Presseinfomation PKS 2015

POLIZEIPRÄSIDIUM OBERBAYERN NORD
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Ingolstadt, 08.04.2016
SICHERHEITSBILANZ 2015
__
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POLIZEILICHE KRIMINALSTATISTIK
Vorbemerkung / Zuständigkeit
Die Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) ist eine Zusammenstellung aller
bekannt gewordenen strafrechtlichen Sachverhalte (Verstöße gg. das
Strafgesetzbuch und strafrechtliche Nebengesetze ohne Verkehrs- und
Staatsschutzdelikte).
Die
Gesamtübersicht
der
Kriminalitätslage
des
Polizeipräsidiums Oberbayern Nord beinhaltet auch Delikte, die durch die
Bundespolizei bearbeitet werden. Die Tatorte liegen grundsätzlich im
Zuständigkeitsbereich
des
Polizeipräsidiums
Oberbayern
Nord.
Der
Schutzbereich des Polizeipräsidiums umfasst die Landkreise Erding,
Ebersberg, Freising, Fürstenfeldbruck, Dachau, Landsberg, Starnberg,
Eichstätt, Pfaffenhofen, Neuburg-Schrobenhausen sowie die kreisfreie Stadt
Ingolstadt. Im Zuständigkeitsbereich liegt auch der Flughafen München.
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Polizeipräsidium
Oberbayern Nord
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Auf einer Gesamtfläche von 7373 Quadratkilometern werden insgesamt
1.504.021 Einwohner betreut. Die Bevölkerung im Zuständigkeitsbereich
nahm gegenüber 2014 um 19.316 Einwohner oder 1,3 % zu.
Oberbayern Nord im landesweiten Vergleich
Oberbayern Nord
Bayern
1.504.021
12.691.568
Straftaten
62.838
805.915
Aufklärungsquote
64,9 %
72,5 %
Häufigkeitszahl
4.178
6.350
Opfer
11.816
116.896
Tatverdächtige
32.427
461.302
180 Mio Euro
1,10 Mrd. Euro
Bevölkerung
__
Schaden
Kernbotschaften
•
Minimaler Anstieg der Straftaten im Vergleich zum Vorjahr
•
Niedrigste Häufigkeitszahl aller bayerischen Polizeipräsidien
•
Steigerung der Aufklärungsquote (+1,3%)
•
Rückgang im Bereich der Einbruchskriminalität
•
Anstieg der Fallzahlen bei Vermögens- und Fälschungsdelikten
•
Erneute Zunahme des Ausländeranteils bei den Tatverdächtigen
Gesamtentwicklung
Im Jahr 2015 wurden im Bereich des Polizeipräsidiums Oberbayern Nord
62.838 Straftaten statistisch erfasst. Strafbare Versuche zählen dabei wie
vollendete Handlungen. Im Vergleich zum Jahr 2014, mit 62.558
gemeldeten Straftaten, bedeutete dies einen Anstieg der Straftaten um 280
Fälle (+0,4 Prozent). Der Langzeitvergleich der Deliktszahlen zeigt ebenso
eine positive Bilanz auf. Vor 10 Jahren (2006) wurden 68.051 Straftaten
registriert.
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Entwicklung der Straftaten in den letzten 10 Jahren
__
Häufigkeitszahl (HZ)
Die
Belastung
der
Definition:
Bevölkerung
mit
Straftaten
lag
2015
im
die
Zahl
Zuständigkeitsbereich des PP Oberbayern Nord bei 4.178 Straftaten pro
insgesamt
100.000
gewordenen
Einwohner
(Vorjahr
4.205).
Mit
dieser
Zahl
liegt
das
Polizeipräsidium Oberbayern Nord deutlich unter dem Landesdurchschnitt
von 6.350 und weist im Vergleich mit anderen bayerischen Polizeipräsidien
damit 2015 den niedrigsten Wert aller Polizeipräsidien auf.
ist
Häufigkeitszahl
der
bekannt
Fälle,
errechnet
auf
100.000
Einwohner.
Sie
als
gilt
messer
Sicherheit
Grad-
für
die
einer
Region.
Aufklärungsquote
Bei 62.838 erfassten Straftaten konnten 40.751 geklärt werden, woraus sich
eine Aufklärungsquote von 64,9 % ergibt. Die Quote stieg damit um 1,3
Prozent gegenüber dem Vorjahr an und stellt im 10-Jahres-Vergleich den
bislang höchsten erzielten Wert dar.
Die höchsten Aufklärungsquoten wurden 2015 bei Straftaten gegen das
Leben erzielt. Ingesamt 36 Delikte von Mord (14) und Totschlag (22)
bearbeiteten die drei Kriminalpolizeiinspektionen. Die Aufklärungsquote lag
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bei 100 %.
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Kriminalitätsstruktur
Die Struktur der Kriminalität im Präsidialbereich wird im Wesentlichen von
den nachfolgenden Deliktsarten geprägt:
Delikt
Diebstahl insgesamt
__
Anteil an
Tendenz
Gesamtkriminalität GK-Anteil
Anzahl
17.138
27,3%
davon Einfacher Diebstahl
10.434
16,6%
davon Schwerer Diebstahl
6.704
10,7%
13.756
21,9%
davon Sachbeschädigung
6.693
10,7%
Vermögens- und Fälschungsdelikte
11.511
18,3%
8.748
13,9%
9.882
15,7%
7.269
11,6%
9.882
15,7%
4.651
7,4%
Sonstige Straftatbestände gem. StGB
davon Betrug
Rohheitsdelikte
davon Körperverletzung
Strafrechtliche Nebengesetze
davon AufenthG und AsylverfG
davon Rauschgiftdelikte
3.990
Tendenz: gleichbleibend (+/- 0,5 %-Punkte)
rückläufig
6,3%
steigend
zwei Jahre in Folge steigend
Ermittelte Tatverdächtige
Im Zusammenhang mit der Aufklärung von 40.751 (39.778) Straftaten
wurden im Gesamtbereich 32.427 (31.097) Tatverdächtige ermittelt. Ohne
die
Verstöße
gegen
ausländerrechtliche
Vorschriften,
die
zum
überwiegenden Teil am Flughafen München durch die Bundespolizei
festgestellt wurden, konnten mit der Aufklärung von 36.107 Straftaten
insgesamt 28.174 Tatverdächtige ermittelt werden.
Das
sind
774
mehr
als
im
Vorjahr
(+3,6
Prozent).
Nichtdeutsche Tatverdächtige/Zuwanderer
Polizeipräsidium
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Der Anteil der Nichtdeutschen (ohne ausländerrechtliche Verstöße) unter
allen Tatverdächtigen betrug 32,4 Prozent (28,9 %) und ist somit um 3,5
Prozent gestiegen.
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Ausländeranteil im Langzeitvergleich
__
Die
Zahl
der
tatverdächtigen
Asylbewerber
hat
seit
2012,
insbesondere aber im Jahr 2015, deutlich zugenommen.
Tatort Asylunterkunft
Im Jahr 2015 wurden an oder in Asylbewerberunterkünften 1.109 Straftaten
gemeldet. Die Aufklärungsquote liegt hier mit 85,3% sehr hoch. 946 Taten
konnte geklärt werden. Bei den begangenen Delikten dominiert die
Körperverletzung mit 528 Taten. Straftaten gegen das Leben, sowie gegen
die sexuelle Selbstbestimmung sind selten zu verzeichnen.
Insgesamt wurden dabei 828 Tatverdächtige ermittelt, von denen 791
Nichtdeutsche, aber auch 37 deutsche Staatsangehörige waren.
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Altersstruktur der Tatverdächtigen - Tabelle Anzahl
Tatverdächtige
%-Anteil an allen
Tatverdächtigen
Änderung in %Punkten
630 (778)
2,2% (2,8%)
-0,6
Jugendliche
14 bis unter 18 Jahre
2.709 (2.630)
9,6% (9,6%)
+/-
Heranwachsende
18 bis unter 21 Jahre
Summe Kinder,
Jugendliche,
Heranwachsende
2.755 (2.552)
9,8% (9,3%)
+0,5
6.094 (5.960)
21,6% (21,7%)
-0,1
männlich
4.816 (4.641)
22,3% (22,3%)
+/-
weiblich
Erwachsene
ab 21 Jahre
1.278 (1.319)
19,4% (19,8%)
-0,4
22.080 (21.470)
78,4% (78,3%)
+0,1
Kinder
bis unter 14 Jahre
__
Einem leicht rückläufigen Anteil von Kindern (bis 13 Jahre) und dem
gleichbleibenden Anteil Jugendlicher (14 - 17 Jahre) steht ein etwas
gewachsener Anteil von Heranwachsenden (18 - 21 Jahre) gegenüber.
Der Anteil der erwachsenen Tatverdächtigen blieb nahezu unverändert und
weist lediglich einen geringfügigen Anstieg von 0,1 Prozent auf.
Kriminalitätsbelastung in den Landkreisen
Polizeipräsidium Oberbayern Nord
PKS - Jahresstatistik 2015 - Landkreise und Stadt Ingolstadt
Ve rä n d e ru n g z um Vo rja h r
Häufigkeitszahl
Fälle
Aufklärungsquote
in %
St ra ft a te n je 10 0 .00 0
Einwo hne r
PP Oberbayern Nord
62.838
64,9
4.178
280
0,4%
1,3
Ingolstadt
10.687
66,3
8.158
970
10,0%
1,2
Lkr. Dachau
Lkr. Ebersberg
Lkr. Eichstätt
Lkr. Erding
Lkr. Freising
Lkr. Fürstenfeldbruck
Lkr. Landsberg am Lech
Lkr. Neuburg-Schrob.
Lkr. Pfaffenhofen a.d.Ilm
Lkr. Starnberg
5.305
4.231
3.044
4.480
6.407
7.234
3.986
3.359
4.424
4.413
59,2
57,8
63,9
65,5
62,1
58,7
65,0
67,4
63,3
58,8
3.627
3.137
2.393
3.398
3.761
3.440
3.433
3.592
3.638
3.346
-36
-288
149
26
-308
-198
62
-241
-198
255
-0,7%
-6,4%
5,1%
0,6%
-4,6%
-2,7%
1,6%
-6,7%
-4,3%
6,1%
-0,7
0,4
-1,5
3,1
4,3
0,3
5,5
0,7
-2,1
1,0
6
Straftaten gesamt
A ufk lä rungs quo te
in %- P unk t e n
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Die
Kriminalitätsbelastung
in
den
Landkreisen
zeigt
ein
insgesamt
uneinheitliches Bild. Während in vier Landkreisen und der Stadt Ingolstadt die
Zahl der registrierten Straftaten teilweise deutlich anstieg, verzeichneten die
restlichen sechs Landkreise überwiegend einen kräftigen Rückgang.
Auffällig ist die Zunahme der Fallzahlen insbesondere in Ingolstadt, sowie in
den Landkreisen Starnberg und Eichstätt. Am deutlichsten fällt diese mit 10,0
Prozent für die Stadt Ingolstadt selbst aus, was zugleich mit einer
Häufigkeitszahl (HZ) von 8.158 die höchste Kriminalitätsbelastung im
__
Präsidialbereich bedeutet. Eichstätt weist trotz des Anstiegs der Straftaten mit
einer HZ von 2.393 immer noch den niedrigsten Wert aller 10 Landkreise auf.
Der Nachbarlandkreis Neuburg-Schrobenhausen (HZ 3.592) sowie der
Landkreis Ebersberg (HZ 3.137) verzeichnen mit -6,7 Prozent bzw. -6,4
Prozent den höchsten Rückgang bei den Straftaten.
Blick auf einzelne Deliktsbereiche
Straftaten gegen das Leben
2015 wurden 49 Straftaten gegen das Leben wie Mord, Totschlag, fahrlässige
Tötung und Abbruch der Schwangerschaft (§ 218 StGB) gemeldet. Unter
diesen Delikten sind 14 Mordfälle (einschließlich acht Versuche) und 22 Fälle
des versuchten Totschlags. Gegenüber 2014 ist ein Rückgang um drei Fälle
bei
Mord
und
um
sieben
Fälle
beim
Totschlag
festzustellen.
Die
Aufklärungsquote bei Mord und Totschlag liegt bei 100 %.
Rauschgiftkriminalität / Drogentote
Mit
3.990
Straftaten
wurden
6,3
%
mehr
Verstöße
gegen
das
Betäubungsmittelgesetz registriert. Die Zahl von 18 Drogentoten bedeutet,
dass 4 Menschen mehr an den direkten Folgen von Betäubungsmitteln als im
Vorjahr starben.
Polizeipräsidium
Diebstahl
Oberbayern Nord
17.138 Fälle des Diebstahls verteilen sich auf 6.704 Fälle des schweren und
10.434 Fälle des einfachen Diebstahls.
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Bei beiden Bereichen ist ein deutlicher Rückgang (- 7,2 % beim schweren und 5,6 % beim einfachen Diebstahl) zu verzeichnen. Bemerkenswert ist der
Rückgang im Bereich des Wohnungseinbruchs um 17,2 % auf 932 Fälle.
Wohnungs- und Einbruchsdiebstähle
Nachdem der Wohnungseinbruch in den vergangenen Jahren deutlich
zugenommen hatte, wurden im Jahr 2015 zum ersten Mal weniger Fälle
gemeldet. Mit 932 Taten im Jahr 2015 wurde das im mehrjährigen Vergleich
noch immer hohe Niveau von 2013 erreicht. Es gingen insbesondere die Fälle
__
zurück, bei denen die Täter Beute machen konnten, also die vollendeten
Einbrüche, die Zahl der Versuche sank hingegen nur geringfügig.
Vermögens- und Fälschungsdelikte
Insgesamt ist bei den Vermögens- und Fälschungsdelikten ein Anstieg um 6,0
% auf 11.511 Straftaten zu verzeichnen. Auch die Internetkriminalität, die zum
großen Teil diesen Bereich tangiert (Betrug, Datenveränderung usw.), hat auf
2.566
Straftaten
zugenommen
(+
5,0
%).
Durch
Vermögens-
und
Fälschungsdelikte entstand ein Schaden von über 111 Millionen Euro. Dies
entspricht
62
%
des
durch
Straftaten
entstandenen
Schadens
im
Zuständigkeitsbereich des PP Oberbayern Nord, während der Anteil von
Vermögens- und Fälschungsdelikten nur 18,3 % an der Gesamtkriminalität
beträgt.
Kriminalitätsphänomen Enkeltrickbetrug
Das Polizeipräsidium Oberbayern Nord verzeichnete im vergangenen Jahr
einen sehr drastischen Anstieg der sog. Enkeltrickfälle. Während im Jahr 2014
noch 166 Delikte zur Anzeige kamen, verdreifachte sich die Zahl in 2015 auf
502 Betrugsfälle. Hierbei kam es zu 13 Geldübergaben mit einem
Gesamtschaden von 284.243 Euro. Mit 322 Fällen am häufigsten traten die
skrupellosen Betrüger im Raum Fürstenfeldbruck in Erscheinung. Bei 8
Geldübergaben erbeuteten die Täter 173.243 Euro. Im Raum Ingolstadt waren
es 102 Delikte. Dreimal waren die betrügerischen Anrufer erfolgreich und
erbeuteten insgesamt 76.000 Euro. Im Raum Erding wurden 78 Taten
angezeigt. Zweimal kam es zur Vollendung, wobei ein Gesamtschaden von
35.0000 Euro entstand. Die Opfer sind stets ältere Menschen, die immer
wieder auf die subtilen Maschen dieser Täter hereinfallen.
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Straßenkriminalität
Die Straßenkriminalität ging erneut um 3,1 % auf 10.884 Fälle zurück, der
niedrigste Wert seit Bestehen des PP Oberbayern Nord. Während Graffiti-Fälle
nochmals auf 1.046 Fälle zunahmen, ging der Straßendiebstahl (insb.
Fahrraddiebstahl) um 1,2 % leicht zurück. Der Straßenraub hat im Vergleich
zum Vorjahr um 10 Fälle auf nun 30 Fälle abgenommen.
Rohheitsdelikte
__
Zu den Rohheitsdelikten zählen Raub, Geiselnahme, Menschenraub aber auch
Körperverletzung und Nötigung. Insgesamt wurden 9.882 Fälle gemeldet, 288
Fälle mehr als im Vorjahr (+ 3,0 %). Die Aufklärungsquote liegt in diesem
Bereich bei 91,9 %. Der Schwerpunkt der Delikte ist festzustellen bei der
Körperverletzung mit 7.269 Fällen. Hier ist gegenüber dem Vorjahr ein Anstieg
um 4,1 % zu verzeichnen.
Besondere Ereignisse aus 2015 in Schlagzeilen
26.01. Odelzhausen, Lkr. DAH Brand einer Schreinerei, 2 Mio. € Schaden
15.04.
Moosburg, Lkr. FS
17.04.
Hepberg, Lkr. Eichstätt
19.04.
Starnberger See
Absturz eines Kleinflugzeugs, 64-Jähriger getötet
Brandanschlag auf Asylcontainer
13-Jähriger verunglückt tödlich bei Bootsunfall
16.07. Reichertshofen, Lkr. PAF Brandanschlag auf Asylbewerberunterkunft
30.07.
Flughafen München
Aussetzung eines neugeborenen Mädchens
31.08. Hettenshausen, Lkr. PAF Beginn d. Serie v. Brandlegungen an Bauernhof
04.09. Seefeld, Lkr. Starnberg Tödlicher Raubüberfall auf Ehepaar
18.09. Kösching, Lkr. Eichstätt Vater tötet Tochter und Schwiegersohn
25.09.
Ebersberg
Fremdenfeindlicher Überfall auf Döner-Laden
08.10.
Ingolstadt
Brand mit vier Verletzten in Asylbewerberunterkunft
06.11.
Starnberg
Historisches Bootshaus abgebrannt, 2 Mio. € Sch.
29.11.
Ingolstadt
Schwangere Frau am Donauufer ermordet
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