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Herausgeber:
Der Rektor der Hochschule Biberach
Prof. Dr.-Ing. Thomas Vogel
Redaktion:
Referat für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Anette Schober-Knitz
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PHARMAZEUTISCHE BIOTECHNOLOGIE
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INDUSTRIELLE BIOTECHNOLOGIE
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STUDIUM GENERALE
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AKADEMISCHES AUSLANDSAMT
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ZENTRUM FÜR WISSENSCHAFTLICHE WEITERBILDUNG Seite 112 ZWW
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Seite 114
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AKADEMIE / WEITERBILDUNG U. STUDIENPROGRAMME Seite 163
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BIBERACH AN DER RISS
Seite 172
FuE
BC
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VORWORT
HBC Besonders in unbekanntem Gebiet kann ein Kompass helfen, die
A
gewünschte Richtung und damit das ersehnte Ziel zu finden.
Dasselbe gilt für den Studienkompass, dessen vornehmliche Aufgabe es ist, für alle Studierenden wichtige Informationen für ein
erfolgreiches Studium bereit zu stellen. Der Studienkompass gibt
Auskunft über die Struktur der Hochschule und ihre Gremien, über
die Fakultäten mit den Studiengängen und vor allem über die einzelnen Lehrpläne der Bachelor- und Masterstudiengänge.
Durch den Studienführer erfahren Sie, warum es richtig ist, in
Biberach zu studieren, auf welche historischen Ereignisse die Hochschule zurückblicken kann, wo sich die einzelnen Gebäude befinden, was das „Studium generale“ ist, welche Angebote das
Akademische Auslandsamt bereit hält, wozu es Forschung an der
Hochschule gibt und wie der Hochschulförderverein heißt. Es wird
über Zulassungsvoraussetzungen, Bewerbung und Aufnahme des
Studiums informiert, über zentrale Hochschuleinrichtungen wie
Rechenzentrum und Bibliothek, über Rektorat, Hochschulrat und
Senat sowie über Anlaufstellen für Studierende, allen voran natürlich das Studentensekretariat, Amt für Ausbildungsförderung, Studienfachberatungen und Praktikantenämter. Und nach dem
Studium gibt es auch Angebote, wie das Alumninetzwerk oder
gar die postgraduale Weiterbildung der Akademie der Hochschule
Biberach.
So hat der Studienkompass die Aufgabe, den Einstieg ins Studium
zu erleichtern und den bereits Studierenden die Verbesserung ihres
Netzwerks zu ermöglichen – besonders am Anfang ein bestimmt
unentbehrlicher Begleiter!
Gewiss ist der Anfang des Studiums noch völlig undurchsichtig, alles
ist neu, nicht nur die Gesichter der Nachbarin, des Nachbarn, auch
die Verhaltensformen, der Tagesablauf, die Methode des Lernens
und die Zunahme der Eigenverantwortung. Plötzlich ist es erforder-
lich, sich selbst zu organisieren, zu fragen, unterscheiden zu lernen
nach wichtig und unwichtig und neue Beziehungen zu knüpfen, um
all das viele Neue und Interessante für sich nutzbar zu machen und
in das eigene Wertesystem einzufügen.
Für die Zeit an der Hochschule nimmt das Studium selbst natürlich
eine zentrale Rolle ein. Doch da gibt es mindestens noch ein Privatleben und ein Leben in der Studentengemeinschaft. Damit sind die
zahlreichen Veranstaltungen gemeint, die von und mit Studierenden
selbst organisiert werden. Wer nicht gerade mit geschlossenen
Augen durch die Welt geht, kommt an diesen Angeboten nicht
vorbei. Von Sport über Geselligkeit und Unterhaltung bis hin zu beinahe weltumspannenden Exkursionen ist alles dabei - Studium soll
auch Spaß machen! Die Entwicklung der eigenen Persönlichkeit und
somit die „Bildung“ des Menschen ist ein hohes mit dem Studium
verbundenes Ziel!
Der Hochschule Biberach mit all ihren Mitgliedern ist es eine hohe
Verpflichtung, den „Bildungsauftrag“ in seinen zahlreichen Facetten zu erfüllen, Voraussetzungen zu schaffen, dass Studium nicht
nur gelingt, sondern auch Spaß macht und schließlich sich die Absolventen immer gerne an „ihre Hochschule“ erinnern.
Rektor Prof. Dr.-Ing. Thomas Vogel
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HBC
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HBC HBC Hochschule Biberach – Mit Energie in die Zukunft
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Die HBC Hochschule Biberach ist eine regional verankerte und international ausgerichtete Hochschule für angewandte Wissenschaften
(HAW) mit den thematischen Schwerpunkten Bauwesen, Energie,
Biotechnologie und Betriebswirtschaft.
Die konsekutiven Studiengänge Bauingenieurwesen,
Projektmanagement (Bau), BWL (Bau und Immobilien), Architektur
und Energie-Ingenieurwesen, Energie- und Gebäudesysteme,
Energiewirtschaft, Industrielle Biotechnologie sowie Pharmazeutische Biotechnologie schließen mit den internationalen Abschlüsse
Bachelor und Master ab. Die Hochschule Biberach pflegt ein weltweites Netzwerk zu Hochschulen in mehr als 20 Ländern.
Die Zusammenarbeit der verschiedenen Disziplinen, der enge
Bezug zur Berufswelt sowie die Bearbeitung realer Projekte
ermöglichen eine praxisnahe Ausbildung mit ausgezeichneten
Perspektiven. Ergänzt wird die Lehre in allen Themenfeldern durch
aktuelle Forschung. Sieben Institute bearbeiten zukunftsweisende
Fragestellungen und sichern damit Technologietransfer, Innovation
und interdisziplinäre Kompetenz. Gemeinsam mit der Akademie
der Hochschule Biberach bietet die HBC auch Angebote im Bereich
der beruflichen Weiterqualifizierung: Auf dem Programm stehen
Fachtagungen, Seminare und MBA-Studiengänge.
hard and soft
Neben dem reinen Fachwissen steht zunehmend die Entwicklung
von Persönlichkeit und sozialer Kompetenz im Mittelpunkt
der Ausbildung: Ganzheitliches Denken, die Fähigkeit zur
Problemlösung und zur Teamarbeit werden gelehrt und gelernt.
internationales Netzwerk
Wer in Biberach studiert, kann in alle Welt: Die HBC pflegt Kontakte
und Partnerschaften zu Hochschulen in über 25 Ländern weltweit.
Die Hochschule Biberach versteht sich als regionale Hochschule
in einer globalisierten Welt. Die Internationalisierung ist zentraler
Bestandteil der Hochschulentwicklung für Studium, Lehre und
Forschung.
überschaubare Größe
Die Studierenden erleben eine offene und persönliche Atmosphäre.
Sie werden betreut durch ein engagiertes und innovatives Team an
Professoren, Dozenten und Mitarbeitern.
interessante Lage
Biberach ist eine Kreisstadt mit rund 32 000 Einwohnern, die idyllisch im Dreieck Stuttgart, München, Zürich liegt: hoher Freizeitwert
mit guten Verkehrsanbindungen in einer der wirtschaftsstärksten
Regionen Baden-Württembergs.
ausgezeichnet
Die Hochschule Biberach belegte in allen Fakultäten bereits mehrfach erste Plätze im Hochschulranking von CHE und Zeit. Auch
externe Evaluationsagenturen (evalag) kamen zu demselben
Ergebnis: best practice in Biberach!
studentisches Leben
Biberach ist wie die Hochschule: voller Angebote. Die Mieten
sind günstig, das Leben auch. Gefeiert wird u. a. in der von
Studierenden organisierten Kneipe „Hechtkeller“. In Biberach lässt
es sich leben und studieren.
vielfältige Praxisorientierung
Das Studium an der HBC orientiert sich an den aktuellen Erfordernissen der Wirtschaft. In den Praxissemestern, über Studien- oder
Bachelorarbeiten werden Kontakte zu möglichen Arbeitgebern
geknüpft; Dozenten und Professoren stehen im ständigen Austausch
mit der Wirtschaft.
persönlich
2400 Studierende, 75 Professoren, 200 Lehrbeauftragte, rund
150 Mitarbeiter – Biberach ist klein, kompakt und persönlich.
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HBC
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RÜCKBLICK
HBC 1964
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Als die Hochschule Biberach – damals noch Staatliche Ingenieurschule – geplant wurde, befand sich Deutschland in den Wirtschaftswunderjahren: Alles schien möglich. Im süddeutschen Raum waren
Ingenieure gefragt und zwar praxisorientiert mit kurzen Ausbildungswegen. Am 1. April 1964 wurde die Staatliche Ingenieurschule
Biberach offiziell eröffnet. Vorerst mit den klassischen Fachrichtungen
Hoch- und Tiefbau, Architektur und Bauingenieurwesen.
1991
Die Hochschule erhält im Fachbereich Bauingenieurwesen
den Studiengang Projektmanagement (Bau).
1993
Die Bauakademie Biberach bietet den Aufbaustudiengang
Unternehmensführung für Bauingenieure und Architekten an.
1965
Der Förderverein „Gesellschaft der Freunde und Absolventen“
gründet sich. Bis heute unterstützt er die Hochschule finanziell.
1996
Innerhalb des Programmes der Landesregierung „Zukunftsoffensive
Junge Generation“ wird das Institut für Holzbau gegründet – als
Antwort auf Forderungen aus der Forst- und Holzwirtschaft.
1972
Viele Jahre ist der Standort Biberach ungewiss; doch wird die
Staatliche Hochschule 1972 zur Fachhochschule umgewidmet.
1998
Die Hochschule wird im Fachbereich Architektur um den
Studiengang Gebäudetechnik/Gebäudeklimatik erweitert.
1978
Die Hochschule erhält den Studiengang Betriebswirtschaft (Bau
und Immobilien). Ein bis heute bundesweit einzigartiges Profil.
1999
Der Studiengang Gebäudetechnik / Gebäudeklimatik erhält ein
eigenes Gebäude: das Lehr- und Laborgebäude Technikum.
1983
Die Bauakademie Biberach wird gegründet und trägt seither das
Weiterbildungsprogramm der Hochschule Biberach – allen voran
die MBA-Studiengänge Unternehmensführung und Internationales
Immobilienmanagement.
2002
An der Hochschule gründet sich das Institut für Angewandte
Forschung als gemeinsames Dach für vielfältige Forschungsaktivitäten.
Das Ministerium gibt grünes Licht für den neuen Studiengang
Pharmazeutische Biotechnologie als Privat-Public-Partnership von
Bund, Land, Landkreis, Stadt Biberach, Kreissparkasse Biberach und
den regionalen Pharmaherstellern Boehringer-Ingelheim (Biberach)
und Rentschler (Laupheim).
1988
Die Hochschule erhält die Erweiterungsbauten Haus B und Haus C,
der Campus in der Innenstadt ist damit gegründet.
1990
Die Architekturgespräche werden ins Leben gerufen, eine bis heute
in der ganzen Region bekannten Vortragsreihe. Auch der Studiengang Bauingenieurwesen organisiert inzwischen eine solche Reihe.
Titel: Bauingenieure im Dialog
2003
Die Hochschule beginnt mit der Umstellung auf die internationalen
Abschlüsse Bachelor und Master und gründet gleichzeitig fünf neue
Institute als Plattform für die wissenschaftliche Master-Ausbildung.
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HBC
A
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RÜCKBLICK
HBC 2004
A
Bauakademie Biberach und Hochschule Biberach ehren die
ersten Absolventen des MBA-Studienganges Internationales
Immobilienmanagement.
2006
Der Campus wächst: Start des neuen Bachelor-Studienganges
Pharmazeutische Biotechnologie. Ein Master in Kooperation mit
der Universität Ulm startet zum SS 2010.
2007
Die Hochschule Biberach ist Gastgeber des Tages der Lehre.
Titel der Veranstaltung: Die Energie der Didaktik.
2008
Die Hochschule Biberach wächst weiter: Die HBC startet den
Bachelor-Studiengang Energiesysteme, zunächst in Kooperation
mit der Hochschule Ulm, inzwischen eigenständig.
2012
Spatenstich am Campus Aspach: Der neu gegründete
Studiengang Industrielle Biotechnologie wird ein neues Lehr- und
Forschungsgebäude erhalten.
Mit dem dualen Studienmodell Gebäudeklimatik / Stuckateur bietet
die HBC nun insgesamt 3 duale Modelle an: Holzbau / PM,
Bauingenieur Plus sowie das duale Modell Gebäudeklimatik.
2013
Anfang Juni weiht die Hochschule Biberach das Lehr- und Forschungsgebäude Industrielle Biotechnologie (Energie und Wertstoffe) ein.
Das Gebäude erweitert den HBC-Standort Biotechnologie und
konnte mit Unterstützung vieler Partner realisiert werden. Zu den
Unterstützern für die Gründung dieses Studienganges zählen: Stadt
Biberach, Landkreis Biberach, KSK Biberach, IHK Ulm, EnBW, Südpack
sowie ein privater Sponsor.
2010
Die Fakultäten Architektur/Gebäudeklimatik/Energiesysteme und
Bauingenieurwesen/Projektmanagement erhalten Bestnoten im
bundesweiten Hochschul-Ranking.
2014
Die Hochschule Biberach feiert in diesem Jahr ihr 50. Bestehen.
Seit 1964 lehrt und forscht die Hochschule für angewandte
Wissenschaften zunächst im Bereich Bauwesen, mittlerweile auch in
den Themenfeldern Energie, Biotechnologie und BWL.
Der Bachelor-Studiengang Pharmazeutische Biotechnologie wird
erweitert durch einen gleichnamigen Master-Studiengang in
Kooperation mit der Universität Ulm.
Die HBC ist künftig an zwei Standorten in Biberach vertreten: mit dem
Campus Innenstadt sowie dem Campus Aspach, an dem die Fakultät
Biotechnologie mit ihren Lehr- und Forschungsgebäuden angesiedelt ist.
2011
An der Hochschule Biberach wird das Promotionskolleg
„Pharmazeutische Biotechnologie“ eingeführt.
Die bisherigen Bachelor-Studiengänge Gebäudeklimatik und
Energiesysteme werden zu einem neuen Studienangebot zusammengefasst: Energie-Ingenieurwesen mit den Vertiefungsrichtungen
Energie- und Gebäudesysteme. Der bisherige Master-Studiengang
Gebäudeklimatik wird ab dem Wintersemester unter der Bezeichnung
Energie- und Gebäudesysteme angeboten.
Die Bachelor-Studiengänge Energiewirtschaft und Industrielle
Biotechnologie starten zum Wintersemester 2011/2012.
Unbenennung der Bauakademie Biberach in Akademie der
Hochschule Biberach.
2015
Die Bauarbeiten für die Campus-Erweiterung, innerhalb der die HBC
eine Mensa erhält sowie viele weitere räumliche Neuerungen, haben
begonnen.
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Leitbild / Zitat
„....so und nicht irgendwie!”
Don Juan oder die Liebe zur Geometrie
Max Frisch, Schriftsteller und Architekt
Berufsbild
Die Struktur- und Lehrinhalte des Studienganges Architektur orientieren sich an den Anforderungen, die mit der Ausübung des Berufes des Architekten oder der Architektin verbunden sind.
Das Berufsbild des/der Architekten/in umfasst Planung, Vorbereitung
und Koordination der Ausführung von Bauaufgaben. Das Spektrum
reicht von der Stadtplanung bis zur konstruktiv gestalterischen
Detailarbeit am Gebäude. Das Studium an der Hochschule Biberach
spiegelt die Inhalte der Berufs- und Honorarordnung für Architekten
und Ingenieure (HOAI) wider und legt die Voraussetzungen für die
Aufnahme in die Architektenkammer zugrunde. Die Lehre im Studiengang Architektur umfasst theoretische Übungsfelder und praxisorientierte Übungseinheiten mit dem Ziel, planerische und bauliche
Probleme konzeptionell, systematisch, realitätsnah und selbständig
zu analysieren und ganzheitlich zu lösen. Das übergeordnete Ziel
liegt in der Abwägung und Integration baulich-technischer, künstlerisch-gestalterischer und sozial-ökonomischer Parameter.
Ausbildungsziel
Das Berufsziel der Architekten umfasst ein breites Spektrum. Wesentliche Tätigkeitsschwerpunkte sind Entwurf und Design, Konstruktion
und Technik, Bauorganisation sowie Termin- und Kostenplanung.
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angelegt sein und sollte den persönlichen Fähigkeiten und Neigungen
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Das Architekturstudium befähigt über den Kernbereich hinaus
zur Berufstätigkeit in angrenzenden Feldern oder, wie eine
Absolventenbefragung aufzeigt, auch in fachfremden Disziplinen
wie Design, Mediendesign, Verwaltung, Politik, Journalismus, u. a..
Die interessante Kombination von technischen, gestalterischen,
wirtschaftlichen und organisatorischen Fähigkeiten bietet vielfältige
Aufgaben, Gebiete, die weit über das „Häuserbauen“ hinaus führen.
Chancen
Absolventen des Studiengangs Architektur verfügen über eine in der
Architekturszene anerkannte Ausbildung – und dies weit über die Region
Oberschwaben hinaus. Ob Praktikumsplatz, ob Mitarbeit als Bachelor
mit einem bereits berufsqualifizierenden Abschluss oder in verantwortlicher Tätigkeit als Master in einem Architekturbüro, in der Industrie oder
einer Organisation der öffentlichen Hand, sind alle Studierenden des
Studiengangs Architektur chancenreiche Bewerber und in der Regel nach
kürzester Zeit im Arbeitsmarkt integriert.
Die Anforderungen einer globalen Herausforderung werden durch
intensive Kontakte, Kooperationen und Austauschprogramme mit
befreundeten Hochschulen und Universitäten gesichert.
Das amerikanische Ausbildungssystem auf die Sicht der Architektur
können an der CalPoly Pomona, Los Angeles sowie an der
Hochschule in San Louis Obispo, USA erfahren werden. Die Gründlichkeit und Präzision der Architekturausbildung wird in enger
Zusammenarbeit mit der HTA Luzern, Schweiz, vertieft. Das Studienangebot wird durch Einzelprojekte mit dem Kanazawa College of
Arts, Japan, der Universität Wroclaw, Polen, und anderen ergänzt.
Der Studiengang selbst wird wie ein Architekturbüro geführt:
Der Zeichensaal mit 150 Arbeitsplätzen, das Rechenzentrum mit
dem Hard- und Softwareangebot nach „state of the art“, sowie
eine „nahezu rund um die Uhr“ zugängliche, technisch hochwertig ausgestattete Modellbauwerkstatt, bieten ein realitätsnahes
Arbeitsumfeld.
Besonderheiten
Der Studiengang Architektur fokussiert eine praxisnahe
Ausbildung in enger Abstimmung mit der Architektenkammer
Baden-Württemberg und einer intensiven Verankerung in der
Wachstumsregion Oberschwaben zwischen Ulm und dem Bodensee.
Die „kleine“ Hochschule mit 300 Studierenden im Studiengang
Architektur, 12 Professoren und 40 Lehrbeauftragten bietet eine
persönliche Ausbildungssituation. Studienberatung, Fürsorge und
Leistungsüberprüfung stehen in einem guten Gleichgewicht einer
kleinen Gemeinschaft.
Das Studienangebot besteht aus einem konsekutiven Bachelor und
Masterprogramm:
Bereits das 8-semestrige Bachelorstudium erreicht im Regelfall
einen berufsqualifizierenden Abschluss mit der Möglichkeit einer
Bauvorlageberechtigung als Architekt.
Das anschließende 2-semestrige Masterstudium vertieft und erweitert die erworbenen Kenntnisse mit einem Schwerpunkt, experimentell, interdisziplinär und teamorientiert angelegt.
Feedback
Seit vielen Jahren und eigentlich seit Beginn der Ranking- und
Evaluierungsprogramme hat Biberach stets die Nase vorn: immer
wieder kommen die Agenturen zu demselben Ergebnis: Nr. 1 der
Bundesrepublik Deutschland unter allen Hochschulen oder
„best practice“ an der Hochschule Biberach. So wurden dem
Studiengang Architektur beste Voraussetzungen für die Umstellung
auf internationale Abschlüsse Bachelor und Master bescheinigt.
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Der konsekutive Bachelor-Master-Studiengang Architektur wurde im
Februar 2008 offiziell durch die ZEvA Hannover akkreditiert und wird
im Moment reakkreditiert.
Masterstudium
Wir vermitteln und intensivieren die grundständigen Fähigkeiten des
des/der Architekten/in zu Konzept und Entwurf.
Bachelor und Masterstudium
Das konsekutive Studienmodell der Bachelor- und Masterausbildung
im Studiengang Architektur umfasst ein 8-semestriges
Bachelorstudium und ein 2-semestriges konsekutives – also durchgängiges – Masterstudium.
Architektur:
Ressourcen verantworten
Experimente denken
Projekte realisieren
Bereits mit dem Abschluss des Bachelor of Arts erreichen die
Studierenden im Regelfall nach 4 Jahren einen berufsqualifizierenden Abschluss, verbunden mit der Möglichkeit einer
Bauvorlageberechtigung durch die Architektenkammern.
Das konsekutive Masterstudium vertieft und erweitert mit einem
Schwerpunkt die
Bachelor Studium
Das Bachelor Studium umfasst die Grundlagen der Architektur und
neben den konzeptionellen Fähigkeiten insbesondere die berufspraktischen Kenntnisse der Bautechnik und Konstruktion sowie der
Baudurchführung. Die Ausbildung zielt auf die Arbeit im Planungsund Baudurchführungsteam ab. In das Studium sind Praxismodule
integriert, welche erste Praxiserfahrungen und Kenntnisse im
Berufsfeld vermitteln.
Mobilitätsfenster erlauben schon während des Bachelorstudiums
Auslandsaufenthalte z.B. an den Partnerhochschulen.
Der Abschluss zum Bachelor auf Arts erfolgt nach 8 Semestern und
erfüllt so die wesentlichen Vorgaben und Standards einer international anerkannten Architekturausbildung.
Inhaltlicher Schwerpunkt des kompakten, intensiven 2-semestrigen
Masterstudium ist der verantwortliche Umgang mit natürlichen und
architekturrelevanten Ressourcen.
Die Analyse, Gewichtung und Balance von Fragen der Umwelt,
städtebaulicher und architektonischer Strukturen im jeweiligen
Kontext, fördert nachhaltiges Denken und Handeln. Ökologisch,
ökonomische, soziale und kulturelle Ressourcen sind ebenso
gemeint wie die ausgewogene Behandlung von territorialen, konstruktiven und vor allem klimatisch/energetischen Fragestellungen.
Ausgehend von einem so skizzierten Begriff der Resilienz wollen wir
Strategien und Lösungsansätze zu Stadtentwicklung und Architektur
untersuchen.
Die Methodik entwickelt sich aus dem inhaltlichen Ansatz.
Die Antworten zu Fragestellungen beschränken sich nicht auf
bekannte Lösungsmuster.
Der experimentelle und wissenschaftliche Charakter prägt das
Masterstudium, ergänzt und erweitert grundständige Erkenntnisse
des Bachelorstudiums.
Die Didaktik in der Herangehensweise ist teamorientiert.
Die Bearbeitung der Aufgabenstellung erfolgt innerhalb der Gruppe
der Studierenden im Studio.
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Sie machen das Masterstudium zum Projekt:
aber auch gruppenübergreifend entsteht in der interdisziplinären Begleitung eine Projektstruktur, welche sich an die
Planungswirklichkeit des Architekturbüros anlehnt.
Forschung
Institut für Architektur und Städtebau
Institut für Holzbau
Beide Institute sind eng in der Institutionsstruktur der Hochschule
integriert. Die Arbeit der Erforschungsinstitute ist Bestandteil des
Bachelor- und Masterstudiengangs.
Die Integration von Absolventen mit einem 6-semestrigen
Bachelorabschluss ist gewährleistet. Module des Bachelorstudiums
werden individuell ergänzt.
Methodik
Experiment
Didaktik
denken
Projekte
interdiszipliniert
Normen basiert
Basis
Nachhaltigkeit
organisieren
teamorientiert
Resilienz
wissenschaftlich
Energie + Klima
Inhalt
Ästhetik
Kultur
Ökologie
Ökonomie
Klima
Energie
Ressource
verantworten
19
Professoren
Prof. Dipl.-Ing. Jörg Aldinger
Prof. Dipl.-Ing. Gerhard Bosch
Honorarprofessoren der Fakultät
Architektur und Gebäudeklimatik
Klimagerechtes und energieoptimiertes Bauen
Entwerfen und Konstruieren
mit dem Schwerpunkt Holzund Tragwerksentwurf
Prof. Dr. Christina Jeschke
Gestaltungslehre und Entwerfen
Prof. Dipl.-Ing. Hans-Ulrich Kilian
Baukonstruktion und Entwerfen
Prof. Dr. Irmgard Lochner-Aldinger Tragwerkslehre für Architekten
Prof. Dipl.-Ing.
Matthias Loebermann
Baukonstruktion und Entwerfen
Prof. Dipl.-Ing. Ute Meyer
Städtebau und Entwerfen
Prof. Dipl.-Ing. Maximilian Rimmel Grundlagen des Entwerfens
und Raumgestaltung
Prof. Dipl.-Ing. Felix Schürmann
Gebäudelehre und Entwerfen
Prof. Dipl.-Ing. Andreas Theilig
Baukonstruktion,Bauausführung
und Entwerfen
Prof. Dr.-Ing. Susanne Traber
Architekturtheorie, Bauaufnahme
und Entwerfen im Kontext
Prof. Dr.-Ing. Thomas Vogel
Rektor
Dr. phil. Ingrid Kessler-Wetzig
Kunsthistorikerin
Dr. Wolfgang Lipp
Pfarrer i. R.
Dr.-Ing. Michael Reick
Brandschutzsachverständiger
Kreisbrandmeister
Dipl.-Ing. Hans-Georg Stotz
Architekt
Dipl.-Ing. (FH)
Siegmund Wuchner
Geschäftsführer,
Rentschler & Riedesser GmbH
A
20
A
Aufbau des Studiums Bachelor of Arts Studiengang Architektur
1. Semester
Gestalten u. Darstellung
CAD
Gebäudelehre
Konstruktion
Tragwerkslehre
Bauphysik
Einführung
LP
6
2
6
8
4
3
1
5. Semester
LP
Konstruktiver
Entwurf
Bachelorentwurf
Planen und Bauen
Fremdsprache
10
12
4
2
2. Semester
Gestalten u. Darstellung
Gebäudelehre
Konstruktion
Tragwerkslehre
Baugeschichte
Bauphysik
LP
6
6
8
4
4
2
3. Semester
Gestalten u. Darstellung
Entwurfslehre
Städtebau
Baugeschichte
Vermessung/Bauaufnahme/Denkmalpflege
Technischer Ausbau
Baustoffe
Querschnitt
LP
6
5
6
4
2
3
3
1
4. Semester
LP
Konstruktiver
Entwurf
Entwurfsmethodik
Städtebau
Technischer Ausbau
Baustoffe
Planen und Bauen
10
4
6
2
2
6
6. Semester
LP
7. Semester
LP
8. Semester
LP
Praxis
Climate Design
Kurzentwurf
20
4
4
Bachelorentwurf
Seminar zum
Bachelorentwurf
Raumgestaltung
12
Raumgestaltung
Bachelorarbeit
Seminar zur
Bachelorarbeit
6
10
2
6
2
LP = Leistungspunkte (Credits)
Zwischen dem 3. und dem 8. Semester müssen 4 Wahlfächer mit je 2 LP und 2 Wahlfächer mit je 4 LP sowie das Studium Generale erfolgreich
abgeschlossen werden.
Zwischen dem 3. und dem 8. Semester müssen 4 Stegreife erfolgreich bearbeitet werden.
Zwischen dem 3. und dem 8. Semester nehmen die Studierenden an 2 Exkursionen teil und schließen diese erfolgreich ab.
21
Aufbau des Studiums Master of Arts Studiengang Architektur
LP = Leistungspunkte (Credits)
1. Semester
Studio
Architekturtheorie
LP
12
4
2. Semester
Studio
Masterthesis
Seminar Masterthesis
LP
6
12
6
Im Rahmen der beiden Mastersemester
müssen 4 Seminare erfolgreich abgeschlossen
werden.
In den beiden Mastersemestern werden
von den Studierenden 2 Stegreife und eine
Exkursion erfolgreich abgeschlossen.
A
22
A
23
ENERGIE-INGENIEURWESEN (BACHELOR)
Was wir heute tun, entscheidet, wie die Welt morgen aussieht.
Boris Pasternak, russischer Dichter
Ansprechpartner
Prof. Dr.-rer. nat. Jörg Entress
Fon: 07351 582-277
[email protected]
Sekretariat:
Hildegard Diesch
Fon: 07351 582-251
Fax: 07351 582-299
[email protected]
Ansprechpartner
während des Studiums:
Dipl.-Ing. (FH) Simone Mast
Fon: 07351 582-252
[email protected]
EI
WENDEPUNKT:
Dipl.-Ing. (FH) Marion Denninger
Fon: 07351 582-275
[email protected]
ENERGIE-INGENIEURWESEN
"Wir machen die Wende!“
Ansprechpartnerin
Dipl.-Betriebswirtin (FH) Bettina Huber
Studienmodell International Fon: 07351 582-283
[email protected]
Leitbild
Projektieren, Planen, Bauen und Betreiben von nachhaltigen
Energiesystemen und der Technik im Gebäude – Energie, Klima,
Licht und Schatten für das Wohlbefinden des Menschen
Das sind die zentralen Themen, mit denen wir uns im Studium
befassen.
Der nachhaltige Umgang mit Energie, ist eines der globalen
Schlüsselthemen dieses Jahrhunderts. Rund 40% der Energie wird in
Europa in Gebäuden verbraucht und dort in Zukunft zum Teil auch
gewonnen. Ein zukunftsfähiges Energiesystem ist daher untrennbar
mit der Errichtung und dem Betrieb von nachhaltigen energieeffizienten Gebäuden verbunden.
Der Studiengang Energie-Ingenieurwesen bietet technik- und
umweltbegeisterten Studieninteressierten die Möglichkeit zum
Einstieg in die Arbeit im Energiesektor.
24
EI
Innerhalb der sieben Semester Regelstudienzeit liegen die
Schwerpunkte unter anderem in den ingenieurtechnischen
Grundlagen, in thermischen, elektrischen und regenerativen Energiesystemen sowie im Bereich des Energie- und
Ressourcenmanagements. Ab dem dritten Semester kann
zwischen den Vertiefungsrichtungen „Energiesysteme“ oder
„Gebäudesysteme“ gewählt werden.
Wahlweise kann auch ein achtsemestriges Studienmodell mit
internationaler Ausrichtung belegt werden. Das Studienmodell
„International“ ist für Studierende konzipiert, welche eine internationale Ausrichtung ihres Studiums anstreben. Es zeichnet
sich durch einen Auslandsaufenthalt in Form eines theoretischen
Studiensemesters und eines praktischen Studiensemesters aus.
Für den erfolgreichen Abschluss des Studiums müssen 210
Leistungspunkte erworben werden. Das entspricht einem Aufwand
von 30 Leistungspunkten pro Semester.
Zum erfolgreichen Abschluss des Bachelor-Studiums im Studienmodell „International“ müssen 240 Leistungspunkte erworben
werden.
Alle Studienmodelle schließen mit dem Bachelor of Engineering ab.
Unser Masterstudiengang Energie- und Gebäudesysteme baut konsekutiv auf den Bachelorstudiengang Energie-Ingenieurwesen auf.
(Seite 34)
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EI
26
Berufsbild
Das spätere Berufsfeld variiert nach der vom Studierenden gewählten Vertiefungsrichtung, welche Sie ab dem 3. Semester wählen.
EI
Vertiefungsrichtung Energiesysteme
Der Umgang mit Energie ist zunehmend von einem vernetzten
Systemdenken geprägt. An die Stelle der bisherigen, vorwiegend
zentralen Struktur der Energieversorgung tritt ein Netzwerk aus
zentralen, dezentralen und lokalen Energieerzeugern, -verteilern
und -verbrauchern, die in Wechselwirkung stehen. Fluktuierende
regenerative Energiequellen, wie Sonne und Wind, stellen neue
Herausforderungen an die Verteilung, Speicherung und Nutzung
von Energie.
Um derartige Energiesysteme entwickeln, planen, bauen und betreiben zu können, werden breit ausgebildete Ingenieurinnen und
Ingenieure benötigt, die sowohl technische, als auch wirtschaftliche
und soziale Kompetenzen mitbringen. Entsprechend dieser Vielfalt
sind Tätigkeiten mit technischem, wirtschaftlichem oder auch organisatorischem Schwerpunkt möglich – von der Entwicklung neuer
technischer Systeme, bis hin zum Umgang mit Verbrauchern.
Vertiefungsrichtung Gebäudesysteme
Damit sich der Mensch in einem Gebäude wohlfühlt, muss es ganz
besonders Behaglichkeit und Komfort bieten, wie beispielsweise
Wärme und Licht. Diese Anforderungen gilt es, in einem Höchstmaß
an Wirtschaftlichkeit, Energieeffizienz und Ressourcenschonung
zu erfüllen. Energie-Ingenieur/innen mit der Vertiefung
Gebäudesysteme setzen diese Ziele mit modernen Systemkonzepten
und zukunftsfähigen Technologien, wie zum Beispiel regenerativen
Energien, um.
Das Berufsbild umfasst die Konzeption, Planung, Vorbereitung und
Koordination der Ausführung, den Betrieb sowie die Modernisierung
gebäudetechnischer und gebäudeklimatischer Systeme.
Das Berufsbild erfordert fachlich fundiert und interdisziplinär
ausgebildete Energie-Ingenieur/innen mit einer Vertiefung in
Gebäudesysteme, die darüber hinaus ein hohes Maß an wirtschaftlichem, technischem und ökologischem Verantwortungsbewusstsein
entwickelt haben und zur Teamarbeit fähig sind.
Ausbildungsziele
Die Studienrichtung beschäftigt sich mit den in den letzten Jahren
stark zunehmenden ökologischen, energetischen und klimatischen
Anforderungen für Planung, Bau und Betrieb von Gebäuden und
energietechnischen Anlagen.
• Gebäude möglichst regenerativ, energieeffizient, behaglich und
nachhaltig zu gestalten
• Energiekonzepte der Zukunft zu entwickeln
• Integration von erneuerbaren und dezentralen Erzeugungsanlagen
in die Versorgungsstruktur
• begreifen und gestalten von Energiesystemen
Energie-Ingenieure übernehmen im Kampf gegen den Klimawandel
zentrale Aufgaben:
• Sie entwickeln erneuerbare Energien weiter.
• Sie erforschen neue Energiequellen.
• Sie erarbeiten Möglichkeiten, um Energie möglichst effizient
zu nutzen.
Ein Beispiel: Energie-Ingenieure wissen nicht nur, wie ein einzelnes
Windrad funktioniert. Sie sind darüber hinaus in der Lage, eine
ganze Anlage zu konzipieren und die Zufuhr sowie Nutzung der
gewonnenen Energie bis in einzelne Gebäude zu planen.
Diese konzeptionelle Kompetenz der Energie-Ingenieure wird in
Zukunft von wachsender Bedeutung sein.
27
EI
28
EI
Der Studiengang bietet mit seinem interdisziplinären Ansatz dafür
die wichtigen Voraussetzungen und ermöglicht den Studierenden
auf einer gemeinsamen Basis je nach Vertiefung den Blick über den
Tellerrand. Sie kennen sich mit der Produktion der Erneuerbaren
Energien aus und wissen zugleich, wie die effiziente Nutzung in
Gebäuden vorangetrieben wird. Denn hier wird ein Großteil der
Energie verbraucht.
Chancen
Energie-Ingenieure sind von Unternehmen bereits stark nachgefragt. Verstärkt durch die von der Bundesregierung nach dem
Atomunglück von Fukushima eingeleitete Energiewende sind
Fachkräfte gefordert, die in der Lage sind, erneuerbare Energien
und die zugehörigen Energiesysteme weiter zu entwickeln, neue
Energiequellen zu erforschen und Möglichkeiten zu finden, Energie
möglichst effizient zu nutzen.
Unseren Absolventen eröffnen sich vielseitige attraktive
Möglichkeiten. Das Studium qualifiziert unter anderem für eine
Tätigkeit als Betriebsingenieur/ Technischer Leiter, Fachplaner,
Energiemanager, Projektingenieur sowie in den Bereichen
von Energiedienstleistungen, bei Herstellern von Anlagen und
Komponenten, im technischen Vertrieb, in Forschung und
Entwicklung sowie im Bereich Consulting.
Besonderheiten
• Praxisorientiertes Studium mit qualifizierter Beratung
• Zahlreiche Exkursionen und Vorträgen von Experten aus der Praxis
• Weitgehend individuelle Gestaltung der gewählten
Vertiefungsrichtung
• International ausgerichtet durch Kooperationen mit ausländischen
Hochschulen, Vorlesungen ausländischen Gastdozenten sowie
•
•
•
•
regelmäßig stattfindenden Summer-Schools und des
Studienmodells International
Zusammenarbeit mit dem Institut für Gebäude- und
Energiesysteme (IGE): Studierende können an
Forschungsvorhaben mitwirken oder wissenschaftlich orientierte
Studien-/Abschlussarbeiten anfertigen.
Regelmäßige Forschungssemester der Professoren
Mitarbeit unserer Professoren in vielen Institutionen,
Verbänden und Gremien
Kontakte der Professoren und Lehrenden in die Praxis mit einem
weit gefächerten Netzwerk, von welchem die Studierenden in
Form von Praktika, Projektthemen und Berufseinstiegshilfen
profitieren.
Forschung und Labore
Ein großer Teil der angewandten Forschung und Entwicklung an
der Hochschule Biberach wird in den Fachgebieten Energie- und
Gebäudesysteme durchgeführt. Die Aktivitäten sind im Institut
für Gebäude- und Energiesysteme (IGE) gebündelt, dem alle
Professoren des Studiengangs angehören. Die Ergebnisse dieser
Forschungsaktivitäten fließen auch in die Lehre ein, die damit
dem Stand der Technik immer einen Schritt voraus ist. Weitere
Informationen zum Institut für Gebäude- und Energiesysteme (IGE)
auf Seite 129.
Zur Verfügung stehende Laboreinrichtungen:
• Labor für MSR- und Automatisierungstechnik
• Labor für Simulationstechnik
• Labor für Tages-Lichttechnik und Solare Systeme
• Labor für Raumlufttechnik & Facility Manangement
• Labor für Thermische Energiesysteme
• Labor für Elektrische Systeme
• Labor für Smart Grid
• Feldlabor für Regenerative Energiesysteme
29
Feedback
Wie das CHE-Ranking der Wochenzeitung „Die Zeit“ im Jahr
2013 bestätigt, erreichten unsere Studiengänge Spitzenwerte.
Die Rückmeldung von Absolventen und Unternehmen ist durchweg positiv. Der problemlose Einstieg der Absolventen unseres
Studienganges in den Beruf bestätigt dies.
Studienberatung
Der Studiengang bietet vor dem Studium und insbesondere an den
wesentlichen Weichenstellungen des Studiums eine individuelle
Studienberatung an. Dabei geht es um die persönlichen Neigungen
und Spezialisierungen, die erforderlichen Qualifizierungen und den
entsprechenden persönlichen Studienplan.
Voraussetzungen
Die Bewerbung um einen Studienplatz ist jeweils zum Winter- und
Sommersemester möglich. Wir bieten pro Jahr 71 Studienplätze an,
aufgeteilt auf Sommer- und Wintersemester.
Bewerber benötigen das Zeugnis der Allgemeinen
Hochschulzugangsberechtigung (HZB), einer einschlägigen fachgebundenen oder fachhochschulgebundenen HZB bzw. einer ausländischen HZB, die von der zuständigen staatlichen Stelle als gleichwertig anerkannt worden ist.
Bei Vorliegen einer studiengangspezifischen Berufsausbildung oder
Berufstätigkeit sowie bei Vorliegen besonderer Vorbildungen wird
die Durchschnittsnote der Hochschulzugangsberechtigung um 0,2
verbessert.
Ein Vorpraktikum ist nicht vorgeschrieben.
Aufbau des Studiums
Das Studium ist in zwei Studienabschnitte gegliedert:
• Erster Studienabschnitt (1. bis 3. Semester – Grundstudium)
Bildung der Grundlagen
Wahl der Vertiefungsrichtung im 3. Semester
• Zweiter Studienabschnitt (4. bis 7. Semester – Hauptstudium)
Einführung und Vertiefung der berufspraktischen Fachgebiete
nach gewählter Vertiefungsrichtung
Im Praktischen Studiensemester (5. Semester) werden die erworbenen Kenntnisse und Fähigkeiten in die Praxis umgesetzt. In den
Projektarbeiten erlangen die Studierenden praxisnahe Fähigkeiten
und Kenntnisse.
Während des Studiums werden mit Hilfe von Vorlesungen,
Übungen, Laborpraktika, Seminaren, Projektarbeiten und
Exkursionen nachstehende Schwerpunktthemen sowohl individuell
als auch im Team erarbeitet.
EI
30
Aufbau des Studiums in der Vertiefung Energiesysteme & Gebäudesysteme
1. Studienabschnitt (Grundstudium)
1. - 3. Semester
LP
2. Studienabschnitt (Hauptstudium)
4. - 7. Semester
einschließlich Praktisches Studiensemester
LP
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
Ingenieurmathematik und Naturwissenschaften
Thermodynamik
Elektrotechnik
Einführung in die Gebäude- und Energiesysteme
Querschnittskompetenzen
Kälte- und Wärmepumpentechnik
Energieeffiziente Gebäude
Wärme- und Strömungslehre
Thermische Energiesysteme
Elektrische Systeme
Mess-, Steuer- und Regelungstechnik
Regenerative Energiesysteme
Ingenieurinformatik
Ökonomie
Projektplanung und -ausführung
10
5
5
5
10
5
5
5
5
5
5
5
5
5
5
• Ressourcenmanagement
• Praxismodul
(Praktikum, Laborpraktikum, Anwendersoftware)
• Laborpraktika
• Projektarbeit
• Vertiefungsmodul
(Vertiefung Hydraulik, Energiewirtschaft und -recht)
• Wahlfachmodul (nach Vertiefungsrichtung)
• Bachelorarbeit mit Seminar
5
30
Modul in Vertiefungsrichtung Energiesysteme
(Wahl im 3. Semester)
• Elektrische Netze und Leistungselektronik
5
Modul in Vertiefungsrichtung Gebäudesysteme
(Wahl im 3. Semester)
• Elektrische Gebäudeausrüstung
5
EI
8
10
5
18
12
Vertiefungsrichtung Energiesysteme
• Automation Energiesysteme
• Thermische Kraftwerke
• Wind- und Wasserkraftwerke
• Integrale Energieanlagenplanung
• Simulationstechnik Energiesysteme
5
5
5
10
7
Vertiefungsrichtung Gebäudesysteme
• Gebäudeautomation
• Bauphysik und klimagerechtes Bauen
• Technische Gebäudeausrüstung
• Integrale Gebäudeplanung
• Simulationstechnik Gebäudesysteme
5
5
5
10
7
31
Beispiele für Wahlfächer im Wahlfachmodul
Vertiefung Energiesysteme
Beispiele für Wahlfächer im Wahlfachmodul
Vertiefung Gebäudesysteme
EI
• Industrievorlesung
• Geschichte der Technik
• Smart Grid und nachhaltige Energiesysteme
• Komponenten
• Grundlagen der Geothermie
• Lichttechnik
• Versorgungssicherheit/Asset Management
• Energieoptimierung im Entwurf
• SoKa Elektrische Systeme
• Baubiologie I und II
• Mobilität
• Hochbaukunde
• SoKa Thermodynamik
• Akustik / Schallschutz
• Energiedatenmanagement
• Sanitärtechnik
• SoKa Regenerative Energiesysteme
• Thermoaktive Bauteilsysteme
• Speichertechnologie
• Klimagerechtes Bauen
• SoKa Lüftungs-, Kälte- und Klimatechnik
32
EI
Studienmodelle
Studienmodell „International“
Beim Studienmodell International wird das fünfte und sechste Studiensemester im Ausland absolviert. Das theoretische
Studiensemester an einer Hochschule im Ausland wird in der Regel
vor dem praktischen Studiensemester absolviert. Zusätzlich gibt es
vorbereitende Lehrveranstaltungen im 3. und 4. Semester sowie
eine Nachbereitung des Auslandsaufenthalts im 7. und 8. Semester.
Studienmodell International
3. und 4. Semester: Vorbereitung Auslandsaufenthalt
LP
• Interkulturelles Training
2
• Sprachkurs
2
• Englischsprachige Vorlesung
2
Studienmodell International
5. und 6. Semester: Auslandsaufenthalt
LP
• Studiensemester an Hochschule im Ausland
Vorlesungen nach Learning Agreement
20
• Praxissemester
30
Studienmodell International
7. und 8. Nachbereitung Auslandsaufenthalt
LP
• Mentoring Gaststudent
2
• Workshop Internationalisierung
2
33
Biberacher Modell – Duales Ausbildungs- und Studienmodell
(Start ab WS 2015/2016)
Ausbildung & Ingenieurstudium
TGA Technische Gebäudeausrüstung Anlagenmechaniker
Energie-Ingenieurwesen – Vertiefung Gebäudesysteme
In Kooperation mit der Karl-Arnold-Schule in Biberach sowie verschiedenen Betrieben und Firmen aus der Region bieten wir eine
duale Ausbildung zum Anlagenmechaniker (SHK) mit anschließendem Studium Energie-Ingenieurwesen an. Nach erfolgreichem
Abschluss dieser kombinierten Ausbildung sind die Absolventen
Facharbeiter und Ingenieure. Die Teilnehmer erhalten über die
gesamte Ausbildungszeit eine finanzielle Vergütung durch eine der
beteiligten Firmen oder Betriebe.
Ausbildungskonzept
Phase 1 – Ausbildung zum Anlagenmechaniker (2,5 Jahre)
In einer verkürzten Lehrzeit von 2,5 Jahren macht der Teilnehmer
seine Ausbildung. Parallel hierzu belegt er bereits Fächer aus dem
Studiengang Energie-Ingenieurwesen, teilweise über Blockseminare
an der Hochschule oder in Veranstaltungen während der
Berufsschulzeiten. Die während der Berufsausbildung erfolgreich
absolvierten Hochschulfächer werden auf das Studium angerechnet. Die Studienlast in den ersten beiden Semestern verringert sich
dadurch.
Phase 2 – Studium Energie-Ingenieurwesen (3,5 Jahre)
In der zweiten Phase bewirbt sich der Teilnehmer im
Studiengang Energie-Ingenieurwesen der Hochschule Biberach,
Vertiefungsrichtung Gebäudesysteme. Der Studieneinstieg wird
durch die Anerkennung der Fächer erleichtert.
Nach sieben Semestern schließt der Teilnehmer das Studium mit
dem Abschluss Bachelor of Engineering ab.
Während des Studiums kehrt der Studierende in den
Semesterferien, für das Praxissemester und zur Anfertigung der
Bachelorarbeit in den Ausbildungsbetrieb zurück.
Voraussetzungen
Bewerber benötigen die allgemeine oder fachgebundene
Hochschulreife.
Bewerbung
Die Bewerbung um dei Aufnahme in das duale Ausbildungs- und
Studienmodell muss bis zum 1. Mai eines jeden Jahres bei der
Karl-Arnold-Schule eingereicht werden. Über ein Auswahlverfahren,
werden bis Anfang Juni die Ausbildungsplätze vergeben.
Die Bewerbung um einen Studienplatz erfolgt nach erfolgreichem Abschluss der Berufsausbildung im Studiengang EnergieIngenieurwesen.
Erstlmalige Bewerbung bis zum 01.05.2015 an der Karl-ArnoldSchule möglich.
Ansprechpartner:
Prof. Dr. rer. mat. Stefan Hofmann
Fon: 07351 582-2067
[email protected]
EI
34
ENERGIE- UND GEBÄUDESYSTEME (MASTER)
Man muss das Unmögliche versuchen, um das Mögliche zu erreichen.
Hermann Hesse
Im Mittelpunkt steht der Mensch.
EG
Studiendekan:
Prof. Dr.-Ing. Martin Becker
Fon: 07351 582-253
[email protected]
Sekretariat:
Hildegard Diesch
Fon: 07351 582-251
Fax: 07351 582-299
[email protected]
Akademische Mitarbeiter
Ansprechpartner
während des Studiums:
Dipl.-Ing. (FH) Simone Mast
Fon: 07351 582-252
[email protected]
Der Masterstudiengang Energie- und Gebäudesysteme baut konsekutiv auf dem Bachelorstudiengang auf und steht ebenso für
qualifizierte Absolventen anderer geeigneter Studiengänge offen.
Das Masterstudium bereitet auf eine qualifizierte Berufstätigkeit als
Ingenieur im konzeptionellen Bereich im breiten Themenfeld der
Energie- und Gebäudetechnik vor. Vermittelt werden Kenntnisse,
wie sie für leitende Positionen in der Planung, der Ausführung und
dem Betrieb von Gebäuden und Energietechnischen Anlagen sowie
für leitende Tätigkeiten bei Herstellern gebäudetechnischer oder
energietechnischer Komponenten und Anlagen benötigt werden.
Besonderer Wert wird auf den Erwerb wissenschaftlicher Methoden
und Kompetenzen gelegt, die u.a. auch für eine weitergehende
wissenschaftliche Tätigkeit in der Forschung und Entwicklung (FuE)
bei Unternehmen oder Instituten benötigt werden.
Das Studium ist wissenschaftlich und projektorientiert in enger
Zusammenarbeit mit dem Institut für Gebäude- und Energiesysteme
(IGE) der Hochschule Biberach angelegt.
Typische Tätigkeiten im späteren Berufsleben können sein:
• Entwicklung und Validierung von Gebäude- und Energiekonzepten
mit modernen Simulationswerkzeugen
• Konzeption von Energiemanagement- und Facility ManagementLösungen
• Entwicklung von energieeffizienten Komponenten und Systemen
für gebäude- und energietechnische Anwendungen
• Entwicklung, Planung, Umsetzung und Betrieb von dezentralen
und erneuerbaren Energiesystemen
• Beratungsleistungen im Bereich Integrales Planen, Bauen und
Betreiben von Gebäuden und energietechnischen Anlagen
• Wissenschaftlicher Mitarbeiter/-in an Instituten und Hochschulen
(u.a. mit Promotionsvorhaben)
• Selbstständige Tätigkeit als planender und beratender Ingenieur/-in
35
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EG
36
EG
Aufbau des Masterstudiums
Im Masterstudiengang wird neben der fachlichen Vertiefung in Pflicht- und Wahlfächern durch die Kombination aus Themen-Workshop, Forschungsprojekt und
der abschließenden Masterarbeit, die jeder Studierende
individuell bearbeitet, gegenüber dem Bachelor-Studium
eine methodisch-wissenschaftliche Vertiefung erreicht.
Aus dem Anwendungsbezug aktueller Forschungsund Masterprojekte, der vertieften methodischen
Durchdringung des Lehrstoffes und der fachlich-wissenschaftlichen Erweiterung in Vorlesungen und Seminaren
folgt im Master eine gegenüber dem Bachelor höherwertige Berufsbefähigung, u.a. auch für den höheren Dienst
und eine wissenschaftliche Tätigkeit in Forschungs- und
Entwicklungsprojekten.
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Seminar und
Projektarbeit
3. Sem.
2. Sem.
1. Sem.
Master-Arbeit
Modul aus anderen Studiengängen
Forschungsarbeit, Wahlfächer
mit Vertiefung in den Bereichen Management
und Prozesse, Gebäudesysteme, Energiesysteme oder Energie- und Gebäudetechnik
Pflichtfächer
Seminar Energie- und Gebäudesysteme,
Unternehmensführung, Ingenieurmathematik,
Modellbildung und Systemtheorie, Wahlfächer
Wahlfächer
Mit Vertiefung in den Bereichen Management
und Prozesse, Gebäude-systeme, Energiesysteme oder Energie- und Gebäudetechnik
Vertiefung und
Erweiterung in Vorlesungen
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6WXWWJDUW
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37
Beispiele für Wahlfächer Management und Prozesse
• Kosten- und Prozessoptimierung
• Qualitätsmanagement
EG
• Facility Management
Beispiele für Wahlfächer Energie- und Gebäudetechnik
• Thermisch Energetische Simulation
• Automatisierungstechnik
• Kältetechnik
• Hydraulik
Beispiele für Wahlfächer Gebäudesysteme
• Klimagerechtes Bauen & Bauphysik
• Lichtplanung
• Lüftungs- und Klimatechnische Systeme
• Integrale Planung und Gebäudebetrieb
Beispiele für Wahlfächer Energiesysteme
• Geothermische Systeme
• Smart Grid and Smart Buildings
• Elektrisch-/ Thermische Energiesysteme
• Regenerative und dezentrale Energiesysteme
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Voraussetzungen:
Die Zulassungsvoraussetzung für den Masterstudiengang Energieund Gebäudesysteme ist ein Hochschulabschluss in einem
Ingenieurstudiengang oder in einem anderen vergleichbaren naturwissenschaftlich-technischen Studiengang. Das Prüfungsergebnis
muss überdurchschnittlich sein. Die verfügbaren Studienplätze werden nach dem Ergebnis eines hochschuleigenen Auswahlverfahrens
vergeben. U.a. wird hierbei die Eignung und Motivation des
Bewerbers in einem persönlichen Gespräch geprüft und bewertet.
Zur Verfügung stehende Laboreinrichtungen:
•
•
•
•
•
•
•
•
Labor für MSR- und Automatisierungstechnik
Labor für Simulationstechnik
Labor für Tages-Lichttechnik und Solare Systeme
Labor für Raumlufttechnik & Facility Management
Labor für Thermische Energiesysteme
Labor für Smart Grid
Feldlabor für Regenerative Energiesysteme
Labor für Elektrische Systeme
Kontakte in die Wirtschaft
Alle Lehrenden haben viele Jahre in der freien Wirtschaft und bei
Forschungseinrichtungen gearbeitet und verfügen deshalb über
beste Kontakte in die Praxis. Sie engagieren sich darüber hinaus in
vielen Institutionen, Verbänden und Gremien, so dass ein weit gefächertes Netzwerk entstanden ist, das kontinuierlich gepflegt und
ausgebaut wird. Hiervon profitieren die Studierenden in Form von
Praktika, Berufseinstiegshilfen und Projektthemen.
Forschung und Labore
Ein großer Teil der angewandten Forschung und Entwicklung an
der Hochschule wird in den Fachgebieten Gebäudesysteme und
Energiesysteme durchgeführt. Die Aktivitäten sind am Institut
für Gebäude- und Energiesysteme (IGE) gebündelt, dem alle
Professoren des Studiengangs angehören. Die Ergebnisse dieser
Forschungsaktivitäten fließen auch in die Lehre ein, die damit
dem Stand der Technik immer einen Schritt voraus ist. Weitere
Informationen zum Institut für Gebäude- und Energiesysteme (IGE)
auf Seite 129.
STUDENTEN BILD
EG
40
Professoren
EG
Prof. Dr.-Ing. Helmut Ast
Systeme und Bilanzierung, Integrale Planung und Facility Management
Prof. Dr.-Ing. Martin Becker
Automatisierungstechnik, Mess-, Steuer- und Regelungstechnik, Energiemanagement
Prof. Dipl.-Phys. Axel Bretzke
Bauphysik, Energiewirtschaft, Energiemanagement, Solarenergienutzung
Prof. Dipl.-Ing. Gernot Brose
Planung und Baukoordination, Wärmeübertragung, Konstruktion, Informatik
Prof. Dr. rer. nat. Jörg Entress
Erneuerbare Energien, Kraft-Wärme-Kopplung, Energiewirtschaft
Prof. Dr.-Ing. Alexander Floß
Wärmesysteme, Hydraulik, Studienmodell International
Prof. Dipl.-Phys. Andreas Gerber
Bauphysik, klimagerechtes Bauen, Energiekonzepte, Solartechnik, Informatik
Prof. Dr.-Ing. Michael Haibel
Thermodynamik, Feuerungstechnik, Lüftungs- und Klimatechnik, Baubiologie, Materialwissenschaften
Prof. Dr. rer. nat. Stefan Hofmann
Mathematik und Naturwissenschaften
Prof. Dr.-Ing. Ismail Kasikci
Elektrotechnik, Elektrische Gebäudeausrüstung, Elektronik
Prof. Dr.-Ing. Roland Koenigsdorff
Simulationstechnik, Bauphysik, Energiekonzepte und Geothermie
Prof. Dr.-Ings. Volker Siegismund
Kälte- und Wärmepumpentechnik, Strömungslehre, Strömungsmaschinen, Fachenglisch
41
BAUINGENIEURWESEN
Studiendekan:
Prof. Dr.-Ing. Hans-Joachim Schaub
Fon: 07351 582-314 und -300
Fax: 07351 582-169
[email protected]
Leitbild
Denn gebaut wird immer: der Generalist auf allen Sektoren des
Bauwesens mit Spezialisierung im konstruktiven Ingenieurbau (KIB)
oder Umwelt, Verkehr, Wasser (UVW).
Sekretariat:
Evelyn Reutter
Fon: 07351 582-301
Fax: 07351 582-119
[email protected]
Berufsbild
Überall auf der Welt begegnet man den Spuren der Bauingenieure,
die für nahezu alle Lebensbereiche geplant, konstruiert, berechnet,
gebaut und saniert haben. Für jeden sichtbar gestalten sie die Welt
von morgen, auch heute noch: Sie errichten Wolkenkratzer und
Industrieanlagen, sie sorgen für Mobilität – durch den Bau und
die Sanierung von Verkehrswegen – sie verbinden Lebensbereiche
und Kulturkreise durch Brücken und Tunnel. Sie sorgen für
eine lebenswerte Umwelt und schützen vor den Kräften der
Natur. Sie planen und bauen Anlagen zur Wasserversorgung,
Abwasserableitung und Abwasserreinigung. Bei der Nutzung von
alternativen Energieressourcen plant und baut der Bauingenieur
außerdem Wasserkraftanlagen, Staumauern, Wehre und sorgt für
die Fortleitung und Verteilung der Energie.
Zunehmend übernimmt der Bauingenieur auch Verantwortung für
den gesamten Lebenszyklus der erstellten Objekte: mehr und mehr
wird er in den Bereichen Projektentwicklung, Finanzierung, Controlling und Sanierung, Rechts- und Vertragsgestaltung eingesetzt.
Akademischer
Mitarbeiter:
Dipl.-Ing. (FH) Thomas Manall
Fon: 07351 582-302
Fax: 07351 582-169
[email protected]
Die Tätigkeitsfelder des Bauingenieurwesens sind vielfältig:
• Baufirmen und Ingenieurbüros
• Bauverwaltungen
• Ämter und Dienststellen für Hoch- und Tiefbau
• Straßenbau
• Wasserbau / Wasserwirtschaft
• Betriebe der Ver- und Entsorgung
• Straßenverkehrsbetriebe
• Anlagenbau
• Versicherungen und Immobilienverwaltungen
• Softwarehäuser
• Bauabteilungen größerer Industrie- und Dienstleistungsbetriebe
B
42
B
Ausbildungsziel
Das komplexe Berufsbild des Bauingenieurs bedarf einer entsprechend vielfältigen Ausbildung zum Generalist mit fachspezifischer
Vertiefung. Der Studiengang Bauingenieurwesen an der Hochschule
Biberach bildet deshalb anwendungsorientiert in den klassischen
Grundlagen des Bauingenieurwesens aus und vertieft fachspezifisch
in ausgewählten Schwerpunkten. Ein sieben-semestriges Studium
führt zu einem ersten berufsqualifizierenden Abschluss (Bachelor
of Engineering). Im Masterstudium kann der Bachelor-Absolvent
(Abschluss: Master of Engineering) seine möglichst breit angelegte
Kernkompetenz vertiefen. Entsprechend seiner Neigungen kann er
sich über Vertiefungsrichtungen des Projektstudiums spezialisieren.
Chancen
Der erfolgreiche Studienabschluss eröffnet vielfältige berufliche
Perspektiven, auch in Bereichen, die nicht unmittelbar klassische
Bauaufgaben betreffen, etwa im Fahrzeugbau, in der Luft- und
Raumfahrtindustrie oder in der Biomechanik. Selbst während
der Baukrise der vergangenen Jahre sind die Bauingenieure der
Hochschule Biberach am Markt erfolgreich gewesen. Eine Umfrage
unter den Absolventen der vergangenen Semester ergab, dass über
90 % innerhalb kurzer Zeit einen Arbeitsplatz gefunden haben.
Ein großer Teil findet insbesondere bei mittelständischen Bauunternehmen eine Stelle, die ihren Bedarf an bauleitenden Ingenieuren
gerne mit Absolventen der Hochschule Biberach decken.
Besonderheiten
Praxisorientiertes Studium mit qualifizierter Beratung. In Zusammenarbeit mit dem Institut für Geo und Umwelt können Studierende
wissenschaftlich orientierte Arbeiten anfertigen oder an Forschungsvorhaben mitwirken.
Möglichkeiten einer weitgehend individuellen Gestaltung der
Vertiefungsrichtung.
Feedback
Wiederholt erste Plätze im Hochschulranking von CHE (Centrum für
Hochschulentwicklung) und Zeit, zuletzt 2014.
Bachelor-Studium
Die Lehre im Bachelor-Studiengang Bauingenieurwesen ist praxisorientiert und darauf ausgelegt, planerische und konstruktive Probleme selbständig im Rahmen vorgegebener Arbeitsstrukturen zu
analysieren und ganzheitlich zu lösen. Die Regelstudienzeit für einen
Studierenden im Bachelor-Studiengang beträgt sieben Semester mit
sechs Theoriesemestern und einem Praxissemester. Das Studium
wird mit dem Bachelor of Engineering (B.Eng.) abgeschlossen und
entspricht qualitativ dem Diplom-Abschluss.
Das Grundstudium in den ersten beiden Semestern vermittelt in
Modulen das ingenieurwissenschaftliche Grundwissen, gibt Einblicke
in die grundlegenden baukonstruktiven Besonderheiten und in die
für ein Ingenieurstudium wichtigen Naturwissenschaften.
Das Hauptstudium im 3. und 4. Semester führt in die Technik des
Bauens ein. Hier werden die bauingenieurtechnischen Module in
ihren Kernkompetenzen gelehrt: Baustatik, Massivbau, Stahlbau,
Holzbau, Geotechnik, Baubetrieb, Verkehrswesen, Siedlungswasserwirtschaft und Wasserbau. Im praktischen Studiensemester (5. Semester) werden die bautechnischen Kenntnisse im Planungs- oder
Ausführungsbüro vertieft. Vor Aufnahme des Vertiefungsstudiums
im 6. und 7. Semester entscheidet sich der Student für eine der
beiden Hauptvertiefungsrichtungen Konstruktiver Ingenieurbau (KIB)
oder Umwelt, Verkehr, Wasser (UVW).
Mit der Wahl des Vertiefungsschwerpunktes sind die zu hörenden
Fachkombinationen vorgegeben:
Schwerpunkt KIB:
• Massivbau
• Holzbau
• Stahlbau
• Tragwerksanalyse
• Wahlpflichtmodul aus dem KIB-Katalog
• Projektarbeit aus dem Bereich KIB
• Soft Skills
43
EI
44
B
45
Schwerpunkt UVW: •
•
•
•
•
•
•
Verkehrswesen
Wasserbau
Siedlungswasserbau
Grundlagen der Planungstechnik
Wahlpflichtmodul aus dem UVW-Katalog
Projektarbeit aus dem Bereich UVW
Soft Skills
Darüber hinaus muss in jedem Schwerpunkt noch ein weiteres,
frei wählbares Vertiefungsfach – z.B. Geotechnik oder Baubetrieb
– gewählt werden, um die erforderliche Pflichtanzahl an
Leistungspunkten zu erwerben. Zum erfolgreichen Abschluss des
Bachelor-Studiums müssen insgesamt 210 Leistungspunkte nachgewiesen werden.
Nach dem Bachelor ist es möglich, für ein Masterstudium entweder
im Bereich Bauingenieurwesen oder in angrenzende Studienrichtungen zu wechseln. Damit kann jeder Studierende sein Ausbildungsziel individuell gestalten.
Duales Studienmodell „Bauingenieur Plus“
Bachelor – Studium Bauingenieurwesen an der Hochschule Biberach
Plus gewerbliche Berufsausbildung
Die Bauwirtschaft in Baden-Württemberg und die Hochschule
Biberach bieten für künftige Bauingenieure ein neues praxisorientiertes Duales Studienmodell an. Die Baufirmen suchen
Führungskräfte, die aus eigener Erfahrung die praktischen Abläufe
und Arbeiten auf der Baustelle kennen.
Das Angebot Bauingenieurstudium + Ausbildung („Bauingenieur
Plus“) ermöglicht es Abiturienten bzw. Schulabgängern mit
Fachhochschulreife parallel zum Bauingenieurstudium eine gewerbliche Bauausbildung z.B. zum Beton- und Stahlbetonbauer, Maurer
oder Straßenbauer zu absolvieren. Der Vorteil für Studierende: Sie
haben nach fünf Jahren gleich zwei Abschlüsse in der Tasche – den
Bachelor of Engineering (Bauingenieurwesen) und einen Abschluss
in einem Bauberuf.
Weitere Informationen finden Sie unter
www.hochschule-biberach.de/web/bauingenieurwesen
und unter www.bauingenieurplus.de!
Master-Studium
Im Master-Studium werden die Semester M1 und M2 versetzt im
Jahr angeboten; der Studienstart kann entweder in M1 oder M2
erfolgen. Es wird als Projektstudium berufsbegleitend mit wenigen
parallellaufenden Vorlesungen angeboten. Das jeweils über zwei
Semester zu bearbeitende Projekt umfasst eine komplexe Aufgabe
aus dem Bauingenieurwesen mit sowohl planerischen als auch konstruktiven, baubetrieblichen, geotechnischen und projektmanagementbezogenen Elementen. Das Projekt wird praxisorientiert sein
und in Zusammenarbeit mit einer Behörde, einem Bauunternehmen
oder einem Planungsbüro realisiert. Die Ausrichtung seines Schwerpunktes im Masterstudium wählt der Studierende nach seiner
Neigung und seiner Vertiefungsrichtung im Bachelor- oder
Diplomabschluss sowie seiner künftigen Zielrichtung und stimmt ihn
in Absprache mit dem Projektbetreuer ab.
Die Lehre im Masterstudiengang Bauingenieurwesen ist wissenschaftlich orientiert und darauf angelegt, konstruktive, baubetriebliche und planerische Probleme systematisch und selbständig
zu lösen. Die Ausbildung befähigt dazu, übergeordnete Aufgaben
aus dem Bauingenieurwesen konzeptionell auf wissenschaftlich
strategischer Ebene zu bearbeiten. Zum erfolgreichen Abschluss des
Masterstudiums müssen 90 Leistungspunkte erworben werden.
B
46
B
Voraussetzungen
Vor Aufnahme des Bachelor-Studiums muss ein 3-monatiges Vorpraktikum auf Baustellen absolviert werden, sofern keine einschlägige Berufspraxis vorliegt.
Prof. Dr.-Ing. habil. Jörg Schänzlin
Prof. Dipl.-Ing. Rolf Schrodi
Geotechnik
Das Master-Studium setzt ein abgeschlossenes Studium des
Bauingenieurwesens mit mindestens dreieinhalbjähriger Regelstudienzeit voraus. Erforderlich ist ein Abschluss als Bachelor oder
Diplomingenieur an einer deutschen oder ausländischen Hochschule.
Prof. Dr.-Ing. Rolf Wohlfahrt
Baustoffkunde
Forschung
Institut für Holzbau
Institut für Geo und Umwelt
Institut für Konstruktiven Ingenieurbau
Professoren
Prof. Dr.-Ing. Patricia Hamm
Mathematik, Baukonstruktion,
Holzbau
Prof. Dr.-Ing. Jörg Hauptmann
Verkehrswesen
Prof. Dr. rer. nat. Bernd Jenkner
Ingenieurgeologie,
Hydrogeologie, Geotechnik
Prof. Dr.-Ing. Helmut Kapp
Siedlungswasserwirtschaft
Prof. Dr. techn. Daniel Rubin
Stahlbau
Prof. Dr.-Ing. Anton Nuding
Wasserbau
Prof. Dr.-Ing. Hans Quasnitza
Vermessungskunde, EDV
Prof. Dr.-Ing. Heiko Rahm
Techn. Mechanik, Baustatik
Holzbau
Prof. Dr.-Ing. Hans-Joachim Schaub Massivbau
Honorarprofessoren der Fakultät Bauingenieurwesen
und Projektmanagement:
Dipl.-Ing. Hartwig Beiche, Baudirektor i. R., Stuttgart
Dipl.-Ing. Thomas Brandin, Waiblingen
Dipl.-Ing. Dieter Diemel, Geschäftsführer i. R., Ahrensburg
Dr.-Ing. Horst Falkner, Stuttgart
Dipl.-Geol. Matthias Hiller, Stuttgart
Dipl.-Ing. Willi Junginger, Abt. Direktor i. R., Tübingen
Dr. Andreas Staudacher, Rechtsanwalt, Blaustein
Dr. Dirk Sterneck, Neustadt
Dipl.-Ing. Wolfgang Watzlaw, Leitender Bundesbahndirektor a. D.,
Korntal-Münchingen
Dr.-Ing. Norbert Stanger, Mitglied der Geschäftsführung LiebherrWerk Biberach GmbH
47
Ihre Chance
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B
48
B
49
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B
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50
Aufbau des Bachelor-Studiums Bauingenieurwesen
7 Semester
Studienbeginn im Sommer- und Wintersemester
B
1. Studienabschnitt (1. - 2. Sem.)
Grundlagenmodule
LP
•
•
•
•
•
•
•
8
11
4
10
4
11
10
Mathematik für Ingenieure
Technische Mechanik
Tragwerkslehre, Baustatik
Baustoffkunde und Bauchemie
EDV und CAD
Baukonstruktion, Bauphysik
Grundlagen Geotechnik
u. Baubetrieb
• Ingenieurgeologie
• Geoinformationswesen
2
6
3. Studienabschnitt (6. - 7. Sem.)
Vertiefungsmodule
Vertiefungsschwerpunkt
Umwelt, Verkehr und Wasser (UVW)
Vertiefungsschwerpunkt
Konstruktiver Ingenieurbau (KIB)
•
•
•
•
•
•
•
•
Massivbau *
Stahlbau *
Holzbau *
Geotechnik *
Baubetrieb *
Tragwerksanalyse
Projektarbeit KIB
Bachelorarbeit
8
8
8
8
8
6
6
8
* 4 von 5 wählbar
2. Studienabschnitt (3. - 5. Sem.)
Hauptmodule
LP
•
•
•
•
•
•
•
•
5
9
10
8
9
9
6
6
Baustatik
Stahlbetonbau, Mauerwerksbau
Stahlbau, Holzbau
Geotechnik
Baubetrieb
Verkehrswesen
Wasserbau
Siedlungswasserwirtschaft
(4 LP abwählbar)
26
Praxissemester (5. Semester) mit
Arbeitsschutz und Bauvertragswesen 6
LP
•
•
•
•
•
•
•
•
Verkehrswesen *
Siedlungswasserwirtschaft *
Wasserbau *
Geotechnik *
Baubetrieb *
Grundlagen der Planungstechnik
Projektarbeit UVW
Bachelorarbeit
8
8
8
8
8
6
6
8
* 4 von 5 wählbar
Beispiele für Wahlfächer im 3. Studienabschnitt (KIB und UVW)
• Brückenbau
• EDV-gestütztes Konstruieren
• Fertigteilbau
• Innovative Baustoffe
• Ausgewählte Kapitel Stahl- /Holzbau
• Bauwerksinstandsetzung
• Abfall- / Umwelttechnik
• Zertifikate: Umweltschutz und
Schweißfachingenieur
2
2
2
2
2
2
2
• Bauverfahrenstechnik
Hoch- und Tiefbau
• Ausgewählte Kapitel Geotechnik
• Schadensfälle in der Geotechnik
• Tunnelbau
• Altlasten
• Gewässernutzung
• Hochwasserschutz
www.hochschule-biberach.de/sections/studium/bauingenieurwesen
2
2
2
2
2
2
2
51
B
52
Aufbau des Master-Studiums Bauingenieurwesen
3 Semester
Studienbeginn im Sommer- und Wintersemester
1. und 2. Semester
Vertiefungsrichtung
Konstruktiver Ingenieurbau (KIB) oder Umwelt, Verkehr und Wasser (UVW)
B
Module / Lehrveranstaltungen
Kompaktkurs Projektmanagement (KIB+UVW)
• Termin- und Kostenmanagement
• Arbeitsmethodik
• Verhandlungstechniken
• Moderationstechnik und Mitarbeiterführung
Kompaktkurs Betriebswirtschaftslehre
und Vertragsrecht (KIB+UVW)
• Finanzierung, Bilanzierung
• Spezielles Unternehmens- und Vertragsrecht
• Unternehmensführung
• Wirtschaftlichkeitsrechnung
LP
LP
1
1
1
1
1
1
1
1
Technische & betriebswirtschaftliche Projektanalyse (KIB)
• Methodisches Aufbereiten v. Projekt - Grundlagen u. - Daten 6
• Projektbearbeitung: Konzeption, Konstruktion, Berechnung 10
10
• Projektbezogenes wissenschaftliches Arbeiten
Technische & betriebswirtschafliche Projektanalyse (UVW)
• Methodisches Aufbereiten v. Projekt - Grundlagen u. - Daten 6
10
• Projektbearbeitung: Infrastrukturplanung
10
• Projektbezogenes wissenschaftliches Arbeiten
Bauinformatik
• Grundlagen VBA u. Strukturierte Programmierung (KIB+UVW)
• Netzplantechnik und PM-Softwar (KIB+UVW)
2
4
Spezielle EDV-Anwendungen (KIB)
• Wissenschaftliche Grundlagen der linearen
und nichtlinearen FEM (KIB)
• Anwendung und Kontrollen spez. FEM-Modelle (KIB)
• Wissenschaftliche Grundlagen spezieller EDV-Modelle (UVW)
• Anwendung und Kontrollen spezieller EDV-Modelle (UVW)
8
8
8
8
Fremdsprache (KIB-UVW)
Business-Englisch I+II
6
Aufbau des Master-Studiums Bauingenieurwesen
53
3 Semester
Studienbeginn im Sommer- und Wintersemester
3. Semester
Master - Thesis
Wahlpflichtfächer (KIB+UVW) – 2 wählbar
• Public - Private - Partnership und andere Kooperationsformen
• Geschäftspläne und Existensgründung
• Wissenschaftlich publizieren
LP
28
Weitere Informationen finden
Sie auf unserer Homepage unter:
1
1
1
www.hochschule-biberach.de/sections/
studium/bauingenieurwesen
B
54
B
55
B
Schwarzdeckeneinbau, B299 Amberg - Neumarkt
Zur Verstärkung unseres Teams suchen wir
Werkstudenten (m/w)
Praktikanten (m/w)
Absolventen (m/w)
Bewerbungen bitte über unser Karriereportal:
http://karriere.max-boegl.de
Fortschritt baut man aus Ideen.
Studienrichtungen
ƒBauingenieurwesen
ƒElektroingenieurwesen
ƒ Maschinenbau
ƒWirtschaftsingenieurwesen
Aktuelle Jobangebote finden Sie unter:
http://www.max-boegl.de
56
B
57
.
.
..
QUARZSAND
.
.
HOLZ .
..
HOLZENERGIE
.
.
BETON-MODULE
..
BAU
Schlüsselfertiges Bauen
Ingenieur- und Hochbau
Betonsanierung
Bautenschutz
B
EMIL STEIDLE GMBH & CO. KG
Glas- und Industriesande
Sport-, Beach-, Golf- und Reitplatzsande
Leimholzprodukte, Schalungsträger
Industriezimmerei
Holzbriketts, Holzpellets, trockenes Brennholz
Holzwärme-Contracting
Biomasse-Heizkraftwerke
Fertiggaragen, Keller- u. Raummodule
Carports
Alte Krauchenwieser Str. 1 . 72488 Sigmaringen . Tel. 07571 / 71-0
Fax 07571 / 71-312 . www.steidle.de . E-mail: [email protected]
58
P
PROJEKTMANAGEMENT / BAUINGENIEURWESEN
Dekan:
Prof. Dr.-Ing. Alexander Glock
Fon: 07351 582-358
[email protected]
Leitbild / Zitat
Wirksames Führen, Ziele setzen, Resultate erzielen und einen
Beitrag zum Ganzen leisten.
Studiendekan:
Prof. Dr.-Ing. Frank Fasel
Fon: 07351 582-350
[email protected]
Sekretariat:
Helga Tröster
Fon: 07351 582-351
Fax: 07351 582-449
[email protected]
Berufsbild
Bauen ist zum komplexen Thema geworden: Immer mehr Firmen
sind an einem Bauprojekt beteiligt, immer internationaler ist die
Besetzung. Für die Koordination und Abwicklung solcher Vorhaben
sind Projektmanager gefragt, die als Generalist ein Auge aufs Ganze
haben und die verschiedenen Abläufe aufeinander abstimmen.
Alles in einer Hand also. Im Baubereich wird diese Aufgabe zunehmend an Generalplaner und Generalunternehmen abgegeben;
ebenso übernehmen immer mehr entsprechend ausgebildete
Projektsteuerer die für den wirtschaftlichen und technischen Erfolg
erforderliche Steuerung und Kontrolle aller am Bau Beteiligten.
Akademische
Mitarbeiter:
Lina Diaz B.Arts.
Fon: 07351 582-364
[email protected]
Carolin Seifert, B. Eng.
Fon: 07351 582-352
[email protected]
Simon Tang B. Eng.
Fon: 07351 582-367
[email protected]
Die beruflichen Tätigkeitsfelder sind vielfältig:
• Bauunternehmen
• Projektsteuerungsbüros
• Kommunen, Landes- und Bundesbehörden
• Ingenieur- und Planungsbüros
• Consultingunternehmen
• Ver- und Entsorgungsunternehmen
• Anlagenbau
• Automobilindustrie
• Eventmanagement
59
Ausbildungsziele
Das Studium vermittelt die technischen Grundlagen des Bauingenieurwesens sowie wirtschaftliche, rechtliche und managementbezogene Inhalte. Derzeit werden die zwei Vertiefungsrichtungen
Infrastrukturbau und Ingenieurhochbau angeboten.
Kosten-, Qualitäts- und Terminplanung sind die Schwerpunkte, die
der Studiengang interdisziplinär und auf die Bauwirtschaft zugeschnitten vermittelt. Wert gelegt wird dabei auf die Schlüsselqualifikationen Organisation und Kommunikation.
Die Methoden und Werkzeuge des Projektmanagements werden an
der Hochschule Biberach am Beispiel Bauen gelehrt. Sie sind aber
übertragbar auf viele andere Bereiche, entsprechend vielseitig sind
die beruflichen Möglichkeiten.
Chancen
Die Absolventen des Studienganges Projektmanagement/Bauingenieurwesen finden durch ihr breites Wissen im Management neben
den klassischen Tätigkeitsgebieten in Bauunternehmen, Planungsbüros und bei Kommunen auch Anstellungsmöglichkeiten in
Bereichen wie Maschinenbau und der Fahrzeugindustrie.
Besonderheiten
Der Studiengang Projektmanagement/Bauingenieurwesen legt viel
Wert auf Praxisnähe der Lehre, was durch Dozenten aus der Praxis
gewährleistet wird.
Viele unserer Studenten absolvieren ihr Praxissemester im Ausland,
u.a. in Nigeria, Argentinien, Skandinavien, Brasilien, Neuseeland
und Thailand. Der Studiengang hat Kooperationen zur Universität
Tucuman / Argentinien, zur FH Wien, University in Hanoi (Vietnam)
und IIT Madras (Indien), BC IT in Vancouver (Kanada), wodurch
Auslandssemester gut in den Studienverlauf integriert werden können.
Angereichert wird die Lehre zusätzlich durch Exkursionen, die von
den Studierenden selbst organisiert werden. Ziele in den letzten
Jahren waren z.B. Mittelamerika, Skandinavien, Amerika und Kanada.
Feedback
Wiederholt erste Plätze im Hochschulranking von CHE (Centrum
für Hochschulentwicklung), zuletzt 2013.
Studium
Im Studiengang Projektmanagement/Bauingenieurwesen bietet
die Hochschule Biberach seit dem WS 2005/06 einen Bachelorund einen Master-Studiengang an. Seit 2013 ist ein zweiter
Masterstudiengang Engineering Management hinzugekommen.
Bachelor-Studium
Das Bachelor-Studium mit einer Regelstudienzeit von sieben Semestern
führt zum ersten berufsqualifizierenden, international anerkannten
Abschluss Bachelor of Engineering. Berechnungsgrundlage für die
während des Studiums erbrachten Leistungen sind die im Rahmen des
European Credit Transfer Systems (ECTS) eingeführten Leistungspunkte
(LP), die es erleichtern, erworbene Leistungen von anderen Hochschulen
anerkennen zu lassen. Das Studium umfasst einen Gesamtaufwand von
210 LP, das entspricht einem Aufwand von 30 LP pro Semester.
Der Studiuminhalt umfasst sowohl das Grundlagenwissen des
Bauingenieurs kombiniert mit Spezialkenntnissen im Bereich
Projektmanagement als auch Planungs-, Steuerungs-, Überwachungsund Bewertungstechniken. Es ist ein Vertiefungs-schwerpunkt,
Infrastrukturbau oder Ingenieurhochbau zu wählen.
Es ergeben sich Berufsfelder wie Projektsteuerung, Bauleitung, Bauüberwachung und Arbeitsvorbereitung mit Einsatzmöglichkeiten
in Bauunternehmen, Projektsteuerungsbüros, öffentlichem Dienst,
Ingenieur- und Planungsbüros, Ver- und Entsorgungsunternehmen,
Anlagenbau und der Automobilindustrie. Neben der Hochschulzugangsberechtigung ist in der Regel ein Vorpraktikum erforderlich.
Dieses sollte vor Aufnahme des Bachelor-Studiums absolviert werden, falls keine einschlägige Berufsausbildung vorliegt.
Der Studiengang Projektmanagement bietet auch das duale
Studienmodell Holzbau/Projektmanagement. Informationen hierzu
finden Sie unter www.kompetenzzentrum-bc.de
P
60
Master-Studium
1. Masterstudiengang Projektmanagement (Bau)
Die HBC bietet zwei Masterstudiengänge im Bereich
Projektmanagement an:
Der Studiengang Projektmanagement (Bau) schließt mit dem
Abschluss Master of Engineering ab.
Neben den oben beschriebenen Kernmodulen sind Anwendungskompetenzen aus den Schwerpunktrichtungen Ingenieurhochbau
und Infrastrukturbau 12 Leistungspunkte auszuwählen. Die
Vertiefung wird von Modellprojekten aus der Praxis begleitet.
1. Masterstudiengang Projektmanagement (Bau)
2. Binationaler Masterstudiengang Engineering Management
P
Beide 3-semestrigen Masterstudiengänge eignen sich für
Absolventen baubezogener Studiengänge, die eine leitende Position
anstreben. Zulassungsvoraussetzungen sind ein Hochschulabschluss
mit der Note gut oder einschlägige Berufserfahrung und ein erfolgreiches Passieren des Auswahlverfahrens mit Auswahlgespräch.
Die Ausbildung der Masterstudiengänge umfasst die Bereiche
Sozialkompetenz (Softkills), Organisation (vom Strateg. Marketing
bis zum Führen und Handeln in Großprojekten), Termine und
Kosten (Planung, Management und Wirtschaftlichkeitsberechnung),
Wirtschaftslehre für Projektmanager sowie aktuelle Themen
des Bereiches Verträge/Verwaltung (u.a. PPP- Modelle,
Claimmanagement).
Zusätzlich zu diesen Kernmodulen sind Anwendungskompetenzen
aus dem Ingenieurbereich im Umfang von 12 Leistungspunkte
auszuwählen. In Modellprojekten aus der Praxis werden die
Management- und Ingenieurkompetenzen an einem konkreten
Projekt vertieft. Im 3. Semester ist die Masterthesis zu erstellen.
Mit dem erworbenen Wissen öffnen sich für die Absolventen viele
Berufsfelder wie komplexe, internationale Großprojekte, PPP- Projekte, Projektleitung und -entwicklung oder Geschäftsführung.
Sie sind breit gefächert einsetzbar in Bauunternehmen, Projektmanagementbüros, im höheren öffentlichen Dienst, in Ingenieurund Planungsbüros und in der Automobilindustrie bis hin zum
Eventmanagement.
2. Binationaler Masterstudiengang Engineering Management
Der binationale Masterstudiengang Engineering Management
wird in Kooperation mit der Universidad National de Tucumán in
Argentinien und dem Deutsch-Argentinischen-Hochschulzentrum
durchgeführt. Er schließt mit zwei akademischen Graden ab. Dem
argentinischen Master Engineering Management und dem internationalen Abschluss Master of Engineering der HBC.
Das Studium ist so aufgebaut, dass ein Semester in Argentinien
und ein Semester in Deutschland studiert wird. Im dritten Semester
ist die Masterthesis anzufertigen. Die Unterrichtssprachen sind
Deutsch, Spanisch und Englisch. Der Auslandsaufenthalt an der
Partnerhochschule wird durch ein Stipendium finanziell gefördert.
61
Schwerpunkt des Studiums ist der Erwerb der Managementkompetenzen um internationale Großprojekte und die Vielzahl der
unterschiedlichen Ingenieurdisziplinen erfolgreich zu managen.
wpm Projektmanagement GmbH
Industriestraße 5 · 70565 Stuttgart
Telefon 0711 787826-0 · www.wpm-gmbh.com
Ein Unternehmen von Dornier Consulting
Wir bieten Praktika für die Fachbereiche Projektmanagement, Architektur,
Bauingenieurwesen, Gebäudetechnik und Betriebswirtschaft.
Nehmen Sie Kontakt mit uns auf. Wir freuen uns auf Sie!
Das Masterstudium bereitet auf eine qualifizierte Berufstätigkeit als
Ingenieur im Engineering Management vor. Hierbei stehen insbesondere die Zusammenarbeit unterschiedlicher Ingenieurdisziplinen
bei der Abwicklung internationaler Großprojekte und die
dazu erforderlichen Managementkompetenzen und -methoden und im Vordergrund. Die vielschichtige Komplexität der
Managementprozesse zu beherrschen und zu gestalten erfordert neben der Fachkompetenz eine hohe Methoden- und
Sozialkompetenz sowie auch sprachliche und interkulturelle
Kompetenz.
P
62
P
63
Aufbau des Bachelor-Studiums (B.Eng.) Projektmanagement
weitere Informationen finden Sie auf unserer Homepage unter
www.hochschule-biberach.de/web/projektmanagement/bachelor-studiengang
1. Studienabschnitt
1. - 2. Semester
• Mathematik
• Technische Mechanik
• Grundlagen für Bauund Planungsprojekte
• Information und Kommunikation
• Betriebswirtschaftliche und
rechtliche Grundlagen
• Entwurf und Bauphysik
• Werkstoffkunde
Vertiefung Ingenieurhochbau
4. - 7. Semester
• Tragwerke und Gebäudetechnik
im Hochbau
• Schlüsselfertigbau, Ausbau und
Tragwerke im Hochbau
• Projektarbeit-Hochbau I
• Projektarbeit-Hochbau II
• Bachelorarbeit
LP
8
8
6
6
8
8
7
LP
4
8
7
9
13
Das 6. Semester ist als Mobilitätsfenster für ein
freiwilliges Studium im Ausland vorgesehen.
2. Studienabschnitt
3. - 7. Semester
LP
• Baubetrieb
• Geologie und Geotechnik
• Hydromechanik und Hydraulik
• Statik und Tragwerkslehre
• Verkehr I
• Siedlungswasserwirtschaft
• Baumanagement
• Öffentliches Recht
• Managementkompetenzen
• Projektsteuerung
• Juristisches Projektmanagement
7
7
5
8
5
5
7
7
6
7
6
Vertiefung Infrastrukturbau
4. - 7. Semester
LP
•
•
•
•
•
•
4
4
4
7
9
13
Energie
Umwelt
Verkehr II
Projektarbeit-Infrastruktur I
Projektarbeit-Infrastruktur II
Bachelorarbeit
Das 6. Semester ist als Mobilitätsfenster für ein
freiwilliges Studium im Ausland vorgesehen.
Praxissemester
5. Semester
LP
• Arbeitsschutz und
Ausschreibung
• Praktisches Studiensemester
4
26
Beispiele für Wahlfächer
2. - 7. Semester
LP
• Baubetriebliche
Projektabwicklung
• Qualitätsmanagement
• Arbeitsgestaltung und
Rationalisierung
• Unternehmenssteuerung
• Organisationspsychologie
4
2
2
2
2
P
64
Aufbau des Master-Studiums (M. Eng.) Projektmanagement
Die Lehrveranstaltungen des ersten und zweiten Studiensemesters sind unabhängig voneinander.
Das Studium kann deshalb im Wintersemester und im Sommersemester begonnen werden.
Wintersemester
P
LP
Soziale Kompetenz
• Teamarbeit / Teamtraining
• Führen im Projekt
2
1
Verträge u. Verwaltung
• Vertragsmanagement / FIDIC
• Claimmanagement
2
2
Wirtschaftslehre für PM
• Wirtschaftsmathematik
2
Organisation
• Business Plan
2
Termine-Kosten
• Terminplanung
• Wirtschaftlichkeitsrechnung
2
2
Wahlpflichtbereiche
• Infrastrukturbau 1
• Infrastrukturbau 3
• Ingenieurhochbau 1
• Ingenieurhochbau 3
3
3
3
3
Modellprojekte
• Modellprojekt-Infrastrukturbau
• Modellprojekt-Ingenieurhochbau
9
9
Sommersemester
LP
Soziale Kompetenz
• Problem- u. Entscheidungsfindung 1
• Interkulturelle Kundenbeziehungen 1
1
• Verhandlungstechniken
Masterthesissemester
LP
Masterthesis
• Masterseminar
• Masterarbeit mit Kolloquium
2
28
Verträge u. Verwaltung
• PPP-Modelle
• Vergaberecht / PPP
• Risikomanagement
2
2
1
Wirtschaftslehre für PM
• Finanzierung / Bilanzierung
• Internationale Handelsbeziehungen
• Statistik
• Unternehmensstrategie/
Organisation & Prozesse
2
1
1
1
Organisation
• Bauen im internationalen Rahmen
• Strategisches Marketing
2
1
Termine-Kosten
• Kostenmanagement
1
Wahlpflichtbereiche
• Infrastrukturbau 2
• Infrastrukturbau 4
• Ingenieurhochbau 2
• Ingenieurhochbau 4
3
3
3
3
Weitere Informationen finden
Sie auf unserer Homepage unter:
Seminare
• Seminar-Infrastrukturbau
• Seminar-Ingenieurhochbau
7
7
www.hochschule-biberach.de/
sections/studium/projektmanagement/masterstudium
65
Aufbau des binationalen Master-Studiums Master Engineering Management (MEM) und M. Eng.
Die Lehrveranstaltungen des ersten und zweiten Studiensemesters sind unabhängig voneinander.
Das Studium kann deshalb im Wintersemester und im Sommersemester begonnen werden.
Wintersemester Tucuman
LP
Sommersemester Biberach
LP
Soziale Kompetenz
• Teamarbeit / Teamtraining
• Führen im Projekt
2
1
Verträge u. Verwaltung
• Vertragsmanagement
• Grundlagen FIDIC
• Claimmanagement
Soziale Kompetenz
• Problem- u. Entscheidungsfindung 1
• Interkulturelle Kundenbeziehungen 1
1
• Verhandlungstechniken
2
1
1
Verträge u. Verwaltung
• PPP-Modelle
• Risikomanagement
Wirtschaftslehre für EM I
• Wirtschaftsmathematik
• Grundlagen der Bilanzierung
• Wirtschaftlichkeitsrechnung
• Businessplan
• Projektfinanzierung
1
1
1
2
1
Organisation und
Projektabwicklung
• Qualitätsmanagement und HS
• Projektstrukturierung
• Recht in der Projektabwicklung
Wahlpflichtbereiche
• Wahlfach 1
• Wahlfach 2
Masterthesissemester
LP
28
Masterthesis
• Masterarbeit mit Kolloquium
P
2
1
Wirtschaftslehre für EM II
2
• Finanzierung / Bilanzierung
• Internationale Handelsbeziehungen 1
1
• Unternehmensprozess
Gestaltung
Organisation und
Projektabwicklung
• Bauen im internationalen Rahmen
1
1
2
2
Termine-Kosten
• Kostenmanagement
• Terminplanung
• Technisches Controlling
1
2
2
3
3
Wahlpflichtbereich
• Anwendungskompetenzen
6
Modellprojekt
• Modellprojekt
8
Wahlpflichtbereich
Anwendungskompetenzen
Seminare
• Seminar-Infrastrukturbau
• Seminar-Ingenieurhochbau
7
7
6
Weitere Informationen finden
Sie auf unserer Homepage unter:
www.hochschule-biberach.de/
sections/studium/projektmanagement/masterstudium
66
P
Kontakte in die Wirtschaft
Der Studiengang Projektmanagement/Bauingenieurwesen unterhält
enge Kontakte zu international tätigen Bauunternehmen in ganz
Deutschland sowie zu Planungs- und Projektsteuerungsbüros.
Professoren
Forschung
Der Studiengang engagiert sich in dem interdisziplinären Institut
für Immobilienökonomie, Infrastrukturplanung und Projektmanagement.
Prof. Dr.-Ing. Norbert Büchter
Mathematik, Baustatik
Prof. Dr.-Ing. Frank Fasel
Fertigungs- u. ausbaubezogenes Projektmanagement,
Schlüsselfertigbau
Prof. Dr.-Ing. Alexander Glock
Baubetrieb, Construction
Management, Design-Built
Prof. Dr.-Ing. Albrecht Heckele
Siedlungswasserwirtschaft,
Abfallwirtschaft, Hydromechanik
Prof. Dipl.-Ing. Klaus Rössner
Projektmanagement
Prof. Dr.-Ing. Florian Schäfer
Verkehrswesen
Prof. Dipl.-Ing. Martin Schubert
Massivbau und Baustatik
Prof. Dipl.-Ing. Hartmut Veigele
Projektmanagement im
Infrastrukturbau
Prof. Dr. iur. Gotthold Balensiefen Bau-, Umwelt- und
Planungsrecht
67
BETRIEBSWIRTSCHAFT (BAU UND IMMOBILIEN)
Dekan:
Prof. Dr. iur. Dr. rer. pol. Norbert Geiger
Fon: 07351 582-400
[email protected]
Leitbild
Professionelle Ausbildung für Führungsaufgaben in der
Bau- und Immobilienwirtschaft.
Studiendekan:
Prof. Dr. rer. pol. Ulf Lassen
Fon: 07351 582-415
[email protected]
Sekretariat:
Elke Würstle
Fon: 07351 582-401
Fax: 07351 582-449
[email protected]
Berufsbild
Gebäude gestalten Lebensräume und Arbeitswelten. Der Betriebswirt für Bau und Immobilien steht als Bindeglied zwischen dem
Bauen als technischem Vorgang und den wirtschaftlichen wie rechtlichen Gegebenheiten und Besonderheiten. Dabei geht es nicht nur
darum, Bauwerke zu errichten, sondern den gesamten Lebenszyklus
der Immobilie von der Entwicklung über die Bauphase bis zur
Nutzung zu begleiten. Eine überaus spannende und vielseitige
Aufgabe, die den Betriebswirt mit allen am Bau und an der späteren
Nutzung des Gebäudes Beteiligten in Kontakt bringt und die Fähigkeit zu Teamarbeit und fächerübergreifendem Denken voraussetzt.
Akademische
Mitarbeiter:
Dipl.-Betriebswirtin (FH) Iris Schnekenburger
Fon: 07351 582-402
[email protected]
Dipl.-Betriebswirtin (FH) Meral Aksu
Fon: 07351 582-409
[email protected]
Die beruflichen Tätigkeitsfelder sind vielseitig:
• in Bau- und Immobilienunternehmen, bei Bauträgern, Projektentwicklern und Ingenieurgesellschaften im In- und Ausland
• in Bau- und Immobilienabteilungen von Unternehmen
anderer Branchen
• im Facility-Management
• bei Banken und Versicherungen
• bei Kapitalanlagegesellschaften, Vermögensverwaltern und
Finanzdienstleistern
• bei Unternehmensberatungen
• in der EDV
• in allen kaufmännischen Abteilungen von Unternehmen, z. B.
Industrieanlagen- und Großmaschinenbau, Automobilindustrie,
Zulieferer etc.
W
68
W
Ausbildungsziele
Das Studium der Betriebswirtschaft (Bau und Immobilien) vermittelt
eine fundierte allgemeine Ausbildung in den wesentlichen betriebswirtschaftlichen Fächern, die die Besonderheiten der Bau- und
Immobilienwirtschaft durchgängig berücksichtigt – umfassend,
anwendungsbezogen und wissenschaftlich. Dabei werden sowohl
die besonderen Anforderungen der mehrperiodischen Auftragsfertigung und der Einzelfertigung sowie deren bautechnische
Grundlagen als auch die Bereiche Immobilienprojektentwicklung,
Immobilienbewertung und Immobilienmanagement in die Lehre
einbezogen.
Neben der Vermittlung fachlicher Kenntnisse steht zunehmend die
Entwicklung persönlicher und sozialer Kompetenzen im Mittelpunkt:
Problemlösungsfähigkeit, ganzheitliches Denken und interdisziplinäre Zusammenarbeit. Die interdisziplinären Möglichkeiten der baubezogenen Hochschule Biberach werden hierfür genutzt, indem die
Studierenden Projekte fächerübergreifend verwirklichen.
Chancen
Trotz der aktuell schwierigen konjunkturellen Lage in den meisten
Wirtschaftsbereichen sind die Berufsaussichten für Absolventen dieses Studienschwerpunktes sehr gut. Absolventenbefragungen der
letzten Jahre bestätigen dies: 70% der Studierenden hatten bereits
vor Studienabschluss eine Stelle, vier Monate danach waren es über
90%. Die Gründe hierfür sind vielschichtig:
• Die Einsatzmöglichkeiten in der Bau- und Immobilienwirtschaft
selbst sind wesentlich vielfältiger geworden. Die immer komplexeren
Märkte und damit einhergehenden neuen Strategien der größeren
Bauunternehmen, die verstärkt auf ganzheitliche Lösungen,
Systemangebote und integrierte Dienstleistungen setzen, schaffen
zunehmend Einsatzmöglichkeiten für qualifizierte Kaufleute.
Auch die Immobilienwirtschaft, die bislang eine sehr niedrige
Akademikerquote hatte, muss langfristig verstärkt qualifizierte
Fachkräfte einstellen, um die vielen anspruchsvollen Aufgaben,
wie z.B. Projektentwicklung, Beratung, Bewertung, Marketing,
Ertragswertmanagement, national wie international, bewältigen
zu können.
• Bau- und Immobilienwirtschaft sind große und volkswirtschaftlich
bedeutende Branchen. Die Bauwirtschaft ist europaweit der größte
Wirtschaftszweig des produzierenden Gewerbes.
Die Immobilienwirtschaft ist in Deutschland der Sektor mit dem
größten eingesetzten Kapital. Die Branchenorientierung erleichtert
den Berufseinstieg. Betriebswirte, die sich bereits im Studium mit
den Besonderheiten dieser Branchen beschäftigen, haben bei der
Stellensuche einen Vorsprung vor Bewerbern, die allein eine allgemein betriebswirtschaftliche Qualifikation vorweisen können.
• Da die Hochschule Biberach seit Jahrzehnten mit allen Studiengängen auf die Bau- und Immobilienwirtschaft spezialisiert ist,
bestehen exzellente und vielfältige Kontakte zur Praxis.
Das kommt den Absolventen bei der Stellensuche zugute.
• Diese Kontakte haben sich verstetigt und weiterentwickelt, das
heißt, dass Studienziele und Schwerpunktbildungen mit den
Vorstellungen und Anforderungen potentieller Abnehmer unserer
Absolventen abgeglichen wurden und werden, sodass das Studium
mit den aktuellen Marktentwicklungen der Branche Schritt hält.
Die vielseitigen Berufswege unserer Absolventen zeigen, dass die
Spezialisierung auf Bau und Immobilien auch in anderen Branchen
immer stärker gesucht wird. Die Kombination „Bau und Immobilien“
stellt ein Musterbeispiel für eine branchentypische AuftraggeberAuftragnehmer-Kette dar, mit ihren Interessengegensätzen und sich
wandelnden Realisierungsvorteilen im Zeitablauf. Wer diese beiden Systeme betriebswirtschaftlich beherrscht, ist ebenso auf den
Umgang mit Prozessen in allen anderen traditionellen Bereichen der
BWL vorbereitet.
69
Besonderheiten
• bundesweit einmaliges Profil
• interdisziplinär
• enger Praxisbezug
- weltweite Kontakte zu Unternehmen und Forschungsinstituten
- zahlreiche Exkursionen und Vorträge renommierter Praktiker
- regelmäßige Praxis- und Forschungssemester der Professoren
- Veröffentlichungen für die Praxis
- Ausrichtung des Lehrplans an Branchenentwicklung und
Berufsfeldern der Absolventen
• international ausgerichtet
- intensive Kooperationen mit dem in der Immobilienwirtschaft
als vorbildlich geltenden angelsächsischen Raum
- integriertes Auslandssemester an einer Partnerhochschule
(Australien, Bali, Frankreich, Großbritanien, Ireland, Malaysia,
Mexiko, Niederlande, USA) oder einer anderen Hochschule
mit äquivalentem Studienangebot möglich.
Feedback
Der Studiengang Betriebswirtschaft (Bau und Immobilien) belegte
bereits wiederholt Spitzenplätze bei deutschlandweiten HochschulRankings und erhält regelmäßig hervorragende Beurteilungen.
Im neu erschienenen Hochschul-Ranking von ‚die Zeit‘ und dem
Centrum für Hochschulentwicklung (CHE) landete der Studiengang
im Gesamturteil der Studierenden wiederum in der Spitzengruppe.
Im Evaluierungsbericht der Evaluationsagentur evalag über betriebswirtschaftliche Studiengänge an Fachhochschulen und Universitäten
in Baden-Württemberg überzeugte die Fakultät die Evaluierungskommission v. a. durch ihr klares eigenständiges Profil, das die prozessbezogene Betrachtung betriebswirtschaftlicher Vorgänge und
deren gegenseitige Verflechtungen in den Vordergrund stellt und
damit neben der branchenbezogenen Spezialisierung den Kompetenztransfer für die Gestaltung von Prozessen auch außerhalb der
Bau- und Immobilienwirtschaft ermöglicht, was den Erfolg des
Studiengangs am Arbeitsmarkt erklärt. Besonders hervorgehoben
wurden außerdem die enge Identifikation der Studierenden mit
ihrem Studiengang und das auffallend hohe Maß an Motivation
und Engagement für gemeinsame Ziele in der Fakultät sowie die
vorbildliche Gesprächskultur zwischen Studierenden und Lehrenden.
Bachelor-Studium
Das Bachelor-Studium mit einer Regelstudienzeit von sieben
Semestern führt zum ersten berufsqualifizierenden, international
anerkannten Abschluss Bachelor of Arts. Berechnungsgrundlage
für die während des Studiums erbrachten Leistungen sind die im
Rahmen des European Credit Transfer Systems (ECTS) eingeführten
Leistungspunkte (LP), die es erleichtern, erworbene Leistungen an
anderen europäischen Hochschulen anerkennen zu lassen. Das
Studium umfasst einen Gesamtaufwand von 210 LP, das entspricht
einem Aufwand von 30 LP pro Semester.
Das Studium gliedert sich in einzelne Module, die thematisch
zusammengehören. In den ersten beiden Semestern werden die
allgemeinen Grundlagen der Betriebswirtschaft in den Bereichen
Mathematik, Betriebswirtschaftslehre, Volkswirtschaftslehre, Rechtswissenschaften sowie der EDV vermittelt. Die Semester drei und vier
sowie sechs und sieben vertiefen diese Kenntnisse und führen in die
betriebswirtschaftlichen Probleme der Bau- und Immobilienwirtschaft
ein. Neben den Pflichtfächern werden Wahlpflichtfächer angeboten,
die eine persönliche Schwerpunktbildung erlauben.
Im fünften Semester, dem Praktischen Studiensemester, werden die
gewonnenen theoretischen Kenntnisse in kaufmännischen Abteilungen
von Unternehmen der Bau- und Immobilienwirtschaft oder anderer
Branchen praktisch umgesetzt und vertieft.
W
70
Studieninhalte - Bachelor of Arts im Studiengang Betriebswirtschaft (Bau und Immobilien)
Das sechste Semester bietet die Möglichkeit eines Auslandsstudiensemesters an einer unserer Partnerhochschulen oder einer
anderen Hochschule, soweit die dort erbrachten Studienleistungen
anerkannt werden können.
Das Studium wird nach sieben Semestern mit einer Bachelorthesis
abgeschlossen.
W
1. Studienabschnitt
LP
Modul I
Allgemeine BWL
Allg. Betriebswirtschaftslehre 1
Allg. Betriebswirtschaftslehre 2
5
5
Modul II
Volkswirtschaftslehre
Volkswirtschaftslehre
5
Modul III
Mathematik und Statistik
Wirtschaftsmathematik
Wirtschaftsstatistik
5
5
Modul IV
Wirtschaftsinformatik
Wirtschaftsinformatik 1
Wirtschaftsinformatik 2
5
5
Modul V
Einführung in das Rechnungswesen
Rechnungswesen 1
Rechnungswesen 2
4
4
Modul VI
Grundlagen des Zivilrechts
Zivilrecht 1
Zivilrecht 2
4
4
Modul VII
Wirtschaftsenglisch
Business Administration
Real Estate and Construction
2
2
Modul VIII
Bau- und Gebäudetechnik
Baukonstruktionen und Bauelemente
Technische Gebäudeausrüstung
3
2
71
W
72
Studieninhalte - Bachelor of Arts im Studiengang Betriebswirtschaft (Bau und Immobilien)
2. Studienabschnitt
W
LP
Modul IX
Wissenschaftliches Arbeiten
und Präsentationstechniken
Wissensch. Arbeiten und Präsentationstechniken
5
Modul X
Kosten- und Leistungsrechnung
Kosten- und Leistungsrechnung
5
Modul XI
Baupreise und Baukosten
Planung von Baukosten
Kalkulation von Bauleistungen
3
3
Modul XII
Bilanzierung und Steuern
Bilanzierung
Betriebliche Steuerlehre
4
4
Modul XIII
Baumanagement
Planung und Bauabwicklung
Projektmanagement
5
3
Modul XIV
Investition und Finanzierung
Investition und Finanzierung
5
Modul XV Immobilienmanagement und -bewertung
Immobilienmanagement und -bewertung
5
LP
Modul XVI
Rechtliche Schwerpunkte
Handels- und Gesellschaftsrecht
Zivilrecht 3
4
3
Wahlpflichtmodul I
Baurecht
Immobilienrecht
6
6
Wahlpflichtmodul II
Immobilienmarketing
Wirtschaftsinformatik 3
Stadtplanung und Städtebau
5
5
5
Praktisches Studiensemester
Block Einführung in das Praktische Studiensemsester
Praktische Ableistung
Block Praxisanalyse
2
26
2
73
Kooperatives Studienmodell - Baubetriebswirt PLUS
Studium an der HBC + kaufmännische Ausbildung
Die Hochschule Biberach und die Bauwirtschaft Baden-Württemberg
haben gemeinsam eine kooperative Ausbildung für kaufmännische
Mitarbeiter(innen) der Bauwirtschaft zum Baubetriebswirt PLUS
entwickelt. Damit geben wir den Bauunternehmen die Möglichkeit,
praxisnah kaufmännischen Führungsnachwuchs auszubilden.
In nur 4 Jahren absolvieren die „Stuzubis“ parallel zwei
Ausbildungen: die zum Industriekaufmann / -frau sowie gleichzeitig
ein Bachelorstudium der Betriebswirtschaft (Bachelor of Arts) mit
dem Branchenfokus auf die Bauwirtschaft.
Anschließend können sich die Absolventen in der Baufirma
als besonders praxisnah ausgebildete Betriebswirte beweisen.
Voraussetzung für die Aufnahme des Studiums an der Hochschule
Biberach ist die Hochschulzugangsberechtigung.
Vorteile der doppelten Ausbildung
Vorteile für Studierende
· Ihre kaufmännische praktische Ausbildung wird zeitnah durch
das Studium akademisch vertieft.
· Ihr Studienwissen können Sie direkt in der Praxis anwenden.
· Sie erwerben zwei Abschlüsse.
· Sie sind damit erheblich schneller fertig als bei einer Ausbildung
mit anschließendem Studium.
· Sie bekommen sehr früh Kontakt zu Ihrem möglichen
späteren Arbeitgeber.
· Sie haben ein geregeltes Einkommen über die komplette
kaufmännische Ausbildungsdauer.
Vorteile für Unternehmen
· Sie erhalten äußerst motivierte Mitarbeiter / -innen.
· Nach der kaufmännischen Ausbildung kennen die Absolventen
bereits die Unternehmensabläufe und benötigen dadurch kaum
Einarbeitungszeit.
· Das Wissen der Studienphasen wird durch die Praxis im
Unternehmen direkt angewandt.
· Die praktische Ausbildung im Unternehmen wird im Studium
fachlich vertieft.
Studium
Kaufmännische
Ausbildung
1. Studiensemester
2. Studiensemester
3. Studiensemester
Kaufmännische Ausbildung
4. Studiensemester
5. Studiensemester
6. Studiensemester
7. Studiensemester
W
74
W
Ansprechpartner im Studiengang Betriebswirtschaft
(Bau und Immobilien): Fragen zum Studium
Ansprechpartner Bauwirtschaft Baden-Württemberg e.V.:
Informationen und Auskünfte zur gewerblichen Ausbildung
Hochschule Biberach
Karlstr. 11
88400 Biberach a.d. Riss
Bauwirtschaft Baden-Württemberg e.V.
Abteilung Berufsbildung und Technik, Stuttgart
Hohenzollernstr. 25
70178 Stuttgart
Ansprechpartner:
Ansprechpartner:
Prof. Dr. jur. Dr. rer. pol. Norbert Geiger
Fon: 07351 - 582 - 400
Fax: 07351 - 582 - 449
[email protected]
Dirk Siegel
Fon: 0711 - 64853 - 0
Fax: 0711 - 64853 - 49
[email protected]
75
Studieninhalte - Bachelor of Arts im Studiengang Betriebswirtschaft (Bau und Immobilien)
3. Studienabschnitt
LP
LP
Modul XVII
Controlling
Controlling
5
Kandidatenseminar Thesisbegleitung
Kandidatenseminar Thesisbegleitung
Modul XVIII Immobilieninvestition und -finanzierung
Immobilieninvestition und -finanzierung
6
Thesis
Bachelorthesis
2
12
W
Modul XIX
Projektarbeit
Projektarbeit
8
Modul XX
Organisation und Personalwirtschaft
Personalwesen
Arbeitsrecht
Organisation und Management
4
2
4
Modul XXI
Projektentwicklung
Praxisstudien zur Projektentwicklung
Recht und Steuern in der Projektentwicklung
5
5
Wahlpflichtmodul III
Takling Business
International Construction
International Economics and Market Studies
5
5
5
Studium Generale
Studium Generale
1
76
Master-Studium
W
Führungskompetenz in der Bau- und Immobilienwirtschaft erfordert
die Fähigkeit zu vorausschauendem und ganzheitlichem Management komplexer Prozesse. Der Masterstudiengang Betriebswirtschaft
(Bau und Immobilien) trägt der Tatsache Rechnung, dass die verschiedenen wirtschaftlichen Tätigkeiten rund um Planung, Erstellung und
Nutzung einer Immobilie zunehmend miteinander verflochten sind
und immer spezialisierter werden.
Aufbauend auf einem ersten berufsqualifizierenden Hochschulabschluss beinhaltet das Masterstudium eine wissenschaftlichmethodische Vertiefung der betriebswirtschaftlichen Disziplinen der Marktund Risikoanalyse, Bewertung, Projektentwicklung, Investition, Finanzierung und des Managements, rundet diese durch Aspekte des
Rechts und der Technik ganzheitlich ab und bereitet auf anspruchsvolle Aufgaben und Führungsfunktionen in der Bau- und Immobilienwirtschaft vor.
Das Masterstudium, das nach drei Semestern mit der Masterthesis
abgeschlossen wird und einen Gesamtaufwand von 90 LP umfasst,
führt zu einem zweiten akademischen Abschluss, dem Master of
Arts, der auch zur Promotion berechtigt.
Bewerber mit einem Bachelor-Abschluss im Umfang von weniger
als 210 LP müssen die fehlenden Leistungspunkte während des
Studiums zusätzlich erwerben.
Professoren
Prof. Dr. jur. Henrike Mattheis
Zivilrecht
Prof. Dr. Christian Döring
Allg. Rechtswissenschaften,
Baurecht
Prof. Dr. Andreas Wamsler
Wirtschaftsinformatik
Prof. Dr. Dr. jur. rer. pol.
Norbert Geiger
Immobilienrecht, Finanzierung,
Volkswirtschaftslehre
Prof. Dr. rer. pol. Gisela Götz
Allg. Betriebswirtschaftslehre,
Marketing, Controlling
Forschung
Der Studiengang Betriebswirtschaft (Bau und Immobilien)
arbeitet eng mit dem Institut für Immobilienökonomie und
Projektmanagement zusammen.
Prof. Dr. Jens Winter
Mathematik, Statistik
Prof. Dr.-Ing.
Maik Hornuff
Baubetrieb,
Baubetriebswirtschaft
Voraussetzungen
• Für den Bachelor-Studiengang: Hochschulzugangsberechtigung;
weitere Informationen hierzu finden Sie unter Bewerbungshinweise im allg. Teil. Ein Vorpraktikum ist nicht vorgeschrieben.
• Für den Master-Studiengang: überdurchschnittlich abgeschlossenes Bachelor- oder Diplomstudium mit entsprechender Fach(wirtschaftswissenschaftlich) oder Branchenorientierung (Bau/
Immobilien).
Prof. Eckhard Klett
Prof. Dr. rer. pol. Ulf Lassen
Rechnungswesen, Organisation
und Management, ImmobilienProjektentwicklung
Investition und Finanzierung
Prof. Dr. rer. pol.
Roland Stockinger
Steuerlehre, Rechnungswesen,
Gesellschaftsrecht
77
Prof. Dr. Hartwig Heyser
Prof. Dr. rer. pol.
André Bleicher
Immobilienmanagement und
Bewertung,
Allg. Betriebswirtschaftslehre
Unternehmensführung,
Organisation, Englisch
Honorarprofessoren:
Peter Emsberger, Rechtsanwalt, Biberach
Dr. Jürgen Knacke, Rechtsanwalt, Stuttgart
Dr.-Ing. Hans-Josef Krämer, Vorsitzender
des Berufsbildungsausschusses der Deutschen Bauindustrie
Dr. h.c. Ignaz Walter, Walter Beteiligungen und Immobilien AG,
Augsburg
W
78
Studieninhalte - Master of Arts im Studiengang Betriebswirtschaft (Bau und Immobilien)
Studieninhalte
W
Modul I
Bau- und Immobilienmärkte
Bau- und Immobilienmärkte
5
Modul II
Immobilienprojektentwicklung
Immobilienprojektentwicklung
5
Modul III
Steuern und Rechnungslegung
Besteuerung von Bau- und Immobilienprojekten
Rechnungslegung in der Bau- und Immobilienwirtschaft
3
3
Modul IV
Unternehmensführung
Organisational Behavior and Leadership
Strategisches Management
2
4
Modul V
Verträge in der Bau- und
Immobilienwirtschaft
Verträge in der Bau- und Immobilienwirtschaft
Modul VI
Immobilienbewertung und Asset
Management
Internationale Immobilienbewertung und -märkte
Asset- und Portfoliomanagement
Modul VII
Bau- und Immobilienwirtschaftliches
Seminar
Bau- und Immobilienwirtschaftliches Seminar
LP
LP
Modul VIII
Management-Skills
Customer and Investor Relationship
Englisch - Verhandlungsführung
2
4
Modul IX
Fächerübergreifende Projektarbeit
Fächerübergreifende Projektarbeit
6
Modul X Immobilieninvestition und -finanzierung
Investitionsrechnung und Quantitative Methoden
Einzel- und Portfolioinvestitionen
Nationale und internationale Immobilienfinanzierung
3
3
5
Modul XI
Nachhaltigkeit und
Informationssysteme
Informations- und Kommunikationssysteme
Green Building und Lebenszykluskosten
2
3
Modul XII
Construction Management
Claim Management
Erfolgsfaktoren im Projektmanagement
2
3
5
3
5
5
Thesis
Masterthesis
17
79
ENERGIEWIRTSCHAFT
Dekan:
Prof. Dr. Dr. jur. rer. pol. Norbert Geiger
Fon: 07351 582-400
[email protected]
Studiendekan:
Prof. Dr.-Ing. Bernd Lewin
Fon: 07351 582-420
[email protected]
Sekretariat:
Bettina Merz
Fon: 07351 582-421
[email protected]
Akademische
Mitarbeiterin:
Dipl.-Betriebswirtin (FH)
Christin von Taczala
Fon: 07351 582- 422
[email protected]
Leitbild
„Wirtschafts- und Energiekompetenz in Zeiten
der Nachhaltigkeit“
Das knappe Gut Energie ist ein bedeutender Wirtschaftsfaktor und
bedarf einer ökonomisch verantwortungsbewussten Betrachtung
entlang der Wertschöpfungskette von Beschaffung und Erzeugung
über Handel bis hin zur Verteilung und zum Vertrieb an Kunden.
Dies bedingt eine tiefgreifende Neuausrichtung der gesamten
Energiewirtschaft. Ziele dabei sind das Energiesparen, die Erhöhung
der Energieeffizienz und der Ausbau der erneuerbaren Energien. Für
die Energiewirtschaft erfordert dies die Umsetzung und Weiterent-
wicklung wirtschaftlicher und marktkonformer Konzepte, um den
Wandel zu beschleunigen.
Die Anforderungen an die Energiewirtschaft sind geprägt durch
Liberalisierung und Globalisierung der Energiemärkte, Emissionsrechtehandel, Regulierung und Anreizmodelle, Ausbau der Erneuerbaren
Energien sowie Nachhaltigkeit des Wirtschaftens. Diese Aspekte
werden im Studiengang entsprechend der aktuellen Geschehnisse
vermittelt.
Berufsbild
Mit der ständig steigenden Bedeutung der Energiewirtschaft wächst
auch der Bedarf an hochqualifiziertem Personal in der Energiebranche. Dies gilt in besonderem Maße für Betriebswirte mit einem
fundierten ökonomischen Basiswissen verbunden mit energiewirtschaftlichem Branchenwissen.
Experten der Energiewirtschaft werden nicht nur in der Energiebranche selbst, sondern zunehmend in Querdisziplinen wie dem
Consulting und anderen Wirtschaftszweigen benötigt.
Dazu zählt die Industrie mit ihrer Ausrichtung auf immer energieeffizientere und umweltfreundlichere Produkte ebenso wie die Bau- und
Immobilienbranche, wo Themen wie nachhaltiges Bauen und Senkung der Bewirtschaftungskosten seit Jahren ständig an Bedeutung
gewinnen.
Ausbildungsziele
Das Studium der Energiewirtschaft vermittelt in sieben Semestern
neben fundiertem betriebswirtschaftlichem Wissen vertiefte Kenntnisse der Energiegewinnung und- umwandlung, des Energiehandels,
der Netzwirtschaft und des Vertriebes. Ebenso beinhaltet das Studium die Betrachtung der Energiemärkte, der Kundenbeziehungen
und der rechtlichen sowie politischen Rahmenbedingungen in der
EW
80
Energiewirtschaft. Das Ausbildungskonzept trägt somit der Überzeugung Rechnung, dass Ökonomen mit fundierten kaufmännischen
Kenntnissen einerseits und einem fundierten energiewirtschaftlichen
und – soweit erforderlich – energietechnischem Spezialwissen andererseits, künftig sowohl in der Energiebranche als auch weit darüber
hinaus in anderen Wirtschaftsbereichen benötigt werden.
Neben der Vermittlung des unerlässlichen theoretischen Wissens und
der Vermittlung von Methodenkompetenz stellt Managementwissen
zur Übernahme erster Fach - und Führungsaufgaben eine weitere
tragende Säule des Ausbildungskonzepts des Studienganges dar.
EW
Die Studierenden können durch mehrere Wahlpflichtfächer eigene
Akzente setzen und somit ihre persönliche Karriereplanung individualisieren.
Der Studiengang – in enger Abstimmung mit der Praxis entwickelt
– strebt darüber hinaus eine sinnvolle Symbiose zwischen wissenschaftlichem Anspruch und praxisnaher Studiengestaltung an. Dies
wird erreicht durch die Einbindung von Praktikern als Lehrbeauftragte, Gastprofessoren und Gastdozenten, Praxissemester und Studienarbeiten sowie Bachelorarbeiten in Unternehmen.
Chancen
Die Berufschancen der Absolventen des Studienganges Energiewirtschaft wurden bereits während der Konzeptionierung der Lehrinhalte von Experten als überaus positiv eingeschätzt. Die potentiellen
Einsatzbereiche und persönlichen Karrierechancen sind sehr vielfältig. Der Studiengang ermöglicht gleichermaßen eine Tätigkeit mit
regionaler Verwurzlung als auch mit einer international ausgerichteten Orientierung. Die Energiebranche gilt als Arbeitgeber mit guten
Einkommensperspektiven und sozialen Standards.
Tätigkeitsfelder - Bachelor of Arts im Studiengang Energiewirtschaft
81
Beispiele für mögliche Tätigkeitsfelder bzw. Tätigkeiten
• Kaufm. Tätigkeiten / Controlling / Einkauf usw.
• Beratung
EVU / Stadtwerke
• Marketing
• Durchführung der Energiebeschaffung (Strom, Gas & Wärme)
öffentliche Einrichtungen / Verbände
• Energiehandel
• Energievertrieb
Ingenieur-Dienstleister
• Marktbeobachtung und -analyse
Beratungsunternehmen
< >
• Produkt- und Preisgestaltung
• Kundenbetreuung und -akquise
Energieintensive Industrie
• Projektmanagement
• Planung, Umsetzung und Koordination komplexer Energieprojekte
Forschungseinrichtungen
• Finanzierung- und Risikomanagement
• Unternehmensentwicklung
• Gestaltung von neuen energiewirtschaftlichen Geschäftsfeldern
• Portfoliomanagement
• und viele mehr …
EW
82
Besonderheiten
• Ausgewogenes Verhältnis der Disziplinen Wirtschafts- und
Rechtswissenschaften und Energiewirtschaft
• Darstellung der gesamten energiewirtschaftlichen Wertschöpfungskette von der Gewinnung der Energieträger bis zur Energienutzung
beim Kunden
• Kombination von wissenschaftlichem Anspruch verbunden mit
der Vermittlung von Methodenkompetenz
EW
Praxisnahe Studiengestaltung durch
• Input von Branchenexperten mit umfassendem Einblick in alle
Facetten der Energiewirtschaft
• Orientierung an aktuellen Anforderungen des Arbeitsmarkts
• Einbindung von Praktikern als Lehrbeauftragte, Gastdozenten und
Gastprofessoren in die Studienangebote
• Praxissemester und Abschlussarbeit in Unternehmen der Energiewirtschaft oder affinen Branchen im In- und Ausland
• Aktualität durch ständig angepasste Themen im Wahlpflichtfachbereich
Bachelor-Studium
Das Bachelor-Studium mit einer Regelstudienzeit von sieben Semestern (davon ein Praxissemester) führt zu einem berufsqualifizierenden, international anerkannten Abschluss Bachelor of Arts (B.A.).
Berechungsgrundlage für die während des Studiums erbrachten
Leistungen sind die im Rahmen des European Credit Transfer Systems (ECTS) eingeführten Leistungspunkte (LP), die es erleichtern,
erworbene Leistungen an anderen Hochschulen anerkennen zu
lassen. Das Studium umfasst einen Gesamtaufwand von 210 LP, das
entspricht einem Aufwand von 30 LP pro Semester.
Feedback
Das Konzept des Studiengangs und seine inhaltliche Ausgestaltung
wurde in Zusammenarbeit mit einer exponierten Unternehmensberatung aus der Energiewirtschaft und auf der Grundlage diverser
Experten-Hearings und Sachverständigengutachten erarbeitet. Der
Studiengang wird einer laufenden Qualitätskontrolle unterzogen.
Vertreter zahlreicher bedeutender Unternehmen der Branche haben
das ihnen vorgestellte Konzept positiv bewertet und ihre personelle
und finanzielle Unterstützung des Studiengangs zugesagt.
Professoren
Prof. Dr. Verena Rath
Marketing, Energie und Mobilität
Prof. Dr. Jochen Weilepp
Finanzierung, Erneuerbare Energien
Prof. Dr.-Ing. Bernd Lewin
Betriebswirtschaftslehre,
Energiewirtschaft
Prof. Dr. Peter Schütterle
Energiehandel und -vertrieb
Prof. Dr. Henrike Mattheis
Zivilrecht, Gesellschaftsrecht
83
Studieninhalte - Bachelor of Arts im Studiengang Energiewirtschaft
1. Studienabschnitt
1. - 3. Semester
LP
Modul I
Mathematik und Statistik
Wirtschaftsmathematik
Wirtschaftsstatistik
10
Modul II
Mathematik und Statistik
Wirtschaftsinformatik 1
Wirtschaftsinformatik 2
8
LP
Modul X
Grundlagen der Energiewandlung
Technologien zur Energiewandlung
Kraftwerkseinsatzplanung und -optimierung
8
Modul XI Marktteilnehmer der Energiewirtschaft
Anbieter entlang der Wertschöpfungskette
Verbrauchsverhalten
6
Modul XVII Grundlagen des Zivilrechts
Zivilrecht 1
Zivilrecht 2
6
Modul XX Englisch
Englisch für die Energiewirtschaft
4
Modul XXI Kommunikationstechnik
Rhetorik / Präsentation und Moderation
2
Wahlpflichtmodul I
Energie und Mobilität oder Energieeffizienz
6
EW
Modul III
Grundlagen der Wirtschaftswissenschaften
Betriebswirtschaftslehre 1
Betriebswirtschaftslehre 2
Volkswirtschaftslehre
12
Modul IV Grundlagen des Rechnungswesen
Rechnungswesen 1
Rechnungswesen 2
8
Modul V
Finanzierung
Finanzierung 1
Finanzierung 2
8
Modul IX Grundlagen der Energiewirtschaft
Energiewirtschaft 1
Energiewirtschaft 2
Stand 02.2015 / Änderungen vorbehalten
12
84
EW
85
Studieninhalte - Bachelor of Arts im Studiengang Energiewirtschaft
2. Studienabschnitt
4. - 7. Semester
LP
LP
Modul VI Personal und Organisation
Leadership und Organisation
Personalwesen
4
Modul XVI Energiehandel und -vertrieb
Beschaffung und Handel
Vertrieb
6
Modul VII Marketing
Marketing
4
Modul XVIII Recht und Steuern
Gesellschaftsrecht
Betriebliche Steuerlehre
6
Modul VIII Strategisches Management
Strategische Unternehmensführung
Entrepreneurship
Controlling
6
Modul XIX Rechtlicher Rahmen und Regulierung
Rechtlicher Rahmen f. d. Energiemarkt
Regulierung des Energiemarktes
8
Modul XII Erneuerbare Energien
Erneuerbare Energien
7
Modul XXII Persönlichkeitsentwicklung
Soft Skills
4
Modul XIII Projektentwicklung- und management
Projektentwicklung
Projektmanagement
4
Wahlpflichtmodul II
Energiepolitik oder Nachhaltigkeitsmanagment
5
8
Wahlpflichtmodul III
Smart Energy oder Energiemarkt Europa
6
Modul XIV Projektarbeit
Projektarbeit
Modul XV Netzwirtschaft
Grundlagen der Strom-, Gas- und Wärmenetze
Wirtschaftlichkeit des Netzbetriebs
6
Praktisches Studiensemester
(5. Semester)
30
Bachelor-Arbeit mit Kolloquium
14
Studium Generale
2
EW
86
PHARMAZEUTISCHE BIOTECHNOLOGIE
Dekan:
Prof. Dr. Jürgen Hannemann
Fon: 07351 582-450
Fax: 07351 582-469
[email protected]
Studiendekanin:
Prof. Dr. Sabine Gaisser
Fon: 07351 582-496
Fax: 07351 582-469
[email protected]
Sekretariat:
Bettina Mößle
Fon: 07351 582-451
Fax: 07351 582-469
[email protected]
PBT
Lydia Eggle
Fon: 07351 582-391
[email protected]
Besucheradresse:
Hubertus-Liebrecht-Straße 35
88400 Biberach
Leitbild / Zitat
„Der Beginn aller Wissenschaften ist das Erstaunen,
dass die Dinge sind, wie sie sind“ (Aristoteles)
Berufsbild
In den vergangenen Jahrzehnten gewann die Biotechnologie,
also der Einsatz biologischer Prozesse bei technischen Verfahren
in der industriellen Produktion, rasant an Bedeutung. Immer
neue Erkenntnisse der Molekularbiologie, Biochemie und
Verfahrenstechnik ermöglichen es heute, viele Lebensvorgänge
bis ins Detail zu verstehen, gezielt zu steuern und wirtschaftlich
zu nutzen. Von diesen Entwicklungen profitiert auch die pharmazeutische Industrie, die seit Jahren eine steigende Anzahl an
Medikamenten mit Hilfe biotechnologischer Verfahren (im Gegensatz zur klassisch chemischen Synthese) entwickelt und herstellt.
Besondere Bedeutung kommt dabei den so genannten therapeutischen Proteinen zu, deren bekanntester Vertreter – das körpereigene Hormon Insulin – bereits seit dem Jahr 1982 in industrieller
Großproduktion aus gentechnisch veränderten Bakterien gewonnen
wird. Neue Verfahren der Zellkulturtechnik ermöglichen auch die
Züchtung von Zellen höherer Organismen außerhalb des Körpers
zur Produktion von größeren und komplexeren Proteinen wie z. B.
Antikörpern.
Ausbildungsziel
Fachkräfte in der biopharmazeutischen Industrie müssen neben
einem soliden naturwissenschaftlichen Verständnis auch Kenntnisse
in der Verfahrens- und Prozesstechnik besitzen und nicht zuletzt
wirtschaftliche Zusammenhänge ebenso begreifen wie juristische
Regelwerke der Arzneimittelkontrolle und -zulassung.
Der Studiengang Pharmazeutische Biotechnologie (PBT) an der
Hochschule Biberach ist der erste Studiengang in Deutschland,
der spezifisch auf die industrielle Entwicklung und Produktion von
Biopharmazeutika ausgerichtet ist.
87
Chancen
Biotechnologisch hergestellte Arzneimittel (Biopharmazeutika)
erweisen sich für die Pharmaindustrie als Innovationsfaktor.
Der weltweite Umsatz mit Biopharmazeutika lag 2008 bei 108
Milliarden US-Dollar. Von 2012 auf 2013 wuchs der Umsatz von
Biopharmazeutika in Deutschland um +8,5 % auf mehr als
6,5 Milliarden Euro. Damit übertraf das Wachstum der Biopharmazeutika das Wachstum des Arzneimittel-Gesamtmarktes, der um
4,1 % wuchs. Gegenwärtig beläuft sich die Zahl der Entwicklungsprojekte für Biopharmazeutika auf ca. 587. Hierbei liegen die
Schwerpunkte bei Krebspräparaten und Impfstoffen. Auch die Zahl
der Beschäftigten in der medizinischen Biotechnologie stieg - bei
stagnierender Unternehmenszahl - um 1 % auf mehr als 36.350
Mitarbeiter (PRESSEMITTEILUNG vfa bio 01/2014).Der erfolgreiche
Studienabschluss als Bachelor of Science eröffnetzahlreiche attraktive Einsatzgebiete vor allem in Unternehmen der biopharmazeutischen Industrie in den Bereichen Forschung, Entwicklung,
Produktion und Qualitätskontrolle, aber auch in angrenzenden
Gebiete wie z.B. der Medizintechnik oder der Umweltbiotechnologie.
Besonderheiten
Die Baukosten für das Lehrgebäude und die Personal- und
Sachkosten für die ersten 10 Jahre des Studienbetriebs werden derzeit im Rahmen eines Public-Private-Partnership von der
Bundesrepublik Deutschland, dem Land Baden-Württemberg, dem
Landkreis Biberach, der Stadt Biberach, der Kreissparkasse Biberach
und den zwei lokal ansässigen pharmazeutischen Unternehmen
Boehringer Ingelheim GmbH & Co KG und der Rentschler
Biotechnologie GmbH gemeinsam getragen.
Durch die Beratung der Hochschule Biberach in Fragen der Studieninhalte und des Lehrgebäudes durch den Wissenschaftlichen Beirat
wurden sowohl Erfahrungen biotechnologischer Lehranstalten als
auch Bedürfnisse zukünftiger Arbeitgeber mit in die Planungen
eingebracht. Hierdurch wurde erreicht, dass der Studiengang
weit über das übliche Maß hinaus praxisgerecht angelegt ist. Laut
Information der Hochschulleitung darf der als Projekt angelegte
Studiengang Pharmazeutische Biotechnologie mit einer Laufzeit von 10
Jahren, nach erfolgreicher Erprobungsphase, nun in eine Dauereinrichtung
überführt werden. Damit steht das Ministerium für Wissenschaft,
Forschung und Kunst (MWK) zu dem Kabinettsbeschluss vom 1. Juli 2003
(HBC.Pressemitteilungen, Juli 2014).
Feedback
Prof. Dr. med. Detlev Ganten (Gründungsdirektor Max-Delbrück-Zentrum
für molekulare Medizin Berlin-Buch, seit 2004 Vorstandvorsitzender der
Charité Berlin Europas größtem Universitätsklinikum) „Es besteht international ein zunehmender Bedarf an speziell in der Zellkulturtechnologie gut
ausgebildeten Absolventen. Der neue Studiengang ist daher thematisch
hochaktuell. Seine moderne, von Beginn an fokussierte Ausrichtung ist
europaweit einmalig. Es kann deshalb davon ausgegangen werden, dass
die Absolventen über die deutschen Grenzen hinaus nachgefragt werden.” (Statement vom 24.11.03)
Studium
Der Bachelor-Studiengang PBT ermöglicht mit sieben Semestern Regelstudienzeit eine zügige Ausbildung und orientiert sich eng an der beruflichen Praxis. Neben der theoretischen Lehre in Vorlesungen und
Seminare sind verschiedene Laborpraktika in den Laboren des Hochschulgebäudes, Exkursionen zu biotechnologischen Forschungs- und Produktionsstätten sowie ein komplettes Praxissemester vorgesehen. Gerade letzteres,
das in der Industrie absolviert wird, ermöglicht ein erstes „Hineinschnuppern“ ins Berufsleben. Alle Module im Studiengang erstrecken
sich über maximal zwei aufeinander folgende Semester. Der Studiengang
wird mit der Erstellung einer wissenschaftlichen Arbeit, der BachelorArbeit, abgeschlossen. Im Anschluss oder nach einer Phase der Berufstätigkeit kann ein Master-Studium an der Hochschule Biberach oder einer
anderen Hochschule oder Universität absolviert werden. In diesem
können fachliche Kenntnisse vertieft, fachübergreifend erweitert oder
Kenntnisse aus anderen Bereichen erworben werden. Der Masterstudiengang Pharmazeutische Biotechnologie in Kooperation mit der Universität
Ulm läuft seit Sommersemester 2010 erfolgreich. Im Wintersemester
2014/15 wurde die Zahl der Studienplätze im Master PBT verdoppelt.
PBT
88
Aufbau des Bachelor-Studiums Pharmazeutische Biotechnologie
1. Studienabschnitt
1. + 2. Semester
PBT
• Mathematik (V/Ü)
• Physik(V/Ü/P)
• Grundlagen der pharmazeutischen
Biotechnologie (V/S)
• Verfahrenstechnische Grundlagen (V/Exk.)
• Allgemeine, anorganische und
analytische Chemie I (V/Ü/P)
• Allgemeine, anorganische und
analytische Chemie II (V/P)
• Mikrobiologie (V/P)
• Zell- und Molekularbiologie (V/P)
• Organische Chemie u. Biochemie (V)
LP
6
6
6
5
6
7
8
10
5
* Die 2 Leistungspunkte aus dem Studium Generale
müssen bis zum 5. Studiensemester erworben
werden.
2. Studienabschnitt
3. - 5. Semester
LP
7
• Chemie der Biomoleküle (V/P)
7
• Gentechnik (P/S)
5
• Technische Mikrobiologie (V/P)
9
• Verfahrenstechnik (V/P)
6
• Anlagen- und Reinraumtechnik (V)
• Biotechnologische Aufarbeitung (V/P/S) 12
8
• Zellkulturtechnik (S/P)
5
• Bioinformatik (V/Ü)
8
• Bioprozessentwicklung (V/P)
8
• Pharmazeutische Grundlagen (V)
• Biotechnologie / Ökonomie (V/S/Ü) 10
4
• Rechtsgrundlagen (V/S)
2
• Studium Generale (S)*
Legende
V
P
Ü
Exk
S
Vorlesung
Praktikum
(praktische Übung)
Exkursion
Seminar
3. Studienabschnitt
6. - 7. Semester
LP
6. Semester
Praktisches Studiensemester
(PRAXIS) (P/S)
• Industriepraktikum
mit begleitenden
Lehrveranstaltungen
30
7. Semester
• Bachelor Arbeit
• Qualitätsmanagement (V)
• Wahlpflichtfächer (S)
16
8
6
• Nanopartikel und Aerosole (S)
• Molekulare Medizin (S)
• Small molecule drugs (S)
• Biophysik (S)
• Therapeutische Antikörper (S)
• Prozessoptimierung (S)
• Packmittel (S)
3
3
3
3
3
3
3
89
A U S KO O P E R AT I O N
WIRD ZUKUNFT
&ORTSCHRITTGELINGTDORTWOSICHGUTE0ARTNERSCHAFTEN
BILDEN)NENGER:USAMMENARBEITMIT+UNDENAUFDER
GANZEN7ELTENTWICKELNUNDPRODUZIERENWIR"IOPHARMAKA
EW
3TUDENTENDER&ACHRICHTUNGEN"IOTECHNOLOGIE"IOLOGIE
#HEMIEUND0HARMAZIElNDENBEIUNSINTERESSANTE0RAKTIKA
STELLENUNDPRAXISORIENTIERTE4HEMENFàR!BSCHLUSSARBEITEN
%BENSOBIETENWIR+ARRIERECHANCENFàR!BSOLVENTENUND
"ERUFSERFAHRENE5NSEREAKTUELLEN3TELLENAUSSCHREIBUNGEN
lNDEN3IEUNTERwww.rentschler.de
CO
Rentschler Biotechnologie GmbH
Erwin-Rentschler-Straße 21
88471 Laupheim
4ELs%-AILINFO RENTSCHLERDE
www.rentschler.de
90
Voraussetzungen
Die Bewerbung um einen Studienplatz im Studiengang Pharmazeutische Biotechnologie ist jeweils zum Winter- und Sommersemester
möglich. Pro Semester werden 38 Studenten aufgenommen. Um
den Studiengang Pharmazeutische Biotechnologie aufnehmen zu
können, sind folgende Voraussetzungen erforderlich:
z
z
z
PBT
Allgemeine oder fachgebundene Hochschulreife erworben an allgemeinbildenden, technischen oder Wirtschaftsgymnasien
Fachhochschulreife, die zum Studium in Baden-Württemberg berechtigt
Andere Hochschulzeugnisse, die außerhalb der Bundesrepublik
Deutschland erworben wurden. Die Anerkennung durch das Ausländerstudienkolleg an der Hochschule Konstanz ist hierzu erforderlich. Dort sind gegebenenfalls ausreichende Kenntnisse der
deutschen Sprache zu erwerben, die für die Bewerbung um einen
Studienplatz nachgewiesen werden müssen.
Forschung
Kurz nach dem Start des neuen Studiengangs Pharmazeutische
Biotechnologie wurde Anfang des Jahres 2007 das Institut für
Angewandte Biotechnologie (IAB) gegründet.
Die Kernkompetenzen des IAB liegen in Herstellungsprozessen für
Biopharmazeutika sowie für Produkte der Industriellen (Weißen)
Biotechnologie. In den verschiedenen Laboren des Instituts wird
der gesamte biotechnologische Herstellungsprozess für die
Proteinproduktion und Proteinaufreinigung abgebildet.
Das IAB bietet die Möglichkeit der biopharmazeutischen
Forschung im Rahmen von öffentlich geförderten Projekten und
Auftragsforschungsprojekten in Kooperation mit Hochschulen und
Industrieunternehmen. Dadurch wird eine praxisnahe und hochqualifizierte Weiterbildung der PBT-Studenten in den Studien-
91
gangsschwerpunkten ermöglicht und eine praxisnahe Lehre durch
unterstützende Kompetenz aus Forschung und Entwicklung erzielt.
Weitere Informationen zum Institut für Angewandte Biotechnologie
(IAB) auf Seite 114.
Professoren
Prof. Dr. Bernd Burghardt
Statistik, Physik,
Bioinformatik
Prof. Dr. Sabine Gaisser
Mikrobiologische
Produktionsverfahren
Prof. Dr. Jürgen Hannemann
Biotechnologie,
Zellkultur, Qualitätssicherung,
Good manufacturing practice
Prof. Dr. Friedemann Hesse
Zellkulturtechnik,
Verfahrenstechnik,
Bioprozessoptimierung
Prof. Dr. Hans Kiefer
Proteinbiochemie, Biotechnologische Aufarbeitung
Prof. Dr. Chrystelle Mavoungou
Qualitätsmanagement,
Qualitätssicherung, Zulassung, GMP-Prozessentwicklung
Fachgebiet Qualität und
Zulassung
Prof. Dr. Kerstin Otte
Allgemeine Biologie
Molekularbiologie und
Gentechnik
Prof. Dr.-Ing. Annette Schafmeister
Verfahrenstechnik
Prof. Dr. Ute Traub-Eberhard
Allgemeine und Analytische
Chemie
PBT
92
Prof. Dr. Katharina Zimmermann
geb. Schindowski
Professorin für die Lehrgebiete Molekulare Pharmakologie und Biochemie
Fachgebiet Pharmakologie,
Biochemie, Immunologie
und Physiologie
Honorarprofessor der Fakultät Biotechnologie
Dr. Wolfram Carius
PBT
Gastprofessoren der Fakultät BT
Dr. Julia Kipper-Albertini
Dr. Huong Lan Nguyen
Foto: Jan Pauls
Akademische Mitarbeiter
Dr. Ralf Ackermann
Fon: 07351 582-444
Fax: 07351 582-469
[email protected]
Dr. Sven Joergens
Fon: 07351 582-388
Fax: 07351 582-469
[email protected]
M.Sc. Katharina Baus
Fon: 07351 582-437
Fax: 07351 582-469
[email protected]
M. Sc. Julia Nixdorf
Fon: 07351 582-453
Fax: 07351 582-469
[email protected]
Joachim Bayer
Fon: 07351 582-458
Fax: 07351 582-469
[email protected]
Tobias Sprißler
Fon: 07351 582-389
Fax: 07351 582-469
[email protected]
Dipl.-Biotech. Werner Höra
Fon: 07351 582-452
Fax: 07351 582-469
[email protected]
Dipl.-Ing. (FH) Albrecht Weber
Fon: 07351 582-459
Fax: 07351 582-469
[email protected]
93
Master-Studium Pharmazeutische Biotechnologie
Studiendekanin:
Prof. Dr. Chrystelle Mavoungou
Fon: 07351 582-443
Fax: 07351 582-469
[email protected]
Kontakt an der Hochschule Biberach Dekanat
Sekretariat:
Lydia Eggle
Fon: 07351 582-391
Fax: 07351 582-469
[email protected]
Bettina Mößle
Fon: 07351 582-451
Fax: 07351 582-469
[email protected]
Besucheradresse:
Hubertus-Liebrecht-Straße 35 + 37
88400 Biberach
Kontakt an der Universität Ulm Universität Ulm
Studienkommission Biologie
Albert-Einstein-Allee 11
89081 Ulm, Germany
Studienfachberatung PBT
Dr. Philipp von Wrangell
Fon: 0731 50 239 30
Fax: 0731 50 239 32
[email protected]
Dr. Rosemarie Fuhrmann
Fon: 0731 50 32754
Fax: 0731 50 23932
[email protected]
Qualifikationsprofil
Der Masterstudiengang Pharmazeutische Biotechnologie ist ein
in hohem Maße interdisziplinär ausgerichteter Studiengang mit
Modulen aus den Bereichen Bioprozessentwicklung, Biotechnologie,
Technischer Mikrobiologie, Biopharmazeutik, angewandte Immunologie, therapeutischen Antikörpern, Stammzellen und regenerative
Medizin, Impfstrategien, aktuellen Aspekten der Pharmazeutische
Biotechnologie, Rechtsgrundlagen, Arzneimittelzulassung und Qualitätssicherung. Das Curriculum ist so gestaltet, dass es neben der
fachlichen Qualifizierung hinreichende Möglichkeiten zum Erwerb
integrativer oder additiver Schlüsselqualifikationen bietet. Es steht
ausreichend Zeit zur Verfügung, das Erlernte kritisch zu hinterfragen.
Auslandssemester lassen sich komplikationslos in das Curriculum integrieren. Eine abschließende sechsmonatige, in der Regel
forschungsorientierte Masterarbeit trainieren Selbstorganisation,
Eigenverantwortlichkeit und interkulturelle Teamfähigkeit. Vorgehensweise und Ergebnisse werden schriftlich nach den Regeln des
naturwissenschaftlichen Publizierens zusammengefasst und mündlich Fachkollegen präsentiert.
Chancen
Die Studierenden können nach Abschluss des Studiums ihr Wissen
und Können in neuen Zusammenhängen innerhalb multidisziplinärer
Arbeitsgruppen und Arbeitsfelder sowohl in der Forschung als auch
in der industriellen Anwendung erfolgreich einbringen und weiterentwickeln. Auf der Basis eines vertieften Verständnisses biologischer
und technischer Prozesse und deren Anwendungspotenzial zur Herstellung und Qualitätskontrolle von pharmazeutisch wirksamen Substanzen sowie dem Wissen über rechtliche und ethische Grundlagen
dieser Anwendungen sind die Absolventen bestens gerüstet für die
Erlangung eines Promotionsabschlusses in der biopharmazeutischen/
PBT
94
biologischen/ biochemischen/ medizinischen Forschung, sowohl was
die Grundlagen- als auch die Anwendungsbereiche bis hin zu technischen Anwendungen betrifft. Außerdem sind sie bestens ausgebildet für eine Karriere insbesondere in der Pharmazeutischen Industrie.
Studium
Zwanzig Studienplätze werden pro Jahr angeboten. Die Regelstudienzeit beträgt 4 Semester. Absolventen mit einem 6-semestrigen
Bachelor bearbeiten in einem Übergangssemester an der Hochschule
Biberach den Themenschwerpunkt „Bioprozesse“, während für
Absolventen mit einem 7-semestrigen Bachelor das Übergangssemester entfällt.
Dieser gemeinsame Master-Abschluss der Universität Ulm und der
Hochschule Biberach ist promotionsberechtigt. Er ist daher verstärkt
forschungsorientiert und bietet dadurch beste Rahmenbedingungen
für herausragend qualifizierte Absolventen, die nach Beendigung
Ihres Studiums eine Promotion anstreben.
PBT
Feedback
Nach einem erfolgreichen Start im Mai 2010 erlebte der MasterStudiengang Pharmazeutische Biotechnologie bereits innerhalb eines
knappen Jahres einen immer größer werdenden Zuwachs, sowohl an
regionalen als auch überregionalen Bewerbern sowie an Bewerbern
weltweit. Dr. Uwe Bücheler, Geschäftsführer Biopharmaceuticals bei
Boehringer Ingelheim am Standort Biberach ist überzeugt: „Die Nutzung von lokalen Kompetenzclustern stellt im internationalen Wettbewerb einen Vorteil für alle Beteiligten dar. “Eine solche Kooperation stärke den Hochschul- und Wissenschaftsstandort Deutschland
nachhaltig und trage dazu bei, seine globale Wettbewerbsfähigkeit
zu verbessern“.
95
Aufbau des Master-Curriculums Pharmazeutische Biotechnologie
1. Studienabschnitt
1. + 2. Semester
LP
• Bioprozesse
12
1a Bioprozesse
• Pharmazeutische Grundlagen (V/Ü) 7
Pharmazeutische Immunologie
Bioinformatik
Pharmazeutische Technologie
• Datenbanken, Software, Aktuelle 5
Entwicklungen Biotechnologie,
Gentechnische Rechtsgrundlagen
• Qualität-1 (V/Ü)
13
Qualitätssicherung/CMC
Arzneimittelzulassung
Methodenvalidierung/
GMP-Prozessentwicklung
• Wissenschaftliche Projektarbeit I: 10
Bioprozessing
• Pharmazeutische Produktion (S)
4
Legende
V
P
S
Ü
wA
Vorlesung
Praktikum
Seminar
Übung
wissenschaftliche Ausarbeitung
2. Studienabschnitt
6 3. + 4. Semester
• Therapeutische Proteine
und Antikörper (V/P) /
Biologische Chemie /
Winter School
• Stammzellen und Regenerative
Medizin, Impfstrategien (V/P)
LP
10
7
• Wissenschaftliche Projektarbeit II: 10
Neue Hemmstoffe
• Ringvorlesung
3
• Wahlpflichtmodule
3
• Fortgeschrittenenpraktikum
6
Pharmazeutische Biotechnologie
4. Semester
Masterarbeit
30
Forschung
Der Kooperationsvertrag der Universität
Ulm und der Hochschule Biberach hatte
zusätzlich zur Etablierung eines gemeinsamen Master-Studiengangs das Ziel,
gemeinsame Forschungsaktivitäten zu entwickeln und ein Graduiertenkolleg aufzubauen. Beantragt wurde ein kooperatives
Promotionskolleg „Pharmazeutische Biotechnologie“ mit insgesamt 12 Projekten.
Durch das kooperative Promotionskolleg
werden Synergien zwischen der Universität
Ulm und der Hochschule Biberach optimal
genutzt, da die gesamte Wertschöpfungskette durch beide Institutionen abgedeckt
wird.
Kontakte in die Wirtschaft
Bedingt durch die aktive Mitgliedschaft der
Fakultät Biotechnologie in der BioRegion
Ulm e.V., unterhält der Studiengang enge
Kontakte zu regionalen und international
agierenden pharmazeutischen Unternehmern im Rahmen von BiopharmaXX als
Clusterinitiative. BiopharmaXX dient der
intensiven Vernetzung von Unternehmern
und Forschungseinrichtungen aus Biotechnologie, Pharmazie, Medizintechnik und
Gesundheitswirtschaft.
PBT
96
Professoren und Dozenten des Master-Studiengangs
Promotionskolleg der Universität Ulm
und der Hochschule Biberach
Hochschule Biberach
Prof. Dr. Friedemann Hesse
[email protected]
Prof. Dr. Chrystelle Mavoungou
[email protected]
Prof. Dr. Katharina Zimmermann geb. Schindowski
[email protected]
PBT
Prof. Dr. Bernd Burghardt
[email protected]
Prof. Dr. Hans Kiefer
[email protected]
Dr. René Handrick
[email protected]
Universität Ulm
Prof. Dr. Bernhard Eikmanns
[email protected]
Prof. Dr. Uwe Knippschild
[email protected]
Prof. Dr. Marcus Fändrich
[email protected]
Dr. Frank Rosenau
[email protected]
Das kooperative Promotionskolleg „Pharmazeutische
Biotechnologie“ der Universität Ulm und der Hochschule Biberach
wurde zum 1. März 2011 eingerichtet und im Jahre 2014 verlängert. Im Rahmen dieses Promotionskollegs wurden zwölf Stipendien
zur Vorbereitung auf die Promotion an hochqualifizierte wissenschaftliche Nachwuchs-kräfte vergeben.
Durch das Promotionskolleg werden die jeweiligen Stärken der
Universität Ulm und der Hochschule Biberach optimal gebündelt.
Die Universität setzt ihr fundiertes Wissen zur Entwicklung neuer
Therapieansätze gegen Krebs, Tuberkulose und HIV ein, die
Hochschule Biberach steht für eine praxisnahe Anwendung von
industrierelevanten und modernen Methoden: In den einzelnen
Teilprojekten des Kollegs werden verschiedene Aspekte der
Herstellung biotechnologisch erzeugter Medikamente untersucht,
um den Prozess effizienter und kostengünstiger zu gestalten (IAB,
Seite 116).
Projektleitung
Prof. Dr. Peter Dürre
Direktor, Institut für Mikrobiologie und Biotechnologie
Universität Ulm
Fon: +49-(0)731-5022710
Fax: +49-(0)731-5022719
[email protected]
Prof. Dr. Jürgen Hannemann
Dekan, Fakultät Biotechnologie, Hochschule Biberach
Fon: 07351 582-450
Fax: 07351 582-469
[email protected]
97
INDUSTRIELLE BIOTECHNOLOGIE
Studiendekanin:
Prof. Dr. Heike Frühwirth
Fon: 07351 582-434
Fax: 07351 582-469
[email protected]
Sekretariat:
Bettina Mößle
Fon: 07351 582-451
Fax: 07351 582-469
[email protected]
Leitbild/Zitat
Ressourcen nachhaltig nutzen
Berufsbild
Was haben ein kühles Bier, intelligente Waschmittel und abbaubare
Mulchfolie gemeinsam? Sie alle sind Produkte der Industriellen
Biotechnologie!
Die Industrielle Biotechnologie ist vertreten:
• in zahlreichen Zweigen der chemischen Industrie
(Green Chemistry), zum Beispiel
- in der Lebensmittel-, Kosmetik- und Waschmittelindustrie
- in der Papier- und Zellstoffindustrie
- in der Textil- und Lederindustrie
- in der Polymersynthese und der Bioraffinerie
• in der (Ab)Wasseraufbereitung
• im Anlagenbau
Ganz konkret erwarten Sie nach Ihrem Studium produktionsbegleitende, problemlösende oder analytisch forschende Tätigkeiten.
Sie sind in die Entwicklung innovativer Prozesse in Industrie oder
an Forschungsinstituten, in der Prozessplanung und Inbetriebnahme eingebunden. Diese Tätigkeiten üben Sie, je nach gewählter
beruflicher Ausrichtung, in Labor, Büro, Produktionsstätten oder auf
Anlagen-Baustellen aus.
Ausbildungsziel
Ingenieure der Industriellen Biotechnologie sind die Antwort auf
aktuell wichtige Fragestellungen an der Schnittstelle der klassischen
Ingenieur- und Naturwissenschaften Verfahrenstechnik, Chemie,
Physik und Biologie. Ihre innovativen Ideen basierend auf ihre
fundierten, anwendungsorientierten Ausbildung prägen bereits
heute unser tägliches Leben, zum Beispiel durch Enzymeinsatz in
Waschmitteln. Ihr solides Biotech-Wissen sowie ihr technologischnaturwissenschaftliches Know-How macht sie zu interdisziplinären
Allroundern in verschiedensten Branchen.
Chancen
Durch die Entwicklung und Optimierung von Bioprozessen garantiert die Industrielle Biotechnologie die ausreichende Erzeugung von
Biomasse als Energieträger und Wertstoff und sichert so langfristig die
nachhaltige Nutzung natürlicher Ressourcen für künftige Generationen.
Die Absolventen und Absolventinnen erwerben eine solide Basis, um
in einer Vielzahl von Branchen (Energie, Chemie, Lebensmittel) in
verschiedensten Betätigungsfeldern hochinteressante und zukunftsträchtige Positionen im In- und Ausland wahrzunehmen. Diese
ermöglichen unseren Absolventen ihre Rollen in der Gesellschaft
wahrzunehmen und Technik, Umwelt und innovative Ressourcennutzung in Einklang zu bringen.
EG
IBT
98
EG
IBT
Feedback
„Der Studiengang ist eine konsequente Antwort auf die globalen
Herausforderungen wie Reduzierung der Treibhausgase oder Verminderung der Abhängigkeit von fossilen Rohstoffen. Gleichzeitig
ist die Kombination der geplanten Lehrinhalte bundesweit in keinem
existierenden Studiengang zu finden – und eine zu begrüßende Initiative der Hochschule Biberach“. Dr. Ricardo Gent, Geschäftsführer
der Deutschen Industrievereinigung Biotechnologie, Frankfurt.
Biotechnologie sind jeweils zum Wintersemester (Bewerbung bis
zum 15.07. des Jahres) möglich. Pro Jahr werden 36 Studienplätze
vergeben. Um den Studiengang Industrielle Biotechnologie aufnehmen zu können, sind folgende Voraussetzungen erforderlich:
Studium
Der Bachelor-Studiengang Industrielle Biotechnologie ermöglicht in
sieben Semestern Regelstudienzeit eine fundierte und gleichzeitig
zügige Ausbildung. Das Studium orientiert sich an der beruflichen
Praxis. Theoretische Vorlesungen und Seminare werden ergänzt
durch verschiedene Laborpraktika, sowie durch regelmäßige Exkursionen zu verschiedenen, relevanten Industrieunternehmen. Um einen
nahtlosen Übergang zwischen angeleiteten Praktikumsversuchen
und der selbständigen Arbeit nach dem 5. Studiensemester zu schaffen, finden Projektarbeiten der Studierenden statt. Dabei beschäftigen sich die Studierenden mit vorgegebenen oder selbstgewählten
brisanten Fragestellungen wie zum Beispiel Trinkwasseraufbereitung
in Entwicklungsländern.
• Fachhochschulreife, die zum Studium in Baden-Württemberg
berechtigt.
Bestandteil des Studiums ist darüber hinaus ein Praxissemester, das
bis zu 25% der Studierenden im Ausland verbringen. Der Studiengang wird mit der Erstellung einer Bachelor-Arbeit abgeschlossen.
Das Studium schließt mit dem Titel „Bachelor of Science“ ab. Im direkten Anschluss an das Bachelor-Studium oder an eine erste Phase
in der industriellen Praxis ist ein Master-Studium möglich.
Wenn Ihr Interesse geweckt ist, melden Sie sich doch unter der
E-Mail-Adresse „[email protected]“ zu
einem Schnupperstudium an oder besuchen Sie unsere FacebookSeite „Biotechnologie an der Hochschule Biberach“!
Voraussetzungen
Bewerbungen um einen Studienplatz im Studiengang Industrielle
• Allgemeine oder fachgebundene Hochschulreife erworben an
allgemeinbildenden, technischen Gymnasien, an Wirtschaftsgymnasien oder Beruflichen Gymnasien
• Für andere Hochschulzeugnisse, die außerhalb der Bundesrepublik
Deutschland erworben wurden ist die Anerkennung durch das
Ausländerstudienkolleg an der Hochschule Konstanz erforderlich.
Dort sind gegebenenfalls Kenntnisse der deutschen Sprache zu
erwerben, die für die Bewerbung um einen Studienplatz nachgewiesen werden müssen.
Darüber hinaus gibt es die Möglichkeit, an einem freiwilligen
Auswahlgespräch teilzunehmen, wodurch der Notenschnitt des
jeweiligen Teilnehmers intern nach oben korrigiert werden kann.
Die Termine für das Auswahlverfahren zum Wintersemester
2014/2015 werden rechtzeitig auf der Homepage der Hochschule
Biberach bekannt gegeben: www.hochschule-biberach.de.
99
Aufbau des Bachelor-Studiums Industrielle Biotechnologie
1. Studienabschnitt
1. + 2. Semester
LP
• Einführung in die
LP
2. Studienabschnitt
3. - 5. Semester
3. Studienabschnitt
6. und 7. Semester
V+Ü+P
8
6. Semester
8
• Fachübergreif. Kompetenzen V+Ü
4
Praktisches Studiensemester
V+Ü
4
• Organ. Chemie & Naturstoffe V+Ü+P 8
• Mathematik & Biostatistik I V+Ü
6
• Technische Mikrobiologie
V+P
6
• Life Science Engineering
V+Ü+P 10
• Biochemie
Biotechnologie
V+Ü+Exk
• Nachhaltige Technologien
• Mathematik & Biostatistik II V+Ü
8
LP
EG
(PRAXIS) (P/S)
• Industriepraktikum
mit begleitenden Lehrveranstaltungen
30
• Biotechnologische Anlagen V+Ü+P 10
• Physikalisch-technische
V+P
• Neue Technologien
S+P+Exk 9
• Bachelor Arbeit
• Enzymtechnologie
V+P
• Betriebswirtschaft & Management (V/Ü) 4
8
• Biokatalyse
V+S+P 15
• Grundlagen d. Laborpraxis V+Ü+P
7
• Wahlpflichtfächer
S
4
• Chemische Grundlagen
7
• Studium Generale *
S
2
V+Ü
7
• Mikrobiologie
V+P
10
• Molekularbiologie
V+P
V+Ü+P
8
7. Semester
• Bioprozesstechnik
Grundlagen
12
16
• Biokraftstoffe (3)
• Umweltbiotechnologie (3)
• Biotechnologische Bodensanierung (3)
• Biotechnologische Abwasserreinigung (3)
V
P
S
Vorlesung
Praktikum
Seminar
• Biopolymere (3)
Praktisches Studiensemester
Legende
Ü
Übung
Exk. Exkursion
*Die 2 Leistungspunkte aus dem Studium Generale müssen
zum 5. Studiensemester erworben worden sein
Industriepraktikum mit begleitender
Lehrveranstaltung
P
Betriebswirtschft. & Mangement V+Ü
Bachelor-Arbeit
• Abwassraufreinigung (3)
• Energie-Wärmekopplung (3)
26
4
4
IBT
100
Besonderheiten
EG
• topmoderne Laborausstattung für die angewandten Disziplinen:
- technische Mikrobiologie
- Verfahrenstechnik
- Biotechnologische Anlagen
- instrumentelle Analytik
• Methodenvielfalt in der Lehre:
- Seminare
- Tutorien
- Posterpräsentationen
- Hoher Anteil an praktischer Laborarbeit
IBT
• Studierendenprojekte:
- hochqualifizierter Unterstützung durch die akademischen
Mitarbeiter und Professoren
- vorgegebene oder selbstausgewählte Themen
- freies Arbeiten innerhalb des selbsterstellten Projektplans
Professoren
Prof. Dr. Sybille Ebert
Bioprozesstechnik
Fon: 07351 582-433
Fax: 07351 582-469
[email protected]
Prof. Dr. Heike Frühwirth
Verfahrenstechnik
Fon: 07351 582-434
Fax: 07351 582-469
[email protected]
Prof. Dr. Hartmut Grammel
Technische Mikrobiologie
Fon: 07351 582-436
Fax: 07351 582-469
[email protected]
Prof. Dr. Carsten Schips
Chemie und Biokatalyse
Fon: 07351 582-435
Fax: 07351 582-469
[email protected]
Akademische Mitarbeiter
M. Sc. Ann-Katrin Wolf
Fon: 07351 582 - 446
Fax: 07351 582 - 469
[email protected]
M. Sc. Franziska Scharfen
Fon: 07351 582 - 432
Fax: 07351 582 - 469
[email protected]
Dr. Barbara Vogel
Fon: 07351 582 - 445
Fax: 07351 582 - 469
[email protected]
Dr. Guo-Shu Wang
Fon: 07351 582 - 429
Fax: 07351 582 – 469
[email protected]
Dipl.-Ing. Annette Wöllhaf
Fon: 07351 582 - 438
Fax: 07351 582 – 469
[email protected]
101
EG
IBT
102
FÄCHERÜBERGREIFENDE ANGEBOTE
Studium generale - Die extra Portion Zusatzqualifikation
Die Hochschule Biberach bietet mit dem Studium generale ein interdisziplinäres Studienprogramm an. Thematisch völlig offen soll es
die fächerübergreifende Zusammenarbeit innerhalb der Hochschule
sowie in der Region fördern und den Blick über den eigenen Tellerrand öffnen. Das Studium generale bündelt ergänzende Lehrangebote, Vortragsreihen und Sonderveranstaltungen, die an der HBC
angeboten werden; gleichzeitig will man Raum für neue Initiativen
und Ideen bieten.
s:g
Die Angebote reichen von Fremdsprachenkursen über
Workshops in den Bereichen Kultur und Kommunikation bis
hin zu den Fachreihen „Biberacher Architekturgespräche“ und
„Bauingenieure im Dialog“ sowie verschiedenen Vorträgen zu aktuellen Themenfeldern.
Das Programm kann im Semesterturnus wechseln, die konkreten
Angebote werden immer zu Semesterstart in der Studium-generaleAuftaktveranstaltung vorgestellt, im Sommersemester 2015 am
Dienstag, den 17. März 2015, 19 Uhr, im Audimax der Hochschule.
Die Einschreibung für die Kurse ist an den Folgetagen über
die Lernplattform ILIAS möglich. Achtung: Die Seminare und
Workshops sind in der Regel teilnehmerbegrenzt.
Bewertung
Verbindliche Informationen zu den das Studium generale betreffenden SPO-Regelungen erhalten Sie in Ihrem Studiengang.
Die Teilnahme an SG-Veranstaltungen wird in der Regel von den
Studiengängen mit Leistungspunkte wie folgt vergütet:
8 Vorträge
= 1 Leistungspunkt
1 Workshop/Seminar
= 1 Leistungspunkt
1 Sprachkurs oder Workshop
mit Abschlussprüfung
= 2 Leistungspunkte
Im Bereich Fremdsprachen erfolgt die Anerkennung über ECTS nur
bei erfolgreicher Teilnahme und bestandener Prüfung. Die Prüfung
wird zum Ende des Kurses abgenommen. Zur Prüfung melden Sie
sich bitte beim Prüfungsamt an.
Zur Anerkennung von Leistungen im Rahmen des Studium generale
füllen Sie bitte die Bescheinigung zur Anerkennung von Leistungen
im Rahmen des Studium generale - Teil A - aus und geben diese
im SG-Büro ab (A-Gebäude, 1. OG, Zi. 1.24) oder werfen sie
in den SG-Briefkasten (A-Gebäude, 2. OG, vor Zi. A 2.17). Die
Bescheinigung selbst finden Sie im ILIAS.
SG-Büro:
Haus A, Raum A 1.24
Renate Einsiedler
Fon: 07351 582-116
Fax: 07351 582-119
Mo - Do 8:00 - 12:00 Uhr | Di 13:30 - 16:00 Uhr
Aktuelle Informationen: Im ILIAS sowie im Internet unter
www/hochschule-biberach.de/sg
HOCHSCHULORCHESTER
103
Big Band | Salonorchester
Im Rahmen des Studium generale bietet die Hochschule Biberach
auch ein musikalisches Angebot an. Die Big Band unter der Leitung
von Lehrern der Bruno-Frey-Musikschule spielt ein breites Repertoire:
Von ‚klassischen‘ Swingnummern über Latin und Salsa-Titeln bis
hin zu aktuellen Rock & Pop-Songs ist hier alles an Musik vertreten,
was Spaß macht. Das Salonorchester, geleitet und begleitet von
Dr. Klaus K. Weigele, Akademiedirektor der Landesmusikakademie
Ochsenhausen, widmet sich der Unterhaltungsmusik. Das reicht
von bekannten und neu arrangierten Stücken aus Opern, Musicals,
Filmen bis Schlager. Die Möglichkeiten sind vielfältig!
Dieses Angebot soll allen die Gelegenheit verschaffen, in ungezwungener Atmosphäre einem gemeinsamen Interesse – der
Musik – nachzugehen und fakultätsübergreifende Bekanntschaften
zu machen. Der Spaß und Gelegenheit, sich bei offiziellen Anlässen
zu präsentieren, sollen dabei natürlich nicht zu kurz kommen.
Die wöchentlichen Probentermine sind:
Salonorchester: Mittwochs, 19:30-21:00 Uhr, Raum E 2.20
Big Band: Donnerstags, 18:00-19:30 Uhr,
Bruno-Frey-Saal (ehemals Neubausaal)
der Musikschule, Wielandstr. 27 (oder nach Absprache)
Nähere Informationen erhalten Sie bei Frau Florian, Raum A 2.19,
07351-582-108
s:g
104
FÖRDERKURSE MATHE & TECHNISCHE MECHANIK
Förderkursangebote – Zusatzangebot für Studierende
in den ersten zwei Semestern
Förderkursbüro
Haus A, Raum 1.25
Angesprochen werden Studierende und Studieninteressierte, die
über den sogenannten zweiten oder auch dritten Bildungsweg
an die Hochschule kommen - also beispielsweise über eine
Berufsausbildung.
Sabrina Grimm
Fon: 07351 582-145
[email protected]
Es wurde festgestellt, dass diesen Studienanfängern, der Übergang
von der Schule bzw. der beruflichen Tätigkeit zum Studium besonders schwer fällt. Die notwendigen Kompetenzen vor allem in den
mathematisch-naturwissenschaftlichen Fächern sind meist nur
unzureichend vorhanden und so fühlt sich ein großer Teil dieser
Studierenden überfordert. Dem soll Abhilfe geschaffen werden.
s:g
FK
Seit Sommersemester 2012 gibt es an der Hochschule Biberach ein
Förderkursangebot für die Studiengänge Energie-Ingenieurwesen
(früher Energiesysteme & Gebäudeklimatik), Projektmanagement
und Bauingenieurwesen.
Es beinhaltet Unterstützung in den Fächern Mathematik und technische Mechanik, durch individuelle Beratung sowie zusätzliche
Kurse, in denen mathematische und physikalische Zusammenhänge
aus den Vorlesungen noch einmal ausführlich dargestellt und erarbeitet werden.
In den Kursen ist Zeit, auf Fragen zu Aufgaben und den
Vorlesungsstoff einzugehen. Es gibt Übungszeiten, zu denen die
Studierenden Aufgaben selbstständig bearbeiten, währenddessen
eine Betreuungsperson für Fragen anwesend ist. In der technischen
Mechanik sind außerdem praktische Versuche im Rahmen eines
Praktikums geplant, um die Theorie besser verstehen zu können.
Dieses Angebot ist Teil eines BMBF-Projektes.
Anna Stöcken
Fon: 07351 582-146
[email protected]
Email: [email protected]
Aktuelle Information zu Kurszeiten und zur Sprechstunde:
Im ILIAS sowie im Internet unter
www.hochschule-bc.de/foerderkurse
HOCHSCHULSEELSORGE
105
Stefanie Brüggemann und Albrecht Schmieg betreuen als Pastoralreferentin und Pfarrer die Hochschulseelsorge. Seit letztem Jahr hat
die Evangelische Landeskirche sogar ihre Präsenz an der Hochschule
auf eine ganze 25% Stelle erweitert und die Hochschule stellt ein
Zimmer bereit. Pfarrer Schmieg ist in der Regel mittwochs zwischen
9.00 und 13.00 Uhr an der Hochschule, Raum 1.16 anzutreffen,
nach Verabredung auch gerne sonst. Das eröffnet neue Räume für
Seelsorge und Hochschulgemeindeleben für Studierende, Lehrende
und Mitarbeiter.
Neben Seelsorge, Beratung und Gottesdiensten ist vieles denkbar
und je nach Interesse manches machbar: Fachveranstaltungen,
Vorträge, Meditatives, Biblisches, Chill-Out-Gelegenheiten,
Gemütliches, Spirituelles, Kulinarisches, Interkulturelles, Geselliges,
Musikalisches, Ausfahrten, Besuche und Freizeiten.
Wir freuen uns auf viele Kontakte und Gespräche!
Stefanie Brüggemann und Albrecht Schmieg
s:g
Kontakt:
FK
Hochschulseelsorge an der Hochschule Biberach
Gebäude A
Raum A 1.16
Sprechzeit Herr Schmieg:
mittwochs, 9 bis 13 Uhr
Stefanie Brüggemann
(Pastoralreferentin, Katholische Kirche)
Fon: 07351 5280654
eMail: [email protected]
Albrecht Schmieg
(Pfarrer, Evangelische Kirche)
Fon + Fax: 07351 577 94 00
eMail: [email protected]
106
s:g
FK
107
INTERNATIONAL
Akademisches Auslandsamt: das Fenster zur Welt!
Sie haben vor, während Ihres Studiums ins Ausland zu gehen? Sie
wollen sich über alle internationalen Angebote der HBC informieren? Dann sind Sie bei uns richtig! Wir sind Ihr Ansprechpartner
rund ums Thema Auslandsaufenthalte. Auslandserfahrung
und Fremdsprachenkenntnisse werden von Arbeitgebern
heute als selbstverständlich vorausgesetzt und sind wichtige
Einstellungskriterien. Ein Auslandsaufenthalt erweitert und vertieft
sprachliche und fachliche Kenntnisse und ist nicht zuletzt auch
ein wichtiger persönlicher Lernprozess. Sein Studiengebiet aus
einem anderen Blickwinkel zu sehen, andere kulturelle und soziale
Zusammenhänge zu erleben und neue persönliche Kontakte zu
knüpfen - all das sind Erfahrungen, die Sie ein Leben lang begleiten
werden, nicht nur beruflich. An der HBC haben Sie die Möglichkeit
ein Praktikum im Ausland und/oder einen Studienaufenthalt über
ein bis zwei Semester an einer der zahlreichen ausländischen
Partnerhochschulen weltweit zu verbringen. Dies ist sowohl während der einzelnen Studienabschnitte als auch im Anschluss an das
Bachelorstudium als „Zwischenschritt“ möglich.
Das Akademische Auslandsamt ist Ansprechpartner für Studierende,
die ihr Studium im Ausland ergänzen, erweitern und vervollständigen möchten. Es hilft bei der Planung und der Beantragung
finanzieller Förderungen. Wir informieren Sie auch über die englischsprachigen Vorlesungen der einzelnen Studiengänge, die für
alle Studierenden der HBC offen sind. Darüber hinaus betreut das
Akademische Auslandsamt Studierende aus dem Ausland, die
sich im Rahmen eines Austauschprogramms an der Hochschule
aufhalten. Interessierte Studenten können sich an der Infothek
des Akademischen Auslandsamtes informieren. Dort und in der
Bibliothek finden Sie zahlreiche Broschüren und Bücher zu den
vielfältigen Möglichkeiten eines Auslandsaufenthaltes, sei es als
Studiensemester, Praktikum, Sprachkurs oder Ferienjob.
Internationalisierung
Die Hochschule Biberach versteht sich als regionale Hochschule
in einer globalisierten Welt. Die Internationalisierung ist zentraler
Bestandteil der Hochschulentwicklung. Der 2008 einberufene
Senatsausschuss für Internationalisierung beschäftigt sich mit der
stetigen Weiterentwicklung dieses Bereiches.
Als Absolventen der Studiengänge an der Hochschule Biberach
sind Sie qualifiziert, in international orientierten Unternehmen und
Organisationen, auf globalisierten Märkten und in kulturell anders
geprägten Berufs- und Arbeitsfeldern erfolgreich tätig zu werden.
Zu diesem Zweck fördert die Hochschule Biberach die Kooperation
mit ausländischen Hochschulen und deren Mitgliedern für die
Gestaltung eines lebendigen internationalen Austausches. Sie pflegt
und entwickelt ihr internationales Ansehen. Sie schafft eine internationale Atmosphäre für alle Mitglieder der Hochschule. Auch
ausländische Studierende an der HBC helfen die Internationalität
der Lehre zu sichern und bereichern das Leben an der Hochschule.
Um die Hochschule Biberach für ausländische Gaststudenten
noch attraktiver zu machen und auch den Studierenden zuhause die Möglichkeit zu bieten, ihre Englischkenntnisse zu vertiefen, bieten die Studiengänge z. B. inzwischen immer mehr
englischsprachige Vorlesungen an. Das komplette englischsprachige Studienangebot ist studiengangsübergreifend
für alle Studierenden der HBC zugänglich. Zudem bietet
das Studium Generale ein breit gefächertes Sprachangebot und
Interkulturelles Training zur Vorbereitung auf studienbezogene
Auslandsaufenthalte.
AAA
108
Akademisches Auslandsamt
Leitung:
Mitarbeiterin:
Sinje Miebach
Fon: 07351 582-103
Fax: 07351 582-109
[email protected]
[email protected]
www.hochschule-biberach.de/web/internationales
Claudia Nießen
Fon: 07351 582-106
Fax: 07351 582-109
[email protected]
Carolin Halder
Fon: 07351 582-106
Fax: 07351 582-109
[email protected]
AAA
Zu Stipendien bitte rechtzeitig im Akademischen Auslandsamt
informieren!
Auslandsbeauftragte der Studiengänge:
Architektur:
Prof. Ute Meyer
Energie-Ingenieurwesen:
Prof. Dr. Alexander Floß
Bauingenieurwesen:
Prof. Dr. Patricia Hamm
Projektmanagement:
Prof. Dr. Alexander Glock
Betriebswirtschaft:
(Bau und Immobilien)
Prof. Dr. Gisela Götz
Energiewirtschaft (BWL):
Prof. Dr. Jochen Weilepp
Pharmazeutische
Biotechnologie:
Prof. Dr. Hans Kiefer
Industrielle Biotechnologie:
Prof. Dr. Heike Frühwirth
109
Partnerhochschulen der Hochschule Biberach
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Universidad Nacional de Tucumán, Argentinien www.unt.edu.ar
Universidad del Bio-Bio, Concepción, Chile www.ubiobio.cl
East China University of Science & Technology, Shanghai, China www.ecust.edu.cn
Mikkeli University of Applied Sciences Finnland www.mamk.fi
Rovaniemi University of Applied Sciences Finnland www.ramk.fi
Universite Pierre Mendés IUT, Valence Frankreich www.iut-valence.fr
South Bank University, London, Großbritannien www.lsbu.ac.uk
Dublin Business School, Irland www.dbs.ie
International School of Business, Dublin, Irland, www.isb.ie
GJU-Deutsch-Jordanische Hochschule, Amman, Jordanien www.gju.edu.jo
British Columbia Institute of Technology, Vancouver, Kanada www.bcit.ca
Taylor’s University, Kuala Lumpur, Malaysia www.taylors.edu.my
Technológico de Monterrey Mexico www.studyinmexico.com.mx
Hanze University Groningen, Niederlande www.hanze.n.l
The Hague University, Niederlande www.thehagueuniversity.com
FH Joanneum, Graz Österreich www.fh-joanneum.at
Fachhochschulstudiengänge Burgenland, Pinkafeld Österreich www.fh-burgenland.at
FH Campus Wien Österreich www.fh-campuswien.ac.at
FH Kärnten Spittal Österreich www.fh-kaernten.at
Wroclaw Technical University Polen www.pwr.wroc.pl
Högskolan i Gävle, Schweden www.hig.se
Högskolan i Halmstad, Schweden www.hh.se
Hochschule für Technik und Architektur, Luzern Schweiz www.hslu.ch
Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften, Schweiz www.lsfm.zhaw.ch
Universitat Politecnica de Valencia, Spanien www.upv.es
Ege University Izmir, Türkei www.ege.edu.tr
Istanbul Commerce University, Türkei www.ticaret.edu.tr
California State Polytechnic University, Pomona (Kalifornien) USA www.csupomona.edu
East Central University, Ada (Oklahoma) USA www.ecok.edu
University of Transport and Communications, Vietnam www.utc.edu.vn
AAA
110
AAA
DEUTSCHLANDSTIPENDIUM
Deutschlandstipendium
Ansprechpartner:
Aufstieg durch Bildung
Mit einem extra dafür ins Leben gerufenen Stipendienprogramm
fördert die Bundesregierung besonders begabte und leistungsstarke
Studierende. Aufstieg durch Bildung lautet das Motto für dieses Programm, das Spitzenkräfte von morgen unterstützt - und junge Leute
zu Spitzenleistungen motivieren will.
Prof. Dr.-Ing. Norbert Büchter
Prorektor für Studium und internationale Angelegenheiten
Mit dem Deutschlandstipendium wirbt die Bundesregierung für eine
gelebte Solidarität zwischen Staat und Bürgergesellschaft, zwischen
Wirtschaft und Wissenschaft, zwischen Studierenden und Ehemaligen der jeweiligen Hochschule. Jeder Euro, den private Förderer
für ein Stipendium stiften, wird vom Bund um einen weiteren Euro
aufgestockt. 1800 Euro sind jährlich notwendig, um einen Stipendiaten mit 300 Euro monatlich zu unterstützen.
Die Deutschlandstipendien werden an der Hochschule Biberach ein
Mal im Jahr im Rahmen einer Akademischen Feier vergeben. Bitte
beachten Sie hierfür die Bewerbungsfristen, die rechtzeitig auf der
Homepage der Hochschule Biberach veröffentlicht werden (www.
hochschule-biberach.de/web/studierenden-service/deutschlandstipendium).
111
Sekretariat:
Nicole Nagel
Raum A 2.03
Fon: 07351 582-101
[email protected]
Studierende richten ihre Bewerbung
für ein Deutschlandstipendium bitte an das Rektorat
Frau Florian
Raum A 2.19
Fon: 07351 582-108
fl[email protected]
DS
ORG
112
ZENTRUM FÜR WISSENSCHAFTLICHE WEITERBILDUNG
Das Zentrum für Wissenschaftliche Weiterbildung
Die Region Biberach zeichnet sich als ländlicher Raum mit einer
hohen Wirtschaftskraft aus. Die Nachfrage vieler Unternehmen
nach wissenschaftlicher Weiterbildung für ihre Mitarbeiterinnen und
Mitarbeiter zeigt den hohen Bedarf und das Potential, welches ein
umfassendes Weiterbildungsangebot auch in ländlich geprägten Regionen hat. Die Hochschule Biberach greift diese Nachfrage auf und
initiierte mit Unterstützung des Bundesministeriums für Bildung und
Forschung das Projekt „Strukturierte Weiterbildungsmaßnahmen im
ländlichen Raum – Gründung eines Zentrums für wissenschaftliche
Weiterbildung“.
Das Zentrum für Wissenschaftliche Weiterbildung ist als Kontaktstelle die Anlaufstelle für alle Fragen rund um das Thema Weiterbildung. Für bereits bestehende Angebote der HBC unterstützt und
begleitet das ZWW den Prozess der Weiterentwicklung, z.B. durch
die Einbindung neuer Medien. Bei der Entwicklung von neuen
berufsbegleitenden Weiterbildungsideen steht das Zentrum den
Fakultäten beratend zur Seite, begleitet den Prozess und organisiert
die Zusammenarbeit mit Dritten, z. B. externen Kooperationspartnern oder dem Prüfungsamt.
ZWW Die Arbeit des Zentrums für Wissenschaftliche Weiterbildung wird
durch interne und externe Monitoring-Prozesse begleitet und
evaluiert. Unser wissenschaftliches Portfolio ermöglicht uns neben
der Planung und Durchführung von Evaluationen bereits bestehender Studien- und Weiterbildungsangebote auch die Untersuchung
von Fragestellungen aus den Bereichen der Hochschulforschung
und Erwachsenenbildung mit Hilfe von Methoden der empirischen
Bildungsforschung.
Vor dem Hintergrund den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der
Unternehmen zielgerichtete und bedarfsorientierte Angebote zu machen, pflegt das ZWW Kooperationen zu Weiterbildungsnetzwerken
sowie anderen Bildungseinrichtungen in der Region, wie z. B. der
Universität Ulm.
Aktuelle Projekte
Zur zweit werden folgende Weiterbildungsangebote erarbeitet:
• Weiterbildender Master „Biopharmazeutisch-Medizintechnische
Wissenschaften“ (in Kooperation mit der Universität Ulm und
der Dualen Hochschule Heidenheim)
• Weiterbildender Bachelor mit dem Abschluss „Bachelor of Law“
•
Entwicklung einer E-Learning Plattform für naturwissenschaftlich-technische Berufsfelder (in Kooperation mit der
Universität Ulm und der Universität Gießen)
Kooperationen und Zusammenarbeit
• Landkreis Biberach
• Akademie der Hochschule Biberach
• Stadt Biberach
• Im Rahmen einer kooperativen Promotion: Evangelische
Hochschule Freiburg und Pädagogische Hochschule Freiburg
• Im Rahmen der Entwicklung eines gemeinsamen Masterstudiengangs: Universität Ulm und Duale Hochschule Heidenheim
• Universität Gießen
• Universität Ulm / School of Advanced Professional Studies
113
Kontaktdaten:
Geschäftsführende und wissenschaftliche Leitung:
Dr. rer. nat. Jennifer Blank
Raum A 1.20
Fon: 07351/582-147
Fax: 07351/582-119
[email protected]
[email protected]
www.hochschule-bc.de/weiterbildung
Akademische Mitarbeiterinnen
Marina Wiest, Dipl.-Sozialpädagogin (FH), M.A.
Fon: 07351/582-148
Fax: 07351/582-119
[email protected]
ZWW
ORG
Sonja Sälzle, Dipl.-Sozialarbeiterin (FH), Mag.
Fon: 07351/582-148
Fax: 07351/582-119
[email protected]
FuE
Institut
für Angewandte
Biotechnologie
Institut
für Immobilienökonomie,
Infrastrukturplanung
und Projektmanagement
Institut
für Geo und Umwelt
Institut
für Gebäudeund Energiesysteme
Institut für Holzbau
Institut
für Konstruktiven Ingenieurbau
Institut
für Architektur und Städtebau
114
FORSCHUNG UND ENTWICKLUNG
IAF
Institutszentrum für Angewandte Forschung
Forschungskoordination / Forschungsmanagement
INSTITUTE UND ENTWICKLUNG
Institutszentrum für Angewandte Forschung (IAF)
Leitung:
Forschungsmanagement:
Sekretariat:
Dr. iur. Carsten Merten
Fon: 07351 582-224
[email protected]
Andreas Hennig, BBA
Fon: 07351 582-530
[email protected]
Christiane Friedel
Fon: 07351 582-225
Fax: 07351 582-119
[email protected]
Profil
Themenunabhängig und fachübergreifend betreut und unterstützt
das IAF als zentrale wissenschaftliche Hochschuleinrichtung die
gesamten Forschungsaktivitäten der HBC.
Leiter des IAF ist Dr. iur. Carsten Merten. Neben der Koordination
der Forschungsaktivitäten der Hochschule ist einer seiner Arbeitsschwerpunkte die rechtliche Beratung der Fachinstitute. Für das
Forschungsmanagement ist Andreas Hennig verantwortlich. Das
Sekretariat wird von Christiane Friedel betreut.
Neben der Betreuung von FuE-Projekten und internen Dienstleistungen für die Fachinstitute und ihre Professoren bietet das IAF eine
Plattform für alle Professoren und Forschungsthemen, die sich in
den Institutsschwerpunkten nicht wieder finden. Auch einzelne Professoren haben die Möglichkeit, die Dienstleistungen des IAF in
Anspruch zu nehmen.
115
Zusätzlich zu den bisherigen Aufgaben wie Gesamtkoordination
für Forschung und Entwicklung sowie Berichterstellung wurde
ein Schwerpunkt auch in der juristischen Beratung bei Drittmittelprojekten sowie der Bereitstellung von Leitfäden, Checklisten,
Musterverträgen usw. zur Einwerbung und Abwicklung von industriellen Drittmittelprojekten gelegt. Des Weiteren bemüht sich das
IAF verstärkt um Kontakte zu Industrie und Wirtschaft (im Sinne
eines Technologietransfers) sowie zu Unternehmen und öffentlichen
Institutionen der Region (z. B. IHK, Stadt/Landkreis Biberach).
Kooperationsmöglichkeiten:
Mit Unternehmen und öffentlichen Einrichtungen
Forschung an Hochschulen für Angewandte Wissenschaften ist
angewandte Forschung. Dies sichert eine hohe Transferfähigkeit der
Ergebnisse in Wirtschaft und Industrie.
Beide Seiten profitieren - es entsteht eine klassische Win-Win-Situation: Die Wirtschaft erhält Impulse durch Innovationen und partizipiert an den Erfahrungen des IAF in Sachen Forschungsmanagement und Förderquellen; die Hochschule wiederum verstärkt ihre
Kontakte zu Unternehmen und erschließt weitere Finanzierungsquellen für eigene Forschungsprojekte und letztlich für die Labore
und somit auch für die Lehre.
Wichtig zu wissen für die Unternehmensseite: Das IAF erfüllt auch
eine Netzwerkfunktion und stellt Kontakte zu anderen Hochschulen
und Experten her.
FuE
Die Zusammenarbeit eines Unternehmens mit der Hochschule
Biberach kann unterschiedlicher Art sein:
•
•
•
•
•
Forschungs- und Entwicklungsauftrag (FuE-Auftrag)
Forschungskooperation
Gutachten und Machbarkeitsstudien
Beratung
Stiftungen und Spenden
116
Neben dem klassischen Forschungs- und Entwicklungsauftrag, bei
dem der Industriepartner das Projekt komplett finanziert, gibt es
auch die Möglichkeit einer Forschungskooperation im Rahmen
einer Kooperationsvereinbarung, bei der das Unternehmen in der
Regel Geld- und/oder Materialleistungen beisteuert, der Großteil
der Finanzierung jedoch über Forschungsförderprogramme öffentlicher oder privater Institutionen erfolgt. Lose Kooperationen können auch strategisch, informativ und ohne Geldfluss durch eine
Absichtserklärung (letter of intent) geschlossen werden.
Auch Gutachten und Machbarkeitsstudien sind eine Standarddienstleistung der Institute, die Anfragen direkt an den entsprechenden
Experten in der Hochschule oder an externe Experten weiterleiten.
Das IAF steht als erste Anlaufstelle für Anfragen zur Verfügung.
Eine weitere Form der Zusammenarbeit ist über Stiftungen
oder Spenden möglich. Stiftungen sind immer zweckgebunden
und erfordern, dass die erzielten Forschungsergebnisse allgemein zugänglich sind, dem Auftraggeber also nicht exklusiv zur
Verfügung stehen. Spenden können zweckgebunden oder ohne
Zweckbestimmung gegeben werden (z. B. in Form von Geräten). Sie
sind grundsätzlich frei von jeder Gegenleistung.
Kooperationsmöglichkeiten:
Mit anderen Hochschuleinrichtungen und Instituten
FuE
Neben direkten Kooperationen in aktuell laufenden Forschungsprojekten bestehen durch die Mitglieder der Fachinstitute und
der Fakultäten der Hochschule Biberach vielfältige Kontakte
und Kooperationen mit anderen Hochschulen und Instituten
und dies sowohl auf regionaler, als auch auf überregionaler und
internationaler Ebene.
Institut für Angewandte Biotechnologie (IAB)
Leitung:
Prof. Dr. Friedemann Hesse
Fon: 07351 582-442
Fax: 07351 582-469
[email protected]
Das Institut
Mit der Gründung des Institutes für Angewandte Biotechnologie
(IAB) wurden die Voraussetzungen für die Verankerung der biotechnologische Forschung und Entwicklung an der Hochschule Biberach
geschaffen. Das IAB befindet sich am Hochschulstandort Aspach
im Gebäude PBT und ergänzt die Studiengänge „Pharmazeutische
Biotechnologie“ und „Industrielle Biotechnologie“ mit einem entsprechend ausgerichteten Forschungsprogramm.
Die Kernkompetenz des Instituts ist der Herstellungsprozess für
Biopharmazeutika sowie für Produkte der Industriellen (Weißen)
Biotechnologie. In den verschiedenen Laboren des Instituts wird
der komplette biotechnologische Herstellungsprozess abgebildet, von der Etablierung von Zelllinien und Mikroorganismen zur
Fermentation, Proteinaufreinigung und Proteinanalytik. Die hochmoderne Ausstattung der Labore der Studiengänge und des Instituts
ermöglichen die Bearbeitung aktueller und progressiver Projekte
in diesen Bereichen. Die Fokussierung auf den biotechnologischen
Herstellungsprozess und die Zusammenarbeit der einzelnen Labore
ermöglicht die Forschung und Entwicklung einzelner Teilaspekte,
aber auch die Weiterentwicklung und Durchführung des gesamten
Prozesses von der Klonierung eines Gens bis zur Aufreinigung und
Analytik des Produkts.
Das IAB bietet die Möglichkeit der biotechnologischen
Forschung im Rahmen von öffentlich geförderten Projekten und
Auftragsforschungsprojekten. Dies geschieht in Zusammenarbeit
117
mit Industrie als auch nationalen und internationalen Hochschulen.
Darüber hinaus werden Forschungsprojekte für Studien-, Bachelor& Masterarbeiten angeboten.
Forschung und Lehre
Die Integration der Forschungsprojekte in die Lehre wird im IAB auf
vielfältige Weise realisiert. Im Rahmen von Bachelor- sowie der
Masterausbildung werden Studenten in aktuelle Forschungsprojekte
des IAB eingebunden. Das Erlernen von komplexen Techniken und
Themen ist insbesondere im Rahmen der Abschlussarbeiten wie insbesondere der Masterarbeit möglich.
Im IAB werden seit 2012 Promotionsstudenten ausgebildet, die Ihre
Doktorarbeit im Rahmen von aktuellen und anwendungsbezogenen
Projekten erstellen.
Promotionskolleg von Universität Ulm und Hochschule Biberach
An der Universität Ulm und der Hochschule Biberach wurde zum
1. März 2011 das kooperative Promotionskolleg „Pharmazeutische
Biotechnologie“ eingerichtet. Im Rahmen dieses Promotionskollegs
wurden zwölf Stipendien zur Vorbereitung auf die Promotion an
hochqualifizierte wissenschaftliche Nachwuchskräfte vergeben. In den
einzelnen Teilprojekten des Kollegs sollen verschiedene Aspekte der
Herstellung biotechnologisch erzeugter Medikamente untersucht
werden, um den Prozess effizienter und kostengünstiger zu gestalten.
Für das Promotionskolleg können die jeweiligen Stärken von Universität und Hochschule für angewandte Wissenschaften optimal
gebündelt werden: Die Hochschule Biberach steht für eine praxisnahe
Anwendung von industrierelevanten und modernen Methoden, die
Universität steuere hierzu ihr fundiertes Theoriewissen zur Entwicklung
neuer Therapieansätze gegen Krebs, Tuberkulose und HIV bei.
Aktuelle und realisierte Projekte des Instituts
• Entwicklung von Produktionszelllinien
• Optimierung des Produktionsprozesses durch gentechnische
Modifikation von Zelllinien
• Optimierung des Herstellungsprozesses von rekombinanten Viren
und Proteinen
• Expression und Aufreinigung von Proteinen
• Prozessentwicklung und Fermentation eukaryontischer Zellen
• Prozessentwicklung und -durchführung mikrobieller Fermentation
• Proteinaufreinigung durch Kristallisation
• Proteinstabilisierung durch niedermolekulare Additive
• Fermenterautomatisierung
Die Experten
Die Arbeitsgruppen des IAB orientieren sich thematisch und technisch am roten Faden biotechnologischer Herstellungsprozesse und
arbeiten fächerübergreifend. Folgende Kompetenzen sind am IAB
vorhanden:
• Molekularbiologie
• Gentechnik
• Mikrobiologie
• Fermentation Zellkulturtechnik
• GMP
• Bioprozessoptimierung
• Verfahrenstechnische Bioprozessentwicklung
• Proteinbiochemie
• Downstream-Processing
• Chemische Analytik
• Biomarker
• Bioassays
• Computersimulationen von Biomolekülen
FuE
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FuE
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Professoren
Molekularbiologie und Gentechnik
Prof. Dr. Kerstin Otte
Fon: 07351 582 454
[email protected]
Mikrobiologie und Fermentation
Prof. Dr. Sabine Gaisser
[email protected]
Zellkulturtechnik und GMP
Prof. Dr. Jürgen Hannemann
[email protected]
Zellkulturtechnik und Bioprozessoptimierung
Prof. Dr. Friedemann Hesse
[email protected]
Proteinbiochemie und Downstream-Processing
Prof. Dr. Hans Kiefer
[email protected]
Biomarker und Bioassays
Prof. Dr. Katharina Zimmermann
[email protected]
Verfahrenstechnische Bioprozessentwicklung
Prof. Dr.-Ing. Annette Schafmeister
[email protected]
Bioanalytik im regulatorischen Umfeld
Prof. Dr. Chrystelle Mavoungou
[email protected]
Computersimulationen
Prof. Dr. Bernd Burghardt
[email protected]
Industrielle Biotechnologie und Mikrobiologie
Prof. Dr. Hartmut Grammel
[email protected]
Industrielle Biotechnologie
Prof. Dr. Carsten Schips
[email protected]
Industrielle Biotechnologie und Verfahrenstechnik
Prof. Dr. Heike Frühwirth
[email protected]
FuE
Chemische Analytik
Prof. Dr. Ute Traub-Eberhard
[email protected]
120
Mitarbeiter
Dr. Rene Handrick
Laborleitung
Fon: 07351-582-440
[email protected]
FuE
Albert Paul, MSc
Fon: 07351-582-455
[email protected]
Andreas Wagner, MSc
Fon: 07351-582-455
[email protected]
Fabian Stiefel, MSc
Fon: 07351-582-455
[email protected]
Olubukayo Oyetayo, MSc
[email protected]
Simon Fischer, MSc
Fon: 07351-582-455
[email protected]
Fabian Bickel, MSc
Fon: 07351-582-455
[email protected]
Karen Schwab, MSc
Fon: 07351-582-467
[email protected]
Dr. Melanie Riether
Fon: 07351-582-430
[email protected]
Jennifer Lauber, MSc
Fon: 07351-582-455
[email protected]
Janina Schug
Fon: 07351-582-431
[email protected]
Martina Stützle, MSc
Fon: 07351-582-455
[email protected]
Heidi Schulze
Fon: 07351-582-428
[email protected]
121
Institut für Holzbau (IFH)
Realisierte Projekte
„Außenbekleidungen aus Holzwerkstoffen“, veröffentlicht in der
Reihe holzbau handbuch des Informationsdienst Holz,
Reihe 1 Teil 10 Folge 4
“Dachaufstockungen“veröffentlicht in als Broschüre des
Informationsdienst Holz
„Holzbausysteme“, veröffentlicht in der Reihe holzbau handbuch
des Informationsdienst Holz, Reihe 1 Teil 1 Folge 4
“Querschnittsbericht der Lehre im Ingenieur-Holzbau“, Auftraggeber: Deutsche Gesellschaft für Holzforschung, München, MitteIgeber: Holzabsatzfonds, Bonn
“Archiwood“, Multimedia-Datenbank von herausragenden Holzbauobjekten in Europa. EU-Projekt im Rahmen des LeonardoProgramms
“Archiwood-online“, Datenbank im Internet von herausragenden
Holzbauprojekten zusammengestellt von den 10 europäischen
Archiwood-Partnern. EU-Projekt im Rahmen des LeonardoProgramms
Holzbank Multimediale Datenbank für den Holzbau. Herausgeber:
Holzabsatzfonds Bonn
Erstellung einer Posterausstellung zum Holzbrückenbau
„Zukunft Holz“ Statusbericht zur Verwendung von Holz und
Holzwerkstoffen im Bauwesen und Evaluierung künftiger Entwicklungspotentiale. Gefördert durch das Ministerium für Ernährung
und ländlichen Raum Baden-Württemberg.
„MINT-Absolventen-Programm
Passivhäuser aus Massivholz im Süden Zentralchiles im Rahmen
des Sofortprogramms „Beschäftigung für MINT-Absolventen im
Wissenschaftsbereich“
„Schwingungs- und Dämpfungsverhalten von Holz- und HolzBeton-Verbund-Decken“, TU-München; Forschungsvorhaben aus
Haushaltsmitteln des BMBF, über die AiF gefördert, von der DGfH
betreut. Winter, Richter, Hamm
„Erforschung und Einführung des Passivhausstandards in Chile“
Projekt im Rahmen der wissenschaftlich-technologischen
Zusammenarbeit mit Chile; Gefördert durch das BMBF
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Leitung:
Akademische
Mitarbeiter:
Sekretariat:
Prof. Dipl.-Ing. habil. Jörg Schänzlin
Prof. Dipl.-Ing. Gerhard Bosch
Prof. Dr.-Ing. Patricia Hamm
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Dipl.-Ing. (FH) Johannes Sessing
Dipl.-Ing. (FH) Sonja Fagundes
Anke Ruedi
Fon: 07351 582-521
Fax: 07351 582-529
[email protected]
z
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Schwerpunkte und Ziele:
Gegründet 1996 im Rahmen der Zukunftsoffensive Junge Generation Baden-Württemberg
Interdisziplinär: Mitarbeiter sind Architekten oder Bauingenieure
Angewandte, praxisorientierte Forschung
Entwicklung und Erstellung von Lehr- und Lernmitteln
Entwicklung praxistauglicher Planungshilfsmittel
Verwendung und fachgerechte Ausführung des Baustoffes Holz im
Bauwesen
Interdisziplinäre Entwurfs- und Seminarangebote, Abschlußarbeiten
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FuE
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Realisierte Projekte
„Außenbekleidungen aus Holzwerkstoffen“, veröffentlicht in der
Reihe holzbau handbuch des Informationsdienst Holz,
Reihe 1 Teil 10 Folge 4
“Dachaufstockungen“veröffentlicht in als Broschüre des
Informationsdienst Holz
„Holzbausysteme“, veröffentlicht in der Reihe holzbau handbuch
des Informationsdienst Holz, Reihe 1 Teil 1 Folge 4
“Querschnittsbericht der Lehre im Ingenieur-Holzbau“, Auftraggeber: Deutsche Gesellschaft für Holzforschung, München, MitteIgeber: Holzabsatzfonds, Bonn
“Archiwood“, Multimedia-Datenbank von herausragenden Holzbauobjekten in Europa. EU-Projekt im Rahmen des LeonardoProgramms
“Archiwood-online“, Datenbank im Internet von herausragenden
Holzbauprojekten zusammengestellt von den 10 europäischen
Archiwood-Partnern. EU-Projekt im Rahmen des LeonardoProgramms
Holzbank Multimediale Datenbank für den Holzbau. Herausgeber:
Holzabsatzfonds Bonn
Erstellung einer Posterausstellung zum Holzbrückenbau
„Zukunft Holz“ Statusbericht zur Verwendung von Holz und
Holzwerkstoffen im Bauwesen und Evaluierung künftiger Entwicklungspotentiale. Gefördert durch das Ministerium für Ernährung
und ländlichen Raum Baden-Württemberg.
„MINT-Absolventen-Programm
Passivhäuser aus Massivholz im Süden Zentralchiles im Rahmen
des Sofortprogramms „Beschäftigung für MINT-Absolventen im
Wissenschaftsbereich“
„Schwingungs- und Dämpfungsverhalten von Holz- und HolzBeton-Verbund-Decken“, TU-München; Forschungsvorhaben aus
Haushaltsmitteln des BMBF, über die AiF gefördert, von der DGfH
betreut. Winter, Richter, Hamm
„Erforschung und Einführung des Passivhausstandards in Chile“
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Projekt im Rahmen der wissenschaftlich-technologischen
Zusammenarbeit mit Chile; Gefördert durch das BMBF
Projekt der Europäischen Union im Rahmen des ALFA-Programms
CasaMadera, Holzbausysteme für den sozialen Wohnungsbau Kooperation der Hochschulen Bio Bio Concepcion (Chile), Tucuman
(Argentinien), Montevideo (Uruguay), Guanajuato (Mexico), Bogota
(Kolumbien), Biberach (Riß), Helsinki, Madrid (TUM),
München und FH Zürich
Buch und Symposium zum Thema „Holz urban –
Chancen und Potenziale in der Stadt“
Chilenisch-Deutscher Workshop für Energieeffizienz im Holzbau
zusammen mit dem IGE
Aktuelle Projekte
Ausbau der Institutsdatenbank für den studentischen Zugriff
Freilandversuche (Monitoring) zur Dauerhaftigkeit von
Fassadenplatten in Zusammenarbeit mit Fa. Habisreutinger
Jährliche Ausrichtung und Durchführung der „Fachtagung Holzbau
für Architekten und Ingenieure“ an der Universität Stuttgart und
Erstellung der Tagungsunterlagen
Entwicklung der Möglichkeiten zur Dübelholzproduktion in Chile
in Zusammenarbeit mit der Kaufmann GmbH
Südamerikanisch-Deutscher Workshop für
Energieeffizienz im Holzbau zusammen mit dem IGE
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Geplante Projekte / Themen
Forschungsprojekt zur konstruktiven Verwendung von Laubholz
im Bauwesen.
„Optimierung von Holzdecken und deren Aufbauten, um gleichzeitig allen relevanten Anforderungen an Schwingungsverhalten,
Schallschutz und Brandschutz zu genügen.
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Lehre
Holzbau und Konstruieren in den Studiengängen Architektur
und Bauingenieurwesen
Praxisorientierte Abschlußarbeiten in Firmen und Büros im In- und
Ausland
Projekt mit dem Zimmerer-Ausbildungs-Zentrum Biberach ZAZ
Poliere und Studierende bauen und testen gemeinsam
Verbindungen im Holzbau im Originalmaßstab
Umfangreiche, frei zugängliche Institutsdatenbank mit Objekten,
Bildern, Zeichnungen, Veröffentlichungen, Forschungsberichten usw.
Umfassende Mustersammlung: Verbindungsmittel, Hölzer, Holzwerkstoffe, Holzbausysteme, Fassaden usw. im Originalmaßstab
Nationale und internationale Kooperationen mit anderen
Hochschulen: Lehrtransfer im Nachdiplomstudium,
Praktikantenaustausch, Diplomarbeiten, Gastprofessuren,
Austausch wissenschaftlicher Mitarbeiter
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Kontakte
Gutachtergremium der Stiftung für Forschungen im Wohnungsund Siedlungswesen (AiF)
Gutachtergremium des Deutschen Instituts für Bautechnik (DIBT)
Mitglied des Arbeitskreises “Nachhaltiges Bauen“ des Bundesbauministeriums
Mitglied im Arbeitskreis Hochschulen im Bund Deutscher Zimmermeister
Mitglied im Landesbeirat Holz Baden-Württemberg
Dozent in der Sachverständigenausbildung
„Mitglied in der Clusterinitiative Forst und Holz Baden-Württemberg, Ministerium für Ländlichen Raum, Ernährung und Verbraucherschutz Baden-Württemberg
Mitglied bei América Latina – Formación Académica ALFA
Alpha-Projekte der Europäischen Union mit der Universität Bio
in Concepcion, Chile
„Mitglied bei Eurofortech / InnovaWood, Abwicklung von
Förderprojekten der Europäischen Union im forst- und
holzwirtschaftlichen Bereich.
Mitglied des Informationsverein Holz e.V.
Mitglied im Technischen Komitee „TC124: Timber
Constructions“ (Europäisches Komitee für Normung)
Mitglied im projektbegleitenden Ausschuss zum Forschungsvorhaben „VibWood“ Schwingungsreduzierung und
Trittaschallverbesserung bei Holzdecken
Member of Scientific Commitee International Conference
on Timber Bridges 2010 und 2013
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FuE
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Institut für Konstruktiven Ingenieurbau (IKI)
Institutsleitung:
Institutsmitglieder:
Prof. Dr.-Ing. Heiko Rahm
Fon: 07351 582-306
Fax: 07351 582-119
[email protected]
Prof. Dipl.-Ing.
Franz Josef Krichenbauer
Fon: 07351 582-310
Fax: 07351 582-169
krichenbauer@hochschule –bc.de
Organisatorische Untergliederung des Instituts und
Forschungsschwerpunkte
Das IKI ist organisatorisch in 5 Sparten unterteilt, denen inhaltlich
folgende Schwerpunkte zugeordnet werden können:
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Prof. Dr.-Ing. Günter Lumpe
Fon: 07351 582-305
Fax: 07351 582-119
[email protected]
Das Institut
Bewusst alte Pfade der Bautechnik verlassen, mit innovativen
Methoden, Werkstoffen und Ideen nach vorne gehen, durch
Querdenken und Hinterfragen ganzheitlich optimale Lösungen
finden: Das ist die Zielsetzung des Institutes für Konstruktiven
Ingenieurbau (IKI) an der Hochschule Biberach.
Das Institut bietet Professoren eine Forschungsheimat, die sich mit
ingenieurtechnischen Fragestellungen im Umfeld des konstruktiven
Bauingenieurwesens (Hoch- und Tiefbau) befassen oder künftig
befassen wollen. Das gemeinsame Ziel aller beteiligten Fachleute
ist die praxistaugliche Realisierung innovativer Konzepte und die
Umsetzung neuester wissenschaftlicher Erkenntnisse.
Baustatiik und Baudynamik (allgemeine Stab- und
Flächentragwerke, konstruktiver Glasbau, Behälterbau)
Baustoffprüfstelle (Messungen und Beratungen bei mechanischen
Schwingungen und Explosionsschutz)
Experimentelle Mechanik (Modellsammlung zur Veranschaulichung
mechanischer Problemstellungen)
Bautechnologie (innovative Produktions- und Fügetechniken)
Tragwerkssanierung (Analyse gealterter Stahlbetonstrukturen, Entwicklung von Sanierungskonzepten)
Projekte des IKI
Entwicklung eines Aluminium-Lärmschutzelements für DB-Hochgeschwindigkeitsstrecken
Erarbeitung von Sanierungsvorschlägen für eine beschädigte
Stahlbetonüberdachung
Analyse und Optimierung des Tragverhaltens hinterlüfteter
Fassadenelemente
Theoretische Grundlagen und Evaluierung von EDV-Berechnungen
von Stäben mit nichtlinearem Biege-Torsions-Verhalten.
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Dienstleistungen des IKI
Beratung und Unterstützung bei Schwingungsfragen (Messung
von Schwingungen, Ursachenforschung und Bewertung von
Schwingungen, Erarbeitung von Sanierungskonzepten für schwingende Tragwerke)
Entwicklung und Dimensionierung von Fassadenelementen für
Explosionseinwirkung
Gutachterliche Betreuung von Schadenfällen
Konstruktive Umsetzung von Kunstwerken u. Skulpturen aus Glas
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Fortbildungsmaßnahmen für Ingenieure aus der Praxis im Bereich
Baudynamik und Finite-Element-Methoden (FEM)
Vorträge in Kindergärten und Schulen, um Interesse für bautechnische Fragen zu wecken
Institut für Architektur und Städtebau (IAS)
Leitung:
Prof. Dipl.-Ing. MSAAD
Ute Margarete Meyer
Fon: 07351 582-208
Fax: 07351 582-119
[email protected]
Stellvertretende Leitung:
Prof. Dipl.-Ing. Felix Schürmann
Fon: 07351 582-211
[email protected]
Institutsmitglieder:
Prof. Dr. Irmgard Lochner-Aldinger
Fon: 07351 582-212
[email protected]
Prof. Dipl.-Ing. Matthias Loebermann
Fon: 07351 582-204
[email protected]
Akademische Mitarbeiter:
FuE
Dipl.-Ing. (FH) Philipp Sohn
Fon: 07351 582-165
[email protected]
127
Das Institut
Mit der Gründung des Instituts für Architektur und Städtebau wird
erstmals eine zentrale Forschungseinrichtung für den Fachbereich
Architektur an der Hochschule geschaffen. Mit der Fusion bislang stark
spezialisierter Institute wird im IAS die integrative Querbetrachtungen
einzelner Forschungsfragen aktuell. Die personelle Besetzung des neuen
Instituts macht die Bearbeitung verschiedener Maßstäbe – von der architektonischen Detailbetrachtung bis zur Stadtforschung – möglich und
den Dialog zwischen den einzelnen Sachgebieten zu einem zentralen
Forschungsanliegen. Dabei rücken Fragen nach baulicher, konzeptueller
oder sozialer Persistenz ins Zentrum der Betrachtung.
Gleichzeitig bildet sich in den unterschiedlichen Kernkompetenzen
des Instituts die inhaltliche Kontinuität der vormals getrennten Disziplinen ab. Im Bereich Konstruktion/ Bautechnologie liegen diese in
einer großen Erfahrung mit experimentellen Forschungsprojekten zur
Raumwahrnehmung, Entwicklung mobiler und/oder transpor-tabler
Raummodule, innovativer Tragwerk- und Hüllsysteme sowie Erforschung
zeitgemäßer Wertstoffzyklen. Im Bereich Raumtypologie/ Soziologie
werden diejenigen Parameter der Architektur untersucht, die die
Spannungsfelder zwischen individuellem und kollektivem Raum und
menschlichem Verhalten formen. In der Betrachtung städtebaulicher
Fragen bilden die Beschäftigung mit Entwurfstrategien zur Qualifikation
urbaner Räume sowie das Forschungsfeld „Stadt/ Klima/ Energie“ den
Hauptfokus.
Forschung und Lehre
Die Integration der Forschungsprojekte in die Lehre ist in vielfälti-ger
Art und Weise möglich. Im Rahmen der Masterausbildung können
die Studierenden in Entwürfen und Seminaren mit den Inhalten der
Forschung vertraut gemacht und eingebunden werden. Insbesondere
das Format der Master Thesis ist geeignet, Detail-fragen zu vertiefen.
Weiter verfügt das Institut über gut sortierte Bibliotheksbereiche zu
den einzelnen Forschungsschwerpunkten und ist Anlaufstelle in inhaltlichen wie methodischen Fragen.
FuE
128
Modellbauwerkstatt
Eine fachkundig betreute Modellbauwerkstatt sowie eine Versuchswerkstatt, in der Arbeitsmodelle und Prototypen gefertigt werden
können, stehen für Forschung und Lehre zur Verfügung. Die Werkstattausstattung besteht aus einer „Analogen Holzwerkstatt“ und
einem 3D-Labor mit CNC-Fräse und 3D-Drucker.
Wissenschaftliche Leitung:
Technische Leitung:
Prof. Dipl.-Ing. Matthias Loebermann
Fon 07351 582-204
[email protected]
Dipl.-Ing. (FH) Alexandra Palesch
Fon 07351 582-220
Fax 07351 582-119
[email protected]
Realisierte Projekte
Stabraum
ein temporäres Projekt zur Raumwahrnehmung aus 4000 Laufmetern Holzstäben (2003)
Rauminstallation
Pavillon für die Nordischen Skiweltmeisterschaften in Oberstdorf/
Allgäu unter den Aspekten Nachhaltigkeit und Wertstoffzyklus
(2004/05)
FuE
Parcours der Sinne
Raumsequenz zur sinnlichen–spielerischen Auseinandersetzung mit
dem Baustoff Holz (2004/05)
X-Modul
Fertigteil aus hochfestem, faserverstärktem, selbstverdichtendem
Beton (2004/05)
raum 27
Transportable Minimalraumzellen (3x3x3m) zum Leben und Arbeiten
(2005/06)
Raummöbel
Skulpturale Möbel (6,5x2,4x2,6m) aus jeweils einem einzigen
Material (2006/07)
Präsentationsmöbel „Gastronomie der Zukunft“
Schnell auf- und abbaubares Möbel für einen flexiblen Messestand
(2009)
WM-Pavillon
Pavillon für die Alpine Skiweltmeisterschaft in GarmischPartenkirchen mit dem Fassadenthema des Holzstapels von der
traditionellen Lagerung zu einer modernen, dreidimensional verformten Haut.
Leben im Alter
Raumkonzepte für betreutes Wohnen (2006)
Bildung als Gesellschaftsaufgabe
Von der Grundschule zur Ganztagesschule, pädagogisches und
räumliches Konzept in Kopperation mit Kollegium, Elternvertretern
und Schulträgern (2006)
Individualisierter Geschosswohnungsbau
Analyse und Nutzungsstudie zu individualisierten Wohnkonzepten
im Geschossbau (2008)
Besser Wohnen
Analyse und Nutzungsstudie zu aktuellen Lebensstilen und -formen
und daraus resultierenden Wohnkonzepten (2007/09)
129
Strategiehandbuch Gemeinschaftliches Wohnen
Entwicklung anwendungsbezogener Methoden für die
Projektentwicklung bei gemeinschaftlichen Wohnprojekten
(2008/09 BBSR)
Institut für Gebäude- und Energiesysteme (IGE)
Institutsleitung:
Prof. Dr.-Ing. Roland Koenigsdorff
Fon: 07351 582-255/-251
Fax: 07351 582-299
[email protected]
Assistenz:
Dipl.-Ing. (FH) Marion Denninger
Fon: 07351 582-275
[email protected]
Aktuelle Projekte
Konstruktion und Architektur, ein Handbuch
Buchprojekt
Unschärfe
Das Phänomen der Unschärfe soll räumlich interpretiert und wahrnehmbar gemacht werden mittels eines begehbaren aus vertikal
gestapelten Baustahlmatten konfigurierten Pavillons vor dem Neuen
Museum in Nürnberg.
Techn. Mitarbeiter: Robert Miehle
Fon: 07351 582-259/295
[email protected]
eCO2centric
Energieeffiziente Stadtentwickulngsplanung für ein Altstadtquartier
im Spannungsfeld von CO2-Reduktion und Denkmalschutz (BMBF
FhProfUnt)
Leitbild:
Meiner Idee nach ist Energie die erste und einzige Tugend
des Menschen.
Wilhelm von Humboldt (1767-1835)
Geplante Projekte
Das Institut
Das Institut für Gebäude- und Energiesysteme (IGE) bearbeitet technische und konzeptionelle Forschungsthemen aus dem Arbeitsfeld
Gebäude- und Energiesysteme. Es steht Industrie, Wirtschaft und
Kommunen als Kooperationspartner zur Verfügung und ist hochschulinterner Dienstleister für die Studiengänge Energie-Ingenieurwesen (Bachelor) sowie Energie- und Gebäudesysteme (Master).
Pädagogische Lernfelder und architektonischer Raum
Stuttgarter Gästehaus
Durch die gestaltprägende Idee eine Fassade aus Großobstkisten,
die vollständig recyclierbar ist, konnte eine Studentengruppe der
HBC einen Studentenwettbewerb für einen temporären Treffpunkt
auf dem evangelischen Kirchentag 2013 in Hamburg gewinnen.
Dieser soll nun umgesetzt werden.
Landschaftsurbanismus in Deutschland
Möglichkeiten in Theorie und Praxis der strategischen
Stadtentwicklung durch Freiraum.
Das IGE arbeitet in verschiedenen Arbeitsschwerpunkten, für die
entsprechende Labore und Einrichtungen zur Verfügung stehen. Die
Aufgabenstellungen erstrecken sich von Beratungen, Studien und
Konzeptentwicklungen über anwendungsorientierte Forschungs- und
Entwicklungstätigkeiten bis hin zu Feldtests.
FuE
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Mit dem Institut steht eine Plattform für eine wissenschaftlichmethodische und praktische Vertiefung der Lehre im Themenfeld
Energie- & Gebäudesysteme zur Verfügung. Die Studierenden des
Bachelor-Studienganges Energie-Ingenieurwesen nehmen bereits ab
dem 1. Semester an vorlesungsbegleitenden Versuchen und in den
höheren Semestern an Laborpraktika teil. Studierende der höheren
Semester, insbesondere des Master-Studienganges Energie- und
Gebäudesysteme, werden durch Studien- und Abschlussarbeiten
in Forschungsprojekte und externe Kooperationen des Instituts
eingebunden. Dies erfolgt entweder durch Anstellung als studentische/wissenschaftliche Hilfskraft oder durch Betreuung von
Studien-, Bachelor- und Masterarbeiten im Rahmen laufender
Forschungsprojekte. Das interdisziplinär arbeitende Institut verknüpft
somit eine praxisnahe wissenschaftliche Ausbildung und Lehre mit
aktuellen Forschungsthemen.
Institutsmitglieder
Prof. Dr.-Ing. Helmut Ast
Fon: 07351 582-258
[email protected]
Prof. Dipl.-Phys. Axel Bretzke
Fon: 07351 582-284
[email protected]
FuE
Prof. Dr. rer. nat. Jörg Entress
Fon: 07351 582-277
[email protected]
Prof. Dipl.-Phys. Andreas Gerber
Fon: 07351 582-257
[email protected]
Prof. Dr. rer. nat. Stefan Hofmann Prof. Dr.-Ing. Ismail Kasikci
Fon: 07351 582-264
Fon: 07351 582-267
[email protected]
[email protected]
Prof. Dr.-Ing. Roland Koenigsdorff Prof. Dr.-Ing. Volker Siegismund
Fon: 07351 582-285
Fon: 07351 582-255/-251
[email protected]
[email protected]
Akademische Mitarbeiter
M.Sc. Dipl.-Ing. (FH)
Alexander Adlhoch
Fon: 07351 582-276
[email protected]
M.Sc. Stefan Buffler
Fon: 07351 582-262
[email protected]
Prof. Dr.-Ing. Martin Becker
Fon: 07351 582-256
[email protected]
M.Sc. Thomas Köberle
Fon: 07351 582-227
[email protected]
Prof. Dipl.-Ing. Gernot Brose
Fon: 07351 582-274
[email protected]
Dipl.-Ing. Andreas Köhler
Fon: 07351 582-270
[email protected]
Prof. Dr.-Ing. Alexander Floß
Fon: 07351 582-256
[email protected]
Prof. Dr.-Ing. Michael Haibel
Fon: 07351 582-254
[email protected]
B. Eng. Timo Nüßle
Fon: 07351 582-261
[email protected]
M.Sc. Daniel Rettich
Fon: 07351 582-287
[email protected]
M.Sc. Dipl.-Ing. (FH)
Michael Bachseitz
Fon: 07351 582-268
[email protected]
M.Sc. Dipl.-Ing. (FH)
Philipp Feuerstein
Fon: 07351 582-228
[email protected]
Dipl.-Ing. (FH) Peter Knoll
Fon: 07351 582-265
[email protected]
M.Sc. Daniel Pfeiffer
Fon: 07351 582-229
[email protected]
M.Comp.Sc. Kilian Rall
Fon: 07351 582-278
[email protected]
131
Dipl.-Ing. Hermann Scherer
Fon: 07351 582-280
[email protected]
Dipl.- Wi.-Ing. Stefanie Uhrhan
Fon: 07351 582-263
[email protected]
M.Sc. Dipl.-Ing. (FH)
Meinhard Ryba
Fon: 07351 582-273
[email protected]
Dipl.-Ing. Martina Sedlak
Fon: 07351 582-260
[email protected]
Labor für MSR- und Automatisierungstechnik
Leitung:
Prof. Dr.-Ing. Martin Becker
Akad. Mitarbeiter: Dipl.-Ing. Hermann Scherer
Dipl.-Ing. (FH) Peter Knoll
Es werden Aufgaben- und Fragestellungen aus dem
Spektrum der Mess-, Steuer- und Regelungstechnik,
Elektrotechnik, Gebäudesystemtechnik, Gebäudeautomation,
Bus- und Kommunikationssysteme sowie des Energie- und
Gebäudemanagements bearbeitet. Aktuelle Forschungs- und
Entwicklungsprojekte werden auf den Gebieten der Gewerke
übergreifenden Gebäude-, Raum- und Fassadenautomation,
nachhaltigen Energiesystemen und des Energie- und
Gebäudemanagements durchgeführt.
Labor für Simulationstechnik
Leitung:
Das Labor verfügt über alle wesentlichen Simulationsprogramme zur
thermisch-energetischen und strömungsmechanischen Simulation
von Gebäuden einschließlich Anlagen zur Raumkonditionierung,
Energieversorgung und Geothermie. Ein Arbeitsschwerpunkt ist
die Anwendung der Simulationswerkzeuge in der Lehre sowie
bei Beratungen, Gutachten und Forschungsprojekten. Daneben
werden Forschungs- und Entwicklungsarbeiten zur Neu- und
Weiterentwicklung von Simulationsmodellen und -programmen durchgeführt, derzeit insbesondere bei der Gebäude- und
Anlagensimulation sowie der Auslegung und Simulation geothermischer Anlagen.
Prof. Dr.-Ing. Roland Koenigsdorff
Akad. Mitarbeiter: Dipl.-Ing. Andreas Köhler
Labor für Tages-Lichttechnik und Solare Systeme
Leitung:
Prof. Dipl.-Phys. Andreas Gerber
Akad. Mitarbeiter: M.Sc. Dipl.-Ing. (FH) Michael Bachseitz
Dipl.- Wi.-Ing. Stefanie Uhrhan
Das Labor beschäftigt sich mit der Messung/ /Bewertung,
Demonstration und Simulation von Tages- und Kunstlichtsituationen.
Es steht eine umfangreiche Ausstattung, bestehend aus Sensoren
zur Beleuchtungsstärkemessung, bildgebenden Verfahren zur
Leuchtdichtemessung Spektroskopie und Werkzeugen für
Simulationsrechnungen sowie einer Einrichtung zur quantitativen Analyse von Architekturmodellen unter natürlichen
Lichtverhältnissen, zur Verfügung.
Im Bereich der solaren Systeme können ein Solarteststand, eine
solarthermische Anlage, eine solarbetriebene Kühltruhe, eine
Kamera zur Elektrolumineszenzmessung an PV-Paneelen und weitere Einrichtungen für wissenschaftliche Zwecke sowie für die Lehre
genutzt werden.
FuE
132
Labor für Raumlufttechnik & Facility Management
Professoren:
Prof. Dr.-Ing. Michael Haibel (Leitung)
Prof. Dr.-Ing. Helmut Ast
Akad. Mitarbeiter: Dipl.-Ing. Martina Sedlak
Das Labor deckt die Themenbereiche Raumlufttechnik und
Baubiologie (Prof. Haibel) sowie Facility Management (Prof. Ast) ab.
Das Fachgebiet Raumlufttechnik beschäftigt sich überwiegend mit
den thermodynamischen und technischen Vorgängen in und um
Raumlufttechnische Anlagen, das Fachgebiet Facility Management
deckt innerhalb des Labors die Überwachung (Abnahme,
Energieeffizienz, Hygiene, …) derartiger Anlagen im Betrieb ab.
Für Lehr- und Forschungstätigkeiten steht dem Labor eine umfangreiche Anlagen- und Systemausstattung zur Verfügung. Diese bietet
viele Möglichkeiten, gebäudeklimatische Prozesse praxisnah aufzuzeigen und zu testen sowie Studien durchzuführen.
Labor für Thermische Energiesysteme
Professoren:
FuE
Prof. Dr.-Ing. Volker Siegismund (Leitung)
Prof. Dr.-Ing. Alexander Floß
Prof. Dr.-Ing. Roland Koenigsdorff
Akad. Mitarbeiter: Dipl.-Ing. Andreas Köhler
M. Sc. Stefan Buffler
Die Einrichtungen des Labors stehen sowohl für die Lehre als auch
für anwendungsbezogene Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten
zur Verfügung. Sie untergliedern sich in drei Bereiche:
133
Technikum Gebäudeklimatik (Prof. Koenigsdorff)
Das Gebäude ist Hörsaal, Laborgebäude und Versuchseinrichtung
im Maßstab 1:1, welches u. a. folgende Themenbereiche abdeckt:
• Thermoaktive Bauteilsysteme (Bauteilaktivierung)
• Oberflächennahe Geothermie
• Luftdichtheitsprüfung von Gebäuden
• Monitoring und messtechnische Evaluierung von Gebäuden,
Wärmepumpen und geothermischen Anlagen inkl. Fragen zur
Messtechnik (Wärmezählung).
Kältetechnik (Prof. Siegismund)
Fragestellungen rund um Kälteerzeugung, -speicherung und
-verteilung werden untersucht. Themen sind der Einsatz natürlicher Kältemittel, Systemoptimierung und Effizienzsteigerung
von Kälteanlagen sowie Nutzung thermisch/solarer Energie zur
Kälteerzeugung.
Hydraulik (Prof. Floß)
Durch Optimierung der Hydraulik lässt sich der thermische
Nutzungsgrad vieler Energiesysteme erheblich steigern und
ihr elektrischer Hilfsenergiebedarf oft um bis zu einen Faktor
zehn senken. Für hydraulische Fragestellungen stehen neben
mehreren Versuchsständen spezielle Messgeräte (mobiles
Ultraschall-Strömungsmessgerät, Infrarotkamera etc.), mit denen
Volumenströme auch vor Ort in nahezu allen Anlagenbereichen,
ermittelt werden können zur Verfügung.
•
•
•
•
•
Berechnung von elektrischen Anlagen und Netzen
Kurzschlußberechnungen nach IEC 60908 (DIN VDE 0102)
Schutz und Schutzmaßnahmen nach VDE 0100
Selektivitätsbetrachtungen in elektrischen Anlagen
Prüfen und Gutachten von elektrischen Anlagen
Labor für Smart Grid
Leitung:
Prof. Dr.-Ing. Martin Becker
Prof. Dr.-Ing. Ismail Kasikci
Mitarbeiter:
B.Eng. Timo Nüßle
Dipl.-Ing. (FH) Peter Knoll
Intelligente Stromnetze – bei denen regenerative elektrische
Energieerzeuger, -speicher und -verbraucher miteinander kommunizieren – sind ein Zukunftsthema, denn elektrische Leistung aus
erneuerbaren Energien steht nicht immer zeitgleich in der Höhe zur
Verfügung, in der diese nachgefragt wird.
Das Labor verfügt über Simulationsteststände im Bereich Windkraft
und Photovoltaik. Teststände für Kältemaschine/Wärmepumpe,
BHKW und elektrische Energiespeicher sind im Aufbau. Als
Energiespeicher steht u. a. ein Elektrokleinkraftrad zur Verfügung.
FuE
Feldlabor für Regenerative Energiesysteme
Labor für Elektrische Systeme
Leitung:
Prof. Dr.-Ing. Ismail Kasikci
Mitarbeiter:
Elektromeister Robert Miehle
Leitung:
Prof. Dipl.-Phys. Axel Bretzke
Mitarbeiter:
B.Eng. Timo Nüßle
M. Comp. Sc. Kilian Rall
134
Durch Bestückung realer Energieerzeugungsanlagen (u.a. in
den Bereichen Wind, Wasser, Biogas und Photovoltaik) sowie
Verbrauchern und Netzeinspeisungen mit entsprechenden
Messeinrichtungen werden Echtzeitdaten ermittelt und mit hoher
Auflösung von der Hochschule kontinuierlich erfasst und dauerhaft gespeichert. Die Messdaten werden anschließend über
Laborrechner ausgewertet sowie im Labor für Smart-Grid eingespielt. Dies ermöglicht den Studierenden eine realitätsnahe Simulation
der Erzeugungs- und Verbrauchssituation für die Zukunft der
Energiewende. Zugleich werden die erfassten Anlagen im Rahmen
von Studien- oder Forschungsprojekten in Kooperation mit den
Betreibern und herstellenden Firmen auf deren Funktionen hin analysiert und optimiert.
Bauplanung und Baukoordination
Prof. Dipl.-Ing. Gernot Brose
Der Bereich der Planung Technische Gebäudeausrüstung umfasst
zum einen die Thematik des Planungsablaufs mit Projektabwicklung,
Bauplanungs- und Bauordnungsrecht sowie fachspezifische
Regelwerke, Rechenwerkzeuge für die Planung, Produktanalyse
und CAD. Zum anderen steht der Bauprozess im Fokus, d. h. die
Umsetzung und Qualitätssicherung des geplanten Bausolls im
Hinblick auf energiesparende Gebäudetechnik, sinnvolle Komponentenauswahl und das Zusammenspiel mit der Gebäudehülle.
Grundlagen Mathematik und Naturwissenschaft
Prof. Dr. rer. nat. Stefan Hofmann
Weitere Fachgebiete und Dienstleistungen des IGE
Passiv-, Null-, Plusenergiegebäude und Energiemanagement
Prof. Dipl.-Phys. Axel Bretzke
FuE
Angeboten wird Projektberatung und Qualitätssicherung bei
Neubau und Sanierung auf einen hocheffizienten Gebäudestandard
mit angepassten MSR- und Versorgungskonzepten, energieoptimierter Beleuchtungsauslegung und nutzungs- und verbrauchsoptimiertem Energiemanagement. Mit Erfahrung aus öffentlichen
Passivhaus-Projekten „Leitlinien zum wirtschaftlichen Bauen“, aus
langjährigem kommunalem Energiemanagement sowie aus gewerblicher und industrieller Energieoptimierung steht Prof. Bretzke
für Projekte zur Verfügung. Ergänzt angeboten wird auch die
Entwicklung von lokalen und objektbezogenen Energiekonzepten.
Der Kompetenzbereich der naturwissenschaftlichen und mathematischen Grundlagen steht fachübergreifend allen Instituten und
Forschungseinrichtungen zur Verfügung.
135
Aktuelle Projekte (Auswahl)
• EnOB-Supermarkt – Untersuchungen zur integralen
Systemkopplung von Gebäude, Gebäudetechnik
und Gewerbekälte bei Supermärkten als Basis für
„Niedrigstenergiegebäude“ bzw. „Nullenergiegebäude“
• Neubau des Verwaltungsgebäudes Z3 der Edmund Züblin AG,
Teilaufgabe: Monitoring u. Evaluierung der Energieeffizienz und
des Nutzerkomforts
• Energetische Optimierung und Erstellung von Energiekonzepten
• Auslegung geothermischer Quellensysteme für
Sorptionswärmepumpen
• Interaktive Datenbank für Studiengänge im Bereich
Regenerativer Energien
• Theoretische Untersuchung von CO2-Kältemittel-Kreisläufen
• Energieeffiziente Beleuchtung von Photobioreaktoren zur
Züchtung von Algenkulturen (in Kooperation mit IBT/IAB)
• Nachhaltige Nutzung von Erdwärmesonden
(Landesforschungszentrum Geothermie)
• Energieeffizienz und optimierte Betriebsführung von
gewerblichen Kälteanlagen
• Entwicklung und exemplarische Anwendung von Methoden zur
energetischen Bewertung von Kälteanlagen im laufenden Betrie
• Energieeffizienz und optimierte Betriebsführung von
gewerblichen Kälteanlagen
• Power-to-Gas-Konzepte mit hoher gesellschaftlicher Akzeptanz
für eine effiziente und flexible Speicher- und Energieinfrastruktur
zur Integration Erneuerbarer Energien in Baden-Württemberg
• Verstärkung der Lehre, regionalen Einbindung und
Innovationsfähigkeit durch Feld-Labor regenerative
Energiesysteme (L-RES) und Labor Smart Grid (L-SG)
FuE
136
Institut für Geo und Umwelt
(IGU)
Geschäftsführender Institutsleiter:
Prof. Dr. rer. nat. Bernd Jenkner
Labor für Geologie und Hydrogeologie
Fon: 07351 582-316
Fax: 07351 582-119
[email protected]
Institutsmitglieder:
Prof. Dipl.-Ing. Rolf Schrodi
Labor für Geotechnik
Fon: 07351 582-510
Fax: 07351 582-519
[email protected]
Prof. Dr. rer.-nat. Bernd Jenkner
Labor für Geologie und Hydrogeologie
Fon: 07351 582-316
Fax: 07351 582-519
[email protected]
FuE
Prof. Dr.-Ing. Hans Quasnitza
Labor für Vermessung
Fon: 07351 582-317
Fax: 07351 582-449
[email protected]
Prof. Dr.-Ing. Helmut Kapp
Labor für Siedlungswasserwirtschaft
Fon: 07351 582-303
Fax: 07351 582-119
[email protected]
Projektmitarbeiter:
Dr.-Ing. Steffen Metzger
Fon: 07351 582-328
Fax: 07351 582-119
[email protected]
Prof. Dr.-Ing. Anton Nuding
Labor für Konstruktiven Wasserbau
Fon: 07351 582-304
Fax: 07351 582-119
[email protected]
Technische Mitarbeiter:
Astrid Franz
Fon: 07351 582-511
Fax: 07351 582-519
[email protected]
Akademische Mitarbeiter:
Hans Schlichtig
Fon: 07351 582-335
Fax: 07351 582-449
[email protected]
M.Sc. Dipl.-Ing. (FH)
Monika Schad
Fon: 07351 582-510
Fax: 07351 582-519
[email protected]
Dipl.-Ing. (FH) Peter Hennig
Fon: 07351 582-325
Fax: 07351 582-119
[email protected]
Fabian Rieger
Fon: 07351 582-320
Fax: 07351 582-119
[email protected]
137
Geotechnik - Geologie/Hydrogeologie - Geoinformation Siedlungswasserwirtschaft - Wasserbau
Die nachhaltige Sicherung unserer natürlichen Lebensgrundlagen ist
die große Herausforderung unserer Zeit! Das Institut für Geo und
Umwelt hat sich zum Ziel gesetzt, im Rahmen von Forschungsprojekten innovative Qualitätssicherungsmaßnahmen vor allem für die
Bereiche Wasser, Boden und Fels zu entwickeln und ingenieurtechnisch anzuwenden.
Dem Institut gehören Fachleute der Disziplinen Geotechnik, Geologie/Hydrogeologie, Geoinformation, Siedlungswasserwirtschaft und
Wasserbau mit ihren jeweiligen Mitarbeitern und Laboren an, die
interdisziplinär zusammenarbeiten und dadurch eine hohe Problemlösungskompetenz sicherstellen.
Das Spektrum der Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten reicht
von der Qualitätssicherung für Trinkwassergewinnungsgebiete über
die Planung und Entwicklung von hochmodernen Abwasserreinigungsanlagen bis hin zu neuen Kontroll- und Verbesserungsverfahren für Boden und Fels. Darüber hinaus werden vielfältige Dienstleistungen über die beteiligten Labore und über die integrierten
Prüfstellen für Geotechnik und Wasser angeboten.
Das Institut bietet die Möglichkeit, qualifizierte Bachelor- und
Masterarbeiten anzufertigen.
Projekte
Bauspezifische Anwendungen eines 3D-Laserscanners
Der 3D-Laserscanner ist ein vermessungstechnisches Gerät, mit dem
die Geometrie komplexer Objektoberflächen über Punktwolken
exakt dreidimensional erfasst wird. So können Felsböschungen und
Baugrubenwände ebenso wie Bauwerke aller Art in 3D visualisiert
und diese Daten über CAD - Anwendungen bearbeitet werden.
Grundwasser-Monitoring
Entwicklung und Anwendung eines modellgestützten GrundwasserMonitoring-Systems am Beispiel eines lokalen Trinkwassergewinnungsgebietes.
Maßnahmen zur Verbesserung der Gewässergüte durch
Entnahme der organischen Restverschmutzung mittels
Aktivkohle
Ziel des Vorhabens ist es, durch Entnahme von partikulären
und gelösten Stoffen im Kläranlagenablauf eine dauerhafte
Unterschreitung der CSB-Werte von 20mg/l sicherzustellen.
Gleichzeitig wird die Möglichkeit untersucht, ob und in welchem
Umfang organische Mikroschadstoffe, zu denen u.a. Rückstände
von Arzneimitteln und endokrin wirksame Substanzen zählen aus
dem Ablauf entnommen werden können, um ihren Eintrag in die
aquatische Umwelt zu verringern.
FuE
138
Dienstleistungen
Laserscanner
Oberflächenaufnahme
Felsüberwachung / Massenbilanzierung
3D-Vermessung, -Konstruktion, -Modellierung
Facility Management
z
Geotechnik
Anerkannte Prüf-, Überwachungs- und Zertifizierungsstelle.
Überwachung und Zertifizierung der Produktion von Baustoffen
und Baustoffgemischen für den Bahn- und Straßenbau (RAP Stra)
Geotechnische Labor- und Felduntersuchungen
Geotechnische Betreuung bei der Ausführung von Bodenverbesserungen und Bodenverfestigungen mit hydraulischen Spezialbindemitteln zur:
- Erhöhung der Tragfähigkeit von Verkehrsflächen und
Hallenböden
- Verbesserung der Witterungs-, Erosions- und
Frostbeständigkeit von Böden
- Erhöhung der Standsicherheit von Dämmen und
Stützkonstruktionen
Ingenieurleistungen
Ermittlung von geotechnischen Berechnungskenngrößen und
Ausführung von geotechnischen Nachweisen nach DIN 1054
z
z
z
z
z
z
z
z
Vermessung
Durchführung von Ingenieurvermessungen sowohl mit konventionellen Instrumenten als auch mit Satellitenmesssystemen
Deformationsmessungen und -analyse
hochpräzise 3D-Objekterfassung mit Laserscanner
hochaufgelöste topographischen Geländeaufnahme / Oberflächenaufnahme mit Laserscanner
Anwendung der terrestrischen Photogrammetrie
Aufbau von Geo-Informationssystemen
z
z
z
z
z
z
Wasserbau
Abflussmessungen
Sediment - Transport - Untersuchungen
Wirkungsgradmessungen an Turbinen
Messgeräte - Kalibrierungen
Fremdwassermessungen
Überprüfung von Abfluss-Messeinrichtungen auf Kläranlagen
Erstellung von Prüfbescheinigungen nach EKVO
Ingenieurleistungen im konstruktiven Wasserbau
z
z
z
Hydrogeologie
Grundwassermodellierung
Hydrogeologische Gutachten
Visualisierung komplexer Untergrundverhältnisse
z
z
z
z
z
z
z
z
FuE
Siedlungswasserwirtschaft
Ausbau von Abwasserbehandlungsanlagen - Untersuchungen
und Gutachten zur Stickstoff- und Phosphatelimination sowie zur
adsorptiven Behandlung
Klärschlammbehandlung in Abwasserbehandlungsanlagen Untersuchungen und Gutachten
z
z
139
Institut für Immobilienökonomie, Infrasturkturplanung
und Projektmanagement (IIP)
Leitung:
Prof. Dr. iur. Gotthold Balensiefen
Fon: 07351 582-362
Fax: 07351 582-449
[email protected]
Ziele
Entwicklung innovativer und praktisch umsetzbarer Konzepte
durch Forschungs- und Entwicklungsvorhaben
- für eine effiziente Projektsteuerung im Bereich der
Infrastrukturplanung und
- für eine nachhaltige Immobilienwirtschaft
Entwicklung der Lehre durch Transfer aus Forschungs- und
Entwicklungsvorhaben im Bereich von bau- und immobilienbezogenem Projektmanagement
Weiterentwicklung und Verbreitung von Projektmanagement als
didaktisches Konzept, Lehr- und Lernmethode
z
Prof. Dipl.-Ing. Klaus-Peter Rössner
Fon: 07351 582-353
Fax: 07351 582-449
[email protected]
Akademische Mitarbeiter:
Dipl.-Ing. (FH)
Daniel Birkenmayer M. Eng.
Fon: 07351 582-535
mobil: 0160 92 93 69 19
Fax: 07351 582-449
[email protected]
z
z
Institutsmitglieder: Prof. Dr. Ing. Frank Fasel
Fon: 07351 582-354
Fax: 07351 582-449
[email protected]
Prof. Dr. Ing. Albrecht Heckele
Fon: 07351 582-355
Fax: 07351 582-449
[email protected]
Prof. Dr. Hartwig Heyser
Fon: 07351 582-416
Fax: 07351 582-449
[email protected]
Caroline Betz M. A.
Fon: 07351 582-541
Fax: 07351 582-449
[email protected]
Franziska Müller
Fon: 07351 582-541
Fax: 07351 582-449
[email protected]
Projekte
Öffentlich-private Partnerschaftsmodelle zur Bewältigung von
Infrastrukturaufgaben (“Public Private Partnership“)
z
z
PPP: Risikotransfer und innovative Finanzierungsformen –
Projektfinanzierung als Herausforderung für mittelständische
Bauunternehmen (PRuF)
z
Konzepte für Effizienzsteigerung bei Infrastrukturmaßnahmen
z
Neue Konzepte für Ferienimmobilien
z
Öffentliches Auftragswesen und Vergaberecht
FuE
z
Flächenrecycling in der Perspektive kleinerer und mittlerer
Unternehmen
140
z
z
z
z
z
z
z
z
FuE
z
Projektmanagement bei internationalen Entwicklungsprojekten
mit Transfer in Wissenschaft und Lehre
Aufbau eines Bachelor-Studiengangs „Projektmanagement (Bau
und Immobilien an der staatlichen Universität Telawi, Georgien
Daten gespeist wird. OIKOSTAT ® steht allen Professoren und
Studierenden sowie Doktoranden für empirische Forschungszwecke in allen Bereichen der Bau- und Immobilienwirtschaft
sowie auch zur Beteiligung an der Weiterentwicklung des Projekts
zur Verfügung. Es besteht auch stets Interesse an motivierten und
guten studentischen Hilfskräften.
Machbarkeitsstudie nachhaltige Entwicklung des evangelischen
Feriendorfes Gomadingen
„Regionalisierte Erfassung von Straßenwetterdaten“ (RegWet).
Einsatz von Glättemeldeanlagen in der Praxis, Erfassung der
erforderlichen Parameter um anhand eines Pilotprojektes eine
kostengünstigere und reduzierte Glättemeldeanlage entwickeln zu
können, die zur Verdichtung des Messstellennetzes besonders im
nachgeordneten Netz dient
Verwertung von Bodenmaterial und Bauschutt unter neuen
rechtlichen Rahmenbedingungen – Folgenabschätzung der
Ersatzbaustoffverordnung (FabEr)
Bildungscampus Fellbach: nachhaltige Neukonzeption der
Schulstandorte
Das IIP vermittelt und betreut Bachelor- und Masterarbeiten sowie –
in Kooperation mit Universitäten – Promotionen.
Besonderes Gewicht wird auf die praktische Umsetzbarkeit innovativer Erkenntnisse, die Einbeziehung von Studierenden einerseits und Unternehmen andererseits sowie die Aufarbeitung der
Ergebnisse in Tagungen und Veröffentlichungen gelegt.
Labor für Baustoffkunde
Leitung:
Prof. Dr.-Ing. Rolf Wohlfahrt
Fon: 07531 582-309
Fax: 07351 582-509
[email protected]
Mitarbeiter:
Hans-Joachim Vogel
Fon: 07351 582-501
Fax: 07351 582-504
[email protected]
Neukonzeption Wellenhallenbad und Campingplatz Adelberg
Environmental Management and Audit Scheme (EMAS) –
Öko-Audit für Hochschulen
OIKOSTAT ®
Mit dem ab 2014 gestarteten Aufbau von OIKOSTAT ®
entwickelt das Institut IIP an der Hochschule Biberach die erste
Primärdatenbank für internationale Immobilienwerte, die in
Zusammenarbeit mit mehreren Immobilienbewertungsunternehmen entwickelt, aufgebaut und laufend mit aktuellen
Karl Romer
Fon: 07351 582-503
Fax: 07351 582-504
[email protected]
141
Auszubildender:
Maximilian Bloy
Fon: 07351 582-501
Fax: 07351 582-504
[email protected]
Labor für Straßenbau
Leitung:
Prof. Dr.-Ing. Jörg Hauptmann
Fon: 07351 582-308
Fax: 07351 582-119
[email protected]
Mitarbeiter:
Karl-Heinz Schneider
Fon: 07531 582-330
Fax: 07351 582-119
[email protected]
FuE
142
BEWERBUNGSHINWEISE
Zentrale Studienberatung
Wissenschaftliche Leitung:
Prof. Eckhard Klett
Studentensekretariat/Zulassung
Wissenschaftliche Leitung:
Prof. Eckhard Klett
Leiter:
Dipl.-Betriebswirt (FH) Rolf Litterst
Fon: 07351 582-150
[email protected]
Stellvertretende Leiterin:
Brigitte Spindler B.Sc.
Fon: 07351 582-153
[email protected]
Zentrales Prüfungsamt:
Wissenschaftliche Leitung:
Prof. Dr. Norbert Büchter
Zugang zum Studium
Stellvertretende Leiterin:
Brigitte Spindler B.Sc.
Fon: 07351 582-153
[email protected]
Die Qualifikation für das Hochschulstudium wird nachgewiesen
durch:
allgemeine oder fachgebundene Hochschulreife (alle Formen)
Fachhochschulreife, die zum Studium in Baden-Württemberg
berechtigt
erfolgreicher Abschluss der letzten Klasse einer Fachoberschule
gleichwertige Vorbildung (Anerkennung durch Regierungspräsidium
Schule und Bildung erforderlich)
andere Hochschulzeugnisse, die außerhalb der Bundesrepublik
Deutschland erworben wurden
Meisterprüfung oder gleichwertige Fortbildung sowie ein
Beratungsgespräch
Bestehen der Eignungsprüfung (zur Eignungsprüfung wird
zugelassen, wer eine mindestens zweijährige, dem angestrebten Studiengang fachlich entsprechende Berufsausbildung
abgeschlossen hat und einen schriftlichen Nachweis über ein
Beratungsgespräch an einer Hochschule nach § 2 Absatz 2
LHG erbringt; zur Zulassung zur Eignungsprüfung soll eine
Berufserfahrung von bis zu drei Jahren in einem dem angestrebten
Studiengang fachlich entsprechenden Bereich verlangt werden;
in besonders begründeten Einzelfällen kann auch beim Nachweis
einer mehrjährigen herausgehobenen oder inhaltlich besonders
anspruchsvollen Tätigkeit zur Eignungsprüfung für ein Studium in
einem dieser Tätigkeit fachlich entsprechenden Studiengang zugelassen werden).
I. Zulassungsvoraussetzungen für die grundständigen
Bachelorstudiengänge
Für die Bachelorstudiengänge ist neben einer
Leitung:
Dipl.-Betriebswirt (FH) Rolf Litterst Hochschulzugangsberechtigung auch ein Selbsttest zur
Studienorientierung erforderlich (www.was-studiere-ich.de oder
Fon: 07351 582-150
www.borakel.de).
[email protected]
Mitarbeit: Hannelore Gold
Fon: 07351 582-155
[email protected]
z
z
z
z
z
Mitarbeit:
Hannelore Baier
Fon: 07351 582-151
[email protected]
Mitarbeit:
Angelika Kammerlander
Fon: 07351 582-152
[email protected]
INFO
Mitarbeit: Barbara Krug-Kubsch
Fon: 07351 582-157
[email protected]
z
z
Mitarbeit: Christina Buck
Fon: 07351 582-156
[email protected]
143
Hochschulzeugnisse von ausländischen Bewerbern/innen müssen
vor der Bewerbung um einen Studienplatz dem Studienkolleg
an der Hochschule Konstanz zur Anerkennung vorgelegt werden.
Um ausreichende Kenntnisse der deutschen Sprache nachzuweisen,
ist dem Antrag ein Zeugnis über die Feststellungsprüfung oder über
DSH-2, DSH-3 oder TestDaf (4,0), oder DSD II beizufügen
(B2 oder C1 reicht nicht aus!).
Wichtig: Vor der Zeugnisanerkennung beim Studienkolleg in
Konstanz lesen Sie bitte aufmerksam die Informationen auf der
Homepage des Studienkollegs www.studienkolleg.htwg-konstanz.de.
Ihren Antrag auf Zeugnisanerkennung beim Studienkolleg müssen
Sie fristgerecht stellen, und zwar bis spätestens 1.Mai für das
Wintersemester bzw. bis 1.November für das Sommersemester.
Nach diesen Terminen bearbeitet das Studienkolleg Ihre Anträge
nur noch im Hinblick auf Bewerbungen für das jeweils nachfolgende Semester.
Regierungspräsidium Stuttgart
Schule und Bildung
Anerkennungsstelle
Postfach 103642
70031 Stuttgart
Nachweis eines Vorpraktikums
(beim Fehlen einer geeigneten Berufsausbildung)
für die Studiengänge Bauingenieurwesen und
Projektmanagement / Bauingenieurwesen
3 Monate auf Baustellen
für alle anderen Studiengänge an der Hochschule Biberach ist kein
Vorpraktikum vorgeschrieben
z
z
Vorpraktika sollten vor Aufnahme des Studiums abgeleistet
sein werden, spätestens aber bis zum Ende des ersten Studienjahres
erbracht sein. Um die Praktikumsplätze müssen sich die Bewerber
selbst bemühen.
Anfragen sind zu richten an:
Studienkolleg
HTWG Konstanz
Brauneggerstraße 55
78462 Konstanz
Fon: 07531 206-361
www.ask.htwg-konstanz.de
Studienbewerber mit deutscher Staatsangehörigkeit, die ihre
Hochschulzugangsberechtigung im Ausland erworben haben,
müssen die Schulzeugnisse durch das Regierungspräsidium
Stuttgart anerkennen lassen:
1. Zulassungsverfahren für die grundständigen
Bachelorstudiengänge
Für die Bachelorstudiengänge erfolgt die Vergabe der Studienplätze
durch ein Zulassungsverfahren gemäß der Hochschulvergabeverordnung (HVVO). Die zur Verfügung stehenden
a) bis zu 8 % an staatenlose oder ausländische Studienbewerber/
innen;
b) bis zu 2 % an Zweitstudienbewerber/innen, also an Bewerber/
INFO
innen, die bereits ein Studium abgeschlossen haben;
c) bis zu 5 % der Plätze auf Antrag an Bewerber/innen, für die es
eine außergewöhnliche Härte bedeuten würde, wenn sie für den
im Hauptantrag genannten Studiengang keine Zulassung erhielten.
Eine außergewöhnliche Härte liegt vor, wenn in der eigenen Person
liegende besondere soziale oder familiäre Gründe die sofortige
144
Aufnahme des Studiums zwingend erfordern. Die Rangfolge der
Bewerber/innen wird durch den Grund bzw. Grad der außergewöhnlichen Härte bestimmt;
d) bis zu 1% an Bewerber/innen, die einem im öffentlichen
Interesse zu berücksichtigenden oder fördernden Personenkreis
angehören und aufgrund begründeter Umstände an den
Studienort gebunden sind;
e) von den danach verbleibenden Studienplätzen erhalten diejenigen Bewerber/innen vorweg einen Studienplatz, die nachweisen
können, dass sie bei oder nach Beginn ihres Dienstes von der
Hochschule Biberach im selben Studiengang bei einer früheren
Bewerbung einen Studienplatz erhalten haben und diesen nicht
annehmen konnten, weil sie
- (freiwilligen) Wehrdienst (bis zur Dauer von drei Jahren),
Zivildienst oder Bundesfreiwilligendienst
- ein freiwilliges soziales oder ökologisches Jahr oder einen
einjährigen Europäischen Freiwilligendienst, „Weltwärts“,
„Kulturweit“ (mindestens sechs Monate) abgeleistet haben oder
- mindestens zwei Jahre als Entwicklungshelfer/innen tätig waren
oder
- ein Kind unter 18 Jahren oder einen pflegebedürftigen sonstigen Angehörigen bis zur Dauer von drei Jahren betreut oder
gepflegt haben. Die Vorwegauswahl muss spätestens zum zweiten Vergabeverfahren beantragt werden, das nach Beendigung
des Dienstes durchgeführt wird.
f) von den danach verbleibenden Studienplätzen werden vergeben:
90 % nach dem Ergebnis eines von der Hochschule durchgeINFO
führten Auswahlverfahrens und
10 % nach der Wartezeit = Anzahl der vollen Halbjahre
(Semester) seit dem Erwerb der Hochschulzugangsberechtigung,
während denen man nicht studiert hat.
2. Auswahlverfahren für die Bachelorstudiengänge
In den Studiengängen Architektur, Bauingenieurwesen,
Projektmanagement/Bauingenieurwesen, EnergieIngenieurwesen, Betriebswirtschaft (Bau und Immobilien),
Energiewirtschaft (nur Wintersemester), Pharmazeutische
Biotechnologie und Industrielle Biotechnologie (nur
Wintersemester) werden die Studienplätze nach dem Ergebnis eines
Auswahlverfahrens vergeben.
1.1 In den Studiengängen Bauingenieurwesen, Projektmanagement/Bauingenieurwesen und Energie-Ingenieurwesen
werden die Durchschnittsnote der Hochschulzugangsberechtigung,
eine studiengangsspezifische Berufsausbildung und Berufstätigkeit
sowie praktische Tätigkeiten, die über die Eignung für den Studiengang besonderen Aufschluss geben, in das Verfahren mit einbezogen.
1.2 In den Studiengängen Betriebswirtschaft (Bau und
Immobilien) und Energiewirtschaft (nur Wintersemester) werden
die Durchschnittsnote der Hochschulzugangsberechtigung sowie der
erfolgreiche Abschluss einer kaufmännischen Lehre in das Verfahren
einbezogen.
1.3 In den Studiengängen Pharmazeutische Biotechnologie
und Industrielle Biotechnologie (nur Wintersemester) wird die
Durchschnittsnote der Hochschulzugangsberechtigung, eine entsprechende abgeschlossene Berufsausbildung sowie ein freiwilliges
Auswahlgespräch in das Verfahren einbezogen. Das Gespräch soll
zeigen, ob der Bewerber für den ausgewählten Studiengang und
den angestrebten Beruf befähigt und aufgeschlossen ist. Dabei
wird auch das Gesprächsverhalten des Bewerbers im Hinblick auf
die Ausdrucksweise, Herangehensweise an die Erörterung von
Problemen und die Schlüssigkeit der Argumentation bewertet.
Das Ergebnis des Auswahlgespräches wird nur dann berücksichtigt, wenn es zur Verbesserung der Durchschnittsnote der
Hochschulzugangsberechtigung beiträgt.
145
1.4 Im Studiengang Architektur werden die Studienplätze nach
dem Ergebnis eines Auswahlverfahrens vergeben.
2. Zulassungsverfahren für den Masterstudiengang
Betriebswirtschaft (Bau und Immobilien)
In dem Auswahlverfahren zählt die Durchschnittsnote der
Hochschulzugangsberechtigung. Ebenso wird eine abgeschlossene
Berufsausbildung in einem bauhandwerklichen/kaufmännischen
Ausbildungsberuf oder eine einschlägige praktische Tätigkeit im
Umfang von mindestens 12 Monaten Dauer sowie fachspezifische
Zusatzqualifikationen und außerschulische Leistungen mit in das
Verfahren einbezogen.
Die Vergabe der Studienplätze erfolgt nach folgenden Kriterien:
II. Zulassungsvoraussetzungen für die Masterstudiengänge
- ein Hochschulabschluss (Diplom oder Bachelor) oder ein
gleichwertiger Abschluss
1. Zulassungsverfahren für die Masterstudiengänge
Architektur, Bauingenieurwesen, Projektmanagement (Bau)
und Energie- und Gebäudesysteme
Die Auswahl der Bewerber/innen erfolgt in 2 Stufen:
1. Stufe (Vorauswahl)
Die Vorauswahl wird nach der Durchschnittsnote des ersten
Hochschulabschlusses und den praktischen Erfahrungen getroffen.
2. Stufe (Auswahlgespräch)
Das Auswahlgespräch soll zeigen, ob die Bewerber und
Bewerberinnen für den ausgewählten Studiengang befähigt und
aufgeschlossen sind.
Für die Auswahlentscheidung wird die bei der Vorauswahl ermittelte
Note sowie das Auswahlgespräch herangezogen.
1. Durchschnitt des ersten berufsqualifizierenden
Hochschulabschlusses bzw. des vorläufigen Zeugnisses,
2. Einschlägige praktische Berufserfahrung von mehr als 2 Jahren
ergibt eine Verbesserung der Durchschnittsnote des ersten
berufsqualifizierenden Hochschulabschlusses um 0,2,
3. Motivationsschreiben.
3. Zulassungsverfahren für den Masterstudiengang
Engineering Management (in Kooperation mit der
Unviversidad Nacional de Tucumán, Argentinien)
Die Auswahl der Bewerber/innen erfolgt in 2 Stufen:
1. Stufe (Vorauswahl)
Die Vorauswahl wird nach der Durchschnittsnote des ersten
berufsqualifizierenden Hochschulabschlusses und den praktischen
Erfahrungen getroffen. Einschlägige praktische Berufserfahrung
von mehr als 5 Monaten ergibt eine Verbesserung der
Durchschnittsnote des ersten berufsqualifizierenden
Hochschulabschlusses um 0,2.
2. Stufe (Auswahlgespräch)
Das Auswahlgespräch soll zeigen, ob die Bewerber und
Bewerberinnen für den ausgewählten Studiengang befähigt und
aufgeschlossen sind.
Für die Auswahlentscheidung wird die bei der Vorauswahl ermittelte
Note (30 %) sowie das Auswahlgespräch (70 %) herangezogen.
INFO
146
Bewerbung um einen Studienplatz
1. Unter www.hochschule-bc.de/online-bewerbung bieten wir
Ihnen die Möglichkeit, sich online um einen Studienplatz in einem
Bachelorstudiengang an der Hochschule Biberach zu bewerben.
Eine Online-Bewerbung für Masterstudiengänge ist nicht möglich.
Wichtiger Hinweis: In den Bachelorstudiengängen
Energiewirtschaft und Industrielle Biotechnologie können Sie sich
nur zum Wintersemester bewerben.
Vergessen Sie bitte nicht, Ihren Antrag auf Zulassung zum Studium
am Ende des Formulars zu unterschreiben und fristgerecht mit den
erforderlichen Unterlagen an die
Hochschule Biberach
Zulassungsamt
Karlstraße 11
88400 Biberach/Riß
zu senden.
2. Den Antrag auf Zulassung zum Studium in den
Masterstudiengängen Architektur, Bauingenieurwesen,
Projektmanagement (Bau), Engineering Management, Energie- und
Gebäudesysteme und Betriebswirtschaft (Bau und Immobilien) finden Sie im Internet unter www.hochschule-biberach.de/web/
zulassungsamt/bewerbung-masterstudiengaenge/auswahlverfahren
INFO 2.1 Der Antrag auf Zulassung zum Masterstudium Pharmazeutische
Biotechnologie an der Universität Ulm ist unter: www.hochschulebiberach.de/web/pharmazeutische-biotechnologie/bewerbungimmatrikulation1 zu finden.
Sollten Sie noch Fragen zu Ihrer Bewerbung und/oder zum
Zulassungsverfahren haben, können Sie sich gerne an die
Mitarbeiterinnen des Zulassungsamtes wenden. Das Zulassungsamt
ist telefonisch in den Sprechzeiten: Montag, Mittwoch, Freitag von
09.30 bis 12.00 Uhr und Mittwoch von 14.00 bis 16.00 Uhr unter
07351/582-151; -152 erreichbar.
• Bewerbungsfristen
1. Die Anträge auf Zulassung zum Bachelor bzw. Masterstudium
(außer Masterstudium Pharmazeutische Biotechnologie und
Engineering Management) müssen für das Sommersemester bis
zum 15. Januar, für das Wintersemester bis zum 15. Juli bei der
Hochschule eingegangen sein (Ausschlussfristen). Diese Fristen
gelten auch für Bewerber/innen, die sich mit einem Meisterbrief
oder einem entsprechenden beruflichen Abschluss bewerben.
Fällt das Ende einer Ausschlussfrist auf einen Sonntag, gesetzlichen Feiertag oder Samstag, so endet die Frist mit dem Ablauf
des entsprechenden Tags und verlängert sich nicht bis zum
Ablauf des nächstfolgenden Werktags.
2. Der Antrag auf Zulassung zur Eignungsprüfung (Bewerber/innen
ohne schulische Hochschulzugangsberechtigung) ist bis zum
1. März (Ausschlussfrist) eines jeden Jahres unter Angabe des
angestrebten Studienganges an die Hochschule Biberach zu
richten.
3. Für den Masterstudiengang Pharmazeutische Biotechnologie, der
in Kooperation mit der Universität Ulm durchgeführt wird, muss
der Antrag auf Zulassung zum Studium für das Wintersemester
bis zum 15. Mai und für das Sommersemester bis zum
15. November bei der Universität Ulm eingegangen sein.
147
4. Für den Masterstudiengang Engineering Management
muss der Antrag auf Zulassung zum Studium für das
Wintersemester (August-Dezember) bis zum 31. März und für
das Sommersemester (März-Juli) bis zum 15. Januar bei der
Hochschule Biberach eingegangen sein.
• Anträge und Nachweise
Bitte bewerben Sie sich für Studiengänge an der Hochschule
Biberach für das Wintersemester ab Anfang Juni und für das
Sommersemester ab Anfang Dezember, damit eventuelle
Unstimmigkeiten noch rechtzeitig vor Bewerbungsschluss geklärt
werden können.
Anträge, die nach dem Anmeldeschluss (Ausschlussfrist) an der
Hochschule Biberach eingehen, können beim Zulassungsverfahren
leider nicht mehr berücksichtigt werden. Die von Ihnen im
Zulassungsantrag vermerkten Angaben müssen nachgewiesen werden z. B.
- Vollständiges Zeugnis mit Deckblatt der Fachhochschulreife, allgemeine Hochschulreife, des Studienkollegs usw.
(in einfacher Kopie),
- Bestätigung Orientierungstest,
- Nachweise über Berufsabschlüsse,
- Nachweise über das erforderliche Vorpraktikum,
- Nachweis über Dienstpflicht, Ersatzpflicht, Entwicklungshilfe,
soziales bzw. ökologisches Jahr,
- Nachweis über bisherige Studienzeiten,
- Abschlusszeugnis des Erststudiums mit Gesamtdurchschnittsnote
(in amtlich beglaubigter Kopie),
- Exmatrikulationsbescheinigung
- Aufenthaltsbewilligung zu Studienzwecken
(nur bei ausländischen Bewerbern).
• Freiwilliger Wehrdienst, Bundesfreiwilligendienst
Studieninteressenten, die zurzeit einen freiwilligen Wehrdienst bzw.
einen Bundesfreiwilligen Dienst ableisten, als Entwicklungshelfer
oder in einem freiwilligen sozialen oder ökologischen Jahr arbeiten,
entwicklungspolitischer Freiwilligendienst „Weltwärts“, „Kulturweit“
oder ein Kind betreuen, sollten sich auch während dieser Zeit für das
Studium bewerben, um später unter den vorweg auszuwählenden
Personenkreis fallen zu können. Wenn Sie während dem Dienst einen
Studienplatz erhalten, bewahren Sie den Zulassungsbescheid bitte
sorgfältig auf und reichen Sie uns eine Kopie zu dem möglichen
Semesterbeginn ein.
• Bewerber/innen mit Vorstudienzeiten
Über den Zeitraum der Vorstudienzeiten muss eine Bescheinigung
der entsprechenden Hochschule oder Dualen Hochschule vorgelegt
werden, aus der folgende Angaben hervorgehen:
- Immatrikulationsdatum, Exmatrikulationsdatum (falls bereits erfolgt),
- Anzahl der Studien-, Praxis- und Urlaubssemester,
- Aussage darüber, ob der Prüfungsanspruch noch besteht (eine
Exmatrikulationsbescheinigung Ihrer früheren Hochschule/
Fachhochschule/Dualen Hochschule muss spätestens bei der
Immatrikulation vorgelegt werden).
Personen, die einen Studiengang im dritten oder in einem höheren
Semester wechseln wollen, müssen einen schriftlichen Nachweis über
eine auf den angestrebten Studiengang bezogene studienfachliche
Beratung erbringen (§ 60 Abs. 2 Nr. 5 LHG).
INFO
148
Zulassung zum Studium
• Zulassung
Die Zulassung wird in der Regel nur für einen Studiengang an einer
Hochschule ausgesprochen.
Liegen keine Zulassungshindernisse (nach § 60 LHG) vor, wird die
Zulassung dem Bewerber/der Bewerberin nach Ablauf der
Anmeldefrist schriftlich mitgeteilt. Der Bewerber/die Bewerberin
muss die Annahme des ihm/ihr zugewiesenen Studienplatzes innerhalb der im Zulassungsbescheid gestellten Frist bestätigen, andernfalls erlischt die Zulassung. Den Status Ihrer Bewerbung können Sie
während der Bewerbungs-/Zulassungsphase unter
https://lsf.fh-biberach.de/ verfolgen.
• Eingeschränkte Zulassung
Studierende, die nur während eines bestimmten Abschnitts ihres
Studiums an einer Hochschule des Landes studieren wollen, können
in der Regel für zwei Semester befristet eingeschrieben werden; sie
sind nicht wahlberechtigt und nicht wählbar sowie nicht berechtigt,
einen Hochschulabschluss zu erwerben (siehe § 60 Abs. 1 S. 5).
• Gasthörer/innen; Hochbegabte
Wer eine hinreichende Bildung oder künstlerische Eignung
nachweist, kann zur Teilnahme an einzelnen curricularen
Lehrveranstaltungen zugelassen werden (Gasthörerstudium),
sofern ausreichende Kapazität vorhanden ist. Gasthörer werden
zu Prüfungen nicht zugelassen. Im Gasthörerstudium erbrachte
Studienleistungen werden im Rahmen eines Studiengangs nicht
INFO anerkannt.
Schüler/innen, die nach dem einvernehmlichen Urteil von Schule
und Hochschule besondere Begabungen aufweisen, können im
Einzelfall berechtigt werden, an Lehrveranstaltungen teilzunehmen,
Studien- und Prüfungsleistungen sowie entsprechende
Leistungspunkte zu erwerben und einzelne Studienmodule zu
absolvieren. Ihre erworbenen Studien- und Prüfungsleistungen
werden bei einem späteren Studium anerkannt, wenn die fachliche
Gleichwertigkeit gegeben ist.
• Zulassungsbeschränkungen
Bei allen Studiengängen an der Hochschule Biberach bestehen
Zulassungsbeschränkungen. Aufgrund der verschiedenen Verfahren
(Vorauswahl, Auswahlgespräche) lässt sich über Ihre Chance, einen
Studienplatz zu erhalten, wenig sagen. Vielmehr ergibt sich der
Numerus Clausus in jedem Verfahren neu aufgrund der aktuellen
Voraussetzungen der einzelnen Bewerber/innen.
Aufnahme, Ablauf und Abschluss des Studiums
• Einschreibung
Mit der Einschreibung als Studierender (Immatrikulation) wird der/
die Bewerber/Bewerberin Mitglied der Hochschule. Der Termin für
die Einschreibung ist dem Zulassungsbescheid zu entnehmen. Zur
Immatrikulation sind die im Zulassungsbescheid aufgeführten
Unterlagen zu übersenden.
• Rückmeldung
Will der/die Studierende das Studium fortsetzen, so hat er/sie sich
innerhalb der von der Hochschule festgesetzten Frist zurückzumelden.
Die Rückmeldung erfolgt durch die Bezahlung des Verwaltungskostenbeitrages, des Beitrags der Verfassten Studierendenschaft,
des Studierendenwerksbeitrages und des Solidaritätsbeitrages zur
Finanzierung des StudiTickets. Als Bestätigung der ordnungsgemäßen Rückmeldung erhält der Studierende die entsprechende
Immatrikulationsbescheinigung (auch für BAföG-Zwecke), die er/sie
über das lsf-Onlinesystem ausdrucken kann.
• Beurlaubung
Auf ihren Antrag können Studierende aus wichtigem Grund von der
Verpflichtung zu einem ordnungsgemäßen Studium befreit werden
149
(Beurlaubung). Der Antrag ist während der Rückmeldefrist zu stellen. Die Zeit der Beurlaubung soll in der Regel zwei Semester nicht
übersteigen. Urlaubssemester zählen als Hochschulsemester, nicht
als Fachsemester.
Studierende können Schutzzeiten entsprechend § 3 Absatz 1, § 6
Absatz 1 des Mutterschutzgesetzes und Elternzeit entsprechend §
15 Absätze 1 bis 3 des Bundeselterngeld- und Elternzeitgesetzes
in Anspruch nehmen; hierfür sind sie auf Antrag zu beurlauben.
Gleiches gilt für die Zeiten der Pflege einer oder eines nahen
Angehörigen im Sinne von § 7 Absatz 3 des Pflegezeitgesetzes,
die oder der pflegebedürftig im Sinne der §§ 14 und 15 des
Elften Buches Sozialgesetzbuch ist. Nach Sätzen 1 und 2 beurlaubte Studierende sind berechtigt, an Lehrveranstaltungen teilzunehmen, Studien- und Prüfungsleistungen zu erbringen und
Hochschuleinrichtungen zu nutzen. Zeiten nach den Sätzen 1 und 2
werden nicht auf die Beurlaubung nach Absatz 1 Satz 2 angerechnet.
• Studien- und Prüfungsordnung
Das Studium und die Prüfungen werden nach der Studien- und
Prüfungsordnung der Hochschule Biberach durchgeführt.
Weiter Informationen unter www.hochschule-biberach.de/web/
pruefungsamt/studien-und-pruefungsordnung-spo
• Beendigung des Studiums
Die Mitgliedschaft Studierender in der Hochschule erlischt durch die
Exmatrikulation. Die Exmatrikulation erfolgt auf Antrag der
Studierenden oder von Amts wegen.
Die Exmatrikulation wird vorgenommen:
- nach Aushändigung des Abschlusszeugnisses,
- wegen Verlust des Prüfungsanspruchs,
- wegen nicht fristgerechter Rückmeldung,
- bei Abbruch des Studiums (wichtiger Grund, Nachweis erforderlich),
- beim Hochschulwechsel,
- wenn ein Immatrikulationshindernis nachträglich eintritt
- bei Unterbrechung des Studiums.
• Abschlussgrad
Nach erfolgreichem Abschluss des Studiums verleiht die
Hochschule bei den Bachelor- und Masterstudiengängen den
Hochschulgrad
Bachelor of Arts - B.A.,
Bachelor of Engineering - B.Eng.,
Bachelor of Science - B.Sc.,
Master of Arts - M.A.,
Master of Engineering - M.Eng.,
Master of Science - M.Sc.
• Studienberatung
Die Studienberatung an der Hochschule Biberach steht allen
Schülern, die sich für ein Studium interessieren sowie den
Studienanfängern
und Studierenden bei Fragen offen
- zu Studienmöglichkeiten, Bewerbung und Zulassung zum Studium
- zum Studienfach- oder Studienortwechsel
- zu weiterführenden Studienangeboten.
Auskünfte erteilt:
Professor Eckhard Klett, Wissenschaftlicher Leiter
des Zulassungsamtes, Fon: 07351/582-411 sowie
Dipl.-Betriebswirt (FH) Rolf Litterst,
Leiter der Studentischen Abteilung, Fon: 07351/582-150
Über Inhalte, Aufbau und Anforderungen des Studiums informieren
die einzelnen Fakultäten durch die damit beauftragten Professoren.
Termine für ein persönliches Gespräch müssen von Fall zu Fall vereinbart werden.
INFO
150
Studierendenwerk Ulm
• Abteilung Studienfinanzierung – Amt für Ausbildungsförderung –
Karlstraße 36, 89073 Ulm
Für die soziale Betreuung und Förderung der Studierenden der
Hochschule Biberach ist das Studierendenwerk Ulm, Anstalt des öffentlichen Rechts, James-Franck-Ring 8 (Universität), 89081 Ulm zuständig.
Abteilungsleiter
Hermann Jansen | Raum: 106
Fon: 0731 50-25252
[email protected]
stellv. Abteilungsleiter
Ulrich Schwarzenbolz | Raum: 303
Telefon: 0731 50-25258
[email protected]
Sekretariat
Nicole Klinger | Raum: 105
Fon: 0731 50-25253
[email protected]
Kontakt:
Fon: 0731 50-25246, 47, 48
Fax: 0731 50-25251
E-Mail: [email protected]
Besuchszeiten:
Mo. 13:00 bis 15:00 Uhr
Mi. 13:00 bis 16:00 Uhr
Fr. 10:00 bis 12:00 Uhr
oder nach vorheriger Vereinbarung
Tel. Sprechzeiten:
Mo., Mi. 09:00 bis 12:00 Uhr
Di. 13:00 bis 15:00 Uhr
Fr. 09:00 bis 10:00 Uhr
• Geschäftsführung
Geschäftsführer
Claus Kaiser | Raum: 110
Fon: 0731 50-23810
[email protected]
Stellv. Geschäftsführerin Birgit Luderer | Raum: 107
Fon: 0731 50-23810
[email protected]
INFO
Sekretariat
Ingrid Glöckler | Raum: 111
Fon: 0731 50-23810
[email protected]
Postanschrift:
Studierendenwerk Ulm
Anstalt des öffentlichen Rechts
Postfach 40 79
89030 Ulm
Kontakt:
Fon: 0731 50-23810
Fax: 0731 50-23831
www.studierendenwerk-ulm.de
151
Während und außerhalb dieser Sprechzeiten steht den Studierenden
der Service-Point zur Verfügung. Hier erhält man BAföG-Anträge,
Einzelformulare und Informationsschriften.
• Studienfinanzierung / Bundesausbildungsförderungsgesetz
(BAföG)
Eine gute Ausbildung ist die Basis für beruflichen Erfolg. Jede Ausbildung bringt aber auch finanzielle Belastungen mit sich. Ziel des
BAföG ist es, jedem jungen Menschen die Möglichkeit zu geben,
unabhängig von seiner sozialen und wirtschaftlichen Situation eine
Ausbildung zu absolvieren, die seinen Fähigkeiten und Interessen
entspricht. Eine qualifizierte Ausbildung soll nicht an fehlenden
finanziellen Mitteln des Auszubildenden, seiner Eltern oder seines
Ehegatten scheitern.
Das sollten Sie wissen!
Lassen Sie sich beraten. Wenn Sie einen Antrag stellen, wissen Sie
konkret, ob Ihnen Förderungsleistungen zustehen oder nicht! Bei
Fragen oder Problemen sind wir gerne für Sie da.
BAföG wird frühestens ab dem Monat der Antragstellung bezahlt.
Um die Frist zu wahren, können Sie auch einen formlosen Antrag
stellen („Hiermit beantrage ich Ausbildungsförderung nach
dem BAföG.“), der dem BAföG-Amt zugeschickt wird. BAföGAnträge gibt es im Internet unter www.das-neue-bafoeg.de, beim
Studierendenwerk Ulm, Karlstraße 36, 89073 Ulm, oder sie können
beim Studentensekretariat Ihrer Hochschule abgeholt werden. Auch
auf unserer Homepage www.studierendenwerk-ulm.de finden Sie
unter Studienfinanzierung die erforderlichen Formblätter, Vordrucke
und eine BAföG-Antrags-Checkliste.
Online-Antragstellung jetzt auch für baden-württembergische
Studierende: Nutzen Sie die Möglichkeit, den BAföG-Antrag online
auszufüllen unter www.studierendenwerk-ulm.de/studienfinanzierung/online-antrag.html. Dadurch haben Sie den Vorteil, dass der
Antrag auf Plausibilität geprüft wird und am Ende alle nachzureichenden Unterlagen angezeigt werden.
BAföG-Anträge gibt es im Internet unter www.bafög.de.
Das Studierendenwerk Ulm bietet an der Hochschule Biberach (Ort
siehe Aushang) zu den nachfolgenden Terminen folgenden Service
an:
17.03.2015
13.30 - 14.30 Uhr
Raum B 3.10
Einführungsveranstaltung
19.03.2015
11.00 - 14.30 Uhr
Raum A 0.08
Sprechstunde für
Neuimmatrikulierte
26.03.2015
11.00 - 14.30 Uhr
Raum A 0.08
Sprechstunde für
Neuimmatrikulierte
16.04.2015
11.00 - 14.30 Uhr
Raum A 0.08
Sprechstunde für
Neuimmatrikulierte
INFO
152
• Abteilung Wohnen
Abteilungsleiter
Peter Moßner | Raum: 219
Fon: 0731 50-23821
[email protected]
• Rechtsberatung
Im Rahmen seines Aufgaben- und Zuständigkeitsbereichs bietet das
Studierendenwerk eine gebührenfreie rechtliche Beratung an:
Rechtsassesor
Bereichsleiter
studentisches Wohnen
Bereichsleiter
Objektmanagement
Besuchsadresse
INFO
Dirk Rettweiler | Raum: 220/025
Fon: 0731 50-23846
[email protected]
Andreas Grob
Heilmeyersteige 111
89075 Ulm
Fon: 0731 950 88 936
Fax: 0731 950 88 937
[email protected]
Sekretariat
Manuela Kaiser | Raum: 220/025
Fon: 0731 50-38403
[email protected]
Sachbearbeiterin
Kathrin Karnath | Raum: 215/025
Fon: 0731 50-23848
[email protected]
Sprechzeiten:
Montag bis Mittwoch und Freitag
von 10:00 bis 12:00 Uhr
Mittwoch von 13:00 bis 16:00 Uhr
oder nach vorheriger
telefonischer Vereinbarung
Im Studierendenwohnhaus Kapuzinerstraße 11/13, in unmittelbarer
Nähe der Hochschule, stehen in Zwei- und Dreizimmerwohnungen
63 möblierte Wohnplätze für Studierende der Hochschule zur Verfügung. Anschluss an das Internet ist von jedem Zimmer aus möglich.
Krstimir Krizaj
James-Franck-Ring 8
89081 Ulm
Fon: 0731 50-23851
[email protected]
Alle Informationen über die Betreuung und Förderung
der Studierenden der Hochschule Biberach finden Sie unter
www.studierendenwerk-ulm.de.
• Hochschulgastronomie
Abteilungsleiter
Günter Mayr
Raum: 1408/O25
Fon: 0731 50-23844
[email protected]
Leiterin der Cafeteria
Doris Weggenmann
Fon: 07351 582-561
Fax: 07351 582-560
[email protected]
Öffnungszeiten der Cafeteria
während der Vorlesungszeit:
Montag bis Donnerstag:
07:30 bis 16:30 Uhr
Freitag: 07:30 bis 14:00 Uhr
Öffnungszeiten der Cafeteria
außerhalb der Vorlesungszeit:
siehe Aushang
153
In der Cafeteria in der Hochschule in Biberach gibt es Heiß- und
Kaltgetränke, kalte und warme Snacks sowie Süßigkeiten aller Art.
In der Pharmazeutischen Biotechnologie wird vormittags ein Pausenverkauf mit Snacks und Getränken angeboten, außerdem steht
eine Kaffeemaschine, ein Kaltspeise- und Getränkeautomat zur
Verfügung.
Mittagessen zum Studierendenpreis kann man gegen Vorlage des
gültigen Studierendenausweises im nahe gelegenen Obi-Baumarkt
bei der Bäckerei Keim & Brecht einnehmen. Studierende erhalten
außerdem während der Vorlesungszeiten in den Gaststätten „Altes
Haus“, „Schwarz Rössle“ und „Goldener Hirsch“ ein vergünstigtes
Mittagessen. Hierzu wird ein Studierendenausweis mit ausreichendem Guthaben benötigt. Der Studierendenausweis kann an allen
Aufladeterminals in der Hochschule aufgeladen werden.
Bei Fragen, Anregungen oder Verbesserungsvorschlägen können Sie
sich gerne an die Cafeterialeiterin wenden oder per E-Mail an: guenter.
[email protected] bzw. [email protected].
Die PBS bietet Studierenden im Rahmen von Einzelgesprächen kompetenten Rat und Hilfe zur Lösung von psychosozialen Problem- und
Fragestellungen. Bei akuten Fällen bietet sie eine Krisenintervention
an. Die Einzelberatung ist kostenlos.
Seit 2014 bietet die PBS eine Sprechstunde an der Hochschule Biberach
an, welche in der Regel 14-tägig mittwochs stattfindet. Die Anmeldung ist
ausschließlich über das Sekretariat der PBS in Ulm möglich und verbindlich.
Neben den Einzelberatungen bietet die PBS ein auf die spezifischen
Bedürfnisse von Studierenden zugeschnittenes Kursprogramm an. In
diesen Kursen werden Strategien für eine effektive Bewältigung von
Studienanforderungen vermittelt, die dabei helfen, sich im Studium zu
behaupten. Für eine verbindliche Anmeldung zu diesen Kursen wir eine
Anmeldegebühr von 10 € erhoben.
Mehr Infos unter www.studierendenwerk-ulm.de/beratung-kindersoziales/psychosoz-beratung-pbs.html
Zentrale Hochschuleinrichtungen
• Rechenzentrum
• Psychosoziale Beratungsstelle für Studierende (PBS)
Das Studierendenwerk Ulm bietet für Studierende eine psychosoziale
Beratung an.
Postanschrift:
Anmeldung/Kontakt:
Studierendenwerk Ulm
Psychosoziale Beratungsstelle
für Studierende
James-Franck-Ring 8
89081 Ulm
Sekretariat
Raum: 111
Telefon: 0731 50-23811
Telefax: 0731 50-23831
[email protected]
Wissenschaftliche Leitung: Prof. Dr.-Ing. Frank Fasel
Technische Leitung: Dipl.-Ing. (FH) Roland Forderer
Kontakt: Fon: 07351 582-172
Fax: 07351 582-179
[email protected]
Öffnungszeiten:
Montag bis Freitag:
7.45 Uhr - 24.00 Uhr
(während der Vorlesungszeit)
7.45 Uhr - 16.00 Uhr
(in den Semesterferien)
Außerhalb dieser Zeiten werden Schlüssel ausgegeben.
INFO
154
Mitarbeiter:
Fachinformatiker Stefan Affeld
Dipl.-Ing. (FH) Margerita Büchter
IT-Techniker Mehmet Demircioglu
Dipl.-Ing. (FH) Florian Huber
Dipl.-Ing. (FH) Joachim Hummler
Dipl.-Wirtschaftsinformatikerin (BA) Julia Miller
Dipl.-Betriebswirt (BA) Armin Schennach
Dipl.-Ing. Andreas Schmid
MBA Dipl.-Ing. (FH) Peter Stützle
Dipl.-Dokumentar Ingo Zugenmaier
Das Rechenzentrum ermöglicht den Studierenden effizientes Arbeiten mit modernsten Geräten und einem umfangreichen Softwareangebot. Hierfür stehen 200 moderne, praxiskonforme Anwendungsprogramme auf über 160 Windows- und Linux-PC’s rund
um die Uhr zur Verfügung. Für Präsentationen erforderliche Geräte
wie z. B. Notebooks, Beamer und Kameras stehen im Serviceraum
zur Ausleihe bereit. Zur Datenein- und ausgabe stehen mehrere
A0-Plotter, Farb-Laserdrucker und Scanner zur Verfügung.
Neun Ingenieure, ein Techniker, ein Fachinformatiker und
Tutoren betreuen Studenten, Hochschulangehörige und Geräte.
Die Außenanbindung mit 2 x 10 Gbit/s gewährleistet einen
schnellen und stabilen Zugang zum Internet. Ca. 20 Server
im Hintergrund stellen die dem Stand der Technik entsprechenden Funktionalitäten – wie z. B. E-Mail, Speicherplatz oder
Druckabrechnung – zur Verfügung. Studenten können mit ihren
Notebooks kostenlos auf das Hochschulnetz und Internet zugreifen
INFO und die zur Verfügung stehenden Ressourcen nutzen.
Ein ständiger Ausbau der IT-Infrastruktur gewährleistet optimale
Randbedingungen für die Studierenden. Dazu gehören der flächendeckende Wireless-LAN-Ausbau und die Ergänzung durch kabelgebundene Zugänge für private PCs und Notebooks von
Studierenden und Lehrenden. Das Studierendenwohnheim ist
über eine Glasfaserlei-tung an das RZ angebunden. Der Zugriff
auf Datenbestände und Software der Hochschule per WirelessLAN wird durch gesicherte Verbindungen und Terminalserver
ermöglicht. Ergänzend dazu sind entsprechende VPN-Zugänge für
einen Fernzugriff eingerichtet. Über das Informationsportal LSF
Campusmanagement können Studierende alles rund um Noten,
Vorlesungen und Prüfungen erfahren. Arbeiten mit interaktiven
Lehrinhalten wird durch das E-Learning System ILIAS ermöglicht.
155
• Bibliothek
Wissenschaftliche Leitung:
Prof. Dr. rer. pol. André Bleicher
Bibliotheksleitung:
Kathy Heintz
Mitarbeiter:
Hannah Gabler, stellv. Leitung / PBT
Martina Bökeler
Linda Lätzsch
Kontakt:
Zukunft baut auf Wissen!
Zukunft baut auf Wissen…nur ein Motto? Das muss nicht sein! Die
Bibliothek unterstützt Sie dabei, an ihrer Zukunft zu bauen. Sie sind
herzlichst eingeladen, ihre Bibliothek zu besuchen.
Hier erhalten Sie Auskunft zu gedruckten und elektronischen
Veröffentlichungen. Sie können aus einer Vielzahl von Medien
auswählen. Neben Printmedien bieten wir auch Zugriff auf elektronische Ressourcen, wie z. B. Datenbanken, E-Books und OnlineZeitschriften. In der Hauptbibliothek, im Untergeschoss, sind
die Semesterfächer mit allen wichtigen Informationen zu ihren
Lehrveranstaltungen.
Fon Hauptstelle: 073 51 582-160
Fon Zweigstelle PBT: 073 51 582-465
[email protected]
www.hochschule-bc.de/bibliothek
Öffnungszeiten Hauptbibliothek:
Semester:
Montag bis Donnerstag
Freitag
07.30 Uhr - 20.00 Uhr
07.30 Uhr - 16.30 Uhr
Vorlesungsfreie Zeit:
Montag bis Donnerstag
Freitag
08.00 Uhr - 17.00 Uhr
08.00 Uhr - 14.00 Uhr
Außenstelle Biotechnologie
Semester:
Montag, Mittwoch
13.00 Uhr - 16.00 Uhr
Dienstag, Donnerstag, Freitag 10.00 Uhr - 13.30 Uhr
INFO
156
Von der Ausleihe ausgeschlossen sind Zeitungen, Zeitschriften und
Sammelwerke. Diese kann man in der Bibliothek kopieren oder scannen. Die Ausleihfrist beträgt 4 Wochen. Bis zu fünfmal können Sie
Ihre Medien verlängern. Seit 01.01.2013 können Sie Bücher über
den Selbstverbucher leihen und 24 h über die Rückgabebox vor der
Bibliothek abgeben.
Per Fernleihe können, für eine Gebühr von 1,50 Euro, auch Bücher von
anderen Bibliotheken ausgeliehen werden. Über unsren „BooksharingLieferdienst“ ist die Ausleihe bei der nahegelegenen Bibliothek/
Mediothek im Kreis-Berufsschulzentrum Biberach sogar kostenlos.
Sie finden in der Hauptbibliothek 70 Leseplätze. Im Erdgeschoss
und auf der Galerie, sowie in der Außenstelle Biotechnologie,
kann über WLAN kostenlos das Internet genutzt werden. An den
Rechercheplätzen melden Sie sich mit ihrem Hochschul-Login an.
Über den Online-Katalog können Sie nach Bibliotheksbeständen
recherchieren, Datenbanken, E-Books und Online-Zeitschriften abrufen.
Weiterhin bietet der Online-Katalog eine Selbstbedienungsfunktion
„Mein Konto“. Nachdem Sie ihr Kennwort (Matrikelnummer mit
Nullen) und Passwort (Geburtsdatum TTMMJJJJ) eingegeben haben,
können Sie: Entliehenes vormerken, Ausleihen überwachen und
Leihfristen von Medien verlängern.
Mit einem umfangreichen Schulungsangebot in den Bereichen
recherchieren, Zitieren und Literaturverwaltung unterstützt Sie
die Bibliothek auch bei allen Fragen rund ums wissenschafliche
INFO Arbeiten.
Finden Sie einmal nicht das, was Sie suchen, helfen wir ihnen
gerne weiter. Rund um die Uhr finden Sie auf unserer Website
Informationen und Hilfestellungen. Schauen Sie einfach mal vorbei.
Das Bibliotheksteam freut sich auf ihren Besuch.
157
ORGANISATION
Hochschulleitung:
Prof. Dr.-Ing. Thomas Vogel
Prof. Dr.-Ing. Norbert Büchter,
Prorektor für Studium und internationale Angelegenheiten
Prof. Dr.-Ing. Annette Schafmeister,
Prorektorin für Forschung und Weiterbildung
Kanzler Thomas Schwäble, Diplom-Verwaltungswirt (FH)
Ehrensenatoren:
Dipl.-Volkswirt Dr. Rolf Bollinger, Heusenstamm b. Frankfurt
Mario Caroli, Bankhaus Ellwanger & Geiger KG, Stuttgart
Dipl.-Kfm. Walter Engelmann, Nußloch
Claus W. Hoffmann, ehemaliger Oberbürgermeister
der Stadt Biberach
Dr. Hans-Joachim Kay, ehemaliger Präsident der Bauakademie
Biberach, Stuttgart
Gerhard Keil, Königsstein/Taunus
Dipl.-Ing. Elmar Reich, Biberach
Dipl.-Kfm. Eberhard Rommel, Bauunternehmer, Stuttgart
Wolfram Schetter, Ltd. Regierungsdirektor i. R., Biberach
Dr. Wilfried Steuer, Stud. phil., Landrat a. D., Emerfeld
Barry Symonds, ehem. South Bank University, London
Dipl.-Ing. Wolfgang Watzlaw, Ltd. Bundesbahndirektor a. D.,
Korntal-Münchingen
Michael Westphal, Dreieich-Götzenhain
Hochschulrat:
Externe Mitglieder:
Dr. Dorothee Ambrosius
SVP Global Process Science Boehringer Ingelheim Pharma GmbH
& Co. KG, Biberach
Monika Beltinger
Baureferentin der Stadt Kempten
Thomas Jakob
stv. Vorsitzender des Vorstandes der Kreissparkasse Biberach
Prof. h.c. Dr.-Ing. Hans-Josef Krämer
Vorsitzender des Berufsausschusses der Deutschen Bauindustrie
Dr. Wolfram Münch
Leiter Bereich Forschung, Entwicklung & Demonstration der EnBW AG,
Karlsruhe
Dr. Nikolaus F. Rentschler
Geschäftsführer Dr. Rentschler Holding GmbH & Co. KG, Laupheim
Interne Mitglieder:
Prof. Dr. Martin Becker
Fakultät Architektur & Energie-Ingenieurwesen
Prof. Dr. jur. Henrike Mattheis
Fakultät Betriebswirtschaft
Dipl. Wirtschaftinformatikerin BA Julia Miller
Mitarbeiterin Rechenzentrum
Prof. Dipl.-Ing. Martin Schubert
Fakultät Bauingenieurwesen und Projektmanagement
Prof. Dr. Ute Traub-Eberhard
Fakultät Biotechnologie
Senat:
Mitglieder kraft Amtes
Prof. Dr.-Ing. Thomas Vogel, Rektor
Prof. Dr.-Ing. Norbert Büchter, Prorektor
Prof. Dr.-Ing. Annette Schafmeister, Prorektorin
ORG
158
Kanzler Thomas Schwäble, Diplom-Verwaltungswirt (FH)
Prof. Dr. Kerstin Otte, Gleichstellungsbeauftragte
Prof. Andreas Theilig, Dekan Fakultät Architektur & EnergieIngenieurwesen
Prof. Dipl.-Ing. Alexander Glock
Bauingenieurwesen und Projektmanagement
Prof. Dr. Dr. jur. rer. pol. Norbert Geiger, Dekan Fakultät
Betriebswirtschaft
Prof. Dr. Jürgen Hannemann, Dekan Fakultät Biotechnologie
Gewählte Mitglieder
Professoren
Prof. Dr. rer. pol. André Bleicher
Prof. Dr.-Ing. Alexander Floß
Prof. Dr. Hartwig Heyser
Prof. Dr. Hans Kiefer
Prof. Dr.-Ing. Hans Quasnitza
Prof. Dr. Heiko Rahm
Mitarbeiter
Rolf Herrmann, Öffentliche Baustoffprüfstelle
Sinje Miebach, Akademisches Auslandsamt
Monika Schad, Labor Geotechnik
Studenten
Bianca Czacharowski
Katharina Milena Fischer
Rebecca Rinas
Martin Sitzmann
ORG
Besondere Aufgabengebiete in der Selbstverwaltung
Ausbildungsförderung (BAföG)
Prof. Dr. A. Wamsler
Auslandsamt
Prof. Dr.-Ing. N. Büchter
Begabtenförderung
Prof. Dr.-Ing. N. Büchter
Behindertenbeauftragter
Prof. Dipl.-Ing. J. Aldinger
Curricularfragen
Prof. E. Klett
Beauftragter für Agenda 21
Prof. Dr.-Ing. R. Koenigsdorff
Beauftragter für Ethik u. Nachhaltige
Entwicklung
Prof. Dr. G. Balensiefen
Forschungsbeauftragter
Gleichstellungsbeauftragte
Fremdsprachenbeauftragter
Prof. E. Klett
Frau Prof. Dr. K. Otte
Prof. Dr.-Ing. Norbert Büchter
Hochschuldidaktik
Prof. Dr. G. Balensiefen
Hochschulsport
Prof. Dr.-Ing. H. Nelskamp
Umweltschutzbeauftragter
Prof. Dr.-Ing. A. Heckele
Prüfungsamt
Prof. Dr.-Ing. N. Büchter
Zulassungsamt/Studentensekretariat
Prof. E. Klett
Studium generale
Prof. Dr.-Ing. N. Büchter
Wissenschaftliche Leitung Bibliothek
Bleicher
Prof. Dr. rer. pol. André
Datenschutzbeauftragter
Kommisarisch
Prof. Dr.-Ing. F. Schäfer
Praktikantenamtsleiter
Studiengang Architektur
Prof. Dipl.-Ing. G. Bosch
Fakultät Bauingenieurwesen
Prof. Dr.-Ing. H.-G. Quasnitza
159
Studiengang Betriebswirtschaft
(Bau und Immobilien)
Prof. Dr.-Ing. H. Heyser
Studiengang
Pharmazeutische Biotechnologie
Dr. J. Kipper-Albertini
Studiengang
Industrielle Biotechnologie
Prof. Dr. C. Schips
Studiengang Energiewirtschaft
Prof. Dr. J. Weilepp
Studiengänge Energie-Ingenieurwesen Prof. Dr.-Ing. H. Ast
und Energie- und Gebäudesysteme
Studiengang Projektmanagement
Prof. H. Veigele
ORG
160
Weitere Einrichtungen und Ansprechpartner
Sekretariat Rektorat:
Heike Schmid
[email protected]
Nicole Nagel
[email protected]
Fon: 07351 582-101
Fax: 07351 582-109
Assistenz Rektorat:
Mira Florian
Fon: 07351 582-108
Fax: 07351 582-109
[email protected]
Qualitätsmanagement:
QMB Mira Florian
Referat für Presse- und
Öffentlichkeitsarbeit
Anette Schober-Knitz, Leiterin
Fon: 07351 582-104
Fax: 07351 582-119
[email protected]
ORG
Annegret Schmid
Fon: 07351 582-107
Fax: 07351 582-119
[email protected]
Renate Einsiedler
Fon: 07351 582-116
Fax: 07351 582-119
[email protected]
Verwaltung:
Thomas Schwäble, Kanzler
Fon: 07351 582-110
Fax: 07351 582-119
[email protected]
Sekretariat:
Kathlen Nischan
Fon: 07351 582-111
Fax: 07351 582-119
[email protected]
Haushalt und Finanzen:
Leitung: Vera Jauch
Fon: 07351 582-112
Fax: 07351 582-119
[email protected]
Zahlstelle:
Theresia Welser
Fon: 07351 582-113
Fax: 07351 582-119
[email protected]
Manuela Bauersachs
Fon: 07351 582-114
Fax: 07351 582-119
[email protected]
Personalabteilung:
Leitung: Patricia Bührle
Fon: 07351 582-120
Fax: 07351 582-119
[email protected]
Sekretariat:
Ulrike Buck-Steib
Fon: 07351 582-121
Fax: 07351 582-119
[email protected]
Druckerei und
Manuskriptausgabe:
Erich Klawitter
Fon: 07351 582-140
[email protected]
Mitarbeiter:
Emil Föhr,
Personalsachbearbeitung
Fon: 07351 582-122
Fax: 07351 582-119
[email protected]
Ingeborg Waibel-Jäger
Fon: 07351 582-141
[email protected]
Angelika Baur, Telefonzentrale
Fon: 07351 582-0
Fax: 07351 582-119
[email protected]
Hausverwaltung:
Herbert Bautz
Fon: 07351 582-134 und 132
[email protected]
Technische Abteilung
Leitung:
Theodor Mack
Fon: 07351 582-130
Fax: 07351 582-119
[email protected]
Andreas Gleinser
Fon: 07351 582-136 und 137
[email protected]
Mitarbeiter:
Barbara Eberhardt-Weber
Fon: 07351 582-131
Fax: 07351 582-119
[email protected]
Haustechniker:
Wilfried Motzet
Fon: 07351 582-135
[email protected]
Claudia Knecht
Fon: 07351 582-142
[email protected]
Joachim Ilg
Fon: 07351 582-133 und 136
[email protected]
AStA
Utha Schneider
Fon: 07351 582-115
Fax: 07351 582-119
[email protected]
SIV e. V.
Stud. Interessenvereinigung
Fon: 07351 582-185
Fax: 07351 582-119
[email protected]
161
ORG
162
FÖRDERVEREIN
Gesellschaft der Freunde und Absolventen
der Hochschule Biberach e.V.
• Mitgliedschaft
Mitglieder der Gesellschaft der Freunde und Absolventen sind:
• Absolventinnen und Absolventen der Hochschule Biberach bzw.
der Akademie der Hochschule Biberach
• Absolventinnen und Absolventen der Master- und
Nachdiplomstudiengänge der Hochschule Biberach bzw.
der Akademie der Hochschule Biberach
• Mitglieder des Lehrkörpers der Hochschule
• Personen, Firmen und Institutionen, die zur Hochschule einen
besonderen Bezug haben.
• Studenten der Hochschule Biberach
Die Mitglieder verpflichten sich zur Förderung des Vereinszweckes
und zur Zahlung des Jahresbeitrags in Höhe von 25 €/Jahr. Firmen
zahlen 75 €. Studenten sind vom Beitrag bis 1 Jahr nach dem
Abschluss freigestellt.
• Abteilungen
Seit 2013 gibt es die Möglichkeit Abteilungen innerhalb des Vereins
zu gründen. Ab 2014 werden wir 2 Abteilungen, Biotechnologie
und Betriebswirtschaft, einrichten, um den Kontakt zu den
Studierenden und Absolventen zu optimieren.
• Weiterbildung
Um den Wissenstransfer zwischen Hochschule und Praxis zu
fördern, sowie ein attraktives Weiterbildungsangebot unseren
Mitgliedern zu bieten, haben wir mit Freunden der Hochschule die
Akademie der Hochschule gegründet.
• Unterstützung
Dass an der Hochschule Biberach hervorragend gelehrt und ausgebildet wird, wissen wir schon lange. Nach dem hervorragenden
Abschneiden bei den Hochschulrankings ist es auch kein Insidertipp
mehr, dass Biberach zu den besten Hochschulen Deutschlands zählt.
Um diesen Status beizubehalten, werden ständig neue Ressourcen
benötigt. Unsere Unterstützung ist daher in vielen Bereichen notwendig. Öffentlichkeitsarbeit der Hochschule und der Fachbereiche,
Dokumentationen, Fachseminare, Auslandskontakte, Ausstellungen,
kulturelle Veranstaltungen und Hochschulsport wurden bisher dank
Spenden und Beiträge unserer Mitglieder ermöglicht.
Wenn auch Sie ein Freund der Hochschule werden möchten, werden Sie Mitglied unter http://www.hochschule-biberach.de/web/gdf
oder senden Sie uns eine Mail an [email protected] .
Partner der Hochschule: Der Förderverein der Hochschule
Die Gesellschaft der Freunde und Absolventender Hochschule
Biberach ist fast so alt wie die Hochschule selbst. Ein Jahr nach
Gründung der damaligen Staatlichen Ingenieurschule (1964) wurde
die Gesellschaft ins Leben gerufen. Nahezu 1400 Mitglieder unterstützen die Hochschule seither ideell und finanziell.
• Netzwerk
„Die Hochschule verlassen und doch verbunden bleiben.“ Unter
GDF diesem Motto steht unser Netzwerk, das Hochschule, Studenten,
Absolventen und Freunde verbindet. Es sollen Informationen,
Termine, Stellenausschreibungen und vieles, vieles mehr darüber ausgetauscht werden. Ebenso können neue Kontakte und
Beziehungen geknüpft werden.
Kontakt:
Gesellschaft der Freunde und Absolventen der Hochschule Biberach
[email protected]
Sekretariat: Cornelia Zell
Fon:
07351 3494-0
Fax:
07351 3494-10
163
AKADEMIE DER HOCHSCHULE BIBERACH
Präsident:
Senator h.c. Mario Caroli
Vizepräsidentin:
Prof. Dr.-Ing. Annette Schafmeister
Geschäftsführerin:
Dipl.-Betriebswirtin (FH) Miriam Rehm MBA
Stv. Geschäftsführer:
Dipl.-Betriebswirt (FH) Pascal Steinert
Akademie der Hochschule Biberach
Memelstraße 7
88400 Biberach
Fon: 07351 582-551
Fax: 07351 582-559
[email protected]
www.akademie-biberach.de
Eine Plattform für lebenslanges Lernen
Die Akademie der Hochschule Biberach ist seit über 30 Jahren
eine der führenden Institutionen für Fort- & Weiterbildung für die
Bau- und Immobilienbranche. Sie wurde 1983 unter dem Namen
„Bauakademie Biberach“ als Trägerin der Weiterbildungsangebote
der Hochschule Biberach gegründet. Hervor ging sie vor allem aus
dem „Lindauer Bauseminar“, das 35 Jahre lang erfolgreich angeboten wurde. Schon damals erkannten die Organisatoren den großen
Bedarf an berufsbegleitenden Ausbildungsprogrammen im Sinne des
lebenslangen Lernens. Die Stiftungsgründer „Gesellschaft der Freunde
und Absolventen der Hochschule Biberach“ sowie Firmen der deutschen Bauindustrie wollten dieses Angebot bezogen auf die Bau- und
Immobilienwirtschaft ausbauen und in erster Linie den Biberacher
Hochschul-Absolventen anbieten.
Nach diesem Vorbild sind mittlerweile viele Seminare als Plattform
für den Erfahrungsaustausch entstanden. Außerdem bietet die
Stiftung sehr erfolgreich den MBA „Unternehmensführung Bau“
an sowie seit 2002 den von der RICS akkreditierten postgraduierten
Masterstudiengang MBA „Internationales Immobilienmanagement“
(„International Real Estate Management“). Als erste deutsche
Hochschule konnte die Hochschule Biberach im Februar 2004
gemeinsam mit der damaligen Bauakademie Biberach den
Absolventen dieses speziell für die Immobilienwirtschaft konzipierten
berufsbegleitenden Masterstudienganges den deutschen staatlichen
Hochschulgrad „Master of Business Administration“ (MBA) verleihen.
Seit 2011 hat sich die Bauakademie Biberach in „Akademie der
Hochschule Biberach“ umbenannt, um dem erweiterten Angebotsspektrum der Hochschule Biberach auf den Gebieten der Biotechnologie und Energiewirtschaft Rechnung zu tragen. Stiftungszweck
ist neben der qualifizierten Weiterbildung Erfahrungsaustausch
und Erkenntnisvermittlung zwischen Lehre, Forschung und Praxis
auf nationaler und internationaler Ebene sowie die Förderung der
Hochschule Biberach.
AHB
164
Die Akademie der Hochschule Biberach unterstützt zahlreiche Projekte, die die Hochschule allein aus staatlichen Mitteln nicht finanzieren
könnte: Etwa das 2003 mit dem Theo-Prax-Preis ausgezeichnete interdisziplinäre Hochschul-Projekt in der ehemaligen Sowjet-Republik
Moldawien. Das Projekt ein Sozialzentrum nahe der Hauptstadt
Chisinau vom Entwurf bis zur Ausführung samt Spenden-Akquisition
bewertete die Jury als „besonders hervorragende Arbeit“.
Als ein gelungenes Beispiel für die Stiftungs-Arbeit der Akademie
der Hochschule Biberach steht auch eine Arbeit des Studienganges
AHB
Architektur, unterstützt vom Hochschul-Institut für Holzbau.
Entwickelt wurde der so genannte Stabraum: Ein Holzbaupavillon,
der durch die Reduktion auf das lineare Element Stab verschiedenste Raumeindrücke in Abfolge erzeugt. Durch Verschiebung,
Schrägstellung und Verdrehung des eindimensionalen Elements in
die dritte Dimension steigert sich die Komplexität, mutiert der Raum
von geometrischer Ordnung zum Chaos. Der Stabraum erhielt 2003
eine lobende Erwähnung des Holzbaupreises Baden-Württemberg.
Innerhalb des Architektursommers Oberschwaben wurde der mobile
Stabraum als begehbare Skulptur präsentiert.
165
MBA Unternehmensführung Bau
Leitbild
Maßgeschneiderte Managementkompetenzen für die
Baubranche
Berufsbild
Bauunternehmen sind heute über die klassische bauausführende
Tätigkeit in Geschäftsfelder wie Generalunternehmerprojekte, Projektentwicklung, Betreibermodelle, Facility Management, und zwar
sowohl das technische als auch das kaufmännische Facility Management, hineingewachsen. Damit übernehmen sie neue Aufgaben
und stellen sich großen betriebswirtschaftlichen, organisatorischen
und rechtlichen Herausforderungen. Die Zahl der Positionen an der
Schnittstelle kaufmännischer und technischer Kompetenzen wächst.
Bauunternehmen müssen also ihr Personal für diese Schnittstellenaufgaben besonders qualifizieren.
Der erste Hochschulabschluss qualifiziert Bauingenieure und
Architekten vor allem für die technischen Aufgaben des Bauens,
also für den Entwurf, die Planung und Erstellung von Bauwerken.
In der Praxis aber müssen sie häufig auch Managementaufgaben
übernehmen – die Leitung einer Baustelle, einer Gruppe, einer
Abteilung, eines Büros oder das Management komplexer Projekte.
Dazu benötigen sie Kenntnisse in Management, Organisation, Controlling, Projektsteuerung und Führung. Zusätzlich zu den Fachkenntnissen werden Kommunikation, Gesprächsführung und Überzeugungsfähigkeit zu wichtigen Erfolgsfaktoren.
Ausbildungsziele
Der Aufbaustudiengang ist maßgeschneidert auf die
Bedingungen und Entwicklungen der Baubranche. Zielgruppe
sind Architekten und Ingenieure mit einem ersten baubezogenen
Hochschulabschluss, die sich persönlich weiterentwickeln wollen,
Managementaufgaben oder Führungspositionen in der Bauwirtschaft anstreben und die entsprechenden betriebswirtschaftlichen,
rechtlichen und organisatorischen Kenntnisse und Fähigkeiten
erwerben oder ausbauen möchten.
Die Referenten sind praxiserfahrene Professoren der Hochschule
Biberach, die die methodisch-betriebswirtschaftliche Basis legen,
sowie namhafte Fachleute und Führungskräfte aus Bauunternehmen, Architektur- und Planungsbüros, Beratungsunternehmen,
Rechtsanwaltskanzleien, Verwaltung und Banken, die die praktische Anwendung in Bauunternehmen sowie Architektur- bzw.
Planungsbüros erörtern. Fallstudien, Gruppenübungen und
Projektarbeiten verstärken den Anwendungsbezug.
Besonderheiten und Chancen
Neue Geschäftsfelder über die klassische Bauausführung hinaus stellen Unternehmen vor große Herausforderungen, die nur qualifizierte
Fachleute mit hohen Management- und Führungskompetenzen
bewältigen können. Der Studiengang behandelt die verschiedenen
Disziplinen und Managementaufgaben praxisorientiert und fokussiert auf die Anforderungen der Baubranche.
Der postgraduale Masterstudiengang bietet Bauingenieuren und
Architekten die Möglichkeit, betriebswirtschaftliche, rechtliche
und organisatorische Kompetenzen berufsbegleitend zu erlangen.
Die zeitliche Struktur in jährlichen Kompaktblöcken ist optimal
an die beruflichen Rahmenbedingungen von Bauingenieuren und
Architekten angepasst, für die häufige Abwesenheit i.d.R. Störungen
in Projektabläufen mit sich bringen würde. Im Vergleich mit zeitlich
stärker fragmentierten Studienkonzepten erhöht die Durchführung
in Kompaktblöcken zudem die Lerneffizienz, spart Reisezeiten und
-kosten und ermöglicht somit auch Personen mit einer weiten
Anreise die Teilnahme. Nicht zuletzt hat dieses Konzept auch positive
Auswirkungen auf den Erfahrungsaustausch und das Networking
zwischen Teilnehmern und Dozenten.
AHB
166
Studienmodule:
• Betriebswirtschaftliche und rechtliche Grundlagen der
Unternehmensführung
• Strategie und Marktorientierung
• Bilanzierung, Bilanzanalyse, Steuern
• Investition und Finanzierung
• Controlling und Risikomanagement
• Führung und Personalmanagement
• Organisation und Projektmanagement
• Planungs- und Baurecht
• Claim Management und Dispute Resolution
• Kommunikation und Verhandlung
Der Abschluss des akkreditierten Studienganges berechtigt die Absolventen zu einer Laufbahn im Höheren Dienst sowie zur Promotion.
AHB
Feedback
Der Studiengang blickt auf eine über 25-jährige Erfolgsgeschichte
zurück. Damals entwickelten die Akademie der Hochschule Biberach
und die Hochschule Biberach zusammen mit dem Fachverband Bau
e.V. das berufsbegleitende Aufbaustudium „Unternehmensführung
für Bauingenieure und Architekten“. Rund 500 Absolventen haben
seither diese Weiterbildung mit dem akademischen Grad „DiplomWirtschaftsingenieur/in (FH)“ abgeschlossen. Seit 2009 wird der
Studiengang unter dem Namen „Unternehmensführung Bau“ als
Masterstudiengang angeboten. Als akademischer Grad wird der
„Master of Business Administration“ (MBA) verliehen.
167
Der Studiengang ist von der Foundation for International Business
Administration Accreditation (FIBAA) akkreditiert, einer internationalen Stiftung für Qualitätssicherung im Bildungswesen. Damit
ist zertifiziert, dass der Studiengang sowohl den European MBA
Guidelines entspricht als auch den Anforderungen des deutschen
Akkreditierungsrates, der als Gremium der Hochschulrektorenkonferenz und der Kultusministerkonferenz die Qualitätsstandards
im deutschen Hochschulraum definiert. Das Akkreditierungssiegel
wurde dem Studiengang ohne Auflagen erteilt; besonders hervorgehoben wurden die hervorragende Qualität des Lehrpersonals,
die stark ausgeprägte Praxisorientierung und Berufsbefähigung
sowie die sehr gute Ausstattung von Akademie der Hochschule
Biberach und Hochschule.
Studium
Das Präsenzstudium findet in zwei sechswöchigen Kompaktblöcken
jeweils im Januar / Februar sowie einem Outdoor-Projektwochenende
im Herbst statt.
In das Studium integriert sind verschiedene Leistungsnachweise, die
in Form von Hausarbeiten, Referaten, Praxisprojekten und Klausuren
erbracht und von der Hochschule Biberach als sog. Externenprüfung
abgenommen werden. Im Anschluss an die Präsenzblöcke soll
jeder Teilnehmer im Rahmen der Masterthesis ein praxisorientiertes
Problem der Bau- oder Immobilienwirtschaft, das auch der eigenen
beruflichen Aufgabe entlehnt sein kann, vertieft untersuchen und
Lösungsansätze ausarbeiten. Nach Abschluss dieser Arbeit verleiht
die staatliche Hochschule Biberach den vom baden-württembergischen Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst anerkannten Titel „Master of Business Administration“ (MBA).
Voraussetzung
Voraussetzung ist ein erster Hochschulabschluss in einem baubezogenen Ingenieurstudiengang oder der Architektur sowie mindestens
ein Jahr Berufserfahrung.
Studiengangsleitung
Prof. Dr. Gisela Götz
Prof. Dr. Ing. Maik Hornuff
MRICS
Fakultät Betriebswirtschaft
(Bau und Immobilien)
Fakultät Betriebswirtschaft
(Bau und Immobilien)
AHB
168
MBA Internationales Immobilienmanagement
Leitbild
Fachkompetenz auf internationalem Niveau vom Lebenszyklus einer Immobilie bis zu deren Vernetzung im Portfolio
Berufsbild
Die Tätigkeitsfelder in der Immobilienwirtschaft sind vielfältig und
vernetzt. Entsprechend kommen die Teilnehmer des Studiengangs
aus allen Disziplinen der Bau- und Immobilienwirtschaft:
• Immobilieninvestoren
• Banken und Versicherungen
• Projektentwicklungsunternehmen
• Bewertungs- und Asset-Management-Unternehmen
• Unternehmensberatungen
• Facility Management
• Ingenieur- und Architekturbüros
• Rechtsanwaltskanzleien und Rechtsabteilungen von Immobilienunternehmen
• Researchabteilungen von Banken, Versicherungen,
Immobilieninvestoren und Marktforschungsinstituten
• Immobilienabteilungen von Non-Property-Unternehmen
AHB
Ausbildungsziele
Der Studiengang Internationales Immobilienmanagement, der als
erster Master-Studiengang für Immobilien in Deutschland seit dem
Jahr 2002 erfolgreich läuft, vermittelt umfassendes professionelles
Know-how für Nachwuchs- und Führungskräfte der Immobilienwirtschaft mit Schwerpunkt auf Gewerbeimmobilien. Der Studiengang
verfolgt dabei den ganzheitlich-integrativen Ansatz vom Lebenszyklus einer Immobilie bis zu deren Vernetzung im Portfolio. Er ist ge-
neralistisch angelegt und hat zum Ziel, den einzelnen Teilnehmern,
die jeweils Spezialisten in ihrem Fachgebiet sind, einen Einblick in die
anderen Fachgebiete zu geben und gesamtwirtschaftliche Zusammenhänge deutlich zu machen, um sie so für Führungs- und Managementaufgaben in der Immobilienwirtschaft zu qualifizieren. Dies
erfolgt sowohl durch hochkarätige Dozenten aus der Praxis als auch
durch interdisziplinäre Projektarbeiten in Teams auf den Gebieten
Projektentwicklung, Investment, Asset- und Portfoliomanagement.
Chancen
Gerade in Krisenzeiten rückt die Immobilie als nachhaltiges Investitionsobjekt wieder verstärkt in den Vordergrund. Spezialisten mit
hoher fachlicher und sozialer Kompetenz sind am Arbeitsmarkt mehr
denn je gefragt. Der postgraduale Masterstudiengang ermöglicht
den Teilnehmern ohne Ausstieg aus der festen beruflichen Position
eine berufsbegleitende, praxisorientierte und auf ihre spezifischen
Bedürfnisse zugeschnittene Weiterbildung, die von Projektarbeiten
und den Erfahrungen der namhaften Dozenten und praxiserprobten
Teilnehmer profitiert. Die mit Dozenten und Teilnehmern geknüpften
Kontakte sind hierbei mindestens ebenso wichtig wie die erworbenen fachlichen Kompetenzen.
Der Abschluss des akkreditierten Studiengangs berechtigt die Absolventen zu einer Laufbahn im Höheren Dienst sowie zur Promotion.
Besonderheiten
Im Masterstudiengang Internationales Immobilienmanagement wird
Internationalität wörtlich genommen mit Veranstaltern aus drei Ländern
und einem grenzüberschreitenden Studienverlauf: eine Woche in Zürich
und vier Wochen an der Partnerhochschule South Bank University in
London, wo sich die Teilnehmer u.a. mit den angelsächsischen Immobilienmärkten beschäftigen. Der Block 5, die integrierte Projektwoche zum
169
Thema Portfoliomanagement in Zürich, wird in Kooperation mit der
Firma Wüest & Partner, die in der Schweiz eine der ersten Adressen im
Bereich der Immobilienberatung und -bewertung ist, durchgeführt.
Die internationale Ausrichtung spiegelt sich jedoch nicht nur im Curriculum und den Studienorten wieder, sondern auch in der Teilnehmerstruktur. Die Durchführung in Blöcken lässt eine Teilnahme auch
bei weiter Anreise zu. So setzen sich die Kurse stets aus Teilnehmern
aus den unterschiedlichen Immobilienzentren und Fachgebieten
zusammen, was wertvolle Diskussionen und Erfahrungsaustausch
ermöglicht, zumal alle Teilnehmer über Berufserfahrung verfügen.
Die Blockstruktur ermöglicht zudem ein intensiveres und effektiveres
Lernen, als dies in Wochenend-Veranstaltungen möglich ist.
Absolventen des Studiengangs können zusätzlich einen Master of
Science (MSc) in London erwerben. Inhaltlich schöpft die Akademie der
Hochschule Biberach aus der Schnittmenge von Lehre und Forschung
an der Hochschule Biberach und der starken Marktnähe. Interdisziplinarität und Praxisbezug werden groß geschrieben. So wird die inhaltliche
Entwicklung des Studiengangs durch einen Beirat aus über 30 renommierten Führungskräften deutscher und internationaler Immobilienunternehmen begleitet.
Feedback
Der Studiengang ist seit dem 1. Jahrgang (2002) von der Royal
Institution of Chartered Surveyors (RICS), dem weltweit bedeutendsten Berufsverband der Immobilienbranche, sowie der Foundation
for International Business Administration Accreditation (FIBAA) akkreditiert. Von der FIBAA besonders hervorgehoben wurden u.a. die
Berufsbefähigung der Absolventen, die internationale Ausrichtung
sowie die Qualität des Lehrpersonals.
Studium
Der Studiengang beginnt einmal jährlich Ende Januar und beinhaltet
über einen Zeitraum von 13 Monaten ca. elf Wochen Präsenzzeit
in fünf Blöcken. Der Gesamtaufwand des Studiums umfasst 90
ECTS-Punkte. Das Studium gliedert sich in zehn Module. Die Module
sind vielfältig vernetzt, so dass z. B. die in Biberach behandelten
Methoden in London um die angelsächsische Sicht erweitert und
Vergleiche zu weiteren Ländern gezogen werden. In Projektstudien
wird mit stets wechselnden Schwerpunkten eine breite Themenpalette integriert. Unterrichtssprache der Blöcke 1 bis 3 sowie der
Projektwoche in Zürich ist i.d.R. Deutsch, Unterrichtssprache im
Block 4 ist Englisch.
Studienmodule:
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Immobilienmärkte und Marktstrategien
Immobilienrecht und juristisches Projektmanagement
Immobilienprojektentwicklung
Immobilienbewertung, Investition, Steuern,
Unternehmensführung
Immobilienfinanzierung, Marketing
Englisch für Immobilienmanager
International Real Estate Investment
Real Estate Strategy, Management, Valuation and Finance
Business Analysis und Planning
Portfolio Management
AHB
170
In das Studium integriert sind verschiedene Leistungsnachweise, die
in Form von Hausarbeiten, Referaten, Praxisprojekten und Klausuren
erbracht und von der Hochschule Biberach als sog. Externenprüfung
abgenommen werden. Im Anschluss an die fünf Präsenzblöcke soll
jeder Teilnehmer im Rahmen der Masterthesis ein praxisorientiertes
Problem der Immobilienwirtschaft, das auch der eigenen beruflichen
Aufgabe entlehnt sein kann, vertieft untersuchen und Lösungsansätze ausarbeiten. Nach Abschluss dieser Arbeit verleiht die staatliche
Hochschule Biberach den vom baden-württembergischen Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst anerkannten Titel
"Master of Business Administration" (MBA).
Voraussetzungen
Voraussetzung ist ein abgeschlossenes Studium an einer Universität,
Fachhochschule oder Berufsakademie (insbesondere wirtschaftswissenschaftliche, bauorientierte und rechtswissenschaftliche Studien)
sowie mindestens ein Jahr Berufserfahrung in der Bau- oder Immobilienwirtschaft. Qualifizierte Teilnehmer ohne Hochschulabschluss
können unter bestimmten Voraussetzungen den Titel „Internationaler Immobilienökonom“ erwerben.
AHB
171
Studiengangsleitung
Prof. Dr. Gotthold Balensiefen
Fakultät Bauingenieurwesen/Projektmanagement
Prof. Dr. Dr. Norbert Geiger FRICS
Fakultät Betriebswirtschaft (Bau und Immobilien)
Prof. Dr. Gisela Götz
Fakultät Betriebswirtschaft
(Bau und Immobilien)
Prof. Dr.-Ing. Maik Hornuff MRICS
Fakultät Betriebswirtschaft
(Bau und Immobilien)
Prof. Eckhard Klett
Fakultät Betriebswirtschaft
(Bau und Immobilien)
Martin Lake
Head of Department
of the Built Environment,
London South Bank University
AHB
172
BIBERACH AN DER RISS
Biberach befindet sich im Herzen von Oberschwaben. Die Stadt liegt
äußerst verkehrsgünstig am Schnittpunkt von drei Bundesstraßen
(B30, B 312, B465) und hat eine gute Anbindung an die A7 und A8
und ist Bahnstation der Strecke Ulm – Friedrichshafen.
Besuchen Sie Biberach, bevor Sie sich für einen Studienort entscheiden. Auch Sie werden sich dem Reiz dieser lebendigen Stadt nicht
entziehen können. Die große Kreisstadt mit 32.000 Einwohnern,
Tendenz steigend, besitzt den Zauber einer historisch gewachsenen,
ehemaligen freien Reichsstadt, die sich zu einer selbstbewussten und
bedeutenden Industrie- und Bürgerstadt entwickelt hat. Biberach
bietet die persönliche Atmosphäre einer Stadt mit Charakter und
hat aufgrund einer jahrhundertealten städtischen Tradition einerseits
und seiner modernen Entwicklung andererseits, den Studenten vieles
zu bieten. Eine besondere Veranstaltung jedes Jahr im Juli ist das
9tägige Biberacher Schützenfest, das müssen Sie einfach miterleben.
Biberach bietet das ganze Jahr über ein vielfältiges Kulturangebot. In
der Stadthalle als Kultur-, Tagungs- und Veranstaltungszentrum gibt es
u.a. Theater, Konzerte, Ballette, Opern und Kabarettveranstaltungen.
Weitere attraktive Veranstaltungen werden im Komö-dienhaus, in
der Kulturhalle Abdera und dem Jazzkeller angeboten. Das Museum
Biberach gehört mit seinen verschiedenen Abteilung zu den bedeutenden Museen in Baden-Württemberg und bietet zusammen mit der
Volkshochschule und der Stadtbücherei, die seit Jahren zu den besten
Bibliotheken Deutschlands gehört, vielfältige Möglichkeiten zur persönlichen Bildung. Studentenkneipen, Biergärten und der Hechtkeller
der Studentenschaft bieten die Gelegenheit, Kontakte zu knüpfen
und sich zu entspannen. Für Filminteressierte ist Biberach ein besonderes Pflaster. Jedes Jahr Anfang November finden die Biberacher
Filmfestspiele statt, ein Festival für den deutschsprachigen Film.
Welturaufführungen unter Anwesenheit der Filmschaffenden werden
gezeigt. Die Biberacher Musiknacht, der Biberacher Musikfrühling und
der Kabarettherbst sind weitere interessante Veranstaltungen.
BC
Dem Sportbegeisterten bieten sich neben dem Hochschulsport mit
den Hochschulmeisterschaften viele Möglichkeiten im städtischen
Leben: Ein Hallensportbad, ein beheiztes Freibad und Naturbadeseen in der näheren Umgebung. Wohlfühlen kann man sich auch
im Gesundheitszentrum Jordanbad mit Thermalbad, Saunadorf
und Fitness-Center. Zwei Reithallen, Tennisplätze und Tennishallen,
Sport-, Fußball- und Wandervereine, eine Schützengilde, Kegelclubs
und mehrere Kegelbahnen sowie ein Luftsportverein mit Sport- und
Segelflugplatz bieten ein breitgefächertes Sportprogramm.
Biberach liegt inmitten der reizvollen oberschwäbischen Landschaft,
die nahe gelegenen Ferienregionen Allgäu und Bodensee sowie die
Wander- und Skigebiete der deutschen, schweizerischen und österreichischen Alpen sind bequem zu erreichen.
Biberach erwartet Sie. Bis bald!
Text: Stadt Biberach
173
BC
LAGEPLAN CAMPUS INNENSTADT
Haus A
Karlstraße 11
Haus B
Karlstraße 9
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Karlstraße 7
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Haus F1 Rechnerräume RZ
Haus F2 Baustoffprüfstelle
Felsengartenstraße 27
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Haus D5 Vorlesungsräume
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Haus L
Waldseer Straße 12/2
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Haus K
Waldseer Straße 12/1
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Haus G
Karlstraße 9/1
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Haus D
Karlstraße 8
Haus E
Kolpingstraße 56
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174
175
ANFAHRT UND WEITERE STANDORTE
Heidenheim
Karlsruhe
Haus P / I
Hubertus-Liebrecht-Str. 35 + 37
Stuttgart
Reutlingen
Günzburg
Campus Aspach
Fakultät Biotechnologie
Verbindung vom Campus
zu den Außenstellen
Ulm
Ehingen
Birkendorf
Riedlingen
Freiburg
Ulm
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Ravensburg
Singen
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Memmingen
Kempten
Friedrichshafen
Bahnhof
Biberach/Riss
Haus E
Kolpingstr. 56
Labor-Gebäude W142
Waldseer Str.142
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Waldseer Str. 12,12/1 +2
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Memelstraße 7
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Haus K, L und O
Akademie der
Hochschule Biberach
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Außenstandort
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Innenstadt
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Wald
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Memelstraße 7
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Verfahrenstechnik
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Notizen
A
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HBC Hochschule Biberach
Karlstraße 11
88400 Biberach/Riß
Postfach 1260
88382 Biberach/Riß
Fon 07351 582-0
Fax 07351 582-119
www.hochschule-biberach.de
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