Der Gemeindebrief Nr. 218 Februar, März und April 2017 Evangelische Kirchengemeinde Thema: H e l d e n Postkarten vom SiegfriedMuseum in Xanten foto: sokaeiko/pixelio.de Gott spricht: Ich schenke euch ein neues Herz und lege einen neuen Geist in euch Hes. 36, 46 (Jahreslosung für 2017) Ein neues Herz und einen neuen Geist? - Ja, was bleibt denn dann noch von mir übrig außer der äußeren Hülle? Möchte ich fragen. Ein neues Herz und einen neuen Geist. - Doch manchmal wünschte ich mir das. Wenn ich gefangen bin in mir selbst, in dunklen Gedanken und schweren Gefühlen. Wenn ich um Sorgen oder im Zorn kreise und kreise und komme nicht heraus aus dem, von dem ich doch genau spüre, dass es NICHT dem Leben dient und mir selber auch nicht guttut. Gefühle der Bitterkeit und der Resignation stellen sich ein, wenn ich es zulasse, dass ich mein Herz verhärtet und wenn ich Gedanken nachgebe, mit denen ich anderen - wenn nichts Böses - zumindest doch nicht Gutes wünsche; Auch Gedanken, die mich schwarz sehen lassen, die immer nur sagen, wie schlimm alles ist und wieviel schlimmer alles immer nur noch wird, verschließen das Leben. Wenn das so ist, wäre es dann nicht gut, einfach das alte, enge Herz und den alten, verborrten Geist herauszureißen und beides neu zu bekommen, so wie man verschlissene Kleidung aus dem Kleiderschrank entfernt und neue hineinhängt, die man zuvor irgendwo gekauft hat? Doch ich befürchte, mit dem Herz und dem Geist geht das nicht so einfach wie mit alter Kleidung- und ich glaube nicht, dass das mit dieser Jahreslosung gemeint ist. Wir Menschen sind nämlich mit genau dem Geist und dem Herz begabt, das wir von Gott bekommen haben und das deshalb grund-gut ist. Ein neues Herz und einen neuen Geist zu bekommen, meint deswegen nicht, beides zu ersetzen, sondern beides immer wieder dorthin zu führen, wo es erneuert wird: In Gottes Gegenwart. Dort finden Herz und Geist wieder ihren Urgrund, aus dem heraus sie sich wandeln (lassen) können und alles neu wird: Dunkles hell und Schweres leicht. Mit einem Herz und einem Geist, die wir immer wieder in Gottes Gegenwart stellen, dienen wir dem Leben. 2 Gottesdienste an Sonn- und Feiertagen Februar So 05.02. 11.00 Gottesdienst, anschl. Kirchenkaffee So 12.02 10.00 Gottesdienst So 19.02. 10.00 Gottesdienst, anschl. Kirchenkaffee So 26.02. 10.00 Gottesdienst mit Abendmahl März So 05.03. 11.00 Gottesdienst, anschl. Kirchenkaffee 18.00 Jugendgottesdienst So 12.03. 10.00 Kantatengottesdienst mit dem Kirchenchor So 19.03. 10.00 Gottesdienst, anschl. Kirchenkaffee So 26.03. 10.00 Gottesdienst mit Abendmahl April So 02.04. 10.15 Spontanchor 11.00 Gottesdienst, anschl. Kirchenkaffee So 09.04. 10.00 Gottesdienst Do 13.04. 19.00 Feierabendmahlsgottesdienst Fr 14.04. 10.00 Gottesdienst mit Abendmahl So 16.04. 05.45 Ostermorgenfeier, anschl Gang zum Friedhof und Osterfrühstück 10.00 Festgottesdienst zu Ostern mit Abendmahl - Eine-Welt-Verkauf - Mo 17.04. 10.00 Tauferinnerungsgottesdienst mit Ostereiersuchen für Kinder So 23.04. 10.00 Gottesdienst So 30.04. 10.00 Predigtstaffel zum Reformationsjubiläum mit Abendmahl 18.00 Jugendgottesdienst 3 Besondere Gottesdienste Sa 04.03. 19.00 Gottesdienst - Lichterfeier Gottesdienste für Kinder und Jugendliche: Sa 11.02. 16.00 Krabbelgottesdienst Sa 18.02. 10.00 - 12.00 Kindergottesdienst So 05.03. Sa 18.03. Sa 22.04. 16.00 Krabbelgottesdienst So 30.04. 18.00 Jugendgottesdienst 18.00 Jugendgottesdienst 10.00 - 12.00 Kindergottesdienst Gottesdienste in Seniorenheimen: Mi 08.02. 15.30 Mi 08.03. 15.30 Do 23.03. 15.30 Mi 12.04. 15.30 Do 13.04. 15.30 Gottesdienst im Fischers-Meyser-Stift Gottesdienst im Fischers-Meyser-Stift Gottesdienst in der Seniorenresidenz Porthhof mit Abendmahl Gottesdienst im Fischers-Meyser-Stift mit Abendmahl Gottesdienst im Lazarushaus mit Abend- mahl Taufsonntage: In der Regel sind mindestens einmal im Monat im Gottesdienst um 10.00 Uhr Taufen. Die nächsten Termine: 12. Februar, 19. März, 16. April (Ostermontag) und der 07. Mai. (bei vielen Taufanfragen wird es noch einen weiteren Taufsonntag im April geben.) 4 Tipps und Termine Do Fr So Mo 02.02. 03.02. 05.02. 20.02. 15.15 16.00 11.00 - 14.00 09.30 Frauenhilfe Singtreff Ehrenamtstag Montagsrunde für Frauen Fr 03.03. 17.00 Weltgebetstaggottesdienst (ÖBS) Sa 04.03. 19.00 Taizégottesdienst Mo 06.03. 09.30 - 11.00 Besuchsdienstkreis Di 07.03. 20.00 Lebenswege - Glaubenswege 1. Ökumenischer Gesprächsabend Do 09.03. 15.15 Frauenhilfe Fr 10.03. 16.00 Singtreff Di 14.03. 20.00 Lebenswege - Glaubenswege 2. Ökumenischer Gesprächsabend Di 21.03. 20.00 Lebenswege - Glaubenswege 3. Ökumenischer Gesprächsabend Mo 27.03. 09.30 Montagsrunde für Frauen Di 28.03. 19.30 Elternabend Konfirmation (beide Gruppen) Fr - So 31.03.-02.04. Kunstprojekt zum Reformationsjubiläum (ÖBS) Beginn der Sommerzeit Uhren um eine Stunde vorstellen Do 06.04. 15.15 Fr 07.04 16.00 Sa 08.04. 16.00 - 21.00 Fr - So 07. - 13.04. Mo - Fr. 18. - 21.04 Mo 24.04. 09.30 Foto: epd bild 26. März 2017: Frauenhilfe Singtreff Einkehrtag in der ÖBS Kinderfreizeit in Simmerath Teamergrundschulung in Schaephuysen Montagsrunde für Frauen 5 Besondere Gottesdienste Herzlich laden wir zu den Gottesdiensten in der Karwoche und in der Osterzeit ein Gründonnerstag, dem 13. April um 19.00 Uhr Zu diesem Abendgottesdienst sind die Bänke aus der Kirche geräumt und statt dessen steht ein schöner, schlicht gedeckter Tisch in der Mitte des Raumes. An diesem Tisch feiert die Gemeinde Gottesdienst und das Abendmahl in Erinnerung an das Abendmahl, das Jesus vor seinem Tod mit seinen Jüngerinnen und Jüngern gefeiert hat. Dieser Gottesdienst lebt in besonderer Weise von der Tischgemeinschaft und bereitet auf den Karfreitag vor. Deswegen schweigen zum Schluss des Gottesdienstes die Orgel, das Klavier und die Glocken und der Gottesdienst klingt in Stille aus. Abendmahlsgottesdienst an Karfreitag, dem 14. April um 10.00 Uhr Die Stille des Gründonnerstagabends geht in den Gottesdienst an Karfreitag über. Ohne dass die Glocken zum Gottesdienst rufen und ohne musikalische Begleitung spiegelt der Gottesdienst den besonderen Charakter dieses Tages wider. Dieser Gottesdienst steht ganz unter dem Zeichen der Erinnerung an das Leiden und Sterben. Osternachtsfeier am Ostermorgen, Sonntag, dem 16. April um 5.45 Uhr. Am frühen Morgen des Ostertages versammelt sich die Gemeinde in der noch dunklen Kirche. An den Heilsweg Gottes mit seinem Volk von der Schöpfung an wird mit Lesungen, Gebeten und Gesängen erinnert. Wir stellen uns in diesen Heilsweg, indem wir uns in der Tauferinnerungsfeier unserer Taufe vergegenwärtigen. Wenn das Osterevangelium zu Gehör kommt, wird es draußen hell und die ersten Vögel singen. In ihren Gesang stimmen dann die Glocken zusammen mit dem Auferstehungsgesang der Gemeinde und der Orgel ein. Fröhlichkeit und Festlichkeit bestimmen auch den Charakter der gemeinsamen Abendmahlsfeier. Nach dem Gottesdienst spaziert die Gemeinde zum Friedhof, um dort zwischen den Gräbern die Auferstehungsbotschaft erklingen zu lassen. Daran schließt sich das gemeinsame Osterfrühstück mit Lebensmitteln aus fairem und biologischem Anbau zum Zeichen der Achtung vor Gottes Schöpfung an. 6 Besondere Gottesdienste Festgottesdienst mit Abendmahl am Ostermorgen, dem 16. April um 10.00 Uhr In diesem Gottesdienst erklingt das Halleluja nach der Schriftlesung erneut, das durch die gesamte Passionszeit bis in die Osternacht geschwiegen hat. Die Feier des Abendmahls In jedem Gottesdienst an den drei Fest- und Gedenktagen bis Ostern feiern wir das Abendmahl. Das Abendmahl geht nicht auf in einer einzigen Bedeutung, sondern kann vielschichtig verstanden werden. Der Bedeutungsreichtum dieses Sakraments entfaltet sich in der Karwoche und an Ostern in besonderer Weise. Bei jeder Feier des Abendmahls ist die ganze Fülle seines sakramentalen Wunders vorhanden und zugleich findet das Abendmahl an jedem der drei Tage einen besonderen Akzent: An Gründonnerstag liegt ein besonderes Gewicht auf der Gemeinschaft mit Christus und der Gemeinschaft untereinander, die stärken und nähren kann, selbst wenn die Zukunft dunkel ist. Deswegen ist es eingebunden in ein Gemeinschaftsmahl. An Karfreitag liegt der Akzent der Abendmahlsfeier auf der Vergebung, die uns in durch Jesu Leiden und Sterben zuteil wird. Aus diesem Grund ist das gottesdienstliche Schuldbekenntnis als Beichtgebet in die Abendmahlsliturgie integriert und das Abendmahl selber erhält den Charakter des Vergebungszuspruches. An diesem Tag feiern wir das Abendmahl mit Oblaten statt mit Brot. Die Feier des Abendmahls am Ostermorgen steht im Licht des angebrochenen Gottesreiches. Trotz aller Todverfallenheit und Gebundenheit an unser begrenztes Leben sind wir schon erlöst und können miteinander als erste Freigelassene der Schöpfung in und aus der Gemeinschaft mit dem Auferstandenen feiern. Familiengottesdienst mit Tauferinnerung an Ostermontag besonders (aber nicht nur) für Kinder, am 17. April um 10.00 Uhr In der frühen Christenheit geschahen die Taufen in der Osternacht. Auch wenn heute bei der Kindertaufe der Segen für das neue Leben im Vordergrund steht, hat Taufe bleibend die Bedeutung, dass durch sie der Tod und das Böse keine Macht mehr über einen Menschen haben und ist deswegen weiterhin eng mit Ostern verbunden. Zu diesem Gottesdienst können alle Kinder ihre Taufkerze mitbringen und sich mit einem Wasserkreuz, das in ihre Hand gezeichnet wird, an ihre Taufe erinnern – Erwachsene sind natürlich zur Tauferinnerung auch willkommen. Besonders eingeladen werden die Kinder, die vor sechs Jahren getauft wurden. Im Anschluss an diesen fröhlichen Gottesdienst wird zum Ostereiersuchen rund um die Kirche eingeladen. 7 Kurz notiert Abendmahl in der Heliosklinik Hüls Seit mehr als zwanzig Jahren gibt es einen kleinen Kreis Ehrenamtlicher, die Sie besuchen, wenn Sie im Krankenhaus liegen und zu unserer Gemeinde gehören. Wenn Sie es darüber hinaus vermissen, in den Gottesdienst gehen zu können und einmal das Abendmahl feiern möchten, oder Sie ein weiterführendes seelsorgliches Gespräch wünschen, melden Sie sich bitte bei Pfarrerin Doerthe Brandner. Veranstaltungen im Rahmen des Reformationsjubiläumsjahres Kantatengottesdienst (12. März) (s. Ankündigung auf S. 15) Lebenswege - Glaubenswege (7., 14. u. 21. März), ökumenische Glaubensgespräche (s. Ankündigung auf S. 10) Das Wort im Bild - Ein kreatives Projekt zur Bibel (1. und 2. April) (s. Ankündigung auf S. 11) Predigtstaffel (30. April) (s. Ankündigung auf S. 10) Monatslieder im Reformationsjubiläumsjahr Jeden Monat wählen wir ein Lied aus, das die Gemeinde durch alle Gottesdienste des Monats begleitet. In diesem Reformationsjubiläumsjahr sollen dies (ausschließlich) Lieder der Reformation sein - also Lieder von Martin Luther, aber auch von anderen Zeitgenossen der Reformation. Seelsorge und spirituelle Wegbegleitung Manchmal stellt das Leben Fragen, die man nicht zu beantworten weiß. Manchmal bricht bisher Selbstverständliches und man spürt: So wie bisher kann ich nicht weitergehen. Manchmal ist Gott verborgen und man weiß nicht, wie man ihn wiederfinden kann. Für Menschen, in diesen und anderen Lebenssituationen, die sie als krisenhaft empfinden und sie neu suchen lassen, biete ich im Rahmen meiner pfarramtlichen seelsorglichen Tätigkeit eine fundierte Begleitung an. Die Begleitung ist ganzheitlich und prozessorientiert. Ich arbeite mit wegbegleitendem Gespräch und bei Bedarf mit den Methoden der Initiatischen Kunsttherapie: der Arbeit mit Tonerde, der Personalen Leibarbeit und dem Geführten Zeichnen. Möglich sind Einzelstunden oder eine längere Begleitung in mehreren Stunden. Es ist auch möglich, erst einmal ein unverbindliches Orientierungsgespräch zu vereinbaren, um meine Arbeitsweise kennenzulernen. Anfragen und Terminvereinbarung bei: Pfarrerin Doerthe Brandner, Christlichinitiatische Wegbegleiterin Tel.: 731600 und Business-Coach in Ausbildung 8 Kurz notiert Ehrenamtstag am 05. Februar Wie schon den vergangenen Jahren lädt das Presbyterium auch dieses Jahr wieder alle sich in irgendeiner Weise in der Gemeinde ehrenamtlich Engagierten zu einem Ehrenamtstag ein, an und mit dem allen Aktiven und ehemaligen Aktiven Dankeschön gesagt werden soll und sie gleichzeitig eine Gemeindegruppe näher kennenlernen. Denn auch das einander Kennenlernen und der Gemeindezusammenhalt über die je eigene Gruppe hinaus soll durch diesen Tag gestärkt werden. Wie in den vergangenen Jahren beginnt der Tag mit dem Gottesdienst um 11.00 Uhr (Achtung: falsche Uhrzeit in der Einladung). Anschließend gibt es ein kleines Programm von ca. einer Stunde. Mit einem gemeinsamen Mittagessen klingt der Tag aus. In diesem Jahr stellt sich der Besuchsdienstkreis mit seiner Arbeit vor. Spontanchor Viermal im Jahr gibt es für alle sangesfreudigen Frauen und Männer die Möglichkeit mit Hilfe einer kurzen Chorprobe um 10.15 Uhr vor Beginn des Gottesdienstes um 11.00 Uhr, den Gottesdienst gesanglich zu unterstützen. Es werden sowohl besondere liturgische Stücke und Kanons, Gemeindelieder und - je nach Anzahl der Teilnehmenden - auch leichte zwei- oder dreistimmige Lieder eingeübt. Nächster Spontanchortermin ist am 02. April um 10.15 Uhr. Herzliche Einladung! Frauenhilfe 2017 Auch in diesem Jahr trifft sich die Frauenhilfe der Kirchengemeinde regelmäßig am 1. Donnerstag im Monat von 15.15 Uhr – 17.00 Uhr, um sich mit einander auszutauschen, Kaffee zu trinken und sich mit einem Thema zu beschäftigen. Zum Januartreffen kamen traditionell die Sternsinger. Im Februar steht die Frauenhilfe unter dem Zeichen des Weltgebetstags, der in diesem Jahr von den Bahamas kommt. Bei dem Treffen am 2. Februar kommt Informatives und Interessantes von Land und Leuten zu Gehör und erste Lieder für den Gottesdienst im März können kennengelernt werden. Am 3. März feiern die evangelische und die katholische Gemeinde den Weltgebetstag der Frauen mit einem Gottesdienst. (Infos dazu siehe S. 16). Das reguläre Treffen der Frauenhilfe findet dann eine Woche später am 09. März zur gewohnten Zeit statt. Der Apriltermin der Frauenhilfe ist am 06. April. Die Treffen sind offen für alle interessierte Frauen, die die Frauenhilfe einmal kennenlernen möchten. Kontakt: Frauenhilfsleiterin Karola Franke, Tel.: 736158 9 Kurz notiert Jubelkonfirmation In diesem Jahr feiert unsere Kirchengemeinde wieder das Konfirmationsjubiläum für alle, die vor 50, 60 oder mehr Jahren hier in Hüls oder anderswo konfirmiert wurden. Das Konfirmationsjubiläum ist Anlass, sich in einem festlichen Gottesdienst an die eigene Konfirmation zu erinnern, für den Lebensweg bis jetzt zu danken, und sich erneut den Segen Gottes zusprechen zu lassen. Alle Interessierten mögen sich schon einmal Sonntag, den 15. Oktober vormerken. Nähere Informationen folgen im nächsten Gemeindebrief oder können im Gemeindebüro, Tel.: 730988 oder bei Pfarrerin D. Brandneer, Tel.:731600 erfragt werden. Auch eine Anmeldung ist schon möglich. Lebenswege - Glaubenswege Ökumenische Glaubensgespräche in der Passions- und Fastenzeit In der Passions- und Fastenzeit bieten die katholische Gemeinde St. Cyriakus und unsere Gemeinde gemeinsam an drei Abenden ökumenische Glaubensgespräche unter dem Thema Lebenswege - Glaubenswege an. Alle drei Abende laden ein, sich mit einem biblischen Text auf die Suche nach Glaubensschätzen, Gottesspuren und dem Traggrund des eigenen Lebens zu machen und sich darüber auszutauschen. Die Abende finden am 07., 14., und 21. März jeweils von 19.30 - 21.00 Uhr in der Ökumenischen Begegnungsstätte statt. Geleitet werden die Abende von Barbara Strüder, Gemeindereferentin und Doerthe Brandner, Pfarrerin. Die Themen sind: 1. Abend (07. März 2017): „Das Himmelreich gleicht einem Schatz der im Acker verborgen ist“ (Mt 13,44) • Religiöse Schätze im eigenen Leben 2. Abend (14. März 2017): „Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und stirbt...“ ( Joh 12,24) • (Erfahrungen der) Gottesferne und Gottesnähe 3. Abend (21. März 2017): „Nichts kann uns trennen von der Liebe Gottes, welche in Jesus Christus ist.“ (Röm 8,39) • zulassen - loslassen - (sich) verlassen - im Leben und im Sterben Die Abende sind offen für alle Interessierte. Da die Abende aufeinander aufbauen, ist es gut, die Teilnahme an allen einzuplanen. Zur besseren Vorbereitung für die Leitenden wird eine Anmeldung erbeten bei B. Strüder, Tel.: 0177 3257834, D. Brandner, Tel.: 731600 oder im Pfarrbüro St. Cyriakus, Tel.: 730397 oder im Gemeindebüro Kreuzkirche, Tel.: 730988 10 Kurz notiert Das Wort im Bild Eine Kunstaktion zum Reformationsjubiläum 2017 Samstag 01. April bis Sonntag 02. April, Gemeindezentrum Kreuzkirche oder Ökumenische Begegnungsstätte - bitte Ankündigung beachten!!! Die protestantischen Kirchen sind die "Kirchen des Wortes". Die biblische Überlieferung und ihre Auslegung in der Predigt haben nebenTaufe und Abendmahl den höchsten Stellenwert. Zur Zeit der Reformation gab es deswegen mehrfach Streit um die Frage, ob Bilder und bildliche Darstellungen biblischer Geschichten in Kirchen erlaubt oder sogar nützlich seien oder aber eine Gefahr für den Glauben darstellten. 1525 schrieb Luther dazu: Bilder seien „zum ansehen, zum zeugnis, zum gedechtnis, zum zeychen“ erlaubt (WA 18, 80.7) Aus Anlass des Reformationsjubiläumsjahres 2017 möchten wir Wort und Bild zusammenzubringen. Die Teilnehmenden setzen ihren Lieblingsbibelvers oder-text gestalterisch um. Mit den entstandenen Kunstwerken wird zum Reformationstag am 31.10.2017 eine Ausstellung und ein ökumenischer Gottesdienst gestaltet. Anschließend soll aus den Ablichtungen der Bilder ein Buch erstellt werden. Mitmachen können alle. Künstlerische Vorkenntnisse, oder "malen können" sind nicht nötig. WICHTIG: Dies ist kein Malkurs! Wir stellen den Raum, die Zeit und verschiedene Materialien für unterschiedliche Maltechniken zur Verfügung: • Gouachefarben - evt. Aquarellfarben - Ölpastellkreiden- Buntstifte - Kohlestifte bzw. Bleistift - Papier in unterschiedlichen Größen und Qualitäten Es gibt fachkundige Begleitung zur Mal- und Zeichentechnik, zu Fragen des Ausdrucks und theologischen Fragen. Eigenes Material kann mitgebracht werden. Ein Kostenbeitrag für den jeweiligen Materialverbrauch wird erbeten. Über Spen11 Kurz notiert den zur Deckung der Unkosten freuen wir uns. Leitung: D. Brandner, M. Jochim, H. Vestring Anmeldung erbeten! Weitere Infos: Pfr.'in D. Brandner 731600 Einkehrtag zum Beginn der Karwoche - Auf dem Weg nach Ostern Auch in diesem Jahr findet am Samstag, dem 08. April wieder von 16.00 - 21.00 Uhr ein Einkehr- und Besinnungstag in der Ökumenischen Begegnungsstätte statt. Im Zentrum des Nachmittags steht ein biblischer Text, der mit Hilfe der „Bibelimagination“, einer besonderen Form der „Bibelarbeit“ für das eigene Leben und Erleben aufgeschlossen wird. Diese Form der Bibelarbeit geschieht in Gemeinschaft, führt die Teilnehmenden aber in ihren eigenen Glaubens- und Lebensprozess. Somit ist es eine Form der Exerzitienarbeit. Das gemeinsame Essen, zu dem alle Teilnehmenden nach ihren Möglichkeiten etwas beitragen, hat den Charakter einer Agape, des geschwisterlichen Teilens im Geist der Achtung, Wertschätzung und Liebe. Anschließend können alle für sich selber oder als Geschenk für andere eine Osterkerze in klassischer Form oder individuell gestalten. Es gibt keine Voraussetzungen für die Teilnahme abgesehen von der Bereitschaft, sich mit Körper, Geist und Seele auf einen biblischen Text und sich selber einzulassen. Anmeldung und nähere Infos bei: Pfr‘in Doerthe Brandner, Tel.: 731600 Predigtstaffel zum Reformationsjubiläumsjahr in Hüls Anlässlich des Reformationsjubiläumsjahres geht seit November vergangenen Jahres eine Predigtstaffel durch den Kirchenkreis an der alle Gemeinde beteiligt sind. Von Ort zu Ort wird ein Koffer mitgenommen, der bei jeder Station mit einem Gegenstand mehr gefüllt wird. Am 30. April im Abendmahlsgottesdienst um 10.00 Uhr hat die Staffel Station in Hüls. Ob und wie der Gottesdienst dazu in besonderer Weise gestaltet wird, steht zum Zeitpunkt des Redaktionsschlusses des Gemeindebriefes noch nicht fest. Bitte beachten Sie dazu die Abkündigungen und Mitteilungen. 12 Kurz notiert Millionen Menschen beteiligen sich jährlich an der Fastenaktion „7 Wochen Ohne“ der evangelischen Kirche. Seit mehr als 30 Jahren lädt die Aktion ein, die Zeit zwischen Aschermittwoch und Ostersonntag bewusst zu erleben und zu gestalten. „7 Wochen Ohne“ – das heißt: eingeschliffene Gewohnheiten zu durchbrechen, die Routine des Alltags zu hinterfragen, seinem Leben möglicherweise eine neue Wendung zu geben oder auch nur wieder zu entdecken, worauf es ankommt. In Kirchengemeinden, Schulen und Vereinen haben sich in dem Vierteljahrhundert Tausende Fastengruppen gebildet. Das Motto für die Zeit vom 1. März bis 15. April 2017 heißt: „Augenblick mal! Sieben Wochen ohne Sofort.“ Unsere Gemeinde in Zahlen Jedes Jahr müssen wir für unsere Landeskirche eine Statistik erstellen. Hier einige Zahlen für das Jahr 2014, zum Vergleich Werte aus den Vorjahren: im Jahr: Gemeindeglieder Taufen Trauungen Konfirmationen Beerdigungen Austritte Eintritte 2016 3032 28 1 31 41 22 4 2015 3057 11 4 23 29 21 3 2014 3065 19 1 43 47 39 1 2013 2012 3153 3212 20 27 8 3 24 31 32 35 30 10 1 5 2011 3218 21 4 48 37 10 14 13 Kirchenmusik fotos: privat Im November trafen sich wieder die drei Erwachsenenchöre der Kreuzkiche zum gemeinsamen Chortag in der Ökumenischen Begegnungsstätte. Nach intensiver Stimmbildung wurde neue Literatur geprobt und sogar ein 16stimmiger Kanon gesungen. Am ersten Freitag im Dezember traf sich der Singtreff zum Adventsliedersingen und ließ den Nachmittag gemütlich im Café Haberstroh ausklingen. Eindrücke vom Krippenspiel: Weihnachten mit Luther 14 Kirchenmusik Programm der Nacht der offenen Kirchen in Hüls, Freitag, 12. Mai 2017 19.00 Uhr Heilige Messe (St. Cyriakus) Miss Brevis von Per Gunnar Petersson Catchy Tunes, Leitung: Barbara Schiebold Orgel: Heinz-Peter Kortmann 20.00 Uhr Theater Ohne Alles (Kreuzkirche) Die Theatergruppe „Ohne Alles“ spielt Improvisationstheater und Sze- nenprogramm wie aus dem richtigen Leben: Drama und Komödie, Lied und Lyrik, Kunst und Kommerz, Kultur und Chaos. Und das alles ohne Bühnenbild, ohne Kostüme, ohne feste Texte…..eben ohne Alles! 21.00 Uhr Orgelmusik (St. Cyriakus) Werke von C. Frank und Ch. M. Widor Orgel: Heinz-Peter Kortmann 21.45 Uhr Trauerkabarett (Kreuzkirche) Stephan Franke 22.45 Uhr Musikalisches Nachtgebet (Konventskirche) Mit ConTakt und AufTakt Am 12. März 2017 findet um 10:00 Uhr in der Kreuzkirche ein Kantatengottesdienst statt. Zur Aufführung kommt: „Erhalt uns, Herr, bei deinem Wort“ Kantate für 1-6stimmigen Chor, Soli und Instrumente von Gustav Gunsenheimer Kirchenchor der Kreuzkirche Hüls, Instrumentalisten, Sopran: Angela Langjahr, Anette Oschatz Leitung: Barbara Schiebold 15 Weltgebetstag der Frauen Weltgebetstag Frauen aller Konfessionen laden ein Titelbild: Rowena Apol Laxamana-Sta.Rosa Gottesdienst am Freitag, 03. März 2017, um 17.00 Uhr in der Ökumenischen Begegnungsstätte Hüls, Leuther Str. 19 Liturgie von den Philippinen: „Was ist denn fair“ Krasse Gegensätze zwischen Arm und Reich: Kinder in einem Slum in Manila 16 Naturkatastrophen wie hier Hochwasser nach Taifunen sind für viele rauriger Alltag Mitglieder des Philippinischen Weltgebetstagskomitees Bilder: © Liwag-Kotte, © WGT e.V. Weltgebetstag der Frauen „Was ist denn fair?“ Direkt und unvermittelt trifft uns diese Frage der Frauen von den Philippinen. Sie lädt uns ein zum Weltgebetstag 2017 – und zum Nachdenken über Gerechtigkeit. In einem alters- und konfessionsgemischten Team haben über 20 Christinnen den Gottesdienst dafür erarbeitet. Diese Gebete, Lieder und Texte werden am 3. März 2017 rund um den Globus wandern. Dann dreht sich in Gemeinden in über 100 Ländern der Erde alles um den Inselstaat in Südostasien. Die 7.107 Inseln der Philippinen liegen im Pazifischen Ozean. Ihre tropischen Urwälder und bizarren Korallenriffe beherbergen artenreiche Ökosysteme. Tauchreviere und weite Sandstrände begeistern jedes Jahr Millionen Urlauber. Die Folgen des Klimawandels treffen die Philippinen aufgrund ihrer geographische Lage besonders hart: Mit Taifunen, Vulkanausbrüchen und Erdbeben gehören sie zu den Ländern, die am stärksten von Naturkatastrophen betroffen sind. Die gesamte Inselgruppe zeichnet sich durch eine Vielfalt an Völkern, Kulturen und Sprachen aus. Trotz ihres Reichtums an natürlichen Ressourcen und Bodenschätzen prägt eine krasse soziale Ungleichheit die Philippinen. Die meisten der rund 100 Millionen Einwohner profitieren nicht vom wirtschaftlichen Wachstum. Auf dem Land haben wenige Großgrundbesitzer das Sagen, während die Masse der Kleinbauern kein eigenes Land besitzt. Die Wurzeln dieser Ungleichheit gehen zurück bis in die 330jährige spanische Kolonialzeit. Wer sich heute für Menschenrechte, Umweltschutz, Landreformen oder die Rechte der indigenen Bevölkerung engagiert, lebt oft gefährlich. Auf der Suche nach Perspektiven zieht es viele Filipinas und Filipinos in die 17-Millionen-Metropolregion Manila. Rund 1,6 Millionen wandern Jahr für Jahr ins Ausland ab und schuften als Hausangestellte, Krankenpfleger oder Schiffspersonal in Saudi-Arabien, den USA, Europa, Hongkong oder Singapur. Ihre Überweisungen sichern den Familien das Überleben, doch viele der Frauen zahlen einen hohen Preis: ausbeuterische Arbeitsverhältnisse, körperliche und sexuelle Gewalt. Die Philippinen sind das bevölkerungsreichste christliche Land Asiens, über 80 Prozent der Bevölkerung sind katholisch. Glaube und Spiritualität prägen die philippinische Kultur. Rosenkränze und Marienfiguren schmücken Wohnungen und Autos. War die römisch-katholische Kirche zu Kolonialzeiten eng mit den Mächtigen verbunden, so setzen sich viele Priester und Ordensfrauen heute für die Armen und Entrechteten ein. Auch Vertreter der protestantischen Kirchen sind stark gesellschaftlich engagiert. Neben einer buddhistischen Minderheit, sind rund 5 Prozent der Bevölkerung muslimisch. Der Großteil von ihnen lebt von jeher im südlichen Mindanao. Mit Merlyn, Celia und Editha kommen beim Weltgebetstag 2017 drei fiktive Frauen zu Wort, deren Geschichten auf wahren Fakten beruhen. Sie laden uns ein, unseren eigenen Kreis zu öff17 Weltgebetstag der Frauen nen. Im Reformationsjahr 2017 kann das heißen, dass wir andere nach ihren Geschichten fragen: zum Beispiel Frauen aus christlichen Glaubensgemeinschaften, die noch nie beim Weltgebetstag mitgemacht haben, oder geflüchtete Menschen in unserer Nachbarschaft. Wenn wir diesen bisher ungehörten Geschichten von den Philippinen und von Nebenan Raum geben, dann wird unsere Welt ein bisschen bunter, so wie im diesjährigen Titelbild von Rowena Apol Laxamana-Sta.Rosa. Wir werden uns zugleich die Frage stellen, die unsere philippinischen Schwestern uns zumuten: „Was ist denn fair?“ Die Verfasserinnen setzen die Geschichten von Merlyn, Celia und Editha in Kontrast zum biblischen Gleichnis der Arbeiter im Weinberg (Mt 20, 1-16). Als Gegenmodell zur profit-orientierten Konsumgesellschaft sehen sie auch die indigene Tradition des Dagyaw oder Bayanihan: Alle arbeiten gemeinsam und teilen die Ernte. Der Weltgebetstag der philippinischen Christinnen ermutigt zum Einsatz für eine gerechte Welt. Ein Zeichen dafür sind die Kollekten der Gottesdienste in Deutschland, die Frauen- und Mädchenprojekte weltweit unterstützen. Darunter sind acht Partnerorganisationen auf den Philippinen, die sich u.a. für politische und gesellschaftliche Beteiligung sowie die Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und Kinder engagieren. Lisa Schürmann, Weltgebetstag der Frauen – Deutsches Komitee e.V. 18 Die Philippinen im Überblick Ländername: Republik der Philippinen Hauptstadt: Manila (rund 12 Millionen Einwohner/innen, Großraum Manila: ca. 17 Millionen) Nationalfeiertag: 12. Juni (Tag der Unabhängigkeit 1898) Lage: Die Philippinen sind ein Inselstaat in Südostasien, zwischen Südchinesischem Meer im Westen und dem Pazifik im Osten. Von den 7.107 Inseln sind weniger als 1.000 bewohnt. Klima: tropisches, feucht-heißes Klima mit einer Durchschnittstemperatur von ca. 27 Grad Celsius. Von November bis Mai ist in der Regel Trockenzeit, von Juni bis Oktober Regenzeit. Geographie: Die Philippinen gliedern sich in drei geographische Großräume: die größte und wirtschaftspolitisch bedeutsamste Insel Luzon mit der Hauptstadt Manila im Norden, die mittlere Visaya-Inselgruppe sowie Mindanao und die Sulu-Inseln im Süden. Die Philippinen sind mit einer Landfläche von 300.000 qkm kleiner als die Bundesrepublik Deutschland (357.030 qkm). Regierungsform: Präsidialsystem Verwaltung: gegliedert in 17 Regionen, einschließlich zweier autonomer Gebiete mit beschränkter Selbstverwaltung, der „Cordillera Administrative Region (CAR)“ im Norden der Hauptinsel Luzon sowie der „Autonomous Region in Muslim Mindanao (ARMM)“ auf der zweitgrößten Insel Mindanao im Süden des Inselstaates. Sprache: Filipino (Tagalog) und Eng- Weltgebetstag der Frauen lisch (allgemeine Verkehrssprache) sind Landessprachen, weitere bedeutende Regionalsprachen sind u.a. Cebuano und Ilokano. Bevölkerung: rund 100 Mio. Einwohner/innen (Stand: 2014). Religionen: Die Philippinen sind das bevölkerungsreichste katholische Land Asiens, circa 81 % der Bevölkerung sind römisch-katholisch, zwischen 5 und 9 % gehören diversen protestantischen Kirchen an und etwa 5 % sind muslimisch. Quellen: www.auswaertiges-amt.de und www.liportal.de/philippinen.html UNESCOWeltkulturerbe: Die Reisterrassen von Banaue © Liwag-Kotte PHILIPPINEN KULINARISCH: REISKUCHEN Wussten Sie, dass es auf den Philippinen einen besonders schönen und sehr verbreiteten Osterbrauch gibt? Beim sogenannten „sunrise service“ brechen viele Familien am Morgen des Ostersonntags gemeinsam zum Strand auf. Um etwa vier Uhr in der Frühe beginnt dann der Ostergottesdienst. Der Sonnenaufgang bestärkt die Osterfreude und ist ein kraftvolles Zeichen für die Lebenszusage, die wir an Ostern feiern! Danach gibt es kleine Reiskuchen und süßen Kaffee für alle. Biko (Reiskuchen) für 4 Personen Zutaten: • 2 Becher Klebereis • 4 Becher Kokosmilch • 3/4 Becher Zucker • 150 g Butter • 300 ml Kondensmilch • 1 Ei • 2 EL Mehl Zubereitung: Den Klebereis solange waschen, bis das Wasser klar ist, ihn dann mit 3 ½ Becher Kokosmilch unter umrühren zum Kochen bringen. Wenn die Milch fast verkocht ist, Butter und Zucker hinzufügen, die Hitze minimieren, noch einmal gut umrühren und dann abkühlen lassen. In den abgekühlten Klebereis das Ei rühren und die Mischung in eine Auflaufform geben. Die Form in den auf 170 Grad vorgeheizten Backofen stellen und ca. 20 Minuten backen lassen. Inzwischen die restliche Kokosmilch mit Kondensmilch und Mehl verrühren. Bei niedriger Hitzezum Kochen bringen und rühren, bis eine dickflüssige Masse entsteht. Die Mischung auf der Kuchenoberfläche verteilen und weitere 15 Minuten backen, bis der Kuchen und goldbraun ist. Ländliche Philippinen: Arbeiter auf einem Reisfeld © Liwag-Kotte 19 Auf eigenen Füßen Im Dezember 2016 bis zum 6. Januar 2017 waren alle Klingelbeutelkollekten in den Gottesdiensten der Evangelischen Kirchengemeinde auf Beschluss des Presbyteriums für „Brot für die Welt“ bestimmt. In diesem Kirchenjahr sollen diese Kollekten sowie alle Kollekten aus den Abendmahlsgottesdiensten und bis Ostern aus monatlich einem weiteren Gottesdienst einem Projekt in Bolivien zugute kommen. Unterdrückung, Ausbeutung und Gewalt prägen den Alltag vieler Frauen in Bolivien, dem ärmsten Land der Anden. Die Organisation CJA ermöglicht benachteiligten Frauen im Rahmen des Programms „Würdevolle Arbeit“ eine Ausbildung. „Es geht uns darum, die Frauen zu stärken, und zwar in allen Bereichen: politisch, wirtschaftlich und sozial“, erklärt Martha Noya, Direktorin von CJA. Spendenkonto: Bank für Kirche und Diakonie IBAN: DE10 1006 1006 0500 5005 00 BIC: GENODED1KDB Projektträger: Centro Juana Azurduy (CJA) Spendenbedarf: 100.000 Euro Kurzinfo: Die Organisation Centro Juana Azurduy (CJA) wurde 1989 gegründet. Benannt ist sie nach einer Leitfigur des lateinamerikanischen Unabhängigkeitskampfes. CJA setzt sich für die soziale, wirtschaftliche und politische Stärkung von Frauen ein. Sie steht Leidtragenden von physischer oder psychischer Gewalt bei, bietet Ausbildungen in verschiedenen Handwerksberufen an, betreibt einen eigenen Radiosender und sucht den Dialog mit politisch Verantwortlichen. Von der Projektarbeit profitieren rund 2.000 Frauen und Jugendliche. Kostenbeispiele: Mechanisches Klammergerät für die Polsterwerkstatt: 44 € Psychologische und rechtliche Beratung eines Gewaltopfers: 80 € Basismaterial für den Start in die Unabhängigkeit als Polsterin: 152 € 20 Auf eigenen Füßen Landesinformationen Die Flagge Boliviens besteht aus drei horizontalenStreifen, die zufällig den panafrikanischen Farben entsprechen: Rot, Gelb und Grün. Die Farbe Rot steht für die Tapferkeit der bolivianischen Soldaten, die Farbe Gelb für den Reichtum an Bodenschätzen und die Farbe Grün für die Fruchtbarkeit des Landes.Die Flagge wurde 1851 offiziell eingeführt. Die Aymara, eine der größten indigenen Bevölkerungsgruppen Boliviens, sehen sich in der Tradition von Qullasuyu, dem südlichen Teil des einstigen Inkareichs. Die Wiphala, das Symbol von Qullasuyu, wurde 2009 der Nationalflagge gleichgestellt. Die quadratische Flagge mit 49 Quadraten in Regenbogenfarben ist das Symbol der gesamten indigenen Bevölkerung. Bolivien___> Kennzahlen zum Vergleich: Bolivien Fläche 1.098.581 km² Bevölkerung 10,8 Millionen Bevölkerungsdichte 10 Einw./km² Säuglingssterblichkeit 3,7 % Lebenserwartung Männer 66 Jahre Frauen 72 Jahre Analphabetenrate Männer 2% Frauen 6% Bruttosozialprodukt in Dollar/Kopf 6.500 Deutschland 357.121 km² 80,8 Millionen 226 Einw./km² 0,3 % 78 Jahre 83 Jahre <1 % <1 % 47.400 (Quellen: CIA World Factbook (2016) 21 Helden Helden - Das Thema dieses Gemeindebriefes Gibt es heute noch Helden oder ist das ein Phänomen aus der Antike? Wer ist ein Held? Wird man als Held geboren oder wird man im Laufe seines Lebens durch Erfahrungen und Erlebnisse zum Helden? Gibt es auch Heldinnen? Der Philosoph und Theologe Christoph Quarch sagt (vgl. Publik-Forum extra Ausgabe November 2016): Helden sind verwundbar und treu. Sie sind einerseits „Powertypen“ andererseits haben sie eine Schwäche, sind verwundbar - wie z. Bsp. Achill, der Held aus der Ilias, der an seiner Ferse verwundbar war oder Siegfried, der auch nach dem Bad im Drachenblut, das ihn unverwundbar machte, eine verwundbare Stelle auf dem Schulterblatt behielt. Die Verwunderbarkeit unterscheidet Helden von Göttern und zeichnet sie gerade deswegen aus. Quarch sagt: „Heldentum ist eine typisch männliche Eigenschaft, weil es dem Mann so wichtig ist, die Wunde geschlagen zu bekommen. Die Frauen brauchen keine Helden zu werden, weil sie gebären. Sie haben schon genug damit zu tun.“ (a.aO. S. 31). In der Mythologie und im Märchen müssen junge Männer den „Heldenweg“ gehen, um sich von der als groß und mächtig empfunden Mutter zu lösen und zum Mann zu werden, der sein Mannsein nicht nur in äußerem Stärkegebaren lebt, sondern seine Verwundbarkeit erlebt und durchlebt hat und sie so angenommen und integriert hat. (vgl. Erich Neumann, Ursprungsgeschichte des Bewusstseins). Wie die Autorinnen und Autoren dieses Gemeindebriefes zu Helden stehen und ob sie diese Aspekte teilen oder noch ganz andere sehen, die einen Menschen zum Helden machen oder auch nicht - lesen Sie selbst in ihren Beiträgen zu diesem Gemeindebrief. Doerthe Brandner Helden „Mir nach, spricht Christus, unser Held, mir nach, ihr Christen alle.“ – mit diesen Worten beginnt ein Lied von Angelus Silesius aus dem 17. Jahrhundert, sowohl im Evangelischen Gesangbuch als auch im katholischen Gotteslob. „Christus, unser Held“ – mit dieser Charakterisierung habe ich an Jesus, 22 den Christus, unseren Erlöser, eigentlich nie gedacht, denn das Wort „Held“ gehört doch in den Dunstkreis von Krieg und Kampf. Wir sprechen von „Kriegshelden“, aber daneben hat sich ein anderes Wort einen festen Platz in unserem Sprachgebrauch erobert: das Wort von den „Helden des Alltags“. Helden Und das sind diejenigen, die sich mit Zivilcourage und ohne Ansehen der Person für die Belange eines anderen einsetzen. Ganz normale Menschen, wie du und ich, die angerührt werden vom Schicksal eines anderen Menschen und handeln. Aus unserem Glauben heraus können wir sagen, dass sie von Gott und seiner Botschaft angerührt werden und handeln. Die Bibel als die Geschichte der Begegnung von Gott mit den Menschen kennt viele solcher Menschen. Sie alle sind ganz normale Männer und Frauen, die zu Helden werden: zu Helden des Alltags, aber auch zu Kriegshelden. Da ist der Held Abraham, der nur auf das Wort Gottes hin seine Heimat und alle Sicherheiten verlässt und loszieht. Der Held Moses, der dem Pharao trotzt und das Volk aus Ägypten führt. Der Held David, der mit der Steinschleuder den Goliath besiegt und für sein Volk die Stadt Jerusalem erobert. Der Held Salomon, der sich von Gott Weisheit erbittet, damit er sein Volk gut regieren kann. Und die Heldin Esther, die den Feldherrn Holofernes überlistet, ihm den Kopf abschlägt und so den Sieg für ihr Heer erringt. Auch die Heldin Judith, die sich traut ungefragt vor den König zu treten und damit ihr Volk rettet. Die Heldin Rut, die ihre Schwiegermutter nicht verlassen will und mit ihr in ein fremdes Land zieht, obwohl sie weiß, wie schwer sie es als Witwen dort haben werden. Auch die Heldin Abigail, die mit dem plündernden David und seinen Leuten verhandelt und so Land und Leben ihrer Sip- pe rettet. Auch im Neuen Testament finden wir Helden und Heldinnen. Der Hauptmann von Kafarnaum, der gegen alle Konventionen Jesus um Hilfe für seinen Diener bittet. Und die heidnische Frau, die mit Jesus streitet und ringt um die Heilung ihrer Tochter. Die vier Männer, die das Dach des Hauses abdecken, damit sie den Gelähmten zu Jesus herablassen können. Und auch die unbekannte Frau, die die Füße Jesu mit teurem Öl salbt und sich damit der herben Kritik der Jünger aussetzt. Auch Petrus, Paulus und Stephanus, die den christlichen Glauben verkünden und mit ihrem Leben dafür bezahlen. Alles Heldinnen und Helden? Ja, alles Heldinnen und Helden! Sie alle – und die Liste ließe sich noch lange mit benannten und namenlosen Männern und Frauen fortsetzen – sind Heldinnen und Helden, weil sie es geschafft haben, gegen Widerstände und Angst über sich hinaus zu wachsen. Sie haben große, großartige Dinge geleistet, weil sie sich haben anrühren und ansprechen lassen vom Schicksal anderer, weil sie sich haben anrühren lassen von Gott. Und auch wenn die Sprache rund um das Heldentum eher kriegerisch klingt, trifft der letzte Satz des Liedes auf alle Heldinnen und Helden, auf jede und jeden von uns zu: „Wer nicht gekämpft, trägt auch die Kron des ewgen Lebens nicht davon.“ Denn Heldinnen und Helden sind wir alle – auf die uns je eigene Art! Steffi Denter 23 Helden „Alltagshelden“ u.a. Im Rahmen der Weltkulturhauptstädte Istanbul und Essen im Jahre 2010 gab es eine Ausstellung in der Henrichshütte Hattingen – einem ehemaligen Stahlwerk – über „Helden“. Die Vielfältigkeit der Helden ist groß. In der Antike waren die Athleten die Helden. Kreuzzüge im Mittelalter – von der katholischen Kirche unterstützt – hatten zum Ziel, das heilige Land (Jerusalem) von den Ungläubigen – der islamischen Herrschaft – zu befreien. Ritter zogen in den Heiligen Krieg aus Überzeugung und unter Einsatz ihres eigenen Lebens. Heute geht es in die andere Richtung. Die Vorkämpfer des Islamischen Kalifats streiten erbittert für die Verwirklichungen ihrer Ideologien. Im ersten und zweiten Weltkrieg zogen Soldaten aus, um Volk und Vaterland zu verteidigen. Sie starben den Heldentod oder kamen traumatisiert zurück. Krieg ist nie ein legitimes Mittel der Politik, es setzt das Friedensvölkerrecht außer Kraft. Frauen, die im Krieg und danach ihren Mann standen und ihre Familien durch die Zeiten des Hungers und der Not brachten, es herrschte Mangel an allem. Beim Wiederaufbau der Städte klopften Trümmerfrauen Steine zur Wiederverwendung. Menschen, die ihren Angehörigen in der Krankheit fast bis zur Selbstaufga 24 be beistehen (z.B. bei Demenz), diese kranken Menschen nicht gering schätzen und ihnen ihre Würde nicht nehmen. Helfer, die zu anderen Menschen – unter Einsatz ihres eigenen Lebens – in Krisengebiete gehen (z. B. bei Naturkatastrophen wie Erdbeben und Überschwemmungen, oder Rettungsflieger im Gebirge) um sie aus ihrer Not zu befreien. Syrische Weißhelme, die im syrischen Bürgerkrieg Zivilisten retten. Sie bekamen dafür den alternativen Nobelpreis. Sanitäter, Mitarbeiter einer medizinischen Hilfsorganisation, die nach einem Luftangriff im Norden Syriens bei dem Rettungseinsatz danach ihr Leben verloren. Auch Konvois mit Hilfsgütern werden hier immer wieder bombardiert. Angriffe auf Menschen, die ihr Leben einsetzen um anderen zu helfen. Ein ziviler Seenotrettungsdienst im Einsatz zur Rettung von Flüchtlingen. Das Projekt entstand 2014. Im Frühjahr 2015 wurde ein alter Kutter gekauft und ausgebaut für die Seenotrettung von Flüchtlingen auf dem Mittelmeer. Freiwilliges Engagement von vielen Ehrenamtlichen (auch Ärzte sind darunter), die nicht hilflos zusehen wollten, wie überladene Flüchtlingsboote vor den Augen Vieler untergingen. Wird wieder ein übervolles Schlauchboot von Ihnen gesichtet, werden Schwimmwesten bereit gehalten und in ein kleineres Boot gepackt. Man fährt auf das übervolle Schlauch- Helden boot zu und gibt klare Anweisungen für den Rettungsablauf und nimmt die aus Seenot Geretteten aufs Schiff, versorgt sie und reicht sie dann etwas später an andere Schiffe weiter um wieder für neue Rettungseinsätze parat stehen zu können. Die Einsatzzeit beträgt 2 Wochen. Bei einem anderen Rettungsversuch kamen sie zu spät, das Schlauchboot war gekentert und die Flüchtlinge ertrunken. Die Besatzung holte die im Wasser noch unter der Oberfläche treibenden toten Menschen an Bord. Sie wollten ihnen im Tod noch ein Gesicht geben. Ein kleines totes Kind - nur mit einer Windel bedeckt – war auch dabei. Der Retter – selbst Vater von 3 Kindern – trug dieses Kind auf seinen Armen und sang Kinderlieder bis das andere Schiff die Menschen abholte. Am nächsten Tag wurden wieder Kinder lebend gerettet. Diese Grenzerfahrungen (Sterben) wird durch Notfallseelsorge begleitet. All die vielen Helfer, die oft unter Einsatz des eigenen Lebens den Hilflosen in den Krisengebieten der Welt beistehen, sind für mich Helden. Spruch aus dem Talmut: Wer nur ein Menschenleben rettet, rettet die ganze Welt.“ „ Auch Menschen - die vielen stillen Helfer – die auf ihrem Platz Gutes tun, und das Gute „gut“ tun, verdienen unsere Anerkennung. Können und wollen wir auch für andere Menschen ein Segen sein? Hanni Bartsch Gedicht (unbekannter Autor): Der alte Mensch segnet Gesegnet seien die, die Verständnis haben für meinen schlurfenden Gang und meine zitternden Hände. Gesegnet seien die, die verstehen, dass mein Gehör schwach ist und ich mich anstrengen muss, um alles zu hören, was gesprochen wird. Gesegnet seien die, die sich merken, dass meine Augen schwach sind und meine Gedanken sich nur langsam entwickeln können. Gesegnet seien die, welche mir mit Lächeln entgegenkom men und wenigstens eine Weile mit mir plaudern. Gesegnet seien die, die niemals sagen: Diese Geschichte hatten Sie mir schon zweimal erzählt. Gesegnet seien die, welche in mir Erinnerungen längst vergangener Jahre erwecken können. Gesegnet seien die, die mir zeigen, dass ich noch geliebt und geschätzt und deshalb nicht mehr so allein bin. Gesegnet seien die, welche mir durch ihre Güte diese Tage erleichtern, die ich noch zurücklegen muss 25 Helden Für mich eine Heldin Ich schreibe anstelle meiner Mutter. Sie ist 90, sehr fit, aber nicht am PC: sie redet gern mit Menschen und hat immer gute Ideen. Diesen Artikel hat sie gelesen und für richtig befunden. Sie selber hat viel erlebt, doch ihre Bewunderung gilt ihrer Mutter, also meiner Großmutter. Sie ist die Heldin dieser kleinen Familiengeschichte. Im Winter 1944/45 war meine Mutter 18 Jahre alt und schwanger mit meiner Halbschwester. Ihr Verlobter, der sich dieses Kind unbedingt gewünscht hatte (wie so viele Soldaten, die auf Heimaturlaub waren), „fiel“ in Italien. Nicht nur diese schreckliche Nachricht erreichte meine Mutter, immer wieder kamen Todesnachrichten von Bekannten; manche Eltern verloren mehrere Söhne. Meine Mutter lebte auf dem kleinen Landgut „Valeskahof“ bei Pommerzig in Brandenburg nahe der schlesischen Grenze. Ihre Eltern hatten insgesamt sieben Kinder – das letzte entband meine Großmutter fast zeitgleich mit ihrer Tochter im Dezember 1944. Der älteste Sohn, der bereits bei der Wehrmacht war, riet beim Jahreswechsel zur Flucht. Er hatte Schreckliches gesehen. Die Sowjetarmee rückte Richtung Oder vor; es war ein bitterkalter Winter. „Packt nur die Kinder gut ein,“ war die Sorge meines Onkels. Pferdefutter, Lebensmittel, Stoffe zum Tauschen – alles wurde auf sogenannte Gummiwagen verladen. Wer konn26 te, ging zu Fuß. Meine Mutter und meine Großmutter durften mit den Säuglingen auf einen der Wagen. Der Gutsinspektor ritt voraus, um möglichst sichere Nebenstrecken zu erkunden. Die Alliierten bombardierten auch Flüchtlingstrecks; der Treck meiner Mutter hörte die Flugzeuge, doch sie hatten Glück - viele glückliche Umstände und kluge Planung kamen zusammen. Sie erreichten nach einigen Monaten ihr Ziel in Norddeutschland: Freunde des Gutsbesitzers in einem kleinen Dorf bei Hannover. Alle hatten überlebt, auch die kleinen Kinder. Eigentlich unvorstellbar. Kälte, Todesangst, keine Wohnung, Unsicherheit. Und die zwei Säuglinge. Dennoch: meine Mutter kann sich nicht an Tränen ihrer Mutter erinnern, nicht beim Zurücklassen ihrer Wohnung, ihres bescheidenen Besitzes, ihrer Haustiere. Nicht auf der Flucht. Sie blieb gelassen und zuversichtlich. So pflanzte sie im Eichsfeld schon mal vorsorglich Kartoffeln, um dann doch weiterziehen zu müssen. Sie tat das, was nötig war und ihr sinnvoll erschien. Sie gab ihren Kindern Sicherheit und Vertrauen in die Zukunft. Wie sie (und meine Mutter) sich behalfen – Windeln waschen? Babynahrung organisieren? Wickeln und füttern bei Minusgraden? Heute ist das auch meiner Mutter rätselhaft. Nicht die eine bedeutsame Aktion zeichnet meine Großmutter Elisabeth Wägner aus. Die Entscheidung, ihr Schicksal anzunehmen und irgendwie Helden das Beste aus einer schrecklichen Situation zu machen, ist in meinen Augen heldenhaft. Es ging auch um das Überleben, aber meiner Großmutter gelang noch mehr. Sie brachte ihre Kinder und ihre Enkelin durch und sorgte für deren Lebensmut. Auch in der schwierigen Nachkriegszeit behielt sie ihren Optimismus. Ich kenne sie mit Lachfältchen, Kittelschürze, einem runden rosigen Gesicht und immer be- reit zu singen. In der Bibel gibt es eine Flüchtlingsgeschichte. Meine Schwester Christina wurde kurz vor Weihnachten geboren. Diese für Außenstehende vielleicht belanglose Parallele war mir bisher nie aufgefallen. Danke, Gemeindebrief. Rita Altmann Sind wir Helden? Mitten in der Nacht, um 2.00 Uhr, ertönt der Alarm: Wohnungsbrand in der Innenstadt! Keine sechs Minuten später treffen wir ein. Im 2. OG schlagen Flammen aus den Fenstern. Im Dachgeschoss schreien Menschen um Hilfe, aufgeregte Bewohner berichten panisch, dass noch Leute in der Brandwohnung sind. Während die Menschen aus dem Dachgeschoss mit der Drehleiter gerettet werden, gehen drei Trupps in das brennende Haus vor. Dichter, heißer Rauch schlägt ihnen entgegen und nimmt ihnen jede Sicht. Sie suchen in dem schwarzen Rauch alle Wohnungen ab, löschen den Brand und finden die vermissten Bewohner. Sie stülpen ihnen sogenannte Fluchthauben über, die vor dem giftigen Rauch schützen und bringen sie ins Freie. Notarzt und Besatzungen der ebenfalls alarmierten Rettungswagen untersuchen und behandeln alle Geretteten. Diejenigen, die zuviel Rauch eingeatmet haben, werden vorsorglich ins Krankenhaus transportiert. Es ist gottlob nur Sachschaden ent- standen, alle wurden gerettet, keiner wurde ernsthaft verletzt. Wir haben sehr gut gearbeitet: Sind wir Helden? Helden – ein zeitgemäßer Begriff? In den letzten Jahrzehnten ging es uns – zumindest im Westen Deutschlands – eher schwer über die Lippen: das Wort Held und die Rede von Helden. Jemanden, der etwas ganz und gar nicht Alltägliches, etwas weit Überdurchschnittliches vollbracht hatte, als Helden zu bezeichnen – wie es lange zuvor durchaus üblich war und in anderen Teilen der Welt bis heute ist – kam uns abhanden oder wurde uns abgewöhnt: Ein Tribut an zwei Weltkriege und die 68iger Kulturrevolte. Aber wie steht es mit der Haltung dahinter, mit dem, was klassisch einen Menschen zum Helden macht? Mut, Tapferkeit und Aufopferungsbereitschaft oder auch die Einsatzbereitschaft für Mitmenschen gehören nach gängigem Verständnis zu den Haltun27 Helden gen eines Helden. In den Vereinigten Staaten genießen etwa die Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst ein hohes Ansehen und sie werden nicht selten als Helden verehrt. Ein hohes Ansehen genießen Feuerwehrleute auch bei uns. Und erst in jüngerer Zeit wird in Verbindung mit der Tätigkeit der Einsatzkräfte immer wieder einmal von ‚Helden‘ gesprochen, wie die sozialen Medien oder bisweilen auch die Schlagzeilen in der Presse zeigen. Heldentum: Nur etwas für Spezialisten? Befreit man den Helden vom negativen Vorzeichen, das ihm vor allem die Kriegszeiten des 20. Jahrhunderts gegeben haben und konzentriert sich auf das Wesentliche, dann wird man nicht umhin kommen, den Männern und Frauen der Feuerwehr und des Rettungsdienstes zu attestieren, dass sie sehr wohl Helden im ursprünglichen Sinne sind, denn Mut, Tapferkeit, Aufopferungsbereitschaft und die Einsatzbereitschaft für Mitmenschen bis zum Einsatz des eigenen Lebens gehören zweifelsohne zu den Tugenden, die diese Berufsgruppe kennzeichnen. Aber muss man Feuerwehrmann oder Feuerwehrfrau sein, um als Held bezeichnet zu werden? NEIN! Sind der elfjährige Edwin und sein zwölfjähriger Freund Elias, die Anfang Dezember in München Zivilcourage bewiesen, etwa keine Helden? Eine Frau hatte sich mit der Absicht der 28 Selbsttötung von einer Brücke auf eine Fahrbahn stürzen wollen. Die beiden Teenies verständigten mit dem Handy eines Passanten die Polizei. Die Frau konnte gerettet werden. Für die beiden Schüler in München war es selbstverständlich, Hilfe im Rahmen ihrer Möglichkeiten zu leisten. Für jene, die im Oktober in einer Essener Bank über einen kollabierten alten Mann hinweg gestiegen waren, um an den Geldautomaten zu gelangen, war es alles andere als selbstverständlich, zu helfen. Unser Held Jesus Christus Ein weiteres Merkmal des Helden: Da er sein überdurchschnittliches oder in den Augen Vieler außergewöhnliches Handeln als ‚normal‘ oder ‚selbstverständlich‘ ansieht, mag er es in der Regel gar nicht, wenn er als Held bezeichnet wird. Er oder sie winkt dann zumeist ab. So betrachtet, bekommen auch uralte Kirchenlieder wie ‚Mir nach spricht Christus, unser Held‘ aus der Mitte des 17. Jahrhunderts einen neuen Akzent: Gott setzt sich in seinem Sohn Jesus so sehr für den Menschen ein, dass er selbst Mensch wird und sich für den Menschen und seine Befreiung einsetzt bis zur Aufopferung des Lebens. Nicht mehr die Helden der griechischen Antike, der Mythen- und Sagenwelt geben unserer Zeitrechnung den entscheidenden Impuls, sondern „unser Held“ Jesus Christus. Helden Der von ihm vorgezeichnete Weg ist ein Weg ‚heldenhafter Liebe‘ zum Menschen. Helden helfen! Die Wörter „Helden“ und „Helfen“ unterscheiden sich nur durch einen Buchstaben. Für uns gehören sie zusammen. Wir alle helfen, wenn wir hin- statt wegsehen. Wir alle helfen, wenn wir zupacken statt uns zurückzuziehen. Wir alle helfen, wenn wir da sind, wenn andere uns brauchen. Mit ein wenig Zivilcourage, mit ein wenig Einsatzbereitschaft für den Mitmenschen, mit ein wenig Mut und Tapferkeit kann jeder und jede von uns alltäglich Held, alltäglich Heldin werden – denn Helden helfen! Dietmar Meißner & Frank Josef van de Rieth Feuerwehr Krefeld Die Kids verstehen intuitiv – gemeinsames Spielen von schwerstkranken, behinderten und gesunden Kindern ist das stups-KINDERZENTRUM „Als wir mit dem Konzept des stups-KINDERZENTRUMS angefangen haben, haben viele uns gefragt, ob das wirklich funktionieren werde – eine KiTa und ein Kinder- und Jugendhospiz unter einem Dach“, erinnert sich Diane Kamps, die heutige Oberin der DRK-Schwesternschaft Krefeld, an die Entstehung des Konzeptes in der Amtszeit ihrer Vorgängerin Karin Meincke. „Aber heute können wir sagen, dass die Kinder sich ihre Wege im Umgang miteinander selber suchen und das Spielen miteinander so entwickeln, dass die Belange der gesunden und der kran- ken oder behinderten Kinder gleiches Gewicht haben“, so Kamps. So verständen die gesunden Kinder in der inklusiven KiTa die Erklärungen zu den Einschränkungen, die einige ihrer Spielkameraden haben, und passten ihr Verhalten entsprechend an. Dazu gehört auch, dass sie verstehen, wenn im Spiel Rücksicht auf medizinisches Gerät wie etwa eine Magensonde genommen werden muss. „Sie entwickeln aber auch ein Bewusstsein dafür, dass es ihnen gut geht – besser als vielleicht dem einen oder anderen ihrer KiTa-Freunde. Neulich habe ich 29 Helden gehört, wie ein Kind zu einem anderen, das irgendwie gerade unglücklich war, gesagt hat, dass es ihm doch eigentlich ganz gut gehe, der Timo (Name geändert) sei doch viel schlimmer dran“, erzählt Diane Kamps. Es sei schon zu merken, dass die gesunden Kinder intuitiv verstehen, dass Gesundheit nicht selbstverständlich ist und sie sich in einer besseren Situation befinden, als eben das eine oder andere Kind in der Gruppe. Aber auch der Umgang mit den Kindern und Jugendlichen im Hospizbereich funktioniert sehr gut. Je nach Situation finden Aktivitäten z.B. in der inklusiven KiTa statt, zu denen die Kinder und Jugendlichen aus dem Hospiz hinunter kommen, andererseits gehen die KiTa-Kinder auch in den Aufenthaltsraum im Hospiz, um zum Beispiel zusammen Plätzchen zu backen oder zu spielen. Dabei haben sich schon richtige Freundschaften entwickelt. Ein Beispiel ist ein „Ausflügler“, der schon mehrfach im Hospiz war und im Wachkoma liegt: „Wenn er da ist, kommen immer wieder die Kinder aus der KiTa, die ihn kennen, und beschäftigen sich mit ihm: Sie erzählen ihm, was sie in der Hand haben oder was gerade passiert“, beschreibt Kamps. Ein ganz anderer Aspekt im stupsKINDERZENTRUM ist das Verhalten der Hospiz-Kinder in sich: Kranke oder schwerbehinderte Kinder sind so unterschiedliche und so individuelle Persönlichkeiten wie gesunde Kinder auch. In der Regel sind ihre Krankheiten oder Behinderungen angeboren. 30 Oft sind sie Gleichaltrigen intellektuell nicht ebenbürtig und haben Schwierigkeiten sich zu artikulieren, „aber sie haben die Chance sich zu einem selbstbewussten und selbstbestimmen Menschen zu entwickeln, wenn sie sich angenommen und umsorgt fühlen“, beschreibt Nancy Gasper, die Leiterin des stups-KINDERZNTRUM. „Grundsätzlich sind sie Kinder wie alle anderen auch – sie nutzen ihre Mittel um sich zu holen, was sie möchten – nur eben auf anderem Weg als gesunde Kinder. „Die Kommunikation mit ihnen funktioniert – nur anders. Außerdem geben sie einem unglaublich viel zurück, wenn sie sich angenommen und geborgen fühlen“, so Kamps. Das Konzept des stups-KINDERZENTRUMs Das stups-KINDERZENTRUM der DRK-Schwesternschaft Krefeld e.V., das im Oktober 2012 eröffnet wurde, unterstützt Familien mit kranken, behinderten und gesunden Kindern. „Wir arbeiten individuell und haben immer die Bedürfnisse aller Betroffenen im Blick – der erkrankten Kinder, aber auch die der Eltern, oder der gesunden Geschwisterkinder“, schildert Diane Kamps. Das stups-KINDERZENTRUM ist ein interdisziplinäres Hilfsnetzwerk für Familien – es besteht aus stationären und ambulanten Bereichen. der stationäre Bereich Im Haus an der Jakob-Lintzen-Straße in Krefeld / Königshof befinden sich drei Arbeitsfelder: Helden In der inklusiven Großtagespflege kümmern sich Tagesmütter um gesunde und behinderte Kinder ab dem vierten Lebensmonat. Die inklusiv weitergebildeten Mitarbeiterinnen sind die Bezugspersonen bis zum Eintritt in den Kindergarten im gleichen Gebäude. Die inklusive Kindertagesstätte hat zwei Gruppen mit jeweils zehn Plätzen für gesunde und fünf Plätzen für Kinder mit besonderem Förderbedarf. Es gibt großzügige Spiel- und Turnräume, Ruhebereiche und einen großen Garten mit vielen Spielmöglichkeiten, einem Naschgarten, Matschecke… hier können die Kids toben und sich entwickeln. „Zu uns können auch solche Kinder kommen, die nicht nur eine Behinderung haben, sondern zusätzliche medizinisch-pflegerischen Bedarf mitbringen“, schildert Diane Kamps, „denn im Kinder- und Jugendhospiz sind immer ausgebildete Kinderkrankenschwestern, die sich im Notfall um die Versorgung der KiTa-Kinder kümmern.“ Damit alle Kinder ihrem Bedarf entsprechend gefördert werden können, kommen Logo-, Ergo- oder Physiotherapeuten in die KiTa und behandeln diese in einem eigens dafür ein- gerichteten Raum. Das Kinder- und Jugendhospiz kann zeitgleich bis zu zwölf Kinder und Jugendliche stationär mit ihren Familien begleiten. Wie in der Kinderhospiz-Arbeit vorgesehen, können die Familien, falls erforderlich mehrfach im Jahr, die Unterstützung suchen. „So haben die Familien zum Beispiel die Möglichkeit unbesorgt in einen Familienurlaub mit den gesunden Geschwisterkindern zu fahren, denn sie wissen, dass wir uns liebevoll und kompetent um ihr Kind kümmern“, so Nancy Gasper. Im Rahmen der Familien- und umweltbezogenen Pflege respektieren und integrieren die Mitarbeiter die Vorstellungen und Erwartungen der Eltern bei der Versorgung des Kindes, „die Eltern sind die Experten, wenn es um ihre Kinder geht“, so Nancy Gasper. Aufenthaltsraum der ambulante Bereich Das stups-Netzwerk erreicht die Familien auch in häuslichen Bereichen hier liegt der Ursprung der Idee zur Rund-um-Versorgung: Auf Initiative einer Rotkreuzschwester wurde das Konzept der sozialmedizinischen Nachsorge realisiert. Sie hatte nach einer normalen Schwangerschaft ein schwerstmehrfach behindertes Kind 31 Helden bekommen und erlebt, wie sehr das Leben sich dadurch verändert. Die Eltern – selber Intensivkrankenschwester und -pfleger - mussten das Kinderzum Pflegezimmer umbauen, bürokratische Hürden meistern und das eigene Kind mehrmals wieder beleben. Damit andere Eltern in ähnlichen Situationen Hilfe erhalten, werden sie schon in der Klinik von den Case Managerinnen beraten. Sie unterstützen bei allen erdenklichen Fragestellungen: vermitteln die Versorgung mit medizinischen Geräten, helfen bei Anträgen und bauen ein Netzwerk aus Therapeuten und Helfenden auf. Elternbistro Im ambulanten Kinderkrankenpflegedienst arbeiten Kinderkrankenschwestern. Manchmal sind diese Pflegekräfte viele Stunden vor Ort, um so die Eltern zu entlasten. Auch werden einige Kinder in Kita´s, Schulen oder im HPZ von den Schwestern begleitet, damit sie an den pädagogischen Angeboten teilnehmen können. Im Rahmen des Ambulanten Kinderund Jugendhospizes werden ehrenamtliche, intensiv geschulte Familienbegleiter in die Familien vermittelt. „Im Mittelpunkt steht hier die psychosoziale Betreuung. Die Ehrenamtler begleiten die Familien auf ihrem Weg und 32 stellen dabei ihre Zeit und ihre Fähigkeiten zur Verfügung: manchmal einfach für ein Gespräch, oder auch beim Spiel mit dem gesunden Geschwisterkind“, schildert Nancy Gasper. „Wichtig ist: Diese Hilfe ist in jeder Familie anders und das soll auch so sein: Sie richtet sich rein nach der momentanen emotionalen Familiensituation und orientiert sich am praktischen Bedarf“, sagt Diane Kamps. Die Betreuung durch die Ehrenamtler ist für die betroffenen Familien kostenlos. Das stups-KINDERZENTRUM wird überwiegend über die öffentlichen Träger oder die Kassen refinanziert. Allerdings wurde bereits bei der Schaffung der Rechtsgrundlagen unterstellt, dass die Einrichtungen auf Spenden, wie die der evangelischen Gemeinde Hüls, zurückgreifen können. So zahlen die Kassen im Hospiz-Bereich tatsächlich nur 95 Prozent eines Tagespflegesatzes. „Alles, was wir an Zusatzleistungen erbringen, etwa den Aufbau eines Netzwerkes im Sozialraum, nicht im Tagessatz kalkulierter Personaleinsatz, die Erfüllung von besonderen Wünschen und Aktionen für die Kinder und Familien, kann nur durch die Hilfsbereitschaft der Bevölkerung ermöglicht werden“ so Gasper. „Daher sind Spenden, wie sie die ev. Gemeinde in Hüls ermöglicht, eine wichtige Hilfe für uns. Wir sind dankbar, dass wir durch viele Menschen hier in der Region unterstützt werden“, ergänzt Diane Kamps. Nadja Joppen Helden Infos zum stups-KINDERZENTRUM gibt es auf www.drk-schwesternschaft-kr.de Hospizbett Kontakt: stups-KINDERZENTRUM Nancy Gasper Jakob-Lintzen-Str.8 47807 Krefeld Tel.: 02151 73 76 500 E-Mail: [email protected] Schlafburg Bewegungsraum Snoezelenbad Hospizbad Snoezelenraum Tagespflege 33 34 Jahreslosung 2017 Wenn dein Herz wandert oder leidet, bring es behutsam an seinen Platz zurück und versetze es sanft in die Gegenwart Gottes. Und selbst dann, wenn du nichts getan hast in deinem Leben, außer dein Herz zurückzubringen und wieder in die Gegenwart Gottes zu versetzen - obwohl es jedesmal wieder fortlief, wenn du es zurückgeholt hattest -, dann hat sich dein Leben wohl erfüllt. Hl. Franz von Sales 35 Treffpunkt Ökumenische Begegnungsstätte, Leuther Straße 19 Krabbelgruppen Montag Mittwoch Donnerstag Freitag (Interessierte werden um telefonische Absprache gebeten) 9.30 - 11.00 Uhr 9.00 - 11.00 Uhr 9.00 - 12.00 Uhr 9.30 - 10.30 Uhr Babies in Bewegung offene Babytreffs (altersgemäße Einteilung) Krabbelgruppen offener Babytreff Für Jung und Alt Montag Dienstag Mittwoch Donnerstag 17.00 - 18.30 Uhr Meditationskurse 18.30 - 21.45 Uhr Yoga-Kurse 18.00 - 21.00 Uhr Meditationskurse 18.30 Uhr (1x mtl.) Offener Spieleabend für Erwachsene 19.30 - 22.30 Uhr Offener Treff mit Töpfern für Jedermann9.30 Uhr Offener Frühstückstreff 19.30 jeden 2.+4.Do Theatergruppe „Ohne Alles“ Musik Montag 15.15 - 16.00 Uhr Musik mit Kindern im Vorschulalter (3-6J.) Besondere Veranstaltungen 19.02. 17.00 Uhr 03.02. 17.00 Uhr 04.02. 10.00-15.00 Uhr 20.00 Uhr 26.03. 15.00 Uhr 01.+ 02.04. 10.00 Uhr 02.04. 15.00 Uhr 08.04. 16.00 Uhr Impressum Herausgeber: Redaktion: Verantwortlich: Layout: Druck: Bankverbindung: Klezmer Konzert Weltgebetstag der Frauen Tanztag Gitarrenkonzert Café Ö mit anschließendem Konzert Kunstprojekt Theater Spiegelverkehrt Einkehrtag Presbyterium der Evangelischen Kirchengemeinde Hüls Bonhoefferstraße 31, 47839 Krefeld Hanni Bartsch, Doerthe Brandner, Jutta Kind-Brüggemann, Christel Lötters (C. L.), Rolf Plümer und Rita Sennlaub Pfarrerin Doerthe Brandner Christel Lötters, e-mail: [email protected] H. Kaltenmeier Söhne, Hüls Konto 550 084 45 bei der Sparkasse Krefeld, BLZ 320 500 00 Fotos und Grafiken - wenn nicht anders vermerkt - aus „Gemeindebrief - Magazin für Öffentlichkeitsarbeit“. Namentlich gekennzeichnete Beiträge zu „Das Thema“ geben die Meinung ihrer VerfasserInnen wieder, aber nicht unbedingt die Meinung der Redaktion bzw. des Presbyteriums / der Gemeinde. Der Gemeindebrief erscheint vier Mal im Jahr und wird allen evangelischen Haushalten kostenlos zugestellt. 40 41 Kreuzkirche, Bonhoefferstraße 31 Treffpunkt Gottesdienst im Monat = i. M., in der Regel = i.d.R. sonntags 10.00 Uhr -> -> -> 11.00 Uhr samstags 10.00 Uhr alle 2 Monate 16.00 Uhr mittwochs 15.30 Uhr donnerstags 15.30 Uhr Mitarbeit Gottesdienst, am letzten Sonntag i. M. mit Abendm. am 1. Sonntag i. M. Gottesdienst 1 x monatl. - Kindergottesdienst bis 12 Uhr Krabbelgottesdienst Andacht im Fischers-Meyser-Stift (2. Mi. i. M.) Ökum. Gottesdienst, Lazarushaus (letzter Do. i. M.) Ökum. Gottesdienst, Porthof (3. Do. i. M.) mittwochs 19.30 Uhr Presbyteriumssitzung (2. Mi. im Monat) donnerstags 18.30 Uhr Vorbereitungskreis KiGo+ Frauen montags donnerstags 09.30 Uhr Montagsrunde für Frauen (letzter Mo. im Monat) 15.15 Uhr Frauenhilfe (1. Do. im Monat) Kirchlicher Unterricht dienstags mittwochs 17.00 - 19.00 Uhr 17.00 - 19.00 Uhr Katechumenen 1 / 2 im 14tg. Wechsel Konfirmanden I/II- im 14tg. Wechsel Kinder und Jugend montags 17.00 - 19.00 Uhr 19.00 Uhr offener Treff für Jugendliche ab 12 Jahren JuGo!, ab 14 Jahre Musik montags freitags 16.45 Uhr 17.15 Uhr 20.00 Uhr 16.00 Uhr 20.00 Uhr Flötenkreis 2 Flötenkreis 1 Kirchenchor Singtreff (1. Fr. i. M.) Singgruppe ‚AufTakt’ Presbyterium der Ev. Kirchengemeinde Hüls Borgsmüller, Claudia Brandner, Doerthe (Vorsitzende, Pfarrerin) Drieskes, Ariane (Mitarbeiterpresbyterin) Franke, Karola Grupe, Ina Grupp, Dr. Friedemann Jochim, Martin 42 73 35 11 73 16 00 65 96 67 73 61 58 56 95 657 73 18 89 97 34 19 Kahlen, Dr. Melanie (Baukirchmeisterin) Müller, Frieder (stellv. Finanzkirchmeister) Nickisch-Hartfiel, Dr. Anna (stellv. Baukirchmeisterin) Schäfer, Brigitte (Finanzkirchmeisterin) Schulz, Siegfried (stellv. Vorsitzender) 62 17 010 56 53 181 73 37 61 73 20 70 73 58 23 Unsere aktuellen Öffnungszeiten: Immer – Überall. Online-Banking VR-Banking App 19.600 Geldautomaten Sicher online bezahlen Persönliche Beratung vor Ort Jeder Mensch hat etwas, das ihn antreibt. Wir machen den Weg frei. Wir sind für Sie da – wann, wo und wie Sie wollen. Profitieren Sie von unserem Service per Telefon, Online-Banking, über unsere VR-Banking App oder direkt in Ihrer Filiale. www.vbkrefeld.de 43 Anschriften Kreuzkirche: Bonhoefferstr. 31, 47839 Krefeld, Tel. 73 09 88 www.kreuzkirche-huels.de Pfarrerin: Doerthe Brandner, Cäcilienstr. 48, Tel. 73 16 00, Fax 62 11 57, e-mail: [email protected] Jugendleiterin: Ariane Drieskes, Steeger Dyk 57, Tel. 65 96 67, Büro: 624320, e-mail: [email protected] Kirchenmusikerin: Barbara Schiebold, Franz-Kleinheyer-Straße 8, Tel. 74 32 53, e-mail: [email protected] Büro: 624320 Küsterin Monika Wetzels, Steeger Dyk 45, Tel. 73 69 62 Gemeindebüro: Bonhoefferstr. 31, Tel. 73 09 88, Fax 73 45 68 e-mail: [email protected] (Bürozeiten: dienstags - freitags von 8.30 - 12.00 Uhr) Sabine Heimes, Vera Schumann Ökumenische Leuther Straße 19, Fax 36 95 95 Begegnungs- Christel Lötters, Tel. 74 84 72 stätte: e-mail: [email protected] Pastoralreferentin Steffi Denter, Tel. 74 84 71 Hausmeisterin Dorothea Müller, Tel. 74 84 73 Katholische Pfarrgemeinde St. Cyriakus: Rektoratsstraße 19, Tel. 73 03 97 Ökumenische Telefonseelsorge: Jugendtelefon: Tel. 0800 - 111 0 111, 0800 - 111 -0 222 Tel. 0800 - 111 0 444, - gebührenfrei (montags, mittwochs und freitags von 15 - 19 Uhr) Pflegedienst: Diakoniestation West/Süd, Tel.: 67575 oder 0174 - 1 66 42 85 Diakonisches Werk: Westwall 40, 47798 Krefeld, Tel. 3 63 20 23 Ev. Beratungsstelle für Erziehungs-, Paar- und Lebensfragen sowie Schwangerenberatung: Seyffardtstraße 74, 47805 Krefeld, Tel. 33 616 - 0
© Copyright 2025 ExpyDoc