19.03.2015 Seminar Biologie Waldlehrpfad

Ministerialbeauftragter Paul Lippert überreichte die Urkunde stellvertretend an die Seminarteilnehmerin Danielle Hebert.
Fotos: Tost
Waldlehrpfad ist echtes Vorzeigeprojekt
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Mit dem P-Seminar „Waldlehrpfad am Schulzentrum Parsberg“
hat es das Gymnasium Parsberg gemeinsam mit Cham und Burglengenfeld unter die drei besten Gymnasien
der Oberpfalz geschafft. Damit nimmt
die Schule an der Endaussscheidung
für die vier besten P-Seminare auf Landesebene teil.
Den mit 200 Euro dotierten P-Seminar-Preis, der vom Kultusministerium
in Kooperation mit der Vereinigung
der bayerischen Wirtschaft verliehen
wird, überreichte am Mittwoch Ministerialbeauftragter Paul Lippert. Er
nannte den Waldlehrpfad ein sehr gelungenes Projekt. Die rund 30 Gymnasiasten hätten sich weit über das übliche Maß hinaus engagiert.
Ausgewählt worden sei es außerdem, da die Umwelterziehung als
Grundgedanke dahinterstehe, die Kooperation mit Firmen überzeuge und
PARSBERG.
LISA (18)
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„Die praktische Arbeit in
freier Natur
hat mir dabei
am besten
gefallen.“
„Zusammenhalt und gegenseitige
Unterstützung waren
großartig.“
MAXIMILIAN (17)
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VON PETER TOST
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des Gymnasiums gehört zu
den drei besten Projekten in
der Oberpfalz. Ministerialbeauftragter Paul Lippert überreichte die Urkunde.
für den Hauptsponsor des Projekts, die
Firma Freitag, den Schülern zu ihrem
Erfolg. Er erinnerte daran, dass angesichts der modernen Kommunikationsmittel und sozialer Netzwerke die
Natur oft vergessen werde. „Sie ist aber
die Basis allen Lebens und wir dürfen
sie nicht vernachlässigen.“
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AUSZEICHNUNG Das P-Seminar
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das Projekt auf Nachhaltigkeit angelegt sei, da auch nachfolgende Schülergeneration davon profitieren würden.
Ein besonderes Lob sprach Lippert an
die Projektbetreuer Dr. Rainer Girg
und Birgit Neumann-Zaunstöck aus.
Im Namen der Vereinigung der bayerischen Wirtschaft sprach der Geschäftsführer der Bezirksgruppe Oberpfalz, Hermann Brandl, den Schülern
seinen Respekt für ihre Leistungen bei
dem P-Seminar aus. Die Wirtschaft unterstütze diesen Preis, weil P-Seminare
für einen guten Start ins Berufsleben
sehr wichtig seien.
bei der Berufsfindung durch die P-Seminare ausgesprochen wichtig.
Schließlich profitiere nicht nur die
Wirtschaft, sondern die Gesellschaft
insgesamt von motivierten und gut informierten Bewerbern für eine qualitativ hochwertige Ausbildung. Bei der
Vorbereitung durch die P-Seminare
werde schon früh die Zusammenarbeit mit Unternehmen und Kommunen trainiert.
Neben dem notwendigen Wissen
würden dabei auch Schlüsselkompetenzen wie Teamfähigkeit und Organisationstalent gefördert und die Teilnehmer würden im P-Seminar auch einen aufschlussreichen Blick in die reale Arbeitswelt werfen.
„Ihr Projekt ist ein echter Leuchtturm und zeigt beispielhaft, was für
das Gelingen eines P-Seminars notwendig ist“, betonte Brandl.
Hans-Dieter Schloemer gratulierte
Unterstützung bei Berufsfindung
Angesichts der Tatsache, dass leider
immer wieder junge Menschen am
Übergang von der Schule in eine Ausbildung oder an die Universität scheiterten und dem Arbeitsmarkt dadurch
verloren gingen, sei die Unterstützung
Offen für alle Schulen
Stellvertretender Schulleiter Josef
Gloßner erinnerte nach der Begrüßung der Gäste daran, dass die Planungen für den Waldlehrpfad im September 2013 begonnen hatten. Die Umsetzung erfolgte zwischen April und Oktober vergangenen Jahres. Besonders
betonte er, dass der Waldlehrpfad offen für alle Schulen sei.
Die Seminarteilnehmer Danielle
Hebert und Josef Riepl stellten das Projekt kurz vor und erinnerten daran,
dass die 30 beteiligten Schüler sogar in
den Ferien am Waldlehrpfad gearbeitet hatten.
Ein großes Problem sei natürlich
die Finanzierung gewesen, die ohne
die großzügige Unterstützung örtlicher Firmen – allen voran durch die
Firma Freitag – nicht hätte gestemmt
werden können. Die Schüler selbst
hätten in dem P-Seminar viele wertvolle Fähigkeiten gestärkt, etwa Kreativität und zielorientiertes Arbeiten.