„Recherche“ brachte Erfolg Kein Alkohol auf

Österreichische Post AG/Postentgelt bar bezahlt
9020 Klagenfurt, RM 91A902002
8. Juli 2015 · Nummer 13
„Recherche“
brachte Erfolg
Der 39. Ingeborg-BachmannPreis ist vergeben. Den Preis erhielt die Autorin Nora Gomringer für „Recherche“.
32
Kein Alkohol auf
Kinderspielplätzen
Die Stadt will den Alkoholkonsum
auf Kinderspielplätzen verbieten.
Die entsprechende Verordnung
wird demnächst geändert.
5
t
Fotos: StadtPresse Ebner, ORF/Puch
Die Hitzewelle der letzten Tage
scheint ja vorbei zu sein, der Sommer ist es aber noch lange nicht!
Die Ferien sind da, wir wünschen
allen eine erholsame und schöne
Zeit.
2
KLAGENFURT
484 8. Juli ’15
Kommunal
furter Strandbad steht jedenfalls einem
chemiefreien Rutschvergnügen nichts im
Wege.
Liebe
Klagenfurterinnen
und Klagenfurter!
Sommerzeit
in Klagenfurt
Strahlender Sonnenschein, hitzige Temperaturen und laue Abende – der Sommer
setzt dieser Tage ein deutliches Zeichen.
Und auch der Ferienbeginn steht vor der
Tür! Es ist für viele die schönste Zeit des
Jahres, Zeit für Erholung, Zeit zum Genießen!
Das traumhafte Sommerwetter ist vor allem
den zahlreichen Veranstaltern zu wünschen,
die mit viel Engagement Bewegung, Kultur
und Unterhaltung in die Stadt bringen. Der
Altstadtzauber, der internationale Keramikmarkt, die Klassik-Konzerte oder Open-AirKinoabende im Burghof, die MusikforumKonzerte im Stift Viktring oder die musikalischen und literarischen Picknicks im Norbert-Artner-Park: all diese Veranstaltungen
sind ein schönes Freizeitangebot für Klagenfurterinnen und Klagenfurter, aber auch
attraktiv für die Gäste unserer Stadt.
Sommerzeit ist in Klagenfurt auch Seezeit.
Der Wörthersee und die großzügig angelegten, gepflegten öffentlichen Bäder sind die
wohl beliebtesten Orte an heißen Tagen.
Wasserrutsche chlorfrei!
Hier gab es kürzlich eine Diskussion um eine neue Bäder-Hygiene-Verordnung der
Bundesregierung. In dieser Verordnung war
vorgeschrieben, dass aus hygienischen
Gründen Wasserrutschen, die mit Seewasser betrieben werden und in ein Auffangbecken münden, entweder gechlort oder
aufwendig umgebaut werden müssen. Aus
meiner Sicht und aus der Sicht aller meiner
Stadtsenatskollegen eine vollkommene
Unnötigkeit, Chlor in einen See mit Trinkwasserqualität zu leiten. Wir haben daher
im Stadtsenat eine Resolution gegen diese
Verordnung an die Bundesregierung verabschiedet – mit Erfolg! Auf die Resolution
wurde reagiert, es wird von der Behörde individuell geprüft, ob hygienetechnisch zu
handeln ist oder nicht. In unserem Klagen-
AUS DEM INHALT
Kommunal
Neue Lärmschutzverordnung . . . . . . 3
Stadtblick . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4
Ordnungsgipfel . . . . . . . . . . . . . . . . 5
Schulprojekte . . . . . . . . . . . . . . . . . 6
Aus dem Stadtsenat . . . . . . . . . . . . 8
Neue Müllfahrzeuge . . . . . . . . . . . . 9
Kapelle statt Führsorgegräber . . . . . 10
Brücke saniert . . . . . . . . . . . . . . . . 11
Anträge im Gemeinderat . . . . . . . . . 12
Historische Tafeln renoviert . . . . . . . 14
WIKI-Bus im Strandbad . . . . . . . . . . 14
Lokal
Starnacht in der Ostbucht . . . . . . . . 15
Klagenfurter Krimi . . . . . . . . . . . . . . 16
Jubiläum von SOMA. . . . . . . . . . . . . 17
Töpfermarkt beim Lindwurm. . . . . . . 18
Jugend
„Golfschule“ für Kinder . . . . . . . . . . 26
Gesundheit
Klinikum-Serie. . . . . . . . . . . . . . . . . 28
Sport
Es wird wieder gebaggert . . . . . . . . . 38
„Comeback“ beim Ironman . . . . . . . 39
Leserservice
Terminkalender . . . . . . . . . . . . . . . . 41
Amtliche Nachrichten. . . . . . . . . . . . 45
Ferienangebote für Kinder
Sommer und Ferien sind Zeit zum Genießen, erfordern aber speziell bei berufstätigen Eltern auch besondere Organisation. Damit die Kinder in jenen Wochen, in
denen Eltern nicht frei haben, gut betreut
sind und auch tolle Beschäftigungsmöglichkeiten haben, gibt es in Klagenfurt und
Umgebung eine Reihe an unterhaltsamen
oder sportlichen Ferienangeboten – das
„Klagenfurter Sportschnuppern“, wo unterschiedliche Sportarten vom Stand Up
Paddling über Segeln bis hin zu Kletterkursen, Tanz oder Leichtathletik kostenlos angeboten werden und Kinder ihre Begabungen und Lust am Sport entdecken können,
zählt zu den beliebtesten Ferienaktionen.
Aber auch Computerkurse, die mit Ausflügen ins Freie gekoppelt sind, Feriencamps
und Freizeitprogramme werden angeboten.
Für sinnvolle Freizeitbeschäftigung ist in
Klagenfurt also bestens gesorgt und Eltern
wissen ihre Kinder in guten Händen.
Zusammengefasst sind die Angebote auf
der Homepage der Landeshauptstadt Klagenfurt unter
www.klagenfurt.at/familienservice
Ich wünsche Ihnen einen wunderschönen
Sommer und erholsame Ferien!
Ihre Bürgermeisterin
Dr. Maria-Luise Mathiaschitz
Freie Wohneinheiten
im Bürgerheim
Im „Betreuten Wohnen“ im Haus 3 und im
Haus 5 des städtischen Seniorenparks sind
zurzeit einige Wohnungen frei. Es gibt
Wohneinheiten für eine Person und auch
Wohneinheiten mit 2 Zimmern für Ehepaare. Im „Betreuten Wohnen“ können Personen einziehen, die keine Pflegestufe haben
und eine selbstständige Haushaltsführung
möglich ist. Ebenso sind zur Zeit im Haus 1
in der Vollversorgung Wohneinheiten frei.
Dort kann man einziehen, wenn man die
Pflegestufe eins oder zwei hat. Bei der Vollversorgung werden die Bewohner/innen in
allen Belangen des täglichen Lebens begleitet und unterstützt.
Infos Telefon 537-4821 oder 4818.
KLAGENFURT
Kommunal
485 8. Juli ’15
3
Mehr Schutz gegen Lärm
VERORDNUNG. Der Gemeinderat hat in seiner letzten Sitzung die neue Lärmschutzverordnung beschlossen.
Das war notwendig, da in den letzten Jahren neue „Lärmfaktoren“ in das tägliche Leben Einzug gehalten und
die Lebensqualität negativ beeinflusst haben.
WOLFGANG BURGSTALLER
Mit drei Gegenstimmen von der
FP hat sich der Gemeinderat in
der letzten Sitzung mehrheitlich
für die neue Lärmschutzverordnung ausgesprochen. Zuletzt
wurde diese 2007 geändert, eine
Adaptierung war also schon
längst fällig.
Wie Bürgermeisterin Dr. MariaLuise Mathiaschitz, die den Antrag im Gemeinderat stellte, betonte, betreffen die Änderungen
hauptsächlich drei Bereiche, die
in den letzten Jahren zum Problem für viele Mitbürger geworden sind. Nämlich die sogenannten Laubbläser, Schießvereine
und Straßenmusikanten.
Bei den Laubbläsern sind die
Meinungen bekanntlich gespalten. Für die Benützer sind sie bequem und effektiv, für die Anrainer nervig, da neben dem Lärm
auch noch der Staub dazu
kommt. Grundsätzlich gilt, dass
jede lärmerzeugende Arbeit für
Private von Montag bis Samstag
zwischen 12 und 14 sowie 19 und
7 Uhr verboten ist. An Sonn- und
Feiertagen ist es generell verboten. In allen Fällen betroffen sind
Privathaushalte, wobei es egal ist,
ob die Arbeit in Räumen, im
Freien oder am Balkon durchgeführt wird. Das reicht von Rasenmähen über Hämmern bis zum
Häckseln. Ungeachtet der zeitlichen Einschränkung sind nun
Laubbläser, die mehr als 104 dB
laut sind, generell verboten.
geben, das in der Innenstadt aufliegt bzw. von den Mitarbeitern
des Ordnungsamtes an die Musiker verteilt wird.
Schießlärm
Aufatmen können nun auch die
Anrainer der Schießstätte in Viktring. Durch die neue Verordnung
ist das Sportschießen im Freien
nun an Wochentagen von 12 bis
15 sowie 19 und 7 Uhr bzw. an
Samstagen, Sonntagen und Feiertagen generell verboten.
Bei der Lärmschutzverordnung
geht es nicht darum, den Bürgern
das Leben schwer zu machen.
Sondern es sollen Missstände,
die das normale Gemeinschaftsleben stören, verhindert werden.
Oftmals hilft aber auch schon ein
Gespräch unter Nachbarn ...
Straßenmusik
Genau definiert ist nun auch das
Musizieren an öffentlichen Orten. Straßenmusik gehört zwar in
das sommerliche Bild einer
Stadt, trotzdem sind Regeln notwendig. Und diese sehen nun eine Eingrenzung der Spielorte
und der Spieldauer vor. Auch
Verstärker dürfen nicht verwendet werden. Um die Straßenmusiker über die neuen Regeln zu informieren, wurde ein Flugblatt in
Deutsch und Englisch herausgeDie Klagenfurter Lärmschutzverordnung wurde novelliert, Ereignisse wie etwas das Musizieren an öffentlichen Plätzen (l.)
oder das Sportschießen (o.) im
Freien wurden nun genau geregelt. Die neue Verordnung wurde
im Gemeinderat beschlossen und
ist bereits in Kraft. Sie steht auch
auf der Homepage der Landeshauptstadt unter dem Link „Im
Rathaus/Verordnungen“
und
kann von dort auch runtergeladen
werden.
Fotos: Shutterstock
Klagenfurt
im Internet
www.klagenfurt.at
4
KLAGENFURT
486 8. Juli ’15
Kommunal
STADTBLICK
Foto: StadtPresse/Spatzek
Die Gartenstadt Klagenfurt wurde dieser Tage vom „Obst- und
Gartenbauverein Dachau“ besucht. Die 39-köpfige Gruppe
unter der Leitung von Lothar und
Waltraud Anders war zum ersten
Mal in Klagenfurt und wurde im
Rathaus von Bürgermeisterin Dr.
Maria-Luise Mathiaschitz empfangen. „Wir pflegen mit Dachau
eine bereits 40-jährige Städtepartnerschaft, viele schöne
Freundschaften sind während
dieser Zeit entstanden“, so die
Bürgermeisterin.
Foto: StadtPresse/Pachernig
Partnerstadt
Spielplatz
Special Olympics
Sie haben zwar nicht den Ironman gewonnen,
waren aber trotzdem Sieger. Hendrik und Isabelle von Wezyk gewannen VIP-Karten,
Stadtrat Mag. Otto Umlauft gratulierte.
Der neue Spielplatz in der Weinaschgasse
wurde kürzlich von Stadtrat Frank Frey eröffnet. Mit dabei war auch Stadträtin Ruth
Feistritzer.
Foto: Wajand
Die Special Olymics Leichtathletikmeisterschaft fand in Klagenfurt statt. Beeinträchtigte Sportler zeigten vor der Landes- und Stadtpolitik tolle Leistungen.
Foto: Wajand
Fotos: StadtPresse/Burgstaller/Pachernig
Gewinner
Räder
Vor dem Strandbad gibt es wieder einen bewachten Radabstellplatz, der von Andreas Probst be-
trieben wird. Der sichere Platz
kostet 1 Euro pro Tag. Bgm. Dr.
Maria-Luise Mathiaschitz und
StR. Jürgen Pfeiler raten Radfahrern zum sicheren Abstellplatz.
Kunstmarkt
Großer Andrang herrschte beim
5. Alpe-Adria-Kunstmark, der
kürzlich auf dem Neuen Platz
stattfand. 80 Kunsthandwerker
aus sieben Nationen waren dabei.
Eröffnet wurde der Kunsthandwerksmarkt von der Klagenfurter
Stadtpoltik.
Kommunal
KLAGENFURT
487 8. Juli ’15
5
Alkoholverbot auf Spielplätzen
GIPFEL. Im Rathaus fand letzte Woche ein Ordnungsgipfel zwischen Politik, Blaulichtorganisationen und
Beamtenschaft statt. Dabei einigte man sich auch auf ein Alkoholverbot auf Kinderspielplätzen.
Der Ordnungsgipfel, der nun einmal im Quartal stattfinden soll,
wurde von Bürgermeisterin Dr.
Maria-Luise Mathiaschitz einberufen. Zentrale Themen waren
die Alkoholproblematik von Unsteten und Jugendlichen auf Kinderspielplätzen und die neue
Drogenszene im Lendhafen. Hinsichtlich Alkoholproblem wurde
zwischen den Reformpartnern
vereinbart, die Grünanlagenverordnung abzuändern und im unmittelbaren Bereich von Kinderspielplätzen den Alkoholkonsum
zu verbieten. Kontrolliert wird
das von Polizei und Ordnungsamt. Betreffend der Drogenszene
im Lendhafen erhofft sich die
Stadt durch eine Belebung des
Viertels das Ende des Problems.
Da dadurch die Szene nur verla-
gert wird, sollen vom Streetwork
eine begleitende Projekarbeit in
Angriff genommen werden. Ansetzen will die Bürgermeisterin
aber auch bei der Verfolgung von
Dealern, hier wird es Gespräche
mit der Staatsanwaltschaft geben.
Positives berichtete die Polizei!
Noch Ende Juli soll es in Klagenfurt zwei Fahrradstreifen geben.
Auch das Ordnungsamt hat Fahrradstreifen.
Unter dem Vorsitz von Bgm. Dr. Mathiaschitz fand im Rathaus ein Ordnungsgipfel statt. Mit dabei die Politik, Beamte sowie Polizei, Feuerwehr und Rotes Kreuz.
Foto: StadtPresse/Burgstaller
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488 8. Juli ’15
Die VS 23 Wölfnitz unter der Leitung von
Renate Otti ist eine „Umweltzeichenschule“. Heuer fand hier im Rahmen des Umweltfestes das Musical „Müllhexe Rosalie“ statt. Die Lehrer haben zusammen
mit den Schülern das Stück als Schulprojekt geschrieben und erarbeitet.
Die Schule engagiert sich sehr im Bereich
der Umwelterziehung und des ökologischen Bewusstseins mit vielen spannenden Projekten. Fotos: StadtPresse (2), Wajand
KLAGENFURT
Kommunal
Urkundenverleihung! V. r. Vizebürgermeister Jürgen Pfeiler, Mag. Eva-Maria Feichtinger, Pädagogin an der NMS Wölfnitz, Dr. Eva Durchschlag und Dr. Jutta Hafner-Sorger von der Abteilung Gesundheit sowie Schüler der 2 b der NMS Wölfnitz.
Foto: StadtPresse/Pachernig
Schüler „trinken schlau“
PROJEKT. NMS-Schüler in Klagenfurt verzichten auf flüssige Zuckerbomben und bevorzugen gesunde Durstlöscher.
MARGARETE PACHERNIG
„Mathematik – Spaß im Kindergarten“
war das Motto des 9. Naturwissenschaftlichen Aktionstags im Montessorikindergarten „Bunte Knöpfe“. Begleitet wurden
die Kinder dabei von Roland Prinz und
den Schülerinnen der Kindergartenpädagogik. StR Ruth Feistritzer und KGLeiterin Margit Motschiunig schauten den
Kleinen beim Rechnen über die Schulter.
Trinken ist wichtig und fördert
die Gesundheit. Allerdings das
richtige Getränk. Gemeint
sind Getränke mit möglichst
geringem Zuckergehalt, denn
stark zuckerhaltige Säfte sind
ein wesentlicher Grund für die
immer weiter steigende Zahl
übergewichtiger Kinder und
Jugendlicher.
Sortimentswechsel
Zum Eis essen in der Gelateria „Tutti Frutti“ beim Kardinalplatz traf sich Bildungsreferentin StR Ruth Feistritzer mit den 19
Kindern der Klasse 1d der Hasnerschule
und Lehrerin Melanie Mauthner. Eingelöst wurde ein Gutschein, den die Schüler
beim „Tag der gesunden Bewegung“ der
Abt. Gesundheit gewonnen hatten.
Das Präventionsteam der Abteilung Gesundheit der Stadt
Klagenfurt hat im Schuljahr
2014/15 in Kooperation mit
dem vorsorgemedizinischen
Institut „SIPCAN – Initiative
für ein gesundes Leben“ ein
Projekt durchgeführt: An allen
Neuen Mittelschulen Klagenfurts wurde ein Sortimentswechsel an den Getränkeautomaten vorgenommen: Nur
mehr Wasser, gespritzte
Fruchtsäfte, ungesüßte Tees
und Getränke mit maximal 7,4
Gramm Zucker pro 100 ml
werden verkauft.
Ergänzend dazu wurde dieses
Projekt an der NMS Viktring
und der NMS Wölfnitz ausgeweitet: Hier fördern die
Pädagogen mit dem Projekt
„schlau trinken“ gezielt das
Trinken von gesunden Durstlöschern im Unterricht. Zusätzlich findet an diesen beiden Schulen eine regelmäßige
Arbeit zum Thema „schlau
trinken“ statt. Den Schülern
wird dabei die Bedeutung von
Flüssigkeit für den gesamten
Organismus nähergebracht
und auch die Gefahren von zuviel Zucker in der Nahrung.
Urkunden für 2 Schulen
Für die erfolgreiche Teilnahme am Projekt „schlau trinken“ – übrigens eine bundesweite Initiative des Instituts
SIPCAN – wurden die NMS
Viktring und die NMS Wölf-
nitz mit Urkunden ausgezeichnet! „Es ist eine äußerst positive Sache, wenn Schulklassen
Projekte im Gesundheitsbereich durchführen“, sagt Gesundheitsreferent Vizebürgermeister Jürgen Pfeiler. „Gesunde Ernährung und gesundes Trinken sind wesentliche
Säulen der Gesundheitsförderung“, so Pfeiler weiter, der
sich über die Kooperation des
Präventionsteams mit den
Schulen freut.
Und wie ist der Tenor der
Schüler? Alle zeigen ein
großes Engagement zur Verbesserung der Trinkgewohnheiten und wissen über die
Wichtigkeit einer ausreichenden Flüssigkeitszufuhr bestens Bescheid: „Die Flüssigkeitsversorgung im ganzen
Körper wird unterstützt, das
Wohlbefinden und die Leistungsfähigkeit im Unterricht
wird gefördert“, wissen die
ausgezeichneten Schüler.
Kommunal
KLAGENFURT
489 8. Juli ’15
7
Wir sind Klimabündnisschule
AUSZEICHNUNG. Die Ursulinenschule ist die erste
„Klimabündnisschule“ in Klagenfurt!
etwa eine eigene Umweltgruppe
gegründet.
Bildungsreferentin Stadträtin
Ruth Feistritzer und Umweltreferent Stadtrat Frank Frey gratulierten der Schule zu dieser besonderen Auszeichnung. „Klimaschutz beginnt schon bei den
Kindern und Jugendlichen, es
freut mich sehr, dass mit dem
heutigen Tag eine Klagenfurter
Schule den Titel ,Klimabündnisschule‘ trägt“, sagte Stadtrat
Frank Frey. Auch Stadträtin Ruth
Feistritzer verwies darauf, dass
Klimaschutz nicht früh genug
vermittelt werden kann. „Es ist
mir ein großes Anliegen, Klimaschutz in der Schule zu thematisieren, denn nicht selten lernen
Eltern von ihren Kindern“, so
Stadträtin Feistritzer.
V. l. Mag. Christian Salmhofer (Klimabündnis Kärnten), Stadtrat Frank
Frey, Stadträtin Ruth Feistritzer, Direktor Prof. Mag. Hans Omann und
Schüler der 4. Schulstufe.
Foto: Stadtpresse/Pachernig
Das Klimabündnis ist eine globale Partnerschaft zum Schutz des
Klimas. In Österreich ist es das
größte Klimaschutz-Netzwerk
und umfasst Gemeinden, Betriebe, Schulen & Kindergärten sowie alle neun Bundesländer.
Mittelpunkt der Klimabündnis-
arbeit sind Information und Bewusstseinsbildung, Vernetzung
und Weiterbildung sowie die
Durchführung von Projekten und
Kampagnen in den Bereichen
Klimaschutz, Klimagerechtigkeit
und Klimawandelanpassung.
Margarete Pachernig
Foto: StadtPresse/Pachernig
Foto: Wajand
Hier werden zahlreiche Projekte
und Workshops zum Thema Klidurchgeführt: Das
maschutz
bischöfliche Real- und Oberstufenrealgymnasium St. Ursula in
Klagenfurt ist jetzt offiziell „Klimabündnisschule“. Unter der
Direktion von Prof. Mag. Hans
Omann und der Biologin Mag.
Gabriele Schwantler werden an
diesem Gymnasium Workshops
und Arbeiten in den Bereichen
Energiesparmaßnahmen, Mobilität (z. B. CEMOBIL) und Klimaschutz durchgeführt. Die Palette ist breit – so gab es mit den
„Seminarbäuerinnen“ auch einen
Apfelworkshop, bei dem die regionale Landwirtschaft im Mittelpunkt stand.
Das Engagement der Schüler ist
sehr groß: So hat die 2. Klasse
Experimentieren & lernen Gartenprojekt in Wölfnitz
Im Kindergarten Sonnenschein
wird auf Technik und Naturwissenschaften großer Wert gelegt –
die Kinder lernen und forschen
hier spielerisch. Kürzlich besuchten 31 Schülerinnen der
Bundesbildungsanstalt für Kindergartenpädagogik (BAKIP)
den Kindergarten im Sinne der
didaktischen
Weiterbildung.
„Diese spannenden Bereiche
müssen von den zukünftigen
Kindergarten-Pädagogen auch
entsprechend umgesetzt, und den
Kindern altersgerecht nähergebracht werden“, so Leiterin Daniela Wrumnig, die, wie zwei
Pädagoginnen eine spezielle
Ausbildung in Science-Vermittlung absolvierte. „Der Forschungsschwerpunkt und die vielen Kooperationen sind vorbildlich“, sagt Bildungsreferentin
Stadträtin Ruth Feistritzer.
Viel Freude mit selbst angepflanztem Gemüse haben die
Kinder der 2. Klassen der Volksschule 23 Wölfnitz. Im diesem
Schuljahr wurde in der „Umweltzeichenschule“ nämlich ein Gartenprojekt durchgeführt. Dabei
wurde zuerst besprochen, welche
Pflanzen, Früchte und Kräuter
die Kinder gemeinsam setzen
wollen und worauf es beim Boden und der Erde ankommt. Mit
viel Eifer waren die Kinder dabei, Radieschen, Karotten, Zupfsalat, Tomaten, Erdbeeren, Bohnen, Kartoffel und Kräuter zu
säen und zu planzen. Natürlich
gehörte auch jäten und gießen
dazu! Bürgermeisterin Dr. Maria-Luise Mathiaschitz und Stadträtin Ruth Feistritzer zeigten sich
von diesem tollen Projekt begeistert. Und die Kinder freuen sich
täglich über eine gesunde Jause!
8
KLAGENFURT
490 8. Juli ’15
Kommunal
Aufschrei gegen Chlor-Wahnsinn
RESOLUTION. Der Klagenfurter Stadtsenat hat in seiner letzten Sitzung einstimmig eine Resolution an die
Bundesregierung zur Überarbeitung der neuen Bäder-Hygiene-Verordnung beschlossen.
„Der Wörthersee hat Trinkwasserqualität und jetzt sollen wir
dem sauberen Wasser plötzlich
Chlor beimengen“, so Bürgermeisterin Dr. Maria-Luise Mathiaschitz, die eine Resolution
vorlegte, die auch von allen Senatsmitgliedern unterschrieben
wurde. In der Resolution heißt
es, dass mit dieser Verordnung
dem Land Kärnten ein hoher
Imageverlust drohe und auf die
Bäderbetreiber große Investitionskosten zukommen würden.
„Der Stadtsenat der Landeshauptstadt Klagenfurt am Wörthersee fordert die Bundesregierung daher auf, die Verordnung
entsprechend zu überarbeiten
und eine in der Praxis praktikable
und umsetzbare Lösung herbeizuführen“, so der Schlusssatz in
der Resolution. Und diese scheint
Wirkung zu zeigen, denn seitens
der Bundesregierung wurde noch
vor Ferienbeginn eine positive
Lösung zugesagt.
Budgetkonsolidierung
Im Stadtsenat wurde mit Mehr-
heit von SP, VP und Grünen auch
die Vergabe der externen Begleitung zur Haushaltskonsolidierung und Umsetzung des
Reformprozesses beschlossen.
Wie Bürgermeisterin Dr. Mathiaschitz dazu berichtete, ist es bei
derartigen Reformprozessen notwendig, dass jemand von außen
einen Blick darauf wirft. „Das
war auch Wunsch des Landes,
das einen Teil der Kosten dafür
übernimmt“, sagte die Bürgermeisterin.
Bereichsleiter
Einstimmig beschlossen wurde
nach Antrag von Bürgermeisterin
Dr. Mathiaschitz die Bestellung
der vier Bereichsleiter für den
Magistrat. Das sind Mag. Klaus
Thuller (Management Services),
DI Heinz Blechl (Infrastruktur),
Mag. Thomas Valent (Soziales
und Gesundheit, Bildung) sowie
Mag. Karin Zarikian (Behördenverwaltung). Sämtliche Abteilungen des Magistrats gehören nun
einer dieser Bereichsgruppen an.
Förderungen
Die Jahresförderung für die privaten Kindergarten-, Hort- und
Krippengruppen in der Höhe von
rund 1,4 Millionen Euro hat
Stadträtin Ruth Feistritzer beantragt und auch genehmigt bekommen. Auch der Mietzuschuss
für den Verein Sunrise, der in
Klagenfurt den ersten englischsprachigen Kindergarten betreibt, wurde einstimmig beschlossen.
Rückkauf
Stadträtin Feistritzer legte zudem
den Antrag für den Rückkauf der
VS Viktring, deren Sanierung und
Erweiterung von 1997 bis 2000
mittels Leasing durchgeführt
wurde, vor. Der Kaufvertrag wird
mit der HETA Grund- und BauLeasing GmbH geschlossen, der
Restwert bzw. Kaufpreis beträgt
2,6 Millionen Euro.
Offene Schulsportplätze
Auch heuer werden in den Sommerferien wieder einige Schulsportplätze geöffnet. Von 20. Juli
bis 29. August sind die Sportplätze bei den Neuen Mittelschulen
Waidmannsdorf, Annabichl und
Viktring sowie der Sportplatz
Hörtendorf von Montag bis
Samstag zwischen 15.30 und 20
Uhr öffentlich zugänglich. Eine
Betreuung gibt es nicht mehr.
Neue Heizanlage
Der Kindergarten und Hort Annabichl bekommt eine neue Heizanlage. Der Antrag von Stadtrat
Frank Frey wurde einstimmig genehmigt. Bei dem Projekt gibt es
eine Kooperation mit der EKG,
die die neue Pellets-Anlage auf
ihre Kosten errichtet und im Gegenzug einen Liefer- und Servicevertrag mit der Stadt für dieses Objekt abschließt.
Schrebergärten
Vizebürgermeister
Christian
Scheider bekam diverse Grundstücksangelegenheiten wie etwa
einen Grundtausch und Stadtrat
Mag. Otto Umlauft Schrebergartenvermietungen genehmigt. Die
Nachfrage ist weiter groß.
Nauti-Card
Eine neue Verordnung trübt den Rutschenspaß im Strandbad.
Foto: STW/Gleiss
Mit der Nauti-Card kann man
regelmäßig etwas gewinnen.
Kürzlich fand wieder eine
Preisübergabe statt, die von
Vizebürgermeister
Jürgen
Pfeiler und Franz Huditz, Geschäftsführer der Wörtherseeschifffahrt, statt. Tolle Preise
wurden vergeben. Infos zur
Nauti-Card unter www.sportschnuppern-klagenfurt.at!
KLAGENFURT
Kommunal
491 8. Juli ’15
9
Die Mitarbeiter der Abteilung
Entsorgung sind mit diesen zwei
neuen Müllfahrzeugen seit
kurzem auf Klagenfurts Straßen
unterwegs.
Ein Müllwagen legt pro Tag 30
bis 40 Kilometer auf den Touren
zurück. Dabei werden in ganz
Klagenfurt täglich circa 80 Tonnen Hausmüll abgeholt.
Stadtrat Wolfgang Germ und Ing.
Karl Weger (Leiter Abteilung
Entsorgung) zeigten sich beim
Lokalaugenschein vor allem von
den Möglichkeiten des kleineren
und schmäleren Müllwagens
(links) sehr beeindruckt.
Fotos: StadtPresse/Spatzek
Neue Müllfahrzeuge machen sauber
ENTSORGUNG. Für schmale Gassen, enge Stellen und die Friedhöfe hat die Stadt zwei weitere Müllwägen
angeschafft. Dadurch wird die Müllentsorgung in Klagenfurt weiter optimiert.
RAPHAEL SPATZEK
Damit Klagenfurt eine der saubersten Landeshauptstädte bleibt,
wird laufend in die Entsorgung
investiert. Seit kurzem sind zwei
neue Müllfahrzeuge im Einsatz,
die um circa 600.000 Euro angeschafft wurden. Eines davon ist
kleiner und schmäler als die
Standard-Müllwägen. „Dieses
Müllfahrzeug wird jetzt speziell
an engen Stellen und in schmalen
Gassen eingesetzt. Das bringt
Zeitersparnis und Erleichterungen für die Mitarbeiter“, erklärt
Stadtrat Wolfgang Germ, zuständiger Referent für die Entsorgung. Mit dem schmäleren Müllfahrzeug werden jetzt auch ver-
stärkt die städtischen Friedhöfe
angefahren. „In der Vergangenheit kam es öfters zu Schäden an
Gräbern, weil größere Fahrzeuge
an den Engstellen schwer durchgekommen sind. Dieses Problem
gehört jetzt der Vergangenheit
an“, so Karl Weger, Leiter der
Abteilung Entsorgung.
50.000 Tonnen Müll
Insgesamt verfügt der Fuhrpark
der Entsorgung über 20 Fahrzeuge. Durchschnittlich zehn bis
zwölf Jahre wird ein Müllfahrzeug genutzt bevor es ausgewechselt werden muss. Den
Fuhrpark betreut die mechanische Werkstätte, die auch alle Reparatur- und Wartungsarbeiten
durchführt. Viel Arbeit fällt für
die 110 Mitarbeiter der Abteilung
Entsorgung an. Die ersten sind
bereits um vier Uhr Früh im Einsatz, bis 14 Uhr sind sie dann im
gesamten Stadtgebiet von Montag bis Freitag unterwegs. Wenn
Sonderveranstaltungen stattfinden, wird auch an den Wochenenden ausgerückt. Pro Jahr fallen
so alles in allem 50.000 Tonnen
Müll an. Germ: „Eine saubere
Stadt ist nicht selbstverständlich.
Bei jeder Wetterlage ist die Entsorgung dafür im Einsatz. Ein
großes Dankeschön an alle Mitarbeiter!“
Für das neue, schmälere Fahrzeug stellen auch enge Gassen
kein Problem dar.
10
KLAGENFURT
492 8. Juli ’15
Kommunal
Hans Jürgen Melcher, Manfred
Widmer und Vzbgm. Christian
Scheider (v.l.n.r.) bei der Kapellgruft in Annabichl.
Im Tod sind Arm und Reich gleich
FÜRSORGEGRÄBER. Für mittellose Menschen wird am Friedhof Annabichl eine neue letzte Ruhestätte
geschaffen. In einer Kapellgruft entsteht bis Ende des Jahres ein Urnengrab für rund 2.000 Urnen.
RAPHAEL SPATZEK
Friedhöfe sind Orte der Trauer,
des Gedenkens und der Erinnerung. Sie geben aber auch Einblicke in die Geschichte einer
Stadt und ihrer Bürger. Der größte der insgesamt sieben städtischen Friedhöfe befindet sich in
Annabichl und hat eine Fläche
von 175.303 m². Hier sind fast
15.000 Gräber, über 1.300 Urnennischen, 130 Urnenschachtgräber und 135 Grüfte untergebracht.
Erinnerung an Verstorbene
Im hinteren Teil des Friedhofes
liegen fast versteckt unter großen
Tannen die unscheinbaren 287
sogenannten „Fürsorgegräber“.
Dort sind Menschen beerdigt, die
über keine Geldmittel verfügen
und es im Leben aus verschiedensten Gründen nicht immer
leicht hatten oder unverschuldet
schwere Schicksalsschläge erleiden mussten. Meist gibt es keine
Angehörigen, die für Beisetzungs- oder Grabpflegekosten
aufkommen könnten. In diesen
Fällen übernimmt die Stadt alle
Aufwendungen. 2013 wurden
acht Fürsorgebeerdigungen verzeichnet, 2014 waren es 13. Die
Tendenz ist weiter steigend, wie
man von der Friedhofsverwaltung erfährt.
Schlichte Holzkreuze mit kleinen
Tafeln, in denen Namen sowie
Geburts- und Sterbedatum eingraviert sind, erinnern an die Toten. Nach Ablauf der gesetzlichen Ruhefrist von zehn Jahren
wird ein Fürsorgegrab wieder
aufgelassen. Dann erinnert nichts
mehr an die Verstorbenen. Friedhofsreferent Vizebürgermeister
Christian Scheider möchte das
jetzt ändern.
die Fürsorgegräber herangezogen. „Dadurch erspart sich die
Stadt Grabpflegekosten. Es entfallen auch die Öffnungs- und
Schließungskosten für eine Beisetzung“, sehen Manfred Widmer
und Hans Jürgen Melcher von
der Friedhofsverwaltung einen
positiven Nebeneffekt.
Die Sanierungsarbeiten an der
Kapellgruft werden Ende des
Jahres abgeschlossen sein. Dann
finden auch mittellose Menschen
eine ewige letzte Ruhestätte am
Gottesacker in Annabichl.
Kapellgruft mit
Urnengrab
Um rund 14.000 Euro wird in
den kommenden Monaten eine
kleine Kapellgruft saniert, die
aus dem Privatbesitz nun wieder
an die Stadt übergegangen ist.
„In der Gruft der Kapelle entsteht
ein Urnengrab. Dort werden dann
etwa 2.000 Urnen Platz finden.
Im Tod sollen Arm und Reich
wieder gleich sein, das ist die
Idee dahinter“, erklärt Scheider.
Dieses Urnengrab wird in Zukunft als ein würdiger Ersatz für
Nach der Sanierung ist im Boden der Kapelle Platz für 2.000 Urnen
(oben). Die Fürsorgegräber am Friedhof Annabichl sind an den
Fotos: StadtPresse/Spatzek
schlichten Holzkreuzen zu erkennen (unten).
Kommunal
KLAGENFURT
493 8. Juli ’15
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Neue Brücke über Wölfnitz
SANIERT. Die Brücke im Stufenweg über die Wölfnitz wurde erneuert. Von den
Holzplanken bis zum Stahlgeländer wurde alles neu gemacht. Die Kosten belaufen sich auf rund 15.000 Euro.
Bürgermeisterin Dr. Maria-Luise Mathischitz mit den beiden Brückenbauern Josef Barrazutti (r.) und Reinhard Sickl. Oben eine Aufnahme vom Zustand der alten Brücke.
Fotos: StadtPresse, Abt. S&V
An die 15 Holzbrücken gibt es
noch in Klagenfurt. Für sie zuständig sind Josef Barrazutti und
Reinhard Sickl von der Abteilung
Straßenbau & Verkehr. Hinzu
kommen noch die normlen
Straßenbrücken aus Beton.
Brücken sind ein sensibles Thema, müssen sie doch ständig kontrolliert und entsprechend gewartet werden. „Jede Brücke wird
nach sechs Jahren überprüft“, so
Barrazutti. Die Brücke im Stufenweg entsprach nicht mehr
dem Standard und musste nun erneuert werden. Wobei von der
Planung bis zur Montage alles
selber gemacht wurde. In Wölfnitz wird übrigens demnächst
noch eine Brücke saniert. Die ist
aber im Ortszentrum.
12
KLAGENFURT
494 8. Juli ’15
Kommunal
AUS DEM GEMEINDERAT
ANTRÄGE. In der letzten Sitzung des Klagenfurter Gemeinderates wurden wieder zahlreiche Anträge gestellt. Diese wurden in die betreffenden Ausschüsse weitergeleitet und werden bei den Ausschusssitzungen dann entsprechend weiter behandelt.
DI Dr. Judith
Michael
Beruhigung.
Verkehrsberuhigende Maßnahmen für den
Merianweg.
Mag. Martin
Lemmerhofer
Robert
Münzer
EG Gerald
Schabernig
Wohnstraße. Ausweitung der
Wohnstraßenverordnung auf
das gesamte Siedlungsgebiet
Schönfeldweg und An der Wölwitz.
Verbot. Generelles Alkoholverbot auf allen öffentlichen
Spielplätzen.
Michaela
Ambrozy
Gehweg. Kennzeichnung des
Gehweges bei der Ein- und
Ausfahrt Rekabachweg.
Sanierung. Sanierung des
Radweges St. Ruprecht auf
Höhe Schatzmayrpark.
Brigitte
Schmelzer
Mag. Franz
Petritz
Sicherheit. Erhöhung der
Verkehrssicherheit Pischeldorfer Straße/Elbelhofweg.
Spiegel. Anbringung Verkehrsspiegel Ankergasse/Pischeldorfer Straße, da es hier immer
zu gefährlichen Situationen kommt.
Johann
Zlydnyk
Konzept. Erstellung eines
Verkehrskonzeptes für St. Peter und Fischl.
Aufhebung. Aufhebung des Radfahrverbotes
im Bereich Fischlstraße 57.
Übergang. Errichtung eines Zebrastreifens
mit Warnblinkanlage Höhe Ebentaler Straße
104.
Christian
Glück
Schutzweg. Errichtung eines
Schutzweges in der Siebenhügelstraße im Bereich der Krabbelstube.
Benennung. Brückenbenennung nach Henry Dunant, dem
Begründer des Roten Kreuzes.
Weiters Benennung einer Parkfläche nach
dem Reformkaiser Joseph II und eines Platzes
nach dem Künstler Giselbert Hoke. Außerdem
soll ein Kreisverkehr nach Philipp Knoch benannt werden.
Toiletten. Knabengerechte Ausstattung der
öffentlichen Toiletten.
Radfahren. Radfahren in der Troyerstraße gegen die Einbahn erlauben.
Abstellplatz. Errichtung eines Radabstellplatzes am Benediktinermarkt.
Lucia
Kernle
Haltestelle. Bushaltestelle in
der Akazienhofstraße beim
Marterl.
Günther
Scheider-Schmid
Verbot. Aufstellung von Radfahrverbotstafeln am Kreuzbergl.
Schutz. Errichtung Sonnenschutz für Spielplatz Europapark.
Dr. Andreas
Skorianz
Parkplatz. Maßnahmen beim
P&R Parkplatz Minimundus,
um unkompliziertes Umsteigen von Auto in Bus zu ermöglichen.
Busticket. Möglichkeit, Bustickes mit dem
Handy zu kaufen, beibehalten.
WLAN. Kostensloses WLAN für die Fußgängerzone.
Hinweise. Hinweisschilder zum Hauptbahnhof an allen wichtigen Straßenkreuzungen.
Mag. Manfred
Jantscher
Ampeln. Bei Großveranstaltungen im Stadion sollen
danach Ampeln im Umfeld länger in Betrieb bleiben.
Mag. Erich
Wappis
Marktordnung. Neuer Schaukasten für den Aushang der
Marktordnung am Benediktinerplatz.
Mag. Susanne
Hager
Schießwiese. Beseitigung des
einsturzgefährdeten Gebäudes
auf der ehemaligen Schießwiese am Kreuzbergl.
Hundefreilaufzone. Adaptierung auch für
kleine Hunde.
KLAGENFURT
Kommunal
Thomas
Schneeweiß
Markus
Geiger
Prüfung. Überprüfung der
Dichte des Wasservorhanges
Neuer Platz/Westseite und Reparatur innerhalb Garantiefrist.
Tempo 50. Geschwindigkeitsbegrenzung von 50 km/h
an Kreuzung Flughafenstraße/
Josef-Sablatnig-Straße.
Gehweg. Errichtung eines Gehweges von
der Josef-Sablatnig-Straße einige Meter in
die St. Georgener Straße.
Artenschutz. Errichtung von Bienen- und
Hummelweiden in städtischen Parkanlagen
und Grünflächen.
Ampel. Durchgehender Betrieb der Ampel
Völkermarkter Straße/Schachterlweg.
Karl Werner
Voitischek
Prüfung. Überprüfung, ob
Parkplätze vor dem Haus St.
Veiter Straße 238 mit einer
gelben Zick-Zack-Line markiert werden können.
Parkverbot. Verordnung eines Parkverbotes
im Bereich Peter-Mitterhofer-Gasse/Kreuzung Edlmanngasse.
Horst
Krainz
Werbung. Eintrag der städtischen Kulturveranstaltungen
auf www.carinthian-events.at.
Kreisverkehr. Errichtung Kreisverkehr an
der Kreuzung Flughafenstraße/Josef-Sablatnig-Straße.
Busse. Test von wasserstoffbetriebenen Bussen für die Stadtwerke.
Petra
Hairitsch
WC. Errichtung einer öffentlichen WC-Anlage bei der
Kreuzberglspielwiese.
Dringlichkeitsantrag
In der letzten Sitzung des Gemeinderates
wurde auch ein Dringlichkeitsantrag von
der FPÖ eingebracht. Er betrag die Aufforderung an den Kärntner Landtag, das Sicherheitsgesetz so abzuändern, das eine
Gemeinde ein sektionales Bettelverbot beschließen kann. Die Dringlichkeit argumeniert hat Stadtrat Wolfgang Germ. Vizebürgermeister Jürgen Pfeiler betonte, dass
es derzeit – laut Auskunft vom Ordnungsamt – keine Probleme mit Bettlern gebe.
Gemeinderat Thomas Schneeweiß (VP)
sprach von einer sozialen Verantwortung
gegenüber Menschen und Gemeinderat
Thomas Winter-Holzinger (Grüne) merkte
an, dass man damit nur Symptome und
nicht die Ursache bekämpft. Die Dringlichkeit wurde mehrheitlich abgelehnt.
EG Mag. Sonja
Koschier
Benennung.
Straßenbenennung nach Dr. Ángela Piskernik .
Mag. Margit
Motschiunig
Betreuung. Ausdehnung der
Öffnungszeiten von städtischen Kinderbetreuungseinrichtungen.
Personalstand. Erstellung eines Personalstandsverzeichnisses und Weitergabe an alle
Abteilungen.
EG Elke
Hornbogner
Wohnstraße. Der Heckenweg soll zu einer Wohnstraße
erklärt werden.
Elias
Molitschnig
Verfahren. Definition der
künftigen Aufgaben der Stadt
und Einleitung eines Verfahrens, um die Aufgaben der Stadt zu erfüllen.
495 8. Juli ’15
13
Klaus
Kotschnig
Redeplatz. Errichtung eines
„Speaker’s Corner“ am Kardinalplatz als Pilotprojekt.
Fernwärme. Die Fernwärmevariante mit der
Firma Fundermax soll geprüft und dem Gemeinderat vorgelegt werden.
Verbot. In Zeitungen, die von Parteien, die
im Gemeinderrat vertreten sind, herausgegeben werden, sollen künftig Schaltungen von
Betrieben, die im Eigentum der Stadt sind, geschalten werden.
Werbeständer. Gebührenfreie aber meldepflichtige Aufstellung von Werbe- und Infoständern von maximal 9 Quadratmeter im
Stadtgebiet.
Anträge. Datenbank mit allen Anträgen und
dem Vermerk, ob sie umgesetzt oder abgelehnt wurden.
Kraftwerk. Errichtung eines Biomassekraftwerkes in Klagenfurt, das im Sommer Holz
heizt, um Strom zu erzeugen.
Busse. Die STW-Busse sollen an Tagen mit
Schneefall gratis zu benutzen sein.
Gehälter. Im Zuge des Spargedankens soll
die Landesregierung aufgefordert werden, das
Kärntner Bezügegesetz zu ändern, um die
Gehälter der Klagenfurter Stadtpolitiker zu
kürzen. Der Antrag wurde gemeinsam mit EG
Günter Lausegger (Neos) gestellt.
Die Anträge der Neos wurden bereits im vorletzten Gemeinderat eingebracht und werden
hier nun nachgetragen.
EG Günter
Lausegger
Anpassung. Plakatverordnung
soll angepasst werden, um leerstehende Geschäfte in Klagenfurt besser vermarkten zu können.
Übergang. Errichtung eines Zebrastreifens
Anzengruberstraße/Ecke Heizelgasse.
Unterführung. Hinweisschild bei Unterführung Radweg Tarviserstraße, das auf
Fußgänger hinweist.
Parkraum. Veranstalter sollen unverzüglich
nach Beendigung einer Veranstaltung die
Parkplätze in der Ostbucht wieder räumen.
Übergang. Brücke Heinzelsteg barrierefrei
gestalten.
14
496 8. Juli ’15
KLAGENFURT
Kommunal
27 historische Tafeln erneuert
SANIERUNG. Der Verschönerungsverein Klagenfurt und Reinhold Gasper sorgen für neue historische Schilder an bedeutenden Gebäuden in der Landeshauptstadt.
1969 wurden an historischen Gebäuden der Stadt die ersten Hinweisschilder, die über die Bedeutung und die Geschichte des jeweiligen Hauses aufklärten, angebracht. Seit damals waren die
Schilder Wind und Wetter ausgesetzt, manche sind auch bei Bauarbeiten für immer verschwunden.
Für die Sanierung dieser Hinweistafeln setzt sich schon seit
Jahren Reinhold Gasper ein, der
nun im Verschönerungsverein
Klagenfurt einen Partner gefunden hat, der das Geld dafür bereitstellte. 27 Tafeln werden in
den nächsten Wochen an den historischen Gebäuden der Innenstadt angebracht. Den Auftakt
machte das Stadthaus, wobei die
Tafel von Bürgermeisterin Dr.
Maria-Luise Mathiaschitz, Kurt
Peterle (Obmann Verschönerungsverein) und Reinhold Gasper enthüllt wurde.
„Reinhold Gasper hat eine Erzeugerfirma ausfindig gemacht,
die diese Emailtafeln restauriert
hat, das Landesarchiv hat die
Texte korrigiert und Kunstschmied Markus Pirker hat das
alte Wappen saniert“, so Peterle.
Bürgermeisterin Dr. Mathiaschitz dankte für diese Initiative,
die nicht nur Gäste, sondern auch
die Bürger über die Bedeutung
der alten Häuser aufklären soll.
Weitere Tafeln sollen kommen.
Enthüllten die neue Tafel am Stadthaus: Bürgermeisterin Dr. Maria-Luise Mathiaschitz, Kurt Peterle und
Reinhold Gasper.
Foto: StadtPresse/Burgstaller
WIKI-Bus im
Strandbad
Der Mobile Youth Point der Stadt
steht den Sommer über wieder
im Strandbad und bietet neben
Informationen auch wieder jede
Menge Spiel und Spaß an. Montag, Donnerstag und Freitag von
12 bis 19 Uhr bzw. Samstag und
Sonntag von 10 bis 19 Uhr lockt
der „Bus im Bad“ bei den Beachvolleyballplätzen mit einem coolen Programm. Beim ersten
Stopp mit dabei war auch Stadträtin Ruth Feistritzer, die alle
Kinder und Jugendliche einlädt,
von diesem kostenlosen Angebot
Gebrauch zu machen. Der Bus
soll auch ein Ort der Kommunikation sein. Foto: StadtPresse/Spatzek
Lokal
KLAGENFURT
Alfons Haider lädt am 18. Juli in die Klagenfurter Ostbucht zur
Starnacht! Erstmals ist er nicht alleine auf der Bühne, Co-Moderatorin
ist Barbara Schöneberger.
Foto: StadtPresse/Burgstaller
Aus Nahrungsmitteln wieder Lebensmittel machen!
Wer kennt das nicht? Blähungen, Durchfall, Hautausschläge, Niesattacken, Husten oder ähnliche Symptome, die uns das Leben
schwer machen. Meistens verursacht durch Nahrungsmittel, die wir
nicht (mehr) vertragen. Laktose- bzw. Fruktoseintoleranz, Glutenunverträglichkeit uvm. gehören heute leider zu den Alltagsbegleitern von vielen Menschen. Medikamente können mitunter lindern. Was darf man heutzutage noch kaufen bzw. essen? Das ist eine mehr als berechtigte Frage. In der Kinesiologie gibt es Testverfahren, die es jedem Einzelnen ermöglichen, rasch und schnell
beim Einkauf herauszufinden, ob das jeweilige Produkt gut oder
schlecht für die betroffene Person sein kann. Es ist kein wissenschaftlicher Beweis dafür vorhanden, aber die Erfahrungen von vielen Menschen, die dieses Testverfahren im Alltag anwenden, sprechen längst für sich.
Videodreh
deo zur neuen Single „Verliebt,
verliebt“. Ursprünglich sollte in
Graz gedreht werden, wegen der
traurigen Vorfälle hat man aber
Klagenfurt genommen.
VORTRAG MIT ÜBUNGEN AM 15. JULI
Foto: StadtPresse/Burgstaller
mehr. ORF 2 überträgt die
Starnacht live ab 20.45 Uhr. Aber
auch Deutschland und die
Schweiz sind mit dem MRD und
SRF live dabei.
Gastgeber ist wieder Alfons Haider, der aber diesmal Verstärkung
aus Deutschland bekommt. Nämlich in Form von Barbara Schöneberger.
Einen Tag zuvor, also am 17. Juli, gibt es die Generalprobe. Karteninfos dazu und zum Hauptabend auf Ö-Ticket.
„Gemma Andi schaun ...“ hieß es
kürzlich in der Klagenfurter Innenstadt. Andreas Gabalier war
da und drehte Szenen für das Vi-
15
MIT NAHRUNGSMITTELUNVERTRÄGLICHKEITEN
LEICHTER LEBEN!
Starnacht im Anrollen
Am 18. Juli geht sie wieder über
die Bühne, die Starnacht aus Klagenfurt. Diesmal nicht von der
Seebühne, sondern von einer
neuen Manege in der Wiese bei
der Uferpromenade. Und zahlreiche Stars der Schlager- und Popszene sind heuer mit dabei. Da
wären einmal Italo-Schmusebarde Eros Ramazzotti, Sarah Connor, Howard Carpendale, Madcon, Andreas Bourani, Paddy
Kelly, Francine Jordi, Schlagernewcomer Feuerherz und einige
497 8. Juli ’15
Die Gesundheitsplattform „Schmerzfreistützpunkt“ beschäftigt
sich seit vielen Jahren mit der Gesundheit der Menschen, mit
Schmerzen und deren Ursachen, und mit Methoden, die das Leben
wieder lebenswerter machen können. Dazu gehört auch die Kinesiologie. In einem ca. zweistündigen Vortrag mit praktischen Übungen zeigen wir Ihnen, wie Sie selbst Produkte ganz leicht austesten
können, was Sie stärkt und was Sie schwächt und wie Sie damit im
Alltag besser umgehen können. Lassen Sie sich ein auf diese Erfahrung, Sie werden überrascht sein, wie einfach das sein kann.
Weiters gibt es noch die Möglichkeit, verschiedene Nahrungsmittel
bei diesem Workshop auszutesten, ob und wie Sie darauf reagieren.
Letztendlich zeigen wir Ihnen auch Möglichkeiten die Sie in die
Lage versetzen, von Ihnen an sich geliebte Nahrungsmittel, die Sie
gerne essen würden, aber derzeit nicht vertragen, wieder zu einem
„Lebensmittel“ zu machen und diese in Zukunft ohne oder mit
schwächeren Reaktionen zu verzehren. Bringen Sie bitte die Produkte mit, die Sie wissentlich nicht vertragen. Anmeldungen unter
Tel. 0664 3852382 oder unter Tel. 0664 1320383 (begrenzte Platzanzahl). Eintritt: freiwillige Spende.
Wo und wann? Cafè-Bistro Freigeist, Universitätsstraße 102,
9020 Klagenfurt am Mittwoch 15. Juli um 19 Uhr
16
KLAGENFURT
498 8. Juli ’15
Ein Mord am Wörthersee
KRIMI. Das erste Buch aus der neuen Reihe „Kärnten-Krimi“ des Klagenfurter
Autors Roland Zingerle ist erschienen – Privatdetektiv Sablatnigs erster Fall.
Krimiautor das Flair der Landeshauptstadt und einer „mondänen
Wörthersee-Gesellschaft“ mit einem spektakulären Kriminalfall.
Spannend, originell, abgründig
und genau rechtzeitig erschienen
vor den Sommerferien – mit diesem Buch im Gepäck wird man
einen Badetag am Wörthersee sicher nicht so schnell vergesssen.
MARGARETE PACHERNIG
Beim „Ironman“ in Klagenfurt
kommt es bereits zum zweiten
Mal in Folge zu einem mysteriösen Todesfall: Diesmal bricht auf
der Radstrecke ein Athlet zusammen und ist auf der Stelle tot. Pikantes Detail am Rande: Beide
Verunglückten entstammen derselben Familie, sind beim selben
Arzt in Behandlung und haben
dieselbe Lebensversicherung abgeschlossen! Zufall? Man wird
sehen – auf jeden Fall kommt Privatdetektiv Heinz Sablatnig ins
Spiel und begibt sich auf die Suche nach dem Täter. Das ist allerdings keine brutale Realität, sondern vielmehr Inhalt des neu erschienenen Krimis „Ein Mord
am Wörthersee“ von MMag. Roland Zingerle. Darin verwebt der
sentierte Zingerle seinen Roman
„Die weiße Leber“ als ersten
Kneipenkrimi in Buchform!
Der 42-Jährige ist außerdem Mitbegründer der „Kärntner Schreibschule“. Zusammen mit seinem
Autoren-Kollegen Paul Martin
Lokal
hat Zingerle im Vorjahr die
Kärntner Schreibschule als Erwachsenenbildungseinrichtung
für kreatives Schreiben eröffnet.
In den angebotenen Kursen kann
jeder „Schreib-Interessierte“ das
kreative Schreiben von der Pike
auf lernen – vom Krimi, über den
Liebesroman bis zur Autobiografie. Infos unter
www.schreibschule.at.
Am 9. Juli liest Zingerle ab 19
Uhr in der AK-Bibliothek, Bahnhofplatz 3.
Neue Kärnten-Krimi-Serie
„Ein Mord am Wörthersee“ (Haymon Verlag) ist Start einer neuen
„Kärnten-Krimi-Serie“ von Zingerle. Der Klagenfurter Schriftsteller startete allerdings schon
mit seiner Groschenroman-Serie
„Klagenfurter Kneipenkrimi“ mit
19 Heften erfolgreich durch, die
auch als E-Book-Serie erschien.
Und im April diesen Jahres prä-
21. Altstadtzauber
mit vielen Highlights
STADTBÜHNE. Wenn die ganze Innenstadt zur
Musik- und Kleinkunstbühne wird, dann ist wieder
der Altstadtzauber angesagt.
Foto: Eggenberger
Den 7. und 8. August bitte schon
jetzt rot im Kalender anstreichen.
Denn an diesen beiden Tagen
geht in der Klagenfurter Innen-
stadt wieder der Altstadtzauber,
das Klagenfurter Stadtfest, über
die Bühne. Wobei Bühne untertrieben ist, denn es sind samt der
Kinderbühne sechs Bühnen, auf
denen musiziert oder Programm
geboten wird. Dazu kommt noch
die Kleinkunst in den City Arkaden und natürlich der beliebte
Flohmarkt am Domplatz.
Der Altstadtzauber wird von den
Stadtrichtern organisiert und gemeinsam mit der Stadt durchgeführt. Das genaue Bühnenprogramm gibt es demnächst auf der
Stadtrichter-Homepage und in einem Folder, der in der Innenstadt
aufliegt. Wie immer kommt auch
die Kulinarik nicht zu kurz.
MMag. Roland Zingerle: Seine Krimis spielen in Kärnten!
Foto: kk
KLAGENFURT
Lokal
499 8. Juli ’15
17
SOMA 15 Jahre für Ärmere da
JUBILÄUM. Vor 15 Jahren wurde in Klagenfurt in der Kaufmanngasse der erste Sozialmarkt (SOMA)
eröffnet. Mittlerweile gibt es in ganz Kärnten sechs derartige Einrichtungen. Zum Jubiläum gab es für
Geschäftsführerin Liselotte Suette den Ehrpfennig der Stadt Klagenfurt.
WOLFGANG BURGSTALLER
Auf der einen Seite gibt es im
Handel eine Überproduktion an
Lebensmitteln und Produkten des
täglichen Bedarfes, auf der anderen Seite gibt es Menschen, die
sozial benachteiligt sind und oft
nicht wissen, wovon sie morgen
satt werden sollen. Zwischen diesen beiden Extremen ist nun SOMA seit 15 Jahren ein Vermittler.
In den beiden Klagenfurter Sozialmärkten, die auf eine Initiative des damaligen Sozialreferenten Christian Scheider zurückgehen, bekommen Menschen mit
wenig Einkommen Produkte, die
am normalen Markt übrig geblieben sind, zu besonders günstigen
Preisen.
Dringend notwendig
„9.800 Kundenkonten und sechs
Märkte in Kärnten zeigen deutlich, wie notwendig eine derartige Einrichtung ist“, sagte Geschäftsführerin Liselotte Suette
beim kleinen Jubiläumsfest letzte
Woche vor dem Laden in der
Kaufmanngasse. Einkaufen darf
bei SOMA nur, wer aufgrund des
Einkommens einen Anspruch
darauf hat und – im Fall der zwei
Märkte in Klagenfurt – in der
Landeshauptstadt gemeldet ist.
„Pro Woche gibt es einen Einkaufsrahmen“, so Suette, die allen Personen und Firmen, die
Waren für die Märkte spenden
bzw. organisieren, recht herzlich
dankte.
die Stadt eine Palette voller Lebensmittel – sie wurde vom Interspar in der Durchlaßstraße gespendet – an SOMA übergeben.
In Kärnten werden in den SOMA-Läden 13 Personen hauptbe-
ruflich beschäftigt. Und auch damit wird eine soziale Komponente erfüllt, denn die Mitarbeiter
waren am Arbeitsmarkt schwer
vermittelbar und wurden bei
SOMA integriert.
Not lindern
„Die Stadt hat zwar ein dichtes
soziales Netz, wir brauchen aber
SOMA trotzdem dringend, um
die Not zu lindern und mögliche
Lücken im Netz zu schließen“,
sagte Bürgermeisterin Dr. MariaLuise Mathiaschitz, die gemeinsam mit Vizebürgermeister Christian Scheider an Suette den Ehrpfennig der Stadt für das soziale
Engagement und die geleistete
Arbeit überreichte. Außerdem hat
Wurde für ihr soziales Engagement und ihre SOMA-Tätigkeit mit dem
Ehrpfennig ausgezeichnet: Liselotte Suette mit Bürgermeisterin Dr.
Maria-Luise Mathiaschitz und Vizebürgermeister Christian Scheider.
Fotos: StadtPresse/Burgstaller
Zwei SOMA-Läden gibt es in Klagenfurt.
18
KLAGENFURT
500 8. Juli ’15
Lokal
Töpfer um den Lindwurm
Ende Juli haben auf dem Neuen
Platz wieder die Keramikkünstler
das Sagen! Bei den 16. Internationalen Keramiktagen sind heuer 65 Keramikkünstler und Töpfer mit dabei. Diese stammen aus
neun Nationen und sorgen somit
wieder für ein tolles internationales Flair um den Lindwurm.
Die Keramiktage werden wie
Führungen durch den
Weingarten der Stadt
Die Stadtzeitung lädt auch heuer
wieder zu Führungen in den städtischen Weingarten ein.
Die traditionellen Führungen gemeinsam mit Stadtwinzer Helmut Unterkofler finden am Freitag, dem 24. Juli, und am Freitag,
dem 14. August, jeweils um 18
Uhr (Treffpunkt beim Parkplatz
östlich des Plattenwirtes) statt.
Mit dem Stadtwinzer wird der
Weingarten besichtigt, es gibt
viele Informationen über Weinbau, Weinsorten und zur Geschichte des Klagenfurter Weines, der inzwischen zu den Spitzenweinen in Kärnten zählt. Und
darauf sind alle acht engagierten
Stadtwinzer sehr stolz.
Nach der Besichtigung steht
natürlich eine Verkostung des
Jahrganges 2014, der durch eine
hervorragende Qualität beeindruckt, auf dem Programm.
Verkostet werden die Weine der
Rebsorten Blauer Zweigelt und
Rheinriesling, der Cuvee Sari
und der Rose Loretin.
2635 Rebstöcke
Im Klagenfurter Weingarten mit
insgesamt 1,2 Hektar Rebfläche
wachsen 2635 Rebstöcke. Angebaut wurden die acht Rebsorten
Blauer Zweigelt, Blauburger,
Sankt Laurent, Merlot, Sauvignon blanc, Weißburgunder, Chardonnay und Rheinriesling.
Für die beiden Führungen gibt es
noch die Möglichkeit, mit dabei
zu sein. Die Termine in diesem
Jahr sind am Freitag, dem 24. Juli, und am Freitag, dem 14. August, jeweils um 18 Uhr. Treffpunkt der Teilnehmer: Beim
Parkplatz östlich des Plattenwirtes. Anmeldung in der Redaktion der Stadtzeitung, Rathaus,
Telefon 537-2271.
schon in den Vorjahren wieder
ein Publikumsmagnet für Besucher aus Klagenfurt und dem
Umland sein.
Geboten wird nicht nur hochwertige Töpferkunst, sondern natürlich auch ein Rahmenprogramm.
„Für Kinder gibt es etwa gratis
Töpferkurse“, so Organisator
Hansrudi Moser.
Foto: KK
Lokal
KLAGENFURT
501 8. Juli ’15
Die Tunnels der Nordumfahrung werden jetzt nicht nur optisch, sondern
auch akustisch überwacht.
Foto: ASFINAG/KK
Nordumfahrung saniert
Elf Kilometer Autobahn mit vier
Tunnel hat die ASFINAG in weniger als zwei Jahren Bauzeit auf
den technischen Letztstand gebracht. Die Nordumfahrung Klagenfurt mit den Tunnels Falkenberg, Trettnig, Lendorf und Ehrentalerberg wurde um insgesamt
55 Millionen Euro erneuert. Zum
Einsatz kommt nun auch das
System AKUT. Mit diesem ist es
künftig möglich, Unfälle schneller zu erkennen als mit Videokameras. Dieses „erkennt“ durch
Mikrofone im Tunnel untypische
Geräusche wie Türenschlagen
oder Hilferufe und löst einen
Alarm in der Überwachungszentrale aus.
Auch auf baulicher Seite wurden
die 20 Jahre alten Tunnel und die
Glanbrücke umfassend saniert.
9020 Klagenfurt | Südring 362 | Telefon 0463/31 91 31
E-Mail: [email protected] | www.auto-ortner.at
19
20
502 8. Juli ’15
KLAGENFURT
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KLAGENFURT
503 8. Juli ’15
21
BKS Bank schließt Bauprojekt am
St. Veiter Ring in Klagenfurt demnächst ab
FERTIGSTELLUNG. Die beiden Häuser gegenüber den City Arkaden sind spätestens Ende Sommer bezugsfertig. In Summe stehen 1.310 m² Geschäfts-, Ordinations- und Büroflächen zur Verfügung.
„Wir haben in den Aus- und Umbau der beiden Gebäude am St.
Veiter Ring Nr. 33 und Nr. 35
rund drei Millionen Euro investiert. Alle Mieteinheiten sind barrierefrei erreichbar und mit einer
hochwertigen Klimaanlage ausgestattet.Wichtig war uns, den
Charakter der beiden Häuser,
welche Ende des 19. Jahrhunderts errichtet wurden, zu erhalten. Die Substanz des Hauses
wurde nicht verändert oder zerstört, sondern in durchaus sensibler Weise ergänzt“, so Herta
Stockbauer, BKS Bank-Vorstandsvorsitzende.
Stadt Klagenfurt. „Diese haben
uns bei der Planung unterstützt,
da ein Gebäude denkmaltechnisch als erhaltungswürdig eingestuft wird und viele Besonderheiten berücksichtigt werden müssen“, erklärt Manfred Isopp,
Geschäftsführer der BKS BankImmobilienservice Gesellschaft
und hauptverantwortlich für das
Projekt. Weiters vertraut die BKS
Bank beim Umbau auf das
Know-how der Firma „ArchitekturConsult“ mit Architekten
Christian Halm. Sämtliche bisher
erteilte Aufträge sind an Unternehmen aus der Region ergangen.
Regionale Partner
Freie
Gestaltungsmöglichkeiten
Die Revitalisierung erfolgt in Zusammenarbeit mit Experten der
Bezugsfertig sind die beiden
Häuser spätestens Ende des Sommers, begonnen wurde mit dem
Um- und Ausbau im Herbst des
vorigen Jahres. Die beiden Häuser werden als Büro-, Ordinations- oder Geschäftsflächen ab
70 Quadratmeter vermietet. Alle
Räume werden bis zum Status
Edelrohbau revitalisiert.
„Wir möchten unseren Mietern
die Möglichkeit geben, selbst
über den Endausbau zu entscheiden. Die Innenwände können
ganz nach individuellen Vorstellungen gestaltet und errichtet
werden“, so Isopp.
In einem der Erdgeschosse ist
noch eine Geschäftsfläche mit
57 Quadratmeter frei. Weiters
stehen im Dachgeschoss 145
Quadratmeter
hochwertigste
Mietfläche plus 125 Quadratmeter Dachterrasse mit Blick über
die Stadt zur Verfügung. Mehr als
die Hälfte der insgesamt 1.310
Quadratmeter sind aber bereits
vergeben.
Die beiden Gebäude befinden
sich direkt gegenüber den City
Arkaden und verfügen über eigene Parkplätze.
BKS Immobilien-Service
Andreas Huber, MBA
0463/5858-958
0664 805567135
[email protected]
Die BKS Bank investierte rund 3 Millionen Euo in den Aus- und Umbau der zwei Gebäude im Kreuzungsbereich St. Veiter Straße/St. Veiter Ring.
Foto: KK
22
KLAGENFURT
504 8. Juli ’15
Lokal
TIROLER SPEZIALITÄTEN
in Kärnten!
Wir bieten Ihnen einen
genussvollen Einkauf
von Tiroler Produkten
Foto: arco/KK
Unsere Produkte: Speck- und
Wursterzeugnisse, Käse, Schnaps,
Marmeladen, Honig, Müsli, Käsepressknödel, Nudel und vieles mehr …
Neuer Ford-Store-Händler
„Wenn man von einer Marke
überzeugt ist, dann konzentriert
man sich hundertprozentig darauf. Wir sind seit über 50 Jahren
mit Leib und Seele Ford Händler“, so Geschäftsführer Benjamin Sintschnig und Kommerzialrat Josef Sintschnig, die nun der
erfolgreichen Geschäftsphilosophie noch eine Krone aufsetzen.
Die Autowelt Sintschnig wird
noch heuer exklusiver Ford-Store-Händler, der als einziger in
Kärnten mit den Premiumfahrzeugen Ford Mustang, Ford Vignale und dem Ford Edge die Kunden sicher begeistern wird. Die
ersten Info zu den Fahrzeugen
kann man sich schon einholen.
(Werbung)
Sie finden den Tiroler-Stand auf folgenden Märkten:
n
n
n
n
n
Dienstag
Mittwoch
Donnerstag
Freitag
Samstag
7–12 Uhr
7–13 Uhr
7–13 Uhr
7–13 Uhr
7–13 Uhr
Bleiburg (Dorfplatz)
Waidmannsdorf (Gemeindezentrum)
Klagenfurt (Benediktinermarkt)
Viktring (Baumplatz)
Klagenfurt (Benediktinermarkt) und
Waidmannsdorf (Gemeindezentrum)
Überzeugen Sie sich selbst von unserer Produkt-Vielfalt und kommen
Sie zur Verkostung vorbei.
Wir machen auch Geschenkkörbe und Vorbestellungen aller Art unter Telefon 0664/4541460 oder direkt am Stand.
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AKTION GÜLTIG BIS 18. JULI 2015
Fa. Herlinde Kogler, 9142 Globasnitz 70, Tel.: +43(0)4230-20154
KLAGENFURT
Frauen & Familie
505 8. Juli ’15
23
Familien sind als Kunde König
FIRMENEHRUNG. Drei
Klagenfurter Betriebe
wurden kürzlich mit dem
Gütesiegel „Fit for Family“ prämiert.
Die Auszeichnung
würdigt gelebte Familienfreundlichkeit.
Das Gütesiegel „Fit for Family“,
vergeben von der Landeshauptstadt Klagenfurt, ermöglicht es
Betrieben aus den Bereichen
Handel, Gastronomie und Hotellerie zu zeigen, dass Familien bei
ihnen gut aufgehoben sind. Ausgezeichnet werden Betriebe, die
auf Bedürfnisse von Familien als
Kunden eingehen. Die Kriterien
reichen von barrierefreien Eingangsbereichen
über
eine
Wickelmöglichkeit bis hin zu einer Spielmöglichkeit für Kinder.
Vor wenigen Tagen wurden das
Juweliergeschäft Ute Habenicht
(Kramergasse 12), der „Mamiladen“ (Wiener Gasse 10) und
„McDonald’s“ (Heuplatz) mit
dem Gütesiegel ausgezeichnet.
In den Geschäften von Ute Habenicht haben Familien Vorrang –
das Unternehmen erhielt auch
schon einen Preis für die innerbetriebliche Familienfreundlichkeit.
Beim „Mamiladen“ bekommen
Mütter (und natürlich auch Väter
und Großeltern) zu den tollsten
Kinderwaren und Umstandsmode von der Inhaberin, der gelernten Hebamme Ulli Kogler, auch
Infos rund ums Stillen etc.
Die Urkunden überreichten Familienreferentin Stadträtin Ruth
Feistritzer und Wirtschaftsreferent Stadtrat Mag. Otto Umlauft
und beglückwünschten die prämierten Geschäftsleute, die ein
besonderes Augenmerk auf die
Familie als Kundschaft legen und
nun das leuchtend gelbe Gütesiegel am Eingangsbereich ihrer
Geschäfte anbringen dürfen. iw
Familienreferentin
Stadträtin Ruth
Feistritzer und Wirtschaftsreferent
Stadtrat Mag. Otto
Umlauft mit den
neuen „Fit for Family“-Preisträgern
Alexander Heilig
(Juwelier Habenicht), Ulli Kogler
(Mamiladen) und
Walter Jarz
(McDonald’s).
Fotos: StadtPresse/IW
Frauen walken
Bis Ende September findet jeden Dienstag der vom Frauenbüro der Stadt Klagenfurt organisierte „Frauen-Walk-Treff“
unter fachkundiger Leitung am
Kreuzbergl statt. Treffpunkt ist
um 18 Uhr beim Fischerwirt!
Hinkommen und mitmachen!
Rechtsberatung
Das Klagenfurter Frauenbüro
bietet jeden Dienstag kostenlose Rechtsberatung für Frauen
mit einer Juristin an. Hier kann
man sich zu allen Themen rund
um Eherecht, Scheidung/Trennung, Obsorge etc. erkundigen.
Anmeldung erforderlich unter
Tel.: 0463/537-4656
Gewalt verhindern
Menschen werden in verschiedenen Lebenssituationen zu Opfern
von Gewalt. Primärprävention
hat das Ziel, Gewalt vorab zu
verhindern. Nicht immer ist dies
möglich. Sekundärprävention
setzt dort an, wo Gewalt passiert
ist und weitere Gewalt verhindert
werden soll und kann.
In jedem Bundesland gibt es
dafür
Gewaltschutzzentren.
17.000 Personen, Opfer von Gewalt, wurden in Österreich allein
2014 beraten, im Gewaltschutzzentrum Klagenfurt waren es 925
Personen. Neuerliche Gewalt
oder auch Erstgewalt konnte dadurch unzählige Male verhindert
werden. Unter anderem auch,
weil Gewalttätern durch das Gewaltschutzgesetz klare Grenzen
aufgezeigt wurden.
„Täter müssen von staatlicher
Seite einem Anti-Gewalt-Training zugewiesen werden. Im
Idealfall sind sie motiviert, freiwillig an einem Täterprogramm
teilzunehmen. Die Gesellschaft
kann es sich jedoch nicht leisten
darauf zu warten, dass Täter freiwillig dieses Programm absolvieren. Gesetzliche Begleitmaßnahmen sind daher notwendig“, sagt
Mag. Roswitha Bucher, Vorsitzende des Bundesverbandes der
Gewaltschutzzentren.
24
506 8. Juli ’15
KLAGENFURT
Umwelt
TIPP
MAG.
BERNADETTE JOBST
Der Hitze entfliehen
Draußen im Gastgarten oder im Freibad
sind die Sommertemperaturen herrlich,
aber in den Innenräumen kann zu viel Hitze unangenehm sein. Für den Alltag empfiehlt es sich, tagsüber alles dicht zu machen. Klimageräte? Abzuraten. Weil sie
kurzfristig kühlen, aber langfristig das
Klima aufheizen. Mobile Klimageräte
finden in Hitzeperioden reißenden Absatz, doch sie tragen durch ihren hohen
Energieverbrauch zum Klimawandel bei.
Kurzfristige Abkühlung bewirkt also
langfristig noch größere Hitze.
Einfache Maßnahmen im Alltag:
• tagsüber Jalousien runter und alle Fenster und Türen schließen, damit die Hitze
nicht hinein kann
• lüften sobald die Temperaturen draußen
niedriger sind als innen
• zwischendurch Gesicht, Arme und Füße
mit kühlem Wasser erfrischen
• viel trinken – am besten Leitungswasser
oder ungesüßten, zimmerwarmen Kräutertee
Wer die Anschaffung neuer Jalousien
überlegt, hat gute Aussichten auf kühlere
Räume. Am wirksamsten sind Außenjalousien – sie verhindern rund drei Viertel
der Sonnenstrahlen am Eindringen in den
Raum, während Innenjalousien nur ca. ein
Viertel abhalten. Wenn’s drinnen trotz aller Maßnahmen unerträglich ist und die
Anschaffung eines Gerätes in Betracht
gezogen wird, ist Folgendes zu bedenken:
Klimageräte, die mit einem Schlauch
durch das gekippte Fenster Luft rausblasen, sind höchst ineffizient. Selbst wenn
der Fensterspalt beim Schlauchauslass abgedichtet wird, strömt warme Luft von
außen durch Türspalten und Ritzen in der
Gebäudehülle, weil das Klimagerät einen
Unterdruck im Gebäude erzeugt. Im Vergleich zu diesen Geräten verbraucht ein
Ventilator bis zu 98 % weniger Energie
und macht durch die Luftbewegung die
Temperaturen erträglicher.
Robert Passegger (Abteilung Stadtgarten), DI Heinz Blechl (Leiter Abt. Stadtgarten), Julia Pötsch
(Projektleiterin Franz-von-Sales-Garten), Umweltreferent Stadtrat Frank Frey, Bürgermeisterin Dr.
Maria-Luise Mathiaschitz, Dr. Iris Straßer (Netzwerk „Verantwortung zeigen“) und MagistratsFoto: StadtPresse/Pachernig
direktor Dr. Peter Jost (v.l.).
Nützlingshotel „eröffnet“
PROJEKT. Im Rahmen des „Engagementtages“ beteiligten sich viele
Magistratsmitarbeiter an diversen Projekten: Eines davon war die
Konstruktion eines Nützlingshotels.
MARGARETE PACHERNIG
Der Magistrat Klagenfurt war
heuer erstmals bei den „Engagementtagen“ mit dabei. Rund
100 Mitarbeiter haben bei 24
verschiedenen Projekten mitgearbeitet, um Gutes für die
Allgemeinheit zu tun. Aber
auch um in andere Fachbereiche „einzutauchen“ und somit
Einblick in die Arbeitswelt der
Kollegen zu bekommen. Die
Palette der Projekte reichte
von der Grünanlagen-Reinigung über gemeinsame Seniorenausflüge bis hin zu verschiedenen handwerklichen
Tätigkeiten.
Wunderbare Initiative
Eines der vielen Projekte war
die Errichtung eines sogenannten „Nützlingshotels“ im
Franz-von-Sales-Garten – in
Zusammenarbeit mit der Abteilung Stadtgarten.
„Die Engagementtage sind ei-
ne wunderbare Initiative. Viele tolle Projekte wurden gemeinsam umgesetzt wie die
Konstruktion eines Nützlingshotels“, resümierte Bürgermeisterin Dr. Maria-Luise
Mathiaschitz, die gemeinsam
mit Stadtrat Frank Frey,
Magistratsdirektor Dr. Peter
Jost und der Verantwortlichen
der Engagementtage, Dr. Iris
Straßer, eines der vielen schönen Resultate der freiwilligen
Arbeit besuchte.
Teamarbeit
Bei der Herstellung des Nützlingshotels, an der sechs Magistratsmitarbeiter beteiligt
waren und das auch „Insektenhotel“ genannt wird, ging es
um handwerkliches Geschick,
Kreativität und Liebe zur Natur. Entstanden ist ein tolles
Nützlingshotel, das verschiedenen Insektenarten Nistmöglichkeiten und Überwinterungsmöglichkeiten bietet.
Mit der Herstellung von Insektenhotels versucht man, die
Natur wieder ins Gleichgewicht zu bringen.
Ein Insektenhotel ist eine
künstlich geschaffene Nistund Überwinterungshilfe für
Insekten und somit eine Insektenschutzmaßnahme. Denn
durch menschliche Eingriffe
in die Naturlandschaft wie
durch den Einsatz von Pestiziden etc. sind viele natürliche
Insektenlebensräume nur noch
sehr eingeschränkt vorhanden.
Insektenhotels bestehen fast
ausschließlich aus Naturmaterialien – aus verschiedenen
Hölzern, Ästen, Holzwolle,
Stroh, Heu, Baumrinde,
Schilf, Reisig, Bambus,
Lehm, Terrakotta Blumentöpfe etc.
Es gibt Insektenhotels in verschiedenen Größen und mit
unterschiedlichen Ausstattungen.
Anzeige
KLAGENFURT
507 8. Juli ’15
25
Neu: Kreditfinanzierung 65+
KÄRNTNER SPARKASSE. Im Alter einen Kredit aufnehmen – die Kärntner Sparkasse hat jetzt die passende
Lösung: die Kreditfinanzierung 65plus.
Was vor einem dreiviertel Jahr
noch als Projekt in den Startlöchern harrte, ist heute Realität:
die Kreditfinanzierung 65plus.
Pensionisten war es bis dato nicht
möglich, einen Kredit für eine –
beispielsweise – Haussanierung
aufzunehmen. Für endfällige
Kredite galten strenge Auflagen
und Banken konnten dem Ansuchen keine Genehmigung erteilen. Zudem werden in Österreich
Kredite nur an Privatpersonen
vergeben, wenn diese noch zu
Lebzeiten zu 100 Prozent
zurückbezahlt werden können.
Dank dem Einsatz von Günter
Novak (Leiter des Geschäftsfeldes Bauen & Wohnen in der
Kärntner Sparkasse) ist es Pensionisten nun möglich, ihre Träu-
me auch im höheren Lebensalter
zu verwirklichen.
Im Alter an später denken
Seit einigen Jahren ist eine Veränderung bei den Bedürfnissen
der Kunden deutlich erkennbar.
War es vor 20 Jahren für die Besitzer einer Immobilie noch
selbstverständlich, diese lastenfrei zu vererben, findet hier ein
Umdenken statt. Die Zahl der Erben in direkter Linie nimmt ab
und dieser Trend verstärkt sich
immer mehr. Als weitere Veränderung ist zu beobachten, dass
die Eigentümer ihren Lebensabend in den eigenen vier Wänden verbringen wollen – und
dafür sind Investitionen notwendig.
Günter Novak, Leiter Bauen & Wohnen in der Kärntner Sparkasse:
„Auch ältere Kunden können nun ihre Träume verwirklichen!“
Foto: Kärntner Sparkasse/Gleiss
Umbau mit 75? So geht’s!
Ein Ehepaar, 75 Jahre, voll geschäftsfähig, besitzt ein Wohnhaus mit einem Wert von 250.000
Euro.
Die monatliche Pension von beiden beträgt netto 1.800 Euro, die
Bonität ist sehr gut. Barmittel
sind keine vorhanden. Dieses
Paar entscheidet sich, das Haus
barrierefrei umzubauen. Gesamtkosten: 50.000 Euro. Diesen Betrag möchte das Ehepaar als Kredit bei einer Bank aufnehmen.
Eine grundbücherliche Besicherung am ersten Rang wird angeboten. Der Kredit wäre somit aus
der Sicht der Bank zu 100 Prozent besichert.
Das Paar möchte die monatlichen Belastungen niedrig halten
und nur die Zinsen begleichen.
Diese reine Zinsenzahlung hätte
zur Folge, dass die Erben einmal
eine Immobilie im Wert von
250.000 Euro abzüglich des
bestehenden Kredites erben werden. Sie erhalten die Immobilie
somit nicht lastenfrei, trotzdem
aber mit einem Vermögenswert
in Höhe von 200.000 Euro.
Die Kärntner Sparkasse ist die
einzige Bank in Österreich, die
diesen Kundenwunsch erfüllt!
Zwei Varianten möglich
Zurückgezahlt werden über die
ersten 10 Jahre nur die Zinsen,
nicht das von der Kärntner Sparkasse zur Verfügung gestellte Kapital. Kommt es zum Todesfall
des Kreditnehmers, haben die Erben zwei Möglichkeiten: Entweder kommt es zu einer Übernahme des Hauses sowie zum Eintritt in den Kreditvertrag oder
zum Verkauf der geerbten Immobilie mit sofortiger Rückzahlung
des ausstehenden Kreditbetrages.
Menschenwürde
Für „Kärntner Sparkasse“-Vorstandsdirektorin Gabriele Semmelrock-Werzer war eine Anpassung an die gesellschaftlichen
Veränderungen dringend nötig
und die vorherrschende Situation
ist zudem eine Frage der Men(PR)
schenwürde.
26
508 8. Juli ’15
SongwritingWorkshop
Eigene Songs schreiben klingt
einfach, gute Songs zu schreiben ist jedoch extrem schwierig. Das Jugendkulturzentrum
„kwadra:t“ lädt am 14. Juli zum
Songwriting-Workshop ein.
Beginn: 18 Uhr. Die Teilnahme
ist kostenlos.
KLAGENFURT
Jugend
Mit der Poetry
Slam-Truppe
Sabrina Öhler,
Gerhard Pleschberger, Simon
Martinschitz,
Gernot Wagner
und Filipando
Warmudoz auf der
Bühne: JugendStadträtin Ruth
Feistritzer und
WIKI-KlagenfurtLeiterin Silvia
Traby.
Foto: StadtPresse/IW
Jugend rockt den Alten Platz
Das Jugendkulturzentrum „kwadra:t“ fördert kreative junge
Menschen mit ihren Projekten
und Vorhaben. Darunter auch
junge Bands, die in dem Jugendzentrum am Messegelände pro-
ben und ihre ersten Auftritte absolvieren können.
Dieser Tage ging man „außer
Haus“. Auf der Bühne am Alten
Platz gab es Poetry Slam und
Musik unterschiedlicher Stilrich-
tungen von Timon Oberlercher
(Akustik Pop/Rock), Martin Molidor
(Elektronik/Keyboard),
„Chaos Alarm“ (Rock, Pop), der
„Betthucker Gang“ (HipHop)
und vielen mehr.
Generation Golf: Schüler üben Putten
SPORTPROJEKT. Der Golfsport in Klagenfurt kümmert sich aktiv um die Nachwuchsförderung. Bei den
Schulgolftagen werden die Kinder von professionellen Trainern spielerisch an das Golfen herangeführt.
„Spiel, Spaß und Begeisterung“
lautet das Motto der zwei Schulgolftage, an denen kurz vor Ferienstart rund 90 Kinder der
Volksschule Wölfnitz teilnehmen. Der Verein „golf sport solutions“ möchte den Kindern so
den Golfsport auf spielerische
Art und Weise näherbringen.
„Durch dieses Gemeinschaftsprojekt haben wir unsere Zielsetzung, den Golfsport als attraktive
Ergänzung zu den klassischen
Schulsportarten zu positionieren,
erreicht. Die Kombination Golf
und Schule ist zeitgemäß. Das
beweisen auch unsere vergangenen, erfolgreich durchgeführten
Schulgolftage“, erklärt Michael
Russling vom Verein „golf sport
solutions“.
Im abgelaufenen Schuljahr wurden vierzehn Schüler der NMS
Wölfnitz schrittweise an den
Golfsport herangeführt und innerhalb eines aufbauenden Gesamtkonzeptes von professionellen Golftrainern des Golfclubs
Klagenfurt-Seltenheim bis hin
zur Platzreife begleitet. Ermöglicht werden dieses und andere
„Golf&Schule“-Projekte durch
viele Unterstützer wie z. B. die
Stadt Klagenfurt, die Sportunion
Kärnten und den Golfclub Klagenfurt-Seltenheim. Nähere Infos zu den Projekten: www.golfsports.at
Raphael Spatzek
Sportreferent Vzbgm. Jürgen Pfeiler und Jugendreferentin StR Ruth
Feistritzer am „Green“ mit Betreuerteam und dem Golfnachwuchs.
Foto: StadtPresse/KK
KLAGENFURT
Wirtschaft
509 8. Juli ’15
27
Klagenfurt für Unternehmer
wieder interessant machen
WIRTSCHAFTSSTANDORT. Klagenfurt muss sparen. Das weiß mittlerweile jeder. Aber zu Tode gespart ist
auch gestorben. Damit Klagenfurt als Wirtschaftsstandort attraktiv und konkurrenzfähig bleibt, hat Wirtschaftsreferent Stadtrat Mag. Otto Umlauft einiges geplant.
WOLFGANG BURGSTALLER
Der Konkurrenzkampf unter
Städten und Gemeinden um Betriebsansiedelungen ist hart wie
nie. Da bedarf es schon attraktiver Angebote und zusätzlicher
„Zuckerl“, um als Wirtschaftsstandort punkten zu können. Klagenfurt hat zwar den Vorteil von
wunderschöner Lage, guter Infrastruktur und optimalen Bildungsmöglichkeiten, doch das
reicht heutzutage leider nicht
mehr aus.
„Die Herausforderungen sind
heute sehr groß und es braucht
nun dringend Impulse und akzeptable Rahmenbedingungen, die
Klagenfurt für Unternehmer wieder interessanter machen“, so
Wirtschaftsreferent Mag. Otto
Umlauft.
So kann sich Umlauft etwa ein
Servicepaket für Unternehmer
bei Betriebsansiedelungen vorstellen. „Wir müssen es dem Unternehmer so leicht wie möglich
machen, ein Bürokratie-Dschungel vergrault jeden Interessenten“, ist Umlauft überzeugt. Daher hat der Wirtschaftsreferent
geplant, bei den betreffenden
Behördenverfahren nach dem sogenannten „One-Stop-Shop“Prinzip vorzugehen. Was soviel
bedeutet, dass der Unternehmer
eine Anlaufstelle bei der Stadtverwaltung hat, in der das gesamte Verfahren abgewickelt wird.
„Also ein beschleunigtes Verfahren, Verfahrensbegleitung durch
die Mitarbeiter und eine vertretbare Zeitschiene“, sagt Umlauft.
Klagenfurt als größte Stadt im
Zentralraum muss attraktiver erscheinen.
Förderrichtlinien
Wesentliche „Entscheidungshilfen“ für Betriebsansiedelungen
sind die Förderrichtlinien. Hier
soll es künftig mehr Transparenz
geben, die Förderrichtlinien werden überarbeitet und den wirtschaftlichen Rahmenbedingungen von heute angepasst. Hier
kann sich der Wirtschaftsreferent
einen Vergleich mit anderen
Städten und deren Praktiken vorstellen. „Man muß nicht jeden
Fehler selber machen, andere
Städte von ähnlicher Struktur
können durchaus zeigen, wie es
funktionieren kann“, ist Mag.
Umlauft überzeugt.
Zentrales Anliegen ist und bleibt
aber eine neue Serviceoffensive,
die für Unternehmer aber auch
für Bürger den Wirtschaftsstandort Klagenfurt wieder aufwerten
soll. „Dazu zählt vor allem für
die Bürger aber natürlich auch
für den Handel in der Innenstadt
ein attraktives Parkraumbewirtschaftungskonzept“, sagt Umlauft.
Die Vorhaben sollen nun schrittweise umgesetzt werden. Oft sind
es nur kleine Maßnahmen, die
aber können in vielen Fällen eine
Menge bewirken.
Stadtrat Mag. Otto Umlauft mit Wirtschaftskoordinator Andreas Fritz
(o.). Im Osten der Stadt ist ein Industriepark im Entstehen (u). Rund 21
Hektar aufgeschlossener Baugrund steht zur Verfügung, Bahn- und Aufbahnanschluss sind vorhanden. Infos bei WI-Koordinator Andreas
Fritz, Telefon 537/2275,
Foto: StadtPresse/Burgstaller
28
510 8. Juli ’15
KLAGENFURT
Gesundheit
Wenn Unfälle
UNFALLCHIRURGIE. In dieser Abteilung stehen
Schwerstverletzte und komplexe Operationen an der
Tagesordnung. 19 Ärzte versorgen Patienten nach
Unfällen auf sehr hohem medizinischen Niveau.
Klagenfurt hat mit dem Klinikum eines der modernsten
Krankenhäuser Europas. Die Stadtzeitung stellt in einer eigenen Serie alle Abteilungen vor.
Diesmal:
Abteilung für Unfallchirurgie
Die Gesundheitsstadt in der Stadt – das Klagenfurter Klinikum.
Steckbrief Unfallchirurgie, Klinikum Klagenfurt
Vorstand: Prim. apl. Univ.-Prof. Dr. Ernst J. Müller
Informationen und Anfragen: leitende Abteilungssekretärin
Michaela Polainer, Telefon 0463 538-31503, Fax 0463 538-31509
E-Mail: [email protected]
Jede Sekunde zählt, wenn es um
das Retten von Leben geht. Der
Mediziner nennt die ersten 60
Minuten nach einem Unfall daher die „goldene Stunde“. Optimale und vor allem schnelle Abläufe sind dann entscheidend,
denn es geht gegen den Faktor
Zeit. Schwere intensivpflichtige
Verletzungen, wie ein SchädelHirn-Trauma oder offene Verletzungen kommen automatisch in
das Klinikum Klagenfurt. Denn
kärntenweit finden sich hier die
besten Voraussetzungen. Der
große Standortvorteil: alle Fachrichtungen sind vor Ort.
Unfall und
Verletzungsfolge
Das ermöglicht eine rasche, enge
und abteilungsübergreifende Zusammenarbeit. Verletzte werden
zuerst in die Zentrale Notaufnahme bzw. in den Schockraum eingeliefert. Je nach Verletzungsgrad wird die weitere Vorgehens-
Primarius apl. Univ.-Prof. Dr. Ernst J. Müller (2.v.r.) mit seinem Ärzte-Team der Abteilung für Unfallchirurgie am Klinikum Klagenfurt.
Fotos: StadtPresse/Spatzek, Luftbild Foto Horst
weise zwischen Schockraumund Unfallteam koordiniert.
„Der Unfallchirurg ist immer erst
dann gefragt, wenn leider etwas
passiert ist. Das Spektrum reicht
dabei vom gequetschten Finger
oder geprellten Knie bis hin zu
Schwerstverletzungen nach Verkehrsunfällen“, erklärt Primarius
Dr. Müller. Aber nicht nur Unfälle, auch Verletzungsfolgen, beispielsweise nach Sport- und Freizeitunfällen, werden in der Abteilung behandelt: Dazu zählt die
Wundversorgung mit Salbenverband genauso wie Rekonstruktionen von Wirbelsäulen oder
Becken.
Routine auf hohem Niveau
Fachlich deckt die Unfallchirurgie die ganze Bandbreite ab:
komplexe Operationen von
Mehrfach- und Schwerstverletzter (Polytrauma), Wirbelsäulenchirurgie, Gelenkfrakturen, Gelenkrekonstruktion sowie Handund Fußchirurgie. Was für den
Nichtmediziner nach nahezu unvorstellbaren,
bestenfalls
schmerzhaften Vorgängen klingt,
zählt für Unfallchirurgen zur täglichen Routine. „Wir sind es gewohnt jeden Tag auf sehr hohem
Niveau zu arbeiten. Dafür sind
wir da“, so Primarius Müller. Zu
seinem Team zählen neun
Oberärzte, acht Assistenzärzte
und zwei Turnusärzte, die in
ihrem hochmodernen Operationssaal ihr lebensrettendes
Handwerk verrichten.
Das Klinikum verfügt als eines
der wenigen Krankenhäuser in
Europa über ein intraoperatives
CT, das intradisziplinär in Verwendung ist. Damit kann
während einer Operation eine
Computertomografie gemacht
Gesundheit
KLAGENFURT
tägliche Routine sind
werden. Diese ist genauer als ein
Röntgenbild und ermöglicht ein
exaktes Arbeiten. Im Bedarfsfall
kann während der Operation so
noch nachkorrigiert werden. Für
den Patienten bringt „Für die Unfalldas intra- chirurgie ist
operative
wichtig, dass
CT eine alle Abteilungen
deutliche
gut zusammenQualitätsspielen.“
verbessePrim. apl. Univ.-Prof.
rung und
Dr. Ernst J. Müller
für
den
Arzt eine wesentliche Erleichterung. Je nach Bedarf und Belastung können zu einem fixen
Unfall-Operationssaal noch weitere flexibel hinzugefügt werden. Auch wenn einmal viele
Notfälle
zusammenkommen,
können diese so in den insgesamt
14 Operationssälen des Klinikums bewältigt werden.
Arbeiten auf Zuruf
Eine enge Kooperation besteht
mit der Unfallchirurgie in Wolfsberg. Die Ärzte rotieren zwischen den beiden Standorten, um
beide Spektren kennenzulernen.
Davon profitiert wiederum der
Patient. „Das Engagement der
Mitarbeiter ist sehr groß. Im
Akutgeschäft muss man auch flexibler sein, da wir quasi auf Zuruf arbeiten müssen“, so Primarius Müller, der die Unfallchirurgien in Klagenfurt und Wolfsberg mittlerweile nur mehr als eine Einheit sieht. Von den insgesamt 32 ärztlichen Mitarbeitern
werden pro Jahr an den beiden
Standorten zwischen 6.000 und
7.000 Operationen durchgeführt.
Ein eingespieltes Team
Die größte Herausforderung für
Unfallchirurgen sind Patienten
mit vielen Verletzungen, die in
Lebensgefahr schweben. „Hier
kommt es speziell auf das interdisziplinäre Zusammenspiel mit
anderen Abteilungen an. Unfallchirurgie ist nur ein Bestandteil,
auch Anästhesie, Neurochirurgie,
Radiologie oder Allgemeinchirurgie müssen in den Abläufen entsprechend des Verletzungsmusters des Patienten optimal aufeinander abgestimmt
werden.
Das funktioniert am Klinikum
auch sehr gut, weil alle eingespielt sind“, weiß Primarius Müller. Dabei kommt wieder der anfangs erwähnte Standortvorteil
Komplexe Eingriffe wie eine Kniearthroskopie sind für die Unfallchirurgen tägliche Routine.
Foto: KABEG/Gleiss
mit dem Ballungszentrum der
Fachabteilungen ins Spiel.
Traumazentrum zertifiziert
Im Zusammenspiel mit den anderen Abteilungen wird die Unfallchirurgie am Klinikum
höchsten Ansprüchen gerecht
und muss auch den Vergleich mit
großen
Universitätskliniken
nicht scheuen. Seit kurzem ist
man als erst dritte Klinik in
Österreich als überregionales
Traumazentrum zertifiziert. Damit wird bescheinigt, dass die
höchsten Qualitätsstandards bei
der Versorgung von Schwerverletzten erfüllt werden. Dabei
wird es aber nicht belassen. Qualitätssicherung und -verbesserung wird an der Unfallchirurgie
als laufender Prozess verstanden,
wie Primarius Müller ausführt:
„Um die gute Versorgung noch
weiter zu verbessern, bilden sich
unsere ärztlichen Mitarbeiter
ständig fort, damit wir auch in
Zukunft den Herausforderungen
gewachsen sind.“
Unfälle werden immer passieren.
Gut zu wissen, dass man im Fall
der Fälle an der Unfallchirurgie
in sehr professionellen Händen
Raphael Spatzek
ist.
511 8. Juli ’15
29
IM GESPRÄCH
Primarius
Dr. Ernst J.
Müller, Vorstand der Abteilung für
Unfallchirurgie
Foto: KABEG
Welche Entwicklungen stehen
in der Unfallchirurgie an?
Mit Frühjahr 2016 werden die
beiden Fächer Orthopädie und
Unfallchirurgie zusammengelegt
und damit Kompetenzen sowie
Erfahrung gebündelt. In vielen
europäischen Ländern wird das
bereits so praktiziert.
Dadurch kann die Behandlungsqualität für die Patienten noch
weiter gesteigert werden.
Gibt es weitere Schwerpunkte?
Alterstraumatologie ist ein wichtiger Punkt. Patienten werden immer älter und gebrechlicher. Das
Verletzungsrisiko steigt. Darauf
muss speziell eingegangen werden. Wir arbeiten schon jetzt eng
mit der Geriatrie zusammen,
wollen uns demnächst auch als
Zentrum für Alterstraumatologie
zertifizieren lassen.
Mittelfristig ist auch die Zusammenführung mit dem UKH geplant. Hier gibt es bereits eine
Absichtserklärung.
Der Anästhesist unterstützt die Unfallchirurgen bei der interdisziplinären Zusammenarbeit im Operationssaal.
Foto: KABEG/Gleiss
30
512 8. Juli ’15
KLAGENFURT
Gesundheit
Selbsthilfe
Alzheimer
Gynäkologin Dr.
Monika Umschaden, Stadträtin
Ruth Feistritzer
und GR Ronald
Rabitsch mit dem
„First Love“Infoteam und
Jugendlichen am
Informationsstand
im Klagenfurter
Strandbad.
Foto: Wajand
Sexualkunde im Strandbad
Beim jährlichen Informationstag
der „First-Love-Ambulanz“ im
Strandbad Klagenfurt haben Jugendliche die Möglichkeit, sich
in persönlichen Gesprächen über
erste Liebe, Verhütung, Sexualität aber auch über Erkrankun-
gen wie AIDS oder Gebärmutterhalskrebs zu erkundigen.
Gynäkologin Dr. Monika Umschaden, Spezialistin in Sachen
Sexualberatung für Jugendliche,
Mitarbeiter der städtischen Gesundheitsabteilung und der
AIDS-Hilfe standen auch dieses
Jahr wieder zahlreichen jungen
Menschen für Fragen und Gespräche zur Verfügung. Stadträtin
Ruth Feistritzer begrüßt diese
niederschwellige Möglichkeit für
junge Leute, sich zu informieren.
Die Selbsthilfegruppe „Mit
Alzheimer leben“ ist vor allem für pflegende Angehörige
eine hilfreiche Unterstützung.
Das nächste Treffen mit Erfahrungsaustausch ist am 12.
August um 18 Uhr im Pflegeheim Kreuzbergl (Henselstraße 1A).
Für Eltern von
Drogenkranken
Wenn das eigene Kind drogenabhängig ist, gilt es für
Eltern viele schwierige Lebenssituationen zu bewältigen. Der Erfahrungsaustausch mit Gleichgesinnten
kann sehr hilfreich sein.
Die Selbsthilfegruppe für Eltern drogenabhängiger Kinder trifft sich regelmäßig zur
gegenseitigen Unterstützung.
Info: 0463/504871
KLAGENFURT
Kultur
513 8. Juli ’15
31
Kino unter freiem Himmel
Ab 22. Juli bildet der Burghof
wieder die herrliche Kulisse für
das diesjährige Freiluft-FilmProgramm des Volkskinos!
Bis einschließlich 25. August
können sich Kinobegeisterte beinahe täglich aus einer abwechslungsreichen Filmauswahl Klassisches, Neues, Dokumentarisches oder Witziges aussuchen...
Eröffnet wird diesmal mit der
Preview der amerikanisch-deutschen
Screwball-Komödie
„Broadway Therapy“ mit einem
Staraufgebot von Owen Wilson
über Jennifer Aniston bis Tatum
O’Neal. „Broadway Therapy“
wird gleich zwei Mal gespielt:
am 22. Juli (deutsche Fassung)
und am 13. August (original).
Weiters vorab zu sehen ist „Taxi
Teheran“ (23. und 31. Juli), ausgezeichnet mit dem Goldenen
Bären der Berlinale, die warmherzige
Sommer-Komödie
„Learning to Drive (5. August)
und die italienische Komödie
„Buoni a nulla“ von Gianni Di
Gregorio (6. August).
Der beliebte Stummfilm mit Klavierbegleitung ist diesmal „Das
Cabinet des Dr. Caligari“ am 4.
August. www.volkskino.com
Ab 22. Juli sind im
Freiluftkino im
Burghof wieder
Klassiker der Filmgeschichte, beliebte
Streifen und Neuheiten zu sehen!
Karten gibt es an
der Abendkasse
und vorab
(ermäßigt) im Café
Fresco im Burghof.
Reservierungen:
[email protected]
Fotos: Volkskino
Mit der Komödie „Broadway
Therapy“ eröffnet das Festival
am 22. Juli!
Im Auftrag von Woody Allen ist
John Turturro „Plötzlich Gigolo“
(30. Juli).
Josef Hader im Brenner-Krimi
„Das ewige Leben“ am 19. August.
Eine ehrenwerte Familie
in groben Turbulenzen
Bei dieser illustren Konstellation kann es sich doch nur um „Eine ehrenwerte Familie“ handeln oder?
Foto: Theater Sommer
Dieses Lustspiel des „Theater
Sommer Klagenfurt“ sollte man
sich nicht entgehen lassen. Noch
bis einschließlich 25. Juli gibt es
die Möglichkeit, sich das Stück
„Eine ehrenwerte Familie“ im
Innenhof des Stadthauses anzusehen. Gags, Slapstick, Pointen
und spritzige Dialoge sorgen für
beste Unterhaltung in dieser turbulenten Komödie.
Beziehungsprobleme und der
Generationenkonflikt werden
thematisiert,
das moderne
„Spießertum“ wird gehörig auf
die Schaufel genommen. Und
wenn dabei die bekannte Klagenfurter Moderatorin und
Schauspielerin Gabriela Zaucher in eine Männerrolle (Foto)
schlüpft, bleibt garantiert kein
Auge trocken!
Termine: Dienstag bis Samstag
bis zum 25. Juli, jeweils um
20.30 Uhr im Innenhof des
Stadthauses, Theaterplatz 3.
Weitere Infos: www.theatersommerklagenfurt.at und auf
Facebook/Theatersommer Klagenfurt.
MP
32
514 8. Juli ’15
KLAGENFURT
Kultur
Preis für die
LITERATURPREIS. Strahlende Siegerin des diesjährigen Ingeborg-Bachmann-Literaturwettbewerbes ist
die Lyrikerin und Poetry-Slammerin Nora Gomringer
(D/CH). Positive Stimmen gab es auch für die
renommierten Klagenfurter Literaturtage.
Empfang im Loretto-Schlossgarten. Tagsüber, im ORFTheater herrscht Hochspannung bei Autoren, Juroren und den anwesenden Verlegern und Kritikern. Beim Empfang der Bürgermeisterin im
Schloss Loretto ist dann aber für alle Gelegenheit, sich in angenehmer
Atmosphäre abseits des Scheinwerferlichts zu unterhalten. Mit dabei
auch StR. Ruth Feistritzer, StR Mag. Otto Umlauft, Bachmann-Organisator Horst Ebner, Juror Hubert Winkels und Ulrike Fink.
BachmannPartnerinnen.
Trotz Sparkurs für den
Ingeborg-Bachmann Bewerb: Bürgermeisterin Dr. Maria-Luise
Mathiaschitz und
ORF-Landesdirektorin Karin Bernhard.
Kompliment für
Klagenfurterin.
Sie war auf der Shortlist der Preisanwärterinnen, ging aber
leider leer aus: Bgm.
Mathiaschitz gratuliert
der Klagenfurterin
Anna Baar zu ihrem
wunderbaren Text.
Durchwegs gute Texte, angeregte, faire Jurydiskussionen, eine
Liebeserklärung an Klagenfurt
von Peter Wawerzinek und eine
von Moderator Christian Ankowitsch angezettelte „Liste der
Unterstützungsbekundungen“ für
den Ingeborg-Bachmann-Literaturwettbewerb.
Allein durch die unmittelbar an
die öffentlichen Lesungen der
Autorinnen und Autoren stattfindenden Jurydiskussionen und die
Fernseh-Live-Übertragung in
den gesamten deutschsprachigen
Raum machen diesen Bewerb zu
einer absoluten Besonderheit.
Und Klagenfurt, wie Ankowitsch
bei der Eröffnung des Bewerbes
sagte, zum „unwidersprochenen
Nabel der literarischen Welt“.
Die erste auf der Liste der Unterstützerinnen war Dr. Maria-Luise
Mathiaschitz, die die BachmannTage heuer zum ersten Mal als
Bürgermeisterin eröffnete: „Ich
kann versichern, die Landeshauptstadt Klagenfurt steht voll
und ganz hinter dem Bewerb, der
nächstes Jahr bereits sein 40jähriges Jubiläum feiert“.
Liebeserklärung
19. Klagenfurter Literaturkurs. Auch dieses Jahr hatten wieder ausgewählte Nachwuchs-Schriftsteller die Möglichkeit, mit erfahrenen Kollegen (Friederike Kretzen, Ludwig Laher, Julia Schoch) an
ihren Texten zu arbeiten.
Alle Fotos: Puch
Einer, der Klagenfurt und die
„Tage der deutschsprachigen Literatur“ sehr gut kennt, machte
Klagenfurt schon am Eröffnungstag eine Liebeserklärung:
Der aus Rostock stammende
Schriftsteller Peter Wawerzinek
hat 2010 Bachmann- und Publikumspreis gewonnen und war ein
Jahr später für mehrere Monate
Klagenfurter Stadtschreiber.
In seiner „Rede zur Literatur“
bezeichnete er Klagenfurt als
seine literarische Geburtsstadt:
„… ich betrat die Welt der Literatur auf österreichischem Boden, erblickte in Klagenfurt das
literarische Licht“. (Textauszug
siehe Seite 33).
Drei Preisträgerinnen
Auch für drei Schriftstellerinnen
hat am ersten Sonntag im Juli ein
neues literarisches Leben begonnen:
Bachmannpreisträgerin
Nora Gomringer (D/CH) leitet
hauptberuflich eine Dienststelle
des Bayerischen Staatsministeriums für Wissenschaft, Forschung
und Kunst. Sie schreibt Lyrik und
hat auch als Poetry-Slammerin
Erfolg. Mit ihrem Prosatext
„Recherche“, in dem eine Frau
die näheren Umstände um den
Selbstmord eines vermutlich homosexuellen Burschen herausfinden möchte, gewann sie den
diesjährigen, 39. Ingeborg-Bachmann-Literaturpreis. Auch ihre
Vortragsweise (Gomringer las
mit unterschiedlichen Stimmen)
beeindruckte die Jury.
Berührend war die Geschichte
der Grazerin Valerie Fritsch, die
den Kelag-Preis und den Publikumspreis gewonnen hat. Sie
erzählte von einem älteren Mann,
dessen Bein amputiert wurde und
seinen Sohn, der erkennen muss,
dass sein Vater bald sterben wird.
„Einen gewissen Twist“ attestierte Juryvorsitzender Hubert
Winkels dem Text der gebürtigen
Rumänin Dana Grigorcea. Für
„das primäre Gefühl der Schuldlosigkeit“ erhielt die in Zürich
lebende Autorin den 3sat-Preis.
iw
Alle Texte zum Nachlesen auf
http://bachmannpreis.orf.at
Kultur
KLAGENFURT
515 8. Juli ’15
33
vielstimmige Recherche
Valerie Fritsch überzeugte
die Jury und die Leser: Die Grazerin gewinnt mit „Das Bein“ den
Kelag-Preis (10.000 Euro) und
den BKS-Publikumspreis (7.000
Euro).
Nora Gomringer nahm Urkunde und Blumen gerührt und voller Respekt ihrer Mitbewerberinnen und
Mitbewerber gegenüber entgegen. Bürgermeisterin Dr. Maria-Luise Mathiaschitz überreichte den von der
Stadt Klagenfurt gestifteten Preis (25.000 Euro) mit herzlichsten Glückwünschen.
Alle Fotos: Johannes Puch
Auszug aus Peter Wawerzineks „Rede zur Literatur“
„Tinte kleckst nun einmal“
Dana Grigorcea wurde mit
dem 3sat-Preis (7.500 Euro) prämiert. Die aus Bukarest stammende, in Zürich lebende Autorin
beeindruckte mit „Das primäre
Gefühl der Schuldlosigkeit“.
(...) Geradezu, aufrecht, kühn und mutig nenne ich hier und heute Österreich meine Heimat, Klagenfurt meine
Geburtsstadt, obwohl die wahre Geburtsstadt Rostock ist. Und obendrein
bin ich zurzeit auch Stadtschreiber in
Magdeburg. Dennoch, ich betrat die
Welt der Literatur auf österreichischem Boden, erblickte in Klagenfurt
das literarische Licht. Durch meinen
inneren Zwillingsbruder bin ich irgendwie Österreicher geworden. Diese Art
von Zweistaatlichkeit möchte ich in mir
gewahrt wissen und ausdrücklich betonen. Ansonsten gehöre ich zu Mecklenburg*, wo ich einst ein Heimkind
war und in verschiedenen Kinderheimen beheimatet. Es gibt mich als
Mensch und Mecklenburger. Es gibt
mich als Autor* und Klagenfurter.
Wo aber ist einer daheim, von seiner
Mutter verlassen, in Heimen aufgewachsen, der mit seinen Phantasien
früh schon in die Fremde zieht?
Der Herkunft nach bin ich deutsch.
Mein Nachname aber ist polnischen
Ursprungs. Ich hieße dort Seidelbast.
(...)
(...) Klagenfurt ist ja nicht einfach nur
so eine Stadt. Ich schätze in Klagen-
furt alle möglichen Arten von Ablenkung sehr, man kann sich hier so herrlich davon abhalten, zu tun, was anstünde. Klagenfurt besitzt eine verblüffende Dichte an Dichtern. Du sitzt hier
an einem Tisch und hörst die Leute
über Ereignisse reden, die passiert
sein könnten oder reine literarische Erfindungen sind. In kleine Stücke geschnittene Literatur, die hier wie Chips
gefuttert werden. (...)
(...) Die Schreibenden haben es hier
ungemein schwerer, die Herausforderung ist unmittelbar. Alljährlich zu den
Bachmanntagen bekommen sie hier
andere sich mühende Autoren vorgestellt; live mit anschließender Debatte
und Preisverleihung hautnah zu erleben. Der Klagenfurter Autor ist nicht
mit allgemein-österreichischer Elle zu
bemessen. Vom ich zum wir sage ich:
Wir Klagenfurter Schreiberlinge dienen
einem höheren Credo, das da heißt:
Schreibender, wisse, du dienst deiner
Kunst, also gehe für sie durch dick
und dünn, erarbeite dir das nötige
Handwerk, sorge für dein Überleben,
schreibe unbeirrt weiter, finde deinen
Ton, und entfalte dich, werde überlebensgroß. (...)
Seine „Rede zur Literatur“
glich einer Liebeserklärung an
Klagenfurt: Peter Wawerzinek,
Bachmannpreis- und Publikumspreisträger 2010, Stadtschreiber 2011. Foto: Johannes Puch
34
516 8. Juli ’15
KLAGENFURT
Kultur
„SCHUHting
Stars“ in der
Stadtgalerie
Schmuckes Design
PRÄSENTATION. Zehn Positionen zeitgenössischer Schmuckgestaltung im „Living Studio“ der
Klagenfurter Stadtgalerie.
Die teilnehmenden Künstlerinnen und Künstler gehören zur
Avantgarde der Schmuckkunst
in Österreich und Deutschland.
Bei der Auswahl war der Kuratorin Isolde Baumhackl-Oswald
Innovation und Auslotung der
künstlerischen Schmuckgestaltung und deren zukünftige mögliche Entwicklung wichtig.
Alle zeichnen sich durch konsequentes und experimen-
tierfreudiges Schaffen aus.
Zur Eröffnung anwesend waren
die Österreicherin Petra Zimmermann und die Deutsche
Carmen Hauser (auf unserem
Foto mit der Kuratorin). Weiters
sind Exponate von Wolfgang
Rahs, Fritz Maierhofer, Margit
Hart, Iris Bodemer, Martina
Dempf, Georg Dobler, Ute Eitzenhöfer und Isabella Schaupp
zu sehen.
Foto: StadtPresse
Flughafen und
Stadtentwicklung
Galerie de la Tour:
Spurensuche
Das Institut für Städtebau der
TU Graz präsentiert im „Architektur Haus Kärnten“, mit der
Unterstützung der Abteilung
Stadtplanung Klagenfurt, die
studentischen Ideen und Ansätze der städtebaulichen Einbettung des Flughafens Klagenfurt, der nicht nur als Infrastrukturelement und als Mobilitätsträger für Wirtschaft und
Politik auf globaler und lokaler
Ebene gesehen wird, sondern
auch als Potenzial der qualitativen städtebaulichen Entwicklung. Die planerischen Ideen
und Konzepte sind bis 17. Juli
zu sehen.
Auf gemeinsame Spurensuche
begaben sich der Künstler Andres Klimbacher und die Künstler Dieter Fercher, Paul Nusitz
und Christoph Eder aus dem
„Atelier de La Tour“ mit ihren
Zeichnungen und der Malerei.
Zu den Metallobjekten von
Klimbacher werden SchwarzWeiß-Zeichnungen von Fercher
und Eder sowie Arbeiten mit
färbiger Tusche von Nusitz gezeigt. Die Künstler aus dem
„Atelier de La Tour“ haben das
für sie Essentielle in ihre Arbeiten aufgenommen. Zu sehen
bis 4. 9. in der „Galerie de la
Tour“.
AUSSTELLUNG. Manche sind tragbar, manche
Kunstobjekte: Die Stadtgalerie Klagenfurt zeigt
mehr als 100 fantasievolle und originelle Schuhmodelle von internationalen Künstlern und Designern.
Weit über den Rahmen „Stöckelschuh oder Ballerina“ geht die
aktuelle Ausstellung „SHOEting
Stars“ in der Klagenfurter Stadtgalerie hinaus. Die originellsten
Entwürfe und Modelle sind hier
versammelt – von Architekten,
Designern und bildenden Künstlern. – Das Spektrum reicht vom
Materialexperiment über einen
architektonischen Zugang bis hin
zum Schuh als Fetischobjekt.
Die Kuratorin der Ausstellung ist
Liza Snook, sie hat unter anderm
das „Virtual Shoe Museum“ in
Den Haag gegründet und zeigt
auch einige persönliche Exponate in der Schau.
Ihr geht es um den Schuh als
Kunstobjekt, aber auch als Stimmungsbarometer des Menschen:
„Blicken Sie auf die Schuhe, die
Sie gerade tragen. Sie erzählen
eine Geschichte über Sie. Über
ihre Persönlichkeit. Über Ihre
Stimmung. Über das, was Sie gerade tun. Über Ihren Geschmack.“ so Liza Snook.
Bei der bestens besuchten Eröffnung konnte Bürgermeisterin
und Kulturreferentin Dr. MariaLuise Mathiaschitz unter den
teilnehmenden internationalen
Designern und Künstlern zwei
Österreicher persönlich begrüßen: den aus Klagenfurt stam-
Die Installation der Österreicherin Ona B. thematisiert den Gegensatz
Schönheit und Schmerz, wie sehr der Mensch bereit ist, für Schönheit
zu leiden.
Kultur
KLAGENFURT
517 8. Juli ’15
35
Ausstellung im
Bergbaumuseum
Rundgang durch
die aktuelle Ausstellung in der
Stadtgalerie:
Bürgermeisterin
Dr. Maria-Luise
Mathiaschitz, Kulturamtsleiterin
MMag. Manuela
Tertschnig, Stadtgaleristin Mag. Beatrix Obernosterer
und Kuratorin Liza
Snook.
Anlässlich des 100. Todestages
des berühmten Reliefbauers
Paul Gabriel Oberlercher zeigt
das Landesmuseum Kärnten einen Querschnitt seines Schaffens im Klagenfurter Bergbaumuseum. Titel der Ausstellung,
die bis 30. August zu sehen ist:
„Von der Karte zum Relief. Die
dreidimensionale Welt des Paul
Gabriel Oberlercher“.
Reliefs übertreffen noch heute
alle anderen kartographischen
Darstellungen an Anschaulichkeit. Die Arbeiten Oberlerchers
faszinieren als Abbildungen der
Landschaft vor über 100 Jahren
und dokumentieren die Veränderung der Pasterze.
Sie entführen uns von der Polarzone in die Südsee und zu afrikanischen Vulkanen.
Fotos: StadtPresse (3)
Stadtgalerie (1)
600 Jahre
Druckgrafik
menden, in Wien und London lebenden Schuhdesigner Matthias
Winkler und die Wiener Malerin,
Fotografin und Installationskünstlerin Ona B.
Weitere teilnehmende Künstle-
rinnen und Künstler sind u.a. Gudrun Kampl, Deborah Sengl, Zaha Hadid, Aleksandra Kielpinska,
Youngwon Kim, Kenneth Kirschner, Dora Kloppenburg, Rem
D Koolhaas, Christian Loubou-
tin, peter popps, Elvira Rajek,
Maurice Regnaut, Inge Helena
Rietjens, Roswitha van Rijn,
Svenja Ritter, Mandy Roos, Iris
Schieferstein, Mark Schwartz,
Rose Sellery uva.
iw
Galerie 3: Künstler aus
Österreich und Rumänien
Kärnten und das Banat haben
vieles gemeinsam, beide Regionen sind historisch gewachsen
mit all ihren Widersprüchen und
Eigenheiten, die diese Landstriche interessant machen. Beide
Territorien sind im Laufe der Geschichte in der Dialektik von Provinz und Zentrum eingebettet,
beide Regionen haben hochkarätige Kunst hervorgebracht.
Die „Galerie 3“ widmet sich in
der jährlich stattfindenden Ausstellungsreihe „Konfrontationen“
den künstlerischen Interferenzen
zwischen Österreich und Rumänien. Kurator ist Alexander Gerdanovits.
Im aktuellen, achten Teil der
„Konfrontationen“ sind Werke
der Künstlerin Birgit Bachmann,
und des Bildhauers Fritz Russ
(Kärnten) sowie Arbeiten von
Sorin Nicodim zu sehen. Sorin
Nicodim ist einer der bekanntesten bildenden Künstler Temeswars. Instinkt und Sensibilität,
gepaart mit einer malerischen
Vernunft, kennzeichnen sein malerisches Werk. (Bis Ende Juli)
Gleich in zwei Häusern
sind die Werke der
Reihe „Konfrontationen“ von Birgit Bachmann, Fritz Russ und
Sorin Nicodim (r.) zu
sehen: bis Ende Juli in
der Galerie 3 am Alten
Platz 25 und bis Ende
September im rumänischen Honorarkonsulat
(Bahnhofstraße 7).
Foto: Galerie 3
Eine Hommage an die mehr als
600 Jahre alte Kulturtechnik
der Druckgrafik ist bis 14. August im Künstlerhaus zu sehen.
Vertreten sind Arbeiten von
Janez Bernik, Valentin Oman,
Gunter Damisch, Bogdan
Borcic etc.
36
KLAGENFURT
518 8. Juli ’15
Kultur
Zwei musikalische Raritäten
KONZERT. Der Kammerchor Klagenfurt-Wörthersee präsentiert am 16. August mit Ludwig van Beethovens
„Messe in C-Dur“ und Michael Haydns „Te deum“ selten aufgeführte Werke im Dom.
Der Kammerchor KlagenfurtWörthersee hat sich mit den beiden Werken „Messe in C-Dur für
Soli, Chor und Orchester op. 86“
von Ludwig van Beethoven sowie „Te deum in D-Dur für Chor
und Orchester MH 829“ von
Michael Haydn zwei musikalische Raritäten ausgesucht, die in
Kärnten bislang konzertant kaum
zu hören waren.
„Es ist erfreulich, dass es neben
den großen Werken der geistlichen Musik noch Werke gibt, mit
denen man das Publikum überraschen kann und die vor allem
nicht so oft zu hören sind. Die
Kompositionen haben eines gemeinsam: Sie waren ihrer Zeit
voraus und haben neue Maßstäbe
in Komposition und musikalischer Interpretation des Glaubens gesetzt“, nennt Chorleiter
Christian Liebhauser-Karl gute
Gründe, warum sich das Publikum das Konzert auf keinen Fall
entgehen lassen sollte.
Beethovens C-Dur-Messe hat für
die Weiterentwicklung der Messenkomposition im 19. Jahrhun-
Bgm. Dr. Maria-Luise Mathiaschitz überreicht Anton Pistotnik
eine Ehrung für die langjährige
Chorleitung.
Foto: Konitsch
dert Maßstäbe gesetzt. Mit seiner
C-Dur-Messe geht er neue Wege:
weg von damals bestehenden liturgischen Formen der Messvertonung und somit auch von Etikette und Konvention hin zu einer allgemein ethisch-religiösen
Ausdruckswelt.
Michael Haydns Chormusik steht
– völlig zu Unrecht – nach wie
vor im Schatten seines Bruders
Joseph, denn er war ein wichtiger
Wegbereiter der geistlichen Musik. Das „Te deum in D-Dur“ legt
Zeugnis seiner vorausweisenden
Kompositionstechnik ab, indem
das Prinzip der musikalischen
Einheit vorherrscht.
Als Solisten mit dabei sind: Birgit Stöckler (Sopran), Katrin
Koch (Alt), Alexander Kaimbacher (Tenor), Gerd Kenda
(Bass).
Kartenvorverkauf
Termin: 16. August, Domkirche
Klagenfurt. Beginn: 20 Uhr.
Kartenvorverkauf: Buchhandlung Heyn (Kramergasse 2) und
bei den Chormitgliedern.
Der Kammerchor
Klagenfurt Wörthersee gibt gemeinsam mit namhaften Solisten ein
Konzert mit besonderen Chorwerken, die jedoch
selten zu hören
sind.
Foto: KK
Ehrung für
Chorleiter
Konzerte im
Landhaushof
Seit mehr als 60 Jahren ist die
Sängerrunde Magistrat Klagenfurt fixer Bestandteil des Kulturlebens, 45 Jahre lang ist Anton
Pistotnik engagierter Chorleiter
gewesen.
Beim Liederabend in der BKSZentrale in Klagenfurt dankte
Bürgermeisterin und Kulturreferentin Dr. Maria-Luise Mathiaschitz Anton Pistotnik für seinen
vorbildlichen Einsatz und seine
großen Verdienste um die Magistratssänger und das heimische
Kulturgut. Pistotnik erhielt die
„Dank und Anerkennung“-Urkunde sowie einen hölzernen Notenschlüssel überreicht.
Sie gehören zum Sommer wie
das Strandbad und Eiskaffee: die
Blasmusikkonzerte im Landhaushof. Auch dieses Jahr geben
wieder die besten Blasorchester
des Landes jeden Mittwoch stimmungsvolle Konzerte bei freiem
Eintritt.
Am 15. Juli gastiert der Musikverein Grafenstein im Klagenfurter Landhaushof, am 22. Juli die
Blaskapelle Techelsberg am Wörthersee, die beliebte Post- und Telekommusik spielt am 29. Juli,
am 5. August die Kolpingmusik
und am 12. August die Trachtenkapelle Magdalensberg.
Beginn: jeweils 19 Uhr.
Der Klagenfurter Landhaushof
ist im Sommer wieder jeden Mittwoch Bühne für stimmungsvolle
Blasmusikkonzerte
Foto: StadtPresse
Kultur
KLAGENFURT
Musikforum:
Latin America
meets Europe
519 8. Juli ’15
37
Die musikalische Vielfalt Lateinamerikas wird dem Publikum beim
diesjährigen Musikforum im Stift Viktring nähergebracht. Klassisches,
aber auch Salsa, Rumba, Jazz und Funk bestimmen das Programm.
Eröffnet wird mit Mario Rivera (u).
Fotos: Musikforum
STIFT VIKTRING. Die diesjährige Konzertsaison im
Musikforum steht ganz im Zeichen lateinamerikanischer Rhythmen. Auftakt ist am 11. Juli mit Mario
„Mayito“ Rivera & „The Sons of Cuba“!
Mario „Mayito“ Rivera ist ohne
Zweifel einer der bedeutendsten
zeitgenössischen Sänger Cubas.
Mit seiner Band, „Sons of Cuba“
– einem Sextett von jungen Spitzenmusikern direkt aus seiner
Heimat – präsentiert er bei der
Eröffnung des diesjährigen Musikforums am 11. Juli im Arkadenhof des Stift Viktring, die geballte Ladung aus perfekten Arrangements und eine völlig neue
Mixtur aus modernen und klassischen Salsa-, Rumba-, Afro- und
Timbarhythmen bis hin zu Jazz
und Funk.
Der Kontinent der Rhythmen hat
aber auch wunderbar Klassisches
zu bieten: Lateinamerika gilt als
wahres „Eldorado der Gitarre“,
mit einer Fülle von Meisterwerken. Mit Heitor Villa-Lobos
(1887-1959) und Abel Carlevaro
(1916-2001) rücken zwei große
Musikerpersönlichkeiten in den
Vordergrund, die die Gitarre
Südamerikas im 20. Jahrhundert
entscheidend geprägt haben. Ja-
nez Gregoric und das „Acies
Quartett“ bringen einiges davon
am 12. Juli in Viktring zu Gehör.
Konzertbeginn: jeweils 20 Uhr.
Das gesamte Programm auf
www.musikforum.at
Klassisches im Burghof
Klassik und Kabarett gibt es im
Juli und August jeden Samstag
Vormittag im wunderschönen
Ambiente des Burghofes.
Streichquintette von Mozart
spielt am 11. Juli das „Acies
Quartett“ mit Benjamin Ziervogel und Raphael Kasprian. Am
18. Juli kommt das „TrioVanBeethoven“ mit Werken von
Brahms, Beethoven und Haydn.
Nach dem „Haydn-Brass-Ensemble“ am 25. Juli gastiert am
1. August Peter Lodynski mit
einem klassischen KabarettProgramm. Beginn: 11 Uhr.
Karten sind im Café Fresco im
Burghof erhältlich.
„Haydn-BrassEnsemble“ (r.),
„Acies Quartett“ (u.) und
Peter Lodynski
gastieren im
Klagenfurter
Burghof.
Fotos: KK
38
520 8. Juli ’15
KLAGENFURT
Sport
EM als Geburtstagspräsent
SANDSPIELE. Von 28. Juli bis 2. August kommt der Beach-Volleyball-Zirkus schon zum 20. Mal an den
Wörthersee. Zum Jubiläum wird in Klagenfurt zum zweiten Mal die Beach-Europameisterschaft ausgerichtet.
RAPHAEL SPATZEK
Heuer gibt es in der großen Sandkiste etwas Besonderes zu feiern:
zwei Jahrzehnte Beach-Volleyball in Klagenfurt. Das Geschenk
zum 20. Geburtstag des Events
ist nichts Geringeres als die CEV
Beach-Volleyball-Europameisterschaft. Zum zweiten Mal nach
2013 ist von 28. Juli bis 2. August die europäische Beach-Elite
zu Gast am Wörthersee und baggert nach den Edelmetallen Gold,
Silber und Bronze.
Schon die erste Beach-Volleyball-Europameisterschaft auf heimischen Boden vor zwei Jahren
war ein voller Erfolg. Man erinnert sich gerne zurück an die
starken Leistungen der österreichischen Teams mit dem unvergesslichen Sieg der Schwaiger-Sisters als Höhepunkt. Gänsehaut pur gab es beim Auftritt
von Rainhard Fendrich als ein
ganzes Stadion „I am from Austria“ sang. Das alles bei strahlendem Sonnenschein in der Ostbucht vor einer Rekordkulisse
von 150.000 Besuchern.
Die Erfolgsschablone
2015 soll das Ganze nochmals
getoppt werden. Das Land Kärnten und die Stadt Klagenfurt
rücken wieder in den TourismusMittelpunkt Österreichs. BeachBoss Hannes Jagerhofer freut
sich schon auf das besondere Jubiläum am See und ist voll des
Lobes: „Wir dürfen heuer das 20.
Event am Ufer des Wörthersees
austragen. Die einzigartige Kulisse des Wörthersees und die
Stimmung der Fans hat das Turnier zu dem gemacht, was es heute ist! Ich möchte mich auch bei
der Stadt Klagenfurt und dem
Land Kärnten für die langjährige
Partnerschaft bedanken.“
Längst ist das Turnier in der Lan-
Welcome to the beach! Bei der heurigen Beach-EM soll der große Erfolg von 2013 nochmals getoppt werden. Die heimischen Fans dürfen wieder auf Medaillen hoffen.
Foto: Martin Steinthaler
deshauptstadt die große weltweite „Erfolgsschablone“, von der
viele internationale Großstädte
gerne abpausen möchten. Das
sieht auch André Meyer, Präsident der European Volleyball Federation (CEV) so: „Ich komme
schon seit zwölf Jahren nach
Klagenfurt und schau’ mir gerne
an, was man von hier in die Welt
hinaustragen kann.“
Olympische Spiele in Rio
Bei der Beach-Volleyball-EM
wird es aber nicht nur um Medaillen gehen. Auch die Qualifikation für die Olympischen Spiele 2016 in Rio wird für die Athleten schon eine bedeutende Rolle
spielen. Der Beach in Klagenfurt
wäre aber nicht das, was er ist,
wenn er nicht auch heuer mit einigen Neuerungen aufwarten
könnte. Eine besonders originelle: Gegenüber der VIP-Tribüne
werden erstmals „Rooftop Seats“
installiert. Das sind fixe Sitzplätze in perfekter Lage, die nicht
nur eingefleischten Fans außergewöhnliche Ein- und Ausblicke
garantieren.
Austrian Bowl im Stadion
Den amerikanischen Super
Bowl kennt jeder. Das österreichische Pendant, die Austrian
Bowl, arbeitet fleißig daran, den
Bekanntheitsgrad zu steigern.
Einen wichtigen Schritt dahin
haben die Stadt Klagenfurt und
der American Football Bund
Österreich gesetzt. In den
nächsten drei Jahren findet das
Football-Finale im Wörthersee
Stadion statt. Das ist nach dem
ÖFB-Cupfinale eine weitere
längerfristige Kooperation mit
dem Sportpark.
„Wir freuen uns über diese Zusammenarbeit, die auf Nachhaltigkeit und neue touristische
Zielgruppen abzielt. Die Veranstaltung zeigt sich als ein Familienevent und der Zeitpunkt zu
Ferienbeginn ist für den Tourismus ideal. Vor allem soll aber
unserer Jugend Lust auf diesen
Sport gemacht werden“, erklärt
Sportreferent Vizebürgermeister Jürgen Pfeiler.
Bereits am Samstag, 11. Juli,
stehen sich mit den Dauerrivalen Vienna Vikings und Swarco
Raiders Tirol die zwei besten
Mannschaften Österreichs gegenüber. Schon ab 12 Uhr startet der „Game Day“ mit passendem Rahmenprogramm. In der
„Pregame Area“ warten aufblasbare Fieldgoals, Wurfwände und Spielekonsolen zum
Zeitvertreib für Jung und Alt.
Die Verköstigung erfolgt auf
traditionelle amerikanische Art
mit Barbecue, Burgern und
Softeis. Um 15 Uhr beginnt mit
der „Silver Bowl“, dem Finale
der Division 1, der erste sportliche Höhepunkt. Kick-off um
die Austrian Bowl folgt dann
um 19 Uhr. Nach dem Spiel
steigt dann die „Players Party“
ab 23 Uhr in der Fabrik/Saag.
Tickets für den gesamten Tag
sind ab 17 Euro bei
oeticket.com erhältlich. Besonders freuen dürfen sich alle
Kärntner Schüler. Für sie ist der
Eintritt kostenlos!
Sport
KLAGENFURT
521 8. Juli ’15
39
Auf die Plätze, fertig, los! Rund 3.000 Sportlerinnen und Sportler stürzten sich beim 17. Ironman Austria in den Wörthersee.
Abo-Sieger & Stockerlpremiere
IRONMAN. Marino Vanhoenacker (Belgien) siegte bei seinem Comeback und mit Eva Wutti gelang der ersten
Kärntnerin der Sieg beim Heim-Bewerb. Der 17. Ironman schrieb wieder Geschichte.
WOLFGANG BURGSTALLER
Der 17. Ironman in Klagenfurt ist
Geschichte, der 18. im nächsten
Jahr bereits ausgebucht. So ist es
immer, wenn sich die Härtesten
der Harten am Wörthersee treffen, um die Tortur von 3,8 Kilometer Schwimmen, 180,2 Kilometer Radfahren und 42,2 Kilometer Laufen auf sich zu nehmen.
Für Spannung war schon Wochen
davor gesorgt, hatte doch Seriensieger Marino Vanhoenacker
nach drei Jahren Pause sein
Kommen angesagt, um sich mit
Vorjahressieger Ivan Rana (E) zu
duellieren. Vanhoenacker gewann mit einer Zeit von 7:48:45
Stunden. Zweiter wurde der
Österreicher Michael Weiss,
„nur“ Dritter Rana.
Ein neues Siegergesicht gab es
dafür bei den Damen. Die Kärntnerin Eva Wutti ging nach
8:45:37 Stunden über die Ziellinie und gewann somit als erste
Kärntnerin das Heimrennen.
Platz zwei belegte auch eine
Österreicherin, nämlich Lisa
Hütthaler. Und Dritte wurde die
Amerikanerin Sarah Piampiano.
Neben dem sportlichen Erfolg
der Veranstaltung mit rund 3.000
Startern ist der Ironman natürlich
auch für die Verantwortlichen der
Stadt ein unverzichtbarer Event,
der trotz Sparbudget in Klagenfurt bleiben soll. „Aber ohne Förderungskürzungen wird es nicht
gehen“, hat Bürgermeisterin Dr.
Maria-Luise Mathiaschitz schon
im Vorfeld angekündigt. Und
noch was soll es künftig geben:
Die Veranstaltungen in der Ostbucht sollen terminmäßig enger
beisammen liegen, um den Badegästen und Spaziergängern eine permanente SommereventBaustelle zu ersparen.
Übrigens hat der heurige Ironman wieder rund 80.000 zusätzliche Nächtigungen gebracht. Und
für die heimische Wirtschaft eine
Wertschöpfung von über sieben
Millionen Euro.
Siebenter Sieg für Marino Vanhoenacker in Klagenfurt (oben).
Links die glückliche Eva Wutti.
Ihr gelang als erste Kärntnerin
der Damensieg beim Heimrennen, vom Landeshauptmann über
die Bürgermeisterin bis zu
Senatsmitgliedern haben alle gratuliert.
Fotos: Kuess
40
522 8. Juli ’15
KLAGENFURT
Sport
Bürgermeisterin
Dr. Maria-Luise
Mathiaschitz mit
Profi-Radrennfahrer Marco Haller
und Gemeinderat
Hans Zlydnyk.
Der aus Klagenfurt stammende
Profi-Radrennfahrer fährt beim
wichtigsten Etappenradrennen der
Welt.
Foto: StadtPresse/
Wedenig
Klagenfurt bei Tour de France
RADSPORT. Der Klagenfurter Marco Haller startet dieses Jahr als einer von drei
Österreichern bei der „Tour de France“.
Marco Haller ist der erste Klagenfurter, der beim wichtigsten Etappenradrennen der Welt, der „Tour
de France“, an den Start gehen
wird. Nach Paco Wrolich ist er
der zweite Kärntner, der an diesem internationalen Radsport-Ereignis teilnimmt.
Wenige Stunden vor seiner Abreise besuchte Marco Haller Bürger-
meisterin Dr. Maria-Luise Mathiaschitz im Rathaus.
Die Bürgermeisterin zeigte sich
beeindruckt von der Leistung des
24-jährigen Profisportlers, der in
der Jugendklasse bereits 26 Mal
österreichischer Staatsmeister
wurde. 2009 wurde er Dritter bei
den Junioren-Weltmeisterschaften
im Straßenrennen in Moskau.
Seit 2010 ist Marco Haller Profi.
„Alles, alles Gute für die ,Tour de
France‘, ganz Klagenfurt drückt
Ihnen die Daumen“ so die Bürgermeisterin Dr. Mathiaschitz, die
dem sympathischen jungen Profisportler viel Erfolg wünschte.
Die „Tour de France“ 2015 dauert
bis 26. Juli, es starten 198 Teilnehmer aus 34 Nationen.
Titel verteidigt
Bereits zum 9. Mal fand in
Klagenfurt das InlinehockeyTurnier statt. Zehn Teams aus
Österreich, Slowenien, Italien
und Südtirol kämpften darum,
den Wanderpokal für ein Jahr
mit nach Hause zu nehmen.
Wie schon in den Vorjahren
war das Turnier auch heuer
wieder mit Spielern aus dem
Eishockey-Nationalteam und
der EBEL besetzt. U. a. mit
dabei Raphael Herburger, Rene Swette, Florian Iberer, Florian Mühlstein, Alexander Cijan, Markus Pöck, Florian
Kurath oder Daniel Ban.
Im Finale konnte das Team aus
Slowenien, Drustov Projateljev Hokeja (Foto oben), den
Titel aus dem Vorjahr verteidigen. Die Siegerehrung nahm
Stadträtin Ruth Feistritzer in
Vertretung von Vizebürgermeister Jürgen Pfeiler vor.
Foto: StadtPresse/Pessentheiner
Austria Klagenfurt bereit für die „Sky Go Erste Liga“
Die Violetten aus der Landeshauptstadt sind zurück in der
zweithöchsten Spielklasse. Zum
Fotoshooting ging’s auf den
Neuen Platz. Denn die Austria ist
heuer auch im Panini-Album und
im „Bundesliga Journal“ vertreten. Die Kaderplanung ist wei-
testgehend abgeschlossen, die
neu formierte Mannschaft heiß
auf den Saisonstart am 24. Juli.
Der Aboverkauf für die attrak-
tivste zweite Liga seit langem
läuft bereits. Die normale Saisonkarte für alle 18 Heimspiele
auf der Westtribüne kostet 220
Euro. Ermäßigte Abos sind schon
ab 160 Euro zu haben. Für Kinder bis zum 13. Geburtstag ist
der Eintritt überhaupt gratis.
Das Bestellformular für die Abos
und weitere Infos findet man auf
www.skaustriaklagenfurt.at
Austria Präsident Peter Svetits
(vorne Mitte) und Trainer Manni
Bender (1. rechts) bitten die neu
formierte Mannschaft inklusive
Betreuerstab zum obligatorischen Teamfoto.
Foto: StadtPresse/Spatzek
KLAGENFURT
Service
523 8. Juli ’15
TERMINE
Donnerstag, 9. 7.
Seniorenkirchtag „Mitten im
Leben“ der Landeshauptstadt
Klagenfurt, Messegelände, 11-16
Uhr.
Freitag, 10. 7.
Bürgermeisterin Dr. Mathiaschitz gratulierte Thea Kollmann, auch Besuchshund „Puma“ war mit dabei.
Foto: StadtPresse/Pachernig
Thea Kollmann 102
Der „Seniorenchor Klagenfurt“
sorgte für eine stimmige Umrahmung der Geburtstagsfeier für
Thea Kollmann, die diese Woche
ihren 102. Geburtstag im Seniorenwohn- & Pflegeheim „Providentia“ in Annabichl feierte.
Auch ein Extra-Geburtstagsbesuch ihres Lieblings „Puma“
stand am Programm. Der Besuchshund kommt jede Woche
einmal ins Heim und wird nicht
nur von Thea Kollmann voller
Freude erwartet.
Die seit dem Krieg verwitwete
Zwei x 75
Zwei 75er wurden im Hause
Pfeistlinger gefeiert. Lilo Pfeistlinger feierte am 25. Mai den
Halbrunden, Gatte Günter hat am
Klagenfurterin lebt seit neun Jahren im Seniorenheim und fühlt
sich hier sehr wohl. Sie nimmt an
vielen Veranstaltungen teil, liebt
die Geselligkeit mit ihren Mitbewohnern, ist bei den Grillpartys
mit dabei und erfährt die Neuigkeiten bei den täglich stattfindenden „Vorlesestunden“. Auch der
hausinterne, wöchentliche Gottesdienst ist für sie Pflichttermin.
Bürgermeisterin Dr. Maria-Luise
Mathiaschitz gratulierte dem Geburtstagskind sehr herzlich und
wünschte alles Gute.
12. August den 75er! Dieser Tage
lud man Freunde und Weggefährten zu einem gemeinsamen Fest
ein. Unter den vielen Gratulanten
auch das Ehepaar Irmgard und
Leopold Guggenberger.
Foto: Eggenberger/KK
Kostenloser Rechtsanwaltssprechtag mit Mag. Florian Mitterbacher, Rathaus, Bürgerser vicestelle, 14-16 Uhr.
Schloßkonzert „Z’amm kommen ...“, mit dem Gemischten
Chor Koschatwiege und „Die Tuben aus Kärnten“, Stift Viktring,
19 Uhr (Konzertbeginn: 20 Uhr).
Singen, Tanzen und Musizieren
im Burghof, 19.30 Uhr (entfällt
bei Regen).
Samstag, 11. 7.
Klassik im Burghof – Konzert
des Acies Quartetts, Burghof, 11
Uhr.
Open-Air-Konzert der Stadtkapelle Klagenfurt „Let us entertain you“, Burghof, 19.30 Uhr.
Finale Austrian Bowl XXXI,
Sportpark Klagenfurt, Wörtherseestadion, ab 19 Uhr.
Sonntag, 12. 7.
literatur.pic.nic – Lesung zum
100. Geburtstag von Christine
Lavant „Hommage in Gedichten
und Briefen“ mit Gudrun Maria
Leb, Ania Konarzewski und
Manfred Kostmann, NorbertArtner-Park, 10-12 Uhr (entfällt
bei Regen).
Gustav-Mahler-Gespräche,
Manfred Paul Westphal im Gespräch mit Angelica Castello, Giselher Smekal und Werner Hörtner, Musik: Harry Sakol und Alegre Correa, Treffpunkt: Schiffsanlegestelle, bei Villa Lido, 10
Uhr (inklusive Schifffahrt), ohne
Schifffahrt 11 Uhr, Gustav-Mahler-Komponierhäuschen.
Bücherflohmarkt
am Neuen Platz
22.– 25. Juli
Mi-Fr 9-18 Uhr, Sa 9-14 Uhr.
41
Klagenfurter
Sommersportschnuppern
13. Juli –21. August
Programme liegen im
Rathaus, Bürgerservice auf.
www.sportschnuppernklagenfurt.at
Mittwoch, 15. 7.
Frauen- und Familienberatung
durch Juristin im Frauen- und Familienservice, Kumpfgasse 2325, ab 12 Uhr (Anmeldung:
51 49 45).
Music around the world mit Sigi Finkel & Mamadou Diabate
African Vibes, Minimundus, Villacher Straße 241, 20.30-23 Uhr.
Konzert im Landhaushof mit
dem Musikverein Grafenstein, 20
Uhr (entfällt bei Schlechtwetter).
Donnerstag, 16. 7.
Internationales Kinder-Volkstanz-Fest im Gemeindezentrum
Viktring, 19.30 Uhr.
Freitag, 17. 7.
Spielekreis im Biedermeierstüberl (Brett- und Kartenspiele),
Buchengasse 3, 18 Uhr.
Internationales Kinder-Volkstanzfest mit internationalen Tänzen am Alten Platz (10 Uhr) und
im Landhaushof (19 Uhr, bei
Schlechtwetter im GZ Viktring).
Kostenloser Rechtsanwaltssprechtag mit Dr. Robert Mogy,
Rathaus, Bürgerservicestelle, 1416 Uhr.
Samstag, 18. 7.
Klassik im Burghof – Konzert
des TrioVanBeethovens, Burghof, 11 Uhr.
Workshop „Streifzüge“ mit
Christian Ecker (freischaffender
Künstler aus Salzburg), in der
Galerie 59, Hauptstraße 59,
Wölfnitz (zweiteilig, auch am
19. Juli, jeweils 10-17 Uhr)
www.galerie59.com
Alt-Original-Flohmarkt
im
Lendhafen, 8-16 Uhr.
Starnacht mit Stars wie Eros Ramazzotti, Sarah Connor, Francine
42
KLAGENFURT
524 8. Juli ’15
2015 CEV A1
Beach Volleyball
EM presented by
Swatch
28. Juli –2. August
www.beachvolleyball.at
Jordi, Howard Carpendale, The
Makemakes, Andreas Bourani,
Michael Patrick Kelly, Alexa
Feser und Julia Buchner, Klagenfurt Starnacht-Arena in der Ostbucht, 20.15 Uhr.
Montag, 20. 7.
Vortrag und Austausch „Sillvorbereitung: für einen guten Start“
mit Gabi Flaschberger und Antonia Tschuschnig, Elternberatungsstelle Welzenegg, Rilkestraße 1, 19.15-21.15 Uhr.
Mittwoch, 22. 7.
Music around the world mit
Mendt & Band, Minimundus,
Villacher Straße 241, 20.30-23
Uhr.
Frauen- und Familienberatung
durch Juristin im Frauen- und Familienservice, Kumpfgasse 2325, ab 12 Uhr (Anmeldung: 51
49 45).
Konzert im Landhaushof mit der
Blaskapelle Techelsberg am Ws.,
20 Uhr (entfällt bei Schlechtwetter).
Freitag, 24. 7.
Kostenloser Rechtsanwaltssprechtag mit Mag. Christof
Alexander Mörtl, Rathaus, Bürgerservicestelle, 14-16 Uhr.
Samstag, 25. 7.
Klassik im Burghof – Konzert
des Haydn-Brass Ensembles,
Burghof, 11 Uhr.
Sonntag, 26. 7.
Familiennachmittag für Klein
und Groß mit gemeinsamen Erkunden der Ausstellung, MMKK,
Burggasse 8, 14 Uhr (ca. 2 Stunden).
Mittwoch, 29. 7.
Music around the world mit
Jörg Seidel „Swing to Bing“, Mi-
nimundus, Villacher Straße 241,
20.30-23 Uhr.
Frauen- und Familienberatung
durch Juristin im Frauen- und Familienservice, Kumpfgasse 2325, ab 12 Uhr (Anmeldung: 51
49 45).
Konzert im Landhaushof mit der
Post & Telekom Musik Kärnten,
20 Uhr (entfällt bei Schlechtwetter).
Donnerstag, 30. 7.
Cre.Art.iv-Workshops für Kinder und Jugendliche (6-12 Jahre)
„Wuzzelwurmspiralenschnecke
...“, Formen und Verformen mit
Ton, MMKK, Burggasse 8, 1013 Uhr (Anmeldung: (0)50536
16257)
Sommer-Lesestunde „Fliegender
Teppich“
9. Juli –31. August
Für Kinder von 4 –7 Jahren
Mo-Do 10-11 Uhr
Buchhandlung Heyn,
Kramergasse 2-4
Freitag, 31. 7.
Spielekreis im Biedermeierstüberl (Brett- und Kartenspiele),
Buchengasse 3, 18 Uhr.
Kostenloser Rechtsanwaltssprechtag mit Dr. Norbert Moser, Rathaus, Bürgerservicestelle,
14-16 Uhr.
Last_Friday_Jam und Open
Jam im raj, Badgasse 7, 19 Uhr.
Samstag, 1. 8.
Klassik im Burghof – Konzert
mit Peter Lodynski, Burghof, 11
Uhr.
Alt-Original-Flohmarkt
im
Lendhafen, 8-16 Uhr.
Sonntag, 2. 8.
music.pic.nic – mit Bettina
Schusser, Michael Lagger und
Michael Malicha, Norbert-Artner-Park, 10-13 Uhr (entfällt bei
Schlechtwetter).
Mittwoch, 5. 8.
Frauen- und Familienberatung
durch Juristin im Frauen- und Familienservice, Kumpfgasse 23-
25, ab 12 Uhr (Anmeldung: 51
49 45).
Konzert im Landhaushof mit der
Kolpingmusik Klagenfurt, 20
Uhr (entfällt bei Schlechtwetter).
Music around the world mit
Dobrek Bistro, Minimundus, Villacher Straße 241, 20.30-23 Uhr.
Freitag, 7. 8.
Kostenloser Rechtsanwaltssprechtag mit Dr. Walter Moser,
Rathaus, Bürgerservicestelle, 1416 Uhr.
Altstadtzauber mit Flohmarkt,
Livemusik, Zaubern, Stelzengehern, Gauklern, etc. in der Klagenfurter Innenstadt, erstmals
auch Kleinkunst in den City Arkaden, ganztägig (www.altstadtzauber.at).
Samstag, 8. 8.
Klassik im Burghof – Konzert
mit Daniela Fally & Matthias
Fletzberger, Burghof, 11 Uhr.
Altstadtzauber mit Flohmarkt,
Livemusik, Zaubern, Stelzengehern, Gauklern, etc. in der Klagenfurter Innenstadt, erstmals
auch Kleinkunst in den City Arkaden, ganztägig (www.altstadtzauber.at).
Sonntag, 9. 8.
literatur.pic.nic – IG Autorinnen/Autoren stellen sich vor, mit
Ria Ketteler „Durchzug“, Edeltraud Pirker „Lyrik“ und Edith
Darnhofer-Demar „Aus Trümmern zusammengewürfelt“, im
Norbert-Artner-Park, 10-12 Uhr
(entfällt bei Schlechtwetter)
Vortragswettbewerb „Slam, if
you can! @ literatur.pic.nic“ mit
Mario Tomic, Christine Teichmann, Johann Patrick Platzer,
Sabrina Öhler, Lisa-Maria Sommerfeld und Gernot Wagner,
Norbert-Artner-Park, 12-14 Uhr.
(entfällt bei Schlechtwetter).
Mittwoch, 12. 8.
Frauen- und Familienberatung
durch Juristin im Frauen- und Familienservice, Kumpfgasse 2325, ab 12 Uhr (Anmeldung: 51
49 45).
Music around the world mit
Roland Neuwirth & Extrem-
Service
Open-Air-Kino im
Burghof
22. Juli–25. August
Beginn: ca. 21 Uhr
www.volkskino.net
schrammeln, Minimundus, Villacher Straße 241, 20.30-23 Uhr.
Konzert im Landhaushof mit der
Trachtenkapelle Magdalensberg,
20 Uhr (entfällt bei Schlechtwetter).
Treffen der Selbsthilfegruppe
„Mit Alzheimer leben“, Pflegeheim Kreuzbergl, Henselstraße
1A, 18 Uhr.
Donnerstag, 13. 8.
Cre.Art.iv-Workshop für Kinder und Jugendliche (8-14 Jahre)
„Unsere Plastik wächst und
wächst ...“, Plastisches Gestalten
mit Klebebändern, MMKK,
Burggasse 8, 10-13 Uhr (Anmeldung (0) 50536 16257).
Freitag, 14. 8.
Spielekreis im Biedermeierstüberl (Brett- und Kartenspiele),
Buchengasse 3, 18 Uhr.
Kostenloser Rechtsanwaltssprechtag mit Dr. Gerd Mössler,
Rathaus, Bürgerservicestelle, 1416 Uhr.
Samstag, 15. 8.
Klassik im Burghof – Konzert
mit dem Wiener Philharmoniker
Ensemble, Burghof, 11 Uhr.
Alt-Original-Flohmarkt
im
Lendhafen, 8-16 Uhr.
Mittwoch, 19. 8.
Music around the world mit
5/8erl in Ehr’n, Minimundus,
Villacher Straße 241, 20.30-23
Uhr.
Frauen- und Familienberatung
durch Juristin im Frauen- und Familienservice, Kumpfg. 23-25,
ab 12 Uhr (Anmeld.: 51 49 45)
Töpfermarkt
Internat. Keramiktage
30. Juli –1. August
ganztägig, Neuer Platz
www.kikh.at
KLAGENFURT
Service
GALERIEN
Stadtgalerie, Theatergasse 4:
„SHOEting Stars – 5 Sinne &
Mehr“. Geöffnet: täglich und feiertags außer Mo 10-18 Uhr (bis
11. Oktober).
Stadtgalerie, Living Studio,
Theatergasse 4: Zeitgenössischer
Schmuck – zehn unterschiedliche
Positionen. Mit Iris Bodemer,
Martina Dempf, Georg Dobler,
Ute Eitzenhöfer, Margit Hart,
Carmen Hauser, Fritz Maierhofer, Wolfgang Rahs, Isabell
Schaupp und Petra Zimmermann.
Geöffnet: täglich und feiertags
außer Mo 10-18 Uhr (bis 16.
August).
Alpen-Adria-Galerie, Theaterplatz 3: Renate Vinatzer-Mahlknecht „An die Sonne – 100 Jahre Christine Lavant“. Geöffnet:
täglich und feiertags außer Mo
10-18 Uhr (von 31. Juli bis 30.
August).
Galerie 3, Alter Platz 35:
„Konfrontation VIII – Interferenzen Österreich – Rumänien“ mit
Birgit Bachmann, Sorin Nicodim
und Fritz Russ. Geöffnet: Mi,
Do, Sa 10-13 und Fr 15-18 Uhr
(bis 25. Juli).
Künstlerhaus, Göthepark 1:
„Hommage au Métier de la Gravure“. Geöffnet: Di-Fr 12-18
Uhr, Do 12-20 Uhr, Sa 9-13 Uhr
(bis 14. August).
Galerie de La Tour, Lidmanskygasse 8: Andres Klimbacher,
Dieter Fercher, Paul Nusitz und
Christoph Eder „spuren.suche“.
Geöffnet: Mo-Fr 9-18 Uhr und
Sa 9-13 Uhr (bis 4. September).
BV-Galerie, Feldkirchner Straße
3 1 : B V- S o m m e r a u s s t e l l u n g
„Malerei – Grafik – Fotografie –
Bildhauerei – Objekt“. Geöffnet:
Mo-Fr 9-19 Uhr (bis 26. August).
AUSSTELLUNGEN
Musilmuseum, Bahnhofstraße
50: „Peter Putz – Das Ewige Archiv – New Stuff“. Geöffnet:
Mo-Fr 10-17 Uhr (bis Ende
September).
Kunstraum Lakeside, Lake side B02: Werner Berg, Maria
Bussmann, Peter Fritzenwallner,
Bruno Gironcoli, Nilbar Güres,
Karl Karner, Maria Lassnig,
Markus Proschek, Gerhard
Rühm, Julia Zastava und Siegfried Zaworka „So wilde Freiheit war noch nie – Für Christine Lavant“. Geöffnet: Di 12-18
Uhr, Mi-Fr 10-13 Uhr (bis 14.
August).
blue cube & Kidsmobil, Primoschgasse 3: Erlebnisausstellung „Steinzeit“. Geöffnet: Do,
Fr 14-18 Uhr und Sa 10-18 Uhr
u. nach tel. Vereinbarung: 0664
/ 620 2044 (bis 31. Oktober).
Museum Moderner Kunst
Kärnten, Burggasse 8: Wolfgang Walkensteiner „so gut wie
nichts“. Burgkapelle: Peter Jellitsch „It could be like this ...“.
Geöffnet: Di-So 10-18 Uhr und
Do 10-20 Uhr (bis 11. Oktober).
Bergbaumuseum, Prof.-Dr.Kahler-Platz 1: Sonderschau
des Landesmuseums Kärnten
„Von der Karte zum Relief. Die
dreidimensionale Welt des Paul
Gabriel Oberlercher“. Geöffnet:
täglich außer Fr 9-18 Uhr (bis
30. August).
Kunstcafé Lidmansky, Lidmanskygasse 3: Ingrid Bradach.
Geöffnet: Mo-Sa 10-22 Uhr (bis
Mitte Juli).
THEATER
„HERMANNS SCHLACHT –
Albtraum eines Statisten“ von
Kurt Pieber und Uli Bree, Produktion von ARGE BühneK. Regie: Christina Jonke. Termine: 9.,
10., 11. und 12. (18 Uhr) Juli.
Beginn: wenn nicht anders angegeben, jeweils 20 Uhr. Ort: Haus
der Volkskultur, Bahnhofplatz 5.
„EINE EHRENWERTE FAMILIE“ – Theatersommer Klagenfurt. Drei Generationen prallen aufeinander, Klischees werden aufgeräumt, dem modernen
Spießrutenlauf wird ein Spiegel
vorgehalten. Es wird eindrucksvoll bewiesen, dass 60 tatsächlich das neue 40 ist. Termine: jeweils Dienstag bis Samstag, bis
25. Juli. Beginn: 20.30 Uhr. Ort:
Stadthaus, Innenhof.
525 8. Juli ’15
43
VIKTRING
MUSIKFORUM
Fr, 10. 7., 19 Uhr – h&h/fest: femina an die macht, St.Egyden/
šentilj
Sa, 11. 7., 18 Uhr – Vernissage der Ausstellung von I. Fankhauser,
Kellertheater; 20 Uhr – Eröffnungskonzert: Mayito Rivera & The
Sons of Cuba, Arkadenhof
So, 12. 7., 10 Uhr – Mahler Gespräche, Mahlerhäuschen; 18 Uhr –
Eine musikalische Reise mit Gilberto Gil, Kellertheater; 20 Uhr –
Preludios Americanos – Acies Quartett, J. Gregoric, Freskensaal;
22 Uhr – CuiCuiLco, G. Smekal, Arkadenhof
Mo, 13. 7., 18 Uhr – Mythen aus dem Süden, G. Smekal, A.
Castelló, Kellertheater; 20 Uhr – Lyrik.Latin.Jazz – Falk Bonitz
Trio, Arkadenhof
Di, 14. 7., 18 Uhr – Film: Mercedes Sosa, La voz de Latinoamérica, Kellertheater; 20 Uhr – Samambaia – Yara Linns, Freskensaal
Mi, 15. 7., 18 Uhr – Vortrag: Brasilien – Gerhard Drekonja-Kornat,
Kellertheater; 20 Uhr – Casino Jazz-Impressionen, The Viktring
Connection , Arkadenhof
Do, 16. 7., 17 Uhr – Abschlussabend Akkordeon/Cello, Barocksaal; 20 Uhr – Duoabend – M. M. Kofler, S. Kiefer, Freskensaal
Fr, 17. 7., 18 Uhr – Mexico – Film von Peter Wagner, Kellertheater; 20 Uhr – Neruda Ensemble, Freskensaal
Sa, 18. 7., 18 Uhr – Abschluss des Gitarrenkurses bei J. Gregorić,
Barocksaal; 20 Uhr – Mahler Kompositionspreis – Max Brand
Ensemble, Arkadenhof
So, 19. 7. , 11 Uhr – atacama – Bertl Mütter, bei der Platane
Nr. 00652, Stiftspark; 20 Uhr – El Violin Latino – Gregor Hübner,
Freskensaal
Mo, 20. 7., 20 Uhr – Jazz Night – Abschluss der Jazz-Workshops,
Arkadenhof
Di, 21. 7., 18.30 Uhr – Lieder von Piazzolla: E. Leitner, I. Moldiz,
Freskensaal; 20 Uhr – Singin Jazz Night – A. Gaggl, W. Puschnig,
Arkadenhof
Mi, 22. 7., 18 Uhr – Abschluss des Harfenkurses bei M. Stadler,
Barocksaal; 20 Uhr – Abschluss des Klavierkurses bei P. Gulda,
Freskensaal
Do, 23. 7., 20 Uhr – Contemporary Latin – P. Ackermann, P.
Meier, Freskensaal
Fr, 24. 7., 20 Uhr – Abschluss des Querflötenkurses bei M. M.
Kofler, Freskensaal
Sa, 25. 7., 20 Uhr – Singe, Orpheus!, Freskensaal
So, 26. 7., 11 Uhr – Hermeto Pascoal – J. Billich – Freskensaal;
20 Uhr – Abschluss Spielen bei B. Mütter, Parkpavillon, Westseite
des Stiftes
Mo, 27. 7., 20 Uhr – Oboe & Klavier: A. de Felice & G. Garbin,
Freskensaal
Di, 28. 7., 20 Uhr – Mit den Pfeilen der Inkas – D. Kaufmann,
Kellertheater
Do, 30. 7., 18 Uhr – Abschluss Gitarrenkurs bei M. Schäffer,
Barocksaal; 20 Uhr – Abschlussabend Oboe bei A. de Felice, Freskensaal
Fr, 31. 7., 20 Uhr – Abschluss Gesang bei H. Lazarska und
M. Robavs, Freskensaal
Weitere Termine bzw. Kurse unter www.musikforum.at
44
526 8. Juli ’15
APOTHEKEN
n 10. 7.: Landschafts-Apotheke, Alter Platz 32, und SonPischeldorfer
nenapotheke,
Straße 187
n 11. 7.: Obir-Apotheke, Baumbachplatz 21, Ring-Apotheke,
Viktringer Ring 1A
n 12. 7.: team santé obelisk
apotheke, Völkermarkter Ring
14, u. Noreia-Apotheke, Pischeldorfer Straße 105
n 13. 7.: Paracelsus-Apotheke,
10.-Oktober-Straße 14, und St.Peter-Apotheke, Völkermarkter
Straße 134
n 14. 7.: Apotheke vorm Lindwurm, Neuer Platz 9, und Lendorf-Apotheke,
Feldkirchner
Straße 219, und Südring Apotheke,
Ebentaler
Straße
149/Ecke Südring
n 15. 7.: Engel-Apotheke,
Bahnhofstraße 3, u. Apotheke
Viktring, Viktringer Platz 13
n 16. 7.: Hirschen Apotheke, St.
Ruprechter Straße 22, und Beneficium Kreuzbergl-Apotheke,
Radetzkystraße 20
n 17. 7.: Löwen-Apotheke, Villacher Straße 8, und Fischl-Apotheke, Ebentaler Str. 59
n 18. 7.: Nord-Apotheke, St.
Veiter Straße 109, und BärenApotheke, Rosentaler Str. 73
n 19. 7.: Uni-Apotheke, Universitätsstr. 23, St.-Georg-Apotheke, St. Veiter Straße 34
n 20. 7.: Feschnig-Apotheke,
Paracelsusgasse 16, und Dr.Fellner-Apotheke, Siebenhügelstraße 15
n 21. 7.: Vitalis-Apotheke,
Durchlaßstraße 4, und Apotheke
Ebenthal, St. Jakober Straße 1
n 22. 7.: Landschafts-Apotheke, Alter Platz 32, und Sonnenapotheke,
Pischeldorfer
Straße 187
n 23. 7.: Obir-Apotheke, Baumbachplatz 21, Ring-Apotheke,
Viktringer Ring 1A
n 24. 7.: team santé obelisk
apotheke, Völkermarkter Ring
14, u. Noreia-Apotheke, Pischeldorfer Straße 105
n 25. 7.: Paracelsus-Apotheke,
10.-Oktober-Straße 14, und St.Peter-Apotheke, Völkermarkter
Straße 134
n 26. 7.: Apotheke vorm Lind-
KLAGENFURT
wurm, Neuer Platz 9, und Lendorf-Apotheke,
Feldkirchner
Straße 219, und Südring Apotheke,
Ebentaler
Straße
149/Ecke Südring
n 27. 7.: Engel-Apotheke,
Bahnhofstraße 3, u. Apotheke
Viktring, Viktringer Platz 13
n 28. 7.: Hirschen Apotheke, St.
Ruprechter Straße 22, und Beneficium Kreuzbergl-Apotheke,
Radetzkystraße 20
n 29. 7.: Löwen-Apotheke, Villacher Straße 8, und Fischl-Apotheke, Ebentaler Str. 59
n 30. 7.: Nord-Apotheke, St.
Veiter Straße 109, und BärenApotheke, Rosentaler Str. 73
n 31. 7.: Uni-Apotheke, Universitätsstr. 23, St.-Georg-Apotheke, St. Veiter Straße 34
n 1. 8.: Feschnig-Apotheke, Paracelsusgasse 16, und Dr.-Fellner-Apotheke,
Siebenhügelstraße 15
n 2. 8.: Vitalis-Apotheke,
Durchlaßstraße 4, und Apotheke
Ebenthal, St. Jakober Straße 1
n 3. 8.: Landschafts-Apotheke,
Alter Platz 32, und Sonnenapotheke, Pischeldorfer Straße 187
n 4. 8.: Obir-Apotheke, Baumbachplatz 21, Ring-Apotheke,
Viktringer Ring 1A
n 5. 8.: team santé obelisk apotheke, Völkermarkter Ring 14,
u. Noreia-Apotheke, Pischeldorfer Straße 105
n 6. 8.: Paracelsus-Apotheke,
10.-Oktober-Straße 14, und St.Peter-Apotheke, Völkermarkter
Straße 134
n 7. 8.: Apotheke vorm Lindwurm, Neuer Platz 9, und Lendorf-Apotheke,
Feldkirchner
Straße 219, und Südring Apotheke,
Ebentaler
Straße
149/Ecke Südring
n 8. 8.: Engel-Apotheke, Bahnhofstraße 3, u. Apotheke Viktring, Viktringer Platz 13
n 9. 8.: Hirschen Apotheke, St.
Ruprechter Straße 22, und Beneficium Kreuzbergl-Apotheke,
Radetzkystraße 20
n 10. 8.: Löwen-Apotheke, Villacher Straße 8, und Fischl-Apotheke, Ebentaler Str. 59
n 11. 8.: Nord-Apotheke, St.
Veiter Straße 109, und BärenApotheke, Rosentaler Str. 73
GEBURTEN
Von 21. Mai bis 24. Juni 2015
Emma (21. 5.), Tochter der Melanie Haas und des Emanuel
Bertram Braunstein, Akazienhofstraße 19
Nina (8. 6.), Tochter der Sabrina
Mirnig und des Ivan Simunković,
Seegasse 57
Marvin (8. 6.), Sohn der Jasmin
und des Dr. Markus Rauter, Feldkirchner Straße 55E
Viktoria (12.6.), Tochter der Daliborka Soldo, Fischlstraße 21, und
des Tomislav Soldo, Slowenien
Andrei Volobuev (14. 6.), Sohn
der Ekaterina Rumyantseva und
des
Alexander
Volobuev,
Klimschgasse 7
Valerie und Viviana (15. 6.),
Töchter der Dijana und des Ambrosius van Els, FeldmarschallConrad-Platz 9
Laurenz (15. 6.), Sohn der Dr.
Birgit Traxler und des Eduard
Martin Traxler, St. Veiter Straße
101/9
Sarah Nadine (16. 6.), Tochter
der Yvonne Exler, Bakk. rer. soc.
oec. und des Bernhard Tömel,
Schumanngasse 36
Noah Caviola (19. 6.), Sohn der
Melanie Kelz und des Rene Caviola, Malborghetstraße 6
Dany (20. 6.), Sohn der Alma
und des Edin Duratović, Ankershofenstraße 5
Elina Emilie (22. 6.), Tochter der
Petra Bleiweiß, Bakk. techn. und
des Urban Ackermann, Schachterlweg 27
Anna-Lena (24. 6.), Tochter der
Patricia Ladinig und des Christian
Lanker, Hörtendorfer Str. 70/2
Service/Amtlich
PARKETTEN SCHWELLER
vormals Parketten Lassnig
– Renovierung alter Böden und Holzstiegen
– Verlegung und Verkauf
– Schleifen und Versiegeln
www.parketten-schweller.at
Klagenfurt, Raupenhofstraße 21
Tel. 0 46 3 / 43 3 82
TRAUUNGEN
Von 15. Mai bis 27. Juni 2015
Mag. rer. nat. Mag. rer. nat. Dr.
rer. nat. Gabriele Stoiser und
Dr. Dietmar Brodel, Braumüllerweg 7 (15. 5.)
Hermine Anna Kaufitsch und
Manfred Wrulich, Ebentaler
Straße 208 C (17. 6.)
Mirjana Golić und Dalibor Jovanović, Adolf-Kolping-Gasse
18 (18. 6.)
Martina Romana Miklau und
Gerhard Faulant, Gendarmeriestraße 26/1 (20. 6.)
Natascha Pössenbacher und
Roland Josef Schintlmeister,
Erlgasse 29 (20. 6.)
Isabella Petritz und Helmut
Horst Pfeffer, Hubertusstraße
55 (20. 6.)
Andrea Kores und Remo Teichert, Auergasse 12/4 (20. 6.)
Tanja Eva-Maria Strnad und
Thomas Christian Mera,
Raumsauerstraße 27 G/8 (27. 6.)
Alexandra Angelique Greinix
und Roland Gesson, Lehárstraße
37/3 (27. 6.)
TODESFÄLLE
Vom 19. Juni bis 2. Juli 2015
Hans Peter Bruckner (70),
Fischlstraße 21 / BKG
Stefanie Glawe (91), Karl-Truppe-Straße 7 / BKG
Henryk Tomeczek (85), Heimkehrerweg 6 / BKG
Alois Hafner (76), Villacher
Straße 155 A / BKG
Rudolf Rossian (74), Fischlstraße 23/1/3 / BKG
Web-Page: www.hoeher.at
E-mail: [email protected]
Klagenfurt-Annabichl, St. Veiter Straße 234 · Telefon 0 46 3/41 7 13
KLAGENFURT
Amtlich
Dagmar Sinniger-Frank (54),
Kleinbuchweg 13 / BKG
Margarethe Thaler (86), Ebenthaler Straße 222 H / BKG
Hans Peter Bruckner (70),
Fischlstraße 21 / PAX
Anton Kuchling (89), Sonnenweg 8 / BKG
Günter Kopatsch (71), Anzengruberstraße 32/4 / BKG
Martha Morawetz (86), Steingasse 180 / BKG
Erna Loritsch (66), Dr.-SchrollStraße 9 / PAX
Edith Krassnig (83), Hülgerthpark 3 / BKG
Maria Herzele (95), Maximilianstraße 8 / PAX
Erika Hoi (75), St. Peter Straße
52 / BKG
Marianne Schiedmaier (72),
Uniongasse 11 / BKG
Friedericke
Föhn
(81),
Großglocknerweg 4 / PAX
WOPL
GRABSTEINE
Tel. 0463/382316
KLAGENFURT · FRIEDENSGASSE 15
N E B E N F R I E D H O F S T. P E T E R
E-MAIL: [email protected]
Ing. Johann Hosp (89), Mozartstraße 82 / PAX
Maria Turk (81), Feldkirchner
Straße 51 / PAX
Josefine Rasic (91), Henselstraße 4 / BKG
Maria Gratzl (94), Priesneggerstraße 2 / BKG
Irmtraud Polka (67), Bachweg
2 / BKG
Franz Vanek (77), Siebenbürgengasse 75 / BKG
Viktoria Apolloner (94), Troyerstraße 5 / BKG
Grete Schulz (95), Kranzmayerstraße 61 A Top 3 / BKG
Melitta Rom (62), Emmersdorfer Straße 24 / BKG
VERORDNUNG
PL 34/127/2008 – Änderung des
Bebauungsplanes im Bereich
Feldkirchner Straße 84/GreteBittner-Straße für das Grundstück Nr. 684/1, KG St. Martin
(REHA-Klinik)
VERORDNUNG
des Gemeinderates der Landes-
hauptstadt Klagenfurt vom 23.
Juni 2015
Auf Grund der §§ 24 bis 26 iVm
§ 13 Ktn, Gemeindeplanungsgesetz 1995 (K-GplG 1995), LGBl.
Nr. 23/1995, in der Fassung der
Gesetze LGBl. Nr. 134/1997,
LGBl. Nr. 69/2001, LGBl. Nr.
71/2002, LGBl. Nr. 59/2004 und
der Kundmachung LGBl. Nr.
3/2000 wird verordnet:
Artikel I
Es ist beabsichtigt, für die durch
das Grundstück Nr. 684/1, KG
St. Martin, repräsentierte Fläche
in einem Teilbebauungsplan
Nachstehendes festzulegen:
1. Mindestgröße des Baugrundstückes 400 m²
2. Offene und geschlossene Bebauungsweise
3. Bauliche Ausnutzung des Baugrundstückes GFZ max.= 1,4
4. Art der Nutzung: Dienstleistungen aus dem Medizinbereich
5. Maximale Bauhöhe – Bereich
A: max.Traufhöhe = + 11,50 Meter über Niveau der Feldkirchner
Straße
6. Das Ausmaß der Verkehrsflächen entspricht dem vorgelagerten öffentlichen Gut der Feldkirchner Straße und Grete-Bittner-Straße und ist zeichnerisch
dargestellt.
7. Die Baulinien, innerhalb derer
Gebäude errichtet werden dürfen,
sind zeichnerisch dargestellt.
Über diese Baulinien dürfen Nebengebäude, Garagen, Verbindungsstege und Tiefgarageneinhausungen bis zur Grundstücksgrenze heranragen.
Im Übrigen gelten die Begriffsbestimmungen des textlichen Bebauungsplanes vom 27. September 2011 (Klagenfurter Bebauungsplanverordnung – KBPVO
vom 27. September 2011).
Artikel II
Die zeichnerische Darstellung
vom 18. März 2008 bildet einen
wesentlichen Bestandteil dieser
Verordnung.
Klagenfurt am Wörthersee, 23.
Juni 2015
Für die Bürgermeisterin:
Der Abteilungsleiter:
Dipl.-Ing. Robert P i e c h l
527 8. Juli ’15
45
Wir erfüllen die traurige Pflicht, Nachricht zu geben, dass Herr
Ing. Johann Hosp
Oberamtsrat
im 90. Lebensjahr verstorben ist.
Herr Ing. Hosp war zuletzt bis zu seiner Pensionierung im Kontrollamt
der Stadt tätig.
Die Landeshauptstadt Klagenfurt am Wörthersee wird ihm stets ein ehrendes Andenken bewahren.
Die Bürgermeisterin der Landeshauptstadt Klagenfurt am Wörthersee
Dr. Maria-Luise Mathiaschitz
Der Magistratsdirektor
Dr. Peter Jost
Der Vorsitzende des Zentralausschusses
Christian Schneeweiss
PL 34/1696/2014 – Festlegung
eines Teilbebauungsplanes für
die Bauflächen .647/2, .647/6,
.1098/1, alle KG Klagenfurt, Villacher Straße 37 / Waidmannsdorfer Straße 1
VERORDNUNG
des Gemeinderates der Landeshauptstadt Klagenfurt vom 23.
Juni 2015
Auf Grund der §§ 24 bis 26 iVm
§ 13 Kärntner Gemeindeplanungsgesetz 1995 (K-GplG
1995), LGBl. Nr. 23/1995, in der
Fassung der Gesetze LGBl. Nr.
134/1997, LGBl. Nr. 69/2001,
LGBl. Nr. 71/2002, LGBl. Nr.
59/2004 und der Kundmachung
LGBl. Nr. 3/2000 wird verordnet:
Artikel I
Es ist beabsichtigt, für die durch
die Bauflächen .647/2, .647/6,
.1098/1, KG Klagenfurt, repräsentierte Fläche in einem Teilbebauungsplan Nachstehendes
festzulegen:
1. Mindestgröße des Baugrundstückes: 200 m²
2. Bauliche Ausnutzung: GFZ
maximal = 2,7
3. Offene und geschlossene Bauweise
4. Geschoßanzahl: maximal 4
Geschoße gemäß Baubestand + 2
Dachgeschoße. Die maximale
Traufenhöhe wird mit + 465,65
m, die maximale Firsthöhe mit +
469,80 m ü. A. festgelegt.
5. Die Baulinien (schwarz), das
sind die Grenzlinien auf einem
Baugrundstück, innerhalb derer
Gebäude errichtet werden dürfen,
und die Begrenzung des Baugrundstückes (rot) sind zeichnerisch dargestellt. Über die Baulinie dürfen Tiefgaragen, Nebengebäude, und Technikräume bis
an die Grundgrenze heranragen.
6. Das Ausmaß der Verkehrsflächen entspricht dem vorgelagerten öffentlichen Gut der Villacher Straße.
Im Übrigen gelten die Begriffsbestimmungen des textlichen Bebauungsplanes vom 27. September 2011 (Klagenfurter Bebauungsplanverordnung – KBPVO
vom 27. September 2011), ausgenommen § 1, (2) lit g, h).
Artikel II
Die zeichnerische Darstellung
vom 8. Jänner 2015 bildet einen
wesentlichen Bestandteil dieser
Verordnung.
Klagenfurt am Wörthersee, 23.
Juni 2015
Für die Bürgermeisterin:
Der Abteilungsleiter:
Dipl.-Ing. Robert P i e c h l
***
SV 412/143/15/VO
VERORDNUNG
Gemäß §§ 43 Abs. 1a, 44 und in
Verbindung mit § 94d Ziffer 16
der
Straßenverkehrsordnung,
BGBl. Nr. 159/1960 in der derzeit geltenden Fassung wird der
Energie Klagenfurt GmbH,
46
528 8. Juli ’15
Wärme Netz, Morogasse 40,
9020 Klagenfurt am Wörthersee betreffend Grabungs- und
Verlegearbeiten am Völkermarkter Ring an der Ecke Viktringer Ring für die Dauer der
bewilligten Arbeiten gemäß § 90
der zitierten Straßenverkehrsordnung mit Bescheid vom 15. Juni
2015, Zl. SV 412/143/15, folgende straßenpolizeiliche Maßnahmen verfügt:
§1
1. Bauphase: Völkermarkter
Ring 36/Viktringer Ring 1 – 3
(29. Juni – 11. September 2015)
Nach den Vorarbeiten, wie dem
Freimachen des Baufeldes, dem
Herstellen eines Leitungsprovisoriums der Fernwärmeleitung
sowie dem Abtragen des Bestandsschachtes wird das neue
Schachtbauwerk (Boden und
Wände) hergestellt.
Im Anschluss daran wird mit
dem Leitungsneubau im bzw.
zum Schacht begonnen, wobei
die Herstellung der Schachtdecke
halbseitig erfolgen soll, damit die
Verkehrsbehinderungen am Völkermarkter Ring zeitlich minimiert werden.
Zum Abschluss werden die Leitungen bzw. Leitungsanschlüsse
im gesperrten Straßenabschnitt
ausgeführt.
Frühestens ab 10. Juli 2015 werden die zwei nach Süden führenden Fahrspuren (Geradeaus- und
Rechtsabbieger-Spur) für den gesamten Verkehr, ausgenommen
Baustellenfahrzeuge, gesperrt.
Dies wird auf Grund der Größe
des Baufeldes im Kreuzungsbereich sowie der zur Absicherung
des Baustellenbereiches aufzustellenden Bauzäune notwendig.
Die Umleitung des Verkehrs von
Norden nach Süden wird über die
Mießtaler Straße zu beiden Seiten geführt, wobei am Völkermarkter Ring ab der Kreuzung
Hasnerstraße der zweispurige
Geradeausverkehr nach Süden
auf eine Spur (westliche) zusammengeführt wird und die Geradeausspur wird als Rechtsabbieger
ausgewiesen.
Nach Westen wird der Verkehr
KLAGENFURT
über die Museumsgasse zum
Viktringer Ring geleitet, wobei
hier ein Linksabbiegeverbot gelten wird. Die Linienführung
Mießtaler Straße vom Völkermarkter Ring in die Museumsgasse (Linksabbieger) wird als
Vorrangstraße ausgewiesen. Für
den stadtauswärtsführenden Verkehr von der Bahnhofstraße wird
vor dem Kreuzungsbereich ein
„Vorrang geben“ aufgestellt und
zusätzlich eine Haltelinie auf der
Fahrbahn aufgebracht.
Nach Osten wird der Verkehr
über die Kumpfgasse zur Jesserniggstraße umgeleitet.
Für den stadtauswärtsführenden
Verkehr der Mießtaler Straße
wird vor der Kreuzung zum Völkermarkter Ring ein Rechtsabbiegeverbot sowie für den stadteinwärtsführenden Verkehr ein
Linksabbiegeverbot zur Geltung
kommen.
Der von Osten (Völkermarkter
Straße) bzw. Norden (Pischeldorfer Straße, St. Veiter Straße,
Feldkirchner Straße) kommende
Schwerlastverkehr ab 7,5 t wird
nach Westen über den St. Veiter
– bzw. Villacher Ring umgeleitet.
Im Kreuzungsbereich Viktringer
Ring mit dem Völkermarkter
Ring wird für den Verkehr am
Viktringer Ring von Osten nach
Westen eine Fahrspur mit einer
Mindestbreite von 3,50 m jederzeit zu gewährleisten sein. Für
den Verkehr von Westen nach
Osten bleiben die zwei Fahrspuren (Geradeaus- und Rechtsabbiege- sowie Linksabbiege-Spur)
in der ursprünglichen Breite aufrecht.
Die westlichen Querparkplätze
des Völkermarkter Ringes auf
Höhe des Konzerthauses werden
während der gesamten Bauzeit
(1. und 2. Bauphase) mit einem
„Halte- und Parkverbot“ versehen.
In der Umleitungsphase werden
in der Museumsgasse die ersten
vier Parkplätze auf der östlichen
Seite sowie die Längsparkplätze
an der westlichen Seite inkl. der
als Parkplätze benutzten Flächen
entlang des Museumsgebäudes
mit einem „Halte- und Parkverbot“ belegt.
Die Fußgänger sowie die Radfahrer sind rechtzeitig, d. h. an den
vorhergehenden Kreuzungsbereichen, umzuleiten.
2. Bauphase: Querung Völkermarkter Ring zwischen Viktringer Ring u. Jesserniggstraße (1. September –30. Oktober 2015)
Bei diesem Bauabschnitt wird an
die bereits durchgeführte Leitungsgrabung im westl. Bereich
des Völkermarkter Ringes (Sperre während der 1. Bauphase) die
restl. Leitungsquerung des östl.
Bereiches Völkermarkter Ring
angeschlossen. Die Querung der
beiden nach Norden führenden
Fahrspuren ist halbbahnig auszuführen, sodass für den fließenden
Verkehr nach Norden mind. eine
Fahrspur in voller Breite gewährleistet bleibt. Um eventuelle Verkehrsbehinderungen möglichst
gering zu halten, werden gewisse
Arbeiten in die verkehrsarme
Zeit (Nacht bzw. Wochenende)
gelegt, wobei gegebenenfalls
Überfahrtsbrücken zur Anwendung gelangen. Sollte bei diesen
Arbeiten eine Sperre notwendig
werden, so ist kurzfristig eine
entsprechende Umleitung anzukündigen.
Ab dem Zeitpunkt des Beginns
der 2. Bauphase sind die beiden
westl. Fahrspuren des Völkermarkter Ringes nach Süden wieder für den Kfz-Verkehr geöffnet.
Im Bereich der Kreuzung Völkermarkter Ring/Viktringer Ring
ist für den Durchzugsverkehr von
Ost (Jesserniggstraße) nach West
(Viktringer Ring) eine Fahrspur
mit mind. 3,50 m Fahrbahnbreite
jederzeit aufrecht. Das Links- sowie Rechtsabbiegen von beiden
Richtungen ist möglich.
Die Fußgänger u. Radfahrer (absitzen) sind gesichert an der Baustelle vorbeizuleiten.
Folgende Verkehrszeichen sind
anzubringen:
„30 km/h Geschwindigkeitsbeschränkung“ § 52 Z 10 lit. a;
„Ende der Geschwindigkeitsbe-
Amtlich
schränkung“ § 52 Z 10 lit. b;
„Baustelle“ § 50 Z 9; „Fahrbahnverengung“ § 50 Z 8; „Halten
und Parken verboten“ § 52 Z 13
lit. b; „Vorankündigung einer
Umleitung“ § 53 Z 16 lit. a;
„Umleitung“ § 53 Z 16 lit. b;
„Abschleppzeichen“ § 54 Abs. 5
lit. j; „Andere Gefahren“ § 50 Z
16; „Einfahrt verboten“ § 52 Z 2
mit dem Zusatz ausgen. Baustellenfahrzeuge; „Querrinne oder
Aufwölbung“ § 50 Z 1; „Einbiegen nach links verboten“ § 52 Z 3
lit. a; „Einbiegen nach rechts verboten“ § 52 Z 3 lit. b; „Vorgeschriebene Fahrtrichtung“ § 52 Z
15; „Vorrang geben“ § 52 Z 23;
„Vorrangstraße“ § 52 Z 25 lit. a
mit Zusatztafel nach § 54 Abs. 5
lit. e; „Ende der Vorrangstraße“
§ 52 Z 25 lit. b; „Bodenmarkierungen auf der Straße“ § 55
§2
Diese Verordnung ist durch die
Straßenverkehrszeichen gemäß
§ 50 Z 1, § 50 Z 8, § 50 Z 9, § 50
Z 16, § 52 Z 2, § 52 Z 3 lit. a u.
b, § 52 Z 10 lit a u. b, § 52 Z 13
Medieninhaber und Herausgeber: Landeshauptstadt Klagenfurt am Wörthersee, Abteilung StadtKommunikation. Chefredakteurin:
Veronika Meissnitzer, Stellvertreter: Wolfgang Burgstaller. Tel. (0 46 3) 537-22 71,
Fax (0 46 3) 51 69 90, E-Mail: [email protected], [email protected].
Anzeigen: Margit Schrott, Tel. (0 46 3) 5372279, [email protected] und
Klaus Pikl, Tel. (0 46 3) 537-2531,
[email protected]. Alle Rathaus, Neuer
Platz 1, 9010 Klagenfurt am Wörthersee.
Verlags- und Herstellungsort: Klagenfurt am
Wörthersee. Produktion: printMaster Agentur GmbH, Druck: Carinthia, St. Veit/Glan.
Erscheint 14-tägig, außerdem nach Bedarf.
Bezug für die Klagenfurter Haushalte kostenlos. Zustellung per Post. Inlandsabo jährlich € 10,–, Auslandsabo € 20,–.
Inseratentarife laut Preisliste vom 1. Jänner
2014. Entgeltliche Einschaltungen im redaktionellen Teil sind mit „Werbung“ gekennzeichnet.
Namentlich gezeichnete Kommentare und
Leserbriefe geben ausschließlich die Meinung des Verfassers wieder. Für unverlangt
eingesandte Manuskripte wird keine Haftung
übernommen.
Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit wird
teilweise auf eine geschlechterspezifische
Differenzierung verzichtet. Entsprechende
Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung für beide Geschlechter.
Offenlegung gemäß § 25 Mediengesetz:
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lit. b, § 52 Z 15, § 52 Z 23, § 52
Z 25 lit. a u. b, § 53 Z 10, § 53 Z
16 lit. a, b, § 54 Abs. 5 lit. j und
§ 55 mit Zusatz der StVO kundzumachen. Sie tritt mit der Anbringung dieser Beschilderung in
Kraft.
§3
Übertretungen dieser Verordnung werden von der Bundespolizeibehörde Klagenfurt am Wörthersee gemäß § 99 Abs. 3 der
Straßenverkehrsordnung, BGBl.
Nr. 159/1960, in der derzeit geltenden Fassung, geahndet.
Für die Bürgermeisterin:
Der Sachbearbeiter:
Ing. Joachim J a k o b i t s c h
BAUBEWILLIGUNG
Fortsetzung der
Statistik der im Mai 2015
ausgestellten Berechtigungen
Weg 2
Abbruch des Hofgebäudes für
Roswitha Müller-Stuck
Grdst. 26/8 – Gendarmeriestraße
2
Zu- und Umbau und Verwendungsänderung in Gesundheitszentrum für Tessera Ena Klagenfurt Besitz GmbH
Grdst. 292/1 – Brüder-BotkaWeg 8
Errichtung eines Wohnhauses
mit Pkw-Stellplatzüberdachung
und Aufstellung einer Luftwärmepumpe für Mario Fischer und
Christina Kopitar
KG St. Martin
Grdst. 641/16, .670 – Koschatstraße 92
Errichtung einer Lüftungsanlage
für Univ.-Prof. Dr. Yosuf ElShabrawi
Grdst. 36/3, .343 – Anzengruberstraße 63
Abbruch des Bestandsobjektes,
Errichtung eines Wohnhauses
mit Nebengebäude und PkwStellplatzüberdachung,
Aufstellung einer Luftwärmepumpe
für Claudia und Mag. Josef Pacher
KG Lendorf
Grdst. 596/1 – Bacherlsteig 25
Abbruch und Neuerrichtung Gewächshaus, Biomasseheizanlage
für Vitalgarten Bettina Binder
KG
Grdst. 383/4 – Neuhausgasse 3
Errichtung eines Wohnhauses
mit Pkw-Stellplatzüberdachung,
Pergola und Einfriedung für
Christian Scheer
Grdst. 251/2 – Moosweg 32
Errichtung eines Zubaues zur
best. Halle, Errichtung einer
Luftwärmepumpe für Helmut
Baumgartner
KG Neudorf
Grdst. 185/4 – Bodentalweg 14
Errichtung einer Luftwärmepumpe für Dr. Wilhelm Vohryzka, Mag. Margit Vohryzka-Laure
KG Stein
Grdst. 311, .27 – Emil-Hölzel-
KG St. Peter/Ebenthal
Grdst. .305 – Arbeitergasse 2
Aufstockung des Wohnhauses
für Zhan Junjie und Wu Yingying
KG St. Ruprecht
Grdst. 843, .909 – Webernigstraße 9
Aufstockung Nebengebäude (Erweiterung WH/DG) für Manuel
Pirmann
Grdst. 881/1, 64, 65 – Südpark 1
Umbau im EG und 1. OG für
Südpark Betriebs- und Verwaltungs GmbH
KG Waidmannsdorf
Grdst. 300/5 – Schleusenweg
234
Abbruch des Nebengebäudes für
Thoma Schlug und Elisabeth
Gritzner-Schlug
Grdst. 340/42, .626 – Siebenhü-
529 8. Juli ’15
gelstraße 45
Dachgeschoßausbau und Errichtung von 2 Gaupen für Christine
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47
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KG Waltendorf
Grdst. 473/12 – Anton-Mahringer-Weg 13
Errichtung eines Wintergartens
mit Terrassenerweiterung für Stefan Petschnig
KG Welzenegg
Grdst. 443/23, .841 – Kurzgasse
6
Wohnhauszu- und Umbau für
Jörg Bilban
Grdst. 445/19, .976 – Palmengasse 5
Dachgeschoßausbau und Errichtung einer Eingangsüberdachung
für Margarete Richert
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