DGB BILDUNGSWERK HESSEN E.V. Lernen. Verändern. Zukunft gestalten. Bildungsprogramm 2016 Zur Begrüßung Liebe Bildungsprogramm-Interessierte Am 24. März 2015 haben wir gemeinsam mit vielen MitstreiterInnen aus der politischen Bildung das 40-jährige Bestehen unseres hessischen Bildungsurlaubsgesetzes gefeiert. 40 Jahre politische Bildung in Hessen, in denen das DGB Bildungswerk mit seinen Angeboten viele wichtige gesellschaftliche Auseinandersetzungen begleitet und Menschen aufgefordert hat, Position zu beziehen. Damit zukünftig mehr Beschäftigte (nicht nur in Hessen) ihr Recht auf Bildungsurlaub kennen und nutzen, gibt es seit September 2015 die bundesweite Kampagne „Bildungsurlaub. Hinterher ist man immer klüger.“ Das DGB Bildungswerk Hessen beteiligt sich an dieser Kampagne. Wir wollen die Beschäftigten in Hessen ermutigen, sich einmal im Jahr eine Auszeit für die politische Bildung zu nehmen. In unserem Bildungsprogramm 2016 finden Sie bewährte und neue Themen; wir greifen wieder viele aktuelle gesellschaftliche und ökologische Fragen auf und wollen mit unseren Seminaren verantwortungsbewusstes, gesellschaftliches Handeln unterstützen. Wir freuen uns auf Ihre Anmeldung. Birgit Groß (Leiterin) 1 Ihre AnsprechpartnerInnen Leiterin Birgit Groß, Tel. 069 273005-60 [email protected] Verwaltungsleiterin Hannelore Klemm, Tel. 069 273005-62 [email protected] BildungsreferentInnen Dr. Isolde Ludwig, Tel. 069 273005-65 [email protected] Uli Wessely, Tel. 069 273005-64 [email protected] 2 Regionalkoordinator Projekt Mento Filippo Rinallo, Tel. 069 273005-69 [email protected] Verwaltungsangestellte Heidi Gebert, Tel. 069 273005-61 [email protected] Arbresh Ramaj, Tel. 069 273005-63 [email protected] Christine Bandu, Tel. 069 273005-70 [email protected] 3 Inhalt Termin Thema OrtSeite 1. Gesellschaft verstehen und verändern 14.03. - 18.03.2016 Festung Europa oder Refugees Welcome? Gießen 9 11.04. - 15.04.2016 Strukturwandel im „Pott“ - Duisburg Duisburg 11 zwischen Ruhrgebiet und Rheinland... 25.04. - 29.04.2016 Konflikte zwischen Tourismus, Land- Zinnowitz 12 wirtschaft und Naturschutz auf Usedom 09.05. - 13.05.2016 Wem gehört die Stadt? Hinter Frankfurt 18 den Kulissen Frankfurts 29.08. - 02.09.2016 Zivilcourage braucht ein Gesicht - Wangerooge13 Zivilcourage braucht Dich! 05.09. - 09.09.2016 Wer rettet hier eigentlich wen? Bernried 14 Finanz- und Wirtschaftskrise 12.09. - 16.09.2016 Good Food - das Essen auf unseren Frankfurt 15 Tellern 10.10. - 14.10.2016 Lernen aus dem NSU - Aktiv gegen München 19 Rassismus und Neonazismus 10.10. - 14.10.2016 ‚Augen auf und dabei‘ anstatt Zinnowitz 16 ‚Augen zu und durch‘! 24.10. - 28.10.2016 Flucht und Migration. Früher-heute-morgen Berlin 20 07.11. - 11.11.2016 Energiewende im Rhein-Main-Gebiet – Frankfurt 17 Erneuerbare Energien in und um Frankfurt! 2. Ökologie - es geht ums Überleben 09.05. - 13.05.2016 ‚Im Land der offenen Ferne‘ Leben und Wirtschaften in der Rhön 23.05. - 27.05.2016 Die Fränkische Schweiz - Naturparadies und Windkraft - ein Gegensatz? 30.05. - 03.06.2016 Das Grüne Band - zwischen Eichsfeld und Werratal 13.06. - 17.06.2016 Die grüne Lunge Frankfurts – unterwegs mit dem Grüngürteltier in und um Frankfurt 29.08. - 02.09.2016 Naturpark Taunus - Eine Region im Spannungsfeld... 12.09. - 16.09.2016 Das Grüne Band - im Biosphärenreservat Rhön 26.09. - 30.09.2016 Grenzenloses Land im Strom - der ... Nationalpark Unteres Odertal 03.10. - 07.10.2016 Eine Insel im Wandel der Zeit: Helgoland - ein Naturparadies... Oberelsbach 22 Pottenstein 23 Duderstadt Eschwege Frankfurt 30 Oberursel 25 24 Geisa 31 Oberelsbach Gartz 26 Helgoland 27 3. Kinder und Eltern gemeinsam unterwegs 04.04. - 08.04.2016 18.07. - 22.07.2016 22.08. - 26.08.2016 24.10. - 28.10.2016 4 Kinderrechte. Bildung. Demokratie. Urwald von morgen im Kellerwald Einzigartiger Nationalpark ... Mit Familien im Land der offenen Ferne – Eine Stadt atmet durch - Familienseminar rund um die Frankfurter Streuobstwiesen Oberelsbach34 Vöhl 35 Oberelsbach36 Frankfurt 37 Inhalt Termin Thema OrtSeite 4. Kommunikation und Handeln 13.06. - 17.06.2016 20.06. - 24.06.2016 15.08. - 19.08.2016 05.09. - 09.09.2016 17.10. - 21.10.2016 31.10. - 04.11.2016 05.12. - 09.12.2016 Mediation - neue Wege zur Konfliktlösung Zinnowitz Psychische Belastungen am Arbeitsplatz Eiterfeld Kommunikation Klipp und Klar! Roes Das Spiel des Lebens - ein Kunstwerk! Zinnowitz Vielfalt eine Herausforderung! Gewaltfreie Kommunikation Herbstein Rhetorik - mit Worten gewinnen Oberelsbach ‚Work-Life-Balance‘ – wie Frauen im Frankfurt Gleichgewicht leben und arbeiten 40 41 42 47 48 49 50 5. Über den Tellerrand - unsere Nachbarn 11.04. - 15.04.2016 25.04. - 29.04.2016 25.04. - 29.04.2016 09.05. - 13.05.2016 12.06. - 18.06.2016 13.06. - 17.06.2016 13.06. - 17.06.2016 20.06. - 24.06.2016 04.07. - 08.07.2016 11.07. - 15.07.2016 05.09. - 09.09.2016 12.09. - 16.09.2016 12.09. - 16.09.2016 26.09. - 30.09.2016 17.10. - 21.10.2016 Service Mallorca - Massentourismus, Versorgung... Soller/Mallorca54 Spanien nach der Wahl Barcelona/ 55 Soziale Bewegungen, Parteien ... Spanien Vom ‚roten Wien‘ bis zu den neuen Wien/ 56 sozialen Bewegungen Österreich Inklusion in Finnland - wie wird das gelebt? Helsinki/Finnl.57 Zwischen Danzig und Masuren Olsztyn/ Polen58 Leben und arbeiten im Leutaschtal Leutasch/ 59 Beispiel für Be- und Entschleunigung Österreich Istanbul von Innen! Wandel in der Arbeits- Istanbul/ 60 welt - von den ‚alten‘ zu den ‚neuen‘ Jobs Türkei Irland im Spannungsfeld der WirtschaftskriseGalway/ 61 und multikulturelle Herausforderungen Irland Das Grüne Band Europa - Illmitz/ 63 am Neusiedler See Österreich Kleinwalsertal im Wandel – alpine Ökologie Hirschegg/ 64 und der Einfluss des Menschen Österreich Krakau - Europäische Kulturstadt ... Krakau/Polen 65 Heute Griechenland, morgen wir! Griechisch-Athen/ 66 deutsche Geschichte, europ. Spardiktat... Griechenland Wohnen ist Menschenrecht! Die soziale Wien/ 69 Frage uns Wohnen in Wien... Österreich ‚Die hundert Sprachen der Kinder‘ Reggio Emilia/67 Vorschulpädagogik in Reggio Emilia Italien Die polnischen Waldkarpaten - National- Smolnik/ 68 park, spannende politische Geschichte... Polen Ihre AnsprechpartnerInnen Impressum Die Anmeldung Wir über uns Das Recht auf Bildungsurlaub Datenschutzerklärung Allgemeine Geschäftsbedingungen Die Häuser Seminare Arbeit und Leben Niedersachsen 2 6 43 72 74 75 76 79 86 5 Impressum Verantwortlich DGB Bildungswerk Hessen e.V. Gemeinnütziges Bildungswerk Hessen des Deutschen Gewerkschaftsbundes Anerkannte Landesorganisation der Erwachsenenbildung (nach dem Gesetz zur Förderung der Weiterbildung und des lebensbegleitenden Lernens im Lande Hessen) Druck Druckhaus Dresden Layout Uli Wessely November 2015 Auflage 10.500 6 Gesellschaft verstehen und verändern In diesem Schwerpunkt bieten wir Seminare aus den Themenfeldern Arbeit, Gesellschaft, Ökonomie, Energie und soziale Entwicklung an. Kampagne Bildungsurlaub. Hinterher ist man immer klüger! Eine Kampagne des DGB Bildungswerk BUND in Kooperation mit dem DGB-Bundesvorstand, den Mitgliedsgewerkschaften und den gewerkschaftsnahen Bildungsträgern. Auch das DGB Bildungswerk Hessen e.V. beteiligt sich an dieser Kampagne. Unter dem Motto „BILDUNGSURLAUB. HINTERHER IST MAN IMMER KLÜGER!“ wollen wir informieren, motivieren und Lust auf Bildungsurlaub machen. Bildungsurlaub ist Kompetenzerwerb! Bildungsurlaub ist Weiterentwicklung! Bildungsurlaub ist ein Gewinn für alle! Bildungsurlaub ist mehr als ein gesetzlicher Anspruch. Bildungsurlaub bietet persönliche und berufliche Weiterentwicklung für jede/n Einzelne/n und stärkt dadurch die demokratische Entwicklung in Betrieb und Gesellschaft insgesamt. Die Kampagne richtet sich an alle ArbeitnehmerInnen in Deutschland, an MultiplikatorInnen in Betrieb und Gesellschaft und an die politischen EntscheidungsträgerInnen, die für den gesetzlichen Rahmen in den Bundesländern verantwortlich sind. Alle Informationen zur Kampagne gibt es unter www.bildungsurlaub-machen.de 8 Gesellschaft verstehen und verändern Festung Europa oder Refugees Welcome? Viele Menschen, die mit der Hoffnung auf ein menschenwürdiges Leben eine Zuflucht und eine neue Heimat suchen, nehmen lebensgefährliche Wege auf sich, um sich und ihre Familien zu retten. Gemeinsam wollen wir uns der aktuellen Situation an den Grenzen der EU und vor Ort nähern. Wir wollen mit bundesweiten Organisationen sowie lokalen Initiativen diskutieren, mit welchen Problemen diese Menschen konfrontiert sind. Vor allem aber wollen wir in den Dialog mit Geflüchteten, ehrenamtlich Engagierten und amtlichen Einrichtungen treten und dabei verschiedene Ansätze kennen lernen, wie Solidarität organisiert und gelebt wird. Seminarnummer:01/2016 Zeit: 14.03. - 18.03.2016 Ort: Gießen (Hessen) Teilnahmebeitrag: 270 Euro (HP) Nichtmitglieder: 340 Euro (HP) EZ-Zuschlag: 80 Euro Seminarbeginn ist Montagmorgen 10.00 Uhr. 9 Gesellschaft verstehen und verändern Strukturwandel im „Pott“ Sem Seminarreise durch die Geschichte der Industriekultur des Ruhrgebietes inar reih e Kohle, dreckige Luft, rauchende Schornsteine, Schrebergärten, Schalke 04… selten wird das Ruhrgebiet nicht mit diesen Klischees in Verbindung gebracht. Doch die Wirklichkeit sieht anders aus und die Eindrücke gehören schon längst der Vergangenheit an. Das Ruhrgebiet hat einiges zu bieten. In Mitteleuropa hat sich kaum eine andere Region in den letzten Jahrzehnten so gewandelt wie das Ruhrgebiet. Viele der früher auf Hochtouren laufenden Zechen mussten geschlossen werden, der Strukturwandel hat mittlerweile aus dem „Pott“ eine Region mit Kultur- und Freizeitangeboten gemacht, die an Vielzahl kaum zu überbieten sind. Doch Probleme gibt es auch im Ruhrgebiet reichlich. Die Öffnung der Kohle-Märkte und andere Energieträger wie Erdöl und Erdgas ließen die Preise auf dem Energiemarkt sinken. Das Ruhrgebiet steckte ab 1958 in der Montankrise, die ersten Zechen wurden stillgelegt. Auch die Stahlindustrie geriet durch internationale Konkurrenz in den 1970er Jahren in die Krise, in deren Folge das Hüttensterben begann. Damit ging der prägende Charakter der Montanindustrie im Revier verloren und tausende Bergleute und Stahlarbeiter wurden arbeitslos. Gleichzeitig setzte der Strukturwandel ein, indem neue Industriezweige und Hochschulen entstanden. Die neuen Bildungsstätten machten das Ruhrgebiet zur dichtesten Hochschul- und Forschungslandschaft in Deutschland. Mit dieser Seminarreihe machen wir uns auf den Weg durch die Besonderheiten in Geschichte, Gegenwart und Zukunft der einzelnen Städte in der Region. Nachdem wir im letzten Jahr mit dem Seminar in der Ruhrmetropole Essen begonnen haben, werden wir uns in den nächsten Jahren u.a. der Innovation City Bottrop oder der Hochburg der Schüler- und Jugendpolitik in Dortmund beschäftigen. Für 2016 steht das Seminar in Duisburg auf dem Programm. 10 Gesellschaft verstehen und verändern Strukturwandel im „Pott“ Duisburg zwischen Ruhrgebiet und Rheinland Stadtentwicklung in Geschichte, Gegenwart und Zukunft Die günstige Flusslage mit den Häfen und der Nähe zu den Kohlelagerstätten ermöglichte dem Ruhrgebiet ein schnelles Wachstum. Der erhebliche Anstieg der wirtschaftlichen Bedeutung im 19. Und 20. Jahrhundert basierte auf der von Eisen und Stahl erzeugenden Industrie. Der Hafen mit seinem Zentrum im Stadtteil Ruhrort gilt als größter Binnenhafen der Welt. Bedingt durch den Strukturwandel seit den 1970er Jahren, der Stahlkrise, und der damit einhergehenden hohen Arbeitslosenquote, findet seitdem ein Wandel zur Ausrichtung auf Dienstleistung und wissensbasierter Wirtschaft statt. Zugleich ist die örtliche Logistik als eine der Drehscheiben Zentraleuropas ein wichtiges ökonomisches Standbein der Stadt, am Schnittpunkt von Ruhrgebiet und Rheinschiene und im Kern des zentralen europäischen Wirtschaftsraumes. Duisburg hat sich ein neues Gesicht gegeben und die Verwandlung in eine ökologisch denkende, dem Tourismus zugeneigte und wirtschaftlich aufstrebende Stadt zwischen Ruhrgebiet und Rheinland hat begonnen. Der Strukturwandel gilt als gelungen und stellt sich in vielen Bereichen der Stadtgestaltung dar. Wir werden zu Fuß und mit dem ÖPNV in der Stadt unterwegs sein, um mit Vertretern aus Politik, Wirtschaft und Gewerkschaften zu diskutieren. Wir wollen uns Projekte anschauen, die beispielhaft für den Strukturwandel sind und werden uns einen Eindruck verschaffen, was von der wirtschaftlich geprägten Geschichte der Stadt noch erhalten ist. Seminarnummer:03/2016 Zeit: 11.04. - 15.04.2016 Ort: Duisburg (Ruhrgebiet) Teilnahmebeitrag: 270 Euro (HP) Nichtmitglieder: 340 Euro (HP) EZ-Zuschlag: 57,50 Euro Die Übernachtungen vom 10.04. bis 15.04.2016 sind im Teilnahmebeitrag enthalten. Seminarbeginn ist Montagmorgen 9.00 Uhr. 11 Gesellschaft verstehen und verändern Konflikte zwischen Tourismus, Landwirtschaft und Naturschutz auf Usedom Nachhaltige Entwicklung der Insel als Beispiel für andere Regionen? Die Sonneninsel Usedom ist mit über einer Million Besuchern im Jahr eine der bedeutendsten Urlaubsziele an der deutschen Ostseeküste. 40 Kilometer unverbauter Sandstrand an der Außenküste, mondäne Seebäder mit ihren Seebrücken, kleine Orte im Achterland, die Boddengewässer in Richtung Festland, viele Binnenseen, Moore und eine große Vielfalt an Tieren und Pflanzen. Die Seeadlerdichte ist so groß wie nirgendwo sonst in Deutschland und es gibt Orchideenarten, die nur hier wachsen. Die Insel hat zwei Gesichter: die touristisch geprägte Außenküste, die vom Großteil der Touristen besucht wird und das ruhige, beschauliche Hinterland, wohin nur wenige Inselbesucher den Weg finden. Aber auch hier wächst der Tourismus. Auch hier wollen die Bewohner etwas von dem großen Tourismuskuchen abhaben. Ferienwohnungen werden gebaut und immer wieder gibt es neue große Projekte wie Ressorthotels, Golfanlagen o.ä., die hier geplant und bisher auch wieder verworfen werden. Doch wie lange noch? Wie viel mehr Tourismus hält diese Insel noch aus? Wie lange kann diese einzigartige Natur, der Lebensraum für Seeadler, Fischotter und andere Lebewesen noch erhalten werden? Welche Rolle spielt hier auch die Landwirtschaft? Diesen Fragen wollen wir im Seminar nachgehen. Wir werden zu Fuß, mit dem Fahrrad und der Bahn auf der Insel unterwegs sein, um uns selbst ein Bild zu machen. Seminarnummer:05/2016 Zeit: 25.04. - 29.04.2016 Ort: Zinnowitz (Usedom) Teilnahmebeitrag: 320 Euro (HP) Nichtmitglieder: 390 Euro (HP) EZ-Zuschlag: 84 Euro Die Übernachtungen vom 24.04. bis 30.04.2016 sind im Teilnahmebeitrag enthalten. Seminarbeginn ist Montagmorgen 9.00 Uhr. 12 Gesellschaft verstehen und verändern Zivilcourage braucht ein Gesicht Zivilcourage braucht Dich! Zivilcourage: kann ich das lernen und leben, ohne mich selbst in Gefahr zu bringen? Was versteht man unter Zivilcourage? Courage heißt Mut! Mut hinzusehen, aufzustehen, sich einzumischen und einzugreifen, wenn Ungerechtigkeit geschieht und Konflikte drohen zu eskalieren. Zivilcourage: kann ich das lernen und leben, ohne mich selbst in Gefahr zu bringen? Was brauchen Einzelne sowie unsere Gesellschaft, damit Mut zunehmen kann und Angst weniger wird? Ziel des Seminars ist: • den Gedanken der Solidarität und des eigenen Handelns für Demokratie und Menschlichkeit zu fördern • Blockaden und Grenzen der eigenen Courage zu erkennen • Mut und Vertrauen in die Eigenwirksamkeit zu entwickeln • kreative vielfältige Ideen zu sammeln, um handeln zu können Wir wollen uns theoretisch und spielerisch mit dem Konfliktdreieck auseinander setzen, das aus Opfer, Täter und Zuschauern besteht. Die Rollen variieren in der Realität oft: aus Opfern werden Täter, aus Zuschauern Opfer und aus Tätern werden Zuschauer. Die TeilnehmerInnenzahl ist auf 16 Personen begrenzt. Seminarnummer:25/2016 Zeit: 29.08. - 02.09.2016 Ort: Wangerooge (Nordsee) Teilnahmebeitrag: 290 Euro (VP) Nichtmitglieder: 360 Euro (VP) EZ-Zuschlag: 84 Euro Die Übernachtungen vom 28.08. bis 03.09.2016 sind im Teilnahmebeitrag enthalten. Seminarbeginn ist Montagmorgen 9.00 Uhr. 13 Gesellschaft verstehen und verändern Wer rettet hier eigentlich wen? Ursachen, Auswirkungen und Perspektiven in Krisenzeiten Die Krise ändert ständig ihr Gesicht: erst platzende Immobilien- und Spekulationsblasen, dann eine Finanz- und Wirtschaftskrise, hin zur Krise des Euros und Europas, Bankenrettungspakete, riesige Staatsverschuldungen. Länder wie Griechenland, Portugal, Irland gerieten an den Rand der Zahlungsunfähigkeit. Durch eine brutale Sparpolitik wird versucht die Verschuldung einzudämmen. Politiker schaffen immer neue Rettungsfonds, während mitten in Europa Menschen wieder für Hungerlöhne arbeiten. Es wird gerettet, nur Rettung ist nicht in Sicht. Aber, nie ging es um die Rettung der Griechen, nie um die der Spanier oder Portugiesen. Stets geht es nur um das Wohl der Hauptverdiener an diesen Krisen: den dort mit hochriskanten Spekulationen engagierten Banken. Uns Steuerzahlern und sozial Benachteiligten hingegen werden bis heute alle milliardenschweren Risiken zugemutet! Viele Menschen ahnen, dass da etwas schief läuft. Sie fühlen sich ausgeliefert, weil sie das Spiel der Milliarden nicht verstehen. Doch Demokratie hat angesichts der Macht des Finanzmarkts nur eine Chance, wenn Bürger anfangen, ihre Interessen in dem „Spiel der Milliarden“ zu erkennen und die wesentlichen Strukturen und Mechanismen des Finanzkapitals zu durchschauen. Seminarnummer:27/2016 Zeit: 05.09. - 09.09.2016 Ort: Bernried (Starnberger See) Teilnahmebeitrag: 290 Euro (VP) Nichtmitglieder: 360 Euro (VP) EZ-Zuschlag: 55 Euro Die Übernachtungen vom 04.09. bis 09.09.2016 sind im Teilnahmebeitrag enthalten. Seminarbeginn ist Montagmorgen 9.00 Uhr. 14 Gesellschaft verstehen und verändern Good Food - das Essen auf unseren Tellern Ein Seminar zur Verbraucherbildung Einen Großteil unserer Nahrung beziehen wir aus industrieller Nahrungsmittelproduktion. Ausgeprägte Arbeitsteilung, lange Lieferketten, technisierte Produktion, ausgeklügelte Werbung und Vertrieb kennzeichnen den Weg, den das Essen bis auf unsere Teller nimmt. Wenig verständliche Kennzeichnung von Inhaltsstoffen ist nur eine Begleiterscheinung davon. Doch Essen ist nicht nur eine Angelegenheit des Sattwerdens, sondern auch ein sehr sozialer Vorgang. Wie und was wir essen ist auch immer eine Botschaft nach außen, mit der wir zeigen, wer wir sind und sein wollen. Ausgeblendet werden dabei meist die Arbeitsbedingungen unter denen unsere Nahrung produziert, verarbeitet und serviert wird. Hier lohnt ein Blick hinter die Kulissen. Das Seminar richtet sich an alle, die gerne mehr über die Nahrung wissen wollen, die wir täglich zu uns nehmen. Ziel ist, alle Teilnehmenden in die Lage zu versetzen, sich Informationen über Nahrungsmittel zu beschaffen und selbst zu bewerten. Das Seminar startet bei den konkreten Erfahrungen. Exkursionen zu interessanten Institutionen rund um das Thema und Phasen der Recherche sind Bestandteil dieser Woche. Neben aufschlussreichen Vorträgen sind die Teilnehmenden selbst gefragt. So werden gewonnene Erkenntnisse und Materialien für eine gemeinsame Seminardokumentation aufgearbeitet. Seminarnummer:31/2016 Zeit: 12.09. - 16.09.2016 Ort: Frankfurt (Main) Teilnahmebeitrag: 120 Euro (ohne Übernachtung und Verpflegung) Seminarbeginn ist Montagmorgen 10.00 Uhr. 15 Gesellschaft verstehen und verändern ‚Augen auf und dabei‘ anstatt ‚Augen zu und durch‘! Mit vollem Bewusstsein im Leben! Das Ziel ist, selbstbewusst und aktiv an der Gestaltung unserer Lebensund Arbeitsbereiche mitzuwirken und unsere Werte und Leitbilder zu verwirklichen. Welchen Einfluss haben dabei Gesellschaft, Politik und Medien auf uns? Wie und wodurch entwickelt sich unser Bewusstsein? In diesem Seminar werden wir die in unserer Gesellschaft geltenden Normen und Wertvorstellungen auf den Prüfstand stellen. Hierzu wollen wir auch eigenes Bewusstsein entwickeln und den eigenen Standpunkt finden. Übungen zur Wahrnehmung und Sensibilisierung von Manipulation und Steuerungswerkzeugen werden Bestandteil des Seminars sein. Gemeinsam begeben wir uns auf den Weg zum (selbst-) bewussten, aktiven Menschen in unserer Gesellschaft! Themenschwerpunkte: • Bewusstsein • Politik und Medien • Manipulation • Persönlichkeitsprofile •Verantwortung leicht gemacht •Einflussmöglichkeiten •Durchsetzungsfähigkeit Die TeilnehmerInnenzahl ist auf 16 Personen begrenzt. Seminarnummer:37/2016 Zeit: 10.10. - 14.10.2016 Ort: Zinnowitz (Usedom) Teilnahmebeitrag: 320 Euro (VP) Nichtmitglieder: 390 Euro (VP) EZ-Zuschlag: 84 Euro Die Übernachtungen vom 09.10. bis 15.10.2016 sind im Teilnahmebeitrag enthalten. Seminarbeginn ist Montagmorgen 9.00 Uhr. 16 Gesellschaft verstehen und verändern Energiewende im Rhein-Main-Gebiet Erneuerbare Energien in und um Frankfurt! Alternativen für nachhaltige Energiegewinnung Nach der schrecklichen Katastrophe im Atomkraftwerk Fukushima in der Folge des Jahrhunderterdbebens in Japan ist auch bei uns in Deutschland die Diskussion um Atomausstieg und Energiewende als zentrales Thema der Politik neu entfacht. Die Alternativen werden schon seit längerem diskutiert und gefördert. Aktuell gewinnen wir ca. 28 Prozent des Stroms aus erneuerbaren Energien – mit schnell steigender Tendenz. Bis 2021 sollen in Deutschland alle AKWs vom Netz gehen und durch erneuerbare Energien ersetzt werden. Kohle und Gas dienen als Brückentechnologien für den Umbau auf 100 Prozent erneuerbare Energien bis Mitte des Jahrhunderts. Dabei muss man bei allen Diskussionen um die künftige Energieversorgung mit Offshore-Windparks, Wüstenstrom und neuen Hochspannungsstromnetzen immer und zuerst die Potenziale von Energieeinsparungen und Energieeffizienz im Blick haben. Im Seminar wollen wir am Beispiel des Rhein-Main-Gebiets die derzeitigen Bestrebungen zur Energiewende beleuchten. Dazu werden wir uns vor Ort die unterschiedlichen erneuerbaren Energieträger ansehen, mit Vertretern von Verbänden, Initiativen, Betrieben und Politikern diskutieren und einen Ausblick auf die Energieversorgung von morgen wagen. Seminarnummer:42/2016 Zeit: 07.11. - 11.11.2016 Ort: Frankfurt (Main) Teilnahmebeitrag: 120 Euro (ohne Übernachtung und Verpflegung) Seminarbeginn ist Montagmorgen 10.00 Uhr. 17 Kooperationsseminare mit Arbeit und Leben Hessen und Junge IG BAU Hessen Wem gehört die Stadt? Hinter den Kulissen Frankfurts Für junge Erwachsene! In diesem Bildungsurlaub wollen wir uns kritisch mit dem urbanen Raum auseinandersetzen und der Frage nachgehen, wer, wie und wo Stadt nutzen kann und warum. Unter diesem Fokus schauen wir uns die Stadt als Ort der Vielfalt, der Begegnung und der Auseinandersetzung, als Zentrum von Konsum und Investition, als Wohn- und Lebensraum genauer an. Wer entscheidet über die Gestaltung einer Stadt und wie werden ihre BewohnerInnen in diesen Prozess eingebunden? Wie offen ist der öffentliche Raum und wer bestimmt darüber? Wo können wir uns aufhalten und die Stadt als eigenen Raum nutzen? Ist sie für alle gleichermaßen zugänglich und nutzbar und wer kann sie sich überhaupt leisten? Wir untersuchen die Veränderung einzelner Stadtteile und ihrer BewohnerInnenstruktur aufgrund von Aufwertungsprozessen und beschäftigen uns mit der Frage nach bezahlbarem Wohnraum. Wir blicken auf Stadt in Zeiten von Spekulationen und Großbaustellen, Gentrifizierung und Privatisierung und suchen nach den Freiräumen, die unkommerziell bleiben und nach Wegen sich Stadt (wieder) anzueignen. Am Beispiel Frankfurts blicken wir hinter die Kulissen von Häuserschluchten, Grünflächen und U-Bahntunneln, setzen uns mit der Geschichte und Gestaltung des städtischen Raumes auseinander und befassen uns mit den verschiedenen Möglichkeiten, Stadt zu nutzen, sich darin zu bewegen und darüber mitzubestimmen. Kooperationsseminar mit Arbeit und Leben Hessen Jugend und Junge IG BAU Hessen Seminarnummer:08/2016 Zeit: 09.05. - 13.05.2016 Ort: Frankfurt (Main) Teilnahmebeitrag: 100 Euro (ohne Übernachtung und Verpflegung) Seminarbeginn ist Montagmorgen 10.00 Uhr. 18 Kooperationsseminare mit Arbeit und Leben Hessen und Junge IG BAU Hessen Lernen aus dem NSU – Aktiv gegen Rassismus und Neonazismus Für junge Erwachsene! Seit Mai 2013 stehen vor dem Oberlandesgericht München fünf Angeklagte in Zusammenhang mit den Verbrechen des „Nationalsozialistischen Untergrund“ (NSU) vor Gericht. Der NSU beging über mehrere Jahre rassistisch motivierte Morde und verübte mehrere Anschläge und Banküberfälle. Die Mordserie wurde auch deshalb nicht gestoppt, weil sich die Ermittlung auf die Opfer selbst richtete. Der NSU ist ein trauriges Beispiel für die tödlichen Konsequenzen des Ineinandergreifens von institutionellem Rassismus und neonazistischen Aktivitäten. Für eine kurze Zeit waren die Verbrechen des NSU ein öffentlich viel beachtetes Thema; mittlerweile verschwindet es mehr und mehr von der Agenda. Auch in Anbetracht der deutschen Geschichte ist es zentral, dass die Aktualität extrem rechter Gewalt in diesem für die heutige Zeit unfassbaren Ausmaß verdeutlicht wird und nicht in Vergessenheit gerät. München ist dabei ein zentraler Punkt des Erinnerns und Lernens. Habil Kılıç und Theodoros Boulgarides wurden 2001 und 2005 in München vom NSU ermordet. Hier findet nun der Prozess am Oberlandesgericht statt. Dabei stellt der Prozess nur einen Baustein auf dem Weg zu einer vollständigen Aufarbeitung dar. Mögliche Prozesstermine bis September 2016 wurden angekündigt. Deshalb wollen wir uns in München sowohl dem Prozess, als auch (er) weiter(nd)en Perspektiven auf den NSU-Komplex widmen, die alle eines ermahnen: Kein Vergeben, kein Vergessen! Kooperationsseminar mit Arbeit und Leben Hessen Jugend, Junge IG BAU Hessen und BiLaN - Bildungsinitiative Lernen aus dem NSU Seminarnummer:36/2016 Zeit: 10.10. - 14.10.2016 Ort: München (Bayern) Teilnahmebeitrag: 250 Euro (HP) EZ-Zuschlag: 90 Euro Die Übernachtungen vom 09.10. bis 14.10.2016 sind im Teilnahmebeitrag enthalten. Seminarbeginn ist Montagmorgen 9.00 Uhr. 19 Seminar in Kooperation mit dem DGB-Bildungswerk Thüringen e.V. Flucht und Migration. Früher – heute – morgen Aktuelle Flucht- und Migrationsbewegungen sind eine zentrale Herausforderung für unsere Gesellschaft in den kommenden Jahren. Dabei sind die Themen nicht neu, sondern stetiger Teil unserer Geschichte. „Stadt ist Migration“, diese Formulierung des Stadtforschers Erol Yildiz gilt auch und ganz besonders für Berlin. Noch 1750 hatte die Stadt gerade einmal 100.000 Einwohner, erst der massive Zuzug von Menschen unterschiedlichster Herkunft machte aus Berlin eine Millionenmetropole. Mit Geschichte, Gegenwart und Zukunft von Flucht und Migration wollen wir uns in diesem Seminar beschäftigen. Wir werden zu Fuß und mit dem ÖPNV in der Stadt unterwegs sein, um den Spuren von französischen Hugenotten und polnischen Juden nachzugehen. Wir wollen uns mit türkischen und schwäbischen ArbeitsmigrantInnen beschäftigen und den Spuren der innerdeutschen Grenze folgen. Wir wollen mit unterschiedlichen gesellschaftlichen DiskussionspartnerInnen aus Wissenschaft, Verwaltung, Gewerkschaft und Zivilgesellschaft über die Zukunftsfrage „Migration“ sprechen. Kooperationsseminar mit dem DGB Bildungswerk Thüringen e.V. Seminarnummer:44/2016 Zeit: 24.10. - 28.10.2016 Ort: Berlin Teilnahmebeitrag: 300 Euro (Ü/F/ohne Fahrtkosten) für Nichtmitglieder: 350 Euro (Ü/F/ohne Fahrtkosten) EZ-Zuschlag: 135 Euro Die Übernachtungen vom 23.10. bis 28.10.2016 sind im Teilnahmebeitrag enthalten. Seminarbeginn ist Montagmorgen 9.00 Uhr. Anmeldungen zu diesem Seminar können aufgrund des neuen Bildungsfreistellungsgesetzes in Thüringen erst im 1. Quartal 2016 bearbeitet werden. 20 Ökologie es geht ums Überleben In unseren Ökologieseminaren möchten wir ein Bewusstsein für nachhaltige Entwicklung anstoßen, um einen bewussten Umgang mit Natur und Umwelt zu fördern. Dabei legen wir Wert auf das persönliche Erleben und Erfahren der Natur. Ökologie - es geht ums Überleben ‚Im Land der offenen Ferne‘ Leben und Wirtschaften im Einklang mit Landschaft und Natur Im Biosphärenreservat Rhön (BSRR), einem Projekt des UNESCO-Programms „Mensch und Biosphäre“, soll modellhaft gezeigt werden, dass menschliches Wirtschaften durchaus mit Anforderungen von Natur- und Landschaftsschutz in Einklang gebracht werden kann. „Schutz durch Nutzung“ lautet hierfür die Devise und „Nachhaltigkeit“ gilt als das Prinzip, das in den Lebens- und Wirtschaftsbereichen Siedlung, Infrastruktur, Handwerk, Industrie, Landwirtschaft und Tourismus stärkere Beachtung finden soll. Das BSRR erstreckt sich mit 260.000 ha über große Teile der hessischen, thüringischen und bayrischen Rhön und ist damit eines der wenigen länderübergreifenden seiner Art. In der bayrischen Rhön werden die Spannungen zwischen Natur- und Landschaftsschutz einerseits und dem Wirtschaften des Menschen andererseits deutlich. Beispiele sind hierbei die Besucherlenkung am Schwarzen Moor und die Außendarstellung durch die Informationszentren des BSRR in der bayrischen Rhön sowie die Vermarktung der örtlichen Produkte unter dem Label des BSRR. Nach einer Einführung in das Gebiet mit Strukturen, Projekten und Zielen des BSRR gibt es in diesem Seminar: Exkursionen zu den Kerngebieten, zu Partnerbetrieben wie einem Schäfer mit den charakteristischen Rhönschafen und zu einem Landwirt. Seminarnummer:09/2016 Zeit: 09.05. - 13.05.2016 Ort: Oberelsbach (Rhön) Teilnahmebeitrag: 270 Euro (HP) Nichtmitglieder: 340 Euro (HP) EZ-Zuschlag: 48 Euro Seminarbeginn ist Montagmorgen 10.00 Uhr. 22 Ökologie - es geht ums Überleben Die Fränkische Schweiz - Naturparadies und Windkraft - ein Gegensatz? Die Fränkische Schweiz ist eine Region in Bayern, die ihren Eigennamen durch landschaftliche und kulturelle Besonderheiten erhalten hat. Es ist eine charakteristische Berg- und Hügellandschaft mit markanten Felsformationen und Höhlen sowie vielen Burgen und Ruinen. Bedingt durch den Rückgang der Landbevölkerung und dem wachsenden Tourismus in dieser Region erhält der Schutz der Landschaft eine neue Bedeutung. Doch passt dazu auch der geplante Ausbau der Windkraft? Das Kerngebiet der Fränkischen Schweiz muss nach Ansicht von Heimatschützern „windmühlenfreie“ Zone bleiben. Die Erkenntnisse dieses Seminars sollen helfen, politische Forderungen für ein Zusammenspiel von Ökologie und Ökonomie am Beispiel der Fränkischen Schweiz zu formulieren. In Exkursionen vor Ort, Besichtigungen, Vorträgen und Diskussionen wird den Teilnehmenden die Möglichkeit eröffnet, sich ein eigenes Bild zu verschaffen. Seminarnummer:11/2016 Zeit: 23.05. - 27.05.2016 Ort: Pottenstein (Bayern) Teilnahmebeitrag: 290 Euro (HP) Nichtmitglieder: 360 Euro (HP) EZ-Zuschlag: 30 Euro Die Übernachtungen vom 22.05. bis 27.05.2015 sind im Teilnahmebeitrag enthalten. Seminarbeginn ist Montagmorgen 9.00 Uhr. 23 Ökologie - es geht ums Überleben Die grüne Lunge Frankfurts - unterwegs mit dem Grüngürteltier in und um Frankfurt – Landschaft auf den zweiten Blick?! Es ist ein internationaler Trend: Metropolen dehnen sich aus. Wo früher einzelne Städte und Gemeinden lagen, wuchern heute Ballungsräume. Natur und Freiflächen werden zugebaut. Diese Entwicklung erleben wir auch im Rhein-Main-Gebiet. Aber noch gibt es unbebaute, idyllische Flecken und vielseitige Landschaften. Schon 1991 wurde der Frankfurter Grüngürtel ins Leben gerufen, der sich auf 70 Kilometern Länge um die Stadt zieht. Dieses breite Spektrum Frankfurter Landschaften mit Streuobstwiesen, renaturierten Flussläufen, Naturschutzgebieten, ehemaligen Militärflächen u.v.m. wollen wir im Seminar erkunden. Wir werden uns intensiv mit dem Fechenheimer Mainbogen, dem größten unbebauten Auengebiet in Frankfurt, beschäftigen. Er wird heute überwiegend landwirtschaftlich genutzt, birgt jedoch noch zahlreiche Relikte einer typischen Auenlandschaft, die den Mainbogen zu einem wertvollen Lebens- und Erholungsraum im Frankfurter Grüngürtel machen. Außerdem wollen wir auch auf den Spuren der „Grünen Soße“ in Oberrad unterwegs sein. Darüber hinaus beschäftigen wir uns mit Renaturierungsmaßnahmen, diskutieren mit Experten des BUND und besuchen lokale Umweltbildungszentren. In der Seminarwoche wollen wir die Region mit dem Fahrrad, zu Fuß und dem öffentlichen Nahverkehr erkunden. Seminarnummer:13/2016 Zeit: 13.06. - 17.06.2016 Ort: Frankfurt (Main) Teilnahmebeitrag: 120 Euro (ohne Übernachtung und Verpflegung) Seminarbeginn ist Montagmorgen 10.00 Uhr. 24 Ökologie - es geht ums Überleben Naturpark Taunus Eine Region im Spannungsfeld zwischen Naturschutz und menschlichem Wirtschaften Der Naturpark Taunus, zweitgrößter Naturpark in Hessen, ist vor kurzem 50 Jahre alt geworden. Ein gut ausgebautes Wanderwegenetz lockt an den Wochenenden viele Erholungssuchende an. Seit einigen Jahren ist die Wildkatze wieder heimisch in den Taunuswäldern. Wir wollen in unserem Seminar bei vielfältigen Exkursionen und Gesprächen mit Menschen vor Ort genauer unter die Lupe nehmen, wie der Naturpark seine Aufgaben wie Naturschutz, Erholung, Regionalentwicklung sowie Umweltbildung umsetzt. Wir werden viel zu Fuß in der freien Natur unterwegs sein. Bei geführten Wanderungen und im Austausch mit Fachleuten werden wir nicht nur die reizvolle Natur sowie die vielfältige Tier- und Pflanzenwelt erleben, sondern auch auf Interessenskonflikte zwischen Naturschutz, Freizeitbedürfnissen und Wirtschaftsinteressen stoßen. Unter anderem ist ein Besuch des Hessenparks geplant. Dieser ist seit 2012 zertifizierter Archepark und setzt sich damit für den Erhalt gefährdeter Nutztierrassen und alter Kulturpflanzen ein. Den Lebensraum „Streuobstwiese“, der zu unseren artenreichsten Biotopen gehört, gilt es dort ebenfalls zu entdecken. Auch die wechselvolle Geschichte der Region wird uns immer wieder beschäftigen. Zudem ist ein Besuch der „taunus-outdoor school“ geplant, die es sich nach dem Motto: „Fast alles – aber draußen!“ zur Aufgabe gemacht hat, Menschen die Natur auf ungewöhnliche Art und Weise näher zu bringen. An zwei Tagen wird es notwendig sein, Fahrgemeinschaften zu bilden, um Termine vor Ort wahrnehmen zu können. Seminarnummer:26/2016 Zeit: 29.08. - 02.09.2016 Ort: Oberursel (Hessen) Teilnahmebeitrag: 120 Euro (ohne Übernachtung und Verpflegung) Seminarbeginn ist Montagmorgen 10.00 Uhr. 25 Ökologie - es geht ums Überleben Grenzenloses Land im Strom der noch weitgehend unbekannte Nationalpark Unteres Odertal Im Nordosten an der Grenze zu Polen liegt der einzige Auennationalpark Deutschlands. Mit einer Fläche von ca. 10.000 ha erstreckt er sich über 60 Kilometer entlang der Oder und bildet das erste und einzige grenzüberschreitende Großschutzgebiet zwischen Polen und Deutschland. Der Nationalpark gehört zu den artenreichsten Lebensräumen Deutschlands. Mit seinen Flussaltarmen und den regelmäßig überfluteten Auen ist das untere Odertal ein Paradies für Wasservögel als Brut-, Rast- und Überwinterungsplatz. Im Herbst ziehen große Vogelschwärme mit bis zu 100.000 Enten und Gänsen und 15.000 Kranichen durch das Tal. Wir werden die Arbeit des Nationalparks kritisch beleuchten, das Informationszentrum in Criewen besuchen und die Besonderheiten der Region in Bezug auf demografische Entwicklung, Arbeitslosigkeit, Tourismus und Naturschutz kennen lernen. Wir wollen mit dem Kanu, dem Fahrrad und zu Fuß unterwegs sein, um diese einzigartige Region mit Auen- und Laubmischwäldern sowie Trocken-, Feucht- und Magerrasengebieten vor Ort zu erkunden. Untergebracht sind wir in einer alten Mühle im Salveytal, einem Nebenflüsschen der Oder. Direkt von hier aus wollen wir den Biber im Mühlteich beobachten und zu einer Fledermausexkursion starten. Die TeilnehmerInnenzahl ist auf 16 Personen begrenzt. Seminarnummer:33/2016 Zeit: 26.09. - 30.09.2016 Ort: Gartz (Brandenburg) Teilnahmebeitrag: 290 Euro (HP) Nichtmitglieder: 360 Euro (HP) EZ-Zuschlag: 75 Euro Die Übernachtungen vom 25.09. bis 30.09.2016 sind im Teilnahmebeitrag enthalten. Seminarbeginn ist Montagmorgen 9.00 Uhr. 26 Ökologie - es geht ums Überleben Eine Insel im Wandel der Zeit: Helgoland - ein Naturparadies sucht seine Zukunftsperspektiven Helgoland ist Deutschlands einzige Hochseeinsel und ein einzigartiges Naturparadies. Seit Jahrhunderten trotzt der rote Felsen den Elementen und bietet Mensch und Tier einen Zufluchtsort inmitten der rauen Nordsee. Tausende Zugvögel rasten hier auf dem Weg über die Deutsche Bucht, Seehunde und Kegelrobben bringen an den Stränden ihre Jungen zur Welt. Dennoch hat Deutschlands einzige Hochseeinsel trotz ihrer einmaligen Lage große Probleme: Die Zahl der Tagesgäste sinkt und mangels Perspektiven kehren immer mehr Insulaner Helgoland dauerhaft den Rücken. Trotzdem platzt die Insel aus allen Nähten. Gegen eine geplante Landaufschüttung haben sich die Insulaner mit einem Bürgerentscheid gewehrt und der Denkmalschutz begrenzt Modernisierungsmaßnahmen. Zukunftsperspektiven sehen die Helgoländer verstärkt im Ausbau regenerativer Energien im Nordseebereich. So will sich Helgoland als die weltweit erste Offshoreserviceinsel der Welt ausrichten. Mit einem touristischen Leitbild 2020 wollen die Insulaner den lahmenden Tourismus wieder aktivieren ohne die Natur und die Umwelt zusätzlich zu belasten. Wir werden zusammen mit Insulanern die Probleme und Chancen der Insel diskutieren, uns die sozialen, ökologischen und wirtschaftlichen Strukturen Helgolands anschauen und die Zukunftsperspektiven näher beleuchten. Seminarnummer:35/2016 Zeit: 03.10. - 07.10.2016 Ort: Helgoland (Nordsee) Teilnahmebeitrag: 290 Euro (VP) Nichtmitglieder: 360 Euro (VP) EZ-Zuschlag: 60 Euro Die Übernachtungen vom 02.10. bis 08.10.2016 sind im Teilnahmebeitrag enthalten. Seminarbeginn ist Montagmorgen 9.00 Uhr. Aufgrund der Fährzeiten nach Helgoland könnte eine zusätzliche Übernachtung auf eigene Kosten bei der Anreise notwendig sein. 27 Ökologie - es geht ums Überleben Das Grüne Band Sem inar verbindende Lebenslinie reih e und einzigartiges Naturerbe Mitten durch unser Land zieht sich von der Ostsee bis ins sächsisch-bayerische Vogtland ein 1393 Kilometer langes Grünes Band. In dieser Seminarreihe wollen wir das Gebiet der ehemaligen innerdeutschen Grenze in den Mittelpunkt stellen und es in den nächsten Jahren von Nord nach Süd kennenlernen. Die ersten fünf Schritte sind getan: Nachdem wir in den vergangenen fünf Jahren die Teilstücke von der Ostsee zum Schaalsee, die Elbe zwischen Altmark und Wendland, das Gebiet zwischen Drömling und Harzvorland sowie den Harz erkundet haben und auch schon einmal zwischen Eichsfeld und Werratal unterwegs waren, wollen wir 2016 neben der Wiederholung es Seminars „zwischen Eichsfeld und Werratal“ den nächsten Schritt tun und das Grüne Band in der Rhön erleben. Im ehemaligen Todesstreifen konnte sich im Schutz der unmenschlichen Grenzanlagen mit Metallzäunen, Minen und Grenzpatrouillen über Jahrzehnte die Natur weitgehend ungestört entwickeln und hier haben Arten überlebt, die andernorts fast ausgestorben sind. Deshalb wird der komplette Grenzstreifen seit mehr als 25 Jahren unter der Bezeichnung „Grünes Band Deutschland“ als gesamtdeutsches Naturschutzprojekt entwickelt und erhielt die Anerkennung als „Nationales Naturerbe“. Neben diesen ökologischen Aspekten wollen wir uns in der Seminarreihe auch mit der Geschichte, dem Leben und Arbeiten der Menschen in der ehemaligen Grenzregion beschäftigen. 28 Ökologie - es geht ums Überleben Besuchen Sie auch unseren Blog zur Seminarreihe unter http://seminarreihegruenesband.wordpress.com Hier erhalten Sie weitere Informationen sowie Berichte und Impressionen der einzelnen Seminare, die wir schon durchgeführt haben. Für unsere Seminarreihe konnten wir das BUND-Projektbüro Grünes Band als Kooperationspartner gewinnen. Der BUND unterstützt uns durch inhaltlich-fachliche Beratung, vielfältige Informationsmaterialien und Kontaktpersonen entlang des Grünen Bandes. Gerne weisen wir in diesem Zusammenhang auf die BUNDSeite „Erlebnis Grünes Band“ hin: (www.erlebnisgruenesband.de) 29 Ökologie - es geht ums Überleben Das Grüne Band zwischen Eichsfeld und Werratal Die fünfte Etappe unserer Seminarreihe führt uns zum Mittelpunkt des Grünen Bandes – dem WestÖstlichenTor bei Duderstadt im Eichsfeld. Hier befindet sich auch der Sitz der Heinz Sielmann Stiftung, die den Grenzabschnitt vom südlichen Ende des Harz bis zur Werra betreut. Mit dem Naturschutzgroßprojekt „Grünes Band Eichsfeld-Werratal“ bietet sich der Stiftung die Chance, das „Grüne Band“ in der Region Eichsfeld-Werratal als Teil des Nationalen Naturerbes, als einzigartigen Naturraum und als länderübergreifenden Biotopverbund zu pflegen, zu entwickeln und dadurch dauerhaft zu bewahren. Das Projektgebiet zeichnet sich durch eine herausragende Naturvielfalt aus. Seltene Lebensräume wie Kalk-Orchideen-Buchenwälder, Trocken- und Halbtrockenrasen oder naturnahe Flüsse und Bäche bieten Rückzugsräume für über 340 bedrohte Tier- und Pflanzenarten der Roten Listen Deutschlands. So finden sich hier noch großräumige Vorkommen von Eibe und Frauenschuh, aber auch bedeutsame Arten für den nationalen Biotopverbund, wie Wildkatze, Luchs, Rotmilan, Fischotter und Schwarzstorch. Dieses Projekt in einer eher unbekannten Region zwischen den Nationalparks Harz und Hainich wollen wir in der Seminarwoche besonders beleuchten. Wir werden zu Fuß unterwegs sein, um die Einzigartigkeiten vor Ort kennen zu lernen und wollen auf der Werra bei einer Kanuexkursion die ehemalige innerdeutsche Grenze überqueren. Wir werden die ersten Nächte bei Duderstadt untergebracht sein. Dann werden wir den Standort wechseln, um das südliche Projektgebiet von Eschwege aus zu erkunden. Seminarnummer:12/2016 Zeit: 30.05. - 03.06.2016 Ort: Duderstadt und Eschwege Teilnahmebeitrag: 290 Euro (HP) Nichtmitglieder: 360 Euro (HP) EZ-Zuschlag: 50 Euro Die Übernachtungen vom 29.05. bis 03.06.2016 sind im Teilnahmebeitrag enthalten. Seminarbeginn ist Montagmorgen 9.00 Uhr. 30 Ökologie - es geht ums Überleben Das Grüne Band – im Biosphärenreservat Rhön Der sechste Teil unserer Seminarreihe führt uns in das Land der offenen Ferne, wie die Rhön auch genannt wird. Hier führt das Grüne Band durch das Dreiländer-Biosphärenreservat entlang der Grenze zwischen Thüringen, Hessen und Bayern. Beginnen werden wir das Seminar im Thüringischen Geisa. Hier standen sich in der Zeit des Kalten Krieges am „Observation Point Alpha“ der US Army über vier Jahrzehnte die Truppen von NATO und Warschauer Pakt mit scharfen Waffen gegenüber. In der Gedenkstätte Point Alpha wollen wir uns mit Unterstützung der Point Alpha Akademie ein Bild von diesen historischen Ereignissen machen und uns mit der aktuellen Lage am Grünen Band in der Region beschäftigen. Wir werden mit Zeitzeugen vor Ort reden und uns auch über die Bedeutung des Grünen Bandes für das Biosphärenreservat und die regionale Wirtschaft beschäftigen. Von hier aus wollen wir auch das ehemalige Kalibergwerk in Merkers besuchen und dort in die Grube einfahren. Im zweiten Teil des Seminars werden wir dann von Oberelsbach aus am Thüringisch-Bayerischen Teil des Grünen Bandes in der Rhön unterwegs sein. Neben einem Besuch im Schwarzen Moor sowie einer Wanderung am Dreiländereck wird uns hier der Thema Naturschutz und Landschaftspflege beschäftigen. Seminarnummer:30/2016 Zeit: 12.09. - 16.09.2016 Ort: Geisa und Oberelsbach Teilnahmebeitrag: 290 Euro (HP) Nichtmitglieder: 360 Euro (HP) EZ-Zuschlag: 75 Euro Die Übernachtungen vom 11.09. bis 16.09.2016 sind im Teilnahmebeitrag enthalten. Seminarbeginn ist Montagmorgen 9.00 Uhr. 31 Anzeigen 32 Kinder und Eltern gemeinsam unterwegs In diesem Bereich bieten wir Familienseminare zu unterschiedlichen Themengebieten an, in denen sich die ganze Familie - Kinder, Jugendliche, Eltern und Großeltern - mit einem bestimmten Seminarthema beschäftigen können. Kinder und Eltern gemeinsam unterwegs Kinderrechte. Bildung. Demokratie. Demokratie leben und lernen von Anfang an. Was Kinder stark macht und Erwachsene dafür tun können Die UN-Kinderrechtekonvention von 1989 wird von vier Grundprinzipien bestimmt: Gleichheit (Art.2), Schutz (Art.3), Förderung (Art.6) und Beteiligung (Art.12). In dieser Woche beschäftigen wir uns mit dem Art.29, Abs.1d : „das Kind auf ein verantwortungsvolles Leben in freier Gesellschaft vorzubereiten“. Kinder lernen von uns Großen. Vorbild dringt tiefer ein als alle Worte, deshalb werden unsere Kleinen eher unserem Beispiel folgen, als unserem Rat. Oft haben wir Erwachsenen wenig eigene Erfahrungen damit, wie wertvoll Kinderbeteiligung in der Familie ist und die damit verbundene Verantwortung gelebt werden kann. Wir beschäftigen uns mit der UN Kinderrechtekonvention und was bis heute davon verwirklicht wurde. Wir tauchen in die Welt der Kinder ein und machen praktische Erfahrungen wie es gehen kann, wenn Kinder altersgerecht und auf Grundlage ihres Universums bei Entscheidungen und Konflikten beteiligt werden. Seminarnummer:02/2016 Zeit: 04.04. - 08.04.2016 Ort: Oberelsbach (Rhön) Teilnahmebeitrag: 270 Euro (VP) Nichtmitglieder: 340 Euro (VP) Kinder bis 12 Jahre: 75 Euro (VP) EZ-Zuschlag: 48 Euro Seminarbeginn ist Montagmorgen 10.00 Uhr. Betreuung für Kinder von 3 bis einschließlich 12 Jahren. 34 Kinder und Eltern gemeinsam unterwegs Seminar fü rd ganze Fam ie ilie Einzigartiger Nationalpark und Weltnaturerbe am Edersee mit der ganzen Familie erleben Urwald von morgen im Kellerwald Wir wollen gemeinsam den einzigen Nationalpark in Hessen - einen der schönsten Buchenwälder Europas mit seiner vielfältigen Tierwelt kennen lernen. Hier ziehen Wespenbussard, Schwarz- und Rotmilan ihre Kreise über den Baumkronen. Uhu und Schwarzstorch sind zurückgekehrt und auch Luchs und Wildkatze streifen wieder durch die Wälder der Region. In diesem Familienseminar werden wir in altersgemischten und altershomogenen Gruppen dieses einzigartige Gebiet erkunden und mehr über die Entstehung und Arbeit des Nationalparks erfahren. Dabei werden wir in Gesprächen mit Beteiligten vor Ort klären, inwieweit sich der Nationalpark nach anfänglichen Schwierigkeiten etabliert hat. Gleichzeitig wollen wir auch die Auswirkungen auf die Menschen, die hier leben, untersuchen. Wir werden mit dem Ranger im Nationalpark unterwegs sein, zu Fuß den Naturpark erkunden und ein Infozentrum besuchen. Die Kinder und Jugendlichen werden sich ihrem Alter entsprechend mit kreativen Methoden dem Thema nähern. In der Woche wollen wir die einzelnen Altersgruppen immer wieder zusammenführen, um Exkursionen gemeinsam zu erleben und Ergebnisse auszutauschen. Die TeilnehmerInnenzahl für Erwachsene ist auf 16 Personen begrenzt. Teilnehmen können Menschen ab 6 Jahren. Seminarnummer:22/2016 Zeit: 18.07. - 22.07.2016 Ort: Vöhl (Edersee) Teilnahmebeitrag: 270 Euro (HP) Nichtmitglieder: 340 Euro (HP) Jugendliche: 130 Euro (HP) Kinder 6 bis 12 Jahre: 75 Euro (HP) EZ-Zuschlag: 75 Euro Seminarbeginn ist Montagmorgen 10.00 Uhr. 35 Kinder und Eltern gemeinsam unterwegs Mit Familien im Land der offenen Ferne – Semi na ganz r für die e Fam ilie ein Seminar für kleine und große Menschen im Biosphärenreservat Rhön Das „Dreiländer-Biosphärenreservat“ setzt sich für die Entstehung und Erhaltung einer einzigartigen Kulturlandschaft im Einklang mit der Natur ein. Das wollen wir in diesem Familienseminar in zum Teil altersgemischten und altershomogenen Gruppen erforschen. Dabei werden wir uns anschauen, warum die Marke „Rhön“ so gut funktioniert. Wir werden dazu eine Ziegenhirtin und eine Schäferei besuchen und deren Bedeutung für die Landschaftspflege kennen lernen. Wir wollen eine Exkursion in und um das Schwarze Moor machen, um mehr über die vielfältige Tier- und Pflanzenwelt in der Rhön zu erfahren. Wir werden der Frage nachgehen, wie die Biolimonade in die Flasche kommt und dazu einen Holunderbauern besuchen und uns anschauen, wie aus dessen Holunder dann Bionade entsteht. Außerdem wollen wir uns ein Informationszentrum des Biosphärenreservats ansehen und mit den MitarbeiterInnen sprechen. Dabei werden uns immer wieder die Fragen der Nachhaltigkeit und der biologischen Vielfalt begleiten, die den roten Faden der Woche bilden sollen. Die TeilnehmerInnenzahl für Erwachsene ist auf 16 Personen begrenzt. Teilnehmen können Menschen ab 6 Jahren. Seminarnummer:24/2016 Zeit: 22.08. - 26.08.2016 Ort: Oberelsbach (Bayern) Teilnahmebeitrag: 270 Euro (HP) Nichtmitglieder: 340 Euro (HP) Jugendliche: 130 Euro (HP) Kinder 6 bis 12 Jahre: 75 Euro (HP) EZ-Zuschlag: 48 Euro Seminarbeginn ist Montagmorgen 10.00 Uhr. 36 Kinder und Eltern gemeinsam unterwegs Semi na ganz r für die Natur- und Landschaftse Fam ilie schutz aus Sicht der Generationen Familienseminar rund um die Frankfurter Streuobstwiesen Eine Stadt atmet durch... Die Frankfurter Streuobstwiesen sind Teil des Grüngürtels um die Stadt und eingebettet in den Regionalpark Rhein-Main. Als von Menschen geschaffene Kulturlandschaft bilden sie einen besonderen Lebensraum für viele Tier- und Pflanzenarten. Wir wollen mit den Familien eine intensive Woche rund um diese Streuobstwiesen verbringen. In Kooperation mit dem MainÄppelHaus Lohrberg werden wir in zum Teil alterspezifisch getrennten Seminargruppen den Lebensraum Streuobstwiese erforschen, uns mit der Bedeutung dieses Biotops für die Region beschäftigen sowie Obstsorten und die daraus hergestellten Produkte kennen lernen. Rund um den Apfel werden wir ernten, keltern, Gelee kochen und natürlich auch alles probieren. Wir werden in der Woche die einzelnen Altersgruppen immer wieder zusammen führen, um gemeinsam Exkursionen zu erleben, praktische Aktivitäten zu machen und Ergebnisse auszutauschen. Die TeilnehmerInnenzahl für Erwachsene ist auf 16 Personen begrenzt. Teilnehmen können Menschen ab 4 Jahren. Kooperationsseminar mit dem MainÄppelHaus Lohrberg Seminarnummer:40/2016 Zeit: 24.10. - 28.10.2016 Ort: Frankfurt (Main) Teilnahmebeitrag: 120 Euro Jugendliche: 50 Euro Kinder 4 bis 12 Jahre: 35 Euro (ohne Übernachtung und Verpflegung) Seminarbeginn ist Montagmorgen 10.00 Uhr. 37 Anzeige 38 Kommunikation und Handeln Mit den Seminaren aus diesem Schwerpunkt möchten wir den Teilnehmenden die Möglichkeit bieten, ihre zwischenmenschlichen und sozialen Kompetenzen auszubilden und zu stärken. Kommunikation und Handeln Mediation neue Wege zur Konfliktlösung Ein Machtwort oder Schlucken und Schweigen ist keine - insbesondere auch langfristig tragfähige Lösung. Es gilt Konflikte, wo immer möglich, einvernehmlich zu klären. Der ideale Weg, um konstruktiv mit Spannungen umzugehen, ist Mediation. Bei dieser höchst erfolgreichen Methode zur Lösung von Konflikten geht es um „Verstehen“. Die Grundannahme ist, dass es keine Sieger und Verlierer geben darf. Alle Konfliktparteien können nur gewinnen. In diesem Bildungsurlaub lernen sie die Grundprinzipien der Mediation kennen und haben die Möglichkeit, mediative Elemente in die eigene Konfliktintervention zu implementieren. Seminarinhalte: • Konflikte und Konfliktverständnis • Definition und Grundprinzip der Mediation • Abgrenzung zu anderen Konfliktinterventionen • Phasen und Schritte eines Mediationsverfahrens • mediative Elemente und Gesprächstechniken zur Konfliktintervention • Chancen und Grenzen der Mediation Die TeilnehmerInnenzahl ist auf 16 Personen begrenzt. Seminarnummer:14/2016 Zeit: 13.06. - 17.06.2016 Ort: Zinnowitz (Usedom) Teilnahmebeitrag: 320 Euro (VP) Nichtmitglieder: 390 Euro (VP) EZ-Zuschlag: 84 Euro Die Übernachtungen vom 12.06. bis 18.06.2016 sind im Teilnahmebeitrag enthalten. Seminarbeginn ist Montagmorgen 9.00 Uhr. 40 Kommunikation und Handeln Psychische Belastungen am Arbeitsplatz vom Mobbing bis zum Burnout Für immer mehr Arbeitnehmende gehören psychische Fehlbelastungen zum Arbeitsalltag. Überforderung und Zeitdruck, Leistungsverdichtung und ausufernde Arbeitszeiten, das Betriebsklima und nicht zuletzt das Verhalten der Vorgesetzten. Diese Faktoren können zu negativen Folgen für die Gesundheit führen. In diesem Seminar beschäftigen wir uns mit folgenden Fragestellungen: •Was sind psychische Belastungen? •Wie wirken sie? •Wo liegen die Ursachen für die dramatische Zunahme von Stress und psychischen Belastungen? •Wie kann auf betrieblicher Ebene vorgegangen werden? •Was kann jede und jeder Einzelne tun? Anhand praxisnaher Beispiele greifen wir die komplizierten Zusammenhänge auf. Wir betrachten Modelle der betrieblichen Gesundheitsförderung und andere Präventivmaßnahmen. Die TeilnehmerInnenzahl ist auf 16 Personen begrenzt. Seminarnummer:18/2016 Zeit: 20.06. - 24.06.2016 Ort: Burg Fürsteneck (Eiterfeld/Hessen) Teilnahmebeitrag: 270 Euro (VP) Nichtmitglieder: 340 Euro (VP) EZ-Zuschlag: 60 Euro Seminarbeginn ist Montagmorgen 10.00 Uhr. 41 Kommunikation und Handeln Kommunikation klipp und klar! Besser verstehen und verstanden werden Konfliktfähigkeit ist eine Kunst, die erlernbar ist. Wird sie beherrscht, lassen sich viele Konfliktherde frühzeitig erkennen, bevor sich größere Turbulenzen entwickeln. Im Seminar wollen wir uns kreativ mit Kommunikation auseinandersetzen. Dazu nutzen wir kurze theoretische Ausführungen, Übungen und Rollenspiele. Kommunikations- und Konfliktfähigkeit ist die Basis unserer Beziehungen. Wir liefern das Handwerkszeug! Die TeilnehmerInnenzahl ist auf 16 Personen begrenzt. Seminarnummer:23/2016 Zeit: 15.08. - 19.08.2016 Ort: Roes (Eifel) Teilnahmebeitrag: 270 Euro (VP) Nichtmitglieder: 340 Euro (VP) EZ-Zuschlag: 60 Euro Die Übernachtungen vom 14.08. bis 19.08.2016 sind im Teilnahmebeitrag enthalten. Seminarbeginn ist Montagmorgen 9.00 Uhr. 42 Anmeldung Anmeldung Zu unseren Seminaren können Sie sich schriftlich mit dem Anmeldeformular, per Fax, per E-Mail oder am einfachsten über unsere Internetseite (www.dgb-bildungswerk-hessen.de) anmelden. Nach der Anmeldung erhalten Sie zeitnah eine Anmeldebestätigung und wenn möglich auch schon die Freistellungsunterlagen, soweit uns die Anerkennung der zuständigen Behörde vorliegt. Mit der Anmeldung wird eine Anzahlung in Höhe von 50,00 Euro bei Inlands- und 100,00 Euro bei Auslandsseminaren fällig, zahlbar innerhalb einer Woche nach Erhalt der Anmeldebestätigung. Mit dem Eingang der Anzahlung gilt der Teilnahmevertrag als geschlossen. Eine Erstattung der Anzahlung bei Rücktritt vom Teilnahmevertrag ist nur dann möglich, wenn der Arbeitgeber die Teilnahme am Bildungsurlaub verweigert und dem DGB Bildungswerk Hessen e.V. eine entsprechende schriftliche Ablehnung des Arbeitgebers vorgelegt wird. Etwa drei Monate vor Seminarbeginn erhalten Sie eine Nachricht, dass Ihr Seminar sicher stattfinden wird sowie die Anreisehinweise, so dass Sie Ihre Anreise planen können. Die Anreisehinweise können aufgrund der unterschiedlichen Wohnorte nur Anhaltspunkte sein. Bitte informieren Sie sich zusätzlich im Internet oder in einem Reisebüro. Die Fahrgemeinschaftsliste wird – wenn gewünscht – zur Verfügung gestellt. Etwa sieben Wochen vor Seminarbeginn erhalten Sie die Einladung. Der Restbetrag ist spätestens sechs Wochen vor Seminarbeginn fällig. Das DGB Bildungswerk Hessen e.V. behält sich vor, Seminare aus wichtigen Gründen abzusagen. Bereits gezahlte Beiträge werden selbstverständlich zurück erstattet. Wir empfehlen frühzeitige Anmeldung zu den Seminaren, da ansonsten keine Teilnahme garantiert werden kann. Wir freuen uns auf Sie! Anmeldungen und Anfragen bitte an: DGB Bildungswerk Hessen e.V. Wilhelm-Leuschner-Straße 69-77 60329 Frankfurt am Main Telefon: 069 273005-61, Telefax: 069 273005-66 E-Mail: [email protected] www.dgb-bildungswerk-hessen.de 43 44 Vorname: _____________________________________________ Kind(er): _______________________________________________________ Alter der Kinder: _____________________________ (Nur auszufüllen bei Familienseminaren oder Seminaren mit Kinderbetreuung) Beruf: ___________________________________________ Bundesland des Arbeitsortes: ________________________________ E-Mail: ________________________________________________________________ Geburtsdatum: _______________________ Telefon (privat): ____________________________________ Telefon (dienstl.): ____________________________________________ Straße: ____________________________________ PLZ: _____________ Wohnort: _____________________________________ Name: _____________________________________________ von _____________________ bis _____________________ Ort: ____________________________________________________ Bildungsurlaubsseminar: __________________________________________________________ Seminarnummer: _____________ Anmeldung Anmeldung nein nein 45 Datum: ________________________ Unterschrift: ______________________________________________ Mit meiner Unterschrift erkenne ich die Allgemeinen Geschäftsbedingungen von Seite 76 bis 78 an. Die Datenschutzbestimmung auf Seite 75 habe ich zur Kenntnis genommen. Bitte senden Sie mir Ihren regelmäßigen Newsletter (ca. dreimal jährlich) per E-Mail zu ja Ich bin einverstanden, meine Kontaktdaten zwecks Bildung von Fahrgemeinschaften anderen Teilnehmenden zur Kenntnis zu geben Ich wünsche vegetarische Verpflegung: Ich möchte ein Einzelzimmer gegen Aufpreis: (wenn möglich - Einzelzimmer stehen nur in begrenzter Anzahl zur Verfügung - ggf. bitte ankreuzen) Gewerkschaft: ___________________________ zuständige Geschäftsstelle oder Mitglieds-Nr.: _____________________________ Ich bin Gewerkschaftsmitglied: ja Anmeldung Anmeldung DGB Bildungswerk Hessen e.V. Wilhelm-Leuschner-Straße 69-77 60329 Frankfurt am Main 46 Kommunikation und Handeln Das Spiel des Lebens - ein Kunstwerk! Vielfalt eine gesellschaftspolitische Herausforderung! Die soziale Welt ist eine Bühne, eine komplizierte Bühne mit Publikum, Darstellern und Außenseitern. Im Spannungsfeld zwischen sozialen Erwartungen und eigenen Ansprüchen ist die Identitätsfindung eine Lebensaufgabe. Welchen Einfluss haben hierbei Status und gesellschaftliche Rollenbilder? Soziale Wirklichkeit einzuschätzen und Situationen zu definieren, ist die tägliche Herausforderung für jede/jeden von uns. Dabei gilt es Strategien zu entwickeln, um im gesellschaftlichen Kontext Identität, Individualität und Vielfalt wirklichen Raum zu geben. Welche Entwicklungsperspektiven gibt es für den/die Einzelne? Welche Möglichkeiten gibt es in demokratischen Prozessen, dem „ Kunstwerk Mensch“ Zukunft mit Profil zu geben? Mit kreativen Methoden, z.B. aus der Theaterpädagogik, wollen wir uns mit diesem Thema auseinandersetzen. Seminarinhalte: • soziale Erwartungen und eigene Ansprüche • Vielfalt und Toleranz - wie viel Divers darf sein • sich einbringen in demokratische Prozesse ein Muss für mündige BürgerInnen • Entwicklung des persönlichen Profils; Option für Handlungs- und Durchsetzungsfähigkeit Die TeilnehmerInnenzahl ist auf 16 Personen begrenzt. Seminarnummer:28/2016 Zeit: 05.09. - 09.09.2016 Ort: Zinnowitz (Usedom) Teilnahmebeitrag: 320 Euro (VP) Nichtmitglieder: 390 Euro (VP) EZ-Zuschlag: 84 Euro Die Übernachtungen vom 04.09. bis 10.09.2016 sind im Teilnahmebeitrag enthalten. Seminarbeginn ist Montagmorgen 9.00 Uhr. 47 Kommunikation und Handeln Gewaltfreie Kommunikation (GfK) Soziale Konflikte friedlich und konstruktiv lösen Die Frage, wie wir Spannungen und einer Eskalation von Konflikten im beruflichen und privaten Alltag wirkungsvoll begegnen können, beschäftigt uns immer wieder. Die Gewaltfreie Kommunikation (nach Marshall Rosenberg) ist ein tiefgreifendes Instrument, durch das wir lernen können: • in einen lebendigen Kontakt mit uns selbst und anderen Menschen zu kommen • heikle Situationen zu entspannen • Konflikte friedlich und konstruktiv so zu lösen, dass sowohl die eigenen Bedürfnisse, als auch die der Ande ren erfüllt werden können • Beziehungen befriedigender zu gestalten • die eigene Stärke und auch Ärger auszudrücken, ohne uns gegenseitig anzugreifen Die GfK hat sich weltweit in vielen Zusammenhängen als Konfliktlösungsmodell bewährt. Ihr liegt ein schlüssiges, klares Konzept zugrunde. Sie ist Methode und Haltung zugleich, was sich in einer Sprache des Respekts und der Wertschätzung für sich selbst und andere Menschen ausdrückt. Das Training wendet sich an Menschen jeden Alters. In diesem Kurs geht es darum, den Prozess kennen zu lernen und anhand von praktischen Beispielen seine Anwendung zu üben. Die TeilnehmerInnenzahl ist auf 16 Personen begrenzt. Seminarnummer:38/2016 Zeit: 17.10. - 21.10.2015 Ort: Herbstein (Vogelsberg) Teilnahmebeitrag: 270 Euro (VP) Nichtmitglieder: 340 Euro (VP) Kinder 3 bis 12 Jahre: 75 Euro (VP) EZ-Zuschlag: 28 Euro Seminarbeginn ist Montagmorgen 10.00 Uhr. Betreuung für Kinder von 3 bis einschließlich 12 Jahren. 48 Kommunikation und Handeln Rhetorik - mit Worten gewinnen Ob im Betrieb mit Vorgesetzten, Kunden, KollegInnen oder in alltäglichen Gesprächs- und Verhandlungssituationen Gesprächsführung und Sprachgewandtheit sind wichtige Voraussetzungen für eine gelungene Kommunikation. Erfolgreiche Kommunikation beinhaltet: •Präsentation der eigenen Person •Fragetechniken, die uns genaue Informationen über unsere GesprächspartnerInnen erschließen •Missverständnisse und falsche Interpretationen beseitigen • schlüssig und unmissverständlich argumentieren •festgefahrene Denkmuster außer Kraft setzen und Überzeugungskraft aneignen Dies sind einige der Schlüsselqualifikationen, mit denen wir uns in diesem Seminar befassen werden. Wir wollen lernen, uns von der besten Seite zu präsentieren und unsere Informationen auf den Punkt zu bringen. Dabei werden wir unsere Ausdrucks- und Überzeugungskraft zum Einsatz bringen. In den praktischen Übungen wird mit Video-Feedback gearbeitet. Die TeilnehmerInnenzahl ist auf 16 Personen begrenzt. Seminarnummer:41/2016 Zeit: 31.10. - 04.11.2016 Ort: Oberelsbach (Rhön) Teilnahmebeitrag: 290 Euro (VP) Nichtmitglieder: 360 Euro (VP) EZ-Zuschlag: 48 Euro Seminarbeginn ist Montagmorgen 10.00 Uhr. 49 Kommunikation und Handeln ‚Work-Life-Balance‘ - wie Frauen im Gleichgewicht leben und arbeiten Strategien und Aufgaben von Politik, Unternehmen und Individuen Work-Life-Balance bedeutet die Verzahnung von Arbeitsund Privatleben angesichts sich verändernder Arbeits- und Lebenswelten. Der Blick – nicht nur - auf Krankenstatistiken zeigt, dass der psychische und emotionale Druck bei ArbeitnehmerInnen stetig zunimmt. Typische Auswirkungen dieser Belastung auf die Individuen sind z. B. Überlastungssyndrome, Burn-Out und innere Kündigung. Mit zielgerichteter Work-Life-Balance versuchen viele Frauen, die heute vermehrt Familie und Beruf und Privatleben unter einen Hut bekommen wollen, „Managerin“ Ihrer Lebensbalance zu werden. Aber es handelt sich nicht um ein nur privat zu lösendes Problem, auch wenn es zur Zeit entsprechend diskutiert wird. Mehr denn je ist die Gesellschaft gefordert, sind Politik und Unternehmen nach Lösungen gefragt und auch das Verhältnis von Frauen und Männern bei der Rollen- und Arbeitsteilung kann nicht unüberlegt bleiben. Mit Blick auf immer weiter voran schreitende gesellschaftliche und arbeitsmarktpolitische Veränderungen reflektieren wir das Thema und erarbeiten Handlungsoptionen, die ein aktives Eingreifen auf betrieblicher und persönlicher Ebene ermöglichen, wobei auch der praktische Ansatz eines Gesundheitsmanagements in den Blick genommen wird. Die TeilnehmerInnenzahl ist auf 16 Personen begrenzt. Kooperationsseminar mit Arbeit und Leben Hessen Seminarnummer:43/2016 Zeit: 05.12. - 09.12.2016 Ort: Frankfurt (Main) Teilnahmebeitrag: 145 Euro (ohne Übernachtung und Verpflegung) Seminarbeginn ist Montagmorgen 10.00 Uhr. 50 Projekte 51 Anzeigen 52 Über den Tellerrand unsere Nachbarn Im Bereich der europäischen Bildungsarbeit möchten wir ArbeitnehmerInnen die Möglichkeit geben, über den bundesdeutschen Horizont hinaus zu blicken und die politischen, sozialen und kulturellen Besonderheiten unserer europäischen Nachbarländer kennen zu lernen. Über den Tellerrand - unsere Nachbarn Mallorca - eine Insel zwischen Massentourismus, Versorgungsproblemen und beeindruckender Natur Mit ca. fünf Millionen deutschen Besuchern ist die Baleareninsel Mallorca eines der beliebtesten Touristenziele überhaupt. Diese Massenbewegung verursacht auch eine Menge Herausforderungen wie Verkehrslenkung, Strom- und Wasserversorgung, Müllentsorgung und das Problem der Überfremdung der Einheimischen durch andere Kulturen. Viele dieser Sorgen gibt es in Deutschland auch. Wir wollen anhand von Begegnungen mit Entscheidungsträgern vor Ort Lösungsstrategien kennen lernen, entwickeln und sehen, inwieweit diese Modelle auf deutsche Strukturen übertragbar sind. Untergebracht sind wir im Orangental von Soller in einem ehemaligen Herrschaftshaus. Von Soller, dem Zentrum des Tramuntana-Gebirges, werden wir zu Fuß, in Mietwagen und mit der alten Straßenbahn die Insel erkunden, die abseits der touristischen Pfade eine Menge ursprünglicher Natur und Kultur zu bieten hat. Außerdem ist eine Tagesexkursion mit dem historischen Zug nach Palma geplant. Für dieses Seminar können wir ausschließlich die Unterbringung im Doppelzimmer anbieten. Die TeilnehmerInnenzahl ist auf 16 Personen begrenzt. Seminarnummer:04/2016 Zeit: 11.04. - 15.04.2016 Ort: Soller (Mallorca) Teilnahmebeitrag: 540 Euro (Ü/F, ohne Flugkosten) Die Übernachtungen vom 09.04. bis 16.04.2016 sind im Teilnahmebeitrag enthalten. Seminarbeginn ist am Montagmorgen 9.00 Uhr. 54 Über den Tellerrand - unsere Nachbarn Spanien nach der Wahl Soziale Bewegungen, Parteien und Gewerkschaften in Barcelona Spanien wird sieben Jahre nach Beginn der Krise als ein Land im Wirtschaftsaufschwung dargestellt und von der deutschen Regierung gelobt. Der Blick auf die Situation der Bevölkerung zeigt allerdings ein anderes Bild: Eine Jugendarbeitslosigkeit von über 50%, fast 1 Millionen Haushalte, die über keinerlei Einkünfte verfügen und eine halbe Million Zwangsräumungen. Der Rahmen der Krise wurde - in Kooperation und auf Druck der EU - genutzt, um Privatisierungen, Sozialabbau und Arbeitsmarkt- und Tarifvertragsreformen durchzuführen, mit denen Rechte der Beschäftigten und der Gewerkschaften beschnitten wurden. Als Reaktion haben sich Menschen zu großen Protestwellen zusammengeschlossen, um für Demokratie und gegen Privatisierungen und Zwangsräumungen zu kämpfen. Aus den Bewegungen sind auch neue Parteien entstanden, die in mehreren Wahlen Erfolge verzeichnen konnten. Vier Monate nach den Parlamentswahlen in Spanien wollen wir in diesem Bildungsurlaub eine erste Bilanz ziehen. Wir werden GewerkschafterInnen und AktivistInnen der Bewegungen und Parteien treffen und erfahren, wie sie mit den Herausforderungen umgehen. Vor dem Hintergrund der wichtigen Rolle der EU und der Transnationalisierung der Unternehmen, stehen auch wir als Gewerkschaften vor der Notwendigkeit der transnationalen Zusammenarbeit. So will dieser Bildungsurlaub auch den direkten Austausch der Lohnabhängigen und Gewerkschaftsaktiven innerhalb der EU fördern. Seminarnummer:06/2016 Zeit: 25.04. - 29.04.2016 Ort: Barcelona (Spanien) Teilnahmebeitrag: 450 Euro (Ü/F, ohne Fahrtkosten) EZ-Zuschlag: 70 Euro Die Übernachtungen vom 24.04. bis 01.05.2016 sind im Teilnahmebeitrag enthalten. Seminarbeginn ist am Montagmorgen 9.00 Uhr. 55 Über den Tellerrand - unsere Nachbarn Vom ‚roten Wien‘ bis zu den neuen sozialen Bewegungen - Politik, Wirtschaft und Kultur in der Hauptstadt Österreichs Wien ist eine Weltstadt mit viel Lebensqualität; schon mehrmals belegte die Stadt den ersten Rang im Vergleich von 221 Metropolen weltweit. Wir möchten herausfinden, was Wien so lebenswert macht und für wen es lebenswert ist. Wie leben und arbeiten Menschen aus unterschiedlichen sozialen Positionen und kulturellen Prägungen in der europäischen Metropole Wien zusammen? Welchen rassistischen Anfeindungen sind Flüchtlinge und MigrantInnen ausgesetzt? Welche politischen Akteure beeinflussen die städtische Politik? Was ist vom ‚roten Wien‘ übriggeblieben? Wie hat Österreich die Auswirkungen der Finanz- und Wirtschaftskrise bewältigt? Welche wirtschaftliche, politische und kulturelle Bedeutung hat die Vernetzung mit den osteuropäischen Ländern? Vor welchen Herausforderungen stehen die österreichischen Gewerkschaften und andere soziale Bewegungen? Diese und ähnliche Fragen möchten wir mit Expertinnen und Experten diskutieren und uns durch Betriebsbesichtigungen und Stadtführungen einen tieferen Einblick in die Lage unserer österreichischen Nachbarn verschaffen. Seminarnummer:07/2016 Zeit: 25.04. - 29.04.2016 Ort: Wien (Österreich) Teilnahmebeitrag: 490 Euro (Ü/F, ohne Fahrtkosten) EZ-Zuschlag: 187,50 Euro Die Übernachtungen vom 24.04. bis 29.04.2016 sind im Teilnahmebeitrag enthalten. Seminarbeginn ist am Montagmorgen 9.00 Uhr. 56 Über den Tellerrand - unsere Nachbarn Inklusion in Finnland wie wird das gelebt? In Skandinavien ist die Integration hin zur Inklusion von behinderten Menschen weit fortgeschritten. Das Normalisierungsprinzip gilt hier schon lange. Das finnische Bildungssystem gilt als vorbildlich. Im Seminar wollen wir uns Einrichtungen und Hilfen für behinderte Menschen anschauen. Wie sieht die Inklusion in der Kindertagesstätte und der Schule aus? Wie geht es mit der Ausbildung weiter und welche Arbeits- und Beschäftigungsmöglichkeiten haben behinderte Menschen in Finnland? Dabei wird ein Schwerpunkt auf das finnische Bildungssystem gelegt. Wie sehen die Freizeitmöglichkeiten aus und welche Wohnformen werden für Menschen mit Einschränkungen angeboten? Diesen Fragen wollen wir nachgehen. Dabei werden wir zu Beginn einen Überblick über die finnische Behindertenhilfe erhalten. Die TeilnehmerInnenzahl ist auf 12 Personen begrenzt. Seminarnummer:10/2016 Zeit: 09.05. - 13.05.2016 Ort: Helsinki (Finnland) Teilnahmebeitrag: 550 Euro (Ü/F, ohne Fahrtkosten) EZ-Zuschlag: ca. 280 Euro Die Übernachtungen vom 08.05. bis 14.05.2016 sind im Teilnahmebeitrag enthalten. Seminarbeginn ist am Montagmorgen 9.00 Uhr. 57 Über den Tellerrand - unsere Nachbarn Zwischen Danzig und Masuren Geschichte und Perspektiven der deutschpolnischen Beziehungen Ermland, Masuren, Ostpreußen – mit diesen Kulturlandschaften an den historischen Nahtstellen zwischen unterschiedlichen Völkergruppen werden oft Mythen und besondere Gefühle verbunden. Die gemeinsame Vergangenheit weist hier eine außergewöhnliche Dichte auf und immer wieder werden Spuren der Vergangenheit im Heute sichtbar, z. B. des Deutschen Ordens mit seiner Hauptstadt Marienburg, der Schlacht bei Grunwald 1410 und der Schlacht bei Tannenberg 1914, von Hitlers „Wolfsschanze“, dem Schauplatz des Attentats vom 20. Juli 1944, der Rolle von Danzig/Gdansk als Ausgangspunkt des Zweiten Weltkriegs und der Solidarnosc-Streiks in Polen. Ausgehend von unseren festen Standorten in Allenstein und Elbing finden Exkursionen in die jeweils nähere Umgebung (u. a. Steinort, Marienwerder) und nach Danzig statt. Die Orte thematisieren aus historischer und aktueller Perspektive die deutsch-polnische Geschichte und das jeweils eigene kulturelle Gedächtnis beider Völker. Der Bildungsurlaub gibt darüber hinaus Gelegenheit, sich mit der wirtschaftlichen Lage der Region zu befassen und der Frage nachzugehen, welche Ressourcen die ehemals deutsch geprägte Region für die Entwicklung der deutsch-polnischen Beziehungen bereithält. Kooperationsseminar mit Arbeit und Leben Hessen Seminarnummer:15/2016 Zeit: 12.06. - 18.06.2016 Ort: Olsztyn und Elblag (Polen) Teilnahmebeitrag: 620 Euro (Ü/F, ohne Fahrtkosten) EZ-Zuschlag: 65 Euro Anreise: Gruppenfahrt ab/an Ffm-Hbf ca. 200 € Die Übernachtungen vom 12.06. bis 18.06.2016 sind im Teilnahmebeitrag enthalten. Seminarbeginn ist am Sonntag. 58 Über den Tellerrand - unsere Nachbarn Leben und arbeiten im Leutaschtal Ein Beispiel für Be- und Entschleunigung in Alltag und Beruf Das Leutaschtal, eine österreichische Bergregion im Naturpark Karwendel an der Grenze zu Deutschland, mit seinen Menschen, ihren Lebens- und Arbeitsgewohnheiten und seiner Natur, bildet Kulisse und Thema unserer Seminarwoche. Wie leben und arbeiten die Menschen hier, inmitten der traumhaften Landschaft, in der Tourismus ganzjährig eine große Rolle spielt? Dazu sind Exkursionen – größtenteils zu Fuß - geplant, in denen wir uns Leutascher Betriebe anschauen wollen, z.B. eine bewirtete Alm, einen Bio-Bauernhof mit Direktvermarktung oder auch das Biohotel, in dem wir untergebracht sind. Welche alternativen Lebens- und Arbeitsformen finden wir im Leutaschtal? Welche Rückschlüsse und Tipps können wir hier für unser eigenes Leben ziehen? Wir werden ein länderübergreifendes deutsch/österreichisches Gemeinschaftsprojekt besichtigen, das sowohl auf kommunaler Ebene als auch mit EU-Mitteln finanziert und umgesetzt wurde. Wir wollen die ökologischen Aspekte des Tourismus beleuchten und uns ein Bild machen, wie sich hierdurch Kulturlandschaften verändern. Wir werden der Frage nachgehen, wie der Wechsel zwischen den unterschiedlichen Anforderungen des Tourismus in Hoch- und Nebensaison bewältigt wird. Wie geht man im Leutaschtal mit der Zeit um und wie sieht im Vergleich dazu unser Umgang mit Be- und Entschleunigung in Beruf und Alltag aus? Dazu werden wir Entspannungs- und Achtsamkeitsübungen kennen lernen, um damit einen Anstoß zur Entschleunigung in den eigenen Alltag zu bringen. Seminarnummer:16/2016 Zeit: 13.06. - 17.06.2016 Ort: Leutasch (Österreich) Teilnahmebeitrag: 490 Euro (HP / ohne Fahrtkosten) EZ-Zuschlag: 106,50 Euro Die Übernachtungen vom 12.06. bis 18.06.2016 sind im Teilnahmebeitrag enthalten. Seminarbeginn ist am Montagmorgen 9.00 Uhr. 59 Über den Tellerrand - unsere Nachbarn Istanbul von Innen! Wandel in der Arbeitswelt - von den ‚alten‘ zu den ‚neuen‘ Jobs 2012 galt die Türkei als „Europas Wachstumsmeister“, bereits ein Jahr später wird vom „Ende des Wirtschaftswachstums“ gesprochen. Die Krise kündigt sich mit einer BörsenBaisse und Währungsverfall an. Premierminister Erdogan versprach allein mit der Fertigstellung des neuen Bosporus-Kanals bis 2014 über 2 Millionen neue Jobs zu schaffen. Was sind das für Arbeitsplätze, die dort und anderswo in der Türkei entstehen? Welchen Einfluss haben die sozialen Proteste von 2013 auf die gigantischen Bauprojekte? Wir wollen uns die Arbeitsverhältnisse in Istanbul genauer anschauen. In welchen Branchen und unter welchen Arbeitsbedingungen wird dort gearbeitet? Welche Gemeinsamkeiten, aber auch Unterschiede gibt es zur Arbeitswelt in Deutschland und anderen europäischen Ländern? Wie ist die Arbeit zwischen den Geschlechtern aufgeteilt? Dabei werden auch die Wohnund Lebensverhältnisse der Menschen vor Ort zur Sprache kommen. Wie ist die aktuelle soziale und politische, Situation in der Türkei? Welchen Einfluss hat die Religion auf die Lebens- und Arbeitswelt? Wie ist das gewerkschaftliche Spektrum organisiert? Welche politischen Gruppen und Parteien engagieren sich für die Interessen der werktätigen Menschen? Diese und ähnliche Fragen wollen wir mit Fachleuten in Istanbul erörtern und unterschiedliche Arbeitsplätze vor Ort aufsuchen. Wir werden Istanbul, die Metropole am Bosporus, mit seiner Geschichte und Gegenwart auf vielfältigste Weise insbesondere zu Fuß und mit Busfahrten erkunden. Die TeilnehmerInnenzahl ist auf 16 Personen begrenzt. Seminarnummer:17/2016 Zeit: 13.06. - 17.06.2016 Ort: Istanbul (Türkei) Teilnahmebeitrag: 520 Euro (Ü/F/ohne Flugkosten) EZ-Zuschlag: 192,50 Euro Die Übernachtungen vom 12.06. bis 19.06.2016 sind im Teilnahmebeitrag enthalten. Seminarbeginn ist am Montagmorgen 9.00 Uhr. 60 Über den Tellerrand - unsere Nachbarn Irland im Spannungsfeld der Wirtschaftskrise und multikulturelle Herausforderungen Galway - eine weltoffene Stadt in Europa Galway ist die drittgrößte und als jugendlichste geltende Stadt Irlands, weshalb ihr wirtschaftliche und kulturelle Bedeutung beigemessen wird. Sie ist als Stadt der „14 tribes“ historisch gewachsen durch Handel - z. B. mit Spanien. Damit steht sie im Zentrum wirtschaftlicher Entwicklungen und ist Anlaufstelle und neue Heimat für viele Völker. Dies führt uns im Seminar zu zwei auch heute bedeutenden Themen: Mit Blick auf ökonomische Entwicklungen fragen wir uns: Was ist aus dem „keltischen Tiger geworden? Wie hat sich die Finanz- und Immobilienkrise auf die soziale und wirtschaftliche Situation ausgewirkt? Welche Signale sendete die irische Sparpolitik im eigenen Land und auf andere europäische Länder, z. B. Deutschland aus? Welche Folgen ergaben sich daraus für das Bildungs- und Gesundheitswesen? Wie gehen Gewerkschaften mit den Krisen und ihren Folgen um? Zum anderen richten wir den Blick auf Herausforderungen des Zusammenlebens von Menschen unterschiedlicher Herkunft: Galway präsentiert sich als „City of Equals“, als weltoffene Stadt, die sich Fragen von Diversity stellt und das „Irish Centre of Human Rights“ beheimatet. Galway ist außerdem im Rahmen seiner Bewerbung mit Ideenvielfalt auf einem guten Weg zur Kulturhauptstadt Europas 2020 – beste Voraussetzungen, uns auch dem zu widmen sowie Orte und Menschen aufzusuchen, die Zeichen sind und Zeichen setzen. Kooperationsseminar mit Arbeit und Leben Hessen Seminarnummer:19/2016 Zeit: 20.06. - 24.06.2016 Ort: Galway (Irland) Teilnahmebeitrag: 780 Euro (Ü/F, ohne Flugkosten) EZ-Zuschlag: 256 Euro Die Übernachtungen vom 19.06. bis 25.06.2016 sind im Teilnahmebeitrag enthalten. Seminarbeginn ist am Montagmorgen 9.00 Uhr. 61 Über den Tellerrand - unsere Nachbarn Das Grüne Band Europa – Grenzen trennen. Natur verbindet! Sem inar reih e Neben unserer Seminarreihe am Grünen Band Deutschland, die wir seit 2011 mit großer Nachfrage durchführen (s. Seiten 28-31), möchten wir ab 2016 auch mit einer Seminarreihe am Grünen Band Europa starten. Fast 40 Jahre teilte der Eiserne Vorhang Europa und trennte die Menschen auf beiden Seiten voneinander. Die Natur eroberte das sogenannte „Niemandsland“. Heute verbindet dieses Band die wertvollsten Lebensräume Europas auf 15.500 Kilometern vom Eismeer an der Norwegisch-Russischen Grenze, über die Ostsee, durch Zentraleuropa und den Balkan bis an das Schwarze Meer miteinander und bildet ein lebendiges Denkmal europäischer Geschichte. 2002, bei der Eröffnung des WestÖstlichen Tores durch Michail Gorbatschow, wurde die Idee des Grünen Bands Europa geboren. Heute bilden Partner aus 24 Staaten von Russland bis Griechenland ein internationales Netzwerk für den Schutz des Grünen Bandes. Das Grüne Band zu erhalten als Basis eines ökologischen Netzwerks, lebendiges Denkmal, Symbol für grenzüberschreitende Zusammenarbeit in Naturschutz und nachhaltiger Landnutzung ist Vision und Auftrag zugleich. Dazu wollen wir mit dieser Seminarreihe unseren Beitrag leisten. Wir werden in den nächsten Jahren einzelne Punkte am Grünen Band Europa besuchen, die beispielhaft für die Vielfalt der Lebensräume, Klimazonen, Natur- und Kulturlandschaften in ganz Europa sind. Wir werden mit Kooperationspartnern vor Ort zusammenarbeiten, die uns mit den Besonderheiten der Region bekannt machen werden. 62 Über den Tellerrand - unsere Nachbarn Das Grüne Band Europa – am Neusiedler See Beginnen wollen wir unsere Seminarreihe im Dreiländereck Österreich, Ungarn, Slowakei. Hier wurde der Eiserne Vorhang ab Mai 1989 zuerst gelockert; im August 1989 fand hier das „Paneuropäische Picknick“ statt, bei dem mehr als 600 DDR-Bürgern die Flucht von Ungarn nach Österreich gelungen ist; und hier wurde 2003 die Initiative Grünes Band Europa gegründet – drei Gründe um mit unserer Seminarreihe gerade hier zu starten. Gleichzeitig bildet der grenzüberschreitende Nationalpark Neusiedler See / Fertö-Hanság, der kurz nach dem Fall des Eisernen Vorhangs gegründet wurde, als Steppennationalpark mit seiner großen Schilfzone, periodisch austrocknenden Salzwiesen und Huteweideflächen sowie kleinflächigen Sandlebensräumen eine interessante Kulisse für unser Seminar. Wir werden zu Fuß, mit dem Fahrrad und dem Boot auf und um den Neusiedler See unterwegs sein, um die Besonderheiten der Region, seine herausragenden Lebensräume und historische Bedeutung zu erkunden. Wir wollen Zeitzeugen treffen und uns auch den ungarischen Teil der Nationalparkregion anschauen. Als Kooperationspartner konnten wir für dieses Seminar die Verwaltung des Nationalparks Neusiedler See gewinnen. Seminarnummer:20/2016 Zeit: 04.07. - 08.07.2016 Ort: Illmitz (Österreich) Teilnahmebeitrag: 490 Euro (HP / ohne Fahrtkosten) EZ-Zuschlag: 108 Euro Die Übernachtungen vom 03.07. bis 09.07.2016 sind im Teilnahmebeitrag enthalten. Seminarbeginn ist am Montagmorgen 9.00 Uhr. 63 Über den Tellerrand - unsere Nachbarn Kleinwalsertal im Wandel – alpine Ökologie und der Einfluss des Menschen Vertreterinnen und Vertreter des Naturschutzes beklagen einen überdurchschnittlich hohen Flächenverbrauch im Kleinwalsertal und im angrenzenden Allgäu. Über die vergangenen zehn Jahre betrachtet ist die Region Spitzenreiter bei der Zunahme der Siedlungs- und Verkehrsflächen. Gleichzeitig beeinträchtigen immer mehr touristische Erschließungen die außergewöhnliche Natur- und Kulturlandschaft. Mit 17.500 Betten und 2,3 Millionen Übernachtungen pro Jahr gehört die Region zwischen Oberstdorf und dem Kleinwalsertal zu den Tourismusmagneten in den Alpen. 76 km Loipen, 20 Skilifte und 124 km alpine Abfahrten, sowie 200 km Wanderwege erschließen die Natur. Gleichzeitig stehen 75% der kommunalen Flächen unter Natur- und Landschaftsschutz und es gibt in der Region eine einzigartige Tier- und Pflanzenwelt. In dem Seminar werden die ökologischen Grundlagen der alpinen Natur vorgestellt und deren Gefährdungen durch Profitinteressen der Tourismusindustrie diskutiert. Die Teilnehmer erhalten Einblick in den Tourismus als Wirtschaftsfaktor und in die ökologischen Folgen des Massentourismus. In Referaten und Exkursionen werden Alternativen und nachhaltige Projekte zum Schutz der alpinen Naturund Kulturlandschaft vorgestellt. Seminarnummer:21/2016 Zeit: 11.07. - 15.07.2016 Ort: Hirschegg (Österreich) Teilnahmebeitrag: 420 Euro (HP, ohne Fahrtkosten) EZ-Zuschlag: 90 Euro Die Übernachtungen vom 10.07. bis 15.07.2015 sind im Teilnahmebeitrag enthalten. Seminarbeginn ist am Montagmorgen 9.00 Uhr. 64 Über den Tellerrand - unsere Nachbarn Krakau - Europäische Kulturstadt Heimliche Hauptstadt Polens Krakau gehört neben Wien und Prag zu den schönsten mitteleuropäischen Städten. Auch nachdem der Regierungssitz Ende des 16. Jahrhunderts nach Warschau verlegt worden war, wurden die polnischen Könige weiterhin auf dem Krakauer Schlossberg Wawel gekrönt und beigesetzt. Für viele Polen schlägt bis heute das Herz des Landes in der Stadt an der Weichsel. Im 19. Jahrhundert, der Teilungszeit, wurde Krakau zum Mittelpunkt der polnischen Kultur, Wissenschaft und Politik, da die österreichische Besatzung weitaus milder verlief als die preußische und russische. Während des 2. Weltkrieges war Krakau Hauptstadt des Generalgouvernements und somit eines der Zentren des nationalsozialistischen Terrors, der sich zunächst gezielt gegen die Eliten des Landes richtete. Krakau wurde im 2. Weltkrieg nicht zerstört und blieb auch nach 1945 die Stadt der alten polnischen Intelligenz. Dagegen konnte selbst die Errichtung der sozialistischen Mustersiedlung Nowa Huta nichts ausrichten, im Gegenteil: Im Sommer der Solidarität 1980 verbündeten sich hier die Arbeiter mit den Intellektuellen. Heute ist die Kulturhauptstadt Polens eine dynamische, internationale, lebendige und dennoch romantische und wunderschöne europäische Metropole mit mediterranem Flair. Die Schattenseiten des Transformationsprozesses seit 1989 zeigen sich in dem grauen Dickicht der Vorstädte. Wir wollen uns diese Wandlungen in Krakau ansehen, mit Bewohnern der Stadt ihre Eindrücke der „neuen Zeit“ diskutieren und versuchen, ein Gefühl für diese Kulturstadt im Herzen Europas zu entwickeln. Im Rahmen des Seminares ist eine Tagesexkursion nach Oswiecim (Auschwitz) geplant. Seminarnummer:29/2016 Zeit: 05.09. - 09.09.2016 Ort: Kraków/Krakau (Polen) Teilnahmebeitrag: 470 Euro (Ü/F, ohne Fahrtkosten) EZ-Zuschlag: 180 Euro Die Übernachtungen vom 04.09. bis 10.09.2016 sind im Teilnahmebeitrag enthalten. Seminarbeginn ist am Montagmorgen 9.00 Uhr. 65 Über den Tellerrand - unsere Nachbarn Heute Griechenland, morgen wir! Griechisch-deutsche Geschichte, europäisches Spardiktat, Gegenwehr und Perspektiven 2010 wurde die griechische Regierung durch die EU-Staaten und den Internationalen Währungsfond (IWF) vor der Zahlungsunfähigkeit bewahrt. Die Bedingungen, die Griechenland vor allem unter Druck von Deutschland für die Milliardendarlehen auferlegt wurden, verursachten eine gesellschaftliche Katastrophe und tun es weiterhin. Die europäischen „Partner“, die an den ausgehandelten Krediten selbst verdienen, verpflichten Griechenland zu Kürzungen der Staatsgehälter und Renten, drastischen Stellenabbau im öffentlichen Dienst, weitreichenden Privatisierungen, Sozialabbau u.v.m. Im Januar 2015 wählte die Mehrheit in Griechenland SYRIZA, die Partei, die versprach, die Austeritätspolitik zu beenden. Das „große Nein“ der WählerInnen beim Referendum am 5.Juli signalisiert den vorläufigen Höhepunkt im Widerstand gegen die brutale Kürzungspolitik. Nach sechs Monaten kapituliert die Partei vor der Übermacht der autoritär-neoliberalen Politik der EU. Die Vereinbarung zwischen der griechischen Regierung und der Euro-Gruppe vom 12. Juli ist eine Niederlage für alle Linken und beherrschten Klassen Europas. In den letzten Jahren hat sich eine Vielzahl von Projekten in Griechenland gegründet, die solidarische Arbeit in Bereichen wie Gesundheitsversorgung, ArbeiterInnenvereine und Öffentlichkeitsarbeit leisten. Diese werden z.T. von deutschen Soligruppen unterstützt. Wir möchten uns in Athen über die deutsch-griechischen Beziehungen im historischen Rückblick bis heute informieren. Darüber austauschen, welche Alternativen es zur aktuell herrschenden Politik gibt; wie wir uns länderübergreifend solidarisch gegen Sozial- und Lohnkürzungen zur Wehr setzen und ein soziales Europa von unten aufbauen können. Seminarnummer:32/2016 Zeit: 12.09. - 16.09.2016 Ort: Athen (Griechenland) Teilnahmebeitrag: 420 Euro (Ü/F/ ohne Flugkosten) EZ-Zuschlag: ca. 90 Euro Die Übernachtungen vom 11.09. bis 18.09.2016 sind im Teilnahmebeitrag enthalten. Seminarbeginn ist am Montagmorgen 9.00 Uhr. 66 Über den Tellerrand - unsere Nachbarn ‚Die hundert Sprachen der Kinder‘ Vorschulpädagogik in Reggio Emilia Reggio Emilia ist eine italienische Stadt in der Provinz Emilia-Romagna. Dort wurde eine Pädagogik entwickelt, die bereits seit vielen Jahren weltweit hohe Anerkennung findet. „In dieser Stadt gibt es die schönsten Krippen und Kindergärten der Welt“, so befindet die amerikanische Zeitschrift Newsweek und verleiht ihnen 1991 einen Oskar für Pädagogik. Reggio Pädagogik ist kein fertiges Konzept oder festgelegte Erziehungstheorie. Es ist eine „Pädagogik des Werdens“ und beinhaltet das ständige Miteinander von Kindern, Erwachsenen und deren sozialer Umwelt. • Im Mittelpunkt steht das Bild eines Kindes, das sich entwickelt, indem es seine Kompetenzen entlang seiner Erfahrungen ausbildet. • Pädagogen lernen von Kindern, indem sie deren Wege, mit der Welt umzugehen, aufmerksam verfolgen und unterstützen. • Die Wahrnehmung bildet den Ausgangspunkt kindlicher Tätigkeit. In Gesprächen mit den Verantwortlichen und Besuchen in Einrichtungen soll die ReggioPädagogik erlebt und entdeckt werden. Die TeilnehmerInnenzahl ist auf 16 Personen begrenzt. Seminarnummer:34/2016 Zeit: 26.09. - 30.09.2016 Ort: Reggio Emilia (Italien) Teilnahmebeitrag: 520 Euro (Ü/F, ohne Fahrtkosten) EZ-Zuschlag: 85 Euro Die Übernachtungen vom 25.09. bis 30.09.2016 sind im Teilnahmebeitrag enthalten. Seminarbeginn ist am Montagmorgen 9.00 Uhr. 67 Über den Tellerrand - unsere Nachbarn Die polnischen Waldkarpaten - Nationalpark, spannende politische Geschichte und aktuelle Entwicklungen an der EU-Außengrenze Die Waldkarpaten im Südosten Polens gehören zu den am wenigsten besiedelten Gebieten Europas. Im Kern des Bieszczady-Gebirges befindet sich der gleichnamige Nationalpark. Im Herbst ist die von dichten Buchen-, Ahorn- und Fichtenwäldern geprägte Landschaft in ein buntes Farbenmeer getaucht. In den Wäldern kommen einige Tierarten vor, die im übrigen Mitteleuropa bereits ausgestorben sind: nicht selten trifft man auf die Fährten von Hirsch, Luchs, Bär oder Wolf. Auch geschichtlich stehen die “Bieszczady” in einem sehr interessanten Licht. Der Grund für die geringe Besiedlung ist die Entwicklung nach den „Bruderkriegen“, den immer wieder aufflammenden Kämpfen zwischen den einzelnen Volksgruppen in der Region. 1947 wurde schließlich durch die polnische Armee mit der Operation “Weichsel” das Gebiet entvölkert. Wenige Zeugnisse der Vergangenheit wurden gerettet und befinden sich heute in einem der eindruckvollsten Freilichtmuseen Europas, in Sanok. Die sehr reichhaltige Naturausstattung zieht in den letzten Jahren verstärkt Besucher an. Dabei stehen touristische Ziele im Vordergrund. Doch stehen die politischen Ziele von ländlichen regionalen Strukturen tatsächlich im Einklang mit den Zielen des Nationalparks? Wie hat die Region vom EU-Beitritt Polens profitiert? Ist die Außengrenze der EU hier spürbar insbesondere mit Blick auf den Ukraine-Konflikt? Wir werden auf unseren Touren immer wieder Bekanntschaft mit der Vergangenheit machen, uns in einer Wildnis bewegen, die anderen Ortes ihres gleichen sucht und begegnen einer Region, die aus dem Dornröschenschlaf erwacht. Die TeilnehmerInnenzahl ist auf 15 Personen begrenzt. Seminarnummer:39/2016 Zeit: 17.10. - 21.10.2016 Ort: Smolnik (Polen) Teilnahmebeitrag: 670 Euro (VP, ohne Fahrtkosten) EZ-Zuschlag: 100 Euro Die Übernachtungen vom 16.10. bis 23.10.2016 sind im Teilnahmebeitrag enthalten. Seminarbeginn ist am Montagmorgen 9.00 Uhr. 68 Seminar in Kooperation mit dem DGB-Bildungswerk Thüringen e.V. Wohnen ist Menschenrecht! Die soziale Frage ums Wohnen in Wien bis heute Soziale Spaltung, Verdrängung, Mietpreisexplosion – nicht erst seit der Debatte um die Mietpreisbremse ist die Auseinandersetzung um sozialen Wohnraum längst ein zentrales politisches Thema in vielen Städten – in Frankfurt wie in Erfurt. Wien gehört zu den Städten mit der weltweit höchsten Lebensqualität. Dies liegt nicht zuletzt an einem einzigartigen System der Wohnbaupolitik. Die Versorgung mit sozialem Wohnraum ist in Österreich durch einen engen Zusammenhang zwischen Wohnbauförderung und dem Agieren gemeinnütziger Bauvereinigungen gekennzeichnet. Die Wurzeln des sozialen Wohnungsbaus reichen dabei bis zur Jahrhundertwende zurück und erlebten vor allem in den 1920er Jahren zu Zeiten des „Roten Wiens“ einen ersten Höhepunkt. Wir wollen uns auf Spurensuche nach Geschichte und Gegenwart der Gemeindebauten in Wien begeben, uns mit AkteurInnen der gemeinnützigen Wohnungswirtschaft, GewerkschafterInnen, VertreterInnen der Arbeiterkammer, StadtforscherInnen und Mieterinitiativen treffen. Dabei wollen wir auch der Frage nachgehen, welche Antworten auf die Herausforderungen auf dem Wohnungsmarkt für die Situation in der Bundesrepublik übertragbar sind. Dieses Seminar richtet sich insbesondere an ArbeitnehmerInnen, aus Thüringen, deren Anmeldungen vorrangig behandelt werden. Kooperationsseminar mit dem DGB Bildungswerk Thüringen e.V. Seminarnummer:45/2016 Zeit: 12.09. - 16.09.2016 Ort: Wien (Österreich) Teilnahmebeitrag: 390 Euro für Nichtmitglieder: 450 Euro EZ-Zuschlag: 187,50 Euro Die Übernachtungen vom 11.09. bis 16.09.2016 sind im Teilnahmebeitrag enthalten. Seminarbeginn ist Montagmorgen 9.00 Uhr. Anmeldungen zu diesem Seminar können aufgrund des neuen Bildungsfreistellungsgesetzes in Thüringen erst im 1. Quartal 2016 bearbeitet werden. 69 Anzeigen 70 Service Wir über uns Recht auf Bildungsurlaub Datenschutzerklärung Allgemeine Geschäftsbedingungen Die Häuser BU-Programm Arbeit und Leben Niedersachsen Wir über uns Wir über uns Gesellschaftsverständnis Wir leben in einer Gesellschaft, die durch Ungleichheit, Ausbeutung und Konkurrenz geprägt ist. Die Strukturen des Kapitalismus zeigen sich in vielen Bereichen, z.B. in der wachsenden Schere zwischen Arm und Reich, dem Abbau des Sozialstaates, der mangelnden Nachhaltigkeit in Produktion und Konsumtion, der Zerstörung der Natur, der Blindheit vor Rechtsextremismus, der Diskriminierung von Migrantinnen und Migranten sowie der sozialen und politischen Ungleichheit zwischen Frauen und Männern. Wir greifen diese Themen auf, analysieren die Ursachen und suchen nach gemeinsamen Veränderungsmöglichkeiten. Wir möchten mit unserer Bildungsarbeit zum Aufbau einer demokratischen, solidarischen, gerechten und nachhaltigen Gesellschaft in Deutschland und weltweit beitragen. Wir möchten • soziale Macht- und Herrschaftsverhältnisse sichtbar machen und die Menschen stärken, sich aus diesen zu befreien • gesellschaftspolitisches Wissen über Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft vermitteln • ein kritisches, emanzipatorisches Bewusstsein fördern, um Blickwinkel zu verändern sowie Utopien zu entwickeln • zu politischem Engagement und gesellschaftlicher Partizipation anregen • zu Solidarität und Toleranz ermutigen, um für ein Gemeinschaftsgefühl zu sensibilisieren und solidarisches Handeln zu fördern • einen Anstoß geben, um aktives, soziales, alltägliches Handeln zu verändern Bildungsverständnis Politische Bildung erfüllt eine wichtige Aufgabe in der Bildungslandschaft. Sie ist nicht einfach zu reduzieren auf „Staatsbürgerkunde“, in dem Verständnis, es ginge lediglich darum, ein paar Eckdaten zu den großen Institutionen politischer Willensbildung zu vermitteln. Vielmehr geht es um Demokratie im weitest möglichen Sinn. Politische Bildung ist lebendig oder besser noch: sie muss lebendig gemacht werden. Politische Bildung ergreift Partei. Das bedeutet, sie betrachtet die Welt aus einer bestimmten sozialen Position heraus. Gewerkschaftliche politische Bildungsarbeit ist in besonderem Maß geprägt durch ihre enge Einbettung in den zentralen gesellschaftlichen Feldern – Arbeit, Soziales, Ökologie und Wirtschaft. 72 Wir über uns Hier bezieht sie Position. Das bedeutet: sie analysiert Arbeitsbedingungen, Sozialpolitik und ökonomische Verhältnisse. Sie formuliert Kritik an ihnen. All dies geschieht vom Standpunkt der Subjekte aus. Die Menschen sind daher das wichtige in unserer Bildung! Profitmaximierung ist nicht das Ziel unserer Bildung, ihr Nutzen muss sich nicht an dieser messen. Die gewerkschaftliche, politische Bildungsarbeit ist ein Raum in dem konkretes, kollektives und solidarisches Handeln für kritische und sich emanzipierende Menschen möglich ist. Das DGB Bildungswerk Hessen e.V. richtet dabei seinen Blick über den betrieblichen Tellerrand hinaus. Kritische Wertung in der Nutzung ökologischer Ressourcen, die Ungleichverteilung gesellschaftlichen Reichtums, soziales Handeln und Kommunikation sowie historische Entwicklungen werden dabei thematisiert. Die Zusammenstellung unseres Bildungsangebots macht klar: es geht um ein ganzheitliches Erfassen von Gesellschaft und nicht um eine Bildung, die von Begriffen wie Konkurrenz, Wettbewerbsfähigkeit und Profitmaximierung geleitet wird. So ist es ein konsequenter Schritt, Seminare mit länderübergreifenden Schwerpunkten anzubieten und der gewerkschaftlichen politischen Bildung einen weiteren wichtigen Aspekt hinzuzufügen – internationale Verständigung. Wir möchten • als Bildungswerk der hessischen Gewerkschaften Lernprozesse organisieren und politisches Engagement unterstützen • gesellschaftliche Beteiligung durch politische Bildung ermöglichen • mit unserer Bildungsarbeit Raum schaffen für neues Denken und neue Haltungen fördern • mit unseren Bildungsprozessen am Alltagsverständnis der Menschen ansetzen und zur kritischen Auseinandersetzung mit der gesellschaftlichen Wirklichkeit ermutigen • ganzheitliche Bildungsprozesse mit allen Sinnen anregen, die eine nachhaltige Entwicklung fördern und nachhaltiges Denken anstoßen • mit unseren Seminaren Orte schaffen, in denen eine demokratische Alltagskultur gelebt und geübt werden kann Unsere Arbeitsweise Die Zusammenarbeit der für das DGB Bildungswerk Hessen e.V. tätigen Menschen ist geprägt von gegenseitiger Wertschätzung, Unterstützung, Vertrauen und flachen Hierarchien. Dabei ist uns wichtig, die Vielfalt und Unterschiede der Sichtweisen wahrzunehmen, uns kritisch zu begleiten, 73 Recht auf Bildungsurlaub - aber wie? genügend Raum zum Wachsen zu lassen und einen gleichberechtigten Austausch zu organisieren. Eine zentrale Aufgabe sehen wir darin, die Arbeit zwischen Hauptamtlichen und Teamerinnen bzw. Teamern kontinuierlich weiter zu entwickeln und zu vertiefen. Wir verstehen uns als ein Team, das gemeinsame Ziele verfolgt. Das Recht auf Bildungsurlaub haben nach dem Gesetz alle ArbeitnehmerInnen in Hessen! Für wen gilt das Gesetz? Einen Rechtsanspruch haben alle in Hessen beschäftigten ArbeitnehmerInnen. Freistellungen nach den im öffentlichen Dienst geltenden besonderen Rechtsvorschriften können auf den Anspruch nach diesem Gesetz angerechnet werden (§ 1 HBUG). Welchem Zweck dient das Gesetz? Es dient der politischen und beruflichen Weiterbildung. Das Gesetz schließt Lehrgänge ausdrücklich aus, die den speziellen betrieblichen oder rein dienstlichen Zwecken dienen (§1 Abs. 2 HBUG). Wieviel Tage Bildungsurlaub können beansprucht werden? Der Anspruch auf Bildungsurlaub umfasst 5 Arbeitstage in einem Kalenderjahr. Wird regelmäßig an mehr als 5 Tagen in der Woche gearbeitet, so beträgt er 6 Tage (§ 2 Abs. 1 HBUG). Der Anspruch auf Bildungsurlaub kann mittels schriftlicher Erklärung auf das nächste Kalenderjahr übertragen werden. Wie muss die Seminarteilnahme beim Arbeitgeber angemeldet werden? Die ArbeitnehmerInnen haben dem Arbeitgeber die Inanspruchnahme und den Zeitraum des Bildungsurlaubs so frühzeitig wie möglich mitzuteilen, mindestens aber 6 Wochen vor Beginn der Veranstaltung. 74 Recht auf Bildungsurlaub - aber wie? Kann der Arbeitgeber eine Teilnahme ablehnen? Der Arbeitgeber kann die Teilnahme am Bildungsurlaub nur ablehnen, wenn dringende betriebliche Erfordernisse der Teilnahme entgegen stehen. Die Ablehnung ist der/dem ArbeitnehmerIn innerhalb von drei Wochen nach der Antragstellung unter Darlegung der Gründe schriftlich mitzuteilen. Erfolgt die Ablehnung des Antrages nicht formgerecht innerhalb dieser Frist, gilt die Freistellung als erteilt. Bei Auszubildenden können dringende betriebliche Erfordernisse nicht als Ablehnung geltend gemacht werden. Die Mitbestimmungsrechte der Betriebs- bzw. Personalräte bleiben unberührt. Wichtig: Bei Ablehnung gleich den Betriebs- oder Personalrat benachrichtigen! Hat der Arbeitgeber die Freistellung abgelehnt und kann der Bildungsurlaub innerhalb des Kalenderjahres trotz Verlangens nicht gewährt werden, so gilt der Anspruch automatisch bei Fortbestand des Arbeitsverhältnisses als auf das folgende Kalenderjahr übertragen. Es gibt nichts, was einer Anmeldung im Wege steht! Oder doch? Wir wissen, dass es für viele ArbeitnehmerInnen einige Hemmnisse gibt, ihre Ansprüche durchzusetzen. Dazu mag in einigen Fällen die Sorge um den Arbeitsplatz zählen. Es kann aber auch sein, dass viele Arbeitgeber dem Bildungsurlaub ablehnend gegenüber stehen und deshalb entsprechende Wünsche der KollegInnen abschlagen. Dabei nutzen sie vielleicht die Unkenntnis der KollegInnen über das Gesetz. Im Zweifel bei der zuständigen Gewerkschaft oder beim DGB Bildungswerk Hessen e.V. informieren! Datenschutzerklärung Die personenbezogenen Daten werden über EDV unter Beachtung der gesetzlichen Bestimmungen zum Datenschutz gespeichert und zur Verarbeitung ausschließlich innerhalb des DGB Bildungswerks Hessen e.V. verwendet. Eine Weitergabe an Dritte (TeamerInnen, Seminarhäuser...) ist nur zur Durchführung der Veranstaltung zulässig. 75 Allgemeine Geschäftsbedingungen Allgemeine Geschäftsbedingungen 1. Allgemeines Die Angebote des DGB Bildungswerks Hessen e.V. sind, unabhängig von der Mitgliedschaft in einer DGB Gewerkschaft, offen für alle. Es gibt keine besonderen Voraussetzungen, um unsere Angebote wahrzunehmen. Teilnahmebeschränkungen können sich bei Veranstaltungen ergeben, die sich an bestimmte Zielgruppen richten. Die in dieser Broschüre vorgestellten Seminare wurden dem Hessischen Ministerium für Soziales und Integration zur Anerkennung als Bildungsurlaub vorgelegt. Nach erfolgter Anerkennung kann der Freistellungsanspruch nach dem Hessischen Bildungsurlaubsgesetz (HBUG) geltend gemacht werden. Unsere Veranstaltungen werden mit öffentlichen Mitteln bezuschusst. 2. Anmeldung Die Anmeldung erfolgt schriftlich beim Veranstalter. 3. Zahlungsbedingungen Nach Erhalt der Anmeldebestätigung ist eine Anzahlung in Höhe von 50 Euro bei Inlandsseminaren und 100 Euro bei Auslandsseminaren zu leisten. Der Restbetrag wird spätestens sechs Wochen vor Seminarbeginn fällig. 4. Zustandekommen des Teilnahmevertrages Mit dem Eingang der Anmeldung sowie der Anzahlung des Teilnahmebeitrags auf unserem Konto gilt der Teilnahmevertrag als geschlossen. Die Anmeldung ist damit verbindlich. 5. Preise und Leistungsumfang Die Höhe des Teilnahmebeitrags entnehmen Sie bitte dem aktuellen Programmheft bzw. unserer Homepage. TeilnehmerInnen, die keiner DGB-Mitgliedsgewerkschaft angehören, zahlen in der Regel einen höheren Teilnahmebeitrag. Für Kooperationsseminare, Seminare ohne Übernachtung und Auslandsseminare gelten besondere Bedingungen. Bei Seminaren, die als berufliche Bildung anerkannt werden, können zusätzliche Verwaltungsgebühren anfallen. In dem Teilnahmebeitrag sind die Programmkosten sowie die Unterbringung im Doppelzimmer, soweit dies nicht ausdrücklich anders beschrieben wird, enthalten. Einzelzimmer stehen in begrenzter Anzahl zur Verfügung und können mit der Anmeldung angemeldet werden. Ein Anspruch auf ein Einzel 76 Allgemeine Geschäftsbedingungen zimmer besteht nicht. Der Einzelzimmerzuschlag wird in derRegel vom Teilnehmenden bei der Anreise direkt im Tagungshaus bezahlt. Die angebotene Verpflegung ist ebenfalls dem Programmheft bzw. unserer Homepage zu entnehmen. Sollten Unterkunft und Verpflegung nicht in Anspruch genommen werden, kann kein Anspruch auf Erstattung geltend gemacht werden. Die Anreise erfolgt in der Regel individuell auf Kosten der TeilnehmerInnen. Studierende und Arbeitslose erhalten für Inlandsseminare bei Vorlage eines entsprechenden Nachweises eine Ermäßigung in Höhe von 50% des Teilnahmebeitrages. Für Auslandsseminare ist keine Ermäßigung möglich. 6. Rücktritt Der Rücktritt von einer Veranstaltung muss schriftlich erfolgen. Als Rücktrittszeitpunkt gilt der Eingang der Rücktrittserklärung. Für Seminare ohne Übernachtung und Verpflegung gelten die gesonderten Stornogebühren unter Punkt 3. 1. Bei einem Rücktritt bis sechs Wochen vor Seminarbeginn wird eine Bearbeitungsgebühr in Höhe der Anzahlung fällig. 2. Bei einem späteren Rücktritt fallen folgende Stornogebühren an: · 42. – 22. Tag vor Seminarbeginn: 25% · 21. – 7. Tag vor Seminarbeginn: 50% · ab dem 6. Tag vor Seminarbeginn: 100% des Teilnahmebeitrags 3. Für Seminare ohne Übernachtung und Verpflegung fallen folgende Stornogebühren an: · bis 22 Tage vor Seminarbeginn: Anzahlung · 21. – 7. Tag vor Seminarbeginn: 50% · ab dem 6. Tag vor Seminarbeginn: 100% des Teilnahmebeitrags Stornokosten, die bei gemeinsamer Anreise durch die Absage einer/eines Teilnehmenden entstehen, sind von dieser/diesem selbst zu tragen. Sollte der Arbeitgeber dem Teilnehmenden den Bildungsurlaub verweigern, wird die Anzahlung nach Vorlage einer schriftlichen Ablehnung des Arbeitgebers zurückerstattet. 7. Rücktritt durch den Veranstalter Das DGB Bildungswerk Hessen e.V. behält sich vor, ein Seminar aus wichtigen Gründen abzusagen. In diesem Fall werden die bereits gezahlten Teilnahmebeiträge in voller Höhe zurückerstattet. Das DGB Bildungswerk Hessen e.V. behält sich ebenfalls vor, Änderungen bei der Unterbringung vorzunehmen, sofern sie den Teilnehmenden zumutbar sind. 77 Allgemeine Geschäftsbedingungen Die Teilnahme an den Seminaren ist verpflichtend. Sollten einzelne Teilnehmende nicht zu dem Seminar erscheinen oder ungeachtet einer Abmahnung durch die Teamerinnen und Teamer das Seminar nachhaltig stören, kann das DGB Bildungswerk Hessen e.V. während einer Veranstaltung ohne Einhaltung einer Frist vom Teilnahmevertrag zurücktreten und auf der sofortigen Abreise bestehen. Eventuell entstehende Kosten für Übernachtung und Verpflegung sind von der/dem Teilnehmenden zu tragen. 8. Versicherung und Haftung Schäden, die von Teilnehmenden grob fahrlässig oder vorsätzlich verursacht werden, sind von diesen bzw. ggf. deren Erziehungsberechtigten selbst zu tragen. Der Teilnahmebeitrag beinhaltet keinerlei Versicherung. Um sich vor Kostennachteilen insbesondere bei Auslandsseminaren zu schützen, wird der Abschluss einer Reiserücktrittsversicherung und evtl. eines Versicherungspakets, das im Allgemeinen die Gepäck-, Unfall-, Haftpflicht- und Krankenversicherung während des Auslandsaufenthalts umfasst, angeraten. 9. Beförderung Bei Seminarreisen mit gemeinsamer Anreise (Bahn, Flug, Bus, etc.) wird die Beförderung durch das DGB Bildungswerk Hessen e.V. nur vermittelt. Es gelten die Reisebedingungen der Unternehmen, die die Beförderung erbringen. Die Haftung vom DGB Bildungswerk Hessen e.V. ist beschränkt entsprechend der Regelung § 651 h Abs. 1 und 2 BGB. 10. Kinderbetreuung Für Kinder von 3 bis einschließlich 12 Jahren bieten wir bei den entsprechend ausgeschriebenen Seminaren während der Seminarzeiten eine Betreuung an. Die Kinderbetreuung umfasst keine Haftpflicht- und Unfallversicherung. Bei den Familienseminaren sind sowohl Kinder als auch Jugendliche herzlich willkommen. Es werden altersgerechte sowie gemeinsame Einheiten angeboten. Das jeweilige Mindestalter entnehmen Sie bitte dem Programmheft bzw. unserer Homepage. 11. Unwirksamkeit einzelner Bestimmungen Die Unwirksamkeit einzelner Bestimmungen des Teilnahmevertrags hat nicht die Unwirksamkeit des gesamten Teilnahmevertrags zur Folge. Dies gilt ebenso für die Teilnahmebedingungen. 78 Die Häuser Die Häuser Die Anreisehinweise zu den Tagungshäusern erhalten Sie ca. drei Monate vor Seminarbeginn mit der Benachrichigung, dass das Seminar sicher stattfindet. Bitte beachten Sie, dass die Anreise in aller Regel individuell zu organsieren ist. Die Anreisehinweise, die Sie von uns erhalten, können aufgrund der unterschiedlichen Wohnorte nur Anhaltspunkte sein. Bitte informieren Sie sich zusätzlich im Internet oder in einem Reisebüro. Das DGB Bildungswerk Hessen e.V. trägt keine Verantwortung für die inhaltlichen Angaben auf den Internetseiten der einzelnen Seminarhäuser. Im Folgenden sind die Kontaktdaten der Seminarhäuser aufgeführt: Athen - Museum Hotel Bouboulinas 16 10682 Athen, Griechenland Tel.: +30 210-3805611 E-Mail: [email protected] Internet: www.museum-hotel.gr Barcelona - Hotel Cantón C/. Nov de Sant Francesc, 40 08002 Barcelona, Spanien Tel.: +34 933173019 E-Mail: [email protected] Internet: www.hotelcanton-bcn.com Bernried - Bildungshaus St. Martin Klosterhof 8 82347 Bernried am Starnberger See Tel.: 08158 255-0 E-Mail: [email protected] Internet: www.bildungshaus-bernried.de Duderstadt - Hotel „Zur Erholung“ Paul Moneke Brochthäuser Str. 65 37115 Duderstadt Tel.: 05529 96200 E-Mail: [email protected] Internet: www.zurerholung.de 79 Die Häuser Duisburg - Jugendherberge Duisburg-Landschaftspark Nord Lösorterstr. 133 47137 Duisburg Tel.: 0203 41790-0 E-Mail: [email protected] Internet: www.duisburg-landschaftspark.jugendherberge.de Eiterfeld - Burg Fürsteneck Am Schlossgarten 3 36132 Eiterfeld Tel.: 06672 9202-0 E-Mail: [email protected] Internet: www.burg-fuersteneck.de Elblag - Hotel Elblag ul. Stary Rynek 54-59 82-300 Elblag, Polen Tel.: +48 55 611 66 00 E-Mail: [email protected] Internet: www.hotelelblag.eu Eschwege - Kochsberg Integrationshotel Kochsberg 1 37276 Meinhard-Grebendorf Tel.: 05651 3394060 E-Mail [email protected] Internet: www.kochsberg.de Galway - Salthill Hotel Promenade Galway, Irland Tel.: +353 91 522711 E-Mail: [email protected] Internet: www.salthillhotel.com 80 Die Häuser Gartz - Salvey Mühle Salvey Mühle 3 16307 Gartz OT Geesow Tel: 033333 30335; 0176 23999894 E-Mail: [email protected] Internet: www.salveymuehle.de Geisa - Schloss Geisa Schlossplatz 4 36419 Geisa Tel.: 036967 593550 E-Mail: [email protected] Internet: www.schlossgeisa.de Gießen - Residenz Hotel Gießen Wiesecker Weg 12 35396 Gießen Tel.: 0641 3998-0 E-Mail: [email protected] Internet: www.residenz-hotel-giessen.de Helgoland - Jugendherberge Postfach 580 27487 Helgoland Tel.: 04725 341 E-Mail: [email protected] Internet: www.nordmark.jugendherberge.de Herbstein - Kolping-Feriendorf Herbstein Adolph-Kolping-Str. 22 36358 Herbstein Tel.: 06643 702-0 E-Mail: [email protected] Internet: www.vogelsbergdorf.de Hirschegg - Alpenhotel Küren Wäldelestr. 44 6992 Hirschegg-Kleinwalsertal, Österreich Tel.: +43 5517 6890 E-Mail: [email protected] Internet: www.kueren.at 81 Die Häuser Illmitz - Hotel Johannes Zeche Florianigasse 10 7142 Illmitz, Österreich Tel.: +43 2175 2335 E-Mail: [email protected] Internet: www.johannes-zeche.at Istanbul - Galata La Bella Hotel Tunnel Arap Camii Mah. Billur Sokak No:1 Karaköy / Istanbul, Türkei Tel.: +90 212 24375-25 E-Mail: [email protected] Internet: www.galatalabellahotel.com Krakau - Hotel Polonia ul. Basztowa 25 31-156 Krakow, Polen Tel.: +48 12 4221233 E-Mail: [email protected] Internet: www.hotel-polonia.com.pl Leutasch - Der Leutascherhof Weidach 305 6105 Leutasch/Tirol, Österreich Tel.: +43 5214 6208 E-Mail: [email protected] Internet: www.leutascherhof.at 82 Die Häuser München - A&O München Laim Landsberger Str. 338 80687 München Tel.: 089 2441108 3200 E-Mail: [email protected] Internet: www.aohostels.com/de/muenchen/ muenchen-laim/ Oberelsbach - Umweltbildungsstätte Oberelsbach Auweg 1 97656 Oberelsbach Tel.: 09774 858055-0 E-Mail: [email protected] Internet: www.oberelsbach.rhoeniversum.de Olsztyn - Hotel Na Skarpie ul. Gietkowska 6a, 10-170 Olsztyn, Polen Tel.: +48 89 526 92 11 E-Mail: [email protected] Internet: www.hotelnaskarpie.com.pl Pottenstein - Landgasthof Bauernschmitt St.-Johannes-Straße 25 91278 Pottenstein Tel.: 09243 989-0 E-Mail: [email protected] Internet: www.landgasthof-bauernschmitt.de Roes - Brückenmühle Brückenmühle 56754 Roes Tel.: 02672 9107-10 E-Mail: [email protected] Internet: www.brueckenmuehle.de Soller - Altes Herrschaftshaus Carrer d‘Isabel II, 2 07100 Soller Illes Balears, Spanien Internet: www.novasol.de/p/EML922?S=2015&_ga=1.23 6048257.1841836655.1410256745 83 Die Häuser Vöhl - Bauernhofpension Büchsenschütz Seestr. 24 34516 Vöhl-Harbshausen Tel.: 05635 286 E-Mail: [email protected] Internet: www.edersee-bauernhof.de Wangerooge - Hotel Hanken Zedeliusstr. 38 26486 Wangerooge Tel.: 04469 877-0 E-Mail: [email protected] Internet: www.hotel-hanken.de Wien - Austria Trend Hotel beim Theresianum Favoritenstr. 52 1040 Wien, Österreich Tel.: +43 (1) 505 1606 E-Mail: [email protected] Internet: www.austria-trend.at/Hotel-beim-Theresianum/de/ Zinnowitz - Casa Familia Dünenstr. 45 17454 Ostseebad Zinnowitz Tel.: 038377 77-0 E-Mail: [email protected] Internet: www.casafamilia.de 84 Anzeige www.bildungsurlaub-machen.de 85 Seminare Arbeit und Leben Niedersachen Zentrales Bildungsprogramm Arbeit und Leben Niedersachsen 2016 Informationen zu den folgenden Seminaren und Anmeldung: ARBEIT UND LEBEN Nds. e.V. Tel.: 0511 16491-0 www.arbeitundleben-nds.de DatumOrt Titel Februar 29.02. – 04.03. 2016 Beetzendorf Anders Arbeiten – Anders Leben März 13.03. – 18.03.2016 Dangast 27.03. – 01.04.2016 Bremerhaven Leben am Weltnaturerbe Wattenmeer Hochseefischerei – Ein Geschäft ohne Einhalt? 04.04. – 08.04.2016 Osnabrück 10.04. – 16.04.2016 Helgoland 17.04. – 22.04.2016 Berlin 17.04. – 22.04.2016 Dresden 17.04. – 22.04.2016 Baltrum 18.04. – 22.04.2016 Bernried 20.04. – 24.04.2016 Goslar 24.04. – 29.04.2016 Hiddensee 24.04. – 29.04.2016 Spiekeroog 24.04. – 29.04.2016 Born am Darß 24.04. – 29.04.2016 Dangast 25.04. – 29.04.2016 Goslar Spanisch I Meeresschutzseminar auf Helgoland Widerstand in Deutschland Europäische Kulturstadt Dresden (All)tägliches Englisch I Sich selbst treu bleiben Zwischen Grube, Harzkuh und Tourismus Den Alltag entschleunigen (...) Ausbeutung der Meere Der Darß: Geschichte, Wirtschaft, Kultur ... Leben am Weltnaturerbe Wattenmeer Zwischen Grube, Harzkuh und Tourismus 08.05. – 13.05.2016 08.05. – 13.05.2016 09.05. – 13.05.2016 22.05. – 27.05.2016 22.05. – 27.05.2016 22.05. – 28.05.2016 23.05. – 27.05.2016 23.05. – 27.05.2016 29.05. – 03.06.2016 Europäische Kulturstadt Dresden (All)tägliches Englisch II Planlos in die (Verkehrs-)Zukunft?! Kulturlandschaft Darß im Spannungsfeld ... Biosphärenreservat Südostrügen Die Insel Usedom Planlos in die (Verkehrs-)Zukunft?! Hexenkult und Frauenmacht Metropolen Europas: Krakau April Mai Dresden Baltrum Goslar Born am Darß Sellin/Rügen Koserow /Usedom Goslar Goslar Krakau Juni 03.06 – 12.06.2016 LaBégude-de-MazencFranzösisch lernen, wo man es spricht 05.06. – 10.06.2016 Spiekeroog In Balance bleiben 05.06. – 10.06.2016 Hiddensee Hiddensee, Idylle zw. Nationalpark u. Bohème 05.06. – 11.06.2016 Sofia und Plovdiv Metropolen Europas: Sofia & Plovdiv 05.06. – 10.06.2016 Juist Natur- und Umweltschutz auf der Insel Juist 06.06. – 10.06.2016 Hustedt Indien – Wirtschaftsmacht, Demokratie ... 06.06. – 10.06.2016 Bad Harzburg Luchse im Nationalpark Harz 12.06. – 17.06.2016 Berlin Freizeit – Wohnen – Lebensqualität 12.06. – 17.06.2016 Kammerforst Natur und Kultur in der Mitte Deutsch lands – Hainich 19.06. – 24.06.2016 Bukarest Metropolen Europas: Bukarest 19.06. – 24.06.2016 Dangast UNESCO Weltnaturerbe Wattenmeer 86 Seminare Arbeit und Leben Niedersachen Datum OrtTitel Juli 18.07. – 22.07.2016 Loccum 24.07. – 29.07.2016 Riga Handwerkszeug für Eltern (mit Kinderbetreuung) Metropolen Europas: Riga August 01.08. – 05.08.2016 Drübeck Work-Life-Balance – Vereinbarkeit von Arbeit und Leben 14.08. – 19.08.2016 Tallinn Metropolen Europas: Tallinn 21.08. – 26.08.2016 Bremen Weiter wohnen wie gewohnt? 21.08. – 26.08.2016 Bremerhaven Handelsschifffahrt im Sog der Globalisierung 22.08. – 26.08.2016 Goslar Planlos in die (Verkehrs-)Zukunft?! 22.08. – 26.08.2016 Langeoog Internationaler Umweltschutz 22.08. – 26.08.2016 Helgoland Meeresschutzseminar auf Helgoland 22.08. – 26.08.2016 Bad Harzburg Luchse im Nationalpark Harz 28.08. – 02.09.2016 Weimar Weimar und die „Neuen Frauen“ 29.08. – 02.09.2016 Goslar Entdecken, was man schon zu kennen glaubt September 04.09. – 09.09.2016 Vilnius Metropolen Europas: Vilnius 04.09. – 09.09.2016 Born am Darß Kulturlandschaft Darß im Spannungsfeld ... 04.09. – 09.09.2016 Spiekeroog Ausbeutung der Meere 04.09. – 09.09.2016 Oberstdorf Die Alpen 11.09. – 17.09.2016 ElPuertodeSantaSpanisch-Intensivkurs in Spanien María, Cadiz 11.09. – 16.09.2016 Baltrum (All)tägliches Englisch III 11.09. – 16.09.2016 Baltrum (All)tägliches Englisch IV 18.09. – 23.09.2016 Juist Natur- und Umweltschutz auf der Insel Juist 18.09. – 23.09.2016 Bratislava Metropolen Europas: Bratislava 18.09. – 24.09.2016 Helgoland Meeresschutzseminar auf Helgoland 19.09. – 23.10.2016 Goslar Planlos in die (Verkehrs-)Zukunft?! 24.09. – 30.09.2016 Stralsund Erst stirbt die See und dann der Mensch 25.09. – 30.09.2016 Hiddensee Den Alltag entschleunigen 25.09. – 30.09.2016 Warnemünde Sport und Gesellschaft 25.09. – 30.09.2016 Born am Darß Der Darß: Geschichte, Wirtschaft, Kultur und Ökologie 25.09. – 30.09.2016 Norderney Norderney: Mensch und Natur im Wattenmeer Oktober 09.10. – 14.10.2016 09.10. – 14.10.2016 16.10. – 21.10.2016 16.10. – 22.10.2016 23.10. – 28.10.2016 23.10. – 28.10.2016 30.10. – 04.11.2016 30.10. – 04.11.2016 31.10. – 04.11.2016 Dresden Europäische Kulturstadt Dresden Weimar Spannungsfeld Weimar Budapest Metropolen Europas: Budapest Helgoland Meeresschutzseminar auf Helgoland Traben Die kulturgeschichtliche Bedeutung des Trarbach Weinanbaus Bremerhaven Handelsschifffahrt im Sog der Globalisierung Berlin Widerstand in Deutschland Weimar Weimar und die „Neuen Frauen“ Prag Metropolen Europas: Prag November 05.11. – 09.11.2016 11.09. – 16.09.2016 20.11. – 25.11.2016 27.11. – 02.12.2016 Bernried Dangast Berlin Weimar Sich selbst treu bleiben Klimawandel am Weltnaturerbe Wattenmeer Berlin – Eine Stadt im Wandel Spannungsfeld Weimar 87 Notizen 88 LERNEN. VERÄNDERN. ZUKUNFT GESTALTEN. Anmeldungen und Anfragen bitte an: DGB Bildungswerk Hessen e.V. Wilhelm-Leuschner-Straße 69 - 77 60329 Frankfurt am Main Telefon: 069 273005-61 Fax: 069 273005-66 [email protected] www.dgb-bildungswerk-hessen.de
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