GEMEINSAM für Neumarkt! Wir ziehen am selben Strang!

BÜNDNIS
NEUMARKT
GEMEINSAM für Neumarkt!
Wir ziehen am selben Strang!
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auch n hl!
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Rechenschaftsbericht 2010 – 2015
Bei unserem ersten Antreten ist es BÜNDNIS NEUMARKT im
Jahr 2010 gelungen, als drittstärkste politische Kraft in den
Neumarktner Gemeinderat einzuziehen. Ein erfreulich großer
Vertrauensbeweis aller Mitbürger ermöglichte es unserer Liste
mit Franz Simeoni, Arthur Cappelletti und Georg Kofler 3
Räte in den Gemeinderat zu entsenden.
Wir haben diesen Auftrag der Wählerschaft sehr ernst genommen und in den vergangenen 5 Jahren viele Themen im
Gemeinderat öffentlich zur Sprache gebracht.
Mit 83 Anfragen und weit über 50 Beschlüssen und Anträgen
waren wir die mit Abstand fleißigste Ratsfraktionen dieser
Verwaltungsperiode.
Sehr viel Themen haben wir zur Diskussion und Entscheidung
in den Gemeinderat gebracht.
Einige davon sind: die Dorfentwicklung, Unterstützung der
Vereine, Dorfmuseen, Haus Unterland, „Altes Rathaus“,
Senkung der Kindergarten- und Friedhofsgebühren, Erleichterungen bei der Immobiliensteuer, Gemeindepolizei und Friedhofsverwaltung, Flugplatz, BBT-Volksbefragung, Eisstadion,
Verkehrsfragen und Lärmschutz, neue Straßenbenennung
nach Josef Maria Pernter, „Klösterle“, bis hin zum geheimen
Wahlpakt SVP-PD und noch vieles mehr.
Übergabe des Ehrungsantrages an Rechtsanwalt Sandro Canestrini.
Ganz besonders erfreut haben uns dabei die Ergebnisse unserer Initiativen zur Ehrung verdienter Mitbürgerinnen und
Mitbürger. Aufgrund unserer namentlichen Vorschläge hat
der Gemeinderat den Herrn Rechtsanwalt Sandro Canestrini,
Frau Hedwig Zanotti und Herrn Camillo Casera mit dem
Ehrenring, bzw. mit der Ehrennadel der Gemeinde Neumarkt
ausgezeichnet. Für Herrn Albert Bertignoll und Herrn Alfred
Fruet konnten wir eine Ehrung durch die Tiroler Landesregierung, mit der Verleihung der Verdienstmedaille des Landes
Tirol, erwirken. Wir gratulieren an dieser Stelle noch ein mal
diesen verdienten Persönlichkeiten und danken ihnen für ihren
ehrenvollen Einsatz zum Wohle der Gemeinschaft.
Für unsere Arbeit haben wir natürlich Kritik, aber auch sehr
viel Anerkennung und Dank erfahren. Wovon wir hier nur diese
drei Beispiele anführen möchten:
Von der Schuldirektion der Landesberufsschule für
unseren Einsatz zur Sicherung der Berufsgrundstufe in
Neumarkt.
Von der Landesdirektion des KVW für unseren Einsatz zur
Sicherung der Finanzierung der Patronate.
Von der Landesleitung des LVH für unsere Bemühungen
zur Senkung des Steuerdruckes für örtliche Handwerksbetriebe.
Wir danken allen, die uns in den letzten 5 Jahren mit Rat und
Tat unterstützt haben.
Georg Kofler
Franz Simeoni
Arthur Cappelletti
Bitte stärken Sie unsere Liste von BÜNDNIS NEUMARKT
auch weiterhin mit Ihrer Stimme am 10. Mai.
Denn nur gemeinsam sind wir stark und
können für unser Dorf und seine
Bewohner etwas bewegen.
BÜNDNIS
NEUMARKT
Unser Programm 2015 – 2020
Es ist immer Zeit für einen neuen Anfang.
Konrad Adenauer
POLITIK & VERWALTUNG
Für uns ist Politik Dienst an den Menschen! Kein Selbstbedienungsladen sondern verantwortungsvoller Einsatz für
alle Mitbürger/Innen. Große, kleine, junge, alte, unabhängig
von Stand und Sprache! Wir wollen auch all jenen eine Stimme
verleihen, die nicht einem „bestimmten Personen-, Familienoder Parteikreis“ angehören. Einzel- und Gruppeninteressen
dürfen deshalb nur dann verfolgt werden, wenn dadurch auch
der Allgemeinheit ein messbarer Vorteil erwächst.
Wir befürworten einen offenen und ehrlichen Dialog, sowie
eine Beteiligung möglichst aller Listen und Parteien an der
Verwaltung.
Wir ermöglichen unsererseits eine größtmögliche echte Auswahl für das Amt der Bürgermeisterin/des Bürgermeisters
von Neumarkt. Denn auf unserer Liste ist jeder/jede auch
Kandidat für das Bürgermeisteramt. Somit sind alle tatsächlich gleichberechtigt und auch als Bürgermeisterin/
Bürgermeister wählbar.
Nicht „WUT-“ sondern „MUT-BÜRGER“ sind gefragt!
Wir setzen uns ein für:
Größtmögliche Steuergerechtigkeit, besonders bei den
überhöhten Friedhofsgebühren und der Gemeindeimmobiliensteuer. Denn bereits 2014 wurde in Neumarkt, als
einziger Gemeinde des Unterlandes, ein um 0,10 Punkte
höherer ordentlicher Steuersatz angewandt als in unseren Nachbargemeinden!
Kostenwahrheit der Gemeindedienste und -strukturen.
Tatsächliche Bürgerbeteiligung durch regelmäßige Bürgerversammlungen.
Transparenz in der Arbeit im Gemeinderat, durch Abschaffung der geheimen Abstimmung, außer in den gesetzlich
vorgeschriebenen Fällen.
Wir setzen uns noch ein:
für eine größere Wertschätzung unserer Mitarbeiter/
Innen und deren Arbeit, in dieser Zeit des Umbruchs und
ausufernder Bürokratie.Verlässliche und gut vorbereitete
Mitarbeiter sind das größte Kapital einer Gemeindeverwaltung. Nicht die auf kurze Zeit gewählten Part-TimePolitiker!
Uns gefallen nicht:
gebrochene Wahlversprechen, wie z.B. jene einer Partei aus
dem Jahre 2010, die da lauten:
nachhaltige Belebung des Ortskerns und der Fraktionen
Etsch- und Autobahnbrücken in Neumarkt und St. Florian
Doppelturnhalle für die dt. Grundschule in Neumarkt
Erweiterung dt. Kindergarten in Neumarkt
Ausbau Schulzentrum Laag
Schutzmaßnahmen laut Gefahrenzonenplan, z.B.: in den
„Roten Zonen“ Laag
Das Klösterle einer kulturellen und touristischen Nutzung
zuzuführen
Verwirklichung der Naherholungszone „Trudner Bach“
Vervollständigung der Sportzone in Neumarkt usw.
Probleme lassen sich nicht mit den Denkweisen
lösen, die zu ihnen geführt haben.
Albert Einstein
WIRTSCHAFT & ARBEIT
Alles ist Wirtschaft! Auch intakte Landschaften und gesunde
Landwirtschaft stärken unsere Wirtschaft. Unser Augenmerk
liegt dabei besonders auf einer effizienten Nahversorgung, auf
kurzen Wegen, regionalen Kreisläufen und auf einem sparsamen
schonenden Umgang mit dem bäuerlichen Kulturgrund nach
den klaren Richtlinien des Südtiroler Bauernbundes.
In diesem Sinne fühlt sich BÜNDNIS NEUMARKT besonders der
„Gemeinwohl­ökonomie“ verbunden. Und zwar nach den, vom
Südtiroler Landtag im Dezember 2014 einstimmig genehmigten
Grundsätzen. Unser Bestreben wird es sein, diese Denkweise
in die Gemeindearbeit einzubringen und sie durch gezielte
Informationsveranstaltungen der Bürgerschaft näher zu bringen. Nicht allein der unmittelbare monetäre Gewinn zählt,
sondern auch die indirekte Förderung des Allgemeinwohls.
Wir befürworten in der heutigen schwierigen Wirtschaftszeit, eine vorübergehende Abkehr von allen Prestige- und
BÜNDNIS
NEUMARKT
Großprojekten mit ihren unabsehbaren Folgekosten!
Zu fördern sind jetzt ganz besonders kleine Kreisläufe und
lokale Betriebe, die ihren Beitrag für den heimischen Ausbildungs- und Arbeitsmarkt leisten. Deshalb ziehen wir in den
nächsten Jahren Arbeiten zur außerordentlichen Instandhaltung und Sanierung von Gemeindevermögen und Infrastrukturen (Straßen, Beleuchtung, Heizung, Wasser- und Abwasserleitungen, sowie Beschilderungen usw.) vor. Teure Neubauten
mit externen Firmen sind für uns im Moment zweitrangig zu
behandeln. Gefördert werden soll das produzierende Gewerbe
und die Ausbildung von Lehrlingen. Gleiches gilt für Ankäufe
und Dienstleitungen, bei denen nach Möglichkeit ebenfalls
die kurzen Wege und somit örtliche Betriebe entsprechende
Berücksichtigung in den Entscheidungen erfahren sollen. Hier
gilt es, alle gesetzlich möglichen Spielräume auszuloten und
mutig auszunutzen!
BÜNDNIS
NEUMARKT
Wir haben die Erde von unseren Eltern nicht
geerbt, sondern von unseren Kindern nur geliehen.
indische Weisheit
SCHUTZ & ENTWICKLUNG
Ganz oben auf unserer Prioritätenliste steht der Schutz unserer
Dorfgemeinschaften in Laag, Vill, Mazon und Neumarkt!
Wichtig sind dabei gezielte Eingriffe. Wie z.B.:
die längst fällige Erneuerung der Etschbrücken in
Neumarkt und St. Florian
Sicherung des Berghanges unterhalb der Madruttwand
(rote Zone!),
Lärmschutzmaßnahmen entlang der SS 12 in Neumarkt
und Laag
Errichtung eines Kreisverkehrs an der Kreuzung
St. Florian/Margreid
Steigerung der Lebensqualität durch eine intelligente Verkehrsregelung und Abschluss der Arbeiten zur Verkehrsberuhigung in der Vill, gemäß Projekt des Ing. Theil vom Sommer
2012. Bei gleichzeitiger Förderung der Attraktivität durch
die vorgesehenen, gezielten Aufwertungsmaßnahmen.
Eindeutiger Schutz der noch verbliebenen Nahversorgung! Denn in dem vom Gemeinderat genehmigten Projekt,
war diese nunmehr verwirklichte Einfahrtssperre in die
Vill, nicht vorgesehen!
Befürchtetes Baustellenszenario (Fotomontage)
Doch ganz besonders müssen wir unser Augenmerk legen, auf
die nicht abschätzbare Bedrohung für das gesamte Gemeindegebiet durch den möglichen Bau der Zulaufstrecken zum
Brennerbasis­tunnel (BBT). Die Eintragung der unterirdischen
Trasse in den Bauleitplan darf nur nach Zustimmung durch
die Neumarktner Bevölkerung erfolgen. Wir wehren uns gegen
jeden Versuch, die vom Gemeinderat im Dezember 2014 auf Initiative von BÜNDNIS NEUMARKT beschlossene Volksbefragung,
noch verhindern zu wollen.
Die Gefahr für unsere Quellen und die Wasserversorgung ist
zu groß. Die negativen Folgen durch die „größte Baustelle
Europas“ direkt an der südlichen Ortszufahrt von Neumarkt
wären für unsere Gesundheit, die Umwelt, die Lebensqualität,
das lokale Wirtschaftsgefüge und den Tourismus (durch Staub,
Abgase, Verkehr, Containersiedlung usw.) nicht abzusehen.
Bei einer Bauzeit von mindestens 30 Jahren!
Wir wollen uns mit keiner Ausgleichsmaßnahme abspeisen
lassen, denn Gesundheit und Lebensqualität sind nicht
verhandelbar!
Schutz vor Hochwasser für das gesamte Gemeindegebiet.
Ein Großteil von Neumarkt befindet sich bekanntlich in
einem Rückstaubecken, das nach der Erhöhung des
Dammes am Abflusskanal des E-Werkes in St. Florian
noch problematischer geworden ist. Für diese Gefahrensituation sind Lösungen zu suchen und wir werden das
weiter verfolgen!
Wir unterstützen die Bemühungen zur Verbesserung des
Nahverkehrs im Unterland durch den Ausbau des Schienentransports. Z.B. durch den Bau eines dritten Geleises, bzw.
eines S-Bahn-Ringes durchs Unterland.
Wir brauchen kein millionenschweres Fernheizwerk für
Neumarkt, sondern kluge Heizungslösungen für Schulen,
Ämter und öffentliche Einrichtungen!
Wir unterstützen Pläne zur Verwirklichung einer bedeutsamen touristischen Einrichtung in der Vill, an
der Kreuzung zwischen Autobahnausfahrt und SS 12.
Sofern davon die bestehenden Villner Betriebe keine
Nachteile erleiden!
Wandern in Laag: wir befürworten die Verwirklichung eines
Waldweges zum Klösterle, den Schutz des Auwaldes
südlich der Kompostieranlage und die Schließung der
Straße am Berghang (Tennisplätze-Karneid). Diese ist eine
beliebte Promenade für Jung und Alt geworden und sollte
nur von Anrainern befahren werden dürfen.
Aufwertung der Bekanntheit des Ortsteiles Mazon im Zusammenhang mit der „Vermarktung“ des Blauburgunders.
Als besonderes Anbaugebiet!
Dienstleister (z.B. Postamt in Laag und INPS-Büros in
Neumarkt) sind für die Bevölkerung und die Dorfentwicklung wertvoll. Deshalb muss der Einsatz für deren Erhalt
fortgesetzt und intensiviert werden.
Natürliches Areal im Trudener Bachbett, in dem Kinder
ihrer Kreativität freien Lauf lassen können, ausgestattet mit
schönen, auch für Kinderwägen geeigneten Spazierwegen.
Strahlenschutz in Wohnzonen, z.B. Anstrengungen zur
Versetzung der Funkmasten in der Bozner Straße
BÜNDNIS
NEUMARKT
Der beste Zeitpunkt einen Baum zu pflanzen war
vor 20 Jahren. Der zweitbeste ist heute.
Afrikanisches Sprichwort
DORF & KULTUR
Hier gilt die volle Konzentration auf den Altstadtbereich,
programmatisch und finanziell. Neumarkt hat mit den Lauben
ein Riesenpotential, das nur darauf wartet ausgeschöpft zu
werden. Ein Riesenschatz, den es zu heben gilt.
Um die Wichtigkeit zu unterstreichen sollte hierfür ein eigener Gemeindereferent für Dorfsanierung und -belebung
beauftragt werden. Private Initiativen sind besonders wertvoll
und von der Gemeinde zu unterstützen.
Als Einzelmaßnahme möchten wir, dass zusätzlich zum bereits
geplanten Bau des neuen Sitzes des Südtiroler Bauernbundes
in Zentrumsnähe, jetzt auch ein Ärztehaus im Dorfzentrum
eingerichtet wird. Leider wurde diese Chance beim „Alten Rathaus“ verspielt, aber es gibt sicher noch gute Alternativen, die
gleichzeitig auch eine Verbesserung der Gesundheitsdienste
insgesamt, für Neumarkt ermöglichen.
Wir erneuern hier unseren mehrfach im Gemeinderat unterbreiteten Vorschlag einer günstigeren Parkplatzregelung (z.B.
Gratisparken in den ersten 30 Minuten), damit das Passantengeschäft und die örtlichen Dienstleister unterstützt werden.
Der Bau des „Würth-Museums“ muss nach zehnjähriger
„Anlaufzeit“mit Nachdruck forciert, bzw. unterstützt werden.
Wir erwarten durch die neue Gemeindeverwaltung größte
Wertschätzung und eine endgültige Unterbringung des
Museums für Alltagskultur.
Obwohl Neumarkt über mehrere kulturelle Institutionen
verfügt, die zum Teil mit großem Engagement arbeiten
und Hochwertiges bieten, wird dies von der Bevölkerung
nur zögerlich angenommen. Eine größere Wertschätzung
der Kultur könnte erzielt werden, indem sich die Gemeinde
stärker auch als „Kulturdorf“ positioniert. Zusätzliche
Wertschöpfung für Wirtschaft und Gastronomie wäre dabei
ein willkommener Nebeneffekt. Eine optische Sichtbarmachung der Gebäude im historischen Ortskern, in denen
Kultur geboten wird, könnte ein Mittel sein um Passanten
auf das Angebot hinzuweisen. Ein Kunstwettbewerb wird
ausgeschrieben und die Verwirklichung des daraus hervorgehenden Siegerprojektes würde große Aufmerksamkeit
bringen und nachhaltig wirken. Insbesondere die unteren
Lauben mit Schmiede, Bibliothek, Filmclub, Mesnerhaus,
Museum für Alltagskultur und „Würth-Museum“ könnten
zu einer Art Kunstmeile räumlich zusammengefasst und
so aufgewertet werden.
Wir befürworten Initiativen zur Stärkung der deutschen
Kultur, Initiativen zur Stärkung der italienischen Kultur,
Maßnahmen zur Stärkung des speziellen Laager Brauchtums (z.B. durch die „Uhr su la Wond“) und die Unterstützung traditioneller, zeitgenössischer und auch interkultureller Initiativen, die Gemeinschaft und Verständnis
unter der Bevölkerung fördern.
Meister Konrad Durchgang
Veranstaltungen typischer Jugendkultur sollen auch im
Dorfgeschehen ihren Platz erhalten, damit sie nicht ausschließlich auf’s Jugendzentrum Point beschränkt bleiben.
Wir brauchen eine nachhaltige finanzielle Absicherung
des „Haus Unterland“
Die Aufwertung der Denkmalpflege und die Verbreitung
von Informationen über deren Wert sehen wir, aufgrund
unserer historischen Bausubstanz, als eine spezielle Aufgabe der Gemeinde Neumarkt.
Fortsetzung der Initiative des früheren Freundeskreises um
Dr. Klaus Raffeiner zur Verwirklichung eines Glockenspiels.
Alle Menschen sind klug, die einen vorher,
die anderen nachher
Chinesisches Sprichwort
TOURISMUS & MIGRATION
Fremde kommen zu uns. Neumarkt wach auf aus deinem
touristischen Dornröschenschlaf!
Es sind gezielte Anstrengungen zu unternehmen um die Reize
unseres Dorfes herauszustreichen und geeignete touristische
Initiativen zu ermöglichen und zu fördern. Erreichbarkeit und
Sichtbarkeit sind zu verbessern und langfristige Lösungen
anzupeilen.
Wir lieben Neumarkt und freuen uns, wenn Menschen zu uns
kommen weil sie sich in unserem Dorf wohl fühlen.
Wir lieben gleichermaßen unsere Werte, unsere Sprachen,
unsere Traditionen, unsere Kultur und unser in Jahrhunderten
gewachsenes Brauchtum. Es ist notwendig und eine Bereicherung für alle, dass diese Werte bewahrt und im Kontakt mit
Neuem ausgebaut und weiterentwickelt werden.
In gegenseitigem Respekt, mit Toleranz und in Solidarität.
BÜNDNIS
NEUMARKT
Verbunden sind diese Themenbereiche auch durch die Notwendigkeit, neuen Wohnraum besonders sorgsam und mit Bedacht
auszuweisen. Dem Erhalt von Kulturgrund und Landschaft ist
unser besonderes Augenmerk zu schenken.
Wer Mut zeigt, macht Mut.
Adolph Kolping
VEREINE & EHRENAMT
Vereine und Verbände sind das Rückgrat unserer Gesellschaft
und sind wesentlicher Bestandteil des Dorflebens. Für unsere
Kinder und Jugendlichen ist das Vereinsleben eine Schule
fürs Leben. Die Vermittlung von gesellschaftlichen Werten und
unserer kulturellen Wurzeln sind ein nicht wegzudenkender
Dienst an der Allgemeinheit. Für Erwachsene bildet das Vereinsleben oft einen wichtigen Anker in einer schnelllebigen
Welt und bietet ein sehr vielseitiges Angebot an Freizeitgestaltung. Aus diesem Grund muss das Vereinsleben noch
stärker gefördert werden.
Ein von der Gemeinde bereit gestellter Rechtsbeistand, muss
eingesetzt werden um den Vereinsverantwortlichen beratend
zur Seite zu stehen, in normativen, organisatorischen und in
Versicherungsfragen.
Rahmenbedingungen für die Ausübung verschiedenster Aktivitäten müssen geschaffen werden und bestehende Strukturen
müssen professionell geführt werden und eine Visitenkarte
für unser Dorf darstellen. Ein praktisches Beispiel für eine
effiziente Organisation könnte die Zusammenlegung der
Gastbetriebe des Schwimmbades und der Eishalle sein, was
durch eine relativ einfache strukturelle Anpassung machbar
wäre und die Führung um einiges vereinfachen würde.
von Feuerwehr, Weisses Kreuz und Bergrettung, an
mehrtägigen formell anerkannten Rettungseinsätzen in
Neumarkt, oder im Bezirk für die Allgemeinheit tätig sind.
Veranstaltungen welche viele Vereine mit einbinden und das
Miteinander fördern, wie z.B. das Laubenfest, dürfen nicht
ausschließlich als lästigen Pflicht empfunden werden, sondern
müssen durch gezielte Massnahmen, wieder eine zentrale
Rolle im Dorfleben einnehmen.
Im Sinne einer einheitlichen und professionell absolut
verlässlichen Verwaltung der Sicherheitsbestimmungen
für öffentliche Veranstaltungen, werden wir Initiativen
ergreifen, damit die Zuständigkeit der Kontrollen gemäß
Landesgesetz Nr. 13, gemeindenübergreifend bei der Bezirksgemeinschaft angesiedelt wird, bzw. dieser delegiert
werden kann.
Allen Neumarktner Vereinen die schon seit vielen Jahren aktiv
sind, wie z.B. dem Motoclub muss jede Unterstützung bei der
Suche nach einem geeigneten Vereinssitz zu Teil werden.
Wir erneuern hier unseren mehrfach im Gemeinderat unterbreiteten Vorschlag, wonach eine Regelung zu genehmigen ist, die
es Ratsmitgliedern in Zukunft erlaubt, auf ihre Sitzungsgelder
zu verzichten und diese ohne Abzüge ehrenamtlich tätigen
Ortsvereinen zur Verfügung zu stellen.
Wir schlagen vor, die Ausarbeitung einer Regelung zu studieren, die es erlaubt, zu Lasten des Gemeindehaushaltes jene
Sozialabgaben direkt zu übernehmen, bzw. rückzuerstatten,
die private Arbeitgeber für sich selbst oder ihre Lohnempfänger zu bezahlen haben, während diese als freiwillige Helfer
BÜNDNIS
NEUMARKT
Wir schlagen vor, Adolf Pichler, einen unserer bekanntesten Sportpioniere dadurch zu ehren, dass entweder
die Zufahrtsstraße zu den Neumarktner Sportanlagen
(die heutige Platz-Straße) nach ihm umbenannt wird, oder
wesentliche Bereiche der neuen Sportanlagen nach ihm
benannt werden sollen.
MONIKA ESCHGFÄLLER
VERENA PEDRI
Zur Person: Jahrgang 1961, Lebensgefährte
Hubert, 3 Kinder und 2 Enkelkinder
Beruf: Spezialisierte Altenpflegerin und
nebenbei Bäuerin
Wohnort: Mazon
Zur Person: Jahrgang 1962, 2 Kinder,
1 Enkeltochter
Beruf: Mutter, Großmutter, Montessori-Pädagogin
Wohnort: Unterdorf
Ich bin im Orts-und Bezirksauschuss der
Bäuerinnen tätig. Mein Einsatz gilt besonders
den bäuerlichen Familien aber auch
der Bevölkerung von Neumarkt.
Mein Ziel ist es, eine Seniorenvereinigung in
Neumarkt zu gründen.
Kinder und Jugendliche, mit ihren Bedürfnissen,
sind mir schon immer am Herzen gelegen. Für
mich bedeutet ein friedliches Zusammenleben in
unserer Dorfgemeinschaft vor allem „Respekt“.
Der gegenseitige Respekt vor der jeweiligen
Kultur, Sprachgruppe, Religion und vor politisch
Andersdenkenden. Sowie der Respekt vor der
Natur und dem Fleckchen Erde auf dem wir
täglich leben.
ARTHUR CAPPELLETTI
Zur Person: Jahrgang 1957, verheiratet
Beruf: Store Account bei cameo
Wohnort: Gänsplätzn
Gründungsmitglied und amtierender Gemeinderat für BÜNDNIS NEUMARKT seit 2010.
Das Gespräch liegt mir am Herzen. Die Bodenständigkeit ist mir wichtig. Gleichzeitig möchte
ich das Augenmerk auf die Jugend richten und
sie im Sport fördern. Dafür werde ich mich voll
und ganz wie bisher einsetzen. Ihr Vertrauen
werde ich mit ungestümer Kraft umzusetzen
versuchen.
BÜNDNIS
NEUMARKT
FRANZ PICHLER
(Lampala)
Zur Person: Jahrgang 1948, verheiratet, 1 Sohn
Beruf: Elektriker und jetzt in Rente
Wohnort: Rochusstraße
Bis vor 5 Jahren Obmann der Energiewerker im
ASGB.
Gründungsmitglied vom HC Neumarkt und
Tennisclub Neumarkt sowie 1. Freiwilliger vom
Weißen Kreuz Neumarkt.
Mein Einsatz gilt dem Erhalt der Lebensqualität
für unsere Kinder und Enkelkinder.
THOMAS LAZZERI
(Spazl)
HUGO TERZER
(Lucco)
Zur Person: Jahrgang 1980, zwei Kinder
Beruf: Angestellter
Wohnort: Obere Vill
Zur Person: Jahrgang 1956,
verheiratet, zwei Kinder
Beruf: Angestellter
Wohnort: Vill
Mein Anliegen ist es die Gemeindepolitik wieder näher
an den Bürger zu bringen. Entscheidungen müssen
im Sinne der Allgemeinheit gefällt werden wobei
Einzelinteressen keinen Platz haben dürfen. Alles was
unser Dorf lebenswert macht muss stärker gefördert
werden ohne dabei unsere Wurzeln zu vergessen.
Mit Charakter und Rückgrat, mit Herz und Hausverstand. Für alle, die solche Werte vermissen, stehe ich
zur Verfügung.
Sektionsleiter des Zivilschutzes im Weißen Kreuz Vize beim Flohmarkt – Ennemase/Neumarkt
Ich liebe es und lebe für das Ehrenamt, denn das
ist unsere Stärke und dafür setze ich mich ein!
Mich besorgt die Bedrohung unseres Lebensraumes durch die geplante riesige BBT-Baustelle
vor Neumarkts Toren!
ALBERT STEDILE
(Schröder)
Zur Person: Jahrgang 1955, verheiratet, 2 Kinder
Beruf: Ortspolizist in Leifers
Wohnort: Vill
Durch meine langjährige Tätigkeit im Kath. Familienverband (KFS) und für die Hockeyjugend, sowie
die berufliche Erfahrung als Gemeindepolizist,
glaube ich, die Probleme und Bedürfnisse der
Bürger und Familien, etwas zu kennen.
Mein Ziel ist es, mit persönlichem Einsatz und
Ansporn zur Freiwilligenarbeit, die Lebensqualität
in Neumarkt mitzugestalten und wenn möglich, zu
verbessern.
BÜNDNIS
NEUMARKT
THOMAS WALTER
Zur Person: Jahrgang 1955, Lebensgemeinschaft mit Anneliese, 2 Kinder
Beruf: Landwirt
Wohnort: Vill
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Die Verkehrssituation in der Vill muss neu
überdacht werden
Dem Tod beruhigten Neumarkt muss wieder
Leben eingehaucht werden
Landwirtschaft – Pflanzenschutz und Abtrift
mit Sachverstand behandeln
Tourismus- und Gastronomieaufschwung muss
gefördert werden
Bekenntnis für die Geschichte und Brauchtum
unserer Heimat
FRANZ SIMEONI
Zur Person: Jahrgang 1957, verheiratet, eine
Tochter
Beruf: Gemeindesekretär in Margreid
Wohnort: Vill
Ich bin ein Freund und Verfechter des Rechtes auf
Selbstbestimmung eines jeden Individuums, auf
allen Ebenen und in allen Bereichen.
KVW-Mitgliedschaft seit über 30 Jahren. Gründungsmitglied und amtierender Gemeinderat für
BÜNDNIS NEUMARKT seit 2010.
Als Ortsbeauftragter des Heimatpflegeverbandes
setze ich mich ein, für breite Information der
Bevölkerung im Zusammenhang mit der geplanten
riesigen BBT-Baustelle vor Neumarkts Toren!
Damit unser Programm auch Wirklichkeit werden kann,
wählen Sie am 10. Mai „BÜNDNIS NEUMARKT“!
ACHTUNG! Bei BÜNDNIS NEUMARKT dürfen
Sie Ihren Bürgermeister von allen Kandidaten
dieser Liste frei auswählen.
BÜNDNIS
Und so wird gewählt!
Die Wahllokale sind von 7 bis 21 Uhr geöffnet.
Direktwahl des Bürgermeisters:
Auf dem grauen Stimmzettel für die Wahl des
Bürgermeisters den Vor- und Nachnamen eines
Kandidaten von BÜNDNIS NEUMARKT ausschreiben.
Wahl des Gemeinderates:
Auf dem rosa Stimmzettel zuerst das Listenzeichen
BÜNDNIS NEUMARKT ankreuzen. Es können bis zu
vier Vorzugsstimmen gegeben werden, wobei immer
Vor- und Nachname auszuschreiben sind.
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Vorname Nachnam
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Ihres Bürgermeiste
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von Bündnis Neumark
BÜNDNIS
NEUMARKT
NDNIS
BÜ
NEUMARKT
Vorname Nachname
Vorname Nachname
Vorname Nachname
Vorname Nachname
Wahlwerbung – Verantwortlicher Auftraggeber Bündnis Neumarkt - Herstellung: Effekt! GmbH, Neumarkt
NEUMARKT