März – April 2016 | 9. Jahrgang | Nr. 50 Hier leben wir Mit wehenden Fahnen Man streicht und hisst und hält sie hoch: Die Fahne. Sie und ihr nächster Verwandter, das Wappen, sind allgegenwärtig. «Ich habe ein Wappen, also bin ich», sagt der Liestaler Heraldiker Günter Mattern. Treffpunkte Der «Girls only»-Raum zieht jetzt auch Mädchen ins Jugendzentrum Liestal. MITTELPUNKT DER REGION Ein Ort, wo Tradition auf Moderne trifft und Generationen zusammenkommen. Bad Bubendorf – das Haus mit Herz. Wir freuen uns auf Sie! BAD BUBENDORF HOTEL zusammenkommen im Baselbiet Bad Bubendorf Hotel Kantonsstrasse 3, CH-4416 Bubendorf T +41 61 935 55 55, F +41 61 935 55 66 [email protected], www.badbubendorf.ch ab märz: neuimmooi! 4410 music nights!nights! neue küche! wir haben in der fasnachtswoche die küche umgebaut: gluschtige menüs warten auf ihre geniesser. freitag und samstag bis 02 uhr. unser neuer barkeeper jalil wird mit dem mooi team für exklusive cocktails und fine food sorgen, auch wenn man noch spät unterwegs ist. live music, ambiente und eine motivierte crew sorgen für einen würdigen auftakt ins weekend. caffè mooi guggenheim liestal fr 26.2. kammerorchester basel fr 4.3. chica torpedo sa 5.3. lina button so 6.3. swiss grass night* do 10.3. pina ganzoni (humortage liestal) fr 1.4. baselbieter konzerte: gilles apap sa 2.4. sousoul funknight fr 8.4. ira may sa 9.4. emashie so 10.4. john lowell (usa)* fr 15.4. kunz sa 16.4. damian lynn fr 22.4. we invented paris sa 23.4. undercover so 24.4. carlos martinez guggenheim openair: fr 20.5. tafs sa 21.5. famara so 22.5. filet ouf soul so 22.5. joe mullins (usa)* do 26.5. mr pc feat fred wesley (usa) fr 27.5. anna rossinelli 19 doors/20 show *17 uhr tix: starticket.ch www.guggenheimliestal.ch musikalisches konzertmenü ab 18 uhr im caffè mooi reservation dringend empfohlen: 061 534 00 02 bung l u n d Um g e n für Liesta Das Magazi – 2 – LiMa März – April 2016 I N H A LT 4/6/8 Aufgefallen: News und Trends 14 Symbole der Verbindung in unserer Stadt Dass sich das LiMa in seiner 50. Ausgabe dem Thema Wappen und Fahnen widmet, finde ich eine gelungene Idee. Eine Gemeinschaft wie Liestal wird nicht nur durch materielle Grundlagen wie Gebäude oder Verkehrswege zusammengehalten. Auch gesellschaftliche Einrichtungen wie Behörden, Schulen, Gesetze und Bräuche bilden das soziale Leben nicht vollständig ab. Erst wenn wir eine Schicht tiefer schürfen, finden wir Symbole, die als Zeichen der Verbindung dienen. Dazu gehören die Wappen und Fahnen. Auch die Burgunderschale, die im Stedtli aufbewahrt wird, zählt dazu. Weshalb sind diese Symbole wichtig für uns? Sie sind durchdrungen von Werten, Ideen und gemeinsamen Idealen. Gehen wir aufmerksam durch unsere Stadt, begegnen wir diesen Symbolen überall. Ich schätze besonders die «Standesscheiben» in unserer Stadt kirche. Aufgrund eines Bittgesuchs Liestals stifteten Basel, Solothurn, Luzern, Zürich und Bern je eine Glasscheibe. Sie sind ein Zeichen der Verbindung über unsere Stadt hinaus und erinnern uns daran, dass wir auf wichtige Partner angewiesen sind – gestern, heute, morgen. Einen wichtigen Beitrag zum Zusammenhalt in Liestal und der Region leistet auch das LiMa. Den Macherinnen und Machern gratuliere ich herzlich dazu. Werte wie Engagement, Originalität, Durchhalte vermögen und Risikobereitschaft prägen das Magazin. Alles Gute für die nächsten fünfzig Ausgaben! Lukas Ott, Stadtpräsident Liestal Mit wehenden Fahnen 30 Der Stolz des Fahnenträgers 32 «Ich habe ein Wappen, also bin ich» 34 Kirschen, Haselnüsse und Birnbäume 38 Arisdorf zeigt Flagge 41 Der Mann der Fahnen 25 Kulturkalender der Stadt Liestal 44 Treffpunkt Girls only – Pause von den Anforderungen 46 KMU Liestal am Puls 48 Argumente: Einwohnerrats-Fraktionen Beethovens letzter Flügel im Pfarrhaus zu Liestal 50 Geschichte(n) 51 Regio Liestal Live H ilfe für die Ärmsten Impressum 9. Jahrgang, Nr. 50 Herausgeberin und Redaktionsleitung: Beatrice Rieder, Rieder Kommunikation, Rathausstrasse 66, 4410 Liestal, T 061 923 05 15, [email protected], www.riederkommunikation.ch. Mitwirkende Autor/innen dieser Ausgabe: Andreas Baumeister, Julia Gohl (jg), Lucas Huber (lh), Isabelle Pryce (ip), Beatrice Rieder (br). Gestaltung: Denise Vanne. Fotografie: Judith Hirsbrunner; Lithos und Druck: Vogt-Schild Druck AG, Derendingen. Distribution: Post. Impulsteam der Redaktion: Claudia Aufdereggen, Andreas Baumeister, Barbara Boos, Andreas R uegg. Produktion und Inserate: Monika Neuenschwander, Rieder Kommunikation, R athausstrasse 66, 4410 Liestal, T 061 923 05 15, F 061 923 05 16, [email protected]. Tarife, jeweils farbig: 1/1 Seite 1845.00, 1/2 Seite 923.00, 1 /4 Seite 495.00 1/8 Seite 283.00. Details unter www.lima-online.ch. LiMa erscheint 6 x pro Jahr: Januar, März, Mai, Juli, September, November. Erscheinungstermin jeweils Anfang Monat, ausser Januar. Auflage: 25’300 Ex. kostenlos an alle Haushaltungen in Liestal, Lausen, Arisdorf, Hersberg, Nusshof, Seltisberg, Lupsingen, Bubendorf, Ziefen, Reigoldswil, Lampenberg, Hölstein, Ramlinsburg, Frenkendorf, Füllinsdorf, Nuglar, St. Pantaleon und Büren. Abonnement: Ausserhalb des Verteilgebiets kann LiMa zu einem Versandkostenbeitrag von CHF 28.00 abonniert werden. ISSN-Nummer 1663-6236 LiMa September–Oktober LiMa März – April 2016 2012 –3– ip AUFGEFALLEN Flink wie ein Fink Sind wir ver-rückt? ip Fringilla, lat. für Bergfink, nennt Miriam Hersche ihr neues Unternehmen für Interims-Management, Coaching und Consulting: «Wer im starken, globalen Wettbewerb mithalten und profitabel sein will, muss rasch agieren und passende, nachhaltige Lösungen umsetzen.» Mit ihrer jahrelangen Erfahrung in Kaderpositionen unterstützt Hersche Unter nehmen wirksam im Personalmanagement, bei Projekten und in der Geschäftsführung. Sie bietet zudem Rechtsberatung, Steuer-, Finanz- und Budgetberatung sowie Stellenvermittlung an – auch für Privatpersonen. Fringilla – Partner of choice, Miriam Hersche, Hauptstrasse 27, Seltisberg, M 079 285 80 42, [email protected], www.fringilla-gmbh.ch ip ip Elise Pautard, Cornelia Salome Huber und Markus Merz (v.l.) von «Frequenzwechsel» laden unter Mitwirkung von weiteren Beteiligten zu einem Parcours der besonderen Art. In den Räumlichkeiten der seit Mitte der 1980er Jahre verlassenen psychiatrischen Klinik Holdenweid führen sie in einem transdisziplinären, vielschichtigen Kunstprojekt durch Klang-, Bild-, Licht- und Gedankenräume. Ein Spiel mit Gegensätzen, mit sinnlichen Raum-Erfahrungen, mit Perspektivenwechsel und Wahrnehmungsverschiebungen. Auf die Holdenweid ist das Team dank einem Beitrag im LiMa gestossen. Frequenzwechsel, «Sind wir ver-rückt?», 5., 12., 18., 19., 26. März um 19 Uhr; 6., 13., 20., 27. März um 17 Uhr , Impulszentrum Holdenweid bei Hölstein, A nmeldung erforderlich: [email protected], www.frequenzwechsel.ch ip Separat und doch ein Team Nach 15 Jahren Berufserfahrung hat M aristella Azzolino ihren eigenen Coiffeur-Salon Arte Sincera eröffnet. Sie teilt das Lokal mit Fiona Regli, die als Coiffeur La Perla sieben Jahre hier arbeitet: «Obwohl wir beide ein eigenes Geschäft haben, unterstützen wir uns und können uns vertreten.» Beide legen grossen Wert auf die Beratung und Weiterbildung. Sie bedienen auch Kundinnen und Kunden ohne Voranmeldung. Coiffeur Arte Sincera, Maristella Azzolino, T 061 901 48 55, Coiffeur La Perla, Fiona Regli, T 061 901 14 17, Frenkendörferstrasse 9, Liestal ip Welche Beiz gewinnt? Knapp vor der Fasnacht drehte das Schweizer Fernsehen für seine Sendung «Mini Beiz – dini Beiz» aus dem Baselbieter Stübli des Hotel Engel. Für die Sendung touren an fünf Tagen fünf Stammgäste als Gastgeber durch ihre fünf Lieblingsrestaurants. Am Schluss gibt es einen Sieger nach Punkten. Neben der ehemaligen Liestaler Stadtpräsidentin Regula Gysin (r.) als Stammgast im Baselbieter Stübli von Esther und Marc Grieder (l.) machen auch die Seltisbergerin Corinne Bürgin und der Gasthof zum Schützen mit im Rennen um die beste Stammbeiz sowie das Bäre-Beizli in Augst, das Gasthaus zum Löwen in Rünenberg und das Aruma de Bolivia in Reinach. www.srf.ch/sendungen/mini-beiz-dini-beiz/ sendungen, Ausstrahlung der Sendungen aus Baselland in der Woche vom 9. bis 13. Mai 2016, jeweils um 18.15 Uhr auf SRF1. ip 100% neutral Nach zehn Jahren Erfahrungen im Versicherungsgeschäft haben sich Claudio Iannuzzi (l.) und Pascal Siegrist (r.) als akkreditierte Versicherungsbroker selbstständig gemacht. Mit der Swiss Insurance Union AG beraten sie Unternehmen und Privatpersonen in allen Versicherungsfragen. Ein Spezialgebiet des Unternehmens sind Fahrzeugversicherungen. Sie bieten innert Minuten Versicherungen mit besseren Konditionen und aktuell mit einem Cashback. Swiss Insurance Union AG, Industriestrasse 7, Liestal, T 061 921 17 17, [email protected], www.swissinsuranceunion.ch ip ip ip r n sin d vo n de f die se n Se ite un d fo to t Di e Tip ps au ss rfa ve sg ew äh lt, za hlt e Re da kt ion au nic ht um be ha nd elt sic h ng rig na ch gr af ier t. Es hu it ze er ir sin d jed .ch. Wer bu ng. W om mu nik at ion lim a@ rie de rk Ne ws fu tte r: Das LiMa ist 50! Liebe Leserschaft Liebe Inserentinnen und Inserenten Diese schöne LiMa-Ausgabe, den heimatlichen Wappen und Flaggen gewidmet, ist unsere runde Nummer 50! Fünfzig Mal haben wir Ihnen schon Themen nach dem Motto «Hier leben wir!» präsentiert und ausgebreitet. Wir zeigten spannende Menschen, Familien, Macherinnen und Macher, wir stellten Fragen an S tudierte und Belesene, Erfahrene und Alteingesessene, wir hielten Leute auf der Strasse an und durften Fenster zu Seelen und Herzen öffnen, die uns nur dank viel Vertrauen geöffnet wurden. Wir berichteten über Liebe und Freundschaft, schauten in Wohnzimmer und in Gärten hinein, klopften unsere Region auf historische Begebenheiten, Brauchtum und architektonische Leuchttürme ab, blickten den Menschen auf ihre Teller, portraitierten ihre liebsten Tiere, widmeten eine Ausgabe den Männern, eine den Frauen, eine den Kindern, eine den Landwirten, fragten junge Leute nach ihrem Wunsch-Beruf und gingen einen Tag lang mit den Jägern auf die Jagd. Immer sind es die hiesigen Menschen, die uns faszinieren, und was sie tun, wissen und können. So soll es weiter gehen, so lange wie Sie, liebe Leserschaft, liebe Inserentinnen und Inserenten mitkommen. Denn von Ihnen hören wir viel Gutes über das LiMa. Das Magazin sei interessant, es werde gelesen, von vorne bis hinten, es liege immer im Wohnzimmer, auf dem Küchentisch, im WC, zerlesen, zerfleddert, immer wieder zur Hand genommen. «Und immer hat es Leute drin, die ich kenne.» Das ist es, genau! Hier LEBEN wir. Hier leben WIR. Mit einem grossen Dank und einem herzlichen Gruss: Beatrice Rieder, Monika Neuenschwander, Denise Vanne, Isabelle Pryce und Lucas Huber vom Kernteam, die Fotografinnen und Fotografen, das Impulsteam und alle, die ebenfalls am LiMa mitarbeiten. « « Überall haben mich Leute auf das Foto angesprochen, sogar am Fasnachtsumzug in Liestal! Vieles wandert ins Altpapier. Doch das LiMa lese ich immer. Immer. Eine Protagonistin aus der letzten Ausgabe Eine Leserin » » LiMa März – April 2016 –5– ip AUFGEFALLEN r n sin d vo n de f die se n Se ite un d fo to t Di e Tip ps au ss rfa ve sg ew äh lt, za hlt e Re da kt ion au nic ht um be ha nd elt sic h ng rig na ch gr af ier t. Es hu it ze er ir sin d jed .ch. Wer bu ng. W om mu nik at ion lim a@ rie de rk Ne ws fu tte r: ip Die Arche geht auf Kurs Der Büecherlade zur Arche hat mit dem neuen Vereinspräsidenten Christian Tschudin kräftig Wind in den Segeln. Der christlich überkonfessionelle Bücherladen bekommt Anfang März ein neues Erscheinungsbild, wird mit einem neuen Café zum Ort für Begegnung und Austausch und organisiert die Veranstaltungen «ARCHE im Klang». Der Start macht ein Abend mit Ruedi Josuran. Das Foto zeigt Christian Tschudin mit Ladenleiterin Brigitte Zürcher. Arche, Kanonengasse 6, Liestal, T 061 921 49 57, [email protected]; Erzählabend mit Ruedi Josuran, Mi 2. März 2016, 19.30 Uhr, Kulturhotel Guggenheim, Liestal ip Spinning spezial «Ich beziehe den Körper als Kompetenzzentrum bei der Deutung und Lösung privater und beruflicher Anliegen mit ein», erklärt Johanna Wüthrich, die neu Enneagramm-Coaching und -Seminare anbietet. Das Enneagramm ist ein Modell, das neun P ersönlichkeitsstrukturen beschreibt. Diese sind den Zentren Bauch, Herz und Kopf zugeordnet. «Mich begeistert diese Methode. Sie funktioniert bei Kindern und Erwachsenen und bietet von Entscheidungsprozessen bis hin zur Bewältigung komplexer Traumata Unterstützung.» Enneagramm-Coaching, Johanna Wüthrich, Erlifeldweg 3, Seltisberg, T 079 389 30 27, [email protected], www.enneagramm-coach.ch ip ip Lilian Njoki (l.) und Annemarie Sigg (r.) geben seit neuestem Aqua-Cycling-Kurse, eine Mischung zwischen Aqua-Fit und Spinning. «Aqua-Cycling ist ein sehr gutes Kraft-Ausdauertraining für den ganzen Körper und fördert auch die Koordination», erzählt Njoki und Sigg fügt an: «Es macht Spass. Ich bin total angefressen.» Die Nachfrage für die ersten Kurse war so gross, dass es ab April vier weitere Kurse über Mittag gibt. AquaCycling, Sport- & Freizeitpark Gitterli, Militärstrasse 14, Liestal, T 061 921 36 01, [email protected], www.gitterlibad.ch ip zVg Mit Bauch, Herz und Kopf Dekorativ, individuell und praktisch Arbeitsagogin Kathy Gallo (l.) und Deutschlehrerin Silvia Bolliger (r.) haben den Secondhand-Laden GareDeRobe eröffnet. Hier bieten sie Sozialhilfeempfangenden ein niederschwelliges Beschäftigungs- und Förderungsprogramm mit integriertem Deutschkurs an. GareDeRobe nimmt unsortierte Kleiderspenden für den Verkauf entgegen. Die Programmteilnehmenden wählen aus, waschen, bügeln und bedienen auch Kunden und Kundinnen im Laden. GareDeRobe, Rathausstrasse 31, Liestal, T 061 535 26 61, [email protected], www.garederobe.ch ip ip Zwischenhalt GareDeRobe Güray Unudulmazkan hat eine Marktlücke gesucht. Nun haben er und seine Frau Samra einen Showroom für Wandpaneele aufgemacht. Die dekorativen Wandelemente können in Mauer-, Holz- oder Abrieboptik individuell gestaltet werden. Sie sind isolierend und schalldämpfend. Für die Montage arbeitet der in Liestal geborene Unudulmazkan mit lokalen Gipsern und Malern zusammen. Die Wandpaneele sind auch einfach selbst zu montieren. Als Ergänzung verkauft das Ehepaar Kalebassenlampen und Emoji-Produkte. Wandpaneelen, Rathausstrasse 22, Liestal, T 078 964 61 61, [email protected], www.facebook.com/ wandpaneele/ ip Publireportage Hört auch auf die Natur: Landschaftsgärtner Ramon Martin. «Auch der Garten hat etwas zu sagen» « Aussenräume und ihre Nutzer sind vielfältiger miteinander verwoben, als wir es auf den ersten Blick wahrnehmen. Dieses ‹Miteinander› kann förderlich sein oder hindernd, es kann belasten oder erfüllen. Wenn ich in einen Garten gerufen werde, gilt es deshalb, mit all meinen Sinnen wahrzunehmen, um was es im Eigentlichen geht. Wo gibt es Bedürfnisse, welches sind die Wünsche der Garten-Nutzer? Was meint der Garten, was die Natur dazu? Braucht es neue Raum-Schaffung oder birgt das Bestehende bereits eine verborgene Lösung? Reicht ein sanftes Räumen oder steht eine generelle Änderung an? Wo ist Energie vorhanden und wo geht sie verloren? Wie lässt sich das ändern? In solchen ersten Begegnungen mit Menschen und ihren Gärten verdichten sich all diese Fragen und Gegebenheiten in mir zu einem Ganzen. Erste Ideen und Lösungsansätze neh- seine Pläne von Hand zeic «Wohl einer der Let zten, der Gär ten. Impressionen von Gar tenart- men bereits Gestalt an und ich komme regelrecht ins Feuer. Meine Intuition ist dabei mein bester Berater und mein grösstes Potenzial. Immer wieder überrascht sie mich aufs Neue und ich habe gelernt, auf diese ‹Inputs› zu vertrauen. ich verstehe sie als Stimme der Natur und des Gartens zum jeweiligen Vorhaben. Indem ich darauf eingehe und dies ernst nehme, schaffe ich die Voraussetzungen für ein stimmiges Endprodukt für alle Beteiligten. Nun gilt es herauszufinden, ob Kunden, Garten und ich uns richtig verstanden haben. Ich bin wohl einer der letzten Gärtner, der seine Pläne noch von Hand zeichnet. Die zwei- und dreidimensionalen Pläne und Skizzen erleichtern den Austausch und die Vorstel lung. Sie dienen als Klärung und als Arbeitsgrundlage für die Verwirklichung des Projekts. Ich habe einen Auftrag gegenüber den Menschen, für die ich arbeite, und auch einen Auftrag gegenüber Natur und Boden. Das nehme ich sehr ernst und versuche die beiden Bedürfnisse achtsam zusammenzuführen, egal ob es um eine Topfbepflanzung oder eine Quartierplanung geht. Seit dreissig Jahren arbeite ich so. In dieser Zeit ist mein Vertrauen in die Intuition gewachsen und damit auch die Freude an meiner Arbeit. br » ensional. hnet.» Mal zwei-, mal dreidim gartenart gmbh, Schildareal, Eichenweg 4, Liestal, 061 931 39 39, 079 407 92 92 [email protected] www.garten-art.ch herzlich willkommen im «herzlich». Das vegetarische Takeaway an der Rathausstrasse – frisch, natürlich, biologisch, köstlich. Rathausstrasse 66, Liestal, T 061 923 05 17, www.herzlich.li Öffnungszeiten bis zum Ausbau: Mo–Fr 10–16 Uhr, Sa/So geschlossen LiMa März – April 2016 –7– ip AUFGEFALLEN Ein weinen des und ein lachendes Auge zVg Musikgenuss für alle Nach fünf Jahren Pause heisst es in Liestal wieder einmal «VivaCello»! Das Musikfestival bringt während der «Genusswoche» vom 21. – 25. September herausragende, internationale Musikerinnen und Musiker ins Stedtli. Die Organisation ist voll im Gang und das Programm soll Ende April stehen. Das künstlerische Team ist Teil einer jungen Generation von Musikern, die mit ihrer inspirierenden Art jeden für Klassik begeistern können. Bei ihrer Stippvisite trafen die drei auf Genuss-Stadtpräsident Lukas Ott. Bild v.l.: Andreas Fleck, Lukas Ott, künstlerischer Leiter Nicolas Altstaedt, Flavia Grubenmann. VivaCello, 21.-25.9.2016, Liestal, [email protected], www.vivacello.ch ip Jedem sein Humor Erf olg age Liestal statt. Nach dem zum zweiten Mal die Humort en find rz Mä 13. Probis im 10. gen Vom Vorstellun l Kultur fast doppelt so viele sta Lie ein Ver der hat r Jah im letz ten bar ett bis zu philosophischen tz über Wortkunst, Theaterka gramm. Von musikalischem Wi und Emil Steinberger nnt en Meistern Jacques Tati eka altb den und der Kin für n gibt Schweiner eie Lacher. Vor den Vorstellungen en Geschmack den richtigen jed für age t or oi. Hum mo die im ten bie 00 Uhr mit einer Prise Humor um 18. es jeweils Essen und Trinken tak t@ humort age-liestal.ch ip ww w.humort age-liestal.ch, kon Chemie der Leidenschaften ip Lislott Pfaff erzählt in ihrer Novelle «Chemie der Leidenschaften» aus dem turbulenten Leben des fiktiven Laboristen Pierre Abegg, der toxikologische Tierversuche durchführt. «Die Beschreibung der Tierversuche ist real. Entweder habe ich sie selbst gesehen oder gut recherchiert», sagt Pfaff, die zehn Jahre als medizinwissenschaftliche Übersetzerin in der Pharmaindustrie gearbeitet hat und sich seither aufgrund ihrer Erlebnisse im Tierschutz engagiert. «Chemie der Leidenschaften», Lislott Pfaff, Schwabe/ Johannes Petri Verlag, ISBN 978-3-03784-087-0. Buchvernissage: 3. März, 18 Uhr, Kantonsbibliothek, Liestal ip – 8 – LiMa März – April 2016 Wehmütig zieht Franziska Gaugler mit ihrem Coiffeur Fränzi nach 20 Jahren ein paar hundert Meter weiter ins BusinessCenter Liestal: «Die ganze Überbauung hier sieht ungewissen Veränderungen entgegen. Da habe ich entschieden, mich frühzeitig nach einem anderen Lokal umzusehen.» Am neuen Ort werde es heller, schöner, es habe einen Lift und immer einen freien Parkplatz, sagt die Coiffeuse mit ihrer gewinnend natürlichen Art. Ab dem 5. April bedient sie Damen und Herren am neuen Standort zu ihren traditionell langen Öffnungszeiten. Coiffeur Fränzi, Spinnlerstrasse 2/304, Liestal, T 061 922 18 55; Di./Fr. 7 – 21 Uhr, Sa. 6.30 – 17.30 Uhr ip Das Lohnmobil kommt Das Lohnmobil macht vom 8. bis am 13. März in Liestal Station. Die witzig gemachte Wanderausstellung ist unterwegs zum Thema Lohn- und Chancengleichheit. Sie stellt Fragen wie: «Sind Teilzeitmänner echte Männer?», «Ist jede Arbeit gleich viel wert?» oder «Welche Rolle spielen Rollenbilder?» Das Begleitprogramm organisiert Gleichstellung BL in Zusammenarbeit mit regionalen Frauen- und Männerorgani sationen und Institutionen. Lohnmobil … unterwegs für Lohngleichheit, 8. – 13. März, Emma Herwegh-Platz beim Bahnhof Liestal, www.lohnmobil.ch ip Alfred Küng r n sin d vo n de f die se n Se ite un d fo to t Di e Tip ps au ss rfa ve sg ew äh lt, za hlt e Re da kt ion au nic ht um be ha nd elt sic h ng rig na ch gr af ier t. Es hu it ze er ir sin d jed .ch. Wer bu ng. W om mu nik at ion lim a@ rie de rk Ne ws fu tte r: Publireportage EINKAUFSERLEBNIS Sie arbeiten gerne in der neuen Niederlassung am Bahnhofplatz. Das Team der Migros Bank Liestal von links: Emanuel Etter, Doris Wenger, M arcel Schaad, Olivia Scheurer, Melina Pantos, Heinz Sutter, Lirie Maksutaj, Marco Farneti, Gaby Scharf, Polina Szczepotko. «Der Dienst am Kunden ist für die Migros Bank zentral» Nachhaltig, bodenständig, serviceorientiert: Die Migros Bank ist näher beim Kunden. men und sie noch besser betreuen als bisher. Dafür braucht es keinen traditionellen Bankschalter mehr.» Die Bankenwelt verändert sich – die Migros Bank bleibt sich treu Der neue Standort umfasst weiterhin zehn Arbeitsplätze mit denselben motivierten und engagierten Leuten. Diese Mitarbeitenden sind für Emanuel Etter der Schlüssel für zufriedene Kunden: «Einige unseres Teams sind schon seit vielen, teils seit weit über 20 Jahren bei der Migros Bank. Durch sie entstehen langjährige, beständige Beziehungen zu den Kundinnen und Kunden. Sie vermitteln die Werte, für welche die Migros Bank steht: Nachhaltig- Niederlassungsleiter Emanuel Etter (l.) mit seinem Leitungsteam: Doris Wenger, s tellvertretende Niederlassungsleiterin, und Marcel Schaad, Teamleiter Privatk unden. Migros Bank Liestal, Bahnhofplatz 12, Liestal, Tel. Emanuel Etter 061 927 62 00, [email protected], www.migrosbank.ch Offen von Montag bis Freitag 8.45 –12.30 Uhr und 14.00 –17.00 Uhr, Mittwoch 8.30 –12.30 Uhr und 14.00 –18.00 Uhr Die Migros Bank hat am Bahnhofplatz einen idealen Standort: gut erreichbar, grosszügig und kundenfreundlich. Fotolabor Spiess AG Wer die neue Filiale der Migros Bank Liestal am Bahnhofplatz 12 betritt, fühlt sich im hellen Raum mit den frischen Migros Bank-Farben und dem freundlichen Gesicht am Empfangstisch gleich herzlich willkommen. Die grosszügigere Gestaltung, die mehr Raum und Diskretion für persönliche Beratungen lässt, war auch einer der Hauptgründe für den Umzug vom Fischmarkt in der Altstadt, wo die Bank 25 Jahre ihren Standort hatte. «Wir beobachten, dass in Finanzfragen der Bedarf an individueller Beratung wächst, während einfache und alltägliche Bankgeschäfte am Bancomat, via E-Banking oder Telefon abgewickelt werden», sagt Niederlassungsleiter Emanuel Etter. «Am Bahnhofplatz können wir diesem Wunsch der Kundinnen und Kunden nachkom- keit, Bodenständigkeit, Sicherheit und Kompetenz.» Für die Migros Bank mit ihrem genossenschaftlichen Gedankengut ist der Dienst am Kunden zentral. Das bedeutet erstens, dass sich die Migros Bank aktiv dafür einsetzt, ihren Kundinnen und Kunden die besten Konditionen zu bieten und zweitens, dass sie gute Dienstleistungen erbringt. «Die Bankenwelt ist im Wandel. Für die Kunden wird es immer komplizierter, sich zurecht zu finden», erklärt Emanuel Etter und betont: «Wir von der Migros Bank gestalten die Geschäfte für die Kundschaft möglichst einfach. Wir wollen, dass die Kunden verstehen, was mit ihren Finanzen geschieht. Nur dann fühlen sie sich gut aufgehoben.» ip LiMa März – April 2016 –9– Zeit für den Frühlingsputz. Auch in Ihrem Versicherungsdossier. . . . Gesundheitszentrum für Traditionelle Chinesische Medizin Akupunktur Tuina-Massage Kräutertherapie Augenakupunktur Roman Kaiser Versicherungs- und Vorsorgeberater Telefon 061 927 22 42 Mobile 079 310 92 12 [email protected] Die TCM (Trad. Chinesische Medizin) kann angewendet werden bei: Kopfschmerzen, Allergie, Hautkrankheiten, Frauenbeschwerden, Tinnitus, Magen- und Darmerkrankungen, Nacken- Rücken- und Gliederschmerzen, Schwindel, Blasenentzündung, Erschöpfungszustand, Unfruchtbarkeit, Wechseljahrbeschwerden und nicht klar diagnostizierbaren Krankheiten. Antonio Sahin Versicherungs- und Vorsorgeberater Telefon 061 927 22 37 Mobile 076 490 22 84 [email protected] Die Akupunktur nach Boel für Augen hilft bei trockener oder feuchter Makuladegeneration, Netzhauterkrankungen, trockenen oder tränenden Augen, erhöhtem Augendruck, Grünem Star, Grauem Star im Anfangstadium, Sehstörung, Augeninfarkt, Computer Vision Syndrom. Die Nadeln werden nicht ins Auge gestochen. Nach den Erfahrungen hat es mehr als 80% Erfolg. 中华医术 Generalagentur Liestal, Alfred Guggenbühl Burgstrasse 6, 4410 Liestal Telefon 061 927 22 22, Telefax 061 927 22 33 [email protected], www.mobiliestal.ch 131218N01GA Wasserturmplatz 2, 4410 Liestal Tel: 061 922 28 28 Hauptstr. 39, 4450 Sissach Tel: 061 971 69 88 www.tcm-fit.ch Praktisch und schön g n u l l e t s s u a s Frühling onntag 13. März 2016 rz - bis S Freitag, 11. Mä Metall-Glasbau Sonnenschutz Sitzplatzverglasungen Glasdächer Wintergärten Geländer Balkonverglasungen mehr darüber: www.wkl.ch Neuheit: Lamellendächer Wahl und Krummenacher AG, Lausenerstrasse 20, 4410 Liestal Tel 061 926 90 20, Fax 061 926 90 21, www.wkl.ch, [email protected] – 10 – LiMa März – April 2016 Büchelistrasse 10 4410 Liestal Mo – Fr: 8.30–20.00 Uhr Sa: 8.00–19.00 Uhr TopPharm Studer Apotheke Bücheli Center So macht das Shoppen Spass «I ch kaufe regelmässig bei C&A im Bücheli Center ein. Hier finde ich schöne, modische und preiswerte Kleider. C&A hat immer Blusen mit schön fallenden Stoffen. Letzhin habe ich eine gekauft, sie zweimal getragen und viele Komplimen te bekommen. Auch für meine Grosskinder kaufe ich ab und zu etwas Hübsches ein. Es sind alles nette Verkäuferinnen hier, die mich erkennen und grüssen. Wenn mir einmal zuhause etwas doch nicht passt, ist der Umtausch einfach. Wenn etwas in meiner Grösse fehlt, bestellen sie es und benach richtigen mich per Telefon oder SMS, wenn es abholbereit ist. So macht das Shoppen Spass. Ruth Itin, Hersberg » C&A, Bücheli Center T 061 921 76 00, www.canda.com Hier stimmen Preis und Leistung einfach «D Dosenbach, Bücheli Center T 061 921 45 86, www.dosenbach.ch (online-shop) ie Auswahl bei Dosenbach ist riesig, hier finde ich Schuhe für die Freizeit, den Ausgang, den Sport und auch Schuhe für meinen Mann. Ja, auch die Männerabteilung ist ganz vielfältig im Angebot. Das Geschäft ist zentral gelegen im Bücheli Center. Wenn man meine Schuhsammlung zuhause unter die Lupe nimmt, findet man auf den meisten das Label Dosenbach. Ich finde, hier stimmen Preis, Leistung und Qualität einfach. Die Bedienung ist immer freundlich und zuvor kommend und die Beratung supergut. Hier ist die Atmosphäre anders als in grossen Einkaufszentren. Es ist sehr familiär, man kennt sich mit der Zeit. Szimonetta Milider » Volkskrankheit «Trockene Augen» Von einem trockenen Auge spricht man, wenn nicht mehr ausreichend Tränenflüssigkeit vorhanden ist, um das Auge zu befeuchten. Die Betroffenen verspüren eine Art Fremdkörper gefühl. Besonders häufig tritt es im mittleren Alter auf. Frauen sind häufiger davon betroffen. Auch gewisse Medikamente, Krankheiten, überheizte Räume, Zigarettenrauch, Klima oder Autobelüftungsanlagen sowie Bildschirmarbeit können die Augen austrocknen. Richtige Kontaktlinsenpflegemittel verwenden Viele Kontaktlinsenträger kennen das Problem der trockenen Augen ebenfalls. «Wichtig ist, die Linsen mit hypoallergenen oder schonenden Pflegemitteln regelmässig und korrekt zu reinigen», erklärt Andreas Noth, Optometrist und Inhaber von Optik Dill & Noth in der Altstadt von Liestal. Behandlung ist unabdingbar Um beschwerdefrei und gut sehen zu können, bedarf es einer gleichmässigen Benetzung der Augen durch die Tränenflüssig keit. Diese hat auch die Funktion vor Infektionen zu schützen. «Trockenheit ist eine der häufigsten Beschwerden an den Augen», bestätigt Andreas Noth, Inhaber und Optometrist von Optik Dill & Noth. Deshalb müssen trockene Augen behandelt werden, z.B. mit Augentropfen oder künstlichen Tränen. Im Freien, zum Beispiel im Schnee oder bei Wind, hilft es, eine Sonnenbrille zu tragen, damit die Augen vor dem zusätzlichen Austrocknen geschützt sind. Für eine Beratung und weitere Informationen ist der Spezialist Andreas Noth gerne für Sie da. Der Erfolg liegt in Ihrem Stoffwechsel Optik Dill & Noth, Rathausstrasse 55, Liestal, 061 921 40 04, info@optikdillnoth.ch Öffnungszeiten: Di–Fr 9.00–12.30 Uhr, 13.30–18.30 Uhr, Sa 9.00–16.00 Uhr Wir unterscheiden zwischen 284 Typenvarianten, denn Ihr Stoffwechsel ist so individuell wie Sie selbst. Basel und Liestal - 061 902 02 20 – 12 – LiMa März – April 2016 - 10 kg Frau Ruth Grieder aus Bubendorf hat 10 kg abgenommen und fühlt sich einfach nur grossartig! zten Von Är hlen fo emp Vitalive GmbH Helen Rey & Rita Holdener ParaMediForm Basel Grellingerstrasse 84 | 4052 Basel ParaMediForm Liestal Burgstrasse 20 | 4410 Liestal www.vitalive.ch Telefon 061 902 02 20 Schlank werden l Schlank sein l Schlank bleiben Der Baselbieter Beat von Allmen, immer zu einem Lachen bereit, leitet die Liestaler Geschäftsstelle. Liliane Studer, bekannter und geschätzter «Liestaler Kopf», ist seit 1986 bei der Credit Suisse tätig. Sie ist Teamleiterin Cash Service. Die Liestaler Grossbank Wie stark die Credit Suisse in Liestal verankert ist, zeigt sich am langjährigen Team und auch an 930 gegrillten Würsten am Eröffnungstag … «Wir sind eine ‹Liestaler Bank›» sagt Beat von Allmen «und halten alle Dienstleistungen einer lokalen Bank bereit». Damit spricht der Leiter der Liestaler Geschäftsstelle an, dass die Credit Suisse auch am neuen Standort einen bedienten Cash-Schalter betreibt. Hier erhalten Kundinnen und Kunden rasch und direkt eine Beratung in den Basisdienstleistungen der Bank. Kantonshauptort treu zu bleiben.» Dem Umzug ist eine jahrelange Suche für einen neuen Standort vorausgegangen. Dank dem Engagement von Stadt und Politik, das Bahnhofareal voranzubringen, habe sich dann diese Perspektive eröffnet, so von Allmen. Die Bevölkerung hat sich jedenfalls stark für die neuen Räume interessiert: Am Eröffnungstag habe man 930 Würste gebraten und 58 Kilogramm Marroni herausgegeben... «Wir sind happy hier» Den kürzlichen Standortwechsel an den Bahnhof kommentiert der Geschäftsstellenleiter mit einem fröhlichen Lachen: «Wir sind happy hier. Die Lage am Bahnhof ist zentral, täglich passieren mehrere Tausend Menschen unsere Filiale. Und die SBB baut ja noch aus. Das waren für uns entscheidende Argumente, dem Spezialisten vor Ort Für Besprechungen mit den Spezialisten für Geldanlagen, Steuern, Vorsorge und Unternehmensgeschäfte trifft man sich hinter der Schalterhalle an schönen Tischen aus Nussbaumholz. Dank iPad hat der Kundenberater Zugriff auf alle aktuellen Daten seiner Ge- Zentrale Lage am ahnhof: Die neuen B Räume sind hell, modern und grosszügig. Christoph Fritschi kennt die regionale KMULandschaft bestens: Er berät seit 1991 bei der Credit Suisse Geschäftskunden. sprächspartner und die gesamte Dienstleistungspalette der Credit Suisse. Hier zeigt sich der Vorteil der ‹lokalen Grossbank›: Beratung durch eine Person aus der Region, kombiniert mit den fast unbegrenzten Möglichkeiten der Grossbank. Gerade Anlagekunden wissen dies zu schätzen. Die Chemie muss stimmen Der Baselbieter Beat von Allmen leitet die Liestaler Niederlassung der Credit Suisse und ihre dreissig Mitarbeitenden seit 10 Jahren. «Banking ist ein Personengeschäft», ist er überzeugt. «Die Kunden kommen bis zu einem gewissen Grad aufgrund unserer Dienstleistungen. In erster Linie zählt jedoch das Vertrauen zu ihrem Berater. Wenn die Chemie nicht stimmt, kann das Gebäude noch so schön sein», relativiert er die neuen Räumlichkeiten. Liestal ist in der Region nach Basel die zweitgrösste Filiale. Zu ihrem Einzugsgebiet gehört das gesamte Oberbaselbiet. br Credit Suisse AG, Bahnhofplatz 13, Liestal 061 925 71 11, www.credit-suisse.com LiMa März – April 2016 – 13 – Publireportage Guido Schärli Publireportage EINKAUFSERLEBNIS Mit w ehenden Fahnen Man streicht und hisst und hält sie hoch: die Fahne. Und denkt man auch nicht allzu oft an sie, so ist sie – und ihr nächster Verwandter, das Wappen – doch allgegenwärtig – im Schrebergarten, auf dem Briefkopf der Steuerrechnung, vor dem Unternehmenssitz und als Schatz hinter Stahltüren. Texte: Lucas Huber; Bilder: Judith Hirsbrunner – 14 – LiMa März – April 2016 WAPPEN UND FAHNEN Krabben landen nicht nur in Kochtöpfen, sondern auch auf Wappen. Sieben Stück sind es im Fall des Wappens des Kantons Basel-Landschaft. Es sind die sieben Tupfen am Knauf des roten Baselstabs auf weissem Grund. Der Stab ist ein Bischofsstab, vor geschätzten 960 Jahren tauchte das Wappen erstmals auf. Woher die Krabben kommen und was sie bedeuten, ist unklar. Als sich die Landschaft 1833 von der Stadt losgekämpft hatte, brauchte sie ein Wappen. Man übernahm jenes der Stadt Liestal, woraufhin, um Verwechslungen zu vermeiden, Liestal ein bekanntes Stadtsiegel zum neuen Wappen erklärte: der wachsende Bischofsstab mit ebenfalls sieben gotischen Krabben, die untere Wappenhälfte rot, die obere silbern, das auf der Flagge zu weiss wird. Ein Schatz hinter Stahltüren Eine der wohl ältesten Liestaler Flaggen befindet sich in den Niederungen der Schulanlage Frenke, Kulturgüterschutz- Historiker Hans Ruedi Schneider kennt die Liestaler Fahnen wie seine Hosentasche. raum der Stadt Liestal, wo ein Luftentfeuchter surrend für die optimalen klimatischen Verhältnisse sorgt. Gemälde hiesiger Künstler sind hier aufgehoben, Vorderlader, Säbel, Trommeln, ein geborstenes Kanonenrohr. Schliesslich schlummert hier unten hinter Stahltüren, und das sei der eigentliche Schatz, sagt Hans Ruedi Schneider, eine Fahnensammlung, die sich sehen lässt, Stück für Stück fein säuberlich einsortiert in einem Schub ladenregal aus Holz. Schneider leitete einst das Dichtermuseum Liestal, das schliesslich zum Dichter- und Stadt museum, dem DISTL, ausgebaut wurde. Begonnen hat alles mit einer ver witterten Regimentsfahne, einem Fetzen Stoff nur mehr, der verblichen an der Museumswand hing. Alle paar Wochen lagen ein paar Fetzen des guten Stücks auf dem Boden. Schneider sammelte sie, schliesslich übergab er alles zusammen der Textilrestauratorin des Historischen Museums in Basel. Was dann zurückkam, eine Fahne nämlich in vielen Farben und – leider – einer Geschichte, die sich noch nicht rekonstruieren liess, entfachte Schneiders Faszination für die Welt der Fahnen. Heute ist sie Teil der Dauerausstellung des DISTL. Nach und nach stiessen mehr und mehr Fahnen zur städtischen Sammlung, eine handgemalte Banntagfahne von 1867; jene des «Gesang-Verein Frohsinn», Liestal, 1855; jene der Schuljugend Liestal, rot gestickt auf grauem Leinen, 1850. 25 Liestaler Fahnen Und eben jene Stadtfahne Liestals, wie sie vor der Kantonstrennung aussah. Trotzdem wird ihr Alter nicht auf das erste Drittel des 19. Jahrhunderts geschätzt. «Sicher vor 1921, aber wir wissen es nicht genau», ergänzt Hans Ruedi Schneider. 25 Fahnen sind es insgesamt. «Das ist eine grossartige Sammlung», sagt Stefan Hess, heutiger Leiter des DISTL und jener Mann, der den Schlüssel und die Verantwortung hat für den Kulturgüterschutzkeller im Untergeschoss des Frenke-Schulkomplexes. Letztmals ausgestellt wurde ein Teil der Sammlung vor bald 30 Jahren Uwe Zinke AUFGEFALLEN im Kantonsmuseum, eine neuerliche Ausstellung ist nicht vorgesehen, allerdings plant Hess Depotführungen ab Mitte 2017. Denn wenn die beiden so ihre Blicke über die Stoffe gleiten lassen und eintauchen in die Geschichte, dann glänzen ihre Augen. Doch erst einmal schlummern sie hier unten weiter, die Fahnen Liestals – umsurrt vom Luftentfeuchter, der dafür sorgt, dass auch die kommenden Museumsleiter über einen Fahnenschatz wachen können. Fähnchen im Wind sein Fahnen haben auch Eingang in den Wortschatz gefunden. Strebt man etwas an, schreibt man es sich auf die Fahnen, bleibt man einer Sache trotz widriger Umstände treu, hält man die Fahne hoch. Wer sich zurückzieht, streicht die Fahnen, und wer kapituliert, hisst die weisse Fahne. Ein Opportunist ist ein Fähnchen im Wind und die Möglichkeit, dass ein Betrunkener eine Fahne hat, ist ziemlich gross. Fahnen haben aber nicht nur redensartliche und politische Bewandtnis, nicht nur Staaten hissen sie und Kantone, auch Unternehmen und Organisationen beflaggen ihre Sitze, Vereine ihre Lokale. Worauf drucken UNICEF, McDonald’s und das Rote Kreuz ihre Logos? Fahnen wehen in Schreber gärten, auf Regierungsgebäuden, vor Autohändlern. Und was wäre die Muttenzerkurve im St. Jakobstadion zu Basel ohne die rot-blaue Fahnenkultur? Diese Regimentsfahne aus der ersten Hälfte es 17. Jahrhunderts bildet den Start zu Liestals Fahnensammlung. Was wäre die Muttenzerkurve ohne die rot-blaue Fahnenkultur? – 16 – LiMa März – April 2016 Ausbildung zum zert. Integral Coach CIS JETZT AUCH IN LIESTAL Ausbildungsbeginn: Montag, 4. April 2016 (als Tageskurs) Dienstag, 10. Mai 2016 (als Abendkurs) Samstag/Sonntag, 21./22. Mai 2016 (1x im Monat am Wochenende) Weitere Informationen erhalten Sie unter: www.coaching-institut.ch und www.coaching-schweizer.ch Coaching Institut Living Sense | c/o Coaching Schweizer Kanonengasse 24 | 4410 Liestal | +41 (0)61 922 01 59 [email protected] | www.coaching-schweizer.ch Vinothek und Geschenkhaus Aus Liebe zum Guten. Pane Amore e Fantasia Rosengasse, 4410 Liestal LiMa März – April 2016 – 17 – AUFGEFALLEN Bilder oben: Das älteste bekannte Liestaler Familienwappen gehört den Strübins. Emil Strübin befasst sich leidenschaftlich damit. Liestaler Urgestein und grosser Liebhaber der Wappenkunde: Hanspeter Meyer erläutert das grosse Wandbild von Otto Plattner im Rathaus. – 18 – LiMa März – April 2016 Von Schweizer Kreuz bis Union Jack Gerade dieses Beispiel zeigt: Die Fahne hat bis heute einen hohen emotionalen Stellenwert. Bisweilen geniesst sie fast religiöse Verehrung. Genau diesen Ursprung hat übrigens das Schweizerkreuz – wie die Kreuze auf den Flaggen der skandinavischen Länder, wie das Andreaskreuz auf der Flagge Schottlands oder das Georgskreuz auf jener Englands. Gemeinsam ergeben sie den «Union Jack», die Flagge Grossbritanniens, die, zumindest zu Teilen, die Fahnen von Staaten rund um den Globus ziert. Strübins haben das älteste Ebenfalls ein Kreuz prangt auf dem Familienwappen der Strübins, das älteste bekannte Familienwappen Liestals. Manchmal, wenn Emil Strübin, 75, Besuch empfängt, erleuchtet er sein Familienwappen, das gläsern und mit aller Zierde am Kamin im Wohnzimmer hängt, daneben das Wappen seiner Frau, eine geborene Neuenschwander. Einst besass er, der über Dekaden Obmann des Strübin-Clans war und die jährlichen Familienzusammenkünfte organisierte, eine Abhandlung zur Entstehung seines Wappens, doch die Dokumente, aufbewahrt im Estrich, fielen einem Feuer zum Opfer. Emil, Nachkomme jenes Hans Strübins, dem man 1416, vor genau 600 Jahren, das Bürgerrecht Liestals verlieh, blättert gern in jenen Bänden, die die Stammbäume der Liestaler Geschlechter bewahren. Die Strübins nehmen den grössten Platz ein. «Um zu wissen, woher man kommt, ist ein solches Dokument unersetzlich», sagt Strübin, der mit Leidenschaft vom Wappen seiner Familie spricht, das Liestals Kirchen fenster ziert, seine Gartentore und Hausfassaden. Das zeigt die Bedeutung des StrübinGeschlechts in Liestal. Sogar ein Buch beschäftigt sich mit der Familie. CoVerfasser ist Hanspeter Meyer, Liestaler ihre Mobilität! Unsere Stärke ist Ihre sie sich Jahren Lassen Sie sich begeistern begeistern von von 29 über Markenerfahrung. 30 Jahren Markenerfahrung. P. Schweizer AG Liestal Lausenerstrasse 27 061 975 83 83 www.pschweizerag.ch Auf in den Garten! Bei der Landi Liestal gibt es jetzt Saatkartoffeln, Setzzwiebeln, RicoterErde für die Rosen, für die Pflanzentöpfe, für den Balkon – und alles was es braucht, um erfolgreich zu gärtnern. Am Zeughausplatz, 061 927 88 22 www.fondue-taxi.ch Am Zeughausplatz 061 927 88 20 Prompt. Kompetent. Zuverlässig. 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Möchten Sie gerne in einer kleinen Gruppe Ihre Sprachkenntnisse auffrischen? Wir lesen Spannendes von W. Somerset Maugham, dem «Meister der Short Story», und diskutieren darüber auf Englisch, unter kundiger Leitung. Liestal, reformierte Kirchgemeinde Martinshof, Rosengasse 1 Donnerstag 18.00 –19.30 h, 21.4. – 23.6.2016 Organisiert von der Volkshochschule beider Basel, www.vhsbb.ch Kontakt: Dr. Andrea Bollinger, T 061 302 52 21 [email protected] – 22 – LiMa März – April 2016 4410 Liestal . Fischmarkt 2 . 079 559 00 70 . Der Schrank mit Liestaler Wappen aus dem 18. Jahrhundert wurde zufällig in Paris entdeckt und heimgebracht. Urgestein und grosser Liebhaber der Wappenkunde. «Schritt auf Tritt trifft man auf Wappen, Fahnen, Banner, Standarten: Es hat mich einfach gepackt», erklärt er seine Leidenschaft. [email protected] . www.skincarefactory.ch Am Rathaus prangen die Familienwappen der Liestaler Bürgerfamilien. gutes Lehrstück, um die Funktion von Fahnen und Bannern zu veranschaulichen», erklärt Meyer, der Stedtliführer, der keine Führung ohne Halt vor diesem Bild durchführt. Dort erklärt er auch, dass das Wort «Wappen» einst durch Ableitung des Wortes «Waffen» entstand. Waffen wurden in dem Wappenschrank mit den farbigen Täfelchen, mit den Familiennamen und -wappen und Jahreszahlen aus dem 18. Jahrhundert nie aufbewahrt. Verbürgt ist, dass der Archivschrank, der heute im ersten Stockwerk des DISTL steht, 1968 vom Liestaler Heini Thommen in Paris entdeckt wurde, was er mit einer Skizze dem Kantonsmuseum mitteilte. aktuell: definitive Haarentfernung mit Diodenlaser . Fettreduktion mit Kryolipolyse • Cellulitebehandlungen • Faltenbehandlungen und Hautverjüngung • Hautstraffung • Definitive Haarentfernung • Gesichtspflege • Wimpernextensions • Massagen (med. Masseur mit eidg. FA) • Lunch-/Mittagsangebote skin c are f a c to r y by Ko smetik Cécile Als sich Ebenist Jean Bider im Auftrag des Museums um den Erwerb bemühte, stieg der Preis von anfänglich 20’000 Franken auf das Doppelte. «Erst rund 20 Jahre später gelang es seinem Sohn, Antiquar René Bider, das Stück mit Unterstützung der Museumsgesellschaft für das Kantonsmuseum zu erwerben und es in seine ursprüngliche Heimat Liestal zu schaffen», erklärt Jürg Ewald, während 30 Jahren Konservator dieses Museums. Darüber, wie der Schrank nach Paris gekommen war, existiert nicht einmal eine Theorie. Wiege des Baselbiets Was das Liestaler Rathaus, respektive die Museen punkto Wappen für die Hauptstadt sind, ist das Hotel Bad Bubendorf fürs Baselbiet. Als Baselbieter Rütli war die Gaststätte bekannt – zu Zeiten, in denen sich die Anführer des unzufriedenen Landvolks hier trafen. Heute zeugt die Decke der «Wirtschaft zum Bott», eines der Restaurants des Bad Bubendorf, von der Trennung von Stadt und Land. Sie zeigt sämtliche Gemeindewappen des Kantons. Manch ein Gast verliert sich in den bunten Bildern. Auch Gastgeberin Eveline Tischhauser, waschechte Baselbieterin, geht das manchmal so. «Es ist ein spezielles Gefühl an einem geschichtsträchtigen Ort wie diesem», Tinte & Toner · 100% Qualität bis 50% günstiger · Aus dem Schweizer Profilabor · Tausende zufriedene Kunden · Wiederaufbereiten schont die Umwelt · Testsieger 100% Q u a li Die Gemeindewappen an der Decke der «Wirtschaft zum Bott» im Bad Bubendorf zeugt von der Trennung von Stadt und Land. Gastgeberin Eveline Tischhauser: «Wappen sind auch eine schöne Dekoration.» sagt sie, «und die Wappen sind nicht zuletzt eine schöne Dekoration.» Auch das Wappen des Baselbiets hängt hier mit seinen Krabben und dem Stab. Kaum ein Ort wäre besser dafür geeignet als die Wiege des Kantons. tät Geld zurück für leere Patronen THINKshop.ch Direktverkauf in Frenkendorf 4402 Frenkendorf · Parkstrasse 6 im Danfossgebäude | Onlineshop www.THINKshop.ch 10. – 13. März 2016 www.humortage-liestal.ch LiMa März – April 2016 – 23 – Kulturtipp am Samstag, am Samstag, 5.2016 März 2016 5. März 10.00 - 14.00-Uhr am10.00 Samstag, 14.00 Uhr zVg Schmidi, die neueste CD von Chica Torpedo, die Ihr nach Liestal bringt, heisst Nachtschicht. Was hat es damit Nächtliches auf sich? Auf Nachtschicht geht es nicht ausschliesslich um die Nacht. Es geht um Menschen, die in gewissen Momenten ihres Lebens abschalten. Das Die neun Köpfe von Chica Torpedo kann in den Ferien sein, mit Schmidi Schmidhauser in der viele leben in den Ferien Mitte. richtig auf, oder am Feierabend, dann geht das Leben erst richtig los. Viele Leute sind den ganzen Tag am Chrampfen, während der Arbeit sind sie emotional auf Standby und schieben alles auf die Freizeit ab. Auf der anderen Seite haben wir auch alle immer weniger Zeit, das sehe ich auch mit meiner eigenen Band. Wenn die Leute etwas abmachen wollen, müssen sie in die Agenda schauen und finden dann in zwei Monaten ein Datum. Unsere CD, die übrigens erst grade am 22.Januar herausgekommen ist, ist aus diesem Grund in der Nacht entstanden. Wir wollten Aufnahmen machen und haben kein gemeinsames Datum gefunden. So sagten wir, also, dann machen wir Nachtschichten. Wir haben dann das Album wirklich in der Nacht aufgenommen. Als Musiker ist man viel in der Nacht unterwegs oder am Abend und kommt spät heim. 5. März 2016 10.00 -offenen 14.00 Uhr Neubau Gewerbehaus, Tag der Tür Neubau Gewerbehaus, Hauptstrasse 138 Samstag, inam 4415 Lausen Neubau Gewerbehaus, Hauptstrasse 138 5. März 2016 Hauptstrasse 138 Projektierung in Hausbau Isolation 4415 Lausen 10.00 14.00 Uhr Heizung Erlebbar besser… in 4415 Lausen *** *** *** Projektierung Hausbau Isolation *** Projektierung *** Hausbau *** *** Isolation Erlebbar besser… Heizung Heizung besser… *** Erlebbar *** Neubau Gewerbehaus, Hauptstrasse 138 in 4415 Lausen Tel. 061 922 17 77, www.dachtechnik.ch, www.solbau.ch Projektierung *** Hausbau *** Isolation Heizung *** Erlebbar besser… Tel. 061 922 17 77, www.dachtechnik.ch, www.solbau.ch Tel. 061 922 17 77, www.dachtechnik.ch, r se WärmSetroWmas www.solbau.ch 061 321 19 54 Chica Torpedo war schon einmal in Liestal. Was hat Euch hier gefallen? Ja, wir waren schon mal im Guggenheim, das war ein schönes Konzert und wir haben es sehr genossen. Der Eric Rütsche, wie der das macht, das finden wir grossartig. Im Guggenheim machen die www.solbau.ch das mit Herz, das ist nicht irgend ein Betrieb sondern einer, der alles gibt. Interview: Beatrice Rieder 4054 Basel Tel. 061 922 17 77, www.dachtechnik.ch, www.solbau.ch – 24 – LiMa März – April 2016 Worauf darf sich das Publikum freuen? Das Publikum bekommt ein mordsdonner Orchester mit drei Schlagzeugern, zwei Bläsern, einer Bläserin und drei Saiteninstrumenten. Neun Leute, die eine Mischung machen aus Rock ’n’ roll, TexMex, Cumbia, Latin, Balladen – eine Mischung, die schwer einzuordnen ist. Es ist recht feurige Musik und grösstenteils fröhliche Musik. Auch gäbig zum Tanzen wenn jemand gerne herumshaked. Chica Torpedo im Kulturhotel Guggenheim, Freitag, 4. März, 20 h, www.guggenheim.ch Kulturtipp: In dieser Rubrik weisen Mitglieder des Vereins LiestalKultur auf einen aktuellen Anlass hin. Fördert das städtische Kulturschaffen und gibt diese Kultur-Agenda heraus: Engagieren sich dafür, dass die Kultur-Agenda über Liestal hinaus in die Region gelangt: BÜRGERGEMEINDE LIESTAL MÄRZ | APRIL 2016 LAUFENDE VERANSTALTUNGEN | DAUERAUSSTELLUNGEN Datum Zeit Ort MÄRZ Jeden Fr 19 – 22 h Guggenheim caffé mooi 7 Mick and Elli duo. unplugged@mooi | www.guggenheimliestal.ch Jeden Sa 19 – 22 h Guggenheim caffé mooi 7 Karel de Matteis. unplugged@mooi | www.guggenheimliestal.ch Jeden Do 19 – 22 h Guggenheim caffé mooi 7 Jeden Sa 19 – 22 h Guggenheim caffé mooi 7 Severin Jenny. unplugged@mooi | www.guggenheimliestal.ch 1.3. – 30.4. Galerie Biermann 8 Ausstellung «Seelenlandschaften» | www.galerie-biermann.ch BIS 13.03. Kunsthalle Palazzo 4 BIS 20.3. Museum.BL BIS 3.4. Museum.BL Dauerausstellungen Galerie Altbrunnen APRIL Zahl s. Plan Veranstaltung Das sympatische Singer/Songwriter Ehepaar gastiert mit seiner neuen CD im caffè mooi. Der Tausendsassa überzeugt mit gefühlvoller Stimme und excellentem Gitarrenspiel. Ein Leckerbissen! Offkey. unplugged@mooi | www.guggenheimliestal.ch Das Powerduo aus dem Oberbaselbiet. Eine Entdeckung mit Special Guests. Das SaGi Duo, besteht seit 2010 und spielt vor allem Jazzstücke aus dem Great American Songbook. Biermann, Cusumano, Süess. Abstrakt, expressiv, sinnlich. Jurasüdfuss | www.palazzo.ch Eine Ausstellung zum Thema Landschaft, Idylle und Realität. Künstlergespräch: Sonntag 13. März, 13 h 3 Schulwege. Zwischen Abenteuer und Alltag | www.museum.bl.ch Auf dem Schulweg entdecken Kinder ihre Welt. Fotoausstellung 3 Die Kirsche … und eine Blueschtfahrt nach Tokyo | www.museum.bl.ch Ausstellung zum Anfassen und spielerischen Entdecken: eine Reise in die Welt der Kirsche. Ausg. Prix Expo 2015 LUNGEN Bilder Paul Degen. Liestal – New York Liselotte Lüthi-Degen zeigt jeden 1. Sonntag im Monat von 14 –18 h Bilder von ihrem Bruder. Grammetstr. 20. Museum.BL 3 Wildes Baselbiet. Tieren und Pflanzen auf der Spur | www.museum.bl.ch Raus vor die Haustür und rein in die Wildnis. Denn das Baselbiet ist wilder, als man denkt. Bewahre! Was Menschen sammeln | www.museum.bl.ch Private Sammler zeigen ihre Schätze und Kuratorinnen gewähren Einblicke in die Sammlungen des Museums. Seidenband. Kapital, Kunst & Krise | www.museum.bl.ch Aufstieg und Niedergang der Seidenbandindustrie im 19. und frühen 20. Jahrhundert in der Region Basel MÄRZ Datum MI MI 2 2 Zeit Ort Zahl s. Plan Veranstaltung 14 – 16.30 h Museum.BL 18 –19 h Hanro / Museum.BL 19.30 h Guggenheim 3 Mein Museum: Die Läuse sind los | www.museum.bl.ch Wir sind den Blattläusen auf der Spur. Ein Forschernachmittag für Kinder von 7–12 J. 12 Öffentliche Führung in der Hanro-Sammlung | www.museum.bl.ch Rund 20’000 Kleidungsstücke, zahlreiche Firmenakten und Werbematerialien – eine Fülle von Belegstücken dokumentiert die über 100-jährige Geschichte des Liestaler Textilunternehmens r u lt u K und der weltbekannten Marke Hanro. Anmeldung bis Dienstagnachmittag: [email protected], r e t s Fen T +41 61 552 59 68, Hanro-Sammlung, Benzburweg 20 in Liestal. www.textilpiazza.ch 7 Arche im Klang, Ruedi Josuran, Lesung und Musik mit «beat department» | www.guggenheimliestal.ch Der Moderator der Fernsehsendung «Fenster zum Sonntag» referiert am 2. März zu seinem Buch. DO FR 3 4 Human Shields. unplugged@mooi | www.guggenheimliestal.ch Guggenheim caffé mooi 7 20.30 h Kulturscheune 10 Ben Zahler’s Songgoing – «New Jazz Songs» | www.kulturscheune.ch Ausloten von neue Formen, Erkundung Klangwelten ... und doch steht der Song immer im Zentrum. 20 h Guggenheim 7 19 –22 h Human Shields aus Basel bringt ihr «acoustic folk for acoustic folks» wieder ins caffé mooi. Chica Torpedo | www.guggenheimliestal.ch Feuriger und funkelnder denn je: Mit «Nachtschicht» veröffentlicht Chica Torpedo das fünfte Album. FR 20 h Theater Palazzo 4 Reeto von Gunten: iSee three | www.atelieer.ch Scharfe Bilder und pointierte Beobachtungen des bekannten Moderators auf SRF3 am Sonntag-Morgen 19.30 h Hanro 12 Tango mit dem Marcelo Nisinman Trio | www.klavier-werkstatt.ch Cornelia Lenzin, Klavier, Winfried Holzenkamp, Kontrabass, Marcelo Nisinman, Bandoneon MÄRZ Datum 5 6 SA SO Zeit Ort 20 h Guggenheim Zahl s. Plan Veranstaltung 7 Lina Button | www.guggenheimliestal.ch «Misty Mind» – das neue Album von Lina Button. Gewohntes über den Haufen zu werfen, braucht Mut. 11 h Kantonsbibliothek 5 Barbara Honigmann «Chronik meiner Strasse» | www.kbbl.ch Die Autorin erzählt vom Leben in Strassburg, ausserhalb des berühmten Stadtzentrums. 14 –17 h Museum.BL 3 Webstuhl-Vorführung in Seidenband. Kapital, Kunst & Krise | www.museum.bl.ch Weberinnen zeigen an verschiedenen Bandwebstühlen, wie Schmuckbänder entstehen. 15.30 h Guggenheim 7 Swiss Grass.ch | www.guggenheimliestal.ch Die legendäre Swiss Grass Night wieder auf Besuch im Guggenheim. Great! 8 DI 19.30 h Stadtkirche 2 10.3.– 13.3. Humortage Liestal | www.humortage-liestal.ch Fünf Kulturhäuser öffnen an vier Tagen ihre Türen und präsentieren Humoristisches auf höchstem Niveau: Do, 10.3., 20 h, Guggenheim, Pina Ganzoni; Fr, 11.3., 19.30 h, Kantonsbibliothek, Sibylle und Michael Birkenmeier «Freiheit, Gleichheit, Kopf ab!»; Fr, 19.30 h, Dichter- und Stadtmuseum, Die Jungen Wilden – Dominik Muheim & D Schnouzfäuer; Sa, 12.3., 20.30 h, Kulturscheune, Lisa Catena – «Wahlversprechen»; So, 13.3, 11 h, Theater Palazzo, Figurentheater Gustavs Schwestern: Frederick und Piggeldy; So, 13.3, 17.30 h, Kino Sputnik, «Les vacances de Monsieur Hulot». Organisiert vom Verein Liestal Kultur mit Unterstützung der Stadt Liestal. Kultur- r Fenste DO DO SO 10 Baselbieter Konzerte: Maurice Steger, Blockflöte | www.blkonzerte.ch Ensemble la Cioccona. A.Vivaldi, T. Merula, G.Tartini, A. Caldara, F. M. Veracini 18 h FHNW 11 KulturFenster Liestal: Iraqi Odyssey | www.fhnw.ch/ph Filmvorführung und anschliessendes Gespräch mit dem Regisseur Samir 19 – 22 h Guggenheim caffé mooi 7 Hotel Engel 9 10 19.30 h 13 11 h Explora Events: Ueli Steck – Alpen & Himalaya | www.explora ch Extrembergsteiger Ueli Steck berichtet mit spektakulären Filmaufnahmen und atemberaubenden Fotos von seinem Projekt «82 Summits», wobei er innerhalb von 62 Tagen alle 82 Viertausender der Alpen bestieg. Auch erzählt er von seinen Eindrücken bei der Annapurna-Südwand-Expedition 2013. Während 28 Stunden kletterte er bei eisiger Kälte und Dunkelheit an seinem absoluten Limit. Kultur- r Fenste Kantonsbibliothek Human Shields. unplugged@mooi | www.guggenheimliestal.ch Human Shields aus Basel bringt ihr «acoustic folk for acoustic folks» wieder ins caffé mooi. 5 Buchstart: «Geschichte, Vers und Reim» mit Marlies Mertl. | www.kbbl.ch Für die Spiele braucht jedes Kind eine erwachsene Begleitperson. 1 – 3 Jahren. Dauer ca. 30 Minuten. 13 h Kunsthalle Palazzo 4 Jurasüdfuss, Finissage | www.palazzo.ch Gäste: Prof. Dr. Ch. A. Meyer, Direktor Naturhistorisches Museum BS, B. Loderer, Stadtwanderer aus Biel. 15 MI 16 DO 17 DI 17 h Kulturscheune 10 Ensemble ApérOHR – «InterWAU mit Mozart’s Hund» | www.kulturscheune.ch Vergnügliche Musik und humorvolle Texte, ein InterWAU mit Mozart’s Hund und originalen Mozart-Briefen. 12.15 h Kino Sputnik 4 16 h Kantonsbibliothek 5 Mittagskino: Virgin mountain», Isländisch/d | www.palazzo.ch Geschichtenkoffer. Kindergeschichten aus dem Koffer | www.kbbl.ch Mitarbeiterinnen der Kantonsbibliothek erzählen Geschichten. Ab 4 Jahren. Dauer ca.30 Minuten. 19 – 22 h 19.30 h Guggenheim caffé mooi 7 Kantonsbibliothek 5 Offkey. unplugged@mooi | www.guggenheimliestal.ch Das Powerduo aus dem Oberbaselbiet. Eine Entdeckung mit Special Guests. Jens Steiner «Mann mit unauffälliger Vergangenheit» | www.kbbl.ch Der Gewinner des Schweizer Buchpreises 2013 stellt seinen neuen Roman vor. 20 h Theater Palazzo 4 Manuel Stahlberger: Neues aus dem Kopf | www.manuelstahlberger.ch Das neue Solo-Programm des beliebten Ostschweizer Kabarettisten, Musikers und Comiczeichners. FR SO 18 20 20.30 h Kulturscheune 10 The New Trio – «Frozen Time» | www.kulturscheune.ch Trio mit Flöte, Cello & Piano mit Musik im Grenzbereich zwischen Klassik und Jazz. 18.30 – 19.30 h Stadtkirche 2 16 h Hotel Engel 9 21 20 h dia.ch: Viva Cuba – Corrado Filipponi | www.dia.ch Fünf Monate reiste der Fotojournalist völlig frei und unabhängig für sein einmaliges Projekt durch Kuba. Vor dem grossen Wandel auf der ehemals kommunistischen Insel zeigt er seine erfolgreiche, einfühlsame und faszinierende Fotogeschichte noch einmal exklusiv. Infos: www.dia.ch Kultur- r Fenste MO Heure mystique: Passion | www.ref-liestal-seltisberg.ch «Passion» Orgel und Tanz. A. Liebig (Organist Basler Münster), u.a. Werke von J.S. Bach, C. Franck, F. Liszt. Kinooris 15 Opern Live im Kino: Boris Godunov | www.kinooris.ch Die Kulturagenda wird getragen von der Stadt Liestal. Die aufgeführten Sponsoren engagieren sich dafür, dass das reichhaltige Angebot in die Region hinauskommuniziert werden kann. Ihr Partner für Geld, Anlage und Vorsorge. www.in-liestal.ch blkb.ch MÄRZ Datum Zeit Ort 22 MI 23 DO 24 FR 25 SO 27 19.30 h Dichter- und Stadtmuseum 1 Kath. Kirche 6 DI DO 31 19.30 h Zahl s. Plan Veranstaltung Super8-Filme «Laufende Bilder Baselland» | www.dichtermseum.ch Die goldenen fünfziger im Baselbiet. Filmdokumenten des Staatsarchivs Baselland. Martin von Rütte: ChorProjekt SingBach «Ich hatte viel Bekümmernis» | www.chorprojektsingbach.ch Kantaten: Wer nur den lieben Gott lässt walten, Messe G-Dur, Ich hatte viel Bekümmernis. Ltg. M.v.Rütte 19 – 22 h 18.30 h Guggenheim caffé mooi 7 Stadtkirche 2 Offkey. unplugged@mooi | www.guggenheimliestal.ch Das Powerduo aus dem Oberbaselbiet. Eine Entdeckung mit Special Guests. Kammerchor Liestal: Heure mystique zum Karfreitag «Alles, was ihr tut mit Worten oder mit Werken». Kantate D. Buxtehude, Leitung T. Gisin-Berlinger 14 –15 h Museum.BL 3 19 – 22 h Guggenheim caffé mooi Zum Fressen gern. Der Rüsselkäfer Furcipes zeigt sein Kirschenparadies Letzte öffentliche Theaterführung durch die Ausstellung «Die Kirsche … und eine Blueschtfahrt nach Tokyo» mit dem Kirschkernstecher, einem gewitzten Rüsselkäfer, der mit Ihnen durch seine ganz besondere Welt schwirrt und Sie mit nimmt auf eine sinnliche und unterhaltsame Reise vom Baselbiet bis nach Japan. Kultur- r Fenste 7 Offkey. unplugged@mooi | www.guggenheimliestal.ch Das Powerduo aus dem Oberbaselbiet. Eine Entdeckung mit Special Guests. APRIL Datum FR SA 1 2 Zeit Ort 20 h Guggenheim Zahl s. Plan Veranstaltung 7 Baselbieter Konzerte: Gilles Apap | www.guggenheimliestal.ch G. Apap, Violine, S. Vukasinovic, Akkordeon, T. Arikan, Baglam (anatolische Laute). 9.30 – 16.30 h Restaurant Falken 14 Falken Kindertag | www.restaurant-falken.ch Basteln, Tanzen, Musizieren, Spielen, Backen, Malen … 20 h Guggenheim 7 Sousoul | www.guggenheimliestal.ch Das BL-Kollektiv zählt zu den festen Funkgrössen vor Ort. Man darf sich auf eine tolle Tanzparty einstellen. 23 h Guggenheim 7 Liestal geht aus! Funk Afterparty mit dj flink Tanzshow mit Move in Arts | www.guggenheimliestal.ch Nach dem Funkkonzert lädt Move in Arts zu einer Tanzshow und dj flink legt heisse beats auf. SO 3 11 h Kinooris 15 Kunst im Kino: Renoir – Verehrt und verachtet | www.kinooris.ch 14 –17 h Museum.BL 3 Webstuhl-Vorführung in Seidenband. Kapital, Kunst & Krise | www.museum.bl.ch Weberinnen zeigen an verschiedenen Bandwebstühlen, wie Schmuckbänder entstehen. MO DI 4 5 18 h Kinooris 15 Kunst im Kino: Renoir – Verehrt und verachtet | www.kinooris.ch 12.30 Bibliotheke FHNW 13 KulturFenster Liestal: Jürg Halter | www.fhnw./ph Lesung mit dem Autor Jürg Halter. 17.30 –18 h Museum.BL 3 Museumsbar. Wissen kompakt | www.museum.bl.ch Die Seidenraupe – nach über 100 Jahren zurück auf Schweizer Bauernhöfen. Mit Ueli Ramseier. Bar bis 19.30 h. MI MO FR 6 14 – 16.30 h 20 h Kinooris 15 The Royal Ballett: Giselle | www.kinooris.ch 8 18.30 – 19.15 h Stadtkirche 2 Heure mystique | www.re-liestal-seltisberg.ch 20 h Guggenheim 7 Ira May | www.guggenheimliestal.ch Museum.BL 3 Mein Museum: Winzlinge im Kugelnest | www.museum.bl.ch Eurasische Zwergmäuse: Wer entdeckt die winzigen Kletterakrobaten? Für Kinder von 7–12 J. «Symphonie Romane» Ilja Völlmy Kudrjavtsev (Orgel). Werke von Ch.M. Widor. Über Social Media wird Ira May vom deutschen Hip-Hop-Produzenten Christoph Bauss, aka Shuko, entdeckt. FR 20.30 h Kulturscheune 10 famm – «Alte Lieder in neuen Kleidern» | www.kulturscheune.ch 4 Sängerinnen präsentieren Perlen des Schweizer Liedgutes in frischen, verspielten Arrangements à capella. 20.30 h Theater Palazzo 4 Doppelbock & Lauterburg & Steigmeier – AlbGöttisch | www.doppelbock.ch Eine Fusion von Volksmusik und Sagen aus der Schweiz, präsentiert von Doppelbock & Gästen. 9 SO 10 SA SO 20 h Guggenheim 7 Emashie | www.guggenheimliestal.ch Die Afrosoul Band ist nach ruhigeren Jahren zurück, mit neuem Line-Up und neuem Programm. 11 h Kantonsbibliothek 5 «Ravi und Oli in Grünland» | www.kbbl.ch Im Kinderbuch zum Thema Ernährung erzählt Lea Guidon die Abenteuer von zwei ausgebüxten Ravioli. Ab 6 J. 11 h Kinooris Ein guter Standort ist die halbe Miete. 15 Kunst im Kino: Renoir – Verehrt und verachtet | www.kinooris.ch . Hier leben wir Das Magazin für Liestal und Umgebung APRIL Datum SO 10 11 DI 12 MI 13 FR 15 MO Zeit Ort 17 h Guggenheim Zahl s. Plan Veranstaltung 7 John Lowell (USA) | www.guggenheimliestal.ch Bluegrass Basel bringt den legendären Lohn Lowell ins Baselbiet. Ein Leckerbissen! 17 h Kulturscheune 10 Ensemble ApérOHR – «A Johnny Caged Community» | www.kulturscheune.ch Eine Schlagzeugerin, ein Tänzer (Clint Lutes), John Cage’s Musik und Publikum: Ein Vergnügen für alle. 18 h Kinooris 15 Kunst im Kino: Renoir – Verehrt und verachtet | www.kinooris.ch 19.30 h Dichter- und Stadtmuseum 1 Kantonsbibliothek 5 16 h Nachforschungen | www.dichtermuseum.ch Lesung von René Regenass aus seinem neuesten Roman. Geschichtenkoffer. Kindergeschichten aus dem Koffer | www.kbbl.ch Mitarbeiterinnen der Kantonsbibliothek erzählen Geschichten. Ab 4 Jahren. Dauer: ca. 30 Minuten. 20 h 7 Guggenheim Kunz | www.guggenheimliestal.ch «Mundart Folk» – Das zweite Album von KUNZ ist roh, lebendig und fesselnd. 20 h 1 Dichter- und Dichter Slam -12. Liestaler Poetry Slam | www.dichtermuseum.ch Acht Slam-Poetinnen und Poeten aus der Schweiz und Deutschland im Wettbewerb. 16 SO 17 DI 19 SA 20.30 h Kulturscheune 10 Pepperongino – «Ländler und Ausländler | www.kulturscheune.ch Benefiz-Konzert zu Gunsten der Kulturscheune. Poetische Lieder, leise Balladen und Mundart-Chansons. 20 h Guggenheim 7 Damian Lynn | www.guggenheimliestal.ch Höchste Zeit, dass die Musik dieses jungen Mannes einem noch grösseren Publikum zugänglich wird. 11 h Kantonsbibliothek 5 Arno Camenisch | www.kbbl.ch Der Meister der skurrilen wie auch menschlich vertrauten Geschichten liest aus seinem Roman «Die Kur». 12.15 h 4 Kino Sputnik Mittagskino: «Room» | www.palazzo.ch E/D, 4 OSCAR-Nominierungen 19.30 h 2 Stadtkirche Baselbieter Konzerte: Marie-Elisabeth Hecker, Violoncello | www.blkonzerte.ch Martin Helmchen, Klavier. A. Dvořák, F. Chopin, L. van Beethoven, J. Brahms. 22 SA 23 FR 20 h 7 Guggenheim We invented Paris | www.guggenheimliestal.ch We Invented Paris hat neue Songs geschaffen. Die Zeit ist reif, die Songs wollen raus. 20 h 7 Guggenheim Undercover | www.guggenheimliestal.ch Die besten Pop- und Rock-Hits aus den 70er und 80er Jahren. 20.30 h 4 Theater Palazzo Dominic Deville – Bühnenschreck | www.dominicdeville.ch Nach «Kinderschreck» zeigt der ehemalige Kindergärtner sein neues Solo: ein rohes Stück Kleinkunst. SO 24 11 h Kantonsbiblithek 5 Alex Capus | www.kbbl.ch Alex Capus liest aus seinem neuen Roman «Reisen im Licht der Sterne». 14 –15 h 3 Museum.BL Öffentliche Führung: Seidenband. Kapital, Kunst & Krise | www.museum.bl.ch Aufstieg und Niedergang der Seidenbandindustrie im 19. und frühen 20. Jahrhundert. 19 h 7 Guggenheim Carlos Martinez Pantomime | www.guggenheimliestal.ch «Mimologos» ist ein mitreissendes Programm aus Worten und Stille! 19.30 h 2 Stadtkirche Kammerchor Liestal: Kantatenkonzert «Gott ist mein König». J.S. Bach, mit Solisten und Orchester, Leitung T. Gisin-Berlinger. MO 25 26 FR 29 SA 30 DI SA MI 4 20 h Kinooris 15 Opern Live im Kino: Lucia die Lammermoor | www.kinooris.ch 20.30 h Kulturscheune 10 Thierry Lang–Heiri Känzig–Andi Pupato – «Moments in Time» – CD Präsentation | www.kulturscheune.ch Das Trio des Pianisten Thierry Lang mit seiner neuen CD. Ein Ohrenschmaus für Leib und Seele. 19.30 h Dichter- und Stadtmuseum 19.30 h Hanro 12 Colin Vallon Trio | www.klavier-werkstatt.ch Colin Vallon, Klavier, Patrice Moret, Kontrabass, Julian Sartorius, Schlagzeug 17 h Theater Palazzo 4 1 Sylvia Heckendorn und Christian Müller | www.dichtermuseum.ch Ein musikalischer Tribut an die goldigen Fünfziger. Figurentheater Margrit Gysin «Eichhorn hat Geburtstag» | www.figurentheater-margrit-gysin.ch Die bekannte Figurenspielerin aus Liestal spielt ihr neues Stück für Kinder ab 4 J. 2. Aufführung: So, 1.5., 11 h 20.30 h Kulturscheune 10 Fabio Freire & Ignis Quartet – «Verumo»– CD-Taufe | www.kulturscheune.ch Klangfarbenfrohe Kompositionen des Brasilianiers Fabio Freire präsentiert von seiner Basler Band. 19.30 Stadtkirche 2 au VorschM 4. ai 10. Europäisches Jungendchor Festival Basel – Eröffnungskonzert | www.ejcf.ch Das EJCF präsentiert sich über die Auffahrtstage vom 4. – 8. Mai 2016 bereits zum 10. Mal. In Liestal und Basel finden zum Auftakt zeitgleich die Eröffnungskonzerte statt. In Liestal überbringen 8 der 18 Chöre ihre musikalische Visitenkarte. In der Region finden beim EJCF über 40 Konzerte aus jeder Stilrichtung statt. Die Monate März und April sind reich an Veranstaltungen. In dieser Ausgabe fehlt darum der Stadtplan mit den Kulturstätten. Bitte informieren Sie sich auf den unten angegebenen Internetseiten. 1 Dichter- und Stadtmuseum Liestal Rathausstrasse 30 | 4410 Liestal www.dichtermuseum.ch 8 Galerie Biermann | Wasserturmplatz 3 4410 Liestal | www.galerie-biermann.ch 12 Hanro | Benzburweg 18 | 4410 Liestal www.hanroareal.ch 9 Hotel Engel | Kasernenstrasse 10 4410 Liestal | www.engel-liestal.ch 5 Kantonsbibliothek Baselland Emma Herwegh-Platz 4 | 4410 Liestal www.kbbl.ch 6 Katholische Kirche 4 Kulturhaus Palazzo | Bahnhofplatz 4410 Liestal | www.palazzo.ch 5 Kulturhotel Guggenheim Liestal Wasserturmplatz 6 und 7 | 4410 Liestal www.guggenheimliestal.ch 10 Kulturscheune | Kasernenstr. 21A 4410 Liestal | www.kulturscheune.ch 3 Museum.BL | Zeughausplatz 28 4410 Liestal | www.museum.bl.ch 11 Pädagogische Hochschule FHNW Kasernenstr. 31 | 4410 Liestal www.fhnw.ch 13 Pädagogische Hochschule FHNW Benzburweg 30 | 4410 Liestal www.fhnw.ch 2 Reformierte Stadtkirche 14 Restaurant Falken Rheinstrasse 21 | 4410 Liestal www.restaurant-falken.ch LiestalKultur ist eine Publikation der Stadt Liestal. LiestalKultur erscheint fünf Mal pro Saison in Doppelausgaben: September/Oktober, November/Dezember, Januar/Februar, März/April, Mai/ Juni. LiestalKultur wird mit dem Magazin LiMa in 18 Gemeinden verteilt und liegt auch separat an vielen Orten im öffentlichen Raum auf. Redaktion: Rieder Kommunikation, Monika Neuenschwander, Rathausstr. 66, Liestal, 061 923 05 15, [email protected] Familienveranstaltungen Zahnarzt Angst Allein der Gedanke an einen Zahnarztbesuch löst bei vielen Schlaflosigkeit aus. Niemand muss sich seiner Angst bei uns schämen oder befürchten, sich nicht verstanden zu fühlen. Angst vor dem Zahnarzt kann durch positive Erlebnisse wieder abgebaut werden. Hier setzt unser Konzept an. Dazu gehören eine sorgfältige Beratung und ein einfühlsames Behandlungsteam. Wirksam sind angstmindernde Medikamente, sowohl bei Jugendlichen als auch bei Erwachsenen. Übrigens: Eine Spritze schmerzt nicht, wenn wir die Einstichstellen vorab mit einem Lokalanästhetikum betäuben. 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Der Stolz des Fahnenträgers Eine Fahne am Banntag in Liestal darf niemals den Boden berühren. «Das ist das oberste Gebot», sagt Florian Sennhauser, 20, Elektronikerlehrling, Liestaler – und seit 2015 Fähnrich der 1. Rotte. Wie stolz war Florian Sennhauser, als ihn Rottenchef Nils Henn vor einem Jahr anrief und fragte, ob er Fähnrich werden wolle. «Ich überlegte keine Sekunde», erinnert sich Sennhauser: «Es ist eine Ehre.» Als Fähnrich musste er die Route kennen, die er letztmals als Kind abgegangen war, zu beschäftigt war er später mit der Ausbildung für den Banntag. «Da kann man sich nichts zu Schulden kommen lassen», sagt Hut und Fahne: zwei wichtige Symbolträger am Banntag – der Hut dann selbstverständlich mit Strauss. nro im Ha l! -Area Regiodruck GmbH Benzburweg 30 a 4410 Liestal www.regiodruck.ch Tel. 061 921 12 74 lässt Sie nicht im Stich – 30 – LiMa März – April 2016 Sennhauser, und sich zu verirren, als Fähnrich, Gott behüte, wäre Frevel. Also machte er sich vor dem Banntag auf, die Strecke abzugehen, an seiner Seite Andreas Barth, Fahnenträger der Otto-Plattner-Fahne, in den 50er-Jahren von Plattner persönlich getragen. Die Banntagfahne wiegt, auch wenn sie in einer Halterung am Gürtel steckt. Nach einem Tag als Fähnrich spürt man seine Muskeln, doch vorher geht es, mit der Fahne an der Spitze, den Bann entlang. Während der Ansprache des Rottenchefs beim «Znüni»-Halt hält Sennhauser die Fahne hoch, später, weil es die Leute gern mögen, baut er hie und da einen kleinen Fahnenschwung ein. Für die Kinder ist es ein Riesending, einmal die Fahne zu halten, da macht Sennhauser selbstredend gerne mit. Zweifellos: Florian Sennhauser freut sich auf den Banntag, am 2. Mai ist es ...für die Kleinsten und ihre Liebsten Das besondere Geschenk für Ihren kleinen Liebling? Im Zottelbär finden Sie immer etwas Passendes. Wunderschön verpackt und überraschend dekoriert. Zottelbär GmbH Kanonengasse 43 CH-4410 Liestal www.zottelbär.li über die Gesichter seiner Kameraden, soweit. Dann lässt er sich, gekleidet mit links und rechts und schliesslich mittig, Bluse, Hut und Welschgras, frühmorgens dann wird sie gesenkt, aufgerollt und die Fahne im Rathaus übergeben. Wenn verstaut. es Abend wird und sich die Männer Eine Fahne am Banntag zu Liestal vergewissert haben, dass alles zum darf niemals den Boden berühren – und Rechten steht in Sachen Bann, geht die Inserat Hörmittelzentrale Nordwestschweiz AG, Liestal ein Fähnrich muss die Route kennen. Fahne der zurück ins Rathaus, wo sie bis 97 x 60.5 mm Einmal bog Florian Sennhauser bei zum nächsten Banntag den Dingen harrt. Januar 2014 seiner Premiere als Fahnenträger falsch Dann schwenkt Sennhauser die Fahne FÜR ALLE OHREN Es ist nie zu früh, auf sein Gehör zu hören. Eine persönliche Beratung mit kostenlosem Hörtest bei der HZ zeigt auf, was Sie für Ihre Ohren tun können. ab, ein Waldweglein, es hätte jedem passieren können. Um auf den rechten Weg zu gelangen, sprang er über ein Bächlein, eine Abkürzung, die man mit 20 fraglos nimmt. Der Boden war glitschig. Attraktive Miele Angebote – jetzt bei Ihrem ELITE Electro-Partner Rebgasse 5 · Liestal · 061 926 80 00 · www.elektrobuergin.ch Rufen Sie uns an für einen Termin. Hörmittelzentrale Nordwestschweiz – f ü r a l l e O h re n Tel. 061 903 17 17 Basel Liestal [email protected] Reinach www.hz-hoeren.ch Rheinfelden Riehen LiMa März – April 2016 – 31 – WAPPEN UND FAHNEN Zwei fundierte Kenner der Wappenkunde: Günter Mattern mit Markus Hefti, Präsident der Schweizerischen Heraldischen Gesellschaft. «Ich habe ein Wappen, also bin ich» Der Liestaler Günter Mattern pflegt die Wissenschaft der Wappen, die Heraldik. Er ist im Vorstand der Schweizerischen Heraldischen Gesellschaft, die im Juni ihr 125-jähriges Bestehen feiert. Präsidiert wird sie vom Fricktaler Markus Reto Hefti. Ein Gespräch über Ritterhelme, Bärenpenisse und Sibirische Eichhörnchen. Günter Mattern: Die Schweiz ist eine Hochburg der Heraldik Markus Reto Hefti: Das stimmt: 90 Prozent der Schweizer haben ein Familienwappen, das ist enorm. Zum Vergleich: In Grossbritannien sind es lediglich ein Prozent der Bevölkerung. Wir dürfen uns glücklich schätzen. LiMa: Wie kommt das? Mattern: In der Schweiz gab es weder Kaiser noch Könige, die die Vergabe von Wappen kontrolliert hätten. Also legte sich jede Familie, die etwas auf sich hielt, ein Wappen zu. Wer waren die ersten, die Wappen trugen? Mattern: Die Ritter, schätzungsweise 1150. Die Bewaffnung wurde besser, und mit ihnen die Helme der Ritter. Plötzlich erkannte man die Gesichter seiner Mitstreiter nicht mehr, also mussten Zeichen her, um Freund von Feind zu unterscheiden. Sie waren auf Schilden und Fahnen, auf Waffen röcken und Pferdedecken. Zuerst waren Wappen ein Privileg des hohen Adels, doch der niedere Adel und das Bürgertum kopierten schnell. Vom 15. bis 17. Jahrhundert legte sich praktisch – 32 – LiMa März – April 2016 jeder, der etwas auf sich hielt, ein Wappen zu, frei nach dem Motto: Ich habe ein Wappen, also bin ich. Haben Wappen heute noch annähernd jene Bedeutung, die sie einst hatten? Mattern: Nun gut, sie haben keine rechtliche Funktion mehr, und nicht jeder kann damit etwas anfangen. Aber auch heute noch beugen sie Verwechslungen vor und belegen Eigenständigkeit und Selbstbewusstsein. Wird ein Gebiet erobert, hissen die Eroberer als erstes die Fahne um zu zeigen: Hier sind wir. Gerade in Gemeinden spielen Wappen eine emotional bedeutende Rolle, denken Sie nur an die Geistige Landesvertei digung während des 2. Weltkriegs. 1939 hatte der Bund sämtliche Gemeinden Günter Mattern vertieft sich gern und oft in Fachliteratur rund um seinen Arbeitsplatz. aufgefordert, sich Gemeindewappen zuzulegen. Auf Wappen prangen Ähren, Adler, Tannen, Sicheln. Warum zeigen sie, was sie zeigen? Mattern: Sie wiederspiegeln den eigenen Namen oder den Wohnsitz. Mein eigenes Familienwappen zeigt Rosen für die Herkunft meiner Familie, das Elsass, sowie einen böhmischen Adler, dorthin sind meine Ahnen ausgewandert. Die Menschen konnten zumeist weder lesen noch schreiben, also brauchte es Bilder. Der Analphabetismus hat stark zur Verbreitung von Wappen beigetragen. Günter Mattern war während 25 Jahren Chefredaktor der «Archivum Heraldicum», der Zeitschrift der Schweizeri schen Heraldischen Gesellschaft. Das machte Liestal zum heraldischen Epizentrum der Schweiz. Mattern entdeckte seine Liebe zur Wappenkunde als 14-Jähriger. Er fragte sich: Woher komme ich? Und wer waren meine Vorfahren? Gibt es eine Kontrollinstanz, die die Vergabe von Wappen beaufsichtigt, oder anders: Sind Wappen geschützt? Hefti: Familienwappen sind in der Schweiz eigentlich rechtlich geschützt wie Namen, aber es gibt nicht überall anerkannte Autoritäten, die das Wappenwesen kontrollieren, bei den Gemeindewappen ist es je nach Kanton unterschiedlich. In vielen Kantonen liegt die Gestaltung der Gemeindewappen in der Gemeindezuständigkeit, die Kantone mischen sich nicht ein. Bleiben wir dabei: Wie entsteht ein Gemeindewappen? Hefti: Heute hat jede Schweizer Gemeinde ein Wappen. Allerdings fusionieren laufend Gemeinden, wodurch neue Wappen entstehen. Im schlechtesten Fall wird eine Schulklasse beauftragt, ein Wappen zu entwerfen. Manchmal werden aber auch wir als Berater beigezogen, um ein Wappen nach heraldischen Gesichtspunkten zu ent wickeln. Der geschichtliche Hintergrund spielt dabei eine wichtige Rolle, der Name, die Geographie, die Lage des Ortes, aber auch etwas Spezielles, Herausragendes. Gibt es Beispiele für – heraldisch gesehen – missglückte Wappen? (lacht) Leider zuhauf. Es gibt heraldisch unbefriedigende und unkor- rekte Wappen. Sie widersprechen den heraldischen Regeln und Prinzipien. Der Schildinhalt sollte möglichst einfach und füllend sein. Wappen muss man blasonieren, also beschreiben können. Die Gemeinde Scherz im Aargau etwa zeigt ein Herz. Das findet sich zwar im Namen, der aber stammt aus dem Römischen, Scaranzia, was trockener Boden bedeutet. Das Wappen Schinznachs zeigte früher Mond und Sterne, weil der Name klingt wie «schiint z’Nacht». Was zeichnet denn ein heraldisch korrektes Wappen aus? Mattern: Vor allem muss ein Wappen kontrastreich sein, damit man es aus der Ferne erkennt. Es besteht höchstens aus den Farben Blau, Grün, Rot und Schwarz sowie den Metallen Gold und Silber, die zu gelb und weiss werden. Dazu kommen drei Arten von Fellen: Küsch, Feh und Hermelin. Zeichnerisch werden die Pelze natürlich oder stilisiert dargestellt, einst waren es selbstverständlich richtige Felle, etwa vom grauen, sibirischen Eichhörnchen, die etwa auf Schilde gespannt wurden. Apropos Tiere: Schweizer Wappen zei- gen fast ausschliesslich männliche Tiere mit roten Penissen, etwa den Appenzeller Bären oder der Thurgauer Löwen. Sind Logos in der digitalen Gesellschaft, in der wir heute leben, nicht wichtiger als Familienwappen? Hefti: Sie sind Identifikation pur, und die meisten Familien pflegen ihr Wappen mit Stolz. Auch die junge Generation setzt sich stark mit der Thematik auseinander, ich behaupte sogar, dass die Heraldik einen wahren Boom erlebt. Die Menschen wollen wissen, woher sie kommen und was sie im Schilde führen. Günter Mattern: Heraldik ist zu Bild gewordene Geschichte. Es wäre schön, wenn jeder ein Familienwappen hätte. Am 18. und 19. Juni finden am Gründungsort der Schweizerischen Heraldischen Gesellschaft in Neuchâtel die Feierlichkeiten zum 125-Jahr-Jubiläum statt. Die Anlässe sind öffentlich, die Bevölkerung ist willkommen. Anmeldung auf www.heraldischegesellschaft.ch LiMa März – April 2016 – 33 – Kirschen, Haselnüsse und Birnbäume Viele Gemeinden der Schweiz hatten lange Zeit gar keine Wappen. Als an der Schweizerischen Landesausstellung von 1939 ein mit G emeindefahnen geschmückter Höhenweg geplant wurde, verlieh das vielen Gemeinden Antrieb, auch endlich ein Wappen für sich zu bestimmen. Arisdorf Seit 1945 zeigt das offizielle Wappen von Arisdorf einen schwarzen Bären auf einem roten Dreiberg in einem goldenen Feld. Es handelt sich dabei um das Wappen der letzten adligen Dorfbesitzer, den Herren von Bärenfels. Füllinsdorf Bubendorf Liestal Zur Zeit der bischöflichen Herrschaft zu Beginn des 14. Jahrhunderts erhielten viele Städte des Bistums den Bischofsstab. Zu ihnen gehörte auch Liestal, das den Stab wie das Bistum in roter Farbe führte. Besondere Kennzeichen waren die sieben gotischen Krabben, also die sieben Tupfen, am Knauf und der rote Schildrand. Nach der Trennung beider Basel übernahm die Landschaft den roten Stab als Kantonswappen. Um Verwechslungen zu vermeiden, erklärte Liestal 1921 ein seit 1407 bekanntes Stadtsiegel zum offiziellen Stadtwappen: Der Bischofsstab und seine sieben gotischen Krabben sind noch immer vertreten, aber nur in der oberen Hälfte des Wappens auf silbernem Grund. Die untere Hälfte ist rot. – 34 – LiMa März – April 2016 Das Wappen der Herren von B ubendorf wurde 1943 zum Gemeindewappen: ein durch Spitzenschnitt schräg in Schwarz und Silber geteiltes Schild. Der letzte männliche Nachkomme dieses Geschlechts wird 1402 in Olten genannt. Der Ortsname von Füllinsdorf hat zwar nichts mit dem Tiernamen Füllen zu tun. Trotzdem wurde schon im 17. Jahrhundert das Füllen gelegentlich als Wappentier benutzt. Seit 1946 besteht das Wappen aus einem springenden silbernen Füllen mit goldenen Hufen und goldener Zunge auf blauem Grund. Die Farben wurden gewählt, weil Füllinsdorf einst wie sein Nachbar Frenkendorf zur Herrschaft Schauenburg gehörte, welche diese Farben verwendete. Büren Das heute gültige Wappen ist seit 1941 gültig und zeigt einen grünen Baum auf einem grünen Dreiberg auf blauem Hintergrund. Der Baum ist zudem von drei Sternen umgeben. Das Wappen entstand in Zusammenarbeit zwischen der Gemeinde und dem Staatsarchiv Solothurn. Ein Verzeichnis von Siegeln, dass 1819 zusammengestellt wurde, zeigt für Büren bereits ein ähnliches Bild: einen entwurzelten Baum mit Früchten, wahrscheinlich Birnen, an den unteren Ästen. Eine andere Überlieferung spricht von einem Birnbaum begleitet von drei Sternen. Hersberg Das Hersberger Wappen zeigt einen roten Stufengiebel, auch Treppengiebel genannt, auf weissem Grund, der auf einem grünen D reiberg steht. Der gotische S tufengiebel symbolisiert den Hof, aus dem sich das Dorf entwickelt hat. Der Querstreifen mit rot-weissem schachbrettartigem Muster beruht auf dem Wappen des Zisterzienserordens und erinnert an die ehemalige Zugehörigkeit des Dorfs zum Kloster Olsberg. Als Farben wurden die basellandschaftlichen Standesfarben gewählt. Hölstein Im 14. und 15. Jahrhundert gehörte Hölstein den Eptingern. Deshalb zeigt das Gemeindewappen auch deren Symbol: einen liegenden Adler. Er ist silbern und hat goldene Fänge. Der Hintergrund ist rot. Diese Farben drücken die Zugehörigkeit zum Cluniazenser-Kloster Payerne im Kanton Waadt aus, dessen Schild in Silber und Rot gespalten ist. Lampenberg Als Lampenberg 1929 sein Wappen einführte, zeigte es noch eine silberne Pflugschar auf grünem Grund. 1945 wurde die Schildfarbe geändert und ist seitdem rot. Man kannte das Siegel oder Wappen der Edeln von Lampenberg nicht. Mündlich überliefert war aber die Pflugschar, also die Schneide des Pfluges, als Sinnbild der Gemeinde. Das scheint passend zu der Gemeinde, die mehrheitlich Ackerbau trieb. Nuglar-St. Pantaleon 1939 erhielt Nuglar zur Landesausstellung sein Wappen mit drei Kirschen auf weissem Grund. Das Wappen passt noch heute gut zu der Gemeinde, sind dort doch noch heute viele Kirschbäume anzutreffen. In einem Siegelverzeichnis von 1819 war das Siegel von Nuglar nur ein Schriftzug überhöht von drei Sternen. St. Panthaleon soll früher drei Ziegel im Wappen geführt haben. Die meisten Baselbieter Gemeinden erhielten ihre Wappen erst im Laufe des 20. Jahrhunderts. Frenkendorf ist eine der wenigen Ausnahmen. Das Dorf besitzt ein historisches Wappen. Bereits 1865 ist es beim Bau des Dorfbrunnens in den Stein gemeisselt worden. Das Wappen zeigt einen zunehmenden silbernen Halbmond mit nachdenklichem Gesicht auf blauem Grund. Die Farben wurden 1939 festgelegt und entstammen dem Familien-Wappen der Herren von Schauenburg, die die Burg im 12. Jahrhundert erbaut haben sollen. Sie wirkten bis zu ihrem Aussterben gegen Ende des 14. Jahrhunderts als Lehnsträger von Frenkendorf. Danach ging der Ort in Basler Besitz über. Reigoldswil Nusshof Auf dem Wappen von Nusshof ist der Dorfname Programm: Es zeigt eine zweiblättrige grüne Haselstaude mit drei roten Haselnüssen auf weissem Grund. Die Gemeinde hatte sich für die Haselnuss entschieden, weil sie zum Ortsnamen passt, der wahrscheinlich auf einen auffälligen Baum oder eine auffällige Baumgruppe zurückgeht. Entscheidend für die Wahl der Haselstaude war aber auch, dass sie heraldisch gut darzustellen ist. Frenkendorf Ramlinsburg Gemäss Überlieferungen war das Geschlecht S evogel in Ramlinsburg noch bis im 19. Jahrhundert anzutreffen. Es passt also, dass sich die G emeinde 1938 das Wappen der Familie Sevogel aus Basel als Gemeindewappen aussuchte: ein breiter roter Rand, in der Mitte zwei blaue Sicheln, die einander abgekehrt sind, auf goldenem Grund. Das Wappen der Grafen von Froburg war ein blau-weiss gekachelter Adler mit roten Fängen auf goldenem Grund. Dieser findet sich auch in der oberen Hälfte des Reigoldswiler Wappens wieder und erinnert an die einstige Zugehörigkeit zur Herrschaft Froburg. In der unteren Hälfte des Reigoldswiler Wappens verläuft auf blauem Grund ein silberner Wellenschrägbalken. Er soll auf die Lage des Dorfes am Fuss der Wasserfallen hindeuten, von wo zahlreiche Bächlein und Rinnsale ins Tal fliessen. Küchen Einbauschränke Fenster Badezimmermöbel Innenausbau Türen aller Art Muldenservice Mulden in jeder Grösse Sie füllen, wir bringen und holen ab. 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Trotzdem war der Wolf gemäss mündlicher Überlieferung schon früher das Wappentier. Die Farben Blau und Gold erinnern übrigens an die frühere Zugehörigkeit zum Waldenburgeramt. Seltisberg Ziefen Das Seltisberger Wappen ist durch einen horizontalen Strich in zwei Hälften geteilt, die in umgekehrter Reihenfolge die Liestaler Farben tragen. Das heisst, die untere Hälfte ist weiss, die obere rot. Im oberen Bereich ist zudem eine silberne Erdbeerblüte mit goldener Mitte und grünen Blättern abgebildet. Die Erdbeerblüte erinnert an den früheren Spitznamen der Seltisberger: «Ärbeerischnitzer». Wer das Wappen von Eptingen kennt, dürfte bei jenem von Ziefen stutzig werden: Bis auf die Hintergrundfarbe, die bei Ziefen silbern ist und bei Eptingen golden, unterscheiden sich die beiden Wappen kaum. Das ist nicht bloss Zufall, denn es handelt sich bei dem liegenden schwarzen Adler um das Wappen des Geschlechts der Eptinger von Ziefen. Der liegende Adler der Eptinger findet sich aber nicht nur in den Wappen von Eptingen und Ziefen. Lausen Im Rahmen eines Schulprojekts hat eine Lausner Schulklasse ein Gemeindewappen entworfen, das seit 1938 offiziell ist. Es ist waagerecht in zwei Hälften geteilt. Die obere ist schwarz und zeigt zudem drei goldene Kugeln. Damit wird ein Bezug hergestellt zu der Legende von Nikolaus von Myrha, der drei Jungfrauen goldene Kugeln zur Existenzsicherung geschenkt haben soll. Diese Szene ist als Wandmalerei in der Lausner Kirche festeghalten, der Namensgeber der Heilige Nikolaus ist. Die untere Hälfte des Wappens zeigt zwei gekreuzte goldene Spitzhacken auf rotem Grund. Die Spitzhacken stehen für den Abbau von Eisenerz und Kalkstein, der für Lausen einst von wichtiger Bedeutung war. Zimmerei – Schreinerei – Bedachung – Parkett – Küchenbau Schreinerei und Küchenbau Manfred Bürgin Geschäftsführer und Mitinhaber Zimmerei, Bedachung und Parkett Hauptstrasse 82, 4411 Seltisberg www.buergin-holzbau.ch Leo Di Matteo Abteilungsleiter Zimmerei LiMa März – April 2016 – 37 – WAPPEN UND FAHNEN Der TV Arisdorf – hier mit Fähnrich Werner Schuler, Vorstandsmitglied Michèle Lüdi und Fahnenkomitee-Mitglied Anja Büchi – wird bald eine neue Vereinsflagge erhalten. Die alte hat Einiges erlebt und gesehen. Arisdorf zeigt Flagge Die Fahne gehört zum Turnverein wie das Leibchen zum Turner. In Arisdorf wurde soeben die Anschaffung einer neuen Vereinsfahne beschlossen. Die alte, Jahrgang 1971, wurde schon als Waffe konfisziert. 1978, Flughafen Basel. Nach einem Jahrzehnt der Flugzeugentführungen will der Turnverein Arisdorf ans Eidgenössische Turnfest nach Genf einchecken, im Handgepäck: die Fahne an ihrem Mast, dessen oberes Ende von einer gehörigen Spitze gekrönt wird. Die Arisdörfer am Fahnenlauf am Regionalen Turnfest 2015. Das Sicherheitspersonal spricht von einer Waffe, die Turner weigern sich, die Fahne zurückzulassen, ein Eidgenössisches ohne Fahne, sagen sie, das ginge nicht. Schliesslich flog die Fahne im Cockpit mit; der Pilot hatte sich persönlich darum gekümmert. Es ist ein unrühmlicher Ort für diese Fahne, in den Katakomben des Schulhauses, das gerade eine Baustelle ist. Staub sitzt in allen Ritzen, doch die Fahne, die Werner Schuler nun aus ihrem Schrank holt, strahlt voll satter Farben. Schuler ist Fähnrich des Turnvereins Arisdorf, wie lange schon, das kann er nicht mehr genau sagen. Aber an Genf’78 wird er sich immer erinnern. Schuler, 64, wurde einst von seinen Kameraden zum Fähnrich gewählt. Denn es ist eine ehrenvolle Sache, früher trugen Fähnriche ausnahmslos weisse Handschuhe, und die Fahne, Heiligtum eines jeden Turnvereins, vertraut man nicht jedermanns Hände an. Im Aris dörfer Fahnenschrank hängt sie gemeinsam mit den Fahnen des Frauenchors, des Musik- und des Schützenvereins, den es in dieser Form nicht mehr gibt. Wenn der Ausbau des Schulhauses im Spätsommer abgeschlossen ist, soll der Fahnenschrank repräsentativer stehen, «wo man ihn und die Fahnen darin auch sieht.» Das ist der Wunsch von Vorstandsmitglied Michèle Lüdi, die sich freut, wie gross das Engagement der jungen Turner punkto Fahne ist: «Die Fahne hat auch innerhalb der jungen Generation eine immense Bedeutung.» Auf den ersten Blick sieht man es ihr nicht an, doch hat diese Fahne schon bessere Tage gesehen, mehrmals wurde sie bereits geflickt. Darum haben sich die Mitglieder des TV Arisdorf dafür entschieden, eine neue anzuschaffen. Dafür wurde vor einem Jahr ein Fahnenkomitee gegründet, mit dabei ist Anja Büchi, 24. Sie hat sich mit Offerten herumgeschlagen, mit Grafiken und Designs und ist letztlich doch froh, dass Neu inl Liesta SCHLÖSSER FÜR ALLE FÄLLE? KEIN PROBLEM! bürgi.com ist ausserdem Ihr Spezialist für: Schlösser, Stempelanfertigungen, Gravuren und sämtliche Dienstleistungen im Bereich anspruchsvoller Sicherheitssysteme. bürgi.com AG Gerberstrasse 5, 4410 Liestal, Tel. 061 319 65 00, www.bürgi-liestal.com – 38 – LiMa März – April 2016 Seit über 20 Jahren für Sie da! sich nicht die moderne Variante aus dem Computer, sondern die von Hand entworfene durchzusetzen vermochte. An der Generalversammlung im Februar. Schliesslich sind die Anschaffungskosten immens, rund 10’000 Franken kostete das aktuelle Modell 1971. Die neue Fahne des TV Arisdorf wird von Hand in Salavaux FR genäht. Wie die alte wird sie gelb und rot Kantonsbibliothek Baselland erstrahlen, die Farben Arisdorfs auf LIMA-Inserat, 97 x 60.5 mm Damast, die Jahreszahl der Gründung, 1921, dazu der Arisdörfer Bär mit roter Zunge, schliesslich die vier F, Wahlspruch der Turner, die sich wahrscheinlich auf allen Schweizer Turnvereinsfahnen wiederfinden: frisch, fromm, fröhlich, frei. Die Fahne diene als Symbol für den Treffpunkt, sagt Büchi, sucht man die Kameraden, sucht man die Fahne. Aber nicht nur: «Die Fahne gehört einfach dazu. Sie ist wichtig, bedeutet Kameradschaft, Gemeinschaft.» Und wenn ein Turner stirbt, erweist ihm die Fahne die Totenehrung und begleitet den Sarg bis ans Grab. Nach 45 Jahren darf die Fahne des TV Arisdorf spätestens im November in den verdienten Ruhestand, bis dann wird die neue Fahne geliefert. Rechtzeitig zum Turnerabend. Für die feierliche Fahnenweihe. Jentschura‘s Basen Kur Bei uns kommt Kultur zu Wort www.kbl.ch www.facebook.com/kbl.ch [email protected] tel. 061 552 50 80 Für Ihren persönlichen Erfolg • Zum Formen • Zum Kräftigen • Zum Fasten Die Oase für Ihr Wohlbefinden Rathausstrasse 16 Liestal, 061 922 11 01 [email protected] LiMa März – April 2016 – 39 – BERNINA 330 CHF 1390.- Stabhofgasse, Liestal [email protected],061 921 04 06 – 40 – LiMa März – April 2016 Der Mann der Fahnen Eigentlich eignen sich Fahnen nicht, um im Wind zu flattern. Das – und was eine Fahne mit einem Strauss Rosen zu tun hat – erklärt Samuel Keller, der einst aus Liestal auszog, um es wehen zu lassen. Auf einen Besuch in seiner «Fabrik», wo jährlich 10’000 Fahnen entstehen. Acht mal acht Meter misst die grösste Fahne mit Schweizerkreuz, die seit diesem Winter über den Dächern Genfs weht. Sie kommt zwar nicht direkt aus Liestal, aber der Mann, der sie produziert hat. Sein Name: Samuel Keller, den aber alle Sämi nennen. Der gelernte Elektroingenieur hat seine Kindheit in Liestal verbracht, seine Eltern wohnen noch heute hier. Keller, 56, zog aus, um die Schweiz mit Fahnen zu beglücken. Als er 1998 Wind davon bekam, dass die erste digitale Textildruckmaschine auf den Markt käme, stand er Gewehr bei Fuss. Innerhalb zweier Wochen stand der Businessplan. Keller riskierte viel, doch rückblickend betrachtet tat er zur richtigen Zeit am richtigen Ort das genau Richtige – und war der erste in der Schweiz, der, professionell, Textilien im Digitaldruck bedrucken konnte. 1999 schliesslich gründete er den Vorgänger der heutigen Alpenfahnen AG. Sämi Keller vergleicht eine Fahne mit einem Strauss Rosen, die man einer Dame schenkt: «Eine Fahne muss leuchten, sie gibt der Umgebung Farbe, bereichert sie. Ihre Aufgabe ist es, wahrgenommen zu werden, und zwar Liestaler, der auszog, um den Fahnendruck zu revolutionieren: Sämi Keller, Gründer von «Alpenfahnen». von weit her.» Für ihn ist die Fahne ein einfaches wie ehrliches Produkt, «und jeder weiss um ihre Bedeutung.» Will heissen: «Wo eine Fahne weht, ist ein Fest in Gang, wo sie auf Halbmast hängt, ist Tragisches geschehen. «Ihre Symbolkraft ist gross – und Fahnen, zweifels ohne, sind beliebt.» Sagt Keller. Auch bei ihm selbst. Samuel Keller, der Mann der Fahnen, der Mann, der acht Jahre am perfekten Fahnenstoff Für Rolf Knie hat Keller sechs Flaggen mit Pferdemotiv produziert. Jeder Flagge verlieh er eine andere Farbkombination. LiMa LiMa Januar– Februar 2016 – 41 – Flinke Näherinnen fertigen Gemeindef laggen, Schweizer Fahnen, Werbebanner. getüftelt hat, an der richtigen Polyestermischung, liebt Fahnen. Am liebsten wäre er jedes Mal dabei, wenn ein Kunde ein Paket mit einer Fahne erhält. «Wenn dann die Augen glänzen, haben wir unseren Job richtig gemacht.» Darum ginge es nämlich ausschliesslich: Um die Fahne die gefallen müsse; «Das Herz muss schlagen.» Ein Blick in die Produktionsstätte am Stadtrand von Wohlen zeigt: Was strahlend bunt in Schweizer Winden weht und flattert, entstammt hochtech – 42 – LiMa März – April 2016 nisierter Maschinen. Die Druckmaschine etwa, die Colorbooster 320, existiert dreimal weltweit, eine modernere gibt es nicht. «Sie ist», strahlt Keller, «das Nonplusultra des Textildrucks» – und die einzige, die es schafft, Textilien beidseitig zu bedrucken. Installiert wurde sie im vergangenen Jahr. Die Colorbooster 320 hat die Fahnendrucktechnik revo lutioniert. Mit ihrer Tinte entstehen Gemeindefahnen und Werbefahnen für Unter nehmen. Keller hat Pferde für Rolf Knie gedruckt, Kinderzeichnungen für Schulhausjubiläen und jene der Landesausstellung 2002, jährlich rund 10’000. Trotzdem führt die Firma einen Kampf gegen die Produzenten im Ausland. Keller schätzt, dass lediglich fünf Prozent der hiesigen Fahnen in der Schweiz produziert werden. In Wohlen wird ab Computer gedruckt, dann wird gewaschen, gebügelt und schliesslich, an zwei Nähmaschinen, von Hand zusammengenäht. Klassischer Fahnentag in der Schweiz ist der 1. August, viele Gemeindefahnen wehen nur in den Tagen rund um den Schweizer Nationalfeiertag. Natürlich hängt die Lebensdauer einer Fahne stark von der Dauer ab, die sie am Masten verbringt. Nichts setzt ihr so sehr zu wie der Wind. Er staucht das Gewebe des Stoffes, und das Sonnenlicht bleicht die Farben aus. Z Ä MM E TR AINI E R E – Z Ä MM E PROFITI E R E! 50% Rabatt auf die zweite Mitgliedschaft!* Angebot ist gültig bis am 29. Februar 2016 Zu zweit macht Training doppelt Spass! Lösen Sie jetzt zwei Jahresmitgliedschaften im Fitnesscenter Frenkendorf für sich und ihre Trainings-Begleitung. Details zur Aktion erhalten Sie im Fitnesscenter Frenkendorf, Tel. 058 575 89 40 oder unter: www.migrosfitnesscenter.ch. Niederschönthalstrasse 2, 4402 Frenkendorf * Gilt beim Abschluss von zwei Jahresmitgliedschaften auf das günstigere Abo. LiMa März – April 2016 – 43 – AUFGEFALLEN – 44 – LiMa März – April September–Oktober 2016 2015 zVg TREFFPUNKTE Pause von den A nforderungen «Girls only» – dieses Bild haben die ädchen spontan am letzten Meeting M vor den Ferien geknipst. Im Vordergrund Jugi-Leiterin Claudia Kuonen. Im Sommer ist es kaum zu übersehen, im Winter muss man schon etwas länger suchen: das Jugendzentrum Liestal. Während den warmen Monaten ist es zur Allee hin offen. Wenn es kälter wird öffnet das Jugi, das viele noch unter seinen alten Namen «Splash» oder «Joy» kennen, seine Räume im oberen Stock. Dort locken gemütliche Sofaecken, Billardtische, sogar ein Kraftraum. «Viele dieser Dinge sind Spenden», erzählt Jugi-Leiterin Claudia Kuonen. Das Haus gehört der Stadt Liestal. In ihr hat das Jugi einen verlässlichen Partner. «Wir haben einen guten Austausch, fühlen uns gehört und ernstgenommen.» Im vergangenen Jahr feierte das Jugi, das von Mitarbeitenden des Kompetenzzentrums Kind, Jugend, Familie der Stiftung Jugendsozialwerk Blaues Kreuz Baselland geführt wird, seinen 25. Geburtstag. «Seither sind wir auch in den Köpfen der Bevölkerung wieder besser verankert», weiss Claudia Kuonen. Denn die Aufgabe, die das Jugi erfülle, sei wichtig. «Die Jugendlichen brauchen einen Ort, an dem sie einfach sein können, an dem nicht noch mehr Anforderungen an sie gestellt werden.» Vier Mal in der Woche stehen allen Jugendlichen zwischen 10 und 20 Jahren die Türen des Jugis offen. Gut 60 Prozent derjenigen, die vorbeischauen seien Jungs, 40 Prozent Mädchen. «Früher war dieses Verhältnis noch viel ungleicher», berichtet di Jugi-Leiterin. «Wir haben seither viele Anstrengungen unternommen, für Mädchen attraktiver zu werden – mit Erfolg.» Kürzlich haben sie sich einen kleinen Raum eingerichtet, an dessen Tür klar festgehalten ist «Girls only». Auch die Jungs sollen ihr eigenes Revier erhalten. «Aber die brauchen noch ein bisschen länger.» jg LiMa März – April 2016 – 45 – www.kmu.li Genial • Zentral • Liestal Fotolabor Spiess AG am Puls Bahnhof und Banken – neue Standorte für die Betreuung von Kundinnen und Kunden Raiffeisenbank Liestal Rathausstrasse 58 Die Grossen bei uns Mit neugestalteten Kunden-Bereichen im 4410 Liestal In den letzten Jahren war immer wieder die Erdgeschoss und gut zugänglichen BankoRede von den Banken. Dass die Banken in 061 maten hat 60 die Raiffeisen Tel. 926 60 ein Bekenntnis zum Zentrum abgegeben. Mit Parkplätzen unserer Region vor allem auch KMU’s sind, wird vielerorts verkannt. In Liestal haben wir im Bücheli-Center in nur zwei Minuten www.raiffeisen.ch/liestal als Zentrum die grosse Vielfalt von fünf grossen Bankinstituten, welche ihre Filialen respektive Hauptsitz bei uns an besten Lagen positioniert haben, je nach dem, was in deren strategischen Ausrichtung wichtig ist. Idealer Standort Die MIGROSBANK und die CREDIT SUISSE haben erst vor Kurzem ihre Standorte an den Bahnhofplatz verlegt. Bei der MIGROSBANK wurde das verwinkelte Haus am Fischmarkt zu eng, bei der CREDIT SUISSE wurde wegen der Umnutzung des Geländes am unteren Tor ein neuer Standort notwendig. Der Bahnhofplatz, welcher mit dem in Planung befindlichen neuen Bahnhof-Gebäude sicher noch zusätzlich an Attraktivität gewinnen wird, hat sich für diese zwei Banken als idealer Standort ergeben und beide konnten mit neu gestalteten Geschäftsräumlichkeiten ihre Bedürfnisse für optimale Kundenbetreuung verwirklichen. Jedem seine Bank Erst gerade im alten Jahr hat die Raiffeisen Bank in Liestal mitten im Stedtli ihren Sitz für Liestal und das obere Baselbiet eröffnet. Geschä Hofacke Wir gratulieren Geschä zur Neu-Eröffnung Entfernung erachtet sie den Standort im Stedtli als ideal. Die guten KundenFrequenzen geben ihr Recht. Dazu kommen noch zwei weitere wichtige Bankinstitute, welche mit Neubauten aus früheren Jahren an der Rotlicht-Kreuzung im Norden von Liestal markante Präsenz darstellen. Die Basellandschaftliche Kantonalbank hat der Kreuzung sogar ihren inoffiziellen Namen gegeben: KantonalbankKreuzung! Sowohl die Kantonalbank als auch die UBS, welche schräg gegenüber ihren Sitz hat, sind nicht nur markante Bauwerke, sondern auch Bankinstitute, welche für Liestal und das übrige Einzugsgebiet unabdingbar sind. Die UBS als eine der am längsten in Liestal agierenden Banken sieht Liestal als Zentrum im oberen Baselbiet und ist für die Bankenvielfalt in Liestal unverzichtbar. Wir sind froh, dass diese Banken, in lokalen Einheiten wie KMU’s aufgestellt sind. Sie bescheren uns in Liestal zahlreiche Arbeitsplätze und halten zusammen mit unseren Unternehmen die regionale Wirtschaft «am Laufen». Genial – Zentral – Liestal! Gratis-Parking in Liestal Innerhalb der Stadtmauern kann 1 Stunde gratis parkiert werden. Die weitere Stunde kostet 1.50 Franken. Nutzen Sie auch die Gratis-Parkzeiten im Bücheli-Parkhaus, die durch die Manor und verschiedene Detaillisten im Stedtli offeriert werden, wenn Sie in deren Läden einkaufen (siehe Liste auf www.kmu.li)! – 46 – LiMa Januar– Februar März – April 20162016 Hauptst KOLUMNE #1* Mascara Colossal 100% Black Volume Express. «Gegen Cellulite gibt es jetzt eine neue Gymnastik», sagt die Frauenstimme, und trotz Gymnastik ist es eher nicht die Else aus dem Damenturnverein, Willi Näf, Satiriker und sondern eine dieser Kabarettist, Bubendorf, Sprechtanten, die in den www.willinaef.ch Kosmetik-Werbespots soviel Erotik und Selbstbewusstsein in ihre Stimme legen müssen, dass sie nach der Aufnahme im Studio einen Klosterfrau Melissengeist brauchen um wieder runter zu kommen. Und sie berichtet nun vom bodytonic Anti-Cellulite Roll-on. Das ist der Deo, den sich jetzt eine Bikinitante ganz betört über ihren Oberschenkel rollt (Gymnastik!), denn sie weiss, er «mindert die äusseren Zeichen von Cellulite». Schade mindert er nicht auch die inneren Zeichen von Cellulite. «Reduziert Wasserablagerungen», sagt jetzt die Sprechtante. Aha. Wasserablagerungen. Die sind jetzt aber sicher innen. Wären sie aussen, könnte sie ja ein Frottetuch nehmen. Leider geht der Werbespot so tifig, dass ich gar nicht sehe ob der Deo das Lagerwasser aus der Haut saugt, schlurpf, oder es verdampfen lässt, zisch. Hoffentlich müffelet’s dann nicht, man weiss ja wie das ist bei stehenden Gewässern. «Glättet Problemzonen», erklärt nun die Sprechtante. Also bei uns glättet Silvana, aber nur meine Hemden mit Bügeleisen und nicht meine Cellulite mit dem Deo. Einen Versuch wär’s wert, die Cellulite flutscht mit dem Deo sicher schwupps und weg. Beim grossen Finale steigt die Bikinitante aus dem Wasser mit einer Becken bewegung die auf ein schweres Hüftleiden hindeutet, und die Sprechtante freut sich über «straffere Haut in nur sieben Tagen». Und 1,2 Sekunden lang wird noch munzig klein eingeblendet: «*Selbstbewertung von 44 Frauen». 44 Frauen. Das sind viele. Ein ganzer Damenturnverein ist das, und alle mit straffer Haut. So etwas Gfreutes tut wohl nach der Tagesschau. Jetzt noch #1* Mascara Colossal 100% Black Volume Express mit Collagenformel, danach Meteo mit Thomas Bucheli und zuletzt einen Melissengeist und das Wissen, dass uns 2047 die Werbung von heute so strohblöd vorkommt wie heute die Werbung von 1970. Aber wenigstens haben wir dann straffere Haut. Nicht wahr. LiMa März – April 2016 – 47 – Was bedeutet es, Flagge zu zeigen für seinen Wohnort? Was kann jeder einzelne Einwohner, jede einzelne Einwohnerin für Liestal tun? Fraktionsmitglieder des Liestaler Einwohnerrates zeigen Möglichkeiten auf. Beat Gränicher (l.) und Hanspeter Meyer, SVP Liestal Daniela Reichenstein (l.) und Karin Jeitziner, FDP-Fraktion Nur zusammen sind wir stark! Handeln im Sinne L iestals Eine Flagge symbolisiert den Zusammenhalt und die Gemeinsamkeit. Flagge zeigen heisst, sich stark machen für eine gemeinsame Sache. Wenn wir in Liestal vorwärtskommen möchten, sind gemeinsame Aktionen gefragt. Die Parteien sind dafür ein wichtiges Standbein. Sie als Stimmbürger haben die Möglichkeit, mitzuwirken. Aber auch ausserhalb der politischen Tätigkeit können sich Jung und Alt – auch Nichtstimmberechtigte – in rund 150 Vereinen und Vereinigungen engagieren. Mit dabei sein heisst auch mitbestimmen. Wir möchten darum Alle ermuntern, sich in irgendeiner Art und Weise für unsere schöne Stadt einzusetzen. Neben gemeinsamen Erlebnissen lernt man auch Aspekte unserer Heimat kennen, die vielleicht bisher verborgen blieben. – 48 – LiMa März – April 2016 Die Attraktivität Liestals als Wohngemeinde, wird sicher durch das reichhaltige und umfassende Angebot unseres Liestaler Gewerbes unterstützt. Ein Gewerbe, welches nicht nur für uns als Konsument/innen von grosser Bedeutung ist: Unsere lokalen KMU und die Detailhändler stehen auch als Arbeitgeber und Lehrbetriebe. Nur wenn wir unser lokales Gewerbe unterstützen und berücksichtigen, sichern wir langfristig Ein- und Auskommen der Gewerbetreibenden und damit auch Arbeitsplätze und Lehrstellen. Ein Standort, an welchem ein Auskommen verdient werden kann, ist ein attraktiver Standort, auch für neues Gewerbe. Deshalb ist es für uns als Einwohner/innen von Liestal nicht nur selbstverständlich, sondern essentiell, dass wir unser Handeln und Verhalten darauf ausrichten, dass Liestal eine attraktive Wohngemeinde bleibt – und dafür zeigen wir Flagge! ARGUMENTE ale r sich die Lie st br ik äuss er n In die se r Ru en SV P, FDP, ion kt fra ts em Einwohner ra üne und zu ein P, SP und Gr CV P/ EV P/GL a. em ak tuellen Th Stefan Fraefel (l., CVP) und Rolf Gutzwiller (glp), Fraktion CVP/EVP/glp Bernhard Bonjour, SP-Fraktion Hanspeter Zumsteg, Fraktion Grüne Flagge zeigen? Einkaufstasche zeigen! Achtsam auflesen … Nach Duden heisst Flagge zeigen: «Seine Meinung oder Erwartung mit Nachdruck und deutlich zu erkennen geben». Und das fällt uns zu unserem Stedtli wirklich leicht. Welches Angebot an Dienstleistungen auf kurzen Distanzen – nutzen wir es! Ob einzukaufen, sich dank einer grossen Beizendichte kulinarisch verwöhnen zu lassen, das vielfältige und immer noch steigende kul turelle Angebot an Musikalischem, Theater, K inos und anderen Kulturformen zu nutzen oder mit Freunden den Abend in einer Bar ausklingen zu lassen, das alles finden wir hier. Raffen Sie sich wieder mal auf. Lassen Sie den Fernsehabend sausen, zeigen Sie Flagge für Liestal, indem Sie das hiesige Angebot nutzen. Sie werden es nicht bereuen. «Flagge zeigen» ist mir zu kriegerisch. Klüger ist die Zusammenarbeit des rot-grünen Stadtrats mit den Nachbargemeinden. Als ich, Städter, vor 40 Jahren mit meiner Freundin stritt, ob wir uns in Basel oder Liestal eine Wohnung suchen, gewann sie mich mit zwei Worten für Liestal: Krattiger und Maag. Im Stedtli von Laden zu Laden zu ziehen, freundlich begrüsst und beraten zu werden, Bekannte anzutreffen, ist Lebensqualität, dazu müssen wir Sorge tragen. Für Liestal eintreten heisst Vielfalt pflegen bei Ladengeschäften, Beizen, Wohnformen, Schulen, Plätzen, Kultur. Als Zuzüger bin ich der SP beigetreten. Liestal hat auch Kritik und Ideen nötig. Und hat eine erstaunliche Entwicklung gemacht vom etwas verschlafenen, provinziell-bourgeoisen, freisinnig beherrschten Kaff zum lebendigen Städtchen mit Zukunftsideen. …was andere achtlos auf Liestals Strassen werfen: Getränkedosen und flaschen, Zigarettenpackungen, Schoggipapier, Servietten, Taschentücher, Werbeflyer, Plastik- und Papiersäcke, Fastfood-Packungen, usw. Dieses Littering beeinträchtigt unsere Lebensqualität und das Sicherheitsgefühl im öffentlichen Raum und schadet dem Ruf unseres Stedtlis. Die Gemeindebetriebe sollen «unsern» Wegwerf-Dreck schnell aufräumen – was immer aufwändiger wird – und gleichzeitig soll die sogenannte «öffentliche Hand» sparen … Dass Junge und Alte mir beim «Fötzeln» zuschauen, soll mir recht sein: Wenn dabei die zündende Idee aufkommt, seinen Abfall gleich selber in einen der vielen von der Stadt bereitgestellten Kübel zu werfen, ist das Ziel erreicht: Global denken (an unsere Umwelt) – lokal handeln für Liestal! LiMa März – April 2016 – 49 – Beethoven-Haus Bonn Pfarrer Josef Otto Widmann und seine Frau Charlotte Widmann-Wimmer. Bleistiftzeichnungen von Gujer, 1846. Der Flügel aus dem Widmann’schen Pfarrhaus steht heute restauriert im Beethoven-Haus in Bonn und wird an Konzerten gespielt. Beethovens letzter Flügel im Pfarrhaus zu Liestal « Josef Otto Widmann, um die Mitte des 19. Jahrhunderts reformierter Pfarrer zu Liestal und ehemaliger Zisterziensermönch, war verheiratet mit der Wiener Hofbuchhändlertochter und begabten Pianistin Charlotte Wimmer. Laut einer Familienlegende soll Ludwig van Beethoven das Klavierspiel der jungen Charlotte sehr gelobt haben. Vater Wimmer kaufte seiner Tochter Beethovens letzten Flügel, den der Wiener Klavierbauer Konrad Graf dem Komponisten zur Verfügung gestellt hatte. Der Flügel kam zusammen mit Charlotte 1845 nach Liestal ins Pfarrhaus. Sie erteilte darauf ihren Kindern ‹Peppi› Josef Viktor und Anna, aber auch Carl Spitteler und anderen Liestaler Kindern Klavierunterricht. 1853 las Josef Otto Widmann in einer deutschen Zeitung, Kapellmeister Franz Liszt besitze den letzten von Beethoven gespielten Flügel. Sogleich verfasste Widmann einen Brief an Liszt: ‹das Clavier, welches Beethoven in seinen letzten Lebensjahren benutzte›, stehe nachweislich bei ihm und seiner Gattin im Pfarrhaus zu Liestal. Eine Antwort aus Weimar ist nicht bekannt. Im Nachhinein stellte sich heraus, dass beide Männer recht hatten. Neben dem Graf-Instrument stand in Beethovens Schlaf- und Klavierzimmer auch ein Broadwood-Flügel. In Widmanns Besitz befand sich das Exemplar mit vierchöriger Besaitung für jeden Ton und einem Schall aufsatz für den fast tauben Komponisten. Nach dem Tod des Liestaler Stadtpfarrers 1873 nahm sein Sohn, der Dichter und Journalist Josef Viktor Widmann den Flügel mit nach Bern in sein Haus am Muristalden. Dort ging auch Johannes Brahms ein und aus. Er bestaunte das alte Beethovenklavier, hielt es aber ‹nicht mehr für ernstlich brauchbar.› » Widmann meinte, das Instrumente nähme sich am schönsten aus ‹in einer Beethovensammlung›. Der Wunsch ging in Erfüllung, heute steht der restaurierte Flügel im Beet hoven-Haus in Bonn. Er wird regelmässig an Konzerten gespielt. Aufgezeichnet von Beatrice Rieder – 50 – LiMa März – April 2016 Dr. Hans R udolf Schneider, Historiker und eh. Gymnasiallehrer, Präsident des Gönner vereins Dichter- und Stadtmuseum und dessen langjähriger Leiter, hat die LiMa-Leserschaft in 5 Ausgaben in Trouvaillen aus dem Dichter- und Stadt museum eingeweiht. In der kommenden Ausgabe beginnt eine neue Serie Geschichte(n). REGIO LIESTAL LIVE Hilfe für die Ärmsten Seit ihrer Pensionierung arbeitet Ruth Gonseth jedes Jahr mindestens fünf Monate in Nepal. Hier unterstützt die Liestalerin mit ihren Einsätzen das Ratnanagar Spital, welches im Süden des Himalaya-Staates in einer abgelegenen Region medizinische Betreuung anbietet. «Mein Wunsch war, auch den Ärmsten eine gute Gesundheitsversorgung zu ermöglichen», erzählt die Ärztin. Dank Schweizer Spendengelder konnte 2015 eine Photovoltaikanlage montiert werden, die das Krankenhaus nun rund um die Uhr mit Strom versorgt. Spital direktor Dr. Krishna Prasad Paudel, der gerade Liestal besucht und im Rathaus von Stadtpräsident Lukas Ott empfangen wurde, ist begeistert: «Bisher lieferte das öffentliche Netz lediglich fünf bis sechs Stunden pro Tag Strom, was unsere Arbeit sehr erschwerte. Nun sind wir nicht mehr eingeschränkt, um die nötigen Abklärungen und Therapien zu veranlassen.» Ruth Gonseth konnte aber nicht nur medizinische Hilfe und Spendengelder vermitteln, sondern auch für sich persönlich sehr viel lernen: «Trotz der grossen Armut sind die Menschen in dem im letzten Jahr von einem schweren Erdbeben heimgesuchten Land sehr herzlich und gelassen. Und sie sind für jede Unterstützung sehr dankbar. Vor allem erfahre ich bei jedem Besuch, dass man auch mit ganz wenig sehr gut leben kann.» www.shanti-med-nepal.ch Andreas Baumeister Projektleitung Kostenloses Programm März Zeughausgasse 41 4410 Liestal T 061 921 70 45 [email protected] www.mem-liestal.ch April 3. 18.00-19.00 Einführung 8. herz-kreislauf cirkel ` 7. 18.00-19.00 Sprechstunde 18.00-19.00 Sprechstunde Physiotherapie 8. 18.00 Info-Anlass herz-rehabaselland 15. 10.00-11.00 Einführung herz-kreislauf cirkel 12. 10.00-11.00 Einführung Kraft im Alter 31. 10.00-11.00 Einführung herz-kreislauf cirkel 21. 18.00-19.00 Einführung herz-kraft cirkel 28. 18.00-19.00 Info-Anlass Rückenschmerzen Physiotherapie Schnupperabo; 6 Woche zu Fr. 60.00 herz-rehabaselland liestal inkl. allen Tests und Einführung Infoanlass Freitag, 8. April 2016, 18.00 Uhr MEM Gesundheitszentrum, Zeughausgasse 41, Liestal LiMa März – April 2016 – 51 – AUFGEFALLEN Bäder zum Verlieben! Bad Platten Wellness Parkett – 52 – LiMa März – April 2016 Bäder zum Verlieben. Mit einer Vielfalt von hochwertigen Design-Produkten, die jedes Bad in einer eigenen, speziellen Eleganz erstrahlen lassen. Besuchen Sie unsere Ausstellung und lassen Sie sich anregen für Ihr Traumbad. Brombacher Design GmbH . Frenkendörferstr. 20 . 4410 Liestal Tel 061 902 05 50 . www.brombacher.ch . [email protected] LiMa Januar– Februar 2016 – 52 –
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