- Bürgerinitiativen Innsbruck

INTERESSENGEMEINSCHAFT BÜRGERINITIATIVEN INNSBRUCK IGBI
Sprecherin: Anita Stangl Tel. 0699-10019561
Komitee: Thomas Mayer, DI Leo Pertl, Walter Schiestl, Mag. Berthold Schwan, DI Siegfried Zenz
www.buergerinitiativen-innsbruck.at mail: [email protected]
FRAGEN AN DIE STADTREGIERUNG ZUR BESPRECHUNG AM 12.APRIL 2016:
1/5 FLÜCHTLINGSTHEMATIK
Der Zustrom von Flüchtlingen vom Sommer 2015 bis jetzt hat die Stadt- und
Landesregierung nach eigenen Aussagen überrascht. Dadurch sahen sich die
TSD unter der Führung von Frau LR Dr. Baur mit Zustimmung des Stadtsenates
gezwungen, auch Massenquartiere wie z.B. in Arzl, Saggen, Wilten und
Sieglanger zu errichten. Dies gegen die Empfehlung von Experten und auch
nachdem sowohl Frau BM Oppitz als auch LH Platter noch im Herbst
verkündeten, man wolle auf kleine, verträgliche Einheiten, verteilt auf die
ganze Stadt, setzen.
Die
Politik
des
unkontrollierten
„Hereinwinkens“
sowie
die
Gemeinderatswahlen Ende Feb. verursachten einen Rückstau an Flüchtlingen
in Innsbruck. Die Errichtung von Massenquartieren ohne jede Rücksichtnahme
auf die Bevölkerung, zum Schaden gegenüber den Flüchtlingen selbst, zum
Schaden der ehrenamtlichen Helfer und zum Schaden der hauptamtlichen
Mitarbeiter brachten das „Fass zum Überlaufen“.
Vor wenigen Wochen wurde nun von der Stadtregierung in einer
Pressekonferenz verlautbart, man habe die Quote erfüllt. Jetzt gehe es um
Qualität und die rasche Umsiedlung der Menschen, weg von den
Massenquartieren hin zu kleineren Einheiten. Dies hat vor allem zu geschehen,
indem es zur Verteilung auf all jene Gemeinden in Tirol kommt, die noch keine
bzw. viel zu wenige Flüchtlinge beherbergen. Diese beginnt allerdings nur sehr
schleppend.
Hat der Stadtsenat zur Errichtung von Massenquartieren im Innsbrucker
Stadtgebiet seine Zustimmung und die dazu erforderlichen Genehmigungen
erteilt (z.B. Saggen, Wilten, Arzl, Paschbergweg, usw.)?
Ja
nein
Ist es Wille der Stadt, die Umsiedelung der Asylwerber von Massenquartieren
in kleinere Einheiten – bei gleichzeitigem Rückbau der Massenquartiere – zu
forcieren?
Ja
nein
Gibt es hierzu ein Konzept?
Ja
nein
Seite 1
Stehen Sie nach wie vor zu Ihrer Aussage, keine weiteren Massenquartiere
zu genehmigen?
Ja
nein
Flüchtlinge mit positivem Asylbescheid müssen aus von den TSD betreuten
Quartieren ausziehen. Wie plant die Stadt diese zu integrieren? Im speziellen
gibt es 4 Knackpunkte: Sprache, Ausbildung, Arbeit und Wohnen.
Hat die Stadt dazu geeignete Konzepte?
Ja
nein
Hat die Stadt ein Konzept für Flüchtlings-Zuströme aus Italien bzw. über andere
Flüchtlingsrouten?
Ja
nein
Werden Anwohner von Massenquartieren, die ihr Eigentum verkaufen wollen,
von
der
Stadt
finanziell
unterstützt
bzw.
ist
es
angedacht,
Ausgleichszahlungen für erlittenen Wertverlust zu leisten?
Ja
nein
Bei minderjährigen schulpflichtigen Flüchtlingen gibt es große Probleme, diese
in Schulen unterzubringen. Bedenken seitens der Bevölkerung sind da, daß
hier auch der Bildungsfortschritt der einheimischen Schüler darunter leiden
könnte.
Hat die Stadt hierzu ein geeignetes Konzept?
Ja
nein
Seite 2