen in der Landschaft, die Blätter fallen.
Die Luft macht mich frösteln. Eine triste
Stimmung. Heute Nachmittag habe ich eine
Urnenbestattung. Vor einigen Tagen sah ich
die alte Dame noch auf der Strasse. Sie starb
in der Nacht, allein. Ihre Wohnung ist nun
leer. Räumung ist angesagt. Was übrig bleibt
von ihr, hat in einer Urne Platz. Ihre Kleider
sind wohl bereits in Syrien. Ist das alles?
Hanns Dieter Hüsch schreibt: «Was
macht, dass ich so furchtlos bin an vielen
dunklen Tagen? Es kommt ein Geist in meinen Sinn, will mich durchs Leben tragen.»
Ein reformierter Pfarrer, ein Freund aus vergangenen Tagen, zitierte jeweils die Bibel:
«Herr, lehre uns unsere Tage zählen, dass
wir ein weises Herz gewinnen.» Er schrieb:
«Vergänglichkeit ist der Anfang der Weisheit. Weisheit heisst, meine eigenen Grenzen kennen und wissen, dass mir früher
oder später alles aus der Hand genommen
wird. Weisheit heisst: Demut und Zufriedenheit mit dem, was mir zugänglich ist.»
Früher war es klarer, da man weniger
hatte. Was mir zugänglich war, musste ich
nicht in verkrampften Händen verstecken.
Weil mein Leben ein Geschenk ist, darf ich
es mit offenen Händen entgegennehmen und
mit offenen Händen weitergeben. Das Leben
wird mir nicht genommen. In einem Lied
heisst es: «Und sind wir einmal müde, dann
stell ein Licht uns aus. O Gott, in deiner
Güte, dann finden wir nach Haus.»
Dort wo jetzt die Bäume fallen, das
Haus zertrümmert und der Schutt abgeführt
wird, hat der Architekt einen Plan für ein
neues Haus, einen neuen Garten bereit. Ich
schenke ihm Vertrauen. Warum soll ich
nicht dem Architekten allen Lebens, Gott,
auch Vertrauen schenken? Darauf bauend,
dass er für mich einen Plan hat?
M
«Hier zu stehen, in diesem Nicht-Mehr und
Noch-Nicht
und sich die Lösungen der Vergangenheit
nicht mehr zu genehmigen,
ist Ausdruck des Vertrauens,
dass alles weitergeht,
dass es einen Punkt gibt,
auf den wir zuströmen,
dass es eine Kraft gibt,
die die Entwicklung steuert,
ist doch eine Form von Glauben.»
Noch einmal Hanns Dieter Hüsch:
«Ich bin vergnügt, erlöst, befreit,
Gott nahm in seine Hände meine Zeit,
mein Fühlen, Denken, Hören, Sagen,
mein Triumphieren und Verzagen,
das Elend und die Zärtlichkeit.»
Franz Kuhn, em. Pfarrer
und Kirchenrektor
18
Chloschter Poscht
Bau der Kirche
und des Klosters
«Die Kirche ist eine einfache Anlage mit
einem flachgedeckten Schiffe und zwei
gewölbten Chören, dieser ist für die Klosterfamilie. Die Kirche wird von einem
bescheidenen schlanken Türmlein, einem
sog. Dachreiter, überhöht. Es hängt darin
die einzige Glocke. Ein altes Verzeichnis von 1682 nennt folgende Räumlichkeiten des Klosters: 21 Zellen, wovon 13
über dem Speisesaale; das Provinzialat
mit zwei anstossenden Zellen; das Krankenzimmer mit einer anstossenden Zelle,
die Bibliothek mit Durchgang zum Krankenzimmer, die Kommunität in der Mitte
des Dormitorium; - das Refektorium mit
54 Spannen Länge und 25 Sp. Breite, das
Gastzimmer mit einer anstossenden Zelle, ‹in welcher zwei übernachten können›,
drei Fremdenzimmer (‹Receptacula›),
wo ebenfalls zwei übernachten können,
die Vorratskammer (‹cella cibaria›), das
Waschhaus mit eingemauertem Kessel
und daneben die Werkstatt – endlich der
Keller -, ‹alles nach den Vorschriften der
Konstitutionen›.»
Genau so sieht das Kloster nicht mehr
aus, aber vieles davon entspricht noch
der heutigen Anlage. Auch wenn sich die
Nutzung der Räume der Zeit entsprechend
verändert habt, viele der Räume werden
noch ihrer ursprünglichen Bestimmung
gemäss gebraucht.
Woher ich das alles weiss? Aus dem spannenden Büchlein «Geschichte des Kapuzinerklosters Dornach» und aus meinen
Besuchen im Kloster. Wenn Sie mehr wissen wollen: Das kleine Buch finden Sie im
Klosterladen im Kloster Dornach (siehe
Foto). Viel Vergnügen beim Lesen und
Stöbern.
Evelyn Borer, Stiftungsrätin
Kultur und Spiritualität
«ENGELSmusiKUSS» –
Winterkonzert
im Kerzenschein
Kirche, Samstag, 21. November 2015,
20.00 Uhr. Dauer ca. 70 Minuten
Das Duo Trombonarpa mit Carina Walter und Armin Bachmann auf Tournee
Lassen Sie sich im Kerzenschein bezaubern, wenn das Duo Trombonarpa Sie mit
«ENGELSmusiKUSS» verzückt.
Eintritt: CHF 15.–
Kinder und Jugendliche bis 15 Jahre
­f reier Eintritt
Abendkasse ab 19.00 Uhr
Happy New Year
Freitag, 8. Januar 2016, 19.30 Uhr
Konzert mit Gabrieli Posaunen Consort
Aus entspanntem Schweben, tiefen Emotionen und Lust auf originelle Musik entstand «ENGELSmusiKUSS», das aktuelle
Programm des Duos.
Himmlisch,
erdig,
überraschend,
schmunzelnd, nachdenklich und wunderplunderschön wird es sein. Denn Zauberhaftes entsteht, wenn die zwei Instrumente Harfe und Posaune sich begegnen
und gemeinsam erklingen. Für einmal
stürzen nicht die Mauern von Jericho ein,
sondern es eröffnen sich wundersame
Klangwelten.
Carina Walter, Harfenistin aus Basel, und
der Luzerner Posaunist Armin Bachmann
leben ihre grosse Leidenschaft für die
«biblischen» Instrumente. Die zwei international renommierten Künstler interpretieren in dieser besonderen Kombination
auserlesene Melodien aus Romantik, Barock und Gegenwart. Dabei schwebt zarter Posaunengesang durch den Raum und
wird mit schmeichelnden Harfenklängen
untermalt. Ton- und Klangkünstler mit
viel Emotionen seien sie, schrieb die deutsche Presse 2014 über das Duo.
Ihre Programme sind stets geprägt von
der Suche nach dem Gegensatz zwischen
Rarität und Meisterwerk. Aus dieser Motivation entstand die Zusammenarbeit
mit Jean-François Michel und John Wolf
Brennan. Das Duo Trombonarpa ist sehr
stolz, dass die beiden anerkannten Komponisten Ihnen für diese Konzerte neue
Werke gewidmet haben.
Robert Grob, 1. Posaune
Pius Heer, 2. Posaune
Johannes Gäumann, 3. Posaune
Thomas Bryner, Bassposaune
Tatjana Fuog, Orgel
Konzert mit Klaviertrio
FeLiTa
Freitag, 29. April 2016, 19.30 Uhr
Tatjana Fuog, Klavier
Lisa Rieder, Violine
Ferhan Grosgurin, Cello
Sie spielen Werke von Ludwig van Beethoven, Robert Schumann, Felix Mendelssohn, Louise Farrenc, Carl Maria von
­Weber und Philippe Gaubert.
Kultur und Spiritualität
20 Chloschter Poscht
«Ehre sei Gott in der Höhe»
Sonntag, 13. Dezember 2015, 16.00 bis 17.15 Uhr, Klosterkirche Dornach
it dem 4. Adventskonzert
mit Marion
Ammann aus Dornach
wird eine schöne Tradition
in der Klosterkirche Dornach weitergeführt.
Die international gefeierte Sopranistin Marion
Ammann singt am 3. Adventssonntag in einem
festlichen Konzert u. a. das
Ave Maria, Panis Angelicus, Ave Verum und weitere klassische Werke. Marion Ammann hat Gesang
und Kirchenmusik studiert
und singt mit grossem Erfolg auf den Bühnen dieser
Welt. «Alle sängerischen
Tugenden werden von Marion Ammann verwirklicht: weit ausschwingende
Legatobögen, vorbildliche
Diktion, reich differenziert im Pianobereich», so
eine Rezension zu ihrer
Interpretation von Schuberts «Winterreise», die sie
ebenfalls in der Klosterkirche zum Besten gab. Sie
wird begleitet von Hartwig Joerges (Piano) und
Iona Haueter (Cello). Von
M
Weltklasse-Sängerin Marion Ammann singt in der
Klosterkirche in Dornach.
­artwig Joerges werden
H
als Solostücke Präludien
von Bach zu hören sein.
Silvio Pacozzi liest zwischen den musikalischen
Werken besinnliche Texte.
Wir ­freuen uns sehr, dass
Marion Ammann erneut
die Zeit gefunden hat, ein
Konzert in der Klosterkirche zu organisieren, das
einen Hörgenuss auf gewohnt hohem Niveau verspricht.
Unterstützt wird das
Konzert von Generalsponsor SoBa Baloise
Bank Dorn­
ach, Swisslos
Lotteriefonds Solothurn,
Gemeinde Dornach, Garage R. Alder, Dornach,
Zahnarztpraxis Dr. Zimmermann, Dornach, und
Schreinerei
Brühweiler,
Arlesheim.
Tickets zu CHF 35.–
sind im Vorverkauf bei
Sutter Eisenwaren (Telefon
061 701 12 04) erhältlich.
Um 15.15 Uhr gibt
es eine kurze Einführung
zu den Werken und Komponisten. Ebenfalls besteht die Möglichkeit zu
einem feinen Mittagessen
im Kloster, das um 13 Uhr
stattfindet (CHF 40.–). Anmeldung für das Mittagessen ist erforderlich (Telefon
061 701 12 04).
Weitere Konzerte
mit Marion Ammann
Mozarts Requiem
Sonntag, 8. November 2015, 17.00 Uhr
Kath. Kirche St. Mauritius, Dornach
• Matinee
• Sonntag, 15. November 2015, 11.15 Uhr
Musikautomatenmuseum, Seewen
Premiere «Das Liebesverbot»
von Richard Wagner
Sonntag, 8. Mai 2016
Strasbourg/Mulhouse
• Redaktion Chloschter Poscht: Evelyn Borer, Freddy Buess, Gabriele Widmer.
Redaktionskommission: Hans Abt, Lorenz Altenbach, Evelyn Borer, Thomas Brunnschweiler, Freddy Buess, Franz Kuhn, Johann Rudolf Meier, Gabriele Widmer
in Zusammenarbeit mit Dominique Hertzeisen und Edmondo Savoldelli vom «Wochenblatt für das Birseck und das Dorneck».