Berichte aus dem Jahr 2015 Ich nutzte die Gelegenheit auch, mich

Berichte aus dem Jahr 2015
Ich nutzte die Gelegenheit auch, mich im Namen des Fußballkreises Darmstadt
für die gute Zusammenarbeit im fast abgelaufenen Jahr zu bedanken. Bleiben
sie alle gesund und dem Fußballsport noch lange erhalten. Nutzen sie die
bevorstehenden Feiertage und den Jahreswechsel, um etwas zur Ruhe zu
kommen. Wir alle haben uns das mit unseren Ehrenämtern verdient!
Michael Sobota - Kreisfußballwart-
A-Ligist FC Alsbach II kommt der unberechtigte Einsatz von Spielern aus der
Verbandsliga-Elf in der Partie gegen die KSG Brandau teuer zu stehen Der FCA
II, der das Spiel mit 2:0 gewonnen hatte, verliert den Sieg an Brandau.
Die zweite Mannschaft von Verbandsligist FC Alsbach hat zwar am 12. Dezember
das Rückspiel in der Kreisliga A Darmstadt gegen die KSG Brandau mit 2:0
gewonnen, kann sich dieses Erfolges aber nicht erfreuen. Brandau hatte nach der
Partie Protest gegen die Spielwertung bei Klassenleiter Michael Sobota (OberRamstadt) eingelegt. Der Vorwurf lautete, Alsbach habe zu viele Spieler aus der
ersten Mannschaft im A-Liga Team eingesetzt. Eine Überprüfung des Sachverhaltes
ergab, dass die Bergsträßer tatsächlich mehr als die erlaubten zwei Spieler (konkret
waren es drei) aus der ersten Mannschaft eingesetzt hatten. Dabei unterlagen die
Verantwortlichen dem fatalen Irrtum, dass die Schutzvorschrift des § 26c der
Spielordnung des Hessischen Fußball-Verbandes zeitlich begrenzt sei. Diese besagt,
dass aus dem Team des letzten Spiels der höherklassigen Mannschaft im
darauffolgenden Spiel in der unterklassigen Mannschaft maximal zwei Spieler
eingesetzt werden dürfen. Alsbachs erste Mannschaft hatte zuletzt am 27. November
in Bad Vilbel gespielt (und dort mit 2:6 verloren). Im darauffolgenden Spiel der A-Liga
Darmstadt gegen die SG Italia Weiterstadt/Schneppenhausen am 6. Dezember
setzten die Alsbacher der Vorschrift entsprechend zwei Spieler aus der
Verbandsliga-Elf ein. Eine Woche später in der Partie gegen Brandau hätte man
ebenfalls wieder nur zwei Spieler einsetzen dürfen. In der irrigen Annahme, zu den
bereits eingesetzten Spielern jetzt noch andere hinzunehmen zu können, spielten
gegen Brandau nun drei Spieler aus der Elf vom 27. November. Dies ist aber nicht
statthaft, weil in Fällen, in denen die obere Mannschaft früher in eine Spielpause geht
als das untere Team, ein von Spieltag zu Spieltag des unteren Teams gesteigerter
Einsatz von Akteuren der ersten Mannschaft zu einer deutlichen
Wettbewerbsverzerrung führen würde.
Das Sportgericht hat nun dem FC Alsbach II die Punkte aberkannt und die Partie mit
3:0 Toren für Brandau gewertet. Mit nunmehr 39 Punkten schiebt sich Brandau an
Roßdorf und TSG 46 Darmstadt vorbei auf den vierten Tabellenplatz der Kreisliga A
und wahrt damit die Möglichkeit, um die Vergabe der Meisterschaft oder des Platzes
für die Teilnahme an der Aufstiegsrelegation nach dem Ende der Winterpause noch
ein Wörtchen mitzureden. Für die auf einem Abstiegsplatz befindlichen Alsbacher
wird der Weg zum Klassenerhalt jetzt noch steiniger.
FREUNDSCHAFTSSPIELE SIND ÜBER DAS ELEKTRONISCHE POSTFACH BEI
DIETER BEHRENDT UND MICHAEL SOBOTA ANZUMELDEN!
Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Sportfreunde,
der Kreisschiedsrichterausschuss sieht sich nicht mehr in der Lage, die
Freundschaftsspiele in das dfb-net einzupflegen. Über die Gründe hierfür sowie
deren Nachvollziehbarkeit will ich mich an dieser Stelle nicht äußern.
Für die Vereine relvant ist, dass die Eingabe der Freundschaftsspiele ab sofort durch
Dieter Behrendt und mich erfolgt. Das heißt:
FREUNDSCHAFTSSPIELE SIND ÜBER DAS ELEKTRONISCHE POSTFACH BEI
DIETER BEHRENDT UND MICHAEL SOBOTA ANZUMELDEN!!!
Nur wenige Hallenturniere werden in diesem Winter von den Vereinen ausgerichtet.
Konkret sind das die Turniere in Pfungstadt, Roßdorf und der SG Arheilgen.
Hallenfußball der Aktiven hat zumindest in diesem Winter wohl keine Konjunktur.
Anbei die feststehenden Termine:
33. Pfungstädter Hallenstadtmeisterschaft Großsporthalle Pfungstadt Ausrichter: SV
Hahn
Sonntag, 27. Dezember
TSV Pfungstadt II – SV Hahn II (16.00)
TSV Pfungstadt – SV Hahn (16.45)
FTG Pfungstadt II – SKG Bickenbach II (17.30)
FTG Pfungstadt – SKG Bickenbach (18.15)
Montag, 28. Dezember
FTG Pfungstadt II – SV Hahn II (17.45)
FTG Pfungstadt – SV Hahn (18.30)
TSV Eschollbrücken II – SKG Bickenbach II (19.15)
TSV Eschollbrücken – SKG Bickenbach (20.00)
Dienstag, 29. Dezember
TSV Eschllbrücken II – FTG Pfungstadt II (17.45)
TSV Eschollbrücken – FTG Pfungstadt (18.30)
SKG Bickenbach II – TSV Pfungstadt II (19.15)
SKG Bickenbach – TSV Pfungstadt (20.00)
Mittwoch, 30. Dezember
SKG Bickenbach II – SV Hahn II (17.45)
SKG Bickenbach – SV Hahn (18.30)
TSV Pfungstadt II – TSV Eschollbrücken II (19.15)
TSV Pfungstadt – TSV Eschollbrücken (20.00)
Donnerstag, 31. Dezember
FTG Pfungstadt II – TSV Pfungstadt II (14.00)
FTG Pfungstadt – TSV Pfungstadt (14.45)
TSV Eschollbrücken II – SV Hahn II (15.30)
TSV Eschollbrücken – SV Hahn (16.15)
SKG Roßdorf Roßberg-Cup 2015 Günther-Kreisel Halle Roßdorf
Sonntag (27. Dezember) ab 16.30 Uhr
Teilnehmer Gruppe A: SKG Roßdorf, SV Reinheim, FC Ober-Ramstadt, TGB
Darmstadt. Gruppe B: SV Traisa, SG Modau, TuS Griesheim, Hellas Darmstadt.
SG Arheilgen 25. Darmstädter Hallenstadtmeisterschaft 2016 SGA Sportzentrum
Freitag, 15. Januar ab 18 Uhr und Samstag, 16. Januar ab 12.45 UhrTeilnehmer
Gruppe A: FCA Darmstadt, Hellas Darmstadt, TGB Darmstadt, VfR Eberstadt.
Gruppe B: RW Darmstadt, TG 75 Darmstadt, Sturm Darmstadt, TSG 46 Darmstadt.
Gruppe C: SG Arheilgen, TSG Wixhausen, DJK/SSG Darmstadt, Eiche Darmstadt.
FC Ober-Ramstadt 11. Silvester-Hallenturnier für AH-Mannschaften Ballsporthalle
Ober-Ramstadt
Mittwoch, 30. Dezember ab 17.30 Uhr
Teilnehmer Gruppe A: FC Ober-Ramstadt, TSV Nieder-Ramstadt, SG Ueberau,
Eintracht Wald-Michelbach. Gruppe B: SG Arheilgen, SV Traisa, Kickers Offenbach
„Waldis“, SG Hoechst Classique, SV Darmstadt 98.
Hierfür gelten folgende Bedingungen:
1. Das jeweilige Spiel muss mindestens fünf Tage vor dem vereinbarten Termin
gemeldet sein, damit die Einpflege in das dfb-net stattfinden sowie die
Schiedsrichteransetzung erfolgen kann.
2. Die Vereine haben die Spiele schriftlich zwischen sich zu vereinbaren(§ 99
Spielordnung - SpO).
3.Tritt ein Verein kurzfristig nicht an oder sagt das Spiel nicht rechtzeitig ab (2 Tage
vor dem vereinbarten Termin), so erfolgt bezgl. des Nichtantritts bzw. die verspätete
Absage für den dafür verantwortlichen Verein eine Verwaltungsstrafe bzw. soweit
erforderlich die Einschaltung des Sportgerichts, z.B. wenn ein Verein
Schadenersatzansprüche geltend macht (§ 105 SpO).
4.Die Nutzung des elektronischen Spielberichts ist auch bei Freundschaftsspielen
zwingend!
11. Silvester Hallenturnier des FC Ober-Ramstadt für Alte Herren
Mannschaften,
Es dauert nicht mehr lange, dann startet wieder das TOP Hallenturnier in Südhessen
für Alte Herren. Der Veranstalter der FC Ober-Ramstadt sucht noch ein Alte Herren
Mannschaft um das 10er Teilnehmerfeld zu komplettieren. Es nehmen neben TOP
Alte Herren Mannschaften die in den letzten Jahren sich bei den HFV Ü40
Meisterschaften, HFV Hessenpokal sowie beim HFV Futsalmeisterschafent einen
Namen gemacht haben noch die Traditionsmannschaften der Offenbacher Kickers
sowie des SV Darmstadt 98 teil. Es ist ein Highlight zum Jahreswechsel für Spieler
sowie für die Zuschauer.
DFB – Kreisehrenamtspreis 2015 für Sergej Zimmermann von FC Sturm
Darmstadt.
Der 49 jährige war seit Jahr 2000 mit Namenlosen Mannschaften, dann im drei
Vereinen erfolgreich tätig. In seiner Arbeit hat er erfolgreich die russland-deutschen
Aussiedlern intergiert. Erst in der SOMA Mannschaft der SG Arheilgen, weiter in
Senioren Bereich der TSG Wixhausen. Seit der Gründung des FC Sturm Darmstadt
im Jahr 2013 ist er als Trainer, Funktionär und Spieler im Verein tätig. Der
Kreisfußballausschuß Darmstadt gratuliert rechts herzlich und wünscht weiterhin viel
Erfolg in der Ehrenamtlichen Arbeit.
Bestandserhebung bis 11. Januar 2016 abgeben
Die Bestandserhebung der Vereine im Fußballkreis Darmstadt soll bis zum 11.
Januar online abgegeben werden. In einem Brief nebst Anleitung für die Meldung
sind alle Vereine im Hessischen Fußball-Verband darauf aufmerksam gemacht
worden, dass in Verbindung mit den im nächsten Jahr anstehenden Kreisfußball,schiedsrichter- und jugendtagen die Daten aktuell zur Verfügung stehen müssen,
um den Vereinen bzw. den Kreisen die korrekte Anzahl an Stimmen bzw. Delegierten
zuweisen zu können. Michael Sobota -Kreisfußballwart-
Nichts geht über ein fundiertes Wissen – auch im Fußball
Im Fußballkreis Darmstadt endete in der vergangene Woche für 14 Kandidaten und
einer Kandidatin, nach viel Mühe und Strapazen, die erfolgreiche Prüfung zur C Trainer - Lizenz. Zum ersten Modul, dem „ Basiswissen “, folgten zwei weitere
Ausbildungsblöcke ( Profil Kinder und Profil Jugend) Die Anwärter mussten zu jedem
Modul eine schriftliche Klausur aus den verschiedenen Bereichen absolvieren. Jetzt
stand die abschließende Prüfung zur „ Trainer C- Lizenz “ an. Die Prüfung wurde
aufgrund der hohen Teilnehmerzahl auf 4 Tage verteilt und fand auf dem
Sportgelände der SKG Bickenbach statt. Zu Beginn mussten die Coaches in spe das
Thema ihrer praktischen Prüfung der Prüfungskommission in einem 20-minütigem
freiem Vortrag vorstellen. Die Themen reichten von der Viererkette, Technik, Taktik,
Kondition, altersgerechtes trainieren bis zum Angriff über die Flügel. Anschließend
wurden verschiedene Spielsysteme in den unterschiedlichsten Situationen abgefragt.
Im darauf folgendem praktischem Teil der Prüfung mussten die Bewerber, das ihnen
gestellte Thema, mit Hilfe verschiedenen Jugendfußballmannschaften auf dem Platz
demonstrieren. Dabei kamen folgende Teams für den Anschauungsunterricht zum
Einsatz: die E-Junioren, D-Junioren, C-Junioren sowie die A- Junioren von der SKG
Bickenbach.
Alles in allem investierten die Teilnehmer 120 Lerneinheiten, um in ihrem Verein den
Kindern zukünftig ein noch besseres Training zur Verbesserung der technischen oder
individuell taktischen Fähigkeiten anbieten zu können. Die gesamte Prüfung wurde
von der Prüfungskommission des Hessischen Fußball Verbandes, bestehend aus
Carsten Keutz ( Prüfungsausschussvorsitzender) Peter Schröck, Rolf Heiligenthal (
alle Darmstadt ), Detlef Mikosch ( Amorbach ) sowie Rudi Stalyga ( Birkenau )
abgenommen.
Am Ende der Prüfungswoche bedankte sich Organisator Heinz Werner Krautwurst (
Koordinator für Qualifizierung ) beim Ausrichter SKG Bickenbach, besonders bei
Herrn Florian Kaumeier. Krautwurst konnte zusammen mit der Prüfungskommission
mitteilen, dass alle 15 Aspiranten auf Anhieb bestanden haben. Sichtlich erleichtert
wurde anschließend im Vereinsheim noch zusammen gefeiert mit dem Wissen, dass
man sich schon auf das kommende Jahr freut, wenn es darum geht, sich mit anderen
Lizenzinhabern aus dem Fußballkreis Darmstadt bei den vielfältigen
Fortbildungsangeboten über die „schönste Nebensache der Welt“ auszutauschen.
Die erfolgreichen Absolventen sind: Arnold, Jens ( FTG Pfungstadt ), Bärenstrauch,
Tobias ( TSG 1846 Darmstadt ), Drobisch, Adam ( Svgg. 07 Bischofsheim), Gawlik,
Norbert ( TSV 05 Trebur ), Jakelic, Miroslav, Krug, Markus, ( beide SKG
Gräfenhausen ), Kunz, Steffen ( TSV 05 Trebur), Menke, Tamara, Pfitzner, Pascal,
Rovcanin, Dzevad ( alle SKG Gräfenhausen ), Pohl, Mirco ( SV Concordia 1910
Gernsheim), Schmidt, Viktor ( SKV Rot – Weiß 1954 Darmstadt ),Sossou, Folly (
SKG Bickenbach ), Vonderlind, Carsten ( Svgg. 07 Bischofsheim ) und Zelaya
Gracia, Heberto Antonio ( SV 07 Heddernheim).
Zu Denken gibt dem Fußballkreis Darmstadt, der auch für die Durchführung von
Kurzschulungen verantwortlich ist, dass in der Vergangenheit die Teilnehmerzahlen
der durchgeführten Veranstaltungen sehr stark stagnierten.
Verbandsspielausschuss beschließt Sonderregelung für SV Kiefer Darmstadt
Als Folge der Verwerfungen, die im Zusammenhang mit einer (unnötigen)
Schiedsrichtermeldung über die fehlende Legitimation von Spielern des SV Kiefer
Darmstadt im Rahmen eines Meisterschaftsspiels der Kreisliga D Darmstadt erfolgt
ist und zur Folge hatte, dass gleichfalls völlig unnötig sich das Kreissportgericht des
Vorgangs befleißigte, um sportrechtlich dagegen vorzugehen, hat der
Verbandsspielausschuss die im Anhang befindlichen Festlegungen getroffen:
1. Spieler des SV Kiefer, die noch über keinen gültigen Spielerpass verfügen, aber
z.B. anhand einer Online-Spielberechtigung einsetzbar sind, können sich mit Kopien
amtlicher Ausweise (Personalausweis, Reisepass, Führerschein) ausweisen.
2.Spieler von Gastmannschaften, die in der Regel ihre Ausweispapiere an der Pforte
der JVA zur Identitätsüberprüfung hinterlegen müssen und folglich, sofern ein
Spielerpass nicht vorhanden ist, sich nicht ausweisen können, ist die Gelegenheit
gegeben, dies beim Verlassen der JVA zu tun. Der Schiedsrichter ist hier angehalten,
die Überprüfung der Identität auch nach dem Spiel unmittelbar vor oder nach dem
gemeinsamen Verlassen der Haftanstalt vorzunehmen.
Ehrungsabend des Fußballkreises verläuft harmonisch und feierlich
Eine runde Sache war der Ehrungsabend des Fußballkreises Darmstadt, der alle
zwei Jahre stattfindet und mittlerweile zum sechsten Mal ausgerichtet wurde.
Knapp 60 Personen waren der Einladung des Ehrenamtsbeauftragten Anton
Kondziella in das Vereinsheim der Interessengemeinschaft der Heimstädtenvereine
nach Darmstadt gefolgt, der bei der Vorbereitung des Abends sich auf starke Hilfe
von Dieter Behrendt (stv. KFW) und Wilhelm Roth (Pressewart) stützen konnte.
Verschiedene Höhepunkte hatte der Abend, der von Kreisfußballwart Michael Sobota
moderiert wurde, zu bieten. So wurden eine ganze Reihe von Ehrennadeln in Bronze
und Silber verliehen. Die Geehrten sind am Ende des Beitrags namentlich genannt
und auf den Bildern zu sehen.
Eine Besonderheit war die Verleihung der Goldenen Ehrennadel, die bislang erst in
vier Fällen verliehen worden ist. Für sein Lebenswerk erhielt Erwin Erb von Viktoria
Griesheim die hohe Auszeichnung. In seiner kurzen Rede betonte Fußballwart
Sobota, dass Erwin Erb von Kindes Beinen an bei der Viktoria Fußball spielte und
seine ganze Zeit zum Wohle des Vereins widmete. Die von Erb herausgegebene
Vereinszeitschrift "Viktorianer" erscheint seit 45 Jahren und wird seit dem ersten
Erscheinungstag von Erwin Erb verantwortet. Auch im fortgeschrittenen Alter von 81
Jahren schreibt er für die örtliche Presse in Griesheim noch Artikel und fährt zu den
Auswärtsspielen der ersten Mannschaft regelmäßig mit.
Die zweite Ehrennadel in Gold wurde Albert Plößer von der SKG Ober-Beerbach
verliehen. Seit 40 Jahren fungiert dieser als Abteilungsleiter Fußball. Er übernahm zu
einer Zeit Verantwortung, als der PC noch nicht erfunden war und die
Schreibmaschine die Standardausrüstung eines Büros bestimmte, wie Fußballwart
Sobota anmerkte. Albert Plößer kümmert sich ebenso seit Jahren um die Belange
der Fußball-Frauen der SKG. Zusammen mit seiner Frau führt er das Vereinsheim
und ist stets vor Ort, wenn HIlfe gebraucht wird.
Der anwesende Ehrengast Thomas Becker, seines Zeichens Ehrenamtsbeauftragter
des Hessischen Fußball-Verbandes, zeigte sich erfreut über die gute Resonanz der
Veranstaltung. Die Bedeutung des Ehrenamtes verdeutlichte Becker mit einigen
Zahlen. 32.000 ehrenamtlich Tätige gibt es in etwa 2.100 Fußball spielenden
hessischen Vereinen. Etwa 130.000 Spiele werden jährlich ausgetragen, im Schnitt
derer 350 am Tag. Die Wertschöpfung der ehrenamtlichen Tätigkeit im hessischen
Fußballsport beträgt etwa 150 Millionen Euro.
Nach diesem beeindruckenden Zahlenwerk konnte Fußballwart Sobota zu einem
weiteren Höhepunkt des Abends überleiten. MIt großer Freude überreichte er dem
Vorsitzenden des fusionierten Sportkreises Darmstadt-Dieburg Dieter Karl den
Ehrenpreis 2015 des Fußballkreises Darmstadt. Zuvor hatte dessen
Vorstandskollege Harry Distelmann in seiner Laudatio auf die Verdienste von Dieter
Karl nicht nur für den Fußballsport hingewiesen sondern auch dessen
außergewöhnlichen Einsatz im zweitgrößten hessischen Sportkreis gewürdigt. Dieter
Karl ist bei der SKG Gräfenhausen beheimatet und war dort u.a. Jugendtrainer und
Betreuer. Nach seiner Wahl zum Bürgermeister der Gemeinde Erzhausen war er
wesentlich daran beteiligt, dass der damalige Hessenligist SV Erzhausen nicht die
Insolvenz anmelden musste. Auch bei der Errichtung und dem Betrieb der
Mehrfeldsporthalle am Sportplatz war Dieter Karl beteiligt. Sein Verdienst war es,
dass der Betrieb der Halle kostendeckend funktionierte.
Nach dem offiziellen Teil blieben viele Gäste noch zusammen und tauschten sich in
lockerer Gesprächsrunde aus.
Folgende Ehrungen wurden verliehen:
Ehrenpreis des Fußballkreises Darmstadt 2015:
Dieter Karl
Ehrennadel in Gold:
Erwin Erb (Viktoria Griesheim)
Albert Plößer (SKG Ober-Beerbach)
Ehrennadel in Silber:
Klaus Reibold (TSV Nieder-Ramstadt)
Mirco Cavarusic (Croatia Griesheim)
Rainer Pohl (TSG Messel)
Alexander Klaus (FSV Schneppenhausen)
Ludwig Korndörfer (SKG Roßdorf)
Reinhold Bergner (FC Ober-Ramstadt)
Dieter Lauer (SV Traisa)
Thomas Alilovic (TSV Pfunstadt)
Ehrennadel in Bronze:
Lutz Reichel (KSG Brandau)
Günther Weber (Grün-Weiß Darmstadt)
Werner Appel (Grün-Weiß Darmstadt)
Sascha Vierheller (SV Rohrbach)
Paul Peemöller (TGB Darmstadt)
Bernd Langendorf (SKG Gräfenhausen)
Werner Bergauer (SG Modau)
Volker Hellbusch (SKG Bickenbach)
Rüdiger Paul (SV Hahn)
Jens Lautenschläger (SKG Nieder-Beerbach)
Harald Backes (TSG 46 Darmstadt)
Horst Weingardt (TSG 46 Darmstadt)
Sergej Zimmermann (Sturm Darmstadt)
Karl-Heinz Schreiber (Eiche Darmstadt)
DFB Uhren gingen an:
Esther Sigwart (TSV Eschollbrücken)
Oliver Krause (SKG Ober-Beerbach)
Rolf Bauer (Viktoria Griesheim)
Ehrenpreisträger 2015 ist Dieter Karl (Sportkreisvorsitzender)
Bei der Verleihung sind von links nach rechts zu sehen:
Anton Kondziella (Kreisehrenamtsbeauftragter), Thomas Becker
(Landesehrenamtsbeauftragter), Dieter Karl (Sportkreisvorsitzender), Michael Sobota
(Kreisfußballwart).
Bild: Thomas Zöller
Goldene Ehrennadel für Erwin Erb von Viktoria Griesheim
Bei der Ehrung dabei sind von links nach rechts:
Anton Kondziella (Kreisehrenamtsbeauftragter), Thomas Becker
(Landesehrenamtsbeauftragter), Erwin Erb (Viktoria Griesheim), Kreisfußballwart
Michael Sobota.
Bild: Thomas Zöller
Goldene Ehrennadel an Albert Plößer (SKG Ober-Beerbach)
Von links nach rechts zu sehen sind Anton Kondziella (Kreisehrenamtsbeauftragter),
Thomas Becker (Landesehrenamtsbeauftragter), Albert Plößer (SKG OberBeerbach) und Kreisfußballwart Michael Sobota.
Foto: Dieter Behrendt
Ehrennadel in Silber:
Von links nach rechts: Anton Kondziella, Rainer Pohl, Reinhold Bergner, Dieter
Lauer, Ludwig Korndörfer, Thomas Alilovic, Klaus Reibold, Michael Sobota, Thomas
Becker. Knieend: Mirco Cavarusic.
Foto: Dieter Behrendt
Ehrennadel in Bronze:
Zu sehen sind von links nach rechts Anton Kondziella, Jens Lautenschläger, Lutz
Reichel, Horst Weingardt, Rüdiger Paul, Sergej Zimmermann, Werner Bergauer,
Paul Peemöller, Michael Sobota, Thomas Becker.
Foto: Dieter Behrendt
HFV-Vereinsthementag
Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Fußballfreunde/Innen,
am 05. Dezember 2015 findet der diesjährige HFV-Vereinsthementag in der
Sportschule Grünberg statt.
Mit sportlichen Grüßen
Sebastian Fink
Neue Spielstätte des SV Kamerun Darmstadt
Aufgrund des geplanten Jugendzentrums des SV Darmstadt 98 auf dem
Sportgelände der TG 75 Darmstadt , trägt der SV Kamerun Darmstadt ab sofort
seine Spiele bei der SG Eiche Darmstadt aus.
Krombacher Pokalauslosung 2015 erneut bei Croatia Griesheim
Zum zweiten Mal in Folge fand die Auslosung des Krombacher Kreispokals (jetzt für
die Saison 2015/16) im Vereinsheim von Croatia Griesheim statt. Mit dabei waren
auch die Alten Herren, die am AH-Pokal teilnehmen und deren Auslosung am Anfang
der Veranstaltung stattfand.
Veranstaltungsort der Pokalauslosung: das Vereinsheim von Croatia Griesheim
Obwohl kein Vertreter der Krombacher Brauerei anwesend sein konnte, fanden
Pokalspielleiter Dieter Behrendt und Kreisfußballwart Michael Sobota mit Ehster
Sigwart, der Tochter von Eschollbrückens Fußball-Abteilungsleiter Detlef Sigwart,
eine souveräne Vertretung für die Auslosung.
Pokalleiter Dieter Behrendt (links) und Kreisfußballwart Michael Sobota
Nach dem Auslosungsvorgang und der Ausgabe der Bälle gab es Krombacher Bier
und heiße Würstchen, die von Croatia Chef Mirco und seiner Frau serviert wurden.
Biergutscheine für die besten Kreisvereine
Vorrundenbesprechung der Kreisligen A - D
Bei Außentemperaturen von mehr als 35 Grad Celsius waren die Vereinsvertreter
des Fußballkreises Darmstadt zur Vorrundenbesprechung der Kreisligen A-D in die
Sporthalle des SV Erzhausen eingeladen. Erzhausens Fußball-Abteilungsleiter
Stefan Heuter hatte gute Rahmenbedingungen in der Halle gesorgt, in der es trotz
der hohen Außentemperaturen erfreulich angenehm war.
Kreisfußballwart Michael Sobota konnte nach der Begrüßung den Verein SG Eiche
beglückwünschen und seinem Vorsitzenden Markus Reitz einen Scheck über 500
Euro überreichen. Dieser kam von der Egidius-Braun-Stiftung des DFB und war eine
Anerkennung für die vorbildliche Integrationsarbeit des Vereins im Zusammenhang
mit der Betreuung von Asylbewerben und Flüchtlingen, die bei der SG Eiche z.B.
Fußball spielen können.
KFW Michael Sobota übergibt an den Eiche-Vorsitzenden Markus Reitz (rechts) den
Scheck der Egidius-Braun-Stiftung.
Geehrt wurden, wie bereits im vergangenen Jahr, auch die Torjäger der
abgelaufenen Saison. Stefan Pfeifer (Germania Eberstadt) und Daniel Winter (TSV
Pfungstadt) haben bei in der Kreisliga A Darmstadt 26 Tore geschossen. Viktor
Sander brachte es in der Kreisliga B auf 40 Treffer. In der Kreisliga C war es Jens
Hebermehl (Germania Eberstadt), der die Torjägerkrone für sich beanspruchen
konnte. Sergej Gaus von Sturm Darmstadt war wie im vergangenen Jahr der
erfolgreichste Torschütze der Kreisliga D und war jetzt maßgeblich am Aufstieg
seiner Mannschaft in die C-Liga beteiligt.
Ehrung der Torjäger: von links: stv. KFW Dieter Behrendt, Daniel Winter (TSV
Pfungstadt), Stefan Pfeifer (Germania Eberstadt, jetzt Spvgg Seeheim-Jugenheim),
KFW Michael Sobota und Viktor Sander (VfR Eberstadt).
Ehrung der Meister: von limks KFW Michael Sobota, Eugen Dementev (Sturm
Darmstadt – Meister Kreisliga D), Mirco Carusovic (Croatia Griesheim II – Meister
Kreisliga C), Rolf Schlinkmann (VfR Eberstadt – Meister Kreisliga B). Der SV Hahn
als Meister der Kreisliga A wurde bereits zum Abschluss der Saison geehrt.
Bei den Berichten konnten sich Klassenleiter Michael Sobota und Dieter Behrendt
kurz halten. Bedauerlich waren die erneuten Vorfälle um Blau-Gelb Darmstadt sowie
der Rückzug von vier Mannschaften in der vergangenen Spielzeit aus dem laufenden
Spielbetrieb. KSO Sebastian Schaab erläuterte auf Nachfragen die
Kilometerregelung des Verbandsschiedsrichterausschusses.
Für das Rechtswesen berichtet Richard Feick über die abgelaufene Saison. Sodann
wurden die von Dieter Behrendt erstellten Spielpläne besprochen. Weitere
Änderungen in Form von Spielverlegungswünschen hielten sich in Grenzen, weil ein
großer Teil bereits im Vorfeld der Sitzung bekannt war und eingearbeitet wurde.
Anton Kondziella für das Ehrenamt und Ralf Gödel für den Bereich der Alte Herren
referierten ihre Themen mit klaren Erläuterungen. Einen etwas breiteren Raum
nahmen schließlich noch die Satzungsänderungen, insbesondere der Spielordnung
ein.
Krombacher Brauereibesuch hat viele begeistert
Zum Schluss waren es knapp 60 Teilnehmer, die sich zur Brauereibesichtigung nach
Kreuztal zur Krombacher Brauerei aufgemacht hatten. Knapp 100 sollten es
ursprünglich sein! Schwund hatte also schon vor der Bierverkostung eingesetzt.
Doch das tat der Veranstaltung am Ende keinen Abbruch. Bei tropischen
Temperaturen setzten sich zwei Busse in Bewegung, die sich in der Nähe von
Herborn auf einer Raststätte trafen. Gemeinsam ging es weiter nach Kreuztal, wo der
Tross aus dem Kreis Darmstadt bereits erwartet wurde.
Für die “alten Hasen“ um Pokalspielleiter Dieter Behrendt oder die Familie Plößer
aus Ober-Beerbach war es bereits der 10. Brauereibesuch. Andere waren das erste
Mal dabei und zeigten sich begeistert, vor allem als es nach der Besichtigung den
Krombacher Dreiklang (Brot, Schinken und Krombacher Bier) bis zum abwinken gab.
Bemerkenswert, dass eine große Abordnung der TSG 46 Darmstadt mit dabei war
und dieser es so gut gefiel, dass man spontan zusagte, im nächsten Jahr wieder
dabei zu sein.
Unfreiwillige Bierduschen (VfR-Vorsitzender Rolf Schlinkmann übergoss KFW
Michael Sobota ungewollt, aber mit aller Konsequenz) und ein Alkohol-Test am
Alkomaten waren nur zwei einer ganzen Reihe von Ereignissen, die nicht unbedingt
einkalkuliert waren.
Nach mehr als zwei Stunden, gegen 20.30 Uhr war dann Schluss. Versorgt mit Bier
für die Heimfahrt machten sich die Darmstädter auf den Heimweg. Das Bier reichte
gerade einmal bis Gießen!
Impressionen zum Brauerbesuch in Kreuztal bei der Krombacher Brauerei
Aktuelle Spielpläne der Saison 2015-2016 der Lotto-Hessenliga, Verbandsliga
Süd, Gruppenliga, Kreisoberliga, A-Liga, B-Liga, C-Liga, D-Liga ,die beiden
Kleinfeldrunden der Alte Herren sowie für die Aktiven und Alte Herren die
Krombacherkreispokalrunden sind auf dieser HP hinterlegt
Verbandsliga Süd mit neuem Klassenleiter
Ab der kommenden Saison wird die Fußball-Verbandsliga Süd vom neuen
Klassenleiter Harald Vorndran (Frankfurt) betreut, der nach drei Jahren Michael
Sobota (Ober-Ramstadt) abgelöst hat. Bei Aufsteiger Vatanspor Bad Homburg fand
die Vorrundenbesprechung statt, zu der Vorndran die 17 Vereine der Verbandsliga
eingeladen hatte. Neben dem Spielplan, der dank der Vorarbeiten im Vorfeld zügig
abgearbeitet werden konnte, standen die seit dem 1. Juli in Kraft getretenen
Satzungsänderungen im Mittelpunkt der Veranstaltung.
So ist in der Hessenliga und den drei Verbandsligen des Hessischen FußballVerbandes die Wirkung der gelb-roten Karte verstärkt worden. Der Betroffene Spieler
wird hernach für ein Pflichtspiel gesperrt. Auch für den Einsatz in einer unteren
Mannschaft gilt zunächst eine siebentägige Sperrfrist. Danach könnte der Spieler in
der zweiten Mannschaft des Vereins zum Einsatz kommen. Davon unberührt bleibt
die Sperre im ersten Team, die für das darauffolgende Pflichtspiel gilt. Nicht minder
bedeutsam sind die Konsequenzen beim Fehlen des Spielerpasses. Um vom
Schiedsrichter identifiziert werden zu können, muss diesem dann ein amtliches
Ausweisdokument vorgelegt werden. Dies sind der Personalausweis, der Reisepass
oder Führerschein. Für Asylbewerber und Flüchtlinge gilt das Duldungsdokument der
ausstellenden Behörde. Wird ein Spieler eingesetzt, obwohl kein solches Dokument
vorgelegt werden kann, gilt der Einsatz des Spielers als unberechtigt mit der
Wirkung, dass das Spiel für den Verein gegebenenfalls als verloren gewertet wird.
Verbandsfußballwart Jürgen Radeck (Ortenberg) warnte denn auch ausdrücklich
davor, einen solchen Spieler ohne Dokumente einzusetzen. Schließlich wurden die
Vereine darauf aufmerksam gemacht, das bei einem dreimaligen Spielabbruch aus
sportlichen Gründen (eine Mannschaft tritt in Unterzahl an und fordert im Verlauf des
Spiels den Abbruch aus sportlichen Gründen) der Ausschluss der Mannschaft aus
dem Spielbetrieb erfolgt. Damit werden diese Fälle so behandelt wie wenn eine
Mannschaft von vorneherein nicht Antritt.
Von den 17 Mannschaften steigt der Meister auf, der Zweite bestreitet
Aufstiegsspiele mit den Tabellenzweiten der Verbandsligen Mitte und Nord. Maximal
fünf Vereine müssen absteigen. Rundenstart ist am 2. August, letzter Spieltag der 29.
November 2015. Die Winterpause soll am 28. Februar 2016 beendet werden. Letzter
Spieltag der Saison ist der 29. Mai 2016. Die Eintrittspreise bleiben bei 5
(Nichtmitglieder) und 4 Euro. Die Rückrundenbesprechung ist für den 11. Dezember
bei der SG Bruchköbel geplant.
Fußball-Gruppenliga Darmstadt: Mit sieben neuen Vereinen in die Saison
Die Fußball-Gruppenliga Darmstadt hat ihr Gesicht wesentlich verändert. Nicht
weniger als sieben (von insgesamt 17) neue Vereine werden ab der kommenden
Saison um Punkte und damit um Meisterschaft und Klassenerhalt kämpfen.
Die Vorrundenbesprechung der Vereine der Gruppenliga Darmstadt, die im
Vereinsheim von Aufsteiger TSV Höchst stattfand, war geprägt von neuen
Gesichtern unter den Vereinsvertretern. SV Nauheim, TSV Höchst, Sportfreunde
Heppenheim als Meister der Kreisoberligen, die Vereine FV Hofheim, SV Traisa und
Germania Babenhausen als Aufsteiger aus den Aufstiegsspielen sowie
Verbandsliga-Absteiger FC 07 Bensheim wurden vom Regionalbeauftragten Michael
Sobota (Ober-Ramstadt) begrüßt. In seinem kurzen Rückblick ging Sobota auf den
freiwilligen Rückzug des TSV Langstadt aus der Gruppenliga ebenso ein wie auf den
Umstand, dass in der abgelaufenen Saison kaum witterungsbedingte Spielausfälle
zu beklagen waren. In der Fairnesswertung war der VfL Michelstadt ganz vorne,
gefolgt von der TSG Messel, RW Walldorf, FC Fürth und TV Lampertheim.
Als treffsichersten Torjäger konnte Sobota den Seeheim-Jugenheimer Stürmer
Torben Desch mit einem Pokal ehren. Der hatte in der letzten Saison 25 Tore erzielt
und sich mit einem Tor Vorsprung knapp vor dem Geinsheimer Kicker Dominik Auer
(24) durchgesetzt. Aus dem Rechtswesen berichtete Einzelrichter Reinmund Weber
(Walldorf) von nur 49 Einzelrichterurteilen. Der ebenfalls anwesende
Sportgerichtsvorsitzende Rainer Lach (Darmstadt) bezeichnete das als sensationell.
Vor allem die Vergehen von Trainern und Betreuern in Richtung Schiedsrichter seien
wesentlich zurückgegangen, so dass nur in fünf Fällen Geldstrafen verhängt werden
mussten. Trotzdem werden sich die Sanktionen verschärfen, weil in der neuen
Spielzeit neben der Geldstrafe für Unsportlichkeiten der Vereinsfunktionäre durch die
Sportgerichte auch ein befristetes Platz- und Betätigungsverbot ausgesprochen
werden muss. Problematisch ist bei der Verhängung von Spielersperren der
Umstand, dass bei einer Sperre für einen Spieler kurz vor dem Ende der Runde
oftmals auch die Freundschaftsspiele mit eingeschlossen sind. Für den Betroffenen
bedeutet das, keine Freundschaftsspiele während der Vorbereitung spielen und erst
mit dem Beginn der Punktrunde seine Spielersperre absitzen zu können.
Peter Unsleber (Reinheim), Lehrbeauftragter für das Schiedsrichterwesen in der
Region, berichtete über das Beobachtungswesen bei den Schiedsrichtern. Hierzu sei
es notwendig, nach dem Spiel mit dem Unparteiischen das Geschehen auf dem Platz
aufzuarbeiten, was in der Regel bis zu 20 Minuten Zeit in Anspruch nähme. Er warb
bei den Vereinsvertretern hierfür um Verständnis, sofern es zu Verzögerungen käme.
Angestrebt wird für die neue Spielzeit über den bestehenden
Schiedsrichteraustausch mit der Region Frankfurt und Wiesbaden sowie Baden
hinaus eine Zusammenarbeit mit Bayern. Für die Vereine Babenhausen, Lengfeld
und Germania Ober-Roden wäre das mit überschaubaren Kosten für die Referee´s
verbunden.
Der Spielplan konnte in der Folge in relativ kurzer Zeit abgearbeitet werden, weil sich
die Vereine im Vorfeld der Sitzung verständigt hatten. Für die ab der kommenden
Saison gültige Änderungen der Spielordnung sind für die Vereine von wesentlicher
Bedeutung. So müssen sich Spieler ohne gültigen Spielerpass mit einem
Personalausweis, Reisepass oder Führerschein ausweisen. Für Asylbewerber und
Flüchtlinge gelten Ersatzdokumente. Kann ein derartiges Dokument dem
Schiedsrichter nicht vorgelegt werden, ist der Spieler zum Einsatz nicht berechtigt.
Spielt er dennoch, führt die Meldung des Schiedsrichters zu einem Spiel- und
Punktverlust für den betroffenen Verein. Auch die Forderung nach einem
Spielabbruch aus sportlichen Gründen führt in der Zukunft zu verschärften Strafen.
So wird dies so behandelt, als würde der Verein nicht antreten. Die Folge ist nach
dem dritten Vorfall der Ausschluss der Mannschaft aus dem Spielbetrieb. Auch die
Kontrolle des erforderlichen Unterbaus (zweite Seniorenmannschaft, zwei
Jugendteams unterschiedlicher Altersklassen) wird künftig durch den Verband
verschärft werden.
Zum Schluss kamen die Vereinsvertreter auf Vorschlag von Michael Sobota überein,
ab der neuen Saison den Sportgruß auf dem Platz einzuführen. Außerdem werden
die Eintrittspreise von derzeit 4,-- und 3,-- Euro (Nichtmitglieder und Mitglieder) auf
4,50 bzw. 3,50 Euro zu erhöhen.
Ehrung für den erfolgreichsten Torjäger der Gruppenliga Darmstadt: Torben Desch
von der Spvgg Seeheim-Jugenheim erhielt für seine 26 Tore aus den Händen von
Klassenleiter Michael Sobota den Torjäger Pokal. Fotografen (Guido Schiek)
SG Darmstadt wurde Vize Hessenmeister bei den Alte Herren Ü40
Am 11.07.2015 fand bei der SKV Mörfelden die diesjährige Ü40 Hessenmeisterschaft
statt. Die SKV Mörfelden hat diese Veranstaltung sehr gut ausgerichtet. Der Kreis
Darmstadt wurde diesmal von der “SG Darmstadt” , Spielgemeinschaft der beiden
Vereine DJK/SSG Darmstadt und dem FC Ober-Ramstadt vertreten.
Die Mannschaft startete mit einem glücklichen 0 : 0 gegen die SG Ueberau / Groß
Bieberau, Rückert hielt in der 9 Minute einen Handelfmeter. Gegen den FV Stierstadt
sprang am Ende ein 1 : 1 heraus, nach der Führung des FV, gelang Uwe Kuhl der
Ausgleich. Im letzten Gruppenspiel gewann das Team l mit 1 : 0 die gegen die SG
Versbachtal/Niederw./Haddamanshausen. Am Ende belegte man den 2 Platz in der
Gruppe B, die SG Ueberau / Groß Bieberau erreichte als zweitbester Dritter das
Viertelfinale.
Im Viertelfinale traf man auf den KSV Tempo Frankfurt auch dieses Spiel wurde am
Ende mit 1 : 0 gewonnen. Nun traf man im Halbfinale auf den Turnierfavorit SG
Hoechst Classique, viel Glück und Geschick stand es nach der regulären Spielzeit 0 :
0, so dass der Endspielteilnehmer im Elfmeterschießen ermittelt werden musste.
Darmstadt gewann dieses mit 4 : 3.
Im Finale traf man auf den Vertreter des Kreises Bergstasse, die SG Fehlheim /
Lorsch. Auch dieses Spiel endet nach 20 Minuten 0 : 0 und somit musste der
Hessenmeister im Elfmeterschießen ermittelt werden. Die SG Fehlheim / Lorsch
gewann am Ende mit 4 : 3 , herzlichen Glückwunsch und viel Erfolg am 01.08 /
02.08.2015 in Oberkirch bei der Süddeutschen Meisterschaft
Bericht von Ralf Gödel
Ehrung für Michael Glang von der Spvgg Seeheim-Jugenheim
Aus der Hand des stv. Kreisfußballwartes Dieter Behrendt erhielt der langjährige
Spielführer des Gruppenligisten die Bronzene Verdienstnadel des Fußballkreises
Darmstadt für seine Verdienste um den Fußballsport im allgemeinen und seinen
Verein Seeheim-Jugenheim im Besonderen. Seit seinem 6. Lebensjahr hat Michael
Glang ausschließlich für seinen Heimatverein Fußball gespielt. Ein Vereinswechsel
kam trotz vielfacher Angebote für ihn nie in Betracht. So brachte es der Kicker auf
mehr als 450 Pflichtspiele im Seniorenbereich. Nach fast 30 Jahren hängt der
hochgeachtete Sportsmann seine Fußballschuhe nun an den berühmten Nagel. Sehr
zum leidwesen seines Trainers Peter Polak, der es nur zu gerne gesehen hätte,
wenn der "Aussteiger" zumindest noch eine Saison bei den Seeheimern drangehängt
hätte. Der Begriff der Vereinstreue passt weit und breit nich besser als auf Michael
Glang. Der Fußballausschuss wünscht dem Ruheständler alles Gute für den neuen
Lebensabschnitt ohne Pflichtspiele
Auf dem Bild sind zu sehen von links nach rechts: Stv. KFW Dieter Behrendt, Michael
Glang, Ehrenamtsbeauftragter Anton Kondziella sowie Werner Ahl von der Spvgg
Seeheim-Jugenheim.
Relegation verlief unsproblematisch doch mit bitterer Pille für Hellas Darmstadt
Eine Nachbetrachtung: Die Fußballrelegation im Kreis Darmstadt ist einmal mehr
unproblematisch abgewickelt worden, hatte aber doch in einem Fall (Hellas
Darmstadt) bittere Konsequenzen.
Leider nicht geschafft hat es der FC Ober-Ramstadt, durch die Aufstiegsrelegation
den Sprung in die Kreisoberliga zu nehmen. Zwar gewann man das Spiel beim KOLAbsteiger FSV Schneppenhausen mit 3:2, doch den notwendigen Sieg im Heimspiel
gegen den VfB Ginsheim II verpasste man. Nach neunzig Minuten stand es 3:3
Remis.
Die Relegation zwischen A- und B-Liga entschied B-Ligist SV Traisa II klar für sich.
Nach einem 6:1 Sieg beim TSV Pfungstadt hieß es am Ende in Traisa 7:1 für den BLigisten. Auch der SV Erzhausen als klassenniedriger Verein setzte sich in der
Relegation der Kreisligen B und C deutlich über den B-Ligisten SV Weiterstadt durch.
Spannend und gleichzeitig tragisch verlief die Relegation der C und D-Liga. Im ersten
Spiel setzte sich C-Ligist TuS Griesheim klar mit 3:0 über den D-Ligisten Hellas
Darmstadt II durch. Im Rückspiel drehten die Griechen aber den Spieß um und
siegten in der Verlängerung mit 6:2 Toren. Damit war man eigentlich aufgestiegen.
Doch dann kam das große Missgeschick an den Tag: die Helenen hatten
versehentlich einen Spieler eingesetzt, der schon mehr als sechs Spiele in der
Rückrunde in der ersten Mannschaft eingesetzt war und deshalb hätte nicht spielen
dürfen. Damit musste das Spiel als verloren gewertet werden und Hellas in der
Kreisliga D verbleiben.
Schöner Erfolg eines doppelten Aufstiegs für den SV Traisa: nach dem Erfolg des
zweiten Teams, das in die A-Liga aufsteigt, springt das erste Team über die
Aufstiegsspiele in die Gruppenliga Darmstadt. Damit hat der SV Traisa zwei Mal in
Folge über Relegation /Aufstiegsspiele den Sprung von der Kreisliga A in die
Gruppenliga geschafft.
Übersicht von Auf- und Abstieg im Kreis Darmstadt
Aufsteiger in die Gruppenliga Darmstadt: SV Traisa
Aufsteiger in die Kreisoberliga Darmstadt/Groß-Gerau: SV Hahn
Aufsteiger in die Kreisliga A Darmstadt: VfR Eberstadt und SV Traisa II
Aufsteiger in die Kreisliga B Darmstadt: Croatia Griesheim II und SV Erzhausen II
Aufsteiger in die Kreisliga C Darmstadt: Sturm Darmstadt
Absteiger in die Kreisliga A Darmstadt: Germania Pfungstadt, FSV
Schneppenhausen,
Absteiger in die Kreisliga B Darmstadt: SKG Ober-Beerbach, TSV Pfungstadt
Absteiger in die Kreisliga C Darmstadt: TGB Darmstadt und SV Weiterstadt II
Absteiger in die Kreisliga D Darmstadt: SV Rohrbach
Sportgericht erhebt bei Einzelrichterurteil zusätzlich 3 Euro Gebühren
Aufgrund einiger Anfragen von Vereinen teile ich mit, dass seit einem Vierteljahr die
Sportgerichte im Hessenland neben den Verwaltungsgebühren und Strafen auch
eine zusätzliche "Kostenpauschale" erheben. Dies sind Kosten, welche dem
Einzelrichter entstehen und nun pauschal abgegolten werden dürfen. Für eine Urteil
des Sportgerichts ist eine Pauschale von 7,50 Euro festgesetzt.
Ich selbst habe mich dafür im Verbandsvorstand stark gemacht, eine solche
Regelung zu treffen. Nicht einverstanden bin ich jedoch mit dem Weg, welchen die
Verantwortlichen im Rechtswesen eingeschlagen haben. Die Regelung wurde
nämlich durch den Aufsichtsrat des Verbandes getroffen, welcher nach meiner
Auffassung keine Zuständigkeit in dieser Sache hat. Dies habe ich auch im Rahmen
der letzten Vorstandssitzung in Grünberg kommuniziert. Faktisch handelt es sich
nämlich um zusätzliche Gebühren, welche die Vereine zu tragen haben. Also 15
Euro Verwaltungsgebühr plus 3 Euro Aufwandsentschädigung für den Einzelrichter.
Prozentual sind das zusätzlich 20% erhöhte Kosten für ein Urteil. Nach meinem
Verständnis kann so etwas nur über einen Beschluss des Verbandsfußballtages und
über eine Erhöhung der Gebühren (Finanz- und Beitragsordnung) rechtlich sauber
herbeigeführt werden. Zum Verbandsfußballtag 2016 bedarf es deshalb einer
entsprechenden Änderung.
DFB Ehrenamtspreis 2015 und neuer Wettbewerb „Fußballhelden“
Liebe Fußballfreunde,
neben unserem bekannten „DFB- Ehrenamtspreis“ gibt es ab diesem Jahr in
Rahmen der Aktion Ehrenamt des DFB den neuen Wettbewerb . „Fußballhelden“.
Damit wird dem jungen und talentierten Ehrenamt eine Chance zur Auszeichnung
und Förderung gegeben. Ich bitte darauf zu achten, dass der Ehrenamtspreis im Jahr
2015 kein Schwerpunktthema beinhaltet.Der Wettbewerb „Fußballhelden“ ist
beschränkt auf Kinder- und Jugendtrainer/innen sowie Jugendleiter/innen zwischen
16 und 30 Jahren.
Bei diesem neuen Wettbewerb ist eine Neuerung zu beachten. Vorschläge und auch
eigene Bewerbungen sind auch online über www.fussball.de/fussballhelden möglich.
Die eingegangenen online Vorschläge werden nach der Bewerbungsphase bis zum
07.11.2015. über die Landesverbände an die Kreise verteilt.
Zu den Auswahlkriterien für den Wettbewerb „Fußballhelden“: Titel und
Meisterschaften alleine reichen nicht aus, um zum „Fußballhelden“ zu werden.
Besonderheiten im sportlichen Bereich, wie Team BuildingMaßnahmen,Ausbildungskonzeptionen und Ausrichtung von Fußballcamps kommen
ebenso in Betracht, wie die Ausübung des Amtes trotz hoher privater oder beruflicher
Belastungen oder die Aufrechterhaltung des Spielbetriebs mit wenigen Spielern.
Auch Aktivitäten im organisatorischen Bereich, wie z.B. die Gewinnung von neuen
Vereinsmitarbeitern, Kinder- und Jugendtrainern, die vielleicht auch noch die Lizenz
erwarben oder das erschließen von Finanzquellen sind durchaus Auswahlkriterien.
Nicht zu vergessen ist der soziale Bereich, wie die Kooperation mit Schulen,
Hausaufgabenbetreuungsangeboten, Jugendfreizeiten oder die Durchführung von
Anti-Drogen-Tagen. Dies sind nur einige Beispiele, die sich beliebig erweitern lassen.
Detaillierte Informationen zu den Wettbewerben findet Ihr anbei auf link Ehrenamt
oder unter www.dfb.de/ehrenamt/ehrenamtspreis. Darüber hinaus bin ich allgemein
Euer Ansprechpartner für alle Fragen, rund um das Thema „Ehrenamt“. Ich hoffe,
dass unsere Aktion weiterhin viel Erfolg hat und bitte um Eure Unterstützung.
Mit sportlichem Gruß
Anton Kondziella
Ehrenamtsbeauftragter
Hohe Auszeichnung für Johann Schmalz
Im Rahmen seiner Verabschiedung als Vereinsvorsitzender des SV St. Stephan
wurde dem erst wenige Tage zuvor ausgeschiedenen Vereinsvorsitzenden Johan
Schmalz eine hohe Auszeichnung des Hessischen Fußball-Verbandes überreicht.
Kreisfußballwart Michael Sobota verlieh dem "ewigen Käpt'n" die Große
Verbandsehrennadel, die höchste Auszeichnung, welche der Verband
Vereinsvertretern zukommen lässt. Johan Schmalz hat diese Auszeichnung mehr als
verdient. Genau 42 Jahre und 28 Tage fungierte er als der erste Mann im Verein und
leitetet die Geschicke des Vereins hin zu einem in Südhessen anerkannten und
leistungsfähigen Großverein mit 1.800 Mitgliedern.
Die Fußballer spielen hier eine besondere Rolle, auch wenn die 1. Mannschaft vor
wenigen Tagen aus der Gruppenliga Darmstadt in die Kreisoberliga Darmstadt/GroßGerau absteigen musste. Mit 21 Jugendmannschaften nimmt der SVS in Südhessen
unter 580 fußballspielenden Vereinen die Spitzenposition ein. Dies ist auch ein
Verdienst von Johan Schmalz, wie Michael Sobota feststellte. Er sei als Ikone für das
Ehrenamt beispielgebend für viele andere Frauen und Männer, welche
Verantwortung übernähmen und sich ehrenamtlich in den Dienst des Gemeinwohls
stellten. Viele Gratulanten aus Sport, Politik und der Kirche waren gekommen, um
das von seinem Nachfolger Michael Hutterer organisierte Abschiedsfest
mitzugestalten und mit teilweise launigen Dankesreden zu bereichern.
Der Fußballkreis und seine Vereine verneigen sich vor Johann Schmalz und seiner
ehrenamtlichen Tätigkeit und wünschen dem ehemaligen Schulleiter im
"Unruhestand" viel Gesundheit und Spaß.
Zum Abschluss jeder Saison die gleichen Fragen
Wie zum Abschluss jeder Saison wird von Fußballern, Trainern und Fans fast aller
Amateurligen gerechnet. Vor allem die Abstiegsfrage gestaltet sich allenthalben auch
deshalb brisant, weil sich die Zahl der Absteiger kurz vor Toresschluss noch
verändern kann.
Mancher Pulverdampf in der Abstiegsfrage hat sich mittlerweile gelichtet, anderes
klärt sich erst nach dem Abpfiff der Saison am Sonntag um 16.45 Uhr. Fest steht:
durch den freiwilligen Rückzug des SV Wehen Wiesbaden II aus der Hessenliga und
dem Beschluss des Verbandsspielausschusses des Hessischen Fußball Verbandes,
die Mannschaft als ersten Absteiger aus der Hessenliga einzustufen, kommt es nur
noch zu drei sportlichen Absteigern. Die stehen mit dem FC Schwalmstadt, Rot-Weiß
Darmstadt und FC Ederbergland fest.
Für die Verbandsliga Süd bedeutet das den Zugang von Rot-Weiß Darmstadt für die
kommende Saison. Dadurch muss nicht die maximale Anzahl von fünf Absteigern zur
Anwendung kommen. In diesem Fall gelten jetzt vier als ausreichend. Hintergrund
hierfür ist die sogenannte Richtzahl von 17 Mannschaften. Diese muss nach
Abschluss der Saison gewährleistet sein. Wäre aus der Hessenliga auch Viktoria
Griesheim in die Verbandsliga Süd abgestiegen, hätte dies fünf Absteiger (die
maximal vor der Saison festgelegte Zahl) zur Folge gehabt, um die Zahl 17 mit dem
Rundenabschluss zu gewährleisten.
In der Gruppenliga Darmstadt wird es besonders spannend
Eine interessante Konstellation ergibt sich für die Gruppenliga Darmstadt. Auch dort
sind maximal fünf Absteiger festgelegt. Aus der Verbandsliga Süd kann jedoch nur
noch ein Verein (FC Bensheim oder Viktoria Urberach) in die Gruppenliga absteigen.
Deshalb ist die Zahl von vier Absteigern aus der Gruppenliga (und nicht fünf) sicher.
Für die TSG Messel bedeutet das, vor dem letzten Spieltag mit 39 Punkten den
Klassenerhalt vorzeitige gesichert zu haben. Doch die Zahl von vier Absteigern in der
Gruppenliga könnte sich sogar noch auf drei reduzieren. Dies wäre dann der Fall,
wenn sich Bensheim (37 Punkte) mit einem Sieg und Urberach (39 Punkte) mit
einem Remis an der mit 39 Punkten auf einem sicheren Tabellenplatz befindlichen
zweiten Mannschaft von Kickers Offenbach vorbeischieben würden. Offenbach ist
am letzten Spieltag spielfrei und hat keine Möglichkeit mehr, in das Geschehen
einzugreifen.
Für die Gruppenliga bedeutete dies mit drei direkten Absteigern auskommen zu
können, um die Richtzahl 17 zu erreichen bzw. nicht zu unterschreiten. Das eröffnete
am letzten Spieltag den Vereinen SV Unter-Flockenbach (36 Punkte), SV St.
Stephan (33 Punkte), TV Lampertheim (33 Punkte) und sogar Dersim Rüsselsheim
(32 Punkte), mit Siegen die Klasse doch noch zu halten.
Aus den Aufstiegsspielen wird eventuell aufgefüllt
Eine andere Facette der Ligarechnerei betrifft einen möglichen Aufstieg des FC Fürth
aus der Gruppenliga in die Verbandsliga Süd. Fürth muss sich als Tabellenzweiter in
den bevorstehenden Aufstiegsspielen mit den Tabellenzweiten der Frankfurter
Gruppenligen West und Ost messen. Würde Fürth diese erfolgreich bestreiten, würde
damit ein Platz in der Gruppenliga Darmstadt frei werden. Die Liga wäre dann statt
17 Teams nur noch 16 Mannschaften stark. In diesem Fall würde aus den
Aufstiegsspielen der Kreisoberligisten der Region Darmstadt (SV Traisa, Germania
Babenhausen/TSV Höchst, FV Hofheim/VfL Birkenau) zur Gruppenliga aufgefüllt
werden. Das heißt, dass neben dem Gewinner der Aufstiegsrunde auch der Zweite
mit in die Gruppenliga Darmstadt aufsteigen könnte. Schafft es der FC Fürth
dagegen nicht, hat nur der Sieger das Privileg, ab der nächsten Saison in der
untersten Verbandsklasse antreten zu können.
Michael Sobota
-Kreisfußballwart + Regionalbeauftragter-
Meister der Kreisliga A
2014-2015
SV Hahn
Meister der Kreisliga A Darmstadt in der Saison 2014/15 wurde die Mannschaft des
SV Hahn. Fast 19 Jahre nach dem Abstieg aus der damaligen Bezirksliga West hat
es der Verein geschafft, wieder in der höchsten Klasse der beiden Kreise Darmstadt
und Groß-Gerau zu kicken. Der Fußballkreis Darmstadt wünscht in der Kreisoberliga
Darmstadt/Groß-Gerau vierl Erfolg
Hinten von links Spielausschussvorsitzender Rüdiger Paul, Trainer Oliver Schnepper,
4 Tomasz Mocia 15 David Fenkl 5 Christopher Paul 16 Larsen Schnepper 6 Armin
Slotos 12 Ricco Holz 8 Thomas Scherf 13 Christoph von Oesen und Maurice Höpfner
- vo v li 9 Lukas Eiffler 11 Roland Seitz 7 Abdullah Bilgin 2 Marc Scherer 1 Mihret
Piskavica 3 David Merschroth 14 Antonio Martino 10 Daniele Aldo Acella 17
Cornelius Seitz und Rainer Starck Spielausschuss - copyright HEN-FOTO
Der Fussballkreis Darmstadt und die ihn tragenenden Vereine gratulieren dem
SV Darmstadt 98 zum Aufstieg in die 1. Fußball-Bundesliga herzlichst. Wir alle
wünschen der Mannschaft ein weiterhin sensationelles Auftreten in der TopLiga der Republik und das dritte Fußball-Wunder in Folge: den Klassenerhalt.
Sieger des Krombacher-Kreispokals 2014/15 wurde die Mannschaft von
Hessenligist Rot-Weiß Darmstadt. Hier freut sich das Team zusammen mit
Pokal-Spielleiter Dieter Behrendt und Kreisfußballwart Michael Sobota.
Bildunterschrift: Übergabe des Pokals: von links nach rechts Kreisfußballwart
Michael Sobota, Rot-Weiß-Kapitän Felix Kalbfleisch, Pokalleiter Dieter
Behrendt sowie Rot-Weiß Betreuer Bodo Mattern.
Rot-Weiß Darmstadt dreht das Spiel nach der Pause
Vor 200 Zuschauern zeigte sich Gruppenligist SV St. Stephan gegen die zwei
Klassen höherer spielenden Rot-Weißen gleichwertig. Man ging sogar jeweils mit 1:0
und 2:1 in Führung. Bei bestem Wetter und einem gut bespielbaren Platz auf dem
Sportgelände von Croatia Griesheim wurden die Darmstädter nach dem Wechsel
überlegen. In regelmäßiger Reihenfolge erhöhte Darmstadt das Ergebnis, so dass
am Ende ein doch klarer 5:2 Erfolg zu Buche schlug. Die Griesheimer erwiesen
dennoch als starker Gegner, der zu Recht in das Pokalfinale eingezogen war. Das
Schiedsrichtergespann aus dem Odenwaldkreis leitete die Partie souverän, bekam
es aber auch von den beiden Finalisten nicht allzu schwer gemacht.
Rund um das Finale hatte Gastgeber Croatia Griesheim für alles gesorgt. Leckeres
Krombacher Bier wurde ausgeschenkt und vom Grill gab es neben den
obligatorischen Pommes auch Wurst, Steaks und Cevapcici. KFW Michael Sobota
dankte dem Ausrichter des diesjährigen Finales für die überaus gelungene
Organisation der Veranstaltung.
Bericht von Michael Sobota
SG Grün-Weiß Darmstadt wurde Krombacher Kreispokalsieger der Alte Herren
Am Samstag, den 16.05.2015 fand das diesjährige Krombacherpokalendspiel der
Alte Herren bei der TSG 1846 Darmstadt statt. Im Endspiel standen sich die
Mannschaften der TSG 1846 Darmstadt, die bereits zum dritten Male hintereinander
im Finale standen und das Team der SG GW Darmstadt. Die TSG 1846 Darmstadt
wollte in diesem Jahr unbedingt als Sieger vom Platz gehen, was am Ende wiederum
nicht passierte. Es war ein interessantes ausgeglichenes Spiel, in dem die
Mannschaft der SG GW Darmstadt seine Chancen gnadenlos ausgenutzt hatten. Am
Ende siegte GW Darmstadt mit 3 : 0 ( 1 : 0 ) und wird nun den Kreis Darmstadt auf
Hessenebene vertreten.
Bericht von Ralf Gödel
Meister der Kreisliga D 2014-2015
FC Sturm Darmstadt
Der Hessische Fußball-Verband begibt sich an die Basis. Beim B-Liga Club VfR
Eberstadt fand der 12. Vereinsdialog statt, der die Vereine im Hessenland
erreichen soll. Sorgen, Nöte und Kritik können die Vereinsvorstände
gegenüber den Verbandsvertretern loswerden. Konkretes Handeln des
Verbandes hieraus ist durchaus möglich, ja sogar gefordert.
Der Fußball-Amateurkongress in Kassel im Jahr 2012 war der Startschuss für den
Deutschen Fußball Bund und seine 21 Landesverbände, seinen Amateuren unter die
Arme zu greifen. Die Erkenntnis der Verbandsfunktionäre war endlich gereift, dass
nur ein solider Unterbau der Amateure die Basis für ein erfolgreiches Wirken der
Profivereine gewährleisten kann. Aus der Erkenntnis entwickelte sich der DFBMasterplan, der konkrete Maßnahmen und Zielvereinbarungen formuliert, welche die
Funktionäre in den Landesverbänden umsetzen sollen.
Das Kernziel ist die Sicherung des Amateurfußballs. Mittlerweile hat man nämlich
auch beim DFB erkannt, dass die Basisarbeit bei den Amateuren dringend einer
Unterstützung bedarf. Wegbrechende Zahlen an Jugendmannschaften im Bereich
der C- bis A-Junioren (14-18 Jahre), rückläufige Zahlen im Bereich des Frauen- und
Mädchenfußballs, mangelndes Zuschauerinteresse sowie gefrustete oder gar
ausgebrannte Vereinsfunktionäre sind nur einige der aktuellen Themen.
Auf dem Bild von links nach rechts: Michael Sobota (Kreisfußballwart), Rolf
Schlinkmann (Vorsitzender VfR Eberstadt), Gerhard Hilgers (Geschäftsführer
Hessischer Fußball-Verband) und Frank Illing (Präsidiumsmitglied des HFV).
Ein Aspekt der konkreten Handlungsmaßnahmen aus dem Masterplan beinhaltet den
Dialog mit einzelnen Vereinen und deren Vorständen. Nach Eberstadt begaben sich
dieser Tage der Geschäftsführer des HFV Gerhard Hilgers, Präsidiumsmitglied Frank
Illing sowie Masterplan-Koordinator Sebastian Fink. Hinzu kam der
Kreisfußballausschuss Darmstadt, dessen Mitglieder zahlreich vertreten waren.
An der Spitze des Eberstädter Vereins für Rasenspiele (VfR) steht seit mehr als 40
Jahren Rolf Schlinkmann. Der 1960 gegründete Verein hat etwa 150 Mitglieder.
Fußballerisch sind die Aktivitäten derzeit überschaubar. Eine Seniorenmannschaft
kickt in der Kreisliga B Darmstadt und steht auf einem vorderen Tabellenplatz.
Jugendmannschaften hat man derzeit keine am Spielbetrieb teilnehmen, obwohl bis
zu 80 Kinder und Jugendliche regelmäßig zu einem Training kommen und ab und an
in Freundschaftsspielen eingesetzt werden. Hier führte Schlinkmann die ersten
Klagen an, die sich vor allem darauf bezogen, dass man für die Position eines
Jugendleiters bislang niemanden habe gewinnen können. Zwar habe sich jemand
interessiert gezeigt, doch wisse man nicht, wie Diesem Kenntnisse über Rechte und
Pflichten vermittelbar seien. Hier konnte Präsidiumsmitglied Illing als Vorsitzender
des Ausschusses für Qualifizierung im Verband auf einen in Kürze stattfindenden
Kurzlehrgang für Vereinsjugendleiter hinweisen und versprechen, dass für den VfR
Eberstadt einer der beiden noch freien Plätze reserviert würde.
Nicht von ungefähr spielte auch das Thema Geld eine Rolle. Gebühren für Pässe,
Mannschaftsmeldungen und Bestrafungen führten zu einer erheblichen Belastung
des kleinen Etats. Gerhard Hilgers verwies als Geschäftsführer auf den Einfluss der
Vereine in punkto Strafen. Nichtmeldung von Ergebnissen ins dfb-net, Nichterfüllung
des Schiedsrichter-Pflichtsolls oder Bestrafungen für fehlende oder unvollständige
Pässe: dies alles beträfe Kosten, auf welche der Verein selbst Einfluss nehmen
könne. Hinsichtlich der Gebühren für Passneuausstellungen bzw. Ummeldungen
verwies er darauf, dass man die Gebühren zwar beim letzten Verbandsfußballtag
erhöht habe, die Anzahl der Vorgänge jedoch weiter erheblich angestiegen sei.
Blieb noch der Punkt Ehrenamt: Schlinkmann muss auf ein kleines Team bauen,
welches den Verein organisiert und am Leben hält. Ein schmuckes Vereinsheim kann
der VfR zwar sein eigen nennen (Präsidiumsmitglied Illing war beeindruckt und
sprach von einem Gastraum mit Wohnzimmercharakter), doch befinden sich die
beiden Plätze in einem schlechten Zustand. Mehr Hilfe von der Stadt erwarte man,
womit der anwesende Eberstädter CDU-Stadtverordnete und Rechtsanwalt Peter
Franz angesprochen war. Der sicherte zu, den VfR gegenüber der Stadt Darmstadt
zu unterstützen und auch aktuell Hilfestellung in einem vereinsinternen Streit zu
geben. Fazit: die Vertreter des Fußball-Verbandes nahmen einige Anregungen und
Wünsche nach Frankfurt mit. Anfang nächsten Jahres sollen die Ergebnisse der
Vereinsdialoge ausgewertet sein. Daraus sollen sich dann weitere Maßnahmen zur
Stärkung des Amateurfußballs ergeben.
Vereinsvorstand, Kreisfußballausschuss (zum Teil) und Vertreter des Hessischen
Fußball-Verbandes sowie der CDU-Stadtverordnete Peter Franz (ganz rechts) beim
Gruppenbild
Infos für die Alte Herren von F&B Tagung vom 21.03.2015:
Ü35 HFV Futsalcup geplant am 10.10.2015 in Grünberg:
- Starterfeld steht schon, dass sind die Teilnehmer die sich bereits für den
ausgefallenen Termin im Februar qualifiziert haben
- an diesem Termin soll erstmalig auch ein Ü50 HFV Futsalcup stattfinden
- jeder Kreis kann zwei Mannschaften melden unabhängig ob eine
Kreisvorentscheidung stattgefunden hat.
- es können auch Spielgemeinschaften aus 2 Vereinen gebildet werden
- Spielberechtigt ist Jahrgang 1965 und jünger
Ü35 HFV Futsalcup 2016 geplant für den 13.02. / 14.02.2016 in Grünberg
- hier sollen dann auch die Ü35 der Frauen und der Herrenpokal Futsal stattfinden
Fußballkreise Darmstadt und Groß-Gerau sagen Nein zu Diskriminierung und
Gewalt
Das Bürgerhaus Weiterstadt-Schneppenhausen war gut gefüllt, als Moderator Dirk
Metz die Veranstaltung des Fair Play Forums des Hessischen Fußballs eröffnete.
Seit mehr als einem Jahr tourt die Gewaltpräventionskampagne nun durch ganz
Hessen und an diesem Montag, 16. März, wurde wieder einmal deutlich, welche
Aktualität das Thema hat. Denn die Fußballvereine aus dem Kreis Darmstadt hatten
keine zehn Tage zuvor einen Vorfall erlebt, der sprachlos macht: Ein Schiedsrichter
wurde während eines Spiels ins Gesicht geschlagen und so schwer verletzt, dass er
krankgeschrieben werden musste
Verbandsvorstand beschließt Pass Identitätszwang für Spieler
Die immer wieder auftretenden Ungereimtheiten bei Spielern, die keinen Spielerpass
vorlegen und sich auch sonst nicht ausweisen können, werden ab der kommenden
Saison ein Ende haben. Auf Antrag des Verbandsspielausschusses hat der
Verbandsvorstand des Hessischen Fußball Verbandes im Rahmen seiner Sitzung
am 14. März 2015 beschlossen, ab der kommenden Saison einen Identitätszwang
einzuführen. Das heißt nicht anderes, als das im Rahmen der Passkontrolle durch
den Schiedsrichter der Spieler verpflichtet ist, soweit kein Spielerpass vorliegt, sich
durch ein anderes amtliches Dokument (Personalausweis, Reisepass, Führerschein)
auszuweisen. Kann der Spieler dem nicht nachkommen, kann er am Spiel seiner
Mannschaft nicht teilnehmen.
Turnierankündigung – 1. HFV-Beachsoccer-Cup 2015
Der DFB möchte den Beachsoccer in Deutschland populärer machen und hat die
Förderung des Beachsoccers in seinen Masterplan bis 2016 aufgenommen.
Entsprechend sind auch die Landesverbände aufgefordert, Beachsoccer in ihre
Angebotspalette aufzunehmen. Der Hessische Fußball-Verband e. V. (HFV) richtet
daher am 27. Juni 2015 den 1. HFV-Beachsoccer-Cup aus.
Gespielt wird auf dem Beachsoccerfeld im Naturbad-Siegbach (www.naturbadsiegbach.de) im Fußballkreis Dillenburg. Organisator ist der Verbandsausschuss für
Freizeit- und Breitensport.
Das Tagesturnier ist offen für Teams aus ganz Hessen. Spielerinnen und Spieler ab
18 Jahre sind teilnahmeberechtigt. Sie müssen keinem Fußballverein angehören.
Gemischte Teams sind zulässig. Das Teilnehmerfeld ist auf 10 Mannschaften
begrenzt. Die Reihenfolge der Anmeldung entscheidet darüber, welches Team einen
Startplatz erhält.
Gespielt wird in Anlehnung an die FIFA Beachsoccer-Regeln. Der Sieger des
Turniers qualifiziert sich für einen Regionalentscheid am 25./26. Juli, der vom
Bayerischen Fußball-Verband organisiert wird. Dort kann das Ticket für die
Teilnahme am DFB-Beachsoccer-Cup in Warnemünde im August gezogen werden.
Interessierte Mannschaften können sich beim HFV, Otto-Fleck-Schneise 4, 60528
Frankfurt am Main, z. Hd. Frau Stephanie Nöthen, Email: [email protected] unter Angabe folgender Daten anmelden: Name der Mannschaft und
Ansprechpartner (mit vollständigen Kontaktdaten).
Für die Teilnahme ist ein Startgeld von 25,00 € mit der Anmeldung zu entrichten
(Frankfurter Sparkasse; IBAN: DE97 5005 0201 0200 3479 18; BIC: HELADEF1822.
Als Betreff ist „Teilnahmegebühr Beachsoccer + Name der Mannschaft anzugeben).
Meldefrist ist der 31. Mai 2015
Infos für die Alte Herren von F&B Tagung vom 21.03.2015:
Ü40 HFV Cup 2015 11.07.2015 in Mörfelden
- Starterfeld soll maximal 16 Mannschaften groß sein
- Die Kreise die vorab einen Kreisentscheid durchführen ( egal ob auf Groß oder
Kleinfeld ) erhalten einen Startplatz für Ihren Kreis
- Kreise die keinen Vorentscheid durchführen müssen sich um die freien Plätze
qualifizieren
- Meldefrist bis spätestens am 15.04.2015
- erstmalig wird von den Vereinen eine Kaution in Höhe von € 50,00 erhoben, die
Vereine die antreten bekommen die Kaution nach dem Tunrier vom Verband zurück
überwiesen.
Ü40 HFV Krombachercup 2016
- Meldefrist ist hier der 15.06.2015
- 1. Runde wird im Zeitfenster vom 11.07.-01.08.2015 ausgetragen
Ü50 HFV Cup 2015 13.06.2015 in Groß-Bieberau
- jeder Kreis kann zwei Mannschaften melden unabhängig ob eine
Kreisvorentscheidung statt gefunden hat.
- es können auch Spielgemeinschaften aus 2 Vereinen gebildet werden
- Spielberechtigt ist Jahrgang 1965 und jünger
1.HFV Beachsoccercup 27.06.2015 im m Naturbad-Siegbach
- es können maximal 10 Mannschaften teilnehmen
- es können gemischte Teams sein ( Männer / Frauen)
- Spielberechtig ist jeder der mindestens 18 Jahre alt ist
- es wird ohne Spielerpässe gespielt
- Startgebühr beträgt € 25,00
- Meldeschluss etc. siehe Homerpage des HFV
- Sieger geht weiter zum Regionalentscheid an 25.06 / 26.06.2015 bis zum DFB
Beachsoccersup
Blau-Gelb Darmstadt: schlimme Ausschreitungen haben Konsequenzen
Die erneuten Tätlichkeiten gegen den Unparteiischen in der Partie der Kreisliga D
Darmstadt zwischen Blau-Gelb Darmstadt und Sturm Darmstadt werden für die
Übeltäter selbst und den Verein drastische Konsequenzen haben. Wie mittlerweile
bekannt ist, wurde der Schiedsrichter von Blau-Gelb Spielern tätlich angegriffen und
verletzt (hierüber existiert auch eine Video). Daraufhin brach er das Spiel in der 90.
Minute ab.
Da es sich hier um einen Wiederholungsfall handelt (bereits im November 2013)
wurden Verein und Spieler für einen fast identischen Fall bestraft, ist der
Kreisfußballausschuss zu der Ansicht gelangt, dass alle Voaussetzungen für einen
Ausschluss der Senioren aus dem Hessischen Fußball-Verband vorliegen. Ein
entsprechendes Votum wurde dem Kreissportgericht (KSG) zur Kenntnis gegeben.
Mittlerweile hat das Sportgericht darauf reagiert und auf Antrag des
Kreisfußballwartes ein vorläufiges Spielverbot verhängt. Dagegen hat der Verein am
vergangenen Freitag (13.3.) beim Verbandssportgericht Beschwerde eingelegt. Über
diese Beschwerde werden die Sportichter in dieser Woche befinden. Unabhängig
hiervon hat das KSG signalisiert, dass ein Verfahren zum Ausschluss in die Wege
geleitet wird.
Die jüngster Vergangenheit in diversen Onlineforen und Blogs geäußerte Meinung,
dass Blau-Gelb bislang viel zu sanft behandelt worden sei, ist ebenso falsch wie
polemisch. Richtig ist, dass in allen schlimmen Fällen der Vergangenheit gegen die
Verantwortlichen drastische Strafen verhängt wurden. Der Vereine musste eine AntiGewalt Veranstaltung des Verbandes absolvieren und wurde durch Klassenleiter
Dieter Behrendt über Monate hinweg bei seinen Spielen beobachtet. Zusätzlich
fanden Gespräche mit den Vereinsverantwortlichen statt. Insoweit wurde auch in der
Vergangenheit alles getan, um dem Verein deutlich zu machen, dass es so nicht
weiter gehen kann. Die jüngsten Verfehlungen waren deshalb so nicht zu erwarten,
lassen jedoch nur noch den Schluss zu, dass die handelnden Akteure vollkommen
beratungsresistent sind und keinerlei Respekt vor der körperlichen Unversehrtheit
von Schiedsrichtern und Gegenspielern haben. Der sportliche Gedanke des Fair play
ist wiederholt in schlimmster Weise missachtet und konterkariert worden.
SG Malchen zieht Mannschaft zurück
Die SG Malchen hat ihre Mannschaft aus dem Spielbetrieb der Kreisliga D
zurückgezogen. Ein Schritt, der zuletzt erwartet worden war. Der Verein hatte im
Umfeld immer wieder für Verwerfungen gesorgt. So wurden gesperrte Spieler ebenso
eingesetzt wie Kicker, die nach einem Vereinswechsel noch keine Spielberechtigung
nachweisen konnten.
1. HFV Beachsoccer-Cup
Liebe Freizeit- und Breitensportreferenten,wir waren ja im letzten Jahr auf der Suche
nach Beachsoccerfeldern in Hessen. Im Kreis Dillenburg sind wir nun fündig
geworden und freuen uns, euch den 1. HFV Beachsoccer-Cup ankündigen zu
können. Auf unserer Homepage ist die Turnierankündigung als TopNews eingestellt.
Ihr findet die Angaben auch im Bereich Freizeitfußball unter folgendem Link:
http://www.hfv-online.de/veranstaltungen-aktionen/freizeitfussball/beachsoccer/
Bitte helft mit, das Turnier zu bewerben und gebt die Informationen weiter.
HESSISCHER FUSSBALL-VERBAND e.V.
Stephanie Nöthen
Abteilungsleiterin Fußballentwicklung
Otto-Fleck-Schneise 4
60528 Frankfurt a.M.
Tel: 069/ 677 282-241
Training auf internationalem Niveau
Liebe Fußballfreundinnen und Fußballfreunde,
Monika Staab, eine Institution im Frauenfußball, wird im Rahmen dieser
Kurzschulung Trainerinnen und Trainer von Mädchenmannschaften ansprechen. Auf
Grund der großen Leistungsunterschiede der Trainingsgruppen, ab den DJuniorinnen, besteht ein hoher Anspruch an die Trainer / - innen. Deshalb steht die
Frage: „Wie lassen sich Trainingsformen in unterschiedlichen Schwierigkeitsstufen
anbieten“ ???
Themen:
Besonderheiten Mädchen- und Frauenfußball
Psychologie Mannschaftsführung
Frauenfußball in 68 Länder
Mentale Beanspruchung
Spielformen ( viele Ballkontakte )
Deshalb laden wir Euch für Montag, den 09.03.2015 um 18:00 Uhr auf das
Sportgelände der SKG Bauschheim e.V., Am Steinmarkt 2, 65428 Rüsselsheim sehr
herzlich ein. Frau Staab wird in fünf Lerneinheiten (18:00 – ca. 22:00 Uhr) in Theorie
und Praxis wertvolle, praxisbezogene Hilfestellungen geben und auch für gezielte
Fragen zur Verfügung stehen.
Verbindliche Anmeldungen für die Veranstaltungen können ab sofort über den
Online-Lehrgangsplan des Hessischen Fußball-Verbands (www.hfv-online.de,Rubrik
Termine & Anmeldung unter Veranstaltungsnummer 15-Z-01532) vorgenommen
werden.
Es wird keine Teilnahmegebühr erhoben. Die Kosten für die Fachreferenten werden
vom Hessischen Fußball-Verband übernommen. Die Zahl der Teilnehmer ist für
diese Kurzschulung auf maximal 50 begrenzt.
Die Kurzschulung gilt als Pflichtveranstaltung für Euren Verein.
Nichterscheinen wird daher satzungsgemäß bestraft.
Mit freundlichen Grüßen
Hessischer Fußball-Verband e.V.
Heinz Werner Krautwurst
Koordinator für Qualifizierung und Jugendbildungsbeauftragter
Nach langer und schwerer Krankheit ist der Mitbegründer von Rot-Weiß
Darmstadt und langjährige stellvertretende Kreisfußballwart Hans Hammel im
Alter von 80 Jahren verstorben.
Das Vereinsleben und insbesondere der Fußballsport haben das Leben und Wirken
von Hans Hammel geprägt. Aus Siebenbürgen nach dem Krieg vertrieben, fand er
wie viele andere auch eine neue Heimat in Darmstadt. In der Heimstättensiedlung
baute er ein Haus und begründete mit anderen als gerade einmal zwanzigjähriger
den Verein Rot-Weiß Darmstadt.
Im Verein war der Verstorbene als Spieler aktiv, engagierte sich aber auch im
Vorstand als Jugend- und Abteilungsleiter. Nach einer Sportverletzung kam er zur
Schiedsrichterei und war mehr als 50 Jahre aktives Mitglied mit unzähligen
Spieleinsätzen. Damit nicht genug, fungierte Hammel fast 30 Jahre als
stellvertretender Kreisfußballwart und Klassenleiter. Hinzu kamen Beisitzerfunktionen
im Sportgericht.
Ausgezeichnet worden ist Hammel, den es selbst nie in den Vordergrund drängte
und der für die Vereine stets ein offenes Ohr hatte, vielfältig. Zum Ehrenmitglied
seines Vereins Rot-Weiß wurde er ebenso ernannt wie bei den Schiedsrichtern. Vom
Hessischen Fußball-Verband erhielt er alle Auszeichnungen die zu vergeben waren.
Durch den Fußballkreis wurde er mit der Goldenen Ehrenadel ausgezeichnet. Hinzu
kam die Verleihung des Bundesverdienstkreuzes. In den letzten Jahren war es still
um Hans Hammel geworden. Die Spuren, welche er hinterlassen hat, werden aber
an ihn erinnern.
Der Fußballkreis wird Hans Hammel ein ehrendes Andenken bewahren
Fußball-Gruppenliga Darmstadt: Alles passt zusammen
In der Fußball-Gruppenliga Darmstadt ist alles im Lot. Das war das Ergebnis der
Rückrundenbesprechung, zu welcher die Vereinsvertreter in das Vereinsheim von
Rot-Weiß Walldorf gekommen waren.
Von Harmonie und Komplimenten geprägt war die Rückrundenbesprechung der
Darmstädter Gruppenliga. Sowohl Klassenleiter Michael Sobota (Ober-Ramstadt) als
auch Schiedsrichtereinteiler Walter Vilsmaier (Darmstadt) und Einzelrichter
Reinmund Weber (Worfelden) berichteten von einem unaufgeregtem Saisonverlauf.
Dazu trug auch das Wetter bei, so dass trotz teilweiser schwieriger Platzbedingungen
bis zur Winterpause nur fünf Spiele abgesetzt wurden. Diese werden aber nur zum
Teil am 22. Februar nachgeholt, ehe am 1. März der eigentliche
Rückrundenspielbetrieb wieder aufgenommen wird.
Schiedsrichterobmann Walter Vilsmaier wurde in einem Fall mit der Beschwerde
eines Vereins konfrontiert, welcher das Verhalten des Unparteiischen vor und nach
dem Spiel kritisierte. In einem anderen Fall ging es um eine rote Karte wegen einer
vermeintlichen Tätlichkeit. In dieser Angelegenheit ist das Sportgericht eingeschaltet
und wird demnächst in einer mündlichen Verhandlung darüber entscheiden.
Einzelrichter Reinmund Weber berichtete über 30 Urteile, die ausgesprochen
wurden. Damit liegt die Gruppenliga auf einem niedrigen Niveau. Besonders
erfreulich war, dass bislang nur in einem Fall ein Trainer wegen unsportlichen
Verhaltens gegenüber dem Schiedsrichter mit einer Geldstrafe belegt werden
musste. In den Spielzeiten zuvor waren zu diesem Zeitpunkt mehr als ein halbes
Dutzend solcher Vorfälle zu beklagen.
Terminänderungen im Spielplan bis zum 31. Mai gab es kaum noch. In den drei
Monaten zwischen dem Wiederanpfiff der Rückrunde am 1. März und deren
Abschluss am 31. Mai werden die Entscheidungen erst gegen Ende der Runde
reifen. Das gilt sowohl für Meisterschaft und Platz zwei, für die insbesondere SV
Geinsheim, FC Fürth und TSV Langstadt in Betracht kommen. Noch
unübersichtlicher ist die Lage in punkto Abstieg. Die halbe Liga kann hiervon noch
betroffen sein.
Hinsichtlich der Zahl der Absteiger verwies Sobota darauf, dass in jedem Fall vier
Vereine zum Rundenende hin abstiegen müssen. Steigt aus der Verbandsliga Süd
mindestens ein Verein in die Gruppenliga Darmstadt ab, erhöht sich die Zahl der
Absteiger auf die maximale Anzahl von fünf Vereinen. Erstmals wird in dieser Saison
keine Relegation mehr gespielt. Nach einem Beschluss des
Verbandsspielausschusses finden nunmehr Aufstiegsspiele statt. In einer
Dreierrunde stehen sich im Sommer die Tabellenzweiten der Gruppenligen
Darmstadt sowie der Ligen Frankfurt West und Ost gegenüber. Ein Vertreter der
Verbandsliga ist nicht mehr dabei.
Die Paarungen für die Dreier-Runde wurden in Walldorf ausgelost. Der zweite der
Gruppenliga Frankfurt West trifft im ersten Spiel auf den zweiten der Gruppenliga
Darmstadt. Der Sieger der Partie setzt aus. Hat das Spiel keinen Sieger, trifft im
zweiten Spiel der Tabellenzweite aus Darmstadt auf den Vertreter der Frankfurter
Ostgruppe. Im letzten Spiel stünden sich die Frankfurter Vertreter der Gruppen Ost
und West direkt gegenüber.
Das erste Spiel wird am Donnerstag, dem 4. Juni (Fronleichnam) um 15 Uhr
ausgetragen. Die zweite Partie ist auf Sonntag (7.Juni) um 15 Uhr terminiert. Am
Mittwoch, den 10. Juni um 19 Uhr wird die dritte und letzte Begegnung ausgespielt.
Rückrundenbesprechung der Gruppenliga: Klassenleiter Michael Sobota (OberRamstadt) wir assistiert von Einzelrichter Reinmund Weber (Worfelden, links) und
seinem Vorgänger Rolf Herbold (Lautertal, rechts).
M. Sobota
Kreisoberliga Darmstadt/Groß-Gerau: Robert Neubauer macht kurzen Prozess
In der Rekordzeit von vierzig Minuten hatte der Groß-Gerauer Kreisfußballwart und
Klassenleiter der Kreisoberliga Darmstadt Groß-Gerau, Robert Neubauer, die
Rückrundenbesprechung der Liga bestritten. Im Vereinsheim des FSV
Schneppenhausen gab es hinsichtlich des Spielplans keine Wünsche der
Vereinsvertreter, was maßgeblich zum schnellen Durchlauf der Sitzung beitrug. In
seinem kurzen Rückblick ging er auf drei Ereignisse ein, welche die Liga beschäftigt
hatten. So kam es in den Partien zwischen Nauheim und dem SV Weiterstadt sowie
SKV Mörfelden gegen FSV Schneppenhausen zu Spielabbrüchen. In der ersten
Partie forderte dies Weiterstadt zur Pause beim Stand vom 5:0für Nauheim vom
Schiedsrichter, weil weniger als sieben Spieler noch einsatzfähig waren. Die Partie
wurde vom Sportgericht mit 5:0 gewertet. Im anderen Fall verletzte sich während des
Spiels ein Spieler aus Mörfelden schwer. Das abgebrochen Spiel wird am 8. März
wiederholt. Der langwierigste Fall betraf das Spiel des SV Traisa gegen Olympia
Biebesheim vom ersten Spieltag im August vergangenen Jahres. Traisa wurde im
Nachgang vorgeworfen, einen nicht spielberechtigten Spieler eingesetzt zu haben.
Der Protest der Biebesheimer wurde vom Einzelrichter abgewiesen. Im
Widerspruchsverfahren vor dem zuständigen Groß-Gerauer Kreissportgericht hatte
Biebesheim damit Erfolg. Die Kammer erkannte auf ein Verschulden des SV Traisa
und erkannte dem Verein Tore und Punkte ab. Nun legte Traisa dagegen
Rechtsmittel ein und erreichte Anfang dieser Woche beim Verbandssportgericht die
Aufhebung des Urteils. Die Partie wird nun in den nächsten Wochen nachgeholt.
Von Punktabzügen wegen fehlender Schiedsrichter sind in der Liga nur zwei Vereine
aus dem Kreis Darmstadt betroffen. Klassenneuling Italia Weiterstadt bekommt zwei
Zähler abgezogen, der benachbarte SV Weiterstadt einen Zähler aberkannt.
Die Auslosung für die Aufstiegsspiele zur Gruppenliga ergab folgende Paarungen
und Termine.
Aufstiegsspiele zur Gruppenliga:
Mittwoch, 3. Juni 19.30 Uhr 2. KOL DA/GG – 2.KOL DI/ODW
Der Gewinner setzt aus. Bei einem Remis gilt folgender Plan:
Samstag, 6. Juni 15:00 Uhr 2. KOL Bergstraße – 2. KOL DA/GG
Dienstag, 9. Juni 19.30 Uhr 2. KOL DI/ODW – 2. KOL Bergstraße
Die Auslosung der Abstiegsrelegation erbrachte folgende Termine und Paarungen.
Relegation zur Kreisoberliga Darmstadt/Groß-Gerau:
Donnerstag, 4. Juni 19:00 Uhr 2. A-Liga Groß-Gerau – 14. KOL DA/GG
Der Gewinner setzt aus. Bei einem Remis gilt folgender Plan:
Sonntag, 7. Juni 16:00 Uhr 2. A-Liga Darmstadt – 2. A-Liga Groß-Gerau
Mittwoch, 10. Juni, 19:00 Uhr 14. KOL DA/GG – 2. A-Liga Darmstadt
Verbandsliga Süd: Rückzug des SSV Lindheim und Wechsel der
Klassenleitung
Der Rückzug der Mannschaft des SSV Lindheim aus der Verbandsliga Süd war eines
der beherrschenden Themen der Rückrundenbesprechung, zu welcher die Vertreter
der Vereine sich im neuen Sportpark der Stadt Dreieich eingefunden hatten.
Gastgeber war der SC Hessen Dreieich, welcher derzeit die Tabelle der Liga anführt.
Klassenleiter Michael Sobota (Ober-Ramstadt) informierte die Vereine in diesem
Zusammenhang über das weitere Prozedere hinsichtlich der künftigen
Spielwertungen der Partien, an denen Lindheim beteiligt wäre. Alle diese Spiele
werden mit 3:0 Toren und 3 Punkten für den jeweiligen Gegner gewertet. Die bislang
von Lindheim erspielten Punkte und erzielten Tore bleiben jedoch erhalten.
Unabhängig hiervon steht der Verein als erster Absteiger fest. Derer wird es auf
jeden Fall vier geben, mit großer Wahrscheinlichkeit jedoch fünf. Abhängig ist das
von den Absteigern aus der Hessenliga. Sobald ein Verein von dort in die
Verbandsliga Süd absteigt (derzeit träfe das auf Viktoria Griesheim und RW
Darmstadt zu) erhöht sich deren Zahl auf die maximale Anzahl von fünf, also fast
einem Drittel der Liga. In der wird es nach Einschätzung von Sobota zu einem
Zweikampf um die Meisterschaft zwischen dem SC Hessen Dreieich und RW
Frankfurt kommen. Was den Abstieg anbelangt, so ist derzeit mehr als die Hälfte der
Liga noch im Dunstkreis der Abstiegszone angesiedelt. In diesem Zusammenhang
appellierte an die Vereine, trotz möglichen Stresses im Abstiegskampf fair zu bleiben.
Die fairste Mannschaft derzeit ist die TS Ober-Roden, gefolgt von der Spvgg 03 NeuIsenburg und Aufsteiger SV Somborn.
Der Vorsitzende der Hessen- und Verbandsligen Horst-Günther Konle berichtete
über 29 rote Karten, die bis auf einen Fall durch den zuständigen Einzelrichter
bearbeitet wurden. Erfreulich aus Konle´s Sicht war die geringe Anzahl der
Bestrafungen von Trainern wegen unsportlichem Verhalten gegen Schiedsrichter.
Nur in einem Fall musste das Sportgericht hier tätig werden. Hingewiesen wurden die
Vereine noch einmal auf die Pflicht, nur lizensierte Trainer zu beschäftigen. Hier gab
in einigen Fällen Verstöße gegen die Statuten des Hessischen Fußball-Verbandes,
die drastische Geldstrafen nach sich zogen.
Schiedsrichterobmann Gerd Schugard (Dipperz) zeigte sich mit der Leistung der
Schiedsrichter zufrieden. Da es von Seiten der Vereine zu dieser Feststellung keinen
Widerspruch gab, fühlte er sich in dieser Einschätzung bestätigt.
Verbandsfußballwart Jürgen Radeck (Ortenberg) ging auf die diskutierte Spielreform
ein, welche jedoch wegen des Widerstandes der Regionen Frankfurt, Wiesbaden und
Kassel zum Scheitern verurteilt ist.
Die Aufstiegsspiele zur Hessenliga werden am 4., 7. Und 11. Juni ausgetragen.
Im ersten Spiel trifft der Tabellenzweite der Verbandsliga Mitte auf den Vertreter der
Verbandsliga Nord. Der Verlierer aus dem Spiel trifft auf den Tabellenzweiten der
Süd-Gruppe. Das dritte Spiel bestreitet der Verein aus der Verbandsliga Süd gegen
den Sieger aus dem ersten Spiel. Gibt es im ersten Spiel keinen Sieger, muss der
Verbandsligist aus dem Norden gegen den Süd-Vertreter spielen.
Amtsinhaber und Nachfolger in trauter Zweisamkeit. Nach dreijähriger Verantwortung
für die zweithöchste hessische Spielklasse gibt Michael Sobota (rechts) die
Klassenleitung der Fußball-Verbandsliga Süd mit dem Beginn der neuen Saison an
den Frankfurter Regionalbeauftragten Harald Vorndran ab. Der teilte mit, dass die
Saison 2015/16 am 2. August angepfiffen wird. Die Vorrundenbesprechung ist auf
den 15. Juli festgelegt, der Veranstaltungsort steht aber noch nicht fest
Ligabesprechung verläuft flott
Zur Rückrundenbesprechung der Kreisligen A-D Darmstadt hatte Kreisfußballwart
Michael Sobota die Kreisvereine am Freitagabend, 16. Januar ins Clubheim von
Germania Eberstadt eingeladen. Die eigentlich sehr umfangreiche Tagesordnung
wurde routiniert in weniger als 1 1/4 Stunden abgearbeitet.
Beim Rückblick auf die bislang gespielte Verbandsrunde stellten Fußballwart Michael
Sobota und Sportgerichtsvorsitzender Richard Feick einvernehmlich fest, dass bei
einigen Spielen sich die Vereine daneben benommen haben, sei es bei provozierten
Spielabbrüchen oder bei überhartem Einsatz bzw. auch versteckten Fouls und
Beleidigungen hinter dem Rücken des Schiedrichters. Das Sportgericht ahndete,
auch aus präventiven Gründen, mit teilweise harten Strafen. So wurden in einem Fall
20 Spiele Sperre oder auch Punktabzügen ausgesprochen, die nur dann
zurückgenommen werden, wenn die betroffenen Vereine und ihre Spieler den
Nachweis über die Teilnahme an Seminaren des HFV zur Gewaltprävention geführt
haben.
Michael Imhof vertrat den verhinderten Schiedsrichterobmann Sebastian Schaab und
berichtete positiv über den neuesten Schiedsrichterlehrgang, bei dem 19 neue
Schiedsrichter gewonnen werden können, wenn diese die Prüfung bestehen. Im
Vorjahr 2014 blieben nur 6 neue Schiedsrichter übrig, da die restlichen Teilnehmer
den Schiedsrichterlehrgang nur für ihre Trainer-Qualifikation absolvierten. Im dfb-net
können die Vereine die Abrechnung des SR.Solls verfolgen, da die erforderlichen
Berechnungen vom Hessischen Fußball-Verband freigegeben worden seien.
Nach der üblichen Rückrunden-Terminabsprache der Vereine mit den Klassenleitern
Michael Sobota ( A-Liga) und Dieter Behrendt ( Kreisligen B-D ) gab Dieter Behrendt
weitere Termine bekannt: Krombacher Pokal-Halbfinals am 9. April, Endspiel am 14.
Mai auf dem Sportgelände von Croatia Griesheim (15 Uhr).
Heinz-Werner Krautwurst, Referent für Qualifizierung, verwies die Vereine auf die
umfangreichen Qualifizierungs-Angebote im Fußballkreis Darmstadt, die auf der
Homepage des Fußballkreises und der vom HFV online gestellt und nur über das
dfb-nett buchbar sind. Wilhelm Roth bat in seiner Funktion als Pressewart um
Meldungen von Vereinsjubiläen im Jahr 2015 und erinnerte an die laufende onlineBestandsmeldung, Abgabefrist 1. Februar 2015.
Zum DFB Masterplan erinnerte Michael Sobota an das DFB-Starterpaket vom
Sommer 2014 , u.a. mit gelber Ordner-Weste.und forderte die Vereine auf, den
Ordnungsdienst ernst zu nehmen und die Westen zu nutzen.Das Thema der
Konkurrenz der Spieltermine der bezahlten Profis zu den Terminen der
Amateurklassen, insbesondere die Sontagsspiele, könnten wenn überhaupt nur auf
höchster Ebene im DFB gelöst werden. Michael Sobota warnte davor, in Unterzahl
zu Verbandsspielen anzureisen, um dann während des Spiels mit beim
Schiedsrichter den Abbruch des Spiels wegen Unterzahl zu beantragen. Er verwies
aber auf das sogenannte Norweger Modell, das ab 2016 vorsieht, dass die Vereine
bei Unterzahl sich mit dem Gegner vereinbaren könnten, z.B. 10 gegen 10 oder 9
gegen 9 Mann zu spielen.
Bedenklich sei, dass im Sommer von 169 angemeldeten Freundschaftsspielen fast
ein Drittel verlegt oder abgesagt wurden. Die Vereine wüssten oft gar nicht , was für
ein zeitlicher Aufwand damit verbunden sei, diese Spiele im DFB.Net anzusetzen und
wieder zu stornieren.
Michael Sobota appelierte an die Vereine die besprochenen Punkte zu beherzigen
und schloss die Sitzung um 20.15 Uhr
Ehrungen
Der KFA Darmstadt hat am 16.01.2014 neben der Kreis-DARückrundenbesprechung auch 5 Ehrungen vorgenommen.
Es handelt sich um die von ihren Vereinen vorgeschlagenen Ehrenamtskandidaten
für langjährige Vereinsarbeit.
Auf dem Bild sind zu sehen von links nach rechts:
Toni Kondziella,KFA-Ehrungsbeauftragter,Axel Kryszczynski und Ruppert Heiser,
beide TSG 46 Darmstadt,
Arne Horst , FC Alsbach, Walter Breidert und Klaus Treiber ,beide SG Arheilgen,
Lars Gröning ,FTG Pfungstadt, Ehrenamtsieger 2014, und Michael Sobota, KreisFussballwart Darmstadt
9.1.2015 Wilhelm Roth
Kreis Darmstadt Ehrenamtsieger 2014, Mitglied im DFB-Club 100 der
Ehrenamtsieger Lars Gröning,
FTG Pfungstadt, 42 Jahre, verheiratet, Vater von zwei Kindern, ist der
Kreisehrenamtssieger 2014 und neues Mitglied im DFB-Club 100.
Im Jahre 2002 kam die Familie Gröning aus beruflichen Gründen nach Pfungstadt.
Da Sohn Jonas Fußball spielen wollte, suchte und fand man den Verein FTG
Pfungstadt, der seine Sportstätte im Süden Pfungstadts hat, und Jonas begann mit
dem Training in der G-Jugend der FTG. Schnell wurde aus dem Vater Lars Gröning
der Jugendtrainer Lars Gröning.
Mittlerweile trainiert Lars Gröning seinen Sohn Jonas und seine Mannschaft seit
2002 von der G-Jugend bis mittlerweile zur C-Jugend. Vor sechs Jahren , 2008,
übernahm er das Amt des stellvertretenden Jugendleiters. Seit 2011 steht er als
Jugendleiter in der Verantwortung.
Wichtig waren Lars Gröning auch die Weiterbildung und Qualifizierung. So nahm er
aktiv an Schulungen für Jugendtrainer und Jugendleiter teil.
Unter seiner Führung gelang es der FTG als einzigem Verein in Pfungstadt, alle
Altersklassen im Jugendbereich zu besetzten. Eine bemerkenswerte Leistung in
einer Stadt mit 24.000 Einwohnern und fünf Fußballvereinen.
Sehr wichtig ist ihm die Teamarbeit, auf der einen Seite mit dem Verband und dem
Vereinsvorstand und mit den Jugendtrainern auf der andern Seite, welches ihm
hervorragend gelingt. Auch gelingt es ihm immer wieder, Jugendtrainer zu motivieren
und zu einer gewinnbringenden Zusammenarbeit zu inspirieren.
Für dieses vorbildliche Engagement werden im Bereich des DFB insgesamt 286
Kreisehrenamtsieger für den Club 100 nominiert. Lars Gröning wurde für den Club
100 ausgewählt. Herzlichen Glückwunsch!!!
Der Fussballkreis Darmstadt und sein Heimatverein FTG Pfungstadt, möchten sich
auf diesem Wege durch den Ehrungsvorschlag bei Lars Gröning für diese
herausragende ehrenamtliche Arbeit bedanken.
9.1.2015 Wilhelm Roth, KFA-Darmstadt, Referent für Öffentlichkeitsarbeit
Krombacher Kreispokal: Halbfinal- und Finaltermine
Der Krombacher Kreispokal 2014/15 geht in seine entscheidende Phase. Nach den
beiden Halbfinalspielen, die am 9. April 2015 stattfinden sollen, ist der Höhepunkt
des Pokals mit seinem Finale an Christi Himmelfahrt, dem 14. Mai 2015. Vorgesehen
ist, auf dem Sportgelände von Croatia Griesheim den Kreispokalsieger auszuspielen
und zu küren.
Die Spieltermine: Halbfinale Donnerstag, 9. April 2015, 19.30 Uhr
TSG Wixhausen - RW Darmstadt
Italia Weiterstadt - SV St. Stephan
Finale Donnerstag, 14. Mai 2015 (Christi Himmelfahrt) 15:00 Uhr Sportplatz SV
Croatia Griesheim
Brauereibesichtigung am 5. Juni 2015
Am Freitag, dem 5. Juni 2015 findet die jährliche Brauereibesichtigung bei der
Krombacher-Brauerei in Kreuztal im Sauerland statt. Neben den Finalisten des
Kreispokals 2014/15 sind alle Interessierten dazu eingeladen, an der Besichtigung
teilzunehmen. Die genaue Abwicklung der Veranstaltung mit den
Zusteigemöglichkeiten wird frühzeitig bekannt gegeben. Sie orientiert sich hinsichtlich
des Zustiegs in die Busse auch daran, aus welcher geographischen Ecke die
Reisewilligen sich melden.
Relegationstermine
Unabhängig von der am 16. Januar 2015 stattfindenden Rückrundenbesprechung
der Kreisligen A-D Darmstadt im Vereinsheim von Germania Eberstadt, für die in den
nächsten Tagen noch eine gesonderte Einladung ergeht, sind die
Relegationstermine festgelegt worden.
Unmittelbar nach dem Ende der Punktrunde am 31. Mai 2015 schließt sich in den
beiden ersten Juni-Wochen 2015 die Relegation auf Ebene des Kreises an.
Relegation Kreisligen A- und B Darmstadt
Donnerstag, 4. Juni 2015 um 15:00 Uhr A-Ligist - B-Ligist
Dienstag, 9. Juni 2015 um 19:00 Uhr B-Ligist - A-Ligist
Relegation Kreisligen B- und C-Darmstadt
Mittwoch, 3. Juni 2015 um 19:00 Uhr B-Ligist - C-Ligist
Sonntag, 7. Juni 2015 um 15:00 Uhr C-Ligist - B-Ligist
Relegation Kreisligen C- und D Darmstadt
Dienstag, 2. Juni 2015 um 19:00 Uhr C-Ligist - D-Ligist
Samstag, 6. Juni 2015 um 15:00 Uhr D-Ligist - C-Ligist
Dank und weiterhin gute Zusammenarbeit
Der Fußballkreis Darmstadt wünscht allen Sportfreundinnen und Sportfreunden einen
guten Start in das Jahr 2015. Allen sei herzlich für die gedeihliche Zusammenarbeit
im abgelaufenen Jahr gedankt. Die Mitglieder des Kreisfußballausschusses freuen
sich darauf, auch in 2015 zusammen mit den Vereinen und den diese tragenden
Kräfte im Sinne des Fußballsports wirken zu können.
Michael Sobota
-Kreisfußballwart-
Das Jahr 2014 - eine (nicht zu) kurze Bilanz
Fußballerisch war das Jahr 2014 geprägt von der Weltmeisterschaft unserer
Nationalmannschaft in Brasilien. Ein ebenso schöner wie denkwürdiger Erfolg.
Denkwürdig war ebenso der Aufstieg des Flagschiffes im Fußballkreis Darmstadt,
dem SV Darmstadt 98, in die Zweite Fußball-Bundesliga. Viel ist darüber in Wort und
Bild berichtet worden. Da verbietet sich fast jede weitere Lobeshymne. Dennoch gilt
festzuhalten, das die Erfolge auf dem Rasen von Spielern wie auch dem
Trainergespann um Dirk Schuster eindrucksvoller nicht hätten sein können. Der
aktuelle dritte Tabellenplatz in der Liga ist beeindruckend und stimmt für die restliche
Saison zuversichtlich. Gleichzeitig gilt aber auch festzustellen, dass ohne die solide
Arbeit des Präsdiums des SV Darmstadt 98 um seinen Präsidenten Rüdiger Fritsch
und dessen Vorgänger Hans Kessler gar nicht die Chance bestanden hätte, einen
derartigen sportlichen Höhenflug zu initialisieren.
Womit wir uns in die "Niederungen" des Amateurfußballs begeben. Es ist erst ein
gutes halbes Jahr her, dass wir feststellen mussten, dass kein Vertreter aus der
Hessenliga den Aufstieg in die Regionalliga Südwest anstrebte. Hessenmeister
TGM/SV Jügesheim verzichtete auf den Aufstieg ebenso (und begab sich per
freiwilligem Abstieg in die Gruppenliga Frankfurt) wie der OSC Vellmar oder der TSV
Lehnerz. Der FC Eschborn wollte zwar, doch haperte es an den wirtschaftlichen
Voraussetzungen. Die wurden auch dem Meister der Verbandsliga Süd, dem VfR
Bürstadt, zum Verhängnis. Auch hier erfolgte ein freiwilliger Abstieg in die
Kreisoberliga Bergstraße und derzeit schaut alles danach aus, als würde der
Traditionsverein in der kommenden Saison in der Kreisliga A weiterspielen müssen.
Hier stellt sich zu Recht die Frage, wie es um unseren Amateurfußball derzeit bestellt
ist und welche Zukunft dieser noch hat. Mittlerweile hat sich die Misere weit über das
Hessenland hinaus eingestellt. Sogar der DFB hat nunmehr die Gefahr erkannt und
mit der Erstellung eines Masterplanes unter dem Motto "Unsere Amateure - Echte
Profis" erste Reaktionen erzeugt. Dennoch bleibt abzuwarten, wohin die Reise
tatsächlich geht. Die Kluft zwischen dem boomenden Profifußball und einem mehr
und mehr dahindümpelnden Amateurspielbetrieb vergrößert sich dramatisch und
muss baldmöglichst gestoppt werden. Dabei gibt es kein Patentrezept sondern
bedarf einer umfassenden Anlayse ebenso wie mutiger Schritte in punkto
Spielbetrieb und Jugendförderung. Es gleicht einem Armutszeugnis, wenn man sich
die Anzahl der im Kreis gemeldeten A- und B-Junioren Teams betrachtet. Es herrscht
also akuter Handlungsbedarf, um die Zukunftsfähigkeit unserer Vereine zu
bewahren. Auf Unverständnis und bedauern ist die Entscheidung einiger Proficlubs
gestoßen, ihre U23-Mannschaften aus dem Spielbetrieb zu nehmen, nach dem der
letzte DFB-Bundestag den Weg hierfür freigegeben hatte. Auch der SV Darmstadt 98
hat diesen Schritt vollzogen und seine Verbandsliga-Elf aus dem Spielbetrieb
genommen. Ein Schritt, der über die finanziellen Aspekte hinaus, die den Verein
offensichtlich zu diesem Schritt bewogen haben, bedauert werden muss.
Im Kreis Darmstadt müssen wir feststellen, dass unsere beiden höchstklassigen
Vereine (nach den Darmstädter Lilien), die Hessenligisten Viktoria Griesheim und
RW Darmstadt sich in akuter Abstiegsgefahr befinden. Es wäre ein Jammer, wenn
nach Ablauf dieser Saison kein Verein aus unserem Kreis mehr der höchsten
hessischen Amateurliga angehören würde.
In der Verbandsliga Süd spielen der FC Alsbach und der FCA Darmstadt eine gute
Rolle. Das war vor Beginn der Saison nicht unbedingt zu erwarten und ist erfreulich.
Ebenso erfreulich ist die sportliche Entwicklung der Spvgg Seeheim-Jugenheim, die
erstmals in ihrer Vereinsgeschichte der Gruppenliga Darmstadt angehört und dort
gleich eine gute Rolle einnimmt. Es zeigt sich einmal mehr, das die kreisübergreifend
gespielte Kreisoberliga Darmstadt/Groß-Gerau sportlich viel Sinn macht, weil die
Aufsteiger aus dieser Liga sportlich in der Gruppenliga in aller Regel gut mithalten
können.
Im Kreis selbst wechseln Licht und Schatten. Nach wie vor verfügen wir hier über
solide Klassenstärken. Dennoch bleibt nicht verborgen, dass eine große Anzahl von
Vereinen sich personell am Rande dessen bewegen, was noch leistbar ist. Das gilt
für die Funktionäre ebenso wie für die Spieler selbst. Spielausfälle wegen
Nichtantretens sind mittlerweile keine Ausnahmeerscheinungen mehr, die
ausschließlich die Kreisligen C und D anbelangen. Bis in die Verbandsliga hin
mussten wir erleben, dass Spiel kampflos abgegeben werden, weil Spieler nicht zur
Verfügung stehen. Dabei ist in vielen Fällen nicht eine Verletzungsmisere der Anlass
für den Ausfall sondern private Planungen der Spieler, die einfach nicht mehr bereit
sind, dem Hobby Fußball absolute Priorität einzuräumen.
Sorgen bereitet die Kreisliga D, bei der es in dieser Saison erstmals seit ihrem
Bestehen zu dem Ausfall eines kompletten Spieltages gekommen ist. Und dies nicht
wegen schlechten Wetters, sondern weil unisono keine Schiedsrichter zur Verfügung
standen.
Bleibt am Ende nicht zu vergessen auch ein Lob und der Dank. Für viele Stunden
ehrenamtlicher Arbeit, für das "Leben" eines Hobbys, dem Fußballsport und den
vielen Kickern, die auch trotz schlechten Wetters und anderer widriger Umstände
Sonntag für Sonntag oder auch unter der Woche kicken, weil die Faszination Fußball
und der Sport im Verein uns immer wieder auf die Sportplätze in Kreis und Land
führt.
Danke allen, die dafür Sorge tragen, unseren Fußball täglich neu zu gestalten und
attraktiv zu halten.
Gemeinsam feiern wir weiterhin viele Siege und stehen in der Niederlage solidarisch
zusammen.
Michael Sobota
-Kreisfußballwart-
Kickers Offenbach „Waldis“ gewinnen das 10. AH Ü-35 Hallenmasters des FC
Ober-Ramstadt 2014
Die „Waldis“ der Offenbacher Kickers haben das 10. AH Ü-35 Hallenmasters des FC
Ober-Ramstadt am Samstag, den 27.Dezember in der Sporthalle in der
Dieselstrasse gewonnen. Im Finale setzten sich die Offenbacher klar mit 4:0 gegen
das Gastgeberteam des FC Ober-Ramstadt durch. Das Team um Jürgen Biehrer,
Dennis Bochow und Ernest Strul zeigte schon in der Vorrunde ausgezeichnete
Leistungen.
Mit der Traditionsmannschaft des FSV Frankfurt, der SG Ueberau und dem SC
Viktoria Griesheim in der Gruppe B, gewannen sie alle Spiele ohne große Probleme.
Gegen die SG Ueberau siegten die Kicker aus Offenbach mit 4:2. Im Derby gegen
den FSV Frankfurt gab es ein 4:1 und die Grieheimer wurden danach mit 6:0
abgefertigt. Neben den Kickers aus Offenbach erreichte der FSV Frankfurt das
Viertelfinale.
In der Gruppe A, die mit fünf Mannschaften spielte wurde der Titelverteidiger SG
Hoechst Classique Gruppensieger. Punktgleich mit der DJK/SSG Darmstadt, die den
direkten Vergleich mit den Hoechstern mit 1:2 gewann, aber gegen den SV Traisa
mit 0:2 unterlag, standen die Farbenstädter mit 14:4 Toren und neun punkten auf
Platz 1.
In der Gruppe C sorgte das Ausrichterteam des FC Ober-Ramstadt für Furore. Dem
7:0 Kantersieg über den Nachbarn SG Umstadt ließen die Ober-Ramstädter einen
3:1 Sieg über den mehrmalige Pokalsieger SV Eintracht Wald-Michelbach folgen und
im letzten Gruppenspiel wurde die Traditionsmannschaft des SV Darmstadt 98 mit
4:3 besiegt. Ober-Ramstadt und SV Eintracht Waldmichelbach hatten sich
automatisch für die Endrunde qualifiziert.
Der SV Darmstadt 98 mußte in das Qualifikationsspiel gegen den Gruppendritten der
Gruppe B SG Ueberau und die Lilien verloren die Partie nach einer 2:0 Führung mit
5:4 (2:2) nach Neunmeterschießen. Im Viertelfinale trafen die Gastgeber auf den SV
Traisa. Ohne viel Mühe wurden die Traisaer Oldies mit 3:0 besiegt. Enger ging es in
der Partie zwischen der DJK/SSG Darmstadt und dem FSV Frankfurt zu. Am Ende
behielten die Kicker vom Bornheimer Hang mit 3:1 die Oberhand. Im dritten
Viertelfinale schossen die Mannen der SG Hoechst Classique den SV Eintracht
Wald-Michelbach nach einem 0:1 Rückstand mit 6:2 aus der Halle. Ganz spannend
wurde es dann in der Partie zwischen den Offenbacher Kickers und der SG Ueberau.
Die „Waldis“ führten schon mit 2:0, da starteten die Ueberauer ihre Aufholjagd.
Innerhalb von wenigen Minuten hatten sie zum 2:2 ausgeglichen und sich ins
Neunmeterschießen gerettet. Dort hatten die Kickers aber die bessern Nerven und
sie gewannen mit 4:3. Im Halbfinale kam es dann zum Vorjahresfinale zwischen den
Offenbacher Kickers und der SG Hoechst Classique. Die Kickers boten in diesem
Match eine sehr starke Leistung und sie besiegten die Classiquer mit 4:1. Das zweite
halbfinale gewann ganz überraschend der FC Ober-Ramstadt mit 4:2 gegen den
FSV Frankfurt. Im Endspiel gegen die Offenbacher Waldis hatten sie dann eine
Chance. Das Neunmeterschießen um Platz 3 ging mit 1:0 an die Hoechster, deren
überragender Torhüter Toni Eid zwei Neunmeter der Bornheimer entschärfte.
Austragungsort für den Krombacher Ü40-Hessencup 2016 gesucht
Für 2016 sucht der Verbandsausschuss für Freizeit- und Breitensport ebenfalls
wieder einen Verein, der diese Veranstaltung ausrichten möchte.
Die Ausschreibung für den Krombacher Ü40-Hessencup 2016, aus der die
Anforderungen an einen interessierten Verein hervorgehen, findet ihr im Anhang.
Bewerbungsschluss ist der 31. März 2015.