Gemeindebrief - St. Michaelis

St. Michaelis
magazin
I H R G E M E I N D E B R I E F N R . 2
MÄRZ BIS MAI 2016
Labyrinth des Glaubens
in der Schweigekirche
(Seite 5)
Musik zu Passion und Ostern
(Seite 12)
S T. M I C H A E L I S | m a gaz i n
\\Inhalt
Thema........................................................................................................................................................................................................................................................ 3
Gemeinde und Gottesdienst.............................................................................................................................................................................................................. 4
Bildung und Wissen.............................................................................................................................................................................................................................. 8
Kirchenmusik........................................................................................................................................................................................................................................ 12
Gottesdienst-Termine.........................................................................................................................................................................................................................14
Kinder und Jugendliche.....................................................................................................................................................................................................................18
MichelAKTIV..........................................................................................................................................................................................................................................21
Amtshandlungen.................................................................................................................................................................................................................................24
Adressen.................................................................................................................................................................................................................................................25
Stiftung St. Michaelis........................................................................................................................................................................................................................26
„Bei uns ist alle Tage Ostern, nur dass man
einmal im Jahr Ostern feiert.“
So ist auch jeder Tag der Passion und selbst der Karfreitag vom Osterfest überstrahlt, will Martin Luther mit diesem Wort sagen. Allen Gemeindegliedern und
Freunden von St. Michaelis wünschen wir eine gesegnete Passions- und Fastenzeit,
erfüllte Kartage, ein fröhliches und lichtes Osterfest und eine Osterzeit, die vom
Frieden des Auferstandenen durchdrungen ist und im pfingstlichen Rauschen des
Geistes ihren Abschluss findet.
\\Impressum
Herausgegeben vom Kirchengemeinderat
der Hauptkirche St. Michaelis zu Hamburg
Englische Planke 1, 20459 Hamburg, Tel. 376 78 - 0, Fax - 310
E-Mail:
, Internet: www.st-michaelis.de
2
Auflage: 8.000 Stück
Titelbild: fotolia.de/Michaeliskirche Hamburg/powell83
Redaktion: Ines Lessing, Julia Scheel, Peter Vette
V.i.S.d.P.: Alexander Röder
Den Gemeindebrief können Sie auch unter
www.st-michaelis.de herunterladen.
Teilen Sie uns bitte Ihre Mailadresse mit, wenn Sie den
Gemeindebrief per E-Mail erhalten möchten.
Anzeigen: Julia Scheel
Tel. 376 78 - 152,
E-Mail:
Der nächste Gemeindebrief erscheint zum 1. Juni 2016
Bezugsentgelt: 1 Euro
Bitte Verwendungszweck und Ihre Anschrift angeben.
S T. M I C H A E L I S | m a g az i n
\\Thema
ren, um aus ihnen todbringende Waffen zu
schmieden.
„Vater vergib!“ steht auf einer der Glocken auf Deutsch, Englisch, Französisch
und Russisch. Ein Wort Jesu herab vom
Kreuz, das den tiefen, menschlicher Vernunft allein nicht zugänglichen Sinn seines
Sterbens offenbart: Friede und Vergebung
bedingen einander.
In diesem Jahr nun wird sich der Michel
bewerben, Mitglied der weltweiten Nagelkreuzgemeinschaft von Coventry zu
werden. In der St. Michael’s Cathedral in
Coventry, die schon 1940 im Bombenhagel deutscher Fliegerverbände vollständig
zerstört worden war, wurde kurze Zeit
nach der Zerstörung um Vergebung und
Versöhnung gebetet und die
Nagelkreuzgemeinschaft gegründet, in der heute Kirchen
in aller Welt, die durch Krieg
und Unfrieden der Menschen
Schaden genommen haben,
unter eben jenem Wort „Vater
vergib!“ verbunden sind.
Zur Weihe der beiden Glocken für den Michel hat
Kirchenmusikdirektor Manuel
Gera eine Komposition des
Friedensgebets von Coventry
geschaffen und im ökumenischen Gottesdienst am
27. September 2015 mit der
Kantorei und dem Orchester
Das Nagelkreuz in der Hauptkirche St. Katharinen
der Kantorei uraufgeführt.
Foto: Michael Zapf
Ende Mai dieses Jahres wird
die Kantorei auf ihrer Englandreise auch in der St. Michael’s Cathedral in Coventry zu Gast sein und das Werk
dort – am Ort der Entstehung des Versöhnungsgebets – nach der gemeinsam gebeteten Litanei zu Beginn der mittäglichen
Messe aufführen.
Das ist eine Ehre für die Kantorei, für Manuel Gera als Komponisten und für St.
Michaelis, so wie es eine große Ehre für
unsere Gemeinde wäre, Teil dieser Gemeinschaft werden zu dürfen und damit ein
weiteres Stück unseres Weges hin zu jenem
Frieden zurückzulegen, den Jesus Christus
geschenkt und in seinem Leiden, Sterben
und Auferstehen verkörpert hat.
Alexander Röder
Thema
„Den Frieden lasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch. Nicht gebe ich euch,
wie die Welt gibt. Euer Herz erschrecke
nicht und fürchte sich nicht.“
Jedes Jahr am Pfingstsonntag erklingt dieses tröstende Wort Jesu aus dem Johannesevangelium in vielen Sprachen in unserem Gottesdienst.
Jesus spendet seinen Frieden denen, von
denen er sich verabschiedet. Er wird seine
Jünger verlassen, um allein, aber zugleich
für sie und für uns alle den Weg des Leidens zu gehen – hinauf ans Kreuz, um sein
Werk zu vollbringen: „Es ist vollbracht.“
Nichts und niemand in der Welt hätte dieses Werk vollbringen können, und so ist
auch sein Friede, anders als die Welt ihn
zu geben vermag. Erst hier, im Angesicht
seines Todes, hören wir im Johannesevangelium Jesus vom Frieden sprechen. Doch
nach seiner Auferstehung wird der Friedenswunsch zum stets wiederholten Grußund Verkündigungsruf Jesu: „Friede sei mit
euch!“
Dieser Friede wird nicht beschrieben, aber
es lässt sich ahnen, dass die Jünger dieses
Wort Jesu nicht nur als Trost für ihre betrübten Seelen gehört haben, sondern zugleich als Ermutigung für ihr Leben mitten
in den Unsicherheiten und Gefahren in der
Welt.
Selbst getröstet und ermutigt durch dieses Wort haben sich viele Menschen am
Michel und weit darüber hinaus im Jahre 2014 aufgemacht, den Frieden Jesu zu
leben, anzubieten und zu teilen. Mit der
großartigen Aufführung der Mass for
Peace, der Friedensmesse, von Carl Jenkins
endete das erste Projekt, mit dem wir einen
bescheidenen Beitrag zum Frieden zwischen den Religionen – hier insbesondere
zwischen Christentum und Islam – zu leisten suchten, im gegenseitigen Kennenlernen, im Austausch über unseren Glauben
und in der Vergewisserung, dass Unfrieden
und Hass nur durch die Bereitschaft zum
Dialog überwunden werden können.
Im Jahre 2015 folgte das Glockenprojekt
„So klingt Hamburg“, mit dem die zwei
Uhrschlagglocken, die im Turm des Michel
Zeit und Stunde verkünden werden, als
ein Zeichen für den Frieden neu gegossen
wurden, nachdem sie knapp einhundert
Jahre zuvor eingeschmolzen worden wa-
3
S T. M I C H A E L I S | m a gaz i n
\\ Bericht aus dem Kirchengemeinderat
Gemeinde und Gottesdienst
+++ Dr. Michael Labe wurde vom Kirchengemeinderat einstimmig in die Beede gewählt. Die Beede ist der Finanzausschuss
der Hauptkirche St. Michaelis. Auf Vorschlag der Beede wurde Dr. Labe auf einer
weiteren Sitzung des Kirchengemeinderates einstimmig zum neuen Vorsitzenden
der Beede gewählt. Dr. Labe übernimmt
das Amt von Claus Olde, der im vergangenen Jahr verstorben ist.
+++ Dr. Michael Labe ist zum neuen Prä-
ses des Kollegiums der Oberalten gewählt
worden. Jede der fünf Hauptkirchen ist
mit drei Oberalten im Kollegium vertreten.
Zusammen bilden sie das Kuratorium des
Hospitals zum Heiligen Geist, der größten
Senioreneinrichtung Hamburgs. Dr. Labe
übernimmt das Amt von Dr. Rainer Biskup
(St. Jacobi) und wurde im Gottesdienst des
Hospitals am 17. Januar 2016 von Hauptpastor und Propst Dr. Johann Hinrich
Claussen in sein Amt eingeführt.
+++ Auf der Januarsitzung des Kirchengemeinderates hat nach zehn Dienstjahren
von Hauptpastor Alexander Röder an St.
Michaelis ein ausführliches Gespräch mit
Pröpstin Dr. Ulrike Murmann stattgefunden, in dem der Kirchengemeinderat per
Akklamation Hauptpastor Röders Wirken
in den vergangenen zehn Jahren gewürdigt
und um Gottes Segen für sein Wirken an
St. Michaelis in der Zukunft gebeten hat.
\\ Kirchenwahlen 2016
In der Nordkirche werden in diesem Jahr die Kirchengemeinderäte, die leitenden Gremien
der Gemeinden, neu gewählt.
Erste Informationen zu dieser für unsere Gemeinde und die Kirche wichtigen Wahl:
•
Der Kirchenkreis Hamburg-Ost, zu dem die Hauptkirche St. Michaelis gehört, hat den
Wahltag festgelegt auf den Ersten Sonntag im Advent, 27. November 2016.
•
In St. Michaelis kann an diesem Tag in der Zeit von 12 bis 17 Uhr in der Bibliothek
des Hauptpastorats, Englische Planke 1, gewählt werden.
•
Briefwahl ist möglich.
•
Wahlberechtigt in St. Michaelis sind alle Gemeindeglieder, die am Wahltag das 14.
Lebensjahr vollendet haben und im Wählerverzeichnis stehen.
•
Wer für das Amt des Kirchenvorstehers oder der Kirchenvorsteherin kandidieren
möchte, muss am Wahltag das 18. Lebensjahr vollendet haben, Mitglied der Hauptkirchengemeinde St. Michaelis sein (als Teil der Wohnortgemeinde oder als umgemeindetes Mitglied) und fünf gleichfalls in St. Michaelis wahlberechtigte Unterstützer der Kandidatur haben.
•
Wer wegen seiner Zugehörigkeit zur Gemeinde der Hauptkirche St. Michaelis unsicher ist (speziell bei Umgemeindungen), frage bitte im Kirchenbüro nach.
\\ Hamburger Passionswege | 7 Wochen mit
Die Hamburger Passionswege laden dazu ein, während der Passionszeit den Blick auf
die Sorgen und Nöte von Menschen mitten in unserer Stadt zu richten. Die neue Veranstaltungsreihe rund um den Michel möchte die Lebenslagen und Lebensumstände von
Menschen aufzeigen, die nicht im Mittelpunkt des Interesses stehen und doch zu unserer
Gemeinde und unserer Stadt gehören und das Gesicht der Gesellschaft mit prägen. Vier
Organisationen laden ein und erläutern, wie sie die Menschen unterstützen. Begegnungen und Gespräche münden in eine abschließende Andacht von Diakon Simon Albrecht.
Das Seemannsheim ist eines der Stationen
bei den Hamburger Passionswegen
4
•
Donnerstag, 3. März 2016, 16 Uhr: Seemannsheim, Krayenkamp 5
•
Freitag, 11. März 2016, 18 Uhr: Ledigenheim, Rehhoffstraße 1
•
Dienstag, 15. März 2016, 18 Uhr: UNICEF Gruppe Hamburg, Schaartor 1
•
Freitag, 18. März 2016, 16 Uhr: Die Heilsarmee, Talstraße 13
S T. M I C H A E L I S | m a g az i n
Gemeinde und Gottesdienst
\\ Neue Bezeichnungen für Uhrschlagglocken
Der Kirchengemeinderat hat beschlossen, die Uhrschlagglocken im Turm
wie folgt zu benennen:
•
Alte Glocke, Nr. 1: Stundenglocke
(Ton c‘, ohne Glockenzier, schlägt zur vollen Stunde)
•
Neue Glocke, Nr. 2: Vaterunser-Glocke
(Ton d‘, Glockenzier: „Vater vergib“, schlägt zur halben, dreiviertel und
vollen Stunde)
•
Alte Glocke, Nr. 3: Ewigkeitsglocke
(Ton e‘, ohne Glockenzier, schlägt zur dreiviertel und vollen Stunde)
•
Neue Glocke, Nr. 4: Friedensglocke
(Ton g‘, Glockenzier: „Er ändert Zeit und Stunde“, schlägt zur jeder
Viertelstunde und zur vollen Stunde)
Die Friedensglocke
\\ Der Wert der Stille | Labyrinth des Glaubens in der Schweigekirche
Das Laybrinth des Glaubens im Altarraum
„Wie laut Stille im Kopf sein kann!“ stellte
eine junge Frau fest, nachdem sie und ihre
Familie im vergangenen Jahr das Labyrinth
des Glaubens in der Schweigekirche durchlaufen hatten. Mitglieder der Kontemplativen Gebetsgruppe unter Leitung von Diakon Simon Albrecht legten ein Labyrinth,
das in vielen Kurven und Windungen den
gesamten Altarraum durchzog. Das Labyrinth steht als ein Symbol dafür, dass der
Weg des Glaubens und der Nachfolge Jesu
nicht gerade ist; es ist ein Prozess mit Umwegen und Irrwegen, ein Weg mit Überraschungen und neuen Erfahrungen.
Texte und Meditationen zogen sich durch
das Labyrinth in der Schweigekirche und
luden ein, den eigenen Glaubensweg zu
reflektieren und die Stille bewusst wahrzunehmen; den Wert des Schweigens in der
Gegenwart Gottes zu begreifen: Schweigen vor Gott ist mehr als einfache Ruhe.
Schweigen vor Gott ist Empfangen! Mit
dieser Erfahrung zum Ausgang des Labyrinths resümierte denn auch eine Besucherin aus Mexiko: „It’s a spiritual und
amazing experience to walk through a
labyrinth. That’s a wonderful and magic
symbol.”
Auch in diesem Jahr lädt das Labyrinth
des Glaubens wieder ein, in die Stille der
Schweigekirche einzutauchen: Karsonnabend,26. März 2016, 10 bis 18 Uhr, im
Altarraum des Michel.
Simon Albrecht
\\ Osterfeier für Senioren
Mit der Feier der Auferstehung Jesu am Ostersonntag beginnt die 50-tägige Osterfestzeit. Pastor Hartmut Dinse und Diakon Simon Albrecht laden alle Interessierten herzlich
zu einer Osterfeier im Gemeindehaus ein. Neben einer Osterandacht und gemeinsamem
Singen von Oster- und Frühlingsliedern wird ein kurzweiliges und unterhaltsames Programm vorbereitet.
Die Feier findet statt am Dienstag, 5. April um 15 Uhr. Der Eintritt ist frei. Das
Gemeindehaus ist barrierefrei erreichbar. Bitte melden Sie sich bis zum 30. März
im Kirchenbüro, Tel. 376 78 -0, an.
\\ Geburtstagsfeier für Senioren
Diakon Simon Albrecht und Pastor Hartmut Dinse laden alle Senioren unserer Gemeinde
ab 70 Jahren, die zwischen Dezember und April Geburtstag feiern konnten, am Donnerstag, 28. April von 15 bis 17 Uhr zu einer Feier ein. Unsere Gäste erwartet ein musikalisches Programm, ein kurzer Vortrag sowie Kaffee und Kuchen. Wenn Sie kommen
möchten, melden Sie sich bitte bis 22. April im Kirchenbüro an. Wir freuen uns auf Sie!
5
S T. M I C H A E L I S | m a gaz i n
\\ Zu Pfingsten lockt das Frühlingsfest am Michel
Gemeinde und Gottesdienst
In diesem Jahr findet das traditionelle Frühlingsfest am Michel am Pfingstwochenende, 14. und 15. Mai statt – am Sonnabend von 11 bis 19 Uhr und am Sonntag
von 11.30 bis 18 Uhr. Auf dem Kirchplatz
gibt es viel zu entdecken. An bunten Ständen kann man stöbern und Trödel, Bücher
oder Kleidung erstehen. Auch kleine kulinarische Köstlichkeiten wie Obst, Honig,
Marmelade oder Weine werden angeboten.
Für das leibliche Wohl vor Ort ist selbstverständlich ebenfalls gesorgt: Die Maibowle
mit Waldmeister kommt seit Jahren gut an,
ebenso die köstlichen Kuchen und Torten.
Das Frühlingsfest ist der ideale Platz zum
Entdecken, Verweilen und Entspannen.
Hamburger wie Gäste können „hinter die
Kulissen“ des Michel schauen und das
Hamburger Wahrzeichen in Sonderführungen von der Krypta bis zur Turmspitze erkunden. Die Zeiten und Preise werden auf
Flyern veröffentlicht, die ab Ostern in der
Kirche ausliegen werden.
Am Sonnabend gibt es um 12 Uhr ein Orgelkurzkonzert, Dauer circa 45 Minuten,
mit geistlicher Kirchenführung.
Am Sonntag findet um 15 Uhr in der Kirche
das Frühlingslieder-Singen mit der Kinderund Jugendsingschule St. Michaelis statt.
Dagmar Jahn
\\ Frühlingslieder-Singen | Mitsingkonzert für Groß und Klein
„Welch‘ ein Singen, Musiziern, Pfeifen,
Zwitschern, Tiriliern! Frühling will nun einmarschieren", so heißt es in dem bekannten
Kinderlied „Alle Vögel sind schon da". Und
tatsächlich, die Vögel bieten zu dieser Jahreszeit ein wahres Konzertprogramm und
begrüßen mit ihren Stimmen die erwachende Natur aus dem Winterschlaf.
Am Pfingstsonntag, 15. Mai, findet um
15 Uhr in der Kirche das FrühlingsliederSingen mit der Kinder- und Jugendsingschule St. Michaelis im Rahmen des Frühlingsfestes am Michel statt. Mit einem
musikalisch bunt gemischten Programm
aus bekannten Liedern wie „Der Kuckuck
und der Esel“ und „Geh aus mein Herz und
suche Freud“ singen die Michel-Mäuse und
Kinderkantoreien den Frühling herbei und
laden zum Mitsingen ein. Begleitet werden
sie an der Orgel von Kirchenmusikdirektor
Manuel Gera.
Groß und Klein dürfen auch gespannt sein,
was sich die „Duvenstedter Landstreicher"
unter der Leitung von Dörte Walberg ausgedacht haben und auf ihren Streichinstrumenten zu Gehör bringen werden. Der
Tenor Philip Lüsebrink führt singend und
moderierend durch das Programm.
Der Eintritt ist frei.
Ulrike Dreßel
\\ Gutes tun mit „Jack un Büx“
„Jack un Büx“ am Michel ist ein Erfolgsprojekt. Seit mehr als sechs
Jahren steht dieser Ort dafür, dass mit gespendeter, gut erhaltener Kleidung anderen Menschen eine Freude gemacht wird. Dank
großzügiger Kleiderspenden ist das Sortiment bei „Jack un Büx“
vielfältig. Jeder Interessierte, unabhängig von
Alter oder Einkommen,
hat gute Chancen, fündig
zu werden auf der Suche
nach Oberbekleidung für Damen, Herren und Kinder, Accessoires
oder Schuhen. Die Artikel werden gegen eine Spende weitergegeben. Mit dieser Spende wiederum wird die diakonische und soziale
Arbeit am Michel unterstützt.
Auf diese Art und Weise konnte in den vergangenen Jahren viel
Gutes getan werden. 2015 flossen die Spendenerträge u. a. in das
Projekt „SonntagMittag – Gemeinsam is(s)t man nicht allein“.
Nach dem Gottesdienst wird im Micheltreff ein Mittagessen zu-
6
bereitet. In Gemeinschaft anderer Menschen wird gegessen und
über Gott und die Welt geklönt. So können einsame Menschen
den Sonntag gemeinsam verbringen. Aber auch Einzelfallhilfen
wären ohne die Spenden bei Jack un Büx nicht möglich: Neben
Seelsorge und Gesprächen
hilft manchmal nur ein
Geldbetrag, um die Notlage eines Menschen zu
lindern. Mit der Unterstützung von Jack un Büx wird Menschen individuell geholfen.
Über weitere Projekte, die mit Spendenerträgen bei Jack un Büx
ebenfalls unterstützt werden, wird in den folgenden Ausgaben des
St. Michaelis magazins berichtet.
Jack un Büx hat jeden Mittwoch und Freitag von 15 bis 18 Uhr
geöffnet und befindet sich im Krayenkamp 8.
Simon Albrecht
S T. M I C H A E L I S | m a g az i n
Das neue Jahr ist gar nicht mehr so jung und Pläne werden bereits
umgesetzt. So werden die Mitglieder des Begrüßungsdienstes eine
Fortbildung in der englischen Sprache von Hauptpastor Röder erhalten, „Aktivoli“ hat bereits stattgefunden, Feste werden vorbereitet und vieles mehr.
An dieser Stelle soll es jedoch noch einen Rückblick auf die umfangreichen Tätigkeiten im Bereich Ehrenamt im vergangenen
Jahr geben. 2015 begann wie seit nunmehr elf Jahren: Anfang des
Jahres fand die Freiwilligenbörse „Aktivoli“ statt. Nach dem Informationsnachmittag für alle Interessierten konnten sechs Ehrenamtliche gewonnen und von den Bereichsleitern in die Arbeitsfelder Kirchenführer, Begrüßungsdienst, Konzerthelfer, MichelAKTIV
und Weihnachtsmarkt eingearbeitet werden. Durch persönliche
Kontakte kamen fünf weitere Ehrenamtliche dazu. Im Jahr 2015
unterstützten rund 150 Ehrenamtliche die Durchführung zahlreicher Feste – und das sind nicht wenige: das Frühlingsfest und das
Sommerfest am Michel, das Glockenfest, die Nacht der Kirchen,
der Weihnachtsmarkt am Michel, Konzerte und Empfänge. Der
unermüdliche Einsatz der Ehrenamtlichen ist für das umfassende
Angebot, das der Michel bietet, von unschätzbarem Wert.
Hervorzuheben sind die Fortbildungen, die die Mitglieder des Begrüßungsdienstes in der Kirche und die Kirchenführer und Kirchenführerinnen machten. Die Ehrenamtlichen des Begrüßungsdienstes nahmen an einem Seminar mit einem Pastor und Psychologen teil und beleuchteten ihre Arbeit. Die Fortbildung wurde
von allen Beteiligten sehr positiv bewertet.
Die Kirchenführer und Kirchenführerinnen kommen einmal im
Monat zu einem Treffen mit Hauptpastor Röder zusammen, das
dem Austausch und der Fortbildung dient. Diese Treffen sind für
die Arbeit der Ehrenamtlichen in diesem Bereich von großer Bedeutung, so dass in der Regel alle daran teilnehmen. In diesem
Jahr werden erneut zwei Kirchenführer an der eineinhalbjährigen
Gemeinde und Gottesdienst
\\ Ehrenamt 2015 | Rückblick und Ausblick
Foto: fotolia.de / contrastwerkstatt
Kirchenführerausbildung teilnehmen, die von dem PädagogischTheologischen Institut der Nordkirche angeboten wird.
Im vergangenen Jahr wurde eine Powerpoint-Präsentation zur Arbeit mit Ehrenamtlichen erstellt, die als Leitfaden dienen soll.
Der Ausflug für die Ehrenamtlichen führte 2015 in das Karolinenviertel mit anschließendem Kaffeetrinken im „Alten Mädchen“.
Der Ehrenamtstag am 1. November war gut besucht. Es war ein
Tag mit gutem Essen, toller Musik und einer Vorführung der Kinder- und Jugendsingschule unter Ulrike Dreßel, an dem alle viel
Freude hatten. Die Möglichkeit, sich auszutauschen, wurde rege
genutzt. Die Rede von Hauptpastor Alexander Röder und die Anwesenheit von Pastorin Julia Atze und Pastor Hartmut Dinse wurden von den Ehrenamtlichen sehr positiv aufgenommen.
Ich danke allen Bereichsleitern, die mit Ehrenamtlichen arbeiten,
sehr herzlich für ihre Unterstützung.
Barbara Pagel
\\ Einladung zum Ehrenamtstag
Der Kirchengemeinderat lädt alle Ehrenamtlichen am Michel sehr herzlich zum Ehrenamtstag am Sonntag, 22. Mai ein. Der Tag
beginnt um 10 Uhr mit dem Gottesdienst. Anschließend findet ein Beisammensein mit gemeinsamem Mittagessen und Kaffeetrinken im Bachsaal des Gemeindehauses statt. Im Mittelpunkt stehen der Austausch untereinander und die Möglichkeit für
den Kirchengemeinderat, allen Ehrenamtlich ein großes Dankeschön für ihr Engagement auszusprechen. Für den musikalischen
Rahmen ist gesorgt. Außerdem wartet eine kleine Überraschung auf alle Teilnehmer.
Für die Terminkalender: Der Ehrenamtstag wird in Zukunft immer an Trinitatis, dem Sonntag nach Pfingsten, stattfinden.
\\ Ökumenischer Gottesdienst zum Hafengeburtstag
Das Hafengeburtstagswochenende fällt in diesem Jahr mit dem Fest Christi Himmelfahrt zusammen. Darum wird das große Hafenfest bereits am Donnerstag, 5. Mai 2016 eröffnet. Der Ökumenische Eröffnungsgottesdienst in St. Michaelis beginnt um 14 Uhr.
Partnerland in diesem Jahr ist Ungarn. Wie in jedem Jahr wird der Gottesdienst geprägt sein von den Geistlichen und Mitarbeitenden
der deutschen und internationalen Seemannsmissionen, der Musik vom Shanty-Chor „De Tampentrekker“ und der Dialogpredigt zum
Motto des Gottesdienstes: „Ich denke oft an… Fernweh und Heimweh“. Hauptpastor Alexander Röder wird darüber mit dem Moderator Yared Dibaba ins Gespräch kommen.
7
S T. M I C H A E L I S | m a gaz i n
\\Literaturkreis
Bildung und Wissen
Die Literarischen Nachmittage bieten allen Interessenten vielfältige Einblicke in die Weltliteratur. Die Lesungen und Vorträge hält
Ares Damassiotis jeweils freitags um 17 Uhr im Schöffelraum des
Gemeindehauses.
Der Eintritt ist frei, Auskünfte unter Tel.: 86 01 40
18. März Kultur in Hamburg 1946 - 1949
Ein Zeitzeuge schildert und dokumentiert
den Wandel und die neue Blüte in und nach
schwerer Zeit.
8. April
Bertolt Brecht
„Geschätzt, verfemt, verkannt“
Über sein „episches Theater, Lernen und Erkennen,
veränderbare Realität“
6. Mai
Gerhard Prause
„Durch Fälschungen die Welt verändert“
Ein Streifzug durch Hamburgs Frühgeschichte:
Gründung, Hafenfreibrief, Freie und Hansestadt
27. Mai
Shakespeare’s Charaktere
Der Erfinder und dramatische Gestalter
menschlicher Psyche. 300 Jahre vor Sigmund Freud
(Vortrag mit ausgewählten Texten)
\\ Gesprächskreis „Lebendige Liturgie“
mit Hauptpastor Alexander Röder
Das 500. Jubiläum der Reformation, das wir im kommenden
Jahr feiern werden, erinnert auch an die Hinwendung der Kirche zu den Menschen. Als habe er sich vom Wort Jesu, dass der
Sabbat um des Menschen willen da sei und nicht der Mensch um
des Sabbats willen, ermutigen lassen, hat Martin Luther schon in
den ersten Jahren der Reformation die Ordnungen für das Sakrament der Taufe und die Trauung entsprechend der Schrift neu
geordnet. Mit der Tradition der Kirche hat er dennoch nicht gebrochen.
Beim Märztreffen des Gesprächskreises wird das Thema des ausgefallenen Januar-Treffens nachgeholt.
Die Abende beginnen jeweils um 19.30 Uhr und finden im
Schöffelraum des Gemeindehauses statt.
•
Montag, 7. März
Luther und die Predigt/Unterweisung
•
Dienstag, 26. April
Luthers Taufbüchlein (1523/1526)
•
Donnerstag, 12. Mai
Luthers Traubüchlein (1529)
\\ Vorankündigung FORUM ST. MICHAELIS
Auf den Spuren der Juden in Berlin
Die Geschichte Berlins ist eng mit der Geschichte der jüdischen
Gemeinde verknüpft. Friedrich Wilhelm I ordnete am 21. Mai 1671
an, fünfzig wohlhabende jüdische Familien, die zuvor aus Wien
vertrieben worden waren, in Berlin anzusiedeln. Heute ist Berlin
der Ort in der Bundesrepublik, an dem die neuen Entwicklungen
jüdischen Lebens am deutlichsten sichtbar sind. Im Jüdischen Museum und dem Centrum Judaicum wird die Geschichte der Juden
in Deutschland lebendig.
Teilnehmerzahl begrenzt, nur noch wenige freie Plätze.
Anmeldung im Kirchenbüro.
Foto: fotolia.de / till beck
3. August 2016, 7.15 Uhr bis ca. 19.30 Uhr
Teilnehmerbeitrag: 69 Euro
Wittenberg – Exkursion zu den Ursprüngen
der Reformation
Wo hat Martin Luther die 95 Thesen angeschlagen? Hat er überhaupt? Was hat ihn inspiriert? Wer waren seine Freunde und wer
die Gegner? Fragen über Fragen, deren Beantwortung wir in Wittenberg erhoffen.
Teilnehmerzahl begrenzt, nur noch wenige freie Plätze.
Anmeldung im Kirchenbüro.
22. Juni 2016, 6.50 Uhr bis 19.15 Uhr,
Treffpunkt: Reisezentrum Hamburg Hauptbahnhof,
Ausgang Kirchenallee um 6.25 Uhr
Teilnehmerbeitrag: 45 Euro
8
Foto: fotolia.de / ArTo
S T. M I C H A E L I S | m a g az i n
\\ FORUM ST. MICHAELIS
Dr. med. Frank Sonntag, Facharzt für Kardiologie im Elim Hospizdienst, wird zu den Themen Patientenverfügung und Betreuungsvollmacht sprechen, sowie die Diskussion zum Thema Sterbehilfe
kommentieren.
30. März 2016, 19 Uhr, Sonninraum des Gemeindehauses
Eintritt frei, Kollekte erbeten
Osterchoräle
Zu den besonders schönen und strahlenden Liedern unseres Gesangbuchs gehören die Osterchoräle. In vielen scheint das Halleluja, das Gotteslob, kaum zu enden. Manche sind als österliches
Mysterienspiel gestaltet, andere stammen aus frühen Hymnen,
andere wieder sind als persönliches Glaubenszeugnis komponiert.
Kirchenmusikdirektor Manuel Gera und Pastor Hartmut Dinse
stellen alte und neue Lieder in Wort und Ton vor.
Donnerstag, 7. April, 19 Uhr, Kirche, Orgelempore
Eintritt frei, Kollekte erbeten
Europäische Perspektiven II – Schafft Europa das?
Finanzkrise, Flüchtlinge, rechtspopulistische und nationalistische Strömungen: Europa steht
vor großen Herausforderungen. Dazu kommt der Streit um
die Zukunft: Union, Föderation
oder europäischer Bundesstaat.
Zerbricht die europäische Union an diesen Fragen? Antworten gibt Knut Fleckenstein,
stellvertretender Vorsitzender
der sozialdemokratischen Fraktion im Europäischen Parlament.
Donnerstag, 14. April, 19 Uhr, Sonninraum des Gemeindehauses
Eintritt frei, Kollekte erbeten
Wachsende Stadt
Der Hamburger Senat hat ein ehrgeiziges
Wohnungsbauprogramm aufgelegt. Mindestens 6.000 neue Wohnungen entstehen
derzeit. Hinzu kommen neue Wohnungen für
Flüchtlinge. Wie wird sich die Stadt verändern? Wie wird Hamburg in 15 Jahren aussehen? Antworten gibt Oberbaudirektor Prof.
Jörn Walter.
Mittwoch, 20. April, 19 Uhr, Sonninraum des Gemeindehauses
Eintritt frei, Kollekte erbeten
Religiöse Sozialisation im Islam
Familie, Schule, Moschee – wie
geschieht die religiöse Begleitung und Erziehung in muslimischen Familien? Welche Menschen und Institutionen prägen
Jugendliche? Darüber referiert
und diskutiert Imamin Halima
Krausen.
Donnerstag, 21. April, 19 Uhr, Sonninraum des Gemeindehauses
Eintritt frei, Kollekte erbeten
Religiöse Entwicklungen in Lateinamerika
Die politische und religiöse Landschaft in Lateinamerika hat sich
stark verändert. Ursachen sind das Wachstum charismatischer und
freikirchlicher Bewegungen und die gesellschaftlichen Verwerfungen. Darüber informiert am Beispiel Brasiliens Dr. Karen Bergesch
vom Zentrum für Mission und Ökumene in Hamburg.
Donnerstag, 28. April, 19 Uhr, Sonninraum des Gemeindehauses
Eintritt frei, Kollekte erbeten
Zisterzienserklöster III – Exkursion zum Kloster Loccum
Die Zisterzienser waren der größte Orden des Mittelalters. Sie
prägten ihre Zeit durch
die faszinierende Architektur ihrer Klosterbauten und durch die Kultivierung unbewohnter
Landschaften. Ein hervorragendes
Beispiel
ist die großartige Klosteranlage Loccum in
Niedersachsen. Ergänzt
wird die Exkursion durch eine Fahrt auf dem Steinhuder Meer und
durch den Besuch einer ehemaligen Festungsanlage.
Mittwoch, 18. Mai, 7 Uhr bis 20.30 Uhr
Beitrag (inkl. Busreise, Eintritte, Führungen) 49 Euro
Alle Anmeldungen bitte im Kirchenbüro unter Tel. 376 78 - 0
oder
. Dort erhalten Sie auch Informationen zu Veranstaltungen, Exkursionen oder Studienreisen.
Hauptkirche St. Michaelis:
Hamburger Sparkasse
IBAN: DE52 2005 0550 1226 1210 00
BIC: HASPDEHHXXX
9
Bildung und Wissen
Vorsorge im Alter
S T. M I C H A E L I S | m a gaz i n
\\ Studienreise nach Namibia und Südafrika
Bildung und Wissen
Im November 2016 wird Pastor Hartmut Dinse eine Studienreise nach Namibia und Südafrika durchführen. „Ich glaube, dass
Südafrika der schönste Platz auf Erden ist“, meinte Nelson Mandela. Auf dieser Reise soll es nicht beim Bestaunen von Südafrikas herrlichen Landschaften und seiner außergewöhnlicher Flora
und Fauna bleiben, sondern auch das Ringen um Demokratie und
Gleichberechtigung der ethnischen Gruppen Südafrikas sowie die
Situation des neuen Südafrika bedacht werden.
Nationalpark Tafelberg (Südafrika)
Bild: Wikipedia / Hilton Teper (CC BY-SA 3.0)
Namibia, das Wüstenland im Südwesten Afrikas, war zwischen
1884 und 1915 als Deutsch-Südwest-Afrika eine Kolonie. Noch
heute zeigt sich der deutsche Einfluss: Man trifft immer wieder
auf Ortschaften, die aussehen wie zu Kaiser Wilhelms Zeiten. Der
friedliche Übergang zu einem multiethnischen demokratischen
Land hat weltweite Bewunderung hervorgerufen. Besucher des
Landes erfahren eine wohltuende, unkomplizierte Gastfreundschaft. In der weiten, wildromantischen Wüstenlandschaft Namibias ist Wasser Mangelware. Die Unberührtheit und Ursprünglichkeit dieses nur dünn besiedelten Landes fasziniert jeden Besucher.
Zu den Höhepunkten der Reise zählt der Besuch im Etoscha-Nationalpark, berühmt für seinen Tierreichtum.
Nähere Informationen im Kirchenbüro ab April 2016
\\ Biblische Studienreise nach Israel | 5. bis 16. November 2015
„Was, ihr wollt nach Israel? Da sind doch überall Unruhen und
Terroranschläge!“ Auch wir waren angespannt, Pastor Dinse hielt
Kontakt mit informierten Stellen in Israel. Am 5. November landeten wir in Tel-Aviv. Unsere Gruppe, 22 vorwiegend ältere Jahrgänge, Pastor Dinse, Orna, unsere versierte, deutschsprachige Reiseführerin sowie Salin, Beduine am Steuer unseres Busses, hat ein
immenses, vielschichtiges Programm absolviert. Wir haben eine
Dia-Schau mit über 500 Fotos zusammengestellt, vielleicht zeigen
wir diese mal interessierten (und belastbaren) Gemeindegliedern
im Rahmen des Forum St. Michaelis:
Zerstörung des zweiten Tempels und Vertreibung erst im Jahre
1948 wieder gewonnen und in mehreren Kriegen verteidigt haben. Angeblich liegen die Pläne für eine Zweistaaten-Lösung in
der Schublade, aber es fehlen auf beiden Seiten die politischen
Mehrheiten. Die Fronten sind verhärtet, die Sicherheitslage sei
in den letzten Jahren immer schlechter geworden. Wir sehen die
abstoßende Betonmauer, die die Westbank einschließt und deren
In Tel-Aviv, einer säkular geprägten Stadt, regnet es, die „weiße
Stadt“ mit über 4.000 von deutschen Architekten 1933 für jüdische Auswanderer aus Deutschland errichteten Häusern im Bauhausstil ist an diesem Tag eine „graue Stadt am Meer“. Orna freut
sich – Regen ist Segen. Regenschirme benötigen wir auch später,
am Rande der Wüste Negev können wir sogar einen Regenbogen
bestaunen.
Ein Mitarbeiter der Friedrich-Ebert-Stiftung führt uns in das ein,
was uns in Israel erwartet. Israel versteht sich als „Nationalstaat der
Juden“; die Herkunft, nicht die Religion entscheidet, wer in Israel
willkommen ist. Entsprechend vielfältig ist die Bevölkerung und
groß sind die Gegensätze zwischen Arm und Reich, europäischen
und arabischen Juden, Neuankömmlingen und Alteingesessenen,
säkularen und ultraorthodoxen Juden. Die Zweistaatenlösung sei
dringend für Israel und die Juden, so hören wir erstaunt: Im Kernland von Israel leben heute 80 % Juden, 20 % Araber, zusammen
mit Westbank und Gaza sind es nur 55 % Juden, der Anteil der
Araber steigt von Jahr zu Jahr. In „einem“ Staat mit allgemeinem
und gleichen Wahlrecht verlören in etwa 20 Jahren die Juden ihre
Mehrheit und damit ihren Judenstaat, den sie 2000 Jahre nach
10
Kontrollposten wir passieren müssen, als wir Bethlehem besuchen.
Am zweiten Tag machen wir einen Abstecher nach Jafo, in die
antike Stadt mit dem Haus des Petrus. Hier und an vielen anderen
Orten graben die Archäologen mit großem Erfolg. Wir sind nahe
dem Zweistromland, einem der frühesten Kulturgebiete. Wir sehen früheste Besiedlungen im kanaanitischen Bet-Schean, in Me-
giddo, dem Harmagedon aus der Offenbarung des Johannes mit
eindrucksvollen Bauten aus der Eisenzeit, sowie in Mamshit am
Rande der Wüste Negev. Wir sehen Ausgrabungen aus der Römerzeit, der Zeit der Byzantiner und Kreuzfahrer. Unsere „alten Hasen“ staunen, was die Archäologen in den letzten Jahren geleistet
haben. Aber bleiben wir auf den biblischen Spuren beim Alten Testament. In Muchraka, am Karmelberg, hatte der Prophet Elia seine
Opferstätte und vertrieb hier den Baalskult. Am Toten Meer, in den
Bergen der Steinwüste Judäa, liegt Qumram, wo man 1947 nach
2000 Jahren in einer Höhle zufällig die Schriftrollen der Essener
fand, hervorragend erhalten in Tonkrügen, älteste Zeugnisse aus
dem Alten Testament, heute im Original in Jerusalem im „Schrein
des Buches“. Und wir sind natürlich auf den Spuren Jesu; zunächst
auf dem Gospel Trail von Nazareth, woher Jesus stammt und wo
Maria verehrt wird, zum See Genezareth. Aus der Jesreel-Ebene
erhebt sich der Berg Tabor, mit der Verklärungsbasilika. Der See
Genezareth, 220 m unter dem Meeresspiegel, wird gespeist vom
Jordan. In Kapernaum heilte Jesus Kranke und vollbrachte Wunder. Wir besuchen den Berg der Seligpreisungen und Tabgha, den
Ort der Brotvermehrung. Auf die Klosterkirche hier, betreut von
deutschen Benediktinern, wurde 2015 von jüdischen Fanatikern
ein Brandanschlag verübt, glücklicherweise blieben die berühmten
Mosaike in der Kirche unversehrt. Wir kommen zur Taufstätte Jesu
Kasr El Yahud. Hier ist der Jordan Grenzfluss zu Jordanien; zu beiden Seiten steigen die Pilger in den Fluss. Der Jordan mündet ins
Tote Meer. Mit 416 m unter dem Meeresspiegel ist dies der tiefste
Punkt der Erde, zugleich das salzhaltigste Gewässer der Erde. Was
das bedeutet, merken wir beim Baden, das Wasser trägt uns, aber
wehe, wenn es in die Augen kommt.
Alles was wir bisher gesehen und erlebt haben, erfährt noch eine
Steigerung in Jerusalem. Von hier aus machen wir einen Abstecher
nach Bethlehem; zwei Stunden warten wir, bis wir einen kurzen
Blick auf den Geburtsort Christi in der Geburtskirche werfen können: Die „Krippe“, so erkennen wir, ist eine „Grotte“. Im IsraelMuseum steht das berühmte Modell des zweiten Tempels zur Zeit
Jesu. Hier werden wir eingestimmt und mit der Geschichte des
Tempels konfrontiert, noch heute ein für alle Juden präsentes historisches Erbe. Der erste von Salomon errichtete Tempel wurde
von den Babyloniern zerstört; und auch der nach dem babylonischen Exil errichtete und von Herodes erweiterte zweite Tempel,
wurde nach dem ersten jüdischen Aufstand im Jahre 70 n. Chr. von
den Römern zerstört Auf dem Tempelberg baute Saladin den Felsendom und die al-Aqsa-Moschee, die wir leider nicht besuchen
können. Vom zweiten Tempel stehen heute nur noch Reste, die
wir als Klagemauer kennen. Hier treffen sich fromme Juden zum
Gebet, insbesondere am Sabbat. Es ist ja bekannt, dass am Sabbat kein Jude „schaffen“ darf, überraschenderweise darf er nicht
mal einen Fahrstuhl betätigen. Wir wandeln auf Jesu Spuren und
genießen den Blick vom Ölberg auf die Stadt. Wir kommen vorbei am Ort des letzten Abendmahls, sehen den Garten Getsemani,
Dominus flevit und die „Kirche der Nationen“. Wir betreten das
alte Jerusalem durch das Stephanstor, folgen der Via dolorosa im
muslimischen Viertel bis zur Grabeskirche über dem Hügel Golgatha im christlichen Viertel. Im jüdischen Viertel bestaunen wir die
Ausgrabungen des römischen Cardo und haben einen unvergesslichen Blick von der Terrasse der Hurva-Synagoge auf die Dächer
von Jerusalem. Am Sonntag nehmen wir mit einem deutschsprachigen Gottesdienst in der christlichen Erlöserkirche Abschied von
Jerusalem. Die meisten Christen sind Palästinenser, es gibt kaum
jüdische Christen in Israel, sie fühlen sich unterdrückt und nicht
mehr sicher.
In Yad Vashem, der Gedenkstätte für die Opfer des Nationalsozialismus, werden wir konfrontiert mit den Grauen des Holocaust,
dokumentiert in Bild und Ton. Wie sieht ein friedliches Zusammenleben aus? In Newe Schalom am Rande der Negev hatten wir ein
Friedensdorf besucht,
in dem Juden, Muslime und Christen sich
bewusst für ein friedliches Zusammenleben
entschieden haben. In
Bethlehem hatten wir
erlebt, wie christliche,
jüdische und muslimische Kinder gemeinsam
die christliche Schule
Talitha Kumi besuchen
und
Freundschaften
schließen. Auf dem Weg
zum Flughafen feiern
wir unseren letzten
Gottesdienst in Abu
Gosh. Zwölf Tage Israel
im Heiligen Land liegen
hinter uns und wollen
verarbeitet
werden.
Von den Unruhen haben wir nichts gemerkt.
Die letzte Station in Jerusalem war der Besuch der Synagoge des
Hadassa-Hospitals mit den berühmten Glasfenstern von Marc
Chagall für die zwölf Stämme Israels. Hier war halbmast geflaggt
– wegen der Terroranschläge in Paris.
Wolfgang Muschter
11
Bildung und Wissen
S T. M I C H A E L I S | m a g az i n
S T. M I C H A E L I S | m a gaz i n
\\ Musik zu Passion und Ostern
Palmsonntag, 20. März, 18 Uhr
Johann Sebastian Bach: Matthäus-Passion
Kirchenmusik
Fabio Trümpy (Evangelist), Raimund Nolte (Christus),
Sunhae Im (Sopran), Elisabeth Graf (Alt), Manuel Günther (Tenor)
Thomas Laske (Bass)
Chor St. Michaelis, Chorknaben Uetersen, Orchester St. Michaelis
(Mitglieder des Philharmonischen Staatsorchesters und des NDR)
Sinfonieorchesters u. a.
Leitung: Christoph Schoener
Karten: 10 bis 53 Euro (Vorverkauf und Abendkasse)
\\ Orgelpunkt 2016
Karfreitag, 25. März, 18 Uhr
Orgelkonzert mit geistlicher Kirchenführung
Johann Sebastian Bach: Johannes-Passion
April bis September jeweils sonnabends um 12 Uhr
Dauer: ca. 40 Minuten, Eintritt frei.
Miriam Feuersinger (Sopran), Elisabeth Graf (Alt),
Knut Schoch (Tenor), Sebastian Noack (Bass),
Marcus Niedermeyr (Bass)
Chor St. Michaelis, Concerto con Anima, (auf Originalinstrumenten), Konzertmeisterin: Ingeborg Scheerer
Leitung: Christoph Schoener
Karten: 8 bis 42 Euro (Vorverkauf und Abendkasse)
•
2. April
Manuel Gera
•
9. April
Friedrich Storfinger, Oberhausen
•
16. April
Manuel Gera
•
23. April
Christoph Schoener
•
30. April
Christoph Schoener
•
7. Mai
Kerstin Petersen, Hamburg
Karsonnabend, 26. März, 20 bis 24 Uhr
•
14. Mai
Manuel Gera
Die Osternacht mit Johann Sebastian Bach
•
21. Mai
Christoph Schoener
Manuel Gera und Christoph Schoener spielen an den Orgeln des
Michel im stündlichen Wechsel.
Manuel Gera (20 und 22 Uhr)
Christoph Schoener (21 und 23 Uhr)
Um Mitternacht Choral »Christ ist erstanden« und Lesung des
Osterevangeliums
Eintritt frei
•
28. Mai
Alexander Ivanov, Keitum / Sylt
Ostersonntag, 27. März, 10 Uhr
Bach-Kantate im Gottesdienst
Hauptpastor Alexander Röder
J. S. Bach: Osteroratorium (BWV 249) „Kommt, eilet und laufet“
Miriam Feuersinger (Sopran), Elisabeth Graf (Alt),
Knut Schoch (Tenor), Marcus Niedermeyr (Bass)
Chor St. Michaelis, Concerto con Anima
Leitung und Orgel: Christoph Schoener
Ostermontag, 28. März, 10 Uhr
Bach-Kantate im Gottesdienst
Pastor Hartmut Dinse
J. S. Bach: „Bleib bei uns, denn es will Abend werden“ (BWV 6)
Julia Barthe (Sopran), Tiina Zahn (Alt),
Stephan Zelck (Tenor), Stefan Adam (Bass)
Jugendkantorei St. Michaelis, Kantorei St. Michaelis
Orchester der Kantorei St. Michaelis
Leitung: Manuel Gera
Weitere Informationen unter www.michel-musik.de
12
\\ Konzert Tornado Rosenberg
Swing und Jazz in der Krypta
In Erinnerung an Django Reinhardt, den berühmten Swing- und
Gypsy-Jazz-Gitarristen wurde vor
einigen Jahren ein Konzert in der
Krypta angeboten, in dem diesem Musikstil viel Raum gegeben
wurde. Zugleich wurde mit dem
Konzert an die Verfolgung und
Ermordung der Sinti und Roma
durch die Nazis ebenso erinnert
Django Reinhardt im Aquarium Jazz
wie an den Widerstand der Ham- Club in New York
burger Swingjugend gegen die Foto: Wikipedia / William P. Gottlieb Collection
Gleichschaltung des Lebens.
In diesem Jahr findet das Konzert am Freitag, 20. Mai um
19 Uhr in der Krypta statt.
Tornado Rosenberg and Friends werden spielen. Erinnert wird an
den tschechischen Nachkriegs-Jazzmusiker Ladi Geisler, der als
junger Kriegsgefangener in Dänemark zur Gitarre und zum Jazz
geführt worden ist.
Der Eintritt zum Konzert ist frei, allerdings nur mit einer Eintrittskarte möglich. Karten (insgesamt 200) gibt es ab Montag, 2. Mai
2016 im MichelShop. Eine großzügige Spende wird erbeten.
S T. M I C H A E L I S | m a g az i n
\\ 101 Choralvorspiele | Gesamtaufführung im Reger-Jahr 2016
Für das Reger-Jahr anlässlich des 100. Todestages habe ich mir vorgenommen, alle
101 Choralvorspiele verteilt auf Gottesdienste, Mittagsandachten, Orgelpunkte
und Orgelkonzerte erklingen zu lassen. Die
Werke sind in Art und Umfang sehr unterschiedlich. Neben kompakten, schlichteren
Sätzen stehen ausschweifend angeleg-
te Kompositionen, die auch als Vor- oder
Nachspiel dienen können oder in Konzerten erklingen werden. Auf der Seite www.
michel-musik.de kann man im „Musikkalender“ unter dem Stichwort „Max Reger“
Informationen abrufen, die auch Auskunft
über diese Gesamtaufführung geben.
Dort sind zudem die Konzerte des Orgelsommers aufgelistet, in denen viele große
Werke Regers zur Aufführung gelangen.
Am Karfreitag erklingt darüber hinaus
die Choralkantate „O Haupt voll Blut und
Wunden“ durch die Kantorei St. Michaelis.
Und zum Abschluss des Reger-Jahres wird
während einer Krippenandacht eine Bearbeitung des von Reger als Lied für Mezzosopran und Klavier gesetzten „Ehre sei
Gott in der Höhe“ erklingen.
Ergänzend zu den Aufführungen von Regers Werk wird es am 14. Juli dieses Jahres
im Forum St. Michaelis einen Vortrag über
die Choralbearbeitungen Max Regers geben, der Einblicke in die Arbeitsweise des
bedeutenden Komponisten ermöglicht.
Nähere Informationen werden im nächsten St. Michaelis Magazin veröffentlicht.
Kirchenmusik
Es gibt ein Zitat über Max Reger, wonach
er „katholisch bis in die Fingerspitzen“
war. Dennoch hatte er als Komponist von
Orgelwerken eine große Nähe zum protestantischen Choral. Nicht nur die großen
Choralfantasien über „Wachet auf, ruft
uns die Stimme“, „Ein feste Burg ist unser
Gott“, „Wie schön leuchtet der Morgenstern“, um nur drei zu nennen, bezeugen
die Wertschätzung, die Max Reger dem
Kirchenlied der Evangelischen Kirche entgegenbrachte, sondern auch eine große
Zahl an Choralvorspielen, die er für den
gottesdienstlichen Gebrauch komponierte. „Die Protestanten wissen gar nicht,
welch musikalischen Schatz sie an ihren
Chorälen besitzen“, soll sich Reger wiederholt geäußert haben. Unter den 101 Choralvorspielen sind lediglich sechs Bearbeitungen zu fünf Melodien, die nicht mehr
in unserem Gesangbuch stehen.
Max Reger
Bild: wikipedia/public domain
Manuel Gera
\\ Max Reger und der Michel | CD von Christoph Schoener zum Reger-Jahr
Es war der 26. Oktober 1912, als Alfred Sittard auf der damals größten Kirchenorgel
der Welt in St. Michaelis das Einweihungskonzert spielte. Auf dem Programm stand
ein bedeutendes Werk von Max Reger, der das Konzert mit seiner Anwesenheit ehrte.
Überhaupt hatte Reger eine enge Verbindung zu St. Michaelis, nicht zuletzt durch seine
Freundschaft mit dem damaligen Kirchenvorsteher Hans von Ohlendorff, dem er einige
Orgelwerke widmete, so auch die kleinen Choralvorspiele op. 135a.
Eine Auswahl daraus steht im Zentrum einer CD, die Kirchenmusikdirektor Christoph
Schoener mit Blick auf das Reger-Gedenkjahr 2016 (100. Todestag) aufgenommen hat.
Darüber hinaus findet sich auf der CD als Ausblick auf das Reformationsjubiläum 2017 die
Choralfantasie „Ein feste Burg ist unser Gott“ sowie eines der monumentalsten Orgelwerke Regers überhaupt: Introduktion, Passacaglia und Fuge e-Moll (op. 127). Hier klingt die
Orgelanlage des Michel als sei die berühmte Walcker-Orgel wieder auferstanden, eingefangen durch die brillante Aufnahmetechnik des Labels MDG.
Die CD ist zum Preis von 19,90 Euro im MichelShop (Turmhallle) erhältlich. Ebenso ist sie
über das Michel-Musik-Büro zu beziehen:
, Tel. 376 78 - 143.
13
S T. M I C H A E L I S | m a gaz i n
Täglich Türmer-Choral in alle vier Himmelsrichtungen:
Gottesdienst-Termine
10 und 21 Uhr (sonntags nur 12 Uhr):
Täglich Mittagsandacht mit Orgelmusik von allen
Orgeln: 12 Uhr
Jeden Sonntag:
10.00 Uhr Evangelische Messe mit Kinderkirche
12.00 Uhr Mittagsandacht mit Orgelmusik
12.30 Uhr Taufgottesdienst
18.00 Uhr SonntagAbend Gottesdienst
2. März | Mittwoch
18.00 Passionsandacht mit Salbung
Jakobs Flucht nach Haran (1. Mose 27, 41ff)
Diakon Simon Albrecht
Andreas Willscher: Kreuzweg (Teile)
und Werke von J. S. Bach und M. Reger
Manuel Gera (Orgel)
6. März | 4. Sonntag der Passionszeit: Lätare
10.00 Evangelische Messe mit Kinderkirche
Hauptpastor Alexander Röder
2. Korinther 1, 3-7
Posaunenchor St. Michaelis, Leitung: Josef Thöne
Christoph Schoener (Orgel)
18.00 SonntagAbend Praytime
Britta Osmers
Jugendband St. Michaelis, Leitung: David Baaß
9. März | Mittwoch
18.00 Passionsandacht mit Salbung
Hauptpastor Alexander Röder
Elias Flucht vor Isebel (1. Könige 19)
Andreas Willscher: Kreuzweg (Teile)
und Werke von J. S. Bach und M. Reger
Manuel Gera (Orgel)
10. März | Donnerstag
18.00 Vesper mit hl. Abendmahl (in der Krypta)
Hauptpastor Alexander Röder
José Ramón Morán
13. März, 5. Sonntag der Passionszeit: Judika
10.00 Evangelische Messe mit Kinderkirche
Hauptpastor Alexander Röder
Hebräer 5, 7-9
Christoph Schoener (Orgel)
18.00 SonntagAbend Orgelvesper mit hl. Abendmahl
Hauptpastor Alexander Röder
Werke von Max Reger
Manuel Gera (Orgel)
14
16. März | Mittwoch
18.00 Passionsandacht mit Salbung
Pastorin Annette Sandig
Die Flucht der Jünger vor dem Kreuz
Andreas Willscher: Kreuzweg (Teile)
und Werke von J. S. Bach und M. Reger
Manuel Gera (Orgel)
20. März | 6. Sonntag der Passionszeit:
Palmsonntag (Palmarum)
10.00 Evangelische Messe mit Kinderkirche
Pastorin Julia Atze
Einzug in Jerusalem
Darstellung durch Konfirmanden
Philipper 2, 5-11
Triosonaten von G. F. Händel
Rachel Harris (Violine)
Mitglieder des Ensembles Schirokko
Manuel Gera (Orgel)
18.00
Matthäus Passion (siehe Seite 12)
21. März | Montag
18.00 Passionsandacht mit Bildmeditation und Übergabe
der Osterkerze
Albani-Psalter: Kreuztragung und Kreuzabnahme
Hauptpastor Alexander Röder
Werke von J. S. Bach und M. Reger
Manuel Gera (Orgel)
22. März | Dienstag
18.00 Evangelische Messe
mit Mitgliedern von Selbsthilfegruppen
und deren Freunden
Hauptpastor Alexander Röder
Duo Himmelherz
23. März | Mittwoch
18.00 Passionsandacht mit Salbung
Pastor Hartmut Dinse
David auf der Flucht (1. Sam. 19 ff.)
Andreas Willscher: Kreuzweg (Teile)
und Werke von J. S. Bach und M. Reger
Manuel Gera (Orgel)
24. März | Tag der Einsetzung des Heiligen Abendmahls
(Gründonnerstag)
18.00 Evangelische Messe
Pastorin Julia Atze
1. Korinther 11, 23-26
Werke von G.P. Telemann u. a.
Katharina Apel-Scholl (Blockflöte und Oboe)
Hermann Scholl (Horn)
Manuel Gera (Orgel)
25. März | Tag der Kreuzigung des Herrn (Karfreitag)
10.00 Andacht zur Stunde der Kreuzigung
Pastor Hartmut Dinse
Ulrike Dreßel (Orgel)
S T. M I C H A E L I S | m a g az i n
Gottesdienst zur Todesstunde Jesu
Bischöfin Kirsten Fehrs
2. Korinther 5, (14b-18) 19-21
Max Reger: Choralkantate
„O Haupt voll Blut und Wunden"
Natascha Dwulecki (Sopran), Stefan Adam (Bariton)
Katharina Apel-Scholl (Oboe), Nele Altenkamp (Violine)
Kantorei St. Michaelis
Anne-Katrin Gera (Orgel)
Manuel Gera (Leitung und Orgel)
26. März | Karsonnabend
10.00 - 18.00 Schweigekirche
Labyrinth des Glaubens im Altarraum
Möglichkeit zu Meditation und Gebet.
20.00 - 24.00
Die Osternacht mit Johann Sebastian Bach
Manuel Gera (20 und 22 Uhr),
Christoph Schoener (21 und 23 Uhr)
an den Orgeln des Michel
27. März | Tag der Auferstehung des Herrn: Ostersonntag
00.00 Beginn des Osterfestes
Pastor Hartmut Dinse
Lesung des Osterevangeliums
und Choral „Christ ist erstanden“
Josef Thöne (Trompete)
Christoph Schoener (Orgel)
06.00 Evangelische Messe und Tauffeier
Hauptpastor Alexander Röder, Pastorin Julia Atze
Feier des Ostermorgens
Beginn in der Krypta (Eingang Portal 6)
Schola Gregoriana Augustina,
Leitung: Hans-Jörg Pössler
Manuel Gera (Orgel)
anschließend Osterfrühstück
09.00 Turmblasen zum Osterfest
Posaunenchor St. Michaelis, Leitung: Josef Thöne
10.00 Evangelische Messe mit Kinderkirche
Hauptpastor Alexander Röder
1. Korinther 15, 1-11
J. S. Bach: Osteroratorium (BWV 249)
Miriam Feuersinger (Sopran), Elisabeth Graf (Alt),
Knut Schoch (Tenor), Marcus Niedermeyr (Bass)
Chor St. Michaelis
Concerto con Anima auf Originalinstrumenten
Ingeborg Scheerer (Konzertmeisterin)
Christoph Schoener (Leitung und Orgel)
18.00 SonntagAbend Osterlieder-Vesper
Pastorin Julia Atze
Singen von alten und neuen Osterliedern
Blechbläserensemble Joachim Lobe
Manuel Gera (Orgel)
28. März | Ostermontag
10.00 Evangelische Messe mit Kinderkirche
Pastor Hartmut Dinse
1. Korinther 15, 12-20
Johann Sebastian Bach: „Bleib bei uns,
denn es will Abend werden" (BWV 6)
Julia Barthe (Sopran), Tiina Zahn (Alt),
Stephan Zelck (Tenor), Stefan Adam (Bass)
Jugendkantorei St. Michaelis, Leitung: Ulrike Dreßel
Kantorei und Orchester der Kantorei St. Michaelis
Manuel Gera (Leitung und Orgel)
18.00 Musikalische Ostervesper mit heiligem Abendmahl
Hauptpastor Alexander Röder
Josef Gabriel Rheinberger: Abendlied
Werke von Albert Becker u. a.
Vokalensemble Hamburg, Leitung: Edzard Burchards
Manuel Gera (Orgel)
Gottesdienst-Termine
15.00 29. März | Dienstag
10.00 Ostergottesdienst der Kita St. Michaelis
Pastorin Julia Atze
Ulrike Dreßel (Orgel)
3. April | 1. Sonntag nach Ostern: Quasimodogeniti
10.00 Evangelische Messe mit Kinderkirche
Pastor Hartmut Dinse
1. Petrus 1, 3-9
Manuel Gera (Orgel)
18.00 SonntagAbend Praytime
Britta Osmers
Jugendband St. Michaelis, Leitung: David Baaß
Im Anschluss Beisammensein in der Krypta
mit Cocktails von JIMs Bar
4. April | Montag
18.00 Evangelische Messe
zum Tag der Ankündigung der Geburt des Herrn
Hauptpastor Alexander Röder
Dr. Michael Labe (Orgel)
10. April | 2. Sonntag nach Ostern: Miserikordias Domini
10.00 Evangelische Messe mit Kinderkirche
Konfirmation
Pastorin Julia Atze
Jugendband St. Michaelis, Leitung: David Baaß
Posaunenchor St. Michaelis, Leitung: Josef Thöne
Manuel Gera (Orgel)
18.00 SonntagAbend mit heiligem Abendmahl
Pastorin Julia Atze
Schola "Jubilate Deo" (Oberhausen)
Leitung: Wolfgang Koppen
Friedrich Storfinger (Orgel)
13. April | Mittwoch
18.00 Vesper mit heiligem Abendmahl (in der Krypta)
Hauptpastor Alexander Röder
José Ramón Morán
15
S T. M I C H A E L I S | m a gaz i n
Gottesdienst-Termine
17. April | 3. Sonntag nach Ostern: Jubilate
8. Mai | 6. Sonntag nach Ostern: Exaudi
10.00 Evangelische Messe mit Kinderkirche
Pastor Hartmut Dinse
1. Johannes 5, 1-4
Manuel Gera (Orgel)
10.00 Evangelische Messe mit Kinderkirche
Hauptpastor Alexander Röder
Epheser 3, 14-21
Andreas Fabienke (Orgel)
18.00 SonntagAbend Musikalische Vesper
Diakon Simon Albrecht
F. Mendelssohn: „Alles, was Odem hat lobe den Herrn"
Heinrich Schütz: Psalmen u. a.
Posaunenchöre des Kirchenkreises Hamburg-Ost
Leitung: Daniel Rau
Manuel Gera (Orgel)
18.00 SonntagAbend mit heiligem Abendmahl
Hauptpastor Alexander Röder
Werke von G.P. Telemann u. a.
Anja-Marie Böttger (Flöte), Ulrich Augstein (Fagott)
Andreas Fabienke (Orgel)
24. April | 4. Sonntag nach Ostern: Kantate
10.00 Evangelische Messe mit Kinderkirche
Bischöfin Kirsten Fehrs
Kolosser 3, 12-17
Christopher Tambling: Festliches Halleluja
Kantorei und Kinderkantorei St. Michaelis
Manuel Gera und Ulrike Dreßel (Leitung und Orgel)
18.00 SonntagAbend Evensong
Hauptpastor Alexander Röder
Kodaly-Chor Hamburg, Leitung: Eva Hage
Manuel Gera (Orgel)
25. April | Montag, Tag des Evangelisten Markus
18.00 Evangelische Messe (in der Krypta)
Hauptpastor Alexander Röder
Lukas 10, 1-9
Kerstin Petersen (Orgel)
1. Mai | 5. Sonntag nach Ostern: Rogate
10.00 Evangelische Messe mit Kinderkirche
Hauptpastor Alexander Röder
1. Timotheus 2, 1-6a
Christoph Schoener (Orgel)
18.00 SonntagAbend Praytime
Britta Osmers
Jugendband St. Michaelis, Leitung: David Baaß
3. Mai | Dienstag, Tag der Apostel Philippus und Jakobus d.J.
18.00 Evangelische Messe
Hauptpastor Alexander Röder
Johannes 14, 1-13
Kerstin Petersen (Orgel)
5. Mai | Donnerstag, Christi Himmelfahrt
10.00 Evangelische Messe mit Kinderkirche
Pastorin Julia Atze
Apostelgeschichte 1, 3-11
Manuel Gera (Orgel)
14.00 Ökumenischer Gottesdienst
zur Eröffnung des Hafengeburtstages
Hauptpastor Alexander Röder
Manuel Gera (Orgel)
16
15. Mai | Tag der Ausgießung des Heiligen Geistes:
Pfingstsonntag
10.00 Evangelische Messe mit Kinderkirche
Hauptpastor Alexander Röder
Apostelgeschichte 2, 1-18
Manuel Gera: Credo novum u. a.
Nicole Dellabona (Alt), Konstantin Heintel (Bass)
Kantorei St. Michaelis
Ulrike Dreßel (Orgel)
Manuel Gera (Leitung und Orgel)
18.00 SonntagAbend Musikalische Vesper
mit heiligem Abendmahl
zum Abschluss des Gemeindefestes
Pastorin Julia Atze
Posaunenchor Renningen
Manuel Gera (Orgel)
16. Mai | Pfingstmontag
10.00 Evangelische Messe mit Kinderkirche
Pastor Hartmut Dinse
1. Korinther 12, 4-11
J. S. Bach: „Also hat Gott die Welt geliebt" (BWV 68)
Sara Magenta Schneyer (Sopran), Florian Spiess (Bass)
Chor St. Michaelis, Orchester St. Michaelis
Christoph Schoener (Leitung und Orgel)
18.00 SonntagAbend Musikalische Vesper
am Pfingstmontag
Diakon Simon Albrecht
Georg Philipp Telemann: Zwei Kantaten für Sopran,
Violine und Basso Continuo
„Schmückt das frohe Fest mit Maien" und
„Umschlinget uns, ihr sanften Friedensbande"
Ulrike Meyer (Sopran)
Ensemble Schirokko Hamburg
Manuel Gera (Orgel)
18. Mai | Mittwoch
18.00 Vesper mit heiligem Abendmahl (in der Krypta)
Hauptpastor Alexander Röder
José Ramón Morán
22. Mai | Tag der Heiligen Dreifaltigkeit: Trinitatis
29. Mai | 1. Sonntag nach Trinitatis
10.00 Evangelische Messe mit Kinderkirche
zum Tag des Ehrenamtes
Pastor Hartmut Dinse
Römer 11, (32) 33-36
Christoph Schoener (Orgel)
18.00 SonntagAbend Evensong
Pastor Hartmut Dinse
Werke von Johann Adam Hiller u. a.
Kantorei St. Johannis Ahrensburg,
Leitung: Edzard Burchards
Ulrike Dreßel (Orgel)
10.00 Evangelische Messe mit Kinderkirche
Bischöfin Kirsten Fehrs
1. Johannes 4, 16b-21
Max Reger: Choralvorspiele
(Teil der Gesamtaufführung)
Chorwerke von Felix Mendelssohn u. a.
Dionysius-Chor Krefeld, Hans-Jörg Böckeler (Leitung)
Corvey Cantat
Marc Fahning (Leitung)
Manuel Gera (Orgel)
18.00 SonntagAbend Musikalische Vesper
mit heiligem Abendmahl
nach dem Stundengebet
Hauptpastor Alexander Röder
Schola Gregoriana Augustina
Leitung: Hans-Jörg Possler
Manuel Gera (Orgel)
Gottesdienst-Termine
S T. M I C H A E L I S | m a g az i n
\\ Freiwilligendienst am Michel | Talente entdecken und einbringen
Wie sieht es am Michel hinter den Kulissen aus? Bei der Arbeit mit
und für Kinder und Jugendliche, in der Erwachsenen- und Seniorenarbeit, im Gemeindehaus, in der Kirche und in der Verwaltung
– an vielen Orten und Plätzen unserer Gemeinde engagieren sich
Menschen, um das Leben am Michel zu gestalten. Gemeinsam mit
den haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitern gestalten auch Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen im Bundesfreiwilligendienst (BFD)
oder im Freiwilligen Sozialen Jahr (FSJ) das Gemeindeleben. Sie
bringen ihre Talente ein und lernen dabei vieles über sich und über
die Zusammenarbeit mit Menschen. Durch ihr Engagement sammeln sie wertvolle Lebenserfahrung und praktische Kenntnisse.
Im Micheltreff, dem Treffpunkt für Senioren, arbeitet derzeit
Anna Rosenfeld als Mitarbeiterin im BFD. Sie bereitet täglich das
Offene Café vor, in dem sich Menschen aus der Neustadt treffen,
um zu klönen und miteinander in Kontakt zu kommen. Mehrmals
in der Woche besucht Frau Rosenfeld Gemeindeglieder in ihren
Wohnungen. Sie kauft ein, begleitet die Senioren zum Arzt und
bei Spaziergängen oder holt sie ab zu Veranstaltungen im Michel –
damit trägt sie wesentlich zur Selbstständigkeit dieser Menschen
bei und schenkt ihnen neue Lebensfreude. Dreimal in der Woche
arbeitet sie im Team von Jack un Büx mit, dem Secondhandprojekt
am Michel. Sie unterstützt Diakon Simon Albrecht, der die Seniorenarbeit am Michel leitet.
Auch in der Kinder- und Jugendarbeit arbeitet eine Mitarbeiterin
im Bundesfreiwilligendienst. Valeria Kusnetzowa kopiert Unterrichtsmaterial, recherchiert im Internet, besorgt neue Flügel für
die Engel des Krippenspieles, kauft ein und kocht und hilft bei
allem, was anliegt. Einmal pro Woche geht Frau Kusnetzowa zur
Schule im Stadtteil und öffnet für sie die „Oase“ – ein Ort der
Ruhe im stressigen Schulalltag. Hier hat sie ein offenes Ohr für die
Kinder und ist für sie da.
Ohne die Arbeit der Menschen im Gemeindehaus würde am Michel fast nichts laufen: Tische und Stühle müssen gestellt, Lebens-
Valeria Kusnetzowa (links) und Anna Rosenfeld
mittel eingekauft, Brötchen belegt und Kaffee gekocht werden.
Rasenmähen, Schneeschieben, Fegen – das macht sich alles nicht
von selbst. Und bei den großen Festen am Michel wird mitunter
das ganze Haus umgebaut. Da wird jede helfende Hand gebraucht.
Auch in der Kirche werden Chor-Podeste auf- und abgebaut, Mikrophone gepflegt, der Teppich gesaugt und Gottesdienste vorbereitet.
Der Freiwilligendienst am Michel beschert den liebevoll Bufdis genannten Kolleginnen und Kollegen ein spannendes Jahr: abwechslungsreich und vielfältig, egal in welchem Aufgabenbereich. Wir
freuen uns auf Ihre Bewerbung!
Nähere Informationen zum Freiwilligendienst: www.bundesfreiwilligendienst.de oder www.diakonie-hamburg.de. Auskunft geben Britta Osmers für die Kinder- und Jugendarbeit oder Simon
Albrecht für die Seniorenarbeit. Für grundsätzliche Fragen steht
Christel Herm gerne zur Verfügung, Tel. 37678-0.
Britta Osmers und Simon Albrecht
17
S T. M I C H A E L I S | m a gaz i n
\\Kita-Andachten
Kinder und Jugendliche
Jeden Freitag feiern die „großen“ Kinder, das sind die Drei- bis Sechsjährigen der Kita,
Gottesdienst im Kirchsaal des Michel. Die Krippenkinder feiern ebenfalls einmal in
der Woche eine Andacht, allerdings in der Kindertageseinrichtung. Zu besonderen
Gelegenheiten gehen auch sie mit in die Kirche. Dann sind alle Großen und Kleinen
eingeladen, mitzufeiern:
Am 29. März um 10 Uhr wird das Osterfest mit einem Gottesdienst im Altarraum
gefeiert. Pastorin Julia Atze erzählt vom Geheimnis von Ostern und von Maria, die es
als erste entdeckte.
Foto: fotolia.de / lagom
\\ Qualität in der Kita
In unserer Kita St. Michaelis beginnen wir
in diesem Jahr mit einem Qualitätsprozess,
der 2017 zum Erwerb des „Evangelischen
Gütesiegels“ führen soll. Nun ist der Begriff „Qualität" im Zusammenhang mit Organisationen gerade in aller Munde, doch
wohl genauso oft fragt man sich, was damit genau gemeint ist: In Kindertagesstätten, das wissen viele Menschen aus eigener
Anschauung, fühlt man sich als Eltern und
Kind gut aufgehoben, wenn die Menschen,
die dort arbeiten, nett und einfühlsam
sind, wenn die Kinder dort spielen und lernen können, wenn sie interessante, altersentsprechende Anregungen erhalten und
wenn sie, wie es bei uns heißt: „Mit Gott
groß werden können“.
Was man spürt, wenn man eine Kindertageseinrichtung betritt, wenn man sich
mit den Mitarbeitenden unterhält, wenn
man die Kinder drinnen oder draußen beim
Spiel beobachtet, das kann man die Kultur
oder aber den Geist einer Einrichtung nennen. Aber wie funktioniert das genau, was
muss mindestens gegeben sein, damit eine
Kindertageseinrichtung
reibungslos funktioniert?
Was, damit verschiedene
Kindertageseinrichtungen eines kirchlichen Trägers miteinander verglichen werden können?
Die „Bundesvereinigung
Evangelischer Tageseinrichtungen für Kinder“
(BETA) hat sich mit diesen
Fragen befasst und einen
„Leitfaden für den Aufbau eines Qualitätsmanagementsystems in Tageseinrichtungen
für Kinder“ entwickelt. Auf diesem Leitfaden basiert das Qualitätshandbuch des
„Kirchengemeindeverbandes der Kindertageseinrichtungen im Kirchenkreis Hamburg-Ost“. Darin werden die verschiedenen
Themen und Prozesse genau beschrieben
und die Anforderungen genannt, die eine
Einrichtung erfüllen muss, um am Ende mit
dem „Evangelischen Gütesiegel“ zertifiziert
zu werden.
Mit frohem Sinn treten wir nun in diesen
Prozess ein. Er wird uns Diskussionen über
unser Bildungsverständnis ebenso bescheren wie eine systematische Auflistung aller
Dokumente, mit denen wir im Kitaalltag
arbeiten. Viel Arbeit also. Aber aus anderen
Einrichtungen hören wir: Es lohnt sich!
Angelika Gadhof
Das Premium-Mineralwasser St. Michaelis wird exklusiv in der gepflegten Gastronomie angeboten. www.stmichaelis.de
15.05.2007
anz_186x25_rz.indd 1
18
9:59:10 Uhr
S T. M I C H A E L I S | m a g az i n
\\ Passion und Ostern für Grundschulkinder
Kinder und Jugendliche
„Jesus war doch ein guter Mensch. Er hat Leuten geholfen. Wer war schuld daran, dass er
sterben musste?“ Jedes Jahr wieder lauschen die Schülerinnen und Schüler der RudolphRoß-Grundschule gespannt der Geschichte der Passion Jesu und reißen sich darum, die
einzelnen Figuren auf dem Tisch in der Mitte zu bewegen und das letzte Abendmahl
nachzuspielen. Und obwohl sie in der vierten Klasse bereits zum vierten Mal dabei sind
und wissen, dass die Geschichte gut ausgeht, fiebern sie mit. Sie sind jedes Mal erleichtert, dass alles ein gutes Ende nimmt: Jesus bleibt nicht tot; er ersteht zu Ostern auf von
den Toten.
Nicht nur christliche Kinder folgen engagiert der Erzählung, gerade muslimische und
nicht religiöse Kinder haben Fragen, die sie hier einmal frei heraus stellen dürfen und
freuen sich deshalb, wenn ich in die Klasse komme. In der Schule geht es nicht um einen
glaubenden Nachvollzug der Ereignisse bis Ostern, sondern um ein Verstehen der christlichen Feste und Rituale, die ja die Wurzel unserer abendländischen Kultur sind. Und so
wissen alle Kinder, was wir Christen zu Ostern feiern und warum auch sie an einem Montag schulfrei haben: Jesus Christus ist von den Toten auferstanden.
Die Geschichte um Jesu Leiden und Auferstehung und das anschließende fröhliche Osterfrühstück am Dienstag nach Ostern möchten auf jeden Fall auch dieses Jahr wieder alle
Schülerinnen und Schüler erleben.
Britta Osmers
David darf Jesus und die Jünger zum
letzten Abendmahl um den Tisch setzen
\\ Konfirmation 2016 | Festlicher Abschluss einer unvergesslichen Zeit
Nun sind sie nach fast zwei Jahren Unterricht selbst soweit und werden im festlichen Gewand ihr „Ja“ zum christlichen
Glauben laut aussprechen. Mit dem Glaubensbekenntnis von Nizäa-Konstantinopel
haben wir uns im Unterricht auseinandergesetzt, und auch angefangen, unsere
eigenen Glaubenssätze zu formulieren.
Viel haben wir gemeinsam erlebt in der
Konfirmandenzeit, die unterschiedlichsten
Themen behandelt, Gottesdienste besucht
und gestaltet, und zu Weihnachten das
Krippenspiel vor so vielen Menschen im
Michel aufgeführt. Ich bin mir sicher, dass
diese gemeinsame Zeit eine prägende und
unvergessliche Zeit bleiben wird.
Fast ein Jahr ist dieses Bild nun schon alt. Da stehen wir alle vor Portal 4 fürs Gruppenfoto: Konfirmanden, Teamer, Pastoren und ich. Die Sonne im Gesicht; manche müssen ganz
schön blinzeln. Damals war es die Konfirmation der „Großen“ und die ein Jahr Jüngeren
sollten in diesem festlichen Gottesdienst die Lesungen halten, die Kollekte einsammeln
und schon mal ein bisschen vorfühlen, wie das sein könnte – Konfirmation.
Wir wünschen allen Konfirmanden, Eltern,
Großeltern und Freunden ein schönes Konfirmationsfest am 10. April um 10 Uhr
und Gottes Segen für das, was kommen
mag.
Britta Osmers
19
S T. M I C H A E L I S | m a gaz i n
\\ Jugendband St. Michaelis wächst zusammen
Kinder und Jugendliche
Kimberley, Sayizan, Greta und Emil treffen sich einmal in der Woche mit ihrem Bandleiter
David Baaß um Popsongs und Liturgie für die Praytime zu proben. Es ist gar nicht so
leicht, für die Proben und Gottesdienste regelmäßig Zeit zu finden neben der Schule und
allem anderen, aber die Vier geben ihr Bestes. Neben Zeit braucht es auch eine gehörige
Portion Mut, um im gut besuchten Michel ein Solo zu singen oder zu spielen.
Seit einem Jahr gibt es die neue Jugendband St. Michaelis, und sie wird immer besser.
Überzeugen Sie sich davon in einer der Praytimes am 6. März, 3. April und 1. Mai oder
bei der Konfirmation am 10. April.
Britta Osmers
v.l.n.r.: David, Emil, Greta, Kimberly und Sayizan
\\ Begegnung mit dem Anderen | Generation Zukunft aus Sicht des Projektteams
Als wir uns für eine Mitarbeit im Projekt „Generation Zukunft“
welten aufeinander, und Erwachsene und Jugendliche stehen
entschieden, konnten wir noch nicht erahnen, was genau auf
nun gleichermaßen vor der Herausforderung, sich auf den Anuns zukommen würde. Was für uns als Patenschaftsbegleiterinderen einzulassen. Beide sind eingeladen, genau hinzusehen und
nen gilt, gilt umso mehr für die Patinnen und Paten, die sich hier
zu fragen: Wer ist das eigentlich? Herauszufinden, wen man vor
engagieren, sowie für die Schülerinnen und Schüler in dem Prosich hat, braucht Zeit und erfordert, dass man einander zuhört,
jekt. Denn trotz aller Erklärungen und Besprechungen im Vorfeld
miteinander redet, sich überraschen lässt, geduldig ist und den
und dem Wissen darüber, wie das Jahr im Projekt „Generation
Anderen auch mal aushält. Es gehört aber auch dazu, klar zu forZukunft“ gestaltet ist und wie
mulieren, was schwierig ist. Oft
eine Patenschaft ablaufen könnte,
fällt das sehr leicht und wie von
kann niemand vorher sagen, wie
allein, aber manchmal fällt genau
sie nun tatsächlich wird – die Bedas auch schwer. Und dann komgegnung mit dem Anderen, dem
men wir, die PatenschaftsbegleiTandempartner.
terinnen ins Spiel und versuchen
Aus diesem Grund muss das erste
dort zu unterstützen, wo es nicht
Aufeinandertreffen von Paten und
so rund läuft, indem wir beraten,
Schülern gut vorbereitet werden.
vermitteln, gut zureden, ermahEin wichtiger Grundstein dafür
nen und ermuntern.
ist das Matching. Im Projektteam
Darüber hinaus stehen wir in Konwird gemeinsam überlegt und distakt mit der Schule, planen gekutiert: Welche Schüler und welmeinsam die Patenabende, orgache Paten könnten gut zusammen
nisieren Betriebsbesichtigungen
passen? Trotz aller Sorgfalt gibt es
für die Schülerinnen und Schüler
Claudia Jürs (links) und Corinna Brinken
hier natürlich keine Sicherheiten.
und gestalten einmal in der WoManche Paten-Tandems, die wir während des Matchings als poche einen Schulkurs. Dort reden wir über die Patenschaften und
tenzielles „Traumpaar“ eingestuft hatten, harmonieren nicht so
geben Impulse zur Berufsorientierung. Damit bei all dem auch
gut, während auf der anderen Seite eher ungewöhnliche Kombider Spaß nicht zu kurz kommt, gibt es gemeinsame Aktionen, wie
nationen überraschend gut funktionieren.
zum Beispiel die große Game-Challenge, bei der sich die PatenWenn sich die Jugendlichen und Erwachsenen zum ersten Mal
Tandems in einem Kickerturnier miteinander messen konnten.
begegnen, sind eigentlich alle ein bisschen aufgeregt. Hier treffen
Mit all dem versuchen wir den Patenschaften im Projekt einen
Menschen aufeinander, die vielleicht mal zufällig in der U-Bahn
Rahmen zu geben, und doch bleibt die Begegnung mit dem Andenebeneinander gesessen hätten, aber sonst wohl nie miteinander
ren spannend und unvorhersehbar. Es gibt kein Patentrezept für
in Kontakt gekommen wären. Mitzuerleben, wie nun eine Vereine funktionierende Patenschaft. Doch unserer Erfahrung nach
bindung entsteht und zu sehen, was daraus wird, ist das, was die
gibt es eine Sache, die für das Gelingen einer Patenschaft unabMitarbeit bei „Generation Zukunft“ so spannend und wertvoll
dingbar ist: neugierig bleiben.
macht. Bei „Generation Zukunft“ treffen verschiedene LebensClaudia Jürs, Corinna Brinken
20
S T. M I C H A E L I S | m a g az i n
\\ Bleibe jung - damit du alt werden kannst | Veranstaltungen MichelAKTIV
\\ SonntagMittag - Gemeinsam is(s)t man nicht allein
Gemeinsam essen und in Gemeinschaft den Sonntag verbringen. Nach der Evangelischen Messe wird das Mittagessen gemeinsam vorbereitet, die Mahlzeit beginnt mit einem Loblied und einem Tischgebet. Mit dem Segen endet der gemeinsame SonntagMittag. Für das
Essen wird ein Kostenbeitrag erbeten. Jeder ist willkommen!
Am jeweiligen Sonntag kann jeder, der mag, ab 11.30 Uhr beim Kochen und Vorbereiten des Mittagessens helfen.
Sonntag, 13. März
12.45 Uhr: Mittagessen mit Lesung aus den Tischreden Martin Luthers
14 Uhr: Die Regierung der Kirche – Wer ist eigentlich die Synode und was sind ihre Themen?
Unsere Gemeinde wird vom Kirchengemeinderat geleitet. Aber wie sieht es auf höherer Ebene aus, im Kirchenkreis Hamburg-Ost, zu
dem der Michel mit 115 weiteren Gemeinden gehört? Oder gar auf der Ebene der Nordkirche? Hier nehmen sogenannte Synoden die
Aufgaben wahr, die in der Kirchengemeinde in den Händen des Kirchengemeinderates liegen. Dieser SonntagMittag lädt zum Blick nach
innen ein: Wie ist unsere Kirche organisiert, wie funktioniert sie, wie findet die “Regierung” außerhalb der Gemeinde statt?
Detlev Burkart, Kirchenvorsteher am Michel, Mitglied der Kirchenkreissynode Hamburg-Ost und stellvertretendes Mitglied der Landessynode wird über die Synode berichten und versuchen, alle Fragen zu beantworten.
Sonntag, 10. April
12.45 Uhr: Mittagessen mit Lesung aus den Tischreden Martin Luthers
14 Uhr: Bildervortrag – Mit dem Rucksack drei Monate durch Ecuador (Teil 2)
Jürgen Feinler reiste als fast 68-jähriger Low-Budget-Backpacker 3665 km durch Ecuador
und war dabei stets mit den Bussen unterwegs, mit denen die Einheimischen dort reisen.
Die Fortsetzung des ersten Vortrags zeigt Motive aus Vergangenheit und Gegenwart:
den Ort Incapirca, das Stonehenge der Inkas, handtellergroße Schmetterlinge, laufende
Bäume, einen 300 km langen Graben durch den Dschungel und vieles mehr. Persönliche
Erfahrungen und Schilderungen runden den Vortrag ab.
Sonntag, 1. Mai
12.45 Uhr: Mittagessen mit Lesung aus den Tischreden Martin Luthers
14 Uhr: Filmvortrag „Die schwierige Kunst der Versöhnung“
Aufgewachsen in einem palästinensischen Flüchtlingslager, hat der jugendliche
Protagonist des Films früh gelernt, Juden zu hassen. Mit seinen Eltern flieht er
aus dem Libanon nach Berlin. In dem multikulturellen Kreuzberg überfällt er mit
einer arabischen Jugendgang die Wohnung des alten jüdischen Nachbarn. Dieser
identifiziert den Jungen, der ganzen Familie droht nun die Abschiebung. Um dies
zu vermeiden, muss er den alten Mann um Vergebung bitten. Es beginnt ein langer
Weg der Annäherung in einem konfliktgeladenen Umfeld.
21
MichelAKTIV
Zu den folgenden Veranstaltungen, Ausflügen und regelmäßigen Terminen sind Sie herzlich eingeladen. Die Veranstaltungen finden,
wenn nicht anders angegeben, im Micheltreff, Krayenkamp 4 c, neben dem Gemeindehaus, statt. Weitere Informationen bei Diakon
Simon Albrecht, Tel. 376 78 - 173.
S T. M I C H A E L I S | m a gaz i n
MichelAKTIV
\\ Locker auf‘m Hocker
\\ Tipps & Tricks am Computer
Die einstündige Sitzgymnastik mit lockeren, leichten Übungen
verbessert den Bewegungsapparat des Körpers und hilft den Teilnehmenden, fit zu bleiben. Kostenbeitrag: 5 Euro pro Monat. Leitung: Helga Fischer. Montags, 15 Uhr. Anschließend Kaffee und
Kuchen.
Bei allen Fragen und Problemen zum Arbeiten am Computer oder
im Umgang mit dem Internet steht Roland Bruder mit Rat und
Tipps zur Seite. Individuelle Themen und Fragen werden aufgegriffen und verständlich erklärt. Kostenbeitrag: 4 Euro pro Sitzung.
Dienstags, 16 - 17.30 Uhr. Bitte um vorherige Anmeldung.
\\ Unterhaltsamer Denkspaß
„Fantasie ist wichtiger als Wissen“. In der kurzweiligen Denkspaßrunde mit Rosemarie Heine stehen Denkspiele, Rätsel und Memotechniken im Mittelpunkt. Ziel ist es, mit Kreativität und Fantasie
das Gedächtnis zu trainieren. Dienstags am 8. und 22. März,
12. und 26. April, 10. und 24. Mai, jeweils um 15.30 Uhr. Vorher gibt es ab 14.30 Uhr Kaffee und frisch gebackenen Kuchen.
\\ Plattdüütsch Krink
An‘n Michel ward platt snackt
Plattdüütsch is keen doode Spraak. Veele Minschen künnt platt
verstaan, man se truut sik nich, dat to snacken. Dat kann man
öven. Jedeen is vun Haarten willkamen, in een vergnöögten Krink
plattdüütsch to liehren, bii’t Vertellen, bii’t Vörlesen oder bii’t Toluustern över Gott un de Welt.
\\Spielenachmittag
Unterhaltsamer Spielenachmittag mit Brett- und Würfelspielen
jeden Mittwoch und Freitag, 15.30 Uhr. Zuvor ab 14.30 Uhr gibt
es frisch gebackenen Kuchen und Kaffee.
Secondhandkleidung am Michel
Krayenkamp 8, 20459 Hamburg
Öffnungszeiten: Mittwoch und Freitag, 15-18 Uhr
Spendenabgabe zu den Öffnungszeiten,
sowie dienstags 14-18 Uhr.
Tel.: (040) 376 78 - 179,
Jümmers an’n Deensdag üm halvig veer (vör Hoochdüütsche:
15.30 Uhr), 1./ 15. un 29. März, 19. April, 3./ 17. un 31. Mai
in Micheltreff. Vöraf gifft dat vunaf halvig dree Koffie un frischbackt Kooken.
Dr. Dr. med. Hamdosch & Collegen
\\ Abendessen & Spieleabend
Innere Medizin • Allgemeinmedizin • Hausarztpraxis
www.drhamdosch.de
Wer gerne spielt, aber keine Gleichgesinnten findet, der ist hier genau richtig. Jeder kann sein Lieblingsspiel mitbringen. Der Abend
beginnt mit einem gemeinsamen Abendessen. Jeweils mittwochs
am 2. März, 6. April, 4. Mai um 19 Uhr.
Ultraschall-Diagnostik
\\ Am Nachmittag vorgelesen
Nach einem Stück Torte und einer Tasse Kaffee zurücklehnen, zuhören und genießen! Abwechslungsreich, nachdenklich und heiter geht es in den Geschichten immer zu. Der Schauspieler Martin Mertens nimmt Anregungen gerne in sein Programm auf. Der
Eintritt ist frei. Jeweils mittwochs am 16. März, 20. April und
18. Mai um 15.30 Uhr.
22
Innere Organe, Bauchorgane, Schilddrüse, Lymphknoten,
Herz, Halsgefäße u.a.
Medizinische LASER-Therapie
bei chronischen Erkrankungen, Akne, Allergie, Arthrose,
Asthma, Bluthochdruck, Burn-Out, Depressionen, Diabetes, Erschöpfung, Fett, Migräne, MS, Myalgie, Parkinson,
Rheuma, Schmerzen, Wundheilung etc.
Praxis Winterhude
Winterhuder Weg 29
22085 Hamburg
Tel. (040) 22 69 17 00
Praxis Wandsbek
Nordschleswiger Straße 68
22049 Hamburg
Tel. (040) 68 28 55 85
S T. M I C H A E L I S | m a g az i n
Die folgenden Ausflüge eignen sich für Interessierte aller Altersstufen.
Anmeldung bitte bei Hans Zühr; neue Telefonnummer (0176) 506 801 18 oder
(Bei Überweisung bitte Kostenstelle angeben: 40213.242000)
Besichtigung des Energiebunkers Wilhelmsburg
Wanderung zur Apfel- und Kirschblüte
nach Buxtehude
Schon traditionell führt
die Mai-Wanderung von
MichelAKTIV durch das
Alte Land. Elbabwärts geht
es zunächst mit der HVVFähre nach Finkenwerder
und weiter mit dem Bus
nach Cranz. Dort beginnt
die Wanderung entlang der Este bis nach Buxtehude mit einem
Zwischenstopp in Estebrügge. Unterwegs ist ein Picknick geplant.
Streckenlänge ca. 12 km.
Sonnabend, 7. Mai. Treffpunkt um 10 Uhr am Micheltreff.
Kostenbeitrag: HVV-Karte.
(Bild: IBA Hamburg GmbH / Bernadette Grimmenstein)
Der im Zweiten Weltkrieg erbaute, ehemalige Flakbunker in Wilhelmsburg ist zum Symbol des Klimaschutzes in Hamburg geworden. Das seit Kriegsende nahezu ungenutzte Monument wurde im
Rahmen der Internationalen Bauausstellung vor wenigen Jahren
saniert und zu einem regenerativen Kraftwerk um- und ausgebaut. Neben der Besichtigung bietet das gläserne Café eine wunderbare Aussicht.
Sonnabend, 19. März, Treffpunkt um 11 Uhr am Micheltreff.
Kostenbeitrag: HVV-Karte
Fernsicht – Die Sterne zum Greifen nah
Im Jahr 1912 eingeweiht und bis heute
regelmäßig modernisiert, erfüllt die
Sternwarte in Bergedorf viele Aufgaben.
Neben Forschungsund
Lehrzwecken
steht sie der interessierten Öffentlichkeit
offen. Der Ausflug beinhaltet eine Führung und eine anschließende Beobachtung an den Teleskopen – vorausgesetzt der Himmel
ist klar.
Mittwoch, 6. April, Treffpunkt um 18 Uhr am Reisezentrum
Hamburg Hauptbahnhof. Kostenbeitrag: Führungsentgelt 5 Euro
und eine HVV-Karte.
Seniorenausflug zur Obstblüte ins Alte Land
Anfang Mai blühen wieder die Obstbäume im Alten Land. Der
Ausflug führt zunächst auf Entdeckungstour durch die HafenCity. Weiter geht es über die Köhlbrandtbrücke durch den Hafen
ins Alte Land. Das erste Ziel ist die im 15. Jahrhundert erbaute
Backsteinkirche St. Nikolai in Borstel, mit einem beeindruckenden
Kirchenraum und einer Arp-Schnitger-Orgel. Nach der Kirchenführung geht es zu Kaffee und Apfelkuchen in die gute Stube des
Altländer Obsthofes, bevor die Teilnehmer bei einer Fahrt durch
die Obstplantagen allerlei Interessantes über den Obstanbau erfahren.
Dieser Ausflug richtet sich speziell an Menschen, die keine längeren Strecken zu Fuß zurücklegen können. Die Mitnahme eines
Rollators oder Rollstuhls ist möglich, bei der Anmeldung aus Kapazitätsgründen bitte
anzugeben. Kurze Strecken sind zu Fuß zu bewältigen.
Dienstag, 3. Mai. Treffpunkt um 12.30 Uhr
am Micheltreff. Die
Rückkehr ist gegen 18
Uhr vorgesehen. Der
Kostenbeitrag beträgt
15 Euro.
Anmeldung und Information bei Diakon Simon Albrecht,
Tel. 376 78 - 173.
23
MichelAKTIV
\\ „Die Welt entdecken“ | MichelAKTIV unterwegs
S T. M I C H A E L I S | m a gaz i n
\\ Amtshandlungen in St. Michaelis
– Taufen –
Amtshandlungen
Kukua Ingrid Eva Brinkmann, Nicolas Florian Eilken,
Konstantin Jakob Göbel, Emma Kahl,
Luis Emil Langeheinecke, Hunter Hans Rose,
Louisa Marie Dlugosch, Benjamin Kemper,
– Trauungen –
Peter Mario Bögershausen (geb. Schmidt)
und Maren Elisabeth Bögershausen
Cataleya Zivkovic, Tyran Zivkovic,
– 50. Hochzeitstag –
Luis Dominik Da Fieno, Thore Wörmer,
Rainer und Karin Anke Ursula Mehrens (geb. Dobert)
Luna Joleen Wist, Annabelle Greß
– Konfirmationen –
Christoph Au, Michelle Monique Bögge,
Juli Karoline Böhm, Karl Pepper Seyabonga Boldt,
Aaron Maximilian Wolfgang Bomm, Laura Anna Sophie Dörner,
Michèle Grande, Jakob Hähner, Emilia Hahn,
Jeannine Klein, Celina Marie Köhler, Finn Corvin Kremsier,
Antonia Michaels, Kimberly Ritter,
Laetitia Alexandra Jutta Schimkat, Victor Louis Schröder,
Heri Christian Rolando Widdel, Shari Anja Wollesen,
Simon Bernd Wollesen
Michel-Kreuz
Das elegant geschwungene Kreuz aus Edelstahl
ist ein Abbild des Kreuzes in der Kapelle des Michel.
Ein schönes und individuelles Geschenk zur Konfirmation ...
Preis: 7,90 EUR
24
www.michelshop.de
– Bestattungen –
Dr. Ursula Elisabeth Nelle
(29.01.1934 – 26.10.2015)
Dr. h. c. mult. Helmut Heinrich Waldemar Schmidt
(23.12.1918 – 10.11.2015)
Auguste Luise Sigrid Steffen, geb. Peters
(12.07.1923 – 25.10.2015)
Werner Hinrich Walter Carl
(13.06.1933 – 25.11.2015)
Evamarie Ida Johanne Ebeling, geb. Salow
(19.12.1925 – 24.12.2015)
S T. M I C H A E L I S | m a g az i n
\\ Adressen, Telefonnummern und Links
Öffnungszeiten Kirchenbüro
Mo. bis Fr. 9.00 - 17.00 Uhr
und nach Vereinbarung
Spendenkonten des Michel
Spendenkonto Stiftung St. Michaelis:
IBAN: DE66 2005 0550 1226 1281 20
BIC: HASPDEHHXXX
Spendenkonto Hauptkirche St. Michaelis
IBAN: DE49 2005 0550 1226 1252 25
BIC: HASPDEHHXXX
Unsere Pastoren
Hauptpastor Alexander Röder
Pastor Hartmut Dinse
Pastorin Julia Atze
Kircheneintrittsstelle
Hauptpastor Röder, Tel. 376 78 - 111
Literaturkreis
Ares Damassiotis, Tel. 86 01 40
Biografiekurs
Thomas Östreicher,
Tel. 39 90 46 84,
Landheim Stelle
Freizeitheim der Hauptkirche St. Michaelis
Uwe Harder
Tel.
0 41 74 / 66 75 - 491
Fax
0 41 74 / 66 75 - 492
Mobil 0 171 / 305 61 02
Michel-Musik-Büro
Marc Fahning
Krayenkamp 4 c, 20459 Hamburg
Tel. 376 78 - 143, Fax - 243
www.michel-musik.de
Chor St. Michaelis
Tel. 376 78 - 143
www.michel-musik.de
Geschäftsführung
Thorsten Schulze
Kantorei St. Michaelis
Tel. 376 78 - 142
www.michel-musik.de
Seniorenangebote im Micheltreff
Krayenkamp 4 c, 20459 Hamburg
Tel. 376 78 - 170
Mo. bis Fr. 14.00 - 18.00 Uhr
Posaunenchor St. Michaelis
Josef Thöne, Tel. 36 68 00
www.michel-musik.de
MichelAKTIV
Krayenkamp 4 c, 20459 Hamburg
Diakon Simon Albrecht,
Tel. 376 78 - 173, Fax - 312
Kinder- und Jugendsingschule
St. Michaelis
Information und Anmeldung
Ulrike Dreßel, Tel. 376 78 - 149
Besichtigung von Kirche
Krypta und Turm
Öffnungszeiten:
Nov. – April: täglich 10.00 – 17.30 Uhr
Mai – Okt.: täglich 9.00 – 19.30 Uhr
Während Gottesdiensten und Veranstaltungen ist die Besichtigung der Kirche
bzw. der Krypta nicht möglich.
Hamburg HiStory
In der Krypta ist während der Öffnungszeiten ein halbstündiger Film über die
wechselvolle Geschichte Hamburgs und
seiner Hauptkirchen zu sehen.
Nachtmichel
Hamburg bei Nacht
106 Meter über der Elbe
Buchungen: Tel. 28 51 57 91 oder
www.nachtmichel.de
Kirchenführungen:
Täglich Führungen möglich, Anmeldung
über Tel. 376 78 - 0 oder
MichelEntdecker
Kinderführungen speziell für
Schulklassen, 3. bis 7. Jahrgang
Informationen und Anmeldung über:
Koordination Ehrenamt
Barbara Pagel, Tel. 36 43 32
Stiftung St. Michaelis
Englische Planke 1 b, 20459 Hamburg
Michael Kutz, Geschäftsführung
Tel. 376 78 - 117, Fax - 317
Jugendarbeit
Krayenkamp 4 c, 20459 Hamburg
Britta Osmers, Tel. 376 78 - 125, Fax - 308
Patenprojekt Generation Zukunft
Information und Anmeldung bei
Lars Rieck (Mo. - Do.)
Tel. 376 78 - 107
Kita St. Michaelis
Gerstäckerstr. 5, 20459 Hamburg
Angelika Gadhof, Tel. 36 80 17 - 84
www.generation-zukunft.info
Vivien Wellenthin
Tel. 376 78 - 116, Fax -291
Heike Schröder
Tel. 376 78 - 191, Fax - 291
Glockenwerkstatt im Michel
Eine Lernwerkstatt im Kirchturm
für Schulklassen vom 3. bis 7. Jahrgang
Information und Anmeldung über
Verein Gemeinschaftsgrabstätte
an St. Michaelis
Englische Planke 1 b, 20459 Hamburg
Heike Schröder, Tel. 376 78 - 191
Jack un Büx
Secondhandkleidung am Michel
Geöffnet: Mi. und Fr. 15.00 - 18.00 Uhr
Krayenkamp 8, 20459 Hamburg
Kleiderspenden-Abgabe:
Di. 14.00 - 18.00 Uhr oder nach Vereinbarung unter Tel. 376 78 - 179
Adressen
Hauptkirche St. Michaelis
Englische Planke 1, 20459 Hamburg
Tel. 376 78 - 0, Fax 376 78 - 310
www.st-michaelis.de
25
S T. M I C H A E L I S | m a gaz i n
\\ Die Glocken sind zuhause!
Stiftung St. Michaelis
Spätestens zu Ostern werden die beiden neu gegossenen Glocken im Turm hängen. 98 Jahre nachdem sie im Ersten Weltkrieg zur Unterstützung des Krieges eingeschmolzen wurden, werden sie dann mit neuer Melodie erklingen. 16 Monate nach dem Start der Spendenaktion „So klingt Hamburg“ ist das vor allem ein Erfolg der mehr als 1.600 Michel-Spender, die 350.000 Euro aufgebracht haben.
Wir nehmen das zum Anlass, auf die wichtigsten Stationen der Aktion zurück zu schauen.
Der Anfang
„So klingt Hamburg“ hatte starke Partner. Dr. Harald Vogelsang, Vorstandssprecher
der Hamburger Sparkasse, und Cord Wöhlke, Seniorchef von Budnikowsky waren am
29.10.2014 in den Michel gekommen, um die Aktion zu starten. „Gemeinsam mit den
Hamburgern schaffen wir es, 250.000 Euro für den Guss der neuen Glocken zusammen
zu bekommen.“
Der Glockenguss
Sieben Monate später ist es so weit. In der Glockengießerei Rincker werden die beiden Glocken
gegossen. 2.500 kg glühende Glockenspeise fließen
in die unterirdischen Formen und formen zwei wunderschöne neue Glocken. Vier Monate dauerte die
Herstellung.
Das Michel-Wimmelbild
Rückschlag nach erfolgreicher (erster) Spendenaktion: Die Stahlträger in der Turmkuppel
müssen verstärkt werden, damit sie das zusätzliche Gewicht der neuen Glocken halten
können. Mit dem Michel-Wimmelbild startet die Stiftung St. Michaelis eine neue Spendenaktion, um weitere 100.000 Euro zu sammeln. 300 Hamburger lassen sich für das
Michel-Wimmel-Bild „Hamburg zieht die Glocken hoch“ porträtieren und finanzieren mit
ihrer Spende die Verstärkung der Stahlträger.
Das Glockenfest und Weihe der Glocken
Am 16. September 2015 kommen die Glocken nach Hamburg und werden am Michel
begrüßt. Da die Aufhängung im Turm noch nicht fertig ist, werden sie zunächst in der
Kirche ausgestellt. Am 27. September 2015 werden die beiden Glocken im Michel geweiht
und bei einem großen Glockenfest von 4.000 Hamburgern begrüßt.
Verstärkung kommt
Für die Verstärkungsarbeiten im Turm müssen 22 Stahlträger mit einem großen Kran in
den Turm transportiert werden und in der Kuppel zu einem großen Stahlkreuz verbunden
werden. Die Arbeiten werden im November 2015 abgeschlossen. Der Turm ist bereit für
die neuen Glocken.
Das Finale
Im März werden die Glocken in den Turm gehoben und aufgehängt. Die Melodie der
Uhrschlagglocken hat zwei neue Töne und erklingt mit neuer Melodie. (Ein Foto war bei
Redaktionsschluss leider noch nicht verfügbar).
26
S T. M I C H A E L I S | m a g az i n
Liebe Michel-Freundin, lieber Michel-Freund,
am Anfang dieses Jahres steht ein großes Dankeschön an Sie! Es
ist unglaublich, welchen Rückhalt wir mit unserer Glockenaktion
„So klingt Hamburg“ und vielen weiteren Michel-Projekten erfahren haben. Gemeinsam mit Ihnen ist es auch in diesem Jahr
gelungen, den Michel zu erhalten und mit Leben zu füllen. Danke
für Ihr Engagement!
Das neue Jahr startete aufregend. Immer wieder verhinderten
Stürme, dass die beiden Uhrschlagglocken in den Turm gezogen
werden konnten. Im März soll es nun mit einem großen Kran geschehen. Mit Flaschenzügen und Muskelkraft müssen die letzten
Meter überwunden und die Glocken an den verstärkten Stahlträgern angebracht werden. 98 Jahre nachdem aus den alten Glocken
im Ersten Weltkrieg Munition gegossen wurde, hängen wir die beiden Glocken als Zeichen des Friedens am Hamburger Wahrzeichen
wieder auf. Mit dem ersten Anschlagen der neuen Glocken beginnt
ein neues Kapitel des Engagements für Frieden und Versöhnung
am Michel. Nach dem interreligiösen Friedensprojekt „Wege zum
Frieden“ 2014 und dem Guss der Friedensglocken hat der Kirchengemeinderat beschlossen, sich um eine Mitgliedschaft in der
ökumenischen Nagelkreuzgemeinschaft zu bewerben. Sie hat ihren Ursprung an der St. Michael‘s Kathedrale in Coventry, die am
14. November 1940 in der „Operation Mondscheinsonate“ von der
Deutschen Luftwaffe zerstört wurde. Am Tag nach den Angriffen
mit 550 Toten und einer fast ausgelöschten Stadt betete Domprobst Richard Howard zum ersten Mal das Versöhnungsgebet
von Coventry und ließ die Worte „Father Forgive“ in die Chorwand
der Ruine meißeln. Auch unsere Vaterunser-Glocke trägt in vier
Sprachen die Inschrift „Vater vergib“.
Sie sehen: Vor uns liegt ein spannendes Jahr. Gemeinsam mit
Ihnen möchten wir den Michel erhalten und mit Leben füllen.
Danke, wenn Sie uns dabei zur Seite stehen.
Ich grüße Sie herzlich aus dem Michel.
Ihr
Alexander Röder
Die Stiftung St. Michaelis sammelt Spenden für den Hamburger Michel. Mit
ihren Aktionen wendet sie sich an Freundinnen und Freunde des Michel, die
das Hamburger Wahrzeichen erhalten und mit Leben füllen möchten. Durch
Erträge aus Zustiftungen und Testamentsspenden sichert die Stiftung St.
Michaelis dauerhaft wichtige Michel-Projekte.
Spendenkonto der Stiftung St. Michaelis
DE66 200 505 50 1226 128 120
Michael Kutz (Geschäftsführer)
Die Stiftung St. Michaelis erreichen Sie persönlich unter Tel. (040) 37678117 oder per E-Mail an [email protected]. Mehr über die Stiftung
erfahren Sie auch unter www.michel-stiftung.de. Den Michel-Segen und
den Newsletter UNSER MICHEL schicken wir Ihnen kostenlos zu.
27
Telefon 040 360 26 998
nielsbrodersen.de
Ihre Immobilie fällt Ihnen zunehmend zur Last und
Sie sind auf der Suche nach einem würdigen Nachfolger?
Dann rufen Sie mich an und lassen Ihre Immobilie bewerten.
Ihr Spezialist für Zinshäuser
und Wohnimmobilien
Ich freue mich darauf Sie kennenzulernen!
Niels Brodersen Immobilienkontor e.K.  Esplanade 22  20354 Hamburg
Mit einem Klick in den Michel:
Willkommen im Michel Shop!
Tickets, Musik-CDs, Bücher, Schmuck, Souvenirs.
www.michelshop.de