Höchste Schwingerehren für Max Rombach

Höchste Schwingerehren für Max Rombach
An der Abgeordnetenversammlung (AV) des Eidgenössischen Schwingerverbandes
(ESV) in St.Gallen standen drei Botschaften im Vordergrund: Die Genehmigung der
Statuten 2016, die Auflehnung gegen die im Sommer verabschiedeten «Richtlinien
für Einladungsbegehren» und die Ernennung von neuen Ehrenmitgliedern, darunter
dem Toggenburger Max Rombach aus Oberuzwil, auch Mitglied beim Panathlon
Club Region Wil.
Zum zweiten Mal leitete der Berner Markus Lauener die Abgeordnetenversammlung des
Eidgenössischen Schwingerverbandes. Er durfte dazu rund 300 Delegierte, Ehrenmitglieder und Gäste begrüssen, davon 198 Stimmberechtigte
Neue Statuten genehmigt
Die Genehmigung der neuen Statuten ergab keine namhaften Diskussionen und bei der
Schlussabstimmung dazu ergab sich eindeutige Zustimmung. Die Statuten ESV Ausgabe
2016 treten sofort in Kraft. Bei den vom Zentralvorstand revidierten «Richtlinien für
Einladungsbegehren» regte sich Widerstand. Der Nordostschweizer wie der
Innerschweizer Schwingerverband reichten dazu fristgerecht Anträge ein. Alle diese
Anträge wurden entgegen der Empfehlung des Zentralvorstandes mit deutlichem Mehr
angenommen. Neu können die Klubs vier und nicht nur zwei Rangschwingfeste
ausserhalb ihres Teilverbandes besuchen und zwischen geografisch unmittelbar
benachbarten Klubs bestehen diesbezüglich keine Einschränkungen mehr. Zudem
behalten der Berchtold-, der Niklaus- und der Olma-Schwinget im NOSV sowie der AllwegSchwinget, der Frühjahrsschwinget Pfäffikon und der Herbstschwinget Siebnen im ISV
weiterhin ihren Sonderstatus.
Ehre, wem Ehre gebührt
Höhepunkt und Abschluss des ersten Tagungstages war die Ernennung von vier neuen
Ehrenmitgliedern: Ueli Schlüchter und Manfred Schneider (beide BKSV) und Fredy Aubert
(SWSV) sowie mit dem Toggenburger Max Rombach auch ein St.Galler.
Bei Max Rombach - wie es in der bodenständigen Schwingerzunft Brauch ist - ging die
Laufbahn nach dem Rücktritt als Aktiver nahtlos weiter. Rombach stellte sich als
Funktionär auf verschiedenen Ebenen und auch in OK’s immer wieder zur Verfügung –
und dies bis heute.
Max Rombach (Jg. 1951), unter den Schwingern eher ein Leichtgewicht, hat dank
ausgefeilter Technik trotzdem im Sägemehl erstaunliche Leistungen vollbracht. Beim
St.Galler Kantonalen 1970 in Kaltbrunn erschwang er sich sein erstes Eichenlaub. Es
folgten weitere 11 Kranzerfolge, darunter einmal NOS-Eichenlaub 1976 in Uster. Seine
wohl grössten Erfolge feierte Max Rombach aber als Nationalturner und Ringer. Mit 36
Kantonalkränzen, davon 15 Siegen, drei Kränzen an Eidgenössischen Nationalturntagen
und einem Kranz am Eidgenössischen Turnfest erreichte Rombach höchste
Auszeichnungen. Auch im Ringen stellte der Geehrte seinen Mann: 45 Kantonale
Ringerkränze, davon 35 Festsiege, und drei Kränzen an Eidgenössischen Ringertagen
(alle im 1. Rang) zieren sein Palmares.
Ebenso lang die Liste seiner Funktionärstätigkeit auf verschiedenen Ebenen, sei es 12
Jahre als Präsident des Toggenburger Schwingerverbandes, in verschiedenen Funktionen
im St.Galler Kantonal- und NOS-Schwingerverband oder elf Jahre als Obmann der
Kantonalen Schwingerveteranen. Noch heute amtet der Geehrte als Revisor der
Hilfskasse ESV und seit 2014 als Obmann der Eidgenössischen Veteranenvereinigung,
deren Amt als Säckelmeister er zuvor während 10 Jahre bekleidete. Zudem war Max
Rombach während vielen Jahren auch als Kampfrichter und versierter Kursleiter wie auch
in verschiedenen OK’s und Kommissionen tätig. Auf Max war immer Verlass!
pd/her