Rückkehr zur weiblichen Silhouette

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Früh
Magazin
Samstag,
11. April 2015
Modische Bandbreite nutzen und Akzente setzen
Röcke oder Kleider statt Hose? Was modebewusste Pirmasenserinnen dazu meinen
Die Frau von heute hat nicht nur
sprichwörtlich die Hosen an, weil
sie dem Mann längst auf nahezu
allen Gebieten Paroli bietet,
sondern trägt sie bislang bei jeder
Gelegenheit. Wird die neue Mode,
die vermehrt auf weibliches Flair
und Eleganz durch Röcke und
Kleider setzt, bei den Pirmasenserinnen Anklang finden? Diese Frage
stellte Jutta Brückner den Bürgerinnen einer Stadt, die als einstige
Schuhmetropole einen engen Bezug
zur Mode hatte. Es gehörte für die
Frau zum Standard, modisch up to
date zu sein. Ist das immer noch so?
Will die Pirmasenserin in der kommenden Schönwetter-Saison wieder mehr Mut zum Rock beweisen?
GABRIELE FELLNER (66 JAHRE)
Eine echte Powerfrau, stets auf dem
Sprung, wie der edle Jaguar aus
gehämmertem Silber, dem man beim
Eintritt in ihr Haus Bewunderung
zollt. Auf den ersten Blick ein ausgesprochener Hosentyp, so sportlich
durchtrainiert, wie die erstaunlich
Junggebliebene rüberkommt. In
Wahrheit ist sie modisch nicht einseitig orientiert, sondern hat ein ebenso
ausgeprägtes Faible für den eleganten Overall (ein Mittelding zwischen
langem Rock und Hose ) und auch das
Kleid in allen erdenklichen Spielarten. Vorwiegend körpernah, was sich
die schlanke Trägerin auch unbedenklich leisten kann. Für Sommer-
Gabriele Fellner (Fotos: Scharf)
röcke, wadenlang und schwingend,
kann sie sich jedoch nicht erwärmen.
Frau Fellner befürwortet eine Mode,
die auch zum femininen Stil zurückfindet, lehnt aber Modediktate rigoros ab. „Für die selbstbestimmte Frau
steht das selbstbestimmte Outfit!“
lautet ihre Devise. Die modische
Bandbreite nutzen und eigene Akzente setzen will sie. Mit Spitzeeinsätzen am hochmodischen Sportschuh
und Sommerstiefel (einem Allrounder, der zu Rock und Hose passt), weil
sie auch Kontraste mag. Ein andermal
darf es das elegante Etuikleid sein,
das ihr besonders in einem verhaltenen Sonnengelb zusagt. Oder eine
Prise Romantik am Kleid mit ausgestelltem Rock. Gabriele Fellner
möchte ihren Lebenspartner abwechselnd im Hosen-Look und in den
zauberhaften Kleidern der Saison
überraschen. Lucy, der Westhighland-Terrier, der im Hause eigentlich
das Sagen hat, wird wohl einverstanden sein.
ELVIRA BACHMANN (65 JAHRE)
Gerade hat sie in der City ein hinreißend feminines Kleid mit transparenter Spitze an Arm und Halsausschnitt
erworben, das sie auf einer der kommenden Vernissagen vor der Kamera
tragen wird. Als regional bekannte
Moderatorin legt Elvira Bachmann
Wert auf ein modisches Aussehen,
das weder overdressed, noch betulich
wirken soll. Von der Mutter, die aus
der Großstadt stammt, bekam sie die
Vorliebe für das Elegante mit. Ihre
weiblichen Formen stellen das andere Kriterium dar, nach dem sie die aktuelle Mode beurteilt. „Leggings oder
breiter Gürtel am Kleid – das würde
wehtun!“, lautet der Eigenkommentar von Einer, die sich rundum in
Kleid oder Hose wohlfühlen möchte.
Ein Sommer ohne Sommerkleid aus
der neuesten Kollektion ist für sie
dennoch undenkbar. Der Tragekomfort dank flexibler Stretch-Materialien lasse auch Berocktes in Größe 42
zu. Frau Bachmann würde das knapp
übers Knie reichende Etuikleid für einen Konzert- oder Theaterbesuch, die
private Geburtstagsparty oder für einen kleinen Event im Freundeskreis
wählen. Als Modebewusste möchte
sie unbedingt die angesagten Tops
aus unterlegter Spitze ausprobieren,
die Rock wie Hose besonders edel ergänzen. Die Kurzjacke ist und bleibt
ihr Favorit zu beiden Dressteilen. Besonders toll findet sie den modischen
Dauerbrenner, wenn er in ansprechenden Farben aus Kunstleder gefertigt ist, was die Tierwelt schont. „Leon
Print, warum nicht?“ sagt sie lachend.
Allerdings hat ihr Mann im Zweifelsfall ein Wörtchen mitzureden. Ein
Kleid, das ihm gar nicht gefällt, würde
Elvira Bachmann
Elvira schon mal retour gehen lassen
und ihn dafür zum nächsten Einkauf
mitnehmen.
DÉSIRÉE GERMANN
(25 JAHRE)
Prinzipiell will sie, wie die meisten ihrer Generation nicht von der Hose
Désirée Germann
lassen. Und doch hat es der freundlichen Ansprechpartnerin für VHS-Besucher der duftige, beschwingte Rock
in hellen Sommerfarben angetan,
den sie sich im Katalog anschaut. Ob
der Vorname auf insgeheim gehegte
romantische Wünsche hinweist?
„Was Modeschmuck anbelangt, ja“,
deutet sie an. Und weil Désirée ihn
besonders gern auf T-Shirts trägt,
wenn es wärmer wird, könnte für sie
der Einstieg in eine sportive Mode
mit femininer Note doch ein Thema
sein. Die farbenfrohen Drucke der
neuen Sommerkleider gefallen ihr
auf Anhieb. Überhaupt mag sie es
neuerdings, wenn Farben harmonisch miteinander korrespondieren.
Und dann outet sich die überzeugte
Hosenträgerin doch als Romantikerin. Ausgerechnet ein Kleid, von Kopf
bis Knie aus spinnwebenzarter Spitze, findet ihren ungeteilten Beifall.
Nur vanillegelb statt beige müsste es
sein. Das damenhafte, etwas körperfern geschnittene Kleid nebenan bezeichnet sie als „unmöglichen Kartoffelsack“. Absage an alles, was nach
Auffallen um jeden Preis aussieht! Da
Désirée eher zierlich ist, kommen für
sie wadenlange Röcke nicht in Frage.
Vielleicht Bluse und kniekurzer, ausgestellter Rock im gleichen Dessin:
Blumiges auf mohnrotem Untergrund würde ihr schon gefallen. Ob
dieser Wunsch Wirklichkeit wird,
lässt sie allerdings offen.
GABRIELE GERMANN-BRÜCKNER
(55 JAHRE)
Unter ihren zahlreichen Freunden
gilt sie als besonders modemutig und
nie um eine zündende Idee verlegen,
wenn es darum geht, einen ausgefallenen Look vorzuführen. Um aus jedem Outfit einen Hingucker zu machen, lässt Gabriele vorwiegend ihre
Fantasie spielen. Einem hautengen
Schnäppchenkleid verpasst sie den
erwünschten Glamour- Effekt für den
großen Auftritt am Abend, indem sie
eine alte Pelzstola mit Hilfe eines
Schmuck-Clips total verfremdet. Bei
solchen Gelegenheiten dürfen sich
die langen, schlanken Beine in blickdichten Strümpfen sehen lassen. Am
Tag kommen eher die unterschiedlichen Jeans-Varianten zum Einsatz.
Sie persönlich glaubt nicht, dass die
Outdoor-Mode in Pirmasens auf den
Rock umschwenken wird. Das Straßenbild, so ihre Vermutung, bleibt
von der Hose in der Damenmode bestimmt. Was sie aber nicht davon abhalten dürfte, bei entsprechender
Witterung in einem bunten engen
Kleid an ihrem Arbeitsplatz in der PZ
zu erscheinen. Das rund um die Uhr
angebrachte Schwarz -Weiße im wieder entdeckten Courrèges-Stil könnte
es auch sein. Nur keine am Knie auf-
UND WAS SAGT DER MANN . . .
. . . zu der Frage „Rock versus Hose“?
Eine Umfrage quer durch die Generationen ergab, dass er die Frau, die sich in
Berocktem zu mehr Weiblichkeit bekennt, toll findet. Die neu interpretierte
Rock- und Kleidermode (außer Hosenröcken!) gefällt ausnahmslos. Wobei
aber die Mehrzahl bezweifelt, dass sie den bisherigen Trend zur Hose ablösen
wird. Zumindest in Pirmasens, wo zwar einige Modemutige wieder vermehrt
auf Rockschwung stehen, die meisten Frauen aus vorwiegend praktischen
Gründen jedoch den gängigen Hosen-Look weiterhin vorziehen dürften.
Obwohl die Pirmasenser Männerwelt an fraulichen Kleidern Gefallen findet
und glaubt, dass weitschwingende Röcke für junge Mädchen eine frische Brise
in die Modeszene bringen könnten, wollen sie ihre Frauen und Töchter nicht
dahingehend beeinflussen. „Wo traditionsgemäß der modische Schuh beheimatet ist, wissen sich Frauen anzuziehen“, betont ein junger Mann, der vermutet, dass sie erst recht trendy rüberkämen, wenn unsere Stadt die geeignete
Location zu bieten hätte. Wo sich Leute zu einem gepflegten Kurztreff einfinden können, wäre auch Chic wieder mehr gefragt. Ein anderer Befragter glaubt,
dass die Frau heute immer noch mittels Kleidung (sprich: Hose) nach der ihr
zustehenden Gleichberechtigung im Beruf strebt. Sie befürchte, enger Rock,
Pumps usw. würden ihr als bewusst eingesetzte Attribute ausgelegt, um leichter Karriere zu machen. Diese Auffassung halte er eher für frauentypisch, ein
Mann denke aber nicht so. Für einen gestandenen Pirmasenser, der seit Jahren
rein beruflich das weibliche Outfit im Focus hat, besteht kein Zweifel, dass Kleider und Röcke femininere Signale aussenden als Hosen. Allerdings nur, wenn
der Schuh dazu passt. „ Sind die Schuhe bieder, wirkt selbst das eleganteste
Kleid bieder“, sagt er.
Erstaunlich, dass ein aufgeschlossener, junger Ehemann, der sich vehement
für das beiderseitige Engagement in Beruf, Haus und Familie einsetzt, begeistert erzählt, wie hübsch seine Frau, die eigentlich kein Rocktyp sei, dieser Tage
in einem „Knöpfchenkleid“ ausgesehen habe. Dieses Kompliment für ein offenbar besonders apartes Hemdblusenkleid hat er ihr erfreulicher Weise wörtlich gemacht. (jb)
springenden Röcke, auch wadenlang
nicht, weil sie bei ihrer Größe Ballerinas dazu tragen müsste, was ziemlich
altbacken aussähe. Dann schon lieber
an antike Gewänder erinnernde bodenlange Seidenkleider, im Nacken
mit einem Schmuckband geschlossen, deren feminine Ausstrahlung
auch durch flache, luftige Sandalen
nicht verloren ginge. Raffiniertes Understatement mit gezielt platziertem
Modeschmuck heißt das Geheimrezept von Gabi. Ob Hose oder Rock,
spielt für sie selbst keine Rolle.
MELANIE AUER (58 JAHRE)
Melanie ist der überzeugende Beweis
dafür, wie fabelhaft es aussehen
kann, wenn frau im (äußerst preiswert erstandenen) Pepita-Rock mit
Schlaufen für einen breiten Gürtel,
lässig geschlungenem Schal über
adretter weißer Bluse und hellem
Trenchcoat mit kontrastierenden Ärmelaufschlägen zu ihrem Arbeitsplatz eilt. Melanie kommt es auf das
modische Detail an. Sie begrüßt es,
wenn eine Mode für die Frau propagiert wird, die dann zu ihrer Weiblichkeit steht. Die längst fällige Rückbesinnung auf Eleganz hält sie für mehr
als angebracht. Besonders der das
Knie umspielende Rock sei ideal, weil
er nicht zu viel und nicht zu wenig
Bein zeige. Auch beim längeren
Hemdblusenkleid lasse sich durch das
Spiel mit den Knöpfen ein femininer
Effekt erzielen. Den Bleistiftrock
empfiehlt sie allen, die die Figur dazu
haben ( sie hat sie!). Farbenprächtige
Sommerkleider, nach denen man sich
erfreut umdreht, dagegen jeder Frau.
Ebenfalls die neuen Spitzenkleider,
die dann in jeder beliebigen Größe
und Farbe geordert werden können.
Abraten würde die an der Mode Interessierte von geschupften Oberteilen
und zugeknöpften Jäckchen über
dem Rock. Erstere bauschen sich da,
wo sie nicht sollen, letztere pressen
den Busen unförmig zusammen. Für
festliche Anlässe, bei denen sie ihren
Mann häufig begleitet, käme ein blütenweißes Pikee-Ensemble mit ausgestelltem Rock in Frage. Das erhaben
gemusterte Jäckchen ließe sich im
Alltag gut zu einer Jeans tragen. Zur
eleganten Variante gehört für Melanie Auer natürlich der fersenfreie
Pumps. Aber nur bis zur moderaten
Höhe von 6 cm, die einen anmutigen
Gang ermöglicht. (jb)
Rückkehr zur weiblichen Silhouette
Im Sommer trägt die Frau wieder Rock und Kleid
Von PZ-Mitarbeiterin
Jutta Brückner
Der Mut zum Rock ist selbst bei den
weiblichen Royals auf dem Bildschirm wieder gefragt. Stars und
Sternchen bekennen sich immer
häufiger zu dem weiblichen Kleidungsstück, das sie eindeutig vom
Mann unterscheidet, während die
nicht zur Promi-Szene gehörige Frau
vorerst zögert, so betont feminin
aufzutreten.
Die Alternative „Kleid oder Rock
statt Hose“, in den vergangenen Jahren fast ein No Go, wenn Eva mit der
Zeit gehen wollte, stößt immer noch
auf allgemeine Skepsis. Hosenträgerinnen liegen dagegen weiterhin voll
im Trend. Ob in Jeans, knackigen Leder(imitat)hosen oder erstaunlich
kühnen Leggings, wenn sie allzu
stramme Waden umspannen. Mancherorts bevorzugt die Weiblichkeit
beim Gang durch den Supermarkt so-
gar die ausgebeulte Jogginghose, obwohl sie damit besser nicht „fremdginge“. Es scheint, als sei nach dem
Rückzug des Minis die Hose als
Gleichheitssymbol für Sie wie Ihn der
unangefochtene Favorit auch derer,
die in Röcken oder Kleidern vorteilhafter aussähen.
Doch Frauen, die im Alltag ihren
Mann stehen müssen, denken in erster Linie praktisch. Schließlich verdanken sie der Emanzipation auch
die Mehrbelastung in Haus, Familie
und Beruf. Ihnen fehlt ganz einfach
die Zeit, auf herkömmliche Weise ihre weiblichen Attribute herauszustreichen. Drastisch gesprochen ist
den Mädels heutzutage die feminine
Ausstrahlung ihres Outfits weitgehend schnuppe, weil sie anderweitig
stark genug gefragt sind.
Trotzdem fällt auf, dass der lange
angesagte Hosenanzug mit herber
männlicher Note ziemlich out ist.
Weil er eben doch allzu streng verbarg, was frau als Frau zu bieten hat.
Darum gibt sie sich zunächst am
Abend schon etwas gewagter, wenn
sie eine dezent transparente Bluse
(im Sommer der kommende Hit!)
über der dem Beinschwung angepassten Hose trägt und den edlen Zwirn
darüber weglässt. Wer im Theater
oder zu ähnlichen Anlässen lieber
mit den Reizen geizen möchte, bleibt
undurchsichtig, schmückt aber das
Dekolleté mit üppigem Modeschmuck, der eindeutig mehr hermacht, als er kostet. Ein Hauch Raffinesse in der Mode für die Frau ist also
durchaus wieder gefragt. Nur der
Rock, respektive das Kleid, soweit im
Kleiderschrank vorhanden, fristet
dort weiterhin ein tristes Dasein.
Weil die Modemacher nichtsdestotrotz an ein Comeback glauben, peppen sie die unvermindert gefragten
Hosenkollektionen mit vielerlei Berocktem auf und erhoffen sich von
der bevorstehenden schöneren Jahreszeit, dass es die Frau wieder beschwingt flattern lässt.
Ob der propagierte Glocken- oder
Lederrock mit Gehschlitz das Rennen
macht, eventuell auch das elegante
Etui-Kleid mit austauschbarem Jäckchen, das wiederum zur Hose passt,
bleibt abzuwarten. Die Prognosen
können wie immer richtig oder mehr
als knapp daneben liegen. Keiner hätte seinerzeit die weiße Stiefelmode
vorausgesagt – und sie kam. Niemand
hielt es für möglich, dass die überzeugte Turnschuh-Generation eines
Tages im bodenlangen Abendkleid
und High Heels zum Abiturball geht
– und sie tut es.
Jede Mode, zumal die einer freiheitlich gesinnten Gesellschaft, ist
für Überraschungen gut. Die Rückkehr zur weiblichen Silhouette (es
müssen ja nicht unbedingt die Bleistiftröcke und brettsteif gestärkten
Petticoats sein!) kündigt sich an, wird
aber bei aller erstrebenswerten
Selbstbestimmung der Frau auch ein
bisschen davon abhängen, woran die
Männerwelt Gefallen findet.
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Samstag,
11. April 2015
Auch Kutscher brauchen einen Führerschein
Auf einem Bauernhof in Windsberg werden Kinder und Erwachsene auf die Prüfung vorbereitet
Von PZ-Mitarbeiter
Erik Stegner
Pirmasens ist um eine touristische
Attraktion reicher. In Windsberg
kann der Kutschen-Führerschein,
auch Fahrpass oder Fahrabzeichen
genannt, gemacht werden. Auf
dem Bauernhof der Familie
Schweickert werden Kinder und
Erwachsene in unterschiedlichen
Schwierigkeitsstufen auf die
Prüfungen vorbereitet. Der Spaß mit
Pferden und Ponys in der Natur soll
im Vordergrund stehen. Bis Sommer
sind alle Kurse ausgebucht.
Anfänger und Könner kommen in
dem sogenannten Fahrstall am Ortseingang des Vorortes auf ihre Kosten.
Im Angebot befinden sich, neben
den Trainingskursen, auch Schnupper- und Wanderfahrten. Mit der Kutsche kann die Landschaft erkundet
werden. Von Windsberg aus werden
mehrtägige Gruppenfahrten bis
nach Frankreich durchgeführt. Dazu
stehen neun Ponys, Großpferde und
zwölf Kutschen bereit, berichtet Gernot Schweickert. Mit einer solch großen Nachfrage für ihre Angebote habe er, seine Frau Sabine und seine
Tochter Lena nicht gerechnet. Den
ehemaligen Scherer-Hof hat die Familie im vergangenen Juli gekauft.
Zuvor waren die Schweickerts über
15 Jahre lang mit ihrer Fahrschule in
Nußloch (Baden-Württemberg) unterwegs. Aufgrund der dichten Besiedelung sei das Kutschenfahren dort
im Vergleich zur Westpfalz weitaus
schwieriger. Die neue Lage im Pfälzerwald sei für die Pferde und Menschen nahezu ideal.
Wie das Erlangen eines KutschenFührerscheins von Statten geht, lässt
sich gut am Beispiel einer Gruppe
von Kindern und Jugendlichen erklären. Die sieben Ponyliebhaber nahmen in den Osterferien an einem
Vier-Tage-Intensivkurs in Windsberg
teil. Die Buben und Mädchen im Alter von sieben bis 16 Jahren wurden
von 9 bis 16.30 Uhr rundum versorgt.
Der Umgang mit der Peitsche und den Zügeln will gelernt sein. Lena
Schweickert (rechts) gibt Instruktionen.
INFO
Da kommt Urlaubsstimmung auf. Gernot Schweickert vom gleichnamigen Fahrstall in Windsberg ist mit den
Teilnehmern des Osterkurses auf dem Weg zum Fahrtraining. Im Hintergrund ist der Familienbauernhof zu
sehen. (Fotos: Stegner)
Nach dem gemeinsamen Frühstück standen Praxis und Theorie auf
dem Programm. Neben fahrspezifischem Verhalten wie: Leinenhaltung,
Griffe, Geradeaus fahren, Wendungen und der Umgang mit der Peitsche
und der Wagenbremse, standen auch
das Erlernen von Kenntnissen zur
Pflege, Haltung und Fütterung der
Tiere auf dem Programm. Das Vermitteln von Wissen soll zu jederzeit
Spaß bereiten. Für Stress und Hektik
ist kein Platz. „Alle Kursteilnehmer
sind mit Feuereifer dabei“, berichtet
Gernot Schweickert.
Gleich mehrere Kinder und Eltern
des Osterkurses, nahmen eine mehr
als 100 Kilometer lange Anreise in
Kauf, um Urlaub in der Westpfalz zu
machen. Die achtjährige Leonie
Röhrle aus Römerstein-Donnstetten
war mit ihrer Mutter nach Winds-
berg gekommen. Ponys schmusen,
mit den Pferden spielen und natürlich das Kutschenfahren mache ihr
am meisten Spaß, strahlte sie. Den
Pirmasenser Vorort und die Landschaft befand sie als besonders schön,
Urlaub mache sie aber lieber am
Strand und in der Sonne in der Türkei.
Ihre Mutter Manuela hatte während des Kurses eine Ferienwohnung
in Windsberg gemietet und war von
den Freizeitmöglichkeiten begeistert. Mit Freundinnen seien sie im
Plub und zum Essen in einer Gaststätte in Pirmasens gewesen. Im Sommer
Informationen zu den Angeboten
gibt es im Internet unter
www.fahrstall-schweickert.de oder
direkt unter der Telefonnummer:
06331/6086633.
komme sie sicher wieder einige Tage
vorbei. Marc Stolzenberger aus Heidelberg war gleich mit drei Kindern
am Start. Auch er schwärmte von der
Landschaft. Zum Übernachten hatte
er sich ebenfalls in einer Ferienwohnung einquartiert.
Die Betreuung der Kursteilnehmer
liegt in den Händen der Familie
Schweickert. Die 48 Jahre alte Sabine
Schweickert ist Lizenzierte Trainerin
für Kutschenfahren und als Fahrrichterin bei Wettbewerben tätig. Unter
den Titeln „Fahren für Einsteiger“,
„Wanderfahren“ und „Einstieg ins
Turnierfahren“ hat sie drei Bücher
geschrieben und ist als Fachjournalistin tätig.
Sie und ihr Mann wurden vor über
25 Jahren von der Pferdeleidenschaft
gepackt. Seitdem habe sich ihr Hobby zum Beruf entwickelt. Gelehrt
Der Fahrpass soll die Mitverantwortung des Kutschenfahrers in
Feld und Wald sowie im Straßenverkehr anzeigen. Seine Aufgabe
ist es, das fahrerische Können zu
heben, den bewussten und schonenden Umgang mit der Natur zu
fördern, das Verständnis für die
Belange anderer Erholungssuchender zu vertiefen und für Sicherheit und Ordnung beim Ausfahren zu sorgen. Der Praxisteil
beinhaltet: Vorbereitung des Gespannes zur Ausfahrt, Fahren im
Straßenverkehr und in Feld und
Wald, Trabstrecken von Punkt zu
Punkt, Fahren in der Gruppe,
Überwinden kleiner natürlicher
Hindernisse wie Steigungen und
das Versorgen der Pferde bei Rast
und Unfall. In der Theorie werden
Grundkenntnisse der Fahrlehre,
Grundkenntnisse der Pferdehaltung, Kenntnisse des Tierschutzgesetzes, fahrerisches Verhalten
im Gelände und Straßenverkehr
gelehrt. Weitere Themen sind Umweltschutz, Unfallverhütung,
Erste Hilfe für Fahrer und Pferd, die
Straßenverkehrsordnung sowie
Haftung und Versicherungsfragen.
Inklusive der Abschlussprüfung
dauert der Kurs fünf Tage. Gelehrt
wird nach dem Achenbach-Fahrsystem. (est)
wird nach dem sogenannten Achenbach-Fahrsystem. Alle Trainingsmöglichkeiten liegen direkt in der Nähe.
Um erste Erfahrungen im Kutschenfahren zu sammeln, wird der augenblicklich brachliegende Fußballplatz
des FK Windsberg genutzt. Wald und
wenig von Autos befahrene Wege
grenzen direkt an das Gelände an.
„Ein krankes Bett ruiniert ganz sicher die Gesundheit“
Geopathologe Hans Jürgen Soll ist auf der Suche nach Störfeldern und Strahlung
Von PZ-Mitarbeiter
Markus Fuhser
Nach den Ursachen standortbedingter Krankheiten suche er, sagt
Geopathologe Hans Jürgen Soll.
Hervorgerufen werden sie durch
elektrische und elektromagnetische
Felder, Hochfrequenzstrahlung und
geophysikalische Störfelder. Der
Mann, der diesen außergewöhnlichen Beruf hat, praktiziert in
Waldfischbach-Burgalben.
Vor allem Schlafzimmer und Schlafplätze sollten störzonenfrei sein und
das Entdecken dieser Störzonen, die,
sagt Soll, in Verdacht stehen, viele
Krankheiten zu begünstigen, und das
Beseitigen dieser sei seine Hauptarbeit. Geopathologen stützen sich auf
die Radiästhesie, eine Lehre und
Grenzwissenschaft, die Strahlenwirkungen auf Organismen untersuchen
will.
„Ein krankes Bett ist das sicherste
Mittel, die Gesundheit zu ruinieren“,
HINTERGRUND
Die Silbe „Geo“ deutet auf die Erde hin, „Pathologie“ hat seinen
Ursprung im griechischen Wort
„pathos“, was leiden bedeutet.
Geopathologie ist also die Lehre,
die sich aus der Erforschung der
krankmachenden Wirkungen der
Erde, den geopathischen Belastungen bzw. „Erdstrahlen“ auf
Menschen, Tiere und Pflanzen ergibt. Der Geopathologe weiß um
diese Erkenntnisse und untersucht vorsorglich oder bei gesundheitlichen Problemen Grundstücke bzw. Schlafplätze.
www.geopathologie.de
Mit dem Hochfrequenz-Analyser mit Ultrabreitbandantenne kann Hans
Jürgen Soll auch die Stärke der Mobilfunkwellen beim Telefonieren
messen und hörbar machen.
so zitiert der 56-Jährige den vor 500
Jahren lebenden Philosophen und
Naturheilkundler Paracelsus. Ein Satz,
dem die moderne Forschung recht gebe, sagt Soll. Denn die Basis für Vitalität und Gesundheit sei eine gesunde
Umwelt und der wichtigste Platz sei
der Schlafplatz.
Oft seien Störfelder unterschiedlichster Art im Bereich des Schlafplatzes die Ursachen für die verschiedensten Symptome und Krankheiten, sagt
der Geopathologe. Und umgekehrt
könne ein, nach Messungen, gezielt
veränderter Schlafplatz in einen gesunden Lebensraum verwandelt werden und Krankheits-Symptome zum
Verschwinden bringen.
Soll ist ausgebildeter Elektrotechniker und arbeitete in diesem Beruf, bis
er ihn krankheitsbedingt aufgeben
musste. Dann schulte er 2002 um auf
Geopathologe: „Meinen Beruf sehe
ich auch als Berufung“. Schon lange
vorher habe er sich mit diesen Themen beschäftigt, mit den Einflüssen
von Erdstrahlung und elektrischen
Feldern auf den Menschen und seine
Gesundheit. Auf sehr altes Wissen
stützten sich diese Grenzwissenschaften, sagt Soll.
1929 hatte der deutsche Naturforscher Gustav Freiherr von Pohl das
Konzept der Erdstrahlen eingeführt,
auf das sich auch Soll stützt. Von Pohl
ging von unterirdischen Wasseradern
aus, die für Menschen und auch für
Tiere und Pflanzen schädliche Strahlung aussenden. Besonders dafür begabte Menschen könnten diese auf-
Wie ein Wünschelrutengang funktioniert, demonstrierte der Geopathologe Hans Jürgen Soll auf seinem
Grundstück in Rodalben. Hier kam eine moderne Wünschelrute mit Probenkammer an der Spitze zum Einsatz. (Fotos: Fuhser)
spüren. Und schon Mitte des 19. Jahrhunderts hatte der Neurologe und
Universitätsprofessor Moriz Benedikt
in Wien Wünschelruten zum Auffinden von ihm „pathogen“ (potenziell
krank machend) genannte Orte eingesetzt. Durch Verlagern des Schlafplatzes und durch geeignete Abschirmungen könne dieser störfrei gestaltet
werden, sagt Soll. Mitarbeit der Kunden vorausgesetzt, gehe es vielen danach sehr viel besser, sind seine Erfahrungen.
Mit naturwissenschaftlichen Methoden sind von Geopathologen ermittelte Erdstrahlen und Wasseradern
kaum feststellbar. Das sei bekannt,
sagt Soll, doch ihm komme es auf die
Hilfe an, die er bieten könne und auf
den Erfolg. Und durch seine vielen
Störzonenuntersuchungen habe er
sich mit den Jahren einen großen Erfahrungsschatz aneignen können, den
er nutze, um gesunde und heilsame
Lebensräume zu schaffen.
Ganz konkret will Soll das auch an
einem eigenen Haus demonstrieren,
das er in Rodalben kaufte und nun
nach Kriterien der Radiästhesie renoviert. Das heißt: keine Wasserader unterm Haus, keine negativen Erdstrahlungen. Und ein unter Putz gelegtes
Abschirmgewebe wird Hochfrequenzstrahlungen, vor allem Mobilfunkstrahlung, fernhalten.
Auch im Haus wird nichts senden,
keine Funk-Computermäuse, kein
WLAN, kein schnurloses Telefon. Gerade zum Thema Mobilfunk, technisch wie politisch gesehen, hat Soll
eine spezielle und sehr kritische Meinung. Beim Rutengehen auf seinem
Grundstück habe er tatsächlich eine
sogenannte Ley-Linie entdeckt, sagt
der Geopathologe. Ley-Linien werden
spirituelle Energiebahnen genannt,
die die Erde überziehen sollen.
Auf diesen Linien und vor allen auf
Linienkreuzungen sollen in den früheren Zeiten die Menhire und Dolmen
aufgerichtet und Kultorte wie Stonehenge errichtet worden sein. Auch
viele alte Kirchen habe man auf LeyLinien erbaut, ist sich Soll sicher. Und
die Ley-Linie die sein Grundstück
quert, komme von Donsieders her:
Der Monolith auf der Höhe, sagt er, sei
auch nicht zufällig, sondern ganz bewusst genau dort errichtet worden.
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im Kurpark, eine breite Palette an Veranstaltungen, die für jeden etwas bietet
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Praxisjubiläum
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Am 18. April 2015 dürfen wir auf 20 Jahre Praxisgeschichte zurückblicken.
Wir möchten uns bei Ihnen bedanken, nicht nur für die langjährige Treue, sondern auch für Ihre
Entscheidung, die Zahnärzte am Exe als persönlichen Partner für Ihre Zahngesundheit zu wählen.
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Früh
Magazin
Samstag,
11. April 2015
Kein Tierheim nur für Hund’ und Katz’
Auch Schweine, Pferde und manchmal sogar Exoten finden dort einen Platz
Von PZ-Mitarbeiterin
Birgit Oster
Dass im Pirmasenser Tierheim
Hunde und Katzen und auch Nager
zu finden sind, wissen die meisten.
Dass die Verantwortlichen des
Tierschutzvereins Pirmasens
darüber hinaus viele andere Tiere
versorgen, das ist nur wenigen bekannt. Ob Rehkitz, Fuchs oder Reiher, es gab und gibt einige Wild- und
Haustierarten, die schon Station auf
dem Sommerwald gemacht haben.
„Aktuell haben wir fünf kleine
Schweinchen“, erzählt die Tierschutzbeauftragte Evi Hopmeier. Mit
den Hausschweinen haben die Tierschützer aber inzwischen genügend
Erfahrungen gesammelt. Es ist nicht
das erste Mal, dass sie die bei sich aufnehmen. „Außerdem haben wir inzwischen schon eine tolle Endstelle
für die fünf gefunden, sie ziehen in
den nächsten Tagen aus“, vermeldet
Hopmeier gleich einen Erfolg.
Alle Schweine seien gefunden worden. Zuerst drei, ausgesetzt auf dem
Staffelhof. Etwa zehn Wochen waren
die Kleinen alt, als sie sich ihrem Finder anschlossen. Der brachte sie ins
Tierheim. Zwei weitere wurden in
Dahn ausgesetzt, von einem Tierfreund gerettet und ebenfalls nach
Pirmasens gebracht.
Die Pfleger und Gassigeher haben
sich sofort in die putzigen Ferkel mit
den Steckdosennasen verliebt. Klar,
jeder hätte sie gerne mit nach Hause
Die putzigen Fundschweinchen hatten viele Fans im Pirmasenser Tierheim. Inzwischen haben sie ein artgerechtes Zuhause gefunden.
(Fotos: Oster)
genommen. „Die Haltung von Hausschweinen stellt allerdings ziemliche
Ansprüche an die Tierhalter“, erklärt
Hopmeier, dass bei genauer Betrachtung nur die wenigsten Interessenten
in Frage kommen. Umso mehr freut
sie sich, dass sie ein schönes Zuhause
für die Fünf gefunden hat. „Wir konnten sie an eine Familie vermitteln, die
schon mal Schweine von uns übernommen hat“, weiß sie die Tiere in
den besten Händen.
Nicht ganz so glücklich verlief die
Vermittlung von Paula. Die kam als
Fundschwein aus der Stadt, ihr Besitzer wollte sie nicht mehr zurück und
so blieb sie auf dem Sommerwald. Etwas später zog Gustl dazu. Das
Schweinepärchen lebt und suhlt sich
inzwischen gemeinsam im großen
Waldgehege. „Vermitteln werden wir
die beiden wohl nicht mehr, dazu
sind sie einfach zu alt“, sagt Hopmeier.
Auch für die vom Tierschutzverein
versorgten Pferde ist eine Vermittlung nicht in Sicht. Die seien alt,
krank und können nicht geritten werden. „Das macht es nahezu unmöglich, Tierfreunde zu finden, die solche
Pferde übernehmen“ erhalten sie
deshalb ihr Gnadenbrot.
Nicht immer sind es nur Haustiere,
die bei den Tierschützern auf dem
Sommerwald abgegeben werden.
„Aktuell haben wir in unserer Voliere
verletzte Tauben und einige Wildvögel“, erzählt Tierpfleger Michael
Schackminn. Betreut wurden schon
viele unterschiedliche Tiere. Ob ein
verletztes Rehkitz oder ein Fuchswelpe, viele besorgte Bürger melden sich
beim Tierschutzverein, wenn sie bei
ihren Spaziergängen oder im Garten
verletzte oder verlassene Wildtiere
finden
„Wir verlangen für die Abholung
oder Aufnahme nicht einmal eine
Gebühr, ganz im Gegensatz zu anderen Vereinen“, weist Hopmeier auf
ihren Service hin. Und das obwohl in
diesen Fällen meist klar sei, dass der
Aufenthalt mit Aufwand und Kosten
verbunden ist. Viele der Tiere sind
krank, müssen tierärztlich betreut
werden. Die Mitarbeiter müssen sich
in vielen Fällen erst einmal über die
Bedürfnisse der Wildtiere schlau machen und die Zeit intensive Pflege
übernehmen.
Kerstin Gilbrecht ist im Tierheim
für das Nagerhaus zuständig. Neben
Kaninchen,
Meerschweinchen,
Hamstern, Degus und Ratten war das
aber auch schon die Heimat von Hühnern oder dem verletzten Reiher.
„Die Bedürfnisse meiner Nager habe
ich im Griff, bei den anderen Tieren
muss ich nachlesen“, sagt sie. Inzwischen wisse sie aber genau, wo sie die
Informationen findet, auch der Tierarzt Dr. Radu stehe hilfreich zur Seite.
Gerade bei Wildtieren klappe die Zusammenarbeit mit „Tierart“ in Wallhalben sehr gut, die diese in einigen
Fällen auch schon übernommen hätten.
Dass die Tiere aufgenommen werden, sei übrigens nur aus dem Tierschutzgedanken heraus selbstverständlich. Verpflichtet dazu ist der
Verein nicht. Denn, was viele Menschen nicht wüssten: Das Tierheim
ist, trotz seines Namens, keine städtische Institution und als solche auch
nicht von der Stadt finanziert, informiert Evi Hopmeier. Zwar steuere die
Stadt einen Pflichtteil bei, dieser decke aber nur einen Bruchteil der anfallenden Kosten. Der weit größere
Anteil werde durch Spenden finanziert.
Sogar Hühner finden im Tierheim
vorübergehend ein Zuhause.
Trotzdem sei eine Übernahme
auch kranker Tiere für sie selbstverständlich. „Klar ist aber in diesen Fällen auch, dass wir dann auch die Folgekosten zu tragen haben. Das sehen
viele Leute nicht“, wirbt die Tierschutzbeauftragte deshalb um Sachoder Geldspenden.
INFO
Tierheim Pirmasens
Tierschutzverein Pirmasens Stadt
und Land e. V.
Am Sommerwald 255
66953 Pirmasens
Tel.: 06331/65977
Öffnungszeiten:
Montags, mittwochs und
freitags 15.30 bis 18 Uhr
Samstags 14 bis 16 Uhr
Luxushotel für Insekten mit kleinem Giebeldach als Regenschutz
Bei der individuellen Raumgestaltung sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt – Unbehandelte Naturmaterialien einplanen
Von PZ-Mitarbeiter
Peter Hehner
Jede Insektengruppe aus dem
Bereich der Blütenbestäuber sowie
der sonstigen Nützlinge, die
ihrerseits bei der chemiefreien
Schädlingsbekämpfung wichtig
sind, hat ihre eigene Überlebensstrategie entwickelt. Viele aber
leiden heute unter fehlenden
natürlichen Nistplätzen. Naturver-
HINTERGRUND
Leckeren Honig und die niedliche
Biene Maja kennt schon jedes
Kind. Auch wissen wir, dass die
Honigbiene in einem Volk lebt und
vom Imker betreut wird. Weniger
bekannt sind allerdings die verschiedenen Wildbienenarten, von
denen es in Deutschland etwa 550
gibt. Sie sind Einzelgänger, stechen nicht, brauchen aber zum
Wohlfühlen geeignete Nistmöglichkeiten. Vieles, von dem wir essen, verdanken wir der Pflanzenbestäubung durch Wildbienen.
Leider wird ihr natürlicher Lebensraum immer mehr beschnitten, so
dass die wertvollen Bestäuber
mittlerweile auf menschliche Hilfe
angewiesen sind. (pwh)
bundene Vereine, Schulklassen und
Gartenfreunde fassen daher immer
mehr den Entschluss, neben der
Anpflanzung von heimischen
Hecken und Sträuchern zusätzlich
Insektenhotels aufzustellen.
Ein Quadratmeter Grundfläche
sollte dafür vorgesehen werden.
Beim Bau von Nisthilfen dieser Art
sind die Ansprüche der einzelnen zu
schützenden Arten in Sachen Material und Anordnung zu berücksichtigen. Als Standort kommt eine südseitige, trockene und windgeschützte
Lage in Betracht. Ein kleines Giebeldach als Regenschutz ist anzubringen.
Um eine möglichst große Siedlergemeinschaft an unterschiedlichen
Wildbienen- und Schlupfwespenarten, Lauf- und Marienkäfer, Flor- und
Schwebefliegen sowie viele anderen
Nützlingsarten mehr anzulocken,
sollten beim Bau einer Behausung
zwingend ganz unterschiedliche, immer aber unbehandelte Naturmaterialien eingeplant werden.
Neben Niststeinen wie Hohlziegel
und gut getrocknete Scheiben aus
Hartholz mit verschiedenen Bohrweiten, aber auch loses Reisig, mit
Stroh gefüllte Obstkisten für die Florfliegen sind getrocknete und gebündelte Schilfhalme oder andere hohle
Pflanzenstängel in unterschiedlicher
Stärke vorzusehen. Noch weiche,
selbst hergestellte Lehmklötze aus
Putzmaterial erhalten mit Holzstäbchen Gänge mit verschiedenen
Durchmessern. Fichten- und Kieferzapfen,
Schneckenhäuser
und
Schwemmholz schließen Löcher.
Mit Heu verfüllte Eierschachteln
aus Pappe werden von Ohrenkäfern
geschätzt. Die zum Einsammeln von
Blattläusen so wichtigen Florfliegen
ziehen seltsamerweise Zimmerangebote in der Farbe dunkelrot vor.
Überhaupt kann durchaus schmückende Farbe zum Einsatz kommen,
sofern diese chemiefrei ist.
Sobald das bis zweieinhalb Meter
hohe Balkengerüst etwa sechzig Zentimeter tief und fest in einem Kiesbeet verankert ist, kann mit dem Aufbau der einzelnen „Zimmer“ begonnen werden. Zur weiteren Stabilität
sollten aber noch zusätzlich mit den
Außenpfosten verankerte Quer- und
Längsbalken die einzelnen Etagen sichern und in jeweils abweichend auszustattende Stuben einteilen. Die
Verfüllmaterialien sind so fest einzubringen, dass sie witterungsgeschützt sind und nicht herausfallen
können.
Der erste Gast ist häufig die wenig
wählerische Rote Mauerbiene. Angebohrtes Holz wird von der Löcherbiene bevorzugt. Markhaltige Stängel
mögen die Blattschneiderbienen.
Ein stabiles Insektenhotel eignet sich besonders für eine Streuobstwiese oder eine größere Gartenanlage
und bietet vielen wertvollen Nützlingen Unterkunft.
Morsches Holz ist attraktiv für die
Pelzbiene. Lehmbauwerke werden
gerne von der Seidenbiene bezogen.
Dachpappe, vielleicht sogar dekorativ mit Ziegeln oder engmaschigem
Stroh ergänzt, bilden das Dach über
das Hotel. Jetzt kann der Einzug beginnen, der nicht lange auf sich warten lässt.
Sie fliegen auf alles, was blüht
Wildbienen sind in der Natur von großer Bedeutung
Die Natur hat viele Bestäuber.
Während Honigbienen in Völkern
gehalten werden oder Wespen und
Hornissen um eine Königin herum
ein Nest bauen, leben Wildbienen
alleine. Sie gehören, wie auch die
Hummeln, zur Insektengruppe
der Hautflügler.
Wildbienen und schädlingsvertilgende Insekten helfen Erdbeeren, Tomaten und Co. auch auf dem Balkon auf die Sprünge und schätzen dabei eine kleine und dazu noch dekorative Behausung. (Fotos: Hehner)
Die vielen Arten von Wildbienen
machen dabei einen ungemein wichtigen Job. Schon im zeitigen März bei
noch extrem niedrigen Temperatu-
ren sind sie bereits unterwegs und
fliegen bis in den Herbst. Sie halten
sich auch dauerhaft in einem engen
Radius auf und damit ihrer Behausung die Treue. Und sie lieben Blühendes.
Bestimmte Kultur- und Wildpflanzen werden nur von Wildbienen angeflogen, denn sie benötigen erst einmal Nektar und Pollen für ihre eigene
Versorgung. Gartenfreunde setzen
heute Wildbienen zur Bestäubung
beispielsweise von Tomaten sogar in
Gewächshäusern, aber auch im
Pflanzgarten und Obstbau ein.
Je mehr Wildbienenarten es in einer Anlage gibt, desto häufiger wird
eine Blüte besucht und bestäubt, was
sich positiv auf die Größe der Frucht
auswirkt. Blühende Küchenkräuter,
Thymian, Rosmarin, Borretsch oder
Salbei, auch die Blüten an Schnittlauch und Zwiebeln schmecken den
Wildbienen besonders gut. Eine pollenreiche Blumenwiese ist zudem ein
Schlaraffenland.
Leider ist der natürliche Lebensraum der Wildbienen stark geschrumpft, so dass viele zu den bedrohten Arten gehören. Morsche
Bäume mit Nistlöchern werden rasch
umgesägt, alte Schuppen und Mauern abgerissen, wilde Hecken und alte Streuobstbäume sind eher selten
geworden. Mittlerweile gibt es schon
kleinere Nisthilfgehäuse für Nützlinge dieser Art zu kaufen, die sich sogar
auf dem Balkon oder der Terrasse dekorativ ausnehmen. (plh)
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Früh
Magazin
HINTERGRUND
Fassadenfarben
SILIKONISIERTE REINACRYLATDISPERSIONEN: Neu sind Produkte
auf der Bindemittelbasis einer silikonisierten Reinacrylat-Dispersion.
Sie werden als Silacryl-Fassadenfarben bezeichnet und bieten einen
hochwertigen Regenschutz. Zugleich sind die Anstrichmittel in hohem Maße wasserdampfdurchlässig. Ein weiterer Vorteil, den solche
Beschichtungen vor allem auf rauen
Putzen bieten, ist die gleichmäßig
gute Abdeckung von Kuppen und
Kanten. Hierdurch sammelt sich
beim Auftragen in den Putzvertiefungen keine wesentlich größere
Menge von Farbe als an den exponierten und der Witterung besonders ausgesetzten Putzkuppen.
Hinzu kommt eine Filmkonservierung in Form eines Schutzes der Beschichtung vor Algen- und Pilzbefall.
In Verbindung mit den jeweils vom
Hersteller empfohlenen Grundierungen eignen sich Silacryl-Fassadenfarben für intakte WärmedämmVerbundsysteme, diverse Putze,
Porenbeton mit tragfähiger Altbeschichtung, Betonflächen, zementgebundene Holzspanplatten, Ziegel-Sichtmauerwerk sowie tragfähige Lack-, Dispersionsfarben- und
Kunstharzputz-Beschichtungen.
REINACRYLATFARBEN: Eine technische Spitzenleistung der Dispersionsfarben-Gattung stellen Reinacrylatfarben wie Amphibolin dar. Ihr
Bindemittel ist ein hundertprozentiges Reinacrylat, das eine optimale
Haftfestigkeit des Werkstoffs an einer Vielzahl von bauüblichen Untergründen gewährleistet. Sie eignen
sich für glatte und feinstrukturierte
Flächen und besitzen eine hohe
Schutzwirkung gegen aggressive
Luftschadstoffe. Für den Einsatz im
Außenbereich sind die Anstrichmittel schlagregendicht sowie wasserabweisend, können nicht vergilben
und bieten einen hohen CO2Schutz. Einsatzfelder dieser als Universalfarben bezeichneten Werkstoffe sind diverse Putze, Beton,
Ziegelsichtmauerwerk, Faserzementplatten, tragfähige Altanstriche, verzinkte Flächen, Hart-PVC
und nicht maßhaltiges Holz. Sie können mit Pinsel, Rolle und Spritzgeräten verarbeitet werden.
SILIKONHARZ-FASSADENFARBEN:
Sie vereinigen in sich die Vorteile der
bewährten Dispersionsfarben und
klassischen Silikatfarben. Sie besitzen eine mineralische Grundstruktur, sind nicht filmbildend und erzielen mineralmatte, kalkfarbenähnliche Oberflächen. Ihre Eigen-
schaften prädestinieren sie auch für
den Einsatz auf denkmalgeschützten Bauten und kalkreichen Putzen.
Sie sind CO2-durchlässig und beständig gegen aggressive Luftschadstoffe. Spezielle Silikonharzfarben
eignen sich vor allem für die Erstoder Renovierungsbeschichtung
von intakten Wärmedämm-Verbundsystemen (zum Beispiel Thermosan). Mit ihnen können Oberflächen aus Kunstharz-, Silikat-, Silikonharz-, Kalk-Zement- oder
Leichtputz gestrichen werden.
Fortschritte in der Silikonharzfarben-Entwicklung haben zu besonderer Verschmutzungsresistenz dieser Werkstoffe geführt. Die Wasseraufnahme wird reduziert, ohne dass
dabei die Wasserdampfdurchlässigkeit behindert wird. So kann ein
schnelles Trocknen der Oberflächen
erzielt werden. Die Beschichtungen
sind nicht thermoplastisch und
quellen durch Feuchteeinwirkung
nicht an, so dass auch bei Sonnenund Regeneinwirkung keine Oberflächenklebrigkeit entsteht und die
Anhaftung von Schmutzpartikeln
minimiert wird. Zusätzlich wird
durch das Verwenden spezieller Pigmente erreicht, dass Ablagerungen
oxidativ abgebaut werden.
SILIKATFARBEN: Beschichtungsstoffe auf Dispersions-Silikatbasis
eignen sich für besonders kreidungsstabile, hochdeckende Fassadenanstriche, die hohe Widerstandsfähigkeit gegen saure Luftschadstoffe besitzen. Sie sind für
die Renovierung von Altbauten, historischen Gebäuden, mineralischen
Wärmedämmputzen und Kalksandstein-Sichtmauerwerk besonders
gut geeignet. Die Werkstoffe enthalten als Bindemittel Kaliwasserglas
mit organischen Stabilisatoren. Sie
gehen mit den Untergründen eine
chemische Verbindung ein. Es gibt
sie außer als „klassische“ Dispersions-Silikat-Fassadenfarben auch
als Egalisationsfarben für fleckig
aufgetrocknete mineralische Putze
und Anstriche. Für gut füllende
strukturegalisierende und risseverschlämmende Zwischenbeschichtungen stehen speziell hierfür entwickelte Produkte zur Verfügung.
Sie eignen sich auch als haftvermittelnder Kontaktgrund auf glatten
dichten Untergründen sowie auf
fest haftenden matten DispersionsAltanstrichen, zum Ausspachteln
von kleine Stoß- und Fehlstellen sowie als Grundbeschichtung auf fest
haftenden alten silikatischen Farben. (fri)
Samstag,
11. April 2015
„Fifty Shades of Grey“ auch bei
Hausfassaden ein Bestseller
Trend bei Außenanstrichen geht zu wasserabweisenden Farben mit Lotus-Effekt
Von PZ-Mitarbeiter
Norman Fritzinger
Für Eigenheimbesitzer ist jetzt die
beste Zeit, um die Fassade des
Hauses genauer unter die Lupe
zu nehmen und zu schauen, ob nicht
vielleicht ein neuer Anstrich
erforderlich ist. Tipps dazu gibt es
von Klaus Strobel, Innungsobermeister der Maler- und Lackierer
aus Contwig.
Obwohl sie mit einem Preis von etwa zwölf Euro pro Liter nicht gerade
ein Schnäppchen ist, sei Lotusan mit
Blick auf die Beschaffenheit der Fassadenfarbe seit 15 Jahren ungebrochen am beliebtesten, erklärt Strobel.
Grund dafür sei der charakteristische
Lotuseffekt. Nach dem Auftrag hinterlasse die patentierte Fassadenbeschichtung auf Silikonharzbasis eine
mikrokonstruierte Schicht, wodurch
die Oberfläche für Schmutzpartikel
und Wasser enorm reduziert wird. Zusätzlich sei die Fassade nach der Behandlung „superhydrophob“, so dass
Regentropfen wie von einem Lotusblatt komplett abperlen und die nur
lose anhaftenden Staub- und
Schmutzteilchen mitreißen.
„Ein Großteil der Schmutzpartikel
kann somit gar nicht erst an der Fassadenoberfläche anhaften und wird
beim nächsten Regen einfach weggespült“, beschreibt der Fachmann die
Wirkung. Auch das Risiko eines Algen- und Pilzbefalles werde dadurch
deutlich reduziert.
Obwohl die Fassadenfarbe kein
Wasser in die Wände hineinlasse, könne die Feuchtigkeit aus dem Innern
dagegen nahezu ungehindert nach
Außen entweichen, wo sie dann an
die Luft abgegeben werde. „Infolgedessen entsteht ein aktiver, feuchtregulativer Wetterschutz der Hausfassade“, erklärt Strobel als weiteren Vorteil der Lotus-Effekt-Technologie.
Einsetzbar ist die Farbe in nahezu
allen Fassadenbereichen. Wichtig für
die Farbwahl ist der Untergrund.
Während Lotusan für moderne Wärmedämmverbundsysteme hervorragend geeignet ist, verbietet sich der Silikonharzanstrich bei reinen Betonbauten. Da jeder Beton mit Stahlarmierungen versehen ist, muss bei diesem Baustoff eine Farbe gewählt werden, die die Oberfläche komplett versiegelt. Durch die Anreicherung mit
geber schon seit Jahren so
vor“, meint der Juniorchef. Preislich gesehen
hängt der Fassadenanstrich neben der Arbeitszeit und der gewünschten
Leistung auch von der
Farbwahl ab. Bei gleichem
Grundpreis inklusive Gerüst, Dampfstrahlen und
Tiefengrund müsse der
Kunde bei einem Anstrich
mit Lotusan mit einem Betrag zwischen 20 und 25
Euro pro Quadratmeter
Fläche rechnen, erklärt
Klaus Strobel. In etwa dasselbe koste ein Anstrich
mit Mineralfarbe, während die Verwendung von
Dispersionsfarbe
den
Quadratmeterpreis um etwa zwei bis drei Euro senDen wasserabweisenden „Lotus-Effekt“ der Silikonharzfarbe „Lotusan“
demonstriert Innungsmeister Klaus Strobel an der Fassade seines Malerbetriebes ke. Wesentlich günstiger
sei dagegen ein Anstrich
in Contwig.
mit Billigfarben für rund
CO2 trete die Karbonisierung ein, wo- nur die allerwenigsten Kunden ihr Ei- acht Euro pro Quadratmeter, wovon
durch die Eisenanteile des Betons zu genheim mit schreienden, quietsch- der Obermeister aber grundsätzlich
rosten beginnen. Nach wie vor verar- bunten Farben dekorierten und statt- mit Blick auf die Qualität abrät.
Da die meisten Billigfarben wesentbeitet er in seinem Betrieb auch Mi- dessen eher zu hellen mittelgetönten
lich weniger stark decken und dazu
neral- und Dispersionsfarben. Meist Anstrichen tendierten.
Wie in vielen Bereichen wird auch oft schnell verblassen, sei sowohl ein
aus wirtschaftlichen Gründen, da eine Dispersionsfarbe gerade mal nur beim Fassadenanstrich von den Kun- deutlich höherer Materialeinsatz und
die Hälfte des Lotusan-Anstriches kos- den penibel auf den Umweltschutz in wesentlich kürzerer Zeit wieder ein
te. Dafür besitzt sie aber auch nicht und das Zertifikat „Blauer Engel“ ge- neuer Anstrich mit allen Arbeitsleisdie wasserabweisende Funktion und achtet. Während in manchen Län- tungen erforderlich. „Wer billig kauft,
ist bei weitem nicht so lange farbsta- dern noch teilweise giftige Stoffe be- legt insgesamt nicht selten drauf“, ist
nutzt werden, seien in Deutschland Strobel überzeugt.
bil, sagt der 64-Jährige.
Was die Farbauswahl anbelangt, alle Farben umweltfreundlich. „Gottwww.malerbetrieb-strobel.de
stehen „Fifty Shades of Grey“ (so seidank sieht das bei uns der Gesetz06332/5246
heißt auch ein Film- und Romanbestseller) aktuell auf Platz eins der „Bestsellerliste“. „Mit Abstand am meisten
nachgefragt werden derzeit Grautöne
in allen Nuancen“, erklärt Juniorchef
Christoph Strobel. Nach wie vor im
Trend sieht der 24-jährige Maler- und
Lackierermeister wärmere Farben
wie beispielsweise Terrakotta als Klassiker der „Prä-grau-Phase“. Darüber
hinaus grundsätzlich denkbar sei aber
jede Farbe.
Im Prinzip gebe es dabei fast keine
Tabus mehr, das Limit in der weiten
Farbpalette sei allein der persönliche
Geschmack der Eigentümer. Lediglich satte Violetttöne seien strukturell
ein Problem, da die Pigmente nicht
sonderlich lichtbeständig sind und
unter der Einwirkung der ultravioletten Sonnenstrahlen schnell verblass- Grau in allen Schattierungen ist als Fassadenfarbe seit einigen Jahren
ten. Grundsätzlich sei es aber so, dass der Renner. (Fotos: Fritzinger)
Musikprogramm gibt es mitten im tiefsten Wasgau
Bio-Gasthof Bärenbrunnerhof bietet Live-Musik und umfangreiches Kulturangebot
Von PZ-Mitarbeiter
Markus Fuhser
Der Bärenbrunnerhof liegt ganz
am Ende eines kleinen Wiesentals,
einen guten Kilometer von Schindhard entfernt. Hier kommt niemand
vorbei, der nicht zum „Hof“ direkt
will. Vor allem die Kletterer haben
seit langen Jahren den Bärenbrun-
PZ-SERIE
Der Bärenbrunnerhof macht den
Anfang. Mit einer kleinen Serie will
die PZ Lokale und Clubs beleuchten, die in der Region live gespielter Musik eine Plattform bieten.
Was treibt die Wirte und Macher
dazu? Und mit welchen Problemen
und Widrigkeiten müssen sie sich
herumschlagen? Wer nimmt das
Angebot an? Einfach ist es nicht
für auftretende Gruppen ein interessiertes Publikum zu finden. Und
ohne dieses Engagement dieser
Kulturkneipen, Cafés und Clubs
sähe es besonders für die Musikszene trübe aus.
nerhof für sich entdeckt. Sie
kommen vor allem am Wochenende
dann auch „von weiter her“.
Denn eine ganze Reihe von bekannten Kletterfelsen, Felsmassive
und -nadeln mit so schönen Namen
wie „Nonnenfels“ und „Klosterwand“ oder „Honig“ und „Stern“ stehen in unmittelbarer Nähe des Hofes.
Vier Unternehmungen sind unter
den Dächern des Bärenbrunnerhofs
Zuhause: Der Biolandhof mit seinem
Hofladen, der Outdoor-Laden „Bärenhöhle“, die Ferienwohnungsvermietung und eben der Gasthof. „Ziel
ist, unsere Gäste mit einer biologischen, regionalen und saisonalen Küche zu verwöhnen“, sagt Andreas
Guth (39), der den Bio-Gasthof betreibt. Das Fleisch beispielsweise
kommt ausschließlich vom benachIm Sommer ist es uninteressant, ein
musikalisch-kulturelles Programm zu
fahren, sagt Andreas Guth. Dann sind die
Kletterer, Wanderer und die Familien am
Wochenende draußen unterwegs und
nutzen den Bärenbrunnerhof als
kinderfreundliches Ausflugslokal, das
dann ab Ende März auch täglich ab 11
Uhr, am Wochenende ab 9 Uhr, seine
Türen öffnet.
barten Biolandhof. Zu den Besonderheiten des Lokals im Bärenbrunnerhof gehört auch das umfangreiche
Musik- und Kulturprogramm in den
Wintermonaten. Von September bis
Ende März spielen jeden Freitag
Bands im Hauptraum des Lokals.
Dazu kommen noch ab und zu Veranstaltungen ganz verschiedener Art,
wie beispielsweise das Valentins-Menue mit Live-Musik, das in diesem
Jahr Lisa Mosinski und Dieter Geisinger musikalisch gestalteten. Oder der
Auftritt des „Klettercomiczeichners
Erbse“ an einem Samstag. Auch Lesungen fanden hier schon statt. „Das
Am Ende eines Tals zwischen Schindhard und Schwanheim liegt der Bärenbrunnerhof. Das Lokal gleichen Namens ist seit langem nicht nur bei Kletterern, sondern auch bei Freunden von Livemusik eine erste Adresse.
kann, was die Publikumszahlen betrifft, auch mal schiefgehen“, sagt
Guth, der hier geboren und aufgewachsen ist und nach einer Kochausbildung und Arbeit „in der Welt“ 2008
das Gasthaus mit seinem Bruder Boris übernommen hatte. Seit Beginn
2015 ist Andreas Guth der alleinige
Chef. Doch das Musikprogramm gab
es schon vorher, sagt er.
Ein treues Stammpublikum, dem
der Weg zu den Konzerten nie zu weit
ist, hat das Lokal. Die Atmosphäre ist
locker, eine Bühne gibt es nicht, gespielt wird direkt in einer Ecke des
Gastraums. Für jeden Geschmack
will Guth ein Programm anbieten. Es
reicht von Akustik-Solisten und -Duos
(„Acoustic Fight“) über Bands aus
den Sparten Country, Blues und Folkrock („Storytellers“) oder ClassicRock („Unproofed“) bis zu TributeBands („Mr. Slowhand“, „Sledgehammer“, „Beyond the Doors“).
Wie die meisten Live-Musik-Lokale
kann auch der Bärenbrunnerhof keine feste Gage zahlen. Die Bands spielen auf die Kasse am Eingang, tragen
das Risiko selbst. Und auch die Beschallungstechnik bringen die Interpreten selbst mit. Trotzdem stellen
Andreas Guth führt das Lokal Bärenbrunnerhof. (Fotos: Fuhser)
sich viele Musiker hier vor, treten gerne hier auf, sagt der Wirt.
Er mag den musikalischen Betrieb,
sagt Guth und man bleibe damit im
Gespräch, auch in den naturgemäß
ruhigeren Wintermonaten. Und für
ihn selbst sei Musik auch sehr wichtig.
Doch Guth bevorzugt, wie er sagt, die
härtere musikalische Gangart: „Ich
bin Heavy Metal Fan.“
www.baerenbrunnerhof.de
06391/5744
384431_10_1
Seit über 180 Jahren Ihre Lokalzeitung
II
Stadt schlägt Brücke nach China
Zusammenarbeit mit Chuzhou – Absichtserklärung unterzeichnet
Ein alter Lehrer von mir hat
kürzlich das Zeitliche gesegnet. 97 Jahre alt ist er geworden, denn er hat nie geraucht,
nie auch nur ein Glas Wein getrunken und hatte auch sonst
keine Laster, weder gesundheitsschädliche, noch andere
von der Art, über die sich die
Leute normalerweise den
Mund zerreißen. Die letzten
15 Jahre litt er an zunehmender Demenz und die vergangenen sechs Jahre hing er zudem an lebenserhaltenden
Maschinen.
Nun, ich dagegen rauche –
mal mehr, mal weniger – führe
ein unstetes Leben und sehe
keinen Grund, mich nicht hin
und wieder – mal mehr, mal
weniger – eines guten Schoppens zu erfreuen. Es gibt Berichte, die zu schreiben kosten mich schlaflose Nächte
und mindestens ein Päckchen
Zigaretten, es gibt Tage, da
hocke ich den ganzen Tag am
Schreibtisch und schiebe mir
eine Tafel Schokolade nach
der anderen in den Mund, und
es gibt Tage … Nun, ich glaube
nicht, dass es meinem in jeder
Hinsicht perfekten Pauker von
einst klar gewesen ist, dass er
sich seines langen Lebens nur
erfreuen konnte, weil Genusswurzeln, wie ich eine bin,
steuertechnisch gesehen
ganz schön zur Kasse gebeten
werden, damit so etwas überhaupt bezahlt werden kann.
Eines ist mir indessen klar
geworden: Ich will nicht, dass
ich um jeden Preis am Leben
erhalten werde– wobei sich
hier ganz sicher die hochphilosophische Frage stellen
lässt, ob das eigentlich noch
ein ICH ist, wenn man nicht
mehr denken kann, nicht
mehr Herr seiner Körperfunktionen ist und nur noch mit
Hilfe einer Maschine atmet.
Lilo Hagen
Gelesen am 27. März in der PZ
Helmut Koprian
will Verlängerung
Stadtgalerie-Entwickler Helmut Koprian (Hamburg) soll in
den Stadtrat oder Hauptausschuss eingeladen werden: Diesen Vorschlag hat Oberbürgermeister Bernhard Matheis dem
Stadtrat unterbreitet. Im Kern
geht es um einen Bericht, dass
Koprian die Tiefgarage unterhalb der geplanten Galerie ums
Alte Rathaus in dem felsigen Gelände aus Kostengründen doch
nicht bauen will und daher nach
alternativen
Möglichkeiten
sucht. Koprian hatte in dem Bericht auch den Wunsch geäußert,
dass er deshalb mehr Zeit für die
Mietersuche bekommt. (pio)
Gelesen am 25. März in der PZ
Stadt sperrt Teile
des Jugendhauses
Michael Schieler hat dem Pirmasenser Stadtrat wieder eine
schlechte Nachricht übermittelt:
Im Haus der Jugend am Nagelschmiedsberg sind schwere Schäden festgestellt worden. Wegen
Einsturzgefahr des Kellergewölbes hat die Stadt den Disco- und
Gruppenraum gesperrt. Ein Gutachten hat ergeben, dass Stahlträger an der Außenwand stark
verrostet und Risse entstanden
sind. Die Stahlträger müssen ausgetauscht werden. An der Kellerdecke, die angestützt wurde, seien größere Maßnahmen erforderlich. (pio)
Gelesen am 24. März in der PZ
Die Stadtverwaltung will Brücken
in die Volksrepublik China schlagen:
Gestern haben Oberbürgermeister
Dr. Bernhard Matheis und sein
Kollege Zhang Xiang’an aus der
Stadt Chuzhou eine Absichtserklärung im Rathaus für eine Zusammenarbeit unterzeichnet.
Beide Seiten unterstrichen, dass
dem Papier jetzt möglichst bald konkrete Projekte folgen sollen. Die achtköpfige Delegation aus Chuzhou hat
bereits konkrete Vorstellungen: Die
Chinesen wollen von Pirmasens lernen, wie sie die berufliche Ausbildung junger Menschen fördern können. Mit angereist war deshalb auch
der Direktor einer regionalen Berufsschule.
Chuzhous Verwaltungschef machte deutlich, dass er und auch die chinesische Bevölkerung große Stücke
auf Deutschland und die Deutschen
und insbesondere deren Zuverlässigkeit hält. Auch der Dienstleistungssektor, das Sozialsystem und die Altenpflege seien im boomenden China noch unterentwickelt. Beim Aufbau solcher Strukturen könne China
von den in Pirmasens gemachten Erfahrungen lernen. Denn Deutschland
sei weltweit führend bei der Altenpflege.
Die Abordnung war auf Initiative
des städtischen Wirtschaftsförderers
Mark Schlick nach Pirmasens gekom-
Wirtschaftsförderer Mark Schlick (links) und Bernhard Matheis im Gespräch mit der chinesischen Delegation. (Foto: Fuhser)
men. Schlick spann bei einer Präsentation den Faden von den Anfängen
im Jahr 820 über die Landgrafenzeit
bis zur Gegenwart. Immer wenn wirtschaftliche Themen angerissen wurden, machten sich die Gäste, die im
Hotel Kunz einquartiert sind, fleißig
Notizen. Chuzhous Oberbürgermeister sagte, Pirmasenser Unternehmen
seien ihm herzlich willkommen. Die
Region sei das Zentrum der weltwei-
ten Schuhproduktion. Hier habe Pirmasens große Kompetenzen. Aber
auch Bosch und Siemens würden in
Chuzhou im großen Stil Kühlschränke und andere Haushaltsgeräte bauen. Auch die Landwirtschaft spiele
mit Getreide und Reis noch eine große Rolle.
Die Chinesen zeigten in einem
Film, was ihre Region noch alles zu
bieten hat: Alte buddhistische Tem-
pel, Zeugnisse der Ming-Kultur, Industrie, Landwirtschaft aber auch
viel Wasser und Natur. Besonders
dürfte Matheis die Infrastruktur mit
großzügigen Autobahnen imponiert
haben. Ganz stolz waren die Chinesen auf ihren Superschnellzug Jinghu
zwischen Peking und Schanghai. Der
Zug hält am Bahnhof von Chuzhou,
in dessen Verwaltungsbereich mit
acht Städten gut viereinhalb Millio-
nen Menschen leben. In die 1 200 Kilometer entfernte Hauptstadt Peking
rast der Jinghu in vier Stunden. In einer Stunde sind die 330 Kilometer in
die riesige Boomstadt Schanghai im
Süden bewältigt. „In 15 Stunden sind
wir mit dem Zug in Pirmasens“,
scherzte Oberbürgermeister Zhang
Xiang’an. (pio)
Gelesen am 26. März in der PZ
Wiederaufbau kostet 1,1 Millionen Euro
Land fördert
Schulsozialarbeit
Stadtrat gibt Nachschlag für niedergebrannte Turnhalle der Horebschule – Stadt hofft auf Zuschuss
Die rot-grüne Landesregierung
fördert die Schulsozialarbeit in Pirmasens. Das Familienministerium
hat nach eigenen Angaben insgesamt
76 500 Euro bewilligt. Davon fließen
laut einer Mitteilung aus Mainz
45 900 Euro an die Landgraf-LudwigRealschule. Die Matzenberg-Förderschule erhält 30 600 Euro. Schulsozialarbeiter begleiten Kinder und Jugendliche auf dem Weg zu einem Abschluss.
Die niedergebrannte Turnhalle
der Horebschule soll wieder aufgebaut werden. Dafür stellte der
Stadtrat gestern einstimmig überplanmäßig 430 000 Euro zur Verfügung.
Laut Kostenvoranschlag rechnet
die Stadt mit Gesamtkosten von 1,1
Millionen Euro. Da im Haushalt
670 000 Euro veranschlagt sind, musste der Stadtrat gestern grünes Licht
geben, um die Deckungslücke zu
schließen. Das Geld wird bei der Horebschule eingespart, denn deren geplante Sanierung im Rahmen der
Schulrochade verzögert sich.
Wie Oberbürgermeister Dr. Bernhard Matheis (CDU) sagte, ist beim
Land ein Zuschussantrag von 200 000
Euro gestellt. Von der Bayerischen
Brandversicherung kommen nach zähem Ringen 450 000 Euro. Die TurnGelesen am 24. März in der PZ
Gelesen am 24. März in der PZ
Stadtjubiläum hilft
dem Dynamikum
Mit einem Notdach ist die abgebrannte Turnhalle gesichert. (Foto: Scharf)
halle der Horebschule, die unter
Denkmalschutz steht, war im No-
vember 2012 bei einem Feuer in den
frühen Morgenstunden größtenteils
zerstört worden. Die Polizei geht von
Brandstiftung aus. (pio)
Das 250-jährige Jubiläum im Jahr
2013 hat der Stadt überraschend Geld
beschert: Den Ausgaben von 792 000
Euro standen Einnahmen von fast
980 000 Euro gegenüber, berichtete
Oberbürgermeister Bernhard Matheis zu einer Anfrage der Linken. (pio)
Gelesen am 25. März in der PZ
Betrunkene Burschen
schlagen grundlos zu
Stadtwerke schaffen Platz für
die Autos von Badegästen
Richter verhängt Geldstrafen und Arrest
Auf dem Gelände der Schuhfachschule entstehen 139 Parkplätze
Drei jungen Männern aus Pirmasens zeigte Richter Mark Edrich eine
Videoaufnahme ihrer Tat. Im September nach einem Disco-Besuch
hatten sie, damals 17, 18 und 19 Jahre
alt, auf dem Bahnhof Kaiserslautern
einen 20-jährigen Studenten aus
dem Kreis ohne Grund brutal zusammengeschlagen. Auf dem Video waren Faustschläge ins Gesicht und
Fußtritte an den Kopf zu sehen, als
das Opfer auf dem Boden lag.
In der Lemberger Straße haben
die Bauarbeiten für den neuen PlubParkplatz begonnen. Bis zum Beginn
der Freibadsaison Anfang Mai soll
das Projekt abgeschlossen sein.
Die Quittung: eine Geldstrafe von
500 Euro für den damals 17-Jährigen
sowie die achtmonatige Betreuung für
den Pfälzischen Verein für soziale
Rechtspflege. Der 18-Jährige bekam
ebenfalls für acht Monate einen Betreuer zugeteilt. Außerdem muss er
120 Arbeitsstunden leisten und drei
Tage in Kurzarrest.
Dieses Strafmaß und die gleichen
Auflagen wurden auch gegen den 19Jährigen verhängt. Hinzu kommen
noch die Schmerzensgeldzahlungen,
auf die sich die Anwälte der Beteiligten schon geeinigt haben, von jeweils
1 000 Euro. Die Vertreterin der Jugendgerichtshilfe erklärte, bei den
drei Angeklagten sei nicht von einer
schädlichen Neigung auszugehen. Eine Verwarnung reiche daher aus. Die
verhängten Strafen entsprechen im
Großen und Ganzen den Anträgen
von Staatsanwalt Christian Heinekamp.
Das Opfer hatte keine bleibenden
Schäden erlitten, mit Ausnahme einer
Opfer traut sich
seit dem Vorfall
nachts nicht mehr
auf Bahnhöfe
zwei Zentimeter langen Narbe über
dem linken Auge. Richter Edrich zeigte den Angeklagten die Bilder des Opfers, auf denen das völlig geschwollene Gesicht zu erkennen war. Der junge Mann erklärte, dass er sich seither
nicht mehr traue, nachts alleine mit
der Bahn zu fahren. (dw)
Gelesen am 31. März in der PZ
Das hat eine Sprecherin der Stadtwerke auf Anfrage mitgeteilt. Die Firma Küntzler aus Waldfischbach-Burgalben hat den Zuschlag für die Umgestaltung des gut 4 000 Quadratmeter
großen Areals erhalten. Insgesamt
139 Stellplätze für Badegäste sollen
nach Angaben von Stadtwerke-Geschäftsführer Klaus Kreibich auf dem
ehemaligen Gelände der Schuhfachschule entstehen. Der Plan stammt
aus der Feder des städtischen Gartenund Friedhofsamtes. Wie Chef André
Jankwitz betont, handelt es sich um
so genannte Komfortparkplätze, die
mit 2,80 Metern deutlich breiter sind.
Es komme wasserdurchlässiges Pflaster zum Einsatz, um der Natur Rechnung zu tragen.
Vorgesehen ist eine drei Meter breite Zufahrt von der Lemberger Straße.
Doppelt so breit ist die Ein- und Aus-
Dort, wo früher Schuhfachschüler lernten, parken bald Autos.
(Foto: Stegner)
fahrt in der Hans-Sachs-Straße. Das
Eckgrundstück soll mit einer pflegeleichten Berberitz-Hecke eingefasst
werden. Außerdem werden 16 Silberlinden gepflanzt. Die Verantwortlichen versprechen sich eine deutliche
Entspannung der Parkplatz-Situation
an der Lemberger Straße. Bisher hat
die Plub GmbH Flächen auf dem benachbarten Besucherparkplatz des
Krankenhauses gepachtet. Immer
wieder hatte es Kritik von Wasserrat-
ten und Saunagängern gegeben, weil
insbesondere zu Stoßzeiten die Kapazitäten ausgeschöpft waren. Im vergangenen Sommer hatte StadtwerkeChef Klaus Kreibich die Chance genutzt und das brachliegende Areal gekauft. Wie viel Geld die Plub GmbH
letztendlich für die Liegenschaft an
die klamme Stadtkasse überwiesen
hat, ist nicht bekannt. (zwi)
Gelesen in der PZ am 27. März
Seit über 180 Jahren Ihre Lokalzeitung
Verbesserung
derStruktur
SÜDWESTPFALZ. Innenminister Roger Lewentz hat für das
Dorferneuerungsprogramm 2015
insgesamt 21 Ortsgemeinden in
Rheinland-Pfalz als Schwerpunktgemeinden anerkannt – darunter
auch Kleinsteinhausen aus dem
Landkreis Südwestpfalz. Ab dem
Programmjahr 2015 werden damit
insgesamt 126 Dörfer von einer
Schwerpunktanerkennung profitieren.
„Rund 17 Millionen Euro stehen
in diesem Jahr zur Förderung von
Dorferneuerungsmaßnahmen zur
Verfügung. Mit dieser Summe kön-
nen wichtige Projekte realisiert
werden, die zur weiteren Verbesserung der Infrastruktur in unseren
Dörfern beitragen werden“, betonte Lewentz.
Der Minister hat die Anerkennungsschreiben im Rahmen einer
Informationsveranstaltung
im
Schloss Waldthausen in Budenheim den Vertretern der Gemeinden übergeben. Die Anerkennung
als Schwerpunktgemeinde erfolgt
auf die Dauer von sechs Jahren. Für
die Stärkung der Innenentwicklung steht eine qualifizierte Bauberatung für private und öffentliche
Bauherrn zur Verfügung. Zusammen mit der Dorfmoderation könne damit ein zukunftsbeständiges
Leitbild entwickelt werden. (PZ)
Gelesen am 25. März in der PZ
Keine Ausschreibung
für Beigeordneten
Doch günstigere
Strompreise
LANDKREIS. Der erste Kreisbeigeordnete Ernst Hügel (SPD) geht
am 30. September dieses Jahres in
Ruhestand. Hügel, der am 7. Mai
seinen 65. Geburtstag feiert, ist seit
2001 Vertreter des Landrats und Dezernent für Jugend und Soziales in
der Kreisverwaltung. Damit gibt der
SPD-Politiker den Beigeordnetenposten zwei Jahre früher auf, als seine achtjährige Amtszeit eigentlich
dauert. Frühestens neun und spätestens drei Monate vor dem Ende
von Hügels Amtszeit muss sein
Nachfolger
gewählt
werden.
Grundsätzlich muss das Amt des
hauptamtlichen Kreisbeigeordneten ausgeschrieben werden, wenn
nicht der Kreistag mit einer Zweidrittelmehrheit beschließt, dass darauf verzichtet wird. Nachdem die
große Koalition im Kreistag mit den
17 CDU- und zwölf SPD-Stimmen
über diese Zwei-Drittel-Mehrheit
verfügt und sich auch einig ist, dass
erneut ein Sozialdemokrat diesen
Posten übernehmen soll. (glö)
RODALBEN. Ende gut alles gut
im Streit um die neuen Stromverträge für die Kommunen der Verbandsgemeinde? Wie Bürgermeister Werner Becker gestern der PZ
auf Anfrage mitteilte, habe einer
seiner Mitarbeiter in seinem Auftrag nochmals mit den Pfalzwerken verhandelt. Danach können
Leimen, Merzalben, Clausen und
Donsieders bis Mai entscheiden, ob
sie rückwirkend zum 1. April einen
günstigen Stromliefervertrag abschließen wollen. Wenn nicht, fallen sie in den teuren Grundversorgungstarif zurück. Dies geschieht
auf jeden Fall mit der Stadt Rodalben. Weil die zu erwartenden
Stromkosten unter anderem für die
Straßenbeleuchtung hier 20 000
Euro überschreiten, muss laut Werner Becker ein neuer Anbieter per
öffentlicher Ausschreibung gefunden werden. Ursprünglich war man
davon ausgegangen, dass eine Ausschreibung grundsätzlich für alle
Gemeinden erforderlich sei. (fjm)
Gelesen am 25. März in der PZ
III
Gelesen am 1. April in der PZ
Noch sind die alten Waggons der Museumsbahn Wutachtalbahn möbliert, doch schon bald werden hier außergewöhnliche Ferienwohnungen entstehen. (Foto: Lilo Hagen)
In Eisenbahnwaggons übernachten
Inhaber investiert 350 000 Euro in „Altes Bahnhöf’l“ auf der Reichenbach
DAHN. Das Restaurant „Altes
Bahnhöf’l“ auf der Reichenbach
wird in Kürze seinem Namen noch
mehr gerecht, da bereits ab Juli
Übernachtungen in alten Eisenbahnwaggons möglich sein werden.
Gastronom Matthäus Burkhart hat
drei solcher Wagen angeschafft. Einen kleinen Waggon konnte er bei
einer Versteigerung der Deutschen
Bahn erwerben, zwei große, ursprünglich gebaut für die Schweizer
Eisenbahn, waren bis vor kurzem
noch bei der Museumsbahn Wutachtalbahn in Betrieb, passen dort
aber nicht mehr ins Konzept.
Burkhart ist sicher, dass bereits im
Juli die ersten Gäste einziehen können, denn der vorläufige Bauentscheid liegt vor, so dass in etwa vier
Wochen mit der Maßnahme begonnen werden kann. Zunächst wird ein
70 Meter langes Gleisbett parallel zu
den bestehenden Schienen verlegt.
Auch sind 170 Meter Kanal nötig, um
die neuen „Ferienwohnungen“ anzu-
schließen. In den großen, je 24 Meter
langen Waggons werden je zwei Wohnungen mit einem eleganten Wohnzimmer mit Essecke, einem großen
Eltern- und einem kleineren Kinderschlafzimmer entstehen. Das wird
mit einem Doppelbett, so wie man es
von den Schlafwagen der Bahn her
kennt, ausgestattet.
Neben einer kleinen Küche werden eine Dusche und ein separates
WC die Einrichtung vervollständigen.
Der kleinere Waggon wird nur eine
Wohnung enthalten. Alles soll auf
Wunsch des Gastronomen sehr komfortabel sein, dabei wird die Erinnerung an die ursprüngliche Nutzung
erhalten bleiben. So werden die Essecken aus den Bänken bestehen, die
jetzt noch in den Wagen eingebaut
sind.
„Die Ausgänge werden alle zum
Bach hin angelegt, mit einem kleinen
Gärtchen davor – das wird richtig
schnuckelig“, erläutert Burkhart.
„Die Bach“, das ist die Wieslauter, die
auch der Bahnstrecke, die seit einigen
Jahren wieder befahren wird, den Namen gab.
Schon lange hatte Burkhart die
Idee, sein Restaurant um Übernachtungsmöglichkeiten zu erweitern.
Nachdem er und seine Familie demnächst in sein Elternhaus nach Bruchweiler übersiedeln, soll die bestehende Wohnung des Eigentümers zusätzlich zu einer exklusiven Ferienwohnung ausgebaut werden.
Mit den Waggons schafft Burkhart
stilgerechte weitere Übernachtungsmöglichkeiten auf seinem „Bahnhof“. „Wichtig ist es, um in der Branche bestehen zu können, das Geschäft immer wieder neu zu positionieren und zu stärken. Es gibt nur wenige solcher ’Ferienbahnhöfe’ in
Deutschland, die sich großer Beliebtheit erfreuen“, sagt er.
Das Konzept komme auch dem
sanften Tourismus des Dahner Felsenlandes entgegen, da die Anreise
mit der Bahn erfolgen und man in
dem benachbarten Autohaus Ruppert Fahrräder ausleihen könne. Zu-
dem liege der Bahnhof an exponierter Stelle des Radwegenetzes, erläutert Burkhart.
Das Thema Bahn wurde in der Familie Burkhart schon immer großgeschrieben. 1983 erwarben die Eltern
Ruth und Willi den leerstehenden
Bahnhof an der stillgelegten Strecke
und eröffneten zwei Jahre später das
Restaurant.
Der inzwischen 47 Jahre alte Sohn
Matthäus, der im Pirmasenser Hotel
Matheis zum Koch ausgebildet wurde, stieg schon bald in den elterlichen
Betrieb ein, den er dann 1997 übernahm. Seit dem hat der innovative
Gastronom, der von Anfang an vom
Erfolg des Fremdenverkehrs im Dahner Felsenland überzeugt war, nicht
nur zahlreiche Lehrlinge ausgebildet,
er hat das Geschäft auch immer wieder erweitert und mit besonderen Aktionen zur Attraktivierung der Gastronomie im Felsenland beigetragen.
(lh)
Gelesen am 30. März in der PZ
Von der„Abfall-App“ bis zum „Verschenkmarkt“
Große Koalition will besser über Müllabfuhr im Landkreis informieren
Martin Baum vom Autohaus Karl & Sefrin in Contwig ist Innungsbester der Kfz-Mechatroniker geworden. Dafür zeichnete ihn jetzt
Innungsobermeister Peter Reißland aus: von links Serviceleiter Karl
Kettering, Innungsobermeister Peter Reißland, Ernst Ebelshäuser,
Inhaber und Geschäftsführer des Autohauses Karl & Sefrin, stellvertretender Innungsobermeister Matthias Hand und der ausgezeichnete Martin Baum. (Foto: Schwarz)
Jahrgangsbester
Kfz-Mechatroniker
24-jähriger Martin Baum ausgezeichnet
SÜDWESTPFALZ. Sein Hobby
habe er zum Beruf gemacht, sagt
der 24-jährige Zweibrücker Martin Baum, der als Auszubildender
des Autohauses Karl & Sefrin bei
der Jahrgangsabschlussprüfung
von 30 Prüflingen den besten Abschluss als Kfz-Mechatroniker gemacht hat. Kfz-Innungsobermeister Peter Reißland und sein Stellvertreter Matthias Hand überreichten ihm für die ausgezeichnete Leistung ein Geschenk.
Bei Martin Baum passe einfach
alles zusammen, stellte Serviceleiter Karl Kettering vom Contwiger
Autohaus Karl & Sefrin im Gespräch mit der Pirmasenser Zeitung fest. Das Menschliche stimme
ebenso wie das Wissen um das berufliche Spektrum. Martin Baum
hatte 2010 im Helmholtz-Gymnasium in Zweibrücken das Reifezeugnis überreicht bekommen und stu-
dierte zwei Semester bei der Fachhochschule in Kaiserslautern.
Allerdings spürte er recht
schnell, dass der Hörsaal im Augenblick noch nicht sein Ding ist.
Baum wollte einen Beruf lernen,
der etwas mit Autos und Elektronik
zu tun hat. Die Eltern sind seit Jahren beim Autohaus Karl & Sefrin
in Contwig Kunden. Die Vorsprache wegen eines Ausbildungsplatzes war schnell von Erfolg gekrönt.
Kettering: „Da stimmte vom ersten Moment an die Chemie: Wir
wussten, dass der junge Mann zu
uns passt. Er ist der Beste gewesen,
den wir bisher ausgebildet haben,
das wurde uns in dieser Zeit schnell
bewusst.“ Baum enttäuschte nicht,
im Gegenteil. Über das notwendige
Maß hinaus engagierte er sich in
der dreieinhalbjährigen Ausbildungszeit. (nos)
Gelesen am 25. März in der PZ
LANDKREIS. Die große Koalition
im Kreistag hat ihre Lehren aus den
Problemen bei der Einführung des
neuen Abfallkonzepts gezogen und
macht sich stark für eine bessere
Bürgerinformation. Von der „AbfallApp“ über einen moderneren Abfallkalender in Papierform bis zum Beschwerdemanagement reichen die
Vorschläge der CDU- und der SPDFraktion. Einstimmig hat der Kreistag
gestern beschlossen, dass alle Vorschläge geprüft werden sollen auf
Machbarkeit und Kosten, um danach
ein Komplettpaket an Verbesserungen zu beschließen.
In die Offensive gegangen ist zunächst die CDU-Fraktion mit ihrem
Antrag für eine bürgerfreundliche Informationsplattform für die Abfallwirtschaft, wohinter sich zunächst ein
modernerer Internetauftritt rund um
die Müllabfuhr verbirgt. Alle Müllabfuhrtermine für alle Ortschaften sollen abgefragt und als ortsbezogener
Kalender ausgedruckt werden können, außerdem sollen die Haushalte
online erfahren, was sie in Anspruch
genommen haben an Restmüllleerungen, und schließlich soll eine PDF-Broschüre zum Herunterladen mit allen
Informationen zu den Wertstoffhöfen
bereitgestellt werden. Schließlich
möchten die Christdemokraten von
der Kreisverwaltung wissen, wie die
Voraussetzungen und Kosten einer
„Abfall-App“ für Smartphones sind.
Auf diese CDU-Initiative hat die
SPD-Fraktion noch einen drauf gesetzt und einen Ergänzungsantrag verfasst mit weiteren Anregungen – was
FDP-Kreistagsmitglied
Reinhold
Hohn zur Bemerkung veranlasste:
„Schön, dass sich die beiden großen
Fraktionen überholen wollen.“ Die
Wann kommt die Müllabfuhr? Die Kreisbürger sollen nach dem Willen der großen Koalition im Kreistag besser informiert werden – auch über eine „Abfall-App“. (Foto: Archiv/Stegner)
Sozialdemokraten denken mit ihren
Vorschlägen auch an die Nicht-Online-Nutzer, indem sie den Abfuhrkalender auch an alle Haushalte verteilen wollen. Online und gedruckt, in
deutscher und englischer Sprache, soll
auch ein „Abfall-ABC“ erstellt werden,
das in alphabetischer Form eine bessere Übersicht als bisher zu allen Abfallstichwörtern liefert. Die Online-Platt-
form zum Abfallkonzept soll auch Antragsformulare beinhalten und Satzungen, außerdem durch eine Erdaushub- und Sperrmüllbörse – genannt
„Verschenkmarkt“ – ergänzt werden.
Schließlich fordert die SPD-Fraktion
ein Beschwerdemanagement zur zeitnahen Bearbeitung und Lösung von
Problemen. Für diese Initiative erhielt
die große Koalition sogar Lob von Grü-
nen-Fraktionssprecher Bernd Schumacher, der auch an die Defizite der
Infopolitik bei der Einführung des
neuen Abfallkonzepts im vergangenen Jahr erinnerte: „Wären alle Informationen frühzeitig im Internet bereitgestellt worden, wäre das alles
nicht so gelaufen.“ (glö)
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Samstag,
11. April 2015
Alte Stadt – leichte Lebensart
Ein Tag in der Domstadt Speyer vergeht im Nu – Faszinierende Geschichte
Von PZ-Mitarbeiter
Markus Fuhser
Speyer ist zu allen Jahreszeiten einen Ausflug wert. Und wer mit Kindern unterwegs ist, der könnte sogar einige Tage für Besuche einplanen. Denn Technikmuseum mit
Imax-Kino und die Sea-Life-Welt locken. Zurzeit kann die kleine Stadt
mit der großen Vergangenheit auch
noch mit einer besonderen Ausstellung punkten. Das Historische Museum zeigt „Titanic – die Ausstellung“, eine hochinteressant gestaltete Ausstellung zum Untergang des
legendären Luxusdampfers RMS Titanic am 15. April 1912.
Jetzt im Frühling lohnt sich die
Stadt alleine schon für Spaziergänge,
zum Flanieren über die Maximilianstraße, die die Speyerer auch kurz
Hauptstraße nennen. Mit dem mächtigen Kaiserdom im Rücken entfaltet
sich eine schöne Stadtarchitektur,
mit historischen Hausfassaden, Brunnen, Skulpturen und vielen Gelegenheiten, im Freien seinen Kaffee zu
trinken. Bis zum bekannten Altpörtel
ist die Straße verkehrsberuhigt und
gehört vor allem den Fußgängern
und den unzähligen Fahrrädern.
Wer nicht mit Kindern unterwegs
ist, kann sich in Ruhe den Kaiserdom
ansehen, dessen offizielle Bezeichnung Domkirche St. Maria und St.
Stephan lautet und die weltweit größ-
Die Standbilder der fränkisch-salischen Kaiser, hier ein Teil davon, stehen im Schatten des Domes. Dabei
auch Konrad II., dem Gründer des Domes (1030). (Fotos: Fuhser)
te noch erhaltene romanische Kirche
ist. Alleine mit der Erkundung der
Historie des Domes, der auf eine fast
tausendjährige Geschichte blickt, wä-
re mindestens ein Tag zu füllen. Ein
kurzer Stadtspaziergang könnte vom
Westportal des Doms die Maximiliansstraße entlang führen, am spätbarocke Rathaus und an der großen bekannten und von vielen berührten
Bronzefigur des Jakobspilgers – im
Hintergrund die mächtige, spätbarocke Dreifaltigkeitskirche – vorbei zur
Alten Münz: Im Mittelalter das Haus
der Münzer, 1748 als „neues Kaufhaus am Markt“ neu aufgebaut.
Das Altpörtel ist mit 55 Meter eines
der höchsten Stadttore Deutschlands, der untere Teil wurde um 1240
INFO
Schöne und verträumte Plätze und Sträßchen finden sich vor allem um
den Fischmarkt und den Holzmarkt am Woog- und Speyerbach.
Speyer ist aus der Südwestpfalz
sehr bequem mit dem Auto über
die Bundesstraßen 10, 272 und 9
zu erreichen. Auf dem großen
Parkplatz zwischen Technikmuseum und Dom kostet ein Tagesticket drei Euro. Auch das Historische Museum (Titanic-Ausstellung) ist in Sichtweite, die Innenstadt gleich dahinter. Die Bahnfahrt ist etwas umständlich, besonders über Landau. Besser ist
die Verbindung über Kaiserslautern und Schifferstadt. Als Fahrzeit muss man zwei Stunden einrechnen, doppelt so lang, wie eine
Autofahrt. (mfu)
erbaut. Zurück sollte der Weg nördlich der Maximilianstraße durch die
Korngasse und Salzgasse zum Fischmarkt und Holzmarkt gehen. Hier
zeigt Speyer eine weitere schöne Seite, mit ruhigen Plätzen, gepflasterten Gassen und geschmackvoll renovierten Häusern und Anwesen. Der
Mittelsteg überquert den Speyerbach
und führt in das Viertel hinter der
Hasenpfuhlstraße mit seinen engen
Gässchen. Das ganze Areal wurde zu
einer der beliebtesten Wohngegenden in Speyer.
Vom Dom ist es nur ein kurzer Spaziergang zum Alten Hafen und zum
Sea Life Speyer, der großen Unterwasserwelt. Natürlich vor allem für
Kinder faszinierend. Im Süden des
Domplatzes ist das Historische Museum zu finden, mit seiner fantastischen Titanic-Ausstellung. Und über
den Bäumen ist hier schon die Boeing
747 zu sehen, die am Technikmuseum ihren Platz gefunden hat und begehbar ist.
Aber wie schon gesagt, Speyer ist
nicht weit von uns weg und so bietet
sich auch ein lockeres Programm
ganz ohne Besichtigungsstress an.
Ein kurzer Gang durch den Dom,
ein Besuch vielleicht der Titanic-Ausstellung, ein Bummel durch das alte
Zentrum Speyers, das reicht schon
gut für ein entspanntes Programm an
einem schönen Frühlingstag in der
der alten Domstadt.
Der Jakobspilger auf dem Weg nach Santiago de Compostela in der
Blickachse sowohl der Dreifaltigkeitskirche als auch des Doms ist wohl
eines der meistfotografierten Motive der Stadt.
HINTERGRUND
Speyer
Speyer war schon in der Vorzeit besiedelt, auch die Kelten, die Mediomatriker, haben ihre Spuren hinterlassen. Ein römisches Lager wurde
zum Impuls der Stadtbildung. Speyer wurde Teil des fränkischen Reiches (um 500). Um 1030 ließ Kaiser
Konrad II. die Bauarbeiten zum Dom
beginnen.
Die Mitte des 16. Jahrhunderts
sah Speyer im Mittelpunkt deutscher Geschichte. Deutlich wird die
Bedeutung der Stadt durch die vielen Hoftage in der Stadt, und fünf
der 30 Reichtage in diesem Jahrhundert wurden in Speyer abgehalten.
1689 wurde die Stadt im Rahmen
des Pfälzischen Erbfolgekrieges
durch französische Truppen völlig
zerstört. Von 1792 bis 1814 war sie
unter französischer Herrschaft und
wurde dann mit der Pfalz bayrisch.
Ab 1918 war die französische Armee
wieder in der Stadt. 1930 zog sie ab.
Die Speyerer Synagoge in der Heydenreichstraße wurde 1938 in den
Novemberpogromen niedergebrannt und danach abgerissen.
Speyer erlitt während des Zweiten
Weltkrieges keine größeren Zerstörungen durch Luftangriffe. Ende
März 1945 wurde Speyer von USTruppen eingenommen, abziehende deutsche Truppen sprengten die
Rheinbrücke. 1945 lag wieder eine
französische Garnison in der Stadt.
In den 1990er Jahren endete die Geschichte Speyers als Standort der
französischen Armee. (mfu)
• Titanic-Ausstellung (bis 28. Juni)
www.museum.speyer.de
• Sea Life Speyer
www.visitsealife.com
• Technikmuseum Speyer speyer.technik-museum.de
Die Freude am Musizieren verbindet
Es gibt viele Möglichkeiten, das Singen oder ein Instrument zu lernen
Von PZ-Mitarbeiter
Norbert Scharf
Wer kennt sie nicht, die alten
Darstellungen: Da sitzt die ganze
Familie zusammen, singt und
musiziert. Trautes Heim, Glück
allein. So erscheint Hausmusik als
etwas Antiquiertes, das nicht die
die heutige Zeit passt. Und doch: es
gibt sie noch, wenn auch in anderen
Formen.
„Der Begriff Hausmusik beschreibt das Musizieren in der Familie, in der Schule und in anderen sozialen Gemeinschaften, ohne das
diese musikalische Betätigung im öffentlichen Rahmen stattfindet“. So
lautet die allgemeine Begriffserklärung. Schon das gemeinsame Singen
von Weihnachts- oder Schlafliedern
gehört also dazu. In vielen Familien
ist also Hausmusik mehr oder weniger präsent. So sind auch schon oft
Instrumente in der Familie vorhan-
den, wobei für junge Menschen die
Schule der Anstoß ist, sich intensiver
mit handgemachter Musik auseinander zu setzen.
Die Liebe zur Musik und an der
Musik wird aber nicht nur in der Familie oder in der Schule geweckt. Sie
beginnt schon in der musikalischen
Früherziehung. In der Volkshochschule zum Beispiel werden Kinder
ab vier Jahren spielerisch an die Musik herangeführt. Sie lernen gemeinsam Rhythmus und Instrumente
kennen und legen quasi die Basis dafür, später selbst ein Instrument erlernen zu wollen. „Hierfür bieten
wir dann Einzelunterricht oder Unterricht in sehr kleinen Gruppen an“,
sagt VHS-Leiterin Margit Nuss. Klavier, Keyboard, Akkordeon, Gitarre,
Saxofon und Klarinette werden von
Dozenten gelehrt.
Im Flötenensemble oder im „Westpfälzischen Kammerorchester in der
Volkshochschule Pirmasens“ lässt
sich später dann einmal das Gelernte
vertiefen und präsentieren. Recht
neu ist das Angebot des gemeinsamen Singens in einem Chor. Der neu
gegründete VHS-Chor wird sich am
13. März ab 18.30 Uhr im Carolinensaal vorstellen und ist immer auf der
Suche nach neuen Stimmen.
Während bei den Gruppen das gemeinsame Musizieren klar im Vordergrund steht, sind die Instrumentenkurse sehr auf die jeweiligen Leistungen und Talente ausgelegt.
„Auch ältere Menschen, die lange
kein Instrument mehr gespielt haben, frischen ihre Fähigkeiten bei
uns auf“, beschreibt Margit Nuss.
Die Musikschule in der Volkshochschule kann man deshalb mit diesem
umfassenden Angebot als größte
„Lernstube“ für Hausmusik in Pirmasens ansehen.
Auch Gesangs- oder Musikvereine
oder die Gitarren- und Singgruppen
der zahlreichen Pfälzerwaldvereine
und der Naturfreunde gehören in die
Sparte Hausmusik und pflegen ein
volkstümliches Liedgut, dass immer
mehr in Vergessenheit gerät. Insgesamt betrachtet entwickelt sich die
Hausmusik ähnliche wie Mode oder
die Gesellschaft selbst. Ins Mittelalter datiert man die ersten Hausmusiker, die nach getaner Arbeit gemeinsam Volkslieder sangen.
Die Blütezeit war schließlich Anfang des 18. Jahrhunderts in den
herrschaftlichen Schlössern, in denen auf Einladung der Adligen viele
Musiker vom Volk eingeladen wurden. Es wurde immer mehr zu Trend,
dass in gutem Hause auch der Nachwuchs Gesangsunterricht bekam
oder ein Instrument erlernte.
Doch als die Zeit der Musikautomaten und Tonträger kam, ging die
Begeisterung an Hausmusik deutlich
zurück. Heute ist es jedem Menschen möglich sich musikalisch zu
betätigen, sei es als Kind im Kindergarten, in der Schule oder in Musikvereinen und Musikgruppen.
www.volkshochschule-pirmasens.de
In der Musikschule der Volkshochschule in Pirmasens kann man die
verschiedensten Instrumente erlernen. (Foto: Scharf)
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Hauensteiner Unternehmen produziert Korn-Quetschen, Getreidemühlen und vieles mehr
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Lilo Hagen
In Berlin finde ich in der winzigen Küche meiner Freundin an der Wand eine Kornquetsche aus massivem Buchenholz, daneben ein ebenso edler
Getreidespeicher, dem man Hafer-,
Roggen- oder Weizenkörner entnehmen kann, um sich für das Müsli zum
Frühstück selbst Flocken herzustellen. Auf dem Küchenschrank eine Getreidemühle, auf der Fensterbank
wachsen in hübschen Schalen Kresse
und Weizengras und in einer Kiste
mit drei Etagen wimmelt es von kleinen, grünen Keimlingen. „Hier
wächst Rucola, das sind Radieschenkeime und das hier Linsenkeime,“
klärt mich meine Freundin auf.
„Edel“, sage ich. „Müsstest du doch
kennen. Die Sachen werden ganz in
deiner Nähe, in Hauenstein hergestellt. Ist da nicht auch das Deutsche
Schuhmuseum?“, sagt sie. Peinlich!
Ich sage nichts mehr. Was soll ich
auch sagen? Dass wir so sind, wir Pfälzer? Dass wir unsere eigenen Schätze
nicht kennen? Ich mache mich daran,
mir meine eigenen Haferflocken für
mein Müsli zu quetschen. Die Sache
hat was! So ein aromatisches Müsli
habe ich noch nie gegessen. Zwei Wochen später. Hoch über den Dächern
von Hauenstein besuche ich in den
Räumen der alten Schuhfabrik am
Kreuzfelsen die deutschlandweit bekannte Firma Eschenfelder, die eben
diese Korn-Quetschen, Malz-Quetschen, Getreidespeicher, Sprossenglas-Systeme, Kressesiebe und Weizengrassiebe produziert. Und nicht
nur für den privaten Gebrauch, sondern auch für Restaurants, den Fachund den Großhandel.
In den Keimgläsern der Firma Eschenfelder lassen sich problemlos und ohne großen Aufwand Sprossen und
Keime heranziehen.
Für die Produktion von Sprossen
und Getreidegräsern in großen Mengen werden außerdem Keimkisten
hergestellt, die auch für den Gastronomiebedarf und die gewerbliche
Außer-Haus-Verpflegung geeignet
sind. Von der Geschäftsführerin Monika Blanz erfahre ich nicht nur die
Firmengeschichte, sondern auch die
Firmenphilosophie, die das Unternehmen seit über 25 Jahren prägt. Als
der Maschinenschlosser und Dipl.Ing. für Elektrotechnik Frank Eschenfelder aus Kaiserslautern vor fast 30
Jahren bei seinem Freund Christian
Kuhtz, jenem Kieler Erfinder und
Konstrukteur, der unter dem Motto
„Einfälle statt Abfälle“ das Energiesparen fast bis zur Selbstversorgung
perfektioniert hat, eine selbst gebastelte Müsli-Quetsche entdeckte,
musste er feststellen, dass es so etwas
Kraft und Energie in winzigen Samen
Keime und Sprossen von der Fensterbank
Einen regelrechten Boom erlebten
die Keime nach der Katastrophe von
Tschernobyl. Die Böden waren verseucht, man wurde angehalten kein
frisches Gemüse zu verzehren. In
vielen Haushalten entstanden auf
den Fensterbänken wieder kleine
Gärten. Mit Keimen und Sprossen,
die ohne Erde wachsen, zog man
sich das sauberste „Gemüse“ überhaupt, das zudem noch weit mehr
Vitamine enthält, als im herkömmlichen enthalten sein kann.
Denn in den winzigen Samen
schlummert alle Kraft und Energie,
die für das Heranwachsen einer neuen Pflanze nötig ist. So steigt der Vitamin C Gehalt eines keimenden Hafers um 600 Prozent. Mit dem Verzehr solch eines kleinen Kraft-Paketes
tankt der Mensch alle nötige Energie.
Zum Vergleich: Zwei gehäufte Esslöffel frische Weizenkeime enthalten 66
Milligramm Magnesium, ein ganzer,
frischer Kopfsalat lediglich 22 Milligramm.
Zur Herstellung von Keimen und
Sprossen lässt sich eigentlich jeder Same verwenden. Am besten bewährt
haben sich unter anderem Weizen,
Linsen, Sojabohnen, Kichererbsen,
Kresse, Kürbis- und Sonnenblumenkerne.
So liefern Weizenkeime wertvolle
B-Vitamine und Magnesium, Linsensprossen sind reich an den Vitaminen
E und C, Phosphor und Eisen, die
Keimlinge von Sonnenblumenkernen enthalten Zink und Vitamin E
und Kürbiskern-Sprossen sind durch
ihre reichlich ungesättigten Fettsäuren stärkend für Herz und Kreislauf.
Alle Keime und Sprossen enthalten
viel hochwertiges Eiweiß, wobei jede
Art einen ganz eigenen, für sie typischen Geschmack aufweist. Keimfähige Samen, Getreidekörner oder
Hülsenfrüchte bekommt man im Reformhaus, aber auch bei der Firma
Eschenfelder.
Sobald die Keime nach etwa vier
Tagen fertig ausgetrieben sind, können sie weitere vier Tage im Kühlschrank frisch gehalten werden. Vor
dem Verzehr müssen sie noch einmal
gewaschen werden. Man kann sie
dann gleich essen, Salat damit garnieren oder sogar einen ganzen Salat daraus herstellen. Sie schmecken im Joghurt, auf einem Butterbrot oder in
einer Omelette, sie eignen sich zudem als Zutaten von Wok-Gerichten
oder, zusammen mit Möhren, Frühlingszwiebeln und Chinakohl, als Füllung von Frühlingsrollen. (lh)
Eine spezielle Frühlingsmischung aus Kresse, Rucola und Senf von Monika Blanz, die jetzt auf einem Sieb in
einer Keimschale zu wachsen beginnen.
nirgendwo zu kaufen gab. So machte
sich Eschenfelder daran, ein Gerät zu
entwickeln, mit dem man selbst frische Flocken quetschen konnte.
1988 gründete er, in der Garage seiner Eltern, die Firma Eschenfelder
und entwickelte in Zusammenarbeit
mit der Behindertenwerkstatt der Lebenshilfe Bad Dürkheim nach vielen
Versuchen das Urmodell, das heute in
modifizierter Form noch immer in
Serie hergestellt wird. Im Jahr 2000
wurde diese „Korn-Quetsche“ mit
dem „alive Excellence Awards - Best
Equipment“ ausgezeichnet.
„Qualität für ein gutes Leben“ war
das Motto, unter dem Eschenfelder
seine Firma aufbaute. 1991, die Garage der Eltern war längst zu klein geworden, mietete er eine alte Schuhfabrik in Hauenstein. Als diese von
der Gemeinde abgerissen wurde,
kaufte er 2002 die Fabrik am Kreuzstein, die nach umfangreiche Modernisierungsarbeiten unter ökologischen Gesichtspunkten zwei Jahre
später bezogen werden konnte.
2006 starb Eschenfelder im Alter
von nur 45 Jahren. Aus dem Unternehmen wurde eine GmbH. Monika
Blanz, Eschenfelders Lebensgefährtin, führt seitdem als Geschäftsführerin die Eschenfelder GmbH weiter,
Alleingesellschafterin ist die gemeinsame Tochter Maria Eschenfelder.
An Eschenfelders Firmenphilosophie hat sich bis heute nichts geändert. Innovativ und mit viel Liebe
zum Detail werden hier in Hauenstein seine Produkte weiter entwickelt, produziert und in die ganze
Samstag,
11. April 2015
Welt verschickt. „Wir legen größten
Wert auf qualitativ hochwertige Rohstoffe aus Deutschland, möglichst aus
der Region sowie einer Verarbeitung,
die zuverlässig gute Produkte hervorbringt“, so Blanz.
Auch die Zusammenarbeit mit anderen Protagonisten aus der Region
hat bei Eschenfelder Tradition. So arbeitet man seit geraumer Zeit mit der
Hauensteiner
Keramikmeisterin
Claudia Dietrich zusammen. Exklusiv
für Eschenfelder produziert die
Künstlerin Müslischalen und exklusive Keramik-Schalen für den KresseAnbau.
Als in den frühen 1970er Jahren –
mit Begriffen wie „Gen-Mais“,
„Transgener Lachs“ oder „IndustrieKartoffel“ konnte noch kein Mensch
etwas anfangen – die alternativen
„Müslis“ begannen, ihr Mehl selbst
zu malen, um ihr eigenes Brot zu backen, da wurden sie misstrauisch beäugt. Die, die plötzlich auf den Fensterbrettern ihrer Hinterhof-Wohnungen auf feuchten Küchentüchern Sojakeime und Kresse zogen, das waren
die gleichen, die ihr Gras im Blumenpott züchteten. Dabei machte zu dieser Zeit der wohl erste Lebensmittelskandal, dem noch viele weitere folgen sollten, die Runde. Vor dem Verzehr von dem mit Salmonellen-Bakterien verseuchten Geflügel, hervorgerufen durch Massentierhaltung
und unhygienische Schlachtmethoden, wurde deutschlandweit gewarnt.
45 Jahre sind seitdem vergangen.
An die Lebensmittelskandale, vom
Frostschutzmittel im Wein bis hin
zum Gammelfleisch, haben wir uns
längst gewöhnt. In Sachen Cannabis
hat sich, allen Hoffnungen zum
Trotz, die Lage auch nicht gerade entspannt – was sich aber geändert hat,
ist die Einstellung zu Körnern und
Keimen, eigenes Brot zu backen gehört inzwischen zum guten Ton.
Selbst in den besten Häusern am
Platz findet man heute am Frühstücksbüfett eine Kornquetsche, die
es erlaubt, sich selbst frische Flocken
für das Müsli zu quetschen. Noch vor
25 Jahren undenkbar. Getreidemühlen und Kornquetschen finden sich
heute in jedem nur halbwegs gesundheitsbewussten Haushalt und das
feuchte Küchenpapier ist professionellen Keimschalen und Keimgläsern
gewichen.
Speziell in der kalten Jahreszeit ist
es wichtig, sich regelmäßig mit Vitaminen, Mineralstoffen, Spurenelementen und Enzymen zu versorgen.
Keime und Sprossen, die man selbst
in jeder Küche herstellen kann, sind
dafür ideal. Diese Methode kannten
bereits vor 5 000 Jahren die alten Chinesen und bis heute sind frische Sojabohnensprossen Bestandteil vieler
asiatischer Gerichte. Eschenfelder
bietet auch Getreidemühlen, denn
nur frisch gemahlenes Getreide enthält die vielfältigen Vitamine, Spu-
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renelemente, Mineralstoffe, hochungesättigte Fettsäuren und Eiweißbausteine, die für die Gesundheit unentbehrlich sind. Fertig gemahlenes
Mehl hat oft einen langen Weg hinter
sich, man weiß nie, wie lange es bereits in den Regalen gestanden ist.
Das ist der Grund, warum immer
mehr Menschen nicht nur ihr Brot
selbst backen, sondern auch das dafür
benötigte Mehl selbst mahlen.
Übrigens: Für Hobby-Bierbrauer
und Pferdeliebhaber fertigt Eschenfelder auch Malz- und Futterhafermühlen. „Die Malz-Quetsche, oder
Malzmühle, hat sich bewährt. Hobbybierbrauer können Malz in den von
ihnen benötigten Mengen ganz einfach und schnell selbst quetschen“,
erläutert Blanz. Pferdeliebhaber, die
ihren Futterhafer ganz frisch quetschen, bekommen Haferflocken, die
unbehandelt sind und in denen alle
Nährstoffe, Vitamine, Mineralstoffe
und Spurenelemente erhalten geblieben sind.
Die beiden Prototypen der Korn-Quetsche von Frank Eschenfelder, mit denen vor 25 Jahren alles begann.
(Fotos: Hagen)
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Früh
Magazin
M
14
Samstag,
11. April 2015
Termine zum feiern und wohlfühlen
Große Auswahl an Veranstaltungen – Erste „Maifeste“ starten bereits im April
Der Mai ist traditionell ein Monat
des Feierns und des Wohlfühlens.
Die ersten „Maifeste“ starten
bereits im April. Auch im Juni ist die
Auswahl an Feierlichkeiten und Veranstaltungen groß.
APRIL
bis 19.: Speyer, Frühjahrsmesse
10.–12.: Weisenheim/Sand,
Waldspektakel mit Waldleuchten
11./12.: Edenkoben, Pflanzenund Gartenmarkt
18./19.: Speyer, Weinforum der Pfalz
24.–27.: Kallstadt, Fest der
100 Weine
19.: Wingen bei Lembach,
Deutsch-französischer BiosphärenBauernmarkt
24.–27.: Weisenheim/Sand,
Frühlingsfest
24.–28.: Neustadt-Lachen-Speyerdorf, Wein- und Froschkerwe
25.: Schifferstadt, Frühlingsmarkt
25.4.–4.5.: Landau, Maimarkt mit
Weindorf
25./26.: Bockenheim, Mundarttage
30.: Münchweiler, Maibockfest
30.4.–10.5.: Pirmasens, Maimarkt
30.: Pirmasens-Gersbach, Maibaumfest, Mehrzweckhalle
Am 12. und 13. Juni findet das MoGugge-Strecktalfest statt. (Foto: PZ/Archiv)
Weinfest
9.: Pirmasens, Deutsch-französischer
MAI
1.: Klingenmünster, Maifest auf
dem Karlsplatz
1.: Landau-Wollmesheim, Maiund Weinfest der Landjugend
1.: Neustadt-Diedesfeld, Maifest
1.: Neustadt-Lachen-Speyerdorf, Fest
am Hammpeterbrunnen
1.–3.: Lustadt, Loschter
Handkeesfescht
1.–4.: Neustadt-Hambach,
Andergasser Fest
1.–5.: Haßloch, Maikerwe
3.: Neustadt, Deutsch-französischer
Bauernmarkt
3.: Wachenheim, Kräutermarkt
3.: Wallhalben, Bruder-Konrad-Ritt
8.–10.: Wernersberg,
Kuckuckskerwe
8.–14.: Neustadt-Haardt, Haardter
16.: Pirmasens, City-Event
17.: Bad Bergzabern,
24.: Dimbach, Pfingstquack
24.: Eppenbrunn, Fischerfest
25.: Ludwigswinkel,
4.: Kapsweyer, Musikfest
4.–6.: Dahn, Burgfest
4.–7.: Steinweiler,
Historisches Dorffest
4.–8.: Edenkoben,
Owwergässer Winzerkerwe
5./6.: Gleiszellen-Gleishorbach,
Kirchberg in Flammen
5.–8.: Landau, Weintage
6./7.: Zweibrücken, Rosen- und
Gartenmarkt
6./7.: Scheibenhardt, Deutsch-französisches Brückenfest
12./13.: Pirmasens, MoGugge OpenAir-Kino und Bürgerpark im Strecktalpark
12.–14.: Dudenhofen,
Spargelfest
12.–14.: Germersheim,
Festungsfest
12.–14.: Kusel, Altstadtfest
12.–14.: Schwegenheim,
Wochenmarkt
Bauernmarkt
9.: Waldfischbach-Burgalben,
17.: Hornbach, Tag der offenen Tür
Pfingstquack-Prämierung
Blumenmarkt
9.: Hochstadt, Weinmosaik
9./10.: Clausen, Hawefest
9./10.: Deidesheim, Stadt der
Genüsse
9.–11.: Dahn, Maimarkt
9.–11.: Knöringen, Amselkerwe
10.: Zweibrücken, Straßentheater
12.5.–2.6.: Hauenstein,
Kräuterwochen
13.–17.: Bad Dürkheim,
Stadtfest
13.–23.: Erfweiler, Köhlerfest
14.: Ruppertsweiler, Backhäuselfest
14.–17.: Maikammer, Maifest
mit Weintreff
15.–19.: Hauenstein, Frühlingsfest
mit Winterverbrennung
Klostermuseum Historama
21.–25.: Zeiskam, Internationales
Reit- und Springturnier
22.–24.: Münchweiler,
Kienholzfest
22.–25.: Oberotterbach, Weinfest
in den Winzerhöfen
22.–25.: Rhodt unter Rietburg,
Heimat- und Blütenfest
22.–26.: Zweibrücken, Turnerjahrmarkt, Rennwiese
22.–26.: Germersheim,
Pfingstmarkt
22.–26.: Neustadt-Gimmeldingen,
Loblocher Weinzehnt
23.–25.: Bellheim, Bellheimer
Gartentage
23.–25.: Birkweiler, Weinfrühling
25.: Nünschweiler, Bauernund Gärtnermarkt
25.: Schmalenberg, Pfingstquack
mit Dorffest
26.: Deidesheim, Historische
Geißbockversteigerung
29.5.–8.6.: Kaiserslautern,
Lautrer Kerwe, Maimarkt
30./31.: Frankweiler, Kastanienblütenfest
30./31.: Deidesheim, Mineralbörse,
Stadthalle
31.: Wallhalben/Mühlental,
Mühlenerlebnistag
JUNI
3.–7.: Neustadt-Hambach,
Hambacher Musikfest
Straßenfest
12.–14.: Zeiskam, Fischerfest
12.–15.: Rohrbach, Weinfest
13./14.: Bad Bergzabern,
Rosenmarkt
13./14.: Dörrenbach,
Dornröschenfest
13./14.: Schopp, Dorffest
und Bauernmarkt
13.–14.: Wiesbach, Dorffest
19.–21.: Neustadt-Hambach,
Schloßstraßenfest
19.–22.: Knöringen, Weinfest
19.–23.: Neustadt-Königsbach,
Weinkerwe
20.: Heltersberg, Sonnwendfeier,
Naturfreundehaus
20.: Rodalben, Sonnwendfeier,
Hilschberghaus
20./21: Annweiler-Gräfenhausen,
Burgunderweinfest
20./21: Annweiler, Erlebnistage
Burg Trifels
20./21.: Heuchelheim-Klingen,
Weinpanorama
20./21.: Höheinöd,
Kerschschnitzlerfest
21.: Elmstein, Musikfest
21.: Hornbach, Landmarkt
26./27.: Bad Bergzabern,
Kurparkfest
26.–28.: Bundenthal,
Johannismarkt
26.–30.: Lug, Dorffest
26.–28.: Merzalben,
Brunnengässelfest
26.–28.: Ramstein,
Rheinland-Pfalz-Tag
26.–28.: Zeiskam, Wein- und
Musikfest
26.–29.: Göcklingen, Weinfest
26.–29.: Kapsweyer, Grenzlandfest
mit Handwerker- und Bauernmarkt
26.–29.: Landau-Arzheim,
Weinkerwe
27.: Heltersberg, Hähnchenfest
27./28.: Fehrbach, Dorffest
27./28.: Klingenmünster,
Landeckfest
27./28.: Dietrichingen,
Dorffest
28.: Rinnthal, Triftfest
Die Farben des Regenbogens
Auch heutzutage noch ein faszinierendes Naturschauspiel
Von PZ-Mitarbeiter
Michael Agne
Wenn während eines Frühjahrsschauers der Himmel aufreißt
und die Sonne scheint entsteht
ein Regenbogen. In der Bibel aus
Zeichen der ewigen Verbundenheit
von Gott mit den Menschen, ist
der Bogen am Himmel auch heute
noch ein faszinierendes Naturschauspiel, das oft im Frühjahr
zu beobachten ist.
Der leuchtende Bogen von rund 42
Grad Radius entsteht, wenn die hinter dem Beobachter stehende Sonne
eine vor dem Beobachter befindliche
Regenwolke bescheint. Violett liegt
dabei innen, Rot außen. Häufig beobachtet man auch noch einen zweiten,
so genannten Nebenregenbogen, der
eine geringere Intensität und einen
Radius von 51 Grad hat. Beim Nebenregenbogen liegt Violett außen und
Rot innen.
Der Regenbogen besteht in der Regel aus sieben Spektralfarben, nämlich Rot, Orange, Gelb, Grün, Hellblau, Indigo und Violett. Es werden
aber gelegentlich nur bis zu sechs „sekundäre Bögen“ beobachtet, die sich
am inneren, violetten Rand des
Hauptregenbogens anschließen. Nur
von einem hohen Berg aus oder im
Flugzeug kann man den Regenbogen
als vollen Kreis ausmachen.
Auch bei Mondschein wird zuwei-
len der Regenbogen beobachtet. Er
ist dann jedoch nicht farbig, sondern
weiß und fahl mit gelegentlich blassrotem Rand.
Der Regenbogen ist eine optische
Erscheinung in der Erdatmosphäre.
Weder bei vollkommen klaren noch
bei vollkommen bedeckten Himmel
erscheint der Regenbogen. Voraussetzung für die Bildung eines Regenbogens ist ein örtliches Regengebiet
oder Schauer, das von der Sonne beschienen wird. Anstelle des Regens erzeugt auch eine von der Sonne entsprechend beschienene Wasserfontäne oder Wasserfall das Phänomen.
Es entsteht als Folge der Brechung
oder Reflexion der Sonnenstrahlen in
den einzelnen Wassertropfen. Beim
SO WIRD DER FRÜHLING
Zur Aprilmitte hin deutet sich allmählich eine freundlichere und mildere Frühlingsperiode an. Längere
sonnige Abschnitte wechseln sich
dann mit einigen Wolken ab. Regen
und Schauer machen größere Pausen. Dank der schon kräftigen Frühlingssonne kann sich die Luft tagsüber auf 15 bis 19 Grad erwärmen.
Nachts besteht jedoch in exponierten Tälern noch immer die Gefahr
von Bodenfrost.
Eine kurze Frühsommerphase ist
im Schlussabschnitt möglich. Die
Temperaturen können bei längerem Sonnenschein für ein oder zwei
Tage durchaus mal in die Nähe der
25 Grad-Marke klettern. Allerdings
sollte man auch damit rechnen,
dass es zu weiteren polaren Kaltlufteinbrüchen mit typischem April-
wetter kommen kann. Auch nach
einer kurzen frühsommerlichen
Witterungsperiode können sich in
kalten Schauern Schneeflocken
und Graupelkörner unter den Regen mischen.
Der Mai gestaltet sich vermutlich
ebenfalls ziemlich wechselhaft.
Nach einigen freundlichen und warmen Tagen mit Temperaturen über
20 Grad, überqueren uns auch des
Öfteren Schlechtwettergebiete mit
Regengüssen. Zum Teil kann es dabei blitzen und donnern. Dann gehen die Temperaturen für eine Weile zurück.
Ob es jetzt speziell an den Eisheiligen nochmals kalt wird, lässt sich
zum momentanen Zeitpunkt natürlich noch nicht prognostizieren. Allerdings sollte man beachten, dass
es auch im Mai noch zu örtlichen
Frösten kommen kann, wenn sich
eine nördliche Strömung eingestellt hat und sich nachts für längere
Zeit die Sterne zeigen.
Jeweils kurze Frühsommerepisoden könnten sich vor allem während des zweiten Monatsabschnittes ergeben. Im Vorfeld atlantischer Tiefausläufer sollten die Temperaturen durchaus mal auf 25 Grad
oder vielleicht sogar noch mehr
hochschnellen. Dann kann bei
Überqueren von Störungsfronten
der eine oder andere Gewitterschauer bereits schon ziemlich
kräftig ausfallen.
Vergleicht man Frühling und
Winter mit den Jahren zuvor, dürfte
sich ein normaler mitteleuropäischer Sommer entwickeln. (mia)
Zwillingsbögen überspannen das Land nach einem Regenguss und verheißen Glück und Segen. Ähnlich wie
bei der Sternschnuppe glauben die Menschen an das Besondere im Regenbogen mit seinen bunten Farben.
(Foto: Archiv/Wittmer)
Ein- und Austritt findet Brechung
statt, die das weiße Sonnenlicht in die
Spektralfarben zerlegt. Durch Reflexion werden die Strahlen in die Augen des Beobachters gelenkt. Da die
einzelnen Tropfen nicht zu unterscheiden sind, erscheint der Regenbogen als kontinuierliches Band. Die
einmalige Reflexion erzeugt den
Hauptregenbogen, die zweimalige
den Nebenregenbogen.
Entscheidend für die Stärke der
Farben und die Breite des Bogens ist
die Größe der Wassertropfen. So gibt
es bei Sprühregen nur noch einen
sehr blassen, fast farblosen Regenbogen. Je größer die Regentropfen, um-
so farbprächtiger der Regenbogen. So
treten die schönsten Regenbögen in
Zusammenhang mit kräftigen Regenschauern auf, die auch während eines
Gewitters niedergehen.
Auch die ergiebigen Niederschläge
bei Westwetterlagen produzieren Regentropfen von genügend großen
Durchmessern für die Bildung deutlicher Regenbögen. Die kurzfristigen
Aufheiterungen sorgen dafür, dass
immer wieder Sonnenlicht auf die
Wolken mit starkem Regen fällt. Sehr
häufig kommt es nur zur Bildung von
Bruchstücken eines Regenbogens.
Das hat seinen Grund, weil die Bewölkung aufreißt und der Regen un-
gleichmäßig ausfällt. Bei Schneefall
kommt es jedoch nicht zur Bildung
eines Regenbogens.
Der günstigste Sonnenstand für die
Regenbogenbildung ist im Frühjahr
und im Herbst. Je steiler die Sonne
am Himmel hochsteigt, umso mehr
wird der Regenbogen auf frühe Vormittags- und späte Nachmittagsstunden verdrängt.
Der nahezu weiße „Nebelbogen“
entsteht bei Nebel oder so genanntem Nebelnässen. Man kann ihn am
Vormittag beobachten, wenn Sonneneinstrahlung zur Erwärmung des
Bodens und damit zur Auflösung von
Bodennebel führt.
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Harvey, ohne Kontaktlinsen blind wie ein Maulwurf, aber viel
zu eitel, um Brille zu tragen, manövriert sich auf einer Party
in eine völlig ausweglose Situation.
„Ich bin tot. Ich wurde ermordet.“ – die letzten Worte eines
gefolterten Mannes verbreiten sich in einem Video mit verstörenden Bildern in Sekundenschnelle über das Netz in alle
Welt. Das Opfer ist scheinbar von der russischen Regierung
aus dem Weg geräumt worden – und es ist nicht das einzige. Ist dies der Beginn eines neuen Konflikts zwischen den
Großmächten?
Das Farbspiel der Nordlichter am Polarhimmel, die klaren Wasser der Schärenlandschaft – Schweden bietet eine
atemberaubende Kulisse für die romantische Liebesgeschichte in dem Roman Nordlichtträume.
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Schablonen-Malbücher
Sei nicht traurig, Monty Maulwurf
Wer ist das? - Wo bin ich?
mit den drei Titeln:
- Piraten - Im Zauberreich - Im Wald
Monty Maulwurf und seine Eltern haben Besuch: von der
Kaninchenfamilie. Zusammen mit Flaps, dem kleinen Kaninchen, verbringt Monty wunderbare Sommertage. Sie spielen
das Piratenspiel und das Afrikaspiel und kichern sich durch
die Nacht, bis sie vor Erschöpfung in die Kissen plumpsen.
„Knacks‘ macht es, wer kommt heraus? Ist das vielleicht
die kleine Maus?“ Einmal ziehen und schon kommen die
Bauernhoftiere aus ihrem Versteck. Anhand der Ziehelemente können Kinder ihre Lieblingstiere vom Bauernhof
immer wieder aufs Neue entdecken.
p
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