Pfarrnachrichten - St. Augustinus in Berlin

Pfarrnachrichten
der katholischen Kirchengemeinde
Heilige Familie
März 2015
Für den Pfarrbrief erbitten wir eine Spende von 0,40 €
Pfarrnachrichten März 2015
Inhalt
Das Wort des Pfarrers
Kirchenbauverein St. Augustinus: Kreuzweg, Fastensuppe
Kreuzwege
Gebetswache mit Landesbischof Dröge
„Nathan der Weise“
„Pfarrnachrichten“ trifft: Teresa von Avila
Exerzitien im Alltag mit Teresa von Avila
Gemeinschaftstag für Schüler / Kinderkirche
Vortrag: „Synagoge und Kirche“
Gedenktafel für Dietrich Bonhoeffer
Geburtstage im März
Musikalischen Vesper zum Beginn der Heiligen Woche
Familienwochenende im Juni
Besondere Termine im März
Regelmäßige Zusammenkünfte
Zum Bedenken: Die Freude des Evangeliums (7)
Fasten (Bischof Kamphaus)
Einer von vielen - Kaplan Paul Niedzwiedz
24 h für den Herrn - Bußgang der Berliner Katholiken
Fastenaktion Misereor 2015
Die Leseratte
Institutionen der Gemeinde - Impressum
Ansprechpartner und Adressen
Gottesdienstordnung
S. 3
S.4
S.4
S. 5
S. 5
S. 6-8
S. 9
S. 9
S. 10
S. 11
S. 12
S. 12
S. 12
S. 13
S. 14
S. 15-16
S. 16
S. 17-19
S. 20
S. 20
S. 21
S. 22
S. 23
S. 24
Gebetsmeinung des Hl. Vaters im März:
1. Für die Frauen in allen Ländern der Erde: dass sie stets Anerkennung,
Schutz und Würdigung der Menschenrechte erfahren.
2. Für die jungen Menschen, die Du als Priester und Ordensleute in
Deinen Dienst bestellst: lass sie auf Dich hören und Deinem Ruf folgen.
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Pfarrnachrichten März 2015
Liebe Schwestern und Brüder, liebe Gäste,
Fastenzeit – was ist das? Im Tagebuch von Dag Hammarskjöld fand
ich ein Stichwort: Einfachheit. „Einfachheit heißt, die Wirklichkeit
nicht in Beziehung auf uns zu erleben, sondern in ihrer heiligen Unabhängigkeit. Einfachheit heißt sehen, urteilen und handeln von dem
Punkt her, in welchem wir selber ruhen. Wie vieles fällt da weg! Und
wie fällt alles andere in die rechte Lage! Im Zentrum unseres Wesens
ruhend, begegnen wir einer Welt, in der alles auf gleiche Art in sich
ruht. Dadurch wird der Baum zu einem Mysterium, die Wolke zu einer
Offenbarung und der Mensch zu einem Kosmos, dessen Reichtum wir
nur in Bruchstücken erfassen. Für den Einfachen ist das Leben einfach,
aber es öffnet ein Buch, in welchem wir nie über den ersten Buchstaben hinauskommen.“
Die Wirklichkeit, die Menschen und Dinge, in ihrer „heiligen Unabhängigkeit“ sehen – sie nicht verzwecken, nicht nur nach dem Nutzen
abklopfen, den sie für mich haben könnten, sondern das Kostbare an
ihnen wahrnehmen: wie sie sind – das ist eine andere, „einfache“ Perspektive. Aber wo ist der Punkt, „in dem wir selber ruhen“, wo wir
nicht hin- und hergerissen und selbst verzweckt sind? Für Teresa von
Avila, von der wir uns in dieser Fastenzeit an die Hand nehmen lassen,
war das Gebet nicht eine auf wenige Minuten beschränkte Pflichtübung, sondern das „Verweilen bei einem Freund, mit dem wir oft allein zusammenkommen, einfach um bei ihm zu sein, weil wir sicher
wissen, dass er uns liebt“. Probieren Sie es aus: Verweilen Sie bei
Gott, bei Jesus, gönnen Sie sich Zeiten, in denen Sie mit ihm allein
sind, entweder um ihm zu sagen, was Sie umtreibt, um mit seinen Augen die Menschen und die Dinge anzuschauen oder um einfach nur in
seiner Nähe zu sein und in ihm zur Ruhe zu kommen – einfach nur verweilen. Dazu wollen uns die „Exerzitien im Alltag“ (S. 9) helfen. Hammarskjöld hat Recht: Wie vieles fällt dann weg! Und wie sehr werden
wir beschenkt! Ein Buch, in dem wir wohl nie über den ersten Buchstaben hinauskommen, wird aufgeschlagen.
In diesem Monat verlässt uns Bruder Norbert Verse als Mitarbeiter.
Wir danken ihm für seinen Dienst und wünschen ihm Gottes Segen für
seine neue Aufgabe in der Notfallseelsorge.
Gemeinsam mit den Mitarbeitern grüßt Sie
Ihr Pfarrer Dr. Michael Höhle
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Pfarrnachrichten März 2015
Der Kirchenbauverein St. Augustinus lädt ein:
Kreuzweg auf dem Friedhof Pankow III
Passions-Sonntag, 22. März, 14.30 Uhr
Wir laden herzlich ein zum Beten des Kreuzweges auf dem Friedhof Pankow
III am Bürgerpark in Pankow.
Wir treffen uns um 14.30 Uhr vor dem Eingang des Friedhofes,
Herrmann-Hesse-Straße 103. Dort hält auch der Bus 155,
der am S- und U-Bahnhof Pankow abfährt.
Er ist der flächengrößte Wald-Friedhof Pankows.
Fastensuppe statt Sonntagsbraten
Sonntag, 29. März, 9.00 Uhr
Wie auch in den letzten Jahren laden wir herzlich zur
Mitfeier der Liturgie am Palmsonntag
in St. Augustinus
ein. Nach dem Gottesdienst servieren wir Ihnen eine
Fastensuppe zu Gunsten der Aktion MISEREOR.
Kreuzwege
In den Stationen des Kreuzweges entdecken wir Stationen unseres Lebens. Manchmal finden wir uns wieder in der Gestalt des leidenden
Christus, manchmal in den Menschen, die mitschuldig sind an seinem
Leiden und Sterben oder die versuchen, sein Leid zu lindern.
Wir beten gemeinsam den Kreuzweg in der Pfarrkirche Hl. Familie
montags um 19 Uhr. Die Andachten werden von einigen Gruppen gestaltet:
2. März:
Förderverein Hl. Familie
9. März:
Familienkreis Berthel
16. März: Kirchenchor Hl. Familie
23. März: Kreis junger Leute +/- 30
30. März: Kolpingfamilie Hl. Familie
In St. Augustinus beten wir den Kreuzweg mittwochs um 18 Uhr; wir
bitten um Mitgestaltung.
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Pfarrnachrichten März 2015
Gebetswache mit dem evangelischen
Landesbischof
Dr. Markus Dröge
zum Gedenken an die Glaubenszeugen
und Märtyrer des
20. und 21. Jahrhunderts
Die Gemeinschaft Sant’Egidio lädt zu einem Ökumenischen Gedenken an die
Glaubenszeugen und Märtyrer des 20. und 21. Jahrhunderts
am Donnerstag, den 19.3.2015, um 19.00 Uhr
in die Kirche Heilige Familie ein.
Die Predigt wird gehalten vom Bischof der Evangelischen Kirche BerlinBrandenburg– Schlesische Oberlausitz, Dr. Markus Dröge.
Niemals zuvor sind weltweit so viele Christen um ihres Glaubens willen Opfer
von Gewalt und Verfolgung geworden wie im 20. Jahrhundert. Unerschrocken
setzen sich bis heute Männer und Frauen aller Kirchen und Konfessionen für Gerechtigkeit und Frieden ein, oft um den Preis ihres Lebens.
Indem die Gemeinschaft Sant’Egidio an ihre Namen und Geschichten erinnert,
möchte sie das Erbe dieser Glaubenszeugen und Märtyrer aufgreifen, denn ihr
Leiden soll nicht vergeblich sein. Die Hingabe ihres Lebens ist ein Same für die
Kirche von morgen.
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Herzliche Einladung
der Senioren-Theatergruppe
„Die Klassischen Alten“
zu einer Szenischen Lesung von
Gotthold Ephraim Lessings
Drama
Nathan der Weise
am Sonnabend, dem 21. März 2015, 15.00 Uhr,
in der Senioren-Begegnungsstätte der Gemeinde „Heilige Familie“,
Wichertstraße 22, 10439 Berlin-Prenzlauer Berg.
Die Lesung dauert, einschließlich Pause, ca. 2 1/2 Stunden.
Der Eintritt ist frei.
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Pfarrnachrichten März 2015
„Pfarrnachrichten“ trifft: Teresa von Ávila
Ich möchte gern mit Ihnen, liebe Teresa, anlässlich Ihres 500. Geburtstags ins
Gespräch kommen. Sie werden die „große Teresa“ genannt, um sie von der heiligen Theresia vom Kinde Jesus (von Lisieux) zu unterscheiden, die man auch die
„kleine Therese“ nennt. Sind Sie zu einem Interview bereit?
Teresa: Aber sicher! Was interessiert Sie denn?
Nun ja, erst einmal Ihre Lebensdaten, Ihre Herkunft, Ihre Lebensumstände.
Teresa: Ich wurde am 28. März 1515 als Teresa Sánchez de Cepeda y Ahumada im spanischen Ávila geboren. Ich war das dritte von zehn Kindern in
der zweiten Ehe meines adligen Vaters. Dieser war ursprünglich Jude und
konvertierte 1485 mit seiner Familie zum Christentum. Aus erster Ehe
stammten zwei Kinder.
Da muss es ja ganz schön lebhaft hergegangen sein! Hatten Ihre Eltern überhaupt Zeit für Sie?
Teresa: Viel Zeit natürlich nicht. Aber meine Eltern merkten schnell, wie
lebhaft, wissbegierig und fröhlich ich war. So durfte ich auf Veranlassung
meines Vaters Lesen und Schreiben lernen. Und meine Mutter sorgte für
meine religiöse Erziehung.
Dann sind Sie ja schon früh ein frommes und gelehrtes Kind gewesen!
Teresa (lächelt): In unserer Familie wurde erzählt, dass ich aus lauter Frömmigkeit zusammen mit meinem Bruder den Märtyrertod im Kampf gegen
die Mauren sterben wollte. Da war ich gerade sieben Jahre alt und bin mit
meinem Bruder ausgerissen. Meine Mutter hat leidenschaftlich gerne Ritterromane gelesen. Vielleicht hat das unsere verrückte Idee noch bestärkt. Gott
sei Dank hat uns ein Onkel rechtzeitig eingefangen.
Wie ging es dann weiter mit Ihnen?
Teresa: Wie bei vielen Jugendlichen: Ich wurde mir meiner natürlichen Vorzüge bewusst, pflegte erste Freundschaften und geriet in eine religiöse Krise.
Als 1531 meine Halbschwester heiratete, kam ich zur weiteren Erziehung ins
Kloster der Augustinerinnen in meiner Heimatstadt. Da war ich gerade 16
Jahr alt. Aber nach eineinhalb Jahren musste ich aus gesundheitlichen
Gründen in mein Elternhaus zurück. 1535 entschloss ich mich aus sehr unterschiedlichen Motiven zum Eintritt bei den Karmelitinnen in Ávila.
Übrigens gegen den Willen meines Vaters.
Was waren die Gründe für den Eintritt in dieses Kloster?
Teresa: Zum Einen war es eine echte Christusbeziehung, die gewachsen war
durch das Lesen der Briefe des Hl. Hieronymus; dann – ehrlich gesagt - aus
Angst vor der Ehe und der damals damit verbundenen Benachteiligung der
Frau. Auch hatte ich schreckliche Angst vor der Hölle.
So sind Sie ja direkt ins Kloster geflohen!
Teresa: Ja; aber leicht war es dennoch nicht. „Der Abschied von der Welt
war mir, als trennte sich jeder einzelne Knochen extra.“ Diesen Ausspruch
tat ich später.
Wie war das Leben im Konvent?
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Pfarrnachrichten März 2015
Teresa: Am 2. November 1536 wurde ich eingekleidet und am 3. November 1537 legte ich meine Ordensprofess ab. Im Konvent lebten zu dieser Zeit
knapp 40 Schwestern. Doch wuchs die Anzahl wegen des immensen Frauenüberschusses in Spanien
in nur 15 Jahren auf 190, mit all den sich daraus
ergebenden wirtschaftlichen, sozialen und spirituellen Folgen. Einfach war das Leben im Kloster nicht.
Vielleicht war das auch ein Grund, warum ich ein
Jahr nach meiner Profess ernsthaft krank wurde.
Mehrere Tage lag ich sogar in einer solchen Starre,
dass man mich für tot hielt, die Totengebete sprach
und schon ein Grab aushob. Drei Jahre war ich
mehr oder weniger gelähmt. Ab 1542 ging es mir gesundheitlich besser, doch
geriet ich in eine religiöse Krise. Ich gab das innere Beten auf, das für mich
„Verweilen bei einem Freund“ war. Ich hielt mich zu schlecht dafür. Pater
Vicente Barrón OP, den ich beim Tod meines Vaters am 26. Dezember 1543
kennenlernte, befreite mich von diesem Irrtum. Dafür bin ich ihm sehr dankbar. Mir wurde die existentielle Erfahrung geschenkt, von Gott über alle Maßen geliebt zu werden. Diese Liebe bewirkte bei mir eine völlige innere Umkehr und Befreiung.
Sie gelten als Ordensreformerin sowie Mystikerin. Sie werden Sie als Heilige und
Kirchenlehrerin verehrt. Können Sie dazu etwas sagen?
Teresa: Als Karmelitin bin ich bekannt, weil ich mit Hilfe des Bischofs von
Ávila von Papst Pius IV. die Erlaubnis erhielt, in Ávila ein Kloster zu gründen, in dem wieder die ursprüngliche Ordensregel des heiligen Albert von
Jerusalem befolgt werden sollte. Eremitische und gemeinschaftliche Elemente wollte ich vereinen. Meditation, Leben und Arbeiten in der Stille und möglichst in der Einsamkeit der eigenen Zelle, aber auch gemeinsames Stundengebet und gemeinsame Erholungszeit zweimal täglich. Am 24. August 1562
errichte ich also meine erste Gründung, den Konvent vom hl. Josef, in Ávila.
Dem Brauch entsprechend wurden wir „Unbeschuhte Karmelitinnen“ genannt. Die ersten Klöster der Unbeschuhten wurden mit der kleinen Anzahl
von 13 Schwestern (in Anlehnung an die 12 Apostel + Jesus) gegründet; später wurde die Zahl auf 21 Schwestern erhöht. So ist das bis heute geblieben.
Insgesamt gehen 15 Frauenklöster auf mein Wirken zurück, dazu 16 Männerklöster und eine Missionsstation.
Gibt es etwas, das Ihre Klöster von anderen unterscheidet?
Teresa: O ja. Ich habe eine Schrift herausgegeben, „Der Weg zur Vollkommenheit“, als Handbuch für das Leben meinen Klöstern. Das Leben dort soll
von Liebe, innerer Freiheit und Demut sowie - wie der zweite Teil lehrt - vom
Gebet geprägt sein. Eine erste Buchfassung musste ich allerdings erneuern,
weil ich darin die Inquisition und die Unterdrückung der Frau in Kirche und
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Pfarrnachrichten März 2015
Gesellschaft kritisiert hatte.
Wie steht es um die Mystikerin, Heilige und Kirchenlehrerin?
Teresa: Als Mystikerin gelte ich, weil mir tiefe innere Einsichten geschenkt wurden. Ich bekam eine neue, tiefere Sicht vom Glauben, vom
Beten, von der Eucharistie und den Sakramenten, von der Kirche. Für
mich ist das Leben mit Gott nicht auf Gebetszeiten beschränkt. Ich sagte
meinen Schwestern: "Christus ist auch in der Küche, mitten zwischen den
Kochtöpfen." Es gibt für mich keine Trennung von kontemplativem und
aktivem Leben.
Kontemplation ist nicht zeitlich begrenzbar, sondern eine Lebensart, eine
neue Art und Weise zu denken, zu fühlen, zu handeln und zu sein. Das
Leben Jesu ist eine Schule der Freundschaft mit Gott und den Menschen.
Heilige und Kirchenlehrerin; das ist schnell gesagt: Bereits am 24. April
1614 wurde ich seliggesprochen, 1627 zur Patronin von Spanien ernannt.
Am 12. März 1622 wurde ich durch Papst Gregor XV. heiliggesprochen,
1944 von Papst Pius XII. zur Patronin der Schachspieler und am 18. September 1965 durch Papst Paul VI. zur Patronin der spanischen Schriftsteller erklärt. 1970 ernannte mich derselbe Papst als erste Frau in der Geschichte der katholischen Kirche zur Kirchenlehrerin.
Es hat ja erstaunlich lange gedauert, bis Sie zur Kirchenlehrerin erhoben
wurden.
Teresa: Das ist wirklich wahr. Frauen haben es nicht leicht in der Kirche,
mögen sie noch so gelehrt sein. Ich habe viele bedeutende Schriften verfasst. 1577 schrieb ich „Die Seelenburg“, eine Anleitung zum geistlichen
Weg am Beispiel von sieben Wohnungen in einer Burg, wo der Mensch
durch Gottes Handeln zur Vollendung kommt - ein Klassiker der Weltliteratur. Eine große Zahl weiterer Werke habe ich geschrieben, dazu schätzungsweise 16.000 Briefe, von denen mehr als 400 bis heute erhalten sind.
Möchten Sie noch etwas zum Ende Ihres Lebens sagen?
Teresa: Warum nicht? - Nach meiner letzten Klostergründung sollte ich
auf dem Heimweg in Alba de Tormes der jungen Herzogin von Alba bei
einer Geburt beistehen. Ich kam am 20. September 1582 todkrank dort an
und starb etwa 2 Wochen darauf im Karmelitinnenkloster. Das war am 4.
Oktober 1582 gegen 9 Uhr abends. Mein Leib wurde in der Erde bestattet,
war aber bei der Erhebung der Gebeine nach zwei Jahren noch völlig unverwest. Jetzt ruht meine sterbliche Hülle in einem kostbaren Schrein in
der Klosterkirche von Alba de Tormes in Spanien. Dort können Sie mich
besuchen, wenn Sie möchten, so wie viele Wallfahrer.
Das Angebot nehme ich gerne an. Herzlichen Dank für das Gespräch, liebe
Teresa von Ávila.
Teresa: Gern geschehen.
Das Interview führte Angelika Plümpe
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Pfarrnachrichten März 2015
Gott will dein Freund sein
- Exerzitien im Alltag mit Teresa von Avila
Am 27. Februar haben wir den Glaubensweg mit Teresa von Avila
begonnen. Am Sonntag, dem 8. März, besuchen wir um 15 Uhr den
Karmel Regina Martyrum in Plötzensee (Heckerdamm 232), die Gedenkkirche für die Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft. Wir treffen uns um 14.15 Uhr auf dem S-Bahnhof Schönhauser Allee.
Die folgenden Treffen sind am 13.3., 20.3., 27.3. und 10.4. – jeweils um
19.45 Uhr im Pfarrsaal Hl. Familie. Machen Sie mit! Sprechen Sie Interessierte an, die „auftanken“ und sich neu auf die Mitte ihres Christseins
besinnen wollen! Wir wollen möglichst viele Menschen erreichen.
———————————————————————————
Liebe Schulkinder!
Herzlich laden wir Euch ein zum
Gemeinschaftstag zur Fastenzeit
in der Pfarrei Heilige Familie
wann: am Sonnabend, 14. März 2015
wo: im Pfarrsaal von Heilige Familie, Wichertstr. 22
wie lange : von 10.00 bis 14.00 Uhr
Das Thema in diesem Jahr ist:
„Mut zu neuem Leben“
Lasst euch überraschen:
mit verschiedenen Angeboten,
kreativen Sachen
und einem kleinen Mittagsimbiss.
Es freuen sich auf euch
Frau Glombitza, Pfarrer Höhle,
Frau Flügel,
Frau Purk
Frau Ehlert
und Jugendliche
—————————————————
Wer hilft bei der Gestaltung der Kinderkirche mit?
Vorbereitungs-Treffen mit Frau Ehlert am Dienstag, 17. März, um 20
Uhr in der Begegnungsstätte.
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Pfarrnachrichten März 2015
Synagoge und Kirche. Die Typologie von Altem und
Neuem Testament
Vortragsabend des Diözesangeschichtsvereins am 24. März
In der christlichen Schriftauslegung
hat sich von Anfang an die typologische Lesung entwickelt: Gläubige lesen die Texte als Erfüllung von alttestamentarischen Verheißungen. Dies
geschah zunächst, um zu belegen, dass
der christliche Glaube aus der israelitischen Religion, und nicht etwa aus
griechischen Religionen stammt. Bald
wurde die Erfüllung als Überbietung
und das Urbild - Nachbild als Fehlform - Vollform verstanden. Während
Adam - Christus- oder Eva - MariaParallelen zum Verständnis innerhalb
der eigenen Heilsgeschichte dienen,
wird mit der Synagoge - KircheParallele das Verhältnis zum Judentum als Konkurrenz dargestellt. Im Hintergrund steht das „Gleichnis von
den törichten und klugen Jungfrauen“ sowie eine Paulusstelle vom
„Schleier über ihren Herzen“, Bilder, die zur Geschichte des Antijudaismus beigetragen haben. Das Motiv der Entmachtung von Königin
Synagoga durch Ecclesia kommt in der karolingischen Zeit auf und wird
als Frauenpaar sogar Teil der Kreuzigungsdarstellungen. Anhand von
Glasfenstern und Bibelillustrationen wird gezeigt, inwiefern die Konkurrenz als Überbietung oder Wettstreit oder Ergänzung verstanden werden
kann.
Anlässlich der „Woche der Brüderlichkeit“ laden der Diözesanrat der Katholiken und der Diözesangeschichtsverein gemeinsam zum Vortragsabend von Prof. Dr. Johann Ev. Hafner (Universität Potsdam)
am Dienstag, dem 24. März, um 19.30 Uhr im Pfarrsaal Hl. Familie
ein.
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Pfarrnachrichten März 2015
Enthüllung einer Gedenktafel für Dietrich Bonhoeffer
am 9. April
in der Oderberger Str. 61
Am 9. April wird in der Oderberger Str. 61
auf Initiative des Ökumenischen
Arbeitskreises Prenzlauer Berg und der
Evangelischen Kirchengemeinde
am Weinberg / Zionskirche eine Gedenktafel für Dietrich Bonhoeffer enthüllt.
Der 9. April ist der 70. Todestag des großen
Theologen und Mitgliedes der Bekennenden
Kirche, der 1945 auf persönlichen Befehl
Adolf Hitlers hingerichtet wurde. Bonhoeffer hatte sich von Januar bis März 1932 ein
Zimmer in der Oderberger Str. 61 bei Bäckermeister Heide gemietet, um seinen Konfirmanden, die er an der Zionskirche
unterrichtete, näher zu sein und sich ihnen auch außerhalb des Unterrichts widmen zu können. Die drei Monate, die Bonhoeffer hier gelebt hat, werfen ein besonderes Licht auf die Persönlichkeit dieses großen Kirchenmannes. Dass Bonhoeffer als Universitätslehrer die Arbeit mit den Konfirmanden aus dem einfachen
Arbeitermilieu, für so wichtig hielt, dass er sich hier ein Zimmer mietete, zeugt
von einem starken christlich motivierten Verantwortungsgefühl für die ihm anvertrauten Jugendlichen.
Sie sind herzlich eingeladen, an der Enthüllung der Gedenktafel und dem
anschließenden Vortrag von Altbischof Dr. Wolfgang Huber in der Zionskirche
über Bonhoeffers Friedensethik teilzunehmen. Nach dem Vortrag gibt es einen
kleinen Empfang.
Donnerstag, 9. April 2015
17:30 Uhr: Enthüllung der Gedenktafel in der Oderberger Str. 61
mit Vertretern des Stadtbezirkes
Musik: Saxophonquadrat
19:00 Uhr: Vortrag von Altbischof Dr. Wolfgang Huber in der
Zionskirche
über Bonhoeffers Friedensethik
Lange Bonhoeffer-Nacht in der Matthäikirche
Aus Anlass des 70. Todestages von Dietrich Bonhoeffer findet am 9. April in der
Matthäikirche am Berliner Kulturforum, der Ordinationskirche Bonhoeffers, von
18:00 bis 23:00 Uhr eine lange Bonhoeffer-Nacht mit szenischer Lesung von
Bonhoeffertexten statt.
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Pfarrnachrichten März 2015
Geburtstage im März
04.03. Reiner Cimbollek
05.03. Albert Bollmann
05.03. Gertrud Grieger
05.03. Pfr. Norbert Kliem
06.03. Pfr. Erwin Probst
07.03. Margot Andree
07.03. Marianne Häuser
07.03. Eleonore Leven
07.03. Ingeborg Kurpiela
09.03. Jannetje Böggering
09.03. Johannes Schermer
10.03. Erika Heisig
10.03. Hildegard Wagner
12.03. Maria-Elisabeth Küpper
15.03. Janina Fiedler
15.03. Werner Petruske
16.03. Ingrid Dietz
16.03 Gisela Schulz
17.03. Dieter Matz
20.03. Vera Hase
22.03. Maria Röger
22.03. Brigitta Scholz
26.03. Sr. M. Notburga
27.03. Sr. M. Lucia
28.03. Dr. Wolfgang Lehnert
74
89
95
72
93
78
76
80
89
81
81
100
88
78
84
75
80
88
70
90
87
86
89
86
82
Sonntag, 29.3.2015 um 17.00 Uhr in der Kirche
Heilige Familie
Herzliche Einladung zur Musikalischen Vesper zum
Beginn der Heiligen Woche
Werke: u.a. von Deprez, Bach, Dubois
Choral -und Frauenschola Heilige Familie, Kammerchor
Orgel: Wolfgang Flügel
Achtung: Familienwochenende vom 26.-28. Juni in
15806 Wünsdorf
im Helmut– Gollwitzer– Haus. Gesamtkosten für 1 Erwachsenen 72 €, für 1
Kind über 11 J. 56 €, unter 11 J. 42 € bei eigener Anreise.
Es sind noch Plätze frei! Bitte anmelden bei:
[email protected] oder [email protected]!
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Pfarrnachrichten März 2015
So
Mo
Mi
Fr
So
Mi
Fr
Sa
So
Di
Mi
Do
Sa
So
Di
Mi
Do
Fr
Sa
So
Besondere Termine
2. Fastensonntag Kollekte: Für die Gemeinde
Hl. Messe in St. Augustinus mit Chorgesang
9.00
Hl. Messe und Kinderkirche in Hl. Familie
10.30
Alle anderen Gottesdienste wie gewohnt.
2.3. Caritaskonferenz in der Begegnungsstätte
17.30
4.3. Pfarrgemeinderatssitzung in der Begegnungsstätte
19.30
6.3. Weltgebetstag der Frauen
Gottesdienst am Nachmittag in Zoar (Cantianstr.9)
15.00
Abendgottesdienst in Elias- Kuppelsaal (Göhrener Str.11) 19.30
Firmkurs in Hl. Familie, Beginn mit der Hl. Messe
19.00
8.3. 3. Fastensonntag Kollekte: Für die kath. Schulen
Hl. Messe in St. Augustinus, Gemeindecafé
9.00
Alle anderen Gottesdienste wie gewohnt.
Glaubensweg mit Teresa von Avila im Karmel
Regina Martyrum (S. 9)
15.00
Ökumenischer Frauengottesdienst zum Internationalen Frauentag
in der Kapelle des Elisabeth-Stift (Eberswalder Str. 17/18) 16.00
11.3. Seniorenvormittag in Hl. Familie
9.00
13.3., 20.3., 27.3. Glaubensweg mit Teresa von Avila (S. 9)
19.45
14.3 Gemeinschaftstag für die Schulkinder (S.9)
10.00
15.3 4. Fastensonntag (Laetare) Kollekte: Für die Gemeinde
Familiengottesdienst in Hl. Familie, anschl. Gemeindecafé 10.30
17.3. Vorbereitungstreffen Kinderkirche in der Begegnungsstätte 20.00
18.3. Kreuzweg der Senioren in Hl. Familie
15.00
19.3. Hochfest des Hl Josef, Hl. Messe in St. Augustinus
9.00
21.3. Szenische Lesung „Nathan der Weise“ (S. 5)
15.00
22.3. 5. Fastensonntag Kollekte: MISEREOR
Hl. Messe und Kinderkirche in Hl. Familie
10.30
Alle anderen Gottesdienste wie gewohnt.
24.3. Vortrag des Diözesangeschichtsvereins im Pfarrsaal Hl. Familie:
Synagoge und Kirche. Die Typologie von Altem und Neuem
Testament (S. 10)
19.30
25.3. Hochfest der Verkündigung des Herrn, Hl. Messe in HF
9.00
26.3. Schülerbeichte
16.00
27.3. Quartalsabschlussgottesdienst der Seniorenbegegnungsstätte
in Hl. Familie
10.00
28.3. Kreuzweg des Kirchenbauvereins St. Augustinus (S. 4)
14.30
Beichtgelegenheit beim auswärtigen Beichtvater
17.00
29.3. Palmsonntag Kollekte: Für das heilige Land
Hl. Messe mit Palmweihe in St. Augustinus, Fastensuppe
9.00
Hl. Messe mit Palmweihe und –prozession in Hl. Familie 10.30
Musikalische Vesper zum Beginn der Hl. Woche
17.00
1.3.
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Pfarrnachrichten März 2015
Regelmäßige Zusammenkünfte
Montag
17.30
19.00
19.30
19.00
19.30
20.00
Dienstag
9.30
16.00
18.20
19.45
Mittwoch
09.00
16.00
17.30
Caritaskonferenz (1. Mo im Monat)
Heilige Familie
Notenschule
Heilige Familie
Choralschola (Männer)
Heilige Familie
Kolpingfamilie Hl. Familie (14-täglich)
Heilige Familie
Chor St. Augustinus
Sankt Augustinus
Chor Heilige Familie
Heilige Familie
Neue Sängerinnen und Sänger sind herzlich willkommen!
Eltern– Kind– Gruppe
Seniorentanz
Rosenkranzgebet
Gemeinschaft Comunione e Liberazione
Heilige Familie
Heilige Familie
Sankt Augustinus
Sankt Augustinus
Senioren (2. Mi im Monat)
Heilige Familie
Glaubensstunde (1./2. Klasse)
Heilige Familie
Offenes Volksliedersingen (Beginn mit der
Heilige Familie
Vesper in der Kirche, anschließend Singen im Pfarrsaal)
Donnerstag
15.15
16.00
16.00
18.45
19.00
19.30
20.00
20.00
20.00
Kinderschola (1.-4. Klasse)
Erstkommunionunterricht
Glaubensstunde (4.-7. Klasse)
Jugendschola
Jugendtreff im Jugendkeller
Friedensgebet der Gemeinschaft Sant‘ Egidio
Theologischer Abend (14-täglich)
Junge Leute (14-täglich)
Kolpingfamilie St. Augustinus
Freitag
16.00-16.45
16.45
19.45
Mädchenschola (4.-7. Klasse)
Heilige Familie
Mädchenschola ab 8.– 12. Klasse
Heilige Familie
Glaubensgespräch: Christen auf dem Weg (monatl.) Heilige Familie
Samstag
11.00
Ministrantentreffen, am 2. Samstag im Monat
Heilige Familie
Heilige Familie
Heilige Familie
Heilige Familie
Heilige Familie
Heilige Familie
Begegnungsstätte
Begegnungsstätte
Sankt Augustinus
Heilige Familie
nach Absprache Familienkreise, Firmkurs, Glaubenskurs für Menschen, die in die kath.
Kirche aufgenommen werden möchten, Frauenschola, Theatergruppe
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Pfarrnachrichten März 2015
Zum Bedenken: Die Freude des Evangeliums (7)
„Selig die Barmherzigen, denn sie werden Barmherzigkeit finden“ (Mt 5,7)
Wie bereits seine Vorgänger erinnert uns Papst Franziskus daran, dass die Liebe zu den Armen und die Sorge für sie zuerst eine theologische Aufgabe ist,
zu der uns das Evangelium verpflichtet.
Artikel 193 weist auf verschiedene Mahnungen der Bibel zu Barmherzigkeit hin:
„Redet und handelt wie Menschen, die nach dem Gesetz der Freiheit gerichtet
werden. Denn das Gericht ist erbarmungslos gegen den, der kein Erbarmen gezeigt hat. Barmherzigkeit aber triumphiert über das Gericht.“ (Jak. 2, 12f) Der
Papst erinnert daran, dass die Kirchenväter in Barmherzigkeit und Liebe die Reinigung von vielen Sünden erkannten und so mit einer „kulturelle(n) Alternative
einen prophetischen Widerstand gegen den… Individualismus“ leisteten. Die teilnehmende und fördernde Hinwendung zu den Armen, die Paulus auch von
seinen Gemeinden erwartet (vgl. Gal 2,10), sich nicht vom individualistischen
Lebensstil der Heiden mitreißen zu lassen, besitzt …heute … eine beachtliche
Aktualität.“ (195)
„Jesus hat uns mit seinen Worten und seinen Taten den Weg zur Anerkennung des anderen gewiesen. Das ist eine so klare, so direkte, so einfache Botschaft, dass keine kirchliche Hermeneutik (Auslegung) das Recht hat, sie zu relativieren. Die Reflexion der Kirche über diese Texte (…soll) helfen, sie sich mutig
und eifrig zu eigen zu machen. … Sorgen wir uns nicht nur darum, nicht in lehrmäßige Irrtümer zu fallen, sondern auch darum, diesem leuchtenden Weg des
Lebens und der Weisheit treu zu sein.“ (194)
Manchmal sind wir hartherzig, vergessen … angesichts der unermesslichen Möglichkeiten des Konsums und der Zerstreuung, die diese Gesellschaft bietet.
So entsteht eine Art von Entfremdung, die uns alle trifft… (196)
Im Herzen Gottes gibt es einen so bevorzugten Platz für die Armen, dass er selbst
„arm wurde“ (2 Kor 8,9).Der ganze Weg unserer Erlösung ist von den Armen
geprägt. Jesus war ein Armer und hat zuerst den Armen die frohe Botschaft gebracht: „Selig, ihr Armen, denn euch gehört das Reich Gottes“ (Lk 6,20) er identifiziert sich mit ihnen: „Ich war hungrig und ihr habt mir zu essen gegeben.“
(vgl. Mt 25,35f) (197)
„Für die Kirche ist die Option für die Armen in erster Linie eine theologische Kategorie und erst an zweiter Stelle eine kulturelle, soziologische, politische oder
philosophische Frage. Die göttliche Vorliebe (für die Armen) hat Konsequenzen
im Glaubensleben aller Christen, die ja dazu berufen sind, so gesinnt zu sein
wie Jesus. (vgl. Phil 2,5)“ … Wir sind aufgerufen, Christus in ihnen zu entdecken,
uns zu Wortführern ihrer Interessen zu machen, aber auch ihre Freunde zu sein.
(198) … Nicht blinder Aktivismus, sondern vor allem eine aufmerksame
Zuwendung“, ein Hören auf die Weisheit, die Gott uns durch sie mitteilen will,
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Pfarrnachrichten März 2015
ist nötig. (198f) So „darf sich niemand von der Sorge um die Armen und um die
soziale Gerechtigkeit freigestellt fühlen.“ (201)
„Die Notwendigkeit, die strukturellen Ursachen der Armut zu beheben, kann nicht
warten. … Solange die Probleme nicht von der Wurzel her gelöst werden, indem
man auf die absolute Autonomie der Märkte und der Finanzspekulation verzichtet
und die strukturellen Ursachen der Ungleichverteilung der Einkünfte in Angriff
nimmt… kann letztlich überhaupt kein Problem gelöst werden. (202) Die Würde
des Menschen und das Gemeinwohl sind Fragen, die die gesamte Wirtschaftspolitik strukturieren müssten. … Die bequeme Gleichgültigkeit gegenüber diesen
Fragen entleert unser Leben und unserer Worte jeglicher Bedeutung.“ (203)
Wir sind wie Christus „berufen, uns um die Schwächsten der Erde zu kümmern.“ (209) Besonders sind das die Migranten, die Ausgebeuteten, die Rechtlosen, die Frauen, die ungeborenen Kinder. Die Verteidigung der Menschenrechte
fordert die Verteidigung jedes Lebens! Jeder Mensch trägt seine Daseinsberechtigung in sich selbst. (213) Uns Menschen ist aber auch anvertraut, alle anderen
Geschöpfe, die ganze Schöpfung zu hüten und zu bewahren. (215)
„Klein, aber stark in der Liebe Gottes wie der heilige Franziskus, sind wir als
Christen alle berufen, uns der Schwäche des Volkes und der Welt, in der wir leben, anzunehmen.“ (216)
- Halte ich die Welt, wie sie ist, für alternativlos,
oder wo sehe ich für mich Veränderungsmöglichkeiten?
- Was bedeutet für mich „Wachstum?“ Worin will ich wachsen?
( Textauswahl: Angelika Klapper)
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Fasten
Das Evangelium erzählt, wie Jesus in der Wüste fastet und vom Teufel versucht
wird. „Befiehl, dass diese Steine Brot werden“ (Mt 4,3). Jesus widersteht der teuflischen Versuchung, mit einem Zauberwort das Problem des Hungers aus der
Welt zu schaffen. Er setzt auf die Möglichkeit des Menschen, sich zu ändern und
danach Veränderungen in der Welt herbeizuführen.
Viele fasten heute, um gesund zu bleiben oder besser auszusehen. Christliches
Fasten greift weiter. Es erschöpft sich nicht in privater Askese. Es ist immer auch
eine soziale Tat, die verhindern kann, dass wir uns in den kleinen Maßstäben unserer eigenen Bedürfnisse einrichten. Es stellt uns an die Seite der Armen und
Entrechteten. So sagt der Prophet Jesaja: „Ist dies nicht ein Fasten, wie ich es liebe: Ungerechte Fesseln öffnen und des Joches Stricke lösen, die Bedrückten frei
entlassen und jegliches Joch zerbrechen, dein Brot den Hungernden zu brechen
und arme Obdachlose aufzunehmen in dein Haus?“ (58,6f)
Jesus widerstand der teuflischen Versuchung zu schnellen Lösungen, er setzt auf
die Bekehrung der Menschen. Er lehrt uns, die Welt mit den Augen der Opfer zu
sehen.
aus: Franz Kamphaus: Gott ist kein Nostalgiker, S. 11
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Pfarrnachrichten März 2015
Aus der Geschichte unserer Gemeinde HF
Einer von vielen - Kaplan Paul Niedzwiedz
Im Laufe ihrer 110-jährigen Geschichte hatte unsere Gemeinde über 50 Kapläne,
und wir erinnern uns jetzt an einen, an den seit Jahrzehnten kaum einer mehr gedacht hat. Warum gerade an ihn? Durch eine Anfrage der Friedhofsverwaltung
von St. Hedwig in der Smetanastraße sind wir wieder auf ihn aufmerksam geworden. Da sein Grab im Laufe der Jahrzehnte nahezu völlig zugewachsen ist, wurde
es von niemandem mehr wahrgenommen. Dieser Kaplan begann seinen Dienst in
unserer Gemeinde wahrscheinlich Mitte 1930, und sein Leben endete auf tragische Weise allzufrüh im Dezember 1932. Da er in der Gemeinde sehr beliebt war,
wurde ihm ein geradezu fürstliches Begräbnis bereitet.
Ich entnehme den Bericht darüber einem Artikel der "Märkischen Volkszeitung" vom 14.12.1932 unter der Überschrift "Ein Trauerzug durch Berlin Die Überführung des verstorbenen Jungpriesters Niedzwiedz von Maria Viktoria zum Humannplatz". Zur Erläuterung: Das Maria-Victoria-Krankenhaus
befand sich in Berlin-Mitte in der Karlstr. 29 (jetzt Reinhardtstr. 14). Es wurde ab 1889 von Dominikanerinnen geleitet. 1912 wurde es zusammen mit der
St. Maria-Victoria-Kirche neu errichtet. 1927 unterhielten dort über 60 Dominikanerinnen mehr als 400 Betten für die Betreuung von Kranken. 1935 wurde das Krankenhaus renoviert, die Kirche dagegen mußte wegen starker Bauschäden abgerissen werden. Wegen der finanziellen Notlage des Ordens und
ständiger Repressalien seitens der Nationalsozialisten mußte der Krankenhausbetrieb 1938 eingestellt werden. Zu DDR-Zeiten befand sich in dem Gebäude der "Deutsche Bauernverlag" und der "Deutsche Landwirtschaftsver17
Pfarrnachrichten März 2015
lag". Seit 1999 befindet sich darin unter dem Namen "Thomas-Dehler-Haus"
die Bundesgeschäftsstelle der FDP.
Hier nun der Zeitungsbericht: "Gestern abend bewegte sich ein feierlicher Leichenzug, wie ihn Berlin selten sieht, aus der Karlstrasse von der Kapelle St.
Maria Viktoria hin zur oberen Friedrichstrasse und weiter durch die Strassen
des Ostens bis zum hohen Norden, zur Kirche der hl. Familie. Jungmänner und
Kolpingssöhne begleiteten ihren nach kurzem Krankenlager im Krankenhaus
St. Maria Viktoria verstorbenen Präses, Kaplan Paul Niedzwiedz, zu seiner
bisherigen Wirkungsstätte, der Pfarre und Kirche der Heiligen Familie. Das
Aussergewöhnliche an diesem Trauerzug war, dass Kolpingssöhne mit brennenden Fackeln an beiden Seiten des Trauerwagens schritten, ein ungewöhnlicher Anblick für die vielen Passanten in den lebhafteren Strassen der Friedrichstadt. Voran dem Trauerzug schritt das Kolping-Tambourkorps, dann folgte
der Leichenwagen, gezogen von zwei mit schwarzen Schabracken bedeckten
Rappen. Hinter dem Wagen folgten die Gesellen, die Sturmscharen und die
Neudeutschen mit ihren zahlreichen Bannern und Wimpeln, die zum Zeichen
der Trauer neben ihren lebhaften Farben den schwarzen Flor trugen' ".
Zur Erklärung für diejenigen, die mit dem Vokabular der damaligen Zeit nicht
vertraut sind: Die "Sturmscharen" und die "Neudeutschen" waren katholische
Jugendverbände. Die ersteren wurden 1929 gegründet und sind aus der Wanderbewegung entstanden. 1937 haben sie ihren Namen in "Gemeinschaft St.
Michael" geändert, um den Schikanen der Nazis zu entgehen, wurden aber im
Februar 1939 von der Gestapo aufgelöst. Die "Neudeutschen" (Bund Neudeutschland - ND) wurden 1919 auf Anregung des Kölner Erzbischofs, Kardinal Felix von Hartmann, von Jesuiten gegründet. Ab 1933 waren sie ständigen
Repressalien und Beeinträchtigungen durch die Nazis ausgesetzt und wurden
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Pfarrnachrichten März 2015
schließlich 1939, wie alle anderen katholischen Jugendverbände, ebenfalls
durch die Gestapo aufgelöst.
In ihrem Beitrag vom 15.12.1932 setzte die "Märkische Volkszeitung" ihre
Berichterstattung über die Beisetzung von Kaplan Niedzwiedz folgendermaßen fort:
"Unter starker Anteilnahme der Gemeinde zur Heiligen Familie und des Klerus wurden gestern die sterblichen Reste von Kaplan Niedzwiedz zu Grabe
getragen. Um 9 Uhr begann in der Kirche am Humannplatz das feierliche
Requiem. Das Gotteshaus war bis auf den letzten Platz gefüllt. Besonders
stark vertreten war die Jugend. Vorn, in dem goldschimmernden Halbrund
der sechsfach geteilten Apsis, rechts und links die Fahnen und Wimpel der
Verbände und Vereine. Darunter fast 40 Kolpingsbanner. Ein schöner Zug
der Treue. Aus ganz Berlin waren sie zusammengekommen, um dem dahingeschiedenen Präses die letzten irdischen Ehren zu erweisen. Nun stand die
dunkle Bahre vor dem gleichen Altar, an dem der junge Priester seines Amtes
gewaltet hatte. Umgeben von strahlenden Kerzen und weißgekleideten Mädchen, umgeben von seiner Jugend, für die er sich in rastloser Arbeit geopfert.
... Domkapitular Weber, sein früherer Pfarrer, zelebrierte das Heilige Opfer
in Assistenz der Kapläne Reiseck und Thiede. Pfarrer Fabich sprach die Gedächtnispredigt. ... Ein langer Zug begleitete den Sarg den dreiviertelstündigen Weg bis zum Hedwigsfriedhof in der Wörthstraße (heute: Smetanastraße).
... Am offenen Grab dankte Prälat Breuer allen, die gekommen waren, für ihre
Teilnahme und sprach ein besonderes Wort des Trostes zu den Eltern des so
frühzeitig dahingeschiedenen Jung-Priesters."
Wenn Sie den St. Hedwig-Friedhof in Weißensee besuchen, dann gehen Sie
doch auch einmal an das Grab unseres früheren Kaplans Niedzwiedz (es befindet sich rechts neben dem Hauptweg, der zur Friedhofskapelle führt, neben
dem hellbraunen Grabstein von Franz Wijas, der von 1965 - 1968 ebenfalls
Kaplan unserer Gemeinde war und schon mit 44 Jahren an einer Grippe ganz
plötzlich gestorben ist, und sprechen Sie ein Gebet für sie beide, die schon
lange in Vergessenheit geraten sind.
Horst Purkart
Witz des Monats
Zwei alte Pfarrer unterhalten sich: “Nach so vielen Jahren Seelsorge“, sagt der eine, „kann ich feststellen, dass meine Gemeindemitglieder sehr wohl zwischen Gut und Böse unterscheiden können.“ „Schon“, fügt der zweite mit einem Seufzer hinzu, „aber nur bei den
anderen!“
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Pfarrnachrichten März 2015
Aus dem Erzbistum
24 Stunden für den Herrn Eine Initiative von Papst Franziskus
Freitag, 13. März, 17 Uhr, bis Samstag, 14.3., 16.30 Uhr :
Gebet und Beichtgelegenheit in St. Clemens, Stresemannstr. 66
Bußgang der Berliner Katholiken
Samstag, 14. März, Statio um 16.30 Uhr in St. Elisabeth
(Kolonnenstr. 38) und St. Clemens, Statio um 15.15 im Park am
Gleisdreieck, Eucharistiefeier um 18 Uhr in St. Matthias
(Winterfeldtplatz)
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Fastenaktion MISEREOR 2015 z. B. Siargao, Philippinen
Seit Generationen leben die Menschen auf der Insel Siargao vom Fischfang – umgeben von Mangroven, die ihren Hütten Schutz vor Taifunen
gewähren. Doch die skrupellosen Methoden riesiger Fangflotten vernichteten immer mehr Fanggründe der einheimischen Kleinfischer. Aus Not
und Hoffnungslosigkeit begannen die Familien die Mangroven abzuholzen
und als Feuerholz zu verkaufen. Doch damit zerstörten sie den einzigen
Schutz ihrer Heimat vor den bedrohlichen Folgen des Klimawandels: immer mehr Taifune mit immer schlimmeren Überschwemmungen.
Um die Familien aus ihrer Existenznot zu befreien, ermöglicht ihnen
MISEREOR mit lokalen Partnern den Aufbau einer neuen Lebensgrundlage. Ehrenamtliche bringen die Gemeinden zusammen. In WochenendEinsätzen forsten Freiwillige die Mangroven auf und erneuern so den natürlichen Schutzwall gegen die Fluten. Mit Hartnäckigkeit ist es gelungen,
die lokalen Behörden für den lebenswichtigen Schutz der Küsten zu gewinnen.
Nur einheimische Fischer dürfen hier noch fischen – mit schonenden
Methoden. Als neue Einkommensquelle ziehen die Frauen Gemüse. Andere sichern die Existenz ihrer Familien mit der Zucht von Krebsen, die sie
auf Märkten verkaufen. Gemeinsam Neues zu schaffen verleiht ungeahnte
Kraft, auch inmitten von Armut. Bitte helfen Sie mit Ihrer Spende am
22. März.
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Pfarrnachrichten März 2015
Liebe Leserinnen und Leser,
auch dieses Jahr möchten wir Sie wieder herzlich einladen zur:
FAHRT ZUR LEIPZIGER BUCHMESSE
•
am Samstag, 14.3.2015
•
Tagesfahrt mit Bus, inklusive Eintritt für 31€
•
Anmeldung bis zum 8.3. in der Bücherei
Parallel zur Buchmesse findet auch wieder die Manga-Comic-Convention in den Messehallen statt. Sie können die Gelegenheit aber auch für einen Besuch weiterer Veranstaltungen oder der Sehenswürdigkeiten in Leipzig selbst nutzen. Wir wünschen viel Spaß.
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Susanne Niemeyer: "Zimmer frei im Paradies"
"Bibelgeschichten neu erzählt" lautet der Untertitel dieses Buches und er könnte
nicht treffender sein. Die Autorin erzählt die altbekannten Geschichten um
Adam und Eva, Moses, Eliah, Sarah aber auch Jesus und seinen Jüngern, als
würden sie heute passieren. Schnappschüsse aus einem Lebensalltag, wie wir ihn
alle kennen. Doch genau so sind diese Geschichten gemeint: Erzählungen aus
dem Alltag über Liebe, Eifersucht, Streit, Schuld, Vergebung, Krankheit, Tod ...
Und Gott. Die Bibel ist nichts fernes. Ihre Menschen lebten wie wir. Ihre aufgezeichneten Erfahrungen, ihr Glaube, kann uns heute noch genauso berühren, wie
die Menschen vor fast 2000 Jahren. Dieses Buch möchte den Blick dafür öffnen.
- Religion
Monika Gunkel:
"Mit Ben die Kirche entdecken - Der Kinderkirchenführer"
Kirche ist doch langweilig? Na, da ist Ben - kurz für St. Benedikt, denn so heißt
sie eigentlich - die Kirchenglocke, deren Geläut Jakob und Lea in den Kirchenturm folgen, aber anderer Meinung. Selbst in einer leeren Kirche gibt es so vieles zu entdecken: Ambo, Altar, Tabernakel ... Was ist das eigentlich? Und überhaupt, ist die Kirche wirklich leer? Dieses Buch möchte Kindern helfen, die Kirche als Lebensraum zu entdecken und neugierig machen. - Kinderreligion
Passend zum Buch gibt es auch ein kurzweiliges Memory-Spiel ab 4 Jahre.
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Pfarrnachrichten März 2015
Institutionen in der Gemeinde
Kindertagesstätte
Leiterin: Birgit Schlaak
Tel. 4 456 470
Sankt Augustinus
Dänenstr. 17-18, 10439 Berlin Fax 70 725 358
Förderverein "Freunde der Kita"
Kontakt: Stefan Elsner
Tel. 0176-60035245
www.kita-augustinus.de
Leiterin: Christina Jüttner
Tel. 4 441 216
Kindertagesstätte
Heilige Familie
Kuglerstr. 40, 10439 Berlin
Fax 44 036 701
Förderverein "Freunde der Kita HF"
Kontakt: Moritz Wieck
Tel. 94863301
Katholische öffentliche Wichertstr. 22, 10439 Berlin
Bücherei (KÖB)
So 9.30 - 12.30, Do 15.00 - 18.00
Kirchenbauverein
Vorsitzender: Bernd Krenz
Tel: 437 34 726
St.Augustinus
www.augustinus-berlin.de
Förderverein Kath.
Vorsitzender: Michael Rönsch Tel: 445 65 56
KG Hl. Familie
www.foerderverein-heiligefamilie-berlin.de
Seniorenbegegnungs- Leiter: Diakon Matthias Hergert Tel. 447 17906
stätte (SBS)
Wichertstr. 22, 10439 Berlin
Tel. 4 457 430
Caritas-Bezirksstelle Leiterin: Renate Stark
Pankow / Weißensee Dänenstr. 19, 10439 Berlin
Fax 44 652 811
allg. soz. Betreuung
Di u. Fr 10-12,
[email protected]
Schuldner– und InSchönhauser Allee 141, 10437 Berlin
solvenzberatung (Caritas) www.im-kiez.de
Tel. 66 63 38 33
Offene Tür Berlin
Wichertstr. 33, 10439 Berlin Tel. 321 022 20
Kath. Studierendengemeinde Dänenstr. 17, 10439 B. Tel: 44 67 49 60
—————————————————————————–———————————-
Impressum
Herausgeber: Katholische Pfarrgemeinde Heilige Familie
V.i.S.d.P.:
Pfr. Dr. Michael Höhle
Offenes Redaktionsteam: Wir suchen weitere Mitarbeiter!
Namentlich gekennzeichnete Artikel geben nicht in jedem Fall die Meinung der Redaktion wieder. Artikelauswahl, inhaltliche Kürzungen und Layout behält sich
die Redaktion vor.
Eigene Beiträge oder Leserbriefe sind herzlich willkommen. Bitte geben Sie diese,
am besten als Word-Datei, rechtzeitig im Pfarrbüro ab oder schreiben Sie einfach eine
E-Mail an: [email protected]. Wenn Sie keinen
Computer haben, tippen wir für Sie gern Ihre gut lesbare Ausarbeitung ab.
Redaktionsschluss für die April-Ausgabe ist am 15. März 2015.
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Pfarrnachrichten März 2015
Ansprechpartner und Adressen der Pfarrei Heilige Familie
mit den Standorten: Heilige Familie, Sankt Augustinus und St. Josefheim
Pfarrer:
Dr. Michael Höhle
Sprechzeiten nach Vereinbarung
Diakon/ Religionslehrer: Matthias Hergert
[email protected]
Tel. 445 41 50
Tel: 0178-6937589
Diakon/ Familienpastoral: Br. Norbert Verse SDS
Sprechzeit: dienstags 15-17 Uhr
Tel: 445 41 50
[email protected]
Gemeindereferentin: Brigitte Ehlert
Tel. 447 93 677
Kirchenmusikerin: Maria Hasenleder
Tel: 447 93 728
Pfarrsekretärin:
Gabriele Schwitalla
Pfarrbüro Heilige Familie
Wichertstraße 23
Tel. 445 41 50
10439 Berlin
Fax 447 93 494
E-Mail: [email protected]
Öffnungszeiten des Pfarrbüros:
Do 16.00-18.00 sowie Mi und Fr 10.00-12.00
Kirche Heilige Familie, Wichertstr. 23, 10439 Berlin
Kirche Sankt Augustinus, Dänenstraße 17-18, 10439 Berlin
Sankt Josefs-Altenpflegeheim (Caritas-Altenhilfe GGmbH)
Pappelallee 60-61, 10437 Berlin
Tel.: 447 135 0
[email protected]
Fax: 447 135 37
Hausgeistlicher:
Karmelitinnen vom Göttlichen Herzen Jesu
Pappelallee 60/61
Tel.: 74775571
[email protected]
Pfr. Wolfgang Marschner
Tel. 447 61 28
Hausverwaltung:
Bernd Krenz
Tel. 437 34 726
Dänenstr. 19, 10439 Berlin
o. 0176-23259220
Sprechzeiten: Mo 8-10 Uhr und Do 15-17 Uhr
Bankverbindung:
Kath. Kirchengemeinde Heilige Familie
IBAN DE 59 3706 0193 6000 5920 11
BIC GENODED1PAX
Internet:
www.heiligefamilie-berlin.de
23
So 7.30
9.00
10.30
12.30
18.00
19.00
Heilige Messe
Heilige Messe
Heilige Messe
Heilige Messe Indonesische Studentenfamilie
Heilige Messe Kath. Studierendengemeinde
Heilige Messe
St. Josefsheim
St. Augustinus
Heilige Familie
St. Augustinus
St. Augustinus
Heilige Familie
Mo 7.30 Heilige Messe
19.00 Kreuzwegandacht
St. Josefsheim
Heilige Familie
Di 7.30
17.30
18.20
19.00
Heilige Messe
Offene Kirche
Beichtgelegenheit und Rosenkranzgebet
Heilige Messe
St. Josefsheim
St. Augustinus
St. Augustinus
St. Augustinus
Mi 7.30
9.00
18.00
19.30
Heilige Messe
Heilige Messe
Kreuzwegandacht
Gottesdienst Kath. Studierendengemeinde
St. Josefsheim
Heilige Familie
St. Augustinus
St. Augustinus
Do 7.30 Heilige Messe
9.00 Heilige Messe
St. Josefsheim
St. Augustinus
Fr 7.30 Heilige Messe
19.00 Heilige Messe
St. Josefsheim
Heilige Familie
Sa 7.30 Heilige Messe
16.00 Heilige Messe - Hausmesse
17.00-18.00 Beichte/ Eucharistische Anbetung
St. Josefsheim
St. Josefsheim
Heilige Familie
Mo bis Fr
Mo bis Fr
St. Augustinus
Heilige Familie
12.00 - 13.00 Uhr Offene Kirche
12.00 - 13.00 Uhr Offene Kirche