Zum hier klicken.

Motivationsideen und –tipps für Betriebe
Wird der tägliche Arbeitsweg mit dem Fahrrad anstatt mit dem PKW zurückgelegt, gehen damit
zahlreiche Vorteile sowohl für ArbeitnehmerInnen als auch für ArbeitgeberInnen einher. Die
Kampagne "Radelt zur Arbeit" möchte ArbeitnehmerInnen motivieren mit dem Fahrrad in die Arbeit
zu fahren und so dazu beitragen, den Radverkehrsanteil in Österreich zu erhöhen.
Die Teilnahme an „Radelt zur Arbeit“ ist kostenlos und eignet sich aus diesem Grund sehr gut um die
MitarbeiterInnen des eigenen Betriebs zu einem Umstieg aufs Fahrrad zu motivieren. Durch „Radelt
zur Arbeit“ werden die ArbeitnehmerInnen einerseits durch den Wettbewerb mit anderen Teams im
Betrieb und anderen Firmen als auch durch die Chance auf tolle Preise zum radeln animiert. Die
MitarbeiterInnen erradeln in der Aktion Kilometer für Ihren Betrieb und tragen dadurch zu einem
radfreundlichen und somit umweltfreundlichen Image des Unternehmens bei.
So können Betriebe aktiv einen Umstieg auf das Fahrrad fördern:
Aktive Bewerbung von „Österreich radelt zur Arbeit“





Plakate und Flyer in Betrieb aufhängen und verteilen
Bewerbung von RZA über Intranet
Mail mit Aufruf zur Teilnahme an „Radelt zur Arbeit“ an alle MitarbeiterInnen
Eigene Unterseite auf der Firmenwebseite
Firmeninterner Wettbewerbe mit kleinen Preisen
Zuckerl für radfahrende MitarbeiterInnen



Gratis Fahrradservice für MitarbeiterInnen
Firmen-Radfahrdressen für MitarbeiterInnen
Fahrradevents im Betrieb (Radlerfrühstück, Betriebsausflug, „Radler des Monats“, …)
Radfreundliche Betriebsinfrastruktur




Nutzerfreundliche Radabstellanlagen
Umkleidemöglichkeiten
Duschmöglichkeiten
Dienstfahrräder
Weitere Tipps finden Sie in der Broschüre „Fahrradfreundlicher Betrieb – leicht gemacht!“ unter
http://www.radeltzurarbeit.at/download/
BetriebskoordinatorInnen als Ansprechperson im Unternehmen:
BetriebskoordinatorInnen übernehmen eine wichtige Rolle bei „Radelt zur Arbeit“. Sie dienen als
Ansprechperson für die Aktion „Radelt zur Arbeit“ im Betrieb, motivieren ihre KollegInnen zur
Teilnahme und unterstützen diese dabei Teams zu gründen und Kilometer einzutragen. Über ein
Interface auf der RZA-Website können BetriebskoordinatorInnen auch Motivationsemails an ihre
KollegInnen, die bei Radelt zur Arbeit angemeldet sind, versenden.
Weitere Infos zur Funktion als BetriebskoordinatorIn finden Sie unter:
http://www.radeltzurarbeit.at/mitmachen/betriebskoordinatorinnen/
JKU zeigt wie man zum radeln motiviert!
Die Johannes Kepler Universität Linz (JKU) hat sich im Jahr 2015 einiges einfallen lassen, um die
MitarbeiterInnen zum Arbeitsradeln und zur Teilnahme bei „Österreich radelt zur Arbeit“ zu
motivieren: Zunächst wurden die MitarbeiterInnen per Mail, durch Plakate sowie durch eine
Unterseite auf der JKU-Webseite auf die Aktion aufmerksam gemacht. Als besonderes Zuckerl für die
Teilnahme wurde unter allen für die JKU angemeldeten RadeltZurArbeit-RadlerInnen 20 JKURadfahrdressen verlost. Zusätzlich wurden Fahrrad-Sitz-Regenschützer in den Fakultätsfarben sowie
Flyer am Campus verteilt.
Die Motivations-Kampagne hat sich gelohnt – von Mai bis Dezember 2015 haben über 120 JKURadlerInnen in 63 Teams insgesamt über 32.000 Kilometer erradelt und belegten damit den 3. Platz
im Oberösterreich-Ranking von „Österreich radelt zur Arbeit“ des Jahres 2015!
Klinikum Wels-Grieskirchen radelt an die Spitze!
Bild: OÖN
Über 200 MitarbeiterInnen des Klinikums Wels-Grieskirchen haben mit 71 Teams aktiv an „Österreich
radelt zur Arbeit“ im Jahr 2015 teilgenommen. Von Mai bis Dezember 2015 haben die
MitarbeiterInnen des Klinikums auf dem täglichen Weg zur Arbeit über 133.000 Kilometer mit dem
Fahrrad zurückgelegt. Das Klinikum Wels-Grieskirchen belegte damit im Ranking von "Österreich
radelt zur Arbeit" im Jahr 2015 den ersten Platz.
Neben der Motivation durch sportliche KollegInnen hat auch die Leitung des Klinikums den Umstieg
aufs Fahrrad und die Teilnahme an „Österreich radelt zur Arbeit“ aktiv gefördert. Dadurch konnte die
Anzahl der teilnehmenden Teams von 4 im Jahr 2014 auf über 70 im Jahr 2015 gesteigert werden. Als
Unterstützung für die fleißigen ArbeitsradlerInnen wurden von der Leitung des Klinikums neue
absperrbare Fahrradabstellplätze, neue Fahrradbügel und Dressen zur Verfügung gestellt. Vor allem
jene MitarbeiterInnen, die bisher auch kurze Strecken von wenigen Kilometern immer mit dem Auto
zurückgelegt haben, wurden zu einem Umstieg auf das Fahrrad motiviert. Das neue
Mobilitätsverhalten der MitarbeiterInnen hat sich nicht zuletzt auch auf die schwierige
Parkplatzsituation positiv ausgewirkt.