gepflegte Gastlichkeit zum Vatertag

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Aus der Nachbarschaft
DONNERSTAG
31. MÄRZ 2016
Fit für den ersten Ritt auf dem Bike
Mit den steigenden Temperaturen beginnt auch die Motorrad-Saison wieder / ADAC bietet Auffrisch-Kurse an
V ON MA R IE L ÜH R S
Delmenhorst·Landkreis Oldenburg. Für
das kommende Wochenende verspricht die
Wettervorhersage Frühlingsgefühle: Bis
auf 15 Grad sollen die Temperaturen in Delmenhorst und Umgebung steigen. Grund
genug für viele Motorradfahrer, sich nach
einer langen Winterpause wieder aufs Bike
zu schwingen. „Es ist ein bisschen wie beim
Schlittschuhlaufen. Wenn man nach langer
Zeit wieder auf dem Eis steht, ist man auch
etwas steif und muss sich erst mal wieder
eingewöhnen“, sagt der Fahrlehrer Mario
Janßen. Motorradfahrer sollten es laut dem
Delmenhorster genauso machen. Als kleine
Aufwärmübung empfiehlt der Fahrlehrer
Bikern, sich langsam wieder mit ihren Fahrzeugen vertraut zu machen. In einer ruhigen Gegend bei mäßiger Geschwindigkeit
ein paar Kurven fahren reiche oft schon aus,
um wieder ein wenig Gefühl für das Fahrzeug zu bekommen.
Obwohl verhältnismäßig wenig Krafträder auf den Straßen unterwegs sind, machen ihre Fahrer rund 20 Prozent der Verkehrstoten aus, zeigen die Unfallstatistiken
der vergangenen Jahre. Etwa jedes siebte
Opfer eines Verkehrsunfalls verunglückte
mit einem Motorrad. Das Verheerende:
„Laut statistischem Bundesamt tragen in
rund 70 Prozent aller Unfälle zwischen
Auto und Motorrad die Autofahrer die
Hauptschuld“, sagt Andreas Vogelsang
Leiter der Tüv-Station in Delmenhorst.
Dass es zu Beginn der warmen Jahreszeit viele Biker trifft, zeigt die Unfallstatistik der Polizeiinspektion für Delmenhorst
und das Oldenburger Land: In den vergangenen fünf Jahren verunglückten von April
bis Juni meist mehr Motorradfahrer als in
den anderen Quartalen. 2015 wurden beispielsweise zwischen März und Juli 28
Kraftradfahrer verletzt, neun schwer. Zwei
erlagen ihren Verletzungen. Im Juli, August und September sank die Zahl der Verletzten auf 16, sieben von ihnen waren
schwer verletzt, ein Fahrer starb. Die Unfallzahlen unterliegen von Jahr zu Jahr allerdings auch wetterbedingten Schwankungen, erklärt Melissa Oltmanns, Sprecherin
der Polizeiinspektion.
Ihre schmale Silhouette wird Motorradfahrern oft zum Verhängnis, sagt Oltmanns, dadurch verschwinden sie schnell
im toten Winkel der Autofahrer. „Es ist sehr
wichtig, dass Kraftradfahrer zu Saisonbeginn nicht nur ihr Fahrzeug, sondern auch
ihre Schutzbekleidung auf Schäden überprüfen“, empfiehlt sie daher. Darüber hinaus rät die Polizei zu besonders auffälliger
Schutzkleidung mit reflektierenden Materialien. Die ist laut Oltmanns wichtig, „um
sich selbst zu schützen und sich für andere
Verkehrsteilnehmer besser wahrnehmbar
zu machen.“
Vor allem in der Dämmerung sind Motorradfahrer schlecht zu sehen, weiß Fahrlehrer Janßen. Es empfehle sich daher für
Biker insbesondere zu diesen Tageszeiten
ihre Montur mit Reflektorstickern und ähnlichen Artikeln aus dem Fachhandel zu ergänzen. Zur Sicherheit gehöre es bei älteren Maschinen allerdings auch, darauf zu
achten, den Scheinwerfer bei entsprechenden Lichtverhältnissen manuell einzuschal-
Wenn die Sonne sich
allmählich wieder
zeigt und die Straßen
trocken sind, steigen
auch viele Motorradfahrer wieder auf ihre
Bikes. Wegen der langen Winterpause sind
sie allerdings oft
noch etwas unsicher,
und dementsprechend hoch ist die Gefahr im StraßenverFOTO: DPA
kehr.
ten, mahnt Janßen.
Auch für Autofahrer, denen auf den winterlichen Straßen nur selten Motorräder begegnet sind, ist der „Biker-Boom“ im Frühling eine Herausforderung. „Autofahrer haben häufig wenig Erfahrung mit Motorrädern“, erklärt Fahrlehrer Janßen. Insbesondere nach einem langen Winter seien sie
im Umgang mit Motorradfahrern ein wenig
eingerostet. Alle Verkehrsteilnehmer müssten sich erst einmal wieder aneinander gewöhnen, aber „das spielt sich während der
Saison wieder ein“, ist sich Janßen sicher.
Es gilt also auf beiden Seiten, vorsichtig
zu sein. Doch die Achtsamkeit des Motorradfahrers ist besonders gefragt, da er das
höhere Verletzungsrisiko trägt. Daher ist
die Fahrt in voller Montur ratsam, empfiehlt der Tüv, da sich dadurch die Verletzungsgefahr um 50 Prozent senken lässt.
Einfache Grundregeln können laut Janßen
Unfälle verhindern: So sollten Biker stets
ihre Geschwindigkeit der Fahrbahn anpassen, für andere mitdenken und nicht zu
dicht auf vorausfahrende Fahrzeuge auffahren. Besonders tückisch seien nämlich Situationen, in denen sich Motorräder durch
zu dichtes Auffahren hinter anderen Fahrzeugen „verstecken“, weiß der Fahrlehrer
und gibt als Beispiel eine typische Konstellation: Nach einem Einkauf möchte ein
Autofahrer vom Supermarktparkplatz auf
die Straße zurückkehren, während sich
von links ein Lastwagen nähert. Hinter ihm
– für den Autofahrer nicht zu sehen – braust
außerdem ein Motorradfahrer heran. Er
fährt weiter mittig auf der Straße, um baldmöglich an dem Laster vorbei zu ziehen.
Kaum ist dieser an der Parkplatzausfahrt
vorüber, fährt der Autofahrer schließlich an
und erfasst dabei – im schlimmsten Fall –
das Motorrad.
Wer nach den Wintermonaten lieber auf
Nummer Sicher gehen möchte, kann seine
Fahrkenntnisse in einem Sicherheitstraining auffrischen. Neben einigen Fahrschulen und der Landesverkehrswacht bietet
auch der Allgemeine Deutsche AutomobilClub (ADAC) Kurse für Motorradfahrer an.
„Je besser das Wetter ist, desto ausgebuchter sind die Kurse“, erklärt Dirk Matthies,
Leiter der Verkehrsabteilung des ADAC
Bremen. Er empfiehlt Interessierten sich
frühzeitig anzumelden. Mit ein wenig
Glück, könne man jedoch auch kurzfristig
in einen Kurs kommen.
Im vergangenen Jahr haben auf den Verkehrsübungsplätzen in Aurich und Bremen
1400 Motorradfahrer ihre Kenntnisse aufgefrischt. Viele von ihnen seien Wiederholungstäter, weiß Matthies, die sich jedes
Jahr aufs neue auf dem Verkehrsübungsplatz einfinden. Die Basiskurse kosten 115
Euro, für ADAC-Mitglieder 99 Euro. Einige
Berufsgenossenschaften bezuschussen die
Teilnahme. Matthies empfiehlt daher: „Da
sollte man ruhig mal nachfragen, kostet ja
nichts.“ Insbesondere für Berufstätige, die
das Bike für den Arbeitsweg nutzen, könne
sich das lohnen.
Gastlich
gepflegte Gastlichkeit zum Vatertag
Gut essen und trinken:
Restaurants stellen sich vor
Verlagssonderveröffentlichung
Heiße Haxen für Vatertagstouristen
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Samstag,
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2016,
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B
Am
Vielstedter Bauernhaus lädt zum Tanz in den Mai und Schmaus an Himmelfahrt ein
Mit mehreren Veranstaltungen
wird jetzt im Vielstedter Bauernhaus die sonnige Jahreszeit
eingeläutet. „Nach dem langen
Winter wurde das auch Zeit“,
findet Küchenmeister Christian
Strackerjan, der das beliebte
Ausflugslokal gemeinsam mit
Ehefrau Yvonne und Vater Wilfried betreibt. Ob Tanz in den
Mai mit Angrillen, Haxenessen
an Himmelfahrt oder Speisen
à la Carte – die Gäste können
sich auf kulinarische Highlights in nostalgischem Ambiente freuen.
Am Sonnabend, 30. April,
lädt der Familienbetrieb in
Hude-Vielstedt zum Angrillen
mit anschließender Party ein.
Die Strackerjans haben das
Event „Tanz in den Mai(k)“ genannt, schließlich sorgt der
gleichnamige DJ an diesem
Abend für den musikalischen
Rahmen. Los geht es ab 19 Uhr,
dann glühen die Kohlen und
das Büfett mit Bratwurst, Nackensteak und Co. wird eröffnet. Ab 21 Uhr startet die Tanz-
Das Bauernhaus mit Festsaal und Heimatmuseum ist über 150 Jahre alt. Auf
der historischen Diele wird in den Mai getanzt.
Foto: Unternehmen
veranstaltung. Beide Events
können auch separat besucht
werden.
„In diesem Jahr feiern wir
den Tanz in den Mai erstmals
auf der Bauerndiele mit unserer
neuen Grill- und Büfettecke“,
freut sich Christian Strackerjan.
Vor einiger Zeit wurde das En-
semble aus einem historischem
Bauernhaus und Nebengebäuden umgebaut und durch einen
Gang miteinander verbunden.
Im runden Göpelhaus, in dem in
alten Zeiten Pferde unter anderem einen Mühlstein antrieben,
ist Platz für Grill- und Kochevents. Im Obergeschoss des
Die Spargelsaison beginnt im April
Bauernhauses befindet sich
ein Heimatmuseum. „Wo einst
Mensch und Tier unter einem
Dach lebten, ist ein uriger Ort
für festliche Anlässe entstanden“, schildert der Küchenchef.
Auch zu den anderen Festund Feiertagen im Wonnemonat lohnt sich ein Besuch in
dem nostalgischen Lokal. Besonders gerne wird es zu Himmelfahrt – in diesem Jahr am 5. Mai
– angesteuert. Das ist auch kein
Wunder, denn die Vatertagsausflügler finden in der ländlichen
Umgebung des Bauernhauses
schöne Wandermöglichkeiten.
Unter anderem lockt der nahe
gelegene Hasbruch mit seinen
zahlreichen Waldwegen und
tausendjährigen Eichen. Die
Bollerwagenpiloten können ab
12 Uhr im Vielstedter Restaurant einkehren, um sich bei
einer zünftigen Mahlzeit zu stärken. „Wir servieren für die
Vatertagstouristen krosse Haxe
mit Malzbiersauce, Sauerkraut,
Kartoffelpüree und Fassbier“,
verspricht der Gastronom. xkb
B
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Airfield-Hotel und -Restaurant serviert das Gemüse an den Festtagen
In den Frühlingsmonaten warten mehrere kulinarische Highlights auf die Gäste des Ganderkeseer Airfield-Hotel und -Restaurant. Muttertag und Pfingsten stehen dabei ganz im
Zeichen des Spargels, dessen
Saison jetzt startet. Zu den
Festbüfetts wird der große Saal
geöffnet, der nach Modernisierungsarbeiten noch mehr Komfort bietet.
Der größte Raum des Gastronomie- und Hotelbetriebes an
der Rollbahn des Ganderkeseer
Flughafens zeigt sich in frischem Glanz. Elektrik und Lüftungsanlage wurden bereits im
vergangenen Herbst erneuert.
Außerdem wurde die Kassettendecke mit Lichtbändern ausgestattet, die eine elegante, indirekte Beleuchtung ermöglichen. „Die Gestaltung ist insgesamt sehr gelungen. Wir freuen
uns darauf, den Saal mit den
Gästen gemeinsam zu nutzen“,
sagt Gabi Kleine, die das Restaurant und Hotel an der OttoLilienthal-Straße zusammen mit
ihrem Ehemann Stefan und
Das Airfield-Restaurant lädt am
Muttertag zum Büfett ein. Foto: xkb
ihren Eltern Elfriede und Rainer
Lehmkuhl leitet.
Eine gute Gelegenheit dazu
bieten die Feier- und Festtage,
die den Mai zu einem wahren
Wonnemonat machen – angefangen beim Maifeiertag am
1. über Himmelfahrt am 5. sowie Muttertag am 8. bis hin zu
Pfingsten am 15. und 16. des
Monats. Dann warten jeweils
Galabüfetts auf die Gäste und
der Saal wird geöffnet.
Außerdem können die Besucher sich auf eine Frühlingsspezialität freuen: „Am 20.
April startet bei uns die Spargelsaison“, sagt Gabi Kleine. Mit
ihrem Küchenteam hat sie eine
eigene Spargelkarte kreiert.
„Diese ist auch ein schöner Tipp
für gepflegte Vatertagstouren“,
so die Gastronomin.
Am Muttertag, 8. Mai, lädt sie
von 8 bis 11 Uhr zu einem Verwöhnfrühstück für die ganze
Familie ein. Am Mittag sowie
am Abend lockt ab 18 Uhr ein
edles Spargelbüfett zum Sattessen. Wer sich etwas anderes
wünscht, der sollte für das alternative Mittagsbüfett reservieren, das an diesem Tag ebenfalls angeboten wird. „Wir rechnen zu diesem schönen Anlass
mit vielen Gästen und Familien.
Da möchten wir jedem Anspruch gerecht werden“, erklärt
Gabi Kleine.
Wer das Frühstücks- oder
Spargelbüfett an diesem Datum
verpasst hat, hat an beiden
Pfingsttagen noch einmal die
Gelegenheit, zu kosten.
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Das Restaurant
Freitag, 6. Mai 2016 „Spargeltag“
Spargel satt, Schinken, Schnitzel, St.-Peter-Fischfilet,
21,90
mit Suppe und Dessert €
(nur am 6. Mai 2016), Reservierungen erforderlich
Inhaber Klaus Dobranz · Küchenmeister
Wildeshauser Landstraße 22 · An der B213 · (0 42 22) 23 39 · Fax (0 42 22) 64 29
• Montags Ruhetag • www.zureiche.de