Nordwest-Nachrichten 3/2009 - SPD

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„Der Gnadengarten“
Kennen Sie eigentlich den GNADENGARTEN "Hoppels und
Wuzze" - etwas versteckt im Grünen an der Kinzig?? Dort im
Köppelweg nahe den Kaiserteichen empfängt den Besucher ein
wahres Idyll für Tiere.
Auf einem privaten Grundstück kümmern sich Thomas und Maritta Hirschhäuser seit vier Jahren um Kaninchen,
Meerschweinchen, Laufenten, vier
Minischweine und einen Papagei. Alles
in privater Tierhaltung entstanden, erhalten und auch finanziert. Im Gegensatz zu den öffentlichen Tierheimen,
die Tiere aufnehmen und wieder abgeben, finden hier die rund  Tiere ihre
Aufnahme und bleiben bis zu ihrem
Lebensende bei artgerechter Haltung,
Fütterung und vor allem viel Zuneigung. Rund um die Uhr ist die Familie
und ihre seit zwei Jahren engagierte ehrenamtliche Pflegerin
Svenja Hartung auch am Wochenende für die Tiere da.
Diese haben alle bereits ein schweres Schicksal hinter sich – gedankenlos angeschafft, und dann als lästig, zeit- und auch
kostenintensiv empfunden. Auf der Straße ausgesetzt oder auch
grausam gequält und verstümmelt kamen sie in den GNADENGARTEN. Große Tierliebe der Besitzer ließ dieses Projekt entstehen und alles wird über Spenden finanziert. Das Frischfutter
für die Tiere bekommen sie inzwischen von der HANAUER TAFEL,
jedoch stehen jährlich immense Kosten für Impfung und Tierarztbesuche an.
Regelmäßig werden diverse Events zu Gunsten der GNADENGARTEN-Tiere organisiert und veranstaltet. Inzwischen ist er ein
beliebter Treff für junge und alte Tierfreunde, Ziel von vielen
Schulklassen und vor allem für alte Menschen aus den Hanauer
Altersheimen und auch vielen Behinderten, die dort eine
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wundersame Therapie mit den Tieren erleben. Auch auf dem
diesjährigen Hanauer Bürgerfest war auf dem Kinderspielgelände die Ausstellung mit einigen Tieren aus dem
GNADENGARTEN ein vielbesuchtes und begeistert aufgenommenes Projekt. Hier steht in rein privater Initiative der Tierschutz ganz vorne - das Erlebnis der Natur, der Erholung und
Gemeinsamkeit verbindet.
Für jede Spende ist der GNADENGARTEN dankbar, denn der Erhalt ist sehr kostenintensiv. Geldspenden werden einzig und allein für die tierärztliche Betreuung verwendet- aber auch Futterspenden werden gerne entgegen genommen.
Das Spendenkonto Kto.Nr.  bei der  direkt - BLZ
 - Maritta Hirschhäuser Kennwort: GNADENGARTEN.
Die Öffnungszeiten sind Mittwochs .oo bis .oo Uhr und
Sonntags von .oo bis .oo Uhr außerdem jederzeit nach telefonischer Absprache ( für Kindergärten, Schulklassen und Altersheime ) - Tel.  – 
Edgar Wiedenmann
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Jahreshauptversammlung des SPDOrtsvereins Nordwest
„Trauern bringt uns nicht nach vorne!“ Mit diesen Worten eröffnete Bernd Reuter seine Rede vor den zahlreich erschienenen
Mitgliedern und Freunden der SPD Nordwest.
Wir hatten den langjährigen Bundestagsabgeordneten zur
Jahreshauptversammlung in das Vereinsheim der Hanau ´er
eingeladen, um eine Einschätzung der aktuellen Situation der
Partei aus dem Munde des erfahrenen Politikers zu erhalten.
Selbstkritisch erklärte Reuter, dass sich die Partei weit von ihren
Werten entfernt habe. Sie müsse sich wieder auf ihre Wurzeln
zurück besinnen. Die Diskussion auf allen Ebenen müsse dringend eine größere Rolle im politischen Miteinander spielen.
Im Hinblick auf die Entwicklungen in der Bundesregierung ist
sich Reuter sicher, dass die reale
Politik in der aktuellen Koalition
die Wähler wachrütteln wird.
„Wenn es den Menschen schlechter geht, werden sie sich wieder
auf soziale Werte besinnen“, so
Reuter. Dass es möglich ist zu
gewinnen, zeige das hervorragende Ergebnis der Oberbürgermeisterwahl im Mai dieses Jahres
in Hanau. So lautet sein Fazit:
Besser zuhören und die Probleme der Bürgerinnen und Bürger
ernst nehmen.
Dass die SPD Nordwest ein Ohr für die Belange der Bewohnerinnen und Bewohner des Hanauer Nordwestens hat, zeigt sich an
den Projekten des zurückliegenden Jahres:
Wir freuen uns auf einen eigenen Ortsbeirat im Stadtteil Nordwest und haben bereits Konzepte für die Arbeit entwickelt. Das
Mehrgenerationenhaus in der Reichenbergstraße und der Vorläufer, des „Fallbachladens“ hat sich laut Stellvertreterin Elke
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Reinstorf im Stadtteil etabliert und wird erfreulicherweise von
vielen Menschen jeden Alters angenommen und genutzt. Der
Umzug in die neuen Räume, voraussichtlich Ende des Jahres,
liege im Zeitplan. Im Bereich Straßenverkehr hat sich die SPD
Nordwest, so Verkehrsexperte Reiner Wegener, als kompetenter
Partner der Bürgerinnen und Bürger erwiesen. Wunsch für die
Zukunft ist der Rückbau des Alten Rückinger Weges. Der Kita Neubau in der Lortzingstraße ist ebenso im Blick wie der Abriss
der Tankstellen – Ruine an der Frankfurter Landstraße.
Es war eine große Freude, Helmut Ruth für seine -jährige Mitgliedschaft in der SPD ehren und danken zu können: Seine Treue
ist ein lebendiger Beweis dafür, dass Tradition und Fortschritt in
unserer Partei zusammengehören.
Beate Funck
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Mit plus nach Ungarn reisen
Ungarn ist eine Reise wert!
Der Partnerschaftsverein Hanau-Dartford und die SPD-Senioren
PLUS waren eine Woche im schönen Ungarn unterwegs.
Hauptstandort war das im Komitat Eszergom/Komaron gelegene Städtchen Tarjan, nahe Tatabanja, der Partnerschaftsregion
des Main-Kinzig-Kreises. Die Tagesfahrten erfolgten in die
Hauptstadt Budapest mit der Besichtigung ihrer Schönheiten,
der Fischerbastei , des Burgenviertels mit Blick auf das PanoBild: Blick von der Fischerbastei auf Kettenbrücke
mit Rathaus im Hintergrund
rama der Stadt und die Donau
mit ihren imposanten Brücken,
insbesondere der Kettenbrücke.
Im Burgfelsen wurde das ehemalige Felsenkrankenhaus (heute
Museum) besichtigt.
Es diente im . Weltkrieg sowie später während der ungarischen
Revolution  als Krankenhaus. Ein Stadtbummel mit Besuch
des berühmten Cafés Cherbot sowie der imposanten alten
Markthalle war ein unbedingtes „Muß“. Panonhalma mit Besichtigung und Führung durch die Erzabtei der Benediktinermönche – heute Weltkulturerbe - sowie anschließendem Besuch einer Tscharda füllten einen weiteren Tagausflug aus. Auch
ein Besuch der zweitgrößten Kathedrale nach dem Petersdom in
Eszergom mit der berühmten Schatzkammer stand auf dem Programm.
Gemütliche Abende, obligatorisch u.a. auch ein Besuch auf
einem Weinberg mit Umtrunk rundeten jeweils die Tage ab. Das
Wetter trug ein Übriges zum Gelingen dieser erlebnisreichen
Tage bei. Mit vielen neuen Eindrücken, auch der herzlichen
Gastfreundschaft, kehrte man schließlich zurück. Für das kommende Jahr ist wieder eine Fahrt nach Ungarn geplant.
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Die Herbsttagesfahrt führte die Teilnehmer in die hessischthüringsche Rhön.
Erste Station war die Gedenk- und Museumsstätte Point Alpha
bei Geisa. Unter fachkundiger Leitung sowie eines Kurzfilmes
wurden die Geschehnisse der Teilung Deutschlands und des
Kalten Krieges in Erinnerung gerufen.
Point Alpha war der vormalige US-Beobachtungsposten und
steht für einen Brennpunkt des Kalten Krieges bis zum Fall der
Mauer. Erinnert wird hier an die historische Leistung der Amerikaner an der ehemaligen innerdeutschen Grenze für die Freiheit
Deutschlands, Europas und der Welt.
Der Gesamtkomplex ist ein einmaliges Zeitzeugnis des Machtkampfes zweier politischer Systeme und ein authentischer Lehrort der Geschichte.
Nach kurzer Rast ging die Fahrt
weiter nach Sagenzell und
seiner Kirche, deren Früchteteppich (Bild), weit bekannt ist.
Der Vorstand  plus weist
darauf hin, dass auch weiterhin an jedem . Dienstag im
Monat der Stammtisch in der
Vereinsgaststätte Sandelmühle stattfindet. (wobei der Dezembertermin ausfällt). Beginn ist jeweils . Uhr. Gäste und
Freunde sind herzlich willkommen. Die Treffen im kommenden
Jahr: ../ ../ ../ ../..
.
Die Jahresabschlussveranstaltung 
findet am .. um . Uhr im Nachbarschaftshaus Tümpelgarten statt, die
Faschingsveranstaltung ist für den .
Februar , ab . Uhr vorgesehen .
Weitere Termine in  sind zu gegebener Zeit aus der Presse
zu ersehen.
Klaus Hanstein /Holger Kiessling
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„Prinzessin Turandot“
Theater AG der HoLa gastierte im Comoedienhaus
Unter der Leitung von Erland SchneckHolze begeisterte die Theater AG der HoLa
auch in diesem Jahr das Publikum mit einer
eindrucksvollen Produktion. An vier Abenden erlebten die Zuschauer die dramatische Liebesgeschichte aus dem alten
China von Prinzessin Turandot (gespielt
von Verena Garchow) und dem verfolgten
Prinz Kalaf (Dawid Scewczak). Für die heiteren Seiten sorgten brilliant die beiden
Hofdamen (Anna Lotz und Alrun Knof), der
chronisch betrunkene Korporal Brighilla
(Paul Koester) und das Hofäffchen, dargestellt von Daniel
Wegener. Der lange anhaltende Applaus war der verdiente Lohn
für das große Engagement aller Beteiligten.
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„Kunst im CPH“
„Grenzerfahrungen“ - Eine eindrucksvolle Veranstaltung
Wie bereits in den vergangenen Jahren veranstalten die Mitglieder der Reihe „Kunst im CPH“ (die Hanauer Künstlervereinigungen, die Gesellschaft für Goldschmiedekunst und die
Staatliche Zeichenakademie) auch im Jahr  wieder eine
Matinee im Congress Park Hanau.
Unter einem gemeinsam verabredeten Motto setzten sich die
Künstler in den zurückliegenden Jahren in ihren Arbeiten etwa
mit Musik, Mode oder Tanz auseinander.
In diesem Jahr suchten sie den Dialog mit Autoren der
Schreibwerkstatt der Volkshochschule Hanau unter dem Motto
„Grenzerfahrungen“:
Das Projekt war ein Experiment. Am Anfang dieses Jahres
konnte niemand wissen, wie es ausgehen würde, doch alle Beteiligten waren voller Neugier, Tatendrang und Wissensdurst
und begannen mit großer Begeisterung. Entsprechend schnell
fanden sich die Paare – etwa  schreibende und bildende
Künstler, die seitdem miteinander im Gespräch über ihre
eigenen Erlebnisse mit Grenzen sind und den gemeinsamen
Dialog in einen produktiven künstlerischen Prozess umsetzen.
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Grenzerfahrungen sind für die einen mit dem Überwinden der
Mauer zwischen den beiden deutschen Staaten verbunden. Das
Ereignis jährt sich in diesem Jahr zum zwanzigsten Mal. Für
andere sind es ganz persönliche Erfahrungen, die sie an ihre
eigenen Grenzen gebracht haben und mit denen sie sich nun in
Texten oder Bildern
auseinandersetzen.
Es war äußerst beeindruckend, die Präsentationen der gemeinsamen Arbeiten in der
Matinee und den anschließenden Lesungen zu verfolgen. Sie
sind auch festgehalten in einem Katalog,
den die Firma „Typoprint“ auflegte. Deren Geschäftsführer, Herr
Rudolf Müller, stellt dankenswerterweise den Erlös der Malgruppe der Lebenshilfe Hanau e.V. im Gärtnerhaus zur Verfügung.
Allen, die das Projekt „Grenzerfahrungen“ unterstützt und ermöglicht haben, danke ich von ganzem Herzen. Unsere Reihe
„Kunst im CPH“ hat damit im fünften Jahr ihres Bestehens einen
vorläufigen Höhepunkt erreicht.
Beate Funck
www.cph-hanau.de
Herausgeber:
SPD Ortsverein Hanau Nordwest
Vorsitzende Beate Funck, Sickingenstr. ,  Hanau, Tel. /
E-mail: [email protected]
Redaktion:
Heinz Blum, Wulf Falkowski, Beate Funck, Moritz Kühn, Gesine Krotz, Elke
Reinstorf, Reiner Wegener
Auflage: .
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Walnüsse
und die nette Frau mit den roten Haaren
Beim Laub rechen fragte mich
ein Junge, ob wir denn dieses
Jahr wieder "zu der netten Frau
mit den roten Haaren gehen
und Walnüsse sammeln". Ich
rief die nette Frau Reinstorf an
und sie sagte: "Klar könnte ihr
kommen! Wenn ihr wollt gleich
morgen."
Und so spazierten meine Kollegin, Frau Joanna Niespor und ich
mit fünf Mädchen und Jungen im Alter von  bis  Jahren in die
Erzberger Straße.
Manche Kinder die bereits in den vergangenen Jahren beim
Sammeln dabei waren, erkannten schon von weitem das Haus.
Kiloweise sammelten die Kinder Nüsse. "Warum haben denn einige der Nüsse so große Löcher? Frau Reinstorf
berichtete den Kindern von Ihren Besuchern,
den Eichhörnchen, die emsig durch die Bäume
sausen und für den anstehenden Winter sammeln. Eine Walnuss hatte sogar schon gekeimt
und die Schale aufgebrochen. Nach fleißigem
Sammeln wurden die Betreuer und die Kinder
mit heißen Getränken und selbstgebackenem
Kuchen verwöhnt.
"Dürfen wir denn nächstes Jahr wiederkommen?" - "Ihr seit natürlich immer herzlich bei mir willkommen." In der darauf folgenden Woche wurde in einem Projekt gemeinsam mit Kindern
aus dem Kinderhaus Regenbogen aus einem Teil der Nüsse zwei
Walnusskuchen gebacken. Vom Kuchen selbst konnten leider
keine Fotos gemacht werden...dafür waren sie viel zu schnell
verputzt!
Eine kleine, aber feine Aktion für die Kinder aus dem Stadtteil.
Herzlichen Dank!
Stefan Layer, Kinderhaus Regenbogen
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Mode, Kunst und Ladenwerkstatt
Im Spätsommer dieses Jahres hat sich die bekannte Hanauer
Künstlerin Beate Thierling einen Traum erfüllt, den sie nach dem
Verlust ihres Ateliers in Dörnigheim endlich realisiert hat.
Im heimischen Wintergarten hat sie nun ihre Werkstatt eingerichtet, in der sie selbstkreierte Mode herstellt, Hüte und Kleidung filzt und auch Lehrgänge für die inzwischen hoch im Kurs
stehende Filztechnik abhält.
Es gibt Mutter-Kind-Kurse, ein- und zweitägige Workshops sowie Freundinnen-Spezial-Nachmittage.
Es lohnt sich, nach vorheriger telefonischer Vereinbarung
(-) im Laden zu stöbern oder Beate Thierling bei der
Arbeit über die Schulter zu schauen.
www.spd-nordwest.de
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Entscheidung für Hanau – neue Ortsbeiräte in der
Kernstadt bedeuten eine effektivere Beteiligung der
Bürgerinnen und Bürgern an der Politik
Am . November  haben die SPD und die Kleeblattpartner
FDP, Grüne und Bürger für Hanau eine für Hanau wichtige
Entscheidung getroffen.
Ab dem Frühjahr  werden im Rahmen der Kommunalwahl
Ortsbeiräte auch in den Stadtteilen Nordwest, Innenstadt, Kesselstadt und Lamboy-Tümpelgarten eingeführt.
Diese vier neuen Ortsbeiräte repräsentieren dann   Hanauer, die bisher diese Form der Beteiligung nicht hatten (sie
konnten bisher lediglich ihre Stadtverordneten wählen).
Seit der Gebietsreform in den er Jahren gibt es Ortsbeiräte in
den Stadtteilen Mittelbuchen, Steinheim, Großauheim und
Klein-Auheim. Sie sind dort hoch angesehen und tragen maßgeblich bei zur Entwicklung der Stadtteile. Die Initiativen der
Bürgerinnen und Bürger vor Ort, die an die Vertreter der Parteien im Ortsbeirat weitergegeben und dort sachkundig diskutiert werden, haben in der Vergangenheit in vielen Fällen zu
wichtigen Entscheidungen für den Stadtteil geführt.
Die Stadtverordneten im Rathaus hören bei Themen, die einen
Stadtteil betreffen, vor ihrer Entscheidung stets das Votum des
Ortsbeirats. Mit der Errichtung von vier neuen Ortsbeiräten in
der Hanauer Kernstadt wird nun das Ungleichgewicht behoben:
Initiativen wie Parteien haben die Möglichkeit, Vertreter in die
jeweiligen Ortsbeiräte zu entsenden.
Wir als SPD Hanau werden nun nicht nur bewährte Parteimitglieder, sondern auch nicht-parteigebundene Persönlichkeiten in unseren Stadtteilen ansprechen, die sich bereits durch
ihr besonderes Engagement für ihre Mitbürger ausgezeichnet
haben.
Wir wollen sie gewinnen, um gemeinsam mit ihnen die Zukunft
zum Wohle der Hanauer zu gestalten.
Uwe Niemeyer
Vorsitzender des SPD Stadtverbandes
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Wo ist nur die Puppe hin?
November - Zeit der
spurlos verschwundenen Puppenkinder.
Das
kleine
Mädchen sucht verzweifelt seine Rosemarie. Unter dem
Bett, im Schrank, im
Hundekörbchen
nichts. Nirgends ist
das geliebte Wesen
mit seinem weichen
Stoffleib, den blauen
Augen und den blonden Zöpfen zu finden. Na, ja, mit einem
Zopf, denn Eve hatte der Puppe vor ein paar Wochen den
gleichen schicken Bubikopf verpassen wollen, den auch sie
selbst trug. Bevor sie mit der neuen Frisur fertig war, hatte ihre
Mutter sie erwischt. Oje, lieber denkt sie nicht mehr daran. Aber
die Puppe ist fort und die Trauer groß.
Und dann kommt der Weihnachtsabend. Man steht vor der großen
Wohnzimmertür, von Innen läutet ein
zartes Glöckchen. Die Mutter sagt: "Das
Christkind ist da!" Evchen und ihr Bruder
Walter singen so schön und so laut sie
können: "Oh du fröhliche ....". Noch
einmal klingelt das Glöckchen und nun
öffnet sich die Tür. Der Raum ist dunkel,
fast ein bisschen unheimlich, aber in der
Mitte steht der große Baum geschmückt
mit leuchtenden Kerzen, Zuckerkringeln und buntem Glasschmuck. Darunter steht eine Aufzieheisenbahn für Walther
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und ihre Rosemarie! Sie lächelt ihre Puppenmutter fröhlich im
neuen Kleidchen
Der vorweihnachtliche Wellnesstrip für die Puppenkinder hat in
Deutschland eine lange Tradition, er findet heute nur noch in
wenigen Familien statt.
Dr. Maren Reatzer
Hessisches Puppenmuseum
Parkpromenade 
 Hanau
Di. - Fr.  bis  und  bis  Uhr
Sa. und So.  bis  Uhr
Sonderausstellung
. November  bis . Januar : Winterzauber Kunstwerke im Kleinformat
Die SPD Nordwest wünscht allen Hanauern
frohe Weihnachten
und ein gesundes, erfolgreiches
Jahr 
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Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag!
„Die Zukunft hat viele Namen: Für die Schwachen ist sie die
Unerreichbare, für die Furchtsamen ist sie die Unbekannte, für
die Tapferen ist sie die Chance.“ (Victor Hugo)
In diesem Sinne gratulieren wir allen Mitgliedern, die in den
vergangenen Monaten Geburtstag feiern konnten:
Hans Adam, Heinz Goss, Günter Hoffmann, Sebastian Ohlenburger,
Christine Richter, Mokhtar Alighourchi, Belinda Ehrenfried, Evelyn
Krietsch-Schmidt, Carmen Ring, Elfriede Bär, Rente Haus-Reuter, KarlLudwig Konrad, Jutta Kümmer, Lisel Marcus, Meike Reinstorf, Kurt
Schmidt, Christa Duesterhoeft, Reinhard Dutz, Michael Elsaß, Claudia
Exenberger, Gerhard Grebe, Franz Halin, Sabine Lamm, Jürgen
Milferstedt, Reinhard Nitzsche, Matthias Reuver
Für den Vorstand: Beate Funck, Elke Reinstorf, Gesine Krotz,
Herzliche
Einladung
anKühn
alle:
Reiner Wegener,
Moritz
Diskutiert mit uns über unseren Stadtteil!
Die Mitglieder der SPD Nordwest treffen sich an jedem . Mittwoch im Monat um
: Uhr in der Vereinsgaststätte
Hanau , Kastanienallee ,  Hanau
Hier kommen vor allem kommunale Themen und Probleme auf den Tisch, die
jeden Hanauer ganz direkt angehen, in erster Linie aus unserem Bereich Hanau
Nordwest. Darum sind unsere Ortsvereinstermine zugleich immer auch
öffentliche Veranstaltungen, zu denen wir außer unseren Mitgliedern auch alle
Interessierte willkommen heißen. Menschen, die sich aktiv beteiligen oder auch
nur gerne zuhören möchten. Bringen Sie auch gerne Ihre Bekannten mit, vor
allem aber Anregungen, Kritik, Meinungen, Beschwerden, Probleme, die auf den
Nägeln brennen: wir kümmern uns drum.
Also bis zum nächsten . Mittwoch im Monat!
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