evangelisch stralsund - St. Mariengemeinde zu Stralsund

J a hrga ng 2 0 1 6
M är z A p r i l M ai
EVANGELISCH
in STRALSUND
Luthe r -Aufe r s te h u n g
http://www.jesus.ch
Heil geist-Vo igdeh a ge n
Rot: 40c / 100m / 60y / 15 k
Blau: 100c / 95m / 5y
S t. M a r i e n
S t. Ni ko l a i
Kennen Sie
eigentlich schon …
… Susanne Tessendorf?
Impulsgottesdienst
„Mein Blut für dich“
Christoph Raupach
Organist an St. Nikolai
Beziehungen
zu Flüchtlingen
Osterwache
in St. Marien
„... und nahm ihn ab und
wickelte ihn in die Leinwand und
legte ihn in ein Grab,
das war in einen Felsen gehauen, ...“
A DRESSEN
Propstei
Pröpstin Helga Ruch, Mauerstr. 1
Tel. 26 41 0, Fax 26 41 32
[email protected]
Heilgeist-Voigdehagen
Pastor Winfried Wenzel, Frankendamm 42
Tel.: 29 04 46, [email protected]
Gemeindebüro
Ute Baller, Öffnungszeiten: Mi 9 - 16 Uhr
Kto.Verbindung: Pommersche Volksbank
IBAN: DE56 1309 1054 0001 2210 00
BIC: GENODEF1HST
Kirchengemeinderat
Heilgeist-Voigdehagen
Vorsitzender: Martin Stein
Ev. Kindergarten EDEN
Leiterin: Anett Kindler
Kleiner Diebsteig 15, Tel.: 29 41 98
[email protected]
Jungschar und Junge Gemeinde
Andrea Lehnert, Marienstr.16,
Tel.: 0176 84853134
[email protected]
Pfarrhaus u. Friedhof Voigdehagen
Eckhard Wiese, Voigdehagen 17
Tel.: 0176 48645765, [email protected]
Luther-Auferstehung
Pastor Reinhart Haack, Tetzlawstr. 68
Tel.: 49 44 55, [email protected]
Kontoverbindung:, Spark. Vorp.
IBAN: DE07 1505 0500 0100 0686 42
www.luthergemeinde-stralsund.de
Lutherstube
Brit Röhnke, Tel.: 49 83 37
Jona Schule
Christliche Gemeinschaftsschule Stralsund
Fritz-Reuter-Str. 40
Tel.: 28 44 00, Fax: 28 44 04 4, www.jona-schule.de
Evangelisches Altenzentrum
Stiftung Stralsunder Schwesternheimathaus
Jugendkirche
Pfarramt - Luthergemeinde, Lindenallee 35
Tel. 0172 4554649
[email protected]
www.jugendkirche-stralsund.de
Nachbarschaftszentrum
Thomas Nitz, Tel. 45 82 60
Evangel. Kindergarten „Im Heuweg“
Karin Felgenhauer, Heuweg 11
Tel.: 49 81 41, www.heuweg.dds-hst.de
St. Marien
Pastor Christoph Lehnert, Marienstr. 16
Tel.: 29 35 29, Fax: 29 89 66
[email protected]
[email protected]
www.st-mariengemeinde-stralsund.de
Gemeindebüro
Ute Baller, Marienstr. 16
Tel.: 29 89 65, Fax: 29 89 66
[email protected]
Öffnungszeiten:
Di 9 - 16 Uhr, Do 9 - 12 Uhr
Kontoverbindung
Deutsche Bank Stralsund
IBAN: DE09 1307 0000 0544 0144 00
BIC: DEUTDEBRXXX
Kantor
Martin Rost, Marienstr. 16
Tel.: 29 89 65, Funk: 0163 3849551
[email protected]
Küster
Dirk Peters, Tel.: 0172 3125491
[email protected]
Mitarbeiter für Kultur, Tourismus
und Denkmalpflege
Eckhard Wiese, Tel.: 0176 48645765
[email protected]
St. Nikolai siehe 3. Umschlagsseite
Kreisdiakonisches Werk Stralsund e. V.
Carl-Heydemann-Ring 55
Tel.: 30 34 13, Fax: 30 34 20
[email protected]
Krankenhausseelsorge
Tel.: 37 58 0
[email protected]
www.schwesternheimathaus.de
Pastorin Annekatrin Steinig
Tel: 0178 1454863, [email protected]
Telefonseelsorge
gebührenfrei: 0800 1110111
Pastorin Ute Bauer-Ohm
Tel.: Durchwahl in JVA: 66 51 80
Gefängnisseelsorge
„Wie ? Was ? D a is t e i n e r a ufe r s t a nd e n . . .
... von den Toten? Das kann nicht sein – oder es muss
alles anders werden.“
(Johann Christoph Blumhardt)
Diesen Ausspruch von Pastor Blumhardt (1805-1880) las ich
vor Kurzem, und er rührte mich tief an. Präziser, so meine ich,
kann man nicht formulieren, wie sich das Leben an der Auferstehung Jesu entscheidet. Entweder es gibt ein Ablehnen,
vielleicht ein Erstaunen oder auch ein Zustimmen. Die Zustimmung allerdings verändert die Welt grundlegend, meine
Welt und die Sicht auf die Welt. Jetzt weiß ich, dass Gottes
lebensschöpfende Kraft in dieser Welt ständig gegenwärtig
ist, scheint es oft auch anders auszusehen.
Auf dem Foto sehen wir eine Marmorplatte und ein Tuch. Auf
dem Tuch steht: „Christus ist auferstanden“. Ich habe dieses
Bild in der Grabeskapelle in Jerusalem aufgenommen. Die
Marmorplatte liegt auf dem Felsen in der Grabeshöhle, auf
den der Leichnam Jesu gelegt worden sein soll. Die orthodoxen Christen allerdings nennen diese Kirche nicht „Kirche
zum heiligen Grab“, sondern „Anastasis“, Auferstehungskirche. Das gefällt mir viel besser, denn ich finde es auch viel
richtiger, denn mit unserem Glauben beziehen wir uns zuerst
auf die Auferstehung Jesu.
Den Jüngern wird gesagt: „Er ist nicht hier, er ist auferstanden! Was sucht ihr den Lebenden bei den Toten!“ Ich finde,
darauf kommt es im Glauben an: wer Jesus finden will, wird
ihn bei den Lebenden entdecken, ganz so, wie er vor der
Kreuzigung, dem Tod und der Auferstehung mit den Menschen seiner Zeit gelebt hat. Er hat durch die Kraft Gottes den
Menschen neue Wege zum Leben gezeigt, hat denen, die
ihm vertrauten, ihr Leben ganz neu zurückgegeben – verwandelt, befreit von Schuld, von Isolierung, von Krankheit,
von Bindungen, von Lebensängsten und Gefangenschaften,
von Bedrückung und großer Not. In Jesus war und ist der
Schöpfer der Welt gegenwärtig. Ist er da, so ist alles anders,
und vertrauen wir ihm, so werden wir anders, befreit und erlöst, dem Leben neu zugewandt.
Dieses zweite Bild habe ich aus einem alten Felsengrab heraus fotografiert. Das ist sozusagen der Weg aus dem Tod
ins Leben, aus der Dunkelheit ins Licht, es ist der Weg, den
uns Jesus führt. Wir sind immer wieder eingeladen, uns mit
Jesus auf diesen Weg zu machen, aus unseren Ängsten und
Dunkelheiten heraus, denn weil er lebt, können uns die Tode
und Finsternisse auch nicht halten. Wir feiern zu Ostern das
Leben, feiern, dass nun „alles anders ist“, denn Jesus ist mit
uns. Amen
Reinhart Haack
März 2016
Evangelisch in Stralsund
3
GEM EINSAM in STRA LSU ND
Kammerkonzerte in
der Klinikumskirche
„Leipziger Liedertafel“
Konzert des Deutschen
Musikrates
Fr 11.03., 20 Uhr
Ensemble Nobiles,
Gesangsquintett
des Thomanerchores
Leipzig
Werke von Mendelssohn
Bartholdy, Reger,
Schumann, Grieg u. a.
„Mondnacht“
Auf den Spuren des
Dichters Joseph von
Eichendorff
Konzert des Deutschen
Musikrates
Fr 29.04., 20 Uhr
Ensemble Kaikias
(Oboe, Horn und Klavier)
Werke von Robert und
Clara Schumann u. a.
Kartenvorverkauf:
Juwelier Stabenow,
Badenstraße 1,
Tourismuszentrale
Stralsund, Alter Markt 9
4
„Singet dem Herrn ein neues Lied“
Stadtgottesdienst in St. Nikolai
Die Gemeinden der Stadt feiern in diesem Jahr einen besonderen gemeinsamen Gottesdienst am Sonntag Kantate, dem
24. April, um 10.30 Uhr in St. Nikolai: Passend zum Namen
des Sonntages steht die Musik ganz im Mittelpunkt des gottesdienstlichen Geschehens. Ein Projektchor aus möglichst
vielen Gemeinden wird den Gottesdienst begleiten – es wird
schon hier und da der Name „Schütz“ geraunt. Vor allem wollen wir alle gemeinsam alte und auch ganz neue Lieder singen. Ein Höhepunkt wird eine Lied-Predigt sein, die unsere
Pröpstin Helga Ruch hält. Und die Kinder werden die Töne
sogar für alle sichtbar machen.
Sie dürfen gespannt sein auf einen schönen Gottesdienst.
Herzliche Einladung!
Achtung: Wer kleine, warme Gottesdiensträume gewohnt
ist, dem sei geraten: Bitte warm anziehen! In St. Nikolai kann
es noch kalt sein, aber wir werden uns einfach gemeinsam
warmsingen. Und im Anschluss laden wir zu einer Tasse mit
heißem Kaffee oder Tee ein.
Regine Thomas
Lesen Einmal Anders
Leseklub im Mehrgenerationenhaus Stralsund
Der LEA Leseklub lädt behinderte und nicht behinderte Menschen ein, miteinander zu lesen. Jeder, der Bücher, Bilder und
Geschichten mag, ist willkommen.
Einmal im Monat an einem Montagnachmittag trifft sich die
Gruppe. Da alle verschieden gut lesen können, helfen sich
die Teilnehmenden beim Lesen und Verstehen der Texte untereinander. Die Texte sind in einfacher Sprache verfasst.
Die LEA Leseklubs in ganz Deutschland tauschen ausgelesene Bücher untereinander. So entdecken verschiedene Menschen die Welt des Buches und teilen diese Erfahrung. Das zu
ermöglichen, ist ein wichtiges Anliegen des Initiators KlausDieter Mattern. Er schreibt selbst Gedichte und ist Schauspieler der Theatergruppe „DIE ECKIGEN“. Die Idee des Leseklubs
hat er aus Kiel mitgebracht.
Der Stralsunder Leseklub trifft sich im Mehrgenerationenhaus des Kreisdiakonischen Werkes im Katharinenberg 35,
wo der integrative Freizeittreff BLEICHENECK zu Hause ist.
Der Leseklub ist offen für alle, die Spaß am Lesen haben und
mitmachen möchten. Bei Interesse melden Sie sich bitte bei
Herrn Mattern unter Tel: 03831-290264 oder bei Frau Tessendorf unter Tel: 03831-383439 oder per E-Mail: mgh@kdw-hst.
de.
Susanne Tessendorf, Klaus-Dieter Mattern
Evangelisch in Stralsund
März 2016
GE M E I N S AM i n S T R A L S U N D
Kennen Sie eigentlich schon …
… Susanne Tessendorf?
Was machen Sie beruflich? Was beinhaltet Ihre Arbeit?
Seit 14 Jahren arbeite ich im KDW, seit einem Jahr leite ich
den integrativen Freizeitreff „Bleicheneck“. Zudem bin ich
Koordinatorin des Mehrgenerationenhauses. Dort haben wir
seit einem Jahr neue Angebote: Die „Seniorentraineragentur“ und den „Helferkreis“ für die stundenweise Betreuung
demenzerkrankter Menschen.
Was macht Ihnen an Ihrer Arbeit besonders viel Freude?
Besonders viel Freude habe ich an der Arbeit im integrativen
Freizeittreff. Die „Besucherinnen und Besucher“ – so bezeichnen wir die Menschen, die dieses Angebot nutzen – sind
ganz offen, was ich sehr schätze; durch sie lerne ich täglich
dazu. Sie übernehmen ganz viel Verantwortung für sich
selbst: Sie legen fest, was gemacht wird – ich bin lediglich
die „Ermöglicherin“.
Aus dieser Arbeit schöpfe ich ganz viel Kraft, auch aus den
Reaktionen der Besucherinnen und Besucher.
Zu welcher Kirchengemeinde gehören Sie?
Zur Gemeinde Steinhagen, da war ich auch mal Katechetin
und Chorleiterin.
Welche Bibelstelle ist Ihnen besonders wichtig und lieb,
und warum?
Die mit dem Doppelgebot der Liebe, Matthäus 22,37-38:
Gott lieben, und die Menschen lieben. Bevor ich das kann,
muss ich mich selbst lieben und Verantwortung für mich
übernehmen. Das macht mir Mut.
Was machen Sie in Ihrer Freizeit am liebsten?
Mit ganz viel Freude singe ich im Bachchor. Eine Stunde in
der Woche habe ich funktionale Stimmbildung; die empfinde ich fast wie Meditation und sie tut mir gut. Und ich bewege mich gerne an frischer Luft und walke.
An welches Ereignis denken Sie besonders gerne zurück?
Mit den Besucherinnen und Besuchern haben wir jährlich
Sommerfahrten unternommen, die sehr intensiv und auch
anstrengend waren.
Trotzdem überwiegt die Freude über die Beobachtung, wie
wertvoll die Erlebnisse dieser Reisen für alle sind.
Liebe Frau Tessendorf, haben Sie vielen Dank für das Gespräch! Stefan Voss & Barbara Christian
März 2016
Evangelisch in Stralsund
Mehrgenerationenhaus
Stralsund
Katharinenberg 35
18439 Stralsund
Offener Treff mit Café:
Mo bis Fr, 13-19 Uhr
weitere Angebote:
kdw-hst.de/gemeinwesen
arbeit/mehrgenerationen
haus-stralsund/angebote.
html
Tel: 03831-383439
E-Mail: [email protected]
5
GEM EINSAM in STRA LSU ND
Ökumenisch in Stralsund
Ökumenische Bibelwoche
Ökumenisches
Friedensgebet
jeweils Montag, 19 Uhr
in der Marienkirche
07.03., 04.04., 02.05.
Ökumenischer
Kreuzweg
So 06.03., 15 Uhr
in St. Marien
Ökumenischer Kreuzweg der Jugend
Do 17.03., 18 Uhr
von der katholischen
Kirche zur Nikolaikirche
und zur Marienkirche
Ökumenische
Maiandacht
So 08.05., 15 Uhr
in St. Marien
6
Auch 2016 gibt es wieder verschiedene „Überschriften“ zur
Bibelwoche: „Siehe, dein König kommt zu dir …“, „Neue Worte aus alter Zeit“ und „Augen auf und durch“.
Die Texte, mit denen wir uns beschäftigen werden, sind aber
in jeder Gemeinde dieselben: Sieben ausgewählte Abschnitte aus dem Prophetenbuch Sacharja.
Seien Sie herzlich eingeladen, über diese Texte ins Gespräch
zu kommen!
Heilgeistgemeinde
„Siehe, dein König kommt zu dir …“ Unter diesem Motto wollen wir gemeinsam die Abschnitte aus dem Buch Sacharja lesen und darüber nachdenken. Wir treffen uns jeweils Dienstag um 15 bzw. um 19 Uhr am 1., 8., 15. und 22. März am
Frankendamm 42.
Luther- und Mariengemeinde
„Augen auf und durch“ und „Neue Worte aus alter Zeit“
Unter diesen interessanten Titeln steht die diesjährige ökumenische Bibelwoche in der Luther- und der Mariengemeinde. Vom 7. bis zum 11. März wollen wir danach fragen, wie
die alten Worte aus dem Sacharja-Buch für uns ganz aktuell
werden können. Lassen Sie sich dazu herzlich einladen, jeweils um 15 Uhr in der Lutherkirche und 19.30 Uhr im Gemeinderaum der Mariengemeinde, Marienstraße 16. Pfarrer
Sommer und die Pastoren Lehnert und Haack werden die Bibelarbeiten gestalten. Der Abschluss der Bibelwoche wird im
Gottesdienst am 13. März um 10 Uhr in der Lutherkirche sein.
Impulsgottesdienst „Mein Blut für dich“
Die Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde wird einen Impulsgottesdienst zur Passionszeit vorbereiten, der nun schon zum
dritten Mal unter dem Thema: „Mein Blut für dich“ stattfinden
soll. Dieser Gottesdienst wird wieder mit einer Blutspendeaktion des Roten Kreuzes in unserem Haus verbunden sein.
Diese Aktion hat bisher sowohl beim DRK als auch bei unseren Gottesdienstbesuchern einen guten Anklang gefunden.
Der Gottesdienst beginnt am Sonntag, dem 20. März, um 10
Uhr in der Fährstraße 11. Im Anschluss daran besteht dann
die Möglichkeit, organisiert vom DRK Stralsund, Blut zu spenden.
Ab 13 Uhr können sich auch Spender, die den Gottesdienst
nicht besucht haben, zur Blutspende in unseren Gemeinderäumen einfinden. Für das leibliche Wohl wird gesorgt.
Gabriele Schlüter
Evangelisch in Stralsund
März 2016
GE M E I N S AM i n S T R A L S U N D
Weltgebetstag 2016
Seit der US-kubanischen Annäherung Ende 2014 ist das sozialistische Kuba wieder in den Fokus der internationalen Aufmerksamkeit gerückt. Seit Langem fasziniert und polarisiert
Kuba, ist Projektionsfläche für Wunsch- und Feindbilder.
Wie aber sehen kubanische Frauen ihr Land? Welche Sorgen
und Hoffnungen haben sie angesichts der politischen und
gesellschaftlichen Umbrüche? 2016 ist Kuba das Schwerpunktland des Weltgebetstags. Die bevölkerungsreichste
Karibikinsel steht im Mittelpunkt, wenn am Freitag, dem 4.
März rund um den Erdball Weltgebetstag gefeiert wird. Dessen Gottesdienstordnung „Nehmt Kinder auf und ihr nehmt
mich auf“ haben über 20 kubanische Christinnen gemeinsam verfasst. Die Feier des Gottesdienstes findet in den Räumen der Landeskirchlichen Gemeinschaft, Knieperwall 15,
am Freitag, dem 4. März, um 18 Uhr mit anschließendem landestypischen Essen statt. Am selben Tag, aber bereits um 10
Uhr beginnt der Gottesdienst zum Weltgebetstag im Schwesternheimathaus. Auf ein Kennenlernen oder auch Wiedersehen freut sich mit dem gesamten Vorbereitungsteam
Petra Hornke
„Kinder sind willkommen!“
Unter diesem Motto feiern wir am Samstag, dem 5. März von
10 bis 13 Uhr im Gemeindezentrum zum zweiten Mal Weltgebetstag für Kinder in Stralsund.
Wir „reisen“ gemeinsam nach Kuba und lernen die Kinder,
Tiere und die Musik des Landes kennen, probieren Spiele aus
und versuchen uns als Köche der karibischen Küche.
Regine Thomas, Petra Hornke und Team
Ökumenischer Gottesdienst am Pfingstmontag
Jede Familie hat ihr eigenes Familienleben, in dem den Bedürfnissen, Wünschen und Interessen der Mitglieder grundsätzlich entsprochen wird. Und immer wieder mal, möglichst
regelmäßig, gibt es Großfamilientreffen, bei denen sich die
einzelnen, kleinen Familien treffen, miteinander reden, essen
und feiern. In manchen Familien ist es so, und so ist es auch
mit den christlichen Gemeinden in unserer Stadt.
Gott sei Dank hat sich der Pfingstmontag in den letzten Jahren als Tag des „Großfamilientreffens“ der christlichen Gemeinden auch in Stralsund etabliert: Es wird dann ein ökumenischer Gottesdienst gefeiert. In diesem Jahr wird er am
16. Mai um 10 Uhr in der katholischen Kirche „Heilige Dreifaltigkeit“ gefeiert. Alle Mitglieder der christlichen „Großfamilie“ sind hierzu ganz herzlich eingeladen. Es gibt viel mehr
Gemeinsamkeiten als Trennendes!
Stefan Voss
März 2016
Evangelisch in Stralsund
Titelbild zum Weltgebetstag 2016
„Nehmt Kinder auf und ihr nehmt
mich auf“, Ruth Mariet Trueba
Castro (Kuba)
Kellergespräch
„Reformation in Stralsund“ ist das Thema des
Kellergespräches, das am
Donnerstag, dem 3. März,
um 19.30 Uhr im Keller
des katholischen Gemeindezentrums am Frankenwall stattfindet. Dazu
laden wir freundlich ein.
Zum Vormerken
Das 21. Knieper Fest
findet am Nachmittag des
11. Juni auf dem Parkplatz am Markant-Markt
in Knieper West I statt.
7
T HEM A
Christoph Raupach schon mit 17 Jahren
Organist an St. Nikolai
An den Stralsunder Kirchen
wirkten in den vergangenen
Jahrhunderten viele Organisten, die zumindest in ihrer
Zeit weit über die Stadt- und
Landesgrenzen hinaus in
Musiker- und Komponistenkreisen hohe Wertschätzung
genossen. Heute sind sie
leider nur noch Insidern bekannt. Im Rahmen der Erforschung der Geschichte der
Hansestadt Stralsund muss
es gelingen, das Leben und
die Leistungen dieser einst
berühmten Bürger wieder
der Allgemeinheit bekannt
zu machen und zu würdigen. An dieser Stelle soll ein
Vertreter dieser Stralsunder
Organisten in das Gedächtnis zurückgerufen werden.
Sein Name lautet: Christoph
(Christopher,
Pseudonym
„Veritophilus“) Raupach.
Ein Jahr nach der Geburt
von Johann Sebastian Bach
und Georg Friedrich Händel
erblickte Christoph Raupach
am 5. Juli 1686 in Tondern
im damaligen Herzogtum
Schleswig als jüngster von
vier Söhnen des dortigen
Organisten Georg Raupach
das Licht der Welt. Mit den
prominenten Komponisten
Bach und Händel pflegte
Christoph Raupach späterhin freundschaftliche Kontakte. 1693 schickten ihn
seine Eltern auf die „grosse
Schule“, um „nächst der Anführung zur Gottesfurcht,
auch die Singekunst und
8
Anfangs-Gründe zur lateinischen Sprache sich bekannt
zu machen und zu erlernen“.
In der Musik waren seine
ersten Lehrmeister der Kantor Sebastian Decilius und
natürlich sein Vater, nach
te Christoph Raupach alle
Werke, die ihm „vor Augen“
kamen, „mit ziemlicher Fertigkeit“ vortragen. Zudem
studierte er eifrig viele musiktheoretische Bücher. Sein
Vater starb im Jahre 1700,
Historische Postkarte – Nikolaikirche mit Orgel
„dessen unermüdeten und
getreuen Unterweisung er
auch auf dem Clavier, auf
der Orgel und Geige spielen
lernte“.
Schon mit 13 Jahren konn-
Evangelisch in Stralsund
seine Mutter hatte schon
fünf Jahre zuvor das Zeitliche gesegnet. 1701 begab
er sich nach Hamburg und
vervollkommnete seine Fähigkeiten im Orgelspiel bei
März 2016
THEMA
Georg Bronner (1667-1720),
Organist an der dortigen
Heilgeistkirche, Opernkomponist und späterer Direktor
der städtischen Oper. Nebenbei erlernte Christoph
Raupach die für das Komponieren
unentbehrliche
italienische und französische
Sprache. In seiner freien Zeit
hielt er sich in Bibliotheken
auf und las hauptsächlich
Schriften über Musik.
Anfang 1703 musste er sich
um eine Stelle bemühen,
da seine finanziellen Mittel
aufgebraucht waren. Wie Johann Sebastian Bach bewarb
sich Christoph Raupach um
die Nachfolge Dieterich Buxtehudes (um 1637-1707) an
der Marienkirche in Lübeck.
Die Übernahme der Organistenstelle war jedoch mit der
Verpflichtung verbunden,
die Tochter Buxtehudes, die
schon im reifen Alter war, zu
ehelichen. Wie Johann Sebastian Bach, der sich ebenfalls beworben hatte, nahm
auch Christoph Raupach
aus diesem Grund von dem
Vorhaben Abstand. Sein Bruder Bernhard, der in Rostock
Theologie studierte, machte
ihn darauf aufmerksam, dass
eine Stelle in Stralsund an
der Nikolaikirche vakant sei.
Christoph machte sich sofort
auf den Weg zu seinem Bruder. Dort lernte er Johann
Gerhard Babst, Organist an
der Jakobikirche, ebenso
aber auch Kaufmann, Notar, später sogar Postmeister, kennen. Der war vom
Spiel des jungen Raupach
so begeistert, dass er „mit
März 2016
ihm nach Stralsund fuhr,
nicht ohne auch von dem
mecklenburgischen Hofkapellmeister Johann Fischer
(1646-1721) gute Empfehlungen mitzunehmen“.
Nach einem Probespiel, mit
dem der 17 Jahre alte Organist alle weiteren Bewerber
aus dem Felde schlug, erhielt er am 1. Mai 1703 seine
schriftliche Bestallung für
das Organistenamt an der St.
Nikolai-Hauptkirche. Danach
reiste er in seine Heimatstadt
Tondern. Er unterbrach seine
Reise in Rostock und hielt
bei „Herrn Babst und seiner
Frau Liebste“ aus Dankbarkeit für die Unterstützung
bei der Erlangung der Stelle
in Stralsund um die Hand
der ältesten Tochter an. Nach
vierjähriger Verlobungszeit
fand die Hochzeit mit Catharine Elisabeth Babst am 28.
Juli 1707 in Rostock statt.
Christoph Raupach fasste in
Stralsund sehr schnell Fuß
und war wegen seines herausragenden Spiels allenthalben anerkannt. Er schrieb
viele Musikstücke, deren
Fertigstellung ihm leicht von
der Hand ging.
Als König Stanislaus von Polen im Jahre 1710 die Hansestadt besuchte, versäumte er nicht, dem schon sehr
bekannten
Komponisten
einen Besuch abzustatten.
Raupach hatte zwei Tage vor
dem Eintreffen des Königs
vom Rat den Auftrag erhalten, für den Monarchen eine
Kantate zu komponieren.
Diese Aufgabe erledigte er
mit Bravour. Der König ver-
Evangelisch in Stralsund
langte sogar, das Werk sofort
noch einmal zu hören.
Die soziale Lage der Familie
Raupach war leider eine sehr
schlechte. Oftmals überwies
der Kirchenvorstand das Salarium erst nach massiven
Druck des Rates. Der Organist von St. Nikolai besaß das
alleinige Recht, auf Hochzeiten zu spielen und dafür
einen entsprechenden Lohn
einzuziehen. Sehr oft blieb
der Lohn für diese Dienste
aus oder, was auch vorkam,
die Brautleute ließen einen
einfachen Musikanten zum
Tanz aufspielen. Im Stadtarchiv lagern eine Vielzahl von
Gesuchen Raupachs an den
Kirchenvorstand und den
Rat, die ein schreckliches Bild
der sozialen Not der Familie
zeichnen. In einem Gesuch
vom 16. Dezember 1720
schrieb Raupach sogar, dass
die Familie, „welche nach des
Höchsten Willen sich ziemlich vermehret, bald krepieren müsse“. Immerhin vierzehn Kinder gebar Catharine
Elisabeth Raupach, die 1733
verstarb.
Christoph Raupach ereilte
der Tod am 19. April 1758. Er
erhielt ein „freies“ (kostenloses) Begräbnis in der Nikolaikirche. Der Erstgeborene
Gerhard Christoph Raupach
trat in die Fußstapfen des Vaters und wurde Organist in
St. Marien. Hermann Friedrich Raupach brachte es sogar zum Hofkapellmeister
am Zarenhof in St. Petersburg.
Dr. Andreas Neumerkel
Stadtarchiv Stralsund
9
H EILG EIST-V O I GD EHAGEN
Kirche Voigdehagen
In diesem Jahr soll der Glockenstuhl verschalt und mit Schallluken versehen werden. Außerdem werden die Arbeiten am
Kanzeldeckel fortgeführt werden. Die Orgel erhält einen
neuen Motor. Dafür stehen Restmittel aus dem Vorjahr und
Spenden zur Verfügung. Der Sockelbereich soll saniert werden. Die Innenrenovierung wollen wir vorbereiten, soweit
das Spenden und Haushaltsmittel zulassen.
Paramente für die Heilgeistkirche
Am Buß- und Bettag war Frau Ritter, die Leiterin der Textilund Paramentenwerkstatt Ludwigslust, in der Heilgeistkirche, um mit uns Formen und Farben für die neuen Schmucktücher für Altar und Kanzel auszuprobieren. Viele sind der
Einladung gefolgt und haben den Altartisch mit Frau Ritters
Hilfe verblüffend neu gesehen. Inzwischen haben wir ihre
Vorschläge für die liturgischen Farben Weiß, Grün, Rot und
Violett erhalten und sind in der Meinungsbildung.
In diesem Jahr sollen die grünen und weißen Tücher angeschafft werden. Die Farbe Rot könnte zum Reformationsjubiläum 2017 eingeweiht werden und Violett in der Adventszeit
folgen.
Chorprobe
donnerstags 19 Uhr
Frankendamm 42
Heilgeistmäuse –
Kinderchor
freitags 14.15 Uhr
Frankendamm 42
Kontakt: Michael Blohm
Tel: 28 97 18
[email protected]
Bastelkreis
montags 18.30 Uhr
Frankendamm 42
Kontakt:
Andrea Stein
Tel: 28 00 61
Gemeindenachmittag
jeweils Mittwoch, 15 Uhr
Frankendamm 42
02.03., 06.04., 04.05.
Bibelwoche
Lesen Sie bitte auf Seite 6!
Gemeindeausflug
Für unseren Gemeindeausflug haben wir den 24. September
gewählt. Wir wollen eine kleine, intensive Fahrt zu interessanten Kirchen und Gärten in unserer Umgebung machen,
an denen die großen Straßen weit vorbei führen.
Die Kirchengemeinderatswahl
haben wir auf den 1. Advent festgelegt. Es sollen neun Älteste gewählt werden. Einige Älteste aus dem gegenwärtigen KGR werden sich wieder der Wahl stellen. Einige neue
Kandidaten sind schon vorgeschlagen worden, wir suchen
aber noch Gemeindeglieder, die das Gemeindeleben gern
lebendig mitgestalten wollen! Vorschläge erbitten wir an das
Pfarramt oder an Kirchengemeinderatsmitglieder.
10
Frühstücksgebet
jeweils Dienstag, 8.30 Uhr
Frankendamm 42
08.03., 12.04., 10.05.
Evangelisch in Stralsund
Theologischer
Gesprächskreis
jeweils Mittwoch, 20 Uhr
bei Familie Blohm,
Zuckerrübenweg 12
16.03., 20.04., 25.05.
Treff im Pfarrhaus
Voigdehagen (TiP)
jeweils Freitag, 17 Uhr
11.03., 08.04., 06.05.
März 2016
H E I LG E I S T-VO I G DE H AG E N
Wir sammeln
Kerzenreste
Mit dem Beginn der dunklen Jahreszeit werden
wieder mehr Kerzen entzündet.
Sollten Sie Ihre Kerzenreste nicht selber nutzen,
würden wir uns freuen,
wenn Sie diese dem Bastelkreis zur Verfügung
stellen. Abgegeben werden können sie in der
Kirche oder im Pfarrhaus.
Wir werden daraus neue
Kerzen herstellen.
Rund ums Osterfest
Zu unserem Familienosterbasteln laden wir am Samstag,
dem 12. März, um 15 Uhr ins Pfarrhaus nach Voigdehagen
ein.
Gründonnerstag feiern wir das Abendmahl um 18 Uhr in der
Heilgeistkirche.
Den Kreuzweg werden wir am Karfreitag, dem 25. März, um
14 Uhr in Voigdehagen betrachten.
Das Auferstehungsfest läuten wir am Ostersonntag, dem 27.
März, um 6 Uhr in der Kirche in Voigdehagen ein. Gemeinsam möchten wir das Osterlicht erfahrbar machen und weitergeben.
Am Osterfeuer werden wir von der Auferstehungsbotschaft
singen und hinterher ein gemeinsames Frühstück genießen.
Ostergottesdienste feiern wir in der Heilgeistkirche am Ostersonntag und in der Friedenskirche und Heilgeistkirche am
Ostermontag.
Der Kindergarten Eden feiert Ostergottesdienst am 1. April
um 9.30 Uhr in der Heilgeistkirche, dazu sind Sie sehr herzlich
eingeladen!
Partnergemeinde
Vom 16. bis 20. Juni erwarten wir Gäste aus unserer Partnergemeinde in Antwerpen. Mit ihnen wollen wir am Sonnabendnachmittag eine kleine Tour über die Insel Rügen mit
dem Ziel Störtebeker Festspiele in Ralswiek machen. Ca. 15
Karten haben wir für Gastgeber und Interessenten. Wenn Sie
mitfahren möchten, melden Sie sich bitte bis zum 31. Mai im
Pfarramt.
März 2016
Evangelisch in Stralsund
11
LUTHER-AU FERSTEHU NG
Kinder und Jugend
Christenlehre
mittwochs 15 Uhr
Konfirmanden
Konfirmandenunterricht
Samstag, 9.30-13.30 Uhr
12.03. Auferstehungskirche
30.04. Lutherkirche
28.05. Ausflug
Auferstehungskirche
Umsonstladen
Ostern in der Gemeinde
Die Karwoche beginnt mit dem Gottesdienst um 10 Uhr am
Palmsonntag in der Lutherkirche.
Am Gründonnerstag laden wir zu einem Passamahl um 19
Uhr in die Lutherkirche ein. Das Passamahl erinnert an die
Befreiung des Volkes Israel durch Gottes Führung aus der
Knechtschaft. Am Gründonnerstag knüpft Jesus bei seinem
letzten Mahl mit den Jüngern an diese Tradition an und deutet sie auf die Befreiung aller Menschen durch sein Sterben.
Karfreitag ist um 10 Uhr Abendmahlsgottesdienst in der Lutherkirche und um 17 Uhr eine Andacht für Jugendliche und
Erwachsene in der Auferstehungskirche.
Karsamstag ist am Abend um 19 Uhr Osterfeuer an der Auferstehungskirche.
Der Ostersonntag beginnt um 6 Uhr mit der Ostermette in
der Lutherkirche. Danach laden wir zum gemeinsamen Osterfrühstück ein. Um 10 Uhr feiern wir einen gemeinsamen
Familiengottesdienst in der Lutherkirche.
Der Ostermontag ist der Tag zum Osterspaziergang. Wir treffen uns um 10 Uhr an der Lutherkirche. Nach einer Andacht
geht es hinaus in die schöne Natur. Wer diesen Vormittag
mitgestalten möchte, ist herzlich eingeladen, sich bei Brit
Röhnke zu melden. Am Nachmittag feiert die Jugend einen
Osterallianzgottesdienst in der Auferstehungskirche.
Bibelwoche
Begegnungstreff
Aufwärts
mittwochs 15 Uhr
Angebote und Kreise
Offene Begegnungsangebote in der
Lutherstube
Gedächtnistraining,
malen, Handarbeit,
Buchlesungen,
Kaffeerunden,
Ausflüge, Filmnachmittage,
Bibelgarten und vieles mehr;
siehe extra Blatt in der
Kirche
Kontakt und Info über
Brit Röhnke: 49 83 37
Lutherfrühstück
jeweils Mittwoch, 9 Uhr
09.03., 13.04., 11.05.
Mittwochsgebet
mittwochs 19 Uhr
Lobpreisgebet
jeweils Mittwoch, 19 Uhr
16.03., 13.04., 18.05.
Lesen Sie bitte auf Seite 6!
12
Montag: 10 - 12 Uhr
Mittwoch: 14.30 - 17 Uhr
Donnerstag: 10 - 12 Uhr
Warenannahme auch
Di und Do vormittags
Kontakt: 67 06 41 8
Evangelisch in Stralsund
März 2016
LU T H E R-AU F E R S T E H U N G
Jesus, unser Fundament
„In der Luther-Auferstehungsgemeinde wird Jesus Christus
als Fundament in Wort und Tat verkündet.“
Mit diesem Satz beginnt das Leitwort unserer Gemeinde. Daraus haben wir das Jahresthema „Jesus, unser Fundament“
für uns als Gemeinde entwickelt und im Gottesdienst am
10. Januar in die Gemeinde eingeführt. Im Laufe des Jahres
wollen wir dieses Thema vielfältig entfalten. Hier sehen wir
Thomas Gürgen als Fachmann für Fundamente.
Konfirmation
Am Pfingstsonntag, dem 15. Mai feiern wir in unserer Gemeinde Konfirmation. Nach zwei Jahren Konfirmandenunterricht
werden in dem Gottesdienst um 10 Uhr in der Lutherkirche
konfirmiert: Ulrike Ahrend, Renee Amber Hoffmann, Helene
Krüger, Marius Pahl und Niklas Vagt.
Bibelgespräch
jeweils Mittwoch, 19.30 Uhr
06.04., 20.04., 11.05., 25.05.
Bibelstunde
jeweils Donnerstag, 15 Uhr
21.04., 19.05.
Chor
montags 19.30 Uhr
Singenachmittag
jeweils Donnerstag,
14.30 Uhr
28.04., 26.05.
Abend für Frauen
jeweils Donnerstag,
19.30 Uhr
10.03., 14.04., 12.05.
Seniorennachmittag
jeweils Donnerstag, 15 Uhr
03.03., 07.04., 12.05.
Hauskreis
jeweils Freitag 19.30 Uhr
bei Familie Heinzerling
Vogelwiese 13
04.03., 18.03., 29.04., 13.05.,
27.05.
Besuchsdienstkreis
Treff: 1 x monatlich
Kontakt über
Ute Wichering: 28 12 59
März 2016
Gemeindefreizeit
Herzlich einladen möchten wir Sie und Euch zu unserer Gemeindefreizeit nach Thiessow. Sie findet vom 3. bis 5. Juni
statt. Egal ob jung oder alt, mit Familie oder alleine, zusammen wollen wir geistlich auftanken, Gemeinschaft pflegen
und eine schöne Zeit miteinander verbringen.
Das gelingt am besten, während wir u. a. zu einem bestimmten Thema in der Bibel lesen, singen, spielen, schlemmen
oder die herrliche Natur bei einem Spaziergang erleben.
Wann? Vom Freitag, dem 3. Juni zum Abendbrot bis zum
Sonntag, dem 5. Juni nach dem Mittag.
Wo? Haus „Ostsee“, Strandstraße 17, 18586 Ostseebad Thiessow.
Kosten: Erwachsene 80,- € und Kinder (4-16 Jahre) 40,- €
Übernachtung und Vollpension für das Wochenende.
An den Kosten soll eine Teilnahme nicht scheitern, wir unterstützen Sie als Gemeinde gern. Bitte sprechen Sie uns einfach
an. Anmeldung und Informationen: bei Brit Röhnke und Pastor Reinhart Haack. Anmeldeschluss ist der 8. Mai. Wer gern
mithelfen möchte zu planen, vorzubereiten und/oder vor Ort
mitgestalten möchte, meldet sich bitte bei uns. Wir freuen
uns über viele Mitwirkende!
Frauenabende
Wir laden herzlich zu den Frauenabenden immer am zweiten
Donnerstag im Monat um 19.30 Uhr in die Lutherkirche ein:
10.03.: „Jesu Salbung durch die Sünderin“ – Frau Pastorin i.
R. Göbel,
14.04.: „Wer / was bin ich durch Jesus in mir“ – Ruth Alice
Kring
12.05.: „Ich-bin-Worte; Wer ist Jesus“ – Pastor Haack
Evangelisch in Stralsund
13
GOT TESD IENSTE
Heilgeist
10.30
Rot: 40c / 100m / 60y / 15 k
Blau: 100c / 95m / 5y
Frieden
9.00
März
Sonntag
Sonntag
Sonntag
Lätare
Judika
Palmarum
06.03.
13.03.
20.03.
Wenzel
Pröpstin
Ruch
Mantei
Kita Eden
Familiengottesdienst
in
Heilgeist
Donnerstag
Gründonnerstag
24.03.
18.00
Wenzel
Freitag
Karfreitag
25.03.
Wenzel
mit Kindergottesdienst
Abendmahl
Abendmahl
Pröpstin
Ruch
Abendmahl
Wenzel
in
Heilgeist
in
Heilgeist
Abendmahl
Voigdehagen
Luther
10.00
in
Heilgeist
Haack
mit Kindergottesdienst
in
Heilgeist
oder
Frieden
Lehnert/Haack
Abschluss d.
Bibelwoche
in
Heilgeist
in
Heilgeist
Haack
Haack
19.00
Passamahl
mit Kindergottesdienst
Abendmahl
Abendmahl
Auferstehung
17.00
Jugendgottesdienst
Jugendgottesdienst
Jugendgottesdienst
in
Luther
19.30
St. Marien
10.00
St. Nikolai
10.30
Bonhoefferhaus
9.00
Gemeindezentrum
10.30
14
in
Heilgeist
in
Heilgeist
in
Heilgeist
in
Heilgeist
in
Heilgeist
in
Heilgeist
Passionsandacht
Altarschließung
Mahnke
10.30
Mahnke
in
Luther
Lehnert
Abendmahl
Abendmahl
Mo 21.03.
19 Uhr
Mahnke
Mantei
Altarschließung
Prädikantin
ter Veen
14.00
Kreuzweg
15.00
musikalische
Andacht
10.30
im
Gemeindezentrum
Mahnke
Mantei
Abendmahl
Mantei
und Team
Leuchtfeuergottesdienst
Prädikantin
ter Veen
Abendmahl
in
Heilgeist
oder im
Bonhoefferhaus
Evangelisch in Stralsund
19.00
Mahnke
Tischabendmahl
in Nikolai
oder im
Bonhoefferhaus
März 2016
M är z-Ap ri l
G OT T E S DI E N S T E
Sonntag
Ostersonntag
27.03.
Montag
Sonntag
QuasimodoOstermontag
geniti
28.03.
03.04.
Wenzel
Heilgeist
10.30
Rot: 40c / 100m / 60y / 15 k
Blau: 100c / 95m / 5y
Wenzel
Sonntag
Miserikordias
Domini
Sonntag
10.04.
17.04.
Wenzel
Pröpstin
Ruch
Pröpstin
Ruch
mit Kindergottesdienst
Abendmahl
Abendmahl
Frieden
9.00
in
Heilgeist
6.00
Voigdehagen
Luther
10.00
Auferstehung
17.00
St. Marien
10.00
Pröpstin
Ruch
06.00
Ostermette
anschließend
Osterfrühstück
Haack
Wenzel
in
Heilgeist
oder
Frieden
Osterspaziergang
März 2016
in
Heilgeist
oder
Frieden
in
Heilgeist
Haack
Haack
Haack
mit Kindergottesdienst
mit Kindergottesdienst
mit Kindergottesdienst
in
Luther
Osterspaziergang
Jugendgottesdienst
Jugendgottesdienst
Jugendgottesdienst
Sa 23.30
Osternacht
Taufe
Lehnert
Lehnert
Lehnert
Lehnert
mit Kindergottesdienst
mit Kindergottesdienst
mit Kindergottesdienst
Sa 18.00
Mantei
Mantei
Lehnert
mit Kindergottesdienst
Mantei
Osternacht
Mahnke
Familiengottesdienst
Gemeindezentrum
10.30
in
Heilgeist
Abendmahl
Abendmahl
5.30
Bonhoefferhaus
9.00
Wenzel
in
Heilgeist
Familiengottesdienst
Abendmahl
St. Nikolai
10.30
in
Heilgeist
Jubilate
im
Bonhoefferhaus
Prädikantin
ter Veen
Wochenschluss
Konfirmanden
Passionsspiel
Taufe
14.00
Einführung
Mahnke
10.30
in
Nikolai
Prädikantin
ter Veen
17.00
in
Nikolai
Mantei
Taizé
N.N.
Mantei
und Team
Leuchtfeuergottesdienst
Evangelisch in Stralsund
in
Nikolai
in
Nikolai
in
Nikolai
in
Nikolai
15
Heilgeist
10.30
Rot: 40c / 100m / 60y / 15 k
Blau: 100c / 95m / 5y
April-Mai
Sonntag
Sonntag
Kantate
Rogate
24.04.
01.05
Wenzel
in
Nikolai
Donnerstag
Christi
Himmelfahrt
05.05.
in
Voigdehagen
Sonntag
Exaudi
08.05.
Pröpstin
Ruch
Abendmahl
Wenzel
Frieden
9.00
Voigdehagen
in
Nikolai
in
Nikolai
in
Heilgeist
oder
Frieden
Haack
Luther
10.00
Auferstehung
17.00
in
Nikolai
in
Nikolai
mit Kindergottesdienst
Jugendgottesdienst
Lehnert
St. Marien
10.00
in
Nikolai
mit Kindergottesdienst
in
Voigdehagen
in
Heilgeist
https://commons.wikimedia.org/wiki/User:Berthold_
Werner/Israel
GOT TESD IENSTE
Freitag
Karfreitag
25.03.
14.00
Wenzel
in
Voigdehagen
in
Heilgeist
Haack
mit Kindergottesdienst
Abendmahl
in
Voigdehagen
in
Voigdehagen
Jugendgottesdienst
Lehnert
mit Kindergottesdienst
Abendmahl
Sa 18.00
St. Nikolai
10.30
Stadtgottesdienst
Bonhoefferhaus
9.00
in
Nikolai
Gemeindezentrum
10.30
im
Bonhoefferhaus
Mahnke
Mahnke
Mahnke
in
Bonhoefferhaus
Prädikantin
ter Veen
Abendmahl
Mantei
und Team
17.00
Leuchtfeuergottesdienst
Mantei
Mahnke
Einführung
Prätikantin
ter Veen
Wochenschluss
in
Nikolai
Taizé
16
Mahnke
Evangelisch in Stralsund
Vorplatz und Eingang zur Gr
März 2016
M ai
G OT T E S DI E N S T E
Heilgeist
10.30
Rot: 40c / 100m / 60y / 15 k
Blau: 100c / 95m / 5y
Frieden
9.00
Voigdehagen
Luther
10.00
Auferstehung
17.00
St. Marien
10.00
Sonntag
Pfingstsonntag
15.05.
Montag
Pfingst
montag
16.05.
9.00
ökumenischer
Gottesdienst in
der kath. Kirche
„Heilige
Dreifaltigkeit“
Pröpstin
Ruch
in
Marien
ökumenischer
Gottesdienst in
der kath. Kirche
„Heilige
Dreifaltigkeit“
in
Marien
ökumenischer
Gottesdienst in
der kath. Kirche
„Heilige
Dreifaltigkeit“
Haack
Gürgen
Konfirmation
mit Kindergottesdienst
in
Luther
Lehnert
Wenzel
Konfirmation
mit Kindergottesdienst
Abendmahl
Sa 18.00
St. Nikolai
10.30
Mantei
Abendmahl
Mantei
Konfirmation
Bonhoefferhaus
9.00
rabeskirche in Jerusalem
März 2016
Gemeindezentrum
10.30
in
Nikolai
in
Nikolai
Sonntag
Sonntag
Trinitatis
Sonntag
1. So nach
Trinitatis
22.05.
29.05.
17.04.
Wenzel
Wenzel
mit Kindergottesdienst
Wenzel
in
Heilgeist
Sa 18.00
in
Heilgeist
oder
Frieden
Wenzel
Haack
Haack
mit Kindergottesdienst
mit Kindergottesdienst
ökumenischer
Gottesdienst in
der kath. Kirche
„Heilige
Dreifaltigkeit“
Jugendgottesdienst
Jugendgottesdienst
ökumenischer
Gottesdienst in
der kath. Kirche
„Heilige
Dreifaltigkeit“
Lehnert
Lehnert
mit Kindergottesdienst
mit Kindergottesdienst
ökumenischer
Gottesdienst in
der kath. Kirche
„Heilige
Dreifaltigkeit“
ökumenischer
Gottesdienst in
der kath. Kirche
„Heilige
Dreifaltigkeit“
ökumenischer
Gottesdienst in
der kath. Kirche
„Heilige
Dreifaltigkeit“
ökumenischer
Gottesdienst in
der kath. Kirche
„Heilige
Dreifaltigkeit“
Evangelisch in Stralsund
Taufe
Mahnke
Mantei
17.00
Abendmahl
Mahnke
Mantei
Taizé
Mantei
Abendmahl
P. i. R. Jax
in Nikolai
oder im
Bonhoefferhaus
17
Jubilate
WEITER E GOT TESD I ENSTE U N D AN DAC H T E N
Frühstücksgebet
Heilgeist
8.30
Ökumenisches
Friedensgebet
St. Marien
19.00
Memo-Clinic
10.30
07.03.
04.04.
02.05.
Lehnert
Lehnert
Lehnert
11.03.Wenzel
08.04.Wenzel
22.04.
Wenzel
06.05.Wenzel
20.05.Wenzel
Zeit der Stille
Klinikumskirche
16.00
dienstags
Steinig
Klinikumskirche
16.00
17.03.
21.04.
19.05.
Steinig
Steinig
Steinig
Wochenschlussandachten
Schwesternheimathaus
16.00
18
08.03.
12.04.
10.05.
05.03.
12.03.
19.03.
24.03. 10.00 A
02.04.
09.04.
16.04.
23.04.
30.04.
07.05.
21.05.
28.05.
Ruch
Lehnert
Wenzel
Mantei
Lehnert
Wenzel
Ruch
Lehnert
Steinig
Ruch
Wenzel
Steinig
Haus Samaritas
10.00
31.03.Mantei
28.04.Mantei
26.05.Mantei
Seniorenhaus
Brunnenaue
9.30
17.03.Mahnke
14.04.Mahnke
12.05.
Mahnke
Evangelisch in Stralsund
März 2016
www.ordreamicalsouveraindeterresainte.wordpress.com
WEI TERE GOT TESD I E N S T E U N D A N DAC H T E N
Altstadt von Jerusalem, Via Dolorosa, 2016
Pflegeheim
Am Stadtwald
9.30
Pflegeheim
Am Mühlgraben
10.15
Pflegeheim
Am Grünhain
11.00
www.picture.art-catalog.ru
Nikolai Nikolajewitsch (1831–1894)
März 2016
Mahnke
Mahnke
Mahnke
16.03.
13.04.
11.05.
Mahnke
Mahnke
Mahnke
16.03.
Mahnke
16.03.
13.04.Mahnke
13.04.
11.05.
Mahnke
11.05.
Pflegeheim
Rosa Luxenburg
10.00 mit Abendmahl
Was ist Wahrheit? Christus vor Pilatus
16.03.
13.04.
11.05.
22.03.Wenzel
28.04.Wenzel
26.05.Wenzel
Seniorenzentrum St. Josef
mit Abendmahl
14.30
26.03.
24.04.
22.05.
Lehnert
Lehnert
Lehnert
KerVita Senioren-Zentrum
„Am Tierpark“
10.00
17.03.
21.04.
19.05.
Haack
Haack
Haack
Weltgebetstagsgottesdienst
Schwesternheimathaus
10.00
04.03.
Zulauf
Weltgebetstagsgottesdienst
Landeskirchliche
Gemeinschaft
18.00
04.03.
Evangelisch in Stralsund
N. N.
19
JUG END KIR CHE
Offene Jugendarbeit
Di u. Do 16 - 19 Uhr
Fr 15 - 22 Uhr
Kidsclub
dienstags 16 - 17.30 Uhr
Hausaufgabennachhilfe
Di u. Do 14 -16 Uhr
Beziehungen zu Flüchtlingen
Seit ein paar Monaten sind im Parkhotel in Grünhufe über 180
Flüchtlinge aus Syrien untergebracht. Diese neue Situation
hat auch unsere Arbeit in der Auferstehungskirche beeinflusst.
Egal ob im Umsonstladen, im Begegnungstreff „Aufwärts“ oder
im Kinder- und Jugendbereich, überall sind wir mit Flüchtlingen in Kontakt und Beziehung.
Im Jugendbereich lassen sich durch Aktivitäten schnell Beziehungen aufbauen. Gemeinsam Tischtennis, Kicker oder Darts
spielen – da ist die Sprachbarriere erstmal egal. Und dann gibt
es doch Kommunikation: Mutige Jugendliche wenden ihr
meist dürftiges Schulenglisch an und merken, es funktioniert.
Sie werden selbstbewusster, besser im Englisch, aber vor allem
offen Ausländern gegenüber.
Viele Syrer sprechen Englisch, versuchen aber immer wieder
ihre frisch angeeigneten Wörter und Sätze in Deutsch anzuwenden. Es entstehen Beziehungen und Freundschaften. Ein
Ukrainer leitet seit etwa vier Monaten die Fahrradwerkstatt
und hat drei Syrer angeleitet, mitzuhelfen – trotz Sprachbarrieren.
Auch Heiligabend waren beim traditionellen Raclette-Essen
zwei Syrer unter den Jugendlichen. Zwei Tage später waren
wir gemeinsam Snowboard fahren im Alpincenter in Wittenburg. Kulturerweiterung in allen Bereichen.
Wir sind gespannt, welche Wege der Herr mit uns 2016 geht,
und freuen uns über neue Herausforderungen.
Einladung
Am Ostermontag, dem 28.März lädt die Jugendallianz Stralsund zur Auferstehungsparty in die Auferstehungskirche ein.
Gemeinsam wollen wir dieses Wunder feiern mit guter Gemeinschaft, Musik, Essen und – Jesus. Die Uhrzeit erfahrt Ihr
dann über Flyer oder Eure Jugendkreisleiter.
20
Evangelisch in Stralsund
Jugendgottesdienst
Sing&Pray
sonntags 17 Uhr
Sport
montags 18.30 - 20 Uhr
Schill-Turnhalle
Christival
04.-08.05. in Karlsruhe
Weitere Infos & Termine:
www.
jugendkirchestralsund.de
März 2016
S T. M A R I E N
Kreise
Chorproben
montags 19.30 Uhr
im Gemeinderaum
Bibelkreis
jeweils Dienstag, 19 Uhr
im Gemeinderaum
im März: Bibelwoche
(siehe Seite 6)
05.04.: 1. Petr 2,21-25
03.05.: Eph 3,14-21
Ehepaarkreis
jeweils Dienstag, 19.30 Uhr
im Gemeinderaum
29.03.: „Gebet“
26.04.: „Schöpfung und
Atom“
24.05.: „Kopernikus als
Theologe”
Seniorenkreis
jeweils Mittwoch, 15 Uhr
im Seniorenzentrum
St. Josef
16.03., 13.04., 11.05.
Abendkreis
jeweils Freitag, 20 Uhr
im Gemeinderaum
01.04., 29.04., 27.05.
Konzerte
Orgelkonzert
zum Karfreitag
Fr 25.03., 17 Uhr
nähere Informationen zu
diesen und weiteren Konzerten lesen Sie bitte im
separaten Faltblatt „Stralsunder Kirchenmusik“
März 2016
Holzschnitzerei am Westportal des Konstanzer Münsters „Unserer Lieben Frau“
Liebe Leserinnen und Leser,
der Monatsspruch für den März lautet: Christus spricht: Wie
mich mein Vater liebt, so liebe ich euch auch. Bleibt in meiner
Liebe! (Joh 15,9).
GOTT ist die Liebe, die so unfassbar groß ist, dass er uns seinen Sohn, Jesus Christus, sandte und ihn für das geopfert
hat, was uns von ihm und den anderen Menschen trennt: all
die Lieblosigkeiten unterschiedlicher Intensität! Unsere Hoffnung ist das Leben in der Ewigkeit. Wir haben Anteil daran
durch unsere Taufe und unseren Glauben.
GOTTES Liebe kommt besonders deutlich im Heiligen Abendmahl zum Ausdruck, in dem wir an Jesus Christus und das,
was er für uns getan hat, erinnert werden: Jesus wußte um
den Plan GOTTES und war dennoch zu dieser Aussage fähig,
die er mit einer klaren Aufforderung verband: Gebt GOTT die
Ehre, geht in göttlicher Liebe auf andere Menschen zu und
bewahrt die Schöpfung! Die Liebe Jesu zu uns ist nicht geringer als die des Vaters, denn seine Gefangennahme buchstäblich vor Augen, hat Jesus sich GOTTES Plan nicht entzogen,
sondern ihn umgesetzt und Unbeschreibliches ausgehalten.
Möge es auch uns immer wieder gelingen, GOTTES Liebe weiterzugeben.
Herzliche Grüße aus der Gemeinde St. Marien
von Stefan Voss & Barbara Christian
Evangelisch in Stralsund
21
S T. M AR IEN
Sterbetag Jesu
Am Karfreitag feiern wir in St. Marien um 10 Uhr Abendmahlsgottesdienst miteinander. Um 17 Uhr findet ein Orgelkonzert statt, in dem Musik zur Passion Jesu erklingt.
Letzte Passionsandacht
Nach der Winterkirchenzeit in der Heilgeistkirche wird am
Gründonnerstag, dem 21. März, um 19.30 Uhr in St. Marien
wieder Gottesdienst gefeiert. In diesem Gottesdienst – es ist
die letzte Passionsandacht – wird an das Leiden und Sterben
Jesu erinnert und durch die Feier des heiligen Abendmahls
an dessen Einsetzung gedacht. Zum Abschluss wird der Marienkrönungsaltar geschlossen und mit einem schwarzen Parament als Zeichen des Beginns des letzten Weges von Jesu
Passion verhängt.
Bevor die Besuchersaison startet …
… ist es wichtig, sich gut darauf vorzubereiten. Deshalb sind
alle Geschwister, die in der Kirchenwache mitarbeiten möchten, eingeladen, am Dienstag, dem 12. April, um 15 Uhr ins
Gemeindehaus in der Marienstraße 16 zu kommen:
Bei Kaffee und Kuchen werden die Einsatzpläne für die bevorstehende Saison abgestimmt und offene Fragen zur Kirchenwache geklärt. Schon jetzt sei allen für das Engagement
in dieser wichtigen Arbeit gedankt.
Dieses außergewöhnliche Kruzifix
befindet sich in der Marienkirche an
der Westwand des nördlichen Seitenschiffes und zeigt Christus ans Kreuz
genagelt, jedoch stehend und mit
geöffneten Augen. Es symbolisiert
bereits die Auferstehung im Gegensatz zu den meisten Kruzifixen, die
Christus mit geschlossenen Augen,
den Tod symbolisierend, zeigen. „Victor quia victima“ = „Sieger weil Opfer“.
(vgl. Website der Kirchengemeinde
St. Marien zu Stralsund)
Das höchste Fest der Christenheit
Das heilige Osterfest beginnt in St. Marien bereits am Karsamstag, dem 26. März, um 23.30 Uhr: In der spärlich beleuchteten Kirche wird noch einmal des Leidens und Sterbens Jesu Christi gedacht und zum Abschluss dieses Teils das
Agapemahl miteinander gefeiert.
Kurz nach Mitternacht beginnt dann das Osterfest in der hell
erleuchteten und prächtig geschmückten Kirche. Der Altar
wird geöffnet, und es werden zwei Taufen gefeiert – was für
ein Fest! Lasst uns die Auferstehung Christi feiern – alle sind
herzlich dazu eingeladen!
Für all jene, die zu dieser Uhrzeit noch nicht Ostern in der
Kirche feiern möchten oder können: Am Ostersonntag und
am Ostermontag wird in St. Marien jeweils um 10 Uhr Gottesdienst gefeiert.
Taufen
Getauft werden in St. Marien in der Osternacht Yasmin Glodschei und Lena Theune und am Himmelfahrtstag um 11 Uhr
Doreen und Alexander Kaufmann.
Am Sonntag, dem 29. Mai wird im Gottesdienst Moritz-Peter
Hevernick getauft. Die Gemeinde ist herzlich eingeladen und
22
Evangelisch in Stralsund
Bibelwoche
Lesen Sie bitte auf Seite 6!
März 2016
S T. M A R I E N
Weitere Gottesdienste
und Andachten
Ökumenisches
Friedensgebet
jeweils Montag, 19 Uhr
07.03., 04.04., 02.05.
Passionsandachten
jeweils Dienstag, 19.30 Uhr
in der Bruderschaftskapelle
01.03., 08.03., 15.03.
und Do 24.03.
Osternacht
Sa 26.03., 23.30 Uhr
Himmelfahrt
Do 05.05., 14 Uhr
Gottesdienst in
Voigdehagen
Konfirmationsgottesdienst
Pfingstsonntag
15.05., 10 Uhr
um Fürbitte für die Täuflinge und Paten gebeten.
Konfirmandenprüfung
Ein Mensch sieht, was vor Augen ist; der Herr aber sieht das
Herz an. (1. Sam 16,7b)
Dieses Wort umschreibt sehr gut die Situation in der Konfirmandenprüfung, die im Gemeindehaus in der Marienstraße
16 am Dienstag, dem 10. Mai, um 17 Uhr beginnt. Die Mitglieder der Kirchengemeinderäte prüfen die Konfirmandinnen und Konfirmanden, um zu sehen bzw. zu hören, „was vor
Augen ist“.
Die Konfirmation wird am Pfingstsonntag, dem 15. Mai, um
10 Uhr in der Marienkirche gefeiert.
11 Jahre Mitglied der Nagelkreuzgemeinschaft
Am 13. Mai ist die Mariengemeinde seit 11 Jahren Mitglied
in der Nagelkreuzgemeinschaft, die sich weltweit für Versöhnung einsetzt und dafür betet. Die Notwendigkeit, für Versöhnung zu beten, wächst von Tag zu Tag.
Um 14.30 Uhr wird an diesem Tag eine Andacht im Chorumgang von St. Marien gefeiert werden. Lassen Sie sich hierzu
einladen!
Silbernes Dienstjubiläum
Ehrenamtliche Mitarbeit in der Mariengemeinde wird seit
vielen Jahren sehr gewürdigt. Das ist gut, wohltuend, schön
und sehr wichtig. Wichtig ist es aber auch, die Arbeit der
hauptamtlich Tätigen wertzuschätzen (was nichts Neues ist
und auch seit einiger Zeit praktiziert wird).
Das Silberne Dienstjubiläum unseres Küsters Dirk Peters am
1. Mai bietet dafür einen guten Anlass, noch dazu, weil er seinen Dienst mit grenzenlosem Engagement versieht und mit
profunden Kenntnissen verschiedenste Fragen zur Liturgie,
Kunstgeschichte, Architektur und Ausstattung unserer Kirche beantwortet. Das ist großartig, zumal er diesen Dienst
außerdem mit einer ansteckenden Fröhlichkeit ausübt. Für
mich ist er „die Frohnatur von St. Marien“.
Lieber Dirk, die Mitglieder des Kirchengemeinderates danken Dir sehr herzlich für alle geleistete Arbeit und wünschen
Dir für Dein weiteres Wirken in unserer Gemeinde den reichen Segen und den Frieden unseres Gottes. Vielen Dank!
Stefan Voss
Bitte vormerken!
Förderverein
Jahreshauptversammlung
Mi 16.03., 19 Uhr
März 2016
Am 18. September führt uns die diesjährige Gemeindefahrt
nach Warnemünde. Nähere Informationen dazu gibt es in
der nächsten Ausgabe von EiS.
Evangelisch in Stralsund
23
ST. NIKOL A I
Ein herzliches Willkommen Dietmar Mahnke
Liebe Leserinnen und Leser, einige von Ihnen werden fragen: „Wieso noch ein Willkommen? Pastor Mahnke haben wir
doch schon vor langer Zeit willkommen geheißen.“ Das ist
natürlich richtig. Seit Dietmar Mahnke vor nun bald einem
Jahr als Vertretungspastor in unsere Gemeinde gekommen
ist, haben wir schon einiges mit ihm zusammen erlebt und
sind über den Willkommens-Status längst hinaus. Schon
bald nach seiner Ankunft haben Gemeindemitglieder aus
unterschiedlichsten Gruppen den Wunsch an ihn herangetragen, er möge sich doch ganz für unsere Gemeinde entscheiden. Mit seiner ruhigen, freundlichen, lachenden, zuhörenden und verbindlichen Art hat er viele Menschen in der
Gemeinde schnell für sich eingenommen. Umso erfreuter
waren wir, als Dietmar Mahnke uns mitteilte, dass auch er
sich einen Dienst als Pastor in unserer Gemeinde vorstellen
könne und sich auf die freie Pfarrstelle beworben habe. Diese
ist ihm zwischenzeitlich zugesagt worden und so warten viele auf das offizielle Willkommen im Rahmen der Einführung
in die Pfarrstelle. Wir freuen uns sehr, dass unsere Bemühungen zur Schaffung der erforderlichen Rahmenbedingungen
für die Berufung nun Erfolg haben und wir den Termin des
Einführungsgottesdienstes für Sonntag, den 17. April, um
14 Uhr in St. Nikolai bekannt geben können.
Und so möchten wir Dietmar Mahnke zwischen dem bereits
weit fortgeschrittenen gegenseitigen Kennenlernen und der
offiziellen Einführung nochmals willkommen heißen in unserer Gemeinde und in unserer Stadt. Das Pommersche ist ihm
nicht fremd. In Demmin geboren und in Anklam aufgewachsen, darf er von sich selbst behaupten, ein Pommer zu sein.
18 Jahre hat er die Pfarrstelle in Jarmen ausgefüllt und die
dortige Gemeinde sicher durch bisweilen stürmische Zeiten
gesteuert.
Es macht Freude, Dietmar Mahnke zuzuhören, wenn er die
Besonderheiten unserer Stadt als Chancen beschreibt und
sie mit seinen und unseren Fähigkeiten und Erfahrungen zu
neuen Ideen und Projekten ausbaut. Von Dietmar Mahnkes
vielfältigen Fähigkeiten, die wir im letzten Jahr bereits kennengelernt haben, möchte ich nur eine herausstellen, die
für mich eine Quelle der Freude und Gelassenheit ist – die
Musik. Er kann nicht nur gut singen, sondern auch Gitarre
und Trompete spielen. Das ist eine gute Voraussetzung, um
neben den großen Aufgaben und Herausforderungen der
(anderen) Gemeindearbeit auch immer wieder Zeit zum gemeinsamen Musizieren, Hören, Genießen und Feiern der Gegenwart Gottes zu finden.
Marc Engelhardt
24
Evangelisch in Stralsund
Sozial-Diakonisches
Zentrum
Kirchenchor Knieper West
dienstags 19 Uhr
Gesprächsabend
jeweils Montag, 19 Uhr
18.04.: „Die letzte Stufe“ – ein
Film mit Ulrich Tukur über
den Menschen, Schriftsteller,
Theologen und Widerstandskämpfer Dietrich Bonhoeffer,
der vor 110 Jahren in Breslau
geboren wurde
02.05.: „Juden in Stralsund“
ein Gesprächsabend mit
Monika Brandt
30.05., 17 Uhr im Bonhoefferhaus: „Manchmal hilft nur
Schweigen“
Der ehemalige Polizeipastor
Andreas Schorlemmer liest
aus seinem gleichnamigen
Buch.
Männerfrühstück
jeweils Donnerstag, 9 Uhr
mit Pastor Mahnke
17.03., 28.04., 26.05.
Frühstück mit
„Willi Schwabe“
jeweils Freitag, 8.30 Uhr
25.03., 29.04., 27.05.
März 2016
S T. N I KO L AI
Bonhoefferhaus
Begegnungsabende
jeweils Donnerstag, 19 Uhr
03.03.
„Hildegard von Bingen Universalgelehrte des Mittelalters“
Referentin: Pastorin Karopka
07.04.
„Südafrika im Wandel Impressionen aus Kirche und
Gesellschaft“
Referentin: P. i. R. Göbel
Di 03.05., 19 Uhr:
„Internet – Sinn oder Unsinn?“
Referent: Herr Gröbe
Klönkauken
jeweils Donnerstag,
14.30 Uhr
10.03., 14.04., 12.05.
Gemeindezentrum
Seniorentanz
jeweils Freitag, 15-17 Uhr
11. und 18.03.
08. und 22.04.
13. und 27.05.
Bachchor
montags 19.15 Uhr
Gospelchor
donnerstags 19.30 Uhr
Flötenkreis
mittwochs 18.30 Uhr
Marienstraße 16
März 2016
Glaubensgespräche am Abend
Eingeladen sind neben Erwachsenen, die sich taufen lassen
möchten, und Eltern, deren Kinder getauft werden sollen,
auch Erwachsene, die ein Interesse am Austausch zu den
Themen des christlichen Glaubens haben.
Die Abende finden jeweils um 19.30 Uhr im Gemeindezentrum in der Lindenstr. 151 statt:
Mittwoch, 9. März: Die Psalmen – biblische Gebete
Mittwoch, 13. April: Vom Umgang mit Schuld aus psychologischer und theologischer Perspektive (mit dem Psychotherapeuten Stefan Sturm-Sommer)
Mittwoch, 11. Mai: Das Abendmahl aus katholischer und
evangelischer Sicht (mit dem katholischen Pfarrer Andreas
Sommer).
Verabschiedung
Im Leuchtfeuergottesdienst
am 3. April verabschieden wir
uns von Detlef Radfan. Nach
17 Jahren Hausmeistertätigkeit im Gemeindezentrum
geht er zum 1. Mai in den Ruhestand.
Er selbst sagt: „Das Gemeindezentrum wurde in all den
Jahren für mich wie ein zweites Zuhause. Besonders die
Beschäftigung in der wunderbaren Natur um das Gemeindezentrum herum war sehr schön. Insgesamt hat mir die Arbeit sehr viel Spaß gemacht!“
Lieber Herr Radfan, herzlichen Dank für die vielen Jahre Ihres
Einsatzes! Es hat uns mit Ihnen auch sehr gefallen! Alles Gute
Ihnen und Gottes Segen auf Ihrem weiteren Weg!
Bonhoeffer-Verein und Klönkauken„up grote Fohrt“
Dieses Mal war es nur eine kleinere Tour, denn es ging am 4.
September morgens mit dem Dampfer nach Neuendorf auf
Hiddensee und dann mit der Kutsche weiter bis zur Kirche
in Kloster, bei bestem Wetter. Nach einer Andacht mit Pastor
Mahnke und dem gemeinsamen Singen, was ja zum Klönkauken unbedingt dazugehört, entschieden sich einige in
Richtung „Dornbusch“ zu wandern. Dass es dann ausgerechnet schütten würde, tat der guten Laune keinen Abbruch,
denn nach dem Aufwärmen und dem Kaffeetrinken im Haus
Wieseneck, ging es dann mit dem Dampfer wieder zurück.
Christine Hirsch
Evangelisch in Stralsund
25
ST. NIKOL A I
Für unsere Gemeinde im Ehrenamt tätig
Burkhard Schmidt
Worin besteht deine ehrenamtliche Arbeit in unserer Gemeinde?
Das Singen im Bachchor, damit hat
es angefangen. Dann wurde ein
Pianist in der Leuchtfeuer-Band
gebraucht. Ich war mir erst nicht
sicher, ob ich das kann. Inzwischen
begleite ich mit Begeisterung gemeinsam mit den anderen das
Singen in den Leuchtfeuer-Gottesdiensten. Und schließlich wurde
ich gefragt, ob ich im Kirchengemeinderat mitarbeiten möchte.
Ich wurde gewählt und nun bin ich schon mehr als zwei Jahre
dabei.
Welche Erfahrungen hast du dabei gemacht?
Miteinander musizieren, das macht mir viel Spaß. „Wer singt, betet doppelt“, hat mal jemand gesagt, und für eine Band gilt das
bestimmt genauso! Ich habe dabei erlebt, dass ich mit der Musik
anstecken kann, dass auch andere daran Freude haben. Das ist
toll.
Im Kirchengemeinderat zu sein, kann richtig in Arbeit ausarten.
Die Sitzungen sind oft länger als geplant und manches nehme
ich im Anschluss noch im Kopf mit nach Hause. Das ist auch
nicht verwunderlich, schließlich verantwortet dieses Gremium
in gewisser Weise einen mittelständischen Betrieb. Allerdings
mit der Besonderheit, dass es das verbindende Ziel gibt, christliche Gemeinschaft in der und für die Stadt zu sein.
Bringt die ehrenamtliche Arbeit etwas Neues in dein Leben?
Ehrenamtliches Engagement bedeutet für mich immer auch, gemeinsam mit anderen etwas zu tun, etwas voranzubringen. Dadurch bekomme ich Kontakte zu Menschen, die ich sonst nicht
kennen würde. Und wir alle leben von tragfähigen Kontakten zu
anderen. Neu war für mich, in einer Band zu spielen. Vielleicht
gab es bisher nicht die Gelegenheit oder ich habe es mir nicht
zugetraut. Jetzt gehöre ich dazu und dieses gemeinsame Musizieren ist eine sehr schöne und neue Erfahrung. Im Kirchengemeinderat habe ich die Innensicht der Gemeinde kennengelernt
und erfahren, was alles nötig ist, damit es diese vielfältigen Angebote geben kann wie bei uns in Nikolai. Als Christ zu leben
und verbunden mit der Kirche zu sein, hat mein Leben und nicht
zuletzt auch meine Arbeit geprägt. Und wenn ich durch meine
ehrenamtliche Tätigkeit hier und da etwas unterstützen kann,
dann passt das einfach.
26
Evangelisch in Stralsund
Film in Knieper West
in den Räumen des ASB
Maxim-Gorki-Straße 26 a
2. März, 19 Uhr
Achtung!
12. Kinogeburtstag!
Das Wirtshaus im
Spessart (D. 1958)
Dieser Klassiker machte Lilo
Pulver seinerzeit zum Star.
Machen Sie sich auf zu Räubern, Räuberhauptmann und
Komtesse in das schaurige
Gasthaus im dunklen Wald
und überraschen Sie uns wieder mit Ihren kreativen Ideen!
6. April, 19 Uhr
45 Years (GB 2015)
Kurz vor dem 45. Hochzeitstag
von Kate und Geoff kommt ein
an Geoff adressierter Brief, der
alles verändert. 50 Jahre nach
dem tragischen Bergunfall von
Geoffs großer Liebe Katya wurde nun ihre Leiche gefunden.
Betroffen zieht sich Geoff in die
Welt seiner Erinnerungen zurück, in der für Kate kein Platz
ist. Zutiefst verunsichert muss
sie erleben, wie das scheinbar
stabile Fundament ihrer Ehe
immer tiefere Risse bekommt
… In diesem klugen und berührenden Film wird wenig geredet und alles gesagt.
4. Mai, 19 Uhr
Madame Mallory und der
Duft von Curry (D 2014)
Nach politischen Unruhen
muss Familie Kadam Indien
verlassen und in einer südfranzösischen Kleinstadt neu
beginnen. Die Eröffnung ihres
indischen Restaurants ist für
Madame Mallory, die Besitzerin
eines feinen Gourmet-Tempels
direkt gegenüber, ein großes
Ärgernis. Es beginnt ein erbitterter „Krieg der Töpfe“, bis
der begnadete Koch Hassan
beschließt, bei Madame in die
Lehre zu gehen …
Französische Raffinesse gepaart mit indischen Gewürzen
als wirksame Mixtur gegen Vorurteile und Intoleranz
März 2016
S T. N I KOL AI
Gemeindefreizeit auf
dem Zingsthof
Nach den tollen Erfahrungen der letzten Jahre mit
ganz gemischten Gruppen laden wir in diesem
Jahr wieder ganz offiziell
zu einer Gemeindefreizeit
vom 17. bis 19. Juni ein.
Damit wollen wir sowohl
Familien
ansprechen,
aber eben auch einzelne
Menschen aus unserer
Gemeinde, die sich nicht
als Familie bezeichnen,
herzlich einladen!
Unser Reiseziel ist der
schöne „Zingsthof“ in
Zingst auf dem Darß,
direkt am Strand! Übernachten werden wir im
Rüstzeitheim des Zingsthofes.
Wir wollen es uns auf
dem Zingsthof gemütlich
machen und „die Seele baumeln lassen“. Das
Wochenende bietet Zeit
zum Singen, Spielen, Gottesdienst feiern und zum
„Gemeinschaft leben“.
Kosten für das Wochenende inkl. Vollverpflegung:
50 Euro (Erwachsene) und
35 Euro (Kinder)
Wir bitten um eine Anmeldung über den Flyer (auch per E-Mail) bis
30. April. Bitte haben Sie
Verständnis, dass wir nur
pünktliche und schriftliche Anmeldungen, verbunden mit Überweisung
des TN-Beitrages, annehmen können!
Regine Thomas
im Namen
des Vorbereitungsteams
März 2016
Leuchtfeuer-Gottesdienste
Die neue Reihe der Leuchtfeuer-Gottesdienste ist in vollem Gange: In diesem Jahr geht es um das „Vater Unser“ – DAS Gebet,
das alle kennen, weil wir es in jedem Gottesdienst gemeinsam
beten, und das Jesus selbst zugeschrieben wird. In den einzelnen Gottesdiensten werden die einzelnen Bitten des Vater Unser
näher beleuchtet. Wir sind gespannt darauf, mit Euch und Ihnen
tiefer in dieses besondere Gebet einzusteigen.
Am 6. März beschäftigen wir
uns mit der Bitte „Unser tägliches Brot gib uns heute“. Geht
es in dieser Bitte eigentlich
wirklich um „trockenes Brot“?
Oder ist damit doch viel mehr –
sind ganz andere Lebens-Mittel
– gemeint?
Am 3. April wird es um die Bitte „Vergib uns unsere Schuld“ gehen. Wie ist das mit Schuld und Vergebung in unserem Zusammenleben mit anderen Menschen?
Am 1. Mai geht es ans „Eingemachte“: „Führe uns nicht in Versuchung“. Das kommt uns im Gebet leicht über die Lippen, aber oft
ist das in unserer Welt gar nicht so leicht, oder?
Wie gewohnt findet im Anschluss an die Leuchtfeuer-Gottesdienste ein Mitbringbuffet statt. „Mit-Esser“ und Beiträge fürs
Buffet sind gerne gesehen!
Übrigens: Unsere „Mitgebsel“, die wir nach jedem Gottesdienst
an die Gottesdienstteilnehmer verteilen, sind diesmal etwas
ganz Besonderes – es lohnt sich, regelmäßig zu kommen, damit
man am Ende das … vollständig zusammen hat!
Evangelisch in Stralsund
27
ST. NIKOL A I
Kirchenmusik in St. Nikolai
Jubiläen
Dieses Jahr wird ein Jahr der Jubiläen: Vor zehn Jahren wurde
die große Buchholz-Orgel in St. Nikolai nach der Restaurierung wieder eingeweiht, vor 30 Jahren wurde die SchukeOrgel erbaut, und vor 70 Jahren bekam der Bachchor an St.
Nikolai seinen Namen. Das Stralsunder Theater feiert in diesem Jahr gar seinen 100. Geburtstag, und dies ist der Anlass
für eine große Zusammenarbeit zwischen Bachchor und Theater. Es wird eine Koproduktion eines im Nikolai-Notenarchiv
wiederentdeckten chorsinfonischen Werkes, des Oratoriums
„Gustav Adolf“ von Max Bruch op. 73, geben, komponiert
und uraufgeführt 1897-98. Mit seinem protestantisch-patriotischen Grundton muss es vor 100 Jahren sehr populär
gewesen sein, sodass es um die Jahrhundertwende zu einer
Aufführung durch den „Wilk‘schen Singverein“ in St. Nikolai
gekommen ist.
Das Werk thematisiert die Jahre 1630-32 von der Landung
des schwedischen Königs Gustav II. Adolf in Pommern bis zu
dessen Tod in der Schlacht bei Lützen. Dabei geht es nicht so
sehr um die Verherrlichung seiner Siege, sondern darum, ihn
als menschlichen Herrscher darzustellen, der sich die Verteidigung des Protestantismus in Norddeutschland zu seinem
Anliegen gemacht hat. So zumindest sah es der Librettist
Albert Hackenberg, Pfarrer, Abgeordneter im Preußischen
Landtag, Kirchenpolitiker und Dichter. Die Musik Max Bruchs
steht in der Nachfolge der großen Oratorien Felix Mendelssohn Bartholdys und der Berliner Schule. Als Solisten singen
Anna Wagner (Leubelfing, Alt), Karo Khachatryan (Herzog
Bernhard, Tenor) und Thomas Rettensteiner (Gustav Adolf,
Bariton). Neben dem Bachchor singen die Opernchöre des
Theaters Vorpommern und der Stettiner Oper, sie werden
begleitet durch das Philharmonische Orchester des Theaters
Vorpommern. Die Leitung teilen sich GMD Golo Berg und
Matthias Pech.
Die Termine:
Freitag, 08.4., 19.30 Uhr, Theater Stralsund
Sonntag, 10.4., 16.00 Uhr, Theater Stralsund
Freitag, 15.4., 19.30 Uhr, Theater Greifswald
Sommerkonzerte
Das Auftaktkonzert der jährlichen Sommerkonzerte findet in
diesem Jahr schon am 18. Mai um 18 Uhr in St. Nikolai statt.
Als musikalischer Gast tritt die „Compagnia Vocale“ aus Hamburg auf, deren Leiter, Hans-Jürgen Wulf, Landeskirchenmusikdirektor des nordelbischen Teils unserer Nordkirche ist. Zur
geistlichen Chormusik mit A-cappella-Musik aus verschiedenen Epochen spielt Matthias Pech Werke von Bach und der
Romantik auf der Buchholz-Orgel.
28
Evangelisch in Stralsund
Karwoche und
Ostern
Wir setzen in diesem Jahr
die „neue Tradition“ fort,
die Karwoche und Ostern
an den verschiedenen
Orten unserer Gemeinde
mit jeweils besonderen
Akzenten erleben zu
können.
Montag, 21.03., 19 Uhr
in St. Nikolai:
Andacht zur Schließung
der Altäre in der Kirche
mit dem Bachchor
Gründonnerstag,
24.03., 19 Uhr
im Gemeindezentrum:
Tischabendmahlsfeier
in besonderer Form mit
Abendessen
Karfreitag,
25.03, 10.30 Uhr
im Bonhoefferhaus:
Gottesdienst mit Abendmahl
Karfreitag,
25.03., 15 Uhr
in St. Nikolai:
Meditative Andacht zur
Todesstunde Jesu mit
dem Bachchor
Ostersonntag,
27.03, 5.30 Uhr
in St. Nikolai:
Osternacht mit Taufen
und anschließendem
Frühstück
Ostersonntag,
27.03., 10.30 Uhr
in St. Nikolai:
Familiengottesdienst mit
Ostereiersuche
Ostermontag,
28.03., 10.30 Uhr
im Bonhoefferhaus:
Gottesdienst
Ostermontag,
28.03., 17 Uhr
im Gemeindezentrum:
Taizé-Gottesdienst
März 2016
S C H W E S T E R N H E I M AT H AU S
Zeit zwischen Winter und Frühling
Frühlingsmesse
Eine weitere besondere
Veranstaltung in unserem
Haus, zu der wir herzlich
einladen, ist die Frühlingsmesse am 19. April, von
14.30 bis 17 Uhr.
Ab 14.30 Uhr erwarten wir
verschiedene Firmen, die
Pflegehilfsmittel bzw. Pflegeprodukte vorstellen und
vorführen. Des Weiteren
sind kleine Verkaufsstände
aufgebaut, die u. a. Basteleien, Bücher und Karten
zum Verkauf anbieten.
Nebenbei können sich alle
Kaffee und Kuchen schmecken lassen.
März 2016
Am 6. Januar und mit dem Besuch der Sternsingerkinder
enden traditionell im Schwesternheimathaus die festlichen
Weihnachtstage. Am Fastnachtsdienstag, dem 9. Februar
versammelten wir uns im zum Fernsehstudio umgebauten
großen Speisesaal zu einer Live-Sendung des zu früheren
Zeiten sehr beliebten „Wunschbriefkastens“. Bewohner und
Mitarbeitende verkleideten sich als Musiker, Schauspieler,
Schlagersänger, Zauberer und Puppenspieler und gaben
ihre eingeübten Darbietungen vor einem begeisterten Publikum zum Besten.
In den Tagen vor dem Gottesdienst zum Weltgebetstag am
4. März um 10 Uhr bieten wir für Bewohner und Interessierte zwei Informationsveranstaltungen an: Land und Leute
sowie Vorstellung der Gottesdienstordnung. In diesem Jahr
„reisen“ wir mit nach Kuba und stellen uns den Themen der
kubanischen Weltgebetstagsfrauen.
In der Karwoche feiern wir am Gründonnerstag, dem 24.
März, um 10 Uhr einen Abendmahlsgottesdienst mit Pfarrer
Mantei. Nach dem Gottesdienst bringen wir das Abendmahl
zu den Bewohnern, die ihr Zimmer nicht mehr verlassen können.
Am Karfreitag, dem 25. März, um 15 Uhr bedenken wir zur
Sterbestunde Jesu die Kreuzwegstationen. Zum großen Osterfrühstück sind Bewohner, Angehörige und Gäste unseres
Hauses am Ostermontag, dem 28. März, um 8.30 Uhr in den
Speisesaal herzlich eingeladen. Seien auch Sie herzlich zu
den genannten Veranstaltungen eingeladen. Bei Rückfragen rufen Sie uns gern unter folgender Telefonnummer an:
03831-37580.
Schwester Christine Wawrsich
Heimleitung
Evangelisch in Stralsund
29
UNTER G OT TES SEGEN
KONFIRMATION
TRAUUNG
Annett und Peter Trinks, geb. Stutz
BESTATTUNG
Hildegard Blumenstein 90
Gerda Gawin 86
Reinhold Iwanek 84
Karl-Heinz Meier 87
Waltraud Mock 78
Gretel Potratz 92
Annaliese Randhahn 90
Erhard Sawinski 81
30
Ulrike Ahrend
Ove Bartels
Tim Biele
Lilly Böcker
Cosima Cramer
Jonas Dubiel
Florian Först
Bjerke Engelhardt
Jakob Gnadler
Pauline Grabe
Delia Grulich
Holly Harnisch
Renee Amber Hoffmann
Saskia Jastrow
Josephine Knauf
Helene Krüger
Anna Last
Emilia Leuschel
Marius Pahl
Laurenz Pluntke
Lina Reiche
Lasse Riedl
Helen Saffran
Lisa Schmidt
Tim Schmidt
Frieda Siebert
Julia Simon
Bruno ter Smitten
Niklas Vagt
Matteo von Houwald
Onno Wegener
Niklas Wollmann
Niklas Woltmann
TAUFE
Luca Alexander Behrens
Marthe Lewing
Leonard Nitz
Martin Nitz
Pépe Jannik Podehl
Evangelisch in Stralsund
März 2016
K I N DE R un d J U G E N D
Heilgeist / St. Marien Wo bist du?
Jungschar
Kleiner Diebsteig 15
3.-6. Klasse
montags 15 -17 Uhr
4.-6. Klasse
dienstags 15 -17 Uhr
1. Klasse
mittwochs 13.30 -15 Uhr
2.-3. Klasse
donnerstags
14.30 -16.30 Uhr
Konfirmanden
Konfirmandenunterricht
jeweils Samstag 9 -12 Uhr
12.03. Frankendamm 42
09.04. Marienstraße 16
30.04. Frankendamm 42
Elternversammlung
Mi 20.04., 19 Uhr
Marienstraße 16
Konfirmandenprüfung
Di 10.05., 17 Uhr
Marienstraße 16
Stellprobe
Fr 13.05., 11 Uhr
in der Marienkirche
Konfirmation
So 15.05., 10 Uhr
in der Marienkirche
Junge Gemeinde
donnerstags 18.30 Uhr
Marienstraße 16
Kontakt
Dipl.-Rel.-Päd.
Andrea Lehnert
Marienstraße 16
Tel: 0176-84853134
Pastor Winfried Wenzel
Frankendamm 42
Tel: 03831-290446
Pastor Christoph Lehnert
Marienstraße 16
Tel: 03831-293529
März 2016
„Siehst du nicht mein
Leid? Siehst du nicht
meine Not? Wo bist
du, Gott, wenn ich
dich brauche? Warum
gerade ich? …“
So fragen wir verzweifelt und suchen
inmitten unserer Ausweglosigkeit
nach
dem Sinn und nach
Gott. Seltener stellen
wir uns die Frage: „Wo
bin ich, wenn Gott
mich braucht?“ oder
„Wo bin ich, wenn
zum Gottesdienst, zur
Bibelstunde oder zur
Jungen Gemeinde eingeladen wird?“ Und gleichzeitig müssen wir uns auch fragen: „Wo bin ich, wenn es mir gut geht?
Frage ich da auch nach Gott und sehe ihn in den unzählig
vielen schönen und angenehmen Selbstverständlichkeiten
in meinem Leben? Wie sieht es aus, mein Leben als Christ?“
Wo bist du, Gott? Wo bist du, Mensch? Diesen Fragen wollen wir in sieben Stationen beim diesjährigen ökumenischen
Kreuzweg der Jugend nachgehen.
Wir laden ganz
herzlich ein zum
ökumenischen
Kreuzweg der Jugend am Donnerstag, dem 17. März,
um 18 Uhr in der
katholischen Kirche.
Danach gehen wir
gemeinsam
zur
Nikolaikirche und
anschließend zur
Marienkirche. Zum
Abschluss laden wir
zum gemeinsamen
Abendessen in den
Räumen der Mariengemeinde ein.
Evangelisch in Stralsund
31
KIND ER u n d J U GEND
St. Nikolai
Krabbelgruppe
donnerstags 9.30 bis 11 Uhr
im Gemeindezentrum
für Kinder von 0 bis 3 Jahre
und ihre Eltern
Vorschulgruppe
donnerstags 14.30 Uhr
Kinderkirche im
Kindergarten Arche Noah
Kinderkirche
Gemeindezentrum
1. - 2. Klasse
mittwochs 15 -16.30 Uhr
3. - 6. Klasse
donnerstags 15.30 -17 Uhr
(Fahrdienst n. Absprache)
Konfirmandenarbeit
Osterwache in St. Marien
Auch in diesem Jahr laden wir wieder ganz herzlich zur Osterwache vom Freitag, dem 25. März bis zum Ostersonntag,
dem 27. März in St. Marien ein. Mitzubringen sind warme Sachen und ein Schlafsack. Es ist aber auch möglich, nur an den
Andachten teilzunehmen.
Das Südportal (Tür an der Seite der Marienstraße) wird immer 10 Minuten vor den Andachten geöffnet sein.
Die Andachtszeiten:
Karfreitag, den 25. März: um 19 Uhr, um 21.30 Uhr und um
24 Uhr mit Agapemahl
Karsamstag, den 26. März: um 3 Uhr, um 8.30 Uhr, um 17 Uhr
und um 19.30 Uhr
Beginn der Osternacht: Karsamstag, um 23.30 Uhr mit der
Feier der Taufe
Diese einstündige Andacht lässt uns musikalisch vom Dunkel, Jesus Christi Tod, ins Licht, in die Auferstehung, in den
Ostermorgen gehen. Der Herr ist auferstanden, er ist wahrhaftig auferstanden, Halleluja!
Zur Osternacht wird auch das Hauptportal geöffnet sein.
Andrea Lehnert
32
Evangelisch in Stralsund
Vorkonfirmanden
dienstags 16 Uhr
im Jugendhaus
Fahrt nach Sassen
15.-17.04.
Hauptkonfirmanden
Passionsspiel
04.-05.03.:
Probenwochenende
Sa 09.04., 10.30 Uhr:
Generalprobe
So 10.04., 10.30 Uhr:
Aufführung in St. Nikolai
Abschluss
Sa 30.04. , 9.30 Uhr:
Abendmahl und Abschluss
gemeinsam mit den Eltern
Konfirmation
So 15.05., 10.30 Uhr
in St. Nikolai
Jugend
Junge Gemeinde
mittwochs 18.30 Uhr
im Jugendhaus
Leuchtfeuer-Band
donnerstags 19.30 Uhr
im Bandkeller
(oder nach Absprache)
März 2016
K I N DE R un d J U G E N D
Luther
Christenlehre
mittwochs 15 Uhr
Konfirmandenunterricht
Samstag, 9.30-13.30 Uhr
12.03. Auferstehungskirche
30.04. Lutherkirche
28.05. Ausflug
Die Sternsinger formieren sich zur ersten Station
Sternsingen 2016
„Den Segen bitte schön grade kleben, er soll ja nicht schief
hängen!“
Wie viele andere Kinder in Stralsund und ganz Deutschland
waren auch unsere Nikolai- und Arche-Noah-Sternsinger im
Januar wieder unterwegs, um Menschen unserer Gemeinde
und aus der Nachbarschaft die Frohe Botschaft von Jesu Geburt und den Haussegen zu überbringen:
„Christus mansionem benedicat. Christus segne dieses Haus
und alle, die hier gehen ein und aus.“
Besonders spannend und für die Kinder und für die Patienten
auch berührend war es im Krankenhaus am Sund.
Unsere Sammlung für das Kinder- und Jugenddorf Lokod in
Rumänien ergab insgesamt fast 1.100 € und gefühlte 10 kg
Süßigkeiten, die eine Weile reichen werden.
Der Sternsinger-Gottesdienst am Sonntag war wieder ein
schöner und würdiger Abschluss des Sternsingens mit einem
Krippenspiel von Kindern unseres Kindergartens.
„Also, für nächstes Jahr kannst du uns als Team wieder vormerken“, meinten einige Eltern spontan.
Herzlichen Dank an alle Beteiligten am Sternsingen, ob als
König, Mitsängerin, Fahrer und nicht zuletzt für das Kochen
eines riesigen Nudelberges mit Soße für insgesamt 60 Sternsinger und Konfis – ohne Euch hätten wir nicht so viele Menschen erreicht!
In eigener Sache: Ich wurde gefragt, was man eigentlich tun
muss, wenn man auch mal Besuch von den Sternsingern bekommen möchte. Das ist ganz einfach: Bitte melden Sie sich
an (der Termin wird in der „EiS“ vor Weihnachten genannt),
dann kommen wir gerne auch zu Ihnen!
Regine Thomas
Großküche in der kleinen Küche des
Gemeindezentrums - kochen für 30
Konfis und 30 Sternsinger
März 2016
Evangelisch in Stralsund
33
KIND ER u n d J U GEND
Folge mir nach!
Wie in jedem Jahr werden
die Konfirmanden der Gemeinde St. Nikolai ein Oster- und Passionsstück aufführen. Statt einer Prüfung
spielen die Hauptkonfirmanden Teile aus der Passionsgeschichte.
In diesem Jahr wird es in erster Linie um die Person des Petrus gehen. In welcher Beziehung stand er zu Jesus und wie hat er die Kreuzigung und die
Geschehnisse darum erlebt? Petrus als eine Person, die Jesus
folgt – bedingungslos! Er scheiterte selbst an seinen Bedingungen. Die Konfirmanden werden einen großen Teil der
Geschichte nach der Auferstehung spielen: Die Begegnung
Jesu mit seinen Jüngern und in erster Linie mit Petrus am See
Tiberias. Nun sei aber nicht zu viel verraten!
Lassen Sie sich einladen am Sonntag, dem 10. April, um 10.30
Uhr in die Nikolaikirche.
Elvira Klinghammer
Sommer, Sonne und gute Laune –
Sommercamp 2016
Auch in diesem Jahr wollen wir gemeinsam wegfahren. Alle,
die zwischen 12 und 14 Jahre alt sind, laden wir herzlich zum
Sommercamp 2016 ein. In der zweiten Ferienwoche vom 1.
bis 7. August wollen wir wieder nach Abtshagen fahren.
Elvira Klinghammer
34
Evangelisch in Stralsund
Herzliche Einladung
zur
KinderBibelWoche
In der ersten Woche der
Sommerferien, vom Montag, dem 25. bis zum Freitag, dem 29. Juli, findet
wieder eine Kinderbibelwoche für Schulkinder
von 6 bis 12 Jahren statt.
Wir Stralsunder sind wieder die Gastgeber in unserem Gemeindezentrum
der Gemeinde St. Nikolai.
Zusammen mit Kindern
aus Barth begeben wir
uns auf eine spannende
Reise in die Bibel und werden die Geschichten von
tollen Personen kennenlernen.
Zuviel wird noch nicht
verraten, aber wir werden
auf jeden Fall spielen, feiern, singen, bauen und
basteln. Und gemeinsam
mit vielen anderen Kindern macht das ganz viel
Spaß!
Ablauf: jeweils von 10 bis
15 Uhr mit Mittagessen
und Kaffeetrinken
Kosten: 30 Euro pro Kind
Bitte bis spätestens 20.
Juni anmelden! (Anmeldezettel bei Regine Thomas bzw. Gemeinde St.
Nikolai; es gibt leider eine
begrenzte
Teilnehmerzahl)
Wir freuen uns auf eine
tolle Woche, denn „KiBiWo
macht Kinder froh!“
Regine Thomas und Team
März 2016
ADR E S S E N
St. Nikolai
Pastor Albrecht Mantei
Lindenstr. 151
Tel. : 39 35 01, Fax: 31 03 87
Funk: 0172 3872841
[email protected]
Pastor Dietmar Mahnke
Funk: 0152 53119031
[email protected]
Gemeindebüro
Simone Grimm-Adam
Auf dem St. Nikolaikirchhof 2
Tel.: 29 71 99, Fax: 29 76 91
Funk: 0162 9771038
[email protected]
Kontoverbindung: Spark. Vorp.
IBAN: DE77 1505 0500 0100 0780 52
BIC: NOLADE21 GRW
Einzahlung Gemeindekirchgeld
Di 11 - 13 Uhr
Küsterin
Annemarie Wossidlo
Tel.: 0173 4631421
[email protected]
Kantor und Organist
Matthias Pech
Tel. dstl.: 29 83 71, priv.: 30 28 90
[email protected]
Gemeindepädagoginnen
Regine Thomas
Tel. dstl.: 28 88 81 5, priv.: 03838-20 29 62
[email protected]
Elvira Klinghammer
Funk: 0177 2637551
[email protected]
Mitarbeiterinnen für
Kirchenöffnung
und Tourismus
Annette Huth, Tel.: 292286
[email protected]
Sabine Neumann, Tel.: 292286
[email protected]
Kirchenmusikerin
Elisabeth Goßlau
Tel. 49 89 19, Funk 0175 2621541
[email protected]
Bonhoefferhaus
Kosegartenweg 13 a
Elke Stübe, Tel.: 0152 08348188
Gemeindezentrum
Knieper West
Lindenstr. 151,
Tel./Fax: 28 88 81 5
Detlef Radfan, Tel.: 0176 65713013
Sozial-Diakonisches Zentrum
Stralsund gGmbH
Geschäftsführer Lutz Richter
Hans-Fallada-Str. 10
Tel.: 39 07 04, Fax: 37 49 74 8
[email protected]
www.sdz-stralsund.de
Kita „Arche Noah“: Tel.: 39 13 21
Arbeitsgemeinschaft
zur Abwehr
der Suchtgefahr
Hans-Ulrich Mahn
Tel.: 398521, 0176 46105518
IMPRESSUM
Evangelisch in Stralsund
Gemeindezeitschrift der Stralsunder Kirchengemeinden
Heilgeist-Voigdehagen, Luther-Auferstehung, St. Marien und St. Nikolai
Herausgeber: Kirchengemeinderäte der Stralsunder Kirchengemeinden
Heilgeist-Voigdehagen, Luther-Auferstehung, St. Marien und St. Nikolai
Die presserechtliche Verantwortung liegt bei den Herausgebern.
Redaktion: Barbara Christian, Stefan Voss, Elisabeth Goßlau, Annett Gröbe, Christoph Lehnert
Anschrift der Redaktion: Heinrich-Heine-Ring 136, 18435 Stralsund
E-Mail: [email protected] Tel: 0177-7488310
Layout: Lutz Richter Druck: Druckerei Weidner GmbH, Carl-Hopp-Straße 15, 18069 Rostock
Auflage: 5900, Erscheinungsweise: vierteljährlich Einsendeschluss für die nächste Ausgabe: 05.04.2016
L a etare
Laetare cum Hierusalem –
Freue dich mit Jerusalem
Der Karneval ist zu Ende, die
Passionszeit hat mit dem
Aschermittwoch, am 10. Februar begonnen. Die Sonntage
tragen Namen, deren Sinn
sich uns kaum oder gar nicht
mehr erschließt. Dabei folgt
die Namensgebung einer alten Tradition und hat durchaus ihr Recht.
Die Passionszeit, auch Fastenzeit genannt, beginnt im
engeren Sinn mit dem Sonntag der sogenannten Vorfastenzeit. Dieser Sonntag, der
3. vor der Passionszeit, heißt
Septuagesimae, was 70 Tage
vor Ostern bedeutet und
wird gefolgt vom 2. Sonntag
vor der Passionszeit, der den
Namen Sexagesimae – 60
Tage vor Ostern – trägt. Der
Sonntag vor der Passionszeit
heißt Estomihi (ursprünglich
Quinquagesimae = 50 Tage
vor Ostern). Estomihi ist das
Anfangswort der lateinischen
Antiphon aus Psalm 31,3 und
bedeutet: Sei mir (ein starker
Fels …).
Der erste Sonntag der Passionszeit trägt den Namen
Invocavit, was aus dem Wochenpsalm 91,15 stammt,
und wo es heißt: Invocavit me
et exaudiam eum (er hat mich
angerufen, darum will ich ihn
erhören).
Der zweite Sonntag heißt
nach Psalm 25,6 Reminiszere
= Gedenke (reminiszere miserationum tuarum Domine =
Gedenke Herr an deine Barmherzigkeit).
Der dritte Passionssonntag
trägt den Namen Okuli = meine Augen nach Psalm 25,15
(okuli mei semper ad Dominum = meine Augen sehen
immer auf den Herrn).
Am vierten Sonntag der Passionszeit ist der Leitvers dem
Propheten Jesaja 66,10 entnommen: Laetare = Freue
dich (laetare cum Hierusalem
= Freue dich mit Jerusalem).
Der fünfte Passionssonntag
heißt Judica nach Psalm 43,1.
Judica me deus = Schaffe mir
Recht, Gott).
Der sechste und letzte Sonntag der Passionszeit heißt
Palmarum und hat seinen
Namen aus dem Evangelium
dieses Sonntages, aus dem
Johannesevangelium 12,13.
Dort wird uns berichtet, dass
Jesus bei seinem Einzug in
Jerusalem von den Menschen
mit Palmenzweigen empfangen wurde: acceperunt ramos
palmarum (sie nahmen Zweige der Palmen).
Die altkirchliche Tradition
weiß von einer 40-tägigen
Fastenzeit, die 40 Wochentage zwischen Aschermittwoch
bis Karsamstag. Die sechs
Sonntage der Fastenzeit sind
Stationen auf dem Weg Jesu
Christi nach Jerusalem zum
Kreuz.
Einen Lichtblick auf dem
schweren Passionsweg gibt
uns der Sonntag Laetare =
freue dich! Die Freude inmitten des Leidens weist auf
Ostern hin. So berichtet uns
das Evangelium an diesem
Sonntag vom Weizenkorn,
das erstirbt und so, und nur
so neues Leben hervorbringt.
Österliche Freude keimt auf.
Aus diesem Grunde wurde der
Sonntag Laetare auch „KleinOstern“ genannt. Um dieser
Freude Nachdruck zu verleihen, wird an diesem Sonntag
das violette Antependium in
ein rosafarbenes gewechselt.
Die violette Farbe der Passion
mischt sich mit der weißen
von Ostern und ergibt die rosa
Farbe.
An diesem Sonntag war das
Fasten aufgehoben, was bis
heute gilt. Eine kleine Pause
auf dem Weg der Passion und
des Verzichtes.
Eine kleine Hilfe für das Behalten der Sonntagsnamen bietet
folgender Satz:
„In rechter Ordnung lerne ich
Jesus Passion.“
In = (Invocavit) rechter = (reminiszere) Ordnung = (okuli)
lerne = (laetare) ich Jesu = (judica) Passion = (palmarum).
Christoph Lehnert