Gemeindebrief - Evang.-Luth. Kirchengemeinde Wendelstein

Gemeindebrief
Evang.-Luth. Kirchengemeinde Wendelstein
# 147
April & Mai 2015
Der Herr ist auferstanden!
Er ist wahrhaftig auferstanden!
Osterruf der orthodoxen Kirche
Dietrich Bonhoeffer
70ster Todestag
Seite 3
Konfirmation 2015
Seite 5
Neuer Pfarrer
in Röthenbach
Seite 7
So erreichen Sie uns:
www.wendelstein-evangelisch.de
1. Pfarrstelle
Pfarrer Norbert Heinritz
Hauptstr. 25
Tel.: 286522
[email protected]
2. Pfarrstelle
Pfarrerin Alexandra Büttner
Erlenstr. 28a
Tel.: 3340
[email protected]
Pfarramtsbüro
Montag bis Freitag 9 - 12 Uhr
Andrea Ecke, Sekretärin
Martin-Luther-Haus
Kirchenstr. 3
Tel.: 286521, Fax: 286528
[email protected]
Gemeindereferentin Annette Gerstner
Eibenstr. 5
Tel.: 3616
Kantor Stefan Glaßer
Tel.: 4324
Jugendreferent Dieter Blencke
Tel.: 286527
[email protected]
Vikar Martin Kraus
Föhrenstr. 38
Tel.: 2939438
[email protected]
Info Kirchenvorstand
Helga Löhlein
Tel.: 4818
Kindergarten im Pfarrgarten
Leiterin: Renate Erhardt
Wendelstein, Pfarrgartenweg
Tel.: 6479
Kindergarten Arche
Leiterin: Christine Müller
Großschwarzenlohe, Erlenstr. 28
Tel.: 7005
Diakonieverein Wendelstein
Büro: Mo - Fr 9:00 - 12:00 Uhr
Tel.: 286511
Geschäftsführung: Annette Messner
Tel.: 286512
Schwesternnotruf:
7:00 - 21:00 Uhr 09129/286525
21:00 - 7:00 Uhr 09122/939840
Evang. Kreditgenossenschaft
IBAN: DE 17520604100005311225
BIC: GENODEF1EK1
Jugendförderverein
Kassier Inge Sutor, Tel.: 7771
Kontonummer: 615854
BLZ : 760 606 18
2
Liebe Leserinnen,
liebe Leser,
es wird erzählt, dass zu dem Metropoliten
Anthony einmal eine alte Frau kam. Sie klagte,
dass sie, obwohl sie häufig betete, nie das Gefühl der Gegenwart Gottes
habe. Der Metropolit gab ihr einen erstaunlichen Rat: „Bete die nächsten
Wochen überhaupt nicht mehr“, sagte er, „setze dich vielmehr eine Viertelstunde hin, spüre den Frieden in deinem Zimmer und freue dich daran.
Und dann stricke vor dem Angesicht Gottes.“ Die Frau ging nach Hause
und tat wie ihr der Metropolit gesagt hatte. Nach einiger Zeit kam sie
wieder zu ihm und erzählte: „Es ist merkwürdig. Wenn ich mit Gott bete,
also selber spreche, dann merke ich nichts von Gottes Gegenwart. Doch
wenn ich einfach dasitze, vor seinem Angesicht, dann fühle ich mich in
Gottes Gegenwart eingehüllt.“
Am 10. Mai ist der Sonntag, der in der Reihe der Sonntage des Kirchenjahres „Rogate“ heißt. Übersetzt bedeutet das „Betet“. Beten – damit meinen
wir, dass wir mit Gott reden. Jesus hat einmal gesagt: wir können mit Gott
reden wie mit einem Freund. Im Gebet können wir ihm alles sagen: unsere
Sorgen, unsere Ängste, unsere Nöte, unsere Freude und unseren Dank.
Aber manchmal kann es uns mit Gott gehen wie mit unseren Mitmenschen
auch. Wenn man immer nur redet und nicht zuhören gelernt hat, verliert
man irgendwann sein Gegenüber aus den Augen. Man nimmt den anderen
oder die andere dann nicht mehr wahr.
Deshalb gefällt mir diese Erzählung von der alten Frau und dem Metropoliten so gut. Diese Erzählung macht deutlich: Beten heißt nicht nur reden
– beten kann auch hören heißen. Wir müssen vor Gott nichts Besonderes
leisten, indem wir möglichst viele und kluge Worte machen. Wir dürfen
vor Gott einfach nur da sein. Beten kann eben auch heißen: Sich einfach
hinsetzen, sich Zeit nehmen für Gott, die Gedanken kommen lassen, die
auftauchen, und sie auch wieder ziehen lassen und irgendwo dazwischen
– zwischen all den kommenden und gehenden Gedanken – Gottes Gegenwart spüren. Vielleicht finden Sie ja zwischen Ihren alltäglichen Aufgaben
dafür immer wieder einmal die Gelegenheit dazu.
Übrigens: Jeden Mittwochabend um 19 Uhr treffen sich einige Personen
zur „Stillen halben Stunde“, abwechselnd in der St. Georgskirche und in
der Arche. Auch dabei geht es nicht um viele Worte, sondern einfach nur
darum eine Weile vor Gott still da zu sein. Vielleicht haben Sie Lust, mal
vorbei zu kommen.
Ich wünsche Ihnen einen sonnigen
Frühlingsanfang und ein gesegnetes
Osterfest und dass Sie – wie auch
immer – Gottes Gegenwart in
Ihrem Leben spüren können.
Herzlichst
Ihr Pfarrer
Norbert Heinritz
Dietrich
Bonhoeffer
tet. Er wartete auf den Tod, mit
dem er sich nach langem Aufbäumen aussöhnte. Am frühen Morgen
des 9. April 1945 wurde Dietrich
Bonhoeffer im oberpfälzischen
Konzentrationslager Flossenbürg
hingerichtet. Im tristen Dunkel der
Gefängniszelle, während Gott sich
zu verhüllen schien, hatte er einen
trotzig-vertrauensvollen Glauben
gelernt. Man müsse heute in der
Welt leben, „als ob es Gott nicht
gäbe“, gibt der Häftling Bonhoeffer
zu bedenken. Gott ist da in dieser
Welt, aber nicht als majestätischer
Herrscher, sondern als Leidender,
ohnmächtig, dienend. Gott leidet
mit seiner Welt mit, er gibt sich hin
– und verwandelt damit die Not.
Die Zukunft werde einem „religionslosen“ Christentum gehören.
Keine Religion mehr als Flucht aus
der Verantwortung. Kein Lückenbüßer-Gott mehr, kein Christus als
Medizin für die Krankheiten dieser
Welt, die wir selbst kurieren sollen.
Dafür aber ein kraftvolles Christsein, das verantwortlich handelt
und den Menschen dient.
Herzliche Einladung
19. April
St. Georg
(9Uhr)
Arche
(10.15 Uhr)
In den Gottesdiensten soll an Dietrich
Bonhoeffer erinnert und seine Gedanken bedacht werden.
„
Mag sein, dass morgen der
jüngste Tag anbricht.
Dann wollen wir gern die
Arbeit für eine bessere
Zukunft
aus der Hand legen –
vorher aber nicht
Man muss sich durch die
kleinen Gedanken,
die einen ärgern,
immer wieder
hindurchfinden zu den
großen Gedanken,
die einen stärken.
Foto: epd-bild
„
Vor 70 Jahren wurde Dietrich Bonhoeffer hingerichtet
Vielen ist Dietrich Bonhoeffer durch
das Lied „Von guten Mächten wunderbar geborgen“ bekannt, das er
im Dezember 1944 gedichtet hat.
Doch wer war dieser Mann, Theologe und Pfarrer?
Sein Name steht für Widerstand im
Nationalsozialismus.
Im New Yorker Schwarzen-Getto
Harlem hatte er die Auswirkungen des Rassismus erlebt, als er dort
als Auslandsstudent studierte. Und
hier begann Dietrich Bonhoeffer
zum ersten Mal die Trennung zwischen Glaube und Politik in Frage
zu stellen. Was von den Nazis zu
erwarten war, begriff Bonhoeffer
schon früh: das Ende aller bürgerlichen Freiheiten in Deutschland und
ein erbarmungsloser Kirchenkampf
– es sei denn, die Kirche würde sich
gleichschalten lassen und ein ungestörtes Dasein mit dem Verzicht auf
ihr prophetisches Wort erkaufen. Er
protestierte gegen den Ausschluss
von Menschen jüdischer Abstammung von kirchlichen Ämtern und
war in der „Bekennenden Kirche“
aktiv. Doch irgendwann genügte
diese innere Emigration in kleinen
Zirkeln nicht mehr: Unter bestimmten Voraussetzungen könne es für
die Kirche notwendig werden,
„nicht nur die Opfer unter dem
Rad zu verbinden, sondern dem
Rad selbst in die Speichen zu fallen“. Dietrich Bonhoeffer, 1906
geboren, der Gelehrtentyp mit dem
nüchternen Verstand, begann das
schwierige Handwerk eines politischen Verschwörers zu erlernen.
Auf raffinierte Weise schleuste er
vom Tod bedrohte Juden über die
Reichsgrenze. Von der Abwehr ließ
er sich als „Geheimagent“ ins Ausland schicken, wo er Kontakte zum
deutschen Widerstand herstellte.
Im April 1943 wurde er verhaf-
Dietrich Bonhoeffer / 3
So wie ich bin – wie bin ich so?
hatte das Zimmer toll hergerichtet, man konnte Musik und Texte
hören. Am Nachmittag bildeten wir
Masken. Nasse Gipsbinden wurden
auf die Gesichter gelegt und nach
dem Antrocknen abgenommen. Es
war schwer den Gips von der Haut
zu bekommen, doch war es nett, am
Ende eine Maske zu haben. In den
Pausen spielten wir Tischtennis.
Am Abend hatten wir eine richtig
coole „Bad Taste“ Faschingsparty
mit vielen Spielen wie z.B KaniKanu oder Zeitungspatschen. Auch
Unter diesem Motto stand die
Konfirmandenfreizeit. Wir wollten
uns Gedanken machen über unser
Leben, wie wir es momentan leben,
was wir uns von der Zukunft wünschen, wie unser Verhältnis zu Gott
ist, der uns so wunderbar gemacht
hat.
Zur ersten gemeinsamen Freizeit fuhren die Konfirmanden aus
beiden Sprengeln, Konfirmandenhelfer, Pfarrerin Büttner, Pfarrer
Heinritz, Vikar Herr Kraus und
Jugendreferent Dieter Blencke zur
CVJM-Herberge nach Altenstein.
Auf der Busfahrt konnte man sich
mit anderen Konfis und Konfirmandenhelfern austauschen. In der
Jugendherberge wurden zuerst die
Hausregeln erklärt und die Zimmer
verteilt. Ich ging mit Jonas, Felix
und Florian in ein Zimmer. Zum
Einstieg in unser Thema durfte
sich jeder von uns einen Pappteller an den Rücken hängen und
die anderen durften Komplimente
draufschreiben. Zum Abschluss des
Tages spielten wir das Chaos-Spiel,
4 / Konfirmation
das eins meiner Highlights des
Wochenendes war. Nummern von
1 bis 50 wurden im Haus versteckt.
Wenn wir dann endlich die Zahl
gefunden hatten, mussten wir eine
bestimmte Aufgabe erledigen. Wir
waren zwar nicht die Ersten, aber
dbei sein ist alles! Am nächsten Tag
machten wir Stationenarbeit, bei der
mir die Station, die Eva betreute,
am Besten gefiel. Es ging dabei um
einen Liebesbrief von Gott an uns
Menschen, in dem unterschiedliche Bibelstellen zitiert wurden. Eva
der „Krabbenlauf“ war sehr lustig,
Jaqueline konnte das Match für
sich entscheiden, indem sie Herrn
Kraus mit einer gekonnten Grätsche die Arme wegzog. Es wurde
dann eine recht kurze Nacht. Am
letzten Tag feierten wir miteinander
Gottesdienst, den wir in Gruppen
vorbereitet hatten. Pfarrerin Büttner
moderierte einen Bibliolog über das
Gleichnis von den anvertrauten
Talenten. Nach dem Gruppenfoto
mit Masken machten wir uns auf
den Heimweg.
Leon Redeker/Helga Löhlein
Konfirmation 2015
1. Sprengel
26. April 2015 * 10:00 Uhr * St. Georg
Breun, Tabea
Dürschner, Anna
Eggmann, Nicholas
Göbel, Emilia
Gronbach, Annika
Heider, Tanja
Herion, Luca
Heubeck, Stefan
Karg, Jonas
Kettlitz, Luis
Otto-Hübner-Ring
Further Str.
Schubertstr.
Kellerstr.
Nibelungenstr.
Otto-Hübner-Ring
Richtweg
Am Bühl
Sperbersloher Str.
Dahlienstr.
Kettlitz, Max
Koller, Annika
Link, Jacqueline
Redeker, Leon
Roßnagel, Robin
Rufflar, Alicia
Schneider, Johanna
Schöffmann, Lisa Nadine
Schütz, Antonia
Wagner, Dominik
Würsig, Nina
In der Gibitzen
Otto-Hübner-Ring
Enzianweg
Joseph-Haydn-Str.
Fliederstr.
Otto-Hübner-Ring
Treidelsweg
Mozartstr.
Johann-Höllfritsch-Str.
Schubertstr.
Am Alten Bahnhof
2. Sprengel
3. Mai 2015 * 10:00 Uhr * St. Georg
Allramseder, Tobias
Babel, Maximilian
Benz, Julian
Dobberke, Alexander
Feder, Anna-Lena
Feder, Philipp
Fröhlich, Sebastian
Hauf, William
Jungmann, Nicole
Kapitän, Yasemin
Köppel, Sarah
Liesecke, Laura
Rosenstr.
Borkweg
Irrlweg Drosselstr.
Dürrenhembach Dürrenhembach Am Kurzkreuz
Zum Schloß
Siedlerstr. Irrlweg
Raubersrieder Weg
Seitenstr.
Messner, Christiane Elisa Leerstetter Str.
Meyer, Jessica
Raubersrieder Weg
Preibsch, Luca
Wiesenstr.
Rathnow, Selina
Erichmühle
Schalk, Alexander
Talstr.
Schimming, Mathias
Further Str.
Seber, Janine
Irrlweg
Stahl, Lucas
Langäckerleinsweg
Sulzer, Alica
Pappelstr.
Tobermann, Felix
Ligusterstr.
Tobermann, Florian
Ligusterstr.
Ziegler, Mona
Harrlacher Weg
Gott Vater, Sohn und Heiliger Geist gebe dir seine Gnade:
Schutz und Schirm vor allem Argen,
Stärke und Hilfe zu allem Guten,
dass du bewahrt wirst zum ewigen Leben.
Friede sei mit dir. Amen.
Konfirmation / 5
Eine Marke in unserer
Kirchengemeinde
Seit September 2014 gibt es in unserer Kirchengemeinde nun den
„Gplus - den anderen Gottesdienst“. Wir blicken auf ein erfolgreiches erstes Halbjahr zurück. Zwischen 70 und 100 Gottesdienstbesucher kommen inzwischen regelmäßig am letzten Sonntag im Monat in die Arche und freuen sich
über die moderne Musik, die gute Stimmung und natürlich das leckere Essen nach dem Gottesdienst.
Das gemeinschaftliche Essen hat
sich inzwischen zu einem festen
Bestandteil des Gplus entwickelt:
Viele packen mit an und nach wenigen Minuten lassen wir es uns
im umgebauten Gottesdienstraum
gut schmecken. Gplus, das bedeutet Stärkung für Seele und Körper!
Für den Gottesdienst ist die Vorbe-
reitung und Gestaltung durch das
Team charakteristisch. Durch seinen
mitreißenden Gesang konnte das
(ökumenische) Musikteam schon einige neue Mitsänger gewinnen. Der
Gplus ist auch deshalb ein „anderer
Gottesdienst“, weil wir auf traditionelle Formeln verzichten. Dadurch
sollen besonders junge und junggebliebene Menschen angesprochen
werden. Bei den Konfirmanden erfreut sich der
Gplus bereits
großer Beliebtheit. Der parallel stattfindende Kindergottesdienst lockt
auch viele Familien
zum
Gplus.
Wir freuen uns schon auf die nächsten Gplus Gottesdienste und laden
dazu herzlich ein. Wer den Gplus
schon kennen gelernt hat und Lust
hat mitzuarbeiten, (z.B. einen Salat beisteuern, im Gottesdienst mitwirken oder im Musikteam musizieren – wir suchen noch einen Gitarristen!) kann sich gerne an Vikar
Kraus (Tel. 2939438) wenden.
Martin Kraus
Der andere Gottesdienst
Sonntag 26. April
10:15 Uhr
Arche
(Erlenstr. 28, Großschwarzenlohe)
10:00 Uhr: Kindergottesdienst
mit Spielstraße im Kindergarten
6 / G plus
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Herzl ier Sonnta
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Neuer Pfarrer in Röthenbach
Röthenbach hat lange warten
müssen, bis ein neuer Pfarrer kam.
Ich freue mich, nun auch Sie begrüßen zu können. Am 1. Februar habe
ich die Pfarrstelle angetreten. Mein
Name ist Dr. Martin Hoffmann. Ich
bin 57 Jahre alt und verheiratet mit
Sonja Straub, die ebenfalls Pfarrerin
ist. Wir haben jeweils drei Kinder
aus erster Ehe.
Nach sieben Jahren als Gemeindepfarrer in Prien am Chiemsee,
war ich von 2000-2011 Rektor der
Predigerseminare in Bayreuth und
Nürnberg und damit viele Jahre in
der Ausbildung von Pfarrern und
Pfarrerinnen tätig. Danach hat es
mich ins Ausland gezogen. Die
letzten drei Jahre arbeitete ich als
Professor für Theologie an der Biblischen Universität in San José, der
Hauptstadt von Costa Rica. Dort
wird ein Theologiestudium für Studierende aus ganz Lateinamerika
angeboten. Daneben unterstützte
ich die kleine lutherische Kirche in
Costa Rica im Aufbau eines Fortbildungsprogramms für Pfarrer und
ehrenamtlich Mitarbeitende. Nicht
selten feierten wir Gottesdienste in
den Armenvierteln San Josés oder
in Flüchtlingssiedlungen.
Neben der halben Pfarrstelle in
Röthenbach werde ich in den
nächsten zwei Jahren noch einen
Dienstauftrag für die Begleitung
der zentralamerikanischen lutherischen Partnerkirchen von Bayern
wahrnehmen. Dafür werde ich
zwei Monate im Jahr in Mittelamerika sein für Fortbildungen und die
Vorbereitung des Reformationsjubiläums 2017.
Jetzt bin ich aber erstmal gespannt
auf die Menschen und Aufgaben
in Röthenbach; denn Kirche lebt in
erster Linie am konkreten Ort. Bei
meinen ersten Eindrücken hier hat
mich vor allem die Selbständigkeit
beeindruckt, mit der die Gemeinde
und der Kirchenvorstand die pfarrerlose Zeit bewältigt hat. Die gute
kollegiale Zusammenarbeit mit
Wendelstein - Großschwarzenlohe
und der katholischen Gemeinde will
ich gerne mit fortführen. Es geht ja
um die gemeinsame Hoffnung, die
aus dem Evangelium kommt und
erfülltes Leben schenkt. Das ökumenische Motto „Kirche des Friedens
und der Gerechtigkeit werden“ ist
ein gutes Programm in einer Welt,
in der Angst, Armut und Heimatlosigkeit zunehmen. Mit Ihnen zu
leben und daran zu arbeiten, darauf
freue ich mich.
Gottesdienst am
Ratzerwinkelweiher
9052 Kilometer
115 Tage
10 Länder
9 Sprachen
6 Währungen
1 Fahrrad
Mit dem Rad durch Ost- und Nordeuropa
Gerhard Wendler zeigt Bilder und erzählt Geschichten
Donnerstag 09. April 2015
14:30 Uhr
Evang. Gemeindehaus Wendelstein Kirchenstr. 3
Am 14. Mai ist es wieder soweit: Der Himmel ist
diesmal hoffentlich blau und so können wir uns
wieder in gewohnter Weise am Ratzerwinkelweiher
treffen. Um 10 Uhr beginnt dort der Gottesdienst,
an dem sich alle Gemeinden im Umkreis beteiligen,
Kornburg, Katzwang, Leerstetten, Schwand, Rednitzhembach, Röthenbach und natürlich wir – die
Wendelsteiner und Großloher.
Wieder wird ein großer Posaunenchor aufspielen,
wieder wird es möglich sein, viele nette Menschen zu
treffen, die miteinander Gottesdienst feiern.
Thema: Kirche kunterbunt
Bei Regen treffen wir uns in der Peter- und Paulkirche
in Leerstetten. Aber diesmal regnet es nicht!!!
Gemeindeleben / 7
Apri l
Mi 1.04. 19.00 Uhr Team
Arche
Stille halbe Stunde
Do 2.04. 19.00 Uhr Heinritz
St. Georg
Abendmahlsgottesdienst an Gründonnerstag,
mit Musik aus der Schubertmesse
Fr 3.04. 09.00 Uhr Büttner
St. Georg
Karfreitagsgottesdienst mit Abendmahl, mit dem Posaunenchor
10.15 Uhr Büttner
Arche
Karfreitagsgottesdienst mit Abendmahl, mit dem Kirchenchor
15.00 Uhr Heinritz
St. Georg
Andacht zur Sterbestunde Jesu
So 5.04. 05.30 Uhr Büttner
Arche
Osternacht
09.00 Uhr Heinritz
St. Georg
Osterfestgottesdienst mit Abendmahl,
mit dem Kirchen- und Posaunenchor, anschl. Osterfrühstück
09.00 Uhr Team
Haus d. JugendKinderkirche
Mo 6.04. 09.00 Uhr Kraus
St. Georg
Gottesdienst
10.15 Uhr Kraus
St. Georg
Gottesdienst
Di 7.04. 15.30 Uhr Heinritz
Diakonie
Andacht
Mi 8.04. 19.00 Uhr Team
St. Georg
Stille halbe Stunde
So 12.04. 09.00 Uhr Heinritz
St. Georg
Gottesdienst
10.15 Uhr Heinritz
Arche
Gottesdienst mit Abendmahl
Di 14.04. 15.30 Uhr Kraus
Diakonie
Andacht
Mi 15.04. 15.30 Uhr Gerstner
AWO
Gottesdienst
19.00 Uhr Team
Arche
Stille halbe Stunde
So 19.04. 09.00 Uhr Büttner
St. Georg
Bonhoeffer-Gedenkgottesdienst
10.15 Uhr Büttner
Arche
Bonhoeffer-Gedenkgottesdienst
10.15 Uhr Heinritz
St. Georg
Feldgeschworenengottesdienst
Mo 20.04. 19.00 Uhr Gerstner
Alter BHF
Gottesdienst
Di 21.04. 15.30 Uhr Grebien
Diakonie
Andacht
Mi 22.04. 19.00 Uhr Team
St. Georg
Stille halbe Stunde
Sa 25.04. 19.00 Uhr Heinritz
St. Georg
Konfirmandenbeichte und -abendmahl
So 26.04. 10.00 Uhr Heinritz
St. Georg
Konfirmation (Sprengel 1)
10.15 Uhr Gerstner
Arche
G plus - der andere Gottesdienst
18.00 Uhr Heinritz
St. Georg
Dankandacht zur Konfirmation
Di 28.04. 15.30 Uhr Kneißl
Diakonie
Andacht
Mai
Sa 2.05. 19.00 Uhr Büttner
St. Georg
So 3.05. 10.00 Uhr Büttner
St. Georg
18.00 Uhr Büttner
Arche
Di 5.05. 15.30 Uhr Heinritz
Diakonie
Mi 6.05. 15.30 Uhr Gerstner
AWO
19.00 Uhr Team
Arche
Sa 9.05. 17.00 Uhr Heinritz/Büttner Arche
So 10.05. 09.00 Uhr Heinritz
St. Georg
10.15 Uhr Stiegler
Arche
Mo 11.05. 19.00 Uhr Gerstner
Alter BHF
Di 12.05. 15.30 Uhr Kraus
Diakonie
Mi 13.05. 19.00 Uhr Team
St. Georg
Do 14.05. 10.00 Uhr Team
R.-weiher
So 17.05. 09.00 Uhr Kraus
St. Georg
10.15 Uhr Kraus
Arche
Di 19.05. 15.30 Uhr Grebien
Diakonie
Mi 20.05. 19.00 Uhr Team
Arche
Sa 23.05. 19.15 Uhr Büttner/
St. Georg
Kneißl So 24.05. 09.00 Uhr Büttner
St. Georg
10.15 Uhr Büttner
Arche
Mo 25.05. 09.00 Uhr H.-Wirkner St. Georg
10.15 Uhr H.-Wirkner Arche
Di 26.05. 15.30 Uhr Büttner
Diakonie
Mi 27.05. 19.00 Uhr Team
St. Georg
So 31.05. 09.00 Uhr Büttner
St. Georg
10.15 Uhr Büttner
Arche
8 / Gottesdienste
Konfirmandenbeichte und -abendmahl
Konfirmation (Sprengel 2)
Dankandacht zur Konfirmation
Andacht
Gottesdienst
Stille halbe Stunde
Minigottesdienst, Gottesdienst für die Kleinsten mit ihren Eltern
Gottesdienst,
Gottesdienst mit Abendmahl und
Einführung von Kilian Brandenburg als Prädikant
Gottesdienst
Andacht
Stille halbe Stunde
Gottesdienst im Grünen am Ratzerwinkelweiher
Gottesdienst
Gottesdienst
Andacht
Stille halbe Stunde
Andacht zur Übergabe des Milleniumsstabs,
ansch. Zug nach St. Nikolaus
Pfingstgottesdienst mit Abendmahl, mit dem Posaunenchor
Pfingstgottesdienst mit Abendmahl
Gottesdienst
Gottesdienst, mit dem Kirchenchor
Andacht
Stille halbe Stunde
Gottesdienst
Gplus - der andere Gottesdienst
a
Krabbelgruppe
Montag 15:30 Uhr
Martin-Luther-Haus, Infos: Frau Alt (Tel.: 0151-22686615)
Donnerstag
10:00 Uhr
Martin-Luther-Haus, Frau Artopée (Tel.: 0151-19491354)
Donnerstag
16:00 Uhr
Arche, Infos: Frau Weigand (Tel.: 0178-6398844)
10:30 Uhr
Freitag, vierzehntägig
Martin-Luther-Haus, Infos: Frau Alt (Tel.: 0151-22686615)
Jungschar
Montag
8 - 12 Jahre
16:30 Uhr
Arche, Infos: Dieter Blencke (Tel.: 286527)
Mittwoch
6 - 8 Jahre
15:00 Uhr
Haus der Jugend, Infos: Dieter Blencke (Tel.: 286527)
a
a
Hauskreis
Dienstag (Stadler)
20:00 Uhr
Fam. Stadler (Tel.: 8892), Fam. Langhans (Tel.: 7029)
a
a
a
a
”Glowstones” – Treff der evangelischen Jugend
Freitag
14 - 16 Jahre
18:00 Uhr
Arche, Infos: Dieter Blencke (Tel.: 286527)
a
Neue Jugendgruppe
Donnerstag
ab 14 Jahren
18:00 Uhr
Haus der Jugend, Infos: Dieter Blencke (Tel.: 286527)
•
TreffPunkt (65+)
Mittwoch
14:30 Uhr
Martin-Luther-Haus, Infos: Gerhard Grebien
(Tel.: 0176-20471858)
Seniorenkreis
Donnerstag
9. April
14:30 Uhr
Mit dem Rad durch Ost- und Nordeuropa, Bilder und
Geschichten mit Gerhard Wendler, Martin-Luther-Haus, Donnerstag
7. Mai Ausflug zum Brombachsee
Infos: Helga Rufflar (Tel.: 6199)
Kirchenvorstandssitzung (öffentlich)
Donnerstag
23. April
20:00 Uhr
Arche
Donnerstag
21. Mai
20:00 Uhr
Martin-Luther-Haus
a
Kirchenchor
Montag
20:00 Uhr
Martin-Luther-Haus, Infos: Stefan Glaßer (Tel.: 4324)
a
Posaunenchor
Mittwoch, Übungsstunde Anfänger
18:00 Uhr
Martin-Luther-Haus, Infos: Bernd Bachmann (Tel.: 7728)
Mittwoch
20:00 Uhr
Martin-Luther-Haus, Infos: Georg Volkert (Tel.: 6101)
a
Kinderkirche
Sonntag
5. April
9:00 Uhr
Paralell zum Gottesdienst Martin-Luther-Haus
Milleniumsstab wandert
nach St. Nikolaus
Am Pfingstsamstag wandert der Milleniumsstab
wieder von der St. Georgskirche nach St. Nikolaus.
Herzliche Einladung zur „Wanderung“ zwischen
den beiden Kirchen. Beginn ist um 19.15 Uhr in
der Georgskirche. Auf dem Weg gibt es einige
Gebetsstationen mit Posaunenmusik. Um ca. 20.15
Uhr ist die Abschlussandacht in St. Nikolaus. Danach
sind die Gemeinden noch zum Essen und Trinken im
Pfarrsaal eingeladen.
Kirchenführungen
in der St. Georgskirche
Zwischen Ostersonntag und Erntedankfest werden in
der St. Georgskirche wieder kostenlose Führungen
angeboten. Diese finden jeweils sonntags zwischen
14 und 16 Uhr statt.
Herzliche Einladung
Kinderkirche im MLH
5. April, 9:00 Uhr
An Ostern findet parallel zum Gottesdienst in der
Georgskirche auch ein Gottesdienst für Kinder statt.
Ab 9 Uhr beginnt dieser Gottesdienst im Sudhaus,
ebenfalls in der Kirchenstr. Gestaltet wird er von den
Mitarbeiterinnen des Kinderkirchenteams. Nach dem
Gottesdienst gibt es für alle – Große und Kleine – ein
Osterfrühstück im Martin Luther Haus.
Minigottesdienst in der Arche
9. Mai, 17:00 Uhr
Einer freut sich auf den Minigottesdienst fast so sehr,
wie viele Kinder: Unsere Kirchenmaus Kasimir ist
immer ganz aufgeregt, wenn sie hört, dass wieder
viele Kinder zum Gottesdienst in die Arche kommen.
6mal im Jahr, immer samstags um 17:00 Uhr, gibt
es einen Gottesdienst für die 0-4-jährigen in unserer
Gemeinde. Es wird gesungen, gebetet und die Kinder
hören eine Geschichte von Gott oder Jesus. Und weil
sie noch nicht allein kommen können, bringen sie
meist Eltern oder Großeltern und Paten mit. Nach dem
Gottesdienst ist dann immer noch Zeit für Gespräch,
Keks und Getränke.
Impressum
Herausgeber:
Evang.-Luth. Kirchengemeinde
Wendelstein
Hauptstraße 25
90530 Wendelstein
Tel. 09129/286521
V. i. S. d. P. Pfrin A. Büttner
Druck:
Druckerei Scheffel
Kleinschwarzenlohe
Grafik: Eva Stolle
erscheint zweimonatlich
Auflage 3000
Kreise & Gruppen / 9
Spendenaktion „1+1
– mit Arbeitslosen teilen“ 2015
Wer motiviert ist, will etwas, will
sich nicht unterkriegen lassen, trotz
mancher Rückschläge, negativer
Erfahrungen oder gescheiterter Versuche. Ein „Trotzdem“ zu setzen
heißt auch einen „Aufbruch“ zu
wagen, Hoffnung zu haben für
die berufliche Zukunft. „Ich bin
motiviert“ lautet das Motto der diesjährigen Kampagne von „1+1 – mit
Arbeitslosen teilen“. Wer motiviert
ist, braucht aber auch eine Chance,
braucht jemanden, der ihr oder ihm
eine Möglichkeit gibt, neu anzufangen. Die Aktion 1+1 unterstützt viele
solcher Angebote, mit denen motivierte Menschen - gleich ob jung
oder alt - neu starten können. Auch
im 21. Jahr der Aktion bitten wir
Sie „1+1 Mit Arbeitslosen teilen“ zu
unterstützen und mit Ihrer Spende
motivierten Menschen, die am
ersten Arbeitsmarkt keine Chance
haben, eine berufliche Perspektive
zu geben. Die Evang.-Luth. Kirche
in Bayern wird ihr Engagement für
arbeitslose Menschen fortsetzen
und die Spenden weiterhin verdoppeln.
Im vergangenen Jahr spendeten Sie
660.000 Euro. Nach der Verdoppelung durch die Landeskirche konnte
sich die Aktion „1+1 Mit Arbeitslosen teilen“ mit 1.320.000 Euro an der
Förderung von fast 350 Arbeitsplätzen beteiligen. Helfen Sie mit Ihrer
Spende! Auch Ihr Pfarramt leitet
Ihre Spende weiter!
Spendenkonto
EKK Kassel
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Ein gefragter Ort
der Begegnung
Die jährliche Tagung für Kirchenvorsteherinnen und Kirchenvorsteher
ist im Dekanat Schwabach zu einer
festen Tradition geworden. Immer
am zweiten Wochenende im Januar
findet sie statt, jedes Mal in einem
anderen Tagungshaus in der Region.
In den ersten Tagen des Jahres 2015
versammelten sich die Ehrenamtlichen aus den Kirchenvorständen
in Pappenheim und machten sich
gemeinsam auf die Spur der biblischen Psalmen in ihrem Alltag.
Und auch in diesem Jahr war die
Nachfrage nach Plätzen groß. Von
einer „besonderen Verpflichtung“
sprach Pfarrer Martin Milius, der
die Tagung auch in diesem Jahr
gemeinsam mit dem Dekan organisiert hat. Für ihn sei es wichtig, dass
die Begegnung zwischen den Menschen bei der Tagung angemessen
Platz habe:„Mit Leuten reden, die
10 / Gemeindeleben
wissen, was in der Kirchengemeinde
an Aufgaben anfällt und erfahren, wie andere damit umgehen“.
Themen müssten so aufbereitet
werden, dass jeder und jede etwas
mitnehmen könne, und ein geistlicher Impuls dürfe nicht fehlen. Im
Mittelpunkt stand ein Referat der
Marktredwitzer Logotherapeutin
Hildegard Holoubek-Reichold. Sie
deutete mit Hilfe der Psalmen das
„Enneagramm“, ein uraltes Symbol
zur Beschreibung der menschlichen Persönlichkeit. Der Beifall
der Teilnehmenden und zahlreiche
Rückfragen machten deutlich, dass
ihr die Gratwanderung gelungen
ist: Die Psalmen wurden in ihrer
Vielfalt erkennbar - und als lebendiger Zugang zur menschlichen Seele,
der über schlichte Lebensweisheiten
weit hinausgeht.
Neuer
Prädikant
Kilian Brandenburg
ist neuer Prädikant
Unser Kirchenvorsteher und Lektor
Kilian Brandenburg wird am 10.
Mai im Gottesdienst um 10:15 Uhr
in der Arche in den ehrenamtlichen
Dienst als Prädikant eingeführt.
Prädikanten und Prädikantinnen
dürfen über den Lektorendienst
hinaus eigene Predigten halten und
das Abendmahl einsetzen.
Die Gestaltung von Gottesdiensten
von Laien macht die Mitverantwortung und Beteiligung der gesamten
Gemeinde innerhalb der Gemeinde
in besonderer Weise deutlich.
Er hat im vergangenen Dezember
einen sehr guten „Prüfungsgottesdienst“ abgelegt und wird nun beauftragt, bei uns in Wendelstein
und auch im Dekanat Gottesdienste zu halten. Um diese Aufgabe
gut bewältigen zu können, besuchte
Kilian Brandenburg einen umfangreichen Ausbildungskurs. An mehreren Wochenenden wurde er mit
anderen angehenden bayerischen
Prädikanten auf seinen Dienst vorbereitet. Am Ende stand ein Kolloquium beim Regionalbischof in
Nürnberg.
Kilian Brandenburg wird in Zukunft
Gottesdienste in der St. Georgskirche und in der Arche halten.
Ökumenische Wanderung
Am Sonntag, 17. Mai, findet
ein ökumenischer Ausflug in
die Fränkische Schweiz statt.
Treffpunkt: 11:30 Uhr am
Parkplatz St. Nikolaus.
Aus der
Fasching
Geschichte
des Diakonievereins
Im Nachruf auf Horst Nörenberg in
unserer vorletzten Ausgabe haben
wir geschrieben, dass er gemeinsam
mit Pfarrer Friedrich Dietsch, Bürgermeister Wolfgang Kelsch und
der Pflegedienstleitung Rosemarie
Boeck die Arbeit des Diakonievereins in den Jahren von 1986 bis
1996 aufbaute. Da ist uns leider ein
Fehler unterlaufen. Bereits seit 1978
war Getrud Perrey als Gemeindeschwester in der ambulanten Pflege
in Wendelstein tätig. 1986 wurde
der neue Diakonieverein der jetzt
drei Kirchengemeinden Wendelstein, Kornburg/Kleinschwarzenlohe und Röthenbach/St. Wolfgang
Ehrung
Das goldene Kronenkreuz der Diakonie für Theodor Bärnreuther
und Wolfgang Dinkler
Im Diakoniegottesdienst am 15.
März wurden zwei für die Diakonie
verdiente Menschen mit der höchsten Auszeichnung der Diakonie in
Bayern, mit dem goldenen Kronenkreuz geehrt. Der eine ist Theodor
Bärnreuther aus Röthenbach/St.
Wolfgang. Er war von 2007 bis 2014
von der Mitgliederversammlung
des Diakonievereins gewähltes
Mitglied im Diakonieausschuss
und hat in dieser Zeit die Richtung
des Diakonievereins mitbestimmt.
Als Röthenbacher Kirchenvorsteher, der er bereits seit 1970 ist, war
er neben Pfarrer Göß und später
Bernd Bergmann das Bindeglied
zur dortigen Kirchengemeinde. Als
zweite Person wurde Wolfgang
Dinkler aus Kleinschwarzenlohe
- leider in Abwesenheit - geehrt.
Wolfgang Dinkler, Ehrenbürger der
Marktgemeinde Wendelstein, war
schon 1986 Gründungsmitglied
des Diakonievereins und seitdem
ehrenamtlich im Diakonieausschuss
als Schriftführer bis 2014 tätig. Als
Architekt ist er beim Bau des Hauses
gegründet. Hörst Nörenberg konnte
als ehrenamtlicher Geschäftsführer gewonnen werden. Die Pflegedienstleitung hatte da allerdings
die erfahrene Gemeindeschwester
Gertrud Perrey. Sie übernahm dann
auch die Leitung der neu eingerichteten Kurzzeitpflege im sanierten Haus der Diakonie. Gemeinsam bauten Horst Nörenberg und
Gertrud Perrey die neue Arbeit des
Diakonievereins auf. Erst nach der
Verabschiedung von Gertrud Perrey
am 20.11.1991 übernahm Rosemarie
Boeck die Pflegedienstleitung. Wir
bitten unseren Fehler zu entschuldigen.
der Diakonie in einer Notlage eingesprungen und hat maßgeblich
mitgewirkt, dass der Bau gelungen
ist. Voller Kampfkraft und mit der
ihm eigenen Freundlichkeit hat er
auch gegen Widerstände die Interessen der Diakonie vertreten. Die
diakonische Verantwortung der
Kirche für alte und pflegebedürftige
Menschen lag ihm sehr am Herzen.
Er war in Wendelstein und Korn-
Die Faschingszeit ging auch in
diesem Jahr nicht spurlos an den
Bewohnern
des
Pflegeheimes
vorbei. Nach dem Besuch der Wendelsteiner Hexen am Vormittag, die
sich in ihren fantasievollen Gewändern und mit viel Elan im ganzen
Haus bemerkbar machten, war den
Bewohnern eine kurze Mittagspause
gegönnt. Denn am Nachmittag
wurde gleich weiter gefeiert. Mit
Unterstützung der ehrenamtlichen
Helfer und einiger Angehöriger
organisierten die Mitarbeiter einen
lustigen Hausfasching. Bunt verkleidet wurden gemeinsam viele
Lieder angestimmt und die ein
oder andere Anekdote zum Besten
gegeben. Alle hatten viel Spaß und
es wurde gemeinsam gelacht.
burg ein besonders überzeugender
Zeuge des Glaubens in Wort und
Tat. Leider ist er schon seit einiger
Zeit erkrankt und konnte beim
Gottesdienst nicht dabei sein. Die
Ehrennadel hat sein Sohn für ihn
entgegengenommen. Pfarrer Braun,
Pfarrer Heinritz und DiakonieGeschäftsführerin Annette Messner
bedankten sich herzlich für das
geleistete Engagement.
Diakonie / 11
Jeder kann was …
Jugendfreizeit
„Wie passe ich in die evangelische
Jugend Wendelstein?“
Mit diesem Gedanken haben sich
jugendliche Mitarbeiter und solche,
die es werden wollen, vom 13.03. bis
15.03.2015 beschäftigt. Wir, 17 junge
motivierte Teilnehmer, verbrachten
unser diesjähriges Mitarbeiterwochenende in Pleinfeld. Es galt die
verschiedenen Facetten der Jugend-
arbeit in Wendelstein zu entdecken: die kreativen Handwerker
unter uns bauten
eigene Hocker aus
Holz, kleine und
große Köche kümmerten sich um
das Essen, Instrumente standen für
die Musikalischen bereit, es wurde
viel gesungen und gelacht. Abends
standen „Capture the Knicklicht“
und andere lustige Spiele, bei
denen wir unsere Stärken einschätzen mussten, ebenso auf dem Programm wie eine Andacht, die zum
Nachdenken anregte. Wir machten
uns Gedanken über Jesus und
Petrus auf dem Wasser und darüber,
N eue J ugendG ruppe
Donnerstagabend geht es lebhaft zu im Haus
der Jugend: Seit einiger Zeit treffen sich dort
Jugendliche ab dem Konfi-Alter, um gemeinsam den Tag ausklingen zu lassen. Bei coolen
Ausflügen, lustigen Kochaktionen oder spannenden Spieleabenden können Alltagsprobleme
einfach mal vergessen werden. Wie beispielsweise am 5. März beim gemeinsamen Bowlen
12 / Jugend
… auch wenn nicht jeder Superstar
werden kann.
Für Gott ist jeder einmalig und er
liebt dich wie du bist, unabhängig
von deiner Leistung. Das war die
wesentliche Botschaft im Jugendgottesdienst mit dem Thema „DSDS“ ,
was auch sehr anschaulich mit dem
aus verschiedenen Bibelzitaten
bestehenden „Liebesbrief Gottes an
Dich“ vermittelt wurde. Insgesamt
ein beeindruckender Gottesdienst
und eine tolle Jugendband.
Deshalb: Dreimal „Ja“ für den
Jugendgottesdienst und ich freue
mich auf den Recall.
in Schwanstetten oder
beim Pfannkuchenwettessen am 19. Februar
stand das Spaß haben
und die Gemeinschaft
an allererster Stelle.
Falls du jetzt auch Lust
bekommen haben solltest, schau doch einfach
vorbei – wir freuen uns
über jedes neue Gesicht!
NJG - Treffen immer
donnerstags 18 - 20 Uhr
im Haus der Jugend
(nicht während der
Ferien).
Leitung: Maike Schallock
und
Christina
Heinritz
Evi Pamer
was es heißt, auf Gott zu vertrauen,
wenn er uns seine helfende Hand
entgegenstreckt, um uns vor dem
Ertrinken im Alltag zu bewahren.
Gemeinschaft wurde hautnah erlebt
und wir lernten uns alle besser
kennen. Schön war auch der gemeinsame Nachtspaziergang zum
nahe gelegenen Brombachsee, wo
wir Papierseerosen mit einem persönlichen Gebet und einem Teelicht
an Bord auf dem Wasser schwimmen ließen. Am Sonntag feierten
alle zusammen den Abschlussgottesdienst, der zuvor in verschiedenen Workshops entworfen wurde.
Es war für alle eine sehr schöne und
lockere Freizeit mit vielen tollen Erlebnissen. Wir hoffen, die nächste
Freizeit klappt genauso gut, eventuell mit noch ein paar mehr Leuten.
Zusammen
spielen
Am Samstag, 18. April
lädt die Mondgruppe alle
interessierten Eltern mit Kindern
bis 3 Jahre und werdende Eltern zu
einem Spiele- und Informationsvormittag in die Räume der Einrichtung
ein. Zwischen 9.30 Uhr und 11.30
Uhr besteht die Möglichkeit zum
Erfahrungsaustausch,
Spielen
und zur Information rund um die
Betreuung in der flexiblen Kleinkindgruppe. Den „Spielevormittag“
soll es nun einmal im Monat geben.
Bitte merken Sie sich den
16. Mai von 9.30 bis 11.30 Uhr vor.
Burgfasching
Zum großen „Burgfasching“ kamen
Ritter, Knappen, Drachen, Burgfräulein und, und, und……
Die diesjährige große Faschingsparty des Evangelischen Kindergarten und der Krippe im Pfarrgarten stand unter dem Motto
„Mittelalter“,
in Anlehnung an
unsere
diesjährige
„Zeitreise“.
Und viele Kinder bzw. ihre Eltern
entwickelten echt tolle Ideen rund
um dieses Thema. So traf man viele
Ritter, Burgfräulein, Prinzessinnen, Zauberer, Hexen, Feen, Fledermäuse, Katzen und viele mehr.
Der Spaß beim Tanzen und Spielen
war groß. Jeder bewies sein Geschick beim Ritterturnier, beim
Burgerobern und Drachenjagen.
Dazwischen konnten sich alle beim
großen Ritteressen laben und stärken.
Dieses närrische Treiben genos-
sen alle bis in die frühen Nachmittagsstunden, wo es zum Bedauern
mancher dann doch ein Ende fand.
Selbstverständlich wird es auch im
Jahr 2016 am unsinnigen Donnerstag wieder eine tolle Kindergartenund Krippe-Party geben.
Renate Erhardt
Fastenzeit in der Kita
Zu Beginn der Zeit vor Ostern am
Aschermittwoch feierten die Kinder
mit Ihren Erzieherinnen eine kleine
Andacht in der Kirche.
Zunächst wurden in der ganzen
Kindertagesstätte die bunten Luftschlangen eingesammelt und zu
dem Feuerkorb vor der Kirche
gebracht. Die Kinder konnten
anschaulich miterleben, wie die
bunten Papierschlangen verbrannten und nur noch schwarzes Papier
übrigblieb.
Danach ging es in den Gottesdienstraum
und
die
Kinder
erarbeiteten gemeinsam welche
Wege der Umkehr es gibt und wie
die Zeit vor Ostern dazu genutzt
werden soll, um z.B. den Weg des
Streites zu verlassen. Dafür hatten
die Kinder als Lösung, Streitschlichter zu benennen oder sich
beieinander zu entschuldigen.
Lieder und Gebete rundeten die
Andacht ab.
Als Abschluss bekam jedes Kind
noch ein Aschekreuz auf die Hand
gezeichnet.
Im Kindergarten wurden die „Wege
der Umkehr“ für alle gut sichtbar
an der Pinnwand angebracht und
bunte Kreuze, welche aus einem
schwarzen Papier hervorleuchten,
verdeutlichen die Botschaft, dass
die Hoffnung immer besteht.
Auch ist die Fastenzeit im Kindergarten im Alltag präsent, z.B.
verzichten wir beim Mittagessen
auf zu viele süße Nachspeisen.
Nun bereiten wir uns auf den Ostergottesdienst am Gründonnerstag
vor, der sich diesmal mit der „Fußwaschung“ beschäftigt.
Christine Müller
Kindergarten / 13
Fair gehandelter Kaffee
im HörKaffee
Seit nunmehr über 4 Jahren betreibt der Hörgeräteakustikermeister Markus Kleinert sein Hörkaffee
mitten in Wendelstein am Anfang
der Kirchenstrasse. Neben seinem
Hauptgeschäftszweck - umfassende Dienstleistungen zum Thema
besser hören - bietet er im Hörkaffee diverse Kaffees und selbstgebackenen Kuchen an. Im Sommer
auch im Freien. Übrigens nicht nur
für Menschen mit Hörproblemen
sondern für jede und jeden, die/der
im Altort unterwegs ist und in Ruhe
"a Dässla Kaffee" trinken will! Es
freut uns sehr, dass sich Herr Kleinert auf Anfrage von Mitarbeitenden des Arbeitskreises „Eine-WEL-
TenWende“ hin sofort bereit erklärt
hat, im Hörkaffee künftig fair gehandelten Kaffee (Espresso, Kaffee,
Cappuccino etc.) auszuschenken.
Darüber hinaus wird er eine Reihe
ausgewählter Kaffee-Sorten (ganze
Bohnen und gemahlen) auch zum
Verkauf anbieten. So können nun
Wendelsteinerinnen und Wendelsteiner während der Geschäftszeiten, mitten im Altort fair gehandelten Kaffee genießen und kaufen und
sind somit nicht mehr nur auf die
Verkaufszeiten in den Kirchen angewiesen.
Infos: Evi Pamer (Tel. 26726) und
Annegret Langenhorst (Tel. 907304)
Helmut Wirkner
Helferkreis Asylbewerber
in Wendelstein und Kleinschwarzenlohe
Derzeit wohnen in Wendelstein und
Kleinschwarzenlohe über 60 Asylbewerber, die vom „Helferkreis Asylbewerber“ in Wendelstein betreut
werden. Letztes Jahr im Oktober
haben wir mit dem Projekt „Asyl
Café-Dienstagstreff“
begonnen.
Jeden Dienstag von 15-18 Uhr findet
im Pfadfinderhaus von St. Nikolaus,
Sperbersloher Str. 6, Kinderbetreuung parallel zum Deutschunterricht
für Erwachsene statt. Während die
Eltern lernen, können die Kinder
spielen und basteln. Im Anschluss
an den Deutschunterricht oder für
die Erwachsenen, die den Deutschunterricht nicht besuchen, gibt es
die Möglichkeit sich bei Kaffee oder
Tee auszutauschen oder Fragen
und Probleme bei den ehrenamtlichen
Helfern
anzusprechen.
Dieses Angebot wurde bisher sehr
gut angenommen. Da jetzt viele
Familien in Kleinschwarzenlohe
untergebracht sind, haben wir nach
einer Möglichkeit gesucht, in Kleinschwarzenlohe ebenfalls ein Asyl
Café mit Deutschunterricht und Kinderbetreuung einzurichten. Pfarrer
14 / Eine Welt
Thomas Braun und der Kirchenvorstand der Ev.-Luth. Kirchengemeinde
Kornburg-Kleinschwarzenlohe-Neuses haben ermöglicht, dass
im alten Mesnerhaus, Rangaustr.3,
das Kleinschwarzenloher Asyl Café
starten kann. Es findet donnerstags
von 15:00-18:00 Uhr statt.
Für die beiden Asyl Cafés suchen
wir Kleinkinderfahrzeuge (Bobby
Car/Dreirad/Roller).
Geldspenden können im Evang.
Pfarramt Wendelstein abgegeben
werden oder per Überweisung auf
das Konto:
Evang.-luth. Kirchengemeinde
Wendelstein
IBAN DE24 7645 0000 0221 1264 44,
BIC BYLADEM1SRS
Verwendungszweck: Asylbewerberhilfe Wendelstein
Infos: Michael Haupt:
Mobil: 0172-8579585
Ines Janker-Ungermann
Mobil: 0177-3128277
Bild war in ein Word Dok eingefügt,
muss erst noch exportiert werden.
ich habe keine Office Programme.
25 Jahre Kindergarten
Seit einem Vierteljahrhundert im
Kindergarten Pfarrgartenweg
Karin Stadler konnte in diesem Jahr
für 27 Jahre Anstellung und Mitarbeit im Kindergarten Pfarrgartenweg gratuliert werden. Ina Djuritschek wurde zum 25. Dienstjubiläum gratuliert. Pfarrer Heinritz
überbrachte die Glückwünsche der
Kirchengemeinde. Beide waren
darüber sehr erfreut und erzählten,
dass sie mittlerweile bereits wieder
die Kinder ihrer früheren Kindergartenkinder betreuen dürfen. In
den vergangenen 25 Jahren habe
sich viel verändert. Die Anforderungen an die Mitarbeitenden seien
sowohl von Seiten des Staates als
auch von Seiten der Eltern deutlich mehr geworden, meinten die
beiden. Doch macht es ihnen noch
immer sehr viel Freude mit den
Kindern im Kindergarten.
Bitte Termin vormerken:
Ökumenisches Gemeindefest
Konzert mit Wolfgang Buck
am 10. Juli 2015
Karten im Vorverkauf 15,- €
erhältlich ab 4. Mai
in den Pfarrämtern und
der Gemeindebücherei
Wendelstein
“Paare in der Lebensmitte –
Die 2. Halbzeit ist
entscheidend !”
Ein Tag für Paare
am Freitag 17. Oktober
im Martin-Luther-Haus
mit Kaffee u. Abendessen
v.l.n.r. Pfarrer Heinritz, Ina Duritschek, Karin
Stadler, sitzend: Kindergartenleitung Renate
Erhardt
Referenten:
Susanne u. Dieter Endres
Gemeindeleben - Freud&Leid / 15