Aufbauanleitung

Einbauanleitung
Technische Abteilung von
Bravo International
April 2012
1
Inhalt
Seite
1. Dachdeckung Ydra Roof 50 .................................................................................... 4
2. Material und technische Spezifikation ...................................................................... 5
2.1. Material ........................................................................................................ 5
2.2. Technische Spezifikation .................................................................................... 7
2.3. Zubehör ........................................................................................................ 8
2.3.1. Zubehör-Elemente ........................................................................................ 10
2.4. Verbindungsmaterial ........................................................................................ 11
3. Transport, Übernahme und Lagerung der Dachdeckung .................................................. 12
4. Handhabung mit der Dachdeckung, Schutzfolie ........................................................... 14
4.1. Werkzeuge .................................................................................................... 14
5. Montagevorgang ................................................................................................ 15
5.1. Vorbereitung ................................................................................................. 15
5.2. Tafeln-Beschneidung nach Maß des Daches .............................................................. 17
5.3. U nterbauten der Dachdeckung ............................................................................ 18
5.3.1. Dach-Abmessungen-Prüfung ............................................................................. 18
5.3.2. Lattung ..................................................................................................... 18
5.4. Zusammenbau ................................................................................................ 20
5.4.1. Befestigung ................................................................................................ 21
6. Details .......................................................................................................... 23
6.1. Dachrinne ..................................................................................................... 23
6.2. Giebel-Kante ................................................................................................. 24
6.3. Gelüfteter Dachfirst ....................................................................................... 25
6.4. Dachkehle .................................................................................................... 27
6.5. Eckfirst ........................................................................................................ 28
6.6.Beendigung
der
Dachdeckung
Konstruktione............................................29
bei
durchgehenden
6.7. Schräge-Veränderung ....................................................................................... 35
6.8. Die Beendigung gibt es an der Wand parallel mit der Dachrinne (ohne Lüftung) .................. 37
6.9. Verbindungen mit Dachfenstern ........................................................................... 38
7. Montage des Zubehörs......................................................................................... 39
1.
Dachdeckung Ydra Roof 50
Es handelt sich um eine großformige profilierte Blechdachdeckung, die Ansehen von Dachziegeln
imitiert.
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Die Ydra Roof 50 Dachdeckung ist für Eindeckungen von Wohnhaus-, Zivil- und Industriebauten
bestimmt. Die Dachdeckung hat ein niedriges Gewicht - etwa 5 kg/m 2, damit ist sie auch für
U mbauten und Rekonstruktionen geeignet, ohne dass die Verstärkungen des Dachstuhls durchgeführt
werden müssen. Die Ydra Roof 50 Dachdeckung stellt eine geeignete und funktionale Lösung für
Dachaufbau von Plattenbauten, Rekonstruktionen von Dachböden und für die Änderung eines
Flachdaches auf ein Steildach.
Sie ist durch Schnelligkeit und Einfachheit der Verlegung charakterisiert, dabei ist Ansicht der
klassischen Dachdeckung bewährt. Die Dachdeckung kann man in allen Schnee-Gebieten benutzen,
dabei ist nur auf die entsprechende Zusammensetzung des Daches zu achten. Der Planer des
gegebenen Gebäudes muss das Risiko von Zurückhaltungen und Bewegungen vom Schnee auf dem
Dach und Fall vom Schnee aus dem Dach beurteilen und die nötigen Maßnahmen entwerfen.
Das Dachdeckungsmaterial gewährleistet eine hohe Lebensdauer. Die Dachdeckungsoberfläche ist
ohne Poren, d.h. es droht kein Haften von Verunreinigungen auf der Oberfläche und kein
Vorkommen von Moosen und Flechten. Die Dachdeckung ist frostbeständig. Der Hersteller empfehlt
die kleinste Schräge (sichere Schräge) der Dachdeckung 14°. Diese Schräge gewährleistet
Regenwasserdichtheit der Dachdeckung. Die benutzten Isolationen gegen Wasser und ihre Materialund Bauausführung bei Schrägen über 14° sind durch andere Regel bestimmt (z.B. nach der
Publikation der Zunft von Klempnern, Dachdeckern und Zimmerleuten aus Jahr 2000).
Ausnahmsweise kann man die Dachdeckung auch bei Schrägen über 10° benutzen. In solchen Fällen
ist es nötig, Maßnahmen gegen Wasser durchzuführen und das Dach-Design entweder mit
denLieferanten oder Hersteller zu konsultieren. Die Benutzung der Dachdeckung bei Schrägen unter
10°ist nicht gestattet, und zwar nicht einmal in kleinen Bereichen von Dach-Details (minimale Zahl
von Durchgängen, usw.)
Die Ydra Roof 50 Dachdeckung wird in breiter Farben-Skala angeboten- Grundmaterial besteht in
verzinkten Stahlblechen mit Polyurethanlack in vielen Farben in einer glänzenden oder matten
Ausführung. Nach Kundenwunsch ist im Grunde genommen jeder Farbton der Grunddachdeckung
und Ergänzungselemente aus Blech zu liefern.
2.
Material und technische Spezifikation
2.1. Material
Die Ydra Roof 50 Dachdeckung ist aus verzinktem Stahlblech mit organischer Beschichtung hergestelltihre Zusammensetzung siehe das Bild unten.
Das Blech für Ydra Roof 50 ist mit der Schutzfolie geschützt. Die Folie schützt die Dachdeckung nicht
nur während Transports und Lagerung, sondern auch während der Verlegung.
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schutzklarsichtfolie
decksichtschicht
grundschicht
passivierungschromatschicht
zinkschicht
stahlblech
zinkschicht
passivierungschromatschicht
schutzschicht
Abb.Nr. 1: Zusammensetzung des Bleches, das für
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Ydra Roof 50 -Herstellung benutzt ist
5
Abb.Nr. 2: Geometrische Form der Dachziegel-Tafel
2.2.
Technische Spezifikation
Abmessungen der Grundtafel:
Verkröpfung-Länge
350 mm
Verkröpfung-Höhe
15 mm
Höhe der Tafel (Welle)
30 mm
Wellenabstand (Breite der Welle)
216 mm
syntaktische (deckende) Breite der Tafel
1100 mm
Breite der Tafel insgesamt
1170 mm
Empfohlene höchste nominale Länge der Tafel
6000 mm
Minimale nominale Länge der Tafel
410 mm
Länge der Tafel insgesamt
nominale Länge
Stirnüberdeckung der Tafeln
45 mm
(die Stirnüberdeckung ist durch Anfangs- und Endkröpfung bestimmt)
Seitliche Überdeckung
Eine seitliche Überdeckung
wird
durchs Überlappen der rechten
Randwelle der neuen Tafel über die
linke Randwelle der vorherigen Tafel
geschafft.
Standardmäßige Blechdicke
0,50 mm
Geometrische Form der Dachziegel-Tafel
siehe Bild Nr. 2
Flächengewicht der Dachdeckung
bis etwa 3,9kg/m 2 (materialabhängig)
Sichere Schräge der Dachdeckung nach Hersteller
14°
* Benutzung bei Schräge von 10° bis 14° ist durch Wasserisolation bedingt, es ist empfohlen, das
Design mit dem Lieferanten zu konsultieren, siehe auch Abs. 1.
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2.3.
Zubehör
Bezeichnung
GB
(mm)
Länge
(mm)
Kantenwinkel
200
2000
208
2000
416
2000
156,5
2000
208
2000
250
2000
250
2000
Schürze für
Dachrinne
Kehlrinne
Kantenwinkel Schürze
Kappleiste
InnenGiebelblech
Kantenwinkel
7
Form
Schürze für Mansarden, Dach
gewölbt nach außen (aussen)
250
2000
Schürze für Mansarden, Dach
gewölbt nach außen (innen)
250
2000
Dachfirst Gerippt
400
2000
200
2000
208
2000
Schnee
Werfer
Schnee
Stopper
* Im Fall eines richtig vermessenen Daches wird das nicht nötig.
2.3.1. Zubehör-Elemente
Endfirstkappe *
Stirn der Firstkappe
Verteilerfirstkappe *
Lüftungsziegel *
Antennendurchgang *
Abluftkamin *
Leuchttafel
Dach-Mannloch
Farbe für Reparaturen
U ntere und obere (profilierte) Dichtung YDRA ROOF 50
U niverselle Dichtung (Keile)
Verspanneinsatz
Schutz-Entlüftungsgitter
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Manschette aus EPDM
Satz der Trittstufe mit der Stütze
Satz des Ständers mit der Stütze (für Montage der Steigplattform)
Steigplattform
U niverselle Montageplatte
U niverseller Halter – Flügel **
Schneeschaufel ***
Auffangstangen + Verbindung- und Abschlusselemente ***
Schneebrecher-Gitter ***
* Zubehör aus Edelkunststoff
** Dieses Element kann auch mit Rundholz als Schneebrecher bestückt werden.
*** Montage dieses Zubehörs muss gemeinsam mit
universellen Halter - Flügel durchgeführt werden.
der universellen Montageplatte und dem
2.4. Verbindungsmaterial
Schrauben
Gewindeschneidschrauben mit Aluminium-Dichtscheiben und aufvulkanisiertem EPDM FRS 4,8x20,
FRS 4,8x35
Die Schrauben können
lackiert
oder
ohne Oberflächenbehandlung sein
Die Schrauben ohne Oberflächenbehandlung kann man mit Anstrich der mit Dachdeckung gelieferten
Farbe versehen. Es wird empfohlen, Schrauben mit Oberflächenbehandlung zu benutzen.
Bemerkung: Bei Schraubungen in dünnwandige Stahlprofile sind spezielle Schrauben für Metall zu
benutzen. Die Schrauben sind nach sämtlicher Dicke des gebohrten Materials zu wählen (d.h. die
Summe der Dicken von Dachdeckung-Blech und Profilen).
Nieten
Für Verbindungen der Bleche, die nicht zu sehen sind, kann man wasserdichte (geschlossene)
Sprengnieten benutzen.
3.
Transport, Übernahme und Lagerung der Dachdeckung
Nach der Herstellung wird die Dachdeckung auf eine Holzpalette gelagert, die für den Schutz der
Dachdeckung vor übermäßiger Durchbiegung während Transports und Handlung mittels Hebezeugen
dient.
Die Dachdeckung wird zur Baustelle mittels Lastwagen transportiert, und zwar auf Paletten mit
maximalem Gewicht von 3 t. Der Abnehmer ist verpflichtet, einen notwendigen Zufahrtsweg zur
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Stelle der Ausladung sicherzustellen, dabei muss man mit sämtlicher Länge der
Fahrzeugkombination bis 16 m und deren Gewicht bis zu 40 t rechnen.
Bei Übernahme der Dachdeckung mit Zubehör muss man vornehmlich ihre Vollständigkeit und
U nbeschädigtheit zu prüfen, und zwar wie folgt:
Den bestellten Typ
Das Material
Farbe
Länge der einzelnen Tafeln
Stückzahl
Vollständigkeit und Richtigkeit der Zubehör
U nbeschädigtheit durch Transport
Jede U nstimmigkeit oder Beschädigung soll der Abnehmer im Lieferschein vermerken und zugleich
darüber den Lieferant sofort informieren.
Die Dachdeckung ist höchstens 45 Tage zu lagern, und zwar in geschlossenen, trockenen und gut
gelüfteten Räumen ohne große Temperaturschwankungen.
Kurzfristig können die Paletten auch im Freien gelagert werden, und zwar bis 15 Tagen; dabei
müssen die Paletten mit Planen unter Luftzufuhr gedeckt sein.
In beiden Fällen müssen die Paletten auf Balken nach 50 cm gelegt werden. Die Entfernung zwischen
dem U nterbau und Erde muss wenigstens 25 cm betragen, um gute Luftzirkulation und Ablauf vom
Regen- oder Kondenswasser zu gewährleisten. Die gelagerten Tafeln müssen schräg gelagert sein,
um die Ansammlung von Wasser zu verhindern. (die Schräge des U nterbautes soll 6°sein).
Abb.Nr. 3: Schema der Dachdeckung-Lagerung
4.
Handhabung mit der Dachdeckung, Schutzfolie
Die Tafeln müssen in vertikaler oder horizontaler Lage übertragen werden, und zwar von genügender
Zahl der Mitarbeiter in Paaren gegeneinander.
Die Transporte der Tafeln zum Dachbau sollten auf Balken durchgeführt werden.
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Bei sämtlicher Handhabung muss man Längsverbiegen der Tafeln vermeiden, d.h. die Tafeln dürfen
nicht "geknickt" werden.
Es ist nötig, mit der Dachdeckung sorgfältig zu arbeiten, um Beschädigungen der
Oberflächenbehandlung zu vermeiden. Beim Transport muss das Ziehen der einzelnen Tafeln
aufeinander oder auf dem Boden vermieden werden.
Die Flächen der Dachdeckerstege, die in Berührung mit der Dachdeckung kommen, müssen mit
weichen U nterlagen verseht sein.
Die PE-Schutzfolie sollte aus der Dachdeckung noch vor ihrer Verankerung entfernt werden, jedoch
erst nach etwaigen Maße-Modifizierungen durchs Schneiden. Die Schutzfolie muss unbedingt
spätestens 15 Tage nach der Montage entfernt werden, bzw. in 60 Tagen nach Lieferung, jedoch
unter Bedingung der richtigen Lagerung in trockenen, geschlossenen und gelüfteten Räumen (siehe
Abs. 3).
Falls die Oberflächenbehandlung beschädigt ist, kann man die beschädigte Stelle mit Reparaturfarbe
behandeln. Die Farbe ist nur auf die beschädigte Stelle aufzutragen, nicht auf die sämtliche Fläche.
Auf der Dachdeckung kann man in Schuhen mit weichen Sohlen treten, und zwar auf unteren Teil
der Welle in Stellen, die durch Latten unterlegt sind, niemals auf oberen Teil der Welle! Es ist
durchlaufend zu prüfen, ob keine Metallspäne oder Steinchen in Sohlen haften.
4.1. Werkzeuge
Für Tafel-Modifizierungen sind grundlegende Klempner- Werkzeuge zu benutzen.
Fürs Schneiden der Bleche kann man linke und rechte Versatz-Blechschere zu benutzen. Für kürzere
Biegungen sind direkte und gebogene Zange zu benutzen.
Was elektrische Werkzeuge betrifft, kann man Schnittwerkzeuge (Nibbler) benutzen.
Nötig sind auch Schraubenspannumaschinen für sichtbare Schrauben und Nietzangen nötig.
Es ist streng verboten, eine Winkelschleifmaschine (Trennschleifmaschine) zu benutzen.
Die Winkelschleifmaschine erwärmt die Schnittkante zu viel und damit zerstört die Schutzschicht
der Bleche. Geschleuderte Metallspäne könnten sich in Schnittumgebung fest backen und ein
Aussehen des Daches stören.
Im Falle der Verwendung einer Winkelschleifmaschine
Oberflächenbehandlung-Garantie automatisch verloren!
5.
bei
Schnitten
geht
die
Montagevorgang
5.1. Vorbereitung
Die Dachdeckung wird nach nomineller Länge der Tafeln bestellt (siehe Abb. Nr. 2).
Man muss die Dach-Abmessungen vor Bestellung der Dachdeckung kennen. Es ist vorteilhafter, vom
tatsächlichen Dachzustand auszugehen als vom Projekt.
Falls die Dachhöhe größer als maximale Höhe der Tafel (bzw. maximale empfohlene Höhe) ist, sollte
die Dachdeckung aus Tafeln von etwa gleicher Länge gebildet werden.
Bei Bestellungen der Tafeln nach Längen der Dachsparren (obere Oberfläche) ist es nötig, folgendes
zur Länge der Dachsparren zu geben:
11
7,5 cm für Überstand bei der Dachrinne
mindestens 205 mm für jedes Überziehen zur Länge der unteren Tafel falls mehrere
Tafeln übereinander sind
der Wert nach Tabelle Nr. 2 (Erhöhung der Kante des Dachfirstes gegenüber der
Oberkante von Dachsparren um die Höhe der Dacheinlattung), oder nach der Formel:
p = tg α * v – [24 * (1 – tg α)]
p = tg α * v
für Dach-Schräge > 45°
für Dach-Schräge ≤ 45 °
p – Verlängern [mm]
v – Höhe der Dacheinlattung [mm]
α – Dach-Schräge [°]
Abb.Nr. 4: Verlängern der Dachdeckung gegenüber der Länge der Dachsparren beim Dachfirst
Tabelle Nr. 2: Informative Verlängern der bestellten Länge der Tafeln beim Dachfirst gegenüber
der Länge der Dachsparren im Zusammenhang mit der Dach-Schräge und Abmessungen von Latten
Dach-Schräge
Verlängern in mm
Höhe der Dacheinlattung
30°
45°
60°
30
7
30
52
40
13
40
69
60
25
60
104
70
30
70
121
80
36
80
139
12
Es ist nötig, die Geradlinigkeit der Dachrinne und die Planparallelität des Dachfirstes mit der
Dachrinne zu prüfen. Falls die Planparallelität nicht stimmt, muss man die Tafeln nach der längsten
Dachsparre bestellen.
Falls der Dachstuhl nicht genau zu messen ist (wegen U nregelmäßigkeiten, usw.), wird es
empfohlen, zur gerechneten Länge der Tafeln einen entsprechenden Sicherheitszuschlag zuzugeben.
Die Tafeln sind dann auf nötige Länge mittels Nibbler zu kürze.
U m die Bestellung und Verlegung der Dachdeckung leicht zu machen, kann man die Erstellung des
Verlegeplanes verlangen. Der Verlegeplan wird aufgrund von Kundenunterlagen erstellt - für Vergabe
sämtlicher nötigen Abmessungen wurde vom Hersteller ein Handbuch mit üblichsten Dächern und
Durchgängen verfasst. Das Handbuch können Sie an jeder Zweigstelle Dektrade bekommen.
Die Form und Abmessungen des Daches mit Anordnungen von Durchgängen müssen aus den
U nterlagen klar hervorgehen.
5.2. Tafeln-Beschneidung nach Maß des Daches
Die Tafeln sollten auf einer festen U nterlage geschnitten werden. Nach der Beschneidung müssen
sämtliche Stahlspäne aus Tafeln beseitigt werden, damit sie die Oberflächenbehandlung nicht
beschädigen oder durch die Korrosion verfärben.
Etwaige Beschädigungen der Oberflächenbehandlung während der Montage sind sofort mit
Reparaturfarbe zu behandeln. Vor Anstreichen der Farbe muss die Oberfläche gereinigt und falls
nötig auch entfettet werden, und zwar mit geeignetem Mittel, das die Oberflächenbehandlung der
Bleche nicht beschädigt.
Die Farbe ist nur auf die beschädigte Stelle aufzutragen, nicht auf die sämtliche Fläche.
5.3. U nterbauten der Dachdeckung
Die Ydra Roof 50 Dachdeckung kann auf Holzlatten oder dünnwandige Stahlprofile gelegt werden. Es
ist auch möglich, die Verlegung auf vollflächige Schalung durchzuführen, man muss jedoch die DachZusammensetzung mit dem Lieferanten konsultieren.
Holzelemente sollen gegen holzzerstörende Schädlinge, Schimmel und Holzschwämme behandelt
werden. Imprägniermittel müssen vollkommen trocken sein.
5.3.1. Dach-Abmessungen-Prüfung
Kleinere Abweichungen (etwa um 20-30 mm) bei der Giebel-Rechtwinkligkeit sind mit breiterem
Windblech zu verborgen. Falls die Abweichungen größer sind, ist es nötig, den Holzunterbau oder
die Randtafel (durch schrägen Schnitt) zu modifizieren. Die Tafeln sind senkrecht zur Dachrinne zu
montieren.
5.3.2. Lattung
Falls Latten als U nterbau benutzt sind, müssen gerade Dachrinnen, Planparallelität der Latten zu
der Dachrinne und genaue Vermessung der Latten respektiert werden.
Meistens werden standardmäßige Latten 50x30 und 60x40 benutzt, und zwar nach DachsparrenAbständen - siehe Tabelle Nr. 3.
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Tabelle Nr. 3: Latten-Profile nach Strebe-Abständen
Strebe-Abstand
minimale Latten-Profile
< 800 mm
30 x 50 mm
800 – 1000 mm
> 1000 mm
40 x 60 mm
es wird nicht empfohlen
Für Latten-Montage ist ihre Flachheit in allen Richtungen vorgeschriebenen, und zwar mit
Abweichungen bis 2 cm entlang der 2 m -Latte. Die Dachdeckung kann auch auf U nterbau mit
größeren Flachheit-Abweichungen montiert werden (nur falls der Investor mit schlechterem Ansehen
einverstanden ist). Die Tafeln werden sich den größeren Flachheit-Abweichungen anpassen, aber
diese werden auf dem finallen Dach sichtbar sein!
Die Latten-Montage beginnt bei der Dachrinne-Kante, wo die erste Reihe der Latten zusammen mit
der Dachsparren-Kante zu befestigen ist.
Die erste Reihe der Latten bei der Dachrinne-Kante muss wegen der Dachdeckung-Schräge stehend
installiert werden. Die zweite Reihe soll in Abstand von 280 mm nach Bild 5a gelegt werden.
Achtung: Dieser Abstand gilt von U nterkante der ersten Latte bis zu Oberkante der zweiten Latte!
Die Kröpfung wird auf der Latte nach Bild 5b gestellt.
Abb.Nr. 5a: Vermessung der Latten für die Dachdeckung
14
15mm
Abb.Nr. 5b: Vermessung der Latten für die Dachdeckung
Es wird immer eine Scheitellatte beim Gipfel gebracht, die den Toprand der Dachdeckung
unterstützt.
5.4. Zusammenbau
Folgende Teile sind vor Montage der Dachdeckung zu installieren:
Traufblech, obere
Kamineinfassung, Dachfenster und auch unteres Windblech. Man muss beim unteren Windblech auf
genaue Vermessung des Daches achten. Es gibt alternative Lösung, dieses Windblech nur an der
rechten Seite des Daches zu bestücken und an der linken Seite das untere Windblech erst nach
einem möglichen genauen Nachmessen der restlichen Entfernung zu bestücken - z.B. vor der
Montage von letzten 2-3 Reihen der Tafeln.
Die Verlegung der Ydra Roof 50 Dachdeckung soll an der rechten Seite des Daches beginnen (beim
Sicht an die Dach-Ebene aus draußen). Es ist wichtig, die erste Tafel der Dachdeckung senkrecht zur
Dachrinne-Kante zu befestigen. Die einzelnen Tafeln sollen nach dem Schema gelegt werden.
Abb.Nr. 6: Reihenfolge der Tafeln-Verlegung
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Abb.Nr. 7: Bildung des seitlichen Überziehens
5.4.1. Befestigung
Es werden Schrauben von FRS 4,8x35 mit Aluminium-Scheiben und aufvulkanisiertem EPDM für
Befestigung der Tafeln und Zubehör-Elemente der Dachdeckung benutzen (es ist empfohlen, 6
Schrauben per 1 m² zu benutzen, unter schlechten Bedingungen auch mehr). Es werden Schrauben
von FRS 4,8x20 mit Aluminium-Scheiben und aufvulkanisiertem EPDM für Verbindung zwei Bleche
(z.B. Firstkappen mit der Dachdeckung) benutzt (es ist empfohlen, 4 Schrauben per 1 m² zu
benutzen).
Die Tafeln-Verbindung soll nach Bild 8 durchgeführt werden. Im seitlichen Überstand ist jede Welle
zu verbinden, im frontalen Überstand ist die Schraube in den U nterteil der Welle zu platzieren.
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Abb.Nr. 8: Platzierung der Befestigung- und Verbindungsschrauben
Die Schrauben dürfen weder zu wenig noch zu viel festgezogen werden, sonst droht
Wasserpenetration in die Verbindung.
Abb.Nr. 9: Festziehung der Schrauben
Falls eine Schraube in die Latte nicht trifft, muss sie beseitigt werden. Das Loch ist mit einer
wasserdichten (geschlossenen) Sprengniete zu verschließen.
6.
Details
6.1. Dachrinne
Die Möglichkeit für die Beendigung der Dachdeckung bei der Dachrinne ist im Bild 10 dargestellt.
17
Abb.Nr. 10: Dachrinne
6.2.
Giebel-Kante
Die Beendigung der Dachdeckung beim Giebel kann man auf zwei Weisen machen, und zwar
entweder mit unteren Windblech oder durchs Bördeln der Dach-Kante.
Wenn das untere Windblech benutzt wird, ist das Dach so zu vermessen, dass die Biegung unter dem
Oberteil der Welle liegt, siehe Bild 12.
Bördeln des Giebels
Abb.Nr. 12: Bördeln des Dachrandes
6.3. Gelüfteter Dachfirst
Wenn es sich um einen gelüfteten Dachfirst handelt, sind vor der Montage der Firstkappe perforierte
Leisten auf die Dachdeckung zu befestigen, die mit Schaum- Dichtungen gedichtet sind. Die
Platzierung der Leisten ist von Dach-Schräge abhängig, deshalb wird es empfohlen, die richtige
Bestückung-Stelle durchs Anliegen der Firstkappe zu prüfen. An befestigten perforierten Leisten ist
danach die runde Firstkappe zu schrauben. Vor der Firstkappe-Bestückung ist eine
Versteifungseinlage (nur in schwarzer Farbe zu liefern) in Verankerung-Punkten zu bestücken, die
eine Verbiegung der perforierten Leiste bei Firskappe-Verankerung verhindert.
18
runde Firstkappe
Dichtungen
Ydra Roof 50
Abb.Nr. 13: Gelüfteter Dachfirst
6.4. Dachkehle
Die Dachkehle ist üblicherweise mit Blechteilen unter Höhenverstellung 150 mm gebildet. Das Blech
ist im höchsten Punkt der Dachkehle zum U nterbau mit Nageln oder Schrauben zu befestigen. An
Seiten sind die Bleche zur Hilfslatte, die parallel mit der Dachkehle ist, gemeinsam mit der
Dachdeckung zu befestigen.
Die Verbindung der Dachdeckung mit dem Dachkehle-Blech ist durch den 150 mm Überstand so
durchzuführen, dass auf der zu der Dachkehle nachlaufenden Dachdeckung eine Linie bezeichnet
wird, nach der es geschnitten wird.
In außergewöhnlichen Fällen - Berggebiet, kleine Dach-Schräge, Dach mit verschiedenen Schrägenwird die Dachkehle nach EN 14782 und EN 14783 gelöst, bzw. mit dem Hersteller konsultiert.
Dachkehle
Dichtungen
Abb.Nr. 15: Dachkehle
19
6.5. Eckfirst
Der Eckfirst wird von runden Firstkappen oder einem besonderen Blech mit dem 150 mm Überziehen
der Dachdeckung gebildet. Die Dachdeckung ist schräg zu schneiden, damit die Kanten der
nachlaufenden Tafeln möglichst nahe der Eckfirst-Kante und möglichst dicht an der Standlatte sind.
Die Eckfirst-Firstkappe/das Eckfirst-Blech ist durchs Entlüftungsband zu oberen Wellen der Tafeln zu
verankern. Der Aluminium-Saum mit dem Butylkautschuk-Kitt macht die notwendige Formung nach
der Dachdeckung möglich.
Runde Firstkappe
Luftplisseeband
Abb.Nr. 16: N Eckfirst
6.6. Beendigung der Dachdeckung bei durchgehenden Konstruktionen
Bördeln der durchgehenden Konstruktionen (am häufigsten Schornsteinen) oder anderen ähnlichen
Durchgängen besteht aus vier Teilen – aus dem seitlichen linken und dem rechten, aus dem oberen
Saum und aus dem unteren Plisseeband. Die Verbindung des Saumes mit Mauern wird mit einer
Leiste bedeckt.
Das Bördeln wird auf der Baustelle aus Blechtafeln hergestellt.
Vor Montage von Bördeln muss die Wasserisolation nach Empfehlungen von Herstellern und
bekannten Regeln beendigt werden, siehe Abb. Nr. 18 und 19.
Die Bördeln-Bestückung ist wie folgt durchzuführen:
a. Das Plisseeband ist in den U nterteil zu bestücken und nach Bild 17 zu formen; es darf in
Ecken und Winkeln nicht geschnitten werden!
b. Die Säume sind mit Bördeln durchzuführen, d.h. Seitenteile gemeinsam mit dem oberen
Teil nach Bild 17a und den entsprechenden Details. Die Verbindung der Teile muss in
Übereinstimmung mit den Klempner-Normen und Regeln stehen. Es wird zugleich
empfohlen, die Säume zur durchgehenden Konstruktion auf Dehnungsweise zu ankern,
z.B. durch größeren Durchmesser des im Saum gebohrten Lochs und durch Benutzung
größerer Scheibe unter dem Schraubenkopf.
20
c.
d.
Die obere Deckleiste der Säume ist nach nach Bild 17d und entsprechenden Details zu
bestücken. Es sind auch einige Beendigung-Versionen nach EN 14782 und EN 14783
anzuwenden.
Die obere Tafel ist nach der Tatsache zu schneiden und nach Bild 17f einschließlich
Dichtungen zu bestücken.
Es wird empfohlen, die obere Tafel in ihren Ecken einzuschneiden (Bild 17f), falls das Plisseeband
sichtbar ist. Es ist auch auf Verlangen möglich, das Plisseeband mit dem Bördeln, das parallel mit
der Dachrinne ist, zu bedecken. In diesem Fall sollten die oberen Tafel in deren Ecken nicht
einschneiden werden.
Die Schnitte in Bildern 18 und 19 sind durch seitliche Beendigung angeschlossen. Die Versionen von
Schneiden und Verlegungen der Tafeln sind in Bild 20 dargestellt.
Bei allen Tafeln mit durchgehendem Körper muss man statt einer durchlaufenden Tafel zwei Tafeln
mit gerechnetem Überziehen bestellen - es muss in der Bestellung spezifiziert werden.
Abb.Nr. 17: Bestückung und Formung des Plisseebandes
21
Abb.Nr. 17a: Bestückung der Blechelemente
Abb.Nr. 17b: Detail A
22
Abb.Nr. 17c: Detail B
Abb.Nr. 17d: Bestückung der oberen Deckleiste vom Bördeln
23
Gefüllt mit dauerelastischer U V-beständig-Kittmasse
Verankerungselement mit Dichtung unter Kopf
Deckleiste
Bördeln des Schornsteins
Abb.Nr. 17e: Detail C
Bördeln des Schornsteins
24
einschneide
nde Stellen
Abb.Nr. 17f: Bestückung der oberen Tafeln
Dichtungen
Abb.Nr. 18: Schnitt durch oberen Bördeln des Mauer-Durchgangs
25
Brödeln von Giebel-Gemäuer
Abb.Nr. 19: Beendigung der Dachdeckung beim Giebel-Gemäuer
3
4
3
1
4
2
1
2
Abb.Nr. 20: Versionen von Tafel-Schneiden bei dem Durchgang und die Nummerierung der folgenden
Verlegung
6.7.
Schräge-Veränderung
Es handelt sich um Fälle, wo man ohne Klempner-Bearbeitungen Schräge-Veränderungen bis zum
15° im Punkt der Tafel-Kröpfung durchführen kann. Die Tafel ist wie folgt zu biegen:
26
in erster und letzten Kröpfung (die Dachdeckung wird hochkant aus zwei Tafeln
durchgeführt) Die erste oder letzte Kröpfung der Tafel wird an die neue Schräge so angepasst,
dass sie durchs Brett in der Kröpfung-Stelle gebogen wird. Die Biegung soll mit ein bisschen
größerer/kleinerer Schräge gemacht werden, damit die Tafeln dicht auf sich liegen.
in beliebiger Kröpfung (die Dächer mit einer Schräge-Veränderung können auch mit ganzen
Tafeln gedeckt werden). Der zu biegenden Teil ist durch eine ebene Platte (z.B. OSB) zu
unterlegen. Mittels dieser Platte wird der gewünschte Teil der Tafel angehoben und gebogen.
Bei Biegungen von mehreren Kröpfungen ist wichtig, den U nterschied von Biegungen zu halten.
Das liegt hohe Ansprüche an die U nterbau-Genauigkeit, deswegen ist diese Weise eher für
Neubauten geeignet.
Die Schräge-Veränderung beim Decken aus zwei Teilen hochkant kann man nach Bild 21 und 22 auf
zwei Weisen durchführen. Im ersten Fall ( Bild 21) gibt es bessere Wasserdichtheit, jedoch ist die
Schrauben-Reihe im Überstand der Tafeln sichtbar.
Abb.Nr. 21: Schräge-Veränderung I
27
U mgekehrt im anderen Fall (Bild 22) ist diese Schrauben-Reihe nicht so sichtbar, jedoch wird der
Überstand auf kleinerer Schräge gebildet, d.h. es handelt sich um eine weniger sichere Lösung
bezüglich der Wasserisolation.
Abb.Nr. 22: Schräge-Veränderung II
In weiteren Fällen ist es schon nötig, ein oberes und ein unteres Übergangsblech mit der Dichtung zu
benutzen Die Anwendung des Übergangsbleches ist im Bild 23 dargestellt.
Bodendichtung
Übergangsblech
obere Dichtung
Abb.Nr. 23: Schräge-Veränderung II
28
6.8.
Die Beendigung gibt es an der Wand parallel mit der Dachrinne (ohne Lüftung)
Das Detail an der Wand parallel mit der Dachrinne wird mit Blech-Bördeln gelöst.
Bördeln des mit Dachrinne
parallelen Gemäuers
Abb.Nr. 24: Die Beendigung an der Wand parallel mit der Dachrinne
6.9.
Verbindungen mit Dachfenstern
Das Detail der Verbindung mit Dachfenstern wird immer als Systemdetail für einzelne Dachfenster
betrachtet, dabei muss man nach der Anbauanleitung des entsprechenden Herstellers vorgehen. Für
die YDRA ROOF 50 Dachdeckung sind die Dachfenster mit Bördeln für profilierte Dachdeckungen zu
empfehlen.
Die üblichsten Fälle der Verbindungen von Dachfenstern sind in Bildern von 25 bis 27 dargestellt.
Dichtungskeil - ein Teil der
Dachfensterlieferung
Nach Vorschriften einzelner
Dachfensterlieferanten
Abb.Nr. 25: Obere Verbindung des Dachfensters
29
Nach Vorschriften einzelner
Dachfensterlieferanten
Bördeln - ein Teil der
Dachfensterlieferung
Abb.Nr. 26: U ntere Verbindung des Dachfensters
Dichtungskeil - ein Teil der
Dachfensterlieferung
Abb.Nr. 27: Seitliche Verbindung des Dachfensters
7.
Montage des Zubehörs
Die Montage des Zubehörs ist für einzelne Zubehör-Reihen ähnlich. Es handelt sich vorwiegend um:
a)
Kunststoff-Zubehör
(Die Montage-Weise siehe Bild 28) - Abluftdachziegel, Abluftkamin, Antennendurchgang. Sie sind zur
Dachdeckung ohne weiteren Zubehör zu bestücken.
b)
Maßnahmen gegen Schnee und für Zugänge
U niverselle Montageplattform (die Montage-Weise siehe Bild 29) - nach der Bestückung dieser
Plattform ist es folglich möglich, andere Zubehör des Daches an sie zu befestigen, und zwar in
folgenden Reihen:
Zubehör gegen Schnee - nach der Bestückung der universellen Montageplattform wird
ein universeller Halter (Flügel) an sie befestigt, zu dem man etwas von diesem Zubehör
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befestigen kann: Schneeschaufel, Schneebrecher-Gitter, Auffangstangen mit Zubehör
oder Rundholz.
Zugang-Zubehör - nach der Bestückung der universellen Montageplattform wird an sie
entweder ein Trittstufe-Satz oder ein Satz vom Ständer mit Stütze befestigt, die folglich
die Montage der Steigplattform möglich macht (für die Steigplattform müssen zwei
Ständer mit Stützen bestückt werden). Der Satz der Trittstufe mit Ständer ist für
Bewegungen auf dem Dach bestimmt. Der Satz der Ständers mit der Stütze dient als
eine stabile Fläche für Wartungsarbeiten auf dem Dach, z.b. am Schornstein.
a)
Leuchttafel
Für die Montage der Leuchttafel gelten dieselben Regeln als für Dachdeckung. Bei Schrägen von 10°
bis 20° ist es nötig, die Überstände mittels Bandes (z.B. Dektape TP30) zu dichten. Bei Schrägen
über 20° kann die Leuchttafel ohne diesen Dichtband bestückt werden.
b)
Durchgangsmanschette, Dachmannloch
Zum anderen Zubehör des Daches (die
Einbauanleitungen als ein Teil des Produktes.
Durchgangsmanschette,
das
Mannloch)
gehören
Nachweis:
Vor Montage von jedem beliebigen Zubehör muss die Wasserisolation nach Empfehlungen von
Herstellern und bekannten Regeln beendigt werden.
Montage vom Kunststoff-Zubehör:
Zuerst muss man ein entsprechendes Loch in die untere Tafel schneiden, dieses Loch muss um etwa
15 mm an jeder Seite größer als ein Durchgang des Montage-Zubehörs. Dann ist das MontageZubehör (geformt genau nach Wellen der Dachdeckung) zu bestücken und mittels zwei
Holzschrauben zum unteren Teil zu befestigen. Danach ist die obere Tafel zu bestücken und die
Verankerung zum unteren Teil zu beendigen.
45mm
Abb.Nr. 28: Montage vom Kunststoff-Zubehör
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Abb.Nr. 28a: Bestückung des Montage-Zubehörs
Abb.Nr. 28b: Bestückung der oberen Tafel
Abb.Nr. 28c: Verankerung vom Kunststoff-Zubehör
Montage der universellen Montageplattform:
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Die universelle Montageplattform wird im Satz mit Ankern und Zusatzmaterial geliefert. Die
Plattform ist in den U nterteil der Welle der Dachdeckung genau nach Bild 29 zu bestücken. Wir
machen darauf aufmerksam, dass die Plattform immer zur Dachlatte befestigt werden muss; auf
keinen Fall darf sie nur zur Dachdeckung befestigt werden!!! Auf die so installierte
Montageplattform kann man weiteres Zubehör befestigen, das hinter dem vorbereiteten Nocken
(Öse) an der universellen Montageplattform gehackt und im U nterteil durch eine Scheibe und
Mutter befestigt werden.
U niverselle Montageplatte
U niverselle Holzschraube*
Kunststoff-(Gummi)-Scheibe*
Teil des Satzes der universellen Montageplatte
Abb.Nr. 29: Bestückung der universellen Montageplattform
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Abb.Nr. 29a: Die universelle Montageplattform,sie ist nach der Montage für Installation weiterer
Dach-Zubehöre vorbereitet
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