kirchengemeinde Ötlingen April - Mai 2015

Gemeindebrief
Evangelische
Johanneskirchengemeinde
Ötlingen
April - Mai 2015
Mitarbeiterfest
THEO-Gottesdienst
Kinderbibelnachmittage
Weltgebetstag
2
Spenden Sie
für die Jugendarbeit
10 Euro . . .
. . . oder Ihr Blut
Freitag, 15. Mai 2015,
15.00 – 19.00 Uhr
und
Samstag 16. Mai 2015,
10.00 – 14.30 Uhr
im Evang. Gemeindehaus,
Hermann-Hesse-Straße 5.
Auf jede Spenderin – auf jeden Spender kommt es an !
Mit der Blutspende tun Sie zweierlei Gutes: Zum einen unterstützen Sie mit Ihrer Blutspende
die Jugendarbeit in unserer Kirchengemeinde.
Zum anderen fehlen ganz besonders in der Ferienzeit Blutkonserven und werden dringend
bei Operationen, Unfällen und Katastrophen gebraucht.
Darum sollten möglichst viele Menschen zwischen 18 und 64 Jahren (Mehrfachspender
bis 71 Jahre) zur Blutspende kommen. Sie werden von Fachkräften betreut und die
­Blutabnahme wird von Ärzten vorgenommen. Auch werden Sie nach der Blutabnahme
mit Essen und Trinken von uns bestens versorgt.
Der Blutspendetermin wird in Zusammenarbeit mit dem Ortsverein Kirchheim des
Roten Kreuzes durchgeführt.
3
Dazugehören
Nicht dazuzugehören ist ein komisches
Gefühl: Da kann ich nicht mitreden, fühle mich
ausgeschlossen, im schlechtesten Fall sogar
richtiggehend heimatlos.
Nur wenige Menschen sind so gestrickt, dass
sie ganz autark leben können. Die meisten
von uns brauchen es für ihr Wohlergehen wie
die tägliche Nahrung, in Gemeinschaft mit
anderen Menschen zu leben und das Gefühl
der Zugehörigkeit zu haben. Manche stärker,
manche weniger stark. Aber wir brauchen es.
Das hat mit spürbarer Zuwendung zu tun, mit
der Erfahrung wahrgenommen, angenommen
und gebraucht zu werden. Letztlich hängt
damit die Frage zusammen, ob wir unser
Leben als sinnhaft erfahren oder nicht.
Kurzum: Wir wollen beziehungsweise müssen
dazugehören.
Fundamentalistische und extremistische
­Gruppierungen nützen diese Erkenntnis,
um Menschen an sich zu binden, die sich in
ihrer aktuellen Lebenslage verloren fühlen.
Sie stellen ein starkes Wir-Gefühl in Aussicht
und missbrauchen dann die Zeit und die Energie ihrer Mitglieder für ihre Ziele und Zwecke.
Demgegenüber bedeutet Zugehörigkeit im
positiven Sinn: Ich kann mich mit meinen
Gaben und Fähigkeiten frei einbringen. ­
Ich darf so bleiben wie ich bin und muss
mich nicht verbiegen. Ich bekomme das
Gefühl vermittelt, willkommen zu sein.
Der erste Ort unserer Zugehörigkeit ist in
der Regel die Familie. Aber auch Vereine
und Gruppierungen mit Menschen, die ein
bestimmtes Hobby oder Ziel verfolgen,
­können zu einer solchen Heimat werden.
Das ist auch unser Anspruch als Kirchen­
gemeinde. Unter dem Motto »Offen für . . . «
wollen wir Menschen aller Altersgruppen
ein Stück Heimat anbieten, sie willkommen
heißen, ihre Gaben zum Zuge kommen lassen
und fördern. Und wir wollen Möglichkeiten
geben, die Seele zu nähren und aufzutanken
für die Herausforderungen des Alltags.
Dabei sind wir aufeinander, auf unsere Ideen,
auf die Mitwirkung vieler, auf den offenen
­Austausch angewiesen.
Es ist immer wieder erfreulich, zu erleben,
wie viele Menschen sich bei uns engagiert und
liebevoll einbringen.
Was uns als Kirchengemeinde von anderen
Gruppierungen unterscheidet ist die Tatsache,
dass wir unser Ziel nicht selbst konstruieren
müssen. Wir können uns darauf verlassen,
dass Gott mit seiner Liebe den Rahmen
längst gesteckt hat. Wir sind seine Kinder.
Das verbindet uns bei aller Verschiedenheit.
Wir gehören zusammen, weil er uns als Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an seiner neuen
Welt dabei haben will. Und wir gehören zur
großen, bunten, weltweiten Familie der Kinder
Gottes.
Dazugehören: Immer wieder kommt es in
­letzter Zeit vor, dass Menschen, die irgendwann einmal aus der Kirche ausgetreten sind,
sich melden und das Bedürfnis signalisieren,
wieder dazuzugehören.
Wir heißen sie willkommen.
Dazugehören: Am 26. April lassen sich in der
Johanneskirche 21 Jugendliche konfirmieren,
sagen ihr persönliches Ja zu Gott und zur
­Kirche. Herzlich willkommen !
Dazugehören: Wenn Sie vielleicht schon
­länger mit dem Gedanken spielen, wieder
mal öfter in den Gottesdienst zu gehen oder
sich an irgendeiner Stelle in der Gemeinde
­einzubringen: Herzlich willkommen !
Christian Lorösch
4
Die Konfirmandinnen und Konfirmanden aus Ötlingen und Lindorf
Am 26. April werden um 10.00 Uhr in der
Johanneskirche Ötlingen konfirmiert:
Am 3. Mai werden um 10.00 Uhr in der
­Matthäuskirche Lindorf konfirmiert:
Leander Banzhaf
Ben Barner
Nico Barner
Sascha Dutt
Regina Egorov
Manuel Früh
Simon Gölz
Sarah Hauschild
Melanie Jung
Laura Lembo
Linus Maile
Timo Mayer
Viktoria Meier
Anabell Petto
Bianca Rehkugler
Jakob Schunter
Beatrice Toantea
Elia Vollweiter
Josef Weber
Erik Zauner
Jonas Zeck
Michael Ellwanger
Klara Geissler
Joscha Geyer
André Glunde
Silke Harter
Nick Maibauer
Tom Schiller
Liebe Konfis,
das gemeinsame Jahr mit euch haben wir als gut und wertvoll erlebt.
Wir wünschen euch:
am 26. April und am 3. Mai einen wunderschönen Festtag,
dass ihr das Konfijahr in guter Erinnerung behaltet,
dass ihr weiterhin so neugierig und interessiert bleibt,
dass ihr eure Fähigkeit, in der Stille aufzutanken, weiterentwickelt,
dass euer Glaube eine wichtige und hilfreiche Rolle in eurem Leben spielt,
dass ihr die Kirchengemeinde vor Ort und die weltweite Kirche immer wieder als Heimat erlebt,
dass ihr Möglichkeiten findet, euch (in der Kirche) zu engagieren und
dass Gott euch mit seinem Segen an jedem Tag begleitet.
Eure Rosemarie Fröhlich-Haug, Christian Lorösch, Jochen Leitner und die Konfibegleiter
5
Ostergarten in Lindorf
Bis zum Ostermontag gibt es in Lindorf
­wieder einen Ostergarten. Durch Sehen,
Schmecken, Riechen, Hören und Fühlen
­tauchen die Besucher in die Zeit von vor
2000 Jahren ein und erleben den Weg Jesu
vom Einzug in Jerusalem bis hin zur Aufer­
stehung für sich ganz persönlich.
THEO-Gottesdienst
am Ostersonntag
Christen glauben: Jesus lebt. Er ist auferstanden. Auferstehung? Schön wär’s !
Wie bitteschön soll das gehen? Kann es wirklich plausible und vernünftige Hinweise darauf
geben? Und was bedeutet das? Jesus lebt –
dieses Geheimnis feiern wir an Ostern.
Alle Generationen sind zum THEO-Gottesdienst eingeladen am Ostersonntag, 5. April,
um 10 Uhr in der Johanneskirche. Für Kinder
jeden Alters gibt es während eines Teils des
Gottesdienstes ein eigenes, ihnen entsprechendes Programm. Eine Band gestaltet den
Gottesdienst mit. Und im Anschluss sind alle
zum Mittagessen im Evangelischen Gemeindehaus eingeladen, einschließlich Osternestsuche im Garten.
Offener Gesprächskreis
Die nächsten Termine finden an den Dienstag,
7. April und 5. Mai, jeweils um 19.00 Uhr im
Gemeindehaus statt. Interessierte sind herzlich eingeladen.
Nachmittage für Kinder
in Lindorf
Herzliche Einladung an alle Kinder der
1. bis 6. Klasse zu Kinderbibelnachmittagen
in den Osterferien. Euch erwarten viel Spaß,
­Spannung, Spiel, Abenteuer und Geschichten,
die euch fesseln werden. Die Nachmittage
­finden statt von Mittwoch, 8. bis Freitag,
10. April. Wir treffen uns jeweils von 14 - 17 Uhr
im Evangelischen Gemeindesaal in Lindorf.
Kleidung, die etwas schmutzig werden darf
und Hausschuhe, wären gut. Für Material und
Verpflegung erbitten wir 5 Euro. Einfach in bar
mitbringen.
Am Sonntag, 12. April, feiern wir als Abschluss
einen Familiengottesdienst um 10.45 Uhr in
der Matthäuskirche Lindorf.
Weitere Informationen und Anmeldung bei
Jugendreferent Jochen Leitner (93 77 75;
[email protected])
Musikalischer Gottesdienst
Am Sonntag 12. April wollen wir uns im
­Gottesdienst mit der Kantate »Christ lag in
Todes Banden« (BWV 4) beschäftigen.
Johann Sebastian Bach schrieb sie vermutlich
schon in Mühlhausen um 1707. Sie ist eine
­seiner wenigen Choralkantaten und beruht
vollständig auf dem Osterlied von Martin
Luther mit dem gleichen Titel. Die Musik
nimmt in unnachahmlicher Weise die Osterfreude auf und bringt den Kampf Jesu Christi
mit dem Tod sehr anschaulich zum Ausdruck.
Pfarrer Dr. Manuel Kiuntke wird eine Aufnahme
der Kantate vorspielen und über den Text und
die Musik im Gottesdienst sprechen.
Herzliche Einladung !
Montagsgebet für Gerechtigkeit
Gerechter Umgang miteinander, eine besondere
Achtung der Benachteiligten und Schwachen –
das sind von je her zentrale Herzensanliegen
Gottes, die bis heute ihre Gültigkeit haben.
Beten Sie mit uns, wenn diese Frage Sie auch
beschäftigt, zum Beispiel am 13. April in der
Martinskirche und am 11. Mai in der Christuskirche.
Lucia Krause
6
Altmetallsammlung
Christi Himmelfahrt
Am Samstag, 18. April, wird auf dem Parkplatz des Gemeindehauses wieder Altmetall
angenommen, dessen Verkaufserlös der
Jugendarbeit zugutekommt.
Weitere Informationen erhalten Sie von
Erich Joachim, mob. 0170 / 3 45 68 79.
An Christi Himmelfahrt, 14. Mai, findet um
10.00 Uhr auf dem Schulhof der Eduard-­
Mörike-Schule ein gemeinsamer Familien­
gottesdienst mit der Matthäuskirchengemeinde statt. Im Anschluss lädt der Förder­
verein Jugendarbeit Johanneskirche e.V. zu
einem Weißwurst-Frühstück ein.
Kochtöpfle in Lindorf
Das Kochtöpfle-Team bietet am Dienstag,
21. April, überbackene Maultaschen mit
­Kartoffelsalat und zum Nachtisch »Heiße
Liebe«. Am 19. Mai stehen Gulasch mit S
­ pätzle
und gemischter Salat, sowie Obstquark auf
dem Speiseplan.
Café im Matthäus
Herzliche Einladung zur gemütlichen Einstimmung ins Wochenende im Café im Gemeindehaus Lindorf am 24. April und 22. Mai, jeweils
um 15 Uhr.
Tauferinnerungs- und
Mini-Gottesdienst am 16. Mai
Um die Geschichte vom Kämmerer, der auf
der Suche nach Sinn war und sich schließlich
taufen ließ, geht es in unserem nächsten
Mini-Gottesdienst, den wir am Samstag,
16. Mai um 16 Uhr in der Johanneskirche
­feiern. Dieser Gottesdienst ist zugleich der
Tauferinnerungsgottesdienst, an dem die
Familien ihre Taufschafe abholen dürfen,
deren Kinder in den zurückliegenden anderthalb Jahren getauft wurden.
Jahresprogramm
THEO-Gottesdienst am 10. Mai Neues
des ökumenischen Kaffeenachmittags
»Lieben, lachen, leiden –
Szenen einer Ehe«
Sich verliebt in die Augen schauen . . . staunen
über das Geschenk, jemanden an seiner Seite
zu haben . . . miteinander Tränen lachen . . .
sich über den Erziehungsstil des anderen
ärgern . . . an den kleinen Macken des Partners
schier verzweifeln . . . als perfektes Team
zusammenarbeiten . . . sich aus den Augen
­verlieren . . . Zweisamkeit genießen . . . sich
nach mehr Raum für sich selbst sehnen . . .
sich auseinanderleben . . . sich wieder neu
­finden . . .
All das kann drinstecken in einer Ehe oder
Partnerschaft ! Im THEO-Gottesdienst am
10. Mai um 17 Uhr im Gemeindehaus beschäftigen wir uns mit den schönen und den schwierigen »Szenen einer Ehe« und damit, welche
Impulse für eine gelingende Beziehung der
christliche Glaube geben kann.
für Senioren
Das Programm für 2015/2016 wurde neu
­aufgelegt und liegt im Gemeindehaus, in der
Kirche und im Gemeindebüro aus.
Kleidersammlung für Bethel
Die von Bodelschwinghschen Stiftungen
­Bethel haben sich für 1.800 kg Kleidung
bedankt. Mit diesen Spenden kann bedürftigen Menschen geholfen werden und zugleich
zum Erhalt wichtiger Arbeitsplätze in der
­Brockensammlung beigetragen werden.
Küchenrenovierung
Gemeindehaus
Wir planen, im Laufe des Jahres, die Küche im
Untergeschoss des Gemeindehauses zu renovieren und vor allem einen neuen Herd anzuschaffen. Spenden hierfür sind willkommen.
7
Kirchentag in Stuttgart
Am Abend des 3. Juni beginnt der 35. Deutsche
Evangelische Kirchentag in Stuttgart.
­Insgesamt wird mit 250.000 Besuchern
gerechnet.
Das Programm steht unter www.kirchentag.de
online zur Verfügung.
Die mit einer Dauerkarte Angemeldeten
­erhalten das gedruckte Programm mit den
Tagungsunterlagen (u.a. Liederheft, Eintrittskarte und VVS-Fahrschein) Ende April zugeschickt. Allein schon wegen der geplanten
­Kulturveranstaltungen lohnt sich eine Anmeldung zur Dauerteilnahme (98 Euro).
Am 25. April findet in Zusammenarbeit u.a.
mit der AG Hospiz eine Vorveranstaltung in
der Martinskirche statt, die eng mit der Losung
aus Psalm 90 » . . . damit wir klug werden«
in Beziehung steht. »Und die Welt steht still –
Letzte Lieder« zeigt auf der Grundlage von
Interviews Lebensbilder und Lebenslieder von
Sterbenden.
Am 3. Juni begrüßt die Landeskirche die Gäste
des Kirchentages nach den Eröffnungsgottesdiensten in der Stuttgarter Innenstadt mit
dem »Abend der Begegnung«. Die hier aktiven
Gemeinden unseres Bezirks sind Teil der
­»Esslinger Meile« auf der Theodor-HeussStraße. In Anlehnung an Mörikes Frühlings­
gedicht ist Blau die Farbe unserer Region.
Aus Psalm 1 ergibt sich der Baum als Symbol
des Abends, denn wer sich mit der Tora
Gottes beschäftigt ist wie ein Baum, der am
Wasser gepflanzt ist. An den Ständen wird es
kleine Bäume in den sieben Farben der Regionen zum Sammeln geben. Um 22.00 Uhr
ertönt zusammen mit den Gästen der »Klang
des Südens« und um 22.30 Uhr beschließen
ein Lichtermeer aus Kerzen und der Abend­
segen den Abend.
Die »Arbeitstage« des Kirchentages
­(Donnerstag bis Samstag) sind thematisch
reich gefüllt mit Bibelarbeiten, Vorträgen,
Podiumsveranstaltungen und anderen Veranstaltungsformen zu wichtigen Fragen unserer
Zeit. Daneben gibt es eine Fülle von Groß­
konzerten. Im »Stuttgarter Gasthaus« auf dem
Schlossplatz werden sich die Partnerkirchen
und -gemeinden der württembergischen
­Landeskirche und der Gemeinden präsentieren.
Veranstaltungsorte werden die Stuttgarter
Innenstadt, eine große Zeltstadt und die Hallen
im Neckarpark und die Stadt Fellbach sein.
Der Schlussgottesdienst findet am 7. Juni um
11 Uhr auf dem Cannstatter Wasen statt.
­Predigerin ist Pastorin Nora Steen aus Hildesheim, manchen vom »Wort zum Sonntag«
bekannt. Mit dem gemeinsamen Abendmahl
endet der Kirchentag.
»So Gott will und wir leben« trifft sich die
­Kirchentagsgemeinde 2017 auf dem Weg über
die Stätten der Reformation in Mitteldeutschland dann in Berlin.
Peter Treuherz
8
Termine
April 2015
bis
Mittwoch
Gründonnerst.
Karfreitag
Ostersonntag
06.04.
01.04. 18.30 Uhr
02.04. 20.00 Uhr
03.04. 09.30 Uhr
05.04. 05.30 Uhr
10.00 Uhr
anschl.
Ostermontag
06.04. 10.00 Uhr
11.00 Uhr
Dienstag
07.04. 19.00 Uhr
jeweils
Mittwoch –
08.-
Freitag
11.04.14-17 Uhr
Freitag
10.04. 19.00 Uhr
Sonntag
12.04. 09.30 Uhr
14.00 Uhr
Montag
13.04. 19.00 Uhr
19.30 Uhr
20.00 Uhr
Freitag
17.04. 17.00 Uhr
19.00 Uhr
Samstag
18.04.10-12 Uhr
Sonntag
Montag
19.04. 9.30 Uhr
20.04. 19.00 Uhr
Dienstag
21.04.
Freitag
24.04.
Samstag
25.04
19.30 Uhr
12.00 Uhr
15.00 Uhr
18.00 Uhr
Sonntag
26.04. 10.00 Uhr
Donnerstag
30.04. 14.30 Uhr
Ostergarten in Lindorf
Passionsandacht Johanneskirche, Ch. Lorösch
Nacht der verlöschenden Lichter, Ch. Lorösch
Gottesdienst mit Abendmahl, R. Fröhlich-Haug
Ökum. Ostermorgenfeier, Beginn in der dunklen
­Johanneskirche, anschl. Gang zum Osterfeuer und zur
Osterfeier in Peter und Paul,
R. Fröhlich-Haug, F. Keil, R. Jochim, Ch. Lorösch
THEO-Gottesdienst mit dem Chor der Johanneskirche
in der Johanneskirche, J. Leitner und Team
Gemeindeessen im Gemeindehaus
Gesprächsgottesdienst, Ch. Lorösch
Kirche im Grünen an den Bürgerseen
Offener Gesprächskreis
Kinderbibeltage in Lindorf
Café Ö, Bistro
Musikalischer Gottesdienst mit Taufe, Dr. M. Kiuntke
Taufgottesdienst in der Martinskirche, Ch. Lorösch
Montagsgebet für Gerechtigkeit, Martinskirche
Elternkreis, »Pfarrer Otto Mörike und sein Widerstand
im 3. Reich«, G. Erb
Frauentreff, Wellnessabend
Kinder-Kino, Gemeindehaus Lindorf
Kino mit Andacht, Gemeindehaus Lindorf
Altmetallsammlung des Fördervereins Jugendarbeit
Johanneskirche e.V., Parkplatz Gemeindehaus
Gottesdienst, Ch. Lorösch
Frauenkreis, »Das Wunder Regenbogen – was steckt
dahinter?«, Fr. Schmelcher
Sitzung des Kirchengemeinderats
Kochtöpfle, Gemeindehaus Lindorf
Café im Matthäus, Gemeindehaus Lindorf
Vorabendfeier zur Konfirmation, mit Abendmahl,
Ch. Lorösch, J. Leitner
Festgottesdienst zur Konfirmation,
Ch. Lorösch, J. Leitner
Ökum. Kaffeenachmittag Senioren mit der Veeh-HarfenGruppe – Lieder zum Zuhören und Mitsingen,
Peter und Paul
9
Termine
Mai 2015
Sonntag
03.05. 09.30 Uhr
10.00 Uhr
Gottesdienst, Diakon H. Renz
Konfirmation in Lindorf, Matthäuskirche,
R. Fröhlich-Haug, J. Leitner
Montag
04.05. 19.00 Uhr Frauenkreis, Abend mit Renate Schweikle
Dienstag
05.05. 19.00 Uhr Offener Gesprächskreis
Mittwoch
06.05. 19.00 Uhr Vortreffen für die Konfirmandenfreizeit
Freitag
08.05. 17.30 Uhr Jugendmitarbeiterkreis, Bistro
19.00 Uhr Café Ö, Bistro
Sonntag
10.05. 17.00 Uhr THEO-Gottesdienst im Gemeindehaus, S. Leitner u.Team
Montag
11.05. 19.00 Uhr Montagsgebet für Gerechtigkeit, Christuskirche
19.30 Uhr Elternkreis, »Der Goldene Schnitt«, G. Schuh
Chr. Himmelfahrt 14.05. 10.00 Uhr Gottesdienst in der Eduard-Mörike-Schule,
R. Fröhlich-Haug und Team
anschl.Weißwurst-Frühstück des Fördervereins Jugendarbeit
Johanneskirche e.V.
Freitag + Samstag15.05. 15-19 Uhr Blutspendeaktion des Fördervereins Jugendarbeit
16.05.10-14.30 UhrJohanneskirche e.V. und des DRK Ortsvereins ­Kirchheim
Samstag
16.05. 16.00 Uhr Tauferinnerungs- und Mini-Gottesdienst,
Ch. Lorösch und Team, Johanneskirche
Sonntag
17.05. 09.30 Uhr Gottesdienst, Ch. Lorösch
Montag
18.05. 18.00 Uhr Besuchsdienst-Treffen, Gemeindehaus
19.00 Uhr Frauenkreis, »Lebensbild Marie Hesse geb. Gundert«,
Ch. Kreißig
19.30 Uhr Sitzung des Kirchengemeinderats
20.00 Uhr Frauentreff, Kochabend
Dienstag
19.05. 12.00 Uhr Kochtöpfle, Gemeindehaus Lindorf
Donnerstag
21.05. 14.30 Uhr Ökum. Kaffeenachmittag Senioren, »Irland – die grüne
Insel«, W. Fahn (Filmclub Teck)
Freitag
22.05. 15.00 Uhr Café im Matthäus, Gemeindehaus Lindorf
23.05. - 29.05.Konfirmandenfreizeit auf dem Höchsten am Bodensee
Sa. - Fr.
Pfingstsonntag 24.05. 09.30 Uhr Gottesdienst, R. Fröhlich-Haug
Pfingstmontag 25.05. 08.30 Uhr Kirche im Grünen an den Bürgerseen
Sonntag
31.05. 09.30 Uhr Gottesdienst, Ch. Lorösch
04.06. - 07.06.35. Deutscher Evangelischer Kirchentag in Stuttgart
Mi. - So.
Ökumenischer Gottesdienst zu 70 Jahre Frieden
Die ACK Kirchheim lädt ein zum ökumenischen Gottesdienst »70 Jahre Frieden«
am 8. Mai um 18 Uhr in der Martinskirche. Darin wird der Dreischritt: »Das Grauen erinnern –
Für Frieden danken – Frieden heute gestalten« entfaltet. Frau OB Matt-Heidecker,
Bezirkskantor Ralf Sach und eine Klezmer-Gruppe wirken mit. Im Anschluss gibt es einen
­Ständerling, der die Brücke zur anschließenden Lesung »Kurt Tucholsky und die
­Bücherverbrennung« im Max-Eyth-Haus (Beginn 19.30 Uhr) bildet.
10
Aus zwei Gemeinden
wird eine
Nachdem die Ortssatzung für die neue Gesamtkirchengemeinde Kirchheim vom Engeren Rat
und vom Oberkirchenrat als rechtliche Grundlage für die beiden geplanten Fusionen in
­Kirchheim genehmigt ist, geht es nun in den kommenden Wochen und Monaten darum,
­weitere konkrete Planungen vorzunehmen. Die Kirchengemeinderäte aus Lindorf und Ötlingen
hatten am 19. März eine gemeinsame Sitzung und werden vom 19. bis 21. Juni zusammen auf
Klausurtagung gehen.
Wie wird unsere neue Gemeinde heißen? Welche Arbeitsschwerpunkte werden gebildet?
Viele Detailfragen sind nun zu klären. Wir werden Sie regelmäßig über die Fortentwicklung
­informieren.
Christian Lorösch, Werner Dohrn
Gemeindefahrt in die Eifel
2.- 4. Oktober 2015
Bereits zum fünfzehnten Mal findet wieder die
ökumenische Gemeindefahrt statt. Als Ziel
haben wir uns diesmal die Eifel, insbesondere
den südlichen Teil ausgesucht.
Unser Hotel befindet sich ganz in der Nähe
von Bitburg, umgeben von großen Waldflächen
und direkt am Eifelpark Gondorf. Wer nach der
Tagestour oder am frühen Morgen Zeit findet,
kann das hoteleigene Schwimmbad oder die
Sauna benutzen.
Moselbrücke mit Torschänke in Traben-Trarbach
Die Eifel gehört zu Deutschlands unberührten
Landschaften, im Süden begrenzt von der
­eindrucksvoll tief eingeschnittenen Mosel.
Im Westen unseres Zielgebietes verläuft die
Sauer als Nebenfluss der Mosel und Grenze
zu Luxemburg. Wir werden die Gegend wieder
gemeinsam erkunden, herrlich raue Landschaften, einsame Klöster, wehrhafte Burgen
und pulsierende Kleinstädte sehen. Und wenn
es sich ergibt, können wir auch die eine oder
andere handwerkliche Überraschung erleben.
Und wie schon feste Tradition, wird auch
­dieses Mal wieder eine Schifffahrt zum
­Programm gehören – lassen Sie sich über­
raschen !
Selbstverständlich wird die Reise auch wieder
Gelegenheit zur ökumenischen Gemeinsamkeit sein. Kontakte über die Grenze der
­jeweiligen Gemeinde hinaus sind zentrales
Anliegen dieses Wochenendes.
Prospekte und genaue Reisedaten gibt es ab
Ende April.
Josef Schneider
11
Das Mitarbeiterfest
Ende Januar – unser Dank
an unsere
vielen fleißigen
­Mitarbeiterinnen
und ­Mitarbeiter
in der
Gemeinde !
Was trägt maßgeblich zu
einem gelungenen Wochenende bei?
Geräumte Straßen, Strom
(Licht & Heizung), Schneeschaufeln !
Leider war das an unserem Jugendmitarbeiter-Wochenende nicht immer gegeben.
Aber fangen wir von vorne an.
Am Freitag hatten wir eine turbulente Anreise
auf den Höchsten. Schneesturm, Schnee­
ketten und eingefrorene Hosen haben den
Abend bestimmt. Für ein Auto war es leider
sogar unmöglich am Freitag anzureisen,
da die Straßen so stark verschneit waren.
Zum Glück waren am nächsten Tag die Straßen
dann geräumt und auch die letzten Teilnehmer
konnten sicher anreisen. Wir konnten mit
unseren Autos nicht bis zum Haus fahren,
da die Straße durch die Schneeböen so
­zugeschneit war. Aus diesem Grund haben
wir das Gepäck und die Lebensmittel den
Berg runter getragen.
Dort angekommen mussten wir feststellen,
dass es keinen Strom gab.
Abends kam der Strom dann wieder und wir
konnten »Wer wird Millionär?« spielen.
Auch nachts ließen die Stürme nicht nach,
weswegen die Straße am nächsten Morgen
unpassierbar war. Unser Ausflug nach
­Konstanz fiel deshalb »in den Schnee«.
­Stattdessen konnten wir beobachten, wie
sich eine Schneefräse durch den 1,5 m hohen
Schnee gearbeitet hat. Nachdem die Straße
geräumt war, konnten wir zumindest noch
nach Meersburg fahren. Dort verbrachten wir
einen schönen Nachmittag mit Sonnenschein.
Am Sonntag stand ein ausgiebiger Brunch auf
dem Programm. Nach einer kleinen thematischen Einheit, mussten wir leider auch schon
wieder packen und putzen.
Die Rückfahrt verlief soweit ohne größere
­Probleme.
Patricia Treuer und Jessica Heszler
12
Weltgebetstag 2015
Am 6. März luden Frauen von den Bahamas
alle Menschen weltweit zum ökumenischen
Gottesdienst anlässlich des Weltgebetstags
ein. Auch in Ötlingen wurden ihre Gebete und
Bitten von Frauen der Gemeinden den rund
120 Besuchern in der Kirche Peter und Paul
vorgetragen, gemeinsam gebetet und die
Lieder gemeinsam mit dem Chor alla breve
gesungen. Bei den Spenden an diesem Abend
sind 764 Euro gesammelt worden, die direkt
Projekten des Weltgebetstags zugutekommen.
Bemerkenswert waren bei den Gebeten der
Bahamaierinnen die vielen Metaphern aus der
Natur, die ihren Glauben und ihr Einssein mit
Gott verdeutlichen. Zusammen mit dem sehr
kreativ gestalteten Altarraum, sowie einem
szenischen Vortrag mit Informationen über
das Inselparadies und seine Bewohner hat
­dieser Abend einige Facetten der Bahamas
ins Licht gerückt, die uns unter dem Begriff
­Karibik sonst nicht in den Sinn kommen.
Bahamas: Urlaubsparadies – karibische
­Inselwelt – wer möchte dort nicht leben?
­Unbeschwert – umgeben von türkisfarbenem
Wasser – endlose Sandstrände – in einer
pastellfarbenen Hütte in der Sonne?
Wirtschaftlich hoch entwickelt durch den
­internationalen Finanzmarkt, speziell für
­Geldwäsche, Firmensitz für viele Unternehmen
durch die zoll- und steuerfreie Zone.
Jedoch gibt es keine Bodenschätze und kaum
fruchtbaren Boden.
Diese und weitere beeindruckende Fakten
begleitet von einigen Bildern über die
­Bahamas, einstige Kolonie Großbritanniens,
präsentierte Barbara Schneider bereits am
25. Februar. Einen lebendigen Eindruck über
die Schönheit der Karibik bekamen die
60 Besucher im farbenfroh und detailgetreu
geschmückten Gemeindesaal. Dazu wurden
noch farbenfrohe Cocktails serviert, die so
exotisch-fruchtig und frisch waren, dass fast
Urlaubsfeeling aufkommen konnte.
In einem kurzen Dokumentarfilm wurde dann
deutlich, wie die Bevölkerung außerhalb der
touristischen Attraktionen auf den Karibik­
inseln ihr Leben meistern muss.
Zerstörung durch Hurricanes – kaum öffentliche Hilfe zum Wiederaufbau außerhalb der
Tourismuszentren – Arbeitslosigkeit, dadurch
Perspektivlosigkeit – als Folge: Drogen, Glückspiel, Alkoholismus und Sex. Besonders für
Frauen bedeutet das Armut, Gewalt, Unter­
drückung, HIV und Teenager-Schwangerschaften, schlechte Chancen bei Bildung und Beruf.
Dadurch dass besonders die Männer sich
ihrer Verantwortung entziehen, haben einige
Frauen selbst die Initiative ergriffen, ihre
­Situation zu verbessern. Mit viel persönlichem
Engagement unterstützen sie alleinerziehende
Frauen, suchen Möglichkeiten, ein kleines
­Einkommen zu erwirtschaften, wollen ihre
Insel attraktiver machen. Einige Hilfen werden
von den Kirchen organisiert und in den
­unterschiedlichen Zentren angeboten.
Die Gottesdienste, besonders Musik und
Gesang, spielen eine große Rolle. Meist gehen
nur die Frauen in die ­Kirche. Dafür ­verwenden
sie zunächst viel Zeit und Mühe auf ihr
­Aussehen.
Auch wenn Kleid und Hut nicht das wichtigste
für ihren Glauben sind, so wollen sie doch
hübsch aussehen, wenn sie ihrem Gott gegenübertreten. In der Kirche singen und tanzen
13
dann alle über Stunden. Wichtig ist es,
­mitzumachen, egal wie schön einer singt.
Aus diesen Gospelgottesdiensten nehmen
die Frauen ihre Kraft. Hier können sie ihren
­Emotionen einen Raum bieten, sie zulassen.
Und so beeindruckt eine der Frauen, alleinerziehend, die ihr Haus mit allen Habseligkeiten
darin bei einem Hurricane verloren hat.
Aus tiefstem Herzen und ohne Anklage
­resümiert sie vor den Trümmern: »Thank God
for life !«
Ihr Haus wird sie mit Sachspenden wieder
­aufbauen.
»Gottseidank !« – von uns schnell mal als
­Floskel dahin gesagt. Und vielleicht beim
nächsten Mal ganz bewusst gebraucht.
Barbara Mellmann-Bahr
Aus dem Kirchenbezirk
Zum ersten Mal seit Jahren werden ab
­Sommer vermutlich alle Pfarrstellen im
­Kirchenbezirk besetzt sein. Dann haben
­Erkenbrechtsweiler/Hochwang, Ohmden,
­Weilheim und die Auferstehungskirche in
Kirchheim wieder ihren Pfarrer oder ihre
­P farrerin. Das wäre eine große Erleichterung,
nicht nur für die Gemeinden, sondern auch
für die Pfarrerschaft, denn alle hätten wieder
mehr Zeit und Kraft das normale Gemeinde­
leben weiterzuentwickeln.
Wenn man Jahr für Jahr die Entwicklung der
Gemeindegliederzahlen verfolgt, wird deutlich,
dass der demographische Wandel nicht nur
ein Thema für die Zeitungen, sondern in den
Orten längst angekommen ist. Die Gemeindegliederzahlen sinken. Auch, aber weniger
durch Austritte als durch Wegzüge und
­sinkende Geburtenzahlen. Vergleichen Sie
­einfach die Zahl der Taufen in Ihrer Gemeinde
mit denen der Bestattungen. Diese Entwicklung bedeutet für die Pfarrer in Gemeinden
zwischen 500 und 1300 Gemeindegliedern eine
ziemliche Herausforderung. Kooperationen
über die Gemeindegrenzen hinaus werden
nötig, weil es keinen Sinn macht mit fünf
Jugendlichen Konfirmandenunterricht zu
­halten.
Die Schullandschaft verändert sich und die
Arbeitswelt verlangt mehr Einsatz und die
Zeiten, die als Freizeit übrig bleiben, sind
­weniger einheitlich. All das hat Folgen für
die Gemeindearbeit und stellt die ländlichen
Gemeinden im Kirchenbezirk vor ziemliche
Herausforderungen.
Im Juni werden wir eine Woche lang mit verschiedenen Veranstaltungen des Kreisdiakonie­
verbands, der Diakoniestation und des
Jugendwerks »10 Jahre Eckpunkt« feiern.
­Dieses Jubiläum wollen wir auch dazu nutzen,
die Arbeit, die dort gemacht wird, öffentlich
bekannter zu machen und auf neue Felder
­hinzuweisen. Die Diakoniestation Teck startet
im Sommer mit einem in der Region einzig­
artigen Angebot: der Betreuung von Demenzkranken in den Abendstunden oder während
der Nacht. Dieses neue Angebot wird unter
dem Namen »Behütet zu Hause« mit Mitteln
aus dem Innovationsprogramm des Landes
Baden-Württemberg gefördert.
Ebenfalls für den Sommer ist eine Bezirksreise in unsere Partnergemeinde in der
­Slowakei geplant.
Dekanin Renate Kath
Prospekte für die Slowakeireise
liegen in der Kirche aus.
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»Was ist mir wichtig
am Gottesdienst?«
Am Samstag, 7. März haben sich die Mitglieder
des Kirchengemeinderates und Vertreterinnen
des Teams, welches die THEO-Gottesdienste
verantwortet, zu einem guten und intensiven
Austausch über den Gottesdienst getroffen.
Es ging zunächst und vor allem um die Wahrnehmung der verschiedenen persönlichen
Erfahrungen und Bedürfnisse. Bei der Runde
»Was mir persönlich am Gottesdienst wichtig
ist« waren für die Einzelnen wichtige Stichworte: Alltagsnahe Predigt, Begegnung mit
Gott (Nähe zu ihm), flotte Lieder, Fürbitten,
Ganzheitlichkeit, Gebet, Gemeinschaft
(offen für alle), generationenübergreifend,
­Kreativität, lebensnahe Themen, Mittelpunktfunktion des Gottesdienstes, passende
­Uhrzeit, Segen, Stille, Verständlichkeit und
Vielfalt.
Es gab beispielsweise folgende Äußerungen:
»Wenn wir nach Stille und Gebet ein freudiges
oder auch rhythmisches Lied singen, bringt
es unsere Freude am Gottesdienst richtig zum
Ausdruck.« (Dagmar Schur)
»Für mich ist es wichtig, im Gottesdienst
Gemeinschaft zu erleben. Zum einen Gemeinschaft mit Gott (durch Singen, Beten und von
ihm hören), zum anderen Gemeinschaft mit
anderen Menschen zu haben. Deshalb finde
ich es sehr wichtig, dass es einen Gottesdienst für alle gibt, das heißt vom Krabbelbaby über Kindergarten – und Schulkinder,
Teenies und junge Erwachsene bis zu Familien
und Senioren, in dem alle willkommen sind
und bei dem auch alle etwas mitnehmen
­können, zum Beispiel durch ein paralleles
­Kinder- oder Teenieprogramm während der
Erwachsenenpredigt.« (Katrin Rau)
»Ich wünsche mir den Gottesdienst in ent­
spannter, offener Atmosphäre und Gemeinschaft, mit lebensnaher Themenbearbeitung
in musikalischem Rahmen.« (Rolf Appenzeller)
»Beim Gottesdienst ist mir vor allem wichtig,
dass gehaltvoll, lebensbezogen und alltagstauglich in zeitgemäßer Sprache und
­klarer Gliederung gepredigt wird. Es muss
glaubwürdige und existentiell relevante
­Verkündigung sein. Der Gottesdienst soll
­inspirierend sein und mich in meinem Glauben
und in meiner Hoffnung stärken. Wo Gottesdienst gefeiert wird, ist weniger bedeutsam.
Es müssen nicht unbedingt sakrale Räume
sein. Wichtiger ist, dass im Gottesdienst
Gemeinschaft praktiziert wird. Auch wenn es
von modernen Theologen angezweifelt wird:
der Gottesdienst ist für mich die Mitte des
Gemeindelebens, ein Ort der Begegnung für
die Gemeinde. Hier hören wir miteinander
­dasselbe Wort. Hier bekommen wir Richtung,
Weisung und Trost.« (Werner Dohrn)
Nach einem kurzen Grundsatzreferat von
Jochen Leitner zur Geschichte des Gottesdienstes gab es einen erneuten Austausch.
Wir haben gemerkt, dass unser Verständnis
und unsere Erwartungen stark von unserem
Lebensalter, unserer Lebenssituation und
unseren Prägungen abhängen.
Dankbar sind wir dafür, dass sich vieles in
den letzten Monaten ganz gut entwickelt hat,
nicht zuletzt die Beliebtheit der THEO-Gottesdienste.
Wir hielten fest: Wir sind auf dem Weg.
Die nächsten Schritte wollen wir gerne
­zusammen mit der Matthäusgemeinde und im
Kontext der Gesamtkirchengemeinde gehen.
Und die Weiterentwicklung der Gottesdienstlandschaft soll behutsam vor sich gehen.
Was wäre Ihnen denn wichtig im Blick auf den
Gottesdienst? Lassen Sie uns gerne Ihre
­Anregungen und Wünsche zukommen.
Christian Lorösch
im Namen des Kirchengemeinderates
Der Gemeindebrief wird herausgegeben von der
Evangelischen Kirchengemeinde Johanneskirche Ötlingen
Pfarrer Christian Lorösch
Evang. Pfarramt der Johanneskirche Ötlingen
Lessingstraße 10
73230 Kirchheim unter Teck
Tel.0 70 21 / 65 35
Fax0 70 21 / 48 83 19
Internet: www.evangelische-kirche-kirchheim-teck.de
E-Mail-Anschriften:[email protected]
[email protected]
Bürozeiten im Gemeindebüro
Ötlingen und Lindorf, Heidi Hübl: Dienstag - Freitag09.00 - 12.30 Uhr
Donnerstag
16.00 - 17.30 Uhr
Sprechstunde Pfarrer Lorösch:
Mittwoch (außer Schulferien) 18.00 - 19.30 Uhr
und jederzeit nach Vereinbarung
1. Vorsitzender der Kirchengemeinde Werner Dohrn
Tel. 35 71
Jugendreferent Jochen Leitner
Tel. 93 77 75
E-Mail: [email protected]
Gemeindebüro Ötlingen und Lindorf
Heidi Hübl
Tel. 65 35
Kirchenpfleger
Siegfried Pflüger
Tel. 4 31 33
Organistin
Elisabeth Rutz
Tel. 9 31 86 92
Chor der Johanneskirche
Ortensia Fährmann
mob. 0160 / 94 74 39 17
Chor alla breve
Nina Fischer
Tel. 8 04 61 44
Hausmeisterin Gemeindehaus
Jutta Fohler
Tel. 7 10 92
Mesnerin Johanneskirche
Peggy Petto
Tel. 73 45 32
Bankverbindung der Kirchenpflege Kirchheim u.T.:
KSK Esslingen, BLZ 611 500 20, Konto-Nr. 48 300 645
Bankverbindung - SEPA: KSK Esslingen, IBAN DE14 6115 0020 0048 3006 45, BIC ESSLDE66XXX
(Bitte Verwendungszweck angeben)
Redaktionsschluss für die Gemeindebrief-Ausgabe Juni/Juli 2015: 30.04.2015
Satz und Druck: Druck & Media GmbH, Esslingen-Berkheim, Telefon 0711 / 34 59 60 - 0