Umbau Hofladen ist auf Kurs

KILCHBERGER
GEMEINDEBLATT
Nummer 3
10. Jahrgang
März 2017
Redaktion: 079 647 74 60, [email protected] • Inserate: 079 306 44 41, [email protected] • Verlag: 044 913 53 33, [email protected]
Neuausrichtung Stockengut
Umbau Hofladen ist auf Kurs
Velobörse
Am 1. April findet die beliebte Velobörse statt. Auch können
Mädchen und Buben wieder ihre
Sachen am Kinderflohmarkt verkaufen.
Seite 2
Die Umbauarbeiten des neuen Hofladens auf dem Stockengut sind in
den letzten Zügen. Die Fertigstellung des Ladens ist gleichzeitig auch
der Abschluss der Neuausrichtung
Uf Stocken.
Flüchtlinge
Carole Bolliger
Noch ist die Ladenfläche leer. Doch
das soll sich bald ändern. In einigen
Wochen stehen in den Gestellen und
Kühlvitrinen frische Produkte des Hofs
zum Verkauf. Der neue Hofladen mit
einer Verkaufsfläche von 70 Quadratmetern soll im Frühling eingeweiht
werden.
Die Umbauarbeiten des ehemaligen
Schweinestalls, in dem nun der neue
Hofladen ist, gingen ohne grosse Probleme über die Bühne. Ein gutes halbes Jahr haben sie gedauert, am 20.
März wurden sie beendet. «Die grösste Angst von vielen Kilchbergern war,
dass man auch nach dem Umbau noch
den Geruch der Schweine wahrnehmen würde», erzählt Bauvorsteherin
Judith Bellaiche (GLP). Doch sie kann
beruhigen. Es ist nichts mehr davon zu
riechen. Dies dank einer Dämmung
des Bodens.
Die Grundmauern des ehemaligen
Schweinestalls sind geblieben. Im
Inhaltsverzeichnis
Ein syrisches Ehepaar erzählte aus
seinem Leben in Damaskus und
wie es in die Schweiz geflüchtet
ist.
Seite 3
Schule
Noch steht der Hofladen leer. Doch das wird sich bald ändern.
grössten Raum, in dem der Laden ist,
wurde die Decke, die ziemlich tief lag,
herausgebrochen. Nun steht ein schöner, hoher Raum zur Verfügung. Über
den Eingangstüren, die aus Glas sein
werden, wurde ein grosses Glasfenster eingebaut. «Wir haben die Arbeiten absichtlich einfach gehalten», sagt
Eric Labhard, zuständiger Architekt.
Zum einen aus finanziellen, zum anderen aus betrieblichen Gründen, damit das Reinigen der Wände einfach
und schnell gehe. Die Wände sind aus
Carole Bolliger
Grobspanplatten. Laut Bellaiche wurde das Budget eingehalten. Der Souverän hatte im Juni 2016 einen Zusatzkredit von 990’000 Franken genehmigt.
Grosse Produktionsküche
Gleich neben der Ladenfläche und direkt damit verbunden ist eine 30 Quadratmeter grosse Produktionsküche.
Dort werden künftig die Produkte wie
Zopf, Guetsli oder Spätzli, die im Laden verkauft werden, zubereitet und
abgepackt. Fortsetzung auf Seite 2
Seit einigen Wochen sind an der
Schule Kilchberg drei junge Männer im Einsatz. Sie leisten dort ihren Zivildienst ab.
Seite 5
Musikschule
Vor den Sportferien gaben Musikschülerinnen und -schüler ein
Winterkonzert. Sie begeisterten
das Publikum.
Seite 11
Leseverein
Der Schweizer Schriftsteller Lukas
Bärfuss war zu Gast in Kilchberg.
Er las aus seinem Buch «Koala».
Seite 15
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2
AKTUELL
Mittwoch, 8. März 2017 KILCHBERGER
Neuausrichtung Stockengut
Umbau Hofladen ist auf Kurs
Fortsetzung von Seite 1
Auch stehen den Betreibern ein grosser Kühlraum und ein Tiefkühlraum,
allgemeine Lagerflächen sowie eine
Garderobe mit sanitärer Anlage zur
Verfügung.
Spielplatz für die Kleinen
Im Laden wird das bisherige Angebot
noch etwas ausgebaut, wie Judith Bellaiche sagt. So wird es nun zum Beispiel genügend Platz für Frischfleisch
geben. Der Laden wird wie bis anhin
Montag bis Samstag zu den Betriebszeiten geöffnet haben. Zum Bezahlen
soll es neu einen EC-Automaten geben. Die Lebensmittelautomaten, gefüllt mit Eiern, Milch und anderem,
die zurzeit noch neben dem alten
Hofladen stehen, werden neu in diesem platziert und weiterhin rund um
die Uhr zur Verfügung stehen.
Gleich angrenzend an den neuen Hofladen, in der ehemaligen Säulimästerei, wird der neue Tierstall mit Auslauf
für die Esel und die Geissen entstehen.
In diesem Gebäude müssen nur noch
kleinere Anpassungen gemacht werden.
Die Fertigstellung des Hofladens ist
gleichzeitig auch der Abschluss der
In der grossen Produktionsküche werden bald feine Sachen hergestellt, die dann im Laden zu kaufen sind.Carole Bolliger
Neuausrichtung Uf Stocken. «Die Eröffnung des Hofladens ist eine grosse Freude und auch ein Befreiungsschlag für die Gemeinde», sagt Judith
Bellaiche. Parkplätze stehen den Hof-
und Ladenbesuchern weiterhin vor
der Remise zur Verfügung. Neben
dem Hofladen gibt es für die kleinen
Gäste einen neuen Naturspielplatz
mit viel Holz und einer Slackline.
Die Eröffnung des neuen Hofladens
findet am Samstag, 8. April 2017,
um 12 Uhr statt. Die ganze Bevölkerung ist zum Apéro eingeladen.
Achte Kilchberger Velobörse am 1. April
Günstige Velos für Kinder und Erwachsene
Die Auszahlung (oder Rückgabe der
nicht verkauften Velos) erfolgt zwischen 15 und 16 Uhr. Die Velobörse
wird von den Ortsgruppen der Grünen und Grünliberalen organisiert.
Am Samstag, 1. Apri, findet beim
Schulhaus Alte Landstrasse 120 die
nächste Kilchberger Velobörse statt.
Neu gibt es einen Abholdienst. Der
Elternverein führt auf dem gleichen
Platz ab 13 Uhr den beliebten Kinderflohmarkt durch.
Kinderflohmarkt
Mit der achten Velobörse in Kilchberg wird Gross und Klein die Möglichkeit geboten, fahrtüchtige Fahrräder und Anhänger zum Verkauf
anzubieten und nach einem günstigen Occasionsvelo Ausschau zu halten. Die Artikel können von 11 bis 13
Uhr gebracht werden. Es werden nur
fahrtüchtige und einwandfreie Velos
angenommen.
Velo-Abholdienst für Kilchberg
Um das Velo-Angebot zu vergrössern, wird für das Gemeindegebiet
von Kilchberg neu ein Abholdienst
angeboten. Abholaufträge sind bis
spätestens am Donnerstag, 30. März
an [email protected] oder per
SMS an 078 815 74 78 zu richten.
Die so gespendeten Velos werden am
Freitagabend, 31. März, gratis abge-
Die Velobörse ist zu einem beliebten Anlass geworden. Wer kein Velo kaufen oder verkaufen will, trifft sich bei Kaffee und Kuchen auf einen Schwatz
zvg.
mit Freunden und Nachbarn.
holt und günstig verkauft oder der
Rumänienhilfe übergeben.
Das gesamte Angebot kann ab 13.30
Uhr besichtigt werden. Um 14 Uhr
beginnt der Verkauf. Wenn mehrere
Personen das gleiche Velo erwerben
möchten, wird dieses dem Höchstbietenden verkauft. Pro Artikel kann
ein schriftliches Höchstangebot eingegeben werden.
Von 13 bis 15 Uhr findet auf dem
gleichen Platz wiederum der beliebte Kinderflohmarkt statt. Kleine Verkäufer und Verkäuferinnen können
ihre nicht mehr benötigten Spielsachen, Bücher, Sportartikel und vieles
mehr verkaufen oder tauschen, während ihre Eltern nach einem günstigen Velo Ausschau halten und sich
auf einen Schwatz bei Kaffee und
Kuchen oder Hot-Dog treffen können. Die Kinder bestimmen die Preise ihrer Ware selber. Sie können den
ganzen Erlös behalten. Der Kinderflohmarkt wird vom Elternverein organisiert. Eine Anmeldung ist nicht
nötig.
Reto Planta
Velobörse, Samstag, 1. April, Schulhausplatz
Alte Landstrasse 120, Kilchberg. Annahme 1113 Uhf, Verkauf 14-15 Uhr, Infos 078 815 74
74, Kinderflohmarkt 13-15 Uhr.
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AKTUELL
KILCHBERGER Mittwoch, 8. März 2017
EVP Kilchberg lud zum Abend mit Flüchtlingen
Dramatische Flucht nach Kilchberg
Ein syrisches Ehepaar erzählte aus
seinem Leben in Damaskus und von
der Flucht in die Schweiz. Die Familie lebt heute in Kilchberg. Angelika
und Andreas Kaplony moderierten
das Gespräch.
Angela Bernetta
Was viele lediglich aus den Medien
kennen, bekam Mitte Februar im reformierten Kirchgemeindehaus ein
Gesicht. Die EVP Kilchberg hatte
ein syrisches Ehepaar eingeladen,
das vor Publikum über die Beweggründe seiner Flucht aus Damaskus,
den Weg in die Schweiz und das Leben heute in Kilchberg berichtete.
Rund 40 Interessierte folgten der Einladung und bekamen Einblick in die
Geschichte dieser Menschen, deren
Schicksal zwar berührt, viele aber
ratlos zurücklässt. Das Gespräch moderierte Angelika Kaplony. Der örtliche EVP-Präsident und Professor für
Islamwissenschaften, Andreas Kaplony, übersetzte aus dem Arabischen.
Fluchtziel Schweiz
Angelika Kaplony erzählte eingangs,
dass sie und ihr Mann Andreas das
syrische Ehepaar vor einem Jahr kennen lernten. Seither hätten sie oft gemeinsam Zeit verbracht. Diese Verbundenheit mag den 50-jährigen
Ahmad und die 45-jährige Nada
dazu bewogen haben, öffentlich
aus ihrem Leben zu erzählen und
die teilweise dramatischen Erlebnisse ihrer Flucht zu schildern. Ihren
Nachnamen wollen sie nicht in der
Zeitung lesen, da sie Syrien aus politischen Gründen verlassen mussten
und Angst vor Repressionen haben.
«Meine Frau und ich sind mit zwei
unserer Töchter vor zwei Jahren in
die Schweiz geflüchtet», erzählte
Ahmad. Die Schweiz hätten sie deshalb als Fluchtziel gewählt, weil hier
bereits Verwandte von ihnen leben.
Zwischenzeitlich sei auch das letzte
ihrer insgesamt sechs Kinder in Europa. «Wir hatten nicht genug Geld
für eine gemeinsame Flucht», erklärte er diesen Umstand.
Ahmad und Nada führten ein angenehmes Leben in Damaskus. Er war
Besitzer einer kleinen, einträglichen
Fabrik der Bekleidungsbranche. Sie
arbeitete als Hausfrau. Die Familie bewohnte ein eigenes Haus mit
schöner Dachterrasse. Mit Ausbruch
des Bürgerkriegs 2012 veränderte
sich schlagartig alles. «Bald durften
unsere Kinder die Schule nicht mehr
besuchen, da ich als Oppositioneller galt», erzählte Ahmad. Die Bewältigung des Alltags wurde zunehmend schwieriger. Strassensperren
erschwerten das Vorwärtskommen in
der Stadt. Wasser, Strom und Heizmaterial wurden knapp. Die Inflation
liess die Preise rasant ansteigen. Die
Menschen verarmten. Zunehmend
bedrohten Bombenangriffe und Strassengefechte Leib und Leben. «Tagelang verharrten wir in unserem Haus
ohne Luftschutzkeller, lebten wie in
einem Gefängnis», erzählte Nada.
Angst war allgegenwärtig.
Über den Balkan in die Schweiz
«Dann habe ich erfahren, dass mein
Name auf der Todesliste der Regierung steht», erzählte Ahmad. Sofort
packten sie das Nötigste zusammen
und flohen mit Bussen aus Syrien in
den Libanon. Die 17-tägige Odyssee führte sie von dort weiter in die
Türkei. Die Überfahrt nach Grie-
Ein syrisches Ehepaar schilderte seine dramatische Flucht in die Schweiz.
chenland mit insgesamt 40 Passagieren in einem Schlauchboot war
an Dramatik kaum zu überbieten.
«Kurz nach dem Start versagte der
Motor», schilderte Ahmad die Ereignisse. Während er diesen zu reparieren versuchte, näherte sich
die türkische Küstenwache, die das
Flüchtlingsboot mit Wasserwerfern
attackierte. «Wir hatten unglaubliches Glück, dass unser Boot nicht
kenterte.» Ahmad schaffte das schier
Unmögliche: Er brachte den Motor
wieder zum Laufen, und so erreichten sie unversehrt die Küste einer
griechischen Insel. In Griechenland
angekommen, führte sie der Weg
nach Athen und von dort über die
Balkanroute nach Mazedonien, Serbien und Ungarn, wo ihnen erneut
Übles wiederfuhr. «Ungarn war das
Schlimmste überhaupt», erzählte
Nada. «Wir wurden wie Verbrecher
behandelt, verhaftet und ins Gefängnis gesperrt.» Ahmad, der an Dia-
betes leidet, musste ob dieser Tortur ins Spital gebracht werden, da
sein Bein stark anschwoll. Von Budapest ging es weiter über Wien ins
Schweizer Rheintal. «Überall säumten Schlepper die Route und wiesen uns für Geld den Weg», erzählte Ahmad. Für 70 Kilometer hätten
sie jeweils 200 Euro bezahlt.
Über ein Durchgangszentrum in Winterthur kam die Familie schliesslich
nach Kilchberg. «Wir sind freundlich
aufgenommen worden. Und wir sind
dankbar und froh, hier zu sein.» Heute leben sie in einer Flüchtlingswohnung der Gemeinde. «Wir möchten
arbeiten und wieder selbständig für
uns sorgen», antworteten die beiden auf die Frage nach ihren Wünschen für die Zukunft. «Auch hoffen
wir, dass unsere Töchter eine Ausbildung in der Schweiz machen können. Denn hier haben sie eine Zukunft.» Hoffnung für ihre Heimat
haben Ahmad und Nada keine mehr.
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Wenn Sie einen Termin mit Ihrem Gemeindepräsidenten
möchten, so steht Ihnen auf telefonische Voranmeldung
Martin Berger am
Angelika und Andreas Kaplony moderierten den Anlass.
Fotos: Angela Bernetta
• Mittwoch, 29. März 2017
zwischen 10.00 und 12.00 Uhr
im Gemeindehaus Kilchberg
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zu einem offenen und persönlichen Gespräch gerne
zur Verfügung, je nach Anliegen mit Beizug eines Gemeinderates oder Vertreters/Vertreterin der Verwaltung.
Die Gemeinderatskanzlei nimmt Ihre Anmeldung unter der
Telefonnummer 044 716 32 15 gerne entgegen.
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Kindergarteneintritt. In drei altersgemischten Gruppen werden je bis
zu 11 Kinder betreut.
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Aus der Schule
Zivildienstleistende im Einsatz
Seit dem 9. Januar leisten drei Militärdienstpflichtige einen anderthalb
Mal so langen zivilen Ersatzdienst
(Zivildienst) an der Schule Kilchberg.
David Rutz aus Zürich, Nyma Minder aus Uznach und Jan Kagerbauer aus Mettmenstetten sind zwischen
19 und 20 Jahre alt und werden bis
zu den Sommerferien in der Tagesbetreuung eingesetzt, Kinder und Jugendliche im Unterricht begleiten
und projektbezogene Einsätze leisten. Die Zivildienstleistenden verfügen über eine abgeschlossene Ausbildung und haben Erfahrung in der
Arbeit mit Kindern in den Bereichen
soziale Arbeit, Jugendarbeit oder Jugend und Sport. Für ihren Einsatz an
der Schule Kilchberg werden die Zivis laufend in obligatorischen Kursen
zur Betreuung von Kindern, im Umgang mit Jugendlichen und im Bereich Kommunikation geschult.
Mehr Zeit für die soziale Integration
Die Zivildienstleistenden sind motiviert, da sie einen sinnvollen Dienst
leisten können. Ihre unterstützende
Funktion in vielen Bereichen entlastet
die Lehrpersonen und bietet grosse
Chancen zur Sicherstellung der Qualität schulischer Angebote: Die Heterogenität vieler Klassen nimmt durch
die Integration laufend zu, die unterschiedlichen Leistungsvermögen erfordern mehr Betreuungs-, Vorbereitungs- und Nachbereitungsaufwand.
Auch gibt es auf allen Schulstufen immer wieder Konstellationen und Problemstellungen in Klassen, welche
eine Lehrperson alleine kaum bewältigen kann und die auch durch andere Fachkräfte nicht vollumfänglich
aufgefangen werden können.
Lehrpersonen benötigen in den unteren Klassen immer mehr Zeit für
die soziale Integration der Schülerinnen und Schüler, in der Anleitung
zur Arbeitsorganisation, der Planung
von Aufträgen und Hausaufgaben
und so weiter. In den oberen Klassen brauchen einige Jugendliche Unterstützung zur Förderung ihrer Konzentration oder einen persönlichen
Gesprächspartner zum Austausch in
der Problemlösung. Zudem ist «Aufsichtshilfe» bei Projekt- und Teamarbeiten gewünscht. Indem die Zivildienstleistenden hier freie Ressourcen
schaffen, intensiviert sich die Betreuung der einzelnen Schülerinnen und
Schüler.
Entlastung für die Lehrer und
verbesserte Schülerbetreuung
Alle Beteiligten sind sich einig, dass
die Arbeit mit den Zivis eine WinWin-Situation für die Schülerinnen
und Schüler, die Lehrer und die Zivildienstleistenden darstellt. Eingesetzt werden die Zivis als Assistenten im Unterricht, in Lagern, in der
Pausenaufsicht, in der Aufgabenhilfe,
im Hort und im Hausdienst. Mit der
Präsenz der Zivildienstleistenden in
der Schule geht ein zusätzliches Beziehungsangebot für die Kinder und
Jugendlichen einher, das sowohl auf
schulischer als auch auf persönlicher
Ebene eine Bereicherung darstellt.
5
AKTUELL
KILCHBERGER Mittwoch, 8. März 2017
Die Verantwortung für den Unterricht bleibt selbstverständlich immer
bei der jeweiligen Lehrperson.
Weitere Zivildienstleistende
sind möglich
Die Zivis stehen der Schule von
Montag bis Freitag von 8 bis 17 Uhr
zur Verfügung. Bei Bedarf kann die
Schule rasch reagieren und die Zivildienstleistenden sofort im Kindergarten oder in der Primarschule einsetzen. Zivildienstleistende sind für die
Schule Kilchberg auch aus finanzieller Sicht attraktiv: Auf kostengünstige Art entlasten sie, betreuen, unterstützen, helfen mit, begleiten und
packen an.
Nach Rücksprache mit allen Beteiligten wird die Schulkommission
vor Ablauf der Pilotphase entscheiden, ob weitere Zivildienstleistende
die Möglichkeit bekommen, ihren
Dienst an der Schule Kilchberg zu
leisten.
e.
Zivildienstleistende
in der Schule
Am 1. Juli 2016 sind das revidierte Zivildienstgesetz und die
revidierte Zivildienstverordnung
in Kraft getreten. Seither ist es
Schulen von der Vorstufe bis
zur Sekundarstufe II möglich,
Zivis einzusetzen. Bis zum Jahresende haben sich 87 Schulen
im neuen Tätigkeitsbereich anerkennen lassen. In allen Tätigkeitsbereichen
zusammengenommen gibt es insgesamt 5080
Einsatzbetriebe, im Vorjahr waren es 4869.
Zivis leisteten 2016 mit 1,7 Millionen mehr Diensttage als im
Vorjahr (1,6 Millionen). Die Anzahl Zivis betrug zu Jahresende
43 956. Auch die Zahl der Zulassungen nahm zu: 2016 wurden
6169 Zivis zugelassen (Vorjahr:
5836). Im Weiteren haben rund
96 Prozent aller Zivis bei ihrer
Entlassung per Ende 2016 sämtliche Diensttage geleistet.
Zivildienst
Bahnhof
Kilchberger
für Kilchberg
Das Kilchberger Zentrum soll nicht
weiter an Attraktivität einbüssen.
Eine Gruppe von Kilchbergern möchte deshalb, dass die ehemaligen
Schalterräumlichkeiten des Bahnhofs Kilchberg als lebendiger, sozialer Treffpunkt erhalten bleiben. Den
Initianten schwebt ein gastronomisches Projekt vor, das von der Bevölkerung gemeinsam getragen werden
soll. Die Gruppe hat bei den SBB ein
Konzept unter dem Titel «Neustation» eingereicht und ist unterdessen
auch auf sozialen Medien präsent.
«Ich hoffe, wir bekommen bald ein
positives Feedback von den SBB»,
sagt Christian Benz, Initiant des Projekts. Die Gemeinde ist darüber auch
schon informiert.
e.
Die Zivildienstleistenden an der Schule Kilchberg v.l.: Nyma Minder,
Jan Kagerbauer,David Rutz.
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Mehr Infos auf www.facebook.com/Bahnhofkilchberg oder www.neustation-kilchberg.jimdo.com
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Informationen der Evangelisch-reformierten Kirchgemeinde Kilchberg – März 2017
Passionskonzert am 9. April 2017 um 17.00 Uhr in der reformierten Kirche Kilchberg
Der Komponist
Seine Musik
Gabriel Urban Fauré (1845–1924) war ein französischer Organist und Komponist. Im Alter von neun Jahren kam er an die neugegründete «Ecole
de musique religieuse et classique» in Paris, wo Camille Saint-Saëns sein
Mentor war. Daraus entstand eine lebenslange Freundschaft. Fauré war ein
grosser Verehrer von Richard Wagner und hätte in seinen jungen Jahren
lieber mehr Zeit fürs Komponieren gehabt, statt tagsüber Geld mit Musikunterricht zu verdienen. Abends tauchte er in den Pariser Salons auf und
heimste als glänzender Improvisator am Klavier, aber auch durch seine
angenehme Erscheinung, viel Bewunderung ein.
Obwohl von deutscher und französischer Romantik nicht unbeeinflusst,
bildete Fauré eine eigenständige, poetisch nuancierte, stark diatonisch
gebundene Tonsprache. Er hat kaum grossbesetzte Werke hinterlassen.
Auch sein hochkarätiges Requiem ist ursprünglich für eine karge Besetzung geschrieben worden.
1896, wurde Fauré Kapellmeister an der grossen Orgel der «Eglise de
la Madeleine» in Paris und wirkte am Konservatorium als Professor für
Komposition.
Ab 1903 schrieb er für die Pariser Tageszeitung «Le Figaro» regelmässig
über Musik, und im selben Jahr stellten sich die Probleme mit seinem Gehör ein, er wurde taub.
Fauré blieb, was er war: ein bescheidener Mann mit grossen Zweifeln am
Wert seines Schaffens. Er war von unerschöpflichem Fleiss getrieben, überaus tolerant und stets ein offener Förderer alles anderen, was mit Können
und Inspiration aufwarten konnte. Fauré starb im Alter von 79 Jahren. An
seiner Trauerfeier wurde das wohl bekannteste Werk von ihm in der «Eglise de la Madeleine» aufgeführt – das Requiem, op. 48.
Den Höhepunkt seines Schaffens fand Fauré, nach Ansicht der meisten
Kenner, in der Vokalmusik, insbesondere in seinen Liedern für Stimme und
Klavier. Interessant ist, dass einige seiner Lieder, wie «Après un Rêve»,
ausserhalb von Frankreich überwiegend in Instrumentalbearbeitungen
(z. B. für Cello und Klavier) bekannt sind. Fauré schrieb ferner Kammermusik
(je zwei Klavierquartette, Klavierquintette, Violinsonaten, Cellosonaten)
und Klaviermusik. (Quelle: Wikipedia)
Unser Konzert
Die Kantorei Kilchberg freut sich, Sie – zusammen mit Solisten und dem
Kammerorchester Kilchberg unter der Leitung von Christer Løvold – am
9. April 2017 um 17 Uhr in der reformierten Kirche Kilchberg willkommen
zu heissen, um Sie in die musikalische Welt von Gabriel Fauré zu entführen und Sie einen kleinen Teil seiner Werke geniessen zu lassen:
Pavane, Après un Rêve, Cantique de Jean Racine, En prière, Les Berceaux,
Le Secret, Requiem.
Christer Løvold
7
Vorschau auf ein attraktives Programm zu
Die Kunst ist eine Vermittlerin des Unaussprechlichen
Ostern 2017
Kunst im Pfarrhaus am 17. - 19. März
wahl neuer Bilder. Sie, liebe Gemeindemitglieder und alle Interessierten,
sind herzlich eingeladen zur Kunstausstellung im Pfarrhaus an der
Dorfstrasse 115:
Palmsonntag, 9. April
17.00
Passionskonzert der Kantorei Kilchberg in der Kirche
Requiem und weitere Werke von Gabriel Fauré
Vernissage:
Freitag, 17. März, 18.00 - 20.00 Uhr
Karfreitag, 14. April
10.00
Gottesdienst zum Karfreitag mit Abendmahl in der Kirche
mit Pfarrer Martin Keller
Karsamstag, 15. April
21.00
Feier der Osternacht mit Abendmahl und Taufe in der Kirche
mit Pfarrer Martin Keller
Mitwirkung der Kantorei Kilchberg
22.30
Eiertütschen anschliessend an die Osternachtfeier
im reformierten Kirchgemeindehaus mit unseren
katholischen Mitchristen
Ostern, 16. April
10.00
Gottesdienst zu Ostern mit Abendmahl in der Kirche
mit Pfarrer Martin Keller
11.00
Osterbrunch im Kirchgemeindehaus
(anschliessend an den Ostergottesdienst)
Bruno Pedrazzoli mit Team wird uns einen feinen
Brunch auf die Tische «zaubern»!
Drei Bilder von Heidi Izzo
Wir haben in Kilchberg talentierte
Künstlerinnen und Künstler. Einige
von ihnen hat Pfarrer Anselm Burr
während seiner Vetretung in unserer
Gemeinde zum Gespräch besucht.
Nun möchten wir den Künstlerinnen
und Künstlern eine Plattform geben,
ihre Kunstwerke auszustellen.
In der kommenden Ausstellung zeigt
die Künstlerin Heidi Izzo eine Aus-
Ausstellung:
Samstag 18. März: 14.00-16.00 Uhr
Sonntag 19. März: 11.00-14.00 Uhr
nach dem Gottesdienst – anstelle
des Chile-Kafis erwartet Sie «Kunst
im Pfarrhaus».
Bei einem kleinen Apéro können Sie
die Kunstwerke bewundern, käuflich
erwerben und mit der Künstlerin ins
Gespräch kommen.
Auf Voranmeldung kann die Ausstellung anschliessend noch vom 20. bis
24. März besucht werden.
(Bitte Telefon an 044 915 33 92)
Sibylle Forrer, Pfarrerin
Die Ausstellung von Heidi Izzo im Pfarrhaus
umfasst zwei Gruppen von Bildern:
C AFÉ O ASE
mit Spielburg
Wir suchen Sie!
Haben Sie Freude an Kleinkindern?
Im Café Oase können Mütter ihre
Kinder in Ruhe spielen lassen, einen
Kaffee mit etwas Süssem geniessen
und sich gegenseitig austauschen,
neue
Kontakte
suchen
sowie
bisherige pflegen.
Wie wärs, wenn Sie einmal pro
Monat an einem Dienstag von
14.30 bis 16.30 Uhr das Café Oase,
welches parallel zur Mütter- und
Väterberatung geöffnet ist, betreuen
würden?
Auskunft und Kontaktperson:
Regula Gähwiler, 044 715 44 05
(Dienstag und Donnerstag),
Email: [email protected]
Eine Auswahl von Werken in figurativer Malerei, die in den letzten Jahren zu verschiedenen Themen entstanden sind, ist im Flur im ersten
Stock des Pfarrhauses zu sehen.
Im Erdgeschoss zeigt Heidi Izzo
Bilder, die ihre Begegnung mit einem Anwalt, der schwer erkrankt
aus Aleppo flüchten musste und
nun in Zürich lebt, thematisieren:
das Portrait des Menschen, wie wir
ihm begegnen und jenes, in dem
sie sich vorstellt, wie das Innere
des Menschen nach traumatischen
Erlebnissen wie Haft, Folter und
dem Verlust von Wohlstand und
gesellschaftlicher Anerkennung
aussehen mag. Heidi Izzo zeigt
in diesem Raum auch ihre malerische Auseinandersetzung mit der
eruptiven Gewalt, mit welcher der
Krieg Menschen aus ihrer Heimat
hinauskatapultiert.
In einem weiteren Gemälde setzt
sich die Künstlerin mit der Frage auseinander, wie die Seele eines Menschen nach erfolgreicher
Flucht, in Sicherheit, aber nicht
mehr in der Heimat, mittels Malerei dargestellt werden könnte.
Heidi Izzo lebt und malt in Kilchberg. Besuche im Atelier sind gerne
nach Voranmeldung willkommen.
Kunst im Pfarrhaus an der Dorfstrasse 115 Heidi Izzo, Malerin und Musikerin am:
Vernissage am 17. März 2017, 18.00 - 20.00 Uhr
Samstag 18. März 2017 von 14.00 - 16.00 Uhr
Sonntag 19. März 2017 von 11.00 - 14.00 Uhr
(Auf Voranmeldung auch am 20. - 24. März)
8
Kalender
Gottesdienste
12. März, Sonntag
10.00 Uhr: Gottesdienst
(Taufsonntag) mit
Pfarrerin Sibylle Forrer
19. März, Sonntag
10.00 Uhr: Gottesdienst
mit Pfarrer Martin Keller
26. März, Sonntag
10.00 Uhr: Oekumenischer
Gottesdienst und Suppentag
in der katholischen Kirche
Mitwirkung der Kantorei
Kilchberg – anschliessend Apéro
und Suppen-Zmittag im
katholischen Pfarreizentrum
2. April, Sonntag
10.00 Uhr: Gottesdienst
(Taufsonntag) mit
Pfarrer Martin Keller
8. April, Samstag
17.30 Uhr: Abendgottesdienst
Kanzeltausch – mit Pfarrer
Adrian Papis
9. April, Palmsonntag
Kein Gottesdienst in Kilchberg
10.00 Uhr: Gottesdienst in
Langnau – Kanzeltausch mit
Pfarrer Adrian Papis
Gottesdienst im
See-Spital/Sanitas
23. April, Sonntag
10.00 Uhr: Gottesdienst zum
mit Pfarrerin Renate Hauser
Jugendliche
25. März, Samstag
09.30 Uhr: JUKI Junge Kirche
im Kirchgemeindehaus
Kinder
1. April, Samstag
10.00 Uhr: Chinder-Chile
in der Kirche/Kirchgemeindehaus
Kunst im Pfarrhaus
17. März, Freitag
18.00 - 20.00 Uhr - Vernissage
18. März, Samstag
14.00 - 16.00 Uhr
19. März, Sonntag
11.00 - 14.00 Uhr
Heidi Izzo, Malerin und
Musikerin, zeigt ihre Werke
im Pfarrhaus an der
Dorfstrasse 115
(Auf Voranmeldung kann die
Ausstellung vom 20. - 24. März
besucht werden - Telefon:
044 915 33 92)
Musik
9. April, Palmsonntag
17.00 Uhr Passionskonzert
Requiem von Gabriel Fauré
in der Kirche
30. April, Sonntag
www.refkilch.ch
Oekumene
6. April, Donnerstag
09.00 Uhr: Oekumenische
Morgenbesinnung in der
reformierten Kirche
Café Oase
21./28. März Dienstag
14.30 Uhr: Café Oase für Gross
und Klein in Begleitung im
Kirchgemeindehaus
Männertreff 50+
Telefon 044 720 41 41 Anmeldung spätestens bis Samstag, 20.00 Uhr
Jeweils um 19.00 Uhr im Raum
der Stille im Sanatorium
15. Mrz. «Krankensalbung»
22. Mrz. «Musik, die bewegt»
29. Mrz. «Kamingespräch»
Infos: www.refkilch.ch / Kalender
Singen
Jeden Mittwoch
19.45 Uhr: Probe Kantorei
Kilchberg im Kirchgemeindehaus / Probeplan auf
www.kantoreikilchberg.ch
10. März Freitag
Jeden Donnerstag
Bibliothek
Offenes Singen
13. März, Montag
18.30 Uhr: Männertreff mit
Referat von Kurt Hog «Ukraine,
heutige Situation»
im Kirchgemeindehaus
Im Kirchgemeindehaus –
Offen: Sonntag ca. 11.00 Uhr
(nach dem Gottesdienst) bis
12.00 Uhr und Donnerstag von
17.00 Uhr bis 18.00 Uhr
(ausser Schulferien)
Feier/Fest
26. März, Sonntag
11.30 Uhr: Gemeinsames
Mittagessen zum Suppentag
(nach dem Gottesdienst) im
katholischen Pfarreizentrum
17.00 Uhr: Ensemble Hirundo
Maris - Konzert in der Kirche
Kirchentaxi für unsere Gottesdienste:
Spiritualität am Mittwoch
18.00 Uhr: Probe Gospelchor
im Kirchgemeindehaus
Probeplan auf:
www.gospelchorkilchberg.ch
19.00 Uhr: Offenes Singen
mit Regine Kägi in der Kirche
Meditation zu Ostern
28. März
4./11./18./25. April Dienstags
19.00 - 20.00 Uhr: Zur Einstimmung auf Ostern – im Pfarrhaus
an der Dorfstrasse 115
Morgenessen
4. April, Dienstag
08.30 Uhr: Morgenessen für Alle
im Foyer im Kirchgemeindehaus
Abholdienst für Anlässe mit dem Zeichen:
Telefon: 044 715 56 51 (Sekretariat) während der Bürozeiten
Adressen
Kirchenpflege
Peter C. Maier, Präsident
Telefon 044 771 71 91
[email protected]
Pfarrpersonen
Martin Keller
Telefon 044 715 17 00
[email protected]
Sibylle Forrer
Telefon 044 915 33 92
[email protected]
Mitarbeitende
Regula Gähwiler
Sozialdienst Senioren
DI und DO: 08.30 – 12.00 und
13.30 – 16.00 Uhr
Telefon 044 715 44 05
[email protected]
Christer Løvold,
Organist, Chorleiter der
Kantorei und des Gospelchors
Telefon 079 758 66 05
[email protected]
Liliane Kägi, Sigristin
079 390 85 35
Daniel Schmid, Hauswart
079 963 57 92
Mitodija Karadacki, Hauswart
079 129 45 58
Ursula Müller, Katechetin
079 680 96 90
Impressum
Herausgeberin:
Reformierte Kirchenpflege
Sekretariat
Dienstag bis Freitag:
09.00 – 12.00 / 14.00 – 17.00 Uhr
Telefon 044 715 56 51
Kathrin Aeberli, Sekretariat
[email protected]
Monica Karagöz, Buchhaltung
und Vermietungen
[email protected]
Barbara Strässle, Informatik
[email protected]
9
Vorschau auf ein wunderschönes Konzert
MORGENESSEN
Ensemble Hirundo Maris
Sylvia Stehli und ihr Team freuen sich,
Sie im Foyer des Kirchgemeindehauses
verwöhnen zu dürfen!
Am Dienstag, 4. April 2017
um 08.30 Uhr, im Foyer des
Kirchgemeindehauses
Kosten: CHF 5.-
Sonntag, 30. April 2017 um 17.00 Uhr in der Kirche
Eintritt frei – Kollekte
Hirundo Maris ist die lateinische
Bezeichnung für die Seeschwalbe,
und ähnlich dem nomadisierenden
Leben dieser Vögel treibt das
Quintett der Harfenistin Arianna
Savall – teils Alte – Musik-Ensemble,
teils Folkgruppe – auf musikalischen
Strömungen zwischen Norwegen
und Katalonien umher, bereichert
sie dazu noch um eigene Lieder.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
Christer Løvold
MEDITATION
ZU
OSTERN
Zur Einstimmung auf die Osterzeit finden fünf Meditationsabende im
Pfarrhaus an der Dorfstrasse 115 in Kilchberg statt, zu denen Alle
willkommen sind, die innere Ruhe finden möchten.
Es sind die Dienstage 28. März, 4. / 11. / 18. /25. April 2017,
jeweils von 19 bis 20 Uhr.
Oekumenischer Suppentag am 26. März 2017
Die Meditation wird von einer erfahrenen Meditationsleiterin
begleitet. Sie führt mit leichten Körperübungen, einem besinnlichen
Text und einer entspannenden Körperreise in die Stille.
Fastenopfer / Brot für alle
Wir freuen uns auf Ihre Anmeldung bis am 14. März 2017 an:
Regula Gähwiler, Sozialdienst Senioren, Stockenstrasse 150, 8802 Kilchberg,
Telefon 044 715 44 05 / [email protected]
Sonntag, 26. März 2017 um 10.00 Uhr: Oekumenischer Gottesdienst,
mit Pfarrer Andreas Chmielak und Pfarrerin Sibylle Forrer in der
katholischen Kirche – Mitwirkung der Kantorei Kilchberg
anschliessend Apéro und Suppenzmittag im katholischen Pfarreizentrum
Die Teilnehmeranzahl ist auf 16 Personen beschränkt. Anmeldungen werden
in der Reihenfolge des Eingangs berücksichtigt.
«Ukraine: Ein Land auf dem Weg nach Europa?»
Der erste Männertreff 50+ im 2017
Freitag, 10. März 2017, um 18.30 Uhr im reformierten Kirchgemeindehaus: «Ukraine: Ein Land auf dem Weg nach Europa?»
Erfahrungsbericht aufgrund gemeinnütziger Projekte in der Ukraine
Referat von Kurt Hog
Anmeldung: Wir bitten um einen Kostenbeitrag von CHF 25.- pro Person.
Damit das Essen für alle Teilnehmer reicht, bitte anmelden bis spätestens
9. März 2017: [email protected] oder Telefon 044 715 56 51
Anmeldung Meditation zu Ostern 2017
Vor- Nachname:
..........................................................................................................................................................
Strasse:
..........................................................................................................................................................
PLZ/Ort:
..........................................................................................................................................................
Telefon:
..........................................................................................................................................................
E-Mail:
..........................................................................................................................................................
anzahl parkplatze
beschrankt
AUS DER SCHULE
KILCHBERGER Mittwoch, 8. März 2017
11
Musikschule
Nachwuchsmusikerinnen und Musiker
begeistern mit Winterkonzert
Wie jedes Jahr vor den Sportferien
fand am 9. Februar das Winterkonzert für Ensembles und Orchester der
Musikschule Kilchberg-Rüschlikon in
der Gartenhalle des Gästehauses Nidelbad, Rüschlikon, statt.
Kaum hatten die Kinder und Jugendlichen ihre Weihnachtslieder fertig
geprobt, die einen oder andern auf
ein erfolgreiches Bestehen des Stufentests Ende Januar geübt, ging es mit
den Proben für das Ensemblekonzert
los. Viele Kinder, die während des
Jahres lediglich Einzelunterricht besuchen, haben beim Ensemblekonzert die Gelegenheit, in der Gruppe
zu spielen. Gemeinsam mehrstimmige Stücke zu spielen, ist für die
Musikschülerinnen und -schüler eine
grosse Herausforderung.
Gegen 18 Uhr trafen die ersten Musiker mit ihren Musiklehrpersonen
zur letzten Probe ein. Nicht nur den
Kindern, sondern auch den bereits
anwesenden Eltern war die Nervosität anzumerken. Schulleiter Christian
Ledermann begrüsste die Anwesenden und liess das Orchester Sforzato
mit drei Sätzen aus der «Feuerwerksmusik» von Händel das Konzert eröffnen. Die bereits etwas älteren
Schülerinnen und Schüler liessen
sich vom Enthusiasmus ihrer Chorleiterin mitreissen. Auch das Posaunenensemble unter der Leitung von
Daniel Vesel trat konzentriert und
überzeugend auf.
Von Klassik bis Pop
Das Akkordeonensemble von Alexandre Jaques entlockte manch einem
im Publikum ein «Jöh», was aber die
musikalische Darbietung nicht im Geringsten minderte. Dem Streichensemble Arco war anzumerken, dass es
den grösseren um nichts nachstehen
wollte, mit grossem Ernst gingen die
Musiker mit ihrer Leiterin Giuseppe
Verdis «La donna è mobile» an. Eine
Der Kinderchor begeisterte das Publikum mit Liedern aus dem Film «Die Kinder des Monsieur Mathieu».
Fotos: Stefanie Wagner
kurze Pause gab allen die Gelegenheit, sich zu stärken und sich auszutauschen. Die Bar wurde mit grossem
Einsatz von den jungen Musikerinnen
und Musikern betrieben. Das Schlagzeugduo von Päde Schärrer bewies,
dass nicht nur klassische Instrumente virtuos im Ensemble spielen können. Die sieben Gitarristen spielten von Klassik bis zu Pop für jeden
Geschmack etwas. Ihnen folgte das
Querflötenensemble, das auch grossen Applaus erhielt. Den Abschluss
bildete der von vielen jüngeren und
älteren Geschwistern und natürlich
den Eltern mit Sehnsucht erwartete
Kinderchor mit Liedern aus dem Film
«Die Kinder des Monsieur Mathieu».
Mit langem Applaus und grosszügigen Spenden dankte das Publikum
den Musikerinnen und Musikern
und ihren Ensembleleiterinnen und
-leitern.
Die nächste Gelegenheit, Musikschülerinnen und -schüler der Musikschule Kilchberg-Rüschlikon live zu erleben, bietet sich am 1. Juli im Garten
des Schellerguts.
Paola Wieser
Elternforum Schule Kilchberg
Ungeschriebene
Gesetze der Freundschaft
Das Elternforum Schule Kilchberg
veranstaltet einen Vortrag für Eltern
von Schülerinnen und Schülern.
Die jungen Musikerinnen und Musiker zeigten, was sie im letzten Jahr alles
gelernt hatten. So auch dieser junge Schlagzeuger.
Im Vortrag geht es um Freundschaften
und dass sie ein wichtiger Bestandteil
eines glücklichen und gesunden Lebens sind. Gemäss Forschungsergebnissen werden Menschen, die über
stabile Freundschaften verfügen, seltener von anderen ausgegrenzt. Sie
kommen besser mit schwierigen Lebensereignissen und Krankheiten zurecht und weisen sogar eine höhere
Lebenserwartung auf.
Das Referat setzt sich mit folgenden Fragen auseinander: Wie bau-
en Kinder Freundschaften auf und
was erwarten sie in verschiedenen
Entwicklungsphasen von einer guten
Freundin oder einem guten Freund?
Wie können Eltern ihre Kinder dabei unterstützen, Anschluss zu finden und Freundschaften zu knüpfen?
Wie können Kinder lernen, auf andere zuzugehen und ihren Platz in einer Gruppe zu finden?
Das Elternforum Kilchberg lädt nach
dem Vortrag zu einem Austausch
mit Apéro ein. Die Verantwortlichen
freuen sich auf viele Teilnehmer. e.
Vortrag «Die ungeschriebenen Gesetze der
Freundschaft», Dienstag, 28. März, 19 Uhr,
Singsaal Gemeindeschulhaus.
K atholische P farrei
s t . e lisabeth K ilchberg
Oratorio
Francescano von
Thomas Fortmann
50 Jahre Kirche
St. Elisabeth – von
der Projektgruppe
zum OK
Sonntag, 2. April, 17.00 Uhr in
der kath. Kirche St. Elisabeth
Eintritt frei – Kollekte
Sehr geehrte Konzertbesucherinnen
und Konzertbesucher
Nach unserer erfolgreichen Uraufführung vom 2. Oktober 2016 freuen
wir uns sehr, dieses besondere Werk
wieder aufzuführen und noch mehr
Menschen davon zu begeistern.
Dem Oratorio liegen Texte des hl.
Franz von Assisi zugrunde: Der
berühmte Sonnengesang (Cantico delle Creature) sowie Gebete
(Vater Unser, Gebet am Kreuz von
San Damiano, Gruss an die Tugen-
Sopran: Nuria Richner
den). Das rund einstündige Werk
für 5-stimmigen Chor, 13 Instrumente und Solosopran verbindet
verschiedene Stile: archaische,
gregorianische Melodiebögen, spätromantische Harmonien und groovig packende Rhythmen, expressive
Passagen und Klangmalerei. Thomas Fortmann ist es gelungen, eine eigene Musiksprache zu finden,
die unmittelbar berührt. Er wollte
die «Simplicità» (Einfachheit) des
Franziskus auf keinen Fall verlassen
und dennoch die Erhabenheit und
Aktualität seiner Texte und seiner
Überzeugungen zum Ausdruck bringen – und es ist ihm beeindruckend
gelungen! Teile des Werks wurden
bereits 1982 im Tessin aufgeführt.
Das Oratorium in der aktuellen Fassung wurde vom Komponisten speziell für unsere Uraufführung im Oktober überarbeitet und fertiggestellt.
Der Sonnengesang ist ein Gebet, das
Franz von Assisi im 13. Jahrhundert
verfasste. Er preist die Schönheit
der Schöpfung und dankt Gott dafür. Dieser Hymnus gilt als ältestes
Zeugnis italienischer Literatur. Franziskus dichtete seinen Gesang auf
die Schöpfung an seinem Lebensende, vermutlich Ende 1224 oder
Anfang 1225, als er schwer krank
in San Damiano bei Assisi lag. Das
Lied wurde von Franz von Assisi in
«volgare umbro», einem hochmittelalterlichen umbrischen Dialekt
gedichtet. Im Gegensatz zu den
meisten anderen Texten des heiligen Franziskus ist vom Sonnengesang die umbrisch-volkssprachliche
Fassung erhalten geblieben. Dichtung in der Volkssprache war in
der italienischen Kultur dieser Zeit
noch höchst ungewöhnlich. In den
zehn Strophen werden Bruder Sonne, Schwester Mond, Bruder Wind,
Schwester Wasser, Bruder Feuer
und Schwester Mutter Erde gepriesen, der Lobgesang umfasst schliesslich eindrücklich den Frieden und
den Tod.
Der zweite Teil des «Oratorio Francescano» beginnt mit dem Gebet
von San Damiano. Franziskus, so
wird berichtet, habe dieses Gebet
gesprochen, als er vor dem Kreuz in
San Damiano den göttlichen Auftrag
empfing, die Kirche wiederherzustellen und sich für den christlichen
Glauben einzusetzen. Er bittet darin
inständig um Erleuchtung, Glauben,
Hoffnung und Liebe.
Darauf folgt die Vertonung des Vater
Unser. Das Gebet erklingt in zwei
Sprachen und mit Zwischentexten.
Da bei diesem Satz nur Solistin,
Chor und Orgel beteiligt sind, wirkt
das «Padre Nostro» meditativ und
schlicht.
Ein grosser Lobpreis der Tugenden
beschliesst das Oratorio. Die sechs
Tugenden Weisheit, Einfachheit, Armut, Bescheidenheit, Liebe und Gehorsam werden als grosse und starke
Einheit gepriesen, als eine Erkenntnis des göttlichen Wirkens.
Das «Oratorio Francescano» endet
mit dem franziskanischen Gruss
«Pace e Bene» – Frieden und Gutes.
Das Konzert wird am Samstag, 1.
April 2017, 19.30 Uhr auch in der
KunstKlangKirche auf der Egg, Zürich Wollishofen, stattfinden.
Der Komponist Thomas Fortmann
wird an beiden Konzerten anwesend sein und eine kurze Einführung
zum Werk geben.
Franziskus Chor
Wollishofen, Moana N. Labbate
Komponist: Thomas Fortmann
Die Idee, das 50-Jahr-Jubiläum
der Einweihung unserer Elisabethenkirche mit einem Jubiläumsjahr zu verbinden, nahm schon
früh Gestalt an. Auf Anregung
unseres Pfarrers formierte sich
eine Projektgruppe aus Vertretern aller Gremien unserer Pfarrei, um Ideen zu sammeln und
daraus schliesslich ein Rahmenprogramm zu entwickeln. Unter
der zielstrebigen Leitung von Urs
Boesch wurde beraten, geprüft,
verworfen, bis schliesslich das
Programm des Jubiläumsjahres
feststand.
Es wurde ein Budget erarbeitet,
um an der Kirchgemeindeversammlung vom 5. Juni 2016 einen Projektkredit zu beantragen,
den die Versammlung dann auch
bewilligte. Danach reduzierte
sich die Projektgruppe auf fünf
Personen, dem jetzigen OK, das
sich nun in erster Linie als Koordinationsorgan versteht. Dabei können wir uns auf die vertrauensvolle
Zusammenarbeit
mit Kirchenpflege und Pfarreirat stützen. Das wohl wichtigste Projekt ist die Herausgabe
des Jubiläumsbuches, wofür Dr.
Robert Walpen als Autor gewonnen werden konnte. Er ist somit
ein wichtiges Mitglied des OK
und zusätzlich für die Medienarbeit verantwortlich. Andererseits
unterstützte ihn das OK bei den
Vertragsverhandlungen mit dem
Verlag.
Ende Oktober 2016 konnte das
Jubiläumsprogramm «50 Jahre
Kirche St. Elisabeth 1967–2017»
zusammen mit einem Brief zum
Buchprojekt an alle Pfarreiangehörigen verschickt werden. Viele
Pfarreimitglieder haben sich bereits mit einem Beitrag an diesem
Buchprojekt beteiligt. Ihnen sei
auch an dieser Stelle herzlich gedankt. Die verschiedenen Anlässe sind aufgegleist, einige Nüsse
bleiben noch zu knacken. Wir
bleiben dran.
Für die Jubiläumsgruppe:
Herbert Ammann
So erreichen Sie uns: Pfarrer Andreas Chmielak, Pfarramt / Sekretariat; Tel. 044 716 10 90, Fax 044 716 10 91;
Sekretariat Di–Fr, 8.15–12.15 Uhr
www.st-elisabeth-kilchberg.ch; [email protected]
Einladung
zum Suppentag
Wir laden Sie herzlich ein zum
ökumenischen Gottesdienst am 26.
März 2017, 10.00 Uhr.
Die Predigt wird Pfarrerin Sibylle
Forrer halten, die den Gottesdienst
zusammen mit Pfarrer Andreas
Chmielak gestaltet.
Musikalisch umrahmt wird die Feier von der Kantorei Kilchberg unter
der Leitung von Christer Løvold.
Die Kollekte wird
für unser gemeinsames, langjähriges
Entwicklungsprojekt EPROBA aufgenommen.
Anschliessend gibt
es einen Suppenzmittag für alle im
Pfarreizentrum.
Fastenopfer 2017
Mit der ökumenischen Kampagne
«Geld gewonnen – Land zerronnen» macht Fastenopfer in diesem
Jahr besonders auf Land Grabbing
und seine fatalen Folgen aufmerksam. Durch das gemeinsame Engagement soll Land wieder in die
Hände derjenigen gelangen, die es
nachhaltig nutzen und für nachfolgende Generationen bewahren.
Wer den «Boden unter den Füssen»
verliert, verliert Orientierung, Halt
und Stabilität. Während diese Redewendung für uns meist ein Gefühl beschreibt, erleiden Hunderttausende von Menschen weltweit
den Bodenverlust ganz direkt: Land
Grabbing, der rasant fortschreitende
Ausverkauf von Land an Investoren
und Konzerne, entzieht ihnen den
Boden unter den Füssen – real und
seelisch.
Land selbstbestimmt nutzen zu können, um so die eigene Ernährung sicherzustellen, ist für viele Menschen
eine Voraussetzung für ein Leben
s t . e lisabeth K ilchberg
in Würde. Boden ist kein Gut wie
jedes andere, er ist unsere Lebensgrundlage. Die meisten indigenen
Völker betrachten den Boden, auf
dem sie leben, gar als lebensspendende Gottheit. Wird er zur reinen
Kapitalanlage degradiert, verliert er
seinen eigentlichen Zweck. (Matthias Dörnenburg, Direktor ad interim Fastenopfer)
Weiterführende Informationen zum
Thema und zu den Kampagnen sind
auf der Website des Fastenopfers zu
finden: www.fastenopfer.ch
Die diesjährige Fasten-Agenda mit
Anregungen und Texten finden Sie
ab Aschermittwoch auf den Tischchen im Eingangsbereich der Kirche. Bitte bedienen Sie sich.
Ebenfalls mit einem Thema des Fastenopfers befasst sich der ökumenische Gottesdienst vom 26. März mit
anschliessendem Suppentag.
Wir danken Ihnen im Namen des
Fastenopfers für Ihre Spende!
Weltladen
im Pfarreizentrum
Öffnungszeiten: Mittwoch, 14.00
bis 17.00 Uhr, und Donnerstag
von 9.15 bis 11.30 Uhr. Diese Öffnungszeiten gelten nicht für die
Schulferien!
Schauen Sie doch einmal herein,
wenn Sie ein hübsches Mitbringsel
oder ein Geschenk suchen.
Der Erlös aus dem Verkauf kommt
Projekten zu, welche die BazarGruppe St. Elisabeth unterstützt.
Mini-Fasnacht
Mitten in der Fasnachtszeit, am
Sonntagabend, 26. Februar, organisierten die «Minis», unsere Ministrantengruppe St. Elisabeth, eine
Fasnachtsfeier im Pfarreizentrum
für sich und ihre Freundinnen und
Freunde. Eingeladen waren auch
die Kinder des neugegründeten
✎
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Kinderchors unter der Leitung von
Vikar Radoslaw Jaworski, die ebenfalls Freundinnen und Freunde mitbringen durften.
So kam eine fröhlich bunte Kinderschar zusammen und verwandelte
unser Zentrum in ein «Narrenhaus».
Die schönsten Masken und Verkleidungen wurden prämiert, und
zur Stärkung gab es Spaghetti mit
verschiedenen Saucen, wofür wir
Agnes Odermatt und ihrem Team
herzlich danken.
Sowohl der Kinderchor als auch die
Minis-Gruppe sind offen für Neuzuwachs. Interessierte können sich bei
Vikar Jaworski melden.

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Agenda
Donnerstag, 9. März, 9.00 Uhr
Ökumenische Morgenbesinnung
✎
Samstag, 18. März, 19.00–
24.00 Uhr
Cena sociale – GV ACLI
Sonntag, 19. März, 10.00 Uhr
Eucharistiefeier mit ChinderChile, anschliessend Brunch für
angemeldete Familien
Montag, 20. März, 14.30 Uhr
Italienischer Seniorennachmittag im Pfarreizentrum
Sonntag, 26. März, 10.00 Uhr
Ökumenischer Gottesdienst, anschliessend Suppentag im Pfarreizentrum
Samstag, 1. April, 19.00-24.00 Uhr
ACLI «Tante Primavere» im Pfarreizentrum
Sonntag, 2. April, 17.00 Uhr
Konzert mit Franziskus Chor
Wollishofen, «Oratorio Francescano» von Th. Fortmann
Mittwoch, 5. April,
9.30–1.30 Uhr
Kultur-Café im Pfarreizentrum
Donnerstag, 6. April, 9.00 Uhr
ÖkumenischeMorgenbesinnung
in der reformierten Kirche
Samstag, 8. April, 15.00 Uhr
Eucharistiefeier mit Krankensalbung, anschliessend Imbiss im
Pfarreizentrum
Montag, 10. April, 14.30 Uhr
Italienischer Seniorennachmittag
im Pfarreizentrum
Aus der Vergangenheit:
50 Jahre St. Elisabeth
K atholische P farrei
Bauarbeiten.
Bild: Josef Künzlea
Alters-, Familienarbeit, Sozialberatung: Frau Beatrice Boner
Tel: 044 716 10 99, [email protected]
Über das weitere Pfarreileben informiert Sie das forum/Pfarrblatt der katholischen Kirche im Kanton Zürich.
Frühlingszeit
Wir schenken Ihnen
Mobilität.
Wir sind ein gemeinnütziger
Verein für Menschen mit
Behinderungen und bieten
einen schweizweiten Fahrdienst,
Reiseberatungen und ein
eigenes Reiseprogramm an.
Wir helfen Ihnen gerne weiter!
JAPAN
Informationsabend
Restaurant “Au Premier”
(Hauptbahnhof Zürich)
Montag, 13. März 2017
Montag, 03. April 2017
19.00 – ca. 21.30 Uhr
Eintritt gratis – Anmeldung erwünscht
Mühlezelgstrasse 15, CH-8047 Zürich
Tel. 044 272 40 30, www.vbrz.ch
Seestrasse 70
Reisebüro
8802 Kilchberg
Tel. 044 715 36 36 ! Fax 044 715 31 37 ! [email protected] ! www.harrykolb.ch
KULTUR & LEBEN
KILCHBERGER Mittwoch, 8. März 2017
15
Lukas Bärfuss zu Besuch im katholischen Pfarreizentrum
Den Tod des Bruders verarbeiten
met, der seinem Bruder den Namen
«Koala» gab. Einen Namen, der so
gar nicht passen wollte. Lukas Bärfuss
wird sich im weiteren Verlauf des Buches auf Spurensuche begeben, die
zivilisatorische Geschichte der Koalas aufrollen, sich mit Erklärungen
dem Freitod seines Bruders annähern.
Lukas Bärfuss las am ersten Dienstag
im Februar aus seinem aktuellen Roman «Koala». Rund 70 Interessierte
folgten der Einladung des Leservereins Kilchberg und bekamen Auszüge
aus der Familiengeschichte zu hören.
Angela Bernetta
«Mir scheint, als schreibe ich immer
wieder über das Gleiche», antwortete Lukas Bärfuss auf die Frage einer
Zuhörerin, die wissen wollte, wie er
denn auf die unterschiedlichen Themen seiner Bücher komme. Viele seiner Erzählungen seien wohl autobiographisch gefärbt, hätten mit seiner
Lebensgeschichte tun. «Wie mein aktueller Roman Koala, von dem ich
langsam Abschied nehme, da demnächst mein neues Buch erscheinen
wird.» Unprätentiös und entspannt
trug der Schweizer Schriftsteller Auszüge aus dieser mitunter recht tragischen Familiengeschichte vor. Erzählte vom Freitod des Bruders und
wie er diesen zu verarbeiten versucht.
2014 wurde die Geschichte mit dem
Schweizer Buchpreis ausgezeichnet.
Es ist dies einer unter vielen Preisen,
die der 46-jährige Schriftsteller bis
heute für sein Werk bekommen hat.
Lukas Bärfuss’ Erzählung beginnt
mit der Einladung in seine Heimat-
Unterhaltsamer Gesprächsteil
Lukas Bärfuss las im katholischen Pfarreizentrum aus seinem Buch «Koala»,
Claudia Herzog.
in dem er den Freitod seines Bruders thematisiert.
stadt Thun im Frühjahr 2011. Er soll
dort über den deutschen Schriftsteller und Dichter Heinrich von Kleist
reden, der sich im November 1811
am Wannsee in Berlin das Leben genommen hatte. Beim Besuch in seiner
alten Heimat trifft er auf seinen Bruder, der ihm wortkarg und verschlossen begegnet und mit dem Gefühl
zurück lässt, dass sie sich wohl nicht
mehr viel zu sagen haben. Es sollte die letzte Begegnung der Brüder
sein. Im November desselben Jahres
nimmt sich der Ältere das Leben. Die
Tat ist wohl überlegt: Der 45-Jährige
ordnet den Nachlass genauso mit Bedacht, wie er die Art seines Ablebens
wählt. Ein sauberer Abgang also, fast
so, wie ihn Heinrich von Kleist vor
200 Jahren inszeniert hatte.
Lukas Bärfuss reagiert bestürzt, fassungslos und wütend über den Tod
seines Bruders. Er sucht nach Antworten, redet mit Freunden des Verstorbenen, erzählt von schwierigen Familienverhältnissen. Der abschliessende
Teil der Kilchberger Lesung ist dem
Initiationsritus der Pfadfinder gewid-
«Der Name Bärfuss stammt aus dem
tiefen Emmental», verriet Bärfuss im
anschliessenden Gesprächsteil. Und
seine Leidenschaft für die Sprache
habe er als Achtjähriger beim Lesen
entdeckt. Als junger Mensch wollte er sich dann als Schriftsteller versuchen. Und tat dies, wie wir heute
wissen, mit einigem Erfolg. Lob aus
dem Publikum gab es für die Präzision seiner Sprache. Dem hielt er entgegen: «Sprache ist an sich sehr ungenau.» Mit Worten könne man kaum
präzise sein, da jeder seine eigenen
Bilder dazu im Kopf habe. «Es geht
eher darum, Assoziationsräume zu
erschliessen. Und manchmal gelingt
dies dem Schreibenden, ohne dass
er es beabsichtigt.» Lukas Bärfuss ist
dies oft gelungen. Die Anwesenden
dankten es ihm mit einem wohlwollenden Schlussapplaus und dem Interesse an seinen Büchern am anschliessenden Apéro.
Lesung im Sanatorium
Frido und Christine Mann im Sanatorium
Ursprünglich sollte es eine nachbarschaftliche Begegnung werden:
Frido Mann, der Enkel von Thomas
Mann, wird am 23. März in Kilchberg zu Gast sein, wo er einige Jahre im Haus seines Grossvaters gelebt hat.
meinsam mit seiner Frau Christine
geschrieben hat. Es geht darin um
die Einheit von Geist und Materie,
also um ein grundlegendes Thema,
das nicht nur Psychiater und Psychologen brennend interessiert.»
Das Sanatorium Kilchberg hat ihn
anlässlich des 150-jährigen Jubiläums eingeladen. «Eigentlich wollte
er anhand von autobiographischen
Texten über Wendepunkte in seinem
Leben berichten», erklärt Tobias Ballweg, Leitender Psychologe am Sanatorium Kilchberg.
Christine Mann ist die Tochter des
Physikers und Nobelpreisträgers
Werner Heisenberg. In ihrem neuen Buch zeigen Frido und Christine
Mann, wie der Umbruch in den Naturwissenschaften durch die Quantentheorie gravierende und gute Folgen für unser Denken und Handeln
hat: Der Gegensatz von Idealismus
und Materialismus wird überwunden, eine ganzheitliche Sicht der
Welt und des Menschen wird möglich. Eine verständliche Erklärung
der bahnbrechenden Einsichten der
Quantentheorie verbinden die beiden Autoren mit einem persönlichen
Aufruf zu einem neuen Menschenbild.
e.
Einheit von Geist und Materie
Christine und Frido Mann.
zvg.
Und «Wendepunkte» ist auch der
Titel, unter dem die Veranstaltung
im Jahresprogramm des Lesevereins
Kilchberg, der Mitorganisator ist, angekündigt wurde. «Doch dann wurde klar, dass kurz vor dem geplanten
Besuch in Kilchberg ein neues Buch
erscheinen wird, das Frido Mann ge-
Lesung und Gespräch
Es werde Licht! Die Einheit von Geist und Materie in der Quantenphysik, Lesung und Gespräch
mit Frido Mann und Christine Mann, Donnerstag, 23. März, 20 Uhr,Sanatorium Kilchberg,
Alte Landstrasse 70. Eintritt frei
Familienbetrieb seit über 30 Jahren
Publireportage
Der Spezialist für Gebäudehüllen
Seit über 30 Jahren bietet der
Gebäudehüllenspezialist «All
Around Work» hochstehende Arbeiten rund um die Gebäudehülle.
Dazu gehören qualitativ hochstehende Arbeiten an der Gebäudehülle wie Steil-Flachdach,
Fassade, Bauspenglerarbeiten,
Blitzschutz, Wärmedämmungen, Feuchtsperre, Wohnraumdachfenster, Solarmodule, Photovoltaik oder Warmwasser und
Absturzsicherungen. Nach über
30-jähriger Tätigkeit an der Seestrasse 144 in Kilchberg und
schon im fünften Jahr am neuen Firmendomizil an der Dorfstrasse 130 in Kilchberg haben
wir uns gut eingelebt.
Der Familienbetrieb steht unter der operativen Führung von
Markus Bertschinger, das Büro
wird durch Monika Bertschinger
abgedeckt. Für Steil- und Flachdächer ist Silvan Bertschinger,
Polybau-Dachdeckermeister in
Ausbildung, für Bauspenglerund Blitzschutzarbeiten ist Sascha Bertschinger, Bauspengler-Polier, zuständig. Sascha
Bertschinger arbeitet über den
Sommer im Betrieb, den Rest
des Jahres betreibt er eine Bauspenglerei in Madagaskar, gegründet 2012, in der er jungen
lernwilligen Leuten das in der
Schweiz erlangte Fachwissen
weitergibt.
Es stehen qualifizierte und nach
dem neusten Stand der Technik
ausgebildete Fachkräfte zur Verfügung. Wurde Ihr Interesse geweckt, dann steht Ihnen die Firma All Around Work GmbH
jederzeit gerne beratend zur Seite. Wir freuen uns über jeden Telefonanruf oder jede E-Mail. e.
Die All Around Work GmbH ist
Spezialistin für alle Arbeiten rund
um die Gebäudehülle.
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All Around Work GmbH, Dorfstrasse 130,
8802 Kilchberg, Telefon 044 715 57 00,
[email protected]
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Tel. 043 311 06 66
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KULTUR & LEBEN
KILCHBERGER Mittwoch, 8. März 2017
17
Freitag-Frauen-Apéro im Januar mit Katharina Hoby
Die reisende Pfarrerin begeisterte
Der Gast, die reformierte Pfarrerin
Katharina Hoby, gewann in Kürze
die Aufmerksamkeit der 144 anwesenden Frauen. Sie alle waren gekommen, um sie persönlich kennenzulernen und einen Einblick in ihre
interessante Tätigkeit als «reisende
Pfarrerin für reisende Menschen»
zu erhalten.
Katharina Hoby betreut nämlich das
Pfarramt für «Chilbi- und Circusseelsorge». Der Trägerverein dieses speziellen Pfarramtes, das auch über
Kantonsgrenzen geht, wurde 1996
in Zürich gegründet. Die Markthändler, Schausteller und Zirkusleute hatten den Wunsch, seelsorglich begleitet zu werden. Sie sind
fast das ganze Jahr jedes Wochenende unterwegs, und das Einleben
in eine Pfarrgemeinde ist ihnen dadurch unmöglich.
Das reformierte Spezial-Pfarramt ist
von der Deutschschweizerischen
Kirchenkonferenz anerkannt und
wird jährlich mit einem Beitrag unterstützt. Damit kann allerdings nur
ein Drittel der Kosten finanziert werden. Daher benötigt der Trägerverein
weitere Mitglieder und Gönner, die
das Pfarramt unterstützen.
Vertrauensverhältnis aufgebaut
Katharina Hoby begann im Sommer 2002 als Unterstützung des erkrankten Pfarrers Ruedi Höhener,
der das Schausteller-Pfarramt während mehr als 20 Jahren geleitet
hatte, und wurde nach dessen Tod
zur Nachfolgerin gewählt. Ihr Partner auf katholischer Seite ist Pfarrer
Adrian Bolzern. Inzwischen hat sich
Katharina Hoby in ihrem Amt gut
eingelebt und fühlt sich wohl unter den Schaustellern. Sie konnte ein
Vertrauensverhältnis zu den Schaustellenden und Zirkusleuten aufbauen, wie es ja die Voraussetzung einer jeden seelsorglichen Tätigkeit ist.
Seit 2005 gestaltet Katharina Hoby
im Circus Conelli immer am 1. Advent um 11 Uhr einen Gottesdienst
mit den Artisten.
Von Drehorgelmusik begleitet
Auch an diesem Abend brachte sie
eine Zirkusbegleitung mit: das Ehepaar Bürgler aus Thalwil. Markus
Bürgler betreut die Buchhaltung
Die Pfarrerin Katharina Hoby erzählte aus ihrem spannenden Alltag als Pfarzvg.
rerin der Schausteller und Zirkusleute.
des Trägervereins und begleitete an
diesem Abend zusammen mit seiner Frau Barbara Katharina Hoby bei
ihrem Vortrag mit Drehorgelmusik,
was eine fröhliche Chilbi-Stimmung
aufkommen liess.
Neben dieser Spezial-Seelsorgestelle ist Katharina Hoby auch als freischaffende Seelsorgerin tätig. Viele
Menschen wünschen sich gerade für
Taufen und Trauungen einen speziellen Ort, der nicht an eine Pfarrgemeinde gebunden ist, oder eine be-
sonders auf sie zugeschnittene Feier.
Neben solchen Taufen und Trauungen übernimmt Katharina Hoby
auch Sterbebegleitungen.
Es war sehr interessant, über diese
vielseitige Frau und ihre verschiedenen Arbeitsbereiche mehr zu erfahren – dies wurde in den angeregten
Gesprächen beim nachfolgenden
Apéro richtig deutlich.
e.
Der nächste Freitag-Frauen-Apéro findet am 19.
Mai statt. Brigitte Roux, die das Lichterspektakel
am Bundeshaus inszeniert, wird zu Gast sein.
Leseverein Kilchberg
Das Horoskop der Hypermonster
«Grenzenlos» heisst das aktuelle
Saisonmotto des Lesevereins Kilchberg. Diesmal wird die Sprachbarriere überwunden.
Isabelle Capron, eine in Zürich
lehrende französische Philosophin
und Linguistin, reflektiert in ihrer
Muttersprache die Eigenheiten und
Grenzüberschreitungen unserer
modernen Kommunikations- und
Konsumgesellschaft. Jedes Monster
steht für ein Charakteristikum der
übersteigerten Massenkultur, in der
fast alles einfach nur «hyper» ist.
Die Schauspielerin Ruth Schwegler liest und interpretiert die im Stil
eines Horoskops verfassten Texte
auf Deutsch. Französischkenntnisse werden also keine vorausgesetzt.
Aber der Abend bietet Gelegenheit,
Vergessenes wieder in Erinnerung
zu rufen. Oder die Französischstunden doch lieber beiseite lassen und
in den Blues von Hansruedi Tischhauser eintauchen, dem vielseitigen Musiker mit Stäfner Wurzeln?
Bekannt aus Schweizer Spielfilmen
Die Kunstschaffenden Ruth Schwegler, Isabelle Capron und Hansueli Tischzvg.
hauser (v. l.) sind im Leseverein zu Gast.
Isabelle Capron wurde in Levellois-Perret nordwestlich von Paris
geboren und studierte an der Sorbonne. Sie betätigte sich als Radiojournalistin. Seit 1995 lebt sie in
Zürich und lehrt an der Zürcher
Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW). Neben dem
«Horoskop der Hypermonster» ar-
beitete sie auch für die literarische
Installation «Kleine Apotheke der
Liebe», die im Alten Botanischen
Garten in Zürich zur Aufführung
kam. Auf den einfallsreichen, witzigen und mitunter bitterbösen
Spiegel, den sie den Dauertelefonierenden und ständig Vernetzten
entgegenhält, darf man sehr gespannt sein.
Ruth Schwegler ist Mitbegründerin des Theaterclubs 111 in Bern
und wirkte in zahlreichen Produktionen dieses Ensembles mit. Man
kennt sie auch von ihren Auftritten
in Schweizer Spielfilmen, derzeit
«Usgrächnet Gähwilers», oder in
«Livius» und «Der Fall Hunkeler»
mit Matthias Gnädinger.
Hansueli Tischhauser wirkte in verschiedenen Bands und Ensembles
der Blues- und Jazzszene rund um
Zürich mit, mit zahlreichen Auftritten im Jazzclub Moods. Martin Illi
«Das Horoskop der Hypermonster», eine poetische Performance mit Isabelle Capron, Ruth
Schwegler und Hansueli Tischhauser (Musik),
Donnerstag, 6. April, 20 Uhr im reformierten
Kirchgemeindehaus Kilchberg, Stockenstrasse 150.
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KULTUR & LEBEN
KILCHBERGER Mittwoch, 8. März 2017
19
Podium Junge Musikerinnen und Musiker Kilchberg
Klavierrezital mit Johannes Friedemann
Der junge, in Winterthur lebende
Pianist Johannes Friedemann, ist
durch seine Beethoven Interpretationen bekannt geworden. In den Mittelpunkt seines Rezitals stellt er jedoch Franz Liszt’s «Liebesträume».
Zauber, aufgewühlte Leidenschaft,
rauschenden Kaskaden finden sich
auch in Beethovens «MondscheinSonate» mit ihrem berühmten Motiv
im ersten Satz sowie der Klaviersonate Nr. 12 von Wolfgang Amadeus
Mozart. Das Werk des spanischen
Komponisten Enrique Granados
«Oh lieb, solang du lieben kannst!».
Das Gedicht von Ferdinand Freiligrath inspirierte Franz Liszt zu seinem
berühmten Liebestraum Nr. 3, der zu
den beliebtesten Werken der Klavierliteratur avancieren sollte. Johannes
Friedemann spielt im Gartensaal des
C. F. Meyer-Hauses alle drei Stücke
dieses Zyklus. Verzückung und Vergänglichkeit, Sehnsucht und Melancholie durchdringen diese musikalischen Komposition.
Klavierunterricht mit fünf Jahren
Ein Klangfest der Liebe in all ihren
Facetten, Lebensfreude, verspielter
Johannes Friedemann stellt in seinem Klavierrezital die «Liebesträume» von
zvg.
Franz Liszt in den Mittelpunkt. Er spielt im C.F. Meyer-Haus.
«Allegro de Concierto» nimmt in
seiner Virtuosität und Spielfreude
die Leichtigkeit der Liebe auf.
Johannes Friedemann wurde in
West-Berlin geboren und erhielt
seinen ersten Klavierunterricht im
Alter von fünf Jahren. Im Jahr 2008
schloss er sein Studium an der Zürcher Hochschule der Künste mit
Auszeichnung im Fach Klavier bei
Prof. Homero Francesch ab. Wichtige künstlerische Impulse erhielt
er durch Vladimir Ashkenazy. Erst
kürzlich war er mit dem Kammerorchester Wädenswil in einem Klavierkonzert von Mozart zu hören.
Mariann Thöni
Das Konzert findet statt am Sonntag, 26. Mär,
um 17 Uhr im C. F. Meyer-Haus Kilchberg. Im
Fokus um 16.15 Uhr gibt der Solist eine Einführung in sein Programm. Infos und Reservation
beim ForumMusik, Telefon 044 771 69 79 oder
[email protected]
19. Generalversammlung des Jassclub Kilchberg
Der Schieber-Jass sticht den Differenzler aus
Nach dem zweiten Differenzler-Turnier dieses Jahres fand am 25. Februar
die 19. Generalversammlung des Jassclub Kilchberg statt.
Vereinspräsident Arnold Suter rief die
wichtigsten Ereignisse des vergangenen
Jahres in Erinnerung: Der Jassclub Kilchberg hat auf das neue Jahr dasVereinslo-
kal für die Schieber-Turniere gewechselt
und spielt nun nicht mehr in der Armbrustschützenstube inThalwil, sondern
im Restaurant Golden Thai in Thalwil,
neu jeweils donnerstags. Nicht nur steht
mehr Platz zur Verfügung, sondern die
Mitglieder können dort vor demTurnier
auch fein essen. Wie immer sind Gäste
herzlich willkommen.
Dank einer grosszügigen Spende eines
langjährigen Clubmitglieds im vergangenen Jahr kann der Jassclub Kilchberg
seine Mitglieder in den kommenden
vier Jahren zu einem Vereinsabend inklusive Nachtessen einladen.
Öfters Schieber-Jass
Marcello Corti aus Wädenswil ist Jahressieger 2016 im Differenzler.
Fotos: zvg.
Insgesamt wurden im vergangenen
Jahr 23 Turnier-Anlässe durchgeführt.
Der Jahressieger des Differenzler-Jasses war dieses Jahr Karl Niederberger
aus Rapperswil-Jona und der Jahressieger des Schieber-Jasses der ehemalige Vereinspräsident Marcello Corti aus
Wädenswil. Das beste Einzelresultat
beim Differenzler erzielte 2016 Brigitte Roux aus Kilchberg mit 44 Punkten
und beim Schieber Karl Niederberger
aus Rapperswil-Jona mit 4400 Punkten. Siegerin des traditionellen Schieber Cup Kilchberg-Thalwil, der zusammen mit dem Jassclub Fidelio und der
Alten Garde, beide aus Thalwil, ausgetragen wird, war Erika Knüsli aus Adliswil, die den Sieg zum sechsten Mal
in Folge dem Jassclub Kilchberg sicherte. In allen drei Turnier-Arten platzierte
sich Fredi Parth aus Kilchberg, langjähriges Mitglied des Jassclub Kilchberg,
auf dem zweiten Platz.
Da sich dem ursprünglich als Differenzler-Club gegründeten Jassclub
Kilchberg immer mehr Schieber-Liebhaber anschliessen, wird diese Spielart
ab nächstem Jahr neu zwölfmal anstatt
zehnmal wie bisher ausgetragen. Diese Neuerung wird von allen anwesenden Mitgliedern einstimmig begrüsst.
Im Anschluss an die Generalversammlung wurde herzlich zu einem Apéro
und einem feinen Menü im wunderschönen Bankett-Saal des Hotel Belvoir geladen.
Daniela von Babo, Kilchberg
Der beste Schieber-Jasser im vergangenen Jahr war Karl Niederberger aus
Rapperswil-Jona.
Musik und Lesung
Publireportage
Kulturelle Veranstaltungen bei Weinauslese
Die Weinauslese in Kilchberg lädt
Ende März zu zwei besonderen
kulturellen Anlässen in die Weinhandlung an der Alten Landstrasse 4 am Grenzsteig ein.
Am Sonntag, 26. März, findet von
12 bis 14 Uhr eine Matinee statt
mit dem Duo Anima – Klezmer
meets Klassik. Das Duo spielt live
in der Weinauslese und spannt
einen musikalischen Bogen von
Klezmer-Musik bis zu klassischen und modernen Stücken.
Der Eintritt kostet 25 Franken.
Am 30. März ab 19 Uhr laden die
Verantwortlichen zu einer Lesung
von Klara Obermüller und YvonneDenise Köchli. Die Autorin und
Journalistin Klara Obermüller liest
aus ihrem aktuellen Buch «Spurensuche – ein Lebensrückblick
in zwölf Bildern». Im zweiten Teil
stellt die Verlegerin Yvonne-Denise Köchli, Edition Xanthippe, das
Buch «Miis Züri – Neun Streifzüge
durch Zürich für Frauen» vor. In ihrem «Opus magnum» zeigt die Au-
torin Zürich aus der Sicht von neun
Frauen und was sie in dieser Stadt
hervorgebracht haben.
Als Abschluss singt Vera Kaa zusammen mit der Jodlerin Susanne
Horus Auszüge aus ihrem neuen
Programm «Längi Zyt», begleitet
von Greg Galli. Der Eintritt kostet
25 Franken.
e.
Um Anmeldung wird gebeten. Reservationen für Sitzplätze sind in der Vorkasse erhältlich bei: Weinauslese AG, Alte Landstrasse 4, 8802 Kilchberg, [email protected],
Telefon 043 377 33 88.
Klara Obermüller liest am 30.
März aus ihrem Buch «Spurensuche – ein Lebensrückblick in
zwölf Bildern».
zvg.
Pro Senectute Kanton Zürich
Ortsvertretung Kilchberg
Klavierrezital
Johannes Friedemann
LIEBESTRÄUME
Beethoven’s „Mondscheinsonate“
Liszt’s berühmte „Liebesträume“
Mozart, Granados und Balakirew
Sonntag, 26. März 2017
Fokus 16.15 Uhr
Konzert 17.00 Uhr
Gartensaal im C. F. Meyer-Haus Kilchberg
Kollekte (Richtpreis 20.- bis 30.-)
Infos/Res: ForumMusik 044 771 69 79
Altersnachmittag
Montag, 27. März 2017, 14.30 Uhr
Ref. Kirchgemeindehaus Kilchberg
«Die dargebotene Hand»
Die Organisation: Referent F. Baumgartner
PERFORMANCE
13. Podium
Junge Musikerinnen und
Musiker Kilchberg
Tickets zu CHF 25.– / 20.– (AHV, Legi)
Mitglieder haben freien Eintritt.
Kasse ab 19.30 Uhr. Kein Vorverkauf.
leseverein.ch
DAS
HOROSKOP DER
HYPERMONSTER
Eine poetische
Performance
Donnerstag,
6. April 2017, 20.00 Uhr
Ref. Kirchgemeindehaus,
Stockenstrasse 150,
Kilchberg. Bus 161 bis
«Kirche Kilchberg»
LESEVEREIN
KILCHBERG
VEREINE
KILCHBERGER Mittwoch, 8. März 2017
21
Osterverkauf des Frauenvereins Kilchberg
Farbe und Frische fürs Wohnzimmer
Am Donnerstag, 6. April, hält der
Frühling Einzug in Kilchberg: Der
Frauenverein Kilchberg präsentiert
eine frühlingsfrische Osterausstellung. Osterhasen, Naschwaren, viele schöne Gebrauchsgegenstände
und Blumenkörbchen stehen zum
Verkauf bereit.
Der Osterverkauf bietet alles, was zur
Oster- und Frühlingsstimmung beiträgt. Ab 10 Uhr gibts Stoff- und andere Hasen, Eier und Hühner festlich
verkleidet, verziert und verzuckert.
Sorgfältig und ideenreich hat das
Werk-Team des Frauenvereins unter
der Leitung von Susan Daldini Dekorationen und Praktisches, Geschenke, Gebackenes, Gesticktes und viele zarte Blumengestecke geschaffen.
Sie stehen im Foyer des ref. Kirchgemeindehauses bereit, um Farbe und
Frische in die Stuben zu zaubern.
Um 12 Uhr lädt der Frauenverein
zum Essen ein. Im grossen Saal servieren Hanni Kelts und das Koch-
Team ein feines Mahl. Die Anmeldung wird erbeten. Nach dem
Dessert kann man am Osterverkauf
weiter einkaufen oder im Brocki gegenüber stöbern. Dieses ist ab 13.30
bis 17.30 Uhr geöffnet.
Berghilfe-Projekt unterstützen
Mit dem Erlös aus Ostermarkt, Brocki oder dem Mittagessen unterstützt
der FVK ein Berghilfe-Projekt. 2017
ist dies ein Zustupf an den Ausbau
der Bergmetzgerei in Brusio, Puschlav, Graubünden.
Marie-Claire Niquille
Osterverkauf, 6. April, 10-15 Uhr, Mittagessen
12 Uhr, Mittagessen, 6.4.17, 12h. Anmeldung
bis 3. Arpil unter www.frauenvereinkilchberg.
ch oder bei Hanni Kelts, Telefon 044 715 38
12. Details zu den Aktivitäten des FVK und zur
Spende sind auf der Website zu finden.
Hasen und Kücken aus Holz oder
Stoff – die Auswahl an Osterartikeln
ist gross
Susan Daldini
Landschaftsentwicklungskonzept
Ein «Kochbuch» für die Landschaft
Wer hat bemerkt, wie sich die
Landschaft rund ums Stockengut
und im Chirchmoos in den letzten
Jahren verändert hat? Der Naturund Vogelschutzverein Kilchberg
(NVK) stellt das Landschaftsentwicklungskonzept (LEK) der Gemeinde Kilchberg vor.
Im dichtbesiedelten Kanton Zürich
erfüllt die Landschaft eine wichtige Erholungsfunktion für die Bevölkerung. Ihre Vielfalt, Erlebbarkeit und Nutzungsmöglichkeiten
für Erholung- und Freizeitaktivitäten sind wichtige Faktoren für unsere Lebensqualität. Daher haben
die Erhaltung und Förderung der
verschiedenen Landschaftselemente, der vielfältigen Kulturlandschaft
und artenreicher Biotope sowie der
sorgfältige Umgang mit dem Landschaftsbild eine zentrale Bedeutung.
Landschaft kann uns nicht egal sein.
Wir brauchen die Landschaft, weil
wir in ihr arbeiten, uns darin erholen, darin wohnen, oder ganz einfach, weil sie Teil unserer Heimat
ist. In zunehmendem Masse ist eine
attraktive Landschaft auch ein wich-
ten suchen. Gleichzeitig wird die
Landschaft von uns gestaltet. Strassen trennen Wälder und Kulturflächen, und Überbauungen verändern
das Gesicht einer Gemeinde oder
Region. Die Raumgestaltung sollte
zielgerichtet und unter Berücksichtigung der vorhandenen Entwicklungspotenziale erfolgen. Deshalb
setzen wir uns für eine nachhaltige
Entwicklung unserer Landschaft ein.
Aufgabe gemeinsam angehen
Am 21. März wird das Landschaftsentwicklungskonzept Kilchberg der
Öffentlichkeit vorgestellt.
zvg.
tiger wirtschaftlicher Standortfaktor,
weil wir in unserer nächsten Umgebung Ruhe und Freizeitmöglichkei-
Mit dem LEK kann diese Entwicklung der Landschaft gefördert werden. Die aktive Gestaltung der Gemeinden sowie das Formulieren
innovativer Ideen und Visionen stehen dabei im Vordergrund. Diese Aufgabe kann nur gemeinsam
und partnerschaftlich angegangen
werden.
Ein LEK zeigt die Entwicklung einer bestimmten Landschaft bezüglich ihrer nachhaltigen Nutzung
sowie ihrer ökologischen und ästhetischen Aufwertung. Die Ziele,
Massnahmen und Umsetzungsmöglichkeiten eines LEK werden mit verschiedenen Nutzergruppen und den
betroffenen Grundeigentümern, Bewirtschaftern und der übrigen Bevölkerung gemeinsam erarbeitet.
Das Ergebnis wird in Form von Plänen und einem Bericht festgehalten. Ein LEK dient auch dazu, bestehende kantonale oder regionale
Konzepte, Richtpläne und Leitbilder
zu koordinieren und diese auf Stufe Region und Gemeinde optimal
umzusetzen.
Die Gemeinde Kilchberg hat
2003 die Richtlinien für ein LEK
ausgearbeitet.
Ursula Bollens, fachliche Beraterin vom Büro Planikum, und Edith
Häusler, Delegierte des NVK im
LEK, stellen am 21. März im Alterszentrum Hochweid das Landschaftsentwicklungskonzept Kilchberg vor.
In ihrem Vortrag erläutern sie, welche Projekte in den letzten Jahren umgesetzt wurden und welche
Massnahmen die Gemeinde angehen muss, damit unsere schützenswerte Umgebung erhalten werden
kann.
e.
Vortrag, Dienstag, 21. März, 18.30–19.30 Uhr,
Mehrzwecksaal Alterszentrum Hochweid. Eintritt frei, Infos unter www.nvkilchberg.ch
22
AKTUELL
Mittwoch, 8. März 2017 KILCHBERGER
Einzelnachhilfe
der erfolgreiche Weg
zu besseren Noten!
■
■
■
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Vortrag für Eltern der Schule Kilchberg
«Die ungeschriebenen Gesetze der Freundschaft»
für Schüler, Lehrlinge
und Studenten – bei
Ihnen zu Hause!
alle Fächer
alle Jahrgangsstufen
erfahrene Lehrkräfte
Dienstag, 28. März 2017, 19 Uhr, Singsaal Gemeindeschulhaus
Welches Kind bis 12 Jahre mit
Muttersprache Englisch
hat einmal pro Woche am Nachmittag
Zeit, mit unserem 5-jährigen Sohn zu
spielen?
Zweck: Englisch lernen.
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Freundschaften sind ein wichtiger Bestandteil eines glücklichen und gesunden Lebens. Gemäss Forschungsergebnissen werden Menschen, die über stabile Freundschaften
verfügen, seltener von anderen ausgegrenzt. Sie kommen
besser mit schwierigen Lebensereignissen und Krankheiten
zurecht und weisen sogar eine höhere Lebenserwartung
auf.
Der Vortrag setzt sich mit folgenden Fragen auseinander:
– Wie bauen Kinder Freundschaften auf und was erwarten
sie in verschiedenen Entwicklungsphasen von einer guten
Freundin oder einem guten Freund?
– Wie können Eltern ihre Kinder dabei unterstützen,
Anschluss zu finden und Freundschaften zu knüpfen?
– Wie können Kinder lernen, auf andere zuzugehen und
ihren Platz in einer Gruppe zu finden?
Das Elternforum Kilchberg lädt auch dieses Mal wieder nach
dem Vortrag zu einem Apéro-Austausch ein.
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Individuelle Nachhilfe
Schlechte Noten im Halbjahreszeugnis?
Mit dem Halbjahreszeugnis wird die
zweite «Halbzeit» des Schuljahres eingeläutet. Schlechte Noten oder eine
provisorische Versetzung sind kein
Grund zur Panik, sondern der Anlass,
das neue Semester mit frischem Elan
anzugehen. Jetzt ist der ideale Zeitpunkt, individuelle Nachhilfe gezielt
einzusetzen.
Abacus kennt den Weg zu besseren
Noten: konzentriertes, ruhiges und zugleich intensives Lernen. Das Erfolgsrezept lautet: Einzelnachhilfe – Privatunterricht bei den Schülerinnen und
Schülern zu Hause! Abacus betreut seit
1992 Schüler aller Jahrgangsstufen in
allen Schularten und in allen Fächern.
Die Nachhilfelehrer sind bestens qualifiziert und verfügen durchwegs über
grosse Unterrichtserfahrung.
Mit gezielter Einzelnachhilfe werden
Wissenslücken aufgearbeitet, Fähigkeiten trainiert und Anlagen
gefördert. Intensität und Lerngeschwindigkeit werden individuell
angepasst. Ein regelmässiger Austausch zwischen Eltern, Institut
und Nachhilfelehrer begleitet den
Unterricht, der ausschliesslich bei
den Schülerinnen und Schülern zu
Hause stattfindet. Auf diese Weise
verbessern die Schüler ihre Leistungen in den «Problemfächern»
deutlich.
Passender Nachhilfelehrer
In einem ausführlichen Gespräch
werden zu Beginn Hintergrund
und Zielsetzung eines Engagements abgeklärt. So kann der passende Nachhilfelehrer selektiert
und der Unterricht genau auf den
Schüler zugeschnitten werden. e.
Beratung: Abacus Nachhilfeinstitut Zürichsee,
Walter Kramer, Institutsleiter, Telefon 043 542
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Mit gezielter, individueller Nachhilfe durch qualifizierte Lehrer kann jeder
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Schüler besser werden.
SPORT & FREIZEIT
KILCHBERGER Mittwoch, 11. Januar 2017
Mensch & Computer
Das TwitterQuartett (2/3)
Februar 2006: Schrill
klingelte die Glocke
um 18 Uhr. Alle Programmierer strömten
ten zusammen, Bierdeckel knallten, klackerten zu Boden,
das Hackathon bei
Odeo ging zu Ende. Bruno Fricker
Odeo, eine Podcasting-Webseite, erlaubte es, Audio
und Video-Botschaften zu senden,
aufzuzeichnen und zu teilen. Es war
nicht klar, wie sich die Firma weiterentwickeln sollte. Zur Klärung wurde
ein Hack-Day angesagt. Da konnte
jeder Mitarbeiter frei programmieren,
um dann seine Ideen zu präsentieren.
Welches die beste sei, entschied der
Chef, Evan Williams. Die Wahl fiel
auf Twitter. Sie vereinbarten, dass
Jack Dorsey und Biz Stone innert
zwei Wochen einen Prototyp entwickeln sollten. Evan kam zu Geld,
als Google seinen «Blogger» kaufte,
aus welchem später «blogspot.com»
wurde. Der introvertierte, konfliktscheue Farmersohn wurde mit seinem Vermögen zum Hauptinvestor
bei Twitter. Er brach das Studium ab
und brachte sich selbst das Programmieren bei. Die Zusammenarbeit des
Quartetts war kreativ, aber schwierig.
Zankapfel war das ungeheure Potential des Internets. Bald wurde der
überspannte Noah für die anderen
unerträglich, weil er sein Temperament nicht zügeln konnte. Obgleich
er Twitter aus der Taufe hob, schmissen sie ihn hinaus. Das Startup Twitter
war ein chaotisches Hacker-Kollektiv.
Die Einnahmen waren Null - jahrelang! Ehrgeizig verfolgte jeder eigene
Ideen, um die Welt mit 140 Zeichen
zu verändern. Dennoch, mit ihrer
Microblog-Webseite trafen sie offensichtlich einen Nerv, denn bald hagelte es Anmeldungen. Aber für eine
angemessene Infrastruktur und die
Mitarbeiter fühlte sich bei Twitter niemand verantwortlich. Trotz Negativschlagzeilen wuchs Twitter rasant und
mauserte sich zum ultimativen BlitzNachrichtendienst, für Medienkonzerne und Aktivisten ebenso, wie für
Musiker nach dem Motto «Alles, was
gerade los ist.» Twitter fühlt der Welt,
wo immer man hinschaut, augenblicklich den Puls, deshalb interessieren sich auch Regierungen. Doch als
der russische Präsident Medwedew
im Juni 2010 in der Twitter-Zentrale
in San Francisco seinen ersten Tweet
absenden wollte, geschah es...
Infos unter computerwelten.blogspot.com
23
Spiele und Wettkämpfe
Viel los im Turnverein Kilchberg
Am 17. März lädt der Turnverein
Kilchberg seine Mitglieder zur 140.
Generalversammlung ein. Für dieses kleine Jubiläum sind sogar ein
paar Überraschungen vorgesehen.
Wie immer ist viel geplant für das
kommende Vereinsjahr
Kurz nach der Generalversammlung steht für die Kinder der Neigungsgruppe Jugendsport ein erster
Wettkampf bevor. Am Hallenwinterwettkampf in Bonstetten können
sich die Kinder in verschiedenen
Disziplinen messen: Sie absolvieren einen Hindernislauf, springen so weit wie möglich im Fünferhupf, werfen punktgenau beim
Ballzielwurf, klettern an Kletterstangen hoch und hüpfen
Springseil.
Für die Kinder von Atletica Kilchberg ist im Mai der schon fast traditionelle Trainingstag geplant. So sind
die Kids dann fit für die Sommersaison mit den Qualifikationswettkämpfen. Selbstverständlich läuft
auch bei den Erwachsenen viel:
Fit werden für die Sommersaison. Das ist auch im Turnverein Kilchberg der
zvg.
Fall. So zum Beispiel mit Laufen und Rennen auf der Bahn.
Die Volleyballer freuen sich schon
auf spannende Spiele am Zürcher
Kantonalturnfest im Tösstal, die am
Wochenende vom 17.-18. Juni stattfinden. Eine Delegation von Kilchberger Turnerinnen und Turnern
übt gemeinsam mit dem Turnverein Oberrieden die Gymnastik der
Schlussvorführung ein, die am 25.
Juni gezeigt wird.
Natürlich dürfen auch Zeitungssammeln, Ironman und das Stockefäscht
im Jahresplan nicht fehlen. Dennoch darf man im Turnverein Kilchberg selbstverständlich auch ohne
Vereinsverpflichtungen mitturnen.
Anna Barbara Müller
Alle wichtigen Informationen zu den Angeboten
unter www.tv-kilchberg.ch. Schnupperlektionen
sind jederzeit und auch ohne Anmeldung möglich.
GV Frauenverein Kilchberg
Glückliche Bäuerin dank Frauenverein
An der diesjährigen Generalversammlung des Kilchberger Frauenvereins
im Februar war knapp ein Drittel der
rund 300 Mitglieder anwesend. Begrüsst wurden die Teilnehmerinnen
von Esther Wild in ihrer Funktion als
Kassierin.
lässe, besonders für Ostern und Weihnachten. Nach 25 Jahren Bring- und
Holtag mit Kaffeeservice und Bauchladenverkauf verschwindet dieser Anlass
von der Agenda. Schade, war es doch
eine gute Einnahmequelle.
DieTraktanden wurden in flottemTempo abgehandelt. Die einzelnen Ressortleiterinnen stellten ihre Arbeiten
während des vergangenen Vereinsjahrs vor. Hanni Kelts berichtete von
den fünf Mittagessen mit weit über
300 Essensportionen. DasTeam von 23
Frauen erwirtschaftete einen schönen
Gewinn. Susan Daldini erzählte vom
erfolgreichen Werken für diverse An-
AnneMarie Wagner bedankte sich
bei der Reformierten Kirchgemeinde
für das Gastrecht und der Politischen
Gemeinde für das Brockilokal bei der
Bushaltestelle. Das Team von zwölf
Frauen erwirtschaftete den grössten
Batzen in die Kasse. Beatrice Maier
berichtete von den verschiedenen Anlässen, die der Frauenverein über das
ganze Jahr verteilt organisiert. Unter
Viele Aktivitäten
Der Vorstand vl: Marie-Claire Niquille, Esther Wild, Béatrice Maier, Martina
Javet, AnneMarie Wagner, Susan Daldini, Priska Vilim, Hanni Kelts.René Rohrer
anderem von den Führungen in derVilla Patumbah, im Wasserwerk und im
Kunstwissenschaftlichen Institut. Marie-Claire Niquille machte auf die verschiedenen Kanäle aufmerksam, auf
denen die Aktivitäten desVereins publiziert werden: die Website, der Newsletter, die Hinweise im Kilchberger
Gemeindeblatt und der Aushang der
Gemeinde. Esther Wild präsentierte
eine tadellos geführte Rechnung. Sie
konnte von den verschiedensten schönen Unterstützungen, so an die Berghilfe, das Altersheim und an weitere
Institutionen, berichten.
Im Anschluss an die GV konnte sich
eine der berücksichtigten Institutionen vorstellen. Dies war die Stiftung
Suyana, welche Projekte im In- und
Ausland unterstützt. Eine junge Bäuerin erzählte mit viel Emotion von der
grossartigen Hilfe durch Suyana für
ihr Alpomat-Projekt, mit dem die Vermarktung ihrer Produkte besser geworden ist. Da und dort wurde eine Freudenträne verdrückt.
Das anschliessende Zvieriplättli mit
einem Glas Rotwein wurde von den
Gästen während der Diskussionen
gerne genommen. Ein grosses Dankeschön all den fleissigen Vorstandsfrauen des Kilchberger Frauenvereins für
ihre tolle Arbeit.
René Rohrer
Freitag, 7. April 2017
19.30 Uhr
«Aber diesmal wird es
eine Freude sein»
Ein Dichterporträt über
Theodor Fontane.
Mit dem Schauspieler
Volker Ranisch
Eintritt frei - Kollekte
LESUNG UND GESPRÄCH
C. F. Meyer-Haus
Alte Landstrasse 170
8802 Kilchberg
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Die Einheit von Geist und Materie in
der Quantenphysik (S. Fischer, 2017)
von Frido Mann und Christine Mann
Donnerstag, 23. März 2017
20.00 Uhr
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Alte Landstrasse 70, Kilchberg
Bus 161 bis «Sanatorium»
Eintritt frei
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25
KILCHBERGER Mittwoch, 8. März 2017
Land der Erinnerungen
Zu Besuch bei Rainer Maria Rilke
Im folgenden Beitrag begleitet der
Leser einen wachen und erwartungsvollen Jüngling auf einer längeren Velotour, die ihn – zur eigenen Überraschung – zum Dichter Rainer Maria
Rilke führt.
«Wir waren unterwegs, mein Bruder Livio und ich. Ein bestimmtes
Ziel hatten wir nicht vor Augen. Wir
wussten nur, dass wir mit dem Velo
durchs Wallis fahren wollten – der
Rhone entlang dem Genfersee zu.
Auf dieser zweiwöchigen Reise fuhren wir vorerst nach Süden. Gegessen wurde aus dem Sack. Wenn es
nach uns nach etwas Warmen gelüstete, suchten wir ein ruhiges Plätzchen am Waldrand, stellten den Metakocher auf, holten frisches Wasser
aus dem nahen Bach und bereiteten
eine einfache Mahlzeit zu.
Unser Weg führte über den Furkapass, der, wenn ich mich recht entsinne, immer wieder einen freien Blick
ins fruchtbare Rhonetal gewährte.
Der Anblick des Rhonegletschers beeindruckte uns sehr. Gewaltig streckte er seine zerklüftete bläuliche Zunge bis nahe an die Strasse heran. Hier
wird die später mächtig und ruhig
dahinfliessende Rhone geboren, so
ging es mir durch den Sinn; noch ist
sie nicht viel mehr als ein Versprechen, noch sucht sie ihren Weg, bis
die unzähligen Wässerlein sich zu einem Bach vereinigen und zum Fluss,
zum Strom werden. Vermutlich hat
mich damals das eindrückliche Geschehen oder die Vorstellung davon
an ein Gedicht Goethes erinnert, in
welchem die von allen Seiten hinunterfliessenden Bächlein einander zurufen: ‹Bruder, nimm die Brüder mit
/ mit zu deinem alten Vater / zu dem
ewgen Ozean ...›
Rainer Maria Rilke auf dem Balkon
von Schloss Muzot.
Foto zvg.
wie die «Duineser Elegien» und die
«Sonette an Orpheus» geschrieben,
und von diesem Ort aus hat er eine
reiche Korrespondenz geführt. Der
briefliche Kontakt, insbesondere mit
Frauen, scheint für sein dichterisches
Schaffen wichtig gewesen zu sein.
Diese oder ähnliche Gedanken mögen den Jüngling beschäftigt haben,
während er vor dem mächtigen eisernen Tor stand, um dann entschlossen
die Klingel zu betätigen.
«Seelchen» von Rilke kennen gelernt
Eine ältere, schlicht gekleidete Frau
öffnete dem jungen Mann das Tor. Sie
schaute mich leicht verwundert, aber
freundlich an. Das gab mir Mut, mein
Anliegen vorzubringen. Sie hatte Verständnis dafür, dass ich das Haus besuchen wollte, in welchem einst ein
überaus sensibler Dichter gewohnt
und gearbeitet hatte. Leider könne
aber im Moment das Haus nicht besichtigt werden, meinte sie, da zurzeit ein Schriftsteller darin wohne
und gerade mit einer grösseren Arbeit über Rilkes letzte Jahre beschäftigt sei. ‹Kommen Sie aber bitte herein›, fügte sie freundlich hinzu, ‹ich
will Ihnen wenigstens den Garten
und die blühenden Rosen zeigen, die
Rilke so sehr geliebt hat.› Sie sei übrigens Frau Baumgartner, ihre Arbeit
habe darin bestanden, dafür zu sorgen, dass dem Dichter nichts mangle und dass es ihm wohl sei; er habe
sie ‹Seelchen› genannt, fügte sie etwas verschämt hinzu; sie sei in seinen Briefen da und dort erwähnt.
Tatsächlich wird Frieda Baumgartner in den ‹Briefen aus Muzot› öfters genannt.
Unser Gespräch wurde unterbrochen. Ein grossgewachsener Herr
trat aus dem Haus und kam auf uns
zu. Frau Baumgartner stellte ihm
den angehenden Buchhändler vor.
Er strahlte über das ganze Gesicht.
‹Ach, treten Sie doch ein, ich will Ihnen wenigstens die untere Etage zeigen.› Ganz beglückt folgte ich ihm
ins Haus, wo er gleich die Führung
durch das Erdgeschoss übernahm.
Der Bann war gebrochen, ich fühlte mich von einem gewissen Druck
befreit und beglückt zugleich. Mit
wachsender Spannung hörte ich zu,
wie mir Hans Egon Holthusen, der
später bekannt gewordene Biograf
Rilkes, Möbel, Bilder und andere Gegenstände erklärte. Er lenkte meine
Aufmerksamkeit auf einzelne Stücke, die für den Dichter besonders
bedeutsam waren. Besonders beeindruckt war ich von der kleinen, überaus schlichten Hauskapelle, die, wie
mir scheinen wollte, nur gerade für
eine Person gedacht war. Hier mag
der Dichter in ruhigen Stunden verweilt und meditiert haben.
Im Haus des Dichters Hans Egon Holthusen, der an einem Werk über Rilkes Jahre im Wallis arbeitete, musste
die volle Aufmerksamkeit seines jungen Gastes aufgefallen sein. Er wandte sich wohlwollend zu mir und sagte: ‹Kommen Sie mit mir in die erste
Etage, Sie sollen auch das Herz des
Hauses, die Werkstatt des schaffenden Dichters, kennen lernen. Ich
folgte ihm voller Erwartung und innerer Erregung die Treppe hinauf, wo
er mich in das Zimmer des Dichters
führte. Beim Betreten des nicht sehr
grossen Raums fiel mir gleich die Bücherwand auf, in der sich schön gebundene Bände aneinanderreihten.
Ich durfte das eine oder andere Buch
in die Hand nehmen und darin blättern; sie waren zum Teil in feinstem
weissem Pergament gebunden, vermutlich so, wie sich der Bücherliebhaber Rilke seine Lieblingsbücher
gewünscht hatte. Am gleichen Pult,
an welchem einst Rilke seine letzten Werke verfasst hatte, schrieb nun
mein Gastgeber über ihn.
Am folgenden Tag stiegen mein Bruder und ich den steilen Weg hinauf
zur kleinen Kirche von Raron. An
der äusseren Südmauer des Friedhofs liegt Rainer Maria Rilke begraben. Wir versuchten gemeinsam, die
geheimnisvollen Worte zu verstehen,
die auf dem Grabstein zu lesen sind:
‹Rose, oh reiner Widerspruch / Lust
/ Niemandes Schlaf zu sein / Unter
soviel Lidern.›»
Mirio Romano
In der Rubrik «Land der Erinnerungen» erzählt
der Kilchberger Bürger Mirio Romano aus seinem Leben.
Im Schloss Muzot
Der folgende Tag war mild und trocken. Zwischen den Wolken zeigte sich immer wieder die Sonne, als
wollte sie den scheuen Buchhändlerlehrling, der ich damals war, ermutigen, den geplanten Abstecher ruhig
und mutig unter die Füsse nehmen.
Ich hatte mir nämlich nichts Geringeres vorgenommen, als dem berühmten Dichter der «Duineser Elegien»
in seinem schlossartigen Wohnsitz
unweit von Sierre einen Besuch abzustatten.In schöner Landschaft gelegen, etwas erhöht über dem Rhonetal mit freiem Blick ins Weite liegt
das romantische Schloss Muzot, in
welchem Rainer Maria Rilke die letzten Jahre seines Lebens verbracht
hat. Hier wurden seine Spätwerke
Schloss Muzot bei Sierre im Wallis. Rainer Maria Rilke verbrachte hier die fünf letzten Jahre seines Lebens.
Foto zvg.
Reisebüro Harry Kolb AG
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Die Faszination Japans entdecken
Wer in die Ferne schweifen will, sollte sich von Harry Kolb und seinen
Mitarbeitenden beraten lassen.
Seit über 30 Jahren ist Harry Kolb
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Wiederverkäufer der grossen Reiseanbieter kann er deren Reisen seinen
Kunden zu den gleichen Konditionen anbieten.
Traditionelle Teezeremonie in
Japan.
Fotos: zvg.
«Unsere Spezialität sind Reisen nach
Japan und in den Fernen Osten», sagt
der Inhaber.
Kolb und sein Team stellen die Reisen mit zahlreichen Höhepunkten
den Kunden individuell zusammen.
Dabei werden Wünsche der Reisenden berücksichtigt und sorgfältig
eingeplant.
Japanische Teezeremonie
Da die Reisen nach Japan komplex
sein können, empfiehlt sich eine Planung zusammen mit dem Spezialisten. Wie schläft oder isst man japanisch? Wie wird in Japan die Religion
gehandhabt, wie funktioniert eine
Teezeremonie? Auf diese und andere
Fragen bekommen ReisendeAntworten. «Die Japaner haben eine völlig
andere Kultur als wir, es ist sehr spannend, diese Kultur und Lebensweise zu erleben», schwärmt der JapanKenner und -Liebhaber Harry Kolb. Er
ist schon unzählige Male in das Land
gereist und weiss, was er seinen Kunden anbietet. Nicht nur dieVielfalt an
Sehenswürdigkeiten, sondern auch
Der Kiyomizu-Tempel in Kyoto wurde im Jahr 798 gegründet und ist
der elfköpfigen Kannon geweiht.
die respektvolle Art und wie freundlich die Menschen in Japan miteinander umgehen, fasziniert ihn immer
wieder aufs Neue.
Faszinierende Landschaft
Besonders empfiehlt der Spezialist eine neuntägige, geführte Rundreise in Japan. Diese Reise zeigt
die wichtigsten Sehenswürdigkeiten des Landes. «Nicht nur Höhepunkte, sondern auch das ländliche
Leben und die faszinierenden Land-
schaften vermögen jeden Besucher
zu begeistern», ist Kolb überzeugt.
Nebst Reisen nach Japan ist Harry
Kolb auch spezialisiert auf Reisen in
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Asien. Harry Kolb verfügt über eine
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Reisebüro Harry Kolb AG, Seestrasse 70, 8802
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Ortsverein Kilchberg
Veranstaltungskalender 2017
März
8. März Seniorennachmittag
ref. KGH, 14.30 Uhr
9. März Jassclub, Schieber
Rest. Golden Thai, Thalwil,
19.30 Uhr
10. März Männertreff 50+ – Ukraine,
heutige Situation, ref. KGH,
18.30 Uhr
17. März Kunst im Pfarrhaus mit
Heidi Izzo –Vernissage,
18.00 Uhr
17. März Turnverein, GV, ref KGH
20. März Jassclub, Differenzler
Hotel Belvoir, Rüschlikon,
19.30 Uhr
21. März Natur- und Vogelschutzverein, GV, AZ Hochweid,
20.00 Uhr
23. März Leseverein – Wendepunkt,
Frido Mann erzählt
Sanatorium Kilchberg,
20.00 Uhr
26. März Mittagessen zum Suppentag
kath. Pfarreizentrum,
11.30 Uhr
26. März FCKR 1 – SC YF-Juventus 2
Sportplatz Moos,
Rüschlikon, 14.30 Uhr
26. März ForumMusik – Klavierrezital
C.-F.-Meyer-Haus, 17.00 Uhr
27. März Pro Senectute, Altersnachmittag, ref. KGH, 14.30 Uhr
28. März Frauenverein – Betriebsführung, Suter Tirggel,
Schönenberg, nachmittags
April
1. April Velobörse, Pausenplatz
Schulhaus Alte Landstrasse
mit Flohmarkt des Elternvereins, 11.00 Uhr
2. April Konzert zur Passionszeit
kath. Kirche, 17.00 Uhr
5. April Elternverein – Osterbasteln
Alte Chuchi, 13.00 Uhr
6. April Frauenverein – Mittagessen
mit Osterverkauf, ref. KGH,
12.00 Uhr
6. April Jassclub, Schieber
Rest. Golden Thai, Thalwil,
19.30 Uhr
6. April Leseverein – Das Horoskop der Hypermonster
ref. KGH,
20.00 Uhr
7. April Porträt über Theodor
Fontane mit Volker Ranisch
im C.-F.-Meyer-Haus,
19.30 Uhr
8. April Natur- und Vogelschutzverein, Faszination Wildbienen, Nidelbadstrasse,
13.30 Uhr
8. April FCKR 1 – FC Lachen/Altendorf 1, Sportplatz Moos,
Rüschlikon, 18.00 Uhr
9. April Tennisclub TCK – Platzeröffnung mit Brunch,
10.00 Uhr
9. April Passionskonzert der Kantorei, ref. Kirche, 17.00 Uhr
12. April Harmonie Kilchberg –
Öffentliche Marschmusikprobe, Stockenstrasse,
19.30 Uhr
16. April Ostergottesdienst mit Osterbrunch, ref. KGH, 11.00 Uhr
18. April FCKR 1 – FC Einsiedeln 1
Sportplatz Moos,
Rüschlikon, 20.15 Uhr
24. April Sechseläuten
Conrad-Ferdinand-Meyer-Haus
Theodor Fontane bei C. F. Meyer
Am 7. April porträtiertVolker Ranisch
den Menschen, Briefeschreiber, Balladendichter und Romanschriftsteller
Theodor Fontane.
Sie waren Zeitgenossen: der deutsche
Schriftsteller Theodor Fontane und
der etwas jüngere Schweizer Dichter
Conrad Ferdinand Meyer. Zweifellos
kannten beide die Werke des anderen, aber persönlich begegnet sind sie
sich nie. Allerdings muss Meyer dem
berühmten Autor zu Neujahr 1890
geschrieben haben, denn es liegt ein
Antwortschreiben Fontanes vom 14.
Januar vor. Beide Literaten sind 1898
im Abstand von nur zwei Monaten
verstorben.
Ironischer Humor
Fontane, eigentlich gelernter Apotheker, hat schon früh seine erste Novelle «Geschwisterliebe» veröffentlicht.
Im Alter von 30 Jahren entschloss er
sich, fortan als freier Schriftsteller zu
27
VERANSTALTUNGEN
KILCHBERGER Mittwoch, 8. März 2017
leben. Einige Jahre wirkte er als Korrespondent in London und wandte sich
dann zunächst der Reiseliteratur zu.
Sein Hauptwerk hat er zum grossen
Teil erst im Alter geschrieben, so die
bekannten Romane «Irrungen, Wirrungen«, «Unwiederbringlich», «Frau
Jenny Treibel», «Effi Briest» oder «Der
Stechlin».
Unter dem Motto «Aber diesmal
wird es eine Freude sein» entwirft der
Schauspieler Volker Ranisch ein sympathisches Porträt in vier Kapiteln und
stellt Fontane als Menschen, als Reisenden und Wanderer, als Briefeschreiber, Balladendichter, Romanschriftsteller und zuletzt als Gatten näher vor.
Ranisch skizziert auf heitere Weise das
lange Leben des Preussen und zeigt
den für Fontane typischen ironischen
Humor. «Herr von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland, ein Birnbaum in
seinem Garten stand …» – dem Dichter dieser Verse kann man im MeyerHaus schon bald begegnen.
e.
Freitag, 7. April, 19.30, Türöffnung 19 Uhr. Im
Gartensaal des C.-F.-Meyer-Hauses, Alte Landstrasse 170, Kilchberg. Platzzahl beschränkt,
Reservation unter Telefon 044 710 51 66 oder
[email protected]. Eintritt frei – Kollekte.
24. April Jassclub, Differenzler,
Hotel Belvoir, Rüschlikon,
19.30 Uhr
26. April Frauenverein, Surprise, der
«soziale Stadtrundgang»,
Zürich
Änderungen / Ergänzungen bitte melden an:
Gemeinderatskanzlei veranstaltungskalender@
kilchberg.ch oder [email protected]
Nächster Kilchberger
Erscheinungsdatum:
12. April 2017
Redaktionsschluss:
31. März 2017
Inserateschluss:
31. März 2017
Impressum
Der «Kilchberger» erscheint
12-mal jährlich und wird
in alle Haushalte
der Gemeinde Kilchberg verteilt,
Postfächer am Folgetag.
Er wird von der Politischen
Gemeinde und den Kirchgemeinden unterstützt.
Verlag:
Lokalinfo AG
Buckhauserstrasse 11
8048 Zürich
Telefon 044 913 53 33
Fax 044 910 87 72
[email protected]
Redaktion:
Kilchberger, Lokalinfo AG
Carole Bolliger
Buckhauserstrasse 11, 8048 Zürich
Telefon 044 913 53 33
Natel 079 647 74 60
Fax 044 910 87 72
[email protected]
Produktion:
bachmann printservice gmbh
Guntenbachstrasse 1
8603 Schwerzenbach
Telefon 044 796 14 44
[email protected]
Druck:
DZZ Druckzentrum Zürich
Der Schauspieler Volker Ranisch erzählt aus dem Leben des deutschen
Schriftstellers Theodor Fontane. zvg.
Inserate:
Simona Demartis
Anzeigenberatung und -verkauf
Telefon 079 306 44 41
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Fragen Sie den Experten.
044 715 54 83 | 079 608 51 00 |
[email protected]
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IM BILD
Mittwoch, 8. März 2017 KILCHBERGER
Schüler feiern Kinderfasnacht im Dorf
Fotos: Musa Neziri