MAINgolf – Frühjahr 2015 HERIBERT BRUCHHAGEN IN EINTRACHT MIT DEM PLATZ CÔTE D’A ZUR CANNES IST EIN MUSS 404 METER MIT DEM DRIVER LANG, LÄNGER, LANGE GOLFER WERDEN DER ERSTE SCHLAG 1 LY R I C E R F Ü L LT D E N T R A U M VOM UNSICHTBAREN HÖRGERÄT Hören bedeutet Lebensqualität. Dennoch verzichten immer noch viele Menschen auf ein Hörgerät, obwohl sie von einer Hörminderung betroffen sind. Viele Betroffene wünschen sich eine unsichtbare Lösung, vergleichbar mit einer Kontaktlinse – nur eben für das Ohr. Dieser Traum wird jetzt Wirklichkeit: mit Lyric, einem völlig neuartigen Hörgerät, das komplett unsichtbar und unkompliziert ist. Lyric sitzt tief im Gehörgang: 100% unsichtbar, rund um die Uhr tragbar - bis zu 4 Monate lang. Lyric wird kurz vor dem Trommelfell platziert und ist von außen nicht zu sehen. Lyric ist völlig unkompliziert – Drinnen und Draußen Dank einer innovativen Batterie bleibt das winzige Gerät bis zu 120 Tage ohne Unterbrechung im Ohr. Batteriewechsel, regelmäßiges Reinigen und das tägliche Einsetzen sind nicht mehr nötig. Lyric macht rund um die Uhr sämtliche Alltagsaktivitäten wie Sport, Duschen und Telefonieren mit und wird auch nachts beim Schlafen getragen. «Lyric erfüllt gleich zwei Wünsche vieler Menschen mit Hörminderung: Unsichtbarkeit und sich nicht darum kümmern müssen - oder noch besser, über einen längeren Zeitraum vergessen, dass man überhaupt ein Hörgerät trägt» sagt Jens Pietschmann von Hörakustik. «Lyric ist die ideale Lösung für Erstnutzer, Berufstätige und aktive Senioren. Zudem ist es schweiß- und wasserresistent.» 100% unsichtbar Natürliches Hören – Tag und Nacht Durch die einzigartige Positionierung kurz vor dem Trommelfell, wird die natürliche Funktion der Ohrmuschel optimal genutzt. So bietet das winzige Lyric eine herausragende Klangqualität und ein sehr gutes Richtungshören. Hohe Frequenzen werden natürlich verstärkt, während Umgebungs- und Windgeräusche sowie die Rückkopplung reduziert werden. Ob beim Spaziergang im Park, beim Joggen oder im Meeting mit den Kollegen: Mit Lyric lässt sich wieder die ganze Welt der Klänge erleben. «Lyric wurde für Menschen mit leichtem bis mittelgradigem Hörverlust konzipiert. Ebenfalls wichtig ist, dass sich die Anatomie des Gehörgangs eignet, dies wird direkt beim Lyric Hörgeräteakustiker abgeklärt», erklärt der erfahrene Hörakustikexperte. Nach dem Anpassen und Einsetzen wird Lyric vom Hörakustiker digital programmiert. Das Gerät kann mit Hilfe einer Rückholvorrichtung vom Träger selbst oder dem Experten entfernt werden. Nach maximal vier Monaten wird Lyric vom Hörgeräteakustiker durch ein komplett neues Gerät ersetzt. Lyric ist ausschließlich bei speziell geschulten und autorisierten Lyric Partnern erhältlich. www.HoerenMitLyric.de Besuchen Sie uns und finden Sie heraus, ob Lyric auch für Sie geeignet ist. hörakustik JENS PIETSCHMANN Basaltstraße 1 · 60487 Frankfurt / M. Bockenheim Tel. 0 69/97 07 44 04 · [email protected] www.hoergeraetefrankfurt.de Wir sind montags bis freitags von 9 bis 18 Uhr gerne für Sie da! Bitte QR-Code mit dem Smartphone scannen und mehr über Lyric und den autorisierten Lyric Partner Hörakustik Pietschmann erfahren. MAINgolf – Frühjahr 2015 INHALT EDITORIAL 4 NEUE GOLFER GESUCHT Beim Runden Tisch von MAINgolf verbreiten die Golfclubs der Rhein-Main-Region Aufbruchsstimmung 6 DER UNVERWÜSTLICHE Eine Runde mit Eintracht Frankfurts Vorstandsvorsitzendem Heribert Bruchhagen 8 DER ERSTE SCHLAG Es ist leichter, als Sie denken – 10 Tipps für Ihren mühelosen Golfeinstieg 12 LANG, LÄNGER, LANGE Der 26-jährige Golfer Alex Lange schlägt den Ball weiter als jeder andere Deutsche 14 KÖNIGLICHE GRASHALME Im Kurpark von Bad Homburg liegt der älteste Golfplatz Deutschlands – eine Reise zurück 17 CANNES IST EIN MUSS Die Festivalstadt an der Côte d’Azur ist umringt von hochkarätigen Golfplätzen 20 KURZES SPIEL Großes Turniergolf gibt es in der Rhein-Main-Region zu sehen – von Pros und Amateuren 22 EIN PLATZHIRSCH UND ZWEI FRISCHLINGE Drei Mannschaften aus der Rhein-Main-Region starten in der KRAMSKI Deutschen Golf Liga Titelfoto Mike Wolff Verlag und Herausgeber RheinMainMedia GmbH Vertr. durch die Geschäftsführer: Jörg Mattutat und Ingo Müller www.rheinmainmedia.de Frankenallee 71– 81 60327 Frankfurt Gesamtkoordination Michael Nungässer (verantwortlich für Anzeigen) Dr. Peter Lüttig (verantwortlich für Produktion) [email protected] Telefon (0 69) 75 01- 4141 Redaktion Arne Bensiek (Leitung) Uwe Semrau Grafi k/Layout Dieter Lauer RheinMainMedia GmbH [email protected] Telefon (0 69) 75 01- 49 46 Anzeigen RheinMainMedia GmbH [email protected] Telefon (0 69) 75 01- 41 79 Druck Westdeutsche Verlagsund Druckerei GmbH Kurhessenstraße 4 – 6 64546 Mörfelden-Walldorf Was halten Sie davon, heute auf den Golfplatz zu gehen? Spontan. Sie haben Aussicht auf Erholung an der frischen Luft, auf ein bisschen Bewegung in schöner Natur und auf einen Sport, der Menschen seit mehr als 500 Jahren begeistert. Sie leben ja schon an der Quelle. Die Rhein-Main-Region ist mit dem Kurpark Bad Homburg die Wiege des Golfsports in Deutschland (Seite 14). Die mehr als 50 Golfclubs der Region freuen sich, wenn Sie mit Ihren Golfschlägern vorbeischauen, oder geben Ihnen Tipps und ein paar Eisen in die Hand, wenn Sie Anfänger sind. Gelingt Ihnen der Golfschwung zum ersten Mal, wird es Ihnen schwerfallen, den Schläger wieder aus der Hand zu legen. Das verspricht Ihnen Uwe Semrau in unserer Titelgeschichte über den Golfeinstieg (Seite 8). Das Gegenteil müssen Sie ihm erst einmal beweisen. MAINgolf erscheint heute zum ersten Mal in der F.A.Z. (Rhein-Main-Zeitung), der Frankfurter Rundschau, der Frankfurter Neuen Presse und ihren Regionalausgaben. Im Mittelpunkt des Golfmagazins für Rhein-Main stehen Menschen aus der Region, die Golf genauso lieben wie wir. Zum Beispiel Eintracht-Boss Heribert Bruchhagen, der schlagkräftige Alex Lange oder die Bundesliga-Spielerinnen und -Spieler aus Frankfurt und Riedstadt. Viel Freude bei der Lektüre! Und wenn Sie erst einmal aus sicherer Entfernung zuschauen wollen, empfehle ich Ihnen die Deutsche Lochspielmeisterschaft im Frankfurter Golf Club – an diesem Wochenende. Spontan. Hinweise Namentlich gekennzeichnete Beiträge geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder. Nachdruck nur mit Genehmigung des Verlages. Bei Nichterscheinen des Magazins durch höhere Gewalt oder Arbeitskampfmaßnahmen besteht kein Anspruch auf Rückerstattung oder Minderung des Kaufpreises. www.maingolf.net Arne Bensiek 3 4 MAINgolf – Frühjahr 2015 NEUE GOLFER GESUCHT Beim Runden Tisch von MAINgolf verbreiten die Golfclubs der Rhein-Main-Region Aufbruchsstimmung Golfgemeinde noch um rund fünf Prozent pro Jahr. Diese Zeiten seien vorbei. Im vergangenen Jahr stieg die Zahl der Golfer in Deutschland nur noch um 0,2 Prozent. In Deutschland spielen mehr Menschen als jemals zuvor Golf, im Herbst wird der Solheim Cup hierzulande ausgetragen, und auch die deutsche Bewerbung um den Ryder Cup 2022 gilt als aussichtsreich. Golf zählt obendrein wieder zum auserwählten Kreis olympischer Sportarten. Gründe zur Euphorie gäbe es für die Golfszene also genug. Doch angesichts stagnierenden Wachstums bei den Mitgliederzahlen sorgen sich die Clubs mehr denn je um ihre Zukunft. Beim Runden Tisch von MAINgolf bestätigten das selbst Vertreter alteingesessener Clubs und gaben sich selbstkritisch. „Vor 15 Jahren musste man nur 18 Löcher in die Landschaft bauen, ein Schild mit Golfclub aufstellen und man hatte ein funktionierendes Geschäftsmodell“, erinnert sich Achim Battermann, der Präsident des Hessischen Golfverbands (HGV). Vor zehn Jahren wuchs die „Wir müssen wieder mehr Menschen auf die Anlagen bringen“, fordert Sebastian Schmidt vom Deutschen GolfVerband (DGV). Erreichen will das der DGV mit einer dreijährigen Werbekampagne, die 4,9 Millionen Euro kostet – größtenteils getragen von den insgesamt 639.000 Mitgliedern der Golfclubs in Deutschland. Die Werbeoffensive hat schon jetzt eine enorme Aufbruchsstimmung in der Golfszene erzeugt. „Wir finden, dass der DGV den richtigen Weg geht“, sagt Rolf Dube, Vorstand der Hof Hausen vor der Sonne Golf AG. Erstmals werde sein Club deshalb am Golferlebnistag des Verbandes teilnehmen, bei dem sich Interessierte gratis auf deutschlandweit 400 Anlagen im Golf versuchen können. „Wir Golfclubs müssen an unserem Image arbeiten“, bekennt Magdalena Feyer, Managerin des Golf-Club Schloss Braunfels. „Wenn die Kampagne Erfolg haben soll, reicht der Erlebnistag allein nicht“, sagt Constanze Rotschild, Präsidentin des Golf Club Taunus Weilrod. Neue Ideen müssten her, um Menschen auf die Golfplätze zu bringen. Ihr Club lade mittlerweile schon traditionell alle örtlichen Sportvereine zum Minigolf-Wettbewerb ein, um Berührungsängste zu den vermeintlich elitären Golfern abzubauen. „Auch wenn wir dadurch nicht unmittelbar neue Mitglieder gewinnen, ist das wichtig“, betont Rotschild. Für die Stagnation ihrer Mitgliederzahlen machen auch viele Golfclubs aus der RheinMain-Region weiterhin die Vereinigung clubfreier Golfspieler (VcG) verantwortlich, die zu günstigem Preis vor allem um Einsteiger wirbt. Darüber gibt es allerdings geteilte Ansichten. „Ich sehe die VcG nicht als Bedrohung, sondern als Förderer des Golfsports und als Teil unserer Solidargemeinschaft“, findet Sanja Bradley, Managerin des Frankfurter Golf Clubs. Eine Lösung, bei der Clubs noch mehr von freien Golfern profitieren, wünschen sich Rudi Gelinek von Sommerfeld Golf und Alfred Achilles, Vize-Präsident des Golfclubs Glashofen-Neusaß. Denn die Clubs seien es, die ihre Infrastruktur für viel Geld pflegen und diese den freien Golfern recht günstig zur Verfügung stellen würden. HGV-Präsident Achim Battermann bilanzierte: „Bei 70.000 Fernmitgliedschaften, die viele Golfclubs quer durch die Republik günstig verkaufen, ist das größte Problem noch immer die fehlende Solidarität der Clubs untereinander.“ ARNE BENSIEK Fotos: Elisa Weimar, Hintergrundfoto Fotolia © gamegfx MAINgolf – Frühjahr 2015 5 GC Hofgut Praforst GIESSEN GC Schloß Braunfels GC Winnerod FULDA GC Fulda Rhön Licher GC GC Eschenrod Attighof Golf & Country Club GC Taunus Weilrod GC Lauterbach GC Bad Nauheim GC Friedberg Golfplatz Altenstadt GC Spessart Royal Homburger GC 1899 GC Gut Hühnerhof Bad Vilbeler GC G&LC Kronberg Hofgut Georgenthal GC Bad Orb Jossgrund Golfpark Trages GC Hof Hausen GC Golf Range Frankfurt Wiesbadener GC GC Rennbahn Niederrad GC Hanau-Wilhelmsbad Frankfurter GC GC Rhein-Main GC SeligenGC Main-Taunus Aschaffenburger GC stadt GC Neuhof Mainzer Golfpark Bachgrund e.V. Golfclub GC Domtal Golfpark Rosenhof GC Rheinhessen Hofgut Wißberg Kiawah GC Zimmerner GC 1995 St. Johann GC Worms GC Darmstadt Traisa GC Gernsheim Hof Gräbenbruch GC OdenGC BiblisGC Geierstal wald Wattenheim GC Gut Sansenhof Golf & Country Club Erftal GC Bensheim Golfpark Idstein WIESBADEN FRANKFURT MAINZ DARMSTADT ASCHAFFENBURG G&LC Buchenhof Hetzbach DIE GOLFCLUBS IN DER RHEINMAIN-REGION 6 MAINgolf – Frühjahr 2015 Zuverlässig: Kurz vor den Randfichten macht Bruchhagens Ball spätestens Halt. DER UNVERWÜSTLICHE Eine Runde mit Eintracht Frankfurts Vorstandsvorsitzendem Heribert Bruchhagen Text Arne Bensiek - Fotos Mike Wolff s ist die erste Runde des Jahres für Heribert Bruchhagen. Und eigentlich kommt sie für den Vorstandschef von Eintracht Frankfurt ungelegen früh. Vor zehn Tagen hatte Bruchhagen eine Operation am rechten Auge. Noch sehe er kaum etwas damit. Nur links trage er eine Kontaktlinse. Von erschwerten Bedingungen zu sprechen, wäre untertrieben. Aber der Sportler beißt. „Ich mag Ausreden überhaupt nicht“, stellt Bruchhagen klar. „Ich habe auch mit vollem Sehvermögen schon miserable Golfrunden gespielt“, sagt er, parkt seinen Trolley neben dem Starterhäuschen und zieht den Driver. Die Wahl des Platzes war für Bruchhagen leicht: Das erste Tee des Frankfurter Golf Clubs und sein Büro in der Commerzbank-Arena trennen gerade mal 800 Meter Luftlinie. Im vergangenen Herbst hat der Bundesligist sein jährliches Turnier für Sponsoren hier im Traditionsclub veranstaltet. Der Eintracht-Boss kennt also den Platz – und sich selbst: „Ich spiele heute eine 96.“ Warum er das vorhersagen kann? „Um in Schwierigkeiten zu geraten, sind meine Schläge zu kurz“, erklärt Bruchhagen. Mit einem leichten Slice fliegt sein Abschlag tatsächlich etwa 160 Meter und trudelt dann in sicherer Entfernung vor dem ersten Fairwaybunker aus. Seit 18 Jahren spielt Bruchhagen Golf. „Als mich der HSV 1997 als Manager rausgeschmissen hat, hatte ich plötzlich viel Zeit“, erinnert sich der 66-Jährige. Viele seiner Fußballkumpels aus dem heimischen Ostwestfalen hätten da schon gespielt – und ihn überzeugt. Heute wünschte er, er hätte deutlich früher angefangen, sagt Bruchhagen. Denn dem gelernten Sport- und Geographielehrer, der vorher in allen Sportarten großes Talent mitbrachte („außer im Delphinschwimmen“), fiel das Spiel mit dem kleinen weißen Ball gar nicht leicht. Als Schalke-Manager sei er ab 1988 mit der Mannschaft jedes Jahr zum Trainingslager in die Türkei geflogen. Über die vielen Golfer dort mit ihren karierten Hosen habe er nur lachen können. „Ich ärgere mich heute schwarz, denn die Bedingun- gen wären damals perfekt gewesen“, gesteht Bruchhagen. Der Schwung, den er sich selbst antrainiert hat, ist ordentlich, das Finish sogar sehr ansehnlich. Die ersten Löcher beweisen, dass Bruchhagen ein im besten Sinne unspektakulärer und sehr angenehm unaufgeregter Golfer ist: Doppelbogey, Tripplebogey, Doppelbogey, Bogey, Bogey – mal gerät ein Chip zu kurz, mal holpert der Ball am Loch vorbei. Bruchhagen bleibt cool, dabei könnte er das auf die frisch gestachelten Grüns schieben. Aber mit Ausreden hat er es ja nicht so. Katastrophen: Fehlanzeige. Kurz vor den Randfichten der von dichtem Wald gesäumten Fairways macht Bruchhagens Ball spätestens Halt. „Ich spiele nach Gefühl“, resümiert er. Unweigerlich erinnert sein Spiel an seine Amtsführung als EintrachtBoss: keine Verrücktheiten, kein Risiko, solides Vorgehen, Die erste Runde des Jahres für den Eintracht-Boss. MAINgolf – Frühjahr 2015 Vertrauen in Bewährtes. Zum Beispiel in sein Fairwayholz, Bruchhagens verlässlichste Waffe, die am häufigsten zum Einsatz kommt. Die Akkuratesse, mit der er damit den Ball aus etwas mehr als 100 Metern, zu Wenn Pest und Cholera ausbrechen, einem guten Teil flach rollend, an die hilft Bruchhagen Fahne von Loch 6 legt, ist beeindruim Ü65-Team aus ckend. Ein Putt – Birdie. Nach neun Löchern liegt Bruchhagen mit 48 Schlägen genau im prognostizierten Soll. Nach Loch 10 seufzt er. Weil ihn das ungleiche Sehen auf beiden Augen verrückt macht, entsorgt Bruchhagen die Kontaktlinse. Dann stellt er fest: „Jetzt sehe ich gar nichts mehr.“ Das Angebot, die Runde abzuDer Gefühlsspieler brechen, lehnt er ab. Er sehe nicht, Bruchhagen behält warum. Bruchhagen ist an diesem auch bei schwierigen Tag unverwüstlich. Ein Jammer, dass Sichtverhältnissen den Durchblick. er auch seinen nächsten Abschlag nicht sieht, der beinahe zum Hole-inone in Loch 11 landet. Dass Bruchhagen auch in schwierigen Situationen souverän agiert, hat den Ü65-Senioren des Golf Club Marienfeld schon einige Male geholfen. Dort ist der gebürtige Ostwestfale Mitglied. „Wenn Pest und Cholera ausbrechen, rufen die mich an, und ich helfe bei Liga-Spielen aus“, berichtet Bruchhagen. Die Einladung bekommt er, weil er zuverlässig weniger als 100 Schläge braucht – nicht weil er prominent ist. Die ganze Runde über hat der Manager seinen Score vor sich hin addiert. Nun liegt sein Ball auf dem ondulierten 18. Grün, fünf Meter vor dem Loch. Bruchhagen hält etwas länger inne als zuvor. Er versucht zu fühlen, was er längst nicht mehr sieht. Leichte Schräglage, etwas bergauf. Dann puttet er. Der Ball rollt und rollt – bis ins Loch. Welch ein Putt, dieser 96. Schlag. Kiawah Golf Club Landgut Hof Hayna e.V. PROMOTION Golf in extravagantem Ambiente Kiawah Golf Club Landgut Hof Hayna e.V. 64560 Riedstadt-Leeheim Telefon 0 61 58-74 73 85 [email protected] www.kiawahgolf.de 18-Loch-Meisterschaftsplatz entworfen von Dominik und Norbert Bork 6.035 Meter / CR 71,9 /Par 72 (Herren Standard) 5.117 Meter CR 72,1 / Par 72 (Damen) Kurzplatz: 4 Par 3-Löcher Informationen für Gäste: Mo. – So., Startzeitenreservierung nötig Der Kiawah Golf Club Landgut Hof Hayna gehört zu den sportlich ambitioniertesten Clubs in Hessen. 1997 wurde der gemeinnützige Verein gegründet. Die Aufgabe lautete, einen Golfplatz auf einem baum- und strauchlosen, landwirtschaftlich genutzten Gelände zu errichten. 300 Jahre alte denkmalgeschützte Gebäude mussten dafür in das Konzept integriert werden. Entstanden ist eine topgepflegte 18-Loch-Anlage mit großen Trainingsund Übungsbereichen und extravagantem Ambiente, ausgezeichnet vom Bundesverband Golfanlagen mit vier Sternen. Kundennähe steht auf unserer 7 familiengeführten Golfanlage im Mittelpunkt. Mitglieder und Gäste sollen sich wohl fühlen und spüren, dass wir ihre Bedürfnisse ernst nehmen. Den Platz charakterisieren sanfte Hügel und Senken, strategisch platzierte Sandbunker und Teiche. Spektakulär sind das Inselgrün von Loch 8, die wohl größten und tiefsten Sandbunker der Region an den Bahnen 5, 16 und 18 sowie die Aussicht auf die linksrheinischen Weinberge, den Taunus und den Odenwald. Aber nicht nur Spitzengolfer sind gern gesehene Gäste, Freizeitgolfer sind ebenso willkommen wie Golf-Einsteiger. Spielvoraussetzung: DGV-Ausweis, VcG-Ausweis, ausländische Mitgliedschaft 18-Loch Erwachsene Mo. – Fr. Wochenende und Feiertage Jugendliche, Studenten Mo. – Fr. Wochenende und Feiertage 45,– € 60,– € 35,– € 45,– € Mitgliedschaft: Das Clubmanagement informiert Sie gerne Proshop Öffnungszeiten: Di. – So. von 10 – 18 Uhr Telefon: 0 61 58-9 16 33 36 Restaurant Haynas Restaurant und Lounge Di. – So. 11.30 – 22.30 Uhr Telefon 0 61 58 - 8 28 38 11 www.haynas.de 8 MAINgolf – Frühjahr 2015 DER ERSTE SCHLAG Es ist leichter, als Sie denken – 10 Fragen und Antworten für einen mühelosen Golfeinstieg TEXT UWE SEMRAU Eine Prise Golf schnuppern, das ist wirklich nicht schwer. Viele Anbieter bemühen sich um neue Kunden und Mitstreiter. Der Markt ist mittlerweile überwiegend kundenorientiert. Für Einsteiger war die Situation noch nie so günstig – günstig im Sinne von vielfältig, nicht billig. Um die Fixkosten kommen Sie nicht herum. Denn der Unterhalt für eine Golfanlage ist mit Aufwand verbunden. Im Rhein-MainGebiet gibt es eine ganze Palette ausgezeichneter Golfplätze. Sie können Golf ausprobieren in einfachen Verhältnissen, ohne prunkvolles Clubhaus und manikürte Grüns zu entsprechend präsentablen Preisen. Sie können aber auch ein ausgefeiltes Ambiente wählen, wenn Sie über das nötige Kleingeld verfügen. Golf in und um Frankfurt hat viele Gesichter. Eins ist aber immer gleich: Der Sport ist gesellig und gesund. Sie können Golf intensiv betreiben oder das gesellschaftliche Element betonen – oder beides. Folgen Sie unserem 10-Punkte-Plan, und Golf wird für Sie zur schönsten Nebensache der Welt. Versprochen! „Der GolfSchnupperkurs hat mich total angefi xt. Für mich ist Golf die reinste Erholung.“ Burkhard Falkenberg (62), Küchenmeister aus Usingen Wie finde ich die richtige Golfanlage für meine Bedürfnisse? Der nächste Golfplatz ist immer der beste! Da ist viel Wahres dran. Eine halbe Stunde Fahrzeit mehr oder weniger zum Abschlag? Das können nach Feierabend in der Summe 60 Minuten Golfspielzeit sein – oder Autobahnnerverei. Also, suchen Sie einen Club, der nicht allzu weit weg ist von zu Hause und am besten auch von Ihrer Arbeitsstelle gut erreichbar ist. Eine schnelle Rastersuche ist auf der Website www.1golf.eu möglich oder speziell für Hessen unter www.golf-in-hessen.de. Schauen Sie sich die fünf geeigneten Kandidaten genauer an. Fünfzehn Kilometer Entfernung zum Objekt der Begierde durch zahlreiche ampelbewehrte Ortschaften können zum unerträglichen Geduldsspiel werden, auf dem Weg zum Durchatmen nach einem stressigen Tag. Dreißig berechenbare Kilometer ohne nennenswerte Hindernisse sind womöglich die bessere Wahl. Schauen Sie sich die Webseiten der Clubs genau an. Wer sich hier schon als guter Gastgeber präsentiert, der meint es zumeist auch mit neuen Interessenten gut. Alle wichtigen Informationen für alle Arten von Mitgliedschaften sollten dort aufgeführt sein. Wenn nicht, hat das wahrscheinlich einen Hintergrund! Es besteht der Verdacht auf enorme Basisforderungen. Es existieren immer noch Clubs, die keine neuen Mitglieder wollen oder brauchen. Eine solche Reserviertheit schimmert durchaus auf der hauseigenen Website durch. 1 Wie stelle ich den ersten Kontakt her? Die erste Empfehlung: Rufen Sie im Clubsekretariat an. In Zukunft werden Sie womöglich sehr viel Ihrer Freizeitkommunikation mit dem Sekretariat abwickeln: Startzeiten, Turniere, Training, Kochrezepte und so weiter. Sitzt dort ein Drache an der Leitung, wird das den Spaß am Golf dauerhaft einschränken. Ist die/der Ansprechpartner/in am Counter allerdings nett und auf Draht, dann wird das Golferleben voller Sonnenstrahlen sein. Es soll Menschen geben, die häufiger mit der Clubsekretärin sprechen als mit ihrer Ehefrau. Falls tatsächlich das persönliche Zeitfenster im Club weiter offen steht als die eigene Haustür, dann kann das eine sinnvolle Aufteilung sein … Im Ernst: Heutzutage ist der Kunde König, nicht Bittsteller. Neun von zehn Clubs suchen händeringend Mitglieder. Diese Tatsache sollte schon im Erstkontakt mit dem Club spürbar sein. 2 MAINgolf – Frühjahr 2015 Wo mache ich meine ersten Schläge? Vom 2. bis 10. Mai veranstaltet der Deutsche Golf-Verband (DGV) in 450 Clubs bundesweit den GolfErlebnistag. Sie bekommen eine Einführung ins Golfspiel und Schläger sowie Bälle gestellt. Welche Clubs mitmachen, finden Sie unter www.golf-erlebnistag.de. Möchten Sie später starten oder ist der Club Ihrer Wahl nicht dabei, fragen Sie im Clubsekretariat nach. Fast überall gibt es regelmäßig Anfängerkurse. Die Konditionen sind in der Regel verhandelbar. Die Golflehrer sind zudem scharf auf den nächsten Einsteiger, der eine Menge Unterweisung benötigt. Sie können mit Joggingschuhen und witterungsgerechter Kleidung auftauchen. Schläger nebst Golfbag werden verliehen für die ersten Gehversuche. Wenn Sie dann durch die ersten satt getroffenen Bälle angefixt sind, dann ist das Golfvirus vielleicht schon unwiderruflich implantiert. Denken Sie weiter! Wie sehen die Leistungen der Anschlussfahrkarte aus? Bekomme ich eine Flatrate für Gruppentraining und Übungsbälle auf der DrivingRange? Bietet der lokale Proshop ein günstiges Einsteigerset Golfschläger an? Gibt es einen Kurzplatz, und kann dieser mit einer günstigen Pauschale ein paar Monate bespielt werden, ohne die viel höhere finanzielle Verpflichtung einer Jahresvollmitgliedschaft einzugehen? Kümmert sich der Club um seine Beginner, indem er deren Schicksale verknüpft und Kontakte herstellt für gemeinsame Aktivitäten? Golf ist ein Individualsport, der in der Geselligkeit erst richtig aufblüht. Am Ende Ihrer Bemühungen sollte der Golfführerschein, die sogenannte Platzreife, stehen – in Deutschland die Eintrittskarte in das gelobte Golferland. 3 Was kostet mich das Golfspielen? Es gibt zwei Golf-Modelle: Entweder Sie finden einen für Sie attraktiven Club und binden sich dort für einen längeren Zeitraum, oder Sie spielen auf Basis einer Tagesgebühr, die sogenannte „Greenfee“. Falls Sie Golf als Gelegenheitssport betreiben wollen, dann sollten Sie beim Deutschen Golf-Verband oder in einem Golfclub die Platzreife machen. Die dazugehörige Organisationsform im Golf-Verband heißt „VcG“, die Vereinigung clubfreier Golfspieler. Dort bekommen Sie für 195 Euro pro Jahr eine Mitgliedskarte und verschiedene Leistungen wie die Handicapverwaltung. Nahezu alle Clubs in Deutschland akzeptieren den VcG-Ausweis, wenn auch manchmal mit einem Aufschlag auf die Greenfee gegenüber der Klientel, die eine feste Mitgliedschaft vorweisen kann. Wer öfter spielen möchte, der ist mit einer festen Mitgliedschaft besser bedient. Für 20 Runden pro Jahr müssen Sie als Greenfee-Spieler mindestens 1200 Euro aufwenden. Für dieses Geld ist schon eine günstige Jahresmitgliedschaft zu bekommen. Der Durchschnitt liegt allerdings bei 1500 bis 2000 Euro pro Jahr. Damit können Sie praktisch an jedem Tag in ihrem Heimatclub aufschlagen. Viele Clubs bieten auch einen Gesellschafteranteil an. Der Interessent erwirbt dabei einen Anteil im Wert von 5000 bis 20.000 Euro. Diese Summe kann in Raten über mehrere Jahre gezahlt werden. Verknüpft mit diesem Anteil sinkt die Jahresspielgebühr um einen entsprechenden Faktor. Realistisch gesehen kommen Sie für eine hochwertige Anlage unter 2000 00 Euro pro Jahr samt Benzin nicht cht weg. Viele Paare, die mit spitzer zer Feder rechnen, verzichten auff den zweiten oder dritten Urlaub im Jahr, um dafür viele kleine Kurzurlaube auf dem Golfplatz zu genießen. 4 Welche Ausrüstung brauche ich? Golfspielen ist mit Skifahren vergleichbar: Sie benötigen circa 500 Euro für eine seriöse Ausrüstung. Golfbekleidung kann dabei eine Leihgabe aus anderen Sportarten sein. Eine hochwertige Regenjacke aus der Laufabteilung tut es zunächst. Die Trekkinghose oder eine farbige Jeans können kompatibel sein, solange Sie darin beweglich sind. Viele Clubs dulden mittlerweile Blue Jeans. Am angenehmsten ist es aber, Diskussionen über angemessene Kleidung zu vermeiden. Bei der Schlägerwahl sei von Schnäppchenkäufen aus dem Internet abgeraten. Ein falscher Satz für 200 Euro bleibt falsch. In der Skiabteilung bekommt auch nicht jeder Einsteiger die gleiche Länge und Biegsamkeit der ersten Bretter verpasst. Ein Golfladen oder Proshop ist zumeist eine gute Anlaufstelle für Beratung. Ein qualitativ hochwertiger aber reduzierter Satz für 300 Euro kann die Freude an der neuen Beschäftigung befeuern. Golfschuhe mit Softspikes (etwa 100 Euro) sind wichtig, damit es Sie beim Schwung nicht aus den Latschen hebt. Bleiben noch 100 Euro, die für einen windabweisenden Pulli draufgehen sowie für allerlei Kleinkram: Handschuhe, Bälle, Kappe, Pitchgabel. 5 „Ich spiele Golf, weil es der perfekte Ausgleich zum Fußball ist. Man ist in der Natur, es ist ruhig, das ist fast wie Meditation.“ Marco Gennaro Mosca (32), Friseurmeister aus Frankfurt am Main 9 10 MAINgolf – Frühjahr 2015 Dauert Golf nicht viel zu lange? Ein hartnäckiger Irrglaube hat sich breitgemacht: „Golf dauert doch immer vier, fünf Stunden. Das ist mir einfach zu lange.“ Diese Sicht auf die Dinge schreckt viele Interessenten in der heutigen Zeit ab. Das genaue Gegenteil ist aber der Fall: In kaum einer Sportart gibt es solch vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten. Ob Sie nach Feierabend noch neun Löcher gemütliches Spiel hinbekommen und danach ein Bierchen auf der Terrasse mit ihrem Golfbuddy nehmen. Oder ob Sie zwei Stunden lang intensiv ein Trainingsprogramm absolvieren. Es existieren viele verschiedene Spielformen zu allen Tageszeiten. Selbst wenn es regnet, steht die überdachte Driving-Range bereit. Im Hochsommer ist eine volle Runde von 18 Löchern sogar noch nach 18 Uhr drin. Dann gibt es wiederum Golfer, die spielen prinzipiell morgens vor prin sieben Uhr und haben s danach den Tag noch vor sich. Sie selbst haben also die Wahl! 6 „Ich habe Golf ausprobiert und bin dabei geblieben, weil es eine Herausforderung und einfach herrlich in der Natur ist.“ Christine Becker (51), Buchhalterin aus Kelkheim/Ts. Golf – spazieren gehen mit Stock oder ernsthafter Sport? Die Diskussion ist so alt wie die Knickerbockerhose der ersten schottischen Golfrecken. Zum Glück gibt es fundierte wissenschaftliche Erkenntnisse. Eineinhalb Stunden Jogging, zwei Stunden Tennis oder vier Stunden Golf – sie alle haben einen durchschnittlichen Verbrauch von circa 1500 Kilokalorien gemeinsam. Ein Verbrauch von mehr als 2500 Kilokalorien pro Woche gilt als außerordentlich gesundheitsfördernd. Mit zwei Runden Golf in der Woche erfüllen Sie das leicht. Der Golfsport wird dabei von vielen Ärzten als gleichmäßige und den Blutdruck senkende Belastung eingestuft. Grundsätzlich steigt das Wohlbefinden subjektiv und objektiv nach den bewältigten acht bis zehn Kilometern einer Golfrunde. Aktive Golfer freuen sich über eine deutlich höhere Lebenserwartung. Geringere Blutfettwerte und reduziertes Cholesterin spielen ebenfalls eine wichtige Rolle. Abseits einer rationalen Sichtweite auf die körperliche Ertüchtigung ist man einfach herrlich entspannt und müde nach einer Runde. Nicht fix und fertig – das gibt es anderswo. 8 Welche anderen Sportarten erleichtern den Golfeinstieg? Die gute Nachricht ist: Jeder noch so unbeleckte Interessent kann die Sportart auch im fortgeschrittenen Alter problemlos erlernen. Die weniger gute Nachricht ist: Je früher es losgeht, desto wahrscheinlicher ist das Erreichen eines höheren Leistungsniveaus. Selbsternannte Vollblutsportler um die Siebzig verweisen gerne auf den Start, später, „im Alter“. Träumt weiter, Jungs … Am besten eignet sich eine Vorbildung durch Hockey oder Eishockey. Treffmoment, Schwunggefühl, Abstand zum Ball – das ist alles schon sehr ähnlich. Kantige Kurvenflitzer mutieren in Kürze zu humorlosen Bombern vom Tee. In der zweiten Kategorie rangieren Tennis oder Badminton, wo die Schläger eine ähnliche Länge haben wie beim Golf, und wo es gilt, einen Ball oder ein Objekt zu bewegen. Ballgefühl und Beweglichkeit sind Trümpfe. Eine allgemein sportliche Konstitution ist eine gute Basis. Regelmäßige Golfrunden werden diesen Zustand konservieren oder noch verbessern. Wer viele Turniere spielt, der kommt gut zurecht, wenn er in einer anderen Sportart schon einmal unter Entscheidungsdruck stand. Nerven behalten, das hilft für künftige Zwei-Meter-Putts zum ersten Turniersieg. 7 MAINgolf – Frühjahr 2015 Wer spielt mit mir und warum? Die schönsten Attribute des Golfsports sind seine Kompatibilität und seine Universalität. Sie können golfen mit Ihrem Sohn, Onkel, Vater, Cousin und der gesamten weiblichen Verwandtschaft. Das Handicap überwindet alle Grenzen. Der Beginner mit Handicap -54,0 verpasst in der Wettspielform „netto“ dem einstelligen Routinier eine herbe Klatsche. Der Opa hat endlich eine nachhaltige Beschäftigung mit dem Enkel gefunden, und echte Freundschaften entstehen in einem zufällig zusammen gestellten „Vierer“ – beim Tennis würde man Doppel dazu sagen. Es kann einfach jeder mit jedem auf irgendeinem Platz auf dieser Erde zusammen Golf spielen. Das sind oft nur flüchtige, kurze Bekanntschaften, aber von Respekt für den Mitstreiter und die Sportart geprägt. Es wird gezockt mit den Kumpels, und es kann ein geschäftliches Abkommen mit einer gemeinsamen Golfrunde vorbereitet werden. Welche Ferienregion kommt heutzutage noch ohne Golfplätze aus? Als Abwechslung im Urlaub perfekt, aber auch tauglich als Aufhänger für die Reise. Golf und Kultur, Golf und Shopping, Golf und Wellness. Die Liste der Kombinationen ist locker zu erweitern. Diese Sportart durchdringt alle möglichen persönlichen Bereiche der Freizeit. Illustrationen Fotolia © notkoo2008, Fotos zVg 9 Welche Risiken sind mit Golf verbunden? Nun, die Sportart kostet Geld. Man sollte sich dieses Vergnügen leisten können, ohne dass an anderer Stelle große Abstriche gemacht werden müssen. Unbestreitbar kann ein gewisser Suchtfaktor entstehen. Menschen lassen für eine schöne Runde Golf alles stehen und liegen. Andere, wichtigere Dinge im Büro und zu Hause werden plötzlich vernachlässigt. Mit Golf kann wunderbar Zeit verplempert werden, keine Frage. Wer erst einmal vom berühmten Golfvirus infiziert ist, der ordnet der neuen Leidenschaft alles ohne das rechte Maß unter. Das kann Beziehungen und die berufliche Karriere aus dem Lot bringen. Der Golfschwung aktiviert zwar bis zu 124 verschiedene Muskelgruppen im Körper. Aber: Der Schwung läuft ziemlich einseitig ab. Sie sollten mit adäquater Gymnastik und Lockerungsübungen entgegenwirken. Bei den Profis ist die Wirbelsäule im unteren Lendenbereich eine Sollbruchstelle. Das kann auch dem Amateur zu schaffen machen, wenn dort nicht mit klugem Aufwärmen und ein wenig Krafttraining die Belastungen gesteuert werden. Bei der Drehbewegung entstehen zudem starke Belastungen auf die Knie. Falls Sie in diesem Bereich eine schmerzhafte Vorgeschichte haben, fragen Sie zunächst einen Sportmediziner. Die Bewegung des Zuschlagens entwickelt enormen Druck auf die Finger- und Handgelenke sowie den Ellenbogen. Der „Golfarm“ ist in diesem Zusammenhang ein bekanntes Phänomen. 10 So, nun sollte es kein Halten mehr geben. Schenken Sie Ihrem Liebsten oder Ihrer Liebsten einen Schnupperkurs, denn das Frühjahr zeigt sich schon von seiner schönsten Seite. Aber Vorsicht, sobald sich das Virus eingenistet hat, sind Sie womöglich öfter im Grünen, als Sie das je für möglich gehalten hätten. Nur Wenige schaffen den Weg zurück in das normale Leben, wenn die Kugel erst einmal mit einem satten „Plopp“ davonsaust ... Eine kostenlose DVD zum Golfeinstieg gibt es von der Vereinigung clubfreier Golfspieler: www.vcg.de/infos „Golf war mir zunächst total fremd. Ich war sehr überrascht, wie vielen netten Menschen ich dann auf dem Platz begegnet bin.“ Pedro Cano (45), Bauleiter aus Wetzlar 11 12 MAINgolf – Frühjahr 2015 LANG, LÄNGER, LANGE Der 26-jährige Golfer Alex Lange schlägt den Ball weiter als jeder andere Deutsche Text Arne Bensiek - Fotos Mike Wolff In einer Woche wie jeder anderen verbraucht Alex Lange zehn Golfhandschuhe. Es ist nicht so, dass der Friedberger einen Reinlichkeitstick hätte. Für Langes enormen Handschuhverschleiß sorgt die schiere Kraft, mit der er seine Bälle schlägt – weiter als jeder andere Golfer hierzulande. Mit 404 Metern hält Alex Lange den deutschen Rekord im Longest Drive. Der 26-Jährige ist ein Bär von einem Mann. „136 Kilo, off-season“, entschuldigt er sich. Über die Driving-Range des Golfclubs Friedberg pfeift an diesem Tag ein eisiger Wind, trotzdem trägt Lange nur ein weißes Polohemd. Er habe sich gerade warm gemacht, das sei schon so in Ordnung, beteuert er. In seiner Abschlagbox liegen einige kaputte Golfhandschuhe herum. Alle haben sie ein großes Loch am Handballen. Aber reicht pure Kraft für einen gigantischen Drive? Ist es das vielbeschworene Schwunggewicht, das einen Schlag über 400 Meter erst möglich macht? Und welches Material eignet sich überhaupt dafür? Alex Lange greift sich seinen Driver, um diese Fragen zu beantworten. Der Schlägerkopf sei ein handelsübliches Modell, erklärt der Longhitter. „Es kommt hauptsächlich auf den Schaft an.“ Mit 48 Inch oder 121,9 Zentimetern ist Langes Driverschaft etwa fünf Zentimeter länger als bei einem gewöhnlichen Modell. Noch wichtiger jedoch: Der Schaft ist dreifach extraversteift. Beim Schwung eines Durchschnittsgolfers würde sich der Schläger nicht einmal ansatzweise krümmen. Der Peitscheneffekt, den der Schaft idealerweise erzeugt, bliebe aus. Der Ball würde keine 100 Meter fliegen. Alex Lange legt einen Ball aufs Tee. „Wichtig: Immer schön hoch aufteen“, betont er. Dann setzt Lange den Schlägerkopf hinter den Ball. Er holt aus und donnert den Ball außer Sichtweite. „Gute 350 Meter“, schätzt er. Es erstaunt, wie beweglich Lange trotz seiner Kilos ist. Der Schwung ist rund und der Schlägerkopf am Ende des Rückschwunges deutlich unterhalb seiner linken Schulter – jahrelanges Training. Mit fünf Jahren hat Lange angefangen, Golf zu spielen. Dass er den Ball weit hauen kann, hat er schnell gemerkt. Dank des regelmäßigen Fitnesstrainings wurden die Drives immer länger, dank der Stunden auf dem Golfplatz das Handicap immer niedriger. Nach der Realschule, dem Fachabitur und einer Kochlehre war Lange 23. „Da habe ich entschieden, mich als Golfpro zu versuchen“, erzählt er. Mehrere Qualifiying Schools für die Challenge Tour und die European Tour hat Lange gespielt – allerdings noch ohne Erfolg. Mal spiele er eine 65er-Runde, mal eine 83er. „Ich bin eine Wundertüte auf dem Platz.“ Sein Driver ist dabei keinesfalls sein wichtigster Schläger. Denn auf Durchschnittsplätzen benutzt Lange ihn kein einziges Mal, weil er damit einfach zu weit schlägt. Seinen Rekord von 404 Metern hat der Golfer 2013 bei der Weltmeisterschaft der Longhitter in Mesquite im US-Bundesstaat Nevada aufgestellt. Alles stimmte: Wetter, Wind und Schlägerkopfgeschwindigkeit von 148 Stundenkilometern. Lange landete unter den Top 24 von insgesamt 192 Teilnehmern. Gerne würde er sein Glück noch einmal versuchen und sich auch seinen Traum vom Tourleben erfüllen. Mindestens bis zur nächsten Q-School arbeitet Lange also nebenbei als Neukundenberater für eine Tiefkühlkostfirma und veranstaltet unterhaltsame LongestDrive-Shows. Regelmäßig tritt der Longhitter Alex Lange als Golf-Entertainer auf. Mit einer Schlägerkopfgeschwindigkeit von bis zu 148 Stundenkilometern drischt Alex Lange auf den Ball. MAINgolf – Frühjahr 2015 PROMOTION Frankfurter Golf Club e.V. Golfgenuss und Spitzensport Frankfurter Golf Club e.V., gegründet 1913 Golfstraße 41 60528 Frankfurt am Main Telefon 0 69-666 23 18-0 Fax 0 69-666 23 18-20 E-Mail [email protected] Internet www.fgc.de 18-Loch-Meisterschaftsplatz von Harry S. Colt (gebaut 1927 – 1929) mit neuen Grüns von Christoph Städler (2007) Der Frankfurter Golf Club bietet Golf mitten in der Stadt und mit Blick auf die Skyline. Herrlich ist der Ausblick von der Terrasse des Clubhauses auf den ersten Abschlag. 6065 Meter / CR 72,4 / Par 71 (Herren Standard) 5298 Meter / CR 73,9 / Par 71 (Damen Standard) Foto: cameraflights.com Der Frankfurter Golf Club (FGC) ist eine herrliche Naturoase in der lebendigen Mainmetropole: ein idealer Ort für eine sportliche Auszeit. Jahrhunderte alte Bäume säumen den sportlich anspruchsvollen 18-Loch-Parkland-Course. Ein gepflegter Platz, auf dem der 1913 gegründete Club seit jeher große Meisterschaften ausgerichtet, namhafte Golfer empfangen und historische Erfolge gefeiert hat. Zum 100-jährigen Jubiläum im Jahr 2013 zeichnete der Deutsche Golf Verband den FGC in Anerkennung seines ökologischen Engagements für Flora und Fauna in der Großstadt mit dem „Golf & Natur“ GoldStatus aus. Mitglieder und Gäste des FGC lieben die einzigartige Sommerterrasse des Club-Restaurants mit Ausblick auf den ersten Abschlag. Das stilvolle, historische Clubhaus im englischen Landhausstil ist erster Anlaufpunkt. Ein herzliches Willkommen und umfangreicher Service sind dem Frankfurter Traditionsclub wichtig: Neben einem zuvorkommenden, freundlichen Empfangsteam stehen den Golfsportlern auf der Anlage im Niederräder Stadtwald vier qualifizierte Trainer zur Seite. Der Frankfurter Pro Shop ist in der Saison täglich geöffnet. Die Mitglieder des FGC pflegen ein aktives, sportlich-familiäres Miteinander. Vom ersten Frühlingssonnenstrahl bis zum Wintereinbruch nutzen sie die zahlreichen attraktiven Turnierangebote ihres Clubs. Gleich zwei Bundesliga-Mannschaften vertreten 2015 die Frankfurter Farben in der Deutschen Golf Liga: Zum Heimspieltag am Sonntag, 31. Mai 2015, treffen sich Deutschlands beste Golferinnen und Golfer in Frankfurt. Merken Sie sich schon heute den Termin vor und erleben Sie Erstligagolf live – Gäste und Zuschauer sind herzlich willkommen, der Eintritt ist kostenlos. Unterstützen Sie das Frankfurter Damen- und Herrenteam an diesem Tag im Punktekampf um den Deutschen Mannschaftsmeistertitel 2015! Spielmöglichkeiten für Gäste: Mo. – Fr.: Anmeldung im Sekretariat erforderlich! Greenfee Erwachsene 80,– € Greenfee Jugendliche 40,– € Sa. – So. und Feiertage nur in Mitglieder-Begleitung! Greenfee Erwachsene Greenfee Jugendliche 100,– € 50,– € Spielvoraussetzungen: Hcp-Beschränkung (Damen/Herren) -32,0 oder besser Mit gültigem DGV- oder VcG-Ausweis; für internationale Gäste „letter of introduction and handicap certificate“ Rangefee: individuelles Training 20 Bälle 20,– € 1,– € Leihgebühr Schlägersatz und Trolley im Götze Pro Shop 25,– € Götze Pro Shop in der Saison täglich von 10.00 bis 18.00 Uhr geöffnet, Telefon 0 69-666 24 41, E-Mail [email protected] Restaurant: Hausgemachte Köstlichkeiten im stilvoll gemütlichen Club-Restaurant oder auf der einzigartigen Sommerterrasse Telefon 0 69-666 23 18-19 Mitgliedschaft: Vorstand und Clubmanagement begrüßen Interessenten gern zum persönlichen Informationsgespräch. Kontakt: Sanja Bradley/Clubmanagerin 13 MAINgolf – Frühjahr 2015 Anfangs war das Golfspielen im Bad Homburger Kurpark ein rein royales Vergnügen. KÖNIGLICHE GRASHALME Im Kurpark von Bad Homburg liegt der älteste Golfplatz Deutschlands – eine Reise zurück Text Arne Bensiek - Fotos Mike Wolff er Ort, an dem alles begann, liegt an diesem Frühlingstag so unberührt und still in der Morgensonne, dass man ihn leicht übersehen könnte. Eine einfache Parklichtung, flaches Gras unter hohen Bäumen, wenn auch gepflegt – davon gibt es viele. Aber dann taucht ein Grüppchen auf: Vier ältere Herren, die auf ihrem Weg durch den kleinen Park gemächlich ihre Golfwägelchen hinter sich herziehen. Sie haben Deutschlands ältesten Golfplatz mitten im Kurpark von Bad Homburg in diesem friedlichen Moment ganz für sich allein. Ein Luxus an einer Pilgerstätte ohne Pilger. In den Anfängen des „Home of Golf in Germany“ wäre das undenkbar gewesen: Der Prinz of Wales und dann spätere König Edward VII. von Großbritannien weilte ab 1882 insgesamt 32-mal mit großer Gefolgschaft zur Kur in Bad Homburg. Dadurch wurde die Stadt am Taunus im Sommer zum Hotspot der europäischen Hocharistokratie. Die britischen Kurgäste liebten es, sich mit Golf – dem „Royal and Ancient Game“ – die Zeit zu vertreiben. Anfangs schlugen sie ihre mit Federn gefüllten Bälle noch mit Hickoryschlägern quer durch den Park – zur großen Verwunderung der Bad Homburger Bürger. 1889 bekam der Prinz of Wales dann die Zustimmung der Kurverwaltung, im Kurpark einen Platz zu errichten für dieses den Deutschen noch so unbekannte Spiel. Entworfen wurde der 9-Loch-Platz von Major-General Robert William Duff und James Pullar, die sich als Schotten zwangsläufig mit den Notwendigkeiten auskannten. In den ersten zehn Jahren war der Spielbetrieb ein reines Vergnügen der Royals, die mit ihren Verwandten und Freunden aus den Kaiser- und Königshäusern Russlands, Siams, Japans, Griechenlands und Deutschlands unter sich bleiben wollten. Erst 1899 wurde der Homburg Golf Club gegründet, und der Kreis der Spieler weitete sich. 1902 wurde das pittoreske Clubhaus eröffnet, das bald zum Mittelpunkt des gesellschaftlichen Lebens in Bad Homburg wurde. Auf den kurzen Bahnen herrschte Hochbetrieb. Der Golfplatz wurde auf 18 Löcher ausgebaut und zur hochkarätigen Kuppelbörse von Europas oberen Zehntausend. Bis zum Ausbruch des Ersten Weltkrieges wuchs die Zahl der Clubmitglieder auf 2284 aktive und etwa 700 passive Mitglieder – darunter gerade einmal 50 Deutsche. Fotos (2) Stadarchiv Bad Homburg 14 MAINgolf – Frühjahr 2015 „Auf dem Old Course im Kurpark hätte man vielleicht den Ersten Weltkrieg verhindern können“, mutmaßt Club-Historiker Robert K. L. Westermann. Die beiden Weltkriege waren für den Homburg Golf Club eine bitterböse Zäsur: Die Briten, die das Clubleben bestimmt hatten, kehrten nicht wieder nach Bad Homburg zurück. 1922 wurde der Club von Deutschen neu gegründet und mit einem 9-Loch-Platz betrieben. Die Folgejahre auf dem Old Course im Kurpark liegen im Der Old Course Dunkeln. Aufgrund seiner steht für Golf, wie königlichen Historie es sich viele Golfer bekam der Club im heute wünschen Jahr 2013 von Queen Elizabeth II. – der Urenkelin von Edward VII. – das Recht verliehen, sich Royal Homburger Golf Club 1899 e.V. zu nennen. Da der Club inzwischen zusätzlich über einen schön gelegenen 18-Loch-Platz an den Hängen des Taunus verfügte, erfüllte er alle Bedingungen dafür. Das wahre Prunkstück des Clubs ist und bleibt aber der Old Course im Kurpark. Drei seiner Bahnen mussten 1981 dem Bau der benachbarten Taunus-Therme weichen. Geblieben sind sechs Par3-Bahnen, die zwischen 60 und 120 Meter lang sind. Ansonsten hat sich wenig geändert: Die unmittelbaren Das Clubhaus ist Nachbarn sind seit weit mehr als dem historischen einem Jahrhundert die Spielbank Bad Gebäude von 1902 nachempfunden. Homburg und eine kleine, aber feine In direkter Nachbarschaft zum Old Course steht die russischorthodoxe Kirche. russisch-orthodoxe Kirche mit einem vergoldeten Zwiebeltürmchen. Das pittoreske weiße Clubhaus ist ein Nachbau des historischen Gebäudes von 1902. Drinnen ist ein gehobenes Restaurant, das die arbeitende Bevölkerung der Umgebung mit besonderen Angeboten zum Mittagstisch lockt. Wer dann das Gelände des Old Course betritt, erfährt auf einem großen Stein, dass er oder sie gerade die Wiege des Golfsports in Deutschland vor sich hat. Die einzigen königlichen Rasenhalme Deutschlands haben gewiss schon saftigere Tage gesehen. Um die Anlage zu schonen, wird von Matten abgeschlagen. Weil unter dem Platz Quellen liegen, hat der Golfclub enge Auflagen, was die Instandhaltung der Spielbahnen betrifft. Die Greenkeeper des Clubs mähen die Grüns nicht jeden Tag. Dadurch läuft der Ball etwas unstet und holperig. Trotz allem versprüht dieser Platz eine außerordentliche Magie und eine Exklusivität, die dem von Scharen bevölkerten Old Course im schottischen St. Andrews längst abhanden gekommen ist. Mancher Schotte aus dem „Royal and Ancient Golf Club“ wird die Bad Homburger um die Unaufgeregtheit beneiden, die auf dem Old Course im Kurpark herrscht. Und mögen auch die Mitglieder des Royal Homburger Golf Clubs die Ruhe schätzen: Diese besonderen Bahnen sollte jeder deutsche Golfspieler einmal mit Ball und Schläger betreten haben. Golf ist hier, wie sich viele Golfer den Sport heute gerne wünschen würden. Durch die prominente Lage mitten im Kurpark liegt Golf hier nicht nur geografisch im wahrsten Sinne in der Mitte der Gesellschaft. Obendrein ergibt sich der Old Course seinen Pilgern fast widerstandslos: Startzeiten gibt es nicht, und die Greenfee für 18 Löcher (drei Runden) liegt wochentags bei 15 Euro, an Wochenenden bei 20 Euro – im Vergleich zu anderen Golfpilgerstätten auf der Welt ein wahrhaft königliches Angebot. 15 16 MAINgolf – Frühjahr 2015 PROMOTION Golfclub Glashofen-Neusaß e.V. Platz für Hochgefühle Golfclub Glashofen-Neusaß e.V., gegründet 1987 Mühlweg 7, 74731 Walldürn-Neusaß Telefon 0 62 82-73 83 Fax 0 62 82-72 80 E-Mail [email protected] Internet www.golfclub-glashofen-neusass.de 18-Loch-Meisterschaftsplatz plus 9-Loch-Anlage (Blauer Platz) Platzarchitekt: Kurt Peters Gelber Meisterschaftsplatz (HCP 54) 6216 Meter / CR 73,8 / Par 73 (Herren Standard) 5457 Meter / CR 75,8 / Par 73 (Damen Standard) Blauer Platz (HCP 54) Herren, 3756 Meter / CR 61,3 / Par 62 Damen, 3354 Meter / CR 61,7 / Par 62 Alter Baumbestand, sanfte Hügel, weite Blicke: In Glashofen ist alles natürlich gewachsen, inklusive des freundlichen Miteinanders. Signature Hole: An der 18 mit ihrem spektakulären Grün werden täglich frische Lakeballs produziert. Der Golfclub Glashofen-Neusaß ist ein typischer Geheimtipp. Er liegt relativ weit draußen im Odenwald, zwischen Walldürn und Miltenberg. Aber damit auch fernab von jedem Flug- und Straßenlärm. Schon deshalb lohnt sich die Anreise, und wer den Weg einmal gefunden hat, kommt erfahrungsgemäß gern wieder. Die in den letzten drei Jahren komplett renovierte 27-Loch-Anlage liegt rund 430 Meter hoch auf einer Art Plateau. Seine Nase trägt hier aber niemand oben – der Verein versteht sich vor allem als Sportclub, nicht als Laufsteg. 1987 angelegt, erfreut der Platz heute mit natürlich gewachsenem Baumbestand, vorbildlich gepflegten Bahnen und herrlichen Ausblicken. Der Platz ist erfreulich leicht zu begehen, aber sportlich anspruchsvoll. Der Platzrekord (67) besteht mittlerweile seit 1997, aufgestellt von Bernhard Langer persönlich. Und auch aktuelle Profis sind vom Konzept der Anlage überzeugt: Seit 2013 gehört GlashofenNeusaß zu den offiziellen Stationen der Pro-Golf-Tour. Für den Club sprechen auch die vorbildliche Nachwuchsarbeit und die exzellenten Trainingsangebote. Er ist offizielle PGA-of-Germany-Golfschule, bietet als einer der wenigen Golfclubs in Baden-Württemberg eine Schwunganalyse mit dem Videosystem SCOPE an und hat auf diversen Ranges viel Platz zum Putten, Pitchen und Einschlagen. Glashofen-Neusaß ist ein gewachsener Club. Dementsprechend legt man wert auf Etikette und ein herzliches Miteinander – und das bei gemäßigtem Preisgefüge und vielen Vorteilen. Eine Aufnahmegebühr wird nicht erhoben, es gibt Greenfeevereinbarungen mit mehr als 60 Clubs bis hinunter in das Elsass und mit dem Prinzip „Fünf Schritte zum Golf“ ein attraktives Paket für Neueinsteiger. Übungseinrichtungen – Driving Range mit 28 Abschlägen, davon 5 überdacht – Zwei Putting Greens – Pitching Range – Übungsrange für Hanglagen Informationen für Gäste – Freier Spielbetrieb ab Hcp 54, ohne Startzeiten Greenfees und Gebühren 18-Loch-Platz (Hcp 54) – mit goldenem oder silbernem Hologramm auf dem DGV-Ausweis Montag bis Freitag 60,– € Samstag und Sonntag 70,– € – ohne Hologramm auf dem DGVAusweis sowie für VcG-Mitglieder Montag bis Freitag 80,– € Samstag und Sonntag 90,– € Cart (pro Runde) 25,– € 9-Loch-Platz (Hcp 54) Montag bis Freitag Samstag und Sonntag 21,– € 26,– € Cart (pro Runde) 15,– € Jugendliche und Studenten zahlen nur die halbe Green-Fee. Mitgliedschaft: Das Clubmanagement begrüßt Interessenten gern zum persönlichen Informationsgespräch. Keine Warteliste und keine Aufnahmegebühr Geschäftsstelle: täglich ab spätestens 9.00 Uhr Telefon: 0 62 82 - 73 83 Clubrestaurant: täglich ab spätestens 10.00 Uhr Telefon: 0 62 82 - 73 84 Pro-Shop: Di. bis So. ab spätestens 11.00 Uhr Telefon: 0 62 82 - 9 50 00 MAINgolf – Frühjahr 2015 Saint Donat: Wer die Runde zu Fuß geht, absolviert nebenbei ein Sportprogramm. CANNES IST EIN MUSS Die Festivalstadt an der Côte d’Azur ist umringt von hochkarätigen Golfplätzen Text und Foto Arne Bensiek s ist erstaunlich, dass in den Stapeln der einschlägigen Golfreisekataloge Frankreich so gut wie nie auftaucht. Dabei verorten die Experten von „Top 100 Golf Courses“ bei unserem Nachbarn allein vier der zehn schönsten Golfplätze auf dem europäischen Festland. Sie heißen Morfontaine (Senlis), Les Bordes (Orléans), Chantilly Sean Connery zeich- und Fontainebleau. Besonders reiznete erste Golflöcher voll ist die Vielfalt mit Stift und Papier und Auswahl in der Heimat von Frankreichs bestem Golfer und Ryder-CupGewinner Victor Dubuisson: die Côte d’Azur. Cannes und sein Hinterland sind ein idealer Ausgangspunkt, sind vor lauter Plätzen ein wahres Nest für Golfer. Das Wetter erlaubt es, das ganze Jahr über zu spielen. Die beste Reisezeit ist zwischen März und Juni sowie zwischen September und Oktober – da sind die Temperaturen nicht extrem und die Grüns in guter Verfassung. Ein exklusives Erlebnis und die größte Herausforderung bietet das traumhafte Golfresort „Terre Blanche“. Gewinner in puncto PreisLeistungs-Verhältnis ist der herrlich abwechslungsreiche Platz des „Golf de Saint Donat“. Ryder-Cup-Fans sei letztlich „Le Golf de la Grande Bastide“ empfohlen – der Heimatplatz von Victor Dubuisson. Terre Blanche Sean Connery soll die Idee gehabt haben, im touristisch weniger erschlossenen Tourrettes, gut 40 Minuten von Cannes entfernt, einen Golfplatz zu bauen. Der schottische Schauspieler bewohnte dort einige Jahre ein kleineres Schloss und entwarf mit Stift und Papier auch schon erste Bahnen. Die Idee scheiterte seinerzeit aber an den Behörden. Erst als Sean Connery ging und eine Bank einstieg, wurde gebaut. 2004 eröffnete der Terre Blanche Golf Club. Das kleine Château Bouge ragt heute malerisch aus den Kronen der Nadel- bäume hervor und überblickt ein erstklassiges Fünf-Sterne-Golfresort samt Spa-Hotel und kleinen Gästevillen. Besitzer ist mittlerweile SAPGründer Dietmar Hopp. Zwei 18-Loch-Plätze – Le Château und Le Riou – gehören zur makellos gepflegten Anlage, wobei Gäste nur Le Château (Par 72, 6616 Meter von den weißen Tees) spielen können. Ein Glück, dass es sich um den spektakuläreren der beiden Plätze handelt. Designer Dave Thomas hat einen Parkland-Course geschaffen, dessen großzügige Fairways sanft durch die wellige Landschaft mäandern. Fast ununterbrochen bietet sich ein Blick auf die mittelalterlichen Provence-Dörfer an den Hängen der Alpenausläufer. Le Château ist mit seinen schneeweißen Bunkern (sprichwörtlich terre blanche), Wasserhindernissen und alten Kiefern nicht nur ein Genuss fürs Auge; der Platz ist ein wahrer Test. Nicht umsonst darf sich Terre Blanche „European Tour Destination“ nennen. 17 18 MAINgolf – Frühjahr 2015 La Grande Bastide Das Meisterstück des Platzes ist Bahn 11, ein langes, abfallendes Par 5, das erst links von einem Bachlauf gesäumt und dann durchschnitten wird – vom Tee ein Postkartenmotiv. Die Greenfee variiert je nach Saison zwischen 110 und 170 Euro. Hotelgäste, Jugendliche und Studenten profitieren von niedrigeren Raten. Mindestvoraussetzung ist laut Club Handicap -35,0. Das „Albatros Golf Performance Center“ von Terre Blanche ist eine Driving Range nach modernsten Maßstäben. Saint Donat Einen Steinwurf südlich von der Parfümstadt Grasse liegt der Golf de Saint Donat. Die Zufahrt durch ein Gewerbegebiet mag abschrecken, doch hinter dem Clubhaus erstreckt sich ein liebevolles Stück Land mit 18 feinen Löchern. Der Par-71-Platz (5705 Meter von den weißen Tees) von Stararchitekt Robert Trent Jones Junior ist vergleichsweise kurz. Für ausreichend Schwierigkeit sorgen allerdings die zum Teil spektakulären Höhenunterschiede zwischen Tees, Fairways und Grüns. Wer seine Golftasche trägt oder zieht, absolviert nebenbei ein kleines Sportprogramm. 135 Meter vor dem Grün stehen jeweils kleine Palmen. Mehr noch als in Terre Blanche säumen die typisch provenzalischen Kiefern die Spielbahnen und verschlucken ungenaue Schläge. Auch hier gibt es ein altehrwürdiges Gemäuer: Eine kleine Kapelle mit Spitzdächern, die vom Clubhaus aus zu sehen ist. Zu einem kleinen Schatz wie dem Golf de Saint Donat passt es, dass mit den Bahnen 3, 12 (großes Foto) und 16 vor allem Par-3-Löcher optisch und spielerisch aus dem Ensemble herausstechen. Ein Par ist an jedem von ihnen ein ausgezeichnetes Ergebnis. Die Grüns sind mindestens leicht, mal auch stärker onduliert und fallen meist deutlich von hinten nach vorne ab. Dadurch gibt es selbst aus kurzer Entfernung kaum mal einen einfachen Putt. Gute Golfer sollten diesen hervorragenden Platz unbedingt von den hinteren Abschlägen spielen. Die reguläre Greenfee liegt die ganze Woche über bei 79,50 Euro. Der Club bietet aber auch Bonuskarten an. Die HandicapVoraussetzung liegt bei -40,0. Das Golfresort Terre Dass der Golf de la Grande Bastide Blanche gehört mittlerweile dem der Heimatclub von Frankreichs SAP-Gründer Ryder-Cup-Held Victor Dubuisson Dietmar Hopp. ist, muss allein kein Qualitätsmerk- (Foto: zVg) mal sein. Regelmäßig fährt der Ausnahmegolfer aber mit seinem Ferrari auf dem eher rustikalen Gelände vor, um mit seinen Jugendfreunden auf die Runde zu gehen. Im Club heißt es, der eher zurückhaltende Dubuisson komme hauptsächlich wegen der schwierigen Grüns ins kleine Châteauneuf de Grasse, wo der Platz liegt. Während die Fairways des Golf de la Grande Bastide kein Aushängeschild für Rasenmaniküre sind, hält der Club die kleinen Grüns perfekt in Schuss. Ein abenteuerlicheres Break als auf Loch 5 (Par 3, 163 Meter von weiß) ist wohl auf keinem Die Heimat von Victor anderen Grün der Côte d’Azur Dubuisson ist ein wahres zu finden. Nest für Golfer Die Einheimischen mögen den Golf de la Grande Bastide gerade im Winter, weil das offene Gelände immer in der Sonne liegt, und es wärmer ist als auf den Waldplätzen der Umgebung. Und natürlich hoffen sie, einen Blick auf ihr Golfidol Dubuisson werfen zu können. Dass dieser lieber auf dem Platz spielt, als auf der Driving Range zu trainieren, verwundert kaum. La Grande Bastide Sein Heimatclub hat keine Range. Die ist vor allem im Winter beliebt, weil der Greenfee liegt an allen Wochentagen Platz größtenteils in bei 75 Euro. Gäste sollten ein Handi- der Sonne liegt. (Foto: zVg) cap von -35,0 haben. Sie lieben Golf? NEUE PERSPEKTIVEN SOWEIT IHRE TRÄUME REICHEN Gewinnspiel 1 WOCHE GOLFURLAUB* Einzigartige Club Med Golf-Resorts für 2 Erwachsene in 22 Destinationen weltweit: Côte d‘Azur, Punta Cana, Algarve, Florida, Mauritius… Freuen Sie sich auf Golfurlaub - Premium All Inclusive: Kostenfreie Gruppenkurse in professionellen Golfschulen, Trainingsmöglichkeiten zur freien Verfügung, kostenlose Kinderbetreuung, alle Mahlzeiten und Getränke, vielfältiges Sportangebot. Opio en Provence 4 Frankreich Punta Cana 4 / 5 -Bereich Dominikanische Republik Vittel Golf Ermitage 4 Frankreich Da Balaïa 4 Portugal Jetzt Traumurlaub gewinnen! Wie viele 18-Loch Golfplätze befinden sich direkt am Club Med Vittel Ermitage? Schicken Sie Ihre Antwort und vollständigen Kontaktdaten an: [email protected], und gewinnen Sie mit etwas Glück eine Woche Golfurlaub!* Buchung und Beratung: Reisebüro Ibero International GmbH, Kirchnerstraße 3, 60311 Frankfurt am Main 069 - 91 33 700 / www.reisebuero-ibero.de Premium Golf-Resorts www.clubmed.de Club Méditerranée Deutschland – Schwalbacher Str. 70 - 65760 Eschborn. *Eine Woche Aufenthalt bei Eigenanreise, inkl. 3 Greenfees. Ausgewählte Reisedaten und Resorts. Teilnahmebedingungen auf Anfrage. Einsendeschluss ist der 31.05.2015. 20 MAINgolf – Frühjahr 2015 KURZES SPIEL Großes Turniergolf gibt es in der Rhein-Main-Region zu sehen – von Pros und Amateuren Internationale AmateurMeisterschaften in Neuhof Die internationale Amateur-Elite trifft sich vom 23. bis 26. Juli zu den Internationalen Amateur-Meisterschaften im Golfclub Neuhof. Im vergangenen Jahr nahmen Spieler aus 13 Nationen an den IAM teil. Eine gute Chance, den einen oder anderen zukünftigen Profigolfer schon vor seinem Wechsel auf die großen Touren zu sehen. Der Eintritt ist für Zuschauer frei. Pro Golf Tour in Glashofen Zum dritten Mal in Folge gastieren die Spieler der PGA Pro Golf Tour in diesem Jahr im Golfclub Glashofen-Neusaß. Bei den CEEVEE Leather Open 2015 spielen die Pros vom 14. bis 16. Juni um ein Gesamtpreisgeld von 30.000 Euro. Der Titelverteidiger kommt aus der Region: Anton Kirstein vom Frankfurter Golf Club (Foto), der bereits mit einigen guten Ergebnissen in die Saison gestartet ist. Volvo-Turnierserie wird fortgesetzt ANZEIGE Die Amateur-Golfserie „J.Lindeberg Golf Award powered by Volvo“ startet im Mai in ihre dritte Saison. Mehr als 2500 Teilnehmer erwarten die beiden schwedischen Firmen bei ihren bundesweit zwölf Vorrundenturnieren. Für Jugendliche von 14 bis 17 Jahren geht es um den Volvo Youngster Cup. Das Finale steigt am 3. Oktober im Golf Club Würzburg. MAINgolf – Frühjahr 2015 PROMOTION Golfpark Idstein Golf & Country Club Eine Golfoase im Rhein-Main-Gebiet Golfpark Idstein Am Nassen Berg 1 65510 Idstein Telefon 0 61 26-93 22-0 Fax 0 61 26-93 22-22 [email protected] [email protected] www.golfpark-idstein.de Südkurs (18 Löcher) 6140 Meter / CR 72,4 / Par 72 (Herren Standard) 5401 Meter / CR 74,3 / Par 72 (Damen Standard) Die Bahnen des Golfpark Idstein sind malerisch in die Natur eingebettet. Gäste sind herzlich willkommen, auch für Veranstaltungen und Firmenevents. Nordkurs (18 Löcher) 6230 Meter / CR 72,8 / Par 72 (Herren Standard) 5372 Meter / CR 74,0 / Par 72 (Damen Standard) Der Golfpark Idstein mit seinen rund 160 Hektar Fläche ist die größte Golfoase im Rhein-Main-Gebiet. Die 36Loch-Anlage mit jeweils internationalem Par 72 erhielt aufgrund seiner Schwierigkeit ein sehr hohes CourseRating durch den Deutschen Golf-Verband und ist bei Gästen aus nah und fern sehr beliebt. Der 18-Loch-Südkurs „Gut Henriettenthal“ in Idstein-Wörsdorf ist seit 1989 bespielbar, der öffentliche 18-Loch-Nordkurs „Goldener Grund“ in Idstein-Walsdorf seit dem Jahr 2001. Die beiden Meisterschaftsgolfanlagen zeichnen sich besonders durch die naturnahe Bauweise in abwechslungsreicher, reizvoller landschaftlicher Umgebung aus. Die Bahnen verlaufen idyllisch zwi- schen Büschen, Streuobstwiesen und Solitärbäumen und geben den Blick frei auf den malerischen Feldberg im Hochtaunus. Das großzügige, gemütliche Clubhaus mit öffentlichem Restaurant „Gut Henriettenthal“ und Sonnenterrasse bietet eine abwechslungsreiche, frische Küche mit Blick auf die Golfanlage. Der Südkurs wurde mehrfach als Austragungsort für die International PGA-Senior-Championship auserwählt. Der Golfpark Idstein ist auf der Höhe der Zeit: Er ist schnell zu erreichen durch die gute Anbindung an die A3 (Abfahrt Idstein) und versteht sich als Club, der Gäste und Anfänger herzlich willkommen heißt – etwa mit seinen öffentliche Übungsanlagen, wöchentlich vier offenen Turniere, aber auch für Veranstaltungen oder Firmenevents aller Art. Wir verlangen keine Aufna-hmegebühr, bieten Spielrechte zu individuellen Konditionen und viel Abwechslung durch unsere 36 Löcher. Mitglieder erhalten einen DGV-Ausweis mit Hologramm und bis zu 50 Prozent ermäßigte Greenfee auf 50 Partneranlagen. Stolz sind wir nicht zuletzt auf unseren Nachwuchs: 2011/2012 wurde der Golfpark Idstein vom DGV als „Zukunft Jugend“-Landessieger für hervorragende Jugendarbeit ausgezeichnet. Spielgebühren Nordkurs (18 Löcher) Mo. – Fr. 35,– € Sa., So., Feiertage 50,– € Jugendliche, Azubis und Studenten bis 30 Jahre: ermäßigtes Greenfee Spielgebühren Südkurs (18 Löcher) Mo. – Fr. 45,– € Sa., So., Feiertage 60,– € Jugendliche, Azubis und Studenten bis 30 Jahre: ermäßigtes Greenfee Spielvoraussetzung: Südkurs ab Hcp 54 Nordkurs ohne Platzreife bespielbar Startzeiten: täglich, Anmeldung erforderlich Clubmanagement: Ines Heinz Sekretariat Südkurs: Renate Fischeri Sekretariat Nordkurs: Lucia Klecha Kim Willnow Golflehrer: Walt Sauer (Headpro), Markus Bucksch Andreas Fröhlich Dieter Bullmann Proshop: Telefon 0 61 26-93 22-0 Restaurant Südkurs: Telefon 0 61 26-93 22-14 Restaurant Nordkurs: Telefon 0 61 26-93 22-12 21 22 MAINgolf – Frühjahr 2015 EIN PLATZHIRSCH UND ZWEI FRISCHLINGE Drei Mannschaften aus der Rhein-Main-Region starten in der KRAMSKI Deutschen Golf Liga Text Uwe Semrau - Fotos Arne Bensiek und Stefan Dintelmann pannender als im vergangenen Jahr konnte es für die Herrenmannschaft des Frankfurter Golf Clubs kaum laufen im Final-Four – aber durchaus erfolgreicher. Im Halbfinale und im Spiel um Platz drei ist das Team knapp als zweiter Sieger vom Grün gegangen. Der FGC hätte auch ganz oben auf dem Treppchen stehen können. Jetzt heißt es: auf ein Neues in dieser Saison in der Nordgruppe der KRAMSKI Deutschen Golf Liga mit den Gegnern Essen, Kiel, Hamburg und Düsseldorf. Der Kader dafür ist breit angelegt. „Wir haben rund zwanzig Spieler, die für einen Einsatz in der Bundesliga in Frage kommen“, sagt Sportmanager Benno Kirstein. Das richtige Team für den jeweiligen Spieltag zusammenzustellen, ist keine leichte Aufgabe. An der Spitze stehen die drei Tourspieler Anton Kirstein, Maximilian Röhrig und Martin Keskari. Erfreulich: Auch bei Röhrig und Keskari stellen sich im Profilager neuerdings Erfolge ein. Problematisch: Nur einer der drei Pros darf pro Spieltag für seinen Heimatclub aufteen. „Wir versuchen, untereinander den Tourplan zu koordinieren, damit immer einer von uns für die Bundesligamannschaft zur Verfügung steht“, sagt Anton Kirstein. „Hier stimmt der Spirit in diesem großen Haufen“, sagt der neue Kapitän Nils Tank. Jeder gönne jedem ein gutes Ergebnis. „Wir trainieren über das gesamte Jahr ein- bis zweimal die Woche zusammen.“ Die Nachwuchsspieler Lukas Euler und Ben Bradley trainieren und spielen derzeit in den USA. Sie sollten entsprechend gut präpariert in der Liga an den Start gehen können. Neben Florian Coors gehören ein paar weitere talentierte Youngster zum Kader. Hinzu kommt Felix Banzaf, Vize-Europameister der Jungsenioren 2014. Den Abstieg vermeiden, das ist zunächst die erste Pflicht der Frankfurter. Insgeheim erhofft man sich beim FGC aber natürlich wieder eine Teilnahme am Final-Four im August im Licher Golf-Club. Bei den Emporkömmlingen aus dem Ried klingt das anders: Klasse halten, akklimatisieren, den Kiawah Golf-Club aus Riedstadt etablieren. Das ist das Ziel des Aufsteigers. München, St. Leon-Rot, Stuttgart und der deutsche Meister Mannheim – die Jungs aus Südhessen haben sich in die Beletage des deutschen Golfsports geballert. „In dieser Gruppe Dritter zu werden für den Nichtabstieg, das wird eine Riesenaufgabe“, sagt Dominik Bork, der Teammanager der Süd- Die Herrenmannschaft des Frankfurter Golf Clubs möchte wieder ins Final Four. Das Team des Kiawah Golf-Clubs aus Riedstadt will als Aufsteiger in der KRAMSKI Deutschen Golf Liga bleiben. MAINgolf – Frühjahr 2015 Das Damen-Team des Frankfurter Golf Clubs ist aufgestiegen und möchte sich im Oberhaus etablieren. hessen. Sechs Neuzugänge und nur einen Abgang habe seine Mannschaft. „Unser Niveau ist auf jeden Fall besser geworden“, sagt Bork. Einige Jahre lang war der Kiawah Golf-Club verschrien als Club, der wahllos andere Spieler aus der Region abzieht, um mit einer Legionärstruppe ein wenig Ruhm einzusammeln. Diese Zeiten sind lange vorbei. Heute sind die Teams der Erwachsenen mit vielen talentierten Jugendlichen besetzt. Der Coach Alaistair Blyth hat mit dem Kader durch den Winter die Bereiche Athletik und mentale Stabilität beackert. Das Team um Chrissi Bräuning und Janes Lombardo hat einen großen Vorteil für die Bundesligaspiele: Alle Akteure stehen für jeden Spieltag zur Verfügung. Die Aufstellung wird nicht zum Puzzlespiel unter der Woche. Die Vierer können sich somit besser einspielen und womöglich wertvolle Punkte holen. Auch die Damen des Frankfurter Golf Clubs setzen voll auf den Teamgeist. Das Ziel der Aufsteigerinnen ist es, auch im nächsten Jahr in der höchsten Spielklasse an den Start zu gehen. Das Team ist jung, hat viel Zeit zum Training und wird durch eine echte Leaderin angeführt: Amina Wolf hat durch herausragende Ergebnisse in den beiden letzten Spielzeiten ihre Ausnahmestellung gefestigt. Katharina Söhnlein und Sonja Riedinger gehören zu den etablierten Stammkräften, die Studium und Sport unter einen Hut bekommen müssen. „Der Club hilft an jeder Ecke“, erläutert Medizinstudentin Riedinger. Söhnlein und sie studieren in Heidelberg. Abends dürfen beide im benachbarten St. LeonRot ihre Einheiten abspulen – sozusagen in der Höhle des Löwen. Denn die Badener sind wohl die stärkste Konkurrenz innerhalb der Südgruppe der Bundesliga. Royal Homburger Golf Club 1899 e.V. PROMOTION Die Wiege des Golfsports in Deutschland Royal Homburger Golf Club 1899 e.V., An der Karlsbrücke 1 61350 Bad Homburg vor der Höhe Navi-Adresse: Saalburgchaussee 2 A Telefon 0 61 72-30 68 08 E-Mail [email protected] Internet www.royal-hgc.de 18-Loch New Course und 6-Loch Old Course im Bad Homburger Kurpark New Course: 4358 Meter / CR 64,6 / Par 66 (Herren Standard) 3862 Meter / CR 66,1 / Par 66 (Damen) Spielmöglichkeiten für Gäste: New Course, wochentags Greenfee Erwachsene 45,– € Jugendliche und Studenten bis 27 J. 25,– € Freitags ab 14 Uhr, Wochenende / Feiertag Greenfee Erwachsene 75,– € Jugendliche und Studenten bis 27 J. 45,– € Die Geschichte des Royal Homburger Golf Clubs ist einzigartig. Auch von Mitgliedern des englischen Königshauses gegründet, entstand ab 1889 der erste Golfplatz auf deutschem Boden – 2013 erhielt der Club als einziger deutscher Golf Club den Titel „Royal“ von Queen Elizabeth II. verliehen. Heute verfügt der RHGC über zwei landschaftlich und spielerisch reizvolle Plätze und zwei Clubhäuser in traumhafter Lage. Der historische Old Course im Kurpark ist als Par 3 6-Loch-Platz ein idealer Trainingsplatz für das kurze Spiel. Der anspruchs- 23 volle 18-Loch-Platz New Course Röderwiesen lässt das Golferherz ebenfalls höher schlagen. An den Taunushöhen unmittelbar am Stadtrand von Bad Homburg liegend, bietet der New Course Golfspaß pur. Golfspielen im RHGC macht noch Freude – ohne Vorplanung, ohne Startzeiten und langes Warten. Ob sportlich ambitioniert, als Einsteiger, Freizeitgolfer, golfbegeisterte Familie oder Jugendlicher: Im RHGC findet jeder seinen Platz. Genießen Sie das lebendige Clubleben und werden Sie ein Teil davon. Herzlich willkommen ! Old Course, wochentags Greenfee Erwachsene 15,– € Jugendliche und Studenten bis 27 J. 8,– € Wochenende und Feiertag Greenfee Erwachsene 20,– € Jugendliche und Studenten bis 27 J. 10,– € Spielvoraussetzung: DGV-Ausweis, VcG-Ausweis, HandicapBeschränkung (-36,0) am Wochenende Mitgliedschaft: Clubmanagerin Judit Günther informiert Restaurant: Daniel Buttiglione, Dienstag bis Sonntag 10.00 – 22.00 Uhr, Telefon 0 61 72-9 98 79 74 Eigenmarken zur Qualitätssicherung:
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