Jahresbericht 2014 - Primarschule Sulgen

Jahresbericht 2014
Rechnung 2014
Voranschlag 2015
Einladung zur ordentlichen Schulgemeindeversammlung
vom Montag, 16. März 2015, 20.00 Uhr,
im Singsaal des Schulhauses Oberdorf in Sulgen
www.pssulgen.ch
Titelbild: Sporttag zum Thema Fussball-WM
Der Sporttag der Unterstufe vom 6. Mai 2014 wurde zum Thema Fussball-WM in Brasilien durchgeführt – auch das russische
Team war auf dem Sportplatz im Sulger Oberdorf dabei.
Einladung zur ordentlichen Schulgemeindeversammlung
Montag, 16. März 2015
20.00 Uhr
im Singsaal
Schulhaus Oberdorf
Traktanden:
1. Wahl der Stimmenzähler
2.Protokolle der Schulgemeindeversammlungen vom 17. März 2014
und vom 30. September 2014
3. Jahresberichte 2014
– der Behörde
– des Schulleiters
4. Jahresrechnung 2014
5. Budget 2015
6. Landerwerb Schulhaus Auholz von der Politischen Gemeinde Sulgen
7.Mitteilungen
8. Allgemeine Umfrage
1
Protokoll der ordentlichen Schulgemeindeversammlung
Traktandum 2
Protokoll der ordentlichen Schulgemeindeversammlung vom
Montag, 17. März 2014
Protokoll: Jeannette Jordi, Aktuarin
Stimmberechtigt:2156
Anwesende Stimmbürger: 71
Absolutes Mehr: 36
Die Unter- und Mittelstufenkinder der Lehrpersonen Anja Lock und
Barbara Steffen, Auholz, singen Lieder aus dem Unterstufen- und
Mittelstufensingbuch. Bei dem Lied «Rock my soul» beziehen sie
das Publikum ein und singen einen Refrain.
Ernst Ritzi bedankt sich bei den Kindern und den Lehrpersonen.
Die Kinder werden am nächsten Morgen einen Znüni erhalten. Den
Lehrpersonen wird je ein Blumenstrauss überreicht.
Die Anwesenden werden von Ernst Ritzi zur heutigen ordentlichen
Versammlung begrüsst. Einleitend sagt Ernst Ritzi, dass die Lehrpersonen und die Schüler das Herz unserer Schule sind. Es braucht
aber auch einen Rahmen, Geld, Organisation. An diesem Abend
geht’s darum, diesen Rahmen zu bestimmen und über Geld zu
reden, damit diese Schule auch funktionieren kann.
Speziell erwähnt er die Gäste ohne Stimmrecht: Reto Schwendener, Schulleiter, Jeannette Jordi, Schulpflegerin/Sekretariat, Bernhard Raschle, Hauswart. Die anwesenden Lehrpersonen werden
von Ernst Ritzi ebenfalls herzlich begrüsst. Die Bürger haben am
Eingang im Tausch gegen ihren Stimmrechtsausweis eine gelbe
Stimmkarte erhalten. Alle Personen, die eine gelbe Karte erhalten
haben, sind stimmberechtigt.
Als Gäste begrüsst er ebenfalls Gemeindeammann Andreas
Opprecht, die Damen und Herren Gemeinderäte und von der
Presse Maya Mussilier für den NAS und die Thurgauer Zeitung.
Regula Koloska, RPK-Mitglied, hat sich für die heutige Versammlung entschuldigt.
Ernst Ritzi fragt die Anwesenden, ob Einwendungen gegen die
Stimmberechtigung einer anwesenden Person vorgebracht werden. Damit die Anwesenden wissen, wer stimmberechtigt ist, bittet
Ernst Ritzi alle, die gelbe Stimmkarte aufzuhalten.
Auf Frage des Präsidenten werden keine Bemerkungen oder
­Anträge zur Traktandenliste gemacht. Diese kann somit wie vor­
liegend abgewickelt werden.
1. Wahl der Stimmenzähler
Robin Lauchenauer und Marcel Wenk stellen sich als Stimmenzähler zur Verfügung. Nach der Definition der Zählterritorien werden
die Vorgeschlagenen mit grosser Mehrheit zu Stimmenzählern
gewählt.
2. Kurzprotokolle der Schulgemeindeversammlung vom
11. 03. 2013 und vom 02. 07. 2013
Zum Protokoll vom 11. 03. 2013 ist ein Antrag eingegangen. Mit der
Antragstellerin, Monika Rüdisühli, hat Ernst Ritzi vereinbart, dass
dieser Antrag zur Abstimmung gebracht wird. Monika Rüdisühli
beantragt, dass eine Aussage des ehemaligen Behördemitgliedes
Patrick Frick ins Protokoll aufgenommen wird. Der Wortlaut des
Antrages ist: «Die Finanzierung des Lagers ist nicht das entscheidende Kriterium. Diese kann gelöst und entsprechend in das Budget aufgenommen werden.»
Aufgrund des Antrages wurde mit Patrick Frick Rücksprache genommen. Seiner Meinung nach ist es durchaus möglich, dass er
dies so gesagt hat. Feststellen lässt sich dies jedoch nicht. Ernst
Ritzi möchte deshalb über den Antrag von Frau Rüdisühli abstimmen lassen. Wer den Antrag «Die Finanzierung des Lagers ist nicht
das entscheidende Kriterium. Diese kann gelöst und entsprechend
in das Budget aufgenommen werden.» im Protokoll vom 11. 03. 2013
unter Traktandum 9 einfügen möchte, möge die Hand erheben. Mit
35 zu 16 Stimmen wird der Antrag von Frau Rüdisühli angenommen und ins heutige Protokoll aufgenommen.
Ernst Ritzi wiederholt, dass heute erstmalig eine Tonaufnahme
erstellt wird. Dies auch darum, damit bei Unklarheiten darauf zurückgegriffen werden kann. Es ist gesetzlich vorgeschrieben, dass
im Protokoll die an der Versammlung gestellten Anträge und die
Beschlüsse festzuhalten sind. Die Diskussionen sollen nur summarisch zusammengefasst werden. Es wird auch in Zukunft so sein,
dass nicht alle Voten protokolliert werden. Wir werden die Protokolle wie bisher verfassen. Die gesetzlichen Vorschriften werden
weiterhin erfüllt sein. Das Protokoll wird in der von der Behörde
genehmigten Fassung ab 1. Juni 2014 vorliegen. Es kann von den
Stimmberechtigten auf dem Schulsekretariat eingesehen werden.
Anmerkungen dazu können dann bereits gemacht werden.
Es wird kein Einwand gegen eine anwesende Person erhoben.
Die Protokollführung erfolgt auch dieses Jahr durch Jeannette
Jordi.
Ernst Ritzi macht darauf aufmerksam, dass von der heutigen Versammlung eine Tonbandaufnahme gemacht wird. Dies erleichtert
die Arbeit der Protokollerstellung. Die Tonbandaufnahme wird
selbstverständlich danach wieder gelöscht.
Der Präsident schreitet zur Abstimmung. Das mit der Anmerkung
ergänzte Protokoll wird mit grossem Mehr genehmigt.
Protokoll der ausserordentlichen Schulgemeindeversammlung vom 02. 07. 2013
Das Protokoll wird ohne Bemerkungen mit grossem Mehr genehmigt.
Ernst Ritzi bedankt sich bei der Verfasserin Jeannette Jordi.
Der Präsident bittet die Anwesenden bei möglichen Wortmeldungen jeweils aufzustehen und Name und Vorname zu sagen. Die
Voten, Bemerkungen oder Anträge dürfen vom jeweiligen Platz aus
vorgetragen werden.
Ernst Ritzi stellt fest, dass von 2156 Stimmberechtigten 71 Personen anwesend sind. Das absolute Mehr beträgt deshalb 36 Stimmen. Ernst Ritzi stellt weiter fest, dass die Versammlung ordnungsgemäss konstituiert ist und die Traktandenliste in Angriff
genommen werden kann.
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3. Jahresberichte 2013 – der Behörde und des Schulleiters
Die Berichte sind in der Botschaft abgedruckt. Ernst Ritzi teilt mit,
dass diese Berichte von den Bürgern lediglich zur Kenntnis genommen werden können. Fragen dazu können gestellt und Bemerkungen dazu gemacht werden.
Ernst Ritzi erkundigt sich, ob Fragen oder Bemerkungen zum Jahresbericht der Behörde gemacht werden möchten. Dies ist nicht der
Fall. Der Bericht wird mit grossem Mehr zur Kenntnis genommen.
In diesem Zusammenhang bedankt sich Ernst Ritzi bei den alten
wie auch den neuen Behördenmitgliedern. Sie haben Grosses geleistet, jeder in seiner Aufgabe, in seinem Ressort.
Zum Bericht des Schulleiters werden keine Fragen gestellt. Der
Bericht wird ebenfalls mit grossem Mehr zur Kenntnis genommen.
Ernst Ritzi dankt Reto Schwendener für seine Arbeit. Hinter dieser
steht die Arbeit aller Lehrpersonen und die Leistung unserer
Schülerinnen und Schüler. Dafür erhalten alle Lehrpersonen,
Schülerinnen und Schüler sowie der Schulleiter einen grossen
Applaus.
4. Jahresrechnung 2013
Seit 1. August 2013 ist Andrea Näf für die Finanzen zuständig, zusammen mit der Schulpflegerin Jeannette Jordi betreut sie dieses
Ressort. Patrick Frick hat das Amt bis 31. Juli 2013 geführt. Ernst
Ritzi übergibt Andrea Näf das Wort, welche die Anwesenden begrüsst und erklärt, dass sie die Jahresrechnung 2013 präsentieren
wird. Hinweisend auf Patrick Frick bemerkt Andrea Näf, dass sie
ein gut geführtes Ressort übernehmen durfte.
Die Rechnung ist in der Botschaft detailliert abgedruckt. Sie möchte
der Versammlung die Abweichungen anhand einer Zusammenfassung aufzeigen.
Zuerst werden die Abweichungen nach Arten aufgezeigt. Das
Rechnungsergebnis ist rund Fr. 274 000 besser wie budgetiert.
Dazu ist zu sagen, dass weniger ausgegeben und mehr eingenommen wurde.
Aufwand
Der Personalaufwand ist eine Punktlandung. Die Abweichung
beträgt –0,16 % gegenüber Budget. Der Sachaufwand ist rund
Fr. 70 000 tiefer als budgetiert. Beim Schul- und Büromaterial wurden rund Fr. 30 000 weniger benötigt. Für Schul- und Büromaterial
wird ein Kostendach angewendet. Dieses wird selten ausgeschöpft. Die Lehrpersonen sind sehr kostenbewusst.
Bei den Passivzinsen wurde leicht weniger ausgegeben wie veranschlagt. Im Dezember konnte ein Teil des Darlehens (Fr. 400 000)
zurückbezahlt und der Rest zu einem besseren Zinssatz angelegt
werden. Bei den Abschreibungen wurden im Besonderen wegen
der Aufschiebung der Informatik-Anschaffung rund Fr. 25 000 weniger ausgegeben.
Erträge
Bei den Steuereinnahmen konnte ebenfalls eine Punktlandung erzielt werden. Dies zu budgetieren ist sehr schwierig. Der Verlauf
der Steuereingänge ist schwierig abzuschätzen.
Bei den Vermögenserträgen haben wir ebenfalls nur eine minimale
Abweichung.
Bei den Entgelten haben wir rund Fr. 74 000 mehr eingenommen.
Dies sind vor allem Kranken-, Unfall-, EO-Rückerstattungen
von Personal. Diese haben alleine rund Fr. 44 000 ausgemacht.
Rück­
erstattungen von I-Scout-Ausbildungen, ICT-Startbeitrag
von Fr. 13 000 und Förderbeiträge für Gebäudehüllensanierung
von rund Fr. 8 000 haben kumulativ zu den höheren Entgelten
geführt.
Kantons, welche höher ausgefallen sind. Zudem haben wir mehr
Direktzahlungen für die Integrative Schulung (IS) erhalten. Eine
Lehrperson arbeitet im Lehrplan 21 mit. Diese Aufwendungen
konnten vom Kanton zurückgefordert werden.
Dies alles hat zum vorliegenden Ertragsüberschuss von
Fr. 194 738.26 geführt.
Bei der nächsten Folie «Zusammenfassung der Laufenden Rechnung nach Funktionen» wird Andrea Näf nur auf einzelne Punkte
eingehen.
Bei der Primarschule wurde weniger ausgegeben. Die Lohnkosten
waren geringer, weil in der Kleinklasse weniger Schüler unterrichtet werden mussten. Deshalb mussten auch die Pensen angepasst
werden. Weniger kostenintensive Weiterbildungen der Lehrpersonen, mehr interne Weiterbildungen, dies auch im Zusammenhang
mit dem ICT-Projekt.
Bei den Schulanlagen waren die Energiekosten höher. Ein 24 000
Liter Öl-Tank wurde aufgefüllt, um der Co2-Erhöhung ab 2014 entgegenzuwirken. Dafür wurde die Heizanlage in Donzhausen – mit
Fr. 45 000 budgetiert – nicht ersetzt. Zum einen weil sie noch funktioniert und den LRV-Vorschriften entspricht.
Der Finanzausgleich vom Kanton ist deutlich höher ausgefallen.
Die Funktion Gemeindeanteile an kantonalen Steuern – die sogenannte Grundstückgewinnsteuer – haben wir rund Fr. 96 000 eingenommen. Budgetiert waren Fr. 90 000. Der Voranschlag war sehr
optimistisch, dennoch konnte er übertroffen werden.
Bei den Zinsen gibt’s nur minime Abweichungen. Die Differenzen
bei den Abschreibungen hat Andrea Näf bereits vorgängig erklärt.
Zu der Laufenden Rechnung 2013 werden keine Fragen gestellt.
Bestandesrechnung
Das Finanzvermögen hat abgenommen. Dies deshalb, weil ein Darlehen über Fr. 400 000 zurückbezahlt werden konnte. Die Flüssigen
Mittel Ende Jahr sind relativ hoch. Dies deshalb, weil wir in den
ersten drei Monaten des Jahres fast keine Einnahmen haben, dennoch müssen Löhne und Versicherungen bezahlt werden. Dies
braucht einen gewissen Stock.
Das Verwaltungsvermögen hat abgenommen. Dies nur deshalb,
weil die ordentlichen Abschreibungen gemacht worden sind. Bei
den Sachgütern sind einige Grundstücke respektive Hochbauten
per 01. 01. 2013 mit Fr. 0 geführt. Neu werden diese mit Fr. 1 gelistet,
das heisst, sie sind abgeschrieben.
Das Fremdkapital hat abgenommen, weil ein Festdarlehen bei der
Raiffeisenbank um Fr. 400 000 reduziert werden konnte.
Mit den restlichen Fr. 700 000 konnte wieder ein langfristiges Festdarlehen abgeschlossen werden. Die Vorfinanzierung hat um
Fr. 231 885 abgenommen. Für die Sanierung des Pausenplatzes
wurden Fr. 173 300 aufgelöst und für den Projektierungskredit Doppelkindergarten rund Fr. 58 885. Für die Projektierung des Doppelkindergartens haben wir im Jahr 2012 bereits rund Fr. 10 000 aufgelöst.
Zu der Bestandesrechnung werden ebenfalls keine Fragen gestellt.
Weniger eingenommen haben wir bei den Rückerstattungen von
Gemeinwesen. Dies deshalb, weil die Kleinklasse weniger Schüler
hatte und somit gab’s weniger Rückerstattungen anderer Schulgemeinden und somit konnten wir weniger zurückfordern.
Ernst Ritzi dankt Andrea Näf für die Ausführungen und weist auf
den Revisionsbericht auf Seite 34 hin. Der Präsident dankt namentlich den Rechnungsrevisoren.
Bei den Beiträgen für eigene Rechnung haben wir rund Fr. 112 000
mehr eingenommen. Dies vor allem wegen Beitragszahlungen des
Von Seiten der Rechnungsrevisoren wird keine Wortmeldung gewünscht.
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Die Behörde beantragt, die Jahresrechnung 2013 mit einem Aufwand von Fr. 5 043 165.25 und einem Ertrag von Fr. 5 237 903.51 und
einer Bilanzsumme per 31. 12. 2013 von Fr. 3 293 005.5 zu genehmigen. Dieser Antrag wird ohne Diskussion mit grosser Mehrheit
angenommen.
Die Behörde beantragt, den Ertragsüberschuss von Fr. 194 738.26
dem Eigenkapital zuzuweisen. Auch dieser Antrag wird ohne Diskussion mit grosser Mehrheit angenommen.
Ernst Ritzi übergibt Andrea Näf für die Budgetvorstellung wieder
das Wort.
5. Budget
Sie beginnt mit der Präsentation der Schülerzahlen. Die Schülerzahlen werden in den nächsten Jahren in etwa gleich bleiben. In
den letzten Monaten sind einige Familien mit Kindergarten­kindern
zugezogen, weshalb unsere Kindergärten ziemlich aus­gelastet
sind. Die Negativentwicklung der Kinderzahlen von 2012 auf 2013
hat auch Auswirkungen auf die Beitragsleistungen des Kantons.
Der Kanton veröffentlicht jedes Jahr ein Buch über die Schulfinanzen im Kanton Thurgau. Das letzte stammt aus dem Jahr 2013 und
zeigt Zahlen für das Kalenderjahr 2012 auf. Aufgrund dieser Zahlen
können Vergleiche mit anderen Schulgemeinden gezogen werden.
Andrea Näf zeigt einen Auszug aus der Statistik.
Entschädigungen/eigene Beiträge haben wir im Besonderen für die
Integrationsschule in Weinfelden weniger budgetiert.
Auf der Ertragsseite sind die Steuereinnahmen höher budgetiert.
Budgetiert wurde mit einem gleich bleibenden Steuersatz von
62 %. Wegen des Mieterwechsels und der anschliessenden Renovation der Wohnung wird der Vermögensertrag etwas tiefer ausfallen.
Die Entgelte sind hauptsächlich Rückerstattungen für Ausfälle bei
Krankheit und Unfall. Diese sind schwierig zu budgetieren.
Die Rückerstattungen von Gemeinwesen sind deshalb tiefer budgetiert, weil ab Sommer 2014 nur noch die Volksschulgemeinde
Nollen Kleinklassenschüler zu uns schicken werden. Dadurch erhalten wir weniger Rückerstattungen anderer Schulgemeinden
und auch weniger Rückerstattungen der Transportkosten. Ab Sommer 2014 wird die VSG Nollen den Transport selbst organisieren.
Bei den Beiträgen für eigene Rechnung haben wir rund Fr. 99 000
weniger budgetiert. Zum einen weil die Steuerkraft steigt. Dies hat
aber auch Einfluss auf die Beitragsleistungen vom Kanton. Ebenfalls beeinflussen die abnehmenden Kinderzahlen die Beiträge.
Somit weist das Ergebnis des Budgets 2014 einen Ertragsüberschuss von Fr. 31 820 aus.
Die Ausgaben bei der Lehrerbesoldung sowie des Schulmaterials
der Primarschule Sulgen sind etwas höher als der Mittelwert des
Kantons. Der Verwaltungsaufwand ist tiefer. Hier besteht Handlungsbedarf. Die Verwaltung ist überlastet. Der Gebäudeunterhalt
ist deutlich höher, aufgrund unserer Einlage in die Vorfinanzierung.
Auf der Folie «Laufende Rechnung nach Funktionen» sieht man,
dass bei der Schulverwaltung mehr budgetiert wurde aufgrund der
Stellvertretung. Ebenfalls sind die Löhne der I-Scouts erstmals für
das ganze Jahr enthalten. Das Leasing der Kopiergeräte wird neu
der Schulverwaltung belastet.
Abschreibungen haben wir viel weniger, wegen der eher älteren
Gebäude, welche schon abgeschrieben sind. Unser Investitionsbedarf ist hoch.
Beim Finanzausgleich vom Kanton werden rund Fr. 100 000 weniger Geld zurückfliessen. Dies aus den bereits gesagten Gründen.
Die Steuern sind ebenfalls tiefer, dafür haben wir höhere Beitragszahlungen vom Kanton.
Andrea Näf stellt den Voranschlag nach Arten vor.
Beim Personalaufwand wurde mehr budgetiert. Der kantonal geregelte Dienststufenanstieg bei den Lehrpersonen betrug im 2014
1,3 % und beim Verwaltungspersonal 1,4 %. Ab Sommer 2014 wird
eine Lehrerstellenreduktion Auswirkungen auf den Aufwand ­haben.
Für Schulverwaltung und für Schulleitung wurden je Fr. 10 000 für
die Stellvertretungsregelung budgetiert.
Beim Sachaufwand wurde gegenüber Rechnung 2013 weniger
budgetiert. Es sind Investitionen geplant für das Schulhaus Oberdorf Süd. Rostige Wasserleitungen müssen ersetzt werden; rund
Fr. 26 000. Ein Brennerersatz Im Schulhaus Oberdorf ist ebenfalls
geplant; rund Fr. 40 000, damit die LRV-Vorschriften wieder eingehalten werden können.
In Donzhausen werden Holzfensterläden durch Alufensterläden
ersetzt; Fr. 30 000. Wegen eines Mieterwechsels wird die Wohnung
für Fr. 40 000 renoviert. Der Spielplatz soll mit Fr. 25 000 renoviert
werden, weil dieser nicht mehr den SUVA-Richtlinien entspricht.
Es ist geplant, auch die restlichen Spielplätze in den nächsten Jahren zu sanieren.
Aufgrund der tiefen Zinssätze konnten die Passivzinsen ebenfalls
tiefer angesetzt werden.
Die Abschreibungen sind höher, weil die Hoffnung besteht, dass
die ICT-Infrastruktur dieses Jahr angeschafft werden kann.
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Die Gemeindeanteile an kantonalen Steuern wurden tiefer angesetzt. Wie sich die Bautätigkeit entwickeln wird, ist nicht voraussehbar.
Aufgrund der tieferen Zinssätze konnten wir hier weniger budgetieren.
Zum Budget 2014 werden keine Fragen gestellt.
Andrea Näf zeigt die Folie mit der Investitionsrechnung. Dazu ist
zu sagen, dass die Anschaffung der EDV-Anlage im 2013 nicht umgesetzt werden konnte. Aus diesem Grund wurde der Betrag im
2014 nochmals aufgenommen.
Bei den Schulanlagen Sanierung Pausenplatz//Velounterstände
und Parkplätze wurden im 2013 Fr. 173 300.80 ausgegeben. Dieser
Betrag wurde über die Vorfinanzierung abgebucht. Somit bleiben
von der gesamten Vorfinanzierung für diesen Posten rund
Fr. 76 699.20. Von dieser Sanierung liegen uns noch nicht alle Rechnungen vor. Die Parkplätze sollen erst dann angelegt werden, wenn
die Poststrasse saniert wird.
Zur Invesititonsrechnung werden keine Fragen gestellt.
Es folgt die Folie «Finanzplan 2015 bis 2017».
Daraus ist zu lesen, dass die Steuerkraft stetig zugenommen hat.
Auch die Primarschule Sulgen ist positiv eingestellt, weshalb wir
eine Veränderung von 2 % für die nächsten Jahre budgetiert haben.
Der Steuerfuss soll bei 62 % belassen werden. Die Lohnanpassungen wurden mit 1 % eingesetzt. Im 2015 werden die Lehrerlöhne
angehoben werden. Diese Erhöhung geht vollumfänglich zulasten
des Kantons.
Die Teuerung beim Sachaufwand haben wir mit 0,4 %, die Kapitalkosten mit 1,6 % eingesetzt.
Im Jahr 2015 ist eine Korrekturposition eingetragen. Dies deshalb,
weil Kosten, welche im 2014 enthalten, für 2015 aber nicht relevant
sind, hier korrigiert werden. Dies sind z. B. Schülertransporte von
Kleinklassenschüler, Bildungsurlaub Lehrpersonen, Lehrerstellenreduktion etc.
Der Personalaufwand wird kurzfristig abnehmen durch die Lehrerstellenreduktion.
Der Sachaufwand wird sich nicht gross verändern.
Die Passivzinsen werden mittelfristig wieder zunehmen, weil wir
für die anstehenden Investitionen Kapital aufnehmen müssen.
Die Abschreibungen werden ebenfalls zunehmen. Sobald wir investieren werden höhere Abschreibungen generiert.
Die Entschädigung Gemeinwesen sowie der übrige Aufwand sind
durchgehend gleich hoch.
Der Steuerertrag steigt leicht, dafür werden die Beiträge eigene
Rechnung stetig abnehmen. Dies zum einen, weil die Steuerkraft
steigt, zum anderen weil wir auf Doppelklassen umstellen werden.
Der Mehrklassenzuschlag wird dann entfallen.
Aus der Investitionsrechnung geht hervor, dass wir für die Jahre
2015, 2016 und 2017 planen, rund Fr. 2 Mio auszugeben. Diese sind
zum Teil gedeckt durch die Vorfinanzierungen, welche dann aufgelöst werden müssen.
Das Verwaltungsvermögen sowie die Verpflichtungen werden zunehmen dadurch, dass Darlehen aufgenommen werden müssen.
Aus dem Finanzplan sind der effektive und der notwendige Steuer­
fuss ersichtlich. In den Jahren 2015, 2016 und 2017 würde ein
­höherer Steuerfuss benötigt als eingezogen würde. Dank hohem
Eigenkapital soll der auf 62 % belassen werden können, das Eigenkapital wird dadurch deutlich abnehmen.
Zum Finanzplan werden keine Fragen gestellt. Ernst Ritzi erklärt,
dass der Finanzplan ein Planungsinstrument für die Behörde ist.
Der Finanzplan muss der Schulgemeindeversammlung zur Kenntnis gebracht werden. Für die Behörde ist klar, dass Investitionen
getätigt werden müssen. Die Bürger müssen aber nur übers Budget abstimmen.
Zu den Anträgen in der Botschaft wird keine Diskussion gewünscht.
Das Budget 2014 mit einem Ertragsüberschuss von Fr. 31 820 wird
mit grossem Mehr genehmigt.
Der Steuerfuss von 62 % wird ebenfalls mit grossem Mehr bestätigt.
Ernst Ritzi dankt den Anwesenden.
Ebenfalls bedankt sich Ernst Ritzi bei der Schulpflegerin und Andrea
Näf für ihre Arbeit sowie Präsentation von Rechnung und Budget.
6. Ersatzwahl
Ernst Ritzi bedankt sich bei Peter Graf für seine Bereitschaft, die
Revision 2013 noch mitgemacht zu haben. Er hatte bereits bei der
Gesamterneuerungswahl angekündigt, aus der Rechnungsprüfungskommission zurücktreten zu wollen.
Als Ersatz für Peter Graf hat die Behörde Andrea Lauener angefragt. Sie hat ihre Bereitschaft zur Wahl erklärt. Deshalb schlägt die
Behörde sie zur Wahl vor. An der heutigen Versammlung können
weitere Wahlvorschläge gemacht werden. D. h. der Vorschlag
kann vermehrt werden. Wenn dies nicht der Fall ist, kann die Wahl
offen vorgenommen werden. Eine Kandidatin stellt sich für den
frei werdenden Sitz in der Rechnungsprüfungskommission zur
Verfügung.
Andrea Lauener wird als neues Mitglied der Rechnungsprüfungskommission mit grossem Mehr gewählt. Ernst Ritzi gratuliert
Andrea Lauener zur Wahl.
Dann richtet Ernst Ritzi den Dank an Peter Graf für seinen Einsatz
für die Rechnungsprüfungskommission mit seinem Sach- und
Fachwissen. Sandra Kressibucher überreicht Peter Graf unter Akklamation der Anwesenden einen Topf voller Süssigkeiten.
Andrea Lauener wird nochmals zur Wahl gratuliert. Barbara Roost
überreicht ihr ebenfalls unter Akklamation einen Blumenstrauss.
7. Obligatorisches Skilager
In der Botschaft wurden einige Ausführungen zum Antrag obligatorische Skilager in der Mittelstufe, welcher an der Schulgemeindeversammlung vom 2. Juli 2013 erheblich erklärt wurde, gemacht.
Zusammengefasst kann gesagt werden, dass – rein rechtlich betrachtet – der Entscheid, ein Skilager durchzuführen oder nicht, in
der Kompetenz der Schulbehörde liegt.
Zum andern möchte Ernst Ritzi nochmals die Gründe darlegen,
weshalb die Behörde keinen Beschluss fassen wird, ein obligatorisches Skilager in der Mittelstufe durchzuführen.
Die Behörde ist nicht gegen die Durchführung eines Ski- oder Wintersportlagers. Diese Möglichkeit ist im Lagerreglement gegeben.
Am 11. Februar 2014 wurde denn auch ein Schneesporttag durchgeführt.
Die Behörde ist der Meinung, dass die Lehrpersonen den Kindern
ein breites Angebot an Aktivitäten anbieten, angefangen bei kulturellen und musikalischen Aktivitäten, Schulsporttag, Schul­
reisen, Maibummel. Die Lehrpersonen sind sehr kreativ und entwickeln Ideen. Ernst Ritzi möchte von den Anwesenden wissen,
wie sie reagieren würden, wenn Sie als Arbeitgeber von den Mitarbeitenden etwas völlig anderes verlangen würden, obwohl diese
sehr viel Kreativität und Ideen einbringen und die Bereitschaft zu
Neuem bereits vorhanden ist. Dies ist das Hauptargument, dass
wir den Lehrpersonen nicht vorschreiben wollen, zu dem allem,
was sie sehr engagiert und kreativ machen, ein obligatorisches
Skilager durchzuführen respektive sie zu verpflichten, dieses
durchzuführen.
Weiterhin ist vorgesehen – auch nach der Umstellung auf Doppelklassen – ein obligatorisches Sommerlager ab der Mittelstufe im
Klassenverband durchzuführen. Dies fördert die Gemeinschaft und
den Zusammenhalt auch mit der Klassenlehrperson.
Sollten wir nach der Umstellung auf Doppelklassen ein obligatorisches Skilager durchführen, müsste dies wahrscheinlich jedes Jahr
gemacht werden.
Auskünfte von Erlen und einer vergleichbaren Schulgemeinde
gehen von einem Referenzwert von 80 Schülern aus. Dazu kommen Begleitpersonen. Wir rechnen mit Ausgaben von zwischen
Fr. 30 000 bis 40 000. Im Vergleich dazu: Fr. 52 000 sind 1 Steuerprozent.
Der Schneesporttag generierte Ausgaben in der Höhe von
Fr. 12 000. Für die Mittelstufenschüler war dieser Tag ein wertvolles
Erlebnis.
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Die Behörde wird vom Stimmvolk gewählt. Die Behörde muss ihre
Führungsaufgaben wahrnehmen, muss aber auch Prioritäten setzen und hat nicht unbeschränkt Geld zur Verfügung. Zum andern
haben die Lehrpersonen nicht unendlich Zeit und Ressourcen zur
Verfügung. Man erwartet immer alles und viel von der Schule. Wir
sind ganz einfach der Meinung, dass ein obligatorisches Skilager
für die Behörde nicht oberste Priorität hat.
Der Präsident teilt mit, dass Schönenberg-Kradolf kein obligatorisches Skilager hat, in Erlen wird in der 6. Klasse ein freiwilliges
Skilager angeboten. Die Primarschule Sulgen wäre also kein Exot,
wenn sie kein obligatorisches Skilager durchführen würde.
Zur rechtlichen Situation führt Ernst Ritzi aus, dass der Kanton
angefragt wurde und dass die Antwort auch in der Botschaft abgedruckt wurde. Ebenfalls steht geschrieben, dass eine Konsultativabstimmung möglich wäre. Diese wäre aber für die Behörde
rechtlich nicht verpflichtend. Sollte eine Konsultativabstimmung
verlangt werden, könnte Ernst Ritzi nicht sagen, was die Behörde
daraus machen würde. Weil die Behörde aus diesen Überlegungen
der Meinung ist, kein obligatorisches Skilager vorzuschreiben.
Die zweite Möglichkeit wäre, einen Antrag auf dem Budgetweg zu
stellen, und zu beschliessen, Fr. 40 000 ins Budget 2015 aufzunehmen.
Was die Behörde daraus macht, kann der Präsident nicht sagen.
Beide Beschlüsse sind für die Behörde nicht verbindlich.
Ernst Ritzi lädt zur Diskussion ein.
Monika Rüdisühli meldet sich zu Wort. Sie war eine derjenigen,
welche sich für ein obligatorisches Skilager eingesetzt hat. Das,
was die Behörde in der Botschaft geschrieben hat, dass sie rechtlich nicht verpflichtet seien, versteht Frau Rüdisühli. Dass die Behörde die Lehrpersonen nicht verpflichten wolle und darum Nein
sage, sei sicher auch ein Grund. Sicher wäre es nicht gut, wenn
unmotivierte Lehrpersonen ins Skilager gehen würden. Trotzdem
ist sie überzeugt, dass mit dem neuen Klassensystem wieder mehr
Möglichkeiten zur Verfügung stehen. Eventuell könnten diejenigen
Kinder aus der 5. oder 6. Klasse, welche gar nicht skifahren können,
zuhause bleiben. Der Effekt bliebe aus, dass diejenigen Lehrpersonen mit diesen Kinder etwas anderes als den Schulalltag erleben
könnten.
Sie fand den Mittelstufen-Skitag, an welchem Frau Rüdisühli ebenfalls als Begleitperson mitgehen durfte, super organisiert und
dankt den Lehrpersonen für diese Idee. Sie glaubt, dass die Kinder
wie auch die Begleiter viel Freude an diesem sonnigen Tag hatten.
Der von Ernst Ritzi genannte Betrag von Fr. 12 000 steht nach Meinung von Frau Rüdisühli in keinem Verhältnis zu einer Woche
Schneesportlager. Mit drei Cars sind sie nach den Fideriser Heubergen gefahren. Nach eineinhalb Stunden Fahrt und einer halben
Stunde Shuttelbusfahrt sind sie im Skigebiet angekommen. Für
Frau Rüdisühli ist klar, dass für einen Tag das Budget viel höher
ausfällt wie im Verhältnis mit einer Woche. Ernst Ritzi hat angesprochen, dass man das Lager jedes Jahr durchführen müsste. Sie
geht davon aus, dass das mit den Seilbahnen – das Bundesamt für
Sport BASPO hat ein Förderprogramm – nicht abgeklärt wurde.
Diese sollen die Schulen nicht nur mit beträchtlichen Mitteln unterstützen sondern auch organisatorisch voll unterstützen. Beim
all-inklusive-Angebot müsste nicht einmal die Küchenmannschaft
zusammengestellt werden. Selbst Begleiter könnten organisiert
werden. Sie ist überzeugt, dass Eltern gefunden werden können,
welche tatkräftig mitarbeiten würden.
Um Kosten zu sparen könnten auch verschiedene Anlässe organisiert werden. Veloputzen, Zopfverkaufstag etc. wären ebenfalls
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Methoden, um einen finanziellen Zustupf in die Kasse zu bringen
für diejenigen Kinder, welche finanziell nicht so gesegnet sind. Die
Initianten würden auch tatkräftig mitschaffen.
Frau Rüdisühli bekräftigt, dass das Sommerlager gar nie in Frage
gestellt wurde. Dies wäre eine gute Sache. Ihnen war wichtig,
dass auch die Kinder an den Schnee herangeführt werden, welche diese Chance bisher nicht hatten. Sie ist überzeugt, dass all
diejenigen welche an der heutigen Versammlung sitzen, die finanziellen Mittel für Skiferien haben. Viele andere haben diese Möglichkeit nicht. Und so hätten die Kinder die Chance in der 5. oder
6. Klasse an einem Schneesportlager teilzunehmen. In der Oberstufe müssten sie sowieso gehen, weil es dort obligatorisch ist.
Und wenn wir nicht gehen, hätten unsere Kinder einen Nachteil.
Aber man könnte auch an einem anderen Ort wohnen. Frau
Rüdisühli ist immer noch für ein obligatorisches Skilager. Sie
schlägt vor das Lager statt von Samstag bis Samstag, von Sonntag bis Freitag durchzuführen. Sie wiederholt ihre Bereitschaft,
die Lehrpersonen bei der Organisation tatkräftig zu unterstützen.
Sie weiss von weiteren Personen, die hier den Lehrpersonen
ebenfalls unterstützend zur Seite stehen würden. Sie ist immer
noch der Meinung dass das eine gute Sache wäre, wenn die Kinder einmal in der Mittelstufe an einem Lager teilnehmen könnten.
Was für einen Betrag die Schule beisteuern würde, weiss Frau
Rüdisühli nicht. Eltern anderer Gemeinden müssten pro Kind pro
Woche zwischen Fr. 150 bis Fr. 200 selbst übernehmen. So günstig komme ein Kind nie mehr zum Skifahren. Sie kann nicht verstehen, dass, wenn die Bevölkerung bei einer Konsultativabstimmung Ja zum obligatorischen Skilager sagen würde, die Behörde
immer noch machen kann, was sie will. Dabei sei der Fall doch
dann klar. Es sei ein Miteinanderschaffen. Die Eltern wollen auch
Ideen einbringen können. Sie sind auch sonst gerne bereit mitzuhelfen, auch gratis und franko. Man müsse nur fragen. Sie findet
es nicht gut, dass man ihren Wunsch einfach so ablehnt. Man
wollte es prüfen mit diesem Traktandum und alles was rausgekommen ist, dass die Behörde die Lehrpersonen nicht verpflichten wolle und das Recht auf ihrer Seite steht.
Reto Kohler meldet sich zu Wort. Er möchte wissen, ob es einen
Antrag für die Konsultativabstimmung braucht oder ob die Behörde dies von sich aus machen wird.
Dazu möchte der Präsident von ihm wissen, welchen Antrag er
stellen möchte. Denjenigen für die Konsultativabstimmung oder
Aufnahme eines Betrages ins Budget.
Dazu meint Reto Kohler, dass auch ein Antrag auf Änderung der
Gemeindeordnung möglich wäre. Es könnte darin aufgenommen
werden, dass ein obligatorisches Skilager in der Mittelstufe durchgeführt werden müsse. Er versteht nicht, dass diese «Baustelle»
nicht geschlossen und ein Skilager durchgeführt wird. Es gibt weiter die «Baustellen» Informatik und Neubau Doppelkindergarten.
Er wäre der Meinung dass eine «Baustelle» geschlossen werden
sollte und wünscht eine Abstimmung.
Regula Volgger ist mit der Meinung der Vorrednerin, dass der Skitag perfekt organisiert war, nicht gleicher Meinung. Dass er allen
gefallen hat, stellt sie nicht in Abrede. Aber zum einen seien die
Kinder eine Stunde früher als geplant nach Hause gekommen und
ihr Sohn habe kein Mittagessen erhalten. Sie bezweifelt die perfekte Organisation einer Woche und meint, dass die Lehrpersonen
damit überfordert wären.
Die kürzere Busfahrt betreffend meint Ernst Ritzi, dass dies den
Eltern erklärt wurde. Offensichtlich hat das Carunternehmen die
Zeit falsch berechnet. Dass ihr Sohn keinen Zmittag erhalten habe,
tut dem Präsidenten leid und er entschuldigt sich dafür. Die Eltern
seien nicht über die frühere Ankunft informiert worden, meint Regula Volgger weiter.
Einige Anwesenden meinen dazu, dass Telefonketten gestartet
wurden. Frau Volgger hat keinen Anruf erhalten.
Hier unterbricht der Präsident die Diskussion und erklärt, dass das
Problem bekannt ist und verbessert werden kann.
Monika Hagmann findet es verständlich, dass Eltern Wünsche und
Vorstellungen haben, wie ihre Kinder die Primarschulzeit erleben
sollen. Man hat Wünsche und Träume im Leben, die man verwirklichen möchte. Im Leben ist es aber auch so, dass nicht alles was
wünschbar ist auch machbar ist. Das ist eine Erkenntnis, die man
leisten muss, die man begreifen und akzeptieren muss. Es ist ein
Trugschluss zu meinen, in einer Schule, in welcher alle immer dasselbe machen, automatisch alles besser sei.
Der Präsident erklärt, dass die Behörde gehört hat, was heute
Abend gesagt wurde. Dennoch wiederholt Ernst Ritzi, dass sie sich
intensiv mit dem Thema auseinandergesetzt habe. Es werden lieber Wünsche erfüllt. Aber es gibt verschiedene Überlegungen, die
gemacht werden müssen. Die Schule hat sich schon bewegt in den
letzten zwei Jahren und es wurde nicht einfach nichts gemacht.
Die Schule bemüht sich, den Kindern gute Angebote zu machen.
Dabei denkt Ernst Ritzi an das Zirkusprojekt Bengalo oder an das
Musikprojekt vom 28. März 2014.
Der Präsident dankt den Anwesenden für die Diskussion und
schliesst das Traktandum.
8. Mitteilungen
In der Schule erleben die Kinder viele Highlights. In einer Klasse
lassen sie «Bibeli» ausbrüten, mit einer anderen Klasse gehen sie
ins Planetarium. Das heisst aber nicht, dass alle anderen Klassen
dasselbe machen müssen. Auch Schlittschuhlaufen ist wunderschön. Sie bittet die Eltern, sich an den Highlights zu freuen und
sich nicht aufzuhalten damit, was man sonst noch alles machen
könnte.
Sabine Thalmann ist überzeugt davon, dass alle hier anwesenden
StimmbürgerInnen politisch interessierte SchulbürgerInnen sind
und möchte auf die Konsultativabstimmung zu sprechen kommen.
Wir hier sind alles Schweizer. Aber knapp 50 % der Eltern von der
Primarschule Sulgen sind Ausländer. Was ist wohl die Meinung
dieser Eltern zu einem obligatorischen Skilager, fragt sich Frau
Thalmann. Sie stellt fest, dass nicht alle der hier Anwesenden auch
Eltern sind. Sie bittet die Schulbehörde, die Eltern zu befragen, was
diese von einem obligatorischen Skilager halten. Sie glaubt, dass
dies eine interessante Umfrage wäre.
Ernst Ritzi dankt Frau Thalmann für diese Anregung, welche er
gerne mitnimmt.
Peter Bruggmann ergreift das Wort und stellt sich vor die Anwesenden hin. Er selbst hat Freude am Schneesport. Der Präsident
hat erwähnt, dass sie keine exotische Behörde sind. Wenn sie exotisch wären, müsste man nicht über Ski- respektive Schneesport
sprechen. Aber wir sind in einem Schneesportland zuhause und
da hat das Skilager eine andere Bedeutung. Er findet auch, dass,
wenn die Behörde doch macht, was sie für richtig hält, es nichts
nützt, eine Abstimmung zu machen. Er äussert die Bitte an die
Behörde, nochmals zu prüfen, nebst dem Vorschlag von Sabine
Thalmann, soll gleich noch aufgenommen werden, wer mithelfen
möchte und könnte. Ein wesentlicher Faktor ist, was es heisst, selber zu kochen. Begleitpersonen könnten auch Jugendliche sein mit
einem J + S Kurs, vielleicht könnte dadurch noch etwas eingespart
werden. Peter Bruggmann schlägt vor, eine Projektkommission zu
gründen. Wenn die Behörde intern zu einer Meinung gekommen
ist, bestünde auch die Möglichkeit, den Kreis zu erweitern und so
eine Lösung zu finden, damit diese «Baustelle» geschlossen werden kann.
Nachdem keine weiteren Wortmeldungen gewünscht sind,
schliesst Ernst Ritzi die Diskussion.
Ernst Ritzi möchte von Reto Kohler wissen, ob sein Antrag auf
Konsultativabstimmung steht. Dies ist der Fall.
Der Präsident erklärt, dass aufgrund des Antrags von Reto Kohler
nun eine Konsultativabstimmung durchgeführt werde. Die Frage
lautet: Wer findet, dass an der Mittelstufe ein obligatorisches Skilager in der Mittelstufe durchgeführt werden soll.
Mit 25 Ja- zu 31 Nein-Stimmen wird die Konsultativfrage von der
Versammlung verneint.
Raumkonzept
Am 2. Juli 2013 wurde der Baukredit für den Neubau Doppelkindergarten abgelehnt. Dies war für die Behörde ein Zeichen, nochmals
über die Bücher zu gehen. Ein immer wiederkehrendes Votum war,
zuerst eine Auslegeordnung zu machen und sich zu überlegen, was
für Möglichkeiten es an den verschiedenen Standorten gibt. Miteinbezogen haben wir die Frage, wie’s in 30 Jahren aussehen
könnte. Ebenfalls haben wir uns überlegt, was passiert, wenn wieder mehr Kinder beschult werden müssen. Welche Möglichkeiten
bestehen, um die Standorte zu stärken oder auszubauen. Das ist
die Aufgabe, welche bei der Projektgruppe liegt. Als Projektleiter
respektive Berater haben wir Werner Keller, Weinfelden, beigezogen. Ziel ist, den Stimmbürgern im Sommer, d. h. zwischen Ende
Juni und September 2014, einen Bericht vorzulegen, aus welchem
ersichtlich ist, wo sich die Behörde vorstellen kann zu investieren.
Die Behörde prüft momentan (Ernst Ritzi verweist auf die Folie von
Andrea Näf der Kinderzahlen), einen vierten Kindergarten zu eröffnen. Im nächsten und übernächsten Schuljahr werden viele Kinder
in den Kindergarten eintreten. Irgendwo muss deshalb eine Möglichkeit für einen zusätzlichen Kindergarten gefunden werden. Für
den Kindergarten von Sybille Janett, welcher im Werkraum des
Schulhauses Auholz untergebracht ist, muss eine Lösung gefunden werden, da der Kindergarten Kapellenstrasse mit der Zustimmung der Schulbürger verkauft wurde. Der Bericht soll den Schulbürgern vorgestellt werden, allenfalls gibt es verschiedene
Varianten, welche vorgeschlagen werden können.
IT-Beschaffung
Diese Baustelle braucht etwas viel Nerven meint Andrea Näf. Sie
möchte kurz zusammenfassen, was in den letzen Monaten betreffend IT-Vergabe alles gelaufen ist. Einiges konnte bereits aus der
Presse gelesen werden. Zum Teil hat auch die Behörde informiert.
Trotzdem möchte Andrea Näf aus der Seite der Schule erläutern.
Im März 2013 hat die Schulgemeindeversammlung das Kredit­
begehren zur IT-Beschaffung angenommen. Es wurde eine ICTProjektgruppe mit acht Personen gegründet. Darunter waren unter
anderem Lehrpersonen und zwei Behördemitglieder. Bei der Auseinandersetzung mit der Beschaffung hat die Projektgruppe festgestellt, dass hier Beratung gebraucht würde. Diese Beratung
wurde bei der Fachstelle KICK der PHTG gefunden. Diese wurde
im Jahr 2003 vom Kanton geschaffen, um Schulgemeinden im
IT-Bereich zu unterstützen. Die Projektgruppe war froh, auf erfahrene Fachpersonen im IT-Bereich zurückgreifen zu können.
Im April 2013 wurde an der Vergabesitzung die IT-Firma ausgewählt. Daraufhin wurde den weiteren Anbietern mitgeteilt, wer den
Zuschlag erhalten hat. Leider hat eine unterlegene Firma Rekurs
gemacht, weil sie mit diesem Entscheid nicht einverstanden war
und hat Rekurs bei Verwaltungsgericht eingereicht. Das Gericht hat
den Auftrag sistiert, womit die Beschaffung nicht mehr vorgenommen werden konnten. Trotz dieser Ausgangslage musste dem Kan-
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ton ein ICT-Konzept eingereicht werden, um den Startbeitrag einfordern zu können. Obwohl die Infrastruktur der Primarschule
Sulgen veraltet war, konnte Ende August das ICT-Konzept beim
Kanton eingereicht werden. Eine Vorgabe war, dass die Lehrpersonen die ICT-Anwender-Kompetenzen erreichten. Die Weiterbildungen der Lehrpersonen fanden im Herbst 2013 statt.
Im September 2013 erhielten wir den Gerichtsentscheid. Mit einer
Niederlage wurde unsererseits nicht gerechnet. Das Gericht hat
festgestellt, dass wir gewisse rechtliche Vorschriften nicht eingehalten haben. Das Pflichtenheft war zu offen formuliert. Hat zu viele
Optionen offen gelassen. Der Preis war im Angebotsvergleich zu
wenig gewichtet worden. Das Gericht hat uns auferlegt, das Verfahren zu wiederholen. Nach dieser Niederlage stellte sich die
Frage, ob wir weiter von der Fachstelle KICK beraten werden wollen. Projektgruppe und Behörde war der Meinung, dass die
IT-Fachberatung gut war. Der juristischen Seite jedoch wurde zu
wenig Beachtung geschenkt. Deshalb haben wir beschlossen, weiterhin mit der Fachstelle zusammenzuarbeiten, uns juristisch jedoch auch noch durch einen Anwalt begleiten lassen, damit das
zweite Verfahren rechtlich einwandfrei abläuft.
Nach vorgängiger Überarbeitung des Pflichtenheftes wurde im
November 2013 das zweite Einladungsverfahren durchgeführt. Im
Dezember 2013 erfolgte die Vergabe an die gleiche Firma wie im
ersten Verfahren. Das Angebot hat uns überzeugt. Für uns war
oberstes Ziel, dass die IT-Infrastruktur einwandfrei funktioniert.
Nicht die günstigste, aber die Erfahrung mit dem gemanagten
WLAN musste die Firma erfüllen.
Leider hat Ende Dezember 2013 die gleiche Firma nochmals Rekurs
gegen das Verfahren eingereicht. Andrea Näf betont, dass der Beschwerdeführer keine Sulgener IT-Firma ist. Der Beschwerdeführer
hat bei Gericht eine Fristerstreckung eingereicht und erhalten.
Diese läuft Mitte März 2014 ab.
Für uns heisst dies, weiterhin auf die IT-Infrastruktur zu warten und
zu hoffen, dass die bisherige noch etwas hält, damit wir möglichst
wenige Störungsbehebungen haben, was wiederum Kostenfolge
hätte. Die Kosten fürs Gericht und die Anwaltskosten belaufen sich
für das Jahr 2013 auf Fr. 4500. Fürs 2014 wurden Fr. 5000 für Anwaltskosten budgetiert.
Unsere IT-Beschaffung wurde zum Politikum. Wir wissen, dass wir
Fehler gemacht haben. Wir sind eine Laiengruppe und juristisch
nicht bewandert. Wir hoffen, die Beschaffung im Sommer 2014
abschliessen zu können.
Bernhard Roost möchte wissen, was die Begründung war für den
zweiten Rekurs. Es war eine vorsorgliche Einsprache. Die Begründung war noch nicht wirklich ausführlich, beantwortet Andrea Näf
die Frage. Selbst im Grossen Rat wird darüber diskutiert, was für
eine Infrastruktur die Schule braucht.
Zeitungsleser haben die IT-Beschaffung von Sulgen in der Zeitung
verfolgen können. Das gemanagte WLAN war als eine MussAnforderung definiert. Peter Bruggmann glaubt nicht, dass alle
Anwesenden wissen, was ein gemanagtes WLAN ist und bittet
Andrea Näf um Erklärung.
Sie erklärt, dass, wenn die Notebooks nicht gebraucht werden, der
Hotspot runtergefahren wird und in den Ruhezustand fällt. Dies
bewirkt geringeren Energieverbrauch und weniger Strahlung. Er
kann aber auch bedeutend höheren Netzzugriff verarbeiten. Die
Kosten des WLAN sind am Anfang höher, dafür sind sie einmalig.
Die Supportkosten werden auch vermindert sein, weil extern direkt
auf die Notebooks zugegriffen werden kann. Der Support muss
nicht vor Ort erledigt werden um seine Arbeit erledigen zu können.
Mittels Fernzugriff sind die Updates einfacher zu tätigen. Diese sind
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auch über Nacht möglich. Zudem ist das WLAN weniger störungsanfällig, wenn mehrere Stationen auf das Netz zugreifen.
Reto Kohler wundert sich, dass der Einsprecher immer anonym
behandelt wurde. Andrea Näf antwortet, dass der Name nicht genannt werden darf. Peter Kohler möchte wissen, ob es Püntener
Informatik, Berg, ist. Andrea Näf darf sich dazu nicht äussern.
Homepage
Irma Suter stellt die im November 2013 neu eingeführte Homepage
vor und führt durch die verschiedenen Seiten.
Termine
25. 03. 2014Eltern-Informationsabend zur Umstellung auf
Zweijahrgangsklassen
28. 03. 2014 Konzertaufführung «Maitäli, wenn du witt go tanze»
19. 06. 2014 Schulfest Donzhausen
26. 06. 2014 Schulschlussfeier der Primarschule Sulgen
07. 11. 2014 Laternenumzug Donzhausen
14. 11. 2014 Räbeliechtliumzug Sulgen
Weitere Veranstaltungen, Informationen und Termine können auf
www.pssulgen.ch nachgelesen werden. Die Daten werden laufend
aktualisiert.
Ernst Ritzi bedankt sich bei Irma Suter. Irma Suter sei bereits ein
richtiger Vollprofi in Sachen Homepage. Sie ist auch für die Aktua­
lisierung zuständig.
9. Allgemeine Umfrage
Franziska Scherrer möchte sich noch zur Umstellung auf das Zweiklassensystem äussern.
Für sie war die damalige Umstellung auf das Dreiklassensystem
kein Problem. Ebenfalls mit der jetzigen Umstellung auf das Zweiklassensystem sei sie einverstanden. Sie kann nicht verstehen,
weshalb alle Klassen durchmischt werden. Warum Kinder bei anderen Lehrpersonen eingeteilt werden. Schulstandorte müssen
gewechselt werden. Kinder, welche letztes Jahr von einer neuen
Lehrperson unterrichtet wurden, müssen dieses Jahr bereits wieder wechseln. Sie hat gehört und auch bestätigt erhalten, dass eine
Variante bestanden habe, die etwas sanfter gewesen wäre. Ihrer
Meinung nach hätte man bereits letztes Jahr mit der Umstellung
beginnen und z.B. die 4. Klässler nach neuem System einteilen
können, damit weniger Wechsel entstanden wären. Sie versteht
nicht, warum man nicht diese Variante gewählt hat.
Ernst Ritzi dankt Frau Scherrer für ihre Äusserung und weist auf
die Infoveranstaltung vom 25. März 2014 hin. Er bittet sie, dass sie
dies dort zur Sprache bringt. An diesem Abend können solche
Fragen im Detail angeschaut werden. Der Präsident äussert sich
dahingehend, dass die Schule sich dazu Überlegungen gemacht
hat, diese Ausführungen würden aber zu weit führen, und die Diskussion in diesem Rahmen sprengen. Ernst Ritzi bedankt sich für
das Votum und die Anregungen. Er bittet die Anwesenden möglichst zahlreich an den Eltern-Informationsabend vom Dienstag,
25. März 2014, zu kommen.
Weitere Wortbegehren seitens der Anwesenden werden keine gewünscht.
Zum Ablauf der Versammlung oder zum Verfahren, insbesondere
zu den Abstimmungen, werden keine Einwände oder Bemerkungen gemacht.
Da dies nicht der Fall ist, schliesst Ernst Ritzi die Versammlung um
22.10 Uhr.
Der Präsident dankt Barbara Roost und Sandra Kressibucher für
die Organisation und Bereitstellung des Apéros.
Ernst Ritzi bedankt sich ebenfalls bei den Stimmbürgern für ihre
Anwesenheit, die Diskussionen und für das Interesse für die Sache
der Schule. Er steht den Bürgern auch unter dem Jahr per E-Mail
oder telefonisch übers Schulsekretariat für Anliegen zur Verfügung.
Ernst Ritzi lädt die Anwesenden zum Apéro ein und schliesst mit
den Worten, dass es dieses Jahr noch eine Schulgemeindeversammlung geben wird.
Der Präsident
Ernst Ritzi
Die Aktuarin
Jeannette Jordi
Protokoll der ausserordentlichen Schulgemeindeversammlung
Traktandum 2
Protokoll der ausserordentlichen Schulgemeindeversammlung
vom Dienstag, 30. 09. 2014
Dies sind ergänzende Informationen, welche für die Abstimmung
hilfreich sein könnten.
Protokoll: Jeannette Jordi, Aktuarin
Stimmberechtigt:2173
Anwesende Stimmbürger: 128
Absolutes Mehr: 65
Ernst Ritzi beginnt mit der Vorgeschichte.
Ernst Ritzi begrüsst die Anwesenden zur heutigen Schulgemeindeversammlung.
Zuerst verkündet er die traurige Mitteilung, dass Hans Nägeli, langjähriger Hauswart im Schulhaus Auholz, gestorben ist. Zum Gedenken bittet Ernst Ritzi um einen kurzen Moment der Stille.
Nach diesem Unterbruch begrüsst Ernst Ritzi folgende anwesenden Personen ohne Stimmrecht:
Werner Keller, Architekt, Weinfelden, Reto Schwendener, Schulleiter, Jeannette Jordi, Schulpflegerin, und Bernhard Raschle, Leitender Hauswart.
Anschliessend werden alle Gäste begrüsst, ob mit oder ohne
Stimmrecht.
Im Besonderen sind dies Gemeindeammann Andreas Opprecht,
sowie sämtliche Gemeinderäte und Maja Mussilier, welche für den
NAS und die Thurgauer Zeitung schreibt.
Alle Stimmberechtigten haben eine violette Karte erhalten. Alle,
die keine Karte erhalten haben, sind nicht stimmberechtigt.
Von 2173 Stimmberechtigten sind 128 anwesend oder 5,89 %. Das
absolute Mehr beträgt 65.
Einwände gegen die Stimmberechtigung einer anwesenden Person werden keine erhoben. Somit kann die Versammlung ordentlich durchgeführt werden.
Der Behördepräsident weist die Anwesenden darauf hin, dass von
der Versammlung eine Tonbandaufnahme erstellt wird. Dies erleichtert die Protokollierung. Die Tonbandaufnahme wird nach der
Genehmigung des Protokolls durch die Schulbürger an der ordentlichen Schulgemeindeversammlung im März 2015 vernichtet.
Zur Traktandenliste werden keine Bemerkungen erhoben. Somit
werden die Traktanden wie vorliegend behandelt.
1. Wahl der Stimmenzähler
Es wird die Wahl von zwei Stimmenzählern vorgeschlagen. Es sind
dies Christine Graf, Sulgen, und Armin Etter, Donzhausen. Die Vorschläge werden nicht vermehrt. Christine Graf und Armin Etter
werden mit grossem Mehr gewählt.
Der Schulpräsident informiert, dass es zuerst einen Informationsblock zu den Traktanden 2 und 3 gibt.
Die Schulgemeindeversammlung hat am 12. 06. 2012 dem Verkauf
des Kindergartens Kapellenstrasse zugestimmt und den Kredit für
die Projektierung eines Kindergarten-Neubaus genehmigt.
Am 02. 07. 2013 hat die Schulgemeindeversammlung den Baukredit
für einen Neubau Doppelkindergarten abgelehnt und es wurden
zum vorgelegten Bauprojekt kritische Fragen gestellt.
–Wie sehen die Entwicklungsmöglichkeiten der drei Standorte
aus
–Besteht ein Raum- und Entwicklungskonzept
–Können bestehende Räumlichkeiten umgenutzt werden
–Wurde abgeklärt, ob die Schul- und die Regionalbibliothek zusammengelegt werden können
Die Schulbehörde ist diesen Fragen nachgegangen und hat die
Beantwortung dieser Fragen als Auftrag aufgefasst.
Die Schulbehörde ist verantwortlich für den Schulbetrieb. Sie
muss dafür sorgen, dass die Schule Entwicklungsmöglichkeiten
hat und ihre Bedürfnisse gedeckt sind. In diesem Zusammenhang
musste festgestellt werden, dass in Bezug auf diese Aufgaben gewisse Fragen dringend gelöst werden müssen, dass Handlungsbedarf besteht.
Der Fremdsprachigenkindergarten ist seit dem 01. 02. 2012 provisorisch im Werkraum des Schulhaus Auholz untergebracht. Das
Murmelhaus, welches ebenfalls im Schulhaus Auholz einquartiert
war, wird im Februar 2015 ins neu erstellte Begegnungshaus an der
Schulstrasse 7 im Oberdorf umziehen.
Die beiden Lehrpersonen Gabriela Hasler, Murmelhaus, und ­Sibylle
Janett, Fremdsprachigenkindergarten, haben bisher eng zusammengearbeitet und werden durch die neue Situation getrennt.
Dies sind die Gründe, weshalb die Behörde nach der Ablehnung
der Kreditbotschaft nicht einfach die Hände in den Schoss gelegt
und nichts mehr gemacht hat. Es war in ihrer Verantwortung und
Aufgabe, eine Lösung zu finden.
Deshalb hat sich die Behörde entschieden, ein Raumkonzept zu
erarbeiten.
Ernst Ritzi übergibt das Wort an Irma Suter, welche über die pädagogischen Grundlagen der Schulentwicklung informieren wird.
Irma Suter begrüsst die Anwesenden und erklärt, dass aus organisatorischer Sicht folgende Grundsätze feststehen:
–Kurze Schulwege vom Kindergarten bis zur 4. Klasse, welche zu
Fuss zurückgelegt werden können. Dies fördert die sozialen
Kontakte.
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–An allen Standorten sollen alle Klassen geführt werden. Im
Oberdorf und im Auholz werden neu Doppelklassen geführt, in
Donzhausen weiterhin Dreijahrgangsklassen. Der Schulbetrieb
in Donzhausen ist auch auf längere Sicht hinaus gewährleistet.
Die Kindergartenkinder aus Donzhausen sowie die fremdsprachigen Kinder aus dem Oberdorf werden mit dem Schulbus ins
Auholz gefahren.
–Der Fremdsprachigenkindergarten und das Murmelhaus sollen
am selben Standort geführt werden. Wöchentlicher gemein­
samer Turnunterricht, gemeinsame Ausflüge sowie der Sporttag zeigen die Notwendigkeit auf.
Zu den Schülerzahlen informiert Irma Suter, dass die Primarschule
momentan 281 Schüler zählt. Die Zahlen in der Botschaft zeigen
nur die Regelklassen ohne die Schüler der Kleinklassen.
Die Schülerzahlen sind bis 2018 stabil. Starke Jahrgänge sind Kinder mit Geburtsjahr 2009/10 und 2010/11. Dieses Jahr mussten wir
69 Kinder in drei Kindergärten unterbringen. Nächstes Jahr scheinen es einige mehr zu sein. Diese Situation hat uns aufgezeigt, dass
durchaus die Möglichkeit bestehen könnte, während einer gewissen Zeit eine vierte Kindergartenklasse eröffnen zu müssen.
Der Betrieb der Kleinklasse ist weiterhin gesichert. Mit der Volksschulgemeinde Nollen konnte eine neue Vereinbarung abgeschlossen werden. Sie werden ihre Kleinklassenkinder auch künftig nach
Sulgen schicken.
Irma Suter übergibt das Wort an Christian Breitenmoser.
Nach der Begrüssung informiert Christian Breitenmoser über den
Auftrag an die Projektgruppe Raumkonzept.
Nach der Gemeindeversammlung wurde der Auftrag gefasst, einen Bericht über die aktuelle Nutzung der Räume an den drei
Standorten zu erstellen und anhand der bestehenden Räume aufzuzeigen, wie und ob diese anders genutzt werden könnten und ob
Raumreserven bestehen.
Ebenfalls wurden die Entwicklungsmöglichkeiten an den drei
Standorten angeschaut und überlegt, was gemacht werden muss,
sollten die Kinderzahlen steigen.
Zur Auswahl der fachlich kompetenten Begleitung hat die Projektgruppe mit vier vom kantonalen Hochbauamt vorgeschlagenen
Architekten Kontakt aufgenommen und ein Gespräch geführt. Die
Vergabe erfolgte an Werner Keller, Weinfelden.
Der Projektgruppe gehören an:
Ernst Ritzi, Schulpräsident, Leitung
Christian Breitenmoser, Ressortleiter Liegenschaften
Reto Schwendener, Schulleiter
Bernhard Raschle, Leitender Hauswart
Werner Keller, Architekt, Beratung und Begleitung
Nach diesen Ausführungen übergibt Christian Breitenmoser das
Wort an Werner Keller.
Auch Werner Keller begrüsst die Anwesenden und informiert, dass
nach Auftragsannahme seinerseits zuerst alle Pläne der Schulanlagen einheitlich aufgezeichnet und digitalisiert wurden.
Anhand von Folien zeigt Herr Keller den Bestand der Schulhäuser
und deren Räume sowie die Standorte der Liegenschaften und
äussert sich zu den einzelnen Standorten.
Donzhausen hat schöne, grosse, helle und grosszügige Schulzimmer. Der Psychomothorik-Therapieraum ist ebenfalls in Donzhausen untergebracht.
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Eine Wohnung ist per Ende März 2014 frei geworden. Die Projektgruppe hat sich die Frage gestellt, ob die Wohnung wieder vermietet oder umgenutzt werden soll. Schnell wurde klar, dass auch mit
viel Aufwand kein geeignetes Schulzimmer daraus gemacht werden kann. Zudem steht der Grundsatz, dass die Kinder nicht unnötig transportiert werden sollen.
Aufgrund dieser Erkenntnisse besteht für den Standort Donzhausen kein Handlungsbedarf. Donzhausen kann bleiben wie es
ist. Ebenfalls besteht bei der Turnhalle in Donzhausen kein Handlungsbedarf. Es würde am Schulstandort Donzhausen sogar eine
gewisse Raumreserve bestehen.
Der Standort Auholz besteht aus einem Kindergarten und dem
eigentlichen Schulhaus. Der Fremdsprachigenkindergarten ist
ebenfalls im Schulhaus Auholz, im Werkraum, untergebracht. Der
Raum reicht für einen Kindergarten jedoch nicht aus, weshalb der
Korridor ebenfalls mitgenutzt wird. Dies ist so nicht ganz zulässig.
Zudem ist er nur provisorisch untergebracht. Der Werkraum ist in
den Zivilschutzkeller ohne Fenster verlegt worden.
Das Auholzschulhaus hat schöne Schulzimmer. Zudem verfügt das
Schulhaus Auholz über Freiluftschulzimmer. Dadurch, dass diese
auf drei Seiten umschlossen sind könnte daraus relativ einfach
neuer Schulraum generiert werden.
Eine Schulerweiterung Richtung Westen ist auch aufgrund der
Ausnutzungsbeschränkung ohne weiteres möglich. Der Waldabstand muss jedoch berücksichtigt werden. Der Kindergarten kann
somit nicht beliebig vergrössert werden.
Werner Keller zeigt aufgrund des IST-Zustandes die fehlenden Räume
auf. Vom Kanton besteht ein Richtraumprogramm. Er empfiehlt, sich
daran zu orientieren. Was weiter fehlt, sind Räume für spezielle Nutzungen, wie z. B. DaZ, Englisch etc. Dies entschärft sich dann, wenn das
Murmelhaus und der Fremdsprachigenkindergarten ausgezogen sind.
Ziel ist gemäss kantonaler Vorgabe, dass jedes Klassenzimmer
nebenan einen Gruppenraum hat. Dies ist sicherlich nicht überall
möglich, wäre aber ideal.
Im Oberdorf sind das Schulhaus Nord, Süd, die Turnhalle sowie
der Kindergarten Gartenstrasse domiziliert.
Das Schulhaus Nord hat schöne Schulzimmer zum Teil mit Fenster
auf drei Seiten. Im westlichen Teil wurden Richtung Norden Fenster zugemauert. Dafür wurde aussen ein Bild erstellt. Das Treppenhaus wurde verändert. So wie’s aussieht wurde das ganze Schulhaus einmal radikal umgebaut, wobei vieles erhalten wurde.
Weniger vornehm ist das Büro des Hauswartes. Sehr wahrscheinlich wäre dies so gar nicht zulässig.
Im Schulhaus Süd ist die Bibliothek beheimatet, die sich bekanntlich mit der Dorfbibliothek zusammenschliessen und ausziehen
wird. Das ganze Schulhaus Süd ist viergeschossig und unterkellert
mit Zivilschutzanlage.
Unter dem Singsaal wurde ein Kindergarten eingerichtet. Da dieser
Raum zu klein war, wurde ein Schulzimmer halbiert und mitgenutzt.
Als Fazit zeigt Herr Keller auf, dass einige Räume fehlen. Gruppenräume, Kindergarten, Lehrerbibliothek, Therapieräume fehlen. Die
Nutzung kann jedoch überlappend sein.
Der Kindergarten Gartenstrasse wird momentan von der Schulischen Heilpädagogin genutzt.
Wenn es im 2017 im Oberdorf zwei neue Kindergärten geben
würde, würde dies die Situation wesentlich entspannen. Herr Kel-
ler zeigt, dass dann nur noch wenige Räume fehlen würden. Dies
wären z. B. Gruppenzimmer, Begabtenförderung und Lernatelier.
Es wäre auch durchaus möglich, dass mehr räumlicher Bedarf besteht. Dies wäre dann möglich durch eine Aufstockung des Doppelkindergartens.
Speziell angeschaut wurde die Küche im Schulhaus Nord, welche
man als Reserveraum ansehen könnte. Diese wird rege genützt, ist
aber im Sollraumprogramm nicht enthalten. Was gegen eine Umnutzung in ein Schulzimmer spricht sind die Fenster und Stützen.
Die Stützen könnten durchaus mit grossem Aufwand entfernt werden. Die Vor- und Nachteile wurden sorgfältig abgewogen, weshalb die Projektgruppe zum Entschluss gekommen ist, dass sich
dieser Aufwand nicht lohnt und die Küche bleiben soll.
Ebenfalls wurde die Wohnung im obersten Geschoss Richtung
Osten angeschaut. Was hier das Problem ist, sind die wenigen
Fenster. Herr Keller teilt mit, dass das Schulhaus Oberdorf Nord
unter Denkmalschutz steht und zwar in der höchsten Stufe. Er ist
optimistisch, dass in Zusammenarbeit mit der Denkmalpflege dennoch grössere Fenster eingebaut werden könnten. Wie die baulichen Aufwände sind und ob diese Sinn machen würden, ist eine
andere Frage. Was zusätzlich negativ auffällt ist, dass die Decke
massiv niedriger ist wie im westlichen Teil. Herr Keller ging anfänglich davon aus, dass beim Originalbau auf beiden Seiten je eine
Wohnung bestanden hat. Bei der westlichen sei dann nachträglich
eine höhere Decke eingebaut worden. Dies ist aber offensichtlich
nicht so. Es hat immer nur eine Wohnung gegeben. Herr Keller ist
auch hier überzeugt, dass es durchaus möglich wäre, die ganze
Decke anzuheben, der Aufwand wäre jedoch auch hier enorm und
muss nicht erst gerechnet werden.
Der Kindergarten Gartenstrasse hat eine nette heimelige Atmosphäre. Er ist ca. 25 m2 kleiner als im Sollraumprogramm des Kantons vorgegeben. Auch hier könnten Zweifler sagen, dass die Zahlen nicht sakrosankt und in Stein gemeisselt sind. Jedoch wird man
bei einem Projekt der Verdichtung relativ schnell auf dieses Objekt
kommen und dann passt der Kindergarten Gartenstrasse nicht
mehr wirklich ins Gesamtbild. Es wurde überlegt, was machen,
wenn mehr Raum benötigt wird. Soll man ausserhalb eine neue
Schulanlage bauen? Gleich neben der Parzelle Gartenstrasse befindet sich eine unüberbaute Landparzelle, die aber nicht im Besitz der
Schulgemeinde ist. Sie ist auch nicht in der öffentlichen Zone und
müsste umgezont werden. Für einen Erweiterungsbau wäre also
Platz. Aufgrund dessen, dass die Parzelle eigentlich Wohnzone ist,
wäre eine Umzonung auch nicht sinnvoll, würde doch poten­tiellen
Familien mit Kindern der Wohnraum weggenommen. Hier würde
eine Verdichtung mit Wohnungen durchaus mehr Sinn ­machen.
Deshalb ist die Projektgruppe zum Schluss gekommen, dass auf
dem Areal Gartenstrasse durchaus mehr Raum geschaffen werden
könnte. Obwohl nicht feststeht, dass der Kindergarten Garten­
strasse verschwinden muss, wird man nicht umhin kommen, dass
ein grösseres Projekt nur auf diesem Areal realisiert werden kann.
Eine Aufstockung des Schulhauses Süd wurde ebenfalls in Betracht gezogen. Mit einem Schrägdach ist es jedoch etwas schwierig, weil eine Decke eingezogen und das Dach ersetzt werden
müsste, was zu einem erhöhten Aufwand führen würde.
Irgendwann könnte auch die Turnhalle ersetzt werden. Obwohl sie
keine Normturnhalle ist besteht momentan kein Bedarf zum Ersatz.
Dieser würde auch enorm viel kosten und es hängt vieles zusammen. Herr Keller schlägt vor, dass bei einer Ausschreibung des
Wettbewerbes keine Einschränkungen gemacht werden sondern
aufgezeigt wird, was benötigt wird.
Wie geht’s weiter. Wenn die Schulgemeindeversammlung mit dem
Projektwettbewerb einverstanden wäre, braucht es einen Architekten, welcher die Planung übernimmt. Im Gesetz «Öffentliches
Beschaffungswesen» ist das Verfahren beschrieben. Es ist vorgeschrieben, dass bei dieser vorgesehenen Summe eine öffentliche
Ausschreibung erfolgt. Herr Keller zeigt eine Möglichkeit auf, wie
ein solches Wettbewerbsprogramm aussehen könnte. Die Ausschreibung wird im Amtsblatt veröffentlicht. Darauf kann sich jeder
mit einem Referenzprojekt bewerben. In einem Präqualifikationsverfahren entscheidet das Preisgericht anhand der Unterlagen, wer
zum Projektwettbewerb eingeladen wird. Der Wettbewerb selber
ist anonym, aber man weiss, wen man eingeladen hat. Bei einer
ganz öffentlichen Ausschreibung würden Angebote aus ganz
Europa eintreffen. Darauf sollte verzichtet werden. Die abgegebenen Projekte werden von den Preisrichtern beurteilt. Ein Sieger
wird ermittelt, mit dessen Projekt weiter gearbeitet werden soll.
Zweckmässig wäre, schon früh einen ersten Kostenvoranschlag
ermitteln zu können. Dann könnte gleich mit einem Baukredit wieder vor die Schulgemeinde getreten werden. Der Schritt des Planungskredites könnte übersprungen werden. Geplant werden
muss trotzdem. Dies geht bis zur Fertigstellung des Baus voraussichtlich bis zum Schuljahresbeginn 2017/18, also bis Sommer 2017.
Ernst Ritzi bedankt sich bei Werner Keller für seine Ausführungen.
Noch ist das Jahr 2017 nicht erreicht. Zuerst wird unter Traktandum
2 ein Projektierungskredit von Fr. 120 000 beantragt. Für dieses
Geld ist ein Projektwettbewerb geplant mit einem baureifen Projekt mit Baukredit welches der Schulgemeinde zum Entscheid vorgelegt werden soll. Mit diesem Projektwettbewerb wird mitgeteilt,
dass Platz benötigt wird für zwei neue Kindergärten mit Entwicklungsmöglichkeiten um drei weitere Schulräume. Wichtig sind die
Entwicklungsmöglichkeiten. Die Projektskizze von Werner Keller
ist nicht verbindlich. Nur das Areal soll vorgegeben werden, die
Kindergärten und die Entwicklungsmöglichkeiten. Die Schulbehörde ist gespannt auf die Ideen, welche kommen werden.
Ernst Ritzi weist darauf hin, dass auch andere Ideen vorgeschlagen
werden können. Von einer baulichen Veränderung ausgenommen
ist das Schulhaus Nord. Das muss in dieser Form erhalten bleiben.
Was abgerissen werden darf ist die Turnhalle. Das wurde denkmalpflegerisch abgeklärt. Auf dem Platz könnte eine Norm- oder auch
eine Doppel-Turnhalle gebaut werden. Momentan besteht aber
kein Anlass, für ein Projekt dieser Art. Aus finanziellen Überlegungen kommt dies momentan nicht in Frage und steht auch nicht zur
Diskussion.
Im Vergleich zum abgelehnten Projekt Doppelkindergarten ist die
Behörde überzeugt, dass dieser Vorschlag entscheidende Vorteile
hat. Zum einen ist er etappierbar, d. h. es kann bei Bedarf aufgestockt werden. Gegenüber dem ersten Projekt stehen bei diesem
Entwicklungsmöglichkeiten offen. Aus finanziellen Gründen soll
nur gebaut werden, was auch benötigt wird. Von zwei Kindergärten
wird gesprochen. Die aufgezeigten fehlenden Räume verschwinden fast alle. Das heisst unsere Bedürfnisse an Raum wären fast
abgedeckt. Momentan beantragt die Schule einen Projektierungskredit von Fr. 120 000.
Über den Baukredit würde die Schulgemeindeversammlung voraussichtlich im November 2015 entscheiden. Zwei Kindergärten
werden ca. Fr. 3 Mio kosten. Dies ist die obere Grenze, damit sollte
man auskommen.
Bei einer Erweiterung um drei Schulzimmer würde der ganze Bau
auf etwa Fr. 4.5 Mio veranschlagt. Ernst Ritzi ist wichtig, dass nicht
gesagt wird, dass wir zwei Kindergärten und drei Schulzimmer dringend brauchen. Er möchte nur die Kostenauswirkung aufzeigen.
Ernst Ritzi übergibt das Wort an Andrea Näf, welche als Schulbehördemitglied die Leitung des Ressorts Finanzen innehat.
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Andrea Näf begrüsst die Anwesenden und blickt kurz auf die Schulgemeindeversammlung vom März 2014 zurück. Dort wurde ein
Finanzplan bis 2017 vorgelegt, bei welchem Investitionen von
Fr. 2 Mio berücksichtigt wurden. Bereits dort konnte man sehen,
dass in den nächsten Jahren ein Aufwandüberschuss ausgewiesen
wird. Diese Überschüsse können dank dem hohen Eigenkapital mit
diesem verrechnet werden.
Aufgrund der neuen Situation von Investitionen über Fr. 3 Mio
wurde ein neuer Finanzplan über die Jahre 2015 bis 2018 erstellt.
Mit den heutigen Berechnungen zeichnet sich ab, dass eventuell
eine Steuererhöhung von 1–2 % ab 2018 ins Auge gefasst werden
muss. Betonen möchte Andrea Näf das Wort eventuell. Steuererhöhungen würden nicht einfach so gemacht sondern es werden
Möglichkeiten für Einsparungen geprüft. Die Finanzberatung des
Kantons Thurgau wurde ebenfalls in Anspruch genommen. Ein
Finanzprofil wurde erstellt, welches aufgezeigt hat, wo mehr ausgeben wird und wo weniger. In gewissen Punkten wusste die Behörde bereits im Vorfeld, wo wir etwas über dem Durchschnitt
liegen. Der Bericht muss noch genau analysiert werden und
Schlüsse daraus gezogen werden. Wo es sinnvoll ist werden Sparmassnahmen ergriffen werden. Gewisse Tatsachen sind jedoch
gegeben, z. B. dass drei Schulstandorte auch mehr Liegenschaftenunterhalt generieren. Durch den Wegfall des Mehrklassen­
zuschlages wird vom Kanton Fr. 100 000 weniger Geld einge­
nommen werden. Dies wurde aber zum Wohle der Kinder bewusst
in Kauf genommen. Andrea Näf wiederholt zum Schluss, dass
im Moment keine genaue Aussage darüber gemacht werden
kann, ob die Investition von Fr. 3 Mio ohne Steuererhöhung auskommt.
2. Bericht Raum- und Entwicklungskonzept für die Schulstandorte Oberdorf und Auholz Sulgen und Donzhausen
Den Bericht können die Anwesenden zur Kenntnis nehmen. Ernst
Ritzi bittet die Anwesenden nun ihre Fragen dazu zu stellen.
Fragen zum Kreditbegehren und Projektwettbewerb können unter
Traktandum 3 gestellt werden.
Marcel Rieser möchte wissen, warum die Turnhalle aus dem Projekt ausgeschlossen wurde.
Werner Keller erklärt, dass bei einem Wettbewerb der Perimeter
bestimmt werden muss. Er würde vorschlagen, den Perimeter
nicht um die Turnhalle zu machen. Sonst würde die Turnhalle geplant, als würde sie demnächst gebaut. Das ist momentan wirklich
nicht die Absicht. Das generiert Kosten alleine schon beim Wettbewerb. Die Preissumme sollte eine Relation zur Aufgabengrösse
haben.
Edwin Kamm meldet sich zu Wort. Beim ersten Projekt wurde versprochen, dass der Wasserfall sowie die Rotbuche auf der Parzelle
erhalten bleiben. Er führt aus, dass bei einem anderen Projekt
(Reservoir) ebenfalls gewünscht war, eine Eiche zu erhalten, diese
aber aufgrund der baulichen Widrigkeiten zugrunde ging. Wenn
ein Projekt richtig gemacht werden soll, dürfen solche Aussagen
nicht gemacht werden. Er findet dieses Versprechen heikel und
möchte wissen, wie das nun mit dem neuen Projekt aussieht und
ob das Versprechen noch gelte.
Ernst Ritzi erwidert, dass er für Rotbuchen keine Versprechen ablegen kann. Zudem besteht mit dem Neubau eine neue Ausgangslage respektive ein neues Projekt.
Werner Keller fragt nach, wie der Bürger das meint. Ist gemeint,
dass die Rotbuche nicht mehr berücksichtigt werden soll, da sie
sowieso kaputt gehe. Edwin Kamm erklärt, dass es verrückt ist,
wenn ein Bau geplant wird, welcher so viel Geld kostet, durch eine
Rotbuche eingeschränkt ist.
Werner Keller hätte vorgeschlagen, dass der Baum im Wettbewerb
eingemessen und eingezeichnet wird, vielleicht hat’s auch noch
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mehr erhaltenswerte Bäume. Wenn kritisch und kränkelnd würde
er diesen Baum untersuchen lassen, ob sich eine Erhaltung überhaupt noch lohnt. Dann würde Werner Keller noch vorschlagen ins
Wettbewerbsprogramm aufzunehmen, dass gewünscht wäre, die
Bäume zu erhalten. Er würde «zwingend» aussen vor lassen. So
wäre es dem Architekten überlassen. Und so ein Baum gibt auch
Atmosphäre. Versprechen könne auch Werner Keller nichts, aber
er würde diesen Wunsch auch nicht ignorieren.
Armin Etter, Donzhausen, informiert sich, ob die Raumreserven
des neuen Begegnungshauses im Oberdorf ebenfalls in die Überlegungen zur Raumplanung miteinbezogen wurden.
Werner Keller erklärt, dass im Begegnungshaus noch zwei Räume
frei sind. Diese sind jedoch relativ klein und für einen Kindergarten
undenkbar. Es wurde auch überlegt, ob die Verwaltung in diesen
Räumen untergebracht werden soll. Erst vor kurzem wurde ein
Schulzimmer für die Verwaltung optimal eingerichtet und vorgängig von den Schulbürgern genehmigt. Sie liegt auch zweckmässig
gleich beim Eingang zur Schule. Ein Rückbau wäre unverhältnismässig. Ebenso die baulichen Veränderungen beim Kindergarten
im Schulhaus Oberdorf Süd. Er würde die Räume so belassen wie
sie zurzeit sind. Auch in Hinsicht darauf, dass es sein könnte, einen
dritten Kindergarten im Oberdorf zu eröffnen. Dann wäre er schon
da. Der Nutzen, so wie er vorgesehen ist mit Schulischer Heilpä­
dagogik geht ohne weiteres, ohne bauliche Veränderungen. Das
Begegnungshaus wurde durchaus in die Überlegungen miteinbezogen. Aber eine wesentliche Entlastung für die Situation würden
die zwei Räume nicht bringen.
Monika Rüdisühli stellt fest, dass ein allfälliger dritter Kindergarten
im Oberdorf dort einquartiert würde, wo er bisher schon war. Dann
befänden sich im Oberdorf drei Kindergärten und im Unterdorf
einer. Der Neubau Doppelkindergarten würde mehr Platz in
Anspruch nehmen als der bisherige an der Gartenstrasse. Das
würde heissen, dass sich sechzig Kindergartenkinder auf diesem
Platz aufhalten würden. Die Kinder dürfen zum Spielen nicht
auf den Pausenplatz, andere Kinder halten sich aber durchaus in
der Region des Kindergartens auf. Sie glaubt, dass der Platz etwas
eng werden könnte. Zum anderen hätten die Kinder im Unterdorf
mehr Platz zur Verfügung, insbesondere auch durch den Sportplatz.
Ernst Ritzi kann die Frage nicht erkennen. Diese wurde vorgängig
eigentlich schon durch Werner Keller beantwortet.
Wir sind davon ausgegangen, dass es sinnvoller ist, nur einen
Standort genauer zu betrachten und wenn man überlegt, welcher
Standort dies sein könnte, kommt man schnell aufgrund des Berichtes Raumkonzept zum Schluss, dass es der Standort Oberdorf
sein muss. Dieser hat auch in Bezug auf das Einzugs- und Baugebiet Entwicklungspotenzial. Dies waren auch die Überlegungen der
Behörde.
Rita Sigrist möchte wissen, was für eine Relevanz die Deckenhöhe
für einen Kindergarten hat. Gesagt wurde, dass die Abwartswohnung wegen der Deckenhöhe nicht für einen Kindergarten geeignet ist. Sie mag sich erinnern, dass im Bircherhaus in einer ganz
normalen Wohnung ein Kindergarten betrieben wurde. Sie glaubt
nicht, dass sich die Kinder nachträglich wegen der zu niedrigen
Deckenhöhe an den Kindergarten zurückerinnern. Entscheidend ist
die Lehrperson.
Einen Kindergarten in die Wohnung stecken zu wollen, darauf ist die
Projektgruppe nicht gekommen. Angeschaut wurde, ob ein Klassenzimmer daraus gemacht werden könnte. Ob ein Kindergarten im
dritten Obergeschoss eines Schulhauses zweckmässig ist, ist fraglich. Werner Keller empfände dies als Notlösung. Aber er gibt Frau
Sigrist Recht, eine Wohnung ist für einen Kindergarten gar nicht so
schlecht. Es hat ein Badezimmer und eine Küche. Das wurde früher
öfters gemacht. Der Aussenbereich ist jedoch weit weg und die
ganze Erschliessung durch das Schulhaus ist nicht optimal.
3. Kreditantrag von Fr. 120 000 für Projektwettbewerb
Über diesen Antrag soll diskutiert werden über diesen werden die
anwesenden Stimmbürger auch heute Abend entscheiden. Dafür
werden dann auch die Stimmenzähler zum Einsatz kommen. Ernst
Ritzi hat bereits angeführt, was die Überlegungen sind und warum
ein Projektwettbewerb gemacht werden soll. Werner Keller hat
seine Ausführungen über den Ablauf gemacht. Die Behörde ist
überzeugt davon, dass dieses Projekt zur heutigen Zeit und zur
aktuellen Situation der richtige Schritt ist, weil wir Räume brauchen, einen Kindergarten und für die Zukunft Entwicklungsmöglichkeiten an diesem Standort.
Andreas Opprecht, Gemeindeammann Sulgen, ergreift das Wort.
Er wurde tags zuvor von einem Stimmbürger angefragt, was denn
die Meinung der Politischen Gemeinde zu diesem Vorhaben sei. Es
sei ein positiver und ein negativer Leserbrief in der Zeitung zu lesen
gewesen. Beide mit nachvollziehbaren Argumenten. Aus Sicht der
Gemeinde ein Stück weit eine heikle Frage, aber auch eine Frage,
die eine gewisse Berechtigung hat. Aus Sicht der Gemeinde gibt’s
einige Punkte die wichtig sind. Einer davon ist sicher wenn Schule
ein Projekt macht und wie die Schule aus Sicht der Politischen
Gemeinde wahrgenommen wird. Sie möchte, dass die Schule auch
langfristig erfolgreich ist. Es sind drei Punkte, auf die Andreas
Opprecht aus Sicht der Politischen Gemeinde eingehen und mitgeben will für die spätere Entscheidungsfindung.
Punkt 1
Schnittstellen zwischen Primarschulbehörde und Gemeinderat
Bei der Aufsetzung des Raumkonzeptes war die Raumplanung der
Gemeinde relativ wichtig. Im jetzigen Zonen- und Richtplan ist vorgegeben, dass die Wohnentwicklung im OD stattfinden wird. Dafür
braucht es strategische Entwicklungsreserven für die nächsten 20,
25, 40 oder 50 Jahre. Dies kann man mit zwei Sachen machen, indem man zum einen zusätzlich Land kauft (Landreserve neben
Kindergarten Gartenstrasse; Erbengemeinschaft Kolb) oder wenn
baulich etwas gemacht werden muss, z. B. ein Bau geplant wird mit
Entwicklungsmöglichkeiten, wie das die Schulgemeinde vorsieht.
Aus Sicht der Gemeinde ist das die bessere Variante, weil so die
Raumplanung heute funktioniert. Der Ansatz des verdichteten Bauens, wie das die Primarschule gewählt hat, ist vom Grundsatz her
gut.
Weitere zwei Punkte zwischen den Behörden, welche dem Gemeinderat wichtig waren, waren die Regelung Auholzsaal bezüglich Besitz und Unterhalt. Beim Bau vor 25 Jahren wurden die gegenseitigen Interessen gut geregelt, aber wenn man einen weiteren
Investitionszyklus vorausdenkt ist es wichtig, dass zwischen den
Behörden geregelt ist, wie die weitere finanzielle Verpflichtung
aussieht.
Das Schulhaus Auholz wurde vor rund 18 Jahren gebaut. Dort
wurde an die Entwicklungsreserven gedacht. Es gibt aber gewisse
Grenzbereinigungen, welche aus Sicht der Politischen Gemeinde
vorgenommen werden sollten, damit dann, sollte es zu einem Kreditantrag kommen, jeder klar weiss, welche finanziellen Verpflichtungen auf uns zukommen.
Diese drei Punkte konnten nach Meinung beider Behörden gut gelöst werden. Aus Sicht des Gemeinderates hat die Schulbehörde
ihre Hausaufgaben gemacht.
Punkt 2
In einer Gemeinde ist es sehr wichtig, dass es gut geführte Schulen
gibt, mit guten oder sehr guten Lehrpersonen. Die Zusammen­
arbeit mit der Schulbehörde ist im Grundsatz gut und gegenüber
früher stark verbessert und man kann bei Bedarf Lösungen finden.
Die Schüler haben, nach Meinung von Andreas Opprecht, sehr
gute Lehrpersonen auf der Schulstufe wie auch im Kindergarten.
Punkt 3
Die Schule braucht eine gute Infrastruktur, die Gebäude müssen
unterhalten werden. Die Gebäude müssen dem Bedürfnis der
Schule und der Zeit angepasst werden und bei Bedarf muss man
sich überlegen, ob man bauen oder umbauen soll, so dass Sulgen
weiterhin konkurrenzfähige Schulen aufweisen kann. Von Seiten
Gemeinde kann festgestellt werden, dass, wenn junge Familien
zuziehen oder junge Leute, welche eine Familie planen, es für diese
wichtig ist, was der Wohnort für eine Schule hat. In dieser Lebensphase ist der Steuerfuss eher sekundär, genauso wie die Anbindung an den ÖV oder welche politische Ausrichtung das Gremium
hat. Von Seiten Gemeinderat weist Andreas Opprecht auf diese
drei Aspekte hin, dass die Schulbehörde ihre Hausaufgaben bei
diesen Schnittstellen gemacht hat. Dies auch bezüglich der Forderungen an der letzten ausserordentlichen Schulgemeindeversammlung. Die Schule kann gute Lehrpersonen aufweisen und
geht nun über zur Anpassung der Infrastruktur. Andreas Opprecht
dankt den Anwesenden, wenn sie die gehörten Punkte ebenfalls in
die Entscheidung miteinfliessen lassen.
Ernst Ritzi bedankt sich bei Andreas Opprecht für seine Ausführungen.
Ein Bürger bedankt sich für den Bericht und die Analyse und
möchte wissen, wie diese Fr. 120 000 gemäss Kreditantrag verwendet werden.
Die Fr. 120 000 sind als Budget gedacht, meint Werner Keller dazu.
Zum einen sind das Planunterlagen, welche für
den Wettbewerb benötigt werden, auch elektronisch. Fr.   1 000
Alle Teilnehmer erhalten eine Modellgrundlage
aus Gips
Fr.   5 000
Fr. 22 000
Die ganze Organisation, alles verfassen, prüfen etc.
Inserate
Fr.   1 000
Preissumme, Geld, welches die Teilnehmer (ca. 5),
erhalten, pro Teilnehmer Fr. 4 000 Fr. 20 000
plus darüber hinaus eine Preissumme, für z. B. die
ersten drei Plätze, je nach Qualität der Projekte
Fr. 25 000
Vom SIA gibt es eine Norm, wie die Berechnung hierfür ist. Diese
hier ist etwas tiefer. Die SIA setzt ihre Tarife meist höher an.
Fachpreisrichter, welches namhafte Personen
sein sollten
Fr. 17 000
Fr.   6 000
Sachpreichsrichter, also Laienpreisrichter
Spesen für Ausstellung, kopieren etc.
Fr.   3 000
Das ergibt erst Fr. 100 000. Aber wenn man den Baukredit will, sollte
man die Kosten nochmals ermitteln. Das Projekt würde dann stehen aber dann hat man bis zur Abstimmung noch etwas Reserve.
Peter Bruggmann stellt sich vor die Gemeinde.
Vor 17 Jahren, wurde das Schulhaus Auholz eingeweiht. Peter
Bruggmann erläutert, warum das Schulhaus Auholz gebaut wurde.
Es wurden dazumal bereits Ideen für einen Neubau im Oberdorf
gesammelt. Dabei wurde festgestellt, dass der Raum um die Schulanlagen zu eng wäre. Man war der Meinung, nicht noch mehr konzentrieren zu wollen. Die Meinung war, dass die Schule zu den
Kindern kommen soll und nicht, dass die Kinder ins Oberdorf in die
Schule gehen müssen. Das war der Hauptgrund, weshalb das
Schulhaus Auholz gebaut wurde. Es wurde gebaut für sechs Klassen, damals noch reine Regelklassen, 1. bis 6. Klasse sowie einen
Kindergarten. In Zukunft sind nur noch vier Regelklassen im Auholz
geplant. Somit würden zwei Schulzimmer frei werden. Nach dem
Bau des Schulhauses Auholz wurde der Kindergarten im Oberdorf
ins Schulhaus eingebaut. Der Kindergarten Gartenstrasse wurde
ebenfalls weitergeführt. Es wurde bereits damals festgestellt, dass
der Kindergarten Gartenstrasse grössenmässig an der unteren
Grenze ist. 25m2 wie heute bekannt gegeben wurde. Peter Bruggmann ist überzeugt, dass relativ problemlos – kostet natürlich Geld
– der Kindergarten Gartenstrasse vergrössert werden könnte. Nun
sind aber die weiteren Raumprobleme noch nicht gelöst. Mit den
Ausführungen von Werner Keller ist Herr Bruggmann einverstan-
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den. Eine Wohnung für Kindergarten oder Klassen umzunutzen,
selbst mit baulichen Anpassungen, macht keinen grossen Sinn.
Warum jedoch eine Schulverwaltung ihre Arbeit nicht aus einer
Wohnung verrichten kann, versteht er nicht. Klar ist jedoch auch
hier, dass gewisse bauliche Anpassungen vorgenommen werden
müssten und dies ist nicht ganz gratis. Die Räume im Begegnungshaus sind nicht so klein. Psychomotorik oder andere Therapieformen könnten alleweil dort untergebracht werden. Auch Sekretariat
und Schulverwaltung könnten dort arbeiten. Peter Bruggmann
stellt fest, dass der Schulleiter nicht alleine Schulleiter vom Oberdorf ist. Ebenfalls ist er Schulleiter von Donzhausen und Auholz.
Und das Begegnungshaus ist nur ein Steinwurf vom jetzigen
Standort entfernt. Was Peter Bruggmann stark zu schaffen macht
sind die 260 Kinder. Ursprünglich waren es mal 380 Kinder welche
in diesen Schulanlagen Platz gefunden haben. Gemäss Bericht ist
die Entwicklung stabil. Er meint, dass erst, wenn die Entwicklung
nach oben zeigt, sich überlegt werden müsste, wie dies in drei/vier
Jahren aussehen könnte. Warum muss jetzt, wenn die Lage stabil
ist, gebaut werden? Warum rücken wir nicht zusammen und reizen
die effektiven Raumreserven erst mal aus? Bevor das Auholzschulhaus gebaut wurde wurden im evangelischen Kirchgemeindehaus
Räume zugemietet. Es war sicher nicht eine optimale Lösung aber
seiner Meinung nach waren Textiles Werken und die Kleinklasse
dort untergebracht. Das Bircherhaus wurde bereits genannt als
externer Kindergarten. Früher hat man erst extern geschaut und
sich die Entwicklung angeschaut und wenn diese weiterhin nach
oben zeigt, dann muss etwas gemacht werden. Tatsächlich müsste
die Schulgemeinde mit der Politischen Gemeinde Kontakt aufnehmen. Momentan ist es nicht so, dass Räume von Dritten zugemietet werden müssten. Wenn also im Oberdorf gebaut werden sollte
müsste Raum erweitert werden, d. h. mehr Land zugekauft werden.
Ob es richtig ist, sich auf das Oberdorf zu konzentrieren oder ob
nicht auch ein Kindergarten nach Donzhausen verlegt werden
sollte, müsste in die Überlegungen miteinbezogen werden. Nach
diesen Ausführungen möchte Peter Bruggmann wissen, wie hoch
der Abschreibungsbedarf ist bei einem Neubau mit Fr. 3 Mio. Andrea Näf antwortet, dass linear 3 % während 33 Jahren abgeschrieben wird. 3 % auf Fr. 3 Mio bedeuten rund Fr. 90 000 oder 2 Steuerprozente. Sollte nicht gebaut werden, müsste der Steuerfuss 2 %
reduziert werden. Peter Bruggmann geht’s nicht um den Steuerfuss sondern er möchte erst die Entwicklung sehen, ob dieser Bau
überhaupt nötig ist.
Willi Hutter findet es gut, dass ein Architekt, in Person von Werner
Keller, in die Baukommission gewählt wurde. Dieser hat vor dem
Votum von Peter Bruggmann das Budget von Fr. 120 000 erklärt.
Willi Hutter hätte es begrüsst, wenn er sein Honorar von rund
Fr. 20 000 ebenfalls reingenommen hätte. Es wird über Fr. 120 000
abgestimmt, effektiv wären es aber Fr. 140 000.
Dazu mein Ernst Ritzi, dass anlässlich der Orientierungsverammlung, an welcher auch Willi Hutter teilgenommen hat, mitgeteilt
wurde, dass das Kostendach Fr. 15 000 beträgt. Dies gehört zu den
Vorbereitungsarbeiten der Behörde und fällt auch in die Kompetenz der Behörde. Es wird kein Geheimnis daraus gemacht.
Bruno Sacchet meint, dass er überzeugt davon ist, dass sich niemand im Saal befindet, welcher keine gute Schule haben möchte.
Mit allen vernünftigen Möglichkeiten für unsere Kinder. Auch er
denkt so. Ein guter und effizienter Schulbetrieb hängt von guten
Lehrpersonen ab. Die Raumplanung der Primarschule ist nach seiner Meinung nach etwas holprig. Und wieder ist die Schulgemeindeversammlung aufgerufen, einen happigen Planungskredit in den
Sand zu setzen, wie vor zwei Jahren. Ziel hätte sein sollen abzuklären und zu dokumentieren wie mit den vorhandenen Raumressourcen in der Gemeinde Sulgen umgegangen werden kann. Ein Teil
wurde berücksichtigt, andere jedoch nicht ernsthaft in die Planung
miteinbezogen. Ein Schulzimmer wird aufgrund des Auszugs der
Bibliothek frei. Das Schulsekretariat müsste eigentlich kein Schulzimmer blockieren. Für Büro- und/oder Gruppenunterricht könnte
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auf die Wohnung im Schulhaus Nord ausgewichen werden. Der
Kindergarten Gartenstrasse wird für ihn unverständlich nicht als
klassischer Kindergarten genutzt. Auch wenn er etwas zu klein ist,
war er doch immer ein schöner Kindergarten mit viel Aussengelände. Im neuen Begegnungszentrum sind zwei Räume frei. Diese
hätten ernsthaft in die Raumplanung miteinbezogen werden sollen. Ebenfalls ein freier Raum besteht oberhalb der Turnhalle. Dieser wurde früher gerne als Bastelraum genutzt. Fazit aus den Überlegung von Bruno Sacchet ist, dass es seiner Meinung nach zum
jetzigen Moment keinen Planungskredit von Fr. 120 000 für einen
neuen Kindergarten braucht. Das sei nicht nur nicht notwendig
sondern mit den prognostizierten Baukosten von Fr. 3 Mio und der
wahrscheinlich unumgänglichen Erhöhung der Steuern werde
über das Ziel hinausgeschossen. Es darf nicht vergessen werden,
dass auch die Politische Gemeinde ihre Steuern erhöhen müsse,
alleine schon wegen den Kosten im Gesundheitsbereich. Es kommt
dazu, dass genau vor 10 Jahren die Primarschule Sulgen 382 Kinder betreut hat. Heute sind es 281 Kinder. Da sich im Moment keine
grossen Veränderungen abzeichnen müsste man im Moment nicht
vorsorglicherweise Fr. 3 Mio ausgeben, sondern zusammenrücken
und die bestehenden Räume optimal nutzen. Auch der Kindergarten Gartenstrasse könnte etwas attraktiver gestaltet und hergerichtet werden. Bruno Sacchet ist davon überzeugt, dass der Schulbetrieb dann weiterhin gut funktionieren würde.
Sabina Stöckli meldet sich zu Wort. Sie ist Lehrperson in Donzhausen und wurde dazumal von Bruno Sacchet angestellt. Sie hat
Peter Bruggmann als damaligen Schulpräsidenten sehr geschätzt
und hat sich ebenso geschätzt gefühlt in ihrer Arbeit guten Unterricht zu leisten. Aber wenn sie sich zurück erinnert, an ihre damalige Zeit im Oberdorf, musste sie die Kinder für Gruppenarbeiten
in den Gang hinaus schicken. Das war cool, im wahrsten Sinne des
Wortes, und manchmal auch etwas zügig. Aber nicht, dass die
Kinder dann zügiger gearbeitet hätten. Die Idee, die Kinder raufzuschicken – Bewegung im Schulalltag ist auch wichtig – effektiv
gearbeitet haben sie dann eher nicht. Schwierig war auch immer
zu wissen, was dort oben läuft und was im Schulzimmer. Den Dachboden hat sie auch sehr genossen. Theateraufführungen wurden
geprobt. Ein Schild, welches aufgestellt wurde, dass pro m2 nicht
mehr wie 100 kg Belastung erfolgen darf. Deshalb wurde ihre letzte
Theaterprobe an einem anderen Ort geprobt. Der Raum ist also
nicht so toll für den Unterricht. Wenn die Kinder unten mit Musik
turnen, hat man auch Musik oben.
Walter Berger möchte auf zwei Aspekte aus Sicht des Kantons
hinweisen. Das Raumprogramm ist wiederholt thematisiert worden. Der Kanton gibt dieses als Empfehlung den Schulgemeinden
ab. Seit 1992 existiert dieses und hat sich bewährt. Im 2007 wurde
es leicht überarbeitet. Der Lehrerarbeitsbereich ist leicht erweitert
worden und auch der Bedarf an Gruppenräumen ist erhöht worden. Das sind Limitenwerte, Standards, die gesetzt werden, damit
der Kanton eine gewisse Gleichbehandlung gewährleisten kann.
Infrastruktur soll gewährleistet werden. Diese haben sich bewährt.
Und wenn man nach diesen Werten eine Analyse macht, ist ein
Handlungsbedarf ausgewiesen. Walter Berger möchte sich den
Äusserungen des Gemeindeammanns anschliessen und meint,
dass man gut beraten ist, den Kreditantrag zu unterstützen. Dies
vor allem auch aus einem anderen Grund. Er persönlich findet,
dass die Schülerzahlentwicklung aus Sicht der Behörde sehr defensiv vorgenommen wurde. Beim Kanton gehen sie von einem
Schülerwachstum von 1 % pro Jahr über die nächsten 9 Jahre gesehen aus. Er sieht keinen Grund, weshalb Sulgen, als attraktive
Gemeinde, nicht im Trend sein sollte. Das Bauland ist günstig und
Sulgen hat eine gute Verkehrsanbindung. Seit vier Jahren hat der
Kanton Thurgau aus allen umliegenden Kantonen einen positiven
Wanderungssaldo, dies aus verschiedenen Gründen, d. h. wir sind
ein attraktiver Kanton. Sulgen hat viele Vorzüge und wird davon
sicher auch profitieren können. Die Schülerzahlen im Oberdorf
werden tendenziell eher zunehmen. Walter Berger möchte auf
einen weiteren Aspekt hinweisen. Leider haben wir auch mit der
Schülerzahlentwicklung im Bereich der Kindergartenlehrperson
eine Mangelsituation. Aus früheren Jahren ist bekannt, dass sich
die Lehrpersonen über eine neue Stelle informieren. Infrastruktur,
Umfeld und die Leute die hier wohnen sind ein wichtiger Faktor.
Die Qualität der Lehrperson ist sicher entscheidend für den Lern­
erfolg der Schülerinnen und Schüler, aber der Aspekt einer attraktiven Infrastruktur darf nicht ausser Acht gelassen werden. Die
Strategie, auch seitens der Behörde, muss sein, die guten Kindergartenlehrpersonen zu behalten und die Infrastruktur so attraktiv
zu gestalten, so dass man gerne in dieser Schule arbeitet. In diesem
Sinne empfiehlt Walter Berger eindrücklich, den Kreditantrag, welcher sehr massvoll ist und gut begründet, anzunehmen. Aus den
Werten der Raumprogramme, werden die Staatsbeiträge bemessen. Aufgrund dieser Limiten werden die Baufolgekosten sowie die
Betriebsbeiträge der Schülerinnen und Schüler bemessen und
nicht zuletzt ist es auch so, dass Sulgen Fr. 1.2 Mio vom Kanton
erhält. Jedes Jahr erhält Sulgen etwas weniger, weil die Steuerkraft
steigt. Die Limiten bestehen auch aufgrund der Baufolgekosten
und der Staatsbeiträge.
Regula Notter ist im Jahr, als das Schulhaus Auholz eingeweiht
wurde, aus dem Semi gekommen. In Hohentannen hat sie ihre
erste Stelle antreten können. Gwundrig hat sie das schöne neue
Schulhaus besichtigt. In diesen 18 Jahren hat sich die Schule sehr
verändert. Alleine der Lehrplan hat sich stark verändert. Heute
arbeiten die Schüler mit Matheplänen, alleine, zu zweit oder in
Gruppen. Wiederum andere Kinder arbeiten mit der Lehrperson.
Es braucht mehr Platz, sonst steht man sich im Weg rum. Ein Anliegen ist Regula Notter auch, dass die guten Lehrpersonen hier
bleiben. Sie findet es schade, wenn man wegen eines zu kleinen
Raumangebotes diese Leute verlieren würde. Zudem findet sie es
wichtig, dass nicht bei der Bildung Geld gespart wird, sondern das,
was zur Verfügung steht auch eingesetzt wird. Es wurde im Vorfeld
erklärt, dass die Primarschulgemeinde das Geld zur Verfügung hat
und sie sich mit diesem Vorhaben nicht übernimmt. Regula Notter
würde sich freuen, wenn die Anwesenden dem Kreditbegehren
zustimmen würden.
Für Patrick Frick geht es heute nicht mehr nur um die Abstimmung
zum Kreditantrag von Fr. 120 000 sondern auch um einen Vertrauensbeweis für die Primarschulbehörde welche hier einen wirklich
guten Job macht. Die Primarschulbehörde hat an ihrer letzten
ausserordentlichen Schulgemeindeversammlung vom 02. 07. 2013,
an welcher das Projekt für einen Doppelkindergarten knapp abgelehnt wurde, den Auftrag gefasst, unter anderem ein Raumkonzept
auszuarbeiten und die Entwicklungsmöglichkeiten aller drei Standorte aufzuzeigen. Das Raumkonzept unter Einbezug von Werner
Keller wurde erstellt. Beim letzten Projekt wurde bemängelt und
kritisiert, dass kein Projektwettbewerb durchgeführt wird. Der Projektwettbewerb wäre heute integriert. Man will möglichst viele
Ideen einholen um eine möglichst gute Lösung zu erarbeiten. Die
Primarschulbehörde hat in den Augen von Patrick Frick ihre Aufgaben wirklich gut gelöst und das Ergebnis des Raumkonzeptes zeigt
eindeutig den Bedarf eines Doppelkindergartens auf. Voten von
Bruno Sacchet, man könnte oberhalb der Turnhalle einen Raum
benutzen – nicht nur der Belastung der Decke wegen, sondern auch
wegen der Steilheit der Treppe, allenfalls soll auch gleich ein Ambulanzauto hingestellt werden, damit die Kinder, welche herunterstürzen gleich ins Spital eingeliefert werden können – kann Patrick
Frick nicht verstehen. Wenn der bestehende Kindergarten umgebaut und umgenutzt werden sollte würde das wahrscheinlich etwa
Fr. 500 000 bis 600 000 kosten zusammen mit einer Erweiterung.
Die Möglichkeiten für räumliche Erweiterungen wären zunichte
gemacht. Dies wäre für Patrick Frick eine klare Fehlinvestition. Es
wird nicht mehr im 1955 gelebt, sondern im Jahr 2014. Der Kindergarten Gartenstrasse wurde vor rund 60 Jahren gebaut. Seither
hat sich extrem viel verändert. Alleine vom Kanton gelten heute
andere räumliche Vorgaben oder wie von Regula Notter gehört
andere Unterrichtsformen. Es gibt heute auch mehr Fremdsprachig­
keit, was mehr Betreuung und andere Unterrichtsformen nach sich
zieht. Hier geht’s nicht mehr, dass man mit einem Umbau eines
Kindergartens von 1955 etwas Gescheites machen kann. Der ganze
Raumbedarf hat sich nicht nur im schulischen Bereich verändert
sondern auch in privaten Haushalten. Von Gebäuden, welche im
1961 gebaut worden sind, hatten nur gerade 47 % mehr als vier
oder mehr Zimmer. Im Jahr 2000 sind es bereits 70 % der Bauten
welche mehr als vier Zimmer hatten. Der Raumbedarf hat sich
verändert. Warum soll das in der Schule anders sein. Wer heute in
einem Haus wohnt aus dem Jahre 1955, wohnt heute alleine in dem
Haus, weil die Kinder ausgezogen sind.
Mit einem Ja zum Kreditantrag von Fr. 120 000 würden die Bürger
Ja zu einer zukunftsgerichteten Schule sagen, auf die alle stolz sein
können. Mit einem Ja würde die Primarschulbehörde gestärkt und
den Lehrpersonen, welche wirklich das wichtigste sind an unserer
Schule, würde ermöglicht, die Kinder in zeitgemässen Räumlichkeiten an unserer Schule zu unterrichten.
Willi Hutter empfiehlt – aufgrund der diversen Pro- und KontraVoten – eine geheime Abstimmung durchzuführen.
Dies ist kein Ordnungsantrag, dass jetzt abgestimmt werden soll,
sondern dass geheim abgestimmt werden soll. Ernst Ritzi wird
über diesen Antrag abstimmen lassen. Möchte vorerst jedoch fragen, ob die Diskussion weiter gewünscht ist.
Joos Bernhard spricht Peter Bruggmann direkt an. Beim Bau vom
Schulhaus Auholz seien Visionen gewesen und ein super schönes
Schulhaus sei erstellt worden. Heute ist die Zeit gekommen, dass
man sagt, dass man hier im Oberdorf auch etwas machen will.
Joos Bernhard unterstützt den Kreditantrag.
Für Barbara Frick ist heute ein wichtiger Abend. Sie hat sich viele
Gedanken gemacht. Sie möchte in Erinnerung rufen, wie die Welt
im Baujahr des Kindergartens Gartenstrasse ausgesehen hat. 1955
haben die wenigsten Schweizer ein Auto gefahren. Nur gerade mal
277 000 PW’s hat’s gegeben. Farbfernsehen, Handy’s und Computer waren Science Fiktion. Ferien hatte man keine. Es war eine ganz
andere Zeit. Aber die Sulgener hatten Mut. Die haben einen Kindergarten gebaut. Das war eine wahnsinnige Tat. Das Unterrichtsgesetz hat erst 1978 erstmals vorgeschrieben, dass die Gemeinden
Kindergärten zu führen haben. Dannzumal war der Besuch des
Kindergartens noch nicht obligatorisch. Unsere Vorfahren waren
zukunftsweisend und haben es an die Hand genommen, haben
gewagt, etwas zu machen. Die Kindergärten von 1955 und von
heute sind überhaupt nicht mehr vergleichbar. Die älteste Tochter
von Barbara Frick ist heute 14 Jahre alt. Die jüngste Tochter geht
gerade in den Kindergarten. In diesen 9 Jahren hat sich das Kindergartenleben total verändert. Der Kindergarten ist zur Vorschule
geworden, die Präsenzzeit ist viel höher und die zu erbringenden
Leistungen der Kinder sind anspruchsvoller. Es ist zu überlegen,
wieviel Zeit die Kinder in der Schule oder im Kindergarten verbringen und wieviel Zeit zuhause in ihren Zimmern und spielen. Dort
haben sie viel mehr Raum zur Verfügung als in der Schule. Früher
war der Bürger stolz auf sein Schulhaus und hat es sich was kosten
lassen. Bereits damals war klar, dass Bildung Wohlstand bedeutet
und dies bedeutete die Zukunft. Was machen wir heute? Es ist egal,
wenn Kinder in einem Werkraum unterrichtet werden und Schüler
in den Gängen arbeiten müssen. Man versucht überall etwelche
Lücken zu stopfen und macht Vorschläge, wie man das machen
könnte. Barbara Frick fragt sich, wo der Stolz der Bürger bleibt und
ob jeder nur noch für sich schaut. Wollen wir noch so leben wie vor
60 Jahren? Alle die wir hier sind beanspruchen mehr Platz. Mehr
Platz bedeutet für uns mehr Lebensqualität. Im Kindergarten und
der Schule bringt er mehr Lernqualität. Kürzlich hat Barbara Frick
in der Zeitung gelesen, dass der 40jährige Kindergarten in Kreuzlingen abgebrochen und ein Neubau erstellt werden soll. Dies ge-
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nau aus denselben Überlegungen wie die Primarschulbehörde
Sulgen entschieden hat. Dass ein Neubau sinnvoller sein wird und
dies der richtige Schritt in die Zukunft sein wird. Barbara Frick bittet die Sulger Bürger eindringlich, den Mut für einen Schritt vorwärts zu machen.
Monika Rüdisühli fügt an, dass dieser Neubau in Kreuzlingen nur
Fr. 1.1 Mio kostet. Worauf von Seiten der Sulgener Bürger erwidert
wird, dass dies kein Doppelkindergarten sei. Was Frau Rüdisühli
weiter zu schaffen macht ist die Zukunft der Schweiz ganz allgemein, fügt aber gleich an, dass ihre Wortmeldung eigentlich zur
Politischen Gemeinde gehört, zu den Sozialkosten. Sie meint, dass
haushälterisch mit den Steuergeldern umgegangen werden soll.
Frau Etter äussert, dass sie sich mit dem Bericht befasst hat und der
Meinung ist, dass es sich hier um einen seriösen Bericht handelt. Sie
wohnt an der Bahnhofstrasse mit Blick auf die Firma Hochdorf und den Kirchberg mit dem Schulhaus. Wir haben eine internationale Firma, welche ihre Produkte bis nach China verkauft, gut läuft
und eine gute Zukunft hat. Sie schämt sich, für die Politik, welche
hinter dem Rücken betrieben wird. Sie unterstützt den Antrag.
Brigitte Schönholzer findet es wichtig, was heute Abend entschieden wird. Sie war mal ein Teil der Schulbehörde hier in Sulgen. Sie
ist überzeugt, dass jede Primarschulbehörde zukunftsorientiert ist
und das Beste für die Kinder, Schule und die Bevölkerung will am
Standort von Sulgen. Es wurde immer wieder erwähnt, wie schön
und toll das Schulhaus Auholz sei. Es sind bestimmt noch einige
von den damaligen Gremien der Baubehörde anwesend. Es war
damals auch allen wichtig, und man musste haushälterisch umgehen mit den Geldern. Es war wichtig, dass gesagt wurde, dass
soviel Geld zur Verfügung stand und mit diesem Geld ausgekommen wird. Damals wurde gesagt, dass dies ein absoluter Zweckbau
sei und nur soviel kosten darf. Sie hat heute Abend immer nur
gehört Fr. 3 Mio oder Fr. 4.5 Mio dann passt das. Das ist der Unterschied zu damals. Sie möchte das der Behörde mit auf den Weg
geben und meint, dass die Behörde mit ihrem Kostendach viel
weiter runter müsste. Um Kosten zu sparen wurde damals diskutiert, nur kaltes Wasser in den Klassenzimmern zu haben. Sie
möchte die Behörde etwas sensibilisieren, dass sehr wohl ein Bau
hingestellt werden kann, aber man muss sich bewusst sein, dass
es die Steuergelder jedes einzelnen sind, welche verbaut werden.
Alle wollen nur das Beste für die Kinder, wir stehen dafür ein und
wir stehen ein für Sulgen. Es war immer eine attraktive Primarschule und sie möchte, dass Sulgen auch in Zukunft eine attraktive
Primarschule hat.
Ernst Ritzi schliesst nach Rückfrage für weitere Voten die Diskussion und dankt für die interessanten Ausführungen. Ergänzend fügt
der Präsident an, dass die Behörde sich das mit den Finanzen nicht
einfach gemacht hat. Selbst wenn die Abstimmung positiv ausfällt
wird es sich die Behörde nicht einfach machen und es soll haushälterisch umgegangen werden mit den Steuergeldern.
Ernst Ritzi kommt auf den Antrag von Willi Hutter zurück. Willi
Hutter verlangt eine geheime Abstimmung.
Urs Bösiger meldet sich diesbezüglich zu Wort und bittet den Präsidenten, den Antrag abzulehnen. Es sei Sache der Demokratie.
Hier muss Ernst Ritzi Urs Bösiger unterbrechen. Über den Antrag
kann nicht diskutiert werden, weil es sich hier um einen Ordnungsantrag handelt. Wenn er gestellt ist, muss darüber abgestimmt
werden.
Das Quorum sagt, dass, wenn ein Viertel der Stimmenden eine
geheime Abstimmung wünschen, diese auch so durchgeführt
wird. Die Hürde ist relativ tief. Ernst Ritzi bittet die Stimmenzähler
um Auszählung.
16
Der Präsident stellt die Frage wer möchte, dass eine geheime Abstimmung durchgeführt wird, soll das mit der Stimmkarte bezeugen. 7 Anwesende wollen eine geheime Abstimmung.
Der Präsident stellt die Frage, wer eine offene Abstimmung möchte,
soll das mit der Stimmkarte bezeugen. Es muss ausgezählt werden.
88 (56 + 32) Anwesende wünschen eine offene Abstimmung. Es
wünschten nur 7 eine geheime Abstimmung. Ein Viertel der
95 Stimmenden wären 24. 7 sind kein Viertel. Aus diesem Grund
wird die Abstimmung über den Kreditantrag offen geführt.
Der Antrag der Behörde ist aus der Folie ersichtlich. Er steht auch
auf Seite 11 der Botschaft.
«Wir beantragen Ihnen einen Kredit von Fr. 120 000 für einen Projektwettbewerb zur Erweiterung der Schulanlage Oberdorf Sulgen
um zwei Kindergärten mit optionaler Erweiterungsmöglichkeit um
mindestens drei Klassenzimmer.»
Ernst Ritzi bittet die Stimmenzähler wiederum ihres Amtes zu walten und schreitet zur Abstimmung.
Wer den Antrag der Behörde für einen Kredit über Fr. 120 000 annehmen will soll das bezeugen durch die Stimmkarte.
85 (34 + 51) Stimmbürger nehmen den Kreditantrag an.
Wer den Antrag der Behörde für einen Kredit über Fr. 120 000 ablehnen will soll das bezeugen durch die Stimmkarte.
21 (4 + 17) Stimmbürger lehnen den Kreditantrag ab.
Mit 85 Ja- zu 21-Nein-Stimmen wird der Kreditantrag der Behörde
angenommen.
Ernst Ritzi bedankt sich herzlich für das Vertrauen.
4. Mitteilungen
Ernst Ritzi teilt mit, dass am 16. 03. 2015, an der ordentlichen Schulgemeindeversammlung über das Paket Auholz abgestimmt werden soll. Es geht darum, dass das Land unter dem Schulhaus
­Auholz in den Besitz der Primarschule übergehen soll. Ein Teil gehört momentan noch der Politischen Gemeinde. Gleichzeitig soll
die Nutzung des Auholzsaales für das Schulturnen geregelt werden. Das wird der Inhalt dieser Vorlage sein. Der Gemeinderat sowie die Schulbehörde haben sich darüber weitestgehend geeinigt.
In unserer Gemeindeordnung steht, dass sämtliche Grundstückgeschäfte durch die Gemeindeversammlung genehmigt werden
müssen.
Andrea Näf führt aus, dass das Verwaltungsgericht in Sachen ICT
letzte Woche den Entscheid gefällt hat, den Rekurs abzuweisen.
Die PC-Anschaffungen können getätigt werden, sofern der Beschwerdeführer den Entscheid nicht vor das Bundesgericht weiterzieht. Dies bedeutet, dass eine 30tägige Frist abgewartet werden
muss bevor wir auch in diesem Projekt vorwärts machen können.
Das Urteil erleichtert und erfreut die Behörde.
Ernst Ritzi teilt folgende Termine mit
– 07. 11. 2014 Laternenumzug in Donzhausen
– 14. 11. 2014 Räbeliechtliumzug in Sulgen
– 16. 03. 2015 ordentliche Schulgemeindeversammlung
5. Allgemeine Umfrage
Der Präsident fragt nach Anliegen und Anregungen an die Behörde
oder an die Schulleitung.
Dies ist nicht der Fall.
Ernst Ritzi lädt die Anwesenden zum Umtrunk ein und schliesst die
Sitzung.
Dies ist ebenfalls nicht der Fall.
Schluss der Versammlung: 22.00 Uhr
Zum Schluss möchte Ernst Ritzi von den Anwesenden wissen, ob
zum Ablauf oder zum Verfahren der heutigen Schulgemeindeversammlung Einwände sind.
Die Aktuarin:
Jeannette Jordi
Der Präsident:
Ernst Ritzi
Jahresbericht 2014 der Schulbehörde
Traktandum 3
Gesamtbehörde und Schulpräsidium
Unsere Primarschulbehörde behandelte die aktuellen Geschäfte
im Jahr 2014 an 15 Behördesitzungen. An einem Workshop wurde
an zwei Halbtagen unter Einbezug der Lehrpersonen ein Entwurf
für ein Leitbild für unsere Schule erarbeitet. Am 12. August fand
eine gemeinsame Sitzung mit dem Sulger Gemeinderat statt und
am 8. Dezember verschaffte sich die Schulbehörde an einen Impulsabend zusammen mit den anderen Schulgemeinden der Region einen Einblick in den Lehrplan 21.
Von den Behördenressorts, von der Schulleitung und der Schulverwaltung und in Projekt- und Arbeitsgruppen wurde vieles auf
den Weg gebracht und auch erfolgreich abgeschlossen.
Im Jahr 2014 haben wir als Schule einiges zu einem guten Abschluss gebracht. Im August haben wir den Schulbetrieb an den
Schulstandorten Oberdorf und Auholz vom Dreijahrgangs- auf das
Zweijahrgangsklassensystem umgestellt. Seit dem Beginn des
Schuljahres 2014/2015 verfügen wir im Stütz- und Förderunterricht
über ein Förderkonzept.
Am 30. September 2014 haben die Schulbürgerinnen und Schulbürger an einer ausserordentlichen Schulgemeindeversammlung
grünes Licht für einen Projektwettbewerb zur Erweiterung der
Schulanlage Oberdorf gegeben. Grundlage für die Botschaft bildete ein Raumkonzept, das von einer Projektgruppe unter Zuzug
eines aussenstehenden Beraters erarbeitet wurde. Die Ergebnisse
sind in der Botschaft zur ausserordentlichen Schulgemeindeversammlung vom 30. September 2014 ausführlich dargestellt. Ende
Januar 2015 konnte der Projektwettbewerb öffentlich ausgeschrieben werden.
In Zusammenhang mit dem Raumkonzept steht die Zusammenlegung unserer Schulbibliothek mit der Regionalbibliothek Sulgen
und Umgebung. Mit dem Schulbeginn nach den Sportferien 2015
steht die neue Regionalbibliothek im Begegnungshaus an der
Schulstrasse 7 zur Nutzung bereit.
Mit der Politischen Gemeinde Sulgen haben wir die Besitz- und
Nutzungsverhältnisse für den Auholzsaal und beim Schulhaus
­Auholz geklärt. Für die Nutzung des Auholzsaals für das Schulturnen wurde eine neue Vereinbarung abgeschlossen, die das prioritäre Nutzungsrecht festschreibt und klarstellt, dass die Primarschule sich nicht an künftigen Investitionen beteiligen muss. Die
Politische Gemeinde hat am 24. November 2014 der unentgelt­
lichen Abtretung des Landes zugestimmt, auf dem ein Teil der
Schulanlage Auholz steht. Die Schulbehörde beantragt Ihnen unter
Traktandum 6 der Schulgemeindeversammlung vom 16. März 2015
dieser Landübernahme und Grenzbereinigung zuzustimmen.
Mit viel Geduld mussten wir als Schule auf die Beschaffung unserer neuen Computer und IT-Ausstattung warten. Nachdem Rechtsmittel gegen die Auftragsvergabe die Beschaffung rund eineinhalb
Jahre blockiert haben, schätzen wir uns glücklich, dass die neuen
Computer nun beschafft und in den Sportferien 2015 installiert
werden konnten. Nun kann die Umsetzung unseres IT-Konzepts
beginnen und die I-Scouts können Impulse zum pädagogisch sinnvollen Umgang mit den neuen Werkzeugen geben.
In die Umsetzungsphase geht die Schulsozialarbeit, die unsere
Primarschule zusammen mit der Primarschule Schönenberg-­
Kradolf und der Sekundarschule Befang Sulgen aufbauen will.
Ab August 2015 soll an unseren Schulen eine Schulsozialarbeit
wirken.
Aufgrund der hohen Arbeitsbelastung für Schulbehörde, Schulpräsidium, Schulverwaltung und Schulleitung hat sich die Behörde
entschieden, ab 1. Januar 2015 eine Teilzeitstelle im Umfang von
15 Stellenprozent für die Schulverwaltung zu schaffen. Die Stelle
ist vorerst auf zwei Jahre befristet. Sie wurde durch unser Behördemitglied Irma Suter besetzt. Die Anstellung steht im Einklang mit
den gesetzlichen Bestimmungen des Kantons, die eine Anstellung
im Umfang von bis zu 15 Stellenprozent als mit der Behördentätigkeit vereinbar betrachten.
Neben dem laufenden Projektwettbewerb für die Erweiterung der
Schulanlage Oberdorf und der bevorstehenden Einführung des
Lehrplans 21 wurden weitere Themen und Fragen auf den Weg
gebracht. Seit November 2014 befasst sich eine Arbeitsgruppe der
drei Primarschulgemeinden Sulgen, Schönenberg-Kradolf und
Götighofen und der Sekundarschule Befang Sulgen mit den Vorund Nachteilen der Bildung einer Volksschulgemeinde. In einer
Arbeitsgruppe mit der Politischen Gemeinde Sulgen ist ein gemeinsames Konzept für die öffentlichen Spielplätze in Sulgen auf
dem Weg.
Sie sehen, die Arbeit geht uns nicht aus. Als Behörde freuen wir
uns, dass wir mit Ihrer Unterstützung die Entwicklung unserer
Schule weiter voranbringen dürfen. Bei meiner Arbeit als Schulpräsident darf ich dabei auf die Unterstützung von sechs initiativen
und engagierten Behördemitgliedern zählen, die in ihren Ressorts,
in Arbeits- und Projektgruppen und in Delegationen bei Aufgaben,
die wir als Primarschule mit Partnern lösen, ein währschaftes Stück
Verantwortung übernehmen. So macht unsere gemeinsame Aufgabe Freude – danke sehr!
Primarschulbehörde Sulgen
Schulpräsident: Ernst Ritzi
Leitbild
Als Grundlage für die längerfristige Entwicklungsplanung hat die
Behörde ein Leitbild für unsere Schule erarbeitet. Der Entwurf
wurde an einem zweitägigen Workshop mit den Lehrpersonen
erarbeitet. In einem von einem externen Berater geführten Prozess wurden Ziele und Leitsätze zu den Themen und Bereichen
Lehren und Lernen, Organisation und Strukturen, Einsatz von
Ressourcen, Beziehungen und Kommunikation sowie Werte und
Haltungen formuliert. Das Leitbild wird von der Behörde im Februar 2015 verabschiedet. Die Ziele und Leitideen werden aufgrund des bestehenden Klärungs- und Handlungsbedarf gewichtet und in die mittel- und langfristige Schulentwicklungsplanung
aufgenommen. Die konkrete, schrittweise Umsetzung beginnt
mit der Jahresplanung für das Schuljahr 2015/2016.
17
Herzlichen Dank
Dass unsere Schulbehörde mit Dank und Befriedigung auf das
Jahr 2014 zurückblicken können, haben wir der Arbeit, dem
Engagement und dem Ideenreichtum unserer Lehrpersonen
zu verdanken.
Unser Schulleiter Reto Schwendener, unsere Schulpflegerin/
Schulsekretärin Jeannette Jordi, unser leitender Hauswart
Bernhard Raschle und seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
sorgen für einen organisatorischen, finanziellen und räumlichen Rahmen, in dem unsere Schule gut aufgehoben ist und
gedeihen kann.
Unsere Schule lebt auch davon, dass in Arbeits- und Projektgruppen Grundlagen für Entscheidungen erarbeitet und Beschlüsse umgesetzt werden. Das Wissen, das Engagement und
die Erfahrung unserer eigenen Leute und die Unterstützung
von aussen haben uns vorwärts gebracht.
Oft liegt der Schlüssel zum Erfolg auch in der Zusammenarbeit
mit Partnern, mit der Politischen Gemeinde, mit den Nachbarschulgemeinden und der Sekundarschule Befang, mit dem
Verein Bibliothek Region Sulgen oder mit dem Dorfverein
Donzhausen, um nur einige unserer Partner zu erwähnen.
Als Eltern tragen Sie durch die Begleitung und Unterstützung
Ihrer Kinder dazu bei, dass die pädagogische Arbeit unserer
Schule auf fruchtbaren Boden fallen darf.
Als Stimmberechtigte und als Steuerzahler unserer Primarschulgemeinde übernehmen Sie Verantwortung für die Weiterentwicklung des Rahmens, in dem sich unsere Schule entwickeln kann und Sie sorgen dafür, dass das Geld zur Verfügung
steht, das wir als Gemeinschaft in die Bildung unserer Kinder
und damit in die Zukunft investieren.
Die Welt, die unsere Kinder in der Schule entdecken, kann ihnen Anstösse für ein interessantes und sinnvolles Leben geben. Die Schule ist ein wichtiger Mosaikstein unseres Lebens.
Ihre Primarschulbehörde
Ressort Pädagogik
Anfangs Jahr beschäftigte sich das Ressort
Päda­gogik mit der beschlossenen Umstellung
vom Mehr- (drei Jahrgänge) zum Zweijahrgangsklassenbetrieb an den beiden Standorten
Oberdorf und Auholz. Wichtige Kriterien für die
Einteilung in die Klassen sollten ein möglichst
kurzer Schulweg sowie ungefähr gleich grosse
Klassen sein. Dies hatte zur Folge, dass Schülerinnen und Schüler die Klasse oder sogar das
Irma Suter
Schulhaus zu wechseln hatten. Rückblickend
kann die Primarschule Sulgen auf eine gelungene Klassenumstellung zurückblicken. Dies dank der verständnisvollen Unterstützung der Eltern, der grossen Mitarbeit und dem Mitdenken der
Lehrpersonen und der Schulleitung.
Vor einer grossen Herausforderung stand die Primarschule Sulgen
wegen der grossen Jahrgänge im Kindergarten in den Schuljahren
2014/15 und 2015/16. Soll in Sulgen vorübergehend eine vierte Kindergartenabteilung eröffnet werden oder besteht eine andere Möglichkeit? In verschiedenen Gesprächen mit den Kindergärtnerinnen
kam man zum Entschluss, mit Unterstützung einer Unterrichts­
assistenz diese grossen Klassen zu führen. Ab dem Schuljahr 2016/17
werden die Kindergartenklassen vorübergehend wieder kleiner sein.
Die rückläufigen Zahlen in der Einschulungsklasse beschäftigten
die Primarschule Sulgen ebenfalls. Ideal wäre eine Klassengrösse
von 10 bis 12 Schüler. Im aktuellen Schuljahr sind es nur gerade
7 Schüler. Die Primarschule Sulgen ist von den Vorzügen der Einschulungsklasse überzeugt, weswegen sie auch im neuen Förderkonzept enthalten ist.
In der Einschulungsklasse wird der Entwicklung des Kindes durch
eine gezielte, individuelle Förderung und eine allmähliche Gewöhnung an das Schulleben Rechnung getragen.
18
Der Lehrstoff der ersten Klasse wird auf zwei Jahre verteilt. Die
Kinder erhalten so genügend Zeit, um sich die Basis für einen erfolgreichen Übertritt in die zweite Regelklasse zu erarbeiten.
Unter anderem arbeitete das Ressort Pädagogik auch einen Entwurf
für das neue Förderkonzept aus. Darin wird beschrieben, wie die
­finanziellen Mittel, bzw. die Förderlektionen, für die ver­schiedenen
Bereiche wie Schulische Heilpädagogik SHP, Logopädie, Psychomotorik und Deutsch als Zweitsprache DaZ zugeteilt werden.
Des Weiteren wurde die im Jahr 2009 erstellte Broschüre für die
Eltern «Bitte Nehmen Sie Einblick» überarbeitet. Ab dem neuen
Schuljahr 2015/16 wird sie allen neu eintretenden Kindern und deren Eltern überreicht. Auf der Homepage www.pssulgen.ch (unter
Downloads) wird die neue Version ebenfalls publiziert.
Das Ressort Pädagogik blickt auf ein sehr arbeitsreiches aber auch
auf ein gelungenes Jahr zurück. Dies auch dank Ihrer Unterstützung und Ihrem Verständnis!
Irma Suter, Mitglied der Schulbehörde
und Leiterin des Ressorts Pädagogik
Weitere Mitglieder des Ressorts Pädagogik: Ernst Ritzi, Schulpräsident; Barbara Roost, Mitglied der Schulbehörde; und Reto
Schwendener, Schulleiter
Ressort Personal
Das Ressort Personal befasste sich im Berichtsjahr 2014 mit den üblichen Geschäften wie Weiterbildungsgesuchen und der Lohnfestlegung
für das Verwaltungspersonal. Auf den Beginn
des Schuljahres 2014/2015 waren eine Lehrpersonenstelle in der Kleinklasse, im Kindergarten
Auholz und an der Mittelstufe I/3. und 4. Klasse
im Schulhaus Oberdorf neu zu besetzen. Die
Kleinklassenstelle konnte mit einer BerufsanfänErnst Ritzi
gerin, die im Juni 2014 ihre Ausbildung zur Primarlehrperson an der Pädagogischen Hochschule PH Thurgau
abgeschlossen hat, besetzt werden. Die Stelle im Kindergarten
Auholz wurde mit einer frisch ausgebildeten Kindergärtnerin besetzt. Für die Stelle an der Mittelstufe I, 3. und 4. Klasse, wurde die
interne Bewerbung einer Lehrperson berücksichtigt, die bisher in
der Kleinklasse unterrichtet hatte.
Das Ressort Personal stellt der Behörde Antrag für die Anstellung
aller Lehrpersonen, die in einem Pensum von 15 und mehr Lektionen unterrichten, und für die Besetzung von Jobsharingstellen.
Aufgrund eines Bewerbungsverfahrens mit Vorstellungsgesprächen legt das Ressort Personal der Behörde einen Vorschlag zur
Besetzung der freien Stelle vor. Formal erfolgt die Anstellung durch
einen Beschluss der Schulbehörde. Für die Anstellung von Teilzeitlehrpersonen mit einem Pensum von unter 15 Lektionen pro Woche
und von Stellvertretungen hat die Behörde ihre Anstellungskompetenz an die Schulleitung delegiert. Formell ist jeder Anstellungsentscheid durch das Präsidium der Schulbehörde zu unterschreiben.
In die Verantwortung der Behörde fallen die Anstellungen für die
Schulleitung, für die Schulverwaltung und für die Leitung der Hauswartung. Für die weiteren Angestellten des Hauswartungsdienstes
ist im Leistungsauftrag des Ressorts Personal noch zu regeln, bis
zu welchem Anstellungsgrad die Anstellungskompetenz von der
Behörde an den leitenden Hauswart delegiert werden soll.
Bei Weiterbildungsgesuchen ist das Ressort Personal ab einer Kostengrenze von Fr. 1 500 dafür zuständig zu Handen der Schulbehörde einen Antrag zur Beteiligung an den Kosten zu stellen.
Grundlage für die Entscheide ist das Weiterbildungsreglement, das
von der Behörde im Jahr 2012 erlassen wurde.
Ernst Ritzi, Schulpräsident und Leiter des Ressorts Personal
Weitere Mitglieder des Ressorts Personal: Claudia Hugger, Mitglied
der Schulbehörde; Irma Suter, Mitglied der Schulbehörde; und
Reto Schwendener, Schulleiter
Ressort Liegenschaften
Der Ressortleiter Liegenschaften war bei der
Evaluation eines Beraters zur Ausarbeitung eines
Gesamtkonzepts der Liegenschaften beziehungsweise Neubau Kindergarten Schulhaus
Oberdorf (Raumkonzept) dabei.
Das Ressort Liegenschaften delegierte ein Zweierteam in die Arbeitsgruppe Spielplätze, die mit
der Politischen Gemeinde die Lage und den Zustand der Spielplätze unter die Lupe nahm.
Christian
Kurz vor den Sommerferien konnte das Ressort
Breitenmoser
Liegenschaften den neuen Spielplatz beim Schulhaus Donzhausen den Kindern und Lehrpersonen übergeben.
Im Zusammenhang mit den Mieterwechseln waren an beiden
Mietwohnungen auf der Schulanlage in Donzhausen Unterhaltsund Sanierungsarbeiten nötig.
Am 18. September 2014 musste unsere Schule infolge Todesfalls
von ihrem langjährigen Hausdienstmitarbeiter Hans Nägeli Abschied nehmen. Hans Nägeli hat während Jahren die Schulanlage
Auholz gereinigt und unterhalten. Die Raumreinigung im Schulhaus Auholz wird neu durch Violetta Gjiergji übernommen. Die
handwerklichen Aufgaben übernimmt der leitende Hauswart Bernhard Raschle.
Als Folge von Schäden durch Wasser und Feuchtigkeit musste der
Sockel des Treppenturms des ältesten Schulhausteils in Donzhausen erneuert werden.
Das Schulhaus Oberdorf Nord wurde im Mai neu mit Warmwasser
erschlossen.
Als Stellvertreterin des Leiters Ressort Liegenschaften wurde Behördemitglied Claudia Hugger bestimmt.
Der Leiter des Ressorts Liegenschaften ist Mitglied des Preisgerichts für den Projektwettbewerb zur Erweiterung der Schulanlage
Oberdorf durch einen Doppelkindergarten mit Erweiterungsoption
um weitere Schulräume.
Christian Breitenmoser, Mitglied der Schulbehörde
und Leiter des Ressorts Liegenschaften
Weitere Mitglieder des Ressorts Liegenschaften: Claudia Hugger,
Mitglied der Schulbehörde; Andrea Näf, Mitglied der Schulbehörde; und Bernhard Raschle, leitender Hauswart
Ressort Veranstaltungen
Veranstaltungen finden in unserer Primarschule
Sulgen das ganze Jahr über statt. Angefangen
beim Neujahrsapéro welcher für die gesamte
Belegschaft der Primarschule Sulgen abgehalten
wird. In den letzten zwei Jahren wurde dieser
Apéro gemeinschaftlich mit den Primarschulen
Schönenberg-Kradolf und Götighofen und der
Sekundarschule Befang durchgeführt. Im März
folgt dann die ordentliche SchulgemeindeverSandra
sammlung, welche jeweils von einer oder zwei
Kressibucher
Klassen der Primarschule mit Musik, Gesang
oder einer Zirkusdarbietung eingestimmt wird. Zum Ende jedes
Schuljahres folgen die beiden Schulschlussfeiern in Sulgen und in
Donzhausen. Nach einer Darbietung, welche jedes Jahr aufs Neue
einstudiert und geübt wird, folgt jeweils die feierliche Verabschiedung der 6.-Klässler im Auholzsaal, welche im folgenden Schuljahr
die Oberstufe besuchen werden.
Zum Schulschluss wird für alle Lehrpersonen, die Mitarbeiter und
Mitarbeiterinnen des Hausdienstes, die Schulverwaltung und auch
die gesamte Behörde ein Schuljahresabschluss organisiert, wobei
man wieder einmal Zeit findet, sich auszutauschen und in einem
etwas anderem Rahmen Zeit miteinander verbringen kann.
Kaum hat das neue Schuljahr begonnen, findet der Laternenumzug
in Donzhausen statt. Die Schulkinder basteln im Beisein der Lehrer
wunderschöne und themenbezogene Laternen, mit denen sie nach
Einbruch der Dunkelheit durch das Dorf marschieren. Der Räbe-
liechtliumzug welcher jeweils eine Woche später im Sulgener
Oberdorf abgehalten wird, wird von den Schulhäusern Oberdorf
und Auholz gemeinsam durchgeführt. Die Behördemitglieder kochen bei gemütlichem Beisammensein die Kürbissuppe, welche
unter anderem an der Festwirtschaft den Eltern angeboten wird.
Zum Ende des Kalenderjahres sind die Schüler mit Lärm im Dorf
unterwegs, um das alte Jahr zu vertreiben. Um sie danach mit
warmem Getränk und einem kleinen Frühstück wieder zu stärken,
organisiert das Ressort Veranstaltungen einen kleinen Imbiss in
der Schulhausküche im Oberdorf.
Neben diesen meist bekannten Unternehmungen gehört zum Ressort Veranstaltungen – bestehend aus zwei Personen – noch vieles
mehr dazu. Sandra Kressibucher und Barbara Roost haben unter
anderem die sehr schöne Aufgabe, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Primarschule Sulgen bei runden Geburtstagen, Jubiläen
und Hochzeiten beschenken zu dürfen. Ebenso sind wir oft mit den
Schülerinnen und Schülern in Kontakt, was den Amtsbereich spannend und abwechslungsreich gestaltet. Dazu gehört zum Beispiel
das Verteilen der Examen-Weggen in die Klassen und das Mithelfen beim Schulabschluss im Auholzsaal und bei weiteren Anlässen.
Sandra Kressibucher, Mitglied der Schulbehörde
und Leiterin des Ressorts Veranstaltungen
Weiteres Mitglied des Ressorts Veranstaltungen: Barbara Roost,
Mitglied der Schulbehörde
ICT-Projekt
An der Schulgemeindeversammlung vom
11. März 2013 wurde dem Kredit von Fr. 214 600.–
zugestimmt um die IT-Infrastruktur zu erneuern.
Bei der Ausschreibung und bei der Vergabe wurden wir bei diesem Projekt durch die Fachstelle
KICK der PH Thurgau fachlich begleitet. Bei der
ersten Vergabe hat ein unterlegener Mitbewerber Rekurs beim Verwaltungsgericht eingelegt
und Recht erhalten, sodass die Vergabe nochAndrea Näf
mals durchgeführt werden musste. Das Pflichtenheft wurde aufgrund des Urteils angepasst und wir wurden im
zweiten Verfahren zusätzlich durch einen Rechtsanwalt unterstützt.
Am 16. Dezember 2013 wurde der IT-Beschaffungsauftrag erneut
an den gleichen Anbieter wie beim ersten Einladungsverfahren
vergeben. Auch diesmal hat der Beschwerdeführer aus dem ersten
Gerichtsverfahren am 28. Dezember 2013 das Rechtsmittel ergriffen. Unser Rechtsanwalt versuchte beim Verwaltungsgericht aufgrund der Dringlichkeit der Infrastruktur die aufschiebende Wirkung aufzuheben. Leider vergebens. Das Verwaltungsgericht
lehnte dies ab. Der Beschwerdeführer verlangte eine Fristerstreckung von 20 Tagen für die Replik (Erwiderung des Klägers auf die
Klageerwiderung des Beklagten), was vom Gericht gutgeheissen
wurde. Die IT-Firma, die den Zuschlag erhalten hatte, konnte sich
bei diesem Beschwerdeverfahren auch beteiligen. Von diesem
Recht machte sie Gebrauch und zog ihren eigenen Rechtsanwalt
bei. Einerseits begrüssten wir diesen Entscheid und anderseits
zögerte sich der Gerichtsentscheid aufgrund des vermehrten
Schriftwechsels hinaus. Am 23. September 2014 erhielten wir den
Gerichtsentscheid. Das kantonale Verwaltungsgericht hat den
zweiten Rekurs des Beschwerdeführers abgewiesen und am 11.
November 2014 wurde die Rechtskraftbescheinigung ausgestellt,
sodass wir mit dieser IT-Vergabe weiterfahren konnten. Da die Zeit
zu knapp war, die Beschaffung bereits in den Weihnachtsferien zu
tätigen, wurde nun die Umsetzung der IT-Infrastruktur in der Sportwoche 2015 vorgenommen und die Laptops und Desktops wurden
angeschafft. Die Lehrer und Schüler können nun auf eine moderne
Infrastruktur zurückgreifen. Die Zeit des Wartens war nicht einfach,
weil die alten Geräte kaum noch einsetzbar waren und zum Teil
überhaupt nicht mehr funktionierten und somit das effiziente Arbeiten nicht mehr möglich war. Die zusätzlichen Kosten für das
19
IT-Projekt durch das Gerichtsverfahren belaufen sich auf Gerichtskosten Fr. 2000 aus dem ersten Verfahren sowie rund Fr. 6800 für
den Rechtsanwalt. Im zweiten Verfahren musste uns der Beschwerdeführer Fr. 2000 zuzüglich MwSt. als Parteientschädigung bezahlen. Die fachlich-technische Unterstützung durch die Fachstelle
KICK der PH Thurgau – unter anderem auch im Rechtsmittelverfahren - wurde uns in der zweiten IT-Vergabe unentgeltlich zur Verfügung gestellt. Voraussichtlich liegt die Vergabesumme rund
30 000 Franken unter dem Kreditrahmen. Die definitiven Zahlen
lagen zum Zeitpunkt der Berichterstattung noch nicht vor.
Andrea Näf, Mitglied der Schulbehörde und
Leiterin der Projektgruppe IT-Konzept und IT-Beschaffung
Arbeitsgruppe Zusammenschluss Schulbibliothek
mit der Bibliothek Region Sulgen
Durch den Neubau des Begegnungshauses an
der Schulstrasse 7 und den Umzug der Bibliothek
Region Sulgen vom Seniorenzentrum ins neue
Begegnungshaus wurde die Anfrage von verschiedenen Seiten an die Schule gestellt, einen
Zusammenschluss mit der Bibliothek Region
Sulgen zu prüfen.
So startete im Herbst 2013 eine gemeinsame
­Arbeitsgruppe mit dem Verein Bibliothek Region
Barbara Roost
Sulgen. Die Primarschule war vertreten durch
eine Lehrperson (Ursula Beeler, Verantwortliche der Schulbibliothek), die Schulleitung (Reto Schwendener) und ein Behördemitglied (Barbara Roost, Leitung der Arbeitsgruppe). Vor- und Nachteile für die Schule bei einem allfälligen Zusammenschluss wurden
geprüft, Kontakt mit anderen Schulen gesucht, welche diese Form
bereits kannten, Umfragen bei den Lehrpersonen durchgeführt
und ein enger Austausch mit dem Ausleihteam der Bibliothek Region Sulgen und deren Präsidenten Heinz Gfeller gepflegt. Vor den
Sommerferien 2014 wurde der Antrag für einen Zusammenschluss
beider Bibliotheken von der Schulbehörde und der Bibliothek Region Sulgen angenommen.
Anfangs September 2014 startete die Projektgruppe, um alle nötigen Massnahmen für eine gemeinsame Zukunft im Begegnungshaus zu planen. Von der Bibliothek Region Sulgen waren mit dabei:
Heinz Gfeller, Brigitte Schöbi, Heidi Arndt und Nadine Arndt. Von
der Primarschule waren es Ursula Beeler, Ruth Mosberger, Reto
Schwendener und Barbara Roost. Viel Arbeit innert kurzer Zeit
musste getätigt werden: Bücher aussortieren und in ein gemeinsames System für die Ausleihe erfassen, Kooperationsvertrag und
Leistungsvereinbarung erstellen, Finanzierung regeln, Einrichtung
und Ausleihabläufe planen, Ausleihe mit der Schule neu organisieren, Stundentafel erstellen, Umzug planen …
Am 19. Dezember 2014 wurde die Schulbibliothek in das Begegnungshaus gezügelt. Alle Bücher wurden vorgängig dank grossem
Einsatz von Ursula Beeler und Ruth Mosberger gereinigt, sortiert
und in Kisten verpackt. So begann nach den Skiferien für die Bibliothek Region Sulgen und die Primarschule Sulgen eine gemeinsame Zukunft.
Jedes Kind der Primarschule ist nun Mitglied bei der Bibliothek
Region Sulgen und darf auch während der Freizeit das Angebot der
Bibliothek benutzen. Wir wünschen uns, dass durch die Kinder
auch viele Eltern das Angebot der Bibliothek in Anspruch nehmen.
Die frei gewordene Bibliothek steht nun für die weitere Schulraumplanung zur Verfügung.
So sind wir überzeugt, dass dieser gemeinsame Schritt für alle eine
Bereicherung sein wird. Am Dorffest vom 4. und 5. September
2015 wird die offizielle Einweihung des Begegnungshauses sein.
Barbara Roost, Mitglied der Schulbehörde und
Leiterin der Arbeitsgruppe Zusammenschluss Schulbibliothek
mit der Bibliothek Region Sulgen
20
Arbeitsgruppe Schulsozialarbeit SSA
Sulgen/Schönenberg-Kradolf
Seit bald zehn Jahren ist die Schulsozialarbeit immer wieder ein
Thema an der Oberstufe Sulgen. Verschiedene Abklärungen und
Anfragen wurden getätigt. Als Hannes Bär im Sommer 2014 sein
Amt als Schulleiter abgab und Freiraum für Neues erhielt, packte
er die Gelegenheit beim Schopf und bewarb sich bei den Primarschulen Schönenberg-Kradolf und Sulgen, sowie bei der Sekundarschule Sulgen für eine Anstellung auf ein Jahr befristet um ein
Konzept Schulsozialarbeit zu entwickeln.
Da an allen Schulen die Notwendigkeit für eine Schulsozialarbeit
bestand, wurde Hannes Bär diese Aufgabe erteilt. Im Juni 2014 traf
sich die neu formierte Arbeitsgruppe Schulsozialarbeit SSA vertreten von allen teilnehmenden Schulen: Denise Balsiger und
Jaqueline Gasser von Schönenberg-Kradolf, Peter Welti und Olivia
Reinli von der Sekundarschule, Reto Schwendener und Barbara
Roost von der Primarschule Sulgen, sowie Hannes Bär als Aktuar.
Das Ziel der Arbeitsgruppe war, bis Ende 2014 ein Grobkonzept zu
erarbeiten, die Stellenprozente unter den drei Schulen zu verteilen
und auch die Finanzierung zu regeln.
Dabei wurden Konzepte von verschiedenen Schulen verglichen,
bei denen bereits ein Schulsozialarbeiter tätig ist, Empfehlungen
der Avenir Sociale mit einbezogen und eigene Bedürfnisse aufgelistet. Gemäss Avenir Social definiert die Anzahl Schüler die
Anstellungsprozente. Das heisst: Für die Schülerzahl aller drei
beteiligten Schulen (640 Schüler) wäre mit einem Pensum von
160 Stellenprozent zu rechnen. Die Arbeitsgruppe war der Meinung, dass in einer Versuchsphase mit 110 Stellenprozent gestartet
werden soll, die wie folgt verteilt werden:
Primarschule Sulgen
280 Schüler/innen
40 %
180 Schüler/innen
30 %
PS Schönenberg-Kradolf
Sek Sulgen
180 Schüler/innen
40 %
Von Januar bis März 2015 wird die Arbeitsgruppe das Feinkonzept
erarbeiten. Wird das Budget im März durch den Souverän genehmigt, kann die Nominierung der Mitglieder der Schulkommission
Schulsozialarbeit SSA durch die drei Schulbehörden erfolgen. Im
April 2015 wird die Stelle Schulsozialarbeit ausgeschrieben. Wünschenswert wäre natürlich eine Besetzung durch einen Mann und
eine Frau, welche sich die Stelle teilen.
Ab Mai werden die Bewerbungsgespräche geführt, so dass ab dem
neuen Schuljahr im August 2015 die Schulsozialarbeit aufgenommen werden kann. Das Aufgabengebiet der SSA soll nicht nur Krisenintervention sein. Sie soll auch präventiv an den Schulen arbeiten und den Kontakt zu den Schülern herstellen.
Wir sind überzeugt, dass sich die Schaffung dieser Stelle lohnt!
Barbara Roost, Mitglied der Schulbehörde und
Mitglied der Arbeitsgruppe Schulsozialarbeit SSA
Sulgen/Schönenberg-Kradolf
Projekt Spielplätze Sulgen
An der gemeinsamen Sitzung der Primarschulbehörde Sulgen und des Gemeinderates der Politischen Gemeinde Sulgen vom 12. August 2014
wurde eine Projektgruppe Spielplätze Sulgen
eingesetzt, die sich mit der Situation der Spielplätze, die sowohl die Gemeinde als auch die
Schule betrifft, auseinandersetzen sollte. Der
Projektgruppe Spielplätze Sulgen gehören je
Claudia Hugger zwei Mitglieder der Primarschule Sulgen und der
Politischen ­Gemeinde Sulgen an. Die Leitung
wurde Claudia Hugger von der Primarschulbehörde Sulgen übertragen. Weiter waren Bernhard Raschle, Hauswart der Primarschule Sulgen, Michèle Artho aus dem Gemeinderat Sulgen und
Peter Brenner, der Strassenmeister der Politischen Gemeinde Sulgen, dabei.
In einer ersten Sitzung wurden die vorhandenen Spielmöglichkeiten in einer Bestandsaufnahme aufgelistet. Die vorhandenen
Sportplätze und Turnhallen wurden in die Bestandsaufnahme einbezogen. Jedoch konzentrierte sich die Projektgruppe im weiteren
Verlauf ihrer Abklärungen auf die Spielplätze, welche sich für Kleinkinder und Primarschulkinder sowie deren Eltern eignen. Das Angebot für Jugendliche und junge Erwachsene wäre unter Einbezug
der Sekundarschule Befang zu prüfen. Es blieben so die Spielplätze
beim Auholzschulhaus, der Waldspielplatz Grund (Auholz) Sulgen,
die Schulanlage Oberdorf und der Schulhausplatz in Donzhausen
zu beurteilen.
Der Auftrag an die Projektgruppe war, einen Bericht zu Handen
beider Behörden mit einer Bestandsaufnahme, einer Prüfung des
Sanierungsbedarfes sowie eines Vorschlages zur Regelung und
Finanzierung von Unterhalt und Sanierung zu erstellen.
Der Bericht wurde der Primarschulbehörde Sulgen und dem Gemeinrat Sulgen vorgelegt. Er beinhaltet einen Antrag zur Genehmigung des Konzeptes.
Claudia Hugger, Mitglied der Schulbehörde
und Leiterin der gemeinsamen Arbeitsgruppe Spielplätze
von Primarschule und Politischer Gemeinde Sulgen
Arbeitsgruppe Volksschulgemeinde
In den vergangenen Jahren wurden die Schulbehörden der zur
Sekundarschule Befang Sulgen gehörenden Primarschulen und
der Sekundarschule vor allem von Seiten der Gemeinderäte der
Politischen Gemeinde aber auch von der Öffentlichkeit wiederholt
gefragt, wie sie sich zur Bildung einer Volksschulgemeinde stellen
würden, die die Sekundarschule und die Primarschulen in einer
neuen Körperschaft zusammenfassen würde. Die Behörden der
drei Primarschulgemeinden Götighofen, Schönenberg-Kradolf
und Sulgen und die Sekundarschulbehörde Befang Sulgen haben
sich entschieden, die Bildung einer Volksschulgemeinde – ohne
bereits gefasste Absicht oder Meinung – ergebnisoffen zu prüfen.
Seit November 2014 ist eine Arbeitsgruppe daran, die Vor- und
Nachteile einer Volksschulgemeinde zu prüfen um dann einen Bericht zu Handen der vier Schulbehörden vorzulegen. Der Arbeitsgruppe gehören je zwei Vertreter der Behörden der vier beteiligten
Körperschaften an. Von den Behörden hat die Arbeitsgruppe folgenden Auftrag erhalten:
Die Arbeitsgruppe Volksschulgemeinde legt zu Handen der Behörden der vier beteiligten Schulgemeinden einen Bericht zu den Vorund Nachteilen der Bildung einer Volksschulgemeinde vor. Sie gibt
dabei eine Empfehlung zum weiteren Vorgehen und zur Bildung
einer Volksschulgemeinde ab. Der Bericht der Arbeitsgruppe ist
ausschliesslich für die Schulbehörden der vier beteiligten Schulgemeinden bestimmt. Die Arbeitsgruppe kann für ihre Abklärungen und Beratungen Experten und Beurteilungen von aussen beiziehen und einholen.
Ablauf/Weiteres Vorgehen: Liegt der Bericht der Arbeitsgruppe
Volksschulgemeinde vor, entscheiden die Behörden der vier beteiligten Schulgemeinden je einzeln, ob ein Projekt zur Bildung einer
Volksschulgemeinde lanciert werden soll. Aufgrund der Entscheide
der Behörden legen die Präsidien der vier beteiligten Behörden
gemeinsam das weitere Vorgehen fest. Das Ergebnis des gemeinsamen Prozesses wird der Öffentlichkeit in einem Bericht vorgestellt und mitgeteilt.
Zeitplan
– Auftrag für Arbeitsgruppe und Ablauf/Weiteres Vorgehen werden von Behörden genehmigt: Bis 20. Januar 2015
– Die vier beteiligten Behörden informieren in den Botschaften für
die Schulgemeindeversammlungen im März 2015 über den Auftrag, den die Arbeitsgruppe Volksschulgemeinde erhalten hat.
– Bericht der Arbeitsgruppe zu Handen der Behörden liegt vor:
29. Februar 2016
– Behörden nehmen zum Bericht und zum weiteren Vorgehen Stellung: Bis 31. Mai 2016
– Präsidien beraten das weitere Vorgehen und legen Bericht für
die Öffentlichkeit vor: Bis 31. August 2016
– Wird das Projekt weiterverfolgt, setzen die vier Behörden eine
gemeinsame Projektgruppe zur Erarbeitung einer Botschaft zu
Handen der gleichzeitig stattfindenden Schulgemeindeversammlungen ein: September 2016
– Wird das Projekt Bildung einer Volksschulgemeinde umgesetzt,
so soll die neue Volksschulgemeinde die bestehenden vier
Schulgemeinden am 1. Januar 2018 ablösen.
Murmelhaus
Mit 13 Kindern war das Murmelhaus – der Vorkindergarten für
fremdsprachige Kinder – sowohl im Schuljahr 2013/2014 als auch im
laufenden Schuljahr 2014/2015 voll ausgelastet. Mit den am Trägerverein Integation-vor-4 beteiligten öffentlichen Körperschaften
konnte auf den B
­ eginn des Jahres 2014 eine partnerschaftliche
­Finanzierungsregelung getroffen werden. Die Beitragsregelung berücksichtigt die effektive Kinderzahl aus den Politischen Gemeinden
Sulgen und Kradolf-Schönenberg und aus den beiden Primarschulgemeinden Sulgen und Schönenberg-Kradolf. Im laufenden Schuljahr 2014/2015 wird das Murmelhaus von acht Kindern aus Sulgen
und von fünf Kindern aus Kradolf und Schönenberg besucht.
Das Angebot ist inzwischen so gut verankert, dass sich die Frage
stellen könnte, ob neben dem Standort Sulgen nicht auch in Schönenberg-Kradolf ein Parallelangebot geschaffen werden sollte. Für
das Schuljahr 2015/2016 dürfte die Ausdehnung des Murmelhausbetriebs auf einen zweiten Standort noch nicht zur Diskussion s­ tehen.
Eine Ausweitung des Betriebs auf zwei Abteilungen wäre nur mit
einer namhaften finanziellen Beteiligung des Kantons möglich.
Vorerst will sich der Verein auf die Konsolidierung des bestehenden
Angebots konzentrieren. Seit dem 2. Februar 2015 ist das ­Murmelhaus
im neuen Begegnungshaus an der Schulstrasse 7 in Sulgen untergebracht. Die Politische Gemeinde Sulgen hat mit dem Neubau
­einen neuen Raum für das Murmelhaus bereitgestellt.
Das Murmelhaus arbeitet eng mit dem Fremdsprachigenkindergarten zusammen, den die Primarschule Sulgen in provisorischen
Räumen im Schulhaus Auholz führt. Die Murmelhauskinder turnen
einmal in der Woche zusammen mit den Kindern des Fremdsprachigenkindergartens im Auholzsaal. Sie können sich so an die Kindergartenkinder und an Kindergärtnerin Sibylle Janett gewöhnen
und auf den Übertritt in den Kindergarten vorbereiten.
Der Trägerverein Integration-vor-4 freut sich, dass das Murmelhaus im Begegnungshaus an der Schulstrasse 7 im Oberdorf in
Sulgen ein neues Zuhause gefunden hat. Die positiven Reaktionen
der Eltern und die Fortschritte, die die beiden Primarschulen Sulgen und Schönenberg-Kradolf bei den Kindern im Kindergarten
und in der Schule feststellen, bestätigten, dass die Frühförderung
von fremdsprachigen Kindern ein Bedürfnis ist. Als Vorkindergarten für Fremdsprachige kann das Murmelhaus beachtliche Ergebnisse ausweisen.
Ernst Ritzi, Schulpräsident und
Präsident des Vereins Integration-vor-4/Murmelhaus
Mittagstisch
Seit der Gründung des Vereins Mittagstisch Sulgen im August 2010
ist die Zahl der Mittagstischkinder stetig gewachsen. Der Mittagstisch ist in der Zwischenzeit ein fester Bestandteil in Sulgen, er
erfreut sich grosser Beliebtheit. Bis zu 20 Kinder besuchen den
Mittagstisch regelmässig. Die Betreuerinnen, Yvonne Schlegel und
Ursula ­Rutishauser, sind ein eingespieltes Team. Sie ­betreuen die
lebhaften Kinder mit konsequenter und doch liebevoller Führung.
Die Kinder sollen über die Mittagszeit die Möglichkeit haben, von
ihren Erlebnissen in der Schule oder in der Freizeit erzählen zu
können. Die Eltern stehen diesem Angebot ebenfalls positiv gegenüber. Sie schätzen es sehr, dass ihre Kinder über die Mittagszeit
gut betreut werden und ein ausgewogenes Mittagessen erhalten.
Die Zusammenarbeit mit dem Küchenteam des Seniorenzentrums
ist sehr gut. Das Küchenteam ist sehr flexibel. Daher sind spontane
21
Anmeldungen oder kurzfristige Abmeldungen bis morgens um
8.00 Uhr möglich. Wenn ein Kind Geburtstag feiert, darf es sogar
das Essen, sowie die Getränke und den Dessert auswählen. Dann
stehen meistens Pommes frites, Burger oder Hot Dogs auf dem
Speiseplan. Auch die Senioren freuen sich über den Besuch der
Kinder und sie haben sich noch nie beschwert, dass die Kinder zu
laut gewesen wären.
Die Kinder treffen sich alle um 11.45 Uhr im Schulhaus Oberdorf in
Sulgen. Die Kinder von Donzhausen und vom Schulhaus Auholz
werden unentgeltlich mit dem Schulbus oder mit dem Dorftaxi zum
Schulhaus Oberdorf hin und rechtzeitig zurück befördert. Nach dem
Essen wird in der Schulbibliothek im Schulhaus Oberdorf oder auf
dem Spielplatz unter Aufsicht der beiden Betreuerinnen gespielt.
Dank der finanziellen Unterstützung der Politischen Gemeinde Sulgen und der Primarschulgemeinde Sulgen ist der Verein Mittagstisch Sulgen in der Lage, das Mittagsessen mit Betreuung für nur
Fr. 8.– anzubieten. Der Mittagstisch ist für alle Schulkinder der Politischen Gemeinde Sulgen offen. Nähere Informationen erhalten
Sie bei der Leiterin des Mittagstisches, Frau Yvonne Schlegel, unter der Telefonnummer 078 874 46 40, oder unter www.pssulgen.
ch/mittagstisch.
Irma Suter, Mitglied der Schulbehörde und
Delegierte der Primarschule und
Präsidentin des Vereins Mittagstisch Sulgen
Jahresbericht 2014 der Schulleitung
Traktandum 3
Schule als Lebensraum
Der Lebensraum Schule ist ein Ort für gemeinsames Lernen und
Zusammenleben, ein Ort auch, wo Begegnungen stattfinden: Begegnungen innerhalb der Schule, aber auch in verschiedensten
Formen mit dem Dorf. Es würde den Rahmen sprengen, an dieser
Stelle alle Begegnungen aufzählen zu wollen. Ein paar ausgewählte
sollen darum helfen, einen Eindruck vom vergangenen Jahr gewinnen zu können.
Im Februar hat sich die gesamte Mittelstufe aufgemacht, in den
Fideriser Heubergen einen Wintersporttag zu geniessen. Bei strahlendem Sonnenschein wurde Ski und Snowboard gefahren, mit
dem Schlitten den Berg herunter gesaust oder auch mit den
Schneeschuhen gewandert. Einige Kinder wagten sich zum ersten
Mal auf ein Wintersportgerät, taten dies aber mit grossem Eifer.
Müde und zufrieden, vor allem aber gesund, kamen am Abend alle
wieder in Sulgen an.
«Meiteli, wenn du witt go tanze» war der Titel eines Konzertes, zu
dem die Unterstufe des Schulhauses Oberdorf und die Kinder des
fremdsprachigen Kindergartens Ende März in die evangelische
Kirche eingeladen hatten. Unterstützt wurden die singenden Kinder durch diverse Musiker der Musikschule Weinfelden. Kein Wunder, war die Kirche bis auf den letzten Platz gefüllt! Der kräftige
Applaus war dann das wohl verdiente Zeichen für alle Beteiligten,
dass sich die vielen Proben gelohnt hatten!
Gelohnt hatte sich der Aufwand auch für die Schüler von Donzhausen. Ihr Pantomine-Auftritt an der Internationalen Musischen
Tagung im Mai in Kreuzlingen beeindruckte die vielen Zuschauer.
Gleichzeitig nahm die Unterstufenklasse auch an einem Wettbewerb teil. Die Aufgabe, einen Harass originell zu gestalten, gelang
der Klasse dermassen gut, dass sie gar den zweiten Rang erreichte!
Im Juni wurde im Schulhaus Auholz fleissig für die Schulschlussfeier gemalt, gebastelt, musiziert und Theater gespielt. Der grosse
Einsatz lohnte sich. Das Musical «Schilda – ist gar nicht so weit!»
verzückte das Publikum an der Feier.
Anfangs Juli konnte im Auholz ausserdem eine Welturaufführung
gefeiert werden! Die selber komponierten Lieder «Mir gönd ufd
Reis» gefielen den anwesenden Eltern und Verwandten. Es war
darum auch nicht verwunderlich, dass die CDs mit den Liedern so
gut verkauft werden konnten. Mit dem Erlös wurden die Kinderspitäler von Dr. Beat Richner in Kambodscha unterstützt.
Im Oktober besuchten die Dritt- und Viertklässler die Gemeinde Sulgen, nachdem sie im Schulzimmer schon die Geschichte des Dorfes
kennen gelernt hatten. Gemeindekanzlei und Werkhof beeindruckten die Kinder dabei ebenso wie das Wasserreservoir. «Die Gemeinde so kennen zu lernen, finde ich spannend. Am besten fand
ich aber die Fahrt im Feuerwehrauto», meinte denn auch ein Knabe.
Den Abschluss des Jahres bildeten wiederum die Laternen- und
Räbeliechtliumzüge in Donzhausen und Sulgen, an denen noch-
22
mals viele ungezwungene Begegnungen zwischen Kindern, Eltern
und Lehrpersonen stattfinden konnten.
Unterricht
Nachdem im Sommer 2009 vom Jahrgangs- auf das Mehrklassensystem umgestellt wurde, konnten in den folgenden Jahren genügend Erfahrungen gesammelt werden, um diese auswerten zu
können. Vorteile zeigten sich vor allem in den Bereichen der sozialen Kompetenzen. Als Schwäche des Mehrklassensystems stellte
sich heraus, dass den Lehrpersonen öfters die Zeit fehlte, auf einzelne Schülerinnen und Schüler eingehen zu können. Ausserdem
war es wohl eher ein System für Kinder, welche selbständig arbei-
Mit ihrem originell gestalteten Harass erreichte die Unterstufe
Donzhausen den zweiten Rang.
ten können und auch weniger Hilfe beim Lernen benötigten. Die
Primarschulbehörde beschloss nach intensiven Überlegungen, mit
Beginn des Schuljahres 2014/2015 an den beiden Standorten Oberdorf und Auholz auf das Doppelklassensystem umzustellen. Am
Standort Donzhausen wurde das Mehrklassensystem weitergeführt, da dort die Schülerzahlen für das Zweiklassensystem zu klein
gewesen wären. Mit den Doppelklassen wurden die festgestellten
Schwächen des Mehrklassensystems gemildert, gleichzeitig konnten aber deren Vorteile weitgehend erhalten bleiben. Ausserdem
zeigte es sich schon im ersten Halbjahr nach der Umstellung, dass
die Lehrpersonen tatsächlich wieder mehr Zeit für die einzelnen
Schülerinnen und Schüler zu Verfügung hatten.
Gemäss Verordnung des Regierungsrates musste jede Schulgemeinde bis im April 2014 ihr neues Förderkonzept der Schulaufsicht
einreichen. Dieses Konzept musste folgende Bereiche regeln: Die
Zielsetzungen der verschiedenen fördernden Massnahmen, den
Umgang mit sonderschulbedürftigen Kindern, die Abläufe, die Zusammenarbeit und Weiterbildung aller beteiligten Personen sowie
die Art und Periodizität der Überprüfung der Wirksamkeit der Massnahmen. Seit dem neuen Schuljahr gilt nun das neue Förderkonzept.
Der Schwerpunkt der gemeinsamen Weiterbildung der Lehrpersonen lag im Bereich des Umgangs mit Kindern mit besonderem
Förderbedarf. Einerseits beschäftigten sich die Lehrpersonen mit
dem Verfahren des schulischen Standortgesprächs in der kooperativen Förderplanung und andererseits in einem tägigen Workshop ganz konkret mit der Frage, wie Aufmerksamkeit gelernt werden kann.
Ende Oktober erarbeiteten Behörde, Schulleitung und Lehrpersonen den Entwurf eines neuen Leitbilds für unsere Schule. In diesem
soll schlussendlich beschrieben sein, wohin sich die Primarschule
Sulgen in den nächsten Jahren entwickeln soll. Dabei wurden Leitideen für fünf verschiedene Bereiche definiert: Werte und Haltungen, Lehren und Lernen, Beziehungen und Kommunikation, Organisation und Strukturen sowie Einsatz von Ressourcen.
Lehrpersonen
An der Schulschlussfeier vom 26. Juni 2014 konnte die Primarschulbehörde folgenden Lehrpersonen zum Arbeitsjubiläum gratulieren:
Beatrice Buschor, Psychomotorik:
10 Jahre
Michelle De Santi, Klassenlehrerin:
10 Jahre
Ursula Sonderegger, Blockflötenlehrerin:
10 Jahre
Barbara Steffen, Klassenlehrerin:
10 Jahre
pflegen, um ein angenehmes Klassenklima zu erhalten. Natürlich
ist mir nicht nur in der Klasse eine gute Kommunikation wichtig,
sondern auch zwischen Elternschaft und mir.
Stefanie Gubser unterrichtet seit dem Beginn des neuen Schuljahres als Kindergärtnerin im Kindergarten Auholz:
Ich heisse Stefanie Gubser und wohne in Romanshorn. Nach der Erstausbildung als Dentalassistentin sowie zwei Jahren Berufserfahrung absolvierte ich die Berufsmatura. Diesen Sommer habe
ich die Zweitausbildung zur Kindergärtnerin an
der Pädagogischen Hochschule Thurgau abgeschlossen und freue mich nun auf die Stelle im
Kindergarten Auholz. In meiner Freizeit spiele ich
Oboe und singe in einem Chor mit. Nebst der Musik geniesse ich
gerne die Natur, sei es beim Wandern oder Velofahren. Ich freue
mich schon sehr darauf, ins Berufsleben zu starten und von der
Neugierde und der Freude der Kinder beglückt zu werden.
Schlusswort
Die Schule ist in aller Munde, respektive in allen Medien. Neben
den Schülerinnen und Schülern, deren Eltern und Lehrpersonen
sowie weiteren direkt im Bildungsbereich tätigen Personen inte­
ressieren sich immer mehr Gremien für die Schule. Eine begrüs­
senswerte Entwicklung, wenn denn damit konstruktive Diskus­
sionen einhergehen, welche zu einem allgemeinen Konsens über
die heute notwendigen Inhalte der Schule führen. Ein solcher Konsens besteht selbstverständlich darin, dass zurecht erwartet werden darf, dass die Kinder in der Schule lernen sollen.
Natürlich verfolgen auch wir an unserer Schule diese Zielsetzung.
Wie eingangs erwähnt, ist es uns ausserdem wichtig, dass die
Schülerinnen und Schüler die Schule auch als einen Ort des Zusammenlebens erleben dürfen. Auch sollen sie grundsätzlich gerne in
die Schule kommen. Dies zu erreichen, gestaltet sich einfacher,
wenn wir weiterhin auf Ihre Mitarbeit und Ihr Vertrauen zählen dürfen. Für das im letzten Jahr geschenkte Vertrauen danken wir Ihnen,
auf das im neuen Jahr erhaltene Vertrauen freuen wir uns!
Reto Schwendener, Schulleiter
Auch im vergangenen Jahr mussten wir leider eine Lehrperson
verabschieden:
Rahel Jäckle unterrichtete während zweier Jahre eine Mittelstufenklasse im Schulhaus Oberdorf. Sie zeigte sich als eine motivierte
und engagierte Lehrerin, welche es jeweils verstand, die ihr anvertrauten Kinder gut auf den Übertritt in die Sekundarschule vorzubereiten. Frau Jäckle entschloss sich, auf das Schuljahr 2014/15
eine neue berufliche Herausforderung zu suchen.
Folgende Lehrpersonen durften wir dafür neu an unserer Schule
begrüssen:
Zusammen mit Zippora Dürig unterrichtet Christiane Sauter seit
dem Beginn des neuen Schuljahres die Kleinklasse im Schulhaus
Oberdorf:
Mein Name ist Christiane Sauter, ich bin 25 Jahre
alt und werde ab diesem Schuljahr als zweite
Klassenlehrerin der Kleinklasse tätig sein. Privat
betätige ich mich gerne sportlich und fahre Fahrrad, spiele Volleyball und tanze in einer HipHopGruppe. Es ist mir wichtig, Bewegung und aktive
Teilnahme im Unterricht zu unterstützen und den
Kindern bei ihrem natürlichen Bewegungsdrang
Ideen und Möglichkeiten zu bieten. Ausserdem liegt es mir am
Herzen, eine ehrliche und offene Aussprache mit den Schülern zu
23
Schülerzahlen
Schuljahr 2014/2015 (2. 2. 2015)
Klasse
Lehrpersonen
Mädchen
Knaben
Total
Kindergarten Auholz
Sibylle Janett
11
12
23
Kindergarten Auholz
Stefanie Gubser
5
14
19
Kindergarten Oberdorf
Yasmine Rosset
10
15
25
Einschulungsklasse Oberdorf
Ruth Mosberger/Nicole Wittwer
4
3
7
2
2
3
1
2
4
7
2
3
5
5
4
2
7
4
3
4
6
5
4
8
3
2
5
5
6
5
5
6
5
4
5
4
7
5
3
5
4
5
3
6
4
4
2
0
3
3
2
6
7
13
135
146
281
1. Klasse Donzhausen
2. Klasse Donzhausen
Beata Dammann
3. Klasse Donzhausen
1. Klasse Oberdorf
2. Klasse Oberdorf
1. Klasse Oberdorf
2. Klasse Oberdorf
1. Klasse Auholz
2. Klasse Auholz
3. Klasse Oberdorf
4. Klasse Oberdorf
3. Klasse Oberdorf
4. Klasse Oberdorf
3. Klasse Auholz
4. Klasse Auholz
5. Klasse Oberdorf
6. Klasse Oberdorf
5. Klasse Auholz
Doris Gisler
Andrea Friedmann/Romeo Brenn
Anja Lock
Eveline Bürgi
Eisenhut Priscilla/Michelle de Santi
Christoph Stäheli/Priska Schweizer
Ariane Rickenbacher/Anja Neuhaus
Ueli Schoch
6. Klasse Auholz
5. Klasse Auholz
6. Klasse Auholz
Barbara Steffen
4. Klasse Donzhausen
5. Klasse Donzhausen
Sabina Stöckli/Regula Notter
6. Klasse Donzhausen
Kleinklasse Unter-/Mittelstufe
Zippora Dürig/Christiane Sauter
Gesamttotal
Schulische Heilpädagogik
Logopädie
Psychomotorik
Förderunterricht/Deutsch als
Zweitsprache (DaZ)
Textiles Werken
24
Yvonne Rageth
Maya Bleiker
Uta Betschart
Olga Guhl
Simone Scherzinger
Beatrice Buschor
Maya Bleiker
Ursula Beeler
Ursula Martina
Karin Etter
Ursula Martina
Cornelia Graf
Unterrichtsassistenz
TeamTeaching
Gabi Hut
Erika Bruggmann
Karin Brunner
Hans Gisler
Schuleintritt 2015 (10. 08. 2015)
Jahrgang 2010/2011 (ab 01. 08. 2010 – 31. 07. 2011)
Eintritt in den zweijährigen Kindergarten: 34 Kinder
Übertritt in die Sekundarschule per 12. 08. 2014:
Insgesamt 41 SchülerInnen
14
17
18
17
20
18
21
20
17
18
14
Finanzielles
Traktandum 4
Jahresrechnung 2014
Aufwand nach Arten
Die laufende Rechnung schliesst wie folgt ab:
Gesamtertrag
Gesamtaufwand
Ertragsüberschuss
Abschreibungen 2,5%
Fr. 5 113 451.51
Fr. 4 842 824.98
Fr. 270 626.53
Das Rechnungsergebnis ist um rund Fr. 240 000 besser ausgefallen
als budgetiert.
Passivzinsen 0,4%
Entschädigungen an Gemeinwesen
Eigene Beiträge 1,9%
Sachaufwand
18,5%
Im Sachaufwand wurde rund Fr. 91 000 weniger ausgegeben als
budgetiert. Davon entfallen rund Fr. 30 000 auf die Energiekosten.
Personalaufwand
76,7%
Aufwand – Abweichungen nach Arten
4.00
3.50
3.00
Millionen
2.50
2.00
1.50
1.00
0.50
0.00
Personalaufwand
Sachaufwand
Passivzinsen
Abschreibungen
Entschädigungen an
Gemeinwesen
Eigene Beiträge
Rechnung 2014
3 718 352.85
892 696.94
19 540.40
119 393.79
92 841.00
Voranschlag 2014
3 772 730.00
984 250.00
19 500.00
154 300.00
100 200.00
–54 377.15
–91 553.06
40.40
–34 906.21
–7 359.00
–1,44%
–9,30%
0,21%
–22,62%
–7,34%
Abweichung
Abweichung in %
Kommentierung der Abweichungen gegenüber dem Budget:
Personalaufwand (–Fr. 54 377.15)
Die Lohnaufwendungen für Verwaltungs- und Betriebspersonal ist
um Fr. 36 000 tiefer ausgefallen. Die Regelung für die Stellvertretungen des Schulleiters und der Schulpflegerin/Sekretärin wurden
im 2014 noch nicht umgesetzt und dementsprechend wurden die
Budgetbeträge von je Fr. 10 000 nicht benötigt. Auch die Kosten für
die iScout (Lehrperson als Ansprechpartner für Informatikprobleme) fielen um rund Fr. 11 000 tiefer aus. Die budgetierten Weiterbildungskosten für die Lehrkräfte wurden auch um ca. Fr. 23 000
nicht ausgeschöpft. Dieser Budgetbetrag versteht sich auch als
Sockelbetrag und soll Anreiz sein, Weiterbildungen zu besuchen.
Sachaufwand (–Fr. 91 553.06)
Die Energiekosten für das Jahr 2014 waren um Fr. 33 632 tiefer als
budgetiert. Einerseits, weil der Winter sehr mild war und andererseits sind die Energiepreise gesunken. Der Budgetbetrag für Büround Schulmaterial ist um rund Fr. 16‘000 unterschritten. Jede Lehrperson hat einen Betrag zur Verfügung, welcher nicht von allen
ausgeschöpft wird.
Abschreibungen (–Fr. 34 906.21)
Da die Anschaffung der Informatikinfrastruktur im 2014 noch nicht
erfolgt ist, konnte auch keine Abschreibung getätigt werden. Abschreibungen und Erlasse aus Steuern sind um rund 8 000 tiefer als
budgetiert.
25
Ertrag – Abweichungen nach Arten
4.00
3.50
3.00
Millionen
2.50
2.00
1.50
1.00
0.50
0.00
Steuern
Vermögenserträge
Entgelte
Rückerstattungen von
Gemeinwesen
Beiträge für eigene Rechnung/
Entnahmen aus Spezialfinanzierung
Rechnung 2014
3 404 111.68
66 221.38
110 391.70
165 842.80
1 366 883.95
Voranschlag 2014
3 529 600.00
66 500.00
30 600.00
136 000.00
1 300 100.00
–125 488.32
–3,56%
–278.62
–0,42%
79 791.70
260,76%
29 842.80
21,94%
66 783.95
Abweichung
Abweichung in %
Entgelte (+Fr. 79 791.70)
Aufgrund von diversen Schwangerschaften konnten auch
EO-Gelder von Fr. 35 000 zurückgefordert werden. Auch krankheitsbedingte Ausfälle waren zu verzeichnen, was wiederum Rückerstattungen zur Folge hatte. Ein Teil der Kosten für einen Marderschaden im Schulhaus Donzhausen wurde durch die Versicherung
zurückbezahlt.
Steuern (–Fr. 125 488.32)
Die tieferen Steuereinnahmen sind unter anderem auch auf die
Mindereinnahmen von rund Fr. 80 000 aus Steuererträgen früherer
Jahre zu begründen. Aufgrund der regen Bautätigkeit fielen die
Grundstückgewinnsteuern um Fr. 20 000 höher aus.
Rückerstattung von Gemeinwesen (+Fr. 29 842.80)
Die Rückerstattungen der an der Einschulungs- und Kleinklasse
beteiligten Schulgemeinden sind rund Fr. 29 000 höher ausgefallen.
Beiträge für eigene Rechnung (+Fr. 66 783.95)
Direktzahlungen des Kantons für Bildungssemester und Übernahme Aufgaben für den Kanton sind um rund Fr. 20 000 höher.
Kosten für Aufwendungen für integrative Schulung kann beim
Kanton wieder eingefordert werden. Diese Zahlung ist auch um
Fr. 11 000 höher als budgetiert. Unsere Schule hat an einem dreijährigen Projekt «KosH – Kooperation im Kontext schulischer
Heterogenität» der Pädagogischen Hochschule PH Thurgau teilgenommen. Der Kanton leistete einen Beitrag an diese Weiterbildung
von Fr. 7 700.
Bestandesrechnung
Im Mai 2014 wurde – wie alle zehn Jahre – eine amtliche Vermessung der Grundstücke durchgeführt und den Eigentümern angezeigt. Aufgrund dieser Grundbuchnachweise haben wir festgestellt, dass die Wiese beim Spiel- und Sportplatz Oberdorf nicht
separat ausgewiesen wird und in der Gesamtfläche bereits enthalten ist. Deshalb musste das Konto 1140.40 wieder aufgelöst werden. Ebenso verhält es sich beim Konto 1140.10. Dieses Konto muss
als Allgemeinkonto angesehen werden, weshalb das Konto Grundstück Donzhausen wieder aufzulösen war.
26
5,14%
Aufgrund eines Hinweises unserer Revisoren haben wir das Konto
1143.00, Auholzsaal-Mitbeteiligung, korrekt unter Investitionsbeiträge Gemeinden, umgebucht. Der Investitionsbeitrag wird weiterhin mit 8 % degressiv abgeschrieben.
Die Rückstellungen werden neu pro Projekt geführt.
Die Vorfinanzierungen werden neu pro Projekt geführt. Von der
Vorfinanzierung Sanierung Pausenplatz wurde alles aufgebraucht
(siehe auch Investitionsrechnung). Die über die Vorfinanzierung
von Fr. 250 000 hinausgehenden Kosten wurden aktiviert.
Die Heizung in Donzhausen muss ausgewechselt werden. Seit zwei
Jahren wird der Betrag von Fr. 45 000 immer wieder neu budgetiert.
Solange sie läuft und die LRV-Werte gut sind, zögern wir einen
Ersatz so lange wie möglich raus. Dieses Jahr hat das Ressort Liegenschaften beschlossen, eine Vorfinanzierung von Fr. 45 000 zu
bilden. So haben wir in den nächsten fünf Jahren Zeit, die Heizung
zu ersetzen und mit der Vorfinanzierung wieder aufzulösen.
Anträge:
1) Die Primarschulbehörde beantragt, die Jahresrechnung 2014
mit einem Aufwand von Fr. 4 842 824.98 und einem Ertrag von
Fr. 5 113 451.51 und einer Bilanzsumme per 31. 12. 2014 von
Fr. 3 513 450.86 zu genehmigen.
2) Die Primarschulbehörde beantragt folgende Verwendung des
Ertragsüberschusses von Fr. 270 626.53
– Zusätzliche Abschreibung auf der Mitbeteiligung Auholzsaal
von Fr. 200 000
– Den restlichen Ertragsüberschuss von Fr. 70 626.53 dem
Eigenkapital zuzuweisen.
Investitionsrechnung 2014
Die Informatik (Geräte und Infrastruktur) konnte im 2014 noch nicht
angeschafft werden. Die Einsprache des unterlegenen Offerenten
wurde Ende September vom Verwaltungsgericht abgewiesen. Nach
Erhalt der Rechtskraftbescheinigung Mitte November konnte mit der
Planung begonnen werden. Die Umsetzung und Einführung der Informatik wurde in der Sportwoche 2015 vorgenommen.
An der ausserordentlichen Schulgemeindeversammlung vom
30. 09. 2014 haben die Bürger einem Projektierungskredit für den
Neubau eines Doppelkindergartens mit Erweiterungsmöglichkeiten
über Fr. 120 000 zugestimmt. Unser Berater Werner Keller hat im
2014 dafür Arbeiten geleistet und diese mit Fr. 2975 in Rechnung
gestellt. Der Projektierungskredit wird vollumfänglich über die Vorfinanzierung laufen.
Am 12. 03. 2012 hat die Schulgemeindeversammlung einem Kreditantrag über Fr. 355 000 zur Sanierung des Pausenplatzes, Sanierung
Werkleitungen und Erweiterung der Autoparkplätze und Velounterstände im Oberdorf zugestimmt. Gleichzeitig haben die Bürger eine
Vorfinanzierung über Fr. 250 000 angenommen. Bisher wurden
Fr. 276 954.65 ausgegeben. Die Vorfinanzierung wurde vollständig
aufgebraucht, weshalb Fr. 26 954.65 aktiviert wurden. Dieser Betrag
wird aktuell degressiv mit 8 % abgeschrieben.
Budget 2015
Traktandum 5
Das Budget basiert auf dem bisherigen Steuerfuss von 62 %, was
dem Normsteuerfuss für Primarschulgemeinden im Thurgau entspricht. Auf dieser Grundlage ergeben sich für das Budget 2015
folgende Beträge:
Gesamtertrag
Gesamtaufwand
Aufwandsüberschuss
Fr. 4 788 590.00
Fr. 4 820 640.00
Fr.     32 050.00
überdurchschnittlich viel in die Liegenschaften investiert. Der Voranschlag für Benützungskosten ist um rund Fr. 35 000 angestiegen.
In einer neuen Regelung mit der Gemeinde Sulgen wurde vereinbart, dass die Benützungsgebühr für die Auholzturnhalle per
01. 01. 2015 von Fr. 40 000 auf Fr. 70 000 angehoben wird. Im Gegenzug muss die Politische Gemeinde die anstehenden Sanierungskosten vollständig selber tragen. Die Energiekosten werden aufgrund der Vorjahreszahlen den jetzigen Energiepreisen angepasst.
Der Sachaufwand ist gegenüber dem Vorjahr um rund Fr. 115 000
gesunken. Dies ist vor allem darauf zurück zu führen, weil der
­Unterhalt Liegenschaft deutlich tiefer budgetiert ist als in den Vorjahren. Investitionen an den Liegenschaften werden mit Zurückhaltung budgetiert, in Anbetracht dessen, dass hohe Ausgaben im
Zusammenhang mit dem Neubau Doppelkindergarten anstehen.
Passivzinsen (–Fr. 40.40)
Die Darlehen sind langfristig abgeschlossen, weshalb sich bei dieser Position keine Veränderung gegenüber dem Vorjahr ergeben.
Die Umsetzung der neuen Informatikinfrastruktur konnte in den
Sportwochen 2015 erfolgen. Dementsprechend haben wir einen
höheren Budgetposten bei den Abschreibungen.
Eigene Beiträge (+Fr. 8 489.–)
Für die Benützung der Gemeindebibliothek wird ein Betrag von
Fr. 11 650 an die Bibliothek Region Sulgen gezahlt. Damit werden
die zusätzlichen Personalkosten für die Benützung der Bibliothek
ausserhalb der Öffnungszeiten und einen Beitrag an die Medienanschaffung/Infrastruktur abgegolten. Das Murmelhaus wird mit
Fr. 17 000 unterstützt.
Aufwand nach Arten
Kommentierung der Veränderungen gegenüber der Rechnung des
Vorjahres
Personalaufwand (+Fr. 45 312.15)
Im Vergleich zum Budget 2014 sinkt der Personalaufwand um
Fr. 10 000. Die Auswirkungen der Besoldungsrevision per 01. 01. 2015
und der ordentliche Stufenanstieg ohne Teuerungsausgleich bei
der Lehrerbesoldung konnte durch die Lehrerstellereduktion im
Sommer 2014 fast ausgeglichen werden. Im Budgetbetrag der
Löhne Verwaltungspersonals- und Betriebspersonal ist die Neuschaffung der Schulsozialstelle mit Fr. 20 000 beinhaltet. Auch die
Regelung der Stellvertretung des Schulleiters und der Verwaltung
wird im 2015 umgesetzt und wird mit je Fr. 10 000 veranschlagt. Die
Aufteilung auf die verschiedenen Kostenstellen der Lehrerbesoldungen ist aufgrund der Einführung des Förderkonzeptes auf das
Schuljahr 2014/2015 angepasst worden. Die Ausgaben für Weiterbildungen (inbegriffen in Übriger Sachaufwand) wurden aufgrund
der Vorjahreszahlen nicht reduziert. Seit 1. August 2012 ist das Fortund Weiterbildungsreglement in Kraft und es steht den Mitarbeitern ein Sockelbetrag für Weiterbildungen zur Verfügung.
Sachaufwand (–Fr. 117 080.94)
Die Aufwendungen für Unterhalt Liegenschaft ist mit rund
Fr. 200 000 tief budgetiert. Es werden keine grösseren Renovationen an den Gebäuden vorgenommen. In den letzten Jahren wurde
Abschreibungen (+Fr. 40 606.21)
Die Informatik wird linear auf 4 Jahre abgeschrieben (Fr. 45 000)
Ertrag nach Arten
Kommentierung der Veränderungen gegenüber der Rechnung des
Vorjahres
Steuern (+Fr. 69 588.32)
Die Einkommens- und Vermögenssteuern sowie Ertrags- und
­Kapitalsteuern wurden aufgrund der Steuerprognosen der Politischen Gemeinde Sulgen um rund Fr. 118 000 höher budgetiert als
im Vorjahr. Die Grundstückgewinnsteuern haben wir gegenüber
dem Vorjahr um Fr. 48 000 tiefer angesetzt.
Vermögenserträge (–Fr. 14 581.38)
Durch den Umzug des Murmelhaus ins Begegnungshaus fallen die
nicht erfolgswirksamen Mietzinseinnahmen von Fr. 20 500 weg.
Entgelte (–Fr. 74 591.70)
Diverse Rückerstattungen infolge Schwangerschaften und Krankheiten haben wir letztes Jahr erhalten. Dieses Jahr werden nicht
so viele Rückerstattungen infolge von Schwangerschaften erwartet.
27
Rückerstattungen von Gemeinwesen (–Fr. 89 842.80)
Ab Sommer 2014 ist nur noch die Volksschulgemeinde Nollen unser Vertragspartner für die Kleinklasse und dementsprechend werden in der Regel nur Schüler aus dieser Schulgemeinde unsere
Einschulungs- oder Kleinklasse besuchen. Der Schülertransport
geht vollumfänglich auf Kosten der Volksschulgemeinde Nollen
und muss somit nicht mehr zurück erstattet werden.
Beiträge für eigene Rechnung (–Fr. 215 433.95)
Die Kantonsbeiträge reduzieren sich um rund Fr. 96 000. Der Zuschlag für das Mehrklassensystem (3-Klassensystem) wird nur
noch für den Zeitraum Januar bis Juli in die Beiträge einberechnet.
Ab dem Rechnungsjahr 2016 wird nur ein kleiner Zuschlag für das
Mehrklassensystem für die Schüler in Donzhausen ausbezahlt. Der
Rechnung 2014 und Voranschlag 2015
Rechnungsjahr
Budgetjahr
Rechnungsführung
A Laufende Rechnung
– nach Funktionen
B Laufende Rechnung
– nach Arten
CBestandesrechnung
DInvestitionsrechnung
28
01. 01. 2014 – 31. 12. 2014
01. 01. 2015 – 31. 12. 2015
Jeannette Jordi
Aufwand für Besoldung integrative Schulung ist um rund Fr. 22 000
tiefer angesetzt und dementsprechend wird es auch weniger Rückerstattungen des Kantons geben. Eine Lehrperson arbeitet weiterhin bei der Arbeitsgruppe Lehrplan 21 des Kantons mit. Rückerstattungen eines Bildungsurlaub einer Lehrperson des Vorjahres von
Fr. 56 000 fallen nicht mehr an.
Anträge:
Die Primarschulbehörde beantragt Ihnen
–dem Voranschlag 2015 mit einem Aufwandsüberschuss von
Fr. 32 050 zuzustimmen
–den Steuerfuss für das Jahr 2015 bei 62 % zu belassen.
29
Allgemeine Verwaltung
Legislative
Bildung
Kindergarten
Primarschule
Musikschule
Schulanlagen
Schulverwaltung
Kultur und Freizeit
Bibliotheken
Gesundheit
Schulgesundheitsdienst
Soziale Wohlfahrt
Jugendschutz
Finanzen und Steuern
Schulsteuern
Finanzausgleich vom Kanton
Gemeindeanteile an kantonalen Steuern
Zinsen
Nicht aufgeteilte Abschreibungen
2
200
210
214
217
219
3
300
4
460
5
540
9
900
921
931
940
990
LAUFENDE RECHNUNG
Aufwandüberschuss
Ertragsüberschuss
Einzelkonti nach Funktionen
0
011
Nummer
19 750.00
144 300.00
174 050.00
10 000.00
16 850.00
16 850.00
17 380.00
17 380.00
4 795 700.00
504 300.00
2 875 200.00
22 800.00
839 000.00
554 400.00
27 000.00
27 000.00
31 820.00
5 030 980.00
Ertrag
4 734 100.00
3 459 600.00
1 201 000.00
70 000.00
3 500.00
328 700.00
21 000.00
213 900.00
3 900.00
89 900.00
5 062 800.00
Voranschlag 2014
Aufwand
Laufende Rechnung nach Funktionen – Zusammenzug
19 651.15
117 464.77
139 044.94
1 929.02
14 684.60
14 684.60
13 544.95
13 544.95
4 649 891.99
538 434.25
2 799 239.90
23 411.45
785 533.09
503 273.30
25 658.50
25 658.50
270 626.53
4 842 824.98
Rechnung 2014
Aufwand
4 601 253.31
3 313 735.03
1 196 329.00
90 376.65
812.63
512 198.20
66 690.85
333 222.15
5 750.85
103 534.35
3 000.00
5 113 451.51
Ertrag
19 650.00
155 000.00
179 650.00
5 000.00
34 420.00
34 420.00
16 000.00
16 000.00
17 405.00
17 405.00
4 550 665.00
503 100.00
2 825 956.00
23 130.00
675 610.00
522 869.00
22 500.00
22 500.00
4 820 640.00
Ertrag
4 574 100.00
3 431 700.00
1 100 000.00
42 000.00
400.00
214 490.00
19 250.00
115 100.00
5 000.00
75 140.00
4 788 590.00
32 050.00
Voranschlag 2015
Aufwand
A
30
Arbeitgeberbeiträge AHV, IV, EO, FAK,ALV
200.303.00
7 500.00
7 000.00
2 000.00
3 000.00
31 500.00
32 500.00
* Verbrauchsmaterial
Stellvertretungen
200.302.80
2 000.00
200.310.20
Familienzulage kantonale
200.302.30
5 000.00
* Lehrmittel
Übrige Förderkurse
200.302.29
21 000.00
* Übriger Personalaufwand, Weiterbildung
Besoldung Integrative Schulung IS
200.302.28
22 000.00
200.310.10
Besoldung Deutsch als Zweitsprache
200.302.25
43 000.00
200.309.00
Besoldung Schulische Heilpädagogik
200.302.22
301 000.00
504 300.00
1 400.00
Grundbesoldung
200.302.11
Arbeitgeberbeiträge Krankentaggeldvers.
Kindergarten
200
4 795 700.00
200.305.20
Bildung
2
1 500.00
2 400.00
Dienstleistungen, Gutachten, Porti
011.318
14 000.00
Arbeitgeberbeiträge Pensionskasse
Botschaft, Budget, Rechnung, Inserate
011.310
11 500.00
Arbeitgeberbeiträge Unfallversicherung
Entschädigung Revisoren, Wahlbüro, Kommissionen
011.300
27 000.00
200.304.00
Legislative
011
27 000.00
31 820.00
5 030 980.00
21 000.00
328 700.00
5 062 800.00
Voranschlag 2014
Aufwand
Ertrag
200.305.10
Allgemeine Verwaltung
Ertragsüberschuss
Aufwandüberschuss
LAUFENDE RECHNUNG
Einzelkonti nach Funktionen
* = Rahmenkredit Schulleitung
0
Nummer
Laufende Rechnung nach Funktionen – Detail
503 100.00
2 000.00
2 000.00
7 400.00
375.00
33.80
7 737.15
2 300.00
1 600.00
1 549.05
34 000.00
30 500.00
2 427.50
38 038.10
35 164.60
7 000.00
450.00
2 334.75
12 759.60
12 000.00
10 080.00
34 700.00
21 200.00
296 500.00
19 250.00
66 690.85
4 550 665.00
43 424.90
28 100.45
31 262.70
304 166.25
538 434.25
4 649 891.99
1 500.00
1 450.00
6 000.00
22 500.00
22 500.00
4 820 640.00
15 000.00
512 198.20
5 113 451.51
19 250.00
214 490.00
32 050.00
4 788 590.00
Voranschlag 2015
Aufwand
Ertrag
14 653.00
9 555.50
25 658.50
25 658.50
270 626.53
4 842 824.98
Rechnung 2014
Aufwand
Ertrag
kostengünstige/-freie Weiterbildungen
Stellvertretungskosten wegen Mutterschaft
aufgrund vieler Kindergarteneintritte auf
Schuljahr 2014/15 wurden Unterrichts­
assistenten bewilligt
die Unterrichtsassistenten bleiben 2015
bewilligt
zusätzliches Kind, welches integrativ
beschult wurde
neue Lektionen-Aufteilung wegen
Förderkonzept ab 08. 2014
neue Lektionen-Aufteilung wegen
Förderkonzept ab 08. 2014
Bemerkungen zu Abweichungen
A
31
Besoldung PTM (Psychomotorik)
210.302.27
* Lehrmittel
* Verbrauchsmaterial
* TW-Verbrauchsmaterial
* Anschaffung Mobilien, Geräte
* Informatik
* Unterhalt Mobilien/Geräte durch Dritte
210.310.10
210.310.20
210.310.30
210.311.00
210.311.01
210.315.00
210.317.20
* Schulreisen, Lager
Schülertransport
* Übriger Personalaufwand, Weiterbildung
210.309.00
210.317.10
Arbeitgeberbeiträge Unfallversicherung
Arbeitgeberbeiträge Krankentaggeldvers.
210.305.10
210.305.20
Arbeitgeberbeiträge AHV, IV, EO, FAK,ALV
Arbeitgeberbeiträge Pensionskasse
210.303.00
210.304.00
Familienzulage kantonale
Stellvertretungen
210.302.30
210.302.80
28 200.00
43 000.00
6 000.00
18 500.00
40 250.00
13 450.00
63 800.00
32 100.00
36 650.00
7 500.00
12 500.00
220 000.00
170 000.00
40 000.00
21 000.00
15 000.00
14 000.00
Besoldung integrative Schulung (IS)
Übrige Förderkurse
210.302.28
210.302.29
44 000.00
75 000.00
70 000.00
Besoldung Deutsch als Zweitsprache
Besoldung PTM (Logopädie)
210.302.25
176 000.00
274 000.00
20 000.00
1 410 000.00
2 875 200.00
1 000.00
3 000.00
16 000.00
1 000.00
2 000.00
213 900.00
21 000.00
Voranschlag 2014
Aufwand
Ertrag
210.302.26
Besoldung Kleinklassen
Besoldung Schulische Heilpädagogik
210.302.21
210.302.22
Zusatzlektionen
Besoldungen Förderpool
Grundbesoldung
210.302.11
210.302.12
Primarschule
210
210.302.20
Direktzahlungen integrative Schulung
* Spesenentschädigung
200.317.90
Rückerstattungen EO
* Schulreisen, Lager
200.317.20
200.461.50
* Schülertransport
200.317.10
200.436.93
* Unterhalt Mobilien/Geräte durch Dritte
200.315.00
Diverse Rückerstattungen
* Anschaffung Mobilien, Geräte
200.311.00
200.436.10
Einzelkonti nach Funktionen
* = Rahmenkredit Schulleitung
Nummer
Laufende Rechnung nach Funktionen – Detail
78 600.00
14 100.00
173 200.00
19 551.40
41 543.60
5 415.60
13 541.40
30 156.00
6 000.00
8 500.00
40 000.00
14 150.00
35 569.55
64 000.00
27 200.00
34 600.40
13 406.05
28 150.00
13 149.90
49 554.80
8 900.00
13 200.00
206 700.00
7 334.80
12 366.10
216 681.75
173 320.75
16 000.00
41 600.00
18 487.00
40 381.85
17 100.00
23 421.20
8 345.75
47 500.00
76 300.00
51 937.05
72 626.25
54 394.15
281 000.00
187 000.00
10 000.00
1 418 200.00
263 783.20
333 222.15
115 100.00
kostengünstige/-freie Weiterbildungen
zusätzliche Lektionen für VSG Erlen
→ wird rückerstattet
Lektionen für Aufträge Kanton
Mutterschaftsentschädigung
Rückerstattung Kanton für
zusätzliches Kind
19 250.00
20 408.50
2 825 956.00
1 000.00
Neuer Ansatz Transport-Kosten
Bemerkungen zu Abweichungen
45 833.35
449.00
2 800.00
25 000.00
1 000.00
2 400.00
Voranschlag 2015
Aufwand
Ertrag
182 962.60
13 714.70
1 891.40
1 417 120.00
2 799 239.90
1 596.10
16 771.50
2 612.80
Rechnung 2014
Aufwand
Ertrag
A
32
18 300.00
16 500.00
Musikschule
Löhne, Besoldungen Lehrpersonen
Arbeitgeberbeiträge AHV, IV, EO,FAK, ALV
Arbeitgeberbeiträge Unfallversicherung
Arbeitgeberbeiträge Krankentaggeldvers.
Beiträge Jugendmusikunterricht
Elternbeiträge
Schulanlagen
Löhne
Familienzulage kantonale
Arbeitgeberbeiträge AHV, IV, EO, FAK,ALV
Arbeitgeberbeiträge Pensionskasse
Arbeitgeberbeiträge Unfallversicherung
214
214.301.00
214.303.00
214.305.10
214.305.20
214.352.01
214.433.00
217
217.301.00
217.301.30
217.303.00
217.304.00
217.305.10
1 450.00
4 000.00
200 000.00
839 000.00
10 800.00
40.00
60.00
900.00
11 000.00
Direktzahlungen integrative Schulung
Übrige Beiträge
210.461.50
22 800.00
5 000.00
1 000.00
1 000.00
17 250.00
103 534.35
1 259.35
14 501.85
16 759.55
3 856.35
195 454.35
785 533.09
89 900.00
5 750.85
15 145.25
36 683.30
15 105.00
56 057.80
1 300.00
13 700.00
17 300.00
4 500.00
192 000.00
675 610.00
10 000.00
55.00
75.00
1 000.00
12 000.00
75 140.00
5 000.00
5 000.00
14 100.00
16 500.00
A
Anteil Kanton an Weiterbildungen KosH/
VSG Erlen für Psychomotorik
Kein Bildungssemester geplant im 2015
Keine Rückerstattungen/
läuft über 210.452.000
Mutterschaftsentschädigung
Kanton übernimmt Lektionen für
Präsidium TMK
Beiträge Eltern an Hausaufgabenhilfe
91 190.20
76 000.00
7 000.00
300.00
1 200.00
Es konnten keine Schüler in die
Integrationsschule nach Weinfelden
geschickt werden
Die EK- und KK-Schüler werden von
Nollen direkt transportiert
23 130.00
1 000.00
Bemerkungen zu Abweichungen
30 988.20
43 664.40
14 262.95
8 208.30
1 833.05
19 729.15
354.55
5 750.85
10 068.85
36.30
64.50
892.30
12 349.50
23 411.45
792.25
1 000.00
16 400.00
12 618.20
728.20
Voranschlag 2015
Aufwand
Ertrag
Rechnung 2014
Aufwand
Ertrag
3 900.00
3 900.00
15 000.00
20 000.00
42 500.00
64 000.00
37 000.00
35 000.00
300.00
100.00
Voranschlag 2014
Aufwand
Ertrag
210.469.00
Direktzahlungen Bildungssemester
Direktzahlungen Übernahme Aufgaben f. Kt
Rückerstattungen inkl. Defizitverteiler
210.452.20
210.461.30
Rückerstattungen an Schulbus
210.452.10
210.461.40
Rückerstattungen EO
Schulgelder, Betriebsbeiträge and. Gde.
210.436.93
210.452.00
Rückerstattungen Unfalltaggelder
Rückerstattungen Krankentaggelder
210.436.92
Diverse Rückerstattungen
210.436.10
210.436.91
Elternbeiträge
Erlös aus Lehrmittelverkauf
Schulgelder an andere Gemeinden
210.352.00
210.433.00
Dolmetscher
210.318.02
210.435.00
Dienstleistungen, Honorare
* Spesenentschädigung
210.317.90
210.318.00
Einzelkonti nach Funktionen
* = Rahmenkredit Schulleitung
Nummer
Laufende Rechnung nach Funktionen – Detail
33
9 000.00
1 200.00
5 500.00
1 200.00
Büromaterialien, Drucksachen, Inserate
Anschaffung Fahrzeuge, Masch., Mobilien
Informatik
Unterhalt Fahrzeuge, Maschinen, Mobilien
219.310.00
219.311.10
219.315.00
4 050.00
3 600.00
1 900.00
24 050.00
26 000.00
20 500.00
145 000.00
117 000.00
38 000.00
554 400.00
6 200.00
11 800.00
3 600.00
56 500.00
6 100.00
356 000.00
26 850.00
87 550.00
5 900.00
3 100.00
32 500.00
2 650.00
600.00
4 000.00
22 300.00
63 000.00
Voranschlag 2014
Aufwand
Ertrag
219.311.00
Arbeitgeberbeiträge Krankentaggeldvers.
Übriger Personalaufwand, Weiterbildung
219.305.20
219.309.00
Arbeitgeberbeiträge Pensionskasse
Arbeitgeberbeiträge Unfallversicherung
219.304.00
219.305.10
Löhne I-Scout
Arbeitgeberbeiträge AHV, IV, EO, FAK,ALV
Löhne Schulleitungen
219.301.20
219.301.40
Löhne Verwaltung
219.301.10
219.303.00
Schulverwaltung
Tag- und Sitzungsgelder
219.300.00
Abgabeertrag CO2
217.460.00
219
Rückerstattungen Unfalltaggelder
Rückerstattungen Krankentaggelder
217.436.91
217.436.92
Benutzungsgebühren
Diverse Rückerstattungen
217.434.00
217.436.10
Gebäudeversicherung
Liegenschaftserträge Verw.vermögen
217.318.01
217.427.00
Spesenentschädigung
Sachversicherungen, Abgaben, Dienstleist
217.317.00
217.318.00
Unterhalt Fahrzeuge, Masch., Mobilien
Raummiete, Benutzungskosten
217.315.00
217.316.00
Verbrauchsmaterial
Baulicher Unterhalt durch Dritte
217.313.00
Wasser, Energie, Heizmaterial
217.312.00
217.314.00
Übriger Personalaufwand, Weiterbildung
Anschaffung Fahrzeuge, Masch., Mobilien
217.309.00
217.311.00
Arbeitgeberbeiträge Krankentaggeldvers.
Aushilfsentschädigungen
217.305.20
Einzelkonti nach Funktionen
* = Rahmenkredit Schulleitung
217.308.00
Nummer
Laufende Rechnung nach Funktionen – Detail
183.60
3 443.80
763.05
7 146.00
5 399.00
3 061.50
1 575.90
24 478.65
23 841.85
9 769.25
134 767.75
107 659.35
32 333.40
503 273.30
6 064.05
65 408.75
3 000.00
1 730.25
7 853.70
6 066.65
22 475.00
1 000.00
2 800.00
1 200.00
8 900.00
3 160.00
1 300.00
1 900.00
27 500.00
25 500.00
15 000.00
146 200.00
115 300.00
38 000.00
522 869.00
6 110.00
15 000.00
3 600.00
11 999.54
3 600.00
4 000.00
86 500.00
55 300.00
6 040.75
30 000.00
199 000.00
28 981.65
350 791.95
65 000.00
53 917.95
8 500.00
5 700.00
2 599.85
7 864.40
22 500.00
900.00
1 600.00
22 300.00
51 240.00
Voranschlag 2015
Aufwand
Ertrag
23 933.00
2 608.50
Rechnung 2014
Aufwand
Ertrag
Neue KTG-Versicherung
Stellvertretungslösung noch nicht
umgesetzt
Stellvertretungslösung noch nicht
umgesetzt
Anteil Versicherung an Marderschaden
Donzhausen
weniger Energie verbraucht
Ersatz Fegsaugautomat
Es konnten weniger Aushilfen eingesetzt
werden
Bemerkungen zu Abweichungen
A
34
16 850.00
5.00
Familienzulage kantonale
Arbeitgeberbeiträge AHV, IV, EO, FAK, ALV
540.301.30
540.303.00
1 700.00
1 000.00
34 420.00
20 000.00
Jugendschutz
34 420.00
8 500.00
2 900.00
200.00
50.00
350.00
4 000.00
16 000.00
16 000.00
11 650.00
500.00
4 150.00
Löhne Schulsozialarbeit
8 326.20
2 830.00
285.65
17.70
244.55
2 980.50
14 684.60
14 684.60
509.80
1 017.65
90.00
10.00
540
Soziale Wohlfahrt
5
9 000.00
3 200.00
250.00
50.00
350.00
4 000.00
1 100.00
5 266.30
18.50
31.65
436.60
1 000.00
17 405.00
6 264.45
13 544.95
28 700.00
17 405.00
3 000.00
51 509.00
15 000.00
17 500.00
13 544.95
31 861.00
50 911.15
8 926.65
35 152.80
8 000.00
14 400.00
14 398.60
7 600.00
Voranschlag 2015
Aufwand
Ertrag
Rechnung 2014
Aufwand
Ertrag
540.301.000
Arzthonorare
Zahnpflege-Untersuchungsbeiträge
460.318.00
Verbrauchsmaterial
460.313.00
460.318.01
Arbeitgeberbeiträge AHV, IV, EO, FAK,ALV
Arbeitgeberbeiträge Unfallversicherung
460.303.00
460.305.10
Schulgesundheitsdienst
Löhne
Gesundheit
4
460
Beiträge Gemeindebibliothek
300.365.000
460.301.00
16 850.00
* Anschaffung Mobilien, Geräte
1 500.00
* Verbrauchsmaterial
300.311.00
30.00
6 500.00
300.310.10
Arbeitgeberbeiträge Krankentaggeldvers.
300.305.20
50.00
* Bücher, Fachliteratur, Büromaterial
Arbeitgeberbeiträge Unfallversicherung
300.305.10
700.00
300.310.00
Arbeitgeberbeiträge AHV, IV, EO, FAK,ALV
300.303.00
7 500.00
17 380.00
* Löhne Bibliothekpersonal
Bibliotheken
300.301.00
300
17 380.00
Kultur und Freizeit
3
32 500.00
Betriebsbeiträge an private Institutione
Diverse Rückerstattungen
219.365.00
51 900.00
15 000.00
35 000.00
8 000.00
15 000.00
Voranschlag 2014
Aufwand
Ertrag
219.436.10
Übriger Sachaufwand
Entschädigungen an andere Gemeinden
219.319.00
Dienstleistungen, Versicherungen, Porti
219.318.00
219.352.00
Benutzungskosten, Büromiete
Spesenentschädigung
219.316.00
219.317.00
Einzelkonti nach Funktionen
* = Rahmenkredit Schulleitung
Nummer
Laufende Rechnung nach Funktionen – Detail
Anteil Kanton an Weiterbildung Schulleiter
Bemerkungen zu Abweichungen
A
35
Nicht aufgeteilte Abschreibungen
Ordentliche Abschreibungen
Abschreibungen auf Verlusten aus Ford.
990
990.339.00
Verzugszinsen
940.421.00
990.331.00
Passivzinsen a. mittel-/langfr. Schulden
Zinsen auf Bank-Kontokorrenten, Sparheft
PostFinance- und Bankgebühren
940.318.00
940.322.00
Zinsen
940
940.420.00
Gemeindeanteile an kantonalen Steuern
Grundstückgewinnsteuern
931
931.403.00
Finanzausgleich vom Kanton
Kantonsbeitrag an Besoldung
Steuern Rechnungsjahr, Jur. Personen
Steuern frühere Jahre, Jur. Personen
900.401.01
900.401.02
921
Quellensteuern
900.400.04
921.461.10
Steuern frühere Jahre, Nat. Personen
900.400.02
Schulsteuern
900
Abschreibungen und Erlasse
Finanzen und Steuern
9
Steuern Rechnungsjahr, Nat. Personen
Spesenentschädigung
540.317.00
900.339.00
Benutzungskosten, Büromiete
540.316.00
900.400.01
Anschaffung Mobiliar, Maschinen, Geräte
Unterhalt Mobiliar, Maschinen, Geräte
540.311.00
540.315.00
Übriger Personalaufwand, Weiterbildung
Büromaterial, Drucksachen
540.309.00
Arbeitgeberbeiträge Krankentaggeldvers.
540.305.20
540.310.00
Arbeitgeberbeiträge PK
Arbeitgeberbeiträge Unfallversicherung
540.304.00
Einzelkonti nach Funktionen
* = Rahmenkredit Schulleitung
540.305.10
Nummer
144 300.00
144 300.00
19 500.00
250.00
19 750.00
10 000.00
10 000.00
3 000.00
500.00
– 0.88
117 465.65
117 464.77
19 540.40
–237.89
1 050.52
812.63
110.75
3 500.00
90 376.65
1 196 329.00
1 196 329.00
717.10
306 366.75
28 560.90
2 978 090.28
3 313 735.03
4 601 253.31
90 376.65
19 651.15
1 929.02
1 929.02
139 044.94
Rechnung 2014
Aufwand
Ertrag
70 000.00
70 000.00
1 201 000.00
1 201 000.00
359 600.00
111 600.00
2 988 400.00
3 459 600.00
4 734 100.00
Voranschlag 2014
Aufwand
Ertrag
174 050.00
Laufende Rechnung nach Funktionen – Detail
155 000.00
155 000.00
19 500.00
150.00
19 650.00
5 000.00
5 000.00
179 650.00
1 000.00
6 000.00
500.00
500.00
1 000.00
500.00
100.00
120.00
2 000.00
–100.00
500.00
400.00
42 000.00
42 000.00
1 100 000.00
1 100 000.00
1 000.00
319 300.00
158 100.00
88 900.00
2 864 400.00
3 431 700.00
4 574 100.00
Voranschlag 2015
Aufwand
Ertrag
weniger Steuern eingezogen wie
prognostiziert
Bemerkungen zu Abweichungen
A
36
15 000.00
19 500.00
Spesenentschädigungen
Dienstleistungen und Honorare
Übriger Sachaufwand
Passivzinsen
Mittel- und langfristige Schulden
317
318
319
32
322
14 300.00
10 000.00
67 700.00
Verluste aus Forderungen u. übr. Aktiven
Entschädigung an Gemeinwesen
Gemeinden
339
35
352
154 300.00
67 700.00
144 300.00
Abschreibungen
Verwaltungsvermögen, ord. Abschreibungen
33
331
19 500.00
68 950.00
120 050.00
71 500.00
DL Dritter für den übrigen Unterhalt
Mieten, Pachten und Benützungskosten
315
356 000.00
27 100.00
87 550.00
74 450.00
149 350.00
984 250.00
46 800.00
32 500.00
33 630.00
292 050.00
248 750.00
2 560 500.00
509 000.00
49 500.00
3 772 730.00
31 820.00
5 030 980.00
Ertrag
5 062 800.00
Voranschlag 2014
Aufwand
316
Verbrauchsmaterialien
Unterhalt Liegenschaften
313
Wasser, Energie und Heizmaterialien
312
314
Büro- und Schulmaterial, Drucksachen
Mobilien, Maschinen, Fahrzeuge
Sachaufwand
31
310
Übriger Personalaufwand
309
311
Unfall- und Krankenversicherungsbeiträge
Entschädigung an Temporärfirmen
305
308
AHV, IV, EO, FAK, ALV
Pensionskassenbeiträge
Löhne der Lehrkräfte
302
303
Löhne Verwaltungs- und Betriebspersonal
301
304
Personalaufwand
Behörden, Kommissionen
30
Ertragsüberschuss
Aufwandüberschuss
LAUFENDE RECHNUNG
Einzelkonti nach Funktionen
300
Nummer
Laufende Rechnung nach Arten – Detail
61 100.00
19 500.00
61 509.00
61 509.00
60 980.00
5 000.00
1 928.14
60 980.00
155 000.00
160 000.00
19 500.00
117 465.65
119 393.79
19 540.40
19 540.40
53 660.00
15 000.00
8 926.65
87 956.00
106 900.00
12 500.00
199 000.00
30 200.00
65 000.00
67 453.79
103 280.80
69 698.60
11 639.95
350 791.95
29 267.30
53 917.95
64 304.80
144 300.00
775 616.00
892 696.94
133 415.15
42 310.00
21 523.75
22 500.00
31 815.00
23 933.00
32 351.35
249 640.00
2 578 500.00
511 000.00
44 000.00
3 763 665.00
4 820 640.00
Ertrag
32 050.00
4 788 590.00
Voranschlag 2015
Aufwand
283 900.00
5 113 451.51
Ertrag
293 700.35
250 660.20
2 581 193.80
473 101.50
41 888.90
3 718 352.85
270 626.53
4 842 824.98
Rechnung 2014
Aufwand
B
37
5 062 800.00
3 529 600.00
Ertrag
4
32 500.00
Beiträge für eigene Rechnung
Bund
Kantone
Übrige Beiträge
46
460
461
469
Rückerstattungen von Gemeinwesen
Gemeinden
45
Verkäufe
Rückerstattungen
435
436
452
Schulgelder
Andere Benützungsbebühren, Dienstleist.
Entgelte
43
433
Liegenschaftsertrag des Verwaltungsverm.
427
434
Guthaben
421
66 500.00
Vermögenserträge
Banken
42
Grundstückgewinnsteuern
403
420
70 000.00
Ertrags- und Kapitalsteuern
401
1 299 500.00
600.00
1 300 100.00
136 000.00
136 000.00
4 000.00
300.00
22 300.00
4 000.00
30 600.00
63 000.00
3 000.00
500.00
359 600.00
3 100 000.00
Steuern
Einkommens- und Vermögenssteuern
40
400
32 500.00
Eigene Beiträge
Private Institutionen
Ertrag
36
Voranschlag 2014
Aufwand
Einzelkonti nach Funktionen
365
Nummer
Laufende Rechnung nach Arten – Detail
31 861.00
31 861.00
Rechnung 2014
Aufwand
15 145.25
1 350 008.45
1 730.25
1 366 883.95
165 842.80
165 842.80
1 149 850.00
1 600.00
1 151 450.00
76 000.00
76 000.00
300.00
7 000.00
22 300.00
6 200.00
35 800.00
51 240.00
-100.00
500.00
51 640.00
42 000.00
320 300.00
3 111 400.00
3 473 700.00
4 788 590.00
Ertrag
354.55
40 350.00
40 350.00
Voranschlag 2015
Aufwand
81 811.30
22 475.00
5 750.85
110 391.70
65 408.75
-237.89
1 050.52
66 221.38
90 376.65
307 083.85
3 006 651.18
3 404 111.68
5 113 451.51
Ertrag
B
38
–0.39
1 204.09
Debitoren
Debitoren Verrechnungssteuer
1015.00
1015.00
466 163.02
Schulhaus Oberdorf Nord
Schulhaus Oberdorf Süd
Turnhalle Oberdorf
Kindergarten Gartenstrasse
1143.30
1143.50
1143.60
Hochbauten Donzhausen
1143.20
1143.40
Auholz-Saal Mitbeteiligung
Oberdorf Wiese Sportplatz
1140.40
Schulhaus Auholz
Oberdorf Spiel- und Sportplatz (inkl. Wiese)
1140.30
1143.00
Donzhausen Sportplatz
1140.20
1143.10
Auholz-Schulhaus Land
Donzhausen Grundstücke
1140.00
Sachgüter
114
1140.10
Verwaltungsvermögen
11
1.00
1.00
1.00
1.00
216 500.00
650 400.00
453 000.00
1.00
1.00
1.00
1.00
106 900.00
1 426 810.00
1 426 810.00
7 932.10
7 932.10
Transitorische Aktiven
Transitorische Aktiven
103
1039.00
111 335.60
353 623.33
Guthaben
Steuerguthaben Sulgen
51 523.00
101
KK TKB 2001
KK RB 12623.34
1002.11
1002.20
521 587.08
652 298.00
164 839.78
1 853.00
1012.10
Postkonto E-Deposito 92-561599-3
KK TKB 78-01
1001.15
1002.10
Postkonto 85-4847-5
1001.10
1 392 100.47
Flüssige Mittel
Kasse
100
1000.00
1 866 195.59
Finanzvermögen
10
3 293 005.59
AKTIVEN
1
01. Januar 2014
Bestandesrechnung Einzelkonto
Konto
Bestandesrechnung 01. 01. 2014–31. 12. 2014 – Detail
53 909.30
53 909.30
506 909.30
5 251.00
5 251.00
359.51
48 801.05
518 347.00
567 507.56
42 555.85
2 200.22
5 349 146.25
782.95
317 903.45
6 778.55
5 719 367.27
6 292 125.83
6 799 035.13
Veränderung
Zuwachs
24 790.00
29 120.30
1.00
1.00
1.00
598 000.00
199 000.00
52 400.00
1.00
17 500.00
453 000.00
1.00
1.00
98 000.00
8 900.00
1.00
919 797.00
1 336 297.00
5 251.00
5 251.00
359.55
48 707.05
518 347.00
567 413.60
82 536.05
48.76
1 140 605.32
352 806.90
26 791.13
1 701.10
1 604 489.26
2 177 153.86
3 513 450.86
31. Dezember 2014
560 922.30
597 422.30
7 932.10
7 932.10
1 204.05
111 429.60
353 623.33
466 256.98
11 542.80
2 151.07
4 730 128.01
300 274.05
455 952.10
6 930.45
5 506 978.48
5 981 167.56
6 578 589.86
Abgang
C
39
123 047.90
Transitorische Passiven
Transitorische Passiven
Spezialfinanzierungen/Vorfinanzierungen
205
2059.01
22
Rückstellung für Lager Klasse Gassner 2013
2040.02
2 017.00
Rückstellungen
Festdarlehen RB
2021.30
Rückstellung Projekt Purzelbaum KiGa Janett 2012
Festdarlehen TKB I
2021.10
204
Mittel- und langfristige Schulden
202
2040.00
700 000.00
Kreditor Quellensteuer
2000.60
688 284.65
3 319.15
3 319.15
2 017.00
500 000.00
Kreditor Krankentaggeldversicherung
Kreditor PK
2000.30
1 200 000.00
123 047.90
2000.40
Kreditor AHV/IV/EO/FAK
Kreditor Unfallversicherung
2000.20
2000.30
Kreditoren
Kreditoren
2000
Laufende Verpflichtungen
200
2000.00
123 047.90
Fremdkapital
20
1 328 384.05
PASSIVEN
2
3 293 005.59
Investitionsbeiträge
1.00
1.00
Mitbeteiligung Auholzsaal
Turnhalle Donzhausen
1143.80
116
Schulhaus Donzhausen alt
1143.70
01. Januar 2014
1162.00
Bestandesrechnung Einzelkonto
Konto
Bestandesrechnung 01. 01. 2014–31. 12. 2014 – Detail
2 468 617.20
656 585.45
691 259.65
3 319.15
3 319.15
7 649.84
517.00
517.00
3 933.15
514 966.25
14 736.75
35 289.95
446 075.80
7 649.84
517.00
517.00
3 933.15
514 966.25
14 736.75
35 289.95
446 075.80
1 453 615.30
2 448 779.45
1 433 777.55
2 468 617.20
2 472 453.35
6 425 395.45
36 500.00
36 500.00
Abgang
2 448 779.45
2 456 946.29
6 375 214.19
453 000.00
453 000.00
Veränderung
Zuwachs
653 610.45
7 649.84
7 649.84
517.00
1 500.00
2 017.00
700 000.00
500 000.00
1 200 000.00
103 210.15
103 210.15
103 210.15
1 312 876.99
3 242 824.33
416 500.00
416 500.00
1.00
1.00
31. Dezember 2014
C
40
Vorfinanzierungen Neubau KiGa
Vorfinanzierung Heizung Donzhausen
Eigenkapital
Kapital
Eigenkapital
2282.01
2282.02
23
230
2390.00
Verpflichtungen f. Spezialfinanzierungen
Vorfinanzierungen Sanierung Pausenplatz
228
Bestandesrechnung Einzelkonto
2282.00
Konto
Bestandesrechnung 01. 01. 2014–31. 12. 2014 – Detail
1 276 336.89
1 276 336.89
1 276 336.89
688 284.65
688 284.65
01. Januar 2014
3 261 682.45
45 000.00
611 585.45
656 585.45
Veränderung
Zuwachs
3 261 682.45
2 975.00
688 284.65
691 259.65
Abgang
1 276 336.89
1 276 336.89
1 276 336.89
45 000.00
608 610.45
653 610.45
31. Dezember 2014
C
41
Aktivierte Ausgaben Sanierung Pausenplatz
999.690.20
214 600.00
214 600.00
Abschluss
Aktivierte Ausgaben Informatik
999
Finanzen und Steuern
9
999.690.00
214 600.00
Auflösung Vorfinanzierung Neubau KiGa Oberdorf
217.650.11
76 699.20
Sanierung Pausenplatz/Velounterstände und Parkplätze
76 699.20
76 699.20
Auflösung Vorfinanzierung Sanierung Pausenplatz
120 000.00
196 699.20
217.503.20
Projektwettbewerb Neubau KiGa Oberdorf
217.503.11
76 699.20
291 299.20
Ertrag
217.650.00
Schulanlagen
217
214 600.00
214 600.00
Primarschule
Anschaffung EDV-Anlage
210
411 299.20
411 299.20
Voranschlag 2014
Aufwand
Bildung
INVESTITIONSRECHNUNG
Einzelkonti nach Funktionen
210.506.00
2
Nummer
Investitionsrechnung – Detail
103 653.85
2 975.00
106 628.85
106 628.85
106 628.85
Rechnung 2014
Aufwand
26 954.65
26 954.65
26 954.65
2 975.00
76 699.20
79 674.20
79 674.20
106 628.85
Ertrag
117 025.00
117 025.00
214 600.00
214 600.00
331 625.00
331 625.00
Voranschlag 2015
Aufwand
214 600.00
214 600.00
214 600.00
117 025.00
117 025.00
117 025.00
331 625.00
Ertrag
D
42
36 500.00
453 000.00
Total
Abnahme
Versicherungs­wert
per 31. 12. 2014
20 441 000.00
685 000.00
3 407 000.00
4 810 000.00
591 000.00
3 265 000.00
4 277 000.00
3 406 000.00
Versicherungs­wert
per 31. 12. 2014
416 500.00
416 500.00
Buchwert
per 31. 12. 14
542
275
1884
4802
5146
8915
6544
Fläche m2
36 500.00
Zunahme
Geb.Vers. Nr.
648
531/547
1290/1261/
1291
999
771
453 000.00
Buchwert per
01. 01. 2014
340
Parzelle Nr.
(Kataster Nr.)
5142
5021
5214
597
336
139
Fläche m2
Auholz-Saal Mitbeteiligung
Bezeichnung
Investitionsbeiträge Gemeinden
Donzhausen Grundstücke
Wiese beim Sportplatz
Bezeichnung
Aufhebung Liegenschaften (nicht vorhanden)
Total
Donzhausen Turnhalle
Donzhausen Schulhaus neu
Donzhausen Schulhaus alt
Donzhausen Sportplatz
Auholz-Schulhaus + Kindergarten + Veloständer
Auholz-Schulhaus Land
Oberdorf Spiel- u. Sportplatz (inkl. Wiese)
Oberdorf KG Gartenstrasse
Oberdorf Turnhalle
772
1122
Geb.Vers. Nr.
Oberdorf Schulhaus Süd
Parzelle Nr.
(Kataster Nr.)
Oberdorf Schulhaus Nord
Bezeichnung
Liegenschaftenbestand per 31. 12. 2014
1.00
1.00
Buchwert per
01. 01. 2014
973 808.00
1.00
216 500.00
1.00
1.00
650 400.00
106 900.00
1.00
1.00
1.00
1.00
1.00
Buchwert per
01. 01. 2014
Zunahme
26 954.65
Zunahme
1.00
1.00
Abnahme
80 965.65
17 500.00
52 400.00
8 900.00
2 165.65
Abnahme
Buchwert
per 31. 12. 14
0.00
0.00
919 797.00
1.00
199 000.00
1.00
1.00
598 000.00
98 000.00
1.00
1.00
1.00
1.00
24 790.00
Buchwert
per 31. 12. 14
Bericht der Schulbehörde
Die Schulbehörde hat die Jahresrechnung 2014 an der Sitzung vom
19. Januar 2015 diskutiert und genehmigt.
Sulgen, 19. Januar 2015
Der Präsident: Ernst Ritzi
Bericht der Rechnungsprüfungskommission
Als Rechnungsprüfungskommission haben wir die Buchführung
und die Jahresrechnung für das Rechnungsjahr 2014 nach den
kantonalen Vorschriften über das Rechnungswesen der Gemeinden geprüft.
Aufgrund der Ergebnisse unserer Prüfung beantragen wir der
Primarschulgemeinde Sulgen, die vorliegende Rechnung zu genehmigen.
Sulgen, 03. Februar 2015
Für die Jahresrechnung ist die Primarschulbehörde verantwortlich,
während unsere Aufgabe darin besteht, diese zu prüfen und zu
beurteilen.
Aufwand und Ertrag sowie die Vermögenswerte sind ausgewiesen
und korrekt verbucht. Die Rechnungslegung entspricht den Vorschriften.
Die Rechnungsprüfungskommission:
Regula Koloska-Böhi
Andrea Lauener
Cornelia Rieser
Andreas Stadelmann
43
Landerwerb Schulhaus Auholz von der Politischen Gemeinde Sulgen
Traktandum 6
Unsere Primarschule hat ein umfassendes Raumkonzept erarbeitet. Es diente als Grundlage für den Antrag für einen Projektwettbewerb zur Erweiterung der Schulanlage Oberdorf, den die Behörde an der ausserordentlichen Schulgemeindeversammlung
vom 30. September 2014 gestellt hat. Im Zusammenhang mit dem
Raumkonzept haben sich der Gemeinderat der Politischen Gemeinde Sulgen und die Primarschulbehörde darauf geeinigt, die
Besitzverhältnisse beim Schulhaus Auholz zu vereinfachen und die
Entschädigung für die Nutzung des Auholzsaales für den Turn- und
Sportunterricht respektive die Unterhaltspflicht bei späteren grös­
seren Investitionen klar zu regeln. Dabei sollte für unsere Primarschulgemeinde insbesondere Klarheit herrschen, wie die künftigen
finanziellen Verpflichtungen im Auholz im Hinblick auf die geplanten Erweiterungs- und Sanierungsarbeiten der Primarschule in den
nächsten Jahren und Jahrzehnten aussehen.
Schulhaus Auholz:
Rund 3200 m2 des genutzten Geländes des Auholzschulhauses
gehören zur Parzelle 800, welche sich im Besitz der Politischen
Gemeinde Sulgen befindet. Dies wurde nach der Fertigstellung des
Baus mit verschiedenen Verträgen zwischen den Behörden geregelt. Der Gemeinderat Sulgen ist der Meinung, dass das gesamte
schulisch genutzte Areal der Primarschulgemeinde gehören sollte
und eine klare grundbuchamtliche Abtrennung zwischen den Körperschaften Sinn macht und deshalb entsprechend eine Bereinigung erfolgen soll. Er beantragte der Gemeindeversammlung vom
24. November 2014 deshalb eine unentgeltliche Abtretung der
Landfläche von rund 3200 m2 von der Parzelle 800 der Politischen
Gemeinde an die Primarschulgemeinde. Das Parkplatzbenützungsrecht der Primarschulgemeinde und das Baurecht für den roten
Trockenplatz bleiben zu unveränderten Konditionen bestehen. Die
Politische Gemeinde hat das Land vollständig abgeschrieben. Aus
Sicht des Gemeinderates besteht für dieses in der Öffentlichen
Zone gelegene Land kein Marktwert, es kann auch nicht anderweitig als für die Primarschulgemeinde genutzt werden. Da es sich
praktisch um dasselbe Steuersubstrat handelt (Gemeinde ist mit
Ausnahme des Ortsteils Götighofen mit der Primarschule deckungsgleich), erachtete der Gemeinderat eine Schenkung respektive eine entschädigungsfreie Abtretung aus heutiger Sicht als
vertretbar und angebracht.
44
Auholzsaal:
Bei der Planung des Auholzsaales hatte die Primarschulgemeinde
der Politischen Gemeinde in den Jahren 1988/1990 signalisiert,
dass für den bereits damals geplanten Bau des Auholzschulhauses
Turnhallenbedarf besteht. Aus diesem Grund hat die Primarschulgemeinde Fr. 1 600 000.– (davon Fr. 688 063.– Subventionsbeitrag
des Kantons) an die Baukosten des Auholzsaales als einmaligen
Investitionsbeitrag geleistet. Als Gegenleistung für den Investitionsbeitrag wurde vor 25 Jahren für die Primarschule ein prioritäres
Nutzungsrecht für das Schulturnen während der Schulzeiten sowie
ein günstiger jährlicher Kostenbeitrag ohne Indexierung für Hauswart und laufenden Betrieb vereinbart. Der jährliche Nutzungs­
beitrag der Primarschule betrug Fr. 40 000.–. In Zukunft wird
die Primarschulgemeinde einen jährlichen Kostenbeitrag von
Fr. 70 000.– für Hauswart und laufenden Betrieb bezahlen und
­aufgrund des ursprünglichen Investitionsbeitrages das prioritäre
Nutzungsrecht behalten. Zu diesem Zweck wurde auf den 1. Januar
2015 eine neue Nutzungsvereinbarung zum prioritären Nutzungsrecht der Primarschule Sulgen für das Schulturnen während
der Schulzeiten abgeschlossen. Die Politische Gemeinde wird im
Gegenzug spätere Sanierungs-Investitionen, d. h. den nächsten
Investitionszyklus, vollständig selber tragen.
Diese Regelungen geben beiden Behörden Planungssicherheit,
insbesondere kann die Primarschulbehörde ihre finanziellen Verpflichtungen beim Schulhaus Auholz und beim Auholzsaal mit
dieser klaren Regelung im Hinblick auf die finanzielle Mehrbe­
lastung durch die geplanten Erweiterungs- und Sanierungsarbeiten langfristig genau einplanen.
Die Gemeindeversammlung der Politischen Gemeinde Sulgen hat
der unentgeltlichen Landabtretung von rund 3200 m2 von der Parzelle 800 an die Primarschulgemeinde Sulgen an der Gemeindeversammlung vom 24. November 2014 zugestimmt.
Antrag und Empfehlung:
Die Primarschulbehörde beantragt und empfiehlt Ihnen, geschätzte
Stimmbürgerinnen und Stimmbürger, dem unentgeltlichen Landerwerb von rund 3200 m2 der Parzelle 800 von der Politischen
Gemeinde Sulgen zuzustimmen.
Vorgeschlagene grundbuchamtliche Trennung zwischen Parzelle 800 (Politische Gemeinde Sulgen)
und Parzelle 597 (Primarschulgemeinde Sulgen).
Personenverzeichnis
Schulbehörde
Amtsdauer 01. 08. 2013 bis 31. 07. 2017
Schulpräsident
Vizepräsidentin
Mitglieder
Ernst Ritzi
Irma Suter
Christian Breitenmoser
Claudia Hugger
Sandra Kressibucher
Andrea Näf
Barbara Roost
Primarschulvertreter in
der Sekundarschule Befang
Barbara Roost
Schulleitung
Schulverwaltung
Schulhauswart
Reto Schwendener
Jeannette Jordi
Bernhard Raschle
Urnenoffizianten
Gerda di Nicola
René Kälin
Stefan Louis
Rechnungsrevisoren
Peter Graf (bis 31. 03. 2014)
Regula Koloska-Böhi
Andrea Lauener-Bruggmann
(ab 01. 04. 2014)
Cornelia Rieser
Andreas Stadelmann
45
Ferienplan Schuljahr 2014/2015 bis 2017/2018
Primarschulgemeinde Sulgen
Erster Ferientag
Letzter Ferientag
Schuljahr 2014/2015
Schuljahresbeginn
Herbstferien
Weihnachtsferien
Sportferien
Frühlingsferien
Pfingstferien
Sommerferien
Sa.
Sa.
Sa.
Fr.
Do.
Sa.
04. 10. 2014
20. 12. 2014
24. 01. 2015
03. 04. 2015
14. 05. 2015
04. 07. 2015
Mo.
So.
So.
So.
So.
Mo.
So.
11. 08. 2014
19. 10. 2014
04. 01. 2015
01. 02. 2015
19. 04. 2015
25. 05. 2015
09. 08. 2015
Schuljahr 2015/2016
Schuljahresbeginn
Herbstferien
Weihnachtsferien
Sportferien
Frühlingsferien
Pfingstferien
Sommerferien
Sa.
Do.
Sa.
Fr.
Do.
Sa.
03. 10. 2015
24. 12. 2015
30. 01. 2016
25. 03. 2016
05. 05. 2016
09. 07. 2016
Mo.
So.
So.
So.
So.
Mo.
So.
10. 08. 2015
18. 10. 2015
03. 01. 2016
07. 02. 2016
10. 04. 2016
16. 05. 2016
14. 08. 2016
Schuljahr 2016/2017
Schuljahresbeginn
Herbstferien
Weihnachtsferien
Sportferien
Frühlingsferien
Pfingstferien
Sommerferien
Sa.
Sa.
Sa.
Sa.
Do.
Sa.
08. 10. 2016
24. 12. 2016
28. 01. 2017
01. 04. 2017
25. 05. 2017
08. 07. 2017
Mo.
So.
Mo.
So.
Mo.
Mo.
So.
15. 08. 2016
23. 10. 2016
02. 01. 2017
05. 02. 2017
17. 04. 2017
05. 06. 2017
13. 08. 2017
Schuljahr 2017/2018
Schuljahresbeginn
Herbstferien
Weihnachtsferien
Sportferien
Frühlingsferien
Pfingstferien
Sommerferien
Sa.
Sa.
Sa.
Sa.
Do.
Sa.
07. 10. 2017
23. 12. 2017
27. 01. 2018
31. 03. 2018
10. 05. 2018
07. 07. 2018
Mo.
So.
Di.
So.
Mo.
Mo.
So.
14. 08. 2017
22. 10. 2017
02. 01. 2018
04. 02. 2018
15. 04. 2018
21. 05. 2018
12. 08. 2018
46
47
48
Dieser Abschnitt gilt als
Stimmrechtsausweis
für die Schulgemeindeversammlung vom 16. März 2015
Primarschule Sulgen
P. P.
8583 Sulgen
Post CH AG
Primarschulgemeinde Sulgen
Stimmrechtsausweis