und sauber - Sonne Wind & Wärme

Photovoltaik
REiniGunG
Transparent
und sauber
ProCleanSolar ist seit fünf
Jahren im Geschäft und oft in
italienischen oder französischen
Solarparks unterwegs.
Foto: ProCleanSolar
Putzen oder nicht? Die Reinigung von Solarmodulen auf Dächern und
im freien Feld ist eine Frage des Standorts und der Kosten. Das zeigt
zumindest die Praxis, denn aktuelle Studien sind Mangelware. Dienstleister sollten transparent mit ihrer Technik und den Kosten umgehen.
G
laubt man vielen ehemaligen und aktuellen
Herstellern von Solarmodulen, dann sollte
sich deren Reinigung eigentlich erübrigen.
Schließlich wird die Technik oft mit selbstreinigenden
Oberflächen wie dem Lotuseffekt oder speziellen Beschichtungen angepriesen. Dann helfe ein ordentlicher Regenguss und die Module funkeln wie neu.
Doch Experten wie Clas Ziganner, CEO des Dienstleisters Zenit-SIS, sind skeptisch: „Sicherlich wird durch
Regen ein Teil der Verschmutzung abgespült, aber jeder, der sein Auto längere Zeit nicht bewegt hat, wird
nach einer gewissen Zeit eine deutliche Verschmutzung feststellen.“ Besonders an den Modulrahmen
setze sich die Schmutz dauerhaft fest, warnt Ziganner:
„Es kann hier zu Vermoosungen kommen, die den Ertrag der Anlage deutlich einschränken können.“
Oft wissen Betreiber nicht, welchen Einfluss Dreck
oder Verunreinigungen auf die Stromernte haben. Bei
Zenit-SIS wird die Reinigung daher im Zusammenhang mit Monitoring und Wartung betrachtet. Die
Überwachung der Erträge leiste wichtige Vorarbeit,
sagt CEO Clas Ziganner: „Ertragseinbußen auf Grund
von Verschmutzungen sind vom Betreiber nicht wirklich festzustellen, da die Verschlechterung schleichend eintritt. Über gutes Monitoring kann dem Be-
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treiber geholfen werden, die Ertragseinbußen frühzeitig zu bemerken und Gegenmaßnahmen vorzunehmen.“ Weil es für Verluste neben Verschmutzung auch
andere Gründe wie Verschattung oder technische
Mängel gibt, sei für Zenit-SIS eine ganzheitliche Betreuung der Kunden wichtig, inklusive Monitoring
sowie Wartungs- und Reparaturarbeiten.
Reinigen kann sinnvoll sein
Christian Kerschl ist Geschäftsführer des SonnenhausInstituts und hat ein eigenes Unternehmen für die
Planung von photovoltaischen und solarthermischen
Anlagen. Er geht davon aus, dass viele Einbußen unbemerkt bleiben: „Aufgrund der unterschiedlichen
Strahlung schwanken die Jahreserträge um bis zu
10 %. Das merken nur die Betreiber von sehr großen
Parks, weil es bei kleineren Anlagen kaum auffällt.“
Aus der Praxis heraus kennt Kerschl Fälle, in denen
Ertragsverluste eng mit der Verschmutzung von Solarmodulen korrespondieren. „Bei Dachanlagen mit
sehr geringen Neigungen ist eine Reinigung nach
mehreren Jahren zwingend notwendig, weil Verschmutzungen nicht abregnen können oder vom
Schnee mitgenommen werden. Wenn der im Frühjahr
in Bayern von den Modulen rutscht, ist die untere Seite doch ziemlich braun“, sagt er.
Noch schlimmer und von den Verlusten her bezifferbar ist es in der Landwirtschaft. Das gilt insbesondere für Großanlagen, die in der Nähe oder direkt auf
den Dächern von Tierzuchtställen montiert wurden.
Dort legen sich die Emissionen und Stäube in Form einer hartnäckigen Schicht auf den Modulen ab. „Das
kann Ertragsverluste von gut 15 % bedeuten. In der
Landwirtschaft sollten die Anlagen eigentlich ein bis
zwei Mal im Jahr gereinigt werden. Wenn es beispielsweise nach der Rapsblüte nicht regnet, dann bleiben
die gelben Pollen mehrere Wochen an den Modulen
kleben. Das gleiche gilt auch für PV-Anlagen, die sich
in der Nähe von Verbrennungsanlagen, Kaminen oder
großen Lüftungsanlagen befinden. Auch dort bilden
sich hartnäckige Schichten“, erläutert Emanuel Saß,
geprüfter und zertifizierter Sachverständiger für
Photovoltaik-Anlagen. Dabei spielen auch der Rahmen und Oberflächen der Module eine Rolle. „Zwischen 2004 und 2006 waren beispielsweise leicht geriffelte Glasoberflächen der letzte Schrei, die anfälliger für Verschmutzungen sind. Zudem sammelt sich
der Dreck am unteren Modulrahmen. Dort beginnen
dann Moose und Flechten nach oben zu wachsen“,
sagt er.
Für Clas Ziganner stellt sich bei der Reinigung nur
die Frage der Häufigkeit: „Alle Anlagen sollten gereinigt werden, nur in unterschiedlichen zeitlichen Abständen. Wenn Anlagen sich im landwirtschaftlichen
Raum befinden, sollte man durchaus jährlich reini-
gen.“ Ziganner nennt als ländliche Problemfälle die
Schweinezucht mit Ammoniak-Ablagerungen oder
die Pollen von Rapspflanzen. In letzterem Fall sei die
Zeit nach der Rapsernte die beste für eine Reinigung.
In der Stadt oder in Wohngebieten hält er eine Reinigung alle drei Jahre für passend, an Bahnlinien alle
zwei Jahre. Bei gut erreichbaren Anlagen setzt
Zenit-SIS spezielle Bürste mit einem rotierenden System ein. Geht es um Module beispielsweise auf Gewächshäusern, so kommen Reinigungsroboter zum
Einsatz.
Gerade bei Modulen, die mit
geringer neigung installiert sind,
können sich am unteren Rahmen
hartnäckige Verschmutzungen
Foto: Zenit-SIS
bilden.
Vorgaben des Herstellers beachten
Nach den Beobachtungen von Emanuel Saß sind die
Module im Norden meist klar und sauber, weil es eine
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und nur für die alten Anlagen mit hohen Förderungen
interessant. Schließlich soll nach dem Reinigen nicht
nur der Ertrag wieder steigen, sondern abzüglich der
Kosten auch etwas in der Kasse hängen bleiben. Die
Berechnung ist ein simpler Dreisatz, wenn sich der
verschmutzungsbedingte Verlust ermitteln lässt. Gehandelt wird dafür ein Mittelwert zwischen 3 und 5 %.
„Wenn Betreiber ihre Kosten nicht wieder hereinbekommen oder die Leistungsverluste kaum von Interesse sind, dann können sie ihre Anlagen verschmutzt
laufen lassen. Es gibt Anlagen, die aufgrund ihres
Standorts gesäubert werden müssen, aber oft ist das
großer Unsinn“, findet Stefan Wippich von der Envaris
GmbH. Er vertritt damit eher eine zurückhaltende
Sichtweise. Der Dienstleister hat rund 600 Solarstromer vom Einfamilienhaus bis zum Hühnerstall in der
Wartung und arbeitet bei notwendigen Reinigungen
mit Dienstleistern zusammen. Die Kosten liegen für
Dachanlagen in einer Spanne zwischen 1,7 und
2,5 € /m2 und bei großen Freiflächenanlagen unter einem Euro. „Es hängt immer davon ab, wo eine Anlage
steht und was sie eigentlich leisten soll“, sagt er.
reinigende Symbiose aus Wind und ordentlichen Niederschlägen gibt. In den mittleren Bereichen und im
Süden nehme die Verschmutzung aber zu. Wenn tatsächlich eine Reinigung erforderlich wird, sollten Betreiber strukturiert vorgehen. In der heilen Welt gehören dazu die Freigaben der Hersteller, eine Betriebshaftpflicht sowie die elektrische Unterweisung für den
Werterhalt als Argument
Dienstleister und eine Portion Sachverstand. So hätte beispielsweise die Reinigung mit kaltem Wasser auf
Das wird von den Reinigungsunternehmen gar nicht
kochend heißen Modulen den einen oder anderen
bestritten. Sie argumentieren aber zusätzlich mit
Glasbruch zur Folge. „Die Reinigung ist ein heißes
dem Werterhalt und plädieren für einen regelmäßigen
Eisen. Einerseits gibt es wirksame und unwirksame
Waschgang. „Zäune, Kameras, Wechselrichter oder
Mittel. Anderseits wird unter Spannung gearbeitet.
Trafos werden regelmäßig gepflegt, aber nicht die anDaher muss die Anlage abgeschaltet sein und der jegeblich selbstreinigenden Module auf den Tischen.
weilige Dienstleister benötigt elektrotechnische
-201301Hier spült der Regen Dreck, Moos oder Flechten nicht
Grundkenntnisse“,file:
findetTI1CS-PO-4632
Saß.
Andere Dienstleister lassen
die Anlagen46
während
dimension:
x 32 mmherunter“, sagt Markus Kort, Geschäftsführer der
ProCleanSolar GmbH. Er ist seit fünf Jahren im Reinider Modulwäsche aber am Netz, weil es keinen Untergungsgeschäft für große Solarparks unterwegs. Meist
schied zwischen ihrer Arbeit und einem ordentlichen 4C
in Italien und in Frankreich, weil es dort weniger regGewitter gebe. Offen sind auch die Kosten. Nach seinet. Für die Tour durch die langen Reihen mit 0,5 km/h
ner Einschätzung müssen Betreiber um die 10 €/kW
die Stunde nutzt er speziell für diesen Zweck entwihinlegen. Das wäre für neuere Anlagen viel zu teuer
ckelte Gerätschaften und einen Unimog. Daran hängt
eine umgebaute Feldspritze als Seitenausleger, die
Celsi®Strip
mit Wasser aus dem Fahrzeugtank und speziellen
Thermoetikette
Bürsten eine kratzfreie und maschinelle Reinigung
registriert Maximalwerte durch Dauerder Module erlaubt. Das Wasser ist entmineralisiert,
schwärzung.
Bereich von +40 ... +260°C
damit sich hinterher keine Kalkschichten auf dem
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Glas bilden: „Wir richten uns nach den Clean
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Guidelines der Modulhersteller. Das betrifft den Wasserdruck beim Reinigen und die Mittel, die Bürsten
und den robotergesteuerten Druck, der auf die Module ausgeübt werden darf. Mit dieser Methode schaffen
wir rund 1 MW am Tag“, sagt er. Die im Markt kursierenden Preise findet er zum Teil völlig überzogen. Kort
hält im Freiland eher 2.000 €/MW für angemessen,
umgerechnet also 2 €/kW: „Bei einer reinen Handarbeit auf Dachflächen sind es je nach Verschmutzung
zwischen 5 und 7 €. Außerdem lassen sich diese AufSolarClean Photovoltaikreinigungstechnik
wendungen auch über die Betriebskosten absetzten“,
wirft er ein.
Durch eine Zylindereinheit
gleicht die Washtronic unterschiedliche Bodenverhältnisse
aus und die Bürsten liegen
immer mit dem gleichen Druck
auf den Modulen. Foto: SunBrush
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Bürsten im Dauertest
Die maschinelle Reinigung von großen PV-Parks mit
langen Bürstensystemen auf den Modulreihen ist vom
Zeitaufwand her effektiv und kommt nicht ohne technische Finessen aus. Zum einen müssen die Fahrzeuge durch die engen Reihen passen. Zum anderen
muss der eingestellte Auflagedruck des Reinigungssystems auf den Solarpanelen immer konstant bleiben, um Modulbrüche zu vermeiden. Das ist gar nicht
so einfach, weil der Boden in den Freiflächen oft ziemlich uneben oder an Steillagen abschüssig ist. „Wir haben dafür eine patentierte Washtronic-Steuerung entwickelt, die unabhängig vom Boden den eingestellten
Auflagedruck der Bürste hält“, erklärt Franz Ehleuter,
Geschäftsführer der SunBrush mobil GmbH. Er konstruiert und verkauft Spezialfahrzeuge für die mobile
Reinigung von Photovoltaik-Anlagen an Dienstleister.
Ursprünglich hatte er Waschanlagen gebaut und betreibt selbst mehrere PV-Anlagen. „Da haben wir gesehen, dass sie ohne eine Reinigung oder das Abtragen von Schnee im Winter nicht vernünftig laufen“,
sagt er. Bevor sich der Allgäuer an die Arbeit machte,
hatte er die Bürsten von der Fachhochschule Ulm an
neuen und geflashten Modulen testen lassen. Dort
konnten die Wissenschaftler nach knapp 4.000 Reinigungszyklen im Labor weder Kratzer noch einen Leistungsabfall feststellen. Zudem wurden die Erträge von
zwei Anlagen auf einem Dach verglichen. Gegenüber
einer turnusmäßig gereinigten Anlage mit 58 kW kam
der Demonstrator mit 1,8 kW nach drei Jahren nur
noch auf 40 % des Referenzwertes. Das ist zwar nur
ein Ausschnitt, „aber natürlich fragen Kunden immer
danach, ob sich die Kosten einer Säuberung auch
rechnen. Wir machen das ganz einfach und reinigen
zunächst nur einen String. Den Unterscheid kann der
Betreiber dann am Wechselrichter ablesen und umrechnen. Die möglichen Vorteile einer Reinigung müssen immer transparent sein“, findet er. Dazu zählen
auch die Kosten. Ehleuter hält für 1 MW Freiflächenanlagen 2.000 bis 2.300 € für angemessen und für
Dachanlagen bis zu 12 €/kW, weil der Aufwand im
Verhältnis zur Fläche größer sei.
SunBrush wird beispielsweise von Solarreinigung
+ Service Nord eingesetzt, und zwar am Kramer
­Teleskoplader, wie Inhaber Matthias Dührsen berichtet: „Der wendige Telelader mit der SunBrush-MobilBürste reinigt kostengünstig und professionell auch in
engen Gassen jeden Solarpark.“ Die Bürste sei so
konzipiert, dass sie keine Kratzer oder Beschädigungen an den Moduloberflächen verursache, wie
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Reinigung einer landwirtschaftlichen Dachanlage
mit Teleskop­lader und
SunBrush
Foto: Solarreinigung + Service Nord
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Eine effektive und unfallverhütende Alternative sind Roboter.
Der Gekko von Serbot hält an
Foto: Serbot
jeder Fassade.
­ ührsen aus der Praxis bestätigt. SRS Nord ist
D
­deutschland- und europaweit tätig und verbindet die
Reinigung mit einer Sichtkontrolle aller Module. Im
­Solarpark sei das Reinigen bereits ab 1,50 €/kW netto
möglich. Dührsen betont aber, dass die Technik auch
bei großflächigen Dachanlagen effizient eingesetzt
werden könne.
Roboter für Dachanlagen
Für diese Reinigung von Dachanlagen stehen mit dem
klassischen Wischmop und Robotersystemen zwei Optionen zur Wahl. Allerdings lassen sich die homogen geschlossenen Glasflächen kaum per Hand reinigen. Hinzu kommen dabei auch Gefahren und streng genommen die Unfallverhütungsvorschriften. „Roboter haben
zudem den großen Vorteil, dass sie über Stunden
­immer mit dem gleichen Druck arbeiten“, sagt Ivo
­Lackner, Verkaufsleiter des Schweizer Roboterherstellers Serbot. Dessen Gekko genannte Reinigungslösung
wird häufiger von Dienstleistern genutzt. Bislang konnten Serbot 20 Robotersystem verkaufen. „Es ist ein
Hightech-Gerät, mit dessen Entwicklung wir vor fünf
Jahren gestartet sind. Die ersten Kunden haben ordentlich gelitten, auch das muss man offen sagen“, so
Lackner. Inzwischen funktioniere der Gekko mit seinen
24 Saugfüßen aber einwandfrei und erreiche jede Ecke.
Auf das Dach kommt die Einheit samt der notwendigen
Versorgungsleitungen für Strom und Wasser mit einem
Hubsteiger. Für den notwendigen Halt auf den geneigten Modulen arbeitet Serbot mit einem Vakuumverfahren. Zuviel Druck entstehe dabei nicht, weil der Roboter nur 200 kg wiegt. „Die Module sind für Schneelasten von 500 und für Windlasten von 280 kg ausgelegt“,
sagt er. Auch Serbot hat positive Beispiele für den
Waschgang parat. Danach können Betreiber mit einem
Plus von 6 % rechnen. Daher mache Reinigung von
­Solarmodulen ab Flächen von 100 m2 auch Sinn.
­Allerdings ist die maximale Stundenleistung von
400 m2 im freien Feld etwas schlapp. „Wir tüfteln an
größeren Lösungen, aber im freien Feld ist die maschinelle Reinigung mit Bürstensystemen deutlich im
­Vorteil“, sagt er.
Immerhin bestätigte das Berliner Photovoltaik-­
Institut 2012 mit einer kleineren Testreihe an verschiedenen PV-Anlagen die Eindrücke aus der Praxis. Danach hängt die Verschmutzung vom Neigungswinkel
der Module, dem Standort und dem Glas ab. Die Forscher kamen bei Flachglas auf einen Verlust von 2 und
bei strukturiertem auf 4 %. Bisher gibt es aber weder
einen Standard für Verschmutzungstests an PV-­
Modulen noch ein objektives Prüfverfahren für die
Selbstreinigungsfähigkeiten der Oberflächen. Damit
entscheidet der subjektive Eindruck. „Die Prüfung ist
vor einer möglichen Reinigung immer wichtig. Dafür
kann man mit einem Finger oder einem weißen Tuch
über die Module wischen und bekommt einen Eindruck
von der Verschmutzung“, rät Christian Stracke, PVGutachter beim Systemlieferanten Energetik.
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