Vom Dunkel zum Licht - Evangelische Kirche im Rheinland – EKiR.de

WIR
2 / Februar/März 2016
15. Jahrgang
in der Evangelischen Kirchengemeinde Jüchen
Foto: Karen Dembo
Vom Dunkel
zum Licht
Angedacht
„Ihr seid das auserwählte
Geschlecht, das heilige Volk, dass
ihr verkündigen sollt die Wohltaten
dessen, der euch berufen hat von
der Finsternis zu seinem wunderbaren Licht“ (1. Petrus 2, 9)
Liebe Gemeindeglieder,
liebe Leserinnen und Leser,
es gibt Bilder, von denen man auf den
ersten Blick begeistert ist. Finden Sie
nicht auch, dass das Foto von der
Titelseite dieser Zeitung dazugehört? Es
bringt so viel zum Ausdruck. Es gleicht
einem Fenster, durch das wir hindurch
blicken. Es hilft uns, Leben und Glauben
besser zu verstehen.
Ich fühle mich in die Fotografin hineinversetzt: Müde von wochenlanger,
anstrengender Arbeit tut ein Kurzurlaub
auf Mallorca einfach gut. Man nimmt
nicht nur den Koffer mit, sondern auch
den Alltag mit seiner kräftezehrenden
Macht. Die Erfahrung eines Lebens, in
dem sich neben unerfüllten Wünschen
auch Trauer und Schmerz findet. All das
möchte man abschütteln, wenn man
wegfährt. Und dann sind es gerade die
ausgedehnten Spaziergänge auf den
geschlängelten, steinigen Wanderpfaden der spanischen Insel, die unserer
Seele guttun. Hier wird sie nicht gehetzt,
hier kann man unterwegs über seine
Existenz sinnieren. Man freut sich an der
kargen Vegetation, der sauberen,
salzigen Meeresluft und an mancher
Perspektive, die einem das Herz öffnet.
Eines Vormittags bin ich unterwegs.
Noch hängt mir der Schlaf in den Augen
und das Dunkel der Nacht in den
Sträuchern und Pinienzweigen Mallorcas. Aber da bietet sich mir plötzlich ein
schönes Bild. Ein Blick, den ich mit der
Kamera festhalte. Es ist gerade dieser
Unterschied zwischen Vordergrund und
Hintergrund, der mich fasziniert, die
Komposition von Dunkel und Licht. Und
auf einmal wird mir klar: Die Nacht wird
vom neuen Tag verdrängt. Die aufgegangene Sonne scheint kräftig und
spiegelt sich auf der Wasserfläche. Ein
Wegkreuz steht davor. Es erinnert an
Jesus. Aber dies Kreuz ist leer. Und das
helle Licht erinnert mich an die Strahlen
des ersten Ostermorgens, der davon
kündete: Christus ist auferstanden. Er
lebt. Alles Dunkel der Nacht und des
Todes ist überwunden und aufgehoben
im Licht.
Inmitten eines Kurzurlaubes werde ich
daran erinnert. Beim Blick durch einen
Ausschnitt der Natur. Einmal mehr weiß
ich jetzt: Das ist auch ein Bild für mein
persönliches Leben. Mag noch so viel
Unerlöstes dran sein, mögen mich die
Tagesnachrichten immer wieder auch
nachdenklich stimmen und bedrücken,
mag die Negativsicht unser Leben oft
dominieren – im Bild der Fotografin auf
Mallorca sehe ich die tiefere Wahrheit.
Diese lautet. Was immer auch dran ist
an dem, was dich, Mensch, an Dunkel
umgibt, dieses Dunkel wird nicht das
letzte Wort behalten. Wie jede Nacht
von der wiederkehrenden Sonne
aufgelöst wird, so stehst auch du mit
deinem Leben im Licht Gottes. Wie
Christus nicht am Kreuz blieb, sondern
Anteil bekam am ewigen Leben, so wird
er auch dich hineinnehmen in das
bleibende Licht.
was uns unheimlich trösten kann. Ja, es
ist wahr: Nach jedem Dunkel der Nacht
folgt ein heller Morgen. Als Christen
sind wir eingeladen, auch die tiefere
Wahrheit zu betrachten, die darin
besteht, dass wir berufen sind zum
wunderbaren Licht, zur bleibenden
Gemeinschaft mit Gott.
***
Osterjubel
Dunkel die Nacht.
Karfreitag in verwehenden Wolken.
Am Horizont
ein schmaler, heller Lichtstreif.
Das Innere des Gotteshauses
verwischt in tiefer Finsternis.
Dann
am Altar züngeln die ersten zaghaften,
rotgelb leuchtenden Flammen:
das Osterlicht ist entzündet.
Jubelndes Glockengeläut
erfüllt Raum und Zeit.
Die Osterkerze brennt.
Gläubige Menschen
reichen einer Kette gleich
das flammende Licht einander weiter,
Frieden, Leuchten, Erlösung
in vielen Gesichtern:
Exultet, die Erde jubelt.
Osternacht, Auferstehung.
Das Licht hat die Dunkelheit verbannt:
Christus ist wahrhaft auferstanden,
Alleluja!
(Hans Orths)
Vom Sieg des Lebens über den Tod
erzählt Ostern. Wir dürfen uns diese
Gewissheit im Glauben erneut aneignen. Und ermutigen dürfen wir uns
lassen von den Bildern, die letzten
Endes Gott uns schenkt. Gehen wir mit
offenen Augen durch die Welt, im Alltag
und im Urlaub: Ab und an werden wir
sehen, was uns ins Staunen versetzt und
Inhalt:
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Ein frohes und gesegnetes Osterfest
und die Erfahrung, dass das Licht
Gottes stärker ist als alles Dunkel,
wünscht Ihnen ganz herzlich
Ostern am Meer
Demnächst in unserer Gemeinde + Gemeindespiegel
Jugendseiten
Termine/Rückblick
Treffpunkt Gemeinde
Freud und Leid
Auf einen Blick
Gottesdienste + Kollekten
WIR 2
Ostern am Meer
©Andreas Hermsdorf/pixelio.de
Ostern am Meer
Wenn wir mit offenen Augen durch die Natur und durch
unser Leben gehen, werden wir die verblüffende Feststellung machen, dass wir im Grunde jeden Tag ein bisschen
Ostern feiern können. Jeden Tag stellen wir fest, dass die
Nacht wieder einmal dem hellen Tageslicht gewichen ist.
Wo im Sommer die heiße Sonne das Gras auf den Wiesen
hat verdorren lassen, sprießt es doch nach einem schönen
Landregen wieder. Mit der Ebbe sehen wir eine seltsame,
scheinbar leere Landschaft, die sich mit der Flut wieder
sichtbar und hörbar mit rauschendem Leben füllt. In
Gegenden, wo die eisigen Wintermonate alles und jeden
festgefroren im Griff halten, erblühen nach der Schmelze
weite Berghänge in den bunten Farben der Kräuter und
Blumen.
Zu all dem gehört aber auch, dass wir das Dunkle zulassen.
Niemandem ist es vergönnt, stets nur frohe und sonnige
Tage zu haben. Erst in den Phasen, wo die Dunkelheit um
uns und in uns die Oberhand hat, entsteht ein Ungleichgewicht, was manchmal schwer zu ertragen ist. Seien es die
Sorgen um einen Arbeitsplatz, eine langwierige Krankheit
Es war daheim auf unserm Meeresdeich.
Ich ließ den Blick am Horizonte gleiten.
Zu mir herüber scholl verheißungsreich
mit vollem Klang das Osterglockenläuten.
Wie brennend Silber funkelte das Meer.
Die Inseln schwammen auf dem hohen Spiegel,
die Möwen schossen blendend hin und her,
eintauchend in die Flut die weißen Flügel.
In tiefer Erde bis zum Deichesrand
war sammetgrün die Wiese aufgegangen.
Der Frühling zog prophetisch über Land.
Die Lerchen jauchzten, und die Knospen sprangen.
Entfesselt ist die urgewaltge Kraft.
Die Erde quillt, die jungen Säfte tropfen.
Und alles treibt, und alles webt und schafft.
Des Lebens vollste Pulse hör ich klopfen.
Theodor Storm (1817-1888)
Liebe Leserinnen und Leser,
das Gedicht von Theodor Storm bringt es auf den Punkt: Zu
keinem Zeitpunkt im Jahr fühlt man sich lebendiger und
frischer als im Frühling. Das Herz scheint etwas schneller zu
schlagen in der Brust. Mit dem Frühling wendet sich alles
Leben auf der Erde ab vom Dunkel des Winters und schaut
hoffnungsfroh nach vorn. Alles, was uns an trüben Wintertagen niedergedrückt hat, verschwindet hinter dem blauen
Horizont eines so frühlingshaften Ostertages.
Aus jedem erblühenden Zweig, jedem hochschießenden
Grashalm, aus dem lauten Gezwitscher der Vögel können
wir die Zusage Gottes hören, dass unser Weg nach dem
Tod nicht zu Ende ist, sondern dass es weitergeht, dass Er
weitergeht mit uns. Egal was auch geschieht, Seine Hand
führt uns weiter auf dem Weg.
oder der Verlust eines geliebten Menschen - es sind Lebensphasen, die nicht unendlich sind. Es ist wichtig und richtig,
die traurigen Gefühle zuzulassen. Genauso wichtig ist es
aber auch, sich nicht komplett zu verschließen. So schließen
wir eben nicht nur unsere dumpfen Gefühle ein, wir verschließen uns selbst auch die Möglichkeit, den Schlüssel
zum Aufbruch zu finden. Manchmal kann es passieren,
dass der Schlüssel schon lange im Schloss steckt. Wir hätten
ihn nur herumdrehen müssen. Aber lauter nichtige Gründe
verdunkeln laufend unseren Blick für das Wesentliche.
Machen Sie mal eine Pause. Machen Sie eine mentale
Fastenzeit und besinnen Sie sich auf lediglich einen Gedanken. Anfangs ist es nahezu unmöglich im Durcheinander
der vielen Gedanken eine Linie zu finden. Doch bei Lichte
betrachtet werden manche verdrießlichen oder sorgenvollen Gedanken auf diese Weise überschaubarer und lichter.
Ja, auch das ist Ostern im Alltag für mich: Immer wieder
den Faden der Hoffnung und der Zuversicht aufzuheben,
wenn er mir aus den Händen gefallen ist. Ich wünsche Ihnen
eine schöne Osterzeit!
Patricia Heeck
WIR 3
Gott tröstet.
Kindergottesdienst zur Jahreslosung 2016
Für jedes Kalenderjahr wird ein Satz aus der Bibel
ausgesucht, der uns dann durch die Tage, Wochen
und Monate begleiten und ermutigen soll. In der
Losung für dieses Jahr wird von Gott im Bild der
Mutter gesprochen. Für Kinder ist sie die Anlaufstelle Nr. 1, wenn ihnen etwas zustößt. Sie nimmt einen
in die Arme, bei ihr fühlt man sich sicher und
geborgen.
Gott als Tröster kennen zu lernen – darum geht es in
den beiden nächsten Kindergottesdiensten, die wir
feiern wollen, jeweils samstags ab 15 Uhr: Am
13. Februar in Jüchen und am 20. Februar in
Bedburdyck. Wir freuen uns auf euch, die Kinder
und die Erwachsenen.
Herzlich willkommen!
Die beiden KiGo - Teams
Leidenschaftliche Nachfolge
Einladung zum Diakoniegottesdienst
5 Passionsandachten zu Biographien
Die stillen Wochen der Fastenzeit bieten die Chance, auf Jesu Leiden und Sterben zu blicken, und auf
seine Wirkung. Was er gesagt und wie er gelebt hat,
schlägt sich im Leben mancher Menschen nieder.
Sie sind dadurch zu glaubwürdigen und bemerkenswerten Nachfolgern Christi geworden. Wir
sollten sie näher kennenlernen an den Donnerstagen in der Fastenzeit, jeweils ab 19:30 Uhr:
18.02. Hofkirche Jüchen: Albert Schweitzer,
25.02. Gemeindehaus Bedburdyck: Madeleine Debrêl
03.03. Hofkirche Jüchen: Gerhard Tersteegen
10.03. Gemeindehaus Bedburdyck: Martin Niemöller
17.03. Hofkirche Jüchen: Theresa von Avila.
Zu den Passionsandachten laden wir ganz herzlich
ein!
oto: © Christina Bieber/pixelio.de
„Was ihr getan habt einem von diesen meinen geringsten
Brüdern…“ (Math. 25, 40) lautet das Thema unseres
Diakoniegottesdienstes in Jüchen am Sonntag,
28. Februar 2016. Wir wollen uns fragen, wie wir das
Wort Jesu und die Herausforderungen der Zeit (ganz
besonders die Flüchtlingsproblematik) für uns so zusammenführen, dass wir als Christen glaubwürdig sind. Der
Diakonieausschuss lädt zum Gottesdienst und zum
anschließenden Kaffeetrinken ganz herzlich ein!
Margita Pöstgens
WIR 4
Im Jahr 2016 ist Kuba das Schwerpunktland des Weltgebetstags. Die bevölkerungsreichste Karibikinsel steht im
Zentrum, wenn am Freitag, dem 4. März 2016, rund um
den Erdball Weltgebetstag gefeiert wird. Die Gottesdienstordnung für diesen Gottesdienst wurde von über 20
kubanischen Christinnen verfasst.
Auch in Jüchen und in Gierath feiern wir
Gottesdienste zum Weltgebetstag
Von der „schönsten Insel, die die Menschenaugen jemals
erblickten“ soll Christoph Kolumbus geschwärmt haben,
als er 1492 im heutigen Kuba an Land ging. Weite Strände,
subtropisches Klima und Tabak- und Zuckerrohrplantagen
machen die Insel zu einem Natur- und Urlaubsparadies.
Seit der Revolution sind Frauen und Männer rechtlich
gleichgestellt. Im privaten Alltag jedoch klaffen Ideal und
Wirklichkeit oft himmelweit auseinander und die meist
Vollzeit berufstätigen Frauen sind oft allein verantwortlich
für Haushalt, Kinder und die Pflege Angehöriger. Die
Folgen des gesellschaftlichen Umbruchs treffen sie besonders hart.
Für die kath. Pfarrgemeinden Jüchen und Garzweiler und
für die ev. Kirchengemeinde Jüchen findet der
gemeinsame Weltgebetstagsgottesdienst am Freitag, 4.
März 2016 um 15 Uhr in der Kath. Kirche Jüchen statt.
Im Anschluss an den Gottesdienst findet ein gemeinsames
Treffen im kath. Jugendheim an der Alleestraße statt.
An der Liturgie 2016 waren unter anderem baptistische,
römisch-katholische, quäkerische, apostolische Frauen
sowie Frauen der Heilsarmee und der Pfingstkirche Christi
beteiligt. Ein gutes Zusammenleben aller Generationen
begreifen die kubanischen Weltgebetstagsfrauen als
Herausforderung.
am Freitag,dem 4. März 2016
Wir laden hierzu herzlich ein.
Für die kath. und ev. Frauen aus Bedburdyck, Gierath und
Gubberath werden Gottesdienstort und -zeit zu einem
späteren Zeitpunkt in der Tageszeitung veröffentlicht.
(Teilweise Auszüge aus „Gemeindebrief, Magazin für
Öffentlichkeitsarbeit 2/2016)
Irmgard Coenen
WIR 5
Für Gott und Gemeinde
unterwegs!
In den kommenden beiden Monaten
feiern folgende Mitarbeiterinnen und
Mitarbeiter ihren Geburtstag:
GEMEINDE
SPIEGEL
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Februar
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Tagein und tagaus sind viele unserer
Gemeindeglieder ehren- oder
hauptamtlich für unsere Gemeinde
unterwegs. Ihnen möchten wir an
dieser Stelle einmal Dank sagen für
ihre Arbeit, ihr Mitdenken und ihren
Einsatz und Ihnen von Herzen zum
Geburtstag gratulieren! Möge Gott
alle Arbeit, die in seinem Namen und
Auftrag geschieht, segnen und
begleiten.
März
rmation
7. Christine Hemann
15. Christiane Kubat
15. Frauke Scho
16. Erika Zaum
21. Peter Zaum
25. Carmen Sperlich
Einladung zur Osternacht
Nach christlicher Überzeugung gehört die Auferstehung
Jesu zu den Anfängen einer neuen Welt. Sie macht deutlich, dass Gott selbst aus dem Tod heraus neues, unvergängliches Leben schaffen kann. Er hat seinen Sohn nicht
am Kreuz enden lassen, sondern hat ihn durch die Auferweckung zum Hoffnungszeichen gemacht für alle, die
mitten im Dunkel mit dem Licht rechnen. Das ist Ostern:
Sich nicht abfinden mit dem, was ist, sondern darauf
vertrauen, dass man mit Gottes Hilfe ungeahnte Wendungen, Wandlungen zum Guten, erleben kann.
Dieser Wahrheit wollen wir nachspüren in der Feier der
Osternacht am Sonntag, 27. März 2016, um 6 Uhr in
der Jüchener Hofkirche, Markt 31. Schweigen und
reden, singen und beten und hören auf Kurzgeschichten,
die von beglückender Wandlung erzählen – darauf wollen
wir uns in diesem Jahr konzentrieren. Anschließend treffen
wir uns zum Osterfrühstück im Gemeindehaus nebenan.
Alle, die mögen, können gerne etwas dazu beisteuern.
Herzlich willkommen zur Osternachtsfeier! Wir freuen uns
über viele Besucher.
WIR 6
Me
·
en
1. Margarete Tomaschewski
2. Beate Bundrock
3. Marlies Möller
6. Adele Machleb
9. Manuela Krämer
10. Ursula Little
11. Katharina Hemann
13. Irmgard Roelen
14. Gisela Lichtner
14. Rita Delhalle
16. Astrid Hoffmann
17. Gudrun Secker
19. Herbert Poestgens
30. Ingrid Püschel
30. Helga Kaborn
Begrüßung und Verabschiedung
Seit dem 1. September 2015 leitet
Frau Vera Sonntag aus Rheydt den
Kinder- und Jugendtreff in unserem
Gemeindehaus Bedburdyck. Sie
studiert Sozialarbeit und hat im
Bereich Freizeitgestaltung bereits eine
Menge Erfahrungen gesammelt.
Diese kommen unseren Angeboten
zugute. Regelmäßig sind dienstags 10
Kinder da und freitags 7 Jugendliche.
Ein abwechslungsreiches Programm
sorgt dafür, dass die Zielgruppe gerne
kommt. Wir sind froh, dass im Bedburdycker Haus wieder verstärkt etwas für
Kinder und Jugendliche vorgehalten
werden kann. Ganz herzlich begrüßen
wir an dieser Stelle Frau Sonntag und
wünschen ihr weiterhin Erfolg und
Freude bei ihrer Aufgabe.
Seit 2014 hat Frau Simone Grahl
die Jugendarbeit in unserer Gemein-
de übernommen. Als Person mit
kirchlicher Ausbildung hat sie neue
Akzente gesetzt. Ob im Kindertreff, bei
Schulgottesdiensten, bei Ferienaktionen, in der Konfirmandenarbeit, im
Jugendausschuss, in der Gewinnung
von ehrenamtlichen Mitarbeitern, in
der WIR – Redaktion oder bei verschiedenen Gemeindeaktionen
haben wir sie kennengelernt als
Person mit vielen guten Ideen. Da ihr
Zweijahresvertrag Ende Februar
endet, haben wir uns entschlossen, die
Stelle neu auszuschreiben. Wir
danken an dieser Stelle Simone Grahl
ganz herzlich für ihren Einsatz in
unserer Gemeinde und wünschen ihr
für den weiteren Berufsweg alles Gute.
Es ist unser Bestreben, baldmöglichst
eine geeignete Nachfolgeperson zu
finden.
Das Presbyterium
Echo
aus
der
Gemeinde
Liebe Mitarbeiter der WIR-Redaktion,
m i t d e r A u s g a b e v o n O k t ober/November 2015 haben Sie mir
eine große Freude bereitet. Ich schlug
die Zeitung auf und sah das Gedicht:
„Wir pflügen und wir streuen den
Samen auf das Land…“. Von einer
Minute zur anderen war ich 10 Jahre
alt, stand vor meiner Klasse in Breslau,
beobachtet von meiner freundlich
blickenden Lehrerin und sagte gerade
dieses Gedicht auf, welches ich in all
den vergangenen Jahren nicht mehr
gelesen hatte. Ich kann nicht beschreiben, was in mir vorging, so etwas hatte
ich noch nie erlebt und es dauerte eine
ganze Weile, bis ich mich wieder
gefangen hatte. Danke!
Mit freundlichen Grüßen
Ursula Becker
Unsere Webseite - in neuer Gestalt!
Unsere Kirchengemeinde ist seit 2009
im Internet präsent. Mit Unterstützung
des Medienverbandes wurde eine
eigene Webseite geschaffen. Seitdem
konnten wir wichtige Informationen
über uns und unser Gemeindeleben
jedermann weltweit zugänglich
machen.
Mit der Auflösung des Medienverbandes war abzusehen, dass auch der
Support eingestellt werden wird. Nach
Beratung hat unser Presbyterium
beschlossen, unseren Internetauftritt
ins Design der Rheinischen Landeskirche überführen zu lassen. Dabei
werden wir von zusätzlichen Möglichkeiten und einer Betreuung mit
neuesten Programmen profitieren. In
den vergangenen Wochen haben wir
in Zusammenarbeit mit der Kölner
Agentur Kerygma unsere Internetseite
grundlegend überarbeitet, die Texte
aktualisiert und diesen passende und
ansprechende Fotos zugeordnet. Wir
freuen uns, dass sich unsere Ev.
Kirchengemeinde Jüchen präsentabel
darstellen kann. Schauen auch Sie
sich unsere elektronische Visitenkarte
an unter www.ev-kirche-juechen.de
Horst Porkolab
Nachdenkenswert...
Weniger ist mehr
Gute Freunde
Wir haben alle so viel - und fühlen
uns doch oft so leer. Unser Leben
ist vollgestopft mit Dingen und
Te r m i n e n . D o c h d a s , w o n a c h
unsere Seele hungert, fehlt. Holen
wir es uns zurück: Das Glück der
E i n f a c h h e i t , d i e Lu f t u n d d i e
Le i c h t i g k e i t , d i e K r a f t e c h t e n
Gefühls. Staunen wir, wie gut es
uns tut, einfach zu leben.
Miteinander lachen, weinen oder
feiern… Glücklich ist, wer nicht allein
durchs Leben geht, sondern für jede
Situation den passenden Gesprächspartner an seiner Seite weiß. Wir lernen
im Laufe unseres Lebens viele Menschen
kennen, aber nur wenige hinterlassen
dauerhafte Spuren. Genau diese sind so
wichtig für uns. Egal ob bei Problemen
mit dem Partner, den Kindern oder
WIR 7
Kollegen, Freunde unterstützen uns, wo
sie nur können. Deshalb brauchen wir
die Menschen, die uns nahe stehen, so
dringend. Wer einen Seelenverwandten
zum Freund hat, kennt den unschätzbaren Wert einer solchen Verbindung. Sind
zwei extrem auf einer Wellenlänge,
verstehen sie sich blind. Deshalb kann
ein Seelenverwandter uns besonders gut
trösten, denn wir fühlen uns bei ihm
geborgen und akzeptiert - so wie wir
sind.
Hella Winkler
Liebe Kinder und Jugendliche, liebe
Eltern und liebe Mitarbeitende im
Kinder- und Jugendbereich!
Konfirmandenunterricht
donnerstags von 17-19 Uhr
Ort: Ev. Gemeindehaus Jüchen
Für mich ist nun leider die Zeit des
Abschieds gekommen, denn nach
zwei Jahren endet mein Vertrag im
Februar. Mir hat es hier sehr gefallen
und ich habe wirklich Spaß und
Freude an der Arbeit und den Menschen hier gehabt. Allen, die mit mir
gearbeitet haben, hoffe ich dieses
auch weitergegeben zu haben. Liebe
Mitarbeitende, macht weiter und
bleibt motiviert für diese tolle Arbeit im
Kinder- und Jugendbereich! Es ist und
bleibt ein Geben und Nehmen: man
gibt viel, bekommt von den Kindern
und Jugendlichen aber auch sehr viel
zurück. Danke für allen Einsatz!
Jahrgang 2014-2016
Do 11.02.
So 21.02. 10:15 Uhr
Vorstellungsgottesdienst in
Jüchen
Do 25.02.
So 28.02. Feedback nach
dem Gottesdienst
Do 10.03.
Jahrgang 2015-2017
Do 18.02.
Do 03.03.
Do 17.03.
Ansonsten hoffe ich, dass wir uns ab
und an wiedersehen und freue mich
jetzt schon auf solche Momente! Für
die Kinder- und Jugendarbeit hier in
der Kirchengemeinde wünsche ich
mir, dass das Aufgebaute ein Stück
weit aufrecht gehalten werden kann
und Kinder und Jugendliche hier
weiterhin ein „Zuhause“ finden.
Natürlich möchte ich mich ausdrücklich bei allen bedanken, mit denen ich
hier in der Ev. Kirchengemeinde
Jüchen zu tun hatte, bei allen, die mir
geholfen und mitgearbeitet haben.
Und bei den Eltern, Lehrern und vor
allem bei den Kindern und Jugendlichen, mit denen ich hier eine schöne
und intensive Zeit erleben durfte.
Bedanken möchte ich mich insbesondere bei Pfarrer Porkolab, der
Gemeindesekretärin Karin Schlösser
und der Küsterin Maria Kandlen für
die wirklich gute Zusammenarbeit.
Damit sage ich allen: „Auf Wiedersehen“ und „lebt wohl“ mit Gottes
reichem Segen,
eure Simone Grahl
Wichtiger Hinweis zum Kindertreff!
Zum weiteren Programm und Fortgang des Kindertreffs
bitte den aktuellen Aushang am Gemeindehaus am
Markt in Jüchen beachten. Danke!
WIR 8
© Dr. Stephan Barth/pixelio.de
Jugendfreizeit nach Berlin vom 17. bis 23. Oktober 2016
Unsere „Basisstation“ und Unterkunft befindet sich inmitten von
Berlin mit sehr guter Anbindung an
den öffentlichen Nahverkehr.
Berliner Sehenswürdigkeiten,
Plätze, Freizeit- und Einkaufsmöglichkeiten sind mit dem Bus, der SBahn oder zu Fuß problemlos
erreichbar und bieten größtmögliche Abwechslung und Vielfalt.
Es werden Ausflüge und besondere
Gruppenaktionen durch das Frei-
zeitteam durchgeführt. Genauso
wird für die Anreise per Bahn ab
Jüchen und einem Ticket für den
Nahverkehr vor Ort gesorgt.
Natürlich gibt es Vollverpflegung,
teilweise vom Haus, teilweise
während unserer Berlintouren in
der Stadt. Die Bettwäsche wird
ebenfalls vor Ort gestellt.
Unser Freizeitteam ist schon jetzt
dabei, ein tolles und abwechslungsreiches Programm, auch mit
christlichen Inhalten, zu schmieden
und möchte genauso auf Teilnehmerwünsche eingehen. Fürs erste
Kennenlernen wird es ein Freizeitvortreffen geben, das rechtzeitig
bekannt gegeben wird.
...und das alles zu einem sehr
günstigen Preis!
Melde dich schnell an, es gibt nur
maximal 20 Plätze! Wir freuen uns
schon auf dich!
Dein Freizeitteam
Alles Wichtige auf einen Blick:
Kosten für 7 Tage Berlin mit Übernachtung, Vollverpflegung und Tickets für die Bahn und den
Nahverkehr, Ausflüge, Eintritten und Programm:
þ 20 Teilnehmerplätze
þ Unterkunft in der Gäste-Etage (www.gaeste-etage.de)
þ 289,- € für Teilnehmer aus Jüchen, Korschenbroich und Rommerskirchen,
þ 315,- € für Externe.
Jeweils vorbehaltlich aller Zuschüsse. Am Geld muss es aber nicht scheitern! Bitte sprechen Sie uns
diesbezüglich an.
Leitung: Ev. Kirchengemeinde Jüchen, Markt 33, 41363 Jüchen, Pfarrer Porkolab und Team,
Tel. 02165/7011 oder www.ev-kirche-juechen.de
Anmeldeflyer liegen im Gemeindebüro aus oder sind bei Pfarrer Porkolab erhältlich.
WIR 9
Einladung zum Frauenfrühstück am 20. Februar 2016
Am Samstag, dem 20.02.2016, findet um 9:30 Uhr im
Gemeindehaus Jüchen wieder unser Frauenfrühstück
statt.
Als Referentin wird Frau Ute Sinn aus Wetter/Ruhr zu
Gast sein.
Nach dem Besuch der „Schule für Gebetsseelsorge“ in
Idaho in den USA und dem sich anschließenden Fernstudium der „Angewandten Psychologie und Beratung“ in
Düsseldorf ist sie seit 2004 als Seelsorgerin, psychologische Beraterin, in der Vortrags- und Seminararbeit,
Kinder-und Jugendseelsorge, Traumaberatung, Paarberatung und Psychopathologie sowie als Künstlerin tätig.
Im Januar 2016 erschien ihr Buch: Deine Liebe lässt mich
leben (www.ute-sinn.de). Ihr Vortrag bei uns hat das
Thema Richtungswechsel – über Buße
Wieder mit dabei sein wird auch Frau Ulrike Frentzen
aus Jüchen-Schaan vom christlichen Buchladen
CREATION mit ihrem reichbestückten Bücher- und
Geschenketisch!
Das Frauenfrühstücks-Team lädt zu dieser Veranstaltung
sehr herzlich ein und freut sich auf zahlreiche Anmeldungen und einen schönen Samstagvormittag mit Ihnen!
Kostenbeitrag: 5 Euro
Anmeldung erbeten bis 17.02.2016 bei
Irmgard Coenen 02165/2264 ([email protected])
oder
Irmgard Pehle 02181/48887 ([email protected])
Lange Lesenacht 2015
Am 13. November war es wieder so
weit: 17 Leseratten trafen sich auf
Einladung von Bücherei und Kindertreff zur Langen Lesenacht – diesmal
im Bedburdycker Gemeindehaus.
Während in den vergangenen Jahren
gruselige Halloween-Geister, findige
Spürnasen oder tapfere Ritter und edle
Burgdamen ihr (Un-)Wesen trieben,
drehte sich diesmal alles um Elfen,
Feen, Einhörner und Zauberer.
Nach Herrichten der Schlafräume und
Vorstellungsrunde wurde eifrig
gebastelt und gemalt. So entstanden
unter anderem fantasievoll
geschmückte Einhörner, mit Glitzersteinen verzierte Amulette und
magische Zauberstäbe.
Bei einer LL dürfen Bücher natürlich
nicht zu kurz kommen! Einige Teilnehmer/innen hatten eigene Bücher
mitgebracht, die ebenso vorgestellt
wurden wie die in der Bücherei zur
Ausleihe bereitstehenden „magischen“ Exemplare.
Leseproben gab es aus dem schon
1900 geschriebenen und erstmals
1940 auf Deutsch erschienenen
berühmten Kinderbuch von L.F. Baum:
Der Zauberer von Oz, das der ArenaVerlag in seiner Reihe „Bücherbär Klassiker für Erstleser“ in der Nacherzählung von Maria Seidemann und
wunderschön bebildert von Silvio
Neuendorf neu aufgelegt hat.
Inzwischen waren alle hungrig und so
ließen wir uns Pizza und Rohkost gut
schmecken.
Die Freude war groß, als Regen und
Sturm eine Pause einlegten und wir zur
spannenden Nachtwanderung
aufbrechen konnten. Im Fackelschein
ging es zum Bedburdycker Spielplatz,
wo ein Elfenschatz gefunden und
gehoben wurde!
Ins Gemeindehaus zurückgekehrt
sahen wir uns im bunten KnicklichterWIR 10
schein – dem Elfenschatz! – noch den
Disney-Film „Taran und der Zauberkessel“ an.
Allzu viel Schlaf gab's für die meisten
nicht in dieser Nacht. Trotzdem saßen
am Samstagmorgen alle munter beim
ausgiebigen Frühstück!
Nachdem jeder seine Siebensachen
gepackt und fleißig beim Aufräumen
geholfen hatte, wurden in der
Abschlussrunde Themenvorschläge
für's nächste Jahr gesammelt - und
dann war die Lange Lesenacht 2015
auch schon wieder vorbei!
Ich hoffe und denke, dass es allen viel
Spaß gemacht hat!
Ganz herzlich bedanke ich mich bei
Anna, Christiane, Ela, Nicolas, Sinah,
Sven und Vera! Danke, dass Ihr mich
nicht im Stich gelassen und durch
Euren tollen Einsatz als Betreuungsteam die Veranstaltung doch noch
möglich gemacht habt!
Danke auch an Christine Hemann für
die Gastfreundschaft!
Irmgard Pehle
IN ROM UNTERWEGS. . .
Nachdem Mitglieder und Freunde unserer Gemeinde das
Land, aus dem Jesus kam, besucht hatten, kam der Wunsch
auf, auch Rom mal zu sehen. Schließlich hat diese Stadt mit
Petrus und Paulus und mit der weltweiten Ausbreitung der
Kirche eine Menge zu tun. Über Jahrhunderte war Rom die
Hauptstadt der Welt, davon zeugen heute noch verschiedenste Bauten aller Epochen. Verdichtet, auf relativ engem
Raum findet man hier alles: Von der Antike bis zur Gegenwart. Das macht Rom interessant, ja einmalig. Kein Wunder, dass die 2,5 Mio. Einwohner jährlich mit 12 Mio.
Touristen konfrontiert werden; Menschen von überall, die
neugierig sind, darunter viele Europäer, denen es wichtig
ist, ihr historischen, geistigen und kirchlichen Wurzeln
besser verstehen zu wollen.
mung eine ausgedehnte Stadtrundfahrt. Unser Quartier lag
ganz in der Nähe des Petersdoms, so dass wir es uns nicht
nehmen ließen, nach dem Abendessen den strahlend
erleuchteten Petersplatz in Augenschein zu nehmen. Am
Dienstag bestaunten wir unter der kompetenten Führung
von Herrn Mosé ausgewählte Plätze und Brunnen Roms: die
Spanische Treppe, den Trevibrunnen, das Pantheon, die
Piazza Navona. Der Nachmittag war gewidmet der Besichtigung des Kolosseums und des Forum Romanum. Schwer
beeindruckt vom Tage, müde vom U-Bahnfahren und
stundenlangem Laufen, sanken wir in die Federn.
Vor der Laterankirche
Brunnen auf dem Petersplatz, abends
Eine 28-köpfige Gruppe machte sich vom 5. bis 9. Oktober
2015 aus Jüchen auf in die Ewige Stadt. Gut gelaunt und
mit blauen Kappen gerüstet, fuhren wir mit dem Zug zum
Flughafen Köln/Bonn. Schließlich sollten sich die Kopfbedeckungen (übrigens mit Posaunenengel-Logo versehen)
als hilfreich erweisen in großen Menschenmengen, wo der
Am Mittwoch fuhren wir ins Naherholungsgebiet der
Römer. Unterwegs besuchten wir die Domitilla Katakombe,
eine der vielen frühchristlichen Begräbnisstätten Roms. Von
der Anhöhe des Castel Gandolfo und dem Albaner See
genossen wir den Blick auf Rom und das Tyrrhenische Meer.
Raffaels Zimmer
Vor dem Kolloseum
eine oder die andere schon mal schnell abgehängt werden
kann. Nach einem guten Flug wurden wir von einem
Reisebus abgeholt und absolvierten schon mal zur Einstim-
Danach ging es weiter nach Frascati, wo wir uns einer
Weinprobe mit Imbiss erfreuten. Am Donnerstag standen
die Vatikanischen Museen, der Petersdom und die Laterankirche mit Heiliger Treppe auf dem Plan. Nach dem Besuch
waren wir alle sehr beeindruckt von zahlreichen Kunstschätzen und imposanten Gebäuden. Es ist eine Begeisterung,
die bei den meisten Menschen ein zwiespältiges Gefühl
hinterlässt: Einerseits ist man angetan und voller Respekt,
WIR 11
dankbar, dass das katholische Christentum hier einen
starken Mittelpunkt hat; einen weltweiten Stellenwert, von
dem sicherlich alle anderen Kirchen profitieren. Auf der
anderen Seite macht einen das Erscheinungsbild von
Christentum in Rom auch nachdenklich und kritisch.
Bewusst haben wir die Stadtführung in einer Kirche beendet, in der Martin Luther 1510 eine Messe gelesen hat.
Bekanntlich hat ihn seine Romreise darin bestärkt, seine
Kirche zu befreien von so viel Ballast und sie zurück zu
führen zum schlichten Wort Gottes. Aus ihm allein entsteht
und wächst der Glauben an Jesus Christus.
Ein musikalischer Abend mit
Gentle Sounds in Black & White
Am 28.11 fand zum ersten Mal ein Benefizkonzert mit dem
Akustik-Duo Gentle Sounds in Black&White in Bedburdyck
statt.
Vor ca. einem Jahr gründeten die beiden Musiker Manfred
Paduck und Lukas Baur das Projekt. Kennen gelernt hatten
beide sich bei einem Liedermachertreffen in der Toskana im
Sommer 2014. Schnell wurden Gemeinsamkeiten gefunden und wie der Zufall es will, liegen die Wohnorte der
beiden mit Bedburdyck und Pulheim nicht weit auseinander.
Zusammen arrangieren sie ihre selbst getexteten und
komponierten Lieder für zwei Gitarren, Gesang und
Mundharmonika. Ihr Programm reicht von ruhigen Balladen bis zu rockigen Songs in deutscher und englischer
Sprache. Hier werden Themen des Alltags verarbeitet und
über Liebe, Leben und Leidenschaften gesungen. Gern
werden auch bekannte Hits passend arrangiert und
nachgespielt.
Vor dem Petersdom
Freitagvormittag hatte jeder noch Gelegenheit zum
Shoppen und für einen privaten Abschluss. Am Abend um
20 Uhr waren wir schon wieder in Jüchen: Dankbar über
eine beeindruckende Reise, dankbar, dass alles gut und
problemlos geklappt hat. Unsere geistigen und kirchlichen
Wurzeln verstehen wir jetzt besser. Die Erkenntnisse aus
Rom helfen bestimmt weiter, wenn es darum geht in 2017
das 500-jährige Jubiläum der Reformation zu begreifen, zu
verstehen und für den eigenen evangelischen Glauben
fruchtbar zu machen.
Horst Porkolab
Stichwort: „7 Wochen
Ohne“. Seit mehr als
30 Jahren lädt
„7 Wochen Ohne“ als
Fa s t e n a k t i o n d e r
evangelischen Kirche
dazu ein, die Zeit
zwischen Aschermittwoch und Ostern
bewusst zu erleben
und zu gestalten. Millionen Menschen lassen sich
darauf ein: für sich allein, in Familien oder als Fastengruppe in Gemeinden. Sie verzichten nicht nur auf das
eine oder andere Genussmittel, sondern folgen auch
der Einladung zum Fasten im Kopf unter einem jährlich
wechselnden Motto. Die Fastenaktion für die Zeit vom
10. Februar bis 27. März 2016 heißt: „Großes Herz!
Sieben Wochen ohne Enge“.
Das Konzert am 28.11. wurde zu Gunsten bedürftiger
Familien in der Gemeinde und der Aktion Lichtblicke
veranstaltet. So entfaltete sich vor einem bunt gemischten
Publikum aus jung und alt ein wunderschöner Abend mit
bester Stimmung und fast 2 Stunden Livemusik.
In Summe wurden so 440 € „ersungen“ die jeweils zur
Hälfte für vorgenannte Zwecke zur Verfügung gestellt
wird.
Ein Dank geht auch an die tatkräftigen Unterstützer, die
diesen Abend erst möglich gemacht haben.
WIR 12
Bibelgesprächskreis
FÜR KINDER
Gemeindehaus Jüchen
dienstags, 10 Uhr
02.02.: Das Buch Hiob
01.03.: Das Buch Hiob
Kontakt:
Horst Porkolab, 02165/7011
Krabbelgruppe
von ca. 1/2 - 3 Jahre
Gemeindehaus Jüchen
dienstags, 10 - 12 Uhr
Zur Zeit vakant:
Leitung und Teilnehmer werden
gesucht!
Bei Interesse bitte melden unter:
02165/7011
Kindertreffs
von 6 - 11 Jahre
Gemeindehaus Bedburdyck (Twister)
Mystery Treff: dienstags, 15-18 Uhr
Kontakt:
Vera Sonntag, 0160/5689816
Gemeindehaus Jüchen
dienstags, 16 - 18 Uhr
Kontakt:
Simone Grahl, 0175/4440368
FÜR JUGENDLICHE
Jugendtreff
ab 12 Jahre
Gemeindehaus Bedburdyck (Twister)
Butter-Birnen: freitags, 17-20 Uhr
Kontakt:
Vera Sonntag, 0160/5689816
Mütterkreis
Gymnastik
Gemeindehaus Bedburdyck
mittwochs, 19 Uhr
Februar: Thema offen
März: Thema offen
Kontakt:
Inge Hartmann 02181/43132
Gemeindehaus Jüchen
mittwochs, 9-10 / 10-11 Uhr
Frauenhilfen
mittwochs, 15 Uhr
Gemeindehaus Jüchen
03.02.: Info über Kuba
02.03.: Flüchtlinge in der Bibel
Gemeindehaus Bedburdyck
Februar: Thema offen
März: Thema offen
Kontakte:
Irmgard Coenen (Jü), 02165/2264
Rita Delhalle (Be), 02181/45096
FÜR ERWACHSENE
Gemeindestammtisch
mittendrin
Konfi - Türe
für Katechumenen + Konfirmanden
Gemeindehaus Jüchen
1.+3. Sonntag im Monat,
sowie donnerstags ab 16 Uhr
vor dem Unterricht
Anmerkung: Konfi-Türe findet
z.Z. nicht statt !!!
FÜR FRAUEN
Frauenfrühstück
Gemeindehaus Jüchen
samstags, 9:30 Uhr
20.2. (Frau Sinn)
Kontakt:
Hanna Liefländer, 02165/7838
GH Jüchen, freitags, 20 Uhr,
Januar: Thema offen
Februar: Thema offen
Kontakt: M. Nolte, 02165/7572
Männerkreis
Februar: Thema offen
März: Thema offen
Kontakt:
Achim Schuhfuß, 02181/40617
Monatssprüche
Februar und März
Kontakt:
Frau Lohmann-Hein,
02164/377049
Plaudercafé
dienstags, 15 Uhr
Gemeindehaus Jüchen
09.02. + 23.02.
08.03. + 22.03.
Kontakt:
Margita Pöstgens, 02165/1473
FÜR MITARBEITER
KindergottesdienstHelferkreis
Gemeindehaus Jüchen oder
Bedburdyck, nach Vereinbarung.
Kontakt:
Horst Porkolab, 02165/7011
Jugendmitarbeiterkreis
Gemeindehaus Jüchen,
19:30 Uhr
nach Vereinbarung
Mitarbeiterkreis
Gemeindehaus Jüchen,19:30 Uhr
nach Vereinbarung
Kontakt: H. Porkolab, 02165/7011
Besuchsdienstkreis
Gemeindehaus Jüchen, 19 Uhr
21.03.
„Wenn ihr beten wollt und ihr habt
einem andern etwas vorzuwerfen, dann
vergebt ihm, damit auch euer Vater im
Himmel euch eure Verfehlungen
vergibt.“ (Mk. 11,25)
Kontakt: H. Porkolab, 02165/7011
Jesus Christus spricht:
„Wie mich mein Vater geliebt hat, so
habe auch ich euch geliebt. Bleibt in
meiner Liebe!“ (Joh. 15,9)
Gemeindehaus Jüchen
donnerstags, 20 Uhr
WIR 13
FÜR MUSIKFREUNDE
Kirchenchor
K: Rufus Voges, 02051/9488960
Ev.Kirchengemeinde Jüchen
Markt 33, 41363 Jüchen
www.ev-kirche-juechen.de
Bankverbindung: Sparkasse Neuss
BIC: WELADEDN
IBAN: DE89 3055 0000 0080 1549 74
Kirchenkreis Gladbach-Neuss
EINE
F
N
AU
Ev. Gemeindebüro Jüchen
BLICK
Markt 33, 41363 Jüchen
Tel. 02165/7001, Fax 5135
Hauptstraße 200
41236 Mönchengladbach-Rheydt
Tel. 02166/61590
Beratungsstelle für Ehe- und Lebensfragen, Schwangerschaftskonfliktberatung
Telefonseelsorge - kostenlos
0800-1110111 oder
0800-1110222
[email protected]
Geöffnet: Die + Do, jeweils 9 - 10 Uhr
Hofkirche und
Gemeindehaus Jüchen
Markt 31-33, 41363 Jüchen
Gemeindehaus Bedburdyck
Presbyterinnen + Presbyter
Layout: Patricia Heeck
Aaron Günther
Kasterstraße 1, Jüchen
Tel. 02165/8729711
Gierather Str. 31, 41363 Jüchen
Pfarrer
Horst Porkolab
Markt 29, Jüchen
Tel. 02165/7011, Fax 913140
[email protected]
Jugendleiterin
Simone Grahl
Tel. 02165/7002
Mobil: 0175/4440368
[email protected]
Jugendmitarbeiter/in
in Bedburdyck
Vera Sonntag
Bernd Hemann
In der Bausch 9, Bedburdyck
Tel. 02181/490111
Ursula Little
Rheinstraße 21, Gierath
Tel. 02181/490117
Margita Pöstgens
Kölner Straße 64, Jüchen
Tel. 02165/1473
Schlossstr. 182, Mönchengladbach
Mobil: 0160/5689816
Organist/Chorleiter
Rufus Voges
Jasminweg 5, Velbert
Tel. 02051/9488960
Verwaltungsangestellte
Karin Schlösser
Priesterath 5, Jüchen
Tel. 02165/7001
Küsterin in Jüchen
Maria Kandlen
Markt 9, Jüchen
Tel. 02165/2460
Küsterin in Bedburdyck
Christine Hemann
Stessener Pfad 5, Bedburdyck
Tel. 02181/48526
Friedhofsbeauftragter
Norbert Dierkes
In den Weiden 17, Jüchen
Tel. 02165/7277
Redaktion
Joachim Schuhfuß
Mozartstraße 3, Gierath
Tel. 02181/40617
Theo Secker
Pommernstraße 6, Bedburdyck
Tel. 02181/45994
Leserbriefe, Anregungen, Kritik bitte
an [email protected]
WIR
in der Evangelischen Kirchengemeinde Jüchen
in Aldenhoven, Bedburdyck, Damm,
Gierath, Gubberath, Herberath, Jägerhof,
Jüchen, Nikolauskloster, Priesterath, Rath,
Schloß Dyck, Stessen, Stolzenberg und
Wallrath
Erscheint zweimonatlich. Kostenlose
Verteilung an alle evangelischen
Haushalte.
Herausgeber:
Das Presbyterium der Evangelischen
Kirchengemeinde Jüchen
Redaktion: Markt 33, 41363 Jüchen
[email protected]
Horst Porkolab - V.i.S.d.P.,
Irmgard Coenen, Simone Grahl,
Patricia Heeck, Marcus Rakete,
Rolf Schlösser, Gudrun Secker
Grafisches Konzept: Christian Nadrau
Abbildungen: H. Porkolab, Patricia Heeck,
Sigrid Hieronymus
Sonstige Quellen: Gemeindebrief Magazin für Öffentlichkeitsarbeit
Druckerei: www.flyeralarm.de
Auflage: 2.000 Exemplare
Bücherei
mit Schnäppchenmarkt
Gemeindehaus Jüchen
Geöffnet: mittwochs, 16-17:30 Uhr
(in den Schulferien geschlossen)
Leitung: Irmgard Pehle
Tel. 02181/48887
Stiftung der Evangelischen
Kirchengemeinde Jüchen
Sparkasse Neuss
Stichwort „Stiftung“
BIC: WELADEDN
IBAN: DE49 3055 0000 0093 3391 58
WIR 15
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Namentlich gekennzeichnete Beiträge
geben die Meinung und die Information
der jeweiligen Verfasserin oder des
Verfassers wieder. Die Veröffentlichung
eingegangener Artikel und deren
redaktionelle Bearbeitung und Kürzung
bleiben vorbehalten. Dies gilt auch für
Leserbriefe.
Nächste Redaktionssitzung:02.02.2016
Redaktionsschluss: 05.03.2016
GOTTESDIENSTE
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= Abendmahl
= Kirchenchor
Sonntag, 7. Februar (Estomihi)
H. G. Schmitz
9 Uhr
Bedburdyck
10:15 Uhr H. G. Schmitz
Jüchen
= Familiengottesdienst
= Instrumentalbeitrag
KOLLEKTEN
W
07.02. Konfirmandenarbeit*
Ev. Familienhilfe
14.02. Flüchtlingsarbeit*
Hospiz in Hermannstadt, Rumänien
21.02. Kirchenmusik*
Förderung der Ev. Krankenhausseelsorge
28.02. Hephatahaus Amselstraße
Gustav-Adolf-Werk
06.03. Konfirmandenarbeit*
Kirchl. Schulen/Studierendengemeinden
13.03. Besuchsdienst*
Neukirchener Erziehungsverein
20.03. Kirchenmusik*
Ev. Kinder-und Jugendhilfe Oberbieber
24.03. Bücherei*
Saatgut für Indien
25.03. Gemeindearbeit in Schäßburg*
Seelsorge in JVAs/Blaues Kreuz
27.03. Öffentlichkeitsarbeit*
Brot für die Welt
28.03. Hephatahaus Amselstraße*
Innov. Seniorenarbeit/Männerzentrum
04.04. Konfirmandenarbeit*
Gemeindearbeit in Schäßburg*
Sonntag, 14. Februar (Invocavit)
10:15 Uhr H. Porkolab
Jüchen
Sonntag, 21. Februar (Reminiscere)
H. Porkolab
9 Uhr
Bedburdyck
10:15 Uhr H. Porkolab & Team
Jüchen
Vorstellung der Konfirmanden
W
Sonntag, 28. Februar (Oculi)
10:15 Uhr H. Porkolab & Team
Jüchen
Diakoniegottesdienst
Sonntag, 6. März (Laetare)
H. Porkolab
9 Uhr
Bedburdyck
10:15 Uhr H. Porkolab
Jüchen
Sonntag, 13. März (Iudica)
10:15 Uhr H. Porkolab
Jüchen
Einführung Presbyterium
Sonntag, 20. März (Palmsonntag)
10:15 Uhr U. Pohl
Jüchen
Donnerstag, 24. März (Gründonnerstag)
H. Porkolab
19 Uhr
Jüchen
anschließend Agapefeier
Freitag, 25. März (Karfreitag)
H. Porkolab
9 Uhr
Bedburdyck
10:15 Uhr H. Porkolab
Jüchen
W
* = für die eigene Gemeinde, die andere Kollekte ist für
landeskirchliche Zwecke bestimmt.
Die Opferstockspende in Jüchen ist eingeplant für die
Ev. Diasporagemeinde Schäßburg/Siebenbürgen, an
kirchlichen Hochfesten für bedürftige Gemeindeglieder.
---------------------------------------------------------------------------
W
W
Sonntag, 27. März (Ostersonntag)
H. Porkolab & Team
6 Uhr
Jüchen
Osternachtsfeier+Frühstück
H. Porkolab
9 Uhr
Bedburdyck
Montag, 28. März (Ostermontag)
10:15 Uhr H. Porkolab
Jüchen
= Kirchenkaffee
= Liedbeitrag
Gebet
W
Sonntag, 3. April (Quasimodogeniti)
B. Schwarzrock
9 Uhr
Bedburdyck
10:15 Uhr B. Schwarzrock
Jüchen
--------------------------------------------------------------------------Gottesdienste im Seniorenheim Maria Frieden:
Freitag 26.02.+25.03., jeweils 15:30 Uhr
S
---------------------------------------------------------------------------
Du Gott, sagst mir,
dass ich kommen kann,
wann immer ich will
und wie immer ich mich fühle.
Du Gott, sagst mir,
dass ich bleiben kann,
wann immer ich es brauche
und wie oft ich auch komme.
Du Gott, sagst mir,
dass ich gehen darf,
was immer auf mich wartet
und was immer mir droht.
Du bleibst bei mir,
in der tiefsten Tiefe
und im größten Licht.
(Gerhard Engelsberger)
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