10.05.2015 (Programm Pfarrausflug)

Nr. 5/2015
19. April bis 10. Mai
Kath. Pfarrgemeinde St. Barbara
Pacellistr. 3 - 93142 Maxhütte-Haidhof,
Tel. 09471-2360 – Fax -301793 – email: [email protected]
www.sankt-barbara-maxhuette.de
19. April
9.00 Beichtgelegenheit
9.30 Pfarrgottesdienst
Montag, 20. April
18.45 Vespergebet
Dienstag, 21. April
1. Lesung:
Apg 3,12a.13-15.17-19
Den Urheber des Lebens
habt ihr getötet,
aber Gott hat ihn von den
Toten auferweckt
2. Lesung:
Hl. Konrad von Parzham
16.00 Wortgottesdienst der Eko-Kinder
Mittwoch, 22. April
8.00 Hl. Messe in der Alten Pfarrkirche
18.00 Aussegnung von Herrn Werner Lukaszik
anschl. Rosenkranz in der Alten Pfarrkirche
Donnerstag, 23. April
1 Joh 2,1-5a
Er ist die Sühne,
nicht nur für
unsere Sünden,
sondern auch für die
der ganzen Welt
Hl. Georg
Alte Pfarrkirche:
14.30 Requiem f. + Werner Lukaszik mit anschl.
Beerdigung auf dem Friedhof St. Barbara
Freitag, 24. April
Evangelium
Lk 24,35-48
So steht es in der Schrift:
Der Messias
wird leiden und
am dritten Tag von den
Toten auferstehen
8.00 Hl. Messe: f. + Elisabeth und Georg
Schmid (Jahrtag)
Samstag, 25. April
Hl. Markus, Evangelist
17.30 Beichtgelegenheit
18.00 Hl. Messe: Karl-Heinz Reichel f. + Angehörige
Sonntagsdienst
Sonntag, 19. April:
Pfr. Hirmer
Teublitz, Herz-Jesu
09471/9491
Erstkommunion 2015
Am Mittwoch, 22. April, findet um 19.00 Uhr im
Pfarrheim der zweite Elternabend zur Vorbereitung auf die Erstkommunion statt!
Osterfest-Rückblick
Wir möchten allen „Vergelt´s Gott“ sagen, die in irgendeiner Weise dazu beigetragen haben, dass das Osterfest zu einer so schönen Feier geworden ist.
Ob das nun den Blumenschmuck, die musikalische und liturgische Gestaltung, die Reinigung der Kirche oder sonst einen Dienst betrifft – Namen zu
nennen würde den Rahmen dieses Pfarrbriefs „sprengen“.
Alle sollen in unseren Dank eingeschlossen sein!
26. April
9.00 Beichtgelegenheit
9.30 Hl. Messe: Jagdgenossenschaft Maxhütte I
f. + Mitglieder
14.30 Sonntags-Café im Pfarrheim
1. Lesung:
Apg 4,8-12
In keinem anderen ist
das Heil zu finden
2 . Lesung
1 Joh 3,1-2
Wir werden Gott sehen,
wie er ist
Evangelium
Joh 10,11-18
Der gute Hirt gibt sein
Leben hin für die Schafe
Sonntagsdienst
Sonntag, 26. April
Pfr. Schedl
Rappenbügl, St. Josef
09471/3670
Blumenschmuck
In der kommenden Zeit
bitten wir Sie wieder
um eine Spende für den
Blumenschmuck in unserer Pfarrkirche.
Sie können gerne eine
Spende im Pfarramt
abgeben oder in die
Körbchen legen, die
während der Gottesdienste an beiden Türen aufgestellt sind.
Montag, 27. April
Hl. Petrus Kanisius
18.45 Vespergebet
Dienstag, 28. April
16.00 Wortgottesdienst der Eko-Kinder
anschl. Probe für Eko-Feier
Mittwoch, 29. April
Hl. Katharina von Siena
11.00 Hl. Messe im Seniorenheim
Donnerstag, 30. April
Hl. Pius V.
18.30 Rosenkranz
19.00 Hl. Messe: Doris Müller f. + Ehemann
Heribert
Freitag, 1. Mai
„Hochfest der Schutzfrau Bayerns“
Wallfahrt zum Schönstatt-Heiligtum
Samstag, 2. Mai
Hl. Athanasius
5.30 Fußwallfahrt nach Reichenbach
Treffpunkt: in der Pfarrkirche
Erteilung des Pilgersegens
13.00 Pilgermesse in Reichenbach
17.30 Rosenkranz und Beichtgelegenheit
18.00 Hl. Messe: Karl-Heinz Reichel f. + Eltern
und Angehörige
3. Mai
9.00 Beichtgelegenheit
9.30 Hl. Messe: Michaela Häusler nach Meinung
12.00 Abfahrt zum Muttertags-Ausflug
des Kath. Frauenbundes (Kirchplatz)
14.00 Andacht zu Ehren der Hl. Barbara
in der Alten Pfarrkirche
(Wallfahrt der St. Barbara-Bruderschaft
aus Speinshart)
1. Lesung
Apg 9,26-31
Barnabas erzählte
den Jüngern, wie Saulus
auf dem Weg den Herrn
gesehen habe
2 . Lesung
1 Joh 3, 18-24
Wir sollen an den Namen
Jesu Christi glauben
und einander lieben
Evangelium
Joh 15, 1-8
Wer in mir bleibt und
in wem ich bleibe,
der bringt reiche Frucht
Sonntagsdienst
Sonntag, 3. Mai:
Pfr. Greimel
Leonberg, St. Leonhard
09471/4150
Sonntag, 10. Mai:
Pfr. Brügel
Burglengenfeld, St. Josef
09471/6255
Ewiglichtopfer
4. bis 10. Mai:
Michaela Häusler nach
Meinung
Montag, 4. Mai
Hl. Florian
18.45 Vespergebet
Dienstag, 5. Mai
16.00 Wortgottesdienst der Eko-Kinder
anschl. Probe für Eko-Feier
18.15 Abmarsch nach Roding
Treffpunkt: Alte Pfarrkirche
19.00 Maiandacht in Roding (bei der Kapelle)
Mittwoch, 6. Mai
8.00 Hl. Messe in der Alten Pfarrkirche:
Barbara Häusler mit Kindern f. + Vater
und Opa Xaver Häusler z. Sterbetag
11.00 Maiandacht der Kindergartenkinder
Donnerstag, 7. Mai
16.00 Beichte der Erstkommunionkinder
18.30 Rosenkranz
19.00 Hl. Messe: Rosi Buna f. + Georg Buna
Freitag, 8. Mai
8.00 Hl. Messe
anschl. Frühstück im Pfarrheim
Samstag, 9. Mai
11.00 Taufe: Roidl
17.30 Rosenkranz und Beichtgelegenheit
18.00 Pfarrgottesdienst
Sonntag, 10. Mai
Muttertag
9.45 Aufstellung zum Kirchenzug im Pfarrheim
10.00 Feierliche Erstkommunion
Hl. Messe: Kinder f. + Mutter Barbara Dickert
17.00 Dankandacht
Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag!!!
19.04.:
Sieglinde Gürtler
70 Jahre
22.04.:
Anna Wein
90 Jahre
05.05.:
Margareta Günter
75 Jahre
07.05.:
Albert Meyer
86 Jahre
09.05.:
Hermann Hierl
80 Jahre
09.05.:
Wilhelm Forster
75 Jahre
Öffnungszeiten Pfarrbüro
Dienstag:
Mittwoch:
Donnerstag:
09.30 - 11.30 Uhr
09.00 - 11.00 Uhr
17.00 - 18.30 Uhr
Kolpingsfamilie
Freitag, 24. April:
Jahreshauptversammlung
mit Neuwahlen und Jubilarehrung.
Beginn ist um 19.30 Uhr im Pfarrheim.
Blutspendedienst
des BRK
Nächster Termin zum Blut spenden:
Wann?
Donnerstag, 23. April 2015, von 16.30 bis 20.00 Uhr
Wo?
Mittelschule Maxhütte-Haidhof, Regensburger Str. 20
Maiandacht in Roding
Am Dienstag, 5. Mai, ist wieder unsere Maiandacht in Roding. Wir
gehen um 18.15 Uhr an der Alten Pfarrkirche weg.
Beginn der Maiandacht an der Kapelle in Roding ist um ca. 19.00 Uhr.
Herzliche Grüße und Gottes Segen
Ihr Pfarrer
Schönstatt-Wallfahrt
Am Freitag, 1. Mai, findet die Wallfahrt zum Schönstatt-Heiligtum und zum Grab
von Anna Schäffer statt.
Abfahrt ist um 8.20 Uhr am Rathaus in Maxhütte. Die Fahrt führt über Regensburg nach Mindelstetten und Bettbrunn. Dort ist um 12.00 Uhr Statio und anschließend Fußwallfahrt zur Schönstattkapelle.
Die Gehbehinderten fährt der Omnibus gleich zum Canisiushof.
Dort ist um 14.00 Uhr Festgottesdienst mit Weihe der Heimat an die Schutzpatronin Bayerns. In Bettbrunn ist Gelegenheit zum Mittagessen und am
Canisiushof gibt es nach der Schlussfeier Kaffee, Kuchen und Wiener!
Anmeldung bei Leni Fischer, Berggasse 12, Burglengenfeld, Tel. 21246.
Fußwallfahrt - nach Reichenbach
Am Samstag, 2. Mai, findet die 29. Fußwallfahrt unserer Pfarrei nach Reichenbach am Regen statt - gemeinsam mit der Pfarrei St. Josef, Rappenbügl.
Wir treffen uns um 5.30 Uhr in der Pfarrkirche. Nach der Erteilung des Pilgersegens gehen wir los. Etwa um 6.00 Uhr treffen wir in Rappenbügl ein. Hier schließt sich die Gruppe der
Pfarrei St. Josef an. Im Gasthaus Fuchs in Neuhaus wird eine
Pause eingelegt (ca. 1 Stunde).
Die Kirche in Reichenbach werden wir gegen 13.00 Uhr erreichen, dort ist anschließend Pilgergottesdienst.
Zum Beten und Singen während der Wallfahrt und auch zum Gottesdienst verwenden wir ein Wallfahrtsbüchlein (wird während der Wallfahrt ausgegeben).
Kath. Frauenbund
Samstag, 25. April:
Jahreshauptversammlung mit Ehrungen. Beginn ist um 14.00 Uhr im Pfarrheim.
Sonntag, 3. Mai: Muttertags-Fahrt
Abfahrt ist um 12.00 Uhr am Kirchplatz. Anmeldung ab sofort bei:
Franziska Schlensog (Tel. 97740) oder Christa Rinner (Tel. 0172/8304680).
Dienstag, 5. Mai:
Bezirksmaiandacht in Teublitz. Beginn ist um 19.00 Uhr.
Neue Textzeile bei der Akklamation nach der Wandlung
Nach der Wandlung singen wir die sogenannte Akklamation "Geheimnis des
Glaubens ..." mit verschiedenen Melodien und Texten.
Bei einer Version gibt es eine neue Textzeile, die im folgenden rot geschrieben ist:
Geheimnis des Glaubens
Deinen Tod, o Herr, verkünden wir, deine Auferstehung preisen wir,
deine Wiederkunft erwarten wir, bis du kommst in Herrlichkeit.
Die Pfadfinderinnen Maxhütte-Haidhof
eröffnen eine neue Gruppe!
Für alle Mädels!
Die Pfadfinderinnen treffen sich regelmäßig zur Gruppenstunde zum lachen, spielen, singen, basteln und um kleine Abenteuer zu erleben. Schau mal vorbei, wir
freuen uns!
Jeden Freitag:
17.00 bis 18.00 Uhr: die Wichtel (7-10 Jahre)
18.00 bis 19.00 Uhr: die Caravelles (13-16 Jahre)
Pfadfinderinnenschaft St. Georg, Maxhütte-Haidhof
Kontakt: Ilona Sommer, 09621-917887, 0171/6308951 oder [email protected]
Der Pfarrausflug findet heuer am Samstag, 20. Juni,
statt. Als Ziel haben wir diesmal Sachrang im Chiemgau als Hauptort, ausgewählt.
 Abfahrt ist um 5.30 Uhr am Kirchplatz; es geht auf der Autobahn über Regensburg, München, Rosenheim nach Sachrang am südlichen Ende des
Prientals.
 Gegen 9.00 Uhr Ankunft in Sachrang; dort anschließend geführter Spaziergang durch das Dorf mit Besuch der Pfarrkirche, des Müllner PeterMuseums, der Ölbergkapelle und des Backhäusels (mit Brot backen).
Zum Ende der Führung heißt es dann - wie bei Frau Holle - "Ich bin fertig,
zieh mich raus!" Und gleich darauf duftet herrlich das ofenfrische Brot. Wer
könnte da widerstehen? Es wird natürlich verkostet und die ca. 40 Laib Brot
werden uns zum Kauf angeboten (ein Laib für 3,90 €).
 Mittagessen im Sachranger Hof.
 Anschließend Weiterfahrt nach Birkenstein bei Fischbachau. Gegen 13.30
Uhr Besuch der Wallfahrtskapelle mit Führung (Klosterladen).
Bei guter Witterung ist ein ca. halbstündiger Spaziergang auf dem Panoramaweg nach Fischbachau geplant. Dort eventuell noch Besuch der Pfarrkirche.
 Danach Kaffee trinken im "Winklstüberl" bei Fischbachau.
 Weiterfahrt durch das Leitzachtal nach Irschenberg zum SOS-Kinderdorf
(hier erwarten uns Evi Lanz aus Maxhütte mit ihrem Team und den Jugendlichen).
 Zum Abschluss des Tages kehren wir noch ein beim "Wirt in Loiderding".
Rückkehr in Maxhütte gegen 21.00 Uhr.
(Änderungen vorbehalten)
Der Preis für die Fahrt beträgt insgesamt 24,-- €

Busfahrt:

Geführter Spaziergang in Sachrang
und Eintritt ins Museum:
20.-- €
4,-- €
I. Sachrang
1. Lage
Das Bergdorf mit einem traditionellen Erscheinungsbild befindet sich am südlichen Ende des
Prientales vor der Kulisse des Kaisergebirges, unweit der österreichischen Grenze (Tirol). Umgeben
von den Chiemgauer Alpen, am Fuße des
Geigelsteins und des Spitzsteins, liegt Sachrang
auf einer Höhe von 738 m über dem Meeresspiegel
und hat etwa 690 Einwohner.
2. Geschichte
Im Mittelalter gehört der Ort Sachrang zum Dotationsgut des 1215 errichteten
„Suffragan-Bistum Chiemsee". Das war eine Art Unterbistum von Salzburg mit
Sitz auf der Insel Herrenwörth.
Im 13. Jahrhundert errichtete der "Salzburger" Rüdiger von Walchen eine Befestigung und einen Turm, die aber durch eine Verfügung der bayerischen Herzöge
wieder abgebrochen werden mussten, da sie den Bau als unrechtmäßig auf
Aschauer Gebiet errichtet ansahen. Im 15. Jahrhundert belehnte der Bischof die
Familie Freyberg mit Sachrang, die die Lehensrechte 1529 durch Kauf ablöste.
Der Wandel vom Kirchengut zur Adelsherrschaft war damit vollzogen. Im 16.
Jahrhundert gelangt Sachrang zum Herrschaftsgericht Hohenaschau und ist ein
eigenes Amt, dem weitere 14 Ansiedelungen unterstanden.
Die Gemeinde Sachrang wird 1827 nach dem Ende der Herrschaft auf Schloss
Hohenaschau selbstständig und im Zuge der bayerischen Gebietsreform 1978 ein
Ortsteil der Gemeinde Aschau im Chiemgau.
Das schwer zugängliche Grenzland in der rauen Bergwelt, zwischen dem Chiemgau und Tirol gelegen, ist damals das Szenario für das, was dann im zwanzigsten
Jahrhundert als eine "Arme-Leute-Gegend", als eine "Hochburg" für Schmuggler
und Wilderer, und damit zum verklärten Szenario der Heimatfilme wird.
Tatsächlich werten aber die heutigen Heimatforscher die äußerst aufwändige
Dorfkirche von Sachrang, bezahlt von Fürstbischof Franz von PreysingHohenaschau, als einen Widerspruch zu dieser Ärmlichkeit.
3. Tourismus
Der Anfang des modernen Tourismus in der Region ist das Jahr 1884 mit der
Gründung des Verschönerungsvereins Aschau. In Sachrang liegt der Schwerpunkt im Sommer beim "Urlaub auf dem Bauernhof" und im Winter bei den Loipen und bei den familienfreundlichen Skiliften, sowohl bei den Urlaubern als
auch bei Tagesausflüglern.
4. Film und Fernsehen
Die Dorf- und Bergidylle von Sachrang und das umgebende Priental war schon
immer eine beliebte Filmkulisse: Die aufwändigste und auch bekannteste Produktion war 1977 der Fernseh-Mehrteiler "Eine Chronik in den Bergen". Zuvor waren
aber in Sachrang schon 1920 der Film "In der Sommerfrischen" und 1937 "Der
Pfarrer vom Kirchfeld" abgedreht worden; nach dem Zweiten Weltkrieg folgten
verschiedene "Lederhosen- und Seppl" Filme mit unterschiedlichem künstlerischem Anspruch.
In den 1990er Jahren wurde die zwölfteilige Fernsehserie "Im Schatten der Gipfel"
hier abgedreht, außerdem auch eine Folge der ZDF-Krimiserie "Der Alte" und
weitere TV-Mehrteiler, hinzu kommen noch zahlreiche Dokumentationen.
„Der Müllner Peter von Sachrang“.
Erzählt wurde im Dorf immer vom Müllner-Peter,
aber das Andenken an diesen vielseitigen
Sachranger wurde konkret erhalten durch die Aufzeichnungen aus den 1930er Jahren des
Sachranger Lehrers Hanns Heininger. Er hatte die
Erzählungen von Hubers Großnichte, der Auer
Liesl, aufgeschrieben.
Ein darauf basierender Artikel des Schriftstellers
August Sieghardt im Jahr 1950 über den MüllnerPeter in der „Mühlenzeitung“ erweckte das Interesse des Schriftstellers Carl Oskar
Renner, und so entstand sein Roman.
Das Manuskript ruhte viele Jahre in seinem Schreibtisch, und erst nach 16 Jahren – im Jahr 1971 – wurde eine gekürzte Fassung mit täglicher Folge im „Oberbayerischen Volksblatt“ abgedruckt. Mit Spannung warteten die Leser immer auf
die Fortsetzung, und schon 1972 wurde der Roman „Der Müllner Peter von
Sachrang“ vom Rosenheimer Verlagshaus herausgebracht. Im Jahr 1973 gründete sich der „Freundeskreis Müllner-Peter von Sachrang“ .
Die Motive des Romans wurden dann nach dem Drehbuch von Oliver Storz als
Dreiteiler "Eine Chronik aus den Bergen" verfilmt, Regie führte Wolf Dietrich.
Die Erstausstrahlung erfolgte am 26.12.1978 in der ARD; mit bis zu 16,3 Millionen Zuschauern ist der Quotenrenner zu diesem Zeitpunkt die erfolgreichste Eigenproduktion des Bayerischen Rundfunks und mit 3,5 Millionen DM Produktionskosten somit auch die teuerste.
Der dreiteilige Film spielt in den Jahren von 1791 bis 1814:
Als Müllner-Peter von Sachrang wurde Peter Huber (Schreibweise auch: Hueber)
zur historischen Figur. In Bayern regierte Max IV. Josef, der „Vielgeliebte“. Peter
Huber wurde am 29. Juni 1766 als fünftes von sieben Kindern des Müllers Georg
Huber geboren und in Sachrangs Pfarrkirche St. Michael getauft. Er lebte von
seiner Geburt bis zu seinem Tod am 19. August 1843 auf dem elterlichen Besitz.
Das schlichte Grab des Müllner-Peter und seiner Verwandten liegt bis heute links
neben dem Portal der Sachranger Michaelskirche.
Ursprünglich sollte der talentierte Junge studieren und Pfarrer werden, doch er
brach das Studium (im Film: in München) ab und kehrte in sein Heimatdorf
Sachrang zurück.
Im Sachranger Ortsteil Aschach übernahm der Müllner-Peter das elterliche Anwesen und die dazu gehörende Kornmühle. Seinem rastlosen Geist jedoch genügte
die Arbeit als Müller nicht.
Er wurde Chorleiter und schrieb eigene Werke. Berühmter noch ist seine Notensammlung, die in der Musikabteilung der Bayerischen Staatsbibliothek in München verwahrt wird. Der Müllner-Peter arbeitete aber genauso als Mediziner und
Chirurg für Mensch und Tier und verfügte über eine vollständig eingerichtete
Apotheke. Zudem erlernte er Sprachen. Nach vorgefundenen Büchern befasste er
sich vor allem mit der lateinischen, französischen und italienischen Sprache.
Und er kümmerte sich um Gemeinde und Staat und bemühte sich um bessere
Schulverhältnisse. Dazu unterstützte er die Dorfschullehrer auch finanziell.
Allerdings: Die neuen Ideen des Universalgenies aus dem Chiemgau, seine von
ihm komponierte Musik und seine Anschauungen fanden keineswegs immer
wohlwollende Aufnahme in der Gemeinde.
Neben dem Müllner-Peter spielt eine große Rolle Maria
Hell, genannt das Marei, des Müllner-Peter spätere Frau.
Dazu ist Folgendes überliefert: Am 25. Oktober 1813
heiratete der Müllner-Peter die Tochter des Nachbarbauern. Marei wurde am 11. Januar 1782 geboren als Tochter der Ertlbauer-Eheleute Christian und Maria Hell,
geb. Praschberger von Noppenberg, einem Weiler über
der Grenze. Alle seine Freunde warnten den MüllnerPeter vor dieser Verbindung. Er aber ließ sich nicht abhalten, denn Maria Hell
stand ihm geistig wie musikalisch am nächsten.
Eine Bäuerin im klassischen Sinne war Marei nicht, aber eine Violin- und Flötenkünstlerin, eine Kunstmalerin, und sie verstand das Schreinerhandwerk (ein bemalter Schrank und zwei Bettstätten, von ihr zur Hochzeit gemacht, sind im Museum in Sachrang ausgestellt). „Doch im Benehmen zu ihren Dienstboten war sie
roh und grob“, schrieb der Sachranger Lehrer und Heimatforscher Hanns Heininger zwischen 1932 und 1937 in seinem Artikel „Unser alter Müllner-Peter“. „Sie
war mehr Mann als Weib und trug auch Männerstiefel. In seiner Stube hatte Peter Huber neben dem Ofen eine Bank, die sog. Loderbank für die Knechte, um
sich nach schwerer Arbeit auszuruhen. Wer häufig auf dieser Bank lag, war die
Bäuerin...“.
Bilder aus dem dreiteiligen Film
Die Ehe blieb kinderlos und verlief unglücklich. Maria wollte die Trennung durchsetzen. Anders als im Film wollte sie dazu am 19. Juli 1824 nach Prien gehen,
überquerte einen Steg des Flüsschens Prien, das damals Hochwasser führte. Der
Steg brach, und die Bäuerin ertrank. Im Film zündet das Marei das elterliche
Anwesen, den Noppenberg-Hof, an und kommt in den Flammen um. Ein Hof
musste für die dramatische Schlussszene nicht in Flammen aufgehen - dafür
wurde ein Modell gebaut. Allerdings: Für den Blick auf die verkohlten Reste der
„Brandstatt“ konnte Außenrequisiteur Rainer Ritter nach einem Brand im nahen
Niederndorf für 150 DM Balken ausleihen und war froh darüber, denn: „So etwas
können wir nie so echt herstellen, das schaut immer nach Kulisse aus“, sagt er.
Die Existenz des Thomas Krautnudel ist historisch nicht gesichert. Der Legende
nach (und im Film) war er der Knecht und Weggefährte des Müllner-Peter. Krautnudel soll zudem Kunstmaler und Kunstschnitzer gewesen sein. Peter Huber, der
Müller zu Aschach, war, das ist sicher, ein tieffrommer Mann und dazu Kirchenpfleger. So lag ihm - neben St. Michael, der Pfarrkirche von Sachrang - die Ölbergkapelle aus dem 17. Jahrhundert, nahe bei seinem Haus, sehr am Herzen.
Die Kapelle stand damals vor dem Zusammenbruch. Um sie wieder herzurichten,
könnte er sich mit einem Maler und Schnitzer wie Krautnudel angefreundet haben.
5. Sehenswürdigkeiten

Sehenswert ist das ganze gut erhaltene "idyllische Dorfbild" aus den traditionellen Bauernhäusern mit Details wie Bundwerk im Dachstuhl, Schnitzereien, hölzernen Blockbau-Obergeschossen und den breiten Balkonen als Laube
und Oberlaube, im Sommer die geeignete Platziermöglichkeit für den üppigen
Geranienschmuck.

Kath. Pfarrkirche St. Michael
Die Kirche zählt zu den eindrucksvollsten Landkirchen der sogenannten „italienischen“ Stilphase bayerischer Barockkunst. Der Neubau des Gotteshauses erwies sich 1685 als notwendig, weil die mittelalterliche Kirche Sachrangs, aus romanischer Zeit stammend, baufällig und zu klein wurde.
Im Jahre 1687 wurde dann der Grundstein für das neue Gotteshaus gelegt
und noch im gleichen Herbst im Rohbau das erste hl. Messopfer gefeiert. Im
Jahr darauf wurde der Innenausbau vollendet und am 31. August 1689
nahm schließlich der Fürstbischof von Chiemsee, Sigmund Ignaz Graf Wolkenstein, die Konsekration der Michaelskirche vor.
Bauherren waren die Grafen Preysing von Hohenaschau, die äußerst prunkvolle Ausstattung stammt von den Graubündner Brüdern Giulio und Pietro
Zucalli (u. a. Baumeister der Theatinerkirche in München).
In den letzten dreihundert Jahren hat die mehrfach restaurierte Kirche keine
wesentlichen Änderungen erfahren, so dass sie sich dem Besucher noch heute weitgehend so präsentiert wie zur Gründerzeit.
Auf dem Friedhof der Kirche befindet sich auch das Grab des Müllner-Peter.

Ölbergkapelle
Die Legende berichtet von Ursprüngen im 8. Jahrhundert, gesichert belegt ist
aber nur die Entstehung der Hauptkapelle im Jahre 1674. Zuvor war um das
Jahr 1665 eine Klause durch den Priester Johann Nutzinger an der Stelle der
jetzigen Kapelle entstanden. Im Jahre 1734 war auch der Westanbau und
damit die Kapelle in der jetzigen erhaltenen Form
fertiggestellt.
In der anschließenden Barockzeit wird die Kirche
bedeutender Wallfahrtsort für den bayerischen
und den benachbarten Tiroler Raum, aber ab etwa 1800 verfiel die kleine Kirche jedoch wieder.
Unter dem „Müllner-Peter von Sachrang“ wird die Kirche dann in den Jahren
1826/1827 restauriert. In den Jahren seit 1972 wird vor dem Hintergrund
der Romanverfilmung und auf Initiative eines Freundeskreises auch die bayerisch-tiroler Wallfahrt wiederbelebt, sie findet alljählich am 3. Sonntag im
September statt.
Lage: südöstlich vom Dorf und nach kurzer Wanderung vom Dorf oder vom
Parkplatz am Lift aus zu erreichen.

Müllner Peter Museum
Das große Interesse an der Sonderausstellung zum 150. Todestag des „Müllner-Peter von Sachrang“ im Jahr 1993 brachte den Durchbruch.
So wurde im Jahr 2001 ein lang gehegter Wunsch im Dorf Sachrang wahr:
Dem „Universalgenie“ Peter Hueber (1766–1843) wurde ein Museum im
Dachgeschoss des ehemaligen Schulhauses gewidmet (eingerichtet von der
Gemeinde Aschau und vom Museumsverein Müllner-Peter-von-Sachrang).
Im 1. Stock des Gebäudes befindet sich das Lehrer-(Max) Hickl-Zimmer mit
Möbeln und Exponaten von 1910. Am Haus ist ein Heilkräutergarten angelegt
und die ehemaligen Schulräume werden für einen Kindergarten genutzt.
Das Museum dokumentiert Leben und Werk des Müllner Peter und die wirtschaftlichen, sozialen und politischen Verhältnisse des Ortes und der Region
zur damaligen Zeit.
In Sachrang steht beim Müllner-Peter-Museum seit dem Jahr 2006 ein
Backhäusl - in traditioneller Bauweise von den Dorfleuten verwirklicht.
Die Sachranger Frauen backen darin zu bestimmten Zeiten ihr eigenes Brot,
und Besucher können im Rahmen einer Gruppenführung das "Brot backen",
wie es früher war, erleben
Zu Beginn der Führung wird der heiße Ofen für den Backgang vorbereitet
und der Brotteig "eingeschossen".
Während die Besucher im Museum und/oder Kräutergarten viel Interessantes über den Müllner Peter und seine Zeit bzw. die von ihm angewandten
Heilpflanzen erfahren, bäckt das Brot eine gute Stunde.
II. Maria Birkenstein
Birkenstein ist ein Gemeindeteil von Fischbachau im Leitzachtal im oberbayerischen Landkreis Miesbach.
Birkenstein ist mit 855 Metern der höchstgelegene Ortsteil und ein beliebter Wallfahrtsort im südlichen Bayern. Der Ortsteil liegt zu Füßen des Berges Breitenstein, ein beliebter Wanderweg führt von der Wallfahrtskapelle nach oben.
Die Wallfahrtskirche Maria Himmelfahrt ist eine architektonische Nachbildung
des „Heiligen Hauses“ in Nazareth, in dem die Hl. Familie in Nazareth lebte (erbaut 1710).
Baumeister der Birkensteiner Loreto-Kirche war Johann Mayr d. Ä. von der
Hausstatt. 1735 durch Brand beschädigt, erhielt sie um 1760 eine prachtvolle
neue Ausstattung im Stil des Rokoko. Am 5. August 1786 vollzog der Freisinger
Fürstbischof Ludwig Joseph von Welden die feierliche Weihe.
Geschichte
In idyllischer Lage, „auf einem mit Pürkenbäumen bewachsenen Felsen“, steht
oberhalb von Fischbachau im Leitzachtal die Wallfahrtskapelle Birkenstein. Seit
1673 wird hier eine aus der Pfarrkirche Fischbachau stammende spätmittelalterliche Marienstatue als Gnadenbild verehrt, zunächst in einer Holzkapelle, seit
1710 in der heutigen Kirche. Ungebrochen hält bis heute der Zustrom der Besucher an, der Pilger und auch der Touristen.
Bis zur Säkularisation von 1803 betreuten die Benediktiner von Scheyern die
Wallfahrt, da das Kloster im oberen Leitzachtal ausgedehnte Besitzungen hatte
und auch den Pfarrer von Fischbachau stellte.
1709-1809 bestand an der Wallfahrtskirche zudem ein Eremitorium: Die Klausner versahen den Mesner- und Organistendienst und erteilten auch Schulunterricht für die Kinder der Umgebung.
1838 stiftete der Münchener Hofwagenfabrikant Johann Georg Lankensperger
eine Wallfahrtspriesterstelle, die als Wallfahrtskuratie immer noch besteht. Die
Betreuung der Kapelle leisten seit 1848 Arme Schulschwestern, deren Kloster
sich direkt anschließt.
Die eigentliche Gnadenkapelle, ein rechteckiger Raum mit Tonnengewölbe, befindet sich im Obergeschoss. An die Wände des offenen Umgangs malte 1761 der
Vagener Maler Johann Waidinger eine Folge von Bildern, die die Geschichte der
Wallfahrt anschaulich erzählen. Die Tafelgemälde in den Nischen des Erdgeschoßes (um 1760) zeigen den Kreuzweg; dessen letzte Station bildet im Inneren eine
eindrucksvolle Nachbildung des Heiligen Grabes.
Der Besucher, der die kleine Gnadenkapelle betritt, ist fast geblendet vom golden
glänzenden Reichtum ihrer Ausstattung.
Inmitten des kulissenartigen Hochaltar-Aufbaus steht das Gnadenbild Marias mit
dem Jesuskind, umgeben von nicht weniger als 92 Engeln. Die Bekrönung bildet
die Figur Gottvaters; über der Verkündigungsgruppe am Chorbogen (links Maria,
rechts der Erzengel Gabriel) schweben in Strahlenkränzen das Jesuskind und die
Taube des Heiligen Geistes. Die Seitenwände des Altarraums schmücken Bilder
der zwölf Apostel und Büsten von Verwandten Marias.
Alle übrigen Wandflächen sind bedeckt von Votivtafeln (großenteils von Sebastian
Troger, 1769). Sie erzählen von den Anliegen, in denen Menschen seit über 300
Jahren hier Hilfe erfuhren.
Eine Besonderheit ist die Darstellung der neugeborenen Maria in der Wiege, die
sich als Gemälde an der Vorderseite des Altartisches befindet. Das liebliche Kind,
umgeben von Engeln, ist ein Kabinettstück anmutiger Rokoko-Malerei.
Um die Kapelle im Erdgeschoß des ehemaligen Eremitenhauses, das unmittelbar
an die Kapelle angebaut ist, befindet sich heute der Wallfahrtsladen.
Gegenüber am Hang ermöglicht seit 1926 ein Freialtar-Pavillon die Abhaltung von
Gottesdiensten für größere Wallfahrergruppen. Das Bild über dem Altar zeigt
Orte, die bis heute regelmäßig in Bittgängen nach Birkenstein kommen. Mehrere
Bildstöcke, eine plastische Ölberg-Gruppe (am Beginn des Kapellenwegs) und der
auf einem Hügel stehende große Kalvarienberg vervollständigen die barocke „Sakrallandschaft“ von Birkenstein.
Nicht zuletzt laden mehrere Gaststätten den Besucher zur leiblichen Stärkung
ein.
Birkensteiner Lied
Schutzfrau im Mantel, du Mutter der Welt,
lass dich begrüßen im heiligen Zelt.
Alle umschließest du mütterlich warm,
alle verstehst du, ob reich oder arm.
Deines Mantels weite Falten bergen heilige Gewalten.
Schließ uns in dein Helfen ein,
Hohe Frau auf Birkenstein.
Schutzfrau im Mantel, du Mutter der Zeit,
göttliches Walten, es wirkt ja so weit:
Hast uns Verlass’nen in Heiliger Nacht
liebvoll den Heiland der Herzen gebracht.
Deines Mantels weite Falten bergen heilige Gewalten.
Schließ uns in dein Sorgen ein,
Hohe Frau auf Birkenstein.
Schutzfrau im Mantel, du Mutter des Herrn,
all deine Bitten erhört er so gern.
Bitte für uns um Verzeihung und Huld,
bitte um Glauben, um Kraft und Geduld.
Deines Mantels weite Falten bergen heilige Gewalten.
Schließ uns in dein Lieben ein,
Hohe Frau auf Birkenstein.
http://www.erzbistum-muenchen.de/Page004941.aspx
III. Fischbachau
1. Geographie
Im weiten Tal der Leitzach liegt in einer gut verträglichen Höhenlage (750-850 m)
mit Fischbachau und seinen lieblichen Gemeindeteilen ein besonders schönes
Stück Bayern am Fuß des Breitensteins.
Der Ort befindet sich 15 km südöstlich von Miesbach,
25 km südwestlich von Rosenheim, 32 km nordwestlich
von Kufstein, 17 km von der Bundesautobahn 8 (Ausfahrt Irschenberg oder Bad Aibling) und 60 km von der
Landeshauptstadt München entfernt.
Die Berggipfel der Bayerischen Alpen, vor allem aber
der Breitenstein und das Wendelstein-Massiv, bilden
die Kulisse einer der schönsten Landschaften im Alpenvorland. Im Leitzachtal gibt es Abwechslung in Hülle und Fülle. Hier finden Sie
alles, was Sie vom Urlaubsland Bayern erwarten.
2. Geschichte
Erstmals wurde Fischbachau in der Freisinger Liber commutationum et
traditionum um 1078/1080 erwähnt. Ein von Gräfin Haziga von Diessen erst einige Jahre vorher in Bayrischzell gegründetes Benediktinerkloster wurde 1085 nach
Fischbachau verlegt, übersiedelte aber bereits 1104 schon wieder auf den Petersberg bei Dachau. 1096 bis 1100 entstand dabei als Klosterkirche die heutige
Pfarrkirche St. Martin. Sie war bis zur Säkularisation 1803 Propstei der Abtei
Scheyern und ist die älteste romanische Basilika Oberbayerns.
Die politische Gemeinde Fischbachau entstand im Jahre 1811.
Ortsteil und berühmter Wallfahrtsort ist Birkenstein.
3. St. Martinsmünster

Geschichte
Das Kloster war ursprünglich um 1080 von Haziga von Diessen in Bayrischzell
gegründet worden, zog dann 1085 nach Fischbachau um und 1104 auf den Petersberg bei Erdweg bei Dachau, bis es schließlich 1119 in Scheyern eine feste
Bleibe fand. Die Fischbachauer Klosterkirche wurde während der relativ kurzen
Zeit des Klosters dort errichtet.
Die Vorgängerkirche brannte zusammen mit
den übrigen Klostergebäuden 1492 ab, wurde jedoch wieder aufgebaut. Kirche wurde ab
1628 barockisiert, wobei man zunächst an
Stelle einer Seitenapside eine Sakristei anbaute. Um 1700 erhöhte man unter der
Leitung von Johann Mayr d. Ä. die Hauptapsis, erbaute einen Turm östlich der Apsis
und vergrößerte die Fenster. Ab 1733 erfolgte eine umfassende Umgestaltung mit dem
Einbau einer Holztonne und der Ummantelung der Pfeiler. Um 1765 ergänzte man die
Ausstattung.
 Ausstattung
Die Stuckierung der Kirche stammt aus mehreren Entwicklungsphasen: Bereits
1692 entstanden gegossene Apostelkreuze von Leonhard Mayr, um 1737/1738
der Stuck des Mittelschiffs mit Bandelwerk etc., etwa gleichzeitig derjenige der
Seitenschiffe in etwas anderer Art, 1765 ergänzender Rocaille-Stuck. Insgesamt
73 Fresken wurden um 1737/1738 durch den Ingolstädter Melchior Puchner
geschaffen, im Hauptschiff Szenen aus dem Leben des Hl. Martin.
Der Hochaltar im Stil des Rokoko wurde um 1765 gestaltet. Er hat sechs Säulen,
auf dem Altarblatt des Freisinger Hofmalers Johann Baptist Dreyrer ist die Klosterstifterin Haziga abgebildet. Die Stuck-Kanzel mit Ölgemälden von Sebastian
Troger stammt aus derselben Bauphase. Teile der weiteren Ausstattung wie der
südliche Seitenaltar stammen von 1735, ansonsten meist aus der Zeit um 1765.
Ein Taufstein aus Rotmarmor blieb aus der spätgotischen Ausstattung erhalten.
Die Orgel wurde 1920 von Leopold Nenninger gebaut. Sie hat 26 Register auf zwei
Manualen und Pedal.
IV. SOS-Kinderdorf Irschenberg
Das 1972 gegründete Caritas Kinderdorf im oberbayrischen Irschenberg ist die
Heimat von derzeit rund 115 Kindern und Jugendlichen.
Neben den Kinderdorffamilien, die das Dorfgefüge mit mehreren Häusern bilden,
werden vielfältige Hilfsprogramme für Kinder und Jugendliche und deren Familien in der Region angeboten.
So vielfältig die Probleme sind, so mannigfaltig sind die Hilfsmaßnahmen, um die
Betroffenen optimal zu betreuen und zu fördern.
Das Dorf im Dorf – Integration in ein harmonisches Umfeld
Mitten im Herzen Oberbayerns, rund 40 km südlich von München, gelegen, bietet
Irschenberg ein dörfliches Umfeld in einer attraktiven Urlaubsregion. Direkt an
der A8 München-Salzburg gelegen, ist Irschenberg ein idealer Ausgangspunkt für
Ausflüge in das herrliche Umland mit seinen malerischen Seen und Bergen. Wir
freuen uns über die gute Integration des Kinderdorfes in die Gemeinde Irschenberg und das prima Verhältnis zur Nachbarschaft.
Selbständigkeit fördern – Zukunftschancen eröffnen
Die beziehungsintensive Form des Zusammenlebens von Kindern und Hausmutter und Erzieherinnen in unseren Kinderdorffamilien ist die Basis unserer ganzheitlichen Erziehung. Grundrechte, die den Kindern oftmals verwehrt blieben, wie
das Grundbedürfnis nach Nahrung, Sicherheit und Geborgenheit sowie nach
Liebe und Fürsorge erleben sie hier im täglichen Leben miteinander. Erst durch
die Befriedigung dieser Grundbedürfnisse bauen die Kinder langsam wieder Vertrauen, Selbstwertgefühl und Selbstvertrauen auf und erlangen so auch Erfolgserlebnisse in Schule und Beruf.
Nah. Am Nächsten
Das Caritas-Kinderdorf Irschenberg ist eine gemeinnützige Einrichtung des Caritasverbandes der Erzdiözese München und Freising e.V., einer der leistungsstärksten Anbieter sozialer Dienste in Bayern.
Das Caritas Kinderdorf präsentiert sich als ein moderner Jugendhilfeverbund mit
einem sehr differenzierten Betreuungs- und Förderangebot, die aufeinander abgestimmt sind und Raum für Flexibilität bieten. Diese Dienstleistungen verstehen
sich als Hilfe am Menschen – ungeachtet seiner Nationalität und seines Glaubens. Gemeinsam mit unserem Träger verstehen wir uns als Lobby unserer Klienten und deren Familien. Jedes Caritas-Angebot ist untrennbar Teil des christlichen Auftrages.
Kinder und Jugendliche brauchen Sicherheit, Zuwendung, Liebe und
eine angemessene Betreuung
"Seit 1972 unterstützt das Caritas-Kinderdorf Irschenberg Kinder und Jugendliche
in Notsituationen und wurde dabei für viele Kinder zur Heimat.
Inzwischen sind unsere Aufgaben in der Kinder- und Jugendhilfe vielfältiger geworden, da sich die sozialen und pädagogischen Anforderungen in der Gesellschaft
dramatisch verändert haben. Manche Eltern sind mit der Erziehung und Betreuung
ihrer Kinder überfordert – sie benötigen unsere tatkräftige Unterstützung und Beratung, damit sie ihrer Verantwortung gerecht werden können. Unsere Mitarbeiter in
den Regionalbüros in den Landkreisen Rosenheim, Miesbach und Bad Tölz sowie
in der Stadt Rosenheim helfen den Familien in ihrer Lebenswelt, damit die Kinder
bei ihren Eltern aufwachsen können.
Für Fälle, in denen dies nicht gelingt, bieten unsere Kinderdorffamilien eine neue
Chance für diese Mädchen und Buben unter guten Bedingungen aufzuwachsen.
Der Alltag in der Kinderdorffamilie wird in einer kindgerechten, liebevollen Atmosphäre strukturiert. Da viele Kinder auf lange Zeit nicht oder nie mehr in die Herkunftsfamilie zurückkehren können, legen wir großen Wert auf die individuelle
Förderung der Kinder und das praktische Üben von lebenspraktischen Fertigkeiten.
Um den Weg in die Selbständigkeit zu begleiten, stellt das Kinderdorf weiter Hilfen
in Form einer Jugendwohngruppe und dem Betreuen Wohnen zur Verfügung."
Wolfgang Hodbod, Dorfleiter
Quellen für die Texte und Fotos:
Wikipedia, Wiki-Voyage, Homepage des SOS-Kinderdorfes Irschenberg, Homepages der genannten Orte
Dies ist das Programm unseres 20. Pfarrausflugs!!
Freuen wir uns auf einen schönen und erlebnisreichen Tag
bei hoffentlich gutem Wetter!!!
Die Welt ist ein Buch. - Wer nie reist, sieht nur eine Seite davon.
Aurelius Augustinus
Wir haben gemeinsam schon viele Seiten gelesen ….
Unsere Pfarrausflüge seit dem Jahr 1998:
1998
1999
2000
Maria Gern, Berchtesgaden,
Kehlsteinhaus
Farchant –Philosophenweg,
St. Anton/Partenkirchen,
Partnachklamm, Partnachalm
Chiemsee,
Frauen- und Herreninsel
29.05.1998
03.10.1998
19.06.1999
Werfen-Eisriesenwelt,
Salzburg, Maria Plain
Passau-Maria Hilf, Dom,
Oberhaus, Schifffahrt nach
Engelhartszell
17.06.2000
Maria Birnbaum, Augsburg,
Kloster Oberschönenfeld
30.06.2001
Birkenstein, Wendelstein
(abgesagt wegen Schlechtwetter)
15.09.2001
2002
Würzburg – Mariannhiller
Missionare, Residenz, Käppele
29.06.2002
2003
Ammersee, Dießen, Schifffahrt,
Andechs
05.07.2003
2004
Maria Eck, Bergen-Maxhütte
Seiser Alm
03.07.2004
2005
Tegernsee
04.06.2005
2006
Raitenhaslach, Floßfahrt,
Burghausen, Marktl
17.06.2006
2007
St. Ottilien, Fürstenfeldbruck
21.07.2007
2008
Aldersbach, Europäischer Pilgerweg
Via Nova, Parzham-Bruder Konrad
14.06.2008
2009
Krummau/Böhmerwald
27.06.2009
2010
Rottenbuch, Schönegger
Käse Alm, Hohenpeißenberg
12.06.2010
2011
Benediktbeuern, Walchensee (Wickingerdorf),
Garmisch, Uffing am Staffelsee
02.07.2011
2001
30.09.2000
(Biergartenbesuch ausgefallen wegen Gewitter)
2012
Kufstein, Tatzelwurm, Schaubrennerei,
Tortenparadies Oberaudorf, Sudelfeldstraße
30.06.2012
2013
Füssen, Ziegelwies, Lechfall, Hopfensee
22.06.2013
2014
Kloster Ettal und Oberammergau
28.06.2013
Sonntag, 10. Mai,
Muttertag
Ein Danke sagen wir vor allem jenen Müttern,
deren Kinder noch kein Danke sagen können.
Jenen Müttern sagen wir ein Danke, die es nicht mehr hören,
weil ihre Kinder schon tot sind.
Jenen Frauen sagen wir Danke, die sich auf ihr Kind einlassen,
auch wenn sie nicht wissen,
wie sie das Leben mit ihm meistern sollen.