1. Festivaltag Donnerstag, 17. März 2016 IKIMONo Choreography and Dance: Annamari Keskinen (Finnland) Withering Choreography and Dance: Fernando Troya (Spanien) Regression Choreography & Dance: Hoor Malas (Syrien) Dominique Choreography: Maciej Kuźmiński (Polen) Dance: Dominik Więcek (Polen) Enfant Choreography: Joeri Dubbe (Niederlande) Dance: Sarah Murphy (Kanada) No-thing was the Thing Choreography and Dance: Amir May-Tal (Israel) IKIMONo - Premiere! Das Wort IKIMONo kommt aus dem Japanischen und bedeutet „Kreatur“, „Lebewesen“. Eine Kreatur mit vielen Gesichtern: Mann, Frau, Kind, Biest - alles in einem. IKIMONo ist ein Fenster zu den Schatten des menschlichen Verhaltens und Verstandes, das den Kampf für Licht in der Dunkelheit zeigt. Paranoia und Illusionen vermischen sich mit der Realität. Es ist die Suche nach einem sicheren Ort und nach Akzeptanz in einer Welt, die von Sorgen und Angst dominiert wird. Die Grenzen zwischen Wirklichkeit und Fiktion vermischen sich immer mehr. Was bedeutet das für uns? Annamari Keskinen – Choreografie und Tanz Ausbildung • Professionelle Berufsausbildung an der Finnischen Opernballett-Schule Engagement • Als Tänzerin: Mouvoir, Staatstheater Kassel, Rootless Roots, Shannon Gillen, Eleesha Drennan, Ndc Wales, Bonachela Dance Company, It Dansa • Als Choreografin: Staatstheater Kassel / choreografische Werkstatt, Ndc Wales/departure terminal/alternative roots Projekte • Als Choreografin: das Stück „PET“ wurde 2015 im Staatstheater Kassel und beim Fresh Festival in Braunschweig aufgeführt • „You can find me in the garden“ wurde 2014 im Staatstheater Kassel aufgeführt Withering - Premiere! Wir sehen die letzte Phase eines Menschen, der an Demenz erkrankt ist. Wir können deutlich den physischen Körper sehen, nicht aber seine Essenz, seine Seele. Wir werden auf eine Reise gehen, um den wahren Ort seiner Seele, die Farben des Lebens und fast vergessene Erinnerungen zu finden. Fernando Troya - Choreografie und Tanz Ausbildung • Ausbildung am Real Conservatorio Profesional de Danza "Mariemma" in Madrid • Macht derzeit seinen BA in Choreografie am Conservatorio Superior de Danza de Avila in Madrid Engagements • Tänzer am Staatstheater Nürnberg, Staatstheater Wiesbaden und Nederlands Dans Theater • Choreograf am Korzo Theater in den Niederlanden, am Cloud Dance LAB, NDT switch workshops, Sommerintensivkurs Piroutteando in Mexico Projekte • Choreografische Zusammenarbeit mit Antonello Tudisco • Eigenen Projekt „The longest Journey“, das von ihm selbst produziert wird • Neues Projekt am Cloud Dance Lab seit Dezember 2015 (Weiterführung von „The longest Journey“ • Choreograf für einen Sommerintensivkurs in Italien, unter anderem von Giacomo de la Marina Regression - Premiere! Das Verhalten von Menschen in Kriegs-und Notsituationen wird thematisiert. Nach einer Theorie von Freud fallen Menschen in solchen Situationen in einen urzeitlichen Zustand des Denkens und Handelns zurück. Das Stück zeigt die Konfrontation und den Kampf mit dem eigenen Ich, nachdem man diesen aggressiven und gewalttätigen Teil seines Selbst erkannt hat. Hoor Malas – Choreografie und Tanz Choreografin und Tänzerin Ausbildung • Besuchte eine Ballettschule in Damaskus bis zu ihrem 18. Lebensjahr • Hat einen B.A. in Tanz vom Institut der darstellenden Künste in Damaskus • Diplom in zeitgenössischem Tanz von The Northern School of Contemporary Dance in Leeds (UK) • Mitgründerin und Tänzerin bei Sima Dance Company von 2006 bis 2013 Engagements • Als Tänzerin: Workshops mit Tanzkompanien und Choreografen in Großbritannien, Dänemark und Damaskus; Ballettschulaufführungen bis 2013; Aufführungen des Institut der darstellenden Künste von 2003 bis heute; Aufführungen der Sima Dance Company von 2006 bis 2013, im In- und Ausland; Verve 08 Tour 2008 • Als Choreografin: „Wishing I was stone“ Choreografie für Abschlussjahrgang von der HITA in Damaskus, 2014 Projekte • Choreografische Zusammenarbeit mit David Atkins Enterprise in Doha, Quater (2011, 2014, 2015) • „Woman’s Diary“ Choreografie und Performance in Babel Theater in Beirut (Libanon, 2011) • Abschlussperformance eines Workshops als Tänzerin mit der Leish Troup, Damaskus (2015) Dominique – Premiere! Das Stück beschäftigt sich mit dem konventionellen Männer-und Frauenbild und der Unbeständigkeit von Identität. Der Körper des Tänzers wird im politischen und sozialen Kontext zu einem Schlachtfeld für kulturspezifische Geschlechterrollen. Dominik Wiecek transformiert durch das lange Kleid von „ihm zu ihr“ zu einem Fashion Model, einer Ballerina, einer Muslimin in einer Burka. Dominik Więcek – Tanz Tänzer und Fashion Fotograf Ausbildung • Ludwik Solski State Drama School in Krakau (2011 – heute) • The Dance Theatre Department in Bytom (2011 – heute) • Folkwang Universität der Künste (2013 – 2014) Engagements • „Nesting“ von Idan Cohen, Kraukauer Tanztheater • „Behind Fog“ von Sylwia Hefczyńska-Lewandowska, das beim XVI Festival of High Art 2015 in Bytom seine Premiere feierte • „ESTRA & ANDRO“ am Krakauer Tanztheater 2015 beim National Festival of Street Theatres • „Inaria“ von Giorgio Maddamma aufgeführt im Pina Bausch Theater in Essen (2013) Projekte • „Gold Fish“ Choreografie und Performance Dominik Więcek, gewann den Preis für BESTE SOLO TANZ PERFORMANCE 2015 und gewann den Publikumspreis beim SoloDuo International Dance Festival in Budapest • „The Race“ ist eine weitere Choreografie von ihm, die er zusammen mit Dominika Wiak entwarf und die einen Preis beim 3…2…1 DANCE Wettbewerb 2013 gewann • Tanzdiplomperformance + Dramadiplomperformance an der Ludwik Solski State Drama School in Kraukau, für Studenten im 4. Lehrjahr Maciej Kuźmiński – Choreografie Choreograf und Tänzer Ausbildung • Studierte am Trinity Laban Concercatoire in London • Hat einen Master in Choreografie mit Auszeichnung (2012) • Bachelor Dance Theatre 1st Class Degree (2007) • Nahm an über 300 Intensivkursen teil, unter anderem mit Nigel Charnock, Ohahd Naharin und David Zombrano • Student im 5. Jahr am Theatre Dance Department in Bytom und der National Theatre Academy in Krakau • Studierte an der Folkwang Universität der Künste in Essen Engagements • Performte Stücke von Ohad Naharin, Paulina und Ewa Wycichowska am Polish Dance Theatre • Arbeitete mit Nigel Carnock & Clod Ensemble (GB) • IDA & Dance Identity in Österrreich • Alter Dance Theatre and Gymnastic Association in Polen • Choreografierte für Shoreditch Youth Dance (GB) und MUMUKI in Berlin Projekte • Arbeitet an eigenen Projekten seit 2013 • Gewann den Publikumspreis bei der Polish Dance Platform for „Room 40“, eine Gruppenchoreografie • Tour durch die wichtigsten polnischen Städte mit seiner Choreografie „Difference in Repetition“ • Gewann einen Preis für „Repeat after me“, das er selbst performte • Arbeitet an einem Bewegungsstil mit dem Namen „Dynamic Phrasing“ Enfant – Premiere! Eine Frau versucht das Kind in sich wiederzufinden. Im Laufe dieses Prozesses wird sie damit konfrontiert, wie schwer es ist, das Gleichgewicht zwischen der Person, die sie einmal war und der, die sie gerne wäre, zu finden Sarah Murphy - Tanz Ausbildung • Tanzausbildung von der Julliard School New York • Moderner Tanz an der North Carolina School oft he Performing Arts Engagements • „Sara“ von Sharon Eyal, Nederlands Dans Theater (2013) • „Plastic Junkies“ von Antonin Comstaz (2014) • „Kitsune“ von Joeri Dubbe, Open Look Festival (2015) Joeri Dubbe – Choreografie Choeograf und Tänzer Ausbildung • The National Ballet Academy Amsterdam Engagement • Tanzte vier Jahre lang am Dutch National Ballet • Trat 2005 dem Nederlands Dans Theater bei • Arbeitete mit Choreografen wie z.B. Jiri Kylian, Ohad Naharin, Stijn Celis und Lightfoot & Leon zusammen • Arbeitete als freiberuflicher Tänzer für Kenzo Kusado und trat auf Veranstaltungen wie beispielsweise Julidans in Paradiso, Sensation White, Hart improvisation in Club Panama und Electronation Projekte • Verschiedene Arbeiten bei Korzo • „Chrono“, „Trigger Happy“, „Kitsune“ No-thing was the Thing – Premiere! „Was bebt in meinem Inneren, will raus, will rein ... wenn das Nichts das Etwas ist und die Nichtexistenz die Existenz ...“ (frei übersetzt aus dem Hebräischen). Das Stück basiert auf dem Gedicht „What what“ des israelischen Poeten Agi Mishol. „Da ist eine Stimme, die aus dem Tumult des Lebens entsteht, ich suche nach ihr, doch ich weiß nicht, woher sie kommt. Was wird passieren, wenn die Geräusche verschwinden und die Stimme deutlicher wird?“ Amir May-Tal – Choreografie und Tanz Ausbildung • Studierte Tanz an der Charles E. Smith High School for the Arts in Jerusalem • Nahm am “Vertigo Dance Training Program” teil (2010 – 2012) • Nahm an einem Kompositionskurs in Jaffa teil (2012 – 2013) • Zertifizierter Pilates Trainer seit 2013 Engagement • Arbeitet seit 2013 als freiberuflicher Tänzer mit dem Jerusalem Tanztheater unter Lior Lev • Arbeitete mit Tzphira Stern Assal, Efrat Nehama, „Theater Company Jerusalem“ und „Ka’et Ensemble“ Projekte • Zeigte sein Solo-Stück „No-thing was the Thing“ beim „Men and Dancing” Event am Suzanne Dellal Zentrum in Tel Aviv
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