Zeitspuren

Zeitspuren Spezial
Klimawandel im Laufe der Erdgeschichte Ursachen und Auswirkungen | 8E | € 45.Univ.-Prof. Mag. DDr. Gottfried Tichy
Nicht nur die Zusammensetzung unserer Atmosphäre, auch die Form und
Stellung der Kontinente und die Meeresströmungen beeinflussen unser
Klima. Infolge der ständigen Klimaveränderungen mussten sich Flora
und Fauna stets anpassen. Die Floren- und Faunenschnitte der Erdgeschichte spiegeln diese deutlich wider. Ohne Klimaveränderung wäre es
auch nie zur Entwicklung des Menschen gekommen. Wie im Großen, so
wirkt sich das Klima auch in kleinem Maßstab aus, indem es auch die
Menschheitsgeschichte beeinflusst. Zu Zeiten globaler Erwärmung waren Überbevölkerung und Gier der Grund für Eroberungen und Kolonisation - Babylonier; Ägypter - Araber-Turkvölker-Mongolen - Imperialisten
des 19. u. 20 Jhdt. Lang anhaltende Trockenperioden ließen z.B. Kulturen
der Mayas verschwinden und beendeten das Alte Reich in Ägypten, bedingten Völkerwanderungen.
Klimawandel - Klimaerwärmung
4E, Sa. 12.03.2016, 09.00 - 13.00, Salzburger Bildungswerk
Klimawandel und Geschichte
4E, Fr. 18.03.2016, 14.00 - 18.00, Salzburger Bildungswerk
Zeugnisse der NS Vergangenheit
Sa. 02.07.2016, 10.00-18.00 | € 32.-
Reg. BM DI Ernst Aicher, Baudirektor a.D., Kreisheimatpfleger
Besuch des Museums im Haberkasten, Waldlagers und des
Bunkergelände der Flugzeugfabrik ME262 in Mühldorf am Inn
Bei dieser Exkursion soll ein eher unbekannter Ort unserer nationalsozialistischen Vergangenheit in der Region besucht, die dahinterstehende Ideologie mit ihrer Gigantomanie und Menschen verachtendenverschleißenden Arbeitsweise beleuchtet und ins Bewusstsein gerufen
werden. Wir werden das Museum im Haberkasten, das Waldlager KZGedenkstätte (Außenlager Mauthausen) und das Bunkergelände der
Flugzeugfabrik ME262 - Deckname Weingut I - in Mühldorf am Inn und im
Mühldorfer Hart besucht. Die Exkursion erfolgt in Fahrgemeinschaften.
f
Zeitspuren Archäologie
Die Bronzezeit
| 27E | € 149.-
Die Bronzezeit ist die Periode in der Geschichte der Menschheit, in der
Metallgegenstände vorherrschend aus Bronze hergestellt wurden. Diese
Epoche umfasst in Mitteleuropa etwa den Zeitraum von 2.300 bis 700 v.
Chr. In diesem Seminar soll bei drei Vorträgen und drei Exkursionen mit
Museumsbesuchen und dem Besuch des prähistorischen Bergbaus in
Hallstatt sowie der Montanlandschaft in Bischofshofen und Mitterberg
Einblick in diesen Abschnitt unserer Geschichte ermöglicht werden.
Die Bronzezeit - die Zeit der Handwerker, Krieger und Händler
4E, Fr. 01.04.2016, 14.00 – 18.00, Salzburger Bildungswerk,
Univ.-Prof. Dr. Otto H. Urban, Institut für Urgeschichte und Historische
Archäologie, Universität Wien
Die Ägäische Bronzezeit
4E, Fr. 08.04.2016, 14.00 – 18.00, Salzburger Bildungswerk,
Mag. Bernhard Schlag, Archäologe, Leiter Museum Burg Golling
Prähistorische Bergbaue in Salzburg - Führung durch die
Sonderausstellung
3E, Sa. 07.05.2016, 10.00 – 13.00, Salzburg Museum,
Dr. Wilfried Kovacsovics, Leiter des Fachbereichs Archäologie,
Salzburg Museum
Die prähistorischen Salzbergbaue in Hallstatt
4E, Fr. 13.05.2016, 14.00 – 18.00, Salzburger Bildungswerk,
Mag. Hans Reschreiter, Gabungsleiter Hallstatt/ Wissenschaftlicher
Mitarbeiter - Naturhistorisches Museum Wien
Exkursion zu den prähistorischen Salzbergbauen in Hallstatt Besuch prähistorisches Salzbergwerk und Museum Hallstatt
6E, Sa. 14.05.2016, 10.00 – 17.00, Hallstatt,
Mag. Hans Reschreiter, Gabungsleiter Hallstatt/ Wissenschaftlicher
Mitarbeiter - Naturhistorisches Museum Wien
Exkursion zur Bronzezeitlichen Montanlandschaft in Bischofshofen
und Mitterberg mit Besuch der laufenden Ausgrabungen
6E, Sa. 23.07.2016, 10.00 – 18.00, Bischofshofen/ Mitterberg,
Univ.-Prof. Dr. Thomas Stöllner, Universität Bochum - Institut für
Archäologische Wissenschaften
Zeitspuren Erdgeschichte
Fahrt durch vier Meere
Sa. 25.06.2016, 09.00-18.00 | € 39.-
Dr. Robert Darga, Geologe, Leiter Natur- und Mammutmuseum Siegsdorf
Der Nordrand der Nördlichen Kalkalpen wird von vier verschiedenen
geologischen Bauelementen aufgebaut. Im Süden imponieren die Kalkalpen mit ihrer markanten Kulisse. Ihnen sind im Norden die dicht bewaldeten höheren Hügel des Flyschs vorgelagert. Weiter im Norden werden
die Hügel noch niedriger und gehören dem Helvetikum an. Der Untergrund des flachwelligen Alpenvorlands besteht aus Molasse. Alle diese
vier geologischen Großelemente haben eines gemeinsam: Sie sind aufgebaut aus Meeresablagerungen – Jedes Element entstand aus einem
räumlich und zeitlich eigenständigen Meer und hat dementsprechend
vielfältig ausgebildete Gesteine. Ziel der Exkursion ist es, einen Überblick über die verschiedenen Gesteinstypen und ihren Inhalt zu geben.
Die Exkursion findet im Umkreis von Siegsdorf in Fahrgemeinschaften
statt. Es werden vor allem Gräben aufgesucht, in denen die Gesteinsabfolgen gut zu sehen sind. Es besteht die hohe Wahrscheinlichkeit Fossilien zu finden.
Landschaftsbildung durch Wasser und
Eis im Bereich des Salzachtals
Fr. 01.07.2016, 13.00-18.00 | € 29.Dr. Paul Herbst, Geologe, GWU, Seekirchen
Zeitspuren Baudenkmäler
Der Garten im Wandel der Zeit | 32E | € 169.Unter Gartenkunst versteht man die künstlerische und landschaftsarchitektonische Gestaltung begrenzter privater oder öffentlicher Freiräume durch Pflanzen, Wege, Anschüttungen, Planierungen, Architekturelemente, Wasserspiele oder Skulpturen, wobei die Art der Gestaltung
Ausdruck einer bestimmten Stilrichtung von Ästhetik, Kunst, Kultur und
Architektur einer Epoche ist oder künstlerische Kreativität darstellt. Der
Garten erfüllt neben der Repräsentation noch viele weitere Funktionen.
In drei Vorträgen und vier Exkursionen werden wir uns dem Thema in
seiner Vielfalt annähern.
Der Garten in der Antike
4E, Sa. 19.03.2016, 09.00 - 13.00, Salzburger Bildungswerk,
Mag. Karlheinz Hetzel
Die Gärten in Renaissance und Barock
4E, Sa. 09.04.2016, 09.00 - 13.00, Salzburger Bildungswerk,
Mag. Karlheinz Hetzel
Exkursion: Die Gärten der Schlösser Leopoldskron und Klessheim
4E, Fr. 20.05.2016, 14.00 - 18.00, Stadt Salzburg,
Mag. Andrea Rosenberger-Großschädl, Kunsthistorikerin, Mitarbeiterin
Initiative Architektur
Die Gärten im 19. Jahrhundert
4E, Sa. 21.05.2016, 09.00 - 13.00, Salzburger Bildungswerk,
Dr. Stefan Schmitt M.A.
Exkursion: Schloss Schleißheim und seine Gärten
8E, Sa. 04.06.2016, 08.00 - 19.00, Schleißheim bei München,
Mag. Karlheinz Hetzel
Exkursion: Hellbrunn - Wasser der Verwandlung
4E, Fr. 10.06.2016, 14.00 - 18.00, Hellbrunn, Dr. Wilfried Schaber,
Kunsthistoriker, Bauforscher der Stadt Salzburg a. D.
Exkursion: Auf den Spuren der Gnigler und Schallmooser Schlösser, Edelsitze & Landgüter mit ihren Lustgärten
4E, Fr. 24.06.2016, 14.00 - 18.00, Stadt Salzburg, Mag. Jana Breuste,
Kunsthistorikerin, Lehrbeauftragte Universität Innsbruck/ Salzburg
Exkursion im Bereich Golling/ St. Koloman mit Besichtigung und Besprechung einiger "klassischer" Aufschlüsse zur Landschaftsformung
während und nach der letzten Eiszeit. Sowohl der würmzeitliche Gletscher als auch die nacheiszeitlichen Flüsse hatten und haben eine beträchtliche erosive Kraft, welche unserer Landschaft erst den für sie
typischen Charakter verliehen.
Geplante Haltepunkte: Eingang Bluntautal, die Salzachöfen mit imposantem 80 Meter tiefem Durchbruch durch den Dachsteinkalk zwischen
Tennen- und Hagengebirge und Pass Lueg - Schlucht, Gletscherschliff
St. Koloman, Tauglschlucht. Die Exkursion findet im Umkreis von Golling
in Fahrgemeinschaften statt.
Landschaftsgeschichte der Berchtesgadener Alpen anhand der Ramsau
Sa. 09.07.2016, 09.00-18.00 | € 39.-
Dr. Ewald Langenscheidt, Geologe, Rotthalmünster
Nach Abschluss der Gebirgsbildung der Alpen vor rund 34 Mio. Jahren
begann einhergehend mit der Hebung des Gebirges die Landschaftsentwicklung. Durch die phasenweise Hebung entwickelten sich über
Millionen Jahre weitgespannte treppenartig gestufte Landschaften,
die durch Täler untergliedert wurden, die sich vorwiegend entlang von
Störungszonen entwickelten. Mit Beginn des Quartärs vor rund 2,6
Mio. Jahren setzten verschiedene aufeinander folgende Kaltzeiten ein,
die immer wieder im Wechsel durch Warmzeiten unterbrochen waren.
Wahrend der Kaltzeiten bildeten sich Gletscher, sie formten das heutige
Erscheinungsbild der Berge. Gleichzeitig übertieften sie die Täler und
schufen steile Talflanken. Während der Warmzeiten übernahmen Flüsse
die weitere Ausgestaltung der Täler und durch dieses Wechselspiel entstand schließlich unser heutiges Landschaftsbild. Im Klausbachtal und
im Ramsauer Tal sind die Spuren dieser formgebenden Prozesse gut
zu erkennen und auch verschiedene Ablagerungen, die damit in Verbindung zu bringen sind wie der Ramsauer Mühlstein, sind in verschiedenen Vorkommen erhalten.
Entlang der Wanderung durch die Ramsau wird das jüngste Geschehen,
die Landschaftsentwicklung, in der Geschichte der Alpen aufgezeigt,
Aufschlüsse verschiedener glazialer und interglazialer Ablagerungen besucht und Bezug auf aktuelle morphodynamische Prozesse genommen.
Route: Abstecher in das Klausbachtal zum Felsturz am Kl. Mühlsturzhorn, danach rund um den Hintersee: Wartstein, Bindenkreuz, Kunterwegkirche, Gletscherquellen, Marxenklamm, durch den Zauberwald zurück. Charakter der Route: leichte Tageswanderung. Möglichkeiten zur
Einkehr sind vorhanden.
Die Seminare, Einzelveranstaltungen und Exkursionen können erst ab erreichter Mindestteilnehmeranzahl stattfinden. Da oft das Interesse da ist, aber die Zeit fehlt,
wollen wir Ihnen auch die Möglich bieten sich zu Einzelveranstaltungen anzumelden.
Einzelveranstaltungen: 3E € 19.-/ 4E € 25.-/ 6E € 32.-/ 8E
München € 42.- (inkl. Ticket öffentlicher Verkehr nach/ in
München) Anmeldung erforderlich!
Sollten Sie Interesse haben in den Verteiler aufgenommen zu werden
oder Fragen haben, so senden Sie ein e-mail an: Mag. Andreas Deusch
(Projektleiter) [email protected] oder rufen
+43 (0)699 10905138 siehe auch: www.zeitspuren.at
Zeitspuren Studienreise
Seminare &
Exkursionen
Zeitspuren
Augsburg
26.05 - 28.05.2016 | Anmeldeschluss: 26.04.2016
€ 295.- im DZ | DZ al EZ € 40.-
Im Preis enthalten: 2 ÜN im DZ mit Frühstück im ***Hotel im Zentrum von Augsburg,
Ortstaxe, Bahnticket Salzburg-Augsburg-Salzburg, innerstädtischer Verkehr, Organisation und Begleitung, Reiseleitung und Führung, Einsatz einer drahtlosen Führungsanlage Nicht enthalten: weitere Mahlzeiten, Eintritte, Reiseversicherungen
LEITUNG: Mag. Karlheinz Hetzel, Erfahrener Reiseleiter, Studium der Archäologie,
Architektur, Kunstgeschichte und Sozialwissenschaften
Donnerstag, 26. Mai 2016 - Samstag, 28. Mai 2016
Abfahrt Bahn Salzburg 08:15 über München nach Augsburg, zusteigen
möglich. Einchecken im Hotel, Mittagspause mit anschließendem Besichtigungsprogramm. Augsburg ist über 2.000 Jahre alt, errichtet 15 v. Chr.
von Drusus und Tiberius, den Stiefsöhnen von Kaiser Augustus. Damit ist
Augsburg eine der ältesten Städte Deutschlands. Um 300 n. Chr. ist bereits ein Bischof in Augusta Vindelicorum nachweisbar, Augsburg ist also
eines der ältesten Bistümer Deutschlands. Wir werden die Spuren des antiken Augsburgs aufsuchen im Römerlager und im Diözesanmuseum St.
Afra. Augsburg litt sehr unter den Kämpfen zwischen Franken und Bayern
zur Zeit der Karolinger. Erst mit Otto I. wuchs die Bedeutung Augsburgs
nach der Schlacht auf dem Lechfeld gegen die Hunnen im Jahre 955
wieder. Kaiser Barbarossa verlieh 1156 erneut das Stadtrecht und 1276
erhob König Rudolf von Habsburg Augsburg zur freien Reichsstadt. Es
folgten heftige Auseinandersetzungen mit dem fürstbischöflichen Hochstift Dillingen; mehr und mehr ging die Herrschaft in der Stadt an die Patrizier über. Von dieser Zeit zeugen noch heute die Patrizierhäuser in der
Altstadt. Die Macht und Pracht der bedeutenden Handelsstadt Augsburg
an den alten Hauptstraßen Europas zwischen Nord- und Ostsee sowie
Italien und dem Orient spiegelt sich in den prachtvollen Renaissancebauten Augsburgs wider. Das Handelsimperium der Fugger war das größte
und reichste seiner Zeit, es finanzierte Kriege und Eroberungen, Kaiserwahlen und Expeditionen nach Asien, Afrika und Südamerika. Augsburg
hat mit der Maximilianstraße, mit den Brunnen und vor allem mit dem Rathaus und dem goldenen Saal die schönsten Renaissance-Profanbauten
Deutschlands zu bieten. Und Augsburg hat mit der Fuggerei, die 1521
gestiftet wurde, die älteste Sozialsiedlung der Welt. In Augsburg lebten
bedeutende Künstler und reiche Sammler, die Augsburger Buchdrucker
und Kupferstecher waren berühmt und gesucht, in Augsburg wurde die
erste deutsche Antiquaschrift geschnitten. Der Ruf der Augsburger Silberschmiede und Bronzegießer reichte von Flandern bis Italien. Augsburg
war und ist eine Stadt der Kunst mit herausragenden Sammlungen und
Museen. Davon werden wir u.a. das einmalige Schätzler-Palais und die
ausgezeichnete Staatsgalerie alter Meister besichtigen. In der Reformationszeit spielte Augsburg eine gewichtige Rolle. Auf dem Reichstag
1530 wurde die lutherische Confessio Augustana proklamiert, der sich
die Freie Reichsstadt anschloss.1555 konnte die Stadt nach der Niederlage im Schmalkaldischen Krieg als erste deutsche Stadt durch Annahme des Status als Paritätische Reichsstadt ihre Position im Augsburger
Reichs- und Religionsfrieden festigen. Augsburg ist auch heute eine Stadt
der Theologie und der kunst- und religionshistorisch bemerkenswerten
(katholischen und evangelischen) Kirchen: der Mariendom, St. Ulrich und
Afra, St. Anna sowie die ev. und die kath. Heilig Kreuz Kirchen sind nur
einige Beispiele. Die Rückfahrt ist für den späten Nachmittag geplant.
•
Frühjahr/ Sommer 2016
•
Archäologie ● Baudenkmäler
Erdgeschichte ● Spezial
Studienreisen
Salzburger Bildungswerk • Strubergasse 18/ III
5020 Salzburg +43 (0)662 872691-0
+43 (0)699 10905138 • [email protected]
www.zeitspuren.at
Perigord
16.04 - 24.04.2016 | Anmeldeschluss: 15.03.2016
€ 1.590.- im DZ | DZ als EZ € 192.-
Im Preis enthalten: 8 ÜN im DZ mit Frühstück im sehr guten Hotel in der Innenstadt
von Sarlat la Canéda, Linienflug München-Toulouse-München, (ein Gepäckstück 23KG,
Handgepäck in üblicher Größe etwa 5KG erlaubt), Bustransfers vom und zum Flughafen in München (Bus Schwaiger), Fahrten im modernen Reisebus in Frankreich, Parkgebühren, Begrüßungsempfang, Organisation und Begleitung, Reiseleitung und Führung,
Einsatz einer drahtlosen Führungsanlage
Nicht enthalten: weitere Mahlzeiten, Eintritte, Reiseversicherungen
LEITUNG: Mag. Karlheinz Hetzel, Erfahrener Reiseleiter, Studium der
Archäologie, Architektur, Kunstgeschichte und Sozialwissenschaften
1. Tag, Samstag, 16. April 2016
Anreise mit Pausen nach Salat: Bustransfer zum Flughafen München
(Bus Schwaiger) Abfahrt - Einstiegsstellen: Hallein Pernerinsel - Großer
Parkplatz beim Kreisverkehr/ 09.30, P + R Salzburg Süd/ 09.45 Stadion
Klessheim/ 10.30, Weitere Einstiegsstellen auf der Strecke in Absprache
möglich. Flug von München mit Linienflug nach Toulouse Abflug 16:00 Ankunft in Toulouse 17:50. Bustransfer vom Flughafen mit zum Hotel und anschließendes Einchecken im in der Innenstadt von Sarlat gelegenen Hotel.
2. Tag, Sonntag, 17. April 2016
Sarlat-la-Canéda - Sarlat ist ein Städtchen (10.000 Einwohner) wie aus
dem Bilderbuch. Durch seine Lage weit ab von den Hauptverkehrsstraßen ist es auch nicht dem Verkehr geopfert worden. Es ist ein Pilotprojekt
der französischen Denkmalpflege. Fast jedes Haus ist bewundernswert,
gleichzeitig ist es jedoch ein höchst lebendiger Ort mit Märkten, Festivals
und unzähligen guten bis sehr guten Restaurants. Wir machen einen Spaziergang durch den Ort und entdecken die schönsten Häuser und Kirchen,
sowie ein kleines Museum. Nachmittag frei (die Geschäfte in Sarlat haben
am Sonntag geöffnet).
3. Tag, Montag, 18. April 2016
Ausflug in die nordwestliche Umgebung von Sarlat
Das Chateau de Puymartin aus dem 15. und 16. Jahrhundert mit seinen
Rundtürmen und Kurtinen liegt verborgen im Wald; es war der Zufluchtsort der Katholiken während der Religionskriege. Die eindrucksvolle Innenausstattung und den Park werden wir mit einer Führung besichtigen. Die
Cabanes de Breuil sind einzigartig als Ansammlung der für das Périgord
typischen Steinhütten. Sie werden heute noch bewirtschaftet. In Les-Eyzies-de-Tayac-Sireuil sind die neben Lascaux bedeutendsten prähistorischen Fundstätten. Dort ist im ehemaligen Felsenschloss und in einem riesigen Neubau das unbedingt sehenswerte Prähistorische Nationalmuseum
untergebracht, das wir besuchen werden. Rückfahrt unter den Felsüberhängen der Manaurie, vorbei an berühmten Höhlen wie z.B. Grand Roc.
4. Tag, Dienstag, 19. April 2016
Fahrt in den Süden in das imposante Tal des Lot
In der alten Kapitale der Cadurque, Cahors, besichtigen wir die Altstadt,
u.a. die Kathedrale, deren Portal und Kreuzgang zu den besten Beispielen
der Romanik in Südwestfrankreich zählen und werden über den berühmten
Pont Valentré schlendern. Im Tal des Lot sind einige der schönsten Dörfer
Frankreichs, vor allem St. Cirq-Lapopie sticht hier hervor, das schwindelerregend auf einem Felsen über dem Fluss thront. Es ist pures Vergnügen,
durch die steilen Gassen mit den alten Häusern aus leuchtend gelbem
Sandstein zur befestigten Kirche hinaufzusteigen. Die Grotte von PechMerle ist ein absolutes Highlight. In dem ausgedehnten Höhlensystem finden sich 16.000 – 20.000 Jahre alte Ritzzeichnungen, Malereien wie die
berühmten gepunkteten Pferde, Handnegative und ungedeutete Symbole
sowie gewaltige Sinterbildungen. Ein Film und ein kleines Museum runden
den Besuch ab.
5. Tag, Mittwoch, 20. April 2016
Schlösser und Gärten im Süden von Sarlat
Auf einer Straße mit vielen Aussichtspunkten, am Schloss Montfort
vorbei, fahren wir zur im 13. Jhdt. gegründeten königlichen Bastide Domme, der „Akropolis des Périgord“, besichtigen den Ort und genießen die
Aussicht über das Tal der Dordogne. Die Schlösser Castelnaud und Milandes im Tal der Dordogne sind die nächsten Ziele. Das englische Castelnaud
gegenüber dem französischen Beynac war lange Zeit eine Festung gegen
den französischen König, Milande hingegen, heute ein sehenswertes Josephine Baker Museum, wurde im 15. Jhdt. als Lustschloss gebaut. Auf der
anderen Seite der Dordogne geht es nach Beynac-et-Cazenac, ein Ort mit
Festung, der sich stufenartig auf das Steilufer hinaufzieht. Daneben ist der
traumhafte Garten von Marqueyssac, der allein eine Reise in die Dordogne
wert ist. Auf der Rückfahrt kommen wir noch durch La-Roque-Gageac, das
sich mit seinemFort troglodytique an die Felsen schmiegt und im Fluss
spiegelt.
6. Tag, Donnerstag, 21. April 2016
Geschichte und Vorgeschichte im Norden von Sarlat
Das Chateau de Commarque ist auf Höhlenwohnungen und über einer
römischen Siedlung erbaut, uralt, einmalig und überraschend. In Lascaux,
der „Sixtinischen Kapelle der Vorzeit“ zeigt sich sehr deutlich das Problem
der Erhaltung der prähistorischen Höhlen. Sie vertragen eigentlich überhaupt keine Besucher wegen der Feuchtigkeit und der Schimmelpilzsporen
die von ihnen in die Höhlen gebracht werden, und wegen der Beleuchtung,
die den Schimmel gedeihen lässt und so die Malereien zerstört. Deshalb
sind fast keine Höhlen mehr zu besichtigen, und wenn, dann von sechs
Besuchern am Tag. Deshalb ist unweit der originalen (geschlossenen) Höhle eine neue, detailgetreue Höhle –Lascaux II- nachgebaut worden. Laut
Fachleuten ist sie ein perfektes Abbild der echten Höhle; man kann sie
besichtigen und sie ist wirklich anrührend und beeindruckend. Der Garten
von Eyrignac aus dem 18. Jhd. gilt vielen als der schönste Garten im französischen Stil. Die weitläufige Anlage mit Herrenhaus, Gärten in verschiedenen Stilrichtungen, Wasserflächen, Blumen, akkurat beschnittenen Bosquets, Alleen mit gestutzten Bäumen und Wildgehegen ist exemplarisch für
französische Gartenkunst. Für jeden Gartenliebhaber ein Muss.
7. Tag, Freitag, 22. April 2016
Vorgeschichte und Römer in der westlichen Dordogne
Die kilometerlange Höhle von Rouffignac durchfährt man mit einem Zug,
vorbei an 158 Mammutdarstellungen, Schlafkuhlen und Kratzspuren von
Höhlenbären, kämpfenden Herden, Wollnashörnern, Bisons, Steinböcken
und anderen Tieren bis zum Grand Plafond, dem Meisterwerk der prähistorischen Kunst, geschaffen im Mittleren Magdalenien, also vor etwa 13.000
Jahren. Es ist wie ein Eintauchen in die Vorgeschichte der Menschheit. Périgueux, das römische Vesunna, ist der Sitz der Präfektur. Wir werden die
römischen Arénes, das Vesunna Museum mit der Villa unter dem Glaspavillon von Jean Nouvel, den Tempel der Vesune und weitere römische Ruinen
besichtigen. Sehr interessant ist auf dem Weg in die Altstadt die romanische Kirche St. Etienne, die auf einem Marstempel erbaut wurde. In der Altstadt, im Viertel St. Front werden wir einen Spaziergang zu den wichtigsten
Sehenswürdigkeiten unternehmen, die Kathedrale (Unesco-Weltkulturerbe)
besichtigen und das Museum für Kunst und Archäologie besuchen.
8. Tag, Samstag, 23. April 2016
Pilgerwege an der Dordogne
In der byzantinisch inspirierten romanischen Abteikirche Ste. Marie aus
dem 12. Jhdt. in Souillac am Jakobsweg finden sich die Reste eines wunderbaren Portals. Besonders das Relief des Hl. Jesaia ist einzigartig. Auch
die fünfeckigen Chorhauptkapellen verdienen Beachtung. Anschließend
fahren wir durch das fantastische Tal der Dordogne-Lotoise, vorbei an verwunschenen Dörfern bis Carennac, wo wir das nahezu seit dem 18.Jhdt.
unveränderte Dorf, und die Kirche St. Pierre besichtigen. Schließlich werden wir zu einem absoluten Highlight kommen: Rocamadour, sowohl das
Dorf als der heilige Bezirk kleben wie Adlernester an der Steilwand und
scheinen der Schwerkraft zu spotten. Rocamadour war im Mittelalter ein
Zentrum der Christenheit und ist bis heute ein berühmter Wallfahrtsort.
Sieben Wallfahrtskirchen auf engstem Raum zeugen von der Bedeutung
des Ortes, der auch eine wichtige Station auf dem Weg nach Santiago de
Compostela ist. Rocamadour ist neben seiner religiösen Bedeutung sowohl historisch als auch kunsthistorisch bemerkenswert und interessant,
auch wenn heute der Tourismus den Ort profaniert.
9. Tag, Sonntag, 24. April 2016
Nach dem Frühstück Fahrt zum Flughafen nach Toulouse. Rückflug mit
Linienflug Abflug 13:10 Ankunft in München 14:55. Transfer vom Flughafen München mit Haltepunkten über
Salzburg nach Hallein.
Zeitspuren Studienreise
Bologna
01.05 - 05.05.2016 | Anmeldeschluss: 01.04.2016
Frühbucher bis 15.02 € 620.-/ € 650.- im DZ | DZ als EZ € 84.Im Preis enthalten: 4 ÜN im DZ mit Frühstück im ***Hotel im Zentrum von Bologna,
Bahnfahrt Salzburg-Bologna-Salzburg, Reiseleitung und Führung, Organisation und
Begleitung, Einsatz einer drahtlosen Führungsanlage
Nicht enthalten: weitere Mahlzeiten, Eintritte, Reiseversicherungen
LEITUNG: Dr. Stefan Schmitt M.A., Erfahrener Reiseleiter, Kunsthistoriker und
Philosoph, Burghausen
Die faszinierende Kulturhauptstadt Europas 2000 war immer eine reiche Stadt der Künste und leistete sich großartige Bauwerke. Sie ist die
Stadt der Arkaden (38 km). Durch diese Stadt zu spazieren macht einfach
Spaß. Im Mittelalter zählte Bologna als eine der größten Städte Europas
bis zu 70.000 Menschen. Heute bevölkern die ehemalige römische Colonia Bononia 400.000 Einwohner. Das antike Straßennetz gibt sich noch
im heutigen Stadtplan zu erkennen.
Gelehrsamkeit, Fortschritt und Kirchen, Kirchen…
Die älteste Universität Europas wurde hier gegründet. Fortschrittlich
war man auch, denn 1256 schaffte die Stadt mit der Legge del Paradiso
(Paradiesgesetz) Leibherrschaft und Sklaverei ab und kaufte die letzten
Sklaven frei. Bereits im 15. Jahrhundert entwickelte sich die Kommune zur Renaissancestadt, die allerdings nach der Eroberung durch die
päpstlichen Truppen Julius‘ II. bis zum Ende des 18. Jahrhunderts Teil
des Kirchenstaats wurde. In Bologna gibt es unglaubliche 96 Klöster – so
viel wie in keiner anderen Stadt Italiens.
Die Bologneser Malerschule spielte seit der Renaissance in der europäischen Kunst eine zentrale Rolle! Eine Stadt mit so vielen schmückenden
Beinamen macht doch neugierig!
1. Tag, Sonntag, 01. Mai 2016
Anreise nach Bologna mit dem Zug ab Salzburg über Rosenheim in der Früh
- Einstiegsstellen Weitere Einstiegsstellen auf der Strecke in Absprache
möglich. Anreise und Ankunft am späten Nachmittag (Salzburg ab 08:15,
Rosenheim ab 10:19, Bologna an 16:20). Einchecken im Hotel in City-Lage in der Altstadt. Erholen von der Reise und individuelle Stadterkundung.
2. Tag, Montag, 02. Mai 2016
Am Vormittag wird die Piazza Maggiore besichtigt Nach einer kurzen Einführung in die Stadtgeschichte werden die Paläste gewürdigt (Palazzo
Communale/ Palazzo del Podestà, Palazzo dei Banchi, Palazzo dei Notai, Palazzo dell‘ Archiginnasio/Alte Universität). Die Basilica di San Petronio am Platz zählt zu den bedeutendsten Bauwerken Italiens und ihre
Kunstschätze sind faszinierend. Am Nachmittag wird der weltberühmte
Neptunbrunnen des Giambologna vorgestellt. Die Chiesa di Santa Maria
della Vita als das bedeutendste Beispiel der bolognesischen Barockarchitektur wird im Anschluss gewürdigt. Der Spaziergang führt die Gruppe
weiter zu den „Torri Garisenda e Asinelli“, den beiden beeindruckenden
Geschlechtertürmen des Mittelalters. San Bartolomeo und San Giacomo Maggiore bilden den Abschluss des ersten Besichtigungstages.
3. Tag, Dienstag, 03. Mai 2016
Der Complesso di Santo Stefano steht am Anfang des Tagesprogramms: Gleich ein ganzer und uralter Kirchenkomplex wird die
Gruppe begeistern. Zur Ergänzung wird anschließend San Giovanni in Monte aufgesucht. Nach der Besichtigung von Santa Maria dei
Servi beginnt die Mittagspause, damit die Zeitspurengruppe sich
gestärkt vor der Pinacoteca Nazionale einfinden kann: Diese bietet einen großartigen Überblick zur Entwicklung der weltberühmten
und folgenreichen Bologneser Malerei in Renaissance und Barock.
4. Tag, Mittwoch, 04. Mai 2016
Am Mittwoch ist „Kirchentag“. Die Basilica di San Francesco ist
das erste Beispiel für den französischen gotischen Stil in Italien und
sehr beeindruckend. Kunsthistorische „Juwele“ sind auch San Salvatore und San Paolo Maggiore. Am Nachmittag erwartet zunächst
„Corpus Domini“, die Chiesa della Santa, die Gruppe – das allerwichtigste Heiligtum der Bologneser Volksfrömmigkeit. Über die
Zwischenstation San Procolo erreicht die Gruppe dann die Basilica di San Domenico, die berühmte Ordenskirche der Dominikaner.
5. Tag, Donnerstag, 05. Mai 2016
Am Abreisetag stehen vormittags mit San Martino und der Cattedrale di
San Pietro, dem Sitz des Erzbischofs von Bologna, noch zwei letzte beeindruckende Monumente auf dem Programm. Nach einer ausgiebigen
Mittagspause tritt die Gruppe dann am Nachmittag die Heimreise an
(Bologna ab 15:52, Rosenheim an 21:39, Salzburg an 23:43).
Zeitspuren Studienreise
Flandern
12.06 - 18.06.2016 | Anmeldeschluss: 12.05.2016
€ 1.150.- im DZ | DZ als EZ € 210.-
Im Preis enthalten: 6 ÜN im DZ mit Frühstück im guten Hotel in der Innenstadt von
Brügge, Bustransfers im modernen Reisebus - Bus Schwaiger (Klima/ WC/ Bar) Parkgebühren, Ortstaxe, Reiseleitung und Führung, Organisation, Einsatz einer drahtlosen
Führungsanlage Nicht enthalten: weitere Mahlzeiten, Eintritte, Reiseversicherungen
LEITUNG: Dr. Stefan Schmitt M.A., Erfahrener Reiseleiter, Kunsthistoriker u.
Philosoph, Burghausen
Flandern – eine der spannendsten Kulturregionen Europas!
1. Tag, Sonntag, 12. Juni 2016
Anreise mit Pausen nach Brügge: Abfahrt - Einstiegsstellen: 06.00 Hallein
Pernerinsel - Großer Parkplatz beim Kreisverkehr, 06.15 P + R Salzburg
Süd, 06.30 Stadion Klessheim, weitere Einstiegsstellen auf der Strecke in
Absprache z.B. bei München möglich. Einchecken im Hotel in der Altstadt
von Brügge.
2. Tag, Montag, 13. Juni 2016
Brügge - urbanes Juwel aus dem „Herbst des Mittelalters“
Brügge – die „Krone Flanderns“ zählte im Späten Mittelalter neben Köln
und Venedig zu den drei reichsten Städten der Welt. In der kosmopolitischen Metropole stand den Kaufleuten, Bankiers sowie deren Agenten die
älteste „Börse“ der Welt zur Verfügung. Bis heute zählt diese „Perle“ Flanderns mit ihren reichen Architekturen zu den prächtigsten Orten unseres
Kontinents. Hier lebten auch große Meister der grandiosen Altniederländischen Malerei – allen voran der weltberühmte Jan van Eyck, aber auch
seine prominenten Nachfolger. Und dann wären da noch die Atmosphäre der pittoresken Grachten, das wunderbare Licht und der Seehimmel
über allem - diese Stadt möchte man eigentlich gar nicht mehr verlassen
Besichtigt werden die großartige Sint Salvator Kathedrale aber auch die
Liebfrauenkathedrale (mit Michelangelos „Brügger Madonna“). Weitere
Sakralbauten im Programm: Jerusalemkirche, Annakirche und Walburgakirche. Am Grote Markt warten der riesige Belfried, die Tuchhallen, Haus
Cranenburg und das Freiheitskämpferdenkmal auf die ZEITSPUREN-Gruppe. Das Huis ter Beurze und der wunderschöne Rathausplatz mit Rathaus,
einem Architekturjuwel auf der Schwelle zwischen Spätgotik und Renaissance, werden als nächstes aufgesucht. Dort liegt auch die berühmte Heiligblutbasilika, die von außen wie innen gleichermaßen hochbedeutend ist.
3. Tag, Dienstag, 14. Juni 2016
Am zweiten Tag in Brügge werden die hochbedeutenden Gemäldesammlungen im Groeninge Museum (Van Eyck etc.) und im Museum Sint Jans
Hospital (Hans Memling) aufgesucht. Nach der genauen Würdigung vieler
prächtiger und spannender Gemälde bildet der idyllische und geschichtsträchtige Begijnenhof Ten Wijngaarde den Abschluss des Besichtigungsprogrammes.
4. Tag, Mittwoch, 15. Juni 2016
Gent - pulsierende Kulturstadt im Herzen Flanderns
Die Silhouette der ehemaligen und nahezu komplett erhaltenen Residenzstadt der Grafen von Flandern dominieren drei wuchtige mittelalterliche
Türme. Die Kunstwerke dieser Stadt sind ebenso faszinierend wie die der
alte Hafen im Stadtzentrum mit seinen großartigen Kaufmannshäusern. An
diesem Tag sucht die Gruppe die St. Bavo Kathedrale und der weltberühmte Genter Altar auf, eines der bedeutendsten Kunstwerke der Welt. Beim
Stadtspaziergang werden der gewaltige Belfried und die St. Niklaskerk
(Scheldegotik) gewürdigt sowie das spätgotische Rathaus, der Gravensteen
und die Begijnenhöfe.
5. Tag, Donnerstag, 16. Juni 2016
Rubensstadt Antwerpen - die Pracht des flämischen Barocks
Die reiche und pulsierende Schelde-Metropole mit ihrem weitgehend erhaltenen historischen Stadtkern wird gerühmt für ihre Lebensfreude und ist
heute noch weltweites Zentrum des Diamantenmarkts und Welthafen, aber
auch Kunst- und Modezentrum. Ihr „Goldenes Zeitalter“ waren Renaissance
und Barock und so wird das Stadtbild auch von prächtigen und wuchtigen
flämischen Barockbauten dominiert. Berühmteste Künstler stammen von
hier: Der große Rubens als „neuer Apelles“ und Inbegriff der Barockmalerei
schlechthin war so reich, dass er sich in seiner Heimatstadt einen aristokratischen Stadtpalast errichtete (Rubenshaus). Besichtigt werden das Rubenshaus, die grandiose Liebfrauenkathedrale, die Jesuitenkirche St. Karl
Borromäus und das Königliche Museum der schönen Künste (aktuell im
Rockox-Huis), der Steen (die Stadtburg) und natürlich der Rathausplatz mit
dem Brabo-Brunnen.
6. Tag, Freitag, 17. Juni 2016
Sint Idesbald und Ostende
Koksijde-Sint Idesbald ist ein berühmter flämischer Badeort. Dort befindet
sich auch das gleichermaßen idyllische wie beeindruckende Paul DelvauxMuseum. Delvaux war einer der bedeutendsten Künstler der Moderne und
neben René Magritte Belgiens berühmtester Surrealist. Nach Besichtigung
seiner faszinierenden und rätselhaften Bilder geht es weiter nach Ostende,
das prominente Kurbad an der Küste mit seinem Hafen im Stadtzentrum.
Dort befinden sich noch das James-Ensor-Haus und die berühmte neogotische Kathedrale. Anschließend warten die Strandcafés, wo man die Schiffe
beobachtet und das Meer genießt.
7. Tag, Samstag, 18. Juni 2016
Nach dem Frühstück Rückfahrt von Brügge mit Pausen nach Salzburg.
Reiseveranstalter: Mag. Andreas Deusch - Zeitspuren Studienreisen,
Eichensiedlung 33, 5301 Eugendorf, Veranstalternummer: 2015/0044
Es gelten die allgemeinen Reisebedingungen (ARB 1992) des Fachverbandes der
Österreichischen Reisebüros.
Anzahlung/ Restzahlung
Eine Anzahlung von 10% des Reisepreises ist bei Buchung oder spätestens 14 Tage
nach Buchung zu bezahlen - frühestens 11 Monate vor dem ver­einbarten Ende der Reise. Die Restzahlung ist aufgrund rechtlicher Bestimmungen zur Kundengeldabsicherung
frühestens 20 Tage vor Reiseantritt zu bezahlen - Zug um Zug gegen Aushändigung der
Reiseunterlagen an den Reisenden.
Kundengeldabsicherung
Kundengeld-Absicherung gemäß Reisebüro-Sicherungsverordnung (RSV) BGBI. Nr.
10/98: Umsetzung des Art. 7 der Richtlinie des Rates vom 13. Juni 1990 über Pauschalreisen (90/314/EWG) im österreichischen Recht.
Für bereits entrichtete Zahlungen, soweit diese Reiseleistungen gänzlich oder teilweise
infolge Insolvenz des Reiseveranstalters nicht erbracht werden und notwendige Aufwendungen für die Rückreise, die infolge der Insolvenz des Reiseveranstalters entstehen
durch eine Bankgarantie der Salzburger Landes-Hypothekenbank AG, 5020 Salzburg
- Residenzplatz 7, abgesichert. Im Insolvenzfall sind sämtliche Ansprüche bei sonstigem
Anspruchsverlust innerhalb von 8 Wochen ab Eintritt der Insolvenz anzumelden bei: AGA
- Allianz Global Assistance International S. A., Pottendorferstraße 25-27, 1120 Wien, Tel:
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Salzburger Bildungswerk
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5020 Salzburg
Austria
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