Ausschreibung - bei European Association of Mangalarga Marchador

Veranstalter:
EAMM
European Association of
Mangalarga Marchador
Ausschreibung
Working Marchador
06. - 07.08.2016
Offen für Teilnehmer aller Pferderassen
Teilnahme an Batida und Picada Prüfungen sind Voraussetzung für die Wertung.
Nennungen an:
EAMM Geschäftsstelle
Ute Schiele
Marienstr. 15, 69509 Mörlenbach
Tel. +49 (0) 172 7539 067
Mail: [email protected]
Nennungsschluß: 30.06.2016
Ablauf:
(Änderungen und Ergänzungen vorbehalten)
Veranstaltungsort: TAG DES PFERDES - „Le Camarguais“ – Centre Equestre Traditionnel
Kreuzhöfe 2, 72160 Horb-Nordstetten
Tel.: 07451/620 484, email: [email protected] (www.flambeo.de)
Freitag, 05.08.2016, Anreise möglich, gemeinsames Abendessen
Anreise: Centre Equestre Traditionnel , Kreuzhöfe 2, 72160 Horb-Nordstetten
Abendessen: ab 19:00 Uhr, Forellengasthof Waldeck, Mühlsteige 33, 72160 Horb-Isenburg
Anreise, Unterbringung der Pferde und dann Vorbesprechung mit dem Vorstand der
EAMM und den Bewertungsrichtern bei einem gemeinsamen Abendessen. Hier werden
nochmals die wichtigsten Bewertungskriterien der Aufgabenteile besprochen. Ab ca.
19.00 Uhr bis open end. Jeder zahlt selbst, was er konsumiert.
Samstag, 06.08.2016 Reitplatz
Reitplatz – Centre Equestre Traditionnel, Kreuzhöfe 2, 72160 Horb-Nordstetten
ca. 09:00 Uhr
Dressur leicht (WMD1)
ca. 09:30 Uhr
Dressur mittel (WMD2)
ca. 11:00 Uhr
Prova Functional
ca. 12:00 Uhr
Jugendtrail (mind. 3 Teilnehmer)
Der Reitplatz ist 43 x 23 m mit leichten Unebenheiten und Gefälle.
ca. 15:00 Uhr
Evaluation Marcha Batida (1. Wallache, 2. Stuten, 3. Hengste)
ca. 15:30 Uhr
Evaluation Marcha Picada (1. Wallache, 2. Stuten, 3. Hengste)
*** Änderungen im Zeitplan vorbehalten.
ab 19:30 Showprogramm mit Pferden verschiedener Rassen
Für Essen und Trinken ist während der gesamten Tage gesorgt.
Sonntag, 07.08.2016, 10.00 Uhr, Wiese
ca. 10:00 Uhr
Rinderprüfung leicht
ca. 11.00 Uhr
Rinderprüfung schwer
Am Samstag Nachmittag wird im Rahmen des „Tages des Pferdes“ ein Punkte-SammelTrail auf dem Reitplatz ausgetragen, der am Sonntag Nachmittag seine Fortsetzung in
einem Gelände-Speed-Trail hat. Ein Riesenspaß gegen geringe Teilnahmegebühr.
Danach Siegerehrung und Ehrung der brasilianischen Teilnehmer sowie gemütlicher
Ausklang.
Wir werden viel Spaß haben und freuen uns auf viele Teilnehmer!
„Working Marchador“ Kategorien / Aufgabenteile:
Der Working Marchador wird ausgetragen in den Kategorien:
* leicht
* mittel
* Dressur
Wie immer gilt:
* Trail (Prova Functional)
* Ovalbahnprüfung Marcha Picada / Batida
* Rinderarbeit
Dabei sein ist alles!
Spaß, Kameradschaft und die Pferde stehen im Vordergrund und jeder kann mitmachen!
Grundsätze und Bewertungskriterien
Grundsätzlich stehen bei diesen Wettbewerben der Spaß und die Gemeinschaft im Vordergrund. Deshalb erwarten wir immer kameradschaftliches und sportliches Verhalten gegenüber Mitbewerbern und Pferden. Das Wohl der Pferde steht ganz
vorne an. Die Pferde dürfen zu keinem Zeitpunkt überfordert oder schlecht behandelt werden. Extrem unkameradschaftliches Verhalten gegenüber dem Partner Pferd sowie jedwedes Bluten am Pferd führt zu sofortigem Ausschluß des PferdReiter-Paares von den Wettbewerben.
Die Pferde werden gemäß ihrem Alter, Talent und Trainingszustand geprüft. Sie sollen möglichst zwanglos und harmonisch
vorgestellt werden. Nicht erlaubt sind deshalb auch Gewichte oder Hilfszügel.
Mindestalter der Pferde: ab 48 Monate
GANGARTEN: entspannt und regelmäßig, taktfest
BEWEGUNGEN: schwingender, losgelassener Rücken, biomechanisch korrekte Haltung, Energie, Flexibilität und Freiheit
NACHGIEBIGKEIT: Akzeptanz und Leichtigkeit des Zügelkontaktes
POSITION: Positiver leichter Zügelkontakt und korrekte Platzierung der Nasenlinie leicht vor oder in der Senkrechten.
GEHORSAM: Aufmerksamheit, Vertrauen und Harmonie, sowie Leichtigkeit und Weichheit in den Übungen.
GENAUIGKEIT: Präzision in den Aufgaben
REITER: Sitz und Einwirkung - Finesse der Hilfengebung, mentale Balance und Präsenz des Reiters
HORSEMANSHIP: Gesamteindruck der Präsentation im Hinblick auf Zusammenarbeit und faire Ausführung evtl. Korrekturen
Haftung
Die Teilnahme an der Veranstaltung und die Unterbringung der Teilnehmer geschehen auf eigene Gefahr. Für Teilnehmer
BGB. Veranstalter, Ausrichter, Turnierleitung schließen jede Haftung, soweit gesetzlich zulässig, aus. Die Pferde müssen
ist nachzuweisen. Zusätzlich wird eine Impfung gegen Herpesvirusinfektionen dringend empfohlen. Teilnehmer aus dem
Ausland werden gebeten die amtstierärztlichen Bestimmungen bei der Einreise zu berücksichtigen.
Sonstige wichtige Hinweise
Der Veranstalter behält sich vor, bei weniger als 5 Teilnehmern Prüfungen zusammenzulegen oder zu streichen.
Plätze für Camper und Zelte, sowie Paddocks und Boxen werden auf Euren Namen reserviert. Sofern mehrere Teilnehmer
nebeneinander untergebracht werden möchten, bitten wir um Mitteilung bis Nennungsschluss. Allergiker-Einstreu (Hobelspäne) kann vor Ort günstig erworben werden.
Dressur einfach (WMD1)
Dressur mittel (WMD2)
Trail (Prova Functional)
In dieser Vielseitigkeitsprüfung werden Gang-, Rittigkeits- und Trailqualitäten des
Mangalarga Marchadores geprüft.
Anforderungen:
Tor durchreiten, zwischen 2 Stangen anhalten, rückwärtsrichten, Slalom in der Marcha durch 6 Kegel, in der Marcha / im Galopp 3 Tonnen umrunden, 1- 2 Cavalettis springen, anhalten und still stehen am losen Zügel.
Anfänger:
Tor durchreiten
Der Reiter reitet senkrecht auf das Tor zu und bringt dann sein Pferd in parallele Position. Die Zügel werden mit
der linken Hand geführt. Die rechte Hand öffnet das Tor. Der Reiter durchreitet das Tor. Hierbei darf das Tor losgelassen werden. Dann wird das Tor wieder geschlossen. Max. Zeit 3 Min. Wenn dann noch erfolglos, reitet der
Reiter zum nächsten Hindernis und bekommt für das Tor
Nicht Öffnen 15 Punkte negativ
Nicht Durchreiten 10 Punkte negativ
Nicht Schließen 5 Punkte negativ
Zwischen zwei Stangen anhalten, rückwärtsrichten
Durchreiten der Stange und ruhiges, korrektes Anhalten. Dann bis zum Ende der Stange rückwärtsrichten (max.
7 Tritte) und anhalten. Dann wieder die Stangen in ruhigem Schritt durchreiten.
unwilliges Anhalten mit geöffnetem Maul 5 Punkte negativ
Verlassen des Stangenbereichs beim Rückwärtsgehen 5 Punkte negativ
Unwilliges, stockendes Rückwärtsgehen mit geöffnetem Maul 5 Punkte negativ
Slalom in der Marcha durch 6 Kegel mit seitlichen Begrenzungslinien
Anmarchieren, rechts die Kegel anreiten, gleichmäßige Bögen, ruhiges Tempo, das Pferd biegt sich und lässt sich
mühelos durch die Kegel manövrieren
„Durchschleudern“ der Kegel 3 Punkte negativ
Überschreiten der Begrenzungslinie 5 Punkte negativ
3 Tonnen umrunden
In der Marcha 3 Tonnen umrunden in gleichmäßigem Takt, gleichmäßig gebogenes Pferd.
Tonne berühren oder umschmeißen 5 Punkte negativ
Zu großer Radius oder extrem unregelmäßige Bögen 5 Punkte negativ
Brücke überreiten
In ruhigem Schritt die Brücke überreiten.
Verweigern 5 Punkte negativ
Anhalten und Stehen am hingegebenen Zügel
Korrekte Übergänge Marcha – Schritt – Anhalten. Zügel hingeben. 3 Sek. Stehen
Übergänge mit grober Zügeleinwirkung 5 Punkte negativ
Nicht stehen bleiben 5 Punkte negativ
Fortgeschrittene:
Tor durchreiten
Der Reiter reitet senkrecht auf das Tor zu und bringt dann sein
Pferd in parallele Position. Die Zügel werden mit der linken Hand
geführt. Die rechte Hand öffnet das Tor. Der Reiter durchreitet
das Tor. Hierbei darf das Tor NICHGT losgelassen werden. Dann
wird das Tor wieder geschlossen. Max. Zeit 3 Min. Wenn dann
noch erfolglos, reitet der Reiter zum nächsten Hindernis und bekommt für das Tor
Nicht Öffnen 15 Punkte negativ
Nicht Durchreiten 10 Punkte negativ
Nicht Schließen 5 Punkte negativ
Tor loslassen 5 Punkte negativ
Zwischen zwei Stangen anhalten, rückwärtsrichten
Durchreiten der Stange und ruhiges, korrektes Anhalten. Dann bis zum Ende der Stange rückwärtsrichten (max.
7 Tritte) und anhalten. Dann wieder die Stangen in ruhigem Schritt durchreiten.
unwilliges Anhalten mit geöffnetem Maul 5 Punkte negativ
Verlassen des Stangenbereichs beim Rückwärtsgehen 5 Punkte negativ
Unwilliges, stockendes Rückwärtsgehen mit geöffnetem Maul 5 Punkte negativ
Slalom in der Marcha durch 6 Kegel mit seitlichen Begrenzungslinien
Anmarchieren, rechts die Kegel anreiten, gleichmäßige Bögen, ruhiges Tempo, das Pferd biegt sich und lässt sich
mühelos durch die Kegel manövrieren
„Durchschleudern“ der Kegel 3 Punkte negativ
Überschreiten der Begrenzungslinie 5 Punkte negativ
3 Tonnen umrunden
Nach dem letzten Kegel angaloppieren und die 3 Tonnen umrunden in ruhigem Galopp mit Worker-, einfachen
gativ
-
Tonne berühren oder umschmeißen 5 Punkte negativ
Zu großer Radius oder extrem unregelmäßige Bögen 5 Punkte neGrobe Einwirkung beim Wechseln 5 Punkte negativ
Brücke überreiten
In ruhigem Schritt die Brücke überreiten.
Verweigern 5 Punkte negativ
Anhalten und Stehen am hingegebenen Zügel
Aus dem Galopp Anhalten. Übergänge sind erlaubt. Zügel hingeben. 3 Sek.
Stehen
Übergänge mit grober Zügeleinwirkung 5 Punkte negativ
Nicht stehen bleiben 5 Punkte negativ
Pferde: ab 48 Monate
Bewertung:
Die Pferde müssen im Schritt ruhig und ohne Zögern an die Hindernisse
herangeführt werden.
Der Slalom in der Marcha muß in gleichmäßigem Takt (siehe Bewertung Marcha) ausgeführt werden.
Die Tonnen werden in ruhigem Tempo im Galopp umrundet. Es können „WorHier steht die Harmonie im Vordergrund.
Die Sprünge sollen gleichmäßig ohne Tempoverzögerung oder –beschleunigung genommen werden.
Anhalten mit korrekten Hilfen. Ruhiges Stehen bei hingegebenem Zügel.
Hindernis Kriterien 60%
Rittigkeit 20%
Gehorsam: 10%
Gesamteindruck 10%
Evaluation (Ovalbahnprüfung Dreigang ohne Tempounterschiede)
Batida:
Verlangt wird ein gleichmäßiger Viertakt, bei dem das Vorderbein kurz vor dem jeweilig diagonalen
Hinterbein auffußt. Die Diagonalen Zweibeinstützen sind deutlich länger als die lateralen
(gebrochener Trab ohne Sprung- oder Schwebephase; es entsteht ein „Zweitakt mit Echo“). Die
Marcha soll taktklar, locker, vorwärtsgerichtet und mit weiten, runden Bewegungen sein. Die
Gangart soll natürlich und nicht erzwungen sein.
Kurze laterale und lange diagonale Zweibeinfußungen wechseln sich mit Dreibeinfußungen ab.
Einbeinfußungen sind unerwünscht. Eine Sprung- oder Schwebephase ist nicht vorhanden.
Fußfolge in 8 Phasen:
t Dreibeinfußung linkes Vorderbein
t Zweibeinfußung diagonal links
t Dreibeinfußung rechts Hinterbein
t Zweibeinfußung lateral rechts
t Dreibeinfußung rechtes Vorderbein
t Zweibeinfußung diagonal rechts
t Dreibeinfußung linkes Hinterbein
t Zweibeinfußung lateral links
Die Pferde werden in langsamem bis mittlerem Tempo (10 – 13 km/h) vorgestellt.
Bei der Beurteilung stehen der Takt, die Weichheit und Geschmeidigkeit der Bewegung im
Vordergrund. Die Bewegungen sollen ökonomisch, ohne übertriebene Vorhandaktion sein.
Hinterhand und Vorhand bewegen sich im Gleichmaß. Die Hinterhand tritt dabei weit und
energisch unter.
Das Pferd ist bei guter Selbsthaltung zwanglos aufgerichtet mit der Stirnlinie an oder leicht vor der
Senkrechten.
Der Reiter soll möglichst erschütterungsfrei sitzen und sein Pferd ohne sichtbare Hilfen
präsentieren können.
Anforderungen:
Geritten wird auf beiden Händen nach Anweisung des Richters in den Gangarten
Schritt (25%) – Marcha (50%) – Galopp (25%).
Pferde: ab 48 Monate
Bewertung: Takt, Losgelassenheit, Haltung, Weichheit, Raumgriff 7o%
Rittigkeit 20%
Gesamteindruck 10%
Gewichte (ausgenommen 8er oder 10er Hufeisen, Hufschuhe als Schutz) und Hilfszügel
(Schlaufzügel, Ausbinder etc.) sind nicht erlaubt.
Evaluation (Ovalbahnprüfung Dreigang ohne Tempounterschiede)
Picada:
Verlangt wird ein gleichmäßiger Viertakt ohne merkliche Lateral- oder
Diagonalverschiebung. Die Marcha soll taktklar, locker, vorwärtsgerichtet und mit weiten, runden Bewegungen sein. Die Gangart soll natürlich und nicht erzwungen sein.
Laterale und diagonale Zweibeinfußungen wechseln sich mit Dreibeinfußungen ab. Einbeinfußungen
sind unerwünscht. Eine Sprung- oder Schwebephase ist nicht vorhanden.
Fußfolge in 8 Phasen:
Die Pferde werden in langsamem bis mittlerem Tempo
(10 – 13 km/h) vorgestellt.
Bei der Beurteilung stehen der Takt, die Weichheit und Geschmeidigkeit der Bewegung im Vordergrund. Die Bewegungen sollen ökonomisch, ohne übertriebene Vorhandaktion sein. Hinterhand und
Vorhand bewegen sich im Gleichmaß. Die Hinterhand tritt dabei weit und energisch unter.
Das Pferd ist bei guter Selbsthaltung zwanglos aufgerichtet mit der Stirnlinie an oder leicht vor der
Senkrechten.
Der Reiter soll möglichst erschütterungsfrei sitzen und sein Pferd ohne sichtbare Hilfen präsentieren
können.
Anforderungen:
Geritten wird auf beiden Händen nach Anweisung des Richters in den Gangarten
Schritt (25%) – Marcha (50%) – Galopp (25%).
Pferde: ab 48 Monate
Bewertung: Takt, Losgelassenheit, Haltung, Weichheit, Raumgriff 7o%
Rittigkeit 20%
Gesamteindruck 10%
Gewichte (ausgenommen 8er oder 10er Hufeisen, Hufschuhe als Schutz) und Hilfszügel (Schlaufzügel, Ausbinder etc.) sind nicht erlaubt.
Rinderarbeit
Grundsätze:
Der oberste Grundsatz in der Rinderarbeit
liegt darin, dem Tier weder Schaden zuzufügen, noch es in unnötigen Stress zu versetzen.
Der Grundgedanke der Rinderarbeit liegt
darin, das Pferd in angemessenem Tempo
auf die Herde zuzureiten. Entweder die Herde
mehrmals zu trennen bis das gewünschte Rind übrig bleibt oder das Rind direkt aus der Herde auszusortieren. Hierbei bewegt sich der Reiter geschickt, ohne die gesamte Herde in Aufruhr zu versetzen.
Das Pferd ist dabei zum Rind gewandt.
Prüfungsablauf:
a)
Die Prüfung wird von 4 Reitern geritten. Jeder Reiter kann sich für die Teambildung drei Reiter
aussuchen, die ebenfalls an der Rinderarbeit teilnehmen. Jeder einzelne Reiter sortiert sein vorher
ausgelostes Rind aus der Herde aus, indem er es aus dem Herdenbereich über die Grundlinie in einen
markierten Bereich (Pferch o.ä.) treibt. Die übrigen Mannschaftsmitglieder unterstützen Ihn dabei.
b)
Jeder Reiter leitet diesen Vorgang ein bis zwei mal und sondert ein Rind von der Herde ab. Bei
jedem Versuch unterstützen die restlichen Reiter den zu prüfenden Reiter. Dabei darf die Grundlinie
durch die Mannschaftsmitglieder nicht überschritten werden.
c)
Sobald das Rind von der Herde getrennt und über die Grundlinie getrieben wurde, können die
anderen Reiter, einzeln oder gemeinsam, den verantwortlichen Reiter beim Treiben des Rinds in den
dafür vorgesehenen Bereich unterstützen.
d)
Die Prüfung ist erst dann abgeschlossen, wenn sich das ausgesonderte Rind und der Kopf des
Pferdes des Sortierenden in dem dafür vorgesehenen Bereich, sowie der Rest der Herde sich im Herdenbereich aufhält. Der Reiter muss beim Hereintreiben des Rindes besonders darauf achten, dass
das Rind nicht mit zu viel Druck in den Pferch getrieben wird und deshalb ohne heftige Berührung der
Einzäunung zum stehen kommt.
e)
Die Zeitmessung beginnt in dem Moment, in dem der mit dem Aussondern des Rinds betraute
Reiter in den Herdenbereich einreitet und wird in dem Moment gestoppt, in dem das Rind und der Reiter den dafür vorgesehenen Bereich erreichen.
f)
Der Reiter muss innerhalb einer Minute ab dem Auslösen der Glocke durch den Vorsitzenden der
Jury mit der Prüfung beginnen.
g)
Um Aktionen des Reiters zu unterbrechen, die nach der Einschätzung des Richters, nicht mit den
o.g. Grundsätzen übereinstimmen, nutzt der Richter ein lautes Signal. (z.B Pfeife). Der Reiter unterbricht
kurz seine Aktion und kann die Arbeit dann wieder aufnehmen. Der Richter hat so die Möglichkeit, den
Reiter 2 Mal zu verwarnen.
Teilnahme an der Rinderarbeit in der Anfängerklasse ist nur mit dem Nachweis einer Teilnahme des
Reiters an einem Rinderkurs möglich.
Zeitlimit Anfängerklasse
Der Reiter hat maximal 90 Sekunden Zeit, um sein Rind auszusortieren und erstmals über die Grundlinie zu treiben. Die Gesamtzeit um das Rind in den Pferch zu treiben beträgt 90 Sekunden.
Die Bewertung erfolgt nach Zeit und Stil. Bewertung siehe Stilkriterien
Zeitlimit Fortgeschrittene
Der Reiter hat maximal 60 Sekunden Zeit, um sein Rind auszusortieren und erstmals über die Grundlinie zu treiben. Die Gesamtzeit um das Rind in den Pferch zu treiben beträgt 60 Sekunden.
Bewertung:
a)
Jedes Mal, wenn ein anderes Rind der Herde als das auszusondernde Tier den für die Herde
vorgesehenen Bereich verlässt, wird eine Zeitstrafe verhängt (10 Sek.).
b)
Ebenso wird jedes Mal, wenn eines der übrigen Mannschaftsmitglieder die Grundlinie in Richtung Herdenbereich überreitet, bevor das auszusondernde Rind den Herdenbereich verlassen hat, eine
Zeitstrafe von 10 Sekunden verhängt.
Um eine Rinderarbeit zu zeigen, die den Grundideen der Arbeitsreiterei näher ist und vor Allem dem
Tierschutz besondere Aufmerksamkeit widmet, wird die Rinderarbeit nach Zeit und Stil bewertet.
1. Verhalten des Pferdes in der Herde, Annahme der Hilfen des Reiters
Positiv: - 3 Sekunden Gutschrift
Standart: Zeit bleibt
Negativ: +3 Sekunden dazu
2. Sitz und Einwirkung des Reiters - Übersicht der Aktionen in der Herde
Positiv: - 3 Sekunden Gutschrift
Standart: Zeit bleibt
Negativ: +3 Strafsekunden
3. Qualität der gesamten Arbeit ( Sortieren und führen
des Rindes zum Pferch)
Positiv: -3 Sekunden Gutschrift
Standart: Zeit bleibt
Negativ: +3 Strafsekunden
Bewertungkriterien:
Pferde: ab 48 Monate
Stil: 50%
Zeit: 50%
Prüfungsplatz und Umgebung:
ebenem Untergrund ohne Steine oder andere Gegenstände, die eine Gefahr für Reiter und Pferd darstellen und folglich deren Bewertung durch die Jury behindern könnten.
b)
Wärmstens wird ein Sandboden empfohlen. Ein mit Gras bewachsener Untergrund oder gestampfte Erde sind ebenso geeignet, sofern diese nicht übermäßig trocken oder rutschig sind.
c)
Der Platz muss vollständig eingezäunt sein, um einen sicheren Ablauf der Prüfung zu gewährleisten. Es wird die Verwendung eines Rinderzaunes empfohlen.
Veranstalter: EAMM e.V.
www.eamm.de
Nennung
Nennungen an:
EAMM Geschäftsstelle
Ute Schiele
Marienstr. 15, 69509 Mörlenbach
Tel. +49 (0) 172 7539 067
Mail: [email protected]
Working Marchador
06. - 07.08.2016
Nennungsschluß: 30.06.2016
Hiermit melde ich mich für die Teilnahme an o.g. Veranstaltung verbindlich an.
Die Teilnahme erfolgt auf eigenes Risiko und eigene Verantwortung.
Kategorie:
Person:
leicht
mittel
Name:
___________________________________
Sraße: ______________________________________
PLZ / Ort:
__________________________________
e-mail: ______________________________________
Tel.:
__________________________________
Mobil-Nr.:____________________________________
Ich bin Mitglied bei
Pferd:
EAMM e.V.
Ich möchte EAMM Mitglied werden (siehe Beitrittsformular)
Einzelmitgliedschaft 55,- €, Familienmitgliedschaft 80,- €
Rasse:
_________________________________
Name:
_________________________________
Kosten:
Ich benötige
Geschlecht: __________________________________
Batida
Box inkl. Heu und Einstreu120,- €
Picada
Paddock (Offenstall) 20,- €
inkl. Heu
Paddock 15,- €
inkl. Heu
Zeltplatz 6,- € / Tag
Camper 10,- € / Tag
Die Startgebühr für EAMM Mitglieder beträgt 80,- €, Nicht-Mitglieder 150,- €
Die Rinderkosten übernimmt der EAMM e.V. Bei einer Anreise von über 400 km entfallen 50 % der Startgebühr.
Ich bin damit einverstanden, daß die Gesamtkosten und Startgebühren von meinem Konto bei der
Bank: _________________________________________ Konto-Inhaber _____________________________________
IBAN _____________________________________________________ BIC ___________________ eingezogen wird.
________________________________
Unterschrift Kontoinhaber
Eine Rückerstattung der Gebühren ist nicht möglich.
Meine Hemdengröße:
S
M
L
XL
XXL
für das kostenlose WM-T-Shirt
Die Teilnahme an der Veranstaltung und die Unterbringung der Teilnehmer geschehen auf eigene Gefahr. Für Teilnehmer unter 18
wird eine Impfung gegen Herpesvirusinfektionen dringend empfohlen. Teilnehmer aus dem Ausland werden gebeten, die amtstierärztlichen Bestimmungen bei der Einreise zu berücksichtigen. Die Meldestelle ist bei Anreise am 05.08.2016 ab 16.00 Uhr im
_______________________________________________________________________________________
Datum / Unterschrift