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Der
Kirchenbote
Evangelisch-Lutherische Stadtkirchengemeinde Selb St. Andreas • Nr. 5 • August / September 2015
aus dem Inhalt....
Interview:
Abschied von Pfarrer
Simon Döbrich
Seite 3
Deutsche
evang. Gemeinden
im Ausland
Seite 4
Ein Abschied
unter
Tränen und Lachen
Seite 6
Sommerfest
im
Paul-Gerhardt-Haus
Seite 7
Hörzeit
in der
Gottesackerkirche
Seite 12
Jubelkonfirmation
in der
Stadtkirche St. Andreas
Seite 16
Berggottesdienst auf dem Hainberg in Asch
Der
Kirchenbote
NACHGEDACHT
Evang.-luth. Stadtkirchengemeinde Selb
Pfarrstraße 4, 95100 Selb
von Pfarrer
Simon Döbrich
http://www.stadtkirche-selb.de
[email protected]
Sparkasse Hochfranken
DE98 7805 0000 0200 0526 94
Wir sind für Sie da:
Wochenenddienst 09287 / 66 73 23
0176 22361701
Liebe Gemeinde,
Dekan Dr. Volker Pröbstl
Pfarrstraße 4
99 38-0
Dekanat
Irmgard Plommer
Sabine Rahm
99 38-11
Fax
99 38-16
Pfarramt
Anja Heinz
99 38-14
Holger Sprenger
(Friedhofsverwaltung)
99 38-13
Pfarrerin Andrea Münster
Pfarrer Andreas Münster
Pfarrstraße 13
7 72 33
Pfarrer Simon Döbrich
Von-der-Tann-Str. 4
9 65 22 81
Kirchenmusik
Dekanatskantorin
Constanze Schweizer-Elser
81 81
Weitere Mitarbeiter
Mesner Dieter Schneider
66 73 21
Hausmeister Armin Geyer
66 73 20
Dekan-Schindler-Haus
8 75 46
Fax
8 00 94
Heilpädagogische Tagesstätte
im Dekan-Schindler-Haus
8 77 21
Fax
5 00 97 23
Luise-Scheppler-Kinderhaus
Kindergarten
23 70
Fax
50 07 15
Kinderhort
14 51
Fax
50 07 15
Evangelische Jugendarbeit Selb
Gemeindliche Jugendarbeit:
Julia Baumann
0151 53100257
Schülercafé „Oase“
8 00 56 30
Diakon Helmut Lockenvitz 9 65 91 74
Fax: 8 82 89 97
www.facebook.de/ejselb
Weitere Dienststellen
Paul-Gerhardt-Haus
99 40-0
Diakoniestation
99 42-0
Jochen-Klepper-Haus
1624
Fax
760708
Friedhof, Tim Köhler
66 73 18
Evang. Bildungswerk
89 00 47
Fax
89 00 51
Evang. Jugendwerk
42 72
Psychol. Beratungsstelle
27 70
Offene Sozialarbeit
44 07
Öffnungszeiten des Pfarramts
Montag - Freitag
9.00 - 12.00 Uhr
Dienstag
14.00 - 17.00 Uhr
Donnerstag
14.00 - 17.30 Uhr
ich erinnere mich noch gerne an die ersten Schritte meines Sohnes. Da waren die
ersten Meter, leicht wackelnd, leicht verunsichert. Doch Kinder, die laufen lernen,
fallen dabei öfter mal um. Aber sie bleiben nicht lange liegen. Mit einem Lachen im
Gesicht stehen sie sofort wieder auf und setzen ihre mühsamen Übungen fort.
Hinfallen ist nicht schlimm, aber liegen bleiben - nicht mehr aufstehen!
Hinfallen gehört zum Erwachsenwerden. Es ist ein Teil des Großwerdens. Auch später
fallen wir immer wieder hin - im übertragenen Sinn können wir stolpern und fallen.
Im Prinzip gehört das Hinfallen zu unserem Leben. Kennen wir sie nicht alle, die Erfahrungen beispielsweise aus der Schulzeit, bei misslungenen Schulaufgaben? Oder
eine abgelehnte Bewerbung? Den Verlust von Freunden, von Arbeit, von lieb Gewonnenem? Hinfallen gehört zu unserem Leben, aber auch das Aufstehen, der Mut zum
Weitergehen, zum Neuanfang!
Titelabb.: Berggottesdienst in Asch
Foto: Hans Hanft
Ihr Pfarrer Simon Döbrich
Doch genauso wie das Hinfallen zum Leben gehört, gehören auch die Aufbrüche
zum Leben. Aufbrüche die erfordern, dass man stabil läuft, dass man sich seinen Weg
gehen traut, dass man ihn auch geht!
Wodurch wird das möglich? Mut, haben wir gehört, braucht es, aber nicht nur Mut,
es braucht auch einen bedingungslosen Zuspruch: du schaffst das, du wirst nicht
zurückgelassen, du kannst gehen. Diesen Zuspruch erhalten wir ganz unmittelbar
von Gott: So lesen wir bei Lukas im 15. Kapitel: 4 Welcher Mensch ist unter euch,
der hundert Schafe hat und eins von ihnen verliert, der nicht die neunundneunzig in
der Wüste lässt und dem verlorenen nachgeht, bis er es findet? 5 Und wenn er es
gefunden hat, nimmt er es auf seine Schulter mit Freuden.
Ich verdanke der Gemeinde in Selb viel: dass sie mich in vielen großen und kleinen
Stücken begleitet hat. Dass Sie da waren und aufgeholfen haben, auch wenn ich
einmal gestolpert bin. Dass Sie Mut und Kraft gegeben haben in den verschiedenen
Entscheidungen und in den unterschiedlichen Stationen.
Da ist viel passiert in den sechs Jahren - jetzt kann er laufen, könnte man sagen - und
ich will gleich mal die Stiefel anziehen und nach Madrid gehen. Ich spüre, dass es
Menschen gibt, die das tief bedauern - aber ich sehe auch, dass es keinen gibt, der
sich nicht für mich freut!
So werde ich jetzt von Euch begleitet! Dafür einen ganz tiefen und herzlichen Dank
– Vergelt‘s Gott!
Und so bleibt es für mich vielleicht ein schwankender Schritt, aber einer in der Gewissheit, getragen zu werden, von Euch, von Eurer Hilfe, aber auch von unserem
Glauben, der uns verbindet und der keinen verloren gehen lässt, nicht im Fallen, nicht
im Gehen - denn wir sind verbunden in seinem Geist und in seiner Gemeinschaft!
Im Blickpunkt
Interview mit Pfarrer Simon Döbrich
Zum Abschied von Pfarrer Simon Döbrich und seine Versetzung nach Madrid
Kirchenbote:
Lieber Herr Pfarrer Döbrich, Sie verlassen
demnächst Selb nach 6 Jahren Tätigkeit.
Wie fühlen Sie sich?
Pfarrer Simon Döbrich:
Ich empfinde Wehmut und Vorfreude.
Wehmut, denn Selb war meine erste
Pfarrstelle, da ist ein Wechsel nach 6
Jahren nicht unüblich, aber mein Gefühl ist jetzt oft, dass ich eigentlich noch
hätte bleiben müssen, auch um einige
Projekte fortzuführen. In Selb kam unser
Sohn zur Welt, hier liegt der Beginn unseres gemeinsamen Lebens. Daran werden wir uns immer erinnern. Auf der anderen Seite, der Vorfreude, liegt da eine
Zeit in einer tollen Stadt vor mir. Madrid
ist sicher eine der interessantesten europäischen Städte. Für uns als Familie ist
Madrid eine gute Gelegenheit. Unsere
Familie ist ja über zwei Kontinente verteilt, da geht es bei einem Wechsel nicht
allein um die Überlegung eines Pfarrers.
Einer Ihrer Schwerpunkte waren die Kindertagesstätten. Was hat sich in den Jahren Ihrer Tätigkeit hier getan?
Es wurden viele Projekte angeschoben. Zuletzt haben wir Ende Juni den
sanierten Garten im Dekan-SchindlerHaus eingeweiht, das war ein Projekt
mit der Euregio Egrensis und dem
tschechischen Partner aus Plesna. Inhaltlich haben sich die Kinderhäuser
stärker profiliert.
Es gibt eine höhere Zufriedenheit beim
Personal durch eine so genannte Korridorlösung, womit sich die Schwankungen bei den Personalstunden besser
lösen lassen, ohne gleich ins Gehaltsgefüge eingreifen zu müssen. Wir haben ein gutes Miteinander erreicht.
Und: der von Dekan Dr. Pröbstl initiierte Kita-Zweckverband nimmt viel Last
von den Leiterinnen und den Pfarrern.
Was werden Sie vermissen?
Wie haben Sie Selb erlebt? Hat sich in
den 6 Jahren etwas verändert?
In der Zeit meines Hierseins hat sich in
Selb sehr viel verändert. Die Stadt befindet sich in einer Stabilisierung, das
Stadtbild sieht besser aus als vor 6 Jahren. Man merkt der Stadt an, dass es
aufwärts geht, die Leute sind positiver
gestimmt. Bezüglich der Kirchengemeinde ist zu sagen, dass die Menschen eine
große Treue zu ihrer Gemeinde haben,
die nicht immer öffentlich ausgedrückt
wird. Die Kirchenaustritte sind hier relativ gering, dass die Zahl der Gemeindemitglieder gesunken ist, hat vor allem
mit dem Rückgang der Bevölkerung insgesamt zu tun. Was mir in Erinnerung
bleiben wird, sind die vielen Beerdigungen, zu denen ich gerufen wurde, bei denen ich gefühlt auch echt trösten durfte.
Aber auch schöne Hochzeiten, ganz tolle
Taufen und vor allem „meine“ Kindertagesstätten.
Das Selber Wiesenfest! Mir sind Volksfeste eigentlich fremd, aber dieses
berührt die Herzen, es wird von der
Bevölkerung getragen. Dann die herausragende Natur! Es ist wunderbar,
im Grünen zu wohnen. Ich habe hier
erstaunlich wenig Aggression erlebt.
Selb ist weltoffener als es sich selbst
versteht.
Die Einbindung in verschiedene Gremien der Stadt, der Kirche, der Lions war
mir wichtig. Die Kooperation auf politischer Ebene war in all den Jahren meist
problemlos. Es gab eine gute Zusammenarbeit mit den Ehrenamtlichen, den
hauptamtlichen Mitarbeiter/Innen, den
Kolleg/Innen, dem Dekan, der Kantorin,
den Kitas, dem Kirchenboten-Team.
Naja, und dann werde ich unser Pferd in
Reichenbach, die dortige Gemeinschaft
am Stall sowie die Grillbuden und den
Markt am Samstag vermissen.
Sie gehen nach Madrid. Was erwartet Sie
dort? Was erwartet Ihre Familie?
Bei meinen Besuchen in Madrid habe ich
die evangelische Gemeinde als sehr lebendige Gemeinde wahrgenommen. Zu
Pfingsten gibt es zum Beispiel ein dreitägiges Festival. Die Gemeinde muss sich
selber finanzieren, das geschieht auch
durch Feste. In Spanien wird die Kirchensteuer pauschal an die katholische Kirche
abgeführt, d.h. an die Caritas oder die
Kirche. Evangelische bekommen keinen
Anteil. Darum will ich mich bemühen.
Hauptgewinner in unserer Familie wird
unser Sohn David sein, er wird zweisprachig aufwachsen, in Madrid erst in den
deutschen Kindergarten und dann in die
deutsche Schule gehen. Ansonsten wird
er um sich herum viel Spanisch hören.
Meine Frau Ligia, die in Nicaragua ein
Psychologiestudium abgeschlossen hat,
hat die Chance, ihre Studienabschlüsse
auf europäisches Niveau zu heben und
anerkannt zu bekommen. Für mich ist die
Arbeit in einer traditionellen Auslandsgemeinde reizvoll. Die Madrider evangelische Gemeinde mit etwa 1000 Gläubigen
wurde vor 150 Jahren von Kaiser Wilhelm
II. gegründet, gehörte zur preußischen
Gesandtschaft und wurde 1906 davon
unabhängig. Damit ist sie älter als beispielsweise die EKD oder unsere jetzige
bayerische Landeskirche. Wilhelm II. war
ja der erste protestantische Kaiser der
Welt, er hat im Ausland Gesandtschaften
mit Kirchen gegründet. Es gibt auch eine
spanische evangelische Kirche, aber ich
trete Anfang September meinen Dienst
bei der deutschen evangelischen Gemeinde an. Madrid ist eine große Stadt
mit vielen Möglichkeiten, in der Gemeinde gibt es beeindruckende Persönlichkeiten. Wir werden mitten in der Stadt wohnen. Da kommen spannende Aspekte auf
mich und meine Familie zu.
Das Interview führte Brigitte Heinrich
Der Kirchenbote
3
Im Blickpunkt
Deutsche evangelische Gemeinden im Ausland
Pfr. Dr. Wolfgang Döbrich, Kirchenrat i.R., von 1999-2009 Lateinamerikabeauftragter der Evangelisch-lutherischen Kirche in
Bayern. In dieser Zeit lernte er die evangelischen Kirchen Lateinamerikas sowie die Auslandsgemeinden der EKD auf vielfältige Weise kennen. Bis heute ist er dem lateinamerikanischen Kontinent über die Annette und Wolfgang Döbrich Stiftung zur
Ausbildung von Kindern und Jugendlichen in Zentralamerika verbunden. Seine Dissertation schrieb er über die Kirchwerdung in
Brasilien. Zu seinen Kindern, Tobias Döbrich und Dinah Döbrich gehört auch unser Pfarrer Simon Döbrich.
Vor zwei Jahren verbrachten wir unseren Urlaub auf der Mittelmeerinsel
Malta. Im Hotel fiel mir ein Verteilblatt
auf: Einladung zum Gottesdienst in der
deutschsprachigen Andreasgemeinde.
Wir entdeckten eine muntere evangelische Gemeinde, deren Gottesdienste
ansprachen und in der wir viele schöne
Begegnungen hatten. Sie trugen zu unserer Urlaubsfreude bei.
Einmal auf den Geschmack gekommen,
fanden wir auch bei anderen Ferienaufenthalten evangelische Gemeinden
deutscher Sprache im Ausland. Das Internet macht’s möglich: Man kann schon
vor den Ferien ein bisschen surfen und
die Angebote deutscher Gottesdienste
im Ausland entdecken. Wer steht dahinter – missionarische Gruppen, freie Angebote einzelner Prediger? Normalerweise ist es eine evangelische Gemeinde, die
sich – oftmals schon vor langer Zeit - vor
Ort gebildet hat.
Manche Auslandsgemeinden haben eine
jahrhundertealte Geschichte. Viele von
ihnen entstanden bereits im 19. Jahrhundert, als Handel und Wandel zunahmen, als Niederlassungen deutscher Firmen im Ausland entstanden. Hinzu kam
die Auswanderung aus Deutschland, die
Deutsche vor allem nach Nordamerika,
aber auch in viele andere Regionen der
Welt brachte. Während in dieser Zeit
die Auswanderung eine Entscheidung
fürs Leben war, gibt es heute überwiegend eine Auswanderung auf begrenzte
Zeit. Alle großen deutschen Firmen, aber
auch viele Mittelständler, haben mittlerweile Vertretungen und Produktionsstandorte im Ausland. Fachpersonal wird
auf begrenzte Zeit dorthin entsandt. Sie
brauchen deutsche Schulen, damit die
Kinder nicht den Anschluss verlieren.
Diplomatische Vertretungen müssen für
den Kontakt zum Gastland, aber auch
für die Beziehungen zum Heimatland
4
Der Kirchenbote
eingerichtet werden. Und so entstehen
auch evangelische Gemeinden deutscher
Sprache überall auf der Welt.
Auf der Homepage der Evangelischen
Kirche in Deutschland (EKD) ist zu lesen:
„Rund 6 Millionen Deutsche leben im
Ausland – rund 2 Millionen davon sind
evangelisch. Sie sollen den Kontakt mit
der Heimatkirche nicht verlieren und den
Reichtum anderer Kirchen entdecken.
Die EKD pflegt in enger Zusammenarbeit mit ihren Landeskirchen die Beziehungen zu 140 mit der EKD besonders
verbundenen Auslandsgemeinden, in denen deutschsprachige Arbeit geschieht.
Die Gemeinden sind Orte gemeinsamen
gottesdienstlichen Lebens, gegenseitiger Unterstützung durch Beratung
und Seelsorge. Sie bieten Heimat in der
Fremde und entdecken, wie Fremde Heimat werden kann. Zudem pflegt die EKD
lebendige und vielfältige Kontakte zu
Partnerkirchen in aller Welt.“
Allerdings sind die Auslandsgemeinden
keine Gemeinden der EKD in kirchenrechtlicher oder finanzieller Hinsicht.
Sie entstehen durch Gründung evangelischer Christen vor Ort. Man will seinen
Glauben in Gemeinschaft pflegen, Gottesdienste feiern, Taufe und Abendmahl
empfangen, Trauungen und Begräbnisse
würdig, das heißt mit Gottes Wort und
Segen, begehen. In den frühen Zeiten der
Auswanderung musste man zur Gestaltung geeignete Mitchristen auswählen.
In Brasilien kannte man die sogenannten
„Kolonistenpfarrer“, d.h. Bauern, Handwerker, Lehrer, die für die anderen den
Dienst der Verkündigung übernahmen.
Der evangelische Glaube braucht keine besondere Struktur, um Gemeinden
gründen zu können. Es gilt die Definition aus dem „Augsburger Bekenntnis“
(Artikel 7): „Kirche ist die Versammlung
aller Gläubigen, bei denen das Evangelium rein gepredigt und die Sakramente
laut dem Evangelium gereicht werden“
(Evangelisches Gesangbuch S. 1567).
So kommt es also darauf an, dass das
Evangelium weitergegeben wird. Wo
das geschieht, da ist eine Gemeinde Jesu
Christi, die sich mit anderen Gemeinden
zu einer Kirche oder Synode zusammenschließen kann, um gemeinsam die Aufgaben der Ausbildung, der Mission und
Diakonie zu gestalten.
Dies geschah im 19. Jahrhundert auch in
Madrid. Es war das Jahrhundert der Entstehung vieler traditioneller Auslandsgemeinden. Britta Wellnitz nennt in ihrer
Dissertation „Deutsche evangelische
Gemeinden im Ausland“ folgende Gründungen: Den Haag 1857, Helsinki 1858,
Paris 1858, Beirut 1852, Madrid 1864,
Kairo 1864, Tokio 1885, Jerusalem 1887,
Schanghai 1890, Caracas 1893 und Lima
1898. Diese Gemeinden entstanden, als
es noch keine übergreifende evangelische Kirche in Deutschland gab – der
Deutsche Evangelische Kirchenbund
als Zusammenschluss der einzelnen
evangelischen Landeskirchen entstand
erst 1922, die Evangelische Kirche in
Deutschland erhielt ihre Grundordnung
1948. All diese Auslandsgemeinden wie
auch Auslandskirchen z.B. in Südamerika entstanden aufgrund der Initiative
einzelner Christenmenschen, die auch
für die Finanzierung und rechtlichen
Regelungen der Gemeinden sorgten.
Allerdings versuchten diese Gemeinden
schon früh, in Deutschland ausgebildete
Pfarrer zu bekommen, da sie keine eigenen Ausbildungseinrichtungen schaffen
konnten. Sie gingen daher dankbar auf
die Angebote der entstehenden deutschen evangelischen Kirche ein, mit ihr
in eine vertragliche Beziehung zu treten,
die ihnen ermöglichte, Pfarrer und andere kirchliche Mitarbeiter wie Diakone,
Diakonissen und Lehrer zu erhalten. Für
Im Blickpunkt
deren Bezahlung sind sie aber nach wie
vor selbst zuständig.
So kann man im Internet erfahren (http://
www.friedenskirche.es): „Bienvenidos in
der deutschsprachigen evangelischen
Gemeinde Madrid! Lassen Sie Ihre Seele
zur Ruhe kommen – mitten im Großstadtbetrieb. Seit über hundert Jahren
bietet die evangelische Friedenskirche
Raum für Begegnungen zwischen Menschen und Gott. Schauen Sie sich diese
Oase nahe dem Stadtzentrum gerne an.
Wie eine mittelalterliche Burgkapelle
taucht quasi „im Hinterhof“ eine wilhelminische Kirche auf – ein Schmuckstück
mit einem typisch spanischen Patio. Die
Deutsche Evangelische Kirchengemeinde Madrid ist eine eigenständige, vertraglich mit der Evangelischen Kirche
in Deutschland verbundene Einrichtung.
Sie trägt sich überwiegend aus Beiträgen
und Spenden ihrer Mitglieder und Förderer. Mitgliedsbeiträge und Spenden sind
in Spanien und in Deutschland steuerlich
absetzbar. Hier erleben Sie was es bedeutet, in ein weites ökumenisches Netz
zwischen Deutschland, Spanien und Europa eingebunden zu sein. Junge und
alte Menschen aus den verschiedensten
Ländern prägen unser Gemeindeleben.
Alle verbinden dabei drei Dinge: der
christliche Glaube, die deutsche Sprache
und Heimat sowie die Liebe zu Spanien.
Besuchen Sie uns im Herzen der spanischen Hauptstadt – egal, wie lange Sie
schon im Land sind oder bleiben!“
Hier wird deutlich, was deutsche evangelische Gemeinden heute sind: Brückenbauer zwischen den christlichen
Konfessionen und den verschiedenen
Nationen (denn in einer deutschsprachigen Gemeinde finden sich auch
Schweizer, Österreicher und Deutschsprechende aus anderen Ländern in aller
Welt). Sie bringen ihre reformatorischen
Traditionen, ihr evangelisches und deutsches Erbe mit Liedern, „Lutherbibel“,
Bekenntnissen, Katechismen, Gebeten
in ihre Umwelt ein und tragen zur ökumenischen Arbeit im Gastland bei. Dabei
ergeben sich Bezugspunkte zunächst zu
den anderen protestantischen Gemeinden sowie zu den evangelischen Kirchen
der Gastländer. Genauso aber besteht
eine Zusammenarbeit mit deutschsprechenden katholischen Gemeinden im
Land und der in Südeuropa traditionell
dominierenden katholischen Kirche. Angesichts der Probleme und Herausforderungen unserer Zeit wird die umfassende
ökumenische Zusammenarbeit immer
wichtiger, denken wir nur an die Fragen
der Migration und die Themen des konziliaren Prozesses: Gerechtigkeit, Frieden
und Bewahrung der Schöpfung.
All dies zeigt an, dass alle christlichen
Kirchen eine weltumspannende Dimension haben. Die Kirche Jesu Christi lässt
sich nicht auf einen Ort, ein Land oder
eine Konfession begrenzen. Sie ist, wie
wir im feierlichen Glaubensbekenntnis
von Nizäa-Konstantinopel bekennen,
„die eine, heilige, allgemeine und apostolische Kirche“. Überall gilt es für einen
Christenmenschen, mit anderen zusammen die Botschaft und den Dienst Jesu
Christi weiterzutragen. Das Bewusstsein,
zu einer weltweiten Kirche zu gehören,
kann auch unseren Glauben offener, freier und bewusster machen. In deutschen
evangelischen Gemeinden im Ausland
lernen wir, wie Christen ihren Glauben in
manchmal ungewohnter und kreativer
Weise gestalten. Das kann auch unserem
Glauben vor Ort Anregungen geben. Vor
allem aber sehen wir uns als Glieder einer
weltumspannenden Gemeinschaft, die
Heimat, Geborgenheit und Ermutigung
schenkt. So können wir auch im Urlaub
oder auf einer Arbeitsstelle im Ausland
erfahren, was das bekannte Christuswort
aus dem Johannesevangelium sagt: „Also
hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen
eingeborenen Sohn gab, damit alle, die
an ihn glauben, nicht verloren werden,
sondern das ewige Leben haben“ (Johannes 3,16).
Dr. Wolfgang Döbrich
125 Jahre Partnerdekanat Tanga (Tansania)
Zur Feier des 125. Jubiläums unseres
Partnerdekanats Tanga (Tansania) Anfang Juli war eine Einladung an das
Dekanat Selb ergangen. 12 Teilnehmer/
Innen fanden sich schließlich für die
Reise, die von der Missionsbeauftragten
des Dekanats, Sieglinde Fisch (Marktleuthen), organisiert wurde.
Mit einem Gottesdienst in Thierstein
wurden die Teilnehmer/Innen verabschiedet und für ihre Reise gesegnet.
Ein Bericht folgt in einer der nächsten
Ausgaben.
Unser Foto zeigt die Reiseteilnehmer (von links nach rechts): Rita und Peter Kania, Dekan Dr. Volker Pröbstl, Sieglinde Fisch, Katharina Probst, Julia Baumann,
Matthias Hecht, Werner Roos, Alena und Ellen Meinel. In der Bildmitte ist Raphael Hozza aus Tansania zu sehen, der gerade im Schülercafé OASE ein Praktikum
absolviert. Nicht im Bild sind Katharina Roos und Pfarrer Johannes Herold.
Text: Brigitte Heinrich, Foto: Sieglinde Fisch
Der Kirchenbote
5
Gemeinde
Ein Abschied unter Tränen und Lachen
Wenn man die Beliebtheit eines Pfarrers an der liebevollen
Ausgestaltung seiner Verabschiedung messen kann, steht
Simon Döbrich hoch im Kurs
seiner hiesigen (bald ehemaligen) Gemeinde. Voll besetzt
war die Stadtkirche im Gottesdienst am 19. Juli; feierlich
zogen Dekan Dr. Volker Pröbstl,
die Kollegen und der Kirchenvorstand zusammen mit Pfarrer
Döbrich in die Kirche ein, und
die Kantorei unter der Leitung
von Dekanatskantorin Constanze Schweizer-Elser fügte
ein festliches Element hinzu.
Der Dekan zeigte auf, was für
Simon Döbrich, der die Verhältnisse in Mittelamerika kennengelernt hatte, der Schwerpunkt
seiner sechsjährigen Amtszeit bei uns war:
der Einsatz für Benachteiligte und Diskriminierte. So galt sein Engagement in den
Kindertagesstätten auch denjenigen Kindern, die nicht aus einem wohlbehüteten
Umfeld stammen. Auch seine übrigen
Aufgabengebiete nahm er mit intensivem
Einsatz wahr. In dieser Rede so wie in allen anderen, die im und nach dem Gottesdienst zu hören waren, klang das Bedauern über den Wechsel des Pfarrers nach
Madrid durch. Aber mit dem Satz „Der liebe Gott braucht Sie jetzt woanders“ fand
der Dekan auch einen positiven Ausblick,
und so konnte er, als er Döbrich, dessen
Frau und Sohn segnete, hinzufügen „Sie
haben jetzt neue Aufgaben – dafür geben
war“. Pfarrer Andreas Münster
zitierte den Spruch „Döbrich
machts möglich“ und betonte, dass Döbrichs Ansichten
immer sachlich fundiert, aber
auch hinterfragbar seien. Und
für den gemeinsamen Humor
bedankte er sich, etwa für den
Spaß am Rasen-mähenden Roboter, der „sogar im Auge des
Hurrikans weitergemäht hat“.
Seine lockere Freude an sinnreichem Humor demonstrierte
Döbrich dann vor aller Augen,
indem er den klaren Beweis für
„das Wirken des Geistes“ führte: Klares Wasser verfärbte er
zunächst, um es dann wieder
zu entfärben, also zu klären „Der Chemie-Baukasten fasziniert mich immer noch“.
wir Sie frei.“ In seiner Predigt zog Döbrich
einen großen Kreis: die Gemeinde in Selb
oder die in Nicaragua bilden trotz ihrer
Verschiedenheit zusammen mit den vielen Auslandsgemeinden „eine weltweite,
Sicherheit gebende Gemeinschaft“.
Der anschließende Empfang im Lutherheim sagte viel aus über die Persönlichkeit Simon Döbrichs: Es waren keineswegs
trockene Reden der wichtigen Persönlichkeiten des Landkreises zu hören, sondern
überwiegend herzliche und humorvolle.
OB Uli Pötzsch sagte, nach einem ernsten Dank für Döbrichs hilfreiche Tätigkeit: „Bitte kommen Sie zurück, wenn
Sie feststellen, dass es bei uns schöner
Doch dann meldete sich die Wehmut zu
Wort, als er versicherte: „Ich werde Selb
im Herzen tragen“. Nur gut, dass der Hu-
mor die Tränen immer wieder trocknete:
Döbrich forderte zum Schluss von der
eigens angereisten Vertreterin seiner
zukünftigen Gemeinde in Madrid: „Am
Wiesenfest muss ich Urlaub haben!“
Text und Fotos: Bärbel Lüneberg
Adios, Simon!
Die letzte Kirchenboten-Sitzung mit Pfarrer Döbrich: mit von links Hans Hanft,
Bärbel Lüneberg, Simon Döbrich, Brigitte Heinrich, Barbara Hanft.
6
Der Kirchenbote
Das Kirchenboten-Team sagt „Danke“ für die Zusammenarbeit, für viele gute Gespräche, für Deine Freundschaft!
Deine Ideen und Impulse, gepaart mit Freundlichkeit und
Humor, sind stets eine Bereicherung für unsere Redaktionstreffen gewesen. Wir waren ein gutes Team!
Dir, Ligia und David wünschen wir eine gute Zeit in Madrid
und reichlich Gottes Segen! Und uns wünschen wir ein baldiges Wiedersehen. Que les vaya bien!
Gemeinde
Sommerfest im Paul-Gerhardt-Haus
Die Einladung zum Sommerfest im PaulGerhardt-Haus hat eine große, bunte
Gästeschar angenommen. Groß und Klein,
Jung und Alt, einheimische und auswärtige Besucher trafen sich bei traumhaftem
Sommerwetter unter den Sonnenschirmen
in der Pfaffenleithe. Mit frischen Blumen
waren die Tische geschmückt, an denen sich
die Gemeinde zum Gottesdienst unter freiem Himmel versammelt hatte und in Paul
Gerhardts frohes Sommerlied einstimmte:
„Ich singe dir mit Herz und Mund“, festlich
begleitet vom Posaunenchor Schönwald.
Schwungvolle Rhythmen des Gospelchors
St. Andrew Singers unter der Leitung von
Dekanatskantorin Constanze SchweizerElser umrahmten den Gottesdienst.
Um Einladungen ging es in der Predigt,
die Pfarrerin Andrea Münster in den Mittelpunkt gestellt hatte. Den Text aus dem
Lukas-Evangelium über das große Abendmahl, zu dem viele Gäste eingeladen waren, verlas Pfarrer Andreas Münster. „Es ist
eine Ehre, Gottes Gäste zu sein“, betonte
Pfarrerin Münster und freute sich über alle,
die der Einladung folgten. In ökumenischer
Gemeinschaft beteiligte sich die Internationale Frauengruppe Selb an den Lesungen,
Gebeten und Fürbitten.
Zur Mittagszeit waren die Gäste an ein
reichhaltiges Buffet mit herzhaften Köstlichkeiten aus vielen Ländern eingeladen.
Die türkischen Freundinnen und Freunde
trugen traditionell nicht nur Spezialitäten
aus ihren Küchen dazu bei, sondern beteiligten sich auch mit einer Kindertanzgruppe an der Gestaltung des Festes. Für
musikalische Unterhaltung sorgten die
Big Bang Brass Band, geleitet von Mathias Elser, und die Musikanten des Fichtelgebirgs-Klezmorim. Die „Alten Schachteln
Höchstädt“ bekamen viel Beifall für ihren
beschwingten Tanz. Am Nachmittag lockten eine Kaffeetafel mit selbst gebackenen
Torten und Kuchen, Cocktails und Erdbeerbowle, Fassbier und Bratwürste. Umlagert
Der Kirchenbote
war der Tombola-Stand, und beim Bücherflohmarkt gab es manches Schnäppchen
zu entdecken. Über den hübschen, frisch
gebundenen Blütenschmuck freuten sich
Oberbürgermeister Ulrich Pötzsch und alle
Blumenliebhaber. Das Sommerfest wird
in langjähriger freundschaftlicher Zusammenarbeit zwischen der Leiterin des PaulGerhardt-Hauses, Beate Lenk, und den Mitgliedern der Internationalen Frauengruppe
Selb organisiert. Der Erlös ermöglicht es,
soziale Projekte zugunsten junger und alter
Menschen in der Region und im Ausland
zu fördern. Text: Hanna Cordes, Fotos: Hans Hanft
7
Der Kirchenbote
7
Gruppen und Kreise
Seniorenkreise
Seniorenkreis Selb-Ost
Ansprechpartnerin: Tamara Hupfauf im August kein Termin
17.09.
„Erntedank“
um 14.30 Uhr im Café Brommer
Kirchenmusik
(Tel.: 7 70 26)
Ansprechpartnerin:
Constanze Schweizer-Elser
(Tel.: 81 81)
Kinder- und Jugendchor
5-8 jährige:
Freitag 15.00 - 15.45 Uhr
9-13 jährige:
Freitag 15.45 - 16.30 Uhr
jeweils im Chorsaal des Lutherheims
Gospelchor
Donnerstag 19.30 - 21.00 Uhr im Lutherheim
Seniorenkreis Selb-Kappel
Ansprechpartnerinnen: Ursula Irrgang (Tel.: 46 31)
Barbara Mendler (Tel.: 39 95)
18.08.
„Bratwurstessen“
um 14.30 Uhr im Marie-Bauer-Sozialzentrum
Kantorei
Mittwoch 20.00 - 22.00 Uhr im Lutherheim
Posaunenchor
Freitag 19.30 - 21.30 Uhr im Kantorat
Obmann: Günter Wolf 15.09.
„Unterhaltung“
(Tel.: 64 36)
um 14.30 Uhr im Marie-Bauer-Sozialzentrum
Blockflötenensemble
Dienstag 20.00 - 21.30 Uhr im Lutherheim
Leitung: Gesine Aldag-Füglein
(Tel.: 87 08 10)
Ansprechpartnerin: Hedwig Holecek
(Tel.: 48 40)
08.08.
„Gartenfest“
um 14.30 Uhr im Kantoratsgarten
22.09.
„Frauen im Alter - Wandel der Frauemrolle“
Tanzgruppe
um 15.00 Uhr im Lutherheim
für Kinder und Jugendliche ab 9 Jahren
Freitag von 14.30 - 15.15 Uhr im Lutherheim
Ansprechpartnerin: Melanie Müller
(Tel.: 76 06 69)
Frauenkreis
Für Kinder
Für Jugendliche
Evangelische Jugendarbeit Selb
Ansprechpartner: Diakon Helmut Lockenvitz
[email protected]
(Tel.: 8 00 56 30)
Gemeindliche Jugendarbeit:
Julia Baumann
(Tel.: 0151 53100257)
www.facebook.de/ejselb
Videogruppe
für Kinder und Jugendliche ab 9 Jahren
Samstag von 14.30 - 16.30 Uhr im Lutherheim
Bei Interesse bitte Kontakt mit Sebastian Müller aufnehmen unter
09287/760669 oder E-Mail: [email protected]
Mutter-Kind-Gruppen
jeweils im Kantorat, Mittwoch 9.00 Uhr
Schülercafé Oase
Ansprechpartnerinnen: Andrea Münster (Tel.: 7 72 33)
im Schulzentrum (Nähe Realschule), (Tel.: 8 00 56 30) und Verena Fichter
(Tel.: 500682)
[email protected]
Öffnungszeiten:
Montag - Freitag 6:45 - 7:45 Uhr Frühstücksbuffet
einmal monatlich freitags im Lutherheim (Chorsaal)
Montag - Donnerstag 11:30 - 16:00 Uhr
Achtung ab September wieder um 19.00 Uhr
Mittagsmenü und Snacks
Unkostenbeitrag 5.-- Euro
Leitung: Veronika Kraus (Tel.: 0 92 32/51 86)
nächster Termin: Freitag, 18. September 2015
Tanzkreis
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Der Kirchenbote
Wir feiern Gottesdienst
August
Jesus Christus spricht: September
Wenn ihr nicht umkehrt
Seid klug wie die Schlangen
und werdet wie die Kinder,
und ohne Falsch wie die Tauben.
so werdet ihr nicht ins
Himmelreich kommen. Matthäus 18,3
Matthäus 10,16
Samstag, 1. August
10.00 Stadtkirche, Kinderkirche (Andrea Münster/Team)
17.30 Herz Jesu Kirche, Ökum. Nacht der offenen Kirchen
ab 18.30 Stadtkirche, Beginn der Stationen+Veranstaltungen
(Klier, Pröbstl, Münster)
Sonntag, 2. August - 9. So. n. Trinitatis 8.00 Gottesackerkirche, mit AM(Andrea Münster)
10.00 Bürgerpark, Gottesdienst zum
Porzellinerfest (Münster)
Mittwoch, 5. August
18.00 Paul-Gerhardt-Haus (Dr. Pröbstl)
19.00 Gottesackerkirche, Hörzeit
(Dr. Pröbstl)
Mittwoch, 2. September
18.00 Paul-Gerhardt-Haus 19.00 Gottesackerkirche, Hörzeit
Sonntag, 9. August - 10. So. n. Trinitatis
8.00 Gottesackerkirche (Andrea Münster) 9.30 Stadtkirche, mit AM
(Andrea Münster)
Mittwoch, 12. August
18.00 Paul-Gerhardt-Haus, mit AM (Andrea Münster)
19.00 Gottesackerkirche, Hörzeit (Andreas Münster)
Donnerstag, 13. August
15.30 Marie-Bauer-Sozialzentrum (Andrea Münster)
Sonntag, 13. September - 15. So. n. Trinitatis
8.00 Gottesackerkirche
(Dr. Pröbstl)
9.30 Stadtkirche, mit AM
(Dr. Pröbstl)
Mittwoch, 16. September
18.00 Paul-Gerhardt-Haus, mit AM (Dr. Pröbstl)
19.00 Gottesackerkirche, Hörzeit
(Dr. Pröbstl)
Sonntag, 16. August - 11. So. n. Trinitatis
8.00 Gottesackerkirche
(Geipel)
9.30 Stadtkirche
(Geipel)
Mittwoch, 19. August
18.00 Paul-Gerhardt-Haus
(Geipel)
19.00 Gottesackerkirche, Hörzeit
(Geipel)
Sonntag, 23. August - 12. So. n. Trinitatis
8.00 Gottesackerkirche
(Döbrich)
9.30 Stadtkirche, mit Kirchenkaffee
(Döbrich)
Mittwoch, 26. August
18.00 Paul-Gerhardt-Haus
(Herold)
19.00 Gottesackerkirche, Hörzeit
(Herold)
Donnerstag, 27. August
15.30 Marie-Bauer-Sozialzentrum
(Herold)
Sonntag, 30. August - 13. So. n. Trinitatis
8.00 Gottesackerkirche
(Rausch)
9.30 Stadtkirche
(Rausch)
(N.N.)
(N.N.)
Sonntag, 6. September - 14. So. n. Trinitatis 8.00 Gottesackerkirche, mit AM
(Seißler)
9.30 Stadtkirche (Seißler)
Mittwoch, 9. September
18.00 Paul-Gerhardt-Haus (Dr. Pröbstl)
19.00 Gottesackerkirche, Hörzeit
(Dr. Pröbstl)
Donnerstag, 10. September
15.30 Marie-Bauer-Sozialzentrum (Dr. Pröbstl)
Sonntag, 20. September - 16. So. n. Trinitatis
8.00 Gottesackerkirche (Geipel)
9.30 Stadtkirche, mit Kirchenkaffee (Geipel)
9.00 Oberweißenbach
(Andreas Münster)
10.30 Vielitz
(Andreas Münster)
Mittwoch, 23. September
18.00 Paul-Gerhardt-Haus
(Andreas Münster)
19.00 Gottesackerkirche, Hörzeit (Andrea Münster)
Donnerstag, 24. September
15.30 Marie-Bauer-Sozialzentrum (Andreas Münster)
Sonntag, 27. September - 17. So. n. Trinitatis
8.00 Gottesackerkirche
(Dr. Pröbstl)
9.30 Stadtkirche
(Dr. Pröbstl)
Mittwoch, 30. September
18.00 Paul-Gerhardt-Haus
(Dr. Pröbstl)
19.00 Gottesackerkirche, Hörzeit
(Dr. Pröbstl)
Kürzungen und ihre Bedeutung: AM = Abendmahl
BA = Beichte und Abendmahl
N.N.= noch nicht bekannt
Der Kirchenbote
9
Gemeinde
Berggottesdienst auf dem Hainberg in Asch
Jesus ging auf einen Berg und setzte sich dort mit seinen Jüngern
Glaubensbekenntnis und Vater Unser werden gleichzeitig auf Deutsch und auf Tschechisch gesprochen, die Lieder gemeinsam
in beiden Sprachen gesungen. Es ist ein
Pfarrer Kučera, Asch, und Dekan Dr. Volker Pröbstl
bei der gemeinsamen Begrüßung.
Die Predigt von Frau Superintendentin U. Weyer
(Plauen) wurde übersetzt von Pfarrer Kučera, Asch.
bisschen wie beim Chorgesang: man muss
auf die anderen hören, um gemeinsam im
Rhythmus der Texte zu bleiben und gleichzeitig zum Amen zu kommen. Die Vögel in
den frühsommerfrischen Wäldern auf dem
Hainberg zwitschern freudig mit. Ja, es
ist eine große Freude, an diesem schönen
Sommertag Ende Juni beim Gottesdienst
auf dem Hainberg dabei zu sein, den Frieden zu spüren, der von diesem Treffen ausgeht. Es gilt, für 25 Jahre offene Grenzen
zwischen Böhmen, Sachsen und Bayern zu
danken.
Eine erfreulich große Schar von Gläubigen
aus Selb, Bad Elster und Asch war per Bus,
Privatauto, Fahrrad oder zu Fuß gekommen. Dekan Dr. Volker Pröbstl, Pfarrer Pavel
Kučera (Aš) und Superintendentin Ulrike
Weyer (Plauen) hatten diesen besonderen
Gottesdienst gemeinsam vorbereitet. Superintendentin Weyer ging in ihrer Predigt
auf die Seligpreisungen aus der Bergpredigt
nach Matthäus 5, 1-11 ein und verband
damit den Wunsch und die Hoffnung, das
Haus der Seligen möge Vorbild sein für das
Miteinander im gemeinsamen Haus Europa. Die Predigt wurde von Pfarrer Kučera
unmittelbar ins Tschechische übersetzt.
Johannes 6,3
Kirchenvorsteher/Innen aus Asch, Bad Elster und Selb trugen Lesungen und Gebete
auf Deutsch und Tschechisch vor.
Ebenfalls auf den Hainberg gekommen war
der Bürgermeister der Stadt Aš, Dalibor
Blažek, um den Christinnen und Christen
seinen Dank für ihre grenzüberschreitenden Bemühungen auszusprechen.
Schließlich wurde der auf Deutsch und
Tschechisch ausgedrückte Dank für das
gute Miteinander im EU-Partnerschaftsprojekt zwischen der Gemeinde der Kirche der
Böhmischen Brüder in Asch und unserer
Kirchengemeinde verbunden mit der Vorstellung eines zweisprachigen Kirchenführers für die Kirche „Zum Guten Hirten“ in
Podhradi/Neuberg durch Schülerinnen und
Schüler der Oberstufe des Selber Gymnasiums (siehe Kirchenbote Nr. 3). Passend
hierzu wurde der Spruch der Woche (Paulus, Galaterbrief) ergänzt zu einem „Einer
trage des anderen Last – und gönne dem
anderen seine Gaben“.
Der Berggottesdienst war übrigens Teil des
Programms des Festival Mitte Europa und
wurde hervorragend musikalisch gestaltet
durch das Posaunen-Duo der Hofer Symphoniker, die mit barocken Sonaten und
einer Gospelvertonung den Gottesdienst
bereicherten und die Lieder unterstützend begleiteten.
Abb. links: Die musikalische Begleitung des Gottesdienstes wurde vom
Posaunen-Duo der Hofer Symphoniker
hervorragend übernommen.
Abb. Mitte: Die Sitzplätze reichten
für den guten Besuch nicht aus.
Text: Brigitte Heinrich, Fotos: Hans Hanft
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Der Kirchenbote
Kinderseite
Hier der neue Termin
für unsere Jüngsten:
Kunterbunte
Kinderkirche
Samstag, 1. August, 10.00 Uhr, Stadtkirche, Kinderkirche
der Gottesdienst ist mit Pfarrerin Andrea Münster und Team
Was passiert in der
Kirche?
Max und Peter
und die Orgel
„Wo kommt denn die Musik
her?“, fragt Max. Der Freund
Peter zeigt nach oben. „Das
ist die Orgel. Siehst du die
Wand mit den Schornsteinen? Das sind die Pfeifen.
Da kommen die Töne raus.
Dazu braucht man viel Luft.
Deshalb gibt es im Bauch
der Orgel ein riesiges Gebläse. Früher mussten Kinder
einen Blasebalg bedienen,
damit der Orgel nicht die
Luft ausgeht. Heute gibt es
dafür eine Maschine.“
Die beiden klettern auf die
Empore. So nennt man den
Balkon, auf dem die Orgel
steht. Die beiden schleichen
sich hinter die Orgelspielerin. Sie sitzt auf einer Bank.
Ihre Finger fliegen über die
Tasten. Sogar die Füße tanzen. Zwischendurch drückt
sie auf bunte Knöpfe. Dann
verändert sich der Klang.
Erst klingt die Musik wie
ein Sturm, der durch die
Straßen fegt. Dann hört es
sich an, als würden Vögel
singen.
„Kann ich auch spielen lernen“?, fragt Max. „Na klar“,
sagt die Organistin und
hebt Max auf die Bank.
Der Kirchenbote
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Gemeinde
HPT unterwegs
Pfingstfreizeit der Heilpädagogischen Tagesstätte
„Auf ins Vogtland“ hieß es am 26. Mai 2015
bei der Heilpädagogischen Tagesstätte - die
lang ersehnte Pfingstfreizeit stand bevor.
Nachdem sämtliche Kisten, Koffer und Kuscheltiere im Bus des evangelischen Jugendwerks verstaut waren und die Eltern verabschiedet wurden, konnte die Fahrt beginnen.
In einem ländlich gelegenen Haus der „ARCHA“ in Schöneck/OT Schilbach kamen acht
Kinder mit ihren zwei Bezugserziehern und
einer Praktikantin zur Selbstversorgung unter.
Das Haus war umgeben von Natur. So freuten sich alle Kinder das Gelände zu erkunden.
Schnell entstanden Höhlen im Gebüsch und
einfache Stöcke wurden in Speere umgewandelt. Außerhalb des gewohnten und
strukturierten Alltags konnten sich die Kinder
von ihrer entspannten Seite zeigen, was einen
durchweg positiven Einfluss auf die Gruppen-
dynamik hatte.
Vier Tage lang gab es ein
buntes Programm mit
Wanderung,Besichtigung
der St. Georg Stadtkirche,
Austoben auf einem Ritter- und Naturspielplatz, einer Führung durch
das Rittergut Schilbach und dem stillen Bewundern von frisch geschlüpften Küken. Beim
Ausflug in den nahegelegenen Kletterpark
kamen einige Kinder an ihre Grenzen und
lernten diese zu überwinden oder auch zu
akzeptieren. So wuchsen sie über sich selbst
hinaus und gewannen an Selbstbewusstsein.
Das abendliche Lagerfeuer galt jeden Tag als
Abschluss und wurde schnell zum weiteren
Tageshighlight.
Die Freizeit wurde mit einem köstlichen Essen
in einer Pizzeria beschlossen. Ein wenig müde,
doch um einige Erlebnisse reicher, begrüßten
die Kinder freudig ihre wartenden Eltern. Bei
allem schenkte Gott tolles Wetter und vor allen Dingen viel Bewahrung. Die nächsten Ferien stehen nun schon wieder vor der Tür: In
der HPT geht´s besonders lustig, tierisch und
sportlich zu - wir planen ein Zirkusprojekt.
Wer neugierig geworden ist und zu unserer
Aufführung am 13. August kommen möchte
erhält weitere Infos unter folgender Telefon: 09287-87721
Wir wünschen allen eine gute Zeit mit
Text und Foto: HPT
viel Sonne im Herzen!
“in der Gottesackerkirche
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Die
Eine halbe Stunde zum Nachdenken und Genießen
Wenn ich so in den verschiedenfarbigen
„Hörzeit“-Programmen blättere – eins für
jeden Mittwoch zwischen Mai und September, und das jedes Jahr seit 2003, fällt mir die
Stetigkeit der letzten Zeile auf: „Constanze Schweizer-Elser, Orgel“. Nur ganz selten
musste die Stadt- und Dekanatskantorin
sich vertreten lassen, und da sprang immer
gern einer der Orgelspieler aus unserer Gegend ein, etwa KMD Reinhard Wachinger
oder Hermann Bohrer. Die „Hörzeiten“, ihre
Gestaltung und ihre Ausführung, liegen der
Kantorin am Herzen, „denn ich finde eine
Unterbrechung des Wochen-Ablaufs durch
eine Pause für Besinnung und Musik-Genuss
sehr sinnvoll. Die Gottesackerkirche mit ihrer
hübschen, unaufgeregten Atmosphäre trägt
das Ihre für Augen und Gemüt mit bei.“
Die Musik fügt sich zwischen Begrüßung,
Lesung, Vater Unser und Segen und ist immer darauf abgestimmt.
Orgelwerke wählt die Kantorin aus nach Bezügen zu Psalmen, Liedern oder Lesungen der
Pfarrer; wenn es einen oder mehrere MusikGäste auf der Empore gibt, richten sich die
Pfarrer gern nach Zeiten, Komponisten oder
gesungenen Texten. Sie hatten in den letzten
Jahren die Idee, die Hörzeiten eines Jahres
unter ein gemeinsames Thema zu stellen:
Dichter, Straßennamen in Selb, Epochen, und
heuer „Perlen des Glaubens“, und die Musik
stellt sich ihrerseits darauf ein. Eine kleine
Reihe von Blockflötistinnen, Solosängerinnen oder Orgelspielern mit unterschiedlicher
Ausbildung, auch wohl eine Querflöte oder
Violine haben schon auf der Empore musiziert. Da gibt es schon richtig alte Bekannte,
die auch sogar eine kleine Fangemeinde haben – allen voran Gesine Aldag-Füglein, entweder solo mit einer ihrer Blockflöten, dann
wird sie begleitet von der Kantorin; oder mit
der von ihr geleiteten Flötengruppe, oder
im Duett mit einer zweiten Blockflöte; und
immer wieder mal kommt die Notenjägerin
mit überraschenden Schmankerln (etwa den
Blumen-Duetten für zwei Flöten von Lavigne) daher. Besonders freuen sich alle Beteiligten, wenn jemand maßgeschneiderte
Stücke findet für Blockflöte und Gesang und
Orgel – das sind einfach Raritäten.
So wie es die Kantorin besonders freut, dass
es Duette für zwei Soprane gibt: Wenn
sie selber singen kann, verlässt Constanze
Schweizer-Elser liebend gern auch mal die
Orgelbank.
Für Vielfalt sorgt auch die Kantorei, und neulich gastierte sogar der Kinderchor Sasaci aus
Asch in der Hörzeit; auch der Gospelchor gestaltete schon Hörzeiten mit.
Text und Foto: Bärbel Lüneberg
12
Der Kirchenbote
Termine, Vorträge und Seminare
Freunde der
Evangelisches
deutsch-tschechischen
Bildungs- und
Tagungszentrum Verständigung
Bad Alexandersbad Ansprechpartnerin: Pfarrerin Cordula
Nähere Informationen unter
Tel. 09232/9939-0 oder
www.ebz-alexandersbad.de
Sa. - Do., 02. - 07. August,
12.00 - 13.00 Uhr,
„Sommerspiele in Alexandersbad“
Winzer-Chamrad, Tel.: 09233/9472
Sommerpause im August
Fr, 25. September, 15.30 Uhr
„Burg Becov/Petschau und goldener
Schrein“
Auf den Spuren der Romantiker unterwegs im Fichtelgebirge
Leitung: Dr. Friedrich Schorlemmer, Dr.
Joachim Twisselmann
Mandoline: Carla Maria Huber
Orgel: Constanze Schweizer-Elser
Vier plus Vier
Orgelmusik zu vier Händen
und vier Füßen
Orgel: Karoline Schmeckenbecher
und Constanze Schweizer-Elser
Mo. - So., 10. - 16. August,
15.00 - 13.00 Uhr
„Alexandersbader Sommer“
Fr. - So., 11. - 13. September,
18.00 - 13.00 Uhr
„Komm! ins offene, Freund“
Mandoline
und Orgel
Sonntag, 16. August, 19 Uhr
Stadtkirche Selb
Sommerferientage für Eltern mit Kindern, Großeltern und Enkel, Paten usw..
Leitung: Barbara Twisselmann
„Kunst - Fenster in eine andere Welt“
Zeit für mich und Zeit für Neues
Leitung: Team des EBZ
Mitarbeit: Prof. Dr. Ralf Frisch,
Nürnberg
Sonntag, 2. August, 19 Uhr
Stadtkirche Selb
Freitag, 4. September, 19 Uhr
Stadtkirche Selb
Gospelkonzert
Impressum
Herausgeber: Evang.-Luth.
Stadtkirchengemeinde Selb
Druck:
Beer Druck GmbH, Wunsiedel
Auflage:
3.500 Stück
chlorfrei gebleichtes Papier
Redaktionsteam:Simon Döbrich, Barbara Hanft,
Brigitte Heinrich, Bärbel Lüneberg
Layout:
Hans Hanft
V.i.S.P.:
Pfarrer Simon Döbrich
Redaktionsschluss nächste Ausgabe
(Oktober/November) 21. August 2015
Erscheinungsdatum: 23. September 2015
mit dem Gospelchor
Sinsheim
Leitung: Werner Freiberger
Sonntag, 27. September, 19 Uhr
Gottesackerkirche Selb
Blockflöte
und Orgel
Blockflöte: Irmgard Steib
Orgel: Constanze Schweizer-Elser
Herzliche Einladung zum Ökumenischen Gottesdienst
am Sonntag, 2. 8. um 10.00 Uhr, im Bürgerpark zum
Porzellinerfest, mit dem Gospelchor St. Andrew Singers.
Der Kirchenbote
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Freud und Leid
Wir freuen uns über die Getauften:
Max Leopold Lang, Sohn von Eva und Thomas Lang, Max-Reger-Str. 10, Selb
Xenja Schmidkunz, Tochter von Christin und Matthias Schmidkunz, Jahnstraße 31, Selb
Ellinor Westphal, Tochter von Carolin Westphal und Paul Töbelmann, Tübingen
Maya Magdalena Westphal, Tochter von Jasmin und Matthias Westphal, Breslauer-Str. 9, Selb
Mia Stöhr, Tochter von Christine Stöhr und Thomas Erler, Marienstraße 3a, Selb
Florentina Joanna Schmidt, Tochter von Stefanie und Nikolas Schmidt, Unterweißenbacher Weg 6, Selb
Katharina Luisa, Freiin von Chiari, Tochter von Sarah Freifrau von Chiari und Thomas Freiherr von Chiari, Bamberg
Louis Reithel, Sohn von Susanne Reithel und Nico Lau, Tannenweg 1, Selb
Noah Pascal Amann, Sohn von Sophie und Christian Amann, Mühlbacher Str. 2. Selb
Theresia Veronika, Celine Christine und Mia Jolina Reinke, Töchter von Melanie Reinke und David Kreitmeier,
Jahnstraße 44, Selb
Kirchlich geheiratet haben:
Christin und Matthias Schmidkunz, Jahnstraße 31, Selb
Sarah Christina Freifrau von Chiari und Thomas Freiherr von Chiari, Bamberg
Sandra Stachelski und Markus Donth, Ringstraße 44, Selb
Vanessa Hentschel und Matthias Peschek, Am Kühberg 13, Selb
Wir trauern um:
Siegrid Heinrich, geb. Marschner, Mühlstraße 21, 74 Jahre
Werner Biedermann, Ernst-Reuter-Str. 39, 85 Jahre
Helga Hogen, geb. Ploß, Plößberger Weg 6, 72 Jahre
Lieselotte Dengler, geb. Blank, Plößberger Weg 6, 83 Jahre
Anna Fischer, geb. Hüttel, Plößberger Weg 6, 91 Jahre
Helga Wilfert, geb. Höfer, Vielitz 15a, 71 Jahre
Frieda Friedl, geb. Rohr, Pfaffenleithe 1, 93 Jahre
Charlotte Wagner, geb. Söllner, Pfaffenleithe 1, 78 Jahre
Adolf Hollering, Buchwald 8, 89 Jahre
Elfriede Wolowiec, geb. Murr, Geschwister-Scholl-Str. 19, 75 Jahre
Horst Achtziger, Johann-Sebastian-Bach-Str. 8, 80 Jahre
Gertrud Sack, geb. Berger, Pfaffenleithe 1, 87 Jahre
Else Jahn, Plößberger Weg 6, 83 Jahre
Ute Fischer, geb. Thiermann, Sandstraße 25, 72 Jahre
Ilse Geyer, geb. Seidel, Plößberger Weg 6, 85 Jahre
Jemanden lieben heißt,
ihn so sehen,
wie Gott ihn gemeint hat.
F.M. Dostojewskj
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Der Kirchenbote
Aus unserer Nachbargemeinde
Christuskirche
Pfarramt Christuskirche, Wilhelm-Löhe-Platz 3
Sekretärin: Carolin Frank 6 05 54, Fax 96 57 42
Pfarrersehepaar Herold
6 05 54
E-Mail-Adresse:
[email protected]
02. August, Gottesdienst
im Bürgerpark
Regelmäßige
Veranstaltungen
Der Gottesdienst zum Selber Porzellinerfest findet um 10:00 Uhr im Bürger-
Nikolaus-Kindergarten, Hohenberger Str. 130
96 42 27, Fax 96 42 28
Kinderhort, Wilhelm-Löhe Platz 1
6 76 25, Fax 96 54 90
park statt und wird vom Gospelchor der
Stadtkirche ausgestaltet. In der Christuskirche findet an diesem Sonntag kein
Gottesdienst statt.l
Kirchenchor
Ab 08. Sept. jeden Dienstag im zweiwöchigen Rhythmus um 19.30 Uhr im
Gemeindesaal der Christuskirche. Bitte
Tagespresse und Schaukasten beachten.
Leitung: Karola Meier, Tel. 9988562
Kirchenkaffee
Am Sonntag, den 16. August und 20. September jeweils im Anschluss an den Gottesdienst im Gemeindesaal der Christuskirche.
Seniorenkreis
Monatlich donnerstags um 14.30 Uhr.
Ansprechpartner: Herbert Achtziger,
Tel. 6312, und Monika Schilm, Tel. 77932.
17.09. „Zu Besuch bei einer Nachbar
gemeinde“
Wir besuchen die Gemeinde Thierstein und werden durch die neu gestal-
tete Kirche geführt.
Ökumenische Nacht der offenen Kirchen
Samstag, 1. August, 2015
Hauskreis
Jeden Montag ab 20 Uhr i.d.Regel bei
Anne und Dieter Wolf, Stopfersfurth 22,
Tel.67469.
Konfirmandenunterricht
Mittwochs (außer in den Schulferien)
ab 16.00 Uhr im Gemeindesaal, während der Elternzeit von Pfarrerin Herold
vierzehntägig Konfi-Spezial.
Posaunenchor
Der Posaunenchor der drei Selber Gemeinden probt immer freitags um 19:30
im Kantorat.
Ansprechpartner:
Günter Wolf, Tel. 6436.
17.30 Uhr, Herz Jesu-Kirche, gemeinsamer Beginn
Ab 18.30 Uhr, Stadtkirche St. Andreas,
Beginn der Stationen und Veranstaltungen
Der Kirchenbote
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Jubelkonfirmation in der
Stadtkirche St. Andreas Selb
am 17. Mai 2015
Die Jubilare feierten mit dem
Dekan Dr. Volker Pröbstl und
Pfarrer Simon Döbrich
ihre
Kronjuwelen-,
Gnaden-, Eiserne-,
Diamantene-,
und Goldene Konfirmation