KAMPF UM ENTENTEICH: ANWOHNER WOLLEN BEBAUUNG

AUSGABE 2015/2
APRIL/MAI
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www.suedseite-herne.de
KAMPF UM ENTENTEICH:
ANWOHNER WOLLEN
BEBAUUNG VERHINDERN
Gemeinde stellt Bauvoranfrage für 2.500 m²
Wiese am Erlenweg - SPD-Bezirksvertreter
fordern Veränderungssperre
Mit der Ruhe am Ententeich,
der schönsten Grünfläche im
Herner Süden, ist es momentan vorbei. Auf Anfrage der
Südseite-Redaktion bestätigte
Hans-Ulrich Schuh, der langjährige Geschäftsführer der
Herner Gesellschaft für Wohnungsbau, das Vorliegen einer
Bauvoranfrage über ein 2.500
m² großes Wiesengrundstück
am Erlenweg bei der Stadt
Herne. Auftraggeber sei ein
Investor, der auf dem Gelände
eine kirchliche Einrichtung
bauen wolle, so Schuh.
anfrage keinesfalls betroffen.“
Wie die Wiese in den Besitz der
Gemeinde gekommen sei, sei
ihm nicht bekannt. Ortskenner
zeigten sich überzeugt, dass die
Gemeinde das Grundstück von
einer Anwohnerin geerbt habe
mit der Auflage, dass es nur mit
einer kirchlichen Einrichtung
bebaut werden dürfe.
Planungsausschuss tagt am
14. April zum Thema
Romantische Spaziergänge am Ententeich adé? Wenn es
nach der Herz-Jesu-Gemeinde geht, soll ein Teil
des Geländes bald bebaut
werden. Die Anwohner
fürchten um das Idyll,
eine der beliebtesten
*UQÀlFKHQLP6GHQ
Eigentümerin der Fläche ist die
katholische Herz-Jesu-Kirchengemeinde in Herne-Süd. Sie
will das Grundstück angesichts
leerer Kassen einer neuen Nutzung zuführen. Hans-Ulrich
Schuh: „Die Gemeinde hat jahrelang Grundbesitzabgaben für
das Gelände geleistet und wird
dies auch weiter tun.“ Für das
Areal bestehe ein rechtskräftiger Bebauungsplan, den die
Politik selbst beschlossen habe.
Schuh: „Der Ententeich gehört
nicht zum Grundstück der Gemeinde und ist von der Bauvor-
Für die SPD lichtet sich der
Nebel um den Ententeich,
nachdem Bezirksvertreter Willi
Hesse bereits vor Tagen einen
Vermessungstrupp vor Ort
erspäht hatte. Eine Bebauung
des beliebten Geländes komme
nicht in Frage, sagt Ratsherr
Kai Gera, Vorsitzender des
SPD-Ortsvereins Altenhöfen.
Er fordert eine Veränderungssperre. Das strittige Thema
wird auch den Planungsausschuss auf seiner nächsten
Sitzung am Dienstag, 14. April,
um 16 Uhr beschäftigen. Kai
Gera: „Der Ententeich ist die
schönste Grünfläche im Herzen von Herne-Süd. Daran darf
sich nichts ändern.“ (SuSch)
„Hün un perdün“ in
der Popo-Siedlung
Ja zum Leben
und zur Schöpfung
Kleine Spende –
große Wirkung
Gute Nachbarschaft
im Siedlungsverbund
Altes Handwerk
sichert Zukunft
Friseurmeister Andreas Janik
erforscht die Geschichte
seines Heimatquartiers
50 Jahre Kinderlachen:
St. Anna Kindergarten feiert
im April großes Jubiläum
Passend zum Gründungsjahr:
BV Herne-Süd sucht 1913
Sponsoren für neue Jugendhütte
Verband Wohneigentum
sucht neue Mitstreiter für
Verein und Ehrenamt
Polsterermeister Alexander
Sworowsky weiß, was gute
Möbel wert sind
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HAUSARZTPRAXIS BLEIBT ERHALTEN
Nach 35 Jahren gibt der bekannte Süder Allgemeinmediziner Dr. Herbert Günther (70, links) den
Äskulapstab weiter: Ab 1. April 2015 praktiziert
Andrea Reimann, Fachärztin für Innere Medizin,
von Montag bis Freitag in der beliebten Praxis direkt
gegenüber vom Eingang zum Sportplatz des BV
Herne-Süd. Die 52-jährige Medizinerin wuchs an
der Bergstraße im Süden auf: „Jetzt hier zu arbeiten,
das ist für mich ein Gefühl wie Nachhause kommen.“ Die Praxis Reimann, Altenhöfener Straße 85c,
gehört zum Netzwerk der „Herner Hausärzte“.
Lesen Sie mehr auf Seite 7.
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Tipps & Termine
ZWISCHEN FEUER UND EI
Rund, bunt, gesellig: Wir sagen, wo im Süden etwas los ist – nicht nur zu Ostern
Donnerstag, 2. April, 20 Uhr,
Gründonnerstagsgape,
Gemeindezentrum Herz-Jesu
Wie an jedem Gründonnerstag
lädt die Jugend PV-Herne-Süd
nach der Abendmesse zum
Agapemahl ein. Die Gemeinde
freut sich über neue Gesichter
und kommt gerne mit den
Gästen ins Gespräch.
keitskirche am Regenkamp.
Das Osterfeuer wird auf dem
Kirchvorplatz zwanzig Minuten vor Beginn des Gottesdienstes entzündet. Lesungen
aus der Schöpfungsgeschichte,
Gebete und die Taufe junger
Konfirmanden-Anwärter
Karfreitag, 3. April, 16.05 Uhr,
Klammerturnier, Haus Voss
Wer Lust hat, mit Freunden,
Bekannten oder Unbekannten im Haus Voss an einem
Klammerturnier teilzunehmen,
ist herzlich eingeladen. Das
Skat-ähnliche Kartenspiel läuft
über jeweils zehn Runden und
ist ein beliebter Zeitvertreib in
der Gastronomie. Wer die Regeln beherrscht, kann einfach
vorbeischauen.
Karsamstag, 4. April, 19 Uhr,
Kirchgarten Lutherhaus
Zu Bratwürstchen, Stockbrot
und kaltem Bier (gerne auch
anderen Getränken) passt
ein prasselndes Feuer ideal.
Traditionsgemäß wird das
Osterfeuer um 19 Uhr entfacht.
Neu ist, dass rund um das
Feuer die Kindergartenanlage
mit den vielen Spielgeräten frei
begehbar sein wird.
Karsamstag, 4. April, 21 Uhr,
Dreifaltigkeit
Die Petrusgemeinde feiert die
Osternacht in der Dreifaltig-
kennzeichnen die Feier dieser
Nacht. Der Gemeindechor
„Multiple Voice“ gestaltet den
Gottesdienst mit liturgischen
Gesängen.
Ostersonntag, 5. April,
9.30 Uhr, Christuskirche
hungrig: Damit die Teilnehmer in der heißen Wettkampfphase nicht die Kräfte
verlassen, können sie sich ab
10 Uhr mit einem leckeren
Gratis-Frühstück stärken. Das
Startgeld wird am Ende unter
den Siegern aufgeteilt.
Ostermontag, 6. April,
11 Uhr, Lutherkirche
Am Ostermontag
feiert die Gemeinde
mit Kleinen und
Großen den Familiengottesdienst im Lutherhaus.
Anschließend wird im Großen Saal gefrühstückt und im
Kirchgarten Ostereier gesucht.
Dienstag, 7. April, 14 Uhr,
Markttag, DRK-Haus am
Flottmannpark
Bevor es an die Ostereiersuche im Garten geht,
lädt die evangelische
Kirchengemeinde am
Ostersonntag um 9.30
Uhr zum Gottesdienst in
die Christuskirche ein.
zum Markttag eingeladen,
der im Foyer und Café der
Anlage stattfindet.
Händler vom
Röhlinghausener
Wochenmarkt
bieten ihre
Produkte
an, z. B.
Bananen und
Paprika, aber
auch Gebasteltes,
Frühlingsblumen
oder sommerliche
Kleidung. Wie immer dürfen sich die
Besucher auf eine
Schmökerecke,
frische Waffeln
und Reibekuchen
freuen.
Montag, 20. April,
20 Uhr, Dich!,
Flottmann Kneipe
An jedem dritten Montag des Monats sind
Musikschaffende und
Kreative, alte Hasen
sowie junge Hüpfer
eingeladen, in der
Ostersonntag, 5. April, 10
Flottmann Kneipe eigene oder nachgespielte
Uhr, Dartparty mit gratis
%HLP0DUNWWDJLP'5.+DXV¿QGHQGLH%HVX Werke zu präsentieren.
Frühstück, Haus Voss
cher neben bunten Eiern Lesestoff, Kleidung Für acht Teilnehmer
Lasst die Pfeile fliegen:
und frisches Obst.
Wer keine Lust auf
heißt es jeweils 15 MiOstereiersuchen hat, der
nuten lang ,,Bühne frei“,
Das Thema Ostern ist auch im ganz gleich ob Solokünstler
findet bei der Dartparty im
DRK-Haus am FlottmannHaus Voss eine passende Aloder Band. Für technische Bepark in aller Munde. Die
ternative. Ob im Doppel oder
treuung ist gesorgt! Exotische
Bewohner und Nachbarn der
einzeln, die Teilnehmer sind
Instrumente müssen angemelWohnanlage sind herzlich
hungrig auf Punkte. Apropos
det werden.
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Mittwoch, 29. April, 20
Uhr, Frieda Braun, Rolle
vorwärts, FlottmannHallen
Wie begrüßt man sich
ohne Ansteckungsgefahr,
wenn die Grippewelle
anrollt? Welche Kräuter
und Tiere aus heimischen Gefilden sind essbar, wenn die Eurokrise uns
in Armut stürzt? In „Rolle
vorwärts“ präsentiert Frieda
Braun ein Programm, das
Lösungen für viele Lebensfragen und -krisen bieten soll.
Karten im Vorverkauf 17 Euro
plus Gebühren, Abendkasse
21 Euro, ermäßigt 17 Euro.
Donnerstag, 30. April,
20 Uhr, Rock in den Mai,
Flottmann-Hallen
Bei „Rock in den Mai“ rocken
vier Coverbands die Bühne.
Laut und schmutzig begeistert
die 2012 gegründete Band
„QuickBEATs“ ihre Fans mit
Rock, Pop und Punk. Bunt
präsentiert sich die Playlist der
Band „Musiksteal“, die Neuinterpretationen unterschiedlicher Genres und Epochen
spielt. Heiß her geht es bei
„Kanal 499“. Die Bandmitglieder, alles Feuerwehrmänner,
spielen Rockmusik, entzünden ein Feuer und löschen es
wieder. Die Band „Coversaki“
spielt alles, worauf sie Lust hat.
Karten im Vorverkauf 14 Euro,
an der Abendkasse 18 Euro.
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Süder Profile
„HÜN UN PERDÜN“ IN DER POPO-SIEDLUNG
Handwerker mit Heimatsinn: Friseurmeister Andreas Janik erforscht die Geschichte des Quartiers
Friseure wissen nicht nur,
welchen Haarschnitt ihre
Kunden wünschen, sie kennen
auch oft deren Lebensgeschichte. Vor allem, wenn sie
von „Früher“ sprechen, hört
Friseurmeister Andreas Janik
aufmerksam hin.
Früher, als der Siedlungsmittelpunkt von Altenhöfen
auf der Höhe der heutigen
Sonnen-Apotheke lag. Früher,
als die Zechenarbeiter noch
in die Waldschule zum Baden
gingen. Und früher, als Post
und Polizei in der „Popo“Siedlung an der Kreuzung
Flottmann-, Berg- und Jahnstraße lagen.
Andreas Janik ist nicht nur
Handwerker, sondern auch
Hobbyhistoriker. Nach
Shampoo, Schere und Föhn
begibt sich der 50-Jährige
auf eine Reise in die Vergangenheit seiner Heimatstadt.
„Geschichte ist wie ein
kleiner Krimi. Irgendwer weiß
immer, wer der Täter ist“,
schmunzelt der stellvertretende Obermeister der Friseurinnung, der an der Altenhöfener Straße seit fast 20 Jahren
das elterliche Friseurgeschäft
weiterführt.
Krönungsliturgie des
englischen Adels
In Bochum geboren, in Altenhöfen aufgewachsen und in
Constantin zuhause: Andreas
Janik kennt seine Stadt wie
Altenhöfen war
ein Sumpfgebiet
Andreas Janik kennt nicht nur die Frisurentrends der letzten Jahre, er weiß auch über die Stadtgeschichte
Bescheid. Obwohl er mit Leib und Seele Friseurmeister ist, nutzt er jede freie Minute zwischen den Terminen,
um das nächste historische Rätsel zu lösen.
kaum ein anderer. „Ich habe
mich schon immer sehr für
Geschichte interessiert. Mein
Englischlehrer hat mich so für
Großbritannien begeistert,
dass ich mir damals eine Krönungsliturgie des englischen
Adels angelegt habe. Als ich
erwachsen war, kam das
Interesse an der eigenen Fa-
miliengeschichte, der Familie
Strünkede und an der Stadt
hinzu“, verrät der zweifache
Familienvater. Dafür hat er
sich auf die Suche von Gleichgesinnten gemacht und bereits
vor vier Jahren auf Facebook eine Gruppe ins Leben
gerufen: „Hün un perdün“
(Dies und Das). Die Gruppe
hat bereits 153 Mitglieder. Sie
führt lebhafte Diskussionen
über Aufnahmedaten von
Fotos, den Ort der Aufnahme oder die Bedeutung von
Dokumenten. In Kooperation
mit dem Stadtarchiv füllen die
Heimathistoriker sogar ein
eigenes Wiki unter
www.huen-un-perduen.de.
Historische Kleinarbeit ist
zeitaufwendig und erfordert
viel Geduld. Andreas Janik
rechnet damit, dass sie ihn
noch einige Jahrzehnte
beschäftigen wird. Obwohl
viele Informationen bereits online verfügbar sind,
möchte er mit den Menschen
sprechen, um zu erfahren,
was die Altvorderen, ihre
Kinder und Kindeskinder
aufbewahrt haben. Durch
Mundpropaganda der Kunden bekommt Andreas Janik
viel Rückmeldung von den
Anwohnern. Deshalb weiß
er, dass Altenhöfen früher
ein Sumpfgebiet war, was die
heutigen Wasserschäden im
Keller erklärt. In der HerzJesu Kirche wurden um 1920
regelmäßig Gottesdienste
auf Polnisch abgehalten, weil
viele Migranten aus dem
Nachbarland im Stadtteil
lebten. „Die Recherche ist
spannend aber zeitintensiv,
deshalb betreibe ich mein
Hobby nur im Keller meines
Salons. Zuhause bin ich
einfach Vater und Ehemann,
mache Ausflüge mit meiner
Frau und unseren Töchtern,
gehe ins Museum oder arbeite im Garten.“
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Zuhause ist es doch am schönsten!
Diesen Satz hat sich jeder schon mal gedacht. Sei es nach einem langen
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Kids & Co.
BUNTE REISE IN DEN FRÜHLING
Blumen, Bibelwoche, Brunch: So bereiten sich die Süder Kindertageseinrichtungen auf das Osterfest vor
Eier bemalen, Häschenfiguren
aus Karton basteln und bunte
Leckereien im Garten suchen:
Für Kinder ist die Osterzeit
fast genauso spannend wie
Weihnachten. Auch in den
Süder Kindergärten gibt es
allerhand zu tun, wenn es
langsam wieder Frühling wird.
Frühlings Erwachen: Die
ersten warmen Sonnenstrahlen locken Narzissen, Krokusse
und Tulpen aus der Erde. Für
eine farbenfrohe Blütenpracht
pflanzen die Kinder der
Städtischen Kindertageseinrichtung Regenkamp in
der Osterzeit viele Blumenzwiebeln und
schmücken
den
Osterstrauch aus Weidenkätzchen und Birkenzweigen. An
Gründonnerstag dürfen Eltern
und Geschwister in einen
bunten Korb greifen
und eine kleine
Überraschung
mitnehmen.
Bis der Osterhase
sich auf den Weg macht,
haben die Kinder der Evangelischen Kindertagesstätte
Kindervilla im Ökumenischen Familienzentrum
Haranni an der Straßburger
Straße 7 alle Hände voll zu
tun. Bis Gründonnerstag am
2. April backen, färben und
basteln sie unter dem Motto
„Eine Reise zum Osterfest“.
„Wir legen viel Wert
darauf, dass die Kinder
Naturprodukte verwenden können. Die
Arbeit mit den Händen ist für Kinder
wichtig“, sagt die Erzieherin
Bronislawa Drescher-Kopystynski. Eine Bibelwoche mit
Geschichten über Ostern und
die Auferstehung Christi
findet ihren Abschluss
in einem Frühstück
mit Eltern und einem
Familiengottesdienst in
der Kreuzkirche.
tage bildet am Ostermontag
ein gemeinsamer Gottesdienst
mit Osterbrunch“, sagt Livia
Leichner, Leiterin des Familienzentrums Dreifaltigkeit.
Festliche Tage
voller Vielfalt
Die Osterzeit in ihrer
ganzen Vielfalt erleben
– das ist das Motto des
Familienzentrums Dreifaltigkeit an der Horsthauser Straße 320. Um
den Kindern das Thema
Wachsen und Großwerden
näherzubringen, werden
Blumensamen gepflanzt. Auch
die Kinder mit Migrationshintergrund – Muslime und
Hindus – feiern die Osterzeit
mit. „Einmal in der Woche
lesen wir aus der biblischen
Ostergeschichte vor. Am
Gründonnerstag laden wir die
Familien zum Osterfrühstück
ein. Den Abschluss der Fest-
Bunte Eier und bunte Hände:
Beim Basteln für das
Osterfest zeigt der
Nachwuchs vollen
Körpereinsatz.
Ganz anders geht es in der
Kindertagesstätte MAKiTA e.V. im Ökumenischen
Familienzentrum Haranni
an der Düngelstraße zu. In
der Passionszeit widmen sich
Kinder und Erzieherinnen
dem Projekt „Tod und Trauer“.
Gemeinsam lesen sie Bilderbücher zu dem Thema, sprechen
über Abschied und Verlust
und gestalten kleine Gestecke. Sie schmücken damit
Gräber, die in Vergessenheit geraten sind, und
besuchen mit ihren Eltern
das Hospiz. „Natürlich
möchten wir unsere Kinder
am liebsten vor schlimmen
Erfahrungen bewahren,
aber die gehören zum Leben
leider dazu. Dabei gehen
Kinder mit diesen schweren
Themen oftmals besser um als
Erwachsene“, weiß Erzieherin
Sandra Frin. In der Osterwoche scheint wieder die Sonne.
Dann singen die Kinder
fröhliche Frühlingslieder, backen, pflanzen
Blumen und hören die
Ostergeschichte.
JA SAGEN ZUM LEBEN
50 Jahre Kinderlachen: Katholischer Kindergarten St. Anna feiert
Jubiläum – Eltern können aus drei Betreuungsmodellen wählen
50 Jahre Kinderbetreuung –
das ist ein Grund zum Feiern.
Der Katholische Kindergarten
St. Anna im Ökumenischen
Familienzentrum Haranni hat
sich für sein großes Jubiläum ein buntes Programm
ausgedacht.
Am Sonntag, 19. April, steht
an der Franz-Düwell-Straße 6
alles unter dem Motto „Ein
großes Haus zum Spielen hat
Gott für uns gebaut“. Der
Kindergarten ist eine Einrichtung der katholischen
Herz-Jesu Kirchengemeinde.
Eröff net wird der Ehrentag um 11 Uhr mit einem
Jubiläumsgottesdienst in der
Herz-Jesu Kirche. Im Anschluss daran erwartet die
kleinen und großen Gäste
von 12 bis 15 Uhr ein buntes
Programm. Die Kindergartenkinder führen einen
Tanz auf. Der Bottroper
Liedermacher Olaf Wiesten
sorgt musikalisch für gute
Laune, und für das leibliche
Wohl ist wie immer bestens
gesorgt. 50 Jahre Kindergarten – wie gelingt es, im
täglichen Trubel die Nerven
zu behalten? „Das ist doch
einfach: mit Liebe, Respekt
und Wertschätzung. Für
uns gibt es keine schönere
Belohnung nach einem
anstrengenden Arbeitstag
als fröhliches Kinderlachen“,
verrät Kindergartenleiterin
Monika Eckert. Zusammen
mit sieben Kolleginnen
schafft sie eine Atmosphäre,
in der die kleinen Schützlinge die Möglichkeit haben,
ihre eigene Persönlichkeit
auszubilden, Stärken zu
erkennen und selbstständig
zu werden. Monika Eckert:
„Wenn unsere Kinder eine
bejahende Einstellung zum
Leben, zur Umwelt und zur
Schöpfung entwickeln, dann
haben wir unsere Arbeit gut
gemacht.“
In drei Gruppen betreut das
Team Kinder von zwei bis
sechs Jahren. Es gibt eine
Turngruppe, die Maxi-Gruppe für Vorschulkinder und
gezielte Sprachförderung.
Beliebt sind die Forschertage, an denen die Kleinen mit
Wasser oder Licht experi-
Im Kindergarten St. Anna scheint auch bei Regen immer die
6RQQH6HLW-DKUHQ¿QGHQ.LQGHUKLHUQHXH)UHXQGHXQG
erleben zusammen aufregende Abenteuer.
mentieren. Natürlich sind
auch die Eltern oft und gerne
mit dabei – bei Ausflügen,
Bastelnachmittagen oder
Adventsfeiern. Damit das
Kindergartenleben nahtlos
zum Familienalltag passt,
können die Eltern aus drei
Betreuungsmodellen wählen,
dem 25-Stunden-Modell und
dem 35- und 45-StundenModell am Block. Geöff net
hat der Kindergarten Montag bis Freitag von 7.15 Uhr
bis 16.15 Uhr.
Mehr Informationen:
www.fz-haranni.de/
anna.html
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Aktuell
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DAS STINKT MIR
Was nervt Sie am und im
Herner Süden? In der Rubrik
„Das stinkt mir!“ können Sie
Ihrem Unmut ab sofort Luft
machen.
Heute: Carsten Holtkamp (44),
Jauerstraße 10:
Der Herner Süden ist ein Ort
zum Wohlfühlen – eigentlich. Seit meinem dritten
Lebensjahr wohne ich hier
und konnte mir keinen schöneren Ort für meine Familie
vorstellen. Allerdings stößt
mir das Verhalten meiner
Mitbürger an der Jauerstraße in letzter Zeit immer
häufiger übel auf. In meiner
Nachbarschaft wohnen viele
Hundebesitzer. Zusätzlich
kommen Herrchen und Frauchen durch die Jauerstraße,
um ihre Lieblinge auf dem
nahen Feldweg ihr Geschäft
verrichten zu lassen. Häufig
schaffen es die Hunde nicht
bis dorthin und erleichtern
sich vor unserer Haustür
oder der Terrasse. Auf einen
Hinweis reagieren die Halter
patzig und aggressiv: „Ich
zahle Steuern für den Hund,
dann kann er auch hinmachen, wo er will.“ Wenn dann
doch mal einer einen der
Kotbeutel benutzt, landet
der gleich darauf im Gully
oder am Straßenrand – nach
einem Blick über die Schulter,
ob auch ja keiner guckt. Besonders schlimm ist das für
Jetzt umschalten auf mehr Wohnqualität und weniger Kosten:
Wie’s funktioniert, sagt Ihnen jetzt Ihr Elektro-Fachbetrieb.
Häufchen des Anstoßes:
Warum nehmen Hundebesitzer keine Rücksicht auf
die Anwohner, fragt Carsten
Holtkamp.
unsere Kinder. Ich bin selber
Vater einer sechsjährigen
Tochter und eines elfjährigen
Jungen. Wenn die beiden auf
dem Spielplatz gegenüber
toben, treten sie garantiert
wieder in eine der ekligen
„Minen“. Was ist nur mit den
Leuten los?
Machen Sie Ihrem Ärger
Luft – per E-Mail, Brief oder
am Telefon. So erreichen
Sie uns:
Südseite Redaktion
Straßburger Straße 32
44623 Herne
Telefon: 02323-994960
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44625 Herne
Tel.: 02323/94950
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Pfarrer Ludger Plümpe baut von WanneEickel aus neue Gesamtpfarrei auf
Ab 2017 soll es in Herne und
Wanne-Eickel nur noch eine
katholische Gesamtpfarrei
geben, die bestehenden
Pastoralverbünde werden
aufgelöst. Auch der Herner
Süden ist davon betroffen.
Deshalb hat das Erzbistum
Paderborn den Süder Pfarrer
Ludger Plümpe (Bild rechts),
bislang Leiter des Pastoralverbunds Herz-Jesu und St. Konrad, zum 1. Juni an die Spitze
der St. Laurentius-Gemeinde
in Wanne-Eickel berufen. Von
Wanne-Eickel aus soll er als
Leiter der Großpfarrei die neue
Struktur aufbauen. 22 Jahre
war der gebürtige Castrop-
Rauxeler und Befürworter der
Ökumene, im Süden beruflich
und privat zuhause. Ludger
Plümpe: „Ich habe an keinem
Ort länger gelebt als hier. Das
schweißt zusammen. Nach
Wanne-Eickel gehe ich mit
großen Hoffnungen, dort wird
uns viel Gutes gelingen.“
Telefon:
28
0 23 23 / 4 04
Kronprinzenstraße 71 44623 Herne
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Gesund & aktiv
POLLEN AUS DEM WEG GEHEN
Dr. Kerstin Boje-Petzokat (Pinguin Apotheken) gibt Tipps für den Umgang mit starken Heuschnupfen-Symptomen
Frühlingszeit ist Leidenszeit.
Mit Beginn des wärmeren Wetters fängt der Pollenflug an
und somit der Heuschnupfen.
Heuschnupfen kann jeden treffen – unabhängig ob jung oder
alt. Die Augen tränen, jucken,
sind gerötet und geschwollen.
Die Nase läuft, Niesattacken
häufen sich.
Bei besonders stark belasteten
Personen schlägt die Pollenallergie auf die Bronchien über
und ein vermehrter Husten mit
Atemnot tritt auf. Eine spontane Heilung von einer Allergie
kommt nur in den seltensten
Fällen vor. Somit bleibt dem
Allergiker nur, den Pollen so
gut wie möglich aus dem Weg
zu gehen und die Beschwerden
medikamentös zu lindern.
Um den Kontakt mit Pollen
möglichst gering zu halten,
ist es wichtig zu wissen, wann
der Pollenflug stattfindet.
Er variiert je nach Region
und Tageszeit. In ländlichen
Gebieten ist der stärkste
Pollenflug morgens zwischen
drei und acht Uhr, abends ist
die Belastung am niedrigsten.
In städtischer Umgebung ist
nachmittags bis spätabends mit
starkem Pollenflug zu rechnen.
Nach einem Regenguss ist die
Pollenbelastung am geringsten.
Mit diesem Wissen kann sich
der Allergiker einen Tagesplan
erstellen, der ihm vorgibt,
wann er zum Beispiel am
besten lüftet oder wann er im
Freien Sport treiben kann.
Gelüftet werden sollte immer
nur kurz. Zusätzliche Pollenschutzgitter verhindern das
Eindringen von Pollen in die
Wohnung. Für eine beschwerdefreie Nacht ist Allergikern
zu raten, ihre Kleidung nicht
im Schlafzimmer auszuziehen,
ihre Haare vor dem Zubettgehen zu waschen und die Pollen
mit Hilfe einer Nasendusche
von der Schleimhaut zu entfernen. Sowohl bei Staubsaugern
als auch bei Klimaanlagen
in Wohnung und Auto ist es
wichtig, den Filter regelmäßig
zu wechseln bzw. zu reinigen. Durch die feinen Pollen
verstopfen diese Filter sehr
schnell und verlieren so ihre
Effektivität. Tägliches feuchtes
Wischen verringert ebenfalls
Bei Heuschnupfen weiß sie
genau, was hilft: Dr. Kerstin
%RMH3HW]RNDWKDWGHQ¿HVHQ
Pollen den Kampf angesagt.
die Pollenkonzentration in der
Wohnung.
Bei der Urlaubsplanung sollte
der Allergiker daran denken,
wann zu Hause mit der
höchsten Pollenbelastung zu
rechnen ist. Diese Zeit sollte er
nutzen, in pollenärmere Regionen wie das Hochgebirge oder
die Nordseeinseln zu fahren.
Verhindern lässt sich der Kontakt mit Pollen natürlich nicht.
Um den gefürchteten „Etagenwechsel“ zu vermeiden, ist
jedem Allergiker zu empfehlen,
frühzeitig mit einer medikamentösen Therapie zu beginnen. Es steht eine Vielzahl
von Medikamenten, lokal und
systemisch, zur Verfügung. Damit können die Beschwerden
verringert werden.
Cromoglicinsäure steht
entweder als Augen- oder als
Nasenspray zur Verfügung.
Diese Substanz ist sehr gut
verträglich, wirkt vorbeugend
und sollte für eine optimale
Wirkung zwei bis drei Wochen
vor Beginn der Pollenflugzeit angewendet werden.
Azelastin und Levocabastin,
Antihistaminika, die auch lokal
angewendet werden, wirken
aber direkt und schneller. Bei
diesen Wirkstoffen ist eine
zweimalige Anwendung am
Tag ausreichend. Cetirizin und
Loratadin sind Antihistaminika, die als Tabletten zur oralen
Einnahme zur Verfügung
stehen. Diese Antiallergika
gehören zur neueren Gene-
ration, bei denen Müdigkeit
als Nebenwirkung nur noch
selten auftritt. Aus Sicherheitsgründen wird trotzdem
empfohlen, diese Arzneimittel
abends einzunehmen. Vor der
Teilnahme am Straßenverkehr
ist es sinnvoll, zu überprüfen,
wie der eigene Körper auf das
Medikament reagiert. Ist der
allergische Schnupfen besonders hartnäckig, steht Kortison
Nasenspray rezeptfrei zur
Verfügung. Dieses Spray ist nur
zur kurzfristigen Anwendung
gedacht.
Um herauszufinden, welches
Arzneimittel das Richtige ist,
sollte der Patient sich beim
Arzt oder beim Apotheker
individuell beraten lassen. In
dem Gespräch können außerdem Nebenwirkungen und
Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten abgeklärt
werden. Es ist ebenfalls ratsam
zum Arzt zu gehen, wenn die
Symptome zum ersten Mal
auftreten, wenn die Symptome
ungewöhnlich heftig auftreten
und wenn Atemnot und Husten als Begleiterscheinungen
auftreten.
IM FRÜHJAHR BLEIBT KEIN AUGE ZU
SONNE FÜLLT DEN SPEICHER AUF
Wenn die Winterruhe vorbei ist, raten Mediziner zu Bewegung, frischer Luft und gesunder Ernährung
Starke Abwehrkräfte durch richtige Ernährung – Drei
Fragen an die Naturheilpraktikerin Helga Jeschonnek
Menschen mit ohnehin niedrigem Blutdruck müde.“
Märzsonne, Blumen, gute Laune: Der Frühling ist da. Doch
nicht alle Menschen können
die kalte Jahreszeit einfach
abschütteln. Sie denken vor
allem an eines: Schlafen. Aber:
Gibt es die Frühjahrsmüdigkeit
wirklich? Die Südseite-Redaktion hat nachgefragt.
„Frühjahrsmüdigkeit ist ein
Zustand und keine Krankheit,
die durch den Jahreszeitenwechsel hervorgerufen
wird“, sagt Prof. Dr. Friedrich
Jockenhövel, 55, Chefarzt der
Abteilung Innere Medizin im
Evangelischen Krankenhaus
Herne. Ähnlich wie die Tiere
erwache auch der Mensch
aus einer Art Winterruhe.
Der Körper reagiere auf die
veränderten Lichtverhältnisse. Prof. Jockenhövel: „Der
Körper produziert weniger
Schlafhormon Melatonin und
dafür mehr von dem Glücks-
Vitaminhaushalt
auffrischen
Prof. Dr. Friedrich Jockenhövel ist auch im Frühling
hellwach.
hormon Serotonin. Auf diesen
Wechsel reagiert der Mensch
mit Mattigkeit und Müdigkeit.
Der Schlafrhythmus gerät
durch den veränderten Hormonhaushalt ins Ungleichgewicht. Durch die wärmeren
Temperaturen weiten sich
die Blutgefäße, der Blutdruck
sackt ab, das macht vor allem
Dass der Körper in der
heutigen Zeit so sensibel auf
den Wechsel der Jahreszeiten
reagiere, liege auch daran, dass
er durch die tägliche Büroarbeit weniger dem Wetter
ausgesetzt ist, so Jockenhövel.
Der saisonale Rhythmus lasse
sich aber ganz einfach wieder
in Takt bringen. Der Mediziner rät zu viel Bewegung an
der frischen Luft, Aufenthalt
in der Sonne, einer gesunden
Ernährung und viel Flüssigkeit, denn im Winter habe der
Vitaminhaushalt gelitten und
müsse nun wieder aufgefrischt
werden. Wer sich von ausreichend frischem Obst und
Gemüse ernähre, so Jockenhövel, der macht im Frühling
„kein Auge zu“.
Kann man Erkältungskrankheiten durch richtige Ernährung vorbeugen?
HJ: Weil das Immunsystem
über den Winter hinweg sehr
gelitten hat und vor allem
der Vitamin D-Haushalt fast
aufgebraucht ist, bringt eine
bewusste Ernährung mit viel
Obst und Gemüse, Bewegung
an der frischen Luft und vermehrte Flüssigkeitsaufnahme
das Immunsystem wieder in
Schwung. Ich empfehle, schon
im Herbst am besten täglich
Kraftbrühen zu sich zu nehmen. Während der Krankheit
sollte der Patient auf Zucker,
kalte Nahrungsmittel und
Kuhmilchprodukte verzichten.
Sie fördern die Schleimbildung.
Lebensmittel, die Soja, Tofu,
Schafs- oder Ziegenmilch enthalten, können unbedenklich
verzehrt werden.
Wie verschaffen Sie erkrankten Patienten Linderung?
HJ: Jeder Patient ist anders.
Linderung lässt sich zum
Beispiel durch Kräutertees,
Akupunktur oder Akupressur
erzielen. Thymian-Tee, auch
Lungenkraut genannt, hilft
bei Bronchitis-Symptomen.
Akupunktur bringt blockierte
Organsysteme wieder auf die
richtige Bahn.
Welche Rolle spielt der Vitamin D3-Haushalt?
HJ: Ich rate meinen Patienten
grundsätzlich, bei ihrem Hausarzt einen Vitamin D3-Check
machen zu lassen. Ist der
Vitaminspiegel im Körper zu
niedrig, begünstigt dies gefährliche Erkrankungen wie Krebs,
Herzinfarkt oder Demenz.
Nicht vergessen dürfen wir die
Heilkraft der Sonne: Schon
30 Minuten Sonne täglich auf
Armen und im Gesicht reichen
aus, um den Vitamin D-Speicher für den Winter wieder zu
füllen.
SEITE 7
Gesund & aktiv
ICH MACHE AM LIEBSTEN ALLES
Nachfolge geregelt: Die Internistin Andrea Reimann praktiziert ab 1. April als neue Hausärztin an der Altenhöfener Straße
den Patienten zu sein – das
ist für mich und meine
Arbeitsweise die einzig
denkbare Alternative“, sagt
auch Andrea Reimann. Sie
freut sich darauf, ihre breit
gefächerte Ausbildung als
hausärztlich tätige Internistin einbringen zu können.
Dazu gehören Erfahrungen
in der Herz-Kreislauf- und
Lungenmedizin, aber auch
in der Behandlung von Blutoder Krebserkrankungen.
Ein Lieblingsgebiet hat sie
natürlich auch: „Ich mache
am liebsten alles.“
(Fortsetzung von Seite 1)
Als Hausarzt in Altenhöfen
zu arbeiten – das war für
Dr. Herbert Günther stets
etwas ganz Besonderes. „Im
Süden geht es immer persönlich zu. Ob Patient oder
nicht – hier kennt jeder
jeden“, sagt der freundliche
Bilderbuchmediziner, der
die Praxis, die er vor 35
Jahren von seinem Schwiegervater Dr. Brinkmann
übernahm, nun in neue
Hände abgibt.
Seine Nachfolgerin – die Internistin Andrea Reimann
(52) – war die erste Wahl,
als es darum ging, das
Lebenswerk des weißhaarigen Seniors fortzuführen.
Als Zwölfjährige zog sie
mit ihren Eltern aus dem
Siegerland zur Bergstraße
– und ist bis heute in ihrem
Herzen Süderin geblieben.
Mehr Zeit
fürs Segeln
Bereits vor vier Jahren
gliederte Dr. Günther seine
Praxis nach jahrzehntelanger Selbstständigkeit in die
von dem Allgemeinmediziner Dr. Markus BruckhausWalter und dem Internisten
Dr. Michael Bruch gegründete Gemeinschaft spraxis
„Herner Hausärzte“ ein.
Seine letzten Berufsjahre
verbrachte er deshalb als angestellter Arzt. Er bedauert,
dass er diese Entscheidung
nicht viel früher traf: „Die
Bürokratie im Gesundheitswesen nimmt überhand.
Endlich konnte ich mich
wieder damit beschäft igen,
Neue Wege in der hausärztlichen Grundversorgung im Quartier gehen die „Herner Hausärzte“ unter
der Leitung von Dr. Markus Bruckhaus-Walter (links): Ab 1. April übernimmt die Internistin Andrea
Reimann (rechts) als Mitarbeiterin der „Herner Hausärzte“ die Praxis von Dr. Herbert Günther (Mitte).
was ich einmal studiert
habe: Medizin.“ Ende März
hängt Dr. Günther seinen
Kittel an den Haken. Seine
Wohnung im Süden wird er
behalten, basteln und sich
seinem Garten widmen.
Auf dem Nachttisch liegen
historische Sachbücher und
Krimis zur Entspannung.
Zwei Segelreisen auf der
Nord- und Ostsee sind
längst geplant. Und für
kollegiale Vertretungen im
Netzwerk der Hausärzte
will Dr. Günther auch in
Zukunft zur Verfügung
stehen.
Zum 1. April steht ein neuer
Name auf dem Türschild:
Andrea Reimann, Fachärztin für innere Medizin und
Sozialmedizinerin, wird
die Praxis weiterführen –
ebenfalls als Angestellte
der „Herner Hausärzte“.
Reimann empfängt an der
Altenhöfener Straße 85c
in einer frisch renovierten
hausärztlichen Praxis, die
die komplette medizinische
Grundversorgung vor Ort
sicherstellt. Mit Laboruntersuchungen, Lungenfunktionsprüfung, EKG,
Belastungstests und Ultraschall für Herz, Bauch und
Gefäße, optimiert durch
digitale Datenübermittlung
und -archivierung. Geöff net
von montags bis freitags,
Mehr Informationen:
Gemeinschaftspraxis
Andrea Reimann
Altenhöfener Straße 85c
44623 Herne
Telefon 02323-41314
Öffnungszeiten: mo–fr
8.00–11.30 Uhr und mo, di,
do, fr 15.00–17.00 Uhr
www.hernerhausaerzte.de
Hausbesuche macht Andrea
Reimann auch.
ZUR ERÖFFNUNG:
Schollentreue
erhalten
Praxis lädt die
Nachbarn ein
„Das Credo der Herner Hausärzte ist es, die
Schollentreue zu erhalten.
Jeder Patient soll in seinem
vertrauten Sprengel behandelt und begleitet werden
können, möglichst bis zum
Lebensende“, sagt Dr. Markus Bruckhaus-Walter. Eine
hausärztliche Versorgung
der älter werdenden Bevölkerung sei schließlich nur
durch Standorte vor Ort zu
gewährleisten, nicht durch
Zentralisierung.
„Hausärztin und nah bei
Noch sind die Handwerker
fleißig. Alles wird auf Vordermann gebracht, damit die
Hausarztpraxis von Dr. Herbert Günther ganz offiziell an
seine Nachfolgerin Andrea
Reimann übergeben werden
kann. Zu der kleinen Eröffnungsfeier am Mittwoch, 15.
April, von 13 Uhr bis 15 Uhr
sind alle Nachbarn, Patienten
und Freunde der Mediziner
herzlich in die neugestalteten
Räume an der Altenhöfener
Straße 85c eingeladen.
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SEITE 8
Aus den Vereinen
KLEINE SPENDE – GROSSE WIRKUNG
Passend zum Gründungsjahr: BV Herne-Süd sucht 1913 Sponsoren für den Neubau der Jugendhütte
Der BV Herne-Süd macht
mobil: Weil die Begegnungsstätte des Fußballvereins in
die Jahre gekommen ist, will
der Jugendvorstand einen
neuen Treffpunkt für seine
Jugendmannschaften errichten. Doch für dieses Projekt
benötigt der Club dringend
Unterstützung von Sponsoren.
Zum Ziel haben es sich die
Verantwortlichen gesetzt, die
Jugendhütte pünktlich zum
Start der Saison 2015/2016
einzuweihen.
Unter dem Motto „Aus alt
macht neu! Sei auch du Teil
der Gemeinschaft“ erhofft sich
der BV Herne-Süd viele Spender, die alle einen Teil zum
Neubau beitragen wollen.
Das von den Süder Mitgliedern „Jugendhütte“ genannte
50 Jahre alte Gebäude sei für
die über 200 jungen Mitglieder
und die insgesamt rund 300
Vereinsmitglieder zu klein und
entspreche nicht mehr den
Kleinsponsoren, die eine
Spende von jeweils mindestens zehn Euro überweisen.
1913 deshalb, weil der Verein
in diesem Jahr gegründet
wurde. Zwar könne über den
Stadtsportbund auf günstige
Kredite zurückgegriffen werden, so Geschäftsführer Pascal
Schumacher. Dem Verein sei es
wichtig, eine möglichst große
Summe über Eigenkapital
und Zuschüsse abzudecken.
Sollte das Projekt scheitern, verspricht der Verein,
jedem Spender seine Einlage
bis spätestens Herbst 2016
zurückzuzahlen. Doch daran
verschwendet beim BV HerneSüd niemand einen Gedanken.
Mittlerweile haben schon weit
über 100 Sponsoren Geld für
den Neubau der Jugendhütte
gespendet.
Spardose für den guten Zweck: Angelika Voss, Besitzerin des
Bistro-Kiosk Herne Süd, unterstützt die kleinen Kicker vom BV
Herne-Süd bei ihrem Projekt.
Ansprüchen eines ambitionierten, modernen Sportvereins. „Außerdem ist die
Hütte in einem ungenügenden
Zustand“, berichtet André Jankowski vom BV Herne-Süd.
Eigenkapital
statt Kredit
Für einen Neubau ist bereits
ein Konzept erstellt worden.
Gesucht werden nun – passend
zum Gründungsjahr – 1913
Sponsorenlauf
am 10. Mai
Als nächstes großes Spendenhighlight steht am Sonntag, 10.
Mai 2015, ein Sponsorenlauf
auf dem Plan. Doch nicht nur
von außerhalb fließt das Geld
in die Kassen, auch die Trainer
zeigen Flagge und verzichten
für einen Monat auf ihre Aufwandsentschädigungen.
Großer Zulauf
seit der WM
Der neue Jugendvorstand des
BV Herne-Süd ist im vergangenen Jahr an den Start
gegangen, um die Jugendarbeit
zu sichern und der sozialen Verantwortung gerecht
zu werden. Die bisherige
Bilanz falle positiv aus, so die
Verantwortlichen. Seit dem
deutschen Triumph bei der
Fußball-Weltmeisterschaft in
Brasilien 2014 gebe es einen
deutlich größeren Zulauf an
neuen Jugendlichen, die an der
Bergstraße gerne vor den Ball
treten möchten.
Mehr informationen
www.bv-herne-sued.info
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Darmkrebs ist die zweithäufigste Krebstodesursache.
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SEITE 9
Ehrenamt
GEMEINSAM GUT LEBEN!
Verband Wohneigentum bietet Hausbesitzern Rundum-Service und sucht dringend neue Mitstreiter fürs Ehrenamt
Home sweet home: Mit der richtigen Unterstützung haben Hausbesitzer ein Leben lang Freude an ihrem Eigenheim und mit der
Nachbarschaft.
Als Siedlerbund waren sie
eine bekannte Größe, als
Verband Wohneigentum
müssen sie sich auch nach
sechs Jahren noch erklären:
Rund 5.000 Mitglieder mit
eigenen 2.500 Immobilien vertritt der Verband
Wohneigentum in Herne und
Wanne-Eickel.
Fünf der Siedlungsgemeinschaften liegen im Herner
Süden – an der FlottmannStraße, an der Karl-Friedrich-Friesen-Straße, an der
Berninghaus- und Bergstraße
sowie Auf dem Beil. Doch die
Bereitschaft, als Mitglied den
Siedlergedanken fortzuführen, hat stark nachgelassen.
Hausbesitzer haben andere
Probleme als Mieter, trotzdem
brauchen sie Hilfe und Unterstützung. Deshalb hat der
Verband Wohneigentum für
seine Mitglieder ein beachtliches Servicepaket aus Versicherungen, Rechtsschutz und
Beratung geschnürt – und das
für eine Jahresmitgliedschaft
zum Schnäppchenpreis von
30 Euro. Gibt es Probleme mit
städtischen Abgaben? Flattern
fehlerhafte Abwasserbescheide ins Haus? Bahnen sich
Nachbarschaftsstreitigkeiten
an? In diesen Fragen kann
ein Verbandsmitglied auf
ein Netzwerk kompetenter
Juristen zurückgreifen. Alle
Beratungsangebote orientieren sich an den Alltagsnöten
eines Häuslebauers: Ob Energieeffizienz, Gartengestaltung
oder Wintergarten – in allen
Fragen dürfen Mitglieder
auf fachliche Unterstützung
vertrauen.
Rahmenverträge über SonANZEIGE
derkonditionen bei weiteren
Dienstleistern runden das
Angebot ab.
Wilfried Niggemann und
Dieter Lepinat wünschen
sich frischen Wind für den
Kreisverband Herne.
Nächste Generation
zeigt kein Interesse
Trotz der attraktiven Angebote hat der Verein – wie so
viele – mit den Folgen des
demografischen Wandels zu
kämpfen. Neue, vor allem
jüngere Mitglieder sind selten
geworden, ehrenamtliches
Engagement entwickelt sich
derzeit nur zögerlich. „Wir
wünschen uns dringend
Verstärkung für die Vorstandsarbeit“, sagt Wilfried
Niggemann, Schriftführer
im Kreisverband Herne. Der
klassische Siedlungsbau habe
es heute schwer. Es gebe kaum
noch Grundstücke, die Erbengeneration zeige nur wenig
Interesse, die Gemeinschaft
der Siedler fortzuführen. Der
Verband geht deshalb neue
Wege, verrät der Kreisverbandsvorsitzende Dieter Lepinat: „Gerade unsere älteren
Mitglieder sind skeptisch, weil
sie sich nicht so gut mit dem
Computer auskennen. Deshalb bieten wir mittlerweile
Workshops an, in denen wir
Interessenten auf das Ehrenamt vorbereiten, und ihnen
Lust machen, in diese neue
Welt hineinzuschnuppern.“
Mehr Informationen:
www.verband-wohneigentum.de
SEITE 10
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Mindestens bis Juli 2015
dauern die Kanalerneuerungen, mit denen die Stadtentwässerung Herne (SEH)
Anfang März im Süden in
der Straße „Auf dem Beil“ in
Höhe der Hausnummer 38
begonnen hat. Weiter geht
es in Richtung Eichenweg.
Während der Bauzeit werden die Straßen abschnittsweise gesperrt. Die SEH
bittet um Verständnis, dass
es zu Behinderungen beim
Parken kommen kann.
Informationen:
www.se-herne.de
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Um den Süder Bürgern
Gehör zu verschaffen,
will die Bürgerinitiative
Herne-Süd den SPDFraktionsvorsitzenden und
OB-Kandidaten Dr. Frank
Dudda (SPD) zu einer
Quartiersbegehung und
einer Bürgerversammlung
einladen. Dies beschloss
die Bürgerinitiative auf
ihrer Sitzung Ende März.
BI-Sprecher Wolfgang Stohr:
„Wir sind sicher, dass wir
eine gute Lösung für alle
finden, wenn sich Dr. Dudda
von der Situation vor Ort
selbst ein Bild gemacht hat.“
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Der Umbau des Hölkeskamprings bewegt die Gemüter.
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11 Ev. Dreifaltigkeitskirche,
Regenkamp 78
20 ASB Begegnungs- und Pflegezentrum Herne-Mitte, Siepenstr. 12a
30 Ev. Familienzentrum Dreifaltigkeit, Holsterhauser Str. 320
39 Daniel Obermeier – Finest
Hair Quality, Altenhöfener Str. 1
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12 Kath. Kirche St. Konrad,
Kronenstr. 27
21 Wohnungsgenossenschaft
Herne-Süd eG, Siepenstr. 10a
31 MAKITA Kindertagesstätte,
Düngelstr. 37
40 Schuhmacherei Willi Kroos,
Wiescherstraße 18
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13 Grundschule Bergstraße,
Bergstr. 13
22 ServAdvice Verwaltungswesen GmbH, Bochumer Str. 148
32 Kath. Kita St. Anna,
Franz-Düwell-Str. 6
41 Atelier Hahmann,
Am Hauptfriedhof 30
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14 Robert-Brauner-Schule,
Bergstr. 93b
23 Wohnungsverein Herne eG,
Bochumer Str. 35
33 Ev. Kita Kindervilla,
Straßburger Str. 7
42 feminin fitness,
Bochumer Straße 79
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15 James-Krüss-Grundschule,
Düngelstr. 45
24 Altenzentrum – Wohnungswirtschaft, Hölkeskampring 40
34 Kindertagesstätte Regenkamp, Regenkamp 70
43 Restaurant Wildrose,
Flottmannstraße 92
6 Konditorei Hegh, Gräffstr. 1
16 Hauptschule Hölkeskampring, Hölkeskampring 2
25 Senioren-Wohnpark Koppenbergs Hof, Koppenbergs Hof 1
35 Spielezentrum Herne, JeanVogel-Straße 17
44 Deko-Studio Wolfgang
Sworowsky, Bochumer Straße 33
17 Städtische Musikschule,
Gräffstr. 43
26 Willi-Pohlmann-AWOSeniorenzentrum, Kronenstr. 6
36 Ingrid Schulze, Schmuckgestalterin, Erlenweg 17a
45 Lukas-Hospiz,
Jean-Vogel-Straße 43
18 Grundschule Flottmannstraße, Jean-Vogel-Str. 36
27 Eva-von-Thiele-WincklerHaus, Altenheim, Düngelstr. 30
37 Maylahn Blumen und
Floristik, Jauerstraße 1
Die kleine Goldschmiede/Uhren-Service, Altenhöfener Str. 127
19 Ev. Kinderheim Jugendhilfe
Herne und W-E, Overwegstr. 31
28 Ev. Kindergarten, Kronenstr. 9
38 Reifen Stiebling GmbH, JeanVogel-Straße 10-12
47 Feldkampschmiede Metallbau
Willmath, Feldkampstraße 66b
Evangelisches Krankenhaus Herne, Wiescherstr. 24
Marienhospital Herne,
Hölkeskampring 40
Notfallpraxis am EvK Herne,
Wiescherstr. 24
Engel-Apotheke,
Bochumer Str. 27
Flottmann-Hallen,
Straße des Bohrhammers 5
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Redaktion Südseite,
Straßburger Straße 32
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Kath. Herz-Jesu-Kirche,
Altenhöfener Str. 31
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Ev. Christuskirche,
Wiescherstr. 120
10 Ev. Lutherkirche, Lutherstr. 1
29 Ev. Kindergarten, Lutherstr. 1a
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Redaktion
Christine Weiser (CvD),
Matthias Schübel
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Herner Gesellschaft für Wohnungsbau mbH, Wohnungsgenossenschaft Herne-Süd eG,
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JournalistenBüro Herne GmbH
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Autoren
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Susanne Klaus, Catherine
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Kerstin Boje-Petzokat, BV
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Hänisch, Herner Gesellschaft
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Wohnungsgenossenschaft
Herne Süd, Wohnungsverein
Herne, Verband Wohneigentum, ZED GmbH
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Layout
Sigrid Lundius-Gorges,
4d-Datenservice, Herne
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48 HSE Heizung Sanitär Energietechnik, Riemker Straße 2
58 Familien- und Krankenpflege
e.V. Herne, Bochumer Straße 127
49 Südpool, Bergstraße 27
59 Foto Klaus, Wiescherstraße 10
50 Haus Voss, Mühlhauser Straße 1
60 studyarts Waldschule,
Wiescherstraße 184
51 Die Heilsarmee Gemeinde
67 Diakonisches Werk im Kirchenkreis Herne,
Altenhöfener Str. 19
74 Fahrschule Fun Drive, Kronprinzenstraße 71
68 Reisebüro Herne-Süd,
Jahnstraße 6
Baby- und Kinderkleidung,
Altenhöfener Straße 61
69 Logopädische Gemeinschaft-
76 Kosmetik Sabine Martin,
Bochumer, Straße 81
Herne, Koppenbergs Hof 2
61 Union-Eck, Flottmannstraße 72
52 DRK-Haus am Flottmann-
62 Rechtsanwalt Mark Holger
park, Am Flottmannpark 6
Möller, Bochumer Straße 21
53 Schneider Blumen Objekt -
63 Friseursalon Luigi,
Pflege, Wiescherstraße 112
Bochumer Straße 211
54 In Sachen Haut,
Altenhöfener Straße 3
64 Biele - Krankengymnastik &
Massage, Bochumer Straße 58
55 Privatpraxis Cenan,
65 Kompass Apotheke am
EvK, Wiescherstraße 20
71 Schattenlicht – Beratungsund Kontaktstelle für Frauen
und Mädchen e.V., Straßburger
Straße 39
66 Gastroenterologische Ge-
72 Treffpunkt Schönheit - Kosme-
Kronprinzenstr. 38
56 Ferdinand Laufenberg,
Imker, Franz-Düwell-Str. 4
57 Hippe & Sohn Bestattungen,
Wiescherstr. 12-14
meinschaftspraxis Dres. Hüppe/
Felten/Hartmann/Mittrop,
Wiescherstraße 20
spraxis Jost-Köhler & Brandau,
Düngelstraße 70
75 Zwergenwelt Secondhand
Druck
Megadruck,
Westerstede
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13.000 Exemplare
Verteilung:
Kostenfrei an alle Haushalte, Auslage an 80 Orten im
Herner Süden
Herner Gesellschaft für Wohnungsbau mbH, Kirchhofstraße 5
70 Praxis für Naturheilkunde
und Lernberatung, Altenhöfener
Str. 103
tik & Wellness, Wiescherstraße 116
73 Sonnen-Apotheke, Altenhöfener Straße 85
STERNE DES SÜDENS IM APRIL UND MAI
1. Elektro Horst Sprick GmbH, Riemker Straße 80
2. Rechtsanwalt Carsten Rüsberg, Düngelstraße 84
3. Rechtsanwalt Tobias Kuschkewitz, Düngelstraße 84
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Aktuell
BIENENKORB TRIFFT ZAUBERFLÖTE
Genossenschaftsinitiative Woges fördert Kultur- und Bildungsprojekte an zwölf weiterführenden Schulen mit 10.000 Euro
Gutes tun: Unter diesem Motto leistet Woges, der Zusammenschluss von vier Herner
Wohnungsgenossenschaften,
Jahr für Jahr Beispielhaftes. Nach Kindergärten und
Grundschulen förderte Woges
im vergangenen Jahr Kulturund Bildungsprojekte an zwölf
weiterführenden Schulen in
Herne und Wanne-Eickel.
„Bildung ist unser höchstes
Gut. Wir sind in der Pflicht,
diese zu unterstützen, wo wir
nur können. Und wir freuen
uns sehr, zu sehen, wie gut
unsere Förderung geholfen
hat“, erklärt Woges-Mitglied
Klaus Karger, Vorstandsvorsitzender der Wohnungsgenossenschaft Herne-Süd.
500 Euro aus dem WogesTopf gingen für die Anschaffung eines eigenen Bienenkorbs an die Gustav-Adolf
Hauptschule. Dort hat der
Schul-Sozialarbeiter Thomas
Schäfer das Projekt „2 Bee“
ins Leben gerufen. Gemeinsam mit dem Imker Helmut
Einfach zauberhaft: Die Schülerinnen und Schüler der RealschuOH6WUQNHGHOLH‰HQ0R]DUWVÄ'LH=DXEHUÀ|WH³OHEHQGLJZHUGHQ
Kessen bringt er Neunt- und
Zehntklässler einen respektvollen und verantwortungsvollen Umgang mit anderen
Lebewesen und der Natur
nahe. „Bienen reagieren sehr
sensibel auf ihre Umwelt.
Sollten sie von den Schülern
schlecht behandelt werden,
bringen sie stichfeste Argumente vor“, schmunzelt er.
Im Sommer will Schäfer mit
seinen Schülern den ersten
Honig ernten.
Auf den Spuren
der Geschichte
1.000 Euro vergab Woges an
die Erich-Fried-Gesamtschule und das Projekt „Erinnern
für die Zukunft des Kohlengräberlandes“. 90 Schüler aus
drei Jahrgängen ergründen in
dem Projekt die (nationalsozialistische) Vergangenheit ihrer
Heimat. Die Spendensumme
wird zum einen in eine Gedenkstättenfahrt nach Flandern eingesetzt. Zum anderen
finanziert die Schule damit
eine Projekt-Ausstellung, die
bereits in der Berliner NRWLandesvertretung vorgestellt
wurde und für Eltern und
Schüler zukünftig in der
Schule zu sehen sein wird.
Der Auftritt war ein voller
Erfolg. Die Eltern hatten teilweise Tränen in den Augen“,
so Schulverwaltungsassistent
Anton Gorny.
Mit Profis
Oper einstudiert
Weitere Fördergelder wurden
verteilt an: Berufskolleg für
Wirtschaft und Verwaltung
(500 Euro für Kulturcafé),
Emschertal-Berufskolleg
(1.000 Euro für Tutoren
im Projekt „Schüler helfen
Schülern“), EmschertalBerufskolleg (1.000 Euro für
eine Fahrt zum KZ Buchenwald, Weimar), PestalozziGymnasium (500 Euro für
einen Flügel), Mont-CenisGesamtschule (600 Euro für
die Ausstattung eines neuen
Schulgartens), Gymnasium
Wanne (315 Euro für das
Projekt Energiedetektive),
Realschule Strünkede (1.000
Euro für die Ausstattung einer
Lese-Insel), Realschule Crange (1.000 Euro für Projekt
gegen Mobbing).
Für Energiedetektive
und eine Lese-Insel
2.585 Euro aus der WogesSchatulle sorgen dafür, dass es
an der Realschule Strünkede
zauberhaft zugehen konnte.
Gemeinsam mit Sängerinnen
und Sängern der Initiative
„Junge Oper“ aus Detmold
brachten die Schülerinnen
und Schüler der sechsten Klassen Mozarts „Die
Zauberflöte“ auf die Bühne.
Nur fünf Tage hatten die
Jugendlichen Zeit, Texte und
Lieder einzuüben, bevor sich
der Vorhang für die Premiere
am 7. November hob. „Ein
großer Dank gebührt den
Sängerinnen und Sängern,
die mit uns so geduldig und
präzise die einzelnen Szenen
der Zauberflöte einstudierten.
SOMMERREIFEN KÖNNEN LEBEN RETTEN
Osterzeit ist Wechselzeit: Stiebling-Sicherheitsexperte rät bei steigenden Temperaturen zur Umrüstung
Winter adé: Obwohl Frost,
Schnee und Kälte in einigen
Teilen Deutschlands immer noch
das Sagen haben, neigt sich die
kalte Jahreszeit auf den Straßen
in Herne dem Ende zu. Mit steigenden Temperaturen kommt die
Zeit der Sommerreifen.
Hubertus Mönkemöller,
Sicherheitsexperte bei Reifen
Stiebling, empfiehlt, jetzt den
Wechsel zu planen. Die Faustformel heißt: Von „O bis O“,
also von Ostern bis Oktober,
sollen Sommerreifen für ein
sicheres Fahren sorgen. Ihr
größter Vorteil ist der kürzere
Bremsweg. Hubertus Mönkemöller: „Sommerreifen können
im Ernstfall Leben retten.“ Laut
einer Studie des ADAC sind
Sicher unterwegs: jetzt Sommerreifen aufziehen lassen.
Winterreifen bei Plusgraden
im Nachteil. Auf trockener
Fahrbahn zeigen sich erhebliche Unterschiede. Je nach
Temperatur variiert der Bremsweg bei Tempo 100 um bis zu
16 Meter. Eines der wichtigsten
Argumente gegen Winterreifen
im Sommer ist die Geschwindigkeitsbeschränkung. Reifenexperte Mönkemöller: „Wer
sich daran nicht hält, riskiert
auf trockener Fahrbahn eine
Erhitzung der Winterreifen –
das kann gefährlich werden.“
Weitere Gründe für einen
raschen Wechsel auf Sommerreifen sind der geringere
Spritverbrauch, weniger Rollgeräusche und die geringere Abnutzung des Profils bei höherer
Sicherheit.
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Unsere Workshops und
Vorträge führen wir auch an
Schulen im Vormittagsbereich
oder am Abend durch.
SEITE 13
STERNE DES SÜDENS
Das Gute liegt gleich nebenan: Wir präsentieren lokale Unternehmen und Geschäfte mit Charme,
Geschichte(n) und einem Top-Service
DREI GENERATIONEN UNTER STROM
Großvater, Sohn und Enkel
– durch die Adern der
Männer der Familie Sprick
fließt Strom. 1968 eröffnete
Horst Sprick an der Sodinger Straße seine Werkstatt
für Elektrohandwerk. Im
Jahr 1996 zog der Betrieb
an seinen heutigen Standort an der Riemker Straße.
Sohn Rüdiger übernahm
das Unternehmen im Jahr
2003, nachdem er seine
Ausbildung im elterlichen
Betrieb absolviert hatte. Die
Tradition bleibt gewahrt.
Im August wird Sohn Robin
seine Ausbildung bei Elektro
Sprick beginnen. Überhaupt
geht es an der Riemker Straße sehr familiär zu. Nach
Möglichkeit werden alle
Auszubildenden übernommen, die dem Unternehmen
treu bleiben – und das seit
Das Team von Elektro Sprick ist immer für die Kunden im Einsatz:
Karsten Bussmann, Annemarie Gerlach und Sabine Streich (v. li.).
teilweise 40 Jahren. „Dieser
Zusammenhalt fördert das
Vertrauen untereinander
aber auch zum Kunden. Er
weiß, dass er sich auf uns
verlassen kann, und hat
immer einen Ansprechpartner“, so Rüdiger Sprick. Ob
der Einbau von Photovoltaikanlagen, die Umrüstung
auf LED-Lampen, Gebäudeinstallation, Elektroheizungen, Haustechnik, Kommunikationsanlagen und kleine
Reparaturen – bei Sprick
sind die Kunden in den besten Händen. Seit 2014 ist der
Betrieb zudem zertifizierter
Fachbetrieb für Energieeffizienz. „Unseren Kunden geht
es nicht in erster Linie ums
Geldsparen. Sie möchten vor
allem die Umwelt schützen. Wir zeigen ihnen, wie
das am besten geht“, weiß
Sprick, der mit gutem Beispiel vorangeht. Die Energie
vom Tag wird für die Nacht
gespeichert, sodass sie
Energie selber produzieren
können, alle konventionellen
Lampen sind gegen LEDs
ausgetauscht und im August
finden die Kunden auf dem
Parkplatz eine Tankstelle für
Elektroautos. Ab Mai sind
die Mitarbeiter zudem mit
einem Lastenfahrrad unterwegs, mit dem sie Kunden
im Umkreis von fünf bis
sechs Kilometern anfahren.
Rüdiger Sprick: „So sind
wir in manchen Fällen viel
schneller beim Kunden,
es schont die Umwelt und
macht fit.“
Kontakt:
Elektro Horst Sprick GmbH
Riemker Straße 80
44625 Herne
Tel.: 02323-94950
Fax: 02323-949520
[email protected]
GUTER STANDORT FÜR MEDIENKANZLEI ANWALT FÜR MENSCHEN IN NOT
Das Internet ist kein rechtsfreier
Raum. Bei Rechtsverletzungen wie
Abmahnungen kennt sich Carsten
Rüsberg, Rechtsanwalt und Fachanwalt für Urheber- und Medienrecht, aus. Darüber hinaus ist er als
Rechtsanwalt im Arbeitsrecht, Verkehrs- und Vertragsrecht tätig. Der
gebürtige Herner hatte schon immer
den Traum, sich selbstständig zu
machen. Im Jahr 2009 ließ er Taten
folgen und eröffnete schließlich seine
eigene Kanzlei im Herner Süden.
Auch wenn ihn das Studium nach
Marburg, Oslo und Münster führte,
war klar, dass er sich beruflich in
der Heimat niederlassen würde.
An der Düngelstraße 84 kooperiert
er nun seit 2009 in einer Bürogemeinschaft mit Rechtsanwalt Tobias
Kuschkewitz, der mit Strafrecht und
Sozialrecht zwei weitere Fachgebiete
abdeckt. Der zentrale Standort des
Büros in Herne, die Nähe zu Bochum, der Autobahn und die gute UBahn-Anbindung sind sowohl für ihn
als auch für seine Mandanten ideal.
Als Fachanwalt für Urheber- und
Medienrecht, der einzige im näheren
Umkreis, hat er viele Mandanten,
die ihn aus umliegenden Städten im
Ruhrgebiet, aber auch außerhalb des
Reviers, aufsuchen. Für diese, aber
auch für beruflich stark eingebunde- „Man kennt seinen Kiez und fühlt
ne Mandanten, bietet er als besonde- sich wohl hier.“ Tobias Kuschkewitz
praktiziert seit 2007 am Standort
ren Service Online-Beratungen an.
Düngelstraße 84. Als Rechtsanwalt,
Strafverteidiger und Fachanwalt für
Sozialrecht ist er insbesondere auf
Kontakt:
dem Gebiet des SGB II (Hartz IV)
Rechtsanwalt Carsten Rüsberg
im Einsatz. Als gebürtiger Herner
Düngelstraße 84
gab es für den 38-Jährigen nie einen
44623 Herne
Zweifel daran, dass er sich nach dem
Tel.: 02323-3989617
Studium in Bochum, Münster und
Fax: 02323-3989618
Paris als Anwalt in seiner HeimatE-Mail: [email protected]
stadt niederlässt. „Ich fühle mich hier
www.kanzlei-ruesberg.de
heimisch und mit den Menschen verbunden. Dies verpflichtet mich und
meine Tätigkeit als Rechtsanwalt.“
Für seine Mandanten ist er oftmals
ein Retter in der Not, denn in Fällen
von Verhaftung oder Durchsuchung
eilt er ihnen schnell zu Hilfe. „Die
Bedürfnisse und Interessen meiner
Mandanten stehen im Mittelpunkt
meiner Tätigkeit. Dabei geht es
aber nicht ausschließlich darum,
eine Klage zu gewinnen oder einen
Freispruch herbeizuführen. Vielmehr
muss die Gesamtsituation unter
Berücksichtigung der Interessen
betrachtet werden.“ In komplexen
Rechtsfällen kommt es bisweilen
zu Überschneidungen mit anderen
Rechtsbereichen, die nicht zu seinen
Fachgebieten gehören. Dann verweist
Tobias Kuschkewitz seine Mandanten vertrauensvoll an kompetente
Kollegen aus seinem Netzwerk, zum
Beispiel den Rechtsanwalt Carsten
Rüsberg, mit dem er in Bürogemeinschaft kooperiert.
Kontakt:
Rechtsanwalt Tobias Kuschkewitz
Düngelstraße 84, 44623 Herne
Tel.: 02323-3995986
Telefax: 02323-3995987
Notruf: 0172-1755969
E-Mail: [email protected]
www.ra-kuschkewitz.de
SEITE 14
Aktuell
LEBENSLINIEN – ERINNERN FÜR DIE ZUKUNFT
Sparda-Bank fördert ID55-Schreibwerkstatt mit 2.000 Euro – Aktive planen Buch und Lesung zum Jubiläum
„Lebenslinien – Erinnern für
die Zukunft“ – so lautet das
Motto der Schreibwerkstatt
des Vereins ID55 – anders
alt werden unter Leitung
der Historikerin und Lektorin
Anette Pehrsson. Ab sofort
können die Kreativen ein
neues Kapitel aufschlagen:
Der Gewinnsparverein der
Sparda-Bank West fördert
die Arbeit der ID55-Schreibwerkstatt mit 2.000 Euro.
Stefan Tysbierek, Filialleiter
der Sparda-Banken HerneWanne und Herne-Mitte,
überreichte die Summe als
2.000 Euro starkes „Buch“ für die ID55-Schreibwerkstatt: Stefan
Tysbierek (u. li.), Filialleiter der Sparda-Banken Herne-Wanne
und Herne-Mitte, überreichte den Scheck im Lutherhaus.
AN DIE STIFTE, FERTIG, LOS
symbolisches Buch bei dem
monatlichen Schreibtreff im
Lutherhaus: „Als genossenschaft lich organisierte Bank
sehen wir es als Verpfl ichtung an, beispielhafte
soziale Projekte in unserer
Region zu fördern und zu
unterstützen. Der Verein
ID55 und seine Schreibwerkstatt gehören dazu,
denn beide stehen für einen
neuen, Mut machenden
Blick auf das Älterwerden.“
Die Teilnehmer bedankten
sich bei ihm mit einer Lesung aus den eigenen Werken. Seit 2014 treffen sich
ID55 rockt Pohlmann-Zentrum
Wohnungsverein Herne ruft im Rahmen des
Pat Nagel und Singalongs begeistern
110-jährigen Jubiläums zum Malwettbewerb auf AWO-Senioren mit der Freude am Gesang
Wie wohnt ihr? Wie sieht euer
Traumhaus aus? Welcher Ort
gefällt euch in der Genossenschaft am besten? Auf
diese Fragen sucht Sonja Ogaza,
Prokuristin beim Wohnungsverein Herne, „malerische“
Antworten.
Anlässlich des 110-jährigen
Jubiläums der Genossenschaft
dürfen die jungen Mitglieder
zeigen, wie kreativ sie sind: mit
Bleistift, Wachsmalkreiden
oder Farbenkasten. „Lasst eurer Fantasie freien Lauf. Egal,
was ihr uns schickt, wir freuen
uns auf eure Beiträge“, sagt
Prokuristin Sonja Ogaza.
Jedes eingereichte Bild sollte
mit Namen und Adresse
des Künstlers versehen sein.
Einsendeschluss ist der 30. August. Im Oktober 2015 werden
die schönsten Arbeiten im
Erdgeschoss der Geschäftsstelle an der Bochumer Straße 35
ausgestellt. Die drei schönsten
Werke werden prämiert und
im Mitgliedermagazin des
Wohnungsvereins abgedruckt.
Kontakt:
Wohnungsverein Herne
Sonja Ogaza
Telefon: 02323-9949128
Die Liederzettel sind verteilt.
Gitarrist Pat Nagel stimmt die
ersten Akkorde an. Die Singalongs, eine Interessengruppe
des Vereins ID55 – anders
alt werden, haben sich seit
Wochen auf diesen Auftritt im
Willi-Pohlmann-Seniorenzentrum der AWO an der Kronenstraße im Süden vorbereitet.
Die Idee für das kleine Konzert
entwickelte Singalong-Mitglied
Uwe Ziech, der familiäre Kontakte zum Seniorenzentrum
pflegt. Gesungen wurde, was
die 35 betagten Zuhörerinnen
und Zuhörer zum Mitsingen
einladen könnte – von „ Lili
Marleen“ über „Es gibt kein
Bier auf Hawaii“ bis zu „Ro-
Anfänger und Fortgeschrittene einmal monatlich in
der ID55-Schreibwerkstatt.
Angeregt durch Schreibimpulse („Der Duft meiner
Kindheit“, „Meine erste
Reise“) werden aus Erinnerungen Kurzgeschichten,
Gedichte oder Aphorismen.
Das Spendengeld ist schon
verplant: Anlässlich des
zehnjährigen Vereinsbestehens im Jahr 2016 wird sich
die ID55-Schreibwerkstatt
erstmals mit einem Buch
und einer Lesung vorstellen.
Kontakt:
www.id55.de
ckin‘ all over the world“. „Uns
geht es nicht um perfekten
Chorgesang, sondern um Spaß
am gemeinsamen Singen“,
erklärt der Gitarrist Pat Nagel,
der die Sänger seit fast zwei
Jahren begleitet. Mit „Dankeschön und Auf Wiedersehen“
sagten die Singalongs nach
einer Stunde Adieu, aber nicht
für lange. AWO-Altenpfleger
Bernd Brodowski zieht Bilanz:
„Der Auftritt kam super an.
Die Bewohner waren ganz aus
dem Häuschen und wünschen
sich regelmäßige Wiederholungen.“ Wer bei den ID55-Singalongs mitmachen möchte,
ist herzlich eingeladen. Die
offenen Mitsing-Treffen
finden 14-tägig im UnionEck an der Flottmannstraße
statt. Der Eintritt ist frei.
Termine: www.id55.de
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SEITE 15
Tradition
RICHTIG GUT GEPOLSTERT
Neukaufen oder aufarbeiten: Polsterermeister Alexander Sworowsky
arbeitet mit einem alten Handwerk gegen die Wegwerfgesellschaft an
Wenn Roman Szecel an den neuen Bezügen arbeitet, läuft die Nadel
„heiß“. Oft verarbeitet er Stoffe, die Originalmuster nachbilden, die vor
Jahrzehnten einmal modern waren.
Dafür holt Alexander Sworowsky die Möbelstücke ab
und liefert sie wieder aus.
Altes Stück wird
wieder jung
Tackerklammern raus, neues Futter rein: Bei Polsterermeister Alexander Sworowsky sitzt jeder Handgriff,
wenn er wertvollen alten Möbeln wieder neuen Glanz verleiht.
Klack-klack, rattatatam,
klack-klack, rattatatam: In
der Werkstatt von Raumausstatter- und Polsterermeister Alexander Sworowsky hört sich alles nach
Handarbeit an.
Während der 42-Jährige
Tackerklammern aus einem
alten Sessel rupft , rattert
bei seinem Mitarbeiter
Roman Szecel der Bezug
für eine Eckbank durch die
Langarm-Nähmaschine.
Kaum zu glauben: „In
einem schönen, alten Sofa
stecken Hunderte von
Tackerklammern und damit
manchmal die Arbeit eines
ganzen Tages“, verrät der
gebürtige Herner, der sich
ganz bewusst für das immer
seltener werdende Traditionshandwerk der Polsterei
entschieden hat.
Im Inneren von Sesseln und
Sofas kennt er sich aus wie
in seiner Westentasche. Je
nach Zustand eines Möbelstücks kann es mehr als 20
Arbeitsstunden dauern, bis
alles ausgebessert ist. Müssen im Sessel alte Federn
erneuert werden, entfernt
Alexander Sworowsky das
komplette Innenleben bis
auf das Gestell und gurtet die Federn neu. Nicht
selten kann er den Schaden
schnell beheben, etwa wenn
nur der Reißverschluss des
Bezugs erneuert werden
muss.
Stammkunden
schätzen Qualität
Bereut hat Alexander Sworowsky die Meisterschule
nicht, durch die Polsterei
hat er das Angebot im elterlichen Betrieb „Deko-Studio
Sworowsky“ an der Bochumer Straße 33 erweitert. Die
meisten Auft raggeber sind
Stammkunden. Man kennt
sich persönlich, schätzt
Qualität und Beratung des
Familienunternehmens. Da
macht es dann auch nichts,
wenn die Aufarbeitung zuweilen eine Vorlaufzeit von
vier bis sechs Wochen hat.
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„Ein Lieblingsmöbel
aufpolstern zu lassen, ist
schon eine Art Luxus. Die
Entscheidung, den Auftrag zu erteilen, zeigt aber
auch, was den Kunden ein
Möbelstück wirklich wert
ist“, sagt Sworowsky. Die
einen wollen unbedingt
das Original-Aussehen der
Biedermeier-Chaiselongue
erhalten, die anderen wollen ihrem Lieblingssessel
einen trendigen Lederbezug
verpassen. In jedem Fall
setzen sich die Auft raggeber später auf ein sicheres
Polster, das lange hält und
genau das Muster hat, was
sie sich wünschen. Zudem
verwende er hochwertigere
Schaumstoffe als die Massenproduktion, versichert
Alexander Sworowsky. Stolz
ist er auf die Zusammenar-
beit mit einem Lieferanten,
der Stoffe im Angebot hat,
die vor hundert Jahren in
Mode waren.
„Ich arbeite mit Geschichte,
denn manche der Stücke
sind historische Schätzchen,
die über hundert Jahre oder
älter sind. Das ist schon
spannend“, erzählt er. Interessant ist auch, was Meister
Sworowsky in alten Möbeln
entdeckt, die oft lange Zeit
vergessen auf dem Dachboden vor sich hin staubten.
Nicht nur Dreck, Staub und
Krümel kommen bei der
Aufarbeitung zu Tage, sondern auch vergilbte Postkarten. Dann kann es sein,
dass der Handwerker beim
Lesen die Zeit vergisst ...
Kontakt:
Deko-Studio Sworowsky
Bochumer Straße 33
Telefon: 02323-44445
Öff nungszeiten:
mo–fr 9–13 Uhr
und 15–18.30 Uhr,
sa 10–14 Uhr
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Rat & Tat
NEUE LEBENSWEGE LEICHTER GEHEN
Kinder, Karriere oder beides?
Was will ich im Beruf erreichen? Warum streite ich mich
so oft mit meinem Partner?
Sophia Cojaniz (Bild rechts)
weiß, welche Entscheidungen
Menschen das Leben schwer
machen. Seit 2014 berät sie in
Herne an der Wiescherstraße in
eigener Praxis als Supervisorin
und Mediatorin. Sie arbeitet
mit Paaren, Einzelpersonen,
Gruppen oder Teams. Im
Hauptberuf kümmert sich die
Diplom-Sozialarbeiterin und
Diplom-Sozialpädagogin um
Kinder und Jugendliche, die von
Obdachlosigkeit bedroht sind.
Als Supervisorin betrachtet
sie mit ihren Klienten die
Belastungen in Beruf oder
Familie. Dann entwickelt sie
mit den Ratsuchenden neue
Perspektiven, Möglichkeiten,
Sichtweisen, Leitungsstile oder
neue Wege, um Berufs- und
Familienleben in einen neuen
Einklang zu bringen. Eine solche Sitzung dauert 90 Minuten
und findet regelmäßig alle vier
bis sechs Wochen statt. Bei
Team-Supervisionen kann die
Begleitung durchaus ein Jahr
lang dauern. Im Bereich der
Mediation sorgt Sophia Cojaniz
dafür, dass private Probleme
nicht beim Anwalt oder vor
Gericht landen. Da geht es um
Nachbarschaftsstreit, PaarKonflikte, Probleme in Patchworkfamilien oder Scheidungsund Trennungsfälle. „Als
Supervisorin und Mediatorin
braucht man ein gutes menschliches Gespür und muss auf das
Gegenüber eingehen können.
Nur so finden wir eine Lösung,
die alle Parteien zufriedenstellt“,
sagt die Existenzgründerin
über ihr breitgefächertes Aufgabengebiet. Für alle, die mehr
darüber wissen wollen, warum
das Problemlösungsverfahren
Mediation nur Gewinner
hervorbringt, bietet Sophia
Cojaniz am Samstag, 13. Juni
2015, und Sonntag, 14. Juni
2015, das Seminar „Geschickt
im Konflikt, eine Einführung in
die Mediation“ an. Für weitere
Informationen und Anmeldung bittet sie um telefonische
Kontaktaufnahme.
Kontakt:
ErkenneNeueWege
Praxis für Supervision –
Mediation, Sophia Cojaniz,
Wiescherstraße 116, 44625
Herne, Telefon: 02323-3993817
mobil: 0152-28781421
www.erkenneneuewege.de
QUALITÄT IM GESUNDHEITSWESEN NACHHALTIG VERBESSERN
Die Qualität im Gesundheitswesen nachhaltig zu verbessern – dieser Aufgabe stellt
sich die Unternehmensberaterin und Gynäkologin Dr.
Kirsten Börchers (Bild rechts)
seit mehr als zehn Jahren. Als
Spezialistin für Risiko- und
Qualitätsmanagement hat
sich die Lehrbeauftragte an
der Universität Duisburg-Essen nicht nur im Ruhrgebiet,
sondern in ganz Deutschland
einen Namen gemacht.
Unter der Bezeichnung „QM
BÖRCHERS CONSULTING+“ führt Dr. Börchers,
eine der wenigen weiblichen
Führungskräfte im Gesundheitssektor, eine Unternehmensberatung für Ärzte,
Krankenhäuser und Einrichtungen der Gesundheitswirtschaft. Weitere Schwerpunkte der Arbeit sind
Prozess-und Reorganisationsberatung und die Vorbereitung von Zertifizierungen.
Als studierte Medizinerin mit
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und
für
Praxis
Naturheilkunde
Lernberatung
internationalen Erfahrungen
kennt sie alle Facetten des
Gesundheitsmarktes. „Wir
liefern keine vorgefertigten
Kochrezepte, sondern eine
individuelle und speziell
auf das Gesundheitswesen
abgestimmte Beratung“, sagt
die Qualitätsexpertin über
ihre Arbeit. Unterstützt wird
die in Kamerun geborene
Tochter eines Architekten
bei ihrer Arbeit durch ein
siebenköpfiges Spezialistenteam aus Fachärzten,
Health Care Managerinnen,
Diplom-Pflegemanagern und
Wirtschaftswissenschaftlerinnen. Als das Projektbüro in
Essen 2007 zu klein wurde,
entdeckte Dr. Börchers,
deren Arbeitstag nicht
selten um 4.30 Uhr beginnt,
passende Räumlichkeiten in
einer Gründerzeitvilla an der
Bochumer Straße im Herner
Süden: „Das extrem wandelbare Büro ist der perfekte
Ort für Digital Natives und
Mobile Worker. Es bietet
außerdem genügend Platz
für eigene Veranstaltungen,
die unter der Bezeichnung
,Weinrote Seminarreihe‘
mittlerweile in ganz Deutschland geschätzt werden.“
Kontakt:
QM BÖRCHERS
CONSULTING+
Bochumer Straße 42
44623 Herne
Telefon: 02323-3845203
www.qm-boerchers.de
SEITE 17
Rat & Tat
DEM KREISLAUF DER GEWALT ENTKOMMEN
Sexualisierte Gewalt, häusliche Gewalt, Mobbing, Stalking,
Trennung, Scheidung – in
einem Frauenleben kann es
viele traumatische Situationen geben. Nicht selten
verlieren die Betroffenen
dadurch Selbstvertrauen,
Lebensfreude und Lebensmut.
Die Beratungs- und Kontaktstelle „Schattenlicht“ hilft
Mädchen und Frauen dabei,
ihre Fähigkeiten und Stärken
wiederzuentdecken.
Der gemeinnützige Verein
gehört zum Dachverband der
autonomen Frauenberatungsstellen NRW und arbeitet
eng vernetzt mit regionalen
Institutionen. Seit 2001 steht
das Büro an der Straßburger Straße als Anlaufstelle
für professionelle Beratung,
Therapie und Information zur
Verfügung. „Die Frauen und
Mädchen suchen uns auf, weil
sie dem Kreislauf der Gewalt
Klientinnen z. B. durch Traumatherapie, Gesprächs- oder
Gestaltungstherapie neue Zuversicht. Außerdem begleitet
das Team die Frauen, wenn
sie vor Gericht gegen ihre
Peiniger aussagen müssen.
Die Finanzierung des Vereins
ist auf Spenden angewiesen.
Mit nur fünf Euro im Monat
können Sie als Patinnen und
Paten bereits „einen Quadratmeter Freiraum“ für Mädchen
und Frauen in bedrohlichen
Lebenssituationen sichern.
Professionell, ergebnisorientiert und diskret arbeiten Team und Vorstand der Beratungsstelle
Schattenlicht: Antonie Brieske, Susanne Wormuth, Siglinde Merkert und Martina Ruße (v. l.).
entkommen wollen. Jede
Situation stellt sich anders
dar, jede Frau geht anders mit
ihren Problemen um“, sagt
Antonie Brieske, Diplom-Sozialarbeiterin im dreiköpfigen
„Schattenlicht“-Team. Die Beratung erfolgt kostenfrei und
DEN ALLTAG ALLEIN MEISTERN
Mit geistiger Behinderung
oder psychischer Erkrankung
so lange wie möglich in den
eigenen vier Wänden zu
leben – das gelingt nicht ohne
ambulante Betreuung.
Hilfestellung bietet zum
Beispiel der Wohnverbund
Bochum-Herne des Evangelischen Johanneswerks.
Von dem 2006 eröffneten
Stützpunkt „Goerdthof
Ambulant“ an der Bochumer
Straße unterstützen Erzieher, Heilerziehungspfleger,
Diplomsozialarbeiter, Diplomheilpädagogen, Ergo-
therapeuten, Altenpfleger
und Ergänzungskräfte 34
Betroffene in angemieteten
Wohnungen, zum Beispiel
bei der Haushaltsführung, bei
Behördengängen, Arztbesuchen und der Ernährung. Seit
2013 wird auch ein Ehepaar
mit Kind betreut, das sich
im Johanneswerk kennen
und lieben gelernt hat. „Wir
geben Hilfe zur Selbsthilfe. Im besten Fall gehen
unsere Klienten eines Tages
eigenständig durchs Leben“,
sagt Bereichsleiterin Nadine
Kleineicken (Bild oben). Damit das gelingt, schauen die
Betreuer für bis zu zehn Stunden in der Woche bei dem
jeweiligen Klienten vorbei. Sie
geben durch feste Termine
eine Tagesstruktur vor, nicht
selten müssen sie spontan auf
Probleme reagieren. An Wochenenden, Feiertagen und
nachts steht eine Rufbereitschaft zur Verfügung.
Um ein soziales Miteinander
zu fördern, bietet „Goerdthof
Ambulant“ ein Begegnungscafé, gemeinsames Kochen
oder Kegeln an. Seit 2014
trifft sich eine Frauengruppe zu Wellnesstagen oder
Gesprächsrunden z. B. über
Sexualität. Im Gemeinschaftsraum sorgen die Wellensittiche Peter und Alexander
für gute Laune. Das Evangelische Johanneswerk mit
Sitz in Bielefeld ist einer der
größten diakonischen Träger
in Europa. Auch das Evavon-Thiele-Winckler-Haus,
ein Altenheim mit Demenzwohnbereich an der Düngelstraße, gehört dazu.
Kontakt:
Johanneswerk Wohnverbund
Bochum-Herne, Goerdthof
Ambulant Herne, Bochumer
Str. 81, 44623 Herne, Tel.:
02323-9595883, www.johanneswerk.de/wv-bochumherne
streng vertraulich. Ein Satz
der weltberühmten Familientherapeutin Virginia Satir beschreibt die Arbeit: „Es ist immer Hoffnung da, dass dein
Leben anders werden kann,
denn du kannst jederzeit
neue Erfahrungen machen
und so Neues lernen.“ In der
Beratungsstelle schöpfen die
Kontakt:
Schattenlicht Beratungs- und
Kontaktstelle für Frauen und
Mädchen e.V.
Straßburger Straße 39
44623 Herne
Tel.: 02323-981198
Fax: 02323-964598
www.beratungsstelle-schattenlicht.de
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SEITE 18
SPORT, SPIEL, SPANNUNG
FEIERN UND GUTES TUN
Woges-Talentiade für Schüler weckt in den Osterferien mit
einem bunten Programm Spaß an Bewegung
Wohnungsverein Herne spendet
„Geschenke“ zum 110-jährigen Bestehen
Auf zur Talentiade: In den
Osterferien lädt Woges, der
Zusammenschluss von vier
Herner Wohnungsgenossenschaften, wieder zu Sport,
Spiel und Spannung ein.
Ab sofort bis zum 2. April
können sich 15 Mädchen und
Jungen im Alter zwischen
Klasse drei und Klasse sechs
nach Herzenslust auspowern.
Ob Basketball, Judo, Mountainbike fahren, Klettern,
Beachvolleyball oder Ultimate Frisbee – da geht garantiert
etwas. Und zwar eine Woche
lang, von 10 bis 16 Uhr, in der
Sporthalle der Mont-CenisGesamtschule in Sodingen.
„Die erste Talentiade 2014
war ein Riesenerfolg, deshalb
gehen wir in diesem Jahr zu
Ostern in die zweite Runde“,
sagt Jesper Dahl-Jörgensen,
Sprecher der Wohnungsgenossenschaft Herne-Süd.
Wer keine Lust auf Sporthalle hat, weil er am liebsten
den ganzen Tag im Wasser
verbringt, den lädt die Woges
zum Schwimmkurs ein. Bis
Freitag, 10. April, können 15
Kinder der dritten bis sechsten Klassen im Hallenbad
Eickel täglich von 13 bis 14
Uhr planschen, tauchen und
schwimmen üben.
Mehr Informationen:
www.gherne.de
Gemeinsam feiern –
gemeinsam helfen: Als der
Wohnungsverein in diesem
Jahr 110-jähriges Jubiläum
feierte, wünschte sich die
Wohnungsgenossenschaft
Spenden statt Geschenke.
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Dr. Rolf Lücke, Vorsitzender des Fördervereins Lukas-Hospiz,
(2.v.li.) und Hans-Ulrich Schuh, Schatzmeister „Herne hilft“,
(re.) bekamen von Sonja Ogaza, Prokuristin beim Wohnungsverein, und Heinz Letat, Wohnungsverein-Vorstand, jeweils einen
Scheck über 1.500 Euro überreicht.
Unterstützt wurden nicht
nur Hilfsprojekte aus Herne,
sondern auch der Bau von
Schutzhäusern für die Landbevölkerung Nicaraguas.
Rund 3.000 Euro flossen an
den Verein „Herne hilft“
und an das Lukas-Hospiz im
Herner Süden. Dr. Rolf Lücke,
Vorsitzender des Fördervereins Lukas-Hospiz, nahm
„seinen“ Scheck über 1.500
Euro freudig entgegen. Da die
Krankenkassen die kompletten Hospiz-Kosten aber nicht
übernehmen, ist der Bedarf
an Unterstützung in allen
Bereichen groß. „Das LukasHospiz leistet wichtige und
sehr schwierige Arbeit. Da
hilft jeder Cent“, weiß Sonja
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Für ein sicheres Dach über
dem Kopf: Aus den Händen von
Wohnungsvereins-Vorstand
Heinz Letat, Vorstand Klaus
Hartmann und Karl-Heinz
Abraham, geschäftsführender
Vorstand der Genossenschaft
(von links), nahm der DESWOS-Vorsitzende Werner Wilkens (2.v.l.) einen Scheck über
3.000 Euro im Parkrestaurant
Herne entgegen.
Ogaza. Über eine Zuwendung
von ebenfalls 1.500 Euro freute sich Hans-Ulrich Schuh,
Schatzmeister bei „Herne
hilft“. Der Verein unterstützt
Kinder, Jugendliche und
Familien, die Notlagen nicht
alleine bewältigen können.
„Kinder sind unsere Zukunft,
deshalb ist es wichtig, ihnen
alle nur erdenkliche Hilfe zukommen zu lassen“, begründet
Ogaza die Entscheidung.
Schutz vor Sturm
und Erdbeben
Mit einer Spende über 3.000
Euro für zwei Bauernhäuser
in Nicaragua beschloss der
Wohnungsverein Herne im
Januar auch den offiziellen
Festakt anlässlich seines
110-jährigen Bestehens. Die
Spende ging an den Verein
Deutsche Entwicklungshilfe
für Soziales Wohnungs- und
Siedlungswesen (DESWOS
e.V.) in Köln. Sie finanziert den
Bau von zwei „schützenden
Häusern“ in dem Bergdorf San
Raffael del Norte, Nicaragua.
Die Region ist stark erdbebengefährdet und liegt zudem im
Bereich saisonaler Hurrikans.
Die meisten der Kleinbauernfamilien leben in Lehmhütten
mit gestampften Wänden
unter einem Dach aus Plastik
oder Wellpappe. „Es ist uns
wichtig, über den Tellerrand
zu schauen“, erläutert Sonja
Ogaza die Motivation zur
Spende. „Mit der Summe
erhalten Menschen in Not
die Chance, sich selber zu
helfen – wie es dem Genossenschaftsgedanken entspricht.“
Der Wohnungsverein Herne
unterstützt DESWOS-Projekte
seit 1980 mit einer Gesamtsumme von rund 6.500 Euro.
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17 Geschichtsforscher (10)
18 Herner OB-Kandidat (5)
19 Malutensilie (6)
20 Sportprojekt der Woges (10)
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9
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1 Lungenkraut (7)
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7 Möbelkissen (7)
11 übler Geruch (7)
12 künstlicher Wasserlauf (5)
14 brit. Währungseinheit (5)
15 Stadt im Ruhrgebiet (5)
Leider ist uns in der vergangenen
Ausgabe ein Fehler unterlaufen. Bei
dem aktuellen Rätsel können Sie aber
wieder wie gewohnt mitmachen.
Wir verlosen das Spiel „Abluxxen“.
Einsendeschluss ist der 30. April
2015. Das Lösungswort schicken
Sie bitte per E-Mail an redaktion@
suedseite-herne.de oder per Post
an die Redaktion SÜDSEITE, c/o
JournalistenBüro Herne GmbH,
Straßburger Straße 32, 44623
Herne. Viel Glück!
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ES LEBE DIE KOLONIE
Wir Pinguine sind
charmant, gesellig und
manchmal unfreiwillig
komisch. Alle mögen
uns. Damit unterscheiden wir uns kein bisschen von den Südern.
Am wohlsten fühlen
wir uns im Kreise von
Familie und Freunden.
Viele von uns leben in
überraschend modernen Paarbeziehungen,
die obendrein überaus
beständig sind. Geht Mama Pinguin auf Fischfang,
versorgt Papa Pinguin die hungrige Brut. Wenn der
Wind weht, stehen wir gerne dicht nebeneinander,
um eisigen Böen den Rücken zu kehren. Unser gesamtes soziales Leben spielt sich in der Kolonie ab,
dem Zentrum unseres Universums. In der Kolonie
trifft sich Alt und Jung, da wird gelebt, gelernt, gestritten, geschnäbelt und gefressen. So eine Kolonie habe ich im Süden immer vermisst. Umso mehr
freue ich mich über Nachrichten, die jüngst vom
Rathaus in den Süden herüberwehten: Der Süden
bekommt ab 2017 ein Stadtteilzentrum, eine Art Kolonie Hölkeskampring. Wenn das kein Grund zum
Eierlegen ist!
Frohe Ostern wünscht Euer Südie
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DAS IST JA „VOLL SCHAF“!
Mitspielen und gewinnen
Mit wie vielen Schafen gehen die einzelnen Hirten
auf Weidefang?
Schreiben Sie uns per E-Mail an [email protected],
per Postkarte: Straßburger Straße 32, 44623 Herne, oder rufen
Sie an unter HER 99 49 60. Einsendeschluss ist der 30.04.2015.
Den Gewinn holen Sie in unserer Redaktion ab. Viel Glück!
Eng ist es für die Schafe auf
der Koppel geworden und
verführerisch lockt das grüne Gras der Weide außerhalb
der Absperrung. Schnell ist
der Entschluss gefasst, neue
Weidegründe zu erobern.
Jeder Spieler bekommt
dafür 16 Schafe und vier
Tafeln, die reihum zu einem
Spielfeld zusammengelegt
werden. Nun müssen sich
die Herden trennen, wenn
sie ihr Futtergebiet erweitern
wollen. Dabei gilt es, die
gegnerischen Schafe scharf
im Auge zu behalten. Denn
am Ende kann es nur einen
Sieger geben: Die Schafherde mit der größten und
saft igsten Wiese. Da sich der
Spielplan bei jedem Aufbau
anders zusammensetzt,
stehen die Spieler immer vor
neuen Spielsituationen. „Voll
Schaf“ ist ein lustiges Taktikspiel mit einfachen Regeln
für die ganze Familie.
„Voll Schaf“, Spieleverlag
HUCH! & friends, 2–4
Spieler, ab 7 Jahren, Dauer:
15 Minuten, Preis: 23 €
Rätsel an der Kinokasse
Lilly, Tom und Ben haben einen
Kinonachmittag geplant. An
der Kasse werden sie gefragt, ob
sie denn schon alle mindestens
14 Jahre alt sind. Lilly liebt den
Mathematikunterricht, deshalb
ist es gar nicht untypisch, dass
sie antwortet: „Addiert man
das Alter von Tom und mir, so
ergibt das 32. Bei Ben und Tom
ergibt es 28, und bei Ben und
mir sind es 30 Jahre.“
Dürfen die drei Kinder in
den Kinofilm gehen, den sie
sich ausgesucht haben?