Einführung des SAP Workforce Performance Builder

Einführung des SAP Workforce Performance Builder
Hintergrund und Ziele der Thüga Energie GmbH
Agenda
1.
Vorstellung
2.
Ausgangssituation
3.
Erfahrungsbericht Vorprojekt „Wissensdatenbank“
4.
Kurzvorstellung SAP Workforce Performance Builder (SAP WPB)
5.
Erfahrungsbericht Projekt „Wissensdatenbank“
6.
Fazit
2
Vorstellung
Referent
Timo Joos
Position:
Projektmanager, Fachbereich Kundenprozessmanagement
Kern-Aufgaben:
Projektleitung und -betreuung hausinterner Projekte mit dem
Fokus auf Prozessoptimierungen, Dienstleistersteuerung
Berufserfahrungen:
09/2005 – 06/2007
Ausbildung zum Industriekaufmann
07/2007 – 09/2011
Portfolio-Manager in der Fachabteilung Energiewirtschaft, davor Mitarbeiter
Bereich Kundenservice (Thüga Energie GmbH)
10/2011 – 10/2014
Duales Studium an der DHBW Mannheim in Kooperation mit der
Thüga Energie GmbH mit der Fachrichtung Energiewirtschaft
10/2014 – heute
Projektmanager, Abteilung Kundenprozessmanagement
(Thüga Energie GmbH)
4
Unternehmensvorstellung Thüga Energie GmbH
o
100%-Tochter Thüga AG
o
Firmengründung 02/2009
o
Zusammenschluss aus drei Thüga Eigenbetrieben
•
Gas- und E-Werk Singen der Thüga AG
•
Thüga Rheinhessen Pfalz
•
Thüga Erdgas Allgäu-Oberschwaben
o
Firmensitz in 78224 Singen am Hohentwiel
o
84 Mitarbeiter
o
Energievertrieb in den Sparten
o
•
Erdgas
•
Strom
•
Wärme
Netzbetrieb erfolgt durch die Thüga Energienetze GmbH
5
Unternehmensvorstellung Thüga Energie GmbH
o
o
o
Kundenportfolio
•
ca. 62.000 Kunden Erdgas (Absatz 2,5 Mrd kWh)
•
ca. 40.000 Kunden Strom (Absatz 202 Mio kWh)
•
ca. 180 Kunden Wärme (Absatz 9 Mio kWh)
Grundversorgungsgebiet
•
Hegau (Strom, Erdgas)
•
Westlicher Bodensee (Erdgas)
•
Allgäu-Oberschwaben (Erdgas)
•
Rheinland-Pfalz (Erdgas)
Wir stehen für:
Kundenzufriedenheit, Zuverlässigkeit, Kundenorientierung, das Energieunternehmen der Region …
(Auszug Leitbild)
6
Ausgangssituation
Warum SAP Workforce Performance Builder bei der
Thüga Energie GmbH ?
Ausgangssituation – Warum SAP Workforce Performance Builder?
o
Der Kostendruck steigt über die gesamte Wertschöpfungskette
o
Der Wettbewerbsdruck steigt, speziell die Energievertriebe sind vom Wettbewerb um den Kunden betroffen.
Die Kundenbindung und Neukundengewinnung erfordert Prozess-optimierungen in vielen Teilbereichen:
•
Preiskampf erfordert Optimierung der Beschaffung
•
Ökologie fordert hohen regenerativen Anteil in den Produkten
•
Inhomogene Kundengruppen fordern immer kleinteiligere Produktindividualisierung
•
Webbasierte Kundenportale bieten immer mehr Selbstbestimmung durch den Kunden
•
Komplexe IT-System erfordern Betreuung durch Systemhäuser
o
Weiter ist eine hohe Sensibilität in der Kundenbetreuung über alle Ebenen (persönlich, telefonisch und schriftlich) ausschlaggebend,
um die Kundenzufriedenheit sicherzustellen:
•
Schnelle und effiziente Abwicklung von Kundenanliegen
•
Kompetente und individuelle Kundenberatung
•
Hohe Erreichbarkeit auch in Randzeiten und am Wochenende
•
Fehlerfreie Bearbeitung von Kundenanliegen
SYNERGIEN & KOMPETENZEN EXTERNER PARTNER NUTZEN
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Ausgangssituation – Warum SAP Workforce Performance Builder?
Der Einsatz von Partnerunternehmen bei der Thüga Energie GmbH:
o Kundenbetreuung 1. & 2.-Level
o Abrechnung
o Marktkommunikation
o Forderungsmanagement
o Customer Self Service
o Kampagnenabwicklung
o Formulargestaltung & -druck
o Bilanzkreismanagement
o Beschaffung
o IT
o ….
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Ausgangssituation – Warum SAP Workforce Performance Builder?
Der Einsatz von externen Partnern birgt Risiken:
1.
Know-how-Verlust
•
durch Fluktuation lange Einarbeitungszeiten, Wissensdefizite, Qualitätsmängel
•
durch Auslagerung operativer Aufgaben  Abhängigkeit & Fremdbestimmung durch Partner
2.
Effektive und effiziente Dienstleistersteuerung
•
Sicherstellung der Prozess- & Service-Qualität
•
Schnittstellenkoordination
3.
Arbeitswerkzeug (Schulungsunterlagen, Arbeitsanweisungen, Richtlinien)
•
müssen Vollständig & Verständlich sein
•
müssen erstellt, qualitätsgesichert und aktualisiert werden
Quelle: SAP Education
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Ausgangssituation – Warum SAP Workforce Performance Builder?
Wie begegnen wir diesen Risiken?
Lösungsansatz der Thüga Energie GmbH:
Aufbau einer
Wissensdatenbank
Wie ist die Datenbank
aufzubauen?
Welche Software &
Hardware ist hierfür
notwendig?
….
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Erfahrungsbericht Thüga Energie GmbH
Projekt Wissensdatenbank - Vorprojekt
Projekt „Wissensdatenbank“ - Vorprojekt
Welche Soft- & Hardware soll eingesetzt werden?
o
Zentrale Serverlandschaft (CITRIX-Umgebung)
•
•
•
•
o
Softwarelizenzen und Kosten
•
•
o
Ist eine Installation möglich?
Ist die Aufzeichnung von Anwendungen möglich?
Ist das Abspielen von Aufzeichnungen möglich?
Wie wird die Gesamtsystemperformance beeinflusst?
Wie ist die Software aufgebaut (z.B. Modular?)
Wie viele Lizenzen werden benötigt?
Hardwareanforderungen
•
•
•
Wie ist die Nutzung und Veröffentlichung der Hardware zu organisieren? (z.B. Web-Server, File-Server, …)
Sind die bestehenden Systemvoraussetzungen ausreichend? (verwendeter Speicherplatz, …)
Wie viele Zusatzkosten entstehen ggf.? (zusätzlicher Speicherplatz, Server, …)
SAP Workforce Performance Builder
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Projekt „Wissensdatenbank“ - Vorprojekt
Projektzeitplan
Bestellumfang:
• Producer (11 Lizenzen)
• Desktop Edition / Instant Producer (70 Lizenzen)
• Navigator (70 Lizenzen)
01/2015
Entscheidung für
Software
06/2015
Anwenderschulung
03/2015
Auslieferung
Software
2016
2014
09/2014
Start Vorprojektphase
02/2015
Bestellung
Software
Abwicklung der Bestellung
über IT-Einkauf
05/2015
Installation
Software
08/2015
Start Projekt
„Wissensdatenbank“
Abwicklung der Installation
über IT-Dienstleister
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SAP Workforce Performance Builder
(SAP WPB)
Kurzvorstellung des Produkt
SAP Workforce Performance Builder – Die 4 Hauptkomponenten
Producer:
Instant Producer:
Manager:
Navigator:
Das effiziente Aufzeichnungs-instrument
für Anwendertrainings.
Der intuitive Prozessrekorder zur Erfassung von
Mitarbeiterwissen.
Die Plattform zur Kooperation und Auswertung
von Schulungen.
Der Assistant der das
Livesystem erweitert
und unterstützt.
Erstellung, Bearbeitung
und Bereitstellung von
Lerninhalten, Simulationen, Dokumentationen und
eLearning.
Einfaches, dialog-geführtes
Programm zum
Aufzeichnen von
Transaktionen zum
Wissenstranfer von Fachund Endanwendern.
Serverbasierte
Funktionen für Arbeitsabläufe, Kollaborationen,
Projektmanagement und
Reporting.
Lieferung von kontextspezifischer Hilfe,
kritischen Informationen
und relevanten Inhalte
direkt in der
Anwendung.
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SAP Workforce Performance Builder – Ausgabeformate
Legacy
Implementierung
Rollout
Support
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Die Effizienz des SAP Workforce Performance Builder
* Microsoft
Mac OS
Einfach loslegen
SAP Rapid Deployment
Solution
(On-Premises)
Citrix
Green Screen
iOS
Android
*
Cloud
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Erfahrungsbericht Thüga Energie GmbH
Projekt Wissensdatenbank
Erfahrungsbericht – Projekt „Wissensdatenbank“
Projektziele (Zielkreuz)
Problemstellung: Die Know-how-Verteilung (bezogen auf Prozesse und
IS-U Anwendungen) ist innerhalb der THEV auf einzelne
Leistungsträger/Partner gestützt.
1. Erstes Kernziel ist es, Kundenbetreuungsprozesse (IS-U inkl. der vorund nachgelagerten Schnittstellen zu anderen Systemen) innerhalb
der THEV der gesamten Belegschaft zugänglich und verständlich zu
machen. (Vorhandene Know-how breiter streuen)
2. Zweites Kernziel ist es, die eingesetzten Partner zu schulen, um eine
hohe Arbeits- und Prozessqualität sicherzustellen.
3. Drittes Kernziel ist, eine Möglichkeit für Mitarbeiter aus anderen
Organisationseinheiten zu schaffen, um sich Kundenbetreuungsprozesse selbständig, einfach und schnell anzueignen.
1. Ausführliche und vollständige Dokumentation aller
Kundenbetreuungsprozesse.
2. Aktualisierung bereits vorhandener Dokumentationen auf einen
aktuellen Stand, sowie die Aufzeichnung neuer
Kundenbetreuungsprozesse, die bisher noch nicht dokumentiert sind.
3. Aufbau einer strukturierten, vollständigen und verständlichen
Wissensdatenbank, in der sich die Endanwender einfach zurecht
finden können.
4. Implementierung der regelmäßige Betreuung und Aufbereitung von
Inhalte der Wissensdatenbank.
5. Selbständige Weiterbildung und Wissensaufbau ermöglichen
1. Um den Wissenstransfer innerhalb der eigenen Organisationseinheit
(Kundenservice) zu verbessern.
2. Um den Wissenstransfer innerhalb der gesamten THEV
(Organisationseinheitenübergreifend) zu verbessern.
3. Um die Arbeits- und Prozessqualität bei externen Partnern zu
verbessern.
4. Um eine reibungslose Urlaubsvertretung sicher zu stellen.
1. Termineinhaltung: Die Wissensdatenbank soll bis zum 31.03.2016 allen
Mitarbeitern THEV und den DL NEA und E-MAKS zur Verfügung
stehen.
2. Qualität: Die Dokumentationen sind an die bestehenden
Prozessbeschreibungen anzulehnen. Die Dokumentations-erstellung
erfolgt mit Hilfe des SAP WPB. Alle Aufzeichnungen sind im DemoModus, Übungs-Modus und mit einem Pdf-Hand-Out auszuprägen. Die
Aufzeichnungen sind nach den Vorgaben des
Dokumentationshandbuchs zu erstellen.
3. Vollständigkeit: Die Wissensdatenbank hat alle technischen
Arbeitsschritte sowie alle Arbeitsanweisungen und Richtlinien mit
20
aufzuführen.
Erfahrungsbericht – Projekt „Wissensdatenbank“
Projektziele (Zielkreuz)
Problemstellung: Die Know-how-Verteilung (bezogen auf Prozesse und
IS-U Anwendungen) ist innerhalb der THEV auf einzelne
Leistungsträger/Partner gestützt.
1. Know-how verteilen & festigen
1. Erstes Kernziel ist es, Kundenbetreuungsprozesse (IS-U inkl. der vorund nachgelagerten Schnittstellen zu anderen Systemen) innerhalb
der THEV der gesamten Belegschaft zugänglich und verständlich zu
machen. (Vorhandene Know-how breiter streuen)
2. Zweites Kernziel ist es, die eingesetzten Partner zu schulen, um eine
hohe Arbeits- und Prozessqualität sicherzustellen.
3. Drittes Kernziel ist, eine Möglichkeit für Mitarbeiter aus anderen
Organisationseinheiten zu schaffen, um sich Kundenbetreuungsprozesse selbständig, einfach und schnell anzueignen.
2. Dienstleistersteuerung optimieren
1. Ausführliche und vollständige Dokumentation aller
1.
Vollständige Prozessdokumentation
Kundenbetreuungsprozesse.
2. Aktualisierung bereits vorhandener Dokumentationen auf einen
aktuellen Stand, sowie die Aufzeichnung neuer
Kundenbetreuungsprozesse, die bisher noch nicht dokumentiert sind.
2. Aufbau Wissensdatenbank (inkl.
Überführung in das Tagesgeschäft)
3. Aufbau einer strukturierten, vollständigen und verständlichen
Wissensdatenbank, in der sich die Endanwender einfach zurecht
finden können.
3. Selbständigen Wissensaufbau
4. Implementierung der regelmäßige Betreuung und Aufbereitung von
ermöglichen
Inhalte
der Wissensdatenbank.
5. Selbständige Weiterbildung und Wissensaufbau ermöglichen
1. Um den Wissenstransfer innerhalb der eigenen Organisationseinheit
(Kundenservice) zu verbessern.
1. Eigene Organisationseinheit
2. Um den Wissenstransfer innerhalb der gesamten THEV
(Organisationseinheitenübergreifend) zu verbessern.
2. Gesamtes Unternehmen
3. Um die Arbeits- und Prozessqualität bei externen Partnern zu
verbessern.
4. Um eine reibungslose Urlaubsvertretung sicher zu stellen.
3. Externe Partner
1. Termineinhaltung: Die Wissensdatenbank soll bis zum 31.03.2016 allen
Mitarbeitern THEV und den DL NEA und E-MAKS zur Verfügung
stehen.
2. Qualität: Die Dokumentationen sind an die bestehenden
Prozessbeschreibungen anzulehnen. Die Dokumentations-erstellung
erfolgt mit Hilfe des SAP WPB. Alle Aufzeichnungen sind im DemoModus, Übungs-Modus und mit einem Pdf-Hand-Out auszuprägen. Die
Aufzeichnungen sind nach den Vorgaben des
Dokumentationshandbuchs zu erstellen.
3. Vollständigkeit: Die Wissensdatenbank hat alle technischen
Arbeitsschritte sowie alle Arbeitsanweisungen und Richtlinien mit
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aufzuführen.
1. Termineinhaltung
2. Qualität
3. Vollständigkeit
Erfahrungsbericht – Projekt „Wissensdatenbank“
Projektphasenplan
Vorbereitung
• Abstimmung Ablauf
mit AG
• Festlegung TPL
• Festlegung der
Masterautoren
• Festlegung der
Meilensteine
• Festlegung der
Verantworlichkeiten für
Produktivbetrieb
Projektstart
Konzeptionsphase
Umsetzungsphase
Produktivsetzung
• Kick-Off
•Erarbeitung
Dokumentationshandbuch
•Dokumentationserstellung über alle
Fachbereiche
•Aufbau &
Strukturierung
Wissensdatenbank
•Vorbereitung
Webserver
•Festlegung Prozesse für
operativen Betrieb
• Testbetrieb
Wissensdatenbank
• Abnahme
• Einführung
• Vorstellung
• Ggf. Schulung
• Evaluation
• Lessons learned
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Erfahrungsbericht – Wissensdatenbank
Projektzeitplan
03/2016
Plantermin
Umsetzungsphase
10/2015
Kick-Off
2015
2017
08/2015
Projektstart
10/2015
Start Konzeptionsphase
04/2016
Plantermin
Produktivbetrieb
 Projektende
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Erfahrungsbericht – Projekt „Wissensdatenbank“
Kritische Erfolgsfaktoren
•
Dokumentationshandbuch
o Einheitliches Verständnis zu Umfang, Inhalten, Gestaltung einer Dokumentation
o Einheitliche Aufzeichnung & Veredelung über alle Fachbereiche
o Einhaltung eines Corporate Identity
•
Masterautoren
o Aufbau der Library (Strukturierung der Datenbank)
o Verantwortung für Aktualität von Layout und Design
o Verantwortung für Qualitätssicherung
•
Erreichbarkeit intern & extern
o Zugriff über Webserver vor Firewall
Ausgestaltung innerhalb der Konzeptionsphase!
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Fazit
Fazit
Wissensdatenbank leben
Akzeptanz
beim
Endanwender
Wissensdatenbank
erfolgreich
implementieren
Gemeinsamen Konsens
schaffen
Ausrichtung an
Zielvorstellung
Projektmitglieder
motivieren
Projektmitglieder & EndAnwender definieren
geeignete
Software
auswählen
Veränderungsprozess anstoßen
Integration in die bestehenden ITLandschaft
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Kontakt:
Timo Joos
Kundenprozessmanagement
Thüga Energie GmbH
Industriestraße 9
78224 Singen
Telefon:
07731 5900-1931
Telefax:
07731 5900-1352
E-Mail:
[email protected]
www.thuega-energie.de