Pressemitteilung - Ernst-Lubitsch

 Pressemitteilung, Berlin, 20. Dezember 2015 Anke Engelke erhält Ernst-­‐Lubitsch-­‐Preis 2016 Der Club der Filmjournalisten Berlin, der jährlich die beste komödiantische Leistung in einem deutschsprachigen Film mit dem Ernst-­‐Lubitsch-­‐Preis kürt, hat gewählt: Am 29. Januar 2016 erhält Anke Engelke die legendäre Auszeichnung für ihre Darstellung einer übergriffigen Mutter in „Frau Müller muss weg“. Die Verleihung findet in Anwesenheit der Künstlerin im Filmtheater Babylon in Berlin-­‐Mitte statt. Dazu Anke Engelke: „Vielen Dank, lieber Club der Filmjournalisten Berlin, Sie machen mich froh und verlegen mit dieser ehrenwerten Auszeichnung. Selbstverständlich werde ich bei der Preisverleihung auf dem Weg zur Bühne ganz blöde stolpern und volle Kanne in irgendwas Wertvolles reinfallen und im Fallen noch ‚danke Sönke’ und ‚danke an alle die über mich lachen können’ rufen. Blutend aber beseelt! Heißa, das wird ein Spaß! Ich freu mich schon!" Basierend auf dem gleichnamigen Theaterstück inszenierte Sönke Wortmann (Ernst Lubitsch-­‐Preisträger 1995 für „Der bewegte Mann“) einen furiosen Geschlechter-­‐
Kampf im Klassenzimmer mit bitterböser Note. „Aus dem prächtig abgestimmten Schauspieler-­‐Ensemble ragt Anke Engelke als Wortführerin der aufgebrachten Mobbing-­‐Eltern heraus, wobei sie es meisterhaft versteht, die knallharte Oberfläche ihrer kontrollsüchtigen Karrierefrau mit tragikomischen Momenten aufzubrechen und einen Hauch Mitgefühl zu erzeugen. Engelkes unfreiwilliger Striptease, nachdem ihr das Handy ins Pool plumpst, zählt dabei zu den unbestrittenen Slapstick-­‐Höhepunkten und hätte sicher auch Lubitsch Spaß gemacht“, so die Begründung der 15-­‐köpfigen Jury aus Filmjournalisten zur Wahl Engelkes. Der Ernst-­‐Lubitsch-­‐Preis ist nach dem gleichnamigen, 1922 in die USA emigrierten Berliner Regisseur (*29.01.1892), benannt, der Komödien-­‐Evergreens wie „Ninotschka“, „Ärger im Paradies“ und „Sein oder Nichtsein“ schuf und 1947 starb. Die Idee, ihm zu Ehren einen Preis zu schaffen, stammt von seinem Kollegen und Oscar-­‐Gewinner Billy Wilder. Unter den Gewinnern der seit 1958 vergebenen, undotierten Statuette finden sich Gert Fröbe, Katja von Garnier, Heinz Rühmann, Ursula Monn, Loriot, Sophie Rois, Mario Adorf, Tom Tykwer, Christiane Hörbiger, Til Schweiger, Katja Riemann und zuletzt Dieter Hallervorden. Weitere Details und Wissenswertes rund um Ernst Lubitsch, den Preis und alle bisherigen Gewinner finden Sie unter www.lubitsch-­‐preis.de
Presse-­‐Kontakt:
Steffen Wulf, Tel. 0176–7234 1742 Email-­‐Kontakt: presse@lubitsch-­‐preis.de Club der Filmjournalisten Berlin e.V. Legiendamm 4, 10179 Berlin, Tel. 030-­‐64 31 55 06
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