DSÄ Newsletter Dezember 2015

D S Ä –NEWSLETTER 12 / 2015 _________________________________________________________________________________________________
Dachverband substituierender Ärzte Deutschlands e.V.
Dr. Wilhelm Siepe Eigelstein 103, 50668 Köln, Tel: 0221 – 12 37 52, Fax - 912 35 33, [email protected] Köln, im Dezember 2015 Liebe Kolleg*innen, (* = wie es neuerdings heißen soll) Der DSÄ blickt auf ein tätiges Jahr 2015 zurück und wünscht Ihnen dasselbe! Der DSÄ blickt auf ein tätiges Jahr 2016 voraus und wünscht Ihnen dasselbe! •
Soeben liegt die Auswertung unserer 2015er Apothekenumfrage vor. •
Gleichzeitig ist unsere Psychiatrie-­‐Umfrage angelaufen. •
In 2015 hatte der DSÄ Gesprächstermine und Repräsentanz bei allen wichtigen Gremien und suchtmedizinischen Anläs-­‐
sen (wir berichteten). •
Wir blicken einem tätigen Jahr 2016 entgegen. •
Der DSÄ macht sich für Suchtmedizin stark – in den Gremien und bei den Kollegen. Wir kämpfen weiter für die Entkriminalisierung der Suchtmedizin und für eine faire Administration und Honorierung. •
Der DSÄ unterstützt und berät die Kolleg-­‐Innen persönlich in allen fachlichen Fragen -­‐ Sie können sich jederzeit melden. •
Besuchen Sie uns im Netz, auf Kongressen, oder persönlich per Telefon oder E-­‐Mail. 1.
Apothekenumfrage: Sie erinnern sich: die Studie war gemeinsam mit der DGS gestartet worden. Die DGS beende-­‐
te eigenmächtig bereits nach zwei Monaten. Der DSÄ schlug daraufhin vor, die Erhebung zeitlich in zwei Armen laufen zu lassen, wobei der DSÄ die längere Laufzeit zur Erhöhung der n=-­‐Zahl anstrebte. Nachdem der Studienleiter der DGS dieses Vorgehen ablehnte und die Entfernung des DGS-­‐Logos vom gemeinsamen Erhebungsbogen forderte, musste der DSÄ die weitere Erhebung allein unter eigenem Namen vornehmen. Dadurch gelang es, zu der guten, repräsentativen Auskunftszahl n=356 zu gelangen! -­‐ Wir danken allen Teilnehmern für Ihre Auskünfte! -­‐
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52% der Praxen berichten von apothekenbedingten Versorgungsengpässen, In 90% der Praxen kommen Situationen vor, die eine Mitgabe erfordern, 90% der Befragten halten die Legitimierung der Mitgabe für erforderlich, 86% der Befragten halten die Möglichkeiten des „Z-­‐Rezeptes für nicht ausreichend. 2.
3.
Die von den Apothekerverbänden (ABDA, im BMG 2013) behauptete Aussage „Jede Apotheke in Deutschland kann zu jeder Zeit ein Substitutionsrezept einlösen“ erweist sich als falsch. Wir wussten es natürlich -­‐ jetzt ist es nachgewiesen. Alle Einzelheiten der Studie, weitere Erhebungsfragen sowie die Aufschlüsselung nach Bundesländern finden Sie auf der Homepage des DSÄ www.dsae.de. Diese Studie wurde soeben dem BMG vorgelegt mit der Intention, die notwendige Flexibilisierung des BTMG voranzutreiben. Psychiatrie-­‐Umfrage: Erhebung über die fachliche Versorgung komorbider Substituierter. Bitte beteiligen Sie sich zum Wohl unserer Patienten. Zahlreiche Rückläufer liegen bereits vor; wer bereits geantwortet hat, soll dies natürlich nicht wiederholen. Aktivitäten 2016: Statements und Fachgespräche für die Suchtmedizin bei KBV, BÄK, BMG sowie Fortbildungen und Kol-­‐
legenberatung jederzeit. 4.
Und: MV des DSÄ am 30. April 2016 in Sürth bei Köln. Lohnende und zertifizierte Fortbildung an einem Samstag in an-­‐
genehmem Ambiente. Die Themenauswahl folgt im Januar. Lernen Sie uns persönlich kennen! Save the date! -­‐ Save the date! -­‐ Save the date! -­‐ Save the date! -­‐ Save the date! -­‐ Save the date! Mit freundlichen vorweihnachtlichen Grüßen, Dr. Wilhelm Siepe, Dr. Martin Burger 
Freie Stelle: die internist. Praxis Dr. Duddy in 55545 Bad Kreuznach, Tel. 0671-­‐84 22 55 sucht zweite Suchtmedizin*erin. 
Anlage: DSÄ-­‐Psychiatrie-­‐Fragebogen – Ihrer freundlichen Aufmerksamkeit empfohlen. 