Die Region braucht internationale Fachkräfte

April 2015
Die Wirtschaft
zwischen Alb und Bodensee
Erbschaftsteuer
Beruf und Pflege
Stromversorgung
Familienunternehmer
fordern Entlastung
Unterstützung für
Mitarbeiter und Betriebe
IHK-Studie
zeigt Risiken auf
Seite 56
Seite 44
Seite 6
ARBEIT SMARK T
Internationale
Fachkräfte
Seite 17
Sie stellen die
Aufgabe.
Effektiv!
www.engineering-people.de
9KTƂPFGPFKG.ÒUWPIGTFGPMGPGPVYKEMGNP
MQPUVTWKGTGPVGUVGPQRVKOKGTGPFQMWOGPVKGTGP&KG.GKUVWPIWPUGTGT+PIGPKGWTG+PHQTOCVKMGT WPF 6GEJPKMGT ƂPFGP 5KG KP 2TQFWMVGP
HØJTGPFGT *GTUVGNNGT CWU #WVQOCVKUKGTWPI
(CJT\GWIVGEJPKM /CUEJKPGP #PNCIGPDCW
'NGMVTQVGEJPKM 'PGTIKGVGEJPKM *CWUIGTÀVG
KPFWUVTKG.WHVWPF4CWOHCJTV/GFK\KPVGEJPKM
1RVKM 8GTHCJTGPUVGEJPKM GPIKPGGTKPI RGQRNG
KUV+JT2CTVPGTHØTKPVGNNKIGPVG-QPUVTWMVKQPWPF
RTÀ\KUGP%#&%#''KPUCV\(ØTUKEJGTG(WPMVKQP 0QTOGPVTGWG $GVTKGDUCPNGKVWPIGP (ØT
+ORWNUGFKG5KGYGKVGTDTKPIGP+PPQXCVKQPGP
2TQ\GUUQRVKOKGTWPI .KHG%[ENG/CPCIGOGPV
+JTG#PURTGEJRCTVPGT
9GTPGT#KIGNFKPIGT
4GIKQPCNNGKVGT
GR7NO
0731 20790-0
#NGZCPFGT-ÒTPGT
0KGFGTNCUUWPIUNGKVGT
GR(TKGFTKEJUJCHGP
07541 38870-0
engineering people. supporting experts.
Editorial
Quo vadis,
Familienunternehmen?
Der Reformvorschlag von Finanzminister Wolfgang
Schäuble zur Neuregelung der Erbschaftsteuer hat
uns Familienunternehmer wie ein Keulenschlag getroffen. Von einem „minimalinvasiven Eingriff“ in
das bestehende Erbschaftsteuerrecht, um die Vorgaben des Bundesverfassungsgerichts umzusetzen,
kann beim Schäuble-Entwurf keine Rede sein. Damit werden potenzielle Unternehmensnachfolger
in keiner Weise zur Übernahme ihrer Familienunternehmen ermuntert, sondern eher zum Verkauf veranlasst. In seinem Urteil hat das Bundesverfassungsgericht zur Sicherung von Arbeitsplätzen
Dr. Peter Kulitz,
(Lohnsummenregelung) explizit die Privilegierung
Präsident IHK Ulm
des unentgeltlichen Erwerbs betrieblichen Vermögens auch im Hinblick auf den Gleichbehandlungsgrundsatz anerkannt. Allerdings verlangt es für die
„Verschonung“ ab Unternehmenswerten von circa 100 Millionen
Euro zusätzlich eine sogenannte „Bedürfnisprüfung“. Schäuble jedoch fordert bereits bei einem Wert von 20 Millionen je Erbfall den
Bedürftigkeitsnachweis. Hinzu kommt eine hypothetische und geradezu irreale Ermittlung des Firmenwertes. Nach der aktuellen
Bewertungsformel „Jahresgewinn x 18,21“ betrifft dies alle Unternehmen ab einem Jahresgewinn von 1,1 Millionen!
Gestaltungsspielraum nutzen
Natürlich soll das neue Erbschaftsteuergesetz diesmal verfassungsfest geregelt werden, Schäubles „Eckpunkte“ jedoch nutzen den vom
Bundesverfassungsgericht eingeräumten Gestaltungsspielraum bei
Weitem nicht aus. Wenn dann auch noch bis zur Hälfte des vorhandenen Privatvermögens für die Erbschaftsteuer herangezogen werden soll, ist dies vor dem Hintergrund, dass Firmenvermögen gebunden und eben nicht frei verfügbar ist, ein weiterer Grund, die
Verantwortung für das Unternehmen erst gar nicht zu übernehmen,
sondern es womöglich anonymen Anlegern am Kapitalmarkt anzutragen.
Soll die mit ihren vielen mittleren und großen Familienunternehmen
einzigartige Firmenstruktur Deutschlands, auf welcher der nachhaltige Erfolg unserer Wirtschaft und unser Wohlstand basieren, tatsächlich aufs Spiel gesetzt werden, Herr Schäuble?
Dr. Peter Kulitz,
Präsident IHK Ulm
Die Wirtschaft zwischen Alb und Bodensee
04 2015
Titelthema
Panorama
Internationale Fachkräfte
Chance für die Wirtschaft
Jugend forscht/Schüler experimentieren
238 junge Tüftler zeigen ihre Projekte
Seite 17
Seite 8
Panorama
6
7
7
8
9
10
10
12
13
14
15
Energiewende IHKs untersuchen regionale Stromversorgung
Wirtschaftsreise Chancen in Israel nutzen
Notfallhandbuch Was tun, wenn der Chef ausfällt?
Jugend forscht 238 junge Tüftler zeigen ihre Projekte
European Energy Award Ausgezeichnete Kommunen
Weiterbildungsprofile Als Betriebswirt gut aufgestellt
Innovationsallianz Technologietransfer im Südwesten
Quartiersentwicklung Neue Impulse durch BID & Co.
Staatliche Schlösser und Gärten Barock!
Business English KISS me quick! Keep It Short and Simple
25 Jahre SES Ehrenamtlicher Experteneinsatz
34
35
36
36
36
37
38
38
39
39
40
40
40
42
Titelthema Internationale Fachkräfte
17
22
23
24
Erfolgskurs Neue Wege bei der Personalsuche
Mitarbeitersuche Zuwanderer mit hoher Qualifikation
Nokia Solutions and Networks Starterpaket für neue Kollegen
Welcome Center Bodensee-Oberschwaben
„Die Region braucht internationale Fachkräft e“
Neues aus den Unternehmen
28
28
29
30
31
32
32
33
34
4
Deutsche Post Neuer Zustellstützpunkt
CHG-MERIDIAN Rekordergebnis bestätigt
PEKANA Naturheilmittel Logistikzentrum eingeweiht
Volksbank Altshausen 150 Jahre Kundennähe
Raiffeisenbank Oberteuringen Hohe Zuwachsraten
Stadtwerk am See Ökologisches Modellprojekt
TechniData IT-Service Umsatz gesteigert
Volksbank Allgäu-West Bilanzsumme erhöht
HYMER Azubis entwickeln Lady Camper
home staging marion vogt Showtime für die Immobilie
AWG Fittings Partner fürs (Über-)Leben
müllerblaustein Holzbau Ausgezeichnete Holzbauten
HeidelbergCement Baustoffindustrie sucht „Rockstars“
Max Wild 750 Kilometer Millimeterarbeit
Wilken Mit Energiewirtschaft auf Wachstumskurs
Volksbank Ulm-Biberach Auf 70.000 Mitglieder gewachsen
Heinkel Modulbau Neues Gebäude in acht Wochen
TRANSPOREON Mit E-Logistic auf Expansionskurs
Volksbank Raiffeisenbank Laupheim-Illertal Jede Menge Gewinner
LIQUI MOLY Umsatzplus trotz Krisen
Glückswerkstatt Ulm Strategien gegen Burn-out
Blautal-Center Ulm Durchstarten im neuen Design
Brauerei Gold Ochsen Afri Cola und Bluna sichern 200 Arbeitsplätze in Ulm
Region Bodensee-Oberschwaben
43
43
44
45
45
46
47
Start-up-Sprungbrett Gründer- und Jungunternehmertag
Finanzierung Förderung für Innovationen und Energieeffizienz
Beruf und Pflege Hilfe für Unternehmen und ihre Mitarbeiter
Zeppelin Universität Friedrichshafener FamilienFrühling Technik live 4. Lange Nacht der Technik und Innovation Bodensee-Forum Schlüsselposition Einkauf
IHK-Ausbildertag Azubis suchen und finden
Region Ulm
48
48
49
49
50
Fachkräfteforum Fachkräfte finden und binden
IHK-Vollversammlung Tempo 30 bremst die Wirtschaft aus
Unternehmensgründer Im Fahrstuhl zum Erfolg
Ausbildung Azubis kommen aus Ungarn und Spanien
Unternehmer-Nachwuchs I Kontakte und Wissen weitergeben
Die Wirtschaft zwischen Alb und Bodensee
04 2015
Fotos: rawpixel/Fotolia.com; Innovationsregion Ulm/Armin Buhl; Monkey Business/Fotolia.com; B. Wylezich/Fotolia.com
3 Editorial
Region Bodensee-Oberschwaben
Region Ulm
IHK-Ausbildertag in Weingarten
Azubis suchen und finden
Tempo 30 auf Durchgangsstraßen
Wirtschaft gegen zu viele Beschränkungen
Seite 47
Seite 48
50
51
51
52
52
53
53
54
54
54
55
Unternehmer-Nachwuchs II Zusammenschluss geplant
International Kasachstan – rohstoffreich und aufstrebend
Tourismus Donau-Marketing aus Ulm
Beratungsstelle Land fördert Welcome Center weiter
Frau und Beruf Kontakte für eine gute Zukunft
Deutsche Physik-Meisterschaft Zweiter Platz
Fachkräfte Den Nachwuchs für Technik begeistern
Forschung Leistungsstarke Akkus für E-Autos aus Ulm
Erbschaft steuer Familienbetriebe entlasten
Managementtalk Familienorientierte Angebote
Nachwuchsforscher II Führerlos zum Sieg
IHK Service Ulm
66
Aktuelle Entwicklungen im Energierecht / Was tun,
wenn mein Kunde wackelt / Geschäft sführer – Was nun? /
11. GefahrgutForum / RKW-Sprechtage /
Unternehmensfinanzierung und -nachfolge
Handelsregister
Aus dem Bezirk der IHK Bodensee-Oberschwaben
Trends & Hintergründe
56
57
58
59
60
61
62
Erbschaft steuer I Belastung für Familienunternehmen
Erbschaft steuer II Firmen in der Niedrigzinsfalle
Umfrage Schulnote 3 plus für deutsche Innenstädte
Studie Ladendiebstähle bleiben meist unentdeckt
Nach der Krise ist vor der Krise 10 Tipps für Unternehmen
Aktuelle Wettbewerbe
Recht in Kürze
63
Neues aus Berlin und Brüssel
71
76
82
Bodenseekreis
Kreis Ravensburg
Kreis Sigmaringen
Aus dem Bezirk der IHK Ulm
84
86
90
Alb-Donau-Kreis
Kreis Biberach
Kreis Ulm
Kultur & Freizeit
IHK Service
98
Vorschau, Impressum
Bodensee-Oberschwaben
64
Finanzierungssprechtage / RKW-Sprechtage /
Erfinder- und Patentberatung / IHK-Sprechtag zur
Unternehmensnachfolge / IT-Sicherheit / Industrie 4.0
65
Tourismus-Seminare / Geldwerte Vorteile /
Projektmanagement im Sekretariat / Excel Spezial
Die Wirtschaft zwischen Alb und Bodensee
04 2015
Diese Ausgabe enthält das Verlagsspecial
Personaldienstleistungen/Zeitarbeit
5
Panorama
ENERGIE WENDE
Politik muss sichere Stromversorgung
langfristig gewährleisten
Der Ausstieg aus der Kernenergie ist in Deutschland gesellschaftspolitischer
Konsens.
Die Entfernungen sowohl zu
den Seehäfen als auch zu den
Kohleabbaugebieten haben in
der Vergangenheit dazu geführt, dass im Süden viele
Kernkraftwerke gebaut wurden. Diese gehen nun bis spätestens 2022 schrittweise vom
Netz.
In diesem Kontext haben die
IHKs
Bodensee-Oberschwaben, Ostwürttemberg, Schwaben und Ulm eine Daten- und
Faktensammlung über den
Verbrauch und die Bereitstellung von Strom in der Region
erarbeitet.
Danach belief sich der Stromverbrauch im Jahr 2013 auf
insgesamt rund 20,96 Terawattstunden (eine Terawattstunde entspricht einer Milliarde Kilowattstunden). Davon
entfielen etwa zwei Drittel auf
rund 31.000 Großverbraucher
und rund ein Drittel auf etwa
1,9 Millionen Verbraucher mit
einem Jahresverbrauch von
weniger als 100.000 Kilowattstunden.
Verhältnismäßig hohe Stromverbrauchsspitzen sind in den
Städten des Untersuchungsraums festzustellen, wo viele
Menschen leben und arbeiten.
Interessant sind die zum Teil
hohen Verbrauchsspitzen in
Teilen des ländlichen Raums.
Auch dort sind Großabnehmer
6
Grafik: IHK Ulm
Eine Stromdatenerhebung der Industrie- und Handelskammern Bodensee-Oberschwaben,
Ostwürttemberg, Schwaben und Ulm zeigt Risiken in der Versorgungssicherheit mit elektrischer
Energie ab 2018. Dann geht der erste Block des Kernkraft werks Gundremmingen vom Netz,
und die Region wird vom Stromexporteur zum Stromimporteur.
Fast 21 Terawattstunden Strom verbrauchten gewerbliche
und private Abnehmer 2013 in den IHK-Regionen BodenseeOberschwaben, Ostwürttemberg, Schwaben und Ulm.
Nach der Abschaltung von
Block B des Kernkraftwerks
Gundremmingen Ende 2017
werden rund 10,35 Terawattstunden
grundlastfähiger
Strom nicht mehr zur Verfügung stehen. 2022 entfällt
auch diese Menge.
Eine Option ist der Neu- und
Ausbau von Stromleitungen.
Eine weitere Option wäre der
Zubau von grundlastfähigen
Erzeugungskapazitäten, zum
Beispiel von flexiblen Gaskraftwerken. Die Politik ist
nun gefordert und muss für
Planungssicherheit
sorgen.
Die Zeit drängt!
WAB
O Info:
aus Industrie und verarbeitendem Gewerbe zu Hause.
KKW Gundremmingen
größter Produzent
Auf der Stromproduktionsseite wird deutlich, welche herausragende Bedeutung das
Kernkraftwerk Gundremmingen besitzt: Dort wurde 2013
mit rund 20,7 Terawattstunden in der Summe annähernd
so viel Strom erzeugt, wie
im Untersuchungsraum insgesamt verbraucht wurde. Ein
anderes konventionelles Großkraftwerk ist im Gebiet der
vier IHKs nicht am Netz.
Erneuerbare
Energieträger
können derzeit den Strombedarf nicht alleine decken. So
wurden im Jahr 2013 rund 7,2
Terawattstunden elektrische
Energie aus erneuerbaren
Energieträgern bereitgestellt.
Doch nur rund 4,3 Terawattstunden davon stammen aus
grundlastfähiger Erzeugung
und standen damit prinzipiell
„rund um die Uhr“ zur Verfügung.
Während bei Flaute Windkraftanlagen stillstehen und
Photovoltaikanlagen nachts
keinen Strom liefern, können
nur die Wasserkraft- und Biomasseanlagen (sowie sonstige
wie Klär- und Deponiegas) zu
jeder Tages- und Nachtzeit
Strom liefern. Die in diesen
Anlagen produzierte Strommenge deckt den Strombedarf
aber nur zu etwa einem Fünftel.
IHK BodenseeOberschwaben,
Stefan Kesenheimer,
Tel. 0751 / 409-140,
kesenheimer@weingarten.
ihk.de
IHK Ulm,
Matthias Proske,
Tel. 0731 / 173-301,
[email protected]
Hier können Sie die Stromdatenerhebung der IHKs
herunterladen:
www.weingarten.ihk.de
O Dokument-Nr. 95596
www.ulm.ihk24.de
O Dokument-Nr. 132882
Die Wirtschaft zwischen Alb und Bodensee
04 2015
Panorama
I N T E R N AT I O N A L E Z U S A M M E N A R B E I T
Industrie 4.0: Chancen in Israel nutzen
BWIHK-Präsident Peter Kulitz reiste mit Wirtschaft sminister Nils Schmid und Kultusminister
Andreas Stoch nach Israel, um die Interessen der Südwestwirtschaft für den Ausbau der Zusammenarbeit im Bereich innovativer Technologien auszuloten.
Foto: Idan Gross
„Junge Israeli sind zielstrebig,
innovativ und risikobereit. Sie
wagen viel und haben Erfolg.
Aber auch sie gewinnen nicht
immer! Berufliches Scheitern
hinterlässt in der israelischen
Gesellschaft jedoch keinen Makel an einer Person“, bemerkt
Kulitz als Resümee der Reise.
Ganz im Gegenteil, man werte
die damit verbundene Erfahrung als nützlich. Dies sei Ansporn für die jungen Menschen, mehr zu riskieren.
Faszinierende Dynamik
Industrie 4.0 heißt das Zukunftsprojekt. Mit Blick auf
die Thematik zeigt sich Kulitz
von der Gründerszene in Israel
beeindruckt: „Die Dynamik in
Israel ist faszinierend. Es ist
wichtig, dass wir hier präsent
sind und als Baden-Württem-
Beeindruckt von der Gründerszene in Israel: (v.l.) Grisha Alroi-Arloser (AHK-Geschäft sführer), Nils Schmid (Minister für Finanzen und Wirtschaft ), Mickey Steiner (Geschäft sführer des RWE Israel Innovation Center) und BWIHK-Präsident Peter Kulitz.
berg Flagge zeigen. Wir sollten die herausragende Kreativität und Schnelligkeit in der
Umsetzung der israelischen
Start-up-Szene für die digi-
tale Produktionstechnik in
Deutschland nutzbar machen.“
Der BWIHK-Präsident ist überzeugt, dass eine „Kreativ-Plattform“, die als Think-Tank Pro-
duktionsunternehmen und
Kreative aus beiden Ländern
zusammenbringt,
gewinnbringend für Baden-Württemberg sein kann.
WAB
HANDBUCH
Checklisten für den Notfall
Viele Unternehmen sind auf den Ausfall ihres Chefs nicht angemessen vorbereitet.
Die IHKs Bodensee-Oberschwaben und Ulm stellen in einem
kostenlosen Notfallhandbuch
umfangreiche Checklisten zur
Verfügung, damit Unternehmen auch bei Unfällen, Krankheiten oder beim Tod des Chefs
weiterhin handlungsfähig bleiben.
Vor dem Hintergrund einer
Umfrage, die im Rahmen des
DIHK-Reports zur Unternehmensnachfolge in Auftrag gegeben wurde, wird die Notwendigkeit eines solchen Handbuchs besonders deutlich:
Rund drei Viertel der Unternehmen gaben an, im Notfall
die Dokumente nicht griffbereit zusammengestellt zu haben, die für eine reibungslose
Übergabe nötig wären.
Die Wirtschaft zwischen Alb und Bodensee
04 2015
Das Notfallhandbuch deckt in
25 Checklisten das gesamte
Spektrum von A wie „Aufträge“ bis Z wie „Zu informierende Personen“ ab.
Das Handbuch ist online als
ausfüllbare PDF-Version abrufbar. Es besteht die Möglichkeit,
die Datei herunterzuladen, die
einzelnen Checklisten auszufüllen, abzuspeichern und bei-
spielsweise für einen eigenen
„Notfallkoffer“ auszudrucken.
WAB
Hier können Sie das Notfallhandbuch herunterladen:
www.weingarten.ihk.de
O Dokument-Nr. 86456
www.ulm.ihk24.de
O Dokument-Nr. 132690
7
Panorama
JUGEND FOR SCH T/SCHÜLER E X PERIMEN T IEREN
238 junge Tüftler zeigen ihre Projekte
8
IHK-Hauptgeschäft sführer Otto Sälzle
(rechts) zeichnete sechs
Schulen aus der
Innovationsregion Ulm
mit dem Schulpreis der
IHK Ulm aus.
Johannes Bier,
David Lippner und
Julian Mock von der
Elektronikschule
Tettnang wurden
mit ihrem Projekt
„Obelix recycled“
Regionalsieger
Technik im Wettbewerb „Jugend
forscht“ der Region
Südwürttemberg.
Foto: Elisabeth Ligendza
gendliche mit 61 Projekten an
den Start. Die Erfolge konnten
sich an beiden Standorten sehen lassen: In Friedrichshafen
fuhren zwölf Projekte den Regionalsieg ein, in Ulm wurden acht Regionalsieger gekürt. Sie alle treten nun bei
den Landeswettbewerben von
„Jugend forscht“ in Fellbach
und von „Schüler experimentieren“ in Balingen an.
In der Region Südwürttemberg wurde der Wettbewerb
dieses Jahr federführend von
Airbus Defence & Space organisiert. Mit im Boot waren die
Unternehmen Rolls-Royce Power Systems und ZF Friedrichshafen. In Ulm veranstal-
Foto: Armin Buhl
Die perfekte Bootsform, ein
Antibiotikum fürs Blumenwasser, die optimale Soßennudel oder der mitdenkende
Kühlschrank: Die Ideen der
vielen
Nachwuchsforscher
zwischen Alb und Bodensee
waren auch beim diesjährigen
Wettbewerb „Jugend forscht“
und seiner Juniorsparte „Schüler experimentieren“ wieder
ebenso zahlreich wie originell.
108 junge Tüftler aus der Region Südwürttemberg stellten
im Dorniermusem Friedrichshafen insgesamt 50 Projekte
vor; beim Regionalwettbewerb der Innovationsregion
Ulm in der Donauhalle Ulm
gingen 130 Kinder und Ju-
Lene Köpf, Luisa Durspekt und Natalie Allgaier vom SchubartGymnasium Ulm
errangen mit ihrer „Er
liebt mich...“-App den
Regionalsieg Mathematik im Wettbewerb
„Schüler experimentieren“ der Innovationsregion Ulm.
tete den Wettbewerb der
Verein zur Förderung der Innovationsregion Ulm – Spitze
im Süden e. V., ein Zusammenschluss von mehr als 80
Partnern aus Wirtschaft, Bildung und Verwaltung.
Im Rahmen der beiden Regionalwettbewerbe wurden wie
In der Region Südwürttemberg erhielten sechs Schulen den Schulpreis
der IHK BodenseeOberschwaben, der
ihnen von IHK-Vizepräsident Martin
Buck (links) überreicht wurde.
Foto: Derek Schuh
Foto: Armin Buhl
Schüler für Naturwissenschaften und Technik zu begeistern ist das Ziel des bundesweiten Wettbewerbs
„Jugend forscht“, der dieses Jahr sein 50-jähriges Bestehen feiert. Bei den Regionalwettbewerben in
Friedrichshafen und Ulm stellten Ende Februar insgesamt 238 Kinder und Jugendliche ihre Erfindungen
und Forschungsarbeiten vor.
jedes Jahr auch die IHK-Schulpreise verliehen. Diese erhalten
Schulen, die mit besonders
vielen Projekten an den Wettbewerben teilnehmen. Mit dem
Schulpreis der IHK BodenseeOberschwaben wurden insgesamt sechs Schulen ausgezeichnet: das Heinrich-Suso-Gymnasium Konstanz, das Nellen-
burg-Gymnasium Stockach, die
Deutsche Schule Genua, das
Gymnasium Überlingen, das
Kreisgymnasium Riedlingen
sowie die Freie Waldorfschule
Überlingen. Die Schulpreise der
IHK Ulm gingen an das AlbertEinstein-Gymnasium
UlmWiblingen, das Buigen-Gymna-
sium Herbrechtingen, das
Gymnasium Ochsenhausen,
die Robert-Bosch-Schule Ulm,
das Schubart-Gymnasium Ulm
und an das Wieland-Gymnasium Biberach. Die Preisgelder
stehen den Schulen im Rahmen
ihrer Projektarbeiten zur
freien Verfügung.
Gudrun Hölz
Die Wirtschaft zwischen Alb und Bodensee
04 2015
Panorama
EUROPE AN ENERGY AWARD
Erfolgreiche kommunale Energie-Konzepte
Umweltminister Franz Untersteller hat 28 baden-württembergische Kommunen mit dem European
Energy Award ausgezeichnet – darunter auch zwölf aus der Region zwischen Alb und Bodensee.
„Die Preisträger machen in beeindruckender Weise vor, wie aktiver Klimaschutz ganz konkret vor Ort ausgestaltet werden
kann“, erklärte der Minister. Damit die Landkreise, Städte und
Gemeinden ihre vielfältigen Konzepte auch umsetzen könnten, belohne die Landesregierung das systematische Vorgehen
für einen bewussten Umgang mit den Themen Klimaschutz
und Energie mit speziellen Förderzuschlägen.
Der European Energy Award ist ein europäisches Qualitätsmanagementsystem und Zertifizierungsverfahren, das der Energieeinsparung, der effizienten Nutzung von Energie und der
Steigerung des Einsatzes regenerativer Energien in Kommunen
dient. Die Klimaschutzaktivitäten der Kommune werden hierbei erfasst, bewertet, geplant, gesteuert und regelmäßig über-
prüft, um Potenziale des nachhaltigen Klimaschutzes identifizieren und nutzen zu können.
Folgende Kommunen aus den IHK-Regionen Bodensee-Oberschwaben und Ulm erhielten die Auszeichnung: Aulendorf,
Bad Saulgau, Bad Waldsee, Biberach, Isny, Laupheim, Leutkirch, Tettnang, Dürmentingen, Ebersbach-Musbach, Ingoldingen und Wilhelmsdorf. Die kleinste Gewinner-Gemeinde mit
1.700 Einwohnern ist Ebersbach-Musbach im Landkreis Ravensburg. Dort spielen die Themen Energieeffizienz, Bürgersolarkraftwerk, vernetzte Heizanlagen und Mobilität schon seit
Jahren eine wichtige Rolle.
WAB
O www.kea-bw.de/eea
CVDICSVOOFOXFHVMNUFM
ESFJLÐOJHHBTTFVMNJOOFOTUBEU
PCKFLU!GFZVMNEFXXXGFZVMNEF
Die Wirtschaft zwischen Alb und Bodensee
04 2015
9
Panorama
WEIT ERBILDUNGSPROFILE
Mit Betriebswirte-Qualifikation gut aufgestellt
Betriebswirtschaftliche Weiterbildungen gibt es viele. Der IHK-Abschluss „Geprüfter Betriebswirt“
setzt bewusst auf eine Erstausbildung und eine darauf aufbauende erste Weiterbildung zum Fachwirt
oder zum Fachkaufmann.
ben wollte“, sagt Michael Zinsmeister von der MTU Friedrichshafen GmbH. „Durch
den Abendunterricht konnte
ich tagsüber meiner Arbeit
nachgehen. Sicherlich ist dies
in der ersten Zeit eine Mehrbelastung, mit der passenden
Organisation war es dann
Foto: Rolf Schultes/Drumlin Photos
Die Weiterbildung zum „Geprüften Betriebswirt“ mit
rund 670 Unterrichtseinheiten berufsbegleitend zu machen erfordert viel Selbstdisziplin. „Ich habe mich dennoch dafür entschieden, weil
ich mich weiterbilden und
meinen Job dafür nicht aufge-
Michael Zinsmeister von der MTU Friedrichshafen
GmbH hat von seiner Weiterbildung zum Geprüften
Betriebswirt rundherum profitiert.
aber selbstverständlich, Studium und Arbeit unter einen
Hut zu bekommen.“ Für die
IHK habe er sich aufgrund des
praxisnahen Unterrichts und
der sehr guten Dozenten entschieden. Die Investition habe
sich gelohnt, so Zinsmeister:
„Im Verlauf der Weiterbildung konnte ich mein erlerntes Wissen bei der Arbeit umsetzen. Zudem wurden mir
mit der Zeit von meinem Vorgesetzten immer mehr Verantwortung und komplexere
Aufgaben übergeben, womit
ich weiter gewachsen bin.“
Auch Zinsmeisters Vorgesetzter Harry Günthör ist von der
Weiterbildung überzeugt: „In
einer qualitativ hochwertigen
Fortbildung sehe ich den Vorteil einer flexibleren und breiteren Einsetzbarkeit unserer
Mitarbeiter. Aus- und Weiter-
bildung helfen uns auch, den
hohen Qualitätsstandard im
Unternehmen zu sichern und
weiter auszubauen. Wir erleben Mitarbeiter, die sich für
eine nebenberufliche Ausbildung entscheiden, als hochmotiviert und unterstützen
diese daher gerne dabei.“
Die nächsten Vorbereitungslehrgänge auf die Weiterbildungsprüfung zum Geprüften Betriebswirt starten am
15. Juni in Weingarten und
am 6. Oktober in Ulm.
Jürgen Schatz
O Info: IHK Bodensee-Oberschwaben, Daniela Brugger,
Tel. 0751 / 409-366,
[email protected]
IHK Ulm, Sylvia Wehner,
Tel. 0731 / 173-141,
[email protected]
I N N O V AT I O N S A L L I A N Z B A D E N - W Ü R T T E M B E R G
Technologietransfer im Südwesten
Baden-Württemberg ist die Region mit der höchsten Innovationskraft in Europa. Wesentlichen Anteil
daran hat der Technologietransfer von der Forschung in die Praxis. Doch nur ein Teil der kleinen und
mittleren Unternehmen nutzt die Angebote von Hochschulen und Forschungsinstituten. Ein vom
Ministerium für Finanzen und Wirtschaft Baden-Württemberg gefördertes Projekt soll das jetzt ändern.
Eine Studie im Auftrag der IHK
Stuttgart hat jüngst auf die zunehmenden Probleme der mittelständischen Industrie, im
internationalen Wettbewerb
10
Schritt zu halten, hingewiesen.
Bestätigt wurde dies Ende 2014
auch durch die aktuellen Zahlen des Statistischen Landesamts. Eine Verkürzung der
Produktlebenszyklen und der
Druck, kontinuierlich zu innovieren, sind für kleine und
mittlere Unternehmen eine
immense Herausforderung.
Die Firmen an diesem Punkt
zu unterstützen muss Aufgabe
des Technologietransfers sein.
Mit der „innBW-Technologietransfer-Initiative“ will die
Die Wirtschaft zwischen Alb und Bodensee
04 2015
Innovationsallianz
BadenWürttemberg (innBW) künftig den Zugang mittelständischer Unternehmen zu den
wirtschaftsnahen Forschungsinstituten erleichtern.
nung getragen werden, den
Transfermanagern der Kammern einen Ansprechpartner
aufseiten der öffentlichen
Forschungseinrichtungen wie
beispielsweise der innBW-Institute bereitzustellen.
Transfer WirtschaftWissenschaft verbessern
Über innBW
Die Initiative hat das Ziel, den
Transfer aus den Instituten
der Innovationsallianz in alle
Regionen des Landes zu verbessern und dient als zentrale
Anlaufstelle für kleine und
mittlere Unternehmen, Kammern, Cluster und Verbände.
Das Ministerium finanziert
die Anlaufstelle von Januar
2015 bis Dezember 2017 mit
fast 600.000 Euro. Mit der Initiative soll unter anderem der
Forderung der baden-württembergischen IHKs Rech-
Die Innovationsallianz BadenWürttemberg ist ein Zusammenschluss von zwölf außeruniversitären wirtschaftsnahen Forschungseinrichtungen
mit insgesamt 1.170 Mitarbeitern. Die Institute orientieren
sich am Bedarf der Wirtschaft
und erschließen Technologiefelder, die für die Wirtschaft
bedeutsam werden. Mit rund
2.500 Industrieprojekten in
den Zukunftsfeldern Gesundheit und Pflege, Nachhaltige
Mobilität, Energie und Um-
Die Wirtschaft zwischen Alb und Bodensee
04 2015
Foto: Syda Productions/Fotolia.com
Panorama
Die Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft und Wissenschaft in Baden-Württemberg soll erleichtert werden.
welttechnologie sowie Information und Kommunikation
ist die innBW ein Leuchtturm
an Innovation und Technologietransfer. Für die Entwicklung innovativer Produkte
stehen die Querschnittstechnologien Werkstoffe und Oberflächen, Mikrosystemtechnik/
-elektronik, Nanotechnologie,
Biotechnologie, Photonik, Produktionstechnik und Managementsysteme im Fokus. Von
2006 bis 2014 wurden bereits
45 Firmen ausgegründet. WAB
O www.innbw.de
11
Panorama
GE SE T Z ZUR S TÄRKUNG DER QUAR T IER SEN T WICKLUNG
Kongress
Neue Impulse durch BID & Co.
Foto: Till Schürmann
Mit dem Gesetz zur Stärkung der Quartiersentwicklung durch Privatinitiative
sollen neue Chancen zur Stärkung von Einzelhandels- und Dienstleistungszentren zur Steigerung der Attraktivität von Innenstädten und Stadtteilzentren und der Identifikation der Bürger mit ihrer Stadt eröffnet werden.
Beispielhaft: In Gießen wurde mit dem
Marktquartier bereits ein BID verwirklicht.
Das Gesetz zur Stärkung der
Quartiersentwicklung durch
Privatinitiative – kurz GQP –
ist am 1. Januar 2015 in Kraft
getreten. Es ist die Voraussetzung dafür, dass auch
in Baden-Württemberg sogenannte Urban Improvement
Districts (UIDs) und Business
Improvement Districts (BIDs)
eingerichtet werden können.
Dabei handelt es sich um ein
Angebot an die Eigentümer
von Immobilien, die Attraktivität von Quartieren oder Straßenabschnitten aufzuwerten,
wenn es dort zu strukturellen
Schieflagen gekommen ist.
Wenn sich in einem Stadtquartier eine Gemeinschaft
ein schlüssiges Konzept einfallen lässt, um für mehr Attraktivität zu sorgen, kann die Gemeinde mit dem Erlass einer
Satzung den notwendigen
rechtlichen Rahmen für die
Umsetzung schaffen. In der
Folge werden unter bestimm12
ten Voraussetzungen alle
Grundstückseigentümer
in
das Projekt eingebunden, die
sich an dem BID dann finanziell beteiligen müssen.
Quartiersgemeinschaft
stellt Antrag
Für das Antragsverfahren
muss sich erst einmal eine
Quartiersgemeinschaft bilden.
Diese entsteht, wenn mindestens 15 Prozent der Grundstückseigentümer, die über 15
Prozent der Fläche verfügen,
hinter dem Antrag auf Bildung
eines eigentümergetragenen
Aufwertungsbereichs stehen.
Die Gemeinde kann einen Antrag für einen eigentümergetragenen Aufwertungsbereich
auch ablehnen, wenn das Maßnahmenkonzept des Antrags
beispielsweise nicht mit den
städtebaulichen Zielen der Gemeinde konform ist.
Die Kommune kann die Satzung über die Bildung eines
eigentümergetragenen
Aufwertungsbereichs mit einer
maximal auf fünf Jahre lautenden Befristung erlassen.
Voraussetzung dafür ist wiederum, dass nicht mehr als ein
Drittel der Abgabenpflichtigen
im definierten Aufwertungsbereich mit maximal einem
Drittel der Fläche im Anhörungsverfahren der Einrichtung eines BIDs widersprechen. Zwischen Gemeinde und
Quartiersgemeinschaft wird
bei einem positiven Quorum
ein öffentlich-rechtlicher Vertrag zur Einhaltung der Pflichten, Ziele und Aufgaben abgeschlossen.
IHKs mehrheitlich
für BID-Gesetz
BID-Gesetze gibt es derzeit in
den Ländern Berlin, Bremen,
Hamburg, Hessen, NordrheinWestfalen, Saarland, Sachsen
und Schleswig-Holstein und
seit dem 1. Januar 2015 auch in
Baden-Württemberg. Da die
Erfahrungen mit BIDs in den
genannten
Bundesländern
überwiegend positiv sind und
eine über zehnjährige Erfahrung mit diesem privaten Instrument vorhanden ist, hat
sich die Mehrheit der badenwürttembergischen IHKs für
die Einführung des entsprechenden Landesgesetzes ausgesprochen. Die Vollversammlung der IHK Ulm lehnt dieses
als unnötige Beschränkung
der Eigentumsrechte ab.
Schwachpunkt am badenwürttembergischen Gesetz ist
Quartiersentwicklung
durch Privatinitiative
Ziel der Fachtagung, die am
29. April bei der IHK in
Stuttgart stattfindet, ist es,
Chancen und Potenziale
von privatem Engagement
in der Quartiers- und Innenstadtentwicklung darzustellen und Wege aufzuzeigen, die es ermöglichen,
private Akteure dabei erfolgreich einzubinden. Eingeladen sind Gewerbetreibende, Vertreter von Kommunen, Stadtmarketingakteure und Immobilieneigentümer. Die Einladung
kann bei den IHKs angefordert werden.
O Info: IHK BodenseeOberschwaben, Bernhard
Nattermann, Tel. 0751 /
409-171, nattermann@
weingarten.ihk.de
IHK Ulm Josef Röll,
Tel. 0731 / 173-117,
[email protected]
die zu starke Rolle der Kommunen, die einen BID-Prozess
in allen Phasen stoppen können.
Aus Sicht der IHKs kommt es
nun darauf an, die 1.110 Kommunen des Landes über Möglichkeiten, Chancen und Tragweite des neuen Instruments
zu informieren. Weil das neue
Gesetz komplex und erklärungsbedürftig ist, laden die
baden-württembergischen
IHKs zusammen mit dem Institut für Städtebau und Bauwesen, München, zu einen
Fachkongress nach Stuttgart
ein (siehe Kasten).
Bernhard Nattermann
Die Wirtschaft zwischen Alb und Bodensee
04 2015
S T A AT L I C H E S C H L Ö S S E R U N D G Ä R T E N
Barock! Neue Blicke auf
ein erstaunliches Zeitalter
Die Staatlichen Schlösser und Gärten rufen ein
Barockjahr aus, Start ist im April. Mit dabei sind
auch sechs Klöster und Schlösser aus der Region.
Die grandiosen historischen Schätze des Landes unter einem
Thema neu oder gar zum ersten Mal zu entdecken, das ist die
Idee hinter den Themenjahren der Staatlichen Schlösser und
Gärten, die 2015 ihre Premiere erleben. 16 Orte sind landesweit
mit dabei – aus der Region zwischen Alb und Bodensee die
Klöster in Ochsenhausen, Wiblingen und Bad Schussenried,
Schloss und Kloster Salem sowie die Schlösser Meersburg und
Tettnang.
Jedes Kloster und jedes Schloss widmet sein Programm einem
Schwerpunkt – und das sind Themen weit jenseits von Puder
und Perücke. Es geht um Macht und Herrschaft als Hinter-
Die Wirtschaft zwischen Alb und Bodensee
04 2015
Foto: Staatliche Schlösser und Gärten
Panorama
Mehr als nur Puder und Perücken gibt
es im Barockjahr der Staatlichen Schlösser
und Gärten zu erleben.
grund von Kunst und Architektur, um Musik und Theater,
um Wissenschaft und Entdeckungen, um den sehr menschlichen Wunsch, Zeit und Vergänglichkeit zu besiegen, um die
Lust am Exotischen – das Themenspektrum ist weit. Mit Familienprogramm, besonderen Führungen und hochkarätigen
Vorträgen, mit Musik und Festen geht es durch das ganze Barockjahr.
WAB
O Info: www.schloesser-und-gaerten.de
13
Panorama
BUSINESS ENGLISH
10 x Gaumenkino zu gewinnen
KISS me quick! Keep It
Short and Simple
Whilst browsing through the „Guardian” newspaper during my last visit to England, it was a case
of „swallow your pride” (über den eigenen Schatten
springen) for me when I was confronted with the
expression to SYSTEM. I had to admit that I didn’t
know what was meant. Behind this lurks a socalled acronym and it stands for „Save YourSelf
Time, Energy and Money”.
Feinstes aus der Schwäbischen Region
A look at the current newspapers in Great Britain brings a
flurry of words and abbreviations which are extremely difficult for non-natives to understand for this very reason:
they are not words at all, but
acronyms. Acronyms are
words which are made up of
initials of an expression or
phrase and pronounced as
words e.g. NASA, as opposed
to NSA which is spoken as individual letters.
SIM cards and PINs
Everyday life in Britain brings
forth many including BOGOF
(buy one, get one free) – a popular offer to get customers
into the supermarket. With
the economy not really on a
high, many jump at such an
opportunity, although maybe
not the DINKs (double income,
Enrich your English
Joy Zeller, Dozentin für
Wirtschaft senglisch, gibt
Tipps fürs Business English
und hilft, schwierige
sprachliche Klippen zu
umschiffen.
14
no kids) and certainly not the
WAGs (wives and girlfriends)
of British football players. The
YUPPies (young urban professional people) seem to know
how to enjoy themselves – they
have taken to heart the expression YOLO (you only live once).
RADAR (radio detection
and ranging) traps galore
The military has supplied us
with a few which are now also
used by civilians. AWOL (absent without official leave)
can be used if someone is not
around and we have no idea
where he is – or when he will
be back. The American SNAFU
(situation normal, all f***ed
up) ensures that we can submit our opinion without actually using the „F“-word. This
is classed as YABA-compatible
(YABA = yet another bloody
acronym) where we use acronyms to avoid using offensive
words.
Rinderbraten an Dunkelbiersauce, Most-Käse-Suppe, Bodenseefelchen mit Meerrettich–Sahne und Kirschstrudel-Säckchen für
Naschkatzen mit Anspruch: Das reich bebilderte Buch „Gaumenkino“ serviert auf 64 Seiten Genüsse und Geheimtipps aus dem
Süden Baden-Württembergs. Neben regionalen Rezepten zum
Nachkochen bietet das Buch Informationen zu Gastronomie,
Produzenten sowie Händlern und deren Leidenschaft für Kulinarisches – lesenswert für alle, die gutes Essen und Wein oder Bier
aus der Heimat zu schätzen wissen und das Persönliche dem
Anonymen vorziehen.
Gaumenkino, Schwäbischer Verlag Ravensburg, 2014, 64 Seiten,
19,50 Euro
O Verlosung: Wenn Sie eines von zehn Exemplaren des Buchs
„Gaumenkino“ gewinnen möchten, schicken Sie bis zum
10. April 2015 eine E-Mail mit Ihren Kontaktdaten und der
Betreff zeile „Gaumenkino“ an [email protected].
Die Gewinner werden von uns benachrichtigt.
being told to KIT (keep in
touch) or JAM (just a minute).
Recently, a newer arrival
NIMBY (not in my back yard)
has experienced a further extension into NIMBYism when
someone overtly protects his
own interests.
The FISH (first in, still
here) business
Yahoo knows how
(Yet Another Hierarchal
Office Oracle)
In business we are long familiar with FIFO (first in, first
out) and SWOT analyses
(strengths, weaknesses, opportunities and threats). We
have also come to terms with
What could be classed as
„pseudo-acronyms“ include
the likes of: cop renowned to
mean „constable on patrol“ or
posh for „port out, starboard
home“ used for upper-class
passengers on the cruise ships
of past times, and peaking in
words like golf supposedly
meaning „gentlemen only,
ladies forbidden“. This list
would not be complete without the now, oh-so-familiar,
f*** (still can’t bring myself to
writing it in a business article)
– it is said to derive from „fornication under the consent of
the King“. Here the acronym
itself transformed into an offensive word – or maybe in
these examples we are looking at simple urban legends
(moderne Sagen / überlieferte
Geschichten).
Joy Zeller
Die Wirtschaft zwischen Alb und Bodensee
04 2015
Panorama
25 JA HRE SE S
» Konflikmoderation und Wirtschaftsmediation
» Team- und Organisationsentwicklung
» Coaching » Seminare und Vorträge
Ehrenamtlicher
Experteneinsatz
Der Senior Experten Service (SES)
feiert ein kleines Jubiläum: Vor
25 Jahren startete noch vor der
Wiedervereinigung der erste
ehrenamtliche Experteneinsatz
auf heute bundesdeutschem
Gebiet – bei einem Möbelhersteller in Thüringen. Inzwischen
unterstützt die Organisation
kleine und mittlere Unternehmen
in ganz Deutschland.
Wenn Sie Fragen haben, rufen Sie uns an.
Wir sind Ihnen gerne behilflich.
88214 Ravensburg
[email protected]
Tel. 0751 18 08 78 56 www.mediation-rv.de
„Der Einsatz in Thüringen war der erste
Schritt zu einer wichtigen Erweiterung
unseres Angebots, denn bis dahin war
der SES nur im Ausland tätig“, erinnert
sich Geschäftsführerin Susanne Nonnen.
Auf den ersten Einsatz in Thüringen
folgte ein Anfrageboom aus der ehemaligen DDR.
Seit Mitte der 1990er-Jahre unterstützt
der SES kleine und mittlere Unternehmen und andere Interessenten auch in
den alten Bundesländern und wurde zu
einem gesuchten Partner der IHKs und
Handwerkskammern. Bis heute kommen
viele Einsätze in Deutschland auf Empfehlung oder im Auftrag der Kammern
zustande. Sie machen sich auch für das
SES-Projekt VerA zur Verhinderung von
Ausbildungsabbrüchen stark.
„Als Stiftung der deutschen Wirtschaft
ist dem SES die Förderung des privaten
Sektors ein besonderes Anliegen“, so
Nonnen. „Zum Beispiel bei der Mitarbeiterqualifizierung, der Entwicklung von
Businessplänen und Marketingkonzepten, der Vorbereitung von Unternehmensübergaben und Nachfolgeregelungen, der Verbesserung von Dienstleistungen, Produkten und Prozessen oder
auch bei der Bewältigung von technischen, wirtschaftlichen und organisatorischen Problemen.“
WAB
O Info: SES, Judith Böhm, Tel. 0228 /
26090-131, [email protected]
Die Wirtschaft zwischen Alb und Bodensee
04 2015
15
Titelthema Internationale Fachkräfte
16
Die Wirtschaft zwischen Alb und Bodensee
04 2015
Titelthema Internationale Fachkräfte
NEUE WEGE BEI DER PERSONAL SUCHE
Mit internationalen
Fachkräften auf Erfolgskurs
Eine Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft zeigt, dass bereits jeder zweite Arbeitgeber
aktiv die kulturelle Vielfalt im Unternehmen fördert. Das zahlt sich aus: Firmen mit Arbeitnehmern
unterschiedlicher Nationalitäten erwiesen sich als besonders innovativ.
Birgit Mann*
Viele Unternehmen haben erkannt, dass
sie langfristig nicht mehr ausreichend
Mitarbeiter in Deutschland finden werden. Neue Strategien und Konzepte zielen deshalb immer häufiger darauf ab,
neues Personal im Ausland zu finden.
Verschiedene Verbände und Institutionen unterstützen die Unternehmen dabei. Über das Finden von Fachkräften hinaus hat sich das Binden der Fachkräfte
als Herausforderung erwiesen.
Mit einer geeigneten Willkommenskultur muss den Interessenten signalisiert
werden: Hier wird man als Arbeitnehmer
offen empfangen und aufgenommen.
Dies gelingt mit Sprachkursen, Hilfestellungen in allen Lebensbereichen und mit
der Integration der Lebenspartner. An
diesem Punkt setzen die im vergangenen
Jahr gegründeten elf baden-württembergischen Welcome Center an.
Das Welcome Center Ulm/Oberschwaben bietet deshalb ein Partner Support
Programm an, das sich um Beruf und
Karriere der Partner, Weiterbildung und
den Aufbau sozialer Kontakte bemüht.
Mit dem Internationalen Club Ulm/Oberschwaben wurde zusätzlich eine Plattform zum Kennenlernen und Austauschen geschaffen. „Es ist wichtig, dass
die Menschen aus dem Ausland Anschluss finden und auf diese Weise auch
im privaten Bereich in ihrer neuen Heimat ankommen“, fasst Nadine Schilder
den Grundgedanken des Welcome Centers zur Bindung von Fachkräften zusammen.
Internationalität macht offener
Die Unternehmen der Region haben bereits vielfältige Strategien entwickelt, um
internationale Fachkräfte zu finden und
zu binden. Die e.solutions GmbH ist 2009
aus einem Joint Venture mit den weltweit
agierenden Unternehmen Elektrobit und
Audi hervorgegangen. Das Unternehmen
mit Zentrale in Ingolstadt und Standorten
in Erlangen und Ulm ist spezialisiert auf
die Entwicklung von Infotainmentsystemen für die Automobilindustrie.
Die internationale Ausrichtung spiegelt
sich im Nationen-Mix der Mitarbeiter wider: Die rund 500 Beschäftigten kommen
aus 38 Ländern. Unternehmenssprache ist
erklärtermaßen Deutsch, dennoch wird
„Wir beraten kostenfrei hinsichtlich der
erforderlichen Formalitäten, bieten Seminare zur Willkommenskultur und stehen
mit vielen Tipps und Anregungen den
Unternehmen zur Seite“, erklärt Nadine
Schilder vom Welcome Center Ulm/Oberschwaben, das bei der IHK Ulm angesiedelt ist. Die ausländischen Fachkräfte
können auch direkt auf das Welcome Center zugehen und sich Informationen und
Hilfestellungen holen.
Um die ausländischen Mitarbeiter in
Deutschland zu halten, ist die Integration über den Arbeitsalltag hinaus von
zentraler Bedeutung. Dazu gehört auch
die Eingliederung der Lebenspartner.
Die Wirtschaft zwischen Alb und Bodensee
04 2015
Foto: Martina Dach
Hilfe in allen Lebenslagen
Ein herzliches Willkommen für Fachkräfte aus dem Ausland;
Nadine Schilder vom Welcome Center der IHK Ulm.
17
in vielen Bereichen hauptsächlich englisch kommuniziert. Dadurch gewinnt das
Unternehmen an Attraktivität für ausländische Bewerber. Die Stellen werden international und in enger Zusammenarbeit
mit der Bundesagentur für Arbeit ausgeschrieben. Ist ein Bewerber gefunden, gibt
es grundsätzlich mehrere Gespräche. „Wir
informieren über unsere Unternehmenskultur, klären die gegenseitigen Erwartungen und erfassen die Hoffnungen und
Ängste der Bewerber“, erklärt Svenja Triemer, Human Relations Specialist bei
e.solutions. Die Integration der neuen
Mitarbeiter erfolgt im Unternehmen fast
von selbst – quasi aus der Unternehmenskultur heraus. Ein ausländischer Neuling
werde nicht als „Ausländer“ betrachtet,
sondern einfach als „neuer Kollege“. Ihm
stehe man mit Rat und Tat zur Seite, denn
man kennt die Bedürfnisse aus eigenen
Erfahrungen.
Svenja Triemer sieht deutliche Vorteile
in einer multikulturellen Belegschaft.
„Die Internationalität macht uns offener
im Umgang miteinander, mit unseren
Kunden und Lieferanten. Neue Sichtweisen, unterschiedliche Denkmuster und
andere Vorgehensweisen beeinflussen
die Entwicklungen im Unternehmen positiv. Wir freuen uns über die Bereicherung durch internationale Mitarbeiter.“
„Deutsch ist die größte
Herausforderung für mich“
Filippo Pagin, seit Kurzem als SoftwareEntwickler bei e.solutions beschäftigt,
Foto: Martina Dach
Titelthema Internationale Fachkräfte
Svenja Triemer kümmert sich bei e.solutions in Ulm um Fachkräfte aus
dem Ausland. Zu ihnen gehört seit Kurzem der Italiener Filippo Pagin.
hat den Schritt von Italien nach Deutschland gewagt. Über Internet-Recherchen
ist er auf das Unternehmen aufmerksam
geworden. Die schwache wirtschaftliche
Entwicklung in seiner Heimat löste seine
internationale Suche aus. Viel Zeit für
die Vorbereitung blieb Pagin nicht: Zwischen dem ersten Kontakt und dem Arbeitsbeginn lagen nur zwei Monate. Aus
diesem Grund bevorzugt er noch die englische Sprache für das Gespräch, wird
aber nun an einem unternehmensinternen Deutschkurs teilnehmen. „Deutsch
Akademikeranteil bei Zuwanderern
35
31,1
30
27,5
25
22,2
20
16,1
15
10
5
0
2000
Zugewanderte 1990 bis 2000
18
2005
Zugewanderte 1995 bis 2005
2009
Zugewanderte 1999 bis 2009
2012
Zugewanderte 2002 bis 2012
Immer mehr Zuwanderer, die nach Deutschland kommen, verfügen über einen
Hochschulabschluss.
Das zeigt diese Grafik
des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln,
die sich auf Zuwanderer im Alter zwischen
25 und 64 Jahren bezieht (Datenquelle Geis
et al. 2015).
ist die größte Herausforderung für
mich“, erzählt er lachend. Filippo Pagin
ist gemeinsam mit seiner Ehefrau nach
Deutschland gekommen, sodass der Abschied aus Italien nicht ganz so schwer
fiel. Unterstützung bei der Wohnungssuche und bei Formalitäten erhielt er durch
eine beauftragte Location-Agentur und
durch das Welcome Center.
Lkw-Fahrer in Spanien angeworben
Den Blick gezielt ins Ausland richtet die
Grieshaber Logistik GmbH in Weingarten. Die Spedition sucht händeringend
nach Berufskraftfahrern. „Wir stellen
fest, dass der Beruf an Attraktivität verloren hat. Ziel ist es heute, viel Freizeit
zu haben und sein Leben frei gestalten
zu können“, analysiert Geschäftsführer
Roland Futterer die Situation.
Darüber hinaus sei die Wahrnehmung in
der Öffentlichkeit schlecht. Man rede
immer vom armen Kraftfahrer, der tagtäglich auf der Straße sein müsse. Dabei
handle es sich um einen anspruchsvollen
Beruf, der ein hohes Maß an Selbstorganisation, Verständnis für Zeitplanung
und Sachverstand beispielsweise in der
Ladungssicherung erfordere.
Von drei freien Ausbildungsplätzen zum
Berufskraftfahrer konnte bislang nur ein
Platz besetzt werden. Im Rahmen einer
Aktion der SVG (Straßenverkehrsgenossenschaft) warb das Unternehmen deshalb
Die Wirtschaft zwischen Alb und Bodensee
04 2015
Foto: Rolf Schultes/Drumlin Photos
Titelthema Internationale Fachkräfte
Vorstellungsgespräch über Skype
Drei spanische Lastwagenfahrer arbeiten für Grieshaber Logistik.
Carlos Jose Campos Canadas, Jose Fernandez Prados, Juan Miguel
Sabio Rivera mit ihrer Chefin Nicole Yasar-Seifried.
„Tolle Schule für die Persönlichkeit“
Einem Mix aus unterschiedlichen Kulturen im Unternehmen kann Werner
Stockburger, Ausbildungsleiter der Airbus Defence and Space GmbH in Ulm,
Die Wirtschaft zwischen Alb und Bodensee
04 2015
viel Positives abgewinnen: „Der interkulturelle Austausch untereinander ist eine
tolle Schule für die Persönlichkeitsbildung der Jugendlichen. Fremde Kulturen
bringen ein anderes Gedankengut mit –
das befruchtet das menschliche Miteinander“, ist er überzeugt. Das sei umso
wichtiger, da das Unternehmen weltweit
aktiv sei und das Arbeiten in multinationalen Teams zum Alltag gehöre.
Airbus unterstützt deshalb verschiedene
Programme des Verbandes Südwestmetall, um jungen Menschen im Ausland die
Möglichkeit einer Ausbildung in Deutschland anzubieten. Aktuell wird gemeinsam
mit dem Welcome Center Ulm/Oberschwaben und dem Sonderprogramm des Bundes, MobiPro, in Spanien nach Auszubildenden gesucht. Dabei übernimmt die
spanische Arbeitsagentur die Stellenausschreibung und die Vorauswahl. Mittels
Skype findet dann ein Bewerbungsgespräch statt, das, wenn alles passt, mit
einer persönlichen Vorstellung in Deutsch-
Foto: Martina Dach
Berufskraftfahrer in Spanien an. Die Wahl
fiel auf drei Familienväter, die durch
Sprachkurse der SVG auf Deutschland
vorbereitet wurden. Grieshaber Logistik
sorgte dann für Unterstützung in allen
Lebensbereichen. Die neuen Mitarbeiter
wurden zunächst in einer Ferienwohnung
untergebracht, durch Mitfahren eingearbeitet und später bei der Wohnungssuche
begleitet, damit ihre Familien nachkommen konnten. „Wir bemühen uns um eine
intensive Betreuung der ausländischen
Mitarbeiter und legen Wert darauf, dass
sie den gleichen Lohn bekommen wie die
deutschen Kollegen“, ergänzt Nicole YasarSeifried, die bei Grieshaber den Bereich
Spedition national leitet.
Die Berufskraftfahrer aus Spanien sind
bereits gut ausgebildet und verfügen
über reichlich Fahrpraxis. Die guten Erfahrungen führen dazu, dass die Grieshaber Logistik GmbH zukünftig vermehrt im Ausland auf Personalsuche
gehen wird. „Das haben wir fest auf der
Agenda. Mit jedem neuen Mitarbeiter
aus dem Ausland wächst unsere Erfahrung, und dadurch wird es immer einfacher“, erklärt Roland Futterer.
Airbus habe aktuell kaum Probleme,
Ingenieure für Elektro- oder Informationstechnik zu finden. Dagegen fehlten
Auszubildende für die Berufe Mikrotechnologe oder Oberflächenbeschichter.
Stockburger führt den Mangel auch darauf zurück, dass diese Berufe wenig bekannt sind. Er arbeitet deshalb eng mit
den Schulen und der IHK zusammen. Wer
diesen Beruf erlernt, sollte in den MINTFächern (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik) fit sein. „Doch
da wird es schwierig, Bewerber zu finden,
denn diejenigen, die diese Fächer bevorzugen, absolvieren häufig das Gymnasium und studieren anschließend. Sie
gehen für die Ausbildung im dualen System zunächst verloren“, sagt Stockburger.
Bei der Suche nach Azubis setzt Werner Stockburger von Airbus Defence and Space in Ulm auf einen Mix aus Jugendlichen
aus Deutschland und aus anderen europäischen Ländern.
19
Foto: Rolf Schultes/Drumlin Photos
Titelthema Internationale Fachkräfte
Liliya Todorova aus Bulgarien macht eine Ausbildung zur
Köchin im Hotel Gasthaus Adler in Gaisbeuren.
land fortgesetzt wird. Vor Arbeitsbeginn
sind ein mehrwöchiges Praktikum sowie
ein Sprachkurs, der mindestens 600 Stunden umfasst, vorgesehen.
Der Eintritt ins Unternehmen wird bei
Airbus Defence and Space intensiv begleitet, damit eine schnelle Integration
gewährleistet wird. „Wir haben ein spezielles Einstiegsprogramm für deutsche
und ausländische Auszubildende entwickelt, das auch interkulturelle Themen
beinhaltet. Auf diese Weise fördern wir
die Sensibilität der Jugendlichen für kulturelle Unterschiede“, schildert Stockburger die Maßnahmen. Für essenziell
hält er in diesem Zusammenhang die
Kenntnis der deutschen Sprache und den
Aufbau sozialer Kontakte.
dann die 29-jährige Liliya Todorova ein.
„Sie hat sich bei uns schon sehr gut eingearbeitet. Eine solche Ausbildung ist für
sie eine große Chance. Deshalb hat sie
eine sehr positive Einstellung zur Arbeit
insgesamt und natürlich auch zu den Arbeitszeiten“, begeistert sich Bösch für die
neue Mitarbeiterin aus Bulgarien.
Die Integration der jungen Frau wird parallel von der Stiftung Adolf Aich – unter
anderem mit Sprachkursen – begleitet.
Den kulturellen Mix der Nationen bei seinen Mitarbeitern findet Bösch belebend
– auch was den internen Speiseplan betrifft. Einfluss auf die Speisekarte des
Gasthauses wird dieser aber nicht nehmen: „Das Essen im Adler bleibt regionaldeutsch – etwas anderes passt konzeptionell nicht ins Programm“, sagt er lachend.
Mehr Verständnis für die
internationalen Kunden
Das BBW fand für seine eigenen Ausbildungsplätze zum Koch keine Bewerber
mehr und suchte deshalb in Bulgarien
nach Auszubildenden.
Damit für die Bulgaren eine eigene Berufsschulklasse eingerichtet werden
konnte, war die Stiftung auf der Suche
nach Partnern, die sich ebenfalls bulgarische Azubis vorstellen konnten. Nach
einer Woche Probearbeit stellte Bösch
Durchweg positive Erfahrungen mit ausländischen Mitarbeitern hat die ZIM
Flugsitz GmbH in Markdorf gemacht.
Das Unternehmen entwickelt und produziert Fluggastsitze für renommierte Airlines. 14 verschiedene Nationen sind
mittlerweile unter den 125 Beschäftigten vertreten.
Aufgrund der internationalen Ausrichtung werden Stellenangebote generell
weltweit ausgeschrieben – sowohl in deutscher als auch in englischer Sprache. „Es
Feine Speisen, edle Wildgerichte und
kreative Desserts lassen im Hotel Gasthaus Adler in Gaisbeuren das Herz jedes
Feinschmeckers und Kochs höher schlagen. Doch fehlt es dem Unternehmen an
Auszubildenden im Hotelfach und vor
allem zum Koch.
Dieser Ausbildungsplatz drohte bereits
im zweiten Jahr unbesetzt zu bleiben, als
Inhaber Alexander Bösch eine Anfrage
des Berufsbildungswerks Adolf Aich
(BBW) erreichte. Die Institution fördert
gezielt Schüler aus dem In- und Ausland.
20
Foto: Rolf Schultes/Drumlin Photos
Hohe Motivation zeichnet
ausländische Mitarbeiter aus
Damit die Chemie zwischen den Mitarbeitern verschiedener Nationalitäten
stimmt, setzt Angelika Zimmermann von der ZIM Flugsitz GmbH auch auf gemeinsame Freizeitaktivitäten.
Die Wirtschaft zwischen Alb und Bodensee
04 2015
Titelthema Internationale Fachkräfte
tut gut, unterschiedliche Nationalitäten
in der Belegschaft zu haben. Wir haben
Kunden auf allen Kontinenten. Durch den
kulturellen Mix ist intern mehr Verständnis für die Eigenheiten der Kunden da“,
sagt Geschäftsführerin Angelika Zimmermann. Das Anwerben der ausländischen
Bewerber erfolgt bei ZIM in mehreren
Stufen: Zunächst gibt es einen telefonischen Erstkontakt. Dann folgen ein Gespräch über Skype und anschließend ein
persönliches Gespräch im Unternehmen.
Zimmermann legt Wert darauf, dass die
Bewerber ihren zukünftigen Arbeitsplatz und ihre Teamkollegen vorab kennenlernen. Parallel dazu wird ermittelt,
ob die Bewerber ihre Zukunft langfristig
in Deutschland sehen. „Nur wenn der
neue Mitarbeiter sich ganz auf eine Zukunft in Deutschland einlässt und auch
ein Lebenspartner dies mitträgt, kann
eine Integration gelingen“, ist sich Angelika Zimmermann sicher.
„Klüngeln“ vermeiden
Die engagierte Ingenieurin achtet auf einen bunten Mix an Nationen innerhalb
der Teams, um ein „Klüngeln“ gleicher
Nationalitäten untereinander zu vermeiden. Unterstützt werden ausländische
Fachkräfte durch interne Sprachkurse,
Hilfe bei der Wohnungssuche und durch
einen Paten, der Ansprechpartner für
Die Wirtschaft zwischen Alb und Bodensee
04 2015
Zu- und Abwanderung
2.000.000
1.500.000
1.000.000
500.000
0
1965
1970
1975
1980
1985
1990
1995
2000
2005
2010
-500.000
-1.000.000
Saldo
Zuzüge
Fortzüge
Unterm Strich kamen in den letzten 50 Jahren deutlich mehr Zuwanderer nach Deutschland, als
Menschen auswanderten. Experten sehen in qualifizierten Zuwanderern eine wesentliche Säule des
Arbeitsmarkts. (Grafik: Institut der deutschen Wirtschaft Köln, Quelle: Stat. Bundesamt 2014)
alle Fragen ist. Darüber hinaus werden
Freizeitaktivitäten organisiert, um den
persönlichen Kontakt der Mitarbeiter untereinander zu intensivieren.
Die Geschäftsführerin freut sich über
den Input aus anderen Kulturen: „Das
wirkt sich positiv auf unsere Produktentwicklungen und Innovationen aus.“ Als
einzigen Nachteil merkt Zimmermann
an, dass es immer wieder zu Missver-
ständnissen zwischen Menschen unterschiedlicher Herkunft kommt. Da könne
schon mal ein gut gemeinter Witz der
Auslöser dafür sein. Der Aufbau und die
Pflege einer intensiven Gesprächskultur
nehme deshalb im Unternehmen einen
hohen Stellenwert ein.
* Birgit Mann ist Wirtschaft singenieur Kommunikationstechnik und Inhaberin der Team-Entlastung PR
Neu-Ulm.
21
Titelthema Internationale Fachkräfte
I N T E R N AT I O N A L E M I T A R B E I T E R S U C H E
Zuwanderer mit hoher Qualifikation
Für deutsche Unternehmen, die Fachkräfte im Ausland anwerben möchten, gibt es mittlerweile
vielfältige Unterstützungsmöglichkeiten.
Axel Plünnecke*
Foto: Dennis Strassmeier
Im Jahr 2013 erreichte die Nettozuwanderung mit 437.000 Personen den höchsten
Wert seit 1993. Dabei sind in den letzten
Jahren vorwiegend Menschen aus Europa
nach Deutschland zugezogen. Aber auch
Axel Plünnecke erforscht die
Zuwanderer und weist immer
wieder auf die enormen
Potenziale dieser Menschen
hin.
die Zuwanderung aus den Drittstaaten
hat in den letzten Jahren zugenommen.
Viele Zuwanderer orientieren sich bei
den Wanderungsentscheidungen an bestehenden Netzwerken. Dadurch haben
die alten Bundesländer, in denen rund 90
Prozent der Zuwanderer leben, bei der
Gewinnung internationaler Fachkräfte
Vorteile. Unter den erwachsenen Zuwanderern ist ein höherer Anteil akademisch
qualifiziert als in der erwachsenen Bevölkerung insgesamt. Überdurchschnittlich viele Zuwanderer haben eine technische Qualifikation.
Die Zuwanderer tragen daher bereits
heute in hohem Maß zur Fachkräftesicherung bei. In den akademischen MINT22
Qualifikationen, die besonders von Engpässen betroffen sind und für die
Innovationskraft Deutschlands eine
wichtige Rolle spielen, ist der Anteil der
Zuwanderer an allen erwerbstätigen Personen von 12,8 Prozent im Jahr 2005 auf
15,9 Prozent im Jahr 2012 gestiegen. Die
Erwerbstätigkeit
von
Zuwanderern
wuchs in diesem Zeitraum doppelt so
schnell wie die Erwerbstätigkeit aller
MINT-Akademiker. In den kommenden
Jahrzehnten wird aufgrund des demografischen Wandels die Bedeutung der
Gewinnung und Bindung internationaler
Fachkräfte zunehmen.
„Blaue Karte“ sorgte
für Erleichterungen
Während die Mobilitätsbarrieren innerhalb der EU immer weiter abgebaut wurden, waren die rechtlichen Rahmenbedingungen für Drittstaatsangehörige über
viele Jahrzehnte außerordentlich restriktiv. Erst mit dem neuen Zuwanderungsgesetz (2005), der „Blauen Karte EU“ (2012)
sowie der Beschäftigungsverordnung
(2013) wurden deutliche Verbesserungen
im Einwanderungsrecht erreicht. Die besseren rechtlichen Rahmenbedingungen
sind noch nicht allen Unternehmen und
potenziellen Zuwanderern bekannt.
Internet hilft
Um Zuwanderer im Ausland zu gewinnen, sind entsprechende Stellenbörsen
sehr hilfreich. Das Willkommensportal
„Make it in Germany“ (www.make-it-ingermany.de) bietet Unternehmen die
Möglichkeit, über die Bundesagentur für
Arbeit eine Stellenanzeige auf dem Portal zu platzieren, welches sich gezielt an
Fachkräfte aus dem Ausland richtet. Zudem unterstützt die Zentrale Auslands-
und Fachvermittlung (ZAV) der Bundesagentur für Arbeit Unternehmen bei der
Suche nach Fachkräften aus dem Ausland. Bei der Rekrutierung aus bestimmten Ländern können Unternehmen auch
die Angebote der Auslandshandelskammern (AHKs) vor Ort in Anspruch nehmen. Beispielsweise verfügen die AHKs
in Italien, Portugal und Spanien über eigene Jobportale, in denen Anzeigen geschaltet werden können.
Willkommenskultur wichtig
Um internationale Fachkräfte zu binden,
ist die Willkommenskultur in den Unternehmen von entscheidender Bedeutung.
Dabei ist eine Reihe an verschiedenen
Maßnahmen denkbar, so die Vermittlung und Förderung von Sprachkursen,
die Unterstützung beim Anerkennungsverfahren, die Stärkung der interkulturellen Kompetenzen bei der Stammbelegschaft, die Achtung der kulturellen oder
religiösen Besonderheiten im beruflichen Alltag, die Einführung von Mentoring-Programmen sowie die Bereitstellung von Willkommensmappen mit
Informationsmaterialien.
Als besondere Herausforderungen der
Rekrutierung sehen Unternehmen häufig sprachliche Defizite, Fragen der Anerkennung ausländischer Abschlüsse oder
Unklarheiten beim Zuwanderungsrecht.
Für Unternehmen bestehen eine Reihe
von Unterstützungsangeboten und Kontaktstellen, um die mit der Rekrutierung
und Bindung von internationalen Fachkräften verbundenen Herausforderungen zu meistern (siehe Seiten 25 und 26).
*Prof. Dr. Axel Plünnecke leitet das Kompetenzfeld
Bildung, Zuwanderung und Innovation beim Institut der deutschen Wirtschaft in Köln.
Die Wirtschaft zwischen Alb und Bodensee
04 2015
Titelthema Internationale Fachkräfte
N O K I A S O L U T I O N S A N D N E T W O R K S G M B H & C O. K G
Starterpaket hilft den neuen Kollegen
Bei Nokia in Ulm arbeiten Mitarbeiter aus 39 Nationen zusammen. Sie helfen dem international
agierenden Unternehmen dabei, weltweit erfolgreich zu sein. Wir sprachen mit Dirk Theuerkauf,
stellvertretender Betriebsleiter am Standort Ulm, über das Thema internationale Fachkräfte.
Warum sind die internationalen Fachkräfte wichtig für Ihr Unternehmen?
Nokia Networks stellt Produkte und
Dienstleistungen für die Telekommunikationsbranche her, die praktisch überall genutzt werden, wo es Mobilfunknetze gibt. Daher legen wir Wert auf
lokale Expertise. Nur so können wir die
spezifischen Anforderungen im jeweiligen Land kennen und adäquate Lösungen anbieten. Internationale Fachkräfte
bringen neben ihrer fachlichen Kompetenz weitere wichtige Kenntnisse mit: Sie
verfügen zum Beispiel über Sprachkenntnisse und andere kulturelle Fertigkeiten, die bei internationalen Kundenbesuchen sehr wichtig sein können.
Wie geht das Unternehmen mit den internationalen Fachkräften um? Was
bietet Sie den Menschen?
Wir haben ein Starterpaket geschnürt, das
über die wichtigsten Dinge zu Beginn der
Beschäftigung informiert, zum Beispiel
zu den Themen Einwohnermeldeamt,
Krankenversicherung oder Bankkonto. In
unserem Unternehmen ist zwar die Geschäftssprache Englisch, wir bieten jedoch
in Ulm auch Deutschkurse an. Das gibt
unseren internationalen Mitarbeitern die
Möglichkeit, auch in ihrem privaten Umfeld schneller zurechtzukommen. Zudem
finden monatliche Standortaktivitäten
Die Wirtschaft zwischen Alb und Bodensee
04 2015
Foto: Martina Dach
Wie international ist Nokia?
Nokia ist ein globales Unternehmen. Das
heißt nicht nur, dass wir in fast allen Ländern der Welt präsent sind und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor Ort haben,
es bedeutet auch, dass im gesamten Unternehmen die Zusammenarbeit und die
Zusammensetzung von Teams grenzüberschreitend ist. Ein gutes Beispiel ist Ulm.
Hier arbeiten rund 700 Mitarbeiter mit
39 unterschiedlichen Nationalitäten.
Für Dirk Theuerkauf von Nokia gehört der Umgang
mit internationalen Fachkräften zum Alltag.
statt, die dazu beitragen, dass sich die Mitarbeiter untereinander vernetzen. Außerdem gibt es Sportgruppen, denen sich die
Mitarbeiter anschließen können, wie
laufen, Fußball spielen oder Drachenboot
fahren.
Was würden Sie anderen Unternehmen, die sich mit dem Gedanken tragen, internationale Fachkräfte einzustellen, mit auf den Weg geben?
Man sollte versuchen, den Mitarbeiter
noch in seinem Heimatland zu kontaktieren und kennenzulernen. Wenn man
erst ein halbes Jahr später feststellt, dass
man nicht zueinander passt, dann ist das
für beide Seiten verlorene Zeit und verursacht eine Menge Kosten. Dazu kann
man die verschiedenen technischen
Möglichkeiten zur visuellen Datenübertragung nutzen wie Skype, FaceTime und
WebEx.
Zudem hat sich unser Starterpaket sehr
bewährt. Je leichter man es neuen Kollegen aus dem Ausland macht, sich in der
neuen Umgebung zurechtzufinden,
desto einfacher lassen sie sich integrieren und können zum Unternehmenserfolg beitragen.
Welche größten Herausforderungen
gibt es, wenn man sich als Unternehmen entscheidet, internationale Fachkräfte einzustellen?
Wir sehen in der Beschäftigung internationaler Fachkräfte keine größeren Herausforderungen. Ganz im Gegenteil, ihr
Wissen und ihre kulturellen Fertigkeiten helfen uns zunehmend und sind eine
Unterstützung und Bereicherung in unserer internationalen Kommunikation.
Interview: Nadine Schilder,
Welcome Center Ulm/Oberschwaben bei der IHK Ulm
23
Titelthema Internationale Fachkräfte
W E L C O M E C E N T E R B O D E N S E E - O B E R S C H W A B E N, R A V E N S B U R G
„Die Region braucht internationale Fachkräfte“
Foto: Rolf Schultes/Drumlin Photos
Die Welcome Center Bodensee-Oberschwaben und Ulm/Oberschwaben sind Anlaufstellen für internationale
Fachkräfte und regionale Unternehmen. Wir sprachen mit der Leiterin der Ravensburger Beratungsstelle,
Irene Schmutz-Bohnes, über das vom Land Baden-Württemberg geförderte Projekt.
Irene Schmutz-Bohnes leitet das Welcome Center
Bodensee-Oberschwaben in Ravensburg.
Welche Ziele verfolgt das Welcome Center Bodensee-Oberschwaben?
Erklärtes Ziel ist die Erschließung des Potenzials von internationalen Fachkräften
und deren Integration im Sinne der Etablierung einer echten Willkommenskultur. Unternehmen unterstützen wir bei
der Gewinnung und Integration von Mitarbeitern aus dem Ausland in enger Zusammenarbeit mit unseren Netzwerkpartnern, den Bildungsträgern, Kammern, Kommunen und Arbeitsverwaltungen.
Was haben Sie schon alles umgesetzt?
Zunächst haben wir bei den Unternehmen den qualitativen und quantitativen
Bedarf an Fachkräften erhoben und die
Erfordernis von Unterstützungsmaßnahmen ermittelt. Daraus resultierten Konzepte für Workshops und Vorträge sowie
persönliche Beratungstermine. Sehr gut
angenommen wird unser Beratungsangebot sowohl von internationalen Fachkräften, die bereits hier sind, als auch
von denen, die sich eine berufliche Perspektive in unserer Region vorstellen können.
24
Wie wichtig sind internationale Fachkräfte für die Unternehmen?
Viele Unternehmen haben Bedarf an Mitarbeitern aus dem Ausland, denn häufig
können vakante Stellen nicht besetzt
oder Aufträge nicht angenommen werden, weil das Personal fehlt. Deshalb sind
Migranten wichtig, um die Leistungsfähigkeit der Wirtschaft zu erhalten. Betriebe, die Fachkräfte aus dem Ausland
einstellen wollen, empfinden es oft als
sehr hilfreich, wenn wir sie als eine Art
„ausgelagertes Personalbüro“ dabei unterstützen – etwa bei der Suche nach einem geeigneten Sprachkurs.
Und mit welchen Anliegen wenden sich
die Fachkräfte aus dem Ausland an Sie?
An erster Stelle steht natürlich das Erlernen der Sprache, gefolgt von der Suche
nach einem Arbeitsplatz. Es kommt häufig vor, dass Menschen aus dem Ausland
hierzulande zunächst Arbeiten verrichten, die deutlich unter der Qualifikation
liegen, die sie in ihrer Heimat erworben
haben. Zum Beispiel hat sich eine bulgarische Architektin an uns gewandt, die
zurzeit als Familienhilfe tätig ist und
nun nach einer Arbeit sucht, die ihrer
tatsächlichen Ausbildung entspricht.
Hier muss dann zunächst die Anerkennung der im Ausland erworbenen Qualifikationen und Diplome geklärt werden.
Außerdem informieren wir die Arbeitssuchenden zum Beispiel über das Angebot der Agentur für Arbeit und unterstützen sie im Bewerbungsprozess.
Welche Hürden gibt es bei der Integration von Fachkräften aus dem Ausland?
Eine entscheidende Hürde ist die deutsche Sprache. Selbst wenn die Fachkraft
einen Sprachkurs absolviert hat, stellt
der Dialekt in unserer Region meist eine
zusätzliche Herausforderung dar. Man
stelle sich eine spanische Pflegekraft im
Gespräch mit einem betagten Bewohner
eines oberschwäbischen Pflegeheims vor
– da braucht es Geduld und Offenheit auf
beiden Seiten. Außerdem ist es wichtig,
die Menschen auch im Alltag zu integrieren, sei es in Vereinen, Betriebssportgruppen oder im Rahmen von kulturellen Aktivitäten.
Was steht für Sie als Nächstes an?
Wir wollen ein interkulturelles Unternehmensnetzwerk aufbauen. Außerdem
möchten wir möglichst viele Firmen dafür gewinnen, internationalen Fachkräften bei Betriebsbesichtigungen einen
Einblick zu gewähren. Wir werden Bewerbungstrainings und arbeitsweltbezogene Sprachkurse organisieren; auch einige Veranstaltungen stehen auf dem
Programm: am 19. Juni zum Thema Diversity Management und am 30. September zum Thema Sozialwirtschaft. Außerdem findet am 27. November der „Tag der
internationalen Fachkraft“ statt.
Interview: Markus Brunnbauer, Gudrun Hölz
O www.welcomecenter-bo.de
Die Wirtschaft zwischen Alb und Bodensee
04 2015
Titelthema Internationale Fachkräfte
Lese-Tipps
Potenzial des
Arbeitsmarkts nutzen
Diversity Management
hilft Unternehmen
„Fachkräfte finden & binden
– Vielfalt nutzen“ - der RKWLeitfaden für kleine und mittlere Unternehmen zeigt kurzund langfristige Methoden
auf, um das Potenzial des Arbeitsmarktes voll auszunutzen
und davon zu profitieren. Das
PDF kann kostenlos heruntergeladen werden.
www.bmwi.de/DE/Mediathek/
publikationen,did=676802.
html
Kulturelle Vielfalt ist bedeutend für den deutschen Arbeitsmarkt. Das Institut der
deutschen Wirtschaft Köln
zeigt die Ergebnisse seiner
Studie zur aktiven Förderung
dieser Vielfalt in deutschen
Unternehmen auf. Trends sowie mögliche Maßnahmen im
Zuge des „Diversity Management“ werden vorgestellt. Die
Studie wird kostenlos als PDF
angeboten.
http://www.iwkoeln.de/de/
studien/iw-trends/beitrag/
andrea-hammermann-joergschmidt-diversity-manage
ment-198814
Analyse zum
Fachkräfte-Engpass
Leitfaden zur
Willkommenskultur
Die Engpassanalyse der Bundesagentur für Arbeit beschäftigt sich mit dem Mangel
an Fachkräften. Dabei geht die
Analyse spezifisch auf die
Knappheit von Fachkräften in
verschiedenen Berufsfeldern
ein und liefert zusammenfassende Übersichten sowie weiterführende Informationen.
Auch diese Analyse kann in
Form eines PDFs kostenlos heruntergeladen werden.
https://statistik.arbeitsagen
tur.de/Statischer-Content/Ar
beitsmarktberichte/Fachkraef
tebedarf-Stellen/Fachkraefte/
BA-FK-Engpassanalyse-201406.pdf
Die Wirtschaft zwischen Alb und Bodensee
Unter dem Titel „Willkommenskultur – Ein Leitfaden für
Unternehmen“ erklärt eine
Broschüre der Bundesvereinigung Deutscher Arbeitsverbände, was Willkommenskultur ist, wozu sie dient und
durch welche Strategien man
diese in Unternehmen etablieren kann. Praxisbeispiele
veranschaulichen die Fakten.
Der Leitfaden steht als PDF
kostenlos zur Verfügung.
www.arbeitgeber.de/www/
arbeitgeber.nsf/res/200DFA1EA
7BAF2BEC1257A3E00336A5F/
$file/BDA_Willkommenskultur.
pdf
04 2015
25
Titelthema Internationale Fachkräfte
Link-Tipps zum Thema
Geballte Informationen
für Zuwanderer
Zahlen, Daten, Fakten
zum Thema Fachkräfte
„Make it in Germany“ ist ein Informationsportal für internationale Fachkräfte,
die sich in Deutschland orientieren
möchten. Es werden viele Detailinformationen zur Arbeit und zum Leben
in Deutschland geliefert. Die Website ist
auf Deutsch und Englisch verfügbar,
Kurzinformationen gibt es auch in den
Landessprachen für Vietnam, Indien, Indonesien, Spanien und spanisch-sprachi-
Der Fachkräftemonitor der IHKs in BadenWürttemberg gibt umfangreiche Informationen zur Analyse des Fachkräfteangebots und der -nachfrage.
www.fachkraeftemonitoring-bw.de
ge Länder, Russland, Italien, Portugal und
portugiesisch-sprachige Länder.
www.make-it-in-germany.com
Kompetenzzentrum
Fachkräftesicherung
Um kleine und mittlere Unternehmen
(KMU) bei der Fachkräftesicherung zu unterstützen, hat die Bundesregierung im
Rahmen der Fachkräfteoffensive das
Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung
(KOFA) eingerichtet. Dieses bietet umfangreiche Informationen, Studien und
Analysen zur Fachkräftesicherung in KMU.
Darüber hinaus organisiert das KOFA
Workshops vor Ort.
www.kofa.de
Welcome Center helfen
vor Ort mit Rat und Tat
Welcome Center sind regionale Serviceund Beratungsstellen für internationale
Fachkräfte. Sie helfen Betrieben bei der
Rekrutierung von ausländischen Fachkräften und unterstützen internationale
Fachkräfte und deren Familien bei der Integration. Träger ist in Ulm die IHK, für die
Region Bodensee-Oberschwaben das CJD.
www.welcomecenter-ulmoberschwaben.de
www.welcomecenter-bo.de
26
Zentrale Auslands- und
Fachvermittlung (ZAV)
Die zentrale Auslands-und Fachvermittlung ist eine Einrichtung der Bundesagentur für Arbeit. Sie bietet deutschen
Arbeitgebern sowie Arbeitnehmern aus
dem Ausland Unterstützung bei der Stellenbesetzung beziehungsweise der Stellensuche an. Darüber hinaus kümmert
sich die ZAV um die Zulassung der ausländischen Arbeitnehmer in Deutschland.
www.arbeitsagentur.de/zav
Wegweiser zur Anerkennung
von Abschlüssen
Das mehrsprachige Portal „Anerkennung
in Deutschland“ liefert umfassende Informationen zum Thema der Anerkennung ausländischer Berufsqualifikationen
und verweist mit dem Tool „Anerkennungs-Finder“ auf zuständige Stellen.
Zudem gibt es Informationen für Menschen, die in Deutschland studieren oder
eine Schule besuchen möchten.
www.anerkennung-in-deutschland.de
IHKs helfen bei der Anerkennung
von Berufsabsschlüssen
Die von den IHKs getragene Organisation
FOSA ist bei vielen Berufen für die Anerkennung ausländidscher Abschlüsse zuständig. Die Webseite bietet dazu Detailinformationen, für Erstberatungen sind
die jeweiligen IHKs zuständig.
www.fosa.de
Die Wirtschaft zwischen Alb und Bodensee
04 2015
Foto: Martina Dach
In Ausbildung investieren
heißt in die Zukunft investieren
In Ausbildung investieren heißt in die Zukunft investieren.
Stetiger Wandel bei nachhaltiger Entwicklung - damit lässt
sich am besten beschreiben, was die Uzin Utz AG ausmacht:
In über 100 Jahren entwickelte sich aus einem kleinen regionalen Komplettanbieter in Sachen Bodenkompetenz ein
weltweit agierender Konzern mit rund 1000 Mitarbeitern.
Von den Mitarbeitern am Standort Ulm hat fast jeder Dritte
schon seine Ausbildung bei der Uzin Utz AG absolviert – eine
Zahl, auf die das Unternehmen stolz ist. Die Uzin Utz AG bie-
tet Ausbildungsplätze für Industriekaufleute, Chemikanten, Dual Studierende, Fachkräfte für Lagerlogistik, Fachinformatiker und seit kurzem auch für Mediengestalter.
Pakt für Ausbildung: Bei Ihrer IHK erfahren Sie, warum
sich Ausbildung gerade jetzt lohnt. www.ulm.ihk24.de
Ihr Ansprechpartner bei der IHK Ulm:
Holger Balkheimer, Tel. 0731 / 173-193
Foto: PRISMA
Neues aus den Unternehmen
In Kürze
Die globale E-CommercePlattform eBay startete in
Deutschland gemeinsam mit
der VAUDE Sport GmbH & Co.
KG, Tettnang, den „VAUDE Second Use Shop“ (www.ebay.
de/vaude). Private Verkäufer
können in dem Re-CommerceShop VAUDE-Produkte weiterverkaufen, für die sie keine
Verwendung mehr haben.
VAUDE ist die erste OutdoorMarke, mit der eBay in
Deutschland eine Markenwelt
für gebrauchte Produkte verwirklicht. Für ihr Unternehmen sei dies ein weiterer Baustein in seiner ganzheitlichen
Nachhaltigkeitsstrategie,
so
VAUDE-Geschäft sführerin Antje von Dewitz.
www.vaude.com
Motor Caravan
Design Award
Foto: HYMER
Die HYMER AG, Bad Waldsee,
wurde erneut mit einem renommierten Preis ausgezeichnet: Die Hymermobil B-Klasse
PremiumLine 544 erhielt den
Motor Caravan Design Award
2015 in der Kategorie „Integrierte Reisemobile unter
90.000 Britische Pfund“. Bewertet wurde nach verschiedenen technischen und designästhetischen
Gesichts-
punkten wie Aussehen und
Fahrzeuggestaltung. Die Auszeichnung wurde vom 1907
gegründeten Caravan Club, einer britischen Organisation für
28
Caravan- und Reisemobilnutzer mit derzeit rund 1 Million
Mitgliedern, übergeben.
www.hymer.com
Mobiles Büro eröffnet
ASL Bodensee, Friedrichshafen, bietet Dienstleistungen
rund um Familie, Haushalt und
Garten.
Anlässlich
seines
zehnjährigen Bestehens hat
das Unternehmen von Marion
Wartenberg nun eine Niederlassung in Überlingen eröffnet: Das neue mobile Büro befindet sich in der Heiligenbreite 22 und dient als Anlaufstelle für Mitarbeiter und Bewerber.
www.asl-bodensee.de
Emma wird größer
Seit September 2014
Elektroauto „emma“
fentlichen Verkehr im
seekreis unterwegs –
ist das
im öfBodenmit Er-
Foto: Bodo
Re-Commerce-Shop
für Nachhaltigkeit
folg: Um den steigenden Nutzungszahlen gerecht zu werden, wurde es nun durch ein
größeres Fahrzeug ersetzt. Das
Elektroauto verkehrt auf der
Strecke Markdorf–Deggenhausertal, um Fahrplanlücken zu
schließen: Es kann gebucht
werden, wenn im Linienbetrieb kein Bus verkehrt. Das
Modellprojekt, das vom Bundesministerium für Verkehr
und digitale Infrastruktur mit
3,6 Millionen Euro gefördert
wird, wird von neun Partnern
getragen – unter anderem von
der Bodensee-Oberschwaben
Verkehrsverbundgesellschaft.
www.bodo.de
Mehr Platz und bessere Arbeitsbedingungen bietet
der neue Zustellstützpunkt der Deutschen Post in
Friedrichshafen.
Neuer Zustellstützpunkt
Deutsche Post, Friedrichshafen
Nach nur vier Monaten Bauzeit wurde Ende Februar der
neue Zustellstützpunkt der
Deutschen Post am Competence Park Friedrichshafen
eröffnet. Für die Umsetzung
des Gebäudes wurden vom
Bauherrn, der PRISMA Zentrum für Standort- und Regionalentwicklung GmbH, Friedrichshafen, rund 3 Millionen
Euro investiert. Der neue
Standort, an dem circa 70 Mitarbeiter beschäftigt sind, bietet etwa 1.000 Quadratmeter
flexible Betriebs- und Gewerbeflächen.
Der Zustellstützpunkt wurde
nach einem neuen Konzept
erstellt, bei dem auch die ste-
tig steigenden Paketmengen
berücksichtigt wurden. So
hat man den Platz für die Paketsortierung größer bemessen, und die Be- und Entladung der Fahrzeuge wurde
durch neue Rampen wesentlich vereinfacht. Sämtliche
Arbeitsabläufe werden auf einer Ebene abgewickelt. Somit
können die täglichen Briefund Paketverteilprozesse der
Deutschen Post zur Versorgung der insgesamt 35.000
Haushalte in Friedrichshafen
reibungslos und zügig abgewickelt werden.
WAB
O www.deutschepost.de /
www.prisma-zentrum.com
Rekordergebnis bestätigt
CHG-MERIDIAN AG, Weingarten
Dank eines kontinuierlichen
Wachstums hat CHG-MERIDIAN im abgelaufenen Geschäftsjahr das Neuinvestitionsvolumen mit 1,004 Milliarden Euro stabil gehalten
(2013: 1,006 Milliarden Euro).
Auf der Ertragsseite hat das
Finanz- und Technologieunternehmen, das weltweit in
23 Ländern und mit 40 Niederlassungen aktiv ist, beim
Rohertrag 2014 zudem ein
Plus von 1,4 Prozent auf 152
Millionen Euro erzielt (2013:
150 Millionen Euro).
Seit der Jahrtausendwende
hat sich CHG-MERIDIAN vom
klassischen deutschen IT-Fi-
nanzierer zum international
agierenden Technologie-Manager für Anlagegüter im IT-,
Medizin- und Investitionsgüterbereich entwickelt. Aus
der Frühzeit dieser Entwicklung stammte noch die Beteiligung an der Abakus it AG,
Waldburg. 2014 wurden die
Geschäftsanteile
verkauft.
Das IT-Ingenieurbüro Abakus it erbringe Lösungen und
Leistungen für die Informationstechnologie und bleibe
weiterhin ein wichtiger Partner für CHG-MERIDIAN, so
das Unternehmen.
WAB
O www.chg-meridian.com
Die Wirtschaft zwischen Alb und Bodensee
04 2015
Neues aus den Unternehmen
Logistikzentrum eingeweiht
Personalia
PEKANA Naturheilmittel GmbH, Kißlegg
Foto: PEKANA
O www.pekana.de
Wechsel im Vorstand
Der Aufsichtsrat der Ravensburger AG, Ravensburg, hat
Hanspeter Mürle (Foto) als CFO
zum Mitglied des Vorstands bestellt. Er wird spätestens zum
1. Juli 2015 seinen Dienst antreten. Mürle wird neben dem
Vorsitzenden des Vorstands,
Karsten Schmidt, und den Mitgliedern des Vorstands, Florian
Knell und Clemens Maier, für
die Ressorts Finanzen, Personal, Recht und IT verantwortlich sein. Nach seinen Stationen bei EADS und der Unternehmensgruppe Carl Zeiss
ist er derzeit noch bei der Gruppe s.Oliver als CFO und Geschäft sführer tätig.Der bisherige Vorstand Finanzen,
Jörg-Viggo Müller, seit 2007 bei
Ravensburger, ging nach acht
Jahren im Unternehmen zum
31. März 2015 in den Ruhestand.
www.ravensburger.de
Am 3. Februar 2015 gab die Geberit Vertriebs GmbH, Pfullendorf, bekannt, sämtliche Bedingungen für die Übernahme
der Sanitec Gruppe zu erfüllen. Im Hinblick auf den nun
anstehenden Integrationsprozess nimmt Clemens Rapp als
neuer Geschäft sführer der
kombinierten Vertriebsorganisation von Geberit und
Keramag in Deutschland am
7. April seine Arbeit auf. Auf
der Ebene des Tagesgeschäft s
werde es keine Veränderungen
Foto: Geberit
logistischen Anforderungen
gerecht zu werden, hat PEKANA 2014 am Standort Kißlegg ein neues Logistikzentrum eingeweiht. Das Gebäude
entspricht den EU-Anforderungen an die Energieeffizienz. Am Standort Kißlegg
heizt PEKANA mit Pellets,
produziert über eine Photovoltaikanlage einen wesentlichen Teil des selbstverbrauchten
Energiebedarfs
und
nimmt an verschiedenen CO2neutralen Programmen zum
Ausgleich
unvermeidbarer
CO2-Ausstöße teil.
WAB
Foto: Ravensburger
Neuer Geschäftsführer
Der auf die Produktion und
den Vertrieb homöopathischspagyrischer Komplexmittel
spezialisierte Naturheilmittelhersteller PEKANA hat im
Geschäftsjahr 2014 erfolgreich verschiedene Zertifizierungen mehrerer internationaler Gesundheitsbehörden
abgeschlossen, unter anderem die der Zulassungsbehörde aus Kasachstan. Nun
will sich das Unternehmen
weitere Märkte in Osteuropa
und Übersee erschließen.
PEKANA vertreibt sein 70
Komplexmittel umfassendes
Arzneimittelprogramm derzeit in 20 Ländern. Um den
geben, so Geberit. Die Aktivitäten der bisherigen separaten Vertriebseinheiten würden
bis auf Weiteres vollumfänglich weitergeführt.
www.geberit.de
Der Firmensitz von PEKANA in Kißlegg.
Die Wirtschaft zwischen Alb und Bodensee
04 2015
29
Neues aus den Unternehmen
150 Jahre Kundennähe
In Kürze
Auch in diesem Jahr gehen wieder einige Teams aus dem Landkreis Ravensburg über die Kreissparkasse Ravensburg beim
„Deutschen Gründerpreis für
Schüler“ an den Start. Anhand
von neun online gestellten Aufgaben verwandeln sie ihre Ideen in fiktive Unternehmenskonzepte inklusive Businessplan
und Marketingstrategie. Unterstützt werden die Schüler von
ihren Lehrern, einem Unternehmerpaten aus der Region und
der Spielbetreuung der Kreissparkasse Ravensburg.
www.kreissparkasseravensburg.de
TOP-Lokalversorger
Gleich zwei Energieversorger
aus der Region wurden als
„TOP-Lokalversorger“ ausgezeichnet: die Stadtwerk am
See GmbH & Co. KG, Friedrichshafen, und die Thüga Energie
GmbH, Bad Waldsee. Bei der
Bewertung prüft das unabhängige „Energieverbraucherportal“ verschiedene Punkte:
Ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis gehört ebenso dazu
wie das Engagement in Umwelt, Service und der Region.
www.stadtwerk-am-see.de
www.thuega-energie.de
Zertifizierung
für Nordamerika
Um Maschinen- und Anlagenbauer noch besser bei ihren
Lieferungen nach Nordamerika unterstützen zu können,
hat sich die E. P. Elektro-Projekt GmbH & Co. KG, Weingar-
30
„Was einer alleine nicht
schafft, das schaffen viele“,
lautete das Motto 1865, als engagierte Mitglieder des Gewerbevereins Altshausen einen Vorschussverein gründeten, damals sogar mit persönlicher Privathaftung für die
Bank. Aus diesem Verein ging
später die Gewerbebank Altshausen und dann die Volksbank Altshausen eG hervor,
Gute Noten der
Stiftung Warentest
Das Lufthansa City Center (LCC)
der Linzgau Reisebüro GmbH,
Pfullendorf, erhielt im Reisebüro-Check der Stiftung Warentest die Gesamtnote 2,0
und gehört damit zu den fünf
Testsiegern. Von den insgesamt 15 vor Kurzem getesteten
überregional
bedeutenden
deutschen Reisebüroanbietern
schnitt LCC im Punkt „Beratung“ als eine von nur zwei
Organisationen mit „gut“ ab;
der LCC-Kundenservice wurde
sogar mit „sehr gut“ bewertet. Ebenfalls „gut“ im Test:
die Passgenauigkeit der Reiseangebote. Im Bild: das Team
des Linzgau Reisebüros mit
(von links) Geschäft sführer
Frank Huppenbauer, Eda Kahraman, Petra Waldner, Sarah
Seiss und Heike Szilagyi.
www.linzgau-reisebuero.de
Foto: Volksbank Altshausen
Startschuss für
Gründerplanspiel
Foto: Wortschatz
Foto: Kreissparkasse
Ravensburg
Volksbank Altshausen eG, Altshausen
ten, durch die Underwriters
Laboratories Inc. (UL) im Rahmen des „UL Panel Shop“-Programms zertifizieren lassen.
UL ist eine der weltweit führenden Organisationen für die
Zertifizierung von Produktsicherheitsstandards. E. P. kann
nun Steuerungsanlagen nicht
nur nach der Norm UL508A
planen und fertigen, sondern
ist autorisiert, diese bereits in
Deutschland mit einem UL-Label zu versehen, das oft Voraussetzung ist für den Betrieb
von Maschinen und Anlagen in
den USA oder in Kanada.
www.epelektroprojekt.de
deren Geschäftsgebiet heute
die Region zwischen Altshausen, Ebersbach, Blönried, Blitzenreute, Staig, Fronhofen,
Wilhelmsdorf und Illmensee
umfasst.
In den folgenden Jahrzehnten
ist die Bank kontinuierlich gewachsen und wurde zu einer
Flächenbank mit acht Geschäftsstellen.
Wesentliche
Meilensteine waren Fusionen
mit den umliegenden Raiffeisenbanken. Mit 7.000 Mitgliedern, über 16.000 Kunden und
4 Millionen Euro Geschäftsguthaben stemmt die Bank
heute eine Bilanzsumme von
350 Millionen Euro. Sie
schafft Arbeitsplätze für insgesamt 85 Mitarbeiter, davon
derzeit 6 Azubis.
Die Volksbank Altshausen ist
in ihrer Region ein führendes
Dienstleistungsunternehmen
mit überdurchschnittlicher
Vorstand und Aufsichtsrat der
Volksbank Altshausen im Jahr
2015. Das SchwarzWeiß-Foto zeigt
das Gründungslokal der Bank, das
Hotel Hirsch-Post
in Altshausen, im
Jahr 1865.
Ertragslage und Eigenkapitalausstattung
und
einem
Marktanteil von rund 40 Prozent. Über 50 Prozent des
Kreditportfolios bestehen aus
gewerblichen Engagements.
Zum Privatkundengeschäft
gehören
Baufinanzierung
und Vermögensbetreuung.
Im Rahmen der 150-Jahr-Feier
haben Vorstand und Aufsichtsrat der Volksbank Altshausen beschlossen, eine Stiftung zu gründen, deren
Vermögen im Eigenkapital
der Bank angelegt werden
soll. Sie soll längerfristige Projekte im Bereich der Bildung
und Jugendförderung im Geschäftsgebiet der Bank unterstützen, die sich am genossenschaftlichen
Prinzip
der
Selbsthilfe orientieren.
WAB
O www.volksbankaltshausen.de
Die Wirtschaft zwischen Alb und Bodensee
04 2015
Neues aus den Unternehmen
Zuwachsraten über
dem Durchschnitt
Raiffeisenbank Oberteuringen eG,
Oberteuringen
Die Raiffeisenbank Oberteuringen ist
mit dem Ergebnis des Geschäftsjahres
2014 sehr zufrieden: Die Bilanzsumme
stieg um knapp 5 Prozent auf 144,6 Millionen Euro, der Kreditbestand um 9,3 Millionen Euro auf 90,4 Millionen Euro –
dies entspricht einer Zuwachsrate von
10,2 Prozent (Vergleichswert des BadenWürttembergischen Genossenschaftsverbandes BWGV: 4,2 Prozent). Im Jahr
2014 wurden Kredite in Höhe von 24,5
Millionen Euro gewährt; der Schwerpunkt lag im Bereich der Wohnbaufinanzierung. Im gewerblichen Bereich wurden Kredite in Höhe von 4,6 Millionen
Euro vergeben. Der Bestand an Kundeneinlagen nahm um 5,7 Millionen auf
111,4 Millionen Euro zu; dies entspricht
einer Zuwachsrate von 5,4 Prozent (Vergleichswert BWGV: 3,1 Prozent).
Das Kernkapital in Form von Geschäftsguthaben, Rücklagen und dem Sonderposten für allgemeine Bankrisiken erhöhte sich um gut 1 Million auf gut 14,7
Millionen Euro. Aufgrund des starken
Wachstums wurde der Zinsüberschuss
um 3 Prozent auf 3,5 Millionen Euro gesteigert. Die Verwaltungsaufwendungen
stiegen um 0,9 Prozent auf 2,4 Millionen
Euro. Damit liege die Bank deutlich unter den Vergleichszahlen des BWGV, so
der Vorstandsvorsitzende Gerhard Janke.
Beim Provisionsüberschuss in Höhe von
644.000 Euro wurde das gute Vorjahresergebnis um 9.000 Euro übertroffen. Das
Betriebsergebnis stieg 2014 um 5,2 Prozent auf 1,9 Millionen Euro. Damit liege
die Bank deutlich über dem Durchschnitt der Volks- und Raiffeisenbanken
in Deutschland, so Janke.
Die Zahl der Mitglieder lag zum Jahresende bei 3.224 – im Lauf des Jahres 2014
waren 89 neue Mitglieder dazugekommen. Das bedeute, dass über 35 Prozent
der Einwohner im Geschäftsgebiet auch
Teilhaber der Raiffeisenbank Oberteuringen seien, so Gerhard Janke.
WAB
O www.raiffeisenbank-oberteuringen.de
Die Wirtschaft zwischen Alb und Bodensee
04 2015
31
In Kürze
Sponsoring für
Fachhochschule Bingen
Alles über die hygienische Planung und den Betrieb von
Trinkwasseranlagen erfahren
die Studenten der Versorgungstechnik an der Fachhochschule Bingen. Zu Lernzwecken haben Studenten,
wissenschaftliche Mitarbeiter
und Professoren eine eigene
Trinkwasser-Versuchsanlage
gebaut. Der langjährige Industriepartner der FH Bingen,
die Geberit Vertriebs GmbH,
lian Mehl, Leiter der psychosomatischen Klinik Wollmarshöhe GmbH, Bodnegg, eine
Ambulanz in Ravensburg.
Schwerpunkte sind Kardiologie und Psychotherapie sowie
Psychokardiologie, das heißt
die ganzheitliche Betrachtung
von Herz und Psyche. Im Zentrum stehen dabei Stressfolgeerkrankungen und Belastungen des Herzens, Bluthochdruck und die richtige Lebensführung, um gesund zu
bleiben oder zu werden.
www.klinikambulanz.info
Pfullendorf, stand dem Projekt mit fachlichem Knowhow und einer Materialspende
zur Seite: Das SanitärtechnikUnternehmen hat Installationssysteme, Rohrleitungen,
Armaturen und Spültechnik
zur Verfügung gestellt.
www.geberit.de
Unterstützung für
Kinderhospizdienst
Jedes Jahr unterstützen Betriebsrat und Fachbibliothek
der Airbus Defence and Space
GmbH, Friedrichshafen, soziale Projekte in der Region. 2014
ging die Spende in Höhe von
1.200 Euro an den Ambulanten
Kinderhospizdienst der Stiftung Liebenau und der Malteser, der es sich zur Aufgabe
gemacht hat, Familien zu entlasten, deren Kinder von Sterben und Tod betroffen sind.
www.space-airbusds.com
Neue Ambulanz eröffnet
Zusammen mit dem Kardiologen Wilhelm Joos eröffnete Ki-
32
Zum zweiten Mal vergab die
TOX Pressotechnik GmbH & Co.
KG, Weingarten, den TOX-Applied-Engineering-Award. Er
geht jedes Jahr an einen Absolventen der Ingenieurwissenschaften der Hochschule
Ravensburg-Weingarten. Dem
Preisträger winkt ein mehrtägiges Praktikum bei einer der
weltweit 18 Niederlassungen
von TOX Pressotechnik. Die
Auszeichnung für das Jahr 2014
erhielt Idriss Alami, Absolvent
des Studiengangs Technik-Ma-
Foto: TOX Pressotechnik
Foto: Geberit
TOX-AppliedEngineering-Award
nagement, der mit seiner Bachelorarbeit „Changemanagement bei VW Do Brasil:
Prozessimplementierung
im
Kaufteilemanagement“ überzeugen konnte. Im Bild: Idriss
Alami mit Stefanie Reich, der
Leiterin Wissensmanagement
bei TOX Pressotechnik.
www.tox-de.com
Foto: Stadtwerk am See
Neues aus den Unternehmen
Projektstart (von links: Friedrichshafens Erster
Bürgermeister Stefan Köhler, Udo Woble vom
Stadtwerk am See, Oberbürgermeister Andreas
Brand und Alfred Müller, Stadtwerk am See.
Ökologisches Modellprojekt
Stadtwerk am See GmbH & Co. KG, Friedrichshafen
Ein Modellprojekt in Sachen
Ökologie wird derzeit in Friedrichshafen vom Stadtwerk am
See gemeinsam mit Industrie,
Stadt und Wohnbau verwirklicht. Die großen Industriebetriebe – MTU, MWS, ZF, Zeppelin und Sauerstoffwerk –
speisen dabei ihre Abwärme in
ein Wärmenetz ein, mit dem
das Stadtwerk zwei Wohngebiete und zahlreiche öffentliche Einrichtungen versorgen
wird. Das Stadtwerk als Pro-
jektträger baut die Wärmestationen und das rund 4,3 Kilometer lange Nahwärmenetz
und investiert dafür 4,3 Millionen Euro. Der Lohn dafür: eine
Einsparung von über 60 Prozent CO2. Ein Aspekt, der auch
das baden-württembergische
Umweltministerium
beeindruckte – es zeichnete das Projekt dafür in einem landesweiten Wettbewerb aus.
WAB
O www.stadtwerk-am-see.de
Umsatz gesteigert
TechniData IT-Service GmbH, Markdorf
Die TechniData IT-Gruppe mit
Niederlassungen in Markdorf,
Mannheim, Karlsruhe und
Stuttgart hat ihren Umsatz
im Geschäftsjahr 2014 gegenüber dem Vorjahr um rund 45
Prozent auf 19 Millionen Euro
gesteigert. Besonders positiv
habe sich das Handelsgeschäft
mit Hardware entwickelt, so
das Unternehmen. Ebenso
profitiere die Gruppe davon,
dass Kunden in immer mehr
IT-Bereichen den Betrieb an
externe Partner vergeben.
Auch die erfolgreiche Eingliederung des IT-Dienstleisters
TCC Products trug zum positiven Ergebnis bei. Der ITDienstleister mit Sitz in Möglingen gehört seit Ende 2013
zur
Unternehmensgruppe,
bringt besondere Kompetenz
in der Netzwerktechnik mit
und betreibt ein eigenes Rechenzentrum, in dem die Hosting- und Cloud-Dienstleistungen der Gruppe sukzessive
konsolidiert und ausgebaut
werden. Zu Beginn des Jahres
2015 gewann die TechniDataIT-Gruppe mit Bosch Financial Services außerdem einen
bedeutenden Neukunden. Das
Unternehmen erhält eine eigenständige IT-Infrastruktur,
für die TechniData IT-Service
das Konzept entwickelt und
die komplette Einführung
übernimmt.
WAB
O www.its-technidata.de
Die Wirtschaft zwischen Alb und Bodensee
04 2015
Neues aus den Unternehmen
Bilanzsumme erhöht
Volksbank Allgäu-West eG, Isny
Die Volksbank Allgäu-West zieht ein positives Fazit für das Jahr 2014: Trotz verschärfter Regulatorik und anhaltend
niedriger Zinsen erreichte die Bank ein
überdurchschnittliches Wachstum bei
den Kundenkrediten und -einlagen: Mit
1,73 Milliarden Euro betreut die Volksbank 53 Millionen Euro Kundengelder
mehr als im Vorjahr. Die Bilanzsumme
lag zum Jahresende bei 856,1 Millionen
Euro (+ 3,21 Prozent). 21.614 Mitglieder
hat die Volksbank aktuell, über 1.000
von ihnen kamen im vergangenen Jahr
neu hinzu – das ist ein Plus von mehr als
3 Prozent.
Heftig kritisierten die Bankvorstände Josef
Hodrus und Werner Mayer bei der Bilanzpressekonferenz den zunehmenden Regu-
lierungsdruck seitens der Bankenaufsicht
und der Europäischen Zentralbank: „Die
Vorschriften gelten für Großbanken genauso wie für die hiesige – im Verhältnis
kleine – Volksbank“, bemängelten die
beiden. „Das bindet enorme Kapazitäten.“
Getrübt werde die gute Stimmung auch
durch das anhaltende Niedrigzinsniveau.
Nicht nur der Volksbank falle es zusehends
schwerer, Erträge zu erwirtschaften. „Verlierer sind insbesondere die privaten Anleger – der kleine Sparer“, kritisiert Mayer.
Grund zur Freude dagegen hätten in diesen
Zeiten Häuslesbauer und Unternehmer,
welche von historisch niedrigen Kreditzinsen profitieren könnten.
WAB
O www.vbaw.de
Neu für internationale Besucher
Für Besucher des Museums Ravenburger
gibt es seit 2015 einen Museumsführer in
englischer Sprache und einen interaktiven
Audio-Guide in Deutsch und Englisch. Geschäft sführer Carlo Horn (links) testete mit
einer Besucherfamilie das neue Angebot.
www.museum-ravensburger.de
Neue Regionalgesellschaft Dubai
Die Rolls-Royce Power Systems AG, Friedrichshafen, hat MTU Middle East als neue
Regionalgesellschaft für Vertrieb und Service mit Sitz in Dubai gegründet. MTU
Middle East unterstützt Distributoren und
Geschäft spartner in 21 Ländern im Nahen
und Mittleren Osten sowie in Nordafrika.
www.rrpowersystems.com
Arbeitssicherheitspreis
Für ihr 2009 gestartetes Projekt „Sicherheit
im Prüffeld“ (SiP) erhielt eine 30-köpfige
Die Wirtschaft zwischen Alb und Bodensee
04 2015
Arbeitsgruppe der ZF Friedrichshafen AG,
Friedrichshafen, von der Berufsgenossenschaft Holz und Metall die Auszeichnung
„Schlauer Fuchs“ für herausragende Arbeitssicherheits- und Gesundheitsmaßnahmen. SiP bietet den weltweit rund
2.200 Prüffeldmitarbeitern von ZF ein relativ einfaches, standardisiertes Instrument
für ein Sicherheitsmanagement, das ihren
Arbeitsschutz laufend optimiert.
www.zf.com
König Kunde Praxistest
Beim „König Kunde Praxistest“ der Zeitschrift
Reisemobil International hat der Carthago
highliner den Gesamtsieg errungen. Außerdem erreichte das Fahrzeug der Carthago
Foto: Carthago
Foto: Ravensburger
In Kürze
Reisemobilbau GmbH, Aulendorf, den zweiten Platz bei der Wahl zum „Reisemobil des
Jahres“ der Fachzeitschrift promobil.
www.carthago.com
33
Neues aus den Unternehmen
HYMER AG, Bad Waldsee
ner Buck und Produktmanager Marcus Metzler auf großes Interesse, und rasch
wurde ein ganz konkretes
Projekt daraus: Buck und
Metzler schlugen vor, gemeinsam ein neues Modell zu entwickeln. Anfang Februar war
der „Lady Camper“ dann fertig – mit jeder Menge Extras
vom ausgeklügelten Schranksystem über ein dreiteiliges
Dachbett bis hin zum beleuchteten „Sternenhimmel“.
Nun wird überlegt, welche
der Neuerungen künftig auch
in andere HYMER-Baureihen
einfließen können.
WAB
O www.hymer.com
Foto: HYMER
Ein ungewöhnliches Projekt
wurde in den letzten Monaten
bei HYMER umgesetzt: Zwölf
junge Frauen, die im Unternehmen ihre Ausbildung absolvieren – etwa zur Produktdesignerin oder Industriekauffrau –, entwickelten
eigenständig ein Reisemobil:
den „Lady Camper“. Ihrer
Auffassung nach wurde bei
der Ausstattung bisher etwas
zu wenig an den weiblichen
Teil der Besatzung gedacht.
Sie wünschten sich beispielsweise mehr Staumöglichkeiten für Schuhe, Taschen,
Schmuck und Kosmetik. Die
Ideen der Azubis stießen bei
Geschäftsbereichsleiter Rai-
Das „Lady Camper“-Team entwickelte bei
HYMER einen Caravan speziell für Frauen.
34
Foto: Marion Vogt
Azubis entwickeln Lady Camper
Marion Vogt setzt Immobilien in Szene, damit
sie gewinnbringend verkauft werden können.
Showtime für die Immobilie
home staging marion vogt, Überlingen
Marion Vogt hat sich mit einer besonderen Geschäftsidee
selbstständig gemacht: Die
Betriebswirtin gründete eine
Home Staging Agentur. Ihr
Angebot richtet sich an Privatverkäufer, Bauträger oder
Makler, die ihre Immobilien
den Kunden möglichst ansprechend präsentieren wollen. „Der erste Eindruck, den
potenzielle Käufer von einer
Immobilie bekommen, findet
oft im Internet statt“, so Marion Vogt. „Wenn die Räume
dann klein, dunkel und unaufgeräumt wirken, fällt das
Angebot sofort durch.“ Damit
es nicht so weit kommt, arbeitet sie bei den Immobilien ihrer Kunden konsequent die
Vorzüge heraus. Dabei reicht
ihr Repertoire vom ersten kostenlosen Beratungsgespräch
über Entrümpelung, Renovie-
rung, Einrichtung mit hochwertigen Leihmöbeln und
passender Deko bis hin zur
Einlagerung nicht gebrauchter Gegenstände. Raucherhäuser werden mit einem Absorber bearbeitet. „Die Immobilie
wird neutralisiert“, sagt Marion Vogt. „das heißt, sie wird
so in Szene gesetzt, dass sie
mindestens 90 Prozent der Interessenten gefällt.“ Die Statistik der Deutschen Gesellschaft für Home Staging und
Redesign, bei der Marion Vogt
ihre Ausbildung gemacht hat,
besage, dass etwa 80 Prozent
der „gestagten“ Objekte nach
drei Monaten verkauft seien,
so Vogt, und das zu einem
Preis, der oft 15 Prozent höher
sei als erwartet.
WAB
O www.homestagingmarionvogt.de
Die Wirtschaft zwischen Alb und Bodensee
04 2015
Neues aus den Unternehmen
Partner fürs (Über-)Leben
Ein Crash auf dem Hockenheimring, eine Ölbohrinsel in
Flammen oder eine Notlandung auf dem Frankfurter
Flughafen – wann immer es
brenzlig wird, sind die Feuerlösch- und Rettungsgeräte der
AWG Fittings GmbH aus Ballendorf zur Stelle.
Rund 200 Mitarbeiter entwickeln und produzieren an
dem zentralen Standort über
40.000 Einzelteile und Fertigwaren. Das Unternehmen bietet nach eigenen Angaben die
breiteste Produktpalette der
Branche.
Zwanzig Kilometer nördlich
von Ulm gelegen, hat sich die
AWG Fittings GmbH zu einem
weltweit führenden Hersteller im Bereich mobiler und
stationärer Brandschutz etabliert. Auf 6000 Quadratmetern werden Premium-Ausrüstungen für Rettungskräfte,
Feuerwehren, Industrie sowie
für den Anlagen- und Gebäudeschutz hergestellt. Der Umsatz beträgt etwa 36 Millionen Euro pro Jahr, Tendenz
steigend.
Foto: Martina Dach
AWG Fittings GmbH, Ballendorf - ein „Hidden Champion“ aus der Region
Feuer(wehr)rot ist die dominierende Farbe bei AWG Fittings
in Ballendorf. Hennig Klempp ist dort Geschäft sführer.
che Funktionsproben finden
im eigenen Werk statt. Dass
die AWG ein so breites Spektrum anbieten kann, hat seinen Grund: In der heutigen
GmbH vereinen sich drei Firmen.
Fachwissen mal drei
„Ob für die freiwillige Feuerwehr von nebenan oder die
Ausstattung von 250 Einsatzwagen in Nordafrika, wir bieten individuelle Lösungen“, so
Geschäftsführer
Henning
Klempp. Qualität ist das
oberste Gebot, denn zum
Schutz von Sachwerten und
Menschenleben sind Werkzeuge mit einfacher Handhabung und robuster Bauweise
unerlässlich.
Allein die hocheffizienten
Alco Power Fighter, im Fachjargon Löschmonitore genannt, meistern einen Durchfluss zwischen 500 und 60.000
Litern pro Minute. Umfangrei-
1904 als Schlosserei gegründet, entwickelt sich die AWG
durch die Herstellung von
Aluminium-Armaturen, die
aufgrund ihres leichten Gewichts großen Anklang finden, bald zum Marktführer in
Europa. In den 70er Jahren
wird die Firma Albach zur
hundertprozentigen Tochter,
geht 2012 ganz in der AWG
auf, wobei die Marke Alco erhalten bleibt. Alco deckt den
Bereich der Monitore ab.
2011 komplettiert die AWG
ihr Angebot durch den Aufkauf der Lancier Hydraulik
GmbH, einen Hersteller hydraulischer Rettungsgeräte.
Ob Standrohr, Pumpe, Düsen,
Armaturen zur Trinkwassersicherung, Powerfighter oder
Rescue-Systeme zum Schneiden und Spreizen – die AWG
Die Wirtschaft zwischen Alb und Bodensee
04 2015
Funktionsproben im Werk
Fittings bietet nun alles aus
einer Hand.
„Wir sind in zahlreichen Bereichen Vorreiter“, betont
Henning Klempp. Der zentrale Standort in Ballendorf
vereinfacht die Prozesse.
„Dies sorgt für kürzere Lieferzeiten bei gleichzeitiger Qualitätssicherung.“ Vor allem
die eigene Entwicklungs- und
Konstruktionsabteilung stellt
einen
Wettbewerbsvorteil
dar.
Zukunftsweisend
Die Entwickler arbeiten eng
mit Rettungskräften zusammen, planen individuelle Projekte, wirken im Normenausschuss mit. „Viele unserer
Geräte sind so zukunftsweisend konstruiert, dass sie
über Jahrzehnte hinweg nur
minimal modifiziert werden
müssen.“ Der firmeneigene
Werkzeugbau
ermöglicht
auch die Herstellung von selten benötigten Teilen in Kleinserie.
Rund die Hälfte der AWG Fittings-Produkte
wird
in
Deutschland verkauft, die an-
dere Hälfte in über 80 Länder
exportiert. Ein großes Potenzial sieht die AWG im asiatischen Markt. „Hier hat Qualität made in Germany einen
besonderen Stellenwert – oft
kopiert und nie erreicht“,
schmunzelt Klempp.
Neue Märkte, eigenes
Logistikzentrum
Bei AWG Fittings stehen die
Zeichen auf Wachstum. Mit
dem Bau eines vollautomatischen Hochregal- und Palettenlagers auf dem Werksgelände, das Mitte des Jahres in
Betrieb gehen soll, kann auch
die Logistik in die eigene
Hand genommen werden.
Weil Rettungskräfte nicht
nur bei Bränden, sondern
auch bei Unwetterkatastrophen im Einsatz sind, hat die
Firma zwei neue Produkte aus
dem Bereich Hochwasserschutz ins Portfolio aufgenommen. „Wir haben dafür
das Knowledge und die nötige
Händlerstruktur.“ Diana Wieser
O www.awg-fittings.com
35
Neues aus den Unternehmen
750 Kilometer Millimeterarbeit
Gruppenbild vor dem Haus der Berge.
Ausgezeichnete Holzbauten
müllerblaustein Holzbau GmbH
Die müllerblaustein Holzbau
GmbH aus Blaustein hat dieses Jahr bereits drei neue Auszeichnungen erhalten: Die
Zimmerer-Innung
BadenWürttemberg verlieh dem Unternehmen ihr 5-Sterne-Prädikat und würdigte so die
hohen Standards im Kundendienst, den Wissensstand, die
modernste Betriebsführung
sowie die Spezialqualifikationen.
Den Bayerischen Holzbaupreis 2014 gewann müllerblaustein für das „Haus der
Berge“ in Berchtesgaden und
erhielt darüber hinaus zwei
weitere Anerkennungen für
die Bauten „GWG, München“,
sowie die „Wohnanlage Ansbach“. Außerdem wurde das
Bürogebäude von müllerblaustein von der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges
Bauen (DGNB) mit „Gold“ zertifiziert.
Reinhold Müller, Geschäftsführer von müllerblaustein,
zeigt sich stolz: „Die mehrfache Auszeichnung beweist
auch, dass wir mit den richtigen Architekten zusammenarbeiten, die im Holzbau gute
Fähigkeiten mitbringen. Nur
so können wirtschaftlich attraktive Häuser entstehen.“
Millimeterarbeit mussten die
Spezialisten der Max Wild
GmbH leisten, um einen mehr
als 6 Meter breiten und über
vier 4 hohen Muldenkipper
von Weißenhorn nach Antwerpen zu manövrieren.
Vier Tage war der über 30 Meter lange Transport mit Polizeibegleitung unterwegs, um
die 750 Kilometer lange Strecke zu bewältigen. Gut vier
Monate hatten die Vorbereitungen gedauert. Der
WAB
O www.muellerblaustein.de
Schwertransport war inklusive Transportgut 30,4 Meter
lang, 6,15 breit und 4,45 hoch.
Aufgrund der Größe mussten
Brücken umfahren und Laternen, Schilder sowie Leitplanken demontiert werden. In
Antwerpen wurde der Muldenkipper für die Weiterreise
nach Griechenland auf ein
Schiff verladen.
WAB
O www.maxwild.com
Foto: Max Wild GmbH
Foto: müllerblaustein
Max Wild GmbH, Berkheim
66 Tonnen wiegt der Muldenkipper,
der nach Amsterdam gebracht wurde.
Baustoffindustrie sucht jugendliche „Rockstars“
Foto: HeidelbergCement AG
HeidelbergCement AG, Schelklingen
Engagierte Nachwuchswerbung für Berufe
in der Steine- und Erden-Branche.
36
Mit dem Film „Rockstars“
macht die Baustoffindustrie
auf ihre attraktiven Ausbildungsberufe
aufmerksam.
Gedreht wurde zum großen
Teil im Zementwerk Schelklingen der HeidelbergCement
AG.
Hintergrund für die Entscheidung, den Film zu drehen,
war für den Industrieverband
Steine und Erden BadenWürttemberg (ISTE) der demografische Wandel, der
mittlerweile auch in der
Steine- und Erdenindustrie zu
einem Mangel an Auszubildenden geführt hat.
So wurde die Filmpremiere in
Schelklingen dazu genutzt,
um junge Leute für die Berufe
der Branche zu begeistern.
Mit dabei waren auch die Azubis des Zementwerks Schelklingen, die im Film mitgewirkt haben.
WAB
O www.heidelbergcement.de
Die Wirtschaft zwischen Alb und Bodensee
04 2015
Neues aus den Unternehmen
Mit Energiewirtschaft auf Wachstumskurs
Die Wilken Corporate Group
ist 2014 weiter gewachsen,
wenn auch etwas langsamer
als in den Vorjahren. Nach
den vorläufigen Zahlen stieg
der Umsatz 2014 um 3 Prozent auf rund 58 Millionen
Euro. Die Mitarbeiterzahl
wuchs um knapp 10 Prozent
auf 550. Allein 10 Mitarbeiter
rekrutierte Wilken an der
Universität von Gijon in Spanien.
Der Geschäftsbereich Energiewirtschaft baute seinen
Anteil am Gesamtumsatz auf
jetzt 41,5 Prozent aus (2013:
40 Prozent). Für das laufende
Jahr erwartet der Geschäfts-
führende Gesellschafter Folkert Wilken wiederum ein
deutliches Wachstum.
Einen großen Anteil am Erfolg hatte Wilken Neutrasoft,
deren Umsatz überproportional stieg, so der Geschäftsführer. Daneben waren vor allem
die Branchenlösungen für
den Tourismus erfolgreich,
die von der Schweizer Wilken
AG verantwortet werden.
Auch das Geschäft mit ERPLösungen für die Finanz- und
Versicherungswirtschaft sei
stabil. Wilken Entire habe ihre
Marktstellung bei ERP-Lösungen für die Sozialwirtschaft
weiter ausgebaut. Positiv habe
Die Wirtschaft zwischen Alb und Bodensee
04 2015
sich Wilken Prozessmanagement mit seinen Dienstleistungsangeboten für die Energiewirtschaft
entwickelt.
Zahlreiche Neukunden habe
das Wilken Informationsmanagement sowie das Rechenzentrum gewonnen.
Gut entwickelt habe sich das
Geschäft mit Nichtregierungsorganisationen der Wilken Ciwi. Gemessen am ProKopf-Umsatz sei sie das
erfolgreichste Tochterunternehmen.
WAB
O www.wilken.de
Foto: press‘n‘relations
Wilken GmbH, Ulm
Zufrieden mit der
Geschäft sentwicklung:
Folkert Wilken
37
Neues aus den Unternehmen
Auf 70.000 Mitglieder gewachsen
Die Volksbank Ulm-Biberach
zeigt sich mit den vorläufigen
Zahlen des Geschäftsjahres
2014 rundum zufrieden. Kurz
vor Jahresende wuchs die Genossenschaftsbank auf 70.000
Mitglieder. Die Bilanzsumme
stieg um 6,1 Prozent, die Einlagen der Kunden um 5,4 Prozent und das Kreditvolumen
sogar um 9 Prozent.
Vorstandssprecher Ralph P.
Blankenberg führte das Ergebnis vor allem auf die guten
Leistungen der 567 Mitarbeiter, darunter insgesamt 47
Auszubildende, zurück. Sie
hätten nach einem moderaten
ersten Halbjahr dafür gesorgt,
dass die Bilanz zum Jahresende deutlich über dem Verbandsdurchschnitt lag.
Die Zahlen im Einzelnen: Die
Bilanzsumme stieg von 2,376
Milliarden Euro im Jahr 2013
auf 2,52 Milliarden Euro. Die
Einlagen der Kunden wuchsen um 100 Millionen auf
1,953 Milliarden Euro. Das
Kreditvolumen legte um 142
Millionen auf 1,716 Milliarden Euro zu. Die gewerblichen Darlehen stiegen um 40
Foto: photodesign armin buhl
Volksbank Ulm-Biberach eG
Der Vorstand der Volksbank Ulm-Biberach eG (v. l.): Stefan Hell, Astrid Piela
und Ralph P. Blankenberg (Sprecher).
Millionen und die Wohnbaudarlehen um 55 Millionen
Euro. Das Neukreditgeschäft
schlägt mit über einer halben
Milliarde Euro zu Buche. Das
betreute Kundenvolumen – es
umfasst neben den in der Bilanz enthaltenen geschäftlichen Aktivitäten auch Geschäfte mit Verbundpartnern
– überschritt 2014 erstmals
5 Milliarden Euro (plus 7,5
Prozent).
Der Verwaltungsaufwand der
Bank stieg um 2,6 Millionen
auf 50,8 Millionen Euro an.
Gründe seien zum einen höhere Tarife. Zum anderen
wurde in die Geschäftsstellen
investiert, etwa in Jungingen,
in Laupertshausen und beim
Beraterpark in Ulm. Im Fe-
bruar wurden die neuen
Räumlichkeiten der Niederlassung Illertissen eröffnet,
seit Oktober 2014 wird die
Niederlassung in Ravensburg
modernisiert.
WAB
O www.volksbank-ulmbiberach.de
Neues Gebäude in acht Wochen
Mit einer Lösung von Heinkel
Modulbau kam die Hochschule Albstadt-Sigmaringen
innerhalb von nur acht Wochen zu einem neuen Seminar- und Laborgebäude. Wie
das Blaubeurer Unternehmen
mitteilt, konnte man dank industriell vorgefertigter Raummodule 70 Prozent schneller
38
arbeiten als bei einem konventionellen Bau. Zudem habe
das Vorhaben kaum in den
Studienalltag
eingegriffen.
Und lasse das Gebäude sich
einfach erweitern.
WAB
www.heinkel-modulbau.de
Foto: Heinkel-Modulbau
Heinkel Modulbau GmbH, Blaubeuren
228 Quadratmeter Nutzfläche bietet das neue
Hochschulgebäude von Heinkel-Modulbau.
Die Wirtschaft zwischen Alb und Bodensee
04 2015
Neues aus den Unternehmen
Mit E-Logistic auf Expansionskurs
TRANSPOREON GmbH, Ulm
Foto: Transporeon
Die Transporeon Group weitet ihr Geschäftsfeld in Richtung Telematik und
Mobilfunk aus. Das Unternehmen mit
Sitz in Ulm und Kempten, nach eigenen
Andreas Kirchheiner, Geschäft sführer von AIS, mit Peter Förster und
Olaf Demuth, geschäft sführende Gesellschafter der Transporeon Group.
Angaben Marktführer im E-Logistics-Bereich, bietet in dem Joint Venture „Freeway“ europäische Mobilfunktarife für
Daten und Sprache an. Freeway gibt LkwFahrern die Möglichkeit, sich in 40 Ländern ohne Roamingkosten zu bewegen.
Geschlossen wurde das Joint Venture
zwischen Transporeon und der österreichischen Machine & Voice Communication GmbH (Mavoco).
Außerdem ist Transporeon als Teilhaber
bei dem Ulmer Telematik-Anbieter AIS
Advanced InfoData Systems GmbH eingestiegen. Gemeinsam mit AIS entwickelte
Transporeon ein System für Speditionen,
um das komplette Speditionsprogramm
digital abzuwickeln.
WAB
O www.transporeon.com
Mehr Raum für
Innovationen
Jede Menge Gewinner
Volksbank Raiffeisenbank Laupheim-Illertal eG
Ganz im Zeichen des Ehrenamts stand
eine Spendengala der VR-Bank Laupheim-Illertal. Vor 400 Gästen überreichte
Karl-Heinz Gropper, Vorstandssprecher
der VR-Bank, im Kulturhaus Schloss
Großlaupheim Spenden in Höhe von
88.000 Euro.
125 Vereine und gemeinnützige Institutionen durften sich über Spenden zwischen 250 und 2.500 Euro freuen, die
Energieberatung
größtenteils aus dem VR-Gewinnsparen
flossen. Hauptpreisträger waren der Verkehrs- und Verschönerungsverein aus
Laupheim, die Tennisabteilung des FV
Rot, der Musikverein Haslach, der Freundeskreis für das Seniorenzentrum Rot an
der Rot und die Kirchengemeinde Erolzheim.
WAB
Entwickeln - Planen nachhaltiges Bauen alles aus einer Hand
Individuelle und innovative
Konstruktionen jeder Art
und Größe
O www.vr-li.de
Foto: Volker Strohmeier
Wirtschaftlichkeit,
Ausführungsqualität und
Termintreue
Biedenkapp Stahlbau GmbH
Biedenkapp Industriebau GmbH
Pettermandstr. 24
88239 Wangen im Allgäu
T + 49 (0) 75 22 97 02-0
www.biedenkapp-stahlbau.de
www.biedenkapp-industriebau.de
Über insgesamt 88.000 Euro von der Volksbank Laupheim-Illertal durft en sich
die Vertreter von Vereinen und gemeinnützigen Organisationen freuen.
Die Wirtschaft zwischen Alb und Bodensee
04 2015
39
Neues aus den Unternehmen
Umsatzplus trotz Krisen
Trotz Krisen in einigen Exportmärkten steigerte Liqui
Moly im vergangenen Jahr
den Umsatz. Er wuchs um
1 Prozent auf 421 Millionen
Euro.
Während der Markt in Deutschland stagnierte, trug das Exportgeschäft rund 60 Prozent
zum Gesamtumsatz bei. Die
Artikel des Ulmer Motoröl- und
Additivherstellers werden in
mehr als 110 Ländern verkauft.
Wie der geschäftsführende
Gesellschafter Ernst Prost erklärte, seien darunter allerdings auch einige, die als
Krisenstaaten für Schlagzeilen
sorgten: Syrien, Irak, Libyen
und die Ukraine. Einst gehörte
die Ukraine zu den drei größ-
ten Exportmärkten von Liqui
Moly, doch 2014 brach der Umsatz dort um die Hälfte ein.
Trotz
des
verlangsamten
Wachstums investierte Liqui
Moly weiter in Menschen und
Material. „Die Zahl der Mitunternehmer stieg im vergangenen Jahr um 50 auf 696“,
schreibt das Unternehmen in
einer Pressemitteilung. In diesem Jahr schließt Liqui Moly
sein 20 Millionen Euro schweres Investitionsprogramm ab,
unter anderem in die Ölproduktion und die Laborkapazitäten. Seit Januar wurden 16
neue Mitarbeiter eingestellt.
Der fallende Rohölpreis der
letzten Monate wirke sich nur
schwach auf die Kosten aus,
Foto: Liqui Moly
LIQUI MOLY GmbH, Ulm
Ernst Prost freut sich über den Erfolg
seiner Liqui-Moly-Produkte.
so Prost. Denn die Preise für
raffinierte Rohöle seien kaum
gesunken. Andere Preise wie
für die kostspieligen Additivpakete seien sogar gestiegen.
Zusätzlich habe der schwache
Euro den Einkauf verteuert.
Weiterhin setze das Unternehmen auf das Exportgeschäft
und nehme neben großen
Märkten wie die USA, China
und Indien auch ganz bewusst
kleinere Länder wie Kasachstan, Uruguay und Kambodscha ins Visier, so Prost. WAB
O www.liqui-moly.de
Durchstarten im neuen Design
Glückswerkstatt Ulm
Blautal-Center Ulm
Foto:Glückswerkstatt
Mit ihrer neu gegründeten
„Glückswerkstatt“ will Angelika Pauw ihren Kunden helfen, Stress, Burn-out und Depressionen mit individuellen
Strategien vorzubeugen. Diese
werden gemeinsam in Workshops erarbeitet.
Dabei nutzt Angelika Pauw
unterschiedliche
Herangehensweisen gegen Stressreak-
Anja Maier (l.) und Angelika
Pauw von der Ulmer Glückswerkstatt.
40
tionen: erstens mit Bewegungen, Atemübungen, Entspannungsübungen,
Visualisierungen – kurzum: einem
Yoga-Konzept, das darauf abzielt, Stimmungen positiv zu
verändern. Zweitens mit Tools
der Positiven Psychologie, die
sich mit der fundamentalen
Frage „Was macht mich wirklich nachhaltig glücklich?“
beschäftigt.
Als weiteres Element kommt
ein spezielles Konzept für
gesunde Ernährung dazu.
„Denn was wir essen, beeinflusst Körper und Seele“, erklärt Anja Maier, Ernährungswissenschaftlerin
und
„Soul-foodCoach“ der Glückswerkstatt.
WAB
O www.glueckswerkstatt-ulm.
de
Nach zwei intensiven Jahren
der Planung und Umsetzung
hat das Ulmer Blautal-Center
einen wichtigen Meilenstein
erreicht: Die Revitalisierung
sowie Neupositionierung des
1997 eröffneten Shoppingcenters ist – bis auf die Modernisierung des gastronomischen
Bereichs – abgeschlossen.
Centermanager Kemal Düzel
ist „mehr als zufrieden“ mit
dem neuen, zeitgemäßen Erscheinungsbild im Innen- und
Außenbereich. So wurden unter anderem die 7.000 Quadratmeter große Grünfläche
neu gestaltet und die acht
Parkebenen farbig markiert,
sodass Besucher ihr Fahrzeug
auf einem der insgesamt
2.300 Parkplätze schneller
wiederfinden.
Foto: Blautal-Center
Strategien gegen Burn-out
Center-Manager Kemal Düzel
blickt entspannt in die Zukunft des Blautal-Centers.
Im Mai beginnen die Arbeiten
am neuen Food Court. Darüber hinaus werden auch die
sanitären Einrichtungen im
Erdgeschoss rundum erneuert.
WAB
O www.blautal-center.de
Die Wirtschaft zwischen Alb und Bodensee
04 2015
Neues aus den Unternehmen
In Kürze
Foto: Schirmer
Ingenics ausgezeichnet
Schirmer verleiht noch mehr Höhe
Seit Anfang 2015 ist das Ulmer Unternehmen Schirmer GmbH & Co. KG in Besitz
zweier leistungsfähiger UNIC-Minikräne.
Bei dem Minikran B-350 und dem Minikran
B-506-5.1 handelt es sich nach Firmenangaben um die stärksten Geräte dieser
Klasse mit Höhenreichweiten von 12 bzw.
20 Metern. Das macht es der Schirmer GmbH
möglich, ihren Kunden bundesweit eine
optimale Kombination von Höhenzugangund Minikranhebetechnik anzubieten.
www.schirmer-hub.de
Boehringer Top Arbeitgeber
Boehringer Ingelheim ist die Nummer eins
unter Deutschlands Top-Arbeitgebern. Das
unabhängige Top Employers Institute gab
dem Pharmaunternehmen Bestnoten im
Personalmanagement, unter anderem in
den Kategorien Talentstrategie, Personalplanung und beim Integrieren neuer Mitarbeiter. Das Unternehmen, das in Biberach einen Standort mit über 5000
Mitarbeitern betreibt, sorgt sich nach eigenen Angaben momentan vor allem um
die Gesundheit der Mitarbeiter. Gesundes
Essen in den Betriebsrestaurants, Vorsorgeuntersuchungen und ein vielfältiges
Sportangebot zählen dazu.
www.boehringer-ingelheim.de
Therapietag bei Häussler
Rund um das Thema Schlaganfall ging es
beim Therapietag im Häussler-Forum. Teilnehmer aus Physiotherapie und Fachpflege
erweiterten ihr medizinisches Wissen, informierten sich über Therapiemöglichkeiten bei Schlaganfall und über neueste
Technik in der Rehabilitation. Das Forum
des Sanitätshauses Häussler in Ulm versteht sich als Plattform für den Austausch
medizinischer und therapeutischer Berufe.
www.haeussler-ulm.de
Die Wirtschaft zwischen Alb und Bodensee
04 2015
Die Ingenics AG Ulm wurde vom Top Employers Institute als bestes deutsches Unternehmen in der Kategorie Ingenieure ausgezeichnet. Das Beratungsunternehmen
mit den Geschäft sfeldern Fabrik- und Produktionsplanung, Logistikplanung, Effizienzsteigerung Produktion sowie Effizienzsteigerung Office erhielt den Titel für seine
außergewöhnlichen Leistungen in der Mitarbeiterorientierung.
www.ingenics.de
Radio Donau 3 FM kümmert sich
um den Journalistennachwuchs
Gemeinsam mit der Jugendkunstschule Biberach startet der Radiosender Donau 3 FM
eine Initiative zur Bildung von Nachwuchsjournalisten. Dabei können Kinder ab zehn
Jahren zusammen mit Donau 3 FM-Moderator Jürgen Ortlieb die ersten Schritte im
Rundfunk gehen. Wie funktioniert ein Radiostudio? Wie bereitet man eine gute Moderation vor? Wie führt man Interviews?
Diese Fragen werden im Unterricht praxisnah behandelt. Einmal im Monat wird
dann auch ein Radiobeitrag der jungen
Teilnehmer im Programm gesendet.
www.donau3fm.de
Radio 7 erforscht
die Schönheiten der Heimat
Gemeinsam mit Oberschwaben Tourismus
macht sich Radio 7 auf die Suche nach den
unbekannten Schönheiten im Land. Bei
der Aktion „Meine Heimat – Deine Heimat“
können Hörer ihre Entdeckertipps melden.
Schon kurz nach Aktionsstart gingen bereits 150 Tipps ein. Laut Radio-7-Marketingleiter Markus Horn könne man sich bei
entsprechender Resonanz vorstellen, aus
den Hörer-Tipps einen eigenen Reiseführer
zu entwickeln.
www.radio7.de
Mitteilungsblätter in Farbe
Die Mitteilungsblätter der Ulmer Stadtteile
präsentieren sich mit farbigen Titelseiten
und neuem Layout. Hersteller Druck & Medien Zipperlen GmbH will die Mitteilungsblätter dadurch attraktiver machen.
www.zipperlen.de
41
Neues aus den Unternehmen
Afri Cola und Bluna sichern Arbeitsplätze in Ulm
Brauerei Gold Ochsen GmbH, Ulm
GmbH, ein Tochterunternehmen von Gold Ochsen, die
Softdrinks in großen Teilen
von Baden-Württemberg sowie im westlichen Bayern vertreiben. Zudem sollen Afri
Cola und Bluna in allen brauerei-gebundenen Gaststätten
eingeführt werden, außerdem im Getränkefachgroßhandel sowie bei Kantinen
und Caterern.
Außer Gold Ochsen steigen
drei weitere Konzessionäre
ein, so dass Afri Cola und
Bluna bundesweit in die Distribution kommen.
WAB
Foto: Gold Ochsen
Die Brauerei Gold Ochsen
nimmt Afri Cola und Bluna in
ihr Softgetränke-Sortiment
auf. Mit diesem Schritt können 200 Arbeitsplätze bei der
Ulmer Traditionsbrauerei gesichert werden, so Geschäftsführerin Ulrike Freund. Der
langjährige Konzessionspartner Pepsi hatte den Vertrag
2013 überraschend zu Ende
2016 gekündigt.
Mit den Kultmarken Afri Cola
und Bluna hoffen die Ulmer,
60 bis 80 Prozent des PepsiVolumens halten zu können.
Derzeit füllt Gold Ochsen in
Ulm jährlich 400.000 Hektoliter für Pepsi ab. Nun wird die
Arbeiten zusammen: Gold-Ochsen-Geschäft sführerin Ulrike Freund und Michael Bartholl von
der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach AG
Mineralbrunnen ÜberkingenTeinach AG neuer Lizenzge-
ber. Ab 1. Januar 2017 wird
die Ulmer Getränke Vertrieb
O www.gold-ochsen.de
In Kürze
Foto: KSV
Geschäft sführerwechsel bei der
KSV Kies- und Sand-Vertrieb
Biberach GmbH & Co KG: Markus Holder, bislang Niederlassungsleiter in
Metzingen, löst
am
Hauptsitz
Biberach
den
langjährigen
42
Geschäft sführer Roland Schöchlin ab. Das Unternehmen bietet
an beiden Standorten unter anderem Bodenbeläge für den Innen- und Außenbereich, Pflastersteine, Stufen, Einfassungen,
Mauersteine und Zierkiese an.
Weiterhin betreibt es in Biberach-Rissegg ein Kieswerk und
eine DKO-Deponie
www.ksv-bc.de
Minister lobt Bantleon
Baden-Württembergs Umweltminister
Franz
Untersteller
zeigte sich beeindruckt über die
Entwicklung der Hermann Bantleon GmbH. Zusammen mit einer Delegation aus dem Ulmer
Stadtrat verschaff te er sich einen Einblick in Forschung, Entwicklung und Produktion. Vor
allem die nachhaltige Unternehmensstrategie bei dem Ulmer Schmierstoff-Spezialisten
Foto: Bantleon
Markus Holder neuer
Chef bei KSV Biberach
Bantleon-Geschäft sführer
Heribert Großmann (l.) mit
Minister Franz Untersteller.
kommentierte der Umweltminister positiv.
www.bantleon.de
Die Wirtschaft zwischen Alb und Bodensee
04 2015
Region Bodensee-Oberschwaben
GRÜNDER- UND JUNGUN T ERNEHMER TAG
Sprungbrett für Start-ups
Wer sich vor Kurzem selbstständig gemacht hat oder diesen Schritt in nächster Zeit
plant, bekommt beim Gründer- und Jungunternehmertag der IHK in Weingarten
wertvolle Hilfestellung. Auf
dem Programm stehen praxisnahe Expertenvorträge zu
verschiedenen Aspekten des
Themas Existenzgründung.
Außerdem findet an diesem
Tag der Elevator Pitch Regional Cup Bodensee-Oberschwaben statt. Er ist Teil einer lan-
desweiten Wettbewerbsreihe
des Ministeriums für Finanzen und Wirtschaft BadenWürttemberg. Start-ups und
junge Unternehmen, die sich
daran beteiligen möchten,
können sich unter www.elevatorpitch-bw.de bewerben.
Bewerbungsschluss ist am 22.
April, 16 Uhr. Der Elevator
Pitch bietet Gründern eine attraktive Plattform, um sich
und ihre Geschäftsidee vor einer Jury und Publikum zu
präsentieren. Dabei müssen
Foto: fotgestoeber/Fotolia.com
Rat und Hilfestellung von erfahrenen Praktikern
erhalten Existenzgründer und Jungunternehmer
am 29. April von 13 bis 18:30 Uhr bei der IHK in
Weingarten.
Interessant für Newcomer: der Gründerund Jungunternehmertag der IHK.
sie keinen ausgefeilten Plan
vorlegen, sondern die Zuhörer
in wenigen Minuten neugierig
machen und davon überzeugen, sich eingehender mit ihrer Geschäftsidee zu beschäftigen.
Jürgen Kuhn
O Info und Anmeldung:
Marina Glor,
Tel. 0751 / 409-154,
[email protected]
www.weingarten.ihk.de,
Dokument-Nr. 16571156
I N F O R M AT I O N S V E R A N S T A LT U N G
Finanzierungsmodelle und Förderprogramme für
Unternehmen werden am 22. April von 15 bis 18 Uhr
bei einer Veranstaltung der IHK in Weingarten
vorgestellt.
Die Finanzierung neuer Ideen
und Produkte ist für mittelständische Unternehmen oft
schwierig, und sie wird durch
die Eigenkapitalvorschriften
nach Basel III vermutlich
noch komplizierter und teurer werden. Auch die Belastung der Betriebe durch steigende Energiekosten wird
voraussichtlich in den nächsten Jahren weiter zunehmen.
Zusammen mit der KfW Ban-
kengruppe informiert die IHK
Bodensee-Oberschwaben deshalb in einer kostenfreien
Veranstaltung über verschiedene Finanzierungsmöglichkeiten.
Vorgestellt werden dabei aktuelle Förderprogramme der
KfW und des Landes BadenWürttemberg sowie die Förderprogramme „Energieberatung im Mittelstand“ und
„Querschnittstechnologien“.
Die Wirtschaft zwischen Alb und Bodensee
04 2015
Foto: fotodo/Fotolia.com
Förderung für Innovationen
und Energieeffizienz
Überblick verloren? Eine IHK-Veranstaltung
bringt Klarheit in den Förderdschungel.
Außerdem berichten jeweils
ein Kreditinstitut und ein
Unternehmen über ihre Erfahrungen beim Einsatz von
Energieeffizienz- und Innovations-Förderprogrammen.
O Info und Anmeldung:
Marina Glor,
Tel. 0751 / 409-154,
[email protected]
www.weingarten.ihk.de,
Dokument-Nr. 16574843
Jürgen Kuhn
43
Region Bodensee-Oberschwaben
I N F O R M AT I O N S V E R A N S T A LT U N G
Sonnenreichster Kurort
Ein neuer Ausstellerrekord, die
Premiere des Aviation and Pi-
Zum dritten Mal in Folge
schaff te es Bad Waldsee in die
TOP 10 der sonnenreichsten
Orte Deutschlands. Mit 2.099
Sonnenstunden im Jahr 2014
steht die Stadt in BadenWürttemberg auf dem 4. Platz
und deutschlandweit auf Platz
10. Unter den Heilbädern und
Kurorten in Baden-Württemberg verteidigte Bad Waldsee
somit zum dritten Mal in Folge
seinen 1. Platz. Ermittelt werden die Sonnenstunden von
der MeteoGroup.
www.bad-waldsee.de
lots Competence Center sowie
die Fortsetzung bewährter
Sonderschauen lassen die
23. Luft fahrtmesse AERO vom
15. bis 18. April 2015 in Friedrichshafen erneut zum Pflichttermin für alle Piloten und
Luft fahrtinteressierten werden. Im Mittelpunkt des Interesses stehen die Luft fahrzeuge: Vom Segelflugzeug über
Ultraleichte, ein- oder mehrmotorige
Kolbenmotorflugzeuge, Turboprops und Business Jets bis hin zum Gyro- oder
Helikopter reicht die Palette.
www.aero-expo.com
Erlebnis Wirtschaft
16 Isnyer Betriebe öffnen bei
der Veranstaltung „Erlebnis
Wirtschaft“ am 17. April ihre
Türen für die Öffentlichkeit.
Die beteiligten Unternehmen
geben ungewohnte Einblicke,
stellen ihre Arbeits- und Produktionsabläufe vor, erläutern
Rohstoffe und Produkte und
führen in Technologien ein.
Außerdem zeigen sie, welche
beruflichen Chancen sie bieten: für Schulabsolventen und
Studenten und jeden anderen,
der in Isny leben und arbeiten
möchte.
www.isny-aktiv.de
44
Best of Bodensee
Ein Best of für das Tourismusjahr 2015 präsentierte die internationale Bodenseeregion
im März auf der Weltleitmesse
des Tourismus, ITB, in Berlin.
Mehr als 40 renommierte Vertreter von führenden Reisefachmedien folgten der Einladung der Internationalen Bodensee Tourismus GmbH. Die
Neuheiten wurden während
einer anregenden Moderationsrunde vorgestellt und anschließend in inspirativen
Einzelgesprächen
vertieft.
„Mit diesen Angeboten aus
Deutschland, Österreich, der
Schweiz und dem Fürstentum
Foto: ITB
Foto: Messe Friedrichshafen
AERO 2015
Liechtenstein haben wir unseren Ruf als erfrischendes Urlaubsziel zu jeder Jahreszeit
unterstrichen“, freute sich
Jürgen Ammann, Geschäft sführer der IBT GmbH.
www.bodensee.eu
Vereinbarkeit von
Beruf und Pflege
Wo gibt es Hilfe, und wie können Unternehmen
dazu beitragen, dass Mitarbeiter, die Angehörige
pflegen, entlastet werden? Darum geht es bei einer
kostenfreien Veranstaltung, die am 22. April von 15
bis 17:30 Uhr bei der IHK in Weingarten stattfindet.
Foto: drubig-photo/Fotolia.com
In Kürze
Berufstätige, die Angehörige pflegen, sind oft
einer starken Doppelbelastung ausgesetzt.
Angesichts der demografischen Entwicklung wird in
vielen Unternehmen die Herausforderung, Beruf und
Pflege miteinander zu vereinbaren, zunehmend präsenter.
In der Region Bodensee-Oberschwaben gab es 2011 insgesamt über 16.000 pflegebedürftige Personen, und das
Statistische Landesamt BadenWürttemberg rechnet mit einem Anstieg bis 2030 um 37
Prozent.
Fast zwei Drittel der pflegebedürftigen Personen werden
derzeit in häuslicher Pflege
versorgt – unter maßgeblicher Beteiligung der Angehörigen. Dabei geben zwei Drittel der berufstätigen pflegenden Angehörigen an, dass Beruf und Pflege nur schwer zu
vereinbaren sind. Dennoch
scheuen sie oft davor zurück,
bei Problemen auf ihren Arbeitgeber zuzugehen.
Die Veranstaltung bietet einen Überblick darüber, welche Ansprechpartner dem Unternehmen, aber vor allem
den Mitarbeitern bei Eintritt
eines Pflegefalls als Hilfestellung zur Verfügung stehen.
Außerdem erhalten die Teilnehmer Informationen über
die arbeitsrechtlichen Rahmenbedingungen, die seit
dem 1. Januar 2015 gelten,
und darüber, was Unternehmen konkret tun können, damit es bei ihren pflegenden
Mitarbeitern nicht zu einer
Überlastung kommt.
WAB
O Info und Anmeldung: Bettina Wolf, Tel. 0751 / 409-119,
[email protected],
www.weingarten.ihk.de,
Dokument-Nr. 16574518
Die Wirtschaft zwischen Alb und Bodensee
04 2015
Region Bodensee-Oberschwaben
F R I E D R I C H S H A F E N E R F A M I L I E N F R Ü H L I N G 2 0 15
Was ist Unternehmergeist?
Das Friedrichshafener Institut für Familienunternehmen (FIF) an der Zeppelin Universität veranstaltet am
24. und 25. April zum sechsten Mal seinen Friedrichshafener FamilienFrühling. Der Unternehmerkongress
steht in diesem Jahr unter dem Thema „Familien-Unternehmergeist über Generationen“.
Beim Friedrichshafener FamilienFrühling treffen erfahrene Unternehmer aus allen
Generationen auf Gründer
und Studierende. Erneut versteht sich der FamilienFrühling nicht als typischer Kongress, sondern vor allem als
Plattform für den Erfahrungsaustausch zwischen Wissenschaft und Praxis und Raum
für intensive Gespräche der
Teilnehmer.
Wie kann man Unternehmergeist definieren? Was genau
ist diese unternehmerische
Einstellung, die eine Generation dazu bringt, ein Unternehmen zu gründen, und die
andere Generationen dazu inspiriert, es weiterzuführen?
Ist sie eine genetische Veranlagung oder eine persönliche
Präferenz? Um diese und viele
weitere Fragen geht es in Vorträgen, Gesprächsrunden und
Workshops, die durch ein
Rahmenprogramm für die
teilnehmenden Kinder und
Jugendlichen ergänzt werden.
Zu den Referenten und Diskutanten gehören neben renommierten Wissenschaftlern der
Zeppelin Universität und der
Universität St. Gallen unter
anderem auch die Familienunternehmer Susanne und
Werner M. Bahlsen aus Hannover, Clemens Keller, Ge-
schäftsführer der Seeberger
GmbH aus Ulm, sowie Ulrich
Dietz, Vorstandsvorsitzender
der GFT Technologies AG in
Stuttgart. Teilnehmen können ausschließlich Familienunternehmer, Geschäftsführer und Mitarbeiter aus Familienunternehmen sowie deren
Familienmitglieder.
O Info und Anmeldung:
www.zu.de/ff f
4 . L A N G E N A C H T D E R T E C H N I K U N D I N N O V AT I O N
Technik live erleben
An acht „Haltestellen“ in und
um Friedrichshafen haben
große und kleine Besucher an
diesem Abend die Möglichkeit, in die Welt der Technik
und Innovationen einzutauchen. Ob Elektrotechnik, Informatik, Maschinenbau oder
Handwerk – alle Akteure bieten ihren Gästen ein spannendes Programm.
Als neue Partner sind dieses
Jahr die tarienna GmbH in
Friedrichshafen, die Liebherr
Aerospace GmbH in Lindenberg und das Bildungszentrum Markdorf mit dabei. Bei
ihnen kann man spielerisch
eine Programmiersprache ler-
nen, in die Fertigung von Getriebekomponenten für diverse Hubschrauber-Programme blicken oder die Vorbereitungen auf die Robotik-WM
miterleben. Ein weiterer Höhepunkt ist die Feier des
25-jährigen Bestehens der Bildungsakademie der Handwerkskammer Ulm in Friedrichshafen, wo die Besucher
in den Werkstätten für Holz,
Elektro, Schweißen, Metall
und Kfz hinter die Kulissen
schauen können.
Weitere Partner der Veranstaltung, die auch von der IHK
Bodensee-Oberschwaben unterstützt wird, sind unter an-
Die Wirtschaft zwischen Alb und Bodensee
04 2015
Foto: BBQ
Technik zum Anfassen und Ausprobieren gibt es
am 8. Mai von 17 bis 23 Uhr bei der Langen Nacht
der Technik und Innovation in Friedrichshafen.
Mitmachen und selbst ausprobieren stehen bei
der Langen Nacht der Technik an erster Stelle.
derem die Wissenswerkstatt,
Airbus Defence and Space,
ZF Friedrichshafen, die Duale
Hochschule Ravensburg –
Campus Friedrichshafen, ifm
electronic, Rolls-Royce Power
Systems, Zeppelin Systems sowie das Dornier Museum und
das Zeppelin Museum. Um be-
quem von einem Ort zum anderen zu kommen, gibt es an
diesem Abend ein Busshuttle,
das ebenso wie alle anderen
Angebote kostenlos ist.
WAB
O Info:
www.techniknacht-fn.de
45
Region Bodensee-Oberschwaben
Skål-Förderverein
Conny Mayer-Bonde, Professorin für Tourismusmanagement
und -marketing an der Dualen
Hochschule Ravensburg, wurde
in den Beirat des Fördervereins
Skål-Stipendium e. V. berufen.
Der Verein unterstützt Studierende, die einen touristischen
Bildungsabschluss anstreben,
finanziell und ideell. Skål ist
eine internationale Organisation mit mehr als 22.000 Mitgliedern, die Führungskräfte der
Reise- und Tourismusindustrie
auf örtlicher, nationaler und internationaler Ebene zusammenbringt.
www.dhbw-ravensburg.de
Wirtschaftspsychologie
und Führungsethik
Die Zeppelin Universität (ZU) hat
Carmen Tanner auf den neuen
Lehrstuhl für Wirtschaft spsychologie und Führungsethik berufen. Angesiedelt ist die Professur am „Leadership Excellence Institute Zeppelin / LEIZ“
für Forschung, Lehre und Weiterbildung rund um das Thema
Unternehmensführung.
Die
Wirtschaft spsychologin übernimmt dort zugleich das Amt
der Vizedirektorin.
www.zu.de
100. Promotion
An der Pädagogischen Hochschule Weingarten (PH) wurde
mit der Veröffentlichung der
Dissertation von Sandra Wagner
die 100. Promotion abgeschlossen. Die PH hat seit 1980 das
Promotionsrecht. Den ersten
Doktortitel verlieh sie 1985 –
dies war zugleich die zweite
Promotion aller PHs in BadenWürttemberg. Seit 1990 haben
auch Lehramtsstudierende die
Möglichkeit zu promovieren.
www.ph-weingarten.de
Auszeichnung
für Event-Design
Mirjam Weinschenk, Fünft semesterin BWL-Messe-, Kongress- und Eventmanagement
an der Dualen Hochschule Ravensburg (links), hat beim Internationalen Nachwuchs Event
Award (INA) den zweiten Platz
belegt. Prämiert wurde ihr Konzept „Dare to Dream“, das frische Ideen für die Wolkenschieber-Gala zugunsten der Bremer
Kinder- und Jugendhilfe liefert.
Ziel war es, die Gäste und Förderer der Charity-Veranstaltung
wieder stärker zu motivieren.
www.dhbw-ravensburg.de
Foto: DHBW Ravensburg
Foto: Zeppelin Universität
Neues aus den Hochschulen
8. I N T E R N AT I O N A L E S B O D E N S E E - F O R U M F Ü R M AT E R I A L W I R T S C H A F T U N D E I N K A U F
Einkauf 2020 – Aufstieg zur Schlüsselposition
Das WIFI Vorarlberg in Dornbirn begrüßt beim BodenseeForum die drei großen Materialwirtschafts-,
Einkaufsund Logistikverbände aus
Deutschland, Österreich und
der Schweiz. Gemeinsam geben diese dabei Fach- und
Führungskräften sowie Entscheidern auf Geschäftsführungs- oder Inhaberebene einen Einblick in neue Entwicklungen und Trends.
Die Vorträge, die allesamt von
Experten aus der Praxis gehalten werden, sind thema46
tisch breit aufgestellt. In diesem Jahr reichen die Themenfelder von Digitalisierung
über Performance Based Contracting und Projektgeschäfte
bis hin zu Einkauf und Innovation.
Die Teilnahme am BodenseeForum ist kostenfrei, eine Anmeldung ist jedoch unbedingt
erforderlich.
WAB
O Info und Anmeldung:
www.bme.de/bodensee_
oberschwaben
Foto: Warakorn/Fotolia.com
Die Digitalisierung der Wirtschaft greift um sich – auch im Einkauf. Wie sieht das in fünf Jahren aus?
Mit diesem Thema beschäftigt sich das 8. Internationale Bodensee-Forum, das am 21. April von 13 bis
19 Uhr in Dornbirn stattfindet.
Die Digitalisierung der Prozesse wird in Einkauf und Warenwirtschaft immer wichtiger.
Die Wirtschaft zwischen Alb und Bodensee
04 2015
I H K-A U S B I L D E R T A G I N W E I N G A R T E N
Azubis suchen
und finden
Welche Erwartungen an Beruf und Unternehmen
haben Jugendliche? Antworten liefert die IHKJugendstudie, deren Ergebnisse am 7. Mai von
9 bis 13 Uhr beim Ausbildertag der IHK BodenseeOberschwaben im Kultur- und Kongresszentrum
Weingarten vorgestellt werden.
Für die IHK-Jugendstudie befragte das Sinus-Institut im
Auftrag der baden-württembergischen IHKs rund 1.000
Jugendliche im Alter zwischen
14 und 24 Jahren. Etwa drei
Viertel von ihnen glauben an
die Erfolgsaussichten, die eine
Berufsausbildung bietet. Nur
42 Prozent der Befragten sind
der Meinung, dass sie mit einem Studium bessere Karrierechancen haben. Doch nur
ein Viertel der Jugendlichen
plant eine Berufsausbildung.
Zum 1. Oktober 2014 haben
im Südwesten 43.900 junge
Leute eine Ausbildung in Industrie, Dienstleistung oder
Handel begonnen. Das sind
1 Prozent oder 540 junge
Leute weniger als im vergangenen Jahr. „Will man die jungen Menschen heute für eine
Berufsausbildung gewinnen,
müssen sie deutlich zielgerichteter angesprochen werDie Wirtschaft zwischen Alb und Bodensee
den“, so Georg Fichtner, Präsident der IHK Region Stuttgart
und Federführer Ausbildung
der zwölf IHKs im Land. „Unsere Untersuchung soll den
Unternehmen dabei helfen,
sich als attraktiver Ausbildungsbetrieb zu präsentieren
und die gesuchten Jugendlichen zu erreichen.“
Beim IHK-Ausbildertag in
Weingarten wird gezeigt, wie
das funktionieren kann und
welche Interessen der Jugendlichen die Unternehmen bei
ihrer Nachwuchssuche berücksichtigen sollten. Referent ist Peter Martin Thomas,
Leiter der Sinus-Akademie,
Heidelberg.
WAB
O Info und Anmeldung:
Markus Brunnbauer,
Tel. 0751 / 409-117, brunn
[email protected],
www.weingarten.ihk.de,
Dokument-Nr. 16573807
04 2015
Alphabetisierungsoffensive gestartet
Zeppelin Universität
mit neuer Präsidentin
Der
Volkshochschulverband
Baden-Württemberg und die
Pädagogische
Hochschule
Weingarten (PH) starteten gemeinsam eine Alphabetisierungsoffensive mit dem Ziel,
sogenannten
funktionalen
Analphabeten den Weg zu einer besseren Grundbildung
und einer stärkeren gesellschaftlichen Teilhabe zu ebnen. Für die Dozenten von Alphabetisierungskursen bietet
die PH Weingarten mit dem
bundesweit einmaligen Master-Studiengang Alphabetisierung und Grundbildung eine
fundierte Weiterbildung an.
www.ph-weingarten.de
Zum 1. April trat Insa Sjurts ihr
Amt als neue Präsidentin der
Zeppelin Universität Friedrichshafen (ZU) an. Insa Sjurts
wechselt von der Universität
Hamburg und Hamburg Media
School an den Bodensee. Sie
folgt auf Alfred Kieser, der seit
Coperion-Preis
Bereits zum 25. Mal hat die
Coperion GmbH, Weingarten,
den besten Absolventen im
Fach Maschinenbau vom Technikcampus Friedrichshafen der
Dualen Hochschule BadenWürttemberg Ravensburg ausgezeichnet. Den Coperion-
Foto: Zeppelin Universität
Wer Jugendliche als Azubis gewinnen möchte,
sollte ihre Erwartungen genau kennen.
Neues aus den Hochschulen
September das Präsidentenamt kommissarisch wahrgenommen hat und sich nun
wieder auf seine Funktion als
Vizepräsident Forschung konzentrieren wird. Ein feierlicher
Festakt zur Amtseinführung
von Insa Sjurts und Verabschiedung ihres Vorgängers ist
für den Juni geplant.
www.zu.de
Absolvent wird
Professor
Foto: DHBW Ravensburg
Foto: Monkey Business/Fotolia.com
Region Bodensee-Oberschwaben
Preis 2015 erhielt Sebastian
Kolb; sein Partnerunternehmen im Studium war die ZF
Friedrichshafen AG. Kolb hat
sein Studium mit der Note 1,1
abgeschlossen. Coperion-Geschäft sführer Ulf MeuselBöhm (links) überreichte Sebastian Kolb die mit 2.500 Euro
dotierte Auszeichnung.
www.dhbw-ravensburg.de
Stephan Daurer ist in Ravensburg aufgewachsen, hat an
der Dualen Hochschule BadenWürttemberg Ravensburg studiert und kehrt nun als Professor für Wirtschaft sinformatik an die DHBW Ravensburg
zurück.
Geschäft sprozesse,
ERP-Systeme und das mobile
Internet werden dabei die
Schwerpunkte seiner Lehre
und Forschung sein. Für seine
Forschungsarbeiten
erhielt
Daurer mehrere Auszeichnungen, unter anderem mit Kollegen einen Forschungspreis des
Marketing Science Institute.
www.dhbw-ravensburg.de
47
Region Ulm
FACHKR ÄF T EFORUM DER IHK ULM
Fachkräfte finden und binden
IHK-Vizepräsident Johannes Remmele sieht in der Lösung des Fachkräftemangels die zentrale
Herausforderung für die regionale Wirtschaft.
Baden-Württemberg herrsche
schon jetzt Fachkräftemangel
in bestimmten Berufen, erklärte Guido Rebstock, Ministerialdirektor im Finanzministerium
Baden-Württemberg.
Peter Rasmussen, Leiter der
Agentur für Arbeit Ulm, plädierte für eine höhere Erwerbsbeteiligung von Frauen und
Älteren. Zudem müsse man
Migranten eine Chance bieten,
die aufgrund nicht anerkannter ausländischer Abschlüsse
in Deutschland arbeitslos sind.
Foto: Armin Buhl
Beim ersten Forum „Fachkräfte für den Mittelstand“ im
Ulmer Haus der Wirtschaft
konnten sich Unternehmensvertreter über praktische Ansätze zur Lösung des Fachkräftemangels informieren.
Die
Wettbewerbsfähigkeit
werde davon abhängen, „ob es
gelingt, qualifizierte Fachkräfte zu gewinnen und zu
binden“, sagte Remmele. Allerdings sei eine funktionierende Strategie nur möglich,
wenn Politik und regionale
Partner zusammenarbeiten.
Selbst im wirtschaftsstarken
Diskutierten über den Fachkräftemangel: (v.l.)
Franz Manz (Handwerkskammer Ulm), Guido
Rebstock (Finanzministerium) und Otto Sälzle
(IHK Ulm).
WAB
VOLLV ER S A MMLUNG DER IHK UL M
Tempo 30 bremst die Wirtschaft aus
Die Vollversammlung der IHK Ulm kritisiert die zunehmenden Tempo 30-Beschränkungen
auf innerörtlichen Hauptverkehrs- und Durchgangsstraßen.
den Geschwindigkeitsbegrenzungen und im Verbund mit
sonstigen Restriktionen, können diese aber durchaus ein
beachtliches Maß annehmen“,
Foto: B. Wylezich - Fotolia.com
„Bei einer Einzelfallbetrachtung mögen Beeinträchtigungen durch Tempo-30-Zonen
vernachlässigbar erscheinen.
In der Summe der zunehmen-
Die Wirtschaft klagt über zu viele Tempo-30-Bereiche.
48
sagt Harald Seifert, Vizepräsident und Vorsitzender des Ausschusses für Verkehr und Logistik der IHK Ulm.
Als aktuelles Beispiel führt er
die Strecke von Illerkirchberg
über Wiblingen nach Ulm an.
Zuerst hätte Tempo 30 nur in
der Ortsdurchfahrt von Unterkirchberg gegolten. Seit
Kurzem sei nun aber auch die
Strecke durch Wiblingen betroffen. „Gerade in Ulm erhärtet sich mehr und mehr
der Verdacht, dass hier, was
Anordnung und Ausdehnung
solcher
Tempo-30-Bereiche
betrifft, zu großzügig verfahren wird“, sagt Seifert.
Alternativen prüfen
Die Vollversammlung der IHK
Ulm fordert im Falle erhöhter
Lärmwerte die Prüfung und
Umsetzung von Alternativen,
die wirksamer und wirtschaftsfreundlicher sind. Als naheliegendste Maßnahme mahnt sie
die Beseitigung von Straßenschäden an. Zudem könnte
dann auch lärmoptimierter
Asphalt eingebaut werden.
O www.ulm.ihk24.de
Dok. Nr. 132940
Die Wirtschaft zwischen Alb und Bodensee
04 2015
Region Ulm
UNT ERNEHMENSGRÜNDER
Im Fahrstuhl zum Erfolg
Zehn Unternehmensgründer
aus der Region hatten die Gelegenheit, innerhalb von drei
Minuten (sozusagen während
einer Fahrstuhlfahrt) eine
Fachjury und das 150-köpfige
Publikum von ihren Projekten zu begeistern. reg.io-Geschäftsführer Hendrik Mächler überzeugte dabei mit der
Idee, Produkte regionaler Manufakturen zu stimmigen
Kompositionen zusammenzustellen. Er gewann die „Fahrkarte“ zum Landesentscheid
im Sommer 2015, wo dem Sieger 3000 Euro winken.
Platz zwei ging an „sooshi fresh
– Healthy Food“, ebenfalls aus
Ulm. Das Unternehmen serviert Sushi auf eine neue Art,
als Maki-Rolle am Stück, dem
sogenannten „Freshie“.
Den dritten Platz sicherte sich
„green-Xmoney.com“ aus Ulm,
eine Handelsplattform für Er-
Foto: Elevator Pitsch BW 2015
Mit ihrer Geschäft sidee „Gutes von hier – Regionale Lebensfreude schenken“ setzte sich die
„reg.io UG“ beim „Elevator Pitch BW“ in Ulm durch. Die regionale Ausscheidung des landesweiten
Gründerwettbewerbs fand während des Gründertags 2015 der IHK Ulm statt.
Gründer und Jury beim Elevator Pitch. Vorne die Gewinner (v. l.) Daniel
Schallmo, „sooshi fresh“ (2. Platz), Verena Paul, „Lovjoi Organic Clothing“
(Publikumspreis), Hendrik Mächler, „Gutes von hier “ (1. Platz) und Murat
Sahin, „green-Xmoney.com“ (3. Platz).
träge nachhaltig produzierter
Energie aus regenerativen
Quellen.
Zum Publikumsliebling avancierte Verena Paul von „Lovjoi
Organic Clothing“. Das Modelabel entwickelt GreenfashionKollektionen mit jungen Mode-
designern
–
nachhaltig,
ökologisch und fair produziert
in Riedlingen. Das junge Unternehmen hat nun die Chance,
sich noch für das Landesfinale
zu qualifizieren.
Organisiert wird der Elevator
Pitch von der Initiative für
Existenzgründungen und Unternehmensnachfolge (ifex)
des baden-württembergischen
Ministeriums für Finanzen
und Wirtschaft.
WAB
O www.elevatorpitch-bw.de
AUSBILDUNG
Azubis kommen aus Ungarn und Spanien
Die IHK Ulm beteiligt sich an einem internationalen Ausbildungsprojekt und sucht jetzt Gastfamlien,
die die jungen Leute bei der Integration unterstützen.
23 junge Männer und Frauen
aus Ungarn und Spanien sollen
im September 2015 bei Unternehmen in der IHK-Region Ulm
eine Ausbildung beginnen,
schon im Juni kommen sie, um
Deutsch zu lernen. Die IHK
unterstützt sie dabei im Rahmen des Projektes MobiPro-EU.
„Wir wollen mit der Beteiligung an diesem Programm
dem Fachkräftemangel in unserer Region entgegenwirken
und gleichzeitig einen Beitrag
Die Wirtschaft zwischen Alb und Bodensee
04 2015
zur Reduzierung der hohen Jugendarbeitslosigkeit in den
europäischen Ländern leisten“,
sagt Otto Sälzle, Hauptgeschäftsführer der IHK Ulm.
Die IHK Ulm sucht noch Gastfamilien für die Zeit des Prak-
tikums und für die Anfangszeit der Ausbildung.
WAB
O Info und Kontakt:
Fernando Muñoz, IHK Ulm,
Tel. 0731 / 173-303,
[email protected]
49
Region Ulm
UNT ERNEHMER-NACHWUCHS I
Kontakte und Wissen weitergeben
Nadja Scharfe bleibt weiterhin Vorsitzende der Wirtschaft sjunioren Biberach.
der regionalen Wirtschaft mitzugestalten.
Landrat Dr. Heiko Schmid, der
im Rahmen des anschließenden Frühjahrsempfangs zu den
Jungunternehmern sprach,
ermutigte sie, sich weiterhin
im Landkreis zu engagieren.
Im Anschluss besichtigten die
Wirtschaftsjunioren den Erweiterungsbau der Kreissparkasse, der im April bezugsfertig sein wird. Die Unternehmer
waren nicht nur von der Architektur überzeugt, sondern
auch vom Energie- und Raumkonzept.
WAB
Foto: WJ Biberach
Bei der Jahreshauptversammlung wurde sie ebenso wiedergewählt wie ihre Stellvertreterin Eva Löffelhardt sowie
Schatzmeister Stephan Henninger. Neu im Vorstand sind
Thomas Simmler und Thomas
Wolter-Roessler.
„Wir möchten unser Netzwerk
weiter stärken, vielfältige Veranstaltungen
durchführen
und im Rahmen verschiedener
Kooperationen Kontakte und
Wissen weitergeben“, gab die
Vorsitzende die Ziele vor. Die
Wirtschaftsjunioren Biberach,
mit derzeit rund 85 Mitgliedern, sind die regionale Vertretung der Wirtschaftsjunioren
Deutschland. Als Interessens-
Der neue Vorstand mit den Gratulanten (v.l.): Thomas
Simmler, Thomas Wolter-Roessler, Günther Wall (Vorstandsvorsitzender Kreissparkasse Biberach), Heiko
Schmid (Landrat Landkreis Biberach), Eva Löffelhardt,
Frank Stetter (Geschäft sführer), Nadja Scharfe, Ralf
Börsig (Stv. Hauptgeschäft sführer IHK Ulm) und Stephan Henninger.
vereinigung von Unternehmern und Führungspersonen
verfolgen sie das Ziel, die Weiterentwicklung und Sicherung
O www.wj-biberach.de
UNT ERNEHMERNACHWUCHS II
Länderübergreifender Zusammenschluss geplant
50
und Stammtische sowie gemeinsame Vorstandssitzungen. Da ist es nur logisch, ir-
gendwann auch den zeit- und
kostenintensiven
Verwaltungsapparat zusammenzule-
Foto: privat
Bei der Sitzung wurde Alexander Kulitz als Vorstandssprecher der WJ Ulm wiedergewählt. Die Vorstandsmitglieder
Andreas Riethmüller und Mike
Fiedler wurden in ihren Ämtern bestätigt.
Wichtigster Tagesordnungspunkt war das Mitgliedervotum zur Zusammenführung
der insgesamt 220 Mitglieder
zählenden Kreise, welches einstimmig beschlossen wurde.
„Seit 10 Jahren haben wir die
Zusammenarbeit immer weiter intensiviert. Es gibt gemeinsame Events, Betriebsbesuche
Foto: privat
Die Wirtschaft sjunioren (WJ) Ulm und Neu-Ulm beschlossen auf ihrer ersten gemeinsamen
Jahreshauptversammlung den Fahrplan für die Fusion im nächsten Jahr.
Alexander Kulitz, WJ Ulm.
gen“, erklärten der Ulmer Sprecher und sein wiedergewählter
Neu-Ulmer Kollege Jens Gassner.
Eine eigens gebildete Kommission kümmert sich im Laufe
des Jahres um die Ausarbeitung eines Umsetzungskonzepts. Der Beschluss einer Fusion ist im Rahmen der
nächsten
Jahreshauptversammlung Anfang 2016 geplant.
WAB
O www.wj-ulm.de
Jens Gassner, WJ Neu-Ulm.
Die Wirtschaft zwischen Alb und Bodensee
04 2015
Region Ulm
I N T E R N AT I O N A L
Kasachstan - rohstoffreich und aufstrebend
Parallel zum Wirtschaftstag
findet eine Kontakt- und Kooperationsbörse sowie ein GetTogether mit 25 kasachischen
Unternehmern aus diversen
Branchen statt.
Beim Wirtschaftstag informieren Experten am Montag, 20.
April, von 14 bis 18 Uhr über
Geschäftsmöglichkeiten sowie
die rechtlichen Rahmenbedingungen eines Engagements in
Kasachstan. Dazu gibt es Informationen über Investitionsmöglichkeiten und nützliche
Hinweise, die beim Markteintritt zu beachten sind. Die Teilnahme ist kostenfrei.
Kasachstan ist der wichtigste
Handelspartner für Deutschland in Zentralasien. Das rohstoffreiche Land will seine
Wirtschaft
modernisieren.
Dafür ist deutsche Technik gefragt. Im Jahr 2013 lag das bilaterale Handelsvolumen bei
6,5 Milliarden Euro, Tendenz
steigend. Kasachstan erhielt
zudem den Zuschlag für die
Durchführung der Weltausstellung EXPO 2017. Auch hofft
das Land auf die Austragung
der Olympischen Winterspiele
2022 in Almaty.
Die Rahmenbedingungen für
ausländische Firmen sind gut,
TOURISMUS
Foto: Roma Fotolia.com
Der Wirtschaft stag der IHK Ulm zeigt am 20. April auf, welche Chancen sich für deutsche Unternehmer
in dem zentralasiatischen Land bieten.
Kasachstan, hier die Hauptstadt Astana,
bietet Investoren gute Chancen.
denn Kasachstan verfügt über
eine liberale Marktwirtschaft
und eine Gesetzgebung, die den
Schutz ausländischer Investitionen gewährleistet.
WAB
O Info und Anmeldung: Karl
Schick, Tel. 0731 / 173-122,
[email protected],
www.ulm.ihk24.de,
Dokument-Nr. 17774581
Die IHK Ulm gratuliert zum Jubiläum
Donau-Marketing aus Ulm
Die Geschäft sstelle der Touristische Arbeitsgemeinschaft Deutsche Donau zieht zum 1. Mai
von Neuburg nach Ulm um.
10 Jahre
O Krapp & Gutknecht Verlag GmbH, Berkheim-Illerbachen
(www.krapp-gutknecht.de)
O Thomas Joachim Krabel, Blaustein-Herrlingen
(www.evania-inweltschutz.de)
O Günter Ronz, Kirchdorf
O Hippokrates Service GmbH, Laichingen
Foto: Ulm/Neu-Ulm Touristik
Mit großer Mehrheit entschied
sich die Arge Deutsche Donau
für das Konzept der Ulm/NeuUlm Touristik GmbH und des
Donaubüros. Für die Leitung
der Geschäftsstelle soll eine
Vollzeitkraft eingestellt werden.
Ziel ist es, die deutsche Donau
mit den großen touristischen
Akteuren zu vernetzen. Bayern und Baden-Württemberg
schnüren derzeit ein Werbepaket, das den deutschen Donauabschnitt als „Junge Donau“ international bewerben
soll.
WAB
(www.hippokrates-service.de)
O Marc Weiß Verwaltungs-GmbH, Ulm (www.mwv-ulm.de)
O Regine Betz, Laupheim
O Reinhold Unterricker, Betzenweiler-Bischmannshausen
(www.unterricker-sonnenschutz.de)
25 Jahre
O Wolfgang Kottmann GmbH, Ehingen
(www.kottmann-gmbh.de)
O Wieland Norm-Elemente OHG, Laupheim
(www.wieland-norm-elemente.de)
O medica – Medizintechnik GmbH, Hochdorf
50 Jahre
O Barbara Ockenfels, Ulm (www.foto-urisk.de)
Donau und Münster prägen
die Schokoladenseite von
Ulm.
O www.deutsche-donau.de
Die Wirtschaft zwischen Alb und Bodensee
04 2015
51
Region Ulm
B E R AT U N G S S T E L L E B E I D E R I H K U L M
Land fördert Welcome Center weiter
Das bei der IHK Ulm angesiedelte Welcome Center Ulm/
Oberschwaben ist Anlauf-,
Erstberatungs- und Informationsstelle für internationale
Fachkräfte und Unternehmen
(siehe auch Titelthema ab S.14).
Nach der Eröffnung im letzten
Jahr wird das Ministerium für
Finanzen und Wirtschaft in
Baden-Württemberg das Welcome Center auch in den nächsten zwei Jahren unterstützen.
Rebstock unterstrich im Rahmen der Übergabe des Zuwendungsbescheids die Ziele des
Welcome Centers Ulm/Oberschwaben: „In Anbetracht der
demografischen Entwicklung
muss sowohl das inländische
als auch das ausländische
Fachkräftepotenzial weiter er-
schlossen werden und die Arbeit des Welcome Centers ist
hier ein wichtiger Beitrag.“
Damit Fachkräfte aus dem Ausland kommen und auch bleiben, ist aus Sicht der IHK Ulm
eine Willkommenskultur in
Gesellschaft und Wirtschaft
von großer Bedeutung. „Internationale Fachkräfte bringen ihr spezifisches Fachwissen, ihre länderspezifischen
Sprach- und Marktkenntnisse
und interkulturelle Kompetenzen mit, die unsere Unternehmen bereichern und das Innovationspotenzial steigern“, so
Otto Sälzle, Hauptgeschäftsführer der IHK Ulm.
WAB
O www.welcomecenter-ulmoberschwaben.de
Themen und Termine
Foto: Armin Buhl
Guido Rebstock, Ministerialdirektor im Ministerium für Finanzen und Wirtschaft Baden-Württemberg,
überreichte den Zuwendungsbescheid an IHK-Hauptgeschäft sführer Otto Sälzle.
Guido Rebstock, Ministerialdirektor im Ministerium für Finanzen und Wirtschaft Baden-Württemberg (r.), übergab den Zuwendungsbescheid
an IHK-Hauptgeschäft sführer Otto Sälzle.
FR AU UND BERUF
Kontakte für eine gute Zukunft
Besuche bei drei Unternehmen sind im Rahmen der
Veranstaltungsreihe „Blickkontakte“ in den nächsten Monaten geplant:
O Der Mix macht’s – Beschäftigungsmöglichkeiten
Die Veranstaltungsreihe „Blickkontakt“ bietet Frauen die Möglichkeit, hinter die Kulissen
spannender Unternehmen zu blicken.
bei Seeberger
Mittwoch, 22. April 2015, 10 Uhr
Seeberger GmbH, Hans-Lorenser-Str. 36, 89079 Ulm
O Chancen in Einzelhandel und Vertrieb
Mittwoch, 15. Juli 2015, 10 Uhr
Lidl Vertriebs GmbH & Co. KG, Wörthstr. 59, 89077 Ulm
O Berufe rund um die Altenpflege. Jobs mit Zukunft!
Mittwoch, 30. September 2015, 10 Uhr
Seniorenzentrum Clarissenhof, Clarissenstr. 11, 89077 Ulm
Die Teilnahme an den Unternehmensbesuchen ist kostenfrei,
Anmeldung und Information unter Telefon 0731/173-207, per Mail
unter [email protected].
52
Ziel der Veranstaltungsreihe
ist es, Frauen, insbesondere
Berufsrückkehrerinnen, und
die Unternehmen einer Region
zusammenzubringen und mit
Personalverantwortlichen ins
Gespräch zu kommen.
Die Teilnehmerinnen erhalten
kostenfrei interessante Einblicke und viele Informationen zu
aktuellen Berufsbildern, Tätigkeitsfeldern und die dafür er-
forderlichen Qualifikationen.
Gleichzeitig bietet die Veranstaltungsreihe den Unternehmen die Möglichkeit, sich potenziellen Bewerberinnen zu
präsentieren.
Organisiert werden die „Blickkontakte“ von der Kontaktstelle Frau und Beruf in der
IHK-Region Ulm.
WAB
Die Wirtschaft zwischen Alb und Bodensee
04 2015
Region Ulm
NACHWUCHSFORSCHER
Zweiter Platz bei Deutscher Physik-Meisterschaft
Drei Schüler vom Schülerforschungszentrum Südwürttemberg belegten bei der Deutschen PhysikMeisterschaft in Dachau mit nur einem Punkt Rückstand einen zweiten Platz. Sie sind damit in der Auswahl für die deutsche Nationalmannschaft, die im Juni in Thailand um den Physik-Weltcup kämpft.
Gemeinsam forschen
An den Schülerforschungszentren können Schüler und Lehrer aus verschiedenen Orten
zusammenkommen,
schulübergreifend frei experimentieren und gemeinsam Ziele
verfolgen, erklärt Tobias Beck,
der Gesamtleiter des Schülerforschungszentrums Südwürttemberg. Standorte des Zentrums gibt es in Bad Saulgau,
Foto:Felix Engelmann
Auf dem Siegertreppchen landeten die 17-jährige Maja
Holm vom Seminar Blaubeuren, die 18-jährige Sina Hartung vom St. Hildegart-Gymnasium im Ulm und der erst
13-jährige Toni Beuthan vom
Robert-Bosch-Gymnasium in
Langenau. Sie hatten sich mit
dem Team um Physiklehrer
Rainer Reichle am Schülerforschungszentrum Ulm auf den
Wettkampf vorbereitet.
Fachwissen und Kommunikationsfähigkeit waren bei den Physik-Meisterschaften gefragt.
Tuttlingen, Überlingen, Ulm,
Tübingen,
Friedrichshafen
und Wangen.
Bei der Deutschen PhysikMeisterschaft hatten die Teilnehmer die Aufgabe, zu vorgegebenen
physikalischen
Fragestellungen Lösungsvorschläge zu erarbeiten und sie
einer hochkarätigen Jury zu
präsentieren.
Gleichzeitig
mussten sie Schwachstellen
in den Forschungsarbeiten
der anderen Gruppen finden
und auf Englisch diskutieren.
Für die drei Gewinner geht die
Forschungsarbeit jetzt weiter.
Im März sind sie zum ersten
Trainingslager für den PhysikWeltcup IYPT (International
Young Physicist´s Tournament)
eingeladen. Dort wird sich entscheiden, ob sie mit weiteren
Physikbegeisterten nach Thailand fliegen dürfen. Um an der
Physik-Weltmeisterschaft teil-
nehmen zu können, müssen sie
weitere physikalische Fragestellungen bearbeiten und das
Debattieren in Englisch optimieren. Sollten sie Teil des
fünfköpfigen Nationalteams
werden, messen sie sich dann
mit Schülern aus etwa 30 anderen Nationen.
WAB
O www.sfz-bw.de
FACHKR ÄF TE
Den Nachwuchs für Technik begeistern
Der Tag der Technik am 12. und 13. Juni bietet Unternehmen die Chance, technisches Interesse
bei jungen Leuten zu wecken und so zukünftige Fachkräften zu gewinnen.
Technik ist heute der ständige
Begleiter im Alltag vieler Menschen. Für Unternehmen bedeutet Technik Wachstum und
Wettbewerbsfähigkeit. Damit
die Betriebe auch künftig genügend Nachwuchs finden,
haben sie am bundesweiten
„Tag der Technik“ Gelegenheit,
sich den jungen Leuten zu prä-
Die Wirtschaft zwischen Alb und Bodensee
04 2015
sentieren, gleich, ob bei einer
Betriebsführung oder einem
Bewerbungsseminar. Detailinformationen gibt es unter
www.tag-der-technik.de. WAB
O Info:
IHK Ulm,
Simone Bergande,
Tel. 0731 / 173-109,
[email protected]
53
Region Ulm
FORSCHUNG
Das ZSW produziert in Zusammenarbeit mit
namhaften Industrieunternehmen leistungsstarke
Lithium-Ionen-Zellen.
men zusammengeschlossen
und eine Forschungsplattform
zur Herstellung großer automobiltauglicher Lithium-Ionen-Zellen in Betrieb genommen.
Ein ZSW-Mitarbeiter mit einer der
neuen Litium-Ionen-Zellen.
54
Diskutierten über die Erbschaft steuer: IHK-Präsident Peter Kulitz,
Heinz Wiese, MdB, Josef Rief, MdB, IHK-Vizepräsident Johannes
Remmele, Herbert Volz, Brigitte Zürn, IHK-Hauptgeschäft sführer
Otto Sälzle (auf dem Bild fehlt Waldemar Westermayer).
ERBSCHAF T STEUER
Familienbetriebe entlasten
Die Spitze der IHK Ulm diskutierte mit CDU-Abgeordneten über die Steuerpläne von Minister Schäuble.
Namhafte Partner
aus der Industrie
Inzwischen haben das ZSW
und seine Partner das erste
Projekt zur Optimierung des
Herstellprozesses für PHEV1-Zellen auf der Anlage gestartet. Beteiligt sind BASF, BMW,
Daimler, Elring Klinger, Manz,
Robert Bosch, Rockwood Lithium, SGL Carbon und Siemens.
Das ZSW beschäftigt an den
Standorten Stuttgart, Ulm und
Widderstall derzeit rund 230
Wissenschaftler, Ingenieure
und Techniker. Hinzu kommen 120 Hilfskräfte.
WAB
O www.zsw-bw.de
Foto: ZSW
Im industriellen Maßstab automobiltaugliche Lithium-Ionen-Batterien herzustellen –
das könnte bald auch in
Deutschland möglich sein. Ein
großer Schritt in diese Richtung ist jetzt dem Zentrum für
Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) gelungen. Auf
einer im Dezember fertig gestellten Forschungsproduktionslinie in Ulm hat das Institut
als Erster hierzulande seriennah Lithium-Ionen-Zellen für
Plug-in-Hybridautos
produziert. Die Kapazität der Zellen
liegt bei 23 Amperestunden
(Ah) und damit auf gleichem
Niveau wie kommerzielle Zellen aus Asien. Künftig soll sich
dieser Wert noch um einiges
erhöhen.
Deutschland will künftig im
Batteriemarkt für Elektrofahrzeuge mitmischen. Zu diesem
Zweck haben sich das ZSW und
führende Industrieunterneh-
Foto: IHK
Leistungsstarke Akkus
für E-Autos aus Ulm
Dazu waren die CDU-Abgeordneten Heinz Wiese, Josef Rief
und Waldemar Westermayer
nach Ulm gekommen. IHKPräsident Peter Kulitz und Vizepräsident Johannes Remmele, beide Familienunternehmer, trugen ihre Argu-
mente vor, unterstützt von Brigitte Zürn und Herbert Volz,
zwei sachkundigen Angehörigen des Ehrenamts der IHK
Ulm sowie von IHK-Hauptgeschäftsführer Otto Sälzle.
(siehe auch Seiten 3 und 56).
WAB
M ANAGEMEN T TALK IN DER IHK ULM
Familienorientierte Angebote
Veranstaltung am 28. April stellt famililenfreundliche Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten vor.
Im Mittelpunkt des von IHK
und Kontaktstelle Frau und
Beruf angebotenen Abends stehen Ausbildungsmodelle außerhalb der klassischen Wege
sowie betriebsnahe Qualifizierungen für Beschäftigte, die
nach familiär bedingter Erwerbsunterbrechung in das
Berufsleben
zurückkehren
möchten.
Dabei erhalten Geschäftsführende und Personalverant-
wortliche Informationen zur
Erschließung dieser Zielgruppen. Der Managementtalk
„Aus- und Weiterbildung: familienbewusst, innovativ und
nachhaltig“ findet statt am
Dienstag, 28. April, ab 17 Uhr
im Ulmer Haus der Wirtschaft,
(Anmeldung erbeten).
WAB
O Info: IHK Ulm, Martina
Doleghs, Tel. 0731/173-194,
[email protected]
Die Wirtschaft zwischen Alb und Bodensee
04 2015
Region Ulm
Aus den Hochschulen
Uni Ulm wirbt bei
Karrieremesse in Boston
Die
International
Graduate
School in Molecular Medicine
Ulm, die Medizinische Fakultät
und die Fakultät für Naturwissenschaften der Uni Ulm haben
bei der „European Career Fair“
(ECF) am Massachusetts Institute of Technology (MIT) in Boston
um Nachwuchswissenschaftler
geworben. Zudem hoff ten die
Vertreter der Uni Ulm auf Kon-
takte zu US-Unternehmen und
Forschungseinrichtungen.
www.uni-ulm.de
Forum Gebäudeenergietechnik in Biberach
Die Gebäudeenergietechnik berücksichtigt einen integrierten,
stark vernetzten Systemgedanken, um Gebäude innovativ und
energieeffizient zu gestalten und
zu nutzen und gleichzeitig in die
zu erwartenden zukünftigen An-
forderungen eines intelligenten
Stromnetzes passend einzubinden. Diesen Ansatz greift das 16.
Forum Gebäudetechnik der Akademie der Hochschule Biberach
am 26. März als Schwerpunkt auf.
www.akademie-biberach.de/
gebaeudetechnik
SRH Fernhochschule
Riedlingen unter Top 10
Das dritte Jahr in Folge wurde die
SRH Fernhochschule Riedlingen
beim FernstudiumCheck Report
in die Top 10 der beliebtesten
Fernhochschulen Deutschlands
gewählt und somit als „Top Institut 2014“ geehrt. Auch beim
Ranking der bekanntesten Institute punkteten die Riedlinger:
Basierend auf den Seitenaufrufen der Institute kann sich die
Mobile University mit 51.832 Aufrufen auch in dieser Kategorie in
den Top 10 platzieren.
www.fh-riedlingen.de
NACHWUCHSFORSCHER II
Führerlos zum Sieg
17 studentische Mannschaften aus
Deutschland, Schweden und Russland waren mit ihren Miniatur-Fahrzeugen beim
Carolo-Cup an der Technischen Universität Braunschweig am Start. Sie mussten
so schnell wie möglich einen Rundkurs
absolvieren, Hindernissen ausweichen
sowie geschickt einparken – und das völlig
automatisch.
Die „Spatzenhirne“ punkteten vor allem
beim schnellen Einparken. Im Rundkurs
ohne Hindernisse war der Spatz 6 das
schnellste Fahrzeug. Er legte in den vorgegebenen zwei Minuten 241 Meter zurück. Die 5000 Euro Siegprämie will das
Team Spatzenhirn natürlich in die Verbesserung ihres Modellfahrzeugs investieren.
Foto: Uni ULm
Zum dritten Mal hat das Team
„Spatzenhirn“ der Universität Ulm
den Carolo-Cup gewonnen.
Bei dem Rennen müssen Modellfahrzeuge mittels Kameras und
Sensoren ihren Weg finden.
Kleine Autos, große Technik - das
zählte beim Carolo-Cup.
O www.uni-ulm.de/
Die Wirtschaft zwischen Alb und Bodensee
04 2015
55
Trends & Hintergründe
S T EUERPOLIT IK
Erbschaftsteuerreform belastet
Familienunternehmen
Die jetzt bekannt gewordenen „Eckwerte“ aus dem Bundesfinanzministerium (BMF) zur Neuregelung
der Erbschaft steuer führen – anders als noch im Koalitionsvertrag zugesagt – zu einer zusätzlichen
Steuerbelastung bei der Übertragung von „großen“ Familienunternehmen.
Die Vorschläge gehen weit über das hinaus, was die Verfassungsrichter im Urteil
vom Dezember 2014 anmahnten. Es geht
dabei um die Frage, wie die vom Gericht
geforderte Bedürfnisprüfung für „große“
Unternehmen geregelt werden soll.
Schon heute müssen Nachfolger das Unternehmen mindestens fünf Jahre lang
weiterführen und die Arbeitsplätze erhalten, wenn das übertragene Betriebsvermögen von der Erbschaftsteuer verschont
werden soll. Die Neuregelung muss sich
in das vom Bundesverfassungsgericht
(BVerfG) bestätigte Verschonungskonzept
integrieren. Ferner sollte sie verfassungsfest und wenig bürokratisch sein.
Definition „große“ Unternehmen
Dreh- und Angelpunkt der künftig erforderlichen Bedürfnisprüfung ist die Definition von „großen“ Unternehmen. Diese
muss sich aus Sicht des DIHK an der Unternehmensstruktur in Deutschland und
der internationalen Wettbewerbssituation der Betriebe orientieren.
Das BVerfG hat beispielhaft einen Wert
von 100 Millionen Euro pro geerbtem Unternehmensanteil genannt. Das entspricht
nach heutigen Bewertungsmethoden für
das Betriebsvermögen einem Wert von
mindestens 300 Millionen Euro. Die vom
BMF ins Spiel gebrachte Freigrenze von 20
Millionen Euro pro Erwerb und der Einbezug von Privatvermögen führen mit
hoher Wahrscheinlichkeit dazu, dass Erben von Familienunternehmen auch dann
Erbschaftsteuer auf das Betriebsvermögen
zahlen müssen, wenn sie den Betrieb unverändert weiterführen.
„Damit würden wir eine gravierende Änderung des Erbschaftsteuersystems vornehmen“, so Eric Schweitzer, Präsident
des Deutschen Industrie- und Handelskammertags (DIHK). „Minimalinvasiv –
56
wie von der Politik angekündigt – könnte
man eine solche Änderung nun wirklich
nicht nennen.“
Kapitalmarktorientierung prüfen
Die Bedürfnisprüfung muss die besondere Kapitalbindung und die Vertragsstrukturen in Familienunternehmen berücksichtigen. Der DIHK schlägt deshalb
gemeinsam mit anderen Spitzenverbänden eine Prüfung in zwei Stufen vor: In
einem ersten Schritt wird gecheckt, ob
das Unternehmen kapitalmarktorientiert ist, ob also Anteile und Schuldtitel
an geregelten Märkten gehandelt werden.
Unternehmen, für die dies nicht zutrifft,
sollten ohne weitere Prüfung unter Einhaltung der Haltefristen und Lohnsummen eine Verschonung erhalten. Denn
bei diesen Unternehmen ist davon auszugehen, dass die Nachfolger langfristig
vertraglich, persönlich und finanziell
eng an ihr Unternehmen gebunden sind.
Sie erfüllen damit die Kerneigenschaften,
die das BVerfG im Sinne der Arbeitsplätze
für verschonungswürdig hält.
Bedürfnisprüfung durchführen
In einem zweiten Schritt könnte für die
kapitalmarktorientierten Unternehmen
anschließend eine Bedürfnisprüfung anhand von fünf Kriterien durchgeführt
werden:
1. Veräußerungsbeschränkungen hinsichtlich der Gesellschaftsanteile,
2. Abfindungsbeschränkungen bei Übertragung der Gesellschaftsanteile auf
andere Gesellschafter,
3. Entnahme- beziehungsweise Ausschüttungsbeschränkungen beim Jahresüberschuss,
4. persönliche Einflussnahme auf die Geschäftsführung durch die Nachfolger
und
5. persönliche Einflussnahme auf Kontrollorgane
(Aufsichtsrat,
Beirat)
durch die Nachfolger.
Wenn mindestens drei dieser fünf Kriterien vom Nachfolger erfüllt werden,
würde die Verschonungsregelung greifen. Scheitern Unternehmen an dieser
Hürde, verlieren sie auch die Rechtfertigung, die Verschonung in Anspruch nehmen zu können.
Änderungen verfassungsfest
ausgestalten
„Zum Glück stehen wir erst am Anfang
der Reformdebatte“, so DIHK-Präsident
Eric Schweitzer. „Bundesfinanzminister
Wolfgang Schäuble hat zumindest signalisiert, dass er für weitere Vorschläge offen ist. Das ist gut so. Es geht hier um
viel, jedenfalls um viel mehr, als nur die
jährlich rund fünf Milliarden Euro Steuereinnahmen. Es geht um den Erhalt unserer einmaligen Wirtschaftsstruktur in
Deutschland.“ Die Unternehmen bräuchten jetzt schnell Rechtssicherheit. Die
Wirtschaft erwarte deshalb zeitnah ein
nachgebessertes, verfassungsfestes Gesetz, das auf rückwirkende Maßnahmen
verzichtet. Sie vertraue auf den Koalitionsvertrag, in dem eindeutig zugesichert
worden sei, dass die Übergabe von Betrieben nicht durch eine höhere steuerliche
Belastung beeinträchtigt wird.
DIHK
Die Eckwerte zur Neuregelung der
Erbschaft steuer finden Sie hier:
www.weingarten.ihk.de
O Dokument-Nr. 94581
www.ulm.ihk24.de
O Dokument-Nr. 133031
Die Wirtschaft zwischen Alb und Bodensee
04 2015
Trends & Hintergründe
ERBSCHAF T STEUER
Firmen in der Niedrigzinsfalle
Das Steuerrecht will es so: Die stark gesunkenen Zinsen führen dazu, dass Familienunternehmen –
bei konstanten Gewinnen – immer höher bewertet werden. Dadurch kann die Erbschaft steuerlast kräftig
steigen. Dies muss die Politik beachten, wenn sie die Regelungen zur Erbschaft steuer überarbeitet.
Niedrige Zinsen –
höhere Investitionen
Der Grundgedanke dabei ist folgender:
Wie viel Geld müsste ein Investor am Kapitalmarkt anlegen, um dieselben Erträge wie das Unternehmen zu erzielen?
Hier kommen nun die Zinsen ins Spiel –
und damit die Finanzmarktkrise. Denn
um die Krise zu bekämpfen, hat die Europäische Zentralbank in den vergangenen
Jahren das Zinsniveau kräftig gesenkt.
Wenn aber die Zinsen fallen, muss ein
Anleger mehr Geld investieren, um am
Ende denselben Ertrag zu erzielen wie
früher.
Die Wirtschaft zwischen Alb und Bodensee
04 2015
Unternehmen: Zinsen sinken, Erbschaftsteuer steigt
Grafik: Institut der deutschen Wirtschaft Köln
Bis Mitte kommenden Jahres muss der
Gesetzgeber das Erbschaftsteuerrecht reformieren. Im Blickpunkt stehen dabei
jene Vorschriften, die dafür sorgen, dass
Betriebsvermögen unter bestimmten Voraussetzungen von der Erbschaftsteuer
verschont bleibt. Die Bundesregierung
sollte bei der Neugestaltung der Erbschaftsteuer aber auch ein ganz spezielles Problem berücksichtigen – und das
hängt mit einem Thema zusammen, das
die meisten wohl kaum mit der Erbschaftsteuer in Verbindung bringen würden: der Finanz- und Staatsschuldenkrise.
Im Kern geht es vor allem um die Zinsen.
Um das zu verstehen, muss man tief in
die Paragrafen eintauchen und sich anschauen, wie die Erbschaftsteuer für
nicht börsennotierte Firmen berechnet
wird. Sofern für einen Betrieb die Verschonungsregelungen nicht greifen und
die Freibeträge der Erben bereits für andere Vermögen in Anspruch genommen
wurden, ist die Basis für die Erbschaftsteuer ein fiktiver Unternehmenswert,
der aus den zuletzt erzielten Erträgen
ermittelt wird (siehe Erläuterungen zur
Grafik).
Entsprechend gilt bei der Berechnung
der Erbschaftsteuer auf Betriebsvermögen: je niedriger das Zinsniveau, desto
höher ist – bei konstantem Unternehmensgewinn – der ermittelte Firmenwert und damit die zu entrichtende
Steuer.
Unternehmenswert auf dem Papier
erhöht Steuersatz
Ein Beispiel (siehe Grafik): Für ein Unternehmen, das in den vorangegangenen
drei Jahren jeweils 500.000 Euro Gewinn
erzielte, hätte der Erbe 2008 gut eine Million Euro Erbschaftsteuer abführen müssen – und 2015 mehr als zwei Millionen
Euro. Dabei spielt auch der progressive
Steuertarif eine Rolle. Denn mit dem –
nur auf dem Papier – gestiegenen Unternehmenswert erhöht sich auch der Steuersatz, im genannten Beispiel von 19
Prozent im Jahr 2008 auf aktuell 23 Prozent. Ist der rechnerische Unternehmenswert noch höher, werden selbst in
der günstigsten Steuerklasse (I) 30 Prozent fällig.
Daraus folgt: Wenn die Bundesregierung
an dem Berechnungsverfahren nichts
ändern will, sollte sie auf jeden Fall dafür
sorgen, dass die Verschonung von Betriebsvermögen auch künftig der Regelfall bleibt. Denn sonst könnte bei anhaltend niedrigen Zinsen die Erbschaftsteuer
manchen Betrieben an die Substanz gehen.
Institut der deutschen Wirtschaft Köln
57
Trends & Hintergründe
UMFR AGE
Schulnote 3 plus für deutsche Innenstädte
Foto: Stadt Ravensburg
Demografischer Wandel, Digitalisierung, verändertes Konsumentenverhalten – die deutschen Innenstädte
stehen vor großen Herausforderungen. Eine aktuelle Untersuchung des Instituts für Handelsforschung
Köln (IFH) hat Innenstadtbesucher zur Attraktivität ihrer Stadtzentren befragt.
So idyllisch wie in der Ravensburger Bachstraße
ist es nicht überall in Deutschlands Innenstädten.
Wie sieht die Zukunft der deutschen Innenstädte aus und was wünschen sich
Innenstadtbesucher von ihren Stadtzentren? Diese Fragen liegen der bundesweit
angelegten Untersuchung „Vitale Innenstädte“ zugrunde, die das IFH Köln gemeinsam mit den Kooperationspartnern
bcsd, HDE, Galeria Kaufhof, zwölf IHKs
und vielen weiteren lokalen Partnern
durchgeführt hat. In über 60 deutschen
Städten aller Größen und Regionen wurden zeitgleich 33.000 Innenstadtbesucher zu ihren Einkaufsgewohnheiten
und der Attraktivität der Innenstadt befragt.
Das Ergebnis der IFH-Studie: Innenstadtbesucher erteilen deutschen Stadtzentren die Schulnote drei plus. Sowohl junge
als auch ältere Konsumenten sind dabei
mit ihren Stadtzentren grundsätzlich zufrieden. Und: Innenstädte werden von
Personen jeglichen Alters besucht – wo58
liche Versorgung aufgesucht. Ein Blick
auf die Einzelkriterien verrät: Mit guter
Innenstadtgestaltung, Atmosphäre und
Erlebnischarakter können Städte die
Wahrnehmung ihrer Gesamtattraktivität positiv beeinflussen. Fehlt es auf der
anderen Seite an Gestaltung, Sauberkeit
oder Handelsvielfalt, sinkt die Attraktivität der Innenstadt aus Sicht ihrer Besucher in jedem Fall. Vor allem die Angebotsvielfalt im Handel ist ein zentraler
Faktor. Aus Sicht der Innenstadtbesucher
fehlen in den Stadtzentren Angebote in
den Sortimentsbereichen Fashion, Lebensmittel/Getränke und Multimedia/
Elektronik/Foto. Besonders in kleinen
und mittelgroßen Städten werden Handelsangebote im Bereich Bekleidung vermisst – teilweise jeder dritte Innenstadtbesucher bemängelt die Auswahl in
diesem Bereich.
Städte aller Größen von
Frequenzverlusten betroffen
bei der Anteil jüngerer Besucher mit der
Stadtgröße tendenziell zunimmt.
Womit Städte punkten können
„Die City ist das Gesicht des Wirtschaftsstandorts. Ihre Attraktivität prägt das
Image einer Stadt – neben der Funktion
als Marktplatz für viele wirtschaftliche
Akteure, wie Einzelhandel, Dienstleistungen oder Gastronomie“, so Tine
Fuchs, Referatsleiterin für Stadtentwicklung, Planungsrecht, Bauleitplanung und
nationale Verbraucherpolitik beim Deutscher Industrie- und Handelskammertag
(DIHK). „Innenstädte haben außerdem
eine hohe Bedeutung als ‚Aufenthaltsraum‘ für Bürger und Gäste einer Stadt.“
Die Untersuchung bestätigt dies: Je höher
die Einwohnerzahl, desto mehr stehen
Freizeitaspekte beim Besuch der Innenstadt im Fokus. Vor allem kleinere Städte
bis 50.000 Einwohner werden für die täg-
Auch der weiterhin wachsende Onlinehandel verschärft die Wettbewerbssituation vor Ort. Jeder fünfte Innenstadtbesucher gab an, verstärkt online einzukaufen und aus diesem Grund die Innenstadt seltener zum Einkaufen zu besuchen. Auffällig ist: Kleinstädte und Metropolen sind dabei gleichermaßen von
Frequenzverlusten betroffen.
„Bei weiter steigenden Online-Umsätzen
und der großen Heterogenität an Innenstadtfunktionen ist ein umfassendes
City-Management notwendiger denn je“,
so Boris Hedde, Geschäftsführer des IFH
Köln. „Ein Patentrezept für die erfolgreiche Innenstadt gibt es aufgrund unterschiedlichster Anforderungen und
Rahmenbedingungen allerdings nicht –
individuelle Konzepte müssen her. Dafür
ist die Kooperation sämtlicher Innenstadt-Stakeholder zentral.“
WAB
Die Wirtschaft zwischen Alb und Bodensee
04 2015
Trends & Hintergründe
S T UDIE
Ladendiebstähle bleiben meist unentdeckt
Eine aktuelle Studie zeigt: trotz sinkender Diebstahlszahlen entstehen dem Einzelhandel durch
Ladendiebstahl immer höhere Schäden. Die Täter sind oft bereits polizeibekannt.
In Leipzig stand vor kurzem eine berüchtigte Kinderbande vor Gericht, deren Mitglieder kaum älter als 15 Jahre sind. Ihnen werden, so die Staatsanwaltschaft,
224 angezeigte Ladendiebstähle zur Last
gelegt – allein für das Jahr 2012. Doch
dies ist nur die regionale Spitze eines
deutschlandweiten Problems, wie eine
aktuelle 80-Städte-Studie des Onlineportals Shopping.de herausfand.
90 Prozent der Straftaten
bleiben unentdeckt
Allein im Jahr 2013 zählten die Behörden
bundesweit 338.761 angezeigte Ladendiebstähle (2012: 345.873 Delikte). Nach
Schätzungen des Rechercheteams von
Shopping.de, welche nach Gesprächen
mit Experten durchgeführt wurden,
spiegeln die polizeilich erfassten Delikte
nur rund drei bis vier Prozent der Gesamtzahl der verübten Ladendiebstähle
(einfacher Diebstahl) wider. Das heißt:
Weit mehr als 90 Prozent der Straftaten
bleiben unentdeckt.
Nach offiziellen Zahlen summiert sich
der Schaden deshalb „nur“ auf 27,1 Millionen Euro. Doch Einzelhandelsexperten
schätzen den Verlust durch Ladendiebe
auf bis zu fünf Milliarden Euro allein für
das Jahr 2013. Drei Jahre zuvor, im Jahr
2010, waren es laut Branchenkennern lediglich 3,7 Milliarden Euro. Das heißt:
Die Behörden verbuchen zwar sinkende
Deliktzahlen, doch die Schadensummen
steigen weiter an.
Besonders viele Diebstähle – im Verhältnis zu den Einwohnern – kamen im Jahr
2013 in Magdeburg, Regensburg, Saarbrücken, Leipzig, Dortmund und Kassel
zur Anzeige. In allen sechs Städten wurden mehr als 1.000 Delikte je 100.000
Einwohner gezählt. In Magdeburg waren
es statistisch betrachtet 1.233 Fälle (absolut: 2.834). Weitere „Ladenklau“-Hochburgen sind unter anderem: Berlin, Hannover, Chemnitz, Freiburg (Breisgau),
Bremen, Frankfurt (Main), Hamburg
oder Lübeck. Ulm liegt mit 754 Delikten
je 100.000 Einwohner auf Platz 28 der
Städteliste, das sind neun Prozent über
dem Durchschnitt der untersuchten
Städte.
Besonders gefragt:
kleine und wertvolle Produkte
Trotz Sicherheitsdienst in den Geschäften, Videoüberwachung und Diebstahl-
sicherungen an den Produkten bleiben
viele Einzelhändler für Ladendiebe reine
Selbstbedienungsläden. Besonders im Fokus der Kriminellen sind kleine, schnell
zu stehlende und vor allem werthaltige
Produkte. Dies reicht unter anderem von
scheinbar „schnöden“ Rasierklingen
über Kosmetik, Parfüms, Markenmodeartikel über die bekannten Zigaretten
und Alkohol bis hin zu Smartphones.
Das Diebesgut lässt sich via Internet oder
auf Flohmärkten zu Geld machen. Doch
auch sogenannte Auftragsdiebstähle
nehmen immer mehr zu. Ähnlich wie
beim Autoklau Richtung Osteuropa, können sich „Kunden“ Produkte aussuchen,
welche dann für sie gestohlen werden.
Diebesbanden auf dem Vormarsch
Außerdem interessant: Rund 80 Prozent
der ermittelten Diebe scheinen Einzeltäter zu sein. Experten gehen aber davon
aus, dass diese Tatverdächtigen oft zu
Diebesbanden gehören. Diese Annahme
wird auch durch den nächsten Wert untermauert: 44 Prozent der ermittelten
Kriminellen sind der Polizei bereits wegen gleicher oder anderer Straftaten bekannt.
WAB
Grafik: Shopping.de
Massendelikt Ladendiebstahl
Die Zahl der Ladendiebstähle sinkt, allerdings werden auch immer weniger Delikte aufgeklärt.
Bis zu 5 Milliarden Schaden entstehen dem deutschen Einzelhandel dadurch im Jahr.
Die Wirtschaft zwischen Alb und Bodensee
04 2015
59
Trends & Hintergründe
10 T IPP S FÜR UNT ERNEHMEN
Nach der Krise ist vor der Krise
Eine wirtschaftliche Schieflage entsteht nicht über Nacht, sondern ist oft ein längerer,
schleichender Prozess, den es möglichst frühzeitig zu erkennen gilt. Denn dann besteht
noch ausreichend Zeit und Handlungsspielraum, um drohendes Gefahrenpotenzial in
Form hoher Verluste oder gar einer Insolvenz abzuwenden.
Die Wunden der letzten Wirtschaftskrise
sind in den verschiedenen Branchen von
Handel, Handwerk und produzierendem
Gewerbe allmählich verheilt, doch die
nächste Krise kommt bestimmt – möglicherweise früher als gedacht. Deshalb gilt
es die wirtschaftlich guten Zeiten, in welchen ausreichend Ressourcen, Zeit und
Budget zur Verfügung stehen, effektiv zu
nutzen, um sich auf die schlechten ausreichend vorzubereiten. Folgende zehn
Tipps können dabei hilfreich sein:
2. Klare Strategie formulieren
1. Transparenz schaffen
Um die auf oberster Ebene definierte Unternehmensstrategie bestmöglich zu verfolgen, müssen alle Abteilungen und Mitarbeiter an einem Strang ziehen. Folglich
müssen globale Unternehmensziele auf
die zweite Führungsebene verteilt, dort
heruntergebrochen und den Mitgliedern
des mittleren Managements in Halbjahres- und Jahresgesprächen vorgegeben
werden.
Nur wer weiß, wo er sich befindet, kann
auf dem schnellsten Weg zum Ziel gelangen. Deshalb gilt es im ersten Schritt die
notwendige Transparenz durch Zahlen,
Daten und Fakten herzustellen, um einen Überblick über die wichtigsten Kostentreiber, Optimierungsstellhebel und
Risikofaktoren im Unternehmen zu erhalten.
Neben der Ausgangssituation muss auch
das Ziel klar und ausreichend umschrieben sein, um zeit- und kapitalraubende
Umwege zu vermeiden. Hierfür ist die
Definition von Vision, Mission, Strategie
und Werten – aus welchen sich später
entsprechende Maßnahmen ableiten –
erforderlich. Fest im Jahreskalender eingeplante Strategietage sorgen für Disziplin und Konsequenz in der Umsetzung.
3. Ziele für Mitarbeiter definieren
4. Mittels Visualisierung und
Regelkommunikation führen
Nur wer Abweichungen frühzeitig erkennt, ist in der Lage, kurzfristig Maßnahmen zu deren Beseitigung einzuleiten. Voraussetzung hierfür ist die
Visualisierung geeigneter Kennzahlen
an einem Infoboard, welche die Überoder Unterschreitung von Planwerten
sofort erkennen lässt. Im Rahmen einer
kurzzyklischen
Regelkommunikation
können auftretende Probleme frühzeitig
erkannt und gegengesteuert werden.
5. Geschäftsstrukturen
am Wertstrom ausrichten
Eine schlagkräftige Abteilung ist schlank
aufgestellt und setzt die Kenntnisse und
Fähigkeiten ihrer Mitarbeiter gezielt an
der richtigen Stelle ein. Flache Hierarchien sorgen für eine verbesserte Kommunikation und sind neben einem kontinuierlichen Verbesserungsprozess wesentlicher Bestandteil auf dem Weg zur
„lernenden Organisation“.
Foto: Syda Productions/Fotolia.com
6. Verschwendungsarme Prozesse
gestalten
Teamgeist: Unternehmensziele und -strategien müssen offen
kommuniziert und den Mitarbeitern vermittelt werden.
60
Wirtschaftlich erfolgreiche Unternehmen verfolgen stets das Ziel kurzer
Durchlaufzeiten, das heißt, dass Produkte oder Dienstleistungen möglichst
schnell die einzelnen Prozessschritte im
Unternehmen durchlaufen. Durch die
Aufnahme sämtlicher Ist-Prozesse lassen
sich Schwachstellen identifizieren und
im Rahmen der Definition von Soll-Prozessen eliminieren oder reduzieren.
7. Preise und Konditionen
überprüfen
„Im Handel liegt der Segen – im Einkauf
der Gewinn“: Spätestens seit der wirtschaftlichen Globalisierung und den verbesserten Produktionsverfahren handelt
Die Wirtschaft zwischen Alb und Bodensee
04 2015
Trends & Hintergründe
es sich bei den Preisen von Beschaffungsgütern und Dienstleistungen um sich
ständig ändernde Parameter, die kontinuierlich im Auge behalten werden müssen.
Aktuelle Wettbewerbe
Innovationspreis des Landes
Baden-Württemberg
8. Gezielte Marketing- und
Vertriebsmaßnahmen einsetzen
9. Moderne Methoden
und Tools einsetzen
Eine optimale Gestaltung der Geschäftsprozesse allein reicht für Unternehmen
heute nicht mehr aus, um den wachsenden Anforderungen am Markt gerecht
zu werden. Vielmehr müssen die Unternehmensabläufe auch durch prozessorientierte Informationssysteme flexibel,
robust und effizient unterstützt werden.
10. Mitarbeiter qualifizieren und
weiterentwickeln
Die Menschen sind das wichtigste „Kapital“ im Unternehmen. Deshalb sind
eine gute Betriebsatmosphäre und eine
von allen mitgetragene Betriebskultur
Die Wirtschaft zwischen Alb und Bodensee
04 2015
Foto: vizafoto/Fotolia.com
Gute Vertriebsarbeit lässt sich unter anderem an einer hohen Trefferquote bei
Leads und Angeboten erkennen. Grundlage hierfür ist die konsequente Identifikation und Erschließung von Zielmärkten, die Bearbeitung von Schlüsselkunden, die Auswahl der richtigen Vertriebskanäle sowie die Festlegung der strategischen Preispositionierung.
Preispolitik: Bei der Beschaffung
von Gütern und Dienstleistungen
sollte stets aufs Neue kalkuliert
werden.
wichtige Basis für unternehmerischen
Erfolg. Dazu gehören auch individuelle
Fortbildungen, abgestimmte Schulungsprogramme und andere Formen der
Mitarbeiterqualifi kation.
Christian Hutter
Teilnehmer: kleine und mittlere
Unternehmen der Industrie und
des Handwerks
Was: beispielhafte Leistungen bei der
Entwicklung oder Anwendung neuer
Produkte und technischer Verfahren
Preise: Geldpreise
Bewerbung bis: 31. Mai 2015
Veranstalter: Ministerium für Finanzen
und Wirtschaft Baden-Württemberg
Infos: www.innovationspreis-bw.de
Büro & Umwelt
Teilnehmer: Unternehmen aller
Größen, öffentliche und sonstige
Einrichtungen und Verwaltungen
Was: vorbildliche Praxisbeispiele für
ökonomische Einsparungen und
ressourcenschonendes Verhalten im
Büro, energieeffiziente Arbeitsplatzgestaltung und nachhaltige Beschaffung von Büroausstattung
Preise: Geldpreise
Bewerbung bis: 31. Mai 2015
Veranstalter: Bundesdeutscher
Arbeitskreis für Umweltbewusstes
Management e.V. (B.A.U.M. e.V.)
Infos: www.buero-und-umwelt.de
61
Trends & Hintergründe
Recht in Kürze
Die Übertragung und Lizenzierung von Patenten, Know-how und Urheberrechten kann
im Einzelfall zu einer Beschränkung des
Wettbewerbs führen. Die Regelungen in Lizenzverträgen unterliegen daher kartellrechtlichen Grenzen. Diese wurden durch die
sogenannte Technologietransfer-Gruppenfreistellungsverordnung (TT-GVO) neu gefasst. Bis Ende April 2015 gelten noch Übergangsregelungen, danach müssen Altverträge an die neue Rechtslage angepasst sein.
Mehr dazu: www.ulm.ihk24.de,
Dokument-Nr. 133087
Ausnahme vom gesetzlichen
Mindestlohn für Transitfahrten
Die Bundesregierung hat das Mindestlohngesetz für ausländische Unternehmen im
Transitverkehr ausgeschlossen bis zur Ent-
Foto: arahan/Fotolia.com
Lizenzverträge bis
Ende April anpassen
scheidung der EU-Kommission über die
Europarechtskonformität dieser Regelung.
Mehr dazu: www.ulm.ihk24.de,
Dokument-Nr. 132658
Unfreiwillig im InternetBranchenverzeichnis – was tun?
Ein Anbieter hat ein Unternehmen in seinem Internet-Branchenverzeichnis freige-
schaltet und bittet es um Korrektur der Daten. Das Unternehmen benötigt diesen, laut
Kleingedrucktem kostenpflichtigen Eintrag
aber nicht. Kleinunternehmer und Geschäft sführer einer Ein-Mann-GmbH haben
in solchen Fällen einen datenschutzrechtlichen Anspruch auf die Löschung ihrer persönlichen Daten aus dem Verzeichnis. Um
diesen geltend zu machen, gibt es das Formular „Auskunft sersuchen und Werbewiderspruch“, das kostenlos im Internet heruntergeladen werden kann.
Mehr dazu: www.weingarten.ihk.de,
Dokument-Nr. 72246
Mehr Urlaubstage für Ältere
Das Bundesarbeitsgericht hat entschieden,
dass Arbeitgeber älteren Mitarbeitern mehr
Urlaubstage gewähren können als jüngeren.
Mehr dazu: www.ulm.ihk24.de,
Dokument-Nr. 132813
BÖRSEN
IHK-Datenbanken im Internet: www.weingarten.ihk.de
www.ulm.ihk24.de
Unternehmensportal Nexxt-Change
SISFIT
Nexxt-Change ist die deutsche Internetplattform für alle, die ein
Unternehmen gründen, übernehmen oder übergeben wollen.
Sie suchen freie Gewerbeflächen in ganz Baden-Württemberg?
Vielleicht wollen Sie nicht neu bauen, sondern eine Gewerbeimmobilie anmieten oder kaufen? Im Standort- und Firmeninformationssystem der IHKs werden Sie fündig. Außerdem können
Sie hier Adressen von zukünftigen Geschäftspartnern suchen und
kaufen.
Ausbildungsplatzbörse
Auf dieser Seite können Unternehmen ihre freien Lehrstellen
und Praktikumsplätze veröffentlichen. Schüler und Schulabgänger
finden hier offene Ausbildungsplätze.
Recyclingbörse
Wenn Sie verwertbare Abfälle und Produktionsrückstände
anbieten oder nachfragen möchten, sind Sie hier richtig.
UMFIS
Im Umweltfirmen-Informationssystem der deutschen IHKs können
sich Unternehmen und Institutionen präsentieren, die Produkte
oder Dienstleistungen für den Umweltschutz anbieten.
TOP-Wissenschaft
Kooperationen zwischen Unternehmen und wissenschaftlichen
Einrichtungen sind ein Garant für erfolgreiche Innovationen aus
Baden-Württemberg. TOP-Wissenschaft wird unterstützt durch
elf IHKs in Baden-Württemberg. Deren Innovationsberater und
Beauftragte für Technologietransfer bieten Ihnen individuelle Hilfe
bei Ihrer Suche nach Kooperationspartnern und ihren Projekten.
Diese und weitere Datenbanken und Börsen rund um das Thema Wirtschaft finden Sie unter www.weingarten.ihk.de und
www.ulm.ihk24.de. Auf der Startseite leitet Sie der Button „Börsen und Datenbanken“ automatisch weiter. Recherche und Eintragung
in Datenbanken und Börsen sind kostenfrei.
62
Die Wirtschaft zwischen Alb und Bodensee
04 2015
Neues aus Berlin und Brüssel
BERLIN
TTIP: Bürokratieabbau, nicht Demokratieabbau
Das Transatlantische Freihandelsabkommen (TTIP) öffnet der
Exportnation Deutschland viele Türen zu bislang ungenutztem wirtschaftlichen Potenzial. Es bietet außerdem die
Chance, globale Handelsregeln zu gestalten, die dann wiederum Maßstab für weitere Handelsabkommen sein können.
Das waren die zentralen Botschaften der Veranstaltung
„Transatlantisches Wirtschaftsforum 2015“, zu der DIHK und
BDI unter anderem Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel sowie EU-Handelskommissarin Cecilia Malmström eingeladen hatten. DIHK-Präsident Eric Schweitzer betonte: „Unternehmen geht es um Bürokratieabbau und nicht um Demokratieabbau. Gerade kleinen und mittleren Unternehmen
fehlen häufig die Mittel, komplexe Export- und Zollformalitäten zu bewältigen. Es ist daher wichtig, dass TTIP pragmatische Vereinfachungen erreicht.“ Gabriel knüpfte an diese Argumente an, warnte vor generalisierender, oberflächlicher
Kritik und würdigte die bisherige sachliche Kommunikation
des DIHK zu TTIP. Mit dem Transatlantischen Wirtschaftsforum und zahlreichen anderen Informationsveranstaltungen setzt sich der DIHK in der öffentlichen Debatte für ein TTIP ein, das
unnötige Handelsbarrieren abbaut, ohne bestehende Verbraucherschutz-, Umwelt- und Sozialstandards anzutasten.
BERLIN
Zwischenerfolg bei
Bleiberechtsreform
Das von DIHK-Präsident Eric Schweitzer
geforderte Bleiberecht für Asylbewerber
und Geduldete während ihrer Ausbildung soll kommen. Dafür haben sich die
Ministerpräsidenten der Länder BadenWürttemberg, Hessen und RheinlandPfalz in einem Brief an Bundeskanzlerin
Merkel ausgesprochen. Auch der Bundesrat hat die Forderung in seiner Stellungnahme zur aktuellen Reform des
Bleiberechts aufgenommen. Betriebe
und Auszubildende hätten dann die Planungssicherheit, dass eine begonnene
Ausbildung auch abgeschlossen werden
kann.
BERLIN
Bundestag bringt assistierte
Ausbildung auf den Weg
Der Bundestag hat eine bessere Unterstützung von Jugendlichen und Betrieben durch eine sogenannte assistierte
Ausbildung und mehr ausbildungsbegleiDie Wirtschaft zwischen Alb und Bodensee
04 2015
tende Hilfen beschlossen. Jugendlichen
und Ausbildungsbetrieben soll dabei individuell und aus einer Hand geholfen
werden. Der DIHK hatte hierfür geworben, weil die Förderung Jugendlicher direkt im Betrieb durch die praxisnahe
Ausbildung die Chance auf eine Übernahme erhöht. Sie ist deshalb einer außerbetrieblichen oder schulischen Ausbildung unbedingt vorzuziehen. Mehr
Infos gibt es online unter www.bmas.de/
DE/hemen/Aus-und-Weiterbildung/
Meldungen/bessere-unterstuetzung-fuerbetriebliche-berufsausbildung.html
schal gerade kleine Unternehmen zu beschimpfen, die mit den bürokratischen
Folgen des Mindestlohns zu kämpfen haben, sollten Politiker und Ministerialverwaltung doch lieber das Gespräch mit
den Betroffenen suchen und sich den vielen konkreten Fragen stellen.“
BERLIN
Um die Herausforderungen der Digitalisierung zu meistern und in Zukunft im
weltweiten Wettbewerb zu bestehen,
muss dringend bei der Infrastruktur und
den gesetzlichen Rahmenbedingungen
nachgebessert werden. Dafür hat sich der
DIHK zusammen mit den anderen Spitzenverbänden der deutschen Wirtschaft
bei einem Treffen mit dem CDU-Präsidium eingesetzt. Die Vertreter des DIHK
sprachen vor allem den Ausbau der Breitbandversorgung an und machten auf
Rechtsfragen in den Bereichen Vertragsrecht, Urheberrecht und Datenschutz aufmerksam.
Mindestlohn: DIHK nimmt
Mittelständler in Schutz
Im Streit um die Nachweispflichten beim
Mindestlohn ist SPD-Generalsekretärin
Yasmin Fahimi auf die Unternehmen losgegangen. Auf Facebook wetterte sie:
„Wer es als Arbeitgeber nicht schafft, einen Stundenzettel ordentlich auszufüllen, ist entweder ein Gauner – oder
schlichtweg zu doof.“ Der stellvertretende Hauptgeschäftsführer des DIHK,
Achim Dercks, hielt dagegen: „Statt pau-
BERLIN
Spitzengespräch mit
CDU-Präsidium: Bei der
Digitalisierung mithalten
63
IHK Service Bodensee-Oberschwaben
B E R AT U N G E N
Finanzierungssprechtage
O Info: Margarete Strauss, Tel. 0751 /
409-169, [email protected]
RKW-Sprechtage
Bei der IHK in Weingarten steht am 30.
April und 21. Mai jeweils ein Experte des
RKW – Rationalisierungs- und Innovationszentrum der deutschen Wirtschaft –
für Fragen zur Existenzgründung, Unternehmensnachfolge und Unternehmensführung zur Verfügung.
O Info: Marina Glor, Tel. 0751 / 409-154,
[email protected]
Erfinder- und
Patentberatung
Die IHK Bodensee-Oberschwaben bietet
an jedem dritten Donnerstag im Monat
von 16 bis 18 Uhr eine kostenfreie Erfinder- und Patentberatung an. Die Kanzleien
Daub Patent- und Rechtsanwaltskanzlei,
Überlingen; Engelhardt & Engelhardt Patentanwälte, Friedrichshafen; Heyerhoff
& Geiger Patentanwälte, Überlingen; Nowlan & Stadler Patentanwälte, Friedrichshafen, und Patentanwälte Otten, Roth,
Dobler & Partner, Ravensburg-Berg, führen die Beratungen abwechselnd durch.
Die nächsten Termine: 23. April (IHK in
Weingarten, 21. Mai (Schloss Rauenstein
in Überlingen) und 25. Juni (IHK in Weingarten). Eine schriftliche Anmeldung ist
bis zum Dienstag vor dem jeweiligen Termin erforderlich.
O Info: Isolde Kink, Tel. 0751 / 409-139,
[email protected]
64
Goodluz/Shutterstock.com
Bei der IHK in Weingarten steht am
23. April und am 21. Mai jeweils ein Experte der Landeskreditbank Baden-Württemberg (L-Bank) und der Bürgschaftsbank Baden-Württemberg für Fragen zur
finanziellen Gewerbeförderung zur Verfügung. In kostenlosen Beratungsgesprächen können sich Existenzgründer und
Unternehmer bei den Spezialisten über
öffentliche Finanzierungshilfen, Bürgschaften und Beteiligungen informieren.
IHK-Sprechtag zur
Unternehmensnachfolge
Die Mitglieder des IHK-Arbeitskreises
Unternehmensnachfolge – dies sind neben Steuerberatern, Wirtschaftsprüfern,
Rechtsanwälten sowie IHK- und Handwerkskammer-Beratern auch Experten
von Kreditinstituten und Beratungsgesellschaften – stehen in regelmäßigen
Abständen für kostenfreie Beratungsgespräche zur Verfügung. Der nächste
Sprechtag findet am 19. Mai ab 14:30 Uhr
bei der IHK in Weingarten statt. Eine Anmeldung ist bis zum 12. Mai erforderlich.
O Info: Jürgen Kuhn, Tel. 0751 / 409-226,
[email protected]
V E R A N S T A LT U N G E N
IT-Sicherheit
Welche rechtlichen Anforderungen bestehen im Bereich IT-Sicherheit und welche technischen Möglichkeiten zur Abwehr oder Verfolgung von Cyber-Angriffen gibt es? In einer kostenfreien Veranstaltung, die am 18. Mai von 16 bis
19 Uhr bei der IHK in Weingarten stattfindet, beleuchten ein Fachanwalt für IT-
Recht, ein Professor für IT-Sicherheit,
Cybercrime-Experten von LKA und Polizei sowie IT-Dienstleister das Thema ITSicherheit und stellen aktuelle Trends
vor. Die Veranstaltung richtet sich insbesondere auch an kleinere Unternehmen.
O Info: Sönke Voss, Tel. 0751 / 409-137,
[email protected], www.wein
garten.ihk.de, Dokument-Nr. 16572391
Industrie 4.0
Produkte kommunizieren mit Maschinen, Maschinen erkennen und melden
eigenständig ihren Servicebedarf und die
gesamte Produktion ist effizienter und
flexibler: Was rund um Industrie 4.0, Internet der Dinge, M2M und Digitalisierung in der Produktion schon heute möglich ist, erfahren Sie in einer kostenfreien
Veranstaltung, die am 4. Mai von 16:30 bis
19 Uhr bei der IHK in Weingarten stattfindet. Verschiedene Unternehmen aus
der Region stellen Beispiele vor, die gerade auch für den Mittelstand schon
heute umsetzbar sind.
O Info: Sönke Voss, Tel. 0751 / 409-137,
[email protected], www.wein
garten.ihk.de, Dokument-Nr. 16573896
Die Wirtschaft zwischen Alb und Bodensee
04 2015
IHK Service Bodensee-Oberschwaben
Tourismus-Seminare
Veranstaltungen und Weiterbildung
Mit dem Deutschen Seminar für Tourismus veranstaltet die IHK BodenseeOberschwaben drei Seminare für Tourismusbetriebe: Am 23. April geht es um
Veranstaltungsrecht, am 28. April um
Erfolg im Tagungs- und Seminargeschäft
und am 11. Mai um den perfekten Auftritt an Counter und Telefon. Seminarort
ist Schloss Rauenstein in Überlingen; die
Teilnahme kostet jeweils 299 Euro.
O Info: Nadja Ateş, Tel. 0751 / 409-401,
[email protected]
Geldwerte Vorteile
Wenn Unternehmen ihren Mitarbeitern
ein Dienstfahrzeug zur Verfügung stellen oder die Fahrtkosten zur Arbeitsstätte erstatten, kann dies negative Folgen haben. Ein Seminar, das am 28. April
bei der IHK in Weingarten stattfindet,
informiert über die rund 22 sinnvollen
Arten der Steuerbefreiung und die damit
zusammenhängenden Freibeträge.
O Info: Elke Gögele, Tel. 0751 / 409-194,
[email protected]
IHK Bodensee-Oberschwaben
16. April
Info
Anmeldung
Ort/Zeit
28. März
Info
Anmeldung
Ort/Zeit
Einführung in kostenlose Google-Tools
Isolde Kink, Tel. 0751 / 409-139, [email protected]
www.eloum.net
IHK in Weingarten, 17 bis 19 Uhr, kostenfrei
20. Mai
Info
Anmeldung
Ort/Zeit
Mehr Erfolg durch Auswertung geschäftlicher Daten
Isolde Kink, Tel. 0751 / 409-139, [email protected]
www.eloum.net
IHK in Weingarten, 17 bis 19 Uhr, kostenfrei
Berufsbegleitende Prüfungslehrgänge
Seminare und Zertifikatslehrgänge
Im Arbeitsalltag einer Assistentin sind
Techniken des Projektmanagements
stets gefragt. Wie man den Spagat zwischen Veranstaltungsorganisation, Terminplanung und konzeptioneller Arbeit
souverän meistert, vermittelt am 5. Mai
ein Seminar bei der IHK in Weingarten.
Akquise von Neukunden, Reakquirierung von Altkunden ...
20. April, 8 UE, Kosten: 220 Euro inkl. Lernmittel,
Info: Christa Pfaff, Tel. 0751 / 409-179, [email protected]
Verkaufstraining
21. April, 8 UE, Kosten: 220 Euro inkl. Lernmittel,
Info: Christa Pfaff, Tel. 0751 / 409-179, [email protected]
Qualifizierte Managementassistentin
24. April bis 21. Oktober, 96 UE, Kosten: 2.490 Euro inkl. Lernmittel zzgl. 200 Euro für das
Kolloquium, Info: Christa Pfaff, Tel. 0751 / 409-179, [email protected]
Azubi-Seminar: Die sprachliche Ausdrucksfähigkeit stärken
27. April, 8 UE, Kosten: 85 Euro inkl. Lernmittel,
Info: Christa Pfaff, Tel. 0751 / 409-179, [email protected]
Excel Spezial
Mit Pivot-Tabellen und -Charts kann man
Exceltabellen schnell auswerten und anschaulich präsentieren. Am 6. Mai findet
dazu bei der IHK in Weingarten ein Seminar für Fortgeschrittene statt.
O Info: Kerstin Kühne, Tel. 0751 / 409-145,
[email protected]
Die Wirtschaft zwischen Alb und Bodensee
*
Paletten-Management: Fehler vermeiden, Kosten reduzieren
16. April, 8 UE, Kosten: 220 Euro inkl. Lernmittel,
Info: Simone Winzer, Tel. 0751 / 409-127, [email protected]
Leiten von Projektteams
16. April bis 7. Mai, 4 Termine, jeweils Donnerstagabend, 16 UE, Kosten: 390 Euro
inkl. Lernmittel, Info: Simone Winzer, Tel. 0751 / 409-127, [email protected]
[email protected]
*
Geprüfte/r Industriemeister/in Fachrichtung Metall
Ab 4. September, 1.150 UE, Kosten: 5.450 Euro zzgl. Lernmittel und Prüfungsgebühr,
Info: Claudia Tiso, Tel. 0751 / 409-165, [email protected], www.weingarten.ihk.de,
Dokument-Nr. 78368
Projektmanagement
im Sekretariat
O Info: Christa Pfaff, Tel. 0751 / 409-179,
*
Kongress für Arbeitssicherheit, Umwelt und Energie
Stefan Kesenheimer, Tel. 0751 / 409-140,
[email protected]
www.weingarten.ihk.de, Dokument-Nr. 16573408
Zollern GmbH & Co. KG, Sigmaringendorf-Lauchertal,
8:30 bis 16:30 Uhr, kostenfrei
Wichtige Gesetzesänderungen in der Umsatzsteuer
28. April, 5 UE, Kosten: 155 Euro inkl. Lernmittel,
Info: Elke Gögele, Tel. 0751 / 409-194, [email protected]
IHK@hoc-Online Akademie
*
Informationen zu den Online-Trainings finden Sie unter www.ihkadhoc.de
Info: Boris Selimovic, Tel. 0751 / 409-138, [email protected]
* Das ist eine Auswahl der Angebote. Weitere Veranstaltungen finden Sie unter www.weingarten.ihk.de
04 2015
65
IHK Service Ulm
V E R A N S T A LT U N G E N
Zahlreiche Regelungen im Energierecht
betreffen Unternehmen als gewerbliche
Energienutzer. Dabei ist es für Unternehmen immer ratsam, den Überblick über
die aktuellen Regelungen zu bewahren,
um die daraus resultierenden Verpflichtungen zu erfüllen oder die Chancen
durch Vergünstigungen oder Förderung
wahrzunehmen. Eine Veranstaltung der
IHK Ulm gibt einen Überblick über die
wichtigsten Regelungen im Energierecht, die für Unternehmen relevant
sind. Die Regelungen im Energie-Steuerrecht, der EU-Energieeffizienzrichtlinie
und aktuelle Anforderungen für Nichtwohngebäude werden dazu nochmal detaillierter erläutert. Abschließend erfolgt eine Darstellung der aktuellen
Förderprogramme. Die Veranstaltung
findet am 8. Mai 2015 von 9 bis 12:30 in
der IHK Ulm statt. Die Teilnahme ist kostenlos.
O Info: Christina Kauffmann,
Tel. 0731 / 173-138,
[email protected]
„Was tun, wenn
mein Kunde wackelt“
Das Gesetz zur weiteren Erleichterung der
Sanierung von Unternehmen, kurz ESUG
genannt, bietet Unternehmen neue Möglichkeiten zur Sanierung. Durch das
ESUG wurde das Insolvenzrecht grundlegend positiv verändert. Gleichwohl sind
die vielfältigen und attraktiven Möglichkeiten einer Sanierung unter Insolvenzschutz und deren praktische Umsetzung
den meisten Unternehmen noch nicht
bekannt. Insbesondere im Umgang mit
Unternehmen in der Krise haben sich
auch für Kunden und Lieferanten neue
Probleme aufgetan. Eine Veranstaltung
am 5. Mai 2015 (15 bis 18 Uhr) gibt Tipps
für Schuldner und Gläubiger im Umgang
mit kriselnden Unternehmen. Die Teilnahme kostet 90 Euro.
O Info: Christina Lutz,
Tel. 0731 / 173-187,
[email protected]
66
Foto: goodluz / Fotolia.com
Aktuelle Entwicklungen im
Energierecht
Geschäftsführer – Was nun?
GmbH-Geschäftsführer haben eine Fülle
von Rechten, aber auch Pflichten gegenüber Geschäftspartnern, der Gesellschafterversammlung und beispielsweise dem
Finanzamt. Diese müssen sie kennen,
um einer unter Umständen drohenden
persönlichen Haftung oder gar möglichen strafrechtlichen Folgen entgehen
zu können. Eine Veranstaltung für NeuGeschäftsführer am 15. und 29. April
2015 gibt einen Überblick über die mit
der Position eines Geschäftsführers einhergehenden Rechte und Pflichten. Die
Veranstaltung dauert jeweils von 16 bis
20 Uhr. Der Teilnahmebetrag beträgt für
beide Tage zusammen 230 Euro.
O Info: Monika Heine, Tel. 0731 / 173-150,
[email protected]
11. GefahrgutForum
Das Kooperationszentrum Verkehr und
Logistik Ulm/Augsburg (KVL) veranstaltet dieses Jahr das 11. GefahrgutForum in
Ulm. Ein Schwerpunkt ist die neue Gefahrgutverordnung Straße, Eisenbahn
und Binnenschifffahrt. Jeder Teilnehmer
erhält eine Unterweisungsbescheinigung
im Sinne des Kapitels 1.3 ADR. Das Gefahgutforum findet am 23. April 2015
von 9:30 bis 17 Uhr statt. Die Teilnahme
kostet 195 Euro.
B E R AT U N G E N
RKW-Sprechtage
Bei der IHK Ulm steht auf Anfrage ein
Experte des RKW Rationalisierungsund Innovationszentrums der Deutschen
Wirtschaft für Fragen zur Existenzgründung, Unternehmensnachfolge und Unternehmensführung zur Verfügung.
O Info: Kerstin Schlimm,
Tel. 0731 / 173-155,
[email protected]
Unternehmensfinanzierung
und -nachfolge
Die IHK Ulm bietet monatliche Sprechtage in der Region zur Unternehmensfinanzierung und Unternehmensnachfolge an. Der Finanzierungsberater und
Nachfolgemoderator der IHK Ulm, Joachim Rupp, steht am 22. April im IHKBildungszentrum Biberach von 9 bis 17
Uhr für Einzelgespräche zur Verfügung.
Der darauffolgende Termin ist der 21.
Mai in Riedlingen.
O Info: Sarah Sommer,
Tel. 0731 / 173-116,
[email protected]
O Info: Paraskevi Avanidou,
Tel. 0731 / 173-151,
[email protected]
Die Wirtschaft zwischen Alb und Bodensee
04 2015
IHK Service Ulm
Veranstaltungen und Weiterbildung
Tagesseminare
IHK Ulm
15. April 2015
Info
*
Anmeldung
Ort/Zeit
Best Practice: Import von Waren aus Drittländern
IHK Exportakademie, Mara Scherer, Tel. 0711 / 2005-1364,
[email protected]
www.ulm.ihk24.de, Dokument-Nr. 17774960
IHK Ulm, 9 bis 16 Uhr, 360 Euro
16. April 2015
Info
Anmeldung
Ort/Zeit
UmweltForum „Energieauditpflicht – Was ist zu tun?“
Christina Kauffmann, Tel. 0731 / 173-138, [email protected]
www.ulm.ihk24.de, Dokument-Nr. 17774979
IHK Ulm, 14 bis 16:30 Uhr, 130 Euro
16. April 2015
Info
Anmeldung
Ort/Zeit
Optimieren Sie Ihr Lager!
Stefan Holubek, Tel. 0731 / 173-239, [email protected]
www.ulm.ihk24.de, Dokument-Nr. VER18
IHK Ulm, 9 bis 17 Uhr, 230 Euro
17. April 2015
Info
Anmeldung
Ort/Zeit
Die Mietverwaltung: Wie Sie Haftungsrisiken ausschließen
Monika Riepl, Tel. 0731 / 173-115, [email protected]
www.ulm.ihk24.de, Dokument-Nr. 17750861
IHK Ulm, 10 bis 17 Uhr, 260 Euro
20. April 2015
Info
Anmeldung
Ort/Zeit
Wirtschaftstag Kasachstan
Kerstin Schlimm, Tel. 0731 / 173-155, [email protected]
www.ulm.ihk24.de, Dokument-Nr. 17774581
IHK Ulm, 14 bis 18 Uhr, kostenfrei
29. April 2015
Info
Anmeldung
Ort/Zeit
Aus- und Fortbildung für Brandschutzhelfer
Paraskevi Avanidou, Tel. 0731 173-151, [email protected]
www.ulm.ihk24.de, Dokument-Nr. BRA01
IHK Ulm, 9 bis 16 Uhr, 230 Euro
4. Mai 2015
Info
Anmeldung
Ort/Zeit
Fracht- und Haftungsrecht
Stefan Holubek, Tel. 0731 / 173-239, [email protected]
www.ulm.ihk24.de, Dokument-Nr. VER06
IHK Ulm, 13 bis 17 Uhr, 155 Euro
6. Mai 2015
Info
Anmeldung
Ort/Zeit
D&O Versicherungen - Haftungsrisiken von Managern begrenzen
Monika Heine, Tel. 0731 / 173-150, [email protected]
www.ulm.ihk24.de, Dokument-Nr. 17764294
IHK Ulm, 14 bis 17 Uhr, 90 Euro
6. Mai 2015
Info
Anmeldung
Ort/Zeit
Energiesprechtag
Christina Kauffmann, Tel. 0731 / 173-138, [email protected]
www.ulm.ihk24.de, Dokument-Nr. 17774857
IHK Bildungszentrum Biberach der IHK Ulm, Beratungstermin nach
Vereinbarung, kostenfrei
7. Mai 2015
Info
Anmeldung
Ort/Zeit
Balanced Scorecard: Anwendung im Mittelstand
Monika Riepl, Tel. 0731 / 173-115, [email protected]
www.ulm.ihk24.de, Dokument-Nr. 17753653
IHK Ulm, 8:30 bis 16 Uhr, 260 Euro
18. Mai 2015
Info
Im Ausland präsent: Online-Marketing für exportorientierte KMU
IHK Exportakademie, Mara Scherer, Tel. 0711 / 2005-1364,
[email protected]
www.ulm.ihk24.de, Dokument-Nr. 17774962
IHK Ulm, 13 bis 18 Uhr, kostenfrei
Anmeldung
Ort/Zeit
Crash-Kurs Buchführung
14./15. April 2015, 8.30 bis 16 Uhr,
Kosten: 440 Euro, Info: Monika Riepl,
Tel. 0731 / 173-115, [email protected],
www.ulm.ihk24.de,
Dokument-Nr. 17745590
Messetraining
16. April 2015, 8:30 bis 16 Uhr,
Kosten: 260 Euro, Info: Monika Riepl,
Tel. 0731 / 173-115, [email protected],
www.ulm.ihk24.de,
Dokument-Nr. 17772587
Einkäuferschulung
20. April 2015, 8:30 bis 16 Uhr,
Kosten: 260 Euro, Info: Monika Riepl,
Tel. 0731 / 173-115, [email protected],
www.ulm.ihk24.de,
Dokument-Nr. 17742547
Verkaufsaktiver Innendienst
20. April 2015, 8:30 bis 16 Uhr,
Kosten: 260 Euro, Info: Monika Riepl,
Tel. 0731 / 173-115, [email protected],
www.ulm.ihk24.de,
Dokument-Nr. 17772589
Beschwerde als Chance
21. April 2015, 8:30 bis 16 Uhr,
Kosten: 260 Euro, Info: Monika Riepl,
Tel. 0731 / 173-115, [email protected],
www.ulm.ihk24.de,
Dokument-Nr. 17750859
Lohnkosten dezimieren - Vergütung
optimieren - Belegschaft motivieren
21. April 2015, 8:30 bis 16 Uhr,
Kosten: 260 Euro, Info: Monika Riepl,
Tel. 0731 / 173-115, [email protected],
www.ulm.ihk24.de,
Dokument-Nr. 17775070
Zeitmanagement - Mehr Zeit für das
Wesentliche
22. April 2015, 8:30 bis 16 Uhr,
Kosten: 260 Euro, Info: Monika Riepl,
Tel. 0731 / 173-115, [email protected],
www.ulm.ihk24.de,
Dokument-Nr. 17745587
Intensivkurs Arbeitsrecht
23. April 2015, 8:30 bis 16 Uhr,
Kosten: 260 Euro, Info: Monika Riepl,
Tel. 0731 / 173-115, [email protected],
www.ulm.ihk24.de,
Dokument-Nr. 17756446
* Das ist eine Auswahl der Angebote. Weitere Veranstaltungen finden Sie unter www.ulm.ihk24.de
Die Wirtschaft zwischen Alb und Bodensee
04 2015
67
Handelsregister
Handelsregister
Pers. haft. Gesellschafter: Renfert, Hubert,
Uhldingen-Mühlhofen. 1 Kommanditist. Verwaltung eigenen Vermögens einschließlich
dessen Veräußerung.
Vorsicht
Unseriöse Angebote bei
Handelsregister-Eintragungen
Mit einiger Wahrscheinlichkeit werden Sie
unmittelbar nach Bekanntmachung Ihrer
Firma im Bundesanzeiger von verschiedenen
Verlagen sogenannte Eintragungsofferten
bekommen. Darin wird Ihnen gegen Entgelte
zwischen 230 und 640 Euro brutto angeboten, Ihr Unternehmen in Adress- und andere
Verzeichnisse eintragen zu lassen, die mit
dem Handelsregister nichts zu tun haben.
Gemeinsam ist diesen Angeboten, dass sie
nicht wie echte Angebote aufgemacht sind,
sondern wie Rechnungen für die Bekanntmachung Ihrer Firma im Bundesanzeiger
aussehen. Sie wirken wie offizielle Gebührenbescheide und nutzen deshalb gern ein
quasi offizielles Vokabular mit Begriffen wie
„Benachrichtigung über Ihre Handelsregistereintragung“, „Benachrichtigung aus dem
Bundesanzeiger – herausgegeben vom Bundesministerium der Justiz“, „Benachrichtigungs-/Eintragungskosten“ und Ähnliches.
Einzelne neu gegründete und in das Handelsregister eingetragene GmbHs haben innerhalb
weniger Tage auf diese Weise Eintragungsofferten mit Rechnungscharakter in einer Gesamtsumme von mehr als 4.000 Euro erhalten. Solche Angebote können Sie durch Zahlung annehmen, wenn Sie eine Eintragung
in solchen Adressverzeichnissen für sinnvoll
halten, oder auch ablehnen. Dann werfen Sie
diese Reklame einfach in den Papierkorb.
Zur Zahlung verpflichtet sind Sie nur – abgesehen von den Notar- und Gerichtskosten – wegen der Veröffentlichungskosten
im Bundesanzeiger. Für die amtliche Bekanntmachung durch das Registergericht im
elektronischen Bundesanzeiger wird pauschal 1 Euro berechnet.
Aus dem Bezirk der
IHK Bodensee-Oberschwaben
HRA 704054 – 11.02.2015. Maier Automaten
& Service GmbH & Co. KG, Überlingen (Rauensteinstr. 14 B). Pers. haft. Gesellschafter:
Maier Verwaltungs GmbH, Überlingen (AG
Freiburg i. Br. HRB 712616). 1 Kommanditist.
Der Verkauf, die Vermietung, die Aufstellung
und das Operating von Vendingautomaten.
HRA 704064 – 24.02.2015. Dieter Maier
GmbH & Co. KG, Überlingen (Zum Degenhardt 20). Pers. haft. Gesellschafter: Dieter
Maier Verwaltungs-GmbH, Salem (AG Freiburg i. Br. HRB 712403). 1 Kommanditist. Der
Handel mit Gebrauchtmöbeln und Hausrat sowie die Verpachtung der eigenen Immobilien
der Gesellschaft.
HRB 712588 – 03.02.2015. Edelbrände Senft
Verwaltungs-GmbH, Salem (Dorfbachstr. 10).
Stammkapital: 25.000 €. Geschäftsführer:
Senft, Silke, Salem; Senft, Herbert, Salem. Gegenstand: der Erwerb und die Verwaltung von
Beteiligungen sowie die Übernahme der persönlichen Haftung und der Geschäftsführung
bei Gesellschaften, insbesondere die Beteiligung als persönlich haftender geschäftsführender Gesellschafter an der Edelbrände Senft
GmbH & Co. KG mit Sitz in 88682 Salem-Rickenbach, deren Gesellschaftszweck die Vermarktung von landwirtschaftlichen Produkten ist.
HRB 712616 – 09.02.2015. Maier Verwaltungs
GmbH, Überlingen (Rauensteinstraße 14 b).
Stammkapital: 25.000 €. Geschäftsführer:
Maier, Edgar, Überlingen; Maier, Antje, Überlingen. Gegenstand: die Beteiligung an Handelsgesellschaften sowie die Übernahme der
persönlichen Haftung und der Geschäftsführung bei Handelsgesellschaften, insbesondere
an der Maier Automaten & Service GmbH &
Co. KG.
HRB 712628 – 11.02.2015. RUSH – Automobile UG (haftungsbeschränkt), Überlingen
(Zur Trüsche 15). Stammkapital: 600,00 €. Geschäftsführer: Rush, Hans-Jürgen, Überlingen. Gegenstand: der An- und Verkauf sowie
die Vermittlung von Kraftfahrzeugen.
Bodenseekreis
Neueintragungen
Amtsgericht Freiburg
HRA 704043 – 04.02.2015. Schuh-Bickers
Inh. Jan Bickers e. K., Salem (Abt-Thomas-Str.
3). Inhaber: Bickers, Jan, Salem. Die Führung
eines Schuheinzelhandelsgeschäfts (Fachhandel).
HRA 704052 – 10.02.2015. Renfert Fam. KG,
Uhldingen-Mühlhofen (Grasbeurer Str. 2).
Die Wirtschaft zwischen Alb und Bodensee
04 2015
HRB 712635 – 12.02.2015. Analytica Beratungsgesellschaft für Computertechnik
und -systeme mit beschränkter Haftung,
Deggenhausertal (Homberger Str. 1). Der Sitz
ist von Bremen (AG Bremen HRB 7784 HB)
nach Deggenhausertal verlegt. Tag der 1. Eintragung: 18.09.1979. Stammkapital: 27.000 €.
Geschäftsführer: Stalford, Roland John Michael,
Deggenhausertal;
Huber-Stalford,
Elena, Deggenhausertal. Prokura erloschen:
Stalford, Carin, Toulouse/Frankreich. Gegen-
stand geändert; nun: Die Beratung für Computertechnik und Computersysteme aller Art
und technisch verwandte Gebiete, die Erbringung von Ingenieurleistungen im Bereich der
Computertechnik, sämtliche zur Durchführung des Geschäftsgegenstandes erforderlichen zusätzlichen Nebenleistungen und Serviceleistungen.
HRB 712653 – 19.02.2015. InnoWiTa GmbH,
Überlingen (Breitlestr. 1). Bisher: Widenmeyer
Unternehmensberatung GmbH. Der Sitz ist
von Stuttgart (AG Stuttgart HRB 22654) nach
Überlingen verlegt. Tag der 1. Eintragung:
30.01.2002. Stammkapital: 25.000 €. Geschäftsführer: Widenmeyer, Holger, Überlingen. Gegenstand: a. Unternehmensberatung
einschließlich der Unternehmensorganisation b. Durchführung wissenschaftlicher Forschungsarbeiten c. Planung und Auslegung
von technischen Anlagen d. Erstellung von
Software und Fachliteratur einschließlich
dem Vertrieb dieser Produkte e. Handel mit
Software sowie Handel mit Waren aller Art.
HRB 712658 – 19.02.2015. Daisendorf Wald
GmbH, Salem (Schloss Salem). Stammkapital:
25.000 €. Geschäftsführer: Prinz und Markgraf
von Baden, Herzog von Zähringen, S.K.H. Bernhard, Salem. Gegenstand: Halten und Verwalten
von Waldgrundstücken, insbesondere solche
im Gebiet der Gemarkung Daisendorf.
HRB 712685 – 25.02.2015. Bodensee-Hotel
Kreuz GmbH, Uhldingen-Mühlhofen (Grasbeurer Str. 2). Stammkapital: 25.000 €. Geschäftsführer: Renfert, Hubert, UhldingenMühlhofen. Einzelprokura: Renfert, Waltraud, Uhldingen-Mühlhofen. Gegenstand:
der Betrieb eines Hotels.
Neueintragungen
Amtsgericht Ulm
HRA 724377 – 19.02.2015. ABC Fruchtsäfte
GmbH & Co. KG, Friedrichshafen (Georgstr. 5).
Pers. haft. Gesellschafter: ABC Fruchtsäfte
Verwaltungs GmbH, Friedrichshafen (AG Ulm
HRB 731458). 1 Kommanditist. Die Herstellung und der Vertrieb von sowie den Handel
mit Fruchtsäften, Fruchtsaftkonzentraten
und sonstigen Getränken aller Art.
HRB 731708 – 02.02.2015. P.v.H. Bau- und Projektentwicklung GmbH, Langenargen (Schussenweg 12). Der Sitz ist von Berlin (AG Charlottenburg/Berlin HRB 140859 B) nach Langenargen verlegt. Tag der 1. Eintragung: 19.03.2002.
Stammkapital: 25.000 €. Geschäftsführer: Vonficht, Bernhard, München. Einzelprokura: Dietrich, Joachim, Holzheim. Gegenstand: – Die
Vermittlung des Abschlusses und Nachweis der
Gelegenheit zum Abschluss von Verträgen über
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte,
Wohnräume, gewerbliche Räume, – Vorberei-
71
Handelsregister
Handelsregister
tung/Durchführung von Bauvorhaben als Bauherr im eigenen Namen für eigene/ fremde Rechnung
unter Verwendung von Vermögenswerten von Erwerbern, Mietern, Pächtern, sonstigen Nutzungsberechtigten oder von Bewerbern um Erwerbs- oder Nutzungsrechte, – Übernahme/Erledigung
von Hausverwaltungen für eigene
und fremde Rechnung.
HRB 731717 – 03.02.2015. Therme
Erding Sportbad Liegenschaftsverwaltung GmbH, Friedrichshafen (Hochstr. 1). Stammkapital:
25.000 €. Geschäftsführer: Wund,
Jörg, Lindau. Gegenstand: der Erwerb, der Betrieb und die Instandhaltung von technischen Einrichtungen und Badeanlagen in der
Therme Erding Sportbad.
HRB 731729 – 06.02.2015. World
of Donuts Hatip GmbH, Meckenbeuren (Büfangweg 1). Stammkapital: 25.000 €. Geschäftsführer:
Hatip, Necmettin, Meckenbeuren. Gegenstand: Verkauf von Donuts, Bängels, Heiß- und Kaltgetränken, Säften sowie ähnlicher
Produkte.
HRB 731735 – 06.02.2015. Plan &
Tat GmbH, Tettnang (Prinz-EugenStr. 90). Der Sitz ist von Tübingen
(AG Stuttgart HRB 725961) nach
Tettnang verlegt. Tag der 1. Eintragung: 03.04.2008. Stammkapital:
25.000 €. Geschäftsführer: Klemm,
Marcus, Friedrichshafen. Nicht
mehr Geschäftsführer: Roupp, Andreas, Pfullingen. Gegenstand: die
Entwicklung und Fertigung von
Komponenten für den Bootsbau
(Bootsrümpfe, Kiel-, Ruder- und Solarsysteme, Luken und Masten), die
Entwicklung und der Vertrieb eigener Bootstypen nebst dem Handel mit Bootszubehör, die Herstellung und Bearbeitung von Metallgegenständen sowie die Durchführung von CAD-Konstruktionen und
damit in Zusammenhang stehenden Dienst- und Werkleistungen.
HRB 731753 – 12.02.2015. IC-SYSTEM GmbH, Kressbronn/Bodensee (Ottenberghalde 22/2). Bisher:
if-SYSTEM GmbH. Der Sitz ist von
Plochingen (AG Stuttgart HRB
737187) nach Kressbronn/Bodensee
verlegt.
Stammkapital:
25.000 €. Geschäftsführer: Rautenberg, Michael, Kressbronn/Bo-
72
densee. Gegenstand geändert;
nun: Der Vertrieb von Cloud-/Collaboration- Softwarelösungen, die
unter anderem auch in Wassersystemen angewandt werden,
aber darüber hinaus in vielen Produkten eingesetzt werden können.
HRB 731773 – 17.02.2015. Schloss
der Farben GmbH, Friedrichshafen (Riedheimer Str. 8). Stammkapital: 25.000 €. Geschäftsführer:
Razeghi, Babak Fakoor, Bad
Dürrheim. Gegenstand: Dienstund Managementleistungen für
die medizinische und soziale Betreuung, Unterbringung, Verpflegung und soziale Wiedereingliederung von Kindern und Jugendlichen im Rahmen einer psychischen Erkrankung, Betreiben von
damit
zusammenhängenden
Dienstleistungen, Unterstützung
bei und Durchführung von Studien, Lehr- und Vortragstätigkeit
durch eigene und fremde Dozenten, Forschung und Entwicklung
von Behandlungsmethoden, Kooperationen mit universitären und
anderen (Lehr)Einrichtungen, Personaldienstleistungen, sowie Abrechnungsleistungen. Die Förderung besonderer Versorgungsformen und Behandlungsmethoden
im Gesundheitswesen und gegebenenfalls Verhandlungen mit gesetzlichen/privaten Kostenträgern
und privaten Krankenversicherungen. Die Förderung von wirtschaftlichen Beziehungen zwischen den
Leistungserbringern im Gesundheitswesen und die Förderung der
Begleitung medizinischer Behandlungsprogramme zu wissenschaftlichen, statistischen und ökonomischen Fragestellungen. Die Gesellschaft ist zu allen Geschäften und
Maßnahmen berechtigt, die dem
Gegenstand des Unternehmens dienen. Sie kann zu diesem Zweck mit
anderen Unternehmen und Unternehmungen im Gesundheitsmarkt
und außerhalb dessen zusammenarbeiten, Fortbildung und Schulungen für Fachkreise und Patienten
und Eltern/Angehörigen anbieten
sowie andere Unternehmen gründen, erwerben und/oder sich an
ihnen beteiligen, veräußern sowie
Unternehmensverträge abschließen und die Geschäftsführung in
anderen Unternehmen übernehmen.
Die Wirtschaft zwischen Alb und Bodensee
04 2015
Handelsregister
HRB 731778 – 17.02.2015. Hotel
Victory
Liegenschaftsverwaltung GmbH, Friedrichshafen
(Hochstr. 1).
Stammkapital:
25.000 €. Geschäftsführer: Wund,
Josef, Friedrichshafen. Gesamtprokura: Wollmann, Heiko, Hagnau/Bodensee; Balle, Edelfried,
Berg. Gegenstand: der Erwerb,
der Betrieb und die Instandhaltung von technischen Einrichtungen in Hotelanlagen.
HRB 731793 – 23.02.2015. CUT Systeme GmbH Computer Unterstützte Technologien und Systeme, Meckenbeuren (Grünewaldstr. 5). Der Sitz ist von Böblingen
(AG Stuttgart HRB 243483) nach
Meckenbeuren verlegt. Tag der 1.
Eintragung: 27.10.1993. Stammkapital: 50.000 DEM. Geschäftsführer: Maier, Günther, Meckenbeuren. Gegenstand: die Entwicklung
und der Vertrieb von Anlagen insbesondere für die Datenerfassung
und Datenverarbeitung, die Herstellung der dazu notwendigen
Software einschließlich deren
Wartung, die Erbringung sonstiger
damit zusammenhängender Serviceleistungen sowie die Beratung
auf dem gesamten Bereich der Datenerfassung und Datenverarbeitung.
Veränderungen
Amtsgericht Freiburg
HRB 581295 – 12.02.2015. LICOS
Trucktec GmbH, Markdorf. Nicht
mehr Prokurist; nun Geschäftsführer: Biegert, Franz, Friedrichshafen. Bestellt als Geschäftsführer:
Bessant, David, Abberly, Worcestershire/Vereinigtes Königreich.
HRB 581304 – 10.02.2015. Carry
Gross GmbH, Überlingen. Gegenstand geändert; nun: Die Beteiligung als persönlich haftende Gesellschafterin an der Firma
Wurmbergseilbahn GmbH & Co.
KG mit dem Sitz in Braunlage.
Firma geändert; nun: Edelbrände
Senft GmbH & Co. KG.
HRB 700838 – 10.02.2015. Wälischmiller Beteiligung GmbH,
Meersburg. Nicht mehr Geschäftsführer: Wälischmiller, Caroline, Meersburg.
HRB 702270 – 25.02.2015. A. Städele Bauunternehmen GmbH, Salem. Erneut bestellt als Geschäftsführer: Städele, Holger, Salem. Die
Gesellschaft wird fortgesetzt.
HRA 702625 – 12.02.2015. TERADIUM e. K., Daisendorf. Die Niederlassung ist nach Friedrichshafen, Flughafen 76/1, verlegt.
Nun: AG Ulm HRA 724358.
HRA 702673 – 19.02.2015. Möbelspedition Maier e. K., Überlingen. Ausgeschieden als Inhaber:
Maier, Joachim Dieter, Salem. Prokura erloschen; nun neuer Inhaber: Maier, Dennis, Stockach.
HRB 705556 – 12.02.2015. Hanseatisches Personalkontor BadenWürttemberg GmbH, Markdorf.
Prokura erloschen: Scholz, Anke,
Stuttgart.
HRB 709244 – 12.02.2015. Christoph Bertsch GmbH, Überlingen.
Neue Geschäftsanschrift: c/o Christoph Bertsch Holding GmbH, Tübinger Str. 57, 70178 Stuttgart.
schäftsführer: Schwarz, Hubert,
Petershausen. Nicht mehr Geschäftsführer: Pfaff, Volkhard,
Friedrichshafen.
HRA 630671 – 04.02.2015. Storchen – Apotheke Inh. Hermann
Bär e. K., Tettnang. Firma geändert; nun: Bären-Apotheke Inh.
Hermann Bär e. K.
HRB 630806 – 30.01.2015. Ulmer
GmbH Bäckerei und Konditorei,
Friedrichshafen. Nicht mehr Geschäftsführer: Ulmer, Rudolf,
Friedrichshafen.
HRB 631113 – 09.02.2015. Autohaus Bernd Ivacic GmbH, Friedrichshafen. Bestellt als Geschäftsführer: Ivacic, Fabio, Oberteuringen.
HRA 631228 – 27.02.2015. Kramer Verwaltungs GmbH & Co.
KG, Friedrichshafen. Einzelpro-
kura: Kramer, Matthias, Friedrichshafen.
HRB 631232 – 09.02.2015. FAHRRADPROFIS Fahrradvertriebs
GmbH, Friedrichshafen. Der Sitz
ist nach Ravensburg, Wangener
Str. 17, verlegt. Einzelprokura:
Krause, Michaela, Schlier.
HRB 631675 – 10.02.2015. Leinheck Galvanotechnik GmbH, Eriskirch. Änderung der Geschäftsanschrift: c/o Rainer Werner Schraff,
Riedstr. 20, 88097 Eriskirch. Nicht
mehr Geschäftsführer: Hafner,
Norbert, Eriskirch. Nicht mehr Geschäftsführer; nun bestellt als Liquidator: Schraff, Rainer Werner,
Eriskirch. Die Gesellschaft ist aufgelöst.
HRB 631910 – 16.02.2015. Bodensee Automobile Müller GmbH,
Friedrichshafen. Nicht mehr Liquidator; nun Geschäftsführer:
IHK-Magazin
online
Veränderungen
Amtsgericht Ulm
HRB 541127 – 02.02.2015. PROFITECH GmbH, Friedrichshafen.
Das Stammkapital ist auf 26.000 €
erhöht.
HRB 541127 – 06.02.2015. PROFITECH GmbH, Friedrichshafen.
Nicht mehr Prokurist; nun Geschäftsführer: Nuszer, Frank, Langenargen. Nicht mehr Geschäftsführer: Nuszer, Walter, Süßen.
HRA 700446 – 03.02.2015. Edelbrände Senft KG, Salem. Ausgeschieden als pers. haft. Gesellschafter: Senft, Herbert, Salem.
Eingetreten als pers. haft. Gesellschafter: Edelbrände Senft Verwaltungs-GmbH, Salem (AG Freiburg i. Br. HRB 712588). 1 Kommanditist ist ausgeschieden. 1
Kommanditist ist eingetreten.
HRB 630232 – 11.02.2015. Flughafen Friedrichshafen GmbH,
Friedrichshafen. Prokura erloschen: Wulf, Christian, Friedrichshafen.
Die Wirtschaft zwischen Alb und Bodensee
04 2015
regionale Wirtschaftsnachrichten
Trends und Meinungen zum
Wirtschaftsgeschehen
Online-Version unter
www.weingarten.ihk.de, Dok.-Nr. 78534
oder www.ulm.ihk24.de, Dok.-Nr. 102277
HRB 630239 – 29.01.2015. Dornier-Hilfe Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Immenstaad/Bodensee. Bestellt als Ge-
73
Handelsregister
Müller, Uwe, Friedrichshafen. Die
Gesellschaft wird fortgesetzt.
HRB 632192 – 12.02.2015. BROSA
AG, Tettnang. Gesamtprokura:
Schupp, Elmar, Langenargen. Prokura erloschen: Pfeffer, Otto, Tettnang; Bär, Joachim Dirk, Ravensburg.
HRB 720588 – 18.02.2015. Solvum Verwaltungs GmbH, Friedrichshafen. Geschäftsführer: Jäger, Markus, Friedrichshafen.
HRB 721721 – 10.02.2015. AMCO
Europe GmbH, Meckenbeuren.
Nicht mehr Geschäftsführer; nun
bestellt als Liquidator: Sommer,
Marc, Meckenbeuren. Nicht mehr
Geschäftsführer: van Wees, Michel, Friedrichshafen. Die Gesellschaft ist aufgelöst.
HRB 721814 – 24.02.2015. Höfele
Verwaltungs GmbH, Tettnang.
Nicht mehr Geschäftsführer; nun
bestellt als Liquidator: Höfele,
Rainer, Tettnang. Die Gesellschaft ist aufgelöst.
HRB 722647 – 26.01.2015. Schneider Airservice GmbH, Friedrichshafen. Der Sitz ist nach Ravensburg, Marktstr. 32, verlegt.
HRB 723223 – 17.02.2015. Föhr
Event Catering & Service GmbH,
Friedrichshafen. Der Sitz ist nach
Ravensburg,
Wilhelm-Brielmayer-Str. 1, verlegt. Nicht mehr
Geschäftsführer: Föhr, Carmen,
Friedrichshafen.
HRB 727329 – 30.01. 2015. WSSB
Wind & SolarStrom Bodensee
GmbH, Friedrichshafen. Nicht
mehr Geschäftsführer; nun bestellt als Liquidator: Manz, Dietmar, Friedrichshafen. Die Gesellschaft ist aufgelöst.
HRB 728707 – 04.02.2015. Berner
Wohnbau & Immobilien GmbH,
Tettnang. Änderung der Geschäftsanschrift:
Schäferhofstr. 11, 88069 Tettnang.
HRB 729189 – 20.02.2015. I&N
GmbH, Friedrichshafen. Änderung
der Geschäftsanschrift: Werastr. 22, 88045 Friedrichshafen.
HRB 729217 – 02.02.2015. JinYao
Umweltschutz Business GmbH,
74
Friedrichshafen. Gegenstand geändert; nun: Die Erbringung von
Dienstleistungen für europäische
und asiatische Unternehmen zur
Geschäftsanbahnung im Bereich
Business Service, insbesondere die
Vermittlung von Geschäftskontakten und Geschäftsreisen einschließlich deren Durchführung,
Konzeption sowie damit im Zusammenhang stehende Dienstleistungen. Dies beinhaltet Ticket-Buchungen für alle Destinationen in
Europa und Asien, Hotel- und Busreservierungen, Visumservice, Planung und Durchführung von Reisen und die Bereitstellung von Touristenführern sowie Übersetzungen, Gästeservice und Beratung
und artverwandte Tätigkeiten. Gegenstand des Unternehmens ist
weiterhin die Erbringung von
Dienstleistungen im Bereich des
Umweltschutzes (Beratung, Entwicklung, Konstruktion, Wartung
und allgemeiner Service) sowie International Marketing, Export und
Import, Handel und Vermittlung
von verpackten Lebensmitteln,
Elektro und Sanitärartikeln. Firma
geändert; nun: BodenMann Business Service GmbH.
HRB 729461 – 02.02.2015. JN
Bauleistungen UG (haftungsbeschränkt), Tettnang. Nicht mehr
Geschäftsführer; nun bestellt als
Liquidator: Neumann, Helga Elisabeth, Tettnang. Die Gesellschaft ist aufgelöst.
HRB 729724 – 10.02.2015. onvaria GmbH, Friedrichhafen. Änderung der Geschäftsanschrift: c/o
Benjamin Neu, Stefan-GeorgeRing 46, 81929 München.
HRB 731458 – 19.02.2015. T – 89
Verwaltungsgesellschaft mbH,
Friedrichshafen. Nicht mehr Geschäftsführer: Eberle, Thomas,
Friedrichshafen. Bestellt als Geschäftsführer: Widemann, Klaus,
Bermatingen. Gegenstand geändert; nun: Der Erwerb und die
Verwaltung von Beteiligungen sowie die Übernahme der persönlichen Haftung und der Geschäftsführung bei Handelsgesellschaften. Dies betrifft insbesondere die
Beteiligung als persönlich haftende und geschäftsführende Gesellschafterin an der ABC Fruchtsäfte GmbH & Co. KG. Diese hat
wiederum die Herstellung und
Die Wirtschaft zwischen Alb und Bodensee
04 2015
Handelsregister
den Vertrieb von sowie den Handel mit Fruchtsäften, Fruchtsaftkonzentraten und sonstigen
Getränken aller Art zum Gegenstand. Firma
geändert; nun: ABC Fruchtsäfte Verwaltungs
GmbH.
Löschungen
HRB 731533 – 12.02.2015. Winterhalter Immobilien GmbH, Meckenbeuren. Änderung
der
Geschäftsanschrift:
Winterhalterstr. 2–12, 88074 Meckenbeuren.
HRA 703504 – 12.02.2015. Riesenreich für
Kommunikation e. K., Salem.
Amtsgericht Freiburg
HRB 580995 – 25.02.2015. Borrack GmbH,
Bermatingen. Die Gesellschaft ist gem. § 394
FamFG gelöscht.
Löschungen
HRB 727770 – 10.02.2015. kikemo UG (haftungsbeschränkt), Friedrichshafen. Die Gesellschaft ist aufgrund des Umwandlungsbeschlusses vom 23.12.2014 in die Gesellschaft
des bürgerlichen Rechts bestehend aus „kikemo UG (haftungsbeschränkt)“, Friedrichshafen (AG Ulm HRB 727770) gem. § 190 ff.
UmwG formwechselnd umgewandelt. Auf die
bei Gericht eingereichten Urkunden wird Bezug genommen. Das Registerblatt ist geschlossen.
HRB 731545 – 10.02.2015. Winterhalter Beteiligungen GmbH, Meckenbeuren. Änderung der Geschäftsanschrift: Winterhalterstr. 2–12, 88074 Meckenbeuren.
Amtsgericht Ulm
HRA 721098 – 19.02.2015. RENCO mbs GmbH
& Co. KG, Neukirch. Die Liquidation ist beendet. Die Firma ist erloschen.
HRB 727916 – 18.02.2015. Bubble Tea and
more GmbH, Friedrichshafen. Die Gesellschaft ist gem. § 394 FamFG gelöscht.
HRB 731672 – 10.02.2015. SPK Zoll + Kollegen
GmbH Steuerberatungsgesellschaft, Friedrichshafen. Bestellt als Geschäftsführer:
Glönkler, Monika, Markdorf; Raff, Cara Nadine, Tettnang; Jabs, Patricia, Weingarten;
Schöllhammer, Volker, Meckenbeuren.
HRB 721139 – 11.02.2015. Miniaturpark Bodensee GmbH, Meckenbeuren. Der Sitz ist
nach Mülheim/Ruhr (Düsseldorfer Str. 67) verlegt. Nun AG Duisburg HRB 27241.
HRB 730392 – 14.02.2015. LODGING UG (haftungsbeschränkt), Friedrichshafen. Die Gesellschaft ist gem. § 394 FamFG gelöscht.
Die Wirtschaft zwischen Alb und Bodensee
04 2015
HRB 725005 – 28.01.2015. COMV Beratung
und Vertrieb GmbH, Langenargen. Der Sitz
ist nach München (Landshuter Allee 8–10) verlegt. Nun AG München HRB 216436.
HRB 730507 – 19.02.2015. QRS Germany
GmbH, Kressbronn/Bodensee. Der Sitz ist
nach Landsberg/Lech (Hintere Salzgasse 8) verlegt. Nun AG Augsburg HRB 29406.
75
Handelsregister
Kreis Ravensburg
Neueintragungen
Amtsgericht Ulm
HRA 724341 – 30.01.2015. Redaktionsbüro
Reischmann e. K., Bad Waldsee (Hauptstr. 12).
Inhaber: Reischmann, Gerhard Walter, Bad
Wurzach. – Redaktionelle Leistungen und der
Vertrieb jeweils in Bezug auf kommunale Mitteilungsblätter, – Anzeigenverkauf und -abrechnung mit Abonnentenverwaltung, – Herstellung von sog. Erinnerungsbüchern – Beratung im Medienbereich.
HRA 724346 – 04.02.2015. Schnitzer Group
GmbH & Co.KG, Wangen/Allgäu (Paradiesstr. 4).
Pers. haft. Gesellschafter: Schnitzer Group Beteiligungs GmbH, Wangen/Allgäu (AG Ulm HRB
731707). 1 Kommanditist. Beratung und operative Unterstützung bei der Industrialisierung
von neuen bzw. überarbeiteten Produkten.
HRA 724350 – 02.02.2015. Apotheke im Spital, Inh. Alexander Franze e. K., Ravensburg
(Bachstr. 51) Zweigniederlassung unter der
Firma Löwen-Apotheke, Filialapotheke der
Apotheke im Spital, Inh. Alexander Franze
e. K., 88214 Ravensburg, Geschäftsanschrift:
Bachstr. 22, 88214 Ravensburg. Der Geschäftsbetrieb des bisher als Zweigniederlassung unter der Fima „Apotheke im Spital, Filialapotheke der Löwen-Apotheke Ravensburg, Inh.
Josef Franze e. K.“, Ravensburg (AG Ulm HRA
550190), geführten Unternehmens ist mit
dem Recht zur Fortführung der Firma auf den
Inhaber übergegangen, der es als Hauptniederlassung fortführt. Der Geschäftsbetrieb
des bisher als Hauptniederlassung unter der
Firma „Löwen-Apotheke Ravensburg Inh. Josef Franze e. K.“, Ravensburg (AG Ulm HRA
550190) geführten Unternehmens ist mit dem
Recht zur Fortführung der Firma auf den Inhaber übergangen, der es als Zweigniederlassung forführt. Inhaber: Franze, Alexander,
Ravensburg. Siehe Löschungen.
des land- und forstwirtschaftlichen Betriebes,
die Verwaltung des eigenen Vermögens, insbesondere die Vermietung, Verpachtung und Verwaltung von Immobilien aller Art, ferner die
Bebauung oder Sanierung von Immobilien im
eigenen Namen und für eigene Rechnung, ohne
jedoch eine nach § 34 c Gewerbeordnung genehmigungspflichtige Tätigkeit auszuüben,
und nur soweit eine Eintragung in die Handwerksrolle nicht erforderlich ist. Des Weiteren
werden landwirtschaftliche Flächen, die zum
Unternehmensvermögen gehören, entweder
selbst bewirtschaftet oder verpachtet.
HRA 724360 – 10.02.2015. PFS Financial Services Ltd. & Co. KG, Ravensburg (Eisenbahnstr. 15). Pers. haft. Gesellschafter: RJJR Ltd.,
London/Vereinigtes Königreich (Companies
House Cardiff 09255715). 2 Kommanditisten.
Tätigkeit als Finanz-, Versicherungs- und Immobilienmakler, die Beratung und Schulung
von Unternehmen im Bereich Controlling und
Rechnungswesen, allgemeine Wirtschaftsberatung sowie die Erbringung von Dienstleistungen im Sinne des § 6 Abs. 3, 4 StBerG.
HRA 724365 – 12.02.2015. Visionico GmbH &
Co. KG, Aitrach (Köhlerweg 13). Pers. haft. Gesellschafter: Visionico Verwaltungs GmbH, Aitrach (AG Ulm HRB 731731). 1 Kommanditist.
Die Erbringung von Unternehmensberatungsdienstleistungen mit Fokus auf IT-Strategie,
Geschäftsprozessoptimierung und Implementierung bzw. Umsetzung von IT-Lösungen bei
kleinen, mittleren und großen mittelständischen Unternehmen.
HRA 724371 – 17.02.2015. Studio Hotels
GmbH & Co. KG, Ravensburg (Bachstr. 7). Bisher: SI Design Motel GmbH & Co. KG. Der Sitz
ist von Berlin (AG Charlottenburg/Berlin HRA
48031 B) nach Ravensburg verlegt. Pers. haft.
Gesellschafter: Studio Hotels Beteiligungs
GmbH, Ravensburg (AG Ulm HRB 731716). 1
Kommanditist. Das Betreiben von und die Beteiligung an Hotels und Motels.
HRA 724352 – 05.02.2015. Spenglerei Witter
OHG, Isny/Allgäu (Am Achener Hof 1). Pers.
haft. Gesellschafter: Witter, Reinhard, Isny/
Allgäu; Witter, Matthias, Isny/Allgäu. Betrieb
eines Meisterbetriebs des Klempnerhandwerks, eingetragen in der Handwerksrolle. Die
Gesellschaft führt insbesondere Spenglerarbeiten für Gewerbe- und Wohnbauten aus.
HRA 724379 – 23.02.2015. MMKN GmbH &
Co. KG, Waldburg (Am Langholz 3). Pers. haft.
Gesellschafter: MMKN Verwaltungs GmbH,
Waldburg (AG Ulm HRB 731785). 2 Kommanditisten. Die Bewirtschaftung, die Verwaltung
und die Verwertung des Grundstückes Mühlweg 2/1 in 88239 Wangen-Niederwangen.
HRA 724353 – 05.02.2015. Automobile Ibele
e. K., Waldburg (Niggel 1). Ibele, Andreas,
Waldburg. Der Handel mit Automobilen und
die Erbringung von damit zusammenhängenden Serviceleistungen.
HRA 724387 – 25.02.2015. Efi – Ihre Hochzeitsagentur für Planung und Gestaltung
e. K., Ravensburg (Tettnanger Str. 214). Inhaber: Kopp, Christine, Ravensburg. Die Planung
und Gestaltung von Hochzeiten.
HRA 724359 – 09.02.2015. Büchel Verwaltungs
KG, Ravensburg (Büchel 1). Pers. haft. Gesellschafter: Aust, Annette, Ravensburg; Aust, Volker, Bad Aibling. 1 Kommanditist. Fortführung
HRB 731667 – 26.01.2015. Blumen Fürst
GmbH, Horgenzell (Blumenwiese 23). Stammkapital: 25.000 €. Geschäftsführer: Fürst,
Irene, Horgenzell; Weishaupt, Angelika, Hor-
76
genzell. Gegenstand: der Handel mit Blumen
und Pflanzen sowie Zubehör.
HRB 731696 – 29.01.2015. Barbarossa´s ObstGemuese-Feinkost Ltd., Ravensburg (Rosenstr. 1). Der Sitz ist von Kempten/Allgäu (AG
Kempten/Allgäu HRB 8661) nach Ravensburg
verlegt. Zweigniederlassung der Barbarossa´s
Obst-Gemuese-Feinkost Ltd. mit Sitz in Birmingham/Vereinigtes Königreich (Companies
House Cardiff 05074203). Stammkapital: 10,00
GBP. Bestellt als Geschäftsführer: Haberland,
Thomas, Ravensburg. Nicht mehr Geschäftsführer: Bonneval, Petra Maria, Kempten. Gegenstand: Import, Export, Vertrieb und Produktion von Nahrungs- und Genussmitteln
jeglicher Art, sowie Artikeln des täglichen Gebrauchs. Dienstleistungen eines Franchisegebers; Geschäftsführung; Unternehmensverwaltung; Büroarbeiten; betriebswirtschaftliche Beratung; Beratung bei der Organisation
in Geschäftsangelegenheiten sowie bei der Organisation und Führung von Unternehmen,
Personalmanagementberatung; Organisation
und Veranstaltung von Messen und Ausstellungen für wirtschaftliche und Werbezwecke
auf dem Gebiet der Nahrungs- und Genussmittel; Betrieb von Einzelhandelsgeschäften; Beherbergung und Bewirtung von Gästen; Betrieb von Restaurants, einschließlich Schnellimbiss- und Selbstbedienungsrestaurants
sowie Kantinen; Catering, Automatenverkauf
und Partyservice. Alle Tätigkeiten und Dienstleistungen im Sinne einer Werbeagentur.
HRB 731706 – 02.02.2015. URMO Bau GmbH,
Ravensburg (Schmalegger Str. 23). Stammkapital: 25.000 €. Geschäftsführer: Burk, Moritz
Ingo, Ravensburg; Burk, Urs Siegfried, Ravensburg. Gegenstand: die Erbringung von Leistungen für die Gewerke Elektroinstallation,
Haustechnik und weiterer verwandter Gewerke. Weiter die Erbringung von weiteren Tätigkeiten in der Baubranche welche durch das
Unternehmen geleistet werden können.
HRB 731707 – 02.02.2015. Schnitzer Group
Beteiligungs GmbH, Wangen/Allgäu (Paradiesstr. 4). Stammkapital: 25.000 €. Geschäftsführer: Schnitzer, Peter Johannes, Wangen/
Allgäu. Gegenstand: die Übernahme und Verwaltung von Beteiligungen an anderen Unternehmen sowie die Übernahme der Geschäftsführung für solche und andere Unternehmen,
insbesondere die Beteiligung als persönlich
haftende Gesellschafter an der Schnitzer
Group GmbH & Co.KG, Wangen i.A.
HRB 731709 – 02.02.2015. Imake iT UG (haftungsbeschränkt), Baindt (Dorfplatz 2).
Stammkapital: 1.000 €. Geschäftsführer: Ullrich, Ingo, Baindt; Ullrich, Tim, Baindt. Gegenstand: Onlinehandel mit digitalen Informationsprodukten.
Die Wirtschaft zwischen Alb und Bodensee
04 2015
Handelsregister
HRB 731716 – 03.02.2015. Studio Hotels Beteiligungs GmbH, Ravensburg (Bachstr. 7).
Bisher: SI Design Motel Beteiligungs GmbH.
Der Sitz ist von Berlin (AG Charlottenburg/Berlin HRB 148703 B) nach Ravensburg verlegt.
Stammkapital: 25.000 €. Geschäftsführer:
Sipple, Markus, Ravensburg. Gegenstand: der
Betrieb von und die Beteiligung an Hotels und
Motels.
HRB 731718 – 03.02.2015. Taxi Meißner UG
(haftungsbeschränkt), Weingarten (Brahmsweg 2). Stammkapital: 3.000 €. Geschäftsführer: Meißner, Christiane, Weingarten. Gesamtprokura: Roth, Rudolf, Scheer. Gegenstand: Transport von Personen und Gepäck
mittels Taxi und Mietwagen.
HRB 731724 – 04.02.2015. HerDin GmbH, Ravensburg (Oberzeller Str. 16/1). Der Sitz ist von
Hilter (AG Osnabrück HRB 204699) nach Ravensburg verlegt. Tag der 1. Eintragung:
15.11.2010. Stammkapital: 25.000 €. Geschäftsführer: Hertel, Daniel, Ravensburg. Gegenstand: Transport von Gegenständen jeder
Art, sowie der An- und Verkauf von Transportfahrzeugen.
HRB 731730 – 06.02.2015. WBA GmbH PRÄZISIONSWERKZEUGE, Leutkirch/Allgäu (Syrlinstr. 12). Der Sitz ist von Altdorf (AG Nürnberg HRB 14480) nach Leutkirch/Allgäu verlegt. Stammkapital: 25.600 €. Geschäftsführer:
Singhof, Ursula, Leutkirch/Allgäu. Gegenstand: Handel mit Präzisionswerkzeugen.
HRB 731731 – 06.02.2015. Visionico Verwaltungs GmbH, Aitrach (Köhlerweg 13). Stammkapital: 25.000 €. Geschäftsführer: Linn, Thomas, Aitrach. Gegenstand: der Erwerb, das
Halten und die Verwaltung von Beteiligungen
sowie die Übernahme der Geschäftsführung
bei Personengesellschaften.
HRB 731733 – 06.02.2015. Thiele Glas GmbH
Glasvertrieb, Amtzell (Albert-Glück-Str. 4).
Stammkapital: 25.000 €. Geschäftsführer:
Thiele, Alfred, Viöl; Thiele, Sabine, Viöl. Einzelprokura: Eberle, Ewald, Ravensburg. Gegenstand: Handel und Vertrieb von Glaswaren
aller Art, insbesondere Flachglasprodukten.
HRB 731738 – 09.02.2015. CAVAPRO Produktion GmbH, Ebersbach-Musbach (Obere
Strehle 3). Stammkapital: 25.000 €. Geschäftsführer: Plank, Gottfried Hans Georg, Feldkirch/Österreich. Gegenstand: Entwicklung
und Herstellung von Futtermitteln oder ähnlichen Produkten.
HRB 731743 – 10.02.2015. JUMA Projekt GmbH,
Wangen/Allgäu (Siemensstr. 12). Stammkapital:
25.000 €. Geschäftsführer: Kolb, Peter, Wangen/
Allgäu. Gegenstand: die Verwaltung eigenen
Vermögens sowie alle damit in Zusammenhang
Die Wirtschaft zwischen Alb und Bodensee
04 2015
stehenden Tätigkeiten und Dienstleistungen
sowie die Erbringung von Dienstleistungen für
Dritte, insbesondere auch Dienstleistungen im
Bereich der Verwaltung von Immobilien und
Gebäuden, soweit dafür nicht eine Genehmigung erforderlich ist.
HRB 731746 – 11.02.2015. Xiong GmbH, Leutkirch/Allgäu (Hädrichweg 5). Stammkapital:
25.000 €. Geschäftsführer: Xiong, Xianyun,
Leutkirch/Allgäu. Gegenstand: technische Beratung, Industrievertretung, Import und Export
sowie Handel von und mit industriellen Produkten (Antriebstechnik, Automatisierungstechnik, Maschinenbau, Elektrotechnik u.ä.).
HRB 731750 – 11.02.2015. EngGraph Solutions GmbH, Fronreute (Am Tobel 10). Stammkapital: 25.000 €. Geschäftsführer: Posset, Levente, Schlier; Elek, Szabolcs, Fronreute. Gegenstand:
Engineering-Dienstleistungen,
Softwareentwicklung, Reverse Engineering,
Rapid Prototyping, 3D-Druck, -Scan und -Vermessung sowie Bauträgertätigkeiten.
HRB 731757 – 12.02.2015. Locamo Verwaltungs GmbH, Ravensburg (Meersburger Str.
3). Stammkapital: 30.000 €. Geschäftsführer:
Kapler, Kai Uwe, Bad Waldsee; Kapler, Markus,
Wolpertswende. Gegenstand: Konzeption,
Entwicklung und der Betrieb von IT-Lösungen, insbesondere für Handel und Wirtschaftsförderung. Die Gesellschaft ist berechtigt, die Geschäftsführung und Vertretung
von anderen Unternehmen, insbesondere der
Firma Locamo GmbH & Co. KG, als persönlich
haftende Gesellschafterin zu übernehmen.
HRB 731758 – 12.02.2015. Eugen SchneiderAirservice UG (haftungsbeschränkt), Weingarten (Robert-Koch-Weg 6). Stammkapital:
1.000 €. Geschäftsführer: Schneider, Eugen,
Weingarten. Gegenstand: die Aircraft-Maintenance und der Technical Support (Instandhaltung und Service), sowie die Prüfung der Lufttüchtigkeit und alle jeweils hiermit unmittelbar oder mittelbar zusammenhängenden
Tätigkeiten und Dienstleistungen.
HRB 731767 – 16.02.2015. Aureus GmbH, Isny/
Allgäu (Lengertshofen 2). Der Sitz ist von Röthenbach (AG Kempten/Allgäu HRB 9698) nach
Isny/Allgäu verlegt. Tag der 1. Eintragung:
18.01.2008. Stammkapital: 25.000 €. Geschäftsführer: Meyer, Jörg, Isny/Allgäu. Gegenstand:
Erbringung von Marketingdienstleistungen, die
Vermittlung von Dienstleistungen, die Veredelung von Metallen sowie der Handel mit Metallwaren, jeweils soweit nicht genehmigungspflichtig.
HRB 731768 – 16.02.2015. Die Ofenmanufaktur Kohler GmbH, Kißlegg (Immenrieder Str.
4). Stammkapital: 25.000 €. Geschäftsführer:
Kohler, Reinhold, Argenbühl; König-Vielwe-
77
Handelsregister
ber, Ulrich, Leutkirch/Allgäu; Nunnenmacher, Jakob, Neu-Ulm. Gegenstand: Ofenbau.
HRB 731777 – 17.02.2015. C1 Entertainment
UG (haftungsbeschränkt), Baindt (Ziegeleistr. 26). Der Sitz ist von Saarbrücken (AG
Saarbrücken HRB 100873) nach Baindt verlegt.
Tag der 1. Eintragung: 22.03.2013. Stammkapital: 3.000 €. Bestellt als Geschäftsführer: Kling,
Hansjörg, Baindt. Nicht mehr Geschäftsführer:
Carmazza, Angela, Saarbrücken. Gegenstand:
das Aufstellen von Automaten sowie der Besitz,
der Betrieb, die Verwaltung und die Vermarktung von Casinotheken und Entertainmentcentern, die Vermittlung von Sportwetten, die Entwicklung von Immobilienkonzepten und die
Verwaltung von Immobilien sowie die Ausübung von gastronomischen Betrieben.
HRB 731785 – 20.02.2015. MMKN Verwaltungs GmbH, Waldburg (Am Langholz 3).
Stammkapital: 25.000 €. Geschäftsführer:
Baldauf, Norbert, Leutkirch/Allgäu. Gegenstand: Übernahme der Stellung als Komplementärin bei der MMKN GmbH & Co. KG mit
Sitz in Waldburg, OT Hannober.
als Geschäftsführer: Handtmann, Thomas, Biberach/Riß. Prokura erloschen: Podiebrad,
Christian, Ravensburg.
HRB 550889 – 29.01.2015. Engel Verwaltungs-GmbH, Weingarten. Nicht mehr Geschäftsführer: Engel, Gertrud, Berg. Bestellt
als Geschäftsführer: Engel-Voss, Ulrike, Weingarten.
HRB 550957 – 26.02.2015. Haus + Grund-Verwaltungen Staudacher GmbH, Weingarten.
Das Stammkapital ist auf 26.000 € erhöht. Gegenstand geändert; nun: Die Ausführung von
Verwaltungsgeschäften jeder Art, insbesondere die Verwaltung von Haus- und Grundbesitz, einschließlich aller damit in Zusammenhang stehenden Tätigkeiten und Dienstleistungen. Firma geändert; nun: Haus +
Grund-Verwaltungen Marco Mayer GmbH.
HRA 551186 – 18.02.2015. KARL-HEINZ
SCHULER GMBH & CO., Ravensburg. Der Sitz
ist nach Aulendorf, Carthago Ring 1, verlegt.
Firma geändert (Rechtsformzusatz); nun:
KARL-HEINZ SCHULER GMBH & CO. KG.
HRB 731791 – 23.02.2015. IHS Industrievertretung Hubert Steidle GmbH, Wolpertswende (Hauptstr. 41/3). Stammkapital:
25.000 €. Geschäftsführer: Steidle, Hubert,
Wolpertswende. Einzelprokura: Herrmann,
Martin, Neu-Ulm; Hummel, Rupert, Dietenheim. Gegenstand: Handelsvertretung für bestimmte Unternehmen
HRB 551289 – 17.02.2015. WKG Labor GmbH,
Ravensburg. Änderung der Geschäftsanschrift: Elisabethenstr. 11, 88212 Ravensburg.
Nicht mehr Prokurist; nun Geschäftsführer:
Dr. Müller, Diethard Edgar, Weingarten. Nicht
mehr Geschäftsführer: Prof. Dr. Funke, Guido,
Ermatingen/Schweiz. Einzelprokura: Fuhrmann, Harald, Berg.
HRB 731796 – 23.02.2015. BUSDUGA GmbH,
Leutkirch/Allgäu (Sonnengässle 1). Stammkapital: 25.000 €. Geschäftsführer: Busduga, Christopher, Leutkirch/Allgäu. Gegenstand: der elektronische Handel (E-Commerce), insbesondere
in den Produktbereichen Filme, Musik, Elektronik, Computer, Haushalt, Garten, Baumarkt,
Beauty, Drogerie, Spielzeug, Bekleidung,
Schuhe, Uhren, Sport, Freizeit, Auto, Dekoration, Bastelbedarf und Haustierbedarf.
HRB 551385 – 03.02.2015. elosoft Systemtechnik GmbH, Weingarten. Durch Beschluss
des AG Ravensburg vom 23.01.2015 (3 IN
378/14) wurde über das Vermögen der Gesellschaft das Insolvenzverfahren eröffnet. Die
Gesellschaft ist durch Eröffnung des Insolvenz verfahrens über ihr Vermögen aufgelöst.
Veränderungen
Amtsgericht Ulm
HRB 4678 – 20.02.2015. OEW Energie-Beteiligungs GmbH, Ravensburg. Mit der Gesellschaft (übernehmender Rechtsträger) ist aufgrund des Verschmelzungsvertrages vom
18.12.2014 und der Versammlungsbeschlüsse
der beteiligten Rechtsträger vom 18.12.2014
die Gesellschaft mit beschränkter Haftung
„Onshore Bündelgesellschaft 3 GmbH“, Stuttgart (AG Stuttgart HRB 749447) verschmolzen
(Verschmelzung zur Aufnahme).
HRB 550780 – 02.02.2015. Handtmann APunkt Automation GmbH, Baienfurt. Nicht
mehr Geschäftsführer: Podiebrad, Andreas,
Schlier; Leiner, Andreas, Gaggenau. Bestellt
78
HRB 551403 – 20.02.2015. FE Personalservice
GmbH, Ravensburg. Durch Beschluss des AG
Ravensburg vom 27.01.2015 (2 IN 37/15) wurde
ein vorläufiger Insolvenzverwalter bestellt.
Verfügungen der Gesellschaft über Gegenstände ihres Vermögens sind nur noch mit Zustimmung des vorläufigen Insolvenzverwalters wirksam.
HRB 551511 – 04.02.2015. B I A S Y S Systempartner GmbH Büro- und Industrie-Automatisierungssysteme, Weingarten. Nicht mehr
Geschäftsführer: Hölle, Magnus, Baindt.
HRB 551539 – 02.02.2015. ANDRITZ HYDRO
GmbH, Ravensburg. Bestellt als Geschäftsführer: Kriegler, Gerhard, Oberteuringen.
HRB 551753 – 13.02.2015. Rothfuss GmbH,
Weingarten. Nicht mehr Geschäftsführer:
Ruetz, Friedrich, Ravensburg.
HRB 552033 – 16.02.2015. PRO Mittelstand
Pohle-Rommel, Oberle und Kollegen AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Steuerberatungsgesellschaft, Ravensburg. Bestellt als
Vorstand: Thiem, Matthias, Engen. Nicht
mehr Vorstand: Oberle, Michael, Rheinstetten.
HRB 552104 – 20.01.2015. Die Zieglerschen
– Suchtkrankenhilfe gemeinnützige GmbH,
Wilhelmsdorf. Bestellt als Geschäftsführer:
Arnegger, Christoph, Aulendorf; Baumann,
Rolf, Ravensburg; Prof. Dr. Rau, Harald, Nettetal. Nicht mehr Geschäftsführer: Gröh, Eberhard, Estenfeld.
HRB 552104 – 02.02.2015. Die Zieglerschen
– Suchtkrankenhilfe gemeinnützige GmbH,
Wilhelmsdorf. Einzelprokura: Hiesinger, Wilhelm, Horgenzell; Gröh, Eberhard, Ravensburg.
HRB 552105 – 02.02.2015. Die Zieglerschen
–
Hör-Sprachzentrum
gemeinnützige
GmbH, Ravensburg. Einzelprokura: Hiesinger, Wilhelm, Horgenzell; Gröh, Eberhard, Ravensburg.
HRB 552107 – 21.01.2015. Die Zieglerschen –
Behindertenhilfe gemeinnützige GmbH,
Wilhelmsdorf. Nicht mehr Geschäftsführer:
Lange, Sven, Sigmaringen. Bestellt als Geschäftsführer: Prof. Dr. Rau, Harald, Nettetal;
Baumann, Rolf, Ravensburg; Fischer, Uwe
Günter, Illmensee; Dr. Fennen, Ursula, Ertingen.
HRB 552107 – 02.02.2015. Die Zieglerschen
– Behindertenhilfe gemeinnützige GmbH,
Wilhelmsdorf. Einzelprokura: Hiesinger, Wilhelm, Horgenzell; Gröh, Eberhard, Ravensburg.
HRB 552224 – 02.02.2015. Martinshaus
Kleintobel gemeinnützige GmbH, Berg. Einzelprokura: Hiesinger, Wilhelm, Horgenzell;
Gröh, Eberhard, Ravensburg.
HRB 552719 – 03.02.2015. Die Zieglerschen
– Service GmbH, Wilhelmsdorf. Einzelprokura: Gröh, Eberhard, Ravensburg.
HRB 552811 – 05.02.2015. Michel Verwaltung GmbH, Königseggwald. Nicht mehr Geschäftsführer: Dietrich, Joachim, Königseggwald.
HRB 600215 – 11.02.2015. NaturaMed Vitalclinic GmbH, Bad Waldsee. Das Stammkapital
ist auf 51.000 € erhöht. Gegenstand geändert;
nun: Der Betrieb eines Krankenhauses gemäß
§ 30 der Gewerbeordnung, eines Hotels, eines
Versandhandels einschließlich von Büchern
und Zeitschriften sowie die Beteiligung als
persönlich haftende Gesellschafterin an Per-
Die Wirtschaft zwischen Alb und Bodensee
04 2015
Handelsregister
sonenhandelsgesellschaften. Firma geändert;
nun: Akutklinik Urbachtal GmbH.
HRA 600301 – 17.02.2015. Käwan GmbH &
Co. KG, Bad Waldsee. Änderung der Geschäftsanschrift: Biberacher Str. 116, 88339 Bad
Waldsee.
HRA 600341 – 16.02.2015. Grundstücksgesellschaft Sassenberg GmbH & Co. KG, Bad
Waldsee. Änderung der Geschäftsanschrift:
Biberacher Str. 116, 88339 Bad Waldsee.
HRB 600525 – 30.01.2015. Gruß Verwaltungs
GmbH, Bad Waldsee. Änderung der Geschäftsanschrift: Guth-Betha-Platz 1, 88339 Bad Waldsee. Gegenstand geändert; nun: Der Betrieb von
Unternehmen in der Gastronomie, der Beherbergung sowie der Handel mit Lebensmitteln.
Firma geändert; nun: Gruß GmbH.
HRB 610051 – 09.02.2015. Edwin Scheck
GmbH, Bad Wurzach. Bestellt als Geschäftsführer: Scheck, Markus, Bad Wurzach. Gegenstand geändert; nun: Die Verwaltung eigenen
Vermögens sowie das Eingehen und der Erwerb von Beteiligungen, insbesondere die
Übernahme der Stellung des persönlich haftenden Gesellschafters der Scheck GmbH &
Co. KG Werkzeugbau mit dem Sitz in Bad
Wurzach.
HRB 610052 – 25.02.2015. MILEI Gesellschaft
mit beschränkter Haftung, Leutkirch/Allgäu. Das Stammkapital ist auf 90.505.000 € erhöht.
Die Wirtschaft zwischen Alb und Bodensee
04 2015
HRA 610100 – 26.01.2015. Schuhhaus Werdich GmbH & Co. KG, Leutkirch/Allgäu. Bestellt als Liquidator: Werdich, Hans, Leutkirch/Allgäu. Die Gesellschaft ist aufgelöst.
HRB 610644 – 10.02.2015. Allgäuer Bauelemente GmbH, Leutkirch/Allgäu. Das Stammkapital ist auf 50.000 € erhöht.
HRA 610141 – 13.02.2015. Gordian Mösle
GmbH & Co. KG Bauunternehmung, Leutkirch/Allgäu. Änderung der Geschäftsanschrift: Almishoferstr. 6, 88299 Leutkirch/Allgäu. 1 Kommanditist ist eingetreten. 1 Kommanditist ist ausgeschieden.
HRB 620103 – 09.02.2015. HK Vermögensund Grundstücksverwaltungs- GmbH, Wangen/Allgäu. Änderung der Geschäftsanschrift:
Robert-Koch-Weg 18, 88239 Wangen/Allgäu.
Bestellt als Geschäftsführer: Goerke, Dirk,
Plobsheim/Frankreich. Nicht mehr Geschäftsführer: Krogmann, Jürgen, Wangen/Allgäu;
Goerke, Marlies, Wangen/Allgäu.
HRA 610180 – 09.02.2015. Edwin Scheck
GmbH & Co. KG, Werkzeugbau, Bad Wurzach. Änderung der Geschäftsanschrift: Riedhofstr. 2, 88410 Bad Wurzach. 2 Kommanditisten sind eingetreten. Firma geändert; nun:
Scheck GmbH & Co. KG Werkzeugbau.
HRB 620216 – 13.02.2015. NOCH Beteiligungs-GmbH, Wangen/Allgäu. Bestellt als Geschäftsführer: Topp, Sebastian, Wangen/Allgäu.
HRB 610321 –12.02.2015. Reich GmbH Containerdienst + Müllabfuhr, Leutkirch/Allgäu.
Bestellt als Geschäftsführer: Reich, Florian,
Leutkirch/Allgäu.
HRB 610327 – 06.02.2015. OSB-Volksbank Immobilien GmbH, Leutkirch/Allgäu. Geschäftsführer: Müller, Axel, Oberstdorf.
HRB 610543 – 04.02.2015. Südfi nder Wochenzeitung Verwaltungs-GmbH, Ravensburg. Geschäftsführer: Bruns, Lukas, Ravensburg.
HRB 610589 – 04.02.2015. IVG Immobilienund Verwaltungs-GmbH, Leutkirch/Allgäu.
Prokura erloschen: Hechelmann, Matthias,
Leutkirch/Allgäu.
HRB 620328 – 18.02.2015. Ceres Naturwaren
Handels-GmbH, Wangen/Allgäu. Bestellt als
Geschäftsführer: Henn, Sabine, Wangen/Allgäu.
HRA 620609 – 29.01.2015. Diehl AKO Stiftung & Co. KG, 88239 Wangen/Allgäu. Gesamtprokura: Dr. Siedentop, Michael, Neutraubling; Dr. Last, Bernd, Reutlingen; Pankla,
Jens, Dietmannsried.
HRB 620632 – 03.02.2015. Neue Textilveredelung Wangen GmbH, Wangen/Allgäu. Nicht
mehr Geschäftsführer: Geene, Hans-Bernd,
Rhede. Bestellt als Geschäftsführer: Otto,
Dirk, Amtzell.
HRB 620632 – 05.02.2015. Neue Textilveredelung Wangen GmbH, Wangen/Allgäu. Durch
79
Handelsregister
Beschluss des AG Ravensburg vom 27.01.2015
(4 IN 39/15) wurde ein vorläufiger Insolvenzverwalter bestellt. Verfügungen der Gesellschaft über Gegenstände ihres Vermögens
sind nur noch mit Zustimmung des vorläufigen Insolvenzverwalters wirksam.
HRA 620817 – 25.02.2015. Gebrüder Martin
Kommanditgesellschaft, Isny/Allgäu. Ausgeschieden als pers. haft. Gesellschafter; nun
Prokurist: Neuffer, Ingeborg, Pullach. Nicht
mehr Prokurist; nun eingetreten als pers.
haft. Gesellschafter: Neuffer-Herbst, Sigrid,
Bodenkirchen. 1 Kommanditist ist ausgeschieden. 1 Kommanditist ist eingetreten.
HRA 620892 – 23.01.02.2015. BÄCKEREI
Mayer GmbH & Co., Isny/Allgäu. Änderung
der Geschäftsanschrift: Kastellstr. 19, 88316
Isny/Allgäu.
HRA 650312 – 03.02.2015. AllMedia Communication GmbH & Co.KG, Ravensburg. Firma
geändert; nun: CONTUR GmbH & Co.KG.
HRB 650365 – 02.02.2015. AllMedia Communication Verwaltungs-GmbH, Ravensburg.
Firma geändert; nun: CONTUR VerwaltungsGmbH.
HRA 720272 – 12.02.2015. Tank- und Rastanlage Radefeld GmbH & Co. KG, Bad Waldsee.
Änderung der Geschäftsanschrift: Biberacher
Str. 116, 88339 Bad Waldsee.
HRB 720314 – 02.02.2015. Die Zieglerschen
– Management Service GmbH, Wilhelmsdorf.
Einzelprokura: Gröh, Eberhard, Ravensburg.
HRB 720358 – 19.01.2015. Die Zieglerschen
– Wohnen im Alter gemeinnützige GmbH,
Wilhelmsdorf. Geschäftsanschrift: Tannenbergstr. 44, 73230 Kirchheim/Teck. Bestellt als
Geschäftsführer: Arnegger, Christoph, Aulendorf; Baumann, Rolf, Ravensburg; Dr. Fennen,
Ursula, Ertingen; Lange, Sven, Sigmaringen;
Prof. Dr. Rau, Harald, Nettetal. Nicht mehr Geschäftsführer: Ellersiek, Rainer, Tübingen.
HRB 720358 – 30.01.2015. Die Zieglerschen
– Wohnen im Alter gemeinnützige GmbH,
Wilhelmsdorf. Geschäftsanschrift: Tannenbergstr. 44, 73230 Kirchheim/Teck. Einzelprokura: Gröh, Eberhard, Ravensburg; Hiesinger,
Wilhelm, Horgenzell.
HRB 720765 – 25.02.2015. Weingarten.IN
Stadtmarketing GmbH, Weingarten. Änderung der Geschäftsanschrift: Kirchstr. 18,
88250 Weingarten.
HRA 721047 – 29.01.2015. Ziesel Edelstahl
GmbH & Co. KG, Wangen/Allgäu. Der Sitz ist
nach Amtzell, Pfärricher Str. 33, verlegt.
80
HRB 721722 – 19.01.2015. Die Zieglerschen –
Leben im Alter gemeinnützige GmbH, Wilhelmsdorf. Geschäftsanschrift: Tannenbergstr. 44, 73230 Kirchheim/Teck. Nicht mehr
Geschäftsführer: Ellersiek, Rainer, Kirchentellinsfurt. Bestellt als Geschäftsführer: Arnegger, Christoph, Aulendorf; Baumann, Rolf,
Ravensburg; Dr. Fennen, Ursula, Ertingen;
Lange, Sven, Sigmaringen; Prof. Dr. Rau, Harald, Nettetal.
HRB 726086 – 10.02.2015. AIC Burkhart
GmbH Versicherungsmakler, Ravensburg.
Das Stammkapital ist auf 30.000 € erhöht.
HRB 726134 – 13.02.2015. Bau Info Zentrum
BW UG (haftungsbeschränkt), Bad Wurzach.
Das Stammkapital ist auf 25.000 € erhöht. Firma
geändert; nun: Bau Info Zentrum BW GmbH.
HRA 721907 – 04.02.2015. Sonnenkraft Allgäu oHG, Leutkirch/Allgäu. Neue Geschäftsanschrift: Bahnhof 1, 88299 Leutkirch/Allgäu.
HRB 726304 – 02.02.2015. MAGE Solar AG,
Ravensburg. Durch Beschluss des AG Ravensburg vom 26.01.2015 (5 IN 555/13) ist die Anordnung der Eigenverwaltung durch den
Schuldner aufgehoben.
HRB 722172 – 30.01.2015. Ziesel Verwaltungs
GmbH, Wangen/Allgäu. Der Sitz ist nach Amtzell, Pfärricher Str. 33, verlegt.
HRB 726595 – 30.01.2015. Bucher Netzwerke
GmbH, Bad Waldsee. Der Sitz ist nach Weingarten, Ettishofer Str. 8, verlegt.
HRB 722972 – 20.01.2015. Die Zieglerschen
– Suchtrehabilitation gemeinnützige GmbH,
Wilhelmsdorf. Nicht mehr Geschäftsführer:
Gröh, Eberhard Georg, Estenfeld. Bestellt als
Geschäftsführer: Prof. Dr. Rau, Harald, Nettetal; Baumann, Rolf, Ravensburg; Arnegger,
Christoph, Aulendorf.
HRB 726700 – 26.01.2015. Landes Holding
GmbH, Isny/Allgäu. Bestellt als Geschäftsführer: Hilgert, Klaus, Stolberg.
HRB 722972 – 03.02.2015. Die Zieglerschen
– Suchtrehabilitation gemeinnützige GmbH,
Wilhelmsdorf. Einzelprokura: Gröh, Eberhard,
Ravensburg; Hiesinger, Wilhelm, Horgenzell.
HRB 723390 – 16.02.2015. T.I. Seeger GmbH,
Ravensburg. Bestellt als Geschäftsführer: Seeger, Thilo, Ravensburg. Nicht mehr Geschäftsführer: Seeger, Irmela, Ravensburg.
HRB 724076 – 16.02.2015. Ecogas GmbH,
Aichstetten. Prokura erloschen: Hertzsch,
Torsten, Roßwein.
HRA 724147 – 23.02.2015. PRO Mittelstand
AG & Co. KG, Steuerberatungsgesellschaft,
Ravensburg. Der Sitz ist nach Friedrichshafen,
Bahnhofplatz 1, verlegt.
HRB 725442 – 02.02.2015. UVO – TRADE
GmbH, Weingarten. Bestellt als Geschäftsführer: Engel-Voss, Ulrike, Weingarten.
HRB 725529 – 03.02.2015. Die Zieglerschen
– Integration in Arbeit gemeinnützige GmbH,
Wilhelmsdorf. Einzelprokura: Hiesinger, Wilhelm, Horgenzell; Gröh, Eberhard, Ravensburg.
HRB 725915 – 27.01.2015. Embedded Office
Verwaltung GmbH, Wangen/Allgäu. Änderung der Geschäftsanschrift: Friedrich-EbertStr. 20/1, 88239 Wangen/Allgäu.
HRB 726068 – 03.02.2015. Cafe-Konditorei
Haug Unternehmergesellschaft (haftungsbeschränkt), Wangen/Allgäu. Bestellt als Geschäftsführer: Bradtke, Björn, Argenbühl.
Nicht mehr Geschäftsführer: Haug, Hans Peter, Wangen/Allgäu.
HRB 727063 – 09.02.2015. Beer + Vehe Speditions GmbH, Aulendorf. Nicht mehr Geschäftsführer; nun bestellt als Liquidator:
Beer, Michael Jürgen, Aulendorf. Nicht mehr
Geschäftsführer: Vehe, Carsten Oliver, Dreieich. Die Gesellschaft ist aufgelöst.
HRB 727122 – 16.02.2015. K & S Autoverwertung UG (haftungsbeschränkt), Bad Wurzach. Nicht mehr Geschäftsführer: Kameri, Qerime, Ravensburg. Bestellt als Geschäftsführer: Darwish, Murshd, Friedrichshafen.
HRB 727151 – 16.02.2015. Lacto – Fruit
GmbH, Wangen/Allgäu. Nicht mehr Geschäftsführer: Sieg, Bruno, Wangen/Allgäu.
Bestellt als Geschäftsführer: Sieg, Gerlinde,
Wangen/Allgäu.
HRB 727205 – 02.02.2015. B + S – Gerüstbau
und Gerüstverleih GmbH, Aichstetten. Nicht
mehr Geschäftsführer: Bachhofer, Bruno Josef, Berkheim. Firma geändert; nun: Sauter
Gerüstbau und Gerüstverleih GmbH.
HRB 727559 – 03.02.2015. Die Zieglerschen
– Lebenswelten gemeinnützige GmbH, Wilhelmsdorf. Einzelprokura: Hiesinger, Wilhelm,
Horgenzell; Gröh, Eberhard, Ravensburg.
HRB 727661 – 17.02.2015. Einrichten mit Gefühl GmbH, Ravensburg. Änderung der Geschäftsanschrift: c/o RuDi Büroservice GmbH,
Reutehof 1, 88213 Ravensburg. Nicht mehr Geschäftsführer; nun bestellt als Liquidator:
Hartmannsgruber, Daniela, Wasserburg. Die
Gesellschaft ist aufgelöst.
HRB 727936 – 09.02.2015. ifusion GmbH, Ravensburg. Der Sitz ist nach Langenargen,
Mühlstr. 43, verlegt. Nicht mehr Geschäftsführer: Niedermann, Frank, Ravensburg.
Die Wirtschaft zwischen Alb und Bodensee
04 2015
Handelsregister
HRB 728199 – 09.02.2015. GL Automation
GmbH, Baienfurt. Bestellt als Geschäftsführer:
Dr. Ebert, Beate Irmgard Maria, Baden-Baden.
Nicht mehr Geschäftsführer: Wayer, Harald M.,
Baden-Baden. Gesamtprokura: Hofmann, Sabine, Baden-Baden; Liebmann, Gregor, Kißlegg.
HRB 728384 – 16.02.2015. 3000watt GmbH,
Isny/Allgäu. Nicht mehr Geschäftsführer: Talker, Daryn, Isny/Allgäu.
HRB 728450 – 17.02.2015. Health Care Consulting Heurich UG (haftungsbeschränkt),
Ravensburg. Der Sitz ist nach Langenargen,
Friedhofstr. 3, verlegt.
HRB 728877 – 13.02.2015. A.R. Gastronomie
und Spielotheken GmbH, Bad Wurzach. Bestellt als Geschäftsführer: Charisopoulos, Argyrios, Sachsenheim.
HRB 728887 – 06.02.2015. Miller Kühltransporte GmbH, Ravensburg. Änderung der Geschäftsanschrift: Mariataler Str. 24, 88214 Ravensburg.
HRB 730446 – 09.02.2015. Pflaum Feinkost
GmbH, Leutkirch/Allgäu. Bestellt als Geschäftsführer: Ostrowski, Andreas, Bad Wurzach.
HRB 730883 – 17.02.2015. Fahrerakademie
Süd GmbH, Ravensburg. Bestellt als Geschäftsführer: Litter, Alexander Michael,
Baindt. Nicht mehr Geschäftsführer: Schuhr,
Heinrich, Albstadt.
rer: Akgül, Alexander, Hannover; Bartsch,
Marcel, Achberg.
Löschungen
Amtsgericht Ulm
HRA 550190 – 02.02.2015. Löwen-Apotheke
Ravensburg Inh. Josef Franze e. K., Ravensburg.
Aufgehoben als Zweigniederlassung: St. JodoksApotheke, Filialapotheke der Löwen-Apotheke
Ravensburg, Inh. Josef Franze e. K., 88212 Ravensburg, Geschäftsanschrift: Eisenbahnstr. 18, 88212 Ravensburg. Neuer Inhaber:
Franze, Alexander, Ravensburg, Ausgeschieden
als Inhaber: Franze, Josef, Apotheker, Ravensburg. Die Zweigniederlassung „Apotheke im
Spital, Filialapotheke der Löwen-Apotheke Ravensburg, Inh. Josef Franze e. K.“, Ravensburg
wird nunmehr als Hauptniederlassung unter
der Firma „Apotheke im Spital, Inh. Alexander
Franze e. K.“, Ravensburg (AG Ulm, HRA 724350)
vom neuen Inhaber Alexander Franze fortgeführt. Das Handelsgeschäft der Hauptniederlassung ist mit dem Recht zur Fortführung der
Firma übergegangen auf Alexander Franze,
Ravensburg, der es als Zweigniederlassung unter der neuen Firma „Löwen-Apotheke, Filialapotheke der Apotheke im Spital, Inh. Alexander
Franze e. K.“, Ravensburg (AG Ulm HRA 724350)
fortführt. Das Registerblatt ist geschlossen.
Siehe Neueintragungen.
HRB 552169 – 29.01.2015. Exakt Dienstleistungen GmbH, Ravensburg. Der Sitz ist nach
Augsburg (Konrad-Adenauer-Allee 27) verlegt.
Nun AG Augsburg HRB 29358.
HRB 731399 – 02.02.2015. Fahrschule Schobloch UG (haftungsbeschränkt), Weingarten. Einzelprokura: Pizzutilo, Karin Silvia, Ravensburg.
HRA 600336 – 28.01.2015. Gruß GmbH & Co.
KG, Bad Waldsee. Die Firma ist erloschen. Eine
Liquidation findet nicht statt.
HRB 731406 – 30.01.2015. Schollglas Technik
GmbH, Ravensburg. Bestellt als Geschäftsfüh-
HRB 600474 – 03.02.2015. Royal Nautic
Deutschland GmbH, Bad Waldsee. Die Liqui-
Die Wirtschaft zwischen Alb und Bodensee
04 2015
dation ist beendet. Die Gesellschaft ist gelöscht.
HRA 610047 – 26.02.2015. Uhrebein & Graf
GmbH u. Co. Besitz-KG, Leutkirch/Allgäu. Die
Gesellschaft ist aufgelöst. Die Firma ist erloschen. Eine Liquidation fi ndet nicht statt.
HRB 620811 – 04.02.2015. Theo Schneider
Verwaltungs-GmbH, Isny/Allgäu. Die Liquidation ist beendet. Die Gesellschaft ist gelöscht.
HRB 620988 – 06.02.2015. IWert Verwaltungs-GmbH, Amtzell. Der Sitz ist nach
Lindau/Bodensee (Wackerstr. 9) verlegt. Nun
AG Kempten/Allgäu HRB 12666 unter der geänderten Firma: CUBISTA VerwaltungsGmbH.
HRA 620991 – 02.02.2015. Fliesen Theo
Schneider GmbH & Co. KG, Isny/Allgäu. Die
Liquidation ist beendet. Die Firma ist erloschen.
HRB 720848 – 02.02.2015. Rupar GmbH,
Schlier. Nicht mehr Geschäftsführer; nun bestellt als Liquidator: Dr. Segmanovic, Blazenko, Schlier. Die Gesellschaft ist aufgelöst.
Die Liquidation ist beendet. Die Gesellschaft
ist gelöscht.
HRA 723658 – 30.01.2015. Topworld e. K., Baienfurt.
HRB 727787 – 11.02.2015. IMANA GmbH, Argenbühl. Der Sitz ist nach Lindau/Bodensee
(Ludwig-Kick-Str. 12) verlegt. Nun AG Kempten/Allgäu HRB 12670.
HRB 728448 – 03.02.2015. NETi Cooperation
GmbH, Leutkirch/Allgäu. Die Gesellschaft ist
gem. § 394 FamFG gelöscht.
81
Handelsregister
Kreis Sigmaringen
Neueintragungen
Amtsgericht Ulm
HRA 724345 – 02.02.2015. Rundtischerwerbs
GmbH & Co. KG, Sigmaringendorf (Hitzkofer
Str. 1). Bisher: Lindentor 73. Beteiligungs
GmbH & Co. KG. Der Sitz ist von Berlin (AG
Charlottenburg/Berlin HRA 50338 B) nach Sigmaringendorf verlegt. Tag der 1. Eintragung:
16.12.2014. Pers. haft. Gesellschafter: Rundtischerwerbsverwaltungsgesellschaft mbH, Sigmaringendorf (AG Ulm HRB 731705). 1 Kommanditist ist ausgeschieden. 1 Kommanditist
ist eingetreten. Verwaltung eigener Vermögenswerte.
HRA 724351 – 03.02.2015. BizComplete.ONE
Lizenz GmbH & Co. KG, Sauldorf (Fürstenbergstr. 1). Bisher: BizComplete.ONE Lizenz
Ltd. & Co. KG. Der Sitz ist von Ludwigsburg (AG
Stuttgart HRA 726937) nach Sauldorf verlegt.
Tag der 1. Eintragung: 09.11.2011. Eingetreten
als pers. haft. Gesellschafter: Gerlacher Management GmbH, Sauldorf (AG Ulm HRB
730573). Ausgeschieden als pers. haft. Gesellschafter: Gerlacher Management Limited, Birmingham/Vereinigtes Königreich (Companies
House Cardiff 07051827). 1 Kommanditist.
HRB 731666 – 23.01.2015. Körnig Assekuranz UG (haftungsbeschränkt), Inzigkofen
(Ziegelweg 31). Stammkapital: 1,00 €. Geschäftsführer: Körnig, Peter Armin, Inzigkofen. Gegenstand: Nachweis und Vermittlungsdienstleistungen, insbesondere für Versicherungsanalysen und -vermittlung, auch
für Bürgschaften und verwandte Geschäfte
für private sowie juristische Personen. Die Gesellschaft kann Zweigniederlassungen und
Tochtergesellschaften im In- und Ausland errichten und sich an anderen Unternehmen im
In- und Ausland beteiligen, Grundeigentum
erwerben, veräußern, vermitteln und verwalten, sowie alle Geschäfte tätigen, die direkt
oder indirekt mit ihrem Zweck in Zusammenhang stehen. Gesetzliche Zustimmungs-, Gestattungs- oder Erlaubniserfordernisse bleiben stets unberührt.
HRB 731700 – 29.01.2015. Ingasol GmbH, Sauldorf (Freiheithof 2). Stammkapital: 25.000 €.
Geschäftsführer: Lüben, Gero, Konstanz. Gegenstand: Beratung für und Implementierung
von digitalen Geschäftsprozessen.
HRB 731705 – 02.02.2015. Rundtischerwerbsverwaltungsgesellschaft mbH, Sigmaringendorf (Hitzkofer Str. 1). Bisher: Lindentor 73. V
V GmbH. Der Sitz ist von Berlin (AG Charlottenburg/Berlin HRB 163388 B) nach Sigmaringendorf verlegt. Tag der 1. Eintragung:
10.12.2014. Stammkapital: 25.000 €. Bestellt
als Geschäftsführer: Dr. Erkes, Klaus F., Roetgen. Nicht mehr Geschäftsführer: Bönning-
82
haus, Achim, Köln. Gegenstand geändert;
nun: Verwaltung und Geschäftsführung eines
Gewerbebetriebes bei gleichzeitiger Übernahme der persönlichen Haftung, insbesondere die Übernahme der Komplementärstellung bei der Lindentor 73. Beteiligungs GmbH
& Co. KG, künftig fi rmierend unter Rundtischerwerbs GmbH & Co. KG.
HRB 731712 – 02.02.2015. Pflasterbetrieb D.
Fibich UG (haftungsbeschränkt), Pfullendorf
(Ochsensteige 34). Stammkapital: 300,00 €. Geschäftsführer: Fibich, Denis, Pfullendorf. Gegenstand: die Erbringung von handwerklichen
Dienstleistungen im Bereich Pflasterbau.
HRB 731721 – 04.02.2015. MJ-Bau GmbH,
Herdwangen-Schönach
(Säntisblick
19).
Stammkapital: 25.000 €. Geschäftsführer: Tadic, Miroslav, Herdwangen-Schönach. Gegenstand: die Erbringung von Bauleistungen im
Bereich Hochbau, Schalen, Betonieren, Eisenflechten, Abbruch und Trockenbau.
HRB 731760 – 12.02.2015. SGS TOOL GmbH,
Ostrach (Am Sägebach 6). Der Sitz ist von Langenfeld (AG Düsseldorf HRB 45484) nach Ostrach verlegt. Stammkapital: 54.000 €. Geschäftsführer: Lehming, Niklas, Oy-Mittelberg; Haag, Thomas J., Cuyahoga Falls/
Vereinigte Staaten. Gegenstand: Vertrieb von
Produkten der SGS TOOL COMPANY, Munroe
Falls, Ohio, USA, insbesondere von Hartmetallwerkzeugen, und der Vertrieb von Erzeugnissen artverwandter Unternehmen. Zweck
der Gesellschaft ist es auch, Werkzeuge evtl.
selbst herzustellen und diese zu vertreiben.
HRB 731771 – 16.02.2015. ML Betreiber
GmbH, Meßkirch (Carl-Hauser-Str. 20).
Stammkapital: 25.000 €. Geschäftsführer:
Maier, Werner, Meßkirch. Gegenstand: Anund Verkauf von Immobilien im In- und Ausland, diese zu renovieren/sanieren sowie eigene Vermögens- und Immobilienverwaltung.
HRB 731797 – 24.02.2015. Maurermeister Graf
GmbH, Pfullendorf (Litzelbach 9). Stammkapital: 25.000 €. Geschäftsführer: Graf, Marco,
Pfullendorf. Gegenstand: Durchführung von
Hoch- und Tiefbauarbeiten aller Art, der AsbestAbbau sowie der Gerüstbau und -verleih.
Veränderungen
Amtsgericht Ulm
HRB 560376 – 16.02.2015. Klinik Am schönen Moos Saulgau GmbH, Bad Saulgau. Prokura erloschen: Schnittger, Volker, Neustadt.
HRB 560580 – 11.02.2015. Schranz + Co. Ingenieurgesellschaft für Bauwesen mbH, Bad
Saulgau. Nicht mehr Geschäftsführer: Leyh,
Gebhard, Dipl. Ing. (FH), Wolpertswende. Be-
stellt als Geschäftsführer: Klaus, Christoph,
Wolpertswende.
HRB 560789 – 09.02.2015. Reha-Klinik Am
Schönen Moos Gesellschaft mbH, Bad
Saulgau. Bestellt als Geschäftsführer: Thanheiser, Michael, Neustadt/Rübenberge. Nicht
mehr Geschäftsführer: Leschonsky, Goetz Ulrich, Berlin. Prokura erloschen: Schnittger,
Volker, Neustadt.
HRB 710326 – 17.02.2015. Franz Ott Metallwarenfabrik GmbH, Hettingen. Nicht mehr
Geschäftsführer: Ott, Norbert, Hettingen.
HRB 710364 – 02.02.2015. Autohaus Mühlherr GmbH, Sauldorf. Der Sitz ist nach Meßkirch, Industriestr. 3, verlegt. Nicht mehr Geschäftsführer: Mühlherr, Herbert, Sauldorf.
HRB 710455 – 23.02.2015. Zweitmarkenholding Impuls Pino GmbH, Pfullendorf. Nicht
mehr Geschäftsführer: Scholz, Manfred, Rosenheim.
HRB 710572 – 16.01.2015. EGU-Metall GmbH,
Meßkirch. Nicht mehr Geschäftsführer: Uhrenbacher, Irmgard, Meßkirch. Bestellt als Geschäftsführer: Gruber, Sebastian, Meßkirch.
Gesamtprokura: Uhrenbacher, Katrina, Meßkirch.
HRB 710811 – 06.02.2015. Grundstücksgesellschaft Überlinger Straße mbH, Pfullendorf. Nicht mehr Geschäftsführer; nun bestellt als Liquidator: Ott, Martin, Überlingen.
Die Gesellschaft ist aufgelöst.
HRB 711039 – 19.02.2015. logismo Möbellogistik GmbH, Pfullendorf. Bestellt als Geschäftsführer: Demirtas, Ipek, Überlingen;
Buchholz, Holger, Bad Saulgau. Nicht mehr
Geschäftsführer: Scholz, Manfred, Rosenheim.
HRB 711207 – 20.01.2015. Geberit Vertriebs
GmbH, Pfullendorf. Nicht mehr Geschäftsführer: Dr. Buhl, Christian, Zürich/Schweiz.
HRB 711227 – 27.01.2015. extrem Fahrzeuge
GmbH, Beuron. Änderung der Geschäftsanschrift: Talstr. 10, 72477 Schwenningen.
HRB 721370 – 13.02.2015. Akutklinik Am
schönen Moos GmbH, Fachklinik + Poliklinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Bad Saulgau. Prokura erloschen:
Schnittger, Volker, Neustadt.
HRA 721899 – 11.02.2015. BBMAX International GmbH & Co. KG, Inzigkofen. Änderung
der Geschäftsanschrift: Am Kalkofen 13,
72514 Inzigkofen.
Die Wirtschaft zwischen Alb und Bodensee
04 2015
Handelsregister
HRB 723433 – 12.02.2015. Platz Haus 21
GmbH, Bad Saulgau. Prokura erloschen: Elsenhans, Albert, Steinheim/Albuch.
HRB 724330 – 20.02.2015. ALNO International Gesellschaft mit beschränkter Haftung,
Pfullendorf. Nicht mehr Geschäftsführer:
Scholz, Manfred, Rosenheim.
HRA 724345 – 26.02.2015. Rundtischerwerbs
GmbH & Co. KG, Sigmaringendorf. Gesamtprokura: Wacker, Ascan René, Heidenheim/
Brenz; Wolf, Hans-Peter, Bingen; Straub, Roland, Inzigkofen; Knaus, Michael, Mengen;
Müller, Manfred, Mengen. Firma geändert;
nun: Zollern Rückle GmbH & Co.KG.
HRB 724797 – 10.02.2015. GMAX GmbH für
Beteiligungsmanagement und Geschäftsführung, Inzigkofen. Neue Geschäftsanschrift: Am Kalkofen 13, 72514 Inzigkofen.
HRB 727653 – 27.01.2015. albsolutions UG
(haftungsbeschränkt), Sigmaringen. Der Sitz
ist nach Inzigkofen, Burgstr. 14/2, verlegt.
HRB 728222 – 29.01.2015. BATEC GmbH, Sigmaringen. Änderung der Geschäftsanschrift:
Borrenstr. 7, 72488 Sigmaringen. Gegenstand
geändert; nun: Die Vermittlung des Abschlusses und der Nachweis der Gelegenheit zum Abschluss von Verträgen über Grundstücke,
grundstücksgleiche
Rechte,
gewerbliche
Räume und Wohnräume sowie die Vermittlung des Abschlusses und der Nachweis der
Gelegenheit zum Abschluss von Verträgen
über Darlehen als Makler gem. § 34 c Abs. 1
Nr. 1. und 2 der Gewerbeordnung; Bau von
Häusern (durch Vergabe an Fachbetriebe); Anund Verkauf sowie Einbau von Fenstern, Türen und Garagentoren (Einbau durch Fachbetriebe); An- und Verkauf sowie Vermietung
von Baumaschinen und -geräten.
HRB 728636 – 12.02.2015. tielsa GmbH, Pfullendorf. Das Stammkapital ist auf 4.369.200 €
erhöht.
HRB 728764 – 13.02.2015. UBF Consulting
GmbH, Stetten a. k. M. Bestellt als Geschäftsführer: Blender, Ute, Meersburg. Nicht mehr
Geschäftsführer: Dr. jur. Waßmann, Horst,
Stetten a. k. M.
HRB 731391 – 04.02.2015. schaltec gmbh Schalungssysteme, Herbertingen. Bestellt als Geschäftsführer: Überle, Bernhard, Dettingen/
Iller. Firma geändert; nun: schaltec GmbH.
HRB 731500 – 26.01.2015. Aluspan Holding
GmbH, Mengen. Gegenstand geändert; nun:
Die Verwaltung eigenen Vermögens und insbesondere das Halten von Beteiligungen und
die Erbringung aller dazugehöriger Dienstleistungen. Ferner die Erbringung von Dienst-
Die Wirtschaft zwischen Alb und Bodensee
04 2015
leistungen gegenüber Tochtergesellschaften
und die Vermittlung von Dienstleistungen
und Aufträgen, die betriebswirtschaftliche
Beratung von Tochtergesellschaften und anderen Unternehmen, die Entwicklung von
Prozessen und Prozessabläufen sowie die
Durchführung von Schulungen jeweils für
Tochtergesellschaften und andere Unternehmen.
HRB 731705 – 26.02.2015. Rundtischerwerbsverwaltungsgesellschaft mbH, Sigmaringendorf. Bestellt als Geschäftsführer: Flämig,
Raik, Limbach-Oberfrohna. Gesamtprokura:
Straub, Roland, Inzigkofen; Wacker, Ascan
René, Heidenheim/Brenz; Wolf, Hans-Peter,
Bingen. Gegenstand geändert; nun: Die Verwaltung und Geschäftsführung eines Gewerbebetriebes bei gleichzeitiger Übernahme der
persönlichen Haftung, insbesondere die Übernahme der Komplementärstellung bei der
Rundtischerwerbs GmbH & Co. KG, künftig
fi rmierend unter Zollern Rückle GmbH & Co.
KG. Firma geändert; nun: Zollern Rückle Verwaltungs GmbH.
Löschungen
Amtsgericht Ulm
HRA 723311 – 09.02.2015. ICTC GmbH & Co.
KG, Bingen. Der Sitz ist nach Müllheim (Bugginger Weg 61) verlegt. Nun: AG Freiburg i. Br.
HRA 704048.
HRB 723436 – 23.01.2015. A-Plus Energiekonzepte UG (haftungsbeschränkt), Bad
Saulgau. Der Sitz ist nach Uttenweiler (MichelBuck-Str. 11) verlegt, unter der geänderten
Firma: A-Plus Energie- und Bauplanung UG
(haftungsbeschränkt).
HRB 723904 – 26.01.2015. Schwaben-Baudienstleistung UG (haftungsbeschränkt),
Herbertingen. Die Liquidation ist beendet. Die
Gesellschaft ist gelöscht.
HRB 724505 – 29.01.2015. PBC GmbH, Stetten
a. k .M. Der Sitz nach Berlin (Bollestr. 9) verlegt. Nun AG Charlottenburg HRB 164454 B.
HRB 728786 – 02.02.2015. ICTC Verwaltungs
GmbH, Bingen. Der Sitz ist nach Müllheim
(Bugginger Weg 61) verlegt. Nun AG Freiburg
i. Br. HRB 712581.
HRB 729124 – 27.01.2015. computerforge.de
UG (haftungsbechränkt), Gammertingen.
Nicht mehr Geschäftsführer; nun Liquidator:
Marjancevic, Boris, Gammertingen. Die Gesellschaft ist aufgelöst. Die Liquidation ist beendet. Die Gesellschaft ist gelöscht.
83
Handelsregister
Aus dem Bezirk der IHK Ulm
Alb-Donau-Kreis
Neueintragungen
HRB 731575 – 08.01.2015. formwerk GmbH,
Erbach (Amselweg 3). Stammkapital: 25.000 €.
Geschäftsführer: Rampf, Achim, Erbach. Gegenstand: der Handel mit Produkten aller Art
für die Baustoffindustrie sowie die Herstellung und der Vertrieb von Formwerkzeugen
und Produkten und allen Dienstleistungen
für diese Bereiche.
HRB 731577 – 08.01.2015. EuCaSoft UG (haftungsbeschränkt), Beimerstetten (Im Bühl 7).
Stammkapital: 500 €. Geschäftsführer: Röttgers, Thomas, Beimerstetten. Gegenstand:
Entwicklung und Vertrieb von Software sowie
die Erbringung von Dienstleistungen aller
Art, soweit sie im Zusammenhang mit Entwicklung und Vertrieb von Software stehen.
Soweit Dienstleistungen einer behördlichen
Genehmigung bedürfen, sind sie nicht Gegenstand des Unternehmens.
HRB 731588 – 12.01.2015. RK Flugzeugbau
UG (haftungsbeschränkt), Langenau (KätheKollwitz-Weg 19). Stammkapital: 2.500 €. Geschäftsführer: Kamitz, Rainer, Langenau. Gegenstand: der Bau, die Reparatur und der Service von/an Flugzeugen und Motoren.
HRB 731605 – 13.01.2015. leckerdressing
gmbh, Staig (Schilfweg 3/1). Der Sitz ist von
Senden nach Staig verlegt. Stammkapital:
25.000 €. Geschäftsführer: Iraci, Sareri, Daniel
Giuseppe, Staig. Nicht mehr Geschäftsführer:
Gallina, Alfonso Dany, Staig; Gurrieri, Daniel
Guiseppe, Senden. Gegenstand: Produktion und
Vertrieb von Salatdressings, Saucen und Gastronomiebedarf aller Art sowie die Durchführung geeigneter Marketingmaßnahmen.
HRB 731606 – 13.01.2015. NP Pérez Hotelmanagement UG (haftungsbeschränkt), Laichingen (Bleichwiese 12). Stammkapital:
1.000 €. Geschäftsführer: Nick, Olivia, Laichingen; Pérez Pérez, Guido, Neu-Aspach.
HRB 731644 – 20.01.2015. cosmico GmbH, Erbach (In den Wiesen 2). Stammkapital:
25.000 €. Geschäftsführer: Jankowski, Holger,
Ulm. Gegenstand: der Vertrieb und Support
von Client/Server/Netzwerklösungen.
HRB 731656 – 21.01.2015. Max Steck Baggerbetrieb GmbH, Rammingen (Ringstr. 17).
Stammkapital: 25.000 €. Geschäftsführer:
Steck, Maximilian, Rammingen. Gegenstand:
Baggerbetrieb, Abbrucharbeiten, Erdarbeiten,
Transporte, Schlosserarbeiten, Reparaturen
an Baumaschinen und an landwirtschaftlichen Maschinen.
84
HRB 731671 – 26.01.2015. issbos GmbH, Blaubeuren (Breiteweg 4). Stammkapital: 25.000 €.
Geschäftsführer: Neubauer, Ulrike, Blaubeuren. Gegenstand: die betriebswirtschaftliche
Unternehmensberatung für Neukundengewinnung und Kundenmanagement sowie vertriebsunterstützende Dienstleistungen.
Veränderungen
HRB 731704 – 02.02.2015. Schlegel Verwaltungs UG (haftungsbeschränkt), Blaustein
(Heinrich-Otto-Str. 8). Stammkapital: 500 €.
Geschäftsführer: Schlegel, Bernhard, München. Gegenstand: Erwerb und die Verwaltung von Beteiligungen sowie die Übernahme
der pers. Haftung und der Geschäftsführung
bei Gesellschaften, insbes. die Beteiligung als
pers. haft. geschäftsführende Gesellschafterin an der omni UG (haftungsbeschränkt) &
Co. KG, München.
HRB 3736 – 08.01.2015. Mattson Thermal
Products GmbH, Dornstadt (Daimlerstr. 10).
Der zwischen der Gesellschaft und der „Mattson Technology Holding GmbH“, Dornstadt,
abgeschlossene Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag wurde geändert.
HRB 731711 – 02.02.2015. Jadequell GmbH,
Nellingen (Aichen 16). Die Gesellschafterversammlung hat Änderungen des Gesellschaftsvertrages beschlossen. Der Sitz ist von Stuttgart nach Nellingen verlegt. Stammkapital:
32.272 €. Geschäftsführer: Baumgarte, Bastian, Nellingen; Baumgarte, Constanze, Stuttgart. Gegenstand: die Entwicklung, die Produktion und der Vertrieb von Geräten zur Teezubereitung sowie der Einkauf, Verkauf und
Vertrieb von Teeblättern, Tee und Zubehör zur
Teezubereitung.
HRB 3403 – 08.01.2015. Heisler Holzbau Verwaltung GmbH, Westerstetten (Kreuzbergstr. 44). Bestellt als Liquidator: Heisler, Albrecht, Westerstetten. Nicht mehr Geschäftsführer: Heisler, Albrecht, Westerstetten. Die
Gesellschaft ist aufgelöst.
HRB 5043 – 08.01.2015. Dr. Rolfs Beteiligungs GmbH, Laichingen (Gottlieb-DaimlerSt. 6). Nicht mehr Geschäftsführer; nun bestellt als Liquidator: Dr. Rolfs, Christian, Weilheim/Teck. Die Gesellschaft ist aufgelöst.
HRB 5189 – 08.01.2015. Marianne Schrems
GmbH, Weidenstetten (Lindenweg 35). Bestellt als Liquidator: Schrems, Marianne, Weidenstetten. Nicht mehr Geschäftsführer:
Schrems, Marianne, Weidenstetten. Die Gesellschaft ist aufgelöst.
HRB 728428 – 08.01.2015. KVT-Fastening Beteiligungs GmbH, Illerrieden (Max-Eyth-Str.
14). Gesamtprokura: Liebhardt, Markus, Achstetten.
HRB 731713 – 02.02.2015. Zepf Beteiligungs
GmbH, Ulm (Dobelweg 18). Stammkapital:
25.000 €. Geschäftsführer: Zepf, Armin, Berghülen. Gegenstand: die Beteiligung an anderen Unternehmen, insbes. bei der Häussler
Technische Orthopädie GmbH. Dies umfasst
aber auch die Beteiligung an Personengesellschaften und die Übernahme der Position eines pers. haft. Gesellschafters.
HRB 4955 – 09.01.2015. Kühne + Nagel Logistics Langenau GmbH, Langenau (Magirusstr. 2).
Gesamtprokura: Schiffel, Rolf, Stuttgart.
HRB 731715 – 03.02.2015. M125 GmbH, Langenau (Fohlengasse 1). Stammkapital: 25.000 €.
Geschäftsführer: Schmid, Marc, Ulm. Gegenstand: Dienstleistungen rund ums Pferd, insbes.
An- und Verkauf von Pferden und Zubehör sowie Reitunterricht und Schulungen; Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von technischen
Lösungen sowie alle Angelegenheiten, die mit
vorstehendem Gegenstand mittelbar oder unmittelbar zusammenhängen.
HRB 793 – 12.01.2015. AMANN Handel
GmbH, Dietenheim (Christian-Heinrich-Müller-Str. 32). Prokura erloschen: Schödel, Jürgen, Feilitzsch.
HRB 731723 – 04.02.2015. Iller-Fertighaus
UG (haftungsbeschränkt), Dietenheim (Promenadenweg 3). Stammkapital: 2.000 €. Geschäftsführer: Högerle, Hedwig, Dietenheim.
Gegenstand: Beratung, Planung, Koordination
des Bauens und Baubetreuung bei der Errichtung von Fertighäusern. Tätigkeiten gem. §
34c GewO sind nicht Unternehmensgegenstand.
HRB 720013 – 12.01.2015. centrotherm photovoltaics AG, Blaubeuren (Johannes-SchmidStr. 8). Der Aufsichtsrat hat die Aufhebung der
Satzung in Ziffer 4.4 (Genehmigtes Kapital) beschlossen.
HRA 490581 – 12.01.2015. Hess Grundstücksund Beteiligungs GmbH & Co. KG, Ehingen
(Mochentaler Weg 17). Bestellt als Liquidator:
Hess, Susanna, Ehingen; Möhrle, Jutta Sabine,
Ehingen. Die Gesellschaft ist aufgelöst.
HRB 1077 – 12.01.2015. Otmar Lauser GmbH,
Dietenheim (Wainer Str. 2). Nicht mehr Geschäftsführer, nun bestellt als Liquidator: Lauser, Otmar, Dietenheim. Die Gesellschaft ist
aufgelöst.
HRB 721228 – 12.01.2015. AVS BHKW GmbH,
Ehingen (Salemstr. 43). Prokura erloschen:
Neu, Peter, Rottenburg.
Die Wirtschaft zwischen Alb und Bodensee
04 2015
Handelsregister
HRB 728719 – 12.01.2015. empaSol GmbH, Blaustein (Tannenweg
36). Nicht mehr Geschäftsführer:
Emminger, Markus, Dauchingen.
HRA 978 – 13.01.2015. Max Wild
Industrie-Vertretungen und –
Beratung KG, Blaustein (Martinstr. 17). Firma geändert; nun:
Max Wild Industrie-Vertretungen e. K.. Nicht mehr pers. haft.
Gesellschafter; nunmehr Inhaber: Wild, Andreas, Blaustein.
HRA 721830 – 13.01.2015. Q3 Energieelektronik GmbH & Co. KG,
Ehingen (Oberbuchstr. 35). Die Gesellschaft ist durch Eröffnung des
Insolvenzverfahrens über ihr Vermögen aufgelöst.
HRB 2428 – 13.01.2015. BBP Beton- und Baustoff- Prüfung Verwaltungsgesellschaft mbH, Langenau (Angertorstr. 17). Personenbezogene Daten geändert und
nicht mehr Geschäftsführer;
nunmehr Liquidator: Rettich,
Karl, Langenau. Die Gesellschaft
ist aufgelöst.
HRB 724496 – 13.01.2015. Q3
Verwaltung GmbH, Ehingen
(Oberbuchstr. 35). Die Gesellschaft ist durch Eröffnung des Insolvenzverfahrens über ihr Vermögen aufgelöst.
HRA 2122 – 14.01.2015. Coltène/
Whaledent GmbH & Co. KG, Langenau (Raiffeisenstr. 30). Prokura
erloschen: Harrison, Lois, Langenau.
HRB 728801 – 14.01.2015. Acrovis Pharma AG, Dornstadt (Rathausgasse 1). Nicht mehr Vorstand: Dr. Haehner, Thomas,
Dornstadt. Bestellt als Vorstand:
Dr. Hausdorf, Siegfried, Senden.
HRB 728942 – 14.01.2015. BFB
Weiß UG (haftungsbeschränkt),
Langenau (Lange Str. 33). Änderung der Geschäftsanschrift: Simontalgasse 2, 89129 Langenau.
Nicht mehr Geschäftsführer:
Weiß, Sina, Langenau. Bestellt als
Geschäftsführer: Spitznagel, Markus, Langenau. Einzelprokura:
Konzmann, Sara Ruth, Langenau.
Brandner Stahlbau GmbH & Co.
KG.
HRB 225 – 16.01.2015. FUHRUNTERNEHMUNG UNTERKIRCHBERG Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Illerkirchberg (Robert-Bosch-Str. 6). Bestellt
als Geschäftsführer: Schenk,
Hans Dieter, Illerkirchberg. Nicht
mehr Geschäftsführer: Schenk,
Doris, Illerkirchberg.
HRB 3736 – 16.01.2015. Mattson
Thermal Products GmbH, Dornstadt Prokura erloschen: Walk,
Markus, Ulm. Gesamtprokura: Janisch, Joachim, Roggenburg.
Achstetten (Unter dem Albucher
Stich 2). Bestellt als Geschäftsführer: Rüdiger, Florian, Ulm.
schafter: Lobinger, Gisela, Langenau.
Prokura
erloschen:
Lobinger, Axel, Giengen.
HRB 490188 – 22.01.2015. Leuze
electronic assembly GmbH, Unterstadion (Stützenstr. 3). Prokura
erloschen: Faisst, Jochen, Leonberg.
HRB 4255 – 26.01.2015. bauprofi l
Bauelemente Vertriebs GmbH,
Blaustein (Gartenweg 16). Bisher
Geschäftsführer, jetzt bestellt als
Liquidator: Dürr, Dieter, Blaustein.
Die Gesellschaft ist aufgelöst.
HRA 721961 – 23.01.2015. Lobinger Hotels KG, Langenau (Hindenburgstr. 29). Firma geändert;
nun: Lobinger Hotels GmbH &
Co. KG. Eingetreten als pers. haft.
Gesellschafter: Lobinger Verwaltung GmbH, Langenau. Ausgeschieden als pers. haft. Gesell-
HRB 729582 – 27.01.2015. OG Ottoman Games UG (haftungsbeschränkt), Langenau (Karlstr. 3).
Nicht mehr Geschäftsführer, nun
bestellt als Liquidator: Uslu, Durmus Seyyid, Langenau. Die Gesellschaft ist aufgelöst.
HRB 726324 – 16.01.2015. PMDL
GmbH, Blaubeuren (JohannesSchmid-Str. 3). Das Stammkapital
ist auf 126.000 € erhöht.
HRB 728688 – 19.01.2015. GeneralCom
Deutschland
GCD
GmbH, Ehingen (Am Weiher 5).
Nicht mehr Geschäftsführer: Petrovics, Sándor, Százhalombatta
(Ungarn).
HRB 2304 – 20.01.2015. Burkhardt Fruchtsäfte VerwaltungsGmbH, Laichingen (Steiglestr. 10).
Gesamtprokura: Erz, Andreas,
Laichingen.
HRB 2866 – 20.01.2015. Scheiffele Estrich GmbH, Nellingen
(Walter-Herzog-Str. 17/1). Bestellt
als Geschäftsführer: Scheiffele,
Markus, Nellingen.
HRB 727500 – 20.01.2015. Kinderwald GmbH, Blaustein (Hülenweg 39). Einzelprokura: Oettinger, Andrea, Blaustein.
HRB 5125 – 21.01.2015. Merckle
GmbH, Blaubeuren (LudwigMerckle-Str. 3). Bestellt als Geschäftsführer: Dr. Denac, Miran,
Brunnen/Schweiz. Nicht mehr Geschäftsführer: Dr. Holzmann,
Christian
Horst,
Reichenschwand.
HRB 490702 – 21.01.2015. Flaschnerei Schlecht GmbH, Öpfingen
(Alte Landstr. 5). Nicht mehr Geschäftsführer: Schlecht, Fritz,
Öpfingen.
HRA 724260 – 16.01.2015. HBS
Stahlbau GmbH & Co. KG, Erbach
(Benzstr. 6). Firma geändert; nun:
HRB 720140 – 21.01.2015. HT-Anlagenbau Verwaltungs GmbH,
Die Wirtschaft zwischen Alb und Bodensee
04 2015
85
Handelsregister
HRB 490541 – 29.01.2015. Paul Fischer
GmbH, Untermarchtal (Ehinger Str. 15). Nicht
mehr Geschäftsführer: Fischer, Gerda, Untermarchtal.
HRB 4768 – 30.01.2015. Collet + Prokopp
GmbH Zeitarbeit, Blaubeuren (Webergasse
23). Firma geändert; nun: Collet Zeitarbeit
GmbH.
HRB 729048 – 30.01.2015. MSR-Gebäudetechnik GmbH, Schelklingen (Konradistr. 19). Änderung der Geschäftsanschrift: Bahnhofstr. 25/1, 89601 Schelklingen.
HRA 722385 – 02.02.2015. e.a.s.i. Teamtraining GmbH & Co. KG, Heroldstatt (Beethovenstr. 5). Sitz verlegt; nun: Laichingen. Änderung
der Geschäftsanschrift: Brahmsweg 8, 89150
Laichingen.
HRB 1850 – 02.02.2015. Oberwegner Gesellschaft mit beschränkter Haftung Elektrische Steuerungen, Dietenheim (Röseweg 2).
Prokura erloschen: Zanic, Darko, Dietenheim.
HRB 720562 – 02.02.2015. Elektrotechnik
Strobl Verwaltungs-GmbH, Schelklingen
(Ehinger Str. 2/2). Änderung der Geschäftsanschrift: Bahnhofstr. 25/1, 89601 Schelklingen.
HRB 729987 – 04.02.2015. Maier und Rausch
UG (haftungsbeschränkt), Blaubeuren (Im Eichert 36). Das Stammkapital ist auf 25.000 €
erhöht. Firma geändert, nun: Maier und
Rausch GmbH. Sitz verlegt; nun: Schelklingen. Neue Geschäftsanschrift: Ehinger Str.
20/1, 89601 Schelklingen.
HRB 731293 – 04.02.2015. Lackierhaus
GmbH, Langenau (In den Lindeschen 22). Das
Stammkapital ist auf 57000 € erhöht.
Löschungen
HRB 725817 – 08.01.2015. SpineAlign Medical GmbH, Laichingen (Gottlieb-Daimler-Str.
43). Die Gesellschaft ist wegen Vermögenslosigkeit gelöscht.
HRA 2530 – 12.01.2015. BBP Beton- und Baustoff-Prüfung GmbH & Co. Kommanditgesellschaft, Langenau (Angertorstr. 17). Die Gesellschaft ist aufgelöst. Die Firma ist erloschen. Eine Liquidation fi ndet nicht statt.
HRA 720652 – 12.01.2015. Luca Managementbeteiligung GmbH & Co. KG, Heroldstatt. Die
Gesellschaft ist aufgelöst. Die Firma ist erloschen. Eine Liquidation fi ndet nicht statt.
HRB 724272 – 02.02.2015. Schaltanlagenbau
Strobl GmbH, Schelklingen (Konradistr. 19).
Änderung der Geschäftsanschrift: Bahnhofstr. 25/1, 89601 Schelklingen.
HRA 490581 – 15.01.2015. Hess Grundstücksund Beteiligungs GmbH & Co. KG, Ehingen
(Mochentaler Weg 17). Ausgeschieden als pers.
haft. Gesellschafter: Hess Geschäftsführungs
GmbH, Ehingen. Die Liquidation ist beendet.
Die Firma ist erloschen.
HRB 726129 – 02.02.2015. e.a.s.i. Teamtraining Beteiligungs GmbH, Heroldstatt (Beethovenstr. 5). Sitz verlegt; nun: Laichingen. Änderung der Geschäftsanschrift: Brahmsweg 8,
89150 Laichingen.
HRB 490671 – 19.01.2015. SCHÜTZ Neue Medien GmbH, Munderkingen (Carl-Benz-Str.
11). Sitz verlegt; nun: Offenburg.
HRB 726251 – 02.02.2015. Destarol Investment
GmbH, Schelklingen (Industriestr. 7, 9, 11). Das
Stammkapital ist auf 590.000 € erhöht.
HRB 727512 – 02.02.2015. Best-I-T Daten- und
Kommunikationstechnik GmbH, Schelklingen (Ehinger Str. 2/2). Änderung der Geschäftsanschrift: Bahnhofstr. 25/1, 89601 Schelklingen.
HRB 729323 – 02.02.2015. BLU energy AG,
Lonsee (Im Steinige 2/1). Nicht mehr Vorstand:
Geiger, Martin, Lonsee.
HRA 720286 – 04.02.2015. Elektrotechnik
Strobl GmbH & Co. KG, Schelklingen (Ehinger
Str. 2/2). Änderung der Geschäftsanschrift:
Bahnhofstr. 25/1, 89601 Schelklingen.
HRB 490297 – 04.02.2015. AVS Aggregatebau
GmbH, Ehingen (Salemstr. 43). Prokura erloschen: Neu, Peter, Rottenburg.
86
HRB 726952 – 19.01.2015. digid UG (haftungsbeschränkt), Blaustein (Sperberweg 3).
Sitz verlegt; nun: Dormagen.
HRA 685 – 20.01.2015. Adam Rottler Schotterwerk GmbH & Co. KG, Neenstetten (Im Eisental). Die Liquidation ist beendet. Die Firma
ist erloschen.
HRB 720000 – 20.01.2015. PME GmbH, Dietenheim (Sandberg 31). Die Liquidation ist beendet. Die Gesellschaft ist gelöscht.
HRB 490550 – 23.01.2015. L & L PROBOX
GmbH, Untermarchtal (Bachstr. 7). Gegenstand berichtigt in: Herstellung und der Vertrieb von modularen Gestaltungssystemen
und Spezialwerkzeugen.
HRB 490550 – 26.01.2015. L & L PROBOX
GmbH, Untermarchtal (Bachstr. 7). Gegenstand berichtigt in: Herstellung und der Vertrieb von modularen Gestaltungssystemen
und Spezialwerkzeugen.
HRB 723288 – 26.01.2015. Refas GmbH, Blaustein (Ingeborg-Bachmann-Str. 24). Sitz verlegt
nach Weißenhorn.
HRB 727260 – 26.01.2015. Alpha Seven UG
(haftungsbeschränkt), Ehingen (Reiherweg
4). Die Liquidation ist beendet. Die Gesellschaft ist gelöscht.
HRB 727959 – 26.01.2015. Finasol Asset Management UG (haftungsbeschränkt), Ulm
(Erich-Rittinghaus-Str. 2, 89250 Senden). Sitz
verlegt nach Senden.
HRA 722087 – 27.01.2015. Perfect Carwash
GmbH & Co. KG, Oberdischingen (Germanenstr. 5). Sitz verlegt; nun: Füssen.
HRB 725095 – 27.01.2015. Perfect Carwash
Verwaltungs GmbH, Oberdischingen (Germanenstr. 5). Sitz verlegt; nun: Füssen.
HRB 721398 – 03.02.2015. Every Time Control Ruf Verwaltungs GmbH, Blaubeuren
(Auf dem Rucken 28). Die Liquidation ist beendet. Die Gesellschaft ist gelöscht.
HRB 731228 – 04.02.2015. personal active –
deutschland GmbH, Langenau (In den Lindeschen 8). Sitz verlegt nach Bad Wiessee.
Kreis Biberach
Neueintragungen
HRA 724305 – 08.01.2015. Herbert Gutzer
GmbH & Co. KG, Burgrieden (Wagnersgässle
1). Pers. haft. Gesellschafter: Herbert Gutzer
Beteiligungsgesellschaft mbH, Burgrieden.
(Gegenstand: die Entwicklung und Durchführung von technischen Lösungen im Maschinenbau, die CNC-Teilefertigung, die Erstellung von CAD-Konstruktionen sowie die Herstellung und der Vertrieb von technischen
Teilen).
HRB 731583 – 09.01.2015. Nägele Verwaltungs GmbH, Schwendi (Sandhalde 12).
Stammkapital: 25.000 €. Geschäftsführer: Nägele, Bernd, Schwendi. Gegenstand: Gegenstand des Unternehmens ist die Verwaltung
und Erhaltung des eigenen Vermögens sowie
die Übernahme der Geschäftsführung und
der Stellung als pers. haft. Gesellschafterin
von anderen Unternehmen, insbes. bei der
Kommanditgesellschaft unter der Firma Nägele Bauelemente GmbH & Co. KG, Schwendi.
HRB 731584 – 09.01.2015. hiwo bauplan GmbH,
Bad Schussenried (Zum Schussenursprung 32).
Stammkapital: 25.000 €. Geschäftsführer: Laubheimer, Ralf, Bad Schussenried; Zanner, Sascha,
Bad Schussenried. Gegenstand: die gestaltende,
technische und wirtschaftliche Planung von
Bauwerken, die koordinierende Lenkung und
Die Wirtschaft zwischen Alb und Bodensee
04 2015
Handelsregister
Überwachung der Planung und Ausführung
von Bauvorhaben sowie die Ausarbeitung städtebaulicher Pläne, die städtebauliche Beratung,
die Erstattung von städtebaulichen Gutachten
sowie die Mitwirkung der Ausarbeitung von
Entwicklungs- und Regionalplänen. Ferner der
Betrieb eines Planungs- und Baubetreuungsbüros zur Durchführung vorgenannter Planungsleistungen. Darüber hinaus ist Gegenstand des
Unternehmens auch der Erwerb und die Verwaltung von Beteiligungen am Unternehmen
im eigenen Vermögen sowie die Übernahme
der pers. Haftung und Geschäftsführung bei
Personengesellschaften.
HRA 724311 – 12.01.2015. KWB Möbeleinkauf e. K., Riedlingen (Gammertinger Str.
25/1). Inhaber: Hund, Franz, Mengen. Gegenstand: der Einkauf, Verkauf und Handel mit
Möbeln und sonstigen Gebrauchsgütern sowie
sonstige, damit direkt oder indirekt im Zusammenhang stehende Leistungen und alle
damit zusammenhängenden Geschäfte.
Die Wirtschaft zwischen Alb und Bodensee
04 2015
HRA 724318 – 13.01.2015. Birkenbach IT &
Networksecurity e. K., Biberach (Wiesenbreite
12). Inhaber: Birkenbach, Constantin, Biberach.
Gegenstand: die Erbringung von Dienstleistungen sowie der Handel im Bereich der IT.
auch vollstationären intensivpädagogischen
und therapeutischen Betreuung von Kindern
und Jugendlichen, mitunter bis zu ihrer Verselbstständigung und bei Bedarf auch über
das 18. Lebensjahr hinaus.
HRA 724319 – 13.01.2015. Nägele Bauelemente GmbH & Co. KG, Schwendi (Sandhalde
12). Pers. haft. Gesellschafter: Nägele Verwaltungs GmbH, Schwendi. Gegenstand: Vertrieb
und Montage von Bauelementen.
HRB 731603 – 13.01.2015. Shoe(y)ShoeS UG
(haftungsbeschränkt), Laupheim (Winkelhalde 11). Stammkapital: 1 €. Geschäftsführer:
Jaksekovic, Dominik, Laupheim. Gegenstand:
Herstellung von Produkten und Anbietung
von Dienstleistungen, die der Unterhaltungsindustrie dienen.
HRA 724321 – 13.01.2015. Weißgerber/Seidner GmbH & Co, Fahrzeugtechnik- KG, Riedlingen (Zwiefalter Str. 20). Pers. haft. Gesellschafter: Weissgerber/Seidner Gesellschaft
mit beschränkter Haftung, Riedlingen.
HRB 731601 – 13.01.2015. Dogtor Mia gemeinnützige GmbH, Warthausen (Parkweg
12). Stammkapital: 25.000 €. Geschäftsführer:
Ehrenbeck, Malou, Warthausen; Ehrenbeck,
Tobias, Warthausen. Gegenstand: die Führung, Unterhaltung und Betrieb von Kinderund Jugendheimen zur ambulanten, aber
HRB 731612 – 13.01.2015. Rentschler SE,
Laupheim (Erwin-Rentschler-Str. 21). Der Sitz
ist von Frankfurt nach Laupheim verlegt. Bisher: „Atrium 68. Europäische VV SE“. Grundkapital: 120.000 €. Vorstand: Dr. Rentschler,
Nikolaus F., Schemmerhofen. Ausgeschieden
als Vorstand: Koglin, Andreas, Bonn. Gegenstand: Verwaltung eigener Vermögenswerte.
HRB 731629 – 15.01.2015. Warth Communication GmbH, Biberach (Händelstr. 27). Stamm-
87
Handelsregister
kapital: 25.000 €. Geschäftsführer: Warth, Volker, Biberach. Gegenstand: Erstellung von
Marketingkonzepten, Marketingtools, PR-Maßnahmen, Grafik Design, Lettershoparbeiten,
Produktion von Massensendungen und Großformatdrucken, Coaching Einzelpersonen/
Gruppen, Personalrekrutierung, Projektarbeiten, somit alle mit den vorstehend genannten
Positionen mittelbar oder unmittelbar zusammenhängende Arbeiten.
HRB 731640 – 19.01.2015. MAV Servicegesellschaft mbH, Biberach (Pfluggasse 16–18). Der
Sitz ist von München nach Biberach verlegt.
Bisher: „Blitz 14–477 GmbH“. Stammkapital:
25.000 €. Bestellt als Geschäftsführer: Seitz,
Christian, Sonthofen. Nicht mehr Geschäftsführer: Gogalla, Katja, München; Selnes,
Randi Mette, München. Gegenstand geändert;
nun: Gegenstand: Erbringung von Dienstleistungen gegenüber Versicherungsunternehmen, insbes. für Versicherungsunternehmen
die technische und betriebliche Umsetzung
der Versicherungsleistung mit den Endkunden sicherzustellen.
HRB 731641 – 19.01.2015. Karl Schmid Bauunternehmen Verwaltungs GmbH, Mittelbiberach (Schönenbucher Weg 34). Stammkapital:
25.000 €. Geschäftsführer: Schmid, Stefan, Mittelbiberach. Gegenstand: Erwerb und Verwaltung von Beteiligungen sowie Übernahme der
pers. Haftung und der Geschäftsführung bei
Gesellschaften, insbes. die Beteiligung als pers.
haft. geschäftsführende Gesellschafterin an
der Firma Karl Schmid Bauunternehmung
GmbH & Co. KG. Der Übergang der im Geschäftsbetrieb des nicht eingetragenen Einzelkaufmanns Karl Heinz Schmid, Mittelbiberach, als
Inhaber der Karl Schmid Bauunternehmung,
Mittelbiberach, begründeten Verbindlichkeiten
ist ausgeschlossen.
HRA 724328 – 20.01.2015. Karl Schmid Bauunternehmung GmbH & Co. KG, Mittelbiberach (Schönenbucher Weg 34). Pers. haft. Gesellschafter: Karl Schmid Bauunternehmen
Verwaltungs GmbH, Mittelbiberach. Gegenstand: Erstellung und der Verkauf von Wohnungen und Gebäuden, die Vermittlung von
bebauten und unbebauten Grundstücken und
deren Verwaltung, die Baubetreuung und die
Beteiligung an solchen Unternehmen, welche
die gleichen Ziele verfolgen.
Stammkapital: 25.000 €. Geschäftsführer:
Neumann, Thomas, Kaufbeuren. Gegenstand:
die Übernahme der Geschäftsführung und
der Vollhaftung als Komplementärin der neu
gegründeten Q3 ENERGIE GmbH & Co. KG,
Laupheim.
HRA 724331 – 22.01.2014. Engel Gastrobetriebe KG, Berkheim (Hauptstr. 29). Pers. haft.
Gesellschafter: Mair-Engel, Ingeborg Brigitte,
Fellheim. (Gegenstand: die Verwaltung und
der Betrieb von Hotels und Gaststätten).
HRB 731657 – 22.01.2015. JVALP Group UG
(haftungsbeschränkt), Burgrieden (Steigerstr. 8). Stammkapital: 300 €. Geschäftsführer:
Lahai, Julius, Burgrieden. Gegenstand: Betrieb
eines Plattenlabels, die Produktion und der
Vertrieb von CDs und anderen Tonträgern und
die Organisation von Events und Konzerten.
HRA 724334 – 23.01.2015. Anton Bopp GmbH
& Co. KG, Laupheim (Riedweg 40). Pers. haft.
Gesellschafter: Anton Bopp Beteiligungsgesellschaft mbH, Laupheim. Gegenstand: der Transport von Mineralöl und der Güterverkehr.
HRB 731665 – 23.01.2015. Anton Bopp Beteiligungsgesellschaft mbH, Laupheim (Riedweg 40). Stammkapital: 25.000 €. Geschäftsführer: Bopp, Anton, Laupheim. Gegenstand:
der Erwerb und die Verwaltung von Beteiligungen sowie die Übernahme der pers. Haftung und der Geschäftsführung bei Personenhandelsgesellschaften, insbes. die Beteiligung
als pers. haft. geschäftsführende Gesellschafterin (Komplementärin) an der Anton Bopp
GmbH & Co. KG, welche den Transport von Mineralöl und den Güterverkehr zum Gegenstand hat.
HRA 724335 – 26.01.2015. Hämmerle
Schwertransportbegleitung e. K., Erolzheim
(Eichendorffstr. 13). Die Niederlassung ist von
Memmingen nach Erolzheim verlegt. Eingetreten als Inhaber: Waldheim, Sylvia Franziska, Erolzheim. Ausgeschieden als Inhaber:
Hämmerle, Franz Xaver, Memmingen.
HRB 731668 – 26.01.2015. BADtraum Gutzeit
& Bock GmbH, Warthausen (Mälzerstr. 8).
Stammkapital: 25.000 €. Geschäftsführer: Bock,
Rita, Biberach; Gutzeit, Martina, Warthausen.
Gegenstand: Durchführung von Komplettsanierungen, Sanitär- und Heizungsarbeiten.
HRA 724329 – 21.01.2015. Q3 ENERGIE GmbH
& Co. KG, Laupheim (Uhlmannstr. 45). Pers.
haft. Gesellschafter: Q3 Vermögensverwaltung GmbH, Laupheim. Gegenstand: Entwicklung, Produktion und Vermarktung von elektronischen Geräten sowie das Handeln mit solchen Geräten.
HRB 731678 – 26.01.2015. PVA Sunshine UG
(haftungsbeschränkt), Ochsenhausen (Laubacher Weg 45). Stammkapital: 5.000 €. Geschäftsführer: Heine, Yvonne, Ochsenhausen.
Gegenstand: Erwerb und Verwaltung von Fotovoltaikanlagen.
HRB 731651 – 21.01.2015. Q3 Vermögensverwaltung GmbH, Laupheim (Uhlmannstr. 45).
HRB 731679 – 26.01.2015. Bernhard Wiest
Verwaltungs-GmbH, Schwendi (Jakobshof 1).
88
Stammkapital: 25.000 €. Geschäftsführer:
Wiest, Bernhard, Schwendi. Gegenstand: der
Erwerb und die Verwaltung von Beteiligungen
sowie die Übernahme der pers. Haftung und
der Geschäftsführung bei Gesellschaften, insbes. die Beteiligung als pers. haft. geschäftsführender Gesellschafter an der Wiest GmbH
& Co. KG, Schwendi, deren Gesellschaftszweck
die gewerbliche Tierhaltung und Vermarktung ist.
HRB 731690 – 28.01.2015. 3d a s gmbh, Mittelbiberach (Oberdorfer Str. 18). Stammkapital:
25.000 €. Geschäftsführer: Kehrle, Markus,
Mittelbiberach. Gegenstand: das Erbringen
von Dienstleistungen im Bereich der 3D-Koordinatenmesstechnik.
HRA 724344 – 02.02.2015. Wiest GmbH & Co.
KG, Schwendi (Jakobshof 1). Pers. haft. Gesellschafter: Bernhard Wiest Verwaltungs-GmbH,
Schwendi. Gegenstand: gewerbliche Tierhaltung und Vermarktung sowie der Erbringung
von Agrardienstleistungen und dem Handel
mit Agrarprodukten.
Veränderungen
HRB 641648 – 08.01.2015. GHL Ingenieurbüro GmbH, Bad Schussenried (Lortzingstr. 7).
Änderung der Geschäftsanschrift: Am Reutele 14, 88427 Bad Schussenried.
HRB 721014 – 08.01.2015. Vektor Pharma Limited, Biberach (Otto-Schlecht-Str. 19). Gegenstand geändert; nun: Beratung pharmazeutischer Unternehmen, Erwerb und Verwaltung von Anlagegütern.
HRB 640075 – 09.01.2015. Liebherr-Werk Biberach GmbH, Biberach (Memminger Str. 120).
Gesamtprokura: Guariglia, Marco, Schwendi.
HRB 730926 – 09.01.2015. Barth Infrarotheizgeräte GmbH, Ertingen (Austr. 25). Bestellt als Geschäftsführer: Barth, Viviane, Ertingen.
HRA 724237 – 12.01.2014. Holzwerk Schilling GmbH & Co. KG, Rot a.d. Rot (Klosterstr. 49). Die Haftung der Holzwerk Schilling
GmbH & Co. KG für die im Betrieb des Geschäfts der Ludwig Schilling Holzhandlung
und Sägewerk KG, Rot a.d. Rot, begründeten
Verbindlichkeiten sowie der Übergang der in
dem Betrieb begründeten Forderungen auf die
Holzwerk Schilling GmbH & Co. KG, ist ausgeschlossen.
HRB 640549 – 12.01.2015. Maschinenbau
Braun GmbH, Biberach (Rißstr. 26). Bestellt
als Liquidator: Stegmann, Jochen, Biberach.
Nicht mehr Geschäftsführer: Stegmann, Jochen, Biberach. Die Gesellschaft ist aufgelöst.
Die Wirtschaft zwischen Alb und Bodensee
04 2015
Handelsregister
HRB 641447 – 12.01.2015. EQOS Energie
Deutschland GmbH, Biberach (Wolfentalstr. 29). Nicht mehr Geschäftsführer: Maetzel,
Heinrich Thomas, Sulzbach; Süß, Armin,
Laupheim. Prokura erloschen: Regn, Stefan,
Vaterstetten.
dert bei Geschäftsführer: Jaksekovic, Dominik, Wien/Österreich.
HRB 650242 – 15.01.2015. Josef Rieber Beteiligungsgesellschaft mbH, Dürmentingen
(Bahnhofstr. 12). Einzelprokura: Hepp, Elisabeth, Dürmentingen.
HRB 650308 – 12.01.2015. CONQUEST FINANZDIENSTE GmbH, Dürmentingen (Schillerstr. 2).
Bestellt als Geschäftsführer: Wiedemann, Günther, Dürmentingen. Nicht mehr Geschäftsführer: Wiedemann, Gudrun, Owen/Teck.
HRB 724906 – 15.01.2015. RV Shop GmbH, Biberach (Mittelbergstr. 36). Änderung der Geschäftsanschrift: Kesselplatz 29, 88400 Biberach.
HRB 727528 – 12.01.2015. Generosan GmbH,
Uttenweiler (Hauptstr. 13). Bestellt als Geschäftsführer: Dr. Wörwag, Marcus, Stuttgart;
Wörwag, Monika, Stuttgart. Nicht mehr Geschäftsführer: Spleiss, Roland, Waldenbuch.
Gesamtprokura: Holy, Raimund, Eckental.
HRB 641335 – 16.01.2015. mk JungpflanzenVertriebs GmbH, Berkheim (Zwischen den
Wegen 1). Bestellt als Geschäftsführer: Stader,
Peter, Reichenau. Personenbezogene Daten geändert bei Geschäftsführer: Klein, Martin,
Kirchdorf.
HRB 727966 – 12.01.2015. JM Brands Trading
UG (haftungsbeschränkt), Achstetten (Auf
dem Berg 7). Bisher Geschäftsführer, nun bestellt als Liquidator: Junginger, Markus, Achstetten. Die Gesellschaft ist aufgelöst.
HRB 726521 – 21.01.2015. Bremedica GmbH,
Balzheim (Carl-Otto-Weg 18). Nicht mehr Geschäftsführer, nun bestellt als Liquidator: Butscher, Reinhard Andreas, Dietenheim. Die Gesellschaft ist aufgelöst.
HRB 728558 – 12.01.2015. Bawied Beteiligungs
UG (haftungsbeschränkt), Dürmentingen (Ertinger Str. 36). Änderung der Geschäftsanschrift: Schillerstr. 2, 88525 Dürmentingen.
Bestellt als Geschäftsführer: Wiedemann, Günther, Dürmentingen. Nicht mehr Geschäftsführer: Wiedemann, Bastian, Dürmentingen.
HRB 731372 – 21.01.2015. Stauss Geflügel
GmbH, Ertingen (Rudolf-Diesel-Str. 21). Die Gesellschafterversammlung hat die Neufassung
des Gesellschaftsvertrages beschlossen. Das
Stammkapital ist auf 100.000 € erhöht. Personenbezogene Daten ergänzt bei Geschäftsführer: von Strauss und Torney, Lutz Manfred, Lenzburg/Schweiz.
HRA 722491 – 13.01.2015. Zimmermann PVStahlbau GmbH & Co. KG, Eberhardzell (Petrusstr. 1). Eingetreten als pers. haft. Gesellschafter: Zimmermann PV-Stahlbau Verwaltungs-GmbH, Eberhardzell. Ausgeschieden
als pers. haft. Gesellschafter: R. Zimmermann
Vermögensverwaltungs GmbH, Eberhardzell.
HRB 640343 – 13.01.2015. Franz Sproll Baustoffwerk GmbH, Ingoldingen (Sonnenrain 1).
Bestellt als Liquidator: Sproll, Franz, Ingoldingen. Nicht mehr Geschäftsführer: Sproll, Franz,
Ingoldingen. Die Gesellschaft ist aufgelöst.
HRB 650196 – 13.01.2015. KWB – Küche,
Wohnen, Bad, F. Hund GmbH, Riedlingen
(Gammertinger Str. 25). Änderung der Geschäftsanschrift: Gammertinger Str. 25/1,
88499 Riedlingen. Bestellt als Geschäftsführer: Hund, Torsten, Herbertingen. Nicht mehr
Geschäftsführer: Hund, Franz, Mengen.
HRB 641774 – 23.01.2015. Lindenmann Verwaltungs GmbH, Laupheim )(Max-Eyth-Str.
13). Nicht mehr Geschäftsführer: Lindenmann, Jörg, Ulm.
HRB 641171 – 26.01.2015. Boehringer Ingelheim Real Estate GmbH, Biberach (Birkendorfer Str. 65). Bestellt als Geschäftsführer: von
Baumbach, Hubertus, Ingelheim.
HRB 650018 – 26.01.2015. Silit-Werke-Beteiligungsgesellschaft mbH, Riedlingen (Neufraer Str. 6). Bestellt als Geschäftsführer:
Paukner, Josef, Riedlingen.
HRB 721428 – 26.01.2015. Silit-Haushaltswaren GmbH, Riedlingen (Neufraer Str. 6). Bestellt als Geschäftsführer: Paukner, Josef,
Riedlingen.
HRB 731434 – 13.01.2015. Rapp + Schmid Infrastrukturplanung GmbH, Biberach (Rißstr. 19). Bestellt als Geschäftsführer: Rapp, Jürgen, Burgrieden; Schmid, Günther, Biberach.
HRB 640703 – 27.01.2015. Wasser – Müller Ingenieurbüro GmbH, Biberach (Jarekstr. 7+9).
Einzelprokura: Eberhard, Winfried, Bad
Buchau. Prokura erloschen: Rapp, Jürgen,
Burgrieden; Schmid, Günther, Biberach.
HRB 731603 – 14.01.2015. Shoe(y)ShoeS UG
(haftungsbeschränkt), Laupheim (Winkelhalde 11). Sitz verlegt; nun: Grünkraut. Neue
Geschäftsanschrift: Holunderweg 31, 88287
Grünkraut. Personenbezogene Daten geän-
HRB 723616 – 27.01.2015. Hansinger Verwaltungs GmbH, Erolzheim (Daimlerstr. 11). Bestellt als Geschäftsführer: Hansinger, Gabriele, Erolzheim. Nicht mehr Geschäftsführer:
Hansinger, Norbert, Erolzheim.
Die Wirtschaft zwischen Alb und Bodensee
04 2015
89
Handelsregister
HRB 650262 – 28.01.2015. Götz Gesellschaft
mit beschränkter Haftung, Altheim (Am
Sappenbach 5). Änderung der Geschäftsanschrift: Alter Dollhofweg 16, 88499 Altheim.
HRB 641594 – 29.01.2015. Stadtwerke Biberach GmbH, Biberach (Freiburger Str. 6). Die
Gesellschafterversammlung hat die Änderung des Gesellschaftsvertrages beschlossen.
HRB 641919 – 29.01.2015. ACD Datentechnik
Beteiligungs- und Verwaltungs GmbH, Achstetten (Engelberg 2). Bestellt als Liquidator:
Andes, Karl-Heinz, Erbach; Bolkart, Johann,
Laupheim; Guther, Fritz, Achstetten. Nicht
mehr Geschäftsführer: Bolkart, Johann, Laupheim; Guther, Fritz, Achstetten-Oberholzheim. Die Gesellschaft ist aufgelöst.
HRB 722347 – 29.01.2015. KURIERDIENST BIBERACH GMBH, Mittelbiberach (Industriestr. 23). Nicht mehr Geschäftsführer: Farny,
Sandra Regina, Biberach.
HRB 726998 – 29.01.2015. CUNERXON GmbH,
Ochsenhausen (Kolpingstr. 18). Sitz verlegt;
nun: Ulm. Neue Geschäftsanschrift: Einsteinstr. 59, 89077 Ulm. Personenbezogene Daten
geändert bei Geschäftsführer: Dill, Sergej,
Ulm.
HRB 731177 – 29.01.2015. Capricorn Capital
Management GmbH, Biberach (Köhlesrain
92). Das Stammkapital ist auf 30.000 € erhöht.
HRB 641816 – 30.01.2015. KaVo Dental GmbH,
Biberach (Bismarckring 39). Prokura erloschen: Appl, Michael, Ulm; Steffan, Bernd,
Waldenbuch. Gesamtprokura: Arndt, Jens, Aldingen; Heitmann, Wolfgang, Neu-Ulm;
Thies, Peter, Leutkirch.
HRB 650293 – 30.01.2015. Buck GmbH, Dürmentingen (Industriestr. 6). Prokura erloschen: Bühler, Rainer, Ertingen.
HRB 641366 – 02.02.2015. Fischer, Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Kunststoffpräzision, Laupheim (Berblinger Str. 18).
Nicht mehr Geschäftsführer: Maier, Hermann, Halle.
HRB 641815 – 02.02.2015. Kaltenbach & Voigt
GmbH, Biberach (Bismarckring 39). Prokura
erloschen: Berning, Bernhard, Bad Homburg.
Gesamtprokura: Arndt, Jens, Aldingen.
HRB 731640 – 02.02.2015. MAV Servicegesellschaft mbH, Biberach (Pfluggasse 16–18). Bestellt als Geschäftsführer: Hiller, Wolfgang,
Biberach.
HRB 641335 – 03.02.2015. mk JungpflanzenVertriebs GmbH, Berkheim (Zwischen den
90
Wegen 1). Nicht mehr Geschäftsführer: Klein,
Martin, Kirchdorf.
HRB 729688 – 03.02.2015. PerFormCoat
GmbH, Dettingen (Ferdinand-Porsche-Str. 10).
Neue Geschäftsanschrift: Willi-Bleicher-Str.
11, 52353 Düren.
HRB 723112 – 20.01.2015. ZWC Gebäudeverwaltung GmbH, Eberhardzell (Haldenkiefer 2).
Sitz verlegt; nun: Raguhn-Jeßnitz.
HRB 723697 – 22.01.2015. renvest GmbH,
Eberhardzell (Haldenkiefer 2). Sitz verlegt;
nun: Raguhn-Jeßnitz.
HRB 640535 – 04.02.2015. Lindenmaier
GmbH, Mietingen (Mühlstr. 21). Gegenstand
geändert; nun: Die Patent- und Lizenzverwaltung, insbes. Patente für die Automobilindustrie und Lizenz zur Arbeitnehmerüberlassung. Innerhalb dieses Unternehmensgegenstandes ist die Gesellschaft zur Vornahme
aller Geschäfte und Maßnahmen berechtigt,
die zur Erreichung des Gesellschaftszwecks
notwendig oder nützlich erscheinen.
HRA 721996 – 26.01.2015. A.I. 32. Immobilien-Gesellschaft mbH & Co. KG., Schemmerhofen (Ferdinand-Dünkel-Str. 5). Sitz verlegt;
nun: Tuttlingen. Firma geändert; nun: URI
Objektgesellschaft mbH & Co. KG.
Löschungen
HRB 641706 – 29.01.2015. Gutlederer GmbH,
Biberach (Georg-Schinbain-Str. 40). Die Gesellschaft ist wegen Vermögenslosigkeit gelöscht.
HRA 723037 – 08.01.2015. Inkassobüro
Schwaben e. K., Laupheim (Mühlstr. 10). Die
Firma ist erloschen.
HRB 641354 – 08.01.2015. Guth Sanitär und
Heizung GmbH, Attenweiler (Bachstr. 2). Die
Liquidation ist beendet. Die Gesellschaft ist
gelöscht.
HRA 650315 – 09.01.2015. KWB-Küche-Wohnen-Bad Riedlingen e. K., Riedlingen (Gammertinger Str. 25). Die Firma ist erloschen.
HRA 723826 – 09.01.2015. Sandra Heinzler
e. K., Biberach (Weingartenbergstr. 11). Die
Firma ist erloschen.
HRB 723300 – 12.01.2015. School of Advanced Anatomy Limited, Laupheim (Zwischen
den Wegen 35). Die Zweigniederlassung ist
aufgehoben.
HRB 725987 – 12.01.2015. suntec airsystem
UG (haftungsbeschränkt), Schemmerhofen
(Hauptstr. 104–3). Die Gesellschaft ist wegen
Vermögenslosigkeit gelöscht.
HRB 730381 – 15.01.2015. CMM Beteiligungsgesellschaft mbH, Kirchberg (Birkenweg 9).
Sitz verlegt nach Markgröningen.
HRB 723843 – 19.01.2015. SRN Leipzig GmbH,
Eberhardzell (Haldenkiefer 2). Sitz verlegt;
nun: Raguhn-Jeßnitz.
HRB 723958 – 19.01.2015. sonnvest GmbH,
Eberhardzell (Haldenkiefer 2). Sitz verlegt;
nun: Raguhn-Jeßnitz.
HRB 728670 – 19.01.2015. CR Consulting
GmbH, Balzheim (Gartenstr. 9). Nicht mehr
Geschäftsführer, nun Liquidator: Ranz, Christian, Ulm. Die Gesellschaft ist aufgelöst.
HRA 640887 – 28.01.2015. MAIER KG, Kurierdienste, Biberach (Siebenbürgenstr. 43). Prokura erloschen: Farny, Sandra, Biberach. Die
Gesellschaft ist aufgelöst. Die Firma ist erloschen. Eine Liquidation fi ndet nicht statt.
HRA 720509 – 02.02.2015. persona service AG
& Co. KG Biberach, Biberach (Waaghausstr.
9–11). Ausgeschieden als pers. haft. Gesellschafter: persona service AG, Basel/Schweiz. Die Gesellschaft ist aufgelöst. Die Firma ist erloschen.
HRB 721612 – 02.02.2015. MHPS Handschuh
Beteiligungs-GmbH, Uttenweiler (Bärengasse
2). Die Gesellschaft ist wegen Vermögenslosigkeit gelöscht.
HRA 640745 – 04.02.2015. Indoor system +
design Vertrieb Herbert Gleinser-Fischer,
Ummendorf (Richard-Wagner-Str. 7). Die
Firma ist erloschen.
Kreis Ulm
Neueintragungen
HRB 731571 – 08.01.2015. Stealbruch GmbH,
Ulm (Neue Str. 101). Stammkapital: 25.000 €.
Geschäftsführer: Tourki, Labib, Ulm. Gegenstand: der Einzelhandel mit Fashion- und
Styleprodukten (vorwiegend Sneakers & Textilien) über Ladengeschäfte und Onlineshops.
HRB 731580 – 08.01.2015. DAMIX GmbH,
Ulm (Anne-Frank-Weg 13). Stammkapital:
25.000 €. Geschäftsführer: Horic, Damir, Ulm.
Gegenstand: Einbau von genormten Baufertigteilen in Anhänger und Container sowie die
Tätigkeit als Personaldienstleister und hierbei
insbes. im Bereich Arbeitnehmerüberlassung.
HRA 724307 – 09.01.2015. WHZ Immobilien
Ltd. & Co. KG, Ulm (Boschstr. 34/1). Der Sitz ist
von Neu-Ulm nach Ulm verlegt. Vertretungsbefugnis berichtigt bei pers. haft. Gesellschafter: WHZ Dienstleistungen Limited, Birmingham/Vereinigtes Königreich. PersonenbezoDie Wirtschaft zwischen Alb und Bodensee
04 2015
Handelsregister
gene Daten geändert bei Einzelprokura:
Tiefenbach, Herbert, Neu-Ulm.
HRB 731586 – 09.01.2015. Nartschick UG
(haftungsbeschränkt), Ulm (Am Roten Berg
34). Stammkapital: 1.000 €. Geschäftsführer:
Nartschick, Ansgar, Ulm. Gegenstand: Hausmeister- und Montagedienste sowie das Verlegen von Fliesen.
HRA 724315 – 12.01.2015. WHZ Beteiligungs
Ltd. & Co. KG, Ulm (Boschstr. 34/1). Der Sitz ist
von Neu-Ulm nach Ulm verlegt. Pers. haft. Gesellschafter: WHZ Dienstleistungen Limited,
Birmingham.
HRB 731589 – 12.01.2015. Fröhlich Management UG (haftungsbeschränkt), Ulm Büchsengasse 25). Stammkapital: 500 €. Geschäftsführer: Fröhlich, Edmund, Frankfurt. Gegenstand: nachhaltige Beratung sowie die
Übernahme des Managements und der Kommunikation für Organisationen und Einrichtungen des Sozial-, Gesundheits- und Bildungswesens. Beratungstätigkeiten, die einer
behördlichen Genehmigung unterliegen sind
nicht Gegenstand des Unternehmens, insbes.
nicht die Rechts- und Steuerberatung.
HRB 731592 – 12.01.2015. Heer Wagner Autoteile Germany GmbH, Ulm (Heimstr. 31). Der
Sitz ist von Frankfurt nach Ulm verlegt.
Stammkapital: 25.000 €. Personenbezogene
Daten geändert bei Geschäftsführer: Bayramoglu, Ali Murat, Beylikdüzü Istanbul/Türkei; Ünal, Yasar, Beylikdüzü Istanbul/Türkei.
Gegenstand: Ankauf und Verkauf von Kfz-Teilen und Zubehör für alle Autoklassen.
HRB 731615 – 13.01.2015. WHZ Dienstleistungen Limited, Ulm (Boschstr. 34/1). Der Sitz
ist von Neu-Ulm nach Ulm verlegt. Zweigniederlassung der „WHZ Dienstleistungen Limi-
Die Wirtschaft zwischen Alb und Bodensee
04 2015
ted“, Birmingham/Vereinigtes Königreich. Capital: 100 GBP. Geschäftsführer: Theilacker,
Helmut Erwin, Gerstetten; Tiefenbach, Herbert, Neu-Ulm. Gegenstand: Groß- und Einzelhandel, Dienstleistungen aller Art ggf. durch
Erledigung Dritter, insbes. Durchführung gewerblicher Lagerverkäufe.
HRB 731618 – 14.01.2015. AK Emir Gebäudereinigung UG (haftungsbeschränkt), Ulm
(Saulgauer Str. 9). Stammkapital: 500 €. Geschäftsführer: Ordukaya, Kenan, Hilgertshausen-Tandern. Gegenstand: Gebäudereinigung,
Hausmeisterservice, Fensterputzen, Maschinenreinigung, Straßenkehrarbeiten, Winterdienst, Industriereinigung, Krankenhausund Schulreinigung und Hotelservice.
HRB 731628 – 15.01.2015. Halde 347 Verwaltungsgesellschaft mbH, Ulm (Sommerhalde
33). Stammkapital: 25.000 €. Geschäftsführer:
Lang, Joachim, Ulm. Gegenstand: die Verwaltung des eigenen Vermögens.
HRA 724325 – 16.01.2015. danube books Verlag e. K., Ulm (Friedrichsaustr. 4). Inhaber: Zehender, Thomas, Ulm. Gegenstand: Herausgabe von Büchern, Informationsträgern und
artverwandten Produkten sowie die Erbringung von Dienstleistungen in diesem Bereich.
HRB 731639 – 19.01.2015. MIG LAIN GmbH,
Ulm (Promenade 26). Stammkapital: 25.000 €.
Geschäftsführer: Wehrwein, Alexander, Ulm.
Gegenstand: Erwerb, Halten und Verwalten von
Immobilien sowie deren Entwicklung und Bebauung und die Verwaltung des der Gesellschaft
gehörenden Vermögens des Unternehmens.
HRA 724330 – 21.01.2015. RapidMode GmbH
& Co. KG, Ulm (Sedanstr. 130). Pers. haft. Gesellschafter: RapidMode Verwaltungs GmbH,
Ulm. Gegenstand: die Softwareentwicklung
im B2B sowie B2C Bereich, IT-Consulting und
Projektmitarbeit.
HRB 731650 – 21.01.2015. Savuka Air UG (haftungsbeschränkt), Ulm (Deutschhausgasse
11–13). Stammkapital: 900 €. Geschäftsführer:
Brachert, Marcus, Dietenheim. Gegenstand:
Halten von Flugzeugen, deren Vermietung sowie die Durchführung von Werksverkehr.
HRB 731653 – 21.01.2015. RapidMode Verwaltungs GmbH, Ulm (Sedanstr. 130). Stammkapital: 25.000 €. Geschäftsführer: Später,
Henrik, Ulm. Gegenstand: die Verwaltung eigenen Vermögens sowie die Übernahme der
Stellung als pers. haft. Gesellschafterin bei
Gesellschaften, die die Softwareentwicklung
im B2B sowie B2C Bereich, IT-Consulting und
Projektmitarbeit zum Gegenstand haben, insbes. die Übernahme der Geschäftsführung
und der Stellung als pers. haft. Gesellschafterin bei der RapidMode GmbH & Co. KG, Ulm.
HRB 731658 – 22.01.2015. EMERSON TECHNIK GmbH, Ulm (Magirus-Deutz-Str. 12).
Stammkapital: 25.000 €. Geschäftsführer:
Schrager, Ingrid, Borken. Gegenstand: Handel
mit Waren aller Art, sofern hierfür keine Genehmigung erforderlich ist.
HRB 731673 – 26.01.2015. ProSpitalia Associates GP GmbH, Ulm (Lise-Meitner-Str. 15). Die
Gesellschafterversammlung hat die Neufassung des Gesellschaftsvertrages beschlossen.
Der Sitz ist von München nach Ulm verlegt.
Bisher: „(Weilchensee 766. V V GmbH)“.
Stammkapital: 25.000 €. Bestellt als Geschäftsführer: Decrion, Victor, Paris/Frankreich; Tritton, Charles William George, London/Vereinigtes Königreich. Nicht mehr Geschäftsführer: Koglin, Andreas, Bonn. Gegenstand
geändert; nun: Gegenstand: die Gründung
und Beteiligung als pers. haft. Gesellschafte-
91
Handelsregister
rin an einer oder mehreren Kommanditgesellschaften, insbes. einer zu gründenden Kommanditgesellschaft in Firma ProSpitalia Associates GmbH & Co. KG, Ulm.
HRA 724337 – 27.01.2015. ProSpitalia Associates GmbH & Co. KG, Ulm (Lise-Meitner-Str.
15). Pers. haft. Gesellschafter: ProSpitalia Associates GP GmbH, Ulm. Gegenstand: Unternehmensgegenstand ist (a) die Zeichnung oder
der anderweitige Erwerb der nachfolgenden
von der PS Healthcare TopCo GmbH, Ulm (zuvor: Five Arrows II GmbH, Frankfurt) (einschl.
etwaiger Rechtsnachfolger, „GermanHoldCo“)
von Zeit zu Zeit ausgegebener Eigenkapitaloder Fremdkapitalinstrumente: (i) Anteile an
dem eingetragenen Stamm- bzw. Grundkapital der GermanHoldCo (ungeachtet etwaiger
Unterschiede in Bezug auf Anteilsgattungen,
zusammen die „GermanHoldCo Shares“), zusammen mit etwaigen Ansprüchen auf einen
Ergebnisvortrag, Gewinnrücklagen oder Kapitalrücklagen der GermanHoldCo, die durch
die GermanHoldCo Shares gewährt werden,
(ii) Ansprüche auf Rückzahlung des Kapitalnennbetrages zuzüglich der hierfür (von Zinsperiode zu Zinsperiode) aufgelaufenen Zinsen,
sei es aus Gesellschaftsdarlehen, Schuldscheindarlehen, Schuldverschreibungen, Anleihen oder einem anderen Instrument, das
Finanzverbindlichkeiten der GermanHoldCo
verkörpert, ungeachtet, ob dieses in GermanHoldCo Shares umwandelbar ist oder nicht
(gemeinsam die „GermanHoldCo Dept Instruments“), (die GermanHoldCo Sharesund die
GermanHoldCo Dept Instruments, einschl. aller sich hierauf beziehender Rechte und
Pflichten zusammen die „GermanHoldCo Interests“) und (b) das Halten und die Veräußerung von GermanHoldCo Interests.
HRB 731684 – 27.01.2015. AROFIX GmbH,
Ulm (Magirus-Deutz-Str. 12). Stammkapital:
25.000 €. Geschäftsführer: Schrager, Ingrid,
Borken. Gegenstand: der Handel mit Waren
aller Art, sofern hierfür keine Genehmigung
erforderlich ist.
HRB 731688 – 28.01.2015. Halde 348 Verwaltungsgesellschaft mbH, Ulm (Sommerhalde
33). Stammkapital: 25.000 €. Geschäftsführer:
Lang, Joachim, Ulm. Gegenstand: die Verwaltung des eigenen Vermögens.
HRB 731695 – 29.01.2015. Tannhauser Media
Group GmbH, Ulm (Magirus-Deutz-Str. 12). Der
Sitz ist von Strausberg nach Ulm verlegt. Zweigniederlassung unter gleicher Firma in: 19117
Berlin. Geschäftsanschrift: Marienstr. 2, 10117
Berlin. Stammkapital: 25.000 €. Geschäftsführer: Jackmuth, Philipp, Berlin. Gegenstand: das
Betreiben von Internetseiten und Blogs (einschl.
aller damit verbundenen Geschäfte) sowie der
Erwerb, das Halten, Verwalten und Verwerten
von Beteiligungen und Vermögensanlagen (ins-
92
bes. im Internetsektor), ausschließlich im eigenen Namen und auf eigene Rechnung, nicht
für Dritte sowie damit verbundene Geschäfte,
soweit hierfür keine behördliche Genehmigung
erforderlich ist.
Gebrauchtmaschinen sowie Gütern aller Art,
sofern hierfür keine behördliche Genehmigung erforderlich ist. Nicht mehr Geschäftsführer: Leser, Rainer, Uttenweiler; Schoots,
Ingo Emile, Vianen/Niederlande.
HRB 731697 – 29.01.2015. HILVERpharmed
GmbH, Ulm (Sedanstr. 124). Der Sitz ist von
München nach Ulm verlegt. Geschäftsführer:
Fürstenberg, Holger Christian Wilhelm, Hilversum/Niederlande. Einzelprokura: Conroy,
Emer Mary, Dublin(Irland; Lang, Ines Christiane, Ulm. Gegenstand: der Betrieb eines Unternehmens für Personaldienstleistungen.
HRB 3844 – 09.01.2015. Daimler TSS GmbH,
Ulm (Wilhelm-Runge-Str. 11). Der zwischen
der Gesellschaft und der „Daimler AG“, Stuttgart, früher mit der „DCX.NET Holding Gesellschaft mit beschränkter Haftung“, Stuttgart,
abgeschlossene Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag wurde aufgehoben.
HRB 731699 – 29.01.2015. Ventus Novus Unternehmensberatung GmbH, Ulm (Jörg-Syrlin-Str. 104). Stammkapital: 25.000 €. Geschäftsführer: Blum, Marcus, Meßkirch; Kull,
Andreas, Weißenhorn. Gegenstand: Unternehmensberatung und aller damit direkt und
indirekt zusammenhängender Handels-, Finanz- und Beratungsgeschäfte, die Beteiligung an anderen Unternehmen, die Verwaltung dieser Beteiligungen sowie die Verwaltung des eigenen Vermögens.
Veränderungen
HRA 1194 – 08.01.2015. Adolf Krämer GmbH
& Co. KG Metallveredlung, Ulm (Riedwiesenweg 5). Einzelprokura: Berger, Patrick, Ulm.
HRA 1249 – 12.01.2015. Kaufhaus Wöhrl
GmbH & Co. KG, Ulm (Hirschstr. 9). Errichtet:
Zweigniederlassung unter gleicher Firma mit
Zusatz: Zweigniederlassung Aschaffenburg.
Geschäftsanschrift: Goldbacher Str. 2, 63739
Aschaffenburg.
HRA 3208 – 12.01.2015. MOCOPINUS GmbH
& Co. KG, Ulm (Blaubeurer Str. 82). Prokura
erloschen: Dr. Moritz, Gesine, Durrenbach.
HRB 1856 – 12.01.2015. Casa Nova Planen
Bauen Sanieren Bau- und Sanierungsgesellschaft mbH, Ulm (Wielandstr. 25). Firma geändert; nun: Casa Nova Planungs- und Wohnbaugesellschaft mbH für Neubau und Sanierung.
HRB 723 – 08.01.2015. Sanierungstreuhand
Ulm GmbH, Ulm (Neue Str. 102). Einzelprokura: Niebling, Karla, Dornstadt.
HRB 2653 – 12.01.2015. GSS Automobile-Autohaus Sayler GmbH, Ulm (Markusstr. 12).
Prokura erloschen: von Sayler, Hans-Ulrich,
Öpfingen.
HRB 3874 – 08.01.2015. SSM Städte- und
Sportmarketing GmbH, Ulm (Donaustr. 2).
Änderung der Geschäftsanschrift: Im Lehrer
Feld 44, 89081 Ulm.
HRB 3400 – 12.01.2015. Häussler Technische
Orthopädie GmbH, Ulm (Jägerstr. 6). Bestellt
als Geschäftsführer: Pohl, Alexander, Ulm.
HRB 726007 – 08.01.2015. BOESIN GmbH,
Ulm (Münchner Str. 15). Personenbezogene
Daten geändert bei Geschäftsführer: Sinkovicz, Andreas, Ulm. Bestellt als Geschäftsführer: Wilhelms, Fabian, Augsburg.
HRB 726382 – 08.01.2015. kraftwerk 3 IT
GmbH, Gerstetten, Ulm (Riedweg 58). Nicht
mehr Geschäftsführer: Löw, Carsten, Ulm.
HRB 729969 – 08.01.2015. MB Mansfeld
GmbH, Ulm (Boschstr. 20). Firma geändert;
nun: G+B Industrieabbruch GmbH. Gegenstand geändert; nun: Die Beteiligung an und
der Kauf von anderen Unternehmen, insbes.
der Erwerb einer Gesellschaft mit beschränkter Haftung mit dem Sitz in Mansfeld. Die Erbringung von Dienstleistungen, Geschäftsbesorgung und Auftragsvermittlung für andere
Unternehmen, insbes. für Unternehmen, an
denen die Gesellschaft beteiligt ist, sofern
hierfür keine behördliche Genehmigung erforderlich ist. Die Durchführung von Abbrüchen, Industriemontagen und der Handel mit
HRB 4011 – 12.01.2015. Meumann + Haller
Agentur für Marketing und Werbung
GmbH, Ulm (Römerstr. 21). Nicht mehr Geschäftsführer: Klein, Thomas Paul, Leonberg.
HRB 728478 – 12.01.2015. Wilken Holding
GmbH, Ulm (Hörvelsinger Weg 29–31). Nicht
mehr Geschäftsführer: Busch, Klaus, Höringen.
HRB 2835 – 13.01.2015. SCHIRMER – Ingenieurgesellschaft mbH, Ulm (Jörg-Syrlin-Str.
65–67). Bestellt als Geschäftsführer: Schirmer, Daniel, Neu-Ulm. Prokura erloschen:
Schirmer, Daniel, Ulm.
HRB 2969 – 13.01.2015. Vöst Immobilien-Service GmbH, Ulm (Rößenäckerweg 7). Bestellt
als Geschäftsführer: Dussler, Thomas Wolfgang, Biberach; Nestle, Rüdiger Horst Eberhard, Attenweiler. Nicht mehr Geschäftsführer: Vöst, Hermann, Ulm.
Die Wirtschaft zwischen Alb und Bodensee
04 2015
Handelsregister
HRB 4243 – 13.01.2015. Dienstleistungsgesellschaft Universitätsklinikum Ulm mbH, Ulm (Albert-Einstein-Allee 29). Vertretungsbefugnis
geändert
bei
Geschäftsführer: Harant, Franziska, Dornstadt.
HRB 4491 – 13.01.2015. Glas
Trösch GmbH, Ulm (Benzstr. 13).
Bestellt als Geschäftsführer: Siegler, Martin, Münsingen. Nicht
mehr Geschäftsführer: Scholz,
Werner, Biberach.
HRB 4595 – 13.01.2015. GARDENA Deutschland GmbH, Ulm
(Hans-Lorenser-Str. 40). Bestellt
als Geschäftsführer: Müller, Joachim Konrad, Erbach. Nicht mehr
Geschäftsführer: Menges, Sascha,
Ulm. Prokura erloschen: Müller,
Joachim Konrad, Erbach. Gesamtprokura: Menges, Sascha, Ulm.
HRB 721339 – 13.01.2015. GARDENA GmbH, Ulm (Hans-Lorenser-Str. 40). Bestellt als Geschäftsführer: Müller, Joachim Konrad,
Erbach. Prokura erloschen: Müller, Joachim Konrad, Erbach.
HRB 729867 – 14.01.2015. ST 77
– Investment GmbH, Ulm (Kronengasse 5). Prokura geändert;
nun: Einzelprokura: Hibert, Wilhelm, Ulm.
HRB 731414 – 14.01.2015. ProGro
UG (haftungsbeschränkt), Ulm
(Bessererstr. 4). Nicht mehr Geschäftsführer: Sapper, Florian,
Heidenheim.
HRA 1979 – 15.01.2015. Eberhardt Kraftfahrzeug GmbH +
Co. KG, Ulm (Wielandstr. 50). Prokura erloschen: Wolf, Erika, Langenau.
HRB 3783 – 15.01.2015. NL Verwaltungsgesellschaft mbH, Ulm
(Karlstr. 31–33). Änderung der Geschäftsanschrift: Adlerbastei 2/1,
89073 Ulm.
HRB 4048 – 15.01.2015. AIS Advanced InfoData Systems GmbH,
Ulm (Söflinger Str. 100). Die Gesellschafterversammlung hat die
Änderung des Gesellschaftsvertrages beschlossen.
HRB 722308 – 13.01.2015. KCS.
net Deutschland GmbH, Ulm
(Syrlinstr. 35). Gesamtprokura:
Eberle, Arnim Christian, Leutkirch.
HRB 728981 – 15.01.2015. Dönmez Dienstleistung UG (haftungsbeschränkt), Ulm (Einsteinstr. 59). Nicht mehr Geschäftsführer;
nunmehr
Liquidator: Dönmez, Halit, Aalen.
Die Gesellschaft ist aufgelöst.
HRB 728010 – 13.01.2015. pure.
IT.worX
UG
(haftungsbeschränkt), Ulm (Maienweg 82).
Änderung
der
Geschäftsanschrift: Brucknerweg 7, 89075
Ulm.
HRA 2209 – 16.01.2015. Held &
Ströhle GmbH & Co. KG, Ulm
(Schillerstr. 5a). Prokura erloschen: Wolf, Erika, Langenau.
HRB 729311 – 13.01.2015.
Scheuffele Timber GmbH, Ulm
(Söflinger Str. 198). Änderung der
Geschäftsanschrift: Harthauser
Str. 21, 89081 Ulm.
HRB 2531 – 14.01.2015. Schulmeyer GmbH, Ulm (Wolfäckerweg 40). Bestellt als Liquidator:
Schulmeyer, Rolf W., Ulm. Nicht
mehr Geschäftsführer: Schulmeyer, Rolf, Ulm. Die Gesellschaft ist aufgelöst.
HRB 729750 – 14.01.2015. Solunis GmbH, Ulm (Lise-Meitner-Str.
13). Bestellt als Geschäftsführer:
Baumgartner, Klaus, Marktoberdorf.
Die Wirtschaft zwischen Alb und Bodensee
HRB 3390 – 16.01.2015. Magirus
GmbH, Ulm (Graf-Arco-Str. 30).
Prokura erloschen: Chiettini, Alfonso, Ulm.
HRB 4334 – 16.01.2015. JU törn
gemeinnützige GmbH, Ulm
(Riedweg 36). Die Gesellschafterversammlung hat die Änderung
des Gesellschaftsvertrages beschlossen. Gegenstand geändert;
nun: Die ausschließliche und unmittelbare Verfolgung gemeinnütziger und mildtätiger Zwecke
im Sinne des Abschnitts „steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung. Zweck des Unternehmens ist die Förderung der
freien Wohlfahrtspflege, der Jugend- und Altenhilfe sowie der
Behindertenhilfe. Der Unterneh-
04 2015
menszweck wird verwirklicht
insbes. durch: – Alle Tätigkeiten
auf dem Gebiet der Jugendhilfe,
insbes. die Entwicklung und
Durchführung von Konzepten
und Projekten im In- und Ausland
nach den Bestimmungen des Sozialgesetzbuches (SGB VIII). – Organisation und Durchführung von
Jugendreisen zur Förderung der
sozialen Entwicklung von jungen
Menschen, zur Förderung des kulturellen Austausches mit Jugendlichen fremder Nationen oder zur
Förderung der schulischen und/
oder beruflichen Ausbildung. –
Organisation und Durchführung
von Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen, von Seminaren,
Workshops, Lehrgängen, Freizeiten, (Jugend)-Camps, Zeltlagern
sowie von Veranstaltungen, die
dem Sport oder der Erholung dienen. – Der Betrieb und Unterhalt
von Jugendheimen, Ambulanzen,
Wohngruppen,
Schullandheimen, Feriencamps und ähnlichen
Projekten/Einrichtungen. – Alle
Tätigkeiten auf dem Gebiet der
freien Wohlfahrtspflege, insbes.
durch Errichten und den Betrieb
von Integrationsprojekten im
Sinne des § 132 Abs. 1 SGB IX in
Verbindung mit § 68 Nr. 3 lit.c der
Abgabenordnung. – Organisation
und Betrieb von Projekten und
Zweckbetrieben (Inklusionsprojekte) zur beruflichen Qualifizierung, der sozialen und arbeitstherapeutischen Betreuung hilfsbedürftiger und schwerbehinderter
Menschen im Sinne des § 53 AO.
– Mit der Beschaffung von Mitteln
und deren Weiterleitung an andere steuerbegünstigte Körperschaften, welche diese Mittel unmittelbar zur Finanzierung von
Forschungsprojekten im Bereich
der Jugendhilfe und der freien
Wohlfahrtspflege verwenden, betätigt sich die Gesellschaft als Förderkörperschaft im Sinne des § 58
Nr. 1 + 2 AO. Die Gesellschaft ist
selbstlos tätig; sie verfolgt nicht
in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel der Gesellschaft werden/dürfen nur für die
satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Die Gesellschafter erhalten keine Gewinnanteile
und in ihrer Eigenschaft als Gesellschafter auch keine sonstigen
Zuwendungen aus Mitteln der Gesellschaft. Die Gesellschafter erhalten bei ihrem Ausscheiden
93
Handelsregister
oder bei Auflösung der Gesellschaft keinerlei
Entschädigung. Es wird/darf keine Person
durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütung begünstigt werden.
HRB 723236 – 16.01.2015. Klinnert-Immobilien GmbH, Ulm (Neuer Graben 21). Änderung
der Geschäftsanschrift: Parkweg 4, 89134
Blaustein. Nicht mehr Geschäftsführer: Klinnert, Heino, Blaustein. Bestellt als Liquidator:
Klinnert, Heino, Blaustein. Prokura erloschen:
Jauch, Amélie, Erbach.
HRA 723272 – 19.01.2015. RIED PLUS APOTHEKE MICHELSBERG, Brigitte Ried e. K.,
Ulm (Stuttgarter Str. 155). Errichtet: Zweigniederlassung unter der Firma: RIED + APOTHEKE ROSENGASSE Zweigniederlassung der
RIED PLUS APOTHEKE MICHELSBERG, Brigitte Ried e. K., 89073 Ulm. Geschäftsanschrift: Rosengasse 17, 89073 Ulm. Der Übergang der im Geschäftsbetrieb des Dr. Müller,
Karl-Heinz, Ulm, unter „Herz Apotheke Dr.
Karl-Heinz Müller e. K.“, Ulm, begründeten
Forderungen und Verbindlichkeiten ist ausgeschlossen.
HRB 1796 – 19.01.2015. Cuprostar GmbH,
Ulm (Graf-Arco-Str. 36). Der zwischen der Gesellschaft (früher fi rmierend unter „Cuprostar Heizungstechnik GmbH“) und der „Wieland-Werke Aktiengesellschaft“, Ulm, abgeschlossene
Beherrschungsund
Gewinnabführungsvertrag ist durch Kündigung mit Wirkung zum 30.09.2013 beendet.
HRB 722466 – 19.01.2015. B + W Bleicher
GmbH, Ulm (Olgastr. 103). Die Gesellschafterversammlung hat Änderung des Gesellschaftsvertrages beschlossen.
HRB 727326 – 19.01.2015. adapt-IT Consulting
GmbH, Ulm (Salzstadelgasse 17). Nicht mehr
Geschäftsführer: Neubert, Dieter, Ulm; Stephany, Johannes, Staig. Bestellt als Liquidator:
Neubert, Dieter, Ulm; Stephany, Johannes, Staig.
Die Gesellschaft ist aufgelöst.
HRA 1677 – 20.01.2015. Hotel – Restaurant
Ulmer Spatz Eugen Rau, Ulm (Münsterplatz
27). Rechtsform geändert; nun: Offene Handelsgesellschaft. Firma geändert; nun: Hotel
– Restaurant Ulmer Spatz OHG. Eingetreten
als pers. haft. Gesellschafter: Rau, Christof
Alexander, Ulm; Rau-Schmid, Nicola Stephanie, Neu-Ulm. Ausgeschieden als Inhaber:
Rau, Eugen, Ulm.
HRA 722564 – 20.01.2015. MFN Immobilien
UG (haftungsbeschränkt) & Co. KG, Ulm
(Liststr. 1). Firma geändert; nun: MFN UG (haftungsbeschränkt) & Co. KG.
HRB 3390 – 20.01.2015. Magirus GmbH, Ulm
(Graf-Arco-Str. 30). Prokura erloschen: Di Donfrancesco, Raffaele, Ulm.
HRB 5341 – 20.01.2015. TSU Technik und Service Universitätsklinikum Ulm GmbH, Ulm
(Albert-Einstein-Allee 29). Vertretungsbefugnis geändert bei Geschäftsführer: Harant,
Franziska, Dornstadt.
HRB 726876 – 20.01.2015. TEVA GmbH, Ulm
(Graf-Arco-Str. 3). Bestellt als Geschäftsführer:
Dr. Denac, Miran, Brunnen/Schweiz. Nicht
mehr Geschäftsführer: Dr. Holzmann, Christian Horst, Reichenschwand.
HRB 729641 – 20.01.2015. Futura Personal
Service GmbH, Ulm (Büchsengasse 3). Bestellt
als Geschäftsführer: Schumacher, Annelene
Lisa, Blaustein.
HRA 2840 – 21.01.2015. Ehinger-Schwarz
GmbH & Co. KG, Ulm (Am Hochsträß 8). Personenbezogene Daten geändert bei pers. haft.
Gesellschafter: Ehinger Schwarz Verwaltungs
GmbH, Ulm.
HRB 1256 – 21.01.2015. Wieland –Werke Aktiengesellschaft, Ulm (Graf-Arco-Str. 36). Gesamtprokura: Zielbauer, Martin, Illertissen.
Personenbezogene Daten berichtigt bei: Gesamtprokura: Anastasia, Costante, Ulm. Prokura erloschen: Mitsch, Manfred, VillingenSchwenningen; Schuster, Robert, Hattingen;
Dr. Siemers, Dieter, Vöhringen.
HRB 1714 – 21.01.2015. Transpharm Logistik
GmbH, Ulm (Nicolaus-Otto-Str. 16). Bestellt als
Geschäftsführer: Dr. Denac, Miran, Brunnen/
Schweiz. Nicht mehr Geschäftsführer: Dr.
Holzmann, Christian Horst, Ottensoos.
HRB 5272 – 21.01.2015. Express Power Verwaltungs GmbH, Ulm (Herrlinger Str. 58).
Nicht mehr Geschäftsführer: Liebenstein, Albert, Gingen a.d. Fils.
HRB 991 – 21.01.2015. ratiopharm GmbH,
Ulm (Graf-Arco-Str. 3). Bestellt als Geschäftsführer: Dr. Denac, Miran, Brunnen/Schweiz.
Nicht mehr Geschäftsführer: Dr. Holzmann,
Christian Horst, Reichenschwand.
HRB 722008 – 22.01.2015. Gebaeudereinigung Ulm Limited Zweigniederlassung
Deutschland, Ulm (Ensinger Str. 6–8). Änderung der Geschäftsanschrift: Ensinger Str. 4,
89073 Ulm.
HRB 726007 – 22.01.2015. BOESIN GmbH,
Ulm (Münchner Str. 15). Das Stammkapital ist
auf 50.001 € erhöht.
stellt als Geschäftsführer: Li, Xuguang, Regensburg.
HRA 2101 – 26.01.2015. Theodor Wölpert
GmbH & Co. KG, Ulm (Frauensteige 23/2). Errichtet Zweigniederlassung unter gleicher
Firma in: Kuchen, Geschäftsanschrift: Im Espan 23, 73329 Kuchen. Aufgehoben als Zweigniederlassung:
Geislingen.
Geschäftsanschrift: Siechenöschle, 3, 73312 Geislingen an
der Steige. Ausgeschieden als pers. haft. Gesellschafter: Wölpert Beteiligungs- und Verwaltungsgesellschaft mit beschränkter Haftung, Ulm. Gesamtprokura beschränkt auf die
Zweigniederlassung Kuchen: Barth, Marc,
Deggingen.
HRA 721545 – 26.01.2015. Das KV-Haus
GmbH & Co. KG, Ulm (Sterngasse 9). Änderung der Geschäftsanschrift: Weinhof 14,
89073 Ulm.
HRB 864 – 26.01.2015. Metallschmelzwerk
Ulm GmbH, Ulm (Daimlerstr. 20). Bestellt als
Geschäftsführer: Dr. Nübling, Jörg Dietrich,
Ulm; Scholler, Johann, Vöhringen. Nicht mehr
Geschäftsführer: Dr. Konzelmann, Gerhard,
Neu-Ulm.
HRB 1256 – 26.01.2015. Wieland-Werke Aktiengesellschaft, Ulm (Graf-Arco-Str. 36). Gesamtprokura: Stadler, Manfred, Holzheim.
HRB 661968 – 26.01.2015. Good Look GmbH,
Herbrechtingen (Hafengasse 10). Neue Geschäftsanschrift: Villenstr. 15, 89231 NeuUlm. Personenbezogene Daten geändert bei
Geschäftsführer: Klöpfer, Alexander, NeuUlm.
HRB 722056 – 26.01.2015. TRANSPOREON
GmbH, Ulm (Magirus-Deutz-Str. 16). Bestellt
als Geschäftsführer: Wülfert, Martin, Oberursel (Taunus).
HRB 4899 – 27.01.2015. Scheuffele Grundstücks-Verwaltung GmbH, Ulm (Blaubeurer
Str. 82). Änderung der Geschäftsanschrift: Söflinger Str. 198, 89077 Ulm.
HRB 723236 – 27.01.2015. Klinnert-Immobilien GmbH, Ulm (Parkweg 4, 891345 Blaustein). Die Gesellschaft ist aufgelöst.
HRB 727564 – 27.01.2015. Barriga GmbH,
Ulm (Magirus-Deutz-Str. 12). Änderung der
Geschäftsanschrift: St.-Florian-Weg 18, 89079
Ulm.
HRB 680263 – 28.01.2015. SMG Schwäbische
Messegesellschaft mbH, Ulm (Frauenstr. 77).
Prokura erloschen: Horcher, Ferdinand, Gaildorf.
HRB 730631 – 22.01.2015. Restaurant Hongyunlai Ulm GmbH, Ulm (Einsteinstr. 59). Be-
94
Die Wirtschaft zwischen Alb und Bodensee
04 2015
Handelsregister
HRB 722514 – 02.02.2015. Regionale Energieagentur Ulm – gemeinnützige Gesellschaft
mit beschränkter Haftung, Ulm (Olgastr. 95).
Bestellt als Geschäftsführer: Blersch, Andreas, Bernstadt. Nicht mehr Geschäftsführer: Barabeisch, Josef, Neu-Ulm.
HRA 722654 – 03.02.2015. ProUmid GmbH &
Co. KG, Ulm (Grimmelfinger Weg 67). Änderung der Geschäftsanschrift: August-NagelStr. 23, 89079 Ulm.
HRB 5258 – 03.02.2015. Wilken Akademie
GmbH, Ulm (Hörvelsinger Weg 29–31). Bestellt als Geschäftsführer: Wilken, Folkert,
Ulm. Nicht mehr Geschäftsführer: Hoffmann,
Roman, Blaustein.
HRA 3368 – 04.02.2015. GfS Gesellschaft für
Straßenunterhaltung mbH & Co. KG, Ulm
(Im Lehrer Feld 60). Allgemeine Vertretungsregelung geändert.
HRB 722308 – 04.02.2015. KCS.net Deutschland GmbH, Ulm (Syrlinstr. 35). Änderung der
Geschäftsanschrift: Söflinger Str. 70, 89077
Ulm.
HRB 723691 – 04.02.2015. MUEPA BAUTENSCHUTZ SYSTEME LTD. Zweigniederlassung
Ulm, Ulm (Boschstr. 34/1). Änderung der Geschäftsanschrift: Raiffeisenstr. 13, 89079
Ulm.
HRB 731411 – 04.02.2105. Mutschler Konzept
23 GmbH, Ulm (Säntisstr. 5). Firma geändert;
nun: Mutschler Outlet Geislingen GmbH. Gegenstand geändert; nun: Der Erwerb, die Bebauung und die Verwaltung von Immobilien
und anderen Investitionsgütern sowie Beteiligungen an und Übernahme der Komplementärstellung bei Gesellschaften, welche solche
Geschäfte betreiben. Weiter der Betrieb eines
Outlet Centers in Geislingen.
Löschungen
HRB 729382 – 16.01.2015. concept exclusive
leasing gmbh, Ulm (Karlstr. 28/1). Sitz verlegt;
nun: Seefeld.
HRA 2747 – 19.01.2015. Herz Apotheke Dr.
Karl-Heinz Müller e. K., Ulm (Rosengasse 17).
Das Handelsgeschäft ist mit dem Recht zur
Fortführung der Firma übergegangen auf
Ried, Brigitte, Ulm, als Inhaber der Firma
„RIED PLUS APOTHEKE MICHELSBERG, Brigitte Ried e. K.“, Ulm, die es als Zweigniederlassung fortführt.
HRB 4035 – 19.01.2015. Die InformatikWerkstatt GmbH, Hard- und Softwareentwicklung, Ulm (Agathe-Streicher-Weg 30). Sitz
verlegt (unter Änderung der Firma in „Informatik Werkstatt GmbH“); nun: Augsburg.
HRA 723797 – 20.01.2015. SOCIAL PASSION
e. K., Ulm (Römerstr. 21/1). Die Firma ist erloschen.
HRB 701 – 26.01.2015. NORMISOL Verwaltungs- und Beteiligungs GmbH, Erbach (c/o
Roland Zimmer, Schwarzenbergstr. 14, 89081
Ulm). Die Liquidation ist beendet. Die Gesellschaft ist gelöscht.
HRB 728702 – 26.01.2015. premy UG (haftungsbeschränkt), Ulm (Magirushof 49). Die
Gesellschaft ist wegen Vermögenslosigkeit gelöscht.
HRB 724085 – 30.01.2015. Nano Holding
GmbH, Ulm (Magirus-Deutz-Str. 12). Sitz verlegt; nun: Hamburg.
HRB 731653 – 30.01.2015. RapidMode Verwaltungs GmbH, Ulm (Sedanstr. 130). Personenbezogene Daten berichtigt bei: Später,
Hendrik, Ulm.
HRB 3139 – 04.02.2015. Surface Technology
Systems GmbH, Ulm (Griesbadgasse 24). Die
Liquidation ist beendet. Die Gesellschaft ist
gelöscht.
HRA 721967 – 08.01.2015. MBH Medienbeteiligungen Hohenlohe GmbH & Co. KG, Ulm
(Frauenstr. 77). Sitz verlegt; nun: Schwäbisch
Hall.
HRB 725942 – 12.01.2015. Auxeos GmbH,
Ulm (Fischergasse 40). Sitz verlegt; nun: Erlensee.
HRB 726341 – 14.01.2015. Mc Corals UG (haftungsbeschränkt), Ulm (Am Bleicher Hag 54).
Die Gesellschaft ist wegen Vermögenslosigkeit
gelöscht.
HRA 2918 – 16.01.2015. AZ Personaldienstleistungen e.Kfr. Renate Schmid, Ulm (Wengengasse 25). Die Firma ist erloschen.
Die Wirtschaft zwischen Alb und Bodensee
04 2015
95
Kultur & Freizeit
Mit dem Fahrrad fliegen
Das Zeppelin Museum zeigt die bislang umfassendste Ausstellung zu Leben und Werk von Gustav
Mesmer. Auch „Ikarus vom Lautertal“ genannt, war der 1903 geborene Flugraderfinder, Forscher und
Künstler ein Zeitgenosse der Zeppeline.
räten, Zeichnungen, Bildern, Musikinstrumenten und Texten. Technik und
Handwerk verband er mit seinen Ideen
und Träumen zu einem eigenen Kosmos, den er bewohnte und nach seinen
Foto: Stefan Hartmaier
Gustav Mesmer, geboren 1903 im oberschwäbischen Altshausen, war Erfinder,
Tüftler, Utopist und Philosoph. Er schuf
bis zu seinem Tod 1994 ein faszinierendes und einzigartiges Werk von Flugge-
Vorstellungen gestaltete. Erst in fortgeschrittenem Alter konnte Gustav
Mesmer, der 35 Jahre seines Lebens in
psychiatrischen Anstalten verbringen
musste, seine Erfindungen auch realisieren und erproben. Bekannt und gesellschaftlich anerkannt wurde Mesmer
zunächst durch seine Flugfahrräder.
Seit den 1980er-Jahren wird Mesmers
Werk auch zunehmend als Outsider-Art
rezipiert.
Die Ausstellung zeigt original erhaltene
Flugfahrräder, Werkzeuge und Instrumente neben dem bildnerischen Werk
Gustav Mesmers. Sie stellt sein außergewöhnliches Leben zwischen gesellschaftlichen Begrenzungen und der individuellen Möglichkeit von Freiheit,
zwischen Technik und Utopie, Sehnsucht und Verwirklichung vor.
O Zeppelin Museum Friedrichshafen,
bis 28. Juni, Tel. 07541 / 3801-0,
www.zeppelin-mu.de
BUCHT IPP
Das heitere Kässpätzleswettessen in sommerlich oberschwäbischer Idylle nimmt ein jähes Ende: eine tote
Mitesserin – erstickt am schwäbischen Gaumenschmaus. Dann gibt es eine zweite Tote. Und wieder
einmal wird der schrullige Lehrer Daniel Bönle als
Ermittler in die skurrilen Ereignisse hineingezogen.
Der in Bad Saulgau lebende Autor Michael Boenke
stellt den fünften Teil seiner Krimireihe am 4. Mai
im Gaggli Nudelhaus in Mengen und am 10. Juni in
der Osianderschen Buchhandlung in Biberach vor.
96
Foto: Gmeiner-Verlag
Mörderische Köstlichkeit
O Michael Boenke: Kässpätzlesexitus,
Gmeiner-Verlag Meßkirch 2015, 277 Seiten, 14,99 Euro
Die Wirtschaft zwischen Alb und Bodensee
04 2015
Kultur & Freizeit
Foto: Stadt Biberach
Oberschwäbischer
Archäologietag
Es werde Licht
Foto: Federseemuseum
Heiner Kondschak, Constance Klemenz,
Berthold Biesinger und Gerd Plankenhorn präsentieren Gedichte des Satirikers Robert Gernhardt – musikalisch
versiert und überraschend anders.
O Komödienhaus Biberach, Fr., 24. April,
20 Uhr, Tel. 07351 / 189911,
www.kartenservice-biberach.de
Inmitten einer faszinierenden Moorlandschaft kann man im Federseemuseum mit seinen archäologischen Objekten und zwölf stein- und bronzezeitlichen Häusern das prähistorische Leben hautnah kennenlernen. Beim Oberschwäbischen Archäologietag entführt
das Museum seine Besucher in die Welt
der Pfahlbauern – lebendig in Szene gesetzt von Archäologen und Schülern der
Federseeschule Bad Buchau.
O Federseemuseum Bad Buchau,
So., 26. April, 10 bis 18 Uhr, Tel. 07582 /
8350, www.federseemuseum.de
Bild: Tom Schulhauser
Mademoiselle Olli und Fräulein Claire,
zwei Frauen, die unterschiedlicher
nicht sein können, spielen sich durch
ein amüsantes Klavierakrobatikliederkabarett. Olli sucht für die Singlefrau
Claire einen Mann. Mit ihrer direkten
Art kommt Claire aber nicht weit. So
versucht Olli ihre Freundin mit allen
möglichen und unmöglichen Strategien
auf die berühmte Wolke 7 zu befördern.
Dabei brillieren die beiden am Flügel,
der hin und wieder auch rollt und nicht
nur als Begleitinstrument dient – ein
komödiantisches Spiel mit Tanz, Akrobatik, Musik und Gesang.
Stéfanie Lang und Judith Bach haben
sich an der Scuola Teatro Dimitri im Tessin kennengelernt und touren seither
erfolgreich durch die Kleinkunstszene.
Foto: I Sedici
Duo Luna-tic
I Sedici
Werke von Respighi, Vivaldi, Mozart,
Tschaikowsky und Dvorák spielt das internationale Streichorchester I Sedici.
Die 16 jungen Ausnahmemusiker unter
der Leitung des italienischen Konzertmeisters und Geigers Petru Lupan begeistern mit Enthusiasmus und Perfektion auf höchstem Niveau.
O Stadthaus Ulm, So., 10. Mai, 19 Uhr,
O Schloss Isny, Do., 23. April, 19:30 Uhr,
Tel. 08171 / 649607,
www.stadthaus.ulm.de
Tel. 07562 / 97563-0, www.isny.de
Landschaft ist in der Fotografie von Beginn an ein häufig interpretiertes Sujet.
Die Gemeinsamkeit der sieben Fotografen Jörg Amsel, Claudio Hils, Helmut Hirler,
Tobias D. Kern, Reiner Löbe, Mirjam Siefert und Wolfgang Veeser liegt in ihrer biografischen Verbindung zur oberschwäbischen Landschaft als Herkunfts- oder
Wohnort. Ihre fotografischen Blicke sind freilich denkbar verschieden.
O Schloss Meßkirch, bis 31. Mai, Fr. bis So. und feiertags 13 bis 17 Uhr,
Tel. 07575 / 206-46, www.messkirch.de
Die Wirtschaft zwischen Alb und Bodensee
04 2015
Foto: Wolfgang Veeser
Unsere Landschaft – sieben Ansichten
97
Vorschau Mai 2015
Impressum
Informations- und Mitteilungsorgan der
Industrie- und Handelskammern Ulm und
Bodensee-Oberschwaben mit „HandelsregisterVeröffentlichungen“
Verantwortlich für den Inhalt
i. S. v. § 8 Landespressegesetz:
Hauptgeschäft sführer Otto Sälzle, IHK Ulm.
Für die Rubriken Bodensee-Oberschwaben:
Hauptgeschäft sführer Dr. Peter Jany,
IHK Bodensee-Oberschwaben
Foto: Ravensburger Spieleland
VERL AG
Süddeutsche Verlagsgesellschaft
Verantwortlich: Thomas Hönemann
Nicolaus-Otto-Straße 14, 89079 Ulm
Tel. 0731 / 9457-203, Fax 0731 / 9457-224
Tourismus- und Freizeitwirtschaft
Die Tourismus- und Freizeitwirtschaft gehört zu den wachsenden Wirtschaftszweigen in der Region zwischen Alb und Bodensee. Nicht nur Übernachtungsgäste, sondern auch Tagestouristen und Einheimische spielen
dabei eine entscheidende Rolle. Lesen Sie, welche Konzepte große und
kleine Unternehmen im Bereich der Freizeitwirtschaft verfolgen.
O Vom Schlossmuseum bis zum Wellnessbad:
vielfältige Angebote für Touristen und Einheimische
O Freizeitwirtschaft: Profil einer Wachstumsbranche
O Gute Beispiele: Das läuft in der Region
WEIT ERE T HEMEN
Umgangsformen im Betrieb
Gepflegte Umgangsformen sind neben Intelligenz und Bildung immer
wichtiger für den geschäftlichen und persönlichen Erfolg. Doch welche
Umgangsformen sind zeitgemäß? Und wie können Unternehmer oder Ausbilder hier ein gutes Vorbild sein? Darüber schreibt die lizenzierte KniggeTrainerin Petra Schnierle.
Risikofaktor Pensionszusagen
Pensionszusagen sind ein beliebtes Mittel, um eine betriebliche Altersversorgung für GmbH-Geschäftsführer aufzubauen. Doch selbst wenn der
Ruhestand nicht unmittelbar bevorsteht, müssen die Detailregelungen
dieser Pensionszusagen im Auge behalten werden, denn die Finanzverwaltung hat bei Betriebsprüfungen Pensionszusagen verstärkt im Fokus.
O Verlagsspecials: Im Blickpunkt – Wirtschaft sregion Ulm/Neu-Ulm
Sonderseite Rechtsanwälte/Steuerberater
98
REDAK TION
Ansprechpartner für Unternehmen der IHK Ulm:
Jessica Böhm, Olgastr. 95–101, 89073 Ulm,
Tel. 0731 / 173-108, Fax 0731 / 173-5108
[email protected], www.ulm.ihk24.de
Ansprechpartnerin für Unternehmen der
IHK Bodensee-Oberschwaben:
Gudrun Hölz, Lindenstr. 2, 88250 Weingarten
Tel. 0751 / 409-106, Fax 0751 / 409-55106
[email protected],
www.weingarten.ihk.de
FOTOS UND TE X TE
Fotos und Texte, die der Redaktion zur Veröffentlichung in der Druckausgabe zugeschickt
werden, erscheinen auch in der OnlineAusgabe im Internet (www.weingarten.ihk.de,
Dokument-Nr. 78534, www.ulm.ihk24.de, Dokument-Nr. 102277). Nachdruck oder Internetveröffentlichung von Beiträgen und Fotos – auch
auszugsweise – nur mit Zustimmung der Redaktion.
ADRESSÄNDERUNGEN, MEHRE XEMPL ARE USW.
Ansprechpartnerin für Unternehmen der IHK Ulm:
Gertrud Hille, Olgastr. 95–101, 89073 Ulm
Tel. 0731 / 173-123, Fax 0731 / 173-5123
[email protected]
Ansprechpartnerin für Unternehmen der
IHK Bodensee-Oberschwaben:
Elke Vonbach, Postfach 40 64, 88219 Weingarten
Tel. 0751 / 409-105, Fax 0751 / 409-55105
[email protected]
ANZEIGENVERWALTUNG
Prüfer Medienmarketing
Endriß & Rosenberger GmbH
Jägerweg 1, 76532 Baden-Baden
Tel. 07221 / 21190, Fax 07221 / 211915
[email protected]
Anzeigenleitung:
Barbara Rosenberger, Tel. 07221 / 211911
Anzeigenservice:
Melanie Nöll, Prüfer Medienmarketing,
Tel. 07221 / 211914, [email protected]
Redaktionsmaterial bitte direkt an Ihre IHK
senden.
ERSCHEINUNGSWEISE
jährlich 11-mal (am Monatsanfang)
Namentlich oder mit Initialen gekennzeichnete
Beiträge geben nicht unbedingt die Auffassung
der IHK wieder.
Der Bezug der IHK-Zeitschrift erfolgt im Rahmen
der grundsätzlichen Beitragspflicht als Mitglied
der IHK.
Zurzeit gilt Anzeigenpreisliste Nr. 35
vom Januar 2015.
Bezugspreis im Übrigen:
Jahresabonnement 27,85 € + MwSt.,
Einzelheft 2,56 €.
Gedruckt auf chlorfrei gebleichtem Papier
TITELBILD
juniart/Shotshop.com