S´Kirchblättle - Evangelische Kirchengemeinde Neubulach

Bilder: Karin Drexler
S´Kirchblättle
Heft 28
April bis Juni 2015
Andacht
„Mach aus deiner Frage
ein Gebet!“
Liebe Gemeindeglieder im Kirchspiel Neubulach!
Kämpfen Sie auch manchmal mit
der Warum-Frage? Warum gibt es
so viel Leid auf dieser Erde? Warum gibt es Naturkatastrophen?
Warum dieser schreckliche Terror? Warum so eine fürchterliche
Ebola-Epidemie? Warum unterdrücken Machthaber ihr eigenes Volk
und bekämpfen es sogar bis auf
den Tod? Warum wird ein kleines
Kind von einem LKW überfahren?
Warum stirbt ein lieber Mensch
ganz plötzlich? Warum werde gerade ich todkrank? Warum? – eine
durch und durch existenzielle Frage. Denn hinter dieser Frage „Warum?“ verbirgt sich zumeist eine
tiefe Anklage gegen Gott. Immer
wieder höre ich von Menschen,
dass gerade dieses „Warum?“ ihnen den Zugang zum Glauben an
Gott versperrt. Sie können einfach nicht verstehen, wie der „liebe Gott“ so viel Böses zulässt und
nichts dagegen tut, ja sogar selbst
dafür verantwortlich ist. Und auch
Menschen, die sich ganz bewusst
als Christen bezeichnen, tun sich
schwer mit dem „Warum?“. Man
könnte über dieser Frage leicht den
Glauben verlieren.
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Wenn wir uns jetzt in der Passionszeit in besonderer Weise an
das Sterben Jesu erinnern, so können wir feststellen, dass auch Jesus selbst die Warum-Frage nicht
unbekannt war. Er hat sie sogar
selbst gestellt. Indirekt und ganz
direkt am Kreuz. „Mein Gott, mein
Gott, warum hast du mich verlassen.“ Er schreit dieses „Warum?“
hinaus mit Worten aus Psalm 22.
Auch Jesus war verzweifelt und
rang mit der Frage nach dem „Warum?“.
Schon im Garten Gethsemane als
seine Schweißperlen wie Blut auf
die Erde tropften. Jesus war nicht
der „Superman“, dem Angst und
Leid fremd gewesen wären. Und
deshalb weiß er auch, wie uns die
Warum-Frage in große Anfechtung
stürzen kann. Doch Jesus gibt uns
auch den Hinweis, wie wir mit der
Warum-Frage umgehen sollen. Er
hat es uns vorgemacht. Er macht
aus der Warum-Frage ein Gebet.
Er schreit das „Warum?“ seinem
Vater entgegen und fordert auch
uns dazu auf: „Wachet und betet, dass ihr nicht in Anfechtung
fallt“ Matthäus 26,41. Mach aus
deiner Frage ein Gebet. Klage Gott
dein Leid und lass nicht zu, dass
die Verbindung abreist oder überhaupt nicht zustande kommt.
Andacht
Ich weiß aus eigener Erfahrung,
dass es auf die Frage nach dem
„Warum?“ selten eine schlüssige
Antwort gibt. Und jede Antwort,
die uns von anderen vielleicht gegeben wird, ist unbefriedigend und
manchmal sogar verletzend. Die
Antwort auf das „Warum?“ kann
nur aus mir selbst heraus erwachsen im Zwiegespräch mit Gott.
Doch gerade dieses Zwiegespräch
ist wichtig und darf nicht abreisen,
denn sonst besteht die Gefahr,
dass ich an der Warum-Frage zerbreche.
Wichtig ist auch das Gespräch mit
anderen Christen, mit Menschen
meines Vertrauens. Nicht damit sie
mir eine Antwort geben, sondern
damit wir gemeinsam unsere Fragen und Anfragen vor Gott bringen.
Ich möchte Sie ermutigen, die
kommenden Passions- und Ostertage zu nutzen, Ihre Warum-Fragen nicht zu verdrängen oder vorschnell Gott den schwarzen Peter
zuzuschieben, sondern sich im Gebet und im Gespräch mit anderen
Menschen damit auseinanderzusetzen. Ich bin sicher, es lohnt sich.
Thema
Seite
Impressionen
aus dem Kirchspiel
1
Andacht
2-3
Sanierung
Gemeindehaus
4-5
Konfi-Wochenende
6-7
Gebet für Neubulach
8
Plätzles-Treff
9
Veranstaltungen
10 - 11
Freud und Leid
12
Jesus im Garten
Gethsemane
13
Krümelgottesdienst
14
Indienreise
15
EC-Jahresendfreizeit
16 - 17
Impressum,
Gemeindebeitrag
18
Indienreise
19
Kinderseite
20
Ihr Pfarrer
Hans Georg Schmid
3
Gemeindehaus
Stand Sanierung
Gemeindehaus
Wie Sie wahrscheinlich schon
mitbekommen haben, soll dieses
Jahr unser Gemeindehaus saniert werden.
Da die Kosten für eine Komplettsanierung des Gemeindehauses sich auf über 600.000
Euro belaufen hätten, hat sich
der Kirchengemeinderat dazu
entschlossen, die Sanierung auf
zwei Bauabschnitte zu verteilen,
wovon der erste Bauabschnitt
einen Kostenrahmen von ca.
360.000 Euro aufweist. Der zweite Bauabschnitt folgt dann sobald
wieder finanzielle Mittel zur Verfügung stehen.
Der erste Bauabschnitt beinhaltet die komplette Sanierung des
Untergeschosses, der Flure und
der Küche. In den zweiten Bauabschnitt fällt dann der Rest, wie
großer Saal, kleiner Saal, Bühne und die Erneuerung der Heizungsanlage.
Im Folgenden wird näher auf
die wesentlichen baulichen Veränderungen beim ersten Bauabschnitt eingegangen:
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Im Untergeschoss wird der linke Jugendraum vergrößert, indem ein Teil des Flures hinzugenommen und der restliche
Flurbereich neu gestaltet wird.
Außerdem werden die sanitären Anlagen komplett erneuert
und es entsteht ein zusätzliches
Behinderten-WC mit integriertem Wickelraum im UG. Der Eingangsbereich verändert sich so,
dass ein Teil des momentan nur
wenig benutzten Windfangs zur
Garderobe wird. Somit wird ein
Teil des für das neue Herren WC
wegfallenden
Garderobenbereichs kompensiert.
Die Küche im Gemeindehaus
ist deutlich in die Jahre gekommen. In einem öffentlichen Gebäude muss diese jedoch den
Gemeindehaus
den Sanierungsmaßnahmen soll
dann spätestens im Juni gestartet werden.
heutigen Anforderungen genügen. Darum wird die Küche deutlich vergrößert und neu eingeteilt.
Zubereitungs- und Spülbereich
werden, wie gefordert, voneinander getrennt und es entsteht ein
separater Lieferanteneingang.
Eine Erneuerung aller Fenster,
mit Ausnahme des großen Saales, sowie die Erneuerung der
kompletten Sanitär- und Elektroinstallation, gehören auch zu den
Maßnahmen des ersten Bauabschnittes.
Momentan ist die Planungsphase schon weit fortgeschritten
und Architekt Johannes Schwarz
stellt die Ausschreibungen für die
einzelnen Gewerke zusammen.
Bis Mitte April sollen die Angebote der Handwerker vorliegen,
so dass der Kirchengemeinderat Ende April die Vergabe der
Gewerke beschließen kann. Mit
Während der Bauarbeiten wird
versucht, den großen und kleinen
Saal sowie das Behinderten-WC
so wenig wie möglich zu tangieren, so dass in diesen Bereichen
eine eingeschränkte Nutzung des
Gemeindehauses auch während
der Bauphase möglich sein soll.
Um die Kosten für die Sanierung des Gemeindehauses stemmen zu können, sind wir auf
Ihre Spenden und/oder gelegentlichen Arbeitseinsätze angewiesen. Wir gehen für den ersten
Bauabschnitt von Kosten in Höhe von ca. 360.000 Euro aus.
Die Förderung durch die Landeskirche und den Kirchenbezirk
liegt bei ca. 35%. Außerdem haben wir schon Eigenmittel in Höhe von 140.000 Euro angespart.
Somit müssen noch ca. 100.000
Euro aufgebracht werden. Deshalb bitten wir Sie sehr herzlich: Spenden Sie kräftigt, dass
unser Gemeindehaus für Jung
und Alt attraktiv und zukunftsfähig gestaltet werden kann.
Lars Dannenmann
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KonfiWochenende
Konfi-Freizeit vom 9. bis 11.
Januar 2015 in Breitenberg
Am Freitag starteten wir um 17.15
Uhr in Richtung Breitenberg. Gleich
nach der Ankunft wurden die Zimmer bezogen. Im Anschluss an
das leckere Abendessen – HERZLICHEN DANK dem Küchenteam,
das uns toll bewirtet hat! – konnten
wir uns bei verschiedenen Spielen
noch näher kennenlernen.
Darauf folgte ein inhaltlicher Einstieg zum Glaubensbekenntnis,
dem Thema des Wochenendes.
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Da das stürmische Wetter nicht
für die sonst obligatorische Nachtwanderung geeignet war, schauten
wir uns den Film "Facing the giants" an.
Nach dem Frühstück und einer
Andacht, wurde am Samstagmorgen das Glaubensbekenntnis in
fünf Stationen aus verschiedenen
Seiten und unter unterschiedlichen Aspekten beleuchtet! Vielen
Dank allen jungen Mitarbeitern, die
durch ihr engagiertes und kreatives Mitgestalten das Wochenende
bereichert haben.
KonfiWochenende
Am Nachmittag konnten sich unsere Konfis in ganz unterschiedlichen
Workshops einbringen. Besonders
beim Gestalten der Konfi-Kerzen
waren sie sehr kreativ! Auch die
Spielangebote wurden gerne angenommen! Der Kachelofen etablierte sich mehr und mehr als
beliebter Treffpunkt der Jugendlichen.
Am Abend stand der legendäre
Haribo-Abend auf dem Programm.
Mit großem Einsatz und Geschick
konnten wir den Gummibärchenhersteller gerade noch einmal vor
dem Konkurs bewahren.
Am Sonntag feierten wir dann einen Werkstatt-Gottesdienst: In
verschiedenen Gruppen wurden
Lieder ausgewählt, der Gottesdienstraum dekoriert, ein Anspiel überlegt und Gebete formuliert. Pfarrer
Schmid sprach über die Jahreslosung und dass es wichtig ist, sich
auch selbst anzunehmen, so wie
man ist, da Gott uns annimmt und
gewollt hat.
Nach einem leckeren Mittagessen
und einer gemeinsamen Putzaktion ging es müde, aber zufrieden wieder Richtung Neubulach.
Schön, dass wir diese Zeit gemeinsam erleben konnten. Gott sei
Dank dafür!
Auch im Namen von Pfarrerin
Bortlik und Pfarrer Schmid
Constanze Nübling.
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Gebet für
Neubulach
Gebet für Neubulach und
darüber hinaus
Wie entstand dieser Gebetstreff, was
sind seine Anliegen? Diese und vielleicht noch andere Fragen haben Sie
sich vielleicht gestellt, als im November 2014 zum ersten Mal in den Abkündigungen im Gottesdienst zum
„Gebet für Neubulach und darüber hinaus“ eingeladen wurde.
Seit der Sommerpause finden keine
Abendgottesdienste mehr statt und
seit dem Sommer 2014 hat sich das
AGO-Team regelmäßig zum Gebet
getroffen, um Klarheit zu bekommen,
was bezüglich der Weiterführung des
Abendgottesdienstes dran ist. Am 17.
Oktober hat das AGO-Team im Kirchengemeinderat über die damals aktuelle Situation und ihre Anliegen berichtet. Dabei hat sich der KGR und
das AGO-Team darauf verständigt,
diesen Gebetstreff jeweils am 1. und
am 3. Mittwoch im Monat um 20 Uhr
im CVJM-Heim weiterzuführen, ihn für
die Gemeinde zu öffnen und dazu einzuladen.
Seit November treffen sich nun jeweils etwa 6-10 Personen, mit teilweise wechselnden Besuchern, zum gemeinsamen Gebet.
Folgende Aussagen machten die dort
Betenden, als ich sie nach ihrer Motivation und dem, was sie in diesem
Gebetstreff erleben, fragte:
„Hier kann ich mich fallen lassen, ich
hab Vertrauen in die Gemeinschaft, in
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der ich mich getragen und verbunden
fühle.“
„Ich will neu lernen vom Gebet der Bitte und Fürbitte etwas zu erwarten“.
„Menschen in eine tiefe Beziehung zu
Jesus zu bringen, dass sie sich von
ihm ansprechen lassen, ist mir ein Anliegen.“
„Das ist Gottesdienst in Lob und Anbetung. Es ist schön, dies zu lernen.“
„Es tut gut, sich Gott hinzuwenden, an
ihm aufzusehen und Worte dafür zu
finden“.
„Auf das Gebet und die Gemeinschaft
hat Gott seine Verheißung gelegt.“
„Wir wollen Neubulach zusammenbringen und sind froh über die Vielfalt
in unserer Gemeinde.“
Das Gebet ist ein Reden des Herzens
mit Gott, in Bitte und Fürbitte, Dank
und Anbetung. Nach diesem Motto
kann jeder das, was ihn bewegt und
was ihm auf dem Herzen liegt in der
Gemeinschaft vor Gott bringen. Der
Kreis versteht sich als Erweiterung zu
den anderen wichtigen Gebetskreisen
in unserer Gemeinde.
Einen weiteren Gebetstreff gibt es am
Samstagmorgen um 7:30 Uhr im Gemeindehaus. Dieser Gebetstreff hat
es sich unter anderem zur Aufgabe
gemacht, für die Gebetsanliegen, die
Sie auf den dafür vorbereiteten Kärtchen in den Kirchen einwerfen können, zu beten.
Zu beiden Gebetstreffs sind Sie herzlich eingeladen.
Andreas Braun
18 plus
HERZLICHE EINLADUNG an alle jungen Erwachsenen
ab 18 Jahre an jedem 2. Sonntag von 18 bis ca. 20 Uhr
auf dem Plätzle: Wir treffen uns, um gemeinsam in der
Bibel zu lesen und uns darüber auszutauschen!
Daneben genießen wir die Gemeinschaft bei einem kleinen Snack und Gesprächen über Gott und die Welt!
15. März 29. März 12. April 26. April 1. Mai 10. Mai 24. Mai 7. Juni 21. Juni 5. Juli
19. Juli
2. August
Daniel Hartmann: 1. Th. 1-5
Esther Buck: 2. Th. 1-3
Constanze Nübling: 1. Kor. 1-4
Bernd Maier: 1. Kor. 5-8
Mai-Wanderung
Philipp Auer: 1. Kor. 9-12
entfällt wegen Joe!
Constanze Nübling: 1. Kor. 13-16
Daniel Hartmann: 2. Kor. 1-4
Bernd Maier: 2. Kor. 5-8
Constanze Nübling: 2. Kor. 9-13
Philipp Auer: Römer 1-4
Bitte lest die Texte schon im Vorfeld! Ihr könnt Fragen an
den jeweiligen Leiter des Abends schicken (siehe unten
stehende Ansprechpartner mit E-Mail)!
[email protected] [email protected]
[email protected] [email protected]
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Veranstaltungen
April 2015
Montag, 30. März bis
Donnerstag, 2. April
20.00 Uhr Passionsandachten
Karfreitag, 3. April
10.00 Uhr Gottesdienst in Neubulach mit integriertem Abendmahl
(alkoholfrei und Einzelkelche)
20.00 Uhr Nacht der verlöschenden Lichter in Neubulach
Mittwoch, 22. April
19.00 Uhr Konfirmanden-Elternabend im Gemeindehaus
Sonntag, 26. April
9.00 Uhr Gottesdienst
in Oberhaugstett
10.00 Uhr Gottesdienst mit
Diamantener Konfirmation
in Neubulach
Ostersonntag, 5. April
5.00 Uhr Osternachtsfeier
und Segnung in Neubulach
7.00 Uhr Auferstehungsfeier
Friedhof Neubulach
10.00 Uhr Familiengottesdienst
in Neubulach mit Taufe
Ostermontag, 6. April
20.00 Uhr Gottesdienst
in Oberhaugstett
Sonntag, 12. April
9.00 Uhr Gottesdienst
in Altbulach mit Taufe
10.00 Uhr Gottesdienst
in Neubulach
Sonntag, 19. April
10.00 Uhr Gottesdienst in Neubulach mit anschl. Kirchenkaffee
10
Mai 2015
Sonntag, 3. Mai
9.00 Uhr Gottesdienst in
Liebelsberg
10.00 Uhr Gottesdienst
in Neubulach
17.30 Uhr Krümel-Gottesdienst
in Liebelsberg
Freitag, 8. Mai
19.00 Uhr Männervesper im
Gasthaus Krone in Altbulach
Veranstaltungen
Sonntag, 31. Mai
9.00 Uhr Gottesdienst
in Oberhaugstett
10.00 Uhr Gottesdienst
in Neubulach
Juni 2015
Sonntag, 10. Mai
9.00 Uhr Gottesdienst in Altbulach
10.00 Uhr Gottesdienst
in Neubulach mit Vorstellung
der neuen Konfirmanden
Donnerstag, 14. Mai
Christi Himmelfahrt
8.30 Uhr Gottesdienst im Grünen
am Wasserturm in Liebelsberg
Sonntag, 17. Mai 2015
10.00 Uhr Gottesdienst in Neubulach mit anschl. Kirchenkaffee
Sonntag, 7. Juni
9.00 Uhr Gottesdienst
in Liebelsberg
10.00 Uhr Gottesdienst
in Neubulach
Donnerstag, 11. Juni
14.30 Uhr Nachmittag der
Begegnung im Gemeindehaus
Sonntag, 14. Juni
9.00 Uhr Gottesdienst in Altbulach
10.00 Uhr Gottesdienst in Neubulach mit Tauferinnerung
Pfingstsonntag, 24. Mai
10.00 Uhr Gottesdienst in Neubulach mit Wandelabendmahl
Dienstag, 16. Juni
19.30 Uhr Abend mit Nethanja
Narsapur-Team in Neubulach
mit Bischof K.R. Singh
Pfingstmontag, 25. Mai
10.00 Uhr Gottesdienst in Altbulach für das ganze Kirchspiel
Sonntag, 21. Juni
10.00 Uhr Gottesdienst in Neubulach mit anschl. Kirchenkaffee
Samstag, 30. Mai
19.30 Uhr Konzert ital. Chor
in Neubulach
Sonntag, 28. Juni
10.00 Uhr Erntebitt-Gottesdienst
in Liebelsberg bei Fam. Nothacker
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Freud und Leid
Taufen
Raphael Johannes Mann, Neubulach
Tabita Haselmayer, Liebelsberg
Bettina Köppe, Neubulach
Lilly Sophie Hauser, Liebelsberg
Lara Sophie Ehret, Liebelsberg
Paul Jonathan Fischer, Altbulach
30.11.2014
14.12.2014
14.12.2014
25.01.2015
01.03.2015
01.03.2015
Trauungen
--
Bestattungen
Hermann Hauser, Neubulach
(69 Jahre)
Anneliese Wörner, geb. Stähle, zuletzt Wildberg (95 Jahre)
Andreas Steiniger, Neubulach
(55 Jahre)
Christina Ehnis, geb. Schnaible, Liebelsberg
(91 Jahre)
Elsa Buntz, geb. Züffle, Baiersbronn
(89 Jahre)
Günter Guse, Liebelsberg
(88 Jahre)
Erwin Roller, Liebelsberg
(55 Jahre)
Otto Dörflinger, Calw
(92 Jahre)
Peter Angres, Neubulach
(76 Jahre)
Friedrich Bilmaier, Liebelsberg
(88 Jahre)
Fritz Fleck, Liebelsberg
(94 Jahre)
Johanna Roller, geb. Rothfuß, Neubulach
(90 Jahre)
Gerhard Illi, Neubulach
(88 Jahre)
Hildegard Fürnrohr, geb. Wieland, Liebelsberg (93 Jahre)
Hans Ohngemach, Altbulach
(79 Jahre)
Herbert Sieber, Neubulach
(55 Jahre)
12
21.11.2014
03.12.2014
23.12.2014
27.12.2014
29.12.2014
30.12.2014
31.12.2014
05.01.2015
15.01.2015
16.01.2015
21.01.2015
07.02.2015
11.02.2015
11.02.2015
23.02.2015
26.02.2015
kleine Bibelkunde am
Kirchenfenster Liebelsberg
Jesus im Garten
Gethsemane
Die linke Abbildung
des mittleren Buntfensters
in der Liebelsberger Kirche stellt Jesus im Garten
Gethsemane dar. Diese Episode innerhalb der Passionserzählung wird in allen
vier Evangelien (in unterschiedlicher Ausführlichkeit) erwähnt.
Auf dem dargestellten Bild laufen zwei Szenen parallel ab. Im unteren Teil des Bildes sind drei Männer zu
sehen, die Jünger Jesu. Einer von ihnen liegt auf dem Boden und scheint
tief zu schlafen. Die anderen beiden
lehnen aneinander als müssten sie
sich gegenseitig stützen. Jeweils eine Hand ruht noch im Schoß. Gerade
noch waren sie in das Gebet versunken und schon sind sie eingeschlafen.
Die andere Szene zeigt den knienden Jesus mit erhobenen Händen. Er
wirkt einsam und verlassen. Es ist eine
große Distanz zwischen beiden Szenen zu spüren. Während im unteren
Teil des Bildes geschlafen wird, fleht
im oberen Teil Jesus gen Himmel. Die
Furcht steht ihm ins Gesicht geschrieben. Bei den drei synoptischen Evangelien ist dieses Flehen in Worte gefasst: „Abba, mein Vater, alles ist dir
möglich, doch nimm diesen Kelch von
mir.“ – so heißt es etwa bei Markus
(Mk 14, 36). Diesen erwähnten Kelch
hat der Künstler Wolf-Dietrich Kohler konkret werden lassen. Ist es ein
Engel oder Gott, der Vater,
der Jesus den Kelch reicht?
Die flehenden Hände Jesu
scheinen sich aus der Gebetsgeste zu lösen und zögernd nach dem Kelch zu
greifen. „Nicht was ich will,
sondern was du willst!“ sagt
Jesus im Markusevangelium und unterstellt sich dem
Willen seines Vaters.
Die Worte Jesu vom Kelch im Garten Gethsemane spielen an eine alttestamentliche Vorstellung an. Der
Kelch ist hierbei Ausdruck für ein Geschick, das einem Menschen widerfährt. So z.B. in Jes 51, 17.22, wenn
Gott seinen „Kelch des Grimmes“ dem
Volk Israel entzieht. In Ps 75, 9 ist angekündigt, dass die Gottlosen aus
dem göttlichen Becher trinken müssen. Es ist mit dem Kelch, auch in Bezug auf die Passionserzählung Christi,
somit die Ankündigung eines gewaltsamen Todes gemeint, den derjenige
erleiden muss, der von diesem Kelch
Gottes trinkt.
In dem dargestellten Kelch kann
man darum den Tod Jesu am Kreuz erkennen. Interessanter Weise befindet
sich in dem christologischen Bilderzyklus des mittleren Glasfensters keine konkrete Darstellung des Kreuzestodes. So wird der Tod Jesu durch die
Abbildung des Kelchs als Vorankündigung des Leidens bereits in die Szene
im Garten Gethsemane hineingeholt.
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Krümelgottesdienst
Kommt herein,
wir laden alle ein…
Krümelgottesdient
am 8. Februar
So klang der Ruf, mit dem
Noah ungefähr 40 Kinder und de-
ren Kuscheltiere in die Arche einlud. Immer voller wurde es im Boot,
das auf dem Boden der Liebelsberger Kirche angedeutet war. Es
muhte, krähte, bellte und miaute.
Und auch das Mäuschen Krümelchen mischte sich mitten unter die
fröhliche Kinderschar. Der Regen
nahm zu und prasselte auf die Arche. Nachdem die Taube dreimal
ausflog, um nach Land Ausschau
zu halten, war die Freude groß, als
sich die Flut wieder legte. Die Kinder konnten zurück in die Arme ihrer Eltern und Großeltern springen. Gemeinsam blickten alle auf
den bunten Regenbogen. Er wurde zum Zeichen, dass Gott mit
den Menschen und den Tieren ei-
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nen Friedensbund schloss. Dieser
Bund beinhaltet das Versprechen,
dass Gott Leben auf der Erde ermöglicht und er erinnert die Menschen daran, dass auch sie sich
gut um die Erde kümmern sollen.
Anhand einer Drehscheibe, die jedes Kind bastelte, wurde die Geschichte zum Nacherzählen mit
nach Hause genommen.
Nach dem kurzweiligen Gottesdienst waren alle eingeladen
beim Imbiss noch miteinander zu
„krümeln“ und diesen besonderen
Sonntagabend gemütlich ausklingen zu lassen.
Wir freuen uns schon auf den
nächsten Krümelgottesdienst am
3. Mai um 17.30 Uhr in der Kirche
in Liebelsberg.
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Indienreise
Indien hautnah
erlebt - Eindrücke
einer Besuchsund Erlebnisreise
Es war ein jahrelanger Traum von
mir, einmal das NETHANJA-Werk
in Indien persönlich kennenlernen
zu können – und der Traum wurde
nun wahr. Die Reise mit Besuchen
bei allen Einrichtungen des Werkes war ausgeschrieben mit dem
Untertitel „Indien hautnah erleben“. Ja, unsere Reisegruppe hat
sehr viel „hautnah“ erlebt. An dieser Stelle möchte ich aber von einigen Dingen berichten, welche „unter die Haut“ gingen.
Veränderung vom Hinduismus zum Christentum: Wir haben viel gehört über das indische
„Kastensystem“ (von der Regierung vor 60 Jahren abgeschafft,
aber im täglichen Leben im Hinduismus noch voll wirksam) bei dem
Menschen durch Geburt, ohne jede Möglichkeit auf Änderung in soziale Schichten eingeteilt sind. Die
höchsten „Kasten“ sind die Priester, die Regierenden, die Kaufleute
und Handwerker. Die „unberührbaren und kastenlosen Menschen“,
genannt „Parias oder Dalits“, werden von der Gesellschaft gemieden. Ein Dalit ist eigentlich recht-
los, weniger wert als ein
Knecht, in der Regel Analphabet und darf nur in
gebückter Haltung und
barfuß einem Mitglied höherer Kasten entgegentreten. Welche verändernde Kraft muss da
am Wirken sein, wenn in der Gemeinschaft als Kinder Gottes dieser krasse Unterschied nicht mehr
zählt. (Ist anfänglich nicht ganz
einfach) Beim Abendmahlsgottesdienst am 4. Januar mit etwa 1000
Christen wurde uns dies Wunder
mehr als bewusst.
In den Kinderheimen war die
schreckliche Armut spürbar, die
hauptsächlich in ländlichen Gegenden herrscht oder durch Tod
oder Versagen des Ernährers hervorgerufen wird. Ein 16 Tage altes
Kind: Mutter bei der Geburt verstorben, Vater danach auf Nimmerwiedersehen verschwunden.
Eine Krankenschwester brachte das Kind ins Mädchenheim. Als
Samuel noch ein kleines Baby war,
beging sein Vater aufgrund hoher Schulden Selbstmord und verbrannte sich mit Benzin. Die Mutter
war verzweifelt, weil sie nicht für
Samuel sorgen konnte und gab ihn
in die Hände eines Nethanja-Pastors, der ihn ins Bubenheim brachte.
Fortsetzung auf Seite 19
15
EC
Bericht JEF 2014/15
EC Altbulach
Die alljährliche Jahres-EndFreizeit (JEF) fand dieses Jahr
in einem Freizeitheim im schönen Ittlingen bei Sinsheim statt,
wo wir (Jugend- und Teenkreis)
fünf tolle Tage miteinander verbrachten. Das Essen war superlecker!!! „Noch einmal ein Trullala“ an das tolle Küchenteam:
Karlheinz- und Uschi Ulmer, Susanne Ertle & Katha Anselm.
Die
anfängliche Schneewanderung (oder eher
ein Spaziergang)
sorgte für besseres Kennenlernen
- durch Gespräche
und
Schneeballschlacht. Die Vormittage waren gefüllt mit dem Thema
„Elia“, zu dem Matze Lange
wertvolle Inputs weitergab. Das
bot reichlich Gesprächsstoff für
interessante Diskussionen und
regte zum Nachdenken über die
persönliche Gottesbeziehung
an.
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Nachmittags standen verschiedene
Programmpunkte auf dem Plan: Unter anderem ein Besuch im Altenheim
mit Liedersingen, Schwimmen,
Schlittschuhlaufen oder LaserTec spielen. Interessant (und
für den ein- oder anderen herausfordernd) war auch der stille Nachmittag, bei dem im gesamten Haus für zwei Stunden
Stille herrschte, um das vergangene Jahr zu reflektieren,
mit Gott zu reden und zur Ru-
he zu kommen. Besonders interessant war der Talk-Abend, bei
dem die Talkgäste Karlheinz Ulmer, Matze Lange und Markus
Baisch zu ihrem Leben und ihren Ansichten interviewt wurden. Außerdem hatten wir viel
EC
Spaß zusammen beim Nachtgeländespiel im Schnee, Beautyabend, Pokerspielen, Tischkickern.
Ein absolutes Highlight war
der Silvesterabend, den die Mädels vorbereiteten. Das Motto war „WM 2014“, was vor den
Jungs bis dahin strengstens geheim war. Sie sollten im Anzug
erscheinen und wurden als Nationalelf begrüßt. Im Moderatorenteam saß Olli Kahn, der unter
anderem Stargäste wie Helene
Fischer und Angela Merkel begrüßte.
Freudig von der guten Stimmung und mit Stadionwurst im
Bauch hießen wir das Jahr 2015
willkommen, beglückwünschten
uns und bestaunten das Feuerwerk bis tief in die Nacht hinein.
Nach Hausputz, Gottesdienst
und ein paar vergossenen Wehmutstränchen traten wir schließlich die Heimfahrt an.
Vielen Dank für eure Gebete! Wir sind dankbar für die gute Zeit & für Bewahrung auf der
Fahrt (grade am ersten Tag).
Bericht: Dorothee Baisch
Bilder: Christian Eberwein
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Gemeindebeitrag
Herzlichen Dank
für Ihre Spende
Allgemeine Gemeindearbeit:
7.684,00 €
Im Jahr 2014 erbaten wir den Freiwilligen Gemeindebeitrag für drei Projekte, aus denen die Spender frei wählen
konnten. Der Gesamtbetrag in Höhe
von Gesamt 19.800,80 € ist eine ordentliche Summe, die uns sehr gefreut und auch ein bisschen stolz gemacht hat. Es ist schön, dass viele
Menschen in unserer Gemeinde ihre
Verbundenheit auch auf diese finanzielle Weise zum Ausdruck bringen.
Das Ergebnis zeigt uns, dass die ausgewählten Projekte auch vielen unserer Gemeindeglieder am Herzen liegen.
Die Gesamtsumme setzte sich aus
folgenden drei Ergebnissen zusammen:
Erneuerung der Küche im Gemeindehaus: 6.198,00 €
Erweiterung des Eltern-KindRaums in der Stadtkirche:
5.918,80 €
Über den Planungsstand in Sachen
Gemeindehaussanierung informieren
wir auf S.4-5 in dieser Ausgabe. Die
Erweiterung des Eltern-Kind-Raums
in der Stadtkirche soll in diesem Frühjahr/ Sommer abgeschlossen werden.
Und auch die allgemeine Gemeindearbeit ist ein wichtiger Posten innerhalb unseres aktiven Gemeindelebens.
Ein weiterer wichtiger Erlös im Jahr
2014 ergab das Gemeindefest mit
2.009,63 € sowie der durch den CVJM
durchgeführte Sponsorenlauf mit
2.871,90 €.
Im Namen des Kirchengemeinderates
danken wir allen Spenderinnen und
Spendern für ihre treue Unterstützung
und Wertschätzung der Arbeit in unserer Gesamtkirchengemeinde Neubulach!
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Impressum
Herausgeber: Evangelische Kirchengemeinde Neubulach
Pfarrgasse 4, 75387 Neubulach
www.kirche-neubulach.de
Redaktion: Karin Drexler, Pfarrerin Karoline Bortlik, Anne Merkle, Martin Ertle
Druck: www.gemeindebriefdruckerei.de
Naturschutz-Gemeindebrief
S´Kirchblättle wird an alle ev. Haushalte verteilt.
Redaktionsschluss für die 29. Ausgabe: 25. Mai 2015
Pfarramt I Neubulach
Pfarramt II Neubulach
Hans Georg Schmid
Karoline Bortlik
Pfarrgasse 4
Oberdorfstraße 18
75387 Neubulach
75387 Neubulach - Oberhaugstett
Tel.: 07053/3931204
Tel: 07053/ 9682913
[email protected]
[email protected]
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Indienreise
Fortsetzung von Seite 15
Leela war 2 Jahre alt, als ihre Mutter starb. Der Vater war ein Alkoholiker. Verwandte brachten Leela
und ihre 2 Jahre ältere Schwester ins Mädchenheim. Als Leela
13 Jahre alt war, wollte sie der Vater zurückhaben und an einen reichen Kaufmann verkaufen, um seine Schulden bezahlen zu können.
Durch viele Gebete für Leela hörte ein Ehepaar von der Sache und
„kaufte“ das Mädchen für umgerechnet 1000 EURO frei. Heute bereitet sie sich auf den High-SchoolAbschluss vor.
Beten mit Erwartung: Tief berührt hat mich das Gebetsleben in
der Nethanja-Kirche. Im „PrayerTower“ im Missionszentrum kommen jeden Tag Menschen zusammen, um für ganz konkrete
Anliegen zu beten. Anliegen der
Mission und auch für Anliegen von
Menschen. Bischof Singh sagte: „Wir beten immer mit Erwartung, denn wir brauchen Gott nicht
über Dinge zu informieren, die er
längst kennt. Wenn wir jemandem
Gebet zusagen, dann tun wir das
auch und halten es in einem Buch
fest. Manchmal dauert es Jahre,bis Gott die Anliegen erfüllt.“ Auch
hörten wir in diesem Zusammenhang von vielen Heilungen.
Das größte Wunder: Das Werk
begann 1973 mit der Arbeit und
unterstütze ein kleines Heim für
5 Buben, das Vater Komanapalli in Narsapur errichtet hatte. Heute erhalten 800 Kinder in 10 Kinderheimen und 2 Mädchendörfern
eine Zukunftsperspektive. Es gibt
3 große Schulen mit 1500 Kindern dazu 20 kleine Dorfschulen.
Etliche
Berufsausbildungsstätten, Krankenhäuser, Hilfsprojekte und rund 1500 Gemeinden mit
knapp 150000 Christen, betreut
von 800 Pastoren und Bibelfrauen sind in etwas mehr als 40 Jahren als „Licht in der Dunkelheit“ gewachsen. NETHANJA – das heißt
„GOTT HAT GEGEBEN“. Ich darf
das dankbar bezeugen!
Robert Rentschler
19
(Exodus 9,13)
Bevor der Pharao die Israeliten ziehen ließ sandte
Gott zehn Plagen. Was war die siebte Plage?
(Matthäus 4,18)
Welchen Beruf hatten
Petrus und Andreas?
Welches Furcht einflößende Tier
wird in Hiob 40,25 beschrieben?
Wie heißt der Brief, der im NT nach "Hebräer"
zu finden ist?
(Numeri 22,21)
Im 4. Buch Mose wird von einem sprechenden
Esel erzählt. Wie heißt der Reiter?
Josef wurde von seinen eigenen Brüder als Sklave
verkauft. In welches Land
wurde er gebracht? (Gen 37,28)
(1. Chronik 29,28)
Als David starb wurde sein Sohn
König. Wie war sein Name?
Wie wird das 5. Buch Mose
auch genannt?
Jakob hatte zwölf Söhne.
Wie hieß der jüngste? (Genesis 43,29)
H
Ein starker Mann
im AT brachte mit seiner
Muskelkraft ein Gebäude zum Einsturz.
Wie war sein Name? (Richter 16,29)
(2. König 8,4)
Der Prophet Elischa
hatten einen Diener.
Wie war sein Name?
In welchem Gewässer wurde Jesus
getauft? (Matthäus 3,13)
(Apg 28,3)
Von welchem Tier wurde
Paulus gebissen?
(Hiob 42,14
Nachdem Hiob schwer geprüft worden
war, beschenkte ihn Gott mit neuem
Glück. Wie hieß Hiobs jüngste Tochter?
Mit welchem Transportmittel
reisten Saulus und Barnabas
nach Zypern? (Apg 13,4)
Bild und Rätsel:
Karin Drexler