März 2015
Fur junge Naturbegeisterte
Die
Ringelnatter
© A. Meyer
Identitätskarte
Name
Deutsch: Ringelnatter
Lateinisch: Natrix natrix
Französisch: Couleuvre à collier
Italienisch: Natrice o biscia dal collare
Rätoromanisch: Natra grischa
Farbe
Von grau bis braun zu beige. Sie
kann auch ganz schwarz sein.
Ordnung
Schuppentiere (Squamata)
Nahrung
Frösche, Kröten, Molche und Fische.
Manchmal Eidechsen und Mäuse.
Unterordnung
Schlangen (Serpentes oder Ophidia)
Familie
Nattern (Colubridae)
Grösse
Weibchen: 130 bis 140 cm
Männchen: 70 bis 95 cm
Frisch geschlüpfte: 14 bis 22 cm
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Gelegegrösse
10 bis 20, manchmal bis 40 Eier
Verbreitung
Ganze Schweiz. Nicht in den Hochalpen und in Teilen des Juras.
Besonderes
Nicht giftig
Hallo!
Ich finde die Ringelnatter superfaszinierend!
Wie sie sich geschickt durchs Unterholz schlängelt oder elegant im Wasser schwimmt. Und
auf ihre schönen Schuppen bin ich fast ein
wenig neidisch, sie glitzern goldig!
Wenn mir jemand sagt, ich müsse mich in Acht
nehmen, dann lache ich, denn sie ist absolut
harmlos. Im Gegenteil, sie selbst ist bedroht,
und um auf sie aufmerksam zu machen, hat sie
Pro Natura zum Tier des Jahres 2015 gewählt!
Steini
Eine weibliche Ringelnatter schleicht durchs Steini.
Entdecke sie in ihrer realen Grösse auf den nächsten Seiten!
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ZOOM
Ring (el) im
Nacken
Die Farben der fast 5000 Hautschuppen können von Tier zu
Tier sehr variieren. Schau dir nur
die vielen verschiedenen Ringelnattern in diesem Steini an!
Zunge:
Feucht: Eine Schlange „riecht“ mit ihrer
Zunge, die feucht ist und die sie häufig
herausschnellen lässt. Geruchspartikel
bleiben daran kleben und werden in
einem speziellen Geruchsorgan im Gaumen untersucht.
Y-förmig: Bleiben mehr Partikel auf der
linken Seite des Y kleben, weiss sie, dass
der Geruch von links kommt. Kleben
mehr auf der rechten, dann von rechts.
Auf diese Weise kann sie schnell auf
ihre Beute zugehen. Wäre die Zunge
nicht gespalten, wüsste die Schlange
zwar, dass es Beute gibt, nicht aber wo.
4
© A. Meyer
Die Augen der Ringelnatter
besitzen runde Pupillen, die
starr sind und keine Lider
haben. Sie sieht gut und
erkennt ihre Feinde.
„Ring“: Zwei sichelförmige,
weisse, gelbe oder orange
Flecken hinter dem Kopf
wirken wie ein „Kragen“ oder
„Ring“. Daher auch ihr Name.
Dieser „Kragen“ verschwindet
mit dem Alter oder fehlt bei
der vollkommen schwarzen
Schlange ganz (siehe Foto
oben).
Sie besitzt keine (äusseren)
Ohren und ist fast taub.
Sie kann mit ihrem Kiefer
aber Vibrationen wahrnehmen.
© A. Meyer
Typisch sind die schwarzen
Balken unterhalb der Augen.
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© A. Meyer
„Schlängeln“:
im Dickicht ...
AUCH STEINIS FELL
IST RAU, WENN ICH ES
GEGEN DEN STRICH
STREICHLE!
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Weil die Ringelnatter, wie alle Schlangen, keine
Gliedmassen besitzt, schiebt sie sich auf Steinen,
Pflanzen oder anderen Unterlagen vorwärts.
Manchmal ziemlich schnell: 8 km/h! Ihre Schuppen
fühlen sich in der einen Richtung glatt und in der
anderen rau an. Dies hilft ihr beim „Schlängeln“.
ZOOM
... und im Wasser
Die Ringelnatter ist ein Multitalent: Sie kann auch schwimmen! Im Vergleich zum Menschen, der 32 Wirbel besitzt, hat
die Natter zwischen 200 und 250 Wirbel. Das macht sie sehr
beweglich. Zudem besitzt die Ringelnatter auf beiden Seiten
lange und starke Muskeln, die es ihr ermöglichen, seitlichwellenförmig zu schwimmen. Dabei hält sie den Kopf über
Wasser. Sie kann auch tauchen – bis zu 30 Minuten lang!
© Fotolia
Hier kannst du dich von ihren Wasserkünsten selbst
überzeugen: www.pronatura.ch/steini > Bonus
UND DAS OHNE
HÄNDE!
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© A. Meyer
Sonnenbaden
Schlangen sind Kaltblüter: Sie
können ihre Körperwärme nicht
kontrollieren, stattdessen passen sie
sich der Umgebungstemperatur an.
Satt gefressen: Die Ringelnatter verdaut ihre Beute.
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© A. Meyer
ZOOM
Wenn die Ringelnatter im Frühling aus dem Wasser
kriecht, sucht sie sich ein sonniges Plätzchen, um sich
aufzuwärmen. Auch zum Verdauen oder um ihre Eier
zu legen, braucht sie einen warmen Ort. Wird es ihr zu
heiss, verkriecht sie sich in den Schatten. Den Winter
verbringt sie in einem frostsicheren Unterschlupf.
Die Ringelnatter lebt in Gebieten mit vielen Amphibien – ihre Leibspeise. Sie fühlt sich in Feuchtgebieten
wohl. Sie braucht aber auch trockene Orte wie Hecken,
Waldränder und Lichtungen. Sie lebt auch in Wiesen,
wenn sie Unterschlupf und verschiedene Strukturen wie
Trockenmauern und Steinhaufen bieten.
© A. Meyer
Die Ringelnatter kommt sogar in Geröllhalden oder Lawinenkorridoren im Gebirge bis 2000 m über Meer vor.
Gefahren
Die Ringelnatter gilt in der Schweiz als
„verletzlich“. Das heisst, dass sie früher viel
häufiger vorkam als heute. Ein Grund dafür
ist der dramatische Rückgang der amphibienreichen Gewässer, an denen die Ringelnatter
ihre Nahrung findet. Aus diesem Grund will
Pro Natura Feuchtgebiete erhalten und neue
schaffen. Siehe www.pronatura.ch/froesche.
Ein weiterer Grund ist die Angst vor Schlangen: Sie werden häufig verfolgt und getötet.
Aber auch Hauskatzen jagen sie, und viele
Schlangen wie auch ihre Beute, die Amphibien, werden auf der Strasse überfahren
oder durch Pestizide aus der Landwirtschaft
vergiftet.
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OJE…! NUN IST
STEINI VOR SCHRECK
OHNMÄCHTIG
GEWORDEN!
Natter
oder Viper?
Hier findest du
die Unterschiede
zwischen den zwei
Familien:
Nattern haben runde Pupillen und grosse
Schuppen auf dem Kopf. Sie beissen kaum
und sind ungiftig.
Vipern haben eine schlitzförmige Pupille
und viele kleine Schuppen auf dem Kopf.
Sie sind bissfreudiger und giftig.
Ringelnatter
10
© A. Meyer
ZOOM
Die Ringelnatter ist sehr scheu und
flüchtet schnell. Wird sie bedrängt,
macht sie sich so gross wie möglich,
gibt pfeifende Laute von sich und
tut so, als würde sie beissen. Dabei
bleibt ihr Maul aber zu. Bei grossem
Stress, wenn man sie zum Beispiel
packt, sondert sie ein weissliches,
stinkendes Sekret aus und stellt sich
im Extremfall sogar tot: Sie dreht
sich auf den Rücken und lässt die
Zunge aus dem Maul hängen. Sie
kann sogar so weit gehen, dass Blut
aus ihrem Maul fliesst!
© F. Rutschmann
Abwehrverhalten Wird die Ringelnatter angegriffen,
kann sie ihren Kopf ganz flach und
dreieckig formen. So sieht sie fast
wie eine giftige Viper aus!
So schützt man sich
vor Vipernbissen:
- In Gebieten, wo es Vipern gibt,
Stiefel und lange Hosen tragen.
- Beim Wandern einen Stock mitführen und vor den Füssen hin- und
herbewegen. So flüchtet jede
Schlange, wenn wir näher kommen.
- Nicht in jedes Loch oder unter jeden
Ast- und Blätterhaufen greifen. Sich
vorher vergewissern, dass keine
Schlange darunter ruht.
Aspisviper
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© V. Badan
Eine ganz junge
Ringelnatter
Selma mit einer
Schlingnatter
„Sie wollte sich
in meinem Pulli
verstecken!‟
Selma, 6 Jahre
12
INTERVIEW
Was fasziniert dich an Schlangen
und speziell an den Ringelnattern?
Die Haut. Sie ist fein und die Ringelnattern können gut schwimmen. Mit
dem Kopf über Wasser.
Durftest du auch schon eine
Schlange in die Hand nehmen?
Ja. Schon mehrmals. Ich habe sie
festgehalten. Aber man darf nicht zu
stark drücken.
Du bist also ein Schlangenfan?
Nein, nicht nur Schlangen. Ich habe
viele Tiere gern.
Was hast du schon Lustiges erlebt?
Erzähl!
Einmal wollte sich eine Schlange
vorne in meinem Pulli verstecken.
Ein andermal habe ich eine
abgestossene Schlangenhaut
gefunden, die ist wie Papier. Sie
zerreisst schnell. Wir haben eine
Ringelnatterhaut, die länger ist als
ich selber!
Hast du nicht auch etwas Angst vor
Schlangen?
Nein. Ich weiss, dass sie lieb sind.
Wo gehst du hin,
um Schlangen zu sehen?
In ein Naturschutzgebiet und an den
See. Im Sommer bei schönem Wetter.
Was muss man tun,
wenn man eine Ringelnatter sieht?
Man muss sich ruhig verhalten und
darf sich nicht schnell bewegen.
Darf man sie einfach anfassen,
wenn man sie sieht?
Schlangen sind geschützt, man darf
sie nicht fangen, nur beobachten.
Meine Eltern haben einen Ausweis,
weil sie Schlangenspezialisten sind.
Sie dürfen sie einfangen, müssen sie
aber immer wieder freilassen.
Vielen Dank, Selma, für das
spannende Interview!
TIPP VOM
SCHLANGENSPEZIALISTEN
Am besten fängt man eine
Schlange gar nicht, dann kann
sie auch nicht beissen.
Wird man doch gebissen, dann
sollte man sich ruhig verhalten
und die Körperstelle möglichst
nicht bewegen.
Ins Spital gehen, vor allem wenn
man weiss, dass eine giftige
Schlange zugebissen hat.
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DU BRAUCHST:
Fotos : © M. Morand
• Leere WC-Papierrollen, je
mehr, umso länger wird deine
Schlange!
•Beutelklammern
• Locher (oder ein grosser Nagel)
• Wasser- oder Acrylfarbe
• Becher mit Wasser
•Pinsel
•Schere
• (farbiges) dickes Papier
•Leim
•Wäscheklammer
• Schwarzer Stift
• Evtl. Ringkleber, um die Löcher
zu verstärken.
Möchtest du eine
kaltblütige Freundin?
Dann bastle dir eine Natter!
Die flinke Natter
UND SO GEHST DU VOR:
1. Schneide in jedes Ende der WC-Rolle
zwei Halbmonde. Den Kopf und
Schwanz kannst du zugespitzt
ausschneiden.
2.Mach mit dem Locher oder Nagel
auf der Bauch- und Rückenseite der
Glieder ein Loch. Nicht beim Kopf
und Schwanz!
3.Male alle Rollen nach deinem
Geschmack an und lass sie trocknen.
4.Zeichne eine Zunge auf ein Blatt und
schneide sie aus. Klebe die Zunge in
die Kopfrolle. Fixiere sie zum
Trocknen mit einer Wäscheklammer.
GERNE WÜRDE ICH DEINE
SCHLANGE SEHEN. SCHICKE
MIR EIN FOTO!
5.Wenn die Rollen trocken sind,
fügst du alle zusammen: Führe die
Beutelklammern durch die Löcher und
schlage die „Arme“ im Innern der
Rolle um. Das tust du bis zum
Schwanz (oder Kopf, wenn du hinten
begonnen hast).
6.Auf der Kopfrolle klebst du
Rundkleber als Augen auf. Male
in der Mitte einen schwarzen Kreis.
Das sind die Pupillen. Du kannst die
Augen auch einfach selbst malen.
Halte die Schlange am hinteren Ende
und schau, wie sie flink schlängelt!
LOS!
1.
2.
Witze!
Werner ist hingefallen. Der
Nachbar: „Ist die Nase noch
heil?“ Werner: „Ja, die beiden
Löcher waren schon drin!“
Ein Bauer hat drei Schweine. Weil er sie vor der
Kälte schützen will, fragt er seine Frau: „Hättest du
etwas dagegen, wenn die Schweine bei uns im Haus
wohnen würden?“ „Das geht auf keinen Fall, denk
doch an den Gestank!“ „Ach, die Tiere werden sich
schon daran gewöhnen.“
„Max, für so ein schlechtes Zeugnis sollte es
eigentlich Prügel geben!“, sagt der Vater zum
Sohn. „Auf jeden Fall! Unser Lehrer wohnt an
der Bergstrasse 5“, erwidert Max.
Was macht der Wanderer, wenn er eine
Schlange sieht?
Er stellt sich hinten an.
Wie lautet der Vorname des Rehs?
3.
Kartoffelpü.
WETTBEWERB
Was fressen die Ringelnattern?
Finde es mithilfe dieses Labyrinthes heraus. Schicke deine
Antwort mit beiliegendem Talon oder via E-Mail bis zum
31. März 2015 an: [email protected]. Vielleicht gewinnst
du eine tolle Pro-Natura-Seife!
4.
6.
17
Fotos: © M. Biondo
NUN SIND MEINE
FARBSTIFTE
AUFGERÄUMT!
Schmucke
Stecken-Töpfchen
Jetzt ist der ideale Zeitpunkt, um Naturschätze auf
einem Waldspaziergang zu suchen. Der Schnee ist
geschmolzen und am Boden liegen viele Zweige
herum, mit denen du basteln kannst.
Sammle möglichst gerade und trockene Ästchen, die
am Boden herumliegen, und bastle eine Stecken-Topf
für deine Stifte oder eine Blumenvase.
DU KANNST
DARAUS AUCH
EINEN BLUMENTOPF
MACHEN!
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LOS!
MATERIAL
Viele trockene und möglichst gerade
Zweige
Baumschere
Leere Blechdose
Weissleim
Gummibänder
Farbiges Band oder Hanfschnur
VORGEHEN
•Schneide die Zweige in der Höhe
deiner Dose ab. VORSICHTIG:
Bitte beim Schneiden einen
Erwachsenen um Hilfe!
•Lege zwei Gummibänder um
die Blechdose.
•Klebe die Zweige einzeln an
die Dose. Führe sie jeweils unter
den Gummibänder durch, damit
sie halten.
•Lass dein Werk gut trocknen.
•Entferne die Gummibänder und
befestige ein Band rundherum.
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© A. Persico
Ist das wirklich
Bärlauch?
© P. Emery
Geschnittener Bärlauch schmeckt in einem Frühlingssalat einfach wunderbar. Aber Achtung, nicht
verwechseln! Die Herbstzeitlose und das Maiglöckchen haben ähnliche Blätter wie der Bärlauch, sind
aber giftig!
Bärlauch
20
© vitagate.ch
© vitagate.ch
© vitagate.ch
SAISON
G
I
T
F
GI
Bärlauch
Herbstzeitlose
Maiglöckchen
Blätter riechen nach
Knoblauch, wenn man sie
zerreibt
Die grundständigen
Blätter wachsen zu zweit
Blatt lang gestielt (ca. 10 cm)
Blüten: April bis Mai;
weiss und sternförmig.
Blätter riechen nicht
Blätter riechen nicht
nach Bärlauch
Mehrere Blätter, die im
Herbst erscheinen
Ohne Stängel
Blüten: Juni bis September;
rosarot und pokalförmig.
2 bis 3 übereinander wachsende,
grundständige Blätter
Schmaler Stängel
Blüten: Mai; weiss und
glöckchenförmig
(Convallaria majalis)
© P. Emery
(Colchicum autumnale)
© P. Emery
(Allium ursinum)
Zusammengefasst: Wenn eine Pflanze nicht nach Knoblauch riecht, dann ist es kein Bärlauch. Aber Achtung:
Wenn du Bärlauchblätter zerrieben hast, dann riechen
deine Hände schon stark. Beim Weiterpflücken also auch
immer die anderen Unterschiede der Pflanzen beachten!
Bist du nicht sicher: Hände weg!
BEIM KOCHEN VERLIERT DER
BÄRLAUCH SEINEN GESCHMACK
UND DAS VITAMIN C. DESHALB:
LIEBER ROH ESSEN.
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CHUMM MIT!
Lengwiler Weiher (TG)
Paradies statt
Abfallgrube
Früher nutzte Kreuzlingen diese Weiher als Wasserspeicher für eine Mühle. Der Plan, die Weiher als
Abfallgrube zu verwenden, wurde in letzter Sekunde
verhindert. Stattdessen fühlen sich heute in den
vielen Weihern und Tümpeln des Naturschutzgebiets
Lengwiler Weiher (TG) Amphibien und Reptilien wohl,
so wie viele andere seltene Tiere und Pflanzen.
Nimmt man sich die Zeit, ist es gut
möglich, sogar das Tier des Jahres,
die Ringelnatter, zu finden. Vielleicht auf einer geführten Exkursion
für Schulklassen, die viele Naturbegegnungen ermöglicht.
www.pronatura-tg.ch/fuer-schulen
22
© F. Rutschmann
Auf dem Nistfloss des grossen Weihers brüten jährlich
über 70 Fluss-Seeschwalben. Manchmal stellen Jungvögel aus dieser
Kolonie sogar Rekorde auf: Eine
junge Fluss-Seeschwalbe, die
im Juni 2008 am Lengwiler
Weiher beringt wurde,
konnte im März 2010 von
einem Ornithologen
in Swakopmund
(Namibia) registriert
werden:
7 822 km entfernt!
© F. Rutschmann
aufgestaut wurden. Selten gewordene Amphibien- u
finden hier Laich- und Brutplätze.
Ein angenehm schattiger Wanderweg führt Sie vom Bahn
Bernrain über den Bommerstiig zu den Bommer Weihern
sind sie fast verlandet. Erst durch die Ausbaggerung gross
Schlick gewannen sie ihre ursprüngliche Wasserfläche zu
heimaten die Weiher über 10 000 Erdkröten, aber auch se
Amphibienarten wie den Laubfrosch und den Kammmolc
unserer einheimischen Molcharten. Zur Paarungszeit ent
Männchen als Wassertracht einen hohen, stark gezackten
Rücken und Schwanz. Leider wird im Frühjahr die Strasse
vom oberen Bommer Weiher trennt, vielen wandernden A
Verhängnis. Zurück führt der Weg zu den Lengwiler Weih
Wo Flussseeschwalben brüten
An orchideenreichen Sumpfwiesen und Tümpeln des Neu
gelangen Sie zu Pfaffen- und Grossweiher. Im 15. Jahrhun
diese von den Reichenauer Mönchen für Ihre Karpfenzuch
gestaut. Vom Spätmittelalter bis Mitte des 20. Jahrhunde
Wasserspeicher für den Betrieb einer Mühle. Nicht viel hä
die Weiher wären zur Abfalldeponie verkommen. Die Um
Plans konnten Interventionen von Bund und Naturschutz
Mit demDank
ZugBrutflössen auf d
erst in letzterAnfahrt:
Sekunde verhindern.
nach Weinfelden.
Von
dortim Gebiet. I
brütet die bedrohte
Flussseeschwalbe
wieder
Kreuzlingen/Bernnutzen über nach
50 Paare
die künstliche Nisthilfe nach ihrer R
rain oder
nach Lengwil,
ihrem Winterquartier
in Afrika.
Fluss-Seeschwalbe
© Pro Natura Thurgau
© blickwinkel/J. Fieber
das näher am Weiher liegt.
23
NATUR-DETEKTIV
Lieber Steini
Wieso sind Hunde
und Katzen Feinde?
Kevin, 10 Jahre
Lieber Kevin
Hunde und Katzen wurden vor Tausenden von Jahren vom Menschen domestiziert. Sie sind keine eigentlichen Wildtiere mehr.
Hunde stammen vom sehr sozialen Wolf ab und wurden als
Jagdhelfer oder Beschützer und Begleiter eingesetzt. Die
einzelgängerischen Katzen waren als Mäusefängerinnen sehr
beliebt. Schon die alten Ägypter nutzten die Dienste der Afrikanischen Wildkatzen.
Macht dich etwas in der Natur
stutzig? Möchtest du ein Geheimnis lüften? Dann schick mir deine
Frage mit einer Zeichnung und
einem farbigen Passfoto; ich werde
die Untersuchung einleiten!
Pro Natura, Natur-Detektiv,
Postfach, 4018 Basel
Als Geschenk schicke ich dir
dieses schöne Buchzeichen!
Beide gehören zu den Raubtieren. Das heisst, dass sie Fleisch
fressen und jagen, um Beute zu machen. Weil aber Hunde und
Katzen ihre Umwelt unterschiedlich wahrnehmen, gibt es
Missverständnisse zwischen den beiden. Ein Hund begegnet
neuenen Personen oder Tieren, indem er hingeht und sie beschnüffelt. Der Hund verhält sich auch gegenüber einer Katze
so. Weil die Katze eher zurückhaltend ist, erschreckt sie und
reagiert dementsprechend angriffig.
Rennt die Katze weg, ruft das beim Hund den natürlichen
Verfolgungsinstinkt hervor. Er rennt ihr nach! Sie sind also
nicht wirklich Feinde, sondern verhalten sich einfach unterschiedlich. Es freut mich, dass du dir solche interessanten
Fragen stellst. Weiter so!
Steini,
24
Natur-Detektiv
© B. Renevey
PRO NATURA
Animatura Blumenwiesen –
Quer durchs Blumenmeer
Bunte Blumenwiesen sind Teil einer attraktiven
Landschaft und erfreuen uns Menschen. Für
die Primarschule bietet Pro Natura geführte
Naturanimationen ins Reich der Blumenwiesen an.
Die Kinder können die vielen verschiedenen Farben,
Gerüche, Formen und Lebewesen darin wahrnehmen
und lernen so, eine artenreiche Blumenwiese von einer
artenarmen Wiese zu unterscheiden.
Weitere Informationen: www.pronatura.ch/animatura
ICH BIN DIE
SCHÖNSTE
BLUME!
Neue Ausstellung im Pro Natura
Zentrum Champ-Pittet „RiesenWiesen.
Kleine Verstecke – Grosse Entdeckungen“
Ihre Farbenvielfalt zieht das Auge an. Im Zentrum
Champ-Pittet kommen aber auch die anderen Sinne
zum Zug: Geräusche, Gerüche, sogar der Geschmack.
Spielend herausfinden, was sich alles in einer Blumenwiese versteckt. Mit Ausstellung und neuer Multivision
und für Klassen oder Geburtstage eine neue Animation
„Blumenwiesen“ in den Gärten des Schlosses.
Weitere Informationen unter
www.pronatura.ch/champ-pittet
Pro-Natura-Kampagne Blumenwiesen
Es summt und zirpt, krabbelt und schwirrt in bunten Blumenwiesen. Sie beherbergen eine Vielzahl von Pflanzen
und Tieren, deshalb will sie Pro Natura schützen.
Dieses Jahr mit grossem Fotowettbewerb.
Mehr dazu: www.pronatura.ch/blumenwiesen
25
NATUR-NEWS
ZU VIEL GIFT UND GÜLLE
© Pro Nautra
In der Schweiz werden jedes Jahr rund 6 000 Tonnen
Dünger auf die Felder ausgebracht. Das sind ungefähr
1000 Lastwagen voll.
Und in über 70% der Schweizer Bäche und Flüsse
schwimmen Gifte. Im letzten Jahr wurden 2000
Tonnen Pestizide eingesetzt. Pro Natura fordert eine
Landwirtschaft mit gesunder und naturverträglicher
Produktion: weniger Dünger und weniger Pestizide.
Schon vor 30 Jahren förderte Pro
Natura Weiher für Amphibien.
Im „Projekt Schulbiotop“ von 1982
wurden im Verlauf von zwei Jahren auf Schularealen 44 Weiher
und andere Biotope angelegt.
© Pro Nautra
PROJEKT SCHULBIOTOP – 30 JAHRE SPÄTER
Und die Kampagne „Mehr Weiher für Frosch & Co.“ hat schon
mehrere Schulen angeregt, ihre
Weiher wieder für den Unterricht
zu nutzen. Um den Unterricht zu
unterstützen, kann auch eine
Naturanimation gebucht werden:
„Amphibien – Im Reich des Froschkönigs“.
Mehr Informationen dazu unter
www.pronatura.ch/animatura
© Pro Nautra
Fast 70% der Schulen haben auch
nach 30 Jahren noch ein Schulbiotop – ein Erfolg!
ROTKÄPPCHEN RELOADED:
DAS MÄRCHEN EINMAL ANDERS ERZÄHLT
Hier findest du ein lustiges und gut gemachtes Video zum
Wolf: aus Deutschland von Kindern für Kinder.
www.pronatura.ch/steini -> Bonusmaterial
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ANGEZETTELT
im
SPEZ
1
2015
pro natura magazin
IAL
2015
Shop
Unter www.pronatura.ch > Shop
oder mit beiliegendem Talon zu bestellen.
Königin der Ufer:
Die Ringelnatter
Pro Natura Magazin Spezial 2014
UNTERRICHTSHILFE
„DINOS VOR DER TÜR!“
Broschüre mit zwölf Seiten zum
Thema: Zauneidechsen suchen,
beobachten und fördern. Und
viele spannende Informationen
zu diesem auffällig gefärbten
Reptil der Schweiz.
CHF 10.– (8.– für Mitglieder)
UNSERE REPTILIEN
Von Ch. Berney/
Naturhistorisches Museum
Basel
Dreizehn Reptilienarten
der Schweiz, ausführlich in
Text und Bild beschrieben.
Zahlreiche Tipps, ein
Bestimmungsschlüssel sowie
Verbreitungskarten.
CHF 13.–
MAGAZIN SPEZIAL
KÖNIGIN DER UFER:
DIE RINGELNATTER
Ob schwimmen, tauchen oder
strippen: Die Ringelnatter hat
viele Talente. Wird sie in die
Enge getrieben, blufft sie um
ihr Leben.
CHF 3.– (CHF 1.– ab 10 Stück)
Bücher
DIE SCHLANGE
von Valérie Tracqui/Meine grosse Tier-Bibliothek
Die Grashalme am Ufer bewegen sich: Zsss – eine Schlange!
An der runden Pupille und dem ovalen Kopf erkennt man die
Ringelnatter.
SCHLANGEN, ECHSEN & CO.
WISSEN UND QUIZ-SPASS MIT LÖSUNGSSPIEGEL
von Bärbel Oftring/Verlag Kosmos
So kannst du allein oder mit Freunden spielend die Welt der
Reptilien kennenlernen. Du lernst alles, was ein echter NaturEntdecker über Echsen und Schlangen der Welt wissen sollte.
AUF SCHLANGENSPUREN UND KRÖTENPFADEN
AMPHIBIEN UND REPTILIEN DER SCHWEIZ
Von A. Meyer, S. Zumbach, B. Schmidt, J.-C. Monney/Haupt Verlag
Alle heimischen Amphibien- und Reptilienarten: Wie und wo
leben sie, was tun sie im Winter, wo können sie beobachtet
werden, worauf sind sie angewiesen, wodurch sind sie gefährdet
und was können wir tun, um die Arten zu erhalten?
27
Fotos: © S.Roderer
NACHTS
IM NATURMUSEUM
Obwohl die Türen des Naturmuseums Luzern für normale Besuchende
am Abend schon längst geschlossen waren, wurden sie für unsere Jugendgruppe Luzern nochmals geöffnet. So konnten wir ungestört durchs Museum
streifen und die Ausstellungen ganz genau unter die Lupe nehmen.
Das Allerbeste kam danach: Wir durften einen Blick in die grosse
Sammlung auf dem Dachstock des Museums werfen! Dort konnte man
einem Steinadler in die Augen schauen, vorsichtig über ein Wolfsfell
streichen und den Braunbären einmal von ganz Nahem bestaunen.
Auch exotische Tiere waren da, zum Beispiel ein Paradiessittich-Paar.
Auf der ganzen Welt gibt es nur etwa 20 solcher Präparate, denn die
schöne Vogelart ist leider ausgestorben.
Viele weitere faszinierende Tiere von nah und fern durften wir
bewundern – und wir wären am liebsten noch die ganze Nacht im
Naturmuseum Luzern geblieben!
Mara Knüsel, Leiterin der Jugendgruppe Luzern
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JUGENDGRUPPEN
AG
AARE-WIGGERTAL
Bruno Schenk,
Altmattweg 28,
4802 Strengelbach, 062 751 99 47,
jugendgruppe.aare-wiggertal@
pronatura.ch
FREIAMT
Patrik Schöpfer,
Rössligut,
5610 Wohlen, 056 664 47 34,
[email protected]
BE
AARBERG/LYSS
Annina Schütz,
Stücki 1,
3266 Wiler b. Seedorf, 079 258 66 53,
[email protected]
THUN „ALPENDOHLEN“
Madeleine Basler,
Bühlweg 2,
3638 Blumenstein, 079 687 18 56,
[email protected]
BL
BASELLAND
www .pronatura.ch/agenda-jugend
Lisa Groelly,
Huebachweg 13,
4460 Gelterkinden, 079 585 19 47,
[email protected]
LAUFENTAL
Barbara Fürstenberger,
Bündtenstrasse 452,
4252 Bärschwil, 061 761 35 13,
[email protected]
LAUSEN „TARTARUGA“
Silja Jermann,
Bromberg 23,
4242 Laufen, 061 761 13 20
[email protected]
BS
BASEL „GRIENI KÄÄFER“
Veit Stähli,
Erlenstrasse 48,
4058 Basel, 079 407 96 81,
[email protected]
GR
GRAUBÜNDEN ERLEBNIS
NATUR
Pro Natura Graubünden,
081 252 40 39,
[email protected]
CHUR „TEICHCLUB“
Gabi Jakobs,
Hinder Seias 115N,
7026 Maladers, 081 252 10 91,
[email protected]
GR
„JUGENDCLUB“
Pro Natura Graubünden,
081 252 40 39,
[email protected]
GRAUBÜNDEN „PITSCHNA“
Pro Natura Graubünden,
081 252 40 39,
[email protected]
LU
Olivia Buchs,
Bergstrasse 62,
6030 Ebikon, 041 440 27 35,
[email protected]
JUGENDGRUPPE LUZERN 12+
Lukas Christen,
Schützenweidstrasse 8,
6023 Rothenburg, 076 527 26 01,
[email protected]
SG
ST. GALLEN
Lena Stamm,
Hochwachtstrasse 11,
9000 St. Gallen, 071 278 70 18,
[email protected]
TOGGENBURG
Barbara Grob,
Schmidberg 365,
9631 Ulsibach, 079 725 86 37,
jugendgruppe.toggenburg@
pronatura.ch
SH
Gisela Alder,
Pro Natura Schaffhausen,
Alpenstrasse 69,
8200 Schaffhausen, 052 317 43 40,
jugendgruppe.schaffhausen@
pronatura.ch
SO
Marielle Stuber,
Föhrenweg 79,
3095 Spiegel b. Bern, 079 618 57 61,
[email protected]
SZ
ARTH-GOLDAU
SZ
HÖFE/MARCH
Regula Zahnd,
Wassergasse 25,
8810 Horgen, 076 403 21 62,
[email protected]
SCHWYZ
Joy Reding,
Rosengartenstrasse 4b,
6440 Brunnen, 079 513 75 31,
[email protected]
JUNA 12+ KANTON SCHWYZ
Thomas Hertach,
043 411 89 78,
jugendgruppe.schwyz12+@
pronatura.ch
UR
Regula Hodler,
Obriedenstrasse 25,
6463 Bürglen, 041 870 23 68,
[email protected]
VS
OBERWALLIS
Andreas Steiner,
Kreuzmatten 3,
3957 Erschmatt, 079 356 33 14,
jugendgruppe.oberwallis@
pronatura.ch
ZG
NATURERLEBNIS ZUG
Christian Wittker,
Maihofstrasse 5,
6314 Unterägeri,
[email protected]
ZH
BASSERSDORF /
NÜRENSDORF NBN KIDS
Sybille Stemmler,
Moussonstrasse 17,
8044 Zürich, 076 465 94 06,
[email protected]
RÜTI
Gerald Kohlas,
Weierstr. 11a,
8630 Rüti ZH, 055 240 81 69,
[email protected]
Selina Meier,
Freihofstrasse 15,
8700 Küsnacht ZH, 079 481 03 83,
jugendgruppe.arth-goldau@
pronatura.ch
USTER „NATURFLIEGER“
EINSIEDELN
ZÜRICH „NATRIX“
Barbara Karlen,
Birmensdorferstrasse 559,
8055 Zürich, 079 608 32 73,
jugendgruppe.einsiedeln@
pronatura.ch
Sasha Roderer,
Starrkircherstrasse 21,
4600 Olten, 079 589 00 13,
[email protected]
Jonas Landolt,
Glatttalstrasse 79,
8052 Zürich, 079 298 49 44,
[email protected]
29
Tier des Jahres 2015
Die Ringelnatter
Die Ringelnatter fühlt sich dort wohl, wo die Amphibien leben.
Um dem Tier des Jahres 2015 zu helfen, müssen die verbleibenden Feuchtgebiete geschützt und neue gebaut werden.
Während ihrer Kampagne „Mehr Weiher für Frosch & Co.“
setzt sich Pro Natura für die Amphibien ein, pflegt ihre Lebensräume und baut über 100 neue Weiher!
Vanessa
Pro Natura hat die Koordinationsstelle für Amphibien und
Reptilienschutz KARCH mitbegründet. Hier kannst du Informationen zu jeder Amphibien- (inkl. Rufe) und Reptilienart finden:
www.karch.ch
Leonardo, 9 Jahre
Larissa
Davide, 9 Jahre
Luisa
Nathan,
6,5 Jahre
Simona, 8 Jahre
30
Leonardo, 8 Jahre
Alessia u. Sarah, 9 Jahre
Jessica, 9 Jahre
Nora u. Matia, 9 Jahre
wettbewerb
FLASCHENPOST
© G. Sturm
Steini „Waldkauz“, Dez. 2014
Es war nicht so einfach herauszufinden, was der Waldkauz
alles gefressen und was er als unverdauliche Reste im Gewölle
herausgewürgt hatte:
Eine Maus
Ein Vogel (links der Kopf und rechts der untere
Teil des Schnabels).
8 kleinere Nagetiere. Achtung, da es 15 Kieferhälften
waren, haben wir trotzdem 8 Tiere gezählt
(eine Hälfte hatte er schon oder noch nicht hervorgewürgt).
Insgesamt waren es also 10 Tiere. Das war wirklich keine
einfache Aufgabe: Nur ein Einziger ist auf die korrekte Zahl
gekommen, also haben wir auch die Antworten „8,5“, „9“ und
„11“ akzeptiert.
Bravo, den Gewölle-Spezialistinnen und -Spezialisten:
Siro, 4 Jahre
Antonia Nentwig, Zürich
Ariel Rampa, Appenzell
Florian Kanert, Basel
Karin Aebischer, Heerbrugg
Nick Baetcke-Facon, Arlesheim
Selina Meier, Gipf-Oberfrick
Tamara und Simone Probst, Zürich
DAS BIN ICH JA!
EINIGE WALDKAUZZEICHNUNGEN SIND ETWAS
SPÄTER „EINGEFLOGEN“:
VIELEN DANK FÜR DIE
WUNDERSCHÖNEN
ZEICHNUNGEN!
Aurélien, 9 Jahre
Impressum
STEINI MITGLIEDERZEITSCHRIFT FÜR KINDER VON
6 BIS 13 JAHREN
Nr. 63, März 2015, erscheint
vierteljährlich, in französischer
Sprache als „Croc’nature“ und
auf Italienisch als „Stran’becco“.
REDAKTION UND
PRODUKTION
Monica Biondo Burki
Muriel Morand Pilot
KONZEPT UND
GESTALTUNG
Atelier T19, Neuenburg.
Steve Vermot & Urs Tschuppert
www.ateliert19.ch
ZEICHNUNGEN
T. Geissmann (Steini)
S. Haller (S. 17)
M. Meury (Steini, Kratzula)
L. Willenegger (S. 3, 4-5, 6-7,
8-9, 10-11)
U. Tschuppert (S. 6)
E. Vanvolsem (S. 14-15)
FOTO TITELSEITE
A. Meyer
DRUCK
Neidhart + Schön AG, Zürich
Gedruckt mit rein pflanzlichen
Farben ohne Alkohol auf 100%
Recyclingpapier (zertifiziert
Blauer Engel)
AUFLAGE
19 200 Ex. „Steini“
11 000 Ex. „Croc’nature“
4 500 Ex. „Stran’becco“
ANSCHRIFT DER
REDAKTION
Pro Natura „Steini“,
Postfach, 4018 Basel
[email protected]
©2015, Pro Natura, Basel
In der nächsten nummer:
Judihui! Diesmal darf ich meine farbigen
Freunde vorstellen: die Blumen! Ich werde dich
durch mein Reich führen, deshalb: Schärfe alle
deine Sinne und bereite dich auf ein Erlebnis
der besonderen Art vor. Bis dahin freue ich
mich auf deine bunten Blumenzeichnungen
und -fotos. Oder vielleicht – wieso auch nicht? –
magst du sogar ein Gedicht schreiben.
Pro Natura „Steini“
Postfach
4018 Basel
[email protected]
Erscheint im Juni 2015