Lernen. Verändern. Zukunft gestalten.

DGB BILDUNGSWERK HESSEN E.V.
Lernen.
Verändern.
Zukunft gestalten.
Bildungsprogramm 2016
Zur Begrüßung
Liebe Bildungsprogramm-Interessierte
Am 24. März 2015 haben wir gemeinsam mit vielen MitstreiterInnen aus der politischen Bildung das 40-jährige
Bestehen unseres hessischen Bildungsurlaubsgesetzes
gefeiert.
40 Jahre politische Bildung in Hessen, in denen das
DGB Bildungswerk mit seinen Angeboten viele wichtige
gesellschaftliche Auseinandersetzungen begleitet und
Menschen aufgefordert hat, Position zu beziehen.
Damit zukünftig mehr Beschäftigte (nicht nur in Hessen) ihr Recht auf Bildungsurlaub kennen und nutzen,
gibt es seit September 2015 die bundesweite Kampagne
„Bildungsurlaub. Hinterher ist man immer klüger.“
Das DGB Bildungswerk Hessen beteiligt sich an dieser
Kampagne. Wir wollen die Beschäftigten in Hessen ermutigen, sich einmal im Jahr eine Auszeit für die politische Bildung zu nehmen.
In unserem Bildungsprogramm 2016 finden Sie bewährte und neue Themen; wir greifen wieder viele aktuelle
gesellschaftliche und ökologische Fragen auf und wollen mit unseren Seminaren verantwortungsbewusstes,
gesellschaftliches Handeln unterstützen.
Wir freuen uns auf Ihre Anmeldung.
Birgit Groß
(Leiterin)
1
Ihre AnsprechpartnerInnen
Leiterin
Birgit Groß, Tel. 069 273005-60
[email protected]
Verwaltungsleiterin
Hannelore Klemm, Tel. 069 273005-62
[email protected]
BildungsreferentInnen
Dr. Isolde Ludwig, Tel. 069 273005-65
[email protected]
Uli Wessely, Tel. 069 273005-64
[email protected]
2
Regionalkoordinator
Projekt Mento
Filippo Rinallo, Tel. 069 273005-69
[email protected]
Verwaltungsangestellte
Heidi Gebert, Tel. 069 273005-61
[email protected]
Arbresh Ramaj, Tel. 069 273005-63
[email protected]
Christine Bandu, Tel. 069 273005-70
[email protected]
3
Inhalt
Termin
Thema
OrtSeite
1. Gesellschaft verstehen und verändern
14.03. - 18.03.2016 Festung Europa oder Refugees Welcome? Gießen
9
11.04. - 15.04.2016 Strukturwandel im „Pott“ - Duisburg
Duisburg 11
zwischen Ruhrgebiet und Rheinland...
25.04. - 29.04.2016 Konflikte zwischen Tourismus, Land-
Zinnowitz 12
wirtschaft und Naturschutz auf Usedom
09.05. - 13.05.2016 Wem gehört die Stadt? Hinter
Frankfurt 18
den Kulissen Frankfurts
29.08. - 02.09.2016 Zivilcourage braucht ein Gesicht -
Wangerooge13
Zivilcourage braucht Dich!
05.09. - 09.09.2016 Wer rettet hier eigentlich wen?
Bernried 14
Finanz- und Wirtschaftskrise
12.09. - 16.09.2016 Good Food - das Essen auf unseren Frankfurt 15
Tellern
10.10. - 14.10.2016 Lernen aus dem NSU - Aktiv gegen München 19
Rassismus und Neonazismus
10.10. - 14.10.2016 ‚Augen auf und dabei‘ anstatt Zinnowitz 16
‚Augen zu und durch‘!
24.10. - 28.10.2016 Flucht und Migration. Früher-heute-morgen Berlin
20
07.11. - 11.11.2016 Energiewende im Rhein-Main-Gebiet – Frankfurt 17
Erneuerbare Energien in und um Frankfurt!
2. Ökologie - es geht ums Überleben
09.05. - 13.05.2016 ‚Im Land der offenen Ferne‘ Leben und Wirtschaften in der Rhön
23.05. - 27.05.2016 Die Fränkische Schweiz - Naturparadies und Windkraft - ein Gegensatz?
30.05. - 03.06.2016 Das Grüne Band - zwischen Eichsfeld und Werratal
13.06. - 17.06.2016 Die grüne Lunge Frankfurts – unterwegs
mit dem Grüngürteltier in und um Frankfurt
29.08. - 02.09.2016 Naturpark Taunus -
Eine Region im Spannungsfeld...
12.09. - 16.09.2016 Das Grüne Band - im Biosphärenreservat
Rhön
26.09. - 30.09.2016 Grenzenloses Land im Strom -
der ... Nationalpark Unteres Odertal
03.10. - 07.10.2016 Eine Insel im Wandel der Zeit: Helgoland - ein Naturparadies...
Oberelsbach 22
Pottenstein 23
Duderstadt
Eschwege
Frankfurt
30
Oberursel
25
24
Geisa
31
Oberelsbach
Gartz
26
Helgoland
27
3. Kinder und Eltern gemeinsam unterwegs
04.04. - 08.04.2016
18.07. - 22.07.2016
22.08. - 26.08.2016
24.10. - 28.10.2016
4
Kinderrechte. Bildung. Demokratie.
Urwald von morgen im Kellerwald
Einzigartiger Nationalpark ...
Mit Familien im Land der offenen Ferne – Eine Stadt atmet durch - Familienseminar
rund um die Frankfurter Streuobstwiesen
Oberelsbach34
Vöhl
35
Oberelsbach36
Frankfurt 37
Inhalt
Termin
Thema
OrtSeite
4. Kommunikation und Handeln
13.06. - 17.06.2016
20.06. - 24.06.2016
15.08. - 19.08.2016
05.09. - 09.09.2016
17.10. - 21.10.2016
31.10. - 04.11.2016
05.12. - 09.12.2016
Mediation - neue Wege zur Konfliktlösung Zinnowitz
Psychische Belastungen am Arbeitsplatz Eiterfeld
Kommunikation Klipp und Klar!
Roes
Das Spiel des Lebens - ein Kunstwerk! Zinnowitz
Vielfalt eine Herausforderung!
Gewaltfreie Kommunikation Herbstein
Rhetorik - mit Worten gewinnen
Oberelsbach
‚Work-Life-Balance‘ – wie Frauen im Frankfurt Gleichgewicht leben und arbeiten
40
41
42
47
48
49
50
5. Über den Tellerrand - unsere Nachbarn
11.04. - 15.04.2016
25.04. - 29.04.2016
25.04. - 29.04.2016
09.05. - 13.05.2016
12.06. - 18.06.2016
13.06. - 17.06.2016
13.06. - 17.06.2016
20.06. - 24.06.2016
04.07. - 08.07.2016
11.07. - 15.07.2016
05.09. - 09.09.2016
12.09. - 16.09.2016
12.09. - 16.09.2016
26.09. - 30.09.2016
17.10. - 21.10.2016
Service
Mallorca - Massentourismus, Versorgung... Soller/Mallorca54
Spanien nach der Wahl
Barcelona/ 55
Soziale Bewegungen, Parteien ...
Spanien
Vom ‚roten Wien‘ bis zu den neuen Wien/
56
sozialen Bewegungen
Österreich
Inklusion in Finnland - wie wird das gelebt? Helsinki/Finnl.57
Zwischen Danzig und Masuren
Olsztyn/ Polen58
Leben und arbeiten im Leutaschtal Leutasch/ 59
Beispiel für Be- und Entschleunigung
Österreich
Istanbul von Innen! Wandel in der Arbeits- Istanbul/ 60
welt - von den ‚alten‘ zu den ‚neuen‘ Jobs Türkei
Irland im Spannungsfeld der WirtschaftskriseGalway/
61
und multikulturelle Herausforderungen Irland
Das Grüne Band Europa - Illmitz/
63
am Neusiedler See
Österreich
Kleinwalsertal im Wandel – alpine Ökologie Hirschegg/ 64
und der Einfluss des Menschen
Österreich
Krakau - Europäische Kulturstadt ... Krakau/Polen 65
Heute Griechenland, morgen wir! Griechisch-Athen/
66
deutsche Geschichte, europ. Spardiktat... Griechenland
Wohnen ist Menschenrecht! Die soziale Wien/
69
Frage uns Wohnen in Wien...
Österreich
‚Die hundert Sprachen der Kinder‘ Reggio Emilia/67
Vorschulpädagogik in Reggio Emilia
Italien
Die polnischen Waldkarpaten - National- Smolnik/
68
park, spannende politische Geschichte... Polen
Ihre AnsprechpartnerInnen
Impressum
Die Anmeldung
Wir über uns
Das Recht auf Bildungsurlaub Datenschutzerklärung
Allgemeine Geschäftsbedingungen
Die Häuser
Seminare Arbeit und Leben Niedersachsen
2
6
43
72
74
75
76
79
86
5
Impressum
Verantwortlich
DGB Bildungswerk Hessen e.V.
Gemeinnütziges Bildungswerk Hessen
des Deutschen Gewerkschaftsbundes
Anerkannte Landesorganisation der Erwachsenenbildung
(nach dem Gesetz zur Förderung der Weiterbildung und des
lebensbegleitenden Lernens im Lande Hessen)
Druck
Druckhaus Dresden
Layout
Uli Wessely
November 2015
Auflage
10.500
6
Gesellschaft
verstehen und
verändern
In diesem Schwerpunkt
bieten wir Seminare
aus den Themenfeldern
Arbeit, Gesellschaft,
Ökonomie, Energie und
soziale Entwicklung an.
Kampagne
Bildungsurlaub.
Hinterher ist man immer klüger!
Eine Kampagne des DGB Bildungswerk BUND in Kooperation mit dem DGB-Bundesvorstand, den Mitgliedsgewerkschaften und den gewerkschaftsnahen Bildungsträgern.
Auch das DGB Bildungswerk Hessen e.V. beteiligt sich an
dieser Kampagne.
Unter dem Motto „BILDUNGSURLAUB. HINTERHER IST
MAN IMMER KLÜGER!“ wollen wir informieren, motivieren
und Lust auf Bildungsurlaub machen.
Bildungsurlaub ist Kompetenzerwerb! Bildungsurlaub ist
Weiterentwicklung! Bildungsurlaub ist ein Gewinn für alle!
Bildungsurlaub ist mehr als ein gesetzlicher Anspruch.
Bildungsurlaub bietet persönliche und berufliche Weiterentwicklung für jede/n Einzelne/n und stärkt dadurch die
demokratische Entwicklung in Betrieb und Gesellschaft insgesamt.
Die Kampagne richtet sich an alle ArbeitnehmerInnen in
Deutschland, an MultiplikatorInnen in Betrieb und Gesellschaft und an die politischen EntscheidungsträgerInnen, die
für den gesetzlichen Rahmen in den Bundesländern verantwortlich sind.
Alle Informationen zur Kampagne gibt es unter
www.bildungsurlaub-machen.de
8
Gesellschaft verstehen und verändern
Festung Europa oder Refugees Welcome?
Viele Menschen, die mit der Hoffnung auf ein menschenwürdiges Leben eine Zuflucht und eine neue Heimat
suchen, nehmen lebensgefährliche Wege auf sich, um
sich und ihre Familien zu retten.
Gemeinsam wollen wir uns der aktuellen Situation an
den Grenzen der EU und vor Ort nähern.
Wir wollen mit bundesweiten Organisationen sowie lokalen Initiativen diskutieren, mit welchen Problemen diese
Menschen konfrontiert sind.
Vor allem aber wollen wir in den Dialog mit Geflüchteten,
ehrenamtlich Engagierten und amtlichen Einrichtungen
treten und dabei verschiedene Ansätze kennen lernen,
wie Solidarität organisiert und gelebt wird.
Seminarnummer:01/2016
Zeit:
14.03. - 18.03.2016
Ort: Gießen (Hessen)
Teilnahmebeitrag:
270 Euro (HP)
Nichtmitglieder:
340 Euro (HP)
EZ-Zuschlag:
80 Euro
Seminarbeginn ist Montagmorgen 10.00 Uhr.
9
Gesellschaft verstehen und verändern
Strukturwandel im „Pott“
Sem
Seminarreise durch die Geschichte
der Industriekultur des Ruhrgebietes
inar
reih
e
Kohle, dreckige Luft, rauchende Schornsteine, Schrebergärten, Schalke 04… selten wird das Ruhrgebiet nicht mit
diesen Klischees in Verbindung gebracht. Doch die Wirklichkeit sieht anders aus und die Eindrücke gehören schon
längst der Vergangenheit an. Das Ruhrgebiet hat einiges zu
bieten.
In Mitteleuropa hat sich kaum eine andere Region in den
letzten Jahrzehnten so gewandelt wie das Ruhrgebiet. Viele
der früher auf Hochtouren laufenden Zechen mussten geschlossen werden, der Strukturwandel hat mittlerweile aus
dem „Pott“ eine Region mit Kultur- und Freizeitangeboten
gemacht, die an Vielzahl kaum zu überbieten sind. Doch
Probleme gibt es auch im Ruhrgebiet reichlich.
Die Öffnung der Kohle-Märkte und andere Energieträger
wie Erdöl und Erdgas ließen die Preise auf dem Energiemarkt sinken. Das Ruhrgebiet steckte ab 1958 in der Montankrise, die ersten Zechen wurden stillgelegt. Auch die
Stahlindustrie geriet durch internationale Konkurrenz in
den 1970er Jahren in die Krise, in deren Folge das Hüttensterben begann. Damit ging der prägende Charakter der
Montanindustrie im Revier verloren und tausende Bergleute
und Stahlarbeiter wurden arbeitslos.
Gleichzeitig setzte der Strukturwandel ein, indem neue Industriezweige und Hochschulen entstanden. Die neuen Bildungsstätten machten das Ruhrgebiet zur dichtesten Hochschul- und Forschungslandschaft in Deutschland.
Mit dieser Seminarreihe machen wir uns auf den Weg durch
die Besonderheiten in Geschichte, Gegenwart und Zukunft
der einzelnen Städte in der Region. Nachdem wir im letzten Jahr mit dem Seminar in der Ruhrmetropole Essen begonnen haben, werden wir
uns in den nächsten Jahren u.a. der Innovation City
Bottrop oder der Hochburg
der Schüler- und Jugendpolitik in Dortmund beschäftigen. Für 2016 steht
das Seminar in Duisburg
auf dem Programm.
10
Gesellschaft verstehen und verändern
Strukturwandel im „Pott“
Duisburg zwischen Ruhrgebiet und Rheinland
Stadtentwicklung in Geschichte, Gegenwart und
Zukunft
Die günstige Flusslage mit den Häfen und der Nähe zu den
Kohlelagerstätten ermöglichte dem Ruhrgebiet ein schnelles
Wachstum. Der erhebliche Anstieg der wirtschaftlichen Bedeutung im 19. Und 20. Jahrhundert basierte auf der von Eisen
und Stahl erzeugenden Industrie. Der Hafen mit seinem Zentrum im Stadtteil Ruhrort gilt als größter Binnenhafen der Welt.
Bedingt durch den Strukturwandel seit den 1970er Jahren,
der Stahlkrise, und der damit
einhergehenden hohen Arbeitslosenquote, findet seitdem ein
Wandel zur Ausrichtung auf
Dienstleistung und wissensbasierter Wirtschaft statt.
Zugleich ist die örtliche Logistik
als eine der Drehscheiben Zentraleuropas ein wichtiges ökonomisches Standbein der Stadt,
am Schnittpunkt von Ruhrgebiet und Rheinschiene und im
Kern des zentralen europäischen Wirtschaftsraumes.
Duisburg hat sich ein neues Gesicht gegeben und die Verwandlung in eine ökologisch denkende, dem Tourismus zugeneigte
und wirtschaftlich aufstrebende Stadt zwischen Ruhrgebiet
und Rheinland hat begonnen. Der Strukturwandel gilt als gelungen und stellt sich in vielen Bereichen der Stadtgestaltung
dar.
Wir werden zu Fuß und mit dem ÖPNV in der Stadt unterwegs
sein, um mit Vertretern aus Politik, Wirtschaft und Gewerkschaften zu diskutieren. Wir wollen uns Projekte anschauen,
die beispielhaft für den Strukturwandel sind und werden uns
einen Eindruck verschaffen, was von der wirtschaftlich geprägten Geschichte der Stadt noch erhalten ist.
Seminarnummer:03/2016
Zeit:
11.04. - 15.04.2016
Ort: Duisburg (Ruhrgebiet)
Teilnahmebeitrag:
270 Euro (HP)
Nichtmitglieder:
340 Euro (HP)
EZ-Zuschlag:
57,50 Euro
Die Übernachtungen vom 10.04. bis 15.04.2016 sind im Teilnahmebeitrag enthalten. Seminarbeginn ist Montagmorgen 9.00 Uhr.
11
Gesellschaft verstehen und verändern
Konflikte zwischen Tourismus, Landwirtschaft und Naturschutz auf Usedom
Nachhaltige Entwicklung der Insel als Beispiel für
andere Regionen?
Die Sonneninsel Usedom
ist mit über einer Million
Besuchern im Jahr eine
der bedeutendsten Urlaubsziele an der deutschen Ostseeküste. 40
Kilometer
unverbauter
Sandstrand an der Außenküste, mondäne Seebäder
mit ihren Seebrücken, kleine Orte im Achterland, die
Boddengewässer in Richtung Festland, viele Binnenseen,
Moore und eine große Vielfalt an Tieren und Pflanzen. Die
Seeadlerdichte ist so groß wie nirgendwo sonst in Deutschland und es gibt Orchideenarten, die nur hier wachsen. Die
Insel hat zwei Gesichter: die touristisch geprägte Außenküste, die vom Großteil der Touristen besucht wird und das
ruhige, beschauliche Hinterland, wohin nur wenige Inselbesucher den Weg finden. Aber auch hier wächst der Tourismus. Auch hier wollen die Bewohner etwas von dem großen Tourismuskuchen abhaben. Ferienwohnungen werden
gebaut und immer wieder gibt es neue große Projekte wie
Ressorthotels, Golfanlagen o.ä., die hier geplant und bisher
auch wieder verworfen werden. Doch wie lange noch? Wie
viel mehr Tourismus hält diese Insel noch aus? Wie lange
kann diese einzigartige Natur, der Lebensraum für Seeadler, Fischotter und andere Lebewesen noch erhalten werden? Welche Rolle spielt hier auch die Landwirtschaft?
Diesen Fragen wollen wir im Seminar nachgehen. Wir werden zu Fuß, mit dem Fahrrad und der Bahn auf der Insel
unterwegs sein, um uns selbst ein Bild zu machen.
Seminarnummer:05/2016
Zeit:
25.04. - 29.04.2016
Ort: Zinnowitz (Usedom)
Teilnahmebeitrag:
320 Euro (HP)
Nichtmitglieder:
390 Euro (HP)
EZ-Zuschlag:
84 Euro
Die Übernachtungen vom 24.04. bis 30.04.2016 sind im Teilnahmebeitrag enthalten. Seminarbeginn ist Montagmorgen 9.00 Uhr.
12
Gesellschaft verstehen und verändern
Zivilcourage braucht ein Gesicht Zivilcourage braucht Dich!
Zivilcourage: kann ich das lernen und leben, ohne
mich selbst in Gefahr zu bringen?
Was versteht man unter Zivilcourage? Courage heißt Mut!
Mut hinzusehen, aufzustehen, sich einzumischen und einzugreifen, wenn Ungerechtigkeit geschieht und Konflikte
drohen zu eskalieren.
Zivilcourage: kann ich das lernen und leben, ohne mich
selbst in Gefahr zu bringen?
Was brauchen Einzelne sowie unsere Gesellschaft, damit
Mut zunehmen kann und Angst weniger wird?
Ziel des Seminars ist:
• den Gedanken der Solidarität
und des eigenen Handelns für
Demokratie und Menschlichkeit zu fördern
• Blockaden
und
Grenzen
der eigenen Courage zu
erkennen
• Mut und Vertrauen in die
Eigenwirksamkeit zu entwickeln
• kreative vielfältige Ideen zu
sammeln, um handeln zu können
Wir wollen uns theoretisch und spielerisch mit dem Konfliktdreieck auseinander setzen, das aus Opfer, Täter und
Zuschauern besteht. Die Rollen variieren in der Realität oft:
aus Opfern werden Täter, aus Zuschauern Opfer und aus
Tätern werden Zuschauer.
Die TeilnehmerInnenzahl ist auf 16 Personen begrenzt.
Seminarnummer:25/2016
Zeit:
29.08. - 02.09.2016
Ort: Wangerooge (Nordsee)
Teilnahmebeitrag:
290 Euro (VP)
Nichtmitglieder:
360 Euro (VP)
EZ-Zuschlag:
84 Euro
Die Übernachtungen vom 28.08. bis 03.09.2016 sind im Teilnahmebeitrag enthalten. Seminarbeginn ist Montagmorgen 9.00 Uhr.
13
Gesellschaft verstehen und verändern
Wer rettet hier eigentlich wen?
Ursachen, Auswirkungen und Perspektiven in
Krisenzeiten
Die Krise ändert ständig ihr
Gesicht: erst platzende Immobilien- und Spekulationsblasen,
dann eine Finanz- und Wirtschaftskrise, hin zur Krise des
Euros und Europas, Bankenrettungspakete, riesige Staatsverschuldungen. Länder wie
Griechenland, Portugal, Irland gerieten an den Rand der Zahlungsunfähigkeit. Durch eine brutale Sparpolitik wird versucht
die Verschuldung einzudämmen.
Politiker schaffen immer neue Rettungsfonds, während mitten
in Europa Menschen wieder für Hungerlöhne arbeiten. Es wird
gerettet, nur Rettung ist nicht in Sicht. Aber, nie ging es um
die Rettung der Griechen, nie um die der Spanier oder Portugiesen. Stets geht es nur um das Wohl der Hauptverdiener
an diesen Krisen: den dort mit hochriskanten Spekulationen
engagierten Banken. Uns Steuerzahlern und sozial Benachteiligten hingegen werden bis heute alle milliardenschweren
Risiken zugemutet!
Viele Menschen ahnen, dass da etwas schief läuft. Sie fühlen sich ausgeliefert, weil sie das Spiel der Milliarden nicht
verstehen.
Doch
Demokratie
hat angesichts der Macht des
Finanzmarkts nur eine Chance,
wenn Bürger anfangen, ihre Interessen in dem „Spiel der Milliarden“
zu erkennen und die wesentlichen
Strukturen und Mechanismen des
Finanzkapitals zu durchschauen.
Seminarnummer:27/2016
Zeit:
05.09. - 09.09.2016
Ort: Bernried (Starnberger See)
Teilnahmebeitrag:
290 Euro (VP)
Nichtmitglieder:
360 Euro (VP)
EZ-Zuschlag:
55 Euro
Die Übernachtungen vom 04.09. bis 09.09.2016 sind im Teilnahmebeitrag enthalten. Seminarbeginn ist Montagmorgen 9.00 Uhr.
14
Gesellschaft verstehen und verändern
Good Food - das Essen auf unseren Tellern
Ein Seminar zur Verbraucherbildung
Einen Großteil unserer Nahrung beziehen wir aus industrieller Nahrungsmittelproduktion. Ausgeprägte Arbeitsteilung, lange Lieferketten, technisierte Produktion, ausgeklügelte Werbung und Vertrieb kennzeichnen den Weg, den
das Essen bis auf unsere Teller nimmt. Wenig verständliche
Kennzeichnung von Inhaltsstoffen ist nur eine
Begleiterscheinung davon.
Doch Essen ist nicht nur
eine Angelegenheit des
Sattwerdens,
sondern
auch ein sehr sozialer
Vorgang. Wie und was
wir essen ist auch immer eine Botschaft nach
außen, mit der wir zeigen, wer wir sind und sein wollen.
Ausgeblendet werden dabei meist die Arbeitsbedingungen
unter denen unsere Nahrung produziert, verarbeitet und
serviert wird. Hier lohnt ein Blick hinter die Kulissen.
Das Seminar richtet sich an alle, die gerne mehr über die
Nahrung wissen wollen, die wir täglich zu uns nehmen. Ziel
ist, alle Teilnehmenden in die Lage zu versetzen, sich Informationen über Nahrungsmittel zu beschaffen und selbst zu
bewerten.
Das Seminar startet bei den konkreten Erfahrungen. Exkursionen zu interessanten Institutionen rund um das
Thema und Phasen der Recherche sind Bestandteil dieser
Woche. Neben aufschlussreichen Vorträgen sind die Teilnehmenden selbst gefragt. So werden gewonnene Erkenntnisse und Materialien für eine gemeinsame Seminardokumentation aufgearbeitet.
Seminarnummer:31/2016
Zeit:
12.09. - 16.09.2016
Ort: Frankfurt (Main)
Teilnahmebeitrag:
120 Euro (ohne Übernachtung
und Verpflegung)
Seminarbeginn ist Montagmorgen 10.00 Uhr.
15
Gesellschaft verstehen und verändern
‚Augen auf und dabei‘ anstatt
‚Augen zu und durch‘!
Mit vollem Bewusstsein im Leben!
Das Ziel ist, selbstbewusst und aktiv
an der Gestaltung unserer Lebensund Arbeitsbereiche mitzuwirken
und unsere Werte und Leitbilder
zu verwirklichen. Welchen Einfluss
haben dabei Gesellschaft, Politik und Medien auf uns?
Wie und wodurch entwickelt sich unser Bewusstsein?
In diesem Seminar werden wir die in unserer Gesellschaft
geltenden Normen und Wertvorstellungen auf den Prüfstand stellen. Hierzu wollen wir auch eigenes Bewusstsein
entwickeln und den eigenen Standpunkt finden. Übungen
zur Wahrnehmung und Sensibilisierung von Manipulation
und Steuerungswerkzeugen werden Bestandteil des Seminars sein. Gemeinsam begeben wir uns auf den Weg zum
(selbst-) bewussten, aktiven Menschen in unserer Gesellschaft!
Themenschwerpunkte:
• Bewusstsein
• Politik und Medien
• Manipulation
• Persönlichkeitsprofile
•Verantwortung leicht
gemacht
•Einflussmöglichkeiten
•Durchsetzungsfähigkeit
Die TeilnehmerInnenzahl ist auf 16 Personen begrenzt.
Seminarnummer:37/2016
Zeit:
10.10. - 14.10.2016
Ort: Zinnowitz (Usedom)
Teilnahmebeitrag:
320 Euro (VP)
Nichtmitglieder:
390 Euro (VP)
EZ-Zuschlag:
84 Euro
Die Übernachtungen vom 09.10. bis 15.10.2016 sind im Teilnahmebeitrag enthalten. Seminarbeginn ist Montagmorgen 9.00 Uhr.
16
Gesellschaft verstehen und verändern
Energiewende im Rhein-Main-Gebiet
Erneuerbare Energien in und um Frankfurt!
Alternativen für nachhaltige Energiegewinnung
Nach der schrecklichen
Katastrophe im Atomkraftwerk Fukushima in der Folge des Jahrhunderterdbebens in Japan ist auch
bei uns in Deutschland
die Diskussion um Atomausstieg und Energiewende als zentrales Thema der Politik neu entfacht.
Die Alternativen werden schon seit längerem diskutiert und
gefördert. Aktuell gewinnen wir ca. 28 Prozent des Stroms
aus erneuerbaren Energien – mit schnell steigender Tendenz. Bis 2021 sollen in Deutschland alle AKWs vom Netz
gehen und durch erneuerbare Energien ersetzt werden.
Kohle und Gas dienen als Brückentechnologien für den
Umbau auf 100 Prozent erneuerbare Energien bis Mitte des
Jahrhunderts.
Dabei muss man bei allen Diskussionen um die künftige
Energieversorgung mit Offshore-Windparks, Wüstenstrom
und neuen Hochspannungsstromnetzen immer und zuerst
die Potenziale von Energieeinsparungen und Energieeffizienz im Blick haben.
Im Seminar wollen wir am Beispiel des Rhein-Main-Gebiets
die derzeitigen Bestrebungen zur Energiewende beleuchten. Dazu werden wir uns vor Ort die unterschiedlichen
erneuerbaren Energieträger ansehen, mit Vertretern von Verbänden,
Initiativen, Betrieben und
Politikern
diskutieren
und einen Ausblick auf
die Energieversorgung
von morgen wagen.
Seminarnummer:42/2016
Zeit:
07.11. - 11.11.2016
Ort: Frankfurt (Main)
Teilnahmebeitrag:
120 Euro (ohne Übernachtung
und Verpflegung)
Seminarbeginn ist Montagmorgen 10.00 Uhr.
17
Kooperationsseminare mit Arbeit und
Leben Hessen und Junge IG BAU Hessen
Wem gehört die Stadt?
Hinter den Kulissen Frankfurts
Für junge Erwachsene!
In diesem Bildungsurlaub
wollen wir uns kritisch mit
dem urbanen Raum auseinandersetzen und der
Frage nachgehen, wer, wie
und wo Stadt nutzen kann
und warum. Unter diesem
Fokus schauen wir uns die
Stadt als Ort der Vielfalt, der Begegnung und der Auseinandersetzung, als Zentrum von Konsum und Investition, als
Wohn- und Lebensraum genauer an.
Wer entscheidet über die Gestaltung einer Stadt und wie
werden ihre BewohnerInnen in diesen Prozess eingebunden? Wie offen ist der öffentliche Raum und wer bestimmt
darüber? Wo können wir uns aufhalten und die Stadt als
eigenen Raum nutzen? Ist sie für alle gleichermaßen zugänglich und nutzbar und wer kann sie sich überhaupt leisten? Wir untersuchen die Veränderung einzelner Stadtteile
und ihrer BewohnerInnenstruktur aufgrund von Aufwertungsprozessen und beschäftigen uns mit der Frage nach
bezahlbarem Wohnraum. Wir blicken auf Stadt in Zeiten
von Spekulationen und Großbaustellen, Gentrifizierung und
Privatisierung und suchen nach den Freiräumen, die unkommerziell bleiben und nach Wegen sich Stadt (wieder)
anzueignen.
Am Beispiel Frankfurts blicken wir hinter die Kulissen von
Häuserschluchten, Grünflächen und U-Bahntunneln, setzen uns mit der Geschichte und Gestaltung des städtischen
Raumes auseinander und befassen uns mit den verschiedenen Möglichkeiten, Stadt zu nutzen, sich darin zu bewegen
und darüber mitzubestimmen.
Kooperationsseminar mit Arbeit und Leben Hessen
Jugend und Junge IG BAU Hessen
Seminarnummer:08/2016
Zeit:
09.05. - 13.05.2016
Ort: Frankfurt (Main)
Teilnahmebeitrag:
100 Euro (ohne Übernachtung
und Verpflegung)
Seminarbeginn ist Montagmorgen 10.00 Uhr.
18
Kooperationsseminare mit Arbeit und
Leben Hessen und Junge IG BAU Hessen
Lernen aus dem NSU –
Aktiv gegen Rassismus und Neonazismus
Für junge Erwachsene!
Seit Mai 2013 stehen vor dem Oberlandesgericht München
fünf Angeklagte in Zusammenhang mit den Verbrechen des
„Nationalsozialistischen Untergrund“ (NSU) vor Gericht. Der
NSU beging über mehrere Jahre rassistisch motivierte Morde und verübte mehrere Anschläge und Banküberfälle. Die
Mordserie wurde auch deshalb nicht gestoppt, weil sich die
Ermittlung auf die Opfer selbst richtete. Der NSU ist ein trauriges Beispiel für die tödlichen Konsequenzen des Ineinandergreifens von institutionellem Rassismus und neonazistischen
Aktivitäten. Für eine kurze Zeit waren die Verbrechen des NSU
ein öffentlich viel beachtetes Thema; mittlerweile verschwindet es mehr und mehr von der Agenda. Auch in Anbetracht der
deutschen Geschichte ist es zentral, dass die Aktualität extrem
rechter Gewalt in diesem für die heutige Zeit unfassbaren Ausmaß verdeutlicht wird und nicht in Vergessenheit gerät. München ist dabei ein zentraler Punkt des Erinnerns und Lernens.
Habil Kılıç und Theodoros Boulgarides wurden 2001 und 2005
in München vom NSU ermordet. Hier findet nun der Prozess
am Oberlandesgericht statt. Dabei stellt der Prozess nur einen
Baustein auf dem Weg zu einer vollständigen Aufarbeitung
dar. Mögliche Prozesstermine bis September 2016 wurden angekündigt. Deshalb wollen
wir uns in München sowohl
dem Prozess, als auch (er)
weiter(nd)en Perspektiven
auf den NSU-Komplex widmen, die alle eines ermahnen: Kein Vergeben, kein
Vergessen!
Kooperationsseminar mit Arbeit und Leben Hessen Jugend,
Junge IG BAU Hessen und BiLaN - Bildungsinitiative Lernen
aus dem NSU
Seminarnummer:36/2016
Zeit:
10.10. - 14.10.2016
Ort: München (Bayern)
Teilnahmebeitrag:
250 Euro (HP)
EZ-Zuschlag:
90 Euro
Die Übernachtungen vom 09.10. bis 14.10.2016 sind im Teilnahmebeitrag enthalten. Seminarbeginn ist Montagmorgen 9.00 Uhr.
19
Seminar in Kooperation mit dem
DGB-Bildungswerk Thüringen e.V.
Flucht und Migration.
Früher – heute – morgen
Aktuelle Flucht- und Migrationsbewegungen sind eine
zentrale Herausforderung für unsere Gesellschaft in den
kommenden Jahren. Dabei sind die Themen nicht neu, sondern stetiger Teil unserer Geschichte. „Stadt ist Migration“,
diese Formulierung des Stadtforschers Erol Yildiz gilt auch
und ganz besonders für Berlin. Noch 1750 hatte die Stadt
gerade einmal 100.000 Einwohner, erst der massive Zuzug
von Menschen unterschiedlichster Herkunft machte aus
Berlin eine Millionenmetropole.
Mit Geschichte, Gegenwart und Zukunft von Flucht und
Migration wollen wir
uns in diesem Seminar beschäftigen.
Wir werden zu Fuß
und mit dem ÖPNV
in der Stadt unterwegs sein, um den
Spuren von französischen Hugenotten und polnischen
Juden nachzugehen. Wir wollen uns mit türkischen und
schwäbischen ArbeitsmigrantInnen beschäftigen und den
Spuren der innerdeutschen Grenze folgen. Wir wollen mit
unterschiedlichen gesellschaftlichen DiskussionspartnerInnen aus Wissenschaft, Verwaltung, Gewerkschaft und
Zivilgesellschaft über die Zukunftsfrage „Migration“ sprechen.
Kooperationsseminar mit dem
DGB Bildungswerk Thüringen e.V.
Seminarnummer:44/2016
Zeit:
24.10. - 28.10.2016
Ort: Berlin
Teilnahmebeitrag:
300 Euro (Ü/F/ohne Fahrtkosten)
für Nichtmitglieder:
350 Euro (Ü/F/ohne Fahrtkosten)
EZ-Zuschlag:
135 Euro
Die Übernachtungen vom 23.10. bis 28.10.2016 sind im Teilnahmebeitrag enthalten. Seminarbeginn ist Montagmorgen 9.00 Uhr.
Anmeldungen zu diesem Seminar können aufgrund des neuen Bildungsfreistellungsgesetzes in Thüringen erst im 1. Quartal 2016
bearbeitet werden.
20
Ökologie es geht ums
Überleben
In unseren Ökologieseminaren
möchten wir ein Bewusstsein für
nachhaltige Entwicklung anstoßen, um einen bewussten Umgang mit Natur und Umwelt zu
fördern. Dabei legen wir Wert auf
das persönliche Erleben
und Erfahren der Natur.
Ökologie - es geht ums Überleben
‚Im Land der offenen Ferne‘
Leben und Wirtschaften im Einklang
mit Landschaft und Natur
Im Biosphärenreservat Rhön
(BSRR), einem Projekt des
UNESCO-Programms „Mensch
und Biosphäre“, soll modellhaft gezeigt werden, dass
menschliches
Wirtschaften
durchaus mit Anforderungen
von Natur- und Landschaftsschutz in Einklang gebracht werden kann. „Schutz durch
Nutzung“ lautet hierfür die Devise und „Nachhaltigkeit“ gilt
als das Prinzip, das in den Lebens- und Wirtschaftsbereichen Siedlung, Infrastruktur, Handwerk, Industrie, Landwirtschaft und Tourismus stärkere Beachtung finden soll.
Das BSRR erstreckt sich mit
260.000 ha über große Teile
der hessischen, thüringischen
und bayrischen Rhön und ist
damit eines der wenigen länderübergreifenden seiner Art.
In der bayrischen Rhön werden die Spannungen zwischen
Natur- und Landschaftsschutz einerseits und dem Wirtschaften des Menschen andererseits deutlich. Beispiele
sind hierbei die Besucherlenkung am Schwarzen Moor und
die Außendarstellung durch die Informationszentren des
BSRR in der bayrischen Rhön sowie die Vermarktung der
örtlichen Produkte unter dem Label des BSRR.
Nach einer Einführung in das Gebiet mit Strukturen, Projekten und Zielen des BSRR gibt es in diesem Seminar: Exkursionen zu den Kerngebieten, zu Partnerbetrieben wie einem Schäfer mit den charakteristischen Rhönschafen und
zu einem Landwirt.
Seminarnummer:09/2016
Zeit:
09.05. - 13.05.2016
Ort: Oberelsbach (Rhön)
Teilnahmebeitrag:
270 Euro (HP)
Nichtmitglieder:
340 Euro (HP)
EZ-Zuschlag:
48 Euro
Seminarbeginn ist Montagmorgen 10.00 Uhr.
22
Ökologie - es geht ums Überleben
Die Fränkische Schweiz -
Naturparadies und Windkraft - ein Gegensatz?
Die Fränkische Schweiz ist eine Region in Bayern, die ihren
Eigennamen durch landschaftliche und kulturelle Besonderheiten erhalten hat. Es ist eine charakteristische Berg- und
Hügellandschaft mit markanten Felsformationen und Höhlen
sowie vielen Burgen und Ruinen. Bedingt durch den Rückgang der Landbevölkerung und dem wachsenden Tourismus
in dieser Region erhält der Schutz der Landschaft eine neue
Bedeutung. Doch passt dazu auch der geplante Ausbau der
Windkraft? Das Kerngebiet der Fränkischen Schweiz muss
nach Ansicht von Heimatschützern „windmühlenfreie“ Zone
bleiben.
Die Erkenntnisse dieses Seminars sollen helfen, politische
Forderungen für ein Zusammenspiel von Ökologie und
Ökonomie am Beispiel der
Fränkischen Schweiz zu formulieren. In Exkursionen vor
Ort, Besichtigungen, Vorträgen
und Diskussionen wird den
Teilnehmenden die Möglichkeit
eröffnet, sich ein eigenes Bild
zu verschaffen.
Seminarnummer:11/2016
Zeit:
23.05. - 27.05.2016
Ort: Pottenstein (Bayern)
Teilnahmebeitrag:
290 Euro (HP)
Nichtmitglieder:
360 Euro (HP)
EZ-Zuschlag:
30 Euro
Die Übernachtungen vom 22.05. bis 27.05.2015 sind im Teilnahmebeitrag enthalten. Seminarbeginn ist Montagmorgen 9.00 Uhr.
23
Ökologie - es geht ums Überleben
Die grüne Lunge Frankfurts -
unterwegs mit dem Grüngürteltier in und um
Frankfurt – Landschaft auf den zweiten Blick?!
Es ist ein internationaler Trend: Metropolen dehnen sich aus. Wo früher
einzelne Städte und Gemeinden lagen,
wuchern heute Ballungsräume. Natur und Freiflächen werden zugebaut.
Diese Entwicklung erleben wir auch
im Rhein-Main-Gebiet. Aber noch gibt
es unbebaute, idyllische Flecken und vielseitige Landschaften.
Schon 1991 wurde der Frankfurter Grüngürtel ins Leben
gerufen, der sich auf 70 Kilometern Länge um die Stadt
zieht. Dieses breite Spektrum Frankfurter Landschaften mit
Streuobstwiesen, renaturierten Flussläufen, Naturschutzgebieten, ehemaligen Militärflächen u.v.m. wollen wir im
Seminar erkunden.
Wir werden uns intensiv mit dem Fechenheimer Mainbogen,
dem größten unbebauten Auengebiet in Frankfurt, beschäftigen. Er wird heute überwiegend landwirtschaftlich genutzt, birgt jedoch noch zahlreiche Relikte einer typischen
Auenlandschaft, die den Mainbogen zu einem wertvollen
Lebens- und Erholungsraum im Frankfurter Grüngürtel
machen. Außerdem wollen wir auch auf den Spuren der
„Grünen Soße“ in Oberrad unterwegs sein. Darüber hinaus beschäftigen wir uns mit Renaturierungsmaßnahmen,
diskutieren mit Experten
des BUND und besuchen
lokale Umweltbildungszentren.
In der Seminarwoche
wollen wir die Region mit
dem Fahrrad, zu Fuß und
dem öffentlichen Nahverkehr erkunden.
Seminarnummer:13/2016
Zeit:
13.06. - 17.06.2016
Ort: Frankfurt (Main)
Teilnahmebeitrag:
120 Euro (ohne Übernachtung
und Verpflegung)
Seminarbeginn ist Montagmorgen 10.00 Uhr.
24
Ökologie - es geht ums Überleben
Naturpark Taunus
Eine Region im Spannungsfeld zwischen Naturschutz
und menschlichem Wirtschaften
Der Naturpark Taunus,
zweitgrößter Naturpark in
Hessen, ist vor kurzem 50
Jahre alt geworden. Ein gut
ausgebautes
Wanderwegenetz lockt an den Wochenenden viele Erholungssuchende an. Seit einigen
Jahren ist die Wildkatze wieder heimisch in den Taunuswäldern.
Wir wollen in unserem Seminar bei vielfältigen Exkursionen
und Gesprächen mit Menschen vor Ort genauer unter die Lupe
nehmen, wie der Naturpark seine Aufgaben wie Naturschutz,
Erholung, Regionalentwicklung sowie Umweltbildung umsetzt. Wir werden viel zu Fuß in der freien Natur unterwegs
sein.
Bei geführten Wanderungen und im Austausch mit Fachleuten werden wir nicht nur die reizvolle Natur sowie die vielfältige Tier- und Pflanzenwelt erleben, sondern auch auf Interessenskonflikte zwischen Naturschutz, Freizeitbedürfnissen
und Wirtschaftsinteressen stoßen.
Unter anderem ist ein Besuch des Hessenparks geplant. Dieser ist seit 2012 zertifizierter Archepark und setzt sich damit
für den Erhalt gefährdeter Nutztierrassen und alter Kulturpflanzen ein. Den Lebensraum „Streuobstwiese“, der zu unseren artenreichsten Biotopen gehört, gilt es dort ebenfalls zu
entdecken.
Auch die wechselvolle Geschichte der Region wird uns immer
wieder beschäftigen. Zudem ist ein Besuch der „taunus-outdoor school“ geplant, die es sich nach dem Motto: „Fast alles –
aber draußen!“ zur Aufgabe gemacht hat, Menschen die Natur
auf ungewöhnliche Art und Weise näher zu bringen.
An zwei Tagen wird es notwendig sein, Fahrgemeinschaften zu
bilden, um Termine vor Ort wahrnehmen zu können.
Seminarnummer:26/2016
Zeit:
29.08. - 02.09.2016
Ort: Oberursel (Hessen)
Teilnahmebeitrag:
120 Euro (ohne Übernachtung
und Verpflegung)
Seminarbeginn ist Montagmorgen 10.00 Uhr.
25
Ökologie - es geht ums Überleben
Grenzenloses Land im Strom der noch weitgehend unbekannte
Nationalpark Unteres Odertal
Im Nordosten an der Grenze zu Polen liegt der einzige
Auennationalpark Deutschlands. Mit einer Fläche von ca.
10.000 ha erstreckt er sich über 60 Kilometer entlang der
Oder und bildet das erste und einzige grenzüberschreitende Großschutzgebiet zwischen Polen und Deutschland.
Der Nationalpark gehört zu den artenreichsten Lebensräumen Deutschlands. Mit seinen Flussaltarmen und den
regelmäßig überfluteten Auen ist das untere Odertal ein
Paradies für Wasservögel als Brut-, Rast- und Überwinterungsplatz. Im Herbst ziehen große Vogelschwärme mit
bis zu 100.000 Enten und Gänsen und 15.000 Kranichen
durch das Tal.
Wir werden die Arbeit des Nationalparks kritisch beleuchten, das Informationszentrum in Criewen besuchen und die
Besonderheiten der Region in Bezug auf demografische
Entwicklung, Arbeitslosigkeit, Tourismus und Naturschutz
kennen lernen.
Wir wollen mit dem
Kanu, dem Fahrrad
und zu Fuß unterwegs sein, um diese
einzigartige Region
mit Auen- und Laubmischwäldern sowie
Trocken-, Feucht- und
Magerrasengebieten
vor Ort zu erkunden.
Untergebracht sind wir in einer alten Mühle im Salveytal,
einem Nebenflüsschen der Oder. Direkt von hier aus wollen wir den Biber im Mühlteich beobachten und zu einer
Fledermausexkursion starten.
Die TeilnehmerInnenzahl ist auf 16 Personen begrenzt.
Seminarnummer:33/2016
Zeit:
26.09. - 30.09.2016
Ort: Gartz (Brandenburg)
Teilnahmebeitrag:
290 Euro (HP)
Nichtmitglieder:
360 Euro (HP)
EZ-Zuschlag:
75 Euro
Die Übernachtungen vom 25.09. bis 30.09.2016 sind im Teilnahmebeitrag enthalten. Seminarbeginn ist Montagmorgen 9.00 Uhr.
26
Ökologie - es geht ums Überleben
Eine Insel im Wandel der Zeit: Helgoland -
ein Naturparadies sucht seine Zukunftsperspektiven
Helgoland ist Deutschlands einzige Hochseeinsel und ein einzigartiges Naturparadies. Seit
Jahrhunderten trotzt der
rote Felsen den Elementen und bietet Mensch
und Tier einen Zufluchtsort inmitten der rauen
Nordsee. Tausende Zugvögel rasten hier auf dem Weg über
die Deutsche Bucht, Seehunde und Kegelrobben bringen an
den Stränden ihre Jungen zur Welt.
Dennoch hat Deutschlands einzige Hochseeinsel trotz
ihrer einmaligen Lage große Probleme: Die Zahl der
Tagesgäste sinkt und mangels Perspektiven kehren immer mehr Insulaner Helgoland dauerhaft den
Rücken. Trotzdem platzt die Insel aus allen Nähten. Gegen
eine geplante Landaufschüttung haben sich die Insulaner
mit einem Bürgerentscheid gewehrt und der Denkmalschutz begrenzt Modernisierungsmaßnahmen.
Zukunftsperspektiven sehen die Helgoländer verstärkt im
Ausbau regenerativer Energien im Nordseebereich. So will
sich Helgoland als die weltweit erste Offshoreserviceinsel
der Welt ausrichten.
Mit einem touristischen Leitbild 2020 wollen die Insulaner
den lahmenden Tourismus wieder aktivieren ohne die Natur
und die Umwelt zusätzlich zu belasten.
Wir werden zusammen mit Insulanern die Probleme und
Chancen der Insel diskutieren, uns die sozialen, ökologischen und wirtschaftlichen Strukturen Helgolands anschauen und die Zukunftsperspektiven näher beleuchten.
Seminarnummer:35/2016
Zeit:
03.10. - 07.10.2016
Ort: Helgoland (Nordsee)
Teilnahmebeitrag:
290 Euro (VP)
Nichtmitglieder:
360 Euro (VP)
EZ-Zuschlag:
60 Euro
Die Übernachtungen vom 02.10. bis 08.10.2016 sind im Teilnahmebeitrag enthalten. Seminarbeginn ist Montagmorgen 9.00 Uhr.
Aufgrund der Fährzeiten nach Helgoland könnte eine zusätzliche
Übernachtung auf eigene Kosten bei der Anreise notwendig sein.
27
Ökologie - es geht ums Überleben
Das Grüne Band Sem
inar
verbindende Lebenslinie
reih
e
und einzigartiges Naturerbe
Mitten durch unser
Land zieht sich von
der Ostsee bis ins
sächsisch-bayerische
Vogtland ein 1393 Kilometer langes Grünes
Band. In dieser Seminarreihe wollen wir das
Gebiet der ehemaligen
innerdeutschen Grenze in den Mittelpunkt stellen und es in
den nächsten Jahren von Nord nach Süd kennenlernen.
Die ersten fünf Schritte sind getan:
Nachdem wir in den vergangenen fünf
Jahren die Teilstücke von der Ostsee
zum Schaalsee, die Elbe zwischen
Altmark und Wendland, das Gebiet
zwischen Drömling und Harzvorland
sowie den Harz erkundet haben und
auch schon einmal zwischen Eichsfeld
und Werratal unterwegs waren, wollen wir 2016 neben der Wiederholung
es Seminars „zwischen Eichsfeld und Werratal“ den nächsten Schritt tun und das Grüne Band in der Rhön erleben.
Im ehemaligen Todesstreifen konnte sich im Schutz der unmenschlichen Grenzanlagen mit Metallzäunen, Minen und
Grenzpatrouillen über Jahrzehnte die Natur weitgehend
ungestört entwickeln und hier haben Arten überlebt, die
andernorts fast ausgestorben sind.
Deshalb wird der komplette Grenzstreifen seit mehr als 25
Jahren unter der Bezeichnung „Grünes Band Deutschland“
als gesamtdeutsches Naturschutzprojekt entwickelt und erhielt die
Anerkennung als „Nationales Naturerbe“.
Neben diesen ökologischen Aspekten wollen wir uns in der Seminarreihe auch mit der Geschichte,
dem Leben und Arbeiten der Menschen in der ehemaligen Grenzregion beschäftigen.
28
Ökologie - es geht ums Überleben
Besuchen Sie auch unseren Blog zur Seminarreihe unter
http://seminarreihegruenesband.wordpress.com
Hier erhalten Sie weitere Informationen sowie
Berichte und Impressionen der einzelnen Seminare, die wir schon durchgeführt haben.
Für unsere Seminarreihe konnten wir das BUND-Projektbüro Grünes Band als Kooperationspartner gewinnen. Der
BUND unterstützt uns durch inhaltlich-fachliche Beratung, vielfältige
Informationsmaterialien und Kontaktpersonen entlang des Grünen
Bandes. Gerne weisen wir in diesem Zusammenhang auf die BUNDSeite „Erlebnis Grünes Band“ hin:
(www.erlebnisgruenesband.de)
29
Ökologie - es geht ums Überleben
Das Grüne Band zwischen Eichsfeld und Werratal
Die fünfte Etappe unserer Seminarreihe führt uns zum Mittelpunkt des Grünen Bandes – dem WestÖstlichenTor bei
Duderstadt im Eichsfeld. Hier befindet sich auch der Sitz
der Heinz Sielmann Stiftung, die den Grenzabschnitt vom
südlichen Ende des Harz bis zur Werra betreut. Mit dem
Naturschutzgroßprojekt „Grünes Band Eichsfeld-Werratal“
bietet sich der Stiftung die Chance, das „Grüne Band“ in
der Region Eichsfeld-Werratal als Teil des Nationalen Naturerbes, als einzigartigen Naturraum und als länderübergreifenden Biotopverbund zu pflegen, zu entwickeln und
dadurch dauerhaft zu bewahren.
Das Projektgebiet zeichnet sich durch
eine herausragende Naturvielfalt aus.
Seltene Lebensräume wie Kalk-Orchideen-Buchenwälder, Trocken- und
Halbtrockenrasen oder naturnahe Flüsse und Bäche bieten Rückzugsräume für
über 340 bedrohte Tier- und Pflanzenarten der Roten Listen Deutschlands.
So finden sich hier noch großräumige
Vorkommen von Eibe und Frauenschuh,
aber auch bedeutsame Arten für den nationalen Biotopverbund, wie Wildkatze,
Luchs, Rotmilan, Fischotter und Schwarzstorch.
Dieses Projekt in einer eher unbekannten Region zwischen
den Nationalparks Harz und Hainich wollen wir in der Seminarwoche besonders beleuchten. Wir werden zu Fuß unterwegs sein, um die Einzigartigkeiten vor Ort kennen zu
lernen und wollen auf der Werra bei einer Kanuexkursion
die ehemalige innerdeutsche Grenze überqueren.
Wir werden die ersten Nächte bei Duderstadt untergebracht sein. Dann werden wir den Standort wechseln, um
das südliche Projektgebiet von Eschwege aus zu erkunden.
Seminarnummer:12/2016
Zeit:
30.05. - 03.06.2016
Ort: Duderstadt und Eschwege
Teilnahmebeitrag:
290 Euro (HP)
Nichtmitglieder:
360 Euro (HP)
EZ-Zuschlag:
50 Euro
Die Übernachtungen vom 29.05. bis 03.06.2016 sind im Teilnahmebeitrag enthalten. Seminarbeginn ist Montagmorgen 9.00 Uhr.
30
Ökologie - es geht ums Überleben
Das Grüne Band –
im Biosphärenreservat Rhön
Der sechste Teil unserer Seminarreihe führt uns in das
Land der offenen Ferne, wie die Rhön auch genannt wird.
Hier führt das Grüne Band durch das Dreiländer-Biosphärenreservat entlang der Grenze zwischen Thüringen, Hessen und Bayern.
Beginnen werden wir das Seminar im Thüringischen Geisa.
Hier standen sich in der Zeit des Kalten Krieges am „Observation Point Alpha“ der US Army über vier Jahrzehnte
die Truppen von NATO und Warschauer Pakt mit scharfen
Waffen gegenüber.
In der Gedenkstätte Point Alpha wollen wir uns mit Unterstützung der Point Alpha Akademie ein Bild von diesen
historischen Ereignissen machen und uns mit der aktuellen Lage am Grünen Band in der Region beschäftigen. Wir
werden mit Zeitzeugen vor Ort reden und uns auch über die
Bedeutung des Grünen Bandes für das Biosphärenreservat und die regionale Wirtschaft beschäftigen. Von hier aus
wollen wir auch das ehemalige Kalibergwerk in Merkers
besuchen und dort in die Grube einfahren.
Im zweiten Teil des Seminars werden wir dann von Oberelsbach aus am Thüringisch-Bayerischen Teil des Grünen
Bandes in der Rhön unterwegs sein. Neben einem Besuch
im Schwarzen Moor
sowie einer Wanderung am Dreiländereck wird uns
hier der Thema
Naturschutz
und
Landschaftspflege
beschäftigen.
Seminarnummer:30/2016
Zeit:
12.09. - 16.09.2016
Ort: Geisa und Oberelsbach
Teilnahmebeitrag:
290 Euro (HP)
Nichtmitglieder:
360 Euro (HP)
EZ-Zuschlag:
75 Euro
Die Übernachtungen vom 11.09. bis 16.09.2016 sind im Teilnahmebeitrag enthalten. Seminarbeginn ist Montagmorgen 9.00 Uhr.
31
Anzeigen
32
Kinder und
Eltern
gemeinsam
unterwegs
In diesem Bereich bieten wir
Familienseminare zu
unterschiedlichen Themengebieten
an, in denen sich die ganze
Familie - Kinder, Jugendliche,
Eltern und Großeltern - mit einem
bestimmten Seminarthema
beschäftigen können.
Kinder und Eltern gemeinsam unterwegs
Kinderrechte. Bildung. Demokratie.
Demokratie leben und lernen von Anfang an.
Was Kinder stark macht und Erwachsene dafür tun können
Die UN-Kinderrechtekonvention von 1989 wird von vier
Grundprinzipien bestimmt: Gleichheit (Art.2), Schutz (Art.3),
Förderung (Art.6) und Beteiligung (Art.12). In dieser Woche
beschäftigen wir uns mit dem Art.29, Abs.1d : „das Kind auf
ein verantwortungsvolles Leben in freier Gesellschaft vorzubereiten“.
Kinder lernen von uns Großen. Vorbild dringt tiefer ein als
alle Worte, deshalb werden unsere Kleinen eher unserem
Beispiel folgen, als unserem Rat. Oft haben wir Erwachsenen wenig eigene Erfahrungen damit, wie wertvoll Kinderbeteiligung in der Familie ist und die damit verbundene
Verantwortung gelebt werden kann. Wir beschäftigen uns
mit der UN Kinderrechtekonvention und was bis heute davon verwirklicht wurde. Wir tauchen in die Welt der Kinder
ein und machen praktische Erfahrungen wie es gehen kann,
wenn Kinder altersgerecht und auf Grundlage ihres Universums bei Entscheidungen und Konflikten beteiligt werden.
Seminarnummer:02/2016
Zeit:
04.04. - 08.04.2016
Ort: Oberelsbach (Rhön)
Teilnahmebeitrag:
270 Euro (VP)
Nichtmitglieder:
340 Euro (VP)
Kinder bis 12 Jahre:
75 Euro (VP)
EZ-Zuschlag:
48 Euro
Seminarbeginn ist Montagmorgen 10.00 Uhr.
Betreuung für Kinder von 3 bis einschließlich 12 Jahren.
34
Kinder und Eltern gemeinsam unterwegs
Seminar fü
rd
ganze Fam ie
ilie
Einzigartiger Nationalpark und Weltnaturerbe
am Edersee mit der ganzen Familie erleben
Urwald von morgen
im Kellerwald
Wir wollen gemeinsam den einzigen Nationalpark in Hessen
- einen der schönsten Buchenwälder Europas mit seiner vielfältigen Tierwelt kennen lernen. Hier ziehen Wespenbussard,
Schwarz- und Rotmilan ihre Kreise über den Baumkronen.
Uhu und Schwarzstorch sind zurückgekehrt und auch Luchs
und Wildkatze streifen wieder durch die Wälder der Region.
In diesem Familienseminar werden wir in altersgemischten
und altershomogenen Gruppen dieses einzigartige Gebiet erkunden und mehr über die Entstehung und Arbeit des Nationalparks erfahren.
Dabei werden wir in Gesprächen mit Beteiligten vor Ort klären,
inwieweit sich der Nationalpark nach anfänglichen Schwierigkeiten etabliert hat. Gleichzeitig wollen wir auch die Auswirkungen auf die Menschen, die hier leben, untersuchen.
Wir werden mit dem Ranger im Nationalpark unterwegs
sein, zu Fuß den Naturpark erkunden und ein Infozentrum
besuchen. Die Kinder und Jugendlichen werden sich ihrem
Alter entsprechend mit kreativen Methoden dem Thema
nähern.
In der Woche wollen wir die einzelnen Altersgruppen immer wieder
zusammenführen, um Exkursionen
gemeinsam zu erleben und Ergebnisse auszutauschen.
Die TeilnehmerInnenzahl für Erwachsene ist auf 16 Personen begrenzt.
Teilnehmen können Menschen ab 6
Jahren.
Seminarnummer:22/2016
Zeit:
18.07. - 22.07.2016
Ort: Vöhl (Edersee)
Teilnahmebeitrag:
270 Euro (HP)
Nichtmitglieder:
340 Euro (HP)
Jugendliche:
130 Euro (HP)
Kinder 6 bis 12 Jahre: 75 Euro (HP)
EZ-Zuschlag:
75 Euro
Seminarbeginn ist Montagmorgen 10.00 Uhr.
35
Kinder und Eltern gemeinsam unterwegs
Mit Familien im Land
der offenen Ferne –
Semi
na
ganz r für die
e Fam
ilie
ein Seminar für kleine und große
Menschen im Biosphärenreservat Rhön
Das
„Dreiländer-Biosphärenreservat“
setzt sich für die Entstehung und Erhaltung einer einzigartigen Kulturlandschaft
im Einklang mit der Natur ein.
Das wollen wir in diesem Familienseminar in zum Teil altersgemischten und
altershomogenen Gruppen erforschen.
Dabei werden wir uns anschauen, warum
die Marke „Rhön“ so gut funktioniert. Wir
werden dazu eine Ziegenhirtin und eine
Schäferei besuchen und deren Bedeutung
für die Landschaftspflege kennen lernen. Wir wollen eine Exkursion in und um das Schwarze Moor machen, um mehr über
die vielfältige Tier- und Pflanzenwelt in der Rhön zu erfahren.
Wir werden der Frage nachgehen, wie die Biolimonade in die
Flasche kommt und dazu einen Holunderbauern besuchen
und uns anschauen, wie aus dessen Holunder dann Bionade
entsteht. Außerdem wollen wir uns ein Informationszentrum
des Biosphärenreservats ansehen und mit den MitarbeiterInnen sprechen.
Dabei werden uns immer wieder die Fragen der Nachhaltigkeit und der biologischen
Vielfalt begleiten, die den roten
Faden der Woche bilden sollen.
Die TeilnehmerInnenzahl für Erwachsene ist auf 16 Personen
begrenzt.
Teilnehmen können Menschen ab 6 Jahren.
Seminarnummer:24/2016
Zeit:
22.08. - 26.08.2016
Ort: Oberelsbach (Bayern)
Teilnahmebeitrag:
270 Euro (HP)
Nichtmitglieder:
340 Euro (HP)
Jugendliche:
130 Euro (HP)
Kinder 6 bis 12 Jahre: 75 Euro (HP)
EZ-Zuschlag:
48 Euro
Seminarbeginn ist Montagmorgen 10.00 Uhr.
36
Kinder und Eltern gemeinsam unterwegs
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Natur- und Landschaftse Fam
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schutz aus Sicht der Generationen
Familienseminar rund um die Frankfurter
Streuobstwiesen
Eine Stadt atmet durch...
Die Frankfurter Streuobstwiesen
sind Teil des Grüngürtels um die
Stadt und eingebettet in den Regionalpark Rhein-Main. Als von
Menschen geschaffene Kulturlandschaft bilden sie einen besonderen
Lebensraum für viele Tier- und
Pflanzenarten.
Wir wollen mit den Familien eine intensive Woche rund
um diese Streuobstwiesen verbringen. In Kooperation mit
dem MainÄppelHaus Lohrberg werden wir in zum Teil
alterspezifisch getrennten Seminargruppen den Lebensraum Streuobstwiese erforschen, uns mit der Bedeutung
dieses Biotops für die Region beschäftigen sowie Obstsorten und die daraus hergestellten Produkte kennen lernen.
Rund um den Apfel werden wir ernten, keltern, Gelee kochen und natürlich auch alles probieren.
Wir werden in der Woche die einzelnen Altersgruppen
immer wieder zusammen führen, um gemeinsam Exkursionen zu erleben, praktische Aktivitäten zu machen und
Ergebnisse auszutauschen.
Die TeilnehmerInnenzahl für Erwachsene ist auf 16 Personen
begrenzt.
Teilnehmen können Menschen ab 4 Jahren.
Kooperationsseminar mit dem MainÄppelHaus Lohrberg
Seminarnummer:40/2016
Zeit:
24.10. - 28.10.2016
Ort: Frankfurt (Main)
Teilnahmebeitrag:
120 Euro
Jugendliche:
50 Euro
Kinder 4 bis 12 Jahre: 35 Euro
(ohne Übernachtung und Verpflegung)
Seminarbeginn ist Montagmorgen 10.00 Uhr.
37
Anzeige
38
Kommunikation
und Handeln
Mit den Seminaren aus
diesem Schwerpunkt
möchten wir den
Teilnehmenden die
Möglichkeit bieten, ihre
zwischenmenschlichen und
sozialen Kompetenzen
auszubilden und zu stärken.
Kommunikation und Handeln
Mediation neue Wege zur Konfliktlösung
Ein
Machtwort
oder Schlucken und
Schweigen ist keine - insbesondere
auch langfristig tragfähige
Lösung.
Es gilt Konflikte,
wo immer möglich,
einvernehmlich
zu
klären. Der ideale
Weg, um konstruktiv mit Spannungen
umzugehen, ist Mediation. Bei dieser höchst erfolgreichen Methode zur Lösung von Konflikten geht es um „Verstehen“. Die Grundannahme ist, dass es keine Sieger und
Verlierer geben darf. Alle Konfliktparteien können nur gewinnen.
In diesem Bildungsurlaub lernen sie die Grundprinzipien
der Mediation kennen und haben die Möglichkeit, mediative
Elemente in die eigene Konfliktintervention zu implementieren.
Seminarinhalte:
• Konflikte und Konfliktverständnis
• Definition und Grundprinzip der Mediation
• Abgrenzung zu anderen Konfliktinterventionen
• Phasen und Schritte eines Mediationsverfahrens
• mediative Elemente und Gesprächstechniken zur
Konfliktintervention
• Chancen und Grenzen der Mediation
Die TeilnehmerInnenzahl ist auf 16 Personen begrenzt.
Seminarnummer:14/2016
Zeit:
13.06. - 17.06.2016
Ort: Zinnowitz (Usedom)
Teilnahmebeitrag:
320 Euro (VP)
Nichtmitglieder:
390 Euro (VP)
EZ-Zuschlag:
84 Euro
Die Übernachtungen vom 12.06. bis 18.06.2016 sind im Teilnahmebeitrag enthalten. Seminarbeginn ist Montagmorgen 9.00 Uhr.
40
Kommunikation und Handeln
Psychische Belastungen am
Arbeitsplatz vom Mobbing bis zum Burnout
Für immer mehr Arbeitnehmende gehören psychische Fehlbelastungen
zum Arbeitsalltag.
Überforderung und Zeitdruck, Leistungsverdichtung und ausufernde
Arbeitszeiten, das Betriebsklima und nicht zuletzt das Verhalten der Vorgesetzten. Diese Faktoren können zu negativen Folgen für die Gesundheit führen.
In diesem Seminar beschäftigen wir uns mit folgenden Fragestellungen:
•Was sind psychische Belastungen?
•Wie wirken sie?
•Wo liegen die Ursachen für die dramatische Zunahme von
Stress und psychischen Belastungen?
•Wie kann auf betrieblicher Ebene vorgegangen werden?
•Was kann jede und jeder Einzelne tun?
Anhand praxisnaher Beispiele greifen wir die komplizierten
Zusammenhänge auf. Wir betrachten Modelle der betrieblichen Gesundheitsförderung und andere Präventivmaßnahmen.
Die TeilnehmerInnenzahl ist auf
16 Personen begrenzt.
Seminarnummer:18/2016
Zeit:
20.06. - 24.06.2016
Ort: Burg Fürsteneck (Eiterfeld/Hessen)
Teilnahmebeitrag:
270 Euro (VP)
Nichtmitglieder:
340 Euro (VP)
EZ-Zuschlag:
60 Euro
Seminarbeginn ist Montagmorgen 10.00 Uhr.
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Kommunikation und Handeln
Kommunikation klipp und klar!
Besser verstehen und verstanden werden
Konfliktfähigkeit ist eine Kunst, die erlernbar ist. Wird
sie beherrscht, lassen sich viele Konfliktherde frühzeitig
erkennen, bevor sich größere Turbulenzen entwickeln.
Im Seminar wollen wir uns kreativ mit Kommunikation
auseinandersetzen. Dazu nutzen wir kurze theoretische
Ausführungen, Übungen und Rollenspiele.
Kommunikations- und Konfliktfähigkeit ist die Basis unserer Beziehungen. Wir liefern das Handwerkszeug!
Die TeilnehmerInnenzahl ist auf 16 Personen begrenzt.
Seminarnummer:23/2016
Zeit:
15.08. - 19.08.2016
Ort: Roes (Eifel)
Teilnahmebeitrag:
270 Euro (VP)
Nichtmitglieder:
340 Euro (VP)
EZ-Zuschlag:
60 Euro
Die Übernachtungen vom 14.08. bis 19.08.2016 sind im Teilnahmebeitrag enthalten. Seminarbeginn ist Montagmorgen 9.00 Uhr.
42
Anmeldung
Anmeldung
Zu unseren Seminaren können Sie sich schriftlich mit dem
Anmeldeformular, per Fax, per E-Mail oder am einfachsten
über unsere Internetseite (www.dgb-bildungswerk-hessen.de)
anmelden.
Nach der Anmeldung erhalten Sie zeitnah eine Anmeldebestätigung und wenn möglich auch schon die Freistellungsunterlagen, soweit uns die Anerkennung der zuständigen Behörde
vorliegt. Mit der Anmeldung wird eine Anzahlung in Höhe von
50,00 Euro bei Inlands- und 100,00 Euro bei Auslandsseminaren
fällig, zahlbar innerhalb einer Woche nach Erhalt der Anmeldebestätigung.
Mit dem Eingang der Anzahlung gilt der Teilnahmevertrag als
geschlossen.
Eine Erstattung der Anzahlung bei Rücktritt vom Teilnahmevertrag ist nur dann möglich, wenn der Arbeitgeber die Teilnahme
am Bildungsurlaub verweigert und dem DGB Bildungswerk
Hessen e.V. eine entsprechende schriftliche Ablehnung des Arbeitgebers vorgelegt wird.
Etwa drei Monate vor Seminarbeginn erhalten Sie eine Nachricht, dass Ihr Seminar sicher stattfinden wird sowie die Anreisehinweise, so dass Sie Ihre Anreise planen können. Die Anreisehinweise können aufgrund der unterschiedlichen Wohnorte
nur Anhaltspunkte sein. Bitte informieren Sie sich zusätzlich im
Internet oder in einem Reisebüro. Die Fahrgemeinschaftsliste
wird – wenn gewünscht – zur Verfügung gestellt.
Etwa sieben Wochen vor Seminarbeginn erhalten Sie die Einladung. Der Restbetrag ist spätestens sechs Wochen vor Seminarbeginn fällig.
Das DGB Bildungswerk Hessen e.V. behält sich vor, Seminare
aus wichtigen Gründen abzusagen. Bereits gezahlte Beiträge
werden selbstverständlich zurück erstattet.
Wir empfehlen frühzeitige Anmeldung zu den Seminaren, da
ansonsten keine Teilnahme garantiert werden kann.
Wir freuen uns auf Sie!
Anmeldungen und Anfragen bitte an:
DGB Bildungswerk Hessen e.V.
Wilhelm-Leuschner-Straße 69-77
60329 Frankfurt am Main
Telefon: 069 273005-61, Telefax: 069 273005-66
E-Mail: [email protected]
www.dgb-bildungswerk-hessen.de
43
44
Vorname: _____________________________________________
Kind(er): _______________________________________________________ Alter der Kinder: _____________________________
(Nur auszufüllen bei Familienseminaren oder Seminaren mit Kinderbetreuung)
Beruf: ___________________________________________ Bundesland des Arbeitsortes: ________________________________
E-Mail: ________________________________________________________________ Geburtsdatum: _______________________
Telefon (privat): ____________________________________ Telefon (dienstl.): ____________________________________________
Straße: ____________________________________ PLZ: _____________ Wohnort: _____________________________________
Name: _____________________________________________
von _____________________ bis _____________________ Ort: ____________________________________________________
Bildungsurlaubsseminar: __________________________________________________________ Seminarnummer: _____________
Anmeldung
Anmeldung
nein
nein
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Datum: ________________________ Unterschrift: ______________________________________________
Mit meiner Unterschrift erkenne ich die Allgemeinen Geschäftsbedingungen von Seite 76 bis 78 an. Die Datenschutzbestimmung auf
Seite 75 habe ich zur Kenntnis genommen.
Bitte senden Sie mir Ihren regelmäßigen Newsletter (ca. dreimal jährlich) per E-Mail zu
ja
Ich bin einverstanden, meine Kontaktdaten zwecks Bildung von Fahrgemeinschaften anderen Teilnehmenden zur Kenntnis zu geben
Ich wünsche vegetarische Verpflegung:
Ich möchte ein Einzelzimmer gegen Aufpreis:
(wenn möglich - Einzelzimmer stehen nur in begrenzter Anzahl zur Verfügung - ggf. bitte ankreuzen)
Gewerkschaft: ___________________________ zuständige Geschäftsstelle oder Mitglieds-Nr.: _____________________________
Ich bin Gewerkschaftsmitglied: ja
Anmeldung
Anmeldung
DGB Bildungswerk Hessen e.V.
Wilhelm-Leuschner-Straße 69-77
60329 Frankfurt am Main
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Kommunikation und Handeln
Das Spiel des Lebens - ein Kunstwerk!
Vielfalt eine gesellschaftspolitische
Herausforderung!
Die soziale Welt ist eine Bühne, eine komplizierte Bühne
mit Publikum, Darstellern und Außenseitern. Im Spannungsfeld zwischen sozialen Erwartungen und eigenen
Ansprüchen ist die Identitätsfindung eine Lebensaufgabe. Welchen Einfluss haben hierbei Status und gesellschaftliche Rollenbilder?
Soziale Wirklichkeit einzuschätzen und Situationen zu
definieren, ist die tägliche Herausforderung für jede/jeden von uns. Dabei gilt es Strategien zu entwickeln, um
im gesellschaftlichen Kontext Identität, Individualität
und Vielfalt wirklichen Raum zu geben.
Welche Entwicklungsperspektiven gibt es für den/die
Einzelne? Welche Möglichkeiten gibt es in demokratischen Prozessen, dem „ Kunstwerk Mensch“ Zukunft mit
Profil zu geben?
Mit kreativen Methoden, z.B. aus der Theaterpädagogik,
wollen wir uns mit diesem Thema auseinandersetzen.
Seminarinhalte:
• soziale Erwartungen und eigene Ansprüche
• Vielfalt und Toleranz - wie viel Divers darf sein
• sich einbringen in demokratische Prozesse
ein Muss für mündige
BürgerInnen
• Entwicklung des persönlichen Profils; Option für
Handlungs- und Durchsetzungsfähigkeit
Die TeilnehmerInnenzahl ist
auf 16 Personen begrenzt.
Seminarnummer:28/2016
Zeit:
05.09. - 09.09.2016
Ort: Zinnowitz (Usedom)
Teilnahmebeitrag:
320 Euro (VP)
Nichtmitglieder:
390 Euro (VP)
EZ-Zuschlag:
84 Euro
Die Übernachtungen vom 04.09. bis 10.09.2016 sind im Teilnahmebeitrag enthalten. Seminarbeginn ist Montagmorgen 9.00 Uhr.
47
Kommunikation und Handeln
Gewaltfreie Kommunikation (GfK)
Soziale Konflikte friedlich und konstruktiv lösen
Die Frage, wie wir Spannungen und einer Eskalation von
Konflikten im beruflichen und privaten Alltag wirkungsvoll
begegnen können, beschäftigt uns immer wieder.
Die Gewaltfreie Kommunikation (nach Marshall Rosenberg) ist ein tiefgreifendes Instrument, durch das wir lernen
können:
• in einen lebendigen Kontakt mit uns selbst und anderen
Menschen zu kommen
• heikle Situationen zu entspannen
• Konflikte friedlich und konstruktiv so zu lösen, dass
sowohl die eigenen Bedürfnisse, als auch die der Ande ren erfüllt werden können
• Beziehungen befriedigender zu gestalten
• die eigene Stärke und auch Ärger auszudrücken, ohne
uns gegenseitig anzugreifen
Die GfK hat sich weltweit in vielen Zusammenhängen als
Konfliktlösungsmodell bewährt. Ihr liegt ein schlüssiges,
klares Konzept zugrunde. Sie ist Methode und Haltung
zugleich, was sich in einer Sprache des Respekts und der
Wertschätzung für sich selbst und andere Menschen ausdrückt.
Das Training wendet sich an Menschen jeden Alters. In
diesem Kurs geht es darum, den Prozess kennen zu lernen
und anhand von praktischen Beispielen seine Anwendung
zu üben.
Die TeilnehmerInnenzahl ist auf 16 Personen begrenzt.
Seminarnummer:38/2016
Zeit:
17.10. - 21.10.2015
Ort: Herbstein (Vogelsberg)
Teilnahmebeitrag:
270 Euro (VP)
Nichtmitglieder:
340 Euro (VP)
Kinder 3 bis 12 Jahre: 75 Euro (VP)
EZ-Zuschlag:
28 Euro
Seminarbeginn ist Montagmorgen 10.00 Uhr.
Betreuung für Kinder von 3 bis einschließlich 12 Jahren.
48
Kommunikation und Handeln
Rhetorik - mit Worten gewinnen
Ob im Betrieb mit Vorgesetzten, Kunden, KollegInnen oder
in alltäglichen Gesprächs- und Verhandlungssituationen Gesprächsführung und Sprachgewandtheit sind wichtige Voraussetzungen für eine gelungene Kommunikation.
Erfolgreiche Kommunikation beinhaltet:
•Präsentation der eigenen Person
•Fragetechniken, die uns genaue Informationen über unsere
GesprächspartnerInnen erschließen
•Missverständnisse und falsche Interpretationen beseitigen
• schlüssig und unmissverständlich argumentieren
•festgefahrene Denkmuster außer Kraft setzen und Überzeugungskraft aneignen
Dies sind einige der Schlüsselqualifikationen, mit denen wir
uns in diesem Seminar befassen werden. Wir wollen lernen,
uns von der besten Seite zu präsentieren und unsere Informationen auf den Punkt zu bringen.
Dabei werden wir unsere Ausdrucks- und Überzeugungskraft zum Einsatz bringen. In
den praktischen Übungen wird
mit Video-Feedback gearbeitet.
Die TeilnehmerInnenzahl ist
auf 16 Personen begrenzt.
Seminarnummer:41/2016
Zeit:
31.10. - 04.11.2016
Ort: Oberelsbach (Rhön)
Teilnahmebeitrag:
290 Euro (VP)
Nichtmitglieder:
360 Euro (VP)
EZ-Zuschlag:
48 Euro
Seminarbeginn ist Montagmorgen 10.00 Uhr.
49
Kommunikation und Handeln
‚Work-Life-Balance‘ - wie Frauen im
Gleichgewicht leben und arbeiten
Strategien und Aufgaben von Politik,
Unternehmen und Individuen
Work-Life-Balance bedeutet die Verzahnung von Arbeitsund Privatleben angesichts sich verändernder Arbeits- und
Lebenswelten. Der Blick – nicht nur - auf Krankenstatistiken zeigt, dass der psychische und emotionale Druck bei ArbeitnehmerInnen stetig zunimmt. Typische Auswirkungen
dieser Belastung auf die Individuen sind z. B. Überlastungssyndrome, Burn-Out und innere Kündigung. Mit zielgerichteter Work-Life-Balance versuchen viele Frauen, die heute
vermehrt Familie und Beruf und Privatleben unter einen
Hut bekommen wollen, „Managerin“ Ihrer Lebensbalance zu werden. Aber es handelt sich nicht um ein nur privat
zu lösendes Problem, auch wenn es zur Zeit entsprechend
diskutiert wird. Mehr denn je ist die Gesellschaft gefordert,
sind Politik und Unternehmen nach Lösungen gefragt und
auch das Verhältnis von Frauen und Männern bei der Rollen- und Arbeitsteilung kann nicht unüberlegt bleiben. Mit
Blick auf immer weiter voran schreitende gesellschaftliche
und arbeitsmarktpolitische Veränderungen reflektieren
wir das Thema und erarbeiten Handlungsoptionen, die ein
aktives Eingreifen auf betrieblicher und persönlicher Ebene ermöglichen,
wobei auch der praktische
Ansatz eines Gesundheitsmanagements in den Blick
genommen wird.
Die TeilnehmerInnenzahl
ist auf 16 Personen begrenzt.
Kooperationsseminar mit Arbeit und Leben Hessen
Seminarnummer:43/2016
Zeit:
05.12. - 09.12.2016
Ort: Frankfurt (Main)
Teilnahmebeitrag:
145 Euro
(ohne Übernachtung und Verpflegung)
Seminarbeginn ist Montagmorgen 10.00 Uhr.
50
Projekte
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Anzeigen
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Über den
Tellerrand unsere
Nachbarn
Im Bereich der europäischen
Bildungsarbeit möchten wir ArbeitnehmerInnen die Möglichkeit geben,
über den bundesdeutschen Horizont
hinaus zu blicken und die politischen, sozialen und kulturellen Besonderheiten unserer europäischen
Nachbarländer kennen zu lernen.
Über den Tellerrand - unsere Nachbarn
Mallorca -
eine Insel zwischen Massentourismus,
Versorgungsproblemen und beeindruckender Natur
Mit ca. fünf Millionen
deutschen Besuchern
ist die Baleareninsel
Mallorca eines der beliebtesten Touristenziele
überhaupt.
Diese Massenbewegung
verursacht auch eine
Menge Herausforderungen wie Verkehrslenkung, Strom- und Wasserversorgung,
Müllentsorgung und das Problem der Überfremdung der
Einheimischen durch andere Kulturen.
Viele dieser Sorgen gibt es in Deutschland auch. Wir wollen anhand von Begegnungen mit Entscheidungsträgern
vor Ort Lösungsstrategien kennen lernen, entwickeln und
sehen, inwieweit diese Modelle auf deutsche Strukturen
übertragbar sind.
Untergebracht sind wir im Orangental von Soller in einem
ehemaligen Herrschaftshaus. Von Soller, dem Zentrum
des Tramuntana-Gebirges, werden wir zu Fuß, in Mietwagen und mit der alten Straßenbahn die Insel erkunden, die
abseits der touristischen Pfade eine Menge ursprünglicher
Natur und Kultur zu bieten hat. Außerdem ist eine Tagesexkursion mit dem historischen Zug nach Palma geplant.
Für dieses Seminar können
wir ausschließlich die Unterbringung im Doppelzimmer anbieten.
Die TeilnehmerInnenzahl ist
auf 16 Personen begrenzt.
Seminarnummer:04/2016
Zeit:
11.04. - 15.04.2016
Ort: Soller (Mallorca)
Teilnahmebeitrag:
540 Euro (Ü/F, ohne
Flugkosten)
Die Übernachtungen vom 09.04. bis 16.04.2016 sind im Teilnahmebeitrag enthalten. Seminarbeginn ist am Montagmorgen 9.00 Uhr.
54
Über den Tellerrand - unsere Nachbarn
Spanien nach der Wahl
Soziale Bewegungen, Parteien und Gewerkschaften
in Barcelona
Spanien wird sieben Jahre nach
Beginn der Krise als ein Land
im Wirtschaftsaufschwung dargestellt und von der deutschen
Regierung gelobt. Der Blick auf
die Situation der Bevölkerung
zeigt allerdings ein anderes Bild:
Eine Jugendarbeitslosigkeit von über 50%, fast 1 Millionen
Haushalte, die über keinerlei Einkünfte verfügen und eine
halbe Million Zwangsräumungen. Der Rahmen der Krise
wurde - in Kooperation und auf Druck der EU - genutzt,
um Privatisierungen, Sozialabbau und Arbeitsmarkt- und
Tarifvertragsreformen durchzuführen, mit denen Rechte der Beschäftigten und der Gewerkschaften beschnitten
wurden. Als Reaktion haben sich Menschen zu großen Protestwellen zusammengeschlossen, um für Demokratie und
gegen Privatisierungen und Zwangsräumungen zu kämpfen. Aus den Bewegungen sind auch neue Parteien entstanden, die in mehreren Wahlen Erfolge verzeichnen konnten.
Vier Monate nach den Parlamentswahlen in Spanien wollen
wir in diesem Bildungsurlaub eine erste Bilanz ziehen. Wir
werden GewerkschafterInnen und AktivistInnen der Bewegungen und Parteien treffen und erfahren, wie sie mit den
Herausforderungen umgehen. Vor dem Hintergrund der
wichtigen Rolle der EU und der Transnationalisierung der
Unternehmen, stehen auch wir als Gewerkschaften vor der
Notwendigkeit der transnationalen Zusammenarbeit. So
will dieser Bildungsurlaub
auch den direkten Austausch
der Lohnabhängigen und Gewerkschaftsaktiven innerhalb
der EU fördern.
Seminarnummer:06/2016
Zeit:
25.04. - 29.04.2016
Ort: Barcelona (Spanien)
Teilnahmebeitrag:
450 Euro (Ü/F, ohne
Fahrtkosten)
EZ-Zuschlag:
70 Euro
Die Übernachtungen vom 24.04. bis 01.05.2016 sind im Teilnahmebeitrag enthalten. Seminarbeginn ist am Montagmorgen 9.00 Uhr.
55
Über den Tellerrand - unsere Nachbarn
Vom ‚roten Wien‘ bis zu den neuen
sozialen Bewegungen -
Politik, Wirtschaft und Kultur in der Hauptstadt
Österreichs
Wien ist eine Weltstadt mit viel
Lebensqualität; schon mehrmals belegte die Stadt den
ersten Rang im Vergleich von
221 Metropolen weltweit. Wir
möchten herausfinden, was
Wien so lebenswert macht und
für wen es lebenswert ist.
Wie leben und arbeiten Menschen aus unterschiedlichen
sozialen Positionen und kulturellen Prägungen in der europäischen Metropole Wien zusammen? Welchen rassistischen Anfeindungen sind Flüchtlinge und MigrantInnen
ausgesetzt? Welche politischen Akteure beeinflussen die
städtische Politik? Was ist vom ‚roten Wien‘ übriggeblieben?
Wie hat Österreich die Auswirkungen der Finanz- und Wirtschaftskrise bewältigt? Welche wirtschaftliche, politische
und kulturelle Bedeutung hat die Vernetzung mit den osteuropäischen Ländern? Vor welchen Herausforderungen
stehen die österreichischen Gewerkschaften und andere
soziale Bewegungen?
Diese und ähnliche Fragen
möchten wir mit Expertinnen
und Experten diskutieren und
uns durch Betriebsbesichtigungen und Stadtführungen
einen tieferen Einblick in die
Lage unserer österreichischen
Nachbarn verschaffen.
Seminarnummer:07/2016
Zeit:
25.04. - 29.04.2016
Ort: Wien (Österreich)
Teilnahmebeitrag:
490 Euro (Ü/F, ohne
Fahrtkosten)
EZ-Zuschlag:
187,50 Euro
Die Übernachtungen vom 24.04. bis 29.04.2016 sind im Teilnahmebeitrag enthalten. Seminarbeginn ist am Montagmorgen 9.00 Uhr.
56
Über den Tellerrand - unsere Nachbarn
Inklusion in Finnland wie wird das gelebt?
In Skandinavien ist die Integration hin zur Inklusion von behinderten Menschen weit fortgeschritten. Das Normalisierungsprinzip gilt hier schon lange. Das finnische Bildungssystem gilt als vorbildlich.
Im Seminar wollen wir uns Einrichtungen und Hilfen für
behinderte Menschen anschauen. Wie sieht die Inklusion
in der Kindertagesstätte und der Schule aus? Wie geht es
mit der Ausbildung weiter und welche Arbeits- und Beschäftigungsmöglichkeiten haben behinderte Menschen in
Finnland? Dabei wird ein Schwerpunkt auf das finnische
Bildungssystem gelegt.
Wie sehen die Freizeitmöglichkeiten aus und welche Wohnformen werden für Menschen mit Einschränkungen angeboten?
Diesen Fragen wollen wir nachgehen. Dabei werden wir zu
Beginn einen Überblick über die finnische Behindertenhilfe
erhalten.
Die TeilnehmerInnenzahl ist auf 12 Personen begrenzt.
Seminarnummer:10/2016
Zeit:
09.05. - 13.05.2016
Ort: Helsinki (Finnland)
Teilnahmebeitrag:
550 Euro (Ü/F, ohne
Fahrtkosten)
EZ-Zuschlag:
ca. 280 Euro
Die Übernachtungen vom 08.05. bis 14.05.2016 sind im Teilnahmebeitrag enthalten. Seminarbeginn ist am Montagmorgen 9.00 Uhr.
57
Über den Tellerrand - unsere Nachbarn
Zwischen Danzig und Masuren
Geschichte und Perspektiven der deutschpolnischen Beziehungen
Ermland, Masuren, Ostpreußen – mit diesen Kulturlandschaften an den historischen Nahtstellen zwischen unterschiedlichen Völkergruppen werden oft Mythen und besondere Gefühle verbunden. Die gemeinsame Vergangenheit
weist hier eine außergewöhnliche Dichte auf und immer
wieder werden Spuren der Vergangenheit im Heute sichtbar, z. B. des Deutschen Ordens mit seiner Hauptstadt Marienburg, der Schlacht bei Grunwald 1410 und der Schlacht
bei Tannenberg 1914, von Hitlers „Wolfsschanze“, dem
Schauplatz des Attentats vom 20. Juli 1944, der Rolle von
Danzig/Gdansk als Ausgangspunkt des Zweiten Weltkriegs
und der Solidarnosc-Streiks in Polen.
Ausgehend von unseren festen Standorten
in Allenstein und Elbing
finden Exkursionen in
die jeweils nähere Umgebung (u. a. Steinort,
Marienwerder) und nach
Danzig statt. Die Orte
thematisieren aus historischer und aktueller
Perspektive die deutsch-polnische Geschichte und das jeweils eigene kulturelle Gedächtnis beider Völker. Der Bildungsurlaub gibt darüber hinaus Gelegenheit, sich mit der
wirtschaftlichen Lage der Region zu befassen und der Frage
nachzugehen, welche Ressourcen die ehemals deutsch geprägte Region für die Entwicklung der deutsch-polnischen
Beziehungen bereithält.
Kooperationsseminar mit Arbeit und Leben Hessen
Seminarnummer:15/2016
Zeit:
12.06. - 18.06.2016
Ort: Olsztyn und Elblag (Polen)
Teilnahmebeitrag:
620 Euro (Ü/F, ohne
Fahrtkosten)
EZ-Zuschlag:
65 Euro
Anreise: Gruppenfahrt ab/an Ffm-Hbf ca. 200 €
Die Übernachtungen vom 12.06. bis 18.06.2016 sind im Teilnahmebeitrag enthalten. Seminarbeginn ist am Sonntag.
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Über den Tellerrand - unsere Nachbarn
Leben und arbeiten im Leutaschtal
Ein Beispiel für Be- und Entschleunigung
in Alltag und Beruf
Das Leutaschtal, eine österreichische Bergregion im Naturpark Karwendel an der Grenze zu Deutschland, mit seinen
Menschen, ihren Lebens- und Arbeitsgewohnheiten und
seiner Natur, bildet Kulisse und Thema unserer Seminarwoche. Wie leben und arbeiten die Menschen hier, inmitten
der traumhaften Landschaft, in der Tourismus ganzjährig
eine große Rolle spielt?
Dazu sind Exkursionen – größtenteils zu Fuß - geplant, in
denen wir uns Leutascher Betriebe anschauen wollen, z.B.
eine bewirtete Alm, einen Bio-Bauernhof mit Direktvermarktung oder auch das Biohotel, in dem wir untergebracht
sind. Welche alternativen Lebens- und Arbeitsformen finden wir im Leutaschtal? Welche Rückschlüsse und Tipps
können wir hier für unser eigenes Leben ziehen?
Wir werden ein länderübergreifendes deutsch/österreichisches Gemeinschaftsprojekt besichtigen, das sowohl auf
kommunaler Ebene als auch mit EU-Mitteln finanziert und
umgesetzt wurde.
Wir wollen die ökologischen Aspekte des Tourismus beleuchten und uns ein Bild machen, wie sich hierdurch Kulturlandschaften verändern.
Wir werden der Frage nachgehen, wie der Wechsel zwischen den unterschiedlichen Anforderungen des Tourismus
in Hoch- und Nebensaison bewältigt wird.
Wie geht man im Leutaschtal mit der Zeit um und wie sieht
im Vergleich dazu unser Umgang mit Be- und Entschleunigung in Beruf und Alltag aus?
Dazu werden wir Entspannungs- und Achtsamkeitsübungen kennen lernen, um damit
einen Anstoß zur Entschleunigung in den eigenen Alltag zu
bringen.
Seminarnummer:16/2016
Zeit:
13.06. - 17.06.2016
Ort: Leutasch (Österreich)
Teilnahmebeitrag:
490 Euro (HP / ohne
Fahrtkosten)
EZ-Zuschlag:
106,50 Euro
Die Übernachtungen vom 12.06. bis 18.06.2016 sind im Teilnahmebeitrag enthalten. Seminarbeginn ist am Montagmorgen 9.00 Uhr.
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Über den Tellerrand - unsere Nachbarn
Istanbul von Innen!
Wandel in der Arbeitswelt - von den ‚alten‘ zu den
‚neuen‘ Jobs
2012 galt die Türkei als „Europas Wachstumsmeister“, bereits ein Jahr später wird vom „Ende des Wirtschaftswachstums“ gesprochen. Die Krise kündigt sich mit einer BörsenBaisse und Währungsverfall an. Premierminister Erdogan
versprach allein mit der Fertigstellung des neuen Bosporus-Kanals bis 2014 über 2 Millionen neue Jobs zu schaffen. Was sind das für Arbeitsplätze, die dort und anderswo
in der Türkei entstehen? Welchen Einfluss haben die sozialen Proteste von 2013 auf die gigantischen Bauprojekte?
Wir wollen uns die Arbeitsverhältnisse in Istanbul genauer
anschauen. In welchen Branchen und unter welchen Arbeitsbedingungen wird dort gearbeitet? Welche Gemeinsamkeiten, aber auch Unterschiede gibt es zur Arbeitswelt
in Deutschland und anderen europäischen Ländern? Wie ist
die Arbeit zwischen den Geschlechtern aufgeteilt?
Dabei werden auch die Wohnund Lebensverhältnisse der
Menschen vor Ort zur Sprache kommen. Wie ist die aktuelle soziale und politische,
Situation in der Türkei? Welchen Einfluss hat die Religion auf die Lebens- und
Arbeitswelt? Wie ist das gewerkschaftliche Spektrum organisiert? Welche politischen
Gruppen und Parteien engagieren sich für die Interessen
der werktätigen Menschen?
Diese und ähnliche Fragen wollen wir mit Fachleuten in Istanbul erörtern und unterschiedliche Arbeitsplätze vor Ort
aufsuchen. Wir werden Istanbul, die Metropole am Bosporus, mit seiner Geschichte und Gegenwart auf vielfältigste
Weise insbesondere zu Fuß und mit Busfahrten erkunden.
Die TeilnehmerInnenzahl ist auf 16 Personen begrenzt.
Seminarnummer:17/2016
Zeit:
13.06. - 17.06.2016
Ort: Istanbul (Türkei)
Teilnahmebeitrag:
520 Euro (Ü/F/ohne
Flugkosten)
EZ-Zuschlag:
192,50 Euro
Die Übernachtungen vom 12.06. bis 19.06.2016 sind im Teilnahmebeitrag enthalten. Seminarbeginn ist am Montagmorgen 9.00 Uhr.
60
Über den Tellerrand - unsere Nachbarn
Irland im Spannungsfeld der
Wirtschaftskrise und multikulturelle
Herausforderungen
Galway - eine weltoffene Stadt in Europa
Galway ist die drittgrößte und
als jugendlichste geltende
Stadt Irlands, weshalb ihr
wirtschaftliche und kulturelle
Bedeutung beigemessen wird.
Sie ist als Stadt der „14 tribes“
historisch gewachsen durch
Handel - z. B. mit Spanien. Damit steht sie im Zentrum wirtschaftlicher Entwicklungen und ist Anlaufstelle und neue Heimat für viele Völker. Dies führt uns im Seminar zu zwei auch
heute bedeutenden Themen:
Mit Blick auf ökonomische Entwicklungen fragen wir uns:
Was ist aus dem „keltischen Tiger geworden? Wie hat sich die
Finanz- und Immobilienkrise auf die soziale und wirtschaftliche Situation ausgewirkt? Welche Signale sendete die irische
Sparpolitik im eigenen Land und auf andere europäische
Länder, z. B. Deutschland aus? Welche Folgen ergaben sich
daraus für das Bildungs- und Gesundheitswesen? Wie gehen
Gewerkschaften mit den Krisen und ihren Folgen um?
Zum anderen richten wir den Blick auf Herausforderungen
des Zusammenlebens von Menschen unterschiedlicher Herkunft: Galway präsentiert sich als „City of Equals“, als weltoffene Stadt, die sich Fragen von Diversity stellt und das „Irish
Centre of Human Rights“ beheimatet. Galway ist außerdem im
Rahmen seiner Bewerbung mit Ideenvielfalt auf einem guten
Weg zur Kulturhauptstadt Europas 2020 – beste Voraussetzungen, uns auch dem zu widmen sowie Orte und Menschen
aufzusuchen, die Zeichen sind und Zeichen setzen.
Kooperationsseminar mit Arbeit und Leben Hessen
Seminarnummer:19/2016
Zeit:
20.06. - 24.06.2016
Ort: Galway (Irland)
Teilnahmebeitrag:
780 Euro (Ü/F, ohne
Flugkosten)
EZ-Zuschlag:
256 Euro
Die Übernachtungen vom 19.06. bis 25.06.2016 sind im Teilnahmebeitrag enthalten. Seminarbeginn ist am Montagmorgen 9.00 Uhr.
61
Über den Tellerrand - unsere Nachbarn
Das Grüne Band Europa –
Grenzen trennen.
Natur verbindet!
Sem
inar
reih
e
Neben unserer Seminarreihe am Grünen Band Deutschland, die wir seit
2011 mit großer Nachfrage durchführen (s. Seiten 28-31), möchten wir ab
2016 auch mit einer Seminarreihe am
Grünen Band Europa starten.
Fast 40 Jahre teilte der Eiserne Vorhang Europa und trennte die Menschen auf beiden Seiten voneinander.
Die Natur eroberte das sogenannte
„Niemandsland“. Heute verbindet dieses Band die wertvollsten Lebensräume Europas auf 15.500 Kilometern vom
Eismeer an der Norwegisch-Russischen Grenze, über die
Ostsee, durch Zentraleuropa und den Balkan bis an das
Schwarze Meer miteinander und bildet ein lebendiges
Denkmal europäischer Geschichte.
2002, bei der Eröffnung des
WestÖstlichen Tores durch
Michail Gorbatschow, wurde
die Idee des Grünen Bands
Europa geboren. Heute bilden Partner aus 24 Staaten
von Russland bis Griechenland ein internationales Netzwerk für den Schutz des Grünen Bandes.
Das Grüne Band zu erhalten als Basis eines ökologischen
Netzwerks, lebendiges Denkmal, Symbol für grenzüberschreitende Zusammenarbeit in Naturschutz und nachhaltiger Landnutzung ist Vision und Auftrag zugleich.
Dazu wollen wir mit dieser Seminarreihe unseren Beitrag
leisten. Wir werden in den nächsten Jahren einzelne Punkte
am Grünen Band Europa besuchen, die beispielhaft für die
Vielfalt der Lebensräume, Klimazonen, Natur- und Kulturlandschaften in ganz Europa sind. Wir werden mit Kooperationspartnern vor Ort zusammenarbeiten, die uns mit den
Besonderheiten der
Region bekannt machen werden.
62
Über den Tellerrand - unsere Nachbarn
Das Grüne Band Europa –
am Neusiedler See
Beginnen wollen wir unsere
Seminarreihe im Dreiländereck Österreich, Ungarn,
Slowakei. Hier wurde der
Eiserne Vorhang ab Mai
1989 zuerst gelockert; im
August 1989 fand hier das
„Paneuropäische Picknick“
statt, bei dem mehr als 600
DDR-Bürgern die Flucht von Ungarn nach Österreich gelungen ist; und hier wurde 2003 die Initiative Grünes Band Europa gegründet – drei Gründe um mit unserer Seminarreihe
gerade hier zu starten.
Gleichzeitig bildet der grenzüberschreitende Nationalpark
Neusiedler See / Fertö-Hanság, der kurz nach dem Fall des
Eisernen Vorhangs gegründet wurde, als Steppennationalpark mit seiner großen Schilfzone, periodisch austrocknenden Salzwiesen und Huteweideflächen sowie kleinflächigen
Sandlebensräumen eine interessante Kulisse für unser Seminar.
Wir werden zu Fuß, mit dem Fahrrad und dem Boot auf und
um den Neusiedler See unterwegs sein, um die Besonderheiten der Region, seine herausragenden Lebensräume und
historische Bedeutung zu erkunden. Wir wollen Zeitzeugen
treffen und uns auch
den ungarischen Teil der
Nationalparkregion anschauen.
Als Kooperationspartner
konnten wir für dieses
Seminar die Verwaltung
des Nationalparks Neusiedler See gewinnen.
Seminarnummer:20/2016
Zeit:
04.07. - 08.07.2016
Ort: Illmitz (Österreich)
Teilnahmebeitrag:
490 Euro (HP / ohne
Fahrtkosten)
EZ-Zuschlag:
108 Euro
Die Übernachtungen vom 03.07. bis 09.07.2016 sind im Teilnahmebeitrag enthalten. Seminarbeginn ist am Montagmorgen 9.00 Uhr.
63
Über den Tellerrand - unsere Nachbarn
Kleinwalsertal im Wandel –
alpine Ökologie und der Einfluss des Menschen
Vertreterinnen und Vertreter des Naturschutzes beklagen
einen überdurchschnittlich hohen Flächenverbrauch im
Kleinwalsertal und im angrenzenden Allgäu. Über die vergangenen zehn Jahre betrachtet ist die Region Spitzenreiter bei der Zunahme der Siedlungs- und Verkehrsflächen.
Gleichzeitig beeinträchtigen immer mehr touristische Erschließungen die außergewöhnliche Natur- und Kulturlandschaft.
Mit 17.500 Betten und 2,3 Millionen Übernachtungen pro
Jahr gehört die Region zwischen Oberstdorf und dem Kleinwalsertal zu den Tourismusmagneten in den Alpen. 76 km
Loipen, 20 Skilifte und 124 km alpine Abfahrten, sowie 200
km Wanderwege erschließen die Natur. Gleichzeitig stehen
75% der kommunalen Flächen unter Natur- und Landschaftsschutz und es gibt in der Region eine einzigartige
Tier- und Pflanzenwelt.
In dem Seminar werden die ökologischen Grundlagen der
alpinen Natur vorgestellt und deren Gefährdungen durch
Profitinteressen der Tourismusindustrie diskutiert. Die Teilnehmer erhalten Einblick in den Tourismus als Wirtschaftsfaktor und in die ökologischen Folgen des Massentourismus. In Referaten und Exkursionen werden Alternativen
und nachhaltige Projekte zum Schutz der alpinen Naturund Kulturlandschaft vorgestellt.
Seminarnummer:21/2016
Zeit:
11.07. - 15.07.2016
Ort: Hirschegg (Österreich)
Teilnahmebeitrag:
420 Euro (HP, ohne
Fahrtkosten)
EZ-Zuschlag:
90 Euro
Die Übernachtungen vom 10.07. bis 15.07.2015 sind im Teilnahmebeitrag enthalten. Seminarbeginn ist am Montagmorgen 9.00 Uhr.
64
Über den Tellerrand - unsere Nachbarn
Krakau - Europäische Kulturstadt
Heimliche Hauptstadt Polens
Krakau gehört neben Wien und Prag zu den schönsten mitteleuropäischen Städten. Auch nachdem der Regierungssitz
Ende des 16. Jahrhunderts nach Warschau verlegt worden
war, wurden die polnischen Könige weiterhin auf dem Krakauer Schlossberg Wawel gekrönt und beigesetzt. Für viele
Polen schlägt bis heute das Herz des Landes in der Stadt an
der Weichsel.
Im 19. Jahrhundert, der Teilungszeit, wurde Krakau zum Mittelpunkt der polnischen Kultur, Wissenschaft und Politik, da
die österreichische Besatzung weitaus milder verlief als die
preußische und russische. Während des 2. Weltkrieges war
Krakau Hauptstadt des Generalgouvernements und somit eines der Zentren des nationalsozialistischen Terrors, der sich
zunächst gezielt gegen die Eliten des Landes richtete.
Krakau wurde im 2. Weltkrieg nicht zerstört und blieb
auch nach 1945 die Stadt der alten polnischen Intelligenz.
Dagegen konnte selbst die Errichtung der sozialistischen Mustersiedlung Nowa Huta nichts ausrichten, im Gegenteil: Im
Sommer der Solidarität 1980 verbündeten sich hier die Arbeiter
mit den Intellektuellen. Heute ist die Kulturhauptstadt Polens eine dynamische, internationale, lebendige und dennoch romantische
und wunderschöne europäische Metropole
mit mediterranem Flair. Die Schattenseiten des Transformationsprozesses seit
1989 zeigen sich in dem grauen Dickicht
der Vorstädte. Wir wollen uns diese Wandlungen in Krakau ansehen, mit Bewohnern
der Stadt ihre Eindrücke der „neuen Zeit“
diskutieren und versuchen, ein Gefühl für
diese Kulturstadt im Herzen Europas zu entwickeln.
Im Rahmen des Seminares ist eine Tagesexkursion nach
Oswiecim (Auschwitz) geplant.
Seminarnummer:29/2016
Zeit:
05.09. - 09.09.2016
Ort: Kraków/Krakau (Polen)
Teilnahmebeitrag:
470 Euro (Ü/F, ohne
Fahrtkosten)
EZ-Zuschlag:
180 Euro
Die Übernachtungen vom 04.09. bis 10.09.2016 sind im Teilnahmebeitrag enthalten. Seminarbeginn ist am Montagmorgen 9.00 Uhr.
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Über den Tellerrand - unsere Nachbarn
Heute Griechenland, morgen wir!
Griechisch-deutsche Geschichte, europäisches
Spardiktat, Gegenwehr und Perspektiven
2010 wurde die griechische Regierung durch die EU-Staaten
und den Internationalen Währungsfond (IWF) vor der Zahlungsunfähigkeit bewahrt. Die Bedingungen, die Griechenland vor
allem unter Druck von Deutschland für die Milliardendarlehen
auferlegt wurden, verursachten eine gesellschaftliche Katastrophe und tun es weiterhin. Die europäischen „Partner“, die
an den ausgehandelten Krediten selbst verdienen, verpflichten
Griechenland zu Kürzungen der Staatsgehälter und Renten,
drastischen Stellenabbau im öffentlichen Dienst, weitreichenden Privatisierungen, Sozialabbau u.v.m.
Im Januar 2015 wählte die Mehrheit in Griechenland SYRIZA, die
Partei, die versprach, die Austeritätspolitik zu beenden. Das „große
Nein“ der WählerInnen beim Referendum am 5.Juli signalisiert den
vorläufigen Höhepunkt im Widerstand gegen die brutale Kürzungspolitik. Nach sechs Monaten
kapituliert die Partei vor der Übermacht der autoritär-neoliberalen Politik der EU. Die Vereinbarung zwischen der griechischen Regierung und der Euro-Gruppe vom 12. Juli ist eine
Niederlage für alle Linken und beherrschten Klassen Europas.
In den letzten Jahren hat sich eine Vielzahl von Projekten in
Griechenland gegründet, die solidarische Arbeit in Bereichen
wie Gesundheitsversorgung, ArbeiterInnenvereine und Öffentlichkeitsarbeit leisten. Diese werden z.T. von deutschen Soligruppen unterstützt.
Wir möchten uns in Athen über die deutsch-griechischen Beziehungen im historischen Rückblick bis heute informieren.
Darüber austauschen, welche Alternativen es zur aktuell herrschenden Politik gibt; wie wir uns länderübergreifend solidarisch gegen Sozial- und Lohnkürzungen zur Wehr setzen und
ein soziales Europa von unten aufbauen können.
Seminarnummer:32/2016
Zeit:
12.09. - 16.09.2016
Ort: Athen (Griechenland)
Teilnahmebeitrag:
420 Euro (Ü/F/ ohne
Flugkosten)
EZ-Zuschlag:
ca. 90 Euro
Die Übernachtungen vom 11.09. bis 18.09.2016 sind im Teilnahmebeitrag enthalten. Seminarbeginn ist am Montagmorgen 9.00 Uhr.
66
Über den Tellerrand - unsere Nachbarn
‚Die hundert Sprachen der Kinder‘
Vorschulpädagogik in Reggio Emilia
Reggio Emilia ist eine italienische Stadt in der Provinz
Emilia-Romagna. Dort wurde eine Pädagogik entwickelt,
die bereits seit vielen Jahren weltweit hohe Anerkennung
findet.
„In dieser Stadt gibt es die schönsten Krippen und Kindergärten der Welt“, so befindet die amerikanische Zeitschrift
Newsweek und verleiht ihnen 1991 einen Oskar für Pädagogik.
Reggio Pädagogik ist kein fertiges Konzept oder festgelegte Erziehungstheorie. Es ist eine „Pädagogik des Werdens“
und beinhaltet das ständige Miteinander von Kindern, Erwachsenen und deren sozialer Umwelt.
• Im Mittelpunkt steht das Bild eines Kindes, das sich
entwickelt, indem es seine Kompetenzen entlang seiner
Erfahrungen ausbildet.
• Pädagogen lernen von Kindern, indem sie deren Wege,
mit der Welt umzugehen, aufmerksam verfolgen und
unterstützen.
• Die Wahrnehmung bildet den Ausgangspunkt kindlicher
Tätigkeit.
In Gesprächen mit
den Verantwortlichen und Besuchen
in
Einrichtungen
soll die ReggioPädagogik
erlebt
und entdeckt werden.
Die TeilnehmerInnenzahl ist auf 16
Personen begrenzt.
Seminarnummer:34/2016
Zeit:
26.09. - 30.09.2016
Ort: Reggio Emilia (Italien)
Teilnahmebeitrag:
520 Euro (Ü/F, ohne
Fahrtkosten)
EZ-Zuschlag:
85 Euro
Die Übernachtungen vom 25.09. bis 30.09.2016 sind im Teilnahmebeitrag enthalten. Seminarbeginn ist am Montagmorgen 9.00 Uhr.
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Über den Tellerrand - unsere Nachbarn
Die polnischen Waldkarpaten -
Nationalpark, spannende politische Geschichte und
aktuelle Entwicklungen an der EU-Außengrenze
Die Waldkarpaten im Südosten
Polens gehören zu den am wenigsten besiedelten Gebieten
Europas. Im Kern des Bieszczady-Gebirges befindet sich der
gleichnamige Nationalpark. Im
Herbst ist die von dichten Buchen-, Ahorn- und Fichtenwäldern geprägte Landschaft
in ein buntes Farbenmeer getaucht. In den Wäldern kommen einige Tierarten vor, die im
übrigen Mitteleuropa bereits ausgestorben sind: nicht selten
trifft man auf die Fährten von Hirsch, Luchs, Bär oder Wolf.
Auch geschichtlich stehen die “Bieszczady” in einem sehr interessanten Licht. Der Grund für die geringe Besiedlung ist
die Entwicklung nach den „Bruderkriegen“, den immer wieder
aufflammenden Kämpfen zwischen den einzelnen Volksgruppen in der Region. 1947 wurde schließlich durch die polnische
Armee mit der Operation “Weichsel” das Gebiet entvölkert.
Wenige Zeugnisse der Vergangenheit wurden gerettet und befinden sich heute in einem der eindruckvollsten Freilichtmuseen Europas, in Sanok.
Die sehr reichhaltige Naturausstattung zieht in den letzten
Jahren verstärkt Besucher an. Dabei stehen touristische Ziele
im Vordergrund. Doch stehen die politischen Ziele von ländlichen regionalen Strukturen tatsächlich im Einklang mit den
Zielen des Nationalparks? Wie hat die Region vom EU-Beitritt
Polens profitiert? Ist die Außengrenze der EU hier spürbar insbesondere mit Blick auf den Ukraine-Konflikt?
Wir werden auf unseren Touren immer wieder Bekanntschaft
mit der Vergangenheit machen, uns in einer Wildnis bewegen,
die anderen Ortes ihres gleichen sucht und begegnen einer
Region, die aus dem Dornröschenschlaf erwacht.
Die TeilnehmerInnenzahl ist auf 15 Personen begrenzt.
Seminarnummer:39/2016
Zeit:
17.10. - 21.10.2016
Ort: Smolnik (Polen)
Teilnahmebeitrag:
670 Euro (VP, ohne Fahrtkosten)
EZ-Zuschlag:
100 Euro
Die Übernachtungen vom 16.10. bis 23.10.2016 sind im Teilnahmebeitrag enthalten. Seminarbeginn ist am Montagmorgen 9.00 Uhr.
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Seminar in Kooperation mit dem
DGB-Bildungswerk Thüringen e.V.
Wohnen ist Menschenrecht!
Die soziale Frage ums Wohnen in Wien bis heute
Soziale Spaltung, Verdrängung, Mietpreisexplosion – nicht erst
seit der Debatte um die Mietpreisbremse ist die Auseinandersetzung um sozialen Wohnraum längst ein zentrales politisches Thema in vielen Städten – in Frankfurt wie in Erfurt.
Wien gehört zu den Städten mit der weltweit höchsten Lebensqualität. Dies liegt nicht zuletzt an einem einzigartigen System
der Wohnbaupolitik. Die Versorgung mit sozialem Wohnraum
ist in Österreich durch einen engen Zusammenhang zwischen
Wohnbauförderung und dem Agieren gemeinnütziger Bauvereinigungen gekennzeichnet. Die Wurzeln des sozialen Wohnungsbaus reichen dabei bis zur Jahrhundertwende zurück
und erlebten vor allem in den 1920er Jahren zu Zeiten des „Roten Wiens“ einen ersten Höhepunkt.
Wir wollen uns auf Spurensuche nach Geschichte und Gegenwart
der Gemeindebauten in Wien begeben, uns mit AkteurInnen der
gemeinnützigen Wohnungswirtschaft, GewerkschafterInnen,
VertreterInnen der Arbeiterkammer, StadtforscherInnen und
Mieterinitiativen treffen.
Dabei wollen wir auch der Frage nachgehen, welche
Antworten auf die Herausforderungen auf dem Wohnungsmarkt für die Situation in der Bundesrepublik übertragbar sind.
Dieses Seminar richtet sich
insbesondere an ArbeitnehmerInnen, aus Thüringen, deren Anmeldungen vorrangig
behandelt werden.
Kooperationsseminar mit dem
DGB Bildungswerk Thüringen e.V.
Seminarnummer:45/2016
Zeit:
12.09. - 16.09.2016
Ort: Wien (Österreich)
Teilnahmebeitrag:
390 Euro
für Nichtmitglieder:
450 Euro
EZ-Zuschlag:
187,50 Euro
Die Übernachtungen vom 11.09. bis 16.09.2016 sind im Teilnahmebeitrag enthalten. Seminarbeginn ist Montagmorgen 9.00 Uhr.
Anmeldungen zu diesem Seminar können aufgrund des neuen Bildungsfreistellungsgesetzes in Thüringen erst im 1. Quartal 2016
bearbeitet werden.
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Service
Wir über uns
Recht auf Bildungsurlaub
Datenschutzerklärung
Allgemeine Geschäftsbedingungen
Die Häuser
BU-Programm Arbeit und Leben
Niedersachsen
Wir über uns
Wir über uns
Gesellschaftsverständnis
Wir leben in einer Gesellschaft, die durch Ungleichheit, Ausbeutung und Konkurrenz geprägt ist. Die Strukturen des Kapitalismus zeigen sich in vielen Bereichen, z.B. in der wachsenden
Schere zwischen Arm und Reich, dem Abbau des Sozialstaates,
der mangelnden Nachhaltigkeit in Produktion und Konsumtion,
der Zerstörung der Natur, der Blindheit vor Rechtsextremismus,
der Diskriminierung von Migrantinnen und Migranten sowie
der sozialen und politischen Ungleichheit zwischen Frauen und
Männern. Wir greifen diese Themen auf, analysieren die Ursachen und suchen nach gemeinsamen Veränderungsmöglichkeiten. Wir möchten mit unserer Bildungsarbeit zum Aufbau einer
demokratischen, solidarischen, gerechten und nachhaltigen Gesellschaft in Deutschland und weltweit beitragen.
Wir möchten
• soziale Macht- und Herrschaftsverhältnisse sichtbar machen
und die Menschen stärken, sich aus diesen zu befreien
• gesellschaftspolitisches Wissen über Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft vermitteln
• ein kritisches, emanzipatorisches Bewusstsein fördern, um
Blickwinkel zu verändern sowie Utopien zu entwickeln
• zu politischem Engagement und gesellschaftlicher Partizipation anregen
• zu Solidarität und Toleranz ermutigen, um für ein Gemeinschaftsgefühl zu sensibilisieren und solidarisches Handeln zu
fördern
• einen Anstoß geben, um aktives, soziales, alltägliches Handeln zu verändern
Bildungsverständnis
Politische Bildung erfüllt eine wichtige Aufgabe in der Bildungslandschaft. Sie ist nicht einfach zu reduzieren auf
„Staatsbürgerkunde“, in dem Verständnis, es ginge lediglich
darum, ein paar Eckdaten zu den großen Institutionen politischer Willensbildung zu vermitteln. Vielmehr geht es um Demokratie im weitest möglichen Sinn. Politische Bildung ist lebendig oder besser noch: sie muss lebendig gemacht werden.
Politische Bildung ergreift Partei. Das bedeutet, sie betrachtet die Welt aus einer bestimmten sozialen Position heraus.
Gewerkschaftliche politische Bildungsarbeit ist in besonderem
Maß geprägt durch ihre enge Einbettung in den zentralen gesellschaftlichen Feldern – Arbeit, Soziales, Ökologie und Wirtschaft.
72
Wir über uns
Hier bezieht sie Position. Das bedeutet: sie analysiert Arbeitsbedingungen, Sozialpolitik und ökonomische Verhältnisse. Sie formuliert Kritik an ihnen. All dies geschieht vom Standpunkt der
Subjekte aus. Die Menschen sind daher das wichtige in unserer
Bildung! Profitmaximierung ist nicht das Ziel unserer Bildung,
ihr Nutzen muss sich nicht an dieser messen. Die gewerkschaftliche, politische Bildungsarbeit ist ein Raum in dem konkretes,
kollektives und solidarisches Handeln für kritische und sich
emanzipierende Menschen möglich ist.
Das DGB Bildungswerk Hessen e.V. richtet dabei seinen Blick
über den betrieblichen Tellerrand hinaus. Kritische Wertung in
der Nutzung ökologischer Ressourcen, die Ungleichverteilung
gesellschaftlichen Reichtums, soziales Handeln und Kommunikation sowie historische Entwicklungen werden dabei thematisiert. Die Zusammenstellung unseres Bildungsangebots macht
klar: es geht um ein ganzheitliches Erfassen von Gesellschaft
und nicht um eine Bildung, die von Begriffen wie Konkurrenz,
Wettbewerbsfähigkeit und Profitmaximierung geleitet wird. So
ist es ein konsequenter Schritt, Seminare mit länderübergreifenden Schwerpunkten anzubieten und der gewerkschaftlichen
politischen Bildung einen weiteren wichtigen Aspekt hinzuzufügen – internationale Verständigung.
Wir möchten
• als Bildungswerk der hessischen Gewerkschaften Lernprozesse organisieren und politisches Engagement unterstützen
• gesellschaftliche Beteiligung durch politische Bildung ermöglichen
• mit unserer Bildungsarbeit Raum schaffen für neues Denken
und neue Haltungen fördern
• mit unseren Bildungsprozessen am Alltagsverständnis der
Menschen ansetzen und zur kritischen Auseinandersetzung
mit der gesellschaftlichen Wirklichkeit ermutigen
• ganzheitliche Bildungsprozesse mit allen Sinnen anregen, die
eine nachhaltige Entwicklung fördern und nachhaltiges Denken anstoßen
• mit unseren Seminaren Orte schaffen, in denen eine demokratische Alltagskultur gelebt und geübt werden kann
Unsere Arbeitsweise
Die Zusammenarbeit der für das DGB Bildungswerk Hessen e.V. tätigen Menschen ist geprägt von gegenseitiger
Wertschätzung, Unterstützung, Vertrauen und flachen Hierarchien. Dabei ist uns wichtig, die Vielfalt und Unterschiede
der Sichtweisen wahrzunehmen, uns kritisch zu begleiten,
73
Recht auf Bildungsurlaub - aber wie?
genügend Raum zum Wachsen zu lassen und einen gleichberechtigten Austausch zu organisieren. Eine zentrale Aufgabe
sehen wir darin, die Arbeit zwischen Hauptamtlichen und Teamerinnen bzw. Teamern kontinuierlich weiter zu entwickeln
und zu vertiefen. Wir verstehen uns als ein Team, das gemeinsame Ziele verfolgt.
Das Recht auf Bildungsurlaub
haben nach dem Gesetz alle ArbeitnehmerInnen in
Hessen!
Für wen gilt das Gesetz?
Einen Rechtsanspruch haben alle in Hessen beschäftigten
ArbeitnehmerInnen. Freistellungen nach den im öffentlichen
Dienst geltenden besonderen Rechtsvorschriften können
auf den Anspruch nach diesem Gesetz angerechnet werden
(§ 1 HBUG).
Welchem Zweck dient das Gesetz?
Es dient der politischen und beruflichen Weiterbildung. Das
Gesetz schließt Lehrgänge ausdrücklich aus, die den speziellen betrieblichen oder rein dienstlichen Zwecken dienen
(§1 Abs. 2 HBUG).
Wieviel Tage Bildungsurlaub können
beansprucht werden?
Der Anspruch auf Bildungsurlaub umfasst 5 Arbeitstage in
einem Kalenderjahr. Wird regelmäßig an mehr als 5 Tagen in
der Woche gearbeitet, so beträgt er 6 Tage (§ 2 Abs. 1 HBUG).
Der Anspruch auf Bildungsurlaub kann mittels schriftlicher
Erklärung auf das nächste Kalenderjahr übertragen werden.
Wie muss die Seminarteilnahme beim
Arbeitgeber angemeldet werden?
Die ArbeitnehmerInnen haben dem Arbeitgeber die Inanspruchnahme und den Zeitraum des Bildungsurlaubs so
frühzeitig wie möglich mitzuteilen, mindestens aber 6 Wochen vor Beginn der Veranstaltung.
74
Recht auf Bildungsurlaub - aber wie?
Kann der Arbeitgeber eine Teilnahme
ablehnen?
Der Arbeitgeber kann die Teilnahme am Bildungsurlaub nur
ablehnen, wenn dringende betriebliche Erfordernisse der
Teilnahme entgegen stehen. Die Ablehnung ist der/dem ArbeitnehmerIn innerhalb von drei Wochen nach der Antragstellung unter Darlegung der Gründe schriftlich mitzuteilen.
Erfolgt die Ablehnung des Antrages nicht formgerecht innerhalb dieser Frist, gilt die Freistellung als erteilt. Bei Auszubildenden können dringende betriebliche Erfordernisse nicht
als Ablehnung geltend gemacht werden.
Die Mitbestimmungsrechte der Betriebs- bzw. Personalräte
bleiben unberührt.
Wichtig: Bei Ablehnung gleich den Betriebs- oder
Personalrat benachrichtigen!
Hat der Arbeitgeber die Freistellung abgelehnt und kann der
Bildungsurlaub innerhalb des Kalenderjahres trotz Verlangens nicht gewährt werden, so gilt der Anspruch automatisch
bei Fortbestand des Arbeitsverhältnisses als auf das folgende
Kalenderjahr übertragen.
Es gibt nichts, was einer Anmeldung im Wege steht!
Oder doch?
Wir wissen, dass es für viele ArbeitnehmerInnen einige
Hemmnisse gibt, ihre Ansprüche durchzusetzen. Dazu mag in
einigen Fällen die Sorge um den Arbeitsplatz zählen. Es kann
aber auch sein, dass viele Arbeitgeber dem Bildungsurlaub
ablehnend gegenüber stehen und deshalb entsprechende
Wünsche der KollegInnen abschlagen. Dabei nutzen sie vielleicht die Unkenntnis der KollegInnen über das Gesetz.
Im Zweifel bei der zuständigen Gewerkschaft oder beim DGB
Bildungswerk Hessen e.V. informieren!
Datenschutzerklärung
Die personenbezogenen Daten werden über EDV unter Beachtung der gesetzlichen Bestimmungen zum Datenschutz
gespeichert und zur Verarbeitung ausschließlich innerhalb
des DGB Bildungswerks Hessen e.V. verwendet.
Eine Weitergabe an Dritte (TeamerInnen, Seminarhäuser...)
ist nur zur Durchführung der Veranstaltung zulässig.
75
Allgemeine Geschäftsbedingungen
Allgemeine Geschäftsbedingungen
1. Allgemeines
Die Angebote des DGB Bildungswerks Hessen e.V. sind, unabhängig von der Mitgliedschaft in einer DGB Gewerkschaft,
offen für alle. Es gibt keine besonderen Voraussetzungen, um
unsere Angebote wahrzunehmen. Teilnahmebeschränkungen können sich bei Veranstaltungen ergeben, die sich an
bestimmte Zielgruppen richten.
Die in dieser Broschüre vorgestellten Seminare wurden dem
Hessischen Ministerium für Soziales und Integration zur
Anerkennung als Bildungsurlaub vorgelegt. Nach erfolgter Anerkennung kann der Freistellungsanspruch nach dem
Hessischen Bildungsurlaubsgesetz (HBUG) geltend gemacht
werden. Unsere Veranstaltungen werden mit öffentlichen Mitteln bezuschusst.
2. Anmeldung
Die Anmeldung erfolgt schriftlich beim Veranstalter.
3. Zahlungsbedingungen
Nach Erhalt der Anmeldebestätigung ist eine Anzahlung in
Höhe von 50 Euro bei Inlandsseminaren und 100 Euro bei
Auslandsseminaren zu leisten. Der Restbetrag wird spätestens sechs Wochen vor Seminarbeginn fällig.
4. Zustandekommen des Teilnahmevertrages
Mit dem Eingang der Anmeldung sowie der Anzahlung des
Teilnahmebeitrags auf unserem Konto gilt der Teilnahmevertrag als geschlossen.
Die Anmeldung ist damit verbindlich.
5. Preise und Leistungsumfang
Die Höhe des Teilnahmebeitrags entnehmen Sie bitte dem
aktuellen Programmheft bzw. unserer Homepage. TeilnehmerInnen, die keiner DGB-Mitgliedsgewerkschaft angehören, zahlen in der Regel einen höheren Teilnahmebeitrag. Für
Kooperationsseminare, Seminare ohne Übernachtung und
Auslandsseminare gelten besondere Bedingungen. Bei Seminaren, die als berufliche Bildung anerkannt werden, können
zusätzliche Verwaltungsgebühren anfallen.
In dem Teilnahmebeitrag sind die Programmkosten sowie die
Unterbringung im Doppelzimmer, soweit dies nicht ausdrücklich anders beschrieben wird, enthalten. Einzelzimmer stehen in begrenzter Anzahl zur Verfügung und können mit der
Anmeldung angemeldet werden. Ein Anspruch auf ein Einzel
76
Allgemeine Geschäftsbedingungen
zimmer besteht nicht. Der Einzelzimmerzuschlag wird in derRegel vom Teilnehmenden bei der Anreise direkt im Tagungshaus bezahlt. Die angebotene Verpflegung ist ebenfalls dem
Programmheft bzw. unserer Homepage zu entnehmen.
Sollten Unterkunft und Verpflegung nicht in Anspruch genommen werden, kann kein Anspruch auf Erstattung geltend
gemacht werden. Die Anreise erfolgt in der Regel individuell
auf Kosten der TeilnehmerInnen.
Studierende und Arbeitslose erhalten für Inlandsseminare
bei Vorlage eines entsprechenden Nachweises eine Ermäßigung in Höhe von 50% des Teilnahmebeitrages. Für Auslandsseminare ist keine Ermäßigung möglich.
6. Rücktritt
Der Rücktritt von einer Veranstaltung muss schriftlich erfolgen. Als Rücktrittszeitpunkt gilt der Eingang der Rücktrittserklärung. Für Seminare ohne Übernachtung und Verpflegung
gelten die gesonderten Stornogebühren unter Punkt 3.
1. Bei einem Rücktritt bis sechs Wochen vor Seminarbeginn
wird eine Bearbeitungsgebühr in Höhe der Anzahlung fällig.
2. Bei einem späteren Rücktritt fallen folgende Stornogebühren an:
· 42. – 22. Tag vor Seminarbeginn:
25%
· 21. – 7. Tag vor Seminarbeginn:
50%
· ab dem 6. Tag vor Seminarbeginn: 100% des
Teilnahmebeitrags
3. Für Seminare ohne Übernachtung und Verpflegung fallen
folgende Stornogebühren an:
· bis 22 Tage vor Seminarbeginn:
Anzahlung
· 21. – 7. Tag vor Seminarbeginn:
50%
· ab dem 6. Tag vor Seminarbeginn: 100% des
Teilnahmebeitrags
Stornokosten, die bei gemeinsamer Anreise durch die Absage
einer/eines Teilnehmenden entstehen, sind von dieser/diesem selbst zu tragen.
Sollte der Arbeitgeber dem Teilnehmenden den Bildungsurlaub verweigern, wird die Anzahlung nach Vorlage einer
schriftlichen Ablehnung des Arbeitgebers zurückerstattet.
7. Rücktritt durch den Veranstalter
Das DGB Bildungswerk Hessen e.V. behält sich vor, ein Seminar aus wichtigen Gründen abzusagen. In diesem Fall werden die bereits gezahlten Teilnahmebeiträge in voller Höhe
zurückerstattet. Das DGB Bildungswerk Hessen e.V. behält
sich ebenfalls vor, Änderungen bei der Unterbringung vorzunehmen, sofern sie den Teilnehmenden zumutbar sind.
77
Allgemeine Geschäftsbedingungen
Die Teilnahme an den Seminaren ist verpflichtend. Sollten
einzelne Teilnehmende nicht zu dem Seminar erscheinen
oder ungeachtet einer Abmahnung durch die Teamerinnen
und Teamer das Seminar nachhaltig stören, kann das DGB
Bildungswerk Hessen e.V. während einer Veranstaltung ohne
Einhaltung einer Frist vom Teilnahmevertrag zurücktreten
und auf der sofortigen Abreise bestehen. Eventuell entstehende Kosten für Übernachtung und Verpflegung sind von
der/dem Teilnehmenden zu tragen.
8. Versicherung und Haftung
Schäden, die von Teilnehmenden grob fahrlässig oder vorsätzlich verursacht werden, sind von diesen bzw. ggf. deren
Erziehungsberechtigten selbst zu tragen.
Der Teilnahmebeitrag beinhaltet keinerlei Versicherung. Um
sich vor Kostennachteilen insbesondere bei Auslandsseminaren zu schützen, wird der Abschluss einer Reiserücktrittsversicherung und evtl. eines Versicherungspakets, das
im Allgemeinen die Gepäck-, Unfall-, Haftpflicht- und Krankenversicherung während des Auslandsaufenthalts umfasst,
angeraten.
9. Beförderung
Bei Seminarreisen mit gemeinsamer Anreise (Bahn, Flug,
Bus, etc.) wird die Beförderung durch das DGB Bildungswerk
Hessen e.V. nur vermittelt. Es gelten die Reisebedingungen
der Unternehmen, die die Beförderung erbringen. Die Haftung vom DGB Bildungswerk Hessen e.V. ist beschränkt entsprechend der Regelung § 651 h Abs. 1 und 2 BGB.
10. Kinderbetreuung
Für Kinder von 3 bis einschließlich 12 Jahren bieten wir bei
den entsprechend ausgeschriebenen Seminaren während
der Seminarzeiten eine Betreuung an. Die Kinderbetreuung
umfasst keine Haftpflicht- und Unfallversicherung.
Bei den Familienseminaren sind sowohl Kinder als auch
Jugendliche herzlich willkommen. Es werden altersgerechte
sowie gemeinsame Einheiten angeboten. Das jeweilige Mindestalter entnehmen Sie bitte dem Programmheft bzw. unserer Homepage.
11. Unwirksamkeit einzelner Bestimmungen
Die Unwirksamkeit einzelner Bestimmungen des Teilnahmevertrags hat nicht die Unwirksamkeit des gesamten Teilnahmevertrags zur Folge.
Dies gilt ebenso für die Teilnahmebedingungen.
78
Die Häuser
Die Häuser
Die Anreisehinweise zu den Tagungshäusern erhalten Sie
ca. drei Monate vor Seminarbeginn mit der Benachrichigung, dass das Seminar sicher stattfindet. Bitte beachten
Sie, dass die Anreise in aller Regel individuell zu organsieren ist. Die Anreisehinweise, die Sie von uns erhalten,
können aufgrund der unterschiedlichen Wohnorte nur Anhaltspunkte sein. Bitte informieren Sie sich zusätzlich im
Internet oder in einem Reisebüro.
Das DGB Bildungswerk Hessen e.V. trägt keine Verantwortung für die inhaltlichen Angaben auf den Internetseiten der
einzelnen Seminarhäuser.
Im Folgenden sind die Kontaktdaten der Seminarhäuser
aufgeführt:
Athen - Museum Hotel
Bouboulinas 16
10682 Athen, Griechenland
Tel.: +30 210-3805611
E-Mail: [email protected]
Internet: www.museum-hotel.gr
Barcelona - Hotel Cantón
C/. Nov de Sant Francesc, 40
08002 Barcelona, Spanien
Tel.: +34 933173019
E-Mail: [email protected]
Internet: www.hotelcanton-bcn.com
Bernried - Bildungshaus St. Martin
Klosterhof 8
82347 Bernried am Starnberger See
Tel.: 08158 255-0
E-Mail: [email protected]
Internet: www.bildungshaus-bernried.de
Duderstadt - Hotel „Zur Erholung“ Paul Moneke
Brochthäuser Str. 65
37115 Duderstadt
Tel.: 05529 96200
E-Mail: [email protected]
Internet: www.zurerholung.de
79
Die Häuser
Duisburg - Jugendherberge Duisburg-Landschaftspark Nord
Lösorterstr. 133
47137 Duisburg
Tel.: 0203 41790-0
E-Mail: [email protected]
Internet: www.duisburg-landschaftspark.jugendherberge.de
Eiterfeld - Burg Fürsteneck
Am Schlossgarten 3
36132 Eiterfeld
Tel.: 06672 9202-0
E-Mail: [email protected]
Internet: www.burg-fuersteneck.de
Elblag - Hotel Elblag
ul. Stary Rynek 54-59
82-300 Elblag, Polen
Tel.: +48 55 611 66 00
E-Mail: [email protected]
Internet: www.hotelelblag.eu
Eschwege - Kochsberg Integrationshotel
Kochsberg 1
37276 Meinhard-Grebendorf
Tel.: 05651 3394060
E-Mail [email protected]
Internet: www.kochsberg.de
Galway - Salthill Hotel
Promenade
Galway, Irland
Tel.: +353 91 522711
E-Mail: [email protected]
Internet: www.salthillhotel.com
80
Die Häuser
Gartz - Salvey Mühle
Salvey Mühle 3
16307 Gartz OT Geesow
Tel: 033333 30335; 0176 23999894
E-Mail: [email protected]
Internet: www.salveymuehle.de
Geisa - Schloss Geisa
Schlossplatz 4
36419 Geisa
Tel.: 036967 593550
E-Mail: [email protected]
Internet: www.schlossgeisa.de
Gießen - Residenz Hotel Gießen
Wiesecker Weg 12
35396 Gießen
Tel.: 0641 3998-0
E-Mail: [email protected]
Internet: www.residenz-hotel-giessen.de
Helgoland - Jugendherberge
Postfach 580
27487 Helgoland
Tel.: 04725 341
E-Mail: [email protected]
Internet: www.nordmark.jugendherberge.de
Herbstein - Kolping-Feriendorf Herbstein
Adolph-Kolping-Str. 22
36358 Herbstein
Tel.: 06643 702-0
E-Mail: [email protected]
Internet: www.vogelsbergdorf.de
Hirschegg - Alpenhotel Küren
Wäldelestr. 44
6992 Hirschegg-Kleinwalsertal, Österreich
Tel.: +43 5517 6890
E-Mail: [email protected]
Internet: www.kueren.at
81
Die Häuser
Illmitz - Hotel Johannes Zeche
Florianigasse 10
7142 Illmitz, Österreich
Tel.: +43 2175 2335
E-Mail: [email protected]
Internet: www.johannes-zeche.at
Istanbul - Galata La Bella Hotel
Tunnel Arap Camii Mah. Billur Sokak No:1
Karaköy / Istanbul, Türkei
Tel.: +90 212 24375-25
E-Mail: [email protected]
Internet: www.galatalabellahotel.com
Krakau - Hotel Polonia
ul. Basztowa 25
31-156 Krakow, Polen
Tel.: +48 12 4221233
E-Mail: [email protected]
Internet: www.hotel-polonia.com.pl
Leutasch - Der Leutascherhof
Weidach 305
6105 Leutasch/Tirol, Österreich
Tel.: +43 5214 6208
E-Mail: [email protected]
Internet: www.leutascherhof.at
82
Die Häuser
München - A&O München Laim
Landsberger Str. 338
80687 München
Tel.: 089 2441108 3200
E-Mail: [email protected]
Internet: www.aohostels.com/de/muenchen/ muenchen-laim/
Oberelsbach - Umweltbildungsstätte Oberelsbach
Auweg 1
97656 Oberelsbach
Tel.: 09774 858055-0
E-Mail: [email protected]
Internet: www.oberelsbach.rhoeniversum.de
Olsztyn - Hotel Na Skarpie
ul. Gietkowska 6a,
10-170 Olsztyn, Polen
Tel.: +48 89 526 92 11
E-Mail: [email protected]
Internet: www.hotelnaskarpie.com.pl
Pottenstein - Landgasthof Bauernschmitt
St.-Johannes-Straße 25
91278 Pottenstein
Tel.: 09243 989-0
E-Mail: [email protected]
Internet: www.landgasthof-bauernschmitt.de
Roes - Brückenmühle
Brückenmühle
56754 Roes
Tel.: 02672 9107-10
E-Mail: [email protected]
Internet: www.brueckenmuehle.de
Soller - Altes Herrschaftshaus
Carrer d‘Isabel II, 2
07100 Soller
Illes Balears, Spanien
Internet: www.novasol.de/p/EML922?S=2015&_ga=1.23
6048257.1841836655.1410256745
83
Die Häuser
Vöhl - Bauernhofpension Büchsenschütz
Seestr. 24
34516 Vöhl-Harbshausen
Tel.: 05635 286
E-Mail: [email protected]
Internet: www.edersee-bauernhof.de
Wangerooge - Hotel Hanken
Zedeliusstr. 38
26486 Wangerooge
Tel.: 04469 877-0
E-Mail: [email protected]
Internet: www.hotel-hanken.de
Wien - Austria Trend Hotel beim Theresianum
Favoritenstr. 52
1040 Wien, Österreich
Tel.: +43 (1) 505 1606
E-Mail: [email protected]
Internet: www.austria-trend.at/Hotel-beim-Theresianum/de/
Zinnowitz - Casa Familia
Dünenstr. 45
17454 Ostseebad Zinnowitz
Tel.: 038377 77-0
E-Mail: [email protected]
Internet: www.casafamilia.de
84
Anzeige
www.bildungsurlaub-machen.de
85
Seminare Arbeit und Leben Niedersachen
Zentrales Bildungsprogramm
Arbeit und Leben Niedersachsen 2016
Informationen zu den folgenden Seminaren und
Anmeldung:
ARBEIT UND LEBEN Nds. e.V.
Tel.: 0511 16491-0
www.arbeitundleben-nds.de
DatumOrt Titel
Februar
29.02. – 04.03. 2016 Beetzendorf Anders Arbeiten – Anders Leben
März
13.03. – 18.03.2016 Dangast 27.03. – 01.04.2016 Bremerhaven Leben am Weltnaturerbe Wattenmeer
Hochseefischerei – Ein Geschäft ohne Einhalt?
04.04. – 08.04.2016 Osnabrück
10.04. – 16.04.2016 Helgoland 17.04. – 22.04.2016 Berlin 17.04. – 22.04.2016 Dresden 17.04. – 22.04.2016 Baltrum 18.04. – 22.04.2016 Bernried 20.04. – 24.04.2016 Goslar 24.04. – 29.04.2016 Hiddensee 24.04. – 29.04.2016 Spiekeroog 24.04. – 29.04.2016 Born am Darß 24.04. – 29.04.2016 Dangast 25.04. – 29.04.2016 Goslar Spanisch I
Meeresschutzseminar auf Helgoland
Widerstand in Deutschland
Europäische Kulturstadt Dresden
(All)tägliches Englisch I
Sich selbst treu bleiben
Zwischen Grube, Harzkuh und Tourismus
Den Alltag entschleunigen (...)
Ausbeutung der Meere
Der Darß: Geschichte, Wirtschaft, Kultur ...
Leben am Weltnaturerbe Wattenmeer
Zwischen Grube, Harzkuh und Tourismus
08.05. – 13.05.2016 08.05. – 13.05.2016 09.05. – 13.05.2016 22.05. – 27.05.2016 22.05. – 27.05.2016 22.05. – 28.05.2016
23.05. – 27.05.2016 23.05. – 27.05.2016 29.05. – 03.06.2016 Europäische Kulturstadt Dresden
(All)tägliches Englisch II
Planlos in die (Verkehrs-)Zukunft?!
Kulturlandschaft Darß im Spannungsfeld ...
Biosphärenreservat Südostrügen
Die Insel Usedom
Planlos in die (Verkehrs-)Zukunft?!
Hexenkult und Frauenmacht
Metropolen Europas: Krakau
April
Mai
Dresden Baltrum Goslar Born am Darß Sellin/Rügen Koserow /Usedom Goslar Goslar Krakau Juni
03.06 – 12.06.2016 LaBégude-de-MazencFranzösisch lernen, wo man es spricht
05.06. – 10.06.2016 Spiekeroog In Balance bleiben
05.06. – 10.06.2016 Hiddensee Hiddensee, Idylle zw. Nationalpark u. Bohème
05.06. – 11.06.2016 Sofia und Plovdiv Metropolen Europas: Sofia & Plovdiv
05.06. – 10.06.2016 Juist Natur- und Umweltschutz auf der Insel Juist
06.06. – 10.06.2016 Hustedt Indien – Wirtschaftsmacht, Demokratie ...
06.06. – 10.06.2016 Bad Harzburg Luchse im Nationalpark Harz
12.06. – 17.06.2016 Berlin Freizeit – Wohnen – Lebensqualität
12.06. – 17.06.2016 Kammerforst Natur und Kultur in der Mitte Deutsch
lands – Hainich
19.06. – 24.06.2016 Bukarest Metropolen Europas: Bukarest
19.06. – 24.06.2016 Dangast UNESCO Weltnaturerbe Wattenmeer
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Seminare Arbeit und Leben Niedersachen
Datum OrtTitel
Juli
18.07. – 22.07.2016 Loccum 24.07. – 29.07.2016 Riga Handwerkszeug für Eltern (mit Kinderbetreuung)
Metropolen Europas: Riga
August
01.08. – 05.08.2016 Drübeck Work-Life-Balance – Vereinbarkeit von Arbeit und
Leben
14.08. – 19.08.2016 Tallinn Metropolen Europas: Tallinn
21.08. – 26.08.2016 Bremen Weiter wohnen wie gewohnt?
21.08. – 26.08.2016 Bremerhaven Handelsschifffahrt im Sog der Globalisierung
22.08. – 26.08.2016 Goslar Planlos in die (Verkehrs-)Zukunft?!
22.08. – 26.08.2016 Langeoog Internationaler Umweltschutz
22.08. – 26.08.2016 Helgoland Meeresschutzseminar auf Helgoland
22.08. – 26.08.2016 Bad Harzburg Luchse im Nationalpark Harz
28.08. – 02.09.2016 Weimar Weimar und die „Neuen Frauen“
29.08. – 02.09.2016 Goslar Entdecken, was man schon zu kennen glaubt
September
04.09. – 09.09.2016 Vilnius Metropolen Europas: Vilnius
04.09. – 09.09.2016 Born am Darß Kulturlandschaft Darß im Spannungsfeld ...
04.09. – 09.09.2016 Spiekeroog Ausbeutung der Meere
04.09. – 09.09.2016 Oberstdorf Die Alpen
11.09. – 17.09.2016 ElPuertodeSantaSpanisch-Intensivkurs in Spanien
María, Cadiz
11.09. – 16.09.2016 Baltrum (All)tägliches Englisch III
11.09. – 16.09.2016 Baltrum (All)tägliches Englisch IV
18.09. – 23.09.2016 Juist Natur- und Umweltschutz auf der Insel Juist
18.09. – 23.09.2016 Bratislava Metropolen Europas: Bratislava
18.09. – 24.09.2016 Helgoland Meeresschutzseminar auf Helgoland
19.09. – 23.10.2016 Goslar Planlos in die (Verkehrs-)Zukunft?!
24.09. – 30.09.2016 Stralsund Erst stirbt die See und dann der Mensch
25.09. – 30.09.2016 Hiddensee Den Alltag entschleunigen
25.09. – 30.09.2016 Warnemünde Sport und Gesellschaft
25.09. – 30.09.2016 Born am Darß Der Darß: Geschichte, Wirtschaft, Kultur und
Ökologie
25.09. – 30.09.2016 Norderney Norderney: Mensch und Natur im Wattenmeer
Oktober
09.10. – 14.10.2016 09.10. – 14.10.2016 16.10. – 21.10.2016 16.10. – 22.10.2016 23.10. – 28.10.2016 23.10. – 28.10.2016
30.10. – 04.11.2016 30.10. – 04.11.2016 31.10. – 04.11.2016 Dresden Europäische Kulturstadt Dresden
Weimar Spannungsfeld Weimar
Budapest Metropolen Europas: Budapest
Helgoland Meeresschutzseminar auf Helgoland
Traben
Die kulturgeschichtliche Bedeutung des
Trarbach Weinanbaus
Bremerhaven Handelsschifffahrt im Sog der Globalisierung
Berlin Widerstand in Deutschland
Weimar Weimar und die „Neuen Frauen“
Prag Metropolen Europas: Prag
November
05.11. – 09.11.2016 11.09. – 16.09.2016 20.11. – 25.11.2016 27.11. – 02.12.2016 Bernried Dangast Berlin Weimar Sich selbst treu bleiben
Klimawandel am Weltnaturerbe Wattenmeer
Berlin – Eine Stadt im Wandel
Spannungsfeld Weimar
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Notizen
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LERNEN. VERÄNDERN. ZUKUNFT GESTALTEN.
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