P rotokoll - ASSETIMMO Immobilien Anlagestiftung

Protokoll
der 16. Anlegerversammlung
der ASSETIMMO Immobilien-Anlagestiftung
vom 17. Juni 2015
auf dem Zürichsee auf der MS Albis
Beginn: 10:30 Uhr
Begrüssung
Der Präsident des Stiftungsrats, Herr Kurt Egli, eröffnet die Versammlung und begrüsst
die Anwesenden.
Als Gäste heisst er willkommen die Herren Herbert Nufer und Beat Zaugg von der Oberaufsichtskommission Berufliche Vorsorge OAK BV, Herrn Rudolf Peter Schilt, vormaliger
Präsident der ASSETIMMO, und die ehemaligen Stiftungsräte der ASSETIMMO die Herren Karel Ehmann, Patrick Bédat, Kurt Feller und Anton Oberhofer, Herrn Peter Stalder
als Vertreter der Revisionsstelle BDO AG, Herrn Marco Feusi von Wüest & Partner AG,
unseren ständigen unabhängigen Schätzungsexperten, Herrn Dr. Jürg Leu von der
KPMG, Rechtsberater Reglementsänderungen sowie die Vertreter der Partnerbanken der
ASSETIMMMO.
Bevor der Präsident mit dem formellen Teil der Versammlung beginnt, rekapituliert er kurz
anhand einiger Bemerkungen das vergangene Geschäftsjahr.
Rendite-Entwicklung der Stiftung im Geschäftsjahr 2014/2015
Zum Beginn seiner Ausführungen lädt der Vorsitzende zu einem Blick auf die zurückliegende Entwicklung der beiden Anlagegruppen ein.
Geschäftsjahr
2000-01
2001-02
2002-03
2003-04
2004-05
2005-06
2006-07
2007-08
2008-09
2009-10
2010-11
2011-12
2012-13
2013 – 14
2014 – 2015
15-Jahres Durchschnitt
Anlagegruppe W
NettoGesamtRendite Rendite
4.57 %
5.68 %
4.87 %
3.96 %
4.86 %
4.75 %
4.22 %
3.62 %
4.57 %
4.72 %
4.73 %
6.26 %
4.59 %
5.72 %
4.48 %
7.18 %
4.49 %
5.68 %
4.44 %
5.94 %
4.26 %
6.12 %
4.23 %
6.40 %
3.83 %
5.40 %
3.92 %
5.53 %
3.99 %
5.58 %
4.40 %
5.50 %
-1-
Anlagegruppe G
NettoGesamtRendite Rendite
4.18 %
6.85 %
4.26 %
5.60 %
4.79 %
4.73 %
4.95 %
5.27 %
4.47 %
4.56 %
4.31 %
5.06 %
4.56 %
4.82 %
5.01 %
5.97 %
4.84 %
6.06 %
4.62 %
5.79 %
4.76 %
6.99 %
4.07 %
5.36 %
4.42 %
6.09 %
4.73 %
5.71 %
4.50 %
4.38 %
4.56 %
5.55 %
Die Netto-Rendite und Gesamt-Rendite in der Anlagegruppe Wohnliegenschaften haben
sich auf hohem Niveau stabilisiert. In der Anlagegruppe Geschäftsliegenschaften zeigen
die Werte der Gesamtrendite erstmals seit längerer Zeit, als Resultat von nicht realisierten
Kapitalverlusten, einen Wert der unter der Netto-Rendite liegt.
Die durchschnittliche Gesamt-Rendite der gesamten Periode lag im W bei 5.5 % und im G
bei 5.6 %.
Es folgt ein Vergleich der ASSETIMMO mit den anderen im KGAST-Immo-Index enthaltenen Anlagestiftungen.
Im kurzfristigen Vergleich liegt die Performance bei beiden Anlagegruppen leicht über,
oder auf gleicher Höhe wie der Mittelwert der anderen Stiftungen. Im mittel- und längerfristigen Vergleich eher leicht darunter. Es gilt aber zu beachten, dass die jeweiligen Bewertungszeitpunkte und Anpassungs- Rhythmen diese Werte stark beeinflussen. Verschiebungen um ein Jahr können deshalb relativ rasch grössere Ausschläge zur Folge haben.
Die Fremdverschuldung bewegt sich nach wie vor auf einem sehr tiefen Niveau. Auch
wenn das historisch äusserst tiefe Zinsniveau eigentlich verlockend auf billiges Fremdkapital hinweisen würde, verfolgt ASSETIMMO weiterhin die klare Strategie, keine Performanceverbesserungen durch den Einsatz von übermässigem Fremdkapital zu erzielen.
Leverage bedeutet immer auch, dass zusätzliches Risiko in Kauf genommen werden
muss. Die Immobilienanlage soll aber ein stabiles, möglichst risikoloses Investment innerhalb der Asset Allokation unserer Investoren darstellen. Für leveraged Performance haben unsere Anleger andere Möglichkeiten zur Verfügung. Die dargestellte Entwicklung
und der Verlauf der Fremdverschuldung beider Anlagegruppen zeigt klar, dass die vom
Stiftungsrat festgelegte taktische Grenze der Fremdverschuldung durch die Geschäftsführung jederzeit eingehalten wird.
Ein besonderes Augenmerk wird auf die Entwicklung der Marktwerte der Liegenschaften
der beiden Anlagegruppen der ASSETIMMO gerichtet. ASSETIMMO hat das Jahr mit
einem Marktwert von etwas mehr als CHF 2 Mia. begonnen. Durch Käufe / Bauten und
wertvermehrende Unterhaltsaufwendungen, hat der Marktwert der ASSETIMMO um gut
CHF 30 Mio. zugelegt und durch Bewertungsveränderungen der Bestandesliegenschaften
um nochmals CHF 25 Mio. zugenommen. Damit umfassen beide Anlagegruppen gesamthaft ein Anlagevolumen von CHF 2.1 Mia.
Der Präsident erläutert die Werte seit dem Jahr 2000. Die Entwicklung des GesamtPortfolios von CHF 600 Mio. stieg an auf nun etwas über CHF 2 Mia. Der grosse Sprung
2006 in der Anlagegruppe W und im Gesamt-Portfolio ist der Sacheinlage ASCOOP zu
verdanken. Die weiteren Sprünge 2011, 2012 waren durch die Sacheinlagen der Tamedia
und PVS SIX Group bedingt.
Der Präsident verweist auf die weiterhin vorsichtige Anlagestrategie, welche das Wachstumspotential mitbestimmt und auch beschränkt. Das bisherige Wachstum war geprägt
von den erwähnten grösseren Sacheinlagen. Sie stellen auch eine weitere wichtige
Wachstumsmöglichkeit dar resp. waren in der Vergangenheit die einzigen Möglichkeiten
substanzieller Bestandesveränderungen. ASSETIMMO hat auch im vergangenen Geschäftsjahr wiederum eine Vielzahl von Liegenschaften angeboten bekommen und im
Detail evaluiert. Die Preisvorstellungen der Verkäufer entsprachen jedoch bei weitem nicht
unserer Bereitschaft, im Sinne unseres Gesamtportfolios bezüglich Renditeerwartungen
und Risiko, zu investieren.
-2-
Das Wachstumspotential der ASSETIMMO ist weiterhin, als Resultat der vorsichtigen Anlagestrategie, beschränkt und in grösserem Stile nur durch Sacheinlagen möglich.
Nach diesen einleitenden Bemerkungen eröffnet der Präsident den formellen Teil der Anlegerversammlung.
Die Einladungen zur Anlegerversammlung mit der Traktandenliste wurden am 20. April
2015 sämtlichen Anlegern per Post zugestellt.
Der Versand des Jahresberichts erfolgte am 2. Juni 2015 an alle angemeldeten Teilnehmer.
Seitens der Teilnehmer werden keine Bemerkungen oder Einwände zur Einberufung der
Anlegerversammlung angebracht.
Der Präsident stellt fest, dass die Anlegerversammlung ordnungsgemäss einberufen wurde.
Information zu den Abstimmungen und Wahlen
Der Präsident orientiert auf der Basis von Statuten und Stiftungsreglement über die wichtigsten Bestimmungen zu den traktandierten Abstimmungen und Wahlen.
Rekapitulation betr. der Bestimmung zur Beschlussfassung:
- Das Stimmrecht richtet sich nach ihrem Anteil am Anlagevermögen.
- Die Entscheide erfolgen mit einfachem Mehr.
- Für Reglements- oder Statutenänderungen ist ein 2/3 Mehr der vertretenen Stimmen
erforderlich, vorbehältlich der Zustimmung der Genehmigung durch die Aufsichtsbehörde.
- Bei Entscheiden die nur eine Anlagegruppe betreffen, sind nur diejenigen Anleger
stimmberechtigt, welche Ansprüche an dieser Anlegergruppe besitzen.
- Um das Abstimmungsprozedere zu vereinfachen, werden bei den Abstimmungen nur die
Nein-Stimmen und die Enthaltungen gezählt. In diesem Fall werden die betreffenden
Anleger ersucht, ihre Stimmkarten zuhanden des Stimmenzählers abzugeben.
-3-
Präsenz der Anleger (gemäss Art. 30 des Stiftungsreglements richtet sich das Stimmrecht der Anleger nach ihrem Anteil am Anlagevermögen):
Anlagegruppe W
Total ausgegebene Ansprüche
Anlagegruppe G
Total
2'649’548
1'714’066
Inventarwert pro Anspruch per 31.03.2015
494.74
417.08
Total stimmberechtigtes Anlagevermögen
per 31.3.2015
Nachweis vertretenes Anlagevermögen
1'310'837’378
714'902’647
2'025'740’025
Direkt vertretenes Anlagevermögen
998'280’436
520'489’147
1'518'769’583
Durch Vollmacht vertreten
185'357'804
130'215'713
315'573'517
1'183'638’240
650'704’860
1'834'343’100
90.30%
91.02%
90.55%
591'819’121
325'352’431
917'171’551
n.a.
n.a.
1'222'895’400
Total vertretenes Anlagevermögen (Stimmen)
In % des gesamten Anlagevermögens
Einfache Mehrheit des vertretenen Anlagevermögens
Mehrheit von zwei Dritteln des vertretenen
Anlagevermögens
Als Stimmenzähler und Leiter des Stimm- & Wahlbüros hat sich Herr Roland Keller, Geschäftsführer der Pensionskasse der Emil Frey Gruppe, Zürich, zur Verfügung gestellt.
Seitens der Anleger wird kein anderer Vorschlag für den Stimmenzähler und Leiter des
Stimm- & Wahlbüros eingebracht.
Herr Roland Keller wird somit stillschweigend gewählt.
Weiter amtieren für das Stimm- & Wahlbüro Herr Thomas Brodmann und Herr Thomas
Baumann von der ASSETIMMO Immobilien-Anlagestiftung.
Die Protokollführung erfolgt durch Frau Daniela Moor von der ASSETIMMO ImmobilienAnlagestiftung.
Das Abstimmungsverfahren erfolgt mit Handerheben, falls nichts anderes beantragt wird.
Die Abstimmung erfolgt mit den verteilten farbigen Stimmkarten, welche auch für eine allfällige schriftliche Abstimmung zu verwenden wären.
Die Anleger haben die Traktandenliste mit dem Geschäftsbericht 2014/2015 am 2. Juni
2015 erhalten.
Es sind keine weiteren Traktandenwünsche eingegangen und es liegen keine schriftlichen
Anträge vor.
Zu dieser Feststellung gibt es keine Bemerkungen, somit gilt die Traktandenordnung als
genehmigt.
-4-
Traktanden
1. Protokoll der Anlegerversammlung vom 18. Juni 2014, Zürich
Der Vorsitzende stellt fest, dass das Protokoll am Sitz der Stiftung aufgelegt und auf der
Internetseite der ASSETIMMO Immobilien-Anlagestiftung (www.assetimmo.ch) abrufbar
war.
Aus dem Kreise der Anleger werden keine Fragen gestellt.
Beschluss:
Die Versammlung genehmigt einstimmig das Protokoll der Anlegerversammlung vom 18. Juni 2014.
2. Entgegennahme des Jahresberichts
Der Jahresbericht wurde den angemeldeten Anlegern zugestellt und liegt im Tagungsraum auf. Die französische Version liegt im Tagungssekretariat auf.
Seitens der Anleger werden keine Fragen gestellt. Der Jahresbericht wird ohne Bemerkungen zur Kenntnis genommen.
Die Jahresrechnung und der Revisionsstellenbericht werden unter Traktandum 3 behandelt.
3. Jahresrechnung und Revisionsstellenberichte
Der Vorsitzende übergibt das Wort an Herrn Markus Strauss, Direktor der ASSETIMMO
Immobilien-Anlagestiftung.
Herr Strauss begrüsst alle Anwesenden und orientiert über die Entwicklung der beiden
Anlagegruppen W und G.
3.1 – Jahresrechnung der Anlagegruppe W (Wohnliegenschaften)
Es werden die wichtigen Veränderungen erwähnt. Auf die Erläuterung sämtlicher Details
wird verzichtet.
Zu Beginn der Ausführungen rekapituliert Herr Strauss die Bestandesveränderungen des
Portfolios.
Im Überblick die wesentlichen Veränderungen im Liegenschaftenbestand im abgelaufenen Geschäftsjahr.
Investitionen
Bauprojekte
Neu erworbene Bestandesobjekte
Unterhaltsprojekte
Total Investitionen
CHF
9'836'414
14'405'438
24'241’852
Desinvestitionen
Keine
Total Desinvestitionen
CHF
0
0
-5-
Von den in den Vorjahren begonnenen Neubauten konnte zwischenzeitlich ein weiteres
Bauprojekt in Herisau fertig gestellt werden.
Es wurden im Geschäftsjahr rund CHF 10 Mio. in die Bauprojekte investiert.
Der überwiegende Teil des Ausbaus der Liegenschaftenanlagen resultierte aus den Unterhaltsprojekten im Umfang von ca. CHF 14.4 Mio.
Insgesamt wurden Investitionen im Umfang von ca. CHF 24 Mio. getätigt.
Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden keine Liegenschaften verkauft.
Operatives Ergebnis
Zu Erfolgsrechnung und Bilanz werden nur wesentliche Positionen oder Abweichungen
gegenüber dem Vorjahr kommentiert.
Mietertrag
Der Sollmiet-Ertrag hat sich marginal um rund 0.5 % erhöht.
Der Gesamtleerstand hat sich gegenüber dem Vorjahr substanziell reduziert.
In der über den gesamten Bestand ausgewiesenen Leerstandsziffer von 2.70 % sind auch
der umbaubedingte Leerstand bestehender Objekte und die Leerstände von Neubauten
enthalten.
Unterhalt
Bei der Position Unterhalt ergab sich gegenüber dem Vorjahr eine Reduktion von 9.4 %.
Der Aufwand für den Unterhalt ist rund CHF 1.3 Mio. tiefer als der längerfristig geschätzte
Aufwand / Mittelwert von 1.2 % des Gebäudeversicherungswertes.
Das operative Ergebnis ist insgesamt um 4.2 % gestiegen.
Gesamterfolg
Sonstige Erträge
In den Sonstigen Erträgen sind die Aktivzinsen und die aktivierten Bauzinsen enthalten.
Aufgrund des leicht grösseren Volumens an Bauprojekten gegenüber dem Vorjahr ist der
entsprechende Ertrag höher.
Verwaltungsaufwand
Der Verwaltungsaufwand ist leicht gesunken, trotz Ausweitung des LiegenschaftenVolumens. In den Verwaltungskosten ist die Vergütung an die Verwaltungsrechnung von
0.13 % des Marktwerts der Liegenschaften enthalten.
Ertrag/Einkauf Ansprüche
Im vergangenen Geschäftsjahr war keine Wiederanlage der Ausschüttung möglich. Aus
diesem Grund resultiert kein Ertrag zugunsten der Erfolgsrechnung der Anlagegruppe.
Der Einkauf und die Ausrichtung des laufenden Ertrages aus den Anspruchstransaktionen
des internen Handels glichen sich aus.
Nettoertrag
Der Nettoertrag stieg gegenüber dem Vorjahr um rund 3.4 %.
Realisierte Kapitalgewinne und Verluste.
Es resultierten im vergangenen Geschäftsjahr keine realisierten Kapitalgewinne und Verluste.
-6-
Nicht realisierte Kapitalgewinne
Sie betragen CHF 19.8 Mio. Sie entsprechen damit praktisch dem Vorjahreswert. Sie sind
auf die weitere Steigerung der Marktwerte der Bestandesliegenschaften zurückzuführen.
Aus all diesen Veränderungen resultierte eine Erhöhung des Gesamt-Erfolges gegenüber
dem Vorjahr von rund CHF 1.7 Mio. resp. 2.5 %.
Bilanz
Aufgrund der vorgestellten Veränderungen präsentiert sich die Bilanz per 31. März 2015
wie folgt:
Liegenschaften
Die Zunahme des Liegenschaftenvolumens um CHF 49.9 Mio. ergab sich durch die Investitionen und aufgrund der positiven Markt-Wert-Veränderungen der Bestandesobjekte.
Übrigen Aktiven
Als bedeutsamste Position sind darin die kurzfristigen Forderungen mit den Verwaltungen
enthalten. Es handelt sich dabei insbesondere um Betriebs-, Heiz- und NebenkostenForderungen.
Latente Steuern / Geschätzte Liquidationssteuern
Die Zunahme der latenten Steuern um rund CHF 5.9 Mio. ist eine Folge der positiven
Entwicklung der Marktwerte der Bestandes-Liegenschaften.
Hypotheken
Der Bestand an Hypotheken ist gegenüber dem Vorjahr erhöht. Die Fremdverschuldung in
Relation zum Marktwert der Liegenschaften stieg gegenüber dem Vorjahrswert von 1.3 %
auf 3.0 %.
Nettovermögen
Das Nettovermögen beinhaltet alle kommentierten Veränderungen und den Ertrag des
Geschäftsjahres. Es hat sich um rund 1.6 % erhöht.
Herr Strauss erläutert die Tabelle „Entwicklung Anlagegruppe W“ mit den wichtigsten
Kennzahlen:
2014/2015 Veränderung 2013/2014
Anspruchsbestand
Anz.
Marktwert
Mio.
Diskontfaktor
%
Nettoertrag
Mio.
Gesamterfolg
Mio.
Nettovermögen
Mio.
Hypotheken in % vom MW
Kapitalwert
CHF
Ausschüttung
CHF
Nettorendite
%
Gesamtrendite
%
2.649.548
1.397,23
4,11
49,50
69,27
1.310,83
3,00
476,06
18,20
3,99
5,58
-7-
0,0%
3,7%
- 0.12
3,4%
2,5%
1,6%
1,66
1,6%
0,3%
0,07
0,05
2.649.548
1347,24
4,23
47,88
67,56
1.289,64
1,34
468,67
18,15
3,92
5,53
- Der Anspruchsbestand veränderte sich nicht. Es wurden keine neuen Ansprüche
ausgegeben.
- Der durchschnittliche Diskont-Faktor ist gegenüber dem Vorjahr um 0.12 gesunken.
- Der Gesamterfolg stieg insbesondere aufgrund der tieferen Unterhaltskosten gegenüber
dem Vorjahr um rund 2.5 %
- Die hypothekarische Verschuldung erhöhte sich auf 3.0 % des Marktwertes.
- Aufgrund der erneut positiven Marktwertentwicklung der Bestandesliegenschaften hat
sich der Kapitalwert pro Anspruch erhöht.
- Die Ausschüttung ist gegenüber dem Vorjahr um 5 Rappen pro Anspruch gestiegen.
- Die Nettorendite erhöhte sich mit 3.99 % wieder gegenüber dem Vorjahreswert.
- Die Gesamtrendite ist mit 5.58 % wegen der höheren Nettorendite und auch aufgrund
der höheren Marktwert-Zunahmen der Liegenschaften gegenüber dem Vorjahreswert
angestiegen.
Ermittlung Rückbehalt Unterhalt
Für den Unterhalt der Liegenschaften rechnen wir mit einem mittel- und langjährigen
Durchschnitt von 1.2 % des Gebäude-Versicherungs-Wertes.
Im Sinne der mittel- und langfristigen Interessenwahrung der Anleger werden allfällige
Abweichungen beim Vorschlag zur Gewinn-Verwendung berücksichtigt.
Aus dem letzten Geschäftsjahr resultierte ein Saldo des Rückbehalts von CHF 172’280.
Die Abweichung des effektiven Aufwandes zur Zielgrösse betrug im Geschäftsjahr CHF
1'271'001, um diesen Betrag ist der bestehende Rückbehalt zu erhöhen.
Es ergibt sich aufgrund dessen ein erforderlicher kumulierter Rückbehalt von CHF
1'443'281.
Der Stand des Rückbehalt per 31. März 2015 beträgt damit CHF 0.54 je Anspruch.
Herleitung der Ausschüttung
Herr Strauss erläutert die Herleitung der Ausschüttung.
Gemäss den Satzungen beschliesst der Stiftungsrat die Ausschüttung.
Nach der Herleitung des für den Unterhalt erforderlichen Rückbehalts von CHF 1'443'281
nun die Ermittlung der Ausschüttung.
Vom Vorjahr wurde ein Betrag von CHF 173‘708 übertragen. Der Nettoertrag des Rechnungs-Jahres ist CHF 49.5 Mio.
Von der Summe von rund CHF 49.5 Mio. ist der kumulierte Rückbehalt für den Liegenschaften-Unterhalt von CHF 1'443'281 in Abzug zu bringen.
Der resultierende verfügbare Betrag für die Ausschüttung von CHF 48‘235‘336 entspricht
einem Wert pro Anspruch von CHF 18.205.
Dieser Betrag wird abgerundet auf eine Ausschüttung von CHF 18.20 pro Anspruch. Unter
Berücksichtigung des kumulierten Rückbehalts für den Liegenschaften-Unterhalt beträgt
der Gesamtvortrag damit neu CHF 1'456'843.
Herr Strauss übergibt das Wort an den Präsidenten für die Durchführung der Beschlussfassung bezüglich der Genehmigung der Jahresrechnung.
-8-
Der Präsident erwähnt den Bericht der Revisionsstelle. Die Vorlesung des Berichts wird
nicht verlangt. Es werden keine Fragen an Herrn Peter Stalder von der Revisionsstelle
gestellt. Die Revisionsstelle verzichtet ihrerseits auf weitere Bemerkungen.
Eine geheime Abstimmung wird nicht verlangt.
An dieser Stelle erkundigt sich ein Anleger warum die Leerstandsziffer in der Südschweiz
vom 10.63 % (G/Jahr 2013/20104) auf 17.52 % (G/Jahr 2014/2015) gestiegen ist.
Die Geschäftsleitung der ASSETIMMO antwortet, dass die Vermietungssituation in der
besagten Liegenschaft schwierig war. Die Mietzinse wurden aufgrund der Leerstände in
der betreffenden Liegenschaft nach unten korrigiert. Zwischenzeitlich hat sich die Lage
wieder stabilisiert.
Es folgen keine weiteren Wortmeldungen
Antrag:
- Genehmigung der Jahresrechnung 2014/2015 der Anlagegruppe W
Beschluss:
Die Versammlung beschliesst einstimmig die Genehmigung der Jahresrechnung.
Der Stiftungsrat hat beschlossen, wegen fehlender substanzieller Anlagemöglichkeiten auf
eine Wiederanlage der Ausschüttung zu verzichten.
Der Präsident übergibt das Wort an Herrn Strauss.
3.2 – Jahresrechnung der Anlagegruppe G
Es werden die wichtigen Veränderungen erwähnt. Auf die Erläuterung sämtlicher Details
wird verzichtet.
Zum Beginn der Ausführungen rekapituliert Herr Strauss die Bestandesveränderungen
des Portfolios dieser Anlagegruppe:
Investitionen
Bauprojekte
Neu erworbene Bestandesobjekte
Unterhaltsprojekte
Total Investitionen
CHF
0
1'956’060
1'432'924
3'388’984
Desinvestitionen
keine
Total Desinvestitionen
0
0
- Es wurden Investitionen von insgesamt CHF 3.4 Mio. getätigt.
- Es wurde in 1 Miteigentumsobjekt für den anteiligen Erwerb einer Baurechtsparzelle
eines bestehenden Miteigentums in Bern sowie in diverse kleinere Unterhalts-Projekte
investiert.
- Es wurde kein Objekt verkauft.
-9-
Operatives Ergebnis Liegenschaften
Informationen zum operativen Liegenschaftenertrag der Anlagegruppe Geschäftsliegenschaften:
Mietertrag
Der Soll-Mietertrag hat marginal abgenommen.
Der Minderertrag-Leerstand ist gegenüber dem Vorjahr um rund CHF 740‘000 gestiegen.
Der Gesamtleerstand beträgt 3.6 %.
Unterhalt Liegenschaften
Der Unterhalt liegt höher als im Vorjahr. In den Vorjahren verzögerte Projekte konnten
begonnen werden. Der Aufwand für den Unterhalt liegt unter dem erwarteten Durchschnittswert von 1.2 % des Gebäudeversicherungswerts der Liegenschaften. Die Differenz beträgt ca. CHF 2.2 Mio.
Der Nettoertrag der Liegenschaften im Alleineigentum ist gegenüber dem Vorjahr um
3.4 % gesunken.
Mit-Eigentum
Bei den Liegenschaften im Miteigentum (30 % vom Gesamtvolumen) ist der Miet-Ertrag
um rund 1.3 % gestiegen. Der Betriebsaufwand ist rund 3.6 % höher als im Vorjahr.
Der Nettoertrag aus den Mit-Eigentums-Anlagen ist in der Folge um rund 0.2 % gestiegen.
Insgesamt ergibt sich ein um rund 2.5 % tieferer operativer Ertrag aus den Liegenschaften-Anlagen.
Gesamterfolg
Die Verwaltungskosten enthalten die Vergütung an die Verwaltungsrechnung, Schätzungs- und Revisionskosten.
Die Vergütung der Anlagegruppen an die Verwaltungsrechnung beträgt unverändert
0.13 % des Marktwertes der Liegenschaften.
Der Verwaltungsaufwand ist marginal um 0.3 % gesunken.
Ertrag/Einkauf Ansprüche
Im vergangenen Geschäftsjahr war keine Wiederanlage der Ausschüttung möglich. In der
Folge resultierte kein Ertrag zugunsten der Erfolgsrechnung der Anlagegruppe. Der Einkauf und die Ausrichtung des laufenden Ertrages aus den Anspruchstransaktionen des
internen Handels glichen sich aus.
Der Nettoertrag liegt rund 3.5 % unter dem Vorjahreswert.
Nicht realisierten Kapitalgewinn- und Verluste
Es resultierten Verluste über alle Liegenschaften von CHF 860'784. Der Grund dafür liegt
in Anpassungen von Mietzinserwartungen von Geschäftsflächen und höheren Annahmen
betreffend zukünftiger Unterhaltskosten.
Im Vorjahr hatte die Anlagegruppe einen Kapitalgewinn von rund CHF 6.5 Mio. ausgewiesen.
- 10 -
Insgesamt resultiert aus all diesen Veränderungen eine Reduktion des Gesamterfolges
gegenüber dem Vorjahr von 22.2 %.
Bilanz
Liegenschaften
Die Zunahme des Liegenschaftenvolumens ergab sich durch die zuvor vorgestellten Investitionen und der Marktwert-Veränderungen der Bestandesobjekte.
Übrige Aktiven
Die per Abschlussdatum ausgewiesenen übrigen Aktiven von CHF 10 Mio. enthalten die
kurzfristigen Forderungen gegenüber den Verwaltungen, resp. Mietern aus Betriebs-,
Heiz- und Nebenkostenforderungen.
Latente Steuern
Die Zunahme der latenten Steuern ist eine Folge der Markt-Wert-Erhöhung einzelner Bestandesobjekte.
Rechnungsabgrenzung
Die Rechnungsabgrenzungen sind gegenüber dem Vorjahr leicht tiefer ausgefallen. Sie
beinhalten vor allem zeitliche Abgrenzungen aus Unterhaltsprojekten.
Nettovermögen
Das Nettovermögen beinhaltet alle kommentierten Veränderungen und den Ertrag des
Geschäftsjahres. Es ist gesamthaft um 0.1 % gestiegen.
Herr Strauss erläutert die Tabelle „Entwicklung Anlagegruppe G“ mit den wichtigsten
Kennzahlen:
2014/2015
Anspruchsbestand
Anz.
Marktwert
Mio.
Diskontfkt.(AE/MEG)
%
Nettoertrag
Mio.
Gesamterfolg
Mio.
Nettovermögen
Mio.
Hypotheken in % vom MW
Kapitalwert
CHF
Ausschüttung
CHF
Nettorendite
%
Gesamtrendite
%
Veränderung
2013/2014
1.714.066
0,0%
744,57
0,4%
4,16 / 4,42 -0,08 / -0,05
30,84
-3,5%
29,98
-22,2%
714,91
0,1%
1,40
- 0,03
399,09
0,3%
16,70
-1,8%
4,50
-0,23
4,38
- 1,33
1.714.066
741,96
4,24 / 4,47
31,97
38,55
714,07
1,43
397,94
17,00
4,73
5,71
- Der Anspruchsbestand blieb gegenüber dem Vorjahr unverändert.
- Der Marktwert der gehaltenen Liegenschaften hat sich insgesamt leicht erhöht.
- Der durchschnittliche Diskontfaktor ist beim Allein-Eigentum und bei den Miteigentumsliegenschaften nochmals leicht gesunken.
- Der Nettoertrag und Gesamterfolg sanken aus den erwähnten Gründen.
- Die hypothekarische Verschuldung ist gegenüber dem Vorjahr praktisch unverändert.
- Der Kapitalwert hat sich nach der Ausschüttung unter Berücksichtigung der Veränderung
der Rücklagen für den Unterhalt der Liegenschaften erhöht.
- 11 -
- Die Ausschüttung ist gegenüber dem Vorjahr um CHF 0.30 tiefer.
- Die Nettorendite ist gegenüber dem Vorjahr leicht gesunken.
- Die Gesamtrendite ist aufgrund der Veränderung der nicht realisierten Kapitalgewinnen
resp. Verluste gegenüber dem Vorjahr tiefer ausgefallen.
Ermittlung des Rückbehalt für den Unterhalt
Herr Strauss erläutert die Ermittlung des Rückbehalt für den Unterhalt.
Aus dem letzten Geschäftsjahr resultierte ein Vortrag, resp. Rückbehalt von rund CHF 4.3
Mio.
Die Abweichung des effektiven Aufwandes für den Unterhalt der Liegenschaften zur Zielgrösse betrug CHF 2'198'961.
Um diesen Betrag ist der Vortrag, resp. Rückbehalt für den Unterhalt der Liegenschaften
zu erhöhen.
Es ergibt sich aufgrund dessen ein erforderlicher kumulierter Rückbehalt von CHF
6'516’224.
Der Stand des Rückbehalts per 31. März 2015 beträgt in der Folge neu CHF 3.80 je Anspruch.
Herleitung der Ausschüttung
Herr Strauss erläutert die Herleitung der Ausschüttung:
Gemäss den Satzungen beschliesst der Stiftungsrat die Ausschüttung.
Nach der vorhergehenden Erläuterung des für den Liegenschaften-Unterhalt erforderlichen kumulierten Rückbehalts von CHF 6‘516‘224. erfolgt die Ermittlung des für die Ausschüttung verbleibenden Betrages.
Aus dem letzten Geschäftsjahr resultiert ein Gesamt-Vortrag von CHF 4‘370‘743. Der Nettoertrag des Rechnungs-Jahres ist CHF 30.84 Mio. Der Ertrag inkl. Vortrag Vorjahr beträgt
damit CHF 35‘215‘045.
Von diesem Betrag ist der kumulierte Rückbehalt für den Unterhalt von CHF 6‘516’224. in
Abzug zu bringen.
Der resultierende verfügbare Betrag für die Ausschüttung entspricht einem Wert pro Anspruch von CHF 16.743.
Dieser Betrag wird abgerundet auf eine Ausschüttung von CHF 16.70 pro Anspruch.
Unter Berücksichtigung des oben aufgeführten kumulierten Rückbehalts für den Liegenschaften-Unterhalt von CHF 6'516‘224. beträgt der Gesamtvortrag damit CHF 6‘590‘143.
Herr Strauss schliesst die Erläuterungen zur Anlagegruppe Geschäftsliegenschaften und
übergibt das Wort an den Präsidenten für die Durchführung der Beschlussfassung bezüglich der Genehmigung der Jahresrechnung.
Der Präsident erwähnt den Bericht der Revisionsstelle. Die Vorlesung des Berichts wird
nicht verlangt. Es werden keine Fragen an Herrn Peter Stalder von der Revisionsstelle
gestellt. Die Revisionsstelle verzichtet ihrerseits auf weitere Bemerkungen.
Eine geheime Abstimmung wird nicht verlangt.
- 12 -
Antrag
- Genehmigung der Jahresrechnung 2014/2015 der Anlagegruppe G
Beschluss:
Die Versammlung beschliesst einstimmig die Genehmigung der Jahresrechnung.
Auch in der Anlagegruppe G hat der Stiftungsrat aufgrund von fehlenden substanziellen
Anlagemöglichkeiten beschlossen, auf eine Wiederanlage der Ausschüttung zu verzichten.
Der Präsident übergibt das Wort an Herrn Strauss.
3.3 – Jahresrechnung des Stammvermögens der Anlagestiftung
Erfolgsrechnung
Herr Strauss kommentiert die Rechnung.
- Aufwand
Insgesamt ist beträgt der Aufwand der Verwaltungsrechnung CHF 2'651’821. Er ist damit
gegenüber dem Vorjahr um 9.3 % gestiegen.
Die grösste Veränderung gegenüber dem Vorjahr ergab sich bei den Arbeitsleistungen
Dritter und den Kosten der Infrastruktur.
Die Zunahme der Arbeitsleistungen Dritter resultierte aus der externen juristischen Beratung für die Anpassung des Stiftungsreglements.
Bei den Infrastrukturkosten sind die Mehraufwendungen auf die partielle Erneuerung der
EDV-Infrastruktur (Hard- und Software) zurückzuführen.
Der Verwaltungsaufwand der ASSETIMMO in Relation zum Marktwert der gehaltenen
Liegenschaften beider Anlagegruppen beträgt 0.12 %.
- Ertrag
Beiträge der Anlagegruppen
Die Entschädigung der Anlagegruppen an das Stammvermögen beträgt unverändert
0.13 % des Marktwerts der Liegenschaften. Die Zunahme der Beiträgt ist eine Folge der
gesamthaften Zunahme der Summe der Marktwerte der Liegenschaften der Anlagegruppen W und G.
Übrige Erträge
Hierin sind die Sitzungsgelder aus der Teilnahme an Versammlungen der Mit-EigentümerGemeinschaften und Bankzinserträge der Verwaltungsrechnung enthalten.
Der Gesamtertrag ist um 2.7 % gestiegen. Die Aufwendungen sind rund 9.3 % höher. Insgesamt ergab sich ein Erfolg des Geschäftsjahres von CHF 117’922.
Bilanz
Aktiven
Die Veränderungen der Aktiven in der Bilanz gegenüber dem Vorjahr sind marginal.
- 13 -
Die kurzfristigen Forderungen betragen rund CHF 5.4 Mio. gegenüber dem Vorjahreswert
von CHF 5.1 Mio. und enthalten insbesondere die Debitoren der Verwaltungs-Rechnung
gegenüber den Anlagegruppen. Von der festgelegten Vergütung der Anlagegruppen an
die Verwaltungsrechnung des Stammvermögens, wird nur der für die Bestreitung der
Aufwendungen notwendige Teil abgeführt.
Passiven
Insgesamt haben sich bei den Passiv-Positionen in der Bilanz der Verwaltungsrechnung
gegenüber dem Vorjahr nur unwesentliche Veränderungen ergeben.
Die wesentlichste Veränderung ist der resultierende Erfolg, der wie im letzten Jahr vorgetragen werden soll.
Herr Strauss übergibt das Wort an den Präsidenten für die Durchführung der Beschlussfassung bezüglich der Genehmigung der Verwaltungsrechnung.
Der Präsident erwähnt den Bericht der Revisionsstelle. Die Vorlesung des Berichts wird
nicht verlangt. Es werden keine Fragen an Herrn Peter Stalder von der Revisionsstelle
gerichtet. Die Revisionsstelle verzichtet ihrerseits auf weitere Bemerkungen.
Eine geheime Abstimmung wird nicht verlangt.
Antrag:
- Genehmigung der Jahresrechnung 2014/2015
- Gewinnvortrag Vorjahr
CHF 2’043’336
- Gewinn 2014/2015
CHF
117’922
- Saldo auf neue Rechnung
CHF 2’161’258
Beschluss:
Die Versammlung beschliesst einstimmig die Genehmigung der Jahresrechnung der Verwaltungsrechnung. Der Saldo von CHF 2’161’258 wird auf
die neue Rechnung vorgetragen.
Der Präsident bedankt sich bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für die geleistete
Arbeit und den Einsatz im vergangenen Geschäftsjahr.
4. Entlastung des Stiftungsrats
Seitens der Anleger werden keine Fragen gestellt und weder eine Einzel- noch eine geheime Abstimmung gewünscht. Die Abstimmung erfolgt global.
Der Präsident macht darauf aufmerksam, dass die Mitglieder des Stiftungsrats bei diesem
Traktandum an der Abstimmung nicht teilnehmen.
Beschluss:
Die Versammlung gewährt einstimmig die Entlastung des Stiftungsrats für
das Geschäftsjahr 2014/2015.
- 14 -
5. Genehmigung des neuen Stiftungsreglements
Der Präsident informiert die Anwesenden, dass sie mit der Einladung umfangreiche Informationen zu den Anpassungen des Stiftungsreglements erhalten haben. Nachfolgend
erläutert er die wichtigsten Punkte.
Die ASSETIMMO hat es sich zum Ziel gesetzt, die Liquidität der Anlagen an den Anlagegruppen für die Anleger zu erhöhen. Aus diesem Grund sollen künftig Zessionen von Ansprüchen unter Anlegern zugelassen werden. Dies ist gemäss der AnlagestiftungsVerordnung bei illiquiden Anlagen (wie Immobilien) zugelassen.
Die Rücknahmen und Ausgaben von Ansprüchen sollen mit einem koordinierten Prozess
neu geregelt werden.
Die Anpassungen des Stiftungsreglements wurden in Zusammenarbeit mit Experten der
KPMG erarbeitet. Diese wurden der Aufsichtsbehörde (OAK BV) zur Vorprüfung eingereicht. Die OAK BV hat die Anpassungen im Rahmen einer Vorprüfung geprüft. Von Seiten der OAK BV haben die vorgesehenen Anpassungen zu keinen Beanstandungen Anlass gegeben. Diese Anpassungen werden heute der Anlegerversammlung zur Beratung
und Genehmigung unterbreitet. Bei einer Genehmigung werden sie mit heutigem Datum
in Kraft treten.
Der Präsident erläutert die einzelnen wesentlichen Anpassungen:
-
Im Artikel 1 Anleger wird ergänzt, dass als Zeichnung auch die Übernahme von
Ansprüchen im Rahmen einer Zession gemäss Art. 26. Abs. 3 ff gilt.
Im Artikel 9, betreffend Liquidität wird explizit festgehalten, dass Immobilienwerte
grundsätzlich illiquide Anlagen sind, deren Veräusserung eine gewisse Zeit benötigt.
Bei umfangreichen Kündigungen kann die Anlagegruppe in einen Liquiditätsengpass geraten. In der Folge kann das zu einem Aufschub der Rücknahmen (Art. 23.
Abs.4) führen.
-
Artikel 17 über Verpfändung und Zession von Ansprüchen hält fest, dass wie bisher eine Verpfändung von Ansprüchen ausgeschlossen ist und neu wird festgehalten, dass die Zession von Ansprüchen mit Ausnahme der in Art 26 genannten Fällen, ebenfalls ausgeschlossen ist
-
Der Artikel 26, betreffend Handel mit Ansprüchen, beinhaltet neu folgendes:
o
o
o
o
o
Ein freier Handel von Ansprüchen und allfälligen Kapitalzusagen ist nicht
zugelassen, d.h. zwei Anleger können nicht beliebig untereinander Anteile
austauschen.
Wenn ein Anleger die Rücknahme von Ansprüchen verlangt, kann der Stiftungsrat diese Ansprüche bisherigen oder neuen Anlegern anbieten.
Bei wenig liquiden Anlagegruppen ist eine Zession unter Anlegern zulässig.
Es braucht eine schriftliche Vereinbarung unter den Parteien, in welcher
der Übernahmepreis geregelt wird und
die Übertragung erfordert die schriftliche Zustimmung des Stiftungsrats.
Wichtig ist, dass die Verantwortung für den Inhalt der Vereinbarung und den Übernahmepreis in der alleinigen Verantwortung der beteiligten Anleger liegt.
Der Präsident schliesst seine Ausführungen ab.
- 15 -
Beratung:
Der Präsident erkundigt sich nach Wortmeldungen seitens der Anwesenden oder dem
Bedarf weiterer Erläuterungen zu dem vom Stiftungsrat beantragten neuen Stiftungsreglement.
Aus dem Kreis der teilnehmenden Anleger folgt eine Frage zur Ausgabe- und Rücknahmekommission. Der Präsident verweist dazu auf die nachfolgenden Ausführungen zu den
Folgeanpassungen div. Reglemente.
Nach diesem Hinweis erfolgt keine weitere Frage resp. Nachfrage mit der Bitte um direkte
Beantwortung.
Eine geheime Abstimmung wird nicht verlangt.
Es kommt zur Beschlussfassung:
Stiftungsreglement
Beschluss:
Die Versammlung genehmigt einstimmig das neue Stiftungsreglement.
Der Präsident bedankt sich bei den Anwesenden im Namen des gesamten Stiftungsrats
für die Zustimmung zu dem geänderten Stiftungsreglement.
Nachfolgend erklärt er die wichtigsten Details zur Umsetzung des neuen Stiftungsreglements:
Umsetzung der Anpassung des neuen Stiftungsreglement per 1. Juli 2015:
Das bisherige Marketingreglement wird durch ein neues "Transaktionsreglement" abgelöst, mit der Bezeichnung:
„Reglement zu Ausgabe und Rücknahme von Ansprüchen, Emissionen von Ansprüchen
und Transaktionen von Ansprüchen und Kapitalzusagen“
Als wesentlichste Anpassung erwähnt der Präsident nochmals die Tatsache, dass nun
Zessionen von Ansprüchen unter Anlegern zugelassen sind.
Er rekapituliert nochmals die Voraussetzungen:
- Das Vorliegen einer schriftlichen Vereinbarung zwischen Zedent und Zessionar in welcher auch der Übernahmepreise geregelt ist.
- Die schriftliche Zustimmung des Stiftungsrats zur Übernahme-Vereinbarung.
Der Präsident legt insbesondere dar, dass der Inhalt der Vereinbarung und der Übernahmepreis in der alleinigen Verantwortung der beteiligten Anleger liegen.
Im Weitern gilt neu:
- Ein Anleger kann maximal 20 % an einer Anlagegruppe halten (um die bestehenden
Verhältnisse zu schützen, gelten Übergangsregelungen).
- Es gibt keine Wartelisten mehr – in der Vergangenheit wurden Rücknahmen den Anlegern gemäss dieser Warteliste angeboten.
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- Die Ablösung des bisherigen internen Handels zu reduzierter Kommission während des
ganzen Jahres, durch eine koordinierte Rücknahme und Ausgabe von Ansprüchen im
Monat November zu reduzierter Kommission von derzeit 0.25 % unter Einbezug aller
Anleger.
- Rücknahmen sind während des Jahres nach wie vor möglich, jedoch zu einer
Kommission von heute 2.5 %.
Sämtliche Anleger werden mit Datum 18. Juni 2015 ein Informationsschreiben erhalten, in
welchem sämtliche Änderungen und Anpassungen im Detail beschrieben sind.
6. Wahlen
6.1 Rücktritte
Der Präsident bedauert mitteilen zu müssen, dass anlässlich der diesjährigen Anlegerversammlung der Stiftungsrat, Herr Fritz Fischer, aufgrund des Erreichens der vom Stiftungsrat
festgelegten Alterslimite, aus dem Stiftungsrat austritt.
Fritz Fischer wurde 1999 in den Stiftungsrat der ASSETIMMO, oder wie die Stiftung damals noch hiess der ISP / IST, gewählt. Er hat die Stiftung in wichtigen MiteigentümerAusschüssen vertreten und die wichtigsten davon auch präsidiert. Seine umfassende
Ausbildung und Erfahrung im Bereich Stiftungsrecht, Baurecht, Notariatswesen, Personalvorsorge als Präsident der Vorsorgestiftung COMUNITAS, Immobilienbewirtschaftung,
Treuhandwesen, um nur die wichtigsten zu erwähnen, machten ihn zu einem unentbehrlichen Mitglied im Stiftungsrat der ASSETIMMO. Seine Voten waren immer präzise und
klar, sei es bei Anlageentscheiden oder Formulierungen von Reglementstexten. Ihm waren überrissene bürokratische Abläufe ein Gräuel. Er setzte sich gekonnt dafür ein, Strukturen und Prozesse auf ein angemessenes und effizientes Minimum zu beschränken ohne
dabei das Notwendige aus den Augen zu verlieren.
Der Präsident dankt Herrn Fischer für dessen Einsatz für die ASSETIMMO während den
letzten 16 Jahren und wünscht ihm für die Zukunft alles Gute, vor allem beste Gesundheit
und viel Erfolg und Spass für bei seinen Hobbies. Es folgt ein kurzer Applaus.
6.2 Wahl des Stiftungsrats für 1 Jahr
Nach dem Rücktritt von Herrn Fischer setzt sich der Stiftungsrat aus Frau Sara Gabriel und
den folgenden 9 Herren zusammen, der Präsident stellt sie kurz vor:
S. Gabriel
Dr. Th. Bühlmann
E. Brupbacher
K. Egli
A. Haueter
J. E. Hiltbrunner
M. Meyer
U. Niklaus
Reto Hintermann
Dominik Peterson
Sammelstiftung Symova, Bern
Personal Vorsorgestiftung IBM (Schweiz), Zürich
Vorsorgeeinrichtungen Tamedia, Zürich
Wädenswil
Pensionskasse Post, Bern
Pensionskasse Bühler AG Uzwil, Uzwil
Meggen
Sammelstiftung Symova, Bern
GAM Investment Management (Switzerland) AG
Caisse de Retraite du Groupe Pictet
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Alle stellen sich für eine Wiederwahl zur Verfügung. Diese Wahl erfolgt für die Dauer eines
Jahres. (Amtsperiode 2015/2016)
Aus dem Kreis der Teilnehmer wird keine Einzelabstimmung / Wahl verlangt. Seitens der
Anleger erfolgen keine Gegenanträge. Es werden keine Fragen gestellt und es wird keine
schriftliche Abstimmung gewünscht.
Es folgt die Wahl:
Beschluss:
Die Versammlung wählt einstimmig die sich zur Wiederwahl stellende Stiftungsrätin und alle sich wieder zur Wahl stellenden Stiftungsräte wie oben
aufgeführt für die Dauer eines Amtsjahres.
Der Präsident bedankt sich für das entgegengebrachte Vertrauen und bedankt sich auch
bei seinen Kolleginnen und Kollegen im Stiftungsrat für ihre Bereitschaft ihre geschätzten
Dienste, ihr Wissen und ihre Erfahrung im Interesse aller Investoren der ASSETIMMO zur
Verfügung zu stellen. Es folgt ein kurzer Applaus.
6.3 Wahl der Revisionsstelle (BDO AG), Geschäftsjahr 2015 -2016
Das Mandat der Revisionsstelle ist gemäss den Satzungen jährlich zu erneuern.
Der Stiftungsrat schlägt die BDO AG in Zürich zur Wiederwahl vor.
Seitens der Anleger werden keine anderen Vorschläge gemacht. Es werde keine Fragen
gestellt. Eine geheime Abstimmung wird nicht gewünscht.
Beschluss:
Die Versammlung wählt einstimmig die BDO AG in Zürich als Revisionsstelle für das Geschäftsjahr 2015/2016.
Somit ist die BDO AG für ein weiteres Jahr gewählt. Herr Stalder bedankt sich für das entgegengebrachte Vertrauen und die angenehme Zusammenarbeit.
7. Diverses
Der Präsident stellt fest, dass keine schriftlichen Anträge vorliegen.
Aus dem Kreise der Anleger folgt die Anregung, im Zusammenhang mit den derzeitigen
Negativzinsen in Zukunft anstatt einer Ausschüttung, die Thesaurierung der Erträge der
Anlagegruppen zu prüfen. Der Präsident nimmt die Anregung zu Hd. einer Beratung durch
den Stiftungsrat entgegen.
Für Fragen oder Bemerkungen zum Jahresbericht etc. stellen sich der Präsident und die
Geschäftsleitung gerne zur Verfügung.
Seitens der Versammlung erfolgen keine weiteren Wortmeldungen.
Der Präsident stellt fest, dass keine weiteren Anträge, welche formell hätten traktandiert
werden können, eingereicht wurden.
Der Präsident erklärt den formellen Teil der Anlegerversammlung als abgeschlossen.
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Der Präsident schliesst die Versammlung mit dem Hinweis, dass die nächste Anlegerversammlung am 22. Juni 2016 stattfinden wird.
Der Vorsitzende:
Die Protokollführerin:
Kurt Egli
Daniela Moor
Zürich, 24. Juni 2015/dmo
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